Download - Labor Iben

laboriben

Download - Labor Iben

1980–2005

25 Jahre Labor Iben

Ihr kompetenter Partner für Lebensmittel- und Umweltanalytik

G m b H


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Editorial

25 Jahre – 1980 bis 2005 – ein Grund für ein gemeinsames Fest mit unseren Kunden,

Lieferanten, Mitarbeitern, Freunden und Bekannten?

Ich meine: „Ja“!

Dies zeigen auch die vielen Glückwünsche zu unserem Jubiläum und das

große Interesse, dieses gemeinsam zu feiern. Geteilte Freude ist eben doppelte

Freude. Ich möchte mich an dieser Stelle insbesondere bei meiner Frau

bedanken, die mich in den letzten 25 Jahren beraten hat und einfach alles

mitgemacht hat. Wir sind immer gemeinsam ins Risiko gegangen. Mein Dank gilt

natürlich auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dafür sorgen, dass

unsere Kunden und Lieferanten hoffentlich immer zufrieden sind.

Was wäre ein Unternehmen ohne Kunden und Lieferanten. Daher natürlich hier der Dank

an unsere Kunden für die jahrelange Treue und das entgegengebrachte Vertrauen, welches

sie uns mit den Aufträgen immer wieder aufs neue schenken.

Das gleiche gilt natürlich für unsere Lieferanten. Nur eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit

ist die Grundlage für hervorragende Arbeitsergebnisse.

Wir sitzen eben alle in einem Boot.

Allen Freunden und Bekannten danke ich für die guten Tipps und Ratschläge, die man an

manchen Tagen in 25 Jahren mal braucht. Ich werde auch in Zukunft gemeinsam mit meinem

Team nach dem Motto von Ralph Waldo Emerson weiterarbeiten: „Versucht man nicht, über

das hinauszugehen, was man bereits gemeistert hat, so wächst man nie“.

Für unsere Jubiläumsfeier am 1. Oktober 2005 wünsche ich uns gemeinsam ein paar schöne

Stunden und gute Gespräche, verbunden mit dem Wunsch auf eine weiterhin angenehme,

vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Bremerhaven, den 23. September 2005

Inhaltsverzeichnis

Wer und Was ist die IBEN GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Wie alles begann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Meilenstein Neubau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Interview mit Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Iben . . . . . . . . . . . . . . . . .6-7

Probenannahme/Telefonzentrale/Buchhaltung . . . . . . . . . . . . 8

Probennahmen/Probeabholungen

Umwelt und Lebensmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Spülküche/Raumpflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Arbeitsbereich Chemische Analytik/

Lebensmittelanalytik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Arbeitsbereich Mikrobiologische Analytik/PCR . . . . . . . . . . . . 10

Chemische Analytik/Umweltanalytik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Sensorische Analytik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Forschung und Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Beratungen, Qualitätsmanagement,

Audits, Hygienekontrollen, Seminare/Schulungen . . . . . . 13–14

IBEN „Mikro-Stop“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

IBEN-Eigenwerbung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Impressum

Text und Gestaltung:

M. Wehr, Druckhaus Wüst, IBEN-Team

Bilder: M. Wehr, J. Dabs, IBEN-Team


Wer und

was ist die

IBEN GmbH

Wer im Fischereihafen Am

Lunedeich entlang fährt,

entdeckt am südlichen Ende

einen imposanten weißen

Neubau mit der Hausnummer

157. Dieses beliebig

aufzustockende und zu erweiternde

Gebäude ist symptomatisch

für das ständige

Wachstum der Firma, die darin

beherbergt ist. Die private

IBEN GmbH expandiert seit

nunmehr 25 Jahren, hat sich

als Technologisches Beratungs-

und Entwicklungslabor

sowie als Institut für Lebensmittel-

und Umweltanalytik zu

einem vielseitigen Dienstleister

entwickelt – nicht nur für

die Fischwirtschaft.

Seit Dezember 2000 ist das

Team um Firmengründer

Hans-Jürgen Iben in den

neuen 1500 Quadratmeter

großen Räumlichkeiten zu

Hause; die viel zu eng gewordene

Adresse im Gebäude

An der Packhalle IX gehört

der Vergangenheit an. Ca.

30 hochqualifizierte, teilweise

akademische, graduierte

und promovierte Mitarbeiter

beschäftigen sich mit diversen

Untersuchungen, die

alle direkt oder indirekt mit

Lebensmitteln und Umwelt

zu tun haben. Eine Kernkompetenz

liegt in der Analyse

von Fischprodukten und der

Beratung der Fisch- und Feinkostindustrie.

Im Bereich Fisch

gilt das Labor IBEN als das

führende deutsche Laborunternehmen.

Doch dieser

Sektor, der einst das alleinige

Arbeitsgebiet war, macht

mittlerweile nur noch rund 20

Prozent des Umsatzes aus.

Die übrigen 80 Prozent erzielt

die IBEN GmbH heute mit anderen

Dienstleistungen.

Das Labor IBEN kann in mehrere,

teils eng miteinander

Das IBEN-Team 2005

verzahnte, Bereiche unterteilt

werden: die Lebensmittelanalytik,

Chemische Analytik,

Mikrobiologische Analytik

und PCR und die Umweltanalytik.

Beratungen, Seminare,

Qualitätssicherung

und -management gehören

ebenso zum Dienstleistungskatalog

wie die Erstellung

von Sachverständigen-Gutachten

und die Überprü-

fung von Arbeitsschutzmaßnahmen.

In verstärktem Maße

konzentriert sich IBEN auf

die Entwicklung neuer Produkte.

Angeboten werden

außerdem Produktions- und

Hygieneberatung sowie die

Realisierung von HACCP-

Konzepten.

Eine weitere Firma, die 1985

gegründet wurde, ist das

Unternehmen „IBEN MIKRO

STOP Lebensmittelzusatzstoffe“,

welches sich mit der Entwicklung

und dem Verkauf

von Lebensmittelzusatzstoffen

beschäftigt.

Die gesamten aktuellen Aktivitäten

der Unternehmensgruppe

findet man auch

auf der in 2005 ganz neu

gestalteten Internetseite unter

www.labor-iben.de und

www.mikro-stop.de.

3


Alte Adresse von 1985 bis 2000: An der Packhalle IX, Nr. 10

Wie alles

begann

Das 25-jährige Bestehen des

Labor IBEN im Jahr 2005 ist

nun Anlass genug, um einen

Rückblick auf die Anfänge zu

werfen.

Als Hans-Jürgen Iben dieses

Gewerbe am 29. September

1980 bei der Gemeinde

Dorum anmeldete, waren

die Entwicklungen, die sein

Unternehmen bis heute genommen

hat, nicht vorhersehbar.

Es gab auch keinen

Betriebswirtschaftler oder

Finanzberater, der eine positive

Bewertung abgegeben

hätte. Es sind in diesen

Augenblicken nicht Träume

und Hoffnungen, sondern reale

Tatsachen, die den Weg

vorgeben.

In den 70er Jahren war es

nur in Berlin und München

möglich, das – damals wenig

populäre – Studienfach

Lebensmittel-Technologie

zu belegen. Hans-Jürgen

Iben entschloss sich 1974,

nach einer abgeschlossenen

Ausbildung im Bäckerhandwerk

und dem Besuch

der vorbereitenden Schule,

diesen Studiengang in Berlin

zu belegen.

Nur zwei Tage nach der letzten

Klausur stand der Diplom-

Ingenieur im März 1978 in

Cuxhaven dem Labor eines

fischverarbeitenden Betriebs

als Laborleiter vor. Die Arbeit

als Angestellter in einem klei-

4

nen Labor und die um 16

Uhr endenden Arbeitstage

waren für Hans-Jürgen Iben

aber, wie wir heute wissen,

keine Erfüllung.

Anfang der 80er Jahre steckten

Bremerhavens Fischindustrie

und Werften in einer

tiefen Krise. Alles war im Umbruch.

Viele Industrien mussten

neue Wege beschreiten,

um zu bestehen. Für Hans-

Jürgen Iben galt es nun, sein

Wissen und seine Tatkraft in

die Selbstständigkeit optimal

einzubringen. Am 30. September

1980 meldete er in Dorum

ein Gewerbe für das Technologische

Beratungs- und Entwicklungslabor

IBEN mit dem

Angebot von Laboruntersuchungen

und Beratungen

der Lebensmittelindustrie an.

In einem eigens dafür hergerichteten

Raum seines Wohnhauses

startete Hans-Jürgen

Iben erste Untersuchungen.

Das war die Keimzelle der

heutigen „Technologischen

Beratungs- und Entwicklungslabor

IBEN GmbH“, kurz der

IBEN GmbH.

Hans-Jürgen Iben mit seinem ersten Team 1985

Hans-Jürgen Iben beherzigte

den Spruch: „Selbstständig

sein, heißt selbst und ständig

arbeiten.“ Nicht nur die

eigene Existenz war zu sichern.

Inzwischen hatte sich

die Familie Iben vergrößert:

zwei Kinder wurden 1981

geboren. In den folgenden

Jahren übernahm der gebürtige

Delmenhorster zwei

Fischeinzelhandelsgeschäfte

in Bremerhaven, um „eine

Basis zum Leben zu haben“,

wie er sagt. Erste Mitarbeiter

wurden eingestellt.

Bremerhaven entwickelte

sich mehr und mehr zum

Zentrum der lebensmittelverarbeitenden

Industrie. Das

Know-how eines Lebensmitteltechnologen

war gefragt.

Was lag näher als sich in diesem

Zentrum zu etablieren?

Das Studium der Lebensmittel-Technologie

beinhaltet

ein Spektrum von der Technik

bis zur Chemie.

Weitere Personen wurden benötigt,

als 1983 die Produktion

und der Handel mit Lebensmittelzusatzstoffen

hinzu ka-

men. Für die Geschäftspartner

des winzigen Labors war

die „Rundumversorgung“

von hohem Wert, das heißt

Betriebsleitung, Personalbetreuung,

Warenkenntnis,

Qualitätssicherung, Qualitätskontrolle,

chemische und

sensorische Beurteilung usw.,

usw., usw.

1984 zog die IBEN GmbH in

größere Räumlichkeiten An

der Packhalle IX, Abteilung

23, wo die Firma das Gewerbe

Groß- und Einzelhandel

mit Fisch- und Feinkostdelikatessen

anmeldete. Die Mitarbeiterzahl

stieg erneut.

Um sich auf die Kerngeschäfte

zu konzentrieren, gab

Hans-Jürgen Iben die Fischgeschäfte

ab. „Das Hauptziel

war für mich als Lebensmitteltechnologe

der Aufbau

des Beratungslabors“, unterstreicht

der heute 52-Jährige

erfolgreiche Unternehmer. In

den neuen Räumlichkeiten

im Fischereihafen wurden

mehrere großzügige Laborräume

eingerichtet. Die

Hauptkompetenz lag damals

in Analysen von Fisch-

und Feinkostprodukten und

Beratungen der Fisch- und

Feinkostindustrie.

Erstes Gerät von 1980: Ein kleiner

Brutschrank


Neubau von 2000

Meilenstein

Neubau

Als Ende der 90er Jahre

auch die letzte Ecke der

Räumlichkeiten An Packhalle

IX ausgenutzt war und die

Unternehmensgruppe ständig

weiter wuchs, stellte sich

die Frage, wie es weitergehen

sollte.

Diskutiert wurden die Möglichkeiten

der Anmietung

größerer Räumlichkeiten

von der FBG und eines kompletten

Neubaus.

Der Umbau der anzumietenden

Räume hätte ebenfalls

erhebliche Kosten verursacht.

Nach einer internen

Abstimmung über Vor- und

Nachteile entschied sich das

Team schließlich für einen

teilweise zweistöckigen Neubau.

Mit der Planung wurde

unter Einbeziehung der Mitarbeiter

1999 begonnen. Ein

kompetentes Planungsbüro

für Laborgebäude fand sich

in der Firma Jena Investitionen.

Nach der Grundsteinlegung

am 1. August 2000

freuten sich die Beschäftigten

auf den 15. Dezember

2000. An diesem Tag zogen

sie schließlich in das Gebäude

mit einer Gesamtnutzfläche

von 1500 Quadratmetern

und einer 500.000 DM

teuren Klimaanlage um, die

in den Laborräumen einen

fünffachen Luftwechsel pro

Stunde gewährleistet. Der

Neubau steht auf einem

5000 Quadratmeter großen

Grundstück auf einer Pfahlgründung

mit 88 Pfählen.

Die Kosten beliefen sich auf

rund 4,5 Millionen Mark. Aus

dem Förderprogramm „Gemeinschaftsausgabe

zur

Verbesserung der regiona-

Grundsteinlegung am 1. August 2000

len Wirtschaft“ wurde der

IBEN GmbH eine Förderung

von 20 Prozent bewilligt.

Dafür mussten ein zusätzlicher

Dauerausbildungsplatz

und zwei weitere Dauerarbeitsplätze

geschaffen werden.

Diese Anforderungen

konnten auf Grund der sehr

positiven Entwicklung ohne

Probleme erfüllt werden.

Es wurden darüber hinaus

weitere 7 Dauerarbeitsplätze

geschaffen. Das attraktive

Gebäude strahlt mindestens

ebensoviel Optimismus aus

wie Hans-Jürgen Iben. Kein

Wunder: Die jeweils zweistel-

ligen Umsatzsteigerungen in

den vergangenen Jahren

sowie die Gewissheit, dass

mit dem vielfältigen Dienstleistungsangebot

und den

ca. 30 hochqualifizierten

Mitarbeitern weitere Schritte

in Richtung Expansion unternommen

werden können,

lassen den Geschäftsführer

zufrieden in die Zukunft blicken.

Die gesamten aktuellen

Aktivitäten der Unternehmensgruppe

findet man

auch auf der in 2005 ganz

neu gestalteten Internetseite

unter www.labor-iben.de

und www.mikro-stop.de.

5


Interview

Frage: Herr Iben, Ihr Unternehmen

feiert einen beachtlichen

Geburtstag; es wird 25

Jahre alt. Sie gelten als das

führende deutsche Labor in

Sachen Fisch und haben sich

zusätzlich andere bedeutende

Standbeine aufgebaut.

Wie lautet Ihr Erfolgsrezept?

Herr Iben: Wir haben ein

hervorragendes Mitarbeiterteam,

wo jeder an seiner Stelle

eine ausgezeichnete Arbeit

macht.

Für unser Team steht der Kunde

mit seinen Wünschen im

Mittelpunkt. Die ganzheitliche

Auftragsbearbeitung und

Betreuung in den Bereichen

Lebensmittelanalytik, Umweltanalytik,

Hygienekon trollen,

lebensmittelrechtliche, umweltrechtliche,lebensmitteltechnologische

und hygienische

Beratung, Qualitätsmanagementberatung,

Schulungen und Seminare,

Probenabholung und viele

weitere kleine Dienstleistungen

um den Auftrag herum,

ist das, was ich mir auch als

Kunde wünschen würde. Dies

unterscheidet uns von vielen

anderen Wettbewerbern.

Frage: Begonnen haben

Sie alleine. Mittlerweile beschäftigen

Sie knapp 30 z. T.

promovierte bzw. graduierte

Mitarbeiter. Ferner bilden Sie

junge Menschen aus. Macht

Sie diese Bilanz stolz? Welche

Bedeutung messen Sie

ihr bei?

Herr Iben: Wir sind als Team

schon stolz darauf, dass so

viele Kunden unsere Dienstleistungen

schätzen und

dass wir junge Menschen

in unserer Firma ausbilden

können.

Um dies auch in Zukunft zu

gewährleisten, müssen wir

uns jederzeit personell und

6

Hans-Jürgen Iben

technisch auf die Wünsche

der Kunden und des Marktes

einstellen.

Wichtig ist nicht, wie viele

Mitarbeiter in meiner Firma

arbeiten, sondern dass jeder

Mitarbeiter gebraucht wird,

um die Aufträge unserer Kunden

in Zeit und Umfang sachgerecht

und zur Zufriedenheit

der Kunden zu bearbeiten.

Frage: Welche Firmenphilosophie

beherzigen Sie und

Ihr Team?

Herr Iben: Die Wünsche des

Kunden und die Entwicklungen

im Markt stehen im Mittelpunkt

unserer Arbeit. Dabei

prüfen wir, was wir gestern

gemacht haben und was

wir heute und morgen besser

machen können. Außerdem

beherzige ich folgende

Sätze von Johann Wolfgang

von Goethe: „Es ist nicht genug

zu wissen, man muss es

auch anwenden. Es ist nicht

genug zu wollen, man muss

es auch tun.“

Frage: Ihr Unternehmen verzeichnet

Wachstumsraten

im zweistelligen Bereich. Sind

Sie zufrieden mit dem Jahresumsatz?

Herr Iben: Natürlich bin ich

mit der Entwicklung zufrieden,

wobei nicht der Umsatz

entscheidend ist, sondern

was übrig bleibt. Ein solches

Wachstum erfordert natürlich

auch immer wieder neue Investitionen.

Daher habe ich

in den letzten 25 Jahren das

„was übrig bleibt“ immer wieder

reinvestiert.

Frage: Der im Jahr 2000 errichtete,

jederzeit erweiterbare

Neubau Am Lunedeich

157 macht deutlich, dass Sie

dem Standort Bremerhaven

treu bleiben wollen. Sind Sie

zufrieden mit den Rahmenbedingungen

für Unternehmen

in der Seestadt?

Herr Iben: Unser Team hat

sich mit dem Neubau in Bremerhaven

für diesen Standort

entschieden, weil wir zu

der Zeit schon 20 Jahre mit

diesem Standort verbunden

waren. Ein Standortwechsel

hätte vermutlich unser erfolgreiches

Team verändert

und unsere Kunden hätten

sich neu orientieren müssen.

Im Zusammenhang mit

dem Neubau haben wir mit

den zuständigen Stellen die

bürokratischen Arbeiten re-

lativ schnell und erfolgreich

erledigen können. Natürlich

gibt es immer Stand ortbedingungen,

die verbessert

werden können. Dies versuche

ich durch meine Mitarbeit

in politischen Gremien

und bei der IHK.

Frage: Was könnte verbessert

werden?

Herr Iben: Die Wasser-, Abwasser-

und Energiekosten sind in

Bremerhaven im Vergleich

zum Bundesgebiet höher als

der Durchschnitt. Der Wettbewerb

in Bremerhaven, im

Land Bremen, aber auch in

anderen Bundesländern sollte

dadurch verbessert werden,

dass die Kommune der Privatwirtschaft

keine Konkurrenz

mit kommunalen Betrieben

macht. Die öffentliche Hand

sollte sich aus allen Aufgaben

heraushalten, die nicht hoheitliche

Aufgaben sind. Ich komme

an dieser Stelle zu sehr ins

Politische, und das sprengt

den Rahmen. Aber Unternehmer

müssen sich dort einmischen.

Solche Entwicklungen

sind teilweise elementar für

die Überlebensfähigkeit der

Unternehmen.

Frage: Was war das schwierigste

Unterfangen der vergangenen

25 Jahre?

Herr Iben: Die ersten 10 Jahre

meiner Selbstständigkeit.

Ein Unternehmen aus dem

Nichts aufzubauen ist sehr

schwierig, zumal man das

auch nirgends lernen kann.

Das ganze habe ich damals

ohne öffentliche Starthilfen

begonnen. Die Woche hatte

für mich 7 Tage und der Tag

hatte 18–20 Stunden. Ich finde

es gut, dass heute junge

Leute Unternehmen gründen

und dafür auch Starthilfen bekommen.

Wir brauchen viele

Unternehmensgründer, um

die Situation in Deutschland

zu verbessern.


Petrischalen mit Nährboden für den Nachweis von Keimen in Lebensmitteln

Frage: Welche Ziele verfolgen

Sie in der Gegenwart?

Herr Iben: Ich möchte mit

der Philosophie, die wir vorhin

besprochen haben, die

Erwartungen unserer Kunden

erfüllen und die Arbeitsplätze

unserer Mitarbeiter sichern.

Das Unternehmensziel für

2005 liegt bei 10% Umsatzsteigerung.

Frage: Herr Iben, wagen Sie

einen Blick in die Zukunft. Wo

steht die IBEN GmbH in fünf,

zehn, und wenn Sie ganz weit

vorausschauen, in 25 Jahren?

Herr Iben: Mein Unternehmen

ist sehr gut aufgestellt und hat

eine hervorragende, kompetente,

junge Mannschaft. Mit

dieser Mannschaft werden

wir unsere Firma stabil im

Markt behaupten. Wie und

ob wir weiter wachsen ist

nicht entscheidend. Wir werden

uns den Wünschen der

Kunden und dem Markt anpassen.

Das bedeutet, ggf.

auch mal zu schrumpfen,

wenn es sinnvoll ist. Mit aller

Gewalt zu wachsen, kann

manchmal ein Fehler sein.

Frage: Zum Privatmann Iben:

Woher schöpfen Sie die Kraft

für Ihre fruchtbare Arbeit?

Herr Iben: Wenn eine Arbeit

Freude macht, bedarf

es keiner besonderen Kraft

dafür. Ich habe aber auch

das Glück, dass meine Frau

mich immer sehr intensiv

unterstützt und u. a. mein

bester Berater ist. Es ist also

keine Einzelleistung, sondern

immer eine Teamleistung,

die zu einem guten Ergebnis

führt.

Frage: Was machen Sie in Ihrer

Freizeit?

Herr Iben: Fahrradfahren und

2–3 mal in der Woche ca. 1,5

Stunden für Fitnesstraining.

Weiterhin beschäftige ich

mich sehr gerne mit Politik,

insbesondere mit Wirtschaftspolitik.

Gerade als Unternehmer

müssen wir uns um Politik

Pipettenspitzen für die millilitergenaue Abnahme von Flüssigkeiten

kümmern, damit unser Berufstand

und unsere Erfahrungen

mit in die Entscheidungen der

Politik einfließen.

Frage: Können Sie sich noch

an den Berufswunsch erinnern,

den Sie als Kind fürs Erwachsensein

hegten?

Herr Iben: Ich wollte Bankkaufmann

werden, konnte

den Beruf aber nicht erlernen,

da meine Noten nicht den

Ansprüchen des Bankhauses

genügten und ich die Aufnahmeprüfung

nicht bestanden

habe.

Frage: Bedauern Sie eine

Entscheidung der vergangenen

25 Jahre? Hätten Sie aus

heutiger Sicht etwas anders

gemacht?

Herr Iben: Sicherlich sind in

den vergangenen 25 Jahren

auch Entscheidungen getroffen

worden, die man heute

mit der Erfahrung und den Erkenntnissen

anders entschieden

hätte. Grundsätzlich aber

macht mir die Arbeit sehr viel

Freude, sicherlich auch weil

wir erfolgreich sind.

Vielen Dank für das

Gespräch.

7


Probenannahme/

Telefonzentrale/Buchhaltung

Leitung: Sabine Heitmann

In diesem Büro beginnt

in der Regel

der erste Kontakt

mit der IBEN GmbH.

Daher ist die Telefonzentrale

und Probenannahme eine

wichtige Abteilung. An dieser

intensivsten Kontaktstelle

zu den Kunden sind besondere

Fähigkeiten der Mitarbeiter

erforderlich. An erster

Stelle stehen Freundlichkeit

und Verbindlichkeit. Diese

Eigenschaften bringen die

Mitarbeiterinnen Frau Sabine

Heitmann, Frau Sabine Dös-

J. Meyer bei der Abwasserprobennahme

Spülküche/

Raumpflege

In einem großen Betrieb fällt

natürlich auch viel Abfall

und Schmutz an. Die vielen

Gegenstände aus dem Labor

und der Sensorik müssen

gewaschen und die Räume

ständig gewischt werden.

Frau Claudia John, Frau Margrit

Kraft und Frau Heike Petereit

sorgen dafür, dass in

der IBEN GmbH immer alles

schön sauber ist.

8

cher und Frau Jessica Freitag

mit und geben sie an die

Auszubildenden weiter.

Dazu gehören entsprechende

Kompetenzen in der Bearbeitung

der Probenannahme

und der Verarbeitung der

Ergebnisse sowie der individuelle,

kundenspezifische

Versand der Prüfberichte

und die Erstellung der Rechnungen.

Auch die teilweise komplizierte

Organisation der Probenabholung

wird von dieser

Abteilung hervorragend

H. Petereit in der Spülküche

v.l.n.r.: J. Freitag, S. Döscher, S. Heitmann bei der Büroarbeit

gelöst. Die Kontakte aus der

Buchhaltung durch Frau

Kerstin Wennhold und Frau

Anja Bode mit Kunden und

Lieferanten sind auch durch

diese Merkmale geprägt. In

diesem Büro werden auch

die umfangreichen büro-

Einen sehr harten

Job haben auch

die Probennehmer,insbesondere

Herr Jörn

Meyer und Herr

Ingo Tienken.

Bei fast jedem

Wetter im Sommer wie

im Winter müssen sie

u.a. Trinkwasser, Abwasser,

Grundwasser und Badewasser

sowie Bodenproben ent-

kratischen Aufgaben, wie

Lohn- und Gehaltsabrechnungen,

Lohn- und Umsatzsteueranmeldung,

Erstellung

der monatlichen Ergebnisse,

Beitragsabrechnungen für

die Krankenkassen, Ausfüllen

diverser Statistiken, erfüllt.

Probennahmen/Probenabholungen

Umwelt und Lebensmittel

Leitung: Dr. Erwin Schuirmann/Dipl.-Chem. Susanne Graubner

nehmen. Auch die Entnahme

von Lebensmittelproben fällt in

ihren Bereich. Die Probennahmen

werden in ganz Deutschland

durchgeführt. Weiterhin

werden Probenabholungen

durch die IBEN GmbH in ganz

Europa organisiert. Der Kunde

braucht nur das Institut IBEN

benachrichtigen, welche Proben

wo und wann abgeholt

werden sollen, den Rest erledigt

der Dienstleister IBEN.


Arbeitsbereich

Chemische

Analytik/

Lebensmittel -

analytik

Leitung: Dr. Erwin Schuirmann

Einen Schwerpunkt

der Arbeit im Labor

IBEN bilden mikrobiologische,physikalische,

chemische und

sensorische Untersuchungen

von frischen, gekühlten oder

tiefgefrorenen Lebensmitteln.

Sozusagen unter die Lupe

genommen werden darüber

hinaus Fleisch, Feinkostsalate,

Eis, Backwaren, Konfitüre,

Gemüse, Milch, Convenience,

Spirituosen, Saucen,

Wasser und Zusatzstoffe für

die Lebensmittelproduktion.

Die fundierte, ständig aktualisierte

lebensmittelrechtliche

Beratung durch Experten

zählt hierbei zu den selbstverständlichen

Angeboten,

betont Firmenchef Hans-Jürgen

Iben, der sich dank seiner

Qualifikation diplomierter

Lebensmitteltechnologe und

öffentlich bestellter „IHK-Sachverständiger

für Fische, Fischwaren,

Schalen- und Krustentiere

sowie Feinkosterzeugnisse“

nennen darf.

Die Auftraggeber stammen

aus der Industrie sowie dem

Groß- und Einzelhandel.

Aber auch Privatpersonen

und Kommunen nehmen

die Dienste des Labors in Anspruch.

Während bei der manuellen

Ziehung der Lebensmittelproben

der Faktor Mensch eine

große Rolle spielt, ist die Analyse

der Proben hochgradig

automatisiert. Trotzdem funktionieren

diese Geräte nicht

ohne gut ausgebildete langjährige

Mitarbeiter wie Frau

Regine Dietzler, Frau Nicole

Moldenhauer, Frau Irina Zimmermann,

Frau Petra Marx,

N. Moldenhauer bei der Vorbereitung für die Malachitgrün-Bestimmung

Frau Carmen Ambros Castro

und die Auszubildenden Frau

Annika Jagels und Frau Sarah

Mahler unter der Leitung von

Dr. Erwin Schuirmann.

Die einzelnen Laborräume

sind mit sensibler, computergesteuerter

Technik bestückt.

So werden Lebensmittelkontaminanten

mit Hilfe

der GC/MS hochselektiv bis

zu weniger als 1 Millionstel

g/kg nachgewiesen. Die

HPLC Abteilung weist Lebensmittelzusatzstoffe

wie

Konservierungs-, Süß- oder

Farbstoffe zur Überwachung

der lebensmittelchemischen

Grenzwerte nach.

Untersuchungen auf Schwermetalle

werden im AAS-

Raum durchgeführt. Durch

einen vollautomatischen

Probengeber kann z.B. Blei,

Cadmium oder Quecksilber

ohne ständige personelle

Überwachung z. B. über

Nacht analysiert werden. Eine

Cadmiumprobe wird zunächst

bei 400 Grad Celsius

zu Asche verbrannt. Anschließend

wird das enthaltene

Schwermetall bei 2000 Grad

Celsius verdampft und damit

atomisiert – in seine einzelnen

Atome aufgespalten.

Die Probe wird mit Licht einer

bestimmten Wellenlänge bestrahlt.

Je mehr Schwermetall

in dem Muster enthalten ist,

desto weniger lichtdurchlässig

ist die Probe. Auf diese

Weise können nicht nur Lebensmittel-,

sondern auch

Boden- und Wasserproben

analysiert werden. Die Analyseergebnisse

werden über einen

Computer dokumentiert

und ausgewertet, bevor sie

Probengläser für Umweltproben

in den Ergebnisbericht übernommen

werden. Diese Untersuchungen

können vom

Labor IBEN auch bei amtlichenLebensmittelgegenproben

durchgeführt werden,

die von der staatlichen

Lebensmittelüberwachung

in den Betrieben gezogen

werden. Auch hierfür besitzt

das Labor die Zulassungen

von der staatlichen Akkreditierungsstelle

in Hannover.

9


Arbeitsbereich

Mikrobiologie/

PCR

Leitung: Dr. Hartmut Paul

Die Abteilung Mikrobiologie/PCR

mit ihrem Leiter Herr

Dr. Hartmut Paul

stellt einen relativ großen Bereich

in der IBEN GmbH dar.

Im Rahmen mikrobiologischer

Untersuchungen wird

der Gesamtkeimgehalt eines

Lebensmittels untersucht,

können Hefen, Schimmelpilze,

Escherichia coli, Staphylokokken,

Salmonellen, Vibrionen

oder Listerien, sowie viele

andere Mikroorganismen,

identifiziert werden.

Für diese und andere Arbeiten

stehen dem Leiter Frau

Uta Dabs, Frau Petra Schulz,

Frau Catja Hildebrand, Herr

Torsten Wittwer und Frau

Verena Diederich zur Verfügung.

Die Keimzahlbestim-

V. Diederich und T. Wittwer bei der mikrobiologischen Untersuchung

10

mung bei Hygienekontrollen

und Luftmessungen sowie

die mikrobiologische Untersuchung

von Trink- und

Badewasser fallen ebenfalls

in diesen Bereich. In

den PCR-Räumen werden

mit modernsten Geräten

mittels einer DNA-Analyse

gentechnisch veränderte

Lebensmittel als solche erkannt

oder es kann überprüft

werden, von welchem

Tier ein bestimmtes Produkt

stammt bzw. aus welchen

Tieren ein Produkt (z.B. eine

Wurst) zusammengesetzt

ist. Hier können Fischarten

identifiziert werden, um zum

Beispiel Falschdeklarationen

oder Warenunterschiebung

im Handel aufzudecken

(z.B. wird Doggerscharbenfilet

manchmal als Schollenfilet

verkauft). Weiterhin werden

per PCR (Polymerase

Ketten Reaktion) Salmonellen

und Listerien im Schnellverfahren

mit höchster Genauigkeit

ermittelt. Eingangstür zur Mikrobiologie


Chemische

Analytik/

Umweltanalytik

Leitung: Dipl.-Chem. Susanne

Graubner

Zu dem Institut der

IBEN GmbH gehört

eine große Umweltabteilung

mit den

langjährigen Mitarbeitern Di- Dipl.-Chem.-Ing.

Ralf Schrader,

Dipl.-Ing. Markus Barkhorn

und Sandra Benndorf und

Frau Julia Disque unter der

Leitung von Frau Dipl.-Chem.

Susanne Graubner. Die Erfahrungen,

die durch die Untersuchungen

von Lebensmitteln

erworben wurden, waren vor

S. Benndorf bei der TOC-Bestimmung

R. Schrader bei der CO-Bestimmung in Thunfisch

einigen Jahren Grundlage für

den Einstieg in die Umweltanalytik.

Heute ist das Labor nach der

Norm DIN EN ISO/IEC 17025

in Verbindung mit der GLP

akkreditiert. Es nimmt regelmäßig

an Ringversuchen der

Umweltbehörde Hamburg,

AQS Baden-Württemberg,

NLÖ Hildesheim, BAM Berlin

teil und hat ein eingeführtes

Qualitätssicherungssystem

nach DIN EN ISO/IEC 17025.

Dadurch erfüllt es selbstverständlich

die internationalen

gesetzlichen Anforderungen,

die an ein Labor und die Ergebnisse

im globalen Wettbewerb

gestellt werden.

Darüber hinaus wurde das

Institut für die Untersuchung von Trink- und Badewasser

zugelassen und vom Niedersächsischen

Landesamt

für Abwasseruntersuchungen

anerkannt. Ein wichtiger

Bereich ist auch die Überwachung

der Wassergüte

von Schwimmbädern und

Badeseen. Ebenfalls geprüft

werden Bodenliegenschaften,

für die eine spezielle Zulassung

vorliegt. Bei den im

Umweltsektor bearbeiteten

Mikroskop für Differenzierung von Mikroorganismen

Proben handelt es sich in

der Regel um Boden, Wasser

oder Abfall, bei den Aufträgen

um Altlastenerkundungen,

Routinearbeiten, Produkt-Qualitätssicherungen,

Betriebsüberwachungen

und Problemstellungen von

Privatpersonen. Probennahmen

und -transporte werden

in ganz Deutschland und teilweise

darüber hinaus durch

das Labor IBEN organisiert.

11


Sensorische

Analytik

Leitung: Dr. Erwin Schuirmann

Durch seine praxisnahe

Tätigkeit

ist dem Labor IBEN

der Bedarf der Lebensmittelindustrie

bekannt.

Verbesserungen in der Verarbeitungstechnologiewerden

durch die Produktentwicklungsabteilungdurchgeführt.

Durch Gespräche

mit Verantwortlichen aus der

Branche ermitteln die Experten

Wünsche, die sie in neue

Produkte oder Produktinnovationen

umsetzen. Die Verbesserung

von Geschmack

und Haltbarkeit ist dabei ein

großer Arbeitsbereich. Es

steht ein nach DIN-Vorschriften

eingerichtetes Sensoriklabor

zur Verfügung, so dass

auch mit Verbraucherpanel

gearbeitet werden kann.

Viele Produkte werden aus

Marktbeobachtungen in eigener

Regie entwickelt und

Regelung eines Magnetrührers

12

dann dem Markt angeboten.

Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung

bietet Lösungen

zu aktuellen Fragestellungen

sowie zu zukünftigen

Problembereichen. Hierbei

werden sowohl technologische

als auch analytische

Projekte praxisnah durch-

Arbeitsmaterialien der Mikrobiologie

geführt. Bei längerfristigen

Projekten ist ein Antrag auf

nationale und internationale

Fördergelder möglich.

Forschung und

Entwicklung

Bisher durchgeführte Projekte

sind die Verbesserung

L. Greve bei der sensorischen

Prüfung

der Qualität von Sauerlappen

unter Berücksichtigung

der Überlebensfähigkeit von

Anisakis beim Hering, die Verbesserung

der Lagerfähigkeit

und Qualität von Frischfisch,

die Ermittlung von Lösungsmöglichkeiten

zur Verminderung

des Benz-(a)-pyren-Gehaltes

in Räucherwaren, die

Verminderung der Abwasserfrachten

und Abwassermengen

in der Fischindustrie, ein

Projekt Histamin und ein Projekt

Frischeindikator.


Beratungen, Qualitätsmanagement,

Audits, Hygiene-

Kontrollen, Seminare

Leitung: Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Iben; Dipl.-Ing. Bernhard Knurr;

Dr. Erwin Schuirmann; Dr. Hartmut Paul

Seit Jahren führt die

IBEN GmbH mit den

Mitarbeitern Dipl.-

Ing. Hans-Jürgen

Iben, Dipl.-Ing. Bernhard

Knurr, Dr. Erwin

Schuirmann und

Dr. Hartmut Paul in

ganz Deutschland,

Polen, Niederlande,

Dänemark, Österreich

und Schweiz

Beratungen, Seminare,

Audits, Hygienekontrollen

und

Reinigungs- und

Desinfektionsberatungen

durch. Außerdem sind

die beiden Experten beim Aufbau

von Qualitätsmanagementsystemen

behilflich.

Lebensmittelrechtliche

Beratung

Aufgrund der langjährigen Erfahrungen

in der rechtlichen

Beurteilung von Lebensmitteln

Ansetzen von Verdünnungsreihen

kann das Labor Iben bei diversen

Fragestellungen behilflich

sein. Häufig werden für neue

Produkte Kennzeichnungen

entworfen, die nach den geltenden

Verordnungen überprüft

werden. Auch ältere Eti-

ketten müssen der veränderten

Rechtslage oft angepasst

werden. Bei umfangreicheren

lebensmittelrechtlichen Problemstellungen

arbeitet das

Labor auch mit Verbänden,

Rechtsanwälten und den amtlichen

Stellen zusammen, um

dem Kunden eine gerichtsfeste

Stellungnahme anbieten zu

können. Besonders hilfreich

für aktuelle Fragen zum Lebensmittelrecht

ist auch das

jährlich stattfindende Lebensmittelrecht-Seminar.

v.l.n.r.: B. Knurr und Hans-Jürgen Iben bei der Hygienekontrolle mit einem Luftkeimsammler

Hans-Jürgen Iben bei einem Beratungsgespräch

mit Herrn Dr. Paul

Hygieneberatung

Unter Lebensmittelhygiene

versteht man alle Maßnahmen

und Vorkehrungen, die

13


Schulung im Schulungsraum der IBEN GmbH – C. Hildebrand, S. Benndorf, N. Moldenhauer, U. Dabs, H. Paul, H.-J. Iben,

R. Dietzler, T. Wittwer, I. Zimmermann

sicherstellen, dass der Ver -

braucher unbedenkliche

und genusstaugliche Lebensmittel

erhält. Entsprechende

Anforderungen werden

auch vom Gesetzgeber

an die Lebensmittelunternehmen

gestellt.

Oft lassen sich die Hygienemaßnahmen

im Betrieb aber

noch verbessern oder optimieren,

was sich letztendlich

auch auf die Qualität und

Haltbarkeit der Produkte auswirkt.

Aufgrund der langjährigen

Erfahrung des Labor

Iben bei der Betreuung von

Lebensmittelbetrieben und

der Durchführung von Hygienekontrollen

bietet es folgende

Dienstleistungen an: optische

und mikrobiologische

Hygienekontrollen und Hygieneschulungen

/-seminare.

Qualitätsmanagementsysteme

nach

ISO 9000/IFS/HACCP

Qualitätsmanagementsysteme

dienen der Planung

und Sicherung der Qualität,

wobei der Begriff Qualität als

die Erfüllung der Kundenanforderungen

verstanden wird.

Forderungen, die an ein Qualitätsmanagement

zu stellen

14

sind, können z. B. der Norm

DIN EN ISO 9001 entnommen

werden. HACCP ist die englische

Abkürzung für „Gefahrenanalyse

und Kritische

(Lenkungs-) Punkte“ (Hazard

Analysis and Critical Control

Points). Ziel des HACCP-Konzeptes

ist es, bei der Lebensmittelherstellung

mögliche

chemische, biologische und

physikalische Risiken für den

Verbraucher auszuschließen.

Forderungen zum Aufbau eines

solchen Konzeptes befinden

sich an verschiedenen

Stellen des Lebensmittelrechtes

und im IFS-Standard.

Der IFS-Standard (International

Food Standard) ist ein

Standard zur Beurteilung von

Eigenmarken-Lieferanten.

Er wird vom deutschen und

französischen Einzelhandel

herausgegeben, als Grundlage

zur Auditierung (Überprüfung)

der Lieferanten (Lebensmittelproduzenten).

Die Fachleute des Labor Iben

beraten und unterstützen

kompetent beim Aufbau und

bei der Fortentwicklung von

Qualitätsmanagementsystemen

(z.B. nach ISO 9000ff.),

Hygienekonzepten/ HACCP-

Konzepten und bei der Umsetzung

des IFS-Standards.

Auch bei der entsprechenden

Auditierung sind sie behilflich.

Seminare/Schulungen

Das Labor IBEN führt regelmäßig

Seminare und Schulungen

in folgenden Themenbereichen

durch: Lebensmittelrecht,

Sensorik, Hygiene,

Qualitätssicherung, Trinkwasser-Probenahme

nach TVO

und Reinigung- und Desinfektion.

Warum sind Seminare so

wichtig? Die rechtlichen Forderungen

ändern sich, die

Anforderungen der Kunden

werden größer. Neue Mitarbeiter

kommen in Betriebe

oder einzelne Mitarbeiter

werden mit neuen Aufgaben

betraut. Da heißt es für alle

Beteiligten: am Ball bleiben

und sich über neue Entwicklungen

und über fremde Themenbereiche

zu informieren.

Hierzu bieten die Seminare

des Labor IBEN eine ausgezeichneteInformationsquelle.

Gegebenenfalls besteht

auch die Möglichkeit, einzelne

Seminare bei Kunden vor

Ort durchzuführen. Neben

Seminaren bietet das Labor

IBEN auch Hygieneschulun-

gen für Mitarbeiter in der

Lebensmittel-Wirt schaft an.

Warum Hygiene schulungen?

Um zu gewährleisten, dass alle

in einem Lebensmittelbetrieb

tätigen Mitarbeiter die

nötigen Hygienemaßnahmen

durchführen, benötigt

man entsprechend geschultes

Personal. Das heißt, alle

Mitarbeiter müssen den Sinn

von Hygienemaßnahmen

verstehen, um diese selbstständig

und sachgerecht

durchführen zu können. Aus

diesem Grund fordert der

Gesetzgeber im Rahmen der

Lebensmittelhygiene-Verordnung

von jedem Lebensmittelbetrieb

die regelmäßige

Schulung bzw. Unterrichtung

der Mitarbeiter in Hygienefragen.

Darüber hinaus schreibt

das neue Infektionsschutzgesetz,

das am 01.01.2001

das Bundesseuchengesetz

abgelöst hat, eine jährliche

Belehrung bestimmter Mitarbeiter

vor. In dieser Belehrung

sind die Mitarbeiter über die

Verpflichtung zur Meldung

von Infektionskrankheiten

und die dann nötigen Tätigkeitsverbote

zu informieren.

Das Labor IBEN übernimmt

diese Aufgaben – auch in

Betrieben der Kunden. Denn

Hygieneschulungen und

Belehrungen benötigen sowohl

bei der Vorbereitung

als auch bei der Durchführung

Zeit, die man meist leider

nicht hat. Die nötigen

Materialien (Folien, Demonstrations-Nährböden,

Videos,

Dias) und die Ausrüstung

(Overhead-Projektor, Leinwand,

Fernseher, Videorecorder,

Diaprojektor) stellt

das Labor IBEN ebenso zur

Verfügung wie eine Urkunde

als Nachweis der Erfüllung

der gesetzlichen Bestimmungen.

Selbstverständlich

können diese Schulungen

auch im Schulungsraum in

Bremerhaven durchgeführt

werden.


IBEN

Mikro-Stop

Inhaber: Hans-Jürgen Iben

Leitung: Dieter Dannewitz

Die Entwicklung

und Herstellung

von Zusatzstoffen,

die die Haltbarkeit

von LebensmitLebensmitteln

verlängern, ist

die Kernaktivität

des Unternehmens

IBEN Mikro-Stop. Seit

1985 entwickelt

der Betrieb in Zusammenarbeit

mit den Kunden

aus der Industrie individuelle

Produkte und konzipiert den

sinnvollen Einsatz von Zusatzstoffen.

IBEN Mikro-Stop bietet

darüber hinaus eine Range

fertiger Frischhaltemittel, Konservierungsstoffe,Gewürzmischungen,Saucencompounds

und Aromen an.

Mitte der 80er Jahre wurde

der Arbeitsbereich aus dem

Labor IBEN ausgegliedert, um

die Entwicklungsleistungen

separat zu vermarkten. Im

hauseigenen sogenannten

Technikum wurden insbesondere

Frischhalte- und Konservierungsmittel,

Stabilisatoren

sowie Gewürzmischungen

und Aromen entwickelt. Das

Mikro-Stop-Selbstverständnis

lautet: Kunden bekommen

das, was sie brauchen – und

das ist oft weit mehr als die

reine Produktion der erforderlichen

Stoffe.

IBEN Mikro-Stop ermittelt bei

der Entwicklung die kleinstmöglicheerfolgversprechende

Menge an Zusatzstoffen

z.B. zur Haltbarkeitsverlängerung

und Geschmacksverbesserung.

Die Arbeiten zur

Produktentwicklung und Verbesserung

der Verarbeitungstechnologie

wird dem Kunden

nur über den Verkauf der

fertigen Produkte berechnet,

dass heißt es besteht für den

Kunden kein wirtschaftliches

Risiko. Auf Kundenwunsch

v.l.n.r.: D. Dannewitz und T. Schlensog bei der Mischung von Lebensmittelzusatzstoffen

werden die Produkte chargenweise

in beliebiger Größe

abgepackt, alle Rohstoffe

und Endprodukte unabhängig

im Labor IBEN kontrolliert

und die Rohstoffe beim Wareneingang

auf relevante

Parameter untersucht. Die

von IBEN Mikro-Stop gefertigten

Endprodukte werden abschließend

im Rahmen einer

Stufenkontrolle geprüft.

Darüber hinaus führt IBEN

Mikro-Stop eine Range von

Fertigprodukten, vor allem

Matjesreifer, Frischhalte- und

Konservierungsmittel sowie

Stabilisatoren. Das älteste

und wichtigste Produkt heißt

Mikro-Stop Spezial, ein Fruchtsäuregemisch

aus Wein-, Zitronen-

und Äpfelsäure, das

für die Stabilisierung und Haltbarkeitsverlängerung

von

Frischprodukten wie Marinaden

und Laken sowie für Feinkostprodukte

empfohlen wird.

Weitere Hauptprodukte sind

die Matjesreifer, die speziell

auf die Kunden abgestimmt

werden. Sie reduzieren die Reifezeit

des Herings, in der Regel

Matjesfilet nordischer Art oder

Heringsfilet nach Matjesart,

auf drei bis fünf Tage und führen

zu einer guten Ausbeute.

Als drittwichtigstes Produkt gilt

die Shrimps-Konservierung,

die wahlweise mit und ohne

Glutamat erhältlich ist. Ganz

neu entwickelt hat IBEN Mikro-Stop

eine Range für den

Fischvollkonservenbereich:

die „Mikro Stabi FVK“-Produkte

werden für die Stabilisierung

von Konserven-Saucen eingesetzt

und verbessern Qualität,

Sensorik und Optik.

Ein noch junger Sortiments-

Sektor sind die Gewürzmischungen

und Saucencompounds.

Hierzu zählen

beispielsweise Aufstreu-Gewürze

für Räucherwaren für

Makrelenfilets und Matjes in

verschiedenen Geschmacksrichtungen

sowie Kaviar- und

Kräutersaucencompounds.

15


Am Lunedeich 157

D-27572 Bremerhaven

G m b H

Telefon +49(0)4 71/9 72 94-0

Telefax +49(0)4 71/9 72 94-44

mikro-stop@mikro-stop.de

www.mikro-stop.de

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