Bedingungen - Volksbank AG

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Bedingungen - Volksbank AG

Ausscheiden

Scheiden Mitglieder vor dem Ablauf der Funktionsperiode aus, so bedarf es der Ersatzwahl erst in der

nächsten ordentlichen Hauptversammlung. Eine Ersatzwahl durch eine außerordentliche Ha uptversammlung

ist jedoch unverzüglich vorzunehmen, wenn die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder unter vier sinkt. Ersatzwa h-

len erfolgen auf den Rest der Funktionsperiode des ausgeschiedenen Mitgliedes. Wird ein Mitglied des Au f-

sichtsrates durch eine außerordentliche Hauptversammlung gewählt, gilt sein erstes Amtsjahr mit dem

Schluss der nächsten Hauptversammlung als beendet. Jedes Mitglied des Aufsichtsrates kann sein Amt

unter Einhaltung einer sechswöchigen Frist ohne wichtigen Grund mit schriftlicher Anzeige an den Vorstand

oder an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates, im Falle einer Verhinderung an seine Stellvertreter, niederl e-

gen.

Vorsitz

Der Aufsichtsrat wählt alljährlich in einer im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung abzuhaltenden

Sitzung, zu der es keiner besonderen Einladung bedarf, aus seiner Mitte unter Vorsitz des an Jahren ältes-

ten Aufsichtsratsmitgliedes einen Vorsitzenden und zwei Stellvertreter. Eine Ersatzwahl ist unverzüglich

vorzunehmen, wenn der Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter aus dieser Funktion ausscheidet. Erhält

bei dieser Wahl niemand die absolute Mehrheit, so erfolgt eine Stichwahl zwischen den zwei Personen,

welche die meisten Stimmen erhalten haben, solange, bis einer die absolute Mehrheit erreicht hat.

Sitzungen

Der Aufsichtsrat hat so oft dies im Interesse der Emittentin nötig erscheint, mindestens jedoch viermal im

Geschäftsjahr, und zwar vierteljährlich, zusammenzutreten. Die Sitzungen des Aufsichtsrates werden, s o-

fern sie nicht zu bereits vorher bestimmten Terminen stattfinden, vom Vorsitzenden, im Falle seiner Verhin-

derung von einem seiner Stellvertreter, aus eigener Initiative oder über Verlangen eines Aufsichtsratsmi t-

gliedes, des Vorstandes oder eines Vorstandsmitgliedes unter Angabe der Tagesordnung unte r der zuletzt

bekannt gegebenen Anschrift ausgenommen im Dringlichkeitsfall unter Einhaltung einer Einberufungsfrist

von sieben Tagen brieflich, per E-Mail oder Telefax einberufen. Der Vorsitzende, im Falle seiner Verhinde-

rung einer seiner Stellvertreter oder bei deren Verhinderung der in der Aufsichtsratssitzung gewählte Vorsit-

zende, leitet die Sitzung. Die Art der Abstimmung und die Reihenfolge der Behandlung der Tagesordnung s-

punkte bestimmt der Leiter der Sitzung.

Beschlussfassung

Zur Beschlussfassung ist die ordnungsgemäße Einberufung der Sitzung und die Anwesenheit mehr als der

Hälfte der Aufsichtsratsmitglieder, mindestens jedoch von drei Aufsichtsratsmitgliedern, erforderlich. Bei

Angelegenheiten, in welchen ein Mitglied des Aufsichtsrates oder ein Verwandter in auf- oder absteigender

Linie, oder ein Ehepartner eines Aufsichtsratsmitgliedes persönlich beteiligt ist, darf das betreffende Au f-

sichtsratsmitglied an der Beratung und Beschlussfassung nicht teilnehmen. Ein Aufsichtsratsmitglied kann

ein anderes Aufsichtsratsmitglied schriftlich mit seiner Vertretung bei einer einzelnen Sitzung betrauen; das

vertretene Aufsichtsratsmitglied ist bei der Feststellung der Beschlussfähigkeit einer Sitzung nicht mitzuzä h-

len. Das Recht, den Vorsitz zu führen, kann nicht übertragen werden. Die Beschlüsse des Aufsichtsrates

werden mit einfacher Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen gefasst, wobei im Falle der Stimmengleic h-

heit, außer bei Wahlen, die Stimme des Leiters der Sitzung entscheidet und Stimmenthaltungen unzulässig

sind; dies gilt auch bei schriftlicher Stimmabgabe. Die Beschlüsse können auch auf schriftlichem Wege g e-

fasst werden, wenn der Vorsitzende oder im Falle seiner Verhinderung einer seiner Stellvertreter eine so l-

che Beschlussfassung anordnet und kein Mitglied des Aufsichtsrates diesem Verfahren widerspricht. Die

Vertretung nach dem vorstehenden Absatz ist bei Beschlussfassung in Form der schriftlichen Stimmabgabe

nicht zulässig.

Geschäftsordnung

Der Aufsichtsrat gibt sich seine weitere Geschäftsordnung selbst.

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