Geben Sie dem Rothirsch Ihre Stimme! - Deutsche Wildtier Stiftung

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Geben Sie dem Rothirsch Ihre Stimme! - Deutsche Wildtier Stiftung

Unfrei im Freistaat!

Der Rothirsch ist unfrei im Freistaat. Denn leben

darf er nur in winzigen Gebieten. Außerhalb wird

er gnadenlos verfolgt.

Wir fordern für den Rothirsch: mehr Lebensräume,

kürzere Jagdzeiten, größere Wildruhezonen.

Helfen Sie uns, dem Rothirsch in Bayern

eine Zukunft zu geben.

Geben Sie dem Rothirsch

Ihre Stimme!

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und zum Unterstützer heimischer Wildtiere werden.

www.DeutscheWildtierStiftung.de

089 90 400 77777.

Freiheit für den

Rothirsch in Bayern!

www.DeutscheWildtierStiftung.de


Der Rothirsch – Unfrei im Freistaat.

Hätten Sie es gewusst? Der „König des Waldes“ ist eigentlich der „Herrscher

des Offenlands“! Denn ursprünglich war der Rothirsch in halboffenen Steppenlandschaften

zu Hause. Darauf weist schon das Geweih hin, das im Wald ja

eher hinderlich ist. Doch heute gibt es in Deutschland außerhalb von Wäldern

kaum noch Rothirsche: Die Menschen haben die Tiere in den Wald zurückgedrängt.

Dort führen sie ein scheues und wenig artgerechtes Leben. Rothirsche

können nur noch selten in freier Wildbahn beobachtet werden. Das ist einer

der Gründe, warum immer mehr Menschen glauben, der

Rothirsch sei der „Mann vom Reh“!

Feuer frei auf den Rothirsch

in Bayern!

In Deutschland leben etwa 180.000 Rothirsche, davon

30.000 in Bayern. Die größte Verbreitung liegt in Bayern

in den Alpen, in der Oberpfalz und im Spessart. Große Wälder wie der Steigerwald,

die Fränkische Alb, der Frankenwald und weite Teile des Bayerischen

Waldes sind hingegen so gut wie rotwildleer. Im Freistaat Bayern leben Rothirsche

nur auf 14 Prozent der Landesfläche! Und das nicht etwa, weil es keine

geeigneten Lebensräume gibt, sondern aufgrund

politischer Vorgaben! Der Rothirsch

darf nur in zehn offiziellen Rotwildgebieten

leben. Er ist unfrei im Freistaat! Alle anderen

Landesteile sind per Gesetz „rotwildfrei zu

halten“. Das heißt dort: Feuer frei auf den

Rothirsch! Begründet wird diese Politik mit

Fraßschäden auf den Feldern und im Wald.

Aber auch in den Bundesländern ohne offizielle

Rotwildgebiete wird erfolgreich Land-

und Forstwirtschaft betrieben.

„Freiheit im Freistaat“ – Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert eine Auflösung

der Rotwildgebiete, um dem Rothirsch mehr Raum zum Leben

zu geben. Rothirsche unternehmen besonders im Frühling ausgedehnte

Wanderungen – die eng begrenzten offiziellen Rotwildgebiete machen

das unmöglich. Denn außerhalb dieser Gebiete verlangt das Gesetz, dass

sie erlegt werden!


Der Rothirsch

– ein Wildtier im Dauerstress.

Selbst in den wenigen Waldgebieten Bayerns, in denen der Rothirsch leben

darf, steht er im Kreuzfeuer verschiedener Nutzungsinteressen. Land- und

Forstwirte wollen ihn nicht haben, Jäger stellen ihm nach – teilweise sogar

nachts. Und viele Freizeitaktivitäten bringen Unruhe in sein Revier.

Das ist vor allem im Winter für den Rothirsch ein Problem. Denn er ist ein echter

Energiesparer und reduziert in der kalten Jahreszeit den Stoffwechsel. Die körpereigene

„Heizung“ läuft jetzt auf Sparflamme. Wird er gestört, muss er seine

Energiereserven für die Flucht sehr schnell aktivieren und anschließend mehr

fressen. Doch das Nahrungsangebot ist knapp. Notgedrungen knabbert er dann

an jungen Bäumen und Baumrinde. Das führt zu Wildschäden im Wald und zu

einer noch intensiveren Bejagung. Ein Teufelskreis, der sich nur durchbrechen

lässt, wenn geeigneter Lebensraum zur Verfügung steht und Rothirsche im

Winter Ruhe finden.

„Jagdfrei für den Rothirsch“ – Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert

kürzere Jagdzeiten, Jagdruhe ab Silvester, keine Nachtjagd und Wildruhezonen,

in denen auch Wanderer und Wintersportler Rücksicht auf die

Tiere nehmen. Der Rothirsch ist ein Meisterwerk der Natur – wir wollen

es bewahren und ihm ein artgerechtes Leben ermöglichen.

Rotwildverbreitung in Deutschland und Bayern.

Legende

Rotwildverbreitung

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Staats- / Ländergrenze

Per Landesrecht festgelegte Rotwildgebiete

Vorkommen entlang der Bundesgrenze

Ein Meisterwerk der Natur.

Der Rothirsch ist das größte Landsäugetier in Deutschland – und ein Meisterwerk

der Natur. Sein rotbraunes Sommerfell gab ihm den Namen. Ausgewachsene

Tiere können 250 Kilogramm wiegen. Als Wiederkäuer können sie

Baumrinde und Gras genauso gut verdauen wie Kräuter und Moose, Knospen

und Kastanien. Auch Getreide, Kartoffeln und Rüben verschmähen sie nicht.

Zum Vergleich: Ein Rehbock bringt nur etwa 25 Kilogramm auf die Waage.

Rothirsche haben einen sehr guten Geruchssinn, sind wachsam und leben in

Rudeln mit klaren sozialen Rangordnungen. Außerhalb der Brunft leben sie

nach Geschlechtern getrennt. Die Muttertiere kümmern sich mit großer Fürsorge

um ihr Kalb.

Das Geweih wird jedes Jahr im Februar abgeworfen und wächst innerhalb von

nur 120 Tagen nach. Bis zu 14 Kilogramm Knochenmasse werden neu gebildet.

Ein faszinierender Prozess!

Die Paarungszeit der Hirsche beginnt im September. Vier Wochen lang kämpfen

die älteren Hirsche um die weiblichen Tiere. Der Stärkste wird der Platzhirsch.

Er muss sich gegen die Rivalen durchsetzen und schüchtert sie mit eindrucksvollem

Röhren ein.

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Eine Stimme

für die Wildtiere.

Wildtiere in Deutschland schützen und Menschen für die Schönheit und

Einzigartigkeit der heimischen Wildtiere begeistern – das ist das Anliegen

der gemeinnützigen Deutschen Wildtier Stiftung. Mit ihrem Modellprojekt

Wildtierland Gut Klepelshagen im südöstlichen Mecklenburg-Vorpommern

beweist die Stiftung: Natur- und Artenschutz kann auch in der von Menschen

genutzten Kulturlandschaft erfolgreich umgesetzt werden. Auf über 2.000

Hektar Fläche betreibt das Gut Klepelshagen wildtierfreundliche und ökologische

Land- sowie nachhaltige Forstwirtschaft. Damit wird vielen Wildtieren

ihr Lebensraum zurück gegeben.

Das Wissen über die Natur und ihre Tier- und Pflanzenwelt darf nicht verloren

gehen. Deshalb finden Kinder und Jugendliche in Wildtierland Gut Klepelshagen

viele Naturbildungsangebote. Mit konkreten Projekten erhält die Stiftung

Lebensräume von Wildtieren in Deutschland und setzt sich bei Politik und

Wirtschaft für ihren Schutz ein. Schirmherr der Deutschen Wildtier Stiftung

ist Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog.

Freiheit für den

Rothirsch in Bayern!

www.DeutscheWildtierStiftung.de

Helfen Sie schützen!

Deutschland braucht seine Wildtiere. Helfen Sie uns bitte, den Wildtieren

eine Zukunft zu geben! Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende!

Herzlichen Dank.

Unser Spendenkonto:

Bank für Sozialwirtschaft, Konto 846 43 00, BLZ 251 205 10

Deutsche Wildtier Stiftung

Billbrookdeich 216 · 22113 Hamburg

Telefon 040 73339-1880 · Fax 040 7330278

Info@DeutscheWildtierStiftung.de

www.DeutscheWildtierStiftung.de

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Rothirsch: Fordern Sie

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in Bayern bewegen können.

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oder per Telefon 089 70 400 77777.

Gedruckt auf 100 % Altpapier; Fotos: I. Arndt, M. Begander, T. Martin

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