Magazin zum Download - CVJM-Landesverband Bayern

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Magazin zum Download - CVJM-Landesverband Bayern

www.cvjm-bayern.de

MAGAZIN

02/2010

märz & april

Winterzauber...

Jesus zeigt seinen pass gMt 2010 CVJM gründen


3 GENERELL | HANS-MARTiN STäBLER

Lebensfragen

4 PREDiGT | KONRAD EiSSLER

Jesus zeigt seinen Pass

6 GEHöRT & GELESEN

CVJM GRÜNDEN

8 GRUNDSATZ | THOMAS BRENDEL

CVJM? CVJM!

10 iMPULS | FRANK SCHRöDER

Chance für die Gemeinde

11 PERSöNLiCH ERLEBT

Praxisbeispiele

12 GLOSSE | RAiNER DiCK

Keine Vereinsmeierei

nhalt.

13 iMPULS| SARAH SiMMANK

Wer gründet einen CVJM?

14 iMPULS | MiRJAM OLSSON

Widerstände überwinden

15 iMPULS | MARTiN SCHMiD

Gründungen anregen und begleiten

16 ORiENTiERUNG | HERMANN TRAUB

Wir sind vernetzt

17 PiNNWAND

18 PRAXiS | JONNY PECHSTEiN

Checkliste CVJM-Gründung

19 PASSiERT

Aufatmen - B.i.T. - Verliebt-Verlobt

20 CVJM iNTERN | JONNY PECHSTEiN

GMT 2009

21 CVJM iNTERN

Chilenische Volontäre in Bayern?

22 iNTERViEW | THOMAS RöMER

NEUES AUS DEN MiSSiOPOiNTS

23 CVJM iNTERN | KURZMELDUNGEN

CVJM - TiPP

24 CVJM iNTERN | HiNWEiSE

Die Bilder auf der Titelseite entstanden

auf der „Winterzauber“-Reise des CVJM

Bayern nach St. Petersburg.

impressum

Dies ist ein Auszug einiger wichtiger Diensttermine unserer Landessekretäre.

Herzlichen Dank für alle Gebete und Begleitung.

MÄRZ

05.03. - 08.03. CVJM Memmingen – Klausurwochenende M.Rapsch

05.03. CVJM Speichersdorf, Jungschar Mitarbeiter Abend M.Nockemann

06.03. 1. Bayerischer CVJM-Frauentag, CVJM-Burg Wernfels Renate Stäbler

07.03. CVJM Lauben Gottesdienst M.Rapsch

07.03. CVJM Haßfurt, Jubiläumsgottesdienst HM.Stäbler

07.03. Jesus Online Gottesdienst, Lauf HM.Stäbler

08.03. CVJM Volkratshofen Hauskreisabend M.Rapsch

08.03. – 11.03. CVJM Mainbernheim, Bibelwoche B.Popp

10.03. CVJM Lauf, Mitarbeitergottesdienst HM.Stäbler

10.03. CVJM Rosenberg, Mitarbeiterkreis K.Winter

12.03. CVJM Unterlaimbach Lords Time M.Rapsch

12.03. CVJM Weißenstadt, Start MissioPoint-Projekt HM.Stäbler

12.03. – 14.03. CVJM Großhabersdorf, Mitarbeiterwochenende B.Popp

13.03. - 14.03. CVJM Trogen, Mitarbeiter-Wochenende K.Winter

13.03. CVJM Weiden, Klausurtag der Mitarbeiter, Weiden M.Schmid

14.03. Gottesdienst Christuskirche in Lauf HM.Stäbler

14.03. CVJM Emskirchen, Jugendgottesdienst B.Popp

15.03. CVJM-Hauptamtlichen-Treffen, Nürnberg alle

15.03. Kirchengemeinde Windsbach, Mitarbeiterabend M.Schmid

16.03. - 17.03. Hauptvorstand der Dt. Ev. Allianz, Bad Blankenburg HM.Stäbler

17.03. CVJM Wieseth, Jungschar Mitarbeiter Abend M.Nockemann

17.03. - 18.03. Konferenz der Generalsekretäre, Kassel HM.Stäbler

19.03. CVJM Marktrodach, Jugendkreis C.Höcht

19.03. - 21.03. CVJM Naila, Mitarbeiter-Wochenende M.Rapsch

20.03. CVJM Flachslanden, Schulung C.Höcht

21.03. CVJM Kornmarkt, Gottesdienst C.Höcht

23.03. - 25.03. Team-Klausur der Landessekretäre, Hof Birkensee alle

25.03. MissioPoint-Klausur-Tag Popp/Schmid/Stäbler

26.03. CVJM Weiden, Mädchenkreis K.Winter

26.03. CVJM Haßfurt, Jugendkreis und Jugendgodi C.Höcht

26.03. CVJM Rothenburg, Mitgliederversammlung M.Rapsch

26.03. - 28.03. CVJM Memmingen, Zeltlager Vorbereitungsschulung M.Nockemann

28.03. CVJM Schnaittach, Jahresfestgottesdienst HM.Stäbler

ApRIl

13.04. CVJM Bamberg, Bibelabend M.Rapsch

13.04. CVJM Flachslanden, Regionaltreffen K.Winter

13.04. CVJM Amberg, Mitarbeiterabend M.Schmid

13.04. CVJM Bayreuth, Jungen Erwachsenen Kreis C.Höcht

14.04. Team-Sitzung der Landessekretäre, Nürnberg alle

14.04. CVJM Hof, Mitarbeiterkreis M.Schmid

15.04. Gesamtvorstandssitzung, Nürnberg HM.Stäbler

15.04. CVJM Wieseth, Buben-Junschar, JS-Mitarbeiter-Abend M.Nockemann

16.04. - 17.04. Klausurtage des CVJM Gesamtverbandes HM.Stäbler

16.04. - 18.04. CVJM Schwarzenbach, Wochenende K.Winter

16.04. – 18.04. CVJM Forchheim, Outdoor-Wochenende B.Popp

18.04. - 21.04. Johanneumstagung, Wuppertal Stäbler/Höcht/Popp

22.04. - 25.04. JesusHouse-Vorbereitungs-Kongress, Berlin Nock./Schmid/Höcht/Winter/Rapsch/Popp

termine.

30.04. CVJM Kasendorf, Jugendtreff K.Winter

30.04. – 02.05. Internationales Forum, Kassel C.Höcht

FReIZeIteN

21.02. – 11.03. Missionseinsatz im CVJM Chile C.Höcht

29.03. - 11.04. CVJM traumschiff 2010 inkl. Vorprogramm HM.Stäbler

01.04. - 05.04. Familienfreizeit, Altenstein M.Rapsch

02.04. - 05.04. Ostermeeting Mädchen, CVJM-Burg Werrnfels K.Winter

02.04. - 05.04. Ostermeeting Jungs, CVJM-Burg Wrnfels C.Höcht

05.04. - 11.04. Musicalfreizeit, CVJM-Burg Wernfels Nockemann/Höcht

30.04. - 02.05. Vater-Sohn Freizeit, Selb M.Rapsch

HeRAUSGeBeR: Christlicher Verein Junger Menschen, CVJM-Landesverband Bayern e.V., PF 71 01 40, 90238 Nürnberg

ADReSSe DeR GeSCHÄFtSStelle: Schweinauer Hauptstraße 38, 90441 Nürnberg, Fon (0911) 62814-0, Fax 62814-99,

info@cvjm-bayern.de, www.cvjm-bayern.de BANKVeRBINDUNG: Fürstlich Castell’sche Bank Nürnberg, Konto-Nr. 04 00 3300, BLZ 790 300 01

VeRANtWORtlICH FÜR DeN INHAlt: Hans-Martin Stäbler, Generalsekretär CVJM Bayern

MItGlIeDeR DeS »lIFe«-ReDAKtIONSKReISeS: Thomas Brendel/Görlitz, Rainer Dick/Nürnberg, Ralf Gotter/Crimmitschau, Gunder Gräbner/Chemnitz,

Norbert Held/Magdeburg, Thomas Maier/Berlin, Frank Schröder/Erfurt, Hans-Martin Stäbler/Nürnberg

BeteIlIGt AM »lIFe«-GeMeINSCHAFtSpROJeKt: CVJM-Landesverband Bayern e.V., CVJM-Ostwerk Berlin-Brandenburg e.V., CVJM-Landesverband Sachsen-

Anhalt e.V., CVJM-Landesverband Sachsen e.V., CVJM Thüringen e.V., CVJM-Landesverband Schlesische Oberlausitz e.V.

lAYOUt & DeSIGN: Matthias Schmitt KONtAKt: grafik@cvjm-bayern.de eNDReDAKtION: Jonny Pechstein KONtAKt: presse@cvjm-bayern.de

HINWeIS: Bilder und Texte dürfen nur nach ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion veröffentlicht werden. Bilder ohne Kennzeichen entstammen

unserem CVJM-Bildarchiv. Beiträge, die mit Namen gekennzeichnet sind, geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder.

pRODUKtION: Müller Fotosatz & Druck, Postfach 12 80, 95147 Selbitz/Oberfranken / Einzelpreis 1,50 EUR (zzgl. Porto und Verpackung).

Jahresabonnement im Einzelbezug 10 EUR einschl. Porto. Die Zeitschrift erscheint zweimonatlich.


generell

HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen, der du zeigst deine Hoheit am Himmel!

3 Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge / hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen,

dass du vertilgest den Feind und den Rachgierigen. 4 Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond

und die Sterne, die du bereitet hast: 5 was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind,

dass du dich seiner annimmst? 6 Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast

du ihn gekrönt. 7 Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füsse getan:

8 Schafe und Rinder allzumal, dazu auch die wilden Tiere, 9 die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer

und alles, was die Meere durchzieht. 10 HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!

Psalm 8 Lebensfragen

Die Psalmen sind das Gebet- und Liederbuch der Bibel. Ehrlich

zeigen die Beter ihre Freude, genauso wie den Kummer

und die Sorgen, die Zweifel und die Nöte. Es geht um existenzielle

Lebensfragen.

ich möchte mit diesem Psalm 8 drei dieser Lebensfragen

stellen.

1. Frage: Was ist deine Lebensmelodie?

ich begegne heute vielen Menschen, die stimmen ein Klagelied

an. Sicher, es gibt auch ganz persönliche Herausforderungen

und Sorgen, die zu solch einem Klagelied führen.

Andere stimmen heute ein Lied des Protestes an. Oft hängt

es damit zusammen, dass wir uns mit Anderen vergleichen

und unzufrieden werden. Wenn wir an unsere momentane

Lebensmelodie denken, gibt es sicher auch einige Menschen

unter uns, die eigentlich keine Melodie mehr anstimmen,

sondern einen Hilfeschrei aussenden.

All diese Formen kennen wir in den Psalmen. Viele Psalmen

sind aber keine Klagelieder oder Protestsongs oder sind nicht

nur gefüllt mit dem Schrei nach Hilfe, sondern sind Danklieder.

Dieser Psalm 8 ist nun ein Anbetungslied, ein Lobgesang.

Wir sollen das Staunen lernen, das Staunen über

Gottes Schöpfung und über Gottes Handeln im Leben jedes

Menschen. „Danken schützt vor Wanken, Loben zieht nach

oben.“ Lasst uns als Christen Menschen sein, die die Lebensmelodie

des Dankens und der Anbetung einüben.

Mitten im Geflecht meiner Aufgaben, schöpfe ich immer wieder

neue Kraft, indem ich den lebendigen Gott, indem ich Jesus

Christus in den Blick bekomme.

2. Frage: Wer ist gott? Wie siehst du gott?

Es gibt immer wieder gesellschaftliche impulse, die zeigen,

wie viel Sehnsucht nach Gott, auch unter modernen Menschen

da ist. Aber trotz aller Sehnsucht nach Gott sind heute

menschliche Namen groß.

fast vergessen.

Gottes Name ist

Wir haben das auch bei Christi- val in Bremen ges

p ü r t . Den jun- gen Christen wurde

in- toleranz vorge-

worfen. Dies ist nicht anders als zur Zeit der ersten Beter des

Psalms 8. israel war umgeben von einem regelrechten Götterhimmel.

Herrscher, Pharaonen, Sonnenanbeter und Fruchtbarkeitskulte

hatten Blütezeiten. Mit dem Hymnus in Psalm 8 bekennt

die Gemeinde sich jedoch zu Jahwe, dem einzigen Gott,

der Geschichte schreibt. Wir entdecken ein kühnes Bekenntnis:

„Wie herrlich, Gott, ist dein Name in allen Landen.“ Gott ist

kein Landesgott, sondern die Botschaft des Evangeliums soll in

alle Welt hinaus. Zur Zeit des Alten Testaments waren Völkergrenzen

auch Religionsgrenzen. Hier wird deutlich, und das äußerst

provokativ, dass Gott die ganze Welt in seiner Hand hält.

Gott will alle.

Nun kann man fragen: Wie erkenne ich eigentlich die Herrlichkeit

Gottes? ist das nicht verborgen?

in Jerusalem, im Hadassah-Krankenhaus, gibt es eine Synagoge

mit wunderschönen Chagall-Fenstern. Von außen sieht man

diese Fenster nur in einem dunklen Grau. Es ist keine Kontur

und Farbe zu erkennen. Wenn wir aber hineingehen und die

Sonne durch diese Fenster scheint, leuchten alle Farben. Von

außen düster, von innen herrlich. Deshalb lade ich ein, in den

Kraftstrom des Heiligen Geistes hinein zu kommen, um den

Glanz der Herrlichkeit Gottes zu entdecken.

3. Was ist der Mensch?

Jede Zeit hat ihr Menschenbild. Wenn wir diese Bilder betrachten,

zeigt sich ein Wechselspiel zwischen Menschenvergötzung

und Menschenverachtung. Nun steht in Psalm 8,5: „Was ist

der Mensch, dass du seiner gedenkst und des Menschen Kind,

dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn wenig niedriger gemacht

als Gott. Mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.“

Er kennt uns bei unserem Namen, wir sind bei Gott wichtig. Er

lädt uns ein in seine Familie, unser Menschsein bekommt eine

Würde.

Wenn Gott unserem Leben Würde gibt, so sagt es dieser Psalm,

dann schenkt er uns auch einen klaren Auftrag. Der Psalm fordert

uns heraus, uns einzumischen in der Gesellschaft und in

der Weltverantwortung. Dabei ist die Ausrichtung unseres Lebens

immer auf Gott hin. Alle Würde, die wir von ihm bekommen,

ist verliehene Würde. Gott trägt letztlich die Verantwortung.

Diese Tatsache entlastet uns enorm bei allem

Engagement in unserer Welt.

Wer Gott anbetet, der lernt, den Menschen richtig zu

sehen. Wir finden unsere Platzanweisung, so dass

unser Leben ein glaubwürdiger Hinweis wird auf

Gottes Herrlichkeit.

ihr/Euer

Hans-Martin Stäbler

CVJM-Generalsekretär

3

C V J M – M A G A Z I N


C V J M – M A G A Z I N

4

predigt

Johannes 14, 1 – 7:

1 euer Herz erschrecke nicht! glaubt an gott und glaubt an mich! 2 in

meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn‘s nicht so wäre,

hätte ich dann zu euch gesagt: ich gehe hin, euch die stätte zu bereiten?

3 und wenn ich hingehe, euch die stätte zu bereiten, will ich

wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.

4 und wo ich hingehe, den Weg wisst ihr.

5 spricht zu ihm thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst;

wie können wir den Weg wissen? 6 Jesus spricht zu ihm: ich bin

der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum

Vater denn durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet

ihr auch meinen Vater erkennen. und von nun an kennt ihr ihn

und habt ihn gesehen.

Auszug aus der predigt von

Konrad eissler auf der GMt 2009

Jesus zeigt uns in diesem vorliegenden

Text in gewisser Weise seinen Pass. Er zeigt uns

nicht etwa eine Wegkarte und sagt: „Das ist dein Weg.“

Er zeigt uns keinen Enthüllungsroman und sagt: „Das

ist die Wahrheit.“ Er zeigt uns kein Gesundheitsbuch

und sagt: „Das ist das Leben, das gesunde Leben.“

im Zentrum unseres Glaubens steht nicht eine Theorie

oder eine Philosophie, sondern eine Person. Deshalb

zeigt Jesus seinen Pass: Er ist diese Person. im

Johannesevangelium steht 26 mal „ich bins“. Normalerweise

muss im Griechischen das „ich“ nicht

vorne hingestellt werden. Es ist in der Verbalform

schon enthalten. Wenn es trotzdem getan wird,

so wie hier, dann bedeutet das eine Unterstreichung.

„ich bins allein“.

Sagt diese Wahrheit weiter. ich werde sie weitersagen,

mit diesem Erlebnis, bei dem mir etwas

aufgegangen ist.

Ein Kollege hatte uns im Süden der USA mit

dem Auto in die Prärie mitgenommen. Er

sagte, er müsse mir etwas ganz wichtiges

zeigen. Am Ziel angekommen, stiegen wir

aus und fragten, was es denn zu sehen gäbe.

Da lagen ein paar Stangen, ein paar

verrostete Ketten, sonst überhaupt nichts.

Dann sagte der Kollege, es sei ein Kulturdenkmal.

„Davon haben wir in Süd-

deutschland viele,“ bemerkte ich. „Auf

der schwäbischen Alb gibt es an jeder

Ecke ein Kulturdenkmal.“ Er erwiderte:

„Freunde, das hier war der letzte Sklavenmarkt

der USA.“

Da war auf einmal dieses Bild vor mir. in

Afrika zusammengetrieben, wie das Vieh,

über das Wasser gebracht und dann hier

unter die sengende Sonne des amerikanischen

Südens hingestellt, wartend auf

einen Käufer oder auf den Tod. Dann kam

ein Farmer, der den armen Mann von oben

nach unten abschätzt, den Kopf schüttelt und

weiterging. Der Nächste macht es auch so.

in dieser langen Reihe der potentiellen Käufer

kam schließlich Einer, der schaute ihn nicht

nur an. Nein, man merkte die Liebe in seinen

Augen. Er trat in Verhandlungen ein. Auf einmal

zog der seinen Lederbeutel und blätterte ein

paar Dollarnoten hin.

Dann frage ich mich: Was muss eigentlich in diesem

Sklaven vor sich gegangen sein, wenn plötzlich

die Fußeisen und die Handketten aufgeschlossen

und weggeworfen wurden? Was muss eigentlich

in solch einem Sklaven vor sich gegangen sein, der

auf einmal diesen Platz verlassen konnte? Welche

Freude muss über diesem Leben gelegen haben, das

für ihn lebenswert geworden ist? Welcher Jubel muss

dieses Leben erfüllt haben, das einem neuen Herrn in

neue Freiheit folgen konnte? Warum haben wir eigentlich

ein solch resignatives Leben? Die ärmsten der Armen,

die Sklaven der Welt sind wir.

Sie und ich sind angebunden an den ewigen Kreislauf

von Geburt und Tod. Wir sind gekettet an unsere

schuld, wir sind festgemacht an unsere Not. Wir

können unsere Probleme nicht lösen, wir können nur warten:

auf einen Käufer, oder auf den Tod. Nun kommt einer

auf diesen Sklavenmarkt: unser Herr. Der schätzt uns nicht

ab und sagt nur: „Ach Freunde: Verändert die Verhältnisse!“

Als ob sich in anderen Ketten besser leben ließe.

Nein: Er bleibt stehen, er tritt in Verhandlungen ein. Dieser

Käufer, der zahlt nicht mit ein paar Dollarnoten, sondern mit

seinem eigenen teuren Blut. Welche Freude müsste über unserem

Leben liegen, wenn wir wieder spüren: Wir sind losgekauft!

Welcher Jubel müsste über unserem Leben liegen, das

wieder lebenswert geworden ist? Welches Halleluja müssten wir

singen? Das liebe Freunde, das ist die Wahrheit. Freigemacht,

auch im neuen Jahr!

Aber damit ist der Pass noch nicht ganz gelesen. Es kommt eine

letzte Zeile hinzu, nämlich: „ich bin das Leben mit euch“.

Jesu Lebenslinie verliert sich nicht einfach im Nichts. in einer

dramatischen Wende hat Gott eingegriffen und ihn herausgeholt,

am Ostermorgen. Jesus stand da und sagte: „ich lebe und ihr sollt

auch leben“.


An Himmelfahrt wurde er nicht einfach mit einem großen Zapfenstreich

verabschiedet, sondern Gott hat ihn eingesetzt. Er setzte ihn zu seiner

Rechten und gab ihm alle Macht auf Erden. Seit Himmelfahrt, liebe

Freunde, seither gibt es keine Gegenmacht, die gefährlich werden könnte.

Alle Scheinmächte haben ausgespielt, bevor sie sich aufspielen.

Jesus hat die Macht. Seit Himmelfahrt ist die Machtfrage geklärt.

Auch für 2010: Die Machtfrage ist geklärt. „ich bin das Leben“.

Warum schauen Sie wieder zurück, und fürchten sich vor dem, was in

der Vergangneheit passiert ist und Sie wieder einholen könnte? Warum

schauen wir wieder hinter uns? Wir merken nur, dass unsere Hände zu

schwach sind. Wer sich auf seine Hände verlässt, ist verlassen. Warum

schauen Sie wieder angstvoll voraus? Was kann denn jetzt im neuen

Jahr wieder auf uns zukommen? Kommt vielleicht ein neuer Tsunami,

in irgendeiner Form, der uns den Atem nimmt?

Liebe Freunde: Schauen Sie nicht zurück, schauen Sie nicht hinunter,

schauen Sie nicht nach vorne! ich möchte ihnen den Kopf heben:

schauen sie hinauf. Der Blick nach oben bleibt immer offen.

Schauen Sie hinauf, zu dem, der gesagt hat: „Mir ist gegeben alle

Macht“. Er sagt es denen, die meinen, mit ein paar öllachen sei die

Macht schon verteilt. „ich bin die Macht“. Er sagt es denen, die meinen,

gegen die Krankheitsmächte sei kein Kraut gewachsen. „ich habe

die Macht“. Er sagt es denen, die meinen, die Todesmacht sei die

stärkste Macht schlechthin. Nein: „Mir ist gegeben alle Gewalt - im

Himmel und auch auf Erden“. Dem befehlen wir uns an, dem gehören

wir und dazu lassen wir uns heute stärken: „ich bin das Leben“.

Mit ihm, über den Tod hinaus, bis zum ewigen Leben vor seinem

Thron. Wenn ich mich auf eins freue, dann ist das, einmal im großen

Chor vor diesem Thron zu stehen und ihn mit zu loben.

Zum Schluss noch eine Geschichte von Martin Luther. Der Reformator

war nicht lange vor seinem Tod unterwegs. Er hätte diese

Reise gar nicht mehr unternehmen sollen, aber seine Freunde

gingen mit. Damals gab es zwar keine Staus auf der Autobahn,

aber es gab andere Hindernisse, wie zum Beispiel Hochwasser.

So führte die Saale Hochwasser und er kam mit seinen Leuten

nicht weiter. Der Fährmann stand da und sagte: „Bei diesem

Wetter keine Überfahrt!“ Luther sagte: „Fahr rüber!“ Der Fährmann

schüttelte jedoch nur den Kopf. Da kam Melanchthon.

Der schaute schon damals immer nach den Sternen und nach

den richtigen Konstellationen. Das war sein großer Fehler. Er

meinte, die Sterne stünden nicht gut und schlug vor, nach

Hause zu gehen. Auch die übrigen Freunde rieten aus Angst

vor den Wellen zur Umkehr. Luther hingegen sprang beherzt

ins Boot und sagte: „Domini sumus!“ „Wir sind des Herrn!“

Manchen steht das Wasser bis zum Hals. Manche meinen

schon, ihr Lebensschifflein sei so im Schaukeln, dass es

Wasser einhole. Manch andere meinen, ihr Lebensschiff gehe

unter. Hören Sie: „Domini sumus!“

Wir sind des Herrn! Auch wenn uns das Wasser bis

zum Halse steht: Wir sind des Herrn! Auch wenn wir schaukeln

und meinen, es gehe unter: Wir sind des Herrn! Ja

selbst wenn wir untergehen und heimgeholt werden: Wir

sind des Herrn! Wir bleiben des Herrn, wir werden dem

Herrn eigen bleiben. „Domini sumus!“ Schreiben Sie über

alles im Jahr des Herrn 2010: „Domini sumus!“ Auch in

diesem Jahr gehören wir und sind wir des Herrn.

Amen.

impulse

zum Gebet

Wir danken Gott für

die Bewahrung bei den sportlichen Aktivitäten auf al-

len Ski- und Winterfreizeiten und bei den zahlreichen

und langen Fahrten der CVJM-Landessekretäre

die ehrenamtlichen Helfer bei allen Freizeiten

und Veranstaltungen

das, was Gott auf den KonfiCastles tut und dass wir

die Möglichkeit haben, so vielen jungen Leuten Gottes

Liebe weiterzugeben

die vielen großen und kleinen Spenden, die uns im vergangenen

Jahr gegeben wurden und mit denen uns

Freunde bei der missionarischen Jugendarbeit unterstützen

Wir bitten Gott um

Seinen Segen und Bewahrung für das Team, das zum

Missionseinsatz nach Chile aufgebrochen ist

Segen für die Arbeit der Volontärinnen in Chile

gutes Gelingen und gute impulse beim ersten Bayerischen

CVJM-Frauentag im März

und Gottes Geist bei den Jugend- und Familienfreizeiten,

die über Ostern stattfinden

Gottes Führung bei der Neu-Besetzung des Postens des

CVJM-Generalsekretärs im CVJM Gesamtverband

Vielen Dank an alle, die die Arbeit des

CVJM Bayern durch ihre Gebete unterstützen.

C V J M – M A G A Z I N

5


gehört & gelesen

C V J M – M A G A Z I N

6

Was Christen über

Armut denken

tobias Faix und

stephan Volke (Hrsg.)

Schon der Titel diese

Buches irritiert – oder nicht?

ist doch klar, was Christen

über Armut denken – oder nicht? Natürlich,

die christlichen Kirchen und Gruppen sind im

sozialen Bereich sehr aktiv, ohne sie wäre

unser Sozialstaat nicht denkbar.

Aber was denken die Christen darüber, dass

sich diese Armut in Deutschland in den letzten

Jahren fast verdoppelt hat? Ganz zu

schweigen von der Situation in Ländern der

3. Welt, z.B. Haiti?

Dass wir Christen Bescheid wissen, zeigt

die Compassion-Studie 2009. Sie zeigt aber

auch, dass Armut in Gemeinden selten ein

Thema ist und viele nicht wissen, wie sie persönlich

aktiv werden können.

Diese Beschreibung der Compassion-Studie

will aufrütteln und Hilfe zum Aktivwerden

sein. Beides kann gelingen, wenn das Buch

nicht nur als Zahlenmaterial gesehen wird,

sondern die vielen konkreten Tipps auch um-

Buch.

gesetzt werden. Vielleicht heißt dann ein

Nachfolgebuch: Was Christen gegen Armut tun...

Volker Grüner

Neufeld-Verlag

Art-Nr.: 588.774

EUR 9,90

Beauty will rise

steven Curtis Chapman

Diese CD entstand unter

dem Eindruck des Todes

von Maria. Die Tocher von

Steven Curtis Chapman

verstarb in jungen Jahren; das hat – natürlich

– das (Glaubens-)Leben der Chapmans

verändert. Trotzdem gelingt es ihnen

auf eindrückliche Weise, das von Gott

Geschenkte zu genießen und wieder loszulassen.

Aber auch die tiefe Trauer findet

ihren Ausdruck und Platz in diesem sehr

persönlichen Akustik-Album des zigfachen

Grammy-Gewinners aus den USA. Der exzellente

Singer- & Songwriter komponierte

12 sehr sensible Lieder, die in besonderer

Weise eine Einheit aus Text und Musik erklingen

lassen. Für Fans des Musikers mögen

diese Töne überraschend sein, aber es

lohnt sich sehr, sich diese CD in Ruhe vorzunehmen.

Wer selbst gerade den Verlust

eines nahen Menschen verkraften muss,

findet einen ehrlichen Musiker und Menschen

vor, der weiß, wie sich tiefe Trauer

anfühlt, der aber auch erlebt, dass es ‚wieder

Frühling‘ wird, wie das letzte Lied eindrucksvoll

verkündet.

Anspieltipp: #12 Spring is coming

Gerth-Medien

Best.-Nr. 939647

EUR 17,99

Volker Grüner

Stille

elke Werner und

Klaus-günter pache

Für alle, die es tatsächlich noch

nicht mitbekommen haben:

2010 ist von der Evangelischen

Allianz Deutschland zum Jahr

der Stille erklärt worden. Geschieht so etwas,

so füllt sich sowohl der Bücher- und CD-Markt

als auch der Veranstaltungskalender schnell

mit allem, was man zu diesem Thema sagen

müsste – oder auch nicht. Zu den eindeutig

positiv herausragenden Büchern, die dazu

erschienen sind, gehört das Buch von Elke

Werner und Klaus-Günter Pache. Die beiden

Autoren laden mit ihren impulsen dazu ein, in

40 Tagen Gott in der Stille zu begegnen und

zu erleben. Mit großem Bibelwissen und vielen

ganz persönlichen Erfahrungen helfen sie dem

Leser, sich auf dieses eher ruhige Abenteuer

einzulassen. Anhand von Bibeltexten stellen

sie dabei klar, dass unser Problem weniger der

Himmel ist, der schweigt, als vielmehr unser

Alltag, der laut ist. Besonders hilfreich kann

es sein, als Gemeinde oder CVJM das Buch zusammen

zu lesen und sich über die 40 Tage

miteinander auszutauschen.

Prädikat: Besonders wertvoll!

Jonny Pechstein

SCM-Brockhaus

Art-Nr.: 226.296.000

EUR 14,95

One

planetshakers

Die Zeiten, in denen „klas-

sischer“ Worship- und Lob-

preis mit leichter, einfach

gestrickter Musik in Verbindung gebraucht

wurde, sind definitv vorbei. Der Begriff

„Worship“ beschränkt sich schon seit geraumer

Weile nicht mehr auf nur einen bestimmten

Stil, sondern drückt sich - nicht

nur rein musikalisch - sehr vielfältig aus.

Und das zeigen Planetshakers, eine Jugendbewegung

aus Australien, auf dem

jüngsten Live-Album der hauseigenen

Band. Obwohl inhaltlich ganz klar eine anbetende

Haltung einnehmend, krachen hier

die E-Gitarren mit Synthesizern um die

Wette, liefert der Bass ein phänomenales

Solo ab und spielen die beiden (!) Schlagzeuger

regelrecht ein Duell. Klarer Fall: Die

Band zeigt, dass wahrhafte Anbetung nicht

nur ruhig sein muss. Einziger kleiner Wehrmutstropfen:

Bei den Texten hat man hier

und da den Eindruck, dass den Machern

die ideen ausgegangen sind. Man hat viele

Passagen schonmal „irgendwo gehört“.

Trotzdem: Klare Worte, die sehr radikal, direkt

und kompromisslos sind!

Anspieltipp: #1 Get Up Matthias Schmitt

amazon

EUR 8,99 (mp3-download)

Siesta

Martin pepper

Martin Pepper hat offenbar

Gefallen gefunden am musikalischen

Fundus Lateinamerikas.

Nach seinem ‚Fiesta‘-Album folgt

nun ‚Siesta‘.

Dass Martin Pepper musikalisch tief schürft,

zeigen einige Liedtitel: Lieder wie ‚Kontemplation

– ich spür mich in die Stille‘ oder

‚Herzenssprache‘ klingen ungewohnt. Aber

das ist Ruhe, Stille, Nichtstun für viele seiner

Zuhörer sicher auch. Pastor Martin Pepper

formuliert sehr seelsorgerlich und hat

es dennoch immer wieder geschafft, dass

seine Lieder zum Gemeindeliedgut wurden.

Mit dieser Produktion knüpft er musikalisch

an ‚Fiesta‘ an und liefert einen bunten Farbund

Klangtupfer zum Jahr der Stille. Er verbindet

fast vergessene christliche Übungen

– wie Kontemplation – mit zeitlos gültigen

Einsichten, dass es uns als Christen an

nichts fehlt (‚Nada me falta‘). Und ganz nebenbei

gelingt es ihm zudem, eine musikalisch

abwechslungsreiche, fast quirlige CD

zu schaffen. Anspieltipp:

CD.

Anspieltipp:#1 Viva Silencio – es lebe die

Stille

Volker Grüner

Gerth-Medien

Best.-Nr. 946400

EUR 17,99

Du bleibst

gracetown

Die JesusHouseBand ist seit

letztem Herbst unter einem

anderen Namen unterwegs.

Hinter Gracetown verbirgt

sich nichts anderes als die personell leicht

veränderte Truppe aus 10 Musikern, die

beim letzten JesusHouse als „Haus“-Band

firmierte und auch bei Christival 2008 wesentliche

Teile der Liedbegleitung bei den

Hauptveranstaltungen übernahm. Auf ihrem

Debüt unter neuem Namen hat die

Band die Vision, „neue geistliche Musik in

die Gemeinde und Jugendarbeit zu bringen.

Die Vision, junge Menschen in ihrem

Glauben zu stärken und zu motivieren.

Und die Vision, sie dann in Bewegung

zu bringen – hin zu Gott und hin zu den

Mitmenschen.“ Auf dem Album sind klasse

Songs, hervorragend interpretiert, in

einem musikalischen Gewand, das absolut

auf der Höhe der Zeit ist. Ob alle Lieder

wirklich „gemeindetauglich“ in dem Sinne

sind, dass sie sich zum gemeinsamen Singen

im Gottesdienst eignen, sei dahingestellt.

Tolle Musik ist es alle mal, ob man

nun einfach zuhört oder mitmacht.

Anspieltipp: #10 Du kamst zu uns

SCM-Hänssler

Art.-Nr. 097.161.000

EUR 15,95

Jonny Pechstein


Aufatmen für Frauen

Anfang Februar machten sich Frauen von Oberfranken bis zum Bodensee auf, um

am Aufatmen-Wochenende unter der Leitung von Renate Stäbler in Gunzenhausen

teilzunehmen. Das Thema für dieses Wochenende war: „Über den Horizont hinaus“.

Zum Einstieg ins Thema hörten wir von Sigrid Zumbach-ischir (Referentin)

die Geschichte der Hanna aus 1. Samuel. Den ersten Abend ließen wir mit gemütlichem

Beisammensein ausklingen. Am Samstag starteten wir mit der Bibelarbeit.

Hier berichtete Sigrid Zumbach-ischir uns über die Emmaus-Jünger (Lukas 24, 13

ff). in kleinen Gruppen trugen wir zusammen, welche Stimmungen, Gefühle und

Einstellungen wir in dieser Geschichte finden. Am Nachmittag gab es verschiedene

Angebote oder die Gelegenheit, einfach nur zu Entspannen! Später gab es die

Möglichkeit zur persönlichen Segnung durch die Mitarbeiter. Abends stiegen wir

mit einer Farb- und Typberaterin ins Thema „ich trau mich“ ein. Den Schlusspunkt

bildete Margitta Sommermann, die uns die Biographie der Gladys Aylward erzählte.

Der Gottesdienst, in den sich jede einzelne von uns einbrachte, und die anschließende

Abendmahlsfeier standen am Sonntag im Mittelpunkt. Zum Abschluss

hier noch ein Ausschnitt aus einem Lied („ich bin bei dir“), welches uns über das

ganze Wochenende begleitet hat: „Hab keine Angst, ich liebe dich. Du kannst

meinem Wort vertraun und du wirst sehen, wie ich dich führe, Schritt für Schritt.“

Regina Hofecker

Bitte ein BIt 2010…

Vom 15.01. -22.01.2010 ging es dabei nicht um eine Bierbestellung,

sondern um Schneisen durch die Bibel, die 20 Dauerteilnehmer,

15 Tagesgäste und hervorragende Referenten im

CVJM-Gästehaus in Bergen geschlagen haben. Die Geschichte

israels, der Epheserbrief, die Gleichnisse aus dem Lukasevangelium,

sowie Grundworte des Glaubens boten ein reichliches

inhaltliches Büffet. Bei einer Talkrunde mit unserem Generalsekretär

Hans-Martin Stäbler und Landessekretär i.R. Rainer

Dick bekamen wir sehr persönliche Einblicke. Wandern, Baden

und gemütliche Spieleabende boten den entsprechenden

Ausgleich zum anstrengenden Hören und Arbeiten. Einhellige

Meinung aller: Bitte auch nächstes Jahr ein BiT! Der Termin ist

schon reserviert.

Matthias Rapsch

Verliebt – Verlobt – Seminar

Rund 30 junge verliebte, verlobte oder frisch verheiratete Leute versammelten sich vom 19.-21.02.10 im idyllisch

verschneiten Prackenfels bei Altdorf zum Verliebt-Verlobt-Seminar. Gespannt lauschten wir den Ausfüh-ungen

der beiden Leiter-Ehepaare samt ihren persönlichen Eheerfahrungen, um dies dann gleich im Anschluss mit

dem eigenen Partner zu besprechen und zu vertiefen. Gespickt war das Programm mit vielen lebenspraktischen

Themen, Tipps und Anregungen für das Zusammenleben mit Trauschein. Eine besondere und sehr erheiternde

Form der Kommunikation lernten wir beim Malen

bzw. Zeichnen mit unserem Herzblatt kennen. in

diesen Tagen reifte bei uns eine tiefe Dankbarkeit

für das große Geschenk namens „Ehe“. Sehr

kostbar und wertvoll empfinden wir diese großartigen

Gefühle, die uns Gott in der Beziehung

erleben lässt. Unser geistliches und partnerschaftliches

Fundament hat reichlich Stabilität

hinzugewonnen. Mit viel Rüstzeug ausgestattet

und mit allerhand neuen impulsen reisen wir aus

Prackenfels ab und biegen nun auf die Zielgerade

ein. Lydia Melchior und Stefan Schunk

passiert

C V J M – M A G A Z I N

19


C V J M – M A G A Z I N

GMT 2009 – Die Abschiedsreden Jesu

Entscheidende Worte am Ende des Jahres

Nichts ist beständiger als die Veränderung.

Das ist nichts Neues, muss aber immer wieder

neu erfahren werden, sonst würde man

es wohl nicht immer glauben. Auch die GMT

verändert sich, zumindest in Teilen. Vieles

war auch 2009 so, wie es in den Jahren zuvor

war, manches jedoch war dieses Mal

ganz anders und hat den einen oder anderen

langjährigen Besucher vor Herausforderungen

gestellt.

Zunächst mal ein Blick auf das, was wir aus

20 Jahren GMT-Erfahrung schon kannten.

Wie immer gab es herausfordernde Bibelarbeiten

zu wichtigen Themen. Die beiden Referenten,

Hildegard vom Baur und Konrad

Eißler, verstanden es, ihren Zuhörern geistliches

Schwarzbrot mitzugeben. Nicht immer

leicht zu kauen, aber sehr gesund und lebenswichtig.

Es war schon immer ein Ziel der

GMT, einmal tiefer zu graben und erfahrene

Christen und Mitarbeiter in biblisch-theologischen

Zusammenhängen zu schulen, die

sie in ihrer normalen CVJM-Arbeit, in ihrem

Gemeindeleben oder im persönlichen Leben

nicht immer präsentiert bekommen. Dadurch

taten sich an manchen Stellen wichtige Zusammenhänge

auf und wurden Geheimnisse

gelüftet. Gerade die Texte des Johannes-

Evangeliums erwiesen sich als nicht immer

leicht zu verstehende aber gewinnbringende

Lektüre.

So bearbeitete Hildegard vom Baur in ihren

Bibelarbeiten die Themen „Liebe“ (Joh 13, 31

– 35) und „Heiliger Geist“ (Joh 14, 15 – 26).

Dabei lud sie die Zuhörer dazu ein, in Bezug

auf den heiligen Geist einmal auf Spurensuche

in der gesamten Bibel zu gehen. „Wir

meinen oft, dass der Heilige Geist erst im

Neuen Testament auftaucht, dabei ist schon

in den ersten Versen der Bibel von ihm die

Rede“, so vom Baur. in einer sehr seelsorgerlichen

Art verstand sie es, den GMT-Teilnehmern

Zusammenhänge und tiefere Bedeutungen

der biblischen Texte aufzuschließen.

Zusätzlich zu den Bibelarbeiten hielt sie am

Dienstag auch noch einen Vortrag zum seelsorgerlichen

Thema „Angst – Lernfeld des

Glaubens!“ Nach einer Einführung durch den

Vorsitzenden des Landesverbandes, Werner

Kurz, sprach sie ausführlich über unterschiedlichste

Formen der Angst, wie sie entstehen

und wie wir gerade als Christen damit

umgehen können. Dabei verwies sie auch auf

kindliche Angsterfahrungen und wie sehr diese

einen Menschen prägen können und über

verschiedene Grundängste von Menschen.

Dem gegenüber stellte Sie Jesu Wort: „in

der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost:

ich habe die Welt überwunden!“ aus Joh.

16,33. „Am Kreuz“, so Hildegard vom Baur,

„hat Gott den Mächten der Angst das Genick

gebrochen. Nur das Problem ist: Die schreien

immer noch! Deshalb ist es so wichtig, das

ich immer und immer wieder zu dem

Gekreuzigten schaue!“

Auch Konrad Eißler führte die Teilnehmer

der Tagung auf sehr humorvolle, aber nicht

weniger tiefgehende Weise in die Texte aus

dem Johannes-Evangelium ein. Dabei behandelte

er in einer Bibelarbeit das Thema

„Bei Jesus bleiben“ (Joh 15, 1 – 17) und in

der Predigt im Abschlussgottesdienst „Jesus

ist einzigartig!“ (Joh 14,6; siehe auch Seite

4 & 5). Am vorletzten Tag stellte er sich

in einer Gesprächsrunde verschiedenen Fragen

zu seinem persönlichen Leben. Dabei

erfuhren die Gäste viel über seinen beruflichen

Werdegang, unter anderem als Pfarrer


der Stuttgarter Stiftskirche in den bewegten

70er Jahren, aber auch viel Privates. in einer

herzerfri-schenden Art verstand er es dabei,

seine Erlebnisse als Glaubenszeugnisse zu

vermitteln und die Zuhörer zu ermutigen, in

allen Lebenslagen fest auf Gott zu vertrauen.

Einige Dinge auf der GMT haben sich aber

auch verändert. So fand der alljährliche Gebetsabend

in leicht veränderter Form mit

über der ganzen Burg verteilten Gebetsstationen

statt.

Der Einstieg am ersten Abend dürfte auch

einmalig in der Geschichte der GMT gewesen

sein. Die Landessekretäre Christoph Höcht

und Bernd Popp hatten in sehr aufweniger

Weise ein überdimensionales „CVJM-Monopoly“

gestaltet, bei dem alle 200 Teilnehmer

mitspielen konnten. Dabei ging es nicht darum,

Strassen zu kaufen und Häuser zu bauen,

sondern CVJMs zu gründen und Projekte

zu starten. Als echtes Sammlerobjekt erwiesen

sich dabei die extra für diesen Tag gestalteten

CVJM-Dollar mit dem Konterfei von

CVJM-Generalsekretär Hans-Martin Stäbler.

Das Mitarbeiterfest zum Ende des Jahres war

der herausragende Höhepunkt der GMT. Dabei

gab es neben der obligatorischen Rede

von Hans-Martin Stäbler und einigen Ehrungen

verdienter Mitarbeiter ein komplettes

Chilenische Volontäre für 6 Monate in Bayern?

Vier junge Frauen aus dem bayrischen CVJM arbeiten bereits seit fast 6 Monaten im ACJ Chile in Valparaiso mit.

Sie unterstützen die Arbeit vor Ort und bringen ihre Kraft, Zeit und ihren Glauben in die CVJM-Arbeit in Chile ein.

Die Erfahrungen sind lebensprägend und das Voneinander lernen ein wichtiger Schritt in unserer Partnerschaft.

Nun gibt es die Anfrage aus Chile, ob wir es auch jungen chilenischen Volontären ermöglichen können, für eine

gewisse Zeit in bayrischen CVJM-Vereinen mit zu arbeiten und mit zu leben. Sie möchten auch gerne ihre

Kraft und Zeit hier bei uns einsetzen, mitarbeiten und selber neue Erfahrungen für ihr Leben und ihren

Glauben machen.

Darum suchen wir Orts-Vereine, die in einer engen Zusammenarbeit mit dem Landesverband (in Person

von Christoph Höcht) Volontäre für ca. 6 Monate aufnehmen können.

Natürlich wird es eine herausfordernde Zeit, aber auch eine bereichernde und lebensprägende Zeit werden.

Für Nachfragen oder Kontakt meldet euch bitte bei mir: Christoph Höcht 09153-925959 hoecht@

cvjm-bayern.de

immer aktuelle infos der Volontärinnen gibt es unter:

http://www.cvjm-bayern.de/channel.php?channel=153

Konzert mit dem Gospelsänger David Thomas,

der die Teilnehmer begeisterte und zwischenzeitlich

in einen Gospelchor verwandelte.

Bis in die späte Nacht wurde gesungen,

geklatscht und getanzt.

Wie auch in den Jahren zuvor wurde auf der

GMT viel gesungen. Alex und Birgit Kohler

und ihr Team übernahmen die Begleitung

des gemeinsamen Singens und waren praktisch

im Dauereinsatz!

Die Veränderungen der GMT, die in diesem

Jahr stattfanden, waren ein Vorgeschmack.

Das Team der Landessekretäre berät derzeit

darüber, die Tagung weitergehend zu verändern

und so auf den neuesten Stand zu

bringen. An der inhaltlichen Ausrichtung –

soviel steht jetzt schon fest – wird sich jedoch

nichts ändern. Auch in Zukunft wird es

darum gehen, tief in die Bibel einzusteigen

und das Wort Gottes genauer und tiefer kennen

zu lernen.

Jonny Pechstein

Alle Bibelarbeiten, die Predigt und das Referat stehen

als Download-MP3s auf der Website des CVJM

Landesverbandes zur Verfügung und zwar unter

folgender Adresse:

http://www.cvjm-bayern.de/channel.php?channel=89

21

C V J M – M A G A Z I N


interview.

thomas Römer

C V J M – M A G A Z I N

22

Bist du im CVJM groß geworden?

Thomas Römer: ich bin 1967 in die Jungschar des CVJM Mün-

chen gekommen, war später in der Jugendgruppe und wurde dann

1973 im CVJM München Mitarbeiter. ich habe vor allem Jungschar

gemacht und war im Mitarbeiterkreis.

Du hast dann später Theologie studiert. War das für dich von Anfang

an klar, dass du Pfarrer werden willst?

Es gab drei Dinge, die zur Auswahl standen: entweder Geschichte,

Germanistik oder Theologie. ich habe etwa eine halbe Stunde darüber

nachgedacht. Dann wurde mir klar: Geschichte und Germanistik

sind gute Hobbys, aber Theologie muss ich machen. Es war

keine schwierige Entscheidung.

Wie ging nach dem Studium dein Weg weiter?

ich war zwei Jahre im Vikariat in Augsburg und dann drei Jahre als

Pfarrer z.A. in Neu-Ulm. Dann wurde ich von der Kirchenleitung als

Pfarrer für Jugendevangelisation berufen ins Amt für Jugendarbeit.

Ab Januar 1988 war ich dann in Nürnberg im Amt für Jugendarbeit.

Die Kirchenleitung wollte diese Pfarrstelle unbedingt besetzen,

haben aber niemanden gefunden. Dann haben sie jemanden

zum Jugendevangelisten gemacht, der nie ein Jugendevangelist

war. Das war ich. Das war eine Entscheidung, für die ich vier Tage

Bedenkzeit bekam. ich habe nach vier Tagen entscheiden, dass

ich das machen werde.

Bis 1995 warst du im Amt für Jugendarbeit. Wie ging es dann weiter?

ich bin dann 1995 von der Kirchenleitung nach München berufen

worden. ich habe mich übrigens nie beworben in meinem Leben,

ich bin immer berufen worden. ich kam auf eine Projektstelle,

die Matthäusdienste, die die Aufgabe hatten, Menschen, die

keine Heimat in der Kirche hatten, missionarisch und evangelistisch

anzusprechen. Das geschah in Kooperation mit dem CVJM in

München. Es ist dann ein eigenes Werk entstanden, ein evangelischer

Dienst im Dekanatsbezirk, der nach wie vor eine Kooperation

mit dem CVJM München hat.

Ist das so jetzt noch aktuell?

Nein. Diese Stelle war eine Projektstelle und bis 2001 befristet. Da

hat mich der CVJM gebeten eine halbe Stelle zu übernehmen, mit

dem Schwerpunkt Leitung der Mitarbeitergemeinschaft im CVJM.

Bist du seitdem CVJM-Sekretär?

Zunächst hatte ich eine halbe Stelle als CVJM Sekretär und eine

halbe Stelle bei den Matthäusdiensten. Seit 5 Jahren ist es so,

dass ich ganz von der Kirche vom Dienst beurlaubt bin. ich bin

jetzt einer der drei leitenden Sekretäre und meine Verantwortung

ist die Leitung der Mitarbeitergemeinschaft. Dazu gehören rund

650 Mitarbeiter.

Du hast viel Erfahrung in der Zusammenarbeit zwischen CVJM und

Kirche. Was würdest du CVJMs raten, deren Verhältnis zur Kirche

schwierig ist?

ich würde raten: Lest das was zu diesem Thema zur Hundertjahrfeier

des Weltbundes herausgegeben wurde. Ein Aufsatz davon

war von Emil Brunner. „Die Ecclesia des Neuen Testaments und die

CVJM“. Dieser Aufsatz ist meiner Ansicht nach Pflichtlektüre für jeden,

der sich mit dieser Frage beschäftigen möchte.

Die entscheidende Aussage darin ist, dass der CVJM genauso oder

vielleicht sogar mehr als jede Kirchengemeinde und alles was sich

Kirche nennt, auch Kirche im Sinne des Neuen Testamentes ist.

Weil sich hier Menschen sammeln zum Gebet, zum Hören auf das

Wort Gottes und bereit sind, um dessen Willen sich für die Belange

des Reiches Gottes in der Gesellschaft zu engagieren. ich glaube,

dass das eine der zentralen Schriften zu diesem Thema ist. Wo

Christen zusammen kommen, wo zwei oder drei im Namen Jesu

zusammen sind, wo sie einander um Jesu willen lieben ist Jesus

da und es ist Kirche.

Es ist jedoch wichtig, dass wir Bewegung bleiben und nicht „verfasste“

Kirche werden. Deswegen achten wir im CVJM München

sehr darauf, dass wir das Abendmahl nicht feiern, ohne dass es

uns irgendwo uns von der Kirche gegeben wird. Es braucht immer

einen, der von der Kirche ordiniert ist.

Herzlichen Dank für das Interview!

Dies ist nur ein kleiner Auszug. Das vollständige Interview findet

ihr unter www.cvjm-bayern.de

ZUR PERSON

tHOMAS RöMeR

(Jahrgang 1957) ist verheiratet und hat 5

Kinder. Er hat Theologie studiert und arbeitet

mittlerweile als einer von drei leitenden

CVJM-Sekretären im CVJM München.

Neues aus den CVJM-MissioPoints

Von Kai günther, CVJM-sekretär im Missiopoint CVJM Marktheidenfeld:

stuttgart, räume und die zukunft

Wir Marktheidenfelder haben die freien Tage nach Fasching genutzt und haben Stuttgart einen

dreitägigen Besuch abgestattet. Mit 10 Jugendlichen haben wir im CVJM, direkt im Herzen

der Großstadt, Quartier bezogen. Wir hatten Zeit zum shoppen, haben die Stadt erkundet

und einige Stuttgarter und ihren CVJM kennengelernt. inhaltlich haben wir uns mit der Frage

„Wer bin ich?“ beschäftigt und es genossen, viel Zeit dafür zu haben. Beim einkaufen, kochen

und putzen musste jeder mit anpacken, aber wir haben das super hinbekommen. So ein

kurzer Ausflug zwischen allem Alltagstrubel ist viel Wert und nur zu empfehlen. Es wird nicht

unser letzter Kurztrip gewesen sein.

Zurück im Alltag beschäftigt uns der Umzug unseres CVJMs. Nach einem Jahr müssen wir

planmäßig aus unseren Räumen raus. in diesen Tagen stecken wir mitten in der Renovierung

der neuen Räume in denen wir dann länger bleiben können. Dass wir wieder einen Platz

für uns mitten in der Stadt gefunden haben ist ein super Geschenk Gottes.


CVJM-GeSAMtVeRBAND SUCHt NeUeN

GeNeRAlSeKRetÄR

Der Vorstand des CVJM-

Gesamtverbandes hat

einstimmig die Berufung

von Dr. Wolfgang Neuser

(58) zum Rektor der

CVJM-Hochschule vorgeschlagen.

Dies hat der

Hochschul-Senat durch

Wahl bestätigt. Zum 30.

April wird Neuser seine

Aufgaben als CVJM-

Generalsekretär deshalb abgeben, um sich ganz der Leitung und

Weiter-entwicklung der CVJM-Hochschule zu widmen. Seit März

2009 leitete er bereits die CVJM-Hochschule als Gründungsrektor.

im Jahr 2002 wurde Neuser zum Nachfolger von Ulrich Parzany als

Generalsekretär des deutschen CVJM berufen. Zur Neubesetzung

der freiwerdenden Stelle des Generalsekretärs/der Generalsekretärin

hat der Vorstand eine Findungsgruppe unter Leitung von Präses

Karl-Heinz Stengel eingesetzt, der unter anderen auch Hans-

Martin Stäbler angehört.

CVJM SpeICHeRSDORF SpeNDet 1.500 eURO

FÜR NeUBAU IN WeRNFelS

im Oktober 2009 fanden in Speichersdorf die Deutschen indiaca-

Meisterschaften statt. Von den dabei erwirtschafteten Einnahmen,

zum Beispiel durch den Getränke- und Kuchen-Verkauf, spendete

der CVJM Speichersdorf 1.500 Euro für den Neubau des CVJM-

Mitarbeiter- und Seminarzentrums

auf der Burg Wernfels.

Der Scheck wurde offiziell bei

der Jahreshauptversammlung

des Vereins an CVJM-Landessekretär

Bernd Popp übergeben.

Wir bedanken uns ganz

herzlich für diese nachahmenswerte

Aktion!

CVJM HASSFURt FeIeRt 10-JÄHRIGeS JUBIlÄUM

Am 7. März feiert der CVJM Hassfurt sein 10-jähriges Gründungs-

Jubiläum. Beim Jubiläumsgottesdienst wird CVJM-Generalsekretär

Hans-Martin Stäbler die Predigt halten und die Grüße der bayerischen

CVJM-Gemeinschaft überbringen. Der CVJM in Hassfurt

entstand durch eine initiative aus der Kirchengemeinde in Verbindung

mit einem MissioPoint-Projekt. Wir gratulieren herzlich und

wünschen weiterhin Gottes Segen bei der Arbeit!

ANDACHtSBUCH ZUR WM

Wir fahren zur WM! - Diesen Titel hat das Andachtsbuch

zur WM, das in Zusammenarbeit der CVJM

Landesverbände Württemberg und Bayern,

sowie der Eichenkreuz Sportarbeit herausgegeben

wird. Die Andachten zu Themen

wie Anreise, Gegner, Gastgeberland, Finale,

Siegesfeier oder Heimreise nehmen den

Leser mit auf die Reise einer Nationalmannschaft

bzw. eines Spielers von der Qualifikation

bis zur Siegesfeier. CVJM Landessekretär

Bernd Popp und Generalsekretär Hans-Martin

Stäbler haben daran mitgearbeitet.

kurzmeldungen.

WeIHNACHtSAKtION: VOlONtÄRINNeN SAGeN „DANKe“…

Vielen Dank für ihre Spende zur Weihnachtsaktion. Wir haben damit

versucht, den Kindern einen kleinen Wunsch zu erfüllen und haben

viele strahlende Kinder sehen dürfen. Vielen Dank, dass Sie uns ermöglicht

haben, die Kinder zu beschenken und dadurch soviel zu gewinnen.

Vielen Dank, dass es durch Sie möglich war, ein bisschen den

Sinn von Weihnachten in die Herzen der Kinder zu bringen. Vielen

Dank, dass wir durch ihre

Spende eine besondere

Zeit mit den Kindern erleben

durften, die wir nicht

vergessen werden. Gottes

Segen und viele liebe Grüße

aus Chile,

Mirjam, Katja, Anna &Mirjam

gottfried illieff feierte 70. geburtstag

Unser langjähriger Verbindungsmann in der bul-

70

garischen Stadt Russe, Gottfried illieff, feierte

am 20. Februar seinen 70. Geburtstag. Seit vielen

Jahren ist er unser verlässlicher Ansprechpartner

in der Zusammenarbeit mit dem CVJM

Russe. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen

Gottes reichen Segen!

Walter Buhl wurde 70 Jahre

Am 02. März feierte Walter Buhl, langjähriger

Vorsitzender und Schatzmeister des CVJM-Landesverbandes,

seinen 70. Geburtstag. in seine

Amtszeit(en) fielen viele Veränderungen, die das

Bild des CVJM Bayern heute entscheidend prägen

und an denen er maßgeblich mitgewirkt hat. Wir

gratulieren ganz herzlich und wünschen Gottes reichen

Segen.

der CVJM-tipp !

Vor oder nach der Gruppenstunde stehen die Teilnehmer

rum und wissen nicht was sie tun sollen, oder sie

tun Dinge, die sie besser lassen sollten. Es gibt geniale

Spiele die sich genau für solche Brücken-Zeiten, bzw.

auch für Pausenhofaktionen eignen: Einfach damit

auf dem Pausenhof spielen und warten,

bis eine Traube von Menschen mitspielt und

schon hast du neue Freunde, die sich vielleicht

irgendwann in eine Gruppe einladen lassen.

Einige kennen aus dieser Spielekategorie

vielleicht schon „Simon Challenge“. Jetzt neu

ist „CVJM-Cosmic Catch“! Spielprinzip: Der Ball

sagt dir zu welchem Spieler er geworfen werden

soll, elektronisch wird überprüft

ob der Wurf stimmt.

Cosmic-Catch gibt es ab

jetzt im CVJM-Shop. ist

auch für kleine Vereine erschwinglich.

Schau doch mal

bei www.cvjm-bayern.de

vorbei.

23

C V J M – M A G A Z I N


C V J M – M A G A Z I N

CVJM Bayern Karte ist da!

Über 5.000 CVJMer haben sie schon: die

neue CVJM Bayern Karte! Das Verfahren ist

ganz einfach: Die Vereinsvorsitzenden schicken

eine Liste mit den Daten der CVJMer an

die Geschäftsstelle des Landesverbandes und erhalten wenig

später die fertigen Karten! Nähere Infos und Bestellung unter:

10 Tage

mit 2 Vorprogrammen:

0911/62814-0 oder info@cvjm-bayern.de

02. – 11. April 2010 (Osterferien)

Adresskorrektur über ADRESSUPDATE

CVJM-Landesverband Bayern e.V. - Postfach 71 01 40 - 90238 Nürnberg

PVSt, Deutsche Post AG, Entgelt bezahlt

Ägypten - Jordanien - Griechenland - Italien

- Badeurlaub am Roten Meer (30.03. - 02.04.)

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Die Mittelmeer-erlebnistour

für junge leute (ca.17 bis ca. 35)!

mit (u.a.)

Hans-Martin Stäbler,

torsten Hebel, Roland Werner,

Mr. Joy“ Karsten Strohhäcker

& „Gracetown“

JESUSBOAT

eMail: urlaub@cvjm-bayern.de

Veranstalter: CVJM Bayern, PF 710140, 90238 Nbg.

Gesamtleitung: Hans-Martin Stäbler

Sonderprospekt und

Infos unter:

Tel. 09123/13658

(Renate Stäbler)

WWW.JESUSBOAT.DE

Weitere Infos unter:

Tel. 09123/13658

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Sonderprospekt und Infos: tel.09123/13658 (Renate Stäbler)

www.cvjm-traumschiff.de

25.05. - 04.06.2010

Erlebnisreise

Die Tage nach Pfingsten im Land der Bibel erleben

mit Hartmut Bärend, Manfred Bletgen und Hans-Martin Stäbler

See Genezareth -

Totes Meer - Jerusalem

Veranstalter: CVJM Bayern Reise + Service GmbH

Gesamtleitung: Hans-Martin Stäbler

& Mitarbeiterteam.

Weitere Infos: 09123-13658

www.cvjm-bayern.de

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