Infobenevol 1/11 «freiwilligenjahr 2011 - Benevol Bern

benevolbern

Infobenevol 1/11 «freiwilligenjahr 2011 - Benevol Bern

Ausgabe Juni

édition juin

1/11

info

Freiwilligenarbeit und Weiterbildung im Kanton Bern

Bénévolat et formation continue au canton de Berne

BENEVOL

Freiwilligenjahr 2011

• Europäisches Freiwilligenjahr 2011,

Aktivitäten

• FWA sichtbar machen

• Marché du bénévolat

• benevol-jobs.ch

benevol-shop.ch


2

Editorial

Doris Widmer,

Geschäftsleiterin

Benevol Bern

Dieses Jahr feiern wir das Europäische Jahr des freiwilligen

Engagements. In der Europäischen Union EU mit seinen 27

Mitgliedstaaten leben rund 500 Millionen Menschen. Davon

engagieren sich 100 Millionen in der Freiwilligenarbeit. Das

entspricht einem Fünftel. In der kleinen Schweiz engagiert sich

sogar mehr als ein Drittel der Bevölkerung. Unser Land ist also

alles andere als ein weisser Fleck. Auch wenn die Schweiz nicht

zur Europäischen Union gehört, ist hier einiges los. Die Freiwilligen

werden gefeiert, ihr Engagement wird anerkannt und sie

werden überall sichtbar gemacht. Dies entspricht genau den

europäischen Zielen. Der Marktplatz für Freiwilligenarbeit wird

jetzt auch in Biel und Solothurn durchgeführt. In Basel findet

die Europäische Freiwilligenuniversität statt, neue Preise für

die Anerkennung gibt es in St. Gallen und Zug. In Schaffhausen

und Winterthur finden Tagungen statt. In Bern wird am 16. September

der Event «Let's fätz für freiwilligi Schätz» gefeiert. Das

freiwillige Engagement hat Hochkonjunktur. Darüber freuen wir

uns als Fachstelle.

2001 war das UNO-Jahr der Freiwilligen und 2011 das Europäische

Jahr. Im UNO-Jahr wurde vor allem das Bewusstsein für

die Freiwilligenarbeit gefördert. Jetzt, zehn Jahr später steht

die Anerkennung im Vordergrund. Im Sinne einer logischen

Abfolge wäre im Jahr 2021 dann das Schweizerische Jahr des

freiwilligen Engagements, 2031 das Kantonalbernische und

2041 wird auf lokaler Ebene begangen und gefeiert!

Weitere Informationen unter www.freiwilligenjahr2011.ch

Inhalt

2 Editorial

3 Begrüssung

3 ABaS, Abteilung Bewährungshilfe und

alternativer Strafvollzug

4/5 Jean-Pierre Fragnière,

Prof. an der UNI Genf

6/7 Kursportal

8 Freiwilligenarbeit sichtbar machen

9 Marktplatz/Marché du bénévolat

10/11 Europäisches Freiwilligenjahr 2011,

Aktivitäten

12 benevol-jobs.ch/benevol-shop.ch

Titelbild: C. Baeriswyl

(Nicole Cornu, Co-Präsidentin SAJV/Eröffnung Europäisches

Freiwilligenjahr 2011 im Rathaus Bern, 4.12.2010)

Impressum

infoBENEVOL Nr. 1/11

Auflage Nr. 1/11: 3100

Erscheint 2x jährlich

Herausgeber

Benevol Bern

Aarbergergasse 8

3000 Bern 7

031 312 23 12

info@benevolbern.ch

www.benevolbern.ch

BENEVOL Biel-Bienne

Bahnhofstrasse 30

2502 Biel-Bienne

032 322 36 16

info@benevol-bielbienne.ch

www.benevol-bielbienne.ch

Redaktion

Eleonore Bolz

Barbara von Escher

Doris Widmer

Layout und Druck

Druckform, 3125 Toffen

www.Leidenschaft.ch

Fotonachweis

S. 1 C. Baeriswyl

S. 3 Manuela Schneeberger

S. 8 Karin Scheidegger

S. 10 Pressefoto: Engagement macht stark

S. 11 www.photo-libre.fr

Liebe Leserinnen

und Leser

Sie erhalten heute die erste

Ausgabe des infoBENEVOL mit

den neuen Herausgebern. Wir von

Benevol Bern und BENEVOL Biel

und Umgebung freuen uns auf die

neue Herausforderung und hoffen

dass unsere Artikel und Weiterbildungshinweise

Sie ansprechen

werden.

Das Bulletin erscheint 2011 noch in der

Ihnen bekannten Form. Das Layout ist

allerdings in die Jahre gekommen. Das

Computerprogramm, mit dem es erstellt

wird, ist längst nicht mehr im Handel erhältlich.

Das Bulletin soll in Zukunft noch

interessanter werden und Ihren Kundenwünschen

noch besser entsprechen, ev.

Mit der Bewährungshilfebegleitet

die ABaS

angeschuldigte

und verurteilte

Menschen während

der Untersuchungshaft,

des

Straf- oder Massnahmenvollzugs,

nach einer bedingten

Entlassung (Durchgehende Betreuung)

oder während einer bedingten Strafe.

Mit den Methoden der Sozialarbeit bietet

sie persönliche Beratung und Sachhilfe

in den Bereichen Wohnen, Arbeit/Ausbildung/Freizeit,

Finanzen, Beziehungen,

Gesundheitsvorsorge/Therapie. Sie arbeitet

Delikt bezogen und erstellt im Auftrag

von Behörden Sozialberichte, die

diesen zur Entscheidfindung dienen. Sie

überwacht die Einhaltung behördlich verfügter

Weisungen. Für die Durchgehende

Betreuung der Klientinnen und Klienten

setzt die ABaS rund 200 freiwillige Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter ein, die sie

fachlich ausbildet und begleitet.

Doris Widmer, Benevol Bern; Toñi Zbinden, BENEVOL Biel, Manuela Schneeberger, BENE-

VOL Biel, Eleonore Bolz, Benevol Bern, Barbara von Escher, BENEVOL Biel (auf dem Bild

fehlt Claudia Bischler, BENEVOL Biel)

auch elektronisch verbreitet werden.

Damit dies geschehen kann, sind wir auf

Ihre Mitarbeit angewiesen. Ihre Wünsche

und Verbesserungsvorschläge sind für

uns von zentraler Bedeutung. Organisationen

erhielten eine online-Umfrage.

Sollte dies nicht geschehen sein, melden

Sie sich bei info@benevol-bielbienne.ch.

Sie erhalten dann den Link. Einzelpersonen

werden mittels eines traditionellen

Fragebogens befragt. Bitte nutzen

Abteilung Bewährungshilfe und alternativer Strafvollzug (ABaS)

Freie Mitarbeit

Die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

(FM) unterstützen erwachsene Personen,

die straffällig geworden sind, während

der Untersuchungshaft, während

des Straf- und Massnahmenvollzugs und

nach der Entlassung aus dem Freiheitsentzug.

Sie ermutigen die Straffälligen

im Gespräch nach dem Motto «Hilfe zur

Selbsthilfe», sind Kontakt und Vertrauenspersonen.

Diese Aufgaben erfordern eine kommunikative

Persönlichkeit, eine positive Lebenseinstellung,

Durchhaltevermögen,

Offenheit und Toleranz und eine stabile

Lebenssituation. In einem Auswahlverfahren

wird von der Fachstelle Freie

Mitarbeit zusammen mit Interessierten

geklärt, ob sie für dieses Engagement

geeignet sind.

Ein Einführungskurs bereitet die freien

Mitarbeitenden auf ihre Aufgaben vor.

Ausserdem erhalten sie Weiterbildung,

Coaching und eine Spesenentschädigung.

3

Sie die Gelegenheit, teilen Sie uns Ihre

Wünsche mit und helfen Sie, die Zukunft

des infoBENEVOL zu gestalten. Mit einer

Viertelstunde Zeit für den Fragebogen

sind Sie dabei.

In der zweiten Nummer, Ende Jahr, werden

wir Sie hier über die Ergebnisse der

Umfrage informieren und mitteilen, wie

es weitergeht. Wir sind gespannt auf Ihre

Beiträge und freuen uns auf eine erfolgreiche

Zusammenarbeit.

Zeit haben – Zeit nehmen – Zeit

schenken

Möchten Sie sich auf Neues einlassen?

Sind Sie der Ansicht, dass Herausforderungen

zum Leben gehören? Respektieren

Sie Meinungen und Werte anderer

Menschen und Kulturen? Haben Sie Zeit?

Dann gehören Sie vielleicht zu den freien

Mitarbeiterinnen und freien Mitarbeitern,

welche einen straffälligen Menschen

während dem Strafvollzug und nach der

Entlassung begleiten.

Erkundigen Sie sich nach dem nächsten

Informationsanlass in Bern.

Ihre Kontaktperson:

Manuela Gygax, 031 633 54 89 oder

abas-fm.fb@pom.be.ch.

Abteilung Bewährungshilfe

und alternativer Strafvollzug

Fachstelle Freie Mitarbeit

Gerechtigkeitsgasse 36

Postfach 652, 3000 Bern 8

Tel. 031 633 54 89


4

L’action bénévole: un ciment et un stimulant

Jean-Pierre Fragnière, Professeur de politique social, Lausanne

L’action bénévole est au cœur du dynamisme des sociétés

d’aujourd’hui, elle le sera encore plus demain.

Plus précisément, la pratique du bénévolat entretient et stimule

la cohésion de notre société d’une manière irremplaçable.

Dans le même temps, elle est une condition de l’équilibre des

personnes singulières que nous sommes toutes et tous.

Pourquoi? Expliquons-nous en vingt lignes.

D'abord, notons que l'altruisme, la générosité, la fraternité,

la solidarité, l'amitié, la compréhension, l'amour: c'est ce que

nous voulons tous le plus, et ce dont nos sociétés riches sont

peut-être les plus pauvres! Car nos puissants systèmes économiques

sont concurrence et crainte, domination, hostilité,

parfois jalousie, trop souvent égoïsme, qu'ils imposent aux

hommes et à leurs relations.

Il convient de réconcilier la vie moderne et le don mutuel,

l'économie épanouie par nos capacités techniques et la bonté

et la chaleur humaines, l'abondance de moyens et celle de conscience

et de sentiments bons: l'intelligence le peut.

Une autre raison paraît légitimer tout particulièrement

l'engagement bénévole. Nous savons qu'aujourd'hui, nombre

de problèmes sociaux et sanitaires ont été délégués à des institutions

spécialisées. Celles-ci assument leurs tâches avec un

personnel également spécialisé. Les services sociaux aident,

voire assistent, les cliniques et les hôpitaux soignent, d'autres

institutions conseillent ou encore prennent en charge. Bien!

Mais jusqu'où déléguer la solution de tous ces problèmes? Un

risque majeur existe. N'allons-nous pas «désapprendre» ou,

ne jamais apprendre à affronter des questions et des problèmes

qui sont pourtant constitutifs de l'existence même.

Affronter la pauvreté, la souffrance, la maladie, le deuil, ne

va pas de soi.

Notre comportement au quotidien devrait nous préparer à conquérir

des savoirs et des savoir-faire susceptibles de nous permettre

d'affronter ces situations. Si nous déléguons tout, ne

risquons-nous pas de nous transformer en ces êtres réduits,

frelatés, fragiles, devant toute situation problématique?

S'engager dans l'action bénévole, aujourd'hui, c'est aussi l'un

des moyens qui nous permettront de nous préparer à mieux

assumer l'ensemble des événements qui caractérisent notre

existence.

Plus positivement, le malade, le prisonnier, celui que l'on appelle

le marginal ou l'inadapté, la personne âgée dépendante, tous

ceux-là sont porteurs de valeurs, sont porteurs de questions

susceptibles de nous faire grandir en humanité.

Jean-Pierre Fragnière

Un monde qui construit ses valeurs sur la célébration des

«quinze-quarante ans», jeunes, beaux, dynamiques et productifs,

est un monde qui s'automutile et qui fabrique les contradictions

qui peuvent l'affaiblir inéluctablement. Nous savons que

les tendances existent qui vont dans ce sens; l'engagement

dans l'action bénévole est un moyen de contrer ces tendances.

que l'on peut considérer comme porteuses de catastrophes.

En quelque sorte, il s'agit d'affirmer le primat de la solidarité

entre les citoyens qui ne sauraient être réduits à des ressources

ou à des clients. Et, pourquoi pas, être plutôt solidaire que

gladiateur ?

Jean-Pierre Fragnière

Mont-Tendre 28

1007 Lausanne

079 412 82 83

info@jpfragniere.ch

www.jpfragniere.ch

Freiwilligenarbeit: Klebestoff und Muntermacher

Jean-Pierre Fragnière, Professor für Sozioalpolitik, Lausanne

(Übersetzung Barbara von Escher)

Freiwilliges Engagement ist für die heutige Gesellschaft von

zentraler Bedeutung und wird es in Zukunft noch viel mehr sein.

Genauer gesagt. Freiwilliges Handeln unterstützt und stimuliert

den Zusammenhalt unserer Gesellschaft in unersetzbarer

Art und Weise. Gleichzeitig ist es unabdingbar für das innere

Gleichgewicht eines jeden Menschen. Weshalb ist das so? Erklären

wir es mit wenigen Worten.

Als erstes gilt es Folgendes festzuhalten: der Altruismus, die

Grosszügigkeit, die «Fraternité», die Solidarität, das Verstanden

werden, die Liebe sind das, was wir Menschen uns am meisten

wünschen. Vielleicht ist es aber auch das, was in unserer

reichen Gesellschaft am meisten fehlt. Unser einflussreiches

ökonomisches Wirtschaftssystem betont die Konkurrenz, die

Furcht, die Feindschaft, manchmal die Eifersucht, allzu oft den

Egoismus. Und dies widerspiegelt sich dann in den Menschen

und seinen Beziehungen.

Im modernen Leben müssen wir lernen, uns mit unseren wechselseitigen

Begabungen zu versöhnen: Die dank unseren technischen

Möglichkeiten blühende Wirtschaft mit der Güte und

der menschlichen Wärme; der materielle Wohlstand mit dem

Gewissen und den guten Absichten. Die Intelligenz ist dazu im

Stande!

Wir sind eine ökologische Druckerei.

Wir sind Ihre logische Druckerei.

Wir Druck.

Sie logisch.

Die Ökodruckerei

Druckform

3125 Toffen

Telefon 031 819 90 20

www.Leidenschaft.ch

Ein zweiter Grund scheint das freiwillige Engagement speziell

zu legitimieren. Wir wissen, im Sozial- und Gesundheitsbereich

sind unzählige Aufgaben an professionelle Institutionen

delegiert worden, die ihre Arbeit zusätzlich unter Spezialisten

aufteilen. Sozialdienste helfen und unterstützen materiell, Spitäler

pflegen Krankheiten, andere Institutionen beraten oder

übernehmen gar gewisse Lasten. Gut so!

Aber wie weit soll das Abnehmen von Lösungen für alle Probleme

gehen? Es entsteht eine bedeutende Knacknuss. Die

Unterstützung darf nicht so weit gehen, dass wir verlernen

oder gar nicht mehr lernen, uns den Fragen und Themen zu

stellen, die existentiell sind für menschliches Leben. Armut,

Leiden, Krankheiten oder Trauer ansehen und bekämpfen, das

geht nicht von selbst. Unser Handeln im Alltag sollte uns darauf

vorbereiten, das nötige Wissen und geeignete Kompetenzen

zu erwerben, die uns erlauben, in diesen Situationen selber zu

handeln. Besteht nicht die Gefahr, zerbrechliche, beschränkte,

schwächliche Wesen zu werden, sobald problematische Situationen

auftreten?

Sich freiwillig engagieren, bietet uns die Gelegenheit, uns besser

vorzubereiten auf alle typischen Ereignisse des menschlichen

Daseins.

Positiv ausgedrückt: der Kranke, der Gefangene, der Randständige,

der Unangepasste, der von uns abhängige Betagte all

diese Personen sind Boten von Werten und von untrüglichen

Fragen, an denen wir menschlich enorm wachsen können.

Eine Welt, die ihre Werte bloss an den JAVIS Personen (jung,

attraktiv, visuell, intelligent, sexy) ausrichtet, ist eine Welt,

die sich selbst verstümmelt. Sie entwickelt Widersprüche,

welche die Welt als Ganzes unvermeidbar schwächt. Wir

wissen, es gibt Tendenzen, die in diese Richtung zielen. Freiwilligenarbeit

ist ein Mittel, diesem katastrophalen Szenario

entgegenzuwirken.

Eigentlich geht es darum, das Primat der Solidarität zwischen

den Bürgern zu bejahen und zu betonen, damit diese nicht reduziert

werden können auf nutzbare Ressourcen oder bedürftige

Kunden. Wollen wir nicht lieber solidarisch sein denn als Gladiatoren

kämpfen?

Jean-Pierre Fragnière

Les retraites des projets de vie

136 pages, Ed. Réalités sociales, Lausanne, 2011

ISBN 978-2-88146-141-5, CHF 29.–

5


6 7

Lehrgang Freiwilligenbegleitung

Ein Kurs für Frauen und Männer, die dazu beitragen möchten,

ihre Organisation zu einem attraktiven Einsatzort für Freiwillige

zu machen.

Daten Mittwoch, 26. Oktober 2011

Mittwoch, 9. November 2011

Mittwoch, 23. November 2011

jeweils 8.45–12.45 und 14.00–17.00 Uhr

Mittwoch, 9. Mai 2012, 14.00–17.00 Uhr

Kursleitung Barbara von Escher

Geschäftsführerin BENEVOL Biel und

Umgebung, Psychologin FSP

Ines Walter Grimm

Beauftragte Freiwilligenarbeit Ref. Kirchen

Bern-Jura-Solothurn,

Erziehungswissenschaftlerin

Kursort Verein Lesen und Schreiben

Aarbergergasse 5

3011 Bern

Kurskosten Fr. 490.–

Fr. 430.–, Mitglieder Benevol Bern und Biel

Anmeldung bis 14. Oktober 2011

Benevol Bern

031 312 23 12

info@benevolbern.ch

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Zielpublikum: Der Lehrgang spricht Verantwortliche in der

Freiwilligenarbeit (Ehrenamtliche und Angestellte) in Institutionen,

Organisationen und Kirchgemeinden an. Wenn Sie in

Ihrer Institution Freiwillige suchen, einsetzen, begleiten und

deren Einsätze auswerten bietet Ihnen der Kurs interessante

Informationen. Ihr Tätigkeitsfeld als FreiwilligenbegleiterIn

kann verschiedene Bereiche betreffen: Soziales, Kultur,

Sport, Natur- und Umweltschutz, Gesundheit und andere.

Themen: Grundlagen der Freiwilligenarbeit und der Kommunikation

// Rechtliche Aspekte // Freiwilligenarbeit in der

Organisation verankern // Freiwillige suchen und behalten

und deren Einsatz anerkennen // Erfahrungsaustausch

Kursportal

VA BENE

Einführungskurs für Freiwillige

Wann

Informationsabend

Inhalt und

Zielgruppe

Kursleitung

Kursort

Kursgeld

Anmeldungen bis

Lebendiger Alltag im Pflegeheim

Angehörige von Bewohnerinnen und Bewohnern

erhalten Informationen zu ihrer Rolle,

ihren Rechten und Pflichten. Sie werden mit

praktischen Beispielen ermutigt, ihre Möglichkeiten

zur Mitgestaltung wahrzunehmen.

Wann

Zielgruppe

Referentin

Kosten

Ort

Kurskosten

Anmeldung bis

Ab Mittwoch, 7.9.2011, 18.30 – 21.15 Uhr,

9 Mal sowie ein Samstag, 9 – 15 Uhr

Mittwoch, 24. August 2011, 18.30 Uhr

Ort: BENEVOL Biel und Umgebung

Bahnhofstrasse 30, 2502 Biel

Der Kurs richtet sich an Personen, die gerne

regelmässig andere Menschen besuchen oder

im Alltag begleiten möchten. Neben einer

allgemeinen Einführung werden Fachleute und

direkt Betroffene Einblick geben in verschiedene

Krankheitsbilder und Behinderungsarten.

Praktische Übungen und konkrete Tipps runden

den Kurs ab.

Verschiedene Fachpersonen aus den

angesprochenen Bereichen

in der Regel: BENEVOL Biel und Umgebung

Bahnhofstrasse 30, 2502 Biel

CHF 350.–, Ratenzahlung möglich, Personen,

die für BENEVOL arbeiten, erhalten die Kosten

rückerstattet.

1. September 2011

BENEVOL Biel und Umgebung

Tel: 032 322 36 16, info@benevol-bielbienne.ch

Teilnehmerzahl beschränkt

Jeweils Donnerstag, 18. und 25. August 2011,

17.00 – 19.30 Uhr

Interessierte, Fachgruppen, Angehörige

Anita Kissling

Fr. 90.--

Schänzlistrasse 43, Bern, F101

(gelbes Haus rechts vom Salem Spital)

Fr. 276.– (12 Stunden)

12. August 2011

margun.welskopf@diaconis.ch

031 337 77 89

Kursportal

Einführung in den Besuchsdienst

n

Wann

Donnerstag 25. August 2011, 16.15 – 18.15 Uhr

Wo

Was

Referentenin

Kosten

Anmeldung bis

Aggression und Gewalt im Alltag mit älteren Menschen

Aggressive ältere Menschen sind sehr herausfordernd und bringen

uns an unsere Grenzen.

Interessierte erfahren, wie es zu solchem Verhalten kommt und wie

sie damit umgehen können.

Wann

Zielgruppe

Referentin

Kosten

Ort

Anmeldung bis

Schänzlistrasse 33, Bern, Haus Blumenberg,

Sitzungszimmer

Um den Neueinsteigenden in Besuchsdienste

möglichst zu Beginn ihres Einsatzes nützliche

Anregungen mit auf den Weg zu geben, haben

wir eine «kurze Einführung in den Besuchsdienst»

organisiert. Frau Anny von Almen, die diese

Einführung leiten wird, ist eine diplomierte

Pflegefachfrau mit Diplomabschluss in beratender

Seelsorge. Mit viel Wissen und Herz gibt sie einen

fundierten Einblick in das Thema.

Anny von Allmen

Fr. 25.–

19. August 2011

margun.welskopf@diaconis.ch

031 337 77 89

Jeweils Donnerstag, 27. Oktober, 3. und 10.

November 2011, 17.00 – 19.30 Uhr

Interessierte, Fachgruppen, Angehörige

Sari Wettstein

Fr. 150.--

Schänzlistrasse 33, Bern, 1. UG, D10 / D11

21. Oktober 2011

margun.welskopf@diaconis.ch

031 337 77 89

Freiwilligenarbeit sichtbar machen

Näheres siehe Seite 8.

Wann und Wo: 3. November 2011 in Biel

Schwierige Lebenssituationen – besser verstehen –

überlegter helfen

Inhalt, Ziele

Kursinhalte

Informationsveranstaltungen:

Kursdauer

Kursort

Kursleitung

Kurskosten

Veranstaltende

Organisationen:

Anmeldung bis

Der Kurs befähigt die Teilnehmenden, Menschen

über kürzere oder längere Zeit zu begleiten, die in

einer schwierigen Lebenssituation stecken. Dies

kann im Rahmen einer freiwilligen Tätigkeit, eines

Ehrenamtes, in der Familie oder im Bekanntenkreis

sein.

Grundlagen der Gesprächsführung; psychologische

Grundkenntnisse; Umgang mit Grenzen,

Umgang mit Macht und Ohnmacht, Konflikt;

Auseinandersetzung mit ethischen und theologischen

Fragestellungen; Motivation und Ethik des

Helfens, Umgang mit Leid, Würde des Menschen.

Kennenlernen verschiedener sozialer Themenfelder:

Depression, Alter, Arbeitslosigkeit, Fremd-

Sein, etc.; Einführung in den Sozialzeitausweis

Mittwoch, 24. August, 18.30 Uhr

Bahnhofstrasse 30, (BENEVOL Biel), Biel und

Donnerstag, 15. September, 8.30 Uhr

Murtenstrasse 48, Biel

27. Oktober 2011 bis 21. Juni 2012,

jeweils Donnerstag, 8.30 – 11.00 Uhr (ausser

Schulferien)

Murtenstrasse 48, Biel

Elsbeth Caspar, Theologin/Supervisorin BSO

Rebecca Kunz, Biologin/Körpertherapeutin

Christine Reimann, Psych. FH

Weitere Fachleute werden zu speziellen Themen

beigezogen

Arbeitsform, Arbeitsmethoden

Impulsreferate, Gruppen und Einzelarbeiten,

praktische Übungen an eigenen Beispielen,

Schnupperpraktikum

Fr. 300.– bis 450.– (Selbsteinschätzung)

Der Kurs steht allen Interessierten offen.

Anzahl Kursteilnehmende: ca. 15 Personen.

Bildungsstelle der röm.-kath. Kirche Biel und

Umgebung in Zusammenarbeit mit der ev.-ref.

Kirche Biel

23. September

Bildungsstelle, Murtenstrasse 48

2501 Biel

Tel. 032 329 50 84

bildungsstelle@kathbielbienne.ch


8 9

Freiwilligenarbeit sichtbar machen

Formen der Anerkennung der Freiwilligenarbeit und der Unterstützung im Fundraising

Der Nachweis der Freiwilligenarbeit erleichtert die

Mittelbeschaffung. Das Ausweisen von Eigenleistungen

und das Erstellen von Sozialbilanzen sind

Instrumente, die freiwilliges Engagement sichtbar

machen und den Mehrwert für die Gesellschaft

dokumentieren.

Freiwilligenarbeit verdient Anerkennung. Damit dies geschehen

kann, muss sie sichtbar sein. Erst wenn Umfang und Inhalt der

freiwillig geleisteten Einsätze genau beschrieben, sowie qualitativ

und quantitativ erfasst sind, können Aussenstehende den

grossen Wert der Freiwilligenarbeit richtig einschätzen.

Für Organisationen ist Freiwilligenarbeit nicht ohne Kostenfolge.

Es braucht Einführung, Begleitung und adäquate Weiterbildungsmöglichkeiten

für die Freiwilligen aber auch geeignete

Infrastrukturen zur Erfüllung der Aufgaben etc. Und das ist in

der Regel nicht unentgeltlich zu haben. Für die Finanzierung

dieser Dienstleistungen sind Gesuche an Behörden, Stiftungen

etc notwendig. Ein Nachweis der geleisteten Einsätze und der

Mehrwert, der dadurch generiert wird, können hilfreich sein bei

der Begründung von Finanzierungsgesuchen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten freiwilliges Engagement zu

dokumentieren, die einzeln oder miteinander kombiniert eingesetzt

werden können.

Quantitative Erfassung:

• Ausweisen der geleisteten Arbeitsstunden

• umrechnen der Stunden in Stellenprozente

• Ausweisen eines fiktiven Lohns als Ausgabe auf der Kostenseite

und als Spende auf der Einnahmenseite im Jahresabschluss

• Ausweisen der effektiven Wertschöpfung dank freiwilligem

Engagement

Qualitative Erfassung:

• Porträts von Freiwilligen

• Konkrete Statements von Institutionen

• Bilder und Fotos zu Einsätzen

• Interviews mit Betroffenen

Jede Art der Erfassung hat sowohl Vor- als auch Nachteile.

Gerade im Bereich der Freiwilligenarbeit ist es wichtig, dass

mit «Leistungen» und ihren Quantifizierungen sehr sorgfältig

umgegangen wird.

Eine mögliche Form des Sichtbar – Machens ist das Erarbeiten

von Sozialbilanzen. Verschiedene Gründe und Ziele können

dazu führen:

• Die Freiwilligenarbeit soll in Jahresberichten, Öffentlichkeitsarbeit,

Auswertungen und Zielsetzungen aufgeführt werden

zum einen, um einen qualifizierten Dank und Anerkennung

auszusprechen, zum anderen um neue Freiwillige zum Einstieg

zu bewegen.

• Der Verein oder die Non-Profit-Organisation will sich mit der

geleisteten Freiwilligenarbeit bewusst von anderen Organisationen

abheben.

• In Projekteingaben und Auswertungen ist die freiwillig geleistete

Arbeit ein Teil der durch die Organisation erbrachten Eigenleistung

und damit ein wichtiges Instrument im Fundraising.

• Die soziale Leistung und Verantwortung einer Organisation

kann dokumentiert und dadurch das Potential zur Verbesserung

identifiziert werden.

• Die Wertschöpfung freiwillig geleisteter Einsätze wird erfasst

und der Mehrwert dokumentiert, der durch freiwilliges

Engagement entsteht.

BENEVOL Schweiz hat einen Kurs zum Thema «Freiwilligenarbeit

sichtbar machen» entwickelt, der in Biel von

BENEVOL Biel und Umgebung und der Bildungsstelle der

katholischen Kirche Biel angeboten wird:

Datum, Zeit: Donnerstag, 3. November 2011,

15.30 – 18.30 Uhr

Kursort: BENEVOL Biel, Bahnhofstrasse 30, Biel

Kursleitung: Regula Müller-Schwarz,

GL BENEVOL Baselland

Arbeitsform und Impulsreferate, Gruppen- und

-methoden: Einzelarbeiten, praktische Übungen

Kurskosten: Fr. 40.– für Mitglieder von BENEVOL

Biel und Umgebung,

Fr. 60.– für alle andern

Zielpublikum:

Der Kurs richtet sich an Verantwortliche in Non-Profit-Organisationen,

Institutionen und Vereinen. Anzahl Kursteilnehmende:

ca. 15 Personen.

Veranstaltende Organisationen:

BENEVOL Biel und Umgebung, Bildungsstelle der röm.-kath.

Kirche Biel und Umgebung

Anmeldung bis: 25. Oktober 2011

BENEVOL Biel und Umgebung

Bahnhofstrasse 30, 2502 Biel

Tel. 032 322 36 16

info@benevol-bielbienne.ch

Samstag, 10. September 2011, 10.00 bis 16.30 Uhr

vom Guisanplatz bis zum Zentralplatz

Marktplatz für Freiwilligenarbeit

Der Marktplatz für Freiwilligenarbeit soll vielfältige Einsatzmöglichkeiten

für Freiwillige in Biel und Umgebung abbilden: Ökologie,

Soziales, Migration, Jugend, Sport, Kirche, Kultur und

anderes mehr.

Freiwillige finden Einsatzmöglichkeiten

Sie möchten sich freiwillig engagieren, sind sich aber nicht

sicher, in welchem Bereich? Auf der Suche nach einem passenden

Wirkungsfeld, erhalten Sie im Rahmen des Europäischen

Freiwilligenjahres 2011 die Gelegenheit sich breit zu informieren.

Am Marktplatz für Freiwilligenarbeit finden Sie direkt und

aus erster Hand Auskünfte über Offerten und Einsatzmöglichkeiten

im Freiwilligenbereich. Kommen Sie unverbindlich vorbei

und lassen Sie sich vom breiten Angebot überraschen.

Auch Ihre Institution kann teilnehmen!

Sie engagieren sich in einer Institution, welche Freiwillige engagiert,

oder die nur dank freiwillig Mitarbeitenden überhaupt

erst funktioniert? Am Marktplatz für Freiwilligenarbeit erhalten

Sie die Möglichkeit ihre Organisation und deren Einsatzmöglichkeiten

vorzustellen und aktiv neue Freiwillige zu suchen.

Möchten auch Sie mit Ihrem Team präsent sein und selber neue

Freiwillige suchen?

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

BENEVOL Biel und Umgebung

Bahnhofstrasse 30, 2502 Biel

Tel. 032 322 36 16, info@benevol-bielbienne.ch

Samedi, 10 septembre 2011, 10h00 à 16h30

de la place Guisan à la place Centrale

Marché du bénévolat

Le marché du bénévolat se doit de représenter toute la gamme

des engagements volontaires possibles dans la ville de Bienne

et environs: écologie, migration, jeunesse, sport, églises, culture,

domaine social et bien d’autres encore.

Les possibilités d’engagement ne manquent pas

Vous désirez vous lancer dans le travail bénévole mais ne savez

pas dans quel domaine? Profitez de l’Année européenne du bénévolat,

en 2011, pour vous faire une première idée des différentes

voies qui s’offrent à vous. Le marché du bénévolat vous

offre la possibilité de concrétiser votre désir en vous engageant

dans la région, qui vous propose de nombreuses activités. Si

vous êtes à la recherche d’un domaine particulier et souhaitez

être bien informé(e) sur les possibilités d’engagement, passez

nous voir sans engagement de votre part et laissez-vous surprendre

par la diversité des offres.

Votre institution peut aussi participer

Vous vous engagez au sein d’une institution qui fait appel à des

bénévoles ou qui n’existe que grâce à eux? Le marché du bénévolat

vous donne l’occasion de présenter votre organisation

et vos activités ainsi que de chercher activement de nouveaux

bénévoles.

Aimeriez-vous présenter votre propre équipe et chercher vousmême

de nouveaux bénévoles?

Adressez-vous à:

BENEVOL Bienne et environs

Rue de la Gare 30, 2502 Bienne

Tél. 032 322 36 16, info@benevol-bielbienne.ch


10

Europäisches Jahr des freiwilligen Engagements 2011

Auf der Homepage www.eyv2011.eu finden Sie eine grosse Vielfalt an Kampagnen und Projekten.

Hier nur eine kleine Auswahl und ein Hinweis auf die Freiwilligenuniversität in Basel.

Deutschland: Die grösste

bundesweite Freiwilligenoffensive

Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements

unter dem Motto «Engagement

macht stark!» geht vom 16. bis 25.

September in die siebte Runde. Bürgerschaftliches

Engagement bedeutet: sich

in die Gesellschaft hier und heute einzubringen,

an ihrer Zukunft teilzuhaben

und mit zu gestalten. Im Rahmen der

Aktionswoche wird die Arbeit der mehr

als 23 Millionen freiwillig Engagierten

gewürdigt. Der Verbund der zahlreichen

Veranstalter verstärkt die mediale Aufmerksamkeit

in erheblichem Mass. In

die zentrale Veranstaltungsdatenbank

können sich Akteurinnen und Akteure,

Vereine, Initiativen, Organisationen,

staatliche Institutionen und Unternehmen

eintragen und auf ihre Freiwilligenprogramme,

Projekte und Initiativen

aufmerksam machen.

Ob ein Tag der offenen Tür, eine Fachveranstaltung

oder ein Freiwilligentag – in

der Aktionswoche 2011 wird ganz viel

los sein!

www.engagement-macht-stark.de

Schweiz: Europäische Freiwilligenuniversität

in Basel vom 31. August

bis 3. September 2011

«Freiwilligenarbeit zwischen Freiheit

und Professionalisierung»

Das Europäische Jahr der Freiwilligenarbeit

2011 steht am Ende eines Jahrzehnts,

in dem die Forschung über Freiwilligenarbeit

grosse Fortschritte gemacht hat und

sich eine grössere Vielfalt an Forschungsdisziplinen

mit Fragen des freiwilligen Engagements

auseinander gesetzt hat.

Freiwilligenarbeit steht heute in einem

Spannungsfeld zwischen Professionalisierung

einerseits und Freiheit andererseits.

Die Europäische Freiwilligenuniversität

setzt Schwerpunkte in folgenden Bereichen:

Freiheit

• Freiheit, Verbundenheit und

Individualisierung

• Freiwilligenarbeit und Werte

• Freiheit und bürgerschaftliches

Engagement

• Intrinsische und extrinsische Motive

im Ehrenamt

Professionalisierung

• Professionalisierung und Anerkennung

• Professionalisierung und soziale

Inklusion (Diversity Management)

Freiwilligenarbeit

• Zukünftige Entwicklungen und Trends

der Freiwilligenarbeit

• Freiwillige Sport, Kirche und Sozialwesen

• Freiwillige und Social Media

• Konzeptualisierung der

Freiwilligenarbeit

• Stärkung der Gesellschaft durch

Freiwilligenarbeit

• Management von Freiwilligen

• Freiwillige als Organisationsressource

• Ausbildung und Training von

Freiwilligen

• Rekrutierung von Freiwilligen/

Freiwilligenmarketing

Weitere Informationen finden Sie unter

www.freiwilligenuniversitaet-basel-2011.ch

Europäisches Jahr des freiwilligen Engagements 2011

Erste Vergabe des «Swiss Employee

Volunteering Award»

Anlässlich des Europäischen Jahres

des freiwilligen Engagements hat die

Stiftung Philias den «Swiss Employee

Volunteering Award» ins Leben gerufen.

Dieser Preis ist eine Auszeichnung für Unternehmen,

die die Freiwilligentätigkeit

ihrer Mitarbeitenden fördern. Die erste

Vergabe der Auszeichnung berücksichtigt

Freiwilligenprojekte, die Menschen

beim Kompetenzerwerb unterstützen

und damit ihre Beschäftigungsfähigkeit

verbessern. Die Gewinner – Credit

Suisse, L’Oréal Suisse und Manor Genf

– wurden im Rahmen der Philias Jahresversammlung

vom 19. April, im Hauptsitz

von Swiss Re in Zürich, geehrt.

Die Gewinner der Schweiz nahmen am

europaweiten «European Employee

Volunteering Awards Programm» teil.

Unternehmen aus 21 europäischen Ländern

haben ihre Freiwilligenprogramme

eingereicht und die Gewinner wurden

am 17. März in London ausgezeichnet.

Von den Schweizer Teilnehmern kamen

die Projekte von L’Oréal und Manor Genf

in die engere Wahl, und das Projekt von

Manor Genf wurde von der europäischen

Jury als «höchst lobenswert» eingestuft.

Gewinner Newcomer: Manor à tout

cœur – Lern- und Motivationstag

Manor Genf organisiert regelmässig

einen «Lern- und Motivationstag» für

Jugendliche der gemeinnützigen Organisation

Païdos, welche sich für die

soziale und berufliche Reintegration

Jugendlicher einsetzt. Zu Beginn des

Programms führt ein Vertreter des

Senior-Managements die Jugendlichen

durch das Geschäft und erklärt ihnen die

Unternehmenswerte.

Anschliessend nehmen die Jugendlichen

an einem Human-Resources-Seminar teil

und treffen sich darauffolgend mit Manor-Angestellten,

um gemeinsam über

verschiedene berufliche Werdegänge zu

diskutieren. Die verbleibende Zeit könne

die jungen Leute von Païdos Angestellte

von Manor in ihrer Arbeit begleiten. Das

Programm «Lern- und Motivationstag»

wurde von der europäischen Jury als

«höchst lobenswert» eingestuft.

11

Die Stiftung Philias setzt sich für die Förderung

der gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung

(Corporate Social

Responsability – CSR) in der Schweiz

ein. Weitere Informationen finden Sie auf

www.philias.ch

Frankreich: Sensibilisierungskampagne

in den Schulen und Gymnasien

Frankreichs

Jugendliche sind engagiert, werden jedoch

von den Medien mit Bildern überflutet

und die Nächstenliebe hat nur einen

kleinen Platz. In Frankreich wird deshalb

im Herbst ein Projekt für die Sensibilisierung

der Jugend lanciert. Die «Alliance

EYV France» startet als Vorzeigeprojekt

des Jahres eine Kampagne in den Schulen.

Diese erfolgt in zwei Etappen:

1. Gemeinsame Überlegungen der Einsatzorganisationen

zusammen mit

dem Ministerium für Bildung und

Jugend. Es werden drei Leitfäden

ausgearbeitet: für die Lehrkräfte,

die freiwilligen Botschafterinnen und

Botschafter und einer für die Schülerinnen

und Schüler mit Einsatzmöglichkeiten.

Ausserdem werden vier

pädagogische Hefte für die verschiedenen

Altersgruppen publiziert.

2. Lancierung der «semaine de

l’engagement citoyen» in der dritten

Oktoberwoche. Die Lehrkräfte

empfangen die Freiwilligen in der

Klasse. Die freiwilligen Botschafter

erzählen von ihrem Engagement und

schildern den Schülerinnen und Schülern

ihre Erlebnisse als Freiwillige.

Die Botschafterinnen oder Botschafter

erhalten eine spezifische Unterstützung,

jeweils angepasst auf das entsprechende

Alter der Jugendlichen. Diese Rolle

können junge Freiwillige oder erfahrene

Freiwillige übernehmen. Das Projekt wird

in Schulen, Gymnasien, Jugendtreffs und

an weiteren Orten durchgeführt, wo sich

Jugendliche treffen.

www.benevolat2011.org


12

benevol-jobs.ch benevol-shop.ch

www.benevol-jobs.ch – Die neue Communityplattform

für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement

Vielleicht haben Sie es bereits bemerkt: die BENEVOL-Fachstellen

arbeiten mit einer neuen Datenbank www.benevol-jobs.ch.

Dies ist ein Beitrag der Deutschschweizer Fachstellen für das

Europäische Freiwilligenjahr 2011, unter der Federführung von

BENEVOL St. Gallen. www.benevol-jobs.ch ersetzt die Homepage

www.freiwilligenjob.ch. Die Plattform ist ein interaktives

Bindeglied zwischen interessierten Freiwilligen und Einsatzinstitutionen,

welche Freiwillige suchen.

Die Vorteile:

• Freiwillige können sich direkt eintragen und ein Profil erstellen.

• Die Suche nach den Einsatzmöglichkeiten wurde vereinfacht.

• Die Institutionen verwalten ihre Inserate auf Wunsch selber.

• Es besteht die Möglichkeit, dass die Einsatzinstitutionen

alle ihre Freiwilligen auf www.benevol-jobs.ch verwalten.

• In der Datenbank kann ein eigenes Organisationsportrait

erstellt werden.

• Die Qualitätssicherung erfolgt durch die BENEVOL-Fachstellen:

Inserate werden erst nach einer inhaltlichen Prüfung frei

geschaltet.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer BENEVOL-Fachstelle.

Europäisches Jahr des

Freiwilligen Engagements 2011

Benevol Bern organisiert zusammen mit rund

25 Non-Profit-Organisationen den Event

«Let's fätz für freiwilligi Schätz»

vom 16. September 2011

im Herzen der Stadt Bern, auf dem Oberen Waisenhausplatz.

Das Fest mit Musik, Essen, Trinken und einem

Marktplatz feiern wir mit den Freiwilligen, Ehrenamtlichen

und mit unseren Mitgliedorganisationen.

Das freiwillige Engagement erhält dadurch mehr

öffentliche Anerkennung.

Nähere Informationen finden Sie auf www.benevolbern.ch

Freiwilliges Engagement verdient Anerkennung –

www.benevol-shop.ch

Fehlt Ihnen eine Geschenkidee? Machen Sie im «Europäischen

Freiwilligenjahr 2011» Ihren Freiwilligen eine Freude!

Im Geschenkshop auf www.benevol-shop.ch finden Sie mehr

als 30 passende Geschenke. Mit benevol-jobs erhalten Sie direkten

Zugang zum benevol-shop.ch, dem ersten Online-Shop

mit attraktiven Anerkennungsformen speziell für Freiwillige.

Alle Produkte sind in Top-Qualität, zu günstigen Preisen und

mit einem passenden Spruch über Freiwilligenarbeit erhältlich.

Nachfolgend sehen Sie zwei Beispiele.

Ihre Bestellung können Sie auch über die BENEVOL-Fachstellen

aufgeben.

Klickklackdose à Fr. 2.–.

Geliefert im Karton à 24 Dosen,

Durchmesser 45 mm, Farbe silber,

Inhalt ca. 12g, befüllt mit hellblauen

Pfefferminzdragées, zuckerfrei,

Haltbarkeit ca. 24 Monate, Aufdruck schwarz

«Freiwilligenarbeit erfrischt»

Stabiler Taschenschirm à Fr. 22.60

mit kräftigem Kunststoffgriff

und Duomatic für automatisches Öffnen

und Schliessen, Bezug aus resistenter

Pongee-Kunstseide, blau, mit Hülle,

inkl. Aufdruck 1-farbig silber

«Freiwilligenarbeit entfaltet» auf zwei Positionen

Sozialpreis der Stadt Bern

Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern

verleiht am 5. Dezember 2011 zum sechzehnten Mal den Sozialpreis

der Stadt Bern.

Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen,

die sich ehrenamtlich und/oder freiwillig engagieren

und ihren primären Wirkungskreis in der Stadt Bern haben.

Das können Vereine, Non-Profit-Organisationen oder Privatpersonen

sein.

Sie können sich selbst bewerben oder durch Dritte vorgeschlagen

werden. Die Bewerbungsfrist dauert bis am 22. August

2011. Die Ausschreibung finden Sie unter den Downloads:

www.bern.ch/sozialpreis.

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