Kongressprogramm 2011 - Messe Düsseldorf

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Kongressprogramm 2011 - Messe Düsseldorf

ist abhängig von den vorliegenden Methoden und Instrumenten. Während die Bedarfsermittlung

breit aufgestellt ist und eine Reihe von Analyseinstrumenten vorrätig sind, z.B.

Gesundheitsbericht, Mitarbeiterbefragung, Gefährdungsbeurteilung und auch eine Reihe von

qualitätsgesicherten Maßnahmen vorliegen, ist die Erfolgsbewertung inhaltlich weniger breit

ausgeprägt. Der Präventionsbericht der gesetzlichen Krankenversicherung nennt für 2009 einen

Prozentsatz von 71% an erfolgten oder geplanten Erfolgskontrollen in der betrieblichen

Gesundheitsförderung. Bei einem Blick in die Inhalte der Erfolgskontrollen zeigt sich jedoch eine

verbreitete Anwendung von Kennzahlen zur Messungen der Zufriedenheit und Akzeptanz der

Maßnahmen durch Beschäftigte oder Arbeitgeber. Andere, z. B. betriebswirtschaftliche oder

gesundheitsökonomische Kennzahlen werden mit 6% dagegen sehr selten angewendet.

Die Veranstaltung macht in Vorträgen deutlich, dass die Einbeziehung von Erfolgsbewertung

durch Kennzahlen nicht nur den Einsatz eines „isolierten“ Instrumentes am Ende eines BGM-

Prozessen bedeuten sollte, sondern bereits eine Einbeziehung in die Planungs- und

Zielfindungsphase sinnvoll ist. Die prozessbezogenen Kennzahlen werden in weiteren Vorträgen

durch ergebnisorientierte Ansätze ergänzt und in ihrer praktischen Umsetzung dargestellt. Das

abschließende Podium wird genutzt, um mit den Referenten und Referentinnen die Vor- und

Nachteile der unterschiedlichen Ansätze und die Perspektiven auf diesem Feld zu diskutieren.

Moderation: Jürgen Wolters, BKK BV und Fritz Bindzius, DGUV

09:15 – 09:35 Uhr

Kennzahlenorientierte Strategieentwicklung für das gesunde Unternehmen

Dr. Stephan Sandrock, Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (IfaA)

09:40 – 10:00 Uhr

Strategische Planung und Steuerung des betrieblichen Gesundheitsmanagements

Markus Schropp, Dr. Curt-Haefner Institut

10:00 – 10:20 Uhr

Transport- und Produktionsprozesse gesund und sicher gestalten – Ergebnisse eines

Managementcoachings in KMU

Dr. Sandra Laumen, Institut für Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Gesundheitsförderung und

Effizienz (A.U.G.E.) der Hochschule Niederrhein

10:20 – 10:40 Uhr

Zielgruppenspezifische Prävention und Gesundheitsförderung im Kfz-Handwerk

Dr. Manfred Betz, Institut für Gesundheitsförderung und –forschung

10:45 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 11:20 Uhr

Kennzahlenorientierte Strategieentwicklung für das gesunde Unternehmen

Dr. Martin Braun, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)

11:25 – 11:45 Uhr

Erweiterte Zielsetzung im betrieblichen Gesundheitsmanagement – Anforderungen

und Erfahrungen in der Praxis

Dr. Joachim Stork, AUDI AG

11:45 – 12:15 Uhr Nachfragen und Diskussion

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