Geschäftsbericht 2010 - Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz eG

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Geschäftsbericht 2010 - Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz eG

2010


Inhalt

Vorstand, Aufsichtsrat 3

Der Vorstand informiert 4

Die Volksbank-Leistungsbilanz 2010 5

Kunst und Kultur 6 – 7

Menschen in unserer Bank 8

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 9 – 10

Vorschlag für die Ergebnisverwendung 11

Schlussbericht 11

Jahresabschluss 2010 (Kurzfassung) 12 – 14

Bericht des Aufsichtsrates 15

147. Geschäftsjahr

Impressum

Text: Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz eG, Kanalstraße 4, 67655 Kaiserslautern, E-Mail: kontakt@vobakl.de, Internet: www.vobakl.de

Fotos: Isabelle Girard de Soucanton, Foto Gronauer, Steven King, No.Bi. Nordpfälzer Bilderdienst, Uli Sapountsis, Volksbank

Gestaltung: hcp Höhn Communication-Partners GmbH, Europaallee 6, 67657 Kaiserslautern

Druck: Kerker Druck GmbH, Hans-Geiger-Str. 4, Industriegebiet Nord, 67661 Kaiserslautern


Vorstand

Karl-Heinz Reidenbach, Dipl.-Bankbetriebswirt (ADG)

Albrecht Steller, Dipl.-Bankbetriebswirt (ADG)

Aufsichtsrat

Jürgen Hammel, Vorsitzender

Selbstständiger Rechtsanwalt

Karl Paul, stellvertretender Vorsitzender

Lehrer an der Hauptschule Bad Sobernheim

Ulrike Koch-Goebel, Dipl.-Betriebswirtin (FH)

Geschäftsführende Gesellschafterin der Firma Getränke-Koch GmbH

Werner Dietz, Statiker

Gesellschafter der CDI-Baumanagement GmbH

Klaus Heinlein, Dipl.-Kaufmann

Unternehmensberater

Ralf Hellrich, Dipl.-Betriebswirt (FH)

Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer der Pfalz Kaiserslautern

Bernhard Kiefer

Geschäftsführender Beamter der Verbandsgemeindeverwaltung Winnweiler

Dr. Thomas Knieriemen, Dipl.-Informatiker

Geschäftsführender Gesellschafter der Firma F.K. Horn GmbH & Co. KG

Gerd Kunz, Oberstudienrat i.R., Dipl.-Ingenieur (bis 25.05.2011)

Helmut Steller, Maschinenbaumeister

Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Helmut Steller GmbH

Karlheinz Sundheimer

Selbstständiger Landwirt

Rudi Werner

Steuerberater


Der Vorstand informiert

Die Vorstandsmitglieder Albrecht Steller und Karl-Heinz Reidenbach

Sehr geehrte Mitglieder und Kunden,

sehr geehrte Geschäftspartner,

2010 war für unsere Volksbank ein aufregendes, aber wahrlich kein schlechtes Jahr.

Wechselnde Einschätzungen des Kapitalmarktes bezüglich Konjunktur, Zinsentwicklung, Euro-Stabilität und daraus

resultierende Schwankungen in der Kundennachfrage bei Geldanlagen und Krediten stellten uns vor entsprechende

Herausforderungen.

Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden, wir können unsere Rücklagen wiederum merklich dotieren und bewegen uns

kontinuierlich auf die in den nächsten Jahren höheren gesetzlichen Anforderungen zu.

Eine Anregung aus der letzten Vertreterversammlung nahmen wir zum Anlass, einen Hilfsfonds für in wirtschaftliche

Not geratene Kunden und Mitglieder zu gründen.

Gelebte genossenschaftliche Werte sind auch künftig die Basis unserer Arbeit.

Karl-Heinz Reidenbach

Vorstand

Albrecht Steller

Vorstand


Unsere Leistungsbilanz 2010

Unsere Leistungsbilanz zeigt, welche wirtschaftliche Bedeutung der Volksbank als Arbeitgeber und regional tätiges

Unternehmen zukommt.

Leistungsbilanz für die Region in EUR

Verfügbare Kaufkraft in der Region durch Gehaltszahlungen an die

Mitarbeiter/-innen 7.832.000

Ausgaben zur Bereitstellung des Geschäftsbetriebes in der Region 5.667.000

Steueraufkommen der Volksbank und ihrer Mitarbeiter/-innen 2.302.000

Arbeitsbeschaffung und Kaufkraft für die heimische Wirtschaft durch

Vergabe von Aufträgen und Investitionen 282.000

Ausschüttungen an unsere Mitglieder 359.000

Spenden für Vereine und wohltätige Einrichtungen in der Region 83.000

Gesamtsumme der Leistungen für die Region 16.525.000

Im Jahresdurchschnitt 2010 beschäftigt die Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz eG 163 Mitarbeiter sowie 12

Auszubildende. Unsere Ausbildungsquote liegt bei knapp 7 % und damit über dem Branchenschnitt von 6,1 % (Stand

2008).

Die Volksbank engagiert sich in der Region. Das unterscheidet uns von Groß- und Direktbanken.

Förderung gemeinnütziger Projekte

Die Volksbank unterstützt seit jeher das kulturelle und gemeinnützige Leben in der Region Kaiserslautern, der Nord-

und Westpfalz. Im Jahr 2010 konnten wir über 50 größere und kleinere Projekte mit Spenden im Gesamtwert von

mehr als 83.000 Euro fördern.

Während zweier Empfänge, im Casino der Bank in Kaiserslautern und in der Volksbank-Geschäftsstelle in Alsenz,

übergaben die Vorstände Karl-Heinz Reidenbach und Albrecht Steller die Spenden an Vertreter verschiedener Institutionen.

Schwerpunkte bei den gemeinnützigen Initiativen waren die Unterstützung der Jugendarbeit, der regionalen

Kulturszene, gemeinnützige und soziale Arbeit sowie caritative Projekte.

Feierliche Spendenübergabe in Kaiserslautern

... und in Alsenz.


Kunst und Kultur

Konzerte im Casino der Volksbank

Anfangs ganz im Zeichen der klassischen Musik haben

sich die Konzerte im Casino der Volksbank mittlerweile

weit über dieses Genre hinaus entwickelt.

Die in Zusammenarbeit mit dem Referat Kultur der

Stadt Kaiserslautern gestaltete Reihe bietet bereits seit

dem Jahr 2006 die Gelegenheit, hochrangige Künstler

in fast schon familiärem Rahmen zu erleben.

Die Musikpoetin Ariane Baumgartner gastierte am 26. Februar

2010 mit ihrem Pop Trio und dem Programm „Velvet Voice

– Velvet Music“ in unserem Casino. „Samt in der Stimme“ -

das hat die Kaiserslauterer Sängerin und ehemalige Emmerich-Smola-Musikschülerin,

die seit Jahren in Köln lebt, tatsächlich,

wie sie bei ihrem Heimspiel bewies.

Ausstellungen in der Volksbank

Ein Novum in der Geschichte der mehr als einhundert

Ausstellungen in unserer Kundenhalle: Durch unsere

Initiative konnten wir den Kunstschaffenden der Künstlerwerkgemeinschaft

Kaiserslautern (KWG) die einzigartige

Möglichkeit bieten, ihre Arbeiten zeitgleich bei

uns und in den beiden Kaiserslauterer Sparkassen zu

zeigen. Anlass dieser außergewöhnlichen Ausstellung

war das 10-jährige Jubiläum der KWG.

Blick in die Ausstellung „10 Jahre KWG“:

Reiner Mährleins Stahlplastik „Intercalé IV“, im Hintergrund

Arbeiten von Jutta Matzdorf und Angelica Steinmacher.


Außergewöhnliche Blaue Stunden

Als etablierter Bestandteil unserer Kulturveranstaltungen

ist die Blaue Stunde im Casino der Volksbank seit vielen

Jahren ein Publikumsmagnet. Künstler des Pfalztheaters

gestalten einmal im Monat ein 60-Minuten-Programm mit

Lesungen, Musik oder Diashows – nicht immer, aber ab

und an mit Bezug zum aktuellen Theaterprogramm.

Immer wieder ragen einzelne Blaue Stunden thematisch

oder formal heraus und sorgen dafür, dass die Reihe immer

noch frisch und unterhaltsam ankommt.

Blaue Stunde im Februar 2010 mit Überraschungen: Pfalz-

theater-Schauspieler Henning Kohne war überraschend für

einen erkrankten Kollegen eingesprungen. Der leidenschaftliche

Sammler brachte passenderweise das Thema „Überraschungs-

eier“ mit.

Blaue Stunde für Kinder im November 2010: Musiker des

Pfalztheater-Orchesters erklärten Kindern von 5–10 Jahren

spielerisch die mitgebrachten Instrumente und weckten die

Lust am Musizieren.

Blaue Stunde im März 2010: Marion Fuhs, Michael Klein und

Daniel Mutlu übten sich in der hohen Kunst der unvorbereiteten

Darstellung und zeigten beim Improvisieren die ganze

Bandbreite ihrer darstellerischen Fähigkeiten.


Menschen in unserer Bank

Führungswechsel im Vertrieb der Volksbank

Wolfgang Jung, Prokurist und langjähriger Vertriebsleiter

der Volksbank, wurde zum Jahresende 2010 in

den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolger René

Theis und Bernd Porth übernehmen ab Januar 2011

als Regionalmarktleiter die Verantwortung für die 28

Filialen der Bank.

Einundvierzig Jahre hat Wolfgang Jung für die Volksbank

gearbeitet. Als Vertriebsleiter hatte er viele Jahre

die Verantwortung für die über 40.000 Kunden und

für 60 Mitarbeiter in den Filialen der Bank. Wir danken

Herrn Jung für sein langjähriges, unermüdliches

Engagement zum Wohle unserer Bank, unserer Kunden

und unserer Mitarbeiter.

Bernd Porth und René Theis wünschen wir viel Erfolg

für die anstehenden Aufgaben.

Gerd Kunz,

langjähriges Mitglied des Aufsichtsrates

Jubiläen

Wolfgang Jung (Mitte) und seine Nachfolger René Theis (links)

und Bernd Porth (rechts). Herr Theis ist seit Januar 2011 verantwortlich

für die Leitung des Regionalmarktes Süd, Herr Porth leitet

den Regionalmarkt Nord.

Wechsel im Aufsichtsrat der Volksbank

Mit dem Ablauf der Vertreterversammlung 2011 scheidet unser langjähriges

Aufsichtsratsmitglied Herr Gerd Kunz aus Altersgründen aus diesem Gremium

aus. Herr Kunz gehört dem Aufsichtsrat der Bank seit dem Fusionsjahr

2005 an. Zuvor war er schon seit 2003 Mitglied des Aufsichtsrates der Vorgängerbank

VR Bank Nordwestpfalz.

Herr Kunz war nach Ingenieurstudium und mehrjähriger Tätigkeit in der

Wirtschaft über 33 Jahre als Lehrer an der Berufsbildenden Schule in Bad

Kreuznach tätig.

Herr Kunz verstand es, seine Kenntnisse aus Industrie und Lehre in die Arbeit

des Aufsichtsrates einzubringen. Mit seiner engen regionalen Verbundenheit

war Herr Kunz stets ein verlässliches Bindeglied zwischen der Bank

und ihren Kunden und Mitgliedern. Wir danken Herrn Kunz für sein jahrelanges

erfolgreiches Engagement und wünschen ihm auch für die Zukunft

alles Gute.

Im Jahr 2010 konnten drei Mitarbeiter der Volksbank das 40-jährige Dienstjubiläum feiern: Ralf Beisiegel wurde

am 1. August, Monika Jung und Günther Scheubeck am 1. September für diese langjährige Betriebszugehörigkeit

geehrt.


Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 (Kurzfassung)

Die Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz eG hat sich in einem insgesamt freundlichen wirtschaftlichen Umfeld

im Geschäftsjahr 2010 wie folgt behauptet:

Entwicklung

Bilanzsumme

2010 2009 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Bilanzsumme 812.612 807.528 5.084 0,6

Außerbilanzielle

Geschäfte *)

161.228 126.339 34.889 27,6

*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten),

2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich die Bilanzsumme unserer Bank um 0,6 % auf nunmehr knapp 813 Mio.

EUR. Das starke Wachstum der außerbilanziellen Geschäfte resultiert aus Derivatgeschäften (Swaps), die zur Absicherung

des Zinsänderungsrisikos abgeschlossen wurden.

Aktivgeschäft

2010 2009 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Kundenforderungen 545.458 566.719 -21.261 -3,8

Wertpapieranlagen 143.087 103.778 39.309 37,9

Forderungen

an Banken

61.574 74.414 -12.840 -17,3

Unsere bilanzwirksamen Kundenforderungen haben sich im Geschäftsjahr 2010 um 3,8 % verringert. Wohnbau- und

Investitionskredite wurden im vergangenen Jahr weniger nachgefragt. Hinzu kamen zusätzliche Sondertilgungen von

Kundenkrediten. Die von unseren Kunden angefragten Kredite konnten wir, soweit vertretbar, alle bewilligen.

Die Vermittlung von Bauspardarlehen an die Bausparkasse Schwäbisch Hall und von Darlehen an die R+V Versicherung

sowie an die Deutsche Genossenschaftshypothekenbank wurde im Geschäftsjahr 2010 um 7.973 TEUR ausgeweitet.

Passivgeschäft

2010 2009 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Bankrefinanzierungen 195.180 214.732 -19.552 -9,1

Spareinlagen 142.973 140.814 2.159 1,5

andere Einlagen 380.062 354.050 26.012 7,3

verbriefte

Verbindlichkeiten

Nachrangverbindlichkeiten

9.352 17.718 -8.366 -47,2

5.000 5.000 0 0,0

Die bilanzwirksamen Kundeneinlagen sind auch im Geschäftsjahr 2010 gestiegen. Insbesondere die Sicht- und

Termineinlagen (andere Einlagen) haben sich positiv entwickelt und sind um 7,3 % oder 26.012 TEUR gestiegen. Die

verbrieften Einlagen verringerten sich durch planmäßige Tilgungen um 47,2 % oder 8.366 TEUR.

730

798

808

813

2007 2008 2009 2010

Entwicklung der Bilanzsumme in Mio. EUR


Durch Fälligkeiten bei den Refinanzierungsbanken und durch die Rückzahlungen von in 2009 aufgenommenen

Offenmarktgeschäften mit der Europäischen Zentralbank verringerten sich die Bankenverbindlichkeiten um

19.552 TEUR.

Investitionen

Im Berichtsjahr wurden vorrangig Investitionen in die Modernisierung unserer Selbstbedienungs- und EDV-Ausstattung

getätigt. Wir haben für diese Maßnahmen 262 TEUR aufgewendet.

Personal- und Sozialbereich

Per Stichtag 31. Dezember 2010 beschäftigten wir 149 Vollzeit und 29 Teilzeitbeschäftigte sowie 15 Auszubildende.

Den Stellenwert der Ausbildung und Qualifikation unserer Beschäftigten dokumentiert der Betrag von 195 TEUR,

den wir im Geschäftsjahr 2010 für Schulungsmaßnahmen aufgewendet haben. An insgesamt 315 Tagen nahmen unsere

Mitarbeiter an externen Seminaren teil. Die Aufwendungen im Bildungsbereich stellen für uns eine wesentliche

Investition in die Zukunftsfähigkeit der Bank dar.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

e.V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. Durch die Mitgliedschaft

sind sämtliche Einlagen unserer Kunden in voller Höhe gesichert.

Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Das erwirtschaftete Betriebsergebnis in Höhe von 7.498 TEUR wird insbesondere durch einen höheren Zinsüberschuss

sowie durch leicht steigende Verwaltungskosten geprägt. Die Bewertungskorrekturen in unserem Kundenkreditgeschäft

konnten weiter verringert werden. Das Betriebsergebnis nach Bewertung stellt uns zufrieden. Das erzielte

Ergebnis soll zu einer angemessenen Rücklagendotierung verwendet werden.

Die vorgesehene Dividende für unsere Mitglieder in Höhe von 6 % für den ersten Geschäftsanteil und 3 % für jeden

weiteren Anteil liegt deutlich über dem aktuellen Kapitalmarktzins. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer

Genossenschaft ist geordnet. Nach unseren Risikomess- und Steuerungsinstrumenten bewegen sich die Risiken

in überschaubaren und für unser Haus verkraftbaren Grenzen.

Der detaillierte Lagebericht ist in der Bank einsehbar.

10


Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von 1.505.685,35 EUR –

unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von 15.807,19 EUR (Bilanzgewinn von 1.521.492,54 EUR) – wie folgt

zu verwenden:

EUR

Ausschüttung einer Dividende von 6,00 % für den ersten Anteil

(für jeden weiteren Geschäftsanteil werden 3,00 % ausgeschüttet) 371.738,30

Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen

a) Gesetzliche Rücklage 500.000,00

b) Andere Ergebnisrücklagen 644.840,73

Vortrag auf neue Rechnung 4.913,51

1.521.492,54

Schlussbericht

Nach unserer Einschätzung wird das geschäftliche Umfeld und die Entwicklung der Kreditgenossenschaften auch in

den kommenden Jahren von einem verstärkten Wettbewerb und sich weiterentwickelnden Kundenansprüchen geprägt

sein. Begleitet wird dies von einem weiter steigenden Margendruck und steigenden Anforderungen an die Qualität

der Produkte und der Beratung. Unsere Bank ist auf diese Entwicklungen vorbereitet. Daher sehen wir uns für die

Zukunft gut gerüstet.

Wir danken unseren Kunden, die mit uns vertrauensvoll zusammenarbeiten. Unser Dank gilt auch allen Mitarbei-

terinnen und Mitarbeitern für deren außergewöhnlichen Einsatz und den Mitgliedern des Aufsichtsrates, die sich

kompetent und verantwortungsvoll zum Wohl der Bank und ihrer Mitglieder engagiert haben. Dem Betriebsrat danken

wir für die konstruktive Zusammenarbeit.

Zu guter Letzt danken wir den genossenschaftlichen Institutionen und den Verbundunternehmen sowie der Deutschen

Bundesbank für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Der Vorstand

Kaiserslautern, im April 2011

11


1. Jahresbilanz zum 31.12.2010 Geschäftsjahr Vorjahr

Aktivseite EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 5.646.603,56 5.503

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 10.133.062,19 9.325

darunter: bei der Deutschen

Bundesbank 10.133.062,19 (9.325)

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 15.779.665,75 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung

bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

refinanzierbar 0,00 (0)

b) Wechsel 0,00 0,00 0

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 32.390.088,58 39.000

b) andere Forderungen 29.184.290,76 61.574.379,34 35.414

4. Forderungen an Kunden 545.457.661,57 566.719

darunter:

durch Grundpfandrechte

gesichert 155.264.387,54 (177.601)

Kommunalkredite 24.529.162,73 (24.833)

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der Deutschen

Bundesbank 0,00 (0)

ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0

darunter: beleihbar bei der Deutschen

Bundesbank 0,00 (0)

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten 2.572.636,99 2.573

darunter: beleihbar bei der Deutschen

Bundesbank 2.572.636,99 (2.573)

bb) von anderen Emittenten 134.557.638,14 137.130.275,13 94.637

darunter: beleihbar bei der Deutschen

Bundesbank 126.118.548,07 (87.607)

c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 137.130.275,13 0

Nennbetrag 0,00 (0)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 5.956.890,77 6.568

6a. Handelsbestand 0,00 0

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

a) Beteiligungen 26.777.060,19 27.475

darunter:

an Kreditinstituten 153.176,68 (153)

an Finanzdienstleistungsinstituten

0,00 (0)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 29.480,00 26.806.540,19 29

darunter:

bei Kreditgenossenschaften 0,00 (0)

bei Finanzdienstleistungsinstituten

0,00 (0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0

darunter:

an Kreditinstituten 0,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten

0,00 (0)

9. Treuhandvermögen 73.895,59 82

darunter: Treuhandkredite 73.895,59 (82)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand

einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte: 28

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte 0,00 0

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und

Werten 23.351,00 0

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0

d) geleistete Anzahlungen 0,00 23.351,00 0

12. Sachanlagen 11.411.261,14 12.214

13. Sonstige Vermögensgegenstände 7.784.041,28 7.236

14. Rechnungsabgrenzungsposten 613.816,61 725

Summe der Aktiva 812.611.778,37 807.528

1


Geschäftsjahr Vorjahr

Passivseite EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 3.850.635,31 10

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 191.329.518,50 195.180.153,81 214.722

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten 115.883.719,39 109.114

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von mehr als drei Monaten 27.089.735,62 142.973.455,01 31.701

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 198.106.046,40 178.674

bb) mit vereinbarter Laufzeit

oder Kündigungsfrist 181.956.263,06 380.062.309,46 523.035.764,47 175.375

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 9.351.595,42 17.718

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 9.351.595,42 0

darunter:

Geldmarktpapiere 0,00 (0)

eigene Akzepte und

Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)

3a. Handelsbestand 0,00 0

4. Treuhandverbindlichkeiten 73.895,59 82

darunter: Treuhandkredite 73.895,59 (82)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.311.940,29 1.413

6. Rechnungsabgrenzungsposten 204.736,29 285

6a. Passive latente Steuern 0,00 0

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 13.130.384,00 12.039

b) Steuerrückstellungen 309.182,00 278

c) andere Rückstellungen 2.648.637,12 16.088.203,12 2.635

8. [gestrichen] 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 5.000.000,00 5.000

10. Genussrechtskapital 0,00 0

darunter: vor Ablauf von zwei

Jahren fällig 0,00 (0)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 22.000.000,00 20.000

darunter: Sonderposten

nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00 (0)

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 9.088.837,57 8.458

b) Kapitalrücklage 0,00 0

c) Ergebnisrücklagen

ca) gesetzliche Rücklage 12.800.000,00 12.300

cb) andere Ergebnisrücklagen 16.955.159,27 29.755.159,27 16.200

d) Bilanzgewinn 1.521.492,54 40.365.489,38 1.524

Summe der Passiva 812.611.778,37 807.528

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften

und Gewährleistungsverträgen 21.862.878,24 18.963

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für

fremde Verbindlichkeiten 0,00 21.862.878,24 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus

unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 14.964.742,58 14.964.742,58 21.976

darunter: Lieferverpflichtungen

aus zinsbezogenen

Termingeschäften 0,00 (0)

1


2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2010 bis 31.12.2010 Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 32.132.883,73 34.354

b) festverzinslichen Wertpapieren und

Schuldbuchforderungen 4.065.602,35 36.198.486,08 4.363

2. Zinsaufwendungen 17.093.045,00 19.105.441,08 20.474

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 299.705,87 303

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 383.350,59 251

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 683.056,46 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs-

oder Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. Provisionserträge 6.387.274,71 6.013

6. Provisionsaufwendungen 1.150.121,99 5.237.152,72 1.083

7. Nettoertrag/-aufwand aus Finanzgeschäften 0,00 0

8. Sonstige betriebliche Erträge 653.711,80 735

9. [gestrichen] 0,00 0

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter 7.832.082,79 7.763

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und für Unterstützung 2.640.371,18 10.472.453,97 2.479

darunter: für

Altersversorgung 1.235.192,55 (1.113)

b) andere Verwaltungsaufwendungen 5.667.277,22 16.139.731,19 5.550

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 1.096.270,24 1.122

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 945.239,60 715

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und

bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen

zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 2.587.075,79 4.488

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten

Wertpapieren sowie aus der Auflösung

von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 -2.587.075,79 0

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen und wie

Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 709.293,88 327

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an

verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

behandelten Wertpapieren 0,00 -709.293,88 0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. [gestrichen] 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 4.201.751,36 2.019

20. Außerordentliche Erträge 0,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 8.957,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis -8.957,00 (0)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 653.217,82 461

darunter: latente Steuern 0,00 (0)

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 33.891,19 687.109,01 41

24a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken 2.000.000,00 0

25. Jahresüberschuss 1.505.685,35 1.516

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 15.807,19 8

1.521.492,54 1.524

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

1.521.492,54 1.524

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0

b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

29. Bilanzgewinn 1.521.492,54 1.524

1


Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt.

Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung,

die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, den Risikobericht und die sonstigen Informationspflichten gem. MaRisk

sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations-

und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Im Jahr 2010 hat der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand insgesamt elf Sitzungen abgehalten. Schwerpunkt der

Beratungen bildeten Kreditentscheidungen sowie die Überprüfung der Einhaltung aufsichtsrechtlicher Normen.

Der vorliegende Jahresabschluss 2010 mit Lagebericht wurde durch den Genossenschaftsverband e.V. geprüft. Über

das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat

geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses unter Einbeziehung

des Gewinnvortrages entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2010

festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr die Herren Kiefer, Kunz, Paul und Steller aus dem Aufsichtsrat

aus. Herr Kunz ist wegen Erreichens der Altersgrenze nicht wieder wählbar. Die Wiederwahl der übrigen ausscheidenden

Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.

Kaiserslautern, im Mai 2011

Der Aufsichtsrat

Jürgen Hammel, Vorsitzender

Der vollständige Jahresabschluss trägt den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Genossenschaftsverbandes e.V..

Die Offenlegung nach § 340 l Abs. 4 HGB erfolgt unverzüglich nach Feststellung des Jahresabschlusses im Bundesanzeiger.

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