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Bericht - KSV Klein-Karben

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Jedermänner auf großer Tour

KSV-KleinKarben auf neuen (See)Wegen

In KSV-Vereinskreisen sind die Jedermänner als Männersportgruppe mit

gesanglichen Einlagen längst bekannt. Nun wurde ein weiteres Betätigungsfeld

eröffnet. Zuerst nur als theoretische Diskussion betrachtet, konkretisierte sich ganz

schnell der Plan einer gemeinsamen Segeltour. Am Mittwoch vor Himmelfahrt war es

dann soweit: Neun Jedermänner (leider brach sich unser 10. Mann Ecki kurz davor

das Bein) machten sich auf in Richtung Ostsee. Dort wurden am Nachmittag im

Neustädter Hafen zwei 36 Fuß –Yachten, die „Windrose“ und die „Albatros“,

übernommen und am Donnerstagmorgen ging es los.

Unter der Leitung unserer beiden erfahrenen Skipper Erwin Koch und Harald Ruhl

brachen wir auf mit Kurs auf Fehmarn. Das Wetter war kalt und Wolken verhangen,

aber weitgehend trocken. Die See war recht ruhig und der Wind nicht allzu stark, so

dass alle diesen ersten Törn genießen konnten.

In Fehrmarn angekommen, mussten die ersten Anlegemanöver gemeistert werden und

es zeigte sich, dass unsere Skipper uns gut vorbereitet hatten. Das tagsüber Erlebte

wurde beim Abendessen bei Bier, Wein und dem ein oder anderen Kurzen ausgiebig

besprochen. Selig gingen alle in ihre Kojen und nach einer kurzen Nacht ging es am

nächsten Tag weiter nach Wismar.

Auch dieser Törn war im Großen und Ganzen bei schwachem Wind recht ruhig, nur

hier und dort schaukelte es etwas und gab uns einen Vorgeschmack auf den nächsten

Tag. Nach einem Stadtrundgang durch Wismar nahmen wir unser Abendessen in

einem netten Restaurant in Hafennähe ein. Jetzt merkte man den Jungs doch schon

deutlich die Strapazen der beiden letzten Tage und den wenigen Schlaf an. Recht früh

legten sich alle in ihren Kojen ab, und ließen sich vom bereits unruhigen Wasser in

den Schlaf schaukeln.

Am nächsten Morgen stand die Tour zurück nach Neustadt auf dem Plan. Inzwischen

war es nicht nur ungemütlich kalt, sondern der Wind hatte kräftig aufgefrischt und es

begann heftig zu regnen. Der Wetterbericht kündigte 5-6 Windstärken an und die

Windrichtung genau aus der Richtung in die wir fahren mussten. Das ließ sich nur

meistern durch häufiges „Kreuzen“, wie man in der Seglersprache sagt. Diesen


schwierigen Bedingungen und dem für Landratten ungewohnten Wellengang mussten

nun doch einige Tribut zollen und überließen ihr Frühstück der See.

In Neustadt wieder angekommen waren aber alle wieder schnell bei Kräften und

genossen hungrig das leckere Essen im Hafenrestaurant.Nach einem gemeinsamen

Frühstück auf der Albatros, für dessen Zubereitung Chefsmutje Erwin Rudolph

verantwortlich zeichnete, und bei dem noch einmal viel gelacht wurde, nahmen wir

noch einige Crewbilder auf, bevor man sich mit den Autos auf den langen Heimweg

machte.

Trotz sporadischer Übelkeit wurde am Ende ein begeistertes Fazit gezogen und der

Entschluß gefasst, dies auf alle Fälle zu wiederholen. An dieser Stelle möchte sich der

Autor noch einmal für die Harmonie der Truppe und das Engagement unserer beiden

Skipper bedanken, ohne die diese Unternehmung nicht möglich gewesen wäre.

Gerhard Wende

18. Mai 2010

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