PM Familien stärken - Keine Macht den Drogen

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PM Familien stärken - Keine Macht den Drogen

PRESSEMITTEILUNG

Familien stärken!

München, 15. September - Familienprävention von Sucht- und

Verhaltensstörungen bei Kindern: Übertragung eines erfolgreichen

US-amerikanischen Programms für Deutschland am DZSKJ Hamburg gestartet

- „Keine Macht den Drogen e.V.“ unterstützt das Projekt mit 75.000 Euro

Am 23. September findet am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf eine

Scheckübergabe durch Professor Knut Föckler, Vorstand von „Keine Macht den

Drogen e.V.“ (KMDD), an den ärztlichen Leiter des Deutschen Zentrums für

Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ), Professor Dr. Rainer

Thomasius sowie den Projektleiter, Dr. Martin Stolle, statt. Der gemeinnützige Verein

KMDD mit Sitz in München unterstützt die Herstellung neuer, für die deutsche

Version des US-Familienpräventionsprogramms notwendiger Lehrvideos mit einem

Betrag in Höhe von 75.000 Euro. Gleichzeitig beginnt das DZSKJ mit den weiteren

Schritten zur Übertragung des erfolgreichen US-amerikanischen Programms für

Deutschland. Neben der finanziellen Unterstützung durch KMDD werden auch die

jeweiligen Kompetenzen aus Forschung und Praxis gebündelt, um diesen

nachhaltigen Lösungsansatz zur Suchtprävention für die ganze Familie umzusetzen.

Warum Familienprävention?

Bisherige Präventionskonzepte in Deutschland richten sich entweder allein an Eltern

oder an Kinder und Jugendliche. Ein Ansatz, der die ganze Familie im Fokus hat,

existiert für den deutschsprachigen Raum bis dato nicht. Dabei belegen

Forschungsergebnisse aus den USA, dass in Bezug auf die Prävention von Sucht-

und Verhaltensstörungen im Kindes- und Jugendalter gerade familienbasierte

Programme erfolgreich sind. Das DZSKJ will diese Lücke in der deutschen

Präventionslandschaft durch die Übertragung des erfolgreichen Programms aus den

USA schließen. Bei diesem Programm kommen Familien über einen Zeitraum von elf

Wochen zu jeweils dreistündigen Sitzungen zusammen. Mit den Jugendlichen

werden personale und soziale Kompetenzen trainiert, u.a. Kommunikation und

soziale Interaktion, Gefühls- und Stressbewältigung sowie Standfestigkeit bei

Konsumangeboten von legalen oder illegalen Drogen. Zugleich werden mit den

Eltern Erziehungsfertigkeiten geübt. In gemeinsamen Sitzungen erarbeiten die

Familien zusammen Instrumente zur Konfliktlösung und unternehmen Aktivitäten zur

Förderung des Familienzusammenhalts.

KEINE MACHT DEN DROGEN GEMEINNÜTZIGER FÖRDERVEREIN E. V. · HÖCHLSTRASSE 4 · 81675 MÜNCHEN

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Nach erfolgter Übertragung und Anpassung an „deutsche Verhältnisse“ wird das

Programm, nun als das deutsche „Familien stärken!“, in fünf verschiedenen

Regionen Deutschlands über drei Jahre auf seine Wirksamkeit überprüft. Dafür

wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 610.108,00 €

bewilligt. Mit ersten Ergebnissen wird im Herbst 2010 zu rechnen sein.

Das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) wurde 2006 gegründet

und will die Qualität der Suchtprävention vor allem für die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen

verbessern. Derzeit werden in mehr als 30 Forschungsvorhaben verschiedene neue Methoden der

Suchtvorbeugung entwickelt, erprobt und evaluiert. Das DZSKJ wird mit Unterstützung aus Mitteln der

Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen des Senatsprogramms "Drogenfreie Kindheit und

Jugend" am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) betrieben.

Kontakt:

Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Martinistraße 52 – 20246 Hamburg

Tel. 040/42803-9307

sekretariat.dzskj@uke.uni-hamburg.de

www.dzskj.de

www.uke.uni-hamburg.de

Der gemeinnützige Förderverein KEINE MACHT DEN DROGEN mit Sitz in München wurde 1996

gegründet und führt die Arbeit der gleichnamigen, 1990 initiierten Kampagne, erfolgreich weiter. Ziel

ist es, dem missbräuchlichen Konsum von legalen und illegalen Drogen entgegen zu wirken und die

Gesundheitsfürsorge von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu fördern.

Kontakt:

KEINE MACHT DEN DROGEN

Gemeinnütziger Förderverein e. V.

Höchlstraße 4 – 81675 München

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Pressekontakt + Interviewanfragen:

andrea k. strigl - events & public relations

Telefon: 0 89/60 08 65 05

E-Mail: kmdd@andrea-strigl.de

Internet: www.andrea-strigl.de

Abdruck Honorar frei. Wir bitten um Zusendung eines Belegexemplares.

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