SCE Jahresbericht 2012/13

Dirk.Hoppe

Jahresbericht 2012/13 des Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften München (HM).

JAHRESBERICHT

2012 / 2013

10 JAHRE SCE

Ein Jahrzehnt Münchner

Entrepreneurship.

NEWS, PREISE, ERFOLGE

SCE-Gründungen im Fokus.

REAL PROJECTS

Innovative Lehre in Theorie und Praxis.

ICE KONFERENz

Internationale Spitzenforschung

an der Hochschule München.


“AUF DIE

NÄCHSTEN

10.”

Die Hochschule München ist EXIST-Gründerhochschule.

Ihr Präsident Prof. Dr. Michael Kortstock freut sich: Seine Hochschule wurde als eine der drei

besten Gründerhochschulen Deutschlands ausgezeichnet. Ihr Institut SCE macht Studierende

erfolgreich zu Unternehmern und entwickelt dafür interdisziplinäre Zukunftskonzepte.

Einer von vielen Machern an der Hochschule München.

10 Jahre

Entrepreneurship-Center

der Hochschule München

www.hm.edu


10 Jahre Strascheg Center

for Entrepreneurship

Im Herbst 2002 wurde das SCE von der Falk F. Strascheg

Stiftung gegründet. 2012 hat das Strascheg Center

seinen zehnten Geburtstag gefeiert. Der gemeinsame

Weg der Hochschule München und des SCE währt

also schon zehn Jahre. Wie kam es aber, dass sich die

Bildungsinstitution Hochschule München mit Unternehmertum,

Gründungsförderung und Innovations-

fähigkeit befasste? Warum ist seitdem das SCE nicht

mehr aus der Hochschule München wegzudenken?

Diese Fragen sind durchaus leicht zu beantworten:

Weil Innovationskultur und Unternehmergeist un-

ersetzliche Bestandteile für die Zukunftsfähigkeit einer

modernen Hochschule sind. Innovationen sind von

jeher ein Haupttreiber für die Entwicklung unserer

Gesellschaft. An vielen Beispielen ist zu sehen, dass

sich Verharren in der Gegenwart oder sogar Vergangenheit

nach einer Zeitverzögerung oft als schwer-

wiegendes Versäumnis herausstellt. Innovationsfähigkeit

und Wirtschaftswachstum eines Landes verhalten

sich proportional zur Anzahl der Neugründungen von

Unternehmen und zur Innovationskraft des Bildungssektors.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass es die

Kunst erfolgreicher Organisationen ist, seien es

Unternehmen oder Hochschulen, einen „entrepreneurial

spirit“ zu erzeugen, aufrechtzuerhalten und weiter-

zuentwickeln.

Diese Aufgabe erfüllt, dank der Initiative des Stifters

Falk F. Strascheg, an der Hochschule München das

Strascheg Center for Entrepreneurship mit beispielhaftem

Erfolg. Ein vorläufiger Höhepunkt dieser

Entwicklung war die Prämierung der Hochschule

München als eine der drei ersten deutschen EXIST-

Gründerhochschulen durch das Bundesministerium

für Wirtschaft und Technologie im Sommer 2011.

GRUßWORT

Seite 3

Und nach der zweiten und letzten Prämierungsrunde

im Januar 2013 steht fest: Die Hochschule München

bleibt bei den endgültigen sechs Gründerhochschulen

des Bildungsstandorts Deutschlands die einzige Hochschule

unter Universitäten.

Diese Auszeichnung würdigt unsere bereits bestehenden

Aktivitäten und Erfolge und zeigt, dass unser Weg, ein

Bewusstsein bei unseren Studierenden wie Mitarbeitern

dafür zu schaffen, dass sich unternehmerisches Denken

und Handeln, Lehre und Forschung gegenseitig befruchten,

der richtige ist. Er erfüllt das Leitbild, das sich

die Hochschule München gegeben hat, in besonders

schöner Weise, denn „so wird aus Wissen Können, und

aus Personen werden Persönlichkeiten“.

Dass wir dabei eine Vorbildfunktion einnehmen können,

macht mich stolz und lässt mich gern in die Zukunft

blicken. Auf die nächsten zehn gemeinsamen und

unternehmerischen Jahre.

Prof. Dr. Michael Kortstock,

Präsident der Hochschule München


SCE

Seit 10 Jahren widmet sich das

Strascheg Center for Entrepreneurship

(SCE) der Förderung von Innovationskultur

und der Ausbildung

von unternehmerischem Denken

und Handeln. Dabei sind zahlreiche

Unternehmen entstanden, viele

Studierende und Berufstätige haben

sich in Ausbildungsprogrammen

geschult und komplexe Innovations-

prozesse wurden erforscht. Dabei

ist das SCE-Netzwerk prächtig

gediehen und auch die Verantwortung

für die Zukunft und das soziale

Miteinander kam nie zu kurz und

gipfelte 2010 in der Mit-Gründung

der Social Entrepreneurship

Akademie, die heute als größte

Social Entrepreneurship Community

Deutschlands gilt. 2011 wurde die

Hochschule München mit seinem

Entrepreneurship-Center SCE für

diese Leistungen zu einer der drei

ersten EXIST-Gründerhochschulen

Deutschlands gekürt.

STIFTER

Im Jahr 2002 wurde das SCE von

der Falk F. Strascheg Stiftung

gegründet. Natürlicherweise stellt

sich dabei die Frage: Wer ist dieser

Falk F. Strascheg eigentlich? Das

ist keine so einfache Frage, wie

sie scheint, denn Falk F. Strascheg

war und ist vieles in seinem Leben

gewesen. Um es auf das Berufliche

zu beschränken: Ingenieur, Gründer,

Unternehmer, Venture Capitalist,

Aufsichtsrat, Branchen-Verbandschef

und nicht zuletzt Stifter und

Mäzen. Insbesondere über letzteres

ist das SCE sehr dankbar und

glücklich.

Um sich einen kleinen Eindruck zu

machen, mit wem man es bei Falk

F. Strascheg zun tun hat, teilt unser

Namensgeber auf den folgenden

Seiten seine Gedanken mit uns und

gibt einen kleinen Einblick über die

letzten 10 Jahre seit der Gründung

des SCE bis zum heutigen Tag.

Seite 4

QUALIFIZIERUNG

Die Qualifizierungs-Programme des

SCE sind team- und praxisorientiert,

interdisziplinär ausgerichtet und

erfordern das volle Engagement der

Teilnehmenden. Das Angebot reicht

von curricularen Seminaren, realen

Praxisprojekten und Vorlesungen,

die in verschiedenste Studiengänge

integriert sind, über internationale

Summer Schools und kreative

Kompaktworkshops bis hin zur

einjährigen Zertifikatsausbildung

ape mit praktiziertem Design Thinking

Ansatz. Darüber hinaus können

Studierende bei Motivations- und

Vernetzungsveranstaltungen wie

unseren Ringvorlesungen “Unternehmer

live erleben” und

„Gesellschaftliche Innovation“

Gründer und Macher erleben und

mit Ihnen in Kontakt treten.

Studierende und Freunde:

Besucht uns!

facebook.com/

StraschegCenteForEntrepreneurship


GRÜNDUNGS-

FÖRDERUNG

Die SCE-Gründungsförderung unterstützt

alle, die eigene unternehmerische

Projekte vorantreiben. Dafür

stehen erfahrene Berater, Arbeitsräume

im Hochschul-Inkubator,

Projektbudget und externe Experten

zur Klärung spezieller Fragen bereit.

Für die Förderwürdigkeit einer

Geschäftsidee spielt es keine Rolle,

welchem Bereich sie entstammt:

Produkt oder Dienstleistung, High-

oder Low-Tech, Soft- oder Hardware.

Entscheidend sind Neuheitsgrad

und persönliches Engagement.

Neben der offenen Gründungsberatung

besteht ein Förderprogramm

für eine Anzahl intensiv betreuter

Gründerteams im Rahmen der SCE

Start-up-League. Daneben lädt das

regelmäßige Innovations-Cafè ein,

sich über Gründungsthemen zu

informieren, eigene Ideen zu

diskutieren und sich mit Studierenden

und Gründern auszutauschen.

FORSCHUNG NETZWERK

Das SCE betreibt Forschung in den

Feldern Innovationsmanagement

und Entrepreneurship und führt dabei

eigene angewandte Forschungsprojekte

durch. Deren Ergebnisse

finden direkten Eingang in die

Entrepreneurship-Ausbildung des

Centers. Am Center werden auch

Abschlussarbeiten und Promotionen

betreut und es werden internationale

Konferenzen und Trainings durchgeführt.

Das SCE und die Hochschule

München sind Mitglied in

zahlreichen regionalen, nationalen

und internationalen Forschungsnetzwerken

und binden Partner und

Unternehmen in ihre Forschungsarbeit

ein.

Seite 5

Co-Creation, kollaborative Innovations-

prozesse oder einfach gute Projekte

und Konzepte entstehen im Netzwerk.

Ob in Qualifizierung, Gründungs-

förderung oder Forschung – es

geht um die Modelle erfolgreicher

Zusammenarbeit im Heute und

in der Zukunft. Deshalb werden

regionale, nationale und internationale

Partnerschaften am

SCE groß geschrieben, sei es zu

Hochschulen, Unternehmen oder

Institutionen. Besonders wichtig ist

dem SCE dabei die Zusammenarbeit

mit den Gründerzentren der großen

Münchner Hochschulen (4Entrepreneurship)

und in der Münchner

Gründerszene.

Gründer, Interessierte

und Unternehmens-

partner:

Vernetzen Sie sich!

XING.com/net/eship

INHALT


Liebe Studierende, Partner,

Förderer und Freunde des SCE,

Das SCE blickt auf zehn erfolgreiche Jahre bei der

Vermittlung von unternehmerischem Denken und Handeln

und der Etablierung einer Gründungskultur an der

Hochschule München zurück. Mit 2012 liegt ein

aufregendes und ereignisreiches Jubiläumsjahr hinter

uns, das wegweisend für unser nächstes Jahrzehnt ist.

Nachdem wir im Sommer 2011 als eine von drei

deutschen Hochschulen als Gründerhochschule ausgezeichnet

wurden, ging es 2012 in erster Linie darum,

unsere hochgesetzten Ziele als Gründerhochschule in

Angriff zu nehmen und umzusetzen. Wie viel von dem

Vorgenommenen wir in diesem Jahr schon erreichen

konnten, freut mich außerordentlich.

Im Bereich Qualifizierung dürfen wir gleich mehrere

neue und einzigartige Lehr-Formate in unser Ausbildungs-

konzept eingliedern. So werden seit kurzem Real

Projects systematisch in Studienpläne und Abschlüsse

eingeflochten und bieten Vernetzungsknoten für

Seite 6

Professoren, Unternehmen und Studierende. Die

Studierenden der Hochschule München werden in

diesem Rahmen verstärkt durch praxisbezogenes,

interdisziplinäres Teamwork und lösungsorientierte

Projektarbeit in Seminar und Praktikum zu unternehmerisch

denkenden und handelnden Persönlichkeiten

ausgebildet. Auch unser neues Kompaktformat, das

„Innovation Camp“ in den Bergen, ist ein voller Erfolg.

Für unsere Gründungsförderung war 2012 ein Jahr

der Superlative was Preise, Erfolge und Förderungen

angeht. Drei Gründerteams erhielten EXIST-Gründer-

stipendien und zwei bekamen Forschungstransfers.

Zwei Start-ups wurden durch den High-Tech

Gründerfonds kofinanziert und einige Teams fanden

private Investoren. Darüber hinaus können sich alle

unsere Teams über ein neues Zuhause in unserem

hochschuleigenen Inkubator in der Lothstraße 21

freuen!


Im Bereich Forschung waren SCE und HM gemeinsamer

Gastgeber der 18. International Conference on

Engineering, Technology and Innovation und für über

200 führende internationale Forscher, Praktiker und

Entscheider, die daran teilnahmen.

Vor allem schauen wir voraus auf weitere spannende

Aufgaben. Wir konnten mit der Unterstützung durch die

EU ein europaweites Teach-the-Teacher Programm für

Entrepreneurship-Professoren zusammen mit fünf internationalen

Partnern etablieren. In den nächsten Jahren

werden wir also die Ausbildung europäischer

Entrepreneurship-Lehrer gezielt mitgestalten können.

Sehr wichtig ist uns unser regionales Netzwerk. So

wollen wir die gemeinsamen Aktivitäten der Social

Entrepreneurship Akademie, die 2012 im Wettbewerb

„Deutschland – Land der Ideen“ zum „Ort des Jahres“

gekürt wurde, zusammen mit den drei Münchner

Hochschulpartnern weiter ausbauen.

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Unser gemeinsames Zertifikatsprogramm und die

Global Entrepreneurship Summer School sind wichtige

Innovationsimpulse für die Zukunft.

All diese Leistungen, Erfolge und Würdigungen wären

nicht denkbar ohne Sie! Sie alle sind für den Erfolg

mitverantwortlich – sei es als Teilnehmer, Unternehmens-

partner, Gründer, Projektgeber, Professor oder Unterstützer.

Dafür möchten wir uns herzlich bei Ihnen allen

für Ihr Interesse, Ihre Unterstützung und Ihr

Engagement bedanken und freuen uns auf viele

weitere spannende Projekte mit Ihnen.

hr Klaus Sailer

und das SCE-Team

VORWORT


Unser Stifter

„Entrepreneurship

kann man lernen wie

Klavierspielen.“

Stifter Falk F. Stascheg im Gespräch

Falk F. Strascheg ist einer der erfahrensten und erfolgreichsten Venture

Capitalisten in Deutschland und Europa. Er ist Gründungsgesellschafter

der EXTOREL Private Equity Advisers, einer führenden Venture Capital

Gesellschaft. 1971 hob Falk F. Strascheg in München die Laser-Optronic

aus der Taufe. Nachdem er die Gesellschaft innerhalb von zehn Jahren

zum führenden europäischen Hersteller von Lasern und Laser-Systemen

entwickelt hatte, verkaufte er sein Unternehmen erfolgreich an den Weltmarktführer

Coherent Inc., Palo Alto, Kalifornien. Darauf gründete er

1987 die TECHNOLOGIEHOLDING und machte sie binnen weniger Jahre

zur führenden Venture Capital Gesellschaft in Deutschland sowie im

deutschsprachigen Raum. Zahlreiche innovative High-Tech-Unternehmen

wurden von der TECHNOLOGIEHOLDING als Lead-Investor finanziert. Ende

Dezember 2000 verkaufte er die Holding an die 3i Group plc. Bis dahin waren

von den 156 eingegangenen Early-Stage-Beteiligungen 13 junge Unternehmen

an internationalen Wachstumsbörsen notiert und 31 Unternehmen waren

veräußert. Falk F. Strascheg hat zahlreiche Aufsichts- und Beiratsmandate

in verschiedenen internationalen Technologieunternehmen. Im Jahr 1998

war er Präsident des europäischen Branchendachverbandes European

Private Equity & Venture Capital Association (EVCA).

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Falk F.

Strascheg

im Gespräch:

Falk F. Strascheg wollte mit der

Gründung des SCE an der Hochschule

München zeigen, dass man unternehmerisches

Denken und Handeln

lernen und lehren kann. Zehn Jahre

später, 2012, trägt die Hochschule

München als eine von drei Hochschulen

in Deutschland den Titel

„EXIST Gründerhochschule“.

Wie beurteilt der Stifter heute die

Innovationskultur in Deutschland?

Im Jahr 2012 feierten zwei Gründerzentren an Münchner Hochschulen ihr

zehnjähriges Bestehen, das SCE und UnternehmerTUM an der Technischen

Universität. Ist das Zufall?

Damals ebbte gerade der Boom am Neuen Technologiemarkt ab, es waren

bestimmt noch Ausläufer dieser Internet- und Gründungseuphorie, welche

die Stimmung prägten. In den Folgejahren 2003 und 2004 haben wir eher eine

Rezession erlebt, dann ging es ab 2005 wieder aufwärts, bevor 2008 nach dem

Zusammenbruch der Lehmann Brothers die Finanzwelt eine andere war. Heute

macht wiederum das mangelnde Vertrauen in den Euro die Lage schwierig.

Gründungsaktivitäten benötigen Investments und Investoren. Ich wollte aber

2002 mehr und etwas anderes erreichen als die Förderung einzelner Start-Ups,

und meine Wahl fiel auf die damalige Fachhochschule München mit ihrem

breitgefächerten, aber stark technikorientierten Angebot.

Heute können Sie auf zehn Jahre Entrepreneurship-Förderung an der Hoch-

schule München zurückblicken. Was hat Sie beeindruckt an der Entwicklung

des SCE?

Angefangen hat das SCE mit drei Personen, also klein und vielleicht immer mal

etwas holprig. Seit Klaus Sailer es leitet, ist es auf der Erfolgsspur. Die Zusammenarbeit

mit den vielen Fakultäten, die Erfolge beim Einwerben von Auszeichnungen

und Fördermitteln beeindrucken mich. Ich glaube, es ist wichtig, die

eigenen Mitarbeiter zu begeistern, aber auch, andere Professorinnen und

Professoren mit ins Boot zu holen und ausgleichend zwischen den Fakultäten zu

wirken. Die Vernetzung außerhalb des eigenen Instituts ist entscheidend für den

Erfolg.

Und was sagen sie den Skeptikern heute – kann man Entrepreneurship

richtig lernen?

Es überrascht mich bei jeder Stiftungsratssitzung – zweimal im Jahr – wie

viele Veranstaltungen, Kurse und Wettbewerbe an der Hochschule München

angeboten werden. Die Veranstaltungen wie Unternehmer live erleben, Gesellschaftliche

Innovation oder der E’ship Day der Hochschule München sind alle

wunderbar, mittlerweile ist auch meine Frau ein richtiger Fan geworden. Auch

mit welcher Freude und Professionalität die Programme durchgeführt und die

Projekte und Geschäfts-ideen präsentiert werden. Unternehmerisch denken

kann und muss man lernen. Ja, Klavierspielen kann doch auch jeder lernen,

nicht wahr, aber der eine kann es eben besser als der andere und nicht jede

oder jeder wird ein Horowitz… Also, das Rüstzeug kann man erlernen, aber

manche sind talentierter als andere und nicht jede und jeder ist ein Manager.

Das SCE lehnt sich mit seinem Ansatz stark an das Leitbild der Hochschule

München an und orientiert den Dreiklang aus Gründungsförderung,

Qualifizierung und Forschung an der Entwicklung der unternehmerischen

Persönlichkeit. Wie gewichten Sie diese drei Schwerpunkte?

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Forschung für sich allein ist ja schön und gut. Aber irgend-

etwas sollte schon damit angefangen werden, deshalb

bin ich mit der Hochschule München für die angewandte

Forschung. Die Verwertung in der Lehre und in der

Gründungsförderung ist entscheidend.

Was würden Sie heute studieren, wenn Sie noch einmal

an der Hochschule München studieren könnten?

Ich würde Elektrotechnik oder Elektronik studieren. Vielleicht

auch Physik. Also wieder etwas allgemein Verwendbares

in Richtung Technik. Oder Wirtschaftsingenieur?

Ich glaube eigentlich, Ingenieure können leichter

hinterher BWL lernen als umgekehrt!

Was bedeutet für Sie Innovationskultur?

Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass man jeden Tag mit

offenen Augen herumgeht und dass man sich vor Augen

führt, was man alles machen könnte und in Möglichkeiten

denkt und nicht nur ein Produkt oder eine fertige Dienstleistung

behalten will, an denen man nichts mehr ändert.

Es ist wichtig, Neues schaffen zu wollen, und Neues muss

gar nicht immer grundsätzlich neu sein. Oft ist eine neue

Kombination von Dingen und Prozessen, die es schon gibt,

sehr innovativ.

Entrepreneurship stammt als Begriff und vielleicht auch

als Mentalität aus den USA. Welche Unterschiede sehen

Sie zwischen der deutschen Gründerszene und der in

den USA?

In den USA ist die Risikofreude stärker ausgeprägt und

die Investments sind dementsprechend höher. Wenn ein

Gründungsteam hier eine Anfangsförderung von 3-5 Mio

erreicht, hätte sie in den USA vielleicht mit 10-20 Mio

Unterstützung anfangen können. Es wird mit privatem

Investment intensiver begonnen, und damit ist das Unter-

nehmen zum Erfolg verdammt – oder aber es kommt zu

einem großen Knall. Hier werden einfach „kleinere

Brötchen gebacken“. In Deutschland sehen wir dafür

halbstaatliche Akteure, wie den HTGF (HighTech Gründerfonds),

Bayernkapital oder aus dem Wirtschafts-ministerium

die EXIST-Förderung. Viele Venture Capitalisten haben

aufgehört, weil sie keine Fonds mehr haben – ich denke,

hier hat eine Ausdünnung stattgefunden.

Seite 10

Welche Themen sehen Sie für die nächsten 10 Jahre im

Vordergrund für die Entrepreneurship-Aktivitäten an der

Hochschule München?

Zwei, die ein wenig schwierig sind, aber sie liegen mir

am Herzen! Zum einen, ein schnelleres Wachstum der

Start-ups. Wir leben in einer globalen Wirtschaftswelt,

Geschäftsideen sollten nicht nur lokale Bedeutung haben,

sondern rasch in verschiedenen Ländern anspringen.

Zweitens, Intrapreneurship in Großunternehmen und

die bessere Verwertung von Forschung. Siemens zum

Beispiel verfügt über eine Kapazität von 8000 Personalstellen

in der allgemeinen Forschung. Hier schlummern

viele Erkenntnisse, die bislang ohne Umsetzung bleiben,

weil keine Geschäftsmodelle dazu entwickelt werden.

Hier sehe ich Handlungsbedarf.

Herr Strascheg, es ändert sich viel, aber gibt es denn etwas,

das gleich geblieben ist in den letzten zehn Jahren?

Ja, und das ist die positive Einstellung des Präsidiums der

Hochschule München. Wenn wir nicht so viel

Unterstützung erfahren würden, könnten wir nicht leisten,

was wir tun. Frau Prof. Schick ebenso wie Herr Prof.

Kortstock als Präsidenten, Frau Prof. Fritze und viele

andere waren und sind immer engagiert. Deshalb fährt

hier niemand in einer Einbahnstraße, alle geben viel und

bekommen auch sehr viel zurück.


SCE ist TÜV-zertifiziert

Als erstes Entrepreneurship-Center einer deutschen Hochschule oder

Universität hat das SCE ein Qualitätsmanagement-System eingeführt und

ließ sich im Dezember 2012 erfolgreich nach DIN ISO 9001:2008 vom TÜV

Süd zertifizieren.

In feierlichem Rahmen und in Beisein von Präsident und Vizepräsidentin der

Hochschule München, Prof. Dr. Michael Kortstock und Prof. Dr. Christiane

Fritze, überreichte Prof. Dr. Peter Schaff, Geschäftsführer der TÜV SÜD

Management Service GmbH, persönlich die Zertifizierungsurkunde an SCE-

Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Sailer und den SCE-Qualitätsmanagement-

Beauftragten Michael Hack.

Dazu Michael Hack anlässlich der Übergabe des Zertifikats: „In unserer

täglichen Arbeit fördern wir junge Start-up-Unternehmen. Dabei liegt es uns

auch am Herzen, aufzuzeigen, wie wichtig ein Qualitätsmanagement-System

für die Entwicklung eines Unternehmens ist. Das möchten wir jungen und

angehenden Unternehmern auch nahebringen. Was liegt also näher, als

dies direkt vorzuleben“.

Besonders bedankt sich das SCE für die professionelle Unterstützung beim

Aufbau des Qualitätsmanagementsystems bei QM-Berater Wolfgang

Beckhäuser.

Seite 11


INNOVATIONEN

AUS DER LEHRE

Teamwork, Interdisziplinarität und

Praxis, Praxis, Praxis


Qualifizierung

QUALIFIZIERUNG

Die Qualifizierungs-Programme des

SCE sind team- und praxisorientiert,

interdisziplinär ausgerichtet und

erfordern das volle Engagement

der Teilnehmenden. Das Angebot

reicht von curricularen Seminaren,

realen Praxisprojekten und Vorlesungen,

die in verschiedenste

Studiengänge integriert sind, über

internationale Summer Schools und

kreative Kompaktworkshops bis hin

zur einjährigen Zertifikatsausbildung

ape mit praktiziertem Design Thinking

Ansatz. Darüber hinaus können

Studierende bei Motivations- und

Vernetzungsveranstaltungen wie

unseren Ringvorlesungen “Unternehmer

live erleben” und

„Gesellschaftliche Innovation“

Gründer und Macher erleben und

mit Ihnen in Kontakt treten.

Studierende und Freunde:

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StraschegCenteForEntrepreneurship


Real Projects Seminar

Im Jahr 2012 haben ca. 350 Studierende an Real

Projects Seminaren teilgenommen. Rund 20 Dozenten

haben die Lehrveranstaltungen durchgeführt und die

Projektteams betreut. Die Themen waren dabei sehr

vielfältig, u.a. Urban Farming, Energiewende, Smart

Windows, Cool Down 2020 in Kooperation mit Bosch

und Siemens Haushaltsgeräte, Urban Mobility 2020,

Munich Nightlife und Social Entrepreneneurship.

Reale Projekte an der Hochschule München sind

fakultätsübergreifende Projektseminare, in denen

Studierende in interdisziplinären Teams an spannenden

und zukunftsträchtigen Projektthemen arbeiten – und

diese möglicherweise nach dem Kurs auch weiterführen,

z.B. kooperativ mit einem Unternehmen oder

in Form einer eigenen Unternehmensgründung.

Unternehmerisches Denken und Handeln wird von den

Studierenden im Rahmen von Real Projects live erlebt

und erlernt.

Exemplarisch für die Seminare im Jahr 2012 werden im

Folgenden ein semesterbegleitendes Seminar und eine

Blockveranstaltung vorgestellt.

Seite 14

Urban Farming

Urbane Gärten und Farmen an oder in Gebäuden

standen im Mittelpunkt der Veranstaltung „Urban

Farming“. Im Wintersemester 2011/2012 entwickelten

Betriebswirte, Mechatroniker und Designer innovative

Geschäftsideen und Produktkonzepte für kleine,

automatisierte Farmen für Gastronomie, Büro oder

Heimbedarf. Die Prototypen wurden zum Abschluss

vor mehr als 100 Gästen vorgestellt. Ein Team blieb mit

seiner Idee unternehmerisch aktiv und konnte sich

kurz nach Abschluss des Seminars als Sieger in einem

Businessplan-Wettbewerb durchsetzen.

An dem Kurs im Sommersemester 2012 nahmen

zusätzlich zu den bereits genannten Disziplinen

Studierende der Architektur teil, die sich gemeinsam

mit ihren Kommilitonen Gedanken zu großflächigen

Urban Farms für Firmenkunden machten. Die sechs

Teams, die sich jeweils aus vier Disziplinen zusammensetzten,

entwickelten faszinierende Konzepte von

hängenden Gärten im Büro über automatisierte

Blumenkästen für Seniorenheime bis hin zu Dachgärten

mit Beschäftigungstherapie in Krankenhäusern. Auch

hier spielen mehrere Studierende mit der Idee, die

Projekte in die Tat umzusetzen.


Social-X-Factor „Munich Nightlife”

Binnen einer Woche hatten über 50 Studierende die

Aufgabe, zum Thema „Munich Nightlife“ gesellschafts-

relevante Problemstellungen zu identifizieren, dafür

Lösungen zu finden und diese umzusetzen. Die

Mischung aus interdisziplinären Studierenden-

Teams, gesellschaftsrelevanter Problemstellung und

ergebnisoffenen, innovativen Lösungsansätzen samt

Realisierung, zeichnet das einzigartige Real Projects-

Seminar „Social-X-Factor“ aus. Studierende aus den

Fakultäten Betriebswirtschaft, angewandte Sozial-

wissenschaften und Design nahmen 2012 daran teil.

Die Teams identifizierten verschiedene Themenbereiche

wie Kultur, Ökologie, Integration und Sicherheit.

Das Radeln ohne Licht, die Integration von Sozialhilfeempfängern

und von Menschen mit Behinderung,

Einschlafen in öffentlichen Verkehrsmitteln, ehrenamtliches

Engagement, störendes Handy-Hantieren,

der Müll an der Isar sowie das Verschwinden von

Programmkinos standen u.a. im Fokus.

Alle Projekte haben viel Potenzial bewiesen und

manche Studierende spielen mit dem Gedanken, ihre

Prototypen weiterzuentwickeln.

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Real Projects Praktikum

QUALIFIZIERUNG

Im Wintersemester startete bei der HypoVereinsbank

das erste Real Projects Praktikum. Studierende mit

sozialwissenschaftlichem, betriebswirtschaftlichem

und Informatik-Know How entwickelten ein Konzept

zur Implementierung von “Agilen Projektmanagement-

Methoden”. Der Erfolg spiegelt sich nicht nur in der

Zufriedenheit aller Beteiligten wider, sondern auch darin,

dass die Studierenden ihre sehr guten Ergebnisse dem

HVB-Vorstand präsentieren konnten.

Das Real Projects Praktikum ist ein bislang einzigartiges

Praktikumskonzept. Zum einen weil die Studierenden

an realen Projekten und in interdisziplinären Teams

unternehmerisches Denken und Handeln lernen. Zum

anderen holt sich der Praktikumsgeber auf diese Weise

ein Innovationsteam ins Haus.

Die Real Projects Praktikanten erarbeiten im Rahmen

ihres Praxissemesters selbstständig und unter Betreuung

von einem Hochschullehrenden der HM und einem

Entrepreneurship-Coach des SCE eine reale Aufgabenstellung

bei dem Unternehmen vor Ort. Die Ergebnisse

werden im Anschluss des Semesters direkt für die

Praxis genutzt.


Vorlesungen & Seminare Sommersemester 2012

FK 03 Innovationsmanagement & Patente Sailer, Gillig,

FK 03 / 10 I2S – Idea to Solution: Produkte / Real Projects Poech, Sailer, Zanker

FK 04 Innovationsmanagement & Unternehmensgründung Huttenloher

FK 06 / 10 Entrepreneurship / Urban Farming / Real Projects Di Bella, Rackensperger, Schlüter

FK 11 MSI II Praxisprojekt (Berufliches Handeln II) Franck

FK 11 MSI VI Social X-Factor /Real Projects Sailer, Franck, Dürr

FK 12 Existenzgründung: Design Thinking & E’ship Huttenloher, Jennewein, Leonavicius

FK 13 EXIST - priME-Cup (Existenzgründungssimulation) Stützle

FK 13 Entwicklung einer Geschäftsidee Sailer

FK13 Grundlagen Gründungsmanagement Huttenloher

FK 13 Intensives Coaching Persönlichkeitsentwicklung Maier

FK 13 Denken auch Sie innovativ und unternehmerisch? Laux-Mali

FK 14 Innovationsmanagement & Unternehmensgründung Leonavicius, Nowak, Sailer

Vorlesungen & Seminare Wintersemester 2012/13

FK 03 /10 Idea to Solution I2S/ Real Projects Poech, Maurer, Sailer, Zanker

FK 04 Innovationsmanagement und Unternehmensgründung Gillig

FK 06 / 10 Entrepreneurship/ Urban Farming/ Real Projects Di Bella, Rackensperger, Schlüter

FK 07 Entrepreneurship und Serviceentwicklung/ Real Projects Hertle

FK 08 / 10 Entrepreneurship / Energiewende / Real Projects Isenmann, Kammerer, Franck

FK 10 Vorlesung Entrepreneurship Peisl, Poech, Schneider, Zollner

FK 10 / 11 Social Entrepreneurship/ Real Projects Zollner, Franck

FK 11 Social Entrepreneurship/ Berufliches Handeln 1 Franck, Sailer

FK 13 Grundlagen Gründungsmanagement Hack

FK 13 Existenzgründungssimulation (Bundeswettbewerb EXIST-priME-Cup) Stützle

FK 13 Entwicklung einer Geschäftsidee Sailer

FK 13 Intensives Coaching Persönlichkeitsentwicklung Maier

FK 13 Smart Window/ Real Projects Wass

FK 14 Entrepreneurship Sailer

Seite 16


Innovation Camp in den Bergen

Das neue Lehrformat hat 21 Querdenker aus verschiedenen

Fachbereichen vom 05. bis zum 08. März

weit oben in einer Hütte in den Alpen zusammengebracht.

Ziel des Camps war es, unternehmerisches

Denken und Handeln zu lernen und selbst anzuwenden.

Die fünf interdisziplinären Teams haben Geschäftsideen

in dem Bereich „Outdoorsport für Familien“ entwickelt.

Input und Betreuung gab es dabei von Prof. Huttenloher

und Prof. Sailer von der HM, Prof. Alistair Fee aus

Belfast, dem Unternehmenspartner „Deuter Sport“ und

weiteren Dozenten. Nach vier Tagen intensiver Arbeit,

detaillierten Case Studies in der Hütte und Marktforschung

auf der Skipiste wurden fünf vielversprechende

Geschäftsideen präsentiert. Das Kindersitzsystem

für Mobilität in allen Lebenslagen, neue Kombinationen

von Sicherheit, Design und Funktionalität für den

Rucksack und ein innovatives Ideenlabor fanden viel

Anklang bei Deuter Sport. In dem neuen Format fließen

die langjährigen Erfahrungen aus mehreren Veranstaltungen

des SCE zusammen. 2013 wird es nun erstmals

ein internationales Co Creation Camp geben, wir sind

schon gespannt auf die Ergebnisse.

Seite 17

Unternehmer live erleben

Zur U’live lädt das SCE Unternehmerpersönlichkeiten

zum Vortrag mit anschließender Diskussion mit unseren

Studierenden und Gäste ein. Bei der ersten Veranstaltung

2012 begeisterte Max Wittrock die Gäste mit der Story

hinter “mymüsli“. Ohne Toyota läuft die Weltwirtschaft,

nicht aber ohne DELO-Klebstoffe!

Warum das tatsächlich so ist, erfuhren die Gäste im

Vortrag von Sabine Herold, die gemeinsam mit ihrem

Mann DELO zum „Hidden Champion“ am Markt für

Hightech-Klebstoffe machte. Als Kracher vor den Sommerpause

kam noch Philipp Karmires von Google und

stellte die Unternehmenskultur des Internet- und Innovations-Giganten

vor. Im Oktober war Szene-Gastronom

Michi Kern zu Gast. „Party, Yoga und Philosophie – eine

außergewöhnliche Erfolgsgeschichte“ lautete der Titel

des Vortrags des ebenso erfolgreichen, vielseitigen wie

sympathischen Michi Kern, der 35 Clubs und Läden in

12 Jahren aufgemacht hat. „Die Schönheit der Frau im

Fokus – von der Idee zur Marke“ lautete der Titel des

Vortrags von Helmut Baurecht, Geschäftsführer der

ARTDECO cosmetic Group zum Jahresabschluss. 2013

stehen bislang die Burda Style Group und Forever

Living Products auf dem Programm.

QUALIFIZIERUNG


ape – Denk weiter

Im Academic Programme for Entrepreneurship (ape)

des SCE hieß es 2012: Design Thinking zu Kleiderbügeln.

Das ape-Zertifikatsprogramm ist eine einjährige

Zusatzausbildung mit Schwerpunkt „Innovation &

Unternehmergeist“. Im Laufe eines Jahres vermittelt

das Programm studien- bzw. arbeitsbegleitend den

Prozess der Ideenentwicklung, der Kern des Innovationsmanagements

ist. Dieses Verfahren im kleinen

Team selbständig durchzubuchstabieren, ist das Ziel

des ersten ape-Semesters. Im zweiten und letzten

Semester des Zertifikats setzen sich die Teams jeweils

mit Einzelprojekten auseinander.

Höchst kreative und vielseitige Lösungen präsentierten

die Teilnehmer des ape-Zertifikats zum Abschluss der

Gruppenprojekte des ersten ape-Programm-Semesters

2012. Vor zahlreichen Gästen und dem Projektgeber

MAWA stellten die 27 Teilnehmer/Innen eindrucksvoll

anhand des Nutzgegenstands „Kleiderbügel“vor, wie

bei ape die Methode Design Thinking eingesetzt wird.

Die Pfaffenhofener Firma MAWA ist der Weltmarktführer

für Kleiderbügel.

Seite 18

Präsentiert wurde ein eindrucksvolles Set an Ideen mit

unterschiedlichen verwendeten Innovationsansätzen

für den vielgenutzten Alltagsgegenstand. Jede Gruppe

stand mit anderen kreativen Ideen und Eigenproduktionen

vor dem Publikum. Selbst erstellte Prototypen

dienten als Anschauungsobjekte für die verschiedenartigsten

Innovationen. Zum Vorschein kamen Bügel mit

Magneteinsatz, Flügelbügel, Schnabelbügel und Objektideen,

die lediglich noch „Bügelfunktionen“ aufwiesen.

So konnten die Projektgeber viele kreative Ansätze

rund um den Kleiderbügel bestaunen und anschließend

mit den ape-TeilnehmerInnen diskutieren. Die Design

Thinking Methode ist dabei sehr breit anwendbar. Wie

zu sehen war, kann sie für jede Art von Industrie und

sowohl für Produkt als auch Service eingesetzt werden

und die Vielfalt der Ergebnisse öffnet neue Perspektiven

für die Unternehmen, die sich auf die Methode

einlassen.

Das Handwerkszeug haben alle ape‘ler gelernt, im

zweiten Semester galt es, diese in ihren Einzelprojekten

einzusetzen.


23. oktober 2012

Gesellschaft

+ Film

Ringvorlesung Gesellschaftliche

Innovation

Auch in diesem Jahr gewährten anerkannte Persönlichkeiten

aus den verschiedensten Bereichen von

Unternehmen und gesellschaftlichen Institutionen

Einblicke in ihre Innovationen und Ansätze, mit denen

gesellschaftlicher Mehrwert geschaffen werden

soll. Die Ringvorlesung initiiert dabei weiterführende

Dialoge und stellt Fragen rund um soziale Innovationen

und Mehrwert für unsere Gesellschaft, wie folgende:

Wo werden Innovationen gebraucht? Mit welchen

Initiativen werden bereits welche Ziele verfolgt? Worin

genau besteht deren gesellschaftlicher Mehrwert?

Das Netzwerk Gesellschaftliche Innovation wurde im

Sommer 2009 auf Initiative des Strascheg Center for

Entrepreneurship, der Hochschule München und des

Studiengangs Management Sozialer Innovationen an

der Fakultät für Sozialwissenschaften mit der BMW

Stiftung Herbert Quandt gegründet. Die folgenden

Persönlichkeiten haben 2012 an der Hochschule

München ihre Ideen vorgestellt und geteilt:

öffentliche ringvorlesung 2012/13

6. november 2012

Recycling

+ Nachhaltigkeit

27. november 2012

Wirtschaft

neu denken

11. dezember 2012

Generationen

+ Inklusion

15. januar 2013

Utopie

+ Umwelt

jeweils dienstags, 18.30 Uhr

oskar-von-miller-saal, a104

Diana Iljine

Geschäftsführerin Filmwochen GmbH,

Leiterin Filmfest München

Robert Meyer

Projektleiter, Braungart Consulting, Hamburg

Helmut Lind

Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG

Sophie Rosentreter und Horst Krumbach

Gründerin und Geschäftsführerin, Ilses weite Welt GmbH,

Lüneburg | Geschäftsführer, Generationsbrücke Deutschland;

Vorstand, Katholische Stiftung Marienheim Aachen-Brand

Alexa Weik von Mossner

Assistenzprofessorin für Amerikanistik an der Alpen-

Adria Universität Klagenfurt/Affiliate Rachel Carson

Center for Environment and Society, LMU

begleitende Ausstellung innovativer Projekte

anschließend Dialogforum mit Imbiss

hochschule münchen · lothstrasse 34 · 80335 münchen · www.sce-web.de/ringvorlesung

• Hourvash Pourkian, Vorstandsvorsitzende, Kultur

brücke Hamburg e. V.

•Thorkil Sonne, Chairman and founder, Specialist People

Foundation; Founder, „Specialisterne“

• Maja Göpel, Direktorin Zukunftsgerechtigkeit, World

Future Council

• Mathias Terheggen, Senior Advisor Philanthropy &

Values-Based Investing, UBS AG

• Julian Nida-Rümelin, Lehrstuhlinhaber am Seminar für

Philosophie, LMU München

• Social Entrepreneurship Akademie der vier Münchner

Hochschulen

• Diana Iljine, Geschäftsführerin Filmwochen GmbH,

Leiterin Filmfest München

• Robert Meyer, Projektleiter, Braungart Consulting

• Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank

München eG

• Sophie Rosentreter: Gründerin und Geschäftsführerin,

Ilses weite Welt GmbH, Lüneburg & Horst Krumbach:

Geschäftsführer, Generationsbrücke Deutschland;

Vorstand, Katholische Stiftung Marienheim Aachen-

Seite 19

QUALIFIZIERUNG


“HIGH- ODER

LOW-TECH?”

Entscheidend für uns ist

persönliches Engagement

und der Neuheitsgrad einer Idee!


GRÜNDUNGSFÖRDERUNG

Gründungsförderung

Die SCE-Gründungsförderung unterstützt

alle, die eigene unternehmerische

Projekte vorantreiben. Dafür

stehen erfahrene Berater, Arbeitsräume

im Hochschul-Inkubator,

Projektbudget und externe Experten

zur Klärung spezieller Fragen bereit.

Für die Förderwürdigkeit einer

Geschäftsidee spielt es keine Rolle,

welchem Bereich sie entstammt:

Produkt oder Dienstleistung, High-

oder Low-Tech, Soft- oder Hardware.

Entscheidend sind Neuheitsgrad

und persönliches Engagement.

Neben der offenen Gründungsberatung

besteht ein Förderprogramm

für eine Anzahl intensiv betreuter

Gründerteams im Rahmen der SCE

Start-up-League. Daneben lädt das

regelmäßige Innovations-Cafè ein,

sich über Gründungsthemen zu

informieren, eigene Ideen zu

diskutieren und sich mit Studierenden

und Gründern auszutauschen.


Innovations-Café

Innovationscafé

Das Innovations-Café ist eine Veranstaltung der SCE

Gründungsförderung und findet jeden ersten Dienstag

im Monat bei freiem Eintritt in der Steelcase Creative

Hall statt. Es bringt Studierende, Alumni, Neugierige

und Menschen, die sich gerade mitten in der Gründungsphase

befinden zu unterschiedlichen Gründungsthemen

ins Gespräch. Bei Snacks und Getränken

widmet man sich für einen Abend einem ausgewählten

Thema mit mal engerem und mal weiterem Bezug zum

großen Feld “Innovation und Gründung“.

So gab es 2012 einen Abend zum Thema „Investoren-

Knigge“. Monika Steger (Bayern Kapital), Christian

Maerzke (Venture Stars) und Michael Streich (Bamboo

Ventures) diskutierten auf dem Podium, wie sich

Gründungsteams gegenüber potenziellen Investoren

verhalten sollten, welche Faktoren eine Investitionsentscheidung

beeinflussen und welche generellen

Dos und Dont‘s von Gründern und Gründerinnen beim

Kontakt mit potenziellen Investoren unbedingt

beherzigt werden sollten.

Im Mittelpunkt des Innovations-Cafés am 9. Oktober

stand das Thema Crowdfunding mit Dr. Levin Brunner

(Mashup Finance), Konstantin von Keyserlingk und

Seite 22

Maximilian Kloker von Munich Distillers. Dr. Brunner

gab einen Überblick über das Thema und erläuterte,

wie Kontakte zwischen Crowdfunding-Anbietern und

Gründern zustande kommen. Konstantin von Keyserlingk

und Maximilian Kloker berichteten dagegen aus

der Perspektive eines, über die “Crowd” finanzierten,

Start-ups und stellten dann auch ihr erstes eigenes

Produkt vor: den „Monaco Vodka by Munich Distillers“.

Im November drehte sich alles ums Recht. Die

Rechtsanwältin Simone Schäfer und Freiherr Schenck

zu Schweinsberg (Patentanwalt) von Vossius & Partner

brachten zum Thema des Abends „Marke, Muster &

Patent - schütze sich, wer kann” einen anregenden

Impulsvortrag mit und sorgten für spannende Diskussionen

im Anschluss.

Besonderes Highlight war das Innovations-Café zum

Jahresabschluss. Hier präsentieren sich die gesamten

Gründungsteams der SCE Start-up-League und stellten

ihre jeweiligen Geschäftsideen vor und tauschten sich

untereinander und mit den Gästen aus.

Die aktuellen Veranstaltungsthemen finden Sie unter

www.sce.de/innovations-cafe


Speedpitch & Gründerberatung

Gründungsberatung und Proto-

Förderprogramm

In der Gründungsberatung am SCE wurden im Jahr

2012 insgesamt 175 Erst-und Folgeberatung von

Gründungsinteressierten und Teams gezählt. Ziele der

Gründungsberatung sind vorrängig das Wecken von

Interesse und Lust an unternehmerischem Denken und

Handeln sowie die Schaffung eines Bewußtsein für die

Unternehmertätigkeit als Alternative zu einer “

normalen” Angestelltenlaufbahn.

Wir beraten bei der Abschätzung des innovativen

Potenzials der Ideen und Projekte, bei der Analyse der

möglichen Anwendungsgebiete und bei der Entwicklung

eines passenden Produkt- und Marketingkonzepts.

Unser Ziel ist es, mittels unserer Erfahrung sowohl bei

der Einschätzung des Ausgründungspotenzials als auch

auf dem Weg zum Markteintritt zu unterstützen.

Neben der Gründungsberatung werden Teams im

Rahmen des Proto-Förderprogramms am SCE intensiver

gecoacht und in die Start-up-League aufgenommen.

In dieser wurden 2012 insgesamt 22 Gründungsteams

intensiv begleitet. Diesen Teams stehen auch Geld-

und Sachmittel, Räumlichkeiten und Zugang zur

Infrastruktur der Hochschule München zur Verfügung.

Seite 23

GRÜNDUNGSFÖRDERUNG

Das Programm umfasst sechs Monate Förderung mit

einer Zwischenevaluierung nach drei Monaten und

einer abschließenden Evaluation.

Neben der Beratung können Weiterbildungsangebote

während der Förderzeit in Anspruch genommen werden

und die Gründer erhalten einen Arbeitsplatz in der

Münchner Innenstadt mit entsprechender Infrastruktur

sowie projektbezogene Sachmittel (z.B. Prototypbau,

Patente, Zertifizierungen) nach Einzelfallentscheidung.

Daneben gibt das SCE Hilfestellung bei der Fortführung

des Projekts nach der Förderzeit (z.B. Beantragung

öffentlicher Fördermittel).

Alle Leistungen werden kostenlos angeboten. Das

Programm wird durch staatliche Fördermittel des

Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

und durch das SCE, das durch die Stiftung von Falk F.

Strascheg getragen wird, unterstützt.

Gründer, Interessierte und

Unternehmenspartner:

Vernetzen Sie sich!

XING.com/net/eship


seiratherm unterschreibt Vertrag

zur Frühfinanzierung mit den Seed-

Investoren High-Tech Gründerfonds

(HTGF), Bayern Kapital und einem

weiteren strategischen Partner.

Die Firma entwickelt innovative

medizinische Geräte zur Regulation

der Körpertemperatur. Die

Finanzierung ermöglicht es, die

erste Produktgeneration zur Marktreife

zu entwickeln und anzubieten.

JANUAR

seiratherm gewinnt HTGF,

Bayern Kapital und

strategischen Partner als

Investoren

NEWS

UND

ERFOLGE

Zusammen mit dem Kickbox-

Weltmeister und Fitnessexperten

Daniel Gärtner entwickelt bodyboom

das erste Video-Fitnessprogramm

für Vielreisende. Das Programm

BUSYPRO wurde speziell auf die

Bedürfnisse der „Busy Professionals“

abgestimmt. Das Programm

ermöglicht vielbeschäftigten

mobilen Personen, mit einem effekt-

iven und zeitlich flexiblen Trainingsprogramm

fit zu bleiben.

FEBRUAR

bodyboom entwickelt

Video-Fitnessprogramm

mit Kickbox-Weltmeister

Seite 24

E-Bike-Hersteller Evation und

Marknagel-Entwickler PolyAxNail

zählen zu den Siegern bei der ersten

Stufe des MBPW 2012. Nominiert

sind zudem Deliance mit ihrer App

OS, einer neuartigen Software im

SAP-Bereich, und Snow & Alps mit

seinem Onlineportal snowbon.de für

Vermarktung, Vertrieb und Ertragsmanagement

von Produkten und

Dienstleistungen im Bereich Wintertourismus.

MÄRZ

Zwei Sieger, zwei Nominierte

– Topbilanz der SCE-Teams

beim Münchener Businessplan

Wettbewerb


Im Radio als „heiliger Gral für

geschundene Frauenfüße“

gepriesen, wird ein Schuh zum

Stadt- und Mediengespräch. Der

Flexheel ist ein höhenverstellbarer

High Heel Damenschuh. Durch

ein besonderes Sohlensystem

mit austauschbaren Absätzen

kann der Schuh nicht nur seine

Höhe, sondern auch seinen Look

verändern. Damit ist der Flexheel

der perfekte High Heel für jeden

Anlass. Kein Wunder, dass der Flexheel

schon sehnsüchtig erwartet

wird und für Medienecho sorgt.

APRIL

Flexheel –

Ein Schuh wird Stadt-

und Mediengespräch

Snow & Alps gewinnt den Innovationswettbewerb

‘Sprungbrett’ des

Verbands Internet Reisevertrieb,

kurz VIR, in der Kategorie Start-up.

Mit ihrer Geschäftsidee, über ihre

Online-Plattform

www.snowbon.com Skipässe zu

vertreiben, überzeugte die Gründer

die Fachjury und freuen sich über

einen Gewinn im Wert von über

20.000 Euro.

JUNI

Snow&Alps

gewinnt Sprungbrett

Innovationspreis

Seite 25

Die neue Online-Plattform

www.MyRoomStyle.de für Einrichtungs-

und Wohnideen geht online.

Das Portal ermöglicht das Entdecken

und Zusammenstellen von vielseitigen

Wohnideen aus Möbeln

und Wohnaccessoires. Neben dem

Austausch zu den Einrichtungsideen

über Social Media ermöglicht die

Seite auch das bequeme Onlineshopping

der Einrichtungs-

gegenstände.

AUGUST

Einrichtungsplattform

MyRoomStyle

geht online


Mit ihrem Bike, das mit wenigen

Handgriffen vom Mountainbike zu

einem, mit Elektroantrieb betriebenen,

Pedelec umgerüstet werden

kann, gewinnt Evation den Weconomy-Award.

Weconomy ist ein Preis

für junge Gründer und wird vom

Unternehmensnetzwerk Wissens-

fabrik gemeinsam mit dem

Handelsblatt vergeben. Die Jury

aus Experten der Gründerszene

begutachten die Geschäftsideen

und Top-Manager der deutschen

Wirtschaft unterstützen die Gründer

mit wertvollem Rat.

SEPTEMBER

Evation gewinnt

Weconomy Award

NEWS

UND

ERFOLGE

Die berühmteste Spirituose der

Welt hat jetzt ein ‚Münchner Kindl‘.

„Monaco Vodka by Munich Distillers“

heißt die erste Vodka-Kreation

der bayerischen Hauptstadt. Auf

den Markt gebracht wurde sie

von den Munich Distillers zusammen

mit dem Münchner Stadtlabel

franzmünchinger. Erzeugt wird er

im Herzen von München und nach

Reinheitsgebot aus hochwertigem

Bio-Weizen, frischem Quellwasser

und bestem Hopfen. Ein einzig-

artiger Vodka mit 40 % Alkohol -

stark und mild zugleich.

OKTOBER

Monaco Vodka

by Munich Distillers –

Der 1. Münchner Vodka

kommt an die Bar

Seite 26

Postkarte und Video in Einem - das

ist die neue fotovio-Videokarte.

fotovio greift den Trend der Nutzung

von QR-Codes auf und verbindet

mit seinem Produkt QR-Codes mit

Post- und Grußkarten. Mit der

fotovio-Videokarte ist es leicht und

komfortabel möglich, zusätzlich

zur Grußbotschaft einer normalen

Postkarte, eine selbst erstellte

persönliche Videobotschaft zu

verschicken.

OKTOBER

fotovio bringt erste

Video-Postkarte

auf den Markt


siqens wird für seine Entwicklung

eines neuartigen Brennstoffzellensystem

bei der internationalen

Brennstoffzellen-Messe F-Cell

mit dem 2. Platz in der Kategorie

Start-up ausgezeichnet. Der renommierten

Branchenpreises F-Cell

Award wird vom Land Baden-

Württemberg gestiftet.

Die FTAPI Software GmbH gewinnt

für ihre innovative Managed-File-

Transfer-Lösung für hochsicheren

geschäftlichen Dateiaustausch

den VDE Award in der Kategorie

Wirtschaft.

NOVEMBER

FTAPI siegt bei VDE Award

und siqens gewinnt

beim F-Cell Award

pixories launched seine individuelle

Video-Postkarte. Im Postkarten-Bild

versteckt sich ein Identifikationsmerkmal,

das mittels App erkannt

wird und ein Video auf die Karte

zaubert. Durch den Einsatz von

Augmented Reality, der computer

gestützten Erweiterung der Wahrnehmung,

bei der sich reale und

virtuelle Welt vermischen, bekommt

der Empfänger das Gefühl ein Teil

des Videos zu sein und kann so z. B.

in die Urlaubswelt einzutauchen.

DEZEMBER

Augmented Reality

für alle -

Made by pixories

Seite 27

Snow & Alps erhält eine umfangreiche

Finanzierungsspritze durch

den Privatinvestor und SCE-Stifter

Falk F. Strascheg.

www.snowbon.com ist das erste

Online-Portal für die Vorabbuchung

von Skilift-Pässen und ist mit rund

30 Wintersport-Gebieten bereits der

größte Anbieter seiner Art. Durch

Internet-Reservierung können

Kunden bis zu 70 Prozent gegenüber

den regulären Tarifen an den Liftkassen

sparen. Mit der finanziellen

Unterstützung wird das Angebot

zunehmend ausgebaut.

DEZEMBER

Falk F. Strascheg

investiert in

Snow&Alps


FORSCHUNG

ANWENDEN

“Ob angewandte Forschungsprojekte,

Konferenzen, Training, Promotionskolloquien

oder Netzwerke -

Forschung ist heute international.”


Forschung

Das SCE betreibt Forschung in

den Feldern Innovationsmanagement

und Entrepreneurship und

führt dabei eigene angewandte

Forschungsprojekte durch. Deren

Ergebnisse finden direkten Eingang

in die Entrepreneurship-Ausbildung

des Centers. Am Center werden

auch Abschlussarbeiten und Promotionen

betreut und es werden

internationale Konferenzen und

Trainings durchgeführt. Das SCE

und die Hochschule München sind

Mitglied in zahlreichen regionalen,

nationalen und internationalen

Forschungsnetzwerken und binden

Partner und Unternehmen in ihre

Forschungsarbeit ein.

Wissenschaftliche

Publikationen des SCE

finden Sie unter:

www.sce.de/

veroeffentlichungen

FORSCHUNG


Internationale Innovationsforschung

bei der ICE-Konferenz

Im Juni 2012 fand an der Hochschule München die

„18. International Conference on Engineering, Technology

and Innovation” statt. Neben drei Tagen Austausch

der neuesten Forschungsergebnisse zu Innovationen

und Technologiemanagement, gab die Hochschule

München mit seinem Entrepreneurship-Center SCE

auch eine neue Forschungskooperation bekannt.

Vom 18. bis zum 20. Juni 2012 fand an der Hochschule

München die „18. International Conference on Engineering,

Technology and Innovation“, kurz ICE, statt.

Unter dem Motto “Innovation by collaboration and

entrepreneurial partnerships” wurden drei Tage lang

fächerübergreifend die neuesten Forschungsergebnisse

aus den Bereichen Innovations- und Technologie-

management, Engineering, Entrepreneurship sowie

virtuelle Unternehmen vorgestellt und diskutiert.

Daneben stand internationales Netzwerken und die

Unterzeichnung einer Kooperation der Münchener

Hochschulen auf dem Programm.

Über 200 führende Forscher, Praktiker und Entscheider

aus der ganzen Welt kamen zu der, vom SCE und

Seite 30

der Hochschule München gemeinsam mit dem Center

for Technology and Innovation Management (CeTIM)

organisierten Konferenz. „Wir freuen uns sehr, dass

wir die diesjährige ICE Konferenz gemeinsam ausrichten

konnten und dass unser Motto “Innovation by

collaboration and entrepreneurial partnerships” gut

aufgenommen wurde“, erklärt Co-Gastgeber und SCE-

Geschäftsführer Prof. Klaus Sailer. „Die ICE ist eine

hervorragende Plattform zum Austausch der neuesten

Forschungsergebnisse im Bereich Innovationen und

Technologiemanagement. Zudem bietet sie internationale

Vernetzung auf höchstem Niveau. In diesem Sinne ist

die Ausrichtung der Konferenz ein weiterer Schritt

zur internationalen Verankerung unseres Münchener

Forschungsnetzwerks“.

Zum offiziellen Empfang der Landeshauptstadt

München hieß Dieter Reiter, Referent für Wirtschaft

und Arbeit der Landeshauptstadt, die Gäste im

Historischen Festsaal des Alten Rathauses herzlich

willkommen. Unterstützt wurde die Konferenz auch von

den beiden großen internationalen Fachverbände des

Technologiemanagement IEEE und IAMOT, deren

Vorsitzende Luke Maki und Prof. Dr. Tarek Khalil

ebenfalls die Teilnehmer begrüßten.


Entrepreneurship im Tandem -

Universität der Bundeswehr und

Hochschule München schließen

Kooperationsvertrag

Im Rahmen eines Networking Dinners wurde am

19.Juni ein Kooperationsvertrag zwischen der

Universität der Bunderwehr München (UniBW), der

Hochschule München sowie deren beiden Entrepreneurship-Center

SCE und Center for Technology and

Innovation Management (CeTIM) unterschrieben.

Die vier Institutionen vereinbarten, ihre bereits langjährig

erprobte Zusammenarbeit innerhalb der Initiative

der vier Münchener Hochschulen ‚4Entrepreneurship‘

weiter zu intensivieren. Ziel der Kooperation ist die

Stärkung des Zugangs zu den gegenseitigen Forschungs-

und Entrepreneurship-Netzwerken und der Aufbau

eines Kompetenzzentrums für Innovationsmanagement

und Entrepreneurship in der Münchener Region.

Im Rahmen von 4Entrepreneurship arbeiten SCE und

CeTIM bereits heute eng mit den Entrepreneurship

Centern der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU EC)

Seite 31

und der Technischen Universität München (unternehmerTUM)

zusammen und unterhalten gemeinsam die

Social Entrepreneurship Akademie

(www.seakademie.de). UniBW/CeTIM und HM/SCE sind

zudem Forschungspartner und führen das gemeinsame

Doktorandenprogramm NITIM durch.

Zum Abschluss der Konferenz fand ein Policy Dialogue

zum Thema “Innovation Ecosystems and their Future“

statt. Teilnehmer und prominente Podiumsgäste unter

anderem von OECD und Europäischer Komminssion

diskutierten über aktuelle Themen und die zukünftige

Entwicklung von Innovationen und Entrepreneurship.

Die 19. ICE Conference findet 2013 vom 24. bis 26. Juni

in Den Haag stattfinden, diesmal werden HM und SCE

als Gäste teilnehmen.

FORSCHUNG


Projekt „Coneeect” - Educating

Entrepreneurship Educators

Coneeect ist eine internationales Netzwerk von Hochschulen

zur Etablierung und Verbesserung der Entrepreneurship-Lehre

in der Europa. Dafür bietet Coneeect

ein interaktives Trainingsprogramm für akademische

Entrepreneurship-Dozenten über ganz Europa an.

Offiziell unterstützt und finanziert wird das Programm

von der Europäischen Union. Die Hochschule München

und das SCE sind im Lead für die Entwicklung und

Umsetzung des Programms über einen Zeitraum von

drei Jahren. Die Teilnehmer profitieren vom einfachen

Zugang zur Europäischen Entrepreneurship Community.

Ideenaustausch und der Aufbau des Netzwerks finden

in offenen Foren statt, die eng mit der globalen Entrepreneurship-Szene

verlinkt sind.

Best-Practise Entrepreneurship-Ausbildung wird in

interdisziplinären Teams von renommierten internationalen

Experten und Trainern vermittelt. Eine einzigartige

Möglichkeit neue Lehrmethoden und -materialien

sowie Auswertungs- und Erfolgsmessungstechniken zu

entwickeln und designen, um maximalen Lehrerfolg zu

erzielen.

Seite 32

Die einwöchigen Trainingsprogramme richten sich an

Lehrer höherer Bildungsinstitutionen jeglicher Disziplinen,

die bereits Entrepreneurship lehren oder planen,

im nächsten akademischen Jahr damit zu beginnen.

Die Teilnehmer sind angehalten, ihre Erkenntnisse und

Lehrinhalte weiter zu vermitteln, etwa neue Lehrformate

und Methoden. Neue Partner, die zum Programm

beitragen möchten, indem sie selbst Trainings ausrichten

oder an einem Symposium teilnehmen, sind

herzlichen willkommen.

Wir glauben, dass Entrepreneurship-Bildung weiterentwickelt

werden muss. Unsere Welt verändert sich

immer schneller: neue Arbeitsmodelle und Berufsgruppen

entstehen, Netzwerke werden immer wichtiger, die

Komplexität der Wirklichkeit nimmt rapide zu. Unsere

Aufgabe ist es, junge Menschen auf diese Aufgaben

vorzubereiten und die Entwicklungen daraus zu nutzen.

Wir vermitteln die notwendigen Entrepreneurship- und

Leadership-Skills, um die Zukunft erfolgreich zu

gestalten.

Mehr Informationen unter: www.coneeect.eu


Projekt „Innovationsnetzwerke im

Disaster Management”

Das von der Hella-Langer Stiftung geförderte Forschungsprojekt

untersucht dynamische Netzwerke am

Beispiel des Tsunami 2004 in Südindien. Besonders

wird dabei die Rolle von Organisationen in der

medizinischen Nothilfe berücksichtigt.

Disaster Management bietet ein beispielhaftes Untersuchungsfeld

für die Entstehung und Entwicklung

interorganisationaler, globaler Akteursnetzwerke

und dynamischer Innovationsprozesse. Auch unter

Einsatz neuester Technologie stellt die Koordination

der Akteure, die langfristige Orientierung und lokale

Verankerung der Aktivitäten von Nothilfe bis zum

Wiederaufbau alle beteiligte Organisationen vor große

Herausforderungen.

2012 fand die Datensammlung in Indien statt. Zwei weitere

Erfolge des Projekts aus der Zusammenarbeit mit

der europäischen Forschungsgruppe NITIM sind die

Bewilligung eines großen EU-Doktorandenprogramms

(7th Framework Programme for Research ) und die

Durchführung eines Seminars am Leibniz Zentrum für

Informatik. Die weitere Vernetzung und der Ausbau des

Forschungsschwerpunkts an der Hochschule München

sind geplant.

Seite 33

Projekt „INNOSTART”

In dem BMBF-geförderten Projekt „INNOSTART“

werden in Zusammenarbeit mit Partnern aus der

Industrie (u.a. BMW Group und Munich Network)

Ko-operationen zwischen Start-ups und etablierten

Unternehmen untersucht. Etablierte Unternehmen

stehen vor der ständigen Herausforderung, innovative

Produkte zu entwickeln, um den Kunden langfristig an

sich zu binden. Eine Möglichkeit, dieser Herausforderung

zu begegnen, ist die Einbindung von Start-ups in

den eigenen Innovationsprozess. Es gibt bisher kaum

Untersuchungen darüber, wie unter Berücksichtigung

des eigenen Kompetenzprofils eine zielgerichtete

Auswahl von Innovationspartnern den Innovations-

erfolg verbessern kann. Mittels Action Research untersucht

der Doktorand Thomas Holzmann zusammen mit

der BMW Group Matching Prozesse und entwickelt ein

Modell, das in der Praxis getestet wird. Ein großes Teilprojekt

war 2012 die wissenschaftliche Durchführung

des BMW Group EV Charging Forums, bei dem sich 12

innovative Unternehmen präsentierten. Hierbei ging es

um zukunftsträchtige Strategiethemen, wie beispielsweise

neue Lösungen und Geschäftsszenarien zur

E-Mobility Ladeinfrastruktur.

FORSCHUNG


GUTE PROJEKTE

ENTSTEHEN

IM NETzWERK

Deshalb werden Partnerschaften

am SCE groß geschrieben.


Netzwerk

N ETZWERK

Co-Creation, kollaborative Innovationsprozesse

oder einfach gute

Projekte und Konzepte entstehen im

Netzwerk. Ob in Qualifizierung,

Gründungsförderung oder

Forschung – es geht um die Modelle

erfolgreicher Zusammenarbeit im

Heute und in der Zukunft. Deshalb

werden regionale, nationale und

internationale Partnerschaften am

SCE groß geschrieben, sei es zu

Hochschulen, Unternehmen oder

Institutionen. Besonders wichtig ist

dem SCE dabei die Zusammenarbeit

mit den Gründerzentren der großen

Münchner Hochschulen (4Entrepreneurship)

und in der „Münchner

Gründerszene”.


„Ausgewählter Ort der Ideen“:

Social Entrepreneurship Akademie

Die Social Entrepreneurship Akademie wurde als

„Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet.

Im Rahmen der Initiative „Deutschland - Land der

Ideen“ gehörte die Social Entrepreneurship Akademie

(SEA) damit zu den Preisträgern im bundesweiten

Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Die Preisverleihung

fand an der Hochschule München im Falk

Strascheg Hörsaal statt.

Als Mitgründer der Akademie ist die Freude über die

Auszeichnung der SEA am SCE groß. „Die Auszeichnung

ist eine Bestätigung der exzellenten Zusammenarbeit

im Rahmen der SEA-Kooperation“, freute sich SCE

Geschäftsführer Prof. Klaus Sailer über die Würdigung

der gemeinsamen Social Entrepreneurship-Aktivitäten

der vier Münchner Hochschulen LMU, TU, UniBW und

HM.

Die Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ unter der

Schirmherrschaft des Bundespräsidenten zeichnet in

dem Wettbewerb zukunftsweisende Ideen und Projekte

Seite 36

aus, die die beeindruckende Ideenvielfalt und die

Innovationskraft Deutschlands sichtbar und erlebbar

machen. Als Preisträger ist die Social Entrepreneurship

Akademie Botschafter für das Land der Ideen und

repräsentiert das Innovationspotenzial Deutschlands.

„Ausgewählte Orte“ im Land der Ideen sind dabei

nicht Orte im geographischen oder politischen Sinn.

Ein „Ausgewählter Ort“ im Land der Ideen findet sich

überall dort, wo zukunftsorientierte Ideen entwickelt,

gefördert und aktiv umgesetzt werden. Auswahlkriterien

für den Preis sind Zukunftsorientierung, Innovation und

Umsetzungsstärke sowie Vorbildwirkung und Ansporn

des jeweiligen Projekts.

Die Social Entrepreneurship Akademie bietet ein

Qualifizierungsprogramm an, fördert gezielt soziale

Gründungsprojekte und treibt den Aufbau eines breiten

Netzwerks zur Verankerung des Themas Social Entrepreneurship

in der Gesellschaft voran. Förderer sind

u.a. Falk F. Strascheg und Bernd Wendeln, die BMW

Stiftung Herbert Quandt, BonVenture, die Vodafone

Stiftung sowie der Stifterverband der Deutschen

Wissenschaft.

Weitere Informationen unter www.seakademie.de


Global Entrepreneurship

Summer School: Globale

Herausforderungen der Zukunft

Die Global Entrepreneurship Summer School (GESS)

ist eine jährliche Veranstaltung von 4Entrepreneurship

und der Social Entrepreneurship Akademie. Im September

2012 fand die Summer School bereits zum fünften

Mal mit großem internationalen Zulauf statt. 35 junge

Menschen aus über 20 Ländern und Universitäten aller

Kontinente konnten sich acht Tage lang in gemischten

Teams am SCE der Aufgabe widmen, Geschäftsideen

zu entwickeln, mit denen sich sozialer Mehrwert, aber

auch skalierbarer Profit erwirtschaften lässt. Mit dem

diesjährigen Thema “People on our Planet - Challenges

of the Future” war wieder eine Aufgabenstellung

benannt, die der Weltgesellschaft in den kommenden

Jahrzehnten Kopfzerbrechen bereiten wird.

Neu war dabei gleich mehreres: Die Zuschaltung von

virtuellen Teammitgliedern ermöglichte jederzeit,

lokales Wissen z.B. aus Uruguay oder Indien anzufragen,

die Internationalisierung der Jury um ProfessorInnen

aus den Niederlanden, Mexiko, China und den USA

bereicherte die Runde und die Abschlussveranstaltung

Seite 37

trug der gewachsenen internationalen GESS-Gemeinde

Rechnung.

Zwei Gewinner wurden von der internationalen Jury

prämiert: Die „Bestes Business Modell“-Auszeichnung

ging an Mahile Mobile - ein Projekt, das mit Hilfe von

Smartphones kinderreichen Frauen auf dem Land,

Zugang zu Bildung ermöglicht und weiterführend über

den Hebel Bildung in der sozioökonomisch benachteiligten

Bevölkerung die Geburtenzahlen reduzieren

soll. Den Preis „Innovativste Idee“ bekam Early Birds

– ein Konzept, welches sich dem „1 Milliarde Analphabeten

auf der Welt“-Problem widmet. Dafür werden

Mütter von Kleinkindern im Alter bis zu drei Jahren

darauf vorbereitet, wie sie durch gezielte Gespräche

ihren Kindern eine möglichst gute Betreuung im

Vorschulalter bieten können.

Nach den spannenden entwickelten Projekten 2012

sind wir nun bereits gespannt, welche Lösungen bei

der GESS 2013 entwickelt werden, wo es um das

Thema „Rethinking Education“ gehen wird.

Unterstützt wurde die GESS von Siemens Stiftung,

Vodafone Stiftung und Haniel Stiftung. Mehr

Information unter www.globalsummerschool.org

N ETZWERK


StartUp Weekend 2012:

In 48h zum Geschäftsmodell

Das StartUp Weekend München wird von dem studentischen

Verein TEG – The entrepreneurial group e.V.

in enger Kooperation mit dem SCE veranstaltet. Die

Teilnehmer des StartUp Weekends bearbeiten eigene

Ideen mit dem Ziel, die entwickelten Geschäftsmodelle

später als Start-up zu gründen. Dafür erhalten sie Input

zur Ideenfindung, dem Aufbau eines Geschäftsmodells

oder der richtigen Art, ihre Ideen zu präsentieren und

werden dabei von professionellen Coachs betreut.

Dabei waren vom 04. bis zum 06. Mai 2012 100 Teilnehmer,

über 30 Coaches und Mentoren, eine hochkarätige

Jury sowie viele Entrepreneurship-Interessierte.

Insgesamt 16 entwickelte Geschäftsideen konkurrierten

um die Gunst der Jury und des Publikums.

Ausgezeichnet wurden „Der rollende Supermarkt“,

ein Konzept zur Einkaufserleichterung für ältere Landbewohner

als „Bester Pitch“, „Hand & Fuß Handwerk

2.0“, ein Co-Working-Space, der Kreative und

Handwerker zusammen bringt in der Kategorie „Innovativste

Idee“ und letztlich „Slash Cup“, eine innovative

Lösung für die Coffee-to-go-Becherherstellung zur Müllreduzierung

als „Over all“Gewinner. Wir gratulieren!

Seite 38

Die freie Rede üben:

Toastmaster-Club an der HM

Die Munich Media Speakers sind der erste Toastmaster

Club an den Münchner Universitäten. 2009 eröffneten

die Münchner Toastmasters und das SCE den neuen

Club zur Einübung der öffentlichen Rede und zum

Erlernen von Leadership-Fähigkeiten für Studierende

an der Hochschule München. Ziel des Clubs ist,

Studenten, Unternehmern und Geschäftsleuten bei der

Entwicklung ihrer Rede- und Führungstechniken, in

einer wertschätzenden und freundlichen Umgebung zu

unterstützen. Diese Fähigkeiten sind wichtige Voraussetzungen

für leitende Postitionen in Unternehmen,

Politik und Gesellschaft.

Zwei Mal im Monat treffen sich Gäste und Mitglieder,

um die freie Rede zu praktizieren. Einsteiger und Geübte

können sich mit Spaß und Feedback rasch verbessern.

Alle anwesenden Mitglieder werden aktiv einbezogen,

sei es als Toastmaster, Redner, Feedbackgeber, als

„ähm“ und „und“- Zähler oder als Zeitmesser.

Die „Munich Media Speakers“ treffen sich am 2. und 4.

Mittwoch um 19.00 Uhr in der Steelcase Creative Hall.


Netzwerkpartner

Adecco Stiftung für die Erforschung

neuer Wege für Arbeit und soziales

Leben

BMW Stiftung Herbert Quandt

Bürgerstiftung

Ethica Rationalis

Evobis

Existenzgründerpakt Bayern

EXIST (BMWi)

FGF (Förderkreis Gründungsforschung

e.V.)

BonVenture

Vodafone Stiftung

Fraunhofer-Gesellschaft zur

Förderung der angewandten

Forschung e.V.

Fraunhofer Venture

Gemeinde Gräfelfing

gravity GmbH

Green City e.V.

GründerRegio M

High-Tech Gründerfonds

Hella-Langer-Stiftung

IFB Institut für Freie Berufe

Kammeroper München

Klinik Clowns

Mindglobe Studios GmbH

Munich Network – Netzwerk

München e.V.

Philip Morris Stiftung

Philipp Lahm-Stiftung

SIT Systematic Inventive Thinking

Stadt München, Referat für Arbeit

und Wirtschaft

Utopia AG

Unternehmenspartner

Bayern Kapital GmbH

BMW Group

B/S/H Bosch und Siemens Hausgeräte

GmbH

Design Offices GmbH

Deuter Sport GmbH & Co. KG

Electro Optical Systems GmbH (EOS)

Forever Living Products Germany

GmbH

FriendScout24 GmbH

HypoVereinsbank Member of Uni-

Credit Bank AG

MAWA GmbH

Michi Kern & Friends

SIGG AG

Steelcase Werndl AG

Schaeffler Gruppe

Vossius & Partner Patentanwälte

Seite 39

Hochschul- und

Forschungspartner

N ETZWERK

4Entrepreneurship

CeTIM Center für Technologie und

Innovationsmanagement

Europäische Union

FOM Hochschule

Ludwig-Maximilians-Universität

München (LMU)

Napier University of Edinburgh

Projektträger Jülich

REE Round Table on Entrepreneurship

Education

Strascheg Institute for Innovation an

Entrepreneurship (SIIE)

Steinbeis Institut

TU Berlin

TU Delft

TU München (TUM)

Università Degli Studi Di Modena E

Reggio Emilia (UNIMORE)

Universität der Bundeswehr

München (UniBW)

Universiteit Leiden

University of Glamorgan

University of Huddersfield


SCE START-UPS 2012

bodyboom / www.bodyboom.de

Deliance / www.deliance.de

evation / www.evation-bike.com

firstmile / www.sce.de/startupleague

flexheel / www.projectflexheel.com

fotovio / www.fotovio.de

Freeletics / www.freeletics.com

joblifters / www.joblifters.de

Munich Distillers / www.munichdistillers.de

myroomstyle / www.myroomstyle.de

Pizza Innovazione / www.pizza-innovazione.de

PolyAxNail / www.polyaxnail.de

popularc / www.popularc.com

pixories / www.pixories.de

Rema Soft / www.remasoft.com

shop formation / www.shopformation.de

Siquens / www.siqens.de

sira munich / www.sira-munich.com

snowbon / www.snowbon.com

tixtip / www.tixtip.com

Vestoo / www.sce.de/startupleague

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