Programmheft - Die Duisburger Philharmoniker

gcQin63z03

Programmheft - Die Duisburger Philharmoniker

Programm

7.

Philharmonisches Konzert

Mi 20. / Do 21. März 2013, 20.00 Uhr

Theater am Marientor

Bruno Weil Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart

Serenade B-Dur für Bläser KV 361

„Gran Partita“

Benjamin Britten

Simple Symphony für Streicher op. 4

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 88 G-Dur Hob. I:88

Generalmusikdirektor Giordano Bellincampi


7. Philharmonisches Konzert

Mittwoch, 20. März 2013, 20.00 Uhr

Donnerstag, 21. März 2013, 20.00 Uhr

Theater am Marientor

Duisburger Philharmoniker

Bruno Weil

Leitung

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Serenade B-Dur für Bläser KV 361

„Gran Partita“ (1783/84)

I. Largo – Molto allegro

II. Menuetto – Trio I – Trio II

III. Adagio

IV. Menuetto. Allegretto – Trio I – Trio II

V. Romance. Adagio – Allegretto – Adagio

VI. Tema con variazioni. Andantino

VII. Finale. Molto allegro

Pause

Benjamin Britten (1913-1976)

Simple Symphony für Streicher op. 4 (1933/34)

I. Boisterous Bourrée. Allegro ritmico

II. Playful Pizzicato. Presto possibile pizzicato sempre

III. Sentimental Saraband. Poco lento e pesante

IV. Frolicsome Finale. Prestissimo con fuoco

Joseph Haydn (1732-1809)

Sinfonie Nr. 88 G-Dur Hob. I:88 (1787)

I. Adagio – Allegro

II. Largo

III. Menuetto. Allegretto – Trio

IV. Finale. Allegro con spirito

„Konzertführer live“ mit Astrid Kordak um 19.00 Uhr

im Großen Saal des Theaters am Marientor.

Das Konzert endet um ca. 22.00 Uhr.

3


Silberfaden der Melancholie

Im vorletzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts hatte in Österreich

der klassische Stil seine schönste Ausprägung gefunden. 1781

hat te Wolfgang Amadeus Mozart die Fesseln einer Anstellung

beim Salzburger Fürsterzbischof von sich gestreift und war

nach Wien übergesiedelt. Dort schrieb er bald darauf die Bläser

serenade B­Dur KV 361, die später den Namen „Gran Partita“

er hielt. Bei entsprechenden Werken handelt es sich eigentlich

um anspruchsvolle Unterhaltungsmusik, doch komponierte

Wolf gang Amadeus Mozart mit dem „Adagio“ einen Satz von

ein zig artiger Schönheit und Tiefe. So etwas konnten die Hörer

nicht erwarten, doch bei Mozart stehen Heiterkeit und Ernst gele

gentlich bemerkenswert dicht beisammen. – Entsprechendes

fin det sich auch in der Sinfonie Nr. 88 G­Dur von Joseph Haydn.

Die ses Werk gibt sich größtenteils optimistisch, erreicht aber

im „Largo“, das mit Recht zu den schönsten langsamen Sätzen

dieses Komponisten gezählt wird, einen sozusagen feierlichen

Ernst. Hier bleibt noch zu ergänzen, dass die Sinfonie des 24

Jah re älteren Komponisten der Mozart­Serenade um einige Jahre

nachfolgte. – Klarheit durchsetzt mit einem zwischenzeitigen

sehn süchtigen Innehalten zeichnet schließlich auch die „Simple

Symphony“ des Engländers Benjamin Britten aus. Britten, dessen

Ge burtstag sich in diesem Jahr zum einhundertsten Male jährt,

be wies mit diesem auf älteren Vorlagen beruhenden Werk seine

sichere Beherrschung des Kompositionshandwerks.

Im siebten Philharmonischen Konzert werden die verschiedenen

Or chestergruppen erst allmählich zusammengeführt. Der Bläserserenade

folgt zunächst eine reine Streicherkomposition, und

erst bei der Haydn­Sinfonie ist das klassische Orchester in seiner

Gesamtheit zu erleben.

-Ruf

Unseren Konzertbesuchern bieten wir einen be sonderen

Service an: Vor dem Konzert und in der Pau se können

Sie bei unseren Mitarbeitern an einem speziell ge kennzeichneten

Tisch im Foyer des Theaters am Ma rien tor

für den Heimweg Ihr Taxi bestellen.

Wolfgang Amadeus Mozart

Serenade B-Dur für Bläser KV 361

„Gran Partita“

Mozarts Werke für Bläserensemble

Begriffe wie „Serenade”, „Divertimento“, „Kassation“, „Partita“,

„Nachtmusik“ oder „Finalmusik“ wurden von der Familie Mozart

recht willkürlich benutzt. Der ursprünglichen Bestimmung nach

handelt es sich bei den so benannten Werken um gehobene Unter

hal tungsmusik, ging es doch vor allem darum, ein festliches

Er eignis, einen Namens­ oder Geburtstag, eine Abschlussfeier

der Salzburger Universität oder eine Veranstaltung des Fürst erzbi

schofs oder des Adels musikalisch zu verschönern. Wolfgang

Ama deus Mozart war jedoch in der Lage, mit seiner Kunst bestimmte

Si tuationen zu adeln. Wiederholt dringen seine ent sprechen

den Werke in un geahnte Ausdruckstiefen vor.

Das gilt auch für den großen Bereich der Kammermusik für Bläser.

Wolfgang Amadeus Mozart schrieb zahlreiche Werke für Blasinstrumente.

Zunächst zeigt sich jedoch, dass es so etwas wie eine

Wolfgang Amadeus Mozart, Ölgemälde von Barbara Krafft, 1819

4 5


normierte Bläserbesetzung lange Zeit nicht gab. Die Salz burger

Divertimenti des Jahres 1773 sind mit je zwei Oboen, Klarinetten,

Englischhörnern, Hörnern und Fagotten sehr großzügig be setzt.

In den Jahren 1775 bis 1777 komponierte Wolfgang Ama deus

Mozart dann fünf Divertimenti für zwei Oboen, zwei Hör ner und

zwei Fagotte – man mag die Klarinetten vermissen.

Ver bindlich wurde erst 1782 die Besetzung des Bläseroktetts mit

zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörnern und zwei Fagotten. Im

April 1782 gründete nämlich Kaiser Joseph II. ein solches Blä serok

tett, das bei offiziellen Anlässen und zur Unterhaltung am Ho fe

auf zuspielen hatte. Kompositionen für acht Blasinstrumente erfreu

ten sich rasch großer Beliebtheit, da auch andere Fürsten dem

Kai ser nacheiferten und entsprechende Ensembles unterhielten.

Au ßerdem wurde die „Harmoniemusik“ beileibe nicht allein an

den Adelshöfen gepflegt, da sich das Repertoire ohnehin zu großen

Teilen aus Arrangements von beliebten Opernmelodien zusa

m mensetzte. „Harmoniemusiken“ waren auch in Gasthäusern

und auf der Straße zu erleben, was plausibel erscheint, da die

In strumentalisten rasch von einem Platz zum nächsten wechseln

konnten.

Die „Gran Partita“ B-Dur KV 361

Da Wolfgang Amadeus Mozart in Wien eine Anstellung am kaiser

lichen Hofe erhoffte, hatte er 1782 nichts eiligeres zu tun, als

seine im Vorjahr geschriebene Serenade Es­Dur 375 um zwei

Klarinetten zu erweitern und damit der „Normbesetzung“ an zupassen.

Mozarts Musik für Bläserensemble lässt den Bereich gefälliger

Unterhaltung oft weit hinter sich, wie es später die Serenade

c­Moll KV 388 – früher wohl fälschlich „Nacht Musique“ genannt

– exemplarisch zeigt. Und bei der „Gran Partita“ KV 361 ist alles

groß: Groß sind bei diesem Werk für zwölf Blasinstrumente (zwei

Oboen, zwei Klarinetten, zwei Bassetthörner, vier Hörner, zwei

Fa gotte) und Kontrabass die Besetzung, die Aufführungsdauer

und auch der Anspruch. Wie diese Komposition ungeahnte Ausdruckstiefen

berührt, so zeigt sich hier Mozarts Fähigkeit, mit

seiner Kunst bestimmte Situationen zu adeln.

Allerdings gibt gerade die „Gran Partita“, deren Name übrigens

nicht von Mozart stammt und erst viele Jahre nach der Fer tigstellung

von fremder Hand hinzugefügt wurde, viele Rätsel auf.

Un klar heit herrscht beispielsweise über die Entstehungszeit

und den Ent stehungsanlass. In der Mozart­Forschung ist diese

Komposition wohl fälschlicherweise lange Zeit zu früh datiert

worden. In der ers ten Auflage des Köchelverzeichnisses erscheint

die Zuordnung „München 1780“, und Alfred Einstein vermutete,

das Werk sei „im ersten Halbjahr 1781 in München und Wien“

komponiert worden. Als Daniel N. Leeson und Neal Zaslaw 1979

ihre Edition im Rahmen der „Neuen Mozart-Ausgabe“ vorlegten,

glaubten sie, das Werk sei 1783/84 entstanden, möglicherweise

zur gleichen Zeit wie das für Babette Ployer geschriebene

Klavierkonzert in Es­Dur KV 449. Alan Tyson untersuchte später

das verwendete Papier und hielt eine Entstehung in den Jahren

1781 oder 1782 möglich.

Die eigentliche Bestimmung der „Gran Partita“ ist nicht bekannt,

und es ist bezeichnend, dass die erste nachweislich bekannte

Auf führung unvollständig war. Ein eindeutiges Dokument findet

sich nämlich im „Wienerblättchen“ vom 23. März 1784. Dort heißt

es: „Musikalische Akademie. Heut wird Herr Stadler der ältere in

wirk lichen Diensten Sr. Majestät des Kaisers, im k.k. National-

Hof theater eine musikalische Akademie zu seinem Vortheil geben,

wobey unter anderen gut gewählten Stücken eine große

bla sende Musik von ganz besonderer Art, von der Composition

des Hrn. Mozart gegeben wird.“ Den Klarinettisten Anton Stadler

(1753­1812) dürfte Mozart bereits 1781, also kurz nach seiner

Über siedlung nach Wien, kennen gelernt haben, und auch als

Frei maurer dürften der Komponist und der Instrumentalist später

Kon takt gehalten haben.

Ihren auffallend warmen Klang erhält die „Gran Partita“ durch

die Hinzufügung von zwei Bassetthörnern, eines weiteren Hörner

paares und eines Kontrabasses. Auf diese Weise verstärkt

die „große blasende Musik“ gegenüber den herkömmlichen Bläserkompositionen

die Bassregion der Instrumente. Das zur Klari

nettenfamilie gehörende Bassetthorn erfreute sich mit seinem

war men Klang damals großer Beliebtheit; Die beiden Hörnerpaare

sehen übrigens verschiedene Stimmungen vor, was das Erreichen

entlegenerer Tonarten erleichtert, und der Kontrabass

als Streichinstrument vermag die Bassregion präziser und anspruchsvoller

abzurunden, als es die tiefen Blasinstrumente da­

Die Harmoniemusik des Fürsten Öttingen­Wallerstein,

Silhouette aus dem Jahr 1791

6 7


mals taten. Insgesamt muss jedoch die farbige Besetzung aufhorchen

lassen, die von vornherein die einheitliche Färbung der

Strei cherkompositionen aufgibt. Tatsächlich hat Mozart ganz bewusst

auf eine große Farbigkeit der Komposition gesetzt, wenn

er nämlich die thematische Führung wechselnden Instrumenten

an ver traute, den Instrumentalsatz gelegentlich auch ausdünnte

und dann an anderer Stelle wieder prächtige Klangwirkungen des

vollständigen Instrumentariums schuf.

Doch groß ist auch die Ausdehnung der siebensätzigen Kom po sition,

wobei der erste Satz eine recht konventionelle Eröffnung ist,

das Finale aber bewusst unterhaltenden Charakter hat. Immerhin

be tont der erste Satz mit einer langsamen Einleitung und schnellem

Haupt teil einen gewissen Anspruch, und dieser Hauptsatz führt

die Instrumente in immer wieder neuen Konstellationen zusammen.

Zuzustimmen ist dem Urteil Hermann Aberts: „Die Krone

des Ganzen ist aber der dritte Satz, das Adagio. Gleich sein erster

Takt, in dem die folgende Baßfigur gleichsam erst aus der Tiefe

he raufbeschworen wird, weist weit über die Mozartsche Zeit hinaus.

Dieses geheimnisvolle Motiv schreitet in Achteln fast ununterbrochen

im Basse dahin, in den Mittelstimmen begleitet von

dem Rhythmus, den Mozart auch später in verschiedenen langsamen

Sätzen zur Wiedergabe dumpfer, spannender Energie anwen

det. Darüber aber schwebt, unter verschiedene Soli verteilt,

ein Gesang von unbeschreiblicher Tiefe der Empfindung und von

zau berhafter Klangschönheit, aus Sehnsucht, holder Schwärmerei

und zarter Wehmut zusammengewoben, eine Weise, wie sie noch

bei keiner Serenade erklungen war.“ Das prächtige Adagio aber

wird von zwei Menuetten eingerahmt, die mit zwei Trios eine beträchtliche

Ausdehnung erreichen. Bemerkenswert ist auch, dass

jeweils eines der beiden Trios in Moll gehalten ist. Auf diese Weise

stellt sich nicht nur auf begrenztem Raum eine wunderbare

Viel falt ein, wird doch zugleich auch auf den kompositorischen

An spruch verwiesen. Die schwärmerische Romance könnte kaum

ro mantischer klingen, und doch ist ihre Grundstimmung durch

ei nen Moll­Mittelteil unterbrochen. Da auch ein Variationensatz

mit er lesenen Klangwirkungen aufwartet, dabei ernstere Töne anschlägt

und in der langsamen Variation die Melodie über einer

ei gen artig flächig wirkenden Begleitung erklingen lässt, zeigt sich

beim Übergang zum schnellen Finalsatz ein letztes Mal, wie dicht

Nachdenkliches und Ausgelassenes bei Mo zart beieinander stehen

können.

Benjamin Britten

Simple Symphony für Streicher op. 4

Wie Wolfgang

Ama deus Mozart

be gann auch

der Engländer

Ben ja min Britten

bereits in

frühester Kind ­

heit zu kom ponieren.

„Ich fing

an zu kom ponie

ren, als ich

noch ein ganz

klei ner Junge

war. Und warum

fängt man an zu

kom ponieren?

Of fensichtlich,

weil man eine ganz große Liebe zur Musik hat. Allerdings gibt es

vie le Wege, Musik zu lieben. Ich erinnere mich noch an meine

ers ten Versuche. Das Resultat sah aus wie die Forth-Brücke:

Hun derte von Punkten, über die ganze Seite gesät, waren durch

lan ge Linien mit wundervollen Schnörkeln verbunden. Ich muss

zu geben: Was mich wirklich interessierte, war das Muster auf

dem Papier, und als ich meine Mutter bat, es mir vorzuspielen,

hat mir das Entsetzen auf ihrem Gesicht einen ziemlichen Schlag

ver setzt. Bei meinen nächsten Versuchen nahm ich bereits mehr

Rück sicht darauf, wie es klingen würde. Ich hatte angefangen,

Kla vier zu spielen und komponierte kunstvolle Tondichtungen,

die in der Regel etwa 20 Minuten dauerten und durch auf wühlen

de Ereignisse meines häuslichen Daseins inspiriert waren: die

Ab reise meines Vaters nach London, das Auftauchen einer neuen

Freundin oder sogar ein Schiffbruch auf hoher See“, erin nerte

sich Britten mit humorvollem Augenzwinkern in einer Rund funksen

dung.

Durch geregelte Studien erlernte Britten das Kom po si tionshandwerk,

und es gelang ihm, sich präzise und ohne Umschweife

ausdrücken zu können. Schon mit vierzehn Jahren erhielt er

Unterricht bei Frank Bridge, anschließend belegte er die Fächer

Komposition und Klavier am Royal College of Music in London.

Als er dieses Studium 1932 abgeschlossen hatte, schrieb er als

8 9

Benjamin Britten


Strei cherkomposition zunächst die „Simple Symphony“ op. 4. Für

dieses Werk griff er auf ältere Werke zurück, die er im Alter von

zehn bis dreizehn Jahren geschrieben hatte. Der Komponist sag te

dazu in dem Rundfunkporträt: „Ein paar die ser Stücke arrangierte

ich später für Streichorchester und ver öffentlichte sie (…): Meine

‚Simple Symphony’, die aus einer So na te entstand, die ich mit

ungefähr zehn Jahren komponiert hatte.“

Mit der „Simple Symphony“ blickte Benjamin Britten in doppelter

Hin sicht in die Vergangenheit zurück. Der Rückblick geschieht

näm lich einerseits durch die Weiterverarbeitung eigener Kom positionen

– als Quellen konnten mehrere Klavierstücke und drei

Lieder ausgemacht werden; Andererseits entfernt sich die „Simple

Symphony“ aber gerade bei einer Anlehnung an die ältere

Form der Suite von der bedeutungsschweren modernen Sinfonie.

So gibt sich die „Simple Symphony“ in ihren Dimensionen beschei

den. Sie ist ein unkompliziertes Werk, das sich durch eine

be merkenswerte Frische auszeichnet und seine Bedeutung durch

die sehr idiomatische Streicherbehandlung gewinnt.

Der Komponist Benjamin Britten hat den vier Sätzen seiner

„Sim ple Symphony“ Überschriften vorangestellt, die nicht al lein

durch die Alliteration eine beträchtliche Portion Humor er kennen

lassen. Die „ungestüme Bourrée“ („Boisterous Bourrée“)

ist mit einfachsten Kadenzfloskeln durchsetzt, die aber als Impuls

geber zu kontrapunktischen Experimenten fungieren. In

den kontrapunktischen Abschnitten wiederum werden mehrere

The men in unterschiedlichen Notenwerten zusammengeführt.

Ge zupfte Töne, die bereits im ersten Satz vorkamen, spielen

im zweiten Satz eine weitaus wichtigere Rolle. „Playful Piz zi ca to“

ist ein leichtfüßiger Satz im Tarantella­Rhythmus, mit ge schwinden

Ablösungen oder auch Überlagerungen der In stru men talstimmen.

Lediglich im Trio verfestigen sich die Strukturen, wenn

zu kräftigen Begleitakkorden ein volksnah erfundenes The ma

er klingt. Die „Sentimental Saraband“ nimmt die längste Auffüh

rungszeit in Anspruch, und vielleicht wäre zu fragen, ob der

Zu satz „sentimental“ lediglich den sehnsüchtigen Charakter der

Mu sik unterstreicht oder bereits unterschwellig auf ironische Brechungen

verweist. Das „ausgelassene Finale“ („Frolicsome Finale“)

stürmt dann im Prestissimo­Tempo dahin, ist jedoch auch von

Moll­Stimmungen durchsetzt und vermittelt eher Ausgelassenheit

als wirkliche Fröhlichkeit.

Die „Simple Symphony“ erlebte ihre Uraufführung am 6. März

1934 in der ostenglischen Universitätsstadt Norwich. Bei die ser

Gelegenheit stand der Komponist selbst am Pult eines Lai enorchesters.

Brittens folgende größere Orchesterkomposition, die

„Variationen über ein Thema von Frank Bridge“ kamen drei Jahre

später schon bei den Salzburger Festspielen heraus.

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 88 G-Dur Hob. I:88

„Vater der Sinfonie“

Wenn Joseph Haydn ein „Vater der Sinfonie“ genannt wird, so ist

das begreiflich angesichts der Vielzahl von Beiträgen zu dieser

Gat tung. Dass mehrsätzige Orchesterwerke allmählich höchste

Wert schätzung fanden, ist diesem Komponisten maßgeblich

zu verdanken. In einem Zeitraum von etwa vier Jahrzehnten

schrieb Joseph Haydn mehr als einhundert Sinfonien. Nicht allein

die chronologische Folge dieses gigantischen Oeuvres lässt

be merkenswerte Entwicklungslinien erkennen, denn auch das

An sehen des Komponisten begann kontinuierlich zu wachsen.

An fangs war Joseph Haydn noch ein Musiker mit gerade einmal

re gionaler Bedeutung, doch zuletzt fand er internationale An erkennung.

Ab etwa 1780 begann Joseph Haydns Ruhm den Rahmen

seines höfischen Wirkungskreises endgültig weit zu überstra

hlen. Das war nicht selbstverständlich, denn inoffiziell galt

Joseph Haydn, Gemälde von Christian Ludwig Seehas, 1785

10 11


Als Joseph Haydn 1787 die Sinfonie Nr. 88 G­Dur komponierte,

stand er immer noch in Diensten des Fürsten Nikolaus I. Esterházy

im mer noch der Vertrag, der den Komponisten verpflichtete,

sei ne Musik ausschließlich für seinen fürstlichen Dienstherrn zu

schrei ben und auf Veröffentlichungen zu verzichten. Darüber

setz te sich der Musiker wiederholt hinweg. Seine Kompositionen

wur den in England und Frankreich gedruckt, gelangten aber auch

als begehrte Raubdrucke in Umlauf. Und war in Esterháza eine

ge wisse Einförmigkeit eingetreten, so konnte Haydn vor allem bei

Auf tragswerken Experimente wagen. Wahrscheinlich 1784 oder

1785 erhielt er von einer angesehenen Pariser Freimaurerloge den

Auf trag, sechs Sinfonien für die „Concerts de la Loge Olympique“

zu schreiben. Die Arbeit zog sich ein wenig hin, denn Haydn war

be schäftigt, und erst 1786 lagen die sechs Sinfonien vor. In ihnen

konn te Haydn wirklich neue Wege gehen, denn das französische

Orchester war entschieden größer als die Kapelle des Fürsten

Ester házy: Standen Haydn dort im Schnitt etwa 22 Musiker (davon

15 oder 16 Streicher) zur Verfügung, so wies das französische Or ­

chester nicht weniger als vierzig Violinen, immerhin zehn Kon trabäs

se und eine vierfache Holzbläserbesetzung auf. Haydn hat die

neu zur Verfügung stehenden Mittel in den Sinfonien Nr. 82 bis

87, die als „Pariser Sinfonien“ Berühmtheit erlangten, nach besten

Kräf ten genutzt und somit die Entwicklung seines klassischen

Stils vor angetrieben.

Doch bevor Joseph Haydn mit den zwölf „Londoner Sinfonien“ in

den 1790er Jahren sein sinfonisches Vermächtnis vorlegte, entstanden

1787 und 1788 einige Einzelwerke. Zwischen den beiden

berühmten Gruppen der „Pariser“ und „Londoner Sin fonien“

stehen fünf Kompositionen (Nr. 88 bis 92), die meist nicht ganz

die Popularität der sie umgebenden Werke erlangt haben. Die

Bekanntheit dieser Werke ist sehr unterschiedlich. Populär wurden

vor allem die Sinfonie Nr. 88 G­Dur und die Sinfonie Nr. 92

G­Dur, wobei letztere 1791 gespielt wurde, als die Universität

Ox ford Haydn die Ehrendoktorwürde verlieh. Das brachte der

Komposition wie derum den Beinamen „Oxford-Sinfonie“ ein. Die

drei mitt leren Sinfonien Nr. 89 bis 91 standen jedoch immer im

Schat ten berühmterer Nachbarwerke.

Die Sinfonie Nr. 88 G-Dur Hob. I:88

Die Sinfonie Nr. 88 G­Dur Hob. I:88 entstand im Jahr 1787. Joseph

Haydn gab sie mit weiteren Werken (Sinfonie Nr. 89 F­Dur

sowie Streichquartette op. 54 und 55) dem Geiger und Kauf mann

Johann Tost mit auf den Weg nach Paris, um sie dort (sozusagen

am Vorabend der Revolution) dem Musikverleger Sieber zur

Ver öffentlichung anzubieten. Die Umstände, warum die Sinfonie

we nig später auch beim Wiener Verlagshaus Artaria sowie in

Lon don, Offenbach, Berlin und Amsterdam erschien, brauchen

hier nicht weiter untersucht zu werden. Die Drucklegung an verschie

de nen Orten beweist jedoch, dass Haydn nicht länger als der

im Ver borgenen wirkende Komponist angesehen werden konnte.

Die hier mit verbundene Verfügbarkeit trug aber dazu bei, dass

die Sin fonie Nr. 88 bald zu den meist gespielten Haydn­Sinfonien

gehörte.

Die Sinfonien Nr. 88 G­Dur ist ein optimistisches Werk, das den

re prä sentativen Stil der „Pariser Sinfonien“ fortsetzt und die

„Lon doner Sinfonien“ vorwegnimmt. Ungewöhnlich ist, dass

Trom peten und Pauke im ersten Satz zunächst ausgespart bleiben,

jedoch in den drei folgenden Sätzen zur Bereicherung des

Klangbildes beitragen. Üblicherweise wurde dagegen eher im

Und nach dem Konzert...

Liebe Gäste der Philharmonischen Konzerte,

liebe Freunde der FSGG,

gerne sind wir auch nach dem Konzert für Sie da. Lassen Sie

den Abend bei einem

Glas Wein oder Sekt Revue

passieren.

Wir freuen uns auf Ihren

Besuch.

Ihr FSGG Team.

12 13


lang samen Satz die Besetzung reduziert. Warum Haydn hier den

um gekehrten Weg ging, ist nicht nachzuweisen. Vielleicht ist dies

tat sächlich mit einem längeren Entstehungszeitraum der Sinfonie

zu erklären, aber wahrscheinlicher dürfte es sein, dass Haydn hiermit

einen besonderen Effekt bewirken wollte.

Von der Heiterkeit des ersten Satzes ist in der langsamen Einleitung

noch nichts zu spüren. Diese spannungsgeladene Hinführung beginnt

mit Akkordschlägen, die an einen Sarabandenrhythmus denken

lassen, später jedoch Erweiterungen und Umspielungen er fahren

und schließlich zu einem fünftaktigen Haltepunkt führen. Der

schnel le Hauptteil ist dann beherrscht von einer bemerkenswerten

Leich tigkeit. Hier zeigt sich Joseph Haydns Fähigkeit, aus einem

ein fachen Gedanken Funken schlagen zu lassen. Das Hauptthema

ist denkbar schlicht gehalten, es wird auch zunächst von den

bei den Violinen allein und schließlich von sämtlichen Streichern

vor getragen. Jedoch wird es auf derart fantasievolle Weise fortgeführt

und klanglich immer wieder neu beleuchtet, dass Seitenge

danken in diesem Satz keine nennenswerte Rolle spielen. Der

Er öffnungssatz ist annähernd monothematisch gehalten, und es

ver blüfft, wie jede neue Fortführung aus dem vorigen Gedanken

ent wickelt zu sein scheint.

Zu den besonderen Kostbarkeiten der Sinfonie Nr. 88 gehört das

„Largo“, das zu den schönsten langsamen Sätzen von Joseph

Haydn überhaupt zählt. Es handelt sich um einen Variationensatz,

des sen feierliches Thema von der Oboe und dem Solo­Cello im

Ok tav abstand vorgetragen wird. Bleibt auch die Substanz dieses

The mas im Wesentlichen unangetastet, so fasziniert doch der

har monische Reichtum dieses Satzes, der durchaus dramatische

Ak zente zu setzen vermag und überhaupt dem Kunstgriff des

erweiterten Instrumentariums Rechnung zu tragen versteht. Das

„Lar go“ von Joseph Haydns 88. Sinfonie hat zahlreiche Bewun derer

gefunden. Zeigte sich schon Ludwig van Beethoven von dieser

Musik begeistert, so fand sie schließlich in Johannes Brahms ihren

größten Fürsprecher, hatte dieser doch gewünscht, dass seine

eigene „Neunte“ einmal klingen würde wie dieser Satz...

Das Menuett von Joseph Haydns Sinfonie Nr. 88 lässt die hö fische

Sphäre hinter sich und scheint dem einfachen Volk ab geschaut.

Im Hauptteil tragen die vielfach wiederkehrenden kur zen

Vorschlagsnoten zum unverkennbaren Charakter dieses Sat zes

bei, im Trio lässt die Begleitung dagegen an einen Du del sack

denken. Das Finale der Sinfonie Nr. 88 hat heiteren Kehr aus charak

ter. Doch selbst hier geht nicht alles völlig geradlinig voran.

Es gibt sonatenmäßige Verarbeitung, und etwa in der Mitte des

Sat zes steht ein Kanon, bei dem die zweite Stimme im kürzesten

Abstand nachfolgt.

14

Michael Tegethoff

Jussi Myllys (Tom Rakewell); Tiger & Turtle – Magic Mountain, Duisburg. Foto: Hans Jörg Michel

Igor StrawI n S ky

The Rake’s

PRogRess


theater DuISburg

6.– 27. April 2013

karten erhältlich im opernshop:

Düsseldorfer Str. 5–7, 47051 Duisburg

tel. 0203.940 77 77 | www.operamrhein.de


Der Dirigent des Konzerts

Bruno Weil hat sich sowohl als Gastdirigent bedeutender inter

nationaler Orchester als auch mit zahlreichen CD­Aufnahmen

den Ruf als einer der weltweit führenden Dirigenten auf dem Gebiet

der Wiener Klassik erworben. Er dirigierte unter anderem

die Berliner Philharmoniker und die Wiener Philharmoniker, die

Staats kapelle Dresden, die Bamberger Symphoniker, die Wiener

Sym phoniker, das Boston Symphony Orchestra, das Los Angeles

Phil harmonic Orchestra, das Orchestre Symphonique de Montréal,

das Orchestre National de France, das NHK Orchestra Tokyo, das

Sydney Symphony Orchestra sowie das St. Paul Chamber Orchestra.

Als einer der letzten Meisterschüler von Hans Swarowsky kam

Bru no Weil über Kapellmeisterposten an den Staatstheatern

in Wiesbaden und Braunschweig als damals jüngster Gene ralmusikdirektor

Deutschlands nach Augsburg. Bis Ende des Jahres

2001 war er Generalmusikdirektor der Stadt Duisburg. Bruno

Weil ist künstlerischer Leiter der Cappella Coloniensis, sowie

Erster Gastdirigent des „Tafelmusik Baroque Orchestra“ Toronto.

Opernproduktionen dirigierte er unter anderem an der Wiener

Staats oper, an der Deutschen Oper Berlin, an der Dresdner Semper

oper, an der Kölner Oper, am Teatro Comunale di Bologna

und an der Hamburgischen Staatsoper. 1992 gab er mit „Così

fan tutte“ von Wolfgang Amadeus Mozart sein Debüt beim

Foto: Michael Schilhansl

Glyndebourne Festival. Seit 1982 war er ständiger Gast bei den

Salzburger Festspielen, wo er 1988 für den erkrankten Herbert

von Karajan drei Vorstellungen von Mozarts „Don Giovanni“ leitete.

Mit dem kanadischen „Tafelmusik Baroque Orchestra“ und dem

„Orchestra of the Age of Enlightenment“ entstand für das La bel

SONY CLASSICAL eine große Anzahl von CD­Aufnahmen, die von

der Kritik begeistert aufgenommen und mit Preisen ausge zeichnet

wurden. Die Einspielung der Sinfonien Joseph Haydns („Cannes

Classical Award 1996“, „Record of the Year“ im „Absolute

Sound magazine“, „CD of the month“ in „CD Review“), der späten

Haydn­Messen („Deutscher Schallplattenpreis Klassik – Echo­

Klassik­Award“ 1996), des Haydn­Oratoriums „Die Schöpfung“

(„Die beste Schöpfung aller Zeiten“ schrieb „Classic CD“) und

der Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens („Choc de l’année

du Monde de la Musique“) haben Maßstäbe gesetzt. Aber auch

als Schubert­Interpret von Rang hat sich Bruno Weil einen Namen

gemacht. Neben der Einspielung der Sinfonien („Stern des

Monats“ in der Zeitschrift „Fono Forum“) ist vor allem auch die

Edition sämtlicher Schubert­Messen auf große Re so nanz gestoßen.

Bruno Weil erhielt inzwischen fünf „Echo­Preise“, so unter

an derem für die bei der „Deutschen Harmonia Mundi“ (BMG)

er schienenen Aufnahme der Oper „Endimione“ von Johann

Christian Bach und 2010 für seine Einspielung der Sinfonien von

Joseph Haydn.

Als Gründer und Künstlerischer Leiter des Musikfestivals „Klang

& Raum“ im Kloster Irsee/Allgäu hat Bruno Weil im Jahre 1993

ein internationales Forum für Konzerte auf Originalinstrumenten

ge schaffen, das alljährlich die Stars der Alten­Musik­Szene in von

Publikum und Kritik enthusiastisch gefeierten Konzerten präsentiert.

In Kalifornien leitete er bis 2010 eines der ältesten Musik

festivals der USA, das Carmel Bach Festival.

Seit Oktober 2001 unterrichtet er als Professor für Dirigieren an

der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München.

Er ist seit 2003 künstlerischer Leiter der Cappella Coloniensis.

Bruno Weil war von 1994 bis 2001 Generalmusikdirektor der

Duis burger Philharmoniker und erwarb sich große Anerkennung

als Spezialist für die Musik der Klassik und Frühromantik. Die

Konzertprogramme des Dirigenten zeichneten sich durch fan tasievolle

innere Dramaturgie aus. Immer wieder wurden auch Kompo

nisten vorgestellt, die sonst nicht im Mittelpunkt des Interesses

standen. Mit Bruno Weil gingen die Duisburger Philharmoniker

1997 auf China­Tournee, das Festival „Schubert in Duisburg“ trug

1996/97 deutlich erkennbar die Handschrift Bruno Weils. Er war

auch der erste Dirigent der Duisburger Neujahrskonzerte, die sich

seitdem unvermindert großer Beliebtheit erfreuen.

16 17


Mittwoch, 10. April 2013, 20.00 Uhr

Donnerstag, 11. April 2013, 20.00 Uhr

Theater am Marientor

8. Philharmonisches Konzert

2012/2013

Giordano Bellincampi Dirigent

Dominic Natoli Tenor

Ivan Ludlow Bass

philharmonischer chor duisburg

Landesjugendchor NRW

Ottorino Respighi

Antiche Danze ed Arie, Suite Nr. 3

Gustav Mahler / Luciano Berio

Fünf frühe Lieder

Giacomo Puccini

Messa di Gloria

Achtung!

„Konzertführer live“ mit Astrid Kordak um 19.00 Uhr

im Großen Saal des Theaters am Marientor

18 19


Fördern Sie unseren

Musiker-Nachwuchs ganz

einfach per SMS.

Senden Sie eine SMS mit dem Kenn wort

„Nachwuchs“ an die Kurzwahl 81190.

Von Ihrem Konto wird der Betrag von

5 Euro abgebucht und abzüglich der

Gebühren dem Stiftungskonto gutgeschrieben.

Die Stiftung der Duisburger Philharmoniker hat

die Förderung junger Berufsmusiker zum Ziel.

Die Einrichtung ermöglicht es Ab sol venten von

Mu sik hochschulen, im Rah men eines Praktikums

bei den Duis burger Phil har monikern wertvolle

Er fahrungen beim Mu sizieren in einem Profi-

Orchester zu sam meln. Der oft steinige Übergang

vom Studium zum festen Engagement wird

deut lich er leich tert, zumal ohne Nachweis erster

Er fah rungen in einem großen Orchester kaum

eine Stelle als Berufsmusiker zu erhalten ist.

Eine Praktikantenstelle kostet 8.000 € im Jahr.

Das Stiftungsvermögen ist Testa ments erbe aus

dem Nachlass der Journalistin Ria Theens. Ria

Theens hätte sich gewiss sehr darüber gefreut,

wenn viele Musikbegeisterte ihrem Vorbild

folgen. Stiften Sie mit, und geben Sie jungen

Musikern eine Chance auf Zukunft!

Vielen Dank

für Ihre Unterstützung!

20

City Vinum „Treff für Weinfreunde“

Eine große Weinauswahl, attraktive Preise und Freude am

Weingenuss. Das ist unsere Philosophie.

City Vinum steht für den kompetenten aber unkomplizierten

Umgang mit dem Thema Wein.

Wir führen über 300 Weine aus aller Welt. Davon sind wechselnd

ca. 50 im Ausschank erhältlich. Ob Italien, Deutschland,

Frankreich, Spanien oder Übersee: Bei uns findet der Genießer

und jeder Weinfreund den passenden Tropfen.

Entdecken Sie Ihre eigene Weinwelt in außergewöhnlicher

Atmosphäre bei uns oder in aller Ruhe zu Hause.

Ein kleines und feines Angebot an weintypischen Häppchen

ergänzt die auserlesene Weinauswahl.

Leicht zu erreichen, nicht zu verfehlen: Im CityPalais Duisburg

direkt am Haupteingang des Casino‘s. Eingang an der Landfermannstraße.

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 12.30 – 22.00 Uhr

Sonn- und Feiertags 16.00 – 21.00 Uhr

Bei Veranstaltungen Open End

Telefon: 0203/39377950

E-Mail: j.zyta@city-vinum24.de


22

Herausgegeben von:

Stadt Duisburg · Der Oberbürgermeister Sören Link

Dezernat für Familie, Bildung und Kultur ·

Dezernent der Stadt Duisburg Karl Janssen

Duisburger Philharmoniker · Intendant Dr. Alfred Wendel

Neckarstr. 1

47051 Duisburg

Tel. 0203 | 3009 ­ 0

philharmoniker@stadt­duisburg.de

www.duisburger­philharmoniker.de

Layout: Michael Tegethoff

Druck: Basis­Druck GmbH · www.basis­druck.de

Abonnements und Einzelkarten

Servicebüro im Theater Duisburg

Neckarstr. 1, 47051 Duisburg

Tel. 0203 | 3009 ­ 100

Fax 0203 | 3009 ­ 210

servicebuero@theater­duisburg.de

Mo ­ Fr 10:00 ­ 18:30 Uhr

Sa 10:00 ­ 13:00 Uhr

Karten erhalten Sie auch im Opernshop Duisburg

Düsseldorfer Straße 5 ­ 7, 47051 Duisburg

Tel. 0203 | 57 06 ­ 850

Fax 0203 | 57 06 ­ 851

shop­duisburg@operamrhein.de

Mo ­ Fr 10:00 ­ 19:00 Uhr

Sa 10:00 ­ 18:00 Uhr

Die Programmhefte der Philharmonischen Konzerte

finden Sie bereits fünf Tage vor dem Konzert unter

www.duisburger­philharmoniker.de im Internet.

5.Profile-Konzert

Sonntag, 26. Mai 2013, 11.00 Uhr

Theater Duisburg, Großer Saal

Die Kreutzersonate

Florian Geldsetzer Violine

Peter Bonk Violine

Judith Bach Viola

Friedmann Dreßler Violoncello

Melanie Geldsetzer Klavier

Barbara Auer Sprecherin

Bernd Kuschmann Sprecher

Ludwig van Beethoven

Sonate für Klavier und Violine

A-Dur op. 47 („Kreutzersonate“)

Leoˇs Janáček

Streichquartett Nr. 1 „Die Kreutzersonate“

Gesellschaft der Freunde der

Duisburger Philharmoniker e. V.


6. Kammerkonzert

So 14. April 2013, 19.00 Uhr

Theater am Marientor

Emmanuelle Bertrand

Violoncello

Pascal Amoyel

Klavier

Alexander Borodin

Sonate für Violoncello und Klavier

h-Moll

Johannes Brahms

Sonate für Violoncello und Klavier

e-Moll op. 38

„Immer leiser wird mein Schlummer“

op. 105 Nr. 2 in einer Bearbeitung für

Violoncello und Klavier

Dmitri Schostakowitsch

Sonate für Violoncello und Klavier

d-Moll op. 40

Gefördert vom Ministerium für Familie,

Kinder, Jugend, Kultur und Sport

des Landes Nordrhein-Westfalen

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine