Dirigentin/Dirigent - Schweizer Blasmusikverband

windband

Dirigentin/Dirigent - Schweizer Blasmusikverband

UNISONO

3 • 2003

92. Jahrgang

www.unisono.st

14. Februar

Schweizer Blasmusikverband • Association suisse des musiques • Associazione bandistica svizzera • Uniun da musica svizra

100. Geburtstag von Stephan Jaeggi Seite 4

Conseils pour le 1er Festival de musique de

divertissement Schwytz 2004 page 29

Lettera aperta di Eric Conus pagina 41

Möbel Pfister · Partner des SBV

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2 UNISONO 3 •2003


Editorial Inhalt

Josef Odermatt

Chefredaktor

…unter der souveränen

Leitung von Klaus Kleeb

spielte die Feldmusik Wolhusen

zu Ehren des grossen

Komponisten im ersten Konzertteil

ausschliesslich Werke

von Stephan Jaeggi. Die besondere

musikalische Kompetenz

zeigte sich schon im

Eröffnungsstück «Intrada

Festiva». Nicht fehlen durfte

Stephan Jaeggis wohl be-

kannteste Komposition «Titanic». Das Publikum verfolgte

gebannt die letzte Reise des Ozeandampfers. Beendet

wurde der Jaeggi-Teil vor der Pause mit dem «General-

Guisan-Marsch». Diese Konzertberichterstattung in

einer Luzerner Lokalzeitung zeigt auf, dass Stephan

Jaeggi auch 100 Jahre nach seiner Geburt nicht in Vergessenheit

geraten ist. In Wolhusen fand das statt, was

mein journalistischer Mitstreiter Roland Cadario im

Editorial vor zwei Wochen gewünscht – ja auch ein bisschen

gefordert – hat.

Jaeggi – ein grosser Name

Stephan Jaeggi. Dieser Name ist in einer Reihe mit

solch bedeutenden Komponisten wie Paul Huber, Gian

Battista Mantegazzi, Gustave Doret, Abbé Joseph Bovet,

Carl Friedemann und Dr. Franz Königshofer zu nennen.

Insgesamt wurden 157 Kompositionen sowie 177 Bearbeitungen

von Stephan Jaeggi registriert.

Erfreulich ist auch, dass sich nicht nur die Fachzeitschriften

für diesen Geburtstag interessieren. Entsprechend

beginnen wir unsere mehrteilige Serie mit einem

Artikel von Beat Wyttenbach, Redaktor beim «Oltner

Tagblatt». Es sind interessante Begebenheiten aus dem

Leben von Stephan Jaeggi. Dann erfahren wir mehr über

die Ziele der Stephan-Jaeggi-Stiftung des Schweizer

Blasmusikverbandes, die verdiente Blasmusikpersönlichkeiten

mit dem Stephan-Jaeggi-Preis ehrt. Weiter

äussern sich wichtige Blasmusikexperten, wie sie

Stephan Jaeggi erlebt haben und wie sie heute seinen

Werken begegnen. Und es darf auch ein Besuch bei Stephanie

Burkhard-Jaeggi nicht fehlen, die über ihren Vater

viel Interessantes zu berichten weiss. Ich wünsche

Ihnen viel Vergnügen.

Aktuell 4

100. Geburtstag von Stephan Jaeggi

Eric Conus, Präsident der

Musikkommission SBV, informiert

Musikmesse Frankfurt (5. bis 9. März 2003)

Dezember-Sitzung der Musikkommission SBV

Aus den Verbänden 10

Urner Kantonal-Musikverband

Zürcher Blasmusikverband

Bernischer Kantonal-Musikverband

Cocktails 14

Burgdorf: Jubiläums-Schlusskonzert mit

Cesarini-Uraufführung

Varia 16

Ein grosser Förderer originaler

Blasmusikkompositionen

Im Gespräch mit Albert Brunner,

Musikdirektor der Stadtmusik St.Gallen

Internationales Blasmusikfestival Prag 2003

Pre Mid und Mid Europe 2003

jugendmusik.ch 23

Gedanken zum Jugendmusikjahr 2002

Fotowettbewerb 2003

Revue des musiques 29

Commission de musique de l’ASM:

tout est prêt pour Schwytz 2004

La grande foule pour l’assemblée de la

FJM à Courtételle

Foire de la musique de Francfort:

une halle réservée aux vents

Rivista bandistica 41

Lettera aperta di Eric Conus

Centenario della nascita di Stephan Jaeggi

Commissione musica dell’ABS

In memoriam 44

Neue CDs / Nouveau CD / Nuovi CD 45

Veranstaltungskalender / Mémento / Calendario 45

Impressum 47

Zum Titelbild / Photo page-titre / Foto di copertina

Gesamtchoraufführung auf der Schützenmatte

Morceau d’ensemble sur la Schützenmatte.

Esecuzione del brano d'assieme sulla «Schützenmatte»

Foto: Thomas Gerber

UNISONO 3 •2003 3


Aktuell

100. Geburtstag von Stephan Jaeggi

Stephan Jaeggi – ein grosser und

vielseitiger Musiker

Der Fulenbacher Blasmusikkomponist und Dirigent Stephan Jaeggi würde am 28. Mai dieses Jahres seinen

100. Geburtstag feiern. Sein Leben und sein Werk sollen deshalb gewürdigt und es soll damit das

Gedenkjahr eingeläutet werden.

Geboren am 28. Mai 1903 als einfacher

Bauernbub im solothurnischen Fulenbach,

wuchs der nachmalige Komponist

und Dirigent im Kreise seiner Eltern sowie

seiner zehn Geschwister in dem damals

noch kleinen Aaregäuer Dorf, zwischen

Wolfwil, Neuendorf, Härkingen, Boningen

und dem aargauischen Murgenthal gelegen,

auf. Schon mit 13 Jahren begann er in

der Harmoniemusikgesellschaft Fulenbach,

der ältesten, 1820 gegründeten Blasmusikformation

des Kantons Solothurn,

Klarinette zu spielen.

Wachtmeister Jaeggi korrespondierte mit

Hptm Ernst Spinner.

Im trauten Kreise: Eines der seltenen Familienbilder zeigt Stephan Jaeggi mit Ehefrau

Lydia und Tochter Stephanie bei einem festlichen Anlass.

«Titanic» unter der Werkbank

verfasst

Sein musikalisches Talent sollte sich

schon bald bemerkbar machen, denn nach

seiner Schulzeit – er besuchte erfolgreich

die Primar- und Bezirksschule in seinem

Geburts- und Heimatort respektive in Neuendorf

– absolvierte er in der Werkstätte

seines Onkels Alfred Jaeggi eine Mechanikerlehre.

Dort komponierte er, der Legende

nach, sein erstes grosses Stück, die dramatische

Fantasie «Titanic», in unbeaufsichtigten

Momenten, aber auch während der

verordneten Quarantänezeit (diverse Höfe

des Mittellandes wurden 1920 von einer

Welle der Maul- und Klauenseuche heimgesucht,

so auch das elterliche Gut).

Nachdem er seinem Dorf bereits mit

der Liederkomposition «Zum 1. August»

sowie anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums

der Musikgesellschaft mit einem entsprechenden

Festmarsch die Reverenz erwiesen

hatte, sollte «Titanic» nicht nur der Versuch

werden, ein grosses Trauma jener Zeit

zu verarbeiten, nämlich die Erschütterung

des Glaubens in die Technik nach dem Untergang

des für unsinkbar gehaltenen Luxusliners

gleichen Namens im Nordatlantik

nach der Kollision mit einem Eisberg

1912, sondern Stephan Jaeggi schuf mit

diesem Frühwerk auch gleich eine Komposition,

die, wie kaum eine andere, an seinen

Namen geknüpft sein und ihm gleichzeitig

den musikalischen Durchbruch ermöglichen

sollte. 1922 wurde das Stück durch die

Stadtmusik Olten uraufgeführt. In die erste

Schaffensperiode des Komponisten gehörten

neben «Titanic» heute weniger bekannte

Werke wie die «Jubelouvertüre» und die

Ouvertüren «Karnevals Rückzug», «Men-

4 UNISONO 3 •2003


schen von heute» sowie «Die geheimnisvolle

Maske». Gemeinsam ist allen das Tasten,

Suchen und Ringen nach einem eigenen

Musikstil; quasi die «Sturm-und-Drang-

Periode» skizzierend, die um 1930 endete.

Im Zuge seiner Tätigkeiten bei grossen

Musikkorps entwickelten sich seine Kompositionen

zu einer gewissen Reife. So entstanden

1935 die «Festliche Ouvertüre»

und wenig später die sinfonische Skizze

«Im Frühjahr». Die ansprechende und liebliche

«Serenade in As-Dur» setzte dann einen

klaren Kontrapunkt zu der Zeit, in der

sie geschrieben wurde, denn soeben war

der Zweite Weltkrieg ausgebrochen; man

schrieb das Jahr 1939.

Der Höhepunkt der Karriere

Als hätte er fast zum Trotz seinen Protest

gegen die Umstände der Zeit inszenieren

wollen, entstanden während des Krieges

die sinfonische Dichtung «Engiadina»,

die damals noch heile Alpenwelt besingend,

sowie ein ganz grosser Klassiker und

einer der meistgenannten Favoriten von

Blasmusikvereinen, die «Romantische Ouvertüre

in B».

Nach dem Krieg eilte Stephan Jaeggi auf

den Höhepunkt seiner Karriere als Komponist

zu: Zum einen entstanden mit der einen

konzisen Aufbau sowie eine ansprechende

Thematik aufweisenden «Konzertouvertüre»

(1947), mit der höchst anspruchsvoll

zu spielenden «Ouvertüre in

Es» sowie mit der aufwühlenden «Ouvertüre

in F» die letzten grossen elegischen Kompositionen,

zum anderen fanden aber auch

kleinere Werke wie «Canzonetta», «Impromptu»,

«Intrada festiva» sowie die beiden

Vorspiele «Die Fahnenburg» und «Bergruf»

alsbald den Gefallen der verschiedenen

Musikkorps.

Bezug zur Volks- und

Marschmusik

Immer wieder aber liess Stephan Jaeggi

volkstümliche Kompositionen und Volkslieder

in seine Werke einfliessen, wie etwa

ins hübsche «Preludio Ticino». Diese Verbundenheit

mit einheimischem Liedgut

äusserte sich explizit in «Der Herdenreihen

Melodie», einer Anordnung von Liedern,

die er für das Eidgenössische Jodlerfest in

Bern anno 1949 verfasst hatte. In dieser Reihe

müssen auch das Festspiel «Bärgsunntig»

für das Eidgenössische Turnfest in Bern

sowie die Musik zum Festspiel «Hie Bern –

Hie Eidgenossenschaft» gesehen werden.

Letztere hatte er anlässlich des 600-Jahr-Jubiläums

der Zugehörigkeit des Kantons

Bern zur Eidgenossenschaft 1953 verfasst.

Etwas weniger bekannt ist Stephan Jaeggi

für die Bearbeitung von Werken bekannter

Komponisten für Blasmusik-Formationen.

Als Beispiele seien genannt: Die

«Feuervogel-Suite» von Igor Strawinsky,

der «Tanz in der Dorfschenke» von Franz

Liszt, die «Tannhäuser»-Ouvertüre sowie

der «Walkürenritt» von Richard Wagner

und die Ouvertüren zu «Die Macht des

Schicksals» von Giuseppe Verdi respektive

zu «Zar und Zimmermann» von Albert

Lortzing.

Berühmt geworden sind zweifellos aber

die Marschmusikkompositionen von

Aktuell

Im Haus der Musik in Aarau befindet sich die Geschäftsstelle des Schweizer Blasmusikverbandes.

Hier lagert auch der Nachlass des Komponisten Stephan Jaeggi.

Foto: Beat Wyttenbach

Stephan Jaeggi; allen voran der «General-

Guisan-Marsch», der Marsch des Infanterie-Regiments

13, der «Gruss an das Worblental»,

«Hoch Saas Fee», «Jugend voran»,

der «Aargauer Feuerwehrmarsch», der «Solothurner

Marsch» und der traditionell

überlieferte und von ihm arrangierte «Fulenbacher

Marsch», welcher in seiner Originalkomposition

nur von der Harmoniemusikgesellschaft

Fulenbach und von der

Stadtmusik Bern gespielt werden darf.

Beat Wyttenbach

Das Bild zeigt eine durchsichtige Matritze (links) sowie eine Heliographie, welche als

Kopie diente. Foto: Beat Wyttenbach

UNISONO 3 •2003 5


Aktuell

Eric Conus, Präsident der Musikkommission SBV, informiert

Das Angebot des

1. Schweizer Blasmusikfestivals

In rund 20 Monaten – vom 10. bis 12. September 2004 – findet in Schwyz-Brunnen das 1. Schweizer

Blasmusikfestival des Schweizer Blasmusikverbandes statt. Nachfolgend einige wichtige Ergänzungen von

Eric Conus, Präsident der Musikkommission SBV, zu den Rahmenbedingungen für dieses erste eidgenössische

U-Musik-Fest.

Liebe Schweizer Blasmusikantinnen und

Blasmusikanten

Bevor es daran geht, die definitiven Anmeldungen

für das 1. Schweizer Blasmusikfestival

in Schwyz-Brunnen einzureichen,

scheint es mir angebracht zu sein,

einige Klarstellungen bezüglich der angebotenen

Module zu machen.

1. Vorerst muss festgehalten werden,

dass es drei Schwierigkeitsstufen gibt: Unterstufe,

Mittelstufe und Oberstufe. Die Liste

der U-Musikstücke, die seit dem Dezember

2002 veröffentlicht ist, soll hier die

Stückwahl erleichtern. Dabei entspricht

die Unterstufe in etwa der 3. und 4. Klasse,

die Mittelstufe der 2. sowie die Oberstufe

der 1. und Höchstklasse. Die Liste ist auf

der Site www.windband.ch als PDF und

auch als Datenbank zu finden.

2. Dann geht es um den Entscheid zwischen

den Kategorien ohne Show und jenen

mit Show. Die zu spielenden Stücke

werden je nach der getroffenen Wahl recht

unterschiedlich sein.

a. Kategorien ohne Show

I. Selbstwahlstück: Die ausgesuchten

Stücke müssen in der Wettstückliste U-Musik

figurieren. Falls sie dort nicht aufgeführt

sind, müssen sie mir zuhanden der Musikkommission

zur Klassierung unterbreitet

werden, worauf sie – bei positiver Beurteilung

– der Liste beigefügt werden. Kommt

hinzu, dass auch bloss Teile eines Stückes

gespielt werden können. Dabei ist für das

Wettspiel zu beachten, dass klare Angaben

in den Partituren gemacht werden müssen,

sodass die Experten während des Vortrags

nicht unnötige Suchaktionen vornehmen

müssen. Die Dauer des Werks bzw. der

Werkteile muss in den vorgegebenen Zeitrahmen

passen:

• Oberstufe : 10 bis 12 Minuten

• Mittelstufe: 8 bis 10 Minuten

• Unterstufe: 5 bis 8 Minuten

II. Aufgabestücke: Im Jahr 2002 sind

die Aufgabestücke für die Unter- und Ober-

stufe bei namhaften Schweizer Komponisten

in Auftrag gegeben worden. Von den

entsprechenden Verlagen werden sie gegen

Anfang Mai 2004 an einem noch zu bestimmenden

Datum direkt versandt. Für die

Mittelstufe haben wir einen Kompositionswettbewerb

ausgeschrieben, bei dem eine

internationale Jury von U-Musikspezialisten

die heikle Aufgabe wahrnehmen wird,

die Siegerstücke auszuwählen.

III. Die Kritik der Experten nach dem

Wettspiel erfolgt mündlich, wobei sie beim

Selbstwahlstück vor einer Vereinsdelegation

abgegeben wird, während sie beim

Aufgabestück ohne Vereinsvertretung aufgenommen

und dann abgegeben wird.

IV. Es ist möglich, in einer Stufe Stücke

vorzutragen, die in der nächsthöheren

Stufe eingereiht sind, z.B. können in der

Mittelstufe Stücke aus der Oberstufe gespielt

werden. Das Umgekehrte ist selbstverständlich

nicht erlaubt.

b. Kategorien mit Show

I. Hier geht es darum, den Experten und

dem Publikum eine 10-Minuten-Show

(Unterstufe) bzw. 15-Minuten-Show (Mittelstufe)

sowie 20-Minuten-Show (Oberstufe)

zu bieten. Die Zahlen sind dabei jeweils

Obergrenzen, wobei die effektive

Dauer diesen Grenzen möglichst nahe

kommen soll. Die gewählten Stücke müssen

nicht der Wettstückliste U-Musik entnommen

werden, die Stückwahl ist also

sehr frei. Es wäre aber unsinnig, in der

Oberstufe ausgesprochen einfache Stücke

der Unterstufe vorzutragen. Dies würde

von den Experten sanktioniert. Die Dauer

der Show dient hier auch als Mass, die Stufe

zu bestimmen.

II. Es kann an dieser Stelle noch präzisiert

werden, dass externe Mitwirkende wie

Tänzer, Clowns, Keyboard- oder E-Bass-

Spieler keinen Musikerpass besitzen müssen.

III. Parademusik. Weiter besteht die

Möglichkeit, an der Parademusik auf der

Strasse oder bei der Rasenshow im Stadion

von Brunnen teilzunehmen. Diese Module

können jeweils isoliert gewählt werden

oder sie können der jeweiligen Kategorie

mit oder ohne Show beigefügt sein. Bei der

Parademusik ist die Stückwahl komplett

frei, und zwar auf der Strasse genauso wie

bei der Rasenshow. Es wird keine schriftlichen

Berichte geben, die Leistungen werden

nur mit Punktzahlen bewertet.

Zusammenfassend sei es wiederholt:

Die Teilnahme ist für eines oder mehrere

Module möglich. Ein Verein kann also beispielsweise

ausschliesslich an der Parademusik

teilnehmen.

IV. Im Frühjahr 2004 wird der SBV ein

spezielles, dem 1. Schweizer Blasmusikfestival

Schwyz-Brunnen gewidmetes Seminar

organisieren. Diesen Anlass gilt es

nicht zu verpassen!

Ich empfehle ebenfalls die Teilnahme

an all den weiterbildenden Seminaren und

Kursen aus dem Gebiet der U-Musik, die

von Mitglied- und Unterverbänden wie

beispielsweise dem Schweizer Blasmusikdirigentenverband

(BDV) veranstaltet

werden.

V. Wir machen alles, um Euch zufrieden

zu stellen. Das 1. Schweizer Blasmusikfestival

entspricht einem Bedürfnis, das viele

Vereine lautstark geäussert haben, und der

SBV hat sich deshalb zur Schaffung eines

solchen Wettbewerbs entschlossen. Ich

hoffe, Euch überzeugt zu haben, am

1. Schweizer Blasmusikfestival teilzunehmen

und auch auf zahlreiche Fragen geantwortet

zu haben. Vor allem aber hoffe ich,

dazu beigetragen zu haben, dass Ihr Euch

für eines oder mehrere Module entscheiden

könnt.

Ich freue mich, Euch zahlreich vom

10. bis 12. September 2004 in Schwyz-

Brunnen antreffen zu dürfen.

Lussy, im Februar 2003

Eric Conus,

Präsident Musikkommission SBV

6 UNISONO 3 •2003


Musikmesse Frankfurt (5. bis 9. März 2003)

Weitere Optimierung der

Hallenaufteilung

Geschäftsführer Gerhard Gladitsch orientiert über die

Musikmesse 2003. Fotos: Martin Scheidegger

Die Vertreter(innen) der Messeorganisation (von links): Cordelia

von Gymnich, Christine Kern und Gerhard Gladitsch.

Wiederum rund 1450 Aussteller

(2002) aus zirka 44 Ländern

stellen sich auf einer Gesamtfläche

von über 100000

Quadratmetern vor und verkörpern

damit die weltweit grösste

Musikmesse. Der Markt der Musikinstrumente

und Noten, Musiksoft-

und -hardware sowie

das grosse Spektrum an musikalischem

Zubehör sollen dieses

Jahr wiederum mit einer verbesserten

Struktur präsentiert

werden. Das Programm der

«Special Events» wird um zusätzliche

Workshops, Liveauftritte,

Konzerte und Produktpräsentationen

erweitert. Die

bereits in den vergangenen Jahren

erfolgreiche Mitmach-Aus-

Aktuell

Bereits zum 24. Mal wird die traditionelle Musikmesse

vom 5. bis 9. März 2003 in Frankfurt am

Main stattfinden. Parallel dazu wartet mit der Pro-

Light+Sound (5. bis 8. März 2003) auch die internationale

Fachmesse für Veranstaltungs- und

Kommunikationstechnik, AV-Produktion und

Entertainment wiederum mit einigen Neuigkeiten

auf.

stellung «music4kids» für Kinder

im Schul- und Vorschulalter

steht neu auch Teenagern bis

14 Jahre offen.

Holz- und Blechblasinstrumente

mit eigener

Hallenebene

Die umfassende Neuplanung

der Hallenbelegung wurde

für die diesjährige Messe weiterentwickelt;

Aussteller und Besucher

sollen gleichermassen von

einer inhaltlich noch harmonischer

gestalteten Schau profitieren

können. Cordelia von Gymnich,

Bereichsleiterin der Messe

Frankfurt GmbH: «So wie ein Orchester

erst durch die geschickte

Platzierung seiner einzelnen

Internationale Pressekonferenz

Ende November des vergangenen

Jahres lud die

Messeorganisation zu einer

internationalen Pressekonferenz

nach Frankfurt ein und

orientierte über die Neuerungen

und die verbesserten

Rahmenbedingungen für die

Musikmesse 2003. Gerhard

Gladitsch, Geschäftsführer

der Messe Frankfurt GmbH,

und weitere Damen und Herren

aus der Messeorganisation

präsentierten die bevorstehende

Musikmesse und

die ProLight+Show 2003 und

hielten einen Rückblick auf

die vergangene Ausstellung.

Die teilnehmenden 28 Journalisten,

Herausgeber, Redaktionsmitarbeiter

und Ver-

bandsvertreter (weiblichen

und männlichen Geschlechts)

stammten aus den Ländern

Belgien, Brasilien, Dänemark,

Deutschland, England, Italien,

Niederlande, Norwegen,

Österreich, Polen, Schweiz,

Spanien und Tschechien. Die

in deutscher Sprache abgehaltene

Pressekonferenz

wurde simultan ins Englische

und Französische übersetzt.

Bei einem vorzüglichen

Nachtessen und musikalischer

Unterhaltung in einem

aussergewöhnlichen, sonst

als Kinorestaurant betriebenen

Lokal der Frankfurter Innenstadt

bot sich Gelegenheit

zu neuen Kontakten und

interessanten Gesprächen.

UNISONO 3 •2003 7


Aktuell

Interessiert folgen die Teilnehmer(innen) der Pressekonferenz den

gemachten Ausführungen.

Instrumentengruppen optisch

und klanglich ausgewogen erscheint,

werden auch auf

der Musikmesse alle Chancen

zur Optimierung wahrgenommen».

So werden sich die Holzund

Blechblasinstrumente die

Halle 3 nicht mehr mit Schlagzeug

und Perkussion teilen, sondern

erhalten in Halle 6.0 eine

individuelle Ebene. Sie rücken

damit näher mit den neu in Halle

6.1 beheimateten Streichinstrumenten

zusammen; gleichzeitig

werden die vereinzelt festgestellten

akustischen Beeinträchtigungen

eliminiert.

Weitere Neuigkeiten

Den bis zu 80000 erwarteten

Besuchern bieten sich dieses Jahr

weitere Neuerungen an. Mit dem

neu geschaffenen Kombiticket

Dezember-Sitzung der Musikkommission SBV:

Bereit für Schwyz 2004

Die Musikkommission trifft

sich (neben der laufenden Arbeitserledigung

mittels E-Mail

und Telefon) dreimal jährlich zu

Sitzungen. Daneben bereiten

ein Ausschuss und Subkommissionen

die zu behandelnden

Themen vor.

Der Musikkommissionspräsident

Eric Conus durfte nebst

den Mitgliedern der Musikkommission

den Geschäftsstellenleiter

SBV Hans Peter

Arpagaus sowie den Zentralpräsidenten

Hans Luternauer

am 14.12.2002 in Aarau zur dritten

Musikkommissionssitzung

begrüssen.

SBV und Möbel Pfister

Der Zentralpräsident berichtete

von der erfreulichen Erneuerung

des langjährigen

Partnerschaftsvertrages mit

Möbel Pfister.

Dieser beinhaltet namhafte

Beiträge an die Jugendförderung,

aber auch Zuschüsse an

die Verbände, ans NJBO sowie

an Auftragskompositionen.

In diesem Zusammenhang

informierte Hans Luternauer

die MK über das Projekt des

«Prix Pfister», der erstmals 2004

vergeben werden sollte.

1. Schweizer Blasmusikfestival

2004 in Schwyz

In dieser intensiven Klausursitzung

der Musikkommission

konnten die wichtigsten Vor-

Termine und Auskünfte

arbeiten für das 1. Schweizer

Blasmusikfestival 2004 in

Schwyz abgeschlossen werden.

Die U-Musikliste ist da

Im Jahre 2002 konnten Sichtung,

Auswahl und Einteilung

von Unterhaltungsmusikstükken

von speziell eingesetzten

Subkommissionen und der Musikkommission

abgeschlossen

gelten die Eintrittskarten zur Musikmesse

Frankfurt gleichzeitig

auch als Fahrkarte für die öffentlichen

Verkehrsmittel im Rhein-

Main-Verkehrsverbund. Weiter

bleibt die Musikmesse von Mittwoch

bis Samstag eine Stunde

länger als bisher geöffnet, also

von 10 bis 19 Uhr (Sonntag: 10 bis

17 Uhr).

Die unter dem Motto «Music

sounds better with you» stehende

Musikmesse 2003 stellt für den

Gross- und Einzelhandel, die

Hersteller der internationalen

Musikinstrumentenindustrie

sowie Musiker aus aller Welt den

Pflichttermin schlechthin dar.

Schweizer Blasmusikverband,

Kommunikation,

Martin Scheidegger

werden. Früchte dieses grossen

Efforts sind die im Internet unter

www.windband.ch abrufbaren

in Unter-, Mittel- und Oberstufe

klassierten besetzungsmässig

nach BB und Harmonie

unterschiedenen Unterhaltungsstücke.

Die Erstellung

Wettstückliste U-Musik ist der

erste wichtige Schritt, er wird

ständig erweitert.

Für das vom 10. bis 12. September 2004 in Schwyz-

Brunnen stattfindende 1. Schweizer Blasmusikfestival sind

folgende Termine speziell zu beachten:

Die provisorische Anmeldefrist zur Teilnahme wurde bis

zum 1. März 2003 verlängert. Im Juni dieses Jahres werden

alle schweizerischen Musikvereine mit der definitiven Anmeldung

bedient; Anmeldeschluss ist am 30. November 2003.

Weitere Einzelheiten zum 1. Schweizer Blasmusikfestival

2004 (Festreglement, Anmeldeformular, Wettstückliste, OK-

Kontakte, aktuelle Informationen usw.) können unter

www.blasmusikfestival.ch in Erfahrung gebracht werden.

Anfragen an das örtliche Organisationskomitee sind an die

Mailadresse info@blasmusikfestival.ch zu richten.

8 UNISONO 3 •2003


Verstärkung der Information

Via «Unisono» und anderer

Medien, aber auch anlässlich

der DV möchte Eric Conus im

Frühjahr über die vielen den

Vereinen offen stehenden Teilnahmemöglichkeitenorientieren.

Damit sollen die Möglichkeiten

in den drei Kategorien

Unter-, Mittel und Oberstufe, in

den Besetzungen BB und Harmonie,

mit oder ohne Show, den

Vereinen näher gebracht werden.

Auch die Art und Weise der

Kombination der Selbstwahlstücke

(oder von Teilen dieser

Selbstwahlstücke) innerhalb

der vorgegebenen Zeit in der gewählten

Kategorie (Oberstufe

20 Min., Mittelstufe 15 Min., Unterstufe

10 Min.) lässt den Vereinen

einen kreativen Spielraum.

Diese Informationen werden

Anfang 2003 verbreitet und

sollen wie die Verlängerung der

provisorischen Anmeldefrist

bis Ende Februar 2003 die Vereine

bestärken, sich für das 1.

Schweizerische Blasmusikfestival

anzumelden.

Rund um das Blasmusikfestival

Nebst dem Erstellen der U-

Musikliste wurden vier Kompositionsaufträge

vergeben. Dazu

wurde ein Kompositionswettbewerb

ausgeschrieben: Wir

sind gespannt auf die eingehen-

Vademecum 2003

Namen, Daten, Fakten – Noms, adresses, faits

Schweizer

Blasmusikverband

Association suisse

des musiques

Associazione bandistica

svizzera

Uniun da musica

svizra

20

Schweizer

Blasmusikverband

Association suisse

des musiques

Associazione bandistica

svizzera

Uniun da musica

svizra

20 03

den Kompositionen und das Urteil

der internationalen Jury!

U-Musikseminare im Jahre

2004

Im Zusammenhang mit

dem Blasmusikfestival plant die

Musikkommission zwei Seminare,

welche den Dirigenten

und Interessierten Tipps und

Möglichkeiten betreffend Stilistik,

Show usw. vermitteln sollen

sowie die Aufgabestücke der

verschiedenen Kategorien und

Besetzungen vorstellen werden.

Mit Erleichterung und Genugtuung

durfte Eric Conus das

Traktandum mit den Worten

schliessen: «Die Musikkommission

des SBV ist für Schwyz bereit!»

NJBO eines der Aushängeschilder

des SBV

Der Zentralpräsident Hans

Luternauer und der Präsident

der Musikkommission Eric Conus

benutzten die Gelegenheit,

auf die Wichtigkeit und Ausstrahlung

des NJBO (Nationales

Jugendblasorchester) hinzuweisen.

Eine Aufgabe der nächsten

Jahre werde aber neben der Erhaltung

des hohen Niveaus

auch die verstärkte Bekanntmachung

des NJBO gerade in der

Westschweiz sein, wo die Jugendlichen

vor einer zu kleinen

Zuhörerschaft auftraten. In

Estavayer le Lac – so der allgemeine

Tenor – traf das NJBO

hervorragende Voraussetzungen

an und wurde bestens untergebracht

und betreut.

Hans Luternauer richtete

seinen Dank an Josef Gnos und

sein Team für die sehr erfolgreiche

Durchführung des NJBO-

Musiklagers 2002: «Dem SBV

steht ein solch tolles Nachwuchsorchester

gut an, denn

diese Jugend ist unsere Zukunft!»

Die «Alltagsgeschäfte»

Neuklassierungen

Ein ständiger Auftrag der

Musikkommission ist und

bleibt die Neuklassierung von

Blasmusikliteratur sowie damit

verbunden die Ergänzung und

Überprüfung der Wettstückliste

E-Musik. Das Beurteilen von

Blasmusikliteratur und dessen

Klassierung wird periodisch zu

einem Diskussionspunkt und

regt die Musikkommission an,

über Grundsätzliches in unserer

Blasmusikliteratur nachzudenken

und zu diskutieren.

Dirigentenprüfungen

Wie jedes Jahr nehmen die

Mitglieder der Musikkommission

die Prüfungen der Dirigentenkurse

in der ganzen Schweiz

ab. Diese werden vom SBV finanziell

stark unterstützt. Die

Abnahme der praktischen Prüfung

ist für die Musikkommis-

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SBV-Agenda 2003 mit

dem nützlichen Vademecum

Das Vademecum enthält alle für die Blasmusik wichtigen

Informationen

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von Verband und Sektionen

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Handliche Agenda und Vademecum für nur Fr. 12.–

Aktuell

sion nebst der Überprüfung der

Kursinhalte eine willkommene

und wichtige Kontaktmöglichkeit

zu den Kursleiterinnen und

Kursleitern und zu den Verbänden.

Zukunftsvisionen

Bei 14 behandelten Traktanden

– oft von regen Diskussionen

begleitet – bleibt für die so

wichtigen Grundsatzdiskussionen

oft spärlich Zeit. Diskussionen,

Frage- und Problemstellungen

und Finden von Lösungsansätzen,

welche für die

Zukunft unserer Vereine von

grosser Wichtigkeit sein könnten,

müssen aus Zeitdruck verschoben

werden oder erhalten

nicht den nötigen Zeitraum.

Diesen z.T. brennenden Themen

wird sich die Musikkommission

SBV in einer der nächsten

Klausursitzungen zentral

widmen.

Nach über sechs Stunden intensiver

Sitzung – kurz unterbrochen

von einem «Sandwich

de Luxe» – dankte Eric Conus

den Musikkommissionsmitgliedern

für die sehr gute und

intensive Zusammenarbeit und

schloss die Sitzung – zufrieden

mit dem Tagungsresultat – um

16.00 Uhr.

Raimund Alig

Ich/ Wir bestelle(n)_____Exemplar(e)

SBV-Kalender 2003 zum Preis von

Fr.12.– per Stück (inkl. 7,6% MWSt.)

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Musikgesellschaft

Maihofstrasse 76, Postfach, 6002 Luzern

UNISONO 3 •2003 9

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Aus den Verbänden

Urner Kantonal-Musikverband

Sämtliche Sektionen nehmen am

«Kantonalen» teil

Vom 20. bis 22. Juni 2003 wird Gurtnellen zum Mekka der Urner Blasmusik. Sämtliche 22 Sektionen des

Urner Kantonal-Musikverbandes (UKMV) haben sich für die 24. Kantonalen Musiktage angemeldet.

Der abtretende Präsident der Musikkommission, Christoph Schnellmann, wurde an der DV zum Ehrenmitglied

des UKMV ernannt.

An der diesjährigen DV des Urner Kantonal-Musikverbandes in Silenen konnte eine grosse Zahl von Sektionsmitgliedern für langjähriges

Musizieren geehrt werden.

«Wir können auf ein ruhiges

Verbandsjahr 2002 zurückblicken»,

erklärte UKMV-Präsident

Markus Imhof, MV Seedorf, an

der DV vom Samstag, 11. Januar

2003, in Silenen. Ebenso ruhig

verlief auch die von 110 Personen

besuchte Jahresversammlung.

Kein einziges Traktandum gab zu

Diskussionen Anlass.

«Das Projekt Blasmusikwesen

2005, das die Entwicklung unse-

Der Vorstand ist wieder vollzählig

An der DV vom 12. Januar

2002 in Bauen war der siebte

Sitz im UKMV-Vorstand unbesetzt

geblieben. Seit der DV

vom 11. Januar ist nun die Verbandsleitung

wieder komplett.

Als neues Mitglied wurde Josef

Ineichen, MG Erstfeld, gewählt.

Annarose Furger, MG Gurtnellen,

Bruno Ferrario, MV Flüelen,

und Bruno Arnold, MV Unterschächen,

wurden für eine

weitere Amtsdauer von zwei

Jahren bestätigt.

Als Nachfolger von Christoph

Schnellmann, MV Seedorf,

wird neu Guido Baumann, MG

Silenen, der Musikkommission

als Präsident vorstehen. Neu

wurde Martin Walker, Brass

Band Uri, in dieses Gremium

gewählt.

Die Rechnung des UKMV

wird auch im 2003/04 von Präsident

Karl Cathry, MG Realp,

sowie von den beiden Mitgliedern

Martin Truttmann, MG

Seelisberg, und Gerold Arnold,

MV Unterschächen, geprüft.

Die DV des UKMV vom

10. Januar 2004 findet in Bürglen

statt. Die Jugendmusik

Altdorf wird für das Ständchen

am Tag der Kranken (2. März)

beim Kantonsspital Altdorf verantwortlich

zeichnen.

res Verbandes über die nächsten

Jahre beinhaltet, stellt unser Sorgenkind

dar», hielt Imhof in seinem

Jahresbericht fest. Der Vorstand

habe die Erarbeitung eines

Noten- und Instrumentenpools

Der 78-jährige Komponist,

Arrangeur, Dirigent und Musiklehrer

Alfred Zwyer wurde für

seine herausragenden Leistungen

zum Wohle der Blasmusik

als erster Urner mit dem CISM-

Verdienstkreuz ausgezeichnet.

Alfred Zwyer hat während Jahrzehnten

die Urner Blasmusik

massgeblich geprägt. Besonders

am Herzen lag ihm die

Ausbildung der Dirigenten.

Zwyer ist Ehrenpräsident der

Musikkommission des Urner

Kantonal-Musikverbandes.

Ernst Baumann, MG Wassen,

wurde an der DV für 50jähriges

aktives Musizieren

initiiert, aber auch die Unterstützung

der aktuellen und zukünftigen

Vereinsfunktionäre mittels

diverser Kurse wie Vereinsführung,

Medientätigkeit, Finanzen

usw. angeboten. «Wir stellen

27 langjährige Aktive geehrt

zum Kantonalen Ehrenveteranen

ernannt.

In die Reihe der Eidgenössischen

Veteranen (35 Jahre)

konnten fünfzehn Musikanten

aufgenommen werden: Hans-

Ulrich Kumli und Hans Regli,

beide FM Andermatt; Urs Fedier,

Franz Indergand und Albin

Zberg, alle MG Bristen; Franz

Arnold, Josef Bissig und Werner

Gisler, alle MV Bürglen; Leo

Jetzer, MG Erstfeld; Ernst Simmen

und Kurt Simmen, beide

MG Realp; Markus Imhof und

Karl Stadler, beide MV Seedorf;

Erwin Baumann und Edwin

Lussmann, beide MG Silenen.

10 UNISONO 3 •2003


uns natürlich schon die Frage,

warum wir solche Aktivitäten planen

und vorbereiten, wenn von

Seiten der Verbandsmitglieder

keine Resonanz spürbar ist», äusserte

sich der Verbandspräsident

kritisch. An der Präsidenten- und

Dirigentenkonferenz im November

2003 müsse das Thema «Wohin

entwickelt sich der UKMV in

den nächsten drei bis fünf Jahren?»

vertieft diskutiert werden.

«Diese Weichenstellung wird als

wichtige Grundlage für die weitere

Tätigkeit des Vorstands und der

Musikkommission angesehen.»

2003 stehe sonst ganz im Zeichen

der 24. Urner Kantonalen

Musiktage. «Die Gurtneller Kollegen

werden alles daransetzen,

um uns einen schönen und unvergesslichen

Tag zu bieten»,

zeigte sich Imhof überzeugt.

Zusammenarbeit fruchtet

Präsident Christoph Schnellmann

bezeichnete in seinem Jahresbericht

die Vorbereitungen auf

das «Kantonale» in Gurtnellen sowie

das Kursangebot des UKMV

als Schwerpunkte der Tätigkeit

der Musikkommission (Muko).

«Die Bemühungen, vermehrt mit

der Musikschule zusammenzuarbeiten,

haben Früchte getragen»,

zog Schnellmann nach seinem

letzten Präsidialjahr Bilanz.

Kassier Bruno Ferrario

konnte bei einem Ertrag von

19733 Franken Mehreinnahmen

von rund 930 Franken ausweisen.

Das Budget 2003 prognostiziert

Mehreinnahmen von 500 Franken.

Um den «Blasmusikkurier»,

das offizielle UKMV-Verbandsorgan,

in Zukunft allen Sektionen

per Post zustellen zu können,

wurde eine Erhöhung des Mitgliederbeitrages

um 50 Rappen

auf neu 14 Franken beschlossen.

Gurtnellen wird bereit sein

OK-Koordinator Everisto

Triulzi orientierte über den Stand

Blaskapelle argovia-musikanten

argovia-musikanten

Von links: Martin Walker (neues Musikkommissions-Mitglied),

Christoph Schnellmann, neues Ehrenmitglied, Guido Baumann,

neuer Präsident der Musikkommission, und Josef Ineichen, neues

Vorstandsmitglied.

Als erster Urner durfte Alfred Zwyer, Erstfeld (rechts), an der DV

des Urner Kantonal-Musikverbandes das Verdienstkreuz des Internationalen

Musikbundes (CISM) in Empfang nehmen. Ernst Baumann,

MG Wassen, wurde nach fünfzig Aktivjahren zum kantonalen

Ehrenveteranen ernannt. Bilder: Bruno Arnold

Wir suchen Verstärkung auf folgenden Instrumenten:

Querflöte, Klarinetten

Flügelhorn, Posaunen, Bass

Wir pflegen die böhmische und mährische Blasmusik

sowie leichte Unterhaltungsmusik.

Unsere Proben finden jeweils am Dienstag in Zeihen statt.

Wir freuen uns auf jeden Anruf.

Roland Neuhaus, Schloss 1, 5079 Zeihen, 062 876 18 34 / 079 379 19 07

roli.neuhaus@bluewin.ch, www.argovia-musikanten.ch

der Vorbereitungen für die 24.

Urner Kantonalen Musiktage

vom 20. bis 22. Juni 2003 in Gurtnellen.

Am Samstag, 21. Juni, zwischen

17 und 20 Uhr sowie am

Sonntag, 22. Juni, von 8.30 bis

12 Uhr sind Wettspielvorträge

Aus den Verbänden

Musikverein Harmonie

Zürich-Schwamendingen

Wir suchen per 1. Juni 2003 eine/einen

geplant. Der Marschmusikwettbewerb

findet am Sonntagnachmittag

ab 14 Uhr auf der Kantonsstrasse

statt. «Wir sind sehr

erfreut, dass sich sämtliche 22

UKMV-Sektionen angemeldet

haben», hielt Triulzi fest. «Hinzu

kommen voraussichtlich fünf

ausserkantonale Korps. Der beantragte

Festkartenpreis von

35 Franken wurde einstimmig

gutgeheissen.»

55 Personen angemeldet

Gemäss Leiter Dani Bomatter

haben sich für das Brassband-

Lager vom 21. bis 26. April 2003 in

Lenzerheide 51 Musikantinnen

und Musikanten aus 14 UKMV-

Sektionen sowie vier Schüler der

Musikschule Uri angemeldet.

Hans Burkhalter, Dirigent der

Brass Band Uri, übernimmt die

musikalische Gesamtleitung. Mit

Thomas Rüedi, Christian Simmen,

Daniel Gutjahr, Michael Schlüssel

und Lukas Baschung stehen ihm

kompetente Ausbildner zur Seite.

Die Delegierten sprachen einen

Lagerbeitrag von 1000 Franken

aus der Verbandskasse.

Christoph Schnellmann, ab

1990 Sekretär der Musikkommission

und seit 2000 deren Präsident,

wurde aufgrund seiner

grossen Verdienste für das Urner

Blasmusikwesen zum Ehrenmitglied

ernannt. Nach den Grussworten

von SBV-Zentralpräsident

Hans Luternauer und dem

Schlusswort vdes Urner Landratspräsidenten

Felix Muheim,

Altdorf, fand die DV mit der Veteranenehrung

(siehe Kasten «27

langjährige Aktive geehrt») einen

würdigen Abschluss.

Bruno Arnold

Dirigentin/Dirigenten

Sind Sie motiviert?

Sind Sie motiviert, uns musikalisch zu fördern, und verstehen Sie es, uns bei

unseren musikalischen Anlässen zu leiten und uns auf diese vorzubereiten?

Unsere ca. 35 Aktivmitglieder freuen sich, moderne Blasmusik der 2./3. Stärkeklasse

einzustudieren. Unsere Hauptanlässe im Jahr sind das Jahreskonzert und

das Kirchenkonzert. Zusätzlich sind wir an Zunft- und Quartieranlässen engagiert.

Wir proben mittwochs von 20.00 bis 22.00 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Unsere Kontaktadresse:

Bettina Schmid, Stettbachstrasse 31, 8051 Zürich, Tel. 01 632 22 32 oder

079 632 60 94 (b.schmid@schweiz.org),

Unsere Homepage für weitere Infos: www.mvschwamendingen.ch

UNISONO 3 •2003 11


Aus den Verbänden

Zürcher Blasmusikverband

Jugendmusiklager – der Hit

Einmal mehr motiviert und mit viel Einsatz haben achtzig Jugendliche am Kantonalen Jugendmusiklager

des Zürcher Blasmusikverbandes (ZBV) teilgenommen. Mit viel Musik und grossem persönlichem Engagement

eroberte die Jugend zum zwanzigsten Male das kleine Städtchen Stein am Rhein. In einer täglichen

Probenarbeit von rund fünf bis sechs Stunden wurde unter der Leitung von Carlo Balmelli, Arogno, ein

musikalisch anspruchsvolles Konzertprogramm einstudiert.

Insider wissen es seit einigen

Jahren: Das Kantonale Jugendmusiklager

des Zürcher Blasmusikverbandes

in Stein am Rhein

ist der «eigentliche Hit» im Kursangebot.

Die Teilnehmer aus dem

ganzen Kanton Zürich kommen

mit viel Enthusiasmus, aber auch

mit grossen Erwartungen in dieses

Lager. Und heisst dann der

musikalische Gesamtleiter auch

noch Carlo Balmelli, dann erst

recht.

Obwohl seit einigen Jahren

im schweizerischen Blasmusikwesen

sowohl die Jugend- als

auch die Erwachsenenvereine

mit «Mitgliederschwund» zu

kämpfen haben, zeigt es sich in

diesem tollen Lager, dass Blasmusik,

entgegen verbreiteter Vorurteile,

bei den jungen Menschen

«in» ist. Die Freude am Musizieren

und das gemeinsame Spiel

schweissen die Fünfzehn- bis

Zwanzigjährigen zu einer verschworenen

Gemeinschaft zusammen.

Einstudierung eines technisch

anspruchsvollen

Konzertprogrammes

Während der Lagerwoche

standen täglich fünf bis sechs

Stunden intensiver Probenarbeit

auf dem Tagesplan, und das war

auch erforderlich, hatte der musikalische

Gesamtleiter Carlo Balmelli

(unter anderem Dirigent

des Höchstklass-Vereins Brass

Band Berner Oberland) eine Reihe

überaus anspruchsvoller Kompositionen

ausgewählt.

Ein Augenschein bei den Gesamtproben

zeigte, wie ambitiös

die verschiedenen Stücke einstudiert

wurden. So unterbrach Carlo

Balmelli die Einübung der

Stücke «La vita è bella», «Rikudim»

und den Marsch «Gandria»,

von Gian Battista Mantegazzi,

immer wieder und wies die BläserInnen

und Schlagwerker auf

feine Verbesserungsmöglichkeiten

hin. In seiner eigenen, sehr

diskreten, humorvollen Art – mit

echtem Tessiner Charme – verstand

es Balmelli immer wieder,

die Jugend in seinen Bann zu ziehen.

«Thus Do You Fare, My Jesus»

von Johann Sebastian Bach, «Rikudim»

von Jan van der Roost,

«Gandria»: Hier durfte das

Orchester im ersten Teil des Konzertprogrammes

sein Zusammenspiel

unter Beweis stellen.

Technisch anspruchsvoll, forderten

diese Titel äusserste Konzentration

und gefühlvolles Eingehen

auf den präzis agierenden Dirigenten.

Auch im zweiten Konzertteil

liess die Konzentration

auf der Bühne und im Saal kaum

nach. Die wunderschönen Vor-

träge «Malaguena», «Bellavia»

und vor allem «Valdres March»

von Johannes Hanssen, wohl

einer der schönsten Konzertmärsche

überhaupt, zogen die Zuhörer

in ihren Bann. Mit den beiden

Gesamtchorvorträgen des «Kantonalen»

in Dietikon verabschiedeten

sich die jungen Musikantinnen

und Musikanten unter

grossem Applaus. Ein Kompliment

an den Dirigenten Carlo

Balmelli und an die Registerlehrer

Oliver Scurio, Monika

Schütz, Stefan Christiner, Max

Gerlach, Vivian Domenjoz, Leo

Bäder und Fredi Olbrecht, die in

dieser Woche 80 Jugendliche zu

einem Orchester zusammenfügten.

20 Jahre Kantonales

Jugendmusiklager

Der Entstehung des Jugendmusiklagers

im Zürcher Blasmu-

Seit 20 Jahren sind die jugendlichen Musikanten im Kantonalen Musiklager des Zürcher Blasmusikverbandes in Stein am Rhein

«verwurzelt». Und sie freuen sich!

12 UNISONO 3 •2003


sikverband ging die Idee voraus,

jungen Musikantinnen und Musikanten

des Kantons Zürich die

Möglichkeit einer intensiven Weiterbildung

anzubieten. Damals

wie heute werden in unserem

Land J+S-Kurse angeboten; warum

sollte das mit Jugendlichen

aus der Blasmusikszene nicht

auch durchführbar sein? Karl Keller,

Hettlingen, langjähriges Vorstandsmitglied

des Verbandes

war bereits vor über zwanzig Jahren

von dieser Idee eines Jugendmusiklagers

überzeugt. Seinem

Engagement und seiner Initiative

verdankt es der ZBV, dass dieses

Lager entstanden ist und sich seit

zwanzig Jahren einer grossen

Beliebtheit erfreut.

Entstehung und

Grundgedanke

Zum damaligen Zeitpunkt

bildete ein grosser Teil der Musikvereine

– wo keine Musikschulen

vorhanden sind, ist das auch

heute noch so – den Nachwuchs

selber aus. Neben der Grundausbildung

fehlten damals den Vereinen

vielfach die Lehrkräfte für die

Bernischer Kantonal-Musikverband

Die 46. Tagung findet am

Sonntag, den 9. März 2003, im

Zentrumssaal, 3322 Urtenen-

Schönbühl, statt.

Beginn der Tagung 10 Uhr,

ab 12 Uhr Mittagessen, Unterhal-

erweiterte vertiefende Aus- und

Weiterbildung. Gerade hier konnten

mit dem Lager doch einige

Lücken geschlossen werden. In

einem Ausbildungslager (so hiess

das Lager damals) können Jugendliche

unter Gleichgesinnten

musizieren. Sie wetteifern untereinander

und lernen im Intensivunterricht,

welche Möglichkeiten

ihnen offen stehen, und merken,

wie erfolgreich Üben sein kann.

Die Mindestanforderung zur Teilnahme

sollte nicht über einem

erfolgreich abgeschlossenen

Grundkurs liegen. «Weniger Begabte

oder etwas Schwächere»

können sich nach einer Woche

plötzlich entfalten und begeisterte,

erfolgreiche BläserInnen oder

PerkussionstInnen werden. Auf

keinen Fall soll das Lager nur Solisten

offen stehen, denn für die-

se gibt es in nationalen oder internationalen

Lagern ein anspruchsvolleres

Angebot.

Die Teilnahme setzte in den

ersten Jahren noch keinen Test

für «Erstlinge» voraus und war

auf ein dreimaliges Mitmachen

beschränkt. In den ersten zwölf

Lagern war mit jeweils über hundert

TeilnehmerInnen die Kapazität

ganz ausgeschöpft. Zur besseren

Ausgewogenheit wurde

aber in den vergangenen Jahren

ein Einstufungstest eingeführt.

Mit diesem Test kann auch das

musikalische Niveau ausgelotet

werden. Um die Lagerkosten

möglichst tief zu halten, aber

auch um die musikalische Fortbildung

vielen jungen Menschen

zugänglich zu machen, strebt der

Verband eine Teilnehmerzahl von

mindestens 80 Musikantinnen

Lager 2003 vom 4. bis 11. Oktober

Der Vorstand des Zürcher Blasmusikverbandes (ZBV) hat an

seiner letzten Sitzung beschlossen, das Kantonale Jugendmusiklager

auch im Jahr 2003 durchzuführen. Bitte beachten Sie die

Ausschreibung im «Zürcher Musikant» 1/2003. Das Lager findet in

der Woche vom 4. bis 11. Oktober statt.

tung mit dem Veteranenspiel und

der Buremusig Messen.

Den Musikgesellschaften

Urtenen-Schönbühl und Jegenstorf

recht herzlichen Dank für die

Durchführung der Tagung.

Die Musikgesellschaften haben

die Einladungskarten erhalten.

Kameraden, die aus irgendeinem

Grunde von den Vereinen

nicht angemeldet werden, melden

sich bitte bis 25. Februar

Aus den Verbänden

und Musikanten an. Dank privaten

Sponsoren, Gönnern und der

Patronatspartnerin Zürcher Kantonalbank

war es möglich, jeweils

ein annähernd ausgeglichenes

Budget zu realisieren.

In diesen zwanzig Jahren

konnten rund 2000 KursteilnehmerInnen

vom Lager profitieren.

Neben dem Musikalischen

zählen aber auch die Kameradschaft

und die Toleranz, die zwischen

den Vereinen im Zürcher

Blasmusikverband geschaffen

werden konnte.

Claire Langhart

Veteranen-Vereinigung Landesteil Mittelland

Zürcher Blasmusikverband

Amt und Limmattal:

Neues Mitglied und neue Statuten

GS. An der in Schlieren abgehaltenenDelegiertenversammlung

des Musikverbandes Amt

und Limmattal wurde die Stadtjugendmusik

Schlieren als neues

Mitglied aufgenommen. Auch die

neuen Statuten wurden diskussionslos

genehmigt. Präsident

Hans Boos führte die Geschäfte

mit Umsicht und Erfahrung. Als

neues 14. Mitglied wurde die

Stadtjugendmusik Schlieren mit

Applaus aufgenommen. Die

neuen Statuten, welche vom Vorstand

erarbeitet und von der Präsidentenkonferenz

bereinigt wurden,

fanden einstimmig und diskussionslos

Zustimmung. Die

Kasse wies einen kleinen Rükkschlag

aus.

Vom 27. bis 29. Juni 2003 findet

in Stallikon der Musiktag des

Verbandes statt. Die Musikgesellschaft

feiert ihren 100. Geburtstag

mit einer Neuuniformierung.

Die Organisation läuft auf Hochtouren.

Es soll ein Wochenende

der Blasmusik und Kameradschaft

werden. Ab sofort ist der

Musikverband unter

2003 beim Präsidenten Fred

Brönnimann, Murtenstrasse 86,

3202 Frauenkappelen, Telefon

031 926 10 78, oder beim Sekretär

Fritz Weyer, Heggbühl 1A,

3043 Uettligen, Tel. 031 829 11 81.

www.mval.ch im Internet zu erreichen.

Besucher sind willkommen.

jab.

UNISONO 3 •2003 13


Aus den Verbänden

Aargauischer Musikverband

40. Tagung der Aargauer Musikveteranen

in Mellingen

Bereits gegen neun Uhr belebt

eine stattliche Anzahl Musikveteraninnen,

-veteranen und deren

Partner sowie viele Gäste die

festlich geschmückte Sporthalle.

Noch verschlafene Häupter werden

durch den servierten Kaffee

und Gipfeli bald erheitert. Im

gleichen Sinne wirkt auch die

frisch vorgetragene Marschmusik

der Stadtmusik Mellingen unter

der Leitung von Fabian Greber.

Zum Auftakt der heutigen Tagung

wird traditionsgemäss eine

Strophe der Landeshymne gesungen

und von der Stadtmusik begleitet.

An Stelle eines Rückblicks

auf gute und schlechte Ereignisse

im abgelaufenen Jahr möchte

Präsident Hans Strebel das Gedicht

«In der guten alten Zeit» in

die diesjährige Begrüssung einflechten.

Das Gedicht möge Anstoss

zum Nachdenken geben,

vielleicht auch ein wenig zum

Schmunzeln.

Mit diesem Gedicht begrüsst

Hans Strebel die Tagungsteilnehmer

zur 40. Zusammenkunft der

Aargauischen Musikveteranen im

schönen Reussstädtchen Mellingen.

(Das Schmunzeln blieb

während des Gedichts tatsächlich

nicht aus.)

Auch dieses Jahr darf Hans

eine illustre Gästeschar willkommen

heissen. Er freut sich, folgende

Ehrenmitglieder begrüssen

zu dürfen: Ehrenpräsident Albert

Hitz mit seiner charmanten Gattin

Charlotte sowie die Mitglieder

Werner Lämmli, Ruedi Schmid,

Ernst Urech, Kurt Vögeli und Stefan

Suter, teilweise in Begleitung

ihrer Partnerinnen.

Ferner heisst er als neuen

SBV-Vertreter und zugleich Präsident

des AMV Andreas Blum

herzlich willkommen. Er gratuliert

ihm im Namen der Aargauer

Musikveteranen zum neuen Job

als Veteranenchef des SBV.

Präsident Hans Strebel gibt

bekannt, dass nach der Totenehrung

für die Partnerinnen und

Partner ein separates Programm

organisiert wurde. Eine geführte

Besichtigung des Städtchens und

des Museums sei vorgesehen.

Der Präsident Hans Strebel überreicht dem scheidenden Vizepräsidenten

(19 Jahre) das Abschiedsgeschenk.

Man treffe sich wieder um 12.00

Uhr zum Apéro in der Nebenhalle.

Ehrung der verstorbenen

Kameraden

Unter der Mitwirkung von

Leonhard Merkli, reformierter

Pfarrer, wird anstelle von Blumen

pro Verstorbenen eine kleine Kerze

auf eine Holzpyramide gestellt,

während die Namen der 34 verstorbenen

Kameraden bekannt

gegeben werden. Die Stadtmusik

Mellingen bereichert die Totenehrung

mit choralartiger Musik.

Abschliessend erhebt sich die

Versammlung zur Gedenkminute,

während die Stadtmusik «Der

gute Kamerad» intoniert.

Behandlung der

Traktandenliste

Präsident Hans Strebel teilt

der Versammlung mit, dass der

Vorstand das Protokoll gelesen

und in allen Teilen für richtig befunden

habe. Er empfiehlt es zur

Annahme. Die Versammlung verdankt

die Abfassung mit einem

kräftigen Applaus.

Entgegennahme des

Kassa- und Revisorenberichts

Kassier Kurt Wagner erstattet

Bericht über die Jahresabrechnung

2001/2002. Der Abschluss

weist einen Gewinnvortrag von

Fr. 1398.65 aus. Das Reinvermögen

erhöht sich somit auf

Fr. 27967.30. Nicht gerade erfreut

erwähnt Kurt Wagner, dass er in

diesem Rechnungsjahr wieder

21 Mahnungen zustellen musste.

Im Revisorenbericht dankt

Willy Fischer unserem Kassier für

den fachmännischen Rechnungsabschluss.

Auf seine Empfehlung

hin genehmigt die Versammlung

die Jahresabrechnung einstimmig.

Der Präsident dankt seinerseits

dem Kassier und den beiden

Revisoren Willy Fischer und Ruedi

Gautschi für die zuverlässige

Arbeit.

Festsetzung des Mitgliederbeitrages

2002/2003

Dem Antrag des Vorstandes,

den Jahresbeitrag unverändert

bei Fr. 8.– zu belassen, wird ohne

Einwand zugestimmt. An das

Ausbildungslager der Jugendmusik

Aargau werden davon für

das Jahr 2003 Fr. 3.– pro zahlenden

Veteranen überwiesen.

Frau Edith Rimann, Präsidentin

der Jugendmusik Aargau,

kommt immer gerne an die Tagung

der Musikveteranen. Sie bedankt

sich herzlich für die Beitragserhöhung

an das Lager fürs

Jahr 2003. Edith appelliert an die

Anwesenden, die Jungen anzuspornen,

in den Vereinen mitzumachen,

und sie zu unterstützen.

Zu den Anlässen der Jugendmusik

sei immer jedermann

herzlich eingeladen.

Bekanntgabe des Budgets

Kassier Kurt Wagner orientiert

uns über die im begonnenen

Geschäftsjahr zu erwartenden

Einnahmen und Ausgaben. Mit

Rücksicht auf den grösseren Beitrag

an die Jugendmusik könnte

ein Minus resultieren.

Ersatzwahl in den

Vorstand

Für den zurücktretenden

Vizepräsidenten Ernst Urech aus

Hallwil hat die Musikgesellschaft

Meisterschwanden im Kreis 2 ihr

Mitglied Walter Hauri zur Wahl

angemeldet. Mit grossem Applaus

wird Walter Hauri einstimmig

gewählt.

14 UNISONO 3 •2003


Das feine Mittagessen wird

von den Mellinger Musikantinnen

und Musikanten speditiv serviert.

Unter der Leitung von

Markus Aregger unterhält das Jugendspiel

Rohrdorfberg während

des Essens auf angenehme Art

bestens. Die anschliessende Kollekte

ist für diese Jugendförderung

sicher gut angelegt.

Verabschiedung von

Ernst Urech

Mit folgenden Worten bittet

Präsident Hans Strebel Ernst auf

die Bühne: Wer kennt ihn nicht,

unseren Vizepräsidenten Ernst

Urech aus Hallwil?

Aufgrund seines Leistungsausweises

im Musik- wie auch in

vielen anderen Bereichen wäre

Ernst Urech als schillernde Persönlichkeit

einzustufen. Durch

Luzerner Kantonal-Blasmusikverband

seine ruhige und besonnene Art

hat Ernst, wenn es nötig wurde,

immer zu einem guten Abschluss

beitragen können.

Ernst wurde 1983 an der Tagung

in Niederlenz zusammen

mit vier weiteren Kameraden in

den Vorstand der Veteranenvereinigung

gewählt. Als vorbildliches

Vorstandsmitglied hat er bald

den Posten des Vizepräsidenten

übernommen. Seine väterlichen

Ratschläge wurden im ganzen

Gremium immer sehr geschätzt.

Als Kantonaler und Eidgenössischer

Veteran wurde Ernst im

Jahre 1995 nach 12-jähriger Tätigkeit

in unserem Vorstand zum

Ehrenmitglied der Veteranenvereinigung

ernannt.

Ernst Urech wurde in all seinem

Wirken von seiner lieben

Maria tatkräftig unterstützt. Wir

alle wünschen Maria bei ihren

gesundheitlichen Problemen baldige

Genesung. Als Dank und Anerkennung

überreicht ihm Hans

einen geschnitzten Weinkühler

und für Maria einen Blumenstrauss,

verbunden mit der Hoffnung,

sie beide auch in Zukunft

hie und da in unseren Reihen begrüssen

zu dürfen. Der kräftige

Applaus der Versammlung ist

Ausdruck der Dankesbezeugung

der Aargauer Musikveteranen.

Mit bewegten Worten bedankt

sich Ernst für die Ehrung durch

Präsident Hans Strebel.

Ehrung der 80-jährigen

und älteren Veteranen

Begleitet von rassiger Musik

des Jugendspiels Rohrdorfberg

begibt sich eine stattliche Schar

noch rüstiger Veteranen mit über

Aus den Verbänden

80 Jahren auf die Bühne. Andreas

Blum, neuer Veteranenchef des

SBV, richtet vorerst Dankesworte

an unseren zurücktretenden

Vizepräsidenten Ernst Urech und

unterstreicht diese mit der Übergabe

des SBV-Wimpels.

Einladung zur

111. ordentlichen Delegiertenversammlung

Samstag, 8. März 2003, 9.30 Uhr

Mehrzwecksaal Schulhaus Höfli, Meierskappel

Traktanden:

1. Begrüssung und Ehrung der verstorbenen Kameraden

2. Bestellung des Büros und Wahl der Stimmenzähler

3. Genehmigung des Protokolls der DV vom 9. März 2002

in Hochdorf

4. Genehmigung der Jahresberichte 2002

5. Informationen aus der Musikkommission

6. Genehmigung der Jahresrechnung 2002

7. Festsetzung des Jahresbeitrages 2003

(Vorschlag: Jahresbeitrag Fr. 22.– inkl. MwSt.)

8. Genehmigung des Voranschlages der Verbandsrechnung 2003

9. Wahl von zwei Rechnungsprüfungssektionen für das Jahr 2003

10. Gesamterneuerungswahlen Vorstand und Musikkommission

10.1 Mitglieder des Vorstandes

10.2 Kantonalpräsident

10.3 Mitglieder der Musikkommission

10.4 Präsident der Musikkommission

11. Rückblick auf den Luzerner Kantonal-Musiktag/Jugendmusikfest

in Ufhusen

12. Vorschau auf den Luzerner Kantonal-Musiktag/Jugendmusiktag

in Grosswangen

13. Verschiedenes

Anschliessend Apéro und gemeinsames Mittagessen,

Preis der Bankettkarte Fr. 25.–

Wichtig:

• Meldung mit beiliegender Karte bis spätestens Montag, 3. März 2003

a) Zahl der Delegierten und Mittagessen

b) Namen der verstorbenen Kameraden

Willy Streiter

• Gemäss Artikel 18 der Statuten sind bis 30 Aktivmitglieder

2 Delegierte, ab 31 Aktivmitglieder deren 3 Delegierte stimmberechtigt

• Parkplätze werden angewiesen

• Zum Bezuge des Stimmmaterials und der Bankettkarten bitten wir

Sie rechtzeitig zu erscheinen

Der Besuch der Delegiertenversammlung, inkl. das gemeinsame

Mittagessen ist Ehrensache. Wir heissen Sie alle, sehr geehrte Ehrenmitglieder,

Gäste und Delegierte, zu unserer Jahresversammlung in

Meierskappel herzlich willkommen.

Reiden/Marbach, 14. Februar 2003

Mit kameradschaftlichen Grüssen

Präsident: Hans Luternauer

Sekretär: Toni Kaufmann

UNISONO 3 •2003 15


Cocktails

Burgdorf: Jubiläums-Schlusskonzert mit

Cesarini-Uraufführung

Ein in jeder Hinsicht harmonisch

und erfolgreich verlaufenes

Jubiläumsjahr «200 Jahre Stadtmusik

Burgdorf» fand am 24. November

mit dem Festkonzert in

der Stadtkirche seinen würdigen

Abschluss. Alle Anlässe konnten

programmgemäss durchgeführt

werden, jene im Freien waren sogar

von bestem Wetter begünstigt.

Während beim Eröffnungskonzert

Mitte Januar etliche

«Ohrwürmer» mit Orchester-Bearbeitungen

zu hören waren, kamen

diesmal eher die Freunde

originaler Blasmusik auf ihre

Rechnung.

Cocktails in Kürze

Blätter für Klarinette und

Saxofon selber machen

Eine interessante Medienmitteilung

erhielten wir aus

Deutschland. Im Februar findet

dort ein Blattbaukurs für Klarinette

und Saxofon statt. Ein Wochenende

lang können Anfänger

und Fortgeschrittene lernen, wie

sie Blätter für ihre Klarinette

selbst bauen. Alle Arbeitsschritte,

vom Spalten des Stangenholzes

übers Fassonieren bis zum Hobeln

des fertigen Blattes, werden

gezeigt und auch ausprobiert.

Geleitet wird der Kurs von

einem erfahrenen Blattbauer. Er

vertreibt seine handgearbeiteten

Blätter an Musiker weltweit und

versteht es immer wieder, sein

Wissen mit Begeisterung an die

Zuhörer weiterzugeben. Informationen

erhalten Sie unter E-Mail

udoheng@reedsnstuff.de oder

www.reedsnstuff.de.

Landesmusikfestival 2003:

Einheit und Vielfalt

Das Landesmusikfestival ist

eine bereits Tradition gewordene

lebendige Dokumentation des

hohen Stellenwerts, den das Musizieren

in Baden-Württemberg

geniesst. Am 26. April 2003 wird

das nunmehr sechste Treffen von

Chören, Orchestern und Ensembles

aus allen Landesteilen und

Musiksparten in Rastatt und

Ötigheim stattfinden.

Im Zentrum des Interesses

stand die eigens in Auftrag gegebene

Komposition des Tessiners

Franco Cesarini, welcher der Uraufführung

persönlich beiwohnte.

«Solemnitas» heisst sein Werk;

es basiert auf dem Burgdorfer Solennitäts-Lied

und besteht aus

Thema, drei Variationen und

einer Schlussfuge. Die äusserst

anspruchsvolle, jedes Register vor

schwierige Aufgaben stellende

Komposition erfuhr unter der

souveränen Leitung Ueli Steffens

eine brillante, vom Publikum mit

grossem Beifall bedachte Wiedergabe.

Kein Zweifel, dass Cesarini

mit «Solemnitas» ein überaus

Doch nicht nur die Verteilung

auf zwei Orte – vormittags Rastatt,

nachmittags Ötigheim – ist neu.

Auch die inhaltliche Konzeption

ist gewissermassen zweigleisig angelegt:

Zum einen gibt es, wie gewohnt,

einige Spielstätten, die

programmatisch völlig frei sind.

Wer es also möglichst bunt mag,

ist hier bestens aufgehoben. Zum

anderen werden Schwerpunkte

gesetzt, und zwar in Bereichen,

die nach Ansicht der Veranstalter

BDZ und BDB gerne etwas zu kurz

kommen: die so genannte Alte

und Neue Musik. In der evangelischen

Stadtkirche sollen daher

vorwiegend Kompositionen aus

der Zeit vor 1800 erklingen, sei es

im Original oder als Bearbeitung.

Die Städtische Galerie hingegen

ist für möglichst zeitgenössische

Klänge reserviert, die ja genauso

zur Laienmusik gehören, auch

wenn diese üblicherweise nicht so

direkt miteinander in Verbindung

gebracht werden. Darüber hinaus

wird es am Faneser Platz im weitesten

Sinne Kleinkunst geben und

im Kulturzentrum Musik für Kinder

und Jugendliche.

Interessenten wenden sich

bitte an die Geschäftsstelle des

Bundes Deutscher Blasmusikverbände,

Postfach 1166,

D-76699 Kraichtal,

Tel. 07250-921240,

Fax 07250-921241, E-Mail:

FSJKultur@blasmusikverbaende.de.

wertvoller Beitrag zur zeitgenössischen

Blasorchester-Literatur

gelungen ist. Die «Civica Filarmonica»

Lugano hat übrigens das

Werk unter der Leitung des Komponisten

am 8. Dezember an

ihrem Jahreskonzert zur Zweitaufführung

gebracht.

Auf dem Programm standen

weiter die «Festliche Ouvertüre»,

welche Stephan Jaeggi 1935 im

Auftrag von Radio Bern geschrieben

hat. Nach der «Zweiten Suite

in F» für Militärorchester von

G. Th. Holst mit ihren prägnanten

Rhythmen erklang die Symphonische

Musik «Burtolf»; Paul Huber

komponierte sie 1973 für das

Exklusivauslieferung

für HeBu Musikverlag

Das Verlagsrepertoire der

Ludwig Publishing Music Company,

einem der bedeutendsten

Verlage für Blasorchesterliteratur

in der Welt, wird seit Januar 2003

durch den in Kraichtal ansässigen

HeBu Musikverlag für Deutschland,

Österreich und die Schweiz

exklusiv ausgeliefert.

Die Ludwig Publishing Music

Company wurde 1921 gegründet

und hat ihren Sitz seit 1954 in

Cleveland/USA. Komponisten

und Arrangeure wie John Boyd,

Thomas C. Duffy, Albert Oliver

Davis, Dana Wilson und Percy

Grainger sind ebenso im Verlagsprogramm

zu finden wie bedeutende

Bearbeitungen von Werken

grosser Komponisten der Musikgeschichte,

wie z.B. die «Ouvertüre

für Harmoniemusik»

(Mendelssohn Bartholdy), «Allerseelen»

(Richard Strauss),

«Der Feuervogel» (Strawinsky)

und «Bilder einer Ausstellung»

(Mussorksky). Im Verlagsrepertoire

sind Titel aller Schwierigkeitsstufen

und Genres zu finden.

Besondere Erwähnung verdient

auch die Editionsreihe von Mr.

Frederick Fennell, einem der

wichtigsten und bekanntesten

Blasorchesterdirigenten weltweit.

Die Editionen haben alle ein sehr

hohes Niveau und sind fast ausschliesslich

mit Partituren ausge-

Burgdorfer Stadtjubiläum. Als

einzige Bearbeitung figurierte als

Schlussstück Mussorgskys dämonisch-mächtige

sinfonische

Dichtung «Eine Nacht auf dem

kahlen Berge» auf dem Programm.

Auch hier bewies die

Stadtmusik Burgdorf eindrücklich,

welch hohen Stand sie als

Folge der zielgerichteten Arbeit

ihres Dirigenten Ueli Steffen

nunmehr erreicht hat. -hsb-

stattet. Alle Ausgaben sind ab

März 2003 ständig am Lager und

damit sofort lieferbar.

Weitere Informationen, Kataloge,

Demos und Probestimmen bei

HeBu Musikverlag,

Gottlieb-Daimler-Str. 17,

D-76703 Kraichtal,

Tel. +49(0)7250-92280,

Fax +49(0)7250-921231,

E-Mail: info@hebu-music.com,

Internet: www.hebu-music.com.

Musik-Kurswochen Arosa

wieder mit Blasmusikangeboten

Der Kulturkreis Arosa führt im

Sommer zum 17. Mal seine Musik-Kurswochen

Arosa durch.

Nebst Chor- und Schulmusikwochen

sowie zahlreichen Interpretationskursen

für Streich- und

Tasteninstrumente werden auch

mehrere Kurse für Blasmusikerinnen

und Blasmusiker sowie für

Schlagzeuger angeboten.

Höhepunkt bildet die Blasorchesterwoche

unter der Hauptleitung

von Anselmo Loretan, Nater VS,

die vom 3. bis 10. August stattfindet.

Diese Kurswoche richtet sich

an junge, talentierte Bläserinnen

und Bläser sowie Percussionisten.

Auf grosses Echo stösst jeweils

auch die Brass-Band-Woche, die

vom 13. bis 19. Juli stattfindet.

Die Hauptleitung hat Markus

Fisch, Altnau TG, inne, dem mehrere

Assistenten zur Seite stehen.

16 UNISONO 3 •2003


Eine Woche später, vom 20. bis

26. Juli, geht die Jazz-Big-Band-

Woche unter der Leitung von Alex

Rüedi und Gerd Zumofen über

die Bühne, die seit Jahren jeweils

ausgebucht ist.

Im Juli und August finden unter

der Leitung von Beat Jaggy, Brig,

und Cyrill Lützelschwab, Basel,

Workshops für Schlagzeugerinnen

und Schlagzeuger statt.

Auf Interesse dürften auch die

übrigen Instrumentalkurse für

Bläser (zum Beispiel Querflöte,

Saxofon, Klarinette, Posaune,

Trompete und Waldhorn) stossen.

Als Lehrer amten unter anderen

Anna Freeman (Trompete),

Matthias Müller (Klarinette), Stefan

Ruf (Waldhorn), Matthias

Gubler (Saxofon) und Wolfgang

Schmid (Posaune). Neu kann in

Arosa auch das Didgeridoo erlernt

werden.

Der Festivalprospekt kann unverbindlich

beim Kulturkreis Arosa,

7050 Arosa (Tel.: 081 353 87 47;

Fax 081 353 87 50) bezogen

werden. E-Mail:

kulturkreisarosa@swissonline.ch;

Internet:

www.kulturkreisarosa.ch

Faszination Horn: Wettbewerb,

Kurse und Konzerte

im Schwarzwald

Vom 17. bis 22. Juni 2003 lädt

der bekannte Wein- und Erholungsort

Glottertal (Südschwarzwald)

in Zusammenarbeit mit

den Dozenten Professor Peter

Arnold, Professor Hermann Baumann,

Professor Ivor James und

Stephan Rinklin zu den 6. Internationalen

Glottertäler Horntagen

ein. In den vergangenen Jahren

nutzten jeweils über sechzig

Hornisten aus der ganzen Welt

diese einzigartige Fortbildungsmöglichkeit.

Internationaler Wettbewerb

am 17. und 18. Juni 2003:

Eine renommierte Jury bewertet

in den Kategorien «Horn-

Studenten» und «Jugendliche

Amateure bis 20 Jahre». Die drei

Bestplatzierten erhalten Geldpreise.

Dazu kommen wertvolle

Sachpreise.

Workshop und Meisterkurs

von 19. bis 22. Juni 2003:

Auf dem Programm stehen

Workshops und Meisterkurse in

kleinen Gruppen, Einzelunterricht,

Ensemblespiel und das

Zusammenspiel im grossen

Hornorchester. Die praktischen

Inhalte reichen von Anleitung

und Beratung zum täglichen

Üben, Atemtechnik und Ansatz,

Korrepetition mit Klavier und

Musizieren in der Gruppe bis hin

zum Einstudieren und Vortragen

von Konzerten.

Mehrere öffentliche Konzerte

runden das Programm ab. Die

Einladung zu den Kursen richtet

sich an angehende Profis, junge

Talente und an engagierte Amateur-Hornisten.

Hornmesse vom 20. bis

22. Juni 2003:

An einer Fachmesse innerhalb

der Horntage präsentieren

namhafte Hersteller, Händler und

Verlage ihr aktuelles Sortiment.

Weitere Infos und die kompletten

Anmeldeunterlagen gibt

es bei: Int. Glottertäler Horntage,

Föhrentalstr. 14, D-79286 Glottertal,

Tel. 0049 (0)7684 1435,

Fax 0049 (0)7684 1370,

Mail: info@horntage.de

Schweizer Folklore-

Kreuzfahrten

Die Volksmusikfreunde laden

unter dem Patronat des Verbandes

Schweizer Volksmusik (VSV)

auch dieses Jahr wieder zu den

traditionellen Folklore-Kreuzfahrten

ein. Während des Tages

geniessen Sie lüpfige Ländlermusik

und abends Folklore-

Unterhaltung und Tanz mit beliebten

Ländlerformationen. Die

Betreuung erfolgt durch bewährte

Reiseleiterteams.

Schweizer Folklore-Kreuzfahrt,

11. bis 22. September, von

Nord nach Süd, Rund um

Westeuropa. Bus CH–Bremerhaven

und ab Nizza–CH.

Bremerhaven–Amsterdam–Cherbourg–Villagarcia–Lissabon–Gibraltar–Malaga–Ibiza–Barcelona–

Nizza.

Stimmung mit: KP René Jakober,

Ländlertrio Hans Häni,

Appenzeller-Echo und KP Rubin-

Getzmann-Buser. Ferner Witze

für die Lachmuskeln, Singen,

Jassen, Alphornblasen und Volkstanzen.

Ab Fr. 1840.–, Frühbucherrabatt

250.– bis 15.3.03.

Ländlerkreuzfahrt, 17. bis

26./28. Oktober, faszinierende,

exotische Karibikinseln.

Flug Zürich–San Juan/Puerto

Rico–Zürich.

San Juan–St.Thomas–

St. John–Antigua–St. Lucia–Do-

minica–St. Kitts–Tortola–Virgin

Gorda–San Juan.

Jeden Tag eine neue Insel –

abends Tanz/Unterhaltung mit

dem bekannten Trio Prisi-Stump-

Blasmusik am Radio

D R S

Montag, 17. Febr., 18.50–19.30

Fiirabigmusig

Blasmusik aus

England & Australien

• London Symphonic Wind

• Orchestra

• The Kew Band (Brass Band)

Redaktion: Kurt Brogli

Mittwoch, 19. Febr., 18.50–19.30

Fiirabigmusig

Blasmusik aus dem Egerland

• Michael Klostermann und seine

Musikanten

• Egerländer Blasmusik

(Freek Mestrini)

Redaktion: Kurt Brogli

jeweils 19 – 20 Uhr

Montag, 17. Februar 2003

«Vorwärts Marsch»

Fachredaktor: Ernst Lampert

Die Big Band der Bundeswehr

(Ltg.: Major Robert Kuckerz) und

die Big Band der Schweizer Armee

(Ltg.: Fachoffizier Pepe Lienhard)

konzertieren zur beschwingten

Unterhaltung.

Mittwoch, 19. Februar 2003

«EVIVA Musik»

Donnerstag, 20. Februar 2003

«Faszination Brass»

Samstag, 22. Februar 2003

«Dixie» und «Swing»

Montag, 24. Februar 2003

«Vorwärts Marsch»

Fachredaktor: Ernst Lampert

Grosses Platzkonzert mit dem

Stabsmusikkorps aus St. Petersburg

(Ltg.: Oberst Nikolai

Ushapovsky).

Cocktails

Schaub. Ab Fr. 2990.–, Frühbucherrabatt

250.– bis 28.2.03.

Prospekte: Tel. 041 855 15 59,

Fax 041 855 57 11

Schweizer Radio DRS

Kurt Brogli, Blasmusikredaktor

Postfach, 8042 Zürich

Montag, 24. Febr., 18.50–19.30

Fiirabigmusig

Rundfunk-Big-Bands aus

Deutschland

Mittwoch, 26. Febr., 18.50–19.30

Fiirabigmusig

Neue Brassband-CDs

• Brass Band Uri

(Hans Burkhalter)

• sowie weitere Formationen

Redaktion: Kurt Brogli

Bahnhofplatz 19, Postfach, 6440 Brunnen SZ

Telefon 041 825 44 11, Fax 041 825 44 10

Internet: www.eviva.ch, E-Mail: eviva@eviva.ch

Mittwoch, 26. Februar 2003

«Harmonie International»

Fachredaktor: Peter Tanner

Wir informieren über den internationalen

Blasmusikanlass

«Deutschland Pokal» vom 27. bis

29. Juni 2003 in Alsfeld. Dazu die

Rubrik «John-Phillip-Sousa-Märsche»

Donnerstag, 27. Februar 2003

«Faszination Brass»

Samstag, 1. März 2003

«Dixieland»

Montag, 3. März 2003

«Vorwärts Marsch»

Fachredaktor: Ernst Lampert

Spiel Spit Rgt 8 unter Leitung von

Oblt Kilian Grütter.

www.musiksoft.ch

scoretrainer Tel. 061 721 37 07

UNISONO 3 •2003 17


Varia

Ein grosser Förderer originaler Blasmusikkompositionen

Edwin Franko Goldman

Zum 125. Geburtstag

Bereits der erste Tag im neuen

Jahr bescherte uns Blasmusikanten

einen Gedenktag. Am

1. Januar 1878, also vor 125 Jahren,

wurde der bekannte amerikanischeMarschmusikkomponist

Edwin Franko Goldman in

Louisville, Kentucky, geboren. Er

entstammt einer Musikerfamilie,

seine Mutter war Geigerin und

Pianistin und ihre Brüder Naham

und Sam Franco waren als Geiger

und Dirigenten bekannt.

Edwin Franko Goldman

Bei Antonin Dvorˇák im

Unterricht

Als Goldman acht Jahre alt

war, gingen seine Eltern nach

New York, wo der Knabe im folgenden

Jahr den ersten Unterricht

auf dem Cornet erhielt. Mit

15 Jahren kam er ans National

Conservatory of Music New York

und studierte dort unter anderem

auch ein Jahr Komposition beim

schon damals bekannten und

hoch geschätzten tschechischen

Komponisten Antonin Dvorˇák,

der von 1892 bis 1895 dort unterrichtete.

Bereits mit 17 Jahren

wurde er 1. Trompeter im Metropolitan

Opera House. Diese Stellung

behielt er zehn Jahre, das

heisst bis 1905.

Die Gründung einer

eigenen Band

1911 gründete er die New York

Military Band und rief 1918 im

Gelände der Columbia University

regelmässig stattfindende Freiluftkonzerte

bei freiem Eintritt ins

Leben. Sechs Jahre später wurden

die Kosten dieser Konzerte von

Mitgliedern der reichen Familie

Guggenheim übernommen.

Die von ihm gegründete Vereinigung

wechselte später ihren

Namen in «Goldman Band» und

Goldman begann, dieses Musikkorps

zu einem der besten im

Land zu machen. Er baute das

Korps von anfänglich 1918 40 bis

1939 auf beachtliche 60 Mitglieder

aus.1929 war er auch an der

Gründung der American Bandmasters

Association (ABA) beteiligt,

des renommiertesten aller

amerikanischen Blaskapellen-

Verbände.

Der Marschmusikkomponist

Goldman schrieb über 109

Märsche, welche er selbst normalerweise

in einem Tempo von 100

bis 108 Schlägen pro Minute gespielt

hat. «On the Mall» komponierte

er 1923 für die Einweihung

des Naumburger Musikpavillons

im Zentral-Park. Bis der Lincoln-

Center-Komplex in New York gebaut

wurde, zog dieser Musikpavillon,

wo die «Goldman Band»

regelmässig Sommer-Konzerte

veranstaltete, Menschenmengen

mit vielen tausenden von Besuchern

an. Laut seinem Sohn hat

Goldman von seinem oben erwähnten

Marsch «On the Mall»

nicht viel gehalten und war erstaunt,

dass dieser die populärste

aller seiner Kompositionen wurde.

Seine Popularität verdankt

der Marsch sicher der Tatsache,

dass er ein Werk ist, bei dem die

Zuhörer mitwirken können. Bei

der Aufführung dieses Marsches

wurde es zur Tradition, dass

selbst im Freien das Musikkorps

bei der letzten Wiederholung in

abwechselnden Phrasen aussetzt

und das Publikum dann die gängige

Melodie weitersingt.

Förderer originaler

Blasmusik

Goldman, eine der einflussreichsten

Persönlichkeiten und

Förderer originaler Blasmusikkompositionen.

Er hat Wettbewerbe

organisiert und bedeutende

Komponisten, die bereits

durch nicht unbedingt bläserspezifische

Werke bekannt geworden

waren, gebeten, für diese «Band»

Werke zu schreiben, die er dann

mit seinem Orchester teilweise

uraufführte. Zu diesen Komponisten

gehörten beispielsweise

Ottorino Respighi (1879–1936),

Percy Graininger (1882–1961),

Jaromir Weinberger (1896–1967),

Robert Russell Bennett (1894–1981),

Morton Gould (*1913), Vincent

Persichetti usw.

Edwin Franko Goldman starb

am 21. Februar 1956 in New York.

Danach übernahm sein Sohn

Richard Franko Goldman

(1910–1980) die «Goldman Band»

und viele weitere Aktivitäten seines

Vaters. Er arbeitete an verschiedenen

Universitäten und erfüllte

im US-amerikanischen

Musikleben wichtige Funktionen.

Roland Cadario

18 UNISONO 3 •2003


Im Gespräch mit Albert Brunner, Musikdirektor der Stadtmusik St.Gallen

In Erinnerung an Professor Dr. Paul Huber

Vor einer voll besetzten Tonhalle

eröffnete die Stadtmusik

St.Gallen unter der kompetenten

Leitung von Musikdirektor Albert

Brunner das Konzert mit der

Komposition «Bergruf» 1984.

Albert Brunner, Sie haben Professor

Dr. Paul Huber persönlich

gekannt. Wie kam die erste Begegnung

mit ihm zustande?

Zuerst kannte ich Paul Huber

nur als Komponisten und als Musikexperten.

Nachdem ich dann

die Stadtmusik St.Gallen übernommen

hatte, lernte ich ihn vor

ca. 16 Jahren auch persönlich

kennen. Huber erteilte mir manchen

guten Ratschlag, wenn ich

seine Werke spielte.

Wie war das persönliche

Verhältnis zu Huber?

Paul Huber war keine spontane

Person und wirkte auf neue

Bekannte eher distanziert. Bis

man per Du war, vergingen oft

Jahre. Unser Verhältnis wurde

dann aber immer persönlicher.

Ich war einige Male mit meiner

Frau bei ihm zu Hause, und es

kamen auch Besuche von Paul

Huber und seiner Frau Hedi bei

uns in Uttwil zustande, wenn sie

jeweils am See spazierten.

Zusammen mit Domkapellmeister

Fuchs, einem engen

Freund von Huber, und Oskar

Fritschi, damals Direktor des

Stadttheaters St.Gallen, besuchten

wir in regelmässigen Abständen

Opern und trafen uns danach

zu angeregten Diskussionen

jeweils noch privat bei Oskar Fritschi.

Diese Zusammenkünfte

dauerten oft bis in die frühen

Morgenstunden, und in dieser

Runde bin ich Paul Huber natürlich

sehr nahe gekommen und

lernte ihn auch als Menschen

sehr gut kennen.

Was haben Sie an Paul Huber

besonders geschätzt?

Ich habe vor allem das Vorbild

Paul Huber als Musiker und

Mensch wahnsinnig geschätzt. Er

war eine absolut ehrliche Person,

nicht spontan, aber wenn man

ihn dann einmal kannte, mit

einer kaum zu übertreffenden

Herzlichkeit. Ich schätzte seine

Kompetenz und Begeisterung,

mit welcher er mich immer wieder

zu inspirieren und in seine

Werke einzuführen vermochte.

Seine faszinierenden temperamentvollen

Inputs, die er mir immer

wieder geben konnte, haben

mir sehr viel genützt und auch

unsere Musiker beeindruckt, als

Huber einmal vor einem Wettbewerb

eine Probe der Stadtmusik

besuchte.

Sie haben in Ihren Konzerten

schon oft Werke von Paul Huber

aufgeführt. Was fasziniert Sie an

dieser Musik?

Die beiden Werke «Bergruf»

und «Fantasie über eine Appenzeller

Volksweise» belegen die Bodenständigkeit

von Paul Huber

und die Verbundenheit mit seiner

Heimat; ich liebe diese beiden

Stücke. Die anderen Werke sind

eigentlich alle sehr schwer verständlich

und von ganz anderer

Art. Huber brachte sich darin

sehr akademisch zum Ausdruck

und es hat mich immer wieder

fasziniert, die Herausforderung

der Interpretation solcher Kompositionen

anzunehmen.

Das Proben zusammen mit

einem Blasorchester und einem

Chor ist erfahrungsgemäss sehr

schwierig.

Wie war für Sie das Erlebnis,

mit der Stadtmusik, zwei Männer-,

zwei Frauen- und einem Schüler-

Varia

Nachdem der Komponist Professor Dr. Paul Huber am 25. Februar 2001 verstorben war, machte es sich

die Paul-Huber-Gesellschaft zur Aufgabe, mit einem ganz speziellen Gedenkkonzert das Schaffen des

grossen Schweizer Komponisten nochmals gebührend zu würdigen. Das Werkverzeichnis von Paul

Huber, welcher wohl über alle Grenzen hinaus bekannt ist, umfasst über 400 Kompositionen aller Sparten.

Huber schuf geistliche und liturgische Werke, Kammermusik-, Orgel- und Vokalwerke, wobei jedoch

seine Originalkompositionen für Blasorchester einen Schwerpunkt bildeten. Daneben entstanden eine

Oper und Werke für Orchester bis hin zu gross angelegten Sinfonien.

Albert Brunner hat viele schöne Erinnerungen an

Prof. Dr. Paul Huber.

chor zusammen zu proben? Gab

es dabei nie Schwierigkeiten?

Die erste Probe war für mich

ein Schock und eine totale

Ernüchterung; es klappte gar

nichts! Man merkte, dass für

diese Laienchöre die Literatur

eigentlich zu schwer war und sie

an ihre Grenzen stiessen. Man

spürte auch, dass in den Chören

nicht so streng und diszipliniert

gearbeitet wird wie in den

Orchesterproben. Allerdings

klappten dann die zweite und die

dritte Probe nach einer Aussprache

mit den Chorleitern bereits

sehr viel besser, und so holte man

dann im Rahmen des Möglichen

einfach das Optimum heraus. Gesamthaft

waren die Proberei und

diese Aufführung sicher für beide

Seiten ein schönes Erlebnis mit

reichen Erfahrungen. Solche Zusammenarbeit

sollte mehr angestrebt

werden, denn sie verbindet

und hat auch einen positive Auswirkung

auf den Publikumsaufmarsch.

Gibt es ein persönliches Anliegen

Ihrerseits in Bezug auf die

Literatur von Paul Huber?

Ich wünsche mir, dass diese

Werke wieder vermehrt gespielt

werden. Allerdings haben sich die

Orchesterbesetzungen in den

letzten Jahren sehr stark verändert,

weshalb die Kompositionen

von Huber neu arrangiert werden

müssten, um wieder attraktiv zu

sein. Ich werde mich bei der Paul-

Huber-Gesellschaft auch dafür

einsetzen, dass die besten Werke

neu instrumentiert, durchsichtiger

angelegt und so den heutigen

Verhältnissen angepasst werden.

UNISONO 3 •2003 19


Varia

Internationales Blasmusikfestival Prag 2003

Meine Prager verstehen mich

Miroslav Hanzal am Eröffnungskonzert

mit dem Burgwachtund

Polizeiorchester

Wie schon in den vergangenen

Jahren reiste ich Anfang Jahr

wieder in die Metropole Böhmens,

die goldene Stadt Prag, um

das Internationale Blasmusikfestival

zu besuchen. Gespannt war

ich schon, wie sich die Stadt präsentieren

und wie man die verschiedenen

Lokale erreichen

würde, denn gemäss den Medien

litt auch Prag enorm unter dem

Jahrhunderthochwasser. Im Gang

zur Rezeption unseres Hotels bekam

man bereits den ersten Eindruck,

denn dort zeigte eine Tafel

aus Messing den Höchststand

von 1,68 m vom vergangenen

Sommer an, und so war es auch

nicht verwunderlich, dass immer

noch bestimmte Strecken der

Metro nicht in Betrieb waren.

Empfang im Rathaus

am Altstätter Ring

Im wunderschönen Saal mit

den beiden bekannten grossen

Musik, Musik. Der Abschluss des Festivals.

Bildern von V. Brozid – Jan Hus

vor dem Konstanzer Konzil und

die Wahl von Georg von Podebrady

zum tschechischen König –

fand der Empfang statt. Der Vizebürgermeister

der Stadt Prag und

Petr Striska, Präsident des Blasmusikverbandes

der tschechischen

Republik, hiessen im Beisein

der Jury die Vertreter der teilnehmenden

Vereine und die

zahlreichen Gäste herzlich willkommen

und kredenzten zum

Abschluss ein Glas Sekt aus

einem schönen böhmischen

Kristallglas.

Konzert und

Wettspiellokal

Wie schon im Vorjahr fanden

die Konzerte und das Wettspiel

wieder im Stadtteil Smichov im

«Narodi Dum» statt. Ein Stadtteil,

der übrigens bereits Mozart sehr

bekannt war, denn ganz in der

Nähe des Konzertlokales befindet

sich die «Betramka», ein Anwesen,

einst eingebettet in Gärten

und Weinberge, in welchem Wolfgang

Amadeus Mozart, von den

aufmerksamen Gastgebern Dusek

umsorgt, die glücklichsten Tage

seines Lebens verbrachte. Hier

beendete er auch seine Oper Don

Giovanni und sagte einst: «Meine

Prager verstehen mich.»

Während bei den Wettspielkonzerten

der Konzertsaal stets

über genügend Sitzplätze verfügte,

war er am Eröffnungskonzert

Die Dame an der Tuba, Jungendblasorchester Marktoberdorf

bis auf den letzten Platz besetzt.

Grund dafür war die etwas unerfreuliche

Tatsache, dass für grosse

Musikkorps die Bühne zu klein

war und sich daher die Musikantinnen

und Musikanten auf der

gegenüberliegenden Seite, teils

unter der Empore, zum Konzertieren

aufstellen mussten.

Schwungvoller Auftakt

in vollem Haus

Das Eröffnungskonzert gab

dieses Jahr das Burgwach- und

Polizeiorchester der Tschechi-

schen Republik, eines der beiden

führenden Blasorchester in Prag,

unter der Leitung seines Chefdirigenten

Miroslav Hanzal sowie

Libor Krmasek und Vaclav Blahunek.

Mit der bekannten Melodie

aus dem «Te Deum» von F. A.

Charpentier begann es und endete,

es kann fast nicht anders sein,

mit einem Medley verschiedener

Melodien des Dreigestirns der

tschechischen Volksmusik, Poncar,

Vacek und Vejvoda.

Kam, sah und siegte

Am Wettspiel beteiligten sich

16 Vereine aus vier Ländern. Zehn

Korps stellte das Gastgeberland,

die Tschechische Republik, zwei

kamen aus Deutschland (die

Badisch-Schwäbische Spielgemeinschaft

der Musikvereine

Schömberg und Dürm sowie das

Jugendblasorchester Marktoberdorf),

drei aus Holland und eines

aus Norwegen. In drei verschiedenen

Stärkeklassen – Mittel-,

Ober- und Höchststufe – stellten

sich die Vereine der internationalen

Jury. Erstmals nahmen auch

Korps in Brass-Band- und Fanfarenbesetzung

(wie in den Beneluxländern)

teil und wurden separat

bewertet. Jedes Korps hatte

ein 25-minütiges Programm zu

spielen, in welches das Pflicht-

20 UNISONO 3 •2003


stück eingebaut sein musste, wobei

auch ein Einspielstück ohne

Bewertung dabei sein durfte. Auffallend

war, dass die gebotenen

Leistungen nicht mehr derart unterschiedlich

waren wie vor einigen

Jahren, denn auch in der

Tschechischen Republik gibt es

laufend mehr Musikschulen und

die gute Ausbildung trägt ihre

Früchte. Absoluter Höhepunkt

des Wettspielkonzertes war das

von Evzen Zamecnik gegründete

Blasorchester des Konservatoriums

Brünn unter der Leitung

von Ales Podaril. Das Programm

bot tschechische Blasmusik, wie

man sie sonst selten hört, mit hoher

Musikalität dargeboten, und

so war es auch nicht verwunderlich,

dass dieses Orchester an der

Rangverkündigung obenaus

schwang.

Brass und Harmonie

Das eigentliche Festivalkonzert

mit dem Sieger des Vorjahres

«Mestsky dechovy orchestr Kopri-

Leserbrief

Zum Bericht «Brass Band Fribourg

weist die Favoriten auf die

Ehrenplätze», Unisono Nr. 23/24

vom 13. Dezember 2002.

Bereits im Vorbericht zum

diesjährigen Brass-Band-Wettbewerb

wurden der Brass Band Fribourg

(BBF) wenig Chancen auf

einen vorderen Rang eingeräumt.

Dies ganz im Gegensatz zu anderen

Brass Bands, die sich in den

letzten Jahren hinter den Freiburgern

klassierten. Schon im Titel

des oben erwähnten Berichtes

wird der Eindruck erweckt, dass

die Brass Band Fribourg (BBF)

eher zufällig Siegerin der Höchstklasse

des 28. Schweizerischen

Brass-Band-Wettbewerbs in

Montreux geworden ist. Nachdem

sich die BBF in den vergangenen

zwei Jahren jeweils auf

dem 2. Rang klassieren konnte,

ist der Sieg wohl keine Überraschung.

Enttäuschend ist allerdings,

dass die BBF im Bericht

mit keinem weiteren Satz er-

vnice (CS)» sowie dem Gastverein,

der Brassband Zele aus Belgien,

fand am Samstagabend statt. Bei

den Belgiern, die den ersten Teil

übernahmen, fiel bei der Besetzung

auf, dass das Tenorregister

einheitlich mit vier Euphonien

und statt drei Es-Hörnern nur mit

deren zwei, jedoch zusätzlich mit

zwei Waldhörnern besetzt war.

Das Programm war abwechslungsreich

und bot von Rossinis

Ouvertüre «Wilhelm Tell» bis zum

«Floral Dance» ein wirklich ansprechendesBrassbandprogramm.

Es demonstrierte damit

diesen Besetzungstyp, der in

Tschechien noch völlig unbekannt

ist, von der besten Seite. Das etwa

70 Mitglieder umfassende tschechische

Harmonieorchester folgte

nach der Pause und bot ein dramaturgisch

geschickt ausgewähltes

Programm tschechischer Blasmusik

mit Fucik, Stanek, Martinu

Zamecnik usw.

Den Abschluss des Festivals

bildete wie üblich die Rangver-

Überraschender

Sieg der Brass Band

Fribourg?

wähnt wird – ausser mit einer

Bildlegende und einem qualitativ

nicht gerade guten Bild. Schade,

das wäre doch die Gelegenheit

gewesen, die Brass Band, welche

die Favoriten auf die Ehrenplätze

verwies, näher vorzustellen. Die

Zeit der «drei Grossen» ist spätestens

seit dem diesjährigen Wettbewerb

in Montreux zu Ende. Andere

Brass Bands können sich

auch an der Spitze behaupten,

für die schweizerische Brass-

Band-Szene kann dies nur von

Vorteil sein.

Roland Schafer

kündigung, dieses Jahr allerdings

in den Ausstellungshallen «Letnany».

Die in Prag bekannten

«Steamboat Stompers» übernahmen

dabei wieder die musikalische

Unterhaltung. Nachdem die

Leistungen der Vereine und ihrer

Leiter gewürdigt worden waren,

erklang mit vereinten Kräften al-

Varia

Badisch-Schwäbische Spielgemeinschaft, Musikverein Schömberg

und Dürm

Show

Variété

Cabaret

Theater

ler Teilnehmer unter der Leitung

von Evzen Zamecnik «Musik, Musik»

von Franticek Kmoch.

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UNISONO 3 •2003 21


Varia

Zu Besuch bei «Mister Blasmusik»

Die Musikgesellschaft Viktoria aus Turtmann feierte unlängst das 75-Jahr-Jubiläum. Das bekannteste

Mitglied dieses Vereins ist Alex Oggier, Ehrenpräsident des Schweizer Blasmusikverbandes. Nachfolgend

ein Auszug aus einem Bericht, worin «Mister Blasmusik» im Mittelpunkt stand:

Freund Alex Oggier hat es als

ehemaliger aktiver Tenorhornbläser

verdient, zum 75-Jahr-Jubiläum

seines Stammvereins

«Viktoria» etwas näher gewürdigt

zu werden. Bei meiner ersten Begegnung

bei ihm zu Hause in

Turtmann führte er mich gleich

in ein ganz besonderes Zimmer –

sein Blasmusik-Museum. «Mister

Blasmusik» hat dort alle Unterlagen,

alle Ehrenurkunden, alle

musikalischen Geschenke, alle

Erinnerungen an seine lokalen,

kantonalen, eidgenössischen und

europäischen Einsätze aufbewahrt.

Wer daran Interesse findet,

kommt so schnell nicht mehr aus

diesem Raum heraus! Es braucht

– nach meiner vorsichtigen

Schätzung – mehrere Menschenleben,

um all das zu erledigen,

was dieser einmalige Oberwalliser

in den vergangenen 70 Jahren

geleistet hat.

Trotz dieses schier unglaublichen

Arbeitspensums ist Alex Oggier

ein bescheidener, einfacher,

lebensfroher, treuherziger, solider

und humorvoller Walliser geblieben.

Ein Mensch, den man

schlicht und einfach gern hat. Ich

habe selten einen Mitmenschen

getroffen, der ein solch unglaubliches

Namensgedächnis hat wie

Alex Oggier. Seine köstlichen

Anekdoten sind ein Spiegelbild

seiner Wesensart: immer guter

Laune und sehr kompetent. Und

nun hat er eine weitere grosse

Aufgabe übernommen: Zusammen

mit seiner Familie betreut er

liebevoll seine ernsthaft kranke

Ehefrau Hedy. So wie ich ihn inzwischen

kenne, wird er auch

dieses Mal ein grossartiger Helfer

sein, so wie er es im ganzen Leben

bisher immer war.

Hier einige interessante

Informationen von Alex Oggier

Geboren:

21. März 1925 in Turtmann.

Ausgeübte Berufe:

Kaufmännischer Angestellter

in einem Treuhandbüro. Ökonom

in der kant. Strafanstalt

in Sitten. Adjunkt bei der

Alex Oggier mit dem Velo unterwegs in Turtmann.

AHV. Direktor der CIVAF

(Familienzulagenkasse).

Politik:

Gemeinderat, Vizepräsident,

Burgerpräsident, Nationalratskandidat

(1971, CVP).

Kulturelle Tätigkeiten:

Gründer und Ehrenpräsident

des Turtmänner Pürumärts.

Mitgründer Verkehrsverein

Turtmanntal. Präsident der

Glückskette und des Schlagerfestivals.

Präsident des Schweizer

Blasmusikverbandes SBV.

Sekretär, Ehren- und Vizepräsident

des Internationalen Blasmusikverbandes

(CISM). Mitgründer

der «dargebotenen

Hand» Nr. 143 mit Dr. Wolfgang

Loretan. Mitgründer der

Majoretten «Hopschil». Theaterspielen.

Tafelmajor.

Militär/Feuerwehr:

Feldweibel, Feuerwehr-

Instruktor und Kassier des

Oberwalliser Feuerwehrverbandes.

Vorortspräsident des

Westschweizer Feuerwehrverbandes.

Sportliche Tätigkeiten:

Wandern, Musizieren,

Velofahren.

Familie:

Ehefrau Hedy geb. Bregy,

3 Töchter, 3 Söhne, 14 Enkelkinder.

Ferien:

Schönster Ort der Erde: Chalet

Forcletta in Gruben, Bella

Tola in Meiden.

Weiteste Reise:

Moskau (CIVAF-Reise).

Höchster Punkt:

Cabane Bertol, 3300 m (Verpflegungsflug

mit Armeehelikopter).

Lieblingsessen:

Minestra.

Lieblingsgetränk:

Ein gutes Glas Wein aus den

familieneigenen Reben.

Lieblingsmusik:

Konzertante Blasmusik,

Marschmusik.

Lieblingslektüre:

Erich Kästner, Edzard Schaper,

Carl Zuckmayer,

Willy Millowitsch.

Lieblingsfarbe:

Blau.

Schreckenssekunden:

Vor vielen Jahren war ich mit

weiteren Personen mit der

Seilbahn nach Oberems

unterwegs, als diese plötzlich

bei starkem Wind stoppte

und wir während 45 Minuten

«hingen».

Schönste Erinnerung:

Wahl zum Vizepräsidenten

des Internat. Musikverbandes

CISM in St. Niklaas, Belgien,

sowie zum Präsidenten des

Schweizer Musikverbandes

SBV 1982 in Luzern.

Lieblingsbeschäftigung in der

Freizeit:

Velofahren, Sauna.

22 UNISONO 3 •2003

G.N


Partner des SJMV

Schweizer Jugendmusikverband

Association suisse des musiques de jeunes jugendmusik.ch

Gedanken zum Jugendmusikjahr 2002

Machen wir zuerst zusammen

eine Reise in den Norden,

nach Norwegen. An der Westküste

dieses einmalig schönen

Landes liegt die Stadt Bergen.

Eine wunderschöne Altstadt,

sagenhafte Landschaften rund

um die Stadt und mittendrin ein

sehr grosser, verkehrsfreier Stadtplatz.

Beinahe 24 Stunden wird

hier gelebt, gefeiert und man

freut sich über die langen Sommernächte.

An einem regnerischen

Junitag musiziert mitten

auf dem Platz ein kleine Jugendmusik.

Fröhlich und mit viel Gefühl

werden die eher melancholischen

Tänze und Volksweisen

vorgetragen. Trotz Regen und

Wind bringen es die Kinder fertig,

dass die Passanten, Einheimische

wie Fremde, stehen bleiben und

sich ob der musizierenden Kinder

freuen. Sie bringen es sogar

fertig, dass manche einen fröhlichen

Tanz wagen. Jugendliche

wie Zuhörer vergessen einen

Moment den hektischen Alltag,

zeigen Gefühle.

Szenenwechsel nach Interlaken

im Sommer. Angesagt ist

das Konzert des Nationalen

Jugendblasorchesters. Vorgängig

treffen sich die Präsidenten des

SJMV und des SBV mit dem Geschäftsleiter

zu einem Arbeitslunch.

In einem sehr intensiven

Gespräch wird gegenseitig dargelegt,

dass man sich noch vermehrt

um die Belange der Jugend

und damit der Jugendmusiken

kümmern will. Erste Schritte für

weitere Gespräche werden getan,

bevor man gemeinsam das ausgezeichnete

Konzert im Kursaal

besucht. Wir, der SJMV, freuen

uns auf weitere gute Gespräche

rund um das Jugendmusizieren.

Im August wurde in Grindelwald

das 50-jährige Bestehen der

dortigen Jugendmusik gefeiert.

Was braucht es doch für Idealisten

und Freunde der Jugendmu-

Karl Zumbühl,

Zentralpräsident SJMV

sikbewegung, damit man immer

wieder von vorne beginnt und

versucht, mit neuen Ideen Jugendliche

zum Musizieren zu bewegen.

Wir freuen uns mit dem

Grindelwaldner Publikum an den

Darbietungen der verschiedenen

Gruppen und entlassen die strahlenden

Kindergesichter mit riesigem

Applaus von der kleinen

Bühne.

Im September war es die

Expo, die gegen Ende ihrer Dauer

doch noch Tausende von Besuchern

auf die Arteplages lockte.

Der SJMV durfte mit seinem Projekt

«Klangbrücke» in Yverdon zu

Gast sein. Die Korps aus Interlaken,

Salgesch-Varen, Kriens und

Zürich 11 musizierten einen Tag

lang mit ihren Freunden aus Behindertenheimen

ihrer Umgebung.

Hunderte von Zuschauern

liessen sich die sehr gefühlsbetonte

Show nicht entgehen und

spendenen ehrlich gemeinten

Applaus und Anerkennung für

die gemeinschaftlich vorgetragenen

Musik-, Tanz- und Showstücke

der doch so verschienen

Gruppen. Damit erreichte unser

Projekt seinen vorläufigen Höhepunkt.

Ende September waren wir zu

Gast in der Kirche in Widen im

Kanton Zürich. Die grosse Kirche

füllte sich bis auf den letzten

Platz, man war gespannt auf das

Konzert der Jugendmusik Zürich

11 zusammen mit Behinderten

aus dem Heim Morgenstern.

Auch hier erlebten wir wiederum

die faszinierende Zusammenarbeit

zwischen jugendlichen Musikern

und Behinderten. Allein

schon die spontane Dankesadresse

eines Behinderten an seinen

Marcel (gemeint war Marcel

Blanchard der Dirigenten der Jugendmusik

Zürich 11) liess die

Gefühle hoch gehen. Man hat die

Kirche so richtig zufrieden und

auch mit einem gewissen Stolz

verlassen. Was unsere Jugendmusikkorps

mit ihren Leitern auf allen

Gebieten immer wieder zeigen,

verdient unsere Beachtung

und unsere Hochachtung.

In der Adventszeit war es die

Stadt Basel, die uns in ihren Bann

zog. Für einmal ist es nicht der

FC, sondern die Knabenmusik

der Stadt Basel, die unsere Aufmerksamkeit

weckte. Zum 160.

Male in ihrer langen Geschichte

waren die Gäste zu diesem Konzert

eingeladen. Umringt von

einem fröhlichen Weihnachtsmarkt

betraten wir das Konzertlokal

und liessen uns über zwei

Stunden von wirklich ausgezeichnet

vorgetragener Musik

erfreuen.

So könnten wir Mitglieder des

Zentralvorstandes und der Abteilung

Musik noch von Dutzenden

von Anlässen berichten, die wir

im Umkreis der Jugendmusikbewegung

besuchen durften.

Konzerte, Wettbewerbe, Workshops,

die zeigen, dass die Jugendmusik

lebt und sich bewegt. Wir

sind dankbar für alle Arbeit, die

mit und für unsere Jugend geleistet

wird.

Dankbar sind wir aber auch

denjenigen, welche die finanzielle

Grundlage für unsere Arbeit

bieten. Speziell das Bundesamt

für Kultur ist zu erwähnen, ohne

dessen Unterstützung unser Verband

nicht bestehen könnte.

Danken dürfen wir ein weiteres

Jahr der Pro Patria für ihren Partnerschaftsbeitrag.

Zu unseren

Gönnern gehören der Musik &

Schlagzeugshop Sepp Glanzmann

mit seiner Familie sowie

die Ruh Musik AG mit Michael

Hug und seinem Team. Auch

ihnen herzlichen Dank für die

Zuwendungen.

Ohne eine Abteilung Musik

unter Leitung von Jürg Blaser, ohne

eine Geschäftsstelle mit Siegfried

Aulbach an der Spitze und

ohne die wirklich tolle Zusammenarbeit

mit allen Kolleginnen

und Kollegen im Zentralvorstand

und bei der Abteilung Musik

könnten wir nicht solche Geschichten

erzählen. Zusammen

arbeiten wir mit viel Freude und

Engagement für die Jugendmusikbewegung.

Uns macht es

Spass, wir machen diese Arbeit

wirklich gerne.

Freuen wir uns nun auf das

kommende Jahr, auf das bevorstehende

Musikfest in Chur. Treffen

wir uns zu diesem friedlichen

Wettstreit und zeigen wir, dass

die Jugendmusikbewegung lebt

und immer Neues zu bieten hat.

In diesem Sinne wünsche ich

einen guten Start im neuen Jahr

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Karl Zumbühl,

Zentralpräsident SJMV

UNISONO 3 •2003 23


jugendmusik.ch

Schweizer Jugendmusikverband

Association suisse des musiques de jeunes

L’année des jeunes musiciens 2002

Faisons tout d’abord ensemble

un voyage dans le Nord, en

Norvège. Sur la côte occidentale

de ce charmant pays se trouve la

ville de Bergen. Une magnifique

vieille ville, entourée d’un paysage

fabuleux et, au centre, une

très grande place interdite au trafic.

Pendant près de 24 heures la

ville est animée. L’on fête et l’on

se réjouit des longues nuits d’été.

Par un jour de juin pluvieux, au

beau centre de la place, une petite

formation de musique de jeunes

présente ses talents. Les danses,

plutôt mélancoliques, et les

mélodies populaires sont joyeusement

interprétées. Malgré la

pluie et le vent, les passants, autant

indigènes qu’étrangers, s’arrêtent

et admirent avec plaisir ces

enfants musiciens. Quelques-uns

se sont même risqués à quelques

pas de danse. Les enfants comme

les spectateurs ont un instant

oublié leur train-train journalier.

Ils se laissent un instant aller et

poursuivent ensuite gaiement

leur chemin.

Nous nous trouvons maintenant

dans les coulisses d’Interlaken

en été. Le concert de l’Harmonie

nationale des jeunes est

au programme. Les présidents de

l’ASM et de l’ASMJ rencontrèrent

tout d’abord son responsable au

cours d’un dîner de travail. Un

entretien très intensif conduisit à

la conclusion réciproque que l’on

doit se préoccuper encore davantage

des intérêts des jeunes et par

conséquent de la jeunesse musicienne.

De premières dispositions

en vue d’autres entretiens

furent discutées avant de se rendre

ensemble au Casino-Kursaal

pour y entendre l’excellent concert.

Nous, l’ASMJ, nous réjouissons

de futures et intéressantes

rencontres au bénéfice de la jeunesse

musicienne.

Les 50 années d’existence de

la musique de jeunes de Grindelwald

furent fêtées en août. Une

bonne dose d’idéalistes et d’amis

fidèles du mouvement de la jeunesse

musicienne, voilà la recette

miracle qui permet que tout, toujours,

recommence et que, par

de nouvelles idées, la jeunesse

adopte la musique. Avec le public

de Grindelwald, nous prenons

plaisir aux spectacles des diffé-

rents groupes et libérons ces

petits visages rayonnants de la

scène par de grands applaudissements.

En septembre c’est l’Expo,

qui, même sur la fin de sa durée,

attira encore des milliers de visiteurs

sur les Arteplages. L’ASMJ

fut invitée avec son projet «alliance

sonore» à Yverdon. Les corps

d’Interlaken, de Salquenen-

Varone, de Kriens et de Zurich 11

jouèrent une journée entière avec

les amis des centres pour handicapés

de leur région. Des centaines

de spectateurs ne manquèrent

pas ce show plein d’émotion

et furent généreux d’applaudissements

et de reconnaissance pour

les présentations des différents

groupes. C’est ici que notre projet

atteint son apogée.

A fin septembre, nous sommes

invités à l’église de Widen

dans le canton de Zürich. La

grande église se remplit jusqu’à la

dernière place, l’on attend avec

impatience sur le concert de la

Jugendmusik Zurich 11 et des

membres du centre pour handicapés.

Nous sommes à nouveau

les témoins d’une collaboration

toute spéciale entre les jeunes

musiciens et les personnes handicapées.

Les spontanés propos

de remerciements d’un handicapé

à son Marcel (il s’agit de Marcel

Blanchard, le directeur de

Zurich 11) touchèrent profondément

toute l’assemblée. Nous

avons quitté l’église satisfaits et

également très fiers. Nos jeunes

corps de musique et leurs dirigeants

méritent notre respect et

notre attention pour les excellentes

prestations qu’ils fournissent,

dans quelque domaine que

ce soit.

Pendant la période de l’Avent,

c’est la ville de Bâle qui nous accueille.

Pour une fois, ce n’est pas

le FC Bâle qui attire notre attention

mais la Knabenmusik der

Stadt Basel. Pour la 160 e fois, les

hôtes sont conviés à ce concert.

Entouré par un marché de Noël,

l’on s’engage dans le local de

concert. Pendant deux heures,

nous nous laissons emporter par

cette excellente musique.

Nous, les membres du comité

central et du département musique,

pourrions encore rendre

compte de douzaines de manifestations

que nous avons eu le

plaisir de visiter au nom de la

musique des jeunes. Concerts,

concours, etc. qui démontrent

que la musique de jeunes vit et

bouge. Nous sommes reconnaissants

pour tout le travail accompli

avec et pour notre jeunesse.

Nous sommes également très

reconnaissants pour tous ceux

qui nous apportent leur soutien,

surtout financier, et grâce à qui

nous pouvons continuer notre

tâche. Nous mentionnons spécialement

l’Office fédéral de la culture,

sans l’aide de qui notre association

ne saurait exister. Nous

remercions cette année encore la

Pro Patria pour sa contribution

de partenariat. Musik & Schlag-

Schweizer Jugendmusikverband Agenda 2003

März 2003

1. Jugendmusik Aargau: Delegiertenversammlung Oftringen

14. Klangbrücke-Konzert: Die Jugendmusik Davos musiziert

zusammen mit Behinderten an den «Special Olympics 2003» Davos

15. SJMV: 73. Delegiertenversammlung Chur

29. VBJ: Delegiertenversammlung Köniz

April 2003

4.–6. 10. Schweizerischer Drummer- und Perkussionswettbewerb Altishofen

14. Konzert: Jugendblasorchester VBJ Bern (Kursaal)

Juni 2003

13.–15. 14. Schweizer Jugendmusikfest Chur

Juli 2003

19.–27. Nationales Jugendblasorchester (NJBO): 9. Musikwoche Interlaken

Oktober 2003

25. Jugendmusik Wallis (JMVS): Delegiertenversammlung Visp

Partner des SJMV

zeugshop Sepp Glanzmann et sa

famille fait également partie de

nos bienfaiteurs ainsi que Ruh

Music SA avec Michael Hug et

son team. Nous les remercions

très sincèrement pour leurs dons.

Sans le département musique,

sous la direction de Jürg

Blaser. Sans le secteur administratif,

dirigé par Siegfried Aulbach,

et sans l’excellente collaboration

entre tous les collègues du

comité central et du département

musique, de telles histoires ne

pourraient être racontées. Nous

travaillons tous avec beaucoup

de plaisir et d’engagement au bénéfice

de la jeunesse musicienne.

Réjouissons-nous maintenant

pour la nouvelle année au

cours de laquelle aura lieu la Fête

de musique de Coire. Rencontrons-nous

à cette compétition

pacifique et montrons que la jeunesse

musicienne vit et qu’elle a

toujours quelque chose de nouveau

offrir.

Je présente mes meilleurs

vœux pour la nouvelle année.

Karl Zumbühl,

Président central de l’ASMJ

24 UNISONO 3 •2003


Partner des SJMV

Fotowettbewerb 2003

Schweizer Jugendmusikverband

Association suisse des musiques de jeunes jugendmusik.ch

Erlebnis Jugendmusik

Unter dem Slogan «Erlebnis

Jugendmusik» starten wir den dritten

Fotowettbewerb des SJMV. Gesucht

sind farbige Bilder, die dokumentieren,

warum dir Jugendmusik

Spass macht. Den Sujets sind

fast keine Grenzen gesetzt, lediglich

Bilder von ganzen Vereinen

scheinen uns ungeeignet.

Einsendeschluss ist der

15. Mai 2003

• Konventionelle Fotos:

Einzusenden sind farbige Fotos

im Format 20 � 27 cm bis

20 � 30 cm, hochglanz entwickelt,

zusammen mit dem

entsprechenden Negativ (keine

Dias).

• Digitale Fotos:

Einzusenden sind farbige Fotos

im Format 20 � 27 cm bis

20 � 30 cm, von einem Entwicklungslabor

auf Hochglanzpapier

gedruckt, zusammen

mit der entsprechenden Datei

(jpg) auf CD-ROM. Ausserdem

müssen digitale Bilder mindestens

3.3 Mio. Pixel gross sein.

Als attraktive Preise stehen z.B. ein

Städteflug, eine Reise nach Paris,

eine Kamera sowie Anerkennungspreise

für alle TeilnehmerInnen

zur Verfügung.

Es können mehrere Bilder

eingesandt werden. Hoch- oder

Querformat haben keinen Einfluss

auf die Bewertung. Trotzdem

weisen wir darauf hin, dass

zur späteren Verwendung (Titelbild

für UNISONO usw.) Bilder im

Hochformat geeigneter sind. Die

Fotos gehen in den Besitz des

Verbandes über und können

durch diesen weiterverwendet

werden.

Die Bewertung der Fotos erfolgt

durch eine Fachjury, ge-

meinsam mit den Organen des

Verbandes und eine Publikumsjury

am Schweizer Jugendmusikfest

in Chur. Die Gewinner/innen

werden Ende Juni schriftlich benachrichtigt.

Teilnahmeberechtigt sind alle

Mitglieder einer Jugendmusik des

SJMV bis und mit dem Jahr des 22

Geburtstages. Die Mitgliedschaft

ist durch den Vereinspräsidenten

schriftlich zu bestätigen.

Zu jeder Einsendung erwarten

wir einen Begleitschein mit

Concours de photos 2003

Evénement musique de jeunes

Sous le slogan «Evénement

musique de jeunes», nous démarrons

le troisième concours de

photos de l’ASMJ. Nous recherchons

des photographies en couleur

démontrant pourquoi tu apprécies

la musique de jeunes.

Tous les sujets sont possibles,

cependant des photographies de

sociétés au complet nous semblent

être plus indiquées.

Délai d’envoi le

15 mai 2003

• Photographies conventionnelles:

Les photos en couleur sont à

envoyer en format 20 x 27 cm

jusqu’à 20 x 30 cm, développées

sur papier brillant,

avec le négatif correspondant

(pas de diapositives).

• Photographies digitales:

Les photos en couleur sont à

envoyer en format 20 x 27 cm

jusqu’à 20 x 30 cm, imprimées

par un laboratoire photographique

sur papier brillant, avec

le fichier correspondant (jpg)

sur CD-ROM. En outre, les

images digitales doivent disposer

d’une résolution d’au

moins 3,3 millions de pixel.

Les prix à gagner sont, p.ex. un

vol en destination de villes, un

voyage à Paris, une caméra ainsi

que des prix de consolation pour

tous les participants.

Plusieurs photographies peuvent

être envoyées. Un format

vertical ou horizontal n’exerce

aucune influence sur l’appréciation.

Nous faisons cependant re-

marquer que des photos en format

vertical sont mieux adaptées

à une éventuelle utilisation future

(page de couverture pour UNI-

SONO, etc.). Les photos deviennent

propriété de l’association et

pourront être réutilisées par cette

dernière.

Les documents photographiques

seront jugés par un jury spécialisé,

en collaboration avec les

organes de l’association et un

jury du public à la Fête suisse des

musiques de jeunes à Coire. Les

gagnants(es) seront avisés par

écrit à fin juin.

Tous les membres d’une musique

de jeunes de l’ASMJ sont

autorisés à participer, jusqu’à l’âge

de 22 ans. L’appartenance à la

société doit être confirmée par

den Daten des Künstlers oder der

Künstlerin und einer Aussage in

wenigen Sätzen über den Bezug

des Bildes zum Thema. Die Unterlagen

können über Internet

unter www.jugendmusik.ch heruntergeladen

oder bei der Geschäftsstelle

SJMV angefordert

werden.

Einsendeadresse: Geschäftsstelle

Schweizer Jugendmusikverband,

z.H. Siegfried Aulbach,

Schwalmerenweg 20, 3800 Interlaken.

écrit par le président de ladite société.

Chaque envoi contiendra une

notice d’accompagnement transmettant

les données personnelles

de l’artiste et une courte explication

de la relation de l’image avec

le thème. La documentation

peut-être téléchargée par internet

sous www.jugendmusik.ch ou

demandée auprès du service administratif

de l’ASMJ.

Adresse d’envoi: Geschäftsstelle

Schweizer Jugendmusikverband,

z.H. Siegfried Aulbach,

Schwalmerenweg 20, 3800 Interlaken.

UNISONO 3 •2003 25


jugendmusik.ch

Schweizer Jugendmusikverband

Association suisse des musiques de jeunes

Partner des SJMV

Jahresschlusskonzert 2002 der Stadt-Jugend-

Musik Zürich

Am letzten Novembertag war

es endlich so weit! Die SJMUZ

stand vor dem Highlight des Jahres,

dem Jahresschlusskonzert,

das unter dem Motto «Filmmusik»

stand. Einmal mehr hatten

die MusikantInnen das Vergnügen,

ihren Verwandten, Bekannten,

Freunden und treuen

Fans im ausverkauften Europa-

Saal des Kongresszentrums Spirgarten

mit Musik, Bild-Animationen

und Fotos aus dem Leben

der SJMUZ einen schönen Abend

zu bereiten.

Nach der Eröffnung mit der

grandiosen «20 th Century Fox-

Fanfare» durch eine grosse Fanfarengruppe

begrüsste der SJMUZ-

Präsident Hans-Ruedi Joss in festlicher

Laune die ZuhörerInnen.

Als erste Formation brillierte das

Aspirantenspiel unter der Leitung

von Roger Dietiker mit einem tollen

Auftritt. Mit «Prince of Wales»,

«Brentwood Pass», einem «James

Last-Medley» und dem Hit der

60er-Jahre «Louie, Louie» liess das

Aspi das Publikum aufblühen. Auf

den kräftigen Applaus und die anerkennenden

Rufe der Begeisterung

antwortete es mit der Zugabe

von «Peter Gunn» und einer

Teilwiederholung. Bravo!

Nicht weniger gute Nummern

präsentierte das SJMUZ-Schlag-

werk-Ensemble. In «Bruno’s

Funk», eine Komposition des

Schlagwerklehrers und Ensemble-Leiters

Tobias Bührer, für seinen

Schüler Bruno Bolliger komponiert,

stellte sich das Lehrer-

Schüler-Duo an zwei Sets schlagkräftig

vor. Was man mit Kochlöffeln

und einem Esstisch alles

anstellen kann, wurde dem Publikum

anhand der «Kleinen Tischmusik»

mit Stampfeinlagen gezeigt.

In der nicht alltäglichen

Nummer «Gewürztango» bedienten

sich die Darsteller ihres

natürlichen Instrumentes, der

Stimme. Dabei lernten die Gäste

im Saal einiges über Gewürze

und ihre Mischungen. «Oregano,

Paprika, Rosmarin, Curry, Pfeffer

und Salz…» tönte es im Rap-Stil

durch die Mikrofone. Für die

Schlagwerk-Stars war der tosende

Applaus eine Belohnung für die

innovative Kraft, Kreativität und

Qualität der rhythmischen Darbietungen.

Nach der Pause kam der

grosse Moment für das Korps

unter der Führung von Walter

Brühlmann. Zu Musikstücken

wurden Bilder aus und zu den

Filmen auf die Leinwand über

der Bühne projiziert. Den Anfang

machte «Star Wars Saga», das

Pflichtstück der Kategorie

Höchstklasse für das Schweizer

Jugendmusikfest 2003 in Chur.

Dieses imposante Werk im Arrangement

des berühmten Komponisten

John Williams erforderte

einiges von uns. Wir meisterten

diese Hürde jedoch ziemlich gut,

und dem Publikum gefiel es

auch. Mit dem spanisch-temperamentvollen

Stück «The Mask of

Zorro» und den Klängen von

«Omaggio a Nino Rota» aus den

Filmen von Federico Fellini setzten

wir unsere Reise in die Filmwelt

fort. Beim «Pink Panther»

waren unsere SaxofonistInnen

die Stars. Unglaublich, wie fetzig

und mitreissend so ein Register

sein kann! Danach entführten wir

das Publikum mit lustigen Melodien

à la Disney in den Dschungel

und liessen die Figuren aus

«Jungle Book» musikalisch und

bildlich aufleben. Als Dank für

den Applaus mit Standing Ovations,

welche dem Dirigenten

und seinem Orchester zuteil wurden,

spielten wir noch «Drums A

Plenty» und «Eye of the Tiger» als

Zugabe. Gemeinsam mit dem

Fundgrube

Aspirantenspiel wollten wir uns

mit der Titelmusik aus Tom &

Jerry «Vielen Dank für die Blumen»

und dem klingenden Wahrzeichen

von Zürich, dem «Sechseläuten-Marsch»,verabschieden.

Doch die Zuhörer und

Zuhörerinnen tobten dermassen,

dass wir noch «Reet Petite» anhängen

durften.

Für uns war es ein Riesenerfolg

und nach Stimmen aus

dem Publikum ein Erlebnis. Nach

dem Konzert wurde noch getanzt

und gefeiert, wie es sich gehört.

Es war in jeder Hinsicht ein gelungener

Abend. Einer, den man

bestimmt nicht vergisst. Ein Highlight

eben.

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Tel. 01 821 85 46

Jana Peter

26 UNISONO 3 •2003


Musikgesellschaft Münsingen

Weil sich unser Dirigent zeitlich entlasten muss,

kann die erfolgreiche Zusammenarbeit leider nicht

mehr fortgeführt werden.

Wir suchen deshalb auf Mitte 2003 eine(n) qualifizierte(n)

und initiative(n)

musikalische(n) Leiter(in)

Unser Dorfverein besteht aus gut 30 Musikantinnen und Musikanten

aller Altersstufen und spielt in Brass-Band-Besetzung

(1./2. Stärkeklasse). Probetage: Dienstag/Donnerstag (oder nach

Absprache).

Für weitere Auskünfte steht Ihnen unser Musikkommissionspräsident

gerne zur Verfügung. Bewerbungen mit den üblichen

Unterlagen richten Sie bitte an

Markus Sterchi, Präsident Musikkommission

Falkenweg 11, 3110 Münsingen, Telefon 031 724 52 50 G

markus.sterchi@muensingen.ch

Musikgesellschaft

Wattwil

Infolge Demission aus privaten und familiären

Gründen suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung

eine/einen

Dirigentin/Dirgenten

In unserer Harmonie-Besetzung spielen ca. 30 Mitglieder in

der 3. Klasse. Unser Probetag ist der Dienstag, die Zusatzproben

finden am Freitag statt. Mitarbeit in der Jugendbläserausbildung

erachten wir als vorteilhaft.

Haben Sie Lust, uns näher kennen zu lernen?

Wir würden uns auf Ihre Bewerbung freuen.

Bitte senden Sie sie an die Adresse von:

Alexandra Grögli,Walcherguet 31, 8750 Glarus,

Tel. 055 640 60 03, E-Mail a.groegli@freesurf.ch

Wir suchen auf Frühjahr 2003 oder

nach Vereinbarung eine/n initiative/n

Dirigentin/Dirigenten

Wir sind ein Verein im Zentrum vom Toggenburg und spielen in Harmoniebesetzung

mit 30 Aktivmitgliedern in der 3. Stärkeklasse.

Unser Probetag ist der Donnerstag, Zusatzprobe am Montag.

Sie können uns motivieren und fordern und sind entsprechend

musikalisch ausgebildet. Die Mitarbeit in der Jungbläserausbildung

erachten wir als vorteilhaft. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Kontakt: Andrea Lenherr, Berglistasse 87, 9630 Wattwil

Tel. 071 988 49 77, E-Mail: andrea.lenherr@bluewin.ch

Mein Kleininserat im U N I SO N O

JUGENDMUSIK

HEIDEN

Wir suchen auf Sommer 2003 eine/einen

Dirigentin/Dirigenten

Wir – sind eine aufgestellte Jugendmusik mit 40 Mitgliedern

– haben zurzeit über 40 weitere Jungbläser in Ausbildung

– proben jewils am Mittwoch von 19.00 bis 20.45 Uhr

Sie – sind interessiert, die bewährte Arbeit unseres Dirigenten

fortzuführen

– haben Ideen, können begeistern, sind initiativ und dynamisch

– arbeiten gerne mit jungen Musikanten

Anfragen und Bewerbungen an: Jugendmusik Heiden, Mario Pizio,

Feldlistrasse 10, 9413 Oberegg,Tel. 071 890 06 66

Musikverein Münchenstein

Dirigentin/Dirigent

Der Musikverein Münchenstein sucht per 1. August 2003

eine neue musikalische Leitung. Wir sind ein 2./3.-Klass-

Harmonieverein mit ca. 35 Mitgliedern. Unser Probetag ist

der Dienstag, Zusatzproben am Freitag. Pro Jahr finden

ca. 70 Anlässe inkl. Proben statt.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an den Präsidenten:

Ernst Thommen Tel.: 061 811 10 83

Friedhofstrasse 52 Natel: 079 210 95 02

4303 Kaiseraugst E-Mail: thoernst@bluewin.ch

Suchen Sie etwas Bestimmtes oder haben Sie etwas zu verkaufen?

Unter der Rubrik «Fundgrube» können Sie zum Beispiel ein Instrument oder nicht mehr gebrauchte Uniformen günstig anbieten.

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Der Text erscheint in der nächstmöglichen Ausgabe.

Bitte den Coupon ausfüllen und einsenden an: Zollikofer AG, UNISONO, Postfach 2362, 9001 St.Gallen oder faxen an 071 272 75 29

UNISONO 3 •2003 27


Grosse Töne für kleine Preise

Wiederum führen wir im Kultur- und Kongresszentrum Luzern ein exklusives Sinfoniekonzert für

Möbel Pfister durch.

Musical- und Piaf-Abend, Dienstag, 20. Mai 2003, 19.30 bis ca. 21.30 Uhr

Sue Mathys wird Sie, in Begleitung des Luzerner Sinfonieorchesters, mit Musicals und bekannten

Stücken von Edith Piaf verwöhnen!

Funny Girl Musical von Jule Styne

Candide Musical von Leonard Bernstein

Piaf-Chansons Arr.v.A. Bellmont (Hymne à l’Amour; la Ville Inconnue; L’Accordéoniste)

Gypsy Musical von Jule Styne

Sunset Boulevard Musical von Andrew Loyd Webber

Piaf-Chansons Arr.v.A. Bellmont (Mon Dieu; Milord)

Bestellkarte

Kategorie Preis* Musical- und Piaf-Abend

20. Mai 2003

Anzahl

Vorname

Name

Adresse

PLZ/Ort

Telefon

1 Fr. 80.–

2 Fr. 70.–

3 Fr. 60.–

4 Fr. 25.–

(Postversandzuschlag Fr. 6.–)

* ohne Pfister à la Card Fr. 20.– Zuschlag pro Ticket.

Kundennummer

Bestellkarte ausschneiden und einsenden an

Möbel Pfister, Pfister à la Card, Postfach, 5034 Suhr

28 UNISONO 3 •2003


Avant le 1 er Festival suisse de musique de divertissement 2004 de Schwyz-Brunnen

Conseils aux musiciennes et

musiciens de Suisse

Avant que les documents pour les inscriptions

définitives au 1 er Festival suisse de

musique de divertissement ne vous parviennent,

il m’a paru bon et nécessaire de

procéder à une mise au point concernant

les différents modules qui vous sont proposés

lors du festival.

1. Il est important de préciser en premier

lieu les trois niveaux de difficultés : inférieur,

moyen et supérieur. La liste des

morceaux de concours pour la musique de

divertissement parue en décembre dernier

vous aidera dans le choix des œuvres. Elle

est disponible sur notre site www.windband.ch

. Le niveau inférieur correspond à

la 3 e et 4 e catégorie, le niveau moyen correspond

lui à la 2 e catégorie, et enfin le niveau

supérieur correspond à l’excellence et à la

1 ère catégorie.

2. Il faut ensuite choisir entre la catégorie

sans show ou celle avec show. Les

œuvres qui seront jouées lors de ces deux

catégories diffèrent sensiblement d’une

catégorie à l’autre.

a. Catégorie sans show

I. Morceaux de choix: les œuvres interprétées

doivent faire partie de la liste des

morceaux de concours pour la musique de

divertissement. Si cela n’était pas le cas, il

existe toujours la possibilité de m’envoyer

les œuvres désirées qui seront analysées et

classées par la commission ad hoc désignée

par la Commission de musique de l’ASM, et

intégreront ainsi la liste officielle. Il est en

outre possible de choisir une partie d’une

œuvre seulement. Les indications fournies

lors de l’envoi des partitions devront alors

être très claires, afin que le jury ne se perde

pas en recherches inutiles lors de l’interprétation

sur scène. La durée de l’œuvre de

choix ou des extraits d’œuvres interprétées

doivent plus ou moins correspondre aux

standards de durée:

• catégorie supérieure: 10 à 12 minutes

• catégorie moyenne: 8 à 10 minutes

• catégorie inférieure: 5 à 8 minutes

II. Morceaux imposés: ces œuvres ont

été commandées en 2002 à des compositeurs

suisses de renom et vous seront envoyées

par les éditeurs au début mai 2004

Eric Conus

(la date exacte reste encore à définir). Je

vous rappelle que pour la catégorie moyenne,

nous avons lancé un concours de composition.

Un jury de personnalités européennes

du monde de la musique de divertissement

aura la délicate tâche de sélectionner

les meilleures œuvres qui seront

alors proposées comme pièces imposées

pour la catégorie moyenne.

III. Les critiques des experts se feront:

pour le morceau de choix avec une délégation

des musiciens de la société, et pour le

Revue des musiques

morceau imposé, à huis clos, le rapport oral

étant alors enregistré.

IV. Il est possible de choisir des œuvres

d’une difficulté supérieure à celle correspondant

à la catégorie dans laquelle la société

s’inscrit: dans la catégorie moyenne,

on pourra jouer des œuvres de la catégorie

supérieure, mais pas l’inverse.

b. Catégorie avec show

I. Il s’agit ici de présenter au public et

aux experts un show de 10 minutes pour la

catégorie inférieure, de 15 minutes pour la

catégorie moyenne et de 20 minutes pour la

catégorie supérieure. Ces chiffres sont un

maximum, le minimum étant une durée la

plus proche possible des temps donnés cidessus.

Les œuvres choisies ne doivent pas

forcément faire partie de la liste des morceaux

de concours. Vous avez donc libre

choix des œuvres. Par contre, il serait vain

de choisir des œuvres extrêmement faciles

et de concourir dans la catégorie supérieure:

les experts sanctionneront cela. Les différentes

durées serviront aussi à cerner la

catégorie.

II. Il est bon de préciser que les intervenants

extérieurs tels que danseurs, clowns,

ou musiciens jouant le keyboard, la guitare

électrique, etc. seront dispensés d’avoir un

passeport de musicien.

Les délais suivants sont à prendre en compte

pour le 1er Festival suisse de musique de

divertissement (FSMD) qui se tiendra à Schwytz

et Brunnen du 10 au 12 septembre 2004:

Le délai pour l’inscription provisoire a été

prolongé jusqu’au 1er mars 2003. En juin de

cette année, toutes les sociétés de musique du

pays recevront le formulaire pour l’inscription

définitive. Le délai pour s’annoncer échoira au

30 novembre 2003.

Différentes autres informations sur le 1er Délais et renseignements

FSMD sont disponibles sur le site www.blasmusikfestival.ch;

on y trouve notamment le règlement

de fête, le formulaire d’inscription, la liste

des morceaux libres, les coordonnées du Comité

d’organisation (CO), les dernières informations,

etc. Les demandes à l’attention du CO

local doivent être adressées à info@blasmusikfestival.ch

. (ms/jrf)

UNISONO 3 •2003 29


Revue des musiques

III. Il est encore possible de participer

au concours de musique de parade sur route

ou dans le stade de Brunnen. Ces modules

peuvent être choisis isolément ou

ajoutés, soit l’un, soit l’autre, aux catégories

avec show ou sans show. Le choix des

marches est totalement libre, de même que

les œuvres diverses qui pourraient être

jouées au stade. Il n’y aura pas de rapport

écrit: seuls des points sanctionneront la

prestation de la société.

IV. Au printemps 2004, l’ASM organisera

un séminaire de perfectionnement axé

Séance de la Commission de musique de l’ASM

sur le 1 er Festival de Schwyz. Ne manquez

pas d’y participer. Je vous recommande

aussi les différents séminaires de perfectionnement

à la musique de divertissement

mis sur pied par les sociétés sœurs

que sont l’Association des directeurs, ou les

différentes associations cantonales. A recommander

vivement.

V. Tout sera mis en œuvre pour vous satisfaire.

La création de ce 1 er Festival suisse

de musique de divertissement correspond

à un besoin et c’est à la demande de nombreuses

sociétés de musique que l’ASM a

Tout est prêt pour Schwytz 2004

Le 1 er Festival suisse de musique

de divertissement (FSMD) a

été au cœur de la troisième séance

annuelle de la Commission de

musique (CM) de l’ASM tenue le

14 décembre passé à Aarau. A

cette occasion, son président,

Eric Conus, a pu constater que les

travaux préparatoires dans la

perspective de Schwytz 2004

étaient achevés et que sa Commission

était parée pour le 1 er

FSMD.

La liste des morceaux de

choix est sous toit

Au cours de l’année 2002,

l’étude, la sélection et la classification

des pièces de musique légère

ont été réalisées par les

sous-commissions ad hoc et finalisées

par la CM. Les fruits de cet

important effort sont disponibles

sur le net, sous www.windband.ch,

selon un classement par catégorie

(supérieure, moyenne et inférieure)

et par instrumentation

(brass band et harmonie).

La constitution de cette liste

de morceaux de concours de musique

légère constitue un premier

pas important et la dite liste

continuera d’être augmentée.

Renforcement de

l’information

Eric Conus a par ailleurs fait

part de son intention de renforcer

l’information, via UNISONO (cf.

l’article ci-dessus) ou d’autres

médias ainsi que lors des assemblées

de délégués. Son but: expliquer

aux sociétés les différentes

possibilités de participation (trois

catégories, deux instrumentations,

avec ou sans show).

La façon d’agencer les morceaux

libres (ou de parties de ces

morceaux libres) laisse aux sociétés

une plage de créativité dans le

cadre de la durée prévue pour la

catégorie concernée (supérieure:

20 minutes; moyenne: 15 minutes;

inférieure: 10 minutes).

La diffusion de ces informations

doit permettre – de même

que la prolongation du délai

d’inscription à fin février 2003 –

aux sociétés de se motiver pour

s’annoncer au 1 er FSMD de

Schwytz.

Dans le sillage du

Festival de musique de

divertissement

Outre la création de la liste de

morceaux libres, la CM a donné

quatre mandats de composition.

En plus, un concours de composition

a été lancé: la CM attend

avec intérêt d’entendre les

œuvres reçues et de connaître le

verdict du jury international!

Dans la perspective du 1 er

FSMD, la CM planifie aussi deux

séminaires qui doivent donner

aux directeurs et aux intéressés

des trucs et astuces au niveau du

style ou du show. En plus, les

morceaux imposés des diffé-

rentes catégories et instrumentations

y seront présentés.

L’HNJ: un ambassadeur

de l’ASM

Présent lors de cette séance,

le président central Hans Luternauer

a appuyé les propos d’Eric

Conus sur l’importance et le

rayonnement de l’Harmonie nationale

des jeunes (HNJ). Outre de

maintenir le haut niveau musical,

l’objectif de ces prochaines années

sera de renforcer la notoriété

de l’HNJ. En particulier en Suisse

romande où la formation s’est

produite l’an passé devant une

audience par trop clairsemée.

En revanche, tout le monde a

été unanime pour saluer l’excellente

façon dont l’HNJ a été logée

et sustentée à Estavayer-le-Lac

où les installations étaient

d’ailleurs idéales. Hans Luternauer

a spécialement remercié

Josef Gnos et son équipe pour le

formidable travail accompli lors

du camp musical 2002: «Un orchestre

de jeunes d’une telle qualité

est essentiel pour l’ASM, car

la relève est notre avenir!»

Les affaires courantes

Comme à l’ordinaire, la CM

s’est aussi occupée des nouvelles

classifications pour compléter ou

revoir la liste des morceaux libres

de musique concertante.

Comme chaque année aussi,

les membres de la CM participent

décidé de mettre sur pied un tel concours.

J’espère avoir ainsi répondu aux nombreuses

questions que vous vous posez. Je

souhaite vous avoir aussi convaincu de

vous inscrire et vous avoir aidé au choix du

ou des modules dans lesquels vous désirez

vous inscrire.

Bien à vous et au plaisir de vous rencontrer

nombreuses et nombreux à Schwyz-

Brunnen en septembre 2004.

Eric Conus, président de

la Commission de musique de l’ASM

aux examens des cours de direction

dans toute la Suisse. Cette

formation est largement subventionnée

par l’ASM. A côté de la

supervision du contenu des

cours, la participation aux examens

pratiques constitue aussi

pour les membres de la CM une

occasion aussi bienvenue qu’importante

de contacts avec les responsables

des cours et les associations.

Visions d’avenir

Une fois passés les quatorze

points à l’ordre du jour, il reste

peu de temps pour des discussions

de fond. C’est pourquoi la

CM a décidé de mettre ces

thèmes souvent brûlants au

centre d’une de ses prochaines

rencontres.

En début de séance, le président

central Hans Luternauer

avait profité de sa visite pour renseigner

la CM sur le nouveau

contrat signé avec Pfister

Meubles. Celui-ci inclut des montants

respectables pour la promotion

de la relève, pour des coups

de pouce aux Associations et à

l’HNJ ainsi que pour des commandes

de compositions. En

2004, un Prix Pfister sera

d’ailleurs remis pour la première

fois.

Raimund Alig (adapt. jrf)

30 UNISONO 3 •2003


Jean-Raphaël Fontannaz

Rédacteur romand

Est-il bienvenu, voire

carrément normal de consacrer

une série de papiers à

Stephan Jaeggi? Pour la

rédaction d’UNISONO, la réponse

est claire et sans équivoque:

oui.

Oui, parce que Stephan

Jaeggi a marqué le monde des

vents de son époque comme

peu d’autres musiciens l’ont

fait en Suisse. Il l’a fait non

seulement au travers de sa riche activité de compositeur,

mais aussi par son influence «pratique» démontrée

par la direction de formations qui comptaient alors parmi

les plus réputées du pays.

Oui, parce que Stephan Jaeggi a aussi eu une influence

notoire sur l’instrumentation des fanfares et

harmonies de ce pays. Il a développé un modèle qui reste

toujours d’actualité, en tout cas du côté des grands

orchestres d’harmonie.

Stephan Jaeggi:

une figure marquante

Oui, parce que Stephan Jaeggi a encore été un novateur:

dans l’immédiate après-guerre, il a été l’un des

premiers à faire le pèlerinage de Londres pour découvrir

les brass bands britanniques. A cette occasion, il a senti

combien cette instrumentation pourrait également convenir

à nombre de formations helvétiques.

Oui, parce que l’héritage de Stephan Jaeggi perdure.

En particulier par le truchement de la Fondation qui

porte son nom et qui, régulièrement, attribue des prix à

des musiciens méritants du monde suisse des vents.

Pour toutes ces raisons, il vaut la peine de revenir sur

la carrière de ce grand musicien soleurois. UNISONO

commence dans ce numéro avec l’adaptation d’un article

de Beat Wyttenbach, rédacteur auprès de l’«Oltener

Tagblatt». C’est le début d’une série de papier qui

s’échelonnera sur tout le premier semestre de cette

année.

Bonne lecture!

Revue des musiques

Foire de la musique de Francfort du 5 au 9 mars

Une halle réservée

aux seuls vents

Gerhard Gladitsch, directeur de la Messe Frankfurt GmbH,

présente la Foire de la musique.

C’est déjà la 24 e fois que

Francfort va accueillir la Foire de

la musique, sa «Musikmesse», du

5 au 9 mars prochains. En parallèle,

se déroulera aussi Pro-

Light+Sound (du 5 au 8), une foire

spécialisée dans l’audio, la sonorisation

et l’éclairage de manifestations.

La Foire de la musique va accueillir

1450 exposants (comme

l’an passé) venus de 44 pays et répartis

sur plus de 100000 m 2 .

C’est le plus grand marché au

monde de partitions, d’instruments,

de logiciels et d’accessoires

musicaux. Sous le nom de

«special events», toute une série

d’ateliers, d’interventions live, de

concerts ou de présentations de

produits sont aussi proposés au

visiteur. A noter également l’exposition

«music4kids» qui doit

permettre aux enfants en bas âge

d’apprécier aussi cette Foire.

Une halle pour les vents

La nouvelle répartition des

surfaces d’exposition a permis de

réunir désormais tous les vents

(cuivres et bois) dans la halle 6.0, à

côté des instruments à cordes. Ils

n’auront donc plus à subir le fond

sonore des percussions et batteries

avec qui ils partageaient jusqu’ici

la halle 3.

80000 visiteurs attendus

Pour les intéressés, les organisateurs

annoncent diverses

nouveautés. En particulier, le

billet d’entrée vaut désormais

comme carte libre parcours sur

les transports publics de la ville.

En outre, les horaires ont été élargis,

la Foire restant ouverte une

heure de plus (de 10 heures à 19

heures en semaine, jusqu’à 17

heures le dimanche).

Sous le slogan «Music sounds

better with you», la Foire de

Francfort constitue le rendezvous

incontournable de tous les

commerçants et autres professionnels

liés à la musique.

Martin Scheidegger (adpat. jrf)

UNISONO 3 •2003 31


Revue des musiques

Assemblée des délégués de la Fédération jurassienne de musique à Courtételle

La grande foule pour le bilan de l’année 2002

L’Assemblée des délégués de

la Fédération jurassienne de musique

(FJM) avait drainé la foule

des grands jours dimanche 19

janvier dernier à Courtételle : pas

moins de 325 musiciens étaient

présents pour entendre les différents

rapports dessinant l’activité

2002. Un joli coup de chapeau

aussi pour le président de la FJM,

Gérard Cattin, qui achevait son

premier exercice.

Jubilés et événements

particuliers

Au cours de l’exercice écoulé,

a rappelé Gérad Cattin, plusieurs

sociétés ont marqué par des manifestations

de circonstance un

anniversaire. La Fanfare municipale

de Bévilard a marqué son 75 e

anniversaire en inaugurant de

nouveaux uniformes.

L’Union de Buix a fêté son

centenaire avec un spectacle rétrospectif.

La Musique-Fanfare

des Pommerats a marqué son

125 e anniversaire avec une nouvelle

bannière. Enfin, l’Union instrumentale

de Sonceboz-Sombeval

et la Fanfare du Noirmont ont

passé le cap des 150 ans.

Formation et relève

Gérard Cattin a regretté que la

fête des Jeunes musiciens juras-

Comité central et Commission de musique

Réorganisation

Suite à l’élection de Gérard

Cattin à la présidence, le Comité

de la FJM a été réorganisé

comme suit : André Saucy

(Bévilard) vice-président et responsable

des manifestations

FJM (Bienne), Marlyse Fuhrer,

secrétaire-caissière

(Alle/Coeuve), Jean-Claude

Lièvre, archives et relations publiques

Jura bernois/Bienne

(Orvin), Dominique Marquis,

jeunes musiciens et relations

publiques Jura (Mervelier/Delémont),

Laurent Frossard, préposé

aux vétérans (Les Pommerats)

et Pierre-Alain Gauchat,

formation (Prêles). Il s’est

réuni à sept reprises en 2002

et a largement profité de la

professionnalisation de son secrétariat.

Secrétariat permanent

«Votre fédération a une

chance exceptionnelle, celle de

disposer d’un secrétariat permanent.

Pour faciliter le travail

de vos organes dirigeants,

Cinq des sept vétérans CISM étaient présents.

certes, mais aussi et surtout

pour faciliter nos relations

communes», a d’ailleurs lancé

Gérard Cattin en remerciant

très chaleureusement Danièle

Ioset «pour son dévouement,

sa compétence et son travail

au service de votre fédération».

La secrétaire permanente assiste

d’ailleurs à toutes les

séances avec voix consultative.

Commission de musique

Constituée de Philippe

Membrez, président, Florian

Lab, Jean-Daniel Wisard et

Markus Zwahlen, membres, la

Commission de musique (CM)

a enregistré, en cours de période,

la démission de Florian Lab

au 15 juillet. Pour le remplacer,

le Comité central a nommé

Maurice Fleury, professeur de

musique, directeur des Fanfares

Union instrumentale de

Delémont et de Montsevelier

qui a pris ses fonctions lors de

l’Assemblée des délégués

(jrf)

siens (JMJ) organisée les 1 er et 2

juin à Courcelon n’ait pas connu

le succès de participation habituel.

Plusieurs groupements de

jeunes musiciens ont décliné l’invitation,

a-t-il déploré.

Pour le Comité central, ce ne

doit être qu’un «accident de passage»

et non pas un désintérêt

des groupements. Il attend donc

Cours de formation

Nouveau concept testé

La CM n’était guère satisfaite

des cours d’instrumentistes

dispensés jusqu’à ce

jour. Elle avait constaté qu’ils

n’avaient plus guère de succès,

que la formule de ces derniers

était contraignante et que l’on

parlait uniquement de perfectionnement

alors que beaucoup

de sociétés avaient des

problèmes délicats avec la formation,

notamment en phase

initiale. La CM a alors cherché

une orientation différente.

Ses objectifs: ne plus parler

de perfectionnement uniquement

mais dans une plus large

mesure de formation, de favoriser

la qualité dès la phase initiale.

Ces buts réclamaient de

bénéficier d’un concept applicable

sur la durée, de disposer

d’un matériel didactique de référence

et, subventions obligent,

d’être en conformité avec

l’ASM.

Les cours sont ainsi désormais

confiés aux sociétés. La

FJM pour sa part met en place

un plan de formation compa-

que la foule soit au rendez-vous

sur le Plateau de Diesse en juin

prochain.

Outre la renaissance du camp

musical, le Comité central s’est

réjoui et a approuvé le nouveau

concept de formation (lire plus

bas).

Contacts avec la SSR

Le président de la FJM a aussi

évoqué la rencontre annuelle des

Associations cantonales de Suisse

romande et du Tessin les 13 et 14

avril à Genève. Les participants

ont eu une entrevue avec Jean-

Luc Koenig, le producteur de

l’émission «De si, de la» à la TSR.

A la suite de ces différents

échanges, les représentants des

associations romandes ont décidé

d’intervenir auprès des instances

dirigeantes de la TSR et de

la RSR pour soutenir les (maigres)

acquis de la musique populaire,

en particulier les émissions «De si

tible avec les exigences de

l’ASM, organise des examens

théoriques et pratiques, attribue

des subventions, récompensent

les meilleurs résultats,

organise des séminaires pour

les formateurs, a commenté

Philippe Membrez.

Pour le patron de la CM,

«les premiers résultats sont réjouissants

puisque ce ne sont

pas moins de 105 inscriptions

qui se sont annoncées pour les

premiers théoriques programmés

à la fin janvier déjà ainsi

que pour les examens pratiques

prévus eux en mai». Il

s’est aussi réjoui de l’accueil

fait par le président de la CM

fédérale, Eric Conus: sa commission

a validé le concept jurassien

et Eric Conus a «salué

la démarche novatrice et félicité

la FJM pour son choix certes

ambitieux, mais qui représente

à ses yeux LA solution à terme

pour l’amélioration de la qualité

musicale et le succès pour la

relève de nos sociétés».

(jrf)

32 UNISONO 3 •2003


de la» et le «Kiosque à musique».

Ils entendent aussi solliciter

l’appui de la SUISA, constituer un

lobby représentatif de la musique

populaire de Suisse romande et

relancer leur commission «mé-

Des jeunes ont assuré l’animation musical de l’assemblée.

Les musiciens méritants

Vétérans jurassiens: 25 ans

Jérôme Maître 1960 L’Ancienne, Alle

Etienne Gelin 1956 Union Démocratique, Boncourt

Michel Meusy 1962 Union, Buix

Jean-Claude Berbier 1954 L’Espérance, Courfaivre

Roger Galeuchet 1964 Fanfares Réunies, Courtemaîche

Christian Liniger 1967 Fanfares Réunies, Courtemaîche

Stéphane Maillard 1965 Fanfares Réunies, Courtemaîche

Pierre-André Odiet 1966 Fanfares Réunies, Courtemaîche

Roberto Cavallin 1953 Fanfare La Lyre, Crémines

Floriane Fürst 1962 Fanfare Municipale, Delémont

Pierre-André Chappuis 1962 L’Avenir, Develier

Philippe Taillard 1963 L’Avenir, Develier

Joseph Bailat 1951 Concordia-Liberté, Glovelier

Gérald Wisard 1960 La Persévérance, Grandval

François Brahier 1960 Fanfare, Lajoux

Alain Munier 1963 Fanfare, Montsevelier

Rose Casner 1956 Union, Péry-Reuchenette

Mercédès Soom 1953 Union, Péry-Reuchenette

Nadine Girard-Lauber1962 Avenir, Boécourt

René Girard 1955 Avenir Develier et

Fanfare Les Pommerats

Fabien Frossard 1962 Fanfare Les Pommerats

François Bailly 1962 Fanfare Municipale, Porrentruy

André Villat 1962 Echo de la Haute Roche, St-Brais

René Ruchat 1953 Corps de Musique, St-Imier

Claude Jemmely 1961 Fanfare, Saignelégier

Michel Surdez 1960 Fanfare Municipale, Tavannes

Jörg Berthoud 1962 Fanfare de Villeret

Vétérans fédéraux: 35 ans

Serge Eggenschwiler1945 Avenir, Boécourt

Rémy Monnerat 1931 Avenir, Boécourt

Michel Choffat 1952 Union, Buix

Gérard Courbat 1946 Union, Buix

Pierre Courtet 1952 Ancienne, Chevenez

Adrien Oeuvray 1953 EC la Covatte, Coeuve

Jean-Pierre Coulon 1951 Ancienne, Cornol

Jacques Overney 1952 Fanfare de Cortébert

Daniel Ioset 1952 Espérance, Courfaivre

Michel Luterbacher 1950 Union Instrumentale, Courroux

dia» mise en veilleuse depuis

quelques années.

Subventions et

partenariats

Les cantons du Jura et de Berne

ont alloué leurs subventions

ordinaires de 4500 francs chacun.

Par ailleurs, des subventions de

10000 francs par canton ont été

perçues et affectées aux élèves qui

ont suivi des cours dans les écoles

de musique durant l’année scolaire

2001–2002. Pour l’an prochain,

le canton du Jura a même accepté

d’augmenter sa contribution de

5000 francs à 15000.

La FJM a reconduit pour trois

ans (jusqu’à fin 2005) le contrat

Revue des musiques

de partenariat avec la Banque

cantonale du Jura. Le contrat

avec Heineken a été renouvelé tacitement

pour une année. Enfin,

le partenariat avec le Quotidien

Jurassien déploie ses effets jusqu’au

31 décembre 2004.

4e Lutrin d’or: catégories

à revoir

Dans son rapport musical,

Philippe Membrez a rappelé le

quadruple succès de la 4 e édition

du Lutrin d’Or, «succès du point

de vue de l’organisation, succès

musical, succès populaire et succès

sur le plan financier». Les lutrins

d’or sont allés à la Persévérance

de Grandval en catégorie B

A noter que pour la première fois dans l’histoire de la FJM, un couple a été récompensé par la médaille pour 25 ans d’activité: Nadine et

René Girard qui cultivent non seulement l’art musical, mais aussi la particularité de ne pas le pratiquer dans la même société, quand bien

même le mari est actif dans deux formations!

Victor Frossard 1946 Fanfare de Courtételle

Jean-Marie Raboud 1953 Union Instrumentale, Delémont

Claude Trémolat 1952 Fanfare Fontenais-Villars

René Dobler 1952 Concordia-Liberté, Glovelier

Claude Boss 1950 Fanfare de Malleray

Gérard Miserez 1945 Fanfare, Montfaucon-Les Enfers

Jean Maillard 1943 Fanfare, Montfaucon-Les Enfers

Daniel Lachat 1951 Fanfare, Montsevelier

Francis Conrad 1956 L’Espérance, Nods

Denis Barth 1952 Fanfare Le Noirmont

Fritz Haldimann 1953 Harmonie, Orvin

Daniel-André Heizmann 1952 Fanfare Municipale, Perrefitte

Charles Winkler 1948 Fanfare Municipale, Porrentruy

Raymond Evard 1952 Echo de la Haute Roche, St-Brais

Hubert Vienat 1952 Corps de Musique, St-Imier

Vétérans: 50 ans

Marcel-André Donzé 1936 Fanfare, Les Breuleux

Pierre Jodry 1936 Fanfare, Les Breuleux

Pierre Nicoulin 1937 L’Ancienne, Chevenez

Marcel Valley 1938 L’Ancienne, Chevenez

Francis Beyeler 1932 Fanfare Municipale, Delémont

Bernard Chételat 1937 Union Instrumentale, Delémont

Gérard Studer 1938 Union Instrumentale, Delémont

Jean-Paul Jeannerat 1936 La Montagnarde, Epauvillers

René Wisard 1936 La Persévérance, Grandval

Alexis Jeanbourquin1937 Fanfare Montfaucon-Les Enfers

Jean Brossard 1938 Fanfare, Les Pommerats

Laurent Frossard 1937 Fanfare, Les Pommerats

Louis Rebetez 1937 Fanfare, Les Pommerats

Paul Walther 1934 Fanfare Municipale, Reconvilier

Erwin Graf 1935 Fanfare Municipale, Tavannes

Vétérans CISM: 60 ans

Bernard Jodry 1927 Fanfare Les Breuleux

Joseph Riat 1928 L’Ancienne, Chevenez

Alcide Jubin 1928 Fanfares Réunies, Courtemaîche

Jean Neukomm 1926 La Persévérance, Grandval

Henri Wisard 1928 La Persévérance, Grandval

Roger Wisard 1926 La Persévérance, Grandval

Emile Uhlmann 1926 Fanfare de Tramelan

UNISONO 3 •2003 33


Revue des musiques

et à l’ensemble de cuivres La Covatte

de Coeuve en classe A, Blaise

Lab remportant le prix du

meilleur soliste.

«Si, manifestement, la réussite

de cette rencontre musicale

n’est pas à contester, nous nous

sommes aperçu à l’évidence qu’il

est de plus en plus difficile de

concilier dans une même catégorie

des fanfares ou harmonies

avec des formations de cuivres»,

a fait remarquer Philippe Membrez.

C’est assurément un sujet

de réflexion pour les membres

de la CM dans le cadre d’une

future organisation de cette intéressante

formule qu’est le Lutrin

d’Or.

Appel du Gabon

Demande d’aide

L’Association suisse de musique

a reçu l’appel à l’aide suivant

en provenance d’Afrique:

«Chers amis, nous sommes

une jeune association qui œuvrons

dans la promotion de la

musique d'harmonie et fanfare

dans notre pays, le Gabon, où

vécut et mourut le D r Albert

C’est avec beaucoup de tristesse

que tous ses amis musiciens

ont pris congé, en l’église de St-

Imier, de Silvano Fasolis, compositeur,

directeur et expert. Il nous

a quittés à l’âge de 60 ans. De

1973 à 1982, il a été membre de la

Commission de musique de

l’ASM. Il a également composé

plusieurs pièces pour formations

de vents. Silvano Fasolis était

aussi directeur d’honneur de la

Musikgesellschaft Konkordia de

Balsthal qu’il avait conduite pendant

23 ans. Le président de cette

société, Peter von Burg, a rendu

hommage au défunt en ces

termes:

«Presque la moitié d’une vie

au profit de la Musikgesellschaft

Konkordia de Balsthal: il n’est pas

exagéré de prononcer cette affirmation

à l’endroit de notre direc-

JMJ: participation

décevante

Lors de la Fête des JMJ à

Courcelon, Dominique Boillat,

Florence Boillat, Robin Joliat et

Pascal Lopinat de Musicavenir de

Courtételle; Rainier Chételat, Ludovic

et Sébastien Koller de

Montsevelier, Marion Bonnemain

d’Alle, Morgane Gigon du Noirmont,

Yoann Fahrni de Belprahon

et Grégory Niederer de Moutier

se sont partagés les différentes

récompenses mises en jeu alors

que Morgane Gigon et Jacques

Metthez du Noirmont, Michaël

Boeckle de Delémont, Nicolas

Cortat et Robin Joliat de Courtételle

se voyaient attribuer la dis-

Schweitzer. Compte tenu de l’engouement

de cette expression

musicale auprès des jeunes, nous

nous retrouvons dans l’impossibilité

de leur fournir du matériel

de musique. Nous venons auprès

de vous solliciter un appui en

matériel, neuf ou usagé selon vos

possibilités; des instruments

teur d’honneur. Silvano Fasolis a

été engagé comme directeur le 1 er

août 1970: c’était alors un jeune

chef de 28 ans. Plein d’enthousiasme

et de motivation, Silvano

Fasolis a célébré lors de la Fête

des vendanges à Neuchâtel son

intronisation réussie à la tête de

la société. Attendu avec impa-

tinction de meilleur junior dans

leur registre respectif.

Dans les petits groupes, victoire

de Millénium Brass Quartett

de Montsevelier devant Slap Stick

de Courtételle. Enfin, Olivier

Marquis à la tête de l’ensemble

des jeunes de Mervelier, Corban

et Montsevelier enlevait brillamment

le concours des ensembles.

Fontenais: 15 e édition

Le président de la CM a encore

pu féliciter les lauréats du 15 e

Championnat jurassien des solistes

et ensembles traditionnellement

organisé à Fontenais. Olivier

Marquis s’est adjugé le titre

de champion jurassien des

pour harmonie: percussions, saxhorn

(cuivres), bois, etc. Dans

l’espoir d’une suite favorable à

notre requête, veuillez recevoir

nos cordiales salutations.»

«Musicalement vôtre, Christophe

Modiya, responsable de

l’Association Symphonie».

In memoriam Silvano Fasolis

tience, son premier concert fut

déjà un succès et son prédécesseur

Max Grolimund eut ainsi

l’assurance que notre société allait

continuer d’être dans de

bonnes mains.

«En 23 ans de direction, Silvano

Fasolis aura laissé une trace

indélébile dans l’histoire de «sa»

Konkordia. Parmi les hauts faits:

la participation aux Fêtes fédérales

de Lucerne, Bienne, Winterthour

et Lugano; chaque fois en

excellence. Ou aussi les Fêtes

cantonales de Granges, Dornach,

Baden et Niedergösgen.

«Restent aussi les souvenirs

mémorables des festivals de musique

de Granges et d’Interlaken,

la transformation de la société en

formation d’harmonie en 1977 et,

tout particulièrement, les

concerts de gala à Bâle, Fislisba-

cuivres et Natacha Wermeille s’est

imposée chez les bois. Chez les

ensembles, la formation Hana-Bi

Quartet remportait le concours

des ensembles.

Il s’est réjoui de l’initiative du

Corps de musique de St-Imier:

son concours de musique de divertissement

agrémentée d’un

show se tiendra pour la première

fois le 25 octobre prochain.

C’est la Fanfare de l’Amicale

qui a assuré la partie musicale de

cette assemblée. N’ayant enregistré

ni démission, ni admission en

2002, la Fédération jurassienne

de musique compte 73 sections

regroupant 2024 membres.

Jean-Raphaël Fontannaz

Toute personne intéressée ou

disposée à répondre à cet appel

peut s’adresser à: Association

Symphonie, Christophe Modiya,

cité cnss, bp 3554, Libreville,

Gabon; e-mail: modiya@voila.fr.

34 UNISONO 3 •2003

(jrf)

ch, Niedergesteln, Zweibrücken

(D), Zofingue et Granges.

«Pendant toutes ces années,

nous avons apprécié Silvano pour

sa chaleur humaine, sa musicalité,

sa correction et sa capacité

d’enthousiasme, mais aussi sa

philosophie de la vie. L’ère Fasolis,

au sens le plus exact de ce

mot, est maintenant achevée. La

vie continue, pour reprendre des

mots que le défunt a souvent eu

lui-même coutume d’adresser

lors de l’enterrement de camarades

partis avant lui. Gardons

dans nos pensées l’image d’un

ami et d’un compagnon qui a

donné tant et sans répit pour

nous et notre idéal, la musique

pour vents.

(adapt. jrf)


En visite chez

«Mister Blasmusik»

Alex Oggier à vélo dans la

région de Tourtemagne.

La fanfare Viktoria de Tourtemagne

a fêté il y a peu son jubilé

pour 75 ans. Le musicien le plus

connu de cette société est sans

nul doute Alex Oggier, président

d’honneur de l’Association suisse

des musiques (ASM). Extraits

d’un article où «Mister Blasmusik»

tient la vedette.

Son musée de la fanfare

Après avoir longtemps tenu,

comme membre actif, la partition

d’euphonium, Alex Oggier a bien

mérité d’être honoré à l’occasion

du 75 e anniversaire de sa société

Viktoria. Lors de ma première visite

à son domicile, il m’a tout de

suite conduit dans une pièce particulière:

son musée de la fanfare.

«Mister Blasmusik» y a compilé

tous les documents, tous les

diplômes d’honneur, tous les ca-

Au sujet de l’article «Le Brass

Band Fribourg renvoie les favoris

aux places d’honneur» Unisono,

n° 23/24 du 13 décembre 2002

Les articles publiés en marge

du concours suisse des brass

bands me laissent quelque peu

perplexe. En effet, déjà dans celui

qui précédait cette compétition,

vous citiez parmi vos favoris des

ensembles déjà souvent classés

derrière le Brass Band Fribourg

(BBF), ne laissant à ce dernier que

deaux musicaux, tous ses souvenirs

relatifs à son engagement au

niveau local, cantonal, fédéral et

européen. Qui s’y intéresse peine

à ressortir de cette chambre! Selon

mon estimation – prudente –,

il faudrait plusieurs vies pour

liquider tout ce que ce Valaisan

un peu unique a accompli au

cours des 70 dernières années.

Un Valaisan comme on

les aime

Malgré l’immense travail ainsi

accompli, Alex Oggier est resté

un homme simple et modeste,

solide et fidèle en amitié, cordial

et plein d’humour. En un mot, un

Valaisan comme on les aime. J’ai

rarement rencontré quelqu’un

qui possède une telle mémoire

des noms. Ses croustillantes

anecdotes sont le reflet de son art

de vivre: toujours emplies de

bonne humeur et très compétentes.

Maintenant, il vient de

prendre en charge une nouvelle

et lourde tâche: avec sa famille, il

s’occupe avec amour de son

épouse Hedy lourdement touchée

dans sa santé. Et comme je

le connais, il sera à nouveau

d’une aide formidable. Ainsi qu’il

l’a été dans toute sa vie.

(gn/adapt. jrf)

Courrier: la victoire du Brass Band Fribourg à Montreux

Vraiment une surprise?

le titre d’éventuel outsider susceptible

de «tirer son épingle du jeu.»

Quant à l’article (paru dans la

partie alémanique, ndlr) auquel

se rapporte la présente lettre, son

titre donne à lui seul l’impression

que le succès du Brass Band Fribourg

(BBF), lauréat du 28 e

Concours suisse des brass bands,

est en grande partie dû au hasard.

Comment peut-on parler de

surprise lorsque le vainqueur en

question s’est hissé sur la deuxiè-

me marche du podium lors des

deux précédentes éditions?

Par ailleurs, il est particulièrement

décevant de constater que

le nom du BBF n’est mentionné

nulle part ailleurs dans l’article, si

ce n’est dans la légende d’une

photographie dont la qualité laisse

vraiment à désirer. Dommage,

c’eût été là une belle occasion –

manquée – de faire mieux

connaître le brass band qui a brûlé

la politesse aux favoris…

Revue des musiques

Alex Oggier: portrait en bref

Naissance: le 21 mars 1925 à

Tourtemagne.

Profession: employé de commerce

dans une fiduciaire. Puis

économe à la prison cantonale

à Sion. Adjoint auprès de l’AVS.

Directeur de la caisse d’allocations

familiales CIVAF.

Politique: conseiller communal,

vice-président, président de la

bourgeoisie, candidat au

Conseil national (en 1971 sur la

liste CVP, Parti démocrate-chrétien

du Haut-Valais).

Activités culturelles: fondateur

et président d’honneur du «Pürumärts»

de Tourtemagne. Cofondateur

de l’Office du tourisme

du val de Tourtemagne.

Président de la Chaîne du bonheur

et du Festival de chansons.

Président de l’Association

suisse des musiques (ASM).

Secrétaire, vice-président et

membre d’honneur de la

Confédération internationale

des sociétés de musique

(CISM). Cofondateur avec le

conseiller d’Etat Wolfgang Loretan

de la Main tendue hautvalaisanne

(tél. 143). Cofondateur

des majorettes «Hopschil».

Acteur de théâtre amateur. Major

de table.

Militaire/pompier: sergent, instructeur-pompier

et caissier de

l’Association haut-valaisanne

des sapeurs-pompiers. Président

de l’Association romande

des sapeurs-pompiers.

Activités sportives: marche à

pied, musique, vélo.

Famille: épouse Hedy, née

Bregy; trois filles, trois garçons

et quatorze petits-enfants.

Vacances: dans les plus endroits

du monde: le chalet Forcletta

à Gruben et Bella Tola à

Meiden.

Voyage le plus lointain: à Moscou

(avec la CIVAF).

Plus haut sommet: Cabane

Bertol (3300 m), lors d’un vol

de ravitaillement avec un hélicoptère

de l’armée.

Plat préféré: minestrone.

Boisson préférée: un bon verre

de vin du domaine familial.

Musique préférée: fanfare en

concert et en marche.

Lecture préférée: Erich Kästner,

Edzard Schaper, Carl Zuckmayer,

Willy Millowitsch.

Couleur préférée: bleu.

Peur de sa vie: il y a quelques

années avec des connaissances

dans le téléphérique

qui monte à Oberems. A cause

de vents très violents, l’installation

s’est arrêtée et les passagers

sont restés «suspendus»

pendant trois quarts d’heure.

Meilleur souvenir: les élections

comme vice-président de la

CISM à St-Niklaas en Belgique

et comme président de l’ASM à

Lucerne en 1982.

Loisir préféré: randonnée à vélo

et sauna.

(gn/jrf)

L’époque des «trois grands»

appartient désormais à l’histoire.

D’autres formations sont aujourd’hui

en mesure de jouer les premiers

rôles. Et c’est heureux. Le

monde du brass band suisse a

tout à y gagner.

Roland Schafer

UNISONO 3 •2003 35


Revue des musiques

En mai prochain: un concours original en Alsace

Réservé aux familles de musiciens

Le 24 mai 2003 se tiendra à Sarre-

Union, en Alsace (France), le 3e Concours

européen «Musiquenfamille».

Ce concours s’adresse aux familles de

musiciens jouant dans tous les styles

de musique. Il est organisé par la Société

philharmonique qui rassemble

plusieurs institutions musicales alsaciennes

dans un même projet.

«Une première ébauche de «Musiquenfamille»

avait été organisés lors

de l’année Mozart en 1991. Nous souhaitions

alors évoquer la famille Mozart

en montrant qu’actuellement la

pratique musicale familiale était encore

très vivace en Alsace et ce fut un

plébiscite. En 2001, nous avons donné

une dimension européenne au

concept et cette année, nous inaugurons

la troisième édition internationale»,

indique René Goepp, le directeur

de la manifestation.

Des participants d’une précédente édition en pleine action.

Concert exceptionnel à Lucerne

Ce samedi 15 février à 19h30, le

centre culturel KKL de Lucerne va

vivre un moment rare: le célèbre

compositeur britannique Joseph Horovitz

(76 ans) va diriger cinq de ses

œuvres. Le BB Bürgermusik de Lucerne

(BML) interprétera la «Sinfonietta

for brass band» et le «Ballet for

band». Il accompagnera le tubiste

solo de l’orchestre de la Tonhalle de

L’Ayuntamiento de Valence prévoit

une compétition internationale

ouverte à des harmonies – en

nombre limité – réparties en cinq catégories.

Les feux seront ouverts par

les formations de la 3e section (max.

dix participants dont trois étrangers)

le 27 juin. Le lendemain, concours

pour les neuf ensembles (deux

étrangers) de la 2e section. Puis, le

29, les sept harmonies de 1ère section

(deux non espagnoles) seront

en lice. Bouquet final avec les cinq

participants de la section spéciale et

de celle d’honneur le 4 et 5 juillet

Grâce au soutien

d’entreprises

Le directeur du concours «Musiquenfamille»

précise que cette compétition

se tient à Sarre-Union, un

bourg alsacien éloigné de 80 km de

toute grande ville. La commune a

d’ailleurs toujours eu de tout temps

une activité musicale intense qui

s’explique par le rayonnement d’un

Collège de Jésuites et une communauté

protestante très importante.

Ces facteurs ont abouti dès 1830 à la

création d’une des plus anciennes

sociétés musicales françaises de

France, note René Goepp.

Il remarque aussi que grâce à un

mécénat d’entreprises, cette société

se développe et actuellement, elle gère

une école de musique, une chorale

d’enfants, un chœur féminin, un orchestre

d’harmonie renommé et, bien

sûr, «Musiquenfamille». L’objectif de

la ville de Sarre-Union et de la Société

Joseph Horovitz dirige ses compositions

Zurich, Simon Styles, dans le «Tuba

concerto». Le Quinario Brass Lucerne

jouera pour sa part la «Music Hall

Suite». En deuxième partie, le BML

sera rejoint par l’Akademiechor de

Concours international pour harmonies à Valence (Espagne) fin juin – début juillet

Inscriptions jusqu’au 17 février

avec, en principe, une formation

étrangère à chaque fois.

Le règlement interdit la participation

aux formations professionnelles

ou de conservatoire. Le

nombre d’instrumentistes et de

cordes est également limités. Idem

pour les durées des pièces libres

(entre 15 et 20 minutes). Le jury sera

composé de deux étrangers et de

trois Espagnols. Les participants

toucheront une prime qui, selon les

sections, s’échelonne entre 3500 et

6000 euros. Quant à la palette de

prix, elle va de 2400 à 9000 euros.

philharmonique est de faire évoluer

une manifestation originale mélangeant

les styles musicaux et promouvant

la pratique familiale de la musique

dans un climat de convivialité.

Nouveauté 2003

«Cette année, nous avons associé

plus étroitement le Conseil général du

Bas-Rhin, le Conseil régional d’Alsace,

l’ADIAM67 et la FSMA en leur proposant

de financer un prix dont ils ont

fixé les critères eux-mêmes. La musique

n’étant pas quantifiable, nous

avons donné à nos récompenses des

critères plus artistiques et familiaux »,

conclut le directeur du concours.

Pour plus de renseignements:

Concours européen «Musiquenfamille»

2003; 7, rue du Châlet;

F-67260 Sarre-Union; e-mail:

musiquenfamille03@aol.com.

Tél.: +33 3 88 00 36 97; portable: +33

6 08 01 63 58. Avis aux amateurs. (jrf)

Lucerne pour accompagner le baryton

Peter Brechbühler dans l’oratorio

«Samson». Un superbe rendezvous

pour tous les amoureux des

vents. (jrf)

Les inscriptions sont prises jusqu’au

mardi 17 février. Elles doivent

être rédigées sur le formulaire officiel

disponible sur internet:

www.cibm-valencia.com . Pour tous

renseignements, s’adresser à l’Ayuntamiento

de Valence, Servicio de ferias,

fiestas y turismo, Plaza del Ayuntamiento

1–2a, E-46002 Valencia;

tél. +34 96 352 54 78

(ext. 1280–1084);

fax +34 96 352 86 70 ou

+34 96 352 83 73; e-mail:

sfiestasf@ayto-valencia.es .

(jrf)

36 UNISONO 3 •2003


Stephan Jaeggi aurait eu 100 ans en 2003

Un grand musicien très éclectique

Le célèbre directeur et compositeur

Stephan Jaeggi aurait fêté son

100e anniversaire le 28 mai prochain.

Soleurois d’origine – il était né

à Fulenbach le 28 mai 1903 dans une

famille paysanne de onze enfants –

Stephan Jaeggi a eu une importance

déterminante dans la vie des vents

helvétique et mérite pour cette raison

qu’un hommage circonstancié

lui soit rendu cette année.

Le jeune Stephan Jaeggi a connu

une enfance rurale dans la ferme de

ses parents, au milieu de ses dix

frères et sœurs. Le village de Fulenbach

est une petite localité de l’Aaregau,

placé entre Wolfwil, Neuendorf,

Härkingen, Boningen et la commune

argovienne de Murgenthal.

«Titanic» écrit à l’atelier

Le petit Stephan commence sa

carrière musicale à la clarinette à

treize ans dans l’Harmonie-Musikgesellschaft

de Fulenbach. Cette société,

fondée en 1820, est d’ailleurs

la plus ancienne fanfare du canton

de Soleure.

Son talent musical va s’exprimer

très rapidement: après sa scolarité

obligatoire – il avait fréquenté avec

succès les écoles primaires de son

village d’origine et continué au secondaire

à Neuendorf – Stephan

Jaeggi a effectué un apprentissage de

mécanicien dans l’atelier de son

oncle Alfred Jäggi. C’est dans cet atelier

que, selon la légende, il aurait

composé sa fantaisie dramatique «Titanic».

Pour le faire, il aurait profité

des instants de pause ou des moments

où il n’était pas surveillé. Il aurait

également mis à profit la période

de quarantaine imposée en 1920 à la

plupart des fermes du Mittelland,

dont celle de ses parents, du fait

d’une épidémie de fièvre aphteuse.

Stephan Jaeggi s’était déjà fait remarquer

dans son village en composant

un lied «Zum 1. August» (Pour le

1er août) ainsi qu’une marche de fête

pour marquer le centenaire de sa société

de musique. En revanche, «Titanic»

n’allait pas seulement être une

tentative de décrire musicalement un

des grands drames de l’époque, cette

composition traduit aussi la foi

ébranlée en la technique après le

naufrage en 1912, suite à une collision

avec un iceberg, de ce paquebot

de luxe que ses armateurs avaient décrit

comme insubmersible.

Les fondements d’une

réputation

Pour Stephan Jaeggi, «Titanic»

allait être bien plus encore: avec cette

œuvre de jeunesse, il avait créé une

composition qui restera indéfectiblement

et plus que nulle autre attachée

à son nom et qui lui donnera immédiatement

une très forte reconnaissance

musicale. La pièce fut créée en

1922 par la Stadtmusik d’Olten.

Au cours de cette première période

créative, Stephan Jaeggi a aussi

écrit des œuvres aujourd’hui moins

connue comme «Jubelouvertüre»

(Ouverture joyeuse) ou encore les ouvertures

«Karnevals Rückzugs» (Retour

de carnaval), «Menschen von

heute» (Des hommes d’aujourd’hui)

ainsi que «Die geheimnisvolle Maske»

(Le masque mystérieux). Toutes ses

pièces ont en commun un tâtonnement,

une recherche, une aspiration à

un style musical propre. On pourrait

parler d’une période de «Sturm und

Drang» qui s’est achevée vers 1930.

Le temps de la maturité

En parallèle avec son activité à la

tête de corps de musique importants,

les compositions de Stephan

Jaeggi ont acquis une certaine maturité.

C’est ainsi que sont parues en

1935 la «Festliche Ouvertüre» (Ouverture

de fête) et, un peu plus tard,

l’esquisse symphonique «Im Frühjahr»

(Au printemps). La délicate

«Serenade in As-Dur» (Sérénade en

lab majeur) figure à l’époque clairement

en contrepoint de l’ambiance

contemporaine puisqu’elle a été

créée en 1939 juste au moment où la

2e Guerre mondiale éclatait.

Comme si Stephan Jaeggi avait

voulu protester contre les circonstances

dramatiques de son temps,

c’est pendant la guerre qu’il a écrit

son poème symphonique « Engiadina

», qui chante le monde alpestre

alors encore préservé, ainsi que sa

«Romantische Ouvertüre in B» (Ouverture

romantique en sib) qui est

l’un de ses grands classiques et reste

toujours l’une des compositions favorites

des fanfares.

Le sommet de sa carrière

L’après-guerre allait conduire

Stephan Jaeggi au sommet de sa carrière

de compositeur. D’une part,

c’est alors que sont écrites ses dernières

grandes compositions élégiaques

comme la «Konzertouvertüre»

(Ouverture de concert/1947) à la

structure concise et à la thématique

interpellante, la très difficile «Ouvertüre

in Es» (Ouverture en mib)

ainsi que l’exigeante «Ouvertüre in F»

(Ouverture en fa). D’autre part, il a

également composé en même temps

des œuvres plus modestes comme la

«Canzonetta», l’«Impromptu», l’«Intrada

festiva» ainsi que les deux morceaux

d’introduction «Die Fahnenburg»

(«Le château aux oriflammes»)

et «Bergruf» (Cri dans la montagne)

qui ont toutes eu l’heur de plaire à

différents corps de musique.

En lien avec la musique

populaire et de marche

Dans sa fougue créatrice, Stephan

Jaeggi a aussi toujours laissé

une place à des compositions ou à

des chants populaires, comme par

exemple le joli «Preludio Ticino». Ce

lien avec la tradition chorale de son

pays s’est aussi traduit explicitement

par «Die Herdenreihen Melodie»,

une suite de chants qu’il a écrits

pour la Fête fédérale des jodleurs de

Berne en 1949.

Dans ce registre, il faut aussi

mentionner le morceau de fête

«Bärgsunntig» (Dimanche à la montagne)

créé à l’occasion de la Fête

fédérale de gymnastique à Berne en

même temps que la musique pour la

cérémonie officielle «Hie Bern – Hie

Eidgenossenschaft» (Parfois Berne,

parfois la Confédération). Cette pièce

avait été écrite dans le cadre des

manifestations du jubilé des 600 ans

de l’entrée du canton de Berne dans

la Confédération, en 1953.

Revue des musiques

Ce relief en bronze a été offert à

Stephan Jaeggi par ses camarades

de la fanfare du bataillon

fusilier 50.

(Photo: HR. Aeschbacher)

Un arrangeur prolifique

L’activité de Stephan Jaeggi

comme arrangeur est un peu moins

connue. Il a pourtant transcrit force

œuvres de compositeurs célèbres

pour formations de vents. A titre

d’exemples: la suite «L’oiseau de feu»

d’Igor Stravinski, la «Tanz in der

Dorfschenke» (La danse au bistrot

du village) de Franz Liszt, l’ouverture

de «Tannhäuser» et la «Chevauchée

des Walkyries» de Richard Wagner ou

encore les ouvertures «La force du

destin» de Giuseppe Verdi et «Zar

und Zimmerman» («Tsar et charpentier»)

d’Albert Lortzing.

En revanche, Stephan Jaeggi reste

très célèbre pour ses marches. En

tout premier lieu, la marche du «Général-Guisan»

(un prochain article

décrira le contexte de sa création),

celle du «Infanterie-Regiments 13»,

le «Gruss an das Worblental», «Hoch

Saas Fee», «Jugend voran», l’«Aargauer

Feuerwehrmarsch», la «Solothurner

Marsch» ou encore son arrangement

de la marche traditionnelle

«Fulenbacher Marsch» que

seules l’Harmoniemusikgesellschaft

de Fulenbach et la Stadtmusik de

Berne peuvent jouer dans cette version.

Au total, le répertoire des

oeuvres de Stephan Jaeggi recense

157 compositions ainsi que 177 arrangements

et transcriptions.

Beat Wyttenbach/

Jean-Raphaël Fontannaz

UNISONO 3 •2003 37


Revue des musiques

Découverte d’un élément complexe mais fondamental

Le monde des anches

C’est en voulant imiter la voix, premier de tous les

instruments, que l’homme s’est impliqué dans la

fabrication des anches

Comme la voix, le son des instruments

aérophones est produit par

la vibration de l’air qui dépend de

trois éléments.

Si on établit une correspondance

entre la voix et le principe des

instruments, l’aspiration qui permet

l’arrivée d’air se retrouve dans les

bocal, tube, tuyau, soupape des instruments;

les poumons qui servent

de réservoir se retrouvent dans les

outre, soufflet, calebas; les cordes

vocales qui définissent le système

vocal se retrouvent dans les anches.

Si les cordes vocales et, parfois,

les lèvres réunies pour le sifflement

font office d’anches et jouent un rôle

primordial pour la production et la

qualité du son, l’homme, au stade de

la fabrication des instruments, a très

vite inventé deux types d’anches:

l’anche battante (simple ou double)

et l’anche libre.

Qu’est ce qu’une anche?

Dans un instrument de musique,

c’est une très fine languette

souple fixée à l’une de ses extrémités,

amenée à vibrer sous la pression

de l’air en émettant un son. L’anche

libre vibre de chaque côté de son axe

de fixation alors que l’anche battante

revient battre à chaque oscillation

le support sur lequel elle est fixée.

L’histoire du roseau et de la musique

date de plus de mille ans avant

J.-C. quand l’homme a fabriqué des

instruments, dans le but d’imiter et

Anches simples et becs de clarinette et saxophone.

d’harmoniser les sons qu’il entendait

dans la nature. Le roseau s’est

imposé tout naturellement pour la

fabrication des anches car il possède

des propriétés élastiques qui lui

confèrent la possibilité de vibrer à de

très hautes fréquences.

L’anche simple

L’anche

simple en

roseau telle

que nous la

connaissons

actuellement

s’emploie

pour la clarinette.

Elle est

née d’ailleurs avec elle. Mais elle est

aussi utilisée pour le saxophone.

L’anche double accompagne le basson,

le hautbois,…

On trouve du roseau dans de

nombreuses régions du monde,

principalement sur le pourtour méditerranéen,

mais il semblerait que

c’est surtout sur la bande côtière du

Var que l’on trouve un roseau de

qualité. Le nom scientifique du roseau

est l’arundo donax, graminée

géante typique des climats méditerranéens.

Sa reproduction végétale se

fait par des rhizomes qui croissent et

se développent indéfiniment.

Dans la région du Var où s’est

développé une activité autour de la

culture du roseau musicien, l’hiver

constitue la période de repos de la

plante. Mais, dès le mois de mars, les

rhizomes bourgeonnent, donnant

des tiges qui vont croître jusqu’en

septembre. Chaque année, le cycle

de production commence par le nettoyage

de la roselière où les tiges non

retenues pour la fabrication des

anches sont éliminées. La deuxième

année, la tige se lignifie et se couvre

d’un vernis naturel, dur, brillant et

imperméable. C’est ce roseau dit de

deux ans qui, après sélections selon

son diamètre, sera employé dans la

fabrication des anches.

La préparation

Le roseau est coupé en hiver, de

décembre en février, lorsque la plante

se repose et que la sève est descendue.

Puis il est stocké debout

jusqu’au mois de mai où s’effectuent

un premier séchage et, par capillarité,

une descente lente de la sève

qu’il pourrait encore contenir.

Il est ensuite nettoyé de ses

feuilles et branches et coupé en gardant

la partie basse de la plante. Ces

bâtons sont alors mis à sécher sur

des séchoirs et retournés régulièrement

afin que le soleil les dore et fixe

le vernis sur toute la surface. Ainsi le

roseau prend sa couleur jaune soutenue

et c’est seulement après la stabilisation

du matériau que le processus

de fabrication de l’anche peut

commencer.

L’anche et sa fabrication

Sciage: consiste à débiter la tige

principale de nœud en nœud en canon

pour avoir un tube bien net prêt

à l’opération de sélection du diamètre

et de l’épaisseur. Chaque tube

Exemples atypiques

La guimbarde est faite en

bois ou en métal, constituée

d’une lame fixée à un petit

cadre. Le musiciens fait vibrer

la lame avec ses doigts à la

hauteur de ses lèvres et parfois

contre les dents, la bouche servant

de caisse de résonnance

et de modulateur. La guimbarde

fonctionne sur le principe

de l’anche vibrante avec

sera classé

selon sa catégorie

(alto,

ténor ou baryton

pour les

anches de

clarinette);

Fléchage:

cette opération

consiste

à éclater le tube sur une flèche en

quatre secteurs égaux pour une

anche simple.

Sciage de la longueur: chaque

secteur est scié à la longueur de

l’anche pour laquelle il est destiné;

Fraisage: la partie de roseau obtenue

est fraisée pour obtenir une

surface plane et fine, appelée table

d’anche, qui viendra se plaquer sur

la table du bec;

Mise en largeur: consiste à donner

les dimensions de l’extrémité de

l’anche et une légère conicité à l’ensemble;

Biseautage: cette opération délicate

consiste à affiner la palette de

l’anche suivant un modèle en acier

appelé «patron»;

Coupe-bout: l’extrémité de

l’anche est arrondie en anse de panier

à l’aide d’une gouge;

Triage et étalonnage déterminent

la flexibilité (force de l’anche).

À la fin de ces différentes étapes

de fabrication, l’anche doit répondre

à un seul critère: sonner.

Une conception complexe

D’origine végétale, l’anche est

de conception complexe et les instrumentistes

savent que la qualité

diffère d’une anche à l’autre malgré

une particularité: la lame vibre

sous la pression du doigt et

non du souffle.

Autres instruments très

communs, l’accordeur pour

guitare composé de six cylindres

ayant chacun une

anche libre correspondant aux

notes des six cordes de guitare

selon l’accordage dit classique.

38 UNISONO 3 •2003


l’utilisation de machines de fabrication

très performantes. Elle est fonction

de sa texture naturelle qui fait sa

souplesse et la rend plus ou moins

spongieuse, donc sensible à la salive.

Les anches sont calibrées sur une

échelle de 2 à 4 suivant la force,

c’est-à-dire leur souplesse. Chaque

anche s’améliore quand on la joue

mais sans trop en abuser au risque

de l’user. Il faut donc pouvoir la laisser

se reposer dans un endroit frais

et sec. De plus, chaque anche sonne

différemment suivant la morphologie

du musicien et de ses exigences,

d’où l’usage de la retouche par l’instrumentiste

qui consiste à modifier

l’une des ses parties.

Quelques conseils de

retouche

Si l’anche sonne mais est un peu

dure, une diminution de l’épaisseur

des côtés de l’arrière vers l’avant

avec du papier arasif permettra d’affaiblir

légèrement la durété de

l’anche et donnera un son avec

moins de souffle et plus de puissance.

Si la dureté persiste, on peut retoucher

très légèrement de la droite

vers la gauche, ce qui réduit la teneur

en bois de l’âme et facilite son

battement.

Au contraire, si elle est trop

faible, il faut tailler légèrement la

pointe à l’aide d’un coupe-anche.

Les différentes façons de placer

l’anche sur le bec feront, elles aussi,

varier la réponse de celle-ci et c’est

au musicien de découvrir la palette

de ses possibilités.

L’anche double

Les instruments construits sur le

principe de l’anche double sont très

anciens et très répandus dans de

nonbreuses civilisations. La chalémie,

au XIIe siècle, tient une grande

place en Europe. Après divers perfectionnements

sous la Renaissance,

le hautbois lui succède au XVIIe siécle. L’hauboïste pour jouer doit

rentrer les lèvres et pincer l’anche

entre celles-ci. Ainsi, il force l’air à

haute pression entre les deux languettes

de roseau qui s’entrechoquent

en vibrant. Le hautbois est

désormais représentatif de la famille

des instruments à anche double

(basson, cor anglais, bombarde, musette,

cromorne,…).

L’hautboïste se doit de savoir

ajuster ses anches. L’équilibrage est

fort complexe et demande une certaine

connaissance et habileté. Il en va

de même pour le bassoniste: si

l’anche est trop dure, il faut veiller à

ce que le milieu ne soit pas trop épais

par rapport aux bords. Si elle est trop

tendre, essayer de tirer et resserrer les

deux premières bagues et si cela ne

suffit pas, pincer l’anche des deux côtés.

Trop clair ou trop brillant: gratter

les bords de chaque côté…

Simple ou double, l’anche permet

d’obtenir une diversité de

timbres et de couleurs, mais il ne

faut pas oublier l’anche libre qui

offre aussi autant de possibilités.

L’anche libre

L’anche libre est une languette

de roseau ou de métal fixée à l’une

de ses extrémités, et dont la partie

libre peut se mouvoir d’un côté ou

de l’autre de son axe. Elle est soit découpée

dans une plaque sur trois côtés,

soit fixée sur un support à l’aide

d’un moyen mécanique.

Sous la pression de l’air, la languette

se déplace pour revenir à sa

place, coupant et rétablissant successivement

le courant d’air. C’est ce déplacement

d’air qui va générer le son.

Quelle que soit l’intensité de

l’air ou la lattitude

de déplacement

de la lamelle, les

vibrations ne

changent pas.

Elles sont dites

isochrones, c’està-dire

qu’elles accomplissenttou-

Anche double (hautbois) Scheng, orgue à bouche chinois.

jours un nombre égal de vibrations

quel que soit l’écartement pris par la

lamelle sous la pression de l’air. On

peut ainsi modifier l’intensité sonore

sans altérer la hauteur, atout très important

pour certains instruments

comme l’accordéon, et passer du

pianissimo au fortissimo.

Alors

qu’elle est

présente très

tôt en Asie,

l’usage de

l’anche libre

semble avoir

été adopté

assez tardivement

en

Occident.

Le

sheng, orgue

à bouche

d’origine

chinoise, apparaitcomme

l’ancêtre de nos instruments

aérophones à anches libres.

L’anche libre se met à vibrer

lorsque la colonne d’air s’investit, à

l’inverse de l’orgue ancien, où la colonne

d’air en coupant le bord supérieur

du tuyau provoque la vibration.

Le sheng chinois ancien était

composé d’un réservoir fabriqué dans

une courge séchée évidée sur laquelle

on fixait des tuyaux en bambou sur

deux rangées parallèles. L’anche libre

était en bambou. Dans sa version moderne,

il est constitué d’un réservoir à

air comportant une embouchure, de

tuyaux munis chacun intérieurement

dans la partie inférieure d’une anche

libre en métal pouvant fonctionner

par aspiration ou compression quand

le musicien bouche le trou situé sur le

côté du tuyau. Chaque tuyau peut

sonner individuellement. Le jeu traditionnel

se fait en accord même si le

jeu soliste est possible. Le son s’obtient

en aspirant et en expirant comme

pour l’harmonica.

On trouve l’introduction de

l’anche libre en Europe à partir du

XVIIIe Anche d’harmonica.

Anche d’accordéon.

siècle, période où on s’intéresse

à la Chine, et les premières traces

de l’anche métallique semblent se

situer en Hollande.

C’est la période où une multitude

d’instruments voit le jour sur le

principe de faire la gamme avec une

lame et où le principe de l’anche

Revue des musiques

Systèmes d’anche pour orgue.

libre est appliqué à toute une série

d’instuments tels que orgues, harmoniums,

accordéons, concertinas,

harmonicas et mélodicas. Les premiers

harmonicas datent de 1820 et

peuvent être considérés comme des

orgues à bouche.

Le mécanisme de l’harmonica repose

sur le principe suivant: quand on

souffle, l’air fait vibrer les anches situées

en avant de l’instrument et

quand on aspire il fait vibrer celles situées

en arrière. Chaque trou de l’harmonica

chromatique est muni de

quatre anches. Les harmonicas sont

considérés comme l’ancêtre des accordéons.

Plus précisément l’association

d’un harmonica à bouche avec un

soufflet à main sera le point de départ

d’une nouvelle famille: les accordéons.

Les concertins, les accordions et

les mélodéons, instruments à anches

libres, font leur apparition au début

du XIXe siècle. Ils sont tous munis

d’un clavier et d’un soufflet extensible

qui envoie de l’air sur les anches.

L’accordéon a un son uniforme

et reste accordé très longtemps, le

bandonéon qui n’a pas de boîte de

résonnance est plus expressif, le son

sortant directement.

Conclusion

Si l’orgue est un des instruments

les plus anciens encore joué de nos

jours – ses origines remontent au IIIe siècle avant J.C. avec l’hydraule –, la

version que nous lui connaissons

avec des jeux d’anches remonte au

XVe siècle.

L’orgue actuel peut associer

l’anche battante et anche libre et résume

à lui seul la richesse de cette petite

lame. Battante, simple ou double,

en roseau ou en métal, sa simplicité

est dotée d’une extraordinaire qualité

sonore qui n’a pas fini de séduire.

Christine Bergna

(tiré du Journal de la CMF,

no 503, décembre 2002)

UNISONO 3 •2003 39


Rivista bandistica

Lettera aperta di Eric Conus

Iscrivetevi al primo Festival svizzero

di musica leggera

Alle suonatrici e ai suonatori del nostro paese

Prima che riceviate i documenti per l’iscrizione

definitiva al primo Festival svizzero di

musica leggera, mi è sembrato opportuno illustrare

i diversi moduli di partecipazione

proposti.

Tre livelli di difficoltà

Prima di tutto, è importante precisare i

tre livelli di difficoltà: inferiore, intermedio e

superiore. La lista dei brani da concorso per

la musica leggera, pubblicata nel mese di dicembre

su UNISONO (numero 23/24, pagg.

12–15), vi aiuterà nella scelta delle opere. Il

catalogo è disponibile anche sul nostro sito

Internet www.windband.ch. Il livello inferiore

corrisponde alla terza e alla quarta categoria,

il livello intermedio alla seconda

categoria, il livello superiore all’eccellenza e

alla prima categoria.

Inoltre, è necessario scegliere tra le categorie

«con show» e «senza show». I brani suonati

in queste due categorie differiscono

notevolmente gli uni dagli altri.

Categoria «senza show»

I. Brano a scelta: le opere interpretate devono

far parte della lista di brani da concorso

per musica leggera. Altrimenti, è possibile inviarmi

le opere desiderate, che saranno analizzate,

classificate e integrate nella lista da

parte della commissione ad hoc designata

dalla commissione musica dell’Associazione

bandistica svizzera (ABS). Inoltre, è possibile

scegliere di suonare solo una parte di un brano.

In questo caso, le partiture da inviare dovranno

essere munite di indicazioni molto

chiare, per evitare che la giuria debba fare ricerche

inutili al momento dell’interpretazione.

La durata dell’opera, o degli estratti scelti,

deve corrispondere approssimativamente

ai seguenti parametri: categoria superiore:

10-12 minuti; categoria intermedia: 8-10 minuti;

categoria inferiore: 5-8 minuti.

II. Brano imposto: queste opere sono state

commissionate nel 2002 a rinomati compositori

svizzeri, e vi saranno inviate dagli

editori all’inizio di maggio del 2004 (la data

esatta non è ancora stata fissata).

Vi ricordo che per la categoria intermedia

abbiamo bandito un concorso di composizione.

Una giuria composta da personalità

europee del mondo della musica leggera avrà

il delicato compito di selezionare le opere migliori,

che saranno presentate come brani

imposti per la categoria intermedia.

III. Le critiche degli esperti: per il brano a

scelta gli esperti si esprimeranno di fronte a una

delegazione di suonatori della società, per il

brano imposto, invece, a porte chiuse pronunceranno

un rapporto orale che verrà registrato.

IV. È possibile scegliere un brano di difficoltà

superiore a quella della categoria in cui

la società si è iscritta. In altre parole, nella categoria

intermedia si può suonare un brano

di categoria superiore, ma non viceversa.

Categoria «con show»

I. Si tratta di presentare al pubblico e agli

esperti uno show di 10 minuti per la categoria

inferiore, di 15 minuti per la categoria intermedia

e di 20 minuti per la categoria superiore.

Queste cifre corrispondono alla durata

massima, mentre la minima deve avvicinarsi

il più possibile ai tempi qui indicati. I

brani scelti non devono forzatamente fare

parte della lista di brani da concorso. Avete

pertanto la libertà di scelta delle opere. Tuttavia,

sarebbe inutile scegliere brani particolarmente

facili e concorrere nella categoria

superiore: gli esperti sanzioneranno questo

comportamento. La durata delle composizioni

servirà anche a stabilirne la categoria.

II. Occorre precisare che i partecipanti

esterni, quali danzatori, clown, tastieristi o

chitarristi, non dovranno avere il passaporto

di suonatore.

Concorso di parata

Esiste anche la possibilità di partecipare

al concorso di musica da parata, su strada o

nello stadio di Brunnen. Questi moduli possono

essere scelti isolatamente o aggiunti

singolarmente alle categorie «con show» e

«senza show». La scelta delle marce e delle

opere da suonare allo stadio è totalmente libera.

Non verrà redatto un rapporto scritto,

ma assegnato un punteggio.

Seminari di perfezionamento

Nella primavera del 2004 l’ABS organizzerà

un seminario di perfezionamento incentrato

sul Festival di Svitto. Non mancate!

Vi raccomando anche caldamente i diversi

seminari di perfezionamento per musica leggera

organizzati dall’associazione dei direttori

di banda o da alcune società cantonali.

Partecipate!

Faremo tutto il possibile per soddisfarvi.

Con la creazione di questo primo Festival svizzero

di musica leggera l’ABS risponde a un bisogno

manifestato da numerose società musicali.

Con questo scritto spero di avere risposto

alle numerose domande che vi ponete.

Spero anche di avervi convinti ad iscrivervi e

di avervi aiutati nella scelta di uno o più moduli

in cui partecipare.

Vi auguro ogni bene e aspetto con gioia

di incontrarvi numerosi a Svitto-Brunnen

nel settembre del 2004.

Eric Conus, presidente della commissione

musica ABS (trad. SRG)

In memoria di Silvano Fasolis

All’età di sessant’anni si è spento il prof. Silvano Fasolis,

compositore, direttore e esperto musicale. Dal 1973 al 1982

è stato membro della commissione musica dell’Associazione

bandistica svizzera. Oltre ad avere composto alcune opere

per formazioni di fiati, dal 1970 Silvano Fasolis ha diretto la

Musikgesellschaft Konkordia di Balsthal per 23 anni. Nel

1977 ha dato alla società la formazione di armonia che la

contraddistingue ancora oggi. Con la Konkordia, Fasolis ha

partecipato a quattro feste federali della musica nelle più alte

categorie di difficoltà, ha preso parte a diverse feste cantonali

della musica e tenuto concerti in numerose località

svizzere e in Germania. Di Silvano, gli amici della Konkordia

ricordano in particolare il calore umano, la musicalità, la

lealtà, la capacità di entusiasmare chi gli stava vicino e la filosofia di vita. Addio, Silvano!

UNISONO 3 •2003 41


Rivista bandistica

Centenario della nascita di Stephan Jaeggi

Stephan Jaeggi, un grande compositore

poliedrico

Il nome di Stephan Jaeggi va

menzionato accanto a quelli dei

grandi compositori Paul Huber,

Gian Battista Mantegazzi, Gustave

Doret, Abbé Joseph Bovet, Carl

Friedemann o Franz Königshofer.

Nato il 28 maggio 1903 da una

famiglia di contadini, il futuro

compositore è cresciuto a Fulenbach

(Soletta) insieme ai genitori e

a dieci fratelli. Già all’età di 13 anni

iniziò a suonare il clarinetto nella

Società musicale di Fulenbach.

Titanic, composta sotto il

banco di lavoro

Il suo talento musicale non

tardò a prorompere. Dopo la

scuola secondaria, svolse un apprendistato

in qualità di meccanico

nell’officina di suo zio Alfred

Jaeggi. La leggenda narra che

proprio là compose la sua prima

grande opera, la fantasia drammatica

Titanic, nei momenti in

cui lo zio non si curava di lui e

durante il periodo di quarantena

al quale la fattoria di famiglia fu

costretta da un’epidemia di afta

epizootica.

Dopo avere onorato il suo villaggio

con la composizione Zum

1. August e con la marcia festosa

scritta nel 1920 per il centenario

della banda locale, con Titanic

Jaeggi elaborò il grande trauma

della sua generazione, vale a dire

la perdita della fiducia nella tecnica

dopo l’affondamento del lussuoso

bastimento ritenuto tecnicamente

perfetto. Con quest’opera

giovanile, Stephan Jaeggi creò

anche una composizione che restò

indissolubilmente legata al suo

nome e che gli permise di sfondare

nel mondo della musica. Nel

1922 la Musica cittadina di Olten

eseguì il brano in prima assoluta.

Primo periodo tormentato

Al primo periodo creativo appartengono

anche opere oggi

meno note, come la Jubelouvertüre

e le ouverture Karnevals

Rückzug, Menschen von heute e

Die geheimnisvolle Maske. Le accomuna

la ricerca di uno stile

musicale proprio, che caratterizzò

il periodo tormentato che si

concluse attorno al 1930.

Da quel momento, grazie all’attività

presso grandi corpi musicali,

le sue opere raggiunsero

una certa maturità. La prima di

queste fu Festliche Ouvertüre del

1935, seguita dallo schizzo sinfonico

Im Frühjahr. La toccante e

gradevole Serenata in la bemolle

si contrappone all’epoca della

sua composizione: era il 1939 ed

era appena scoppiata la Seconda

guerra mondiale.

L’apice della carriera

Quasi a dispetto dell’asperità

del mondo in cui viveva, Jaeggi durante

la guerra scrisse il poema

sinfonico Engiadina, che inneggiava

all’ambiente alpino allora incontaminato,

e il grande classico

Romantische Ouvertüre in B, uno

dei brani preferiti dalle bande.

Dopo la guerra, Stephan Jaeggi

raggiunse l’apice della sua carriera

di compositore. Da una parte,

diede vita alle sue ultime grandi

opere elegiache: la Konzertouvertüre

(1947), caratterizzata da

una struttura concisa e da una tematica

toccante, l’Ouverture in

mi bemolle, di difficile esecuzione,

e la sconvolgente Ouverture

in fa. Dall’altra, opere minori,

quali Canzonetta, Impromptu, In-

trada festiva e i due

preludi Die Fahnenburg

e Bergruf trovarono subito

il consenso delle

bande.

Musica popolare

e marce

Di tanto in tanto,

nella sua opera Stephan

Jaeggi dava spazio

a melodie e canzoni

popolari, come nel gradevole

Preludio Ticino.

Questo legame con la

cultura popolare si

esprime al meglio nella

Herdenreihen Melodie,

una sequenza di canti

scritta per la Festa federale

dello jodel tenuta a

Berna nel 1949. Vanno

ascritti a questo stesso

filone il brano per la

rappresentazione Bärgsunntig,

composto per la Festa federale

della ginnastica, e Hie

Bern- Hie Eidgenossenschaft,

creato per il sesto centenario dell’appartenenza

del Canton Berna

alla confederazione (1953).

Sono meno conosciute le trascrizioni

di opere di compositori

famosi fatte da Stephan Jaeggi

per formazioni di musica per fiati.

In questo ambito bisogna

menzionare la Suite dell’uccello

di fuoco di Igor Stravinskij, Tanz

in der Dorfschenke di Franz Liszt,

l’ouverture del Tannhäuser e la

2003, l’anno di Stephan Jaeggi

Il 28 maggio 2003 si celebra

il primo centenario della

nascita del compositore e direttore

svizzero Stephan Jaeggi.

Trattandosi di una personalità

eccezionale nel mondo dei fiati

del nostro paese, UNISONO gli

rende onore dedicandogli una

serie di articoli. In questo numero

Beat Wyttenbach delinea

la sua opera. Nel numero 5

(14 marzo 2003) lo stesso autore

si sofferma sulla Marcia

Generale Guisan e la redazione

presenta la Fondazione

Stephan Jaeggi. Il numero 9

(14 maggio 2003) ospiterà

un’intervista con la figlia del

compositore, la signora Stephanie

Burkhard-Jaeggi. Alla

fine di maggio, sul numero 10,

il maestro Franco Cesarini illustrerà

gli aspetti salienti dell’opera

del musicista compianto.

Buona lettura!

Dieser Original-Gedenkstein

steht beim Dorfmuseum in

Fulenbach. Foto: Bruno Kissling

Cavalcata delle Valchirie di Richard

Wagner, l’ouverture della

Forza del destino di Giuseppe Verdi

e Zar und Zimmermann di Albert

Lortzing.

Di gran fama godono invece

le sue marce. Prima fra tutte la

Marcia Generale Guisan, seguita

dalla marcia del Reggimento di

fanteria 13, Gruss an das Worblental,

Hoch Saas Fee, Jugend voran,

la Aargauer Feuerwehrmarsch,

la Solothurner Marsch e

la marcia Fulenbacher. Quest’ultima,

di tradizione popolare e da

lui arrangiata, può essere eseguita

nella sua forma originale solo

dalla banda di Fulenbach e dalla

Musica cittadina di Berna.

Complessivamente, sono state

registrate 157 composizioni e 177

elaborazioni di Stephan Jaeggi.

Beat Wyttenbach (trad. SRG)

42 UNISONO 3 •2003


Commissione musica dell’ABS

Pronti per Svitto 2004!

Il 14 dicembre si è tenuta la

terza e ultima seduta della commissione

musica (CM) dell’Associazione

bandistica svizzera

(ABS) per il 2002.

L’ABS e la Mobili Pfister

Il presidente centrale, Hans

Luternauer, ha riferito del prolungamento

del contratto di partenariato

tra l’ABS e la Mobili Pfister.

L’accordo prevede un aiuto

cospicuo alle attività destinate ai

giovani, come pure alle associazioni,

alla Banda nazionale giovanile

e versamenti riservati agli incarichi

di composizione.

A questo proposito Hans

Luternauer ha informato i membri

della CM del progetto «Prix

Pfister», che dovrebbe essere attribuito

per la prima volta nel

2004.

Primo Festival svizzero di

musica leggera

Durante questa seduta così

intensa la CM ha potuto sbrigare

i preparativi più importanti in vista

del primo Festival svizzero di

musica leggera, che si terrà a Svitto

nel 2004.

La lista di brani di

musica leggera è pronta

Durante il 2002 è stato possibile

concludere la classificazione

e la scelta dei brani di musica leggera

grazie al lavoro di sottocommissioni

create ad hoc e della

CM. Il frutto di questo grande lavoro

è costituito dai brani da intrattenimento

elencati in Internet

al sito www.windband.ch, suddivisi

nelle categorie inferiore, intermedia

e superiore e negli organici

brass band e armonia. La

creazione di questa lista, che sarà

costantemente ampliata, è il passo

più importante.

Rafforzamento dell’informazione

Per mezzo di UNISONO e di

altri organi di informazione, ma

anche in occasione dell’assemblea

dei delegati, Eric Conus

vuole presentare alle società le

diverse possibilità di iscrizione

previste: nelle categorie inferiore,

intermedia e superiore, nelle formazioni

armonia e brass band,

con e senza show. Anche il modo

di combinare i brani a scelta (o

parti di essi) nel lasso di tempo

Date e informazioni relative al Festival

Per il Festival di musica

leggera, che si terrà dal

10 al 12 settembre 2004 a

Svitto-Brunnen, prendete

nota di queste date:

Il termine per l’iscrizione

provvisoria è stato posticipato

al primo marzo

2003. A giugno di quest’anno

tutte le società

musicali svizzere riceveranno

il materiale per

l’iscrizione definitiva. Il termine

è fissato al 30 novembre

2003.

Per il regolamento

della festa, il formulario di

iscrizione, la lista di brani

da concorso, gli indirizzi di

contatto del comitato organizzativo, le informazioni aggiornate e

altri dettagli sul Festival, consultate il sito www.blasmusikfestival.ch

(solo in tedesco). Richieste al comitato organizzativo possono essere

inoltrate via e-mail all’indirizzo info@blasmusikfestival.ch.

concesso secondo la categoria

(superiore 20 minuti, intermedia

15 minuti, inferiore 10 minuti) lascia

alle società uno spazio di

azione creativo.

Queste informazioni vengono

divulgate all’inizio del 2003 allo

scopo di invogliare le società a

iscriversi al festival. Per lo stesso

motivo il termine per l’iscrizione

provvisoria è stato posticipato alla

fine di febbraio 2003.

Festival di musica

leggera e dintorni

Oltre alla realizzazione della

lista di brani a scelta, sono stati

impartiti quattro incarichi di

composizione. In più, è stato indetto

un concorso di composizione:

attendiamo con curiosità le

opere che verranno presentate e

il giudizio della giuria internazionale!

Seminari di musica

leggera

Nell’ambito del festival, la

CM prevede di organizzare due

seminari per dare ai maestri e a

tutti gli interessati consigli relativi

alla stilistica, allo show ecc., ma

Strumenti a fiato alla radio

Sabato, 15.2, 12.35, rete 2

Concert band

Brass Band Villbroek

dir. Frans Violet

Domenica, 16.2, 12.50, rete 2

Acquarelli popolari

Filarmonica Capriaschese

dir. Flora Balmelli

Domenica, 16.2, 12.05, rete 1,

19.30, rete 2

Concerto bandistico

Banda Veterani Febati

dir. Riccardo Imperiali,

Alfeo Visconti

Rivista bandistica

anche per illustrare i brani imposti

delle diverse categorie per le

due formazioni previste.

Con soddisfazione, Eric Conus

ha concluso l’argomento affermando:

«La commissione musica

è pronta per Svitto!»

Banda nazionale giovanile:

uno dei biglietti

da visita dell’ABS

Il presidente centrale, Hans

Luternauer, e il presidente della

CM, Eric Conus, hanno illustrato

l’importanza e la rinomanza della

Banda nazionale giovanile (BNG).

Nei prossimi anni bisogna

mantenere il buon livello attuale

e fare conoscere meglio la BNG

soprattutto in Romandia, dove il

complesso ha suonato di fronte a

un pubblico troppo esiguo. A

Estavayer-le-Lac la BNG ha trovato

un’ottima struttura per l’alloggio.

Hans Luternauer ha ringraziato

Josef Gnos e il suo team per

il successo del campo 2002:

«Questa orchestra è il nostro futuro!»

R. Alig (trad. e adatt. SRG)

Sabato, 22.2, 12.35, rete 2

Concert band

Brass Band Treize Etoiles

dir. Geo-Pierre Moren

Domenica, 23.2, 12.50, rete 2

Acquarelli popolari

Filarmonica di Canobbio

dir. Marco Piazzini

Domenica, 23.2, 12.05, rete 1,

19.30, rete 2

Concerto bandistico

Musica dei Ferrovieri, Bellinzona

dir. Helmut Hunger

UNISONO 3 •2003 43


Rivista bandistica

Fiera musicale di Francoforte (5–9 marzo 2003)

Nuovo spazio espositivo per legni e ottoni

La tradizionale Fiera musicale di Francoforte sul Meno è giunta alla ventiquattresima edizione. È affiancata

dalla ProLight+Sound, la fiera specializzata in tecnica degli eventi e della comunicazione.

Come l’anno scorso, dal 5 al 9

marzo circa 1450 espositori provenienti

da 44 paesi si presentano

su una superficie che supera i

100000 metri quadrati, costituendo

la più grande fiera musicale

del mondo. Il mercato degli strumenti,

degli spartiti, dei software

e hardware musicali, e dell’ampio

spettro di accessori musicali,

quest’anno godrà di una struttura

migliore. Il programma collaterale

è arricchito da workshop, esibizioni,

concerti e presentazioni

di prodotti. L’esposizione parallela

«music4kids», che l’anno

In memoriam

Erwin

Schneider

2. März 1939 – 31. Januar 2002

• Veteran:

Kantonaler und eidgenössischer

Veteran

• Verein:

MG Gurzelen

• Instrumente:

Es-Horn, Posaune

• Vereinsfunktionen:

Sekretär, Präsident

• Andere Tätigkeit:

Theaterregisseur

• Ehrung/Auszeichnung:

Ehrenmitglied der MG Gurzelen

Hans

Rehmann

29. Juni 1916 – 7. Mai 2002

• Veteran:

Kantonaler und eidgenössischer

Veteran, kantonaler Ehrenveteran

• Verein:

MG Kaisten

• Instrument:

Bariton

• Vereinsfunktionen:

Kassier, Veteranenobmann

• Ehrung/Auszeichnung:

Ehrenmitglied der MG Kaisten

scorso si rivolgeva ai bambini di

età scolastica e prescolare,

quest’anno è aperta anche ai teenager

fino all’età di 14 anni.

Spazio privilegiato per

strumenti di legno e

ottone

La disposizione dei prodotti è

stata rivista per offrire a espositori

e visitatori una visione più armonica.

I legni e gli ottoni non

condivideranno più il padiglione

3 con le percussioni, ma disporranno

interamente del numero 6.

In questo modo saranno evitate

Eugen

Buchs

21. Dezember 1922 – 13. Februar 2002

• Veteran:

Kantonaler und eidgenössischer

Veteran, kantonaler Ehrenveteran

• Verein:

MG Alphorn Plaffeien

• Instrument:

Es-Horn

• Vereinsfunktionen:

Vizepräsident, Präsident

• Ehrung/Auszeichnung:

Ehrenmitglied der MG Alphorn

Plaffeien

Ulrich

Strahm

6. März 1923 – 31. März 2002

• Veteran:

Kantonaler und eidgenössischer

Veteran

• Verein:

MG Eintracht Zäziwil

• Instrument:

Posaune

• Vereinsfunktionen:

Materialverwalter, Passivkassier

• Ehrung/Auszeichnung:

Ehrenmitglied der

MG Eintracht Zäziwil

le interferenze acustiche lamentate

in passato.

Altre novità

I visitatori, attesi in numero

di circa 80000, troveranno anche

altre novità. Il nuovo biglietto

combinato vale da biglietto d’entrata

e da lasciapassare per i mezzi

di trasporto della rete Reno-

Meno. Inoltre, da mercoledì a sabato

la fiera resta aperta un’ora in

più rispetto al passato, vale a dire

dalle 10.00 alle 19.00.

La fiera musicale del 2003,

che ha per motto «Music sounds

Willi

Wenger

12. Juli 1941 – 15. Mai 2002

• Veteran:

Kantonaler Veteran

• Verein:

SM Kloten

• Vorheriger Verein:

MG Konolfingen

• Instrument:

Es-Bass

• Vereinsfunktion:

Instrumentenverwalter, Veteranenobmann

• Ehrung/Auszeichnung:

Ehrenmitglied der SM Kloten

Willy

Lanz

13. Februar 1932 – 11. April 2002

• Veteran:

Kantonaler und eidgenössischer

Veteran

• Verein:

MG Mühleberg

• Instrumente:

Becken, Grosse Trommel

• Vereinsfunktion:

Beisitzer

• Ehrung/Auszeichnung:

Ehrenmitglied der MG Mühleberg

better with you», costituisce l’appuntamento

d’obbligo per i grandi

e i piccoli commercianti, per i

produttori dell’industria internazionale

degli strumenti musicali e

per i musicisti di tutto il mondo.

M. Scheidegger (trad. SRG)

Franz

Lustenberger

3. März 1924 – 15. Mai 2002

• Veteran:

Kantonaler und eidgenössischer

Veteran

• Verein:

FM Buttisholz

• Instrument:

Eufonium

• Vereinsfunktionen:

Kassier, Beisitzer, Revisor

• Andere Tätigkeit:

Mithilfe in diversen OKs

• Ehrung/Auszeichnung:

Ehrenmitglied der FM Buttisholz

Josef

Keller

5. September 1934 – 18. Mai 2002

• Veteran:

Kantonaler und eidgenössischer

Veteran, kantonaler Ehrenveteran

• Verein:

MG Endingen

• Instrument:

Flügelhorn

• Vereinsfunktionen:

Archivar, Vizepräsident

• Andere Tätigkeit:

Veteranenchef der MGE

44 UNISONO 3 •2003


Blue Night

Herb Alpert Golden Hits, arr. Steve Mc

Millan; Nessaja, Peter Maffay, arr. Kurt

Gäble; Kings of Swing, Dick Ravenal;

Derby Time, Georg Stich; The Lion

sleeps tonight, arr. Simon Felder; Blue

Night, Walter Schneider-Argenbühl,

arr. Steve McMillan; Choca Carioca,

Luigi di Ghisallo; Rock it!, arr. Kurt

Gäble; Blond and Swedish, Luigi di Ghisallo;

Holidax in Rio, Walter Schneider-

Argenbühl, arr. Steve McMillan; Uptoun

Girl, Billy Joel, arr. Marc Witman;

Les Humphries in Conzert, arr Kurt

Gäble; Happiness March, Marc Witman.

Rundel MVSR033

Angezeigt werden

a) Veranstaltungen der Verbände und Unterverbände

(ohne Einschränkung)

b) Veranstaltungen von Sektionen (in zwei Nummern)

Februar/février/febbraio 2003

Tschlin (GR)

14.2. Konzert Spiel Geb Inf Rgt 36 ❖

Alvaneu Dorf (GR)

17.2. Konzert Spiel Geb Inf Rgt 36 ❖

Sagogn (GR)

18.2. Konzert Spiel Geb Inf Rgt 36 ❖

Landquart (GR)

19.2. Konzert Spiel Geb Inf Rgt 36 ❖

Schwyz

21.2. Konzert des Zuger Spiel Ter Rgt 92 ❖

Zug

24.2. Konzert des Zuger Spiel Ter Rgt 92 ❖

Emmenbrücke (LU)

25.2. Konzert des Zuger Spiel Ter Rgt 92 ❖

März/mars/marzo 2003

Schönbühl (BE)

9.3. Veteranentagung Mittelland ❖

Bern

15.3. DV des Schweizerischen Brass-Band-Verbandes ❖

Rueyres-Bussy-Sévaz-Morens (FR)

20.–23.3. 25 anniversaire de la Fanfare la Villageoise; ❖

www.villageoise.ht.st

Aarau (AG)

22.3. 150 Jahre Stadtmusik Aarau, Jubiläumskonzert mit ❖

Neuuniformierung

Füllinsdorf (BL)

22.3. Gemeinschaftskonzert Brass Band MG Füllinsdorf und❖

Regional Brass Band Bern

Bern

23.3. 17. Swiss Entertainment Contest (U-Brass Contest) ✚

Oberrohrdorf-Staretschwil (AG)

29.3. Jahreskonzert des Spiels der Kantonspolizei Aargau ❖

Rickenbach (LU)

29./30.3. 11. Luzerner Solisten- und Ensemble-Wettbewerb (LSEW)❖

Elm (GL)

30.3. Glarner Musikveteranen-Tagung ▲

April/avril/aprile 2003

Altishofen (LU)

4.–6.4. 10. Schweizerischer Drummer- und Percussionisten- ✚

wettbewerb (SDPW); www.drummer-wettbewerb.ch

Interlaken (BE)

5./6.4. Schweizer Dirigentenkongress ✚

Gondiswil (BE)

12.4. Veteranentagung Oberaargauer Musikverband ❖

Neue CDs / Nouveau CD / Nuovi CD

«2002 en fanfare»

Ouverture «2002 en fanfare»; Le

Funambule; Au drapeau 2002; J’Y Vé!;

Prélude à l’Hymne vaudois; Hymne

vaudois; La Poursuite; La Lyre; Marche

du 29 juin; Récréation; Chanson des

Trottinettes; Introduction du Vagabond;

Le Vagabond; Démocratie; Polka des

Moussaillons; Spagnoletta; Jean-Daniel

Abraham Davel; J’Y Vé!; Marche de

Piranèse.

Veranstaltungskalender / Mémento / Calendario

Eglisau (ZH)

25.–27.4. 29. Schweizerischer Solo- und Quartettwettbewerb ✚

für Blechblasinstrumente (SSQW)

Oberhofen/Thun (BE)

26.4. Frühlingskonzert der Blaskapelle Selve Thun ★

Matten (BE)

27.4. Veteranentagung Oberland ❖

Mai/mai/maggio 2003

Einsiedeln (SZ)

2.5. Konzerte des Kantonalen Jugend- und ▲

Erwachsenenblasorchester

Giffers (FR)

2.–4.5. Bezirksmusikfest der Sense ❖

Rodersdorf (SO)

2.–4.5. Musikfestival (2. Mai: Surprise-Nacht) ❖

Romont (FR)

2.–4.5. 47 e Fête des musiques de la Glâne ❖

Einsiedeln (SZ)

3.5. Delegiertenversammlung Schweizer Blasmusikverband/✚

Assemblée des délégués de l’ASM

100-Jahr-Jubiläum Schwyzer Kantonal Musikverband

Perroy (VD)

3.–4.5. Concours des solistes et petits ensembles de la Côte ❖

Ouest et 100 e anniversaire de la Fanfare de Perroy

Rodersdorf (SO)

3.5. Bezirksmusiktag Dorneck ❖

Einsiedeln (SZ)

4.5. Veteranentagung Schyzer Kantonal Musikverband ▲

Rodersdorf (SO)

4.5. 100-Jahr-Jubiläum MG Roidersdorf mit Uniformenweihe ❖

Diegten (BL)

9.5. Präsidentenkonferenz Musikverband Baselland ▲

Fribourg

10.5. Rétrospective des 111 ans de l’Union instrumentale ❖

de Fribourg

Bern

14.5. Abschlusskonzert RS-Spiel Aarau ❖

Dompierre (FR)

15.–18.5. 82 e Fête des musiques broyardes ❖

Yvonand (VD)

15.–18.5. Giron des musiques du Gros-de-Vaud ❖

Schüpfen (BE)

16.–17.5. Fahnenweihe der MG Schüpfen, Einzel und Gruppen- ❖

wettbewerb und Unterhaltungsabend

Feuerthalen (ZH)

17.–18.5. Weinländer Musiktag ❖

Niederscherli (BE)

18.5. Musiktag Mittelländischer Musikverband, Kreis A ❖

Schüpfen (BE)

18.5. Seeländischer Musiktag, Blasmusikpreis Kategorie A; ❖

www.musiktag 2003.ch

UNISONO 3 •2003 45


Veranstaltungskalender / Mémento / Calendario

Wichtrach (BE)

18.5. Musiktag Musikverband Amt Konolfingen ❖

Nottwil (LU)

21.5. Luzerner Jugend-Musikfest ▲

Onnens (VD)

21.–25.5. Giron du Mont-Aubert et 100 ans de «La Centenair»; ❖

www.lacentenaire.ch

Erstfeld (UR)

23.–25.5. Schweizerische Verkehrspersonal- und Arbeitermusik- ❖

tage mit Neuuniformierung

Grosswangen (LU)

23.–25.5./ Luzerner Kantonal-Musiktag; www.musiktag-lu.ch ▲

28.5.

Rebstein (SG)

23.–25.5. Rheintalische Kreismusiktage ❖

Treiten (BE)

23.–25.5. Musiktage Seeländischer Musikverband, ❖

Konventioneller Musiktag

Brugg (AG)

24./25.5. 29. Aargauer Kantonalmusikfest; ❖

31.5./1.6. www.musikfest-2003.ch

Mosnang (SG)

24./25.5. 49, Toggenburger Kreismusiktag, ❖

175 Jahre MG Mosnang

Saas Almagell (VS)

24./25.5. 67. Oberwalliser Musikfest ❖

Hombrechtikon (ZH)

25.5. 5. Kreismusiktag «Kreismusiktag Zürichsee rechtes Ufer» ❖

Treiten (BE)

25.5. Musiktag Scheeländischer Musikverband ❖

Nottwil (LU)

27.–29.5. Luzerner Kantonal-Musikfest ▲

Bulle (FR)

28./29.5. Festivités du bicentenaire du Corps de musique ❖

de la ville de Bulle

Fulenbach (SO)

28.5.–1.6. Regionalmusiktag der Verbände Thal-Gäu und ❖

Untergäu; www.mgfulenbach.ch

Gland (VD)

28.5./1.6. Fête cantonale des musiques vaudoises; ▲

www.fanfaredegland.ch

St-Romain-Ayent (VS)

28.5./1.6. 100 ans de l’Echo du Rawyl, 40 e Amicale du Rawyl ❖

et inauguration du nouveau drapeau

Bulle (FR)

30.5.–1.6. Fête cantonale des jeunes musiciens fribourgeois ▲

Frutigen (BE)

31.5.–1.6. 28. Berner Oberländische Musiktage ❖

Röschenz (BL)

31.5.–1.6. Kantonale Musiktage Baselland ▲

Juni/juin/giugno 2003

Le Cret (FR)

6.–8.6. Giron des musiques de la Veveyse ▲

Neuchâtel

13.–15.6. Fête fédérale de l’Association suisse des musiques ✚

de la Croix-Bleue

Schaffhausen

13.–15.6. 14. Schaffhauser Kantonal-Musikfest, ▲

100 Jahre Stadtharmonie Schaffhausen;

www.sh-blasmusikverband.ch

Wengi (BE)

13.–15.6. Musiktage Seeländischer Musikverband, ❖

Blasmusikwettbewerb Kat. B

Jegenstorf (BE)

15.6. Musiktag Amtsmusikverband Fraubrunnen und ❖

Umgebung

Uetendorf (BE)

15.6. Musiktag Amtsmusikverband Seftigen ❖

Wangenried (BE)

15.6. Musiktag Oberaargauischer Musikverband Amt Wangen ❖

Gurtnellen (UR)

20.–22.6. 24. Urner Kantonale Musiktage, ▲

100 Jahre MG Gurtnellen

Lausen (BL)

20.–22.6. Kantonale Musiktage Baselland ▲

Lamboing, Diesse et Prêles (BE)

21./22.6. Fête JMJ (Jeunes musiciens jurassiens) ▲

Lenk (BE)

21./22.6. 100-Jahr-Feier Musikgesellschaft, Skiclub und ❖

Verkehrsverein Lenk

Langenthal (BE)

22.6. Musiktag Oberaargauischer Musikverband ❖

Amt Aarwangen

Wasen i. E. (BE)

22.6. Emmentalischer Musiktag, innerer Kreis ❖

Langenthal (BE)

25.6. Marschmusikparade Oberaargauischer Musikverband ❖

Langendorf (SO)

26./27.6. 17, Solothurner Kantonalmusikfest 2004; ▲

musikfest@langendorf-so.ch

Einsiedeln (SZ)

26.–29.6. 15. Schwyzer Kantonales Musikfest; ▲

www.musikfest-sz.ch

Reute (AR)

27./29.6. 125 Jahre Musikgesellschaft und Turnverein Reute ❖

mit Regionalmusiktag und Neuuniformierung

Stallikon (ZH)

27.–29.6. Musiktag Amt und Limmattal und ❖

100 Jahre Musikgesellschaft Stallikon;

www.kreismusiktag.ch

Urnäsch (AR)

27.–29.6. 150 Jahre Musikverein, Neuuniformierung, ✚

Schweizerisches Majorettenfestival

Ferenberg (BE)

29.6. Musiktag Mittelländischer Musikverband, Kreis B ❖

Juli/juillet/luglio 2003

Bern/Interlaken (BE)

5.–13.7. 1. Jungfrau Music Festival Interlaken; ●

www.jungfrau-music-festival.ch

August/aout/agosto 2003

Gerzensee (BE)

22.8. Marschmusikparade Amtsmusikverband Seftigen ❖

Laufen (BL)

30.8. Marschmusikparade Musikverband Baselland ▲

September/septembre/settembre 2003

Onnens (FR)

5.–7.9. 50 ans de l’Harmonie d’Onnens, Amicale des Fanfares ❖

de la Brillaz, et bénédiction de la bannière de

l‘Harmonie de la Brillaz.

Baden (AG)

10.–13.9. 4. Schweizerischer Dirigentenwettbewerb Baden ✚

Lützelflüh-Goldbach (BE)

12.–14.9. Emmentalischer Musiktag, äusserer Kreis und ❖

100-Jahr-Jubiläum Brass Band MG Lützelflüh-Goldbach

Allschwil (BL)

13.–14.9. 100 Jahre Musikgesellschaft Concordia Allschwil ❖

Onnens (FR)

19.–21.9. Fête des Céciliennes du Décanat de Saint-Udalric ❖

Langenthal (BE)

20.9. 24. Schweiz. Solisten- und Ensemblewettbewerb (SSEW) ●

Luzern

23.–28.9. 5. World Band Festival; www.worldbandfestival.ch ●

Seedorf (BE)

26.–28.9. 4. Europäische Meisterschaft der böhmischen und ●

mährischen Blasmusik

Luzern

27.9. 5 th Yamaha European Open Championships und ●

14 th Yamaha Swiss Open Contest «Brass in Concert»

46 UNISONO 3 •2003


Oktober/octobre/ottobre 2004

Märstetten (TG)

4.–5.10. Ostschweizer Solisten- und Ensemble-Wettbewerb ❖

OSEW 2003

Bern

14.10. Abschlusskonzert RS-Spiel Aarau, Brass Romandie ❖

Schliern (BE)

16.10. DV Mittelländischer Musikverband ❖

Affoltern (BE)

17.10. DV Emmentalischer Musikverband ❖

Burgdorf (BE)

17.10. DV Amtsmusikverband Fraubrunnen ❖

Nussbaumen (AG)

19.10. Tagung der Aargauer Musikveteranen ▲

Rickenbach (TG)

19.10. Veteranentagung Thurgau ▲

Wichtrach (BE)

23.10. DV Musikverband Amt Konolfingen ❖

Grasswil (BE)

24.10. DV Oberaargauischer Musikverband ❖

Riggisberg (BE)

24.10. DV Amtsmusikverband Seftigen ❖

Sutz-Lattrigen (BE)

24.10. DV Seeländischer Musikverband ❖

Langenbruck (BL)

25.10. DV Musikverband Baselland ▲

St-Imier (BE)

25.10. Concours de spectacles de variétés de la FJM ❖

Boltigen (BE)

26.10. DV Oberländischer Musikverband ❖

UNISONO

Organ des SBV, Organe de l’ASM

Organo dell’ABS, Organ da ell’UMS

Erscheint zweimal monatlich

Publication bimensuelle

Pubblicazione bimensile

Redaktion Deutschschweiz

Josef Odermatt, Chefredaktor

Mättliweg 6, 6353 Weggis

Tel. P. 041 390 06 61, Fax 041 390 06 62

E-Mail: unisono@windband.ch

Rédaction romande

Jean-Raphaël Fontannaz

case postale 986, 3960 Sierre

Natel 079 250 90 29

E-Mail: unisono-f@windband.ch

Redazione italiana

Sonia Rimoli Giambonini, Residenza ai Pioppi

Via alle Scuole, 6946 Ponte Capriasca

Tel. 091 945 45 50, Fax 091 945 45 51

E-Mail: unisono-i@windband.ch

In memoriam

Geschäftsstelle SBV, Postfach, 5001 Aarau

Tel. 062 822 81 11, Fax 062 822 81 10

E-Mail: info@windband.ch

jugendmusik.ch

Siegfried Aulbach, Schwalmerenweg 20

3800 Interlaken, Tel. P. 033 823 10 52

E-Mail: info@jugendmusik.ch

Veranstaltungskalender / Mémento / Calendario

Schweizer Blasmusikdirigentenverband

(BDV)

Franz Knupp, Bernrainstrasse 18

8556 Wigoltingen, Tel. 052 763 36 27

Schweizer Blasmusikverband

Association suisse des musiques

Associazione bandistica svizzera

Uniun da musica svizra

Hans Luternauer, Zentralpräsident

Galgenmattweg 2, 6260 Reiden

Tel. G. 062 749 00 50, Fax P 062 758 54 27

E-Mail: hans.luternauer@windband.ch

Geschäftsstelle SBV, Secrétariat ASM

Segretariato ABS

Hans-Peter Arpagaus, Leiter

Postfach, 5001 Aarau, Tel. 062 822 81 11

Fax 062 822 81 10

E-Mail: info@windband.ch

Musikkommission

Eric Conus, Präsident

professeur de musique

1690 Lussy

Tel. P. 026 653 27 00, Fax 026 653 27 02

E-Mail: eric.conus@windband.ch

Redaktionskommission

Martin Scheidegger, Präsident

Jungfrauweg 1, 3110 Münsingen

Tel. P. 031 721 36 88, Fax 031 819 88 71

E-Mail: martin.scheidegger@windband.ch

November/novembre/novembre 2003

Bern

8.11. DV Bernischer Kantonal-Musikverband BKMV ▲

Wyssachen (BE)

8.11. Veteranentagung Emmental ❖

Montreux (VD)

29.11. 29. Schweizer Brass-Band-Wettbewerb ✚

April/avril/aprile 2004

Altishofen (LU)

22.–24.4. 11. Schweizerischer Drummer- und Percussionisten- ✚

wettbewerb (SDPW)

Mai/mai/maggio 2004

Fleurier (NE)

14.–16.5. Fête cantonale des musiques neuchâteloises ▲

Blatten (VS)

22./23.5. 68. Oberwalliser Musikfest ❖

Juni/juin/giugno 2004

Simplon-Dorf (VS)

5./6.6. 69. Oberwalliser Musikfest ❖

Zeichenerklärungen:

● international

✚ national/eidgenössisch

▲ kantonal

❖ regional

★ Vereinsanlass

Abonnementspreise

Jährlich (24 Nummern) Fr. 35.–

für Vereine Fr. 30.–, Ausland Fr. 42.–

Prix d’abonnement

Année (24 numéros) Fr. 35.–

sections Fr. 30.–, étranger Fr. 42.–

Prezzo d’abbonamento

Anno (24 numeri) Fr. 35.–

società Fr. 30.–, estero Fr. 42.–

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Adressverwaltung

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Inseratenschluss

Délai pour les annonces publicitaires

Termine per gli annunci pubblicitari

Nr. 5: 25. Februar 2003

«Stellenanzeiger»: 27. Februar 2003

Nr. 6: 11. März 2003

«Stellenanzeiger»: 13. März 2003

Redaktionsschluss

Délai pour les textes rédactionnels

Termine per i testi redazionali

Nr. 5: 24. Februar 2003

«Aktuell»: 26. Februar 2003

Nr. 6: 10. März 2003

«Aktuell»: 12. März 2003

UNISONO 3 •2003 47


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Musikverein Eintracht

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Bellikon-Hausen

Wir sind ein motivierter Dorfverein mit 20 Mitgliedern und

spielen in der 3. Stärkeklasse Brass-Band.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage oder Bewerbung.

Präsident: Thomas Steger, Hasenbergstr. 38, 5454 Bellikon

Telefon 056 496 16 74 oder 079 412 51 48

AZA 9001 St.Gallen UNISONO Für Occasionen und Ausstellungsmodelle

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