Jahresbericht 2007 - Veska

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Jahresbericht 2007 - Veska

J A H R E S B E R I C H T 2007 - 2 -

Allgemeine Geschäftsentwicklung

Ein moderates Vermögenswachstum prägte das Geschäftsjahr 2007. Die Bilanzsumme der

Veska Pensionskasse stieg von CHF 533'000'000 auf CHF 570'000’000. Die Zusammenarbeit

mit unseren Kunden (Versicherte und Arbeitgebern) verlief problemlos. Dies, sowie die

einfachen und direkten Abläufe in der Veska führten wie gewohnt zu tiefen Verwaltungskosten

(CHF 144 pro Person im Jahr). Auch im 2007 bezahlte die Veska Pensionskasse diese

Kosten aus den Vermögenserträgen. Wir danken unseren Kunden an dieser Stelle für die

angenehme und unkomplizierte Zusammenarbeit bestens.

Aus Fusionsgründen mussten zwei kleine Betriebe die Mitgliedschaft bei der Veska kündigen.

Beim grössten Kunden gab es aus dem gleichen Grund den Austritt der Lehrer/-innen

und

Schüler/-innen; diese wechselten in die kantonale Pensionskasse.

Bei den freiwilligen und steuerbefreiten Einzahlungen vertrauten unsere Versicherten der

Veska im vergangenen Jahr CHF 3'300'000 an, soviel wie noch nie in einem Jahr. Stiftungsrat

und Geschäftsstelle deuten dies als Vertrauensbeweis in die auf Langfristigkeit angelegte

Geschäftstätigkeit der Veska Pensionskasse.

Neue Pensionskassen-Software

Die bisherige DOS-gestützte EDV-Lösung wurde per Anfang 2007 durch eine moderne, windowsbasierte

Applikation abgelöst. Die Ausweise unserer Versicherten sind dadurch noch

informativer geworden. Folgende Neuerungen seien an dieser Stelle erwähnt:

- Die Veska weist die Altersansprüche der Versicherten neu auch ein und zwei Jahre

vor dem ordentlichen Pensionierungsalter aus. Dies erleichtert die Planung einer allfälligen

vorzeitigen Pensionierung.

- Die Höhe der maximal möglichen freiwilligen Einzahlungen wird seit Anfang 2007

auf dem Versicherungsausweis angezeigt.

Diese beiden vorgenannten Verbesserungen haben mitgeholfen, den Geschäftsverkehr zu

vereinfachen.

Wechsel im Stiftungsrat

Herr Peter Klinger präsidierte den Stiftungsrat der Veska Pensionskasse fast 20 Jahre lang.

Per 30.6.2007 trat er von diesem Amt zurück. Sein überaus verdienstvolles Wirken war geprägt

durch Weitsicht, Engagement und Offenheit für notwendige Neuerungen. Unter

seiner umsichtigen Leitung wuchs die Veska Pensionskasse zu einer erfolgreichen, sicheren

und kostenbewussten Vorsorgeeinrichtung heran. Sowohl in euphorischen Anlagezeiten als

auch in schwierigen Anlagejahren verlor Herr Klinger die Übersicht nie. Dank dieser Kontinuität

konnte Herr Klinger seinem Nachfolger eine finanziell äusserst solide Pensionskasse

übergeben. An dieser Stelle nochmals ein grosses und herzliches Dankeschön an Herrn

Peter Klinger.

Herr Urs Weyermann hat sich bereit erklärt, ab 1.7.2007 das Präsidium zu übernehmen. Er

ist bereits seit 17 Jahren ein kompetentes und engagiertes Mitglied des Stiftungsrates. Die

per Mitte 2007 entstandene Vakanz konnte durch Herrn Lucian Schucan geschlossen

werden.

Versicherungstechnischer Risikoverlauf

Seit sechs Jahren überwacht die Veska Pensionskasse den Risikoverlauf (Invaliditätsschäden)

sehr genau. Als vollautonome Kasse (ohne Rückversicherung) vereinnahmt die

Veska die gesamten Risikobeiträge. Andererseits muss unsere Vorsorgeeinrichtung die

Schäden selber tragen. Bei Risikoeinnahmen von CHF 6'300'000 im Jahr 2007 und nur

CHF 1'300'000 Risikokosten, ergibt dies einen entsprechenden Gewinn von CHF 5'000'000.

Dieser Gewinn bleibt der Veska vollumfänglich erhalten. Via Leistungsverbesserungen

(z.B. Höherverzinsungen) kann er an die Versicherten zurück gegeben werden.


J A H R E S B E R I C H T 2007 - 3 -

Entscheide des Stiftungsrates

Das oberste Organ der Veska Pensionskasse, der paritätisch zusammengesetzte Stiftungsrat,

fällte im vergangenen Jahr unter anderem folgende Entscheide:

Verzinsung der Altersguthaben im Jahr 2008

Im 2007 wurden die Altersguthaben mit 4,0% (BVG-Zins gemäss Bundesrat 2,5%) verzinst.

Per Ende November 2007 lag der Deckungsgrad der Veska bei ca. 130%. Aus diesem Grund

beschloss der Stiftungsrat, die Altersguthaben im 2008 weiterhin mit 4,0% zu verzinsen; dieser

Zins liegt 1,25% über dem vom Bundesrat beschlossenen BVG-Zins von 2.75%.

Obligationen Emerging Markets (Schwellenländer)

In den letzten Jahren konnten mit Obligationenanlagen von Schuldnern aus den Schwellenländern

grosse Gewinne erzielt werden. Der Stiftungsrat beauftragte den Geschäftsleiter, via

ein kollektives Gefäss eine kleinere Anlage in diesem Segment zu tätigen.

Der Stiftungsrat wurde an jeder Sitzung über die Anlagetätigkeit der Veska Pensionskasse in

Kenntnis gesetzt. Er liess sich dabei über die aktuelle Performance, die getätigten Obligationeninvestitionen,

die Verwendung des Neugeldes (welche Anlagekategorie) und die aktuelle

Vermögenszusammensetzung (Asset-Allocation) informieren. Umfragen und Auswertungen,

welche von externen Stellen durchgeführt wurden, lieferten dem Stiftungsrat und Geschäftsleiter

zudem Angaben über den jeweils aktuellen Deckungsgrad in der Veska Pensionskasse

und Quervergleiche zu anderen Pensionskassen.

Neuer Sparplan

Ein Arbeitgeber wünschte für seine Versicherten einen Sparplan mit Gutschriften, welche generell

1% über dem bereits bestehenden Plan A.9 liegen. Da der gewünschte Sparplan bestens

ins Konzept der Veska passt, hat der Stiftungsrat diesem Anliegen entsprochen. Die bereits

breite Angebotspalette der Veska ist dadurch noch umfangreicher geworden.

Abwicklung Teilliquidation

Im Berichtsjahr führte die Veska eine aufwändige und komplexe Teilliquidation durch. Sämtliche

direkt von der Teilliquidation betroffenen Versicherten wurden umfassend informiert. Die

Teilliquidation konnte im Geschäftsjahr 2007 noch nicht abgeschlossen werden.

Performance +4,5%

Die Vermögenszusammensetzung der Veska liess eine Rendite von ca. +0,6% erwarten. In

fast allen Anlagekategorien konnten die Vergleichsindices übertroffen werden. Die Gesamtperformance

(inkl. Immobilien Direktanlagen) betrug im 2007 +4,5%. In den einzelnen Anlagekategorien

konnten folgende Anlageergebnisse erzielt werden:

Obligationen Schweiz: +0,3%, Obligationen Fremdwährung inkl. Wandeloblis: +3,0%, Aktien

Schweiz: +3,9%, Aktien Ausland (inkl. Emerging Markets und Private Equity): +7,3%,

Immobilien Schweiz: +9,0%, Immobilien Ausland: -0,2%, Rohstoffe: +18,5%.

Deckungsgrad 129,7%

Dank der ansprechenden Performance und des guten Risikoverlaufs erhöhte sich der

Deckungsgrad der Veska im Berichtsjahr leicht; er verbesserte sich von 127,5% auf 129,7%.

Da Ende 2007 sämtliche Reserven vollständig geäufnet waren, stiegen die freien Mittel (inkl.

Ertragsüberschuss) von CHF 2'100'000 auf CHF 11'700'000 an.

Martin Freiburghaus

Eidg. dipl. Pensionskassenleiter, Geschäftsleiter


J A H R E S R E C H N U N G 2007 - 4 -

BILANZ

AKTIVEN

Index 31.12.2007 31.12.2006

CHF CHF

Flüssige Mittel 6.2 5'897'015.17

1'761'020.00

Forderungen 6.3 6'244'627.63

4'740'880.14

Obligationen Schweiz in CHF 6.4 112'000'974.80

109'908'942.80

Obligationen Ausland in CHF 6.4 25'642'500.00

18'573'500.00

Obligationen Ausland in FW 6.4 59'705'324.37

59'131'473.74

Aktien Schweiz 6.4 94'544'647.35

98'511'795.90

Aktien Ausland 6.4 98'810'637.43

92'764'420.00

Aktien Emerging Markets 6.4 43'369'400.00

40'296'724.57

Private Equity 6.4 / 6.6 6'772'131.25

5'576'631.56

Immobilien Schweiz 6.4 / 6.5 68'167'048.00

58'524'189.00

Immobilien Ausland 6.4 27'403'010.00 24'339'650.00

Rohstoffe 6.4 / 6.6 19'002'329.14

16'125'419.50

Mobiliar 1.00 1.00

Vermögensanlagen 567'559'646.14

530'254'648.21

Aktive Rechnungsabgrenzung 7.1 2'616'179.54 2'492'398.85

Total Aktiven 570'175'825.68

PASSIVEN

532'747'047.06

Freizügigkeitsleistungen und Renten 7'991'847.66

2'898'949.14

Passive Rechnungsabgrenzung 9.4 674'505.65 4'111'813.75

Arbeitgeberbeitragsreserve 5.6./7.3. 3'492'399.60

3'384'095.55

Vorsorgekapital Aktive Versicherte 5.2 294'793'108.52

280'789'910.06

Vorsorgekapital Rentner 5.4 104'735'095.00

100'069'700.00

Technische Rückstellungen 5.5. 30'623'389.20

28'756'437.20

Wertschwankungsreserven 7.4 116'140'930.00

110'596'332.76

Stiftungskapital 10'000.00

10'000.00

Freie Mittel 7.5 2'129'808.60

0.00

Ertragsüberschuss 9'584'741.45

2'129'808.60

Total Passiven 570'175'825.68

Wertschwankungsres. + freie Mittel + Ertragsübersch. 127'855'480.05

532'747'047.06

112'726'141.36

Total Verpflichtungen (Vorsorgekap. + techn. Rückst.) 430'151'592.72

409'616'047.26

Deckungsgrad 129.7% 127.5%


J A H R E S R E C H N U N G 2007 - 5 -

BETRIEBSRECHNUNG

Index 31.12.2007 31.12.2006

CHF CHF

Ordentliche und übrige Beiträge und Einlagen

Ordentliche Arbeitnehmersparbeiträge 5.2. 10'542'401.20

12'526'051.05

Risikobeiträge Arbeitnehmer 5.4. 3'192'078.95

3'700'787.00

Ordentliche Arbeitgebersparbeiträge 5.2. 11'099'311.65

13'024'004.10

Risikobeiträge Arbeitgeber 5.4. 3'161'566.00

3'793'483.70

Freiwillige Einzahlungen Arbeitnehmer 5.2. 3'298'500.00

2'773'299.40

Ausserordentliche Einzahlungen Arbeitgeber 5.2. 0.00 9'600.00

Total Ordentliche und übrige Beiträge und Einlagen 31'293'857.80

35'827'225.25

Eintrittsleistungen

Freizügigkeitseinlagen (FZL) inkl. Zins 5.2. 24'832'057.99

26'816'090.15

Rückzahlung FZL bei Leistungsfällen 5.4. 156'600.00

825'473.00

Rückzahlung WEF 5.2. 255'000.00 0.00

Einlagen für Einkauf in freie Reserven 8'916.65 128'147.65

Total Eintrittsleistungen 25'252'574.64

Zufluss aus Beiträgen und Eintrittsleistungen 56'546'432.44

Reglementarische Leistungen

27'769'710.80

63'596'936.05

Altersrenten 5.4. -4'464'463.00

-4'481'271.60

Hinterlassenenrenten 5.4. -280'500.00

-315'667.00

Invalidenrenten 5.4. -1'576'286.00

-1'749'204.65

Kapitalleistung bei Pensionierung 5.2. -2'701'165.95

-1'099'349.05

Kapitalleistung bei Tod und Invalidität 5.2. -58'445.75 -231'577.00

Total Reglementarische Leistungen -9'080'860.70

-7'877'069.30

Austrittsleistungen

Freizügigkeitsleistungen bei Austritt 5.2. -30'772'080.33

-21'337'134.33

Freizügigkeitsleistungen bei Austritt, bar 5.2. -1'220'609.00

-1'193'511.10

Freizügigkeitsleistungen bei Austritt IV-Kapital 5.4. -40'070.10

0.00

Austrittsleistung kollektiv 0.00 -60'432'776.85

Ausserordentliche Austritte z.L. Stiftung -40'143.50 -18'251.26

Vorbezüge WEF/Scheidung 5.2. -1'862'331.60 -1'907'028.25

Total Austrittsleistungen -33'935'234.53

Abfluss für Leistungen und Vorbezüge -43'016'095.23

-84'888'701.79

-92'765'771.09

Bildung / Auflösung Vorsorgekapitalien,

techn. Rückstellung und Beitragsreserven

Auflösung / Bildung Vorsorgekapital Aktive 5.2. -2'950'694.71

23'457'874.28

Mutationsgewinne 5.2. 15'805.20 231'570.50

Aufwand aus Teilliquidation -889'617.00 -3'253'106.00

Bildung Vorsorgekapital WEF 0.00 1'907'028.25

Bildung / Auflösung Vorsorgekapital Rentner 5.4. -4'265'395.00

-1'369'700.00

Bildung / Auflösung tech. Rückstellungen 5.4. 5.5. -2'266'952.00

-25'399'608.00

Verzinsung des Sparkapitals 5.2. -11'068'308.95

-8'987'004.25

Total Bildung / Auflösung Vorsorgekapitalien,

techn. Rückstellung und Beitragsreserven -21'425'162.46

-13'412'945.22


J A H R E S R E C H N U N G 2007 - 6 -

Index 31.12.2007 31.12.2006

CHF CHF

Versicherungsaufwand

Beiträge an Sicherheitsfonds -194'201.95

-186'641.90

Total Versicherungsaufwand -194'201.95

Nettoergebnis aus dem Versicherungsteil -8'089'027.20

Nettoergebnis aus Vermögensanlagen

Netto-Erfolg aus Liquidität 107'996.35

Netto-Erfolg aus Obligationen Schweiz in CHF 796'669.80

Netto-Erfolg aus Obligationen Ausland in CHF -303'011.33

Netto-Erfolg aus Obligationen Ausland in FW 1'931'636.69

Netto-Erfolg aus Aktien Schweiz 3'460'835.35

Netto-Erfolg aus Aktien Ausland 1'256'928.48

Netto-Erfolg aus Aktien Emerging Markets 8'084'886.13

Netto-Erfolg aus Private Equity 853'653.49

Netto-Erfolg aus Immobilien Schweiz 5'134'611.05

Netto-Erfolg aus Immobilien Ausland -12'240.00

Netto-Erfolg aus Rohstoffen 2'972'909.64

Zusatzerträge 202'442.93

Aufwand der Vermögensverwaltung -453'012.94

Total Nettoergebnis aus Vermögensanlagen 6.7. 24'034'305.64

Sonstiger Aufwand

Verwaltungsaufwand 7.6. -706'563.05

Zinsen auf Arbeitgeberbeitragsreserven 7.3. -68'304.05

Verzugszinsen und Spesen auf FZL und Renten -41'072.65

Total Sonstiger Aufwand -815'939.75

Ertragsüberschuss vor Bildung

Wertschwankungsreserven 15'129'338.69

Bildung Wertschwankungsreserven -5'544'597.24

Ertragsüberschuss 9'584'741.45

-186'641.90

-42'768'422.16

125'856.44

-810'237.21

2'135'115.25

2'051'442.95

22'010'426.35

12'075'385.01

8'418'456.66

406'477.96

1'369'886.30

3'376'450.00

1'312'451.40

505'759.57

-421'871.45

52'555'599.23

-1'003'317.50

-34'349.40

-49'820.58

-1'087'487.48

8'699'689.59

-6'569'880.99

2'129'808.60


Anhang

1 Grundlagen und Organisation

1.1.

1.2.

1.3.

1.4.

Rechtsform und Zweck

Die Pensionskasse der Veska ist eine Stiftung für die berufliche Vorsorge mit Sitz in Aarau.

Sie bezweckt die berufliche Vorsorge im Rahmen des BVG und seiner Ausführungsbestimmungen für

die Versicherten sowie deren Angehörige und Hinterlassene gegen die wirtschaftlichen Folgen von

Alter, Tod und Invalidität. Die Stiftung kann über die gesetzlichen Mindestleistungen hinausgehende

Leistungen erbringen. Der Anschluss eines Arbeitgebers erfolgt auf Grund einer schriftlichen

Anschlussvereinbarung. Es werden nur Personen versichert, die im Dienste des schweizerischen

Gesundheits- und Sozialwesens stehen. Die Veska Pensionskasse ist eine autonome

Vorsorgeeinrichtung ohne Rückdeckung.

Registrierung BVG und Sicherheitsfonds

Die Veska Pensionskasse ist eine steuerbefreite, im Register für berufliche Vorsorge des

Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) eingetragene Gemeinschaftsstiftung für die

berufliche Vorsorge im Sinne von Art. 80 ff ZGB, Art. 331 OR und Art. 48 Abs. 2 BVG.

Sie entrichtet dem Sicherheitsfonds die gesetzlichen Beiträge.

Angabe zur Urkunde und zu den Reglementen

Stiftungsurkunde 26.06.1963/17.3.1999

Vorsorgereglement

27.09.2004

Reglement für die Vermögensanlagen

30.11.2005

Reglement zur Bildung von technischen Rückstellungen 12.09.2006

Teilliquidationsreglement

21.10.2006

weitere Reglemente keine

Organe und Zeichnungsberechtigte per 31.12.2007

Stiftungsrat Weyermann Urs, Köniz Präsident

Gmür Marcelle, Engelburg, Vizepräsidentin

Ackermann René, Basel

Egloff Alfons, Wettingen

Schucan Lucian, Samedan

Zihler Markus, Bern

Geschäftsführer

Zeichnungsberechtigte

Depotstelle

Liegenschaftsverwaltung

alle kollektiv zu zweien für den Zahlungsverkehr

Aargauische Kantonalbank, Aarau

AN-Vertreter

AN-Vertreterin

AN-Vertreter

AG-Vertreter

AG-Vertreter

AG-Vertreter

Der Stiftungsrat ist gewählt bis 31.12.2010 resp. bis zur Abnahme der Jahresrechnung 2010. Die

Arbeitgebervertreter werden auf Antrag des Stiftungsrates vom Vorstand der "H+ Die Spitäler der

Schweiz" gewählt. Ein Arbeitnehmervertreter wird vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen

und Pflegefachmänner (SBK) bestimmt. Die zwei übrigen Arbeitnehmervertreter sind Mitglieder von

Berufsverbänden im Gesundheitswesen oder Versicherte der Veska Pensionskasse.

Freiburghaus Martin, eidg. dipl. Pensionskassenleiter

Realit AG, Lenzburg, für die Liegenschaften in Aarau und Oberwil

HEV, St. Gallen, für die Liegenschaften in St. Gallen und Wittenbach

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1.5. Experten, Kontrollstelle, Berater, Aufsichtsbehörde

Experten für die

berufliche Vorsorge Dr. Oliver Deprez und Christoph Furrer, Zürich

Kontrollstelle thv AG, Aarau

Beratung für Anlagestrategie und

Asset-Liability (ALM-Studie) PPCmetrics, Zürich

Aufsichtsbehörde Bundesamt für Sozialversicherung (BSV), Bern

1.6. Angeschlossene Betriebe (2 und mehr Personen)

Anzahl 99 101

2. Aktive Mitglieder und Rentner

2.1. Aktive Versicherte

Total Anzahl aktive Versicherte 4'269 4'316

2.2. Rentenbezüger

Altersrentner 438 418

Invalidenrentner 136 125

Ehegattenrentner 27 24

Kinderrenten 38 42

Total Anzahl Rentenbezüger 639 609

3. Art der Umsetzung des Zweckes

3.1. Erläuterung der Vorsorgepläne

Bei den Vorsorgeplänen A1, A2, A3, A4, A7, A8 und A9 wird die nicht koordinierte AHV-Lohnsumme

versichert. Beim Vorsorgeplan B1 gilt der gesetzliche Koordinationsabzug, während beim Plan B2 der

halbe Koordinationsabzug zur Anwendung kommt.

Die Höhe der jährlichen Altersrente ergibt sich aus dem beim Altersrücktritt erworbenen

Altersguthaben (obligatorisch und überobligatorisch) durch Multiplikation mit einem einheitlichen

Umwandlungssatz. Dieser beträgt zur Zeit 6,8% für das ordentliche Rentenalter (65/64).

Ein vorzeitiger Bezug einer Altersrente ist möglich. Für jedes Jahr des vorzeitigen Bezuges wird der

Umwandlungssatz um 0,18% gesenkt. Monate werden anteilsmässig angerechnet.

Die Alterskinderrente beträgt 20% der Altersrente.

Die Ehegattenrente beträgt 60% der versicherten Alters- bzw. Invalidenrente.

31.12.2007

31.12.2007

31.12.2007

Kinderrenten (Invalidenkinder- und Waisenrenten) betragen 20% der versicherten Alters- bzw.

Invalidenrente für jedes Kind bis zum vollendeten 18. resp. 25. Altersjahr.

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31.12.2006

31.12.2006

31.12.2006


3.2.

4.

4.1.

Stirbt ein unverheirateter Versicherter (z.B. alleinerziehende Person) oder ein verheirateter

Versicherter, dessen Ehegatte keinen Anspruch auf eine Ehegattenrente hat, so wird ein

Todesfallkapital in der Höhe des halben angesammelten Altersguthabens, abzüglich einer allfälligen

Abfindung an den überlebenden Ehegatten, fällig. Das Todesfallkapital beträgt in jedem Fall

mindestens CHF 10'000.00.

Die Invalidenrente beträgt 100% der versicherten Altersrente. Bei Arbeitgebern mit einem schlechten

Schadenverlauf sind tiefere Renten möglich.

Es können temporäre Zusatz-Risikorenten in der Höhe von 40% resp. 60% des versicherten Lohnes

abgeschlossen werden.

Die Freizügigkeitsleistung (Austrittsleistung) entspricht dem gesamten angesammelten Altersguthaben

beim Austritt (Art. 15 FZG), mindestens aber dem Anspruch gemäss Art. 17 FZG und mindestens dem

BVG-Altersguthaben (Art. 18 FZG). Die Pensionskasse ist nach den Grundsätzen einer Sparkasse mit

Risikoversicherung aufgebaut.

Finanzierung und Finanzierungsmethoden

Die Finanzierung erfolgt durch ordentliche Altersgutschriften und Risikobeiträge. Die Altersgutschriften

sind so festgelegt, dass sie mindestens die BVG-Leistungen zu finanzieren vermögen. Die

Altersgutschriften sind pro Vorsorgeplan unterschiedlich gestaltet.

Im Weiteren tragen die einzubringenden Freizügigkeitsleistungen und die freiwillig geleisteten Beiträge

(Einmaleinlagen) zur Erhöhung der Versicherungsleistungen bei.

Bewertungs- und Rechnungslegungsgrundsätze, Stetigkeit

Buchführungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Buchführungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den Vorschriften von Art. 47, 48 und 48a

BVV2 sowie Swiss GAAP FER 26. Sämtliche Positionen der Bilanz wurden zum Verkehrswert bewertet.

Das Sparkapital der aktiven Versicherten der Veska Pensionskasse entspricht dem Inventar per

31.12.2007.

Das Vorsorgekapital der Rentner und die technischen Rückstellungen werden - gemäss den Vorgaben

des Stiftungsrates - durch den Experten für die berufliche Vorsorge berechnet. Auf Wunsch des

Experten und der Aufsichtsbehörde (BSV) hat der Stiftungsrat den technischen Zins zur Bewertung der

Rentenverpflichtungen per 31.12.2006 auf 3,0% gesenkt; per 31.12.2007 liegt der technische Zins

unverändert bei 3,0%.

Mit der Jahresrechnung 2007 ist auf die im letzten Jahr erschienene Grundlage VZ 2005 umgestellt

worden. Die Verstärkung von 1,0% trägt der vermuteten Zunahme der Lebenserwartung Rechnung.

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5. Versicherungstechnische Risiken / Deckungsgrad / Risikodeckung

5.1. Art der Risikodeckung, Rückversicherung

Als autonome Vorsorgeeinrichtung trägt die Veska Pensionskasse die Risiken aus Alter, Tod, und

Invalidität selber. Sie hat keine Versicherungsverträge abgeschlossen.

5.2. Entwicklung und Verzinsung des Vorsorgekapitals der aktiven Versicherten (brutto)

Stand Vorsorgekapital per 1.1. brutto

abz. WEF-Kapital infolge Nettodarstellung

Stand Vorsorgekapital per 1.1. netto

Ordentliche Arbeitnehmerspargutschriften

Ordentliche Arbeitgeberspargutschriften

Weitere Beiträge AG und freiwillige Einlagen AN

Freizügigkeitsleistungen bei Eintritt inkl.

Scheidungsanteil

WEF-Rückzahlungen

Korrektur

Total Einlagen Sparkapital

Verzinsung Sparkapital (4.0 % / 3.0 %)

Total Verzinsung Sparkapital

Freizügigkeitsleistungen bei Austritt

Ehescheidungen Auszahlungen

Freizügigkeitsleistungen bei Austritt Kollektiv

Auflösung infolge Alter, Tod, Invalidität

inkl. Scheidungsanteil

Auflösung zu Gunsten Stiftung

WEF-Auszahlungen

Total Auflösung

Stand Sparkapital per 31.12. brutto

31.12.2007

CHF

280'789'910

24'832'058

255'000

0

0 -8'187'765

280'789'910 297'397'263

10'542'401

11'099'312

3'298'500

50'027'271

11'068'309

11'068'309

-31'992'689

-223'832

0

-13'221'555

-15'805

-1'638'500

-47'092'381

294'793'109

- 10 -

31.12.2006

CHF

305'585'028

12'526'051

13'024'004

2'782'899

26'816'090

0

2'119

55'151'164

8'987'004

8'987'004

-22'530'645

-774'175

-51'524'044

-4'552'230

-231'571

-1'132'855

-80'745'520

280'789'910

5.3. Summe des Sparkapitals nach BVG

31.12.2007

31.12.2006

Sparkapital nach BVG (Schattenrechnung)

142'529'691

137'140'000

BVG-Minimalzins, vom Bundesrat festgelegt 2.50%

2.50%


5.4. Entwicklung Vorsorgekapital Rentner

5.5.

Stand Deckungskapital per 1.1.

Pendente Leistungsfälle

Abnahme/Zunahme latente Leistungsfälle

Fälle mit gekürzten Leistungen

Risikobeiträge Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Einlage aus Sparkapitalien

Einlage von Versicherungsgesellschaften

Verminderung / Einlage gemäss Berechnung Experte

abzüglich Rentenleistungen

abzüglich Kapitalleistungen

abzüglich Austritt Kollektiv

Stand Deckungskapital per 31.12.

Details zu den technischen Rückstellungen

Rückstellung für Schwankungen Risikofälle

Rückstellung für Pensionierungsverluste

Total technische Rückstellungen

5.6. Arbeitgeber-Beitragsreserven mit Verwendungsverzicht

Es bestehen keine Arbeitgeber-Beitragsreserven mit Verwendungsverzicht.

5.7. Deckungsgrad

Total Aktiven gemäss Bilanz

abzüglich Freizügigkeitsleistungen und Renten

abzüglich passive Rechungsabgrenzung

abzüglich Arbeitgeberbeitragsreserven

abzüglich Stiftungskapital

Total verfügbare Mittel

Sparkapital aktive Versicherte

Deckungskapital Rentner

Technische Rückstellungen

Total gebundene Mittel

Deckungsgrad nach Art. 44 BVV2

31.12.2007

31.12.2006

CHF CHF

100'069'700

94'800'000

900'000

1'300'000

-500'000

2'500'000

0

100'000

6'353'645

7'494'270

10'520'389 3'221'304

156'600

825'473

-6'345'474

5'283'529

-6'321'249

-6'546'143

-98'516 0

0

-8'908'733

104'735'095

0

100'069'700

Die Rückstellungen "Schwankungen Risikofälle" und "Pensionierungsverluste" sind seit dem

Jahresabschluss 2006 auf ihren Zielwerten. Die Definitionen der Zielwerte der Rückstellungen sind im

Reglement zur Bildung von technischen Rückstellungen festgehalten.

31.12.2007

31.12.2006

CHF CHF

12'000'000

18'623'389

30'623'389

-0

31.12.2007

31.12.2006

CHF CHF

570'175'826

-7'991'848

-674'506

-3'492'400

-10'000

558'007'073

294'793'109

104'735'095

30'623'389

430'151'593

129.7%

0.0%

- 11 -

Die Einlagen aus Sparkapitalien nahmen massiv zu, weil im Jahr 2006 wegen der Erhöhung des

Frauenrentenalters auf 64 wenig Pensionierungen stattgefunden hatten.

Die Umstellung auf die technischen Grundlagen VZ 2005 (vorher VZ 2000), der gute Risikoverlauf und

die Sterbebilanz der Rentner führten bei den Einlagen gemäss der Berechnung des

Pensionskassenexperten zu einem negativen Saldo (Verminderung).

11'400'000

17'356'437

28'756'437

532'747'047

-2'898'949

-4'111'814

-3'384'096

-10'000

522'342'189

280'789'910

100'069'700

28'756'437

409'616'047

127.5%


6. Erläuterung der Vermögensanlagen und des Netto-Ergebnisses

aus der Vermögensanlage

6.1. Organisation der Anlagetätigkeit, Anlagereglement

Das Wertschriftenvermögen wird durch die Aargauische Kantonalbank verwaltet.

Der Geschäftsleiter tätigt die Anlagen, gemäss den Vorgaben des Anlagereglementes selber.

Die Bank steht beratend zur Seite. Der Geschäftsleiter hat eine umfassende Loyalitätserklärung

unterzeichnet.

6.2. Flüssige Mittel

Postcheck

Aarg. Kantonalbank, Aarau

Aarg. Kantonalbank (Fremdwährungskonti)

Aarg. Kantonalbank (Mietzinskonti)

Total Flüssige Mittel

6.3. Forderungen

Guthaben Liegenschaftsverwaltung

36'791.00

Verrechnungssteuer, ESTV Bern

521'978.08

Debitoren Arbeitgeber und Arbeitnehmer

5'685'858.55

Total Forderungen

6'244'627.63

-

6.4. Darstellung der Vermögensanlagen nach Anlagekategorien

31.12.2007

31.12.2006

CHF CHF

2'831'302.76

1'133'487.02

2'824'723.06

613'293.60

238'459.80

11'470.84

2'529.55

2'768.54

5'897'015.17

-

1'761'020.00

31.12.2007

31.12.2006

CHF CHF

Art in CHF in %

Anlage-

Strategie in CHF in %

2007 2007 2007 2006 2006

Bandbreiten

- 12 -

40'314.91

640'551.03

4'060'014.20

4'740'880.14

Flüssige Mittel/Forderungen 14'757'822 2.6% 1% 8'994'299 1.7%

davon Forderungen / T.A. 8'860'807 0% - 4% 7'233'279

Obligationen in CHF 137'643'475 24.1% 30% 128'482'443 24.1%

davon in Fonds 2'170'700 22% - 38% 2'216'200

Obligationen Fremdwährung 59'705'324 10.5% 12% 59'131'474 11.1%

davon in Fonds 40'964'750 8% - 16% 38'065'181

Aktien Schweiz 94'544'647 16.6% 16% 98'511'796 18.5%

davon in Fonds 32'923'380 12% - 20% 34'349'855

Aktien Ausland 98'810'637 17.3% 17% 92'764'420 17.4%

davon in Fonds 98'810'637

13% - 21% 92'764'419

Aktien Emerging Markets 43'369'400 7.6% 6% 40'296'725 7.6%

davon in Fonds 43'369'400

4% - 8% 40'296'725

Private Equity 6'772'131 1.2% 1% 5'576'632 1.0%

davon in Fonds 6'772'131 0% - 2% 5'576'632

Immobilien Schweiz 68'167'048 12.0% 11% 58'524'189 11.0%

davon in Fonds 48'277'048

7% - 15% 38'494'189

Immobilien Ausland 27'403'010 4.8% 4% 24'339'650 4.6%

davon in Fonds 27'403'010

2% - 6% 24'339'650

Rohstoffe 19'002'329 3.3% 2% 16'125'419 3.0%

davon in Fonds 19'002'329

0% - 4% 16'125'419

Total 570'175'825

-1

100.0% 100% 532'747'047 100.0%


6.5.

Ort 31.12.2007 31.12.2006 Anpassung

CHF CHF CHF

Wittenbach, Grüntalstrasse, 3 MFH

9'220'000 9'290'000

-70'000

St. Gallen, Speicherstr./Axensteinstr., 2 MFH 5'540'000 5'580'000

-40'000

Oberwil, Rotzenbühlstrasse, 2 MFH 3'680'000 3'700'000

-20'000

Aarau, Jurastrasse, 1 Mehrfamilienhaus 1'450'000 1'460'000

-10'000

Total Direktanlagen Immobilien

19'890'000

-

20'030'000 -140'000

6.6. Inanspruchnahme der Erweiterungen gemäss Art. 59 BVV2

6.7. Darstellung des Nettoertrages aus der Vermögensanlage

7.

In der Position Obligationen in CHF ist aufgrund des langfristigen Charakters das Anlagekonto bei einer

Raiffeisenbank in der Höhe von CHF 16'083'175 (Vorjahr: CHF 15'804'943) enthalten.

Die Anlagestrategie inkl. die taktischen Bandbreiten gemäss Anlagereglement vom 30.11.2005 sind per

31.12.2007 eingehalten.

Darstellung der Direktanlagen in Immobilien

Für die Festlegung der Bruttorendite wurden für jede Liegenschaft folgende Parameter festgelegt:

Kapitalmarktzins, genereller Zuschlag (Unterhalt, Reparatur, Steuern etc), individueller Zuschlag (Alter,

Leerstände etc), jährliche Alterung. Der durchschnittliche Kapitalisierungssatz der vier aufgeführten

Liegenschaften beträgt per 31.12.2007 7,55%.

Der Stiftungsrat hat im Jahr 2005 durch die Firma PPCmetrics aus Zürich eine ALM-Studie

durchgeführt. Der strategische Fremdwährungsanteil (Obligationen Fremdwährungen und Aktien

Ausland) liegt bei 35%. Per 31.12.2007 betrug dieser Anteil 35.4%. Für Anlagen in Private Equity und

Rohstoffe wurde Art. 59 BVV2 ebenfalls in Anspruch genommen.

7.1. Aktive Rechnungsabgrenzung

Aktive Rechnungsabgrenzung

Marchzinsen Obligationen Schweiz

Marchzinsen Obligationen Ausland in CHF

Marchzinsen Obligationen Ausland in FW

Total Aktive Rechnungsabgrenzung

31.12.2007

31.12.2006

CHF CHF

Nettoertrag aus Vermögensanlagen

24'034'306

52'555'599

Investiertes Vermögen gemäss Depot (MWR) 535'207'014

520'098'400

Performance

4.5%

-

10.1%

Der Ertrag der Vermögensanlagen resultierte haupsächlich aus den nochmals gestiegenen Aktienkursen

sowie der Position Immobilien Schweiz und den nicht traditionellen Anlagen (Private Equity und

Rohstoffe).

Erläuterungen weiterer Positionen der Bilanz und der Betriebsrechnung

- 13 -

31.12.2007

31.12.2006

CHF CHF

61'247.52

151'008.85

1'725'181.10

1'631'011.00

404'148.72

251'159.00

425'602.20

459'220.00

2'616'179.54 2'492'398.85


7.2. Vorausbezahlte Risikoprämien

Stand Risikoprämie per 1.1.

Belastung pro Jahr

Stand Risikoprämie per 31.12.

7.3. Darstellung der Arbeitgeberbeitragsreserven

Arbeitgeberbeitragsreserven, 4 Arbeitgeber

Stand Arbeitgeberbeitragsreserven per 1.1.

Einlagen

Verwendung

Verzinsung

Stand Arbeitgeberbeitragsreserven per 31.12.

7.4. Zielgrösse der Berechnung der Wertschwankungsreserve

Entwicklung der Wertschwankungsreserven

Stand Wertschwankungsreserven per 1.1.

Einlagen aus Ertragsüberschuss

-

- 14 -

31.12.2007

31.12.2006

CHF CHF

262'000

-262'000

0

524'000

-262'000

262'000

31.12.2007 31.12.2006

CHF CHF

3'384'095 3'231'916

40'000

0

68'304

117'830

0

34'349

3'492'399 3'384'095

-1

Wertschwankungsreserven werden für die den Vermögensanlagen zugrunde liegenden marktspezifischen

Risiken gebildet, um die nachhaltige Erfüllung der Leistungsversprechen zu unterstützen.

Die Bestimmung der notwendigen Wertschwankungsreserve basiert auf finanzökonomischen

Überlegungen und aktuellen Gegebenheiten.

Neben den Berechnungen der Consultingfirma PPCmetrics aus Zürich stützt sich die Veska

Pensionskasse auch auf den jährlich durchgeführten "Risiko Check-up" der Firma Complementa aus St.

Gallen. Die Wertschwankungsreserven betragen maximal 27,0% der Verpflichtungen und sind so

konzipiert, dass zwei schlechte Anlagejahre ohne Unterdeckung knapp überstanden werden. Per

31.12.2007 betragen die Wertschwankungsreserven 27,0%. Die Wertschwankungsreserven sind somit

weiterhin auf dem Zielwert.

31.12.2007 31.12.2006

CHF CHF

110'596'333

104'026'452

5'544'597

6'569'881

Stand Wertschwankungsreserven

per 31.12. 116'140'930

0

110'596'333

Vorsorgekapital inkl. techn. Rückstellungen

430'151'593

409'616'047

Beschlossene Wertschwankungsreserven in %

27.0%

27.0%

Beschlossene Wertschwankungsreserven

116'140'930

110'596'333

Stand Wertschwankungsreserven per 31.12.

116'140'930

110'596'333

Stand Wertschwankungsreserven in % der Sollgrösse

100%

100%

Restbedarf an Wertschwankungsreserven

0

0


7.5. Freie Mittel

7.6. Verwaltungsaufwand

Total Verwaltungsaufwand

Anzahl Versicherte im Jahresdurchschnitt

Verwaltungskosten ohne Wertschriftenverwaltungskosten

in CHF je Versicherter

8. Auflagen der Aufsichtsbehörde

9.

9.1.

9.2. Solidarhaftung und Bürgschaften

Die Stiftung geht keine Solidarhaftung ein und gewährt keine Bürgschaften.

9.3. Laufende Rechtsverfahren

31.12.2007 31.12.2006

CHF CHF

Abgesehen von der noch laufenden Teilliquidation sind keine Rechtsverfahren hängig.

- 15 -

Gemäss Art. 2 des Reglements zur Bildung von technischen Rückstellungen können freie Mittel erst

dann ausgewiesen werden, wenn die technischen Rückstellungen und die Wertschwankungsreserven

bis zum Zielwert geäufnet sind. Per 31.12.2007 sind die vorgenannten Reserven auf dem Zielwert. Die

freien Mittel (inkl. Ertragsüberschuss) betragen CHF 11'714'550.05.

Die bisherige DOS-basierte EDV-Lösung ist Ende 2006 durch eine moderne, windowsbasierte

Applikation abgelöst worden. Die EDV-Kosten erhöhten sich dadurch einmalig um CHF 370'000. Im

2007 sind die Verwaltungskosten je versicherte Person wieder deutlich gesunken.

Rentenanpassung

706'563

4'908

144 204

Die Aufsichtsbehörde hat am 19.12.2007 die Jahresrechnung 2006 zur Kenntnis genommen und

genehmigt. Es bestehen derzeit keine unerledigten Anforderungen der Aufsichtsbehörde.

Die Veska Pensionskasse setzt keine externen Vermögensverwalter ein. Einzig die Aargauische

Kantonalbank (AKB) als depotführende Bank hat ein kleines Vermögensverwaltungsmandat

(CHF 15 Mio. Aktien Ausland). Mit Schreiben vom 16.11.2007 hat die AKB bestätigt, dass sie via

Geschäftsverkehr mit der Veska Pensionskasse generell keine Retrozessionen vereinnahmt.

Bei einem eingesetzten Fonds erhält die Veska Pensionskasse eine Rückvergütung als Volumenrabatt.

Die gesamte Rückvergütung wird direkt an die Veska Pensionskasse überwiesen und als Ertrag

verbucht.

Weitere Informationen mit Bezug auf die finanzielle Lage

1'003'318

4'925

Gemäss Art. 36 Abs. 2 BVG muss der Stiftungsrat jedes Jahr beschliessen, ob und in welchem

Ausmass die Renten der Teuerung angepasst werden. Das Bundesrecht und die neuen

Rechnungslegungsvorschriften Swiss GAAP FER 26 lassen Rentenerhöhungen erst beim Vorhandensein

freier Mittel zu. Da die Veska Pensionskasse Ende 2006 nur minimale freie Mittel auswies, verzichtete

der Stiftungsrat auf eine Rentenerhöhung im Jahre 2007.


9.4. Teilliquidation

Infolge der Auflösung des Anschlussvertrages mit dem Kantonsspital Graubünden per 31.12.2006

wurde eine Teilliquidation der Kasse durchgeführt. Die Teilliquidation stützte sich auf die gesetzlichen

Bestimmungen und das vom Stiftungsrat und von der Aufsichtsbehörde genehmigte

Teilliquidationsreglement. Der Experte für berufliche Vorsorge hat als Berechnungsgrundlage für die

Teilliquidation per 31.12.2006 eine versicherungstechnische Bilanz erstellt.

10. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die unter 9.4 erwähnte Teilliquidation ist noch nicht abgeschlossen.

5000 Aarau, 21.05.2008 Veska Pensionskasse

Urs Weyermann Martin Freiburghaus

Präsident Geschäftsleiter

- 16 -

Abgesehen von den Auswirkungen der vorgenannten Teilliquidation sind nach dem Bilanzstichtag

31.12.2007 keine Ereignisse eingetreten, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Veska

Pensionskasse erheblich beeinflusst haben.

Im Geschäftsjahr 2008 werden die Sparkapitalien mit 4% verzinst.

Der Deckungsgrad der Veska Pensionskasse gemäss Art. 44 BVV 2 liegt per 30.04.2008 bei 122.1%.

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