Jahresbericht 2006 - Veska

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Jahresbericht 2006 - Veska

J A H R E S B E R I C H T 2006 - 2 -

Allgemeine Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2006 war einerseits geprägt von einem ausserordentlich guten Anlageergebnis

und andererseits von der Spitalfusion bei einem grossen Kunden unserer Kasse.

Infolge des Austritts des fusionierten Kunden stieg die Bilanzsumme nur moderat an, von

CHF 511'000'000 auf CHF 533'000'000.

Der Kontakt mit unseren Versicherten und unseren angeschlossenen Arbeitgebern verlief

auch im 2006 weitgehend reibungslos. Ein herzliches "Dankeschön" an dieser Stelle; so

können die Verwaltungskosten weiterhin tief gehalten werden.

Im 2006 haben unsere Aktiv-Versicherten CHF 2'773'300 an freiwilligen, steuerbefreiten

Einlagen in die Veska einbezahlt. Dieser Betrag ist mehr als das Fünffache des Jahres 2000!

Dieser Vertrauensbeweis ist für den Stiftungsrat und die Geschäftsstelle Motivation und Auftrag,

weiterhin eine sichere und kostenbewusste Pensionskassenpolitik zu verfolgen.

Versicherungstechnisches Gutachten per 31.12.2005/1.1.2006

Alle drei Jahre lässt die Veska Pensionskasse von einer externen Stelle (Büro Dr. Deprez in

Zürich) ein versicherungstechnisches Gutachten erstellen. Ein zentraler Punkt der versicherungstechnischen

Überprüfung ist die Bestimmung der Rückstellungen, die notwendig sind,

damit die Kasse sämtlichen Verpflichtungen gegenüber den aktiven Versicherten und den

Rentenbezügern nachkommen kann. Mit Genugtuung hat der Stiftungsrat den nachfolgenden

Kommentar des Experten zur finanziellen Lage zur Kenntnis genommen: „Die finanzielle

Lage der Kasse ist sehr gut. Die vorsichtig dotierte Zielgrösse der Wertschwankungsreserve

ist noch nicht ganz erreicht. Zudem besteht noch ein gewisser Rückstellungsbedarf im

Rahmen der technischen Rückstellungen (Risikoschwankungsreserve und Rückstellung für

Pensionierungsverluste).“ Dank des ausserordentlich guten Anlageergebnisses 2006 konnten

die drei oben genannten Reserveposten im Berichtsjahr auf den Zielwert angehoben

werden. Die Erhöhung der Sicherheit auf ihren Zielwert kostete CHF 28'069'000.

Entscheide des Stiftungsrates

Im vergangenen Jahr fällte das oberste Organ der Veska Pensionskasse, der paritätisch zusammengesetzte

Stiftungsrat, verschiedene zukunftsweisende Entscheide. Die wichtigsten

waren:

Rückstellungsreglement

Jede eigenständige, sogenannt vollautonome Pensionskasse hat neu die Pflicht, ein Rückstellungsreglement

zu erstellen. In der Verordnung zum BVG (Art. 48e BVV2) steht: „Die

Vorsorgeeinrichtung legt in einem Reglement Regeln zur Bildung von Rückstellungen und

Schwankungsreserven fest. Dabei ist der Grundsatz der Stetigkeit zu beachten.“ Das Rückstellungsreglement

ist per 1.1.2006 in Kraft getreten.

Teilliquidationsreglement

Neu verlangen die gesetzlichen Bestimmungen, ein Teilliquidationsreglement zu beschliessen.

Im Teilliquidationsreglement wird festgehalten, wie bei einem Pensionskassen-Austritt

eines grösseren Anteils von Versicherten verfahren werden muss. Der Stiftungsrat verabschiedete

das Reglement am 11. September 2006. Das Bundesamt für Sozialversicherungen

(BSV) genehmigte das Teilliquidationsreglement am 7. November 2006.

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J A H R E S B E R I C H T 2006 - 3 -

Anlagen in ausländischen Aktien

Es ist für jede Pensionskasse wichtig, dass sie ihr Vermögen gut verteilt (diversifiziert) anlegt.

Im Bereich Aktien Ausland ist dies aufgrund des grossen Anlageuniversums speziell schwierig;

dies insbesondere dann, wenn eine Pensionskasse einzelne ausländische Titel in ihrem

Depot hält. Es gibt schlicht zu viele ausländische Titel. Aus diesem Grund decken die meisten

Pensionskassen die Anlagekategorie "Aktien Ausland" via Kollektivanlagen (Fonds, Anlagestiftungen,

ETF’s etc) ab. Schon seit längerer Zeit hat die Veska 80% bis 90% ihrer Aktienauslandanlagen

in kollektiven Gefässen angelegt. Im Berichtsjahr sind die letzten ausländischen

Einzeltitel verkauft worden. Der Stiftungsrat hat beschlossen, den Verkaufserlös in ein kostengünstiges,

indexnahes Anlageprodukt zu investieren. Diese sinnvolle Diversifikationsmassnahme

hat sich bis jetzt bestens bewährt.

Überwachung der Anlagetätigkeit und Anlageresultate

Die Veska Pensionskasse wendet in Bezug auf die Anlagetätigkeit ein schlankes zweistufiges

Modell an (Geschäftsleiter Stiftungsrat). Dies bedeutet, dass sich der Stiftungsrat überdurchschnittlich

mit Anlagefragen beschäftigt. Der Stiftungsrat wird an jeder Sitzung (in der

Regel quartalsweise) über die aktuelle Performance, die getätigten Obligationeninvestitionen,

die Verwendung des Neugeldes (welche Anlagekategorie) und die aktuelle Vermögenszusammensetzung

(Asset-Allocation) informiert. Zusätzlich nimmt die Veska Pensionskasse an

verschiedenen Umfragen teil, welche von externen Stellen durchgeführt werden; z.B. an dem

vom BSV empfohlenen Risiko Check-up einer bekannten Beratungsfirma. Die verschiedenen

Reportings und Auswertungen zeigten dem Stiftungsrat, dass die Veska auch im 2006 stets

kontrolliert und der Anlagestrategie entsprechend unterwegs war.

Verzinsung der Altersguthaben im Folgejahr

Im 2006 wurden die Altersguthaben mit 3,0% (BVG-Zins gemäss Bundesrat 2,5%) verzinst.

Per Ende November 2006 stieg der Deckungsgrad der Veska auf über 125%. Aus diesem

Grund beschloss der Stiftungsrat, die Altersguthaben im 2007 mit 4,0% zu verzinsen; dies

sind 1,5% mehr als der vom Bundesrat beschlossene BVG-Zins.

Performance von +10,1%

Das Anlagejahr 2006 gab wiederum Anlass zu Dankbarkeit und grosser Freude. In fast allen

Anlagekategorien konnten die Vergleichsindices übertroffen werden. Die Gesamtperformance

(inkl. Immobilien Direktanlagen) betrug im 2006 +10,1%. In den einzelnen Anlagekategorien

konnten folgende Anlageergebnisse erzielt werden: Obligationen Schweiz: +0,7%, Obligationen

Fremdwährung inkl. Wandelobligationen: +3,1%, Aktien Schweiz: +23,2%, Aktien Ausland:

+16.6%, Immobilien (Schweiz und Ausland): +6,4%, Rohstoffe: +11,9%.

Deckungsgrad von 127,5%

Obschon per Ende Jahr sämtliche Reserven und Rückstellungen auf den Zielwert angehoben

wurden, stieg der Deckungsgrad noch leicht an. Er verbesserte sich von 126,0% auf 127,5%.

Der Zieldeckungsgrad von 127,0% wurde per 31.12.2006 erreicht. Was über 127% liegt sind

freie Mittel; diese betragen per 31.12.2006 CHF 2'130'000.

Martin Freiburghaus

Eidg. dipl. Pensionskassenleiter, Geschäftsleiter

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J A H R E S R E C H N U N G 2006 - 4 -

BILANZ

AKTIVEN

Index 31.12.2006 31.12.2005

CHF CHF

Flüssige Mittel 6.2 1'761'020.00

7'227'969.14

Forderungen 6.3 4'740'880.14

4'572'743.65

Obligationen Schweiz 6.4 109'908'942.80

117'242'901.50

Obligationen Ausland in CHF 6.4 18'573'500.00

17'138'650.00

Obligationen Ausland in FW 6.4 59'131'473.74

65'110'442.18

Aktien Schweiz 6.4 98'511'795.90

96'601'860.10

Aktien Ausland 6.4 133'061'144.57

121'001'201.05

Immobilien Schweiz 6.4 / 6.5 58'524'189.00

59'569'869.00

Immobilien Ausland 6.4 24'339'650.00 15'733'200.00

Nicht traditionelle Anlagen 6.4 / 6.6 21'702'051.06

4'633'450.00

Mobiliar 1.00 1.00

Vermögensanlagen 530'254'648.21

Aktive Rechnungsabgrenzung 7.1 2'492'398.85

Total Aktiven 532'747'047.06

PASSIVEN

Freizügigkeitsleistungen und Renten 2'898'949.14

Passive Rechnungsabgrenzung 9.4 4'111'813.75

Arbeitgeberbeitragsreserve 5.8./7.3. 3'384'095.55

Vorsorgekapital Aktive Versicherte 5.4 280'789'910.06

Vorsorgekapital Rentner 5.6 100'069'700.00

Technische Rückstellungen 5.7./5.8. 28'756'437.20

Wertschwankungsreserven 7.4 110'596'332.76

Stiftungskapital 10'000.00

Freie Mittel 7.5 2'129'808.60

Total Passiven 532'747'047.06

508'832'287.62

2'385'554.64

511'217'842.26

2'257'014.80

2'238'367.01

3'231'915.90

297'397'263.58

94'800'000.00

7'256'829.20

104'026'451.77

10'000.00

0.00

511'217'842.26


J A H R E S R E C H N U N G 2006 - 5 -

BETRIEBSRECHNUNG

Index 1.1. - 31.12.06 1.1. - 31.12.05

CHF CHF

Ordentliche und übrige Beiträge und

Einlagen

Ordentliche Arbeitnehmersparbeiträge 5.2. 12'526'051.05

11'616'671.30

Risikobeiträge Arbeitnehmer 5.6. 3'700'787.00

3'463'781.60

Ordentliche Arbeitgebersparbeiträge 5.2. 13'024'004.10

12'083'459.45

Risikobeiträge Arbeitgeber 5.6. 3'793'483.70

3'647'743.05

Freiwillige Einzahlungen Arbeitnehmer 5.2. 2'773'299.40

2'523'944.80

Ausserordentliche Einzahlungen Arbeitgeber 5.2. 9'600.00

342'918.40

Total Ordentliche und übrige Beiträge und Einlagen 35'827'225.25

33'678'518.60

Eintrittsleistungen

Freizügigkeitseinlagen inkl. Zins 5.2. 27'769'710.80

25'721'783.25

Rückzahlung WEF 5.3. 0.00 36'000.00

Total Eintrittsleistungen 27'769'710.80

Zufluss aus Beiträgen und Eintrittsleistungen 63'596'936.05

Reglementarische Leistungen

25'757'783.25

59'436'301.85

Altersrenten 5.6. -4'481'271.60

-4'209'620.60

Hinterlassenenrenten -315'667.00

-323'428.00

Invalidenrenten 5.6. -1'749'204.65

-1'584'244.35

Kapitalleistung bei Pensionierung 5.2. -1'099'349.05

-778'470.00

Kapitalleistung bei Tod und Invalidität 5.2. -231'577.00 -57'492.00

Total Reglementarische Leistungen -7'877'069.30

-6'953'254.95

Austrittsleistungen

Freizügigkeitsleistungen bei Austritt 5.2. -21'337'134.33

-18'206'679.34

Freizügigkeitsleistungen bei Austritt, bar 5.2. -1'193'511.10

-809'560.95

Austrittsleistung kollektiv -60'432'776.85

0.00

Ausserordentliche Austritte z.L. Stiftung -18'251.26 -38'501.15

Vorbezüge WEF/Scheidung -1'907'028.25 -1'722'239.45

Total Austrittsleistungen -84'888'701.79

Abfluss für Leistungen und Vorbezüge -92'765'771.09

Bildung / Auflösung Vorsorgekapitalien,

techn. Rückstellung und Beitragsreserven

Auflösung / Bildung Vorsorgekapital Aktive 23'689'444.78

Aufwand aus Teilliquidation -3'253'106.00

Bildung Vorsorgekapital WEF 1'907'028.25

Bildung Vorsorgekapital Rentner -1'369'700.00

Bildung / Auflösung tech. Rückstellungen -25'399'608.00

Verzinsung des Sparkapitals 5.2. -8'987'004.25

Total Bildung Vorsorgekapitalien,

techn. Rückstellung und Beitragsreserven -13'412'945.22

-20'776'980.89

-27'730'235.84

-28'438'427.36

0.00

1'686'239.45

-4'405'000.00

2'000'000.00

-6'732'562.65

-35'889'750.56


J A H R E S R E C H N U N G 2006 - 6 -

Index 1.1. - 31.12.06 1.1. - 31.12.05

CHF CHF

Versicherungsaufwand

Beiträge an Sicherheitsfonds -186'641.90

-184'578.15

Total Versicherungsaufwand -186'641.90

Nettoergebnis aus dem Versicherungsteil -42'768'422.16

Nettoergebnis aus Vermögensanlagen

Netto-Erfolg aus Liquidität 125'856.44

Netto-Erfolg aus Obligationen in CHF 1'324'878.04

Netto-Erfolg aus Obligationen Ausland in FW 2'051'442.95

Netto-Erfolg aus Aktien Schweiz 22'010'426.35

Netto-Erfolg aus Aktien Ausland 20'493'841.67

Netto-Erfolg aus Immobilien Schweiz 1'369'886.30

Netto-Erfolg aus Immobilien Ausland 3'376'450.00

Netto-Erfolg aus nicht traditionellen Anlagen 1'718'929.36

Zusatzerträge 505'759.57

Aufwand der Vermögensverwaltung -421'871.45

Total Nettoergebnis aus Vermögensanlagen 6.7. 52'555'599.23

Sonstiger Aufwand

Verwaltungsaufwand

Zinsen auf Arbeitgeberbeitragsreserven und

7.6. -1'003'317.50

Verzugszinsen -84'169.98

Total Sonstiger Aufwand -1'087'487.48

Ertragsüberschuss vor Bildung

Wertschwankungsreserven 8'699'689.59

Bildung Wertschwankungsreserven -6'569'880.99

Ertragsüberschuss 2'129'808.60

-184'578.15

-4'368'262.70

427'836.02

3'166'224.33

5'762'393.19

24'591'030.74

31'112'380.85

3'522'267.20

212'960.00

220'450.00

271'270.55

-387'342.19

68'899'470.69

-649'908.82

-83'604.70

-733'513.52

63'797'694.47

-63'797'694.47

0.00


Anhang - 7 -

1. Grundlagen und Organisation

1.1. Rechtsform und Zweck

Die Pensionskasse der Veska ist eine Stiftung für die berufliche Vorsorge mit Sitz in Aarau.

Sie bezweckt die berufliche Vorsorge im Rahmen des BVG und seiner Ausführungsbestimmungen

für die Versicherten sowie deren Angehörige und Hinterlassene gegen die wirtschaftlichen Folgen

von Alter, Tod und Invalidität. Die Stiftung kann über die gesetzlichen Mindestleistungen

hinausgehende Leistungen erbringen. Der Anschluss eines Arbeitgebers erfolgt auf Grund einer

schriftlichen Anschlussvereinbarung. Es werden nur Personen versichert, die im Dienste des

schweizerischen Gesundheits- und Sozialwesens stehen. Die Veska Pensionskasse ist eine

autonome Vorsorgeeinrichtung ohne Rückdeckung.

1.2. Registrierung BVG und Sicherheitsfonds

Die Veska Pensionskasse ist eine steuerbefreite, im Register für berufliche Vorsorge des Bundesamtes

für Sozialversicherung (BSV) eingetragene Gemeinschaftsstiftung für die berufliche Vorsorge

im Sinne von Art. 80 ff ZGB, Art. 331 OR und Art. 48 Abs. 2 BVG.

Sie entrichtet dem Sicherheitsfonds die gesetzlichen Beiträge.

1.3. Angabe zur Urkunde und zu den Reglementen

Stiftungsurkunde 26.06.1963/17.3.1999

Vorsorgereglement 27.09.2004

Reglement für die Vermögensanlagen 30.11.2005

Reglement zur Bildung von technischen Rückstellungen 12.09.2006

Teilliquidationsreglement 21.10.2006

weitere Reglemente keine

1.4. Organe und Zeichnungsberechtigte

Stiftungsrat Klinger Peter, Trimmis GR, Präsident AG-Vertreter

Gmür Marcelle, Engelburg, Vizepräsidentin AN-Vertreterin

Ackermann René, Basel AN-Vertreter

Egloff Alfons, Wettingen AG-Vertreter

Weyermann Urs, Bern AN-Vertreter

Zihler Markus, Bern AG-Vertreter

Der Stiftungsrat ist gewählt bis 31.12.2006 resp. bis zur Abnahme der Jahresrechnung 2006. Die

Arbeitgebervertreter werden auf Antrag des Stiftungsrates vom Vorstand der "H+ Die Spitäler

der Schweiz" gewählt. Ein Arbeitnehmervertreter wird vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen

und Pflegefachmänner (SBK) bestimmt. Die zwei übrigen Arbeitnehmervertreter sind

Mitglieder von Berufsverbänden im Gesundheitswesen oder Versicherte der Veska Pensionskasse.

Geschäftsführer Freiburghaus Martin, eidg. dipl. Pensionskassenleiter

Zeichnungsberechtigte alle kollektiv zu zweien für Zahlungsverkehr

Depotstelle Aargauische Kantonalbank, Aarau

Liegenschaftsverwaltung Realit AG, Lenzburg, für die Liegenschaften in Aarau und Oberwil

HEV, St. Gallen, für die Liegenschaften in St. Gallen und Wittenbach


1.5 Experten, Revisionsstelle, Berater, Aufsichtsbehörde

Experten für die

berufliche Vorsorge Dr. Oliver Deprez und Christoph Furrer, Zürich

Revisionsstelle thv AG, Aarau

Beratung für Anlagestrategie und

Asset-Liability (ALM-Studie) PPCmetrics, Zürich

Aufsichtsbehörde Bundesamt für Sozialversicherung (BSV), Bern

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1.6. Angeschlossene Betriebe (2 und mehr Personen) 31.12.2006 31.12.2005

Anzahl

* Ohne per 31.12.2006 ausgetretener Betrieb

101* 100

2. Aktive Mitglieder und Rentner

2.1. Aktive Versicherte 31.12.2006 31.12.2005

Total Anzahl aktive Versicherte 4'316* 4'819

* Ohne aktiv Versicherte des per 31.12.2006 ausgetretenen Betriebes

2.2. Rentenbezüger 31.12.2006 31.12.2005

Altersrentner 418 434

Invalidenrentner 125 141

Ehegattenrentner 24 25

Kinderrenten 42 52

Total Anzahl Rentenbezüger 609* 652

* Ohne Rentenbezüger des per 31.12.2006 ausgetretenen Betriebes

3. Art der Umsetzung des Zweckes

3.1. Erläuterung der Vorsorgepläne

Bei den Vorsorgeplänen A1, A2, A3, A4, A7, A8 und A9 wird die nicht koordinierte AHV-Lohnsumme

versichert. Beim Vorsorgeplan B1 gilt der gesetzliche Koordinationsabzug, während beim

Plan B2 der halbe Koordinationsabzug zur Anwendung kommt.

Die Höhe der jährlichen Altersrente ergibt sich aus dem beim Altersrücktritt erworbenen Altersguthaben

(obligatorisch und freiwillig) durch Multiplikation mit einem einheitlichen Umwandlungssatz.

Dieser beträgt zur Zeit 6,8%.

Ein vorzeitiger Bezug einer Altersrente ist möglich. Für jedes Jahr des vorzeitigen Bezuges wird

der Umwandlungssatz um 0,18% gesenkt. Monate werden anteilsmässig angerechnet.

Die Alterskinderrente beträgt 20% der Altersrente.

Die Ehegattenrente beträgt 60% der versicherten Alters- bzw. Invalidenrente.

Kinderrenten (Invalidenkinder- und Waisenrenten) betragen 20% der versicherten Alters- bzw.

Invalidenrente für jedes Kind bis zum vollendeten 18. resp. 25. Altersjahr.


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Stirbt ein unverheirateter Versicherter (z.B. alleinerziehende Person) oder ein verheirateter Versicherter,

dessen Ehegatte keinen Anspruch auf eine Ehegattenrente hat, so wird ein Todesfallkapital

in der Höhe des halben angesammelten Altersguthabens, abzüglich einer allfälligen Abfindung

an den überlebenden Ehegatten, fällig. Das Todesfallkapital beträgt in jedem Fall mindestens

CHF 10'000.00.

Die Invalidenrente beträgt 100% der versicherten Altersrente. Bei Arbeitgebern mit einem

schlechten Schadenverlauf sind tiefere Renten möglich.

Es können temporäre Zusatz-Risikorenten in der Höhe von 40% resp. 60% des versicherten

Lohnes abgeschlossen werden.

Die Freizügigkeitsleistung (Austrittsleistung) entspricht dem gesamten angesammelten Altersguthaben

beim Austritt (Art. 15 FZG), mindestens aber dem Anspruch gemäss Art. 17 FZG und

mindestens dem BVG-Altersguthaben (Art. 18 FZG). Die Pensionskasse ist nach den Grundsätzen

einer Sparkasse mit Risikoversicherung aufgebaut.

3.2. Finanzierung und Finanzierungsmethoden

Die Finanzierung erfolgt durch ordentliche Altersgutschriften und Risikobeiträgen. Die Altersgutschriften

sind so festgelegt, dass sie mindestens die BVG-Leistungen zu finanzieren vermögen.

Die Altersgutschriften sind pro Vorsorgeplan unterschiedlich gestaltet.

Im Weiteren tragen die einzubringenden Freizügigkeitsleistungen und die freiwillig geleisteten

Beiträge (Einmaleinlagen) zur Erhöhung der Versicherungsleistung bei.

4. Bewertungs- und Rechnungslegungsgrundsätze, Stetigkeit

4.1. Finanzierung und Finanzierungsmethoden

Die Erstanwendung von Swiss GAAP FER 26 erfolgte in der Veska Pensionskasse mit der Jahresrechnung

2005.

4.2. Buchführungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Buchführungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den Vorschriften von Art. 47, 48 und

48a BVV2 sowie Swiss GAAP FER 26. Sämtliche Positionen der Bilanz wurden zum Verkehrswert

bewertet.

Das Sparkapital der aktiven Versicherten der Veska Pensionskasse entspricht dem Inventar per

31.12.2006.

Das Vorsorgekapital der Rentner und die technischen Rückstellungen werden - gemäss den Vorgaben

des Stiftungsrates - durch den Experten für die berufliche Vorsorge berechnet. Auf

Wunsch der Aufsichtsbehörde (BSV) senkte der Stiftungsrat den technischen Zins zur Bewertung

der Rentenverpflichtungen per 31.12.2006 auf 3,0%.


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5. Versicherungstechnische Risiken / Deckungsgrad / Risikodeckung

5.1. Art der Risikodeckung, Rückversicherung

Als autonome Vorsorgeeinrichtung trägt die Veska Pensionskasse die Risiken aus Alter, Tod,

und Invalidität selber. Sie hat keine Versicherungsverträge abgeschlossen.

5.2. Entwicklung und Verzinsung des Vorsorgekapitals der aktiven Versicherten (brutto)

31.12.2006 31.12.2005

CHF CHF

Stand Vorsorgekapital per 1.1. brutto 305'585'028 270'961'940

Ordentliche Arbeitnehmersparbeiträge 12'526'051 11'616'672

Ordentliche Arbeitgebersparbeiträge 13'024'004 12'083'459

Weitere Beiträge und Einlagen AN und AG 2'782'899 2'533'545

Freizügigkeitsleistungen bei Eintritt 26'816'090 25'682'991

Korrektur 2'119 0

Total Einlagen Sparkapital 55'151'163 51'916'667

Verzinsung Sparkapital (3.0 % / 2.5 %) 9'253'062 6'921'323

Total Verzinsung Sparkapital 9'253'062 6'921'323

Freizügigkeitsleistungen bei Austritt - 22'530'645 - 19'016'240

Freizügigkeitsleistungen bei Austritt Kollektiv - 51'524'044 - 0

Auflösung infolge Alter, Tod, Invalidität - 4'552'230 - 4'320'137

Auflösung zu Gunsten Stiftung - 231'571 - 57'373

WEF-Verrechnung bei Austritt - 2'451'825 - 821'152

Total Auflösung -81'290'315 -24'214'902

Stand Sparkapital per 31.12. brutto 288'698'936 305'585'028

5.3. Entwicklung und Verzinsung der WEF-Bezüge der aktiven Versicherten

31.12.2006 31.12.2005

CHF CHF

Stand WEF-Bezüge per 1.1. 8'187'765 7'133'915

Bezüge für Wohneigentum 1'132'855 1'531'595

Bezüge für Ehescheidungen 774'175 154'645

Verzinsung (3.0 % / 2.5 %) 266'058 188'762

WEF-Verrechnung bei Austritt - 2'451'825 - 821'152

Stand WEF-Bezüge per 31.12. 7'909'028 8'187'765

5.4. Vorsorgekapital der aktiven Versicherten netto 31.12.2006 31.12.2005

CHF CHF

Stand Sparkapital per 31.12. brutto 288'698'938 305'585'028

Stand WEF-Bezüge per 31.12. - 7'909'028 - 8'187'765

Stand Sparkapital per 31.12. netto 280'789'910 297'397'263

5.5. Summe der Sparkapital nach BVG

31.12.2006 31.12.2005

Sparkapital nach BVG (Schattenrechnung) 137'140'000 153'450'529

BVG-Minimalzins, vom Bundesrat festgelegt 2.5% 2.5%


- 11 -

5.6. Entwicklung Vorsorgekapital Rentner 31.12.2006 31.12.2005

CHF CHF

Stand Deckungskapital per 1.1. 94'800'000 85'395'000

Pendente Leistungsfälle 1'300'000 2'700'000

Latente Leistungsfälle 2'500'000 1'000'000

Fälle mit gekürzten Leistungen 100'000 1'300'000

Risikobeiträge Arbeitnehmer und Arbeitgeber 7'494'270 7'111'525

Prämien zur Verbesserung der Leistungen 0 372'110

Einlage aus Sparkapitalien 3'221'304 3'484'175

Einlage von Versicherungsgesellschaften 825'473 0

Einlage gemäss Gutachten 5'283'529 0

Versicherungstechnischer Gewinn - 0 445'517

abzüglich Rentenleistungen - 6'546'143 - 6'117'293

abzüglich Austritt Kollektiv - 8'908'733 - 0

Stand Deckungskapital per 31.12. 100'069'700 94'800'000

Hinweis: Das Deckungskapital der Rentner wurde gemäss den versicherungstechnischen Grundlagen

VZ 2000 (3,0%) inkl. einer Verstärkung von 5,0% (Vorjahr 4,5%) für den Grundlagenwechsel

gerechnet.

5.7. Details zu den technischen Rückstellungen

Dank den guten Anlageergebnissen im Jahr 2006 konnten die Rückstellungen "Schwankungen

Risikofälle" und "Pensionierungsverluste" auf den Zielwert geführt werden. Die Zielwerte der

Rückstellungen sind im Reglement zur Bildung von technischen Rückstellungen festgehalten.

31.12.2006 31.12.2005

CHF CHF

Rückstellung für Schwankungen Risikofälle 11'400'000 6'000'000

Rückstellung für Pensionierungsverluste 17'356'437 1'256'829

Total technische Rückstellungen 28'756'437 7'256'829

5.8. Arbeitgeber-Beitragsreserven mit Verwendungsverzicht

Es bestehen keine Arbeitgeber-Beitragsreserven mit Verwendungsverzicht.

5.9. Deckungsgrad

31.12.2006 31.12.2005

CHF CHF

Total Aktiven gemäss Bilanz 532'747'047 511'217'842

abzüglich Rückstellungen für Prämien - 262'000 - 524'000

abzüglich passive Rechungsabgrenzung - 6'748'763 - 3'971'382

abzüglich Arbeitgeberbeitragsreserven - 3'384'095 - 3'231'916

abzüglich Stiftungskapital - 10'000 - 10'000

Total verfügbare Mittel 522'342'189 503'480'544

Sparkapital aktive Versicherte 280'789'910 297'397'263

Deckungskapital Rentner 100'069'700 94'800'000

Technische Rückstellungen 28'756'437 7'256'829

Total gebundene Mittel 409'616'047 399'454'092

Deckungsgrad nach Art. 44 BVV2 127.5% 126.0%


6. Erläuterung der Vermögensanlagen und des Netto-Ergebnisses

aus der Vermögensanlage

6.1. Organisation der Anlagetätigkeit, Anlagereglement

Das Wertschriftenvermögen wird durch die Aargauische Kantonalbank verwaltet.

Der Geschäftsleiter tätigt die Anlagen, gemäss den Vorgaben des Anlagereglementes selber.

Die Bank steht beratend zur Seite.

6.2. Flüssige Mittel

31.12.2006

CHF

- 12 -

31.12.2005

CHF

Postcheck 1'133'487.02 1'816'649.77

Aarg. Kantonalbank, Aarau 613'293.60 5'119'376.87

Aarg. Kantonalbank (Fremdwährungskonti) 11'470.84 256'812.45

Aarg. Kantonalbank (Mietzinskonti) 2'768.54 35'130.05

Total Flüssige Mittel 1'761'020.00 7'227'969.14

6.3. Forderungen

31.12.2006

CHF

31.12.2005

CHF

Guthaben Liegenschaftsverwaltung 40'314.91 77'169.00

Verrechnungssteuer, ESTV Bern 640'551.03 421'052.80

Debitoren Arbeitgeber und Arbeitnehmer 4'060'014.20 4'074'521.85

Total Forderungen 4'740'880.14 4'572'743.65

6.4. Darstellung der Vermögensanlagen nach Anlagekategorien

Art

in CHF

2006

in %

2006

Anlage-

Strategie

2006

in CHF

2005

in %

2005

Flüssige Mittel/Forderungen

davon Forderungen / T.A.

7'233'279 8'994'299 1.7% 1% 14'186'268 2.8%

Obligationen in CHF

davon in Fonds 2'216'200 128'482'443 24.1% 30% 134'381'551 26.3%

Obligationen Fremdwährung

davon in Fonds 38'065'181 59'131'474 11.1% 12% 65'110'442 12.7%

Aktien Schweiz

davon in Fonds 34'349'855 98'511'796 18.5% 16% 96'601'860 18.9%

Aktien Ausland

davon in Fonds 133'061'144 133'061'144 25.0% 23% 121'001'201 23.7%

Immobilien Schweiz

davon in Fonds 38'494'189 58'524'189 11.0% 11% 59'569'870 11.6%

Immobilien Ausland

davon in Fonds 24'339'650 24'339'650 4.6% 4% 15'733'200 3.1%

Private Equity

davon in Fonds 5'576'632 5'576'632 1.0% 1% 4'633'450 0.9%

Rohstoffe

davon in Fonds 16'125'419 16'125'419 3.0% 2% 0 0.0%

Total 532'747'047 100.0% je 100% 511'217'842 100.0%


- 13 -

In der Position Obligationen in CHF ist aufgrund des langfristigen Charakters das Anlagekonto

der Raiffeisenbank über CHF 15'804'943 (Vorjahr: CHF 15'552'219) enthalten.

Die Anlagerichtlinien gemäss Anlagestrategie vom 30.11.2005 sind per 31.12.2006 eingehalten.

6.5. Darstellung der Direktanlagen in Immobilien

Für die Festlegung der Bruttorendite wurden für jede Liegenschaft folgende Parameter festgelegt:

Kapitalmarktzins, genereller Zuschlag (Unterhalt, Reparatur, Steuern etc), individueller Zuschlag

(Alter, Leerstände etc), jährliche Alterung. Der durchschnittliche Kapitalisierungssatz der

vier aufgeführten Liegenschaften beträgt per 31.12.2006 7,5%. Er musste wegen Leerständen

(insbesondere in Oberwil) etwas angehoben werden.

Ort

31.12.2006

CHF

31.12.2005

CHF

Anpassung

CHF

Wittenbach, Grüntalstrasse, 3 MFH 9'290'000 9'910'000 -620'000

St. Gallen, Speicherstr./Axensteinstr., 2 MFH 5'580'000 5'910'000 -330'000

Oberwil, Rotzenbühlstrasse, 2 MFH 3'700'000 4'460'000 -760'000

Aarau, Jurastrasse, 1 Mehrfamilienhaus 1'460'000 1'620'000 -160'000

Total Direktanlagen Immobilien 20'030'000 21'900'000 -1'870'000

6.6. Inanspruchnahme der Erweiterungen gemäss Art. 59 BVV2

Der Stiftungsrat hat im Jahr 2005 durch die Firma PPCmetrics aus Zürich eine ALM-Studie durchgeführt.

Der strategische Fremdwährungsanteil liegt neu bei 42%. Per 31.12.2006 betrug der

Fremdwährungsanteil 40.7% (inkl. Immobilien Ausland). Für Anlagen in Private Equity und Rohstoffe

wurde Art. 59 BVV2 ebenfalls in Anspruch genommen.

6.7. Darstellung des Nettoertrages aus der Vermögensanlage

31.12.2006 31.12.2005

CHF CHF

Ertrag auf flüssigen Mittel inkl. Verzugszinsen 125'856 427'836

Ertrag aus Obligationen und Fonds 3'376'321 8'928'617

Ertrag aus Aktien und Fonds 42'504'268 55'923'862

Ertrag aus nicht traditionellen Anlagen 1'718'929

Ertrag aus eigenen Immobilien - 887'136 952'364

Ertrag aus Immobilien-Anlagen 6'139'232 3'054'133

Bruttoertrag aus Vermögensanlagen 52'977'470 69'286'812

Wertschriftenverwaltungs- und Erwerbskosten - 421'871 - 387'342

Nettoertrag aus Vermögensanlagen 52'555'599 68'899'470

Der Bruttoertrag aus den Vermögensanlagen resultierte in erster Linie auf Grund der nochmals

gestiegenen Aktienkurse.

7. Erläuterungen weiterer Positionen der Bilanz und der Betriebsrechnung

7.1. Aktive Rechnungsabgrenzung

31.12.2006

CHF

31.12.2005

CHF

Aktive Rechnungsabgrenzung 151'008.85 114'105.07

Marchzinsen Obligationen Schweiz 1'631'011.00 1'553'138.56

Marchzinsen Obligationen Ausland in CHF 251'159.00 245'923.60

Marchzinsen Obligationen Ausland in FW 459'220.00 472'387.41

Total Aktive Rechnungsabgrenzung 2'492'398.85 2'385'554.64


- 14 -

7.2. Vorausbezahlte Risikoprämien

31.12.2006 31.12.2005

CHF CHF

Stand Risikoprämie per 1.1. 524'000 786'000

Belastung pro Jahr - 262'000 - 262'000

Stand Risikoprämie per 31.12. 262'000 524'000

7.3. Darstellung der Arbeitgeberbeitragsreserven

Arbeitgeberbeitragsreserven, 4 Arbeitgeber 31.12.2006 31.12.2005

CHF CHF

Stand Arbeitgeberbeitragsreserven per 1.1. 3'231'916 2'947'237

Einlagen 117'830 253'737

Verwendung 0 0

Verzinsung 34'349 30'942

Stand Arbeitgeberbeitragsreserven per 31.12. 3'384'095 3'231'916

7.4. Zielgrösse der Berechnung der Wertschwankungsreserve

Wertschwankungsreserven werden für die den Vermögensanlagen zugrunde liegenden marktspezifischen

Risiken gebildet, um die nachhaltige Erfüllung der Leistungsversprechen zu unterstützen.

Die Bestimmung der notwendigen Wertschwankungsreserve basiert auf finanzökonomischen

Überlegungen und aktuellen Gegebenheiten.

Neben den Berechnungen der Consultingfirma PPCmetrics aus Zürich stützt sich die Veska Pensionskasse

auch auf den jährlich durchgeführten "Risiko Check-up" der Firma Complementa aus

St. Gallen. Die Wertschwankungsreserven betragen maximal 27,0% der Verpflichtungen und sind

so konzipiert, dass zwei schlechte Anlagejahre ohne Unterdeckung knapp überstanden werden.

Per 31.12.2006 betragen die Wertschwankungsreserven 27,0%. Der Zielwert ist somit erreicht!

Entwicklung der Wertschwankungsreserven

31.12.2006 31.12.2005

CHF CHF

Stand Wertschwankungsreserven per 1.1. 104'026'452 40'758'757

Einlagen aus Ertragsüberschuss 6'569'881 63'797'695

Belastung aus Erstanwendung

Swiss GAAP FER 26 - 0 -530'0000

Stand Wertschwankungsreserven per 31.12. 110'596'333 104'026'452

Vorsorgekapital inkl. techn. Rückstellungen 409'616'047 399'454'092

Beschlossene Wertschwankungsreserven 27.0% 27.0%

Beschlossene Wertschwankungsreserven 110'596'333 107'852'605

Stand Wertschwankungsreserven per 31.12. 110'596'333 104'026'452

Stand Wertschwankungsreserven 100.0% 96.5%

Restbedarf an Wertschwankungsreserven 0 3'826'153


- 15 -

7.5. Freie Mittel

Gemäss Art. 2 des Reglements zur Bildung von technischen Rückstellungen können freie Mittel

erst dann ausgewiesen werden, wenn die technischen Rückstellungen und die Wertschwankungsreserven

bis zum Zielwert geäufnet sind. Per 31.12.2006 sind die vorgenannten Reserven

auf dem Zielwert. Die freien Mittel betragen CHF 2'129'808.60.

7.6. Verwaltungsaufwand

Die bisherige DOS-basierte EDV-Lösung ist Ende 2006 durch eine moderne, windowsbasierte

Applikation abgelöst worden. Die EDV-Kosten erhöhten sich dadurch einmalig um CHF 350'000.

Im 2007 werden die Verwaltungskosten je versicherte Person wieder deutlich tiefer sein.

31.12.2006 31.12.2005

CHF CHF

Total Verwaltungsaufwand 1'003'318 649'908

Anzahl Versicherte im Jahresdurchschnitt 4'925 5'471

Verwaltungskosten ohne Wertschriften-

verwaltungskosten in CHF je Versicherter 204 119

8. Auflagen der Aufsichtsbehörde

Die Aufsichtsbehörde hat am 19.10.2006 die Jahresrechnung 2005 zur Kenntnis genommen und

genehmigt. Es bestehen derzeit keine unerledigten Anforderungen der Aufsichtsbehörde.

9. Weitere Informationen mit Bezug auf die finanzielle Lage

9.1. Rentenanpassung

Gemäss Art. 36 Abs. 2 BVG muss der Stiftungsrat jedes Jahr beschliessen, ob und in welchem

Ausmass die Renten der Teuerung angepasst werden. Das Bundesrecht und die neuen Rechnungslegungsvorschriften

Swiss GAAP FER 26 lassen Rentenerhöhungen erst beim Vorhandensein

freier Mittel zu. Da die Veska Pensionskasse Ende 2006 nur minimale freie Mittel auswies, verzichtete

der Stiftungsrat auf eine Rentenerhöhung.

9.2. Solidarhaftung und Bürgschaften

Die Stiftung geht keine Solidarhaftung ein und gewährt keine Bürgschaften.

9.3. Laufende Rechtsverfahren

Mit der Veska Pensionskasse sind keine Rechtsverfahren hängig.

9.4. Teilliquidation

Infolge der Auflösung des Anschlussvertrages mit dem Kantonsspital Graubünden per

31.12.2006 wird eine Teilliquidation der Kasse durchgeführt. Die Teilliquidation stützt sich auf die

gesetzlichen Bestimmungen und das vom Stiftungsrat und von der Aufsichtsbehörde genehmigte

Teilliquidationsreglement. Der Experte für berufliche Vorsorge wird als Berechnungsgrundlage

für die Teilliquidation eine versicherungstechnische Bilanz per 31.12.2006 erstellen, die von der

kaufmännischen Bilanz abweichen kann.


- 16 -

Zur Berücksichtigung der sich aus der Teilliquidation ergebenden Verpflichtungen der Kasse

wurde in der kaufmännischen Bilanz unter der Position "Passive Rechnungsabgrenzung" ein

Betrag von Fr. 3'306'206.- zurückgestellt. Der sich effektiv ergebende Anspruch des im Rahmen

der Teilliquidation übertretenden Kollektivs kann von diesem Betrag abweichen.

10. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die unter 9.4 erwähnte Teilliquidation wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2007

durchgeführt.

Abgesehen von den Auswirkungen der vorgenannten Teilliquidation sind nach dem Bilanzstichtag

31.12.2006 keine Ereignisse eingetreten, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der

Veska Pensionskasse erheblich beeinflusst haben.

Im Geschäftsjahr 2007 werden die Sparkapitalien mit 4% verzinst.

Der Deckungsgrad der Veska Pensionskasse gemäss Art. 44 BVV 2 liegt per 31.5.2007 bei ca.

130%.

5000 Aarau, 29. Juni 2007 Veska Pensionskasse

Peter Klinger Martin Freiburghaus

Präsident Geschäftsleiter

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