Jahresbericht 2008 - Veska

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Jahresbericht 2008 - Veska

J A H R E S B E R I C H T 2008 - 2 -

Allgemeine Geschäftsentwicklung

Die Finanz- und Wirtschaftskrise ging an der Veska Pensionskasse nicht spurlos vorüber.

Dank der vorsichtigen Reservepolitik des Stiftungsrates lag der Deckungsgrad der Veska per

Ende 2008 weiterhin über 100%. Die Bilanzsumme stand per Ende des Geschäftsjahres bei

CHF 475'000'000 (Vorjahr CHF 570'000'000).

Die effiziente und angenehme Zusammenarbeit mit unseren angeschlossenen Arbeitgebern

und ihren Versicherten war der Hauptgrund, dass die Verwaltungskosten pro versicherte

Person CHF 140 (Vorjahr CHF 144) betrugen und somit nochmals gesenkt werden konnten.

Ein gebührender Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten!

Entscheide des Stiftungsrates

Das oberste Organ der Veska Pensionskasse, der paritätisch zusammengesetzte Stiftungsrat,

traf sich im vergangenen Jahr zu 6 Sitzungen und fällte unter anderem folgende Entscheide:

Übertragung der Immobilien in die Anlagestiftung Imoka

Im Frühling 2008 entschied der Stiftungsrat zu prüfen, ob die bisher direkt gehaltenen Immobilien

in eine steuerbefreite Anlagestiftung überführt werden sollen. Er beauftragte eine

spezialisierte Firma, die Veska zu beraten und ein Bieterverfahren durchzuführen. Folgende

Hauptargumente sprachen für einen Verzicht auf eigene Direktanlagen:

- Bei der Grösse des zur Verfügung stehenden Kapitals für Immobilienanlagen ist via

Direktanlagen eine breite Diversifikation nicht möglich.

- Der Bestand an eigenen Immobilien ist zu klein für eine hausinterne professionelle

Betreuung des Immobilienportefeuilles; dies sowohl bezüglich der Akquisition als auch

der Bewirtschaftung.

In einem ersten Schritt wurden 24 potentielle Investoren eingeladen, eine Interessensbekundung

abzugeben. Schliesslich konnte der Stiftungsrat aus acht eingereichten Angeboten auswählen.

Er entschied sich für die Imoka Anlagestiftung, welche folgende Vorteile aufwies:

- Attraktivste Kostenstruktur

- Konservative Marktwerte

- Der Anlegerkreis war der Veska am nächsten

- Stabile hohe Ausschüttungen, die nicht auf Aufwertung basierten

- Höchstes Angebot mit höchstem Barwert

An Stelle von eigenen Immobilien ist nun die Veska mit CHF 24'000'000 an der Imoka Anlagestiftung

beteiligt. Bei der Imoka Anlagestiftung dürfen nur steuerbefreite Pensionskassen

mitmachen. Neben der Veska sind noch 22 andere Pensionskassen beteiligt.

Senkung der Risikoprämien ab 1.1.2010

Erfreulicherweise hielt der schon seit einigen Jahren beobachtete Trend (relativ wenig neue

Invaliditätsfälle) auch im Jahr 2008 an. Dies ermöglichte es dem Stiftungsrat, an der letzten

Sitzung des Jahres die Risikobeiträge um durchschnittlich gut 20% zu senken. Um der heutigen

unsicheren Situation an den Finanzmärkten Rechnung zu tragen, hat der Stiftungsrat beschlossen,

dass die Senkung erst per 1.1.2010 in Kraft treten wird.

Verzinsung der Altersguthaben im Jahr 2009

Im 2008 wurden die Altersguthaben mit 4,0% (BVG-Zins gemäss Bundesrat 2,75%) verzinst.

Per Ende November 2008 lag der Deckungsgrad der Veska bei ca. 103%. Aus diesem Grund

beschloss der Stiftungsrat, die Altersguthaben im 2009 analog dem BVG-Zins des Bundesrates

mit 2.0% zu verzinsen.

Überarbeitung des Anlagereglements, der Anlagestrategie und der Reservepolitik

Seit 10 Jahren hat die Veska Pensionskasse ein detailliertes Anlagereglement inklusive klar

definierter Anlagestrategie. Ungefähr alle 3 Jahre werden sowohl Reglement als auch die


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Strategie überprüft. Die Anlagestrategie und deren strikte Anwendung hat sich in den letzten

Jahren bewährt. Der externe Berater von der Firma PPCmetrics empfahl nur marginale Änderungen.

Dem Stiftungsrat war es wichtig, dass die Pensionskassengelder weiterhin breit diversifiziert

und kostengünstig (in der Regel passiv) angelegt werden. Es wurden folgende

Hauptänderungen (Inkraftsetzung per 1.1.2009) beschlossen: Abbau von Obligationen in

Fremdwährung und im Gegenzug moderate Erhöhung des Immobilien- und Rohstoffanteils.

Die Veska investiert nach wie vor nicht in Hedge Fonds. Ab 1.1.2009 präsentiert sich die Anlagestrategie

wie folgt:

Strategie 2009 - 2011 Strategie 2006 - 2008

- Liquidität 1% 1%

- Obligationen Schweiz 30% 30%

- Obligationen Fremdwährungen 8% 12%

- Aktien Schweiz 15% 16%

- Aktien Ausland 16% 17%

- Aktien Emerging Markets 7% 6%

- Private Equity 2% 1%

- Immobilien Schweiz 12% 11%

- Immobilien Ausland 5% 4%

- Rohstoffe 4% 2%

Total 100% 100%

Performance -19,7%

Seit Einführung des BVG (1985) gab es noch nie ein dermassen schlechtes Anlagejahr wie im

2008. Die Performance war in fast allen Anlagekategorien stark negativ. Aus diesem Grund

brachte die Vermögensaufteilung auf verschiedene Anlagekategorien nicht den gewünschten

Diversifikationseffekt. Die Vermögenszusammensetzung der Veska liess eine Rendite von ca.

-19,0% erwarten. Nach fünf absolut und insbesondere auch relativ (in Bezug auf die Vergleichsindices)

hervorragenden Anlagejahren, wurden im 2008 die Benchmarks (Messlatten)

in etlichen Anlagekategorien nicht erreicht. Die Gesamtperformance (inklusive Immobilien Direktanlagen)

betrug im Berichtsjahr -19,7%. In den einzelnen Anlagekategorien wurden folgende

Anlageergebnisse erreicht:

Obligationen Schweiz: +5,8%, Obligationen Ausland in CHF: -0,7%, Obligationen Fremdwährung:

-7,5%, Wandelobligationen: -15,7%, Aktien Schweiz: -39,0%, Aktien Ausland (inkl.

Emerging Markets und Private Equity): -47,1%, Immobilien Schweiz: +11,0%, Immobilien

Ausland: -15,0%, Rohstoffe: -37,1%.

Ein kleiner Trost in diesem historisch schlechten Anlagejahr war, dass die Veska weder durch

den Bankrott der Investmentbank Lehman Brothers noch durch die Insolvenz der Firma Madoff

Verluste hinnehmen musste.

Deckungsgrad 100,7%

Der Stiftungsrat der Veska hat stets darauf geachtet, dass zur Ausgleichung negativer Anlagejahre

angemessene Wertschwankungsreserven vorhanden sind. Dank dieser Reserven lag

der Deckungsgrad der Veska per Ende 2008 noch bei 100,7%. Die Veska muss somit – im

Gegensatz zu vielen anderen Pensionskassen - keine Unterdeckung ausweisen. Ende 2008

sind immer noch sämtliche technischen Rückstellungen vollständig geäufnet. Freie Mittel sind

jedoch keine mehr vorhanden. Die Wertschwankungsreserven für Kursschwankungen auf

den Anlagemärkten betrugen Ende des Berichtsjahres noch CHF 3'200'000.

Martin Freiburghaus

Eidg. dipl. Pensionskassenleiter, Geschäftsleiter


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BILANZ

AKTIVEN

Index 31.12.2008 31.12.2007

CHF CHF

Flüssige Mittel 6.2 4'913'876.73

5'897'015.17

Forderungen 6.3 6'667'856.42

6'244'627.63

Obligationen Schweiz in CHF 6.4 115'790'242.90 112'000'974.80

Obligationen Ausland in CHF 6.4 34'411'200.00

25'642'500.00

Obligationen Ausland in FW 6.4 52'458'063.84

59'705'324.37

Aktien Schweiz 6.4 58'015'050.50

94'544'647.35

Aktien Ausland 6.4 59'972'486.77

98'810'637.43

Aktien Emerging Markets 6.4 22'406'328.88

43'369'400.00

Private Equity 6.4 / 6.6 5'900'400.60

6'772'131.25

Immobilien Schweiz 6.4 / 6.5 74'249'445.35

68'167'048.00

Immobilien Ausland 6.4 23'919'030.00 27'403'010.00

Rohstoffe 6.4 / 6.6 13'156'542.21

19'002'329.14

Mobiliar 1.00 1.00

Vermögensanlagen 471'860'525.20

567'559'646.14

Aktive Rechnungsabgrenzung 7.1 2'724'886.46 2'616'179.54

Total Aktiven 474'585'411.66

PASSIVEN

570'175'825.68

Freizügigkeitsleistungen und Renten 7'735'106.05

7'991'847.66

Passive Rechnungsabgrenzung 1'292'558.85 674'505.65

Arbeitgeberbeitragsreserve 5.6./7.3. 3'802'595.30

3'492'399.60

Vorsorgekapital Aktive Versicherte 5.2 311'453'306.38 294'793'108.52

Deckungskapital Rentner 5.4 113'012'080.00 104'735'095.00

Technische Rückstellungen 5.5. 34'037'792.20

30'623'389.20

Wertschwankungsreserven 7.4 3'241'972.88

116'140'930.00

Stiftungskapital 10'000.00

10'000.00

Freie Mittel 7.5 0.00 2'129'808.60

Ertragsüberschuss 0.00 9'584'741.45

Total Passiven 474'585'411.66

570'175'825.68

Wertschwankungsres. + freie Mittel + Ertragsübersch. 3'241'972.88

127'855'480.05

Total Verpflichtungen (Vorsorgekap. + techn. Rückst.) 458'503'178.58 430'151'592.72

Deckungsgrad 100.7% 129.7%


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BETRIEBSRECHNUNG

Index 31.12.2008 31.12.2007

CHF CHF

Ordentliche und übrige Beiträge und

Einlagen

Ordentliche Arbeitnehmersparbeiträge 5.2. 10'997'302.20 10'542'401.20

Risikobeiträge Arbeitnehmer 5.4. 3'049'223.85 3'192'078.95

Ordentliche Arbeitgebersparbeiträge 5.2. 11'561'629.85 11'099'311.65

Risikobeiträge Arbeitgeber 5.4. 3'291'979.80 3'161'566.00

Freiwillige Einzahlungen Arbeitnehmer 5.2. 2'475'208.50 3'298'500.00

Ausserordentliche Einzahlungen Arbeitgeber 5.2. 0.00 0.00

Total ordentliche und übrige Beiträge und Einlagen 31'375'344.20

31'293'857.80

Eintrittsleistungen

Freizügigkeitseinlagen (FZL) inkl. Zins 5.2. 27'862'802.68 24'832'057.99

Rückzahlung FZL/DK bei Leistungsfällen 5.4. 549'649.10

156'600.00

Rückzahlung WEF 5.2. 100'000.00 255'000.00

Einlagen für Einkauf in Reserven 1'442.25 8'916.65

Total Eintrittsleistungen 28'513'894.03

25'252'574.64

Zufluss aus Beiträgen und Eintrittsleistungen 59'889'238.23

Reglementarische Leistungen

56'546'432.44

Altersrenten 5.4. -5'126'946.00 -4'464'463.00

Hinterlassenenrenten 5.4. -281'101.00 -280'500.00

Invalidenrenten 5.4. -1'634'662.05 -1'576'286.00

Kapitalleistung bei Pensionierung 5.2. -2'353'610.70 -2'701'165.95

Kapitalleistung bei Tod und Invalidität 5.2. -356'220.50 -58'445.75

Total Reglementarische Leistungen -9'752'540.25

-9'080'860.70

Austrittsleistungen

Freizügigkeitsleistungen bei Austritt 5.2. -29'831'506.87 -30'772'080.33

Freizügigkeitsleistungen bei Austritt, bar 5.2. -657'859.65 -1'220'609.00

Freizügigkeitsleistungen bei Austritt IV-Kapital 5.4. -4'066.35

-40'070.10

Austrittsleistung kollektiv 0.00 0.00

Ausserordentliche Austritte z.L. Stiftung -15'763.36 -40'143.50

Vorbezüge WEF/Scheidung 5.2. -2'141'784.15 -1'862'331.60

Total Austrittsleistungen -32'650'980.38

-33'935'234.53

Abfluss für Leistungen und Vorbezüge -42'403'520.63

-43'016'095.23

Bildung / Auflösung Vorsorgekapitalien,

techn. Rückstellung und Beitragsreserven

Bildung Vorsorgekapital Aktive 5.2. -5'750'875.51 -2'950'694.71

Mutationsgewinne 5.2. 708'640.20 15'805.20

Aufwand aus Teilliquidation 0.00 -889'617.00

Bildung / Auflösung Deckungskapital Rentner 5.4. -11'749'163.20 2'080'079.00

Anpassung Deckungskapital gemäss Experte -577'821.80 -6'345'474.00

Auflösung / Bildung tech. Rückstellungen 5.4. 5.5. 635'597.00 -2'266'952.00

Verzinsung des Vorsorgekapitals

Total Bildung Vorsorgekapitalien, techn.

5.2. -11'617'962.55 -11'068'308.95

Rückstellungen und Beitragsreserven -28'351'585.86

-21'425'162.46


J A H R E S R E C H N U N G 2008 - 6 -

Index 31.12.2008 31.12.2007

CHF CHF

Versicherungsaufwand

Beiträge an Sicherheitsfonds -146'169.00 -194'201.95

Total Versicherungsaufwand -146'169.00

-194'201.95

Nettoergebnis aus dem Versicherungsteil -11'012'037.26

-8'089'027.20

Nettoergebnis aus Vermögensanlagen

Nettoergebnis aus Liquidität 102'972.80

107'996.35

Nettoergebnis aus Obligationen Schweiz in CHF 5'993'423.50

796'669.80

Nettoergebnis aus Obligationen Ausland in CHF -177'456.97 -303'011.33

Nettoergebnis aus Obligationen Ausland in FW -5'521'407.49 1'931'636.69

Nettoergebnis aus Aktien Schweiz -36'413'900.75 3'460'835.35

Nettoergebnis aus Aktien Ausland -43'460'040.56 1'256'928.48

Nettoergebnis aus Aktien Emerging Markets -25'454'043.72 8'084'886.13

Nettoergebnis aus Private Equity -1'588'101.90 853'654.49

Nettoergebnis aus Immobilien Schweiz 6'934'644.90 5'134'611.05

Nettoergebnis aus Immobilien Ausland -4'169'380.00

-12'240.00

Nettoergebnis aus Rohstoffen -8'675'995.21 2'972'908.64

Zusatzerträge 8. 96'439.40

202'442.93

Aufwand der Vermögensverwaltung -370'560.61 -453'012.94

Total Nettoergebnis aus Vermögensanlagen 6.7. -112'703'406.61

24'034'305.64

Sonstiger Aufwand

Verwaltungsaufwand 7.6. -713'912.45

Zinsen auf Arbeitgeberbeitragsreserven 7.3. -100'195.70

Verzugszinsen und Spesen auf FZL und Renten -83'955.15

Total Sonstiger Aufwand -898'063.30

Erfolg vor Bildung

Wertschwankungsreserven -124'613'507.17

Auflösung (+) /Bildung (-) Wertschwankungsres. 7.4. 112'898'957.12

Auflösung Freie Mittel 11'714'550.05

Erfolgsüberschuss 0.00

-706'563.05

-68'304.05

-41'072.65

-815'939.75

15'129'338.69

-5'544'597.24

0.00

9'584'741.45


Anhang

1 Grundlagen und Organisation

1.1.

1.2.

1.3.

1.4.

Rechtsform und Zweck

Die Pensionskasse der Veska ist eine Stiftung für die berufliche Vorsorge mit Sitz in Aarau.

Die Veska Pensionskasse ist eine steuerbefreite, im Register für berufliche Vorsorge des

Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) eingetragene Gemeinschaftsstiftung für die

berufliche Vorsorge im Sinne von Art. 80 ff ZGB, Art. 331 OR und Art. 48 Abs. 2 BVG.

Sie entrichtet dem Sicherheitsfonds die gesetzlichen Beiträge.

Angabe zur Urkunde und zu den Reglementen

Stiftungsurkunde 26.06.1963/17.3.1999

Vorsorgereglement

27.09.2004

Reglement für die Vermögensanlagen

23.09.2008

Reglement zur Bildung von technischen Rückstellungen

12.09.2006

Teilliquidationsreglement

21.10.2006

weitere Reglemente keine

Organe und Zeichnungsberechtigte per 31.12.2008

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Sie bezweckt die berufliche Vorsorge im Rahmen des BVG und seiner Ausführungsbestimmungen für die

Versicherten sowie deren Angehörige und Hinterlassene gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Tod

und Invalidität. Die Stiftung kann über die gesetzlichen Mindestleistungen hinausgehende Leistungen

erbringen. Der Anschluss eines Arbeitgebers erfolgt auf Grund einer schriftlichen Anschlussvereinbarung.

Es werden nur Personen versichert, die im Dienste des schweizerischen Gesundheits- und Sozialwesens

stehen. Die Veska Pensionskasse ist eine autonome Vorsorgeeinrichtung ohne Rückdeckung.

Registrierung BVG und Sicherheitsfonds

Stiftungsrat Weyermann Urs, Köniz Präsident

AN-Vertreter

Gmür Marcelle, Engelburg, Vizepräsidentin

AN-Vertreterin

Egloff Alfons, Wettingen

AG-Vertreter

Mautsch Sven, Grellingen AN-Vertreter

Schucan Lucian, Zuoz

AG-Vertreter

Zihler Markus, Mattstetten

AG-Vertreter

Der Stiftungsrat ist gewählt bis 31.12.2010 resp. bis zur Abnahme der Jahresrechnung 2010. Die

Arbeitgebervertreter werden auf Antrag des Stiftungsrates vom Vorstand der "H+ Die Spitäler der

Schweiz" gewählt. Ein Arbeitnehmervertreter wird vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen

und Pflegefachmänner (SBK) bestimmt. Die zwei übrigen Arbeitnehmervertreter sind Mitglieder von

Berufsverbänden im Gesundheitswesen oder Versicherte der Veska Pensionskasse.

Zeichnungsberechtigte

Depotstelle

Liegenschaftsverwaltung

alle kollektiv zu zweien für den Zahlungsverkehr

Aargauische Kantonalbank, Aarau

Realit AG, Lenzburg, für die Liegenschaften in Aarau und Oberwil

HEV, St. Gallen, für die Liegenschaften in St. Gallen und Wittenbach


1.5. Geschäftsstelle

Freiburghaus Martin Geschäftsleiter, eidg. dipl. Pensionskassenleiter BG 100%

Hasler Doris Sachberarbeiterin, kaufm. Angestellte BG 60%

Schlatter Priska Sachberarbeiterin, kaufm. Angestellte BG 85%

Total BG 245%

1.6. Experten, Kontrollstelle, Berater, Aufsichtsbehörde

Experten für die

berufliche Vorsorge Dr. Oliver Deprez und Christoph Furrer, Zürich

Kontrollstelle

Beratung für Anlagestrategie und

thv AG, Aarau

Asset-Liability (ALM-Studie) PPCmetrics, Zürich

Aufsichtsbehörde Bundesamt für Sozialversicherung (BSV), Bern

1.7. Angeschlossene Betriebe (mindestens zwei Versicherte)

Betriebe mit 2 bis 49 Versicherten 76 79

Betriebe mit 50 bis 250 Versicherten 18 17

Betriebe mit 250 bis 499 Versicherten 1 1

Betriebe mit über 500 Verischerten 2 2

Total 97 99

2. Aktive Versicherte und Rentner

2.1. Aktive Versicherte

31.12.2008

31.12.2008

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31.12.2007

31.12.2007

TTotal t l aktive kti VVersicherte i h t 4'409 4'269

2.2. Rentenbezüger

Altersrentner 484 438

Invalidenrentner 134 136

Ehegattenrentner 29 27

Kinderrenten 34 38

Total Rentenbezüger 681 639

3. Art der Umsetzung des Zweckes

3.1. Erläuterung der Vorsorgepläne

31.12.2008

31.12.2007

Bei den Vorsorgeplänen A1, A2, A3, A4; A6, A7, A8 und A9 wird die nicht koordinierte AHV-Lohnsumme

versichert. Beim Vorsorgeplan B1 gilt der gesetzliche Koordinationsabzug, während beim Plan B2 der

halbe Koordinationsabzug zur Anwendung kommt.

Die Höhe der jährlichen Altersrente ergibt sich aus dem beim Altersrücktritt erworbenen Altersguthaben

(obligatorisch und überobligatorisch) durch Multiplikation mit einem einheitlichen Umwandlungssatz.

Dieser beträgt zur Zeit 6,8% für das ordentliche Rentenalter (65/64).

Ein vorzeitiger Bezug einer Altersrente ist möglich. Für jedes Jahr des vorzeitigen Bezuges wird der

Umwandlungssatz um 0,18% gesenkt. Monate werden anteilsmässig angerechnet.

Die Alterskinderrente beträgt 20% der Altersrente.


3.2.

4.

4.1.

Die Ehegattenrente beträgt 60% der versicherten Alters- bzw. Invalidenrente.

Kinderrenten (Invalidenkinder- und Waisenrenten) betragen 20% der versicherten Alters- bzw.

Invalidenrente für jedes Kind bis zum vollendeten 18. resp. 25. Altersjahr.

Es können temporäre Zusatz-Risikorenten in der Höhe von 40% resp. 60% des versicherten Lohnes

abgeschlossen werden.

Die Freizügigkeitsleistung (Austrittsleistung) entspricht dem gesamten angesammelten Altersguthaben

beim Austritt (Art. 15 FZG), mindestens aber dem Anspruch gemäss Art. 17 FZG und mindestens dem

BVG-Altersguthaben (Art. 18 FZG). Die Pensionskasse ist nach den Grundsätzen einer Sparkasse mit

Risikoversicherung aufgebaut.

Die Finanzierung erfolgt durch ordentliche Altersgutschriften und Risikobeiträge. Die Altersgutschriften

sind so festgelegt, dass sie mindestens die BVG-Leistungen zu finanzieren vermögen. Die

Altersgutschriften sind pro Vorsorgeplan unterschiedlich gestaltet.

Im Weiteren tragen die einzubringenden Freizügigkeitsleistungen und die freiwillig geleisteten Beiträge

(Einmaleinlagen) zur Erhöhung der Versicherungsleistungen bei.

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Stirbt ein unverheirateter Versicherter (z.B. alleinerziehende Person) oder ein verheirateter Versicherter,

dessen Ehegatte keinen Anspruch auf eine Ehegattenrente hat, so wird ein Todesfallkapital in der Höhe

des halben angesammelten Altersguthabens, abzüglich einer allfälligen Abfindung an den überlebenden

Ehegatten, fällig. Das Todesfallkapital beträgt in jedem Fall mindestens CHF 10'000.00.

Die Invalidenrente beträgt 100% der versicherten Altersrente. Bei Arbeitgebern mit einem schlechten

Schadenverlauf sind tiefere Renten möglich.

Finanzierung und Finanzierungsmethoden

Bewertungs- und Rechnungslegungsgrundsätze, Stetigkeit

Buchführungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Buchführungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den Vorschriften von Art. 47, 48 und 48a

BVV2 sowie Swiss GAAP FER 26. Sämtliche Positionen der Bilanz wurden zum Verkehrswert bewertet.

Das Vorsorgekapital der aktiven Versicherten der Veska Pensionskasse entspricht dem Inventar per

31.12.2008.

Das Vorsorgekapital der Rentner und die technischen Rückstellungen werden - gemäss den Vorgaben des

Stiftungsrates - durch den Experten für die berufliche Vorsorge berechnet. Der technische Zins zur

Bewertung der Rentenverpflichtungen per 31.12.2008 beträgt unverändert 3,0%.


5. Versicherungstechnische Risiken / Deckungsgrad / Risikodeckung

5.1. Art der Risikodeckung, Rückversicherung

Als autonome Vorsorgeeinrichtung trägt die Veska Pensionskasse die Risiken aus Alter, Tod, und

Invalidität selber. Sie hat keine Versicherungsverträge abgeschlossen.

5.2. Entwicklung und Verzinsung des Vorsorgekapitals der aktiven Versicherten (brutto)

Stand Vorsorgekapital per 1.1. brutto

Ordentliche Arbeitnehmerspargutschriften

Ordentliche Arbeitgeberspargutschriften

Weitere Beiträge AG und freiwillige Einlagen AN

Freizügigkeitsleistungen bei Eintritt inkl.

Scheidungsanteil 27'862'803

WEF-Rückzahlungen

100'000

Total Einlagen Vorsorgekapital

52'996'944

Verzinsung Vorsorgekapital (4.0 % / 4.0 %)

Total Verzinsung Vorsorgekapital

Freizügigkeitsleistungen bei Austritt

Ehescheidungen Auszahlungen

Auflösung infolge Alter, Tod, Invalidität

inkl. Scheidungsanteil

Auflösung zu Gunsten Stiftung (Mutationsgewinne)

WEF-Auszahlungen

Total Auflösung

Stand Vorsorgekapital per 31.12. brutto

31.12.2008

CHF

294'793'108

10'997'302

11'561'630

2'475'209

11'617'963

11'617'963

-30'489'367

-679'324

-14'614'918

-708'640

-1'462'460

-47'954'709

311'453'306

- 10 -

31.12.2007

CHF

280'789'910

10'542'401

11'099'312

3'298'500

24'832'058

255'000

50'027'271

11'068'309

11'068'309

-31'992'689

-223'832

-13'221'555

-15'805

-1'638'500

-47'092'382

294'793'108

5.3. Summe des Vorsorgekapitals nach BVG

31.12.2008

31.12.2007

Vorsorgekapital nach BVG

151'149'364

142'529'691

BVG-Minimalzins, vom Bundesrat festgelegt 2.75%

2.50%


5.4. Entwicklung Deckungskapital Rentner

5.5.

Stand Deckungskapital per 1.1.

Abnahme / Zunahme pendente Leistungsfälle

Abnahme latente Leistungsfälle

Abnahme Fälle mit gekürzten Leistungen

Risikobeiträge Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Einlage aus Vorsorgekapitalien

Rückzahlung FZL/DK bei Leistungsfällen

Einlage / Verminderung gemäss Berechnung Experte

abzüglich Rentenleistungen

abzüglich Kapitalleistungen

Stand Deckungskapital per 31.12.

Details zu den technischen Rückstellungen

31.12.2008

31.12.2007

CHF CHF

104'735'095

-1'300'000

-2'000'000

-750'000

6'341'204

11'905'086

549'649

577'822

-7'046'775

0

113'012'080

0

Erfreulicherweise nahmen die Rückstellungen für pendente und latente Leistungsfälle deutlich ab.

- 11 -

100'069'700

900'000

-500'000

0

6'353'645

10'520'389

156'600

-6'345'474

-6'321'249

-98'516

104'735'095

Die vielen Alterspensionierungen und die Sterbebilanz der Rentnerinnen und Rentner führten bei der

Einlage gemäss Berechnung des Experten zu einer Erhöhung des Deckungskapitals.

Die Rückstellungen "Schwankungen Risikofälle" und "Pensionierungsverluste" sind seit dem

Jahresabschluss 2006 auf ihren Zielwerten. Die Definitionen der Zielwerte der Rückstellungen sind im

Reglement zur Bildung von technischen Rückstellungen festgehalten.

Rückstellung für Schwankungen Risikofälle

Rückstellung für Pensionierungsverluste

Total technische Rückstellungen

5.6. Arbeitgeber-Beitragsreserven mit Verwendungsverzicht

Es bestehen keine Arbeitgeber-Beitragsreserven mit Verwendungsverzicht.

5.7. Deckungsgrad

Total Aktiven gemäss Bilanz

abzüglich Freizügigkeitsleistungen und Renten

abzüglich passive Rechnungsabgrenzung

abzüglich Arbeitgeberbeitragsreserven

abzüglich Stiftungskapital

Total verfügbare Mittel

Vorsorgekapital aktive Versicherte

Deckungskapital Rentner

Technische Rückstellungen

Total gebundene Mittel

Deckungsgrad nach Art. 44 BVV2

31.12.2008

31.12.2007

CHF CHF

12'649'526

21'388'266

34'037'792

-

31.12.2008

31.12.2007

CHF CHF

474'585'412

-7'735'106

-1'292'559

-3'802'595

-10'000

461'745'151

311'453'306

113'012'080

34'037'792

458'503'179

100.7%

0.0%

12'000'000

18'623'389

30'623'389

570'175'826

-7'991'848

-674'506

-3'492'400

-10'000

558'007'073

294'793'109

104'735'095

30'623'389

430'151'593

129.7%


6. Erläuterung der Vermögensanlagen und des Netto-Ergebnisses

aus der Vermögensanlage

6.1. Organisation der Anlagetätigkeit, Anlagereglement

Das Wertschriftenvermögen wird durch die Aargauische Kantonalbank verwaltet.

Der Geschäftsleiter tätigt die Anlagen, gemäss den Vorgaben des Anlagereglementes selber.

Die Bank steht beratend zur Seite. Der Geschäftsleiter hat eine umfassende Loyalitätserklärung

unterzeichnet.

6.2. Flüssige Mittel

Postcheck

Aarg. Kantonalbank, Aarau

Aarg. Kantonalbank (Fremdwährungskonti)

Aarg. Kantonalbank (Mietzinskonti)

Total Flüssige Mittel

6.3. Forderungen

Guthaben Liegenschaftsverwaltung

Verrechnungssteuer, ESTV Bern

Debitoren Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Total Forderungen

6.4. Darstellung der Vermögensanlagen nach Anlagekategorien

31.12.2008

31.12.2007

CHF CHF

3'575'960.56

2'831'302.76

1'172'390.21

2'824'723.06

7'984.11

238'459.80

157'541.85

2'529.55

4'913'876.73

-

5'897'015.17

31.12.2008

31.12.2007

CHF CHF

30'060.10

577'798.92

6'059'997.40

6'667'856.42

-

Art in CHF in %

Anlage-

Strategie in CHF in %

2008 2008 2008 2007 2007

Bandbreiten

- 12 -

36'791.00

521'978.08

5'685'858.55

6'244'627.63

Flüssige Mittel/Forderungen 14'306'620 3.0% 1% 14'757'822 2.6%

davon Forderungen / T.A. 9'392'743

0% - 4% 8'860'807

Obligationen in CHF 150'201'443 31.6% 30% 137'643'475 24.1%

davon in Fonds 2'284'730 22% - 38% 2'170'700

Obligationen Fremdwährung 52'458'064 11.1% 12% 59'705'324 10.5%

davon in Fonds 36'401'480 8% - 16% 40'964'750

Aktien Schweiz 58'015'051 12.2% 16% 94'544'647 16.6%

davon in Fonds 19'860'600 12% - 20% 32'923'380

Aktien Ausland 59'972'487 12.6% 17% 98'810'637 17.3%

davon in Fonds 59'972'487

13% - 21% 98'810'637

Aktien Emerging Markets 22'406'329 4.7% 6% 43'369'400

7.6%

davon in Fonds 22'406'329

4% - 8% 43'369'400

Private Equity 5'900'401 1.2% 1% 6'772'131 1.2%

davon in Fonds 5'900'401 0% - 2% 6'772'131

Immobilien Schweiz 74'249'445 15.6% 11% 68'167'048 12.0%

davon in Fonds 50'134'445

7% - 15% 48'277'048

Immobilien Ausland 23'919'030 5.0% 4% 27'403'010 4.8%

davon in Fonds 23'919'030

2% - 6% 27'403'010

Rohstoffe 13'156'542 2.8% 2% 19'002'329 3.3%

davon in Fonds 13'156'542

0% - 4% 19'002'329

Total 474'585'411

-1

100.0% 100% 570'175'825 100.0%


6.5.

In der Position Obligationen in CHF ist aufgrund des langfristigen Charakters das Anlagekonto bei einer

Raiffeisenbank in der Höhe von CHF 16'390'263 (Vorjahr: CHF 16'083'175) enthalten.

Die Anlagestrategie inkl. die taktischen Bandbreiten gemäss Anlagereglement vom 30.11.2005 sind per

31.12.2008 - abgesehen von zwei marginalen Abweichungen - eingehalten. Am 23.09.2008

verabschiedete der Stiftungsrat die Anlagestrategie 2009 bis 2011. Unter Berücksichtigung der

Anlagestrategie 2009 bis 2011 sind sämtliche Bandbreiten eingehalten.

Darstellung der Direktanlagen in Immobilien

Die Liegenschaften wurden im 2008 mit Nutzen und Schaden per 1.1.2009 an die IMOKA-Immobilien-

Anlagestiftung gegen entsprechende Anteile an dieser Stiftung übertragen. Daher wurden die

Liegenschaften zum Verkaufswert bewertet.

Ort 31.12.2008 31.12.2007 Anpassung

CHF CHF CHF

Wittenbach, Grüntalstrasse, 3 MFH

10'970'000 9'220'000 1'750'000

St. Gallen, Speicherstr./Axensteinstr., 2 MFH 6'577'000 5'540'000 1'037'000

Oberwil, Rotzenbühlstrasse, 2 MFH 4'509'000 3'680'000 829'000

Aarau, Jurastrasse, 1 Mehrfamilienhaus 2'059'000 1'450'000 609'000

Total Direktanlagen Immobilien

24'115'000

-

19'890'000 4'225'000

6.6. Inanspruchnahme der Erweiterungen gemäss Art. 59 BVV2

- 13 -

Der Stiftungsrat hat im Jahr 2008 durch die Firma PPCmetrics aus Zürich eine ALM-Studie durchgeführt.

Der strategische Fremdwährungsanteil (Obligationen Fremdwährungen und Aktien Ausland) für das

Berichtsjahr liegt bei 35%. Per 31.12.2008 betrug dieser Anteil 28.4%. Art. 59 BVV2 wurde somit nur für

die Anlagen in Private Equity und in Rohstoffe in Anspruch genommen.

6.7. Darstellung des Nettoergebnisses aus der Vermögensanlage

7.

7.1. Aktive Rechnungsabgrenzung

Aktive Rechnungsabgrenzung

Marchzinsen Obligationen Schweiz

Marchzinsen Obligationen Ausland in CHF

Marchzinsen Obligationen Ausland in FW

Total Aktive Rechnungsabgrenzung

31.12.2008

31.12.2007

CHF CHF

Nettoergebnis aus den Vermögensanlagen

-112'703'407

24'034'306

Durchschn. inv. Kapital gemäss Depot (MWR)

571'084'687

535'207'014

Performance

-19.7%

-

4.5%

Der Verlust auf den Vermögensanlagen resultierte haupsächlich aus den gesunkenen Aktienkursen sowie

Verlusten auf den Positionen Obligationen Fremdwährungen, Private Equity, Immobilien Ausland und

Rohstoffen.

Erläuterungen weiterer Positionen der Bilanz und der Betriebsrechnung

31.12.2008

31.12.2007

CHF CHF

47'128.08

61'247.52

1'707'215.24

1'725'181.10

619'895.10

404'148.72

350'648.04

425'602.20

2'724'886.46 2'616'179.54


7.2. Vorausbezahlte Risikoprämien

Stand Risikoprämie per 1.1.

Belastung pro Jahr

Stand Risikoprämie per 31.12.

7.3. Darstellung der Arbeitgeberbeitragsreserven

Arbeitgeberbeitragsreserven, 4 Arbeitgeber

Stand Arbeitgeberbeitragsreserven per 1.1.

Einlagen

Verwendung

Verzinsung

Stand Arbeitgeberbeitragsreserven per 31.12.

7.4. Zielgrösse der Berechnung der Wertschwankungsreserve

-

- 14 -

31.12.2008

31.12.2007

CHF CHF

0

0

0

262'000

-262'000

31.12.2008 31.12.2007

CHF CHF

3'492'399 3'384'095

210'000

0

100'196

0

40'000

0

68'304

3'802'595 3'492'399

-1

Wertschwankungsreserven werden für die den Vermögensanlagen zugrunde liegenden marktspezifischen

Risiken gebildet, um die nachhaltige Erfüllung der Leistungsversprechen zu unterstützen. Die

Bestimmung der notwendigen Wertschwankungsreserve basiert auf finanzökonomischen Überlegungen

und aktuellen Gegebenheiten.

Neben den Berechnungen der Consultingfirma PPCmetrics aus Zürich stützt sich die Veska Pensionskasse

auch auf den jährlich durchgeführten "Risiko Check-up" der Firma Complementa aus St. Gallen. Die

Wertschwankungsreserven betragen maximal 27,0% der Verpflichtungen und sind so konzipiert, dass

zwei schlechte Anlagejahre ohne Unterdeckung knapp überstanden werden sollten sollten. Das historisch

schlechte Anlagejahr 2008 verschlang in einem Jahr die Reserven, welche für zwei schlechte Anlagejahre

berechnet worden sind. Per 31.12.2008 betragen die Wertschwankungsreserven noch 0,7%. Die

Wertschwankungsreserven sind somit bei weitem nicht mehr auf dem Zielwert. Immerhin hat die Veska

Pensionskasse noch ein wenig Wertschwankungsreserven und daher per 31.12.2008 einen

Deckungsgrad, welcher über 100% liegt.

Entwicklung der Wertschwankungsreserven

Stand Wertschwankungsreserven per 1.1.

Auflösung / Einlagen aus Erfolgsüberschuss

31.12.2008 31.12.2007

CHF CHF

116'140'930

110'596'333

-112'898'957

5'544'597

Stand Wertschwankungsreserven

per 31.12. 3'241'973

0

116'140'930

Vorsorge- und Deckungskapital inkl. techn. Rückst.

458'503'179

430'151'593

Beschlossene Wertschwankungsreserven in %

27.0%

27.0%

Beschlossene Wertschwankungsreserven

123'795'858

116'140'930

Stand Wertschwankungsreserven per 31.12.

3'241'973

116'140'930

Stand Wertschwankungsreserven in % der Sollgrösse

3%

100%

Restbedarf an Wertschwankungsreserven

120'553'885

0


7.5. Freie Mittel

Gemäss Art. 2 des Reglements zur Bildung von technischen Rückstellungen können freie Mittel erst dann

ausgewiesen werden, wenn die technischen Rückstellungen und die Wertschwankungsreserven bis zum

Zielwert geäufnet sind. Per 31.12.2008 sind die technischen Rückstellungen auf dem Zielwert. Hingegen

betragen die Wertschwankungsreserven noch lange nicht die beschlossene Zielgrösse. Es bestehen somit

keine freien Mittel mehr.

7.6. Verwaltungsaufwand

Total Verwaltungsaufwand

Anzahl Versicherte im Jahresdurchschnitt

Verwaltungskosten ohne Wertschriftenverwaltungskosten

in CHF je Versicherter

8. Auflagen der Aufsichtsbehörde

9.

9.1.

31.12.2008 31.12.2007

CHF CHF

140

- 15 -

Die Verwaltungskosten bewegen sich nach wie vor auf einem tiefen Niveau. Pro versicherte Person

konnten sie im Berichtsjahr nochmals leicht gesenkt werden. Die Verwaltungskosten werden durch die

Stiftung, d.h. durch die Veska Pensionskasse übernommen.

713'912

5'090

Die Aufsichtsbehörde hat am 3.12.2008 die Jahresrechnung 2007 zur Kenntnis genommen und

genehmigt. Es bestehen derzeit keine unerledigten Anforderungen der Aufsichtsbehörde.

706'563

4'908

Die Veska Pensionskasse setzt keine externen Vermögensverwalter ein. Einzig die Aargauische

Kantonalbank (AKB) als depotführende Bank hat ein kleines Vermögensverwaltungsmandat (CHF

9 Mio. Aktien Ausland). Mit der Rabattvereinbarung vom 9.1.2009 sind die Courtagen, Depotgebühren

und Bestandespflegekommissionen der AKB geregelt worden. Mit Schreiben vom 11.03.2009 erteilte die

AKB die entsprechenden Detailauskünfte für das Jahr 2008 2008.

Bei einem eingesetzten Fonds erhält die Veska Pensionskasse von der fondsführenden Bank direkt eine

Rückvergütung als Volumenrabatt. Die gesamte Rückvergütung wird an die Veska Pensionskasse

überwiesen und als Ertrag verbucht.

Weitere Informationen mit Bezug auf die finanzielle Lage

Rentenanpassung

Gemäss Art. 36 Abs. 2 BVG muss der Stiftungsrat jedes Jahr beschliessen, ob und in welchem

Ausmass die Renten der Teuerung angepasst werden. Das Bundesrecht und die neuen

Rechnungslegungsvorschriften Swiss GAAP FER 26 lassen Rentenerhöhungen erst beim Vorhandensein

freier Mittel zu. Da die Veska Pensionskasse Ende 2008 über keine freien Mittel verfügt, ist eine

Rentenerhöhung im Jahre 2009 nicht möglich.

9.2. Solidarhaftung und Bürgschaften

Die Stiftung geht keine Solidarhaftung ein und gewährt keine Bürgschaften.

9.3. Laufende Rechtsverfahren

Die per 31.12.2006 erfolgte Teilliquidation ist noch nicht definitv erledigt.

Erstmals seit über 10 Jahren ist ein Rechtsverfahren mit einer versicherten Person hängig. Dabei handelt

es sich um Koordinationsfragen bei Invalidenleistungen nach Erreichung des Rücktrittsalters.

144


10. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

11. Weitere Informationen

Der Deckungsgrad der Veska Pensionskasse gemäss Art. 44 BVV 2 ist seit Anfang 2009 um 3,5%

gestiegen. Er liegt per 31.05.2009 bei 104,2%.

5000 Aarau, 05.06.2009 Veska Pensionskasse

Urs Weyermann Martin Freiburghaus

- 16 -

Die unter 9.3. erwähnte Teilliquidation ist noch nicht abgeschlossen.

Abgesehen von den Auswirkungen der vorgenannten Teilliquidation sind nach dem Bilanzstichtag

31.12.2008 keine Ereignisse eingetreten, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Veska

Pensionskasse erheblich beeinflusst haben.

Zurzeit werden die Vorsorgekapitalien mit 2,0% verzinst.

Präsident Geschäftsleiter

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