Club Boogaloo feat. Torsten Goods Chinaza ... - Jazz Club Minden

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Club Boogaloo feat. Torsten Goods Chinaza ... - Jazz Club Minden

Jazz Club Minden e.V. Programm März/ April 2011

Samstag, 5. März, 21 Uhr

Club Boogaloo

feat. Torsten Goods

Grooviger Soul-Jazz in erstklassiger

Besetzung: Club Boogaloo heißt die Band

mit Torsten Goods (Gitarre, Vocals), Andi

Kissenbeck (Hammond-Orgel), Peter

Weniger (Saxofon) und Tobias Backhaus

(Drums). Hammond-Organist Andi

Kissenbeck ist Kopf des Club Boogaloo,

ein äußerst kreativer Kopf, der den

unverwechselbar warmen und

groovenden Sound der Hammond-Orgel

in all seinen Facetten auszureizen weiß.

Damit steht der 42-Jährige in der

Tradition großer Jazz-Organisten wie

Jimmy Smith, Jack McDuff, Dr. Lonnie

Smith, Don Patterson, Larry Goldings

und Joey DeFrancesco und führt diese

Tradition auf zeitgemäße, frische Weise

fort. „Tones Tales Tableaus“ heißt das

neue Album, das Andi Kissenbeck und

sein mit Torsten Goods (Gitarre, Vocals),

Peter Weniger (Saxofon) und Tobias

Backhaus (Drums) erstklassig besetzter

Club Boogaloo live vorstellen werden.

Club Boogaloo – der Name ist

Programm. Aus den Zutaten Soul und

Blues wird mit einer gehörigen Dosis

Shuffle, Funk und Boogaloo ein spritziger

Groove-Jazz-Cocktail gemischt. Mal

instrumental, mal mit Gesang, virtuos,

cool und voller Energie.

Entstanden ist Club Boogaloo vor fünf

Jahren, als Andi Kissenbeck den Sänger

und Gitarristen Torsten Goods kennen

lernte, der gerade aus New York

zurückgekommen war und dort viel mit

Jazz-Organisten gespielt hatte. Während

einer Jam Session beschlossen die

beiden sofort, ein gemeinsames Projekt

zu starten. Club Boogaloo war geboren.

Das bereits kurz nach der Bandgründung

aufgenommene Debüt-Album

„Hammonds Delight“ wurde von der

Zeitschrift „Jazz Thing“ für deren Next-

Generation-Reihe ausgewählt. Nun

servieren der mit dem Jazzpreis der

Süddeutschen Zeitung ausgezeichnete

Organist und seine Crew den zweiten

Gang ihres exzellent abgeschmeckten

Menüs: Soulfood vom Feinsten, perfekt

temperiert, gehaltvoll und raffiniert

gewürzt.

Besetzung:

Andi Kissenbeck – Hammond B3

Torsten Goods – Gitarre, Vocals

Peter Weniger – Saxofon

Tobias Backhaus - Drums

Aktuelles Album: Andi Kissenbeck`s Club Boogaloo

– Tones Tales Tableaus

Mehr Infos: www.clubboogaloo.com

Karten: 20.- / ermäßigt 16.- / Mitglieder 10.-

Samstag, 12. März, 21 Uhr

Chinaza & Band

Bei Joy Denalane, Hattler, Della Miles

und dem Katja Riemann Oktett hat sie

u.a. gesungen, bevor sie sich entschied,

eigene Wege zu gehen. Fast fünf Jahre

hat Sängerin Chinaza sich nach ihrem

hoch gelobten Debüt-Album „Changes“

nun für ihr zweites Album Zeit gelassen.

Sie brauchte diese Zeit, um ihre Suche

nach Heimat und nach ihrem

persönlichen Klang in musikalische Bilder

zu verwandeln. Herausgekommen ist

„Home“, ein wundervolles Album einer

gereiften und in sich ruhenden Frau, die

ihren Platz im Leben gesucht und

gefunden hat.

Chinaza ist Nigerianerin und sie ist

Deutsche. Geboren in Deutschland als

Tochter nigerianischer

Bürgerkriegsflüchtlinge hat ihr die Frage

nach ihren Wurzeln keine Ruhe gelassen.

Um Antworten zu finden, begab sie sich

auf eine Reise nach Nigeria und begann,

ihre gewonnenen Eindrücke in Musik zu

verwandeln. Die ersten Songs eines

Albums, für das es nur einen Titel geben

konnte: „Home“. Beeinflusst von den

Rhythmen ihrer nigerianischen Heimat

und von den Bildern ihres deutschen

Zuhauses ist Chinaza eine bezaubernde

Mischung aus Jazz, Pop und

afrikanischen Beats gelungen – schillernd

und voller Magie. Mit ihrer

ausdrucksstarken Stimme singt sie sich

gefühlvoll durch packende Songs, die

Tiefgang haben und trotzdem

Leichtigkeit atmen. Neben eigenen

Songs interpretiert Chinaza auch das

eine oder andere Schmuckstück aus der

Feder anderer gekonnt in neuem

Gewand: Nina Simones „Four Women“

etwa, „Wouldn`t It Be Good“ von Nik

Kershaw oder „Life`s What You Make It“

von Talk Talk.

Besetzung:

Chinaza - Vocals

Sebastian Weiss - Piano

Heinz Lichius - Drums

Oliver Potratz - Bass

Alfred Mehnert - Percussion

Aktuelle CD: Chinaza – Home

Mehr Infos: www.chinaza.de

Karten: 18.- / ermäßigt 15.- / Mitglieder 9.-


Jazz Club Minden e.V. Programm März/ April 2011

Freitag, 18. März, 21 Uhr

Jam Session

Bühne frei für Musiker, es wird gejammt!

Mit Klaus Merkel (Leitung, Gitarre), Nico

Deppisch (Bass), Andre Deterding

(Drums) und Andreas Kipp (Piano,

Keyboards) als Rhythmusgruppe

Eintritt frei!

Konzert des Monats

Samstag, 19. März, 21 Uhr

PSP

Simon Phillips (Drums)

Philippe Saisse (Keyboards)

Pino Palladino (Bass)

Was soll man zu solch einer Besetzung

noch sagen? Ein Trio der Superlative.

Das Beste, was derzeit im Jazzrock-

Bereich zu finden ist. Hinter dem aus

ihren Initialen bestehenden Kürzel PSP

stecken Simon Phillips, Philippe Saisse

und Pino Palladino, drei international viel

beschäftigte Instrumentalisten, die mit

zahlreichen Weltstars gespielt haben.

Während der Aufnahmen für Philippe

Saisses Album „At World`s Edge“

entdeckten Simon Phillips, Philippe

Saisse und Pino Palladino, wie wunderbar

sie sich ergänzen und es entstand die

Idee, aus dem Projekt eine Band zu

formen. Gefunden haben sich drei

herausragende Könner, die

spieltechnisch auf höchstem Niveau

glänzen und mit Spielwitz und Spaß am

Miteinander zu Werke gehen.

Simon Phillips ist einer d e r Drummer,

bekannt vor allem als jahrlanger

Rhythmusgeber von Toto, aber auch

durch seine Zusammenarbeit mit Mike

Oldfield, Peter Gabriel, Jeff Beck und The

Who. Pino Palladino ist einer der

besten und einflussreichsten Bassisten

weltweit. Er wurde als Bassist von Paul

Young populär, mit dem er „Come Back

And Stay“ einspielte und für Furore

sorgte. So einen singenden Bass hatte

die Popwelt bis dahin noch nicht gehört.

Der Saitenspezialist von u.a. The Who

und John Mayer wirkte auf Alben von

Eric Clapton, Phil Collins, Elton John und

Herbie Hancock mit und ist regelmäßig in

der Arte-Sendung „One Shot Not“ mit

Manu Katché zu sehen. Philippe Saisse,

ein absolutes Ausnahmetalent an den

Tasten, spielte mit den Rolling Stones,

Rod Stewart, Al Jarreau, David Sanborn,

Al Di Meola, David Bowie, Tina Turner

oder Chaka Khan und ist der aktuelle

Keyboarder von Dave Koz. Sein

Soloalbum „At World`s Edge“, das

glücklicherweise zur Gründung von PSP

führte, wurde übrigens für den Grammy

nominiert.

Diese Supergruppe brilliert im Trio mit

ihrer enormen Erfahrung in sämtlichen

Genres von Rock über Pop bis Neo-Soul,

Folk, Funk oder Jazz, verbunden mit

superbem spieltechnischem Können und

großem künstlerischen Know-how. Ein

musikalischer Leckerbissen der

Extraklasse! Hautnah im Club!

Besetzung:

Simon Phillips – Drums

Philippe Saisse – Keyboards

Pino Palladino – Bass

Aktuelle CD: PSP - Live

Mehr Infos: www.psp-band.com

Karten: 29.- / ermäßigt 23.- / Mitglieder 15.-

Samstag, 26. März, 21 Uhr

Andy P & Jideblaskos

„Hi friends of good old soulful music,

made by and for real people! Check my

man Andy P out, he is well worth it!!!

Enjoy!” (Nils Landgren)

Spielte der Ausnahme-Funk-Gitarrist mit

vokalem Talent bislang noch

überwiegend als Sideman der „Funk

Unit“ um Nils Landgren, so konnten er

und seine Funk-Combo sich in Schweden

bereits einen ausgezeichneten Ruf als

Band mit Verve und jeder Menge Energie

erwerben. Dabei tritt Andy P mit einem

gleichermaßen eigenständigen wie

offenen Funk-Konzept auf, indem er

seinen so genannten „Hausgöttern“

Referenz erweist. Als Inspirationsquelle

dienen dem ausgezeichneten Gitarristen

Soul-Größen wie Marvin Gaye oder

Prince, die legendären Sounds von Funk-

Bands wie Parliament-Funkadelic und

The Meters oder aber der vielseitige

Gitarrist Ry Cooder. Für sein

langerwartetes zweites Album „Music &

Movement“ versammelte Andy P seine

alten Freunde der Band Jideblaskos, die

im Frühjahr 2000 ursprünglich als

Backing-Band für den schwedischen

Soulstar „Kaah“ gegründet worden war

und mit der er dann für einige Jahre

einen Live-Club in Stockholm betrieb.

Nachdem bereits 2004 sein Debütalbum

„Day One“ erschienen war, schrieb Andy

P auch für das schwedische Fernsehen,

wurde für den Emmy nominiert und

produzierte eine Reihe international

erfolgreicher Clubhits. Seine Passion für


Jazz Club Minden e.V. Programm März/ April 2011

handgemachten Funk brachte er nun in

sein neues Album ein und setzt damit

seinen Weg als engagierter Bandleader

mit eigenen Akzenten weiter fort. Der

Titel des Albums „Music & Movement“

stand dabei von Beginn an fest: „Weil es

eine Feier der Musik ist. Aber auch, weil

für mich in der Musik alles um Bewegung

geht, um Tanz und Vorwärtsbewegung,

um Veränderung. Musik, zumindest gute

Musik, tut Dinge, alle möglichen Dinge,

mit unseren Körpern.“, beschreibt Andy

P, was ihn antreibt. Dass er das bestens

umzusetzen weiß, konnte der Gitarrist

und Sänger bereits ausgiebig als Mitglied

von Nils Landgrens Funk Unit unter

Beweis stellen.

Besetzung:

Andy P – Gitarre, Vocals

Ingela Olson – Vocals

Thobias Gabrielson – Bass

Anders Hedlund – Drums

Petter Bergander – Keys

Aktuelles Album: Andy P & Jideblaskos – Music &

Movement

Mehr Infos: www.andyp.se

Karten: 20.- / ermäßigt 16.- / Mitglieder 10.-

Samstag, 2. April, 21 Uhr

Bilal & Band

Für viele ist er eine Ikone im Bereich des

Neo-Soul. Er selbst definiert seine Genre

übergreifende Musik eher als eine

Mischung aus Funk, Rock und Jazz.

Tatsächlich findet sich in den Songs des

Grammy nominierten Sängers Bilal aus

Philadelphia von allem etwas, auch

Elemente aus R&B und Hip-Hop. Dabei

ist Bilal weit mehr als ein exzellenter

Songwriter mit dem ganz besonderen

Gefühl für das gewisse Etwas: Er ist in

erster Linie ein begnadeter Sänger mit

einer Stimme, wie man sie nur selten zu

hören bekommt. Bereits mit seinem

hochgelobten Debütalbum „1st Born

Second“ wurde Bilal zur Institution und

zu einem der begehrtesten

Kollaborateure der R&B-Szene. In der

Folgezeit arbeitete er mit Common,

Beyoncé, Jay-Z, Musiq, The Roots, Talib

Kweli, The Clipse, Ghostace, Scarface,

The Game oder Zap Mama zusammen,

aber auch mit Jazz-Musikern wie Terence

Blanchard und immer wieder mit Erykah

Badu, die von Bilal einfach nur begeistert

ist: „Was für eine Erscheinung! Was für

eine Stimme! Ich liebe Bilal. Eine Musik-

Welt ohne seine Stimme könnte ich mir

nicht vorstellen.“ Warm und soulig in der

Tiefe, ist Bilal in der Lage, mit seiner

Stimme eine enorme Bandbreite

abzudecken und sie ebenso mühelos wie

gefühlvoll bis in für männliche Stimmen

außergewöhnliche Tonhöhen zu führen.

Mit „Airtight`s Revenge“ ist jetzt das

dritte Album des professionell

ausgebildeten Sängers erschienen, der

Jazz- und Opern-Gesang ebenso

souverän meistert wie R&B und Soul. Ein

abwechslungsreiches und frisches Werk

voller Leidenschaft mit einer packenden

Mischung, die mal funkig, mal rockig,

mit Jazz-, mit Blues- und mit Soul-

Feeling daherkommt und gesanglich

immer wieder aufs Neue fasziniert.

Besetzung:

Bilal- Vocals

Corey Bernhard - Keyboards

Conley Whitfield - Bass

Steve McKee - Drums

Mike Severson - Gitarre

Christopher Turner - Background Vocals

Aktuelles Album: Bilal – Airtight`s Revenge

Mehr Infos: www.myspace.com/bilaloliver

Karten: 25.- / ermäßigt 20.- / Mitglieder 13.-

Samstag, 9. April, 21 Uhr

Lisa Bassenge & Band

„Nur Fort“ heißt das neue Album der

Ausnahme-Sängerin Lisa Bassenge, eine

zauberhafte Mischung aus Jazz und

Chanson mit starken Texten. Lisa

Bassenge, deren samtene Stimme wie

keine andere für jungen Jazz aus

Deutschland steht, hat mit „Nur Fort“ ihr

erstes fast ausschließlich deutsches

Album aufgenommen und überrascht

erneut: unbefangen und ganz

selbstverständlich singt Lisa Bassenge

zauberhafte Eigenkompositionen sowie

moderne Klassiker der deutschen

Musikgeschichte. Und das in ihrer

Muttersprache - charmant, cool, relaxed

und sophisticated.

Die in Berlin aufgewachsene Sängerin

gründete 1996 zusammen mit dem

Bassisten Paul Kleber und dem Pianisten

Andreas Schmidt das Lisa Bassenge Trio,

das später zum Quintett wurde. Bislang

erschienen vier Studioalben und eine

Live-Platte, bislang dominierte auf allen

Veröffentlichungen Englisch, die

universelle Sprache des Pop. Auf „Nur

Fort“ wagen Lisa Bassenge und ihre

musikalischen Mitstreiter nun einen

anderen, aber umso überzeugenderen

Ansatz. In der Besetzung mit Paul Kleber


Jazz Club Minden e.V. Programm März/ April 2011

(Bass), Christoph Adams (Piano,

Keyboard, Akkordeon), Christian Kögel

(Gitarre) und Rainer Winch (Percussion)

wird nun fast nur Deutsch gesungen.

„Deutsch ist einfach meine Sprache und

es macht Spaß, in ihr zu singen“, so

Bassenge. Erst mit der Zeit sei ihr klar

geworden, wie viel man auf Deutsch

ausdrücken kann. Ihre Musiker danken

es ihr mit einer frischen, ungestümen

Spielfreude, die deutlich macht, wie

perfekt ihre Band zusammen gewachsen

ist und miteinander harmoniert. Einen

fremdsprachlichen Ausreißer gönnt man

sich auf „Nur Fort“ dann aber doch: Das

selbst komponierte „Girl in the Mirror“.

Die Musik von Lisa Bassenge handelt

vom Weggehen und vom Aufbrechen.

Von der Einsamkeit in der Menge und

dem Kummer des Nicht-zurück-geliebtwerdens.

Bassenge singt in ihrer

unnachahmlichen Art über einen

Spaziergang auf einem zugefrorenen See

oder über Fernsucht und das Gefühl,

dass es anderswo eben doch besser sein

könnte als hier. Nur fort - Lisa Bassenge

nimmt ihre Zuhörer auf bezaubernde

Weise mit. Was zunächst melancholisch

klingt, wird locker und flirrend leicht

umgesetzt durch die virtuose

Gesangskunst von Lisa Bassenge und die

sensible Ausgelassenheit ihrer Band.

Dem Jazz ist in diesem Lande schon viel

passiert, etwas Besseres als Lisa

Bassenge mit ihrem neuen Album „Nur

Fort“ aber war schon lange nicht mehr

dabei, da ist sich die Presse längst einig:

"...Lisa Bassenge gräbt sich über das Ohr

in die Seele... Unbedingt. Das hier ist

erwachsener Jazzpop mit hohem

Charmefaktor." (Brigitte) und "Ob Knef

("In der Stadt"), Lindenberg oder Witt

("Kosmetik"); Die Melodien hören sich

an, als hätten sie ein Leben lang darauf

gewartet, von Lisa Bassenge gesungen

zu werden." (Rolling Stone).

Besetzung:

Lisa Bassenge - Vocals

Paul Kleber – Bass

Christoph Adams – Piano, Keyboard, Akkordeon

Christian Kögel - Gitarre

Rainer Winch - Percussion

Aktuelles Album: Lisa Bassenge – Nur Fort

Mehr Infos: www.lisa-bassenge.de

Karten: 20.- / ermäßigt 16.- / Mitglieder 10.-

Freitag, 15. April, 21 Uhr

Jam Session

Bühne frei für Musiker, es wird gejammt!

Mit Klaus Merkel (Leitung, Gitarre), Nico

Deppisch (Bass), Andre Deterding

(Drums) und Andreas Kipp (Piano,

Keyboards) als Rhythmusgruppe

Eintritt frei!

Samstag, 16. April, 21 Uhr

Septeto Santiaguero

Ansteckende Spielfreude und

mitreißende Rhythmen direkt aus der

Musikhauptstadt Santiago de Cuba.

Musik, bei der garantiert niemand die

Füße stillhalten kann. In Kuba gelten sie

als bestes Septett der Insel. Weltweit

werden sie als legitime Enkel des Buena

Vista Social Club gefeiert. Sie pflegen

den traditionellen kubanischen Son.

Doch unter Tradition versteht das

Septeto Santiaguero nicht vorsichtiges

Nachspielen, sondern es lebt diese

Tradition auf vitale und kreative Weise,

versteht es, ihr innovative Impulse zu

geben. Ein Glücksfall für diese legendäre

Musikgattung Kubas.

Ursprünglich war der Son der Rhythmus

des einfachen Volkes, die Musik der

Landarbeiter, die nach der harten

Feldarbeit beim Tanz die Strapazen

vergessen wollten. Straßenmusiker

brachten den Son in die kubanischen

Städte, wo er anfangs als obszön und

sittenlos galt, bevor er zur beliebtesten

Tanzmusik der Insel wurde. "Die Polizei

nahm eine Gruppe von Frauen fest, die

auf skandalöse Weise in der Calle Arango

den Son tanzten", schrieb 1917 eine

Zeitung in Cienfuegos. Die ursprüngliche

Energie dieser Musik bringt das Septeto

Santiaguero auf die Bühne wie kein

anderes. Meistens in der berühmten

Casa de la Trova in Santiago. 1995

wurden sie dort entdeckt und erobern

seither die großen Weltmusikfestivals.

In perfekter Synthese mit seinen

hinreißenden Sängern lässt das Septeto

Santiaguero das Instrumentarium der

klassischen Septeto-Formation - Gitarre,

Tres, Trompete, Bongos, Clavés,

Maracas und Kontrabass - in neuem

Glanz erstrahlen. Die Formation hat sich

in ihrer unnachahmlich energetischen

und gleichzeitig eleganten Art zu einem

harmonischen Ganzen mit absolut

eigenständigem künstlerischem Profil

entwickelt und beweist, dass Son, Bolero


Jazz Club Minden e.V. Programm März/ April 2011

und Guaracha aktueller sind denn je.

Live ist ihre Musik ein mitreißendes

Erlebnis. Ganz, ganz heiß.

Besetzung:

Fernando Dewar - Tres-Gitarre, Vocals, Musical

Director

Ismael Borges - Vocals, Maracas, Claves & Guiro

Inocencio Heredia - Vocals, Maracas, Claves &

Guiro

Rudens Matos - Vocals, Gitarre

Dairon Carlile Robert Salazar - Bass

Alberto Castellanos - Percussion

Eddy Lobaina - Trompete

Aktuelles Album: Septeto Santiaguero - Oye Mi Son

Santiaguero

Karten: 22.- / ermäßigt 18.- / Mitglieder 11.-

Samstag, 23. April, 21 Uhr

Jazz Pistols

Seit nunmehr 15 Jahren arbeiten die

Jazz Pistols an ihrem Energy-Jazz,

den sie auch nach dieser langen Zeit

noch kreativ verändern und so immer

wieder sich und ihr Publikum

überraschen. Nach vier erfolgreichen

Alben und Tourneen durch 33 Länder

legt „Deutschlands bestes Fusion-Trio…,

allen anderen mal wieder um Lichtjahre

voraus, “ (Jazz Podium) nun sein neues

Album „Superstring“ vor. Es zeigt das

perfekte Zusammenspiel der drei

herausragenden Instrumentalisten und

ihr besonderes Gespür für innovative

Musik auf besonders beeindruckende

Weise.

Die Stärken der Jazz Pistols liegen in

ihrer Wandlungsfähigkeit und in der

Leichtigkeit, mit der sie komplexe

Kompositionen umsetzen können. In

klassischer Triobesetzung erreichen sie

eine unerhörte Klangvielfalt, die sie

ganz ohne Loops und Overdubs auch live

auf die Bühne bringen. Nur wenigen

Jazz-Rock-Formationen gelingt es, nicht

nur Liebhaber von Instrumentalmusik,

sondern ein breit gefächertes Publikum

zu begeistern - die Jazz Pistols schaffen

es. Außergewöhnliche Klangdichte,

eingängige Melodik der komplexen

Stücke und die hohe Spielkultur

der Musiker - das alles definiert den

Sound der Jazz Pistols. „Dass ihre Musik

trotz aller Komplexität stets gut

verdaulich bleibt und immer kraftvoll

über die Bühnenrampe kommt, ist

vielleicht die größte Stärke der Jazz

Pistols.“, lobt die FAZ und das

Fachmagazin drums & percussion

attestiert: „Mit Sicherheit das beste

Jazzrock-Projekt in unseren

Breitengraden, auf internationalem

Standard und live zudem noch eine Spur

unterhaltsamer; weil man es geschickt

versteht, das hohe Niveau der Musik mit

gutem Entertainment zu kombinieren.“

Mit Jeff Beck, Chaka Khan, Joss Stone,

Vanilla Ninja und der Jule Neigel Band

haben sie u.a. gespielt, sind Teil der

Band um Uwe Ochsenknecht, Dozenten,

Gastdozenten und begehrte

Workshopleiter an der Popakademie

Mannheim und anderen Universitäten im

In- und Ausland.

Mit ihrem neuen Album „Superstring“

setzen die Jazz Pistols Maßstäbe und

etablieren sich an der Spitze des

Genres. Mit scheinbarer Leichtigkeit

machen sie aus harmonisch und

rhythmisch komplexen Stücken Songs

mit Ohrwurm-Charakter.

Besetzung:

Stefan Ivan Schäfer – Gitarre

Christoph Victor Kaiser – Bass

Thomas Lui Ludwig – Drums

Aktuelles Album: Jazz Pistols - Superstring

Mehr Infos: www.jazz-pistols.de

Karten: 18.- / ermäßigt 15.- / Mitglieder 9.-

Konzert des Monats

Samstag, 30. April, 21 Uhr

Bahama Soul Club

feat. Pat Appleton

Die neunköpfige Band geht in die

nächste Runde: „Bossa Nova Just Smells

Funky“ heißt das grandiose zweite Album

im mitreißenden „Bahama-Sound“ aus

Jazz, Soul und Bossa.

Mit viel Liebe zum Detail und tief

verwurzelt in Soul, Jazz und Bossa der

60er und 70er Jahre präsentiert sich die

unbedingt tanzbare Musik des Bahama

Soul Club mit Front-Sängerin

Pat Appleton. Das lang ersehnte zweite

Album „Bossa Nova Just Smells Funky“

bestätigt eindrucksvoll, dass die viel

gepriesene große Zukunft für den

Bahama Soul Club inzwischen

unüberhörbare Gegenwart geworden ist.

Ob New York, London, Mailand oder

Tokio: Längst grooven sich die neuen

Songs weltweit durch die Play-Listen der

Top-DJs. Dafür steht jetzt auch noch ein

Remixed-Album von „Bossa Nova Just

Smells Funky“ bereit.

Bekanntlich ist das zweite Album ja

immer besonders schwierig, und so war

es nach dem überaus erfolgreichen

Vorgängeralbum „Rhythm Is What Makes


Jazz Club Minden e.V. Programm März/ April 2011

Jazz Jazz“ eine echte Herausforderung

für Produzent Oliver Belz, jetzt

nachzulegen. Beste Platzierungen in den

Jazz-Charts beweisen, dass er den

Geschmack der Hörerschaft absolut

getroffen hat: Soul, Latin und Jazz,

veredelt mit elegantem Bossa Nova, im

knackigen Vintage-Sound. Perlen für die

Ohren. Und wie charmant, witzig,

mitreißend und gefühlvoll De-Phazz-

Sängerin Pat Appleton dem

unwiderstehlichen Bahama-Sound ihre

starke Stimme gibt, durften die Besucher

der Jazz Summer Night 2009 schließlich

schon einmal eindrucksvoll erleben.

Absolut hinreißend.

Besetzung:

Pat Appleton - Vocals

Oliver Belz – Percussion & Sounds

Ralli King - Gitarre

Eddie Filipp – Drums

Andreas Meyer – Keyboards

Hilko Schomerus - Percussion

Chris Winninghoff – Trompete

York – Saxofon

André Neygenfind - Bass

Aktuelles Album: Bahama Soul Club – Bossa Nova

Just Smells Funky

Mehr Infos: www.myspace.com/bahamasoulclub

Karten: 26.- / ermäßigt 22.- / Mitglieder 13.-

Konzert-Vorschau

Samstag, 7. Mai, 21 Uhr

Scott Henderson Trio

Blues- und Jazz-Rock mit dem

amerikanischen Ausnahme-Gitarristen

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