Magazin zum Download - CVJM-Landesverband Bayern

gcFpiJGC3j

Magazin zum Download - CVJM-Landesverband Bayern

Heilige MoMente CVJM Weltbund genf beten

www.cvjm-bayern.de

MAGAZIN

04/2010 01/2011

januar

juli &

&

august

februar


3 GENERELL | HANS-MARTiN STäBLER

Von Gott berufen

4 PREDiGT |GOTTFRiED HEiNZMANN

Heilige Momente

6 GEHöRT & GELESEN

beten

8 GRUNDSATZ | THEO SORG

Herr, lehre uns beten!

10 iMPULS | ELKE WERNER

Wenn ich nicht (mehr) beten kann

11 iMPULS | RAiNER DiCK

Wie rede ich Gott an?

12 iMPULS | HERMANN TRAUB

Wenn Gott schweigt

nhalt.

13 iMPULS | JÜRGEN WERTH

Wer betet, schenkt Hoffnung

14 ORiENTiERUNG | KATRiN WiNTER

Formen des Gebets

15 PRAxiS | GOTTFRiED MUNTSCHiEK

Für andere beten

17 PiNNWAND

18 ERLEBT | MiRJAM HARTiG

Die Kraft des Gebets

19 FELLBACH | JONNy PECHSTEiN

NAMiBiA | PETER SCHARRER

20 CVJM WELTBUND | JONNy PECHSTEiN

22 iNTERViEW |ALFRED SCHMEiSSER

ABSCHiED BERND POPP

23 CVJM iNTERN | KURZMELDUNGEN

24 CVJM iNTERN | HiNWEiSE

Das Bild auf der Titelseite entstand auf

der Gesamtmitarbeitertagung des CVJM

Bayern im Dezember 2010.

impressum

Dies ist ein Auszug einiger wichtiger Diensttermine unserer Landessekretäre.

Herzlichen Dank für alle Gebete und Begleitung.

JANuAr

16.01. CVJM Lohr, Mitarbeiter–Tankstelle M.Rapsch

16.01. Gottesdienst Allianz Bayreuth (vormittags) HM.Stäbler

16.01. Gottesdienst Allianz Wunsiedel (nachmittags) HM.Stäbler

16.01. CVJM-Hof, Jugendgottesdienst M.Schmid

17.01. - 19.01. Autoren Seminar, Otterberg/Pfalz M.Nockemann

17.01. - 20.01. Unterricht im MissioCenter Berlin G.Gräbner

19.01. Bayerisches Aktionsbündnis Familie Nürnberg M.Rapsch

20.01. - 21.01. CVJM Freilassing, Jugendkreise C.Höcht

21.01. - 24.01. KonfiCastle, CVJM-Burg Wernfels M.Schmid

21.01. - 04.02. CVJM-Reise Peru-Chile HM.Stäbler

22.01. CVJM Lehrberg, Jungschar Äktschen Tag M.Nockemann

22.01. CVJM AG Bayreuth C.Höcht

23.01. CVJM Münchberg, Oberfränkisches Vorständetreffen Höcht/Gräbner

24.01. - 26.01. Seminar beim Evangelische Konvent Oberösterreich M.Rapsch

25.01. CVJM Markt Erlbach, Regionaltreffen K.Winter

26.01. - 30.01. CVJM Haag, Winterbibelfreizeit und offene Abende M.Rapsch

28.01. - 31.01. KonfiCastle, CVJM-Burg Wernfels C.Höcht

28.01. - 31.01. Strategie Wochenende des CVJM Gesamtverband, Dassel Nockemann/Gräbner

FEBruAr

02.02. CVJM Fürth, Mitarbeiterkreis G.Gräbner

04.02. CVJM Hirschaid, Jugendkreis C.Höcht

04.02. - 07.02. KonfiCastle, CVJM-Burg Wernfels M.Rapsch

04.02. - 08.02. Schulung der CVJM-Volontäre in Chile HM.Stäbler

05.02. CVJM Gattenhofen, Bibeltag G.Gräbner

06.02. CVJM Wieseth, Jahreshauptversammlung G.Gräbner

08.02. CVJM Rothenburg, Mitarbeiterbibelabend M.Rapsch

08.02. Treffen der MissioPoint-Sekretäre Schmid/Gräbner

09.02. CVJM Emskirchen, Jungschar und Mitarbeiterkreis M.Nockemann

09.02. CVJM-Lauf, Mitarbeitergottesdienst M.Schmid

10.02. Finanzausschuss der Landesjugendkammer C.Höcht

11.02. - 13.02. Weltdienst-AK, Kassel C.Höcht

11.02. - 14.02. KonfiCastle M. Nockemann

12.02. Bibeltag der Nürnberger CVJM-Vereine HM.Stäbler

12.02. CVJM Nürnberg-Kornmarkt, Familienkreis (abends) HM.Stäbler

12.02. Familienimpulstag in Trogen M.Rapsch

13.02. CVJM Markt Bibart, Lordstime G.Gräbner

16.02. Treffen miss. Verbände, Nürnberg M.Schmid

17.02. CVJM Großgründlach G.Gräbner

18.02. - 20.02. CVJM Trogen, Mitarbeiterwochenende K.Winter

18.02. - 21.02. KonfiCastle, CVJM-Burg Wernfels C.Höcht

21.02. CVJM Gattenhofen, Junge Erwachsenen Kreis G.Gräbner

21.02. CVJM Bayreuth, Mitarbeiterkreis M.Nockemann

20.02. CVJM Wieseth, Hauskreistag M.Rapsch

termine.

22.02. - 23.02. Team Klausur, Hof Birkensee alle

24.02. CVJM-Gesamtvorstand HM.Stäbler

24.02. - 25.02. Führungskräftekongress in Nürnberg Stäbler/Rapsch

25.02. - 28.02. ÖkuCastle, Ökumenisches KonfiCastle, CVJM-Burg Wernfels M.Schmid

26.02. - 27.02. CVJM Trogen, Jugend- und Gemeindegottesdienst, Trogen HM.Stäbler

26.02. Petershausen, Jugendgottesdienst C.Höcht

26.02. CVJM Bobengrün, Bibeltag G.Gräbner

26.02. Landesjugendkammer, Nürnberg M.Nockemann

26.02. -27.02. CVJM Landshut M.Rapsch

28.02. ProChrist-Vorstand, Kassel HM.Stäbler

HErAuSGEBEr: Christlicher Verein Junger Menschen, CVJM-Landesverband Bayern e.V., PF 71 01 40, 90238 Nürnberg

ADrESSE DEr GESCHÄFTSSTELLE: Schweinauer Hauptstraße 38, 90441 Nürnberg, Fon (0911) 62814-0, Fax 62814-99,

info@cvjm-bayern.de, www.cvjm-bayern.de BANKVErBINDuNG: Fürstlich Castell’sche Bank Nürnberg, Konto-Nr. 04 00 3300, BLZ 790 300 01

VErANTWOrTLICH FÜr DEN INHALT: Hans-Martin Stäbler, Generalsekretär CVJM Bayern

MITGLIEDEr DES »LIFE«-rEDAKTIONSKrEISES: Thomas Brendel/Görlitz, Rainer Dick/Nürnberg, Ralf Gotter/Crimmitschau, Gunder Gräbner/Chemnitz,

Norbert Held/Magdeburg, Thomas Maier/Berlin, Frank Schröder/Erfurt, Hans-Martin Stäbler/Nürnberg

BETEILIGT AM »LIFE«-GEMEINSCHAFTSPrOJEKT: CVJM-Landesverband Bayern e.V., CVJM-Ostwerk Berlin-Brandenburg e.V., CVJM-Landesverband Sachsen-

Anhalt e.V., CVJM-Landesverband Sachsen e.V., CVJM Thüringen e.V., CVJM-Landesverband Schlesische Oberlausitz e.V.

LAYOuT & DESIGN: Matthias Schmitt KONTAKT: grafik@cvjm-bayern.de ENDrEDAKTION: Jonny Pechstein KONTAKT: presse@cvjm-bayern.de

HINWEIS: Bilder und Texte dürfen nur nach ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion veröffentlicht werden. Bilder ohne Kennzeichen entstammen

unserem CVJM-Bildarchiv. Beiträge, die mit Namen gekennzeichnet sind, geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder.

PrODuKTION: Müller Fotosatz & Druck, Postfach 12 80, 95147 Selbitz/Oberfranken / Einzelpreis 1,50 EUR (zzgl. Porto und Verpackung).

Jahresabonnement im Einzelbezug 10 EUR einschl. Porto. Die Zeitschrift erscheint zweimonatlich.


generell

Jona ist von Gott berufen. Wenn Gott uns beruft,

dann spricht er von außen in unser Leben hinein. Entscheidend

ist, dass wir unser Leben in der Berufung

Gottes leben. Nur dann wird unser Leben gelingen.

Es ist etwas Großes, wenn Gott zu uns sagt: ich

brauche dich! ich will dich einsetzen. Jona entgegnet

jedoch: „Da könnte ja jeder kommen und mich zum

Mitarbeiter machen, zum Evangelisten in Ninive. ich

bestimme den Fahrplan meines Lebens selbst!“ Deshalb

fährt er genau in die andere Richtung. Weit weg

von dem Auftrag, weit weg von Gott. Flucht vor Gott.

Man kann Gott aber nicht einfach abschalten. Nein,

Gott holt uns immer wieder ein, seine Berufung klopft

an unser Leben. Wenn Gott schweigen würde – das

wäre die Hölle.

gott holt dich zurück.

Gott schickt den großen Fisch. Der große Gott, der

uns geschaffen hat und der die Welt bis heute zusammenhält,

hat alle Möglichkeiten, uns zurück zu

holen. Manchmal ist es eine Predigt, ein Jugendtreffen

oder eine Freizeit. Manchmal ist es eine lange Geschichte,

die Gott mit uns geht mit vielen Umwegen,

ein persönliches Gespräch oder eine Krankheit, die

uns zur Besinnung bringt. Gott stoppt Jona und auch

uns, wenn wir auf eigenen Wegen sind. Ich finde es

toll, dass Gott uns nicht einfach in die falsche Richtung

weiter rennen lässt. Er will, dass wir seine

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind.

Die Jonageschichte ist ein Hinweis auf Jesus Christus.

Jesus hat dieses Jonawunder mehrmals als Hinweis

auf sein Sterben und auf sein Auferstehen gedeutet.

Jesus ging bis in die tiefste Tiefe des Todes hinein.

Die Menschen haben ihn „über Bord geworfen“. in

Jerusalem schrieen sie: Kreuzige ihn, kreuzige ihn!

Jesus war am Ende wie Jona. Kein Funkkontakt mit

Gott mehr: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du

mich verlassen?“ Wie Jona im Bauch des Fisches ist

Jesus total in die Gewalt der Hölle und des Todes hinein

gezogen worden. Dann das Wunder von Ostern:

Gott hat seinen Sohn herausgerissen aus dem Rachen

des Todes. Wie Jona aus dem Bauch des Wales.

Jesus ist der Retter unseres Lebens.

Jona3, 1 Zum zweiten Mal erging das Wort des HERRN an Jona, er sagte zu ih m : 2 „Geh n a c h Ninive, der großen Stadt

und rufe dort aus, was ich dir auftrage!“ 3 Diesmal gehorchte Jona dem HERRN u nd g ing nach N i nive.

Von Gott berufen

Was heißt das jetzt für uns?

Ich finde, es ist eine gute Nachricht. Es gibt kein

Dunkel mehr, das Jesus nicht hell machen könnte.

Es gibt keine menschliche Hölle des Leides und der

Not, in der Jesus nicht Geborgenheit geben könnte.

Es muss keiner hoffnungslos im Funkloch des Sterbens

untergehen, denn Jesus gibt Hoffnung und ewiges

Leben. Selbst in der tiefsten Tiefe dürfen wir ein

Loblied anstimmen.

gott schickt uns neu los.

ich sehe das so richtig vor mir: Jona sitzt am Strand

der griechischen insel und er jubelt. Er singt non

stop Anbetungslieder. Vielleicht kommen die Bewohner

der Küste noch dazu.

Gott hat sich sicher gefreut über diese wunderbare

Stimmung. Dann höre ich Gottes Stimme: „Jona,

stopp! Genug gefeiert, jetzt geht es zum Dienst. Ninive

wartet. Geh nach Ninive!“ Jona gehorcht und

geht. Das Walfischwunder ist kein Schauspektakel,

an dem wir uns berauschen können. Nein, wenn Gott

uns beschenkt, wenn er uns rettet, wenn er uns befreit

von den Verstrickungen der Sünde, dann ist das

ein Riesenwunder. Aber das bedeutet: Dienst, hingehen.

Ruft es in diese Welt hinein! Das ist der Auftrag

des CVJM und es bleibt der Auftrag des CVJM

auch nach 112 Jahren: Ruft es in diese Welt hinein!

Jesus der Retter ist da! Er schickt dich als seinen Boten.

in die Jugendgruppe, in die Vorstandsarbeit. Er

sagt zu dir: Geh dort hin, wo du im Alltag lebst. Sei

mein Zeuge. Sage es weiter in der Nachbarschaft.

Geh nach Ninive. Vergiss es nie: Gott wird mit dir

sein. Der lebendige Gott will immer in engem Funkkontakt

mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

bleiben.

Shalom

ihr/Euer

Hans-Martin Stäbler

CVJM-Generalsekretär

3

C V J M – M A G A Z I N


C V J M – M A G A Z I N

4

predigt

Heilige Momente

Von Gottfried Heinzmann, gehalten beim

Kongress Jugendarbeit 2011 in Fellbach.

Lk.

2 4 , 3 0 :

Und es geschah,

als er mit

ihnen zu Tisch saß, nahm

er das Brot, dankte, brach‘s und

gab‘s ihnen. 31 Da wurden ihre Augen

geöffnet und sie erkannten ihn. Und er

verschwand vor ihnen. 32 Und sie sprachen

untereinander: Brannte nicht unser Herz in

uns, als er mit uns redete auf dem Wege

und uns die Schrift öffnete?

ich lade dazu ein, dass wir den heiligen Momenten

in unserem Leben und in der

EMMAUS-Geschichte auf die Spur kommen

und dabei drei Schritte gehen.

1. Ein heiliger Moment: Das Herz brennt.

2. Ein heiliger Moment: Die Augen werden geöffnet

3. Ein heiliger Moment: Die Beine geraten in

Bewegung

1. EIN HEILIGER MOMENT:

DAS HERZ BRENNT

Die Sehnsucht nach heiligen Momenten ist

groß in unserer Zeit. Viele sehnen sich danach,

dem Alltagstrott zu entfliehen und etwas

Besonderes zu erleben. Fernseh-Sender sind

Tag und Nacht damit beschäftigt, magische

Momente zu produzieren. Ein zerstrittenes

Paar versöhnt sich vor laufender Kamera. Unscheinbare

Menschen wie du und ich werden

als Supertalent entdeckt. Einer gewinnt den

Kampf und trägt eine Million Euro nach Hause.

Magische Momente scheinen eine große inszenierung

zu brauchen. Wie ist das mit den heiligen

Momenten, wenn Gott in unser Leben eintritt?

Wenn die Bibel von solchen Momenten erzählt,

beginnen sie völlig unscheinbar. Zwei

Fußgänger. in einer verlassenen Gegend. Enttäuscht

und alleine. Gefangen in dem, was sie

von Jesus erwartet haben, er aber nicht gebracht

hat. Zwei Menschen auf einer staubigen

Landstraße. Begrenzt in ihrem Glauben und

Denken auf das, was sie sich vorstellen können.

Aufgewühlt von Fragen und Zweifeln und

gleichzeitig innerlich müde und ausgelaugt.

Nichts deutet darauf hin, dass sich hier etwas

Besonderes ereignen könnte. Unscheinbar und

alltäglich bahnt sich dieser Moment an: Jesus

kommt dazu, geht mit, hört zu.

Nachdem

er

eine lange Zeit

zugehört hat, beginnt

er zu reden. Jesus redet

und sein Wort trifft ihre Situation.

Durchbricht die Mauer aus Enttäuschung,

Frust und innerer Leere, die sie um sich aufgebaut

haben. Jesus redet und sein Wort berührt

ihre Herzen: „Brannte nicht unser Herz, als er

mit uns redete?“

Was die beiden EMMAUS-Jünger erlebt haben,

hat sich bis heute unzählige Male wiederholt:

Jesus redet und du weißt: Jetzt bin ich gemeint!

Jesus redet, sein Wort berührt dein Herz und

hinterher merkst du: „Brannte nicht mein Herz,

als er mit mir redete?“

Erlaubt mir, hier eine persönliche Frage zu stellen:

Kann es sein, dass du dich so sehr für die

Jugendarbeit einsetzt, dass du gar keine Zeit

mehr findest, um auf Gott zu hören? Könnte es

sein, dass du die „Heiligen Momente“, in denen

Gott mit dir reden will, verpasst, weil du zu beschäftigt

bist? Gott drängt sich mit seinem Wort

nicht auf. Er bevorzugt die leisen Töne. Vorsichtig

fragt er: Liest du mich? Und lädt dich ein zu

heiligen Momenten.

Überlegt einmal für euch selbst: Wie und mit

welchen Worten hat Jesus in diesen Tagen mein

Herz berührt und mit mir geredet? Was will ich

in meinem Leben ändern, damit ich besser auf

Gott hören kann?

2. EIN HEILIGER MOMENT:

DIE AUGEN WERDEN GEÖFFNET

Was ist wichtig? Was ist weniger wichtig? Was

muss ich sofort erledigen? Was kann noch warten?

Was muss vielleicht gar nicht sein? Wir

kennen solche Fragen. Sie begegnen uns täglich

in irgendeiner Form. Und wir treffen jeden Tag

– ob bewusst oder unbewusst viele solcher Entscheidungen.

in Zeitmanagement-Büchern gibt

es schlaue Abhandlungen dazu. Methoden, wie

man die richtigen Prioritäten setzen und die Zeit

besser ausnutzen kann.

Fotos: photocase.de/Gerti G.


Richtig schwierig wird es dann, wenn die Zeit eng wird und man

nicht mehr einfach alles irgendwie machen kann. Nach welchen

Kriterien entscheidest du? Was hilft dir dabei, zwischen wichtig

und unwichtig zu unterscheiden?

Für Jesus war die Zeit zwischen Ostern und Himmelfahrt eine

begrenzte und knappe Zeit. Eigentlich hat er keine Zeit gehabt

für lange Gespräche. War das effektiv, sich so intensiv um

diese beiden Jünger zu kümmern? Hätte er in dieser Zeit nicht

vieles andere Wichtige und Dringende erledigen können?

Die Geschichte der EMMAUS-Jünger und alle anderen Oster-

Berichte aus den Evangelien zeigen: Jesus ist sich selbst und

dem, was ihm wichtig war, treu geblieben. Die Grundlage,

auf der er seine Entscheidungen getroffen hat, lässt sich in

dem einen Wort „Erbarmen“ zusammenfassen. im Neuen

Testament wird in verschiedenen Geschichten beschrieben,

wie Jesus Menschen ansieht und tief berührt ist von ihrem

Schicksal und ihrer Not. Luther übersetzt: „Er sah sie an und

es jammerte ihn.“

ich bin überzeugt davon, dass die Fragen und Zweifel, die

Hoffnungslosigkeit und Enttäuschung der beiden Jünger Jesus

umgetrieben und bewegt haben. Es hat ihm wehgetan,

dass die beiden in seinem Tod am Kreuz keinen Sinn entdecken

konnten. Es hat ihn geschmerzt, dass sie seinen

stellvertretenden Tod für die Versöhnung der

Menschen mit Gott nicht wahrgenommen

haben. Doch er lässt sie deshalb

nicht links liegen, sondern

nimmt sich Zeit

und begleitet

sie – so

lange, bis ihre Augen geöffnet werden und sie glauben

können. „Er sah sie an und es jammerte ihn“ – in dem,

was Jesus hier tut, leuchten andere Ereignisse auf: Der

aussätzige Mann, der über und über mit Geschwüren

bedeckt ist und zu Jesus kommt. Die Frau mit dem

zweifelhaften Ruf, die Jesus die Füße salbt und nicht

weggeschickt, sondern als beispielhaft hervorgehoben

wird. Der verlorene Sohn, der nach Schweinemist stinkend

zu Hause ankommt und noch bevor er irgendetwas

zu seiner Entschuldigung sagen oder um Vergebung

bitten kann, vom Vater umarmt und geküsst

wird. Es ist ein heiliger Moment, wenn ich merke, wie

der liebevolle Blick von Jesus auch auf mir ruht. Wie

er mich schon lange begleitet, mit mir geht, mich

umarmt, meine Anliegen versteht und mir hilft zu

glauben. „Er sah ihn an und es jammerte ihn!“ – Dieser

Satz gilt aber nicht nur für uns persönlich. Er gilt

auch für die Menschen um uns herum.

...

IM INTERNET

Die Predigt in voller Länge als Textversion + mp3

unter:www.kongress-jugendarbeit.de

impulse

zum Gebet

Jesus aber zog sich zurück in die Wüste und betete.

Lukas 5, 16

Wir danken für

alle guten Erfahrungen der JesusHouse Wochen im

Herbst. Es ist toll zu sehen, dass junge Menschen ein

Leben mit Jesus wagen.

die guten Mitarbeiterschulungen des vergangenen Jahres

und alle Mitarbeiter die sich in der örtlichen CVJM

Arbeit engagieren.

eine gesegnete Gesamt-Mitarbeiter-Tagung.

die Möglichkeit im Jahr 2011 wieder 10 KonfiCastle

durchführen zu können.

alles Gute, das er uns im vergangenen Jahr geschenkt hat.

Und wir bitten Gott um

für neue Aufbrüche in der CVJM Arbeit um Menschen

für Jesus zu gewinnen.

um Führung durch den Heiligen Geist bei der Planungen

der Freizeiten und für alle Mitarbeiter die auf den Freizeiten

und Veranstaltungen des CVJM Landesverband Bayern

mithelfen.

um seinen Segen für das „neue“ Familien Ferien Festival

in Ruhpolding.

für die Vorbereitungen und Durchführung des 3. bayerischen

CVJM Familien- und Jungschartag 2010 im Kreuzsteinbad

in Bayreuth.

um Bewahrung für alle Winter- und Frühjahrsfreizeiten des

CVJM Landesverband und der Ortsvereine.

um seine Führung und Hilfe bei allen Entscheidungen, die

im Hinblick auf den Anbau auf der CVJM-Burg Wernfels noch

anstehen.

Vielen Dank an alle, die die Arbeit des CVJM Bayern durch

ihre Gebete unterstützen.

Mark Nockemann

C V J M – M A G A Z I N

5


gehört & gelesen von Jonny Pechstein

C V J M – M A G A Z I N

6

Die Welt ist nicht

genug

Alexander garth

Betriebsblindheit kann

ja viele Formen annehmen.

Bei Christen

ist es oftmals das Unvermögen,

sich in das Denken und Fühlen

von Menschen hineinzuversetzen,

für die Gott nicht einmal ein Thema

ist, geschweigedenn, dass sie

an ihn glauben würden. „Areligiöse“

Menschen nennt sie der Autor.

Auf humorvolle und gut verständliche

Art und Weise zeigt der Berliner

Pfarrer Alexander Garth, dass

diese Menschen kein Überbleibsel

aus DDR-Zeiten sind. Dabei spart

er auch nicht mit Kritik an seinen

Mitchristen und seinem Arbeitgeber,

der evangelischen Kirche.

Doch das Unbequeme in diesem

Buch tut gut. Mit seiner frischen

und unverkrampften Sprache gelingt

es Garth, aufzurütteln! Ein

wichtiges Buch!

Buch.

Gerth Medien

12,95 EUR

Bestell-Nr.: 816556

Das ist unsre Zeit

gracetown

Sie haben’s schon

wieder getan und das

auch noch innerhalb

eines Jahres! Gracetown brachte

mit „Das ist unsre Zeit“ bereits das

zweite Album 2010 auf den Markt.

Dabei handelt es sich um moderne

Popmusik, innovativ und spannend

gemacht und mit deutschen

Texten. Rechtzeitig zum Beginn der

JesusHouse-Lokal Evangelisations-

Wochen kam die Platte heraus und

präsentiert die musikalischen Kreationen

der Kombo um Tobi Wörner

und Winnie Schweitzer (ehem.

Beatbetrieb). Passend zu den inhaltlichen

Themen von JesusHouse

findet sich auf dieser Scheibe der

jeweils richtige Song. Ach ja: Das

Gerücht, dass die christliche Musikszene

der säkularen um Jahre

hinterherhängt, haben die Jungs

und Mädels mal wieder kräftig widerlegt!

Prädikat: Unbedingt empfehlenswert!

Anspieltipp: Track 5, Echte Helden

CD.

SCM Hänssler

Bestell-Nr.: 097.162.000

EUR 15,95

Gut oder Böse?

berger/fritzsche

Heute schon philosophiert?

Wenn „Nein“, dann kann

ich empfehlen, dieses kleine

Büchlein in die Hand zu

nehmen und sich passend zur Jahreslosung

2011 ein wenig inspirieren

zu lassen. Der Theologe Klaus Berger

und der Philosoph Andreas Fritzsche

versuchen, dem Geheimnis der beiden

Begriffe „Gut“ und „Böse“ auf die Spur

zu kommen und entfalten dabei Gedankliche

Sprünge zwischen Antike

und Moderne, Philosophie und Theologie.

Sie gehen dabei verschiedenen,

wichtigen Fragen, auch und vor allem

im Licht der Bibel nach: „Wie können

wir gut und böse unterscheiden?“

„Können wir das Gute schaffen?“ und

vieles mehr. Wer ein wenig Lust auf

Gedankenakrobatik über Gott und die

Welt hat, dem ist dieses Buch wärmstens

zu empfehlen.

adeo Verlag

14,99 EUR

Bestell-Nr.: 814 221

Grüner

Sarah Kaiser

Achtung, jetzt kommt

ADDI M. ein echtes Schmankerl:

Sarah Kaiser ist

mit jazzigen Versionen von Paul

Gerhard-Liedern bekannt geworden.

Zusammen mit Produzent und

Keyboarder Samuel Jersak hatte

sie in der christlichen Musikwelt

damit für allerhand Aufsehen gesorgt.

Auf ihrem neuesten Album

„Grüner“ befinden sich ausschließlich

Eigenkompositionen der Berlinerin,

die sie zusammen mit einer

illustren Musiker-Schar eingespielt

hat. Dabei verlässt sie bei den Arrangements

hin- und wieder eingefahrene

Jazz-Cliches und besticht

durch tolle Songs und ihre herausragende

Stimme. Spiel- und experimentierfreudige,ausgezeichnete

Musiker tragen ihren Teil zum

Gelingen ebenfalls bei. Ein echtes

Hör-Erlebnis, nicht nur für den eingefleischten

Jazz-Fan, sondern für

alle, die einfach gute Musik mögen!

Anspieltipp: Track 2, Guerilla Gärtner

Jazz’n’Arts, München

JNA 5110

EUR 15,00

Unwiderstehlich

Joel edwards

Jesus war nicht labil. Er

hatte keine Berührungsängste

mit fremden Kulturen

und Religionen. Er

ging respektvoll auf die

Menschen zu und war Teil ihrer Gesellschaft.

Der britische Pastor und

langjährige Vorsitzende der Evangelischen

Allianz im Vereinigten Königreich,

Joel Edwards, plädiert in seinem

Buch für ein engagiertes und

unverkrampftes Christsein und ein

ebenso unverkrampftes Engagement

in der Gesellschaft. Christen

sollten unablässig an der geistlichen

und sozialen Erneuerung der Welt

mitarbeiten. Sie sollten Zustände

nicht nur kritisieren, sondern eine

Alternative zu ihnen entwickeln und

diese dann auch aktiv leben. Dazu

sei es höchste Zeit! Ein wertvolles

Plädoyer für engagiertes Christsein

in einer postmodernen Gesellschaft!

Neufeld Verlag

160 S., 12,90 EUR

Bestell-Nr.: 588.762

ich seh dich

Sara lorenz

Schon mal was von

Sharona gehört? Bei

der einen oder anderen

klingelt’s bei dem Bandnamen

vielleicht. Das war eine

Truppe junger Sängerinnen,

die zusammen zwei der erfolgreichsten

Produktionen auf den

Markt brachten, die es bisher

überhaupt im christlichen Musikbereich

in Deutschland gegeben

hatte. Eine der Sängerinnen war

Sara Lorenz. Mit ihrem zweiten

Solo-Album „ich seh dich“ gelingt

ihr die Kombination tiefgehender

Texte mit eingängiger,

abwechslungreich arrangierter

Popmusik. Fernab typischer Redewendungen

bringt Sara Lorenz

ihre Themen auf den Punkt

und ist dabei erfrischend wortgewandt

und offen. Ein Album, das

inhaltlich mit Sicherheit tiefe Einblicke

gewährt, gleichzeitig musikalisch

Spaß macht und gefällt.

Anspieltipp: Track 4, Du lebst

Gerth Medien

Bestell-Nr.: 939677

EUR 17,99


Auf dem Weg

Die CVJMer in Deutschland haben nicht allzu oft die Gelegenheit,

sich in ihrer Gesamtheit zu treffen, miteinander

zu feiern und sich untereinander auszutauschen. Eine

dieser seltenen Möglichkeiten fand jedoch Anfang November

2010 in Fellbach bei Stuttart statt. Der Kongress Jugendarbeit

stand unter dem Motto „Von wegen“ und beschäftigte

sich mit inhalten und Formen der Jugendarbeit

innerhalb des CVJM. Thematisch ging man an der Geschichte

der Emmaus-Jünger entlang, die in den Bibelarbeiten

und Predigten von verschiedenen Seiten beleuchtet

wurde [siehe auch Seite 4+5]. Das ist die eine Seite

eines solchen Treffens.

Die andere ist, dass sich die CVJMer treffen, dass Begegnung

und Austausch auf eine Art und Weise geschieht wie

es auch vom besten Vorbereitungsteam nicht geplant werden

könnte. Neben den inhaltlichen impulsen waren das

die Höhepunkte des Kongresses. Ob man nach einer Bibel-

arbeit ins Gespräch kommt, oder beim badischen Flammkuchen,

bzw. beim bayerischen Bier zusammen saß: Die

CVJMer gingen aufeinander zu und tauschten

sich aus. Besonders in der Messehalle, in der jeder Mitgliedsverband

sich präsentieren konnte. Die Bayern taten

das mit einem Bierzelt, das durchgehend gut gefüllt

war und die Möglichkeit bot, sich auch einmal zu einem

längeren Gespräch zusammenzusetzen. Bei einem Rundgang

konnte man die Vielfalt der CVJM-Arbeit bestaunen

und Freunde aus anderen Teilen Deutschlands wiedersehen

oder kennen lernen.

Alles in allem herrschte in der Schwabenlandhalle ein

buntes, fröhliches Treiben. Schade für jeden, der nicht

dabei sein konnte. Es war ein großartiges Erlebnis!

Wer noch einmal nachhören und nachsehen will:

www.kongress-jugendarbeit.de.

Jonny Pechstein

Namibia und Südafrika waren eine Reise wert

Dem deutschen Winter für zwei Wochen entfliehen, Advent

feiern in wohliger Wärme, das faszinierende Afrika

entdecken, freundlichen, fröhlichen Menschen begegnen,

und das alles in einer harmonischen Freizeitgemeinschaft:

so erlebten wir Namibia und Südafrika.

Es passte einfach alles auf dieser Reise: alle

Quartiere waren bestens ausgewählt und boten ausgezeichnete

Verpflegung, Antilopengeschnetzeltes oder Zebrafilet

isst man schließlich nicht alle Tage. Wir bestiegen

den Kamm einer der roten Dünen der Namib-Wüste,

bummelten durch die Hafenstadt Swakopmund, in der

noch viele Erinnerungen an die deutsche Kolonialzeit lebendig

sind, erlebten zigtausende von Robben am Kreuzkap

und bestaunten Elefanten, Nashörner, Giraffen, Zebras,

Antilopen und Löwen an Wasserlöchern und im

Savannengras des Etosha-Nationalparks. Köstlicher deutscher

Apfelkuchen überraschte uns in einer einsamen

Raststation, in Otjiwarengo beeindruckte uns ein einheimisches

Straßenkinderprojekt. Am 1.Advent hatten wir

eine herzliche Begegnung mit der deutschen Gemeinde in

der Christuskirche von Windhoek .

Für 23 Teilnehmer folgten noch einmal sechs Tage in Kapstadt.

Eine ganz andere Welt empfing uns dort: die weltoffene

Metropole Südafrikas am Fuße des Tafelberges,

faszinierende Buchten und Küsten bis hinab ans Kap der

guten Hoffnung, die quirlige Victoria Waterfront, die Weinbaugegend

um Stellenbosch oder die Gefängnisinsel Robben

island.

Der Kongress Jugendarbeit

in Fellbach

Tief beeindruckt waren wir von der Arbeit der Cape Flats

yMCA in den Vororten von Kapstadt, die der bayerische

CVJM nun schon seit 18 Jahren unterstützt. Generalsekretär

Ricky und seine Mitarbeiter leisten Bemerkenswertes

vor allem in den Schulen der Townships. Der yM-

CA ist dort täglich präsent und stärkt bei den Kindern

„life skills“ wie Selbstwertgefühl, Wertebewusstsein und

Gemeinschaftsgeist. Die Lehrer sehen den yMCA als

wichtigen Partner, der ihrer Wissensvermittlung Aspekte

hinzufügt, mit denen sie selbst überfordert wären, wie

Gesundheitserziehung, Beratung und Prävention. Mit einer

gemeinsamen Abendmahlsfeier endete unsere faszinierende

Reise, mit der uns Renate und Hans-Martin

Stäbler eine große Freude gemacht haben.

Peter Scharrer

C V J M – M A G A Z I N

19


C V J M – M A G A Z I N

20

Rebacca Morton-Doherty

Dr. Bart Shaha

Von Freunden

es ist ein herrlicher, sonniger Herbsttag, als ich mich von

meinem Hotel in genf zum büro des CVJM Weltbundes aufmache.

ich bin sehr gespannt auf die Zentrale einer weltweiten

bewegung, zu der sich über 40 Millionen Menschen zählen.

Schon der Straßenname wirft bei mir, einem eingefleischten

nicht-frankophilen, allerdings die ersten fragen auf: „Clos belmont

12“. Klingt nicht gerade spektakulär, egal wie es ausgesprochen

werden mag, und ist auch nicht ganz leicht zu finden.

Es stellt sich heraus, dass Clos Belmont ein kleines Gäßchen ist, das in

ein Villenviertel Genfs führt. Nur noch ein paar Schritte den Berg hoch

und dann stehe ich davor und bin erst einmal enttäuscht.

ist das alles?

Beim Gebäude, das der CVJM in den 90er Jahren bezogen hat, handelt

es sich zwar um eine schöne alte Villa, aber für die Koordination einer

weltweiten Bewegung von den Ausmaßen des Weltbundes kommt sie

mir dann doch ein wenig klein vor.

Ein Schild über dem Eingang macht mir endgültig klar, dass ich mich

nicht vertan habe: „John R. Mott House“ prankt auf einer Messingplakette

direkt über der schweren Eichentür. Das muss der CVJM sein.

Wie in den meisten CVJM-Häusern ist die Tür nur angelehnt und Besucher

können ein- und ausgehen. Drinnen ist es verdächtig ruhig und

zunächst ist niemand zu sehen. Also klopfe ich an eine Tür neben dem

obligatorischen Prospektständer. Eine freundliche Dame begrüßt mich

gleich auf Englisch, was mich schon mal erleichtert. Mit Französisch wäre

ich nicht weit gekommen.

Bereits kurz darauf werde ich von Bart Shaha, dem scheidenden Generalsekretär

durch die Räumlichkeiten geführt. Schnell wird klar: Hier ist

jemand begeistert von dem Verband, für den er arbeitet. Seine Augen

leuchten bei jeder Geschichte, die er mir berichtet. Jeder Raum wird

zum Anhaltspunkt für Anekdoten und Erzählungen.

„Eigentlich“, so Dr. Shaha, „ist hier im Haus immer sehr viel Betrieb.

im Moment sind in der Schweiz jedoch Herbstferien und die Mitarbeiter

mit Familie machen Urlaub!“ Das erklärt schon mal die Ruhe im Haus.

ich komme nicht umhin, ihn auf die Ausmaße der Villa anzusprechen.

„Die meisten Besucher stellen sich unsere Zentrale tatsächlich größer

vor“, gibt er zu. „Bis vor 15 Jahren hatten wir auch ein anderes Haus.

Allerdings haben sich viele Aufgaben, die der Weltbund einmal hatte,

auf die Regionen verlagert. Die regionalen Bünde, wie die Europäische

Allianz oder die Asiatische Allianz der CVJM wurden dagegen gestärkt,

da sie einfach näher am Geschehen sind. Deswegen haben wir damals

das Haus verkauft und sind hierher gezogen. Heute sind wir nur noch

15 Mitarbeiter, wenn alle da sind und dann wird’s schon richtig eng.“

Im ersten Stock befinden sich Büros und ein großes, mit edlem Mobiliar

eingerichtetes Besprechungszimmer. „Hier finden die Sitzungen des

Exekutiv-Komitees statt“, erzählt mir Dr. Shaha und führt mich sogleich

an eine Wand auf der linken Seite. Dort befinden sich die Portraits aller

bisherigen Generalsekretäre und aller Weltbund-Präsidenten. ich muss

leider zugeben, dass mir nur die wenigsten Gesichter etwas sagen. Bart

Shaha hingegen, weiß zu fast jedem etwas zu erzählen. Mein verwundeter

Blick amüsiert ihn. „ich schreibe gerade ein Buch über die Geschichte

des CVJM.“ Alles klar.


und Weite

Besuch in der Zentrale des weltweiten CVJM

Er wüsste noch viel zu berichten, aber die Zeit drängt.

Schließlich stehen noch Gespräche mit zwei leitenden Mitarbeitern,

unser interview und ein gemeinsames Mittagessen

auf dem Programm.

Im Keller befindet sich ein Andachts-, Küchen- und Gemeinschaftsraum,

in dem mir Bart Shaha einen Tee anbietet und

wo kurz darauf Clarissa Balan und Rebecca Morton-Doherty

erscheinen. Wenn man den Raum betritt, fallen sofort die

drei bunten Glasfenster an der Wand auf. Mir wird erklärt,

dass die Darstellungen darauf die unterschiedlichen Richtungen

des christlichen Glaubens, den Katholizismus, den

Protestantismus und die Orthodoxie, symbolisieren. „Diese

Fenster“, so Bart Shaha, „waren in der Kapelle unserer alten

Zentrale. Sie sind sozusagen eine kleine Erinnerung an

diese Zeit. Da wir hier in diesem Raum jetzt unsere allmorgendlichen

Andachten halten, waren wir der Ansicht, dass

sie auch am besten hierher passen.“

Dr. Shaha verlässt uns zunächst und so habe ich ausgiebig

Zeit, mit Clarissa und Rebecca über ihre Aufgaben zu

sprechen.

Rebecca kommt aus Großbritannien und ist Referentin für

öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. ich erfahre, dass

uns zum Teil ganz ähnliche Probleme beschäftigen. „Es ist

schwierig, an informationen aus unseren Mitglieds-Verbänden

zu kommen. Das meiste läuft über persönliche Kontakte.“

Das kenne ich doch irgendwo her. „in der letzten

Zeit hat uns vor allem das internet beschäftigt“, führt sie

weiter aus. „Unsere eigene Webseite wurde komplett überarbeitet

und ging erst im Juli diesen Jahres online. Außerdem

arbeiten wir an den Kommunikationsstrukturen innerhalb

des Weltbundes. Da spielt das internet natürlich eine

große Rolle, aber viele Länder haben kein oder nur ein sehr

schlechtes internet. Das macht es etwas schwierig.“

Derzeit arbeite sie an einem Konzept zum Erscheinungsbild

des CVJM nach außen. Das soll beim Fundraising helfen,

dem CVJM weltweit mehr öffentliche Wahrnehmung verschaffen,

gleichzeitig eine gemeinsame Botschaft vermitteln

und die gemeinsame Arbeit darstellen. „Der CVJM

weltweit ist natürlich ein sehr bunter Haufen

und was diese Sachen angeht, befinden wir uns noch auf

einem langen Weg.“

Clarissa ist Philippinin und als Programmreferentin beim

Weltbund tätig. ihre Aufgaben-Gebiete hören sich an wie

eine Auflistung aller aktuellen Weltprobleme: Aids, Armut,

Klimawandel. Das ganze Programm. „Wir versuchen einfach,

die CVJM in den einzelnen

Ländern bei ihrer

Arbeit auf diesen Gebieten

zu unterstützen und

gleichzeitig uns als CVJM,

mit unseren speziellen

Anliegen und Kompetenzen, in die weltweite Diskussion mit

einzubringen.“

in Deutschland begegnen mir diese Themen im Zusammenhang

mit dem CVJM nicht so oft. „in Europa und Nordamerika

sind wir sehr privilegiert, was das angeht,“ führt

Clarissa weiter aus. „Aber in den allermeisten CVJM weltweit

sind das die Themen, die relevant sind. Hier müssen

wir als CVJMer, auch aus der Perspektive unseres

Glaubens heraus, Antworten finden und

aktiv werden.“

Etwa eine Stunde lang sitze ich mit den Frauen zusammen

und höre gespannt ihren Ausführungen zu. ich merke, wie

vielfältig und bunt CVJM-Arbeit ist. Beide sind sichtlich engagiert

und berichten von vielen kleinen und großen Herausforderungen

und Erfolgen.

Auch die Weltratstagung im Juli 2010, die sie wesentlich mit

vorbereitet hatten, ist immer wieder ein Thema. „Das war

ein tolles Erlebnis,“ erzählt Rebecca mit einem breiten Lächeln.

„Vor allem die Begegnungen mit den Menschen waren

für uns ganz wichtig.“

Das spätere interview mit Bart Shaha ist extrem kurzweilig.

Wir vertiefen uns so ins Gespräch,

dass wir fast das Mittagessen

verpassen. Um ein Haar hätte

das italienische Restaurant unweit

der Clos Belmont schon geschlossen.

Auch beim Essen lassen wir

uns Zeit und reden viel. Über den

Glauben, über die Familie und vor

allem über Musik - für Bart Shaha

ein ganz besonders wichtiges

Thema.

ich erfahre aus seinen Erzählungen

und aus den Unterlagen, die mir die Mitarbeiter später

geben, dass er für den CVJM und für die katholische

Kirche in seiner Heimat Bangladesh schon viele Lieder geschrieben

hat. So nebenbei erkenne ich auch, dass die italienische

Küche weit mehr zu bieten hat als Pizza und Nudeln

und warum Dr. Shaha, wenn er sein Amt an seinen Nachfolger

im Januar 2011 übergeben hat, dieses Restaurant wohl

ein wenig vermissen wird.

Als ich Genf am Nachmittag verlasse und mich auf den Weg

zu meinem nächsten Termin in Bern mache, bin ich noch

ganz erfüllt von den vielen Eindrücken und Gesprächen. ich

habe einen Blick für die Weite der Arbeit am Reich Gottes im

CVJM bekommen, und dafür, dass man als CVJMer auf der

ganzen Welt Freunde hat.

Wenn ihr mal in Genf seid, dann schaut in der Clos Belmont

12 vorbei und sagt „Hallo!“ zu Freunden.

Clarissa Balan

Jonny Pechstein

C V J M – M A G A Z I N

21


C V J M – M A G A Z I N interview.

22

Lieber Bernd,

acht Jahre lang hast du deine vielfältigen Gaben in

der Arbeit des CVJM Bayern eingebracht und unser

Werk mit deiner fröhlichen und unkomplizierten Art bereichert.

Zunächst hast du im MissioPoint in Forchheim

die Jugendarbeit neu belebt. Aufgrund deiner Arbeit dort

ist der CVJM gewachsen und viele junge Leute durften mit

neu gewonnenem Glauben Mut zum Leben bekommen. Gott

hat durch dich in Forchheim gewirkt und deine Arbeit gesegnet.

Danach hast du die evangelistische Sportarbeit im CVJM Landesverband

als Landessekretär neu belebt und bist jungen Leuten in

ganz Bayern zum Segen geworden. Du hast ganz neues Land gewonnen

und auch hier deine Begabungen und Fähigkeiten zum Bau

des Reiches Gottes eingebracht.

ich möchte dir an dieser Stelle noch einmal ganz persönlich danken und

dir von Herzen für deine Zukunft, besonders auch in der neuen Arbeit

beim CVJM München, Gottes reichen Segen wünschen.

Wir bedauern alle sehr, dass du gehst, wissen aber, dass wir als Geschwister

im Herrn alle Zeit verbunden bleiben. Sicher werden wir uns an vielen Stellen

wieder begegnen. Darauf freuen wir uns alle sehr.

Ganz herzliche Grüße, dein Hans-Martin

Alfred Schmeißer

CN: Alfred, wie kamst du eigentlich zum CVJM?

Alfred Schmeißer: ich habe 1949 mit der Kirchengemeinde

meines Geburtsortes Geroldsgrün bei einer Jugendfreizeit

auf der Burg Wernfels teilgenommen. Die

wurde damals noch von Karl Schmid geleitet. Dort bin

ich zum Glauben gekommen und als ich nach Hause

kam, war es selbstverständlich, dass ich mich dann

auch in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert habe.

Du bist im CVJM Bayern ja vor allem für die Sportarbeit und

Indiaca bekannt. Wie kam es dazu?

Das hat eigentlich einen ganz banalen Grund: Wir hatten

damals, schon in Geroldsgrün, keinen Raum, der

groß genug war, um alle Jugendlichen, die zu uns kamen,

aufzunehmen. Es blieb uns folglich gar nichts anderes

übrig, als nach draußen auf den Sportplatz zu gehen

und dort etwas mit den Jugendlichen zu machen.

So kam es, dass wir, neben den Andachten und inhaltlichen

Dingen, vor allem Sport machten.

Dabei seid ihr ja auch geblieben.

Wir haben sehr schnell gemerkt, dass Sport eine ganz

hervorragende Möglichkeit ist, junge Leute mit dem

Evangelium zu erreichen. Das hat sich bis heute nicht

geändert. Die wollen sich bewegen und etwas tun und

wenn man erst einmal miteinander gerauft und gespielt

hat, kommt man auch ganz schnell ins Gespräch über

den Glauben. Und das war und ist ja unser wichtigstes

Anliegen.

Hast du das dann auch nach Culmitz mitgenommen?

ich bin 1961 nach Culmitz umgezogen. Dort haben

meine Frau und ich gleich einen CVJM gegründet und

Zum Abschied von Bernd Popp

mit Kinder- und Jugendarbeit begonnen,

hatten aber das gleiche

Gebäude-Problem wie in Geroldsgrün.

Also sind wir wieder nach

draußen gegangen, wann immer es ging und

haben viel Sport mit den Kindern gemacht.

Ihr seid ja vor allem für Indiaca bekannt. Wie kam es dazu?

Es hatte sich bald im CVJM herumgesprochen, dass wir

viel Sportarbeit machen. irgendjemand hat uns dann

einmal von einer Freizeit einen indiaca mitgebracht.

Das haben wir ausprobiert und schnell Gefallen daran

gefunden. Für uns hatte es viele Vorteile. Zum einen

konnte man sich auch einfach einmal in einen Kreis

stellen und drauf losspielen. Zum anderen war und ist

es eine Sportart, mit der wir den etablierten Sportvereinen

nicht in die Quere kommen, da die ja kein indiaca

anbieten.

Vielen Dank für das Gespräch!

Dies ist nur ein ganz kleiner Auszug. Das vollständige

Interview findet ihr unter: www.cvjm-bayern.de

ZUR PERSON

ALFrED SCHMEISSEr

Alfred Schmeißer, Jahrgang 1934, gehört zu den Urgesteinen

der bayerischen CVJM-Arbeit und war und

ist vor allem im Sportbereich aktiv. Über viele Jahre

war er Mitglied im Hauptausschuss des Landesverbandes.

Er ist Rentner und lebt mit seiner Frau in

Culmitz, in Oberfranken.


CVJM GOSTENHOF FEIErTE 120-JÄHrIGES JuBILÄuM

Das ist ein Alter, mit dem sich nur die wenigsten CVJM auf

dieser Welt schmücken können. Der CVJM Nürnberg-Gostenhof

feierte im Oktober sein 120-jähriges Jubiläum. Bereits

1890 wurde der Verein aus der Taufe gehoben und ist seitdem

segensreich in dem Nürnberger Stadtteil tätig. Die Festpredigt

am Sonntag Morgen hielt CVJM-Generalsekretär Hans-

Martin Stäbler. Wir wünschen auch weiterhin Gottes reichen

Segen bei der Arbeit mit und für junge und ältere Menschen.

CHörE DES CVJM ALTFELD

VErANSTALTETEN KONZErT

Die Chöre des CVJM Altfeld e.V. (Singkreis, Posaunenchor und

instrumentalkreis) veranstalteten am 13. November ein festliches

Herbstkonzert im Kerzenschein. Unter der Leitung von

Peter Freudenberger gaben die Altfelder ein Konzert in der

vollbesetzten Michelriether Michaeliskirche. Sie zeigten, dass

auch derart große Gruppen harmonisch zusammenwirken

können und begeisterten ihr Publikum mit einem abwechslungsreichen

Programm.

JuGEND HILFT! WETTBEWErB FörDErT SOZIALE

PrOJEKTE

Der JUGEND HiLFT! Wettbewerb 2011 steht in den Startlöchern:

Bis zum 15. März 2011 können sich junge Menschen

zwischen sechs und 21 Jahren wieder mit ihren sozialen Projekten

bei der initiative bewerben. Auf die Gewinner wartet

die Teilnahme am JUGEND HiLFT! Camp in Berlin. Aus allen

Einsendungen wählt die Jury bis Mitte Mai die besten acht

Hilfsprojekte aus. Vielleicht könnt ihr euch als CVJM bewerben?

SONDErANGEBOTE IM CVJM-SHOP

in jedem Monat gibt es im CVJM-Shop ein Sonderangebot!

Angebot im Januar: Jonny Pechstein: Behind The Scenes

15,00€ inkl. LED Schlüsselanhänger oder Ute Rapsch: Gott,

das hast du gut gemacht 16,50 inkl. LED Schlüsselanhänger.

Angebot im Februar: 10% auf bestickte Damenblusen

und Herrenhemden! Alles unter: www.cvjm-bayern.de

NACHWuCHS IM HAuSE HöCHT

CVJM-Landessekretär Christoph Höcht und

seine Frau Angela haben bereits im Sommer

eine kleine Tochter bekommen. Sarah-

Sophia Höcht wurde am 14.8. in Traunstein

geboren! Wir gratulieren nachträglich ganz

herzlich und freuen uns mit euch!

kurzmeldungen.

HEIDI DICK FEIErTE 70. GEBurTSTAG

Bereits am 1. November feierte Heidi Dick,

Frau des langjährigen CVJM Landessekretärs

Rainer Dick und Mitarbeiterin auf vielen

Familienfreizeiten des CVJM Bayern ihren

70. Geburtstag. Wir gratulieren und

wünschen Gottes reichen Segen!

GÜNTEr SEVErIN FEIErTE 75. GEBurTSTAG

Am 24. November feierte der Vorsitzende

des Stiftungsrates der Bayerischen

CVJM-Stiftung, Günter Severin, seinen

75. Geburtstag. Auch ihm gratulieren

wir ganz herzlich und wünschen Gottes

reichen Segen.

KLAuS VOLLMEr FEIErTE 80. GEBurTSTAG

Pastor und Evangelist Klaus Vollmer feierte

am 30. Dezember seinen 80. Geburtstag.

Er ist vielen bayerischen CVJ-

Mern als Prediger bei Landestreffen,

Gesamtmitarbeitertagungen und isreal-

Ferienbibelschulen her bekannt. Wir gratulieren

auch ihm von Herzen und wünschen

Gottes reichen Segen.

KArL-HEINZ JAKOBI GESTOrBEN

Am 5. Januar 2011 ist der langjährige Generalsekretär der

Arbeitsgemeinschaft der CVJM, Karl-Heinz

Jakobi, im Alter von 73 Jahren gestorben.

Von 1984 bis 2000 leitete er die AG. Zuvor

hatte der gelernte Bauzeichner seine Ausbildung

am Johanneum gemacht und war als

Kreisjugendwart, Regionalreferent und Bildungsreferent

beim CVJM Westbund tätig.

26. März 2011

Begegnungen - Impulse - Workshops

mit (u.a.) Elke Werner

2011

18.-25.juni

ruhpolding

urlaub für alle

generationen

Mit speziellen Angeboten für

Familien und Junge Erwachsene.

U.a. mit dabei:

Dr. Roland und Elke Werner, Hans-

Martin Stäbler, Judy Bailey,

Eric Werlin und Eva-Maria-Admiral,

Mike Müllerbauer,

Mr. Joy und viele mehr.

Leitung:

Matthias Rapsch & Gunder Gräbner

Infos unter

www.cvjm-bayern.de

23

C V J M – M A G A Z I N


CVJM Bayern Karte bestellen!

Über 5.000 CVJMer haben sie schon: die

neue CVJM Bayern Karte! Das Verfahren ist

ganz einfach: Die Vereinsvorsitzenden schicken

eine Liste mit den Daten der CVJMer an

die Geschäftsstelle des Landesverbandes und erhalten wenig

später die fertigen Karten! Nähere Infos und Bestellung unter:

0911/62814-0 oder info@cvjm-bayern.de

Israel

Erlebnisreise 13. - 24. Juni 2011

See Genezareth - Totes Meer - Jerusalem

Bibel Life 28. Aug - 07. Sept. 2011

Studienreise für Erwachsene

von 18 bis ca. 45 Jahre.

FrÜHBuCHEr

rABATTE

SICHErN!

16.+17. Juli 2011

CVJM-Landesverband Bayern e.V. - Schweinauer Hauptstr. 38 - 90441 Nürnberg

Wir besuchen Israel und andere orientalische Stätten der

frühen Christenheit und feiern gemeinsam Ostern.

Für jedes Alter

Ab 1.229 EUR zzgl. Flüge/Ausflüge.

Mit dabei (u.a.):

Hans-Martin und Renate Stäbler

Manfred Bletgen (Bibelzeiten)

Peter Scharrer (Länderinformationen)

David Thomas (Gospelsänger)

Spezialangebote für

Kinder und Jugendliche.

Bitte Sonderprospekte anfordern!

Weiter Infos unter 09123/13658 (Renate Stäbler)

E-Mail: urlaub@cvjm-bayern.de

16.-26. April 2011

spezial

Vorprogramm: 1 Tag Istanbul

Nachprogramm: 3 Tage Badeurlaub in Antalya

„Joseph und seine Brüder“

in Oberammergau erleben

Nach dem großen Erlebnis der Passionsspiele 2010 freuen wir uns auf das

alttestamentliche Schauspiel „Joseph und seine Brüder“ nach dem roman

von Thomas Mann.

Das erwartet Sie auf unserer Wochenend-Fahrt:

* Busfahrt von Nürnberg/München

* Fahrt auf den „Heiligen Berg“ in Andechs (Ammersee).

Gelegenheit zum Mittagessen und zu Besichtigung der Klosterkirche.

Herrliches Panorama.

* Besuch des Schauspiels „Joseph uns eine Brüder“ am Samstagabend im

Passionstheater in Oberammergau (Karte in der besten Kategorie)

* Übernachtung mit Frühstück im Alphotel Ettal (gutes Mittelklassehotel mit

schönem Wellnessbereich)

* Gemeinsamer Gottesdienst am Sonntagmorgen im Hotel

* Fahrt zum Walchensee und Kochelsee. Freie Zeit zur Fahrt auf den Herzogstand

mit der Bergbahn, zum Besuch des Freilichtmuseums Glentleiten oder des

Infozentrums im Kochel-Kraftwerk.

* Bus-Rückfahrt über München nach Nürnberg

Kosten An- und Rückreise, Übernachtung und Frühstück,

Schauspielkarte, Doppelzimmer: 195,- Eur

Einzelzimmer-Aufpreis: 20,- Eur

Leitung: Renate und Hans-Martin Stäbler

Bitte Sonderprospekt anfordern!

Weiter Infos unter 09123/13658 (Renate Stäbler)

E-Mail: urlaub@cvjm-bayern.de

Anzeigen

Kinder bis 17

Jahre in der

Kabine mit 2

Vollzahlern

frei!

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine