Wüllner Firmenzentrale - Kalzip

kalzip

Wüllner Firmenzentrale - Kalzip

Neue Firmenzentrale für die Mineralbrunnengruppe

Wüllner, Bielefeld

Eine Röhre aus Aluminium

Architektur als Teil des Corporate Designs präsentiert gebau-

te Markenidentität und interpretiert das öffentliche Erschei-

nungsbild eines Unternehmens. „Wenn Funktionsbauten zu

Symbolen aufgewertet werden, dann wird aus Architektur

Corporate Architecture“, so hat es der Architekt Hadi Teher-

ani einmal beschrieben. „Architektur beheimatet nicht nur

Funktionsabläufe sondern vor allem Markenbewusstsein.“

Architektur als Außendarstellung entscheidet mit darüber, ob

und wie ein Unternehmen wahrgenommen wird. In der For-

mensprache kommt der Außenhülle, der Fassade eines Ge-

bäudes, für den beabsichtigten Wiedererkennungswert eine

wesentliche Bedeutung zu.

Modern und energieeffizient

Um Wasser, genauer Mineralwasser, dreht sich alles bei der

1925 gegründeten Unternehmensgruppe Mineralbrunnen

Wüllner. Zu den bekanntesten Marken des deutschlandweit

tätigen Spezialanbieters für die Herstellung von Mineralwas-

ser und Mineralwasser-Produkten zählt Carolinen. Anfang

2011 bezogen rund 45 Mitarbeiter aus dem Bereich der

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kaufmännischen Verwaltung ein neues Verwaltungsgebäude

am Stammsitz in Bielefeld. „Modern und energieeffizient lau-

tete die Vorgabe für unsere neue Firmenzentrale“, erläutert

Heike Wüllner, geschäftsführende Gesellschafterin der Un-

ternehmensgruppe. Deshalb gehören die Stromerzeugung

durch Solarzellen und die Nutzung von Abwärme aus der

Produktion zu den selbstverständlichen Umweltstandards.

Auf dem Dach ist eine aufgeständerte Photovoltaikanlage

installiert, die so ausgelegt ist, dass sie den Energiebedarf

des Gebäudes abdeckt.

Die Bielefelder Architekten crayen+bergedieck wählten eine

technische Darstellung und inszenierten die Firmenzentrale

in Form einer Röhre. Das 65,3 x 16 Meter lange, horizontal

strukturierte Objekt ist auf V-Stützen gestellt und wird durch

vollverglaste Giebelseiten abgeschlossen. Der technischen

Intention folgend hatten die Architekten eine Aluminiumhülle

ausgeschrieben. Im Kontext einer reduzierten Formenspra-

che schätzen nicht nur Anhänger des Purismus die vielfälti-

gen Vorteile von Metallfassaden in Leichtbauweise. Den Auf-

trag zur Planung und Montage der kompletten Gebäudehülle

sicherte sich die Firma Schlichter, ein erfahrener und lang-

jähriger Kalzip Verarbeiter. Charakteristisch für das flexible

Kalzip Stehfalzsystem ist seine fast unbegrenzte Gestal-

tungsfreiheit. Mit den Profiltafeln lassen sich auch große

Spannweiten mühelos überbrücken.

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Sickenlose Profiltafeln

Unübersehbar ist in Bielefeld ein individueller Neubau in kla-

rer Formensprache entstanden, der alle Anforderungen eines

modernen, nachhaltigen Verwaltungsgebäudes erfüllt und

hohe Sicherheit über die gesamte Nutzungsdauer bietet. Der

Gebäudekörper besteht aus Holzleimbindern und ist optimal

wärmegedämmt. „Aufgrund der isolierten Außenhülle ist in

der Regel keine zusätzliche Heizung oder Kühlung nötig“,

beschreibt Hans-Georg Wüllner. Die Aluminiumhaut umman-

telt den kompletten Korpus. Das glatte, gleichmäßige Fassa-

denbild wird erzeugt durch den Einsatz von Kalzip Profiltafeln

des Typs AF/434/1,0 im Farbton 9006 (Weißaluminium). Der

helle Farbton sorgt für eine hohe Lichtreflexion. Die sickenlo-

sen Kalzip AF Profiltafeln wurden speziell für ein architekto-

nisches Umfeld entwickelt, in dem der Wunsch nach einer

dezenten, von ruhiger Eleganz geprägten Flächenwirkung im

Vordergrund steht.

Wärmebrückenfreier Dachaufbau

Das Dachschichtenpaket des Tonnendaches besteht aus

einer Holzbinderkonstruktion mit Holzschalung, Dampfsper-

re, Dämmung und Profiltafeln. Durch die Holzbauweise so-

wie die Verwendung von Kunststoffverbundklipps beim Kal-

zip System lassen sich sehr gute Dämmwerte kostengünstig

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verwirklichen. Die Verbindung der Profiltafeln mit der Unter-

konstruktion erfolgt durch Spezialklipps, die in die Bördel ein-

rasten und vom nächsten Element überdeckt werden, ohne

die Außenhaut zu durchdringen. Der Hybrid-Systembefesti-

ger besitzt einen stabilen Stahlkern mit glasfaserverstärktem

Kunststoffmantel. Sein minimaler Wärmedurchgang ermög-

licht einen wärmebrückenfreien Dachaufbau. In Kombination

mit Distanzkappen lassen sich Höhentoleranzen ausgleichen

und gewünschte Wärmedämmdicken bei EnEV 2009 konfor-

men Kalzip Dachaufbauten erreichen. Der Werkstoff Alumi-

nium stellt eine hohe Witterungsbeständigkeit der Gebäude-

hülle sicher.

Über Kalzip

Kalzip, das weltweit führende Stehfalzsystem für Dachde-

ckungen und Fassadenbekleidungen aus Aluminium, wurde

1968 auf dem Markt eingeführt. Seitdem wurden weltweit

über 85 Millionen Quadratmeter Kalzip Profiltafeln verlegt.

Kalzip ist innerhalb der Tata Steel Europe eine eigenständige

Business Unit. Die hergestellten Bausysteme werden unter

dem weltweit registrierten Warenzeichen Kalzip vermarktet.

Mit seinen produzierenden Standorten in Deutschland,

Großbritannien, China, Singapur und den Vereinigten Staa-

ten (USA) sowie in über 25 Verkaufs-/ Beratungsbüros und

Repräsentanzen ist Kalzip in allen Erdteilen vertreten. Tata

Steel Europe, vormals Corus, ist der zweitgrößte Stahlher-

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steller in Europa und ein Unternehmen der weltweit operie-

renden Tata Group.

Bautafel:

Bauherr: Mineralquellen Wüllner

GmbH & Co. KG, Bielefeld

Architekten: crayen + bergedieck,

Bielefeld

Generalunternehmer: Baugesellschaft Sudbrack

mbH, Bielefeld

Gebäudehülle: Kalzip Aluminium Stehfalzsystem

Ausführung Gebäudehülle B. Schlichter GmbH & Co. KG,

Lathen/Ems

Die Herstelleranschrift:

Kalzip GmbH

Ein Unternehmen der Tata Steel Europe Ltd.

August-Horch-Straße 20-22

D - 56070 Koblenz

Tel.: +49(0)261/9834-0

Fax: +49(0)261/9834-100

E-Mail: germany@kalzip.com

www.kalzip.com

Presseanfragen:

oder

Kalzip GmbH

Joachim Wolke

Tel.: +49(0)261/9834-142

E-Mail: j.wolke@kalzip.com

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Bildzeilen:

RedAktion

Elvira Döscher

Am Kupferberg 5

D - 53619 Rheinbreitbach

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E-Mail: info@redaktion-doescher.de

Architektur als Außendarstellung entscheidet mit darüber,

wie ein Unternehmen wahrgenommen wird.

Die Bielefelder Architekten crayen+bergedieck inszenierten

die Firmenzentrale der Mineralbrunnengruppe Wüllner in

Form einer Röhre.

Eine Aluminiumhaut aus sickenlosen Kalzip AF Profiltafeln

ummantelt den kompletten Korpus. Der helle Farbton sorgt

für eine hohe Lichtreflexion.

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