Flyer Tag des offenen Denkmals

vhsaschaffenburg

Flyer Tag des offenen Denkmals

Sackhaus in Schöllkrippen

(Dauernder Einlass mit Führungen)

So. 09.09.2012, 10:00 – 17:00

Treffpunkt: Am Sackhaus 1, Schöllkrippen

Das Sackhaus diente einst den Kurfürsten von Mainz als

Zehntscheune und Amtsgebäude. In seiner heutigen Erscheinung

entstand es in mehreren baugeschichtlichen

Abschnitten: Kernbau 1473 als spätgotischer Fachwerkbau,

1572 kam ein Fachwerkanbau mit massivem Erdgeschoss

und einem zweigeschossigen Seitenflügel hinzu. Das Renaissance-Fachwerk

ist für Ort und Zeit ungewöhnlich reich

mit Zierformen ausgeschmückt. Auf der Westseite wurde

1585 ein Steinbau mit einem Gewölbekeller sowie einer

Dachabschleppung über die gesamte Nordseite angefügt.

Nach der umfassenden Sanierung (2000 - 2001) bereichert

das Sackhaus das Ortsbild von Schöllkrippen entscheidend.

Besondere Aktionen: Vorstellung des Hauses durch historisch

gewandete Personen, Museumsraum mit Sonderausstellung:

Holzgeräte in Haus und Hof

Veranstalter: Heimat- und Geschichtsverein

Oberer Kahlgrund

kupferbergwerk grube Wilhelmine in

Sommerkahl

(Dauernder Einlass mit Führungen)

So. 09.09.2012, 10:00 – 16:00

Führungen: durch den Verein Kupferbergwerk Wilhelmine

2000 e.V.

Eintritt ins Bergwerk gegen einen Unkostenbeitrag

Treffpunkt: Wilhelminenstraße o. Nr., Sommerkahl

Bereits 1542 wurde der Sommerkahler Bergbau urkundlich

erwähnt. Von den 42 Grubenfeldern des Kahlgrundes lagen

11 auf Sommerkahler Gemarkung. Das größte davon war

das Stollensystem der Grube Wilhelmine. Dort wurde bis zu

100m Tiefe im Berg eines der wenigen Kupfervorkommen

Bayerns abgebaut. Die Grube, deren Blütezeit Ende des

19. Jahrhunderts begann, erhielt von 1915-1918 wohl ihre

heute bekannten Ausmaße. Gearbeitet wurde nun in einer

23m-, 40m-, 60m- und einer 80m- Sohle. Wegen fehlender

Rentabilität wurde die Grube in den Jahren 1922/23 stillgelegt.

Seit Juni 2003 gehört die „Wilhelmine“ zu „Bayerns

schönsten Biotopen“.

Veranstalter: Verein Kupferbergwerk Wilhelmine 2000 e.V.

bauernhaus in rothenbuch

(Dauernder Einlass mit Führungen)

So. 09.09.2012, 13:00 – 16:00

Führungen: durch die Interessengemeinschaft Bauernhaus

Treffpunkt: Hauptstraße 25, Rothenbuch

Im Jahre 1995 gründete sich in Rothenbuch eine Interessengemeinschaft,

die sich die Aufgabe stellte, das älteste Bauernhaus,

das bis 1970 noch als Wohnhaus genutzt worden

war, in möglichst ursprünglicher Form zu restaurieren und

zu erhalten. In vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit wurde das

gestelzte zweigeschossige Fachwerkhaus aus dem 18. Jh.

renoviert. Das Bauernhaus mit seinem liebevoll ausgestatteten

dörflichen Museum ist ein Haustyp des einstmals in

der Spessartregion weitverbreiteten „Einhauses“, bei dem

Wohnen, Stall und Scheune unter einem Dach waren. Er ist

heute nur noch in wenigen Exemplaren erhalten.

Veranstalter: Interessengemeinschaft zur Erhaltung des

Alten Bauernhauses und Gemeinde Rothenbuch

gemeindemühle in rothenbuch

(Dauernder Einlass)

So. 09.09.2012, 10:00 – 16:00

Treffpunkt: Mühlstraße, Rothenbuch; Die Mühle ist erreichbar

über den Mühlenrundweg vom Parkplatz am alten

Sportplatz.

Das Baujahr der „Unteren Mühle“ wird in einem Türsturz mit

1742 angegeben, urkundlich erstmals erwähnt wird sie in

einem Katasterauszug von 1844. 1929/30 wurde sie umgebaut

und aufgestockt sowie die Mühlentechnik der oberen

Mühle eingebaut. Bis Ende der 1950er Jahre war sie in Betrieb.

2008 wurde das defekte Mühlrad erneuert, nachdem

die Wasserzuführung neu angelegt worden war. Heute wird

die Mühle von der Ortsgruppe Rothenbuch im Bund Naturschutz

betreut.

Veranstalter: Bund Naturschutz Ortsgruppe Rothenbuch

kath. Pfarrkirche St. Lucia in großostheim-

Pflaumheim, kirchgasse 6

(Dauernder Einlass mit Führungen)

So. 09.09.2012, 10:00 – 18:00

Führungen: 13:00, 14:00, 15:00

Vorstellen der Kleis-Orgel mit kurzer Darbietung:

14:00 und 16:00

Treffpunkt: Kirchgasse 6, Pflaumheim

Die Pfarrkirche St. Lucia erhielt ihre heutige Form von 1914

bis 1920. Von der Vorgängerkirche aus dem 15. Jahrhundert

sind das gotische Deckengewölbe im Untergeschoss des

Glockenturmes und die 1440 gegossene Lucia-Glocke übrig.

In der Barockzeit wurde die Kirche erweitert. Aus dieser Zeit

stammen die heutige Taufkapelle und das Eingangsportal

am Turm. 1930 wurde der Glockenturm auf seine heutige

Gestalt erhöht. Für die einzigartige Biberschwanzdacheindeckung

mit vielen Kehlen und Firsten wurden ca. 20 verschiedene

und eigens geformte Formziegel verwendet. Die

St. Lucia-Kirche wurde letztmals 2008 umfassend saniert.

Veranstalter: Geschichtsverein Pflaumheim

altes rathaus in großostheim-Pflaumheim

(Führungen)

So. 09.09.2012, 14:00, 15:00, 16:00

Treffpunkt: Breitfeldstraße 2, Pflaumheim

Das älteste im Landkreis erhaltene Rathaus wurde 1548 in

der Blütezeit des Bachgaues erbaut. Wie bei repräsentativen

Bürgerbauten üblich wurde das Untergeschoss aus Bruchsteinen,

das Ober- und Dachgeschoss in Stockwerkbauweise

errichtet, 1861wurde der schmuckfreudige Renaissancebau

wie viele Fachwerkbauten verputzt, und erst 1980 wieder

frei gelegt. Obwohl das Rathaus mit offener Halle im Untergeschoss

in den 1970er Jahren auf Grund seines schlechten

Zustandes und seiner verkehrsbehindernden Lage beseitigt

werden sollte, blieb es dank vieler Fürsprecher als ortsbildprägender

Mittelpunkt erhalten und dient nach umfassenden

Sanierungen heute wieder vielfältigen Zwecken.

Besondere Aktion: Fotoausstellung im Haus der Vereine (an

der Kirche), Hoffest mit Livemusik

Veranstalter: Geschichtsverein Pflaumheim

historischer triftdamm im autenbachtal

(Führungen)

So. 09.09.2012, 10:00 - 17:00

Führungen: zu jeder vollen Stunde nach Bedarf

Treffpunkt: Besucherparkplatz am Triftdamm, Autenbachtal

Der von 1733 bis 1750 durch die Forstverwaltung des

Kurfürstentums Mainz errichtete Triftdamm diente bis in

die Mitte des 19. Jahrhunderts zur Brennholzflößung. Im

Winter wurde der Bach zu einem See angestaut und das

eingeschlagene Scheitholz in den Bachlauf unterhalb des

Dammes gelegt. Nach dem Öffnen der Schleuse transportierte

die Wasserkraft die Scheite bis nach Goldbach und

Aschaffenburg. Mit zunehmender Erschließung des Spessarts

verlor die Holztrift im 19. Jahrhundert an Bedeutung. Im

Jahr 2011 wurde der nicht mehr standfeste Damm durch die

Bayer. Staatsforsten grundlegend saniert und dient heute

dem Hochwasserschutz von Waldaschaff.

Besondere Aktionen: Kräuterführung

Veranstalter: Bayer. Staatsforsten in Heigenbrücken und

Verein für Heimatpflege Waldaschaff

Jagdschloss in Wiesen

(Dauernder Einlass mit Führungen)

So. 09.09.2012, 10:00 – 15:00

Führungen: durch Dr. Ingo Gräfling

Treffpunkt: Ecke Hauptstr./Dr.-Frank-Str., Wiesen

Das Wiesener Jagdschloss entstand in seiner heutigen Form

gegen Ende des 16. Jahrhunderts durch die Mainzer Kurfürsten.

Neue Grabungsfunde beweisen, dass die Grafen

von Rieneck bereits im 14. und 15. Jh. einen Vorgängerbau

bewohnten. Stein- und Münzfunde datieren gar aus staufischer

Zeit. Der zwischenzeitlich gekürzte Treppenturm ist

wieder auf seine ursprüngliche Höhe angehoben und verbindet

heute alle Geschosse. Das Schloss ist eines der ältesten

Gebäude des Nordspessarts mit großem geschichtlichen

und ästhetischen Wert. Der denkmal- und heimatverbundene

Besitzer betreibt die Sanierung Schritt für Schritt vorbildlich.

Veranstalter: Dr. Ingo Gräfling

Herausgeber:

vhs Aschaffenburg, Luitpoldstr. 2, 63739 Aschaffenburg

Gesamtredaktion: Ulrike Krautheim-Broucek

Lokale Koordination und Information:

Denkmalschutzbehörde der Stadt Aschaffenburg

Rathaus, Dalbergstr. 15, 63739 Aschaffenburg

Caroline Förster

Denkmalschutzbehörde des Landkreises

Landratsamt, Bayernstr. 18, 63739 Aschaffenburg

Untere Denkmalschutzbehörde, Anette Stadtmüller

Kreisheimatpfleger, Franz-Josef Sauer

Tag des offenen

Denkmals

9. September 2012

Stadt und LandkreiS aSchaffenburg


Tag des

offenen Denkmals 2012

9. September 2012

Holz

stadt aschaffenburg

historische haustüren aus holz

(Themenführungen)

So. 09.09.2012, 10:00, 12:00

Führung durch Franz Schwendner

Treffpunkt: Stiftsplatz am Brunnen, Aschaffenburg

Als Abschluss des Gebäudezugangs muss die Haustüre

wichtige technische und gestalterische Funktionen erfüllen.

Sie muss Sicherheit und Wetterschutz bieten und meist auch

die Bedeutung des Hauses bzw. die Stellung und Einstellung

des Eigentümers darstellen. Bei der Führung werden

unterschiedliche Türen aus verschiedenen Epochen in der

Aschaffenburger Altstadt vorgestellt: Von der konstruktiven

Zweckform zum repräsentativen Blickfang – von der Brettertüre

bis zum Schlossportal.

Veranstalter: Franz Schwendner

die Sanierung des fachwerkhauses

dalbergstraße 72

(Themenführungen)

So. 09.09.2012, 10:00, 10:45, 11:30

Führung durch Caroline Förster und Dominik Proksch

teilnahme nur mit vorheriger anmeldung über die vhs:

für 10:00 unter Kursnummer 14200a,

für 10:45 unter Kursnummer 14200b,

für 11:30 unter Kursnummer 14200c.

per Internet: www.vhs-aschaffenburg.de oder

per Fax: 06021 386 88-20 oder

per Email: mail@vhs-aschaffenburg.de

Treffpunkt: Dalbergstr. 72, vor der Haustüre, Aschaffenburg

Das im Kern fast 500 Jahre alte Fachwerkhaus wurde

2010/11 umfassend denkmalgerecht saniert. Das Sanierungskonzept

für Büroräume im Erdgeschoss und Wohnungen

in den Obergeschossen wurde auf Grundlage einer

eingehenden Untersuchung der vorhandenen Bausubstanz

entwickelt. Historische Baudetails konnten dabei festgestellt

und gesichert, Eingriffe minimiert und die neuen Baumaterialien

auf die ursprünglichen Baumaterialien abgestimmt

werden. Das Projekt wurde mit dem Denkmalpreis 2012 des

Bezirk Unterfranken ausgezeichnet. Die Führungen geben

einen Einblick wie attraktiv sich zeitgemäßes Wohnen und

Arbeiten im historischen Bestand realisieren lässt.

Veranstalter: Christel Breunig, Planungsbüro Korpus (Dominik

Proksch), Denkmalschutzbehörde der Stadt Aschaffenburg

(Caroline Förster)

das aschaffenburger Justizgebäude

(Dauernder Einlass mit Führungen)

So. 09.09.2012, 11:00 - 14:00

Führungen 11:00 und 13:00

Treffpunkt: Erthalstraße 3, Aschaffenburg

Das Justizgebäude wurde 1957-60 anstelle des im 2. Weltkrieg

stark beschädigten Justizgebäudes aus dem Jahre 1903

errichtet. In der zeitgenössischen Presse wurde der Justizneubau

damals als einer der modernsten Bayerns bezeichnet.

Der kubische Baukomplex mit Büroräumen, Sitzungs- und

Verhandlungssälen besitzt heute noch seine zeittypische anspruchsvolle,

zum Teil von namhaften Künstlern gestaltete

Innenausstattung. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege

stellte das Gebäude 2012 unter Denkmalschutz.

Veranstalter: Staatliches Bauamt Aschaffenburg

fachwerkbauten in der aschaffenburger

altstadt

(Themenführung)

So. 09.09.2012, 13:00

Führung durch Renate Gernhardt

Treffpunkt: Schloss Johannisburg am Hauptportal,

Aschaffenburg

Holz war zu allen Zeiten einer der wichtigsten Werkstoffe

für die Menschen im Alltag und als künstlerisches Ausdrucksmittel.

Sogar heute, wo wir eine ungeahnte Vielzahl

von neuartigen Materialien entwickelt haben, spielt das

Holz als „nachwachsender Rohstoff“ eine zunehmend bedeutende

Rolle. Greifen wir aus dem Thema „Holz“ den Bereich

„Hausbau“ heraus, so stehen wir in der Altstadt trotz

erheblicher Kriegsverluste staunend vor einer stattlichen

Anzahl von teilweise seit Jahrhunderten bestehenden Holzfachwerkhäusern,

die uns zeigen: unsere Vorfahren waren

erstaunlich modern!

Veranstalter: Führungsnetz Aschaffenburg

der holzmarkt aschaffenburg

(Themenführung)

So. 09.09.2012, 15:00

Führung durch Hans Sommer

Treffpunkt: Mainufer unter der Willigisbrücke, Aschaffenburg

Seine Lage zwischen Odenwald und Spessart, an der Mündung

des ehemaligen Floßbaches Aschaff in den schiffbaren

Main bestimmte Aschaffenburg schon früh zum Holzumschlags-

und Holzhandelsplatz.

Im 19. Jahrhundert wandelte sich die Bedeutung des Holzes

als Energieträger zum Rohstoff einer prosperierenden Papier-

und Zellstoffindustrie. Daneben behauptete sich das

Naturprodukt auch mit seinen Vorzügen als Bau- und Grubenholz,

als Werkstoff der Fassbinder und Schreiner. Mit der

Inbetriebnahme des Floßhafens am 15. August 1891 und

einem verstärkten Holzumschlag zwischen Wasser, Achse

und Schiene wurde Aschaffenburg zum bedeutendsten

Holzhandelsplatz am Untermain. In der Führung wird unter

anderem erläutert, wie ein Floß gebunden und wie das Holz

geschlagen wurde.

Veranstalter: Stadtplanungsamt Aschaffenburg

kunst und kult in holz im Stiftsmuseum

(Themenführung)

So. 09.09.2012, 15:00

Führung durch Michaela Kirchen

Treffpunkt: Stiftsmuseum Kassenraum, Aschaffenburg

Verschiedene Holzarten waren ein begehrtes Material für

Handwerker und Künstler in allen Zeiten. Entdecken Sie Holz

als Grundlage für so unterschiedliche Werke wie Schachbrett,

Altarbild, Kruzifix oder Reliquienkalender. Besonders

Bildschnitzkunst von der Romanik bis zum Barock, vom unbekannten

Handwerker bis zu Tilman Riemenschneider wird

Ihnen begegnen, aber auch feine Möbel aus Holz.

Veranstalter: Führungsnetz Aschaffenburg

Landkreis aschaffenburg

burg alzenau

(Dauernder Einlass mit Führungen)

So. 09.09.2012, 10:00 – 17:00

Führungen: 10:00, 12:00, 14:00, 16:00 durch Inge Mayer

Auf einem Felsvorsprung wurde Ende des 14. Jahrhunderts

das Herrenhaus der Burg gebaut. Sie ist mit ihren Spitzbögen

und den Kreuzrippengewölben ein bedeutender spätgotischer

Profanbau. Mit dem Wechsel der Landesherren bietet

die Burg auch heimatgeschichtlich interessante Einblicke.

Bis zum Jahr 1500 diente die Anlage als Mainzer Sitz der

Verwaltung der insbesondere im Freigericht bestehenden

Rechte und Besitzungen der Kurfürsten. Bis 1748 war die

Anlage Amtssitz der Vertreter der gemeinsamen Herrschaft

der Mainzer Kurfürsten und der Hanauer Grafen. 1816 kam

die Burg Alzenau zusammen mit dem Kahlgrund in das Eigentum

des Bayerischen Königreiches.

Veranstalter: Stadt Alzenau

Schloss mit Schlosspark in alzenau-Wasserlos

(Führung) (Öffnungszeiten nur während der Führung)

So. 09.09.2012, 14:00

Führung durch Dr. Michael Neumann

Treffpunkt: Brunnen in der Hahnenkammstraße, Alzenau-

Wasserlos

Schloss Wasserlos wurde 1767/68 auf dem Gelände der mittelalterlichen

Burg erbaut. Während der Bauzeit lebte hier

Prinz Eugen, der spätere Herzog von Württemberg. Unter

den wechselnden Schlossbesitzern waren unter anderem

Marquis des Chasteler, der die Gartenanlage und das Wirtschaftsgebäude

erbaute, sowie die Schwester des Schriftstellers

der Romantik, Clemens von Brentano, Ludovica

Freifrau von Bordes de la Roche. Der Park mit einem Mammutbaum

und der über die Straße liegende Pavillon komplettieren

das Bild eines Landsitzes des 19. Jahrhunderts.

Nach dem Ende der landwirtschaftlichen Tätigkeit wandelte

das Schloss seinen Charakter. Schloss Wasserlos, idyllisch

im weitläufigen Park gelegen, beherbergt heute das Kreiskrankenhaus.

Veranstalter: Stadt Alzenau

Schlösschen Michelbach in alzenau-

Michelbach

(Dauernder Einlass mit Besucherinformation auf Nachfrage)

So. 09.09.2012, 11:00 – 18:00

Besucherinformation: Der Heimat- und Geschichtsverein

steht zur Beantwortung von Fragen seitens der Besucher

zur Verfügung

Treffpunkt: Schlossstraße 11, Alzenau-Michelbach

Der Kern des zweigeschossigen Schlosses wurde auf den

Grundmauern einer ehemaligen Wasserburg im 16. Jh. erbaut

und im 18. Jh. mit einem Mansardendach und zwei

polygonalen Ecktürmen umgebaut. Erster nachgewiesener

Besitzer war 1735 Freiherr von Willemin. Um 1855 kam es

in den Besitz von Karl Edmund Ritter von Horstig, genannt

von Engelbrunner. Im 19. Jahrhundert wurde es als Maleratelier

von Albert Hendschel genutzt. Im 20. Jh. diente es als

Altersheim, Kindergarten und Heimatmuseum. Nach umfangreicher

Renovierung und völliger Neugestaltung wird

es heute als regionales Museum der Stadt Alzenau genutzt.

Veranstalter: Stadt Alzenau

Jüdischer friedhof in alzenau-hörstein

(Führung)

So. 09.09.2012, 15:00

Führung durch Oded Zingher

Der jüdische Friedhof in Hörstein wurde 1812 angelegt,

nach 1848 erweitert. Er diente als Begräbnisstätte der Juden

aus Alzenau, Wasserlos und Hörstein. Die letzte Belegung

datiert aus dem Jahre 1936. Die Grabsteine mit den

hebräischen Inschriften wurden in den Jahren 1994 und

1995 vom Stadtarchiv Alzenau dokumentiert.

Veranstalter: Stadt Alzenau

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