Jahresbericht 2008 - Saarland Museum

kulturbesitz

Jahresbericht 2008 - Saarland Museum

Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

Jahresbericht 2008


Jahresbericht 2008

Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz


Inhalt

Vorwort 5

Neue Museumslandschaft 6

Neu in der Sammlung 11

Ausstellungen 22

Publikationen 40

Ereignisse und Kooperationen 43

Kunstvermittlung 52

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 63

Besucherstatistik 74

Gremien der Stiftung 76

Mitarbeiter 78

Personalien 79

Gesellschaft zur Förderung

des Saarländischen Kulturbesitzes e.V. 80

Sponsoren 84

Impressum 85

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Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Besucherinnen und Besucher,

im Jahr 2008 ist es der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz erneut

gelungen, mehr als 200.000 Besuche in ihren Einrichtungen zu zählen,

und mit gut 212.000 Besuchen in 2008 wäre fast auch die bisherige

Rekordzahl von über 215.000 Besucherinnen und Besuchern aus dem

Jahr 2006 übertroffen worden. Bei Ihnen allen, die Sie durch diese

große Resonanz Interesse an unseren Sammlungen, Ausstellungen und

Veranstaltungen gezeigt haben, möchte ich mich herzlich bedanken und

hoffe, dass wir dieses Vertrauen auch in der Zukunft bestätigen können.

Diese Zahlen, die seit fünf Jahren einen deutlichen Aufwärtstrend markieren,

belegen nicht nur die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges,

sondern sie sind zugleich Ansporn und Verpflichtung für die vor uns

liegenden Aufgaben.

In erster Linie sind dies die Baumaßnahmen und Umstrukturierungen

der Neuen Museumslandschaft, die wir 2008 um einige große Schritte

voranbringen konnten, sowohl bei der Planung des Erweiterungsbaus

der Modernen Galerie und ihrem Umfeld als auch in Bezug auf die

Museen am Schloss im Kreisständehaus und in der Schlosskirche.

Auf den folgenden Seiten können Sie mehr darüber erfahren.

An unserem Erfolg haben die weiteren Institutionen der Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz, nämlich das Deutsche Zeitungsmuseum in Wadgassen,

die Stadtgalerie in Saarbrücken und die Römische Villa Nennig

ihren bedeutenden Anteil, denn auch sie konnten ihre bisherigen guten

Ergebnisse halten oder verbessern.

Ein wichtiger Grund dafür ist neben der Qualität unserer Häuser und

den großen Anstrengungen im Bereich der Kunstvermittlung sicherlich

die Vielzahl attraktiver Ausstellungen, mit welchen wir versuchen, ein

breites Spektrum von schwierigen und populären Themen aus unseren

Sammlungsbereichen heraus abzudecken und auf einem hohen Niveau

zu präsentieren. Mit der Landeskunstausstellung 2008 fand zudem an

acht Orten im Saarland eine Bestandsaufnahme der zeitgenössischen

Kunst in unserem Land statt, die mit über 300 ausgestellten Werken

eine enorme Bandbreite präsentieren konnte – auch hier konnten wir

einen Besucherrekord vermelden.

Zugleich haben wir unsere Anstrengungen in den wissenschaftlichen

Bereichen der Erforschung und Bewahrung unserer Kunstschätze mit

zahlreichen Publikationen, wie etwa dem Bestandskatalog der Archipenko-Sammlung

zur großen Ausstellung der Werke des ukrainischen

Bildhauers, durch Restaurierungsmaßnahmen und weiteren Fortschritten

in der Inventarisierung wiederum verstärkt.

Auch die Sammlungen selbst haben von bedeutenden Ankäufen profitiert,

die wir Ihnen in diesem Jahresbericht vorstellen. Es ist meine

große und nicht ganz unberechtigte Hoffnung, dass es uns im Jahr

2009 gelingen wird, an diese Erfolge anzuknüpfen, den Bau des IV.

Pavillons voranzutreiben, ein wunderbares Ensemble der Museen am

Schloss zu eröffnen und unsere Sammlungen durch herausragende

Ankäufe zu verstärken. All jenen, die uns bei unserer Arbeit ideell und

materiell unterstützt haben, gilt daher mein herzlichster Dank.

Ralph Melcher

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Neue Museumslandschaft

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Im Jahr 2008 haben auch die Arbeiten an der Neuen Museumslandschaft

weitere Fortschritte gemacht, und bedeutende Durchbrüche

wurden erzielt, die den Beginn der konkreten Realisierung der beiden

aktuell wichtigsten Projekte der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

ermöglicht haben: den Bau der Galerie der Gegenwart als Erweiterung

der Modernen Galerie des Saarlandmuseums und die Sanierung des

Kreisständehauses am Saarbrücker Schlossplatz als Domizil der Alten

Sammlung und des Museums für Vor- und Frühgeschichte.

Erweiterungsbau der Modernen Galerie – Außenansicht (Entwurf)

Galerie der Gegenwart

Mit dem im Jahr 2007 ausgelobten und durchgeführten internationalen

Wettbewerb für einen Erweiterungsbau für die Moderne Galerie des

Saarlandmuseums wurde die Grundlage für die Auftragsvergabe an

einen der Preisträger des Wettbewerbes im Jahr 2008 gelegt. Das Verfahren

verzögerte sich durch ein Vergabeverfahren vor der Vergabekammer

des Saarlandes, bei welchem die fehlerhafte Vergabe des 1. Preises

durch das Preisgericht an das Architekurbüro Hochberg + Neff festgestellt

wurde. Es konnte somit nur mehr eines der vier verbliebenen

Büros mit der Planung des so genannten IV. Pavillons beauftragt werden.

Unter Zustimmung des Kuratoriums der Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz fiel die Wahl auf den ebenso klaren wie komplexen Entwurf

des Büros twoo architekten aus Köln, die in der Folge den Planungsauftrag

erhielten.

Der Entwurf von twoo architekten sieht einen kubischen Erweiterungsbau

vor, der an der Nordwestecke der Modernen Galerie anschließt, und

in dessen Architektur sich wie im Raumprogramm höchste ästhetische

Qualität der entstehenden Säle mit einer hervorragenden Erfüllung der

Anforderungen durch die museale Nutzung verbinden. Die Galerie der

Gegenwart wird ein architektonischer Markstein am Saarbrücker Kulturufer

sein und das Saarlandmuseum erstmals in die Lage versetzen,

seine Aufgaben unter den Gesichtspunkten eines modernen Museums


erfüllen zu können. Ein attraktiver neuer Empfang, mehr Raum für die

besucherorientierten Bereiche wie Kunstvermittlung, Garderobe, Restaurant,

Shop und Eingangsbereich werden den Aufenthalt im Museum

ebenso entscheidend verbessern wie die großzügig erweiterten Ausstellungsräume,

die es erlauben werden, einen sehr viel größeren Teil

der hervorragenden Sammlungen der Modernen Galerie dauerhaft

zu zeigen und zugleich umfassende Wechselausstellungen zu

präsentieren.

Galerie der Gegenwart – Terrasse (Entwurf)

Galerie der Gegenwart – Blick von der Straße aus (Entwurf)

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Kulturufer Saar

Stiftung

Saarländischer

Kulturbesitz

Kulturbibliothek

Schillerschule

Moderne

Galerie

Galerie der

Gegenwart

Hochschule

für Musik

Für die Öffentlichkeit nicht unmittelbar sichtbar, aber für die Abläufe

des Museums von erster Notwendigkeit sind die im Neubau verfügbaren

Räumlichkeiten der Restaurierung, der neuen zukunftsträchtigen

Versorgungs- und Sicherheitstechnik und die zusätzlichen Depots,

insbesondere für die Graphische Sammlung.

Mit der Auftragsvergabe an die Architekten und wesentliche beteiligte

Fachingenieure laufen seit dem Herbst 2008 die Arbeiten an der Verwirklichung

dieses Vorhabens auf Hochtouren. Im Dezember stimmte

der Saarbrücker Stadtrat zugleich einem Verkauf noch benötigter

Grundstücksflächen im Bereich des Neubaus an die Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz zu und ermöglichte so die zügige Fortführung

der Planungen.

Kulturufer Saar – Aufsicht (Entwurf)

Kulturufer Saar

Staatstheater

Historisches Museum Saar

Schloss Kreisständehaus

Schlosskirche

Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz

Im Zuge der Planungen für den Erweiterungsbau der Modernen Galerie

wurden weitere Überlegungen für eine Umgestaltung des gesamten

Areals zwischen Musikhochschule und Verwaltung der Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz angestellt. Eine völlige Neuplanung der Freiflächen,

die sich dadurch erheblich erweitern werden, zog ergänzende Entwürfe

für die Musikhochschule und den Bereich der Verwaltung nach sich.

Unter dem Oberbegriff „Kulturufer Saar“ ist daran gedacht, die städtebauliche

Gestaltung durch wichtige bauliche Ergänzungen und eine

attraktive Neufassung der Freiflächen noch stärker zu betonen. So sollen

die unter Raumnot leidende Hochschule für Musik ein zweites Stockwerk

erhalten und die Bibliotheksbestände der Hochschule und der

Stiftung Saarländischer Kulturbesitz in einer Kulturbibliothek zusam-


Kulturufer Saar – Zugang vom Saarufer aus (Entwurf)

Kulturufer Saar (Entwurf)

mengefasst und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im Juli

2008 wurden diese Planungen erstmals der Öffentlichkeit in Form

mehrerer dreidimensionaler Animationen vorgestellt und sind seit Ende

des Jahres ständig als umfassende Präsentation der so genannten Kulturmeile

vom Schloss bis zur Bismarckbrücke jedermann zugänglich.

Kreisständehaus

Im Januar 2008 fand der Auszug des Landesdenkmalamtes aus seinen

Räumen im Kreisständehaus statt, wodurch die Sanierung des Gebäudes

und die Neugestaltung der in ihm beheimateten Museen der

Stiftung Saarländischer Kulturbesitz möglich wurde. Waren Museum

für Vor- und Frühgeschichte und Alte Sammlung seit 2006 nur in Provisorien

im Kreisständehaus präsent, werden ab 2009 erstmals alle

Stockwerke des Gebäudes für Museumszwecke zur Verfügung stehen.

Im September 2008 wurde das Haus geschlossen und das Verpacken

der Exponate bereitete den Beginn der Sanierungsarbeiten vor. Bis voraussichtlich

Mai 2009 werden Fassaden, Dach, Fenster, Fußböden, Heizung

und weitere technische Anlagen saniert und modernisiert und das

gesamte Gebäude auf eine museale Nutzung nach modernen Standards

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vorbereitet. Diese architektonische Neugestaltung umfasst etwa auch die

Entfernung von Einbauten und wird so großzügige, besucherfreundlich

gestaltete Säle mit optimaler Beleuchtung bereitstellen. Eine moderne

Besucherführung und Kunstvermittlung über Beschilderungen, Leitsystem

und interaktive Informationssysteme in drei Sprachen werden

dann ebenso zur Ausstattung gehören wie Audioguides und Führer in

Buchform. Insgesamt werden die Museen der Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz am Schloss auf dann über 2.000 m 2 Ausstellungsfläche

mehr als 1.500 Exponate, Kunstwerke und Artefakte präsentieren und

die bedeutenden Sammlungen der Öffentlichkeit breiter denn je zugänglich

machen.

Schlossplatz mit Kreisständehaus (Entwurf)

Kreisständehaus vor der Sanierung

Im Museum für Vor- und Frühgeschichte wird der Schatz der Keltenfürstin

von Reinheim erstmals seit langer Zeit wieder komplett zu sehen

sein, aber auch die seit 2005 ausgelagerten römischen Wandmalereien

aus Mechern und viele andere Werke, die einen Eindruck der römischen

Villenkultur bieten, der den an den Fundstätten gewonnenen Einblick

vertiefen und ergänzen kann. Die Alte Sammlung kann erstmals auf

solch umfassende Weise ihre Bestände zeigen. Neben einer hochkarätigen

Gemäldegalerie vom Barock bis ins 19. Jahrhundert finden sich

dann am historischen Ort Möbel, Skulpturen, Silberarbeiten und

Porzellan in nie gesehener Fülle und Breite.


Caspar Netscher:

Vornehmer Jüngling mit einem Jagdhund,

nach 1670

Neu in der Sammlung

Alte Sammlung

Ankäufe

Caspar Netscher: Vornehmer Jüngling mit einem Jagdhund, nach 1670

Öl auf Leinwand, 53 x 44 cm

Caspar Netscher (Heidelberg 1639-1684 Den Haag) war ein niederländischer

Porträt- und Genremaler, der bereits als Kind in die Lehre nach

Arnheim zu Hendrick Coster kam. Um 1654 wurde er Schüler von

Gerard Terborch. In der Zeit um 1658/59 beabsichtigte er, eine Reise

per Schiff nach Rom zu unternehmen, fuhr jedoch nicht weiter als nach

Bordeaux, wo er 1659 heiratete. Drei Jahre später siedelte er nach Den

Haag über, wurde 1668 Bürger und verließ die Stadt bis zu seinem

Tode nur noch vereinzelt.

Seit Beginn der 70er Jahre tritt das bürgerliche Genrebild im Schaffen

Netschers zurück, er wendet sich nunmehr verstärkt dem höfischen

Porträt zu. Seine elegante Porträtkunst, seine virtuose Wiedergabe der

kostbaren Seiden- und Brokatstoffe machten ihn zu einem beliebten

Porträtisten. Da Netscher seit 1668 Den Haag selten verlassen hat, sich

seine fürstlichen Auftraggeber aber kaum alle in den Niederlanden

aufgehalten haben werden, ist anzunehmen, dass er die Porträts nach

Vorlagen gemalt hat.

Das Bildnis Vornehmer Jüngling mit einem Jagdhund zeigt einen jungen

Mann, der – mit der zur damaligen Zeit typischen, langen Haartracht

versehen – mit leicht affektierter Geste das Pfötchen seines Hundes

entgegennimmt. Beide, Jüngling und Hund, haben den Betrachter fest

im Blick. Das kunstvoll um den Jüngling geschlungene Gewand, der

Hund selbst sowie die sich rechts weit nach hinten öffnende Landschaft

gehören zu den herrschaftsikonografischen Versatzstücken, die den

Dargestellten eindeutig nobilitieren. Die Alte Sammlung ist bereits im

Besitz eines Netscher zugeschriebenen Bildnisses, das Louis Bazin,

Seigneur de Bezon, wiedergibt.

Johann Kaspar Kuster: Landschaft mit Hirten, nach 1784

Öl auf Holz, 33 x 43 cm

Johann Kaspar Kuster (Winterthur 1747-1818 Winterthur) wurde bei

dem Bruder seiner Mutter, Konrad Kuster, und Heinrich Wuest in Zürich

zum Landschafts- und Tapetenmaler ausgebildet. Kuster arbeitete

mehrere Jahre als Tapetenmaler in Frankfurt am Main, Düsseldorf und

Amsterdam. 1784 kehrte er nach Winterthur zurück, wo er sich auf

Landschaften spezialisierte, die er im Stil niederländischer Meister des

17. Jahrhunderts malte. In diese Zeit mag auch das Gemälde Landschaft

mit Hirten fallen, welches das seit dem 17. Jahrhundert so beliebte

Hirtenidyll thematisiert.

Die Verehrung des naturhaften Lebens des Menschen gründet sich unter

anderem in der Bucolica Vergils (70-19 v. Chr.), in der die Hirten im

Schäferparadies Arkadien ihre sentimentalen Lieder zur Verherrlichung

des Landlebens anstimmen. Nur hier in Arkadien, dem verklärten Ort

des Goldenen Zeitalters, war es möglich, unbeschwert von mühevoller

Arbeit und gesellschaftlichem Anpassungsdruck in einer idyllischen

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Franz von Lenbach:

Lotte von Horn als junges Mädchen,

2. Hälfte 19. Jh.

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Johann Kaspar Kuster: Landschaft mit Hirten, nach 1784

Natur als zufriedener und glücklicher Mensch zu leben. Entsprechend

war es das ideale Thema der antiken bukolischen Literatur, aber auch

das der Renaissance und des Barock und wurde daher in zahllosen

Gemälden wiedergegeben.

Franz von Lenbach:

Lotte von Horn als junges Mädchen, 2. Hälfte 19. Jh.

Öl auf Leinwand, 53 x 44 cm

Franz von Lenbach (Schrobenhausen 1836-1904 München), der

„Münchner Malerfürst“, schildert in diesem unvollendet gebliebenen

Bildnis das junge Mädchen in dem Moment, in welchem dieses über

seine Schulter hinweg aus dem Bild heraus blickt und dabei die Augenbrauen

fragend nach oben zieht. Der fest geschlossene Mund, die Wendung

des Körpers zum Betrachter, der fragende Blick und die – bis auf

die Brauen – ruhenden und festen Gesichtszüge: Alles lässt auf einen

Augenblick tiefen Ernstes und Nachdenkens schließen, Stimmungen,

in die sich das Mädchen gerade verloren zu haben scheint. Bei der

Dargestellten handelt es sich um Lotte von Horn, die Nichte von

Lenbachs zweiter Frau Charlotte, gen. Lolo, Freifrau von Hornstein

(1860-1941). Das Bildnis stammt aus dem Nachlass der Dargestellten.

Franz von Lenbach war einer der gefragtesten Porträtmaler des 19. Jahrhunderts

in Deutschland. Unzählige Bildnisse der bedeutendsten Persönlichkeiten

jener Zeit sind auf uns gekommen, seien es Bildnisse aus

dem Bereich der Politik wie jene des deutschen Prinzregenten Friedrich,

des Prinzregenten Luitpold von Bayern oder Otto Fürst von Bismarck,

aus dem Bereich der Kultur wie jene Richard Wagners, Edvard Griegs

oder Hans von Bülows oder aus der Wirtschaft, namentlich Werner von

Siemens, – letztlich war er der ausgewiesene Porträtist der Angehörigen

der höheren Gesellschaft. In dem Porträt des Schriftstellers Wilhelm

Raabe besitzt die Alte Sammlung bereits ein ihm zugeschriebenes

Bildnis.


Moderne Galerie

Ankäufe

Julius Grünewald: Frankfurter Schrank, 2007

Öl auf Leinwand, 200 x 200 cm

Auf der Grundlage eines konsequent gegenständlichen Motivrepertoires

lotet Julius Grünewald (*1965) in häufig spektakulärer Weise die Möglichkeiten

und Bedingungen des Mediums Malerei aus.

Seit 2001 nimmt er dabei auf die traditionsreiche Bildgattung des

„Interieurs“ Bezug. Grünewalds Gemälde entzünden sich zumeist an

der Gestalt des elterlichen Wormser Wohnhauses und dessen opulentem

Ambiente. Stets dominiert jedoch die Eigenwirkung der impulsiv aufgetragenen

Farbmaterie den Charakter dieser Darstellungen, die nicht die

repräsentative Schilderung einer konkreten Lebenswelt zum Ziel haben,

sondern vielmehr eigentümlich entwirklichte Bilder von Interieurs aufscheinen

lassen, während die gestische, fast wüste Struktur der Farbflächen

in irritierenden Widerspruch zur Ruhe und Gediegenheit des

vermeintlichen Darstellungsgegenstandes tritt.

Eine Werkgruppe der letzten Jahre besteht aus gleichsam „porträtartigen“

Darstellungen von Schränken. Die expressive Sinnlichkeit der

Farbsubstanz erscheint in diesen Arbeiten nochmals potenziert. Auch

mit dem monumentalen Gemälde Frankfurter Schrank, das in denkbar

glücklicher Weise die bereits in der Sammlung befindlichen Werke

Grünewalds ergänzt, schafft der Künstler ein vielgestaltiges malerisches

Formereignis, dessen Autonomie und Wirkmacht gerade in der Reibung

am lapidaren Bild des Möbels noch zunimmt.

Julius Grünewald: Frankfurter Schrank, 2007

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Jan Scharrelmann: Hypnos, 2007

Pigmente, Epoxidharz, Glasfaser, 205 x 280 x 90 cm

Das plastische Konzept des Bildhauers Jan Scharrelmann (*1975)

basiert auf einer ungewöhnlichen, auch inhaltlich komplexen Synthese

der eingesetzten Werkstoffe: In seinen Objekten finden Styropor und

Glasfasergewebe mit dicken Lagen von buntschillernd pigmentiertem

Epoxidharz zusammen. Indem der Künstler die skulpturalen Elemente

stets auch als Träger bildhafter Wirkungen versteht, unterstreicht er die

konstruktionsbedingte Spannung seiner plastischen Objekte durch eine

an alchemistische Prozesse erinnernde Einfärbung der aufgebrachten

Kunstharzschichten. Die geheimnisvolle, irisierende Farbenpracht der

spiegelnden Oberfläche eröffnet eine Fülle widerstreitender Sinnesreize

und Assoziationsfelder, die oftmals in den Bereich der Mythologie und

der Science-Fiction weisen.

Jan Scharrelmann: Hypnos, 2007

In der Arbeit Hypnos wählt Scharrelmann den hellenischen Gott des

Schlafes zum Protagonisten eines monumentalen, freistehenden Zwitters

aus Bild und Skulptur – ein Objekt von vermeintlich ephemerer

Gestalt, das in seiner informellen Wölbung an ein geblähtes Segel denken

lässt und doch zugleich eindrücklich die Stabilität und Widerständigkeit

der glänzenden Harzhaut erlebbar macht. Das vielgestaltige Farbenspiel

der grün-bläulich changierenden Interferenzpigmente lässt in

seinen fluktuierenden Rhythmen ozeanische Strömungen assoziieren.

Hingegen versieht der Künstler die innere Krümmung des Objekts mit

einer vergleichsweise stumpfen, monochromen Oberfläche, aus deren

tiefer Schwärze hier ein kontrastierend stiller und bergender Raum

erwächst. Das Bild der Höhle scheint auf, die der antike Mythos als

Wohnstätte des Hypnos darstellt, und die dabei durchflossen ist von

den Wassern der Lethe, des Stromes des Vergessens.


Norbert Schwontkowski: The Sink, 2008

Öl auf Leinwand, 179,2 x 160 cm

Die Gemälde von Norbert Schwontkowski (*1949) erzählen Geschichten,

die aus verblassenden Erinnerungen oder aus Tagträumen erwachsen.

Ihre vieldeutigen Inhalte lösen sich weitgehend aus den Koordinaten der

realen Welt und speisen sich aus einem freien, zuweilen nahezu meditativen

Spiel mit Gedanken und Projektionen.

In The Sink entwirft der Künstler das Szenario einer Kfz-Werkstatt oder

eines Reifenlagers, in dessen Hintergrund das titelgebende Spülbecken

an der Rückwand des Raumes hell aufscheint und Fragen nach einem

Geschehen, nach der Präsenz des Menschen in diesem seltsam entwirklichten

Ambiente aufwirft. Ein düsteres, gleichwohl – wie häufig in

Schwontkowskis Bildern – warmtoniges Kolorit prägt die Darstellung.

Die dünnflüssige Farbsubstanz und der offene, unaufgeregte Pinselduktus

tragen ihren Teil zum Eindruck des Entrückten und Ungreifbaren

der sphärischen Bildwelt bei. Mit seinem Ansatz, auf der Grundlage und

vermittels eines vermeintlich gegenständlichen Motivkanons auf andere,

ungreifbare Bilder und Vorstellungen zu verweisen, fügt Schwontkowskis

Gemälde sich hervorragend in die Sammlung aktueller Malerei des

Saarlandmuseums ein.

German Stegmaier: o.T., 2008

Öl auf Nessel, 40,5 x 43 cm

German Stegmaier: o.T., 2008

Norbert Schwontkowski: The Sink, 2008

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German Stegmaier: o.T., 2008

German Stegmaier: o.T., 2008

Öl auf Leinwand, 160 x 150 cm

In Stegmaiers Gemälden ist die Farbe nicht an Gegenständlichkeit

gebunden, vielmehr – befreit von jeglichen Darstellungszwängen – entfaltet

sie ihren eigenen Gestaltungswert in einem offengelegten Schaffensprozess.

Seine Werke sind autonome Gebilde, die durch Farbstreifen

horizontal und vertikal aufgegliedert werden. Dieses sehr vereinfachte

Formvokabular weist eine gewisse Struktur auf, jedoch ohne sich einer

doktrinären Exaktheit zu unterwerfen. Der Bildaufbau gründet nicht auf

nachprüfbarer Gesetzmäßigkeit, sondern – den Zeichnungen analog –

auf einer Dialektik zwischen Produktion und Destruktion. Stegmaier

überlagert Farbschichten in horizontaler und vertikaler Ausrichtung, die

er teilweise mit Spachtel oder Pinsel zurücknimmt, und wiederholt dieses

Procedere mehrfach, sodass die unteren Schichten transparent wieder

zum Vorschein kommen. Der Rhythmus des malerischen Vorgangs

spiegelt sich in einem dynamischen Wechselspiel der Farbbahnen wider,

die in unterschiedlichen Richtungen verlaufen und in ihrer Farbigkeit

niemals hart gegeneinander abgegrenzt sind. Mal wird einer grauen

Tonigkeit die tragende Rolle zugewiesen – wie im kleinformatigen Bild –,

mal ist den Arbeiten eine sehr differenzierte, ausgewogene Chromatik

zueigen. In Stegmaiers Gemälden bleiben die Einzelschritte des Bildaufbaus

erhalten. Nicht das Resultat, sondern der Weg zum Resultat

gewinnt bei ihm einen zentralen Stellenwert.


Myriam Mechita: ne rien perdre ou croire au déploiement, 2008

28 Keramikobjekte auf 11 Tischen,

glasierter Ton, Stahlrohrtische, lackiert, 180 x 240 x 130 cm

Die auf unterschiedlich hohen schwarzen Stahlrohrtischen präsentierten

Keramikobjekte von Myriam Mechita muten auf den ersten Blick wie

ein heiteres, farbenfrohes Arrangement an. Bunt glasierte Köpfe, Hunde,

Seehunde, Vögel und Pflanzen erscheinen als Relikte aus einer unbeschwerten

Märchenwelt. Das muntere Ensemble ist jedoch trügerisch.

Bei genauerer Betrachtung entpuppen sich die weißen und grünen Äste

mit – wenn auch farbig gefassten – Dornen besetzt. In Blau und Türkis

bzw. Rot, Grün und Lila werden Ketten aus schweren Gliedern ersichtlich,

ebenso zeigt sich ein Miniaturberg in loderndem Feuer mit bedrohlich

züngelnden Flammen und der weiße Hundekopf weist einseitig

statt einer Augenhöhlung ein großes klaffendes Loch auf.

Ähnlich verhält es sich mit einem roten Gebilde, worauf ein Vogel wie

auf einem Aststumpf sitzt, und das sich erst auf den zweiten Blick

zu erkennen gibt als umgedrehtes menschliches Haupt mit dem Halsansatz

nach oben, das zudem von einem Durchschuss durchbohrt

scheint. Hinzu kommen noch enthauptete Tierkörper, deren fontänenähnliche

Blutströme sich etwa zu einem schillernden Regenbogen

verbinden und ein weiteres Moment der Irritation darstellen. Auf diese

Weise schafft die 1974 in Straßburg geborene französische Künstlerin

eine Atmosphäre des Bedrohlichen und Abgründigen. Das Idyllisch-Märchenhafte

wird jäh aufgebrochen und Mechita entführt den Betrachter

in eine Welt des Schauderns und des Grauens.

Myriam Mechita: ne rien perdre ou croire au déploiement, 2008 (Installationsansicht)

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Schenkungen

Leo Erb: Linien in Bewegung, 1964/65

Holz, Motor, 200 x 200 cm

Im Rahmen der Landeskunstausstellung widmete das Saarlandmuseum

Leo Erb anlässlich seines 85. Geburtstages eine Sonderpräsentation, die

rund zwanzig Arbeiten aus vier Jahrzehnten seines vielseitigen Schaffens

vereinte. Darunter befand sich auch das kinetische Objekt Linien in

Bewegung, das der gebürtige Saarländer der Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz großzügigerweise zum Geschenk machte.

Ein rückseitig angebrachter Motor versetzt das hölzerne Rund in sachte

Bewegung. Mit jedem weiteren Grad verändert sich die Stellung der

zahlreichen aufmontierten Leisten, die man von vorn gesehen als einzelne

kurze Linien wahrnimmt. Ihre Räumlichkeit indes erzeugt die

Schattenbildung auf dem ansonsten weißen Untergrund. Im Spiel des

Lichts, in der variablen, vielgestaltigen Form der Schattierungen liegt

der Reiz des Werkes, das trotz simpelster gestalterischer Mittel zu intensiver

Betrachtung anregt. Aufgrund seiner Beweglichkeit bildet es eine

sinnfällige Ergänzung des Konvoluts an „statischen“ Arbeiten Leo Erbs

im Besitz des Saarlandmuseums. Gemeinsamer Nenner ist das von

Erb favorisierte monochrome Weiß, das ein Höchstmaß an Licht- und

Schattenwirkungen hervorzaubert.

Leo Erb: Linien in Bewegung, 1964/65


Werner Bauer: S 68/0/89, 1989

Holz, Plexiglas, Leuchtstofflampe, Silikon, 100 x 160 x 8 cm

Werner Bauers so genannte Spielobjekte gehören zur Serie der ab 1981

entstandenen Silikonarbeiten, die durch ein vorangestelltes S in ihrer

numerischen Betitelung gekennzeichnet werden. Stets offen für neue

Materialien und Techniken, die seine um Licht, Ordnung und Bewegung

kreisenden Werke bereichern, stieß der ausgebildete Kunsterzieher auf

die Eigenschaft von Silikon als Lichtträger: In direktem Kontakt vermag

der Kunststoff das für gewöhnlich Licht gänzlich reflektierende Plexiglas

zum Aufleuchten zu bringen. Seit dieser Entdeckung nutzt Werner Bauer

das Silikon als ein weiteres seiner diversen Gestaltungsmittel. Das interaktive

Tastobjekt S 68/0/89, eine großzügige Schenkung vonseiten

des Künstlers, lässt sich den Arbeiten zuordnen, die auf künstlichem

Licht basieren – im Gegensatz zu seinen ebenso unzähligen auf Tageslicht

ansprechenden Objekten. Der Betrachter kann hierbei selbst gestalterisch

tätig werden, durch Andruck der Bildfläche stellt er die Verbindung

zwischen den Silikonstrukturen und der Plexiglasplatte her,

kann somit „Lichtspuren anschalten, sie führen oder verlöschen lassen“

(Werner Bauer).

K. O. Götz: Marianne, 2006

Edelstahl, 260 x 1110 x 13 cm

Das Schaffen von K. O. Götz zeichnet sich durch eine große Experimentierfreudigkeit

aus. Bildet die Malerei zwar den Schwerpunkt im Werk

des bedeutenden Altmeisters des deutschen Informel, widmet er sich

seit dem Jahr 2000 aber auch skulpturalen Arbeiten in Form von Stahlreliefs.

Diese haben ihren Ursprung in kleinformatigen, oftmals auf Karten

oder Briefen schnell angefertigten Zeichnungen, die ab den 1990er

Jahren zunehmend abstrakter wurden und dem Gestus des Informel

verpflichtet sind. Das Vorhaben, die kalligrafisch anmutenden Linienskizzen

ins Dreidimensionale zu übertragen, ließ sich erst realisieren,

nachdem mit der in Spiesen-Elversberg (Saarland) ansässigen Schlosserei

Colle eine Kunstschmiede gefunden war, die den künstlerischen

Ansprüchen von Götz entsprechen konnte. Dort wurde auch das monumentale

Werk Marianne angefertigt, benannt nach der französischen

Nationalfigur. Der Bezug zum Nachbarland reflektiert sich auch im

K. O. Götz: Marianne, 2006

Werner Bauer: S 68/0/89, 1989

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German Stegmaier: o.T., 2008

German Stegmaier: o.T., 2008

Hängungsort der Arbeit, die an der in Richtung Frankreich weisenden

Außenwand des Pavillons für Wechselausstellungen montiert wurde.

Eine wunderbare Ergänzung findet diese großzügige Schenkung des

Künstlers in der Beigabe der zwölf vorbereitenden Zeichnungen.

Neben den Gemälden, grafischen Arbeiten und der im Jahr 2007 übereigneten

Keramik verfügt das Saarlandmuseum dank dem neu in die

Sammlung gekommenen Stahlrelief über eine weitere Facette des künstlerischen

Œuvres von K. O. Götz.

Graphische Sammlung

Ankauf

German Stegmaier: vier Zeichnungen o.T., 2008

Kohle auf Papier, je ca. 24 x 21 cm

Reduktion des Formvokabulars und sparsamster Einsatz der grafischen

Mittel charakterisieren Stegmaiers Zeichnungen. Sie beruhen ausschließlich

auf der Linie, die als das eigentliche Gestaltungselement

des Zeichnens schlechthin eine besondere Bedeutung in seiner Kunstpraxis

gewinnt. Auf den ersten Blick nimmt der Betrachter fein gezogene

lineare Segmente wahr, die den Papiergrund umrahmen und in einfache,

geometrisch anmutende Flächen aufgliedern. Das Blatt strahlt eine

Art meditativer Ruhe aus. Bei näherer Betrachtung jedoch entwickelt

sich in dieser Ruhe allmählich auch eine gewisse Unruhe. Denn im

Laufe der Wochen, Monate oder Jahre hat sich Stegmaier mit der ursprünglichen

Komposition immer wieder auseinandergesetzt und sie

durch Hinzufügen oder Zurücknehmen von linearen Segmenten ergänzt.

Der Zeichenprozess spielt sich daher in einer Dialektik zwischen Produktion

und Destruktion ab, zwischen real existierenden Linien und ausradierten

Linien, die aber als mehr oder weniger sichtbare Spuren erhalten

bleiben. Beendet ist er erst, wenn das Blatt das Atelier verlässt.

Obwohl von ausgeprägt statischer Wirkung, enthalten Stegmaiers Zeichnungen

doch auch eine dynamische Komponente, da sie immer wieder

neue Entdeckungen ermöglichen.

German Stegmaier: o.T., 2008 German Stegmaier: o.T., 2008


Schenkung

K. O. Götz: zwölf Entwürfe zum Stahlrelief „Marianne“, 2004

Filzstift auf Karton, je ca. 16 x 80 cm

Neben dem deutschen Impressionismus und Expressionismus gehört

das Informel, darunter insbesondere das rund 90 Blätter umfassende

Werk-Konvolut von K. O. Götz, zu den Schwerpunkten der Graphischen

Sammlung. Parallel zu seiner Malerei hat Götz auch immer wieder

verschiedene Drucktechniken erprobt (Holzschnitt, Aquatinta-Radierung,

Monotypie, Lithografie) und somit ein sehr differenziertes grafisches

Werk geschaffen, das seine unverwechselbare Bildsprache festhält.

Während in den 30er Jahren die Holzschnitte dominieren, gewinnen

nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend die Lithografien an Bedeutung

und werden auch zu Illustrationszwecken, z. B. für das Werk Don

Quichote de la Mancha von Cervantes, eingesetzt.

Dieses sehr beeindruckende Konvolut erfährt nun eine weitere Bereicherung

durch zwölf Filzstift-Zeichnungen, die als Vorstufen für das Stahlrelief

Marianne dienten, wodurch ein tieferer Einblick in die künstlerische

Praxis von Götz und den grundlegenden Bezug von Grafik

und Plastik bei ihm vermittelt wird. Bei diesen Entwürfen verwandelt

Götz das Trägermaterial in ein freies Ereignisfeld innerer Bewegungen

und Kräfte über zeichnerische Ausdrucksmittel, die eine eindeutig

kalligrafische Qualität aufweisen und als Entfaltung von skripturalen,

bildnerischen Energien erfasst werden können. Vorstellung und Anschauung

von Schnelligkeit werden dabei vom Betrachter umso intensiver

erfahren, je bewegter und dynamischer sich das grafische

Fluidum entwickelt.

Ebenso wie die in der Graphischen Sammlung aufbewahrte lithografische

Folge Millennium, die Götz an der Schwelle des neuen Jahrtausends

geschaffen hat, beweisen die auf die Symbolfigur der Französischen

Republik bezogenen, neu hinzugekommenen Zeichnungen,

dass die informelle Kunst kein rein ästhetisches „l’art pour l’art“ ist,

sondern sehr wohl eine Möglichkeit, Zeitgeschehen, tradierte Symbole

und dergleichen aufzugreifen und bildlich zu übersetzen.

K. O. Götz: B 1 Entwurf für Stahlrelief „Marianne“, 2004

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Ausstellungen

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Saarlandmuseum

Pablo Picasso. Die 50er Jahre

10. November 2007 bis 24. Februar 2008 – Moderne Galerie

Vernissage: 9. November 2007, 19 Uhr

Picassos Werk der fünfziger Jahre kennzeichnet eine Phase des Übergangs

im Schaffen des Künstlers, die durch Wiederaufnahmen stilistischer

Elemente des Frühwerks und vor allem der unter dem Eindruck

des Spanischen Bürgerkrieges und des Zweiten Weltkrieges entwickelten

Formensprache geprägt ist. Die Parallelität dieser Reminiszenzen mit

dem Versuch, neue Formulierungen und prägnantere Darstellungen

für seine Hauptthemen zu finden, die schließlich zum pastosen Stil des

Spätwerks in den sechziger Jahren führen, zeichnet die Periode der fünfziger

Jahre in besonderer Weise aus. Picassos Werk dieser Zeit ist bis in

die Gegenwart zum Synonym für einen allgemeinen Begriff von „Moderner

Kunst“ geworden und hatte kaum zu überschätzende Auswirkungen

auf die Rezeption von Gegenwartskunst bis hin in alltägliche Lebensbereiche,

etwa des Design, der Werbung oder der Mode. Umso erstaunlicher

ist es daher, dass diesem Aspekt in der großen Fülle von Ausstellungen

zu Picassos Werk noch keine Überblicksschau gewidmet wurde.

Dieser Aufgabe stellte sich das Saarlandmuseum mit seiner Präsentation

und stärkte neben dem vertiefenden Blick auf diese Werke Picassos

auch das Verständnis für die Grundlagen des künstlerischen und in

Alltagsbezügen stilbildenden Formgefühls der fünfziger Jahre, die bis

heute wirksam sind.

Blick in die Ausstellung „Pablo Picasso. Die 50er Jahre“


Die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts markieren sowohl im Werk als

auch im Leben Picassos eine wichtige Periode, in der sich thematisch

die öffentlichen und politischen Fragen und solche der Privatheit und

Intimität gegenüberstehen, wobei auch das Künstlersein und die künstlerische

Arbeit eine neue Aktualität gewinnen. Stilistisch und vor allem

malerisch sieht sich der Künstler in diesen Jahren mit den jüngsten Entwicklungen

der informellen und abstrakt-expressionistischen Malerei

konfrontiert, die ihn auch zu einer verstärkten Hinwendung zur Plastik

geführt haben, andererseits aber auch eine Neuformulierung seiner

eigenen Malerei virulent gemacht haben mögen.

Die Ausstellung stellte einen Beitrag der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

zu dem länderübergreifenden Projekt „Luxemburg und Großregion,

Kulturhauptstadt Europas 2007“ dar und figurierte zudem in der

Projektreihe zum Thema „Die 50er Jahre“, mit der die Stiftung 2007 zu

den Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Saarlandes

als Bundesland beitrug.

George Grosz – Kunst als Sozialkritik

Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken

24. November 2007 bis 17. Februar 2008 – Studiogalerie

Vernissage: 23. November 2007, 19 Uhr

Die Kunst George Grosz’ ist eng mit der Berliner Metropole verbunden,

dem Schauplatz für die politischen und wirtschaftlichen Krisen in den

20er Jahren. Aufgrund der Massenarbeitslosigkeit, der Inflation, der

Wohnungsnot erreichte das Elend ein vorher nie gekanntes Ausmaß.

In sarkastischem Ton entlarvte Grosz diese sozialen Missstände und die

Entfremdung des Individuums von sich selbst. Seine Zeichnungen sind

ein Kaleidoskop der vielgestaltigen, durch Verlogenheit und Opportunismus

charakterisierten Großstadtgesellschaft.

Von kaum einem anderen Künstler wurden so viele Zeichnungen lithografiert

und in hoher Auflage in Zeitschriften, Büchern, Mappen und

Sammelwerken publiziert. Aus diesem imposanten druckgrafischen

Werk besitzt das Saarlandmuseum u. a. die beiden Folgen Kleine Grosz

Mappe (1917) und Im Schatten (1921), die den Kern der Ausstellung

bildeten. Bereichert wurde dieses Ensemble durch Leihgaben aus

Berliner Institutionen – herausragende Zeichnungen und Aquarelle.

Die Ausstellung zeigte somit Werke auf Papier, die während und nach

dem Ersten Weltkrieg entstanden sind und das politische Engagement

des Künstlers mittels bildsatirischer Provokation und Kritik an der Klasse

der Herrschenden widerspiegeln. Darüber hinaus konnte sie – im Sinne

der verfolgten Fragestellung – mit einigen Exponaten auch ein Licht auf

das spätere Kunstschaffen Grosz’ in den USA werfen.

Realisiert im Rahmen von Luxemburg und

Großregion, Kulturhauptstadt Europas 2007,

unter der Schirmherrschaft Ihrer Königlichen

Hoheiten des Großherzogs und der Großherzogin.

George Grosz:

Schönheit, dich will ich preisen, 1919,

Sammlung Karsch

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Rudolf Jahns: Nächtliche Stadt, 1958

Rudolf Jahns – Malerei und Grafik

15. März bis 4. Mai 2008 – Moderne Galerie

Vernissage: 14. März 2008, 19 Uhr

Rudolf Jahns (1896-1983) gelang es bereits 1924, in Herwarth Waldens

der Avantgarde vorbehaltenen „Sturm-Galerie“ in Berlin auszustellen.

Gegen Ende der 20er Jahre zählte er neben Kurt Schwitters zu den

Gründungsmitgliedern der Künstlervereinigung „die abstrakten hannover“,

doch tauchen in seinen abstrahierend-konstruktivistischen Werken

nicht selten auch figürliche, landschaftliche oder architektonische Elemente

auf. Zugleich musikalisch begabt, entstand bei Rudolf Jahns der

Wunsch nach einer Verbindung von bildender Kunst und Musik, die er

durch harmonisch abgestimmte Farbkompositionen zu verwirklichen

suchte.

Die als konzentrierte Retrospektive angelegte Ausstellung zeigte rund

70 Werke aus dem Bestand der Rudolf Jahns Stiftung – ausgehend von

den frühesten Zeichnungen, die er inspiriert von einem Konzertabend

anfertigte, bis hin zu Gemälden, an denen Jahns noch wenige Jahre vor

seinem Tod arbeitete.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover

entstanden.

Blick in die Ausstellung „Rudolf Jahns – Malerei und Grafik“


Blick in die Ausstellung „Jan Scharrelmann – Down To Earth“

Jan Scharrelmann – Down To Earth

7. Juni bis 31. August 2008 – Studiogalerie

Vernissage: 6. Juni 2008, 19 Uhr

Der an den Kunstakademien Karlsruhe und Düsseldorf ausgebildete

Bildhauer Jan Scharrelmann (*1975) stellte in einer für die Studiogalerie

des Saarlandmuseums konzipierten Werkschau sein aktuelles

Schaffen vor.

Scharrelmanns plastisches Konzept basiert auf einer ungewöhnlichen

Synthese der eingesetzten Werkstoffe. In seinen Objekten finden Styropor

und Glasfasergewebe mit dicken Lagen von eingefärbtem, gehärtetem

Epoxydharz zusammen. So erscheinen seine Werke – Wandarbeiten

ebenso wie freistehende Monumentalskulpturen – oftmals als Zwitterwesen

zwischen Bild, Skulptur und architektonischem Objekt.

Die geheimnisvolle, changierende Farbenpracht der Oberfläche eröffnet

eine Fülle widerstreitender Sinnesreize und Assoziationsfelder, die oftmals

in den Bereich der Mythologie und der Science-Fiction weisen.

Die Skulptur Cyclops I zu Gast im ersten Sammlungssaal der Modernen Galerie

Dr. Kathrin Elvers- ˇ Svamberk, Kuratorin

der Ausstellung, während der Eröffnungsrede

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Dr. Ralph Melcher, Kurator der Ausstellung,

im Gespräch mit Staatssekretärin

Dr. Susanne Reichrath

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Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008

21. Juni bis 31. August 2008 – Moderne Galerie

Vernissage: 20. Juni 2008, 18 Uhr

Die im vierjährigen Turnus stattfindende Landeskunstausstellung richtet

den Blick auf das aktuelle Wirken der in der Saarregion geborenen, ausgebildeten

oder hier lebenden Künstlerinnen und Künstler.

Präsentiert wurden jüngste Arbeiten unterschiedlichster Gattungen

von 85 Kunstschaffenden. Innerhalb der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

bot der Ausstellungspavillon der Modernen Galerie wie auch die

Stadtgalerie Raum zur Vorstellung der neuesten Entwicklungen.

Ebenso luden sechs weitere Institutionen im Land – das Saarländische

Künstlerhaus in Saarbrücken, das Museum Schloss Fellenberg in Merzig,

die Städtische Galerie Neunkirchen, das Museum Haus Ludwig für

Kunstausstellungen und das Institut für aktuelle Kunst, beide Saarlouis,

sowie das Stadtmuseum St. Wendel, Mia-Münster-Haus – zu einem

Besuch der Ausstellung und einer regen Auseinandersetzung mit den

verschiedensten künstlerischen Positionen ein.

Jürgen Schreier, stv. Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz (r.),

im Gespräch mit dem Künstler Paul Antonius


Vernissage der Ausstellung „Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008“, Moderne Galerie

Blick in die Ausstellung „Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008“, Stadtgalerie Saarbrücken,

im Vordergrund die Künstlerin Gabriele Eickhoff im Gespräch

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Otto Steinert:

Schlammweiher 2, 1953

Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer

während der Eröffnungsrede

zur Ausstellung „Alexander

Archipenko“

Fotosynthesen 2008 – Industrie und Landschaft

Fotografische Arbeiten von Otto Steinert und Bernd Lieven

13. September bis 16. November 2008 – Studiogalerie

Vernissage: 12. September 2008, 19 Uhr

In der vierten Ausstellung der Reihe „Fotosynthesen“ zeigte das

Saarlandmuseum Industriemotive in fotografischen Arbeiten von Otto

Steinert (1915-1978) und des in Düsseldorf arbeitenden Künstlers

Bernd Lieven (*1961).

Otto Steinerts Industrielandschaften unterscheiden sich deutlich von

den technikeuphorischen Ansätzen der Industriefotografie seiner Vorgänger.

In keiner anderen Werkgruppe wird über experimentelle künstlerische

Mittel eine derart technikkritische Haltung formuliert wie in dieser

und die Krise der Industriekultur zu einem Zeitpunkt erahnt, als der

westdeutsche Alltag nahezu einzig mit Wiederaufbau und Wirtschaftswunder

beschäftigt war.

Bernd Lievens großformatige und farbig übermalte Fotoarbeiten auf

Fotoleinen sind mehr als 50 Jahre später entstanden (2000-2004). In

dieser Zeit scheinen die großen Strukturkrisen der Industriegesellschaften

überwunden zu sein, und man ist größtenteils damit beschäftigt,

ihre Hinterlassenschaften zu beseitigen. In dieser Phase findet Lieven

seine Motive: Industrieruinen, deren ästhetische Reize erst während

ihres Verschwindens sichtbar werden.

Bernd Lieven: City of Ambition, 2001

Alexander Archipenko

18. Oktober 2008 bis 18. Januar 2009 – Moderne Galerie

Vernissage: 17. Oktober 2008, 19 Uhr

Mit dem umfangreichen Nachlass des Bildhauers Alexander Archipenko

(Kiew 1887-1964 New York) beherbergt das Saarlandmuseum eine

europaweit einzigartige Sammlung an Originalgipsen, Bronzen und

Zeichnungen von einem der wichtigsten Wegbereiter der Skulptur des

20. Jahrhunderts. Auf der Grundlage dieser Eigenbestände richtete das

Saarlandmuseum ab Oktober 2008 dem Schaffen Archipenkos die

umfangreichste Retrospektive der letzten Jahrzehnte aus.

Archipenkos Schaffen spiegelt die Berührung mit den Formexperimenten

der Kubisten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Paris entwickelt

wurden. In seinen frühen Werken zunächst von wuchtigen, blockhaften

Proportionen der dargestellten Körper ausgehend, gelangte er ab 1912

zu einer Verschlankung und expressiven Längung des Gliederbaus.


Vernissage der Ausstellung „Alexander Archipenko“

Mit der Erfindung kunstvoller Bewegungsmotive verband der Bildhauer

zeitlebens ein vielfältiges Spiel mit den Gesetzmäßigkeiten des Statischen

überhaupt. In ungekannter Radikalität durchsetzte Archipenko

das plastische Volumen mit bewusst gestalteten Hohlformen und

Durchbrüchen, die eine neue Art des Dialogs zwischen Masse und

Raum eröffneten.

Die Saarbrücker Werke, die mehrheitlich aufgrund einer großzügigen

testamentarischen Verfügung des Künstlers seit 1968 den Sammlungen

des Saarlandmuseums angehören, wurden durch internationale Leihgaben

ergänzt. Mit einem Umfang von 130 Arbeiten aus mehr als fünf

Jahrzehnten zeichnete die Ausstellung die prägnantesten künstlerischen

Entwicklungslinien Archipenkos nach und öffnete sein einflussreiches

Schaffen erneut einer breiteren Wahrnehmung.

Die Präsentation wurde von einem umfangreichen Rahmenprogramm

begleitet. Die Ausstellung wurde durch die Kulturstiftung des Bundes

gefördert.

Blick in die Ausstellung „Alexander Archipenko“

Frances Archipenko Gray, die Witwe

des Künstlers, und Dr. Kathrin Elvers-

ˇSvamberk, Kuratorin der Ausstellung

Gefördert durch die

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Max Beckmann – Werke auf Papier

13. Dezember 2008 bis 15. März 2009 – Studiogalerie

Vernissage: 12. Dezember 2008, 19 Uhr

Aus Beckmanns imposantem und vielfältigem druckgrafischem Œuvre

besitzt das Saarlandmuseum charakteristische Porträts und Selbstbildnisse

sowie bedeutende Folgen wie Eurydikes Wiederkehr – Drei

Gesänge, Stadtnacht und Der Jahrmarkt, die den Kern der Ausstellung

bildeten.

Bereichert wurde dieses Ensemble durch herausragende Leihgaben –

Zeichnungen und Aquarelle. Mit rund 50 Werken deckte die Präsentation

einen Zeitraum von 1909 bis 1949 ab, betonte zunächst Beckmanns

Frühwerk in Berlin, das aufgrund seiner tonig-malerischen

Effekte eine Nähe zum Spätimpressionismus der Sezessionisten zeigt,

weiterhin seinen mit dem Ersten Weltkrieg verbundenen stilistischen

Umbruch und schließlich die 20er Jahre, während derer Beckmann

immer „einfacher“ und „konzentrierter im Ausdruck“ wird. Einige ausgewählte

Exemplare dokumentierten auch sein größtenteils im Exil

entstandenes Spätwerk.

Inhaltlich zeigte die Ausstellung Bilder, die ein illusionsloses Zeitbild

verfestigten. Von der Grundüberzeugung geleitet, dass das Leben eine

„wüste Quälerei“ ist, konstruierte Beckmann Welten, die die Versklavung

der Menschen schildern und das existenzielle Übel in der modernen

urbanen Gesellschaft thematisieren. Darüber hinaus verdeutlichten

mehrere Selbstporträts Beckmanns Bedeutung als Selbstdarsteller und

hoben den besonderen Wert hervor, den er auf die Inszenierung seiner

Person legte.

Max Beckmann: Der Mord, 1933, Sammlung Karin + Rüdiger Volhard, Frankfurt am Main


Stadtgalerie Saarbrücken

Ingo Bracke. Raum/Fragmente Zeit-Achsen

9. November 2007 bis 13. Januar 2008

Vernissage: 8. November 2007, 19 Uhr

Der Saarbrücker Künstler Ingo Bracke setzte den vorderen, „großen“

Innenhof der Stadtgalerie ins Licht. Bracke, der schon das Hambacher

Schloss illuminierte und den Loreley-Felsen „erleuchtete“, entwarf

eine verzaubernde Komposition aus abstrakten Zeichen und Begriffen,

die mit der Geschichte des „Hauses am Markt“ in Verbindung stehen.

Die Lichtinstallation war täglich zwischen 17 und 22 Uhr zu sehen.

Das Projekt wurde realisiert mit freundlicher Unterstützung

der SaarLB.

Frauke Wilken – Rückenansicht

9. Februar bis 24. März 2008

Vernissage: 8. Februar 2008, 19 Uhr

Die Assoziationen, die von den Plastiken und Installationen der Kölner

Künstlerin Frauke Wilken hervorgerufen werden, reichen von fragmentierten

menschlichen Körpern bis zu gehörnten Totems, von sich verpuppenden,

in Kokons eingesponnenen Insekten bis zu außerirdischen

Lebensformen. Auf den zweiten Blick aber verweisen diese Formen,

obschon offenbar figurativ, auf nichts als sich selbst, sind sie Torsi

„ganz“ im Sinne von Mengs oder Rilke.

Frauke Wilken zeigte Arbeiten aus verschiedenen Werkgruppen, darunter

neue, noch nie ausgestellte Plastiken, eine Auswahl von großformatigen

Zeichnungen und eine für den Innenhof der Stadtgalerie entworfene

Installation.

Frauke Wilken: Ohne Titel, 2008

Blick in die Ausstellung

„Frauke Wilken – Rückenansicht“

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Kunstpreis Robert Schuman – Best of

12. April bis 25. Mai 2008

Vernissage: 11. April 2008, 19 Uhr

Seit 1991 vergeben die Städte der „Quattropole“ – Luxemburg, Metz,

Saarbrücken und Trier – den Kunstpreis Robert Schuman an Künstler

der Region. Unter den Preisträgern waren mittlerweile weithin bekannte

Künstlerinnen und Künstler wie etwa der zweimalige documenta-Teilnehmer

Wolfgang Nestler oder die Luxemburgerin Su-Mei Tse, die 2003

den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig für den besten Nationalitätenpavillon

gewann.

Bei den letzten Preisträgerinnen handelte es sich um Absolventinnen

der Hochschule der Bildenden Künste Saar, nämlich 2005 Margit Schäfer

und 2007 Pia Müller. Die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger

waren in einer Ausstellung vereint, die – beginnend in Trier – in den vier

beteiligten Städten gezeigt wurde. Vor allem konnte man neue Arbeiten

sehen, welche die weitere künstlerische Entwicklung der „Laureaten“

dokumentierten.

Blick in die Ausstellung „Kunstpreis Robert Schuman – Best of“

Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008

21. Juni bis 31. August 2008 – Stadtgalerie Saarbrücken

(siehe Seiten 26/27)


Susanne Weirich: Taking notes, Dia-/Videoprojektion, 2002

Susanne Weirich – searchviews

27. September bis 16. November 2008

Vernissage: 26. September 2008, 19 Uhr

Susanne Weirich (*1962) ordnet die Welt neu: Aus einem Computerspiel

werden sechs „Realfilme“; existenziell gewichtige Situationen wie eine

Trennung mutieren zu beiläufigen Notizen auf Post-It-Zetteln; eine bildhafte

Verortung von Gefühlen verändert sich zum scheinbar genauen

geografischen Wegweiser; das Weissagen aus Tarot-Karten gerät zum

interaktiven Spiel, das die Möglichkeit zu eröffnen scheint, sein Schicksal

selbst zu beeinflussen. Da das Leben nicht nach einem festen Regelwerk

funktioniert, entnimmt ihm die Künstlerin Elemente, gruppiert sie neu

in Spielen, für die Regeln ja substanziell sind, und untersucht diese

Wirklichkeitsfragmente unter deren Voraussetzungen.

Letztlich pointiert und verdeutlicht Susanne Weirich damit das Prinzip

jeder Kunst: die Welt zu dekonstruieren und künstlich wieder zusammenzufügen,

um ihre Regeln zu erkennen – selbst auf die Gefahr hin,

zu entdecken, dass es gar keine gibt.

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Robert Barta: Rosso Corsa, 2007

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Saar Ferngas Förderpreis „Junge Kunst“ 2008

6. Dezember 2008 bis 18. Januar 2009

Vernissage: 5. Dezember 2008, 19 Uhr

Seit 24 Jahren vergibt die Saar Ferngas AG Saarbrücken den Förderpreis

„Junge Kunst“. Die Ausstellung wurde in der Pfalzgalerie Kaiserslautern

ausgerichtet und danach in anderen Städten gezeigt.

Wie bereits 2006 war sie wieder in der Stadtgalerie Saarbrücken zu

sehen. Die jungen Künstler und Künstlerinnen drückten sich auch dieses

Jahr in den verschiedensten Medienformen aus. Es rückte neben Malerei

und Videoinstallation unter anderem auch wieder die Skulptur in den

Blickpunkt.

Die Ausstellung illustrierte die Entwicklung und den experimentellen

Charakter der nachwachsenden Kunstszene.

Katharina Dietlinger: Umspannwerk, 2007


Museum für Vor- und Frühgeschichte

An heiliger Stätte. Römische Kulte und Heiligtümer an der Saar

20. Mai 2006 bis 30. August 2008

Vernissage: 19. Mai 2006, 19 Uhr

In der modernen Gesellschaft steigt das Interesse an Kulten und Ritualen.

Wir sind fasziniert von fremden und fernen, exotisch anmutenden

Religionspraktiken, die auch einen gewichtigen Punkt unserer kulturellen

Vergangenheit ausmachen. Welche Gottheiten verehrten die Menschen

im Saarland vor nahezu 2000 Jahren und wie zollten sie ihnen Tribut?

Die Ausstellung gab Einblicke in die regionale römische Vergangenheit

mit ihrer Götterwelt, ihren Kultstätten und -praktiken.

Die religiösen Verhältnisse in der römischen Provinz sind von einem

Nebeneinander verschiedener Kulte und Glaubensformen gekennzeichnet

– von einheimisch/gallo-römischen Mischformen bis hin zu orientalischen

Mysterienkulten. An heiligen Orten in der Natur, an Tempelanlagen

und Hausaltären wurden Opfer dargebracht sowie Rituale

abgehalten. Zahllose kleine Götterstatuetten aus Ton und Bronze

fanden Verbreitung, zahllose Ehren- und Weihedenkmäler Aufstellung.

Im Gegensatz zur christlichen Religion unterhielten die Römer eine

eher „geschäftliche“ Beziehung zu ihren Göttern.

Heute sind es in erster Linie die archäologischen Funde, die von vergangenen

Götterwelten und deren Verehrung berichten. In der Präsentation

vermittelten neben Originalen zudem verschiedene Informationsmedien

anschaulich die Kontexte und Inhalte.

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Blick in die Ausstellung „Von der

Mangelwirtschaft zur Massenauflage.

Printmedien in den 50er Jahren“

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Realisiert im Rahmen von Luxemburg und

Großregion, Kulturhauptstadt Europas 2007,

unter der Schirmherrschaft Ihrer Königlichen

Hoheiten des Großherzogs und der Großherzogin.

Deutsches Zeitungsmuseum

Von der Mangelwirtschaft zur Massenauflage.

Printmedien in den 50er Jahren

29. September 2007 bis 3. Februar 2008

Vernissage: 28. September 2007, 19 Uhr

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges starteten die Siegermächte

in Westdeutschland ihr Programm der „reeducation“. Hauptziel war es,

der deutschen Bevölkerung wieder die Ideale einer demokratischen

Gesellschaft zu vermitteln. Im Rahmen der alliierten Lizenzierungspolitik

erhielten anfangs nur wenige Verleger die Genehmigung zur Herausgabe

von Zeitungen und Zeitschriften.

Trotz der allmählichen Lockerung der Lizenzierungspraktiken in den

verschiedenen Besatzungszonen kämpften die Verleger jahrelang mit

dem Mangel an Rohstoffen und den fehlenden technischen Voraussetzungen.

Ernst Rowohlt gelang es mit der Gründung seiner Reihe

rororo (Rowohlts Rotations Romane), anfangs im Zeitungsformat und

auf alten Zeitungsrotationsmaschinen hergestellt, den Lesehunger im

Nachkriegsdeutschland zu befriedigen.

Mit der Weiterentwicklung hin zum modernen Taschenbuch, der Gründung

von neuen Zeitungen und einer Vielzahl von Zeitschriften und

Magazinen für alle Lebensbereiche beschäftigte sich die Ausstellung

„Von der Mangelwirtschaft zur Massenauflage. Printmedien in den

50er Jahren“. Gleichfalls wurden ein Überblick über die Nachkriegspresse

im Saarland und eine große Auswahl von Comics der 50er Jahre

geboten.

Neben einem Überblick zur Druckproduktion der 50er Jahre bot die

Ausstellung anhand von einzelnen Themeninseln Einblicke in das alltägliche

Leben im Zeichen des Wirtschaftswunders.

Die Ausstellung stellte einen Beitrag der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

zu dem länderübergreifenden Projekt „Luxemburg und Großregion,

Kulturhauptstadt Europas 2007“ dar und figurierte zudem in

der Projektreihe zum Thema „Die 50er Jahre“, mit der die Stiftung 2007

zu den Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Saarlandes

als Bundesland beitrug.


Die Zeitung in der Künstlerkarikatur von Honoré Daumier

8. März bis 4. Mai 2008

Vernissage: 7. März 2008, 19 Uhr

Er war vor allem Beobachter, ansonsten eher wortkarg und scheu.

So beschrieben ihn Zeitgenossen und Freunde. Doch wenn Honoré

Daumier seine Beobachtungen auf den Lithostein zeichnen durfte, war

er in seinem Element. Seine Arbeiten für die satirischen Zeitschriften

„La Caricature“ und „Le Charivari“, für die er seit Beginn der 1830er

Jahre tätig war, wurden weltberühmt, er selbst gilt noch heute als der

bekannteste französische Karikaturist des 19. Jahrhunderts.

Anlässlich des 200. Geburtstages von Honoré Daumier zeigte die

Gemeinschaftsausstellung des Deutschen Zeitungsmuseums

Wadgassen und des Europäischen Zeitungsmuseums Krefeld rund

50 Lithografien zum Thema Zeitung. Darüber hinaus wurde die

Präsentation durch Exponate zur Zensurgeschichte sowie zur

Steindrucktechnik ergänzt.

Vernissage der Ausstellung

„Die Zeitung in der Künstlerkarikatur von Honoré Daumier“

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„Mit Haß aus Liebe“. Ansichten der „Weltbühne“

10. Juni bis 27. Juli 2008

Vernissage: 8. Juni 2008, 11 Uhr

Im September 1905 gründete Siegfried Jacobsohn die „Schaubühne“

als Theaterzeitschrift. Unter ihrem neuen Titel „Weltbühne“ entwickelte

sie sich zum publizistischen Forum der radikaldemokratischen Linken

in der Weimarer Republik – trotz kleiner Auflage, geringer Seitenzahl

und billigem Papier.

Die Ausstellung des Kurt Tucholsky Literaturmuseums Schloss Rheinsberg

unternahm den Versuch, die Themenvielfalt einer Zeitschrift ohne

Bilder sowie die Urteilskraft und stilistische Brillanz der Autoren zu veranschaulichen.

Darüber hinaus dokumentierte sie auch die Ansprüche

der Folge-Gründungen in der DDR und heute.

Blick in die Ausstellung „Mit Haß aus Liebe“. Ansichten der „Weltbühne“

Science-Ausstellung Papier

23. August 2008 bis 1. Februar 2009

Vernissage: 22. August 2008, 19 Uhr

Papier ist ein wahrer Zauberstoff! In dieser interaktiven Ausstellung

konnten kleine und große Forscher entdecken, für welche unterschiedlichen

Anwendungszwecke dieser Stoff genutzt wird. Im Mittelpunkt

standen das Mitmachen, Ausprobieren und Staunen.

Im Paper-Lab konnten die Entdecker selbst Hand anlegen und ihr

eigenes Papier schöpfen. Darüber hinaus erhielten sie Informationen

zur heutigen Papierherstellung.

Versuche und Mitmach-Stationen ließen dem Forscherdrang freien Lauf:

Wann reißt Papier? Warum ist die Laufrichtung im Papier so wichtig?

Wie schwer sind 80 g-Papiere wirklich? Wie häufig kann recycelt werden?

Ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzte die Ausstellung.

Vor allem die erstmals im Saarland durchgeführten „Science Days

Papier“, die vom 12. bis 14. September 2008 stattfanden, sollten den

Dialog zwischen Wissenschaft, Technik und Gesellschaft fördern.


Blick in die „Science-Ausstellung Papier“

DZM 2.0

Mehr als nur alte Zeitungen

6. Dezember 2008 bis 8. Februar 2009

Vernissage: 5. Dezember 2008, 19 Uhr

Bereits vor der offiziellen Eröffnung des Deutschen Zeitungsmuseums

im Jahre 2004 begann man, die bestehende Sammlung zu erweitern.

Die Ausstellung gab einen repräsentativen Überblick zur Sammeltätigkeit

der vergangenen fünf Jahre.

Das Augenmerk lag vor allem auf dem so genannten „collecting of

today“. Welche aktuellen Exponate müssen wir heute aufbewahren,

um sie morgen ausstellen zu können? Einige Bespiele verdeutlichten

die Bandbreite: Erstausgaben von Zeitungen, letzte Nummern, Probenummern,

Relaunch-Nummern, Karikaturen, Werbeanzeigen und

-spots für Zeitungen, Plakate, Schilder, Pressefotos, Zeitungs- und Zeitschriftencomics,

Exponate zur Druckgeschichte, Merchandising-Artikel

der Zeitungsverlage.

Blick in die Ausstellung „DZM 2.0 – Mehr als nur alte Zeitungen“

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Publikationen

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Saarlandmuseum

Jan Scharrelmann – Down To Earth

Hrsg. von Ralph Melcher. Mit einem Beitrag von Kathrin Elvers- ˇ Svamberk.

Saarbrücken, Saarlandmuseum. 72 S.

Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008

Hrsg. von Ralph Melcher. Bearb. von Julia Frohnhoff.

Mit einem Beitrag von Ralph Melcher.

Saarbrücken, Saarlandmuseum. 380 S.

Fotosynthesen – Industrie und Landschaft.

Fotografische Arbeiten von Otto Steinert und Bernd Lieven

Hrsg. von Ralph Melcher. Mit einem Beitrag von Roland Augustin.

Saarbrücken, Saarlandmuseum. 20 S.

Alexander Archipenko

Hrsg. von Ralph Melcher. Mit Beiträgen von Kathrin Elvers- ˇ Svamberk,

Alexandra Keiser, Mona Stocker, Karen Straub sowie Ute Dietzen-Seitz

und Brigitte Schröder. München, Hirmer Verlag. 238 S.

Max Beckmann – Werke auf Papier

Hrsg. von Ralph Melcher. Mit einem Beitrag von Anne-Marie Werner.

Saarbrücken, Saarlandmuseum. 80 S.


Stadtgalerie Saarbrücken

Frauke Wilken – Rückenansicht

Hrsg. von Ernest W. Uthemann. Mit einem Beitrag von Ernest W. Uthemann.

Saarbrücken, Stadtgalerie Saarbrücken. 64 S.

Susanne Weirich – searchviews

Hrsg. von Ernest W. Uthemann. Mit Beiträgen von Karin Bruns, Doris

von Drathen, Knut Ebeling, Doris Kolesch, Georg Stanitzek und Ernest W.

Uthemann. Heidelberg, Kehrer Verlag. 112 S.

Kooperationen

Kunstpreis Robert Schuman – Best of

Hrsg. von Gabriele Lohberg. Mit Beiträgen von Christophe Cesbron,

Martin Fritz, Ulrich Holkenbrink, Anne Kayser, Gabriele Lohberg, Olivier de

Monpezat, Kevin Muhlen, Jean-Marie Rausch, Ernest W. Uthemann und

Danièle Wagener. Trier, Europäische Kunstakademie. 64 S.

Kunstpreis Robert Schuman – Best of. Pia Müller.

Preisträgerin 2007

Broschüre Katalogbeilage Robert Schuman.

Hrsg. von Gabriele Lohberg und Ernest W. Uthemann. Mit einem Beitrag

von Ulrike Gehring. Trier, Europäische Kunstakademie. 8 S.

Saar Ferngas Förderpreis „Junge Kunst“ 2008

Hrsg. von Heinz Höfchen und der Saar Ferngas AG. Mit Beiträgen von

Konrad Reinert/Hanno Dornseifer und Reinhard Spieler. Saarbrücken,

Saar Ferngas AG. 148 S.

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Deutsches Zeitungsmuseum

Die Zeitung in der Künstlerkarikatur von Honoré Daumier

Hrsg. vom Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen

und dem Europäischen Zeitungsmuseum Krefeld.

Mit Beiträgen von Ralph Melcher, Roger Münch, Fritz Nies,

Hans-Ulrich Nieter und Anne-Marie Werner.

Wadgassen, Deutsches Zeitungsmuseum. 208 S.

Papier – ein besonderer Stoff.

Ein Glossar zum Thema Papier

Hrsg. vom Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen und dem Landesinstitut

für Pädagogik und Medien, Saarbrücken. Mit Beiträgen von

Bernd Philippi und Roger Münch. Wadgassen, Deutsches Zeitungsmuseum.

97 S.

Kooperationen

Maschinelle Herstellung von Papier.

Die Papierfabrik Schut in Heelsum

DVD-Edition in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Pädagogik

und Medien, Saarbrücken.


Ereignisse und Kooperationen

Saarlandmuseum

Ereignisse

07.11. Festakt zur Präsentation des Werkes Marianne von

K. O. Götz, einer Schenkung des Künstlers; musikalische

Umrahmung durch das Christof-Thewes-Trio

K. O. Götz vor seinem Werk Marianne

Stiftungsvorstand Dr. Ralph Melcher im Gespräch mit K. O. Götz

Kooperationen

ADFC Saar e.V.

20.07. Mit dem Rad zur Kunst I

Radtour im Rahmen der Landeskunstausstellung 2008 zu

den Ausstellungsstationen Städtische Galerie Neunkirchen

und Stadtmuseum St. Wendel, Mia-Münster-Haus, unter

der Leitung von Reni Reißner

43


Mit dem Rad zur Kunst –

Radtouren zu den Ausstellungsorten

der Landeskunstausstellung

44

Die Künstlerin Monika Schrickel im Gespräch mit Besuchern der Landeskunstausstellung

in Merzig

15.08. Mit dem Rad zur Kunst II

Radtour zu den Ausstellungsstationen Museum Haus Ludwig

für Kunstausstellungen Saarlouis und Museum Schloss

Fellenberg, Merzig, unter der Leitung von Reni Reißner

Bistum Trier / Evangelische Kirche im Rheinland

11.05. 1. Nacht der Kirchen in Saarbrücken

Die Schlosskirche öffnete als eine von 32 Saarbrücker

Kirchen die Pfingstnacht hindurch unter dem Motto

„Kunstkirche“ ihre Pforten. Auf dem Programm standen

Kurzführungen durch das Museum und Orgelinterludien

gespielt von Studenten der Hochschule für Musik Saar.

Hochschule für Musik Saar

06.04. Kunst & Konzert: „Trockene Blumen“ von Franz Schubert

zur Ausstellung „Rudolf Jahns – Malerei und Grafik“

11.05. 1. Nacht der Kirchen in Saarbrücken, Orgelinterludien

in der Schlosskirche

04.06. „New Music Reloaded“ im Rahmen von club bismarck 11

in Kooperation mit der Kompositionsklasse von Prof. Theo

Brandmüller unter Leitung von Stefan Zintel

21.06. Podiumskonzert im Vortragssaal der Modernen Galerie

28.06. Podiumskonzert im Vortragssaal der Modernen Galerie

31.08. KulturMeilenFest

ICOM

18.05. Internationaler Museumstag

Interessengemeinschaft Obere Mainzer Straße, 8. Nachbarschaftsfest

06.09. Familienführung in der Modernen Galerie


Kino 8 1 /2

Stummfilmreihe im Rahmen der Ausstellung „Alexander Archipenko“

21.10. I „Avantgarde plus Entertainment“ in Deutschland

23./24.11. II „Flair der Zeiten und Orte“ – Berlin in den 1920er Jahren

09.12. III „Avantgarde plus Entertainment“ in Frankreich

Landeshauptstadt Saarbrücken

29.09. Tag der Bildenden Kunst

29./30.11. Abendöffnung und Führungen in der Schlosskirche

anlässlich des Altsaarbrücker Weihnachtsmarktes

Ramesch, Forum für Interkulturelle Begegnung e.V.

05.11. Canto Gitano: In der Fremde zu Hause / Zigeuner in Lied

und Kunst – Musikalisch-künstlerischer Abend im Rahmen

von club bismarck 11

Saarländische Landesregierung

23.08. 1. Saarländischer Familientag in Dillingen

mit Workshop- und Infoständen

1. Saarländischer Familientag in Dillingen

45


46

Saarländischer Rundfunk

23.02. Lange Picasso-Nacht: „Una noche española“ / mit dem

Gitarristen und Sänger Franco Jaqués Havener und DJs

von „UnserDing“

31.08. SR2 KulturPicknick und 4. Saarbrücker KulturMeilenFest

In Kooperation mit SR2 Kulturradio, dem Saarländischen

Staatstheater und der Hochschule für Musik Saar

Una noche española in Kooperation mit „UnserDing“

Saarländisches Staatstheater

26.01., 01.02., 14.02. und 17.02.

Ballett „Picasso on the move“ mit der Donlon Dance

Company im Saarländischen Staatstheater anlässlich

der Picasso-Ausstellung

02.02. Darbietungen der Donlon Dance Company im

Saarlandmuseum am Tag der offenen Tür im Rahmen

der Ausstellung „Pablo Picasso. Die 50er Jahre“

31.08. Vorführung von Ausschnitten aus dem Stück „Splash“

der Donlon Dance Company des Saarländischen

Staatstheaters in der Modernen Galerie im Rahmen

des KulturMeilenFestes


Donlon Dance Company im Saarlandmuseum am Tag der offenen Tür am 2. Februar 2008

Theaterpädagogisches Zentrum Saarbrücken

30.09. Theaterführungen für Schulklassen in der Picasso- und

der Archipenko-Ausstellung (Rita Niesen-Krämer)

Lehrerfortbildung: „Umarmung der Künste – Archipenko“

Interdisziplinäre Veranstaltung zu Leben und Werk Alexander

Archipenkos (Leben, Werk und Ausstellung / Bildnerische

Gestaltungsmöglichkeiten / Musikalische Improvisationen

/ Kreatives Schreiben / Bewegung und Choreografie)

Referenten: Vera Kalb und Björn Jakobs / Theaterpädagogisches

Zentrum Saarbrücken, Dr. Mona Stocker /

Kunstvermittlung Saarlandmuseum, Viviane Waschbüsch

Universität des Saarlandes

20.-26.10. Mentoring-Woche der Universität des Saarlandes mit freiem

Eintritt in alle Häuser der Stiftung und einer Sonderführung

durch die Moderne Galerie

Volkshochschule Saarbrücken

Ausgewählte Mittwochsgespräche im Rahmen der Akademie für Ältere

47


48

Stadtgalerie Saarbrücken

Ereignisse

faust.partikel JFK-Show

01.-21.01. Installation im Innenhof von Ingo Bracke/Markus Käubler

04.01. Max Ophüls Preis – „Blaue Stunde“ im Innenhof

12.02. Forum Neue Musik

11.03. Forum Neue Musik

18.03. Künstlerhausmusik

15./16.05. Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse

29.05.-

01.06. Ausstellung Masanori Taki. Kalligraphien

30./31.05. Mouvement „Festival für Neue Musik“

30.05. Konzert „Klangzeichen“

31.05. Publikumsgespräch

„Kalligraphie als philosophisch-ästhetisches Phänomen“

04./05.06. Konzert In.Zeit Ensemble. faust.partikel

06./07.06. Konzert Die Redner. JFK-Show

14.06. Bläserkonzert im Innenhof

06.09. Konzert Sommermusik

21.10. Forum Neue Musik

05.11. Vortrag Tanja Lampa „Tarot und Kunst“

11.11. Forum Neue Musik

01.12. Welt-Aids-Tag Lyrikausstellung

Kooperationen

CIGL Esch-sur-Alzette

D’Konschtkëscht

Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse e.V.

15./16.05. Kinder- und Jugendbuchmesse

Filmfestival Max Ophüls Preis

04.01. „Blaue Stunde“


freies rheinland e.V.

23.04. Grenzgänger // 22: Erika Winkler.

„Cindy meets the Longdistancerunner“

07.12. Grenzgänger // 25: Britta Schönbrunn/Erwin Stache.

„Klang-Spiel-Raum“

Hochschule der Bildenden Künste Saar

01.11.08-

21.02.09 „Das inszenierte Fenster in der nächtlichen Stadt“

Künstlerhaus e.V. Saarbrücken

18.03. Künstlerhausmusik

Landeshauptstadt Saarbrücken

12.04.-

25.05. Kunstpreis Robert Schuman – Best of

04./05.06. In.Zeit Ensemble. faust.partikel

06./07.06. Die Redner. JFK-Show

Landesinstitut für Pädagogik und Medien

von Februar bis September 4 Veranstaltungen im Rahmen

der Lehrerfortbildung

Quattropole

12.04.-

25.05. Kunstpreis Robert Schuman – Best of

Saarländischer Rundfunk

12.02. Forum Neue Musik: Tatjana Masurenko, „Solo für Tanja“

11.03. Forum Neue Musik: Georg Graewe. Kammermusik

29.05.-

01.06. Ausstellung Masanori Taki. Kalligraphien

30.05. Konzert „Klang-Zeichen“

31.05. Publikumsgespräch

„Kalligraphie als philosophisch-ästhetisches Phänomen“

21.10. Forum Neue Musik: Martin Tchiba/Lajos Rozmán.

„Variations of a Double“

11.11. Forum Neue Musik: Rohan de Saram/Stefano Scodanibbio.

„Duo basso“

Saarländisches Staatstheater

14.06. Bläserkonzert im Innenhof

Universität des Saarlandes/Historisches Institut

23.05. Vortrag Prof. Dr. Clemens Zimmermann, Universität des Saarlandes,

„Das Bild der italienischen Gastarbeiter in der Presse“

Volkshochschule Saarbrücken

von Februar bis Dezember 10 Veranstaltungen im Rahmen

der Akademie für Ältere

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50

Museum für Vor- und Frühgeschichte

Ereignisse

Archäologische Erkundungen

20.04. Ringwall von Otzenhausen

04.05. Festung auf dem Momberg und Fürstengrab Fuchshügel

31.05. Schaumberg: Überreste aus Römerzeit und Mittelalter (in

Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Gemeinde Tholey)

15.06. Donon – der heilige Berg der Kelten

21.09. Halberg: Mithrashöhle, Römerstadt und Kastell

Kooperationen

Realschule Illingen

Ägyptische Gipsmasken

Steinbilder römischer Götter

Deutsches Zeitungsmuseum

Ereignisse

21.01. Abschlussveranstaltung „Zeitung in der Grundschule“

06.04. Tag der offenen Tür anlässlich der Ausstellung

„Die Zeitung in der Künstlerkarikatur von Honoré Daumier“

12./13.04. Teilnahme „Sparkasse Saarbrücken feiert 150. Geburtstag“

19.05. Abschlussveranstaltung „Zeitung in der Grundschule“

14./15.06. Teilnahme am Nostalgiemarkt in Homburg

16.06. Volontärstreffen Rheinland-Pfalz/Saarland

04./05.07. Teilnahme beim 1. Minisaarland-Ferienprogramm

23.08. Teilnahme am 1. Saarländischen Familientag in Dillingen

12.-14.09 Science Days anlässlich der „Science-Ausstellung Papier“

20.11. Teilnahme an der Kinderbuchwoche der Stadtbibliothek

Saarbrücken

Institut für Lehrerfort- und Weiterbildung

04.09. Lehrerfortbildung zur „Science-Ausstellung Papier“

04.11. Lehrerfortbildung „Papier & Pappe“

Kooperationen

ab 09.06. Ausstellungsprojekt „Best of DZM“ im Journalistischen

Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

ab 21.07. Einführung einer Handy-Führung in Zusammenarbeit mit

dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien, Saarbrücken,

und der eyeled GmbH, Saarbrücken


Druckvorführungen am Stand des Deutschen Zeitungsmuseums

auf dem Nostalgiemarkt in Homburg

Papierschöpfen beim 1. Saarländischen Familientag in Dillingen

Ausstellungskooperation mit dem Journalistischen Seminar

der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Stand beim 1. Minisaarland-Ferienprogramm

Papierexperimente bei den Science Days

im Deutschen Zeitungsmuseum

Mit dem Handy durch das Museum

51


Kunstvermittlung

52

Ein vielfältiges Begleitprogramm zu den Sonderausstellungen und zur

Sammlung zu kreieren, war auch 2008 das Motto der Kunstvermittlung.

Bewährte bekannte, aber auch neue unbekannte Pfade wurden beschritten

bzw. ausgebaut, um den bislang angesprochenen sowie den neu ans

Museum gebundenen Zielgruppen weiterhin mit attraktiven Angeboten

zu begegnen.

So hat das Kinderprogramm 2008 einen regen Aufschwung erlebt.

Die praktischen Workshops „Palette!“, angeleitet von Künstlerinnen, die

neben ihrer Profession auch im Umgang mit jungen Kunstfans erfahren

sind, erfreuten sich nachhaltiger Beliebtheit. Anlässlich der Großausstellungen

des Saarlandmuseums reguläre Führungen nicht nur für

Erwachsene, sondern auch für die kleinen Besucher anzubieten,

ist inzwischen zur festen Regel geworden.

Das Konzept „Kinder führen Kinder“ erfuhr zur Picasso-Ausstellung

eine veränderte Wiederauflage. Die Volontärin Anne Beel wies zusammen

mit der Praktikantin Susanne Lorig engagierte Schülerinnen und

Schüler der Ruth-Schaumann-Schule, Staatliche Förderschule für

Gehörlose und Schwerhörige in Lebach, in die Grundzüge von Leben

und Werk Picassos ein, die diese dann an mehreren Führungsterminen

ihren Mitschülern, z.T. mit Gebärdensprache, im Museum vermittelten.

Das französischsprachige Publikum wird auch weiterhin mit wöchentlich

stattfindenden Führungen zu den Sonderausstellungen gezielt

angesprochen, hatte sich doch gerade im Zuge der Ausstellung „Pablo

Picasso. Die 50er Jahre“ ein interessierter Stamm von frankophonen

Museumsgängern etabliert. Auf die große Gemeinschaft Russisch

sprechender Migranten im Saarbrücker Raum zuzugehen, bot sich im

Rahmen der Retrospektive des aus der Ukraine stammenden Künstlers

Alexander Archipenko an, zu der russischsprachige Führungen organisiert

wurden.

Der club bismarck 11, der „Treffpunkt Junges Museum“, ist mittlerweile

als feste Größe etabliert; dessen Konzept, ungewöhnliche und persönlich

orientierte Formen der Begegnung mit Kunst anzubieten, hat sich bewährt.

Speziell die Diskussionsrunden mit auswärtigen Gästen wie auch

die Musikveranstaltungen erzielten hierbei besonderen Zuspruch.

Einen Großteil der Veranstaltungen des Saarlandmuseums prägte

bewährtermaßen das Prinzip der Kooperation mit Partnerinstitutionen.

Das Kino 8 1 /2 stellte zur Archipenko-Ausstellung ein buntes, gleichermaßen

anspruchsvolles wie unterhaltsames Filmprogramm mit frühen

Stummfilmen der 1910er und 20er Jahre zusammen. Anhand der

„laufenden Bilder“ entstand so ein lebendiger Eindruck der Orte und

des Lebensgefühls der Perioden, die für Archipenkos Schaffen in Paris

und Berlin besonders signifikant waren.

Mit dem Theaterpädagogischen Zentrum führte das Saarlandmuseum

eine Lehrerfortbildung durch, die auf Synästhesie und die „Umarmung

der Künste“ zielte. Theater-, Musik- und Kunstvermittler zeigten das

enge Zusammenspiel der Kunstgattungen auf und motivierten zu unkonventionellen

Zugängen zu den einzelnen Sparten in den Schulen.

Die „Theaterführungen“, die im nachstellenden Spiel Skulpturen Archipenkos

szenisch für kurze Zeit zum Leben erwecken, standen auch

bei dieser Ausstellung wieder für Schulklassen auf dem Programm.


Die Vernetzung mit der benachbarten Hochschule für Musik Saar fand

ihren Ausdruck u.a. in der Aufführung zweier Podiumskonzerte im

Vortragssaal des Saarlandmuseums sowie in der fortgesetzten Zusammenarbeit

mit der Kompositionsklasse von Professor Theo Brandmüller,

die auch 2008 unter der Leitung von Stefan Zintel wieder eigens für

Museumsorte komponierte, diesmal für den club bismarck 11 in der

Schlosskirche, wobei sich eine atmosphärisch reiche Begegnung zwischen

alter Kunst und zeitgenössischer Musik ergab, die begeistert

aufgenommen wurde.

Im Zusammenhang mit der Ausstellung „Rudolf Jahns“ erprobte die

Kunstvermittlung eine neue Form des Einsatzes des Audioguides. Statt

erläuternder Texte konnte der interessierte Besucher vor den Kunstwerken

Musikstücke hören, die das Schaffen von Rudolf Jahns nachweislich

beeinflusst haben: das Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ von

Franz Schubert sowie das Klarinetten-Quintett von Johannes Brahms,

letzteres wurde dankenswerterweise als Mitschnitt eines Studentenkonzertes

der Hochschule für Musik Saar zur Verfügung gestellt.

Der Gipfelpunkt an Veranstaltungsdichte im Saarlandmuseum fiel

2008 auf den Sommer und die Ausstellung „Dein Land macht Kunst.

Landeskunstausstellung 2008.“ Der Ausstellungskonzeption lag der

Gedanke zugrunde, einen unmittelbaren Austausch zwischen den Kunstschaffenden

der Region und den kunstinteressierten Bürgerinnen und

Bürgern zu ermöglichen. So lebte das Begleitprogramm von Kontakten

und Begegnungen anlässlich der zahlreich von allen beteiligten Museen

angebotenen Führungen, Künstlergesprächen und Sonderveranstaltungen.

Anstelle eines Shuttles zwischen den einzelnen Ausstellungsstationen

konnten sportlich ambitionierte Kunstfreunde an zwei von Reni Reißner

vom ADFC Saar e.V. sachkundig geleiteten Radtouren teilnehmen, die –

von Saarbrücken aus – die anderen Museen in zwei Rundfahrten

erschlossen.

Die Stadtgalerie Saarbrücken als Museumsort, der sich ausschließlich

der Kunst der Gegenwart verschrieben hat, bot neben den ganzjährig

stattfindenden zahlreichen Künstlergesprächen anlässlich der Landeskunstausstellung

ein breites Forum für Diskussion und Austausch über

das Kunstschaffen im Saarland. Die „Blauen Plaudereien“, bei denen

Künstler mit herausragenden Vertretern anderer Professionen zusammentrafen,

bestätigten die These, dass Kunst und Leben durchaus als

eng verschränkt erlebt werden.

Das Museum für Vor- und Frühgeschichte setzte speziell während der

verlängerten Schließung aufgrund des Umbaus des Kreisständehauses

auf die Vor-Ort-Erkundung archäologischer Stätten im Saarland. So führten

die fachkundig von Dr. Michael Glaser geleiteten Exkursionen, die

von einer großen Zahl natur- und wanderbegeisterter Kulturfreunde rege

angenommen wurden, zu keltischen und römischen Orten der Region.

Das Deutsche Zeitungsmuseum als musealer außerschulischer Lernort

hat auch 2008 seine engen Kontakte zu den Schulen des Landes weiter

ausgebaut. Als Institut für Lehrerfort- und Weiterbildung hat es sich

einen festen Platz in der Vernetzung zwischen Museen und Bildungseinrichtungen

erobert. Der Akzent auf anschaulichen Vermittlungsaktivitäten

wurde mit der Einführung von Handy-Führungen zeitgemäß

fortgeschrieben.

53


Kinderferienprogramm Kakadu

„Bildhauern neben den großen Meistern!“

im Skulpturengarten der Modernen Galerie

54

Auch 2008 fanden die Vermittlungstätigkeiten der Stiftung weitere Resonanz

durch Lehraufträge am Institut für Historisch orientierte Kulturwissenschaften

(HoK) der Universität des Saarlandes, die an Dr. Michael

Glaser sowie an Dr. Mona Stocker vergeben wurden. Dr. Mona Stocker

folgte zudem einer Vortragseinladung, im Rahmen des „8. Seminars für

Pädagogik und Medien“ in Homburg über die Kinderprogramme des

Saarlandmuseums zu berichten.

Saarlandmuseum

Festes Programm

Wöchentlich öffentliche Führungen durch alle Häuser des Saarlandmuseums

(Moderne Galerie, Alte Sammlung, Museum in der Schlosskirche)

Mittwochsgespräche mit wissenschaftlichen Mitarbeitern der Stiftung

vor ausgesuchten Werken der Sammlung

Samstags Familientag, freier Eintritt in die Sammlung

Kindergeburtstage: Führung und praktisches Arbeiten im Atelier

(auf Anfrage)

Kinderferienprogramm Kakadu

02.-04.07. „Farben über Farben“, Experimentieren mit Farben,

Kursleitung: Stefanie Ahlbrecht

08.-10.07. „Ein ganzes Buch selber machen!“, Erstellen eines Buches

samt Filzeinband, Kursleitung: Anna-Maria Brenner

22./23.07. „Bildhauern neben den großen Meistern!“,

Speckstein-Skulpturen im Skulpturengarten erstellen,

Kursleitung: Mona Abdeli

club bismarck 11

jeden ersten Mittwoch im Monat, freier Eintritt

02.01. „Le Mystère Picasso“ – Filmvorführung des Dokumentarfilms

von Henri-Georges Clouzot aus dem Jahr 1955

06.02. Director’s choice

Exklusives Gespräch zur Ausstellung „Pablo Picasso.

Die 50er Jahre“ mit dem Kurator Dr. Ralph Melcher

05.03. Berückend schön?

Führung durch die Ausstellung „Frauke Wilken –

Rückenansicht“ in der Stadtgalerie Saarbrücken

02.04. Ab ins Atelier!

Kurzrundgang durch die Ausstellung

„Rudolf Jahns – Malerei und Grafik“ mit anschließendem

praktischen Arbeiten im Atelier unter Anleitung der

Künstlerin Claudia Rausch

07.05. Kunst live und in Zeit?

Künstlergespräch mit der Performancekünstlerin und

Robert-Schuman-Preisträgerin Pia Müller in der Stadtgalerie

Saarbrücken


club bismarck 11 / „New Music Reloaded“ in der Schlosskirche

04.06. New Music Reloaded:

Electronic Sound in der Schlosskirche.

Nach dem großen Erfolg in der Modernen Galerie 2007

komponierte die international besetzte Kompositionsklasse

von Prof. Theo Brandmüller unter der Leitung von

Stefan Zintel Stücke für die Saarbrücker Schlosskirche.

In Kooperation mit der Hochschule für Musik Saar

02.07. Arrived alive –

Jan Scharrelmann in Saarbrücken angekommen

Ausstellungsgespräch der Kuratorin Dr. Kathrin Elvers-

ˇSvamberk mit dem Künstler Jan Scharrelmann

06.08. Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008

Atelierbesuch bei der isländischen Künstlerin Sigrún

Ólafsdóttir im KulturBahnhof (KuBa)

03.09. De Nouveau: Klang

Lautsprecherinstallation in der Modernen Galerie

mit dem Saarbrücker Klang-Duo Wegener und Zintel

01.10. Zwischen Fortschritt und Erinnerung,

Dialog zwischen dem Kunsthistoriker und Kurator

Dr. Roland Augustin und dem Fachreferenten für Industriedenkmalpflege

des Landesdenkmalamtes Ing. Axel Böcker

anlässlich der Ausstellung „Fotosynthesen 2008

Industrie und Landschaft“

05.11. Canto Gitano – In der Fremde zu Hause /

Zigeuner in Lied und Kunst

Bildbetrachtung von Otto Muellers Zigeuner mit Sonnenblume,

1927, und Konzert mit Zigeunerliedern, interpretiert

von der Mezzosopranistin Malika Reyad und der Pianistin

Heike Bleckmann.

In Kooperation mit Ramesch, Forum für Interkulturelle

Begegnung e.V.

03.12. Background-Führung Alexander Archipenko

Führung durch die Ausstellung „Alexander Archipenko“

mit der Kuratorin Dr. Kathrin Elvers-ˇSvamberk

club bismarck 11 / Jan Scharrelmann im

Gespräch mit der Kuratorin der Ausstellung,

Dr. Kathrin Elvers- ˇ Svamberk

Das Klang-Duo Wegener und Zintel

in der Modernen Galerie

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Kunstsprechstunde

56

Palette!

Kreatives Museum für Kinder und junge Kunstfans zwischen

5 und 15 Jahren

19.01./

02.02. Auf den Spuren von Pablo Picasso

08.03. Stadt, Land, Fluss – Eine große Panoramalandschaft

12.04. Harmonie in Farbe – Stillleben à la Rudolf Jahns

17.05. Tiere in Punkten und Scheiben

14.06. Mit Hammer und Nagel – Nagelbilder und Nagelobjekte

13.09. Reißen, Falten, Pipapo –

Was man mit Papier alles machen kann!

25.10. Bilder konstruieren – mit Winkeln, Linien und Farbflächen

15.11. Plastisch formen – Alexander Archipenko

13.12. Mobiles und Stabiles

Freundlich unterstützt von der Gesellschaft zur Förderung des

Saarländischen Kulturbesitzes e.V.

Kreativ-Workshop „Palette!“

„Kunstsprechstunde“

Die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und Restauratorinnen

des Saarlandmuseums boten auch im Jahr 2008 Privateigentümern

die Gelegenheit, den Zustand ihrer Gemälde, Skulpturen, Grafiken, ihres

Porzellans, Schmucks etc. begutachten zu lassen und berieten sie zu

kunsthistorischen und restauratorischen Fragen. An folgenden Terminen,

jeweils von 16-18 Uhr, wurde dieser Service im Vortragssaal der Modernen

Galerie angeboten:

03.01. / 07.02. / 06.03.

03.04. / 05.06. / 04.07.

07.08. / 04.09. / 02.10.

06.11. / 04.12.


Rahmenprogramm Ausstellungen

Pablo Picasso. Die 50er Jahre

Öffentliche Führungen

dienstags 16 Uhr, samstags 15 Uhr, sonntags 11, 15 und 17 Uhr

museum after work, Führung mit Begrüßungsgetränk

mittwochs 19 Uhr

espressito, Führung mit Espresso

donnerstags 12.30 Uhr

Frühstück mit Picasso, Kurzführung mit spanischem Morgenimbiss

im Bistro Archipenko

sonntags 10.30 Uhr

„Warum ist Pablo Picasso so berühmt?“, Führung für Kinder

samstags 15 Uhr (parallel zur Führung für Erwachsene)

Führungen in französischer Sprache

samstags 16 Uhr

Angebote für Schulen

– Spaziergang mit Picasso (Führung), auf Wunsch

kombinierbar mit Pik-Ass – Workshop zu Picasso

– Theaterführung „Picassos Bilder leben! – Malerei in Szene

setzen“ in Kooperation mit dem Theaterpädagogischen

Zentrum Saarbrücken / Rita Niesen-Krämer

19.01. Tag der offenen Tür

23.01. Offenes Atelier für Erwachsene unter Leitung von

Claudia Rausch

26.01., 01.02., 14.02., 17.02.

Ballett „Picasso on the move“ mit der Donlon Dance

Company im Saarländischen Staatstheater

02.02. Tag der offenen Tür, mit Darbietungen der Donlon Dance

Company

06.02. Ausstellungsgespräch

23.02. Lange Picasso-Nacht, „Una noche española“

Spanisch-lateinamerikanische Rhythmen und Lounge

mit Franco Jaqués Havener (Gitarre und Gesang)

und den DJs Eric Dessloch und Lars Langholz von

„UnserDing“

George Grosz – Kunst als Sozialkritik

Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken

Öffentliche Führungen, sonntags 15 Uhr

57


58

Rudolf Jahns – Malerei und Grafik

Öffentliche Führungen, sonntags 17 Uhr

Führungen in französischer Sprache

29.03. und 26.04.

06.04. Kunst & Konzert

Kurzführung und Aufführung von Franz Schuberts

„Trockenen Blumen“ mit Cäcilia Kaschel, Flöte, und

Bekhzod Abdullaev, Klavier

In Kooperation mit der Hochschule für Musik Saar

09.04. Ausstellungsgespräch

Jan Scharrelmann – Down To Earth

Öffentliche Führungen, sonntags 15 Uhr

25.06. Ausstellungsgespräch

Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008

Öffentliche Führungen, sonntags 17 Uhr

Saar / Kunst / Genuss, Abendführung mit Begrüßungsgetränk

mittwochs 19 Uhr

21.06. Podiumskonzert der Hochschule für Musik Saar

26.06. Atelierbesuch bei Véronique Verdet

28.06. Podiumskonzert der Hochschule für Musik Saar

16.07. Präsentation zur Trickfilmkunst von Mehmet Mert Akbal

20.07. Mit dem Rad zur Kunst I

Radtour zu den Ausstellungsstationen Städtische Galerie

Neunkirchen und Stadtmuseum St. Wendel, Mia-Münster-

Haus, in Kooperation mit dem ADFC Saar e.V., unter der

Leitung von Reni Reißner

09.08. Künstlerfest mit Führungen, Künstlergesprächen und

Lounge-Musik mit den DJs chantaL, Eugene und

Rote Pistole

Künstlergespräch mit Norbert Simon im Rahmen des Künstlerfests


15.08. Mit dem Rad zur Kunst II

Radtour zu den Ausstellungsstationen Museum Haus

Ludwig für Kunstausstellungen Saarlouis und Museum

Schloss Fellenberg in Merzig, in Kooperation mit dem

ADFC Saar e.V., unter der Leitung von Reni Reißner

31.08. SR2 KulturPicknick und 4. Saarbrücker KulturMeilenFest,

in Kooperation mit SR2 Kulturradio, dem Saarbrücker

Staatstheater und der Hochschule für Musik Saar

Fotosynthesen – Industrie und Landschaft.

Fotografische Arbeiten von Otto Steinert und Bernd Lieven

Öffentliche Führungen, sonntags 15 Uhr

22.10. Ausstellungsgespräch

Alexander Archipenko

museum after work, Abendführung mit Begrüßungsgetränk

mittwochs 19 Uhr

express-Führung, Führung mit Espresso

donnerstags 12.30 Uhr

Führungen für Kinder

samstags 15 Uhr (parallel zur Führung für Erwachsene)

Führungen in französischer Sprache

samstags 16 Uhr

Führungen in russischer Sprache

26.10., 16.11. und 07.12.

Angebote für Schulen

– Ausstellungsrundgang – Führung durch die Ausstellung,

kombinierbar mit Bildhauer-Workshop im Atelier

– Lebend(ig)e Skultpuren – Theaterführung mit Rita Niesen-

Krämer / Theaterpädagogisches Zentrum Saarbrücken

30.09. Lehrerfortbildung „Umarmung der Künste – Archipenko“ /

Interdisziplinäre Veranstaltung zu Leben und Werk

Alexander Archipenkos, in Kooperation mit dem Theaterpädagogischen

Zentrum Saarbrücken

21.10. Filmreihe I: „Avantgarde plus Entertainment“ in Deutschland

Stummfilme von Hans Richter, Viking Eggeling, Kurt A. Stark

und Ernst Lubitsch, mit Live-Musikbegleitung, in Kooperation

mit dem Kino 8 1 /2

12.11.

und 26.11. Ausstellungsgespräche

13.11.

und 04.12. Bildhauer-Ateliers für Erwachsene, unter der Leitung

von Mona Abdeli

09.11. Tag der offenen Tür

23./24.11. Filmreihe II: „Flair der Zeiten und Orte“ –

Berlin in den 1920er Jahren

Stummfilme von Julius Pinschewer, Guido Seeber

und Walter Ruttmann, in Kooperation mit dem Kino 8 1 /2

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Liquid Penguin Ensemble

60

30.11. Familientag mit Kinderführungen, Bildhauerworkshops und

einer musikalischen Reise mit „Bildern einer Ausstellung“,

interpretiert von dem Konzertpianisten Sebastian Voltz

09.12. Filmreihe III: „Avantgarde plus Entertainment“ in Frankreich

Stummfilme von Fernand Léger, Man Ray, René Clair,

Alberto Cavalcanti und Jean Vigo, mit Live-Musikbegleitung,

in Kooperation mit dem Kino 8 1 /2

14.12. Tag der offenen Tür

Max Beckmann – Werke auf Papier

Öffentliche Führungen, sonntags 15 Uhr

Stadtgalerie Saarbrücken

Rahmenprogramm Ausstellungen

Frauke Wilken – Rückenansicht

Öffentliche Führungen, mittwochs 18 Uhr

08.02. Eröffnungsperformance mit Pia Müller

27.02. Künstlergespräch mit Frauke Wilken

05.03. Führung im Rahmen von club bismarck 11

Kunstpreis Robert Schuman – Best of

Öffentliche Führungen, mittwochs 18 Uhr

07.05. Künstlergespräch mit Pia Müller im Rahmen von

club bismarck 11

Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008

Öffentliche Führungen, mittwochs 18 Uhr

13.07. Klangperformance „Players’ Memories“ mit Bernd Wegener

und Stefan Zintel

16.07. „Blaue Plaudereien“ mit Erik Schrader, Kulturdezernent

der Landeshauptstadt Saarbrücken, und Mane Hellenthal

23.07. „Blaue Plaudereien“ mit Hans-Jürgen Koebnick,

ehemaliger Oberbürgermeister der Landeshauptstadt

Saarbrücken, und Volker Scheiblich

23.07. Performance „Blickwinkel“ mit Pia Müller

30.07. „Blaue Plaudereien“ mit Werner Severin, stellvertretender

Vorstandssprecher der SaarLB, und Volker Lehnert

10.08. Performance „Elf Strophen aus dem Gedächtnis“ mit dem

Liquid Penguin Ensemble

13.08. „Blaue Plaudereien“ mit Manuel Andrack, Redaktionsleiter

der Show „Harald Schmidt“, und Leslie Huppert

20.08. „Blaue Plaudereien“ mit Ikbal Berber, Vorsitzende von

„Ramesch. Forum für interkulturelle Begegnung e.V.“, und

Seiji Kimoto

24.08. Klangdrama „Zwischentätlichkeiten“ mit Alexander R. Titz

27.08. „Blaue Plaudereien“ mit Alfred Gulden, Schriftsteller und

Filmemacher, und Bettina van Haaren


Susanne Weirich – searchviews

Öffentliche Führungen, mittwochs 18 Uhr

22.10. Künstlergespräch mit Susanne Weirich

05.11. Vortrag Tanja Lampa „Tarot und Kunst“

Saar Ferngas Förderpreis „Junge Kunst“ 2008

Öffentliche Führungen, mittwochs 18 Uhr

10.12. Künstlergespräch mit Pablo Wendel

Museum für Vor- und Frühgeschichte

Rahmenprogramm Ausstellungen

An heiliger Stätte.

Römische Kulte und Heiligtümer an der Saar

Kinderferienprogramm Kakadu

08.07. Papiermodell einer Römervilla

11.07. Schreiben wie die Römer –

auf Stein, Wachs und Papyrus

11.07. Arbeiten mit Ton:

Öllampen und Reliefbilder römischer Götter

18.07. Wir zeichnen einen Römer-Comic

Deutsches Zeitungsmuseum

Festes Programm

Das DZM bietet eine große Zahl von Aktivitäten für jedes Alter, angefangen

von Kindergartengruppen über Schulklassen bis zu Studenten

und Fachbesuchern.

Um einen erlebnisorientierten Lernort zu schaffen, wurde die Museumspädagogik

von Anfang an in die Ausstellungsplanung integriert, mit

dem Ziel, auch jüngeren Museumsbesuchern das Medium Zeitung und

seine Geschichte zugänglich zu machen: Hands-On-Stationen und

Mitmach-Aktionen helfen dabei. Learning by Doing steht bei den praxisorientierten

Workshops im Vordergrund.

Für Schulklassen bietet das DZM kombinierte Programme aus altersgerechten

Führungen und einem praktischen Workshop-Teil an.

Hierbei kann unter folgenden Angeboten gewählt werden:

– Papierschöpfen

– Lesezeichen drucken und prägen

– Japanische Heftungen

– Lederbuchbindungen

– Mappenherstellung

– Setzen und Drucken

– Buttonherstellung

– Pop-Up

– Styropor- und Linoldruck

– Geheimschriften

Öllampe

61


Workshop-Programm bei den Science Days

62

Führung durch die „Science-Ausstellung Papier“

Zudem besteht für Schulen die Möglichkeit, Pädagogische Tage im

Deutschen Zeitungsmuseum durchzuführen.

Seit Mitte 2008 ist eine Handy-Führung im DZM verfügbar, mit welcher

die Besucher in einem abwechslungsreichen Quiz durch die Dauerausstellung

geführt werden.

Daneben gibt es zahlreiche Führungsangebote für Erwachsene:

– Standard- oder Spezialführungen (mit Maschinenvorführung)

in der Dauerausstellung

– Führungen in den Sonderausstellungen

– After-Work-Führungen am Mittwochabend

– Führungen in der neuen Schausammlung „DZM 2.0“

Familien können am zweiten und vierten Sonntag im Monat an einem

offenen Workshop mit wechselndem Programm teilnehmen. Kindergeburtstage

mit einem Programm für Kinder zwischen 6 und 15 Jahren

bietet das DZM ebenfalls an.

Im Rahmen von Sonderausstellungen werden Führungen, spezielle

Programme für Gruppen und Schulklassen, sowie ein breit gefächertes

Workshop-Programm für Kinder und Erwachsene angeboten.

Workshop Drucken


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

2008 standen die Aktivitäten des Referats für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ganz im Zeichen des umfassenden Ausstellungsprogramms

und der dazugehörigen Begleitveranstaltungen der Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz, allen voran die große Jahresausstellung „Alexander

Archipenko“ sowie die Ausstellung „Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung

2008“. Die intensive Pressearbeit zur „Alexander

Archipenko“-Ausstellung stieß auf beachtliches regionales und überregionales

Medieninteresse. Es gab eine breit angelegte Werbekampagne

mit mehreren aufeinander folgenden großformatigen Plakatkampagnen,

Bannern, Freecards sowie Anzeigenschaltungen in den wichtigsten bundesweiten

und grenznahen Medien. In so genannten Vor-Ort-Verteilungen

(etwa bei Theaterpremieren, Konzerten, Langen Museumsnächten,

Weihnachtsmärkten und sonstigen Veranstaltungen mit hohem Besucheraufkommen)

wurden während der gesamten Laufzeit der Ausstellung

Leporellos in Umlauf gebracht. Der Radius umfasste hierbei das

gesamte Saarland, Trier und Städte der Grenzregion und erstreckte

sich über Straßburg und Luxemburg bis nach Belgien. Erstmals wurden

Leporellos in einer hohen Auflage direkt an Privathaushalte im Stadtverband

verteilt. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Landeskunstausstellung

wurde, auf das Saarland beschränkt, mit gleicher Energie

betrieben und konnte so zum großen Erfolg dieser Ausstellung beitragen:

mit über 22.000 Besuchern wurde ein Rekord aufgestellt.

Plakat zur Ausstellung „Alexander Archipenko“

63


64

In bewährter Form wurden auch die vielseitigen Veranstaltungen der

Kunstvermittlung, so etwa das junge Profil club bismarck 11 sowie die

zahlreichen Workshops erfolgreich kommuniziert. Auch 2008 legten

die Öffentlichkeitsarbeit und Kunstvermittlung großen Wert auf Kooperationen,

als Höhepunkt ist mit Sicherheit das diesjährige KulturMeilen-

Fest zu nennen, eine Kooperation zwischen Saarländischem Rundfunk

(SR2 Kulturradio), Saarlandmuseum, Saarländischem Staatstheater und

Musikhochschule Saar. Einen Schwerpunkt des Referats bildet seit 2004

die Neue Museumslandschaft, die auch dieses Jahr zahlreiche Aktionen

beinhaltete.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist darüber hinaus erfolgreich mit der Universität

des Saarlandes vernetzt: Dr. Katerina Wolf-Spiecker, Leiterin des

Referats für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz, hat seit dem Wintersemester 2007/08 einen Lehrauftrag

am Institut für Historisch orientierte Kulturwissenschaften (HoK)

der Universität des Saarlandes.

Mediaplan 2008

Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

Quartalsprogramm (2-sprachig: deutsch, französisch)

März / April / Mai 52 Seiten

Juni / Juli / August 64 Seiten

September / Oktober / November 80 Seiten

Dezember 08 / Januar 09 / Februar 09 64 Seiten

Cover und Innenansicht


Newsletter

– Newsletter mit allgemeinen Informationen

zu aktuellen Ausstellungen

– Newsletter zum Programm

(Performances, Vorträge, Künstlergespräche,

Workshops, Programm

für Kinder und Jugendliche etc.)

– Newsletter mit Informationen zu

Events für junge Leute (modern

gallery lounge, club bismarck 11

etc.) erscheint monatlich.

Newsletter Ausstellungen Newsletter Allgemein

Saarlandmuseum

Pablo Picasso. Die 50er Jahre

10. November 2007 bis 24. Februar 2008

Plakate City Light Board / Stadtverband Saarbrücken

Plakate City Light Poster / Stadtverband Saarbrücken

Plakate DIN A00 / saarlandweit

Plakate DIN A3 / saarlandweit / Schulen

Plakate DIN A1 / Verkauf

Leporello 8-seitig + Beileger, 3-sprachig: deutsch, französisch, englisch,

Verteilung Deutschland/Frankreich/Luxemburg

Anzeigen (art, Kunstzeitung, FAZ, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung,

Saarbrücker Zeitung)

Einladungen / bundesweit und angrenzende Regionen

Plakatwerbung A2 in der Saarbahn und in Bussen

Freecards

Spanntransparente an folgenden Standorten: Dudweiler Landstraße,

Bahnhofstraße, St. Johanner Markt, Gebäude des Saarlandmuseums,

Moderne Galerie

Fahnen

Direct-Marketing: Verteilen von Leporellos vor kulturellen Veranstaltungen

im Saarland (Theater, Konzerte), Frankreich (Le Carreau)

und Luxemburg (Nacht der Museen), sowie an Weihnachtsmärkten

in Saarbrücken

Plakat

65


66

Einladung

Wöchentlicher Infostand im Kaufhaus Karstadt

Schaufensterdekorationen in verschiedenen Buchhandlungen

Ticketverkauf bei SR am Markt sowie an der Universität des Saarlandes

Durchführung einer Besucherbefragung

George Grosz – Kunst als Sozialkritik

Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken

24. November 2007 bis 17. Februar 2008

Plakate DIN A1 / saarlandweit

Einladungen / bundesweit

Anzeigen (Die Zeit)

Rudolf Jahns – Malerei und Grafik

15. März bis 4. Mai 2008

Plakate DIN A1 / saarlandweit

Einladungen / saarlandweit

Anzeigen (Die Zeit)

Jan Scharrelmann – Down To Earth

7. Juni bis 31. August 2008

Plakate DIN A3 / saarlandweit

Einladungen / bundesweit und angrenzende Regionen

Anzeigen (Die Zeit)

Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008

21. Juni bis 31. August 2008

Plakate DIN A1 / saarlandweit

Plakate DIN A00 / saarlandweit

Leporello 10-seitig / Verteilung saarlandweit

Einladungen / saarlandweit

Anzeigen (Die Zeit)

Leporello


Plakat

Fotosynthesen – Industrie und Landschaft.

Fotografische Arbeiten von Otto Steinert und Bernd Lieven

13. September bis 16. November 2008

Plakate DIN A3 / saarlandweit

Einladungen / bundesweit

Anzeigen (Die Zeit)

Einladung

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Plakat CLB

Plakat CLP

68

Plakat

Banner


Alexander Archipenko

18. Oktober 2008 bis 18. Januar 2009

Plakate City Light Board / Stadtverband Saarbrücken

Plakate City Light Poster / Stadtverband Saarbrücken

Plakate DIN A00 / saarlandweit

Plakate DIN A3 / saarlandweit / Schulen

Plakate DIN A1 / Verkauf

Einladungen / bundesweit und angrenzende Regionen

Leporello 8-seitig + Beileger, 3-sprachig: deutsch, französisch, englisch,

Verteilung Deutschland / Frankreich / Luxemburg

Anzeigen (art, Die Zeit, FAZ, Kulturspiegel, Kunstzeitung, Rheinpfalz,

Reiseplan der Deutschen Bahn, Saarbrücker Zeitung, Trierischer

Volksfreund, Veranstaltungsprogramm Kino 8 1 /2, Luxemburger Wort,

Le Républicain Lorrain)

Plakatwerbung A2 in der Saarbahn und in Bussen

Freecards

Spanntransparente an folgenden Standorten: Bahnhofstraße,

St. Johanner Markt, Gebäude des Saarlandmuseums, Moderne Galerie

Direct-Marketing: Verteilen von Leporellos vor kulturellen Veranstaltungen

im Saarland (Theater, Konzerte), Frankreich (Le Carreau)

und Luxemburg (Nacht der Museen), sowie an Weihnachtsmärkten

in Saarbrücken sowie an Privathaushalte

Ticketverkauf an der Universität des Saarlandes

Durchführung einer Besucherbefragung

Leporello

Schulplakat

Anzeige in der Kunstzeitschrift art

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70

Plakat

Max Beckmann – Werke auf Papier

13. Dezember 2008 bis 15. März 2009

Plakate DIN A1 / saarlandweit

Einladungen / bundesweit

Anzeigen (Die Zeit)

Plakat

Stadtgalerie Saarbrücken

Frauke Wilken – Rückenansicht

9. Februar bis 24. März 2008

Plakate DIN A1 / bundesweit

Einladungen / bundesweit

Fahne

Anzeigen (Pavillon, Kunsttermine, Kunstquartal)

Forum Neue Musik

12. Februar 2008

Plakate DIN A2 / saarlandweit und angrenzende Regionen

Einladungen / saarlandweit

Forum Neue Musik

11. März 2008

Plakate DIN A2 / saarlandweit und angrenzende Regionen

Einladungen / saarlandweit


Kunstpreis Robert Schuman – Best of

12. April bis 25. Mai 2008

Plakate DIN A1 / bundesweit

Einladungen / bundesweit

Fahne

Anzeigen (Quattropole Luxembourg, Metz, Saarbrücken, Trier)

Katalogbeilagen Preisträgerin 2007

Grenzgänger // 22

23. April 2008

Plakate DIN A2 / saarlandweit

Einladungen / saarlandweit

Dein Land macht Kunst. Landeskunstaustellung 2008

21. Juni bis 31. August 2008

Plakate DIN A 2 / bundesweit

Einladungen / bundesweit

Blaue Plaudereien

Verschiedene Termine im Zeitraum 21. Juni bis 31. August 2008

Einladungen / saarlandweit

Flyer

faust.partikel / JFK-Show

04./05./06./07. August 2008

Plakate DIN A1 / saarlandweit

Einladungen / saarlandweit

„Players Memories“. Bernd Wegener und Stefan Zintel

13. Juli 2008

Einladungen / saarlandweit

„Blickwinkel“. Pia Müller

23. Juli 2008

Einladungen / saarlandweit

„Elf Strophen aus dem Gedächtnis“. Liquid Penguin Ensemble

10. August 2008

Einladungen / saarlandweit

Alexander R. Titz. Zwischentätlichkeit. Ein Klangdrama

24. August 2008

Einladungen / saarlandweit

Broschüre

Anzeige (Saarbrücker Zeitung)

Susanne Weirich – searchviews

27. September bis 16. November 2008

Plakate DIN A 1 / bundesweit

Einladungen / bundesweit

Anzeigen (Titelblatt Pavillion, Kunstquartal, Kunsttermine, Kunstzeitung)

Einladung

Plakat

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72

Forum Neue Musik

21. Oktober 2008

Plakate DIN A2 / saarlandweit

Einladungen / saarlandweit

Forum Neue Musik

11. November 2008

Plakate DIN A2 / saarlandweit

Einladungen / saarlandweit

Saar Ferngas Förderpreis „Junge Kunst“ 2008

6. Dezember 2008 bis 18. Januar 2009

Plakate DIN A1 / bundesweit

Einladungen / bundesweit

Anzeigen (Kunstzeitung, art, Kunsttermine)

Plakat

Grenzgänger // 25

7. Dezember 2008

Plakate DIN A2 / saarlandweit

Einladungen / saarlandweit


Deutsches Zeitungsmuseum

Von der Mangelwirtschaft zur Massenauflage.

Printmedien in den 50er Jahren

29. September 2007 bis 3. Februar 2008

Großflächenplakat / Wadgassen

Plakat DIN A1

Flyer

Einladungen / bundesweit

Anzeigen (Die Zeit, Saarbrücker Zeitung)

Gutscheine (Pressevertrieb Saar, Thalia Bücher)

Die Zeitung in der Künstlerkarikatur von Honoré Daumier

8. März bis 4. Mai 2008

Großflächenplakat / Wadgassen

Plakat DIN A1

Einladungen / bundesweit

„Mit Haß aus Liebe“. Ansichten der „Weltbühne“

10. Juni bis 27. Juli 2008

Plakat DIN A1

Einladungen / bundesweit

Einladungen

Science-Ausstellung Papier

23. August 2008 bis 1. Februar 2009

Großflächenplakat / Wadgassen

Plakat DIN A1

Plakat DIN A3

Flyer

Einladungen / bundesweit

DZM 2.0

Mehr als nur alte Zeitungen

6. Dezember 2008 bis 8. Februar 2009

Plakat DIN A1

Einladungen / bundesweit

Plakat

Anzeige in der Saarbrücker Zeitung

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Besucherstatistik

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Besucherandrang anlässlich der Ausstellung „Pablo Picasso. Die 50er Jahre“


Stiftung Saarländischer Kulturbesitz 212.070

Saarlandmuseum 144.814

Moderne Galerie 84.723

Sammlung 16.176

Pablo Picasso (ab 01.01.) 45.708

Architekturwettbewerb (ab 01.01.) 464

Rudolf Jahns 783

Landeskunstausstellung 9.231

Alexander Archipenko (bis 31.12.) 12.361

Alte Sammlung 4.126

Schlosskirche 55.965

Museum für Vor- und Frühgeschichte 27.188

Sammlung –

An heiliger Stätte 4.126

Römische Villa Nennig 23.062

Deutsches Zeitungsmuseum 31.818

Sammlung 13.976

Mangelwirtschaft zur Massenauflage 477

Honoré Daumier 1.080

Museum on Tour 6.700

Weltbühne 552

Science 9.033

Stadtgalerie Saarbrücken 8.250

Frauke Wilken 976

Innenhof 630

Kunstpreis Robert Schuman – Best of 1.138

Landeskunstausstellung 2.134

Susanne Weirich 1.623

Saar Ferngas Förderpreis „Junge Kunst“ 2008 495

Veranstaltungen 1.254

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Gremien der Stiftung

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Kuratorium

Kuratorin

Annegret Kramp-Karrenbauer

Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur

Stellvertreter

Jürgen Schreier

Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion

Ulf Huppert

Direktor des Regionalverbandes Saarbrücken

Mitglieder

Charlotte Britz

Oberbürgermeisterin der Stadt Saarbrücken

Michael Burkert

Geschäftsführung der Saarland-Sporttoto GmbH

Prof. Thomas Duis

Rektor der Hochschule für Musik Saar

Dr. Walter Koch

Stellvertretender Vorsitzender des Beirats der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

Präsident der Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e.V. a.D.

Edwin Kohl

Vorstandsvorsitzender der Kohl Medical AG

Dr. Joachim Meinhold

Vorsitzender der Geschäftsführung der Saarbrücker Zeitung

Verlag und Druckerei GmbH

Prof. Ivica Maksimovic

Rektor der Hochschule der Bildenden Künste Saar

Prof. Dr. Volker Linneweber

Präsident der Universität des Saarlandes

Daniela Schlegel-Friedrich

Landrätin des Landkreises Merzig-Wadern

Gerhard Wack

Staatssekretär im Ministerium für Finanzen

Vizepräsident der Gesellschaft zur Förderung des Saarländischen Kulturbesitzes e.V.

Prof. Dr. Inge Weber

Präsidentin der Gesellschaft zur Förderung des Saarländischen Kulturbesitzes e.V.

Vorsitzende des Beirats der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

Stellvertretende Mitglieder

Prof. Dr. Josef Baulig

Leiter des Landesdenkmalamtes

Graciela Bruch

Globus-Betriebe St. Wendel

Dipl.-Ing. Marlen Dittmann

Vorsitzende des Deutschen Werkbundes / DWB Saarland

Christian Erhorn

Kaufm. Geschäftsführer der Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH

Michaele Link

Forum Junge Talente

Prof. Jörg Nonnweiler

Prorektor der Hochschule für Musik Saar

Prof. Hans Rollmann

Präsident der Architektenkammer des Saarlandes a. D.

Erik Schrader

Kulturdezernent der Stadt Saarbrücken

Prof. Dr. Matthias Winzen

Prorektor der Hochschule der Bildenden Künste Saar


Beirat

Vorsitzende

Prof. Dr. Inge Weber

Präsidentin der Gesellschaft zur Förderung des Saarländischen Kulturbesitzes e.V.

Stellvertreter

Dr. Walter Koch

Präsident der Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e.V. a.D.

Mitglieder

Prof. Dr. Götz Adriani

Vorstand der Stiftung Kunsthalle Tübingen

Prof. Dr. Bernhard Graf

Leiter des Instituts für Museumsforschung, Staatliche Museen zu Berlin

Fabrice Hergott

Directeur du Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris

Prof. Dr. Christa Lichtenstern

Leiterin des Instituts für Kunstgeschichte der Universität des Saarlandes a.D.

Enrico Lunghi

Künstlerischer Direktor des CASINO Luxembourg / Forum für zeitgenössische Kunst

Dr. Silvia Martin

Geschäftsführende Gesellschafterin der Möbel Martin GmbH & Co. KG

Prof. Dr. Carola Reinsberg

Leiterin des Instituts für Klassische Archäologie an der Universität des Saarlandes

Prof. Dr. Hermann Schäfer

Ministerialdirektor beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien a.D.

Prof. Dr. Klaus Schrenk

Direktor der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe

Dipl.-Ing. Andreas Veauthier

Dipl.-Ing. Architekt

Beirat Deutsches Zeitungsmuseum

Vorsitzender

Prof. Dr. Joan Hemels

Universität van Amsterdam, Vakgroep Communicatiewetenschap

Mitbegründer des Niederländischen Pressemuseums

2. Vorsitzender

Christian Erhorn

Kaufm. Geschäftsführer der Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH

Mitglieder

Dr. Markus Behmer

Akademischer Rat am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung

der Universität München

Peter Stefan Herbst

Chefredakteur der Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH

Dr. Gerhard Kilger

Direktor der Deutschen Arbeitsschutzausstellung DASA

Dr. Joachim Meinhold

Vorsitzender der Geschäftsführung der Saarbrücker Zeitung

Verlag und Druckerei GmbH

77


Mitarbeiter

78

Mitarbeiter

Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

Stand: 31. Dezember 2008

Dr. Ralph Melcher Vorstand

Direktor des Saarlandmuseums

Verwaltung Stiftung

Myriam Best-Wollbold Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit

Laetitia Buget Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit

Regine Christadler Sekretärin des Vorstands

Dr. Kathrin Elvers- ˇ Svamberk Assistentin des Vorstands,

wissenschaftliche Mitarbeiterin

Marion Engel Mitarbeiterin Verwaltung

Friederike Koch Volontärin Kunstvermittlung

Jürgen Lang Verwaltungsleiter

Rainer Martin Systemadministrator, EDV

Brigitte Rohrbacher Mitarbeiterin Verwaltung

Susanne Schneider Mitarbeiterin Verwaltung

Dr. Mona Stocker Wissenschaftliche Mitarbeiterin,

Kunstvermittlung

Dr. Katerina Wolf-Spiecker Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Saarlandmuseum

Dr. Roland Augustin Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Ute Dietzen-Seitz Restauratorin

Julia Frohnhoff Wissenschaftliche Volontärin

Thomas Genvo Museumstechniker

Heike Hagenau Bibliothekarin

Dr. Stefan Heinlein Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Uwe Jäger Museumstechniker

Jutta Klein Mitarbeiterin Archiv

Armin Kneip Museumstechniker

Anita Leyes Mitarbeiterin Verwaltung

Ingrid Schwarz Restauratorin

Stephanie Schwind Volontärin Restaurierung

Karen Straub Wissenschaftliche Volontärin

Dr. Dr. Anne-Marie Werner Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Viola Wichert Bibliothekarin

Dr. Eva Wolf Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Bernard Zahnhausen Museumstechniker

Museum für Vor- und Frühgeschichte, Römische Villa Nennig

Dr. Michael Glaser Kunstvermittlung

Dr. Franz-Josef Schumacher Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Stadtgalerie Saarbrücken

Ernest W. Uthemann Leiter

Lydia Tebroke-Klammt Mitarbeiterin Verwaltung

Wilhelm Wagner Museumstechniker

Werner Werle Museumstechniker

Deutsches Zeitungsmuseum

Dr. Roger Münch Direktor

Sascha Boßlet Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Helene Dietrich Sekretärin des Direktors

Nina Hahnel Wissenschaftliche Volontärin

Paul Schwarz Museumstechniker


Personalien

Personalangelegenheiten

der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz:

Veränderungen im Jahr 2008

Stand: 31. Dezember 2008

Karen Straub,

wissenschaftliche Volontärin im Saarlandmuseum,

seit 1. Januar 2008

Christian Göbel,

wissenschaftlicher Volontär im Deutschen Zeitungsmuseum,

ausgeschieden zum 13. Februar 2008

Nina Hahnel,

wissenschaftliche Volontärin im Deutschen Zeitungsmuseum,

seit 1. März 2008

Laetitia Buget,

Mitarbeiterin in der Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung,

seit 1. April 2008

Anne Beel,

wissenschaftliche Volontärin in der Kunstvermittlung der Stiftung,

ausgeschieden zum 30. April 2008

Friederike Koch,

wissenschaftliche Volontärin in der Kunstvermittlung der Stiftung,

seit 1. Mai 2008

Fabienne Meyer,

Restauratorin im Saarlandmuseum,

ausgeschieden zum 12. August 2008

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Gesellschaft zur Förderung

des Saarländischen Kulturbesitzes e.V.

80

Förderung

Im Jahr 2008 hat die Gesellschaft zur Förderung des Saarländischen

Kulturbesitzes e.V. gemäß ihrer Satzung die Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz finanziell und ideell unterstützt. Diesmal lag der Schwerpunkt

in der Förderung der Museumspädagogik.

Finanziell unterstützt wurde das Kinderprogramm des Saarlandmuseums

„Palette!“ sowie die „Science Days“ während der „Science-

Ausstellung Papier“ im Deutschen Zeitungsmuseum in Wadgassen.

Eine finanzielle Zuwendung erhielt auch ein im Jahr 2008 publizierter

Begleitband zur Ausstellung „Die Brücke in der Südsee“.

Ferner unterstützte die Gesellschaft auch die Kunstauktion der Aids Hilfe

Saar sowie die Veranstaltung „Kunst macht Schule“.

artus – Junge Freunde Kunstmuseen

Die im Jahr 2007 gestartete junge Initiative „artus – Junge Freunde

Kunstmuseen“ konnte im Jahr 2008 die begonnene Arbeit erfolgreich

fortführen. Die „jungen Freunde“ besuchen in der Regel einmal im

Monat eine Ausstellung oder treffen Künstler in ihren Ateliers, darüber

hinaus werden aber auch Tagesfahrten angeboten (z.B. art cologne Köln,

Museumsnacht Luxembourg). Rund 250 „junge Freunde“ nahmen 2008

an den Veranstaltungen teil, die ein Team von acht Ehrenamtlichen

unter der Leitung von Dr. Andrea Hartmann organisiert.

In bewährter Weise kommunizieren die „jungen Freunde“ per E-Mail, um

ggf. kurzfristig auf interessante Angebote reagieren zu können. Darüber

hinaus informiert ein halbjährlich erscheinendes Lesezeichen über die

Veranstaltungen.

Die bundesweite Vernetzung mit den „jungen Freunden“ in Deutschland

wurde auch im Jahr 2008 gepflegt. Mitglieder des Organisationsteams von

„artus – Junge Freunde Kunstmuseen“ besuchten die Mitgliederversammlungen

der Bundesinitiative, die in Chemnitz und Berlin stattfanden.

Durchgeführte Veranstaltungen 2008:

Preview der Ausstellung „Volker Sieben“ (Galerie Besch), Führung

durch die Ausstellung „George Grosz“, Besuch der Völklinger Hütte und

„Duane Hanson-Ausstellung“, Tagesfahrt „art cologne“, Theaterbesuch

„Picasso on the move“, Rundgang durch den Skulpturengarten, Landeskunstausstellung,

Preview der Ausstellung „Andrea Neumann“ (k4 Galerie),

Galerierundgang am Tag der Bildenden Kunst, Museumsnacht

Luxembourg, Führung durch die Ausstellung „Alexander Archipenko“ und

Besuch der „Science-Ausstellung Papier“ mit praktischem Workshop.

Mitgliederversammlung / Neuwahl des Vorstandes

Am 14. Februar fand die Mitgliederversammlung statt, bei der ein neuer

Vorstand gewählt wurde.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Präsidentin: Prof. Dr. Inge Weber

Vizepräsident: Staatssekretär Gerhard Wack

Generalsekretärin: Dr. Andrea Hartmann


Beisitzer: Regine Eichholz, Volker Giersch, Dr. Klaus Klein,

Dr. Heinzjörg Müller, Richard Nospers, Gudrun Pink, Wirtschaftsminister

Joachim Rippel, Thomas Schmitt, Barbara Wackernagel-Jacobs

Außerdem wurden zu Kassenprüfern gewählt: Hans-Werner Martin und

Hanns Hofmann

In der Mitgliederversammlung wurde ferner eine Satzungsänderung von

Paragraph 13 beschlossen. Dies bedeutet, dass nunmehr „bis zu zehn“

und nicht wie bislang nur „bis zu sechs“ Beisitzer dem Gesamtvorstand

angehören.

Kunst trifft Wirtschaft – Wirtschaft trifft Kunst

Die Veranstaltungsreihe „Kunst trifft Wirtschaft – Wirtschaft trifft Kunst“,

die die Fördergesellschaft im Dezember gemeinsam mit der IHK des

Saarlandes organisierte, befasste sich diesmal mit dem Thema:

„Wieviel Kultur braucht unser Land? Vierter Pavillon – Kulturbibliothek –

Kulturufer“. Es sprachen und diskutierten auf dem Podium im Saarlandmuseum

unter der Moderation von Prof. Hermann Schäfer, Abteilungsleiter

für Kultur und Medien beim Beauftragten der Bundesregierung

a.D.: Dr. Ralph Melcher, Vorstand der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz,

Dr. Rena Wandel-Hoefer, Baudezernentin der Stadt Saarbrücken,

Prof. Thomas Duis, Rektor der Hochschule für Musik Saar und Dr.-Ing.

Walter Koch, Ehrenpräsident des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie

des Saarlandes e.V.

Angebote für die Mitglieder

Begrüßung der Neumitglieder

Die im Jahr 2007 erstmals durchgeführte „Begrüßung der Neumitglieder“

wurde aufgrund der großen Resonanz auch im Jahr 2008 organisiert.

Die Neumitglieder wurden im Juni von Prof. Dr. Inge Weber, Präsidentin,

und Dr. Andrea Hartmann, Generalsekretärin, in der Modernen

Galerie empfangen geheißen. Im Anschluss führte Direktor Dr. Ralph

Melcher durch die Galerie und stand auch beim folgenden Umtrunk

für Fragen zur Verfügung.

Kulturreisen

Im März bot die Fördergesellschaft eine Kulturreise nach „Vietnam,

Laos und Kambodscha“ an. Auf dem Programm standen u.a. Angkor

Thom und Ankor Wat, der größte religiöse Tempel der Welt in Siem Reap

(Kambodscha), die seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende

Königsstadt Luang Prabang in Laos, die berühmte Halong-Bucht in Vietnam,

die mit ihren 3000 Inseln zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört,

sowie die Metropole Hanoi und die Königsstadt Hue. Zwei Monate später,

im Mai 2008, organisierte die Fördergesellschaft in Kooperation mit

Prof. Schahnaz Alloussi eine Reise nach Syrien. Anlass für den gewählten

Reisezeitpunkt war das 50-jährige Bestehen der Universität Aleppo.

Die Teilnehmer besuchten u.a. Aleppo, die antike Ruinenstadt Palmyra

und Damaskus.

Ausstellungsbesuche/Kunstreisen

Im September 2008 führte eine Wochenendreise nach Berlin zum

Besuch der „Babylon“-Ausstellung im Pergamon-Museum. Außerdem

standen auch die neu eröffnete Sammlung Boros sowie das Bröhan-

Museum auf dem Programm. Eine vorweihnachtliche Reise bot die

81


82

Fördergesellschaft im Dezember an. Neben dem Besuch der Ausstellung

„Lovis Corinth – Die Geburt der Moderne“ nutzte man die Hinreise für

einen Zwischenstopp im Staatlichen Museum für zeitgenössische Kunst

und Design in Nürnberg und die Rückreise zum Besuch der Homer-

Ausstellung in Mannheim.

Vorabbesichtigungen/Sonderveranstaltungen/Service

Als weiterhin geschätzten Service bot die Fördergesellschaft ihren

Mitgliedern exklusive Vorabbesichtigungen sowie Sonderführungen

ausgewählter Ausstellungen an.

Dr. Mona Stocker führte durch die Landeskunstausstellung

Im April führte Dr. Roger Münch die Mitglieder durch die Ausstellung

„Die Zeitung in der Künstlerkarrikatur von Honoré Daumier“ im Deutschen

Zeitungsmuseum in Wadgassen. Bei einer Sonderführung durch

die Landeskunstausstellung im August war der Andrang so groß, dass

Direktor Dr. Ralph Melcher zunächst eine Einführung im Vortragssaal

hielt und anschließend drei Führungen unter der Leitung von Dr. Mona

Stocker im Ausstellungspavillon stattfanden. Im Oktober waren die Mitglieder

zu einer exklusiven Preview der Ausstellung „Alexander Archipenko“

eingeladen, die die Kuratorin Dr. Kathrin Elvers- ˇ Svamberk mit

einem Vortrag eröffnete. Ebenfalls im Oktober führte Dr. Roger Münch

durch die „Science-Ausstellung Papier“ in Wadgassen.

Im September waren die Mitglieder zu einem Vortrag von Ulrike Bock

ins Saarlandmuseum eingeladen. Das Thema: „Das Ischtar-Tor und

seine religiösen Bezüge“. Die Einladung zu diesem Vortrag erging an alle

Mitglieder, war aber vor allem auch als Vorbereitung für den Besuch der

„Babylon“-Ausstellung in Berlin organisiert.

Die viermal im Jahr erscheinende Broschüre „UNSERE ART“ informierte

die Mitglieder auch im sechsten Jahr ihrer Auflage über Reisen, Aktivitäten

und Ankäufe der Fördergesellschaft, sowie über die Ausstellungen

der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz. Die jeweils aktuelle Ausgabe

der Mitgliederbroschüre ist auch auf der Internetseite der Fördergesellschaft

zu lesen.


Mitgliedschaft im Bundesverband der Fördervereine und im WFFM

Die Fördergesellschaft ist seit 2006 Mitglied im Bundesverband der

Fördervereine deutscher Museen für Bildende Kunst. Bei den im März

(Osnabrück) und November (Herford) stattgefundenen Mitgliederversammlungen

des Bundesverbandes nahmen Vertreter des Vorstandes

der Fördergesellschaft teil.

Darüber hinaus wurde erstmals auch die Mitgliederversammlung des

WFFM (Weltverband der Fördervereine), die im September in Israel

stattfand, besucht.

Personalia

Die Geschäftsführerin Rina Kortz ist zum Jahresende 2007 ausgeschieden.

Seit 1. Januar 2008 hat Frau Dr. Elke Fegert die Geschäftsführung

inne.

Museumsshop „Wa(h)re Kunst“

Der Museumsshop „Wa(h)re Kunst“ im Saarlandmuseum wird von

der Fördergesellschaft betrieben. Unter der Leitung von Elisabeth Tonn

engagieren sich 31 ehrenamtliche Damen, die die Besucher über das

Warenangebot informieren und beraten sowie neben Geschenkartikeln

auch die von der Stiftung publizierten Ausstellungskataloge verkaufen.

Der finanzielle Überschuss, der durch die ehrenamtliche Tätigkeit

ermöglicht wird, fließt an die Stiftung zurück.

Mitarbeiterinnen des Museumsshops

Annette Beck, Margot Demuth, Gisela Dittel, Edith Eckert, Marianne

Freymann, Friedrun Haury, Gisela Hiery, Brita Kastriotis, Inge Kirchner,

Christel Koopmann, Astrid Lenthe, Karla Lüderitz, Sigrid Mahler, Doris

Morschett, Christiane Müller, Maria Peters, Erika Pies, Gabriele Ralle,

Doris Reiter, Elisabeth Richter, Renate Schätzel-Seitz, Hilde Schiffler,

Doris Schneider, Lilly Schumann, Agnes Schwarz, Marliese Schwarz,

Elisabeth Tonn, Anne Türk, Helga Urbanowicz, Lotte Wahlster, Christa

Weber mit Unterstützung von Doris Wolf und Waltraud Zahnhausen.

Ausflug nach Baden-Baden: Museumsshop-Damen besuchten das Museum Frieder Burda

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Sponsoren

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Die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz wurde 2008

freundlich unterstützt durch:

Werner Bauer

Deutsches Tapeten-Institut

Leo Erb

Geldmuseum der Deutschen Bundesbank

Gesellschaft zur Förderung des Saarländischen Kulturbesitzes e.V.

Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt-

Universität zu Berlin

Hessisches Landeskriminalamt Wiesbaden

Gerald Hunze, Homburg

Dr. Robert Karge, Saarbrücken

Koordination QuattroPole Rathaus, Trier

Kreissparkasse Saarlouis

Krüger Druck+Verlag GmbH & Co. KG

Kulturstiftung der Länder

Kulturstiftung des Bundes

Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur des Saarlandes

Museum Ober-Ramstadt

Museumsshop „Wa(h)re Kunst“

Papierfabriek Schut/Clairefontaine, Heelsum NL

Papiermacherschule Gernsbach

Papiermühle Homburg

Papierwarenfabrik Erich Michael GmbH & Co. KG

Perspectives GmbH, Saarbrücken

Pressevertrieb Saar

Regierung des Saarlandes

Saar Ferngas AG Saarbrücken

Saarbrücker Zeitung

Saarland-Sporttoto GmbH

Saarländischer Rundfunk

Saarländisches Wochenblatt VerlagsGmbH

Sparda-Bank Südwest

Verband Deutscher Papierfabriken e.V.

Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

Bertram von Hobe

Otto Weber, Ober-Ramstadt

Kurt Winter

Zweibrücker Kunstfeuerwerkerei


Impressum

Herausgegeben von der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

Redaktion Myriam Best-Wollbold

Laetitia Buget

Dr. Kathrin Elvers- ˇ Svamberk

Julia Frohnhoff

Karen Straub

Dr. Katerina Wolf-Spiecker

Besucherstatistik Doris Wolf

Texte Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

Gesellschaft zur Förderung des Saarländischen Kulturbesitzes e.V.

Herstellung Krüger Druck+Verlag, Dillingen

Fotonachweise

und Bildrechte: S. 6-12: Fotos: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 13: Julius Grünewald: Frankfurter Schrank, 2007 © Julius Grünewald, 2009

Foto: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 14: Jan Scharrelmann: Hypnos, 2007 © Jan Scharrelmann, 2009

Foto: Galerie Hammelehle und Ahrens

S. 15: Norbert Schwontkowski: The Sink, 2008 © Norbert Schwontkowski, 2009

Foto: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 15: German Stegmaier: o.T., 2008 © VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Foto: Galerie Zink

S. 16: German Stegmaier: o.T., 2008 © VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Foto: Galerie Zink

S. 17: Myriam Mechita: ne rien perdre ou croire au déploiement, 2008

© Myriam Mechita, 2009, Foto: Galerie Nosbaum & Reding

S. 18: Leo Erb: Linien in Bewegung, 1964/65 © VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Foto: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 19: Werner Bauer: S 68/0/89, 1989 © Werner Bauer, 2009

Foto: MUSEUM RITTER, Olaf Nagel

S. 19: K. O. Götz: Marianne, 2006 © VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Foto: Uwe Bellhäuser

S. 20: German Stegmaier: o.T., 2008 © VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Fotos: Galerie Zink

S. 21: K. O. Götz: B 1 Entwurf für Stahlrelief “Marianne”, 2004

© VG Bild-Kunst, Bonn 2009, Foto: Raphael Maaß

S. 22: Blick in die Ausstellung „Pablo Picasso. Die 50er Jahre“

Foto: Uwe Bellhäuser

S. 23: George Grosz: Schönheit, dich will ich preisen, 1919, Sammlung Karsch

© VG Bild-Kunst, Bonn 2009

S. 24: Rudolf Jahns: Nächtliche Stadt, 1958 © VG Bild-Kunst, Bonn 2009

S. 24: Blick in die Ausstellung „Rudolf Jahns – Malerei und Grafik“

© VG Bild-Kunst, Bonn 2009, Foto: Uwe Bellhäuser

S. 25: Blick in die Ausstellung „Jan Scharrelmann – Down To Earth“

© Jan Scharrelmann, 2009, Foto: Uwe Bellhäuser

S. 25: Dr. Kathrin Elvers- ˇ Svamberk, Kuratorin der Ausstellung,

während der Eröffnungsrede, Foto: Uwe Bellhäuser

S. 25: Die Skulptur Cyclos I zu Gast im ersten Sammlungssaal der

Modernen Galerie, © Jan Scharrelmann, 2009, Foto: Uwe Bellhäuser

S. 26: Dr. Ralph Melcher, Kurator der Ausstellung, im Gespräch mit

Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath, Foto: Uwe Bellhäuser

S. 26: Jürgen Schreier, stv. Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz, im Gespräch mit dem Künstler Paul Antonius, Foto: Uwe Bellhäuser

S. 27: Blick in die Ausstellung „Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung

2008“, Moderne Galerie © Shila Khatami, 2009, Foto: Uwe Bellhäuser

S. 27: Vernissage der Ausstellung „Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung

2008“, Moderne Galerie, Foto: Uwe Bellhäuser

S. 27: Blick in die Ausstellung „Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung

2008“, Stadtgalerie Saarbrücken, die Künstlerin Gabrielle Eickhoff im Gespräch

© Mane Hellenthal, 2009, Foto: Uwe Bellhäuser

S. 28: Otto Steinert: Schlammweiher 2, 1953 © Stefan Steinert, Essen, 2009

S. 28: Bernd Lieven: City of Ambition, 2001

© Bernd Lieven / VG Bild-Kunst, Bonn 2009

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S. 28: Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer während der Eröffnungsrede

zur Ausstellung „Alexander Archipenko“, Foto: Uwe Bellhäuser

S. 29: Vernissage der Ausstellung „Alexander Archipenko“

© VG Bild-Kunst, Bonn 2009, Foto: Uwe Bellhäuser

S. 29: Die Kuratorin der Ausstellung Dr. Kathrin Elvers- ˇ Svamberk und

Frances Archipenko Gray, Foto: Uwe Bellhäuser

S. 29: Blick in die Ausstellung „Alexander Archipenko“

© VG Bild-Kunst, Bonn 2009, Foto: Tom Gundelwein

S. 30: Max Beckmann: Der Mord, 1933, Sammlung Karin + Rüdiger Volhard,

Frankfurt am Main © VG Bild-Kunst, Bonn 2009

S. 31: Blick in die Ausstellung „Frauke Wilken – Rückenansicht“

© VG Bild-Kunst, Bonn 2009, Foto: Tom Gundelwein

S. 31: Frauke Wilken: Ohne Titel, 2008 © VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Foto: Tom Gundelwein

S. 32: Blick in die Ausstellung „Kunstpreis Robert Schuman – Best of“

Foto: Tom Gundelwein

S. 33: Susanne Weirich: Taking notes, Dia-/Videoprojektion, 2002

© Susanne Weirich / VG Bild-Kunst, Bonn 2009

S. 34: Robert Capa: Rosso Corsa, 2007 © Robert Capa, 2009

S. 34: Katharina Dietlinger: Umspannwerk, 2007 © Katharina Dietlinger, 2009

S. 36-42: Fotos: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 43: K. O. Götz vor seinem Werk Marianne © VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Foto: Uwe Bellhäuser

S. 43: Stiftungsvorstand Dr. Ralph Melcher im Gespräch mit K. O. Götz

Foto: Uwe Bellhäuser

S. 44-45: Fotos: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 46-47: Fotos: Uwe Bellhäuser

S. 48: faust.partikel, Foto: In.Zeit Ensemble

S. 48: JFK-Show, Foto: Die Redner

S. 51: Druckvorführungen am Stand des Deutschen Zeitungsmuseums auf

dem Nostalgiemarkt in Homburg, Foto: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 51: Stand beim 1. Minisaarland-Ferienprogramm

Foto: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 51: Papierschöpfen beim 1. Saarländischen Familientag in Dillingen

Foto: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 51: Papierexperimente bei den Science Days im Deutschen Zeitungsmuseum

Foto: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 51: Ausstellungskooperation mit dem Journalistischen Seminar der Johannes

Gutenberg-Universität Mainz, Foto: Johannes Gutenberg-Universität Mainz

S. 51: Mit dem Handy durch das Museum

Foto: Mechthild Schneider, Landesinstitut für Pädagogik und Medien

S. 54: Kinderferienprogramm Kakadu „Bildhauern neben den großen Meistern!“

im Skulpturengarten der Modernen Galerie

Foto: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 55: club bismarck 11 / „New Music Reloaded“ in der Schlosskirche

Foto: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 55: club bismarck 11 / Jan Scharrelmann im Gespräch mit der Kuratorin

der Ausstellung, Dr. Kathrin Elvers- ˇ Svamberk © Jan Scharrelmann, 2009

Foto: Stiftung Saarländischer Stiftung

S. 55: Das Klang-Duo Wegener und Zintel in der Modernen Galerie

Foto: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 56: Fotos: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 58: Künstlergespräch mit Norbert Simon im Rahmen des Künstlerfests

© VG Bild-Kunst, Bonn 2009, Foto: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 60: Liquid Penguin Ensemble, Foto: Liquid Penguin Ensemble

S. 61-73: Fotos: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

S. 74: Besucherandrang anlässlich der Ausstellung „Pablo Picasso.

Die 50er Jahre“ © Succession Picasso, Paris / VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Foto: Uwe Bellhäuser

S. 82-83: Fotos: Gesellschaft zur Förderung des Saarländischen Kulturbesitzes


Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz

Bismarckstraße 11–19

66111 Saarbrücken

info@kulturbesitz.de

www.kulturbesitz.de

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