Information zur Antragstellung 100 - VolkswagenStiftung : Seite nicht ...

volkswagenstiftung

Information zur Antragstellung 100 - VolkswagenStiftung : Seite nicht ...

Förderinitiative

Experiment! – Auf der Suche nach gewagten

Forschungsideen

Stichtag

5. März 2013

jährlich geplant

Auskünfte

Dr. Ulrike Bischler

Telefon: 0511 8381 350

Telefax: 0511 8381 4350

E-Mail: bischler@

volkswagenstiftung.de

Dr. Oliver Grewe

Telefon: 0511 8381 252

Telefax: 0511 8381 4252

E-Mail: grewe@

volkswagenstiftung.de

Dr. Franz Dettenwanger

Telefon: 0511 8381 217

Telefax: 0511 8381 4217

E-Mail: dettenwanger@

volkswagenstiftung.de

VolkswagenStiftung

Kastanienallee 35

30519 Hannover

www.volkswagenstiftung.de

1. Welche Ideen sind gesucht?

Information zur

Antragstellung 100

Kühne Forschungsvorhaben, die in Anbetracht ihres frühen Stadiums oder

einer unorthodoxen Herangehensweise aus dem üblichen Förderangebot

herausfallen, erhalten eine Erprobungschance. Im Fokus stehen die Natur-,

Ingenieur-, Verhaltens- und Lebenswissenschaften in Experiment und Theo-

rie. Vorrangig sollen Ansätze unterstützt werden, die radikal neu sind, über

eine kontinuierliche Verbesserung hinauszielen und

• akzeptiertes Fachwissen grundlegend herausfordern,

• unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren

wollen oder

• ganz neue Forschungsrichtungen stimulieren.

Allein die gewagte Forschungsidee zählt; die wissenschaftliche Begutach-

tung erfolgt in der ersten Stufe anonymisiert.

2. Worauf zielt die Förderinitiative?

Übergreifendes Ziel ist die Exploration grundlegend neuer Forschungsthemen,

nicht zuletzt wegen des Wagnisses unklarer Erfolgsaussichten. Zunächst

geht es darum, während einer zeitlich und finanziell begrenzten explorativen

Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit des zu erprobenden

Konzeptes zu gewinnen. Im Erfolgsfall stellt die Stiftung eine Weiterverfolgung

in Aussicht, z. B. einen Folgeantrag oder eine offene Förderausschreibung.

Im Fall einer Enttäuschung wäre auch das Aufdecken von Hindernisgründen

ein gewünschtes Ergebnis. Eine Weiterverfolgung ist dann allerdings

ausgeschlossen.

3. Was sind die Rahmenbedingungen?

Die geförderte explorative Phase beläuft sich auf 1 ½ Jahre. Ein Jahr ist zur

Erarbeitung erster Zwischenergebnisse gedacht; das abschließende halbe

Jahr dient einer Abschluss- oder Überbrückungsfinanzierung. Nach einem

Stand: Dezember 2012 1


Jahr Förderung wird eine Zwischenbilanz beim von der Stiftung veranstalte-

ten „Forum Experiment!“ gezogen (Näheres s. unter 13).

4. Wie viele Pilotvorhaben werden gefördert?

10 bis 15 explorative Projekte werden jährlich bewilligt. Die Anzahl richtet

sich nach dem Ergebnis der Begutachtung.

5. Wer kann einen Antrag stellen?

Folgende formale Anforderungen werden an die Antragsteller(innen) gestellt:

• Eigenständige Forschungserfahrung nach der Promotion.

• Einbindung in eine Hochschule oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung

in Deutschland spätestens mit dem Projektbeginn.

• Nur eine Ideenskizze pro Person bzw. Projektteam zu jedem Stichtag.

Forschungsideen der Vorjahre werden nicht erneut geprüft, in der Regel auch

nicht in modifizierter Form.

6. Was kann beantragt werden?

Die Antragssumme ist auf 100.000 Euro begrenzt bei 18 Monaten Laufzeit.

Die Mittel können flexibel für alle anfallenden Personal- und Sachkosten eingesetzt

werden. Dazu gehören beispielsweise auch:

• die Einbindung von Kooperationspartner(inne)n im In- und Ausland,

• Forschungsaufenthalte an anderen Einrichtungen,

• Workshops oder Arbeitstreffen sowie

• eine Vertretung für ein Freisemester oder zur Freistellung von klinischen

Aufgaben.

7. Wie kann ein Antrag gestellt werden?

Die Antragstellung beruht auf einer 3-seitigen Projektskizze und einer 1seitigen

Selbsteinschätzung zum Bezug zur Förderinitiative und zu wichtigen

Argumenten pro und kontra einer Förderung. Gerne dürfen die auf der

Homepage bereitgestellten Formulare genutzt werden. Bei analoger Gliederung

wird auch eine abweichende Gestaltung akzeptiert. Anträge sind über

das Antragsportal portal.volkswagenstiftung.de einzureichen. Eine Anleitung

dazu ist online verfügbar. Eine Liste der erforderlichen Unterlagen findet sich

am Ende dieser Information zur Antragstellung in der „Checkliste“.

Stand: Dezember 2012 2


8. In welcher Sprache ist der Antrag zu stellen?

Anträge müssen in englischer Sprache gestellt werden.

9. Gibt es einen Stichtag?

Der erste Stichtag für Anträge ist der 5. März 2013.

10. Wie erfolgt das Auswahl- und Begutachtungsverfahren?

Die Auswahl erfolgt in zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Schritten. Zu-

erst werden alle Ideenskizzen stiftungsintern geprüft und vorausgewählt. In

diese Vorauswahl fließen die Programmvorgaben, die Selbsteinschätzung

und die Schlüssigkeit der Skizze ein. Als zweiter Schritt folgt die Endauswahl

aus der Shortlist durch eine international und interdisziplinär zusammengesetzte

Jury. Diese erhält anonymisierte Antragsunterlagen (ohne CV).

11. Nach welchen Kriterien erfolgt die Begutachtung?

• Die Originalität, Vision und Unkonventionalität der Forschungsidee,

• die antizipierte Wirkung des Forschungsbeitrags im Erfolgsfall,

• der potenzielle Lerneffekt bei einem Scheitern,

• das Projektwagnis und

• die Eignung einer explorativen Phase, die Idee merklich voranzubringen.

Außerdem wird für eine Förderung vorausgesetzt, dass institutseigene bzw.

institutionsweite Vorbereitungsmittel oder andere spezifische Förderprogramme

fehlen, denen sich das Vorhaben zuordnen lässt.

12. Wie lange dauert es bis zu einer Entscheidung?

Eine Entscheidung ist drei Monate nach dem jeweiligen Antragsstichtag geplant,

also bis zum 1. Juni 2013.

13. Was ist sonst noch wichtig? Welche Perspektiven

eröffnen sich?

Ein zügiger Projektstart nach einer Bewilligung wird vorausgesetzt. Rund ein

Jahr später veranstaltet die Stiftung das „Forum Experiment!“ im Tagungszentrum

Schloss Herrenhausen in Hannover. Jedes Projekt ist eingeladen,

die bis dahin erzielten Ergebnisse als Kurzvortrag oder Poster vorzustellen,

Stand: Dezember 2012 3


Antragsportal

Bitte nutzen Sie das Antragsportal

der VolkswagenStiftung im

Internet unter https://

portal.volkswagenstiftung.de

Vergessen Sie bitte nicht, das

dort zur Verfügung gestellte

Deckblatt auszudrucken und mit

Ihrer Unterschrift versehen an

uns zu senden. Eine Anleitung

zum Antragsportal finden Sie

online.

unabhängig von einem sich abzeichnenden Erfolg oder einer Enttäuschung.

Bitte halten Sie sich den folgenden Termin frei:

11. Juli 2014, „Forum Experiment!“ in Hannover.

Bei dieser Gelegenheit können auch Vorschläge für eine mögliche Weiterver-

folgung präsentiert werden. Die Stiftung ist offen für vielfältige Umsetzungs-

möglichkeiten (Veranstaltungsreihe, Antragsaufforderung, Vorbereitung einer

offenen Ausschreibung, etc.) und wird diese im Nachgang mit anwesenden

Expert(inn)en beraten. Die Geförderten werden entsprechend benachrichtigt.

Anhang: Checkliste für das Antragsportal (s. 7.)

Es werden folgende Informationen und Dokumente (pdf-Dateien) benötigt:

Im Antragsportal ausgefüllte Formulare mit Angaben zu Antragsteller(in),

Bewilligungsempfänger (Zielinstitution), Projekttitel, Laufzeit, Kosten und zur

rechtlichen Erklärung. Das Deckblatt bitte ausdrucken, unterschreiben

und per Briefpost an die Stiftung senden.

Anlagen (in der Reihenfolge des Antragsportals):

• Kurze Antragsdarstellung (bis zu 3 Seiten, maximal 1.000 Wörter)

Die Projektskizze soll folgende Angaben enthalten (vgl. Formular) und

ohne Namen der Antragsteller(innen) und des Instituts ausgearbeitet

sein:

1. Forschungsidee mit Ausgangslage, offener Frage, Relevanz und

Perspektive.

2. Zu erprobendes Lösungskonzept und dessen Besonderheit (der

„Clou“ des Vorhabens), ggf. mit Hinweis auf Abweichungen von der

Standard-Methodik.

3. Begründung für die explorative Phase mit Benennung von Unwägbarkeiten

und möglichen Hürden.

4. Optional: 1 zusätzliche Seite für max. 2 erläuternde Abbildungen.

• Selbsteinschätzung (1 Seite, max. 100 Wörter pro Frage)

Der Selbsteinschätzungsbogen soll folgende Angaben enthalten (vgl.

Formular) und ebenfalls für eine anonymisierte Begutachtung taugen:

1. Verglichen mit Ihren anderen Projekten: Warum ist diese Forschungsidee

für „Experiment!“ prädestiniert?

Stand: Dezember 2012 4


2. Warum sollte die Jury / die Stiftung Ihre Forschungsidee unbedingt

berücksichtigen?

3. Welche Einwände erwarten Sie? Wie würden Sie diese entkräften?

• CV mit Angabe Ihrer Position am Institut und Publikationsauswahl (max.

fünf) und erforderlichenfalls ein CV von essenziellen Kooperationspartner(inne)n

Der CV wird nur zur stiftungsinternen Prüfung benötigt und NICHT an die

Jury weitergeleitet.

• Sonstiges (optional)

Unter Sonstiges hochgeladene Dokumente werden NICHT der Jury vor-

gelegt.

Im Einzelfall: Sofern Sie noch nicht am Zielinstitut beschäftigt sind oder die

Möglichkeit zur Durchführung unabhängiger Forschung nicht offensichtlich

ist, wird ein von der Institutsleitung unterzeichnetes Unterstützungsschreiben

benötigt.

• Institutionelle Stellungnahmen

Dieses Dokument wird NICHT der Jury vorgelegt.

Stand: Dezember 2012 5

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine