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Teil 1: Syrien – kontrollierte Ruhe 35

Die Folgen des Irak-Krieges

Der armenisch-orthodoxe Bischof Nalbandian und der syrisch-orthodoxe

Patriarch Zakka I. Iwas bestätigten das friedliche Zusammenleben

der Religionen in Syrien. Besorgt zeigten sich die Würdenträger allerdings

über die Nachrichten, die sie aus dem Irak erhielten. Patriarch Zakka:

«Diese neuen Missionare kommen von weit her, um ‹Christen zu retten›,

aber sie schaden uns. Sie handeln politisch – und politisch werden die

Christen auch verfolgt.»

Thomas Wipf zeigte sich beeindruckt vom guten Einvernehmen der

christlichen Gemeinschaften Syriens untereinander und mit den Muslimen.

Der syrisch-orthodoxe Patriarch Zakka I. mit der Delegation

«Wir teilen aber die Sorge der hier ansässigen Kirchen über die Missionstätigkeit

ausländischer evangelikaler Gruppen insbesondere im Irak.

Sie stören das Zusammenleben in einer höchst labilen Umgebung und

schaden den Christen in der ganzen Region.»

Die Sorge um die Verfolgung der Christen im Irak ist in der Schweiz

schon länger ein Thema. Seit dem Sturz von Saddam Hussein 2003 herrscht

im Irak ein Machtvakuum, und die Sicherheitslage ist für alle Bürgerinnen

und Bürger katastrophal. Dennoch sind die irakischen Christen besonders

betroffen. Sie sind der Gewalt seitens islamistischer Gruppen und krimi-

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