Projekt gegen Mobbing an Schulen gestartet Vorgestellt: IBA ...

gwghalle

Projekt gegen Mobbing an Schulen gestartet Vorgestellt: IBA ...

Entdecken Sie die

GWG-FamilienWelt

Vereinbarung wird

mit Leben erfüllt

Projekt gegen

Mobbing an

Schulen gestartet

Paul wünscht eine

schöne Winterzeit

2

3

5

9

Ausgabe 4 · 12/2008

www.gwg-halle.de

IHRE AKTUELLE MIETERZEITSCHRIFT VOR ORT

GWGreport

6

Vorgestellt:

IBA Bauvorhaben

Oleanderweg


2

GWG aktuell

Auf ein Wort

Sehr geehrte Mieterinnen,

sehr geehrte Mieter,

es ist traditionell die Weihnachtszeit, in

der Familien mehr zusammenrücken. Ein

paar Tage wenigstens, an denen wir die

Hektik außen vor lassen und uns be -

sinnen können, das ist zunehmend der

Wunsch vieler Menschen. Die Welt scheint

manchmal aus den Fugen. Da ist die Sehn -

sucht nach Geborgenheit und Zuwendung

nur verständlich.

Doch das geschäftige, vorweihnachtliche

Treiben täuscht ein wenig darüber hinweg,

dass es zahlreiche Familien gibt, denen

es schwer fällt, unbeschwert Weih -

nachtsfreude zu empfinden. Es ist gut,

dass es Menschen und Einrichtungen gibt,

die anderen Menschen in dieser Situation

Halt geben, Unterstützung anbieten und

helfen. Wir stellen in dieser Ausgabe unserer

Mieterzeitung verschiedene solche

Vereine, Initiativen und Projekte vor, die

nicht nur zur Weihnachtszeit in diesem

Sinne tätig sind, mit Engagement und

Ideen und die wir aus diesem Grund auch

auf unterschiedliche Weise unterstützen

oder unterstützt haben.

Das Thema Familie wird uns aber auch

über das Weihnachtsfest hinaus ins nächste

Jahr begleiten. Unser Bauvorhaben

Olean derweg ist ein Teil dieses Themas,

denn Wohnungen zu schaffen, die den

Ansprü chen von Familien genügen, ist

eine unserer aktuellen Aufgaben. Ob unsere

Ideen für attraktives Familienwohnen

angenommen werden, wird auch das

Projekt „GWG FamilienWelten“ zeigen. Im

Januar ist der erste Besichtigungstag in

der von uns gestalteten Musterwohnung.

Bis dahin wünsche ich Ihnen und Ihrer

Familie eine schöne Zeit, ein fröhliches

Weihnachtsfest und einen guten Start im

nächsten Jahr

Ihre

Entdecken Sie

die GWG-FamilienWelt

FamilienWohnen ist angesagt im Viertel „An

den Weinbergwiesen“. Am 5. Januar 2009 eröffnen

wir unsere modern eingerichtete Mus -

ter wohnung. Erleben Sie dort Wohlfühlräume

und ein völlig neues Raumgefühl.

Erster Besichtigungstag am 5. Januar 2009

Ort: Lilienstraße 35

Zeit: 10 bis 16 Uhr

Direkt an einem Grünzug zwischen Bruchsee

und den nördlich von Neustadt gelegenen

Weinbergwiesen bietet das Areal ideale

Bedingungen fürs FamilienWohnen. Hier entwickelte

die GWG ein neues Wohnungs an -

gebot mit familienfreundlichen Grundriss-

Lösungen. Durch die Zusammenlegung von

Wohnungen, das Versetzen von Wänden und

Wand durch brüche zur Nachbarwohnung sind

familienfreundliche Raumnutzungskonzepte

mit durch dachten Einrichtungsmöglichkeiten

entstanden.

Besichtigen Sie die GWG-Familienwelt und

entdecken Sie Wohlfühlräume, die Lust auf

Familie machen:

flexible Grundriss-Lösungen für 3- bis 5-

Raum-Wohnungen

Den 40. Geburtstag ihrer Kindereinrichtung

feierten am 23. September die Knirpse der

Kita „Tabaluga“. Seit einem Jahr ist diese Ein -

richtung ein Kinder-Eltern-Zentrum. Betreut

werden in drei altersgemischten Gruppen

und einer Hortgruppe Kinder im Alter von einem

bis vierzehn Jahren. Außerdem gibt es

einmal im Monat mittwochs ab 14.30 Uhr eine

Krab belgruppe, die für alle Familien des

Wohn gebietes offen und eine gute Gele -

genheit ist, um sich gegenseitig kennenzulernen

und Erfahrungen auszutauschen.

Kita „Tabaluga“

Gottfried-Semper-Straße 16

Telefon: 8058174

effektiv geschnittene Familienküchen mit

Fenster und Platz für großen Esstisch für

die ganze Familie

auch offene Wohnküchen mit fließendem

Übergang zum Wohnbereich

integrierte Nischen als praktische Stau -

raumlösungen

geräumige Familienbäder, auch mit Du -

sche und Wanne

Lassen Sie sich zu den vielfältigen Umbau -

va rianten und Ausstattungsmöglichkeiten

von den GWG-Mitarbeitern in der Familien -

Welt beraten!

Großen Spaß hat den Kindern aus verschiedenen

Einrichtungen der Kita-Lauf im Rahmen

des Mitteldeutschen Marathons Anfang Sep -

tember gemacht. Unterstützt von vielen verschiedenen

Sponsoren erliefen die Kleinen

Geld für das Projekt „See lensteine“. Das

Projekt kümmert sich um Kinder, Jugend -

liche und Familien, die sich in seelisch schwierigen

Situ ationen befinden. Dazu gehörte

auch ein Projekttag Anfang Dezember an der

Grund schule „Kastanien allee“ in Halle-Neu -

stadt.

Projekt „Seelensteine“, Trägerwerk

Soziale Dienste, Huttenstraße 51,

Telefon 6783767

GWG Report · Ausgabe 4 · 12/2008


Symbolisch überreichten kürzlich die GWG-Teamleiter Daniela Landgraf und Michael

Gölldner den Schlüssel für die Räume in der Wilhelm-Hauff-Str. 18 an den Vorsitzenden

des CVJM Halle, Friedhelm Fitz. Hier eröffnet bald die dritte „Schnitte“ in Neustadt.

Es hat sich viel bewegt

Seit Mai dieses Jahres gibt es zwischen dem

Christlichen Verein junger Menschen CVJM

und der GWG eine Vereinbarung zur Zu sam -

menarbeit. Sie hat zum Ziel, die Arbeit des

Vereins in Halle-Neustadt zu unterstützen.

Als ersten konkreten Schritt stellte die GWG

die Räum lichkeiten der „Schnitte“ in der

Matthias-Grünewald-Straße mietfrei zur

Verfügung. Hier werden Kinder betreut, die

aus schwierigen familiären Verhältnissen

kommen und dort Unterstützung, Zuwen -

dung und Gebor genheit finden. Außerdem

sagte die GWG zu, den Verein dabei zu unterstützen,

weitere solche Einrich tungen zu

schaffen.

Inzwischen hat sich einiges getan. Das bestätigte

uns Friedhelm Fitz, der Vor sit zen de

des Vereins.

Ende September sind wir mit unserer „Kinder -

kiste“ in die Räume der ehemaligen Spar -

kasse in der Unstrutstraße eingezogen. Hier

treffen sich bisher immer freitags von 17 bis

19 Uhr die Kinder aller „Schnitten“ zum Spie -

len, Singen und Geschichten hören. Das ist

zwar ein christliches Angebot, aber inzwischen

kommen auch andere Kinder, die sich

hier in der Gemeinschaft wohlfühlen. Das

freut uns sehr, weil das Interesse zeigt, dass

solche Angebote gebraucht werden. In zwi -

schen haben wir drei ständige Betreuer dort.

Sie betreuen im Moment die freitäglichen

Treffen und bereiten weitere Angebote vor.

Jeweils mittwochs zwischen 16 und 18 Uhr

gibt es den „Teens-Kreis“, ein Sport- und

Spiel angebot für ab 14-Jährige. Dazu gehören

auch jugendgemäße Diskussionsrunden,

in denen sich die Jugendlichen zu ihren Vor -

stellungen über Gott und die Welt austauschen.

Unser Ziel ist, das als „Offene-Tür-

Angebot“ angelegte Konzept der Einrichtung

weiter zu entwickeln, damit sie zu einem spä-

GWG Report · Ausgabe 4 · 12/2008

teren Zeitpunkt jeden Tag geöffnet ist.

Der GWG sind wir sehr dankbar. Nicht nur,

weil sich die uns zur Verfügung gestellten

Räume für unseren Zweck bestens eignen,

auch, weil sie uns mietfrei zu Verfügung gestellt

werden. Damit bleibt finanziell Luft, um

die Angebote noch zu erweitern. Zurzeit sind

wir auf der Suche nach Unterstützung für eine

Suppenküche. Unser Ziel ist, täglich warmes

Essen für die Kinder anzubieten. Hilfe könnten

wir gebrauchen bei der Einrichtung von

Com puterplätzen. Viel leicht hat jemand einen

Rechner und Monitor übrig. Das würde

uns sehr helfen. Auch Spiele und Spielzeug

für 6- bis 12-Jährige sind willkommen.

Eröffnungsvorbereitungen sind auch für ein

weiteres „Schnitten“-Projekt im Gange.

Ja, den Schlüssel für die Räume in der Wil -

helm-Hauff-Straße 18 haben wir bereits erhalten.

Hier werden wir die dritte „Schnitte“

im Stadtteil Halle-Neustadt einrichten. Vom

Verein „Wir helfen“ der MZ haben wir Geld

bekommen, um passende Möbel und Einrich -

tungsgegenstände zu kaufen. Und was wichtig

ist, von der ARGE sind uns drei ABM-

Stellen genehmigt worden. Wenn die

ge eig neten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

gefunden sind, werden sie in einer anderen

„Schnitte“ auf ihren Einsatz vorbereitet.

Voraussichtlich Anfang Januar 2009 ist alles

vorbereitet, so dass wir öffnen und die Kinder

herzlich willkommen heißen können. Auch

hier hat die GWG zu ihrem Wort gestanden.

In kurzer Zeit wurden geeignete Räume gefunden

und uns – wie in den anderen Fällen

mietfrei – zur Verfügung gestellt.

Also ein erfolgreiches Jahr?

Das kann man so sagen. Es ist sehr viel passiert

und es hat sich vieles bewegt, wie man

sieht. Einen großen Anteil daran hat die GWG,

die immer ein offenes Ohr hatte und schnell

und unbürokratisch geholfen hat.

GWG Projekte

GWG-Geschäftsführerin Jana Kozyk und

Friedhelm Fitz unterzeichneten im Mai

die Kooperations verein ba rung.

Mit Sachspenden und Mieterlass unterstützt

die GWG seitdem die „Schnitte“ in

der Matthias-Grünewald-Straße.

Herzlich gratulierten wir zum 1. Ge burts -

tag im September und übergaben einen

Scheck über 100 Euro.

Seit Oktober gibt es in der Unstrutstraße

die „Kinderkiste“. Die GWG hat dafür die

Räume kostenfrei zur Verfügung gestellt.

3


4 GWG stellt vor

Derzeit sind im Projekt zwischen fünf und zehn freiwillig tätige Sozialpaten aktiv. Sie bringen vielfältige persönliche und berufliche

Erfahrungen ein. Es handelt sich um Men schen aus verschiedenen Berufs grup pen im Alter zwischen 20 und 65 Jahren.

Wo sind die Sozialpaten?

In regelmäßigen Sprechstunden sind die

Sozialpaten anzutreffen:

auf der Silberhöhe, im Standort

Robinienweg

in Halle-Neustadt, im Nachbarschafts -

zentrum „Pusteblume“

( z. Z. jeden ersten Dienstag im Monat

von 17 bis 19 Uhr)

in Heide Nord, im Nachbarschaftstreff

des FROHE ZUKUNFT Miteinander e.V.

Natürlich sind auch individuelle Termin -

absprachen möglich.

Achtung!

Wir suchen noch Freiwillige, die sich gern

als Sozialpaten engagieren wollen!

Haben Sie Interesse? Dann melden Sie

sich bitte und vereinbaren Sie einen Ter -

min für ein ausführliches Gespräch.

Telefon: 0345 2002810

Fax: 0345 2003412

Mail: sozialpaten@

freiwilligen-agentur.de

Wo gibt`s nähere Informationen

zum Projekt?

Zum Beispiel hier:

www.freiwilligen-agentur.de/

Projekte/sozialpaten-1.php

www.sachsen-anhalt.de/LPSA/

index.php?id=29131

Sozialpaten in Halle

Armut und Überschuldung sind ein vielschichtiges soziales Problem. Betroffene sehen sich

oftmals einer Problemhäufung gegenüber, die für sie nicht allein zu bewältigen ist. Hier

setzt das Projekt Sozialpaten an. Nach dem Motto „Hilfe von Mensch zu Mensch“ erarbeiten

die Sozialpaten und Hilfesuchenden in kleinen Schritten gemeinsam Wege aus

der Problemlage, die die Betroffenen gleichzeitig zu mehr Eigeninitiative ermuntern.

Was sind Sozialpaten?

Im Projekt „Sozialpaten Halle“ der Frei wil -

ligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. engagieren

sich seit März dieses Jahres ehrenamtliche

Sozialpaten, indem sie Hilfesuchenden

in finanziellen und sozialen Notlagen mit Rat

und Tat zur Seite stehen. Sie kommen aus

verschiedensten Berufszweigen und Alters -

gruppen vom Studenten bis zum Rentner. Die

Sozialpaten wollen zeigen, dass sich Men -

schen für das Schicksal ihrer Mitbürger interessieren

und im Rahmen ihrer Möglichkeiten

unentgeltlich helfen.

Wie funktioniert das?

In den Sprechstunden muss sich kein Hilfe -

suchender ausweisen und die Sozialpaten

fordern niemanden zum Unter schreiben von

Vollmachten auf. Jeder der Rat sucht, soll und

muss auch weiterhin selbst handeln, aber er

bekommt dabei Unter stüt zung durch die

Sozialpaten.

Wobei können Sozialpaten helfen?

Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen

ist genau so gefragt, wie Infor mationen zum

sozialen Netz der Stadt oder das Ordnen von

Unterlagen. Es besteht weiterhin die Mög -

lich keit, gemeinsam mit dem Hilfe be dürf -

tigen einen Haushaltsplan zu erstellen und

Einsparpotenziale im Alltag zu erkennen.

In Ausnahmefällen und in Ab sprache mit den

Fachberatungsstellen können die Sozialpaten

auch bei akut notwendigen Erst-Verhand -

lungen unterstützen, um drohende Prob leme

abzuwenden, bzw. Hilfesuchende zu ersten

Kontakten mit Fach beratungsstellen zu begleiten.

Es konnte auch schon Be trof fenen geholfen

werden, einen ersten Überblick über ihre

Verschul dungs situ a tion zu gewinnen und so

den Weg zur professionellen Schuld ner be -

ratung vorzubereiten bzw. zu erleichtern. Bei

sehr schwierigen Problemlagen kann auch

eine längerfristige Begleitung angeboten

werden.

Ist Ihre Frage oder Ihr Problem

hier nicht genannt?

Egal! Kommen Sie einfach vorbei – wir versuchen,

auch Ihnen zu helfen!

Was können Sozialpaten nicht leisten?

Die Tätigkeit der Sozialpaten ersetzt nicht

die Eigeninitiative der Hilfesuchenden. So -

zialpaten entscheiden nicht über die Ge -

währung von sozialen Leistungen und handeln

nicht im Namen von Betroffenen,

son dern immer mit ihnen gemeinsam.

GWG Report · Ausgabe 4 · 12/2008


Wir müssen drüber reden

Projekt gegen Mobbing an Schulen gestartet

An verschiedenen halleschen Schu len ist ein Projekt angelaufen, das sich mit einem

sehr ernsten Thema beschäftigt, dem Mobbing an Schu len. Es heißt „Friede, Freude,

Eier kuchen – Ey, Alter, stress mich nicht!“, wurde vom Kinder- und Jugend rat der Stadt Halle

angeregt und von verschiedenen Partnern unterstützt. Auch die GWG gehört dazu. Philipp

Pieloth, der Projektkoordinator hat unsere Fragen dazu beantwortet.

Philipp, warum ein solches Projekt?

Weil viele die Probleme kennen, sie aber

oft nicht angesprochen werden. Dabei ist es

ja gar nicht so selten, dass Jugendliche von

ihren Schulkameraden gehänselt, schikaniert

und manchmal auf schlimme Art öffentlich

und verborgen richtig gedemütigt werden.

Mitschüler wissen oft davon, trauen sich

aber nicht etwas zu tun oder wissen gar nicht,

was man tun kann.

Wir wollen Mut machen, dass Thema Mob -

bing an Schulen offen zu diskutieren, und

Hil fe anbieten. Dafür haben wir uns beim

Bereich Kinder- und Ju gend schutz der Stadt

Halle Unterstützung gesucht und das Projekt

ins Leben gerufen, das aus einzelnen Modu -

len besteht.

Welche sind das und

wen wollt ihr ansprechen?

Zu den Angeboten gehört zum Beispiel ein

Theaterprojekt, in dem Mobbing-Situationen,

wie sie im Alltag vorkommen, nachgespielt

werden und die Beteiligten lernen können,

mit solchen Situationen umzugehen. Hier ist

das Improvisationstheater „Kaltstart e. V.“

unser Partner. Außerdem gibt es die Projekt -

teile „Zwischen Mädchen und Jungen“, betreut

vom Verein Wildwasser e. V., und den

Projekt teil „Eene, meene muh und raus bist

du“ vom Deutschen Kinderschutzbund e. V.

Alle drei Angebote richten sich an Schüler ab

GWG Report · Ausgabe 4 · 12/2008

6. Klasse und beschäftigen sich mit den

Auseinandersetzungen wie sie eben zwischen

Jugendlichen so vorkommen.

Gemeinsam mit den Jugendkontaktbeamten

der Polizei gibt es ein Diskussionsangebot

zu rechtlichen Dingen, um deutlich zu machen,

dass Mobbing kein Kavaliersdelikt ist,

sondern eine Straftat. Und dann gibt es noch

verschiedene Workshops, z. B. für Klassenund

Schülersprecher, die lernen können, wie

sie Konfliktsituationen erkennen, sie lösen

und neuen Konflikten vorbeugen.

Auch für Eltern und Lehrer gibt es Workshops,

in denen sie erfahren, wie sie Kindern und

Jugendlichen in einer solchen Situation helfen

können oder wo sie Hilfe bekommen. Die

Referenten sind Fachleute der Sozial medizi -

nischen Ambulanz. Dazu gibt es eine Bro -

schüre mit aktuellen Hilfsangeboten und

Ansprechpartnern. Um mit unserem Projekt

starten zu können, brauchten wir auch finanzielle

Mittel. Die haben wir von der EVH und

der GWG Halle-Neustadt erhalten. So konnte

es Ende Oktober losgehen. An zunächst

fünf Schulen wird unser Projekt im Rahmen

von Projekttagen angeboten.

Kinder- und Jugendrat –

was ist das eigentlich?

Der im Jahr 2002 gegründete Kinder- und

Jugendrat ist die offizielle Interessen ver -

Mit Mitteln des Theaters werden in einem Teil des Projektes Situationen, wie sie im

Schulalltag vorkommen, nachgespielt, damit die Beteiligten lernen können, mit solchen

Situationen umzugehen. Das Projekt soll so Mut machen und das Selbstbewusstsein

der Kinder und Jugendlichen stärken.

GWG berichtet

Philipp Pieloth gehört zum Kinder- und

Jugendrat der Stadt Halle. Die Ju gend -

lichen haben sich mit viel Engagement

einer Sache angenommen, die sie für

wichtig halten, und ein Problem thematisiert,

das nach ihrer Überzeugung bisher

nicht ausreichend Beachtung findet:

das Mobbing an Schulen.

tretung der Kinder und Jugendlichen unserer

Stadt. Im Kinder- und Jugendrat der Stadt

Halle arbeiten ehrenamtlich Jugendliche zwischen

12 und 21 Jahren. Unsere Aufgabe ist

es, die Interessen und Belange der halleschen

Kinder und Jugendlichen in politischen und

fachlichen Gremien zu vertreten und ihre

Ideen und Vorschläge den Politikerinnen und

Politikern unserer Stadt vorzustellen. Gemein -

sam versuchen wir dann Lösungen zu finden.

Wir arbeiten eigenverantwortlich und unabhängig,

werden aber von Mitarbei tern des

Amtes für Kinder, Jugend und Familie unterstützt.

So sind bereits einige Projekte entstanden,

zum Beispiel die „Youth-Bank“, die

Jugendliche auch finanziell dabei unterstützt,

gute Ideen umzusetzen.

Wir organisieren Veranstaltungen wie die

Ferienparty und Diskussionsrunden, unter

anderem bereits mit dem Finanzminister aus

Sachsen-Anhalt und der Oberbürger meis -

terin, wir bieten Möglichkeiten, sich fortzubilden,

und es gibt Möglichkeiten zum Er -

fahrungsaustausch. An uns können sich auch

Kinder und Jugendliche wenden, wenn sie

zum Beispiel Ideen zur Verschöne rung des

Wohngebietes, der Schule oder anderer Ein -

richtungen haben.

Und wo findet man euch?

In Halle-Neustadt im Ernst- Haeckel-Weg 10a

und im Süden von Halle im Radeweller Weg

14 jeden 1. und 3. Dienstag von 16 bis 18

Uhr im Beratungsraum. Für den Bereich Mit -

te/Nord/ Ost in der Schopenhauer Str. 4 jeden

2. und 4. Dienstag von 16–18 Uhr im Raum

9. Und wer sich erstmal informieren will, der

findet den KJR auch unter www.ypool.de.

5


6

GWG Thema

IBA 2010

Stadtumbau ist für viele Hallenser bereits

ein Begriff. Schrumpfende Bevölkerung und

der „Umbau“ der Altersstruktur stellen die

Städte vor große Herausforderungen. Die

Inter na tionale Bauaustellung IBA Stadt -

umbau 2010 sucht deshalb als „Werkstatt

für den Stadtumbau“ nach neuen Strategien

der Stadtentwicklung. Unter dem Titel „Ba -

lanceakt Doppel stadt“ ist Halle mit insgesamt

6 Projekten beteiligt, davon zwei in

Halle-Neustadt.

Wohngebiet am Tulpenbrunnen

Der Platz am Tulpenbrunnen wird komplett

umgestaltet, der Tulpenbrunnen erfährt

eine Auffrischung. So soll die Fläche um

den Brunnen mit einem Boden belag aus

Tulpen mustern versehen werden. Vorge -

sehen ist die Anpflanzung von Sträu chern,

Sitzmög lichkeiten werden zum Ver weilen

einladen. Neben dem Brun nen wird für

Kinder eine Spielfläche entstehen, deren

Mittelpunkt ein Flugsaurier bilden wird, an

dem die Kinder herumklettern können.

Überhaupt sollen Bewegungsspiele wie

Hüpfen, Klettern und Springen im Mit tel -

punkt stehen. Auch eine Spielskulptur soll

den Platz bereichern. Auch die „Galerie

im Grünen“ erhält eine Auffrischung. Neue

Later nen werden aufgestellt. Die Plastiken

der Galerie bekommen einen neuen Stand -

ort und werden durch weitere Kunstwerke

ergänzt. Der Höhenunterschied zwischen

Galerie und Platz, der jetzt durch eine Trep -

pe bewältigt wird, erhält eine zusätzliche

Rampe. Zu diesem IBA-Projekt gehört auch

das Bauvorhaben Oleanderweg.

Skatepark im Zentrum

Auf der Freifläche am südöstlichen Ende

der Neustädter Passage entsteht innerhalb

der neu gestalteten Grünanlage am In ter -

CityHotel ein ca. 1.300 qm großer Skate -

park als abgesenkte Beton-Boden skulptur.

Neben Skaten werden auch weitere Roll -

sportarten wie BMX und Inline-Skaten möglich

sein. Vom Beginn an wird das Projekt

von den zukünftigen Nutzern aus der Ska -

ter szene begleitet und mitgestaltet. Der

Lärmschutz soll durch mehrere Schall absorbierende

Wand ele mente hergestellt werden,

die auf der Innenseite befahrbar sind.

Im Anschluss an die Beton ar beiten (2009)

entsteht das Rasen plateau, das die Bo -

denskulptur umrahmt.

Ausführliche Informationen unter:

www.iba.halle.de

IBA-Projekt Oleanderweg

Starres Raumkonzept weicht individuellen Wohnungen

Das Bauvorhaben

Im Ergebnis des begonnenen Um- und Teil -

rückbaus entsteht ein einzeln stehender, gestaffelter

Baukörper mit einer individuellen,

das Quartier prägenden Fassade.

Im Gebäu deinneren werden durch Verän -

de rung der bisherigen Grundrisse Wohnun -

gen mit völlig neuen und den individuellen

Wohn bedürf nissen entsprechenden Woh -

nungs zu schnit ten geschaffen. Umfasste das

Gebäude nach einem starren Raumkonzept

bisher 125 Woh nungen, so werden es nach

Fertigstellung 81 Wohnungen mit 18 unterschiedlichen

Typen sein.

Zu den Wohnungstypen gehören als Be son -

derheit zehn in das Gebäude integrierte

„Einfamilienhäuser“, so genannte „Town -

häuser“. Es handelt sich dabei um groß -

zügige, in das Gebäude eingefügte Mai so -

nette-Wohnungen (Erdgeschoss und 1. OG),

die von der Straße aus über einen separaten

Eingang verfügen.

Die 71 Zwei- bis Vierraum-Wohnungen (36

m² bis 95 m²) durchbrechen mit ihren 18 neuen,

individuellen Grundrissen das für industriell

gefertigte Baukörper typische Raum -

konzept. Dafür wird bestehender Wohnraum

hausübergreifend neu geschnitten und zusammengefügt.

Die Erdgeschoss-Wohnungen

verfügen über Terrassen und Mieter-Gärten,

die Wohnungen im Dachgeschoss über großzügige

Dachte r rassen und alle anderen

Wohnungen über große Balkone. Die dadurch

entstehenden fließenden Übergänge zwi-

schen privatem Wohnraum und öffentlichem

Bereich schaffen eine besondere Wohn situ -

ation und fügen Gebäude und Umfeld harmonisch

zusammen. Das Gebäude wird mit

Aufzügen ausgestattet.

Für mehr Individualität

Individuellen Wohnbedürfnissen wird das

Bauvorhaben auch durch die drei unterschiedlichen

Ausstattungslinien „Classic“,

„Trend“ und „Family“ gerecht.

Entstehen werden 81 Wohnungen in

18 verschiedenen Wohnungstypen

71 Wohnungen

10 4-Raum-Wohnungen

mit ca. 92 – 95 m² Wohnfläche

29 3-Raum-Wohnungen

mit ca. 62– 86 m² Wohnfläche

28 2-Raum-Wohnungen

mit ca. 56 – 63 m² Wohnfläche

4 2-Raum-Wohnungen

mit ca. 36 m² Wohnfläche

10 Townhäuser

Maisonette-WE

mit ca. je 128 m² Wohnfläche

Die Nettokaltmiete liegt je nach Größe und

Lage der Wohnung innerhalb des Hauses zwischen

5,20 Euro/m² und 6,50 Euro/m² zuzüglich

Nebenkosten.

Auskünfte erhalten Interessenten über die

Rufnummer: 0345 6923480 oder die In ter -

netadresse: www.gwg-halle.de.

GWG Report · Ausgabe 4 · 12/2008


Gut geschnittene Wohnungen mit Bal kon

und einem harmonischen Farbkonzept in

der Badgestaltung. Beige farbene Boden -

fliesen kombiniert mit matt glasierten

Wand fliesen verleihen dem Raum eine angenehme

Atmosphäre. Ak zente verleiht

die umlaufende Bordüre.

Kann durch attraktive Wohnungs an ge -

bo te der Wegzug aus Halle-Neustadt

verhindert, ja sogar ein Zuzug bewirkt

werden? Mit dem von üblicher Platten -

bau sanierung abweichenden Umbau des

Gebäudes Olean derweg 21 – 45 will die

GWG Halle-Neustadt auf diese im Rahmen

der IBA Stadtumbau 2010 zur Diskussion

stehende Problem stel lung Ant worten finden

helfen.

Im Neustädter Wohn gebiet am Tulpen -

brun nen sind umfangreiche Bauar beiten

im Gange. Am zentralen Platz rund um die

Brun nen an lage entstehen neue Frei- und

Grünflächen. Nur we nige Schritte entfernt

haben an einem die „Grüne Galerie“ begrenzenden

Wohnge bäu de Abrissarbeiten

begonnen. Vom Nach bargebäude durch

den Abriss des so genannten Verbinders

gelöst, wurde das Gebäude an jedem

zweiten Haus um ein Stockwerk zurückgebaut.

Die Bal kon anlagen zur Südseite

sind entfernt, bereits sichtbar neue

Fenster- und Türöf f nungen in den Beton

geschnitten worden. Das Projekt Olean -

derweg, für das am 1. Juli 2008 mit Abrissund

Entkernungsarbeiten der Baustart erfolgt

ist, gehört zu den Vorhaben der Stadt

Halle zur IBA 2010, die sich dem Thema

„Stadtumbau – Balanceakt Doppelstadt“

widmen. Ende 2009 soll das Bau vor ha -

ben beendet und das Gebäude zur

Nutzung übergeben werden.

Unser Unter nehmen beschreitet als Bau -

herr dieses Modellv or ha bens neue Wege

bei der Mo dernisierung von Plattenbauten

und hat mit dem Büro Stefan Forster

Architekten, Frank furt am Main einen erfahrenen

Beglei ter gefunden.

GWG Report · Ausgabe 4 · 12/2008

IBA Bauvorhaben Oleanderweg

Ausstattungslinie: Classic Ausstattungslinie: Trend Ausstattungslinie: Family

Die hellen großzügigen und lichtdurchfluteten

Wohn räume mit Blick auf die großen

Dach terrassen machen den besonderen

Reiz dieser Woh nungen aus.

Groß for matige anthrazitfarbene Boden -

flie sen verleihen den Bädern besonderen

Stil.

Gefragt:

Dr. Friedrich Bussmann, IBA-Koordinator der Stadt Halle

Worin liegt das Modellhafte

des GWG-Projektes?

Das Projekt Oleanderweg zeigt auf überzeugende

Weise, wie das starre Wohnungs- und

Raumangebot eines herkömmlichen fünfgeschossigen

Plattenbaus (dem am weitesten

verbreiteten Bautyp in Neu stadt) „individualisiert“

werden kann bei Bei behaltung des

konstruktiven Gerüstes und zu erschwinglichen

Mietpreisen. Das ist ein außerordentliches

wohnungswirtschaftliches und städtebauliches

Signal. Denn es bedeutet:

Be rücksichtigung individueller Wohnbe -

dürfnisse in Grundrissen und Wohnungstypen

und zugleich individuelle Architektur. Die

neuen Bewohner können sich mit ihrer

Wohnung und mit ihrem Gebäude identifizieren!

Individualität kennzeichnet auch den

Um gang mit dem Außenraum. An die Stelle

des „Gemeinschaftsgrüns“ treten behutsam

gestaltete Eingangsbereiche und Übergänge

zwischen privatem Wohn raum und öffent-

Familienfreundliche Wohnungszuschnitte

über zwei Etagen werden ergänzt durch

eine Terrasse mit eigenem Garten direkt

am Haus. Warme sonnige Farben und

Akzente in einem Mix aus orange und rot

machen das Fami lienbad unverwechselbar.

GWG-Geschäftsführerin Jana Kozyk (l.) stellte das Bauvorhaben Oleanderweg gemeinsam

mit dem verantwortlichen Architekten Stefan Forster auf einer Pressekonferenz am 23.

Oktober 2008 der Öffentlichkeit vor.

lichem Raum der Galerie im Grünen. Dach -

terrassen und kleine Haus gärten ergänzen

diese Vielfalt, die auch für junge Familien attraktiv

sein wird. Neustadt ist reich an interessanten

Sa nierungs bei spielen, aber fast

verwundert es: das Projekt am Oleanderweg

ist bislang einmalig. Möge es den Anstoß geben

für viele Nach folge projekte! Uns ist bekannt,

dass sich die Architekten von Neustadt

damals eine größere Gestalt vielfalt auf typisierter

Grundlage wünschten als sie unter

den damaligen technologischen Bedingun -

gen verwirklichen konn ten. Der Umbau des

Fünfgeschossers am Olean derweg beweist

Jahrzehnte später, dass dieses sehr wohl

möglich ist. Insofern steht es in der Tradition

der städtebaulichen Moderne: sie ist der eine

Teil der Doppelstadt Halle, der mit dem anderen

Teil – der alten Stadt – in Balance gebracht

werden soll. Das GWG-Projekt am

Olean derweg leistet dafür einen wichtigen

und originellen Beitrag.

7


8

GWG informiert

Richtig Heizen

Wenn der Sommer vorbei ist beginnt alljährlich die Heizperiode. Für etwa acht Monate sind

wir nun darauf angewiesen unsere Wohnungen zu beheizen. Weil jedoch die Energiekosten

in den zurückliegenden Jahren ständig anstiegen, ist es nur gut nachzuvollziehen, dass jeder

geneigt ist, so wenig wie möglich zu heizen, um Kosten zu sparen. Doch sollte man

wichtige Zusammenhänge nicht außer Acht lassen.

Alle Heizungsanlagen besitzen eine außentemperaturabhängige

Regelung, die die

Heizwassertemperatur entsprechend an die

Außentemperatur anpasst. Bis auf wenige

Ausnahmen befinden sich an allen Heizkör -

pern Thermostatventile. Die Thermostat ven -

tile dienen der automatischen Regelung der

Raumtemperatur. Sie führen zusätzliche

Wärme zu, wenn die eingestellte Temperatur

im Raum absinkt und drosseln die Wärme -

zufuhr, wenn die Temperatur im Raum ansteigt.

Das Ventil berücksichtigt auch jede

Art von Fremdwärme (Sonnenstrahlen, Elek -

trische Geräte, Personen u. ä.). Wenn der

Heizkörper sich vorübergehend abkühlt, ist

die gewünschte, am Thermostatventil eingestellte

Raumtemperatur erreicht. Alle

Räume müssen ausreichend und gleichmäßig

beheizt werden. Eine Regelung der Wärme

durch Auf- und Zudrehen des Ventils sollte

vermieden werden. Für alle Räume sollte aus -

gehend von der Einstellung 3, die je nach

Die GWG gratuliert allen Mieterinnen und

Mietern, die in der Zeit von Juli bis No vem -

ber Geburtstag hatten. Unsere besonderen

Wünsche zum:

104. Geburtstag

Johanna Richter (16.07.)

95. Geburtstag

Rosl Höhne (29.08.), Richard Scholz

(02.10.), Wally Fischer (14.10.)

90. Geburtstag

Charlotte Setzer (04.07.), Max Langner

(20.07.), Marie Keil (24.09.), Ilse Berger

(04.10.), Herbert Vogel (20.10.), Elfriede

Plattner (02.11.), Charlotte Winkler (15.11.)

85. Geburtstag

Ludwig Obert (02.07.), Julia Schnürer

(03.07.), Magda Wolf (03.07.), Wolfgang

Mikulcak (05.07.), Elisabeth Bogacki

(10.07.), Ruth Haerter (10.07.), Heinz Otto

(14.07.), Fritz Richel (15.07.), Anna Melzer

(22.07.), Alice Mosch (23.07.), Elfriede

Dieckmeyer (26.07.), Herbert Gneist (26.07.),

örtlichen Gegebenheiten einer Tem peratur

von ca. 18 bis 20° C entspricht, die Einstellung

herausgefunden werden, die dem persönlichen

Wohlbefinden entsprechen.

Die Höhe der Heizkosten wird nicht von der

Stellung des Thermostatventils sondern von

der tatsächlichen Raumtemperatur bestimmt.

Auch wenn mit einem größeren Heizkörper

die gewünschte Temperatur vielleicht etwas

schneller oder auf einer niedrigeren Thermos -

tat stufe erreicht wird, sind deswegen die

Heizkosten nicht geringer. Auch bei zeitweiliger

Abwesenheit oder in wenig genutzten

Räumen sollte die Heizung nicht abgestellt

werden, um ein komplettes Auskühlen der

Räume zu vermeiden. Ein Aufheizen mit voller

Leistung kostet meist mehr Energie als

gleichmäßiges Beheizen mit geringerer Leis -

tung. Außerdem kühlt die kalte Luft auch umliegende

wärmere Räume und Wän de ab, so

dass in diesen Räumen wieder mehr geheizt

Gerhard Wagner (29.07.), Frieda Schmutzler

(30.07.), Hubert Wittmann (31.07.), Elfriede

Lesczors (01.08.), Renate Borsdorff (03.08.),

Frieda Schütze (04.08.), Paul Lange (07.08.),

Ilse Moczall (18.08.), Margarete Wolff (18.08.),

Ernst Drechsel (19.08.), Fenya Mala (22.08.),

Ilse Spiller (31.08.), Herta Hertrampf (04.09.),

Regina Schönwälder (05.09.), Nison Naykhin

(06.09.), Danuta Friedrich (11.09.), Elfriede

König (11.09.), Herta Marschlich (18.09.),

Elisabeth Liebetanz (20.09.), Martha Ruth

Pflugradt (06.10.), Heinz Berthold (08.10.),

Rudolf Matschinko (11.10.), Charlotte

Kurowski (13.10.), Wilhelm Ihl (21.10.), Lidija

Schischkina (25.10.), Gerta Loewenau

(30.10.), Thea Gebertsbauer (03.11.), Ilse

Becker (11.11.), Margarete Werner (11.11.), Ilse

Robalewski (16.11.), Elly Karrasch (19.11.),

Walburga Scheid (23.11.), Ruth Voigt (24.11.)

80. Geburtstag

Erhard Watzke (02.07.), Jutta Treustädt

(06.07.), Giesela Riedel (10.07.), Anneliese

Mennerich (13.07.), Wilhelm Hentschel

(19.07.), Christa Strobach (23.07.), Marga

Braune (23.07.), Annemarie Moser (24.07.),

Stanislaus Bochno (24.07.), Hans Zeise

(28.07.), Edeltraut Rasch (29.07.), Joachim

Schneider (29.07.), Ignaz Howanietz (30.07.),

Ottilie Lahs (03.08.), Christina Schulze

(05.08.), Luzie Saar (08.08.), Maja Nagel

werden muss. Je wärmer die umgebenden

Wän de sind, umso geringer ist die erforderliche

Lufttemperatur, da die Wän de Wärme

abstrahlen. Die Heizungs anlagen der GWG

arbeiten mit einer Nacht absenkung der Hei -

zungsvor lauf temperatur, so dass schon dadurch

die Raum temperatur in den Nacht stun -

den automatisch absinkt. Auf keinen Fall

sollen kühle Räume mit Luft aus wärmeren

Räumen durch geöffnete Türen geheizt werden,

das erhöht die Gefahr der Schimmel bil -

dung, da mit der wärmeren Luft auch Feuch -

tigkeit in den Raum gelangt die sich an den

kälteren Wänden niederschlagen kann! Das

Beheizen der kompletten Wohnung mit nur

einem Heizkörper kann nicht funktionieren.

Immer im Zusammenhang mit dem Heizen

ist auch das richtige Lüften zu sehen. Die

meiste Feuchte wird beim Duschen, Kochen,

Wäschetrocknen aber auch durch Atmen und

Schwitzen verursacht. Diese Feuchte muss

durch Lüften regelmäßig abgeführt werden.

Optima les Lüften erfolgt durch das sogenannte

Stoßlüften bei dem der Austausch größe -

rer Luftmengen in kurzer Zeit erfolgt. Dabei

sollten die Thermostatventile heruntergedreht

und die Fenster geöffnet werden, am

besten bei Durchzug. Die trockene kalte Luft

wird schnell wieder aufgewärmt und fühlt

sich wärmer an als feuchte Luft.

(08.08.), Marianne Stichling (08.08.), Kurt

Ehrhardt (13.08.), Harry Kreutzmann

(18.08.), Horst Bogacki (19.08.), Ruth Hinz

(19.08.), Anita Schulze (29.08.), Hans-

Werner Stichling (01.09.), Friedrich Stange

(05.09.), Günter Roßdeutscher (07.09.),

(08.09.), Ruth Kühne (08.09.), Wilfried Jahn

(09.09.), Erich Dierl (10.09.), Christa Lorenz

(13.09.), Elfriede Schreiber (18.09.), Manfred

Hoffmann (20.09.), Ursula Ehrhardt (26.09.),

Hansjürgen Ehrhardt (27.09.), Wally Walter

(27.09.), Fred Bach (30.09.), Edeltraut Sinsel

(03.10.), Edith Michaelis (03.10.), Hugo

Tauscher (03.10.), Hans Hofmann (04.10.),

Joachim Kaempf (05.10.), Sieghard Senft -

leben (08.10.), Ruth Börner (09.10.), Edith

Zimmermann (10.10.), Brunhilde Czepluch

(12.10.), Eberhard Schmidt (16.10.), Ruth

Gerda Binder (16.10.), Ingeborg Bonan

(19.10.), Helga Große (21.10.), Waltraud

Schmidt (24.10.), Ruth Schnelle (25.10.),

Ursula Eisner (25.10.), Gerhard Hoffmann

(26.10.), Piotr Rip (31.10.), Susanne

Tomaschewski (02.11.), Christa Rennecke

(08.11.), Helmut Hofmeister (13.11.), Wal -

traud Altmann (13.11.), Gustav Schlosser

(17.11.), Angela Nickolai (22.11.), Elli Ei sen -

hart (22.11.), Hannelore Hönemann (22.11.),

Irene Lehmann (25.11.), Irene Leh mann

(25.11.), Margot Sperling (26.11.), Alice

Engleitner (27.11.), Erika Härtel (27.11.)

GWG Report · Ausgabe 4 · 12/2008


Warum wird es eigentlich dunkel?

Habt ihr euch auch schon mal gefragt wohin die Sonne am Ende des Tages geht? Das ist ganz einfach:

Unsere Erde ist eine Kugel, die sich ohne Pause um die Sonne dreht. So passiert es, dass es auf der

einen Seite der Kugel hell ist und auf der anderen Seite dunkel. Wenn also die Sonne bei uns am Ende

des Tages verschwindet, dann scheint sie bei den Menschen auf der anderen Seite der Erde. Am nächs -

ten Morgen kommt sie wieder bei uns an und beschehrt uns einen schönen und sonnigen Tag.

Raus aus dem Haus... Liebe Kinder!

... und ab nach drinnen in die Eissporthalle!

Bei der Kälte will man doch eigentlich viel lieber drinnen im

Haus bleiben, oder? Das könnt ihr auch machen, aber diesmal

in der Eissporthalle am Gimritzer Damm 1! Dort könnt

ihr mit eurer Familie und euren Freunden nicht nur Eis lau -

fen, sondern auch mal ein spannendes Eishockey-Spiel an -

gucken oder etwas Leckeres essen!

Ich wünsche euch viel Spaß!

Und es gibt wieder etwas zu gewinnen!

Der Schneemann Franz sucht seinen kleinen

Zwillingsbruder Karl, denn der ist in der Dunkel heit

unter den vielen anderen Schnee männern nicht zu

finden. Könnt Ihr ihm helfen? Schaut euch die

Umrisse genau an und schickt mir die richtige

Lösung! Ich bin schon sehr gespannt!

Unter den richtigen Antworten zu meinem Rätsel

verlose ich 5 Ein tritts karten für den Zoo Halle.

Sende deine Lösung an:

paul.platte@gwg-halle.de

oder: GWG Halle-Neustadt

an Paul Platte

Am Bruchsee 14

06122 Halle

GWG Report · Ausgabe 4 · 12/2008

Im Winter ist es nicht nur schrecklich kalt, man kann auch nicht

mehr so lange nach der Schule draußen sein. Denn da wird es

jetzt schon sehr schnell dunkel, da muss man auf sich aufpassen

– nicht nur auf dem Schulweg, auch beim Spielen!

Ich wünsche euch allen eine schöne Winterzeit und

passt immer gut auf euch auf!

Die richtige Lösung für das Paul-

Platte-Rätsel haben geschickt:

Kai Schröder, Jan Kujau,

Tom Günther, Florian Wolf

und Lisa Marie Schiebel.

Alle bekommen von mir eine

kleine Überraschung zugeschickt.

Euer Paul Platte

Kennt ihr Katzenaugen?

Merkt ihr auch, wie finster es draußen geworden ist auf dem

Weg zur Schule oder beim Spielen? Da muss man schon ganz

schön aufpassen, wenn man im Straßenverkehr unterwegs

ist. Aber ich habe da einen guten Rat für euch: Habt ihr

schon mal was von Katzenaugen gehört? Das sind bunte

Glasteile, die ihr euch an die Jacke oder den Schulranzen stecken

könnt. Wenn ihr damit über die Straße geht wird das

Licht von den Autos wieder zurückgestrahlt. Genauso wie bei

den Katzen, wenn Licht auf ihre Augen strahlt. So können euch

die Auto fahrer früher sehen und auch auf euch Acht geben.

2

GWG Kinderseite

1

3

Fotos: axwimi@pixelio.de, adel@pixelio.de

9


10

GWG Ratgeber

Betriebskosten ABC

S wie: Schornsteinfeger

Immer wieder erreichen uns Nachfragen,

warum denn der Schornsteinfeger auch

nach dem Gasrückbau noch in die Woh -

nung zur Überprüfung der Lüftungsanlage

kommt?

Hier ist die Antwort:

Nach § 3 (4) der Kehr- und Überprüfungsverordnung

sind Lüftungsanlagen, die aus

lufthygienischen Gründen ausschließlich

der Be- und Entlüftung dienen, jährlich

auf ihre Funktionsfähigkeit zu prüfen und

gegebenenfalls zu reinigen, Lüftungs -

anlagen mit Filtern an der Lufteintritts -

öffnung aller zwei Jahre.

Eine Kontrolle durch den Schornsteinfeger

in der Woh nung ist daher in der Regel in

allen Wohnungen mit Lüftungsanlagen aller

zwei Jahre erforderlich.

Wir bitten alle Mieter, dem Schorn stein -

feger zu gegebener Zeit Zutritt zur Woh -

nung zu gewähren und danken für Ihr

Verständnis.

Advent, Advent, wenn die Wohnung brennt!

Kerzenlicht und Tannenzweige, Plätzchenduft

und Feuerwerk. Das ist die Zeit Ende De -

zember, die immer so schön war, bis man die

Geschenke nicht mehr bekam, sondern kaufen

musste.

Für den Vermieter heißt es in dieser Zeit, dass

er außer bei dringenden Reparaturen nichts

in der Wohnung zu suchen hat. Weder kann

er die Heizkostenverteiler ablesen noch irgendetwas

Sonstiges basteln in der Woh -

nung. Die Ruhe der Familie soll nicht gestört

sein in diesen Tagen, auch wenn es selten so

ruhig ist, wie man es sich vorher noch

wünsch te. Die Schwiegermutter vergisst zwar

manchen Geburtstag, an Weihnachten denkt

sie leider aber eben doch immer und nimmt

sich einfach die Zeit, die ihr sonst keiner

gegeben hätte. Und wenn die Verwandtschaft

schon da ist zum alljährlichen Sockentausch,

dann soll es doch romantisch sein. Da sitzt

man dann gern und genießt die Stolle vom

Wichtel ALDI oder der LIDL Fee.

So gibt es aber immer wieder oder immer

noch Menschen, die auf echte Kerzen am ech-

Ab 1. Januar 2009 tritt ein

neues Wohngeldgesetz in Kraft

Was ändert sich konkret?

Die Höchstbeträge, welche die maximale

zuschussfähige Miete festlegen, werden

um 10 Prozent erhöht.

Das nach einer Formel berechnete Wohn -

geld wird um 8 Prozent erhöht.

In die WG-Berechnung fließt ein Betrag

für Heizkosten ein. Dieser Betrag wird

entsprechend der Wohnfläche berechnet

und ist unabhängig von den tatsächlichen

Heizkosten.

ALG II Empfänger:

Für Kinder, deren Bedarf durch Unterhalt und

Kindergeld gesichert wird, müssen die Sor -

ge berechtigten einen Wohngeldantrag stellen,

da hierüber die Kosten der Unterkunft

gesichert werden. Die Berechnung wird hier

günstiger ausfallen, da das Kindergeld bei

der WG-Stelle nicht als Einkommen angerechnet

wird.

Wann erhalten Sie die Wohngelderhöhung?

Erst- und Neuantragssteller erhalten ab

1. 1. 2009 bei Vorliegen der An spruchs -

voraussetzungen automatisch ab An -

trags monat das erhöhte Wohngeld.

Wenn am 31. 12. der Bewilligungs zeit -

raum abgelaufen ist und der Weiter ge -

Rechtsecke

ten Baum nicht verzichten wollen. Und wie

es der auch um die Weihnachtszeit tätige

Teufel so will, brennt dann nicht nur der

Baum, sondern auch manchmal die Woh -

nung. Ja und wie ist es denn dann bei einem

Schaden, der ja fast unvermeidlich ist?

Die Gerichte sind hier überraschend romantisch

veranlagt und tendieren auch dazu,

Kerzen schön zu finden. Etwa 10 Minuten dürfen

Kerzen ohne Aufsicht sein, das ist schon

noch OK, sagen diese. Das heißt aber nur,

dass der Schaden beim Vermieter oder den

Nachbarn auch von der Haftpflichtver si che -

rung des Mieters übernommen wird. Wer keine

solche Versicherung hat, bleibt auf dem

Schaden sitzen. Für den, der noch keine Haft -

pflichtversicherung hat, ist diese übrigens

zwar kein wirklich schönes, aber doch ein

nützliches Präsent. Mancher Mieter liebt natürlich

auch den typischen Weihnachtsduft

währungsantrag rechtzeitig gestellt wur -

de, dann wird automatisch mit Be scheid

ab 1. 1. 2009 das erhöhte Wohn geld gezahlt.

Wer im laufenden Wohngeldbezug steht,

muss keinen Erhöhungsantrag stellen.

Hier wird rückwirkend vom 1. Januar an

das höhere Wohngeld berechnet.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der weiteren

Gesetzesänderungen oder Änderungen

in ihren persönlichen und wirtschaftlichen

Verhältnissen sich möglicherweise nicht

in jedem Fall ein höheres Wohngeld ergibt.

Die Formulare kann man sich direkt in der

Wohngeldstelle abholen, telefonisch um die

Übersendung bitten (Kenn-Nummer bereit

halten) oder aus dem Internet unter www.halle.de

-> Formulare -> Wohngeld herunterladen.

Für weitergehende Informationen zum neuen

Wohngeldgesetz steht Ihnen die Wohn -

geld-Stelle in der Südpromenade zu folgenden

Sprechzeiten:

Montag 09.00 – 12.30 Uhr

Dienstag 13.00 – 17.30 Uhr

Freitag 09.00 – 12.30 Uhr

zur Verfügung.

aus allen Ecken der Welt und des Gewürz -

regals und lässt die Mitmieter im Hausflur

gern daran teilhaben. Wenn man schon nicht

mehr selber bäckt, so soll es doch wenigstens

nach Keksen duften. Das ist nicht mehr

vom vertragsgemäßen Gebrauch gedeckt,

sagen die ansonsten doch so romantischen

Gerichte hier. Jeder soll im Hausflur nur das

riechen, was unvermeidlich ist. Im Ergebnis

könnte man da fast sagen, der Baum darf

brennen, nur riechen darf man es nicht. Der

Adventskranz an der Woh nungstür hingegen,

den müssen alle als „saisonbedingten

Schmuck“ in dieser Zeit dulden, da ist man

sich einig bei Gericht. 4 bis 5 Wochen

Belästigung mit Weihnachten, das muss reichen.

Erklären Sie das mal den Supermärkten!

Ach ja, falls Sie Tauben haben, schicken Sie

die lange und früh zur Weihnachts kar ten -

verteilung, denn das Verwaltungsgericht

Münster hat ein „partielles Abflugverbot“ an

jedem 2. Tag in der Weihnachtszeit erteilt.

Damit die Tiere sich nicht langweilen, stellen

sie denen einfach einen Weihnachtsbaum

(ohne Kerzen) in den Taubenschlag rein. Mit

Resten vom ALDI-Stollen wird es da bestimmt

gemütlicher sein als es oftmals bei mancher

Familie ist.

GWG Report · Ausgabe 4 · 12/2008


Wo ein Ende ist,

ist auch ein Anfang!

Mit diesem Sprichwort verabschiedeten sich

in der letzten Saison der Trainer Heine Jensen

und sechs weitere erfahrene Spielerinnen

und machten Platz für ein neues junges Team.

Der neue Trainer bei den Wildcats heißt ab

dieser Saison Arne Kühr. Der 31-jährige Dip -

lom-Sportwissenschaftler hat die schwere

Aufgabe, einen personellen Umbruch bei den

Wildcats durchzuführen und zu begleiten.

Auf grund der zahlreichen Abgänge hat sich

der Verein um qualitative gute junge Spiele -

rinnen bemüht und diese auch gefunden. Die

Bundesligasaison 2008/2009 ist zurzeit

schon voll im Gange und der SV UNION Halle-

Neustadt befindet sich gerade auf einer

Achterbahnfahrt, was die Leistung angeht.

Zu den Heimspielen in der Univer sitäts sport -

Carl Crodel

Aufmerksame Ohren und Augen werden gemerkt

haben: der Promi der vorliegenden

Ausgabe ist gleich mehrere Male als Namens -

geber in Halle unterwegs. Carl Fritz David

Crodel ist nicht nur Namensgeber der Crodel-

Halle in der Moritzburg, sondern auch des

Carl-Crodel-Wegs in Neustadt.

Der Maler, Graphiker und Kunsthistoriker,

der Charles genannt wurde, wurde am 16.

September 1894 in Marseille als Sohn eines

Meeresbiologen geboren. Nach seinem

Schulabschluss begann er sein Studium in

München, ab 1915 widmete er sich der

Kunstgeschichte und Archäologie in Jena und

erhielt den Abschluss für das Lithographenund

Druckereihandwerk bei der Hand werks -

kammer in Weimar. Erste Anerkennung konnte

Crodel mit Holzschnitten verbuchen, bis

1927 ein bedeutender Lebensabschnitt mit

GWG Report · Ausgabe 4 · 12/2008

Nach dem Ausscheiden erfahrener Spiele -

rinnen waren die Wildcats mit sechs Neu -

zugängen und viel Verletzungspech in die

neue Saison 2008/2009 gestartet. Noch

bleibt offen, wie dieser personelle Umbruch

verkraftet wird.

halle präsentiert man den Zuschauern schönen

schnellen Kombinationshandball und in

der Fremde ist man eher ein Punktelieferant.

Aber bekanntlich ist aller Anfang schwer und

die Anzeichen, dass sich was ins Positive bewegt,

sind da.

Am siebten Spieltag gelang den Wildcats

zu Hause gegen den großen Staf felfavoriten

und Aufstiegskandidaten SV Garssen Celle

mit 26:25 eine Riesenüberraschung. Der SV

UNION sicherte sich damit vor 280 Zu schau -

ern einen sicheren Platz im Mittelfeld und

ver schaffte sich Luft zum Tabellenkeller.

Mit Ihrer GWG-Servicecard habe Sie exklusive

Ermäßigungen beim Besuch der Heim -

spie le der Wildcats und können so miterleben,

wie die junge Mannschaft im Kampf

um Tore alles gibt. Das nächste Heimspiel

findet am 11. Januar 2009 gegen SG Handball

Rosengarten in der Univer sitäts sporthalle

statt. Anwurf ist 16 Uhr.

der Berufung an die Kunstgewerbeschule

Burg Giebichenstein in Halle begann. Hier

baute er nicht nur unterschiedliche Kunst -

werkstätten auf, er war auch lokal als Künstler

tätig. Seine Arbeit war vorrangig geprägt

durch die Auseinandersetzungen mit dem

Fortleben von Kunstformen und Traditionen

der Bildsprache seit der Antike. Zu seinen

Werken gehören Wandmalereien von 1928

für die Universität Halle in der Burse zur Tulpe

und 1931 im Gymnastiksaal der Moritzburg,

in der heutigen Crodel-Halle.

Unglücklicherweise geriet Crodel 1933 ins

Zentrum von Berliner Kunstaus einander -

setzungen: Folge davon war die Verbrennung

seiner Monumentalarbeiten für Bad Lauch -

städt und drei Jahre später der Wandmalerei

in der Burse und im Standesamt Süd in Halle.

Crodel musste sich nun anderen Arbeits -

möglichkeiten widmen und fand diese in

Zusammenarbeit mit der Kirche, der Post und

der Industrie, hauptsächlich im Bereich der

Glasmalereien. Doch auch die Arbeit an

Hochschulen holte Crodel zurück, nicht nur

in Dresden und Berlin, auch Gastprofessuren

in Pennsylvania und Louisville kann der Maler

verzeichnen.

Carl Crodel starb am 28. November 1973 in

München. Er ist in Halle begraben worden.

Zu Hause in Halle-Neustadt

Brrr, also den Winter mag ich überhaupt

nicht. Weiße Pracht gibt es nur noch selten,

aber der Wind pfeift trotzdem bitterkalt

um die Ohren. Die Menschen laufen

ganz grimmig durch die Stadt, und

nachmittags ist es schon so schnell dunkel.

Da weiß man gar nicht, was man mit

sich anfangen soll. Mein Genörgel musste

sich mein Nachbar Sven anhören, als

wir uns im Treppenhaus trafen. Doch dem

geht es ähnlich. Das Winter-Grau macht

auch ihn träge und lustlos; auch er würde

lieber wieder Sommer haben. Aber der

Winter muss uns doch mehr bieten können

als Kälte und Dunkelheit!

Sven hatte da mal wieder eine tolle Idee:

Einen Gemütlichkeitsplan! Wir sollten einfach

versuchen, unsere Zeit zu Hause zu

nutzen, um die Seele baumeln zu lassen.

Uns fiel auch schnell ein, was wir daheim

gerne tun: ein warmes Bad nehmen, einen

leckeren Eintopf essen, ein gutes Buch

lesen, bei einem DVD-Abend oder nur bei

einer Tasse Tee entspannen. Ja, so kann

man es sich gut gehen lassen! Doch trotzdem

fehlte noch etwas: unsere Fa mi lien

und Freunde! Denen geht es bestimmt

ähnlich, waren wir überzeugt. Also beschlossen

wir, dem Winterwetter mit

Gemütlichkeit beizukommen und unsere

Zeit mit den Menschen zu verbringen, die

wir am allerliebsten haben. Gedacht, getan

– und es funktionierte! Eine so lustige

Rommé-Runde wie kürzlich mit Ole und

Susi hatte ich lange nicht. Beim Fondue-

Abend mit meiner Familie haben wir nicht

nur lecker gegessen, sondern über Gott

und die Welt geschwatzt. Ich weiß gar

nicht, wann wir das zuletzt getan haben.

Und für nächstes Wochen ende habe ich

meine Kumpel Tobi und Christian eingeladen

und meine Eisen bahnplatte wieder

mal vorgeholt. Mir scheint jedenfalls, dass

man der kalten und dunklen Jahreszeit

durchaus Schönes abgewinnen kann.

Also, rücken wir ein wenig zusammen, entfliehen

dem hektischen Alltag und genießen

die Ge mütlichkeit. Dann sind wir für

neue Auf gaben gewappnet – auch im

nächsten Jahr!

Ihr Paul Platte

Halle-Neustadt-

Geschichten von

Paul Platte

Der Gemütlichkeitsplan

11


So erreichen Sie uns:

Zentrale 6923-0

Havariedienst 0800 4944255

Vermietungsservice 6923-480

Kundencenter

Nordwestliche Neustadt 6923-100

Kundencenter

Südliche Neustadt 6923-140

Gewerbemanagement 6923-121

Hausbewirtschaftung 6923-332

6923-397

Mietenbuchhaltung 6923-319

Freiflächengestaltung 6923-387

Leiter Hausmeisterdienste 6923-376

Sozialbetreuung 6923-147

6923-107

WEG-Verwaltung 6923-454

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag 07– 18 Uhr

Freitag 07– 14 Uhr

Sprechzeiten:

Dienstag und Donnerstag 09 –12 Uhr

13 –18 Uhr

und nach Vereinbarung

www.gwg-halle.de

Impressum

GWG Gesellschaft für Wohn- und

Gewerbeimmobilien Halle-Neustadt mbH

Am Bruchsee 14

06122 Halle (Saale)

V.i.S.d.P.: Doris Henning

Layout: s.a.m. DieAgentur

Druck: APM GmbH

Otto-Lilienthal-Str. 7

06796 Brehna

Auflage: 10.000

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine