06_Rohstoffe Öl_Metalle_05_2009

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06_Rohstoffe Öl_Metalle_05_2009

INHALTSVERZEICHNIS

Energie

Öl

Edelmetalle

Basismetalle

Anhang

Gold

Silber

Platin

Palladium

Aluminium

Blei

Kupfer

Nickel

Stahl

Zink

Zinn

Rohstoffe: Öl und Metalle

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Langfristige Preisentwicklung 14

Österreichische Volksbanken-

Aktiengesellschaft

Research

Friedrich Glechner

Kolingasse 19

A-1090 Wien

Tel: +43/1/53135-684

mailto: friedrich.glechner@volksbank.com

14. Mai 2009

Die Nachfrage nach Rohstoffen ist in der jüngsten

Vergangenheit mit einer Verschlechterung des wirtschaftlichen

Umfelds deutlich zurückgegangen. Obwohl

die Rohstoffproduzenten ihre Produktionsmengen stark

reduzierten, sind die Lagerbestände bei vielen

Rohstoffen weiter gestiegen. Die Rohstoffpreise sind in

diesem Umfeld beträchtlich gesunken.

Der Goldpreis konnte sich vergleichsweise gut halten.

Unterstützt wurde das Edelmetall vor allem von einer

höheren Risikoaversion der Marktteilnehmer in einem

unsicheren Kapitalmarkt- sowie konjunkturellen Umfeld

und einem zwischenzeitlich schwächeren US-Dollar.

Die Rezession in nachfragestarken Volkswirtschaften

sollte sich in den nächsten Monaten weiterhin

dämpfend auf die Nachfrageentwicklung nach Rohöl

auswirken. Mit einer zunehmenden Stabilisierung bzw.

leichten Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds

bzw. einer steigenden Zuversicht der Marktteilnehmer

hinsichtlich einer konjunkturellen Erholung sollten die

Ölpreise - unterstützt durch eine zurückhaltende

Förderpolitik der OPEC-Staaten - auf Sicht von 12

Monaten etwas zulegen.

Mit der Erwartung einer im Prognosezeitraum etwas

abnehmenden Risikoaversion rechnen wir beim

Goldpreis auf Sicht von 12 Monaten mit einem leichten

Rückgang. Auch bei Silber, Platin und Palladium

erwarten wir einen niedrigeren Preis.

Die Volksrepublik China stellt bei allen angeführten

Basismetallen den bedeutendsten Nachfrager dar. Bei

Aluminium, Blei, Zink oder Zinn ist das Land auch der

weltweit größte Produzent. Die konjunkturelle

Entwicklung der Volksrepublik bleibt somit ein

bedeutender Einflussfaktor auf die weitere Entwicklung

der Basismetallpreise.

Bei Kupfer, Stahl, Zink und Zinn gehen wir im

Prognosezeitraum - mit der Erwartung einer leichten

Verbesserung des weltwirtschaftlichen Umfelds - von

einem Preisanstieg aus. Dieser sollte jedoch gering

ausfallen, da das zuletzt verringerte Angebot der

Produzenten mit einer steigenden Nachfrage wieder

ausgeweitet werden sollte. Bei Aluminium, Blei und

Nickel erwarten wir auf Sicht von 12 Monaten ein

Preisniveau, das in etwa dem gegenwärtigen entspricht.

Auf kürzere Frist rechnen wir bei den meisten

Basismetallen, nicht zuletzt wegen unzureichender

Produktionskürzungen, mit sinkenden Preisen.


Energie

Öl

Erdöl ist ein bedeutender fossiler Energieträger. Es wird zu Treibstoff für diverse Fortbewegungsmittel

verarbeitet und findet in der Erzeugung von Elektrizität und Wärme Anwendung. Weiters wird Erdöl in

der chemischen Industrie zur Herstellung von Kunststoffen verwendet.

Die wichtigsten Förderländer sind Russland, Saudi-Arabien und die USA. Weltweit wurden im

Dezember 2008 durchschnittlich 86,2 Mio Fass Rohöl pro Tag gefördert. Davon entfielen 30,9 Mio Fass

pro Tag auf die OPEC-Staaten. Vom durchschnittlichen Ölverbrauch des Jahres 2008 von 85,8 Mio

Fass pro Tag (b/d) entfielen etwa 30,2 Mio b/d auf Amerika und 15,9 Mio b/d auf Europa. Der

durchschnittliche Verbrauch Chinas betrug etwa 7,9 Mio b/d.

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Jän.06

Apr.06

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Quelle: Bloomberg

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Jän.07

Öl-Brent je Fass

Apr.07

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USD EUR

Apr.08

Jul.08

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Jän.09

Apr.09

Öl (Brent Future) 14.05.2009

Akt. Preis (USD/Fass) 56,9

52 Wo Hoch (USD/Fass) (11.07.2008) 147,5

52 Wo Tief (USD/Fass) (24.12.2008) 36,2

Performance seit 31.12.2008 (%) 24,9

1-Jahres Performance (%) -53,3

3-Jahres Performance (%) -21,3

5-Jahres Performance (%) 46,9

Quelle: Bloomberg

Die Ölpreise konnten in den letzten Jahren tendenziell zulegen. Im Verlauf des letzten Jahres sind sie

zunächst stark gestiegen. Sowohl der Preis für leichtes US-Öl (WTI) als auch der Preis für die in

Europa wichtigste Ölsorte Brent markierten im Juli 2008 mit USD 147,3/Fass bzw. USD 147,5/Fass

einen Rekordstand. Unterstützt wurde die Aufwärtsbewegung von einem schwächeren US-Dollar, der

Veröffentlichung von gesunkenen US-Industrielagerbeständen an Rohöl und Destillaten, Streitigkeiten

um das iranische Atomprogramm sowie diversen anderen Konflikten (Rebellenanschläge auf Ölanlagen

in Nigeria, Türkei/Nordirak etc.). In weiterer Folge sind die Preise mit einem stärkeren US-Dollar sowie

einer pessimistischen Erwartung der Marktteilnehmer hinsichtlich der Nachfrageentwicklung nach Rohöl

in einem sich eintrübenden konjunkturellen Umfeld stark gesunken. Um dem Preisverfall

entgegenzuwirken, haben die OPEC-Staaten das Ölangebot des Kartells in den letzten Monaten stark

gedrosselt.

Die Rezession in nachfragestarken Volkswirtschaften sollte sich in den nächsten Monaten weiterhin

dämpfend auf die Nachfrageentwicklung nach Rohöl auswirken. Mit einer zunehmenden Stabilisierung

bzw. leichten Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds bzw. einer steigenden Zuversicht der

Marktteilnehmer hinsichtlich einer konjunkturellen Erholung sollten die Ölpreise – unterstützt durch eine

zurückhaltende Förderpolitik der OPEC-Staaten - auf Sicht von 12 Monaten etwas zulegen. Da die

Weltwirtschaft in diesem Jahr schrumpfen sollte und 2010 das Wachstum eher verhalten ausfallen

dürfte, sollte sich jedoch der Anstieg der Ölpreise in Grenzen halten.

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Edelmetalle

Gold

Die Nachfrage nach Gold belief sich 2008 nach den Schätzungen des World Gold Council auf etwa

3660 Tonnen. Davon entfiel fast 60 Prozent auf die Schmuckindustrie. Da Gold über eine hohe

elektrische Leitfähigkeit verfügt, wird es auch in der Elektronikindustrie eingesetzt. Zusätzlich wird es in

der Zahnmedizin eingesetzt. Etwa 20 Prozent der Produktionsmenge werden zu Goldmünzen und -

barren verarbeitet.

Die wichtigsten Abbaugebiete von Gold befinden sich in China, Südafrika, Australien und den USA.

Zentralbanken lagern weltweit etwa 26.000 Tonnen.

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Jän.06

Apr.06

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Quelle: Bloomberg

Jän.06

Apr.06

Jul.06

Jän.07

Okt.06

Jän.07

Gold je Unze

Apr.07

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Jän.08

USD EUR

Jul.07

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Apr.08

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Jul.08

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Okt.08

Okt.08

Jän.09

Jän.09

Apr.09

Apr.09

Gold (Spot) 14.05.2009

Akt. Preis (USD/Unze) 922,5

52 Wo Hoch (USD/Unze) (20.02.2009) 1.006,3

52 Wo Tief (USD/Unze (24.10.2008) 682,4

Performance seit 31.12.2008 (%) 4,6

1-Jahres Performance (%) 6,8

3-Jahres Performance (%) 29,1

5-Jahres Performance (%) 144,9

Quelle: Bloomberg

COMEX-Lagerbestand Gold (Unzen)

Der Goldpreis profitierte in den letzten Jahren

von einem tendenziell schwächeren US-Dollar.

9.500.000

Ein sinkender Dollarkurs macht das in US-Dollar

9.000.000

8.500.000

notierende Gold für Anleger außerhalb des

8.000.000

Dollarraums preiswerter, was wiederum zu einer

7.500.000

höheren Nachfrage nach dem Edelmetall und

7.000.000

damit zu einem Preisanstieg führt. Auch

6.500.000

6.000.000

geopolitische Unsicherheiten und eine gestiegene

Risikoaversion der Marktteilnehmer in einem

unsicheren Kapitalmarkt- sowie konjunkturellen

Quelle: Commodity Exchange Inc. (COMEX)

Umfeld sorgten für eine höhere Goldnachfrage.

Ein weiterer Grund für das Interesse an Gold lag

in den letzten Jahren in höheren Ölpreisen und damit gestiegenen Inflationsraten bzw.

Inflationserwartungen. Als Folge der Preissteigerungen wurde das Edelmetall in den letzten Jahren

auch wieder als Element zur Risikostreuung entdeckt. Während die Preise aller anderen in dieser

Publikation angeführten Metalle im letzten Jahr deutlich zurückgingen, konnte der Goldpreis um 5,8

Prozent zulegen. Den bisherigen Rekordstand markierte das Edelmetall mit USD 1032,7/Unze im März

2008.

Mit der Erwartung einer im Prognosezeitraum etwas abnehmenden Risikoaversion rechnen wir beim

Goldpreis auf Sicht von 12 Monaten - trotz einer von uns erwarteten Seitwärtsentwicklung bis leicht

schwächeren Tendenz des US-Dollars im Verhältnis zu bedeutenden Währungen (vgl. Zins- und FX-

Perspektiven) – mit einem leichten Rückgang.

Seite 3


Silber

Mehr als die Hälfte der Silberproduktion wird in der Industrie verbraucht. Da Bakterien und Keime auf

einer Silberoberfläche nicht überleben können, wird das Edelmetall in der Lebensmitteltechnik, der

chemischen Industrie und der Pharmazie eingesetzt. In der Elektrotechnik wird es beispielsweise bei

der Batterieherstellung verwendet. Rund 25 Prozent der Silberproduktion finden in der Schmuck- und

Silberwarenherstellung (z.B. Essbesteck) Anwendung. Ein weiterer wichtiger Abnehmer ist mit einem

Anteil von etwa 15 Prozent die Fototechnik, die jedoch wegen der stark steigenden Bedeutung der

digitalen Fotografie eine sinkende Nachfrage verzeichnet. Mit rund 5 Prozent wird nur ein kleiner Teil

der Produktionsmenge zur Herstellung von Münzen verwendet.

Silber wird zu rund 50 Prozent als Nebenprodukt der Kupfer-, Zink- und Bleiförderung gewonnen, was

zum Entstehen von Angebotsüberhängen führen kann. Die Förderung der Silberminen ist rückläufig.

Die wichtigsten Abbaugebiete befinden sich in Peru, Mexiko, China und Australien. Das Edelmetall

kann zum Teil durch Aluminium, Rhodium, Tantalum, aber auch Edelstahl substituiert werden. Bei

steigenden Silberpreisen können die Unternehmen, die Silber einsetzten, daher vermehrt diese Metalle

verwenden. Etwa 20 Prozent der Silberproduktion entsteht aus dem Recycling von Silberschrott.

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Jän.06

Apr.06

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Quelle: Bloomberg

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Silber je Unze

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USD EUR

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Apr.08

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Okt.08

Okt.08

Jän.09

Jän.09

Apr.09

Apr.09

Silber (Spot) 14.05.2009

Akt. Preis (USD/Unze) 13,8

52 Wo Hoch (USD/Unze) (15.07.2008) 19,5

52 Wo Tief (USD/Unze) (28.10.2008) 8,5

Performance seit 31.12.2008 (%) 21,1

1-Jahres Performance (%) -16,6

3-Jahres Performance (%) -4,0

5-Jahres Performance (%) 141,0

Quelle: Bloomberg

COMEX-Lagerbestand Silber (Unzen)

Als Folge eines schwächeren US-Dollars, einem

guten konjunkturellen Umfeld mit einer

150.000.000

entsprechend hohen Silbernachfrage der

140.000.000

Industrie sowie einer gestiegenen Nachfrage

130.000.000

120.000.000

110.000.000

100.000.000

90.000.000

nach dem Edelmetall durch Exchange Traded

Funds (ETFs) ist auch der Silberpreis in den

letzten Jahren tendenziell gestiegen. Im März

2008 erreichte der Preis mit 21,4 US-Dollar/Unze

sogar den höchsten Stand seit 1980. Seit Mitte

des letzten Jahres wurde der Preis von einem

Quelle: Commodity Exchange Inc. (COMEX)

stärkeren US-Dollar, einem sich

verschlechternden konjunkturellen Umfeld mit

entsprechend trüben Aussichten für die Nachfrage nach Rohstoffen sowie einer geringeren

spekulativen Nachfrage (ETFs etc.) belastet.

Auch beim Silberpreis rechnen wir auf Sicht von 12 Monaten mit einem leichten Rückgang. Selbst bei

einer allmählichen Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds mit einer steigenden Nachfrage der

Industrie, ist bei Silber aufgrund der sinkenden Nachfrage der Fototechnik nicht mit einem bedeutenden

Nachfrageanstieg zu rechnen.

Seite 4


Platin

Der größte Teil der Platinproduktion wird in der Automobilbranche bei der Herstellung von

Katalysatoren verbraucht. Zweitwichtigster Abnehmer ist mit einem Anteil von etwa 20 Prozent die

Schmuckindustrie. Ein geringer Teil wird auch in der chemischen Industrie, bei der Herstellung von

Computerfestplatten und der Glasherstellung verwendet. Als Legierung mit Iridium bildet Platin

ausgesprochen harte und temperaturresistente Legierungen.

Der mit Abstand größte Platinproduzent ist Südafrika. Von dort stammen etwa 80% des Edelmetalls.

Weitere bedeutende Platinabbaugebiete befinden sich in Russland, Kanada Simbabwe und den USA.

2.300

2.100

1.900

1.700

1.500

1.300

1.100

900

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Jän.06

Apr.06

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Quelle: Bloomberg

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Jän.07

Jän.07

Platin je Unze

Apr.07

Apr.07

Jul.07

Okt.07

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USD EUR

Jul.07

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Apr.08

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Okt.08

Jän.09

Jän.09

Apr.09

Apr.09

Platin (Spot) 14.05.2009

Akt. Preis (USD/Unze) 1.105,3

52 Wo Hoch (USD/Unze) (22.05.2008) 2.225,5

52 Wo Tief (USD/Unze) (27.10.2008) 744,3

Performance seit 31.12.2008 (%) 18,3

1-Jahres Performance (%) -45,7

3-Jahres Performance (%) -16,1

5-Jahres Performance (%) 39,4

Quelle: Bloomberg

NYMEX-Lagerbestand Platin (Unzen)

Als Folge einer höheren Nachfrage ist der Preis

für Platin über die Jahre stetig gestiegen. Mit

140.000

Beginn des Jahres 2008 hat sich der Preisanstieg

120.000

sogar deutlich beschleunigt, was vor allem auf die

100.000

80.000

stärker in den Vordergrund getretenen Energie-

60.000

probleme Südafrikas – dort werden etwa 80

40.000

Prozent der Weltproduktion gefördert – zurück-

20.000

zuführen war. Da in Südafrika in den letzten

0

Jahren kaum in den Ausbau der Stromversorgung

investiert wurde, sind die Reservekapazitäten

deutlich zurückgegangen und die Stromausfälle

Quelle: New York Mercantile Exchange (NYMEX)

bzw. zwischenzeitlichen Stromabschaltungen

häuften sich. Seit Januar 2008 wird Strom dort sogar rationiert. Um die Energieprobleme zu verringern,

will der südafrikanische Versorger Eskom, der etwa 95% des Stroms des Landes produziert, in den

nächsten fünf Jahren ZAR 385 Mrd (EUR 33 Mrd) in den Ausbau der Stromversorgung investieren. Im

März 2008 erreichte der Preis des Edelmetalls mit USD 2301,5/Unze ein Rekordniveau. In weiterer

Folge war jedoch ein deutlicher Rückgang zu beobachten. Der Grund dafür lag vor allem in der

Erwartung einer schwachen Nachfrageentwicklung nach Autos und somit auch nach Katalysatoren.

Außerdem sorgte ein sich verschlechterndes konjunkturelles Umfeld für eine geringere Nachfrage der

Schmuckindustrie. Auch ein stärkerer US-Dollar und eine niedrigere spekulative Nachfrage (ETFs etc.)

drückten den Preis. Erstmals seit 12 Jahren fiel der Platinpreis im Dezember 2008 sogar unter den

Goldpreis. In den letzten Monaten hat sich der Platinpreis jedoch wieder etwas erholt, was vor allem auf

einen etwas gestiegenen Konjunkturoptimismus als Folge unterstützender Maßnahmen von Seiten der

Regierungen (Konjunkturpakete) und Notenbanken sowie die Veröffentlichung einiger etwas besser als

von den Marktteilnehmer erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten zurückzuführen war.

Mit einer weiteren Verschlechterung des konjunkturellen Umfelds in den nächsten Monaten und

steigenden Arbeitslosenzahlen sowie einer im Jahr 2010 zu erwartenden lediglich mäßigen

konjunkturellen Verbesserung, sollten sich auf Sicht von 12 Monaten die Nachfrage der

Automobilindustrie und die Schmucknachfrage weiterhin schwach entwickeln. Auf längere Frist dürfte

die Nachfrage - nicht zuletzt wegen der zunehmenden Motorisierung der Entwicklungsländer – jedoch

wieder zunehmen. In Kombination mit den noch Jahre anhaltenden Stromproblemen Südafrikas ist

dann beim Platinpreis mittelfristig mit einem Anstieg zu rechnen. Auf Sicht von 12 Monaten erwarten wir

jedoch einen leichten Preisrückgang.

Seite 5


Palladium

Palladium wird hauptsächlich zur Herstellung von Katalysatoren verwendet. Weiters wird das

Edelmetall in der Elektrotechnik, der Zahntechnik und der chemischen Industrie eingesetzt. Mehr als 10

Prozent der Nachfrage kommen aus der Schmuckindustrie.

Platin und Palladium verfügen in Bezug auf Leitfähigkeit, Verarbeitung und Wirkung mit anderen

chemischen Substanzen über ähnliche Eigenschaften. Die Industrie kann deshalb Platin bei steigenden

Preisen in einem nicht unbedeutenden Umfang durch Palladium substituieren. Selbst bei Diesel-

Katalysatoren kann Platin mittlerweile zum Teil durch Palladium ersetzt werden.

Die größten Abbaugebiete von Palladium befinden sich in Russland und Südafrika. Auf sie entfällt ein

Weltmarktanteil von jeweils etwa 40 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen Kanada und die USA.

Palladium wird vor allem als Nebenprodukt bei der Förderung anderer Metalle wie Platin oder Nickel

gewonnen. Deshalb ist die Palladiumförderung relativ preisunelastisch, was in der Vergangenheit

immer wieder zu Überkapazitäten und einem Verfall des Preises geführt hat.

Eine Quelle für das Angebot an Palladium und Platin bildet in den nächsten Jahren zunehmend die

Rückgewinnung aus Katalysatorenschrott, da die Autos, die in den 90er Jahren bereits in hoher Zahl

mit Katalysatoren bestückt wurden, nach und nach verschrottet werden.

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Jän.06

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Quelle: Bloomberg

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Jän.06

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Jän.07

Palladium je Unze

Apr.07

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Jän.08

USD EUR

Apr.08

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NYMEX-Lagerbestand Palladium (Unzen)

Jul.06

Okt.06

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Apr.07

Jul.07

Okt.07

Jän.08

Apr.08

Quelle: New York Mercantile Exchange (NYMEX)

Jul.08

Okt.08

Okt.08

Jän.09

Jän.09

Apr.09

Apr.09

Palladium (Spot) 14.05.2009

Akt. Preis (USD/Unze) 220,5

52 Wo Hoch (USD/Unze) (19.06.2008) 478,5

52 Wo Tief (USD/Unze) (05.12.2008) 160,8

Performance seit 31.12.2008 (%) 17,9

1-Jahres Performance (%) -49,3

3-Jahres Performance (%) -43,4

5-Jahres Performance (%) -7,9

Quelle: Bloomberg

Obwohl fast 40 Prozent des Palladiums aus

Südafrika kommen und die Stromprobleme des

Landes ein Risiko für das weltweite Palladiumangebot

darstellen, erscheint das Angebotsrisiko

hier etwas geringer als bei Platin. Bei Palladium

wurde jahrelang mehr produziert als nachgefragt.

Die weltweiten Lagerbestände des Metalls sind

damit über Jahre hinweg gestiegen. Vor allem in

Russland dürften die Lagebestände, trotzt eines

stetigen Abverkaufs, nach wie vor auf einem

relativ hohen Niveau sein. Die genauen

Lagerbestandszahlen Russlands werden jedoch

nicht veröffentlicht.

Nach einem Anstieg bis auf USD 595/Unze im März 2008 ist auch der Palladiumpreis stark

zurückgegangen. Wie bei Platin war auch hier vor allem eine schwache Nachfrageentwicklung nach

Katalysatoren für den Rückgang verantwortlich. Zusätzlich belasteten ein stärkerer US-Dollar sowie

eine geringere spekulative Nachfrage nach dem Edelmetall (ETFs etc.). Auch bei Palladium rechnen

wir auf Sicht von 12 Monaten mit einem Preisrückgang.

Seite 6


Basismetalle

Aluminium

Der wichtigste Nachfrager nach Aluminium ist die Automobilindustrie (z.B. für Karosserien) gefolgt von

der Verpackungsindustrie. Auch das Bauwesen nutzt Aluminium in vielen Bereichen (Fensterprofile,

Fassadenverkleidungen, Dächer und Beschläge, Dämmfolien, Türrahmen). Aufgrund des hohen Anteils

der Energiekosten an den Herstellkosten von Aluminium korreliert der Aluminiumpreis positiv mit dem

Energiepreis.

Die wichtigsten Aluminiumproduzenten sind China, Russland Kanada und die USA. Neben der

Primärgewinnung des Basismetalls aus Bauxit ist das Recycling zu einem bedeutenden Faktor für die

Schmelzereien geworden.

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2.800

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Jän.06

Apr.06

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Quelle: Bloomberg

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3.700.000

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1.700.000

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Jän.06

Apr.06

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Jän.07

Aluminium je Tonne

Apr.07

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Jän.08

USD EUR

Apr.08

Jul.08

LME-Lagerbestand Aluminium (Tonnen)

Jul.06

Okt.06

Jän.07

Apr.07

Jul.07

Okt.07

Quelle: London Metal Exchange (LME)

Jän.08

Apr.08

Jul.08

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Okt.08

Jän.09

Jän.09

Apr.09

Apr.09

Aluminium (Spot) 14.05.2009

Akt. Preis (USD/t) 1.489

52 Wo Hoch (USD/t) (14.07.2008) 3.292

52 Wo Tief (USD/t) (24.02.2009) 1.251

Performance seit 31.12.2008 (%) -1,2

1-Jahres Performance (%) -48,6

3-Jahres Performance (%) -51,9

5-Jahres Performance (%) -5,9

Quelle: Bloomberg

Der Aluminiumpreis erreichte im Juli letzten

Jahres mit 3292 US-Dollar/Tonne ein

Rekordniveau. Unterstützt wurde die

Aufwärtsbewegung vor allem durch Probleme mit

der Stromversorgung in den Schmelzereien in

China als Folge von Schneestürmen im Januar

und einem schweren Erdbeben im Mai,

gestiegenen Energiepreisen und einem

schwächeren US-Dollar. Seither ist der Preis

deutlich gesunken. Verantwortlich dafür waren

eine rückläufige Nachfrageentwicklung nach

Aluminium in einem sich verschlechternden kon-

junkturellen Umfeld, höhere Lagerbestände, die an der London Metal Exchange (LME) ein

Rekordniveau erreichten, sowie ein stärkerer US-Dollar. Im Februar 2009 erreichte der Aluminiumpreis

mit 1251 US-Dollar/Tonne das niedrigste Niveau seit November 2001.

Die Volksrepublik China ist mit einem Weltmarktanteil von einem Drittel sowohl der wichtigste

Produzent als auch der bedeutendste Konsument des Metalls. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung

des Landes bildet somit auch in Zukunft einen bedeutenden Einflussfaktor auf die Entwicklung des

Aluminiumpreises. Anders als etwa bei Kupfer ist China bei Aluminium kein Netto-Importeur, sonder

exportiert eine etwas größere Menge als es importiert. Einen mittelfristigen Einfluss auf die weitere

Preisentwicklung sollten die Bestrebungen der Volksrepublik haben, Energie zu sparen. Da die

Aluminiumschmelze einen hohen Energieaufwand erfordert, wurden in der Vergangenheit bereits die

Steuern auf Aluminiumexporte erhöht. Aktuell ist die chinesische Regierung jedoch wegen des

schwachen wirtschaftlichen Umfelds an einer hohen Aluminiumproduktion interessiert, um einem

Anstieg der Arbeitslosenzahl entgegenzuwirken.

In einem weiterhin schwachen wirtschaftlichen Umfeld mit einer entsprechend verhaltenen

Nachfrageentwicklung nach Aluminium sowie - trotz der jüngsten Produktionskürzungen - nach wie vor

steigenden Lagerbeständen, erwarten wir in den nächsten Monaten eine rückläufige Entwicklung des

Aluminiumpreises. Auf Sicht von 12 Monaten rechnen wir mit einem Preis auf aktuellem Niveau.

Seite 7


Blei

Blei wird vorwiegend für die Herstellung von Akkus verwendet. Weiters findet das Metall bei der

Erzeugung von Rostschutzanstrichen und Antiklopfmitteln für Vergaserkraftstoffe Anwendung. Für

Trinkwasserrohre wird es aus Gesundheitsgründen praktisch nicht mehr verwendet. In der Kerntechnik

und Nuklearmedizin werden Bleiplatten und schwere Bleiglasfenster zur Abschirmung gefährlicher

radioaktiver Strahlung eingesetzt.

Die bedeutendsten Bleiabbaugebiete liegen in China, Australien, USA, Peru und Mexiko. Die

Schmelzereien befinden sich hauptsächlich in China, USA, Deutschland, Japan, Australien, Korea,

Mexiko, Kanada und Italien.

4.500

4.000

3.500

3.000

2.500

2.000

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Jän.06

Apr.06

Jul.06

Quelle: Bloomberg

Jän.06

Apr.06

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Okt.06

Okt.06

Jän.07

Jän.07

Blei je Tonne

Apr.07

Apr.07

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Jän.08

USD EUR

Jul.07

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Jän.08

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Apr.08

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Jul.08

Okt.08

Okt.08

Jän.09

Jän.09

Apr.09

Apr.09

Blei (Spot) 14.05.2009

Akt. Preis (USD/t) 1.452

52 Wo Hoch (USD/t) (16.05.2008) 2.301

52 Wo Tief (USD/t) (22.12.2008) 875

Performance seit 31.12.2008 (%) 43,5

1-Jahres Performance (%) -36,8

3-Jahres Performance (%) 14,6

5-Jahres Performance (%) 89,3

Quelle: Bloomberg

LME-Lagerbestand Blei (Tonnen)

Einer der wichtigsten Gründe für den Anstieg des

Bleipreises war in der jüngsten Vergangenheit

140.000

die Liefereinstellung durch die wichtige

120.000

100.000

australische Magellan Mine, von der etwa 3

80.000

Prozent der weltweiten Bleiminenproduktion

60.000

stammten. Diese durfte seit März 2007 – etwa

40.000

4000 Vögel sind im Verschiffungshafen an einer

20.000

0

Bleivergiftung verendet – keine Verschiffung

durchführen. Nach einem zweijährigen

Lieferstopp erhielt die Eigentümergesellschaft, die

Quelle: London Metal Exchange (LME)

kanadische Ivernia Inc, kürzlich die Freigabe der

Bleilieferungen durch die australische Umweltbehörde.

Anders als früher darf der Transport jetzt nur mehr in versiegelten Containern erfolgen. Die

kürzlich wieder aufgenommenen Lieferungen umfassen nur die Lagerbestände der Mine. Abhängig

vom Fortschritt beim Lagerabbau und der Entwicklung des Bleipreises wird die eigentliche

Minenproduktion voraussichtlich erst 2010 wieder anlaufen. Zwischenzeitlich erreichte der Preis im

März 2008 mit USD 3465/Tonne fast den historischen Höchststand vom Oktober 2007 (USD

3890/Tonne). Obwohl zumindest ein Teil der Nachfrage nach Blei vom Konjunkturzyklus in einem

relativ geringen Ausmaß abhängt (Austausch von Batterien bei vorhandenen Fahrzeugen vor allem in

den Wintermonaten), ist auch der Bleipreis als Folge eines sich eintrübenden konjunkturellen Umfelds

mit einer entsprechend negativen Auswirkung auf die Bleinachfrage, gestiegenen Lagerbeständen

sowie einem stärkeren US-Dollar in weiterer Folge deutlich gesunken. Im Dezember markierte der

Bleipreis mit USD 875/Tonne das niedrigste Niveau seit September 2005.

Die International Lead and Zinc Study Group (ILZSG) erwartet für dieses Jahr bei Blei ein leichtes

Überangebot von 37.000 Tonnen (2008: 19.000t). Die weltweite Produktionsmenge der Schmelzereien

wird auf 8,60 Mio Tonnen geschätzt, die Nachfrage soll sich auf 8,56 Mio Tonnen belaufen. Auch bei

Blei ist die Volksrepublik China mit über 1/3 der weltweiten Produktionsmenge, etwa 30 Prozent des

Konsums und als weltweit größter Exporteur ein wichtiger Einflussfaktor auf die Preisentwicklung. Trotz

einer im Vergleich zu anderen Metallen moderateren Lagerbestandsentwicklung erscheint der jüngste

Preisanstieg bei Blei mit einer weiterhin zu erwartenden schwachen Nachfrageentwicklung

(Fahrzeugindustrie etc.) als wenig gerechtfertigt. In den nächsten Monaten erwarten wir einen

Rückgang des Bleipreises. Auf Sicht von 12 Monaten rechnen wir mit einem Bleipreis auf

gegenwärtigem Niveau.

Seite 8


Kupfer

Kupfer besitzt eine hervorragende Stromleitfähigkeit, hohe Resistenz gegen Korrosion und ist leicht

verformbar. Das Metall wird vorwiegend in der Elektro- und Sanitärinstallation eingesetzt. Bakterien

können sich auf einer Kupferoberfläche nicht vermehren. Daher wird das Metall auch in Klimaanlagen,

bei der Lebensmittelherstellung und für Türklinken verwendet.

Der mit Abstand größte Kupferproduzent ist Chile, gefolgt von den USA, Peru und Australien.

9.500

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Quelle: Bloomberg

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Kupfer je Tonne

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LME-Lagerbestand Kupfer (Tonnen)

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Quelle: London Metal Exchange (LME)

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Kupfer (Spot) 14.05.2009

Akt. Preis (USD/t) 4.428

52 Wo Hoch (USD/t) (03.07.2008) 9.000

52 Wo Tief (USD/t) (24.12.2008) 2.767

Performance seit 31.12.2008 (%) 45,6

1-Jahres Performance (%) -46,8

3-Jahres Performance (%) -48,7

5-Jahres Performance (%) 63,6

Quelle: Bloomberg

Nach den Schätzungen der Schätzungen der

International Copper Study Group (ICSG) belief

sich die Kupfernachfrage im Jahr 2008 auf 18,00

Mio Tonnen bei einem Angebot an raffiniertem

Kupfer von 18,25 Mio Tonnen. Das Überangebot

belief sich damit im letzten Jahr auf 249.000

Tonnen, 2009 und 2010 soll es nach der

Prognose der ICSG auf 345.000 bzw. 418.000

Tonnen steigen. Die Produktionskapazität der

Minengesellschaften, die 2008 bei etwa 18,78 Mio

Tonne lag, wird nach den ICSG-Schätzungen

zwischen 2009 und 2012 um jährlich 5 Prozent

steigen.

Seit dem Rekordniveau von USD 9000/Tonne vom Juli 2008 ist der Kupferpreis stark gesunken. Die

Gründe für die Abwärtsbewegung lagen vor allem in der Eintrübung des konjunkturellen Umfelds und

einer entsprechend niedrigeren Kupfernachfrage, einer geringeren spekulativen Nachfrage,

gestiegenen Lagerbeständen, und einem stärkeren US-Dollar. Die zuletzt gestiegene Risikobereitschaft

der Marktteilnehmer, die etwas optimistischere Einschätzung der weiteren konjunkturelle Entwicklung,

Diskussionen hinsichtlich einer steigenden Inflationsgefahr, ein zwischenzeitlich schwächerer US-Dollar

und gesunkene Lagerbestände an der London Metal Exchange haben jedoch zuletzt den Kupferpreis

wieder nach oben getrieben.

Auch bei Kupfer spielt die Volksrepublik China – wie bei allen anderen angeführten Basismetallen - als

weltweit wichtigster Nachfrager und - im Falle von Kupfer - als bedeutendster Importeur des Metalls

eine wichtige Rolle für die Entwicklung des Preises. Die Nachfrage nach dem Metall profitiert außerdem

von den jüngsten Konjunkturpaketen, die zu einem hohen Anteil in Infrastrukturprojekte fließen. In

einem insgesamt weiterhin schwachen wirtschaftlichen Umfeld rechnen wir nach dem jüngsten Anstieg

des Kupferpreises in den nächsten Monaten mit einer Korrektur. Auf Sicht von 12 Monaten erwarten wir

mit einer zu erwartenden steigenden Nachfrage nach Kupfer einen Preis, der über dem aktuellen

Niveau liegt.

Seite 9


Nickel

Nickel ist ein bedeutendes Legierungsmetall, das überwiegend in der Edelstahlerzeugung Verwendung

findet. Durch Vernickelung werden Metalloberflächen korrosionsbeständig. Bekannte Nickellegierungen

sind Neusilber (10-25% Nickelanteil) und Konstantan (40-60% Nickelanteil). Das Metall wird auch bei

der Herstellung von Batterien und Akkus (Nickel-Cadmium) verwendet.

Die wichtigsten Nickel-Abbaugebiete befinden sich in Russland, Kanada, Australien und Indonesien.

65.000

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Quelle: Bloomberg

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Nickel (Spot) 14.05.2009

Akt. Preis (USD/t) 12.370

52 Wo Hoch (USD/t) (14.05.2008) 26.765

52 Wo Tief (USD/t) (24.10.2008) 8.805

Performance seit 31.12.2008 (%) 6,6

1-Jahres Performance (%) -54,0

3-Jahres Performance (%) -42,7

5-Jahres Performance (%) 14,9

Quelle: Bloomberg

LME-Lagerbestand Nickel (Tonnen)

Der Preis für Nickel verzeichnete vor allem bis

zur ersten Jahreshälfte 2007 einen starken

120.000

Anstieg. Ein Grund dafür lag – neben der hohen

100.000

Nachfrage durch die boomende Stahlindustrie –

80.000

60.000

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20.000

0

darin, dass sich Nickel in den Händen von nur

wenigen Marktteilnehmern befand, die das Metall

horteten. In weiterer Folge ist der Nickelpreis

jedoch deutlich zurückgegangen, was vor allem

auf die Verschärfung der Leihe-Verpflichtung für

dieses Metall durch die London Metal Exchange

Quelle: London Metal Exchange (LME)

(LME) zurückzuführen war. Dadurch wurde ein

Halter einer dominanten Position des Metalls nun

früher als zuvor verpflichtet, diese ohne Prämie zu verleihen. Im Jahr 2008 setzte sich die

Abwärtstendenz beim Nickelpreis fort. Verantwortlich für die schwache Entwicklung waren zuletzt vor

allem eine schwache Nachfrageentwicklung sowie einer Überproduktion, die trotz

Produktionskürzungen als Folge niedrigerer Preise zu einem Anschwellen der Lagebestände führte.

Während sich der Lagerbestand an der London Metal Exchange im Februar 2007 noch auf dem

niedrigsten Niveau seit 1991 befand, liegt er aktuell auf dem höchsten Niveau seit rund 14 Jahren. In

den letzten Monaten konnte sich der Nickelpreis wieder etwas vom im Oktober 2008 erreichten

Sechsjahrestief erholen.

In den nächsten Monaten ist mit einer weiterhin schwachen Nachfrageentwicklung bei Nickel zu

rechnen. Erst 2010 sollte sich die Edelstahlnachfrage erholen. Nicht zuletzt aufgrund einer zu

erwartenden geringen Nachfrage der privaten Haushalte (Kühlschränke, Waschmaschinen etc.) als

Folge steigender Arbeitslosenzahlen, ist jedoch auch im nächsten Jahr bei der Edelstahlnachfrage nur

mit einer verhaltenden Verbesserung zu rechnen. Auf Sicht von 12 Monaten erwarten wir einen

Nickelpreis auf gegenwärtigem Niveau. Auf kürzere Frist sollte der Preis aufgrund der nach wie vor

ungenügenden Produktionskürzungen und steigenden Lagerbeständen sinken.

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Stahl

Stahl ist kein natürliches Element. Es handelt sich vielmehr um eine Legierung, die vorwiegend aus

Eisen besteht. Je höher der Kohlenstoffanteil, desto härter ist das Metall.

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Aug.08

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Quelle: Bloomberg

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Stahl (Mediterranean) je Tonne

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LME-Lagerbestand Stahl Mediterranean (Tonnen)

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Quelle: London Metal Exchange (LME)

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Feb.09

Mär.09

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Apr.09

Mai.09

Mai.09

Stahl Mediterranean (Spot) 14.05.2009

Akt. Preis (USD/t) 334

52 Wo Hoch (USD/t) (06.08.2008) 1.130

52 Wo Tief (USD/t) (28.10.2008) 259

Performance seit 31.12.2008 (%) -8,2

1-Jahres Performance (%) n.v.

3-Jahres Performance (%) n.v.

5-Jahres Performance (%) n.v.

Quelle: Bloomberg

Der Preis des seit letztem Jahr an der London

Metal Exchange gehandelten Mediterranean

Steel Billet verzeichnete einen starken Rückgang.

Auch hier war vor allem ein sich abschwächendes

konjunkturelles Umfeld mit einer entsprechend

geringen Nachfrage nach Stahl für den

Preisrückgang verantwortlich. Zusätzlich

belastete ein stärkerer US-Dollar. Die

Stahlproduzenten reagierten in den letzten

Monaten auf die geringe Stahlnachfrage mit

erheblichen Kürzungen der Produktionsmenge.

Die World Steel Association, auf deren Mitglieder etwa ein Anteil von 85 Prozent an der weltweit

produzierten Stahlmenge entfällt, erwartet für 2009 einen Nachfragerückgang bei Stahl um rund 15

Prozent auf 1019 Mio Tonnen. Während der Rückgang in Schwellenländern wie China oder Indien nur

gering ausfallen soll, wird vor allem in den entwickelten Ländern (USA: -37% J/J; EU: -29%) mit einem

starken Nachfrageeinbruch gerechnet. Nach einer Stabilisierung der Nachfrage im späteren

Jahresverlauf 2009 wird für 2010 – ohne konkrete Zahlen zu nennen - wieder mit einem

Nachfrageanstieg gerechnet. Mit einer leichten Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds und einer

dann wieder etwas höheren Stahlnachfrage erwarten wir auf Sicht von 12 Monaten einen leichten

Anstieg der Stahlpreise.

Seite 11


Zink

Zink wird vor allem zum Schutz anderer Metalle (z.B. Verzinkung von Autokarosserien gegen

Durchrostung) eingesetzt. Weiters wird das Metall als Legierung mit Kupfer (Messing), Aluminium und

Magnesium verwendet.

Die größten Zinkproduzenten sind China, Australien, Peru, die USA und Kanada.

5.200

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Quelle: Bloomberg

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Zink je Tonne

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LME-Lagerbestand Zink (Tonnen)

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Quelle: London Metal Exchange (LME)

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Zink (Spot) 14.05.2009

Akt. Preis (USD/t) 1.447

52 Wo Hoch (USD/t) (16.05.2008) 2.326

52 Wo Tief (USD/t) (12.12.2008) 1.040

Performance seit 31.12.2008 (%) 22,6

1-Jahres Performance (%) -37,0

3-Jahres Performance (%) -61,2

5-Jahres Performance (%) 44,7

Quelle: Bloomberg

Der Zinkpreis ist in den letzten Jahren

tendenziell gesunken. Vor allem eine schwache

Nachfrage als Folge eines sich eintrübenden

konjunkturellen Umfelds, eine höhere

Produktionsmenge vor allem in der Volksrepublik

China und eine weltweite Überproduktion, die

trotz der jüngsten Produktionskürzungen von

Minengesellschaften und Schmelzereien zur

Stabilisierung des Preises zu einem starken

Anstieg der weltweiten Lagerbestände führte,

übten Druck auf den Preis aus. Ende 2008

erreichte der Zinkpreis mit USD 1040/t das

niedrigste Niveau seit mehr als 4 Jahren.

Der Nachfrageüberhang frührer Jahre hat sich bei diesem Metall in den letzten Jahren in einen

Angebotsüberhang gedreht. Die International Lead and Zinc Study Group (ILZSG) rechnet für 2009 bei

raffiniertem Zink mit einer Überproduktion von 260.000 Tonnen (2008: Überproduktion 195.000t). Bei

der Nachfrage wird ein Rückgang um 4,9 Prozent auf 10,92 Mio Tonnen erwartet. Das Angebot soll um

4 Prozent auf 11,18 Mio Tonnen sinken. Während beim weltgrößten Verbraucher, der Volksrepublik

China, nicht zuletzt als Folge höherer Ausgaben für die Infrastrukturprojekte mit einem

Verbrauchsanstiege gerechnet wird, soll auch bei diesem Metall vor allem bei den entwickelten Ländern

(EU, USA, Japan) der Nachfragerückgang bedeutend ausfallen.

Während die anhaltende Überproduktion auf kürzere Frist Druck auf den Zinkpreis ausüben sollte,

erwarten wir auf Sicht von 12 Monaten mit einer leichten Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds

einen Preis des Metalls, der über dem gegenwärtigen Niveau liegt. Auch bei diesem Metall dürfte aber

der Preisanstieg gering ausfallen.

Seite 12


Zinn

Zinn ist ein weiches silbrig glänzendes Metall mit einem niedrigen Schmelzpunkt. Das Metall wird für

die Herstellung von Weißblechdosen verwendet. Als Lötzinn wird es in der Elektronikindustrie

eingesetzt. In Verbindung mit Kupfer wird das Metall zu Bronze verarbeitet.

Die bedeutendsten Zinn-Vorkommen findet man in China, Indonesien, Peru, Bolivien und Brasilien.

29.000

24.000

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Quelle: Bloomberg

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Zinn je Tonne

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USD EUR

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LME-Lagerbestand Zinn (Tonnen)

Okt.06

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Quelle: London Metal Exchange (LME)

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Zinn (Spot) 14.05.2009

Akt. Preis (USD/t) 13.930

52 Wo Hoch (USD/t) (15.05.2008) 25.500

52 Wo Tief (USD/t) (24.12.2008) 9.949

Performance seit 31.12.2008 (%) 27,7

1-Jahres Performance (%) -44,7

3-Jahres Performance (%) 46,6

5-Jahres Performance (%) 52,4

Quelle: Bloomberg

Der Zinnpreis erreichte im Mai 2008 mit USD

25.500/t einen Rekordstand. Unterstützt wurde

die Aufwärtsbewegung in den Jahren 2006 bis

2008 vor allem von Unsicherheiten hinsichtlich

der Zinnproduktion in Indonesien, dem

weltgrößten Zinnexporteur und nach der Volksrepublik

China zweitgrößten Zinnproduzenten.

Die Indonesische Regierung hat in den letzten

Jahren - nicht zuletzt um die Preise hochzutreiben

- ihre Bemühungen verstärkt, gegen illegal

betriebene Minen und Schmelzereien im Land

vorzugehen und diese zu schließen. Auch rück-

läufige weltweite Lagerbestände waren für den Anstieg mitverantwortlich. Seit Mitte 2008 ist jedoch

auch der Preis von Zinn in einem sich verschlechternden konjunkturellen Umfeld mit einer

entsprechend schwachen Nachfrageentwicklung nach Rohstoffen, gestiegenen Lagerbeständen, einer

geringeren spekulativen Nachfrage und einem stärkeren US-Dollar deutlich zurückgegangen.

Auch die zukünftige Preisentwicklung wird bei diesem Metall vor allem von der Nachfrageentwicklung

beim wichtigsten Verbraucher, der Volksrepublik China, und der weiteren Förderpolitik Indonesiens

bestimmt werden. Mit einer im Vergleich zu anderen Metallen relativ verhaltenen Lagerbestandsentwicklung,

einem im Verlauf des nächsten Jahres zu erwartenden Nachfrageanstieg sowie den

anhaltenden Bestrebungen Indonesiens, die Zinnproduktion einzudämmen, erwarten wir in den

nächsten 12 Monaten einen tendenziell steigenden Zinnpreis.

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Platin (US-Dollar je Unze)

Quelle: NYM EX, Bloomberg

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Silber (US-Dollar je Unze)

Quelle: COM EX, Bloomberg

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Gold (US-Dollar je Unze)

Quelle: COM EX, Bloomberg

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Öl-Brent (US-Dollar je Fass)

Quelle: ICE, Bloomberg

Anhang: Langfristige Preisentwicklung


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Kupfer (US-Dollar je Tonne)

Quelle: LM E, Bloomberg

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Blei (US-Dollar je Tonne)

Quelle: LM E, Bloomberg

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Aluminium (US-Dollar je Tonne)

Quelle: London M etal Exchange

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Palladium (US-Dollar je Unze)

Quelle: NYM EX, Bloomberg


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Zinn (US-Dollar je Tonne)

Quelle: LM E, Bloomberg

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Zink (US-Dollar je Tonne)

Quelle: LM E, Bloomberg

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Nickel (US-Dollar je Tonne)

Quelle: LM E, Bloomberg


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