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St. Johannes der Täufer Taufkirchen - Wolfschneiderhof in Taufkirchen

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Auf Reisen – In die Geschichte – Mit dem Computer 1<br />

<strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong><br />

<strong>Taufkirchen</strong><br />

von<br />

Günter Valdorf<br />

(14. Dezember 2003)<br />

Titelbild oben:<br />

<strong>St</strong>.<strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong>, vom Pött<strong>in</strong>ger Weg aus gesehen [24.05.2002 ©absoulute-designs.de]<br />

[031203-<strong>St</strong><strong>Johannes</strong>] <strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong> – <strong>Taufkirchen</strong> [©va-11.02.2010]


Auf Reisen – In die Geschichte – Mit dem Computer 2<br />

Zur Geschichte <strong>Taufkirchen</strong>s und se<strong>in</strong>er historischen Dorfkirche<br />

Die Kirche des hl. <strong>Johannes</strong> des <strong>Täufer</strong>s liegt <strong>in</strong>mitten des alten, historischen Dorfkerns<br />

von <strong>Taufkirchen</strong>, abseits <strong>der</strong> Münchner <strong>St</strong>raße, unweit des Hach<strong>in</strong>ger Baches.<br />

Die Ortsgeschichte <strong>Taufkirchen</strong>s ist eng mit se<strong>in</strong>er im 12. Jh. erbauten Dorfkirche, <strong>in</strong> jenen<br />

Zeiten die »Taufkirche« des Hach<strong>in</strong>ger Tales, verbunden. Zu jener Zeit waren die<br />

»RitterTaufkircher« Besitzer <strong>der</strong> Hofmark <strong>Taufkirchen</strong>.<br />

Die erstmalige, urkundliche Erwähnung <strong>Taufkirchen</strong>s, von <strong>der</strong> wir heute Kenntnis haben,<br />

datiert aus <strong>der</strong> Amtszeit des<br />

Abtes Gunther (1147 .. 1156).<br />

»Juditha von Toufkirchen und<br />

ihr Sohn He<strong>in</strong>rich von Toufkirchen«<br />

überschrieben ihren<br />

Hof ("... <strong>in</strong> loco qui dicitur<br />

Toufkichen ...") dem Kloster<br />

Weihenstephan bei Freis<strong>in</strong>g.<br />

Dass <strong>Taufkirchen</strong>, obwohl altes<br />

keltisches und römisches Siedlungsgebiet,<br />

durch archäologische<br />

Funde aus <strong>der</strong> keltischen<br />

und spätrömischen Zeit belegt,<br />

erst spät <strong>in</strong> Urkunden nachgewiesen<br />

werden kann, mag se<strong>in</strong>en<br />

Ursprung dar<strong>in</strong> haben, dass die<br />

dem hl. <strong>Johannes</strong> dem <strong>Täufer</strong><br />

geweihte Kirche, vermutlich erst<br />

alle<strong>in</strong> am Hach<strong>in</strong>ger Bach<br />

gestanden hat und <strong>der</strong> Ort erst<br />

allmählich um die Kirche<br />

entstanden ist.<br />

Es wird vermutet, dass <strong>der</strong><br />

Name »Hach<strong>in</strong>g« zunächst für<br />

alle Ansiedlungen im Hach<strong>in</strong>ger<br />

Tal gestanden hat, die e<strong>in</strong>zelnen<br />

Ortsnamen haben sich erst später<br />

herausgebildet. Die Kirche<br />

selbst wird erstmals 1315 <strong>in</strong> <strong>der</strong><br />

Diezösanmatrikel des Bistums<br />

Freis<strong>in</strong>g als Filialkirche <strong>der</strong><br />

Pfarrei <strong>in</strong> Oberhach<strong>in</strong>g,<br />

zusammen mit fünf weiteren,<br />

Abb. 1: Pfarrkirche, von Südosten gesehen<br />

[19.01.2003 - © docs4u.de]<br />

erwähnt ("... Ni<strong>der</strong>nhaech<strong>in</strong>gen, Taufchirchen, Argart, Laufzoren, Puohloch,<br />

Grünenwald ...").<br />

In e<strong>in</strong>er Urkunde aus dem Jahre 1382 f<strong>in</strong>det sich <strong>der</strong> E<strong>in</strong>trag: "... Herr Paul, Gesell zu<br />

Häch<strong>in</strong>g ...". In e<strong>in</strong>er Pfarrbeschreibung von 1575 heißt es dann: "... Dieser Pfarrer muß<br />

je<strong>der</strong> Zeit e<strong>in</strong>en Gesellpriester bei ihm unterhalten ...". Den Sonntagsgottesdienst hatte <strong>der</strong><br />

Kooperator o<strong>der</strong> Gesellpriester, wie es zu jener Zeit hieß, zur Entlastung <strong>der</strong> Pfarrei<br />

Oberhach<strong>in</strong>g abwechselnd <strong>in</strong> den Filialkirchen Unterhach<strong>in</strong>g und <strong>Taufkirchen</strong> zu<br />

verrichten.<br />

[031203-<strong>St</strong><strong>Johannes</strong>] <strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong> – <strong>Taufkirchen</strong> [©va-11.02.2010]


Auf Reisen – In die Geschichte – Mit dem Computer 3<br />

E<strong>in</strong> weiterer urkundlicher Nachweis f<strong>in</strong>det sich aus dem Jahre 1426, vom 6. Januar. In <strong>der</strong><br />

Benefiziumstiftung zu <strong>Taufkirchen</strong> verpflichtete <strong>der</strong> <strong>St</strong>ifter e<strong>in</strong>en Priester, an festgesetzten<br />

Wochentagen für se<strong>in</strong>e Familie und Vorfahren die Heilige Messe zu lesen. Der<br />

Lebensunterhalt des Priesters wurde durch den Bau e<strong>in</strong>er Behausung und Abgaben<br />

gesichert, zu denen die umliegenden Gehöfte verpflichtet wurden. – E<strong>in</strong>e Urkunde von<br />

1504 aus dem Pfarrarchiv Oberhach<strong>in</strong>g gibt Auskunft über die genaue Gottesdienstordnung<br />

und damit über die Frage des Pfarrsitzes. In dieser Urkunde wurde <strong>der</strong> Wortlaut<br />

e<strong>in</strong>er weiteren Urkunde vom 24.06.1428 e<strong>in</strong>gefügt, <strong>in</strong> <strong>der</strong> die Gottesdienstverteilung<br />

zwischen <strong>der</strong> Hauptkirche <strong>in</strong> Oberhach<strong>in</strong>g und se<strong>in</strong>en Filialkirchen; demnach soll <strong>der</strong><br />

Pfarrer selbst <strong>in</strong> <strong>der</strong> Pfarrkirche jeden Sonntag Gottesdienst ("... alle Marien- und Apostelfeste,<br />

Fronleichnam, Kartage, Ostervigil und Osterfest mit den zwei darauffolgenden<br />

Tagen, Himmelfahrt, Vigil von Pf<strong>in</strong>gsten und Pf<strong>in</strong>gstfest, Weihnachten und Ersche<strong>in</strong>ung<br />

des Herrn ...") halten, es sei denn, <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er <strong>der</strong> Filialen werde Kirchweih gefeiert. – In e<strong>in</strong>er<br />

Gottesdienstordnung des Pfarrers Wilhelm <strong>St</strong>riegel (1614 .. 1626) jedoch hält <strong>der</strong> Pfarrer<br />

die Wasserweihen und den Gottesdienst an e<strong>in</strong>igen Festtagen auch <strong>in</strong> <strong>Taufkirchen</strong>,<br />

während <strong>der</strong> Kooperator <strong>in</strong> Oberhach<strong>in</strong>g verbleibe; dies hat lange Zeit zu den Annahme<br />

geführt, <strong>Taufkirchen</strong> sei die ursprüngliche Haupt- o<strong>der</strong> Pfarrkirche gewesen. Dieses war<br />

die Zeit, <strong>in</strong> <strong>der</strong> die Jesuiten <strong>in</strong> <strong>Taufkirchen</strong> E<strong>in</strong>zug hielten.<br />

Im 14. und 15. Jh. hatte das altbayerische Rittergeschlecht <strong>der</strong> Taufkircher, <strong>in</strong> oben<br />

zitierter urkundlicher Erwähnung<br />

aus dem 12. Jh. den Höhepunkt<br />

se<strong>in</strong>er Macht <strong>in</strong> <strong>Taufkirchen</strong> erreicht<br />

– mit voller Gewalt über<br />

Abgabenrechte und Gerichtsbarkeit.<br />

Ihre Burg soll e<strong>in</strong>st <strong>in</strong> den<br />

Moorwiesen nahe <strong>der</strong> Burg<br />

gestanden haben – e<strong>in</strong>e ungesicherte<br />

Lokalisierung; denn laut<br />

e<strong>in</strong>er Bulle von Papst Urban VII.<br />

vom 14.07.1626 war die Burg<br />

schon im 16. Jh. nur noch e<strong>in</strong>e<br />

Ru<strong>in</strong>e, im Dreißigjährigen Krieg<br />

wurde sie dann endgültig geschleift.<br />

E<strong>in</strong>zig das Familienwappen<br />

<strong>der</strong> Taufkircher ist überkommen<br />

und heute das Wappen<br />

unserer Geme<strong>in</strong>de: Es zeigt <strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong>er Profilansicht e<strong>in</strong>en goldenen<br />

Löwen vor schwarzen H<strong>in</strong>tergrund,<br />

<strong>der</strong> mit den Vor<strong>der</strong>pranken<br />

e<strong>in</strong> silbernes Schwert hält (man<br />

könnte me<strong>in</strong>en: sich durch das<br />

Maul stößt).<br />

Vor 20..25 Jahren fand man im<br />

Bayerischen Hauptstaatsarchiv e<strong>in</strong><br />

Wappenbuch <strong>der</strong> Taufkircher zu<br />

Höhenra<strong>in</strong>, das 1593 ganz <strong>in</strong> Farbe<br />

erstellt wurde – die Taufkircher<br />

waren <strong>in</strong>zwischen von Tauf-<br />

Abb. 2: Pfarrkirche um 1500<br />

(Reproduktion – Orig<strong>in</strong>al: Hauptstaatsarchiv München)<br />

[22.06.2003 - © docs4u.de]<br />

kirchen nach dem heutigen Großhöhenra<strong>in</strong> bei Feldkirchen umgesiedelt – Zeugnisse des<br />

[031203-<strong>St</strong><strong>Johannes</strong>] <strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong> – <strong>Taufkirchen</strong> [©va-11.02.2010]


Auf Reisen – In die Geschichte – Mit dem Computer 4<br />

Rittergeschlechts f<strong>in</strong>den sich dort <strong>in</strong> <strong>der</strong> Ortskirche und mit dem dortigen Schloss: Im<br />

Jahre 1544 nämlich verkaufte Georg Taufkircher se<strong>in</strong>e Hofmark <strong>Taufkirchen</strong> an den<br />

bayerischen Herzog Wilhelm IV. (1453..1550). Das aus dieser Zeit stammende<br />

Wappenbuch enthält unter an<strong>der</strong>em mehrere farbige Darstellungen <strong>der</strong> Pfarrkirche um<br />

1500, angefertigt 1593 von dem Maler <strong>St</strong>effan Ebersperger ("... aus Bevelch des Edlen und<br />

vessten Herrn Ha<strong>in</strong>richen von Taufkirch zum Höhenra<strong>in</strong> ..."). Anlass für die sorgfältige<br />

Bestandsaufnahme des Malers (detailgenaue, mit zahlreichen Anmerkungen versehene<br />

Bil<strong>der</strong>) mag die umfangreiche Renovierung (o<strong>der</strong> gar Umgestaltung) <strong>der</strong> Pfarrkirche um<br />

1516 gewesen se<strong>in</strong>, veranlasst durch den Ritter von <strong>Taufkirchen</strong>.<br />

Das Wappenbuch zeigt unter an<strong>der</strong>em e<strong>in</strong>e Gesamtansicht <strong>der</strong> Pfarrkirche von etwa 1500<br />

(Abb.2). Es zeigt den Turm noch mit e<strong>in</strong>em Zeltdach, das heutige Spitzdach ist erst später<br />

entstanden. Auf <strong>der</strong> Ostseite des Turmes erkennt man vier Wappenbil<strong>der</strong> und darüber die<br />

Jahreszahl 1516 (auf <strong>der</strong> Reproduktion <strong>in</strong> Abb.2 nicht mehr zu erkennen). Das Bild zeigt<br />

zwischen den beiden Fenstern an <strong>der</strong><br />

Südfront des Kirchenschiffese<strong>in</strong> riesiges<br />

Christophorusfresko. Zwischen Turmsüdseite<br />

und Ostseite des Kirchenschiffs<br />

bef<strong>in</strong>det sich das überdachte Hochgrab des<br />

Ritter Hilprand aus dem Geschlecht <strong>der</strong><br />

Taufkircher, das se<strong>in</strong> Sohn Cunrad <strong>der</strong><br />

Taufkircher 1381 errichten ließ. Sonst s<strong>in</strong>d<br />

ke<strong>in</strong>e weiteren Zeugnisse über das Leben<br />

Abb. 3: Tumbadeckplatte Ritter Hilprand<br />

[24.11.2003 - © docs4u.de]<br />

Abb. 4: Ecce-Homo-Relief<br />

[24.11.2003 - © docs4u.de]<br />

des Ritters Hilprand bekannt. Das Grabmal<br />

ist von kunstgeschichtlicher Bedeutung auch<br />

deshalb, weil es als e<strong>in</strong>es <strong>der</strong> wenigen<br />

figürlichen, bis <strong>in</strong>s 14. Jh. zurückreichenden<br />

Grabmäler <strong>in</strong> Oberbayern gilt. Das Grabmal<br />

befand sich fast 500 Jahre an diesem Platz,<br />

die Grabplatte und das Ecce-Homo-Relief<br />

s<strong>in</strong>d erhalten geblieben. 1979 entschloss sich die Pfarrei <strong>St</strong>.<strong>Johannes</strong>, Grabplatte und Relief<br />

vor dem Verfall durch äußerliche Witterungse<strong>in</strong>flüsse zu retten, restaurierten und verlegten<br />

beides <strong>in</strong> den Innenraum an die Nordwand <strong>der</strong> kle<strong>in</strong>en Vorhalle (Abb.3 und 4). Auf <strong>der</strong><br />

Abbildung ist das Vorhaus noch auf <strong>der</strong> Südseite des Kirchenschiffs zu sehen – heute<br />

bef<strong>in</strong>det sich das Vorhaus auf <strong>der</strong> Ostseite <strong>in</strong> Verlängerung des Kirchenschiffs.<br />

Um die Gegenreformation zu stärken, ließ Herzog Albrecht V. (1528-1579), auch <strong>der</strong><br />

"Großmütige" genannt, im Jahre 1559 die »Sozietät Jesu« nach München kommen. Se<strong>in</strong><br />

[031203-<strong>St</strong><strong>Johannes</strong>] <strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong> – <strong>Taufkirchen</strong> [©va-11.02.2010]


Auf Reisen – In die Geschichte – Mit dem Computer 5<br />

Sohn, Herzog Wilhelm V. (1548-1626), unter dessen Regierungszeit die Kunst <strong>der</strong><br />

Renaissance <strong>in</strong> München ihre Blüte erreichte, schenkte dem Münchner Jesuitenkolleg am<br />

9. Februar 1585 für ihren Unterhalt <strong>in</strong> <strong>Taufkirchen</strong>n e<strong>in</strong> Landgut zur Fischzucht – und<br />

Forellenzucht wird noch heute <strong>in</strong> <strong>Taufkirchen</strong> am Hach<strong>in</strong>ger Bach betrieben. Am 20.<br />

August des Jahres 1592 schließlich g<strong>in</strong>g <strong>der</strong> gesamte Besitz <strong>der</strong> Hofmark <strong>Taufkirchen</strong> mit<br />

allen Rechten und <strong>der</strong> nie<strong>der</strong>en Gerichtsbarkeit auf die Jesuiten bis zu dessen Auflösung<br />

am 21. Juli 1773 über. In <strong>der</strong> Regierungszeit des Kurfürsten Karl Albrecht (1697..1745), ab<br />

1742 Kaiser Karl VII., veranlassten Jesuiten die e<strong>in</strong>e aufwändige Renovierung <strong>der</strong> Kirche.<br />

Abb. 5: Kirchenschiff mit Hochaltar<br />

[07.05.2002 - © docs4u.de]<br />

Der Innenraum <strong>der</strong> Taufkirche (Abb.5) wurde von <strong>der</strong> Blütezeit des bayerischen Rokoko<br />

geprägt. E<strong>in</strong>e Beson<strong>der</strong>heit des Kirchenschiffes fällt unmittelbar auf: Kirchenschiff und<br />

Chor liegen nicht auf e<strong>in</strong>er geme<strong>in</strong>samen Symmetriel<strong>in</strong>ie!<br />

Nach <strong>der</strong> Auflösung des Jesuitenordens 1773 zählte die Hofmark <strong>Taufkirchen</strong> wie<strong>der</strong> zum<br />

Besitz <strong>der</strong> bayerischen Kurfürsten. 1781 gründete Kurfürst Karl IV. Theodor von Bayern<br />

und <strong>der</strong> Pfalz (1724-1799) e<strong>in</strong>en neuen Zweig des Malteserordens und übertrug diesem die<br />

Hofmark <strong>Taufkirchen</strong>. Bereits 1808 wurde unter König Max IV. Josef (1756-1825) auch<br />

dieser Orden aufgelöst. Vierzig Jahre lang gehörte <strong>Taufkirchen</strong> wie<strong>der</strong> zum Besitz <strong>der</strong><br />

bayerischen Monarchen bis zur generellen Aufhebung <strong>der</strong> Hofmarken im Revolutionsjahr<br />

1848.<br />

Zur Pfarrei "<strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong>" wurde <strong>Taufkirchen</strong> dann auf Betreiben des<br />

damaligen Benefiziaten und späteren Generaövikars Ferd<strong>in</strong>and Buchwieser am 16. März<br />

1909; damit wurde auch das Doppelpatroz<strong>in</strong>ium <strong>der</strong> hll. Johann Baptist und Johann<br />

Evangelist aufgegeben.<br />

[031203-<strong>St</strong><strong>Johannes</strong>] <strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong> – <strong>Taufkirchen</strong> [©va-11.02.2010]


Auf Reisen – In die Geschichte – Mit dem Computer 6<br />

Baubeschreibung und Innenausstattung<br />

Zunächst stand <strong>der</strong> bis heute erhaltene, im wesentlichen noch immer romanische Turm für<br />

sich alle<strong>in</strong>. Kunsthistoriker datieren se<strong>in</strong>e Errichtung <strong>in</strong> die Jahre 1050 .. 1150. Er gilt mit<br />

se<strong>in</strong>en Rundbogenblenden als e<strong>in</strong>er <strong>der</strong> schönsten Kirch- bzw. Bauerntürme im Münchner<br />

Umland. Es wird angenommen, dass er <strong>der</strong> Bevölkerung <strong>in</strong> Zeiten großer Not und<br />

Unsicherheit auch als Zufluchtsort diente (Wehrturm). Se<strong>in</strong>e heute charakteristische<br />

kuperbedeckte Spitze mit <strong>der</strong> Weltkugel und dem orthodox anmutenden Kreuz aus<br />

Mess<strong>in</strong>g wurde dem Turm allerd<strong>in</strong>gs erst im 20. Jh. h<strong>in</strong>zugefügt. In den Turm e<strong>in</strong>bezogen<br />

ist auf <strong>der</strong> Ostseite <strong>der</strong> Chorraum mit Sakristei <strong>in</strong> Form e<strong>in</strong>es halben Oktogons: Der<br />

Chorraum se<strong>in</strong>erseits ist <strong>in</strong>nen mit e<strong>in</strong>em Kreuzkappengewölbe überdacht. Auf <strong>der</strong><br />

Westseite des Turms schließt sich das e<strong>in</strong>schiffige, durch e<strong>in</strong>e üppige Rokokoausstattung<br />

charakterisierte Kirchenschiff an. Es ist mit e<strong>in</strong>em weiten, ausgemalten Flachtonnengewölbe<br />

überspannt, bei dessen Sanierung <strong>in</strong>den Jahren 1999/2000 Reste des gotischen<br />

Dachstuhles aus dem Jahr 1333 gefunden wurden, von beson<strong>der</strong>er Bedeutung für die<br />

kunsthistorische Fachwelt im Münchner Umland. Das Langhaus wird im Westen durch das<br />

e<strong>in</strong>fache Vorhaus abgeschlossen.<br />

Erstmals unternahmen 1737/38 die Jesuiten als Hofmarksherren im Auftrag des<br />

Benefiziaten Pater Peter Seemüller (1736..1746) e<strong>in</strong>e umfangreiche bauliche Sicherung<br />

und künstlerische Ausstattung. Sie begannen mit Maßnahmen für den Witterungsschutz,<br />

mit <strong>der</strong> Erneuerung des verfaulten Dachstuhls - "... wegen <strong>der</strong> alten, schwachen und<br />

vermo<strong>der</strong>ten Mauern muß man täglich das E<strong>in</strong>stürzen befürchten. ...", heißt <strong>in</strong> den<br />

Dokumenten aus jener Zeit. Im Zuge dieser Restaurierungsmaßnahmen entstanden <strong>der</strong><br />

Turm und <strong>der</strong> überwiegende Teil des Langhauses <strong>in</strong> <strong>der</strong> heutigen Form. Am 26. September<br />

1737 schreibt <strong>der</strong> Rektor <strong>der</strong> Jesuiten über die Renovierung <strong>der</strong> Taufkirche: "... Errichtung<br />

und Ausmalung des Gewölbes, neues Vorhaus, neue Sakristei, neues weißes Pflaster, neue<br />

Kirchen- und Beichtstühle, neue, um die Hälfte, größere, auch mit eisernen <strong>St</strong>angen<br />

versicherte Fenster ...".<br />

Auch die Innenausstattung wurde e<strong>in</strong>er umfassenden Re<strong>in</strong>igung, Restaurierung und<br />

Konservierung unterzogen, die durch Holzwurmbefall, Feuchtigkeitsschäden,<br />

Blasenbildung, Verschmutzung und Oxidation <strong>in</strong> unterschiedlichem Maße dr<strong>in</strong>gend<br />

notwendig war.<br />

Das kunsthistorisch sicher wertvollste Inventar ist das Grabmal des Ritter Hilprand<br />

(Abb.3). Die aus Sandste<strong>in</strong> gefertigte Platte zeigt den Ritter <strong>in</strong> se<strong>in</strong>er Rüstung, <strong>in</strong> <strong>der</strong><br />

rechten Hand aufrecht se<strong>in</strong>e Lanze haltend, <strong>in</strong> <strong>der</strong> l<strong>in</strong>ken Hand e<strong>in</strong>en Schild mit dem<br />

Taufkirchner Wappen tragend. Die Grabplatte ist stark vertieft und mit e<strong>in</strong>er Inschrift<br />

umgeben: "Anno dom<strong>in</strong>i MCCCLXXXI Hilprand Tavkircher prima feriavante (festum<br />

sancti) Mathei apostoli (et evangeliste)"; übersetzt: "<strong>der</strong> Ritter Hilprand starb im Jahr 1381<br />

am Freitag vor dem Fest des hl. Apostels und Evangelisten Matthäus". Das darüber<br />

angebrachte Ecce-Home-Relief (Abb.4) zeigt den Ritter und se<strong>in</strong>e Gemahl<strong>in</strong> vor dem<br />

leidenden Christus kniend. Vor <strong>der</strong> Grabplatte ist e<strong>in</strong>e weitere, stark beschädigte<br />

Grabplatte <strong>in</strong> den Boden e<strong>in</strong>gelassen – nach Auskunft des Taufkirchner Heimatpflegers<br />

Ernst Kistler wurde sie 1939 als e<strong>in</strong>gemauerte Treppenstufe am Oste<strong>in</strong>gang des Friedhofs<br />

entdeckt. Auch bei dieser Grabplatte könnte es sich um e<strong>in</strong>e Grabplatte e<strong>in</strong>es Ritters von<br />

<strong>Taufkirchen</strong> handeln aus dem späten 14. Jh. handeln, erkennbar ist nur noch die Vertiefung<br />

e<strong>in</strong>es Wappens.<br />

[031203-<strong>St</strong><strong>Johannes</strong>] <strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong> – <strong>Taufkirchen</strong> [©va-11.02.2010]


Auf Reisen – In die Geschichte – Mit dem Computer 7<br />

In <strong>der</strong> Vorhalle, seitlich <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Wandnische f<strong>in</strong>det sich e<strong>in</strong>e<br />

"Geißelung Christi" – Skulptur, neben dem Grabmal ist e<strong>in</strong>e<br />

großfigurige "<strong>Täufer</strong>gruppe" aufgestellt (Abb.6).<br />

Die <strong>St</strong>uckierung <strong>der</strong> Deckengewölbe im Langhaus und die<br />

beiden barocken Deckenfresken von 1737 s<strong>in</strong>d das Werk des<br />

Münchner Malers Ignaz Schill<strong>in</strong>g (1702-73), <strong>der</strong> auch das<br />

Herz-Jesu-Bild und den hl. Johann von Nepomuk <strong>in</strong> <strong>der</strong><br />

Münchner Michaelskirche schuf; ebenso die umrahmenden<br />

Kle<strong>in</strong>bil<strong>der</strong> oberhalb <strong>der</strong> Fenster Dargestellt s<strong>in</strong>d Szenen aus<br />

dem Leben <strong>der</strong> beiden hll. <strong>Johannes</strong>, <strong>der</strong> damaligen<br />

Kirchenpatrone.<br />

Die <strong>St</strong>uckverzierung des Triumphbogens (Abb.5) stammt<br />

aus verschiedenen Bauphasen. Der <strong>St</strong>rahlenkranz mit dem<br />

IHS–Monogramm <strong>der</strong> Jesuiten wurde bereits im 17. Jh.<br />

angebracht, das Bandelwerk <strong>in</strong> Ocker und Malachitgrün entspricht<br />

dem Rokoko um 1730.<br />

Zur Hochaltarausstattung (Abb.7) wurden die drei gotischen<br />

Figuren Maria mit K<strong>in</strong>d und Zepter (Mitte) und die beiden<br />

Abb. 7: Hochaltar<br />

[09.11.2003 - © docs4u.de]<br />

Abb. 6: <strong>Täufer</strong>gruppe<br />

[24.11.2003 - © docs4u.de]<br />

<strong>Johannes</strong>figurn (1520) verwendet, flankiert von den Jesuitenheiligen Ignatius von Loyola<br />

und Franz Xaver. Die<br />

Muttergottes ist von e<strong>in</strong>em<br />

<strong>St</strong>rahlenkranz umgeben und sei<br />

aus e<strong>in</strong>em <strong>St</strong>ück L<strong>in</strong>denholz<br />

geschnitzt; sie wurde früher bei<br />

den Fronleichnamsprozessionen<br />

mitgetragen, berichtet Anna Gilg,<br />

die Tochter des <strong>St</strong>ifters Andreas<br />

Sandmaier. Für e<strong>in</strong>e genaue<br />

Datierung und Lokalisierung<br />

fehlen Quellen, angenommen<br />

wird die Mitte des 17. Jh. Über<br />

<strong>der</strong> Muttergottes thront Gottvater,<br />

zwei Engel sitzen zu beiden<br />

Seiten.<br />

Am nördlichen Seitenaltar<br />

(Abb.5) bef<strong>in</strong>det sich <strong>in</strong> <strong>der</strong> Mitte<br />

e<strong>in</strong>e Madonna mit K<strong>in</strong>d (~1520),<br />

noch aus <strong>der</strong> Vor-Jesuitenzeit;<br />

begleitet wird sie von <strong>der</strong> hl.<br />

Barbara und <strong>der</strong> hl. Kathar<strong>in</strong>a<br />

(beide um 1700).<br />

Am südlichen Seitenaltar (Abb.5)<br />

f<strong>in</strong>det man den hl. Josef mit<br />

K<strong>in</strong>d, e<strong>in</strong>gerahmt, e<strong>in</strong>e Arbeit des<br />

Münchner Bildhauers Johann<br />

Huber von 1921. E<strong>in</strong>gerahmt<br />

wird er vom hl. Korb<strong>in</strong>ian und<br />

dem hl. Mart<strong>in</strong>, alle aus <strong>der</strong> Zeit<br />

um 1700. Die Figuren Christus<br />

[031203-<strong>St</strong><strong>Johannes</strong>] <strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong> – <strong>Taufkirchen</strong> [©va-11.02.2010]


Auf Reisen – In die Geschichte – Mit dem Computer 8<br />

am Kreuz mit <strong>der</strong> schmerzhaften Mutter Gottes und <strong>der</strong> Heilige Florian auf <strong>der</strong><br />

Tabernakelbank stammen von <strong>der</strong> Ausstattung um 1720.<br />

An <strong>der</strong> nördlichen Langhauswand bef<strong>in</strong>det sich die Kanzel (Abb.8), die e<strong>in</strong>e Nachbildung<br />

<strong>der</strong> barocken Kanzel aus <strong>der</strong> Jesuitenzeit ist (Kanzel und Deckel 1987 angefertigt). Die<br />

beiden heiligen seitlich auf den Wandkonsolen stellen Georg und Florian dar (beide<br />

ebenfalls von 1720).<br />

Abb. 9: Kanzel<br />

[09.11.2003 - © docs4u.de]<br />

Abb. 8: Kreuzigungsgruppe<br />

[09.11.2003 - © docs4u.de]<br />

Schräg gegenüber hängt e<strong>in</strong>e große Kreuzigungsgruppe (1720): Christus am Kreuz und<br />

darunter die trauernde Maria (Abb.9).<br />

[031203-<strong>St</strong><strong>Johannes</strong>] <strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong> – <strong>Taufkirchen</strong> [©va-11.02.2010]


Auf Reisen – In die Geschichte – Mit dem Computer 9<br />

Auf Wandkonsolen an <strong>der</strong> südlichen (Abb.10) und an <strong>der</strong> nördlichen (Abb.11)<br />

Orgelempore stehen die 12 Apostelfiguren.<br />

Abb. 12: Apostelgruppe an <strong>der</strong> südl. Orgelempore<br />

[09.11.2003 - © docs4u.de]<br />

Abb. 12: Apostelgruppe an <strong>der</strong> nördl. Orgelempore<br />

[09.11.2003 - © docs4u.de]<br />

In e<strong>in</strong>er Nische vor dem südl. Seitenalter ist das Taufbecken<br />

untergebracht (Abb.12).<br />

Mit steigendem Interesse an <strong>der</strong> schönen Barockkirche <strong>St</strong>.<br />

<strong>Johannes</strong> hat sich auch die Notwendigkeit ergeben, dort e<strong>in</strong>e<br />

entsprechende Orgel stilgerecht nach den heute geltenden<br />

Grundsätzen zu errichten. Die alte Orgel, aus <strong>der</strong> Zeit <strong>der</strong><br />

Spätromantik stammend, war <strong>in</strong> Disposition und technischer<br />

Ausführung <strong>in</strong> ke<strong>in</strong>er Weise mehr auch nur bescheidenen<br />

Ansprüchen gewachsen. Da e<strong>in</strong> Umbau unmöglich erschien,<br />

mußte man sich für die Erstellung e<strong>in</strong>er neuen, den<br />

gegenwärtigen Vorstellungen e<strong>in</strong>er geschulten Orgelbaukunst<br />

gerecht werdenden Orgel entscheiden. Diese neue<br />

Orgel, e<strong>in</strong>en Tag vor Weihnachten 1971 vollendet und am<br />

30. Januar 1972 <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em feierlichen Gottesdienst durch<br />

Herrn Prälaten Wiesmeyer, unter Mitwirkung von Herrn<br />

Professor Franz Lehrndorfer, e<strong>in</strong>geweiht, hat als wichtigste<br />

Aufgabe die liturgische Funktion e<strong>in</strong>er Kirchenorgel. Sie<br />

kann aber auch als Solo<strong>in</strong>strument <strong>in</strong> bedeutsamer Weise die<br />

herrlichen Werke <strong>der</strong> großen Orgelmeister stilvoll zur<br />

Wie<strong>der</strong>gabe br<strong>in</strong>gen. Diese Orgel mit ihrem schönen Orgel-<br />

Abb. 10: Taufste<strong>in</strong><br />

[09.11.2003 - © docs4u.de]<br />

[031203-<strong>St</strong><strong>Johannes</strong>] <strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong> – <strong>Taufkirchen</strong> [©va-11.02.2010]


Auf Reisen – In die Geschichte – Mit dem Computer 10<br />

prospekt, mit Chororgel und Rückpositiv, auf <strong>der</strong> Orgelempore bildet e<strong>in</strong>en würdigen und<br />

harmonischen Abschluss des Kirchenraumes nach Westen h<strong>in</strong> zum Vorhaus (Abb.13).<br />

Abb. 13: Orgelprospekt (Innenraum gegen Westen)<br />

[09.11.2003 - © docs4u.de]<br />

So ist <strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>in</strong> <strong>Taufkirchen</strong>, als "Grablege <strong>der</strong> Taufkircher" und von <strong>in</strong>nen<br />

entsprechend ausgestattet, <strong>in</strong> <strong>der</strong> Jesuitenzeit zum spätbarocken Schmuckkästchen des<br />

Hach<strong>in</strong>ger Tales geworden.<br />

[031203-<strong>St</strong><strong>Johannes</strong>] <strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong> – <strong>Taufkirchen</strong> [©va-11.02.2010]


Literatur (Quellen)<br />

Auf Reisen – In die Geschichte – Mit dem Computer 11<br />

Die Texte unserer kle<strong>in</strong>en Beschreibung haben wir teilweise den nachfolgenden<br />

Dokumenten entnommen, die zugleich, zusammen mit ihren reichhaltigen Quellenangaben<br />

hervorragend als e<strong>in</strong>e grundlegende weiterführende Literatur dienen können.<br />

/1/ Karl Hobmair, Hans Lehner, Werner Paul, Michael Lanz<strong>in</strong>ger:<br />

Geme<strong>in</strong>de <strong>Taufkirchen</strong><br />

Festschrift <strong>der</strong> Geme<strong>in</strong>de <strong>Taufkirchen</strong>, Lkr. München anlässlich <strong>der</strong><br />

E<strong>in</strong>weihung des neuen Rathauses am 21. Mai 1974<br />

Sportverlag Dimmelmeier & Co., Unterhach<strong>in</strong>g (1974)<br />

/2/ Karl Hobmair:<br />

Hach<strong>in</strong>ger Heimatbuch<br />

Katholisches Pfarramt Oberhach<strong>in</strong>g (1979)<br />

/3/ Josef H<strong>in</strong>terberger (Hrsgbr.):<br />

Geme<strong>in</strong>de <strong>Taufkirchen</strong><br />

Geme<strong>in</strong>deverwaltung <strong>Taufkirchen</strong> (1983)<br />

/4/ August Koch:<br />

Kulturbil<strong>der</strong> aus dem Hach<strong>in</strong>ger Tale<br />

Lebens-Schicksale e<strong>in</strong>es Waisenknaben<br />

Bickl Söhne, München (1985)<br />

/5/ Nicola Schmid:<br />

<strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong> – <strong>Taufkirchen</strong><br />

Schnell Kunstführer Nr. 2130<br />

Verlag Schnelle & <strong>St</strong>e<strong>in</strong>er, Regensburg (1995)<br />

/6/ Ernst Kistler, Michael Lanz<strong>in</strong>ger, Monika Wrba:<br />

<strong>Taufkirchen</strong> gestern • heute • morgen<br />

Geiger-Verlag, Horb am Neckar (1998)<br />

/7/ Gotel<strong>in</strong>de Sutner:<br />

<strong>St</strong>. <strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong> – <strong>Taufkirchen</strong><br />

Kurzführer<br />

Kath. Pfarrei <strong>St</strong>.<strong>Johannes</strong> <strong>der</strong> <strong>Täufer</strong><br />

eof<br />

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