Brandenburgisches Ärzteblatt Ausgabe 09/2003

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Brandenburgisches Ärzteblatt Ausgabe 09/2003

A 13926

13. Jahrgang • September 2003

Brandenburgisches

ÄRZTEBLATT

Offizielles Mitteilungsblatt der Landesärztekammer Brandenburg

9/2003 www.laekb.de

Interview: Stationäre Versorgung

Kolloquium der Arbeitsmediziner

Das Thema: Schlafmedizin


Impressum

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Herausgeber: Dr. med. Udo Wolter

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Brandenburgisches

Ärzteblatt

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Kalenderjahres. Für die Mitglieder der Brandenburgischen Ärztekammer ist

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vermerken, wo das Bild stehen soll. Am besten sind Fotos geeignet (Aufsichtsvorlagen).

Impressum/Inhalt

Editorial 266

Kammerinformationen 267

Dr. Jürgen Fischer: Immer nach fairen Kompromissen suchen 267

Bei Zahlungsschwierigkeiten das Gespräch mit der Kammer suchen 268

Besteht ein Recht auf Weiterbildung? 268

Das Referat Ausbildung Arzthelfer/innen informiert 269

Gesundheitspolitik 270

Kolloquium in Cottbus: Qualitätssicherung in der betriebsärztlichen Betreuung 270

Zusammenarbeit mit Ärzten in Brandenburg im Rahmen der Befundanforderung 272

Fortbildung 273

6. Ärztlicher Fortbildungskongress der LÄKB vom 23. bis 25. Oktober 2003 273

Begutachtung für Rehabilitation und Rente 274

Fortbildungsveranstaltungen IV. Quartal 2003 275

Fortbildungsfrage 280

Sport als Medizin – das Thema in Potsdam 281

Das Thema 282

Deutschlandkongress der Schlafmedizinier in Cottbus 282

Expertenchat der Landesärztekammer Brandenburg 282

Das Schlafapnoesyndrom (SAS) 282

Therapie des Schlafapnoe-Syndroms 284

HNO-ärztliche Behandlung der Ronchopathie und des obstruktiven

Schlafapnoesyndroms

285

KVBB informiert 287

Landesgesundheitsamt 288

Medizingeschichte 289

Prof. Dr. med. Oskar Minkowski: Der Entdecker des Pankreasdiabetes 289

Leserbriefe 290

Aktuell 293

Rezensiert 294

Personalia 295

Tagungen und Kongresse 295

Kalendarium U2

Einhefter: Bekanntmachung von weiteren Satzungen

Stellenangebote/Kleinanzeigen 271/272/281/286/293/U3

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

265


Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Blicken Sie mit mir auf einen langen und heißen Sommer zurück, der

in vielerlei Hinsicht bemerkenswert war. Vordergründig natürlich klimatisch,

Rekordtemperaturen und Trockenheit haben einen Vorgeschmack

auf die von den Meteorologen vorausgesagten, jetzt häufiger

auftretenden extremen Klimabedingungen gegeben. In der Folge

erhöhten sich hitzeassoziierte Notzustände in ambulanten Sprechstunden

und Notaufnahmen ganz erheblich. Das ergibt unter Beachtung

sinkender Ärztezahlen und reduzierter Krankenhausbetten ein

durchaus filmreifes Szenario für die Versorgungssituation des Landes,

das nicht unwesentlich durch Einsatzbereitschaft und Pflichtgefühl

der Kollegen in der Basisversorgung hinausgezögert wird. Neben

dieser eher durch Natur und Umwelt verursachten Situation

wurde das mediale Sommerloch durch ganz andere Akteure gefüllt.

Ich denke hierbei weniger an Promis und Stars oder solche, die es in

unsäglichen Wettbewerbsshows zur merkantilen Ausplünderung unbedarften

Publikums gerne werden wollen, sondern die Akteure auf

der politischen Bühne.

Die parlamentarische Sommerpause verlief in diesem Jahr eher unauffällig,

denn die Themenvielfalt des Besprochenen bewegte einen

Großteil der Bevölkerung. Überhaupt kam es mir so vor, als ob das

Wort Reform eine inflationäre Steigerung erfahren hätte. Bei der

Vielzahl der in Rede stehenden Reformen werden uns die Gesundheits-,

Steuer- und die Gemeindefinanzreform besonders beschäftigen.

Unter dem Dach der letzteren plant Finanzminister Hans Eichel

die Ausdehnung der Gewerbesteuerpflicht auf die freien Berufe wie

Architekten, Ärzte, Anwälte und Steuerberater.

Nur so als kleine Erinnerung: Die Gewerbesteuer wurde ursprünglich

als Entschädigung der Kommunen für die „Lasten“ des produzierenden

Gewerbes, z. B. Schaffung einer funktionierenden Infrastruktur,

erhoben. Damals wie heute werden nicht nur tatsächliches Einkommen,

sondern auch laufende Kosten und Kredite steuerlich wie Gewinn

bewertet und damit besteuert. Das bedeutet vor allem im niedergelassenen

Bereich eine nicht unbeträchtliche Erhöhung der

Gesamtsteuerlast und vor allem für kleinere Praxen eine deutliche

Existenzbedrohung. Die Tatsache, dass die Gewerbesteuer die Einkommenssteuer

mindert, hat nur für Praxen mit hohem Einkommen

und Spitzensteuersatz real Bedeutung. Alle betroffenen Kammern der

freien Berufe haben inzwischen ihren Protest signalisiert und ggf.

eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht zum Erhalt der Freiberuflichkeit

angekündigt. Ob das bei der in permanenter Geldnot

befindlichen Bundesregierung Wirkung zeigen wird, bleibt abzuwarten.

266 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

Die Gesundheitsreform war natürlich auch etwas Bemerkenswertes,

was schon der nachträglich zugefügte Name „Konsensreform“ deutlich

machen sollte. Aus meiner Sicht eine „große Koalition“ under cover,

obwohl das alle Beteiligten öffentlich bestreiten und lediglich

ihren guten Willen zur Zusammenarbeit ausdrücken wollen. Interessanterweise

wird, seit nach der Veröffentlichung des Entwurfes von

verschiedenen Seiten Kritik laut wurde, von beiden Seiten betont, es

sei eine Reform vor der Reform, also der eigentlichen, die dann das

System grundlegend umgestalten soll. Trotzdem wird uns auch schon

diese Versuchsversion eine Menge Kraft und Nervenstärke abverlangen.

Da die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung finanziell

belastet werden, wird es in den Sprechstunden und am Krankenbett

sicher zu erheblichen Diskussionen kommen, was wir dann

eigentlich mit dem vielen zusätzlichen Geld machen. Es wird vor allem

auf uns Ärztinnen und Ärzte zukommen, von uns unverschuldete,

ja nicht einmal beeinflusste Gesetze erklären und begründen zu

müssen, den Frust der Patienten zu ertragen und mit dem zusätzlichen

bürokratischen Aufwand fertig zu werden. Allein mit der quartalsweisen

sogenannten „Eintrittsgebühr“ von 10,00 Euro kommt erheblicher

Mehraufwand auf die Praxen zu. Nach dem Debakel mit

dem Krankenhausnotopfer Ende der 90er Jahre hat man die Eintreibung

deutlich vereinfacht. Für jede abgerechnete Chipkarte werden

vom Arzt 10,00 Euro vom Krankenkassenhonorar einbehalten und

er behält die 10,00 Euro, zumindest wenn sie vorher auch wirklich

bezahlt wurden.

Ich möchte zumindest die niedergelassenen Kollegen, die gelegentlich

auch mal eine geringe Summe von einem privat krankenversicherten

Kunden eintreiben müssen, nicht damit langweilen, was ein

zusätzlicher Kassenvorgang und ein gesondertes Mahnwesen für einen

erheblichen verwaltungstechnischen Mehraufwand bedeuten. Es

bleibt vielmehr zu hoffen, dass das Gesetz auch die Richtlinien enthält,

wie mit Nichtzahlern zu verfahren ist. Dürfen oder müssen sie

abgewiesen werden, kann man sich an die Krankenkasse wenden,

was passiert im Wiederholungsfall, darf die Überweisung zum Facharzt

verweigert werden? Auch wenn diese Fragestellungen überspitzt

erscheinen, dürfte klar sein, dass diese Lösung eher unglücklich ist,

zumal ich glaube, dass bei der Höhe des Betrages anwaltliche Unterstützung

eher die Ausnahme sein wird.

Alle diese Diskussionen sind vorerst noch spekulativ, da abzuwarten

bleibt, was von den Entwürfen in Gesetzestexte gegossen und dann

im parlamentarischen Hürdenlauf auch tatsächlich verabschiedet

wird. Klar dürfte jetzt schon sein, dass sich sowohl die verfasste Ärzteschaft

als auch jeder einzelne z. T. auf drastische Veränderungen,

komplizierte Fragestellungen und neue Lösungen einstellen muss.

Da wir vieles davon nicht selbst verschuldet haben, wird es darauf

ankommen, wenigstens mit einer Stimme zu antworten und sich nicht

durch politische Schachzüge in Grabenkämpfe untereinander verleiten

zu lassen.

Bei all den Schwierigkeiten sollten wir nicht vergessen, dass unsere

Arbeit eine der Grundbedingungen für das soziale Funktionieren der

Gesellschaft darstellt, mit diesem Pfund sollten wir wuchern.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Dr. Volkmar Skerra


Dr. Jürgen Fischer (Ausschuss Stationäre Versorgung)

Wir sollten immer nach fairen Kompromissen suchen

Seit dem Jahr 2000 ist Dr. med. Jürgen Fischer,

der in zweiter Legislaturperiode der

Kammerversammlung als Delegierter angehört,

Vorsitzender des Ausschusses „Stationäre

Versorgung“. Das Brandenburgische

Ärzteblatt bat den Oberarzt auf der Intensivstation

am Johanniter-Krankenhaus im Fläming

in Treuenbrietzen zu einem Gespräch.

Im Land Brandenburg ist die Zahl der Krankenhausbetten

seit 1990 um fast 9.000 auf

gegenwärtig etwa 16.500 reduziert worden.

Mit welchen Auswirkungen?

Bekanntlich hatte die so genannte Kieler

Rüschmann-Studie für das Land Brandenburg

eine weitere und noch drastischere Reduzierung

der Bettenzahl auf etwa 13.000 gefordert.

Es brauchte viele Diskussionen und Gespräche,

ehe in der endgültigen Fassung des

Landesbettenplans eine deutlich geringere

Zahl – Abbau von etwa 640 Betten – übrig

blieb. Da der Bettenabbau aber auch mit Abteilungsschließungen

einher ging, hat unser

Ausschuss wiederholt darauf hingewiesen,

dass die immer wieder propagierte wohnortnahe

Versorgung so kaum noch zu gewährleisten

ist. Das Versorgungsnetz wird immer

weitmaschiger. Vor allem kleinere Häuser mit

einer Bettenzahl unter 200 bekommen immer

mehr Probleme, wenn sie nicht die Möglichkeit

haben, einen Klinikverbund zu bilden.

Ich denke, es ist ein Punkt erreicht, an dem

keine weitere Reduzierung ohne erhebliche

Qualitätseinbußen möglich ist. Im Vergleich

der Flächenländer hat Brandenburg schon

jetzt die niedrigste Bettenzahl, und das Land

ist bei den Beschäftigten pro 100 Betten das

Schlusslicht in Deutschland, spielt also eine

negative Vorreiterrolle.

Hinweisen möchte ich auch auf die demografische

Entwicklung, die für ganz Deutschland,

besonders aber für alle neuen Bundesländer

Ausschussmitglieder

Stationäre Versorgung

Dr. med. Jürgen Fischer

(Treuenbrietzen, Vorsitzender)

Dr. med. Klaus Freier

(Frankfurt/O.-Markendorf)

Dr. med. Manfred Kalz (Neuruppin)

Dr. med. Marianne Obst (Cottbus)

Dipl.-Med. Andrea Sieding (Forst)

Dr. med. Ernst-Günter Wachs

(Treuenbrietzen)

Dr. Jürgen Fischer Foto: Kühne

ein Problem ist. Der Anteil der Älteren wird

immer größer. Ältere Menschen sind oft multimorbide

und nehmen die Krankenhausleistungen

naturgemäß mehr in Anspruch. Ich

denke, da ist eine Schmerzgrenze erreicht

und die Rundum-Versorgung bei weiterer Reduzierung

gefährdet. Es wäre eine Grundsatzentscheidung

der Politik nötig, aber unpopuläre

Entscheidungen werden immer wieder

verschoben.

Sie erwähnten die Abteilungsschließungen.

Welche Gefahren sehen Sie dabei?

Gefahren sehe ich insbesondere für die so

genannten kleineren Fächer wie Gynäkologie

oder Pädiatrie. Auch der Aspekt, dass eine

hohe Qualität medizinischer Leistungen von

einer bestimmten Fallzahl mit abhängt, ist

richtig. Nicht jedes Krankenhaus kann Implantationen

von Schrittmachern oder Totalendoprothesen

anbieten. Aber man muss

auch sehen, dass durch die Abteilungsschließungen

Ausbildungsprobleme entstehen

werden. Eine geringere Zahl von Abteilungen

führt zu Defiziten in der Facharztausbildung.

Auch bei der Frage, ob eine bestimmte

Abteilung in einem Krankenhaus vorgehalten

werden kann, sind flexible Richtlinien und vernünftige

Kompromisse erforderlich.

Wie groß ist Ihr Einfluss?

Wie bei der Landesbettenplanung, als wir

auch nur in der Endphase eingebunden waren,

können wir nichts entscheiden, aber wir

können mahnen, auf Missstände hinweisen.

Die Entscheidungen trifft die Politik, treffen die

Kassen. Unser Bestreben ist es zu helfen, einen

vernünftigen Konsens zu finden.

Im Eckpunktepapier zur Gesundheitsreform,

auf das sich Regierung und Opposition geei-

Kammerinformationen

nigt hatten, war von der integrierten Versorgung

und vom Ausbau der Krankenhausleistungen

im ambulanten Bereich zu lesen.

Wie sehen Sie dieses Gebiet?

Jeder weiß, die ambulante ärztliche Versorgung

wird in vielen Teilen des Landes Brandenburg

immer schwieriger. Folglich kann

man oft gar nicht anders, als die ‚ambulante

Strecke’ der Krankenhäuser auszubauen.

Das spezielle Knowhow ist an den Krankenhäusern

vorhanden. Es ist doch sinnvoll,

wenn bei Problemen in der fachärztlichen

Versorgung, zum Beispiel Rheumapatienten

an den Spezialisten, den Rheumatologen im

Krankenhaus, überwiesen werden. Für nicht

sinnvoll halte ich es, wenn die Notaufnahmen

der Krankenhäuser überquellen von

Leuten, die dort nicht hingehören, die mit Sicherheit

keiner stationären Behandlung bedürfen.

Und ich möchte betonen, dass es von Krankenhaus-Seite

keine Probleme damit gibt, auf

ambulante Leistungen zu verzichten, wenn die

Facharzt-Spezialisten mit Praxen vor Ort präsent

sind.

Stichwort und Streitpunkt Ärztemangel.

Nicht jeder akzeptiert die Meinung, dass es

in Brandenburg bereits einen Ärztemangel

im ambulanten u n d stationären Bereich

gibt...

Aus meiner Ausschusstätigkeit weiß ich zum

Beispiel von meinem Kollegen Herrn Dr. Freier,

welche Schwierigkeiten es im Krankenhaus

in Frankfurt/Oder gibt, Assistenz- und Facharztstellen

zu besetzen. Viele polnische Kollegen

helfen dort aus. Aber das kann nicht der

einzige Weg sein. Wir müssen die Arbeitsbedingungen

für Ärzte vernünftig regeln. Rein

formal werden doch in Deutschland genügend

Ärzte ausgebildet. Aber weshalb ist die

Zahl der Medizinstudenten, die nicht im Beruf

‚ankommen’, so hoch? Neben den Arbeitsbedingungen

müssen auch die Einstiegsgehälter

überdacht werden. Die Abschaffung des AiP

war überfällig.

Der Nachwuchsmangel ist im Osten auch deshalb

so groß, weil die im Westen gleichfalls

reichlich angebotenen Stellen in der Regel lukrativer,

besser dotiert, sind. Natürlich stehen

die Krankenhäuser unter finanziellen Zwängen,

ist der Personalkostenanteil sehr hoch,

aber die Unterschiede zwischen Ost und West

müssen so schnell wie möglich beseitigt werden.

Wir brauchen zudem über die Durchsetzung

des EuGH-Urteils nicht zu reden, wenn die Finanzierung

nicht klappt. Das bisherige Bud-

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

267


Kammerinformationen

get reicht nicht. Immerhin ein Fortschritt: die

Politik ist gewillt, über dieses Problem nachzudenken.

Es ist Gott sei dank Bewegung in die

Geschichte gekommen! Und die Möglichkeit

oder Wahrscheinlichkeit, gehört zu werden,

ist angesichts der offensichtlichen Defizite besser

geworden. Ich glaube, dass man sich einen

Kompromiss einfallen lassen muss, der finanziert

werden kann.

Anderes Stichwort: DRG’s.

Gleichfalls ein Streitpunkt?

Mit Sicherheit. Der Verwaltungs- und Dokumentationsaufwand

wird immer größer. Die

Problem der Beitragsrückstände

Bei Zahlungsschwierigkeiten

das Gespräch

mit der Kammer suchen

Leider kommt es immer wieder vor, dass –

auch aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten

– Mitglieder der Landesärztekammer Brandenburg

den fälligen Mitgliedsbeitrag nicht

entrichten. Dabei entsteht mitunter der Eindruck,

dass diese Beitragspflicht im Vergleich

zur Steuerschuld weniger ernst genommen

wird. Hierbei wird aber übersehen, dass die

Landesärztekammer Brandenburg als Selbstverwaltung

gesetzliche Aufgaben erfüllen

muss, was eine entsprechende finanzielle

Grundlage notwendig macht.

Sollten Zahlungsschwierigkeiten bestehen, so

werden die betreffenden Ärzte gebeten, sich

vertrauensvoll an die Geschäftsführung der

Kammer zu wenden. Gemeinsam wird man

dann über sachgerechte Lösungsmöglichkeiten

beraten können.

Die Beitragsveranlagung erfolgt jeweils nach

der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des

Arztes und ist an den ärztlichen Einkünften

orientiert. Flexibilität besteht insofern, als die

Beitragsordnung in begründeten Härtefällen

die Möglichkeit vorsieht, die Beiträge zu stunden

bzw. zu ermäßigen, ohne dass damit

weitere Kosten für den Arzt verbunden wären.

In besonders gelagerten Fällen kann Ratenzahlung

vereinbart oder der Beitrag ganz erlassen

werden.

Entsprechende Anträge auf Sonderregelung

sollten so früh wie möglich gestellt werden.

Nach der Beitragsordnung ist eine Frist bis

zum 31. März des Beitragsjahres vorgesehen.

Zufriedenstellende Lösungen können aber

nur gefunden werden, wenn das Mitglied gesprächsbereit

ist und gegebenenfalls aussagefähige

Unterlagen bereitstellt. Ansonsten

muss die Landesärztekammer Brandenburg

auch unter dem Gesichtspunkt der gleichmäßigen

Belastung aller Mitglieder entspre-

268 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

Ärzte müssen immer mehr Daten erheben und

sitzen immer länger vor dem Computer. Täglich

etwa zwei Stunden. Dieser ständig steigende

Zeitaufwand, der für die Behandlung

fehlt, wird aber nicht kompensiert. Und das ist

das Problem.

DRG’s sind ein kompliziertes System, sollen

die Behandlung übersichtlicher machen und

Kosten sparen. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten.

Dennoch, man sollte DRG’s nicht von vornherein

verteufeln, sondern abwarten, wie es läuft,

wenn die Abrechnung nach diesem System

chend den satzungsmäßigen Bestimmungen

bei nicht Erkennbarkeit der Zahlungsbereitschaft

eines Mitgliedes notfalls die Beitragsforderung

beitreiben. Dies bedeutet einen

zusätzlichen Aufwand für die Verwaltung. Es

entstehen dem Mitglied dadurch aber auch

zusätzliche Gebühren des Gerichtsvollziehers.

Suchen Sie daher das Gespräch mit der Kammer.

Pfändungsmaßnahmen können auf diese

Weise vermieden werden.

Ass. H. Krahforst, Jur. Geschäftsführer

Bei Konflikten an die Kammer

wenden

Besteht ein Recht

auf Weiterbildung?

Die ärztliche Weiterbildung dient der Vertiefung

und Erweiterung der durch die ärztliche

Ausbildung erworbenen Kenntnisse und

Fertigkeiten auf einem bestimmten Gebiet im

Rahmen einer Berufstätigkeit. Sie beginnt

nach Erteilung der Approbation. Ärzte/Ärztinnen

im Praktikum können sich ggf. ihre

AiP-Phase auf die Weiterbildung anrechnen

lassen. In den meisten Kammerbereichen geschieht

dies auch problemlos.

Die Durchführung der Weiterbildung obliegt

grundsätzlich dem befugten Arzt, der diese

als öffentlich-rechtliche Verpflichtung durch

seine Mitgliedschaft gegenüber der Kammer

erbringt. Dabei steht er in keiner rechtlichen

Beziehung zum Krankenhausträger. Gleiches

gilt für die Beziehung Arzt : Krankenhausträger,

da hier „nur“ ein Dienstverhältnis besteht,

das die Weiterbildung zwar beinhaltet und

auch regelmäßig deswegen befristet wird, jedoch

keinen Anspruch gegenüber dem Arbeitgeber

auf die Weiterbildung herleitet.

Hier sei noch anzumerken, dass nicht zuletzt

auf die Initiative des Marburger Bundes hin

die Dauer des wegen der Weiterbildung befristeten

Vertrages auf die gesamte Dauer der

‚scharf gestellt’ ist. Im Ausschuss haben wir

sehr oft darüber diskutiert: Für den hohen

Aufwand an Dokumentationspflichten fehlt

die entsprechende Kompensation. Darauf

müssen wir immer wieder verweisen.

Wie oft tagt der Ausschuss „Stationäre Versorgung“?

Das ist ‚bedarfsabhängig’. In der Regel zweimal

im Jahr. Bei Problemen aber auch häufiger.

(Mit Dr. Jürgen Fischer

sprach Hans-Albrecht Kühne)

Befugnis des zur Weiterbildung

berechtigten

Arztes abgestellt sein

muss. Die noch zu Beginn

der 90-er Jahre

grassierenden unterjährigenWeiterbildungsverträge

sind durch diese

Gesetzesänderung nicht

mehr zulässig. Rechtliche

Zwänge auf den Krankenhausträger

bezüglich

der Durchführung der

Weiterbildung auszuüben,

sind grundsätzlich nicht möglich. Das

Bundesarbeitsgericht (BAG) stellt dazu fest,

dass die Durchführung der Weiterbildung

nach den dafür geltenden öffentlich-rechtlichen

Bestimmungen den zur Weiterbildung

befugten Mitgliedern der Ärztekammer obliegt.

Diese sind insoweit nicht Erfüllungsgehilfen

des Arbeitgebers. Der Kläger hat in

diesem Verfahren gegenüber dem Krankenhausträger

eine Verlängerung seines befristeten

Vertrages erbeten, da er die vorgeschriebenen

Weiterbildungsinhalte innerhalb des

Befristungszeitraumes nicht erledigen konnte.

Weiterbildungszeiten sind meist nur Mindestzeiten,

und nicht selten kommt der Arzt in

Weiterbildung trotz eines Fünf-Jahres-Vertrages

mit diesen Zeiten nicht aus. Endet der Vertrag,

ohne die Facharztprüfung abgelegt zu

haben, so kann ein Antrag auf Verlängerung

des Arbeitsvertrages gestellt werden. Ob der

Krankenhausträger einer Verlängerung zustimmt,

ist sozusagen sein Ermessen, rechtlich

durchsetzbar ist dieses Verlangen in vielen

Fällen nicht, wie das BAG leider bestätigt hat.

Gegenüber dem befugten Arzt hingegen hat

man einen Anspruch auf ordnungsgemäße

Weiterbildung und Erteilung eines Weiterbildungszeugnisses.

Bei Konflikten wird Ihre zuständige

Ärztekammer mit ihren berufsrechtlichen

Möglichkeiten gern tätig.

Dr. Udo Wolter

Vors. Ausschuss Weiterbildung der LÄKB

(Marburger Bund)


Das Referat Ausbildung Arzthelfer/innen informiert:

Erneute Festlegung der Geringverdienergrenze für Beschäftigte in der

beruflichen Ausbildung auf 325 € mit Gültigkeit ab 1. 8. 2003

Gemäß „Gesetz zur Änderung des Sozialgesetzbuches und anderer

Gesetze“, das der Deutsche Bundesrat am 11. 7. 2003 beschlossen hat,

wird die Geringverdienergrenze für Beschäftigte in der beruflichen Ausbildung

von 400 € auf 325 € gesenkt.

Diese Regelung trat zum 1. 8. 2003 in Kraft. Damit wird die gesetzliche

Festlegung der Geringverdienergrenze für Beschäftigte in der betrieblichen

Berufsausbildung von 400 €, die vom 1. April bis 31. Juli

2003 galt, abgelöst und auf das vorher gültige Niveau zurückgeführt.

Laut § 20 (3) SGB IV gilt „ Der Arbeitgeber trägt ... für die einzelnen

Versicherungszweige den Gesamtsozialversicherungsbeitrag allein,

wenn (...) Versicherte, die zu ihrer Berufsausbildung beschäftigt sind, ein

Arbeitsentgelt erzielen, das auf den Monat bezogen 325 Euro nicht

übersteigt, ...“

Kammerinformationen

D.h.: Der/die ausbildende Arzt/Ärztin hat die alleinige Beitragspflicht

für Sozialversicherungsbeiträge in voller Höhe, wenn die Ausbildungsvergütung

bis einschließlich 325 € monatlich festgelegt ist.

Bei Festlegungen der monatlichen Vergütung über 325 € zahlen Ausbilder

und Auszubildende die Beiträge je zur Hälfte.

Die Landesärztekammer bittet nochmals alle niedergelassenen Ärztinnen

und Ärzte, unter Berücksichtigung dieser finanziellen Vergünstigung

ihre Ausbildungsmöglichkeiten zu überdenken. Ausbilden darf lt. Berufsbildungsgesetz

jede/r Ärztin/Arzt, sofern in der Praxis eine medizinische

Fachkraft beschäftigt wird. Eine Übernahmeverpflichtung nach

der dreijährigen Ausbildung zur Arzthelferin besteht nicht.

Das Referat Ausbildung Arzthelfer/innen berät Sie gern zu Fragen der

Ausbildung, Telefon.: (0355) 7 80 10 -26 oder -50.

Das Referat Ausbildung Arzthelfer/innen informiert:

Prüfungsleistungen der Arzthelferinnen in der Sommer-Abschlussprüfung 2003

An der diesjährigen Sommer-Abschlussprüfung nahmen 167 Auszubildende, acht Umschülerinnen und drei externe Prüfungsteilnehmerinnen teil.

Leistungsdurchschnitte Abschlussprüfung Arzthelfer/innen Sommer 2003 (ohne externe Teilnehmer)

Oberstufenzentren Teilnehmer Prüfungsfächer Prädikatsdurchschnitte

darunter darunter Wiederholungs- Medizin Verwaltung WiSO Praktische

vorzeitig prüfungen (WP) Übungen

1. WP 2. WP

Bernau 24 2 1 1 3,5 3,8 4,0 3,0 3,4

Frankfurt/Oder 39 1 - - 3,6 3,9 4,1 2,4 3,7

Luckenwalde 10 - - - 3,3 3,7 3,5 2,6 3,5

Wittenberge 12 - 1 - 2,5 3,1 3,1 1,8 2,6

Cottbus 37 - 1 - 3,5 3,8 3,8 2,9 3,5

Brandenburg 10 - - - 2,1 3,6 3,5 1,6 3,0

Potsdam 43 - - 2 3,6 3,7 3,6 3,0 3,4

Prüflinge insg. 175 3 3 3

Landesnotendurchschnitt 3,4 3,7 3,7 2,7 3,3

Gesamtprädikate Abschlussprüfung Sommer 2003 ( ohne externe Teilnehmer)

Oberstufenzentren Teil- Noten nicht Unterbrechung

nehmer 1 2 3 4 bestanden der Prüfung

Bernau 24 - 2 7 10 4 1

Frankfurt (Oder) 39 - 1 10 26 2 -

Luckenwalde 10 - - 5 5 - -

Wittenberge 12 1 5 4 2 - -

Cottbus 37 - 1 14 19 3 -

Brandenburg 10 - 1 8 1 - -

Potsdam 43 - 3 17 16 7 -

Insgesamt 175 1 13 65 79 16 1

Anteil in % 0,57 7,43 37,14 45,14 9,4 0,57

Mit dem Gesamtprädikat „sehr gut“ schließt

eine junge Umschülerin die Ausbildung ab.

Sie wurde in einer Medizinischen Einrichtungs-GmbH

ausgebildet und am Oberstufenzentrum

Wittenberge beschult.

Am 20. September erhalten die Absolventen

in einer Freisprechungsveranstaltung mit festlicher

Umrahmung auf der Insel Hermannswerder

Prüfungszeugnisse und Arzthelferinnen-

Briefe.

Dipl.-Med.-Päd. Gisela Ugé

Referatsleiterin Ausbildung Arzthelfer/innen

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

269


Gesundheitspolitik

Kolloquium in Cottbus

Qualitätssicherung in der betriebsärztlichen Betreuung

„Quo vadis – Qualität in der betriebsärztlichen

Betreuung?” – mit diesem Thema

befasste sich ein wissenschaftliches Kolloquium

an der Brandenburgischen Technischen

Universität Cottbus, zu dem am 25.

Juli fast 100 Arbeitsmediziner, vor allem

aus Brandenburg und Berlin, ins Auditorium

maximum gekommen waren. Nach der Begrüßung

durch den Präsidenten der BTU,

Prof. Dr. Ernst Sigmund, ging es in den Referaten

und in der Diskussion hauptsächlich

um die Frage, wie eine hohe Qualität der

betriebsärztlichen Tätigkeit bei ständig sinkenden

Facharztzahlen in Brandenburg und

bei gleichzeitig steigendem Kostendruck

gesichert werden kann.

Der Verband Deutscher Betriebs- und Werkärzte

(VDBW), darauf wiesen der Organisator

des Kolloquiums, Dr. Dietmar Groß,

Leiter des Arbeitsmedizinischen Zentrums

Cottbus, und Jochen Protzer, VDBW-Geschäftsführer,

gleichermaßen hin, hat 1998

ein Zertifizierungsverfahren entwickelt, um

den betriebsärztlichen Diensten die Möglichkeit

zu geben, ein strukturiertes Qualitätsmanagementsystem

einzuführen und die

Qualität nach außen hin dokumentieren zu

können. Die gesamte Abwicklung der Qualitätsprüfung

wird durch die GQB (Gesellschaft

für Qualitätssicherung in der betriebsärztlichen

Betreuung) übernommen. Das

Verfahren orientiert sich am KTQ-System zur

Zertifizierung von Krankenhäusern. Dabei

wird die interne Selbstbewertung an Hand

eines Fragenkataloges ergänzt durch eine

externe Prüfung, durchgeführt von geschulten

Auditoren. Mehr als 50 Dienstleister mit

über 200 Ärzten sind bisher erfolgreich

überprüft worden und haben das Gütesiegel

der GQB erhalten.

Dr. Udo Wolter bei seinem Vortrag im Auditorium

maximum.

270 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

Veranstaltungsorganisator Dr. Dietmar Groß mit Dr. Udo Wolter, der auch Vorsitzender des Beirates der

GQB ist, der Gesellschaft zur Qualitätssicherung in der betriebsärztlichen Betreuung, und mit Dr. Trutz

Kayser vom Landesinstitut für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Potsdam sowie mit Dr. Helge Rudow,

Leitender Werksarzt Vattenfall Europe. Fotos: Hans-Albrecht Kühne

Es wurde von positiven Erfahrungen mit dem

Gütesiegel berichtet. Nach Dr. Heinz-Jörg Elliehausen,

Leiter des Arbeitsmedizinischen

Dienstes der Bau-BG Hannover, spiegelt das

Gütesiegel relativ gut die arbeitsmedizinische

Qualität des Fachgebietes wider. Vorteile des

Verfahrens sind darin zu sehen, dass die Anerkennung

durch die Betriebe wächst, die

Mitarbeiter motivierter sind, dass Führungsmaßnahmen

unterstützt werden und einheitliche

Qualitätsstandards in allen Zentren

besser erreicht werden. Die Arbeits- und Betriebsmedizin

besitzt mit dem Gütesiegel

ein funktionierendes

System zur Qualitätssicherung

ihrer Leistungen.

Der weiteren Verbreitung

stehen allerdings

erhebliche Strukturprobleme

entgegen. Dr.

Trutz Kayser, Landesgewerbearzt,

machte darauf

aufmerksam, dass

von manchen Arbeitgebern

wenig Interesse an

arbeitsmedizinischer

Qualität gezeigt wird.

Die minimalen Einsatzzeiten

der Betriebsärzte

werden oft als maximale

angesehen, die arbeitsmedizinischeBe-

treuung wird eher als lästig empfunden. Der

finanzielle Druck auf betriebsärztliche Dienste

wächst, die Vergütung von Leistungen

sinkt.

Prof. Dr. Klaus Scheuch, Präsident der Deutschen

Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin

sowie Direktor des Instituts und Poliklinik

für Arbeits- und Sozialmedizin der TU

Dresden, stellte daher die rhetorische Frage,

ob man denn überhaupt Qualität in der Arbeitsmedizin

wolle. Arbeitsmedizinische Betreuung

und Beratung sei auch eine enorme

präventive Leistung, und es stelle sich die

Blick ins Auditorium.


Prof. Dr. Klaus Scheuch, Präsident der Deutschen Gesellschaft

für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM):

Auch die Arbeitsmedizin ist in der Krise.

Frage, ob hier nicht der Staat zur Finanzierung

beitragen sollte.

Dr. Udo Wolter, Präsident der Landesärztekammer,

wies auf die zur Zeit bestehende

Ärzteflucht aus Deutschland und in alternative

Berufsfelder hin. Eine Ärzteflucht, die auch

vor der Arbeitsmedizin nicht halt macht. Speziell

im Land Brandenburg kommt erschwerend

hinzu, dass in den nächsten Jahren sehr

viele Ärzte und Ärztinnen, die arbeitsmedizinisch

tätig sind, in den Ruhestand gehen werden.

Nach Ansicht des Kammerpräsidenten

sollten daher die Vertreter der Arbeitsmedizin

gemeinsam mit der Landesärztekammer

auf die Politik einwirken, um die Gründe, die

zu diesem Weggang führten, zu beseitigen.

Dazu zählen, so sagte Dr. Wolter, der auch

Vorsitzender des Ausschusses und der Ständigen

Konferenz „Arbeitsmedizin“ der Bundesärztekammer

ist, die Unterbewertung der

ärztlichen Tätigkeit, das hohe Tarifgefälle

Ost-West und die schlechten Arbeitsbedingungen

gerade für junge Kolleginnen und

Kollegen.

Dr. Wolter lobte den Berufsverband der Betriebs-

und Werkärzte für die Gründung der

GQB, der Gesellschaft zur Qualitätssiche-

Dr. Dietmar Groß hielt das Übersichtsreferat.

rung in der betriebsärztlichen Betreuung, die

„ein ärztliches Qualitätssicherungskonzept

nach internationalen und nationalen Standards

zusammen mit der Bundesärztekammer

entwickelt (hat). Dies ist von berufspolitischer

Bedeutung, weil in eigener

Verantwortung die Ärzteschaft dieses Konzept

vorlegen kann. Dies wird auch Ausstrahlung

haben auf Qualitätssicherungskonzepte

im niedergelassenen Bereich.“

Das Konzept der GQB werden Dr. Wolter

und Dr. Groß gemeinsam dem Vorstand der

Bundesärztekammer auf der Septembersitzung

vorstellen.

Dr. Dietmar Groß, der auch Vorsitzender der

AG „Qualitätssicherung in der betriebsärztlichen

Betreuung“ ist, bemerkte in seinem

Schlusswort, dass der Markt die Qualität fordern

müsse. Wenn die Akzeptanz bei den

Betrieben wachse und das Gütesiegel als

Nachweis für die Qualität anerkannt sei,

werden die betriebsärztlichen Dienste die

Zertifizierung anstreben und dadurch zur

Qualitätssicherung beitragen.

Dr. med. Wolf Schmidt/H.-A. Kühne

Info: Arbeitsmedizin

Gesundheitspolitik

Die Arbeitsmedizin hat in Deutschland eine

Sonderstellung. Sie stellt neben den drei

klassischen Säulen im Gesundheitssystem

(stationäre Versorgung, ambulante Versorgung,

öffentlicher Gesundheitsdienst) eine

vierte Säule (betriebsärztliche Versorgung)

dar.

Knapp 12.000 Betriebs- und Arbeitsmediziner

gibt es in Deutschland, 282 davon

sind in Brandenburg ansässig. Doch bei

einem sehr hohen Durchschnittsalter droht

dem Land, die Hälfte davon in den nächsten

fünf Jahren zu verlieren.

Arbeitsmediziner bilden die einzige ärztliche

Fachgruppe, die sich – ohne Sicherstellungsauftrag

– frei am Markt behaupten

muss. Zwar schreibt der Gesetzgeber

betriebsärztliche Betreuung in den meisten

Berufsgruppen verbindlich vor, doch hat

sich die Zahl der Arbeitsmediziner im

Osten Deutschlands dessen ungeachtet seit

der Wende ständig verringert.

(hak)

. . . ganz in Ihrer Nähe.

Anzeige

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

271


Gesundheitspolitik

Information des Ärztlichen Dienstes der Arbeitsämter

Zusammenarbeit mit Ärzten in Brandenburg im Rahmen

der Befundanforderung

Wir möchten über geänderte Vorgehensweisen

der Arbeitsämter im Zusammenhang mit

der Einschaltung der Ärztlichen Dienste in

den Arbeitsämtern informieren. Im Zuge der

Umgestaltung der Bundesanstalt für Arbeit

und aufgrund neuer Bestimmungen, unter

anderem durch das Job-AQTIV-Gesetz, wurden

grundlegende Änderungen des bisherigen

Verfahrens notwendig:

„Die Verpflichtung zur Chanceneinschätzung

und verbindlichen Vereinbarung der Vermittlungsbemühungen

des Arbeitsamtes, der Eigenbemühungen

des Arbeitslosen oder Ausbildungssuchenden

sowie der zukünftigen

Leistungen der aktiven Arbeitsförderung erfordern

auch eine rasche Feststellung, ob und in

welchem Ausmaß vom Arbeitslosen bzw. Ausbildungssuchenden

geltend gemachte gesundheitliche

Einschränkungen bei der Feststellung

der Vermittlungsstrategie von Bedeutung sind.“

Vera Mai

Rechtsanwältin

Tätigkeitsschwerpunkte:

Kassenarztrecht, Arzthaftung, Medizinrecht

Interessenschwerpunkte:

Vertragsrecht, Bankrecht, Arbeitsrecht

Kurfürstendamm 132 A, 10711 Berlin

Tel.: 030-88 62 89 89, Fax: 030-88 62 89 66

www.mai-berlin.de, E-mail: RAin-v.mai@t-online.de

Rechtsanwältin

Elisabeth Herweg-Prüsse

zugelassen bei allen Amts- und Landgerichten

und bei dem Brandenburgischen Oberlandesgericht

Am Schragen 29 Tätigkeitsschwerpunkte u.a.

14469 Potsdam - Arzthaftung

Tel.: 0331-270 76 07 - Berufsrecht der Heilberufe

Fax: 0331-270 76 08 - Praxisverträge

www.praxisboerse.de

272 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

Es soll zukünftig die Eigenverantwortlichkeit

der Kunden verstärkt werden, die anlässlich

ihrer Vorsprache beim Arbeitsamt gesundheitliche

Einschränkungen geltend machen.

Sie werden daher zunehmend erleben, dass

Patienten in der Praxis/Klinik vorsprechen

und um Aushändigung von relevanten Befundunterlagen/Befundberichten

bzw. Übersendung

an den Ärztlichen Dienst des Arbeitsamtes

ersuchen.

Ihre Patienten haben hierzu ein dreiseitiges

Schreiben erhalten (Anforderung, Rückantwort

und Liquidation), welches sie in Ihrer

Praxis/Klinik abgeben. Eine rasche Aushändigung

bzw. Übersendung ist für Ihre Patienten

von großer Wichtigkeit, da nach einer

Frist von 14 Tagen die Arbeitsamtärzte mit

den zuständigen Vermittlern gemeinsam die

Fälle beraten und eine Vermittlungsstrategie

erarbeiten.





Wir bitten um Ihre Unterstützung im Interesse

Ihrer Patienten und bedanken uns für Ihre

Bemühungen im Voraus.

Nachfolgend eine Liste der Ansprechpartner

in den Ärztlichen Diensten der Arbeitsämter:

Cottbus, Bahnhofstr. 10,

Bürosachbearbeiterin Frau Kraul,

T: 0355-619 1291

Eberswalde, Bergerstr. 30,

Bürosachbearbeiterin Frau Scholz,

T: 03334-37 1191

Frankfurt/Oder, Heilbronner Str. 24,

Bürosachbearbeiterin Frau Förster,

T: 0335-570 2511

Neuruppin,Tränkmannstr.15,

Bürosachbearbeiter Herr Gewiß,

T: 03391-69 2918

Potsdam, Horstweg 96,

Bürosachbearbeiterin Frau Stahlberg,

T: 0331-880 4913















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Name, Vorname:

Anschrift:

6. Ärztlicher Fortbildungskongress

der Landesärztekammer Brandenburg

23. bis 25. Oktober 2003 in Dahlewitz

Ich melde mich zum Kongress an (bitte ankreuzen):

Stempel/Unterschrift:

Die Vortragsanveranstaltungen sind für Ärztinnen und Ärzte im Praktikum kostenfrei und AiP-anrechenbar.

Bei Teilnahme an Kursen (Gebühren siehe unten) werden keine Kongressgebühren erhoben.

A ❒ Gesamtveranstaltung: 150 €

B ❒ Einzelsymposium

Fortbildung

Congress Center Dahlewitz Foto: Kühne

Plenarveranstaltungen: Zeit: Teilnehmergebühr:

❒ Palliativmedizin 24. 10. 2003, 9.00 - 9.45 Uhr - 1 P

❒ Der polymorbide Patient 25. 10. 2003, 9.00 - 9.45 Uhr - 1 P

Symposien: Zeit Teilnehmergebühr:

❒ Aktuelle Impffragen 23. 10. 2003, 16.00 - 18.00 Uhr 30 € 2 P

❒ Schmerztherapie 23. 10. 2003, 16.00 - 18.00 Uhr 30 € 2 P

❒ Parkinson, Bewegungsstörungen und Demenz 24. 10. 2003, 10.00 - 17.00 Uhr 50 € 8 P

❒ Prostata und Inkontinenz 24. 10. 2003, 10.00 - 14.00 Uhr 50 € 4 P

❒ Neues aus der Ernährungsmedizin 24. 10. 2003, 14.00 - 17.00 Uhr 50 € 4 P

❒ Gastroenterologie/Hepatologie 25. 10. 2003, 10.00 - 14.00 Uhr 50 € 4 P

❒ Symposium für den Hausarzt 25. 10. 2003, 10.00 - 14.00 Uhr 50 € 4 P

❒ Begutachtung für Rehabilitation 25. 10. 2003, 10.00 - 14.00 Uhr 50 € 4 P

und Rente

❒ Berufspolitisches Kolloquium 23. 10. 2003, 17.00 - 19.00 Uhr -

Kurse: Zeit Teilnehmergebühr/ermäßigt

❒ Fachkundeseminar Rettungsdienst 13. bis 20. 10. 2003 420,-/295,- € 66 P

❒ Sonographie-Grundkurs 23. bis 26. 10. 2003 300,-/210,- € 25 P

❒ Spezielle Schmerztherapie Block IV 24./25. 10. 2003 150 € 14 P

❒ Grundkurs Ein- und Zweidimensionale 24. bis 27. 10. 2003 300 € 27 P

Echokardiographie

❒ Qualifikationskurs Verkehrsmedizinische 24./25. 10. 2003 200 € 16 P

Begutachtung für Fachärzte

❒ Langzeit-EKG 23./24. 10. 2003 150 € 16 P

❒ Langzeit-Blutdruckmessung 25. 10. 2003 90 € 8 P

❒ Impfaufbau-/Refresherkurs 25. 10. 2003 65 € 5 P

❒ Röntgen-Aktualisierungskurs (8 Std.) 23. 10. 2003 120 € 9 P

❒ Herzschrittmacherseminar (Grund- und 23. bis 25. 10. 2003 360 € 16 P

Aufbaukurs)

❒ Refresherkurs Chirotherapie 24./25. 10. 2003 150 € 12 P

❒ Qualitätszirkel-Moderatorentraining 25. 10. 2003 90 € 8 P

für den stationären Bereich

Anmeldung und Auskunft: Landesärztekammer Brandenburg, Referat Fortbildung, Postfach 101445, 03014 Cottbus,

Telefon: (0355) 7 80 10-23, -24,- 25, -49, Fax: (0355) 7 80 10-44, E-Mail: akademie@laekb.de

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang


273


Fortbildung

Ausblick auf den 6. Ärztlichen Fortbildungskongress:

Begutachtung für Rehabilitation und Rente

Sonnabend, 25. Oktober 2003, von 10.00 bis 14.00 Uhr

Ärztliche Gutachten zu erstellen ist eine elementare

ärztliche Aufgabe. Hierbei sind auf

allen Ebenen die Ansprüche des Einzelnen

an die Solidargemeinschaft oder den Staat

medizinisch abzuklären. Immer dann, wenn

persönliche Voraussetzungen einen Anspruch

begründen können, ist medizinischer

Sachverstand gefragt, denn die persönlichen

Voraussetzungen sind von dem jeweiligen

Gesundheits- oder Krankheitszustand wesentlich

abhängig.

In der Praxis der sozialmedizinischen Begutachtung

können Probleme auftreten, da es an

empirisch abgeleiteten Entscheidungshilfen

mangelt. Eine besondere Schwierigkeit für die

Urteilsbildung in der sozialmedizinischen Begutachtung

ergibt sich aus dem „Ermessensspielraum”

der relativ abstrakt formulierten

Entscheidungskriterien.

Im Bereich der Leistungen zur Teilhabe (medizinische

und berufliche Rehabilitation) geht es

darum, wie weit durch Krankheit oder Behinderung

das Leistungsvermögen im Erwerbsleben

gemindert oder zumindest erheblich gefährdet

ist und voraussichtlich stabilisiert

werden kann. Im Bereich der Renten wegen

Erwerbsminderung geht es darum, wie weit

durch Krankheit oder Behinderung das Leistungsvermögen

im Erwerbsleben qualitativ

und quantitativ beeinträchtigt ist.

Das der Internationalen Klassifikation der

Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit

(ICF) zugrundeliegende Krankheitsfolgenmodell

der WHO liefert für die Sozialmedizinische

Begutachtung ein schlüssiges Konzept.

Der wichtigste Grundbegriff der ICF ist die

funktionale Gesundheit. Eine Person ist funktional

gesund, wenn – vor dem Hintergrund ihrer

Kontextfaktoren (materielle, soziale und

verhaltensbezogene Umweltfaktoren sowie

personbezogene oder persönliche Faktoren) –

ihre körperlichen Funktionen (einschließlich

des mentalen Bereichs) und Körperstrukturen

allgemein anerkannten (statistischen)

Normen entsprechen,

sie all das tut oder tun kann, was von einem

Menschen ohne Gesundheitsproblem erwartet

werden kann

und sie ihr Dasein in allen Lebensbereichen,

die ihr wichtig sind, in der Weise und dem

Umfang entfalten kann, wie es von einem

Menschen ohne Beeinträchtigungen der

Körperfunktion oder –strukturen oder der

Aktivitäten erwartet wird (Konzept der Teilhabe

an Lebensbereichen).

274 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

Das bio-psycho-soziale Modell der ICF unterscheidet

die Ebene der strukturell und funktionell

erfassbaren Gesundheitsstörung (impairment),

die Ebene der Fähigkeiten (activities)

und die Ebene der Teilhabe (participation).

Für den Aufgabenbereich der gesetzlichen

Rentenversicherung kann vereinfachend gesagt

werden, dass die activities der Summe

der Fähigkeiten im Erwerbsleben entsprechen,

also dem qualitativen und quantitativen

Leistungsbild, wie es durch die bestehenden

Gesundheitsstörungen geprägt wird, und

participation sich auf die Teilhabe am Arbeitsleben

bezieht, die bis zur Erwerbsminderung

beeinträchtigt sein kann. Kontextfaktoren

(contextual factors) haben vor allem bei

den Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

durch Vermittlung neuer Kenntnisse und

Fähigkeiten sowie Umgestaltungen am Arbeitsplatz

Bedeutung.

Bei jedem Antrag auf Leistungen der Rentenversicherung

ist daher zunächst festzustellen,

welche Krankheiten bestehen und welche

Funktionsstörungen sie bedingen; in einem

zweiten Schritt folgt die Beurteilung, welche

Fähigkeitsstörungen sich in Hinblick auf das

Leistungsvermögen im Erwerbsleben ergeben.

Anschließend ist die Frage zu beantworten,

wie weit die Fähigkeitsstörungen einem

rehabilitativen Ansatz zugänglich sind oder

ob sie im Ergebnis eine Erwerbsminderung

bedingen.

Die Frage nach den krankheits- oder behinderungsbedingten

Fähigkeitsstörungen im Erwerbsleben

stellt sich dem kurativ tätigen Arzt

im Krankenhaus meist nicht. In der ambulanten

vertragsärztlichen Betreuung ist überwie-

gend eine Einschätzung über die Arbeitsfähigkeit

zu treffen. Dies zielt auf eine pauschale

Bewertung des Krankheitsbildes mit

Bezug auf die letzte berufliche Tätigkeit ab

und nicht auf eine differenzierte Darstellung

des qualitativen und quantitativen Leistungsvermögens.

Die Beantwortung sozialmedizinischer Fragestellungen

setzt zusätzliche Kenntnisse voraus,

die während der universitären und der

klinischen Ausbildung immer noch unzureichend

vermittelt werden. Angestoßen durch

die Novelle zur Approbationsordnung wird

aus den Hochschulen ein verstärktes Interesse

für die Sozialmedizin spürbar, was sich auch

in den Inhalten der Reformstudiengänge niederschlägt.

Auch in der Diskussion über die

Musterweiterbildungsordnung wurde dem

noch jungen Fach Sozialmedizin eine größere

Bedeutung eingeräumt.

Es ist erfreulich, dass die Akademie für Ärztliche

Fortbildung auf ihrem 6. Fortbildungskongress

der Sozialmedizin eine besonderen

Rang beimisst. Die Programmkonzeption zielt

auf die im Alltag drängenden praktischen

Fragen ab. Dem haupt- oder nebenamtlich

tätigen Gutachter soll Gelegenheit zum fach-

Abb.: Das bio-psycho-soziale Modell der Komponenten der Gesundheit nach ICF

und trägerübergreifenden Erfahrungsaustausch

gegeben werden. Generell an Fragen

der Sozialmedizin interessierten Kollegen

werden Einblicke in die Entscheidungsprozesse

der bei verschiedenen Sozialleistungsträgern

tätigen Sozialmediziner geboten, wobei

besonders auf Schnittstellenprobleme eingegangen

werden soll.

Dr. med. Ulrich Eggens

Arzt für Innere Medizin,

Rheumatologie, Sozialmedizin

Leiter der Ärztlichen Abteilung

der LVA Brandenburg

Bertha-von-Suttner-Str. 1

15236 Frankfurt (Oder)

Telefon: 0335-551-1831

e-mail: Ulrich.Eggens@lva-brandenburg.de


Akademie für

ärztliche Fortbildung

66 P Fachkundeseminare

Rettungsdienst

(anerkannte Bildungsfreistellungsveranstaltung)

Voraussetzung für die Zulassung

12 Monate klinische Tätigkeit

(Nachweis bitte einreichen)

Wochenkurs

13. bis 20. Okt. 2003

Kursleiter:

Dr. med. F. Lorenz, Neuruppin

Teilnehmergebühr:

je 420 € (für AiP 295 €)*

5. bis 12. Jan. 2004

22. bis 29. März 2004

14. bis 21. Juni 2004

20. bis 27. Sept. 2004

15. bis 22. Nov. 2004

Ort: Potsdam

Kursleiter: A. Nippraschk,

Neuruppin; Dr. med. G. Schrot,

Treuenbrietzen;

Dr. med. E.-G. Stellke, Beeskow

40 P Seminar Leitender Notarzt

1. bis 5. Dez. 2003

Teilnehmergebühr: 600 €

Kursleiter:

Dr. med. F. Lorenz, Neuruppin

29. Nov. bis 3. Dez. 2004

Ort: Cottbus

Kursleiter:

A. Nippraschk, Neuruppin

Kurse zur Erlangung der Zusatzbezeichnung

„Chirotherapie“

Die Abstände zwischen den einzelnen

Kursen I bis IV müssen mindestens

drei Monate betragen.

Kurs IV

7. bis 12. März 2004

16. bis 21. Febr. 2005

Kurs II

15. bis 20. März 2004

Kurs III

17. bis 22. Juli 2004

Informationskurs

24./25. Juli 2005

Kurs I

26. bis 31. Juli 2005

Ort: Potsdam

Kursleiter: Univ.Prof. Dr.sc.med.

G. Badtke, Potsdam

Weiterbildungskurs

Allgemeinmedizin

Block 18: 7./8. Nov. 2003

Block 19: 28./29. Nov. 2003

Block 20: 12./13. Dez. 2003

Block 15: im Rahmen des Fachkundeseminares

Rettungsdienst

Teilnehmergebühr: 8 €/Stunde

Block 1: 16./17. Jan. 2004

Block 2: 13./14. Febr. 2004

Block 3: 12./13. März 2004

Block 4: 16./17. April 2004

Block 5: 14./15. Mai 2004

Block 14: 5. Juni 2004

Block 7: 25. Juni 2004

Block 6: 26. Juni 2004

Block 10: 9.Juli 2004

Block 8: 10. Juli 2004

Block 12: 27. Aug. 2004

Block 9: 28. Aug. 2004

Block 11: 17./18. Sept. 2004

Block 13: 15./16. Okt. 2004

Block 18: 5./6. Nov. 2004

Block 19: 26./27. Nov. 2004

Block 20: 10./11. Dez. 2004

Ort: Potsdam

Kursleiter: Dr. med. R. Schrambke,

Groß Schönebeck

Psychosomatische

Grundversorgung (80 Stunden)

einschließlich Block 16 und 17

Allgemeinmedizin

24./25. April 2004

12./13. Juni 2004

3./4. Juli 2004

11./12. Sept. 2004

23./24. Okt. 2004

Ort: Potsdam

Leitung:

Dr. med. R. Kirchner, Cottbus

3 P Intensivvorbereitung auf die

Facharztprüfung Allgemeinmedizin

22. Okt. 2003,

15.00 bis 18.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 35 €

Ort: Cottbus

Schwerpunkte: Zulassungsvoraussetzung,

Ablauf des Fachgesprächs,

Schwerpunkte und Umfang,

Literatur- und Prüfungsvorbereitung

für interessierte Prüfungskandidaten

zum Facharzt Allgemeinmedizin

Leitung: Dr. med. R. Schrambke,

Groß Schönebeck

EEG-Einführungsseminar

18./19. Okt. und 8./9. Nov. 2003

Ort: Bad Saarow

Teilnehmergebühr: 300 €

Kursleiter: Prof. Dr. med.

H.-G. Trzopek, Bad Saarow

Sozialmedizin

Aufbaukurs C

23. Febr. bis 5. März 2004

Grundkurs A

3. bis 14. Mai 2004

Aufbaukurs D

20. Sept. bis 1. Okt. 2004

Grundkurs B

8. bis 19. Nov. 2004

Leitung: Prof. Dr. med.

J.-U. Niehoff, Potsdam

16 P/Block Fortbildung Spezielle

Schmerztherapie (80 Stunden)

Block I: 19./20. März 2004

Block II: 2./3. April 2004

Block III: 15./16. Okt. 2004

Block IV: 5./6. Nov. 2004

Block V: 26./27. Nov. 2004

Ort: Potsdam

Wissenschaftliche Leitung:

Prof. Dr. med. habil. Dipl.-Psych.

D. Seefeldt, Dr. med. K. Gastmeier,

Dipl.-Med. M. Passon

je 25 P Sonographie-Kurse

Abdomen und Retroperitoneum

nach den Richtlinien der

Kassenärztlichen Bundesvereinigung

und der DEGUM

Grundkurs

23. bis 26. Okt. 2003

Aufbaukurs

20. bis 23. Nov. 2003

Teilnehmergebühr:

je 300 €, (für AiP 210 €)*

Ort: Potsdam

Kursleiter: Priv.-Doz. Dr. med.

J. Hierholzer,

Dr. med. W. Buchholz, Potsdam

Refresherkurs der Gefäßdiagnostik

abdomineller Gefäße

28. /29.Nov. 2003

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 150 €

Leitung: Dr. med. J. Langholz

16 P Qualifikationskurs

Verkehrsmedizinische

Begutachtung für Fachärzte

24./25. Okt. 2003

Ort: Dahlewitz

Teilnehmergebühr: 200 €

Leitung: Dr. med. T. Kayser, Potsdam

5 P Impfaufbaukurse

(entsprechend Beschluss des

Vorstandes zum Impfzertifikat/

Aufrechterhaltung der Impfberechtigung

- siehe BÄB 6/2000, S.199)

25. Okt. 2003 in Dahlewitz

Teilnehmergebühr: 65 €

Suchtmedizinische

Grundversorgung

in Zusammenarbeit mit dem AISS

Angermünder Institut für Suchttherapie

und Suchtmedizin

Fortbildung

Fortbildungsveranstaltungen

vom 15. September bis 31. Dezember 2003

16 P Block I -

Alkohol, Nikotin und Versorgung

5./6. Dez. 2003

13 P Block II - Drogen- und

Medikamentenprobleme,

Missbrauch, Abhängigkeit,

Substitution, Notfälle, Toxikologie

23./24. Jan. 2004

13 P Block III - Motivierende

Gesprächsführung in Sprechstunde

und Klinik, motivationales Interview

nach Miller/Rollnick,

Training in Kleingruppen

20./21. Febr. 2004

Teilnehmergebühr: 150 €/Block

Ort: Potsdam

Leitung: Priv.-Doz. Dr. med.

G. Richter, Angermünde;

Prof. Dr. med. Schwantes, Berlin

8 P Impfbasiskurs

29. Nov. 2003

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 120 €

Leitung: Frau Dr. med. G. Ellsäßer,

Potsdam

32 P Herzschrittmacherseminar

(40 Stunden)

mit Sachkundenachweis der

Arbeitsgruppe Herzschrittmacher

der Deutschen Gesellschaft

für Kardiologie

Grund- und Aufbaukurs

23. bis 25. Okt. 2003 in Dahlewitz

Teilnehmergebühr: 360 €

Abschlusskurs

22./23. Nov. 2003 in Potsdam

Teilnehmergebühr: 240 €

Leitung:

PD Dr. B. Lemke, Lüdenscheid;

Dr. med. W. Kamke, Rüdersdorf

je 16 P Kurse im Strahlenschutz

(anerkannte Bildungsfreistellungsveranstaltung)

Grundkurs (Voraussetzung ist die

Teilnahme am achtstündigen

Einführungskurs mit anschließender

mindestens sechs Monate

andauernder Hospitation)

5./6. Nov. 2003

Spezialkurs

7./8. Nov. 2003

Ort: Cottbus

Teilnehmergebühr:

je 250 € (für AiP 170 €)*

Leitung: Doz. Dr. med. habil.

C.-P. Muth, Cottbus

9 P

8-Stunden-Röntgen-

Aktualisierungskurs (Teil 1 und 2)

23. Okt. 2003

Ort: Dahlewitz

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

275


Fortbildung

Teilnehmergebühr: 120 €

Leitung: Doz. Dr. med. habil.

C.-P. Muth, Cottbus

27 P Grundkurs Ein- und Zweidimensionale

Echokardiographie

24. bis 27. Okt. 2003

Ort: Cottbus

Teilnehmergebühr: 300 €

Leitung: Dr. med. J. Krülls-Münch,

Dr. med. Ch. Koinzer-Adamschek;

Cottbus

Fortbildung für Arzthelferinnen

5. Nov. 2003, 15.00 bis 19.00 Uhr

Ort. Neuruppin

Teilnehmergebühr: 15 €

Leitung:

Dr. H. Wiegank, Neuruppin

* Die Ermäßigung gilt nur für AiP, die

im Land Brandenburg ihre Tätigkeit

ausüben. Auskunft: LÄKB, Referat

Fortbildung, PF 101445, 03014

Cottbus, Fax: (0355) 7801044,

E-Mail: akademie@laekb.de

AiP-Ausbildungspflichtveranstaltungen

26. Nov. 2003

Eröffnungsveranstaltung in Cottbus

Allgemeinmedizin/

interdisziplinär

Angebote, die sich auch an

Fachärzte für Allgemeinmedizin

richten, finden Sie unter den

einzelnen Fachgebieten.

2 P Grünheider Ärztekreis

Kopfschmerz

19. Sept. 2003

Lipidstoffwechselstörung

14. Nov. 2003

Erektile Dysfunktion

12. Dez. 2003

Palliativmedizin/Schmerztherapie

16. Jan. 2004

N.N.

20. Febr. 2004

19. März 2004

16. April 2004

14. Mai 2004

18. Juni 2004

Auskunft: Dr. V. Puschmann,

Gerichtstraße 15, 15859 Storkow

11. Jahrestagung der

Deutschen Gesellschaft für

Schlafforschung und Schlafmedizin

„Schlaf und Lebensalter“

25. bis 27. Sept. 2003

in Cottbus

Infos unter:

www.dgsm-cottbus2003.de

276 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

6 P 11. Bad Saarower

Herbsttagung

„Berufsbedingte Allergien“

mit Arzthelferinnenseminar

8. Nov. 2003

Ort: Hotel Esplanade Bad Saarow

Leitung und Auskunft: Dr. med.

habil. D. Stiller, Sembritzkistraße 3,

15517 Fürstenwalde

Telefon: (03361) 71 03 04

Fax: (03361) 71 03 05

e-mail: Dr.D.Stiller@t-online.de

5 P 6. Brandenburger Symposium

Schilddrüse & Endokrinologie

29. Nov. 2003, 9.00 bis 13.00 Uhr

Ort: Hotel Seehof Brielow

Auskunft: Dr. Folkert Schröder,

Magdeburger Landstraße 5,

147k70 Brandenburg

Telefon: 803381) 30 48 63

Fax: (03381) 30 48 64

Evangelisch-Freikirchliches

Krankenhaus Rüdersdorf

je 2 P Interdisziplinäre

Schmerzkonferenz

17. Sept. 2003

15. Okt. 2003

19. Nov. 2003

jeweils 16.30 Uhr

Ort: Schulungsraum Ebene 5

Auskunft: Dr. Fischer, Evangelisch-

Freikirchliches Krankenhaus,

Seebad 82/83, 15562 Rüdersdorf

Humaine Klinikum Bad Saarow

Institut für Pathologie

Hämatologisch-Zytologischer

Mikroskopierkurs

Teil I - Anatomie des Knochenmarks,Knochenmarkuntersuchungen,

myeloproliferative Syndrome

12. bis 15. Nov. 2003

Teil II - Erkrankungen der

Erythropoese, myelodysplastische

Syndrome, akute Leukämien,

Erkrankungen des lymphatischen

Systems, sekundäre

Knochenmarkveränderungen

28. bis 31. Jan. 2004

Teilnehmergebühr: 250 €/Teil

Leitung: PD Dr. med. Koch,

PD, Dr. med. Schultze

Auskunft: Humaine Klinikum

Bad Saarow, Institut für Pathologie,

Pieskower Straße 33,

15526 Bad Saarow

Telefon: (033631) 7 23 21

Fax: (033631) 7 30 10

e-mail:

HKBS_Pathologie@t-online.de

Institut für Verhaltenstherapie

GmbH Lübben

Hypnose-Grundkurs

17. bis 21. Dez. 2003

10. bis 14. März 2004

Ort: Leibsch-Damm (Spreewald)

Teilnehmergebühr: 825 €

Leitung: Doz. Dr. Göth

Auskunft: Frau Hoffmann,

IVT Brandenburg,

Kastanienallee 80, 15907 Lübben

Telefon: (03546) 2 92 92

Fax: (03546) 89 33

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

III. Medizinische Klinik

je 1 P Interdisziplinäres

Tumorboard „Lungenkarzinom“

jeweils 14.30 Uhr

18. Sept. 2003

9. Okt. 2003

16. Okt. 2003

23. Okt. 2003

30. Okt. 2003

6. Nov. 2003

13. Nov. 2003

20. Nov. 2003

27. Nov. 2003

4. Dez. 2003

11. Dez. 2003

Ort: Lungenklinik Kolkwitz

Auskunft: Prof. Dr. Schweisfurth,

III. Medizinische Klinik,

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus,

Thiemstraße 111, 03048 Cottbus

Telefon: (0355) 46 13 22

Fax: (0355) 46 11 30

e-mail: 3.Med.Klinik@ctk.de

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam

Klinik für Anästhesiologie und

Intensivtherapie

Potsdamer notfallmedizinische

Seminare

Akutes Koronarsyndrom

25. Sept. 2003, 18.00 Uhr

Ort: Röntgendemonstrationsraum

Anaphylaxie

30. Okt. 2003, 18.00 Uhr

Fallstricke im Rettungsdienst -

aus der Sicht eines Gutachters

27. Nov. 2003, 18.00 Uhr

Ort: Konferenzraum M 209

Leitung und Auskunft: Dr. F. Otte,

PD Dr. D. Pappert, Klinik für

Ansthesie und Intensivmedizin,

Klinikum Ernst von Bergmann,

Charlottenstraße 72,

14447 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 50 51

Fax: (0331) 2 41 50 50

Chirurgie/

Unfallchirurgie/

Gefäßchirurgie

Klinikum Uckermark Schwedt/Oder

Chirurgische Klinik

2 P Dringliche Handchirurgie

17. Sept. 2003

2 P Der diabetische Fuß

15. Okt. 2003

2 P Das kolorektale Karzinom

15. Okt. 2003

2 P

Thoraxchirurgie minimalinvasiv

19. Dez. 2003

Ort und Auskunft:

Klinikum Schwedt,

Chirurgische Klinik,

Auguststraße 23, 16303 Schwedt

Telefon: (03332) 53 23 74

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam

Chirurgische Klinik

Klinikinterne Fortbildungen

jeweils 15.00 Uhr

Perioperative Schmerztherapie

in der Chirurgie

23. Sept. 2003

Neue Möglichkeiten des MS-CT's

z. B. virtuelle Bronchoskopie

21. Okt. 2003

Beatmungskonzepte beim

Lungenversagen

4. Nov. 2003

Der diabetische Fuß

18. Nov. 2003

Ort: Hörsaal der Pathologie

Auskunft Chirurgische Klinik

Klinikum Ernst von Bergmann,

Charlottenstr. 72, 14467 Potsdam

Fax: (0331) 2 41 53 00

Diagnostische Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

Institut für Radiologie

Einführungsseminar zur Unterweisung

nach Röntgenverordnung

8-Stunden-Einführungskurs

Termin: auf Anfrage

Auskunft: Doz. Dr. med. habil.

C.-P. Muth, Institut für Radiologie,

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus,

Postfach 100363, 03003 Cottbus

Telefon: (0355) 46 25 30

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam

Diagnostische und Interventionelle

Radiologie

Diagnostische und interventionelle

Angiographie

Termin auf Anfrage

Perkutane Vertebroplastie-

Work-Shop

Termin auf Anfrage

Ort und Auskunft: Sekretariat PD

Dr. med. Hierholzer, Klinikum Ernst

von Bergmann, Charlottenstr. 72,

14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 67 02

Fax: (0331) 2 41 67 00

e-mail: jhierholzer@klinikumevb.de

Frauenheilkunde und

Geburtshilfe

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

Frauenklinik

7. Cottbus Perinatalsymposium

4. Okt. 2003, 9.00 bis 14.00 Uhr

Ort: Hörsaal Altbau

Leitung: Prof. Dr. med. H.-H. Riedel,

Priv.-Doz. Dr. Med. Th. Erler

Auskunft: Frau Schorg,


Frauenklinik, Carl-Thiem-Klinikum,

Thiemstraße 111, 03048 Cottbus

Telefon: (0355) 46 23 36

Fax: (0355) 46 20 77

8 P NOGGO-Tagung

Operatives und konservatives

Vorgehen in der gynäkologischen

Onkologie unter DRG-Bedingungen

- was ist heute noch wo möglich?

24. und 25. Okt. 2003

Ort: Hotel Radisson SAS Cottbus

Teilnehmergebühr: 50 €

Leitung und Auskunft: Prof. Dr. med.

H.-H. Riedel, Frauenklinik,

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus,

Thiemstraße 111, 03048 Cottbus

Telefon: (0355) 46 22 34

Fax: (0355) 46 23 86

Humaine-Klinikum Bad Saarow

Frauenklinik

8 P VII. Mammasymposium

(Nachsorge/Rezidiverkrankung)

25. Okt. 2003, 9.00 bis 15.00 Uhr

Ort: Theater am See Bad Saarow

Auskunft: Humaine-Klinikum Bad

Saarow, Frauenklinik, Pieskower

Straße 33, 15526 Bad Saarow

Telefon: (033631) 7 32 01

Fax: (033631) 7 32 00

e-mail: hkbs_budner@t-online.de

Haut- und

Geschlechtskrankheiten

Berufsverband der Dermatologen

Brandenburgs

Jahrestagung des Berufsverbandes

der Dermatologen

„Dermatologische Onkologie und

Dermatochirurgie“

6. Dez. 2003, 9.00 bis 15.00 Uhr

Ort: Potsdam-Hermannswerder

Leitung und Auskunft: Dr. Lüdcke,

Hautarztpraxis, Großbeerenstraße

301, 14480 Potsdam

Telefon: (0331) 6 26 10 04

Fax: (0331) 6 26 10 05

e-mail: Dr.Lüdcke@t-online.de

Innere Medizin

Klinikum Niederlausitz GmbH

Senftenberg

je 1 P Interdisziplinäres Gefäßteam

jeden Mittwoch, 14.30 Uhr

17. Sept. 2003

24. Sept. 2003

1. Okt. 2003

8. Okt. 2003

15. Okt. 003

22. Okt. 2003

29. Okt. 2003

5. Nov. 2003

12. Nov. 2003

19. Nov. 2003

26. Nov. 2003

3. Dez. 2003

10. Dez. 2003

17. Dez. 2003

Ort: Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg

Auskunft: Klinikum Niederlausitz

GmbH, Dr. med. Brehme, Krankenhausstraße

10, 01968 Senftenberg

Telefon: (03573) 75 16 01

Fax: (03573) 75 16 02

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam

Medizinische Klinik

Interdisziplinäre Gefäßkonferenz

jeweils donnerstags,

16.00 bis 16.45 Uhr

18. Sept. 2003

25. Sept. 2003

2. Okt. 2003

9. Okt. 2003

16. Okt. 2003

23. Okt. 2003

30. Okt. 2003

6. Nov. 2003

13. Nov. 2003

20. Nov. 2003

27. Nov. 2003

4. Dez. 2003

11. Dez. 2003

18. Dez. 2003

Ort:

Demonstrationsraum Radiologie

Leitung und Auskunft: Dr. med.

H. Ohlmeier, Abt. Kardiologie/

Angiologie und konservative

Intensivmedizin, Charlottenstr. 72,

14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 61 02

Fax: (0331) 2 41 61 00

Risikominimierung bei

Typ-2-Diabetes mellitus

25. Okt. 2003, 10.00 Uhr

Ort: Hotel Steigenberger MAXX

Potsdam

Leitung: Prof. Dr. med. Kemmer

Auskunft: Medizinische Klinik,

Abt. Nephrologie/Endokrinologie,

Charlottenstr. 72, 14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 63 01

Fax: (0331) 2 41 63 00

Aktuelle Infektiologie und

Pneumologie

8. Nov. 2003, 10.00 bis 13.00 Uhr

Ort: Hotel Voltaire Potsdam

Die schwere Pneumonie -

infektiologische-intensivmedizinische

Herausforderung

15. Nov. 2003, 9.00 bis 13.00 Uhr

Ort: Dorint Hotel Potsdam

Leitung: Prof. Dr. med. Weinke,

Potsdam

Auskunft: Klinikum Ernst von

Bergmann, Klinik für Innere

Medizin, Charlottenstraße 72,

14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 62 02

Fax: (0331) 2 41 62 00

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

Medizinische Klinik

10 P III. Herz- und Nierentage

21./22. Nov. 2003 in Cottbus

Auskunft: Prof. Dr. Steinhauer,

Medizinische Klinik,

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus,

Thiemstraße 111, 03048 Cottbus

Telefon: (0355) 46 22 20

Fax: (0355) 46 22 40

e-mail: Steinhauer@ctk.de oder

2.Med.Klinik@ctk.de

Internet: www.herz-nieren-tage.de

St. Josefs Krankenhaus Potsdam

Schlaf-Apnoe - Diagnostik

und Therapie, Richtlinien

zur Therapie der Pneumonie

17. Sept. 2003,

17.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Steigenberger MAXX Hotel

Potsdam

KHK und Frauen - ein Gespräch

zwischen Internist und Gynäkologe

22. Okt. 2003,

17.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Steigenberger MAXX Hotel

Potsdam

Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten

der erektilen

Dysfunktion

19. Nov. 2003,

17.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Hotel Voltaire Potsdam

Osteoporose, Knochenmetastasen

10. Dez. 2003,

17.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Steigenberger MAXX-Hotel

Potsdam

Synkopen und

DRG-Wechselwirkungen?

14. Jan. 2004

Gastrointestinale Refluxkrankheit

18. Febr. 2004

Leukosen und Anämie

17. März 2004

Vaskulitis

21. April 2004

Kardiomyopathie

19. Mai 2004

Leitung: Dr. med. E. Frantz

Auskunft: Frau Dr. med. G. Dörr,

St. Josefs Krankenhaus Potsdam,

Allee nach Sanssouci 7,

14471 Potsdam

Telefon: (0331) 9 68 20

e-mail: G.Doerr@alexius.de

Klinikum Brandenburg

Klinik für Innere Medizin

je 2 P

Interdisziplinäre

Fortbildungen

jeweils 15.30 Uhr

Angemessene Therapie

in der Finalphase

16. Sept. 2003

Hämolytisch-urämisches Syndrom

30. Sept. 2003

Spiroergometrie

21. Okt. 2003

Multiples Myelom

4. Nov. 2003

Indikation zur Echokardiographie

18. Nov. 2003

Fortbildung

Vorgehensweise bei abdominellen

Aortenaneurysmata

2. Dez. 2003

Thrombophilie

16. Dez. 2003

Ort: Konferenzraum

Auskunft: Prof. Dr. med. Oeff,

Dr. med. Pommerien, Klinik für

Innere Medizin, Klinikum

Brandenburg, Hochstraße 29,

14770 Brandenburg

Telefon: (03381) 41 15 00

Fax: (03381) 41 15 09

Neue Leitlinien zur Behandlung

des akuten koronaren Syndroms

5. Nov. 2003, 18.00 Uhr

Ort: Funktionsbereich

Innere Medizin

Leitung und Auskunft:

Prof. Dr. med. Oeff,

Klinik für Innere Medizin,

Klinikum Brandenburg, Hochstr. 29,

14770 Brandenburg

Telefon: (03381) 41 15 00

Fax: (03381) 41 15 09

e-mail:

oeff@klinikum-brandenburg.de

Kardiologie

Städtisches Klinikum Brandenburg

Medizinische Klinik I

Arrhythmie-Colloquium

wöchentlich mittwochs, 16.00 Uhr

17. Sept. 2003

24. Sept. 2003

1. Okt. 2003

8. Okt. 2003

15. Okt. 2003

22. Okt. 2003

29. Okt. 2003

5. Nov. 2003

12. Nov. 2003

19. Nov. 2003

26. Nov. 2003

3. Dez. 2003

10. Dez. 2003

17. Dez. 2003

Vorstellung von Patienten mit

tachykarden oder bradykarden

Rhythmusstörungen, Diskussion

der klinischen Wertigkeit dieser

Arrhythmien sowie Erörterung der

diagnostischen Strategien

und der interventionellen

Möglichkeiten

Leitung: Prof. Dr. med. Oeff

Auskunft: Medizinische Klinik I,

Städtisches Klinikum Brandenburg,

Hochstraße 29,

14770 Brandenburg

Telefon: (03381) 41 15 00

Fax: (03381) 41 15 09

Kinderheilkunde

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam

Klinik für Kinder und Jugendliche

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

277


Fortbildung Kammerinformationen

Thementag Pädiatrie:

Das herzkranke Neugeborene

29. Nov. 2003, 9.30 bis 16.00 Uhr

Ort: Deutsches Institut für

Ernährungsforschung

Potsdam-Rehbrücke

Teilnehmergebühr: 20 €, AiP 10 €

Auskunft: Dr. K. Klementz, Klinik für

Kinder und Jugendliche, Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam,

Postfach 600952, 14409 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 59 02

Fax: (0331) 2 41 59 00

e-mail: mradke@klinikumevb.de

Orthopädie

Median Klinik Hoppegarten

je 2 P Interdisziplinäre MEDIAN

Schmerzkonferenz

jeden 3. Mittwoch,12.00 Uhr

17. Sept. 2003

15. Okt. 2003

19. Nov. 2003

17. Dez. 2003

Ort: Konferenzraum MEDIAN Klinik

Leitung: Prof. Dr. H. Hähnel

Auskunft: MEDIAN Klinik,

Rennbahnallee 107,

15366 Dahlwitz-Hoppegarten

Telefon: (03342) 35 31 06

Fax: (03342) 35 32 73

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

Orthopädische Klinik

Weiterbildungsveranstaltung

für ambulant und stationär

tätige Orthopäden der Region

jeweils 17.30 Uhr

5. Nov. 2003

Ort: Orthopädische Klinik Kolkwitz

Auskunft: Dr. med. K. Tischer,

Orthopädische Klinik,

Klinikbereich 03099 Kolkwitz

Telefon: (0355) 46 12 32

Fax: (0355) 46 14 24

Hellmuth-Ulrici-Klinik Sommerfeld

Reha-Symposium „10 Jahre

Rehabilitation in Sommerfeld“

11. Okt. 2003, 9.00 bis 18.00 Uhr

Themen: Anatomische Grundlagen

der Propriozeption der Wirbelsäule,

Diagnostik und Therapie, gelenkerhaltende

OP vs. Gelenkersatz, Zugangswege

in der Hüftendoprothetik

Leitung: St. Zinck

Auskunft: O. Kunhardt, Hellmuth-

Ulrici-Klinik, Waldhausstraße,

16766 Sommerfeld

Psychotherapeutische

Medizin/Psychoanalyse/

Psychotherapie

Veranstaltungen der

Brandenburgischen Akademie

für Tiefenpsychologie und

analytische Psychotherapie e. V.

278 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

16 P/Wochenende

Vorlesungszyklus Psychotherapie

(nach den Richtlinien zur Weiterbildung

der Landesärztekammer

Brandenburg - Zusatzbezeichnung

Psychotherapie, Facharzt für

Psychiatrie und Psychotherapie,

Facharzt für Psychotherapeutische

Medizin)

Termin: 10. Januar 2004

Ort: St: Johanneshaus Cottbus

Leitung: Dr. med. R. Kirchner

Teilnehmergebühr: 2 000 €

(224 Stunden über 14 Monate)

12 P/Wochenende

Vorlesungszyklus Psychoanalyse

(nach den Richtlinien zur Weiterbildung

der Landesärztekammer

Brandenburg und nach den

Psychotherapierichtlinien der

Kassenärztlichen Bundesvereinigung

- Zusatzbezeichnung

Psychoanalyse/Psychoanalytiker)

Termin: auf Anfrage

Ort: St. Johanneshaus Cottbus

Leitung: Dr. med. R. Kirchner

Teilnehmergebühr:

1 500 € pro Jahr (über 5 Jahre)

8 P/Tag P/Tag Psychosomatische

Grundversorgung

(entsprechend den Richtlinien

der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

zur Abrechnung der

EBM-Ziffern 850 - 857)

Termin: Termin auf Anfrage

Ort: Cottbus

Leitung: R. Suske

Teilnehmergebühr:

1 000 € (80 Stunden)

64 P Gruppenselbsterfahrung

in intendierter dynamischer

Gruppenpsychotherapie

(Gruppenanalyse)

15. bis 22. Nov. 2003

20. bis 27. Nov. 2004

Ort: St. Johanneshaus Cottbus

Leitung: Dr. med. R. Kirchner

Teilnehmergebühr:

1 000 € (70 Stunden)

Psychiatrische Krankheitslehre

26. bis 30. April 2004

21. bis 25. Juni 2004

Ort: Senftenberg

Leitung: Dr. med. F.-F. Schiefer

Teilnehmergebühr: 1 500 €

(2 Wochenkurse mit 100 Stunden)

Biographische Anamnese

28./29. Februar 2004

5./6. Juni 2004

Ort: St.-Johannes-Haus Cottbus

Leitung: Dr. med. R. Kirchner

Teilnehmergebühr:

240 €/Wochenende

8 P

Supervision in tiefenpsychologisch

fundierter Psychotherapie

Termin: auf Anfrage

Hypnose zu Heilzwecken

(Grundkurs, Aufbaukurs)

18./19. Okt. 2003 (4. Aufbaukurs)

6./7. Dez. 2003 (Supervisionskurs)

17./18. Jan. 2004 (Grundkurs)

13./14. März 2004

(1. Aufbaukurs)

12./13. Juni 2004 (2. Aufbaukurs)

21./22. Aug. 2004

(3. Aufbaukurs)

16./17. Okt. 2004 (4. Aufbaukurs)

27./29. Nov. 2004

(Supervisionskurs)

Ort: Herzberg/Beeskow

Leitung:

PD Dr. habil. W. Zimmermann

Teilnehmergebühr: 265 €,

Aufbaukurse 240 €,

Supervisionskurs 300 €

Autogenes Training und suggestive

Techniken im Kindes- und Jugendalter

(Grund- und Aufbaukurs)

20./21. Sept. 2003 (Aufbaukurs)

April 2004 (Grundkurs)

Oktober 2004 (Aufbaukurs)

Ort: Herzberg (Kreis Beeskow)

Leitung:

PD Dr. habil. W. Zimmermann

Teilnehmergebühr: auf Anfrage

Gesprächstraining zur

Patientenbetreuung

Termin: auf Anfrage

Ort: St. Johanneshaus Cottbus

Leitung: Dr. med.R. Kirchner,

D. K. Walz

Teilnehmergebühr: 120 €

Gesprächs- und emotionales

Interaktionstraining

(Grund- und Aufbaukurs)

Termin: Juni 2004

Leitung:

PD Dr. habil. W. Zimmermann

Teilnehmergebühr:

240 €/Wochenende

Psychologische Testverfahren/

Projektive Persönlichkeitsdiagnostik

Termin: April 2004

Ort: Herzberg/Beeskow

Leitung:

PD Dr. habil. W. Zimmermann

Teilnehmergebühr: 240 €

Psychotherapie-Technikseminar

Termin: auf Anfrage

Ort: St. Johanneshaus Cottbus

Leitung: R. Suske, Dipl.-Psych. B.

Zaubitzer

Teilnehmergebühr:

240 €/Wochenende

Brandenburgisches

Balintgruppenleitertreffen

30. Okt. bis 1. Nov. 2003

Ort: Waldseehotel Virchensee

Leitung: MR Dr. med. S. Scheerer

Teilnehmergebühr: 130 €

Auskunft zu den vorgenannten

Veranstaltungen: Brandenburgische

Akademie für Tiefenpsychologie

und analytische Psychotherapie

e. V., Finsterwalder Straße 62,

03048 Cottbus

Telefon: (0355) 47 28 45

Fax: (0355) 47 26 47

Balint-Gruppenarbeit im

Land Brandenburg

Anmeldung:

Doz. Dr. habil. W. Zimmermann,

Breitscheidstraße 41, 16321 Bernau

(jeden 2. Mittwoch, 18.00 Uhr)

Dr. med. R. Kirchner,

Finsterwalder Straße 62, 03048

Cottbus (1. Mittwoch im Monat,

16.00 Uhr - anerkannt 4 Punkte)

F. Pickert, Buschmühlenweg 3,

15230 Frankfurt/Oder (jeweils letzter

Montag im Monat, 20.00 Uhr)

Dr. H.Kerber, Dessauer Straße 12,

14943 Luckenwalde

(jeweils 1. Dienstag des Monats,

Beginn 19.00 Uhr)

Dipl.-Med. Gabriela Weischet,

R.-Luxemburg-Straße 30,

16816 Neuruppin (jeweils 2.

Montag im Monat,

Beginn 19.30 Uhr)

MR Dr. med. Wolfgang Loesch,

Großbeerenstraße 139,

14482 Potsdam

(3. Mittwoch, 18.00 Uhr)

Dr. med. Liesbeth Lorenz, Brandenburger

Str. 59/60, 14467 Potsdam

MR Dr. med. Sigmar

Scheerer/Dipl.-Med. C. Dietrich,

Praxis Müncheberger Straße 1,

15344 Strausberg

(1. Montag im Monat 19.30 Uhr)

R. Suske, Lamprechtstr. 5, 16356

Werneuchen (nach Vereinbarung)

Autogenes Training

Termine nach Vereinbarung

Anmeldung:

Dipl.-Psych. V. Kienert, Klinikbereich

Annahütte, E.-Thälmann-

Str. 3, 01994 Annahütte

Dr. med. R. Kirchner, Finsterwalder

Str. 62, 03048 Cottbus

MR Dr. med. W. Loesch, Großbeerenstraße

139, 14482 Potsdam

MR Dr. med. S. Scheerer, Hauptstraße

15, 15518 Heinersdorf

Dr. Frank Schiefer, Kostebrauer

Straße 1, 01998 Klettwitz

Dipl.-Med. G. Weischet,

Rosa-Luxemburg-Straße 30,

16816 Neuruppin

Priv.- Doz. Dr. habil.

W. Zimmermann, Breitscheidstr. 41,

16321 Bernau

Teilnehmergebühr:

240 € (16 Stunden)

Lehrtherapie und Supervision

jeden 1. und 4. Donnerstag

im Monat

25. Sept. 2003

2. Okt. 2003

23. Okt. 2003

5. Nov. 2003

27. Nov. 2003

3. Dez. 2003

Ort und Auskunft: Praxis Doz.

Dr. habil. W. Zimmermann, Breitscheidstraße

41, 16231 Bernau

Qualitätszirkel „Psychosomatik“

jeweils 2. Mittwoch,

19.15 bis 21.00 Uhr

8. Okt. 2003


12. Nov. 2003

10. Dez. 2003

für Ärzte mit Interesse für Psychosomatische

Grundversorgung

Qualitätszirkel Potsdamer

Psychotherapeuten

jeweils 1. Mittwoch im Monat,

19.15 bis 22.00 Uhr

1. Okt. 2003

5. Nov. 2003

3. Dez. 2003

für ärztliche und psychologische

Psychotherapeuten

Leitung: MR Dr. med. W. Loesch

Ort und Auskunft: Praxis MR

Dr. med. Wolfgang Loesch, Großbeerenstraße

139, 14482 Potsdam

Telefon: (0331) 7 48 72 06

Fax: (0331) 7 48 72 09

Onkologie (interdisziplinär)

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam

Medizinische Klinik

6 P 12. Potsdamer Onkologisches

Gespräch

27. Sept. 2003,

9.30 bis 15.00 Uhr

Themen: Magenkarzinom,

Palliativmedizin, Ernährung des

Tumorpatienten unter ambulanten

Bedingungen, Gesprächsführung

mit Tumorpatienten, kasuistisches

Forum

Ort: Klinikum Ernst von Bergmann

Auskunft: Dr. med. R. Pasold,

Klinikum Ernst von Bergmann,

Charlottenstraße 72, 14467 Potsdam,

Telefon: (0331) 2 41 60 02

Fax: (0331) 2 41 60 00

e-mail: rpasold@klinikumevb.de

Tumorzentrum Potsdam

Potsdam e. V.

Interdisziplinäre Tumorkonferenz

jeweils mittwochs, 14.00 Uhr

17. Sept. 2003

24. Sept. 2003

1. Okt. 2003

8. Okt. 2003

15. Okt. 2003

22. Okt. 2003

29. Okt. 2003

5. Nov. 2003

12. Nov. 2003

19. Nov. 2003

26. Nov. 2003

3. Dez. 2003

10. Dez. 2003

17. Dez. 2003

Ort: Hörsaal Institut für Pathologie

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam

Auskunft: Frau Dr. med.

D. Niepmann, Tumorzentrum e.V.,

Nachsorgeleitstelle, Klinikum Ernst

von Bergmann Potsdam, Charlottenstraße

72, 14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 68 87

Fax: (0331) 2 41 68 80

Ruppiner Kliniken Neuruppin

Onkologischer Arbeitskreis

je 1 P

Mammographie-Konferenz

jeweils 16.30 Uhr

15. Sept. 2003

20. Okt. 2003

17. Nov. 2003

15. Dez. 2003

Ort: Haus Z

Leitung und Auskunft:

Dr. med. Christensen, Frauenklinik

Ruppiner Kliniken, Fehrbelliner

Straße 38, 16816 Neuruppin

Telefon: (03391) 39 39 10

Fax: (03391) 39 39 09

e-mail:

b.christensen@ruppiner-kliniken.de

Ost-Brandenburgisches

Tumorzentrum Bad Saarow

Interdisziplinäres Tumorkonsil

jeweils mittwochs, 15.45 Uhr

17. Sept. 2003

24. Sept. 2003

1. Okt. 2003

8. Okt. 2003

15. Okt. 2003

22. Okt. 2003

29. Okt. 2003

5. Nov. 2003

12. Nov. 2003

19. Nov. 2003

26. Nov. 2003

3. Dez. 2003

10. Dez. 2003

17. Dez. 2003

Ort: Bad Saarow

Auskunft: Ost-Brandenburgisches

Tumorzentrum, Sitz am

Humaine-Klinikum, Pieskower

Straße 33, 15526 Bad Saarow

Telefon: (033631) 7 32 31

Fax: (033631) 7 30 10

e-mail:

hkbs_pathologie@t-online.de

Onkologischer Schwerpunkt

Frankfurt/Oder

Interdisziplinäres Onkologisches

Konsil

jeweils mittwochs, 15.00 Uhr

17. Sept. 2003

24. Sept. 2003

1. Okt. 2003

8. Okt. 2003

15. Okt. 2003

22. Okt. 2003

29. Okt. 2003

5. Nov. 2003

12. Nov. 2003

19. Nov. 2003

26. Nov. 2003

3. Dez. 2003

10. Dez. 2003

17. Dez. 2003

Ort: Institut für Radiologie,

Demonstrationsraum

Auskunft: Dr. Ingrid Darr,

Klinikum Frankfurt/Oder, Müllroser

Chaussee 7, 15236 Frankfurt/Oder

Telefon: (0335) 5 48 20 27

Fax: (0335) 5 48 20 29

Nordbrandenburgischer

Onkologischer Schwerpunkt e. V.

Klinikum Uckermark Schwedt

Interdisziplinäre onkologische

Konsile

jeweils 7.00 Uhr

18. Sept. 2003

25. Sept. 2003

2. Okt. 2003

9. Okt. 2003

16. Okt. 2003

23. Okt. 2003

30. Okt. 2003

6. Nov. 2003

13. Nov. 2003

20. Nov. 2003

27. Nov. 2003

4. Dez. 2003

11. Dez. 2003

18. Dez. 2003

Ort: Hämato-onkologische

Tagesklinik Uckermark

Themen: Hämato-onkologische

Erkrankungen, gynäkologische

Tumoren, kolorektale Tumoren

Auskunft: Dr. med. G. Lehmann,

Klinikum Uckermark, Auguststr. 23,

16303 Schwedt

Telefon: (03332) 53 23 15

Onkologischer Schwerpunkt

Brandenburg Nordwest e. V.

Onkologisches Konsil

jeweils 15.30 Uhr

17. Sept. 2003

24. Sept. 2003

1. Okt. 2003

8. Okt. 2003

15. Okt. 2003

22. Okt. 2003

29. Okt. 2003

5. Nov. 2003

12. Nov. 2003

19. Nov. 2003

26. Nov. 2003

3.Dez. 2003

10. Dez. 2003

17. Dez. 2003

Ort: Ruppiner Kliniken, Demonstrationsraum

Radiologie (Z-Haus)

Fatigue bei Patienten mit

Tumorerkrankungen

17. Sept. 2003 in Neuruppin

Prignitzer Chirurgisches Symposium

17./18. Okt. 2003 in Pritzwalk

Anmeldung über die

Nachsorgeleitstelle Neuruppin

Telefon: (03391) 39 32 01

Schmerztherapie

(interdisziplinär)

Brandenburgisches Bildungswerk

für Medizin und Soziales Potsdam

10 Jahre Interdisziplinärer

Arbeitskreis Brandenburger

Schmerztherapeuten e. V.

„Begutachtung in der

Schmerztherapie“

22. Nov. 2003, 9.00 bis 13.30 Uhr

Fortbildung

Ort: Ostdeutsche

Sparkassenakademie Potsdam

Moderation: Dr. med. K. Gastmeier

Teilnehmergebühr: 5 bis 12,50 €

Anmeldung bis zum 10. 11. 2003:

Brandenburgische Bildungswerk für

Medizin und Soziales e. V., Zeppelinstraße

152, 14471 Potsdam

Telefon: (0331) 9 67 22 15

Fax: (0331) 9 67 22 30

e-mail: mailbox@bbwev.de

Internet: www.bbewev.de

Ultraschall (interdisziplinär)

Ruppiner Kliniken GmbH

Medizinische Klinik B

Ultraschall-Kurse

„Allgemeine Sonographie“

(Abdomen und Schilddrüse)

Aufbaukurs

21. bis 24. Okt. 2003

Teilnehmergebühr:

320 €, ermäßigt 160 €

Ort: Neuruppin

Leitung und Auskunft: PD Dr. med.

Nürnberg, Medizinische Klinik B,

Ruppiner Kliniken, Fehrbelliner

Straße 38, 16816 Neuruppin

Telefon: (03391) 39 32 10

Fax: (03391) 39 32 02

e-mail:

d.nuernberg@ruppiner-kliniken.de

Akupunktur/

Neuraltherapie

Akupunktur

27./28. Sept. 2003 AP 1

18./19. Okt. 2003 AP 2

6./7. Dez. 2003 EK AP 09

Ort: Evangelisches Krankenhaus

Ludwigsfelde

Kursleiter und Auskunft:

Doz. Dr.sc.med. Horst Becke,

W.-Rathenau-Straße 106,

14974 Ludwigsfelde

Telefon und Fax: (03378) 87 16 94

Grundausbildung zum A-Diplom

19./20. Sept. 2003

GK-AP 08

21./22. Nov. 2003

GK-AP 04

5./6. Dez. 2003

GK-AP 09

Vollausbildung zum B-Diplom

9./10. Okt. 2003

EK-AP 03

11./12. Okt. 2003

EK-AP 04

30./31. Okt. 2003

EK-AP 06

1./2. Nov. 2003

EK-AP 08

12./12. Dez. 2003

EK-AP 05

Ort: Weinböhla

Auskunft: Dr. med. K. Beyer,

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

279


Fortbildung

Mühlenweg 4c, 04924 Dobra

Telefon: (035341) 22 11

Fax: (035341) 1 06 42

e-mail: Beyer-Dobra@t-online.de

Neuraltherapie nach dem

Kursprogramm der Deutschen

Gesellschaft für Akupunktur und

Neuraltherapie e. V.

25./26. Okt. 2003 NT 6

29./30. Nov. 2003 NT 7

(Prüfungskurs)

Kursleiter und Auskunft:

Doz. Dr.sc.med. Horst Becke,

W.-Rathenau-Straße 106,

14974 Ludwigsfelde

Telefon und Fax: (03378) 87 16 94

Sonstige Angebote

Medizinische Gesellschaft

Ost-Brandenburg e. V.

Arteriosklerose

15. Okt. 2003

54. Jahrestagung: Reisemedizin

15. Nov. 2003

Leitung und Auskunft: Dr. med.

G. Haring, Carl-Thiem-Klinikum-

Postfach 100363, 03003 Cottbus

Telefon: (0355) 46 24 20

Fax: (0355) 46 24 50

e-mail: anaesthesie@ctk.de

Chirotherapie

Akademie für ärztliche Fortbildung

der Landesärztekammer

Brandenburg

Hohe Verwaltungskosten

Als völlig inakzeptabel bezeichnet der NAV-

Virchow-Bund den Umgang der gesetzlichen

Krankenkassen (GKV) mit den Beiträgen

der Versicherten. Im vergangenen Jahr

sind die Verwaltungskosten der GKV mit

über 8 Milliarden Euro auf ein neues Rekordhoch

gestiegen. „Dies ist durch nichts

zu rechtfertigen“, unterstrich der Bundesvorsitzende

des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Maximilian

Zollner. Ein Einfrieren der Verwaltungskosten

per Gesetz helfe hier nicht

weiter. „Es müssen endlich die Strukturen

der Verwaltungskosten durchleuchtet und

verändert werden“, so Dr. Zollner weiter.

Der NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen

Ärzte Deutschlands, fordert

angesichts dieser Entwicklung, dass die Politik

wirksame Wirtschaftlichkeitsprüfungen

für die gesetzlichen Krankenkassen und eine

Pflicht zur nachvollziehbaren Offenlegung

der Verwaltungsausgaben einführt.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass die Verwaltungskosten

steigen, ohne dass dafür plausible

Begründungen vorgelegt werden müssen“,

betonte Dr. Zollner.

280 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

Kurse zur Erlangung der Zusatzbezeichnung

„Chirotherapie“

Die Abstände zwischen den

einzelnen Kursen I bis IV müssen

mindestens drei Monate betragen.

Kurs IV

7. bis 12. März 2004

16. bis 21. Febr. 2005

Kurs II

15. bis 20. März 2004

Kurs III

17. bis 22. Juli 2004

Informationskurs

24./25. Juli 2005

Kurs I

26. bis 31. Juli 2005

Ort: Potsdam

Kursleiter: Univ.Prof. Dr.sc.med.

G. Badtke, Potsdam

Ärzteseminar Berlin

Teilnahme an Visiten, Röntgendemonstrationen

und Operationen

18. bis 19. Sept. 2003

Teilnehmergebühr: 100 €

Extremitätenkurs Ä 1

20. bis 26. Sept. 2003

Teilnehmergebühr: 555 €

Ort: Sommerfeld

Refresherkurs HWS und

Kopfgelenke

15. Nov. 2003

Teilnehmergebühr: 125 €

Ort: Bad Wilsnack

Somerfelder Muskelkurs

Untersuchungsstrategie und

Triggerpunkte

6. bis 8. Nov. 2003

Teilnehmergebühr: 256 €

Ort: Sommerfeld

Auskunft: Arztpraxis MR Dr. B.

Krocker, Telefon: (0355) 47 26 97 ,

Fax: (0355) 4 30 49 42 oder

Ärzteseminar Berlin (ÄMM) e. V.,

Frankfurter Allee 263, 10317 Berlin

Telefon: (030) 52 27 94 40

Fax: (030) 52 27 94 42

e-mail: AEMM.Berlin@t-online.de

Lehrgangsangebot der

Landesrettungsschule

Brandenburg e. V.

Refresherkurs Leitender Notzarzt

26. bis 28. Sept. 2003

Teilnehmergebühr: 190 €

Spezialkurs Intensivtransport

10. bis 12. Okt. 2003

Teilnehmergebühr: 230 €

SanArena-Training (Traumacode)

25. Okt. 2003, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 77 €

Belastungsbewältigung von Einsätzen

bei Großschadensereignissen

6. Nov. 2003

Teilnehmergebühr: 69 €

SanArena-Training (Babycode)

8. Nov. 2003, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 77 €

Notfälle abseits der Routine

13. Nov. 2003, 10.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 54 €

Fachkundenachweis Rettungsdienst

22. bis 30. Nov. 2003

Teilnehmergebühr: 435 €

SanArena-Training (Megacode)

4. Dez. 2003, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 69 €

Ort und Auskunft: Landesrettungsschule

Brandenburg, Pieskower

Straße 33, 15526 Bad Saarow

Telefon: (03361) 33 35

Fax: (03361) 52 04

e-mail:

info@landesrettungsschule.de

Internet:

www.Landesrettungsschule.de

Brandenburgisches Bildungswerk

für Medizin und Soziales e. V.

je 6 P Lebensrettende

Sofortmaßnahmen und

kardiopulmonale Reanimation

8. Nov. 2003

6. Dez. 2003

Teilnehmergebühr: 77 € bzw. 70 €

Ort und Auskunft: Brandenburgisches

Bildungswerk für Medizin

und Soziales e. V., Zeppelinstr. 152,

14471 Potsdam

Telefon: (0331) 9 67 22 18

Fax: (0331) 9 67 22 30

e-mail: mailbox@bbwev.de

Internet: http://www.bbwev.de

Anmeldungen bitte an die

jeweiligen Veranstalter.

Achtung!

Am 14. Nov. 2003 ist Einsendeschluss

für den Fortbildungsteil

Heft 12 - Veranstaltungen Januar,

Februar, März 2004.

Fortbildungsfrage - Auflösung Seite 292

Autorin: OA Dr. med. Antje Haas, Klinikum Ernst von Bergmann, Potsdam.


38. Deutscher Kongress für Sportmedizin und Prävention

Sport als Medizin – das Thema in Potsdam

Vom 25. bis 27. September tagt in Potsdam,

Am Neuen Palais 10, der 38. Deutsche Kongress

für Sportmedizin und Prävention, zu

dem etwa 1.300 Teilnehmer (Sportmediziner,

Orthopäden, Kardiologen, Internisten,

Chirurgen, Traumatologen, Immunologen,

Allgemeinmediziner, Pneumologen, Heilpraktiker,

Physiotherapeuten, Krankengymnasten,

Sportwissenschaftler, Trainer) in der

brandenburgischen Landeshauptstadt erwartet

werden. „Sport als Medizin“ lautet

kurz und knapp das Leitthema des Kongresses,

das in 21 Themenkreisen behandelt

werden wird.

„64 eingeladene Referenten aus dem In- und

Ausland werden zu Wort kommen“, teilte

Univ.-Prof. Dr. med. Gernot Badtke, Tagungsleiter

und Vorsitzender des Landesverbandes

Brandenburg der Gesellschaft für

Sportmedizin, dem BÄB mit. „Zudem wur-

den 131 Kurzvorträge und 202 Poster in einem

anonymen Gutachterverfahren aus 375

eingereichten Beiträgen für den Kongress

ausgewählt.“ Prof. Badtke wies darauf hin,

dass unter den eingereichten Beiträgen praxisorientierte

Fragen der Prävention, Therapie

und Rehabilitation mit etwa 40 Prozent

„überproportional vertreten“ seien.

Eine Reihe medizinischer Fachgebiete und

Berufsgruppen sowie verschiedene Disziplinen

der Sportwissenschaft befassen sich mit

dem Einsatz des Sports zur Förderung oder

zur Wiedererlangung der Gesundheit und

Leistungsfähigkeit. Deshalb wird der Gedanke

der interdisziplinären Zusammenarbeit

einen besonderen Platz im Kongress einnehmen.

Aber auch neue Erkenntnisse der

Sportphysiologie wie z. B. Genetik, Molekularbiologie,

Biochemie und Stoffwechsel

oder klassische Themen wie sportärztliche

Fortbildung

Betreuung, Biomechanik und Doping werden

gebührende Beachtung finden.

Bereits vor Kongressbeginn, am Mittwoch,

dem 24. September, ist ein internationales

Symposium „Molecular mechanisms in the

response of the sceletal muscle to training“

angesetzt.

Am Samstag, 27. September, wird in einer

Parallelveranstaltung eine Diskussionsrunde

um den Marathonlauf stattfinden, die in den

Komplex der Berliner Messehallen übertragen

wird. So können die Teilnehmer des Berlin-Marathons

(der ist am 28. September)

die Ausführungen internationaler Experten

live verfolgen.

Eine Industrieausstellung informiert über Entwicklungen

auf dem Gesundheitsmarkt und

im Freizeitbereich sowie über die Leistungsfähigkeit

der Region Berlin-Brandenburg.

Weitere Informationen:

www.sportmedizinkongress2003.de

(hak)

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Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

281


Das Thema

Vom 25. bis 27. September

Deutschlandkongress der Schlafmediziner in Cottbus

Anlässlich der 11. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für

Schlafforschung und Schlafmedizin, die vom 25. bis 27. September

in Cottbus abgehalten wird und zu der über 1000 Teilnehmer erwartet

werden, ist im Heft 9 des Brandenburgischen Ärzteblattes

das Thema noch einmal mit mehreren wissenschaftlichen Beiträgen

der Schlafmedizin gewidmet.

von Prof. Dr. H. Schweisfurth

1. Einleitung

In Deutschland klagen etwa acht Millionen

Menschen über nicht-erholsamen Schlaf.

Unter der Annahme, dass bei etwa 1 % der

Betroffenen der nicht-erholsame Schlaf mittels

kardiorespiratorischer Polysomnographie

und Tagschlaf-Tests im Schlaflabor abgeklärt

werden muss, resultieren daraus etwa

800.000 zu untersuchende Patienten.

Aufgrund von Untersuchungen aus Industrieländern

wird davon ausgegangen, dass ein

großer Teil von Verkehrsunfällen durch

schlafmedizinische Erkrankungen verursacht

wird. Schätzungen lassen vermuten, dass

durch das rechtzeitige Erkennen und Behandeln

von schlafmedizinischen Störungen, alleine

in Deutschland, Milliardenbeträge an

Unfallfolgekosten eingespart werden können.

Schlafstörungen und die Erkrankungen des

Schlafes und Wachens wurden zunächst entsprechend

der im Vordergrund stehenden

282 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

Symptomatik eingeteilt in Insomnien (Ein- und

Durchschlafstörungen), Hypersomnien (starke

Schläfrigkeit in der Wachphase) und Parasomnien

(motorische Störungen im Schlaf). Unter

dem Begriff des nicht-erholsamen Schlafes

wird das subjektive Empfinden der Patienten

verstanden, bei denen intrinsische, extrinsische

oder zirkadian bedingte Schlafstörungen

in Form einer Insomnie oder Hypersomnie

aufgetreten sind. Die Parasomnien gehören in

Sämtliche Beiträge sind auch über den Internetauftritt der Landesärztekammer

(www.laekb.de) abrufbar einschließlich der Literaturlisten,

die im BÄB aus Platzgründen nicht mit abgedruckt wurden.

Weitere Informationen zum Deutschlandkongress der Schlafmediziner

finden Interessierte im Internet unter www.dgsm2003-cottbus.de.

Expertenchat der Landesärztekammer am 17. September

Wie in Heft 8 bereits kurz angekündigt, lädt

die Landesärztekammer Brandenburg erstmalig

und aus dem zuvor genannten Anlass

zu einem Expertenchat ein, für den sich PD

Dr. Thomas Erler, Chefarzt der Kinderklinik

Cottbus, und Dr. Frank Käßner, niedergelassener

Arzt in Groß Gaglow, zur Verfügung

gestellt haben.

Am Mittwoch, dem 17. September, stehen

beide zwischen 16 und 18 Uhr zum Internet-

Gespräch und zur Beantwortung von Fragen

bereit. Sie erreichen den Expertenchat auf

dem Webangebot der Landesärztekammer

Brandenburg unter www.laekb.de.

(hak)

Das Schlafapnoesyndrom (SAS)

Prof. Dr.

H. Schweisfurth

der Regel nicht zur Symptomatik des nicht-erholsamen

Schlafes.

Aufgrund des Fortschreitens der schlafmedizinischen

Erkenntnisse werden heute die Schlafstörungen

vorwiegend nach pathogenetischen

Kriterien in 4 Gruppen nach einer

Internationalen Klassifikation eingeteilt.

2. Diagnostik

2.1. Fragebögen

Schlafmedizinische Beschwerden können

durch Fragebögen, Interviewleitfäden, Selbstbeurteilungsbögen,

Symptomtagebücher und

visuelle Analogskalen mit Hilfe von Fremdbeurteilung

durch einen Untersucher oder als

Selbstbeurteilung erfasst werden.

Zur Zeit existieren standardisierte Interviewverfahren,

mit denen schlafmedizinische

Störungen erfasst werden können. Eine

schlafmedizinische Abklärung mit kardiorespiratorischer

Polysomnographie können

sie allerdings nicht ersetzen.

Neben Instrumenten zur Diagnosestellung

gibt es mehrere Schlaffragebögen, die unterschiedliche

Aspekte des Schlaf-Wach-Verhaltens,

wie es subjektiv über einen Zeitraum von

etwa zwei bis vier Wochen erlebt wurde, abfragen.

Hierzu gehören der SF-B (Schlaf-


fragebogen B) und der PSQI (Pittsburgher

Schlaf-Qualitäts-Index).

Zur Beurteilung von Tagesschläfrigkeit und Tagesmüdigkeit

werden die Stanford Sleepiness

Scale (SSS) und die Epworth Sleepiness Scale

(ESS) verwendet.

Um das Schlafverhalten bzw. die Tagesmüdigkeit

täglich vom Patienten zu erfassen, gibt

es visuelle Analogskalen für abends und morgens

sowie Schlaftagebücher.

2.2. Untersuchungsgeräte

Im Gegensatz zu vielen anderen Schlafstörungen

ist bei der diagnostischen Abklärung

des nicht-erholsamen Schlafes die

kardiorespiratorische Polysomnographie im

Schlaflabor notwendig. Weltweit anerkannt

sind die Standards der Amerikaner mit der

normierten Schlafstadienbestimmung nach

Rechtschaffen und Kales, die mit Hilfe von

Elektroenzephalogramm (EEG), Elektrookulogramm

(EOG) und Elektromyogramm (EMG)

durchgeführt wird. Von Martin wurde 1986

die Polysomnographie um wichtige Atmungsparameter

erweitert, was zu einer Qualitätssteigerung

führte. In Deutschland hat die

Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung

und Schlafmedizin (DGSM) auf der Basis der

bis dahin international gemachten Erfahrungen

in Kooperation mit der Deutschen EEG-

Gesellschaft Empfehlungen zur Durchführung

und Ausführung polygraphischer Ableitungen

im diagnostischen Schlafmedizinischen Zentrum

erarbeitet.

Auch zur Messung der vermehrten Tagesschläfrigkeit

gibt es den Multiplen Schlaf-Latenz-Test

(MSLT). Die Wachsamkeit wird

durch den Multiplen Wachsamkeitstest

(MWT) beurteilt. Zur Diagnostik der Schlafapnoesyndrome

hat sich in Deutschland das

Konzept der Stufendiagnostik bewährt. Die

Indikation zur vereinfachten ambulanten Diagnostik

besteht vor allem bei Patienten mit eindeutigem

Risikoprofil wie metabolisches Syndrom,

nächtlichen Herzrhythmusstörungen,

nächtliche Hypertonie kombiniert mit Schnarchen

oder Atemstillständen.

3. Primäres Schnarchen

Darunter wird das einfache Schnarchen

ohne Schlafapnoe und ohne die Symptome

und Folgeerscheinungen von obstruktivem

Schnarchen und obstruktiven Apnoen verstanden.

Besonders Männer sind häufig betroffen.

Es handelt sich hier um ein Schnarchen

ohne Schädigungen des Atmungs- und

Herz-Kreislaufsystems und ohne Beeinträchtigung

der Schlafqualität. Symptomatisch hingegen

ist die morgendliche Mundtrockenheit.

4. Schlafbezogene Atmungsstörungen

Die Atmung verändert sich beim Übergang

vom Wach- in den Schlafzustand. Dies zeigt

sich darin, dass die afferenten und efferenten

Impulse sowie die Verarbeitung der Afferenzen

in den Zentren der Atmungsregulation im

Schlaf charakteristisch verändert sind und der

Atemwegswiderstand der oberen Luftwege

zunimmt.

4.1. Obstruktives Schlafapnoesyndrom

Das obstruktive Schlafapnoesyndrom (OSAS)

ist gekennzeichnet durch periodisch wiederkehrende

Obstruktionen der oberen Atemwege,

die während des Schlafs auftreten und zur

alveolären Minderbelüftung mit Absinken des

Sauerstoffgehaltes und Ansteigen der CO ² -

Konzentration führen. Fünf und mehr obstruktive

Apnoen von mehr als zehn Sekunden

Dauer pro Stunde Schlaf können ein obstruktives

Schlafapnoesyndrom verursachen, wenn

weitere Symptome wie Tagesschläfrigkeit, unregelmäßiges

Schnarchen, Atemstillstände

oder gestörte Schlafstruktur im Elektroenzephalogramm

sowie Insomnien auftreten. Das

OSAS tritt gehäuft auf bei Patienten mit Übergewicht,

mechanischer Obstruktion des Oropharynx

durch Tumoren oder Hyperplasien

von Tonsillen, arterieller Hypertonie, überwiegend

nächtlichen Herzrhythmusstörungen,

pulmonal arterieller Hypertonie, Rechtsherzinsuffizienz

und linksventrikulärer Hypertrophie.

Auch wird ein Zusammenhang zwischen

dem OSAS und der koronaren

Herzkrankheit und dem Auftreten eines Apoplexes

vermutet.

Therapeutisch steht im Vordergrund eine adäquate

Schlafhygiene. Durch die nasale Ventilationstherapie

mit kontinuierlichem Überdruck

(nCPAP) werden die obstruktiven

Apnoen beseitigt. In seltenen Fällen ist die Anlage

eines Tracheostomas notwendig. Für die

Effektivität der nCPAP-Therapie liegen kontrollierte

randomisierte Studien vor, in denen

die Rückbildung der Hypersomnie und die

Reduktion damit zusammenhängender Verkehrsunfälle

nachgewiesen wurden. Außerdem

wurde eine Abnahme von Herzrhythmusstörungen

sowie eine Verbesserung einer

pulmonalen arteriellen Hypertonie oder einer

Herzinsuffizienz festgestellt.

Die Beatmungstherapie bei schlafbezogenen

Atmungsstörungen muss unter polysomnographischer

Kontrolle in qualitätsgesicherten

schlafmedizinischen Einrichtungen erfolgen.

Der therapeutische Erfolg der Einstellung ist

durch mindestens eine Kontrolluntersuchung

innerhalb des ersten Behandlungsjahres zu

überprüfen.

4.2. Zentrales Schlafapnoesyndrom

Das zentrale Schlafapnoesyndrom ist charakterisiert

durch Stillstand der Atmung oder

Unterbleiben der ventilatorischen Anstrengungen

im Schlaf und gewöhnlich von einer

Sauerstoffentsättigung begleitet. Die Sympto-

Schlafmedizin

me und Beschwerden sind bis auf das Schnarchen

ähnlich wie bei dem obstruktiven

Schlafapnoesyndrom. Die Pathogenese der

zentralen Schlafapnoen ist unterschiedlich.

Am häufigsten kommt das zentrale Schlafapnoesyndrom

in Form einer periodischen Atmung

bei zerebralgeschädigten oder herzkreislaufinsuffizienten

Patienten vor, wobei

die Anwendung einer nCPAP-Therapie manchmal

erfolgreich sein kann.

4.3. Zentral alveoläres

Hypoventilationssyndrom

Das zentrale alveoläre Hypoventilationssyndrom

ist gekennzeichnet durch eine ventilatorische

Beeinträchtigung bei fehlendem zentralem

Atemantrieb wie bei der primären

alveolären Hypoventilation (Undines Fluch)

oder bei bekannter Ursache anderer Genese

durch Erschöpfung der Atemmuskelpumpe in

Form der sekundären Hypoventilation wie bei

der Poliomyelitis, der Skoliose oder Lungenparenchymerkrankungen

mit der Folge einer

arteriellen Sauerstoffentsättigung.

Mit Hilfe kontrollierter nicht-invasiver Beatmungsverfahren

kann eine effektive Therapie

mit einer Maske oder über ein Tracheostoma

erfolgen. Randomisierte kontrollierte Studien

dazu liegen aufgrund der vitalen Behandlungsindikation

allerdings nicht vor.

5. Schlafstörungen bei internistischen

Erkrankungen

5.1. COPD

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung

kann zu einer Hypoxämie während des

Schlafes führen. Als Folge können eine Insomnie

oder auch eine übermäßige Schläfrigkeit

auftreten. Therapeutisch steht die Behandlung

des bronchopulmonalen Grundleidens im

Vordergrund.

5.2. Asthma

Das schlafbezogene Asthma ist gekennzeichnet

durch asthmatische Anfälle, die während

des Schlafes auftreten. Die Beschwerden bestehen

in Insomnie oder starker Müdigkeit.

Die asthmatischen Episoden sind typischerweise

nicht im Tiefschlaf zu beobachten und

sind zufällig während des Schlafes verteilt.

Die Schlafstörungen bessern sich mit der erfolgreichen

Asthmatherapie.

5.3. Angina pectoris

Die nächtliche kardiale Ischämie tritt vorwiegend

während der Hauptschlafepisode auf.

Im EKG sind in der Schlafperiode Merkmale

einer kardialen Ischämie zu beobachten, die

mit typischer Angina-pectoris-Symptomatik

zum Aufwachen führen oder aber auch asymptomatisch

bleiben können. Die pathologischen

EKG-Veränderungen treten hauptsächlich

in den frühen Morgenstunden und

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

283


Schlafmedizin

während des REM-Schlafes auf. Die symptomatische

Form der nächtlichen kardialen

Ischämie geht mit einer Durchschlafstörung

einher. Die Therapie besteht in der Behandlung

der koronaren Herzkrankheit.

5.4. Gastroösophagealer Reflux und

Ulkuskrankheit

Der schlafbezogene gastroösophageale Reflux

ist durch Regurgitation des Mageninhaltes

in die Speiseröhre während des Schlafes

gekennzeichnet. Dies führt zu Durchschlafstörungen

mit wiederholtem Erwachen. Auch

können Brustschmerzen oder brennende

von Frank Käßner

Durch eine rechtzeitige und adäquate Therapie

kann vor allem die Mortalität und die Unfallgefahr

der Schlafapnoe-Patienten deutlich

gesenkt werden und der Entwicklung von kardialen

Erkrankungen, pulmonaler Hypertonie

und Impotenz vorgebeugt werden. Die Therapieziele

bestehen des weiteren in der Beseitigung

der Symptome wie des unregelmäßigen

und lauten Schnarchens, der Tagesmüdigkeit

und der morgendlichen Zerschlagenheit und

somit in einer Verbesserung der Lebensqualität,

ggf. auch des Partners.

Während noch vor 30 Jahren die Tracheotomie

die einzige Behandlungsmethode darstellte,

hat sich inzwischen die stürmische Entwicklung

der Schlafmedizin auch in der

Therapie der Schlafapnoe niedergeschlagen,

so dass heutzutage effiziente Therapieoptionen

zur Verfügung stehen.

Dabei hat es sich bewährt, ähnlich wie bei

der Diagnostik entsprechend der Schwere

des Schlafapnoesyndroms und des Leidensdruckes

nach einem Stufenschema vorzugehen:

1. Verhaltensmaßnahmen/Schlafhygiene

- Gewichtsreduktion

- Alkohol -und Sedativa-Karenz

- Meiden der Rückenlage

2. Medikamentöse Therapie

- Theophyllin

3. Apparative Therapie

- nCPAP( nasal continuous positive airway

pressure)

- nBIPAP(bilevel positive airway pressure)

- evtl. Sauerstoff

1. Verhaltensmaßnahmen

An erster Stelle stehen wie bei anderen

Schlafstörungen die Verhaltensmaßnahmen.

So können Patienten mit einem leichten

Schlafaopnoe-Syndrom allein von einer Ge-

284 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

retrosternale und epigastrale Schmerzen

während des Schlafes auftreten, die gelegentlich

mit einer Angina pectoris verwechselt

werden. Die Regurgitation kann zu Husten,

Sodbrennen oder auch zur Aspiration führen.

Bei ausgeprägter Symptomatik kann es in

Folge der Durchschlafstörungen zur Tagesschläfrigkeit

kommen. Therapeutisch steht die

Behandlung der Reflux-Krankheit im Vordergrund.

Magen- oder Duodenalulzera können den

Schlaf durch Sodbrennen, Völlegefühl,

Blähungen, Übelkeit und krampfartige epigastrische

Schmerzen empfindlich stören.

Therapie des Schlafapnoe-Syndroms

Dr. med.

Frank Käßner

wichtsabnahme profitieren und ohne weitere

Therapie auskommen. Aber auch bei höheren

Schweregraden ist in jedem Fall eine Gewichtsreduzierung

zu empfehlen, da 80 % aller

Schlafapnoiker übergewichtig sind. Ebenso

wichtig ist die abendliche Alkohol- und

Schlafmittelkarenz. Alkohol und Sedierung

vermindern den Tonus des musculus genioglossus

und steigern die hypopharyngeale Obstruktion,

was eine Zunahme der Apnoen und

Hypopnoen zur Folge hat.

Auch die Körperlage hat einen Einfluß sowohl

auf das Schnarch- als auch auf das Apnoeverhalten.

Demzufolge sollten Schlafapnoe-

Patienten vermeiden, auf dem Rücken zu

schlafen. Als Hausmittel für diese Verhaltensmaßnahme

wird gern mit einem anekdotischen

Hauch der im Rückenteil des Pyjamas

eingenähte Tennisball zitiert.

2. Medikamentöse Therapie

Nachdem eine Reihe von medikamentösen

Substanzen (u.a. Almitrin, Naloxan, Nikotin)

sich bei der Behandlung des Schlafapnoe-

Syndroms als ineffektiv erwiesen haben, hat

sich die Gabe von Theophyllin, zunächst

niedrig dosiert vor allem bei leichten Formen

und beim zentralen Schlafapnoe-Syndrom,

etabliert. Eine durch den Serum-Spiegel kon-

Therapeutisch ist auch hier die Behandlung

des Grundleidens angezeigt.

Literatur beim Verfasser:

Prof. Dr. med. Hans Schweisfurth

III. Medizinische Klinik - Pneumologie -

(Onkologie, Allergologie, Schlafmedizin)

Carl-Thiem-Klinikum

Akademisches Lehrkrankenhaus

der Humboldt-Universität zu Berlin (Charité)

Thiemstr. 111, D-03048 Cottbus

Tel.: 0355 - 46 13 22

Fax: 0355 - 46 11 30

E-Mail: H.Schweisfurth@CTK.de

trollierte Titration der optimalen Dosis, die unserer

Erfahrung nach zwischen 200 mg und

400 mg liegt, sollte erfolgen. Mit dem Auftreten

von Non-Respondern sollte gerechnet

werden, ebenso mit den xanthin-typischen

Nebenwirkungen. Diese können gemildert

oder beseitigt werden, in dem das Theophyllin

direkt vor dem Schlafengehen, am besten

schon im Bett, genommen wird.

3. Apparative Therapie

Nach der Einführung von Sullivan im Jahr

1981 setzten sich relativ schnell die sogenannte

nCPAP-Therapie (kontinuierliche nasale

Überdruckbeatmung) bzw. später die

Bilevel-CPAP-Therapie (kontinuierliche nasale

Überdruckbeatmung mit getrennt wählbaren

inspiratorischen und expiratorischen Drücken)

als die Behandlungsmethoden der Wahl bei

Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom

(OSAS) durch. In Deutschland sind mittlerweile

800.000 bis1.000.000 Menschen

auf diese apparative Beatmungsform jede

Nacht zu Hause angewiesen.

Auch spezielle Geräte für „Brummi-Fahrer“,

die von der Auto-Batterie betrieben werden

oder sogenannte Auto-CPAP-Geräte, bei denen

sich der entsprechende Druck automatisch

einstellen soll, existieren bereits. Prinzipiell

ist bei allen Geräten gleich, dass mit einem

entsprechendem Druck, der zuvor in einem

Schlaflabor individuell ärztlicherseits eingestellt

wurde, Raumluft über eine Gesichtsmaske

in die Atemwege geleitet wird, um diese

mittels des Prinzips der pneumatischen Schienung

am Kollabieren zu hindern.

Das führt dazu, dass die typischen Beschwerden

der Patienten mit einem obstruktiven

Schlafapnoe-Syndrom, d.h. das laute und unregelmäßige

Schnarchen mit diversen Atempausen

sowie die daraus resultierende Tagesmüdigkeit

und morgendliche Zerschlagenheit,

komplett beseitigt werden. Patienten mit dieser

Therapieform erreichen eine deutliche

Verbesserung der Lebensqualität, das Risiko

von Herz-Kreislauferkrankungen nimmt ab,


ebenso die Rate an Verkehrsunfällen. Die Lebenserwartung

hingegen nimmt zu.

Eine Sauerstofftherapie bei Schlafapnoe kann

generell nicht empfohlen werden. Lediglich in

speziellen Fällen wie z. B. beim Overlap-Syndrom,

d. h. wenn ein OSAS mit COPD assoziiert

ist, macht die Sauerstoffgabe zusätzlich

zur nCPAP-Therapie Sinn.

Die segensreiche nCPAP-Therapie mit der

Maskenbeatmung, die meistens lebenslang

durchgeführt werden muss, ist allerdings mitunter

nicht problemlos. Die Palette möglicher

Nebenwirkungen reicht von lokalen Reizungen

im Gesichtsbereich über Leckagen bis hin

zum seltenen Auftreten von prinzipieller Maskenintoleranz.

Meistens kann den Patienten

geholfen werden, z. B. durch kompetente Beratung

oder durch die zusätzliche Verordnung

eines Warmluftbefeuchters, wie das im Fall der

Austrocknung der Nasenschleimhaut während

der nächtlichen Druckbeatmung möglich ist.

Aus den o. g. Gründen und zur Überprüfung

der Effektivität der Therapie sowie der

Compliance bei dieser kostenintensiven Behandlungsform

sollten Patienten mit nCPAP-

Therapie regelmäßigen Therapiekontrollen

unterzogen werden. Die Deutsche Gesellschaft

für Schlafforschung und Schlafmedizin

(DGSM) empfiehlt nach der erfolgten Einstellung

im Schlaflabor eine erste kurzfristige

Kontrolle nach 3 bis 6 Monaten, sodann weitere

jährliche Kontrollen. Je nach der Schwere

der Erkrankung, möglichen Begleiterkrankungen

bzw. nach der Art von auftretenden

Problemen muss entschieden werden, ob diese

Kontrollen in einem Schlaflabor durchgeführt

werden müssen oder mit einem transportablen

Gerät zu Hause erfolgen können.

Während in den ersten Jahren der schlafmedizinischen

Versorgung in Deutschland die

Therapiekontrollen üblicherweise in den

Schlaflaboren stattfanden, hat sich in den letzten

Jahren die routinemäßige Therapiekontrolle

mittels transportabler Recorder zumeist

durch den Pneumologen im häuslichen Milieu

durchgesetzt. Das liegt zum einen daran, dass

die Kapazität der Schlaflabore mittlerweile

begrenzt ist, zum anderen daran, dass die

ambulante Therapiekontrolle für den Patienten

angenehmer ist und er nicht aus seinem

sonstigen sozialen und physiologischen Umfeld

gerissen wird.

Der Bundesverband der Pneumologen (BdP)

schlägt eine standardisierte Therapiekontrolle

vor, die folgende Maßnahmen umfasst:

- ambulante Aufzeichnung der Apnoen, der

Sauerstoffsättigung, des EKG, der Körperlage,

des Maskendruckes und ggf. des Atemflusses

unter Therapie

- Erfassung der korrekten Geräte-Druckeinstellung

- Überprüfung, ggf. Korrektur des Maskensitzes

bzw. des Maskenmodells

- Erfassung der Geräte-Compliance als Parameter

Stunden/Nacht bzw. als Auslesen des

Geräte-Nachtkalenders

- Systematische Erfassung der Tagesvigilanz

sowie der Lebensqualität mit Hilfe eines speziellen

Fragebogens

- Erfassung des Gewichtsverlaufes als wesentlicher

prognostischer Parameter (bei konsequenter

Gewichtsreduktion gelingt es einigen

Patienten, die Erkrankung vollständig zu

beseitigen)

- Standardisierte Dokumentation der o.g.

Kontrollbefunde

Leider übernehmen noch nicht alle Krankenkassen

die im Vergleich zu den Therapiekontrollen

in den Schlaflaboren deutlich niedrigeren

Kosten.

Das Stufentherapie-Schema darf jedoch kein

Dogma sein. Prinzipiell sollten die Verhal-

Schlafmedizin

tensmaßnahmen bei jedem Schweregrad

der Erkrankung und auch flankierend zu allen

anderen Therapieformen zur Anwendung

kommen. Ist ein Patient jedoch

aufgrund der Schwere des Schlafapnoe-

Syndroms vital gefährdet oder ist er als

Berufskraftfahrer schon am Steuer eingeschlafen,

so muss er unverzüglich und unbürokratisch

im Schlaflabor einer Maskenbeatmung

zugeführt werden.

4. Operative Therapie/Lasertherapie

Im Rahmen der Stufentherapie kommen im

Rahmen der obligaten frühzeitigen HNOärztlichen

Konsultationen operative Eingriffe

bzw. Lasertherapie der nasopharyngealen

Strukturen wie z. B. an Velum, Tonsillen, uvula

oder Septum nasi in Frage. (Siehe nachfolgender

Artikel!) Bei erfolgloser apparativer

Therapie stellen die Uvulo-Palato-Pharyngo-

Plastik sowie kieferchirurgische Eingriffe am

knöchernen Schädel wie die maxillo-mandibulare

Osteotomie eine Option dar. Die Tracheotomie

bei der Therapie des Schlafapnoe-

Syndroms gilt als ultima ratio, ist jedoch heute

kaum noch üblich.

Literatur beim Autor:

Dr. med. Frank Käßner

Facharzt für Pneumologie, Somnologe

Pneumologische Gemeinschaftspraxis &

Schlafmedizinisches Zentrum Lausitz

Im Lausitzpark,

Neue Chausseestraße 4,

03058 Groß Gaglow bei Cottbus

Tel: (0355) 543922, Fax: (0355) 543923

E-Mail: frank.kaessner@t-online.de,

Lunge-schlaf@gmx.net

Internet: www.lunge-schlaf.de

HNO-ärztliche Behandlung der Ronchopathie und des

obstruktiven Schlafapnoesyndroms

Erfahrungsbericht über diagnostische und therapeutische Maßnahmen im Jahr 2002

von Dr. med. Bertram Lerche

Im Jahr 2002 wurden in meiner Praxis 115

Patienten eines Schlafapnoescreenings unterzogen.

Alle Patienten kamen von sich aus in

die Praxis oder wurden von anderen Ärzten

überwiesen. Inzwischen ist durch den Fortschritt

in der Schlafforschung die Aufmerksamkeit

in der Ärzteschaft, aber auch durch

die Medien das Interesse in der Bevölkerung

geweckt worden, dass Schnarchen einen

höheren Krankheitswert hat, als bisher angenommen

wurde.

Dies hat zur Folge, dass sich immer mehr

Menschen mit dem entsprechenden Leidensdruck,

der entsteht durch das laute Stören des

Schlafpartners, in ärztliche Behandlung begeben.

Nach Stasche (1) schnarchen 24 % der

Männer und 14 % der Frauen. Bis 4 % der

männlichen und bis 2 % der weiblichen Bevölkerung

leiden an einem obstruktiven

Schlafapnoesyndrom zwischen dem 30. und

60. Lebensjahr. Von den 115 Patienten wurden

102 statistisch nach den durchgeführten

diagnostischen und therapeutischen Kriterien

ausgewertet. Als erstes erfolgte entsprechend

des Anamnesebogen die Anamneseerhebung.

Es gibt in der Literatur mehrere

auch standardisierte Anamnese-Befund-Erhebungsbögen.

Wichtig sind dabei neben der

allgemeinen Anamnese die speziellen Fragen

zu Schlaf, zur Schlafhygiene, aber auch zu

den Gewohnheiten und sonstigen Beschwerden.

Alle 102 Patienten, die von mir untersucht

wurden, erhielten eine Rhinomanometrieuntersuchung,

es wurde ein Abschwelltest

durchgeführt zur Beurteilung der inneren

Strukturen der Nase und ein Schlafapnoescreening

angeschlossen. Es handelte sich um

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

285


Schlafmedizin

76 Männer und 26 Frauen mit einem Durchschnittsalter

von 52,1 Jahren.

Aufgrund der Schlafapnoeuntersuchung

überwies ich entsprechend der Befunde 23

Männer, aber nur 1 Frau in ein Schlaflabor

zur Polysomnographie. Das bedeutet, dass

53 Männer und 25 Frauen zwar mehr oder

weniger laut schnarchen, aber eine Schlaflaboruntersuchung

nicht notwendig war. Von

den 23 Männern hatten nach den Befunden

im Schlaflabor nur 6 ein CPAP-pflichtiges

Schlafapnoesyndrom. Im Jahr 2002 wurde

bei keiner Frau in meinem Klientel ein obstruktives

Schlafapnoesyndrom gefunden.

Von den 102 Patienten, die wegen belästigendem

Schnarchen gekommen waren, waren

also 96 Männer und Frauen, denen man

eine andere Therapie anbieten musste. Hier

ist m. E. in erster Linie der HNO-Arzt gefragt.

Mittels der Rhinomanometrie werden die Engstellen

im Nasenbereich aufgedeckt. Das können

sein Nasenseptumdeviationen, starke

Nasenschleimhautschwellung und ev. chronische

Nebenhöhlenentzündungen, Nasenpolypen

u.v.m.

Mittels Abschwelltest lassen sich die inneren

Verhältnisse der Nase gut beurteilen und entsprechende

therapeutische Maßnahmen

durchführen. So wurden von den 76 Männern

bei 47 eine Laserbehandlung der unteren Nasenmuscheln

durchgeführt. Von den 26 Frauen

wurden 12 gelasert zur Besserung der

nächtlichen Nasenatmung. Bei 13 Männern

wurde eine ambulante Nasenscheidwandoperation

durchgeführt. 6 Männer erhielten eine

laserassistierte Uvulapharyngopalatoplastik.

Bei 3 Patienten verordnete ich eine Aufbißschiene

der Fa. Tomed, weil trotz Verbesserung

der Nasenatmung die laute Ronchopathie

nicht gebessert werden konnte. Noch

interessant ist, dass von den 6 CPAP-Patienten

nur 2 ohne jede Therapie zufrieden waren. Bei

4 Patienten mussten Laserconchotomien zur

Verbesserung der Nasenatmung durchgeführt

werden. Weiterhin wurde der Body-Mass-Index

ermittelt. Einen normalen BMI hatten lediglich

6 Männer und 4 Frauen. Ein BMI von

25 - 30 wurde bei 39 Männern und 10 Frauen

ermittelt. Einen BMI von 30 - 40 hatten 25

Männer und 7 Frauen und ein BMI von über

40 wurde je bei 2 Frauen und 2 Männern gefunden.

Man kann daraus schließen, dass 92

Patienten übergewichtig waren.

Für die Therapie ist ebenfalls die Gewichtsreduktion

wichtig.

Interesse an einer Anzeige? Rufen Sie uns

an: 030 - 886 828 73 wir beraten Sie gern.

286 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

Dr. med.

Bertram Lerche

Die Anzahl der Patienten, die in den Vorjahren

zur Stufendiagnostik und Therapie waren,

setzte sich wie folgt zusammen: 1999: 62 Patienten;

2000: 75 Patienten; 2001: 91 und

2002: 115 Patienten. Es wurden nach diesen

diagnostischen und therapeutischen Kriterien

insgesamt 341 Patienten behandelt in den

Jahren 1999 - 2002.

Diskussion zur Diagnostik und Therapie der

Ronchopathie und des obstruktiven

Schlafapnoesyndroms:

Wenn Patienten den Weg zum Arzt finden

oder suchen wegen lauter Ronchopathie, wegen

Apnoen, die der Schlafpartner bemerkt

oder wegen Schlafstörung bis hin zum morgendlichen

„Gerädertsein“, ist bereits ein erheblicher

Leidensdruck vorhanden. Es ist deshalb

zu fordern, dass eine umfangreiche

Diagnostik und Therapie durchzuführen ist.

Bewährt hat sich die Stufendiagnostik, die

sich aber nicht nur in einer ambulanten

Schlafapnoescreeningdiagnostik und eventuellen

stationärer Polysomnographie erschöpfen

sollte. Wenn man bedenkt, dass bei

meinen 102 untersuchten Patienten nur

6 Patienten ein obstruktives Schlafapnoesyndrom

hatten, was in der Therapie mit CPAP-

Gerät als sogenannter Goldstandard gilt, so

ist die Frage erlaubt, wie kann den 96 verbleibenden

Patienten geholfen werden. Der

HNO-Arzt ist hierbei gefragt, da eine Ronchopathie

häufig in erster Linie eine rhinologische

Ursache hat. Neben der Rhinomanometrie

vor und nach Abschwellung der

Nasenschleimhäute müssen die entsprechenden

Therapiemöglichkeiten gefunden werden,

wie Eingriffe an der Nasenscheidewand

oder verschiedene Eingriffe an den Nasenmuscheln.

Letztere lassen sich schnell ambulant

mittels Laserstrahlen durchführen. Dafür

eignet sich ein Diodenlaser sehr gut. Gelasert

wird das Kontaktverfahren bei einer Wellenlänge

von 810 nm, die eine Eindringtiefe von

ca. 3 mm garantiert. Es kommt darauf an

Oberflächenepithel zu schonen, aber subepitheliales

Schwellgewebe zu schädigen.

Weiter möchte ich meine Erfahrungen mitteilen

zu den Eingriffen an den Gaumensegeln,

Tonsillenentfernungen und Uvulakürzungen.

Bei 6 männlichen Patienten wurde eine sogenannte

laserassistierte Uvulopharyngopalatoplastik

durchgeführt. Es ist nicht schwer mit Laser

die Uvula zu kürzen und seitlich der Uvula

mehr oder wenig Bindegewebe zu entfernen.

Bei entsprechend schweren obstruktiven

Schlafapnoesyndrom oder extrem lauter Ronchopathie,

die sich auch mit dem Lokalbefund

decken, ist die Indikation gegeben. Wer aber

solche Patienten postoperativ betreut, wird

wegen der erheblichen postoperativen Beschwerden,

auf eine sorgfältige Indikation

achten. Der Muskulus uvulae ist dabei unbedingt

zu schonen und zuviel an Gewebe zu

entfernen ist oft nicht nützlich. (3)

Zusammenfassung:

1. Die Behandlung der Ronchopathie und des

obstruktiven Schlafapnoesyndroms ist vielfältiger

und komplizierter als bisher allgemein

angenommen wurde.

2. Die weitgehend inzwischen geübte Stufendiagnostik

ist wichtig und wirtschaftlich

sinnvoll.

3. Die konsequente Einbeziehung der HNO-

Diagnostik ist wichtig und die Reihenfolge

der diagnostischen und therapeutischen

Maßnahmen sind zu beachten, d. h. erst

Verbesserung und Optimierung der Nasenatmung

vor eventuellen Eingriffen im

Mundrachenbereich. Vorrang von Laserbehandlungen

vor invasiven operativen

Behandlungen. (4) (5)

4. Letztlich sollten auch hier allgemeine prophylaktische

Maßnahmen nicht vergessen

werden, wie Beachtung der Schlafhygiene,

Meidung von Alkohol vor dem Schlaf, Meidung

von Nikotin und eine übermäßige

Adipositas.

Literatur beim Verfasser:

Dr. med. Bertram Lerche

HNO-Facharzt

Friedrichplatz 2, 03149 Forst

Dr. med. Bertram Lerche

Anzeigen

www.praxisboerse.de


KVBB informiert

Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für den Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg

Übersicht der für weitere Zulassungen gesperrten Planungsbereiche/Arztgruppen

Die Übersicht enthält die Entscheidungen des Landesausschusses mit Stand vom 7. Juli 2003

keine Änderungen zur vorangegangenen Veröffentlichung.

Die für Zulassungen gesperrten Planungsbereiche / Arztgruppen sind mit einem X gekennzeichnet.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gemäß der Bedarfsplanungs-Richtlinien-Ärzte eine Überversorgung dann angezeigt

ist, wenn durch einen Vergleich zwischen der für den Planungsbereich maßgeblichen allgemeinen Verhältniszahl für die

Arztgruppe und der für den Planungsbereich ermittelten örtlichen Verhältniszahl eine Überschreitung von 10 v. H. festgestellt wird.

Insofern ist nicht grundsätzlich davon auszugehen, dass für die in der Übersicht noch nicht gesperrten Planungsbereiche/Arztgruppen

eine Unterversorgung angezeigt ist. Wir empfehlen daher dringend jedem niederlassungswilligen Arzt, sich vor der Antragstellung

in der KV Brandenburg, Geschäftsbereich Qualitätssicherung/Sicherstellung, über die jeweilige Versorgungssituation

zu informieren.

Kreise/kreisfreie Städte Anästhesie Augen Chirurgie Fachä. Frauen HNO Haut- Kinder Nerven Ortho- Psychoth. Diagn. Urologie Haus-

Intern krank. pädie Radiol. ärzte

Potsdam/Stadt X X X X X X X X X X X 17*

X X X

Brandenburg/Stadt/ X X X X X X X X X X X 6*

Potsdam-Mittelmark

X X

Havelland X X X X X X X X 4*

X X

Oberhavel X X X X X X X X X 4*

X X

Ostprignitz-Ruppin X X X X X X X X X X X X X

Prignitz X X X X X X X X X X 2*

X X

Teltow-Fläming X X X X X X X 5*

X X

Cottbus/Stadt X X X X X X X X X X

Dahme-Spreewald X X X X X X X X X 4*

X X

Elbe-Elster X X X X X X X X

Oberspreew.-Lausitz X X X X X X X X X X X X

Spree-Neiße X X X X X X X X

Frankfurt/Stadt/Oder-Spree X X X X X X X X X X X 6*

X X X

Barnim X X X X X X X X X X X 4*

X X

Märkisch-Oderland X X X X X X X X X X 4*

X X

Uckermark X X X X X X X X X X X 3*

X X

* Anzahl der möglichen Zulassungen für ärztliche Psychotherapeuten

Nachzubesetzende

Vertragsarztsitze

Nach Anordnung von Zulassungssperren

durch den Landesausschuss der Ärzte

und Krankenkassen ist die KV Brandenburg

gem. § 103 Abs. 4 SGB V gesetzlich

verpflichtet, auf Antrag Vertragsarztsitze

zur Nachbesetzung auszuschreiben.

Eine Garantie für eine wirtschaftliche

Praxisführung nach Übernahme ist mit

dieser Ausschreibung nicht verbunden.

Folgende Vertragsarztsitze

werden ausgeschrieben:

Facharzt/Fachärztin

für Dermatologie

Planungsbereich: Ostprignitz-Ruppin

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 43/2003

Facharzt/Fachärztin

für Nervenheilkunde

Planungsbereich:

Frankfurt-Stadt/Oder-Spree

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 44/2003

Facharzt/Fachärztin

für HNO-Heilkunde

Planungsbereich:

Brandenburg-Stadt/Potsdam-Mittelmark

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 45/2003

Nähere Informationen und Bewerbungsunterlagen

erhalten Sie bei der Kassenärztlichen

Vereinigung Brandenburg, Ansprechpartnerin:

Karin Rettkowski, Tel.-Nr.: 0331/2309-320.

Die schriftliche Bewerbung für die ausgeschriebenen

Vertragsarztsitze ist zwingend

erforderlich. Sie muss die Bewerbungskennziffer,

die Anschrift, die Telefonnummer, die Facharztanerkennung

sowie Angaben zum möglichen

Praxisübernahmezeitpunkt enthalten.

Unter dem Stichwort „Ausschreibung“ sind die

Unterlagen bis zum 07. Oktober 2003 bei der

KV Brandenburg, Friedrich-Engels-Str. 103/104,

14473 Potsdam, einzureichen.

Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam,

dass die in der Warteliste eingetragenen Ärzte

nicht automatisch als Bewerber für die

ausgeschriebenen Vertragsarztpraxen gelten.

Potsdam, den 24. Juli 2003

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

287


Landesgesundheitsamt

Infektionsgeschehen

Im Juli wurden 9 Häufungen mit insgesamt

78 Erkrankten gemeldet, darunter 7 Salmonellen-Häufungen,

eine Legionellen-Häufung

und eine ätiologisch ungeklärte Häufung.

7 Salmonellen-Häufungen mit 68 Erkrankten

meldeten Oder-Spree (15 E), Barnim (7 E),

Uckermark (8 E), Märkisch-Oderland (13),

Teltow-Fläming (5 E) und Havelland (14 E und

6 E). Dabei handelte es sich um Erkrankte

nach Familienfeiern und nach Gaststättenbesuchen.

Die Häufungen im Einzelnen: Oder-

Spree: Die Erkrankungen betrafen 8 Gäste,

5 Beschäftigte einer Gaststätte und 2 Angehörige

der Beschäftigten. Als Ursache wird

der Verzehr von Grießpudding (mit Rohei)

angenommen. Die Einrichtung wurde gesperrt.

Barnim: In einer Familie erkrankten

7 Personen nach Verzehr von Hackepeter, der

mit Rohei verfeinert worden war. Ein Patient

musste stationär aufgenommen werden.

Uckermark: Unter Teilnehmern einer Geburtstagsfeier

in einer Gaststätte erkrankten von 40

Teilnehmern 8 Personen. Im Rahmen der Feier

wurden sowohl Produkte der Gaststätte als

auch selbst hergestellter Kuchen verzehrt. Ein

bestimmtes Lebensmittel konnte als Ursache

nicht ermittelt werden. Märkisch-Oderland:

Nach einer Familienfeier erkrankten von 16

Teilnehmern 13 Personen. Als Ursache wird

der Verzehr von Quarksahnetorte angenommen,

die u. a. unter Verwendung einer ungekochten

Rohmasse (mit Ei) hergestellt worden

war. Teltow-Fläming: Von 10 Personen, die an

einem gemeinsamen Abendessen teilgenommen

hatten, erkrankten 5 Personen, z. T.

NEU ! NEU ! NEU !

Empfehlung der Ständigen Impfkommission

Im Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts

Nr. 32/2003 wurden die neu gefassten Impfempfehlungen

der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

(Stand: Juli 2003) veröffentlicht.

Sie wurden auf der 46. und 47. Sitzung verabschiedet und

ersetzen die im Epidemiologischen Bulletin des RKI Nr.

28/2002 veröffentlichten Impfempfehlungen der STIKO

(Stand: Juli 2002).

U.a. im Internet abzurufen unter: www.rki.de

288 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

Infektionsschutz

Infektionskrankheiten/Impfschutz/Krankenhaushygiene (Juli 2003 - Auszug)

schwer. Ein Erkrankter

musste stationär

behandelt werden.

Es wird vermutet,

dass das selbst

hergestellte Mousse

au chocolate als

Erkrankungsursache

in Frage kommt. Havelland:

1. Nach einer

Familienfeier erkrankten

von 18

Teilnehmern 6 Personen.

Als Ursache

wird der Verzehr

von Nudelsalat (mit

rohem Ei hergestellt

und ungekühlt aufbewahrt)angenommen.

2. Von 32 Teilnehmern einer Familienfeier

erkrankten 14 Personen. Im Verlauf der

Feier wurden verschiedene Torten (z. T. auch

unter Verwendung von Rohei hergestellt),

Salate, Soßen, Kassler u. a. verzehrt. Ein

bestimmtes Lebensmittel konnte den Erkrankungen

ursächlich nicht zugeordnet werden.

Bei allen Häufungen wurde bei Erkrankten

Salmonella Enteritidis im Stuhl nachgewiesen.

Der Erkrankungsverlauf war überwiegend

mittelschwer, z. T. auch schwer (Symptomatik:

Erbrechen, Durchfall, Fieber,

Kreislaufbeschwerden).

Eine Legionellen-Häufung wurde aus Frankfurt/Oder

(5 E) und eine ätiologisch ungeklärte

Häufung aus Oder-Spree (5 E) gemeldet.

Bei der Legionellen-Häufung handelte es

sich um Patienten eines

Krankenhauses in Frank-

Infektionskrankheit Fälle Kumulativwert

30. 12. 2002- 3. 8. 2003*

Salmonella-Infektionen 340 1350

Rotavirus-Infektionen 34 2716

Campylobacter-Infektionen 231 833

Yersinia enterocolitica-Infektionen 44 195

Escherichia coli-Infektionen 23 141

Norovirus-Infektionen 82 2633

Q-Fieber 2 3

Tuberkulose 18 130

Meningokokken-Erkrankungen 1 18

Hepatitis B 9 40

Hepatitis C 6 56

Pertussis 27 348

Borreliose 270 608

* vorläufige Zahlen (durch Nachmeldungen kann es Differenzen zwischen der

Summe der Einzelmonate und dem aktuellen Kumulativwert geben)

furt/Oder*. Es wird

vermutet, dass die Erkrankungen

im Zusammenhang

mit der Nutzung

von Warmwasser

(oder auch Kaltwasser)

des Krankenhauses aufgetreten

sind. Nachgewiesen

wurde Legionella

pneumophila SG 1 Subtyp

Knoxville. Zwei Patientinnen

sind verstorben

(Stand: 31.7.). Eine abschließende

Bewertung

des Ausbruches liegt

noch nicht vor.

Bei der ätiologisch ungeklärten

Häufung handelte

es sich um Erkrankungen

in einem Haushalt.

Von 6 Angehörigen erkrankten 5 mit leicht

verlaufender Gastroenteritis.

Borreliosen

Im Juli wurden 270 Borreliosen gemeldet. Bei

237 Erkrankten wurde ein Erythema migrans,

bei 11 Patienten eine Arthritis und bei zwei

Erkrankten eine frühe Neuroborreliose diagnostiziert.

Für die übrigen Patienten lagen

allgemeine Angaben vor (z. B. Fieber; Kopfschmerzen;

Nackensteife; Gelenkbeschwerden).

Einen Zeckenstich konnten 202 Patienten

in der Anamnese angeben. Angaben zu

Risikofaktoren liegen nicht vor.

Einzelerkrankungen (Auszug)

Eine klinisch-labordiagnostisch bestätigte Legionellose

einer 58-jährigen Frau meldete

Oder-Spree. Sie war mit einer Pneumonie erkrankt.

Der Antigen-Nachweis im Urin war

positiv. Als Infektionsland wurde Italien ermittelt

(keine weiteren Angaben).

Zwei klinisch-labordiagnostisch (Antikörper-

Nachweis, mindestens 4-facher Titeranstieg)

bestätigte Q-Fieber-Erkrankungen meldete

Dahme-Spreewald. Das Ehepaar hatte sich

auf einem Bauernmarkt in Bad Sassendorf am

4. Mai 2003 aufgehalten (siehe auch Epidemisches

Bulletin des Robert-Koch-Instituts

Nr. 28/2003).

Eine klinisch-labordiagnostisch bestätigte Masern-Erkrankung

(IgM-Antikörper-Nachweis)

eines ungeimpften 15 Monate alten Mädchens

meldete Barnim. Das Kind war mit einem

generalisierten, makulopapulösen Exanthem,

Husten und wässrigem Schnupfen erkrankt.

*) Die epidemiologischen Meldungen an das Landesgesundheitsamt

erfolgen anonymisiert. In diesem Fall wurde

über das Krankenhaus in den Medien berichtet.


Prof. Dr. med. Oskar Minkowski (1858 bis 1931)

Der Entdecker des Pankreasdiabetes

Es gehört wohl zu den Zufällen der Medizingeschichte,

dass selbst berühmte Mediziner

in Vergessenheit geraten können. So wusste

in Fürstenberg/Havel kaum noch jemand,

dass im dortigen einstigen Schloss-Sanatorium

vor 72 Jahren der berühmteste deutsche

Diabetesforscher, Prof. Dr. med. Oskar

Minkowski, am 18. Juni 1931 verstorben ist.

Prof. Dr. med. Oskar Minkowski

Wer war Oskar Minkowski?

Zwei Nachrufe geben darauf eine eindeutige

Antwort.

Professor Friedrich Umber, mit dem ihn eine

35-jährige Freundschaft verband, schrieb

1931 in der DMW: „Nach hartem Kampf hat

ihn der Tod überwunden, und die gesamte

medizinische Welt steht nun trauernd an der

Bahre eines ihrer genialsten Wegbereiter, eines

Großen im Reiche unserer Wissenschaft,

der schon zu Lebzeiten geschichtliche Bedeutung

gewonnen hatte. Haben doch seine, gegen

so viele anfängliche Widerstände von

ihm zäh und zielbewusst durchgeführten,

berühmten experimentellen Forschungen über

den Pankreasdiabetes aus der Naunynschen

Klinik die Grundlagen geschaffen für die moderne

erfolgreiche Insulintherapie des Diabetes.“

Und der damalige Präsident der Deutschen

Gesellschaft für Innere Medizin, Professor P.

Morawitz (Leipzig), sprach in der Eröffnungsrede

des 44. Jahreskongresses am 10. April

1932 in Wiesbaden folgende eindrucksvolle

Worte des Gedenkens: „ Mit Oskar Minkowski

haben wir einen unserer Größten verloren.

Drei Taten sind es vor allem, durch die Min-

kowski Weltruhm gewann: Als junger Assistent

schon, zu Königsberg, fand er die

Acetessigsäure im Harn von Diabetikern; in

Straßburg war es, wo der Dreißigjährige in

gemeinsamer Arbeit mit v. Mering den Pankreasdiabetes

entdeckte. Die Entdeckung des

hämolytischen Ikterus war seine dritte

Großtat.

Es hat nur wenige Kliniker gegeben, deren

Lebenswerk mit dem Oskar Minkowskis verglichen

werden kann. ... Wie oft hat er das

Wort ergriffen! Wenn seine ehrfurchtsgebietende

Gestalt das Rednerpult betrat, herrschte

aufmerksame Stille: Der Entdecker des Pankreasdiabetes

spricht! Ein großer, ein historischer

Augenblick! Bis zuletzt konnten wir an

ihm jene Eigenschaften bewundern, die seine

Erfolge ermöglichten: den kristallklaren, allem

Mystischen abholden Verstand, scharfe Kritik

und dabei doch jenen Einschlag von Fantasie,

jenes Künstlerische, ohne die ein großer Forscher

nicht denkbar ist. Nicht unserer Gesellschaft

allein, der ganzen medizinischen Wissenschaft

ist Oskar Minkowski gestorben.

Seine Werke werden leben, wenn alle, die ihn

von Angesicht kannten, längst nicht mehr

sind.“

Oskar Minkowski wurde am 13. Januar 1858

als Sohn des Kaufmannes und Getreidehändlers

Levin Minkowski in

Alexoten bei Kowno (heute Kaunas,

Litauen) im zaristischen Russland

geboren. Obwohl er einem

vermutlich belorussisch-jüdischen

Elternhaus entstammte, war seine

Konfession (primär getauft oder

konvertiert?) evangelisch. Um der

Judenverfolgung im Baltikum zu

entgehen, emigrierte die Familie

in den frühen 70er Jahren des

19. Jahrhunderts in das weit liberalere

Ostpreußen. Hier erwarb

Minkowski 1872 die preußische

Staatsbürgerschaft und beendete

seine bereits in Kowno begonnene

gymnasiale Ausbildung mit dem

Abitur im Altstädtischen Gymnasium

in Königsberg. Anschließend

studierte er an den Universitäten

Königsberg und Freiburg Humanmedizin.

Im Dezember 1881 promovierte

er bei Professor Dr. B. Naunyn,

der besonders seine manuelle Geschicklichkeit

und die Unbefangenheit,

Klarheit und Beweg-

Medizingeschichte

lichkeit seines Verstandes schätzte, zum Doktor

der Medizin. Er wurde sein Mentor und

Förderer und stellte ihn als Assistent der Medizinischen

Universitätsklinik in Königsberg

ein. Als Privatdozent (Habilitation im Mai

1885) folgte er seinem früheren Chef 1888

an die Medizinische Klinik der Universität

Straßburg. Hier machte er im April 1889 zusammen

mit Dr. Joseph von Mering die größte

Entdeckung seines Lebens. Auf der Suche

nach Klärung verschiedener Fragen der gestörten

Fettresorption entfernte er einem Hund

die Bauchspeicheldrüse und konnte eindeutig

nachweisen, dass durch diesen technisch

schwierigen Eingriff jederzeit ein echter Diabetes

hervorgerufen werden konnte. Bis dahin

galt der Diabetes mellitus selbst in Kennerkreisen

als Erkrankung des Gehirns, des Magens

oder der Leber.

Seine Erkenntnisse publizierte er in dem angesehenen

Centralblatt für klinische Medicin

im Juni 1889. in prägnanter Formulierung ist

auf einer Dreiviertelseite alles Wesentliche

dargestellt. Am 18. Dezember 1891 berichtete

Professor Minkowski in einem Vortrag vor

der Naturwissenschaftlich-Medizinischen Gesellschaft

in Strassburg über den Fortgang der

Experimente und schilderte, dass er nach einer

Pankreatektomie durch eine autologe

Transplantation von körpereigenen Pankreasfragmenten

unter die Bauchhaut die Entwicklung

des Diabetes beim Hund verhindern

konnte. Damit stand fest, dass das Pankreas

einen antidiabetischen Stoff produziert, der

den Glukosestoffwechsel reguliert. Bis zur Ent-

Centralblatt für klinische Medicin

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

289


Medizingeschichte/Leserbriefe

deckung dieses Hormons Insulin durch die

Kanadier Banting und Best vergingen jedoch

noch drei Jahrzehnte.

1891 erfolgte die Ernennung zum Außerordentlichen

Professor der Universität Straßburg.

Vom Juli 1900 bis Ende März 1905

war Professor Minkowski, zuletzt als Chefarzt,

an der Inneren Abteilung der Städtischen

Krankenanstalten Köln angestellt. In seiner

Greifswalder Zeit (April 1905 bis März

1909) befasste sich der erfolgreiche Kliniker

und Hochschullehrer vorwiegend mit Untersuchungen

zur Leber und Gicht. Außerdem

wies er nach, dass bei der Akromegalie die

Hypophyse vergrößert ist. Im Alter von 51

Jahren wurde Minkowski (1909) Ordinarius

für Innere Medizin an der Universität Breslau.

Banting und Best übersandten ihm die erste

Ampulle Insulin offenbar noch 1922, die er

während einer Vorlesung seinen Studenten

Gedanken zur Gesundheitsreform

290 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

sinngemäß mit folgenden Worten präsentierte:

Ich hoffte einst, der Vater des Insulins zu

werden. Aber es kam anders. Heute akzeptiere

ich mit Vergnügen, von den Entdeckern

Banting und Best zum Großvater des Insulins

ernannt worden zu sein.

Im Mai 1923 gründete der Breslauer Kliniker

Minkowski das erste deutsche Insulinkomitee.

Zusammen mit einigen anderen Professoren,

z. B. Prof. Umber aus Berlin-Charlottenburg,

überprüfte er die ersten in Deutschland hergestellten

Insulinpräparationen, sodass noch

Ende 1923 ein Altinsulin der Firma Hoechst

als erstes deutsches Pankreas-Insel-Extrakt auf

den Markt kommen konnte.

Nach seiner Emeritierung (1926) zog sich

die Familie Minkowski zunächst nach Wiesbaden

zurück. O. Minkowski, der Ehrenmitglied

der Berliner Medizinischen Gesellschaft

war, sehnte sich jedoch nach dem pulsierenden

wissenschaftlichen Leben der Reichs-

Zu einigen Problemen in Krankenhäusern

Das Wort „Gesundheitsreform“ ist logisch

betrachtet ein Unwort, denn man kann nicht

Gesundheit reformieren, sondern nur das

Gesundheitswesen oder die Einstellung der

Bürger bzw. Patienten zu ihrer Gesundheit.

„Gesundheit ist nicht alles – aber ohne Gesundheit

ist alles nichts.“ Dieses Zitat, das

häufig gebraucht wird, ist wie kein anderes

geeignet, die Bedeutung von Gesundheitsschutz

und Gesundheitswesen in der Gesellschaft

zu veranschaulichen. Das soziale

Sicherungssystem der Bundesrepublik ist immer

noch eines der besten der Welt, und daran

hat das Gesundheitswesen einen bedeutenden

Anteil. Trotzdem steckt es seit mehr

als 20 Jahren in einer permanenten Krise:

Wie ist Gesundheit heute und zukünftig bezahlbar?

Solange dieser Zustand besteht, versuchen

sich die Politiker an einer so genannten Gesundheitsreform.

Das begann 1977 mit einem

Kostendämpfungsgesetz, und alles Folgende

bis heute kann man diesem Oberbegriff unterordnen.

Und das gilt auch für das Eckpunktepapier,

das Schmidt und Seehofer jüngst aushandelten.

Mehr als 20 verlorene Jahre, weil

die Entwicklung voraussehbar war...

Zweifellos gibt es erhebliche Kostensteigerungen

im Gesundheitswesen in den letzten Jahrzehnten.

Den größten Anteil daran haben

Fortschritte der pharmazeutischen Industrie

und die Entwicklung moderner Medizintechnik.

Geht man vom Anteil der Kosten des Gesundheitswesens

am Bruttosozialprodukt aus,

dann liegt Deutschland im oberen Mittelfeld

der entwickelten Industrieländer. (Grönemeyer).

Sicher ist Kostendämpfung erforderlich,

wenn wir nicht unvermeidlich auf eine Zweiklassenmedizin

hinsteuern wollen, die wir –

ohne es zuzugeben – schon praktizieren. Es

besteht Einigkeit zwischen Politikern und Ärzten,

dass Kostendämpfung ohne gleichzeitige

Qualitätssicherung schädlich für die Patienten

ist. Nur über die Wege dorthin gibt es bisher

nicht mehr als gute oder weniger gute Gedanken.

Typisch dafür ist ein Satz in den Vorbemerkungen

einer Arbeitsgruppe zum Entwurf

des Beschlusses der Gesundheitsministerkonferenz

der Länder vom 9./10. Juni 1999: „Mit

der Nennung der Ziele werden keine präjudizierenden

Aussagen über definitive Wege

oder Möglichkeiten verbunden, wie diese zu

erreichen sind.“

Derartige Zielstellungen sind ohne eine innere

bzw. praktische Reform des Gesundheitswesens

nicht realisierbar. Ich möchte das an einigen

Problemen der Krankenhäuser erläutern,

obwohl auch über die ambulante Medizin vieles

zu sagen wäre. Grundlage der Krankenhausfinanzierung

ist das duale Finanzierungssystem,

d. h. die Investitionen werden von den

öffentlichen Haushalten getragen, während

Behandlungs- und Betriebskosten im Regelfall

die Krankenversicherungen übernehmen. Und

dieser Teil der Kostenerstattung ist seit Jahren

schlicht und einfach krank. Für die wachsende

Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben

der gesetzlichen Krankenversicherungen gibt

es viele Ursachen – eine ist mit Sicherheit die

hohe Arbeitslosigkeit –, über die Lösung des

hauptstadt. Prof. Umber berichtet darüber:

„Die Übersiedlung nach Berlin wurde beschlossen

und in die Wege geleitet. Da

brachen seine Kräfte zusammen. Er suchte

Genesung zunächst im Sanatorium Schloss

Hornegg, dann im Sanatorium Fürstenberg,

näher seinem zukünftigen Berliner Heim. ...

Sein neues Berliner Heim, von der Hand der

Gattin sorglich zu seiner Heimkehr bereitet,

hat er nicht mehr gesehen.“

Prof. Dr. Oskar Minkowski verstarb an einer

Bronchopneumonie mit sekundärer Thrombose.

Das Land Berlin ehrte Oskar Minkowski und

seinen Bruder Hermann (1864 bis 1909),

Mathematiker, Lehrer von Albert Einstein) mit

einem Ehrengrab auf dem Waldfriedhof

Heerstraße in Berlin-Charlottenburg. Dort ist

die gut gepflegte Grabstätte noch heute zu

besichtigen.

Dr. med. Heinrich Schneider, Mahlow

Problems gibt es viele unterschiedliche Ansichten.

Warum brauchen wir z. B. immer noch

über 350 Krankenversicherungen mit einem

erheblichen Kostenaufwand für die Verwaltungen,

obwohl es einen echten Wettbewerbseffekt

wie in der realen Marktwirtschaft gar nicht

gibt? Da etwa 70 % der Behandlungs- und Betriebskosten

Personalkosten sind, liegt hier der

Schwerpunkt der jährlichen Pflegesatzkämpfe

zwischen den territorialen Krankenkassenkartellen

und den Krankenhäusern. Die historisch

gewachsenen Ausgangspunkte bei der Verteilung

der Mittel sind seit vielen Jahren unverändert

und sehr differenziert. So lagen z. B. die

noch pauschalen Tagespflegesätze 1994 in

Hamburg bei 731, in Berlin bei 488, in Rheinland-Pfalz

bei 395 und in Brandenburg bei

370 DM.

Kaum einer der verantwortlichen Politiker findet

es erstaunlich oder absurd, dass bei Verhandlungen

mit einem Krankenhaus mit 140

Ärzten kaum Stress entsteht, während bei einem

Krankenhaus gleicher Größe, gleichem

Profil und Aufgabenbereich, aber nur mit 100

Arztstellen, um jede Stelle erbittert gerungen

wird. Diese Situation führt z. B. zu solchen

Auswüchsen, dass Verhandlungen zwischen

der Landesärztekammer und der Landeskrankenhausgesellschaft

mit den Krankenkassen

2002 in Brandenburg abgebrochen wurden,

weil die Ärztevertreter von einem Defizit von

180 Ärzten in den Kliniken des Landes ausgingen,

während die Krankenversicherungen

behaupteten, es gäbe keinen Ärztemangel.

Die Folgen sind Arbeitszeitregime der Ärzte

wie im Mittelalter.

Durch eine ernst gemeinte Reform des Krankenhauswesens,

mit der auch real Kosten gespart

werden könnten, müssten zuerst drei Probleme

geregelt werden:


1. Gleiche Personalbesetzung für Krankenhäuser

gleicher Größe und mit gleichem

Leistungsprofil. Das ist besonders deswegen

dringend erforderlich, weil die Vorstellungen

der o. a. Ministerkonferenz und die

Einführung der DRG-Abrechnung noch

mehr bürokratischen Aufwand als schon

jetzt von den Ärzten verlangen.

2. Dazu gehört auch ohne jeden Abstrich die

effektive Nutzung der EDV für diese Aufgaben.

3. Anpassung von Größe und Struktur der

Krankenhäuser und Kliniken an die Anforderungen

abgestimmter Einzugsbereiche

und die Schaffung von Voraussetzungen für

den Aufbau einer modernen High-Tech-

Medizin. (Grönemeyer). Und das bedeutet

u. a. die Konzentration einer Reihe von Behandlungsmethoden

in modernen Diagnostik-

und Therapiezentren.

Dass besonders das als drittes genannte Problem

keine Fortschritte macht, liegt zu einem

erheblichen Teil an den Ärzten und den Krankenhausleitungen.

Im Gegensatz zu anderen

Wissenschaftsbereichen sind die Probleme

von Leitung und Management in das Medizinstudium

bisher kaum vorgedrungen. Das

gilt auch überwiegend noch für die ärztliche

Weiterbildung. Diese vollzieht sich zum größten

Teil in den Krankenhäusern, d. h. in

Kliniken. Die Kliniken als Bausteine der

Krankenhäuser sind nicht selten autonome

Fürstentümer, deren regierender Monarch der

Chefarzt ist. Er ist das absolute Leitbild der

Klinik. Seine Leitungstätigkeit entscheidet über

die Aus- und Weiterbildungsergebnisse der

Ärzte genau so wie über Erfolg oder Misserfolg

der Behandlung. Kein Leiter in einem anderen

Gesellschaftsbereich wirkt durch sein

Vorbild und seine Persönlichkeit so intensiv

auf seine Mitarbeiter. Wenn er Kritik beachtet,

Eigeninitiative, Kreativität und Teamwork fördert,

dann kann sich daraus eine außerordentlich

positive Entwicklung ergeben. Hier

liegen sicher einige Gründe für die Erfolge

der deutschen Medizin.

Dass eine solche Situation auch mehr Nachteile

als Vorteile haben kann, wenn die Mehrzahl

der Chefärzte nicht „Leiter im positiven Sinne“

sind, liegt auf der Hand.

Es gibt in der Bundesrepublik mehr als 2.000

Krankenhäuser und damit 15.- bis 20.000 Kliniken

und Chefärzte. Und alle Ärzte werden

so ausgebildet, wie es der jeweilige Chefarzt

für richtig hält. Je autoritärer sein Leitungsstil

ist, um so mehr Untertanen und Mitläufer sammelt

er um sich. Und diese Jünger entwickeln

sich nach seinem Vorbild. Nur bei einigen, die

anders aber selten sind, hilft die „Kunst der

wahren Intelligenz“ nach Hector, d. h. man

darf den Chefarzt nicht merken lassen, dass er

dümmer ist und trotzdem nicht alle Eigenschaften

von ihm übernehmen.

Ich habe in 37 Jahren Gesundheitswesen und

davon 25 in leitenden Funktionen viele Chefärzte

erlebt. Als Vorgesetzte, als Gleichgestellte

und als Unterstellte, und dabei „Gutes“,

aber auch gravierende Leitungsfehler gesehen,

auf die in der Regel niemand Einfluss

nimmt. Es gibt Chefärzte, die – nachdem der

siebente Oberarzt in zehn Jahren aus „persönlichen“

Gründen gekündigt hat – immer

noch nicht über ihren Anteil daran nachdenken.

Weil viele Chefärzte Teamwork, interdisziplinäre

Zusammenarbeit und selbst ehrliche

Diskussionen mit Kollegen des eigenen Fachgebietes

meiden, sind die erforderlichen Strukturveränderungen

auf freiwilliger Basis kaum

vorstellbar.

Zu den Auswirkungen des derzeitigen Zustandes

nur ein Zitat aus der „Superillu“ vom

19. 09. 02 von Prof. Werner Hein (Direktor

der orthopädischen Universitätsklinik Halle):

80 % aller Hüftendoprothesen werden heute

noch in Kliniken eingesetzt, die weniger als

20 derartige Operationen im Jahr durchführen.

In Halle sind es hingegen 350 und in

der orthopädischen Klinik im Klinikum Uckermark

in Schwedt (C.A. Dr. F. Knöfler) z. B.

250 pro Jahr ...

Dass Zustände, die Kosten steigern und Qualität

mindern, nur sehr langsam zu verändern

sind, liegt in der Leitungsstruktur der Krankenhäuser

begründet. Im Krankenhaus gibt es

eine mit der Industrie oder Wirtschaft vergleichbare

Leitungspyramide nur für den Verwaltungsbereich

und den Pflegedienst. Die

„Ärztlichen Direktoren“, die gleichzeitig noch

Chefärzte einer Klinik sind und nach einigen

Jahren ausgewechselt werden, haben für eine

echte Leitung der Chefärzte keine Zeit oder

auch kein Interesse. Das gleiche gilt für die

Probleme einer internen Qualitätskontrolle. Bei

wichtigen Leitungsentscheidungen, z. B. der

Einstellung neuer Chefärzte, haben sie oft nicht

einmal ein Vetorecht. Entscheidungen treffen

die „Geschäftsführer“, von denen die Mehrheit

keine medizinischen Kenntnisse hat. Entscheiden

ist aber die kritischste Aufgabe des Leiters.

(F. Malik).

Welche Veränderungen sind meines Erachtens

erforderlich?

1. Durchführung einer realistischen Studienreform

und Verbesserung der ärztlichen Weiterbildung

unter Berücksichtigung von Leitung

und Management.

2. Eine sachlich begründete Reform von Krankenhausgrößen

und -strukturen, um die bezahlbare

Anwendung von High-Tech-Medizin

zu ermöglichen.

3. Angleichung von personellen und finanziellen

Vorraussetzungen bei vergleichbarem

Leistungsprofil.

4. Nutzung der krankenhausinternen Qualitätssicherung

oder -kontrolle

Leserbriefe

- Eingaben an die Schlichtungsstellen und

Zivilklagen

- Stärkere Nutzung der Autopsie

- Zielgerichtete Anwendung der EDV für

diesen Bereich

- „Buschfunk“(!)

5. Schrittweiser Ersatz der medizinisch nicht

ausgebildeten Geschäftsführer durch geeignete

Ärzte mit Zusatzausbildung in Leitung

und Management.

Dazu nur wenige Bemerkungen: Jedes Krankenhaus

hat Regale oder Schränke voller Eingaben

an die Schlichtungsstellen oder Zivilklagen,

die von der Leitung nur selten genutzt

werden.

Autopsien sind in der Bundesrepublik extrem

selten. In Österreich werden heute noch 30 -

50 % aller im Krankenhaus Verstorbenen seziert.

Die EDV wird in einer großen Anzahl von

Krankenhäusern auch heute noch nur ungenügend

zur Qualitätskontrolle genutzt.

Was den Begriff „Buschfunk“ betrifft, so kann

man zumindest in allen kleinen und mittelgroßen

Städten beim Friseur, im Kosmetiksalon

oder sogar an den Kassen der Supermärkte

mehr über die Missleistungen des

zuständigen Krankenhauses hören als in den

regelmäßigen Sitzungen der Geschäftsleitung.

Zuletzt noch eine Bemerkung, die Politiker sehr

ungern hören. Die gegenwärtigen Defizite der

gesetzlichen Krankenkassen wären unproblematisch,

aber unpopulär durch eine gleichzeitige

Erhöhung von Tabak- und Alkoholsteuer

zu decken. Es gibt wohl kaum Ärzte, die Alkohol

und Tabak in größeren Mengen nicht für

gesundheitsschädlich halten. Es hat schon vor

mehr als 10 Jahren führende Ärztevertreter

gegeben, die für Raucher, Alkoholiker, Übergewichtige

und Extremsportler höhere Versicherungsbeiträge

gefordert haben. Das ist

praktisch nicht durchführbar. Aber die Bürger

haben sich letztlich auch mit der Ökosteuer

abgefunden. In den skandinavischen Ländern

sind die Alkoholpreise zwei- bis dreimal so

hoch wie bei uns. In der ehemaligen DDR war

der Verbrauch an absolutem Alkohol pro Kopf

1988 mit 11,0 l (Statistisches Jahrbuch der

DDR 1989) höher als in der Bundesrepublik

1998 mit 10,5 l, obwohl die Durchschnittsgehälter

und Löhne in der DDR effektiv niedriger

waren und z. B. eine Flasche „Wilthener

Goldkrone“ 27 Mark der DDR kostete (heute 5

Euro) oder Rotkäppchensekt 18 Mark (heute 3

Euro 50).

Dr. med. Ulrich Vierkant, Schwedt

(Anm. der Red.: Dr. Vierkant war von 1971 bis 75 Ärztlicher

Direktor des Kreiskrankenhauses Königswusterhausen,

von 1978 bis 90 Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses

Schwedt und von 1992 bis 98 Abteilungsleiter

Nephrologie/Dialyse am Klinikum Uckermark Schwedt.)

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

291


Leserbriefe

Auf Pegasus reiten

Haben Sie schon etwas vom BDSÄ gehört?

Tablettinitis

Zwei Tabletten für das Herz.

Eine dritte gegen Schmerz.

Vier und Fünf für die Gelenke

und dass ich bald besser denke.

Nummer Sechs sehr oft ich brauch,

quält die Blähung meinen Bauch.

Sieben lässt die Blase rauschen.

Acht mich immer besser lauschen.

Pille Neun den Darm macht frei,

dass stets frohen Mut's ich sei.

Erst die Zehn senkt meine Fette,

die ich sehr gern niedrig hätte.

Elf und Zwölf lässt Haare sprießen

und den Samen wieder fließen.

Dass der Blutdruck nicht zu steil,

wird noch Dreizehn mir zuteil.

Vierzehn dreht die Stimmung auf.

Bin so gut wie selten drauf.

Fünfzehn lässt die Kräfte schießen.

Muss zur Kühlung mich begießen.

Spät am Abend Tropfen winken.

Lassen in den Schlaf mich sinken.

Doch zuvor ich ordnen mag

Pillen für den nächsten Tag.

Nachtgedanken

Nach dem Hausbesuch

wieder einschlafen können.

Mehr Zeit haben für die Familie.

Im Nachtdienst keinen Fehler machen.

Mit dem Jungen einmal über das

Zeugnis reden.

Die Rückenschmerzen endlich loswerden.

Den Streit mit dem Apotheker beenden.

Sich um den Garten kümmern.

Auch die Frau mit dem neuen Wagen

fahren lassen.

Mal ein Buch lesen oder ins Kino gehen.

Sich nicht mehr über den Regress ärgern.

Sich auf den Urlaub freuen.

Den Kredit bald abbezahlen können.

Auf eine vernünftige Gesundheitspolitik

hoffen.

Den Beruf trotzdem lieben.

Denn Ärzte sind auch nur Menschen.

Transplantation

Manchmal am Rande der Nacht,

fremdes Herz weint oder lacht,

einsam in mir.

Wenn es vergisst,

wessen Seele es ist,

schlägt es für mich.

292 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit diesen drei Gedichten, die ich vor einiger

Zeit schrieb, wende ich mich an all jene von

Ihnen, die ebenfalls neben ihrer ärztlichen Arbeit

auf Pegasus reiten und beim Schreiben

von Gedichten, Kurzgeschichten, Erzählungen,

Aphorismen oder Romanen Vergnügen

und Entspannung vom hektischen und Kräfte

verzehrenden beruflichen Alltag finden.

Vielleicht haben Sie selbst schon einmal den

Wunsch verspürt, mit Gleichgesinnten zusammen

zu kommen, um einen Gedankenaustausch

zu führen, die Resonanz auf Ihre

dichterische oder schriftstellerische Arbeit

bei Lesungen zu erfahren und Vergleiche für

Ihr eigenes Schaffen zu haben oder einmal

ein eigenes Buch zu veröffentlichen.

Warum Sie es bisher noch nicht taten, mag

viele Gründe haben. Keine Zeit. Kein Ansprechpartner,

oder auch nur kein Mut aus

falscher Bescheidenheit. Weil Sie meinten,

was Sie für den „Hausgebrauch“ geschrieben

haben, sei nicht gut genug, um es anderen

mitzuteilen, um andere daran teilhaben

zu lassen.

Auch ich hatte ähnliche Gedanken, als ich

am 28. Mai dieses Jahres nach Bad Mergentheim

zum Jahreskongress des Bundesverbandes

Deutscher Schriftstellerärzte

(BDSÄ) gefahren bin. Aber die Kolleginnen

und Kollegen aus den neuen Bundesländern

wurden sehr herzlich aufgenommen und

brauchten den Vergleich mit den alten Bundesländern

nicht zu scheuen.

Leider ist das Land Brandenburg im Bundesverband

noch ein weißer Fleck, unentdecktes

Gebiet. Und das ist eigentlich schade.

Deshalb habe ich mich mit der Redaktion

des „Brandenburgischen Ärzteblattes“ in

Verbindung gesetzt, um die schriftstellerisch

tätigen Ärztinnen und Ärzte zu erreichen

und fand dankenswerte Unterstützung.

Sollten Sie, verehrte Kolleginnen und Kollegen,

nach dem Lesen dieser Seite, den

Wunsch haben, mit anderen Schreibenden

und Dichtenden in Verbindung zu treten,

etwa in Form eines Work-Shops oder einer

gemeinsamen Lesung, so wenden Sie sich

bitte an mich.

Meine Adresse:

OMR Dr. Hans Brockmann,

Puschkinstraße 4,

04924 Bad Liebenwerda,

Telefon und Fax (035341) 22 87,

E-Mail: Dr.HansBrockmann@web.de.

Auflösung Fortbildungsfrage


Ehrenmitgliedschaft für

Prof. Dr. Anno Dittmer

Auf der 55. Jahrestagung der Deutschen

Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin

am 12./13. September in Bonn

wird Prof. Dr. Anno Dittmer (Cottbus) in

Würdigung seiner Verdienste für die Sozialpädiatrie

in Deutschland offiziell die Ehrenmitgliedschaft

der Gesellschaft verliehen.

Die kranke Ärztin...

„Die kranke Ärztin, der kranke

Arzt“ lautet der Titel eines

Workshops, der vom 3. bis 5.

Oktober im Sozialzentrum der

Westfälischen Klinik für Psychiatrie

in Gütersloh stattfinden

wird. Dabei stehen als Themen

u. a. „Der Trialog – Kranke/

Behandelnde/Angehörige“,

„Der suchtkranke Arzt/Die

suchtkranke Ärztin“, „Krankheitsbewältigung

und Nutzung

kreativer Ressourcen“, „Burn

out und Psychohygiene“ sowie

„Betriebsärztliche Erfahrungen

mit erkrankten Kolleginnen und

Kollegen“ und „Berufliche Rehabilitation

von Ärztinnen und

Ärzten“ im Mittelpunkt des Erfahrungsaustausches.

Weitere Infos:

www.der-kranke-arzt.de

oder T: (05241) 28221

(Dr. med. Hans-Jürgen Gaber).

Mehr Organspenden

In den ersten sechs Monaten

dieses Jahres haben 584 Menschen

in Deutschland nach dem

Tode ihre Organe gespendet.

Im gleichen Vorjahrszeitraum

waren es nur 535 gewesen. Für

2003 bedeutet das eine Steigerung

um 9 Prozent, teilte die

Deutsche Stiftung Organtransplantation mit.

Die Zahl der entnommenen Organe pro

Halbjahr wuchs ebenfalls um über elf Prozent

von 1.619 auf 1.802 Organe. Die Zahl

der Transplantationen erhöhte sich von

1.704 in den ersten sechs Monaten des

Jahres 2002 auf 1.900 in diesem Jahr.

In der Region Nordost, zu der Berlin, Brandenburg

und Mecklenburg-Vorpommern

gehören, sahen die Zahlen so aus: 80 Spender

2003 (gegenüber 78 im Jahr 2002),

261 Organspenden (256 im Jahr davor)

und 241 Transplantationen (255).

Tödlicher Goldregen

Eine ganze Grundschulklasse aus Wetzlar

lag im Juni nach dem Genuss von „Schoten“

im Krankenhaus. Ein Schüler der 3. Klasse

hatte Schoten des Goldregens am Rande des

Schulhofs gepflückt und an 19 Mitschüler

verteilt. In der Folge litten alle Kinder unter

starker Übelkeit.

Übrigens, alle Pflanzenteile des Goldregens

sind giftig, die meisten Vergiftungsfälle sind

jedoch auf den Verzehr von Samen zurückzuführen.

Die tödliche Dosis beträgt beim

Kind 15 bis 20 Samen, das sind 4 bis 5 Hülsen.

Bei Erwachsenen soll die tödliche Dosis

etwas höher liegen. Auch das Aussaugen

von Blüten oder das Kauen von Blüten, Blättern

und Rinde kann sehr gefährlich sein. Die

Inhaltsstoffe wirken anfangs erregend auf

das Zentralnervensystem. Nach 15 bis 60

Minuten kommt es zu einem Brennen im

Mund- und Rachenraum, zu Übelkeit, starkem

Durst und teilweise sehr lang anhaltendem

Erbrechen. Im Erbrochenen kann

Blut vorhanden sein. Neben Magen-Darm-

Krämpfen treten Schweißausbruch, Kopf-

Aktuell

schmerzen, Erregungszustände, Delirien

und weite Pupillen hinzu. Muskelzuckungen

und Krämpfe sind weitere Anzeichen. Bei

tödlichen Vergiftungen ist zunächst eine

allgemeine Lähmung erkennbar. Der Tod tritt

im Kreislaufkollaps durch eine Lähmung der

Atmung ein.

Auch Pferde „naschen“ gern vom Goldregen

und geraten dadurch gleichfalls in tödliche

Gefahr.

Balint-Kongress in Berlin

Unter dem Motto „Der Arzt,

der Patient und beider Wohlbefinden

weltweit“ findet vom

1. bis 5. Oktober in Berlin der

13. Internationale Balint-Kongress

statt. Dazu werden mehrere

Hundert Mediziner aus aller

Welt erwartet. Balint-Arbeit

ist ein Verfahren zur Verbesserung

der Arzt-Patient-Beziehung

und geht auf den ungarischen

Psychoanalytiker Michael

Balint (1896 – 1970) zurück.

Anmeldungen für den Kongress

in der Kaiserin-Friedrich-Stiftung

sind noch möglich bei

Dr. med. Heide Otten,

Geschäftsstelle der Deutschen

Balint-Gesellschaft,

Appelweg 21,

29342 Wienhausen,

T: (0 51 49) 89 36,

Fax: (0 51 49) 89 39,

E-Mail: geschaeftsstelle@

balintgesellschaft.de,

Internet:

www.balintgesellschaft.de.

Viel sagender

Augenblick

In Deutschland sind Herzinfarkt

und Schlaganfall mit rund

200.000 Todesfällen pro Jahr

nicht nur die häufigste Todesursache,

sondern auch die größte Ursache

für Behinderung im Erwachsenenalter und

lebenslange Pflegebedürftigkeit. Erstmals Ist

es nun gelungen, durch computergestützte

Auswertung des Augenhintergrundes bestimmte

Gefäßrisikofaktoren frühzeitig zu

erkennen. T@lkingeyes heißt das Untersuchungsverfahren,

bei dem mit einer Spezialkamera

Aufnahmen vom Augenhintergrund

gemacht werden. Über eine telemedizinische

Datenleitung werden die Bilder an eine

Zentrale geschickt und dort von Spezialisten

befundet.

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

293


Aktuell/Rezensiert

Darüber und über viele andere Themen berichtete

die in vielen Kliniken kostenlos ausliegende

„Krankenhaus-Zeitung“ in der August-Ausgabe.

Bestellt werden kann sie beim

Baumann Fachverlag, T: 09221/949 311

oder unter www.klinikmarkt.de.

Bundeswettbewerb:

Kinderunfälle vermeiden

Zu einem Wettbewerb „Kinderunfälle vermeiden

– besondere Lebenslagen berücksichtigen“

ruft die Bundesarbeitsgemeinschaft

Mehr Sicherheit für Kinder e. V. (BAG)

auch Kinderarztpraxen auf. Ziel der Konzepte

oder Projekte (drei werden mit je

1.500 € prämiert) soll es sein, das Leben

von sozial benachteiligten Kindern sicherer

zu gestalten.

Nähere Informationen unter

T: (0228) 987 27 16 (Frau Abel) oder

www.kindersicherheit.de.

Patientenverfügung im Internet

Auf der Homepage der Sächsischen Landesärztekammer

unter www.slaek.de kann

bei Interesse ein Muster für eine Patientenverfügung

ausgedruckt werden. Die Vorlage

wurde erst kürzlich in Zusammenarbeit mit

der Ärztekammer Berlin überarbeitet und

aktualisiert. In einem Beiblatt werden die

Patientenverfügung und andere mögliche

Dokumente, wie Betreuungsverfügung, noch

einmal ausführlich erläutert.

Ärzte-Cup 2004 im Fußball

Die Agentur ad 1 aus Frankfurt/M. plant für

2004 einen Ärzte-Cup im Fußball, der entweder

über Pfingsten (27. bis 31 Mai) oder

Fronleichnam (9. bis 13. Juni) ausgespielt

werden soll. Alle Einzelheiten zu diesem

Wettbewerb, an dem sich vielleicht auch

eine Brandenburger Mannschaft beteiligen

möchte, finden Sie auf der Internetseite der

Landesärztekammer Brandenburg (www.laekb.de)

oder unter www.ad1-ffm.de.

Speichelersatzmittel für

Krebspatienten gesucht

Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren klagen

nach der Bestrahlung oft über dauerhafte

Mundtrockenheit und so genannte Strahlenkaries.

Die Deutsche Krebshilfe stellte

deshalb 150.000 Euro für ein Forschungsprojekt

zur Entwicklung eines Speichelersatzmittels

bereit. Das Projekt wird von Dr.

Hendrik Meyer-Lückel am Universitätsklinikum

in Berlin geleitet.

Jährlich erkranken in Deutschland etwa

7.800 Männer und 3.000 Frauen neu an Tu-

294 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

moren der Mundhöhle und des Rachens,

Kehlkopfkrebs tritt bei etwa 2.500 Männern

und 400 Frauen neu auf.

„Vergiftungen im Kindesalter“

Herausgegeben von

Karl Ernst von Mühlendahl,

Ursula Oberdisse, Reinhard Bunjes

und Matthias Brockstedt,

4. vollkommen überarbeitete und

erweiterte Auflage, 521 S.,

Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2003,

99 €, ISBN 3 13 1298146.

Die Vorstellung eines Kindes mit tatsächlichen

oder möglichen Vergiftungen durch oftmals

unbekannte Substanzen stellt immer

wieder eine Akutsituation für jeden behandelnden

Arzt dar. Schnelles, angemessenes

und präzises Reagieren ist in solchen Momenten

unabdingbar. Allein die Zahl von

jährlich rund 100.000 Ingestionsunfällen im

Kindesalter in Deutschland, darunter circa

500 mit gefährlichen Intoxikationen und

etwa 20 bis 40 Todesfällen, verdeutlicht die

Brisanz.

Auch dem erfahrenen Kollegen ist es nicht

immer möglich, die Gefahren bestimmter

Pflanzen, Chemikalien oder Medikamente

zu kennen, die entsprechenden Symptome

zuzuordnen, sofort ein Gegengift zu verordnen

sowie Art und Umfang therapeutischer

Maßnahmen abzuschätzen.

„Vergiftungen im Kindesalter“ (Prof. Dr.

med. K. E. v. Mühlendahl) hat sich seit dem

Erscheinen der 1. Auflage 1980 zu einem

hilfreichen und unentbehrlichen Begleiter

vieler in der Praxis, im Krankenhaus oder in

den Notaufnahmen tätigen Ärzte und vorrangig

für Kinderärzte entwickelt.

Der Inhalt der neuesten 4. Auflage profitiert

von einer 40-jährigen praktischen Erfahrung

durch enge Zusammenarbeit zwischen dem

Toxikologen und den Mitarbeitern nicht nur

der Berliner Giftnotrufzentrale. Das Buch ist

übersichtlich gruppiert, es überzeugt durch

kurze und einprägsame, teils tabellarische,

teils stichpunktartige Ausführungen ohne inhaltliche

Einschränkungen. In dem im Unterschied

zu den Vorauflagen gekürzten allgemeinen

Teil erhält man einen Überblick über

unbedenkliche Noxen, wichtige Vergiftungssyndrome

oder Differenzialdiagnosen bestimmter

Vergiftungssymptome. Die Erörterung

einzelner Untersuchungsbefunde und

allgemeiner Therapierichtlinien sowie die

Aufzählung wichtiger Kontaktadressen ergänzen

dieses Kapitel.

Es folgt ein deutlich erweiterter und aktualisierter

spezieller Teil, in dem der Benutzer

durch alphabetische Anordnung, weitere

strenge Gliederung nach Kinetik, Toxizität,

Vergiftungsbild und Therapie für das Kindesund

Erwachsenenalter über die wichtigsten

Substanzen informiert wird. Wie in der Vorauflage

wird in einem weiteren Kapitel auf

die wichtigsten Vergiftungsunfälle mit Pflanzen

sowie auf iatrogene Überdosierungen

im Neugeborenenalter eingegangen.

Die vorliegende vollständig überarbeitete

4. Auflage stellt somit eine imposante und

umfassende gesamtdeutsche Datensammlung

der Giftnotzentralen mit praxisrelevanten

diagnostischen und therapeutischen

Empfehlung bei Vergiftungsunfällen im Kindes-

und Jugendalter dar und sollte in keinem

medizinischen Bücherschrank fehlen.

Dr. med. Ulrike Wetzel

Cottbus

Medführer® „Plastische und

Ästhetische Chirurgie“

(ISBN: 3-932966-05-8), 448 Seiten,

Preis 24,95 €, medführer GmbH

Fachverlag Heidelberg, 2003

Als Entscheidungshilfe für überweisende

Ärzte und Patienten präsentiert sich der

„medführer Plastische und Ästhetische Chirurgie“.

Mit diesem Standardwerk schließt

die medführer GmbH aus Heidelberg eine

oft beklagte Informationslücke zwischen

Kliniken, niedergelassenen Ärzten und Patienten.

In dem aktuellen Kompendium präsentieren

sich deutschsprachige Plastisch-

Chirurgische Fachkliniken und Fachärzte mit

ihren jeweiligen Fachgebieten. Damit liegt

erstmals ein umfassendes Orientierungswerk

zur Plastischen und Ästhetischen Chirurgie

vor, mit dem jederzeit leicht die jeweils kompetentesten

Experten gefunden werden können.

Zitiert: Starke Worte

„Vielleicht sollten die Politiker einmal von

ihrem hohen Ross klettern und auf dem

Boden der Tatsachen nach Erklärungen

dafür suchen, warum die deutsche Zahn-,

Mund- und Kiefernheilkunde im internationalen

Qualitätsvergleich ... der vergangenen

Jahre eine Spitzenposition belegt hat.

Das haben wir nämlich nicht über den Einsatz

von Nürnberger Trichtern, sondern

über unsere in den Berufsordnungen festgeschriebene,

standeseigene Fortbildung

erlangt.“

(BZÄK-Präsident Weitkamp zur Forderung

nach staatlicher Fortbildungskontrolle)


Wir gratulieren zum Geburtstag im September

90 Jahre

MR Dr.med. Ruth Moeller

Treuenbrietzen

89 Jahre

MR Dr.med. Julius Daubert

Oderberg

Dr.med. Brigitte Reiche

Eisenhüttenstadt

84 Jahre

SR Dr.med. Elisabeth Daubert

Oderberg

83 Jahre

OMR Dr.med. Arno Hanusch

Finsterwalde

OMR Dr.sc.med. Kurt Höck

Groß Köris

MR Dr.med.

Hans-E. Stürzenberger

Rheinsberg

82 Jahre

SR Dr.med. Marianne Schliack

Cottbus

80 Jahre

SR Elisabeth Dülge

Guben

76 Jahre

Dr.med. Siegfried Adler

Eberswalde-Finow

Land

Brandenburg und

Berlin

Migräne und Neues

in der Therapie

10. Sept. 2003, 18.00 Uhr

Ort: Vortragssaal der

Heinrich-Heine-Klinik

Auskunft: Heinrich-Heine-Klinik,

Frau Dr. K. Müller, Am Stinthorn 42,

14476 Neu Fahrland

Telefon: (033208) 560

Fax: (033208) 5 66 51

e-mail:

mueller.hhk@ebel-kliniken.com

Mikrobiologische Aspekte

bei ambulant erworbenen

Infektionen der Atemwege

17. Sept. 2003,

15.00 bis 17.00 uhr

Ort: Kleist Forum Frankfurt/Oder

Auskunft: Ärztliches Labor,

Dr. Berthold, Am Kleistpark 1,

15230 Frankfurt/Oder

Telefon: (0335) 5 58 10 00

Fax: (0335) 5 58 11 60

Fatigue

17. Sept. 2003 in Neuruppin

Chemotherapie und

Nebenwirkungen

26. Sept. 2003 in Cottbus

jeweils 15.00 Uhr

75 Jahre

Dr.med. Ilsedore Hartmann

Eberswalde-Finow

MR Dr.med. Ursula Hoppe

Eberswalde

SR Dr.med. Margret Lenzner

Zeuthen

Dr.med. Dietrich Schmidt

Tornow

70 Jahre

MR Dr.med. Horst Berg

Frankfurt (Oder)

Dr.med. Karl Kosmann

Woltersdorf

MR Dr.med. Achim Krause

Neuenhagen

MR Dr.med. Adalbert Propp

Fürstenwalde

OMR Dr.med.habil. Helgo Schulze

Bad Saarow-Pieskow

65 Jahre

Dr.med. Eberhard Bruns, Seelow

SR Dr.med. Christa Buchelt

Fürstenwalde

MR Dr.med. Margit Elling

Eberswalde

Dr.med. Hans-Joachim Hassemer

Rüdersdorf

Auskunft: LAGO Brandenburg e. V.,

Gregor-Mendel-Straße 10 - 11,

14469 Potsdam

Telefon: (0331) 2 70 71 72

Fax: (0331) 2 70 71 71

e-mail:

ehrlich@lago-brandenburg.de

Internet: www.lago-brandenburg.de

Werkstatt Demenz

18. Sept. 2003 in Berlin

Themen: Kreative, körper- und

gefühlsorientierte Zugangswege

zu Menschen mit Demenz,

Kompetenzprofil, Kooperation

zwischen Angehörigen und

beruflichen Helfern u.a.

Auskunft: Stiftung Schönholzer

Heide, Heinrich-Mann-Str. 31,

13156 Berlin,

Telefon: (030) 49 98 86 36

e-mail: wissmann@stiftungschoenholzer-heide.de

5 P 9. Prenzlauer Diabetestag

20. Sept. 2003,

9.00 bis 14.45 Uhr

Ort: Konferenzsaal

Rehabilitationsklinik Templin

Auskunft: Kreiskrankenhaus,

Innere Abteilung, PF 1262, 17282

Prenzlau

Telefon: (03984) 3 34 40

Fax: (03984) 3 34 42

Seminarveranstaltung des

Kollegiums für Psychotherapeutische

Medizin

27. Sept. 2003, 10.00 Uhr

SR Dr.med. Dietrich Hetzer

Gröden

Siegfried Langnickel

Luckenwalde

Dr.med. Lutz Mann, Zeuthen

Dr.med. Dorothea Schikora

Potsdam

Gudrun Storm

Senftenberg

Dr.med.habil. Gert Tauscher

Bad Saarow-Pieskow

Gudrun Trebe

Turnow-Preilack

MR Dr.med. Ludwig Wrobel

Treuenbrietzen

60 Jahre

Peter Dietrich, Eichwalde

Dr.med. Bernhard Dottke

Potsdam

Dr.med. Wilfried Ebert

Cottbus

Dr.med. Monika Gensitz

Bärenklau

Dr.med. Michael Großmann

Niemtsch

Ingrid Haberl, Lychen

Dr.med. Detlef Haschke

Pritzwalk

Auskunft: Dr. E. Jung, Kollegium für

Psychotherapeutische Medizin,

Landauer Straße 8, 14197 Berlin

38. Balint-Marathon

17./18. Okt. 2003 in Berlin

Teilnehmergebühr: 185 €

Leitung und Auskunft:

Dr. Chr. Torge-Decker,

Südendstraße 15, 12169 Berlin

Telefon: (030) 79 70 11 58

Neurogene Dysphagien bei

schwerbetroffenen Patienten

27. Sept. 2003, 15.30 Uhr

Ort: Haus Havelland, Seminarraum

Auskunft: Brandenburg Klinik, Sekretariat

Neurologie, Brandenburg

Allee 1, 16321 Bernau

Telefon: (033397) 3 15 00

Fax: (033397) 3 19 18

Akupunktur-Grundausbildung

K 1 bis K 3

27./28. Sept. und

3. bis 5. Okt. 2003

Ort: Groß Glienicke

Teilnehmergebühr: auf Anfrage

Leitung und Auskunft: Dr. F. Molsberger,

Forschungsgruppe Akupunktur,

Aßmannshauser Straße 10a, 14197

Berlin, Telefon: (0172) 3 83 89 93

Fax: (030) 86 42 37 88

Kurs zur Aktualisierung

der Fachkunde nach

Röntgenverordnung

29. Sept. 2003

13. Nov. 2003

Personalia/Tagungen und Kongresse

SR Michael Heyn

Dallmin

Dr.med. Horst-Michael Kaethner

Kagel

Dr.med. Harald Künzer

Brandenburg

Dr.med. Sabine Müller

Bad Saarow-Pieskow

Dipl.-Med. Marianne Oswald

Belzig

Dr.med. Klaus-Rüdiger Otto

Potsdam

Dr.med. Christa Plewe, Prenzlau

Dr.med. Bernhard Resch

Brandenburg

MR Dr.med. Ulrich Steinbeiß

Rangsdorf

Dr.med. Rainer Vetter

Bad Wilsnack

Dr.med. Volker Wack

Schöneiche

Wir bitten unsere Leser, die nicht mit

der Veröffentlichung einverstanden

sind, um rechtzeitige Mitteilung

(schriftlich oder telefonisch

unter 0355/7 80 10 18 oder

E-Mail: angelika.winzer@laekb.de.)

Grundkurs für Ärzte nach RöV

und StrlSchV

20. bis 22. Okt. 2003

1. bis 3. Dez. 2003

Spezialkurs Röntgendiagnostik

für Ärzte

22. bis 24. Okt. 2003

3. bis 5. Dez. 2003

Teilnehmergebühr: je 250,- €

Ort und Auskunft: Landesanstalt für

Personendosimetrie und Strahlenschutzausbildung,

Köpenicker

Straße 325, Haus 41, 12555 Berlin

Telefon: (030) 65 76 31 01

Internet. www.lps-berlin.de

27. Jahreskongress der

Deutschen Gesellschaft

für Lymphologie

2. bis 4. Okt. 2003 in Berlin

Thmen: Work-Shops und

Refresher-Kurse (Manuelle

Lymphdrainage, Management komplizierter

Lymphödeme), Klinik spezieller

Lymphödeme, Ultrastruktur

des Lymphgefäßnetzes, neue Techniken

der Visualisierung des lymphatischen

Systems mittels MRT,

Lymphe und ZNS, Stauungs- und

Überlastungsödeme, Klinik und Bildgebung

der tiefen Beinvenenthrombose,

Lymphologie und Onkologie,

Lymphologie international, Expertenforum:

Wo liegt die Zukunft der

lymphologischen Medizin?

Teilnehmergebühr: auf Anfrage

Auskunft: Sekretariat der

Deutschen Gesellschaft für

Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

295


Tagungen und Kongresse

Lymphologie, Lindenstraße 8,

79877 Friedenweiler

Telefon: (07651) 97 16 11

Fax: (07651) 97 16 12

e-mail: lymphdgl@t-online.de

Internet: dglymph.de

4 P Symposium „Weibliche

Stressharninkontinenz sowie

Beckenbodeninsuffizienz“

11. Okt. 2003,

9.00 bis 13.30 Uhr

Ort: Park Hotel Seehof Brielow

Leitung und Auskunft: Dr. med. E.

Beck, Städtisches Klinikum Brandenburg,

Hochstraße 29, 14770 Brandenburg,

Telefon: (03381) 41 14 00

Fax: (03381) 41 14 09

e-mail:

beck@klinikum-brandenburg.de

Mehrlingsschwangerschaft –

Faszination und Herausforderung

17. Okt. 2003, 15.00 Uhr s.t.

Ort und Auskunft: Frauenklinik im

Universitätsklinikum B. Franklin, Hindenburgdamm

30, 12200 Berlin

Telefon: (030) 84 45 24 54

Fax: (030) 84 45 44 77

e-mail: andreas.hagen@

medizin.fu-berlin.de

Berliner Dopplerkurse

KV- und DEGUM-anerkannt

Interdisziplinärer Grundkurs der

Gefäße einschl. Farbcodierung

24. bis 26. Okt. 2003

28. bis 30. Nov. 2003

Abschlusskurs der

hirnversorgenden Gefäße

14. und 15. Nov. 2003

Aufbaukurs der extrakraniellen

hirnversorgenden Gefäße

Ort: Vivantes Klinikum

Wenckebach Berlin

Leitung: Dr. Becker, Dr. Rohr

Auskunft: Dr. Becker/Dr. Rohr,

Frau Kaindlbauer, Holsteinische

Straße 26, 10717 Berlin

Telefon und Fax: (030) 86 20 75 65

e-mail: Dopplerkurse@t-online.de

Internet: www.dopplerkurs.de

Akuter Myokardinfarkt – neue

Herausforderungen für den Notarzt

25. Okt. 2003, 10.00 Uhr,

in Potsdam

Leitung und Auskunft:

Dr. Chr. Jäkel, Rechtsanwälte Gleiss

Lutz, Friedrichstraße 71,

10117 Berlin,

Telefon: (030) 20 94 64 22

Fax: (030) 20 94 64 44

Teil E Qualitätsmanager

im Gesundheitswesen

27. bis 30. Okt. 2003

in Potsdam

Teilnehmergebühr: 600 €

Auskunft: Schloss Akademie

für Medizin & Management GmbH,

Am Hang 11, 24113 Molfsee

Telefon: (0431) 65 94 99 89

Fax: (0431) 6 59 97 72

e-mail: mk@schlossakademie.de

296 Brandenburgisches Ärzteblatt 9/2003 13. Jahrgang

16. Sportmedizinischer

Herbstkurs

„Spezielle Themen der Leibesübungen

– Leichtathletik, New

Games, Schwimmen, Volleyball etc.“

27. bis 31. Okt. 2003 in Berlin

Teilnehmergebühr: ab 155 €

Therapeutisches Reiten und sportmedizinische

Aspekte des Reitens in

Theorie und Praxis

1. Nov. 2003 in Bredow

Teilnehmergebühr: auf Anfrage

Auskunft: Berliner Sportärztebund

e.V., Forckenbeckstraße 21, 14199

Berlin, Telefon: (030) 8 23 20 56

Fax: (030) 8 23 88 70

Berufsbegleitende Weiter- und

Fortbildung in analytischer und

tiefenpsychologischer Gruppenpsychotherapie

Beginn: Oktober/November 2003

Auskunft: Institut für Psychotherapie,

Goerzallee 5, 12207 Berlin

Telefon: (030) 8 22 01 55

11. Jahrestagung der Deutschen

Gesellschaft für Geriatrie

6. bis 8. Nov. 2003 in Berlin

Auskunft: Geschäftsstelle der Deutschen

Gesellschaft für Geriatrie,

Schiffgraben 43, 30175 Hannover

Telefon: (0511) 9 91 01 93

Fax: (0511) 9 91 01 92

e-mail: geriatrie@geriatrieonline.de

Internet: www.geriatrieonline.de

6 P 11. Bad Saarower

Herbsttagung

„Berufsbedingte Allergien“

mit Arzthelferinnenseminar

8. Nov. 2003

Ort: Hotel Esplanade Bad Saarow

Leitung und Auskunft: Dr. med.

habil. D. Stiller, Sembritzkistraße 3,

15517 Fürstenwalde

Telefon: (03361) 71 03 04

Fax: (03361) 71 03 05

e-mail: Dr.D.Stiller@t-online.de

Existenzgründertag

8. Nov. 2003,

9.00 bis 16.30 Uhr in Potsdam

Teilnehmergebühr: 60 €

Auskunft: Kassenärztliche Vereinigung

Brandenburg, Herr Hansen,

Postfach 600861, 14408 Potsdam

Telefon: (0331) 2 30 92 61

Fax: (0331) 2 30 92 27

e-mail: Peter.Hansen@kvbb.de

Rheumatologie – Fortbildung

am Krankenbett

14./15. Nov. 2003

Themen: Rheumatoide Arthritis und

Differenzialdiagnose, Spondylarthropathien,

Vaskulitiden und

Kollagenosen

Leitung: Prof. Dr. Gromnica-Ihle

Teilnehmergebühr: 75 €

Ort und Anmeldung: Rheumaklinik

Berlin Buch, Frau Fehrmann,

Karower Straße 11, 13125 Berlin

Telefon: (030) 94 79 23 00

Fax: (030) 94 79 25 50

e-mail: d.fehrmann@immanuel.de

Andere Länder

Fachkunde Suchtmedizin

(gleichzeitig als Berechtigung zur

Substitutionstherapie)

22. bis 27. Sept. 2003

in Tübingen

Teilnehmergebühr: 770 € + Mwst.

Auskunft: STP Suchtmedizin

in Theorie und Praxis, Eva Weiser,

Im Geiger 35, 70374 Stuttgart

Telefon: (0711) 5 18 07 96

Fax: (0711) 5 18 07 99

e-mail:

stp-weiser-jansen@t-online.de

2. Biebricher Interdisziplinäre Conference

Kolon und Rektumkarzinom

2. bis 4. Okt. 2003

in Wiesbaden

Auskunft: Asklepios Paulinen Klinik,

Prof. Dr. Link, Geisenheimerstr. 10,

65197 Wiesbaden

Telefon: (0611) 8 47 24 31

Fax: (0611) 8 47 24 59

Internet: www.bic-conference.de

41. Jahrestagung der

Österreichischen Gesellschaft für

Plastische, Ästhetische und

Rekonstruktive Chirurgie

16. bis 18. Okt. 2003 in St. Pölten

Auskunft: Ärztezentrale med.info,

Helferstorferstraße 4, A-1014 Wien

e-mail: azmedinfo@media.co.at

10 P Irrungen und Wirrungen in

der Frauenheilkunde

AiP-anrechenbar

24. bis 25. Okt. 2003

in Schöneck/Vogtland

Teilnehmergebühr: 170 €

Auskunft: Dr. J. Brüggemann, Paracelsusklinik

Bad Elster, Martin-Andersen-Nexö-Str.10,

08459 Neukirchen,

Telefon: (037437) 70 34 25

Fax: (037437) 70 39 99

11. Kongress der Deutschen Gesellschaft

für Psychotherapeutische

Medizin„Somatisierung,

Konversion, Dissoziation“

24. und 25. Okt. 2003

in Mainz

Auskunft: Geschäftsstelle DGPM, Beurhausstraße

75, 44137 Dortmund

Telefon: (0231) 1 85 90 19

Fax: (0231) 1 85 90 20

Management für Krankenhausärzte

Block 1:

31. Okt. bis 1. Nov. 2003

Block 2: 12./13. Dez. 2003

Block 3: 16./17. Jan. 2004

Block 4: 13./14. Febr. 2004

Block 5: 19./20. März 2004

Block 6: 23./24. April 2004

Block 7: 4./5. Juni 2004

Prüfungen: 5. bis 9. Juli 2004

Auskunft:

Akademie der Ruhr-Universität,

Wirtschaftspsychologie,

Technologiezentrum Ruhr,

Universitätsstraße 142,

44799 Bochum

Telefon: (0234) 3 38 20

Fax: (0234) 3 38 21 19

Sozialmedizin

Grundkurs A

3. bis 14. Nov. 2003

Grundkurs B

24. Nov. bis 5. Dez. 2003

Teilnehmergebühr: 400 €/Kurs

Auskunft: Nordrheinische

Akademie für ärztliche Fort- und

Weiterbildung, Tersteegenstraße 21,

40474 Düsseldorf

Telefon: (0211) 4 30 23 08

Fax: (0211) 4 30 23 90

15. Deutscher Kongress der Gesellschaft

für Inkontinenzhilfe e. V.

„Aktiv gegen Blasen- und Darmschwäche

vorbeugen“

14. und 15. Nov. 2003 in Berlin

Teilnehmergebühr: 10 bis 30 €

Auskunft: Beate Schweizer, GIH

e. V., Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart,

Telefon: (0711) 8 93 12 95

Fax: (0711) 8 93 15 66

e-mail:

info@medizinkommunkation.org

Internet: www.gih.de

Grundkurs

Dopplersonographie

einschl. farbcodierter

Duplexsonographie

28. bis 30. Nov. 2003 (350 €)

Extrakranielle hirnversorgende

Gefäße

Aufbaukurs:

28. bis 30. Nov. 2003 (330 €)

Abschlusskurs:

28./29. Nov. 2003 (270 €)

Intrakranielle hirnversorgende

Gefäße

Aufbaukurs:

28./29. Nov. 2003 (330 €)

Refresherkurs extra- und

transkranielle farbcodierte

Duplesonographie

28./29. Nov. 2003 (130 €)

Auskunft: Akademie für ärztliche

Fort- und Weiterbildung,

Postfach 100740, 07707 Jena

Telefon: (03641) 61 41 42

Fax: (03641) 61 41 49

e-mail: treffer.akademie@

laek-thueringen.de

Von der psychoonkologischen Forschung

zur klinischen Anwendung

4. bis 6. Dez. 2003 in Leipzig

Auskunft: Universität Leipzig, Abteilung

für Sozialmedizin, Riemannstraße

32, 04107 Leipzig

Telefon: (0341) 9 71 54 07

Fax: (0341) 9 71 54 19

e-mail: liebb@medizin.uni-leipzig.de

Internet: www.uni-leipzig.de/~sasm


Kalendarium Oktober 2003

1. Mittwoch

Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.30 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr

Arrhythmie-Colloquium

Dr. Kirchner, Finsterwalder

Straße 62, Cottbus:

16.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

Dr. Loesch, Großbeerenstr. 139,

Potsdam:

19.15 Uhr Qualitätszirkel

Potsdamer Psychotherapeuten

Hörsaal Institut für Pathologie

Potsdam: 14.00 Uhr

Interdisziplinäre Tumorkonferenz

Tumorzentrum Bad Saarow:

15.45 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

Demonstrationsraum Institut für

Radiologie Frankfurt/Oder:

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Onkologisches Konsil

2. Donnerstag

Demonstrationsraum Radiologie

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam: 16.00 Uhr

Interdisziplinäre Gefäßkonferenz

Dr. Zimmermann, Breitscheidstraße

41, Bernau:

Lehrtherapie und Supervision

Hämato-onkologische Tagesklinik

Uckermark:

7.00 Uhr Interdisziplinäre

onkologische Konsile

3. Freitag - Nationalfeiertag

4. Samstag

Hörsaal Altbau

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

9.00 Uhr 7. Perinatalsymposium

5. Sonntag

6. Montag

MR Dr. Scheerer/Dipl.-Med.

C. Dietrich, Strausberg:

19.30 Uhr Balint-Gruppenarbeit

7. Dienstag

Dr. H. Kerber, Dessauer Str. 12,

Luckenwalde:

19.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

8. Mittwoch

Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg:

14.30 Uhr Interdisziplinäres

Gefäßteam

Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr

Arrhythmie-Colloquium

Dr. Zimmermann, Breitscheidstraße

41, Bernau:

18.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

Dr. Loesch, Großbeerenstr. 139,

Potsdam: 19.15 Uhr

Qualitätszirkel Psychosomatik

Hörsaal Institut für Pathologie

Potsdam: 14.00 Uhr

Interdisziplinäre Tumorkonferenz

Tumorzentrum Bad Saarow:

15.45 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

Demonstrationsraum Institut

für Radiologie Frankfurt/Oder:

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Onkologisches Konsil

9. Donnerstag

Lungenklinik Kolkwitz:

14.30 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard „Lungenkarzinom“

Demonstrationsraum Radiologie

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam:

16.00 Uhr Interdisziplinäre

Gefäßkonferenz

Hämato-onkologische Tagesklinik

Uckermark:

7.00 Uhr Interdisziplinäre

onkologische Konsile

10. Freitag

Potsdam:

10./11. 10. Allgemeinmedizin

Bad Saarow: 10.-12.10.

Spezialkurs Intensivtransport

11. Samstag

Sommerfeld: 10. Reha-Symposium

12. Sonntag

13. Montag

Potsdam: 13. - 20. 10.

Fachkundeseminar Rettungsdienst

Dipl.-Med. G. Weischet,

R.-Luxemburg-Straße 30,

Neuruppin:

19.30 Uhr Balint-Gruppenarbeit

14. Dienstag

15. Mittwoch

Rüdersdorf: Interdisziplinäre

Schmerzkonferenz

Chirurgische Klinik Schwedt:

Der diabetische Fuß

Das kolorektale Karzinom

Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg:

14.30 Uhr Interdisziplinäres

Gefäßteam

Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr

Arrhythmie-Colloquium

Konferenzraum Median Klinik

Dahlwitz-Hoppegarten:

12.00 Uhr Interdisziplinäre

Median-Schmerzkonferenz

MR Dr. Loesch, Großbeerenstraße

139, Potsdam:

18.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

Hörsaal Institut für Pathologie

Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

Tumorzentrum Bad Saarow:

15.45 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

Demonstrationsraum Institut

für Radiologie Frankfurt/Oder:

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Onkologisches Konsil

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

Arteriosklerose

16. Donnerstag

Lungenklinik Kolkwitz:

14.30 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard „Lungenkarzinom“

Demonstrationsraum Radiologie

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam:

16.00 Uhr Interdisziplinäre

Gefäßkonferenz

Hämato-onkologische Tagesklinik

Uckermark:

7.00 Uhr Interdisziplinäre

onkologische Konsile

17. Freitag

18. Samstag

Herzberg/Beeskow: 18./19. 10.

Hypnose zu Heilzwecken

Ludwigsfelde:

18./19. 10. Akupunkturkurs 2

19. Sonntag

20. Montag

Bernau: 20. - 30. 10.

Sozialmedizin Grundkurs B

Haus Z Ruppiner Kliniken:

16.30 Uhr

Mammographie-Konferenz

21. Dienstag

Neuruppin: 21.-24. 10.

Sonographie-Aufbaukurs

Hörsaal Pathologie Klinikum

Potsdam: 15.00 Uhr

Neue Möglichkeiten des MS-CT's

22. Mittwoch

LÄKB Cottbus:

15.00 Uhr Intensivseminar

Allgemeinmedizin

Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg:

14.30 Uhr Interdisziplinäres

Gefäßteam

Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr

Arrhythmie-Colloquium

Hörsaal Institut für Pathologie

Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

Tumorzentrum Bad Saarow:

15.45 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

Demonstrationsraum Institut für

Radiologie Frankfurt/Oder:

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Onkologisches Konsil

St.Josefs Krankenhaus Potsdam:

KHK und Frauen

23. Donnerstag

Dahlewitz: 23. bis 25. 10.

6. Ärztlicher

Fortbildungskongress der LÄKB

Lungenklinik Kolkwitz:

14.30 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard „Lungenkarzinom“

Demonstrationsraum Radiologie

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam:

16.00 Uhr Interdisziplinäre

Gefäßkonferenz

Dr. Zimmermann, Breitscheidstraße

41, Bernau:

Lehrtherapie und Supervision

Hämato-onkologische Tagesklinik

Uckermark:

7.00 Uhr Interdisziplinäre

onkologische Konsile

24. Freitag

Hotel Radissons SAS Cottbus:

24./25. 10. NOGGO-Tagung

Ludwigsfelde: 25./26. 10.

Neuraltherapiekurs 6

25. Samstag

Theater am See Bad Saarow:

9.00 Uhr VII. Mammasymposium

Bad Saarow:

9.00 Uhr SanArena-Training

26. Sonntag

27. Montag

F. Pickert, Buschmühlenweg 3,

Frankfurt/Oder:

20.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

28. Dienstag

29. Mittwoch

Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.30 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr

Arrhythmie-Colloquium

Hörsaal Institut für Pathologie

Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

Tumorzentrum Bad Saarow:

15.45 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

Demonstrationsraum Institut für

Radiologie Frankfurt/Oder:

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Onkologisches Konsil

30. Donnerstag

Lungenklinik Kolkwitz:

14.30 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard „Lungenkarzinom“

Demonstrationsraum Radiologie

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam:

16.00 Uhr Interdisziplinäre

Gefäßkonferenz

Waldseehotel Virchensee:

30.10. -1. 11.

Balintgruppenleitertreffen

Hämato-onkologische Tagesklinik

Uckermark:

7.00 Uhr Interdisziplinäre

onkologische Konsile

Konferenzraum M 209 Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

18.00 Uhr Anaphylaxie

31. Freitag - Reformationstag


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Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte an:

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im Ev. Krankenhaus Hubertus Berlin, akademisches Lehrkrankenhaus

der Freien Universität Berlin

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Anmeldung schriftlich an: Dr. med. C. Fahrig, Chefarzt der Inneren

Abteilung des Ev. Krankenhauses Hubertus, DEGUM Seminarleiter,

Spanische Allee 10-14, 14129 Berlin oder unter: Tel.: 030/392 34 51;

Fax: 030/394 80 180 oder Tel.: 030/810 08 233; Fax: 030/810 08 135.

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