Kongressprogramm 2011 - Messe Düsseldorf

vdsi.de

Kongressprogramm 2011 - Messe Düsseldorf

12

1

10 2

9

3

8 4

7 6 5

11

Kongress-Programm

Congress Programme

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1

10 2

9

3

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7 6 5

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8 4

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11

18 – 21 October 2011

Düsseldorf, Germany

Persönlicher Schutz, betriebliche Sicherheit

und Gesundheit bei der Arbeit

32. Internationaler Kongress für

Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Safety, Security and Health at Work

European Agency

for Safety and Health

at Work

32 nd International Congress for

Occupational Safety and Health

www.AplusA.de


Globales Angebot – klare Übersicht: A+A 2011

Global range – clear overview: A+A 2011

Sonderschau/

Special show

„Workplace Design“

Themenpark

„Betrieblicher Brand- und

Katastrophenschutz“

Theme Park

“Occupational Fire

Protection/Disaster

Management“

A+A Modenschau

A+A Fashion Show

Hallen/Halls 3 – 5, 9 + 10

Persönlicher Schutz

Safety at Work

Halle/Hall 10

Gewebe, Komponenten und Zubehör

Fabrics, components an accessories

Halle/Hall 10

Testen und Prüfen

Testing and evaluation

61

Pendelbus Hallen 3/10

Shuttle Bus Halls 3/10

ESPRIT

arena

Düsseldorf

60

CCD Süd

Congress

Center

Düsseldorf

3

7a

Süd/South

8a

4

1

2

Hallen/Halls 5 + 6

Betriebliche Sicherheit und

Gesundheit bei der Arbeit

Security and Health at work

Nord/North

70

Halle/Hall 7a

Gesundheit bei der Arbeit und

Arbeitsgestaltung/Ergonomie

Health at Work and

Workstation architecture/ergonomy

8b

Sonderschau/

Special show

"Wearable Technologies"

5

10

9 11

17

A+A Kongress

A+A Congress

Innovationspark

Gefahrstoffe

Innovation Park

Hazardous Substances

16

Halle/Hall 10

„Treffpunkt Sicherheit + Gesundheit“

und A+A-Forum „Gute Praxis“

“Meeting Point Safety + Health”

and A+A Forum “Best Practice”

CCD Süd/CCD South

A+A Kongress

A+A Congress

Kongress-Räume >

Congress Facilities

Kongress: CCD Süd, Stadthalle

Congress: CCD South, Stadthalle

CCD Süd EG

CCD South Ground Floor

CCD Süd 2. OG

CCD South Second Floor

CCD Süd 1. OG

CCD South First Floor

Kongress-Programm >

Congress Programme


1. OG Raum 1

First Floor Room 1

1. OG Raum 2

First Floor Room 2

1. OG Raum 3

First Floor Room 3

Pavillon Raum 15

Pavillion Room 15

Pavillon Raum 18/19

Pavillion Room 18/19

Pavillon Raum 16/17

Pavillion Room 16/17

Stadthalle X

Stadthalle Y

1. OG Raum 6

First Floor Room 6

1. OG Raum 7

First Floor Room 7

1. OG Raum 8

First Floor Room 8

2. OG Raum 28

Second Floor Room 28

EG Raum 01

Ground Floor Room 01

1. OG Stadthalle Foyer

First Floor Stadthalle Foyer

1. OG Stadthalle Foyer

First Floor Stadthalle Foyer

Vormittags/

in the morning

Eröffnung A+A 2011

Messe und Kongress

Opening A+A 2011

Trade Show and Congress Seite 10 / Page 80

Kunst- und Theaterfest

Posterausstellung

Dienstag, 18. Oktober

Tuesday, 18 October

Nachmittags/

in the afternoon

Innovative Persönliche

Schutzausrüstungen

Innovative Personal

Protective Equipment

Seite 12 / Page 82

Polnisch-Deutscher

Arbeitsschutzdialog

Polish-German OSH Dialogue

Seite 11 / Page 81

Arbeitsassistenzsysteme und

adaptive Arbeitsumgebungen

Verkehrssicherheit „Risiko raus“

Road Safety „Fight the Risk“

Seite 17

Seite 13 / Page 83

Gewalt-ige Wirkung!

Perspektiven und Präventionsansätze

Seite 15

Lärmschutz in der Praxis

DGUV Vorschrift 2

Physische Belastungen

Zeitarbeit

Seite 18

Seite 14

Seite 19

Seite 21

IVSS Workshop: Förderung der

Beschäftigungsfähigkeit

ISSA Workshop: Promoting

Employability, Activity, Health

and Reintegration Seite 22 / Page 84

Kunst- und Theaterfest

Seite 8

Seite 8

Posterausstellung

Vormittags/

in the morning

Innovative Persönliche

Schutzausrüstungen

Innovative Personal

Protective Equipment

Mittwoch, 19. Oktober

Wednesday, 19 October

Seite 28 / Page 87

Herbstkonferenz der Gesellschaft

für Arbeitswissenschaft (GfA)

Gefahrstoffrecht

Seite 24

Seite 36

Herausforderung Mobilität –

Qualifikationen im Arbeitsschutz

in Europa

The Mobility Challenge –

OSH Qualifications Seite 30 / Page 87

Gemeinsame Deutsche

Arbeitsschutzstrategie

Seite 32

A+A Tag der

Sicherheitsbeauftragten

nur auf Einladung, Seite 99

Betriebliches

Eingliederungsmanagement Seite 37

Vorbeugender Brandschutz

Seite 35

Gefährdungsbeurteilung

Seite 34

Statuskonferenz betriebliche

Gesundheitsförderung

(BVPG + Basi) Seite 26

IVSS Workshop: Förderung der

Beschäftigungsfähigkeit

ISSA Workshop: Promoting

Employability, Activity, Health

and Reintegration Seite 22 / Page 84

Kunst- und Theaterfest

Posterausstellung mit Info-Börse

zur DGUV Vorschrift 2

Nachmittags/

in the afternoon

Internationales Symposium

„Absturzsicherung“

International Fall Protection

Symposium (IFPS)

Seite 39 / Page 90

Herbstkonferenz der Gesellschaft

für Arbeitswissenschaft (GfA)

Gefahrstoffpraxis

Anforderungen an Arbeitsstätten

A+A Tag der

Sicherheitsbeauftragten

Demografische Entwicklung

Explosionsschutz

Biologische Arbeitsstoffe

Kunst- und Theaterfest

Seite 8

Posterausstellung mit Info-Börse

zur DGUV Vorschrift 2

Seite 24

Seite 43

Seite 41

nur auf Einladung, Seite 99

Seite 40

Seite 42

Seite 44

Statuskonferenz betriebliche

Gesundheitsförderung

(BVPG + Basi) Seite 26

Vormittags/

in the morning

Kunst- und Theaterfest

Seite 8

Posterausstellung mit Info-Börse

zur DGUV Vorschrift 2

Donnerstag, 20. Oktober

Thursday, 20 October

Internationale ILO Konferenz

International ILO Conference „Promoting

Preventative Safety and Health Culture:

International Instruments, National

Strategies and Good Practices“

Forum Katastrophenschutz

Seite 46 / Page 91

Seite 50

Internationales Symposium

„Absturzsicherung“

International Fall Protection

Symposium (IFPS) only english Page 93

Mensch und Maschine – vom ewigen Konflikt

zur spannenden Herausforderung

Man and Machinery – from eternal

conflict to exciting challenge

Seite 48 / Page 94

Brückenschlag im Bauwesen

Seite 55

Betriebs- und Personalräte im

Arbeits- und Gesundheitsschutz Seite 52

Sicherheit von Maschinen

Seite 56

Arbeits- und Gesundheitsschutz

in Hochschulen

nur auf Einladung

Nachmittags/

in the afternoon

Internationale ILO Konferenz

Schwerpunkt Bauwirtschaft

International ILO Conference „Promoting

Preventative Safety and Health Culture:

International Instruments, National

Strategies and Good Practices“

Forum Katastrophenschutz

Sicherheit und

Gesundheit in der Pflege

Kunst- und Theaterfest

Seite 8

Posterausstellung mit Info-Börse

zur DGUV Vorschrift 2

Seite 46 / Page 91

Seite 50

Seite 60

Mensch und Maschine – vom ewigen Kon-

flikt zur spannenden Herausforderung

Man and Machinery – from eternal

conflict to exciting challenge

Öffentlicher Dienst

Seite 48 / Page 94

Seite 61

Psychische Belastung:

Qualifizierungsbedarf Seite 64

Betriebssicherheit

Seite 65

Elektromagnetische Felder

Arbeitsschutz – zielgruppengerecht

Seite 54 für Frauen und Männer Seite 68

Betriebliches Gesundheits-

Arbeitsmedizinische Vorsorge

management Seite 37

Seite 63

Büro-Ergonomie

Gesundheit und Restrukturierung

Seite 59

Seite 66

Arbeits- und Gesundheitsschutz

in Hochschulen

nur auf Einladung

Seite 8

Vormittags/

in the morning

Internationale ILO Konferenz

Schwerpunkt Gesundheitswesen

International ILO Conference „Promoting

Preventative Safety and Health Culture:

International Instruments, National

Strategies and Good Practices“

Seite 69 / Page 96

Psyche und Gesundheit

in der Arbeitswelt

Neue Wege in einer modernen

Arbeitsschutzverwaltung

Berufskrankheiten

Occupational Deseases

Professionen im Arbeits- und

Gesundheitsschutz

Freitag, 21. Oktober

Friday, 21 October

Seite 72

Seite 75

Seite 77 / Page 97

Seite 70

A+A Unternehmertag

nur auf Einladung, Seite 100

Optische Strahlung

Kunst- und Theaterfest

Posterausstellung

Seite 73

Seite 8

keine Vorträge

Nachmittags/

in the afternoon

Internationale Veranstaltungen

Deutsch-Englisch simultan,

ILO Konferenz: Deutsch – Englisch –

Französisch – Russisch simultan

International Events

Simultaneous interpretation

German – English,

ILO Conference:

German – English – French – Russian

Stand September 2011,

Änderungen vorbehalten.

As of September 2011,

subject to change.

Einzelheiten aktuell unter:

www.AplusA.de/kongress

For details see:

www.AplusA-online.com/congress


Grußwort der Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit

und Gesundheit bei der Arbeit (Basi)

Saskia Osing und Marina Schröder

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Besucherinnen und Besucher des A+A-Kongresses,

wir begrüßen Sie herzlich zum 32. Internationalen Kongress für Arbeitsschutz und

Arbeitsmedizin der A+A 2011. Mit 60 Veranstaltungsreihen und mehr als 400

Referentinnen und Referenten ist wieder ein anspruchsvolles Programm rund um

Sicherheit, Gesundheit und Ergonomie entstanden.

Veranstalter des A+A-Kongresses ist die Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit

und Gesundheit bei der Arbeit (Basi). Unter dem Dach der Basi arbeiten 77

Institutionen und nationale Spitzenorganisationen des Arbeits- und

Gesundheitsschutzes auf freiwilliger Grundlage zusammen. Hierzu gehören

Ministerien des Bundes und der Länder, staatliche Stellen, Sozialpartner, Unfall- und

Krankenversicherungsträger, Berufs-, Fach- und Wissenschaftsverbände.

Das Kongressprogramm ist in intensiver Kooperation dieser Träger und Akteure

entstanden und wendet sich an alle Fachleute des Arbeits- und Gesundheitsschutzes

vor allem in den Unternehmen. Den vielen Organisationen und Helfern, die an der

Planung und Erarbeitung mitgewirkt haben, danken wir.

Wir laden Sie herzlich ein, sich auf dem Kongress und der internationalen

Fachmesse der A+A 2011 über die neuesten Entwicklungen im Arbeits- und

Gesundheitsschutz zu informieren und sich mit anderen Fachkolleginnen und

-kollegen auszutauschen.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erfolgreiche A+A 2011.

Herzlichst, Ihre

Saskia Osing Marina Schröder

Bundesvereinigung der Deutschen Deutscher Gewerkschaftsbund (DBG)

Arbeitgeberverbände (BDA)

1


Inhaltsverzeichnis

2

Seite

Allgemeine Hinweise 6

Zertifizierung und Teilnahmebescheinigungen 6

Posterausstellung 7

Kunst- und Theaterfest A+A 2011 8

Verzeichnis der Referentinnen und Referenten

Veranstaltungen am Dienstag, 18. Oktober, Vormittag

Eröffnung der A+A 2011

Veranstaltungen am Dienstag, 18. Oktober, Nachmittag

Partnerland Polen / Polnisch-Deutscher Arbeitsschutz-Dialog 11

Innovative persönliche Schutzausrüstungen 12

„Risiko raus“ – Arbeit und Gesundheit im Betrieb und auf der Straße 13

Anwendung der DGUV Vorschrift 2 – Erste Erkenntnisse 14

Gewalt-ige Wirkung! Perspektiven und Präventionsansätze 15

Arbeitsassistenzsysteme und adaptive Arbeitsumgebungen 17

Lärmschutz in der Praxis – Neue technische Regel und mehr 18

Physische Belastungen in der Arbeitswelt – Prävention arbeitsbezogener Muskel-

Skeletterkrankungen (MSE)

Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Zeitarbeit: Erfahrungen, Empfehlungen,

Einschätzungen

Förderung der Beschäftigungsfähigkeit: Aktivität, Gesundheit, Reintegration

Veranstaltungen am Mittwoch, 19. Oktober, Ganztägig

Herbstkonferenz der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft 24

Statuskonferenz Betriebliche Gesundheitsförderung 26

Förderung der Beschäftigungsfähigkeit: Aktivität, Gesundheit, Reintegration

Veranstaltungen am Mittwoch, 19. Oktober, Vormittag

Innovative Persönliche Schutzausrüstungen 28

104

10

19

21

22

28


Herausforderung Mobilität: Vergleichbarkeit und Anerkennung von Qualifikationen

im Arbeitsschutz in Europa

Mensch und Arbeit. Im Einklang. Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie 32

Gefährdungsbeurteilungen erfolgreich durchführen! 34

Vorbeugender Brandschutz 35

Aktuelles aus dem Gefahrstoffrecht 36

Eine Arbeitswelt für alle: Betriebliches Eingliederungsmanagement und Inklusion

Veranstaltungen am Mittwoch, 19 .Oktober, Nachmittag

Internationales Symposium Absturzsicherung 39

Fachkräftemangel und Demografischer Wandel. Wege zu gesunden und

wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen

Anforderungen an Arbeitsstätten – Erkenntnisse und Regeln 41

Explosionsschutz 42

Gefahrstoffpraxis 43

Biologische Arbeitsstoffe – Was gibt es Neues?

Veranstaltungen am Donnerstag, 20.Oktober, Ganztägig

Internationale Arbeitsschutzkonferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)

„Förderung einer präventiven Sicherheits- und Gesundheitskultur: Internationale

Instrumente, Nationale Strategien und Gute Praxis“

Mensch und Maschine – vom ewigen Konflikt zur spannenden Herausforderung 48

2. Katastrophenschutz-Forum

Schutz kritischer Infrastrukturen

— Kernaufgabe unternehmerischer Sicherheitsvorsorge —

Veranstaltungen am Donnerstag, 20.Oktober, Vormittag

Internationales Symposium Absturzsicherung 52

Betriebs- und Personalräte im Arbeits- und Gesundheitsschutz

Gute Arbeit jetzt!

Elektromagnetische Felder an Arbeitsplätzen 54

Brückenschlag im Bauwesen 55

Sicherheit von Maschinen – Handlungshilfen für die Praxis 56

Ohne Zahlen kein Erfolg beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement!? 57

Büro-Ergonomie 59

30

37

40

44

46

50

52

3


Veranstaltungen am Donnerstag, 20. Oktober, Nachmittag

Sicherheit und Gesundheit in der Pflege 60

Öffentlicher Dienst 61

Arbeitsmedizinische Vorsorge 63

Psychische Belastung: Qualifizierungsbedarf, Qualifizierungswege und betriebliche

Vorgehensweisen

Betriebssicherheit – Anforderung und Entwicklung eines modernen

Vorschriftenwerkes

Gesundheit und Restrukturierung 66

Arbeitsschutz – zielgruppengerecht für Männer und Frauen

Veranstaltungen am Freitag, 21. Oktober, Vormittag

Internationale Arbeitsschutzkonferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)

„Förderung einer präventiven Sicherheits- und Gesundheitskultur: Internationale

Instrumente, Nationale Strategien und Gute Praxis“

Professionen im Arbeits- und Gesundheitsschutz 70

Psyche und Gesundheit in der Arbeitswelt 72

Aktuelle Entwicklungen zur optischen Strahlung 73

Neue Wege in einer modernen Arbeitsschutzverwaltung 75

Berufskrankheiten

Veranstaltungen für besondere Zielgruppen

Angebote und Workshops „A+A Tag der Betriebs- und Personalräte“ 98

„A+A Tag der Sicherheitsbeauftragten“

(geschlossene Veranstaltung)

„ A+A Unternehmertag“

(geschlossene Veranstaltung)

Geschlossene Veranstaltungen

(Teilnahme nur auf Einladung)

Messe Sonderschauen „WorkplaceDesign“ und „Innovationspark Gefahrstoffe“ 103

4

64

65

68

69

77

99

100

101


A+A International

Sessions with interpretation English – German

page

Greetings 78

General Information 79

Morning Sessions on Tuesday, 18 October

Opening of the A+A 2011 80

Afternoon Sessions on Tuesday, 18 October

Partner Country Poland / Polish – German OSH Dialogue 81

Innovative Personal Protective Equipment 82

“Fight the Risk” - Road Safety 83

ISSA Workshop: Promoting Employability: Activity, Health and Reintegration 84

Morning Sessions on Wednesday, 19 October

ISSA Workshop: Promoting Employability: Activity, Health and Reintegration 85

Innovative Personal Protective Equipment 87

The Mobility Challenge : Education and Training in Occupational Safety and Health 88

Afternoon Sessions on Wednesday, 19 October

International Fall Protection Symposium (IFPS) 90

Sessions on Thursday, 20 October

International ILO Conference

„Promoting Preventative Safety and Health Culture: International Instruments,

National Strategies and Good Practices“

International Fall Protection Symposium (IFPS) 93

Ergonomics / Man and Machinery: from eternal conflict to exciting challenge 94

Morning Sessions on Friday, 21 October

International ILO Conference

„Promoting Preventative Safety and Health Culture: International Instruments,

National Strategies and Good Practices“

Occupational Diseases

91

96

97

5


Allgemeine Hinweise

Kongresszeiten

Dienstag, 18. Oktober 2011

10:30 Uhr Eröffnung der A+A 2011

14:00 – 17:00 Uhr Kongressveranstaltungen

Mittwoch, 19. Oktober und Donnerstag, 20. Oktober 2011

09:15 – 12:15 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr Kongressveranstaltungen

12:15 – 14:00 Uhr Diskussionszeiten der Posterausstellung

Freitag, 21. Oktober 2011

09:15 – 12:15 Uhr Kongressveranstaltungen

Alle Zeitangaben sind Richtwerte und können sich aus aktuellen Anlässen ändern.

Programmänderungen sind nicht beabsichtigt, jedoch jederzeit möglich.

Die Veranstaltungen können zu jedem Zeitpunkt aufgesucht oder verlassen werden.

Anmeldungen oder Reservierungen für bestimmte Veranstaltungen sind daher nicht

möglich. Bitte finden Sie sich rechtzeitig in den Kongressräumen ein. Die Veranstaltungen

müssen für weitere Besucher geschlossen werden, wenn alle Sitzplätze belegt sind.

Anerkennung, Zertifizierungen, Teilnahmebescheinigungen

Teilnahmebescheinigungen werden ausschließlich in den einzelnen Veranstaltungen

ausgestellt. Bitte sprechen Sie dafür das Basi-Info-Team im Veranstaltungsraum an.

Betriebs- und Personalräte

Der A+A Kongress ist anerkannt als geeignete Schulungsmaßnahme im Sinne des

Betriebsverfassungsgesetzes (§ 37 Abs 7) und des Bundespersonalvertretungsgesetzes (§ 46

Abs 7).

Unabhängig von dem Fortbildungsfreistellungsanspruch des einzelnen Betriebsratsmitglieds

nach § 37 Abs. 7 BetrVG hat das Betriebsratsgremium den Anspruch, dass von ihm

bestimmte Betriebsratsmitglieder (durch Betriebsratsbeschluss) für die Teilnahme an

Schulungs- und Bildungsveranstaltungen befreit werden, soweit diese Kenntnisse vermitteln, die

für die Arbeit des Betriebsrats erforderlich sind (§ 37 Abs.6 BetrVG)

6


Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieure

Die Tagung ist Fortbildungsveranstaltung für Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte

gemäß § 2 (3) ASiG bzw. § 5 (3) ASiG.

Der VDSI Verband Deutscher Sicherheitsingenieure honoriert den Besuch des Kongresses mit

folgenden Punkten:

Teilnahme am Kongress an einem Tag: 2 Punkte

Teilnahme am Kongress an 2 und mehr Tagen: 4 Punkte

Als Nachweis dient die Kongresskarte.

Ärzte

Der A+A Kongress 2011 wurde durch die Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat

der Ärztekammer“ mit 6 Fortbildungspunkten je Kongresstag bzw. 3 Punkten je Kongress-

Halbtag anerkannt.

Certified Disability Management Professional (CDMP)

Der Besuch der A+A 2011 wird mit 14 Stunden für die CDMP Weiterbildung anerkannt.

Come together

Bei einem kleinen Imbiss und Getränken den Kongresstag ausklingen lassen! Kommen Sie ins

Gespräch mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, genießen Sie die Musik. Seien Sie

dabei von Dienstag, 18.10. – Donnerstag, 20.10, 17:30 bis ca. 19:00 Uhr.

Posterausstellung

Während der gesamten Laufzeit der A+A 2011 findet im CongressCenter Süd im Foyer der

Stadthalle (Rheinseite) die Posterausstellung statt. Am Mittwoch und Donnerstag sind die

Autoren der Poster eingeladen in der Mittagszeit für Diskussionen zur Verfügung zu stehen.

Folgende Themenfelder stehen an den beiden Tagen schwerpunktmäßig zur Diskussion:

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 12:00 Uhr – 13:30 Uhr

- Übergreifende Fragestellungen der Prävention

- Gesundheitsförderung, Rehabilitation

- Sicherheit am Arbeitsplatz, Gefahrstoffe, Ergonomie

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 12:00 Uhr – 13:30 Uhr

- Arbeitsmedizin, Psychische Belastungen

- Maschinen- und Betriebssicherheit, Branchenprojekte

Darüber hinaus können die Verfasser der Poster weitere Diskussionszeiten anbieten. Hinweise

am jeweiligen Poster geben darüber Auskunft.

7


Kunst- und Theaterfest A+A 11

Betreut und organisiert vom Kuratorium „Kunstimpulse berühren Arbeitswelt“

Intendanz: Reinhard R. Lenz

CCD 1. OG, Foyer der Stadthalle

Kostenloser Zutritt für Messe- und Kongressbesucher der A+A.

Folgen Sie den roten Hinweispfeilen!

Mit den Schauspielen wird in Deutschland erstmalig professionelles Theater für die

Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung genutzt. Ein Novum in der Kommunikation

betrieblicher Handlungsfelder. Mittlerweile hat sich das Genre mit über 750 Vorstellungen

etabliert, ist jedoch eine Besonderheit, die bei den Zuschauern lange in Erinnerung bleibt.

Die künstlerische Offenheit lässt Spielraum für individuelle Interpretationen. Das Publikum

entwickelt ein Bedürfnis nach weiteren Informationen und angeregten Diskussionen. Der

Wunsch nach Veränderungen wird messbar. In betriebliche Gesamtkonzepte eingebunden, wird

die Wirkung gesteigert.

Alle Aufführungen und Präsentationen können in Konzepte von Personal- und

Betriebsversammlungen, Fortbildungs- und Fachveranstaltungen sowie Messen und

Ausstellungen eingearbeitet werden.

URAUFFÜHRUNG

BesserWisser (Björn Jung)

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz ist ständig auf der Suche nach neuen Zugangswegen und

Methoden zur Sensibilisierung von Mitarbeitern und Führungskräften in Unternehmen.

Mit dem Comedy-Programm „BesserWisser“ wird der Versuch gestartet, Arbeitsschutz und

Humor zu verbinden. Bei aller Ernsthaftigkeit der Thematik ist das Ziel, über sich selbst zu

lachen, Widersprüche vor Augen zu führen und die Perspektiven der Zuschauer zu verändern.

Ein skurriler, aber sympathischer Pförtner weiß alles und kennt jeden Winkel und jede Person im

Unternehmen. Aus der Perspektive seiner Pförtnerstube lenkt sich das ganze Unternehmen. In

seiner naiven Offenheit spricht er aus, was andere nur denken.

NEU IN DIESEM JAHR

„Arm durch Arbeit“ (Markus Breitscheidel)

20. Oktober, 15:00 – 16:00 Uhr

Als Leiharbeiter getarnt, recherchierte er undercover in großen Wirtschaftsunternehmen – und

spürte die Folgen einer staatlich subventionierten Billiglohnpolitik am eigenen Leib.

Lesung und Interview mit dem Schriftsteller Markus Breitscheidel.

LeiterStunt (Joy Burger)

Akteure des Arbeitsschutzes beklatschen die Risikobewältigung eines Artisten? Zirkusleute und

Kleinkünstler gehen ein (vermeintlich) höheres Risiko ein, um die Aufmerksamkeit des

Publikums auf sich zu ziehen. Joy Burger zeigt die spektakuläre Arbeit eines Leiterartisten. Im

anschließenden Interview wird ein Bezug zum Arbeitsschutz hergestellt.

IrreVersibel (Joy Burger)

Das Programm IrreVersibel besteht aus einzelnen künstlerischen Einlagen und Elementen (je 3

– 5 Minuten). Musik, Akrobatik, Jonglage, Entertainment … Alles im Dienst des Arbeitsschutzes!

8


A+A KLASSIKER

Auf Biegen und Brechen (Thomas Kemper)

Ignorieren, Überspielen, Verzweiflung, Einsamkeit, Reue. Nichts lässt sich zurückdrehen. Das

Drama der Wirbelsäule. Der Protagonist erzählt aus dem Rollstuhl von seinen zerplatzten

Träumen. Schlüsselszenen werden lebendig. Wenn Ursache und Wirkung zeitlich entkoppelt

sind....

ZeitgeistVerknappung (Thomas Kemper)

Innere Zerrissenheit im Kampf gegen die Uhr. Ein italienischer Fabrikarbeiter durchlebt

Erinnerungen an seine Kindheit. Ein Schauspiel über die Veränderung des Zeitbewußtseins und

die Auswirkungen von Stress und psychosozialen Belastungen auf das menschliche

Wohlbefinden.

Geständnisse (Josef Hofmann)

Der Schuldige ist gefunden und wird zur Schau gestellt. Beeinflussbarkeit oder Schicksal einer

dummen Häufung vieler kleiner Einzelrisiken. Ein Betroffener erzählt seine dramatische

Unfallgeschichte. Alles fing mit der hoch stehenden Führungsleiste des Wintergartens an. Dann

überschlugen sich die Ereignisse.

Spielplan

11:00

11:30

12:00

12:30

13:00

13:30

14:00

14:30

15:00

Dienstag,

18.10.11

Auf Biegen und

Brechen

BesserWisser

IrreVersibel

Geständnisse

ZeitGeist

Verknappung

IrreVersibel

Auf Biegen und

Brechen

BesserWisser

IrreVersibel

Mittwoch,

19.10.11

IrreVersibel

Geständnisse

ZeitGeist

Verknappung

BesserWisser

Lesung

Markus

Breitscheidel

Talk mit dem

Schriftsteller

Markus

Breitscheidel

ZeitGeist

Verknappung

BesserWisser

Auf Biegen und

Brechen

Donnerstag,

20.10.11

Auf Biegen und

Brechen

BesserWisser

IrreVersibel

Geständnisse

ZeitGeist

Verknappung

IrreVersibel

Auf Biegen und

Brechen

BesserWisser

ZeitGeistVerknapp

ung

Freitag.

23.10.11

ZeitGeist

Verknappung

Geständnisse

Auf Biegen und

Brechen

BesserWisser

IrreVersibel

Änderungen

vorbehalten

9


Dienstag, 18. Oktober

10:30 – 12:00 Uhr

CCD Süd Raum 1

Eröffnung der A+A 2011

Musikalischer Auftakt

Saskia Osing

Basi-Vorsitzende

Dirk Elbers

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf

Gerd Hoofe

Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Annelie Buntenbach

Mitglied im geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes

Alexander Gunkel

Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

Klaus Bornack

Präsident des Messebeirates A+A 2011

Musikalische Einlage

Verleihung des Deutschen Arbeitsschutzpreises

Gerd Hoofe

Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Marina Schröder

Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

Dr. Joachim Schuster

Staatsrat bei der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit Bremen

Musikalischer Ausklang

Moderation: Leo Busch, Journalistin

10


Dienstag, 18. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd Raum 3

Polnisch – Deutscher Dialog

Simultan in deutscher, englischer und polnischer Sprache

Moderation: Dr. Christa Sedlatschek, Direktorin der Europäischen Agentur für Sicherheit und

Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

14:00 Uhr

Begrüßung

Bruno Zwingmann, Basi und Joachim Schäfer, Geschäftsführer Messe Düsseldorf

14:05 Uhr

Vom Nachbarschaftsvertrag zum gemeinsamen Arbeitsmarkt

Prof. Jozef Olszynski, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Polnischen Agentur für

Auslandsinvestitionen und ehem. Handelsrat der polnischen Botschaft in Berlin, Professor an der

Wirtschaftsuniversität Warschau

14:35 Uhr

Arbeitsbedingungen und die Polnische Strategie für Sicherheit und Gesundheit bei der

Arbeit

Prof. Danuta Koradecka, Zentralinstitut für Arbeitsschutz – Nationales Forschungszentrum,

Warschau (CIOP PIB)

14:55 Uhr

Arbeitsbedingungen und die Deutsche Strategie für Sicherheit und Gesundheit bei der

Arbeit

Isabel Rothe, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

15:15 Uhr Pause

15:45 Uhr

Diskussion “Die Grenzen überwinden”

- mit Kurzpräsentationen –

Aus- und Weiterbildung

Witold Gacek, Zentralinstitut für Arbeitsschutz – Nationales Forschungszentrum,

Warschau (CIOP PIB)

Katrin Boege, Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der DGUV

Forschung

Katarzyna Majchrzycka, Zentralinstitut für Arbeitsschutz – Nationales

Forschungszentrum, Warschau (CIOP PIB)

Prof. Dietmar Reinert, Institut für Arbeitsschutz (IFA) der DGUV

Entwicklung und Marktzugang für persönliche Schutzausrüstungen in

Deutschland, Polen und dem Europäischen Binnenmarkt

Adam Jabloński, Präsident des Polnischen Herstellerverbandes für persönliche

Schutzausrüstungen

Gerd Zeisler, Experte, ehem. Präsident des A+A Messebeirates

11


Von den Richtlinien zur Umsetzung in Branchen und Unternehmen

Podiumsdiskussion mit

Technische Aufsicht: Marek Walczak, Präsident des Amtes für Technische Aufsicht (UDT)

Arbeitsschutzverwaltung der Länder: Ernst-Friedrich Pernack, Ministerium für Arbeit, Soziales,

Frauen und Familie des Landes Brandenburg

Sozialversicherung: Dr. Walter Eichendorf, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und

Bernard Jaroszewicz, Polnische Sozialversicherungsanstalt (ZUS)

17:15

Die Zusammenarbeit stärken! – Ausblick

Dr. Christa Sedlatschek

Dienstag, 18. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 2

Innovative Persönliche Schutzausrüstungen

Federführung: Fachausschuss Persönliche Schutzausrüstungen der DGUV / Interessenverbund

Persönliche Schutzausrüstung (IVPS)

Simultan in deutscher und englischer Sprache

Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) ermöglichen an einer Vielzahl von gefährlichen

Arbeitsplätzen, an denen kollektive Schutzmaßnahmen nicht möglich sind, sicheres Arbeiten.

Neue Entwicklungen und Innovationen tragen dazu bei, dass für spezielle Einsatzsituationen und

angepasst an den jeweiligen Benutzer die jeweils geeignete persönliche Schutzausrüstung zur

Verfügung gestellt werden kann.

In dieser Vortragsreihe werden neue Ansätze und Lösungen zur Verbesserung von Sicherheit

und Gesundheitsschutz durch innovative persönliche Schutzausrüstungen vorgestellt. Hersteller

von PSA, Arbeitsmediziner und Experten aus Forschung und Entwicklung berichten über aktuelle

Entwicklungen in den Bereichen Fußschutz, Schutzkleidung, Kopfschutz und Atemschutz.

Am 19.10.2011 werden in einer zweiten Vortragsreihe zu PSA weitere Themenschwerpunkte zu

dem Bereich Innovative Persönliche Schutzausrüstungen aufgegriffen.

Moderation: Karl-Heinz Noetel, BG Bau und Dr. Peter Bohn, IVPS

14:00 – 14:20 Uhr

Sicherheitsschuhe - Nutzen oder Schaden für die Gesundheit?

Dr. Manfred Betz, Institut für Gesundheitsförderung und -forschung

14:20 – 14:40 Uhr

Frauenspezifische Sicherheitsschuhkonzeption - von der Theorie zur Praxis

Dr. Bettina Fritz, Medizinische Universitätsklinik Tübingen

14:40 – 15:00 Uhr

Aus Zwei mach Eins

Gilbert Lenz, MSA AUER GmbH

15:00 – 15:20 Uhr Pause

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15:20 – 15:40 Uhr

Angemessene Anforderungen für Schutzkleidung für die Brandbekämpfung zum

Schutz vor "nicht gesehen werden"

Giovanna Longo, 3M Deutschland GmbH

15:40 – 16:00 Uhr

Der Trick mit dem Silber: Einweg-Chemikalienschutzoveralls mit antibakteriellen

Eigenschaften

Dr. Maria Raidel, UVEX ARBEITSSCHUTZ GMBH

16:00 – 16:20 Uhr

Sicherheit mit Brief und Siegel - Zertifizierte Beschaffung und sachgemäße

Wiederaufbereitung von Berufs- und Schutzkleidung

Mariana Schubert, Hohenstein Institute GmbH & Co. KG

16:20 – 16:40 Uhr

Verbesserung der Effektivität von Atemschutz durch intelligente Features

Mike Parham, Scott Safety

16:40 – 17:00 Uhr Nachfragen und Diskussion

Dienstag, 18. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd Pavillon Raum 18/19

„Risiko raus“ – Arbeit und Gesundheit im Betrieb und auf der

Straße

Federführung: Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR) / Institut für Arbeit und Gesundheit

(IAG) der DGUV

Simultan in deutscher und englischer Sprache

Mit den unten aufgeführten Beiträgen zum Ende der Präventionskampagne "Risiko raus!" aller

gewerblichen Berufgenossenschaften und Unfallkassen sollen erste Ergebnisse von

Präventionsmaßnahmen in ihrer Umsetzbarkeit und ihrer Wirksamkeit beleuchtet werden.

Dabei sollen insbesondere betriebliche Ansatzpunkte für eine verbesserte Verkehrs- bzw. auch

Transportsicherheit herausgestellt werden, aber auch die Beteiligung spezifischer Zielgruppen

an der Verkehrssicherheit berücksichtigt werden, wie z. B. Fahrer von Einsatzfahrzeugen.

Moderation: Jochen Lau, DVR und Dr. Jürgen Wiegand, IAG

14:00 – 14:15 Uhr

Arbeit und Gesundheit im Betrieb und auf der Straße

Jochen Lau und Dr. Jürgen Wiegand

14:15 – 14:35 Uhr

Beispiele guter Praxis der Verkehrssicherheit am Arbeitsplatz und auf dem Weg zur

Arbeit in Europa

Ellen Townsend, European Transport Safety Council ETSC

13


14:40 – 15:00 Uhr

Ergebnisse und Aktivitäten der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheit

bei der Arbeit im Bereich Straßengüterverkehr

Dr. Elke Schneider und Sarah Copsey, Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei

der Arbeit

15:05 – 15:20 Uhr Pause

15:20 – 15:40 Uhr

Mobile Learning für Berufskraftfahrer

Michael Peters, Institut für Arbeit und Gesundheit IAG der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung

15:45 – 16:05 Uhr

Verkehrssicherheit bei Einsatzfahrten - Evaluationsergebnisse einer Seminarreihe der

Unfallkasse des Bundes

Bernhard Varnskühler, Unfallkasse des Bundes

16:10 – 16:30 Uhr

GUROM (Gefährdungsbeurteilung und Risikobewertung organisationaler Mobilität) -

Ein Instrument für VISION ZERO?

Prof. Dr. Rüdiger Trimpop, Friedrich-Schiller-Universität Jena

16:30 – 17:00 Uhr Nachfragen und Diskussion

Dienstag, 18. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd Stadthalle Y

Anwendung der DGUV Vorschrift 2 – Erste Erkenntnisse

Federführung: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Am 1. Januar 2011 haben sich die Vorgaben zur betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen

Betreuung in den Betrieben geändert. Die Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und

Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV Vorschrift 2) ist bei allen Berufsgenossenschaften und

bei dem überwiegenden Teil der Unfallkassen in Kraft getreten und hat die BGV A2/GUV-V A2

und die GUV-V A 6/7 abgelöst. Damit gibt es erstmals für Berufsgenossenschaften und

Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand eine einheitliche und gleich lautende Vorgabe

zur Konkretisierung des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG).

Die Aufsichtsdienste der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen unterstützen im Jahr 2011

die praxisgerechte Umsetzung der DGUV Vorschrift 2 in den Betrieben, Verwaltungen und

Bildungseinrichtungen nachhaltig. Hierzu legen sie im Jahr 2011 einen Schwerpunkt auf die

Beratung und Unterstützung beim Übergang zu den Neuregelungen. Dieses Vorgehen hat auch

die Nationale Arbeitsschutzkonferenz (NAK) einstimmig befürwortet. Ergänzend haben die

Unfallversicherungsträger zahlreiche Handlungshilfen entwickelt.

Die vorliegenden Rückmeldungen bringen zum Ausdruck, dass sich Betriebe, Verwaltungen und

Bildungseinrichtungen intensiv mit der Anwendung der reformierten Vorschrift befassen. Bei

betrieblich angestellten und überbetrieblich tätigen Betriebsärzten und Fachkräften für

Arbeitssicherheit liegen erste Erfahrungen mit der Anwendung der Vorschrift vor. Auch Betriebs-

und Personalräte stehen vor neuen Herausforderungen hinsichtlich ihrer Mitwirkung und

Mitbestimmung bei der Konkretisierung der Ausgestaltungsspielräume der DGUV Vorschrift 2.

14


Schließlich haben die Aufsichtsdienste der Unfallversicherungsträger und der Länder ebenfalls

erste Eindrücke hinsichtlich der Umsetzung der Vorschrift gewonnen. Erste Erfahrungen zur

Anwendung der DGUV Vorschrift 2 werden in der Veranstaltung vermittelt.

Moderation: Manfred Rentrop, DGUV

14:00 – 14:20 Uhr

Erfahrungen mit der Umsetzung der DGUV Vorschrift 2 im Produktionsbereich

Heinz Fritsche, IG Metall

14:25 – 14:45 Uhr

Anforderungen und Chancen der DGUV Vorschrift 2 aus Sicht der Arbeitgeber

Saskia Osing, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

14:50 – 15:10 Uhr

Anwendung der Vorschrift in einer Kommune

Frank Last, Stadt Markgröningen

15:15 – 15:35 Uhr

Anwendung der Vorschrift in einem gewerblichen Unternehmen

Dr. Thomas Linz, Bayer Pharma AG, Berlin

15:40 – 16:00 Uhr Pause

16:00 – 17:00 Uhr

Podiumsdiskussion:

Erkenntnisse zur Anwendung der Vorschrift aus Sicht der Dienstleister

Moderation: Gerhard Strothotte, DGUV

Betriebsarzt: Dr. Martin Kern, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG;

Sicherheitsfachkraft: Dieter Arnold, Fraport AG

Berufsgenossenschaft: Dr. Manfred Fischer, VBG

Unfallkasse: Wolfgang Kurz, Unfallkasse Baden-Württemberg

Arbeitsschutzverwaltungen der Länder: Stefan Pemp, Niedersächsisches Ministerium für

Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration

Dienstag, 18. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd Pavillon Raum 16/17

Gewalt-ige Wirkung! Perspektiven und Präventionsansätze

Federführung: Berufsverband Deutscher Psychologinnen / Psychologen (BDP) und Deutsche

Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Gewalt am Arbeitsplatz rückt seit einigen Jahren verstärkt in den Aufmerksamkeitsfokus, nicht

zuletzt deshalb, weil die Zahl der Betroffenen stetig steigt. Dabei wird in der Diskussion sehr oft

auf die Gewaltdefinition der ILO zurückgegriffen, die Gewalt als „jede Handlung, Begebenheit

oder von angemessenem Benehmen abweichendes Verhalten, wodurch eine Person im Verlauf

oder in direkter Folge ihrer Arbeit schwer beleidigt, bedroht, verletzt, verwundet wird“ definiert.

Diese Definition gibt damit einen groben Rahmen zur Einordnung von Verhaltensweisen vor, der

jedoch nach der Klassifizierung, also bei der Fallbetrachtung selbst, wenig hilfreich ist.

15


Die Veranstaltung stellt deshalb die Vielschichtigkeit des Themas Gewalt in den Mittelpunkt.

Dabei geht es einerseits um verschiedene Varianten von Gewalt, mit denen man sich

konfrontiert sehen kann. Auf der anderen Seite werden zahlreiche Möglichkeiten von zu

ergreifenden Präventionsmaßnahmen vorgestellt. Ein Kernelement der Veranstaltung soll das

Aufzeigen von Verknüpfungen sowohl der Gewaltformen, im Sinne von möglichen

Verlaufsmustern, als auch der Präventionsansätze sein, wobei gerade bei Letzterem die Frage

der Angemessenheit diskutiert werden soll. Diesem Aspekt kommt insbesondere vor dem

Hintergrund immer wieder angeführter Hinderungsgründe (Aufwand, Kosten, etc.) zur aktiven

Bewältigung einer vorhandenen Gewaltproblematik eine nicht zu vernachlässigende Bedeutung

zu.

Die Veranstaltung richtet sich damit sowohl an Entscheidungsträger aller Organisationen als

auch die Umsetzungsverantwortlichen. Beiden werden in der Veranstaltung sowohl die

Handlungsfelder als auch die möglichen Handlungsansätze vorgestellt.

Moderation: Dr. Helmut Nold, BDP und Christian Pangert, DGUV

14:00 – 14:15 Uhr

Gewalt am Arbeitsplatz – Perspektiven und Präventionsansätze

Dr. Helmut Nold und Christian Pangert

14:15 – 14:35 Uhr

Suizidprävention bei der Polizei

Hans-Jürgen Marker, Gewerkschaft der Polizei

14:40 – 15:00 Uhr

Das Jobcenter - Vom Tatort zum Präventionsort

Christian Pangert, DGUV

15:05 – 15:20 Pause

15:20 – 15:40 Uhr

Kollegiale Beratung und Supervision" als Gesundheitsprävention -

Bedarfe, Hintergründe und Erfahrungen aus dem Sicherheitsbereich

Prof. Dr. Yvette Völschow, Universität Vechta

15:45 – 16:05 Uhr

Überfall an der Ladenkasse

Peter Keilholz und Walter Dworschak, Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution

(BGHW)

16:10 – 16:30 Uhr

Gewalt in der Pflege

Michael Jung-Lübke, piag-B | Instant Aging

16:30 – 16:50 Uhr

Es geht auch anders – Konfliktbewältigung in Bahn und Bus

Jörg Weymann, VBG

16:50 – 17:00 Uhr Nachfragen und Diskussion

16


Dienstag, 18. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd Pavillon Raum 15

Arbeitsassistenzsysteme und adaptive Arbeitsumgebungen

Federführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Institut für

Arbeitsschutz (IFA) der DGUV

Adaptive Arbeitsumgebungen und Ambient Intelligence (AmI) haben sich in den letzten Jahren

zu Themenfeldern mit hoher Zukunftsbedeutung für die angewandte Forschung entwickelt.

Dabei beschreibt AmI diejenigen Technologien, die die Lebens- und Arbeitsumgebungen um

„intelligente“ Funktionen erweitern: Telemetrische Vernetzungen von Sensoren, Aktoren und

Computerprozessoren sollen Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Arbeits- und

Privatleben unterstützen und fördern.

Begründet durch die Fortschritte in den technologischen Grundlagen ist der Einsatz dieser

adaptiven Assistenzsysteme in der betrieblichen Praxis deutlich realistischer als noch vor

Jahren. Entsprechend sind die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von AmI-

Technologien und die Aufmerksamkeit der Politik diesem Thema gegenüber stark gestiegen.

Insbesondere hinsichtlich arbeitswissenschaftlicher und arbeitsmedizinischer Fragestellungen

steckt die Technologiefolgenabschätzung noch in den Anfängen. Für die Akteure des

Arbeitsschutzes besteht das Ziel darin, noch vor dem flächendeckenden Einsatz der neuen

Technologien die relevanten Forschungsfragen durch eine strategische Bearbeitung des

Themenfelds aufzubereiten. In ihrem Forschungs- und Entwicklungsprogramm hat

beispielsweise die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin das Thema AmI als eines

von sechs Forschungsgebieten priorisiert.

Aus dem weiten Spektrum der unter diesen Begrifflichkeiten summierten Teilaspekte besteht

das besondere Interesse darin, eine Technologiefolgenabschätzung neuer

Arbeitsassistenzsysteme aus der Perspektive der Arbeitswissenschaft vorzunehmen. Hierbei

geht es insbesondere um Wirkungs- und Gestaltungsfragen innovativer Produkte mit

Informations- und Kommunikationstechnologien (Smart Products; wie z.B. Datenbrillen oder

intelligente Schutzausrüstungen) und die Chancen und Risiken, die der Einsatz dieser Produkte

in Arbeitssystemen bietet. Daneben werden noch nicht beantwortete Detailfragen zu den

Auswirkungen von AmI-Grundlagen (z.B. zur Veränderung der Farbtemperatur) und zu ethischsozialen

Grundlagen („Mensch als Roboter?“) bearbeitet. Die Veranstaltung gibt einen Überblick

über Forschungsprojekte und zeigt die Relevanz der neuen Technologien für den Arbeitsschutz

auf.

Moderation: Dr. Armin Windel BAuA und Dr. Peter Nickel, IFA

14:40 – 14:20 Uhr

Ambient Intelligence - Neue I&K-Technologien in der Arbeitsumgebung

Dr. Armin Windel, BAuA

14:20 – 14:40 Uhr

Anwendungen und Erfahrungen mit AmI in der industriellen Produktion

Dr. Michael Huelke, BAuA

14:40 – 15:00 Uhr

Neue Mensch-Maschine-Schnittstellen: Herausforderungen der Analyse und

präventiven Gestaltung von innovativen Arbeitssystemen am Beispiel von Head

Mounted Displays

Dr. Lars Adolph, BAuA

15:00 – 15:20 Uhr Pause

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15:20 – 15:40 Uhr

„Intelligente" Schutzkleidung

Tobias Bleyer und Marie Pendzich, BAuA

15:40 – 16:00 Uhr

Mehr Sicherheit durch Ambient Intelligence?

Michael Stiebling, BAuA

16:00 – 16:20 Uhr

AmI-basierte Steuerung von Beleuchtungssystemen

Bettina Görner und Jan Krüger, BAuA

16:20 – 16:40 Uhr

AmI-basierte Klimareglung - Chancen und Risiken

Dr. Kersten Bux, BAuA

16:40 – 17:00 Uhr

Ethische und arbeitsphilosophische Aspekte von Ambient Intelligence

Michael Bretschneider-Hagemes, IFA

Dienstag, 18. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd Stadthalle X

Lärmschutz in der Praxis – Neue Technische Regel und mehr

Federführung: Institut für Arbeitsschutz (IFA) der DGUV / Bundesanstalt für Arbeitsschutz und

Arbeitsmedizin (BAuA)

Zum 9.3.2007 ist die Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch Lärm

und Vibrationen (Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung – LärmVibrationsArbSchV) in

Kraft getreten. Inzwischen hat der Ausschuss für Betriebssicherheit ABS die Erarbeitung

Technischer Regeln für Lärm und Vibration (TRLV) abgeschlossen. Die TRLV Lärm wurde am

23.3.2010 im Gemeinsamen Ministerialblatt und im Anschluss unter www.baua.de/trlv zur

Verfügung gestellt. Damit steht dem Arbeitgeber nun auch in Form einer Technischen Regel eine

Basis zur Umsetzung der LärmVibrationsArbSchV zur Verfügung. Die Adressaten nehmen diese

knappe Darstellung der vom Arbeitgeber geforderten Maßnahmen dankbar auf. In der Praxis

werden die betrieblichen Akteure aber immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen

Spezialwissen gefordert ist. Ein Beispiel: „Wie nutze ich eine Angabe zur Schallemission?“

Spezielles Lärmschutzwissen, Spezial- und Branchenlösungen sind aber in knappen

Abhandlungen nicht unterzubringen und werden daher in weiteren Praxishilfen z.B. von den

Unfallversicherungsträgern und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

angeboten.

Moderation: Dr. Martin Liedtke, IFA und Dr. Patrick Kurtz, BAuA

14:00 – 14:15 Uhr

Lärmschutz in der Praxis

Dr. Martin Liedtke und Dr. Patrick Kurtz

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14:15 – 14:35 Uhr

Technische Regel zur LärmVibrationsArbSchV (TRLV) „Lärm“

Dr. Gerhard Neugebauer, Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)

14:40 – 15:00 Uhr

Geräuschemissionsangabe - Ergebnisse der europäischen NOMAD

Marktüberwachungsaktion

Dr. Patrick Kurtz und Dr. Georg Brockt, BAuA

15:05 – 15:20 Uhr Pause

15:20 – 15:40 Uhr

Leitfaden für KMU zur Auswahl leiser Maschinen

Dr. Patrick Kurtz, BAuA

15:45 – 16:05 Uhr

Beurteilungspegel als Kennwert für die Störwirkung von Geräuschen an

Arbeitsplätzen – DIN und VDI

Dr. Jürgen Maue, IFA

16:10 – 16:30 Uhr

Geräuschemissionsklassen für Geräte der Büro-EDV

Ilka Arendt, BAuA

16:30 – 17:00 Uhr Nachfragen und Diskussion

Dienstag, 18. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 7

Physische Belastungen in der Arbeitswelt, Prävention

arbeitsbezogener Muskel-Skeletterkrankungen (MSE)

Federführung: Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) /

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Arbeitsbezogene Muskel-Skeletterkrankungen (MSE) verursachen die höchsten direkten (Kosten

der Krankheitsbehandlung) und indirekten Kosten (Produktivitätsausfall durch

Arbeitsunfähigkeit) und sie führen seit Jahren die Statistiken der Arbeitsunfähigkeitstage (AU-

Tage) nach Diagnosegruppen an. Eines der drei Hauptziele der Gemeinsamen Deutschen

Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist die Verringerung von Häufigkeit und Schwere von MSE. Ferner

war die Verringerung von Muskel-Skelettbelastungen unter dem Motto „Pack’s leichter an!“ vor

einigen Jahren das zentrale Kampagnenthema der Europäischen Arbeitsschutzagentur. In 2013

wird die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) eine Präventionskampagne mit dem

Ziel der Reduktion arbeitsbezogener Rückenbelastungen (inklusive Unterforderungen) starten.

Die Evidenz für einen Zusammenhang zwischen physischen Arbeitsbelastungen und der

Entstehung verschiedener MSE ist in epidemiologischen und biomechanischen Studien als

hinreichend wahrscheinlich belegt.

Die Vortragsveranstaltung gibt im ersten Teil einen Überblick zu physischen Belastungen und

arbeitsbezogenen Muskel-Skeletterkrankungen in Deutschland. Hierzu gehören auch die

Systematik der Gefährdungsbeurteilungen und deren Verfahren auf allen Ebenen

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(Grobscreening, Screening, Expertenscreening, Betriebs- und Labormessungen). Es werden

Strategien zur Weiterentwicklung bestehender Verfahren und besseren Vernetzung der

Verfahren untereinander präsentiert. Der zweite Teil der Veranstaltung fokussiert auf der

Bedeutung des Rückenschmerzes in der Arbeitswelt und gibt einen allgemeinen Überblick zu

Präventionsansätzen bei arbeitsbezogenen physischen Belastungen. Ziel sollte es hier sein,

ergonomische Grundsätze zur Prävention physischer Belastungen (Über- und Unterforderung)

bereits im Planungsstadium von Arbeitsprozessen zu berücksichtigen.

Moderation: Dr. Rolf Ellegast, IFA und Ulf Steinberg, BAuA

14:00 – 14:15 Uhr

Physische Belastungen in der Arbeitswelt

Dr. Rolf Ellegast, IFA und Ulf Steinberg, BAuA

14:15 – 14:35 Uhr

Bedeutung arbeitsbezogener Muskel-Skelett-Erkrankungen in Deutschland

Dr. Falk Liebers, BAuA

14:35 – 14:55 Uhr

Belastungsstrukturen und aktuelle Strategien der Gefährdungsbeurteilung

(Screeningverfahren)

Ulf Steinberg, BAuA

14:55 – 15:15 Uhr

Belastungsstrukturen und aktuelle Strategien der Gefährdungsbeurteilung

(Expertenverfahren)

Dr. Rolf Ellegast, IFA

15:15 – 15:40 Uhr Pause

15:40 – 16:00 Uhr

Bedeutung des Rückenschmerzes in der Arbeitswelt und Ansätze für

Handlungsstrategien

Dr. Dieter W. Pütz, Fachklinik für Psychosomatik und Verhaltensmedizin, Mediclin Deister Weser

Kliniken

16:00 – 16:20 Uhr

Überblick Präventionsansätze bei arbeitsbezogenen physischen Belastungen

Prof. Bernd Hartmann, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)

16:20 – 16:40 Uhr

Prävention physischer Belastungen in der Arbeitsplanung

Prof. Ralph Bruder und Dr. Karlheinz Schaub, Technische Universität Darmstadt

16:40 – 17:00 Uhr

Zusammenfassung und Abschlussstatement

Dr. Rolf Ellegast, IFA und Ulf Steinberg, BAuA

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Dienstag, 18. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 8

Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Zeitarbeit

- Erfahrungen, Empfehlungen, Einschätzungen -

Federführung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) / Bundesanstalt für

Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)

Der Fokus liegt auf der Frage, wie der Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Zeitarbeit weiter

verbessert werden kann. Im ersten Teil des Workshops berichten ReferentInnen von

betrieblichen Erfahrungen u.a. aus den Projekten GEZA und GRAziL, es werden Empfehlungen

vorgestellt und anschließend förderliche und hemmende Faktoren in der Umsetzung erläutert.

Im zweiten Teil sind parallele Kleingruppendiskussionen zu einzelnen Aspekten geplant.

Die Einführungen im ersten Teil sind folgendermaßen gegliedert:

Erfahrungen: Nach einer Begrüßung und Einführung durch Herrn Horst, BMAS, schildert die VBG

den aktuellen Stand zum Thema und gibt einen Ausblick auf Entwicklungen in der näheren

Zukunft. Anschließend stellen die Projekte GEZA und GRAziL Instrumente vor, die für den

betrieblichen Einsatz entwickelt und erprobt wurden. Die Projekte wurden 2008-2011 im

Rahmen des Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen vom BMAS

gefördert und von der BAuA fachlich begleitet.

Empfehlungen: Aus den Projekten GEZA und GRAziL sind Empfehlungen zum Arbeits- und

Gesundheitsschutz entstanden, die auch im beteiligten Beirat diskutiert wurden. Herr Horst vom

BMAS berichtet über den aktuellen Stand hierzu.

Einschätzungen: Mitglieder des Beirates schildern ihre Sicht auf die Projektergebnisse und

zeigen Chancen und Risiken aus ihrer jeweiligen Perspektive auf.

Im zweiten Teil des Workshops stehen die ReferentInnen für weiterführende Fragen zur

Verfügung und bieten die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ausgerichtet an

den eigenen Interessen können die Inhalte aus dem ersten Teil vertieft und mit

Informationsmaterial ergänzt werden.

Moderation: Frank Brenscheidt und Rita Oldenbourg, BAuA

14:00 Uhr

Begrüßung

Andreas Horst, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Workshop Teil I: Kurzreferate

14:05 – 14:20 Uhr

Zeitarbeit im Wandel - Arbeits- und Gesundheitsschutz auch?

Herbert Grond, VBG

14:20 – 14:35 Uhr

Gesundheitsmanagement in Zeitarbeitsunternehmen - Erfahrungen aus dem Projekt

GEZA

Petra Homberg, AOK Hessen und Michael Kienert, Manpower

14:35 Uhr – 14:50 Uhr

Arbeits- und Gesundheitsschutz in Entleihunternehmen - Erfahrungen aus dem

Projekt GraZil

Ina Krietsch, Prospektiv GmbH

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14:50 – 15:05 Uhr

Empfehlungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Zeitarbeit

Andreas Horst, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

15:05 – 15:20 Uhr

Faire Zeitarbeit - Herausforderungen für die Zukunft

Martin Gehrke, Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ)

15:20 – 15:35 Uhr

Gesunde Zeitarbeit - gute Zeitarbeit ?

Prof. Dr . Sebastian Brandl, Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA)

15:35 – 15:50 Uhr Pause

15:50 – 17:00 Uhr

Workshop Teil II: Austausch von Erfahrungen und Einschätzungen an 3

Themenschwerpunkten

Dienstag, 18. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd EG Raum 01

Förderung der Beschäftigungsfähigkeit : Aktivität, Gesundheit und

Reintegration

Veranstaltet von der Internationalen Vereinigung für soziale Sicherheit (IVSS)

in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der

Arbeit (Basi) und Rehabilitation International (RI).

Simultan in englischer und deutscher Sprache

14:00 – 14:30 Uhr

Eröffnung und Begrüßung

Hans-Horst Konkolewsky

Generalsekretär, Internationale Vereinigung für Sozialen Sicherheit (IVSS), Genf

Jan Arne Monsbakken

President Elect, Rehabilitation International (RI), Norwegen

Marina Schröder

Alternierende Vorstandsvorsitzende, Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit

bei der Arbeit (Basi), Deutschland

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14:30 – 15:00 Uhr

Keynote zum Thema: “Rückkehr ins Arbeitsleben ”

Joachim Breuer

Hauptgeschäftsführer, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Deutschland

und Vorsitzender, IVSS Fachausschuss für die Versicherung gegen Arbeitsunfälle und

Berufskrankheiten

15:00 – 15:15 Uhr

…aus Sicht der Arbeitslosenversicherung

Georges Carlens

Generaldirektor, National Employment Office, Belgien und

Vorsitzender, IVSS Fachausschuss für Beschäftigungspolitiken und Arbeitslosenversicherung

15:15 – 15:30 Uhr

…aus Sicht der Erwerbsunfähigkeitsrentenversicherung

Edmund Cheong

Abteilungsleiter, Return to Work Department, Social Security Organization, Malaysia

15:30 – 16:00 Uhr Kaffeepause

16:00 – 16:15 Uhr

…aus internationaler Sicht: UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit

Behinderung und zugehörige ILO Konventionen

Barbara Murray

Specialist on Disability, Internationale Arbeitsorganisation (IAO), Genf

16:15 – 16:30 Uhr

…aus Sicht der Arbeitgeber

Kris de Meester

Chair of Business Europe's , Health and Safety Working Group, Belgien

16:30 – 16:45 Uhr

…aus Sicht der Invalidität

Wolfgang Zimmermann

Hauptgeschäftsführer, National Institute of Disability Management and Research, Kanada

16:45 – 17:00 Uhr

Qualitätskriterien für Versicherer

Friedrich Mehrhoff

Leiter des Stabsbereichs für Rehabilitationsstrategien und - grundsätze , Deutsche Gesetzliche

Unfallversicherung (DGUV), Deutschland

17:00 – 17:30 Uhr Diskussion und Zusammenfassung

Fortsetzung am Mittwoch, 19.Oktober, 9:30 Uhr, siehe Seite 28

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Mittwoch, 19. Oktober

09:15 – 17:00 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 3

Herbstkonferenz der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA)

Neue Konzepte zur Arbeitszeit und Arbeitsorganisation

Bedingt durch die veränderten Anforderungen an die Flexibilität und Mobilität der Beschäftigten

ist die zeitliche Lage und Verteilung von Tätigkeiten von hoher arbeitswissenschaftlicher

Relevanz. Dies gilt für arbeitsorganisatorische Fragen während eines Arbeitstages, aber auch für

die zeitliche Folge mehrerer Arbeitstage, die Betrachtung über Jahre oder gar über ganze

Phasen des Erwerbslebens.

Von Bedeutung für die Arbeitsorganisation ist hier zum Beispiel die Frage, ob und wie zwischen

einzelnen Tätigkeiten im Sinne einer Job-Rotation gewechselt werden sollte, oder wann ggf.

zusätzliche Erholungsabschnitte eingeplant werden müssen.

Durch das Tätigsein in globalen Netzwerken ist die Gestaltung der zeitlichen Aufeinanderfolge

von Arbeitstagen bedeutsam.

Die Betrachtung von Arbeitsinhalten über Jahre hinweg ist für die Karriereplanung, aber auch

für die Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtig.

Schließlich ist die Planung von unterschiedlichen Phasen des Erwerbslebens mit sogenannten

unterschiedlichen Modellen der Lebensarbeitszeit ein aktuell diskutiertes Thema.

Im Rahmen der Herbstkonferenz 2011 der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft werden Expertinnen

und Experten zu Fragen der Arbeitszeit und Arbeitsorganisation aus unterschiedlichen

Fachdisziplinen wie der Arbeitswissenschaft, der Arbeitsmedizin, der Arbeitspsychologie oder der

Sozialwissenschaft zu Wort kommen. Aus der betrieblichen Praxis werden neue Ansätze zur

Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsorganisation vorgestellt.

09:15 - 09:45 Uhr

Eröffnung

Beiträge der Arbeitswissenschaft zu Sicherheit und Gesundheit

Prof. Dr.-Ing. Ralph Bruder - Präsident der GfA

Bruno Zwingmann – Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und

Gesundheit bei der Arbeit, Basi

Moderation: Dr. Beate Beermann – Koordinatorin der AG „Arbeitszeit/Arbeitsoganisation“ der

GfA

09:45 – 10:15 Uhr

Arbeitszeit als gesetzlicher Regelungsgegenstand

Prof. Dr. Rainer Schlegel - Leiter der Abteilung Arbeitsschutz / Arbeitsrecht Bundesministerium

für Arbeit und Soziales, Berlin

10:15 Uhr – 10:45 Uhr

Chancen und Risken durch neue Formen der Arbeitsorganisation

Prof. Dr.-Ing. Ralph Bruder – Präsident der GfA

Diskussion

11:00 – 11:15 Uhr Pause

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Moderation: Prof. Dr. Birgit Spanner-Ulmer – Vizepräsidentin der GfA

11:15 – 11:45 Uhr

Flexibilisierung der Arbeitswelt und arbeitsmedizinische Implikationen

Dr. Detlev Jung und Dr. Verena Bopp – ZDF - HA Personal Betriebsärztliche Station Mainz

11:45 – 12:15 Uhr

Schichtarbeit und Schlaf

Prof. Dr. Ingo Fietze - Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums Charité –

Universitätsmedizin, Berlin / Prof. Dr. Thomas Penzel - Wissenschaftlicher Leiter des

Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums Charité – Universitätsmedizin, Berlin

12:15 – 12:45 Uhr

Arbeitszeit als Risikofaktor für Sicherheit, Gesundheit und soziale Teilhabe

Prof. Dr. Friedhelm Nachreiner - Gesellschaft für Arbeits-, Wirtschafts- und

Organisationspsychologische Forschung (GAWO), Oldenburg

13:00 Uhr – 14:00 Uhr Pause

Moderation: Prof. Dr. Martin Schmauder – Vizepräsident der GfA

14:00 – 14:25 Uhr

Arbeitszeitgestaltung unter Berücksichtigung der Work-Life-Balance

Patricia Stock und Prof. Dr. Gert Zülch – Institut für Arbeitswissenschaft und

Betriebsorganisation ifab des Karlsruhe Institut of Technology KIT, Karlsruhe

14:25 – 14:50 Uhr

Lebensphasenorientierte Arbeitszeit

Stefan Gryglewski - Leiter Zentralbereich Personal TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen

14:50 – 15:15 Uhr

Gesundheitsauswirkungen von Schichtarbeit

Annette Nold, Sabine Ernst, Dr. Volker Harth, Dr. Dirk Pallapies, Dr. Hiltraud Paridon – Deutsche

Gesetzliche Unfallversicherung DGUV

Diskussion

15:30 – 15:50 Uhr Pause

Moderation: Dr. Martin Schütte – Geschäftsführer der GfA

15:50 – 16:15 Uhr

Arbeits- und Betriebszeitflexibilisierung in der deutschen Metall- und Elektroindustrie

Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser und Dr. Frank Lennings – Institut für angewandte

Arbeitswissenschaft (IfaA)

16:15 – 16:40 Uhr

Integration der Arbeitszeit in die Gefährdungsbeurteilung nach dem ArbSchG

Eva Aich - Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 56: Betrieblicher Arbeitsschutz, Arbeitszeit

Diskussion

16:55 – 17:00 Uhr

Abschluss

Prof. Dr.-Ing. Ralph Bruder - Präsident der GfA

25


Mittwoch, 19. Oktober

09:15 – 17:00 Uhr

CCD Süd 2. OG Raum 28

Statuskonferenz Betriebliche Gesundheitsförderung

Gesundheit im Betrieb – Risiken vermeiden und Ressourcen

stärken

Federführung: Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) / Bundesarbeitsgemeinschaft

für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi)

In der Veranstaltung wird die Entwicklung der Betrieblichen Gesundheitsförderung und ihrer

rechtlichen Rahmenbedingungen seit den 80er Jahren nachgezeichnet und bilanziert.

Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention im Betrieb haben seitdem eine enorme

Weiterentwicklung, Ausdifferenzierung und Professionalisierung erfahren.

Die verschiedenen Akteure dieses Handlungsfeldes stellen ihre Konzepte und

Maßnahmenangebote dar. Diese zeigen auch die Notwendigkeit der Zusammenarbeit der

Professionen und Institutionen sowie die Schaffung von Netzwerkstrukturen. Für etliche Akteure

bestehen gesetzliche Grundlagen, etwa nach dem Arbeitsschutzgesetz, dem

Arbeitssicherheitsgesetz, den Sozialgesetzbüchern VII und V oder auch dem

Betriebsverfassungsgesetz. Andere Akteure wiederum agieren auf einem freien Markt und

setzen auf freiwillige Maßnahmen der Unternehmen. In höherem Maße als noch vor 20 Jahren

werden die wirtschaftlichen Argumente für Prävention und Gesundheitsförderung heute auch

von den Unternehmen selbst gesehen: Gesunde, motivierte Mitarbeiter sind insbesondere vor

dem Hintergrund der älter werdenden Belegschaften und einem Fachkräfte-Engpass ein

wichtiger Faktor für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit.

In einer Talkrunde mit Vertreterinnen und Vertretern der Sozialpartner, der Träger-Institutionen

und der Marktteilnehmer werden die aktuellen Fragen und Perspektiven der Betrieblichen

Gesundheitsförderung diskutiert:

Welche Chancen und Herausforderungen liegen in dem Zusammenspiel von

Institutionen und Anbietern von Dienstleistungen und Produkten?

Wie können Bedarfsbezug und Qualität der Angebote und Maßnahmen gesichert und

Markttransparenz hergestellt werden?

Wie können die inhaltlichen Konzepte (z.B. Beschäftigungsfähigkeit) angenähert und

weiterentwickelt werden?

Gibt es gemeinsame Ziele aller Akteure? Mit welchen Mitteln oder Strategien können

diese Ziele befördert werden?

Moderation Vormittag: Dr. Uwe Prümel-Philippsen, BVPG und Saskia Osing, Basi

9:30 – 10:00 Uhr

BGF und Prävention als Politikfeld – Strukturen und Arbeitsteilung

Saskia Osing, Basi

Helga Kühn-Mengel, BVPG

10:00 – 10:30 Uhr

Entwicklung der betrieblichen Gesundheitsförderung durch die GKV

Rolf Stuppardt, Stuppardt| Partner

10:30 – 11:00 Uhr

Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren

Marina Schröder, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

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11:00 – 11:20 Uhr Pause

11:20 – 11:40 Uhr

Vom Gesundheitszirkel zum Managementstandard

Bernhard Badura, Universität Bielefeld

11:40 – 12:00 Uhr

Gesundheitsförderung – eine hochwertige Dienstleistung

Ingo Froboese, Deutsche Sporthochschule

12:00 – 13:30 Uhr Pause

Moderation Nachmittag: Dr. Uwe Prümel-Philippsen, BVPG und Bruno Zwingmann, Basi

13:30 – 13:50 Uhr

Betriebliches Gesundheitsmanagement – von der Einzelmaßnahme zum nachhaltigen

System

Prof. Dr. Bernd Siegemund, BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH

13:50 – 14:10 Uhr

Arbeitsmedizinische Prävention und Gesundheitsförderung

Dr. Joachim Stork, Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin

14:10 – 14:30 Uhr

Vernetzung in der Betrieblichen Gesundheitsförderung

Dr. Gregor Breucker, Deutsches Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung

14:30 – 15:00 Uhr Pause

15:00 – 16:45 Uhr

Was braucht die BGF? –Talkrunde

- Staatliche Aktivitäten und Programme

Dr. Stephan Zechel, Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Andreas Horst, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Eleftheria Lehmann, Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA NRW)

Sönke Bock, Howaldtswerke Deutsche Werft

Norbert Breutmann, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

- Gesetzliche Krankenversicherung und Gesetzliche Unfallversicherung

NN, AOK Bundesverband

Dr. Gregor Breucker, BKK Bundesverband

Werner Froese, Barmer GEK

Dr. Walter Eichendorf, DGUV

Sönke Bock, Howaldtswerke Deutsche Werft

Norbert Breutmann, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

16:45 – 17:00 Uhr

Schlusswort und Ausblick

Helga Kühn-Mengel, BVPG

27


Mittwoch, 19. Oktober

9:30 – 15:30 Uhr

CCD Süd EG Raum 01

Förderung der Beschäftigungsfähigkeit : Aktivität, Gesundheit und

Reintegration

Veranstaltet von der Internationalen Vereinigung für soziale Sicherheit (IVSS)

in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der

Arbeit (Basi) und Rehabilitation International (RI)

09:30 – 10:00 Uhr

Keynote zum Thema: “Herausforderungen für Sozialversicherungssysteme im Bereich

Gesundheit”

Marc De Greef, Generaldirektor, PREVENT – Institute for the Prevention, Protection and Welfare

at Work, Belgien, Besonderer Ausschuss für Prävention der IVSS

10:00 – 10:15 Uhr

Von Krankenscheinen zu Gesundheitsscheinen

Bill Gunnyeon

Leitender medizinischer Berater, Department for Work and Pensions (DWP), Vereinigtes

Königreich

10:15 – 10:30 Uhr

Gesundheitsförderung: Abgestimmte Vorgehensweisen beim Umgang mit

Behinderung und Gesundheitsförderung für die erwerbstätige Bevölkerung

Richard Wynne, Direktor, Irish Work Research Centre, Irland

10:30 – 11:00 Uhr Kaffeepause

11:00 – 11:15 Uhr

Die finnischen Erfahrungen bei der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in

die Arbeitswelt - Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Dienstleistern

Juha Mikkola

Hauptgeschäftsführer, Insurance Rehabilitation Association (VKK), Finnland

11:15 – 11:30 Uhr

Erkenntnisse aus der schwedischen Gesundheitsreform

Adriana Lender, Generaldirektorin, Swedish Social Insurance Agency, Schweden

und Vorsitzende, IVSS Fachausschuss für Organisation, Verwaltung und Innovation

11:30 – 12:00 Uhr

Diskussion und Zusammenfassung

12:00 – 14:00 Uhr Mittagspause

14:00 – 15:30 Uhr Abschlusssitzung

14:00 – 14:30 Uhr

Präsentation der Resultate der zwei Hauptthemen

14:30 – 15:30 Uhr

Rundtischdiskussion und Schlußworte

Moderation:

Hans-Horst Konkolewsky

Generalsekretär, Internationale Vereinigung für Sozialen Sicherheit (IVSS), Genf

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Diskutanten

Kris de Meester Chair of Business Europe's Health and Safety Working Group, Belgien

Marc De Greef, Generaldirektor, PREVENT – Institute for the Prevention, Protection

and Welfare at Work, Belgien, Besonderer Ausschuss für Prävention der IVSS

Maria Dolores Solé, Head, Occupational Health Department, National Centre for

Working Conditions, Spanien

Barbara Murray, Specialist on Disability, Internationale Arbeitsorganisation (IAO),

Genf

Edmund Cheong , Abteilungsleiter, Return to Work Department, Social Security

Organization, Malaysia

Wolfgang Zimmermann, Hauptgeschäftsführer, National Institute of Disability

Management and Research, Kanada

Mittwoch, 19. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 2

Innovative Persönliche Schutzausrüstungen

Federführung: Fachausschuss Persönliche Schutzausrüstungen der DGUV / Interessenverbund

Persönliche Schutzausrüstung (IVPS)

Simultan in deutscher und englischer Sprache

Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) ermöglichen an einer Vielzahl von gefährlichen

Arbeitsplätzen, an denen kollektive Schutzmaßnahmen nicht möglich sind, sicheres Arbeiten.

Neue Entwicklungen und Innovationen tragen dazu bei, dass für spezielle Einsatzsituationen und

angepasst an den jeweiligen Benutzer die jeweils geeignete persönliche Schutzausrüstung zur

Verfügung gestellt werden kann.

In dieser Vortragsreihe stehen Untersuchungen, Informationen und Hilfestellungen zur richtigen

Auswahl, Bereitstellung und Benutzung von PSA und der richtige Umgang mit PSA in der

betrieblichen Praxis im Vordergrund.

Hersteller von PSA, Gesundheitsschutzexperten sowie Experten aus der Arbeitsschutzverwaltung

und aus dem berufsgenossenschaftlichen Bereich berichten über aktuelle Entwicklungen in den

Bereichen Gehörschutz, Atemschutz, Fußschutz und Hautschutz.

Moderation: Karl-Heinz Noetel, BG Bau und Dr. Peter Bohn, IVPS

09:15 – 09:35 Uhr

Signalhörbarkeit beim Tragen von Gehörschutz in verschiedenen Arbeitssituationen

Dr. Sandra Dantscher, Institut für Arbeitsschutz (IFA) der DGUV

09:35 – 09:55 Uhr

Fit-Testing für Atemschutzgeräteträger - eine quantitative Dichtsitzungsprüfung

Dr. Kai Haas, ExxonMobil Production Deutschland GmbH

09:55 – 10:15 Uhr

Persönliche Schutzausrüstungen für sichere Instandhaltung

Henk Vanhoutte, European Safety Federation

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10:15 – 10:55 Uhr

Orthopädisch angepasster Fußschutz

Thomas Vierhaus, Verband Technischer Handel (VTH)

11:00 – 11:15 Uhr Pause

11:15 – 11:35 Uhr

Tragen von persönlicher Schutzausrüstung bei Hauterkrankungen

Dr. Cornelia Wiegand, Friedrich-Schiller-Universität Jena

11:35 – 11:55 Uhr

Der Atemschutzplan - Innovative Dienstleistungskonzepte zur richtigen Auswahl von

Atemschutz, dargestellt an Praxisbeispielen

Oliver Steinmann, Dräger Safety AG

11:55 – 12:15 Uhr Nachfragen und Diskussion

Mittwoch, 19. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd Pavillon Raum 18/19

Herausforderung Mobilität: Vergleichbarkeit und Anerkennung von

Qualifikationen im Arbeitsschutz in Europa

Federführung: Europäisches Netzwerk Aus- und Weiterbildung in Sicherheit und

Gesundheitsschutz (ENETOSH)

Simultan in deutscher und englischer Sprache

Mit der fortschreitenden Globalisierung wird die grenzüberschreitende Mobilität von

Arbeitnehmern zum Thema im Arbeitsschutz. Aspekte wie Migration, multinational tätige

Unternehmen, Arbeitnehmerfreizügigkeit spielen für Sicherheit und Gesundheitsschutz eine

immer größere Rolle. Im Mittelpunkt des Workshops steht die Frage nach den Auswirkungen der

zunehmenden Mobilität auf die Aus- und Weiterbildung in Sicherheit und Gesundheitsschutz.

Wie ist es um die Vergleichbarkeit und die Anerkennung von Qualifikationen in Europa bestellt?

Welche möglichen Wege gibt es, um eine grenzüberschreitende Anerkennung von

Qualifikationen im Arbeitsschutz und in der Fortbildung von Medizinern zu erreichen? Was sind

die aktuellen Initiativen zur Entwicklung von Anerkennungssystemen in diesen Bereichen? Und

welche vergleichbaren Basisqualifikationen gibt es für Berufseinsteiger in Europa?

Der Workshop wird als „Think Tank“ organisiert: Er bietet Denkimpulse aus unterschiedlichen

gesellschaftlichen Bereichen, Expertenwissen zu bereits vorhandenen Werkzeugen der

europäischen Bildungspolitik sowie aktuelle Projektbeispiele.

Ziel des Workshops ist eine tragfähige Beschreibung der Anforderungen, die sich aus der

grenzüberschreitenden Mobilität für die Bereiche Gesundheit und Sicherheit ergeben sowie eine

Matrix möglicher Lösungswege für eine bessere Vergleichbarkeit und Anerkennung von

Qualifikationen in Gesundheit und Sicherheit in Europa.

Der Workshop wird unter Federführung des Europäischen Netzwerkes Aus- und Weiterbildung in

Sicherheit und Gesundheitsschutz (ENETOSH) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Agentur

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für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA), dem Europäischen Netzwerk

der Fachkräfte für Arbeitssicherheit (ENSHPO), dem Verein Deutscher Sicherheitsingenieure

(VDSI), der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

sowie der Arbeitsgruppe Hochschulen der DGUV durchgeführt.

Moderation: Dr. David Gold, Gold-Knecht Associates und Dr. Ulrike Bollmann, Institut für Arbeit

und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

09:15 – 09:30 Uhr

Drei Szenarien zur Mobilität:

Migration, Multinationale Unternehmen, grenzüberschreitendes Training

Sarah Copsey, Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

(EU-OSHA)

Prof. Ralf Giercke, Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI)

Dr. Ulrike Bollmann, Europäisches Netzwerk Aus- und Weiterbildung in Sicherheit und

Gesundheitsschutz (ENETOSH)

09:30 – 09:50 Uhr

Grundsatzbeitrag: Modernisierung der Richtlinie über Berufsqualifikationen

Jürgen Tiedje, Europäische Kommission, Binnenmarkt Freizügigkeit der Arbeitnehmer

09:50 – 10:30 Uhr

Vergleich und Anerkennung von Qualifikationen in Europa – jüngste Entwicklungen im

Bildungsbereich

Das Mobilitätsinstrument der Europäischen Bildungspolitik: Das Europäische

Leistungspunktesystem für die berufliche Aus- und Weiterbildung (ECVET)

Monique Jordense, KCH International

MOVET II - Transparenz und Anerkennung von Kompetenzen

Dr. Markus Müller, Technische Universität München, Lehrstuhl für Pädagogik

10:30 – 11:15 Uhr

Marktplatz mit Projekten und Beispielen guter Praxis

Europäischer Meta-Rahmen für Kompetenzen im Automobilsektor (VETAS): Claudia

Ball, DEKRA Akademie

Transfersystem für berufliche Qualifikationen (VQTS): Sonja Lengauer, 3s

Unternehmensberatung GmbH, Österreich

Einstiegsanerkennung zur Sensibilisierung für Gefährdungen am Arbeitsplatz: Neal

Stone, Britischer Sicherheitsrat

Das Finnische System der Arbeitssicherheitskarte: Päivi Rauramo, Das Zentrum für

Arbeitssicherheit, Finnland

Sicherheitskarte für Berufseinsteiger: Anne Melasalmi, Finnischer Nationaler

Bildungsausschuss, Lehrlings-Trainingszentrum, Finnland

MAP:ECVET: Dr. Petra Herz, Berufsverband der medizinisch-technischen Fachkräfte,

Österreich

Europäische Module für die Asbestsanierung: Lars Vedsmand, Europäische Föderation

der Bau und Holzarbeiter (EFBH)

Mehrsprachiges Handbuch für den Arbeitsschutz in der Baubranche: Susanne Ulk,

Erziehung und Ausbildung in Sicherheit und Gesundheitsschutz, Dänemark

KO-TRANSFER: Dr. Hans-Jürgen Lindemann, Berliner Gesellschaft für internationale

Zusammenarbeit mbH (BGZ)

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11:15 – 12:00 Uhr

Vergleich und Anerkennung von Qualifikationen in Europa – jüngste Entwicklungen im

Bereich Gesundheit und Sicherheit

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Ein universeller Qualifizierungs- und Trainingsrahmen für Gesundheit und

Sicherheitsexperten in Europa

Prof. Ralf Giercke, VDSI

Harmonisierung von CME-CPD (Fortbildung von Medizinern und kontinuierliche

berufliche Entwicklung) und PGT (Postgraduierten Kursen) – eine Herausforderung für

die UEMS

Dr. Bernard Maillet, Union Européenne des Mèdecins Specialistes (UEMS)

12:00 – 12:30 Uhr

Podiumsdiskussion: Wege für eine bessere Vergleichbarkeit und Anerkennung von

Qualifikationen in Gesundheit und Sicherheit in Europa

Akteure aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen

Sarah Copsey, Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Isabelle Bonnaire, Nationale Agentur für Bildung in Europa beim Bundesinstitut für

Berufsbildung (BIBB)

Giancarlo Bianchi, Europäisches Netzwerk der Berufsorganisationen im Bereich

Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (ENSHPO)

Dr. Bernard Maillet, UEMS

Claudia Ball, DEKRA

Dr. Markus Müller, Technische Universität München

Lars Vedsmand, Europäische Föderation der Bau und Holzarbeiter (EFBH)

12:30 Uhr Ende des Workshops

Mittwoch, 19. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd Pavillon Raum 16/17

Mensch und Arbeit. Im Einklang.

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie

Federführung: Nationale Arbeitsschutzkonferenz (NAK)

Das Jahr 2011 ist in doppelter Hinsicht ein entscheidungsreiches Jahr für die Gemeinsame

Deutsche Arbeitsschutzstrategie und ihre Akteure. Einerseits werden zu wesentlichen Aufgaben

der GDA-Periode 2008 – 2012 Ergebnisse erwartet, z.B. bei der Schaffung eines transparenten

Vorschriften- und Regelwerks sowie im Rahmen der GDA-Programmarbeit.

Andererseits werden bereits die Weichen für die GDA-Periode ab 2013 ff. gestellt.

Die Vorsitzenden der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz sowie weitere Vertreterinnen und

Vertreter der GDA-Träger präsentieren aktuelle und wichtige Entwicklungen der GDA und stellen

sich Ihren Fragen zu:


Vorschriften- Regelwerk

Für Sie: Klarheit und Orientierung - Das neue Leitlinienpapier zur künftigen Gestaltung des

Vorschriften- und Regelwerks im Arbeitsschutz

Beratung und Überwachung

Für Sie: Arbeitsschutz gemeinsam anpacken - Aufsichtshandeln und Prävention im Zeitalter der

GDA

Gemeinsame Arbeitsschutzziele, Handlungsfelder und Arbeitsprogramme

Für Sie: Wichtige Themen richtig angehen - Ergebnisse aus der laufenden GDA-Periode und

Ausblick auf die GDA Ziele ab 2013

Gesamtmoderation: Dr. Julia Kropf (IFOK)

9:15 Uhr - 10:45 Uhr

Aktuelle Entwicklungen der GDA und ihre Bedeutung für die Praxis

Das neue Leitlinienpapier zur künftigen Gestaltung des Vorschriften- und Regelwerks

im Arbeitsschutz

Michael Koll (stv. NAK-Vorsitzender, Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Die Eckpfeiler der gemeinsamen Beratungs- und Überwachungsstrategie von Ländern

und Unfallversicherungsträger – die neuen gemeinsamen Leitlinien

Dr. Walter Eichendorf (stv. NAK-Vorsitzender, Deutsche Gesetzliche

Unfallversicherung)

Die Ziele und Handlungsfelder der GDA-Periode ab 2013

Steffen Röddecke (NAK-Vorsitzender, Vorsitzender des Länderausschusses für

Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik, Die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und

Gesundheit der freien Hansestadt Bremen)

11:00 Uhr – 12:15 Uhr

Die Umsetzung der GDA in der aktuellen Praxis

Impulsbeiträge: Erste Ergebnisse aus den GDA-Arbeitsprogrammen

Arbeitsprogramm Bau

Bernhard Arenz, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft und Petra Zahm,

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit

Arbeitsprogramm Pflege

Albrecht Liese Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst

und Wohlfahrtspflege und Dr. Christoph Smieszkol

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz

Die Bedeutung der GDA im Alltag der Aufsichts- und Präventionsdienste der Länder

und Unfallversicherungsträger

Dr. Sven Timm, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und Hartmut Karsten,

Ministerium für Gesundheit und Soziales Sachsen-Anhalt

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Podiumsdiskussion

Teilnehmer:

Michael Koll, stv. NAK-Vorsitzender, BMAS

Dr. Walter Eichendorf, stv. NAK-Vorsitzender, DGUV

Steffen Röddecke, NAK-Vorsitzender, LASI-Vorsitzender

Dr. Sabine Eligehausen, Leiterin der Abteilung Arbeitnehmerschutz, Amt für

Arbeitsschutz Hamburg

Helmut Ehnes, Leiter der Prävention der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und

chemische Industrie (BG RCI)

Ullrich Schwalm, Sicherheitsfachkraft, Thyssen Krupp Bauservice GmbH

Mittwoch, 19. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 8

Gefährdungsbeurteilungen erfolgreich durchführen!

Federführung: Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI)

Obwohl die gesetzlichen Vorgaben zur Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen schon seit

über 15 Jahren bestehen, gibt es noch immer teilweise erhebliche Verbesserungspotenziale.

Erforderlich sind angemessene Leitlinien und Qualitätsstandards, da nur so im Rahmen der

Gefährdungsbeurteilung eine einheitliche und angemessene Grundlage für alle weiteren

Maßnahmen im Arbeits- und Gesundheitsschutz geschaffen werden kann.

Spezielle Arbeitsformen sowie psychische Belastungen und Beanspruchungen bedürfen größerer

Aufmerksamkeit. Die Veranstaltung wird mit praktischen Erfolgsbeispielen aus dem Bereich der

Betreuung kleiner und mittlerer Unternehmen abgerundet.

Moderation: Prof. Dr. Rainer von Kiparski, VDSI

09:15 – 09:45 Uhr

Die Leitlinie zur Gefährdungsbeurteilung

Dr. Horst Riesenberg-Mordeja , ver.di - Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft

Bundesverwaltung

Norbert Breutmann, Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

09:50 – 10:10 Uhr

Qualitätsstandards für Gefährdungsbeurteilungen

Dr. Gerald Schneider, BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH

10:15 – 10:35 Uhr

Die Entwicklung einer Methode zur Gefährdungsbeurteilung von interaktiven

Dienstleistungstätigkeiten mit Bürgerkontakt

Anja Hubrich, Technische Universität Dresden

10:40 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 11:20 Uhr

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung; Bestandsaufnahme, Bedarf,

Lösungsansätze

Dr. Gabriele Richter, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

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11:25 – 11:45 Uhr

Klein aber fein – oder doch nur Mittelmaß? Ansatzpunkte und Motivationshilfen für

erforderliche Gefährdungsbeurteilungen in kleinen und mittelständischen

Unternehmen

Dr. Arno Weber, Büro Dr. Weber

11:45 – 12:15 Uhr Nachfragen und Diskussion

Mittwoch, 19. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 7

Vorbeugender Brandschutz

Federführung: Bundesverband Betrieblicher Brandschutz – Werkfeuerwehrverband Deutschland

e.V / Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Aufklärung zu den Erfordernissen des betrieblichen Brandschutzes ist unverändert von Nöten.

Bemerkungen wie „Ist das Handlungsfeld noch aktuell?“, „Bei uns brennt es doch nicht?“, „Wenn

es brennt, dann kommt doch die Feuerwehr!“ oder „Sind die einzelnen Aspekte nicht alle längst

abgegrast?“ stellen einen Auszug typischer Reaktionen aus Unternehmen dar.

Der Bundesverband betrieblicher Brandschutz (Werkfeuerverband Deutschland) stellt sich

fortlaufend die Frage nach neuen Aspekten, die es zu vermitteln gilt und die das Thema in den

Köpfen der Entscheidungsträger aktuell halten. Der Werkfeuerwehrverband gibt erneut

anlässlich eines Kongresses zur A+A Einblick in aktuelle Entwicklungen und diese zeigen auf,

dass bewertete Risiken unter Umständen eine neue Bewertung vertragen können. Hier und da

gilt es dennoch auch, bewusst zu machen, was eigentlich vorhanden ist.

So wird eine Bewertung von betrieblichen Risiken sicher etwas anders als gewohnt, wenn sie

unter dem Blickwinkel der Notfallplanung bzw. der Wiederanlaufplanung erfolgt (Recovery /

Business Continuity Planning)

Eine Bewertung hat heute immer auch die Frage der richtigen Organisation zur Folge. Dem

Klientel der A+A folgend reichen die Fragen aus dem Arbeitsschutz - und das dazugehörige

Managementsysteme wird auf die Werkfeuerwehr bezogen - bis zum

Brandschutzmanagementsystem, das den Vorbeugenden Brandschutz integriert.

Die Frage nach Bewertung der Risiken und der dann erforderlichen Organisation schließt ab mit

einem Überblick über Brandschutz-Übungsprogramme, von der Feuerlöscher-Übung bis zur

Übung des Krisenstabes.

Der Bundesverband Betrieblicher Brandschutz Werkfeuerwehrverband Deutschland präsentiert

sich als Ansprechpartner in allen Fragen des Betrieblichen Brandschutzes für Arbeitsschützer mit

Brandschutzaufgaben, für Brandschutzbeauftragte, für Werkfeuerwehren mit Zusatzaufgaben.

Moderation: Peter Funke, CURRENTA Gmbh

09:15 – 09:30 Uhr

Betrieblicher Brandschutz

Peter Funke, CURRENTA

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09:30 – 09:50 Uhr

Bewertung von betrieblichen Risiken unter dem Blickwinkel Notfallplanung /

Wiederanlaufplanung

Gerhard Fröhling, Siemens AG

09:55 – 10:15 Uhr

Arbeitsschutzmanagement bei der Werkfeuerwehr - Aufbau und Praxis

Peter Funke, CURRENTA

10:20 – 10:40 Uhr

Brandschutz-Übungsprogramme - Feuerlöscherübung bis Übung des Krisenstabes

Ulrich Haschke, Henkel AG

10:45 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 11:20 Uhr

Der Vorbeugende Brandschutz in einem Unternehmen als "integriertes

Brandschutzmanagementsystem"

Dr. Peter Schäfer, Merck KGaA

11:25 – 11:45 Uhr

Arbeitsschutzvorgaben bei Arbeiten in Sauerstoff reduzierter Atmosphäre (Hypoxie)

Tim Pelzl, DGUV

11:45 – 12:15 Uhr Nachfragen und Diskussion

Mittwoch, 19. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd Pavillon Raum 15

Aktuelles aus dem Gefahrstoffrecht

Federführung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Der Umbruch im Europäischen Chemikalienrecht (REACH, CLP etc.) hat auch gravierende

Auswirkungen auf das Arbeitsschutzrecht bei Gefahrstoffen. Das Symposium greift hier

verschiedene aktuelle Themen auf. So ist die Gefahrstoffverordnung neu gefasst am 1.

Dezember 2010 in Kraft getreten. Die Neufassung war insbesondere zur Anpassung an CLP und

REACH erforderlich. Es wird ein Überblick über die Inhalte der Gefahrstoffverordnung 2010

gegeben. Ferner wird auf bereits absehbare künftige Änderungen der Verordnung eingegangen.

Ein weiterer Beitrag wird sich mit dem einfachen Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe beschäftigen,

das insbesondere auf Grund von CLP weiter entwickelt werden musste. Dieses Konzept

erleichtert kleinen und mittleren Unternehmen auf einfache Weise den Einstieg in die

Gefährdungsbeurteilung und ergänzt damit die Gefahrstoffverordnung. Als drittes Thema wird

es um die Substitution von Gefahrstoffen gehen. Viel beklagt wird, dass in der Praxis weitaus zu

selten substituiert wird, obwohl diese Maßnahme die höchste Priorität besitzt. Es werden Wege

aufgezeigt, wie künftig unter REACH Substitution im Arbeitsschutz gefördert werden kann. Der

Ausschuss für Gefahrstoffe erarbeitet seit einigen Jahren ein Risikokonzept für krebserzeugende

Stoffe. In einem weiteren Beitrag werden die neuesten Entwicklungen vorgestellt. Das

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Risikokonzept ist nicht nur für den Arbeitsschutz von großer Relevanz sondern auch im Hinblick

auf die gemäß REACH vorgesehenen Derived Minimal Effect Level (DMEL). Das Symposium wird

mit einem Beitrag zu ersten Erfahrungen mit REACH in der Arbeitsschutz-Praxis abgeschlossen

werden

Moderation: Dr. Helmut Klein, BMAS

09:15 – 09:30 Uhr

Aktuelles aus dem Gefahrstoffrecht

Dr. Helmut Klein

09:30 – 09:50 Uhr

Gefahrstoffverordnung 2010 - Überblick und Ausblick

Dr. Heiner Wahl, BMAS

09:55 – 10:15 Uhr

Weiterentwicklung des Einfachen Maßnahmenkonzepts Gefahrstoffe

Annette Wilmes, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

10:20 – 10:40 Uhr

STOP oder TOP - Substitution, das Stiefkind der Gefährdungsbeurteilung

Dr. Claudia Carl, BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH

10:45 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 11:20 Uhr

Weitere Umsetzung des Risikoakzeptanzkonzepts für krebserzeugende Stoffe

Dr. Henning Wriedt, Beratungs- und Informationsstelle Arbeit und Gesundheit

11:25 – 11:45 Uhr

Erste Erfahrungen mit REACH im praktischen Arbeitsschutz

Dr. Reinhold Rühl, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)

11:45 – 12:15 Uhr Nachfragen und Diskussion

Mittwoch, 19. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 6

Eine Arbeitswelt für alle:

Betriebliches Eingliederungsmanagement und Inklusion

Federführung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) / Deutsche Gesetzliche

Unfallversicherung (DGUV)

Die UN-Behindertenrechtskonvention verlangt auch angemessene Vorkehrungen zur Inklusion

von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt. Ein nationaler Aktionsplan der

Bundesregierung ist in der Welt, ebenso ein eigener Aktionsplan der gesetzlichen

Unfallversicherung in der Konkretisierungsphase. Darin sind unter anderem Maßnahmen der

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Information, Bildung und Schulung sowie zur Barrierefreiheit im Arbeitsleben enthalten. Zu den

Zielgruppen gehören auch Fachleute des Arbeitsschutzes.

Der Anspruch auf leistungsgerechte Beschäftigung ist auf alle Beschäftigten mit Behinderungen

auszudehnen. Erfahrungen zeigen, dass das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ein

geeignetes Instrument zur Vermeidung gesundheitsbedingter Arbeitslosigkeit ist. Es ist auch

eines der zentralen Instrumente, um den Folgen des demografischen Wandels wirksam zu

begegnen. Gleichzeitig sichert das BEM individuelle Chancen auf Teilhabe an Arbeit durch

frühzeitige Intervention. Ziel des BEM ist es, Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, erneuter

Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz des betroffenen Mitarbeiters zu erhalten.

Die Verfahren dienen zugleich der effektiven Umsetzung gesunder und sicherer

Arbeitsbedingungen.

Die Veranstaltung gibt Anregungen zur Umsetzung einer „inklusiven“ Arbeitswelt und

präsentiert neue Ansätze und Verfahren sowie Praxisbeispiele des Betrieblichen

Eingliederungsmanagements.

Moderation: Dr. Friedrich Mehrhoff, DGUV und Alfons Polczyk, BMAS

9:15 – 9:30 Uhr

Einführung: Eine Arbeitswelt für alle

Dr. Friedrich Mehrhoff (DGUV) und Alfons Polczyk (BMAS)

9:30 - 10:10 Uhr

Die Umsetzung einer „inklusiven“ Arbeitswelt im Sinne der UN-

Behindertenrechtskonvention

(mit Diskussion)

Prof. Dr. Wolfhard Kohte, Universität Halle

10:10 – 10:30 Uhr

Berufliche Begleitung epilepsiekranker Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber und

beteiligter Fachleute – das Netzwerk Epilepsie und Arbeit (NEA)

Dr. Martina Eller und Gerhard Kreis, Netzwerk Epilepsie und Arbeit (NEA)

10:30 – 11:00 Uhr Pause

11.00 – 11:20 Uhr

Arbeitsfähigkeitscoaching – ein neuer Ansatz für das Betriebliche

Eingliederungsmanagement (BEM)

Dr. Anja Liebrich und Marianne Giesert, DGB Bildungswerk e.V. Düsseldorf

11:20 – 11:40 Uhr

Betriebliches Eingliederungsmanagement als Kompetenz eines überbetrieblichen

Dienstes

Dr. med. Rano Jurkschat, BAD GmbH, Berlin

11:40 – 12:00 Uhr

Werkzeugkasten BEM – Eingliederung mit Qualität und System

Andrea Lange, BIT e.V. Bochum

12:00 – 12:15 Uhr Nachfragen und Diskussion

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Mittwoch, 19. Oktober,

14:00 – 18:00 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 2

Internationales Symposium Absturzsicherung

Federführung: International Fall Protection Society (IFSP)

Simultan in deutscher und englischer Sprache

14:00 – 15:00 Uhr

Keynote Beitrag: Arbeiten mit Sicherungsgeschirr versus Absturzsicherung

Der Beitrag zielt darauf ab, Sicherungsgeschirre als Arbeitswerkzeug und nicht als Behinderung

für die Arbeitenden einzusetzen. In diesem Fall geben sie dem Arbeitenden beachtliche

Freiheiten, jedoch zum “Preis” einer großen persönlichen Verantwortlichkeit.

Peter Ferguson – ARAA/First Access Pty Ltd. (Australia) and Hein Stapelberg – The Institute for

Work at Height (Südafrika)

15:00 – 16:00 Uhr

Kompatibilität: IHRE Verbindung

Benutzer von Absturzsicherungsausrüstungen haben häufig Probleme mit der Kompatibilität der

einzelnen Teile. – wahrscheinlich weil die Faktoren, die die Kompatibilität beeinflussen, sich

ständig ändern. Der Vortrag will die Aufmerksamkeit auf die Variablen richten, die die

Kompatibilität beeinflussen, wie z.B. Größe, Form und Beschaffenheit und dem Endbenutzer

Entscheidungshilfen geben.

Randall Wingfield - Gravitec Systems, Inc. (USA)

16:00 – 17:00 Uhr

Benutzung von Persönlichen Schutzausrüstungen auf mobilen Ausleger -

Arbeitsbühnen

Es werden Ergebnisse der Überprüfung der Belastungen am Befestigungspunkt bei der

Benutzung eines Arretierungssystems präsentiert. Die Ergebnisse haben erheblichen Einfluss

auf die Anforderungen an geeignete persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz aus großer

Höhe.

Wolfgang Schäper - BG BAU (Deutschland)

17:00 – 18:00 Uhr

Absturznetze: Anwendungsbeispiele weltweit

Es werden neue Forschungsergebnisse präsentiert und Beispiele guter Praxis aus der ganzen

Welt als gezeigt.

Marco Einhaus, BG Holz und Metall (Deutschland)

Das Symposium wird am Donnerstag um 08:15 Uhr fortgesetzt, siehe Seite 52

39


Mittwoch, 19. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 6

Fachkräftemangel und demografischer Wandel. Wege zu gesunden

und wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen

Federführung: Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der DGUV / Bundesanstalt für

Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Die verlängerte Lebensarbeitszeit wird insbesondere im Hinblick auf hoch-exponierte Tätigkeiten

diskutiert – bekanntestes Beispiel ist der Dachdecker. Das Projekt “Mein nächster Beruf“ sucht

in ausgewählten Berufen nach Personalentwicklungsmöglichkeiten, um Beschäftigten ein

gesundes Arbeiten bis zur Rente zu ermöglichen. Zum einen stehen Ansätze zum Erhalt der

Beschäftigungsfähigkeit im erlernten Beruf, zum anderen der erfolgreiche Tätigkeits- bzw.

Berufswechsel im Mittelpunkt. Das Projekt wurde in der stationären Krankenpflege, im Straßen-

und Tiefbau und aktuell im Reinigungsberuf durchgeführt. Darüber hinaus wird der durch den

demografischen Wandel verschärfte Fachkräftemangel auf dem Gesundheitssektor thematisiert.

Die Anpassung an den demografischen Wandel verlangt Lösungen, die auf die Bedürfnisse eines

Betriebes oder einer Branche zugeschnitten sind. Chemische- und Stahlindustrie haben

Tarifverträge zum demografischen Wandel vereinbart, die einen verbindlichen Rahmen für

betriebliche Maßnahmen schaffen. Die Umsetzung der Tarifverträge und ihre Konsequenzen für

das Handeln auf betrieblicher Ebene werden diskutiert.

Branchenspezifischen Arbeitsbedingungen in einer Region, die stark vom demografischen

Wandel betroffen ist, im Sinne von Sicherheit und Gesundheit zu verbessern, ist Aufgabe des

regionalen Transferzentrums der BAuA in Dresden. Im Zusammenwirken mit

Kooperationspartnern in der Region erhalten kleine und mittelständische Unternehmen sowie

ausgewählte Branchen Unterstützung für die Gestaltung von sicheren und gesunden

Arbeitsbedingungen, um die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten länger zu erhalten.

Moderation: Dr. Götz Richter, BAuA und Dr. Hanna Zieschang, IAG

14:00 – 14:10 Uhr

Fachkräftemangel und demografischer Wandel. Wege zu gesunden und

wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen

Dr. Götz Richter, BAuA und Dr. Hanna Zieschang, IAG

14:10 – 14: 30 Uhr

Bunte Erwerbsverläufe: Ein neuer Weg für mehr Gesundheit bis zum Rentenalter?

Dr. Frauke Jahn, IAG

14:40 – 15:10 Uhr

Demografischer Wandel und die daraus resultierenden Herausforderungen für das

Gesundheitswesen

Rainer Oberkötter, Wolf & Oberkötter

15:10 – 15:20 Uhr Diskussion

15:20 – 15:40 Uhr Pause

15:40 – 16:00 Uhr

Umsetzung des Tarifvertrags Demografie in der Stahlindustrie

Bert Römer, IG Metall

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16:00 – 16:20 Uhr

Demografischer Wandel und Herausforderungen für die chemische Industrie

Dirk Meyer, Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC)

16:20 – 16:35 Uhr

Praxisbeispiel Tarifvertrag Demografie: Nachfolgeplanung

NN

16:35 – 16:45 Uhr Diskussion

16:45 - 17:00 Uhr

Sensibilisierung von KMUs durch regionale Workshops

Dr. Julia Lohscheidt, BAuA

Mittwoch, 19. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd Pavillon OG Raum 16/17

Anforderungen an Arbeitsstätten – Erkenntnisse und Regeln

Federführung: Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) / Ministerium

für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg

Die Einrichtung und der Betrieb der Arbeitsstätte sind von hoher Bedeutung für die Sicherheit

und den Gesundheitsschutz von Beschäftigten bei der Arbeit. Im Jahr 2004 wurde die

Verordnung über Arbeitsstätten auf der Grundlage des § 18 Arbeitsschutzgesetz neu erlassen.

Sie folgt somit der Regelungssystematik dieses Gesetzes und enthält lediglich Schutzziele und

allgemein gehaltene Anforderungen.

Durch den Verzicht auf detaillierte Vorschriften sollen den Arbeitgebern Spielräume zur Erfüllung

ihrer Pflichten eingeräumt werden. Um den Arbeitgebern die Wahrnehmung der

Eigenverantwortung zu erleichtern und ihnen eine Unterstützung zu geben, wurde das aus

anderen Verordnungen (z.B. Gefahrstoffverordnung) bekannte Instrument der

konkretisierenden Regeln zu den einzelnen Anforderungen auch in der Arbeitsstättenverordnung

zur Umsetzung gebracht. Ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales berufener

Ausschuss für Arbeitsstätten mit sachverständigen Mitgliedern aus dem Kreis der Arbeitgeber,

der Gewerkschaften, der Länder, der Unfallversicherungsträger und der Wissenschaft wurde

beauftragt, entsprechende Regeln für Arbeitsstätten zu ermitteln. Bei der Anwendung dieser

Regeln durch den Arbeitgeber wird vermutet, dass die in der Verordnung gestellten

Anforderungen erfüllt sind.

In der Veranstaltung soll über die aktuellen Entwicklungen in der Regelsetzung ebenso

informiert werden wie über Beispiele und Probleme bei der praktischen Umsetzung der

Arbeitsstättenverordnung. In verschiedenen Beiträgen wird auf besonders relevante Themen der

betrieblichen Umsetzung, wie Fragen des Raumklimas, der Raumabmessungen, der

Beleuchtung, des Schutzes vor Bränden oder der sicheren Gestaltung von Hochregallagern

eingegangen.

Moderation: Werner Allescher, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

14:00 – 14:15 Uhr

Arbeitsstättenverordnung und Stand der Regelsetzung – Aktueller Stand

Ernst-Friedrich Pernack, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes

Brandenburg

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14.15 – 14:35 Uhr

Neue Anforderungen an die Beleuchtung in Arbeitsstätten

Peter Löpmeier, Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW)

14:40 – 15:00 Uhr

Einsturz eines Hochregallagers – Erkenntnisse und Schlussfolgerungen

Udo Baartz und Dr. Bernhard Räbel, Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt

15:05 – 15:20 Uhr Pause

15:20 – 15:40 Uhr

Sichere Gestaltung von Verkehrswegen – Was ändert sich für die Betriebe?

Dr. Olaf Gemesi, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

15:45 – 16:05 Uhr

Gesundes Raumklima – neue Anforderungen

Prof. Dr. Jörg Tannenhauer, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr /

Dr. Kersten Bux und Matthias Karl, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

16:10 – 16:30 Uhr

Schutz vor Bränden – Was muss vorgehalten werden?

Dr. Monika Broy und Dirk Eßer, Unfallkasse NRW

16:30 – 17:00 Uhr Nachfragen und Diskussion

Mittwoch, 19. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 7

Explosionsschutz

Federführung: Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie (BG RCI) /

Physikalisch-technische Bundesanstalt (PTB)

Das deutsche Vorschriften- und Regelwerk auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit erfährt seit

einigen Jahren einen gewaltigen Umbruch. Auch das Gebiet des Explosionsschutzes ist davon

betroffen. Viele neue Technische Regeln zur Betriebssicherheit, die den Explosionsschutz direkt

betreffen, wurden bereits veröffentlicht. Aber auch ältere Technische Regeln aus dem Bereich

der ehemaligen Verordnungen, z. B. der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten (VbF) sind

noch befristet anwendbar. Die seit über 40 Jahren in der Praxis bewährten Explosionsschutz-

Regeln (EX-RL, BGR 104) der Berufsgenossenschaften wurden zwischenzeitlich fast vollständig

in das staatliche Regelwerk zur Betriebssicherheit implementiert, verbunden mit einer

Harmonisierung und Straffung der Anforderungen. Die europäischen Normen zum

Explosionsschutz sowie die weiterhin von der DGUV herausgegebene Beispielsammlung zur EX-

RL werden laufend aktualisiert. Für den Anwender, sei es als

Benutzer von Arbeitsmitteln,

Hersteller von Geräten und Schutzsystemen zum Einsatz in explosionsgefährdeten

Bereichen,

Sicherheitsingenieur, -techniker, -meister,

Technischer Aufsichtsbeamter, Revisionsingenieur, Vertreter staatlicher

Arbeitsschutzbehörden,

Vertreter von Genehmigungsbehörden oder

42


Berater, Vortragender und zugelassene Überwachungsstelle usw.

treten daher vielfältige Fragen auf.

Antworten auf diese Fragen sollen gegeben werden. Besondere Schwerpunkte bilden:

ein Ausblick auf europäische und weltweite Entwicklungen,

die aktuellen Entwicklungen des Technischen Regelwerkes zum Explosionsschutz,

die neusten Erkenntnisse zur Einteilung explosionsgefährdeter Bereiche in Zonen,

Erfahrungen bei der Vermeidung von Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladungen

und

Auswahl und Kennzeichnung explosionsgeschützter Geräte

Moderation: Bernd Köhler, Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt

14:00 – 14:15 Uhr

Explosionsschutz – Vorschriften- und Regelwerk

Bernd Köhler

14:15 – 14:35 Uhr

Was kommt nach der Richtlinie 94/9/EG

Dr. Frank Lienesch, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

14:40 – 15:00 Uhr

Stand des technischen Regelwerks zum Explosionsschutz

Dr. Hans-Jürgen Groß, CURRENTA GmbH

15:05 – 15:20 Uhr Pause

15:20 – 15:40 Uhr

Neue Entwicklungen zur Einteilung explosionsgefährdeter Bereiche in Zonen

Dr. Berthold Dyrba, Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)

15:45 – 16:05 Uhr

Elektrostatik – eine besondere Zündquelle

Dr. Martin Glor, Swiss Process Safety Consulting

16:10 – 16:30 Uhr

Explosionsgeschützte Geräte: Auswahlkriterien und neue Kennzeichnung

Roger Peters, R. Stahl Schaltgeräte GmbH

16:30 – 17:00 Uhr Nachfragen und Diskussion

Mittwoch, 19. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd Pavillon Raum 15

Gefahrstoffpraxis

Federführung: Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

(DGUV)

Die Veranstaltung „Gefahrstoffpraxis“ schlägt den Bogen von der Frage, ob

Sicherheitsdatenblätter die relevanten Informationen zur Gefährdungsbeurteilung bereitstellen,

ergänzt um neue Konzeptionen für Expositionsprognosen und Schutzmaßnahmen, drängenden

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Fragen im Bereich Nanotechnologie, aktuellen Risikominimierungskonzepten zu dem alten

Thema „Staubbekämpfung“, über eine Bestandsaufnahme, ob sich die EU-harmonisierte

Konzeption zur Beurteilung komplexer kohlenwasserstoffhaltiger Gemische bewährt hat bis hin

zu der Bestimmung der tatsächlichen Schutzwirkung von Atemschutzgeräten in der Praxis.

Diese Veranstaltung greift aktuelle Fragen der Betriebe, Sicherheitsfachkräfte und Aufsicht auf.

Die Erfahrungen der Redner resultieren sowohl aus ihren Kenntnissen der Betriebe als auch aus

Diskussionen in Arbeitsschutzgremien.

Moderation: Norbert Kluger, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)

14:00 – 14:15 Uhr

Gefahrstoffpraxis

Norbert Kluger

14:15 – 14:35 Uhr

REACH-Sicherheitsdatenblätter – praxistauglich für den Arbeitsschutz?

Dr. Kerstin Rathmann, BG BAU

14:40 – 15:00 Uhr

Der GESTIS-Stoffmanager

Dr. Dorothea Koppisch und Stefan Gabriel, IFA

15:05 – 15:20 Uhr Pause

15:20 – 15:40 Uhr

Untersuchung des Staubungsverhaltens und der Fasermorphologie von faserförmigen

Nanomaterialien (CNT/CNF)

Sabine Plitzko, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

15:45 – 16:05 Uhr

Staubminimierung bei Elektroinstallationsarbeiten

Michael Piskorz, Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM)

16:10 – 16:30 Uhr

Lösemittelbelastung bei der Lackherstellung

Dr. Anita Csomor, Regierungspräsidium Kassel

16:30 – 16:50 Uhr

Ermittlung arbeitsplatzbezogener Schutzfaktoren für Atemschutzgeräte

Christoph Thelen, IFA

16:50 – 17:00 Uhr Nachfragen und Diskussion

Mittwoch, 19. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 8

Biologische Arbeitsstoffe - Was gibt es Neues?

Federführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Deutsche

Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Die Veranstaltung richtet sich an alle Akteure des Arbeitsschutzes und soll sich sowohl mit

rechtlichen Neuerungen als auch mit neuen Erkenntnissen im Bereich der Biostoffe befassen.

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Nach der Novelle der Gefahrstoffverordnung steht nun die Novelle der BioStoffV an. Der

Ausschuss für biologische Arbeitsstoffe (ABAS) berät das Bundesministerium für Arbeit und

Soziales dabei und entwickelt technische Regeln, die den Arbeitsschutzakteuren bei der

Umsetzung der Biostoffverordnung helfen sollen. In der Veranstaltung werden neue

Entwicklungen und Erkenntnisse mit den Teilnehmern diskutiert.

Eine technische Regel, die dabei im Fokus der Veranstaltung steht, ist die neue TRBA 500

„Grundlegende Maßnahmen bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen“.

Im vergangenen Jahr standen im Rahmen der Pandemiemaßnahmen persönliche

Schutzmaßnahmen gegenüber Influenzaviren in der Diskussion. Die Erfahrungen mit der

Pandemie lehrten, dass man sich umfassender mit den persönlichen Schutzmaßnahmen

befassen muss. Ein Vortrag befasst sich deshalb mit grundlegenden Fragen und neuen

Erkenntnissen zum Einsatz persönlicher Schutzausrüstungen als Schutz gegen Biostoffe.

Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung wird sich mit der Bewertung der beruflichen Exposition

gegenüber organischen Stäuben am Beispiel der Kompostierungsanlagen beschäftigen. Im

Zusammenhang damit wurden auch neue Meßmethoden etabliert, die im Rahmen der

Veranstaltung vorgestellt werden sollen. Seit März 2010 fordert eine Europäische Richtlinie die

Arbeitgeber im Gesundheitsdienst auf, einen besseren Schutz vor Nadelstichverletzungen zu

realisieren. Deutschland war in dieser Sicht schon seit längerer Sicht voraus, fordert doch die

TRBA 250 schon seit Jahren sichere Instrumente einzusetzen. Dennoch ist nun im Detail zu

prüfen, ob sich aus der Richtlinie noch Änderungen im deutschen Arbeitsschutzrecht ergeben.

Block I Moderation Dr. med. Regina Jäckel, BAuA

14:00 - 14:20 Uhr

11 Jahre Bioaerosolmessungen zur Gefährdungsbeurteilung – Können – Wissen –

Forschungsbedarf

Dr. Annette Kolk, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

14:25 - 14:45 Uhr

Gesundheitsrisiken von Beschäftigten mit Exposition durch organische Stäube in

Kompostanlagen: ein 12-Jahres-Follow-up

Prof. Dr. med. Jürgen Bünger, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der DGUV

14:50 - 15:10 Uhr

Forschungsvorhaben: Untersuchungen zum Vorkommen sowie den gesundheitlichen

Auswirkungen von Milben bei Sanierungsarbeiten in schimmelpilzbelasteten Räumen

Gerd Schneider, Institut für Arbeitsschutz (IFA) der DGUV

15:15 - 15:30 Uhr Pause

Block II Moderation Dr. Stefan Dreller, DGUV

15:30 - 15:50 Uhr

Was ist neu an der neuen TRBA 500?

Dr. Christian Felten, Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr)

15:55 - 16:15 Uhr

Kriterien für die Auswahl persönlicher Schutzausrüstung bei biologischen

Gefährdungen

Janett Khosravie-Hohn, BG BAU

16:20 - 16:40 Uhr

Die TRBA 250 –ein Beitrag zur Prävention von Nadelstichverletzungen im

Gesundheitsdienst

Dr. med. Regina Jäckel, BAuA

16:45 - 17:00 Uhr Diskussion, Schlusswort

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Donnerstag , 20. Oktober

09:15 – 18:00 Uhr

CCD Süd, 1. OG, Raum 3

Internationale Arbeitsschutzkonferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)

Förderung einer präventiven Sicherheits- und Gesundheitskultur:

Internationale Instrumente, Nationale Strategien und Gute Praxis

Jeder berufstätige Mensch hat ein Recht auf gute und produktive Arbeit, die ihm seinen Anteil

an dauerhaftem Frieden, Wohlstand und Fortschritt gibt. Dieser Anspruch ist nicht verhandelbar,

auch nicht in Zeiten globalen sozioökonomischen Leids, wie wirtschaftlicher Krisen,

Naturkatastrophen oder politischer Unruhen.

Um nicht zu akzeptierendes menschliches Leid wie auch wirtschaftliche Verluste, die immer

noch weltweit durch arbeitsbedingte Unfälle und Krankheiten verursacht werden, zu mindern,

rief die ILO alle, die mit nationalen Strategieansätzen befasst sind, dringend zum Handeln durch

die Schaffung und Pflege einer nationalen präventiven Sicherheits- und Gesundheitskultur und

der Einführung eines systematischen Ansatzes des Arbeitsschutzmanagement auf. 1

Die Förderung einer Kultur der Sicherheit und Gesundheit ist eine Führungsaufgabe und

erfordert großes Engagement auf internationaler und nationaler Ebene sowie im Unternehmen.

Gleichzeitig ist die Entwicklung von Maßnahmen der Kommunikation und Beratung mit den

Beschäftigten, die für deren aktive Beteiligung auf allen Ebenen sorgen, unverzichtbar für die

Schaffung und Pflege einer präventiven Sicherheits- und Gesundheitskultur.

Die Internationale Arbeitsschutzkonferenz 2011 der ILO wird diesen Prozess unterstützen durch

die Präsentation neuester Erkenntnisse zu den internationalen Instrumenten für einen

strategischen Ansatz im Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie zur Umsetzung auf nationaler

Ebene und im Unternehmen. Insbesondere die Session „Gute Praxis“ gibt den Teilnehmern

durch die Präsentation neuer Initiative und Erfahrungen in den beiden Schlüsselsektoren

Hilfestellung zur Weiterentwicklung ihrer eigenen systematischen Ansätze im Arbeits- und

Gesundheitsschutz.

Die beiden Schwerpunkt-Sektoren der Konferenz, Bau und Gesundheit, sind mit hohen

Sicherheits- und Gesundheitsrisiken konfrontiert, sowohl traditionellen als auch neu

auftretenden Risiken, von physischen und ergonomischen Risiken bis zu den Risiken aufgrund

neuer Technologien und Migration. Dies sind gemeinsame Herausforderungen für

Entwicklungsländer wie auch Industrieländern, in denen ein beachtlicher Bedarf an

strategischen und praktischen Lösungen besteht.

Die Internationale Arbeitsschutzkonferenz 2011 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)

findet am 20. und 21.10. in Düsseldorf während der internationalen Messe mit Kongress „A+A

Persönlicher Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ in Zusammenarbeit

mit der der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi), der

Messe Düsseldorf, der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS) und

Bundesministerium für Arbeit und Soziales statt.

Dank der freundlichen Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales simultan

in englischer, deutscher, französischer und russischer Sprache.

1 Übereinkommen über den Förderungsrahmen für den Arbeitsschutz, 2006 (C 187)

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9:15-11:00 Uhr

Session I: Internationale Strategien

Moderation: Sabine Baun, Direktorin, ILO Berlin

Begrüßung

Die Strategie der Internationale Arbeitsorganisation (ILO)

Seiji Machida, Direktor, SafeWork, ILO

Die globale Strategie der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Dr. Maria Neira, Direktorin, Öffentliche Gesundheit und Umwelt, Weltgesundheitsorganisation

WHO

Das Programm der Internationalen Vereinigung für Arbeitsinspektion (IALI)

Michele Patterson, Präsidentin IALI

Die Strategie der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS)

Hans-Horst Konkolewsky, Generalsekretär IVSS

11:00-11:20 Uhr Pause

11:20-12:50 Uhr

Session II: Regionale und nationale Strategien

Moderation: Seiji Machida, Direktor, SafeWork, ILO

Die Strategie der Europäischen Union und ihre Umsetzung auf nationaler Ebene

Antonio Cammarota, Europäische Kommission

Nationale Strategien

Chilenische Strategien für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit: Pedro Contador

Abraham, Unterstaatssekretariat Soziale Sicherung, Chile

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie: Kai Schäfer, Bundesministerium

für Arbeit und Soziales, Deutschland / Hartmut Karsten, Ministerium für Gesundheit

und Soziales Sachsen-Anhalt / Dr. Sven Timm, Deutsche Gesetzliche

Unfallversicherung

12:50-14:00 Uhr

Pause mit Imbiss und Vortrag

Integrierte Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes beim Bau am Flughafen

Frankfurt,

Martin Schlegel, Fraport AG

14.00-15:20 Uhr

Session III: Gute Praxis auf nationaler Ebene

Moderation: Kevin Myers, Generalsekretär IALI

Bauwirtschaft

Singapur: Kevin Teoh, Direktor, OSH Inspectorate, Ministerium für Arbeitskräfte, Singapur

Vereinigtes Königreich: Philip White, Health and Safety Executive, Vereinigtes Königreich

Gesundheitswesen

Erfahrungen der Weltgesundheitsorganisation in Lateinamerika

Susan Wilburn, WHO

15:20-15:40 Uhr Pause

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15:40-18:00 Uhr

Session IV (1): Gute Praxis in der Bauwirtschaft

Moderation: Gérard Ropert, Generalsekretär der Internationalen Sektion für die Verhütung von

Berufsrisiken in der Bauwirtschaft

Vergleich der angelsächsischen und deutschen Sicherheits- und Gesundheitskultur –

Konsequenzen und Lösungen

Dr. Oliver Polanz, Leiter AGUS Center, HOCHTIEF, Deutschland

(A)live on site : Bewußtsein schaffen für das alltägliche Risikoverhalten

Françoise Sœur, Vinci Construction, Frankreich

Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit: Erfahrungen in kleinen und mittleren

Unternehmen der Bauwirtschaft

Hans-Peter Pick, Pick Bauunternehmen, Deutschland

Die Bedeutung der Brüssel-Deklaration in den Unternehmen – im Vorfeld des

Internationalen Symposium der Sektion Bauwirtschaft

Carl Heyrman, Navb-cnac Constructiv, Belgien

Fortsetzung am Freitag, 21.10. um 9:15 Uhr, siehe Seite 69

Donnerstag, 20. Oktober Ganztägig

09:15 – 17:00 Uhr

CCD Süd Pavillon , Raum 18/19

Mensch und Maschine – vom ewigen Konflikt zur spannenden

Herausforderung

Federführung: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung / ErgoMach Gruppe / Gesellschaft für

Arbeitswissenschaft (GfA)

Simultan in deutscher und englischer Sprache

Mit der Veranstaltung zur ergonomischen Gestaltung von Maschinen wird der Frage

nachgegangen, warum das vorhandene ergonomische Wissen bei der Maschinengestaltung nicht

genutzt wird. Hierbei wird insbesondere die unzureichende Kommunikation zwischen

Ergonomen, Konstrukteuren, Designern, Herstellern, Käufern und Nutzern als ein möglicher

Grund für schlechte ergonomische Gestaltungen näher betrachtet.

Es wird im Rahmen der Tagung diskutiert, warum es so schwierig ist:

Ergonomisches Wissen bei der Maschinengestaltung zu berücksichtigen.

Den benötigten Aufwand und die auftretenden Schwierigkeiten für Arbeitgeber zu

minimieren, die Maschinen in Arbeitsplätze integrieren möchten.

Sicherzustellen, das die Rückmeldungen von Nutzern bei der Gestaltung

berücksichtigt werden.

Zu den oben genannten Fragen wird ErgoMach innerhalb der Veranstaltung die Sichtweise von

unterschiedlichen Interessensgruppen präsentieren. Dabei wechseln sich kurze Präsentationen

mit einer umfangreichen offenen Diskussion ab.

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Die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft wird sich im Rahmen der Veranstaltung insbesondere

mit dem Zusammenhang zwischen der ergonomischen Gestaltung von Maschinen und deren

Auswirkung auf später folgende Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten beschäftigen. So zeigen

Studien der europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit das

Instandhaltungsarbeiten durch ein nicht unerhebliches Gefahrenpotential charakterisiert sind.

Solche Wartungstätigkeiten waren bisher noch zu selten Gegenstand arbeitswissenschaftlicher

Betrachtung, und die Umsetzung ergonomischer Erkenntnisse im Kontext der europäischen

Maschinenrichtlinie bietet sicherlich eine gute Möglichkeit, die Tätigkeiten für die in der Wartung

und Instandhaltung Tätigen zu verbessern.

Moderation: Stefano Boy, Europäisches Gewerkschaftsinstitut (ETUI)

9.15 – 12.15 Uhr

1. Expertenrunde

Jeder der Experten wird ein zehnminütiges Statement abgeben zu vorbereiteten Fragen. Die

Zuhörer haben Gelegenheit, Fragen und Kommentare auf Karten abzugeben.

Moderation: Stefano Boy, Europäisches Gewerkschaftsinstitut (ETUI) und Corado Mattiuzzo,

Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN)

Arbeitgeber: Hans-Otto Schiler - AUDI AG

Beschäftigte: Ulrich Bamberg - KAN Sozialpartnerbüro Arbeitnehmer

Konstrukteure und Hersteller: Patrice Caulier - Bobcat France SA –

Arbeitsschutzexperten / Behörden: Pascal Etienne, Ministerium für Arbeit, Beschäftigung

und Sicherheit Frankreich

Ergonomieexperten: Roland Gauthy, Europäisches Gewerkschaftsinstitut (ETUI)

2. Expertenrunde

Experten und Gäste werden zu den Fragen und Kommentaren der Zuschauer aus der ersten

Veranstaltung Stellung nehmen und in eine Diskussion mit dem Publikum eintreten.

Moderation Stefano Boy

Ian Fraser, Europäische Kommission, Generaldirektion Unternehmen und Industrie

Georg Krämer, Europäisches Komitee für Normung (CEN), Vorsitzender des

Fachausschusses 122 (Ergonomie)

Christoph Preuße, Europäisches Komitee für Normung (CEN), Vorsitzender des

Fachausschusses 114 (Maschinensicherheit)

Phil Papard, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Maschinen, Gruppe für

Verwaltungszusammenarbeit Marktüberwachung (ADCO)

Hans-Otto Schiler, AUDI AG –

Ulrich Bamberg, KAN Sozialpartnerbüro Arbeitnehmer

Patrice Caulier, Bobcat France SA –

Pascal Etienne, Ministerium für Arbeit, Beschäftigung und Sicherheit, Frankreich

Roland Gauthy, Europäisches Gewerkschaftsinstitut (ETUI)

12:15 – 14:00 Uhr Mittagspause

14:20 – 14:40 Uhr

Der Mehrwert von Kooperationen

Dr. Fabio Strambi, Vereinigung der Europäischen Ergonomischen Gesellschaften (FEES)

14:40 – 15:00 Uhr

Ergebnisse, Ausblick und Herausforderungen von ErgoMach

Thomas Kolbinger, DGUV

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15:00 – 17:00 Uhr

Ergonomische Gestaltung von Maschinen und Wartungs- und

Instandhaltungsarbeiten

Moderation: Dr. Martin Schütte, GfA und Prof. Dr. Sascha Stowasser, Institut für angewandte

Arbeitswissenschaft (IfaA)

15:15 – 15:35 Uhr

Die Europäische Kampagne zum Thema „Sichere Instandhaltung“

Katalin Sas – Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Bilbao

15:40 – 16:00 Uhr

Ergonomie in der Instandhaltung und Instandsetzung des Eisenbahn-Fuhrparks

Melcher Zeilstra - INTERGO bv, Utrecht

16:05– 16:25Uhr

Verbesserung der Akzeptanz von ergonomischer Gestaltung durch

verhaltensbezogene Maßnahmen

Manuela Östreich - BG RCI, Mainz

16:25 – 17:00 Nachfragen und Diskussion

Donnerstag, 20. Oktober Ganztägig

09:30 – 17:00 Uhr

CCD Süd , Raum 3

2. Katastrophenschutz – Forum

Schutz kritischer Infrastrukturen

— Kernaufgabe unternehmerischer Sicherheitsvorsorge —

Kritische Infrastrukturen sind unverzichtbar für die Funktionsfähigkeit unserer hoch

technisierten, arbeitsteiligen und vernetzen Gesellschaft. Ohne sie kann weder unser hoher

Lebensstandard noch unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet werden.

Gleichwohl haben in den letzten Jahren schwere Naturereignisse, menschliches Versagen und

Havarien gezeigt, wie verletzlich Kritische Infrastrukturen sind.

In Deutschland befinden sich rund 80 Prozent der Kritischen Infrastrukturen in privater Hand

oder werden von privatisierten Unternehmen betrieben. Die Gewährleistung des Schutzes dieser

Infrastrukturen ist daher – neben der staatlichen Vorsorge bei Bund, Ländern und Kommunen -

auch eine Kernaufgabe unternehmerischer Sicherheitsvorsorge.

Effektive Maßnahmen zur Prävention und gemeinsame Bewältigungsstrategien in Bezug auf

Kritische Infrastrukturen stehen im Mittelpunkt des zweiten Katastrophenschutz-Forums auf der

A+A Messe.

Vorgestellt werden neben dem politisch-strategischen Ansatz des Bundes, der „Nationale

Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen“ auch praktische Ansätze aus der

Privatwirtschaft. Experten aus Berufs- und Werksfeuerwehren, politisch Verantwortliche sowie

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hochrangige Vertreter des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes stellen ihre

Gefahrenabwehrstrategien, Notfallplanungen und Bewältigungspotentiale vor.

In zwei Talkrunden beleuchten die Referenten zum einen den Schutz Kritischer Infrastrukturen

als Querschnittsaufgabe und diskutieren am Nachmittag über die Zusammenarbeit der

relevanten Akteure in der Krise.

Das Fachforum richtet sich vorrangig an Sicherheitsbeauftragte, Krisen- und Notfallmanager in

Unternehmen, aber auch an Vertreter von Berufs- und Werksfeuerwehren und allgemein im

Katastrophenschutz Tätige.

Moderation: Tim Sauerwein, Journalist

09:50 – 10:00 Uhr

Begrüßung

Joachim Schäfer, Messe Düsseldorf

10:00 – 12:45 Uhr

PRÄVENTION

10:00 – 10:30 Uhr

Das Hochwasserereignis 2002 in der Firma Curt Bauer GmbH

Gert Bauer, Curt Bauer GmbH

10:30 – 11:00 Uhr

Die nationale Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen –

Herausforderung und Perspektiven

Norbert Seitz, Bundesministerium des Innern (BMI)

11:00 – 11:30 Uhr Pause

11:30 – 12:00 Uhr

Schutz kritischer Infrastrukturen – Risiken erkennen, Risiken erfolgreich

begegnen

Christoph Unger, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

12:00 – 12:45 Uhr

Podiumsdiskussion: Querschnittsaufgabe KRITIS

Gert Bauer,

Norbert Seitz

Christoph Unger

Albrecht Broemme, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)

Stefan Neuhoff, Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der BRD

(AGBF), Berufsfeuerwehr Köln

12:45 – 13:45 Uhr Pause

13:45 – 17:00 Uhr

BEWÄLTIGUNG

13:45 – 14:15 Uhr

Auswirkung und Bewältigung des Vulkanausbruchs in Island 2010

Jens Sanner, Fraport

14:15 – 14:45 Uhr

Notfallplanung und Gefahrenabwehr in der Industrie

Raimund Bücher, Werkfeuerwehrverband Deutschland (WFD), Werkfeuerwehr Henkel

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14:45 – 15:15 Uhr

Organisation des Zivil- und Katastrophenschutzes in Deutschland

Benno Fritzen, Feuerwehr Münster

15:15 – 15:45 Uhr Pause

15:45 – 16:15 Uhr

Einsatzoptionen des THW

Albrecht Broemme

16:15 – 17:00 Uhr

Podiumsdiskussion: Zusammenarbeit in der Krise

Jens Sanner

Raimund Bücher

Benno Fritzen

Albrecht Broemme

Helmut Probst, Inspekteur der Feuerwehr, Innenministerium Nordrhein-Westfalen

Donnerstag, 20. Oktober

08:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 15

Internationales Symposium Absturzsicherung

Federführung: International Fall Protection Society (IFSP)

In englischer Sprache

08:15 Uhr

Schnelle Rettung: ein integraler Bestandteil für Arbeiten in großer Höhe

Immer wenn Absturzsicherungen im Einsatz sind, muss die schnelle Rettung als verbindliche

Anforderung berücksichtigt werden. Vorausschauende Planung beinhaltet die Vorbereitung der

Arbeitnehmer und lokaler Notfalldienste für eine koordinierte Hilfe im Ernstfall. Die Session gibt

Hilfestellung für eine vorausschauende Planung.

Louis McCurley – SPRAT (USA)

09:15 Uhr

Konstruieren wir Absturzsicherungssysteme, die eine reale Person halten können?

Es wird über verschiedene Testprojekte berichtet, bei denen unerwartete Ereignisse oder

Ausfälle auftraten. Die begrenzte Nützlichkeit von Standardtestmethoden für die

Leistungsfähigkeit von Absturzsicherungen wird diskutiert.

David Riches - Safety Squared (UK)


10:15 Uhr

Innovative Kombinationen von Persönlichen Schutzausrüstungen in gefährlichen

Höhen

Design und Funktion verschiedener Typen persönlicher Schutzausrüstungen können Einfluss

aufeinander haben, wenn sie gemeinsam benutzt werden. Die Kombination von persönlichen

Schutzausrüstungen kann zusätzliche Risiken erzeugen. In einer Fallstudie werden die

Umstände und potenziellen Lösungen aufgezeigt.

Klaus Bornack - BORNACK GmbH & Co KG (Deutschland)

11:15 Uhr

Rundtischgespräch

Vorstandsmitglieder der International Fall Protection Society im Gespräch mit dem Publikum

Donnerstag, 20. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd Stadthalle X

Betriebs- und Personalräte im Arbeits- und Gesundheitsschutz

Gute Arbeit jetzt!

Federführung: Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

Gute Arbeit jetzt. Immer mehr Beschäftigte wollen nicht länger vertröstet werden, wenn es um

gute, langfristig gesunde Arbeitsbedingungen geht. Der Skandal um die Dortmunder

Recyclingfirma ENVIO verdeutlicht, dass die Beschäftigten für schlechten Gesundheitsschutz im

Betrieb und den Personallabbau in der Gewerbeaufsicht einen sehr hohen Preis zahlen.

Staatliche Stellen müssen daher das Thema gesunder Arbeitsbedingungen viel stärker

aufgreifen und zum Bestandteil staatlicher Strategien, der Aufsicht und der Unterstützung der

Betriebe und Beschäftigten machen. Hierzu ist der Arbeitsminister des Landes NRW eingeladen,

der zu „Gesunden Betrieben mit gesunden Beschäftigten“ referieren wird. Vorschläge zur

besseren staatlichen Regulierung der wachsenden psychischen Belastungen werden von der IG

Metall vorgestellt.

Hinsichtlich psychischer Belastungen in der Arbeitswelt wird häufig behauptet, das Thema sei

schwierig und daher im Betrieb nicht praktikabel zu bearbeiten. Wir wollen zeigen, welche

Ansätze zur Zeit angewendet werden und welche Ergebnisse dabei schon jetzt erzielt werden.

Viele Betriebs- und Personalräte stehen aktuell vor der Entscheidung, welche

Präventionsschwerpunkte in ihrem Betrieb gesetzt werden sollen. Was ist dabei zu beachten und

wie geht das überhaupt? Hierzu berichtet ein Betriebsrat zur Umsetzung der DGUV Vorschrift 2

in seinem Betrieb.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion wird unter Beteilung der Arbeitsschutzbehörden und der

Arbeitgeber über die Rolle des Staates, neu fest gesetzte staatliche Arbeitsschutzziele,

notwendige Beiträge des Gesetzgebers sowie die Rolle von Betriebs- und Personalräten bei der

Herstellung guter Arbeitsbedingungen diskutiert.

Moderation: Dr. Jürgen Reusch, Zeitschrift Gute Arbeit

9:15 Uhr

53


Begrüßung

DGB Bundesvorstand

Gesunde Betriebe mit gesunden Beschäftigten

Guntram Schneider, Arbeitsminister NRW

Aufschwung auf Kosten guter Arbeit? - Aktuelle Aufgaben der Gewerkschaften und

der Politik

Hans Jürgen Urban, IG Metall Vorstandsmitglied

10:35 Uhr Pause

„Hauptsache Gesundheit“ – ein ver.di - Projekt

Stefanie Nutzenberger, ver.di

„Und es geht doch“: Psychische Belastungen erfassen und reduzieren

Anne Jenter, GEW Vorstandsmitglied

Die DGUV Vorschrift 2 – Erfahrungsbericht eines Betriebsrates

Oliver Meier, Betriebsrat STILL GmbH

11:50 – 12:30 Uhr Diskussion:

Gute Arbeit jetzt! Und nicht irgendwann.

Steffen Röddecke, Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI)

Norbert Breutmann, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

sowie Hans Jürgen Urban, Oliver Meier und Anne Jenter.

Ab 13:30 Uhr weitere Angebote und Workshops siehe Seite 98

Donnerstag, 20. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 6

Elektromagnetische Felder an Arbeitsplätzen

Federführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Institut für

Arbeitsschutz (IFA) der DGUV

Im Rahmen der Veranstaltung wird auf den deutschen Beitrag zur Überarbeitung der EG-

Richtlinie 2004/40/EG zum Schutz vor elektromagnetischen Feldern am Arbeitsplatz und den

aktuellen Stand der europäischen Zusammenarbeit zur Richtlinie EMF eingegangen.

Der folgende Vortrag bezieht sich speziell auf niederfrequente Magnetfelder über 0 Hz bis ca.

20 kHz. Es werden Beispiele für industrielle Anlagen gezeigt, an denen Auslösewerte

überschritten werden können, auf mögliche Schutzmaßnahmen wird hingewiesen. Auf

Arbeitsplätze mit handgeführten Widerstandsschweißzangen wird besonders eingegangen.

Zur Beurteilung der Sicherheit von Implantatträgern an Arbeitsplätzen mit elektromagnetischen

Feldern sind drei Vorträge vorgesehen. Immer häufiger ist von der Fachkraft für

Arbeitssicherheit oder dem Betriebsarzt zu entscheiden, ob eine Gefährdung des

Implantatträgers durch eine Beeinflussung des Implantates auf Grund der am Arbeitsplatz

auftretenden elektromagnetischen Felder besteht bzw. ob zur Verhinderung von negativen

Folgen für den Implantatträger Maßnahmen erforderlich sind. Deshalb geht ein Vortrag auf eine

„Berufsgenossenschaftliche Information“, eine Handlungshilfe für die Probleme in der

betrieblichen Praxis, ein. Die neue Norm DIN EN 50527-2-1 zu Verfahren der Beurteilung der

54


Exposition von Arbeitnehmen mit aktiven implantierbaren medizinischen Geräten gegenüber

elektromagnetischen Feldern wird erläutert. Ergebnisse einer Studie zur speziellen Problematik

und zu praxisgerechten Schutzmaßnahmen für Implantatträger bei Arbeiten mit handgeführten

Werkzeugen wie Handbohrmaschinen, Handkreissägen und/oder Handoberfräsen werden

vorgestellt.

Moderation: Dr. Hannelore Neuschulz, BAuA und Fritz Börner, IFA

09:15 – 09:30 Uhr

Elektromagnetische Felder an Arbeitsplätzen

Dr. Hannelore Neuschulz und Fritz Börner

09:30 – 09:50 Uhr

Schutz vor elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern an

Arbeitsplätzen - Überarbeitung der Richtlinie 2004/40/EG

Dr. Georg Hilpert, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

09:55 – 10:15 Uhr

Schutz vor niederfrequenten Magnetfeldern an industriellen Anlagen

David Brylka, Volkswagen Aktiengesellschaft

10:20 – 10:40 Uhr

Beeinflussung von Implantaten durch elektromagnetische Felder: BGI 5111 - Eine

Handlungshilfe für die betriebliche Praxis

Markus Fischer, Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM)

10:45 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 11:20 Uhr

Neue Norm DIN EN 50527-2-1 (VDE 0848-527-2-1), Verfahren zur Abschätzung der

Exposition von Arbeitnehmern mit Herzschrittmachern

Fritz Börner, IFA

11:25 – 11:45 Uhr

Störbeeinflussung von aktiven Implantaten durch magnetische Felder beim Arbeiten

mit Elektrohandwerkzeugen

Ingo Bömmels, IFA

11:45 – 12:15 Uhr Nachfragen und Diskussion

Donnerstag, 20. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd Pavillon Raum 16/17

Brückenschlag im Bauwesen

Federführung: BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

Traditionell veranstaltet die BG BAU im Rahmen der A+A in Düsseldorf die

Branchenveranstaltung BAUWESEN, vielen auch als „Bauschleife“ bekannt. Fünf Vorträge aus

den unterschiedlichsten Bereichen des Bauwesens beleuchten nicht nur spezielle technische

Probleme einzelner Gewerke, vielmehr möchte die BG BAU mit der Veranstaltung einen Bogen

55


von der Theorie ganzheitlicher Präventionskonzepte bis zu Erfahrungsberichten in der

Umsetzung von Handlungshilfen in Spezialthemen schlagen. Eingebettet in die Veranstaltung

sind diesmal Themen aus der Baupraxis, genauso wie der Persönlichen Schutzausrüstung.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit einem Bericht zu einem Forschungsvorhaben des gelebten

Arbeitsschutzes für „Jugendliche“ und „ältere Beschäftigte“.

Moderation: Bernhard Arenz, BG BAU

09:15 – 09:30 Uhr

Brückenschlag im Bauwesen

Bernhard Arenz

09:30 – 09:50 Uhr

VegAB – „Verbesserung des gelebten Arbeitsschutzes auf Baustellen

Manfred Helmus, Bergische Universität Wuppertal

09:55 – 10:15 Uhr

Ganzheitliches Präventionskonzept zur Reduzierung von Unfällen durch

Sichteinschränkungen beim Einsatz von Erd-und Straßenbaumaschinen

Horst Leisering, BG BAU

10:20 – 10:40 Uhr

LernBauNet – Gesundheitsförderung in der Bauwirtschaft

Wolfgang Ritter, Universität Bremen

10:45 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 11:20 Uhr

Einsatz automatischer Warnsysteme bei Arbeiten im Gleisbereich

Andreas Pardey, BG BAU

11:25 – 11:45 Uhr

Erfahrungen mit der Umsetzung der BGI 833 – Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung

und Festlegung von Schutzmaßnahmen bei der Kampfmittelräumung

Jürgen Sebald, BG BAU

11:45 – 12:15 Uhr Nachfragen und Diskussion

Donnerstag, 20. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd Stadthalle Y

Sicherheit von Maschinen – Handlungshilfen für die Praxis

Federführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

In der Vortragsreihe werden ausgehend von den Anforderungen der neuen Maschinenrichtlinie/9.

GPSGV Vorgehensweisen und praktische Handlungshilfen für die Beurteilung der

Sicherheit von Maschinen vorgestellt.

Zielgruppen sind sowohl Maschinenhersteller, die die Anforderungen der Maschinenrichtlinie

2006/42/EG erfüllen müssen, als auch Maschinenbetreiber, die verpflichtet sind, geeignete

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Maschinen bereitzustellen und deren sichere Benutzung zu gewährleisten sowie staatliche

Aufsichtsbehörden, Unfallversicherungsträger und Sicherheitsfachkräfte.

Moderation: Dr. Karl-Ernst Poppendick, BAuA

09:15 – 09:30 Uhr

Sicherheit von Maschinen – Handlungshilfen für die Praxis

Dr. Karl-Ernst Poppendick

09:30 – 09:50 Uhr

Anwendung der Maschinenrichtlinie/9. GPSGV auf eine Gesamtheit von Maschinen

Marc Schulze, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und Marlies Kittelmann, BAuA

09:55 – 10:15 Uhr

Umsetzung ergonomischer Anforderungen an Maschinen in der Normung

Christoph Preuße, Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)

10:20 – 10:40 Uhr

Funktionale Sicherheit von Maschinensteuerungen – praktische Anwendung der neuen

Norm DIN EN ISO 13849-1

Otto Görnemann, Sick AG

10:45 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 11:20 Uhr

Beschaffung sicherer Maschinen – Handlungshilfen

Rüdiger Reitz, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

11:25 – 11:45 Uhr

Ist die Maschinenrichtlinie bei den Herstellern angekommen? – Ein Erfahrungsbericht

der Marktüberwachung zur Umsetzung der neuen Maschinenrichtlinie/9. GPSGV

Ludwig Finkeldei, Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Baden-Württemberg

11:45 – 12:15 Uhr Nachfragen und Diskussion

Donnerstag, 20. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 7

Ohne Zahlen kein Erfolg beim Betrieblichen

Gesundheitsmanagement!?

Federführung: BKK Bundesverband / Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) verfolgt das Ziel, die Belastungen der Arbeitswelt

zu reduzieren und die Gesundheit der Beschäftigten zu stärken. BGM wird als systematischer,

auf die Bedürfnisse des einzelnen Betriebes abgestimmter Prozess verstanden. Das Vorgehen in

einem BGM beinhaltet die Schritte Analyse, Planung von Maßnahmen, deren Durchführung und

der abschließenden Bewertung. Die erfolgreiche Umsetzung eines betrieblichen

Gesundheitsmanagement hängt davon ab, wie die einzelnen Schritte ausgestaltet sind. Dieses

57


ist abhängig von den vorliegenden Methoden und Instrumenten. Während die Bedarfsermittlung

breit aufgestellt ist und eine Reihe von Analyseinstrumenten vorrätig sind, z.B.

Gesundheitsbericht, Mitarbeiterbefragung, Gefährdungsbeurteilung und auch eine Reihe von

qualitätsgesicherten Maßnahmen vorliegen, ist die Erfolgsbewertung inhaltlich weniger breit

ausgeprägt. Der Präventionsbericht der gesetzlichen Krankenversicherung nennt für 2009 einen

Prozentsatz von 71% an erfolgten oder geplanten Erfolgskontrollen in der betrieblichen

Gesundheitsförderung. Bei einem Blick in die Inhalte der Erfolgskontrollen zeigt sich jedoch eine

verbreitete Anwendung von Kennzahlen zur Messungen der Zufriedenheit und Akzeptanz der

Maßnahmen durch Beschäftigte oder Arbeitgeber. Andere, z. B. betriebswirtschaftliche oder

gesundheitsökonomische Kennzahlen werden mit 6% dagegen sehr selten angewendet.

Die Veranstaltung macht in Vorträgen deutlich, dass die Einbeziehung von Erfolgsbewertung

durch Kennzahlen nicht nur den Einsatz eines „isolierten“ Instrumentes am Ende eines BGM-

Prozessen bedeuten sollte, sondern bereits eine Einbeziehung in die Planungs- und

Zielfindungsphase sinnvoll ist. Die prozessbezogenen Kennzahlen werden in weiteren Vorträgen

durch ergebnisorientierte Ansätze ergänzt und in ihrer praktischen Umsetzung dargestellt. Das

abschließende Podium wird genutzt, um mit den Referenten und Referentinnen die Vor- und

Nachteile der unterschiedlichen Ansätze und die Perspektiven auf diesem Feld zu diskutieren.

Moderation: Jürgen Wolters, BKK BV und Fritz Bindzius, DGUV

09:15 – 09:35 Uhr

Kennzahlenorientierte Strategieentwicklung für das gesunde Unternehmen

Dr. Stephan Sandrock, Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (IfaA)

09:40 – 10:00 Uhr

Strategische Planung und Steuerung des betrieblichen Gesundheitsmanagements

Markus Schropp, Dr. Curt-Haefner Institut

10:00 – 10:20 Uhr

Transport- und Produktionsprozesse gesund und sicher gestalten – Ergebnisse eines

Managementcoachings in KMU

Dr. Sandra Laumen, Institut für Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Gesundheitsförderung und

Effizienz (A.U.G.E.) der Hochschule Niederrhein

10:20 – 10:40 Uhr

Zielgruppenspezifische Prävention und Gesundheitsförderung im Kfz-Handwerk

Dr. Manfred Betz, Institut für Gesundheitsförderung und –forschung

10:45 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 11:20 Uhr

Kennzahlenorientierte Strategieentwicklung für das gesunde Unternehmen

Dr. Martin Braun, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)

11:25 – 11:45 Uhr

Erweiterte Zielsetzung im betrieblichen Gesundheitsmanagement – Anforderungen

und Erfahrungen in der Praxis

Dr. Joachim Stork, AUDI AG

11:45 – 12:15 Uhr Nachfragen und Diskussion

58


Donnerstag, 20. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 8

Büro-Ergonomie

Federführung: Deutsches Netzwerk Büro (DNB)

Rund 17 Millionen Beschäftigte arbeiten heute im Büro oder büroähnlich. Von einer weiteren

Zunahme ist auszugehen. Die Büroarbeit selbst befindet sich in einem anhaltenden,

tiefgreifenden Wandel. Angetrieben durch die modernen Kommunikationstechnologien wird sie

immer mehr zur Wissensarbeit. Im Zuge dieses Prozesses verändern sich auch die Belastungen

und Aufgaben von Prävention, Gesundheitsförderung und Ergonomie.

Ausgehend von einer Evaluation der gesundheitlichen Beschwerden von Bürobeschäftigten

werden in der Veranstaltung aktuelle Themen der Büro-Ergonomie aufgegriffen. Die klassischen

Themen von Akustik, Optik und Klima gewinnen in den heutigen offenen Bürolandschaften neue

Bedeutung. Präsentiert werden erstmals auch systematische Konzepte gegen die

Bewegungsarmut im Büro. Ebenso werden Stress und psychische Belastungen sowie

Informationsüberflutung und Softwaregestaltung thematisiert. Anhand des Konzepts „Quality

Office“ werden schließlich Ansätze und Strategien zur Zertifizierung von Geräten/Produkten und

Dienstleistungen und zur Qualifizierung der Anbieter diskutiert.

Auch in den heutigen Büros sind Gestaltungsdefizite und Beeinträchtigungen für Gesundheit und

Wohlbefinden an der Tagesordnung. Ergonomie ist daher für die Bürobeschäftigten hochaktuell.

Gleichzeitig kommt dem Faktor Mensch gerade in der modernen Büroarbeit eine im Vergleich zu

früheren Zeiten entscheidende ökonomische Bedeutung auch im Unternehmen selbst zu. Vor

diesem Hintergrund wird in der Veranstaltung diskutiert, was heute „gute Büroarbeit“ ausmacht.

Grundlage ist ein im Rahmen eines BMAS-Projekts entwickelter Verständigungsrahmen für alle

Akteure der Bürogestaltung, also Ergonomen und Bürofachleute, Fachkräfte für

Arbeitssicherheit, Betriebsärzte, Aufsichtsbehörden und Unternehmer und Betriebs- und

Personalräte.

Moderation: Helmer Nettlau, DNB, Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) und Bruno

Zwingmann, DNB, Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

(Basi)

9.20 – 9.40 Uhr

Krank durch Büroarbeit?

Befindlichkeiten, Beschwerden, Lösungsstrategien

Dr. Jens Petersen, VBG

9.40 – 10.00 Uhr

Prävention physischer Inaktivität an bewegungsarmen Arbeitsplätzen

Dr. Britta Weber, Institut für Arbeitsschutz (IFA) der DGUV

Prof. Dr. Jens Kleinert, Deutsche Sporthochschule Köln

10.00 – 10.20 Uhr

Sekundärer Schallschutz im Büro

Sylke Neumann, VBG

Ralf Hertwig, IFA

10.20 – 10.45 Uhr

Informationsarbeit und psychische Gesundheit

Dr. Wilhelm Bauer, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)

10.45 – 11.00 Pause

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11.00 – 11.20 Uhr

Standards für die Büroarbeit

Der Check „Gute Büroarbeit“, Oleg Cernavin, BC GmbH

Leitlinie „Quality Office“, Barbara Schwaibold, bso Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel

11.20 – 12.15 Uhr

Talkrunde: Neue Büroraumkonzepte

Iris Becker, IG Metall

Eckhard Metze, Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN)

Bernd Fels, Quickborner Team

Sabine Heegner, Heegner Seminare, Beratung, Mediation

Heinz Kowalski, BGF - Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung

Prof. Dr. Dieter Lorenz, Technische Hochschule Mittelhessen

Donnerstag, 20. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd Pavillon Raum 15

Sicherheit und Gesundheit in der Pflege

Federführung: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) /

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Die Pflege ist eine expandierende Branche mit Gestaltungsbedarf. Neben Freude und dem

Gefühl täglich etwas Sinnvolles zu tun, ist der Arbeitsalltag von Pflegekräften auch von

körperlichen und psychischen Belastungen geprägt. Die Verantwortung und die Arbeitsdichte für

die Beschäftigten wachsen – gleichzeitig haben die Unternehmen Schwierigkeiten genügend

Personal zu finden.

Pflegeunternehmen sind daher mehr denn je darauf angewiesen, Arbeitsbedingungen zu

schaffen, die es ihren Beschäftigten ermöglichen lange und gesund im Unternehmen zu bleiben.

Sie als Unternehmer, Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit können viel dafür tun,

dass Pflegekräfte im Beruf gesund bleiben.

Wir stellen Ihnen in diesem Workshop Konzepte und Angebote vor, die Sie gemeinsam mit den

Pflegunternehmen einsetzen können, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz vor Ort zu

verbessern.

Dazu gehört beispielweise das Online-Selbstbewertungsinstrument. Es ist speziell abgestimmt

auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Pflege. Mit seiner Hilfe

können Unternehmen schnell und einfach den aktuellen Stand ihres Arbeitsschutzniveaus in

Bezug auf Muskel- und Skelett-Erkrankungen (MSE) und psychische Belastungen überprüfen

und dabei potenzielle Risiken identifizieren. Basierend auf der Analyse werden den Unternehmen

Lösungsmaßnahmen angeboten.

Zwei dieser Lösungsangebote möchten wir Ihnen im Rahmen dieses Workshops vorstellen.

Das sogenannte TOPAS_R-Konzept, dass zur Prävention von berufsbedingten

Rückenerkrankungen ein systematisches Vorgehen entwickelt hat. Es kombiniert technische und

bauliche, organisatorische sowie personenbezogene Maßnahmen.

Mit Hilfe eines Praxisbeispiels wollen wir Ihnen verdeutlichen, wie gerade KMU-Betriebe eine

sogenannte Moderierte Gefährdungsbeurteilung erfolgreich durchführen können.

Als Beispiel wie die Pflegunternehmen dem Fachkräftemangel besser begegnen können, stellen

wir Ihnen mit care4future ein erfolgreiches Konzept zur regionalen Nachwuchsgewinnung und

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interessante Ergebnisse aus Modellprojekten zum Thema „Demografiefeste Arbeitsplätze in der

Pflege“ vor.

Moderation: Claudia Stiller-Wüsten, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und

Wohlfahrtspflege (BGW)

14:00 – 14:15 Uhr

Sicherheit und Gesundheit in der Pflege

Claudia Stiller-Wüsten

14:15 – 14:35 Uhr

Gesund-pflegen-online.de - Ein Baustein für die betriebsärztliche und

sicherheitstechnische Betreuung

Hanka Jarisch, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

14:40 – 15:00 Uhr

Konzepte zur Prävention von Muskel-Skelett Erkrankungen – TOPAS_R

Bernd Fischer, BGW

15:05 – 15:20 Uhr Pause

15:20 – 15.40 Uhr

Moderierte Gefährdungsbeurteilung – Ein Instrument für KMU

Carola Brennert, BGW

15:45 – 16.05 Uhr

Care4future - Schüler für Pflegeberufe begeistern – keine Illusion!

Detlef Friedrich, contec Gesellschaft für Organisationsentwicklung mbH

16:10 – 16:30 Uhr

Demografischer Wandel in der Pflege – Ergebnisse aus Modellprojekten

Hanka Jarisch, BAuA

16:30 – 17:00 Uhr Nachfragen und Diskussion

Donnerstag, 20. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd Pavillon Raum 16/17

Öffentlicher Dienst

Federführung: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Der Öffentliche Dienst zeichnet sich durch Aufgaben- und „Branchen“vielfalt aus. Hinzu kommen

unterschiedliche Strukturen und Dienstherren auf Bundes- und Länderebene sowie in den

Kommunen. Die Organisation des Arbeitsschutz für Angestellte unterscheidet sich von der für

Beamte.

Dieser Heterogenität im Öffentlichen Dienst will die Veranstaltungsreihe Rechnung tragen. Sie

stellt spezifische Präventionsansätze für Verwaltungen des Bundes, der Länder und der

Kommunen vor - aus Sicht der Wissenschaft, einer Stadtverwaltung, der Gewerkschaft und der

Gesetzlichen Unfallversicherung.

Die Themen reichen vom betrieblichen Gesundheits- und Notfallmanagement über

Präventionsmaßnahmen bei Dienstleistungstätigkeiten mit Bürgerkontakt bis zu

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Gestaltungsmöglichkeiten der Personalräte beim Arbeitsschutz in Polizeidienststellen.

Die Ergebnisse eines aktuellen Pilotprojektes zur Einführung einer systematischen betrieblichen

Gesundheitsförderung in der Bundesverwaltung geben Behörden eine Richtschnur für eigene

Untersuchungen.

Ein neues Konzept für eine „psychologische Erstbetreuung“ auf der Basis freiwilliger Helfer im

Betrieb wird am Beispiel der Stadtverwaltung Aachen erläutert und die Ergebnisse der

begleitenden Evaluation präsentiert.

Aktuelle Ergebnisse einer bundesweiten Messreihe zu Schwingungsbelastungen auf Fahrersitzen

im Hinblick auf die neue Lärm- und Vibrationsverordnung beschließen die Vortragsreihe.

Moderation: Dr. Hans Ulrich Schurig, DGUV

14:00 – 14:15 Uhr

Sicherheit und Gesundheit im Öffentlichen Dienst

Dr. Hans-Ulrich Schurig

14:15 – 14:35 Uhr

Kompetenz. Gesundheit. Arbeit. – Betriebliches Gesundheitsmanagement in der

Bundesverwaltung. Ergebnisse der Pilotprojekte 2008-2011"

Jane Nöbel, Unfallkasse des Bundes

14:40 – 15:00 Uhr

Prävention in Jobcentern

Sabine Laskus, Unfallkasse Rheinland-Pfalz

15:05 – 15:20 Uhr Pause

15:20 – 15:40 Uhr

Betriebliches Notfallmanagement – ein neues Konzept am Beispiel der

Stadtverwaltung Aachen

Dr. Astrid Brammertz, Stadtverwaltung Aachen

15:45 – 16:05 Uhr

Gestaltungsmöglichkeiten der Personalräte

Jörg Radek, Gewerkschaft der Polizei

16:10 – 16:30 Uhr

Ganzkörpervibrationen bei Fahrern von Kleinkehrmaschinen

Dr. Jörg Rissler, Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

16:30 – 17:00 Uhr Nachfragen und Diskussion

62


Donnerstag, 20. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 7

Arbeitsmedizinische Vorsorge

Federführung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Arbeitsmedizinische Vorsorge ist ein wichtiges Instrument der medizinischen Arbeitsschutzes

und kann einen Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit leisten.

Der Ausschuss für Arbeitsmedizin (AfAMed) erarbeitet Regeln und Empfehlungen für eine

moderne arbeitsmedizinische Vorsorge. Der Vorsitzende des AfAMed, Herr Prof. Dr. Letzel,

berichtet über aktuelle Themen aus dem Ausschuss. In weiteren Vorträgen werden verschiedene

Aspekte, die bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge wichtig sind, beleuchtet. Es geht um

Krebsfrüherkennung und Besonderheiten bei der Vorsorge beim Umgang mit krebserzeugenden

Arbeitsstoffen sowie um Möglichkeiten der allgemeinen Gesundheitsförderung durch den

Betriebsarzt.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion sprechen Experten aus Wissenschaft und Praxis

darüber, wie eine moderne, ganzheitliche arbeitsmedizinische Vorsorge gestaltet werden kann

und welche Voraussetzungen dazu erfüllt sein müssen.

Moderation: Dr. med. Ralf Franke, Fa. Siemens, München

14:00 – 14:15 Uhr

Begrüßung

Rita Janning, BMAS

14:15 – 14:35 Uhr

Arbeitsmedizinische Vorsorge aus Sicht des AfAMed

Prof. Dr. Stephan Letzel, Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)

14:40 – 15:00 Uhr

Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden Stoffen

Petra Müller-Knöß, IG Metall Vorstand

Dr. med. Ralf Franke, Fa. Siemens, München

15:05 – 15:20 Uhr Pause

15:20 – 15:40 Uhr

Molekulare Marker zur Früherkennung von asbest-assoziierten

Krebserkrankungen (MoMar-Studie)

Prof. Dr. Thomas Brüning, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der Deutschen

gesetzlichen Unfallversicherung

15:45 – 16:05 Uhr

Sehtestuntersuchungen im Rahmen der Qualitätssicherung DIN EN 14001 - eine

Chance für die betriebliche Gesundheitsvorsorge

Dr. Astrid Brammertz, Stadtverwaltung Aachen

16:10 – 17:00 Uhr

Podiumsdiskussion „Was kann arbeitsmedizinische Vorsorge heute leisten?“

mit den Referentinnen und Referenten sowie

Dr. Wolfgang Panter, Verband Deutscher Betriebs- und Werkärzte VDBW

und Dr. Brigitte Hoffmann, BMAS

63


Donnerstag, 20. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd Stadthalle X

Psychische Belastung: Qualifizierungsbedarf, Qualifizierungswege

und betriebliche Vorgehensweisen

Federführung: Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) /

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Die Erfassung psychischer Belastungen im Rahmen der gesetzlich geforderten

Gefährdungsbeurteilung findet nur unzureichend statt. Unter den Ursachen, die zu dieser

Situation führen, werden immer wieder Wissensdefizite und Handlungsunsicherheiten genannt.

Beiträge aus der Forschung und der betrieblichen Beratung bestätigen das.

Aus der Erfassung des Bedarfs werden im Workshop verschiedene Qualifizierungsmethoden

vorgestellt und Herausforderungen skizziert. Abschließend runden Praxisbeispiele zu

Vorgehensweisen in verschiedenen Betrieben die Veranstaltung ab.

Moderation: Dr. Helmut Nold, BDP

Qualifizierungsbedarf

14.00 – 14:10 Uhr

Gefährdungsbeurteilung zu psychischen Belastungen - Qualifizierungsdefizite

Dr. Gabriele Richter, BAuA

14.10 – 14:30 Uhr

GDA Koordinierungskreis „Psychische Belastung“ - Qualifizierungsbedarf

Bettina Splittgerber, Hessisches Sozialministerium und Christian Pangert, Deutsche Gesetzliche

Unfallversicherung (DGUV)

14.30 – 14:35 Uhr Diskussion

Qualifizierungswege

14.35 – 14:55 Uhr

Qualifizierungskonzept des LASI – erste Erfahrungen

Peter Stadler, Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit München und Bettina

Splittgerber, Hessisches Sozialministerium

14.55 – 15:25 Uhr

Qualifizierung und Betriebsberatung in der BG RCI

Sabine Schreiber-Costa und Roland Portuné, Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische

Industrie (BG RCI)

Qualifizierung von Betriebsräten von der IG BCE

Stefan Weis, Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE)

15.25 – 15:30 Uhr Diskussion

Betriebliche Umsetzungen

15.30 – 15:50 Uhr

Gefährdungsbeurteilung Psychische Belastung bei der Daimler AG - Qualifizierung in

der Praxis

Ines Reinhardt, Daimler AG

64


15.50 – 16:10 Uhr

Wie eine nachhaltige Gesundheitsförderung besser gelingen kann! Beispiel

„Finanzverwaltung NRW“

Prof. Dr. Gabriele Elke, Ruhr Universität Bochum

16.10 – 16:15 Uhr Diskussion

Einstieg und Prozess

16.15 – 16:35 Uhr

Niederschwelliger Einstieg: Vorschlag für eine betriebliche Umsetzung

Karl Busch, Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg (Südwestmetall)

16.35 – 16:55 Uhr

Integration psychischer Belastung in die GB – betrieblicher Erfahrungsbericht

Matthias Holm, Institut für Gesundheitsförderung und Personal

16.55 – 17:00 Uhr Diskussion

Donnerstag, 20. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd Stadthalle Y

Betriebssicherheit - Anforderungen und Entwicklung eines

modernen Vorschriftenwerkes

Federführung: Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI)

In der letzten Legislaturperiode stand die Erarbeitung des technischen Regelwerks zur

Betriebssicherheitsverordnung im Vordergrund der Arbeiten des Ausschusses. Durch den

Paradigmenwechsel von arbeitsmittel-, beschaffenheitsbezogenen Technischen Regeln zu einem

gefährdungsbezogenen Ansatz ist es gelungen ein schlankes und effizientes Regelwerk zu

entwickeln.

In dieser Legislaturperiode soll die Verordnung und ihre Regeln weiter entwickelt werden. Da die

Verordnung einerseits Anforderungen an die Bereitstellung und Nutzung von Arbeitsmitteln und

andererseits auch für den Betrieb von überwachungspflichtigen Anlagen enthält, ist es ein

wesentliches Ziel ein strukturell homogenes Regelwerk zu schaffen.

Im ersten Teil der Session werden 2 Forschungsprojekte vorgestellt, die sich mit der Frage

befassen, ob die Liste der besonders prüfpflichtigen Arbeitsmittel noch aktuell ist. Der historisch

gewachsene Katalog der überwachungsbedürftigen Anlagen besteht seit Jahrzehnten

weitgehend unverändert. Es war zu prüfen, ob aktuelle Entwicklungen in der Technik die Risiken

der gegenwärtig überwachungsbedürftigen Anlagen nicht verringert haben oder ob neue

Anlagentypen mit einem hohen technischen Risiko entstanden sind, die einer Überwachung

durch Dritte bedürfen. Dazu versuchten zwei Teams mit verschiedenen Ansätzen objektiv

nachvollziehbare Kriterien zu finden, mit deren Hilfe ermittelt werden kann, ob die Gefahren

einer Anlage so groß sind, dass sie einer Überwachung durch Dritte bedürfen. Die Ergebnisse

der beiden Projekte, die im Auftrag des BMAS und im Auftrag des TÜV durchgeführt wurden,

werden von den Projektnehmern vorgestellt.

Prof. Dr. Pieper, Vorsitzender der Projektgruppe „Besonders prüfpflichtige Arbeitsmittel“ im ABS

wird den aktuellen Entwicklungsstand darstellen und diskutieren.

Im zweiten Teil der Session wird im Rahmen einer Podiumsdiskussion die weitere Entwicklung

des Regelwerks, insbesondere die Grundlinien der geplanten Novellierung der

Betriebssicherheitsverordnung skizziert. Der Referatsleiter im BMAS, Herr Dr. Klein, wird

65


zusammen mit Vertretern der Länder, der Sozialpartner und der gesetzlichen Unfallversicherung

die Änderungen und deren Auswirkungen diskutieren.

Die Zielgruppe für die Veranstaltung sind Vertreter der Sozialpartner, von staatlichen Stellen,

der gesetzlichen Unfallversicherung und von Prüforganisationen, die sich mit dem betrieblichen

Arbeitsschutz beschäftigen.

Moderation: Hans-Otto Schiler, Ausschuss für Betriebssicherheit (ABS)

14:00 – 14:20 Uhr

Konzept für eine risikoorientierte Methodik zur Ermittlung des sicherheitstechnischen

Prüfbedarfs für Arbeitsmittel und Anlagen

Christoph Barth, systemkonzept

14:25 – 14:45 Uhr

Kriterien für die Beurteilung von Gefährdungen durch technische Anlagen

Prof.em. Dr. Ulrich Hauptmanns, ehemals Otto-von Guericke Universität Magdeburg

14:50 – 15:05 Uhr

Anforderungen an besonders prüfbedürftige Arbeitsmittel - Rahmenbedingungen und

Lösungsansätze

Prof Dr. Ralf Pieper, Bergische Universität Wuppertal, Abt. Sicherheitstechnik

15:10 – 15:25 Uhr Pause

15:25 – 17:00 Uhr

Podiumsdiskussion Entwicklung des Vorschriftenwerkes

Moderation: Hans-Otto Schiler, Vorsitzender des Ausschusses für Betriebssicherheit (ABS), und

Arbeitgeberverter

Impuls – Vortrag: Novelle der Betriebssicherheitsverordnung

Dr. Helmut Klein, Bundesministerium für Arbeit und Soziales

mit Statements von

Hartmut Karsten, Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt

Dr. Hanns Pauli, stellvertr. Vorsitzender des Ausschusses für Betriebssicherheit (ABS),

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

Christoph Preuße, Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)

Donnerstag, 20. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 8

Gesundheit und Restrukturierung

Federführung: Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) / Bundesvereinigung der Deutschen

Arbeitgeberverbände (BDA)

Permanente Restrukturierungen in vielen Unternehmen können die Gesundheit der

Beschäftigten – der Verbleibenden und derjenigen, die dabei entlassen werden – beträchtlich

belasten. Darauf hat eine vielbeachtete Veröffentlichung einer EU-Expertengruppe im HIRES-

Projekt („Health in Restructuring“) aufmerksam gemacht, die deshalb eine Art „sozialen

Geleitschutz“ für solche Veränderungsprozesse vorschlägt. Zu solchen Restrukturierungen

können Schließungen, Personalabbau, Outsourcing, Off-shoring, Verlagerung in

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Subunternehmen, Fusionen, räumliche Veränderungen, unternehmensinterne Mobilität durch

Schaffung interner Arbeitsmärkte oder andere interne Reorganisationen gehören. Wie der

organisationale Wandel in den Unternehmen geplant und umgesetzt wird, hat erhebliche

Auswirkungen für die Gesundheit der Beschäftigten.

Die Befunde und Empfehlungen des EU-Projektes HIRES haben zahlreiche – auch kontroverse –

Diskussionen ausgelöst. Welche Erfahrungen hierzulande vorliegen und welche Folgerungen für

die Arbeitsschutzpraxis gezogen werden können, soll im Mittelpunkt der Vortragsreihe stehen.

Unterschiedliche Akteure – z.B. Betriebsärzte/innen, Betriebsräte und Unternehmensberater –

werden Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis präsentieren. Befunde und Entwicklungstrends

von Restrukturierungen werden einleitend von der Präsidentin der Bundesanstalt für

Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Isabel Rothe, dargestellt.

Moderation: Klaus Pickshaus , IG Metall und Norbert Breutmann, BDA

14:00 – 14:20 Uhr

Restrukturierung – Befunde und Anforderungen an die Beschäftigten

Isabel Rothe, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

14:20 – 14:40 Uhr

Restrukturierung - Ganzheitliche Produktionssysteme – Gesundheit

Dr. Detlef Gerst, IG Metall

14:40 – 15:00 Uhr

Restrukturierung als Herausforderung für die Interessenvertretung

Bernd Theuerkauff (stellv. Betriebsratsvors. t-systems Karlsruhe in Zusammenarbeit mit Rolf

Satzer)

15:00 – 15:20 Uhr Pause

15:20 – 15:40 Uhr

Gesundheit im Umstellungsprozess aus Sicht des Betriebsarztes

Dr. Ingeborg Eisenacher-Abelein, Deutsche Telekon AG

15:45 – 16:05 Uhr

Folgen einer Übernahme im Dienstleistungsbereich für die Arbeitsgestaltung und die

Mitarbeiter

Dr. Ralf Schweer, Institut für Karriere und Gesundheit

16:10 – 16:30 Uhr

Psychosoziale Gesundheit und Leistungsfähigkeit - Fürstenberg-Performance-Index,

FPI-2011

Werner Fürstenberg, Fürstenberg Institut - Gesundheitsmanagement für Unternehmen

16:30 – 17:00 Uhr Nachfragen und Diskussion

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Donnerstag, 20. Oktober

14:00 – 17:00 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 6

Neuland zu betreten! Oder alles Selbstverständlich!

Arbeitsschutz: zielgruppengerecht für Männer und Frauen

Federführung: Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg /

Hessisches Sozialministerium

Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein Grundrecht. Und doch: „Frauen sind anders –

Männer auch“. Arbeits- und Lebenswelten von Frauen und Männern unterscheiden sich. Was

heißt das für die Praxis des Arbeitsschutzes? Wie können geschlechtsbezogene Unterschiede

und Rollenbilder in die Konzepte und Maßnahmen des Arbeitsschutzes einbezogen werden?

Wir möchten „Workshop“ als „Arbeitstreffen, Arbeitsgemeinschaft, Werkstatt“ wörtlich nehmen

und laden sie ein:

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- Treffen Sie Experten und Expertinnen aus den Bereichen Arbeitsschutzrecht und -

politik, betriebliche Praxis, Präventionspraxis der gesetzlichen Unfallversicherung und

Wissenschaft und lernen Sie deren geschlechtersensible Ansätze kennen

- Bringen Sie Ihre Fragen und Anregungen mit. Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch

darüber kommen, wie die Geschlechterperspektive als Element eines ganzheitlichen

zielgruppenorientierten Arbeitsschutz für alle Beschäftigtengruppen berücksichtigt und

wirksam umgesetzt werden kann.

Moderation: Rainer Hellbach Abteilungsleiter und Angelika Braun, Referentin, Behörde für

Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg, Amt für Arbeitsschutz

14:00 – 15:00 Uhr

„Wie und wo setzen Arbeitsschutzrecht und Regelwerk Anhaltspunkte für

geschlechtergerechte Praxis?“

Dr. Katja Nebe, Professur Arbeitsrecht / Schwerpunkt Arbeitsschutzrecht, Universität Bremen

Marianne Weg, Abteilungsleiterin Arbeitsschutz, Hessisches Sozialministerium

Betrieblicher Arbeitsschutz und Aufsichtsbehörden setzen vorrangig an naturwissenschaftlichtechnischen

Gefährdungen an. Spezifische Beschäftigtengruppen – Frauen, Männer, Ältere,

Jüngere, Leiharbeitnehmer, Minijobberinnen – sind selten im Blick; sie werden daher nicht

bestmöglich geschützt. Auch die Veränderungen der Arbeitswelt erfordern, dass

Arbeitsschutzkonzepte die Geschlechter- und Zielgruppenperspektive einbeziehen. Im

Arbeitsschutzrecht sind Ansatzpunkte normiert: Das Arbeitsschutzgesetz mit dem Leitbild

menschengerechter Arbeitsbedingungen verlangt z.B. explizit, die speziellen Gefahren für

besondere Beschäftigtengruppen bei sämtlichen Arbeitsschutzmaßnahmen zu berücksichtigen.

Das Arbeitssicherheitsgesetz fordert ein besonderes Augenmerk auf nur vorübergehend im

Betrieb Beschäftigte. Angesichts der Diskrepanz zwischen Rechtsnorm und Realität müssen zur

verbesserten Rechtswirkung Arbeitsschutzverantwortliche in Bezug auf Geschlechterrollen und

Zielgruppenaspekte informiert, sensibilisiert und qualifiziert werden. Im konkretisierenden

untergesetzlichen Regelwerk ist ein erweiterter und differenzierender Ansatz erforderlich.

Außerdem ist zu prüfen, ob tatsächlich alle Arbeitsschutzvorschriften in der Praxis Frauen und

Männer (bzw. Beschäftigte in „Frauen-“ bzw. „Männerberufen“) gleichwertig schützen - z.B. die

Lärmschutzverordnung im „Frauenberuf“ Erzieherin oder das Gefahrstoffrecht Frauen und

Männer gleichermaßen z. B. hinsichtlich Fertilität und Reproduktion.


15:00 – 16:00 Uhr

Gender: Querschnitt, aber keine Nebensache bei der Gefährdungsbeurteilung

Michael Gümbel, Sujet GbR Organisationsberatung

Barbara Reuhl, Arbeitnehmerkammer Bremen

Die Gefährdungsbeurteilung als Kernelement im betrieblichen Arbeitsschutz kann durch die

Einbeziehung der Geschlechterperspektive wesentlich verbessert werden. Die veränderte

Herangehensweise trägt zu einer genaueren Ermittlung der vorhandenen Gefährdungen bei, die

Beurteilung der erfassten Gefährdungen wird optimiert, es können zielgenauere Maßnahmen

getroffen werden. Die Maßnahmenakzeptanz steigt und die Beschäftigten kommen ihren

Mitwirkungspflichten vermehrt nach. Nicht zuletzt kann die Gefährdungsbeurteilung so zugleich

zu einer Verbesserung der Gleichstellung von Männern und Frauen beitragen, wie es die

Strategie Gender Mainstreaming vorsieht. Belastungen, die für Frauen thematisiert werden

können, werden bei Männern bisweilen als „unerheblich“ unterschätzt, und Arbeitsplätze, die für

Männer passen, können für Frauen keineswegs angemessen sein – und umgekehrt! Die Frage

nach geschlechtsbezogenen Unterschieden und Rollenbildern ist also als Kriterium in allen

Phasen der Gefährdungsbeurteilung einzubeziehen: Bei der Planung, der Festlegung von

Arbeitsbereichen und Tätigkeiten, der Ermittlung der Gefährdungen – besonders bei der

Auswahl von Ermittlungsmethoden und bei der Berücksichtigung der verschiedenen

Gefährdungsfaktoren –, der Beurteilung, den Maßnahmen und der Wirksamkeitskontrolle. Denn

Ziel ist es letztendlich, die „Trefferwahrscheinlichkeit“ von Arbeitsschutzmaßnahmen zu erhöhen

und damit die Gesundheit und Sicherheit von weiblichen und männlichen Beschäftigten

gleichermaßen zu verbessern.

16:00 – 17:00 Uhr

Präventionspraxis der Gesetzlichen Unfallversicherung - Anregungen aus der

Geschlechter- und Organisationsforschung

Simone Friedrich, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

Nadine Pieck, Institut für Interdisziplinäre Arbeitswissenschaft der Universität Hannover

Diskussion der Thesen: Geschlechtersensible Prävention im Betrieb braucht

• Gestaltung ganzheitlicher Organisationsentwicklungsprozesse im Betrieb

• Beteiligungsorientierte Instrumente und Verfahren

• Fokussierung auf Arbeitsbedingungen - Abbau von Belastungen und Förderung von

Gesundheitsressourcen

• Analyse der Konstellationen von Belastungen und Ressourcen in Beruf und Familie für

Frauen und Männer

Freitag, 21. Oktober

09:15 – 14:00 Uhr

Raum 3

Internationale Arbeitsschutzkonferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)

Förderung einer präventiven Sicherheits- und Gesundheitskultur:

Internationale Instrumente, Nationale Strategien und Gute Praxis

9.15 – 11.35 a.m.

Session IV (2): Gute Praxis im Gesundheitswesen

Moderation: Prof. Dr. Stephan Brandenburg, Generalsekretär der IVSS Sektion für die

Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten im Gesundheitswesen

Prävention von Risiken aufgrund physischer Aktivität im Gesundheits- und

Sozialwesen

Claudine Berjont, Dozentin l'Education Nationale, France

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EFICATT - medizinische Prävention und berufliche Infektionsrisiken

Marie-Cécile Bayeux-Dunglas, INRS, Frankreich

Prävention von beruflichen Risiken in der ambulanten Pflege

Carole Allard, Carsat, Frankreich

Mit System zum Erfolg - Organisationsentwicklung zur Prävention von Rückenbeschwerden

in der Pflege und Betreuung durch die Implementierung von Caregocoaches

® (= innerbetriebliche Experten zur Umsetzung der

Lastenhandhabungsverordnung)

Barbara-Beate Beck, Forum fBB, Deutschland

Online-Selbstbewertung – ein innovatives Angebot zur Verbesserung der

Präventionskultur in Pflegeeinrichtungen

Albrecht Liese, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)

11:35-11:55 Uhr Pause

11:55-13:30 Uhr

Rundtischgespräch:

Von der Strategie zur guten Praxis des Arbeits- und Gesundheitsschutzes –

Erfolgsfaktoren

Moderation: Hans-Horst Konkolewsky, Secretary General, IVSS

Dr. Falk-Gerald Reichel, Arbeitgeberverband Gesamtmetall

Brian Kohler, Internationale Föderation der Chemie-, Energie-, Bergbau- und

Fabrikarbeitergewerkschaften, ICEM

Seiji Machida, Director, SafeWork, ILO

Kevin Myers, Generalsekretär IALI

Gérard Ropert, IVSS, Generalsekretär der Internationalen Sektion für die Verhütung von

Berufsrisiken in der Bauwirtschaft

Prof. Dr. Stephan Brandenburg, IVSS, Generalsekretär der Internationalen Sektion für die

Verhütung von Berufsrisiken im Gesundheitswesen

13:30-13:50 Uhr Verabschiedung

Freitag, 21. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd Pavillon OG Raum 16/17

Professionen im Arbeits- und Gesundheitsschutz

Federführung: Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi)

Sicherheit, Gesundheitsschutz und Ergonomie liegen im Betrieb vor allem in der Verantwortung

des Arbeitgebers. Zu seiner Unterstützung schreibt das ASiG schon seit 1974 die Bestellung von

Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit vor. Seit dieser Zeit gibt es zudem weitere

Professionen wie z. B. Ergonomen bzw. Arbeitswissenschaftler und Arbeitspsychologen, deren

Unterstützung ggf. vom Arbeitgeber direkt finanziert wird.

Seitdem hat sich das Spektrum der Themen und Professionen im Bereich Sicherheit, Gesundheit

und Ergonomie stark ausgeweitet. Bedeutsame Entwicklungen hierfür waren der betriebliche

Umweltschutz und die Gesundheitsförderung, dann auch die Eingliederung und

70


Beschäftigungsfähigkeit sowie im Bereich der Ökonomie die Organisationsentwicklung und der

Humanressourcenansatz. Darüber hinaus müssen auch Fachleute wie Innenarchitekten und

Planer, Hersteller und Fachhändler einbezogen werden, die „de facto“ Arbeit gestalten, sich aber

nicht zum Bereich Sicherheit, Gesundheit und Ergonomie zählen.

Die Beratungslandschaft ist heute gerade aus Kundensicht äußerst heterogen und

unübersichtlich hinsichtlich Aufgaben, Qualifikationen und Finanzierung.

In der Veranstaltung wird auf übergreifende Aspekte und Inhalte der Qualifikation, Ansätze für

einheitliche Managementkonzepte, die die inhaltliche Fragmentierung überwinden sowie die

demographische Entwicklung bei den Professionen selbst eingegangen. Drüber hinaus werden

konkrete Ansätze, Strategien und Visionen der Abstimmung und Kooperation der Professionen z.

B. zwischen Arbeitssicherheit, Gesundheitsförderung und Ergonomie vorgestellt und mit den

Präsidenten der führenden Fachgesellschaften und dem Publikum diskutiert.

Moderation: Bruno Zwingmann, Basi

09:15 – 09:30 Uhr

Die professionelle Struktur des modernen Arbeitsschutzes

Eine Bestandsaufnahme

Bruno Zwingmann , Basi

09:30 – 09:50 Uhr

Qualifikationen für Sicherheit und Gesundheit -

Rahmenbedingungen und Anforderungen

Dr. Thomas Kohstall, Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der DGUV

09:50 – 10:10 Uhr

Weichen für die Zukunft stellen -

die demographische Entwicklung im Arbeitsschutz

Dr. Edith Perlebach, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

10:10 – 10:20 Uhr

Management für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Auf dem Wege zu einem einheitlichen Konzept

Angela Knoll, DGUV

Dr. Frank Bell, DGUV

10.:20 – 10.:40 Uhr

Welche fachliche Unterstützung brauchen die Unternehmen?

Das Beispiel Rewe

Marc Lenze, Institut für gesundheitliche Prävention

10:45 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 12:15 Uhr

Round Table

Perspektiven der Professionen im Arbeitsschutz -

Funktionale Anbindung und Zusammenarbeit in den Betrieben

Prof. Dr. Rainer von Kiparski, Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI)

Dr. Wolfgang Panter, Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW)

Prof. Dr. Stephan Letzel, Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)

Prof. Dr. Ralf Bruder, Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA)

Dr. Helmut Nold, Berufsverband Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen

(BDP)

Uta Reiber-Gamp, UR -Consulting

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Freitag, 21. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 3

Psyche und Gesundheit in der Arbeitswelt

Federführung: Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) /

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Das Präventionsfeld „Arbeit und psychische Gesundheit“ verdient einen hohen Stellenwert in der

Forschung und der betrieblichen Praxis. Dieser Workshop begreift dieses Handlungsfeld weniger

als Analyseaufgabe, sondern als Auftrag zur Gestaltung gesundheitsgerechter

Arbeitsbedingungen und zur Schaffung praktikabler Angebote zur Primär-, Sekundär- und

Tertiärprävention.

Dazu gehören neben der Gestaltung und Weiterentwicklung betrieblicher Sozialbeziehungen –

Kommunikation, Führung und Beteiligung – auch die Früherkennung von psychischen

Erkrankungen, die Reintegration, das Abbauen von Vorurteilen und das Identifizieren von

Arbeitsbereichen mit einer Häufung psychischer Probleme.

In den Einzelbeiträgen werden verschiedene präventive Ansätze präsentiert und zur Diskussion

gestellt. Als übergreifende Initiative wird das „Aktionsbündnis seelische Gesundheit“ vorgestellt.

In der anschließenden Rundtischdiskussion werden die Chancen und Grenzen der betrieblichen

Prävention thematisiert; dabei besteht für die Workshop-Teilnehmer/-innen die Möglichkeit zur

aktiven Beteiligung an der Diskussion.

Moderation: Prof. Dr. Peter Angerer, DGAUM und Sonja Berger, Berufsgenossenschaft der

Bauwirtschaft, BG BAU

09.15 – 09:20 Uhr

Begrüßung

Sonja Berger, BG BAU

09.20- 09:30 Uhr

Psyche und Gesundheit in der Arbeitswelt

Prof. Dr. Peter Angerer, DGAUM

09.30 – 09:50 Uhr

Ziele und Programm des „Aktionsbündnis seelische Gesundheit“

Prof. Dr. Wolfgang Gaebel, Heinrich-Heine-Universität / Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und

Psychotherapie

9.50- 10:10 Uhr

Aktuelle Arbeitsergebnisse des Sachgebiets „Psyche und Gesundheit in der

Arbeitswelt“

Sonja Berger, BG BAU

10.10- 10:30 Uhr

Den Betriebsalltag gestalten : „Burn-on ohne Burn-Out!“

Dr. Dagmar Siebecke, Technische Universität Dortmund, Burn-on Zentrum Düsseldorf

10.30- 10:50 Uhr

Von den Stehauf-Menschen lernen: Resilienz

Dr. Claudia Olejniczak, BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik gmbH

10:50 – 11:05 Uhr Pause

11.05 – 11:25 Uhr

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Regelungslücke „Psychische Belastungen“

Andrea Fergen, IG Metall

11:25 – 11:45 Uhr

Arbeitsergebnisse des AK „Psychische Gesundheit bei der Arbeit“ des AfAMed

Dr. Marianne Engelhardt-Schagen, Universität der Künste, Berlin

11.45 – 12:45 Uhr

Rundtischdiskussion

Psychische Gesundheit – Regelungsbedarf, Chancen und Grenzen der betrieblichen

Prävention

Moderation : Dr. Joachim Stork, AUDI AG

Andrea Fergen, IG Metall

Norbert Breutmann, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

Dr. Marianne Engelhard-Schagen, Betriebsärztin der Universität der Künste, Berlin

Sonja Berger, BG Bau, München

Dr. Dagmar Siebecke, TU Dortmund

Dr. Claudia Olejniczak, BAD

Prof. Dr. Wolfgang Gaebel, Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und

Nervenheilkunde (DGPPN)

Prof. Dr. Peter Angerer, DGAUM

Freitag, 21. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd 1. OG Raum 7

Aktuelle Entwicklungen zur optischen Strahlung – die neue

Verordnung „Künstliche optische Strahlung“ und ihre Anwendung

Federführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Institut für

Arbeitsschutz (IFA) der DGUV

Mit der Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische

Strahlung (OStrV) wird die EU-Richtlinie 2006/25/EG in nationales Recht umgesetzt. Sie ist am

27. Juli 2010 in Kraft getreten.

Eine wichtige Forderung der OStrV ist die Ermittlung und Bewertung der Gefährdungen durch

künstliche optische Strahlung. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach § 5

Arbeitsschutzgesetz hat ein Arbeitgeber zunächst festzustellen, ob Beschäftigte am Arbeitsplatz

optischer Strahlung aus künstlichen Quellen ausgesetzt sind bzw. sein können. Da die OStrV für

jegliche Quellen künstlicher optischer Strahlung an Arbeitsplätzen verbindlich ist, werden

nahezu alle Arbeitgeber verpflichtet sein, die davon ausgehenden Gefährdungen für die

Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten zu beurteilen. Notwendige Informationen hierzu

können beispielsweise beim Hersteller oder Inverkehrbringer der verwendeten Arbeitsmittel

beschafft werden. Grundlage für die Gefährdungsbeurteilung ist ein vom Gesetzgeber

festgelegtes Konzept zu Expositionsgrenzwerten gegenüber künstlicher optischer Strahlung.

Auf Grund ihrer wesentlichen Bedeutung für den betrieblichen Arbeitsschutz werden Aufgaben

und Verantwortungsbereiche fachkundiger Personen/Laserschutzbeauftragter vorgestellt.

Der Leitfaden zur Anwendung der EU-Richtlinie 2006/25/EG „Künstliche optische Strahlung“

bietet für Arbeitgeber, insbesondere von kleinen und mittelständischen Unternehmen, eine gute

73


Hilfestellung. Von besonderer Bedeutung für diese Zielgruppe sind die Auslegungen zu den

trivialen Quellen. Die im Anhang aufgeführten beispielhaften Gefährdungsdungsbeurteilungen

sind für die Praxis von hohem Nutzen.

Wichtige Hilfsmittel bei der betrieblichen Umsetzung der OStrV können die im Rahmen der

Veranstaltung erläuterten Produkt- und Messnormen zu künstlichen optischen Quellen sein.

Offene Fragen zur Expositionsermittlung und Risikobewertung sollen mit der Erarbeitung des

Technischen Regelwerks zur OStrV aufgearbeitet werden. Neue Erkenntnisse zur Aufnahme von

Hautkrebserkrankungen nach beruflicher UV-Exposition in die Liste der Berufskrankheiten

werden vorgestellt. Ein wichtiger Bestandteil zum Schutz vor UV-Strahlung kann das Tragen von

geeigneten Textilien sein.

Moderation: Günter Ott, BAuA und Dr. Harald Siekmann, IFA

09:15 – 09:30 Uhr

Begrüßung und Einführung in das Thema

Günter Ott, BAuA

09:30 – 09:50 Uhr

Verordnung „Künstliche optische Strahlung“ (OStrV) und ihre Umsetzung

Dr. Georg Hilpert, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

09:55 – 10:15 Uhr

Leitfaden zur EU-Richtlinie „Künstliche optische Strahlung“

Günter Ott, BAuA

10:20 – 10:40 Uhr

Probleme bei der Expositionsermittlung und Gefährdungsbeurteilung

Dr. Harald Siekmann, IFA

10:45 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 11:20 Uhr

Produkt- und Mess-Normen für künstliche optische Strahlungsquellen

Andreas Pietzsch, Gigahertz-Optik

11:25 – 11:45 Uhr

Neue Berufskrankheit „Hautkrebs durch UV-Strahlung“

Prof. Dr. Manige Fartasch, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der Deutschen

Gesetzlichen Unfallversicherung

11:50 – 12:10 Uhr

Kühler Kopf an heißen Tagen - Textiler UV-Schutz als integrativer Bestandteil des

Arbeitsschutzes

Sabrina Köhler, Hohenstein Institute

12:10 – 12:15 Uhr

Schlusswort

Dr. Harald Siekmann, IFA

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Freitag, 21. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd Pavillon Raum 15

Neue Wege in einer modernen Arbeitsschutzverwaltung

Federführung: Verein Deutscher Gewerbeaufsichtsbeamter (VDGAB)

In der Veranstaltung werden aktuelle Entwicklungen der staatlichen Arbeitsschutzaufsicht

beschrieben. Ausgehend vom 2010 ratifizierten ILO-Abkommen 187, in dem sich Deutschland

zu einem umfassenden präventiven Arbeitsschutz- und Aufsichtssystem verpflichtet, werden im

ersten Vortrag die Anforderungen an die Aufsicht erläutert, die sich aus der Rechtsprechung des

Europäischen Gerichtshofs, den Berichten des Sachverständigenausschusses der ILO und der

Überwachungspraxis des Ausschusses für soziale Rechte der Europäischen Sozialcharta ergeben.

Die wesentliche Strategie von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern im Bereich

Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz ist die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie

– GDA. Die Evaluation der Zielerreichung ist ein wesentliches Element zur Überprüfung der

Wirksamkeit staatlichen Handelns. Die Träger der GDA folgen damit dem Beispiel anderer EU-

Staaten. Der zweite Vortrag ermöglicht einen Blick über den Tellerrand.

Die Umsetzung der GDA-Arbeitsprogramme erfolgt durch die Aufsichtspersonen vor Ort. Über

ihre Erfahrungen wird im dritten Vortrag berichtet.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wird der „Internationale Kodex für professionelles und

ethisches Verhalten in der Arbeitsinspektion“ der Internationalen Vereinigung für

Arbeitsinspektion (International Association of Labour Inspection - IALI) vorgestellt und

diskutiert. Der Kodex wurde im Gleichklang mit dem ILO-Abkommen 187 als Ergebnis einer

dreijährigen weltweiten Beratung im Juni 2008 in Genf verabschiedet und liegt seit Sommer

2011 auch in einer deutschen Fassung vor. Er richtet sich nicht nur an die Beschäftigten der

Arbeitsschutzverwaltungen, sondern auch an die Organisationen selbst und bietet einen Rahmen

dafür, dass jedes Land – unter Berücksichtigung dieser allgemeinen Grundsätze und der

regionalen Bedingungen – eigene Leitlinien entwickeln und anwenden kann.

Sinn, Nutzen und Möglichkeiten der Umsetzung in Deutschland werden diskutiert.

Moderation: Bernd Hochgreve, VDGAB

09:15 – 09:35 Uhr

Die Arbeitsschutzaufsicht im Spiegel des internationalen Rechts

Prof. Dr. Wolfhard Kohte, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

09:40 – 10:00 Uhr

Wirkung von Information, Beratung und Kontrolle am Beispiel der Arbeitsinspektion in

Österreich

Josef Kerschhagl, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Wien

10:05 – 10:25 Uhr

GDA vor Ort – im und trotz gewerbeaufsichtlichen Tagesgeschäft

Dr. Bernhard Räbel, Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt

10:30 – 10:45 Uhr Pause

10:45– 11:05 Uhr

Der „Internationale Kodex für professionelles und ethisches Verhalten in der

Arbeitsinspektion“ der IALI

Dr. Bernhard Brückner, Hessisches Sozialministerium

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11:05 – 12:15 Uhr

Podiumsdiskussion: Der IALI Code zwischen Beamtenrecht und Behördenleitbild -

Braucht der Arbeitsschutz in Deutschland ein zusätzliches Wertesystem?

Moderation: Dr. Günther Gaag, Regierung von Unterfranken - Gewerbeaufsichtsamt, Würzburg

Teilnehmende Personen:

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Dr. Bernhard Brückner, Vize-Präsident der Internationalen Vereinigung für

Arbeitsinspektion (IALI)

Steffen Röddecke, Vorsitzender des Länderausschusses für Arbeitsschutz und

Sicherheitstechnik (LASI)

Rebecca Behrends, Vorsitzende des BTB-Arbeitskreises Gewerbeaufsicht und

Mitglied des Hauptpersonalrates beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit

und Sozialordnung, Familie und Frauen

Dr. Eleftheria Lehmann, Präsidentin des Landesinstituts für Gesundheit und

Arbeit des Landes NRW – LIGA.NRW

Rainer Hellbach, Leiter der Abteilung Ministerial- und Rechtsangelegenheiten im

Amt für Arbeitsschutz Hamburg


Freitag, 21. Oktober

09:15 – 12:15 Uhr

CCD Süd Pavillon Raum 18/19

Berufskrankheiten

Federführung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) / Deutsche Gesetzliche

Unfallversicherung (DGUV)

Simultan in deutscher und englischer Sprache

Im Jahr 2011 fallen weitere Schranken für die Freizügigkeit von Arbeitnehmern in der

erweiterten EU. Die Sozialsysteme der einzelnen Nationen in der EU zum Schutz und zur

sozialen Absicherung der Arbeitnehmer unterscheiden sich nach wie vor. Dies gilt auch für die

Entschädigung von Berufskrankheiten. Die europäische Liste der Berufskrankheiten fördert zwar

den Prozess der Konvergenz zwischen den nationalen Systemen, hat aber die bestehenden

Unterschiede noch nicht beseitigt. Die EU lässt dieses Feld derzeit analysieren und strebt an,

Vorschläge zur Weiterentwicklung zu erarbeiten. In zwei Vorträgen aus deutscher Perspektive

soll die damit umrissene Thematik unter arbeitsmedizinischen und juristisch-sozialpolitischen

Aspekten beleuchtet werden. Einige besonders bemerkenswerte Entwicklungen in den

Nachbarländern Dänemark, Frankreich und Schweiz sollen dargestellt und diskutiert werden.

Moderation: Puran Falatouri, BMAS und Dr. Andreas Kranig, DGUV

09:15 – 09:30 Uhr

Berufskrankheiten

Puran Falatouri und Dr. Andreas Kranig

09:30 – 09:50 Uhr

Berufskrankheiten in Deutschland und Europa – aus arbeitsmedizinischer Sicht

Prof. Dr. Andreas Seidler, Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin der Technischen

Universität Dresden

09:55 – 10:15 Uhr

Berufskrankheiten in Deutschland und Europa – aus rechts- und sozialpolitischer Sicht

Dr. Andreas Kranig, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

10:20 – 10:40 Uhr

Die Anerkennung von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems in Frankreich

Dr. Ursula Descamps, Caisse national d'assurance maladie des travailleurs salaries (CNAMTS),

Frankreich

10:45 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 11:20 Uhr

Die Bedeutung der Ergänzungsklausel im Berufskrankheitensystem der Schweiz

Thomas Mäder, Suva Schweiz

11:25 – 11:45 Uhr

Neue Berufskrankheiten in Dänemark am Beispiel „Brustkrebs nach Schichtarbeit in

der Nacht

Dr. Johnni Hansen, Institute of Cancer Epidemiology, Danish Cancer Society

11:45 – 12:15 Uhr Nachfragen und Diskussion

77


A+A International

Congress Sessions

Greetings by the chairwomen of the German Federal Association for

Occupational Safety and Health (Basi)

Saskia Osing and Marina Schröder

Dear Sir / Madam

we would like to welcome you to the 32th International Congress for Safety and Health at Work

A+A 2011.

Once again an ambitious programme of all you need to know about Safety, Health and

Ergonomics - including 60 lecture series with more than 400 speakers – has been developed.

The congress is organised by the German Federal Association for Occupational Safety and

Health (Basi). 77 institutions and top national organisations in the field of occupational safety

and health collaborate under the Basi umbrella on a voluntary basis. This body includes

Ministries on both the national German and regional level, government bodies, unions and

management, social accident and health insurance bodies, professional, specialist, and scientific

associations.

The congress programme is the result of an intensive cooperation of these institutions and

stakeholders. It addresses to all occupational safety and health experts, particularly in the

enterprises. Sincere thanks are given to all the organisations and volunteers who contributed to

planning and development of the programme.

We warmly invite you to visit the congress and the tradeshow A+A 2011 and find out about the

latest developments in occupational safety and health and exchange ideas with other

professionals and colleagues.

Have an inspiring and successful A+A 2011!

Yours,

Saskia Osing Marina Schröder

Confederation of German Confederation of German Trade Unions (DGB)

Employers’ Associations (BDA)

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General Information

Opening Hours

Tuesday, 18 October 2011

10: 30 Opening Ceremony of A+A 2011

14:00 – 17:00 Congress sessions

Wednesday, 19 October und Thursday, 20 October 2011

09.15 – 12:15 and 14:00 – 17:00 Congress sessions

12:15 – 14:00 Poster sessions

Friday, 21 October

09:15 – 12:15 Congress sessions

Venue

CCD Süd Congress Center Düsseldorf

Stockumer Kirchstr. 61

40474 Düsseldorf

The programme is subject to be changed.

Poster session Foyer CCD Stadthalle

The conference lecture series are supplemented by a poster session. Topics and discussion

hours are to be published in the Congress Center and on the internet www.AplusA-online.de

„Come together“

Finish the conference day with a snack and drink – meet speakers and colleagues.

Come together – from Tuesday 18 October to Thursday 20 October from 17:30 to appr. 19:00

at CCD Süd Foyer.

79


Tuesday, 18 October 2011, 10:30 - 12:00

CCD Room No 1

Opening of the A+A 2011

Prelude

Saskia Osing

Director of the German Federal Association for Occupational Safety and Health

Dirk Elbers

Lord Mayor of the regional capital of Düsseldorf

Gerd Hoofe

State Secretary, German Federal Ministry of Labour and Social Affairs

Annelie Buntenbach

Member of the Federal Board of the German Trade Union Federation (DGB)

Alexander Gunkel

Member of the Managing Board of the German Federal Employers Association (BDA)

Klaus Bornack

President of the A+A Trade Show Board

Intermezzo

German Occupational Safety and Health Award Ceremony

Gerd Hoofe

State Secretary, German Federal Ministry of Labour and Social Affairs

Marina Schröder

Chairwoman of the Board of the German Social Accidence Insurance (DGUV)

Dr. Joachim Schuster

State Counsellor , Senator for Education, Science and Health Bremen

Presentation: Leo Busch, Journalistin

Finale

80


Tuesday, 18 October, 14:00 – 17:00

CCD 1 st Floor Room No 3

A+A Partner Country Poland

Polish – German OSH Dialogue

Chair: Dr. Christa Sedlatschek, Director of the European Agency for Safety and Health at Work

14:00

Welcome

Bruno Zwingmann, German Federal Association for Safety and Health at Work (Basi)

Joachim Schäfer Managing Director, Messe Düsseldorf

14:05 – 14:35

From the Treaty on Good-Neighbourliness to Common Labour Market

Prof. Józef Olszyński, Warsaw School of Economics, in the period of 2003-2007 Titular

Ambassador in Polish Embassy in Germany, head of Trade and Investment Section

14:35 – 14:55

Working Conditions and the Polish OSH Strategy

Prof. Danuta Koradecka Central, Institute for Labour Protection- National Research Institute

(CIOP PIB)

14:55 – 15:15

Working Conditions and German OSH Strategy

Isabel Rothe, German Federal Institute for Occupational Safety and Health (BAuA)

15:15 - 14:15 Break / networking drinks reception

15:45

Discussion “Overcoming borders”

- Introduced by short presentations –

Education and training

Witold Gacek, CIOP-PIB, Head of the Centre for Certification of Personnel

Competences

Katrin Boege, Institute for Work and Health of DGUV (IAG)

Research

Katarzyna Majchrzycka, Head of PPE Department

Prof. Dietmar Reinert, Institute for Occupational Safety and Health of DGUV (IFA)

Development and Marketing of Personal Protective Equipment in Germany,

Poland and the European Single Market

Adam Jabloński, President of the Polish Association of PPE Manufacturers

Gerd Zeisler, Expert, former President of the A+A Trade Fair Committee

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From the Directives to the Implementation in Branches and Companies

On the podium:

Labour Inspection:

Marek walczak, Presient of the Office of Technical Inspection (UDT) angefragt

Ernst-Friedrich Pernack, Ministry of Labour, Social Affairs, Women and Family of the Federal

State of Brandenburg

Social Security:

Dr. Walter Eichendorf, German Social Accident Insurance (DGUV)

Bernard Jaroszewicz, Polish Social Insurance Institution (ZUS)

17:15

Strengthening Co-operation closing words and outlook

Dr. Christa Sedlatschek

Tuesday, 18 October, 14:00 – 17:00

CCD 1 st Floor Room No 2

Innovative Personal Protective Equipment (PPE)

Personal protective equipment enables safe work at numerous workplaces where collective

protection is not feasible. New developments and innovations contribute to providing

appropriate personal protective equipment which is adopted the needs of the individual user.

This congress sessions focuses on research, information, and support for the right choice,

supply, and use of PPE in the enterprises.

Manufacturer of PPE, experts in occupational safety and health, labour inspectors and members

of the social accident insurance report about current developments concerning hearing

protection, respiratory protection, foot protection, and skin protection.

Coordinators: Fachausschuss Persönliche Schutzsausrüstungen der DGUV / Interessenverband

Persönliche Schutzausrüstungen (IVPS)

Chairmen: Karl-Heinz Noetel, BG BAU and Dr. Peter Bohn, IVPS

14:00 – 14:20

Safety Shoes – Advantage or Disadvantage for Health?

Dr. Manfred Betz, Institut für Gesundheitsförderung und -forschung

14:20 – 14:40 Uhr

Female Specific Safety Shoe Design – from Theory to Praxis

Dr. Bettina Fritz, Medizinische Universitätsklinik Tübingen

14:40 – 15:00

One into Two

Gilbert Lenz, MSA AUER GmbH

15:00 – 15:20 Pause

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15:20 – 15:40

Appropriate Requirements for Protective Clothing for the Fire Fighting to be protected

against "not to be seen"

Giovanna Longo, 3M Deutschland GmbH

15:40 – 16:00

The Trick with the Silver: One-way Overalls for Chemical Protection with Antibacterial

Characteristics

Dr. Maria Raidel, UVEX ARBEITSSCHUTZ GMBH

16:00 – 16:20

Safety under Hand and Seal: Certified Procurement and Appropriate Reprocessing of

Work wear and Protective Clothing

Mariana Schubert, Hohenstein Institute GmbH & Co. KG

16:20 – 16:40

Improving the Effectiveness of Respiratory Protection with Smart Features

Mike Parham, Scott Safety

16:40 – 17:00 Discussion

To be continued on Wednesday, 19 October, see pp. 87

Tuesday, 18 October, 14:00 – 17:00

CCD 1 st Floor Pavilion Room No 18/19

„Fight the Risk!“ –

Work and Health at the Workplace and on the Road

At the end of the prevention campaign „Fight the Risk!“ of all accident insurance institutions for

the industrial and public sectors first results concerning the effectiveness and the

implementation of prevention measures are to be highlighted.

Corporate approaches to safer driving and transporting are presented as well as the

participation of specific target groups such as drivers of emergency vehicles.

Coordinators: German Road Safety Council (DVR) / Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der

DGUV

Chairmen: Jochen Lau, DVR and Dr. Jürgen Wiegand, IAG

14:00 – 14:15

Introduction: Work and Health at the Workplace and on the Road

Jochen Lau and Dr. Jürgen Wiegand

14:15 – 14:35

Best practice in road safety ‘at’ work and on the way ‘to’ work in Europe

Ellen Townsend, European Transport Safety Council ETSC

14:40 – 15:00

EU OSHA Findings and Activities in the Road Transport Sector

Dr. Elke Schneider and Sarah Copsey, European Agency for Safety and Health at Work

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15:05 – 15:20 Break

15:20 – 15:40

Mobile Learning for professional drivers

Michael Peters, Institute for Work and Health (IAG) of the German Social Accident Insurance

(DGUV)

15:45 – 16:05

Road safety for drivers of emergency vehicles – results of the evaluation of a series of

seminars of the German Social Accident Insurance Institution of the Federal

Government

Bernhard Varnskühler, German Social Accident Insurance Institution of the Federal Government

16:10 – 16:30

GUROM (Risk Assessment of organisational mobility) – An instrument for VISION

ZERO?

Prof. Dr. Rüdiger Trimpop, Friedrich-Schiller-Universität Jena

16:30 – 17:00 Discussion

Tuesday, 18 October, 14:00 – 17:00

CCD Ground Floor Room No 02

Promoting Employability: Activity, Health and Reintegration

Organiser: INTERNATIONAL SOCIAL SECURITY ASSOCIATION (ISSA) in collaboration with

Rehabilitation International (RI) and the German Federal Association for Occupational Safety

and Health (Basi)

Chairman: Hans Horst Konkolewsky, ISSA

14:00 – 14:30

Opening and welcome addresses

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Hans-Horst Konkolewsky, Secretary General International Social Security Association

(ISSA) Geneva

Jan Monsbakken

President Elect. Rehabilitation International (RI) Norway

Marina Schröder

Alternating Chairperson of the Board German Federal Association for Occupational

Safety and Health (Basi)

14:30 – 15:00

Keynote speech on “Return to work”


Dr Joachim Breuer, Director General German Social Accident Insurance (DGUV) Germany and

Chairperson ISSA Technical Commission on Insurance against Employment Accidents and

Occupational Diseases

15:00 – 15:15

The unemployment insurance perspective

Georges Carlens, Director General National Employment Office Belgium and Chairperson ISSA

Technical Commission on Employment Policies and Unemployment Insurance

15:15 – 15:30

The invalidity pension perspective

Edmund Cheong, Senior Manager Operation, Social Security Organization Malaysia

15:30 – 16:00 Coffee break

16:00 – 16:15

The international perspective: UN Convention on the rights of persons with disabilities

and related ILO Conventions

Barbara Murray, Specialist on Disability International Labour Office (ILO) Geneva

16:15 – 16:30

The employer perspective

Kris de Meester, Chair of Business Europe’s Health and Safety Working Group, Belgium

16:30 – 16:45

The disability perspective

Wolfgang Zimmermann, Executive Director National Institute of Disability Management and

Research Canada

16:45 – 17:00

Quality criteria for insurers

Dr Friedrich Mehrhoff, Head, Central Department for Rehabilitation German Social Accident

Insurance (DGUV) Germany

17:00 – 17:30

Discussion and summary

To be continued on Wednesday, 19 October, 9:15 – 12:15

Wednesday, 19 October, 9:15 – 15:30

CCD Ground Floor Room No 02

Promoting Employability: Activity, Health and Reintegration

09:30 – 10:00

Keynote speech on “Health challenges for social security systems”

Marc De Greef, Director General PREVENT – Institute for the Prevention, Protection and Welfare

at Work Belgium ISSA Special Commission on Prevention

10:00 – 10:15

From sick notes to fit notes

Bill Gunnyeon, Chief Medical Adviser Department for Work Pensions United Kingdom

85


10:15 – 10:30

Health promotion: Ensuring concerted actions of disability management and health

promotion for the active population

Richard Wynne, Director Irish Work Research Centre Ireland

10:30 – 11:00 Coffee break

11:00 – 11:15

The Finnish experiences of getting disabled to work – cooperation between insurers

and service providers

Juha Mikkola, Manager Director, The Finnish Insurance Rehabilitation Association Finland

11:15 – 11:30

Experiences from the Swedish sickness reform

Adriana Lender, Director General Social Insurance Agency Sweden and Chairperson ISSA

Technical Commission on Organization, Management and Innovation

11:30 – 12:00

Discussion and summary

12:00 – 14:00 Lunch break

14:00 – 15:30

Closing session

14:00 – 14:30

Presentation of the results of the two sessions

14:30 – 15:30

Roundtable discussion and closing

Chairperson:

Hans-Horst Konkolewsky

Secretary General International Social Security Association (ISSA) Geneva

86

Discussants:

Kris de Meester

Chairman of Business Europe, Health and Safety Representative

Maria Dolores Solé

Head, Occupational Health Department National Centre for Working Conditions and

Coordinator

Spanish National Contact Office of the European Network on Health Promotion, Spain

Georges Carlens

Director General National Employment Office, Belgium and Chairperson ISSA

Technical Commission on Employment Policies and Unemployment Insurance

Barbara Murray

Specialist on Disability International Labour Office (ILO), Geneva

Edmund Cheong,

Senior General Manager Operation Social Security Organization, Malaysia

Wolfgang Zimmermann

Executive Director National Institute of Disability Management and Research, Canada


Wednesday, 19 October, 09:15 – 12:15

CCD 1 st Floor Room No 2

Innovative Personal Protective Equipment (PPE)

Coordinators: Fachausschuss Persönliche Schutzausrüstungen der DGUV / Interessenverband

Persönliche Schutzausrüstungen (IVPS)

Chairmen: Karl-Heinz Noetel, BG Bau and Dr. Peter Bohn, IVPS

09:15 – 09:35

Audibility of Signals when Using Ear Protection in Different Work Situations

Dr. Sandra Dantscher, Institut für Arbeitsschutz (IFA) der DGUV

09:35 – 09:55

Fit-Testing for Users of Respiratory Equipment - a Quantitative Testing of Tightness

Dr. Kai Haas, ExxonMobil Production Deutschland GmbH

09:55 – 10:15

Personal Protective Equipment for safer Maintenance

Henk Vanhoutte, European Safety Federation

10:15 – 10:55 Uhr

Orthopedically Adjusted Foot Protection

Thomas Vierhaus, Verband Technischer Handel (VTH)

11:00 – 11:15 Uhr Pause

11:15 – 11:35 Uhr

Wearing of PPE and Skin Diseases

Dr. Cornelia Wiegand, Friedrich-Schiller-Universität Jena

11:35 – 11:55 Uhr

Respiratory Protection Plan – Innovative Service Concepts for the right Choice of

Respiratory Protection

Oliver Steinmann, Dräger Safety AG

11:55 – 12:15 Discussion

Wednesday, 19 October, 9:15 – 12:15

CCD 1 st Floor Pavilion Room No 18/19

The Mobility Challenge:

Comparison and Recognition of OSH Qualifications in Europe

The advance of globalisation has resulted in cross-border mobility of workers becoming an

important topic in occupational safety and health (OSH). Aspects such as migration, multinational

corporations and free movement of workers have an increasingly important role to play

in health and safety. This workshop focuses on the implications of increased mobility on

education and training in health and safety. What is the current situation for comparing and

87


ecognising vocational qualifications in Europe? What possible pathways do exist to ensure that

qualifications in safety and continuous medical education can be recognised across borders?

What are the current initiatives for the development of accreditation systems in terms of this?

And what about comparable basic qualifications for those starting their careers in Europe?

The workshop is designed as a think tank: It is an opportunity to provoke new ideas from

various societal areas, to examine current instruments used in European education policy and to

see examples of projects currently in place.

The goal of the workshop is to develop a solid description of the demands arising from crossborder

mobility on education and training in the field of health and safety as well as the

development of a matrix of possible ways of improving the process of comparing and

recognising qualifications in health and safety in Europe.

The workshop will be lead-managed by the European Network Education and Training in

Occupational Safety and Health (ENETOSH) in cooperation with the European Agency for Safety

and Health at Work (EU-OSHA), the European Network of Safety and Health Professional

Organisations (ENSHPO), the Association of German Safety Engineers (VDSI), the National

Agency Education for Europe at the BIBB and the Working Group Higher Education of the

German Social Accident Insurance (DGUV).

Target groups:

People responsible for OSH education and training, HR training managers, OSH practitioners,

occupational physicians, policy-makers, management and labour

Facilitator: Dr. David Gold, Gold-Knecht Associates, Switzerland and Dr. Ulrike Bollmann,

Institute for Work and Health of the German Social Accident Insurance (IAG)

09:15 – 09:20

Three Scenarios: Migration, Multi-nationals, mobility – impact on education and training

88

Sarah Copsey, European Agency for Safety and Health (EU-OSHA)

Prof Ralf Giercke, Association of German Safety Engineers (VDSI)

Dr Ulrike Bollmann, European Network Education and Training in Occupational Safety

and Health (ENETOSH)

09:30 – 09:50

Keynote: Modernisation of the Professional Qualifications Directive

Jürgen Tiedje, European Commission, Internal Market Free movement of Professionals

09:50 – 10:30

Comparison and recognition of qualifications in Europe - recent developments in the

education sphere

The Mobility Tool of the European Education Policy: European Credit system for

Vocational Education and Training (ECVET)

Monique Jordense, KCH International

MOVET II – Transparency and acknowledgement of competences

Dr Markus Müller, TUM School of Education

10:30 – 11:15

Market place with projects and good practice examples:

European competence meta-framework in the automotive sector (VETAS): Claudia

Ball, DEKRA, Germany

Vocational Qualification Transfer System (VQTS): Sonja Lengauer, 3s

Unternehmensberatung GmbH, Austria

Entry Level Award in Workplace Hazard Awareness: Neal Stone, British Safety Council


The Finnish Safety Card System: Paivi Rauramo, The Centre for Occupational Safety,

Finland

On the job learners safety card: Anne Melasalmi, Jyväskylä Vocational Institute,

Finland

MAP:ECVET: Dr. Petra Herz, Association of Medical-technical Assistance, Austria

European Modules for Asbestos removal work: Lars Vedsmand, European Federation

of Building and Woodworkers (EFBWW)

Multilingual manual about health and safety in the building and construction industry:

Susanne Ulk, BAR Bygge og Anlæg, Denmark

KO-TRANSFER: Dr. Hans-Jürgen Lindemann, International cooperation association of

Berlin (BGZ), Germany

11:15 – 11:50

Comparison and recognition of qualifications in Europe - recent developments in the

sphere of health and safety

Universal qualification and training framework for health and safety professionals

across Europe (EUSAFE)

Prof Ralf Giercke, VDSI

Harmonization of PGT (Postgraduate courses) and CME-CPD (Continuous Medical

Education – Continuous Professional Development ) in Europe, a challenge for the

UEMS

Dr Bernard Maillet, UEMS

11:50 – 12:30

Round Table Discussion: Ways of improving how qualifications in health and safety are

compared and recognised in Europe

Stakeholders from various areas of society

Sarah Copsey, EU-OSHA

Isabelle Bonnaire, National Agency Education for Europe at the BIBB

Giancarlo Bianchi, ENSHPO

Dr Bernard Maillet, UEMS

Claudia Ball, DEKRA

Dr Markus Müller, TUM

Lars Vedsmand, EFBWW

12:30

End of the workshop

89


Wednesday, 19 October, 14:00 – 18:00

CCD 1 st Floor Room No 2

International Fall Protection Symposium

The International Fall Protection Symposium (IFPS) brings together safety practitioners and

scholars from around the globe, for the premier international forum designed to address issues

and methods for preventing fall accidents and improving worker safety. Both members and nonmembers

are welcome to attend. The theme for the 2011 event is “I Am Fall Protection,”

focusing on personal responsibility for increasing safety.

14:00 – 15:00

Opening Keynote Session: “Working in a Harness vs. Arresting Falls”

Peter Ferguson – ARAA/First Access Pty Ltd. (Australia) and Hein Stapelberg - The

Institute for Work at Height (South Africa)

This presentation seeks to make use of a harness as a working tool and not as an impediment

to the worker. In doing so, it also seeks to give the worker considerable freedom but at the

“cost” of great personal responsibility.

15:00 – 16:00

“Compatibility: YOUR Connection”

Randall Wingfield - Gravitec Systems, Inc. (USA)

Users of fall protection equipment often struggle with hardware compatibility—likely because

the factors influencing compatibility are constantly changing. The purpose of this presentation is

to increase awareness of variables affecting compatibility (such as size, shape and

configuration) and aid end users in the evaluation process.

16:00 – 17:00

“Use of PPE in boom-type mobile elevating work platforms”

Wolfgang Schäper - BG BAU (Germany)

This lecture will present the results of examinations for the determination of the impact force on

the anchor point when used with restraint systems. The results will also significantly affect the

requirements for suitable personal protective equipment against falls from a height for the highaltitude

job in the work basket.

17:00 – 18:00

“Working platform nets: Worldwide site examples”

Marco Einhaus, Dipl.-Ing.- BG Metall Nord Süd (Germany)

This session will present the results of new research into working platform nets. Using research

results and worldwide site examples, participants will learn best practices for using this safety

solution.

20

90


Thursday, 20 October, 09:15 – 18:00

CCD 1 st Floor Room No 2

ILO International OSH Conference

Promoting a Preventative Safety and Health Culture: International

instruments, national strategies and good practice

Every worker has a right to decent and productive work which gives them a stake in lasting

peace, prosperity and progress. This is something that cannot be compromised, even during a

time of global socioeconomic suffering such as economic crises, natural disaster or political

unrest.

In order to reduce the unacceptable human suffering and economic losses that are still caused

by work-related accidents and illnesses worldwide, the ILO called for urgent actions of all

concerned towards the national strategic approach on occupational safety and health (OSH)

through the building and maintenance of a national preventative safety and health culture and

the introduction of a systems approach to OSH management 2 .

The promotion of safety and health culture is a leadership issue and requires strong

commitments at international, national and enterprise level. At the same time, the development

of measures of communication and consultation with workers to ensure their active participation

at all stages is essential in building and maintaining a safety and health culture.

The 2011 ILO International Safety Conference will facilitate this process by offering up-to-date

knowledge of international tools on OSH strategic approach and their application at national and

enterprise levels. In particular, the good practice sessions will enable participants to enhance

their own systems approach to OSH through exposure to the new initiatives and lessons learned

in the two key sectors. The highlighted two sectors in this Conference, construction and health,

are confronted with high safety and health risks, both traditional and emerging, from physical

and ergonomic risks to those relating to new technology as well as migration. These are

common challenges for both developing and developed countries where there is a significant

need for strategic and practical solutions.

Organiser: International Labour Organization (ILO) in collaboration with the German Federal

Association for OSH (Basi), Messe Dusseldorf, International Social Security Association (ISSA),

and the Federal Ministry of Labour and Social Affairs of Germany.

9.15 –11.00

Session I: International strategies

Chair: Ms. Sabine Baun, Director ILO-Berlin

Welcome statement

ILO strategy

Mr. Seiji Machida, Director, SafeWork, ILO

WHO global strategy

Dr. Maria Neira, Director, Public Health and Environment, WHO

2

Promotional Framework for Occupational Safety and Health Convention, 2006 (No. 187)

http://www.ilo.org/ilolex/cgi-lex/convde.pl?C187

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92

International Association of Labour Inspection (IALI) programme

Ms. Michele Patterson, IALI President

ISSA strategy

Mr. Hans-Horst Konkolewsky, Secretary General, ISSA

11.00 – 11.20 Break

11.20 – 12.50

Session II: Regional and National strategies

Chair: Mr. Seiji Machida

EU strategy and its application at country level

Mr. Antonio Cammarota, Team Leader, OSH Committees and International Relations,

European Commission

National strategies

– Chilean strategies on Occupational safety and Health : Pedro Contador

Abraham, Jefe Division Asesoria Legislativa y Coordinacion Internacional subsecretaria

de Prevision Social, Chile

- The Joint German OSH Strategy: Kai Schäfer, Federal Ministry of Labour and

Social Affairs / Hartmut Karsten, Ministry for Health and Social Affairs of Saxony-

Anhalt / Dr. Sven Timm, German Social Accident Insurance

12.50 a.m. – 13.20

Working Lunch with presentation by Mr. Martin SCHLEGEL, Fraport AG:

Integrating occupational health and safety measures into the construction process at Frankfurt

airport

13.20 – 14.00

Break

14.00 – 15.20

Session III: Good practice at national level

Chair: Mr. Kevin Myers, Secretary General, IALI

Construction sector

Singapore: Kevin Teoh, Director, OSH Inspectorate, Ministry of Manpower

United Kongdom: Philip White, Health and Safety Executive

Health sector: WHO experience in Latin America

Ms. Susan Wilburn, Technical Officer, Occupational and Environmental Health, WHO

15.20 – 15.40 Break

15.40 – 18.00

Session IV (1): Good practice in the construction industry

Chair: Mr Gérard Ropert, Chair of the ISSA section on Prevention in the Construction Industry

Comparison of the occupational safety and health culture of Anglo-Saxon countries

and Germany, consequences & solutions

Dr. Oliver Polanz, Leiter AGUS Center, HOCHTIEF, Germany

(A)live on site : Raising awareness on behaviour relating to daily risk taking

Ms. Françoise Soeur, Safety advisor, Vinci Construction, France


Experience in Safety and Health at Work in construction SMEs

Mr. Hans-Peter Pick, Pick-Construction Company, Germany

Impact of the Declaration of Brussels in companies - towards Boston Construction

Section Symposium

Mr. Carl Heyrman, Director General, Navb-cnac Constructiv, Belgium

Evening Social event (Cocktail Reception)

Thursday, 20 October 08:15 – 12:15

!!! CCD 1 st Floor Pavilion Room No 15 !!!

International Fall Protection Symposium

08:15 – 09:15

“Prompt Rescue: An Integral Part of Work at Height”

Louis McCurley – SPRAT (USA)

Whenever fall protection methods are used, prompt rescue should also be considered a

mandatory requirement. Preplanning a location involves preparing workers and area emergency

services for a coordinated response in case of an accident. This session will offer guidance

toward developing such a preplan.

09:15 – 10:15

“Are we designing fall arrest systems to stop a real person?”

David Riches - Safety Squared (UK)

This presentation will report on various testing projects where unexpected test failures or

incidents occurred. It will discuss the limited usefulness of standards-based test methods that

are used to assess fall-arrest performance. Key topics include harnesses, SRLs, VLLs, climbassist

and user weight range.

10:15 – 11:15

“Innovative combinations of PPE in risky heights”

Klaus Bornack - BORNACK GmbH & Co KG (Germany)

The design and function of different types of personal protective equipment can impact each

other when used together. Combining PPE can even create additional risks. During this session,

a case study will be used to explain these circumstances and potential solutions.

11:15 – 12:15

Closing Roundtable Discussion

ISFP Board Members

This session provides an opportunity for attendees to discuss any of the session topics, or any

other topic related to fall protection.

93


Thursday, 20 October

9:15 – 12:15 and 14:00 – 17:00

CCD 1 st Floor Pavilion Room No 18/19

Man und Machinery – from an Everlasting Conflict to an Exciting

Challenge

Coordinators: Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) and ErgoMach

The major problem in the field of application of ergonomic principles in machinery construction

is not so much a lack of good ergonomic solutions, but a deficiency in communication between

ergonomists, designers, manufacturers, buyers and users of machines, experts in

standardization and the public authorities. This lack of communication provokes too often the

construction of machinery without adequate ergonomic design.

In the session it is to be discussed why it is so difficult to:

include ergonomic principles into design of machinery?

minimize the efforts required and difficulties encountered by employers integrating

machinery in the workplace?

ensure that the feedback from the end users is taken into account?

The session will present the view of the different stakeholders onto these questions in an

“ergonomic” form by alternating short presentations with an extensive open discussion. The

Chairmen of EU-Commission machinery working group, of CEN/TC 122 (Ergonomics) and of

CEN/TC 114 (Safety of Machinery) will discuss with the visitors of the session ways out of the

eternal conflict. Additionally ErgoMach will present the added value of a comprehensive

cooperation and its idea to realize it.

The Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) concentrates in this session on the interaction of

ergonomic design and maintenance of the machinery. Surveys of the European Agency for

Safety and Health at Work showed that maintenance is a high-risk activity with some of the

hazards resulting from the nature of the work.

Maintenance work was rarely in the focus of work scientists. The implementation of ergonomic

findings and principles within the context of the machinery directive offers good opportunities

for the improvement of maintenance work.

Chairman: Stefano Boy, European Trade Union Institute (ETUI)

9.15 – 12.15

1. Experts and Stakeholders Discussion

Every expert presents a ten minute paper. The audience is invited to make questions and

comment the statements on cards.

Chairmen: Stefano Boy, European Trade Union Institute (ETUI) and Corado Mattiuzzo,

Commission for Occupational Health and Safety and Standardization (KAN)

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Employers: Hans-Otto Schiler - AUDI AG, Germany

Employees: Ulrich Bamberg - KAN Office of the Social Partners, Employees

Designers and Manufacturers: Patrice Caulier - Bobcat France SA –

OHS Experts: Pascal Etienne, Ministry of Labour, Employment and Safety, France

Ergonomists: Roland Gauthy, European Trade Union Institute (ETUI)


2. Experts and Stakeholders Discussion

The speakers will give their opinions to the questions and comments of the first part of the

session and start a discussion with the audience.

Chairman: Stefano Boy

Ian Fraser, Chairman WG Machinery

Georg Krämer, Chairman of CEN/TC 122 (Ergonomics)

Christoph Preuße, Chairman of CEN/TC 114 (Safety of Machinery)

Phil Papard, Chairman ADCO Machinery Working Group)

Hans-Otto Schiler, AUDI AG, Germany

Ulrich Bamberg, KAN Office of the Social Partners, Employees

Patrice Caulier, Bobcat France SA –

Pascal Etienne, Ministry of Labour, Employment and Safety, France

Roland Gauthy, European Trade Union Institute (ETUI)

12:15 – 14:00 Lunch Break

14:00 – 14:20

Presentation of the added value of cooperation of employers, designers, users,

ergonomist and OHS-experts, standardizers

Dr. Fabio Strambi, Federation of the European Ergonomics Societies (FEES)

14:30 – 14:50

Presentation, results, vision and challenges of ErgoMach

Thomas Kolbinger, DGUV

15.00 -17.00

Ergonomic Design of Machinery and Maintenance

Chairmen: Dr. Martin Schütte, GfA und Prof. Dr. Sascha Stowasser, German Institute for

Applied Ergonomics (IfaA)

15:00 – 15:15

Introduction: Ergonomic Design of Machinery and Maintenance

Dr Martin Schütte and Prof Dr. Sascha Stowasser

15:15 – 15:35

The European Campaign „Safe Maintenance“

Katalin Sas, European Agency for Safety and health at Work, Bilbao

15:40 – 16:00

Ergonomics in maintenance and overhaul of rail rolling stock

Melcher Zeilstra, INTERGO bv, Utrecht

16:05– 16:25

Acceptance or Non-acceptance of Ergonomic Work Equipment – a case study (working

title)

Manuela Östreich, German Social Accident Insurance Institution for the raw materials and

chemical industry (BG RCI)

16:25 – 17:00 Discussion

95


Friday, 21 October, 09:15 – 14:00

CCD 1 st Floor Room No 2

ILO International OSH Conference

Promoting a Preventative Safety and Health Culture: International

instruments, national strategies and good practice

9.15 – 11.35

Session IV (2): Good practice in the health care sector

Chair: Prof. Dr. Stephan Brandenburg, Secretary General of the ISSA section on Prevention of

Occupational Risks in Health Services

Prevention of risks related to physical activity in the health and social sector

Ms. Claudine Berjont, Formateur à l‘Education Nationale, France

EFICATT, medical prevention of occupational risks of infection

Ms. Marie-Cécile Bayeux-Dunglas, INRS, France

Prevention of occupational risks in the business of aid and home care (CNAMTS)

Ms. Carole Allard, Carsat, France

Success through systems-approach: Company organizational development for the

prevention of back problems in the health care sector by implementing

CareGoCoaches (= in-house experts to implement the load-handling regulation)

Ms. Barbara-Beate Beck, Forum fBB, Germany

Online self-assessment: An innovative prevention offer for companies and facilities in

the healthcare sector

Mr. Albrecht Liese, Institution for statutory accident insurance and prevention in the health and

welfare services (BGW), Germany

11.35 – 11.55 Break

11.55 – 13.30

Round table: From OSH strategy to good practice at sector level – success factors

Chair: Mr. Hans-Horst Konkolewsky (Secretary General, ISSA)

– Dr. Falk-Gerald Reichel, GESAMTMETALL, Germany

– Mr. Brian Kohler, Health, Safety and Sustainability Officer, ICEM

– Chairperson of Session II, III, IV (1)&(2)

13.30 – 13.50 p.m.

Closing

96


Friday, 21 October, 9:15 – 12:15

CCD 1 st Floor Pavilion Room No 18/19

Occupational Diseases

In 2011 further limitation to the freedom of movement for workers drop out. The national social

security systems within the European Union still differ. This is also true for the compensation of

occupational diseases. The European list of occupational diseases promotes the process of

convergence of the national systems but it failed to clear the existing differences. The EU

commissioned analyses in this field and aims for proposals for enhancements.

Two lectures from the German perspective highlight the issue from the medical, the legal and

the social-political point of view. Some remarkable developments in the neighbour countries

Denmark, France, and Switzerland are to be presented and discussed.

Coordinators: German Federal Ministry for Labour and Social Affairs (BMAS) / German Social

Accident Insurance (DGUV)

Chairpersons: Puran Falatouri, BMAS and Dr Andreas Kranig, DGUV

09:15 – 09:30

Introduction: Occupational Diseases

Puran Falatouri und Dr Andreas Kranig

09:30 – 09:50

Occupational Diseases in Germany and Europe from the from the point of view of

occupational medicine

Prof Dr Andreas Seidler, Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin der Technischen

Universität Dresden

09:55 – 10:15

Occupational Diseases in Germany and Europe from the from the point of view of

social policy and regulation

Dr Andreas Kranig, DGUV

10:20 – 10:40

Recognition of musculo-skeletal diseases in France

Dr. Ursula Descamps, Caisse national d'assurance maladie des travailleurs salaries (CNAMTS),

Frankreich

10:45 – 11:00 Uhr Break

11:00 – 11:20 Uhr

The relevance of the complement clause in the Swiss system of occupational diseases

Thomas Mäder, Suva Switzerland

11:25 – 11:45 Uhr

New occupational diseases in Denmark by the example of „Breast Cancer in

consequence of shift work at night“

Dr. Johnni Hansen, Institute of Cancer Epidemiology, Danish Cancer Society

11:45 – 12:15 Discussion

97


Angebote und Workshops

A+A Tag der Betriebs- und Personalräte

20. Oktober 2011

12.30 – 14:00 Uhr

„Treffpunkt Betriebs- und Personalräte“ im 1. OG

Infobörse zur DGUV Vorschrift 2

98

mit Demonstration der online-Tools zur Unterstützung der betrieblichen Umsetzung

der DGUV Vorschrift 2

Informationsmaterial und persönliche Beratung

13:30 – 15:00 Uhr

Workshops

Raum 02, Erdgeschoss

Effektiv unterweisen – sicherer arbeiten

Jürgen Walter, Beratungsgesellschaft

Raum 14, 1. OG

Gesundheitsmanagement im Betrieb

Marianne Giesert, DGB Bildungswerk

Raum 110, 1. OG

Gefahrstoffe am Bau / Asbest (IG Bau)

Referenten: Alexander Reise, Dieter Wasilewski, Bernd Eisenbach, Rolf Gehring

Raum 05, 1. OG

Dienstvereinbarung zur Gesundheitsförderung (dbb akademie)

Heinz Eilers, Vorsitzender des Personalrats beim Bundespräsidialamt, ehrenamtlicher Richter

beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg

15:00 – 16:00 Uhr

Foyer CCD Stadthalle

Kunst- und Theaterfest

Lesung und Diskussion mit Markus Breitscheidel

Arm durch Arbeit – Überleben als Niedriglöhner


A+A Tag der Sicherheitsbeauftragten

19. Oktober CCD Stadthalle

Ab 9:00 Uhr

Eintreffen der Besucher, Registrierung

10:00 Uhr

Begrüßung und Moderation

Dr. Frank Bell, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

10:05 Uhr

Keine Magie – Zusammenhänge anschaulich erklärt

Interaktive Physikshow mit den Physikanten

10: 45 Uhr

Mit Humor geht’s besser – Kommunikation im Unternehmen

Frau Dr. Klapps, Kolibri Institut

12:15 Uhr

Mittagspause mit Imbiss

Keine Magie – Zusammenhänge anschaulich erklärt

Die Show der Physikanten zeigt spannende Experimente und verblüffende Effekte aus der Welt

der Physik. Es blitzt, knistert und kracht – und es sieht wunderschön aus: die Physikanten

nutzen den Spannungsbereich bis ganz nach oben aus. Ein Feuertornado schießt

übermannshoch in die Luft, ein Schiff schwebt im scheinbar leeren Raum und ein Koffer kreiselt

auf der Kante: Die Physikanten experimentieren mit Mechanik. Klar, dass sich die

Wissenschaftskünstler nur mit den spektakulärsten Experimenten zufrieden geben – und dass

sie dafür die Unterstützung des Publikums brauchen.

Mit Humor geht’s besser - Kommunikation im Unternehmen

In unserer täglichen Kommunikation nutzen wir oft eingefahrene Wege. Humor kann nicht nur

dabei helfen, neue Möglichkeiten zu entdecken, sondern auch unser eigenes

Kommunikationspotenzial weiter zu entwickeln. Humor fördert die Fähigkeit, eigene Ressourcen

zu erkennen und sie auch im anderen wahrzunehmen. Wer seine Fähigkeiten und Talente mit

Freude und Humor lebt, erlangt Leichtigkeit, Vitalität und Authentizität. Die Folge ist ein

konstruktives Miteinander, bei dem jeder den anderen achtet und respektiert.

Somit ermöglicht Humor einen Perspektivenwechsel und konstruktives Handeln, auch in

unangenehmen und schwierigen Situationen. Wer über sich selbst lachen und in den

stressigsten Situationen Komik erkennen kann, eröffnet sich neue Handlungsfreiräume.

99


A+A Unternehmertag

21. Oktober CCD Stadthalle

Ab 09:30 Uhr: Eintreffen, Registrierung, Ausgabe von Unterlagen

Moderation: Alexander Niemetz, Publizist

10:30 Uhr

Begrüßung

Saskia Osing, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände / Basi-Vorsitzende

10.35 Uhr

Der Mittelstand – Innovations- und Beschäftigungsmotor für Deutschland

Peer-Oliver Villwock, Bundesministerium für Arbeit und Soziales

10:45 Uhr

Leitvortrag

Führung – Nachhaltigkeit - Unternehmenserfolg

Dieter Reitmeyer, Redi-Group

11:15 Uhr

Erfolg ist kein Zufall: Offensive Mittelstand

Helmut Ehnes, Offensive Mittelstand, Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie

11:30 Uhr

Der Kampf um die Besten! Die Zukunft sichern mit qualifizierten Mitarbeitern

Oleg Cernavin, Offensive Mittelstand

11:45 Uhr

Preisspirale ohne Ende?

Energiekosten und Energieeffizienz für kleine Unternehmen

Gerald Orlik, EnergieAgentur.NRW

12:05 Uhr

Gesund führen! Hilfe in kritischen Lebenslagen auch für Chefs und Führungskräfte

Dr. Hansjörg Becker, Insite-Interventions GmbH,

12:20 Uhr

Der gesunde Betrieb - Chancen für den Mittelstand

Dr. Walter Eichendorf, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

12:35 Uhr

Sieg oder Niederlage – Erfolg sichern!

Jutta Kleinschmidt,

Rallyefahrerin, u. a. Paris-Dakar Siegerin

100


Geschlossene Veranstaltungen

(Teilnahme nur auf Einladung möglich)

Veranstaltungen am Dienstag 18.Oktober Zeit Raum

ENETOSH Network Meeting 9:00 – 17.00 Uhr 1. OG Raum 5

DGB Bildungswerk Seminar 12:30 – 14.30 Uhr 1. OG Raum 10

Technologie-Beratungsstelle NRW 1. OG Raum 14

Verband Deutscher Sicherheitsingenieure VDSI

Arbeitskreis Bau

15:00 - 17:00 Uhr 1. OG Raum 9

Veranstaltungen am Mittwoch, 19. Oktober Zeit Raum

A+A Tag der Sicherheitsbeauftragten

Hauptveranstaltung

A+A Tag der Sicherheitsbeauftragten

Seminar der BG ETEM

A+A Tag der Sicherheitsbeauftragten

Seminar der BGN

A+A Tag der Sicherheitsbeauftragten

Seminar der Unfallkasse NRW

A+A Tag der Sicherheitsbeauftragten

Seminar der BG HM

9:00 – 13:00 Uhr 1. OG

Stadthalle

Ab 14:00 Uhr 1. OG / Halle 1

Raum 112

Ab 14:00 Uhr 1. OG / Halle 1

Raum 111

Ab 14:00 Uhr Erdgeschoss,

Raum 02

Ab 14:00 Uhr 1. OG Raum 5

DGB Bildungswerk Seminar 12:30 – 14:00 Uhr 1. OG Raum 10

Verband Deutscher Sicherheitsingenieure VDSI

erweiterte Vorstandssitzung

Verband Deutscher Sicherheitsingenieure VDSI

Jahreshauptversammlung

Verein Deutscher Revisions-Ingenieure VDRI

Mitgliederversammlung

Verein Deutscher Gewerbeaufsichtsbeamter

Abgeordnetenversammlung

13:00 - 16:00 Uhr 1. OG Raum 14

Ab 17:15 Uhr 1. OG Raum 7

Ab 17:15 Uhr 1. OG Raum 6

Ab 17:15 Uhr 1. OG Raum 8

Veranstaltungen am Donnerstag, 20. Oktober Zeit Raum

Arbeits- und Gesundheitsschutz an Hochschulen

Veranstaltung der Unfallkasse NRW

Verband Deutscher Sicherheitsingenieure VDSI

Fachgruppe Erneuerbare Energien

Verband Deutscher Sicherheitsingenieure VDSI

Neue Vorschriften / Fachgruppe Internet

9:15 – 17:00 Uhr 2. OG Raum 27

und 28

9:00 – 13:00 Uhr 1. OG Raum 5

10:00 – 13:00 Uhr 1. OG Raum 9

101


Verband Deutscher Sicherheitsingenieure VDSI

Erfahrungsaustausch Mentorenprogramm

102

9:00 – 13:00 Uhr 1. OG Raum 10

DGB Bildungswerk Seminar 12:30 – 14.30 Uhr 1. OG Raum 10

Verein Deutscher Gewerbeaufsichtsbeamter

Mitgliederversammlung

Verband Deutscher Sicherheitsingenieure VDSI

DGUV V2 Weiterentwicklung Nutzerargumente

Deutsche Gesellschaft für Arbeitshygiene DGAH

Mitgliederversammlung

Ab 17:15 Uhr 1. OG Raum 7

9:00 – 12:00 Uhr 1. OG Raum 11

13:30 – 15:00 Uhr 1. OG Raum 9

Veranstaltungen am Freitag, 21. Oktober Zeit Raum

A+A Unternehmertag 9:00 – 13:30 Uhr Stadthalle

Unternehmerseminar der BG ETEM ab 14:00 Uhr Raum 7

Unternehmerseminar der BGHM ab 13:00 Uhr Raum 14

Koordinierungsgremium Betriebssicherheit 9:00 – 12:00 Uhr Raum 11

VDI 25. Sitzung „Befähigte Personen“ 9:00 – 12:00 Uhr Raum 4a


Sonderschauen in der Messe

Workplace Design

Unter dem Titel Workplace Design stellt die Messe Düsseldorf erstmalig eine ganze Messehalle

unter das Thema Ergonomie in Büro und Produktion. In der Halle 7a sind Aussteller vertreten,

die das Thema Ergonomie im Sinne von menschen- und sachgerechter Gestaltung von

Arbeitsmitteln, –plätzen und –prozessen in allen Unternehmensbereichen in ihren

Angebotspaletten widerspiegeln.

Als besonderes Serviceangebot für die Besucher ist die Sonderschau Workplace Design – Best

Practice (Stand B 10). Hier geht es um die Vermittlung von „Guter Praxis“ unter verschiedenen

Themenstellungen in den Bereichen Büro und Produktion. Die Sonderschau bietet ein vielfältiges

Angebot an Informationen, wie Arbeitsplätze ergonomisch und wirtschaftlich gestaltet werden.

Vor Ort kann auch ein „Ergonomieführerschein“ auf Stand F 27 der Basi und des

ErgonomieCampus erworben werden.

Mit der Sonderschau verbunden ist die Vortragsbühne in Halle 7a, B 28 mit einem

umfangreichen Vortragsprogramm im Halbstundentakt an allen Messetagen.

Ergonomieparcour: Ergonomie leicht gemacht - Learning by doing

Der Ergonomieparcours in Halle 7a , F 27 bietet ein Ergonomie-Briefing mit den Schwerpunkten:

Ergonomische Leitsätze, Anatomie, Physiologie

Aktivprogramm:

- Erläutert und geübt wird Körpermaße für die Arbeitsplatzgestaltung erfassen/messen,

- Regeln zum Anleiten des aufrechten Sitzens, Stehens und Heben von Lasten.

Praxis umsetzen

- Ergonomieexpediton in den Messehallen mit einer Ergonomie-Checkliste

Nach erfolgreichem Abschluss wird ein Ergonomieführerschein ausgehändigt.

Innovationspark Gefahrstoffe

Neue Produkte, Dienstleistungsangebote und Konzepte werden im Innovationspark Gefahrstoffe

in Halle 9 vorgestellt. Exemplarisch werden Innovationen für den Umgang mit Gefahrstoffen und

Schutz vor deren Einwirkungen von den Ausstellern vorgestellt. Auf der angeschlossenen

Aktionsbühne gibt es täglich drei Experimentalvorträge und im 20-Minutentakt weitere

informative Vorträge von Experten und Praktikern zum Umgang mit Gefahrstoffen, rechtlichen

Vorgaben und Arbeitshilfen.

103


Verzeichnis der Referentinnen und Referenten

Die Zahlen in Klammern am Ende der Angaben verweisen auf die Seite in diesem

Kongressprogramm

A

Adolph, Lars, Dr. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Friedrich-Henkel-

Weg 1-25, 44149 Dortmund (17)

Aich, Eva, Bezirksregierung Düsseldorf , Dezernat 56: Betrieblicher Arbeitsschutz / Sachgebiet

56.6: Arbeitszeit und psychische Belastungen, Dezernentin, Cecilienstr. 2, 40407 Düsseldorf

(25)

Allard, Carole, French National Health Insurance Fund for Salaried Workers, National Mission

for the Prevention of Occupational Risks (70, 96)

Allescher, Werner, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referatsleiter, Villemombler Str.

76, 53123 Bonn (41)

Angerer, Peter, Prof. Dr.,Stv. Direktor des Instituts und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und

Umweltmedizin, Ziemssenstr. 1, 80336 München (72)

Arendt, Ilka, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Gruppenleiterin,

Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund (19)

Arenz, Bernhard, Dipl.-Ing., Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), Prävention,

Hildegardstr. 29/30, 10715 Berlin (33, 56)

Arnold, Dieter, Fraport AG, Abteilung VAV, 60547 Frankfurt (15)

B

Baartz, Udo, Dipl.-Ing., Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, Fachbereich

Arbeitsschutz, Dezernat Gewerbeaufsicht Süd, Dezernent, Dessauer Str. 104, 06118 Halle (42)

Badura, Bernhard, Prof. Dr., Universität Bielefeld, Universitätsstr. 25, 33615 Bielefeld (27)

Ball, Claudia, DEKRA, B2, Bildungspolitik und -strategie, Handwerkstr. 15, 70565 Stuttgart (29,

89)

Bamberg, Ulrich, Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN), Sozialpartnerbüro

Arbeitnehmer, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (49, 94)

Barth, Christoph, Dipl.-Ing., systemkonzept - Gesellschaft für Systemforschung und

Konzeptentwicklung mbH, Aachener Str. 68, 50674 Köln (66)

Bauer, Gerd, Curt Bauer GmbH, Geschäftsführer, Bahnhofstr. 16, 08280 Aue (51)

Bauer, Wilhelm, Dr., Fraunhofer Institut Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Instituts-

Direktor, Nobelstr. 12, 70569 Stuttgart (59)

Baun, Sabine, Internationale Arbeitsorganisation (ILO), Direktorin, Karlplatz 7, 10117 Berlin

(47, 91)

Bayeux-Dunglas, Marie-Cecile, Nationales Institut für Forschung und Sicherheit (INRS), 30

rue Olivier Noyer, 75680 Paris Cedex 14 (70, 96)

Beck, Barbara-Beate, Forum fBB, Moränenweg 5a, 22143 Hamburg (70, 96)

Becker, Hansjörg, Insite Interventions GmbH, Geschäftsführer, Clemensstr. 3, 60487 Frankfurt

(100)

Becker, Iris, IG Metall Vorstand, Ressort Arbeitsgestaltung und Gesundheitsschutz,

Gewerkschaftssekretärin, Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt am Main (60)

Beermann, Beate, Dr., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Friedrich-

Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund (24)

Behrends, Rebecca, Dipl.-Ing., Regierung von Unterfranken, Gewerbeaufsichtsamt, Technische

Amtsrätin, Georg-Eydel-Str. 13, 97082 Würzburg (76)

Bell, Frank, Dr., Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Sicherheit und Gesundheit,

Abt. Leiter Organisation Betrieblicher Arbeitsschutz, Alte Heerstr. 111, 53757 St. Augustin (71,

99)

Berger, Sonja, Dipl.-Psych., Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG) Bau, Zentralreferat

Arbeitsmedizin und Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren, Landsberger Str. 309, 80687

München (72)

Berjont, Claudine, L'Education Nationale, 110 rue de Grenelle, 75357 Paris SP 07 (69, 96)

104


Betz, Manfred, Dr., Institut für Gesundheitsförderung und -forschung, Betriebliches

Gesundheitsmanagement, wiss. Leiter, Lerchenweg 14, 35683 Dillenburg (12, 58, 82)

Bianchi, Giancarlo, European Network of Safety and Health Professional Organisation

(ENSHPO) (32, 89)

Bindzius, Fritz, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Sicherheit und Gesundheit,

Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (58)

Bleyer, Tobias, Dipl.-Ing. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), FB

Produkte und Arbeitssysteme, wissenschaftliche Leitung, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149

Dortmund (18)

Bock, Sönke, Howaldtswerke Deutsche Werft AG, Betriebsrat, Karlsbader Str. 123, 24146 Kiel

(27)

Bömmels, Ingo, Dipl.-Ing., Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (55)

Boege, Katrin, Insitut für Arbeit und Gessundheit (IFA) der DGUV, Königsbrücker Landstr. 2,

01109 Dresden (11, 41)

Bohn, Peter, Dr., Interessenverbund Persönliche Schutzausrüstung (IVPS), Fasanenstr. 48,

10719 Berlin (12, 29, 82)

Bollmann, Ulrike, Dr., Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Europäisches Netzwerk Aus- und Weiterbildung, Abteilungsleiterin,

Königsbrücker Landstr. 2, 01109 Dresden (31, 88)

Bonnaire, Isabelle, Nationale Agentur für Bildung in Europa beim BIBB, LEONARD DA VINCI

Innovationstransfer, Head of Unit, Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn (32, 89)

Bopp, Verena, Dr., ZDF, Betriebsärztlicher Dienst, ZDF-Str. 1, 55127 Mainz (25)

Bornack, Klaus, BORNACK Arbeitsgemeinschaft Arbeitsschutz, Albert-Schäfer-Str. 7, 74080

Heilbronn (10, 80, 93)

Börner, Fritz, Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

(DGUV), F4 Strahlung, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (55)

Boy, Stefano, European Trade Union Institute ETUI, Health and Safety, Senior Researcher, 5

Bd. Rue Roi Albert II, B - 1210 Bruxelles (49, 94)

Brammertz, Astrid, Dr., Stadtverwaltung Aachen, Leiterin Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz,

Soziales, Habsburgerallee 11-13, 52064 Aachen (62, 63)

Brandenburg, Stephan, Prof. Dr., Internationale Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS),

Sektion für Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten im Gesundheitswesen,

Generalsekretär, Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW,

Pappelallee 33-37, 22089 Hamburg (69, 70, 96)

Brandl, Sebastian, Prof. Dr., Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, Wismarsche Str. 405,

19055 Schwerin (22)

Braun, Angelika, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg, Amt für

Arbeitsschutz, Referentin, Billstr. 80, 20539 Hamburg (68)

Braun, Martin, Dr., Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Nobelstr.

12, 70569 Stuttgart (58)

Brennert, Carola, Dipl.-Päd., Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

(BGW), Zentrale Präventionsdienste, Referentin, Pappelallee 35/37/41, 22089 Hamburg (61)

Brenscheidt, Frank, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Friedrich-

Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund (21)

Bretschneider-Hagemes, Michael, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Alte

Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (18)

Breucker, Gregor, Dr., BKK Bundesvorstand Deutsches Netzwerk Betriebliche

Gesundheitsförderung, Kronprinzenstr. 6, 45128 Essen (27)

Breuer, Joachim, Dr., Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Hauptgeschäftsführer,

Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (23, 84)

Breutmann, Norbert, Dipl.-Ing., Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

(BDA), Soziale Sicherung, Breite Str. 29, 10178 Berlin (27, 34,54, 67, 73)

Brockt, Georg, Dr.-Ing., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA),

Physikalische Faktoren, wiss. Mitarbeiter, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund (19)

Broemme, Albrecht, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Präsident, Provinzialstr. 93, 53127

Bonn (51)

105


Broy, Monika, Dr., Unfallkasse NRW, Regionaldirektion Rheinland, Direktorin, St.-Franziskus-

Str. 146, 40470 Düsseldorf (42)

Brückner, Bernhard, Dr., Hessisches Sozialministerium, Stv. Abteilungsleiter, Dostojewskistr.

4, 65187 Wiesbaden (75)

Bruder, Ralph, Prof. Dr.-Ing., Technische Universität Darmstadt, Institut für

Arbeitswissenschaft, Institutsleiter, Petersenstr. 30, 64287 Darmstadt (20, 24, 25, 71)

Brüning, Thomas, Prof. Dr. med., Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der

Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Institut der Ruhr-Universität Bochum,

Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum (63)

Brylka, David, Dipl.-Ing., Volkswagen AG, Abteilung Lärm- und Strahlenschutz, 38436

Wolfsburg (55)

Bücher, Raimund, Henkel AG, Werkfeuerwehrverband Deutschland e.V., Henkelstr. 67, 40589

Düsseldorf (51)

Bünger, Jürgen, Prof. Dr. med., Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der Deutschen

Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum (45)

Buntenbach, Annelie, Mitglied im geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen

Gewerkschaftsbundes (DGB), Henriette-Hertz-Platz 2, 10178 Berlin (11)

Busch, Karl, Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V., Löffelstr. 22-

24, 70597 Stuttgart (65)

Busch, Leo, Journalistin, Gut Pettluis 1, 24635 Daldorf (11)

Bux, Kersten, Dr., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Gruppe 2.4

Arbeitsstätten, Maschinen- und Betriebssicherheit, wissenschaftlicher Mitarbeiter,

Proschhübelstr. 8, 01099 Dresden (18, 42)

C

Cammarota, Antonio, Europäische Kommission (47, 92)

Carl, Claudia, Dr., B.A.D. Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH,

Sicherheitstechnik, Leitende Fachkraft für Arbeitssicherheit, Fischerstr. 5, 30167 Hannover (37)

Carlens, Georges, National Employment Office, Director General (23, 85)

Caulier, Patrice, Bobcat France SA / Homologation, Route de Nantes, 44160 Pontchateau (49,

94)

Cernavin, Oleg, bc-Verlags- und Mediengesellschaft mbH, Kaiser-Friedrich-Ring 53, 65185

Wiesbaden (60, 100)

Cheong, Edmund, Return to Work Department, Social Security Organization, Abteilungsleiter,

Malaysia (23, 29, 85, 86)

Contador Abraham, Pedro, Unterstaatssekretariat Soziale Sicherung Chile (47, 92)

Copsey, Sarah, Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (EU-OSHA),

Gran Via 33, E – 48009 Bilbao, Spanien (14, 31, 32, 83, 88, 89)

Csomor, Anita, Dr., Regierungspräsidium Kassel, Dez. 35.3 Ländermessstelle für Gefahrstoffe,

Messstellenleiterin, Ludwig-Mond-Str. 33, 34121 Kassel (44)

D

Dantscher, Sandra, Dr., Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV) , Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (29, 87)

De Greef, Marc, PREVENT Institute for Prevention, Protection and Welfare at Work, Director

General (28, 85)

Descamps, Ursula, Dr., Caisse national d'assurance maladie des travailleurs salaries

(CNAMTS), France, Medival Advisor (77, 97)

Dreller, Stefan, Dr., Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Gesundheitsdienst

Biologische Einwirkungen, Abteilungsleiter, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (45)

Dworschak, Walter, Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW), Niebuhrstr.

5, 53113 Bonn (16)

Dyrba, Berthold, Dr., Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI), Leiter

Fachbereich "Explosionsschutz", Kurfürsten-Anlage 62, 69115 Heidelberg (43)

106


E

Ehnes, Helmut, Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI), Prävention,

Abteilungsleiter, Theodor-Heuss-Str. 160, 30853 Langenhagen (34, 100)

Eichendorf, Walter, Dr., Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV),

Hauptgeschäftsführung, Stv. Hauptgeschäftsführer, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin

(12, 27, 33, 82, 100)

Eilers, Heinz, Bundespräsidialamt, Vorsutzender des Personalrats, 11010 Berlin (98)

Einhaus, Marco, Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM), Wilhelm-Theodor-Römheldstr.

15, 55130 Mainz (39, 90)

Eisenacher-Abelein, Ingeborg, Dr., Deutsche Telekom, Betriebsärztin, Godesberger Allee 93,

53175 Bonn (67)

Eisenbach, Bernd, IG Bau, Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt (98)

Elbers, Dirk, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf (11)

Eligehausen, Sabine, Dr., Amt für Arbeitsschutz, Abt. Arbeitnehmerschutz, Abteilungsleiterin,

Billstr. 80, 20539 Hamburg (34)

Elke, Gabriele, Prof. Dr., Ruhr-Universität Bochum, Arbeits- und Organisationspsychologie,

Hochschullehrerin, Universitätsstr. 150, 44780 Bochum (65)

Ellegast, Rolf, Dr., Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Referat Ergonomie, Referatsleiter, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt

Augustin (20)

Eller, Martina, Dr., Netzwerk Epilepsie und Arbeit (NEA), gefördert vom Bundesministerium für

Arbeit und Soziales und der Inneren Mission München, Seidlstr. 4, 80335 München (38)

Engelhardt-Schagen, Marianne, Dr., Universität der Künste Berlin, Betriebliches

Gesundheitsmanagement, Betriebsärztin, Einsteinufer 43 - 53, 10587 Berlin (73)

Ernst, Sabine, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Prävention, Alte Heerstr. 111,

53757 Sankt Augustin (25)

Eßer, Dirk, Dipl.-Ing., Unfallkasse NRW, Regionaldirektion Rheinland, St.-Franziskus-Str. 146,

40470 Düsseldorf (42)

Etienne, Pascal, Ministre du travail, de l'emploi et de la sante / France, Direction generale du

travail, Chef du bureau des equipments et des lieux de travail (49, 94)

F

Falatouri, Puran, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referat III b 1, Villemombler Str.

76, 53123 Bonn (77, 97)

Fartasch, Manigé, Prof. Dr. med., Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der

Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Medizin / Berufsdermatologie, Leitung,

Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum (74)

Fels, Bernd, Quickborner Team, Mittelweg 119, 20148 Hamburg (60)

Felten, Christian, Dr. rer. nat., Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft, GB

Prävention / Gesundheitsschutz, Leiter der Hauptabteilung Gesundheit, Ottenser Hauptstr. 54,

22765 Hamburg (45)

Fergen, Andrea, IG Metall Vorstand, FB Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung, Wilhelm-

Leuschner-Str. 76, 60329 Frankfurt (73)

Ferguson, Peter, First Access P/L, 7 Chestnut St, 3824 Trafalgar (39, 90)

Fietze, Ingo, Prof. Dr. med., Interdisziplinäres Schlafzentrum, Leiter, Chariteplatz 1, 10117

Berlin (25)

Finkeldei, Ludwig, Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Baden-Württemberg,

Kernerplatz 9, 70182 Stuttgart (57)

Fischer, Manfred, Dr., Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), Prävention, Präventionsleiter

BG, Deelbögenkamp 4, 22297 Hamburg (15)

Fischer, Bernd, Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege (BGW),

Aufsichtsperson, Gret-Palucca-Str. 1a, 01069 Dresden (61)

Fischer, Markus, Dipl.-Ing., Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse

(BG ETEM), Gustav-Heinemann-Ufer 130, 50968 Köln (55)

107


Franke, Ralf, Dr., Siemens AG, CHR EHS, Environmental Protection, Health Management and

Safety, Wittelsbacherplatz 2, 80333 München (63)

Fraser, Ian, European Commission - Enterprise and Industry, Machinery at EU, Chairman of the

Working Group Machinery at EU (49, 95)

Friedrich, Detlef, contec Gesellschaft für Organisationsentwicklung mbH, BioMedizinZentrum,

Geschäftsführer contec, Universitätsstr. 136, 44799 Bochum (61)

Friedrich, Simone, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW),

Zentrale Präventionsdienste, Referentin, Pappelallee 35-37, 22089 Hamburg (69)

Fritsche, Heinz, IG Metall Vorstandsverwaltung, Ressort Arbeitsgestaltung und

Gesundheitsschutz, 60329 Frankfurt (15)

Fritz, Bettina, Medizinische Universitätsklinik Tübingen, Abteilung Sportmedizin,

Forschungsbereich Biomechanik, Silcherstr. 5, 72076 Tübingen (12, 82)

Fritzen, Benno, Feuerwehr Münster, Leiter der Feuerwehr, Leitender Branddirektor, York-Ring.

25, 48159 Münster (52)

Froboese, Ingo, Prof. Dr., Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln, Am

Wassermann 29, 50829 Köln (27)

Fröhling, Gerhard, Dipl.-Ing, Leiter Unternehmensreferat Technisches Risikomanagement,

Siemens AG München, Otto-Hahn-Ring 6, 81730 München (36)

Funke, Peter, Currenta GmbH & Co. OHG, Chempark Leverkusen D8, 51368 Leverkusen (35)

Fürstenberg, Werner, Fürstenberg Institut - Gesundheitsmanagement für Unternehmen,

Colonaden 96, 20354 Hamburg (67)

G

Gaag, Günther, Dr., Regierung von Unterfranken, Gewerbeaufsichtsamt Würzburg, Georg-

Eydel-Str. 13, 97082 Würzburg (76)

Gabriel, Stefan, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Alte Heerstr. 111, 53757

Sankt Augustin (44)

Gacek, Witold, Zentralinstitut für Arbeitsschutz – Nationales Forschungszentrum, Warschau

(CIOP PIB) (11,81)

Gaebel, Wolfgang, Prof. Dr., Heinrich-Heine-Universität / Klinik und Poliklinik für Psychiatrie

und Psychotherapie, LVR-Klinikum Düsseldorf, Ärztlicher Direktor, Bergische Landstr. 2, 40629

Düsseldorf (72)

Gauthy, Roland, European Trade Union Institute ETUI, Research Officer, Bd. Du Roi Albert II

5box4, B – 1210 Bruxelles (49, 94)

Gehring, Rolf, Europäische Föderation der Bau- und Holzarbeiter (EFBH), Rue Royale 45, B -

Brüssel (98)

Gehrke, Martin, Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. IG-Zeitarbeit,

Ruhrdeich 20, 47059 Duisburg (22)

Gemési, Olaf, Dr., Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), SiGe Betrieblicher

Arbeitsschutz, Referatsleiter Handel und Arbeitsstätten, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt

Augustin (42)

Gerst, Detlef, Dr., IG Metall, Wilhelm-Leuschner-Str. 93, 60329 Frankfurt (67)

Giercke, Ralf, Prof., Verband Deutscher Sicherheits-Ingenieure (VDSI), Stadtwerke Lübeck

GmbH, Moislinger Allee 9, 23547 Lübeck (31, 32, 88, 89)

Giesert, Marianne, Dipl.-Soz.-Ök., DGB Bildungswerk, Hans-Böckler-Str. 39, 40476 Düsseldorf

(38, 98)

Glor, Martin, Dr., Swiss Process Safety Consulting GmbH, Schönenbuchstr. 36, CH – 4123

Allschwill (43)

Gold, David, Dr., Gold-Knecht Associates, Chemin des Cerfs 4, CH – 1272 Genolier VD (31, 88)

Görnemann, Otto, Sick AG, Erwin-Sick-Str. 1, 79183 Waldkirch (57)

Görner, Bettina, Dipl.-Chem., Bundesanstalt für Arbeitschutz und Arbeitsmedizin (BAuA),

Gruppe 2.4 Arbeitsstätten, Maschinen- und Betriebssicherheit, wissenschaftliche Mitarbeiterin,

Proschhübelstr. 8, 01099 Dresden (18)

Grond, Herbert, Verwaltungs-Berufsgenossenschaft VBG, Deelbögenkamp 4, 22297 Hamburg

(21)

Groß, Hans-Jürgen, Dr.-Ing., Bayer Technology Services GmbH, BTS-PT-P & PS-EXS, Leitung

Explosionsschutz, B407, 51368 Leverkusen (43)

108


Gryglewski, Stefan, Dipl.-Phys., TRUMPF GmbH & Co. KG, Zentralbereich Personal,

Bereichsleiter, Johann-Maus-Str. 2, 71254 Ditzingen (25)

Gümbel, Michael, Sujet GbR Organisationsberatung, Sternstr. 39, 20357 Hamburg (68)

Gunkel, Alexander, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen

Arbeitgeberverbände, Breite Str. 29, 10178 Berlin (11)

Gunnyeon, Bill, Department for Work Pensions, Chief Medical Adviser (28, 85)

H

Haas, Kai, Dr., ExxonMobil Production Deutschland GmbH, Occupational Health Manager

Central Europe, Riethorst 12, 30659 Hannover (29, 87)

Hansen, Johnni, Dr., Institute of Cancer Epidemiology, Danish Cancer Society,

Strandboulevarden 49, DK – 2100 Copenhagen (77, 97)

Harth, Volker, PD Dr. med., Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der Deutschen

Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum (25)

Hartmann, Bernd, Prof., Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU),

Arbeitsmedizinischer Dienst AMD, Regionalleitung, Regionalleiter, Holstenwall 8-9, 20355

Hamburg (20)

Haschke, Ulrich, Henkel AG & Co. KGaA, Leiter Ausbildung VSS/Site Fire Brigade, Henkelstr.

67, 40191 Düsseldorf (36)

Hauptmanns, Ulrich, Prof. em., vormals Otto-von-Guericke-Univesität Magdeburg, Abt. für

Anlagensicherheit (66)

Heegner, Sabine, Seminare, Beratung, Mediation, Straßberger Str. 47/13, 80809 München

(60)

Hellbach, Rainer, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Amt für Arbeitsschutz

Hamburg, Abteilung Ministerial- und Rechtsangelegenheiten, Abteilungsleiter, Billstr. 80, 20539

Hamburg (68, 76)

Helmus, Manfred, Univ.-Prof. Dr.-Ing., Bergische Universität Wuppertal, Interdisziplinäres

Zentrum III - Management technischer Prozesse, Pauluskirchstr. 7, 42285 Wuppertal (56)

Hertwig, Ralf, Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

(DGUV), F 4, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (59)

Herz, Petra, Dr., Berufsverband der medizinisch-technischen Fachkräfte Österreich (DMTF),

Projektmanagement, Vizepräsidentin, A - 7342 Kaisersdorf (31, 89)

Heyrman, Carl, CNAC, Direktor (48, 93)

Hilpert, Georg, Dr., Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referat IIIb5 - Arbeitsstätten,

physikalische Einwirkungen, Koordinierung der Arbeitsschutzausschüsse, Rochusstr. 1, 53107

Bonn (55, 74)

Hochgreve, Heinz-Bernd, Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit / NRW, Ulenbergstr. 127-

131, 40225 Düsseldorf (75)

Hoffmann, Brigitte, Dr., Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referat III b1, Wilhelmstr.

49, 10117 Berlin (63)

Holm, Matthias, Dipl.-Ing., Institut für Gesundheitsförderung und Personal, Kirchröder Str. 44L,

30625 Hannover (65)

Homberg, Petra, Manpower und AOK Hessen, In der Witz 29, 55252 Mainz-Kastel (21)

Hoofe, Gerd, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Wilhelmstr. 49,

10117 Berlin (11)

Horst, Andreas, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referatsleiter, Wilhelmstr. 49,

10117 Berlin (21, 27)

Hubrich, Anja, Dipl.-Psych., Technische Universität Dresden, Fachbereich Psychologie, AG

„Wissen-Denken-Handeln“, 01062 Dresden (36)

Huelke, Michael, Dr., Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Alte Heerstr. 111,

53757 Sankt Augustin (17)

J

Jabloński,, Adam, Präsident des Polnischen Herstellerverbandes für persönliche

Schutzausrüstungen, Warschau (11, 81)

Jäckel, Regina, Dr., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Nöldnerstr.

40-42, 10317 Berlin (45)

109


Jahn, Frauke, Dr., Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Königsbrücker Landstr. 2, 01099 Dresden (40)

Janning, Rita, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Rochusstr. 1, 53123 Bonn

(63)

Jarisch, Hanka, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Gruppe 6.5

Regionaler Transfer, Branchen, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Proschhübelstr. 8, 01099

Dresden (61)

Jaroszewicz, Bernard, Polnische Sozialversicherungsanstalt (ZUS), Warschau (12. 82)

Jenter, Anne, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Hauptvorstand, Reifenberger

Str. 21, 60489 Frankfurt (54)

Jordense, Monique, KCH International, Horapark 2, NL – 6717 LZ Ede (31, 88)

Jung, Detlev, Dr., ZDF, Betriebsärztlicher Dienst, ZDF-Str. 1, 55127 Mainz (25)

Jung-Lübke, Michael, PiaG-B, Prävention und Intervention gegen Aggression und Gewalt in

Betreuungsberufen, Am Schied 1, 46562 Voerde (16)

Jurkschat, Rana, Dr. med., B.A.D. GmbH, BAD-Zentrum Berlin Mitte, Betriebsärztin,

Zimmerstr. 55, 10117 Berlin (38)

K

Karsten, Hartmut, Dipl.-Phys., Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-

Anhalt, Soziales und Arbeitsschutz, Referatsleiter für geräte- und anlagenbezogenen

Arbeitsschutz, Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg (33, 47, 66, 92)

Keilholz, Peter, Dipl.-Ing., Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW),

Niebuhrstr. 5, 53113 Bonn (16)

Kern, Martin, Dr., Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Geschäftsfeld

Umwelt/Sicherheit/Gesundheit, Betriebsarzt / Leiter Arbeits- und Gesundheitsschutz,

Industriepark Höchst Geb. D 810, 65926 Frankfurt (15)

Kerschhagl, Josef, Dipl.-Ing., Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz,

Zentral-Arbeitsinspektorat, Abteilungsleiter, Stubenring 1, A – 1010 Wien (75)

Khosravie-Hohn, Janett, Dipl.-Biol., Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU),

Zentralreferat Wissensmanagement, Forschung und Entwicklung der Prävention, Hofkamp 84,

42103 Wuppertal (45)

Kienert, Michael, Manpower Gmbh & Co. KG Personaldienstleistungen, Langgasse 25, 65185

Wiesbaden (21)

Kittelmann, Marlies, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Gruppe 2.4

Arbeitsstätten, Maschinen- und Betriebssicherheit, Proschhübelstr. 8, 01099 Dresden (57)

von Kiparski, Rainer, Prof. Dr., (IAS) Institut für Arbeits- und Sozialhygiene, Steinhäuser Str.

19, 76135 Karslruhe (34, 71)

Klapps, Petra, Dr., Institut Kolibri, An der Bottsmühle, 50678 Köln (99)

Klein, Helmut, Dr., Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Rochusstr. 1, 53123 Bonn (37,

66)

Kleinert, Jens, Prof. Dr., Deutsche Sporthochschule Köln, Psychologisches Institut, Abt.

Gesundheit und Sozialpsychologie, Am Sportpark Müngersdorf 6, 50933 Köln (59)

Kleinschmidt, Jutta, Rallye-Fahrerin, Bernhard-Nocht-Str. 99, 20359 Hamburg (100)

Kluger, Norbert, Dipl.-Geogr., Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), Prävention -

GISBAU, Leiter von GISBAU, Hungener Str. 6, 60389 Frankfurt (44)

Knoll, Angela, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Abteilung Sicherheit und

Gesundheit, Referatsleiterin Gesundheitliche Prävention, Alte Heerstr. 111, 553757 Sankt

Augustin (71)

Kohler, Brian, Internationale Föderation der Chemie-, Energie-, Bergbau- und

Fabrikarbeitergewerkschaften (ICEM), 20 rue Adrien Lachenal, CH – 1207 Genf (70, 96)

Kohstall, Thomas, Dr., Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Stellv. Institutsleiter, Königsbrücker Landstr. 2, 01109 Dresden

(71)

Köhler, Sabrina, Hohenstein Institute GmbH & Co. KG, Abteilung Function & Care, Schloss

Hohenstein, 75357 Bönnigheim (74)

Köhler, Bernd, Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt / Dezernat 51, Fachbereich

Arbeitsschutz, Dezernent, Kühnauer Str. 70, 06846 Dessau-Roßlau (43)

110


Kohte, Wolfhard, Prof. Dr. jur., Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Juristischer Bereich,

Universitätsplatz 10 A, 06108 Halle (37, 75)

Kolbinger, Thomas, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Fockensteinstr. 1, 81539

München (49, 95)

Kolk, Annette, Dr., FB 2 Chemische und biologische Einwirkungen, Referatsleiterin, Deutsche

Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (45)

Koll, Michael, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Leiter der Unterabteilung

Arbeitsschutz, Rochusstr. 1, 53107 Bonn (33)

Konkolewsky, Hans-Horst, Internationale Vereinigung für Soziale Sicherheit (ISSA),

Generalsekretär, Case Postale I, CH – 1211 Genf (22, 28, 47, 70, 84, 86, 92, 96)

Koppisch, Dorothea, Dr., Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), F1 Bebachtung von Arbeitsbedingungen, Alte Heerstr. 111, 53757

Sankt Augustin (44)

Koradecka, Prof. Danuta, Zentralinstitut für Arbeitsschutz – Nationales Forschungszentrum,

Warschau (CIOP PIB), Direktorin (11, 81)

Kowalski, Heinz, bgf-Institut Institut für Gesundheitsförderung, Geschäftsführer, Neumarkt

35-37, 50667 Köln (60)

Krämer, Georg, Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG), Bezirksverwaltung Mainz, Isaac-

Fulda-Allee 3, 55124 Mainz (49, 95)

Kranig, Andreas, Dr., Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Abt. Versicherung und

Leistungen, Abteilungsleiter, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (77, 97)

Kreis, Gerhard, Integrationsamt München, Richelstr. 17, 80634 München (38)

Krietsch, Ina, Dipl.-Soz., Prospektiv GmbH, Friedensplatz 6, 44135 Dortmund (21)

Kropf, Julia, Dr., IFOK GmbH, Senior Beraterin, Reinhardtstr. 58, 10117 Berlin (33)

Krüger, Jan, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Proschhübelstr. 8,

01099 Dresden (18)

Kühn-Mengel, Helga, Otto Benecke Stiftung e.V., Öffentlichkeitsarbeit, Kennedyallee 105,

53175 Bonn (26)

Kurtz, Patrick, Dr.-Ing., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Friedrich-

Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund (18)

Kurz, Wolfgang, Dipl.-Ing., Unfallkasse Baden-Württemberg, Abt. Prävention, Abt. Leiter /

Präventionsleister Unfallkasse, Augsburger Str. 700, 70329 Stuttgart (5)

L

Lange, Andrea, Dipl.-Ing., BIT e.V. Bochum, Abteilungsleiterin, Max-Greve-Str. 30, 44791

Bochum (37)

Laskus, Sabine, Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Abt. Prävention, Orensteinstr. 10, 56626

Andernach (61)

Last, Frank, Stadt Markgröningen, Marktplatz 1, 71706 Markgröningen (15)

Lau, Jochen, (DVR) Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Unfallprävention - Wege und Dienstwege,

Beueler Bahnhofsplatz 16, 53225 Bonn (13, 83)

Laumen, Sandra, Dr. Dipl. Wirt.-Ing., Institut für Arbeitssicherheit, Umweltschutz,

Gesundheitsförderung und Effizienz (A.U.G.E.) der Hochschule Niederrhein, Reinarzstr. 49,

47805 Krefeld (58)

Lehmann, Eleftheria, Dr., Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-

Westfalen (LIGA. NRW), Präsidentin, Ulenbergstr. 127-131, 40225 Düsseldorf (27, 76)

Leisering, Horst, Dipl.-Ing., Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), Prävention,

Stv. Leiter Sachgebiet "Tiefbau" im Fachbereich "Bauwesen", Wasbeker Str. 351 A, 24537

Neumünster (56)

Lender, Adriana, Social Insurance Agency, Director General, Slottsgatan 10, S – 70189 Örebro

(86)

Lengauer, Sonja, 3s Unternehmensberatung GmbH, Wiedner Hauptstr. 18, A – 1040 Wien (31,

89)

Lennings, Frank, Dr., Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (IfaA), Uerdinger Str. 56,

40474 Düsseldorf (25)

Lenz, Gilbert, Dipl.-Ing., MSA AUER GmbH, Vertrieb, Key Account Manager Telemetry, SCBA &

Gallet, Ministerstr. 9a, 44797 Bochum (12, 82)

111


Lenze, Marc, Institut für Gesundheitliche Prävention, Wolbecker Windmühle 13a, 48167

Münster (71)

Letzel, Stephan, Prof. Dr., Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin

(DGAUM), Präsident, Obere Zahlbacher Str. 67, 55131 Mainz (63, 71)

Liebers, Falk, Dr., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Gruppe 3.1

Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen, Nölderstr. 40-42, 10317 Berlin (20)

Liebrich, Anja, Dr., DGB Bildungswerk e.V., Kompetenzzentrum Gesundheit und Arbeit, Hans-

Böckler-Str. 39, 40476 Düsseldorf (38)

Liedtke, Martin, Dr., Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), F4 Arbeitsgestaltung, Physikalische Einwirkungen,

Fachbereichsleiter, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (18)

Lienesch, Frank, Dr., Physikalisch-Technische Bundesanstalt, 3.72 "Explosionsgeschützte

elektrische Antriebssysteme“, Bundesallee 100, 38116 Braunschweig (43)

Liese, Albrecht, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW),

Präventionsdienste, Abteilungsleiter, Pappelallee 35 / 37, 22089 Hamburg (33, 70, 96)

Lindemann, Hans-Jürgen, Dr., Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH

(BGZ), Didaktik beruflichen Lernens, Wiesbadener Str. 14a, 12161 Berlin (31, 89)

Linz, Thomas, Dr., Bayer Pharma AG, Berlin, Müllerstr. 178, 13353 Berlin (15)

Lohscheidt, Julia, Dr., Bundesverband für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), FBG

Transfermanagement : Regionaler Transfer, Branchen, wissenschaftliche Mitarbeiterin,

Proschhübelstr. 8, 01099 Dresden (41)

Longo, Giovanna, 3M Deutschland GmbH, Carl-Schurz-Str. 1, 41453 Neuss (13, 82)

Löpmeier, Peter, Dipl.-Ing., Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution, Abt.

Prävention, Leiter Abt. Prävention, Sparte Großhandel und Lagerei, M 5.7, 68161 Mannheim

(42)

Lorenz, Dieter, Prof. Dr., Technische Hochschule Mittelhessen, Arbeitswissenschaft, Professor,

Wiesenstr. 14, 35390 Gießen (60)

M

Machida, Seiji, Internationale Arbeitsorganisation ILO, Director, Route des Morillons, CH –

1211 Genf 22 (47, 70, 91)

Mäder, Thomas, Suva, Versicherungsleistungen, Abt. Leiter / Rechtsanwalt, Fluhmattenstr. 1,

CH – 6002 Luzern (77, 97)

Maillet, Bernard, Dr., UEMS, Bd. Du Roi Albert II 27, B – 1030 Brüssel (32, 89)

Marker, Hans-Jürgen, Gewerkschaft der Polizei, Abt. VIII - Arbeitsschutz -, Forststr. 3a, 40721

Hilden (16)

Majchrzycka, Katarzyna, Zentralinstitut für Arbeitsschutz – Nationales Forschungszentrum,

Warschau (CIOP PIB), (11, 81)

Mattiuzzo, Corrado, Kommission für Arbeitsschutz und Normung (KAN), Alte Heerstr. 111,

53757 Sankt Augustin (49, 94)

Maue, Jürgen, Dr., Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Abt. Lärm, Abteilungsleiter, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt

Augustin (19)

McCurley, Loui, SPRAT, Wayne PA, USA (52, 93)

De Meester, Kris, Health and Safety Group, Chair of Business Europe’s, Belgien (23, 29, 85,

86)

Mehrhoff, Friedrich, Dr., Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Stabsbereich

Rehabilitationsstrategien und -grundsätze, Stabsbereichsleiter, Mittelstr. 51, 10117 Berlin-Mitte

(23, 38)

Meier, Oliver, Still GmbH, Werksniederlassung Hamburg, Betriebsrat, Berzeliusstr. 5, 22113

Hamburg (54)

Melasalmi, Anne Maija, Finnish National Board of Edugation, Jyväskylä Edugational Consortium

Apprenticeship Trainingcenter, Construction, Viitaniementie 1A PL 472, Fi – 40101 Jyväslkylä

(31, 89)

Metze, Eckhard, Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN), Alte Heerstr. 111, 53757

Sankt Augustin (60)

112


Meyer, Dirk, Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V. (BAVC), Bildung, Wirtschaft und

Arbeitsmarkt, Geschäftsführer, Postfach 12 80, 65002 Wiesbaden (41)

Mikkola, Juha, The Finnish Insurance Rehabilitation Association, Manager Director (28, 86)

Monsbakken, Jan, Rehabilitation International RI, President elect., N – 0134 Oslo (22, 84)

Müller, Markus, Dr., Technische Universität München, Lehrstuhl für Pädagogik, Lothstr. 17,

80335 München (31, 32, 89)

Müller-Knöß, Petra, IG Metall Vorstand, FB Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung, Wilhelm-

Leuschner-Str. 76, 60329 Frankfurt am Main (63)

Murray, Barbara, International Labour Office (ILO), Specialist on Disability, Genf (29, 85, 86)

Myers, Kevin, Internationale Vereinigung für Arbeitsinspektion (IALI), Generalsekretär,

Merseyside UK (47, 70, 92)

N

Nachreiner, Friedhelm, Prof. Dr., Gesellschaft für Arbeits-, Wirtschafts- und

Organisationspsychologische Forschung (GAWO) e.V., Achterdiek 50D, 26131 Oldenburg (25)

Nebe, Katja, Prof. Dr., Universität Bremen, Juristischer Fachbereich Professur für Zivilrecht,

Arbeitsrechtlerin, Universitätsallee GW 1, C1160, 28359 Bremen (68)

Neira, Maria, Dr., Weltgesundheitsorganisation (WHO), Öffentliche Gesundheit und Umwelt,

Direktorin, Schweiz (47, 91)

Nettlau, Helmer, Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), Prävention, Leiter Referat

Operative Umsetzung, Deelbögenkamp 4, 22297 Hamburg (59)

Neugebauer, Gerhard, Dr., Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM), Wilhelm-Theodor-

Römheld-Str. 15, 55130 Mainz (19)

Neuhoff, Stephan, Berufsfeuerwehr Köln, Direktor, Scheibenstr. 13, 50737 Köln (51)

Neumann, Sylke, Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG), Präventionsstab, Leiterin

Sachgebiet Büro, Deelbögenkamp 4, 22339 Hamburg (59)

Neuschulz, Hannelore, Dr., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Gr.

2.2, Mühltaler Str. 6, 12555 Berlin (55)

Nickel, Peter, Dr., Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), F 5 Unfallverhütung und Produktionssicherheit, wissenschaftlicher

Mitarbeiter, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (17)

Nöbel, Jane, Unfallkasse des Bundes, Abt. Arbeitsschutz und Prävention, Präventionsberaterin,

Weserstr. 47, 26382 Wilhelmshaven (62)

Noetel, Karl-Heinz, Dipl.-Ing., Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft (BG BAU), Stabsbereich

HV, Leiter Stabsbereich, Claasbruch 28, 51381 Leverkusen (12, 29, 82)

Nold, Annette, Dipl.-Biol., Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Angewandte Epidemiologie, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt

Augustin (25)

Nold, Helmut, Dr., Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie BG RCI,

Kompetenz-Center Gesundheitsschutz, Abteilungsleiter, Lortzingstr. 2, 55127 Mainz (16, 64,

71)

Nutzenberger, Stefanie, ver.di Bundesverwaltung, Ressort 2, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179

Berlin (54)

O

Oberkötter, Rainer, Wolf & Oberkötter, Personal- und Organisationsentwicklung,

Geschäftsführer, Stubertal 28, 45149 Essen (40)

Oldenbourg, Rita, Dipl.-Psych., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA),

Gruppe 1.3, Nöldnerstr. 40/42, 10317 Berlin (21)

Olszynski, Prof. Jozef, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Polnischen Agentur für

Auslandsinvestitionen und ehem. Handelsrat der polnischen Botschaft in Berlin, Professor an der

Wirtschaftsuniversität Warschau (11, 81)

Olejniczak, Claudia, Dr., B.A.D. Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH,

Produktmanagement, Herbert-Rabius-Str. 1, 53225 Bonn (72)

Osing, Saskia, Rechtsanwältin, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V.,

Vorsitzende der Basi, Breite Str. 29, 11054 Berlin (10, 15, 26, 80, 100)

113


Östreich, Manuela, BG Rohstoffe und Chemische Industrie (BG RCI), Fachbereich Ergonomie,

Lortzingstr. 2, 55127 Mainz (50, 95)

Ott, Günter, Dipl.-Ing., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Gruppe

2.2, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund (74)

P

Pallapies, Dirk, Dr. med., Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der Deutschen

Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum (25)

Pangert, Christian, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV),Fockensteinstr. 1, 81539

München (16, 64)

Panter, Wolfgang, Dr., Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH, Leitender Betriebsarzt,

Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werkärzte VDBW, Ehinger Str. 200, 47259

Duisburg (63, 71)

Papard, Phil, Health and Safety Executive , GB (HSE), HSE Safety Unit 2, Head of Product

Safety Section, Manchester UK (49, 95)

Pardey, Andreas, Dr.-Ing., Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), Fachbereich

Bauwesen, Leitung Sachgebiet "Arbeiten und Sicherungsmaßnahmen im Gleisbereich",

Hildesheimer Str. 309, 30519 Hannover (56)

Parham, Michael Lee, M.S., P.E., Scott Safety, Research & Development, 4320 Goldmine Road,

28110 Monroe NC, USA (13, 83)

Paridon, Hiltraud, Dr., Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Königsbrücker Landstr. 2, 01109 Dresden (25)

Patterson, Michele, Internationale Vereinigung für Arbeitsinspektion (IALI), Präsidentin,

Adelaide, Australien (47, 92)

Pauli, Hanns, Dr., DGB Bundesvorstand, Bereich Sozialpolitik, Henriette-Herz-Platz 2, 10178

Berlin (66)

Pelzl, Tim, Dipl.-Biol., Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Sicherheit und

Gesundheit, UA Sicherheit, Referat "Feuerwehren, Hilfeleistung, Brandschutz, Entsorgung",

Fockensteinstr. 1, 81539 München (36)

Pemp, Stefan, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und

Integration, Arbeitsschutz, technischer Verbraucherschutz, Suchtbekämpfung,

Drogenbeauftragter des Landes, Referatsleiter, Gustav-Bratke-Allee 2, 30169 Hannover (15)

Pendzich, Marie, Dipl.-Ing., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA),

Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund (18)

Penzel, Thomas, Prof. Dr., Interdisziplinäres Schlafmedizinisches Zentrum, Chariteplatz 1,

10117 Berlin (25)

Perlebach, Edith, Dr., Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Stabsbereich

Prävention, "Gesellschaftlicher Wandel und Demographie", Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt

Augustin (71)

Pernack, Ernst-Friedrich, Dipl.-Phys., Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des

Landes Brandenburg, Referat Arbeitsschutz, Heinrich-Mann-Allee 103, 14473 Potsdam (12, 41,

82)

Peters, Michael, Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Lernen und elektronische Medien, Bereichsleiter, Königsbrücker

Landstr. 2, 01109 Dresden (14, 84)

Peters, Roger, R. Stahl Schaltgeräte GmbH, Marketing, Abteilungsleiter, Am Bahnhof 30, 74638

Waldenburg (43)

Petersen, Jens, Dr., Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), Referat Gesundheitsschutz,

Leiter des Referats, Deelbögenkamp 4, 22297 Hamburg (59)

Pick, Hans-Peter, Pick - Construction Company (48, 93)

Pickshaus, Klaus, IG Metall Vorstand, FB Arbeitsgestaltung und Qualifizierungspolitik,

Bereichsleiter, Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt (67)

Pieck, Nadine, Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft an der Leibniz Universität

Hannover, Schloßwenderstr. 5, 30159 Hannover (69)

Pieper, Ralf, apl. Professor Dr., Bergische Universität Wuppertal, Fachbereich D Abt.

Sicherheitstechnik, Gaußstr. 20, 42119 Wuppertal (66)

114


Pietzsch, Andreas, Gigahertz-Optik, Technischer Vertrieb, An der Kälberweide 12, 82299

Türkenfeld (74)

Piskorz, Michael, Dipl.-Ing. (FH), Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro

Medienerzeugnisse (BG ETEM), Prävention, Technischer Aufsichtsbeamter, Gustav-Heinemann-

Ufer 130, 50968 Köln (44)

Plitzko, Sabine, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), FG 4.5,

Nöldnerstr. 40-42, 10317 Berlin (44)

Polanz, Oliver, Dr., AGUS Center HOCHTIEF, 45128 Essen (48, 92)

Polczyk, Alfons, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Wilhelmstr. 49, 10117 Berlin (38)

Poppendick, Karl-Ernst, Dr., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA),

Fachbereich 2 Produkte und Arbeitssysteme, Fachbereichsleiter, Friedrich-Henkel-Weg 1-25,

44149 Dortmund (57)

Portuné, Roland, Dipl.-Psych., Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG

RCI), Kompetenz Center Wissenschaftliche Fachreferate, Fachbereich Arbeitspsychologie,

Kurfürsten-Anlage 62, 69115 Heidelberg (64)

Preuße, Christoph, Dipl.-Ing., Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd, Arbeitssicherheit,

Wilhelm-Theodor-Römheldstr. 15, 55130 Mainz (49, 57, 66, 95)

Probst, Helmut, Innenministerium NRW, Referat 73, Regierungsbranddirektor, Haroldstr. 5,

40213 Düsseldorf (52)

Prümel-Philippsen, Uwe, Dr., Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung

(BVPG) e.V., Heilsbachstr. 30, 53123 Bonn (26)

Pütz, Dieter W., Dr., FA für Neurologie und Psychiatrie, FA für Psychotherapeutische Medizin,

Trompeterstr. 4, 31675 Bückeburg (20)

R

Räbel, Bernhard, Dr., Landsamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, Dez. 57

Gewerbeaufsicht Süd, Dessauer Str. 104, 06114 Halle (42, 75)

Radek, Jörg, Gewerkschaft der Polizei, Bundesvorstand, Abt. III, Forststr. 3a, 40721 Hilden

(62)

Raidel, Maria, Dr., UVEX ARBEITSSCHUTZ GMBH, Produktgruppenmanagerin Workwear,

Würzburger Str. 181-189, 90766 Fürth (13, 83)

Rathmann, Kerstin, Dr., Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), Prävention,

GISBAU, Hungener Str. 6, 60389 Frankfurt am Main (44)

Rauramo, Päivi, Zentrum für Arbeitssicherheit, Finnland, Lönrotinkatu 4B, Fi – 00120 Helsinki

(31, 89)

Reiber-Gamp, Uta, UR-Consulting / KEP- Freiburg, Geschäftsführung und Inhaberin,

Physiotherapeutin und Fachkraft für Arbeitssicherheit, Stechertweg 23, 79104 Freiburg (71)

Reichel, Falk-Gerald, Dr.-Ing, Arbeitgeberverband Gesamtmetall (70, 96)

Reinert, Dietmar, Prof. Dr. Institut für Arbeitssicherheit (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (11, 81))

Reinhardt, Ines, Daimler AG, Gesundheitsmanagement und Arbeitsschutzpolitik, Mercedesstr.

137, 70327 Stuttgart (64)

Reise, Alexander, IG Bau, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt (98)

Reitz, Rüdiger, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Königsbrücker Landstr. 2,

01109 Dresden (57)

Rentrop, Manfred, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Sicherheit und

Gesundheit, Abteilungsleiter, Alte Heerstr 111, 53757 Sankt Augustin (15)

Reuhl, Barbara, Arbeitnehmerkammer Bremen, Referentin für Arbeitsschutz und

Gesundheitspolitik, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Bürgerstr. 1, 28195 Bremen (68)

Reusch, Jürgen, Dr., Gute Arbeit, Zeitschrift für Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung,

Heddernheimer Landstr. 144, 50439 Frankfurt (53)

Riches, David, Safety Squared, UK (52, 93)

Richter, Gabriele, Dr., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Gruppe 3.5,

wissenschaftliche Mitarbeiterin, Nöldnerstr. 40-42, 10317 Berlin (34, 64)

115


Richter, Götz, Dr. rer. pol., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Gruppe

6.5 Transferprojekte und Produktmanagement, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund

(40)

Riesenberg-Modeja, Horst, Dr., ver.di - Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft

Bundesverwaltung, Referat Arbeitsschutz / Unfallversicherung, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179

Berlin (34)

Rissler, Jörg, Dr., Institut für Arbeitssicherheit (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (62)

Ritter, Wolfgang, Dr., Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Abteilung

Gesundheitsökonomie, Gesundheitspolitik und Versorgungsforschung, Bereichsleiter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, Unicom-Gebäude Mary-Somerville-Str. 5, 28359

Bremen (56)

Röddecke, Steffen, Die Senatorin fürBildung, Wissenschaft und Gesundheit der Freien

Hansestadt Bremen, NAK-Vorsitzender, LASI-Vorsitzender, Doventorcontrescarpe 172 D, 28195

Bremen (33, 54, 76)

Römer, Bert, IG Metall, Vorstand-Zweigbüro, Sonnenstr. 10, 40227 Düsseldorf (40)

Ropert, Gerard, Internationale Sektion für die Verhütung von Berufsrisiken in der

Bauwirtschaft, Generalsekretär, 17-19 Place del’Argonne, F – 75019 Paris (48, 70, 92)

Rothe, Isabel, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Präsidentin,

Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund (11, 67, 81)

Rühl, Reinhold, Dr., Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), Prävention, Leiter des

Zentralreferats Gefahrstoffe, Hangener Str. 6, 60389 Frankfurt (37)

S

Sandrock, Stephan, Dr., Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (IfaA), Fachbereich 2,

Technik, Prozesse, Organisation, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Uerdinger Str. 56, 40474

Düsseldorf (58)

Sanner, Jens, Fraport AG, Krisen- und Notfallmanager, 60547 Frankfurt (51)

Sas, Katalin, Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Gran Via 33, E

– 48009 Bilbao (50, 95)

Satzer, Rolf, Dipl.-Psych., Eichendorffstr. 33, 50825 Köln (67)

Sauerwein, Tim, PRESSLIVE Medienkommunikations-agentur, Lintorfer Str. 47, 40878

Ratingen (51)

Schäfer, Joachim , Messe Düsseldorf, Geschäftsführung, Stockumer Kirchstr. 61, 40474

Düsseldorf (11, 51, 81)

Schäfer, Kai, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Wilhelmstr. 49, 10117 Berlin (47, 92)

Schäfer, Peter, Dr., Merck KGaA, Abt. Gefahrenabwehr 2, Prävention und Securitymanagement

,,HPCU026/001“, Frankfurter Str. 250, 64293 Darmstadt (36)

Schäper, Wolfgang, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), Stabsbereich PSA,

Kronprinzenstr. 89, 44135 Dortmund (39, 90)

Schaub, Karlheinz, Dr.-Ing., Technische Universität Darmstadt, Institut für Arbeitswissenschaft,

Petersenstr. 30, 64287 Darmstadt (20)

Schiler, Hans-Otto, Audi AG, Arbeitssicherheit, Abteilungsleiter, 85045 Ingolstadt (49, 66, 94)

Schlegel, Rainer, Prof. Dr., Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin, Abteilung für

Arbeitsschutz und Arbeitsrecht, Abteilungsleiter, Wilhelmstr. 49, 10117 Berlin (24)

Schlegel, Martin, Fraport AG, 60547 Frankfurt (47, 92)

Schmauder, Martin, Prof. Dr., Technische Universität Dresden, Fakultät Maschinenwesen,

Professur für Arbeitswissenschaft, 01062 Dresden (25)

Schneider, Elke, Dr., Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (EU-

OSHA), Prevention and Research Unit, Gran Via 33, E – 48009 Bilbao (14, 83)

Schneider, Gerald, Dr., BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Abt.

Produktmanagement / Entwicklung und Standards, Herbert-Rabius-Str. 1, 53225 Bonn (34)

Schneider, Gerd, Dipl.-Biol., Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Fachbereich Chemische und Biologische Einwirkungen, Alte Heerstr.

111, 53757 Sankt Augustin (45)

Schneider, Guntram, Arbeitsminister NRW, Fürstenwall 25, 40219 Düsseldorf (54)

116


Schreiber-Costa, Sabine, Dipl.-Psych., Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische

Industrie, Kompetenz Center Aus- und Weiterbildung, Leiterin des Fachbereichs

Bildungsmanagement, Haus Maikammer, Obere Mühle 1, 67487 Maikammer (64)

Schröder, Marina, Dipl.-Ing., Deutscher Gewerkschaftsbund, Bundesvorstand, Vorsitzende der

Basi, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin (10, 22, 26, 80, 84)

Schropp, Markus, Dr. Curt-Haefner Institut Heidelberg, Strategieberatung für gesunde

Unternehmensführung, Projektleiter, Dischingerstr. 8, 69123 Heidelberg (58)

Schubert, Mariana, Dipl.-Ing. (FH), Hohenstein Institute, Function and Care, Leiterin des

Servicebereiches, Schloss Hohenstein, 74357 Bönnigheim (13, 83)

Schulze, Marc, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Rochusstr. 1, 53123 Bonn (57)

Schurig, Hans Ulrich, Dr., Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Sicherheit und

Gesundheit, Abteilungsleiter, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (62)

Schuster, Joachim, Dr., Staatsrat bei der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit

der Freien Hansestadt Bremen, Rembertiring 8-12, 28195 Bremen (11)

Schütte, Martin, Dr., Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA), Leibniz Research Centre for

Working Environment and Human Factors, Ardeystraße 67, 44139 Dortmund (25, 50, 95)

Schwaibold, Barbara, bso Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel e.V., Bierstadter Str. 39,

65189 Wiesbaden (60)

Schwalm, Ullrich, Dipl.-Ing., Thyssen Krupp Bauservice GmbH, GB RöRo Traggerüstsysteme,

Projektleiter, Eichenhofer Weg 5, 42279 Wuppertal (34)

Schweer, Ralf, Dr., Institut für Karriere und Gesundheit, Süderstr. 12, 25336 Elmshorn (67)

Sebald, Jürgen, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), AP II, Pirnaer Landstr. 40,

01237 Dresden (56)

Sedlatschek, Christa, Dr., Direktorin der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheit

bei der Arbeit (EU-OSHA), Gran Via 33, E – 48009 Bilbao, Spanien (11, 81)

Seidler, Andreas, Univ.-Prof. Dr. med., Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin

der Technischen Universität Dresden, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden (77, 97)

Seitz, Norbert, Bundesministerium des Innern, Alt Moabit 101 D, 10559 Berlin (51)

Siebecke, Dagmar, Dr., Technische Universität Dortmund, Burnon-Zentrum Düsseldorf,

wissenschaftlicher Projektleiterin, Otto-Hahn-Str. 4, 44227 Dortmund (72)

Siegemund, Bernd, Prof. Dr., B.A.D. Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH,

Geschäftsführung, Vorsitzender, Herbert-Rabius-Str. 1, 53225 Bonn (27)

Siekmann, Harald, Dr., Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (74)

Smieszkol, Christoph, Dr., Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen /

Rheinland-Pfalz, Bauhofstr. 9, 55116 Mainz (33)

Soeur, Francoise, Vinci Construction, Safety divisor, 5 Cours Ferdinand de Lesseps, F – 92851

Rueil-Malmaison Cedex (48, 92)

Solé, Maria Dolores, International Centre for Working Conditions, Occupational Health

Department, Leiterin, Spanien (29, 86)

Spanner-Ulmer, Birgit, Prof. Dr., Technische Universität Chemnitz, Arbeitswissenschaft,

Erfenschlager Str. 73, Gebäude C, 09125 Chemnitz (25)

Splittgerber, Bettina, Hessisches Sozialministerium, Abt. Arbeitsschutz, Referatsleiterin,

Dostojewskistr. 4, 65185 Wiesbaden (64)

Stadler, Peter, Dr., Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit LGL,

Pfarrstr. 3, 80538 München (64)

Stapelberg, Hein, maintenance access safety at height M.A.S.H., PO Box 68514, Highveld Park,

Südafrika (39, 90)

Steinberg, Ulf, Dipl.-Ing., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Gruppe

3.1 Prävention berufsbedingter Erkrankungen, Nöldnerstr. 40-42, 10317 Berlin (20)

Steinmann, Oliver, Dräger Safety AG & Co. KGaA, Business Development, Business

Development Manager, Moislinger Allee 53 - 55, 23558 Lübeck (30, 87)

Stiebling, Michael, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Gruppe

"Arbeitsstätten, Maschinen- und Betriebssicherheit", wissenschaftlicher Mitarbeiter,

Proschhübelstr. 8, 01099 Dresden (18)

Stiller-Wüsten, Claudia, Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege (BGW),

Referentin, Pappelallee 33/35/37, 22089 Hamburg (61)

117


Stock, Patricia, Dipl.-Wi.-Ing., Institut für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation ifab des

Karlsruhe Institut of Technology KIT, Kaiserstr. 12, 76131 Karlsruhe (25)

Stone, Neal, British Safety Council, Policy and Research, Director of Policy and Research, 70

Chancellors Road, UK - London W6 9RT (31, 89)

Stork, Joachim, Dr. med., Leiter Gesundheitswesen, Audi AG, 85045 Ingolstadt (26, 58, 72)

Stowasser, Sascha, Prof. Dr.-Ing., Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (IfaA),

Uerdinger Str. 56, 40474 Düsseldorf (25, 48, 95)

Strambi, Fabio, Dr., Federation of the European Ergonomics Societies FEES, Gentsesteenweg

132, B – 8340 Sijsele-Damme (49, 95)

Strothotte, Gerhard, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Betrieblicher

Arbeitsschutz, Abteilungsleiter, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (15)

Stuppardt, Rolf, Stuppardt Partner, Büscherhöfchen 28, 51491 Overath (26)

T

Tannenhauer, Jörg, Prof. Dr.-Ing. habil., Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit

und Verkehr, Abt. Arbeit / Referat Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin, stv. Abteilungsleiter, Wilhelm-

Buck-Str. 2, 01097 Dresden (41)

Teoh, Kevin, OSH Inspektorat, Ministerium für Arbeitskräfte, Direktor, 18 Havelock Road,

Singapore 059764 (47, 92)

Thelen, Christoph, Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (44)

Theuerkauff, Bernd, t-systems Karlsruhe, stellv. Betriebsratsvorsitzender, Sulzbacher Str. 24,

76571 Gaggenau (67)

Tiedje, Jürgen, European Commission, DG Markt E4 Free movement of professionals, Rue de

Spa 2, B – 1000 Brüssel (31, 88)

Timm, Sven, Dr., Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Stabsbereich Prävention,

Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (33, 47, 92)

Townsend, Ellen, European Transport Safety Council ETSC, Ave. Des Celtes 20, B – 1040

Brüssel (13, 83)

Trimpop, Rüdiger, Prof. Dr., Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl Arbeits-, Betriebs-

und Organisationspsychologie, Professor, Humboldtstr. 27, 07743 Jena (14, 84)

U

Ulk, Susanne, Dänischer Rat für die Arbeitsumgebung im Bausektor (BAR B&A),

Enghavegardsvej 4 Terslev, DK - 4690 Haslev (31, 89)

Unger, Christoph, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Präsident,

Provinzialstr. 93, 53127 Bonn (51)

Urban, Hans Jürgen, IG Metall, Abt. Sozialpolitik, Vorstandsmitglied, Wilhelm-Leuschner-Str.

79, 60329 Frankfurt (54)

V

Vanhoutte, Henk, European Safety Federation (ESF), Secretary General, p/a Bavikhoofsestraat

190, B - 8531 Harelbeke (30, 87)

Varnskühler, Bernhard, Dipl.-Chem., Unfallkasse des Bundes, Arbeitsschutz und Prävention,

Leiter Arbeitsschutz und Prävention Norddeutschland, Weserstr. 47, 26382 Wilhelmshaven (14,

84)

Vedsmand, Lars, European Federation of Building and Woodworkers (EFBWW),

Kampmannsgade 4, DK – 1790 Kopenhagen (31, 89)

Vierhaus, Thomas, Dipl.-Volksw., Verband Technischer Handel e.V. (VTH),

Hauptgeschäftsführer, Prinz-Georg-Str. 106, 40479 Düsseldorf (30, 87)

Völschow, Yvette, Univ.-Prof. Dr., Universität Vechta, Arbeitsstelle für Reflexive Personen- und

Organisationsentwicklung, Driverstr. 22, 49377 Vechta (16)

118


W

Wahl, Heiner, Dr., Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referat IIIb 3, Rochusstr. 1,

53123 Bonn (37)

Walczak, Marek, Präsident des Amtes für Technische Aufsicht (UDT), Warschau (12, 82)

Walter, Jürgen, Beratungsgesellschaft für Arbeit, Gesundheit und Verkehr mbH, Lindenstr. 212,

40235 Düsseldorf (98)

Wasilewski, Dieter, IG Bau Bundesvorstand, Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt (98)

Weber, Britta, Dr., Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Ref. 4.3, Wiss. Mitarbeiterin, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt

Augustin (59)

Weber, Arno, Dr., Arbeitssicherheit Qualitätsmanagement, Mörikestr. 17, 90491 Nürnberg (35)

Weg, Marianne, Hessisches Sozialministerium, Abt. Leiterin, Dostojewskistr. 4, 65187

Wiesbaden (68)

Weis, Stefan, IG BCE Hauptverwaltung, Abteilung Arbeits- und Gesundheitsschutz,

Königsworther Platz 6, 30167 Hannover (64)

Weymann, Jörg, Dipl.-Ing, Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), Stab ÖPNV / Bahnen,

Aufsichtsperson, Fontenay 1a, 20354 Hamburg (16)

White, Philip, Health and Safety Executive, UK – Merseyside (47, 92)

Wiegand, Cornelia, Dr. rer. nat., Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Jena, Erfurter

Str. 35, 07740 Jena (30, 87)

Wiegand, Jürgen, Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Verkehrssicherheit, Königsbrücker Landstr. 2, 01109 Dresden (13,

83)

Wilburn, Susan, Weltgesundheitsorganisation WHO Headquarters, Avenue Appia 20, CH – 1211

Genf 27 (47, 92)

Wilmes, Annette, Dipl.-Ing., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA),

Gruppe Gefahrstoffmanagement, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund (37)

Windel, Armin, Dr. rer. Nat. Dipl. Psych., Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

(BAuA), Fachbereich 2 Produkte und Arbeitssysteme, wissenschaftlicher Leiter, Friedrich-

Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund (17)

Wingfield, Randall, Gravitec Systems Inc., 9453 Coppertop Loop NE, 98110 Bainbridge Island

Washington, USA (37, 90)

Wolters, Jürgen, BKK Bundesverband, Gesundheit, Kronprinzenstr. 6, 45128 Essen (58)

Wriedt, Henning, Dr., Beratungs- und Informationsstelle Arbeit und Gesundheit, Schanzenstr.

75, 20357 Hamburg (37)

Wynne, Richard, Irish Work Research Centre, Director, 3 Sundrive Road, IE – Dublin 12 (28,

85)

Z

Zahm, Petra, Dipl.-Ing., Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, Wilhelm-

Buck-Str. 2, 01097 Dresden (33)

Zechel, Stephan, Dr., Bundesministerium für Gesundheit, Am Propsthof 78a, 53121 Bonn (27)

Zeilstra, Melcher, Intergo bv, P.O. Box 19218, NL - 3501 DE Utrecht (50, 95)

Zeisler, Gerd, ehemaliger Präsident des A+A Messebeirates (11, 81)

Zieschang, Hanna, Dr., Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (DGUV), Ergonomie, Abteilungsleiterin, Königsbrücker Landstr. 2, 01109

Dresden (40)

Zimmermann, Wolfgang, National Institute of Disability Management and Research, Executive

Director (23, 29, 85, 86)

Zülch, Gert, Prof. Dr., Institut für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation (ifab) des

Karlsruhe Institut of Technology KIT, Kaiserstr. 12, 76131 Karlsruhe (25)

Zwingmann, Bruno, Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

e.V. (Basi), Geschäftsführer, Alte Heerstr. 111, 53757 Sankt Augustin (11, 24, 25, 27, 59, 71,

81)

119


120

Auf Wiedersehen bei der

Träger der „Arbeitsschutz Aktuell“ ist die Fachvereinigung Arbeitssicherheit (FASI)

Geschäftsstelle

Schiersteiner Straße 39

65187 Wiesbaden

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