Buffalo Bill - Kammertheater Karlsruhe

gcsAiYKkoL

Buffalo Bill - Kammertheater Karlsruhe

mit

zauberer

mr. black!

Es spielen Sabine Bräuning, Christiane Dollmann, Till Florian

Beyerbach, Sergius Buckmeier, Thomas Cermak, Reinhold

Ohngemach und MISTER BLACK!

Buch & Idee Simon X. Rost

Regie Hans Rüdiger Kucich


Wussten sie eigentlich …

Liebes Publikum,

als Achtjähriger kam ich Ende der Fünfziger Jahre mit meinen Eltern und Schwestern

nach Karlsruhe und wir zogen in die Südstadt. Die Kriegsruinen waren für uns Kinder

tolle Abenteuerspielplätze. Am heutigen Staatstheater befand sich damals noch die

Markthalle, der ehemalige Hauptbahnhof, ein Stückchen östlicher, in der Baumeisterstraße,

das Transportunternehmen Steffelin.

Ich erinnere mich noch gut an die großen Pferdefuhrwerke. Wir Kinder liefen hinter den

Pferden her, sammelten deren Äpfel auf und verkauften sie für ein paar Groschen an die

Kleingärtner in der Stuttgarter Straße.

Auf dem Steffelin-Gelände gastierte im Jahr 1891 der legendäre Buffalo Bill mit seiner

Show. Ein kleiner Brunnen, mit dem Portrait eines Indianers, erinnert heute noch daran,

am Werderplatz der große Indianerbrunnen, in dem wir Kinder im Sommer Abkühlung

suchten.

Wir waren Südstadtindianer. Überall in Karlsruhe und Umgebung hieß man so, wenn

man sagte, man sei aus der Südstadt.

Durch unseren Klassenlehrer in der Uhlandschule erfuhren wir Kinder die spannende

Geschichte des Buffalo Bill und wie die „Südstädtler“ zu Indianern wurden.

Viele Väter der Südstadtkinder arbeiteten bei der Bahn. Der damalige Güterbahnhof

(heute Scheck-in am Mendelssohnplatz) war ein aufregender Spielplatz für uns, konnte

man doch die alten Eisenbahn- und Güterwagons besteigen und hin und wieder sogar

eine dieser wunderschönen Dampfloks.

Oft haben wir dort - vom Fernweh gepackt – Cowboy und Indianer gespielt und unsere

Fantasie trug uns in den Wilden Westen. Als echte Südstadtindianer waren wir selbstverständlich

ein Teil von Buffalo Bill.

Lassen auch Sie, liebes Publikum, sich heute von uns in ein Stück Karlsruher Geschichte

zurückversetzen in eine Zeit, in der der Alltag zwar noch ein

wenig schwieriger aber vielleicht auch geheimnisvoller

und aufregender war.

Steigen Sie ein in unseren Zug und lassen Sie sich von

uns in die Geschichte des Buffalo Bill entführen.

Ihr

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Simon X. Rost

AuTOR vOn BuFFALO BILL - EIn wAHRES …

Simon X. Rost ist 1972 in Wolfratshausen/

Bayern geboren. Er wuchs in Singapur

und in Herrenberg / Baden Württemberg

auf. Nach dem Abitur, dem Zivildienst

und kurzer Zeit als selbständiger Grafiker

studierte er Regie an der Filmakademie

Baden Württemberg in Ludwigsburg.

Seit seinem Abschluss 1999 ist er als freier

Autor und Regisseur tätig und arbeitet

in den Bereichen Spielfilm, Werbung,

Hörspiel und Theater. 2004 kam sein

Kinodebüt „Besser als Schule“ bundesweit

auf die Leinwand. Erfolgreiche TV-Movies

folgten, mehrere Drehbücher für neue

Filme sind in Arbeit. Ein Roman, basierend

auf dem prämierten Stück „Der fliegende

Mönch“ des Theaterautors Rost wird 2010

erscheinen.

Mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen

lebt und arbeitet er in Stuttgart.

Christiane Dollmann

PAuLA

„Ich will `nen Cowboy als Mann.

Dabei kommts mir gar nicht auf das Schießen

an, denn ich weiß …“ Da kam mir diese Produktion

sehr gelegen. Und wenn´s dann doch

n Indianer wird, ist`s auch o.k.

Ursprünglich brachte mich nicht die Liebe zur

Schauspielerei, sondern die Musik.

Ich singe, tanze, spiele Saxophon und habe seit

kurzem mein eigenes erstes Lieder-Lyrikprogramm.

Ich bin 1984 in Heilbronn geboren.

1996 – 2003 Musicalproduktion am Theater

Heilbronn, Tourneetheater mit „Sommernachtstraum“,

„Die Troerinnen“ und „Lysistrate“.

Während des Schauspielstudiums in

Graz und Stuttgart. Jetzt lebe ich in Berlin und

habe meine Prioritäten auf den Bereich Film &

Fernsehen gelegt, u.a. „Gute Zeiten, Schlechte

Zeiten“, „Ein Fall für BARZ“. Zuletzt spielte ich

in der Rockoper „Das Lied von Schillers Glokke“

in Marbach/LB

Agentur: Acting with people.

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Buffalo Bill

Ein wahres Stück Karlsruhe

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8

Gerlinde Hämmerle

Schirmherrin

Hannelore Kucich

1. Vorsitzende

Als Mitglied des Fördervereins sind auch Ihre Gedanken und Ideen gefragt.

Werden Sie hautnah zum kriti schen Beobachter der Theaterarbeit und zum engagierten

Mitstreiter für die Zukunft dieses Theaters.

Als Freund und Förderer des Kammertheaters kommen Sie dazu in den Genuss

besonderer Angebote und Einladungen, wie z.B.:

• Bevorzugte Kartenbestellung

• Vorab-Informati onen über neue Theaterstücke und -events

• Sonder-Rabatt e für ausgewählte Veranstaltungen

• Treff en mit Schauspielern und Regisseuren

• Abwechslungsreiches Jahresprogramm des Fördervereins

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• ... und vieles mehr !

FÖRDERVEREIN

FREUNDE DES KAMMERTHEATERS E.V.

FÖRDERVEREIN

FREUNDE DES KAMMERTHEATERS E.V.

Beitritt sformulare erhalten Sie an der Theaterkasse oder direkt beim Freundeskreis.

Der Mindestbeitrag pro Jahr beträgt für Privatpersonen 50€, für Firmen 100€.

Auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.

Förderverein „Freunde des Kammertheaters“ e.V.

Roonstrasse 26 C · 76137 Karlsruhe

Telefon 0721/1 51 68 75 · Telefax 0721/1 61 36 41

Email: foerderverein@freunde-des-ktk.de

Besuchen Sie uns im Internet www.freunde-des-ktk.de

IndIaner-ausstellung Im

theaterFoyer

Dass diese Ausstellung zustande kam haben wir

dem Einsatz des „Indian-Horses-Circle-7e.V.“ zu

verdanken, einem Verein zur Pflege der Kultur

und des Brauchtums der nordamerikanischen

Indianer.

Das Interesse am Indianischen zeigt sich dadurch,

dass der Indian-Horses-Circle alles authentisch

herstellt und das angefangen beim

Bogenbau, über Perlenstickereien, über die

Herstellung der Moccasins und was ein Indianer

noch so alles gehabt hat. Außerdem leben sie

zeitweise in Tipis und singen in der indianischen

Sprache ( Lakota)

Weitere Informationen unter:

http://www.indian-horses-circle-7ev.de

Außerdem bedanken wir uns beim Landesgewerbeamt,

das uns die Vitrinen für die Ausstellung

zur Verfügung stellt.

In EIgEnER SACHE

Seit dem 15. September 2009 fährt

der Kammertheater-Truck durch

Karlsruhe. Allen Sponsoren ein herzliches

Dankeschön!

Marktlücke, Kneipe • Kultur • Restaurant

/ Rechtsanwaltskanzlei Renz /

Andreas Müller, Hydrokulturen / Matthias

Baumstark GmbH, Metallbau und

Glastechnik / Baam, Transporte und

Lagerung / Roland Füner, Versicherungen

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Tankstellen / Holzbau Glöckler / Braun,

Gelbe Seiten Verlag / Hunn & Walch

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Till Florian Beyerbach

AnTOn

Nachdem ihn seine Mutter lange genug

rumgetragen hat, kam TILL im Mai 1981 in

Filderstadt auf die Welt. Als FLORIAn alt

genug war kam er dann in Esslingen auf

die Waldorfschule, dort hat BEYERBACH

neben dem Stricken auch erste Erfahrungen

mit dem Theater gemacht. Ersteres blieb

Hobby, Zweites wurde zum Beruf. Da ihm

das Schwabenland so gut gefällt, lebt

Till inzwischen verheiratet im Großraum

Stuttgart. Seine bisherigen Engagements

führten Florian aber auch über das

Schwabenland hinaus…

Und wenn er nicht gestorben ist, dann

sehen sie ihn heute als Anton.

sergius buckmeier

JOHAnnES

Im September 1985 erblickte ich das Licht

der Welt. Und schnell wollte ich von dieser

Welt noch viel mehr sehen. Also beschloss

ich schon sehr früh mein Elternhaus zu

verlassen und zog alleine von Franken

nach München. Ich begann dort auch mein

Schauspielstudium und als ich es abgeschlossen

hatte war ich immer noch so

jung, dass ich erst einmal meinen Zivildienst

leisten musste. Alleine innerhalb Münchens

bin ich in fünf Jahren schon 12 mal umgezogen,

das scheint mir im Blut zu liegen… Man

könnte mich auch als Nomaden bezeichnen,

denn schon in Kindertagen bin ich weit

rumgekommen, lebte unter anderem auch

in der Mongolei.

Hier im Kammertheater Karlsruhe mache ich

mich als Johannes auf den Weg nach Amerika,

um bei Buffalo Bills Wild West Show

mitzumachen. Nichts ist unmöglich! Man

kann alles schaffen, wenn man es wirklich

will, fleißig daran arbeitet und fest an sich

und sein Ziel glaubt!

MISTER BLACK/e. Schwarz

InDIAnER SIngIng ARROw

Mister Black alias Ernst Schwarz ist Karlsruher,

in der Südweststadt und in Karlsruhe-

Neureut aufgewachsen, verheiratet und hat

2 Töchter, seit über 30 Jahren Berufszauberkünstler,

lebt nun schon seit 25 Jahren auf

dem Lande in Graben-Neudorf (damit die

Tiere seiner Zauberdarbietung „Die große

Tier-Illusions-Show“ einen artgerechten und

tierfreundlichen Lebensraum haben), mit

seiner Partnerin und Ehefrau Ursula als Magier

– Duo „Mister Black & Ursula“ vielfach

national und international ausgezeichnet und

geehrt, unzählige Engagements an vielen

bekannten Variete-Spielstätten Europas und

in Übersee und Fernsehauftritte in weit über

30 Ländern.

Es war schon immer ein Traum von Mr. Black,

einmal in einem richtigen Theaterstück auf

der Bühne stehen zu dürfen. Dieser Traum ist

für ihn jetzt Wirklichkeit geworden - in „Buffalo

Bill/Südstadtindianer“ spielt Mr. Black

den mystisch „zaubernden“ Komantschenhäuptling

und Schamanen „Singing Arrow“.

www.misterblack.de

Reinhold Ohngemach

vATER KARL

Er absolvierte zunächst eine Lehre als Landvermesser,

dann den Wehrdienst und übte

anschließend verschiedene Tätigkeiten aus,

wie Lastwagenfahrer und Bademeister.

Ab 1965 Besuch einer privaten Schauspielschule

in Stuttgart, den er durch eine Tätigkeit

als Bühnenarbeiter am Staatstheater Stuttgart

finanzierte. Dort auch erste Rollen, ebenso am

Theater der Altstadt Stuttgart und am Stadttheater

Ulm. Außerdem machte er Polittheater.

Ab 1968 folgten erste Engagements in

Esslingen, Düsseldorf (Stroux), Köln (Heyme,

Ciulli), Castrop-Rauxel, Ruhrfestspiele Recklinghausen

und wieder Düsseldorf. Dann fünf

Jahre Dortmund mit Friedrich Schirmer, von

dort mit Schirmer nach Esslingen und Freiburg.

Seit 1995 freiberuflich tätig und dabei ständiger

Gast am Schauspiel Staatstheater Stuttgart.

Weitere Gastengagements in Freiburg,

Bremen, Karlsruhe, Esslingen und München.

Seit 1989 Tätigkeiten fürs Fernsehen in den

Serien: „O Gott Herr Pfarrer“, „Grüß Gott, Frau

Pfarrer“, „Der König von Bärenbach“, „Tierarzt

Doktor Engel“, „Fabrixx“, in verschieden „Tatorts“

und im Fernsehfilm „Drei Tage im April“,

Regie: Oliver Storz.

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BuFFALO BILL

Geboren bin ich Ende der 60er. Ende der 80er,

Anfang der 90er erhielt ich meine Ausbildung

zum Schauspieler an der Hochschule f. Schauspielkunst

„Ernst Busch“ in Rostock. Seit 2005

wohne ich mit meiner Familie in Heidelberg.

Große und kleine Rollen aus Theater, Musical

und Oper, wie „Der Zerbrochene Krug“,

„Romeo & Julia“ „Ein Sommernachtstraum“,

Das Käthchen von Heilbronn, „Die Perser“

„Pünktchen und Anton“, „Der Hauptmann von

Köpenick“, „Der Lebkuchenmann“, „Das Weiße

Rössl“, „Candide“ und und und ... von den

verschiedensten Autoren, Poeten und Dichtern,

der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart

führten mich durch Deutschland von A bis Z

(Aalen, Berlin, Bielefeld, Duisburg, Gelsenkirchen,

Giessen, Krefeld, Landshut, Leipzig,

Mönchengladbach, München, Oberhausen,

Rostock, Parchim, Zeitz).

Nun im Jahr 2009 feiere ich mit großer Freude

eine Dreifachpremiere. Eine deutsche Erstaufführung

in der für mich neuen Stadt Karlsruhe

und der für mich neuen Spielstätte: das Kammertheater

Karlsruhe.

Ich freue mich sehr.

Sabine bräuning

MuTTER CLARA / AnnIE OAKLEY

Sabine Bräuning erhielt ihre Schauspielausbildung

bei Jaques Lecoq und Philippe Gaullier

in Paris, es folgen Engagements in Wuppertal,

Würzburg, Esslingen und von 1989 bis 1997

an den Städtischen Bühnen Freiburg. In dieser

Zeit arbeitet sie viel fürs Fernsehen – in der

Serie „Der König von Bärenbach spielt sie

die weibliche Hauptrolle. Von 1997 bis 2005

arbeitet sie freischaffend, vornehmlich am

Staatstheater Stuttgart, aber auch weiterhin in

Freiburg und Tübingen.

Seit fünf Jahren lebt sie in Stuttgart und war

die letzten drei Jahre Ensemblemitglied am

Theater Heilbronn. Zurzeit unterrichtet sie als

Schauspielerin an der Hochschule für Musik

und Darstellende Kunst in Stuttgart und spielt

in Stuttgart, Freiburg und Karlsruhe als Gast

Theater.

www.sabine-braeuning. de

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Buffalo Bill, eigentlich William Frederick

Cody (* 26. Februar 1846 in Scott

County, Iowa; † 10. Januar 1917 in

Denver, Colorado) bekannt als Buffalo

Bill, war ein berühmter Bisonjäger.

William Frederick Cody wuchs in der

Nähe von Fort Leavenworth in Kansas

als 4. Kind von 7 Kindern auf. Nach

dem Tod des ältesten Sohnes, der im

Alter von zwölf Jahren nach einem Sturz

starb, verließ die Familie Le Claire und

zog nach Salt Creek Valley. Da Cody

sen. gegen die Sklaverei eintrat, wurde

er zweimal angegriffen und musste

sich verstecken. Er zog nach Lawrence

und konnte nur sporadisch Kontakt zu

seiner Familie halten. 1857 starb er.

Der nunmehr älteste Sohn, William,

sorgte für Mutter und Geschwister.

Bereits als Kind arbeitete er für das Unternehmen

Russel & Majors als Zugführer,

Waggon Master, Pony-Express-Reiter

und Kutscher. Als junger Mann nahm

er am Goldrausch in Colorado teil. Später

arbeitete er beim Pony-Express und

anschließend als Scout für die Union

sowohl im Amerikanischen Bürgerkrieg

als auch in Kriegen gegen die Indianerstämme

der Kiowa und Comanche in

Kansas. Zwischen 1867 und 1868 versorgte

er die Arbeiter der Kansas Pacific

Railway mit Fleisch. Hierbei tat er sich

als sehr erfolgreicher Bisonjäger hervor

und erhielt seinen Übernamen Buffalo

Bill. Von 1868 bis 1872 beschäftigte

ihn die US-Armee als Kundschafter.

Ned Buntline, ein US-amerikanischer

Journalist aus New York, begann nach

einer Begegnung mit Cody, Theaterstükke,

Berichte und Groschenhefte über

Buffalo-Bill“ zu veröffentlichen, die

sehr erfolgreich wurden. Cody, der

sich 1872 bereits Künstlergruppen angeschlossen

hatte und in den Stücken

von Ned Buntline aufgetreten war, erkannte

seine wirtschaftliche Chance,

trennte sich von Buntline und gründete

1883 seine eigene Buffalo Bill’s

Wild West Show. Die Show stellte ein

riesiges Aufgebot an Menschen und

Tieren dar und es gelang ihm, berühmte

indianische Häuptlinge wie Sitting

Bull als Mitwirkende zu engagieren.

Cody exportierte seine Show sogar

nach Europa. 1889 gastierte er mit seiner

Show in der Karlsruher Südstadt.

Die Stadt Cody wurde von “Buffalo Bill

gegründet.

Der Ort Cody im US-Bundesstaat Wyoming

wurde 1896 von ihm und einigen

Investoren gegründet und nach ihm

benannt. Dort befinden sich das hierher

umgesetzte Geburtshaus von Cody,

das historische Irma Hotel mit der alten

Cody-Bar, das Buffalo Bill Historical Center,

das Blockhaus des Original Buffalo

Bill Museums und das Monument Buffalo

Bill Cody - the Scout aus dem Jahr

1923 von Gertrude Vanderbilt Whitney,

der Begründerin des Whitney Museum

of American Art in New York City. Das

Buffalo Bill Historical Center enthält

verschiedene Museen: The Buffalo Bill

Museum, The Plains Indian Museum,

The Whitney Gallery of Western Art und

The Draper Museum of Natural History.

In The Whitney Gallery of Western Art

befinden sich neben Skulpturen auch

zahlreiche Bilder bekannter Maler des

Wilden Westens.

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Buffalo Bill auf Europa-Tour

er 735.000 Pfund in ‚seinem’

Aktenkoffer findet.

Der Stoff, aus dem nicht nur Träume,

sondern auch Komödien sind.

Zusammen mit Radio NEWS 89.4

luden wir ein, Geschichten zu schreiben.

Die Ausgangssituation war –

analog zum Stück – vorgegeben:

Stellen Sie sich vor, Sie sind berufstätig.

– Kein Problem wahrscheinlich. –

Stellen Sie sich weiter vor, Sie benutzen

auf dem Weg zur und von der

Hinter der Bühne von Buffalo Bill

Regie Hans Rüdiger Kucich

Autor Simon X. Rost

Bühne Pamela Schmidt

Kostüme Henrike Luz

Musik Roland Borho

Requisiten Christa & Clarissa Meder

Technik Peter Schmitt

Produktionsassistenz Nina Harm

Maske Petra Müller

von Geldscheinen, alle fein säuberlich

gebündelt und wohl sortiert im

Koffer auf­ und nebeneinander

gestapelt. Und stellen Sie sich dann

noch vor, in dem Aktenkoffer sind

nur diese Geldscheine. Kein

Adressbuch, kein Ausweis und

nicht einmal die klitzekleinste

Visitenkarte.

Hand auf’s Herz! Was würden Sie

tun?

Zum Fundbüro gehen, oder…

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Annie Oakley *13. August 1860 in

Willowdell, Darke County, Ohio; † 3.

November 1926 in Greenville, Ohio;

eigentlich Phoebe Ann Mosey

Annie hatte acht Geschwister. Ab ihrem

neunten Lebensjahr jagte Annie Oakley

Kaninchen und andere Tiere für den

Kochtopf. Sie verdiente damit auch

Geld. Sie nahm auch an Wettbewerben

teil und besiegte den Kunstschützen

Frank Butler, der sich in sie verliebte

und heiratete. Er brachte ihr Lesen

und Schreiben bei und verschaffte ihr

Auftritte in Wildwestvorführungen. In

New Orleans trafen sie auf Buffalo Bills

Wildwestvorführung und er engagierte

sie vom Fleck weg. Im Verlauf von 17

Jahren reiste Oakley als Hauptattraktion

mit Buffalo Bill. Sie traf in die Luft

geworfene Würfel aus 30 Schritt

Entfernung und schoss ihrem Mann die

brennende Zigarette aus dem Mund.

Königin Victoria gehörte zu ihren

Bewunderern. Dem späteren deutschen

Kaiser Wilhelm II. soll sie die Zigarette

aus der Hand geschossen haben. Irving

Berlin ehrte Annie Oakley mit seinem

Musical Annie Get Your Gun.

Ned Buntline (* 20. März 1823 in Stamford, Delaware County,

New York; † 16. Juli 1886 ebenda) war das Pseudonym von

Edward Zane Carroll Judson (E.Z.C. Judson). Er wurde besonders

durch seine Groschenromane bekannt und gab außerdem für

die Firma Colt das Colt Buntline Spezial heraus.

Als Jugendlicher riss Edward Judson von zuhause aus und

ging zur See. Bei seinem späteren Namen „Buntline“ handelt

es sich um einen nautischen Begriff aus der Segelschifffahrt.

Es bezeichnet ein Seil am unteren Ende eines Segels.

Danach versuchte er erfolglos Zeitungen zu gründen.

Erfolg hatte er mit einer Serie von veröffentlichten Geschichten

über ein kleines Viertel in Manhattan und die umliegenden

Slums.

Als er Buffalo Bill traf ging er mit Cody und einem Indianerscout

auf Reisen und war von der Person Codys so begeistert, dass er

einen Roman über ihn schreiben wollte. Der Roman „Buffalo

Bill Cody – König der Grenzer“ wurde ein fantastischer Erfolg.

Buntline war für Cody zu exzentrisch und es kam im Juni 1873

zur Trennung zwischen den beiden.

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Kammertheater Karlsruhe gGmbH

Herrenstraße 30/32

76133 Karlsruhe

www.kammertheater-karlsruhe.de

Straßenbahnlinien 1, 3, 4 und S1, S11, S2, S5

Haltestelle Herrenstraße

IMPRESSuM:

Programmheft Buffalo Bill, Spielzeit 2009/2010

Intendanz: Bernd Gnann

Assistenz der GL: Lilly-Ann Repplinger

Künstl. Betriebsbüro + PR: Gisela Plattner

Verwaltung: Claudia Fürstenberg

Technik: Peter Schmitt

Tageskasse: Birgit Hölker, Helene Spieth

Abendkasse: Heidi Bratenberg, Gudrun Hartmann

Garderobe: Hanna Abraha, Inge Porwik, Srima Rau

Praktikantin: Nina Harm

Texte: Gisela Plattner, Hans Rüdiger Kucich

Fotos: Hans Rüdiger Kucich

Layout & Design: www.tschatten.de

Druck: Horst Dürrschnabel Druckerei und Verlag GmbH,

Elchesheim-Illingen

KOnTAKTDATEn:

Kammertheater Karlsruhe gGmbH

Herrenstraße 30/32, 76133 Karlsruhe

Tel: 07 21 / 23 111 (Kasse + Kartenvorbestellung)

karten@kammertheater-karlsruhe.de

Tel: 07 21 / 24 133 (Verwaltung)

Fax: 07 21 / 2 03 11 38 (Verwaltung)

www.kammertheater-karlsruhe.de

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