Kongressprogramm 2011 - Messe Düsseldorf

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Kongressprogramm 2011 - Messe Düsseldorf

Mittwoch, 19. Oktober

09:15 – 17:00 Uhr

CCD Süd 2. OG Raum 28

Statuskonferenz Betriebliche Gesundheitsförderung

Gesundheit im Betrieb – Risiken vermeiden und Ressourcen

stärken

Federführung: Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) / Bundesarbeitsgemeinschaft

für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi)

In der Veranstaltung wird die Entwicklung der Betrieblichen Gesundheitsförderung und ihrer

rechtlichen Rahmenbedingungen seit den 80er Jahren nachgezeichnet und bilanziert.

Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention im Betrieb haben seitdem eine enorme

Weiterentwicklung, Ausdifferenzierung und Professionalisierung erfahren.

Die verschiedenen Akteure dieses Handlungsfeldes stellen ihre Konzepte und

Maßnahmenangebote dar. Diese zeigen auch die Notwendigkeit der Zusammenarbeit der

Professionen und Institutionen sowie die Schaffung von Netzwerkstrukturen. Für etliche Akteure

bestehen gesetzliche Grundlagen, etwa nach dem Arbeitsschutzgesetz, dem

Arbeitssicherheitsgesetz, den Sozialgesetzbüchern VII und V oder auch dem

Betriebsverfassungsgesetz. Andere Akteure wiederum agieren auf einem freien Markt und

setzen auf freiwillige Maßnahmen der Unternehmen. In höherem Maße als noch vor 20 Jahren

werden die wirtschaftlichen Argumente für Prävention und Gesundheitsförderung heute auch

von den Unternehmen selbst gesehen: Gesunde, motivierte Mitarbeiter sind insbesondere vor

dem Hintergrund der älter werdenden Belegschaften und einem Fachkräfte-Engpass ein

wichtiger Faktor für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit.

In einer Talkrunde mit Vertreterinnen und Vertretern der Sozialpartner, der Träger-Institutionen

und der Marktteilnehmer werden die aktuellen Fragen und Perspektiven der Betrieblichen

Gesundheitsförderung diskutiert:

Welche Chancen und Herausforderungen liegen in dem Zusammenspiel von

Institutionen und Anbietern von Dienstleistungen und Produkten?

Wie können Bedarfsbezug und Qualität der Angebote und Maßnahmen gesichert und

Markttransparenz hergestellt werden?

Wie können die inhaltlichen Konzepte (z.B. Beschäftigungsfähigkeit) angenähert und

weiterentwickelt werden?

Gibt es gemeinsame Ziele aller Akteure? Mit welchen Mitteln oder Strategien können

diese Ziele befördert werden?

Moderation Vormittag: Dr. Uwe Prümel-Philippsen, BVPG und Saskia Osing, Basi

9:30 – 10:00 Uhr

BGF und Prävention als Politikfeld – Strukturen und Arbeitsteilung

Saskia Osing, Basi

Helga Kühn-Mengel, BVPG

10:00 – 10:30 Uhr

Entwicklung der betrieblichen Gesundheitsförderung durch die GKV

Rolf Stuppardt, Stuppardt| Partner

10:30 – 11:00 Uhr

Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren

Marina Schröder, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

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