Newsletter 1 2011 - Gymnasium Weingarten

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Newsletter 1 2011 - Gymnasium Weingarten

L

iebe Ex-Schülerinnen und -Schüler,

Ex-Lehrerinnen und -Lehrer sowie

Freunde des Gymnasiums Weingarten,

hier kommt Newsletter Nummer 1 / 2011!

Weingarten, den 15. September 2011

Die Sommerferien sind vorbei und ein neues Schuljahr am Gymnasium Weingarten hat begonnen.

Das heißt auch: der diesjährige Abijahrgang hat der Schule den Rücken gekehrt und ist hinaus in

die Welt gezogen. In diesem Newsletter stellen wir ihn vor und zeigen, was man nach der Schule

machen kann, nämlich ein Freiwilliges Jahr im Ausland. Alexandra Singpiel hat diese Erfahrung

schon hinter sich und war in Uganda.

Außerdem hat sich das Areal von Gymnasium und Realschule in diesem Jahr einschneidend verändert:

es ist komplett eingezäunt! 400 Meter Zaun umgeben das Schulgelände seit den Pfingstferien,

durchbrochen durch 11 Tore, die zwischen 21 und 6 Uhr geschlossen werden. Wir berichten,

wie es dazu kam und was sich dadurch ändert.

Ein Schmankerl soll unsere neue Reihe »Was macht eigentlich? ...« sein. Immer wieder wollen wir

pensionierte Lehrer fragen, wie sie ihren Ruhestand gestalten. Und als erster Auskunft gegeben hat

uns Hans Joachim Reiff. Dass dabei Luftwaffenstützpunkte und Selbstbaumörser eine Rolle spielen,

versteht sich von selbst. Dieses und mehr im neuen Newsletter.

Viel Spaß beim Lesen wünschen

Rainer Beck Uwe Hertrampf Dirk Polzin

Verein der Freunde und Ehemaligen des Gymnasiums Weingarten · Brechenmacherstraße 19 · 88250 Weingarten

Tel: 0751-561-921-50 · Fax: 0751-561-921-60 · 1. Vorsitzender: Rainer Beck · E-Mail: r.beck@weingarten-online.de


erein der Freunde und Ehemaligen des Gymnasiums Weingarten

Eingezäunt – Gymnasium schließt Vandalen aus!

Es ist die erste Schule in der gesamten Region Bodensee-Oberschwaben, die

sich dazu entschlossen hat: weil Vandalen nachts Schäden von bis zu

30.000 Euro pro Jahr angerichtet haben, bleibt das Schulgelände mit

Gymnasium und Realschule nachts fortan geschlossen. So hat es der

Gemeinderat von Weingarten beschlossen. In den Pfingstferien war es

soweit, das Schulgelände bekam einen 400 Meter langen und bis zu

zweieinhalb Meter hohen Zaun. Eine umstrittene Angelegenheit – aber

leider eine, die nötig ist, meint Vereinsvorstand Rainer Beck ...

T

agsüber geht es im Schulzentrum an der Brechenmacherstraße oft zu wie auf einem riesigen

Ameisenhaufen und dennoch friedlich. Doch abends, wenn es ruhig wird, beginnen die Probleme:

zerborstene Scheiben, besprühte Wände, Glasscherben und ein unangenehmer Geruch, den

man sonst nur aus öffentlichen Bedürfnisanstalten kennt, zeugen vom Geschehen zu nächtlicher

Stunde. Bis zu 30.000 Euro jährlich musste die Stadt zuletzt in die Beseitigung von Glas- und sonstigen

Vandalismusschäden auf dem Schulgelände stecken. Hinzu kommt ein großer Reinigungsaufwand.

In den letzten drei Jahren wurden deshalb in Abstimmung mit den Schulen und dem

Ordnungsamt verschiedene Alternativen geprüft, die nächtliche Randale zu verhindern. Leider ohne

Erfolg – auch verstärkte Kontrollen durch Polizei und privaten Sicherheitsdienst brachten nur wenig.

Am Zauntor beim Fahrradständer (v.l.n.r.):

Schulleiter Günter Erdmann (Gymnasium)

und Thomas Pätzold (Realschule) sowie

Schuldezernent Anton Buck

Die Konsequenz war unbefriedigend: Spaziergänger

ziehen sich beim Anblick betrunkener Gruppen aus

dem Schulgelände zurück. Auch mancher Nutzer der

Hallen und schulischen Einrichtungen fühlte sich zu

abendlicher Stunde reichlich unwohl beim Verlassen

des Geländes. Selbst die Versicherung weigerte sich

zwischenzeitlich, für die regelmäßigen Vandalismusschäden

aufzukommen. Die Stadt konnte und wollte

daher nicht länger zusehen. Nachdem der Technische

Ausschuss des Gemeinderats bereits Mitte letzten

Jahres nach dem positiven Votum der Schulen mit

großer Mehrheit grünes Licht für eine Einzäunung

des Schulgeländes gegeben hatte, ging es in den Pfingstferien nun an die Umsetzung: 400 Meter

stabiler Metallzaun mit einer Höhe von zweieinhalb

Metern umschließen das Schulgelände. Geschickt zwischen

die bestehenden Baukörper gelegt, fällt der

Lückenschluss an vielen Stellen kaum auf. Für Durchlässigkeit

sorgen tagsüber elf Tore an allen wichtigen

Zugängen. Wenn abends die Lichter ausgehen in den

Schulgebäuden und Turnhallen, werden auch die Tore

geschlossen – jeweils von 21 bis 7 Uhr. Auch an Wo-

chenenden und in den Ferienzeiten bleibt der Schulhof

dicht. Polizei, Rettungsdienste und wichtige Nutzer

wurden deshalb mit eigenen Schlüsseln ausgestattet.

Zerstörungswut: Unbekannte sind

nachts auf das Fahrradständerdach gestiegen

und darauf herum gehüpft ...

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60.000 Euro lässt sich die Stadt dieses wichtige

Stück Sicherheit kosten, das auch Nachteile hat:

Während sich der Skaterpark außerhalb des umzäunten

Bereichs befindet, ist eine außerschulische

Nutzung des Streetballplatzes künftig nur

noch während der Öffnungszeiten möglich. Auch

die Abkürzung zu Fuß durch das Schulzentrum

vom Festplatz her oder aus der Unterführung an

der Abt-Hyller-Straße in Richtung Westen und

Norden steht künftig während der Schließzeiten

nicht mehr zur Verfügung. Allerdings können

Fußgänger und Radfahrer bequem über den parallel

verlaufenden Geh- und Radweg entlang der

Abt-Hyller-Straße zum Ziel gelangen.

Gut versteckt hinter Gebäuden und Hecken:

vom Schulhof aus ist der neue Zaun

kaum zu sehen

Alle Nutzer der Einrichtungen im Schulzentrum

wurden von der Stadt vorab über die Maßnahme

und die für sie vorgesehenen Zugänge in die

Schulgebäude und Sporteinrichtungen informiert.

Die Stadt hofft nun, durch die Einzäunung des

Schulareals Störungen und Gefahren durch unbefugte

Nutzung künftig eindämmen und so ihrer

Verantwortung als Schulträger für das Schulzentrum

und die über 1.600 Schülerinnen und Schüler

von Realschule und Gymnasium nachkommen zu

können. Anders – das muss man allerdings auch

sagen – sehen den Zaun manche Schülerinnen

und Schüler: Sie sprechen von »Knast« oder ei-

nem »Hochsicherheitsgefängnis«, glauben nicht, dass der Zaun Vandalen wirklich zurück hält, befürchten,

dass sie den Zaun zerstören. Andere Schülerinnen und Schüler wiederum haben Verständnis

für die Maßnahme und finden »Der Zaun ist O.K., man sieht ihn ja kaum«, Manche sagen

sogar, sie fühlten sich jetzt sicherer.

Schulleiter Günter Erdmann jedenfalls ist vor allem

eines wichtig: »Wir schließen keine Schüler weg«,

so Erdmann, »schließlich seien die Tore tagsüber

geöffnet«. Aber man verschließe nachts das, was in

den vergangenen Jahren für viel Geld saniert und

neu gebaut wurde (Stichwort: Mensa) und was

letztlich vor allem den Schülerinnen und Schülern

zu Gute kommt. Denn in der Tat: aus den einst

grauen Zweckbauten Realschule und Gymnasium

sind farbenfrohere Schulgebäude geworden mit

Grünoasen und dem gewissem Etwas – Zerstörungswut

und Müll stören ...

Müll, Müll, Müll: Im Schulhof findet

man an vielen Ecken Überbleibsel

nächtlicher Saufgelage

Steht von 7 Uhr bis 21 Uhr offen: eines der

elf Tore, hier im Bereich der Turnhalle

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Abgedüst – Der Abi-Jahrgang 2011 hat fertig

Es war ein kleiner Abijahrgang, der 2011er, der jetzt auf dem Weg ins

Leben ist. Und jetzt ist es geschafft! Mit der Überreichung der Abiturzeugnisse

und einem rauschenden Abiball hat sich der Abijahrgang 2011

aus dem Schulleben verabschiedet. Wir Ehemaligen rufen den frisch gebackenen

Abiturientinnen und Abiturienten zu: Herzlichen Glückwunsch

zum bestandenen Abitur!

N

a, das lässt sich doch sehen! 41 Abiturientinnen und Abiturienten hat der 30. (!) Abiturjahrgang

am Gymnasium Weingarten hervorgebracht. Sie alle dürfen stolz sein auf ihre Leistungen,

ganz besonders natürlich die Besten in den jeweiligen Fächern. Bevor sich nun viele auf den

Weg in die weite Welt machen, wurden sie vom Verein der Freunde und Ehemaligen bei einem

Besuch in der Schule noch offiziell im »Club der Ehemaligen« begrüßt. Uwe Hertrampf, Lehrer-

Urgestein Hans-Joachim Reiff sowie die beiden Ehemaligen Dirk Polzin und Rainer Beck ermunterten

die jungen Ehemaligen, ihrem Gymnasium nicht ganz den Rücken zu kehren – denn: Die Schulzeit

ist und bleibt ein prägender Bestandteil im Lebenslauf!

A

lso, liebe Ex-Gymnasiasten, lasst Euch bald wieder an Eurer Schule sehen! Beste Gelegenheit

hierzu bietet das traditionelle Ehemaligentreffen am Tag vor Weihnachten. Besonders gespannt

sind wir auf all diejenigen, die ans Gymnasium zurückkommen, um Schülern und Lehrern

zum Beispiel von ihren Erfahrungen in sozialen und ökologischen Projekten zu berichten oder um

bei der jährlichen Berufsbörse aktuelle Tipps aus dem Studienalltag an ihre Nachfolger weiterzugeben.

Schon jetzt ganz herzlichen Dank an alle, die sich dies vorgenommen haben!

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erein der Freunde und Ehemaligen des Gymnasiums Weingarten

Gratulation an die Fachpreisträger:

Leonie Gröber Fachpreis Mathematik

Xenia Huft Fachpreis Latein, Fachpreis Französisch

Philipp Huimann Scheffelpreis, Fachpreis Physik, Fachpreis Wirtschaft, Fachpreis Englisch

Franziska Roth Fachpreis Latein, Fachpreis Chemie

Daniel Schupp Fachpreis Physik, Fachpreis Sport

Johanna Schwarzl Fachpreis Musik

Gratulation natürlich auch an alle anderen Abiturienten:

Michael Beck

Aileen Beierbach

Tamara Biller

Christopher Blank

Selina Borck

Kristina Borovski

Verena Döser

Simon Gauder

Miriam Gleichauf

Valentin Goetz

Julia Hammel

Carina Hermann

Roman Huft

Nils Kaufmann

Lotte Köpplin

Ramona Korpecki

Martin Kreh

Hanna Krug

Khanh Han Lieu

Patrick Malsam

Anna-Fee Mennen

Daniel Neudhöfer

Luise Newerla

Benjamin Obrist

Philipp Plath

Sabine Rapp

Hannah Schaefer

Jakob Seyboldt

Sarah Stempfle

Regina Stroh

Alexandra Volz

Felix Weber

Michael Wiedmann

Martin Wiest

Thomas Zechner

Prima gemacht – das Büffeln hat sich gelohnt,

die Welt steht Euch offen!

Und nochmals:

Willkommen im Club,

liebe Ehemaligen des

Abijahrgangs 2011!

Bleibt Eurer Schule treu und zeigt

diese Verbundenheit durch Eure

Mitgliedschaft im Verein der Freunde

und Ehemaligen – es lohnt sich!

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erein der Freunde und Ehemaligen des Gymnasiums Weingarten

Ausgebucht – Was macht eigentlich ...

... Hans Joachim Reiff?

Sie sind im Ruhestand, doch viele Ehemalige erinnern

sich noch gut an sie: Lehrerinnen und Lehrer, die inzwischen

das Pensionärsdasein in vollen Zügen genießen

können, einst aber eine feste Instanz am Gymnasium

Weingarten waren. Ab diesem Newsletter fragt der

Verein immer wieder: Was machen sie eigentlich im Ruhestand,

die ehemaligen pädagogischen Kräfte unserer Schule?

Der erste, der das verraten hat, ist Hans-Joachim Reiff ...

D

ie Antwort auf die von uns gestellte Frage ist schnell beantwortet: Hans-Joachim Reiff reist.

Und wenn er auf Reisen war, dann reist er wieder. Und danach? Danach steht die nächste

Tour an. Die Liste umfasst inzwischen über zehn Ziele (!) seit seiner »Freilassung« aus dem Schuldienst

am Gymnasium Weingarten im Juli 2005, wie er

das nennt. »Hajo«, wie ihn manche nennen, wohnt

inzwischen in Bergatreute und zwar zusammen mit Ex-

Kunst- und Handarbeitslehrerin Heide Henssler-

Fischinger, die 2007 in Ruhestand ging. Reiff ist ganz der

alte: immer top-informiert über das aktuelle Zeitgeschehen,

immer an allem und allen interessiert, immer noch

mit dem per Karabiner an die Hose geklinkten Schlüssel-

Reisen über'n großen Teich 2008:

Hans-Joachim Reiff vor Manhattan

Der berüchtigte Hobby-Geologe, Erdkunde und Bio-Lehrer

ist allen unterrichteten Schülerinnen und Schülern sicher

noch durch seine umfassenden Ausführungen über die

Vorzüge der »Kalaschnikov« oder die Angriffsstrategie der

Roten Armee zu Zeiten des Ost-West-Konflikts im Sinn,

oder man erinnert sich an seine knallharte Aufsicht über die

Pausenhof-Reinigungsteams oder drastische Nachmittags-

Säuberungsaktionen, wenn man mal wieder was auf Schultische

gekritzelt hatte. Ehemalige Schüler sagen: »Wer ihn

nicht hatte, hat was verpasst, vor allem Exkursionen und

Studienfahrten mit ganz hohem Spaßfaktor« – war z.B.

Zigarettenrauchen tagsüber strengstens untersagt, so setzte

Reiff die Regel abends am Lagerfeuer außer Kraft und genoss

den Glimmstängel mit entsprechenden Schülern gemeinsam

– in homöopathischen Dosen, versteht sich.

bund unterwegs und nach wie vor hochausgeprägtem

Mitteilungs- und Diskussionsbedarf – gerne in Verbindung

mit kühlem Bier oder einem guten Roten.

Reise nach Israel 2009:

Tel Aviv und das alte Jaffa aus

der Vogelperspektive

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Auf den Spuren Deutscher Geschichte:

Frombrok am frischen Haff im

südlichen Ostpreußen, 2006

Seine Arbeit am Gymnasium bezeichnet er als Glücksfall:

»Das Kollegium war klasse, mit den Schulleitern

ließ sich vernünftig zusammenarbeiten und die Ausstattung

des Gymnasiums war gegenüber anderen

Gymnasien in der Nachbarschaft immer bestens«, so

der 70-Jährige. Und was aus ehemaligen Schülerinnen

und Schülern geworden ist, interessiert Hans-Joachim

Reiff ganz besonders. Unglaublich, an welche Namen

er sich noch erinnern kann und beim Ehemaligentreff

vor Heilig Abend merkt man: die anhaltende Menschentraube

um das Erdkunde- und Biologieurgestein

lässt auf einen äußerst beliebten Lehrer schließen.

An der Südspitze Indiens:

Reiff am Kap Comorin, 2008

Aber zurück zum Reiff’schen Reisefieber. Die Liste der

Ziele ist lang: Reiff war 2005 zunächst in Toronto, 2006

dann in Frombork am Frischen Haff im ehemaligen Ostpreußen,

der Wirkungsstätte von Nikolaus Kopernikus,

und 2007 im Jamtal, zur Jamtalexkursion mit Kollegen

und Freunden (einst berüchtigt bei allen Erdkunde-LKlern).

2008 dann folgt das Jahr der Reiserekorde: zu Jahresbeginn

ist das Kap Comorin an der Südspitze Indiens Reiseziel,

kurz darauf war Skifahren in Damüls angesagt, um

dann an Pfingsten 2008 nochmals nach Kanada zu reisen,

genauer gesagt nach Ontario. Doch damit nicht genug.

Und sonst? Sonst bildet sich Hans-Joachim Reiff gerne

weiter. Zum Beispiel hat er erst Ende Juni dafür gesorgt,

dass die regelmäßig stattfindende Ehemaligenvereinssitzung

im Café Museum in Weingarten um

eine Woche verschoben wird: Reiff hatte bei der Terminplanung

vergessen, dass er sich für den zunächst

anvisierten Abend zu einem für ihn wichtigen

Geologievortrag bei der VHS in Friedrichshafen eingeschrieben

hatte. »Am Samstag darauf gehe ich mit

denen auf Exkursion, verstehste?«, so der einstige

Geologie-AG-Leiter am Gymnasium.

Absolutes Muss für Hajo Reiff:

Der Ehemaligentreff; hier mit der

Ehemaligen Ling Lan He

Für den Verein der Freunde und Ehemaligen ist Reiff natürlich

unabkömmlich. Er ist der Herr der Kontaktlisten,

beim Ehemaligentreff zuständig für die Getränke (den

wichtigsten Posten also) sowie bei den regelmäßigen Vereinstreffen

im Café Museum immer wieder Ideengeber für

Neues. Und er kümmert sich um regelmäßige Treffen der

Ruhestandskollegen, unbestätigten Meldungen zufolge

soll er zudem nach wie vor Mitglied des altehrwürdigen

Lehrerstammtischs sein und die noch amtierenden Macher

des Gymnasiums tatkräftig beim Biertrinken unterstützen.

Überblick par Exellence:

Auf dem Searstower in Toronto in

Ontario, 2005

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Drei Monate später schon eroberte Reiff Manhattan, und erst gegen Jahresende verweilte er wieder

in Oberschwaben. Allerdings nicht lang ...

An den »Sieben Säulen der Weisheit«:

Hajo Reiff in Wadi Rum, Jordanien, 2009

Eine Reiff bereits bekannte Destination folgte im

September 2010: den einstigen Erdkundelehrer

zieht es zurück in die Region Rovinje in Kroatien,

in die Gegend der Karstlandschaften, in denen

Reiff auf Studienfahrten mit seinen Schülern einst

Salamander jagte und die Entstehung von Karren,

Dolinen, Poljen und Höhlensystemen direkt vor

Ort erklärte. Hier entstand auch das Bild im Titel

dieses Artikels. Der Künstler nennt es: »Frühstück

am Kiesstrand der Bucht S. Pol südlich von

Rovinje«.

Reiff in Safed, Nordisrael, 2009: Ja, es ist was

zum Schießen, das Ding neben Hajo – ein

Selbstbaumörser der Verteidiger von 1948 ...

Im April 2009 fliegt er nach Tel Aviv – Reiff besucht

Israel. Safed im Norden des Landes direkt an der

libanesischen Grenze ist ebenso Station wie die

Negevwüste in Südisrael. Dass Hajo aus dieser Region

reichlich Erzählstoff mit nach Hause brachte,

kann man sich denken. Doch was ist mit Jordanien?

Das fehlte noch in Reiffs Tourkarriere, ebenso wie

Syrien. Also reiste er im Herbst 2009 – nach kurzem

Zwischenstopp daheim – zu den »Sieben Säulen

der Weisheit« im jordanischen Wadi Rum sowie zu

anderen Orten Jordaniens, im April 2010 schließlich

stand Syrien auf dem Plan.

Vietnam 2011: Reiff vor der Zitadelle der

Kaiserstadt Hué (l.) sowie auf dem einst hart

umkämpften »Wolkenpass« von Da Nang (r.)

Und dieses Jahr? Auch dieses Jahr musste Reiff

raus: er überflog Afghanistan, um nach Vietnam

zu kommen, besuchte unter anderem in Zentralvietnam

den berüchtigten »Wolkenpass« sowie

die Kaiserstadt Hué. Und sicher ist auch schon die

nächste Reise in Planung: wo es hingeht, verrät

Reiff noch nicht. Übrigens: Von seiner Israelreise

2011 – er war nochmals dort – erzählt er besonders

gerne. Denn ratet mal, wo er da übernachtet

hat? Auf einer Basis der Israelischen Luftwaffe –

kein Witz! Beziehungen machten’s möglich ...

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»E

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Ausgeflogen – Ein Jahr Uganda

Immer mehr Schülerinnen und Schüler wagen es: sich für

ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland zu bewerben und

dabei auch auf die finanzielle Unterstützung des Vereins

zurückzugreifen, um dann mit unzählig vielen Eindrücken zurück

in die Heimat zu kommen. Eine, die es gewagt hat, ist Alexandra

Singpiel. Und sie ließ Lehrer, Eltern und Schüler an ihren

Erlebnissen teilhaben – an einem Infoabend im März.

uropäer haben Uhren – Afrikaner haben Zeit«: das war nur eine der Erfahrungen, die Alexandra

Singpiel, 2009 Abiturientin des Gymnasiums Weingarten, in ihrem Jahr als Freiwillige in Uganda

machte. Am Mittwoch, dem 16. März, berichtete sie in der voll besetzten Mensa des Gymnasiums

über ihr Auslandsjahr, das sie im Rahmen des Programms »Weltwärts« des Bundesministeriums für

wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in das ostafrikanische Land führte.

Spannende Einblicke in ein anderes Leben:

Alexandra Singpiel zeigt, wo sie war

Fast 100 Interessierte waren der Einladung des

Vereins der Freunde und Ehemaligen des Gymnasiums

Weingarten e.V. gefolgt und erlebten einen

ebenso unterhaltsamen wie informativen Vortrag

der engagierten »Entwicklungshelferin auf Zeit«.

Nach einem kurzen Überblick über die politische

und gesellschaftliche Lage erläuterte Alexandra

Singpiel die vielfältigen Projekte, an denen sie maßgeblich

beteiligt war. Da der Bevölkerung das Geld

für Medikamente fehlt, war z.B. eine Projektgruppe

damit beschäftigt, unter Rückgriff auf vor Ort

wachsende Heilkräuter wirksame Medizin herzustel-

len – so helfe z.B. Aloe Vera gegen Malaria (an der im Übrigen auch die junge Deutsche erkrankte).

Aber auch die Themen »gesundes Essen«, Ökotourismus und Malariaschutz durch Moskitonetze

wurden von ihr in wechselnden Arbeitsgruppen verfolgt.

Durch viele Fotos und Erzählungen über ihr persönliches

Leben hielt die Referentin ihre Zuhörer in

Bann. So staunte man über die spartanische Ausstattung

eines »Badezimmers«, in dem ein Plastikeimer

als Duschersatz dienen musste ebenso wie

über die Aussage, dass die Reise nach Kampala, der

Hauptstadt des Landes, je nach Wetterbedingungen

mal 90 Minuten, ein andermal aber bis zu

sechs Stunden dauern konnte. Durchwegs war der

Weingartner Abiturientin anzumerken, wie sehr sie

Uganda und seine Einwohner zu schätzen gelernt

hat, auch wenn deren Umgang mit der Zeit – die

sie im Gegensatz zu uns Europäern im Überfluss

Badezimmer in Uganda:

Klo, Dusche, Waschbecken – Plastikeimer

und -wannen müssen reichen ...

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erein der Freunde und Ehemaligen des Gymnasiums Weingarten

zu haben scheinen, s.o. – die an deutsche Begriffe

von Pünktlichkeit und Dienstleistungsbereitschaft

gewöhnten jungen Europäerin

manchmal schier verzweifeln ließ.

Viel Beifall und Spenden von über 350 Euro, die

für ein Waisenhaus in Uganda bestimmt sind,

belohnten ihren sympathischen Auftritt. Auch

für diese Spenden gilt, was Alexandra Singpiel

als Fazit ihres Auslandsjahres zog: »Man verändert

nicht sie Welt, aber wenn nur Einige davon

profitieren, war es die Sache wert«.

UGANDA

Fläche 241.040 km²

Einwohnerzahl 31.367.972

Hauptstadt Kampala

Bevölkerungsdichte 113 Einwohner pro km²

Amtssprache Swahili und Englisch;

regional Luganda

(im KönigreichBuganda)

Bruttoinlandsprodukt

pro Einwohner

Bruttoinlandsprodukt

nominal

990 US$ (167.)

11.227 Mio. US$ (2007)

Staatsform Präsidialrepublik

Regierungsform Semiautoritäres

Einparteiensystem

Staatsoberhaupt Präsident

Yoweri Kaguta Museveni

Währung Uganda-Schilling

Unabhängigkeit 9. Oktober 1962

Der Verein hilft ...

Wer für sein soziales Jahr im Ausland noch Sponsorengelder

braucht, bekommt beim Verein der Freunde und Ehemaligen

Unterstützung. Dazu reicht ein Brief mit Angaben zur Bewerberin/zum

Bewerber selbst, warum er/sie in ein betreffendes Land

möchte und was er/sie sich von dem Aufenthalt erhofft. Kontaktperson

ist Uwe Hertrampf. Im Gegenzug für die Spende

freut sich der Verein bei der Rückkehr über Vorträge wie den

von Alexandra Singpiel.

Mahlzeit auf ostafrikanisch:

getafelt wird grundsätzlich auf dem Boden

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Aufgerufen – Die Berufsbörse zählt auf Euch!

Armes Deutschland: Im kommenden Jahr spült der Wechsel vom 9- auf das 8stufige

Gymnasium in Baden-Württemberg gleich zwei Jahrgänge auf

einmal auf den Ausbildungs-, Studien- und Berufsmarkt. Für den

Doppel-Abiturjahrgang heißt dies: Ausbildungs- und Studienplätze

sind rar. Mal eben um entscheiden, geht nicht. Daher ist

es besonders wichtig, nach der Schule gleich die richtige Wahl zu

treffen. Wir, die Ehemaligen des Gymnasiums, wollen dabei helfen.

Wie? Mit der bewährten Berufsbörse. Wann? Am Samstag, 19. November

von 9:30 bis 12:30 Uhr. Wo? In unserem Gymnasium. Gesucht sind Referentinnen

und Referenten, die ihre eigenen Erfahrungen in Ausbildung,

Studium und Beruf an die »Jungen« weitergeben. Also: Wer Lust und Zeit hat, der

möge sich melden!

Was ist die Berufsbörse?

Die Berufsbörse ist ein im Jahr 2008 ins Leben gerufenes Projekt von Ehemaligen für die Schülerinnen

und Schüler der Oberstufe unseres Gymnasiums und darüber hinaus. Ehemalige kommen an

ihre frühere Schule zurück, um der heutigen Schuljugend mit Informationen und Tipps aus der

Praxis den Einstieg in Ausbildung, Studium und Beruf zu erleichtern.

Wie läuft die Berufsbörse ab?

Wir starten mit einer lockeren Talkrunde im Musiksaal mit Vorstellung der Referenten und ihres

Werdegangs unter Moderation unseres Ehemaligen Dirk Polzin. Anschließend verteilen sich die

Teilnehmer auf einzelne Klassenräume, um dort interessierten Schülerinnen und Schüler in Einzel-

oder Gruppengesprächen Rede und Antwort zu ihrem Studien- und/oder Berufsfeld zu stehen.

Was ist das Besondere an unserer Berufsbörse?

Die »persönliche Note«. Nicht irgendein anonymer Dozent referiert vor irgendwelchen x-beliebigen

Schülern, sondern: Man kennt sich, Berührungsängste gibt es nicht, jede Frage ist erlaubt!

Wir suchen Dich!

Bist Du noch mitten in Studium oder Ausbildung und kannst aus deiner eigenen Erfahrung anderen

einen gewählten Weg empfehlen oder auch nicht? Stehst Du zwischenzeitlich erfolgreich im Berufsleben

und bist dazu bereit, anderen Einblicke in Deinen Studien- und Berufsweg zu geben?

Wenn dem so ist, dann bist Du die/der Richtige!

Anmeldung erwünscht!

Hast Du Lust und Zeit hat, an unserer Berufsbörse mitzuwirken? Dann trage den 19. November fest

in Deinen Kalender ein und schicke den beigefügten Antwortvordruck per Post an das Gymnasium

Weingarten, Brechenmacherstraße 19, zurück oder sende die Angaben per Mail an:

r.beck@weingarten-online.de. Wir werden uns dann bei Dir melden. Neben neuen Gesichtern freuen

wir uns natürlich auch auf Wiederholungstäter. Wer also schon mal dabei war oder sein wollte,

aber noch nicht zum Zuge kam – auf ein Neues!

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Noch Fragen?

Dann melde Dich einfach beim Verein der Freunde und Ehemaligen des Gymnasiums Weingarten e.V.:

Rainer Beck: Telefon geschäftlich 0751-405-113 r.beck@weingarten-online.de

Telefon privat 0751-45484

Uwe Hertrampf: Telefon geschäftlich 0751-561921-50 uwehertrampf@arcor.de

Telefon privat 0751-46815

Dirk Polzin: Telefon geschäftlich 0751-36164-0 dirk.polzin@t-online.de

Telefon privat 0751-352218

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RÜCKANTWORT

an den Verein der Freunde und Ehemaligen des Gymnasiums Weingarten e.V.

Name, Vorname:

Straße, Nr.:

PLZ, Ort:

E-Mail: Abi-Jahrgang:

Ausbildung:

Studium:

Beruf:

Beschäftigt bei:

Besonderheiten:

é Ich habe Interesse und Zeit, an der Berufsbörse des Ehemaligenvereins

am Samstag, 19. November 2011 mitzuwirken und melde mich hiermit

an.

Datum Unterschrift

Verein der Freunde und Ehemaligen des Gymnasiums Weingarten · Brechenmacherstraße 19 · 88250 Weingarten

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Aufgeführt – Theater AG bei Klosterfestspielen

Auch in diesem Jahr brachte die Theater-AG des Gymnasiums zum Ende

des Schuljahres zur Aufführung, was sie im Laufe der letzten

neun Monate Schritt für Schritt erarbeitet hat. Und es war ein

Klassiker: »Viel Lärm um Nichts« von William Shakespeare. Damit

widmete sich die Gruppe um Theater-AG-Leiter Jan Koppmann

und zwei Regie-Mitstreitern nach dem »Sommernachtstraum« im

Jahr 2006 erneut der englischen Theaterlegende.

»V

iel Lärm um nichts« ist eine klassische, turbulente Komödie. Zugleich ist sie ein Beitrag zur tiefsinnigen

Frage, ob wir in der Lage sind, die Dinge so »wahr zu nehmen«, wie sie wirklich sind,

oder ob wir uns beim »Wahrnehmen« täuschen lassen. Besonders brisant wird es dabei, wenn es um

die »wahre« Liebe und um das »wahre« Geliebtwerden geht. Man könnte sagen »Viel Lärm um

Nichts« ist eine Komödie der Täuschungen und der Enttäuschungen. Manchmal sind diese Enttäuschungen

sehr schmerzhaft; aber am Ende sind alle Helden auf der Bühne dann doch angenehm

enttäuscht – »und die Paare kriegen sich also schließlich, wie das in der Komödie nun einmal so sein

muss.« So formuliert es Jan Koppmann in der Ankündigung zu den Aufführungen des Stücks.

Liebeslüsternes Durcheinander: Geschwätz

und Intrigen halten die Schönen und Reichen

in Shakespeares Komödie auf Trab

Entsprechend aufgeregt dürften alle gewesen sein,

an diesem Ort zu spielen und vielleicht mal ein ganz

anderes als das übliche Schulpublikum vor sich zu

haben. »Das war viel schwerer als in der Mensa.

Denn wir haben, solange es noch hell war, ständig in

die kritischen Augen des Publikums gesehen. Erst als

es dunkel wurde und die Scheinwerfer für Licht sorgten,

sahen wir es nicht mehr. Aber der Spielort mit

Schloss und kleinem Schlossgarten – einfach klasse«,

meint Max Zink, der in »Viel Lärm um Nichts« den

Bruder Franz spielt, der heiratstechnisch so allerhand

verzwickte Eheschließungen am Hals hat.

Für die mitspielenden Schülerinnen und Schüler gab

es dieses Jahr gleich zwei Premieren, ebenso wie für

Koppmann sowie Mittregisseurin Anke Tschöke

(Deutsch & Bio) und Mit-Regisseur Peter Kliebhan

(Sport, Geschichte & Erdkunde): Die erste Aufführung

am 14. Juli auf der Bühne der neue Mensa im Schulzentrum,

wo das Stück am 15. Juli nochmals gezeigt

wurde, und die Darbietung am 16. Juli auf der Freilichtbühne

am Schlössle in Weingarten im Rahmen

der Klosterfestspiele Weingarten – die erste Open-Air-

Aufführung überhaupt in der Geschichte der AG. Die

passte perfekt, denn das Festspiel-Hauptstück ist dieses

Jahr Shakespeares »Was ihr wollt«.

Die Erleuchtung kommt: zumindest Bruder

Franz scheint das nach der gescheiterten

Hochzeit von Claudio & Hero zu glauben

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Liebe oder nicht? Benedick und Lady Beatrice

haben den ersten Kuss schon hinter sich

– aber so richtig rund läuft die Sache nicht

DIE ROLLEN UND IHRE DARSTELLER

Der Hofstaat

Don Pedro, Fürst von Aragon

Don John, sein Halbbruder

Graf Claudio

Benedick

Balthasar, Musikant

Ein Melder

Bruder Franz

Gefolgsleute Don Johns

Konrad

Boracchio

Leonato, Gouverneur

Hero, seine Tochter

Beatrice, seine Nichte

Heros Kammermädchen

Margaret

Ursula

Vertreter der Polizei

Hundsvogt, Polizeichef

Lehnstab, Amtmann

Braunkoks, Schreiber

Steinkoks, Stadtwache

Haferkeks, Stadtwache

Philipp Huimann

Roman Haak

Teoman Karpaz

Martin Wiest

Rabi Bakar

Jule Simon

Max Zink

Lea Köder

Franziska Jakobs

Johannes Krug

Karin Halang

Elena Kübler

Helena Michl

Nicole Fillafer

TECHNIK, CHOREOGRAPHIE & REGIE

Licht und Ton

Tanz

Regie

Hanna Krug

Andre Bluhm

Nicole Dörflinger

Kim Engelniederhammer

Jule Simon

Daniel Bogenrieder, Marcel Wiedemann

Katrin Weber, Ulrike Fiedler

Peter Kliebhan, Jan Koppmann, Anke Tschöke

Dass es dem »kritischen« Publikum nicht gefallen

haben könnte, davon war nichts zu merken: der

Applaus für die knapp 20 mitspielenden Schülerinnen

und Schüler hielt lange an und Ehemaligenvereinsboss

Rainer Beck, gleichzeitig Pressesprecher

der Stadt Weingarten und Cheforganisator der

Klosterfestspiele sowie Vereinsvorstand (macht der

noch was anderes??) war hin und weg: »Einfach

klasse. Einfach klasse!«, so seine Worte nach der

Aufführung. Dem Regie-Trio Tschöke-Kliebhan-

Koppmann gelang erneut Schülertheater mit dem

gewissen Etwas, was nicht zuletzt an den agierenden

Talenten des Gymnasiums Weingarten lag.

Wollt ihr Tanz? Auch das bot die Theater

AG des Gymnasiums Weingarten bei »Viel

Lärm um Nichts« von William Shakespeare

Zuspätkommer: ein paar Minuten nach

Aufführungsbeginn kamen auch diese

beiden Herren ins Schlössle ...

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Angestimmt – Profi improvisiert mit Schülern

»Profi-Musiker trifft Musik-Neigungsfächler« – unter diesem Motto

gab es am Gymnasium Weingarten im April ein außergewöhnliches

Projekt: Der Jazz-Posaunist Johannes Lauer, »Halb-

Ehemaliger«, besuchte das Gymnasium nochmal, um mit Schülern

des Neigungsfach Musik mit ganz viel Praktischem zu füllen.

Es ging um eigene Kompositionen und viel Improvisationen – mit

zum Teil außergewöhnlichen Lehrmethoden. Musiklehrerin Elisabeth

Häußler fasst die Arbeit mit Johannes Lauer zusammen.

»G

renzgänger« oder »Grenzüberschreiter« wird Jazz-Posaunist Johannes Lauer, geboren 1982, von

Kritikern gerne genannt. Das liegt an seiner eigenwilligen Musiksprache, die sich zwischen Jazz

und Neuer Musik, Improvisation und Komposition bewegt und von vielfältigsten Impulsen geprägt ist.

Sie hat Lauer, neben und nach seinem Studium in Berlin und Luzern, etwa bei einem Stipendienaufenthalt

in New York und zahlreichen Konzertreisen gewonnen, u.a. nach Sibirien, Südkorea, Mali und

Peru. Mit »Lauer Large« sowie seinen Ensembles »Morf« oder »Streicheinheit« gastierte Johannes

Lauer, aufgewachsen in Mochenwangen und Ravensburg, auch schon etliche Male in der Region und

forderte dabei die Hörgewohnheiten seines Publikums immer wieder heraus.

Blaswerk on Tour: Johannes Lauer mit

»Lauer Large« bei einem Auftritt in Stuttgart

Dabei lag die Herausforderung nicht nur in der Kürze

der zur Verfügung stehenden Zeit, sondern auch in der

Art und Weise, wie der Profi arbeitet, der in Pressestimmen

als »einer der talentiertesten Bläser und Komponisten

Deutschlands« bezeichnet wird. Beispielsweise

war am Morgen des zweiten Arbeitstages irgendwie

noch gar nichts klar. »Was spielen wir denn heute

Abend?«, so die Frage der Kursteilnehmer. Eine Antwort

gab es nicht, vielmehr entzog Lauer den Schülerinnen

und Schülern zunächst mal den Boden: »Nichts

Schriftliches, alle Noten weg, Noten werden sowieso

überbewertet«, so Posaunist, Komponist und Workshop-Leiter

Johannes Lauer. Das verunsicherte gehörig.

Keine Noten? Was soll dann an deren Stelle treten?

Anfang April war es soweit: Johannes Lauer kam

zwei Tage lang als Gast ans Gymnasium Weingarten.

Dort hatte der einstige Spohn-Gymnasiast

aus Ravensburg den Leistungskurs Musik besucht

und 2001 einen Teil seines Abiturs erworben. Nun

erhielten dort 23 Schülerinnen und Schüler des

Neigungsfaches Musik der Klassenstufen 13 und

der Kursstufe 1 einen Einblick in die Werkstatt des

Komponisten und erarbeiteten mit ihm zusammen

eine eigene Komposition.

Klangwerk am Gymnasium Weingarten:

Die Schülerinnen und Schüler der Musik-

Neigungskurse spielen ganz ohne Noten

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Improvisationswerk: Musikunterricht mal

anders – ohne Noten, dafür mit Packpapier

...

Johannes Lauer arbeitet mit Improvisation, mit Zuhören,

Ausprobieren. Das Durcheinander irritiert

ihn nicht, er wartet ab, kommentiert sparsam, lässt

wachsen. Zart gesungene Linien entstehen, kanonisch

versetzt. Oder ein zwölftönig-inspiriertes Instrumentalstück,

nur spärliche Vorgaben, alle Schüler

in großer Runde wie ein atmender Klangkörper

aus vielen Einzeltönen, eine Klangfläche aus Einzelfarben,

mit kleinen solistischen Tupfern, tastenden

Dialogen, mal rhythmisch aufgebrochen, mal von

Lauer mit wenigen Gesten gesteuert. Ein langes

Stück, das den Schülern viel Konzentration und

Spannung abverlangt. Sie müssen zur Ruhe kommen, hören, bei sich bleiben und trotzdem aufeinander

reagieren, das Tempo halten. Das ist ungewohnt und schwer. Aber Lauer hat die Ruhe weg,

er weiß was er will. Das wird schon. Und er ist mit größter Ernsthaftigkeit bei der Sache. Ein Erlebnis,

das ansteckt. Irgendwann tauchen dann noch große Bögen Packpapier auf, die von den Schülern

in kleineren Gruppen nach eigenem Ermessen mit verschiedenfarbigen Linien bemalt werden:

für Intensität, Dichte und Rhythmus. So entstehen kleinere Einzelstücke, von Lauer behutsam angeleitet,

jedes ganz individuell je nach Besetzung, Temperament und sonstigen Vorlieben der Spieler.

Geklappt hat es dann doch mit dem Konzert, auch wenn ein Rest Unsicherheit noch nachschwingt.

»Haben Sie dem Publikum gesagt, dass das gar keine richtige Musik ist?«, so eine Frage aus der

Schülerschaft. Was auch immer, das Publikum hat’s verkraftet, die teilnehmenden Schüler sicher

enorm bereichert. Ein Experiment, das wiederholt werden kann.

JOHANNES LAUER ON TOUR

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Kurz notiert ...

Keine Chance für Karies. Das Gymnasium Weingarten,

genauer gesagt, die Klassenstufe 9 trotz

jeder Statistik. Bei der zahnärztlichen Stichprobenuntersuchung

Anfang Juni kam heraus, dass die

Zahngesundheit der Schüler und Schülerinnen weit

über dem Landesdurchschnitt dieser Altersgruppe

liegt. 99% konnten naturgesunde bzw. sanierte

Zähne vorweisen! Unklar ist, woher dies kommt. Ist

es die vorbildliche Zahnpflege der Schüler? Oder

vielleicht die Apfelaktion, die dem Gymnasium seit

einigen Monaten regelmäßig kostenlose Äpfel beschert?

Das bleibt offen ...

v.l.n.r.: Sabine Bayer (Ch/M), Sara Theres

Müller (D/Span.), Konstanze Forner (Ch/F),

Anja Buck (E/Eth/Span.), Anne-Kathrin Rädle

(Kath.Rel./D), Claudia Bublak (D/E),

Christoph Stark (E/Span./Sp.)

Prämiert. Die Schülerinnen und Schüler des NwT-

Kurses (Naturwissenschaft & Technik) der Jahrgangsstufe

13 haben den Bildungspreis der Kreissparkasse

Ravensburg erhalten. Zuvor hatte ein

Kamerateam den Kurs bei der Arbeit gefilmt – das

Planen, Konstruieren und Fertigen von eigenen

Fahrrobotern (wir haben in Newsletter 2010/2 darüber

berichtet). Gezeigt wurde der Film bei der Übergabe

des Preises am 22. März. Die Kreissparkasse

Ravensburg vergibt den Bildungspreis alle zwei Jahre

für besonders gelungene Bildungsprojekte. Dieses

Jahr wurden unter 48 Projekten sechs Preisträger

gekürt, unter ihnen auch der NwT-Kurs der Jahrgangsstufe

13.

Knock-out für diese beiden Burschen:

Karius und Baktus haben bei Neuntklässlern

des Gymnasiums keine Chance

Lehrernachwuchs. Seit Februar hat das Gymnasium

Weingarten wieder eine ganze Reihe

von jungen Referendaren und Referendarinnen,

genauer gesagt: einen Referendar und

sechs Referendarinnen, die in diesem Schulhalbjahr

durch Hospitation im Unterricht und

eigenen, so genannten »begleiteten« Unterrichtsstunden

und -einheiten darauf vorbereitet

werden, ab September eigene Klassen in ihren

jeweiligen Fächern zu übernehmen. Der Verein

heißt die jungen Pädagoginnen und Pädagogen

herzlich willkommen und wünscht ihnen

Freude und Erfolg am Gymnasium Weingarten!

Anerkennung für den NwT-Kurs: Landrat

Kurt Widmaier und der Vorstandsvorsitzende

der Kreissparkasse Ravensburg,

Heinz Pumpmeier, überreichen Kursleiter

Matthias Metzler in einer kleinen Feierstunde

den mit 2.000 Euro dotierten Preis

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Keine Fahrt mehr ins Klassenzimmer:

Die kleinen klappbaren City-Roller

dürfen nicht mehr mit ins Schulgebäude

genommen werden.

Sprachspaß auf Rädern: Nach den Fasnetsferien

machte vor dem Gymnasium das blau-weiß-rot lackierte

»France Mobil« Halt. Seit September 2002 haben 12

junge Franzosen den Auftrag, deutsche Schulen zu

besuchen und den Schülern zu zeigen, wie spannend,

jung und dynamisch Frankreich ist. Nach Weingarten

war die französische Lektorin Marion Sautron gekommen,

um durch Spiele, Musik, Bücher und mehr spielerisch

Spaß am Umgang mit der französischen Sprache

zu vermitteln. 2004 wurden FranceMobil und

DeutschMobil für ihr vorbildliches Engagement in der

deutsch-französischen Zusammenarbeit der Adenauerde

Gaulle-Preis verliehen.

Fairantwortung – für dich, für uns, für andere:

Das Thema bei den Projekttagen 2011

am Gymnasium Weingarten

Hausverbot. Vor einigen Jahren waren es nur ganz

wenige: City-Roller, die die Schüler mit in die Klassenzimmer

nahmen, weil die Gefährte kein Schloss

haben. Doch inzwischen tragen immer mehr Schüler

die klappbaren Aluminium-Roller durchs Schulhaus,

schieben sie über Gänge, nehmen sie in Fachräume

mit oder fahren – verbotenerweise – mit ihnen über

die Teppichböden. Damit ist die Unfallgefahr, z.B.

über die Roller zu stolpern, deutlich gewachsen.

Darum kam im Mai das Aus für die City-Roller. Sie

dürfen nicht mehr mit ins Schulgebäude genommen

werden. Wer trotzdem mit dem Roller kommt, muss

ihn am Fahrradständer abstellen.

»France Mobil« auf Besuch im Gymi:

Auch in Klassen, die erst ein oder zwei

Jahre lang Französisch haben, kam

Marion Sautron ganz ohne Deutsch aus

Projekttage. »Fairantwortung – für dich, für

uns, für andere«, unter diesem Motto fanden

von 20. bis 22. Juli am Ende des Schuljahres

wieder Projekttage statt. Am 23. Juli folgte

dann das Schulfest, auf dem die Projektergebnisse

präsentiert wurden. Das Vorbereitungsteam,

bestehend aus Eltern-, Schüler- und

Lehrervertretern und -vertreterinnen war dabei

ebenso gespannt wie der Verein, welche Projektvorschläge

von Schülern, Schülerinnen,

Eltern und dem Kollegium umgesetzt wurden.

Mehr dazu im nächsten Newsletter ...

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