Brandenburgisches Ärzteblatt 03/2010 - Landesärztekammer ...

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Brandenburgisches Ärzteblatt 03/2010 - Landesärztekammer ...

Brandenburgisches

Ärzteblatt

www.laekb.de

Offizielles Mitteilungsblatt der Landesärztekammer Brandenburg | 20. Jahrgang | März 2010 3 | 2010

Foto: 4iMEDIA

Jubiläumsjahr: Interview mit dem

Präsidenten Dr. Udo Wolter

Seite 7

Multiple Sklerose: Die Versorgung

von Betroffenen in Brandenburg

Seite 14

Ausbildung

ist eine Investition

in die Zukunft – Wettbewerb

um künftiges Praxispersonal

hat begonnen

Arzneimittel: Anzeigepflicht

bei der Herstellung

Seite 10

Vorgestellt: Städtisches Klinikum

Brandenburg

Seite 18


Impressum

Inhaber und Verleger

Landesärztekammer Brandenburg

Präsident: Dr. med. Udo Wolter

Dreifertstraße 12, 03044 Cottbus,

Telefon 0355 78010-12

Telefax 0355 78010-1166

Herausgeber

Dr. med. Udo Wolter

Zuschriften redaktioneller Art bitten wir, nur

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und standespolitischer Art sowie

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von …“ enthalten, wird keine Verantwortung

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Seite 7

Seite 18

Karrieremesse für

Ärzte und

Medizinstudierende

R Berufs orientierung

R Karriere planung

R Jobbörse

Umfangreiches

Vortrags- und

Fortbildungsprogramm

www.docsteps.de

Seite 26

„Einstieg

zum Aufstieg“

Die Medizinermesse des Marburger Bundes

17.–18. April 2010

Internationales Congress Centrum (ICC) Berlin

Unsere Premiumpartner:

KAmmerInformAtIonen / GesundheItsPolItIK

Inhalt

Brandenburgisches

Ärzteblatt

Offizielles Mitteilungsblatt der Landesärztekammer Brandenburg | 20. Jahrgang | März 2010 3 | 2010

Fachkräftemangel in Brandenburg: Ausbildung sichert Praxispersonal. . . . . . . . . 5

Vorstandstagung der LÄKB im März in Blankenfelde-Mahlow . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Ankündigung: 6. Sitzung der Kammerversammlung der LÄKB

(6. Legislaturperiode) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Interview: 20 Jahre Landesärztekammer Brandenburg und

Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

ArZt und recht

Anzeigepflicht bei der Herstellung von Arzneimitteln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Arzthaftpflicht wird teurer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

fortbIldunG

Fortbildungsangebot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Multiple Sklerose: Die Versorgung von Betroffenen in Brandenburg . . . . . . . . . . 14

Ankündigung: Sommerakademie 2010 der LÄKB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

AKtuell

Brandenburgs Kliniken vorgestellt: Städtisches Klinikum Brandenburg . . . . . . 18

Aktuelle Beiträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

reZensIert

Kristina Hübener/Wolfgang Rose (Hg.): Krankenhäuser in Brandenburg –

Vom mittelalterlichen Hospital bis zur modernen Klinik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

PersonAlIA

Geburtstage März . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

CTK Cottbus: Neue Chefärzte haben Arbeit aufgenommen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Klinikum Frankfurt (Oder): Augenklinik unter Leitung von

PD Dr. Christopher Wirbelauer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

WeItere rubrIKen

Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Tagungen und Kongresse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

KVBB informiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Landesgesundheitsamt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 3


Dr. Renate Schuster

Foto: 4iMEDIA

edItorIal

liebe Kolleginnen und Kollegen,

Welche politischen Entscheidungen

erwarten wir in diesem Jahr von der

neuen Koalitionsregierung? Im vergangenen

Jahr wurde von der SPD-Fraktion

das Patientenrechtegesetz in Eckpunkten

formuliert: Bei Arzthaftpflichtfällen

soll die Beweislast zu Lasten der

Ärzte umgekehrt werden. Ein solches

Gesetz sei notwendig, denn bisher

gäbe es kein zusammenhängendes

Gesetzeswerk, in dem die Rechte und

Pflichten zwischen Ärzten und Patienten

niedergeschrieben seien. Es sei für

Patienten mühsam, das notwendige

Wissen zu recherchieren. Handlungsbedarf

leitete die SPD aus der Forderung

der Bundesarbeitsgemeinschaft

(BAG) für Patienteninitiativen nach einer

gezielten Fehlervermeidungskultur

und mehr Patientensicherheit ab.

Berufsordnung ist bewährter

Schutz für Patienten

Die Berufsordnung, die sich die deutschen

Ärzte 1955 selbst gegeben haben,

regelt das Verhalten der Ärzte

untereinander und gegenüber den

Patienten und stellt einen bewährten

Schutz für Patienten dar. Regelungen

zur Patientenaufklärung, zur Fortbildung,

Qualitätssicherungsmaßnahmen

etc. sind in den letzten Jahren konsequent

weiterentwickelt worden. Vorgaben

der WHO zum Fehler-Management

wurden von den Berufsverbänden

aufgenommen. Die Weiterbildung

wird evaluiert. Diese Qualitätskontrolle

der ärztlichen Arbeit und der damit

verbundene Schutz von Patientenrechten

(auch gegenüber Behandlungsfehlern)

sind durch die Berufsordnung und

die Gremien der Ärztekammer deutlich

besser zu leisten, als durch die Politik.

Es ist exemplarisch, dass Initiativen,

welche den drohenden Zusammenbruch

des Gesundheitswesens zum

Schutze der Patientenversorgung verhindern

sollen, von der Ärztekammer

ausgehen – nicht von der Politik: So

war es der BÄK-Präsident Prof. Hoppe,

der auf dem letzten Ärztetag die

Priorisierungsdebatte anstieß. Kaum

ein Politiker hat den Mut, schmerzhafte

Wahrheiten über unser zu teures

4 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

Gesundheitssystem und notwendige

Regelungen im Sinne einer Priorisierung

offenzulegen. Zur Sicherung der

Wählergunst war es für viele Politiker

convenient, den Arzt als einen kriminellen

Besserverdiener zu diskreditieren,

dem gegenüber die Rechte der

Patienten jetzt mit der Gewalt des Gesetzes

geschützt werden müssen.

Das neue Gesetz würde aber dazu

führen, dass die Haftpflichtversicherungsbeiträge

in die Höhe schnellen

und etliche Eingriffe nicht mehr angeboten

werden können. Ärzte werden

die Behandlung bestimmter Erkrankungen

mit der Begründung ablehnen

müssen, dass ihnen das finanzielle Risiko

zu hoch ist und sie sich für einzelne

Eingriffe die Versicherungspolicen nicht

mehr leisten können. Dieser Preis ist zu

hoch dafür, dass Politiker mit haltlosem

Aktionismus auf Stimmenfang gehen!

Eine fehlerfreie Medizin gibt es nicht.

Die moderne Medizin hat zwar große

Erfolge aufzuweisen, aber die immer

komplexeren Behandlungsabläufe und

die Unberechenbarkeit von Krankheitsverläufen

machen die Medizin auch

fehleranfälliger.

Verbesserung der Patientenrechte

stützt sich auf

viele Bausteine

Wollte man die durchaus berechtigte

Forderung der BAG für Patienteninitiativen

ehrlichen Herzens erfüllen

und zum Anlass für Verbesserungen

im Gesetzeswerk nehmen, dann kann

die Lösung nicht in EINEM NEUEN Gesetz

liegen, dass sich nur durch einen

politisch wirkungsvollen Titel und die

medienwirksame Verunglimpfung der

Ärzteschaft auszeichnet.

Eine ehrliche Verbesserung würde

sich auf VIELE Bausteine verteilen:

Strategien zur Fehlervermeidung gibt

es schon. Diese bedürfen aber gesetzlicher

Rahmenbedingungen – hier kann

eine effektive Verbesserung durch die

Durchsetzung des Arbeitszeitgesetzes,

durch die Beseitigung der Ursachen

des Ärztemangels und durch die

Novellierung des §612a BGB zum Informationsschutz

für Beschäftigte im

Gesundheitswesen erreicht werden

(Beschäftigte im Gesundheitswesen

dürfen keine arbeitsrechtlichen Folgen

befürchten müssen, wenn sie Gefahren

und Rechtsverstöße in ihrem Arbeitsbereich

melden).

Mit dem Versicherungsvertragsgesetz

2008 fällt das sog. Anerkennungsverbot

weg. Bei einem Behandlungszwischenfall

darf der Arzt nun wahrheitsgemäß

einen ihm unterlaufenen Behandlungsfehler

offenbaren.

Unser neuer Gesundheitsminister hat

einen neuen Ton der Ärzteschaft gegenüber

angeschlagen. Anerkennung

der ärztlichen Arbeit und Forderung

nach einer neuen Kultur des Vertrauens

lassen hoffen, dass das im Koalitionsvertrag

vorgesehene Patientenrechtegesetz

nicht verabschiedet wird.

Wirkliche Verbesserungen wären an

anderen Stellen notwendig und weitaus

effektiver.

n Ihre Renate Schuster


fachKrÄftemanGel In BrandenBurG

Ausbildung sichert Praxispersonal

Zirka 14 Prozent der brandenburgischen

Ärzte im ambulanten Versorgungsbereich

bilden aus – zu

wenig beim Blick auf die Fachkräftesituation

im Land. Denn auch in

Brandenburg suchten wieder Praxen

zu Beginn des Jahres qualifiziertes,

ausgebildetes Personal,

und das nicht immer erfolgreich.

Nur vereinzelte Anfragen von Praxen

zur Neueinstellung von Auszubildenden

erreichen in diesen Wochen das

zuständige Referat Ausbildung Medizinische

Fachangestellte in der Landesärztekammer

Brandenburg (LÄKB). Erfahrungsgemäß

steigert sich ab Ende

März die Nachfrage bis zum Beginn

des neuen Ausbildungsjahres, wie Referatsleiterin

Dipl. oec. Astrid Brieger

erläutert. „Viele Ärzte warten die Honorarentwicklung

ab und entscheiden

frühestens ab Mitte oder Ende des

zweiten Quartals, ob sie Lehrlinge einstellen.

Oftmals wird bei der Entscheidung

über eine Ausbildung jedoch

nicht berücksichtigt, dass neben dem

Aufwand und den Kosten auch Erträge

durch die Arbeit der Auszubildenden

in der Praxis zu verzeichnen sind. Das

wirkt sich besonders im dritten Ausbildungsjahr

aus.“ Deutlich wird beim

Blick auf die Zahlen der vergangenen

Jahre vor allem eines: Ärzte, die ausbilden,

tun das meist auch über den eigenen

Bedarf hinaus, wodurch sie zur

Entlastung der Fachkräftesituation beitragen.

Und dennoch wird das in Zukunft

nicht reichen, den zunehmenden

Fachkräftebedarf der Arztpraxen zu sichern.

Zunehmender Wettbewerb

um qualifizierte Schulabgänger

Bundesweit bildet nach Informationen

der Bundesärztekammer mit rund

44 Prozent im Durchschnitt nur jede

zweite Praxis aus. Seitens der Arbeitgeber

ist damit noch Potenzial vorhanden,

die Ausbildungszahlen zu erhöhen.

Und der Bedarf an Fachkräften

ist bereits jetzt offensichtlich, betont

Dr. Udo Wolter, Präsident der LÄKB:

KammerInformatIonen/GesundheItspolItIK

„Die Konkurrenz der Arbeitgeber bezüglich

qualifizierter Schulabgänger

und Arbeitskräfte wird deutlich zunehmen.

Dabei verschärft sich der Wettbewerb

nicht nur innerhalb der Freien

Berufe, was uns vor noch größere Herausforderungen

stellt. Eine umfassende

Darstellung des Berufsbildes in der

Öffentlichkeit und das Angebot von

Fortbildungsmöglichkeiten für Praxispersonal

ist notwendig, um zu einem

besseren Ansehen des Berufes beizutragen.

Aber auch verbesserte Rahmenbedingungen

der Alltagsarbeiten

in den Praxen und eine entsprechende

Vergütung könnten sich positiv für die

Ärzteschaft entwickeln.“

Um die Ärzte bei der Suche nach interessierten

Auszubildenden zu unterstützen,

hat die LÄKB im vergangenen

Sommer das Onlineangebot Jobbörse

um eine Komponente erweitert. Neben

Ausbildungsplatz- und Stellenangeboten

können nun auch Ausbildungsplatzsuchende

ihr Profil unter

dieser Rubrik (www.laekb.de, Rubrik

MFA, Jobbörse) veröffentlichen. „Wir

möchten damit den Ausbildern die

Suche nach geeigneten Jugendlichen

erleichtern und den Schulabgängern

das ‚Klinkenputzen‘ auf der Suche

nach einem Ausbildungsplatz in den

Arztpraxen ersparen. Das Angebot ist

jedoch noch in den Anfängen und bislang

noch nicht überall bekannt“, sagt

Astrid Brieger.

Kammer wirbt auf Messe

um Praxisnachwuchs

Zu wenige Praxen, die ausbilden, sind

aber nur die eine Seite der Medaille.

Denn, wie die Referatsleiterin weiß:

Nicht jede ausbildungsbereite Praxis

findet auch geeignete Bewerber für

die Tätigkeit. Aufgrund des demogra-

fischen Wandels stehen von Jahr zu

Jahr weniger Schulabgänger für eine

Ausbildung zur Verfügung, so dass

sich die Auswahl an Bewerbern für

die Mediziner verringert. Der Kampf

um die besten Schulabgänger hat begonnen:

„In diesem Jahr wird das Referat

Ausbildung der LÄKB erstmals auf

der Bildungsmesse in Frankfurt (Oder)

am 27. und 28. Mai das Berufsbild der

Medizinischen Fachangestellten und

Fortbildungsmöglichkeiten in diesem

Beruf vorstellen und interessierten Jugendlichen

und Eltern zu Beratungsgesprächen

zur Verfügung stehen“,

berichtet Astrid Brieger. „Arztpraxen

aus dieser Region, die auch im neuen

Ausbildungsjahr wieder ausbilden

möchten und entsprechende Plätze

Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 5

In der Online-Jobbörse

der Landesärztekammer

Brandenburg unter

www.laekb.de können

niedergelassene Ärzte

ihre Angebote für

Ausbildungsplätze

veröffentlichen.


KammerInformatIonen/GesundheItspolItIK

bereitstellen, können dem Referat ihr

Interesse und ihre Anforderungen an

potenzielle Bewerber gerne im Vorfeld

der Messe anzeigen.“

Ausbildung ist Investition

in die Zukunft

Es sind somit gleich zwei Probleme

– einerseits zu wenig interessierte Bewerber,

andererseits der Mangel an

Ausbildungsplätzen –, die eine Herausforderung

darstellen. Im Moment verzeichnet

das Referat Ausbildung mehr

Bewerber als von Ärzten angebotene

Ausbildungsplätze. „Wir müssten

auf mehr freie Stellen verweisen können,

wenn wir Jugendliche überhaupt

im Ansatz für diesen Beruf begeistern

wollen. Es wäre nicht glaubwürdig, einen

Bedarf für diesen Ausbildungsberuf

zu erzeugen, der dann nicht durch

konkrete Ausbildungsplätze in Brandenburg

gedeckt werden könnte. Deswegen

möchten wir an die brandenburgischen

Ärzte im ambulanten Bereich

appellieren, durch Ausbildung in

die Zukunft zu investieren und uns freie

taGunG

Vorstand der

landesärztekammer

trifft sich im

märz in dahlewitz

Kurz vor der 6. Kammerversammlung

der 6. Legislaturperiode kommt

der Vorstand der Landesärztekammer

Brandenburg (LÄKB) zu seiner nächsten

Sitzung zusammen. Am 19. März

treffen sich die Vorstandsmitglieder

in Blankenfelde-Mahlow (Dahlewitz)

und ermöglichen es den brandenburgischen

Medizinern wie gewohnt, ihre

Anliegen und Fragen direkt vor Ort

vorzubringen. Um eine Anmeldung bei

der Büroleiterin des Präsidenten, Heike

Wetterau, unter Telefon 0355 7801012

wird gebeten. Von ihr erfahren die

Kammerangehörigen den genauen Ort

der Tagung sowie die Zeit.

n Anja Saller, 4iMEDIA

6 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

Ausbildungskapazitäten aufzuzeigen.

Dazu ist unsere Jobbörse ein gutes und

wirksames Instrument“, appelliert die

Referatsleiterin.

Zahlen zur Ausbildung im

Überblick:

Insgesamt befinden sich derzeit 578

Jugendliche und 35 Umschülerinnen

in der Ausbildung zur Medizinischen

Fachangestellten.

Darstellung der Schulbildung der Auszubildenden

am Beispiel der in 2009

neu eingetragenen Ausbildungsverhältnisse:

59 % Realschulabschluss

34,5 % Hochschulreife

6,5 % Hauptschulabschluss

Einen vorgeschriebenen Schulabschluss

gibt es für diesen Ausbildungsberuf

nicht.

Seit 1991 haben 3.491 Absolventen

den Berufsabschluss als Arzthelferin erworben,

davon: 2.868 Auszubildende

6. sitzung

der Kammerversammlung

der

lÄKb (6. legislaturperiode)

Termin: Samstag, 20. März 2010

Beginn: 10 Uhr

Veranstaltungsort:

Hotel Berliner Ring

Adresse:

Eschenweg 18,

15827 Blankenfelde-Mahlow

(Dahlewitz)

Die Delegierten der Kammerversammlung

beraten über die Novellierung

einzelner Vorschriften der (Muster-)

Weiterbildungsordnung in Vorbereitung

des 113. Deutschen Ärztetages

in Dresden. Zudem gibt der

Präsident, Dr. Udo Wolter, einen Sachstandsbericht

zu den Ergebnissen der

Evaluation der Weiterbildung. Auch

(nach 3 Jahren Berufsausbildung) 566

Umschülerinnen (nach 2 Jahren Umschulung)

und 57 externe Prüflinge

(Prüfungszulassung nach mindestens

4,5-jähriger Tätigkeit in Arztpraxen

nach § 45 (2) BBiG).

Ab 2006 begann die Ausbildung auf

der Grundlage der neuen Ausbildungsverordnung

zu Medizinischen Fachangestellten.

Bisher haben 174 Absolventen

diesen Berufsabschluss erreicht,

davon 160 Auszubildende, 10 Umschülerinnen

und 4 externe Prüfungsteilnehmerinnen.

Kontakt:

Landesärztekammer Brandenburg

Referat Ausbildung

Medizinische Fachangestellte

Dreifertstraße 12

03044 Cottbus

Telefon: 0355 7801026

Telefax: 0355 780101101

E-Mail: mfa@laekb.de

n Anja Saller, 4iMEDIA

die Berufsordnung sowie die Verwaltungsgebührenordnung

der Landesärztekammer

Brandenburg sind Diskussionspunkte

der März-Kammerversammlung.

In einer aktuellen Stunde begrüßt der

Kammervorstand den Staatssekretär

im Ministerium für Umwelt, Gesundheit

und Verbraucherschutz (MUGV),

Dr. med. Heinrich-Daniel Rühmkorf.

Die Delegierten haben die Gelegenheit,

sich mit ihm über gesundheitspolitische

Themen auszutauschen.

Nach § 5 Absatz 5 der Hauptsatzung

der Landesärztekammer Brandenburg

vom 25. Juni 2003 haben die Mitglieder

der Landesärztekammer Brandenburg

nach Maßgabe der Geschäftsordnung

Zutritt zur Kammerversammlung.

Die Anzahl der Plätze ist jedoch

begrenzt.

n Anja Saller, 4iMEDIA


KammerInformatIonen/GesundheItspolItIK

20 Jahre landesärztekammer brandenburg

und Kassenärztliche Vereinigung brandenburg

Gemeinsamer Ärzteball

bildet den Auftakt des

Jubiläumsjahres

Mit einem Ärzteball, zwei Festveranstaltungen

und einem berufspolitischen

Symposium feiern die Landesärztekammer

Brandenburg (LÄKB) und

die Kassenärztliche Vereinigung (KVBB)

in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen.

Das Brandenburgische Ärzteblatt

sprach mit dem Kammerpräsidenten,

Dr. Udo Wolter, über die geplanten Feierlichkeiten

in Potsdam und Cottbus.

1. Herr Dr. Wolter, welche Erinnerungen

verbinden Sie mit dem

runden Jubiläum?

Ich denke gerne an die letzten 20

Jahre zurück und gerade als Gründungsmitglied

und späterer Präsident

verbinde ich zahlreiche Erinnerungen

mit der Kammergeschichte. Mehrere

brandenburgische Mediziner hatten

sich im Juni 1990 in Cottbus getroffen,

um die Grundlagen für eine brandenburgische

Ärztekammer zu schaffen.

Und dann ging, rückblickend betrachtet,

alles Schlag auf Schlag, bis

zur Gründung der Kammer nach Heilberufsgesetz.

Gerade die ersten Jahre

waren entscheidend für die weitere

Entwicklung und sie sind mir auch am

stärksten in Erinnerung geblieben. So

zum Beispiel die Erstellung der Weiterbildungsordnung

nach dem Vorbild

der Musterweiterbildungsordnung

der Bundesärztekammer, die bereits

im Dezember 1990 durch die Kammerversammlung

beschlossen wurde.

Darüber hinaus war für mich persönlich

die Wahl zum Präsidenten im Jahr

1996 ein besonderes Ereignis, genauso

wie die Möglichkeit, bereits drei

Jahre später einen Deutschen Ärztetag

in unserem Bundesland durchführen

zu können. Nicht vergessen möchte

ich auch den Umzug der Bundesärztekammer

von Köln nach Berlin.

Denn damit wurde für die brandenburgischen

Mediziner die Möglichkeit

geschaffen, häufiger und intensiver

an den Konferenzen auf Bundesebene

teilnehmen und dadurch selbst mehr

mitgestalten zu können.

2. Welche Bedeutung hatte der

Neubau in der Geschäftsstelle für

die Entwicklung der Kammer?

Eine sehr wichtige. Nachdem entschieden

war, dass die Geschäftsstelle

in Cottbus verbleiben wird, mussten

wir uns der Problematik des beschränkten

Platzangebotes im alten

Gebäude stellen, woraufhin wir die

Entscheidung für einen Neubau trafen.

Ich denke, dass wir mit diesem

ideale Möglichkeiten für die einzelnen

Referate und Ausschüsse in der Geschäftsstelle

geschaffen haben und

sich dadurch auch die Arbeitssituation

für die Mitarbeiter und Mediziner

verbessert hat.

3. Neben der Landesärztekammer

wurde im gleichen Jahr die Kassenärztliche

Vereinigung Brandenburg

gegründet. In welchen

Bereichen kooperieren beide Körperschaften

miteinander?

Wir sind stets darum bemüht, die

Zusammenarbeit intensiv zu gestalten,

vor allem auch, um den bürokratischen

Aufwand so gering wie

möglich zu halten. Überschneidungspunkte

in unserer Arbeit sehe ich

beispielsweise in der Weiterbildung,

die eng mit der Zulassung bei der

KVBB hinsichtlich erworbener Qualifikationen

verknüpft ist. Auch die Informatik

beider Einrichtungen arbeitet

hinsichtlich der Einführung des elektronischen

Arztausweises eng zusammen.

Zwischen den beiden Vorständen

besteht des Weiteren ein guter

Kontakt, wobei wir uns regelmäßig

zu gemeinsamen Vorstandssitzungen

treffen und uns über die gemeinsame

berufspolitische Richtung verständigen.

Geplant ist für die Zukunft, dass

wir den Mitarbeitern beider Körperschaften

Hospitationen ermöglichen,

so dass sich diese einen Einblick in

die jeweils andere Einrichtung verschaffen

können und sich untereinander

besser kennenlernen.

4. LÄKB und KVBB planen gemeinsam

vier Jubiläumsveranstaltungen

anlässlich des 20-jährigen

Bestehens. Wie kam es dazu?

Die Idee ist auf einer gemeinsamen

Vorstandssitzung entstanden. Da wir

bereichsübergreifend gut zusammenarbeiten,

haben wir uns entschieden,

auch unser Jubiläum gemeinsam zu

organisieren. Aufgrund des großen

Platzbedarfs für die Feierlichkeiten

entschlossen wir uns jedoch für Veranstaltungen

an unterschiedlichen

Orten. Beide Körperschaften bereiten

zudem eine eigene Feierlichkeit vor,

um auch den Mitarbeitern der Körperschaften

die Möglichkeit zu geben,

daran teilzunehmen.

5. Gemeinsam richten Sie einen

Ärzteball am 24. April aus ...

Richtig. Mit diesem möchten wir den

Kolleginnen und Kollegen eine Plattform

zum gegenseitigen Austausch

bieten. Es ist ein Abend, an dem sie

die Arbeit einmal hinter sich lassen

und mit anderen Ärzten ins Gespräch

kommen können. Zudem freuen wir

uns auf einige Ehrengäste, die an der

Gründung und Entwicklung beider

Körperschaften großen Anteil hatten.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 7

Dr. Udo Wolter

Foto: privat


KammerInformatIonen/GesundheItspolItIK

Es wird ein bunter Abend, den beide

Einrichtungen gemeinsam planen.

Gleiches gilt für das berufspolitische

Symposium, welches am 20. Oktober

stattfinden wird und den Abschluss

des Jubiläumsjahres bildet.

6. Worum wird es thematisch in

dem Symposium gehen?

Das steht zum jetzigen Zeitpunkt

noch nicht fest. Da wir ein aktuelles

berufspolitisches Thema bieten

möchten, werden wir dieses erst zeitnah

bestimmen. Zudem finden die

Antritts­ und Austauschgespräche

mit der Landesregierung im Frühjahr

statt, so dass sich erst im Verlauf des

1. oktober

2010

Festveranstaltung der

Landesärztekammer

Brandenburg im

Radisson SAS Hotel in

Cottbus

8 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

6. april

2010

Festveranstaltung

der Kassenärztlichen

Vereinigung Brandenburg

im Schloss Lindstedt

in Potsdam

Landesärztekammer

Brandenburg

Jahres Ansatzpunkte ergeben werden.

Ich denke, die Zeit nach dem Deutschen

Ärztetag ist die richtige, über

eine entsprechende Thematik zu diskutieren

– auch im Hinblick darauf,

was in der Gesundheitspolitik des

Bundes passiert. Diese hat sich bis

zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht

geformt, es sind aus meiner Sicht erst

erste Ansätze erkennbar.

7. Was erwartet die Besucher der

beiden separaten Festlichkeiten

von Kammer und KVBB?

Den Anfang macht die Kassenärztliche

Vereinigung mit ihrer Veranstaltung

am 6. April. An ihrem

Gründungstag lädt sie zu einer Feierlichkeit

nach Potsdam ein. Die Landesärztekammer

bereitet ihre zentrale

Festveranstaltung für den 1. Oktober

in Cottbus vor, bei der unter anderem

Delegierte der Kammerversammlung,

die Ausschüsse der Ärzteversorgung

Land Brandenburg und die Kammermitarbeiter

zugegen sein werden. Wir

möchten in festlichem Ambiente gemeinsam

einen Rückblick auf die ärztliche

Selbstverwaltung in Brandenburg

in den vergangenen 20 Jahren

werfen.

n Mit dem Kammerpräsidenten sprach Anja

Saller, 4iMEDIA.

24. april

2010

Ärzteball der beiden

Körperschaften im

Hotel Dorint in

Potsdam

Gemeinsames Berufspolitisches

Symposium

im Hotel Dorint

in Potsdam

Landesärztekammer

Brandenburg

Landesärztekammer

Brandenburg

20. oktober

2010


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Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 9


Bei Fragen steht die

Rechtsabteilung der

Landesärztekammer

Brandenburg zur Verfügung.

arzt & recht

achtunG:

Anzeigepflicht bei der herstellung von Arzneimitteln

Sehr geehrte

Kammermitglieder,

die Rechtsabteilung weist auf Veranlassung

des Brandenburgischen Ministeriums

für Umwelt, Gesundheit und

Verbraucherschutz auf eine geänderte

Rechtslage im Bereich des Arzneimittelgesetzes

hin (siehe bereits die am

26.01.2010 erfolgte Internetveröffentlichung).

Durch das Inkrafttreten der

15. AMG-Novelle am 23.07.2009

haben sich die Bestimmungen für bestimmte

Arzneimittel im Arzneimittelgesetz

(AMG) maßgeblich geändert.

Bisher konnten Ärzte und andere zur

Ausübung der Heilkunde befugte Personen

Arzneimittel herstellen und persönlich

anwenden, soweit dies unter

ihrer unmittelbaren fachlichen Verantwortung

erfolgte, ohne dass diese Tätigkeiten

von den Bestimmungen des

AMG erfasst wurden (vgl. § 4a Satz 1

Nr. 3 AMG, in der bis zum 23.07.2009

geltenden Fassung). „Herstellung“ ist in

diesem Sinne z. B. bereits die Beimengung

von Antibiotika zu Infusionen.

Durch die neue Rechtslage ist diese

Art der Herstellung nach § 67 AMG

formlos anzeigepflichtig und unterliegt

der arzneimittelrechtlichen Überwachung

durch die zuständigen Behörden.

Für alle Personen, die bereits

am 23.07.2009 auf der Grundlage des

ehemaligen § 4a Satz 1 Nr. 3 AMG

Arzneimittel hergestellt haben, besteht

eine Übergangsfrist zur Anzeige der

Herstellung bis zum 01.02.2010 (vgl. §

144 Abs. 7 AMG).

Das neue AMG unterscheidet nun je

nach Vorliegen folgender Voraussetzungen

in:

➤ Erlaubnisfreie Herstellung gem.

§ 13 Abs. 2b AMG

Eine Person, die Arzt ist oder sonst

zur Ausübung der Heilkunde beim

Menschen befugt ist, bedarf keiner

Herstellungserlaubnis nach § 13

Abs. 1 AMG, soweit die Arzneimittel

unter ihrer unmittelbaren fachlichen

Verantwortung zum Zweck

10 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

der persönlichen Anwendung bei

einem bestimmten Patienten hergestellt

werden und es sich nicht um

bestimmte Arzneimittel (s. erlaubnispflichtige

Herstellung) handelt.

In diesem Fall ist eine Anzeige

nach § 67 Abs. 2 AMG bis spätestens

01.02.2010 erforderlich. Bei

der Herstellung sind die anerkannten

pharmazeutischen Regeln zu

beachten (vgl. § 55 Abs. 8 AMG).

➤ Erlaubnisfreie Herstellung gem.

§ 20d AMG

Einer Erlaubnis nach § 20b Abs. 1

und § 20c Abs. 1 AMG bedarf nicht

eine Person, die Arzt ist oder sonst

zur Ausübung der Heilkunde bei

Menschen befugt ist und die dort

genannten Tätigkeiten mit Ausnahme

des Inverkehrbringens ausübt,

um das Gewebe oder die Gewebezubereitung

persönlich bei ihren Patienten

anzuwenden. Dies gilt nicht

für Arzneimittel, die zur klinischen

Prüfung bestimmt sind.

➤ Erlaubnispflichtige Herstellung/

Tätigkeiten

Die Herstellung bestimmter Arzneimittel

erfordert in den im Folgenden

genannten Fällen auch dann

eine Herstellungserlaubnis nach

§ 13 AMG, wenn die Herstellung

unter der unmittelbaren fachlichen

Verantwortung des Arztes oder der

zur Ausübung der Heilkunde berechtigten

Person zum Zwecke der

persönlichen Anwendung bei einem

bestimmten Patienten erfolgt. Hierzu

gehört die Herstellung von:

• Arzneimitteln für neuartige Therapien

(Gentherapeutika, somatische

Zelltherapeutika, biotechnologisch

bearbeitete Gewebeprodukte)

und xenogene Arzneimittel,

soweit diese genetisch modifizierte

oder durch andere Verfahren in ihren

biologischen Eigenschaften veränderte

lebende Körperzellen sind

oder enthalten

• Arzneimitteln, die zur klinischen

Prüfung bestimmt sind, soweit es

sich nicht um eine Rekonstitution

handelt.

Sofern die Voraussetzungen zur

erlaubnisfreien Herstellung gem.

§ 20d AMG nicht vorliegen, erfordert

die Ausführung folgender Tätigkeiten

eine Herstellungserlaubnis

nach § 20b und/oder § 20c AMG:

• die Gewinnung von Gewebe oder

die für die Gewinnung erforderlichen

Laboruntersuchungen (vgl.

§ 20b AMG)

• die Be­ und Verarbeitung, Konservierung,

Prüfung, Lagerung oder

das Inverkehrbringen von Geweben

oder Gewebezubereitungen (vgl.

§ 20c AMG).

In diesen Fällen ist ergänzend zur Anzeige

nach § 67 AMG ein Antrag auf

Herstellungserlaubnis zu stellen. Für

Personen, die bereits am 23.07.2009

eine dieser Tätigkeiten nach ehemals

§ 4a Satz 1 Nr. 3 AMG ausgeübt haben,

besteht eine Übergangsfrist zur

Beantragung einer Erlaubnis bis zum

01.08.2011. Diese Tätigkeiten dürfen

bei fristgemäßer Antragstellung bis zur

Entscheidung über den Antrag fortgeführt

werden.

Merkblätter zur Beantragung einer

Herstellungserlaubnis gem. den §§

13, 20b oder § 20c AMG finden Sie

auf der Internetseite http://www.lasv.

brandenburg.de/sixcms/detail.php/

lbm1.c.374611.de

Anzeigen und Anträge von Ärzten

und anderen zur Ausübung der Heilkunde

befugten Personen, die o. a. Tätigkeiten

im Land Brandenburg ausführen,

sind bei der Abteilung 4 (Landesgesundheitsamt)

des Landesamtes für

Soziales und Versorgung (LASV) einzureichen

in 15806 Zossen, Wünsdorfer

Platz 3. Es wird darauf hingewiesen,

dass die Missachtung der Anzeigepflicht

bzw. Erlaubsnisbeantragungspflicht

ordnungs- bzw. strafrechtlich

sanktioniert ist.

n Dr. jur. Daniel Sobotta

Justiziar der Landesärztekammer

Brandenburg


arzt & recht

medIzInIscher fortschrItt und höhere leIstunGen fordern preIs

Arzthaftpflicht wird teurer

Die Deutsche Ärzteversicherung

als Standesversicherer der akademischen

Heilberufe ist der führende

Haftpflichtversicherer in Deutschland.

Aus mehreren 100.000 abgewickelten

Haftpflichtfällen hat das

Unternehmen eine bei Ärzten und

Zahnärzten exzellente Expertise.

Nun hat die Gesellschaft einen neuen

Arzt-Haftpflicht-Tarif entwickelt.

Dieser gilt für alle Verträge. Stark

gestiegene Schadenaufwendungen

sind die Ursache.

Die Analyse der Statistiken des größten

deutschen Arzt-Haftpflicht-Versicherers

zeigt, dass sich in den letzten

Jahren die Anzahl der Haftpflicht-Schäden

zwar nicht wesentlich erhöht, aber

die Schäden deutlich teurer geworden

sind. Die durchschnittliche Schadenhöhe

ist innerhalb eines Jahrzehnts

von rund 9.400 Euro im Jahr 1998 auf

16.200 Euro im Jahr 2007 gestiegen

und steigt weiter. Dieser Trend ist über

alle Fachrichtungen zu beobachten.

Dabei machen, so Gernot Schlösser,

Vorstandsvorsitzender der Deutschen

Ärzteversicherung im Gespräch mit

der Landesärztekammer Brandenburg

vor allem die Großschäden in der Kategorie

ab einem Schadenaufwand

von über 200.000 Euro Sorgen. Diese

Großschäden (ein Beispiel siehe Kasten)

schlagen zwar in der Anzahl nur

mit etwa einem Prozent aller Schäden

zu Buche, sie verursachen aber rund 50

Prozent des finanziellen Aufwandes. In

der Allgemeinmedizin verursachen zum

Beispiel nur 0,9 Prozent aller Schäden

55 Prozent des Gesamtschadenaufwandes.

In der Inneren Medizin machen

0,6 Prozent der Schäden 41 Prozent

der Schadenzahlungen aus.

Das Risikoprofil der

ärztlichen Tätigkeit ist

entscheidend

Diese Schadenzahlungen werden

durch die Prämieneinnahmen nicht

mehr abgedeckt. „Um hier gegenzusteuern,

mussten wir den neuen Arzthaftpflichttarif

entwickeln“, betont

Schlösser. Aber: „Bei der Neuordnung

der bestehenden Verträge ist das Risikoprofil

des einzelnen Arztes der entscheidende

Punkt. Die Prämienanhebungen

können sich so in einem Korridor

zwischen 10 und 100 Prozent

bewegen. Es kommt auf das Risiko an

und je höher dies ist, desto größer ist

die prozentuale Steigerung.“

Um eben dieses Risikopotenzial der

Ärzte möglichst genau zu erfassen,

orientiert sich die Deutsche Ärzteversicherung

künftig nicht nur an einzelnen

Arztgruppen, sondern auch

an den spezifischen Tätigkeiten und

Schwerpunkten der Ärzte. Die Tätigkeit

eines jeden einzelnen Arztes wird

genau erfasst und risikotechnisch bewertet.

„Genau das“, so Schlösser,

„führt zu einer gerechten Belastung

des einzelnen Arztes, denn Mediziner,

die in risikobehafteten Tätigkeitsfelder

arbeiten, erhalten in der

Regel auch eine höhere Vergütung.“

Ursachen der Kostenentwicklung

sind vielfältig

Es sind mehrere Ursachen, die für die

exorbitante Kostenentwicklung verantwortlich

sind. Da ist zunächst der medizinische

Fortschritt zu nennen, durch

den viele Menschen gerettet werden

und selbst Schwerstgeschädigte häufig

eine ganz normale Lebenserwartung

haben – das bedeutet für die Haftung

aber auch, dass möglicherweise mehrere

Jahrzehnte Heilbehandlungs-, Pflege-

und Rentenkosten bezahlt werden

müssen, was zu enormen Aufwänden

führt.

Daneben wirkt sich aus, dass die Gerichte

den Patienten deutlich höhere

Schmerzensgelder zusprechen als

früher. Noch stärker ist der Anstieg

bei den Schadenersatzansprüchen,

die nach oben nicht limitiert sind. Da

schlagen aufwändige Therapien und

umfängliche Pflegeleistungen zu Buche.

Des Weiteren hat sich die Rechtsprechung

zu Gunsten der Sozialversicherungsträger

verändert. Sie haben

die Möglichkeit, auch für weit

zurückliegende Schadensfälle Regress

zu nehmen, ohne Verjährungsfristen

Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 11

Fortsetzung auf Seite 12

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arzt & recht

beachten zu müssen. Und: die Urteile

erfolgen auf der Basis der Kosten

des Entscheidungsjahres und nicht des

Jahres, in dem der Schaden eingetreten

ist.

Schritt in neu definierte

Prämienstruktur unvermeidlich

Die Deutsche Ärzteversicherung ist

sich der Verantwortung bewusst, als

Standesversicherer den Arzt mit bestmöglicher

Fach- und Sozialkompetenz

im Schadensfall zu unterstützen. Aus

dieser Verantwortung heraus ist der

Schritt in die neu definierte Prämienstruktur

unvermeidlich geworden.

„Deshalb“, so Schlösser, „gelten unverändert

die für einen umfassenden

Haftpflichtschutz mit der Landesärztekammer

Brandenburg vereinbarten

12 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

Konditionen mit arztspezifischen Leistungsvorteilen.“

So haben sich die

Konditionen des Rahmenvertrages zur

Berufshaftpflichtversicherung „Med-

Protect“, den die Ärztekammer mit der

Deutschen Ärzteversicherung vereinbart

hat, nicht geändert.

Darin verpflichtet sich die Deutsche

Ärzteversicherung, alle Kammerangehörigen

gegen berufliche Haftungsrisiken

zu versichern (Kontrahierungszwang).

Daneben verzichtet der Versicherer

auf das außerordentliche Kündigungsrecht

im Schadensfall.

Weiterhin hat der Arzt im Schadensfall

die Möglichkeit, bei einem Verfahren

vor der Gutachter- und/oder

Schlichtungsstelle der Ärztekammer

sein Verschulden anzuerkennen, ohne

– wie sonst üblich – den Versicherungsschutz

zu gefährden.

Broschüre mit Hintergrundinformationen

und

Tipps

In einer Broschüre, die kostenlos unter

service@aerzteversicherung.de angefordert

werden kann, sind die Ursachen

der Kostenentwicklung detailliert

dokumentiert.

In einer weiteren Broschüre mit dem

Titel „Tipps für das richtige Verhalten

im Schadensfall“ sind für den Arzt

wichtige Hinweise, wie er mithelfen

kann, Schäden zu vermeiden und was

im Schadensfall beachtet werden sollte,

zusammengefasst.

n Deutsche Ärzteversicherung

Börsenplatz 1

50667 Köln

Telefon 0221 14821130

Telefax: 0221 14823374

E-Mail: karl-heinz.silbernagel@

aerzteversicherung.de

Arzt im Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst

Ein HNO-Arzt im Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst erkennt einen Herzinfarkt bei einem 55-jährigen Patienten trotz eindeutiger

Symptome nicht. Der Patient verstarb zwei Tage später und hinterlässt eine nicht berufstätige Ehefrau und zwei minderjährige Kinder

die das Gymnasium besuchen.

Schadenhöhe 2008 Zum Vergleich 1998

(in €) (in €)

Schmerzensgeld 5.000 1.000

Haushaltsführungsschaden 82.500 –

Unterhaltsschaden der Ehefrau 144.000 75.000

Unterhaltsschaden der Kinder 115.000 60.000

Beerdingungskosten und

Ausgleich Steuernachteile 30.000 5.000

Kosten Heilbehandlung 5.000 2.500

Rentenleistung Witwen- und

Waisenrente 163.000 80.000

Anwaltskosten Sachverständige 20.000 4.000

Gesamtkosten 564.500 227.500


aKademIe für ÄrztlIche fortBIldunG

fortbildungsangebot

Intensivvorbereitungskurs

auf die Facharztprüfung

Allgemeinmedizin je 8 P

26. Mai 2010

27. Okt. 2010

jeweils 14.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: je 80 €

Leitung: Dr. med. R. Schrambke,

Schorfheide

Forum für den Hausarzt

und das Praxispersonal 8 P

10. April 2010 in Dahlewitz

16. Okt. 2010 in Neuruppin

Leitung: Dr. med. R. Schrambke,

Schorfheide

Teilnehmergebühr: für Ärzte 80 €,

für Praxispersonal 35 €

Sozialmedizin

gemäß Weiterbildungsordnung der

LÄKB

Aufbaukurs E/F 80 P

15. bis 26. März 2010

Grundkurs A/B 80 P

26. April bis 7. Mai 2010

Aufbaukurs G/H 80 P

20. Sept. bis 1. Okt. 2010

Grundkurs C/D 80 P

1. bis 12. Nov. 2010

Ort: Bernau

Teilnehmergebühr: je 440 €

Kursleiter: Prof. Dr. med. J.-U.

Niehoff, Potsdam

ausgebucht!

Psychosomatische Grundversorgung

(80 Stunden)

gemäß Weiterbildungsordnung der

LÄKB 80 P

20./21. Febr. 2010

10./11. April 2010

19./20. Juni 2010

3./4. Juli 2010

4./5. Sept. 2010

ausgebucht!

ausgebucht!

ausgebucht!

Ort: Potsdam

ausgebucht!

Teilnehmergebühr: 920 €

Leitung: R. Suske, Werneuchen

Grundkurs Palliativ medizin

gemäß Weiterbildungsordnung der

LÄKB 40 P

15. bis 19. März 2010

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 540 €

Kursleiter:

B. Himstedt-Kämpfer, Potsdam;

Dr. med. I. Schade, Neuruppin;

Dipl.-Med. K. Wendt, Beeskow

Seminar Leitender Notarzt

gemäß Richtlinie der LÄKB zur Qualifikation

des Leitenden Notarztes

29. Nov. 2010 bis

3. Dez. 2010 40 P

Teilnehmergebühr: 700 €

Kursleiter: A. Nippraschk,

Neuruppin

Psychosomatische Grundversorgung

(50 Stunden) 50 P

30 Stunden Theorie, 20 Stunden

Interventionstechniken

ausgebucht!

24. bis 28. März 2010

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 585 €

Leitung: R. Suske, Werneuchen

ausgebucht!

Kurse im Strahlenschutz

gemäß Röntgenverordnung

Röntgen-Aktualisierungskurs (8

Stunden) für MTRA

10. April 2010 in Neuruppin

17. April 2010 in Cottbus

Teilnehmergebühr: je 85 €

Grundkurs im Strahlenschutz 17 P

3./4. Nov. 2010

Spezialkurs im Strahlenschutz 17 P

5./6. Nov. 2010

Teilnehmergebühr: je 280 €

Ort: Cottbus

Kursleiter:

Prof. Dr. med. C.-P. Muth, Cottbus

fortBIldunG

Sonographie-Kurse

Abdomen und Retroperitoneum

je 30 P

nach den Richtlinien der Kassenärztlichen

Bundesvereinigung und der

DEGUM

Grundkurs

ausgebucht!

11. bis 14. März 2010

25. bis 28. Nov. 2010

Ort: St. Josefs-Krankenhaus

Potsdam

Kursleiter: Dr. med. B. Kissig,

Potsdam

Grundkurs

17. bis 20. Juni 2010

Aufbaukurs

11. bis 14. Nov. 2010

Ort: Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam

Kursleiter: Prof. Dr. med. J. Hierholzer,

Potsdam

Teilnehmergebühr: je 340 €

Erwerb der Sachkunde

gemäß § 4 Medizinprodukte-Betreiberverordnung

(40 Stunden)

Fortbildung für Arzthelferinnen

7./8. Mai und 25./26. Juni 2010

5./6. Nov. und 3./4. Dez. 2010

Beginn ist am Freitag

um 9.00 Uhr

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: je 360 €

Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 13

Ihre Anmeldung

richten Sie bitte an:

Landesärztekammer

Brandenburg,

Referat Fortbildung,

Postfach 101445,

03014 Cottbus

Telefon:

(0355) 7 80 10 24,

Fax:

(0355) 7 80 10 11 44,

E-Mail: akademie@

laekb.de


fortBIldunG

multIple sKlerose

die Versorgung von betroffenen in brandenburg

Andreas Bitsch, Karl Baum, Jürgen Faiss, Judith Haas

Für den Ärztlichen Beirat der Deutschen

Multiple Sklerose Gesellschaft

(DMSG), Landesverband Brandenburg,

Jägerstraße 18, 14467 Potsdam

Weitere Mitglieder des Beirats: Nannette

Altmann (Potsdam), Christel Müller

(Cottbus), Gisela Damaschke (Lübben),

Janet Knauß (Grünheide)

Therapie der Multiplen

Sklerose

Die Multiple Sklerose ist die häufigste

neurologische Erkrankung des jungen

Erwachsenenalters. In Brandenburg

sind ca. 4500 Menschen betroffen.

Die Erkrankung trifft die meisten

Patienten (Frauen : Männer = 2,5 : 1)

in einer kritischen Lebensphase, in der

es zum Beispiel um Ausbildung, Berufseinstieg

und Familienplanung geht. Es

handelt sich um eine in den ersten Jahren

weitgehend entzündliche Erkrankung,

deren Ursache immer noch Fragen

aufwirft. Die zunehmende Aufklärung

der Krankheitsmechanismen hat

in den vergangenen knapp 20 Jahren

zu einer deutlichen Erweiterung des

Therapiespektrums geführt. Nach Einführung

der Beta-Interferone in der

ersten Hälfte der 90er Jahre wurde

Anfang des neuen Jahrtausends Glatirameracetat

zugelassen. Später dann

folgte das Immunsuppressivum Mitoxantron

und als zunächst letzte Innovation

der monoklonale Antikörper Natalizumab.

Aktuell stehen wir vor der Einführung

weiterer, zum Teil sehr innovativer

Präparate wie zum Beispiel des

Sphingosin-I-Phosphat-Rezeptor-Agonisten

Fingolimod. Der differenzierte

Einsatz dieser zum Teil hochpreisigen

und nicht immer nebenwirkungsarmen

Präparate erfordert umfangreiche

Kenntnisse über die Erkrankung selbst

und umfassende Erfahrungen in der

Betreuung von MS-Patienten. Dies ist

die Voraussetzung für einen erfolgreichen,

rationalen und sicheren Einsatz

dieser Therapien.

Um die für den individuellen Patienten

optimale Therapieentscheidung

zu treffen, ist die Integration einer

14 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

Vielzahl verschiedener Informationen

notwendig (Abbildung). Dabei hat sich

in den vergangenen Jahren – basierend

auf einer Vielzahl experimenteller

und klinischer Studien – das Prinzip

durchgesetzt, die Erkrankung bereits

in einem frühen Stadium zu behandeln

und nicht erst, wenn schon ein

großer Schaden entstanden ist. Dies

bedeutet, dass auf die Adhärenz der

Patienten großes Augenmerk gelegt

werden muss, da für den einzelnen, in

der Frühphase der Erkrankung in der

Regel nur gering betroffenen Patienten

der Sinn bestimmter Maßnahmen

manchmal nicht unmittelbar erkennbar

ist. Ein Großteil der Gewebeschädigung

– nicht nur die Demyelinisierung,

sondern auch die Schädigung

von Axonen und Neuronen – findet

aber in der Frühphase der Erkrankung

statt und macht sich später dann z.B.

durch kognitive Defizite oder einen

zunehmenden Grad der Behinderung

bemerkbar. Immer noch werden viele

MS-Patienten bereits in den ersten

Jahren ihrer Erkrankung berentet – eine

Entwicklung, die durch den frühzeitigen

Einsatz von Medikamenten, die

den Krankheitsverlauf beeinflussen,

verzögert oder sogar vermieden werden

kann. Nicht nur aus diesem Grunde

hat die optimale Behandlung der

Multiplen Sklerose auch sozioökonomische

Bedeutung.

Versorgung von Multiple

Sklerose Patienten

In Deutschland und auch in vielen anderen

Ländern der Welt werden Multiple

Sklerose Patienten überwiegend

ambulant behandelt. Die Primärdiagnostik

erfolgt (unter anderem wegen

der notwendigen Lumbalpunktion)

häufig stationär. In Ballungszentren mit

kurzen Anfahrwegen kann die Lumbalpunktion

im Einzelfall auch ambulant in

spezialisierten Facharzt-Praxen durchgeführt

werden. Im Falle schwerer

Schübe erfolgt die Behandlung ebenfalls

häufig stationär – entweder weil

das Ausmaß der neurologischen Beeinträchtigung

sehr groß ist oder weil invasive

Therapien notwendig sind (z.B.

Plasmapherese). Die ambulante Versorgung

geschieht in Neurologen- und

Nervenarzt-Praxen, Ermächtigungs-

Sprechstunden von Krankenhausärzten

und (neuerdings) in nach §116b

SGB-V zugelassenen Krankenhäusern.

In einem Flächenland wie Brandenburg

bewegt sich die Versorgung von MS-

Patienten in einem Spagat zwischen

wohnortnaher Versorgung in der allgemeinen

Neurologen- oder Nervenarztpraxis

und der zentralen Versorgung

in auf MS spezialisierten MS-Praxen

oder Kliniken. Um für den einzelnen

Patienten erkennbar zu machen, ob

eine Praxis oder Einrichtung Expertise

in der Behandlung von MS-Patienten

hat und diese auch nach bestimmten

standardisierten und nachprüfbaren

Qualitätskriterien durchführt, hat die

Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft

ein Zertifikat eingeführt (Tabelle

1). Derzeit sind zwei Kliniken in Brandenburg

im Besitz des Zertifikats „anerkanntes

MS-Zentrum“ (Hennigsdorf

und Teupitz), eine weitere hat das Zertifikat

„regionales MS-Zentrum“ beantragt

(Neuruppin). International ist es

in einigen Ländern Standard, dass bestimmte

innovative Therapien nur von

MS-Zentren veranlasst und bisweilen

auch durchgeführt werden dürfen. In

Deutschland ist dies derzeit nicht der

Fall.

Aktueller Stand der Versorgung

MS-Betroffener in

Brandenburg

Basierend auf den verfügbaren Einwohnerzahlen

von Brandenburg

(2007) und der in der Literatur beschriebenen

Prävalenz der Erkrankung

sind in Brandenburg ca. 4500 Einwohner

an MS erkrankt. Der Landesverband

der DMSG Brandenburg hat im

Jahre 2009 eine Umfrage unter allen

Neurologen-/Nervenarzt-Praxen Brandenburgs

durchgeführt mit der Frage,

wie viele MS-Patienten pro Jahr betreut

werden. Von 101 angefragten

Praxen haben 61 geantwortet. In diesen

Praxen sind 2526 MS-Patienten in

Behandlung. Das entspricht 56% aller

MS-Patienten. Unklar bleibt, wie viele


MS-Patienten in den Praxen behandelt

werden, die nicht geantwortet haben.

Unklar bleibt naturgemäß auch, in welcher

Form die Betreuung der Patienten

in den Praxen vollzogen wird.

Neben den niedergelassenen Kollegen

waren in Brandenburg vor Umsetzung

des §116b SGB V drei MS-Ambulanzen

an Krankenhäusern aktiv (Hennigsdorf,

Neuruppin, Teupitz). Diese

drei und mittlerweile auch noch weitere

sind vor kurzem nach §116b SGB

V zugelassen worden, als hochspezialisierte

Leistung MS-Patienten am Krankenhaus

zu behandeln. Die Voraussetzungen

für die Zulassung sind durch

den gemeinsamen Bundesausschuss

festgelegt (Tabelle 2). Die Zahl der in

den Krankenhausambulanzen behandelten

Patienten ist nicht bekannt. In

Hennigsdorf und Teupitz werden jeweils

>400 Patienten behandelt und in

Neuruppin >150.

Optimierung der MS-Versorgung

in Brandenburg

Der Ärztliche Beirat des Landesverbandes

Brandenburg der DMSG hat

sich in den vergangenen 12 Monaten

mit dem Thema beschäftigt, wie die

Versorgung MS-Betroffener in Brandenburg

verbessert werden kann. Es

wurde ein Kriterienkatalog erstellt, der

aus Sicht des ärztlichen Beirats von allen

MS-Therapeuten in Brandenburg

erfüllt werden sollte (Tabelle 3). Dieser

Katalog orientiert sich an den Kriterien

des DMSG Bundesverbandes („anerkanntes

MS-Zentrum“). Problematisch

sind naturgemäß die in den Kriterien

des Landesverbandes geforderten Mindestzahlen.

Für die Basisversorgung

sind diese aus Sicht des Ärztlichen Beirats

aber nicht zwingend erforderlich.

Fraglich ist allerdings, ob eine moderne

Versorgung von MS-Patienten auch

von überwiegend psychiatrisch tätigen

Nervenärzten geleistet werden kann.

Überhaupt erscheint das Konstrukt

des Nervenarztes zunehmend schwierig

in Zeiten, in denen sich in der Neurologie

und der Psychiatrie von Jahr zu

Jahr die diagnostischen und therapeutischen

Optionen zunehmend differenziert

haben.

Es ist darüber hinaus auch die Meinung

des Ärztlichen Beirats, das bereits

jetzt – und noch mehr in der

nahen Zukunft nach Zulassung weiterer

Präparate – die Notwendigkeit besteht,

die Therapielenkung und zum

Teil auch die Therapie-Durchführung

und die Therapie-Überwachung durch

MS-Zentren zu gewährleisten, die auch

die Kriterien des Bundesverbandes erfüllen

(„anerkanntes“ oder „regionales

MS-Zentrum“). Dieser Vorschlag orien-

Soziale Situation

Kinderwunsch

Art der Anwendung

Behinderungsgrad

MRT-Befund

MS-

Therapie

Vortherapie

Zulassung

Begleitmedikation

Leitlinien

Wunsch des Patienten

Nebenwirkungsspektrum

tiert sich an den Erfahrungen anderer

Länder, z.B. Kanada, das ebenfalls ein

Flächenland ist, und der Notwendigkeit,

diese Therapie sicher und rational

anzuwenden. Gerade die Erfahrungen

mit dem 2007 zugelassenen monoklonalen

Antikörper Natalizumab, der mit

einer Häufigkeit von ca. 1:1000 eine

progressive multifokale Leukenzehalopathie

(PML) auslösen kann, untermauern

die Notwendigkeit dieses Ansatzes.

Fazit

Krankheitsverlauf

Erfahrungen des Arztes

Krankheitsstadium

Begleiterkrankungen

Prognose

Die Versorgung von MS-Patienten

steht vor einem Umbruch, der verursacht

wird durch die sich glücklicherweise

zunehmend erweiternden therapeutischen

und diagnostischen Möglichkeiten,

die aber auch verbunden

sind mit höheren Therapiekosten und

-risiken. Der differenzierte Umgang mit

diesen Optionen und die Individualisierung

der Therapie macht eine Spezialisierung

der Therapeuten notwendig.

Mittelfristig sollte jeder Patient –

auch in Brandenburg – Zugang zu einem

MS-Zentrum haben, das über die

nötige Expertise im Umgang mit den

innovativen Therapien verfügt. Dies

wird zukünftig vermutlich auch von

den zuständigen Gremien so entschieden

werden. Für ein Flächenland wie

Brandenburg gilt aber darüber hinaus

auch, dass eine wohnortnahe neurologische

Basisversorgung weiterhin bestehen

bleiben muss. Auch diese muss

fortBIldunG

bestimmten Qualitätsansprüchen genügen.

Der Ärztliche Beirat des Landesverbandes

Brandenburg der DMSG

möchte gerne mit den niedergelassenen

und auch den am Krankhaus tätigen

Kolleginnen und Kollegen in einen

Dialog eintreten, um die Qualität der

Versorgung der Brandenburger MS-

Patienten auf hohem Niveau zu halten

und noch zu verbessern.

Abbildung

Auswahl von Faktoren, die Therapieentscheidungen

bei Patienten mit

multipler Sklerose beeinflussen

können.

Tabelle 1. Auswahl von Kriterien, die

erfüllt sein müssen, damit die DMSG

das Zertifikat „Anerkanntes MS-Zentrum“

oder „Regionales MS-Zentrum“

an Akutkliniken, Rehakliniken oder

Arztpraxen vergibt (nähere Informationen

unter www.dmsg.de).

• Betreuung durch eine/n Facharzt/

Fachärztin für Neurologie

• Mindestens 5-jährige Erfahrung in

der medizinischen Betreuung von

MS-Patienten

• Das medizinische Fachpersonal soll

mindestens 2 Jahre Erfahrung mit

MS-Patienten haben.

• Als Initialkontakt erfolgt eine mindestens

1-stündige Konsultation

• Mindestzahl an behandelten MS-

Patienten (Einzelfälle) pro Jahr: 400

(anerkanntes MS-Zentrum), 150 (regionales

MS-Zentrum)

• Standardisierte Befunderhebung und

Dokumentation

• Standardisierte Ableitung und Dokumentation

evozierter Potenziale

• Liquordiagnostik durch ein zertifiziertes

Labor

• Kooperation mit (Neuro)Radiologen

und etabliertes Protokoll zur MRT-

Durchführung

• Möglichkeit der Durchführung und

Betreuung indizierter Therapiemaßnahmen

(Kortison-Pulstherapie, Plasmapherese,

Mitoxantron, Cyclophosphamid)

• Regelmäßige Fortbildung/Schulung

zu MS-relevanten Themen für Patienten,

Mitarbeiter und interessierte

Kollegen in der Umgebung

Tabelle 2. Auswahl der Voraussetzungen,

die Krankenhäuser erfüllen müssen,

um nach §116b SGB V MS-Patienten

ambulant behandeln zu dürfen.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 15


fortBIldunG

• Betreuung in einem interdisziplinären

Team unter Leitung einer Fachärztin

oder eines Facharztes für Neurologie

• Behandlungsteam mit ausreichender

Erfahrung in der Behandlung von

MS-Patienten, regelmäßige Teilnahme

an spezifischen Fortbildungsveranstaltungen

sowie interdisziplinären

Fallkonferenzen.

• Möglichkeit zur Durchführung

➤ der Therapie der Multiplen Sklerose,

von Komplikationen und von Begleiterkrankungen

➤ von Laboruntersuchungen

➤ bildgebender Diagnostik (Röntgen,

MRT, Ultraschalluntersuchungen)

➤ Neurologischer und ggf. neuropsychologischer

Untersuchungen (inkl.

Kognition)

➤ psychiatrischer Untersuchung

➤ einfacher neuropsychologischer

Testverfahren

➤ neurophysiologischer Diagnostik

(Evozierte Potenziale, EEG)

➤ von EKG und Echokardiographie

➤ einer Restharnbestimmung

➤ einer Urodynamik

➤ der Therapie MS-bedingter Sexualstörungen

➤ einer Blasenkatheterversorgung

➤ einer ophthalmologischen Befunderhebung

➤ einer Verordnung und Anpassung

von Sehhilfen

• Verfügbarkeit und Miteinbeziehung

folgender Fachrichtungen (auch in

Kooperation)

➤ Radiologie

➤ Kardiologie

➤ Ophthalmologie

➤ Urologie

➤ Neuropsychologie

➤ Physiotherapie

➤ Ergotherapie

➤ Logopädie

➤ Psychiatrie/Psychotherapie

➤ Neurochirurgie

➤ Gynäkologie

• 24-Stunden-Notfallversorgung (ggf.

Rufbereitschaft): Neurologie, Radiologie

• Mindestanzahl: 120 behandelte MS-

Patienten pro Jahr

• Verpflichtung zur Dokumentation

und Auswertung: Dokumentation,

die eine ergebnisorientierte und

qualitative Beurteilung der Behandlung

ermöglicht.

• Kooperation mit Patientenorganisationen

16 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

• Verpflichtung zur leitlinienorientierten

Behandlung

• Behindertengerechte Räumlichkeiten

für Patientenbetreuung und -untersuchung

Tabelle 3. Qualitätskriterien der flächendeckenden

Versorgung von MS-

Patienten in Brandenburg. Vorschlag

des Ärztlichen Beirats des Landesverbandes

Brandenburg der DMSG.

1. Die kontinuierliche Betreuung der

MS-Patienten durch eine/n Facharzt/Fachärztin

für Neurologie

oder eine/n Nervenarzt/-ärztin mit

Schwerpunkt Neurologie muss gewährleistet

sein.

2. Voraussetzung ist die regelmäßige

Teilnahme an MS-spezifischen Fortbildungsveranstaltungen.

3. In der Praxis wird von dem/der behandelnden

Neurologen/in oder

Nervenarzt/-ärztin eine qualitativ

und quantitativ ausreichende Erfahrung

in der medizinischen Betreuung

MS kranker Patienten vorausgesetzt

(kontinuierliche Behandlung von

mindestens 25 MS-Patienten (Einzelfälle)

pro Jahr).

4. Erwünscht ist eine Fördermitgliedschaft

in der DMSG

5. Bei Initialkontakt von MS-Patienten

in der Praxis wird eine mindestens

1-stündige Konsultation verlangt.

6. Die standardisierte Befunderhebung

und Dokumentation zur objektivierbaren

Erfassung und Dokumentation

sowie Wertung der Defizite müssen

anhand des EDSS erfolgen (bei Bedarf

auch MSFC, Barthel-Index).

7. Die standardisierte Ableitung und

Dokumentation (möglichst nach

den Kriterien der DGKN) evozierter

Potenziale (VEP, SEP, AEP) müssen in

der MS-Praxis durchführbar sein (fakultativ:

MEP).

8. Wenn in der Praxis Lumbalpunktionen

durchgeführt werden, dann

muss der Liquor durch ein zertifiziertes

Labor analysiert werden.

9. In Kooperation mit einem Neuroradiologen

oder Radiologen sollte die

Möglichkeit bestehen, ein etabliertes

Protokoll zur Durchführung der MRT-

Untersuchungen zu erstellen.

10. Für die Zeiten außerhalb der regulären

Sprechzeiten muss eine klare

Regelung der Notfallversorgung von

MS-Patienten gegeben sein (Vertretungsregel).

11. Bei Schüben und Therapieversagen

müssen die Durchführung und Betreuung

indizierter Therapiemaßnahmen(Methylprednisolon-Pulstherapie,

Plasmapherese, Mitoxantron-

und Cyclophosphamidinfusionen,

Natalizumab-Infusionen) in

Kooperation mit einer klinisch-neurologischen

Einrichtung gewährleistet

sein, sofern sie nicht in der Praxis

durchgeführt werden.

12. Der Therapiestandard gemäß den

Leitlinien der DGN und MSTKG (Immuntherapie

und symptomatische

Therapie) muss erfüllt sein.

13. Die Möglichkeiten einer qualifizierten

Physio-, Ergotherapie bzw.

Logopädie sollten gemäß der aktuellen

Symptomatik der Patienten erwogen

werden.

14. Eine etablierte Kooperation mit

Urologen (Restharnmessung, im

Einzelfall auch urodynamische Messung)

zum optimalen Symptom-Management

bei Blasenfunktionsstörungen

muss gegeben sein.

15. Eine Dokumentation der bisherigen

Behandlungsergebnisse und

Behandlungsziele ist erforderlich.

16. Patienten unter immunmodulatorischer

Therapie müssen im ersten

Jahr alle 3 Monate und bei stabilem

Verlauf in den Jahren danach alle

6 Monate gesehen und untersucht

werden. Bei Patienten ohne Therapie

müssen die Untersuchungsintervalle

individuell gewählt werden (Minimum:

jährliche Kontakte).

17. Es ist wünschenswert, dass sich die

Praxis am MS-Register der DMSG,

Bundesverband e.V. in Form der Dokumentation

der Patientendaten beteiligt

(Eingabe von anonymisierten

Basisdaten einmal pro Jahr).

18. Eine Kooperation mit der DMSG

wird vorausgesetzt.

19. Die Praxis muss barrierefrei zu erreichen

sein. Die Einrichtung der Praxis

muss ebenfalls barrierefrei sein.

20. Die Praxis arbeitet in Kooperation

mit MS-erfahrenen neurologischen

Kliniken.

n Weitere Informationen und Literatur beim

Verfasser:

Prof. Dr. med. Andreas Bitsch

Neurologische Klinik,

Ruppiner Kliniken GmbH

Fehrbelliner Straße 38

16816 Neuruppin

Telefon 03391 393810

E-Mail a.bitsch@ruppiner-kliniken.de


anKündIGunG

sommerakademie 2010 der lÄKb

veranstaltet von der Akademie für ärztliche Fortbildung

Thema:

„Medizin in einer sich verändernden

Gesellschaft“

zertifiziert von der Landesärztekammer

Brandenburg

Termin:

Samstag, 5. Juni 2010,

10.00 bis 18.00 Uhr

Ort:

Universität Potsdam

fortBIldunG

Ihre Anmeldung richten Sie bitte an die

Landesärztekammer Brandenburg,

Referat Fortbildung,

Postfach 101445, 03014 Cottbus,

Fax (0355) 7 80 10 11 44,

E-Mail: akademie@laekb.de,

Internet: www.laekb.de.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 17

Impressionen der

Frühjahrsakademie 2009

Foto: 4iMEDIA

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Zählt zu den fünf großen

Kliniken in Brandenburg:

das Städtische Klinikum

Brandenburg an der Havel

Fotos: Städtisches Klinikum

Brandenburg

aKtuell

BrandenBurGs KlInIKen vorGestellt

städtisches Klinikum brandenburg: Akademisches

lehrkrankenhaus mit blick für nachwuchssicherung

Der größte Arbeitgeber in Brandenburg

an der Havel ist das dort

ansässige Städtische Klinikum. Insgesamt

990 Mitarbeiter werden in

der Einrichtung beschäftigt, die

bereits auf eine über 100-jährige

Geschichte zurückblicken kann.

Als Städtisches Krankenhaus am Marienberg

wurde das Klinikum am 1. Juli

1901 der Öffentlichkeit übergeben.

150 Betten standen zu dieser Zeit für

die Patientenbetreuung zur Verfügung

– im vergangenen Jahr wurden 492

Betten aufgestellt. „Durch den Fortschritt

in der Medizin einerseits und

die steigenden Einwohnerzahlen in der

18 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

Stadt Brandenburg andererseits wurden

in der Entwicklung des Klinikums

immer wieder Erweiterungsbauten

notwendig, so dass die Einrichtung immer

mehr Fachkliniken, wie die Kliniken

für Orthopädie, Augenheilkunde oder

Neurochirurgie, hinzugewann“, erzählt

die heutige Geschäftsführerin, Gabriele

Wolter, aus der Geschichte des Klinikums.

Doch nicht nur die Größe der

Einrichtung änderte sich über die Jahrzehnte:

Vom Städtischen Krankenhaus

Marienberg, über das Bezirkskrankenhaus

bis zum heutigen Städtischen Klinikum

Brandenburg vollzog sich auch

beim Namen ein Wandel.

Neues Pflegebettenhaus

im Bau

Mittlerweile gehört die Klinik als Gesellschaft

mit beschränkter Haftung zu

den fünf großen Kliniken des Landes

Brandenburg. „Als Klinikum der qualifizierten

Regelversorgung hat es eine

überregionale Bedeutung für die Versorgung

der Bevölkerung. So haben

unter anderem die Fachabteilungen

Augenheilkunde, HNO, Gefäßchirur-

gie, Urologie und Kinderurologie einen

großen Anteil an der überregionalen

Versorgung“, sagt Dr. med. Wilfried

Pommerien, Ärztlicher Direktor des

Klinikums. Das Einzugsgebiet über die

Stadtgrenzen hinaus wird auch an den

Zahlen deutlich: Im vergangenen Jahr

wurden insgesamt 23.605 Fälle stationär

und 44.395 ambulant behandelt.

Um den gestiegenen Aufgaben gerecht

zu werden, sind große Teile des

Klinikums in den letzten Jahren komplett

neu gebaut worden. Nachdem

im Jahr 2002 der erste Bauabschnitt –

unter anderem mit einer Entbindungsabteilung

mit benachbarter Neonatologie,

dem Institut für Radiologie, der

Endoskopie und den kardiologischen

Kathetermessplätzen – abgeschlossen

werden konnte, erfolgt derzeit

der Neubau eines Pflegebettenhauses,

dessen Inbetriebnahme für Mai 2011

vorgesehen ist.

Karrierechancen für Ärzte,

Pflegepersonal und Medizinstudenten

Eine stete Erweiterung der Einrichtung

zieht dabei auch einen großen

Fachkräftebedarf nach sich. Wie Gabriele

Wolter erklärt, bietet das Städtische

Klinikum Brandenburg interessierten

Bewerbern vielfältige Berufsmöglichkeiten.

„Wir haben den Anspruch,

zu den besten Ausbildungskrankenhäusern

in Brandenburg zu gehören.

Auf unserer Karriereseite http://karriere.klinikum-brandenburg.de

finden

sich attraktive Stellenangebote sowohl

für Fachärzte als auch für Pflegepersonal

oder Medizintechniker“, so die Geschäftsführerin.

Darüber hinaus können

sich bereits jetzt Jugendliche mit

ihrem Halbjahreszeugnis für einen Ausbildungsplatz

bewerben. An der hauseigenen

Medizinischen Schule besteht

die Möglichkeit, eine Lehre als Gesundheits-

und Krankenpfleger, Physiotherapeut,

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger

oder Operationstechnischer

Assistent zu absolvieren. „Die vorausschauende

Fachkräftesicherung in allen

Bereichen ist für uns eine wichtige Aufgabe.

Als Akademisches Lehrkrankenhaus

der Charité in Berlin erfolgt bei

uns beispielsweise auch die Ausbildung


von Medizinstudenten im Praktischen

Jahr. Studenten in jeder Ausbildungsstufe

bieten wir zudem den Abschluss

eines Stipendiumvertrages an, mit dem

sie die Möglichkeit einer finanziellen

Unterstützung erhalten, wenn sich die

Studenten fest an das Klinikum binden“,

erläutert Dr. Karl-Heinz Rudolph,

Chefarzt und Ärztlicher Direktor.

Neben der Ausbildung engagiert sich

das Städtische Klinikum Brandenburg

auch in der Weiterbildung der Fachärzte.

So besteht in allen Klinikbereichen

die volle Weiterbildungsbefugnis, wobei

das folgende Fachabteilungen umfasst:

- Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

- Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie

- Klinik für Augenheilkunde

- Klinik für HNO, Gesichts- und Halschirurgie

- Klinik für Gefäßchirurgie

- Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

- Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie,

Pulmologie, Angiologie)

- Klinik für Innere Medizin II (Gastroenterologie,

Diabetologie, Onkologie)

- Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

- Klinik für Neurochirurgie

- Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie

- Klinik für Urologie und Kinderurologie

Nicht vorgesehen im Klinikum sind

das Gebiet der Psychiatrie und Kinderpsychiatrie

sowie die Neurologie,

welche durch die Asklepios Fachklinik

in Brandenburg an der Havel abgedeckt

werden.

Qualitätsmanagement

kontinuierlich auf dem

Prüfstand

Um die Entwicklung der Fachbereiche

weiter voranzutreiben, hat die Einrichtung

ein Qualitätsmanagement in ihre

Arbeit integriert. So sind die gesamte

Klinik und das Brandenburgische Brustzentrum,

das eine kooperative Einrichtung

des Klinikums ist, seit vergangenem

Jahr nach ISO 9001:2008 zertifiziert.

„Wir stellen unser Qualitätsmanagement

kontinuierlich auf den

Prüfstand, was der Arbeit des gesamten

Klinikteams und nicht zuletzt den

Patienten zugute kommt“, sagt Gabriele

Wolter. „Ein besonderes Anliegen

ist uns die Förderung der präventiven

Medizin“, so Dr. Pommerien. In der

monatlichen Reihe „Gespräche im Klinikum“

erfahren Besucher Aktuelles zu

medizinischen Themen. Die Geburtshilfe

im Haus bietet Informationsveranstaltungen

für werdende Mütter

an, unter anderem einen Geburtsvorbereitungskurs,

eine Stillgruppe oder

Rückbildungsgymnastik. Gesundheitsvorsorge

beginnt dabei im eigenen Betrieb:

Für die Mitarbeiter des Klinikums

wird unter anderem regelmäßig eine

Rückenschulung angeboten.

n Anja Saller, 4iMEDIA

aKtuell

Informationen in Zahlen:

• 773 Kinder kamen im letzten Jahr

im Klinikum zur Welt.

• 631 Mitarbeiter sind im Pflege-

und Funktionsdienst eingesetzt.

• 466 Betten sind laut Krankenhausplan

in der Einrichtung vorgesehen.

• 174 Ärzte kümmern sich im Städtischen

Klinikum Brandenburg um

die Patienten.

• 70 Betten stehen in der größten

Abteilung – der Inneren Klinik I

mit dem Schwerpunkt Kardiologie

– zur Verfügung.

Allgemeine Daten:

Name: Städtisches Klinikum Brandenburg

GmbH

Gegründet am: 1. Juli 1901

Fläche: 67.575 Quadratmeter

Geschäftsführerin: Gabriele Wolter

Ärztliche Direktoren:

Dr. med. Wilfried Pommerien,

Dr. med. Karl-Heinz Rudolph

Adresse: Hochstraße 29,

14770 Brandenburg an der Havel

Telefonnummer: 03381 4110

Telefax: 03381 413000

E-Mail:

skb@klinikum-brandenburg.de

Internet:

www.klinikum-brandenburg.de

Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 19

Das Krankenhaus

der qualifizierten

Regelversorgung verfügt

seit 1994 über einen

Hubschrauberlandeplatz.

Am 28. Januar 2010

erhielt die Einrichtung

die Urkunde für die

Zertifizierung nach ISO

9001-2008. Bei der

Übergabe von links: Dr.

Wilfried Pommerien, die

Oberbürgermeisterin der

Stadt Brandenburg an

der Havel, Dr. Dietlind

Tiemann, Brandenburgs

Gesundheitsministerin

Anita Tack,

Klinikgeschäftsführerin

Gabriele Wolter und

Michael Weigel vom

TÜV Süd.

Fotos: Städtisches Klinikum

Brandenburg


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aKtuell

Komplementäre

medizin:

Anmeldung für

sommersemester

an der europauniversität

läuft

Für das Sommersemester 2010 haben

interessierte Mediziner noch bis

zum 15. März Gelegenheit, sich an der

Europa-Universität Viadrina Frankfurt

(Oder) für den Studiengang „Master

of Arts in Komplementärer Medizin –

Kulturwissenschaften – Heilkunde“ anzumelden.

Für teilnehmende Ärzte ist

die Erlangung der Zusatzbezeichnung

Naturheilverfahren und klassische Homöopathie

möglich, außerdem können

Berechtigungen zur Anwendung

der psychosomatischen Medizin, Entspannungsverfahren

wie Autogenes

Training und ein Moderatorenschein

J A H R E

Fachkompetenz

20 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

für Qualitätszirkel erworben werden.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit

einer Promotion zum Dr. phil.

Der berufsbegleitende und weiterbildende

Studiengang für Ärzte, Psychotherapeuten,

Apotheker und weitere

Berufsgruppen mit einem akademischen

Abschluss in den Gesundheitswissenschaften

wird seit dem Sommersemester

2009 an der Europauniversität

angeboten. Er umfasst vier Semester

und wurde in Zusammenarbeit der

Internationalen Gesellschaft für Biologische

Medizin e.V. sowie dem Institut

für transkulturelle Gesundheitswissenschaften

an der Europauniversität entwickelt.

Informationen zu Ablauf, Inhalten und

Kosten des Studiengangs gibt es im Internet

unter www.master-kmkh.eu.

Dort finden Interessierte auch eine

kompakte Darstellung des Studiengangs

sowie Näheres unter anderem

zu den Terminen der Präsenzveranstaltungen

und den Lehr- und Lernformen.

Mediziner, die sich für das Sommersemester

anmelden möchten, können

Praxis- und Patientenbedarf

Gewinner 2008

Bestes

Sanitätshaus

Deutschland

Praxisplanung, Praxiseinrichtung, Medizintechnik,

Medizintechnische Wartung und Service (MEDGV),

Praxis- und Patientenbedarf, Sprechstundenbedarf,

Rehatechnik u.v.m.

Servicetel. 03531- 799065

medizintechnik-kroeger.de

ihre Bewerbungen an folgende Adresse

richten:

Europa-Universität Viadrina

Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften

Große Scharnstraße 59

15230 Frankfurt (Oder)

n Anja Saller, 4iMEDIA

Koordinationsstelle

im carlthiem-Klinikum

cottbus erleichtert

Kooperation

Für einen zukünftig unkomplizierten

Kontakt zwischen niedergelassenen

ärztlichen Kollegen, Klinikärzten aus

anderen Krankenhäusern und dem

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus sorgt ein

neuer Service im CTK.

Sollten Ärzte in Zukunft

• einen Patienten zur stationären Behandlung

einweisen,

• einen OP-Termin abstimmen,

• präoperative Untersuchungen planen

und abstimmen,

• eine vorstationäre Aufnahme vereinbaren,

• einen Termin für eine Spezialsprechstunde

oder Ambulanz vereinbaren

oder

• eine Zweitmeinung einholen wollen,

können sie unter der Rufnummer

0355 463838 werktags in der Zeit von

8 bis 18 Uhr eine kompetente Koordinationsstelle

erreichen. Medizinisches

Fachpersonal nimmt den Anruf entgegen

und vermittelt direkt an den gewünschten

Ansprechpartner. Sollte

dieser ärztliche Kollege nicht sofort erreichbar

sein, wird ein zeitnaher Rückruf

veranlasst.

n Carl-Thiem-Klinikum Cottbus


Kristina Hübener/Wolfgang Rose (Hg.)

Krankenhäuser in

Brandenburg – Vom

mittelalterlichen Hospital

bis zur modernen Klinik

Schriftenreihe zur Medizin-Geschichte

Herausgegeben von der Asklepios Fachkliniken

Brandenburg GmbH mit ihren

Fachkliniken in Brandenburg/Havel, Lübben

und Teupitz sowie von der Martin-

Gropius-Krankenhaus GmbH und von der

Ruppiner Kliniken GmbH

Zugleich:

Einzelveröffentlichung des Brandenburgischen

Landeshauptarchivs. Band V

Herausgegeben von Klaus Neitmann

be.bra wissenschaft verlag GmbH

Berlin – Brandenburg 2007

ISBN 978-3-937233-42-0

Preis: 34 €

Die Entwicklung des Krankenhauswesens

als gesellschaftliche Kulturleistungen

darzustellen und gleichzeitig

dabei die Brandenburger Besonderheiten

aufzuzeigen, ist das Anliegen der

Herausgeber des 16. Bandes der etablierten

Schriftenreihe. So sind auch die

Texte im ersten Teil des Bandes, der in

sieben Beiträgen die Krankenhausenwicklung

in der Mark von ihren Anfängen

bis in die Zeit um 1930 beschreibt,

von sachkundigen Kennern der Materie

verfasst und mit eindrucksvollen

Abbildungen ausgestattet. Den Anfang

macht kein Geringerer als der renommierte

Medizin-Historiker Axel Hinrich

Murken, der klar strukturiert und mit

vielen z.T. so noch nicht publizierten

Einzelheiten einen grundlegenden Beitrag

zum Verständnis des ‚Phänomens’

Krankenhausentwicklung leistet.

Dieter Hübeners Aufsatz zum ‚Brandenburger

provinzialen und kommunalen

Krankenhausbau der Moderne’

erlaubt daneben auch den Blick

auf den eigentlichen Baumeister der

brandenburgischen Krankenhäuser –

Theodor Goecke (1850-1919). Im Weiteren

wird detailliert die Situation in

der Stadt Brandenburg an der Havel

(Annette Hinz-Wessels), in Eberswalde

(Petra Fuchs) und in Lübben (Wolfgang

Rose) dargestellt und ferner die

Geschichte des Hospitals beziehungsweise

des Krankenhauses in Neuruppin

(Ute Land, Peter Pusch, Wolf Refardt,

Wolfgang Rose) beschrieben.

Im letzten Beitrag des ersten Teiles

nimmt sich Karl von Wolff, eine Neffe

des Künstlers Götz von Seckendorff

(1889-1914), der ‚Kunst in den brandenburgischen

provinzialen Anstalten’

an. Im Zentrum seines Aufsatzes stehen

der Maler Götz von Seckendorff

und seine Wandbilder in Eberswalde,

Brandenburg-Görden und Strausberg.

Mit vielen bislang nicht veröffentlichten

Detail-Informationen zu einem

bisher kaum bearbeiteten Sujet stellt

letztgenannter Beitrag inhaltlich eine

Besonderheit dar und trägt auch dazu

bei, den scheinbar etwas in Vergessenheit

geratenen Künstler v. Seckendorff

und sein Schaffen für und in Brandenburgs

Krankenhäuser zu recht wieder

in den Mittelpunkt des Interesses zu

rücken.

Der Teil II des Bandes enthält neben

einer Einführung in die Geschichte

des Inventars der Fürsorge und Wohlfahrtspflege

in Brandenburg die Übersicht

über die Inhalte der im Brandenburgischen

Landeshauptarchiv (BLHA)

vorhandenen Findbücher, ohne die ein

Zugriff auf die in den Reposituren 55

und 101 archivierten Akten, Karten,

Pläne und Fotografien zur ‚Fürsorge

und Wohlfahrtspflege in Brandenburg

(1800-1952)’ nicht gut möglich ist.

Ein knapp gefasster Anhang mit Abbildungs-

und Autorennachweisen

komplettiert die Veröffentlichung aus

rezensIert

dem BLHA in Potsdam-Bornim, der ein

nachhaltiges Interesse der Leser sicher

sein wird.

Wer sich mit der regionalen Krankenhausgeschichte

der Mark befasst oder

beabsichtigt, sich selbst an die Aufarbeitung

der Geschichte der eigenen

Wirkungsstätte zu machen, wird an

dem hier vorgestellten Buch nicht vorbeikommen

können, meint der Rezensent.

n S. Rummler, Hamburg

Cottbus An der Oberkirche

Sandowerstr. 53 www.lichtgalle.de

Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 21

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personalIa

89 Jahre

OMR Prof. Dr. med. habil. Otto Münch,

Potsdam

87 Jahre

SR Gudrun Kludt, Eisenhüttenstadt

86 Jahre

OMR Dr. med. Konrad Höpfner,

Brandenburg

SR Kozo Kozew, Woltersdorf

84 Jahre

SR Dr. med. Rosemarie Köster, Rangsdorf

OMR Dr. med. Wolfgang Rühland,

Am Mellensee

82 Jahre

Prof. Dr. Dr. med. habil. Klaus Pape,

Cottbus

MR Dr. med. Irene Winde, Woltersdorf

81 Jahre

Dr. med. Harri Blume,

Potsdam, OT Groß Glienicke

MR Prof. Dr. sc. med. Rudolf Noack,

Potsdam, OT Neu Fahrland

80 Jahre

SR Taisija Brzenska, Schöneiche

MR Dr. med. Herbert Libuda,

Wittenberge

Dr. med. Ursula Slonina, Belzig

79 Jahre

Dr. med. Dietrich Hampel, Falkensee

MR Dr. med. Fritz Kolombe, Kyritz

MR Dr. med. Annerose Konietzky,

Ludwigsfelde

MR Elinor Kuske, Zepernick

78 Jahre

Prof. Dr. med. habil. Wolfgang Fischer

Woltersdorf

Dr. med. Vesselina Gürkov, Wildau

MR Dr. med. Werner Mittmann,

Potsdam

Dr. med. Lothar Thom, Altdöbern

77 Jahre

MR Dr. med. Alexandra Anke,

Potsdam

Dr. med. Marion Böhme,

Hohen Neuendorf, OT Borgsdorf

Prof. Dr. med. habil. Gerhard Bundschuh,

Hennickendorf

OMR Dr. med. Günther Dzikonski,

Hoppegarten, OT Hönow

OMR Prof. Dr. sc. med. Heinz Fanter,

Alt Madlitz

Doz. Dr. med. habil. Heinz Jaworski,

Bad Saarow

Dr. med. Waldtraut Pape-Hoesche,

Cottbus

MR Dr. med. Klaus Patzer,

Bad Wilsnack

Dr. med. Isolde Zimmermann,

Lüdersdorf

22 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

WIr GratulIeren

zum Geburtstag im märz

76 Jahre

Dr. med. Ilse Böbel, Rüdersdorf

MR Charlotte Friedrichs, Potsdam

Hildegard Gernert, Blankenfelde

SR Christel Lück, Michendorf

Dr. med. Gundula Scholtz,

Kleinmachnow

Prof. Dr. med. habil. Wolfgang Senst,

Frankfurt (Oder)

OMR Dr. med. Walter Vogel, Cottbus

75 Jahre

SR Joachim Gerschner, Guben

Juliana Huys, Eichwalde

Dr. med. Gerhard Keil, Prenzlau

MR Dr. med. Hanna Langer, Eberswalde

Dr. med. Helmut Mertens,

Schwielowsee, OT Wildpark-West

MR Dr. med. Helmut Richter, Potsdam

Dr. med. Rosemarie Rißler, Welzow

Dr. med. Christa-Maria Rudel,

Neuruppin

Dr. med. Susanne Stachat,

Fürstenwalde/Spree

Dr. sc. med. Hans-Bilfrid Zimmermann,

Potsdam

70 Jahre

Dr. med. Horst Albrecht, Templin

Dr. med. Claus-Ulrich Busse,

Eberswalde

Dr. med. Heide Dronski, Woltersdorf

MR Dr. med. Dieter Fischer, Uebigau

Dr. med. Margot Gensicke, Klausdorf

Helmut Grigereit, Templin

Dr. med. Jürgen Gutzschebauch,

Prenzlau

Dr. med. Renate Heide, Neu Zittau

Dr. med. Frank Hernichel,

Frankfurt (Oder)

Dr. med. Barbara Herrmann,

Schwielowsee, OT Ferch

Holger Ilge, Teupitz

Dr. med. Gerd-Volker Kaufmann, Rauen

Ursula Keipert, Potsdam

Dr. med. Sophie Kinder,

Brandenburg an der Havel

Dr. med. Annelies Kluge, Senftenberg

Dr. med. Ingrid Kothe, Brodowin

Dr. med. Ingo Lennartz, Nuthetal

MR Edda Liebig, Neuruppin

MR Dr. med. Eberhard Marx,

Nuthe-Urstromtal

SR Rosemarie Maternowski,

Oranienburg

Dr. med. Zarir Montaser Koohsari,

Schönwalde-Glien

Maung Maung Mra, Berlin

MR Dr. med. Eberhard Nause,

Wittenberge

Dr. med. Ursula Niederkorn, Buckow

Dr. med. Gudrun Ortmann, Potsdam

Ingrid Pehl, Zehdenick

Dr. med. Rosemarie Reseburg,

Rheinsberg

Dr. med. Martin Rintisch,

Rietz-Neuendorf, OT Buckow

Dr. med. Gisela Schneider,

Kloster Lehnin

Dieter Schuppe, Zeuthen

MR Dr. med. Helmut Starke,

Bergholz-Rehbrücke

Dipl.-Med. Sigrid Starke,

Falkensee

Dr. med. Eva-Marie Weitzel,

Kleinmachnow

Dr. med. Ernst-Ludwig Wiedemann,

Fürstenwalde, OT Trebus

65 Jahre

Horst Dräger, Teltow

MR Dr. med. Karin Gebert, Rathenow

Dr. med. Günter Haring, Cottbus

Birgit Hauptmann, Blumberg

Dr. med. Peter Hauptmann, Blumberg

Dipl.-Med. Ingrid Karrenberg,

Hoppegarten, OT Waldesruh

Dr. med. Reinhard Karwasz,

Hohen Neuendorf

MR Dr. med. Reiner Neumann,

Heideland OT Drößig

Dr. med. Gerhard Rasch, Kleinmachnow

MR Dr. jur. Klaus-Dieter Richter, Oderberg

Dr. med. Wolfgang Schirmer, Kolkwitz

Dr. med. Karin Winkler, Berlin

Dipl.-Med. Reinhard Wolff, Brandenburg

60 Jahre

Renate Christensen, Potsdam-Grube

Dr. med. Hans-Jürgen Dietze, Zehdenick

Dipl.-Med. Karen Goretzki, Eberswalde

Dr. med. Paul Hartwig, Dallgow-Döberitz

Dr. med. Joachim Hirsemann,

Schwielowsee, OT Wildpark-West

Dr. med. Irmhild Kallweit,

Reichenow-Möglin

Dr. med. Hans-Peter Radel,

Neustadt-Glewe

Dr. med. Hans-Jürgen Schüler,

Bad Saarow

Dr. med. Gerhard Semmler, Rathenow

Dipl.-Med. Karl-Josef Thein, Fürstenberg

Dr. med. Barbara Zynda, Berlin

Wir bitten unsere Leser, die nicht mit der

Veröffentlichung einverstanden sind, um

rechtzeitige (bis 10. des Vormonats) Mitteilung

(schriftlich oder telefonisch unter

0355 7801018 oder per E-Mail: angelika.

winzer@laekb.de).


carl-thIem-KlInIKum cottBus

neue chefärzte haben Arbeit aufgenommen

Dr. med. Andrzej Popiela

Foto: CTK/ Michael Helbig

Dr. med. Andrzej Popiela ist seit

dem 1. Januar Chefarzt der Frauenklinik

des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus.

Der Mediziner hat sein Medizinstudium

Neuer Chefarzt für die Klinik für

Augenheilkunde in der Klinikum Frankfurt

(Oder) GmbH: Privat-Dozent Dr.

med. Christopher Wirbelauer übernahm

im Januar die Leitung der Klinik

und trat die Nachfolge von Dr. Gunnar

Peters an, der seine Tätigkeit im Klinikum

im vergangenen Jahr beendet hatte.

Dr. Wirbelauer studierte Medizin in

Berlin, begann nach Studienaufenthalten

in den USA seine Arbeit an der

Augenklinik des Virchow-Klinikums

der Charité in Berlin und promovierte

1996. Im gleichen Jahr erhielt er

die Approbation als Arzt und nahm

seine Tätigkeit als wissenschaftlicher

Mitarbeiter an der Augenklinik der

in Wroclaw absolviert und war dort an

der I. Beziehungsweise II. Frauenklinik

tätig. Seit 2005 wirkt er am Carl-

Thiem-Klinikum Cottbus als Oberarzt

beziehungsweise Leitender Oberarzt

der Frauenklinik. Die Schwerpunkte

von Dr. Andrzej Popiela sind die Onkologische

Gynäkologie sowie Spezielle

Geburtshilfe und Perinatalmedizin.

Zum 1. Februar hat PD Dr. med.

habil. Thomas Schulz das Amt des

Chefarztes des Instituts für Radiologie

und Chefarztes der Klinik für Strahlentherapie

des Klinikums übernommen.

Er folgte damit Prof. Dr. Claus-Peter

Muth, der im Januar seinen 65. Geburtstag

feierte. Dr. Schulz studierte

Medizin in Leipzig, wo er als Wissenschaftlicher

Mitarbeiter und Oberarzt

in verschiedenen Bereichen des Universitätsklinikums

bis Anfang 2009 tätig

war. Zuletzt war der Mediziner Leitender

Oberarzt für „Allgemeine Radiolo-

KlInIKum franKfurt (oder)

Augenklinik

unter leitung von Pd dr. christopher Wirbelauer

Medizinischen Universität zu Lübeck

auf. Drei Jahre später erhielt der Mediziner

die Anerkennung als Facharzt für

Augenheilkunde und wechselte im Jahr

2000 als Oberarzt an das Vivantes Klinikum

Neukölln in Berlin.

Im Jahr 2006 habilitierte er im Fach

Augenheilkunde an der Charité-Universitätsmedizin

Berlin und beendete

2009 den postgradualen Studiengang

im Gesundheitsmanagement (MBA)

an der Hochschule für Wirtschaft und

Recht in Berlin.

n Pressemitteilung des Klinikums Frankfurt

(Oder)/Anja Saller

personalIa

PD Dr. med. habil. Thomas Schulz

Foto: CTK/ Michael Helbig

gie“ am Universitätsklinikum Jena. n Pressemitteilung des CTK/Anja Saller

PD Dr. Christopher Wirbelauer

Foto: Klinikum Frankfurt (Oder)

Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 23


taGunGen & KonGresse

tagungen und Kongresse

Land Brandenburg

Interdisziplinäre Tumorkonsile je 1 P

Onkologischer Schwerpunkt Cottbus

jeweils mittwochs, 15.30 Uhr

Ort: Demonstrationsraum Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum, Thiemstraße 111,

03048 Cottbus

Leitung: Dr. med. J. Knobloch

Auskunft: J. Danke

Telefon: (0355) 46 20 46

Fax: (0355) 46 20 47

E-Mail: j.danke@ctk.de

Tumorzentrum Potsdam

jeweils mittwochs, 14.00 Uhr

Ort: Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann,

Charlottenstraße 72, 14469 Potsdam

Auskunft: Dr. dem Förstemann/Dr. med.

Stamm-Balderjahn

Telefon: (0331) 2 41 68 87

Fax: 80031) 2 41 68 80

Onkologischer Schwerpunkt Brandenburg/

Nordwest e. V. Neuruppin

jeweils mittwochs 15.30 Uhr

Ort: Ruppiner Kliniken,

Röntgen-Demonstrationsraum,

Fehrbelliner Straße 38, 16816 Neuruppin

Auskunft: Frau Parschat/Frau Kleinfeldt

Telefon: (03391) 39 32 13

Fax: (03391) 39 32 19

E-Mail: osp@hospa­neuruppin.de

Onkologischer Schwerpunkt Frankfurt (Oder)

jeweils mittwochs 15.00 Uhr

Ort: Klinikum Frankfurt (Oder),

Institut für Radiologie, Müllroser Chaussee 7,

15236 Frankfurt (Oder)

Auskunft: Herr Naas

Telefon: (0335) 5 48 20 27

Fax: (0335) 5 48 20 29

Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum Bad

Saarow

jeweils mittwochs 15.00 Uhr

Ort: HELIOS Klinikum, Pieskower Straße 33,

15526 Bad Saarow

Telefon: (033631) 7 22 21

Fax: (033631) 7 30 10

Nordbrandenburgischer Onkologischer

Schwerpunkt

jeweils mittwochs 15.30 Uhr

Ort: Konferenzraum II Asklepios Klinikum Uckermark,

Auguststraße 23, 16303 Schwedt

Auskunft: Frau Kindt

Telefon: (03332) 53 23 90

Endoskopie hautnah

9. März 2010, 9.00 bis 15.00 Uhr

Ort: Krankenhaus Strausberg

15. Schlossdialog Märkisch-Oderland:

Gutes Eisen – böses Eisen

19. März 2010, 18.00 bis 21.00 Uhr

Leitung und Auskunft: Dr. med. Jenssen,

Krankenhaus Märkisch-Oderland, BT Wriezen,

Sonnenburger Weg 3, 16269 Wriezen

Telefon: (033456) 4 03 01

Fax: (033456) 4 03 02

E-Mail: c.jenssen@khmol.de oder k.selle@

khmol.de

24 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

Echokardiographie-Dopplerechokardiographie-Grundkurs

12. bis 14. März 2010 in Berlin

Transösophageale

(TEE)-Echokardiographie

29./30. Mai 2010

Leitung: Dr. E. Lieback

Information unter www.echokurs.de

4. Informationstag für Existenzgründer

13. März 2010, 9.00 bis 16.45 Uhr

Teilnehmergebühr: 30 €

Ort und Auskunft:

Landesgeschäftsstelle der KVBB,

Gregor-Mendel-Straße 10 – 11, 14469 Potsdam

Telefon: (0331) 2 30 94 59

Fax: (0331) 2 30 92 88

E-Mail: ithiele@kvbb.de

Kindesmisshandlung – medizinische

und rechtliche Aspekte 2 P

17. März 2010

Diabetische Notfälle – Update 2 P

21. April 2010

Schädelhirntrauma – präklinische

Versorgung 2 P

19. Mai 2010

Erfolgreich reanimiert – und dann? 2 P

16. Juni 2010

jeweils 17.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Feuer- und Rettungswache Brandenburg

Leitung und Auskunft: Dr. med. Hochstatter,

Städtisches Klinikum, Klinik für Anästhesiologie

und Intensivtherapie,

Hochstraße 29, 14770 Brandenburg

Telefon: (03381) 41 13 10

Fax: (03381) 41 13 09

Minimalinvasive Chirurgie

17. März 2010

Tuberkulose – Entwarnung

in Deutschland

14. April 2010

Albert-Schweitzer-Abend

12.Mai 2010

Der besondere Fall

15. Sept. 2010

Interventionelle Radiologie

13. Okt. 2010

jeweils 18.00 Uhr c.t.

Ort: Hörsaal Haus 33 Carl-Thiem-Klinikum

Cottbus

61. Jahrestagung „Multimodale Therapieoption

für maligne solide Tumore“

13. Nov. 2010 in Cottbus

Auskunft: Medizinische Gesellschaft Ostbrandenburg

e. V. c/o Dr. med. W. Klemm,

Vetschauer Straße 11a, 03048 Cottbus

Telefon: (0355) 2 43 47

Fax: (0355) 3 55 56 69

Anästhesiologisches Management für

große gefäßchirurgische Eingriffe 1 P

19. März 2010

Wir prämedizieren elektronisch 1 P

23. April 2010

Ultraschallgestützte zentrale

Venenpunktion 1 P

30. April 2010

Hämodynamisches Monitoring bei

Einlungenventilation 1 P

7. Mai 2010

Wie kann das Intensivteam Ventilator

assoziierte Pneumonien vermeiden? 1 P

14. Mai 2010

jeweils 7.00 bis 8.00 Uhr

Ort, Leitung und Auskunft: Dr. med. Wirtz,

HELIOS Klinikum,

Pieskower Straße 33, 15526 Bad Saarow

Telefon: (033631) 73131

Fax: (033631) 7 25 48

Aktuelle Gastroenterologie 1 P

20. März 2010

MSD-Syndrom 1 P

17. März 2010, 15.30 Uhr

Borderline-Syndrom 1 P

24. März 2010, 15.00 Uhr

Ort, Leitung, Auskunft: Prof. Dr. Weinke,

Klinikum Ernst von Bergmann,

Charlottenstraße 72, 14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 62 02

Fax: (0331) 2 41 62 00

7. Spreewaldsymposium „Tops, Flops

und Trends 2010

20. März 2010, 9.00 bis 14.00 Uhr

Ort: Hotel zur Bleiche, Burg

Leitung und Auskunft: Dr. med. Kamke,

MediClin Reha-Zentrum Spreewald,

Zur Spreewaldklinik 14, 03096 Burg

Telefon: (035603) 6 32 21

Fax: (035603) 6 31 06

E-Mail: wolfram.kamke@mediclin.de

Ostbrandenburger Versorgungsnetz

„Integrierte kardiovaskuläre Versorgung

– Patienten mit Luftnot“ 4 P

24. März 2010 in Rüdersdorf

Leitung: Prof. Dr. med. H. Völler

Auskunft: Frau Salzwedel, Klinik am See,

Seebad 84, 15562 Rüdersdorf

Telefon: (033638) 7 86 53

Fax: (03363) 7 86 24

E-Mail: annett.salzwedel@klinikamsee.com

Seehof-Kolloquium

„Kolloquium – ICD und ICF – was heißt

ganzheitliche Behandlung?“

27. März 2010, 10.00 bis 15.00 Uhr

Leitung: Prof. Dr. Linden

Ort und Auskunft: Reha-Zentrum Seehof,

Lichterfelder Allee 55, 14513 Teltow

Telefon: (03328) 34 56 79

Fax: (03328) 34 55 55

E-Mail: Manuela.Grobe@drv­bund.de

Klinik und Therapie lymphologischer

Erkrankungen

7. April 2010

Diagnostik und Therapie der neurogenen

Blasenentleerungsstörung

5. Mai 2010

Osteoporose-Tag

5. Juni 2010, 9.00 bis 13.00 Uhr

Leitung, Ort und Auskunft:

PD Dr. R. Lenzen-Großimlinghaus,

Evangelisches Zentrum für Altersmedizin,

Weinbergstraße 18/19, 14469 Potsdam

Telefon: (0331) 2 77 70

Fax: (0331) 2 77 74 44

E-Mail: info@altersmedizin­potsdam.de


III. Frühjahrskolloquium der HNO-Klinik

Bad Saarow

17. April 2010, 9.00 bis 15.00 Uhr

Ort: Landesrettungsschule Brandenburg,

Bad Saarow

Leitung und Auskunft: PD Dr. med. Schrom,

HELIOS Klinikum,

Pieskower Straße 33, 15526 Bad Saarow

Telefon: (033631) 7 31 71

Fax: /033631) 7 30 71

E-Mail: thomas.schrom@helios­kliniken.de

Internet: www.helios­kliniken.de/badsaarow

XV. Deutsch-Polnisches Symposium:

Becken und Hüftgelenk

22. bis 24. April 2010 in Slubice/Polen

Teilnehmergebühr: 30 €

Leitung und Auskunft: Dr. med. F. Hoffmann,

Klinikum Frankfurt (Oder), Müllroser Chaussee 7,

15236 Frankfurt (Oder)

Telefon: (0335) 5 48 26 01

Fax: (0335) 5 48 26 02

E-Mail: unfallchirurgie@klinikumffo.de

Internet: www.klinikumffo.de

Grundkurs I: Katathyme Imaginative

Psychotherapie

23./24. April 2010

Grundkurs II: Katathyme Imaginative

Psychotherapie

25./26. Juni 2010

Teilnehmergebühr: je 260 €

Leitung und Auskunft: Dr. med. W. Loesch,

Großbeerenstraße 109, 14482 Potsdam

Telefon: (0331) 6 01 36 37

Fax: (0331) 6 01 36 49

E-Mail: institutipp@yahoo.com

Grenzgebiete der Rheumatologie

24. April 2010, 9.00 bis 14.00 Uhr

Ort, Leitung und Auskunft: Prof. Dr. Gräfenstein,

Johanniter-Krankenhaus, Johanniterstraße 1,

14929 Treuenbrietzen

Telefon: (033748) 8 23 84

Berliner Überregionales Symposium für

Psychosenpsychotheapie 15 P

8./9. Mai 2010

9./10. Oktober 2010

Ort: Charité Berlin

Programm und Anmeldeformulare unter

www.charite.de/psychiatrie/aktuelles.html

4. Gastroenterologisches Seminar

11./12. Juni 2010

Ort: Insel Hermannswerder Potsdam

Leitung und Auskunft: Prof. Dr. Weinke,

Klinikum Ernst von Bergmann,

Charlottenstraße 72, 14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 62 02

Fax: (0331) 2 41 62 00

E-Mail: tweinke@klinikumevb.de

Kompaktkurs Notfallmedizin

(80 Stunden)

12. bis 20. Juni 2010

11. bis 19. Sept. 2010

Teilnehmergebühr: 530 €

Refresher-Kurs für die Prüfung – Zusatzbezeichnung

Notfallmedizin

16. bis 18. April 2010

Teilenhmergebühr: 280 €

Kursleiter: Doz. Dr. med. habil. Lederer

Refresherseminar Leitender Notarzt

6. bis 8. Mai 2010

Teilnehmergebühr: 250 €

Kursleiter: Doz. Dr. med. habil. Lederer

Qualifikationsseminar Leitender Notarzt

6. bis 9. Okt. 2010

Teilnehmergebühr: 700 €

Kursleiter: Dr. Nimtz

Der gelähmte Patient – Festlegungen und

Fallstricke der Leitlinien “Apoplex”

17. Juni 2010, 9.00 Uhr

9. Dez. 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 57 €

Leitung: Dr. Lang

Schockraummanagement

6. Nov. 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 90 €

Leitung: Dr. Schierz

Atemwegsmanagement

20. Mai 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 75 €

Leitung: Doz. Dr. med. habil. Lederer

Invasive Techniken in der Notfallmedizin

4. Nov. 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 75 €

Leitung: Doz. Dr. med. habil. Lederer

Wasserrettung und Tauchunfälle

28. Aug. 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 57 €

Leitung: Dr. Grajetzki

Retten unter erschwerten Bedingungen

10. Juni 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 57 €

Leitung: Doz. Dr. med. habil. Lederer

Notfälle abseits der Routine

18. März 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 57 €

Polytrauma

11. Nov. 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 57 €

Spezialkurs Intensivtransport

22. bis 24. Okt. 2010

Teilnehmergebühr: 250 €

Gefährliche Infektionskrankheiten

– Infektionstransport

14. Okt. 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 57 €

Leitung: Doz. Dr. med. habil. Lederer

Aktuelle Rechtsfragen im Rettungsdienst

27. Mai 2010, 9.00 Uhr

7. Okt. 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 57 €

Leitung: RA Körber

Gynäkologische Notfälle, Geburt,

Versorgung von Mutter und Kind

24. April 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 57 €

Leitung: Dr. Sawatzki

Vergiftungen inkl. Drogennotfälle im

Rettungsdienst

23. Sept. 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 57 €

Leitung: PD Dr. Martens

Krisenmanagement im Rettungsdienst in

außergewöhnlichen Situationen

16./17. April 2010

Teilnehmergebühr: 120 €

Leitung: Dipl.-Psych. Grübner

Stoffwechselstörungen – der

unerkannte Notfall

3. Juni 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 57 €

Leitung: Doz. Dr. med. habil. Lederer

SanArena-Training (ACLS – Advenced

Cardiac Life Support)

24. Juni 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 85 €

Leitung: Herr Krumpelt

SanArena-Training (PALS – Pediatric

Advanced Life Support)

13. Nov. 2010, 9.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 85 €

Leitung: Dr. Böker

taGunGen & KonGresse

Prehospital Poly Trauma Management

19./20. März 2010

29./30. April 2010

26./26. Juni 2010

3./4. Sept. 2010

26./27. Nov. 2010

Teilnehmergebühr: 320 €

Leitung: Dr. med. Blaich

Ort und Auskunft:

Landesrettungsschule Brandenburg e. V.,

Pieskower Straße 33, 15526 Bad Saarow

Telefon: (033631) 33 35

Fax: (033631) 52 04

E-Mail: info@landesrettungsschule.de

Internet: www.Landesrettungsschule.de

Gruppenselbsterfahrung

(100 Doppelstunden)

Beginn: 30. Juni 2010, Ende 2012 in Berlin

jeweils mittwochs ab 17.00 Uhr bis samstags

14.30 Uhr

Teilnehmergebühr: 30 €/Doppelstunde

Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.

Leitung und Auskunft:

K. Stumptner, Telefon (03322) 23 21 21,

E-Mail: katrin.stumptner@t­online.de

Dr. S. Alder, Telefon (0331) 7 40 95 00,

E-Mail: st­alder@t­online.de

Speicheldrüsenzentrum Ostbrandenburg

30. Juni 2010, 16.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Konferenzraum

Leitung und Auskunft: Dr. med. Günzel, Klinikum

Frankfurt (Oder), Müllroser Chaussee 7,

15236 Frankfurt (Oder)

Telefon: (0355) 5 48 26 80

Fax: (0355) 5 48 26 99

E-Mail: th.guenzel.ch@klinikumffo.de

Andere Bundesländer

Forensische

Glaubhaftigkeitsbegutachtung

26. bis 28. März 2010

Verhaltenstherapie-Curriculum

Kinder- und Jugendpsychiatrie,

Psychotherapie (Seminar 3.1.)

15./. 16. April 2010

Verhaltenstherapie-Curriculum

Kinder- und Jugendpsychiatrie,

Psychotherapie (Seminar 3.2.)

2./3. Juli 2010

Ort und Auskunft: Psychiatrie Akademie, Vor

dem Kaiserdom 10, 38154 Königslutter

Telefon: (05353) 90 16 80

Fax: (05353) 90 10 99

E-Mail: psychiatrie.akademie@awo­apz.de

Internet: www.psychiatrie­akademie.de

Fortbildungsangebote unter

www.laekb.de

Rubrik Fortbildung/Fortbildungstermine

Alle Angaben sind ohne Garantie. Bei Rückfragen

bitte direkt an den Veranstalter wenden.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 25


taGunGen & KonGresse

Karrieremesse für

Ärzte und

Medizinstudierende

R Berufs orientierung

R Karriere planung

R Jobbörse

Umfangreiches

Vortrags- und

Fortbildungsprogramm

www.docsteps.de

26 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

„Einstieg

zum Aufstieg“

Die Medizinermesse des Marburger Bundes

17.–18. April 2010

Internationales Congress Centrum (ICC) Berlin

Unsere Premiumpartner:


taGunGen & KonGresse

docsteps im Internationalen congress centrum (Icc) berlin

Vorläufiges Programm

Samstag, 17. April 2010

8:30 – 9:30

• Registrierung/Anmeldung

9:30 – 10:45

• Begrüßung

• Der Arztberuf in Deutschland

und weltweit

10:45 – 11:30 Pause

11:30 – 12:15

• Berufseinstieg, aber wo?

• Weiterbildung im In- und Ausland

• Der Weg zum Titel: Die medizinische

Doktorarbeit

• Forum Abiturienten Studium der

Medizin – was kommt auf mich

zu?

• Soft Skills

12:30 – 13:15

• Famulatur und PJ im Ausland:

USA / Schweiz

• Mut zur Chirurgie: Allgemeinchirurgie,

Unfallchirurgie/Orthopädie

• Ärzte in der Pharmaindustrie

• Neue Konzepte ärztlicher Weiterbildung

• Ärzte in der Forschung

13:15 – 14:15 Mittagspause

14:15 – 15:00

• Ärzte als Unternehmensberater

• Mut zur Chirurgie: Gefäßchirurgie,

Plastische Chirurgie

• Finanzkonzepte für Ärzte

• Arzt als Medizinjournalist

• Arbeiten im Gesundheitsamt

15:15 – 16:00

• Klinikalltag – nein danke!

• Stationsmanagement Teil 1

• Krankenhausmanagement heute

• Arbeitsmedizin – ein facettenreiches

Arbeitsgebiet

• Clinical Skills

16:00 – 16:45 Pause

16:45 – 18:30

• Chancen als Arzt im Ausland

- USA

- Schweiz

- Australien

- Skandinavien

16:45 – 17:30

• Stationsmanagement Teil 2

• Facharztprofile Innere Medizin

• Ärzte im Versicherungsunternehmen

• Arbeiten in der Rehaklinik

DocSteps-Party! Ort wird

noch bekannt gegeben

Vorläufiges Programm

Sonntag, 18. April 2010

10:00 – 11:00

• Famulatur und PJ in Deutschland

• Familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung

• Tätigkeit im Sanitätsdienst der

Bundeswehr

• Chance Niederlassung

• Das amerikanische Examen (USL-

ME): Wer benötigt es? Wie absolviert

man es?

11:15 – 12:00

• Erfolgreich überleben im Klinikalltag

• Die perfekte Bewerbung

• Erfolg als Ärztin – Round Table

Gespräch

• Zusatzqualifikationen: MBA/Aufbaustudiengänge

• Medical English für Studenten

• Famulatur und PJ im Ausland: Erfahrungsberichte

12:00 – 13:15 Mittagspause

13:15 – 14:00

• Arbeitsmarkt für Ärzte: Beste

Chancen

• Profitipps zur Bewerbung um leitende

Positionen

• Meine Zukunft: Hausarzt?

• Mach mit! Engagement als

Student in Verbänden und Organisationen.

• Ärzte in der IT-Branche – eine

spannende Alternative

14:15 – 15:00

• Arztspezifische Tarifverträge

• Arbeiten im Entwicklungsdienst

• MVZ als Alternative zu Klinik und

Praxis

• Finanzkonzepte für Ärzte

• Medical English für Ärzte

• Facharztprofile: Gynäkologie,

Anästhesie

15:00 – 15:30 Pause

15:30 – 16:15

• Abschlussdiskussion und Preisverleihung

Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos.

Die Teilnehmerzahl ist jedoch

aus Platzgründen beschränkt, daher

ist eine Anmeldung erforderlich.

Sie können sich online unter

www.docsteps.de oder schriftlich

unter:

Agentur WOK GmbH,

Kongressbüro DocSteps,

Palisadenstraße 48, 10243 Berlin

Telefon 030 498 550 -31/-32,

Telefax 030 498 550 30,

E-Mail docsteps@agentur­wok.de

anmelden.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 27


taGunGen & KonGresse

4. Informationstag für existenzgründer

13. März 2010, 9.00 bis 16.15 Uhr

Landesgeschäftsstelle der KVBB, Gregor-Mendel-Straße 10/11, 14469 Potsdam

Wir bieten Ihnen Einblicke und Antworten auf Fragen rund um die Niederlassung:

Vorraussetzung, Rahmenbedingungen, finanzielle, rechtliche und steuerliche Aspekte und vieles mehr.

Die Teilnahmegebühr beträgt 30 € pro Person. Wir freuen uns auf Sie!

Anmeldung: KVBB, Isabel Thiele, Telefon: 0331/2309459, E-Mail: ithiele@kvbb.de

Zeit Themen

09.00 – 09.15 Uhr Eröffnung der Veranstaltung durch den Vorstand der KVBB

Grußwort durch den Staatssekretär, Dr. med. H.-D. Rühmkorf, MUGV

09.15 – 09.45 Uhr Chancen der Niederlassung in Brandenburg

Vorstand der KVBB

09.45 – 10.15 Uhr Änderung der Berufsordnung des Landes Brandenburg / Perspektiven

für die Niederlassung

Dr. med. Renate Schuster, Vorsitzende des Berufsordnungsausschusses/

Mitglied des Vorstandes der LÄKB

10.15 – 10.45 Uhr Betriebswirtschaftliche Aspekte der Niederlassung

Dipl.-Kaufmann Marco Wiebach, Betriebswirtschaftlicher Berater der KVBB

10.45 – 11.00 Uhr Diskussion zu den Vorträgen

11.00 – 11.15 Uhr Kaffeepause

11.15 – 12.30 Uhr Finanzielle und steuerliche Aspekte der Niederlassung

Jürgen Nitsche, Direktor der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, Potsdam

Frank Pfeilsticker, Konzept Steuerberatungsgesellschaft mbH, Potsdam

12.30 – 14.00 Uhr Mittagspause

14.00 – 15.00 Uhr Grundlagen der Vergütung vertragsärztlicher Tätigkeit im Kollektivvertrag

und Wettbewerbssystem

Andreas Förster, Unternehmensbereichsleiter Verträge, Forschung und

Entwicklung der KVBB

15.00 – 15.15 Uhr Kaffeepause

15.15 – 16.15 Uhr Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine

vertragsärztliche Tätigkeit in Brandenburg

Roland Kiesche, Unternehmensbereich

Qualitätssicherung/Sicherstellung der KVBB

16.15 Uhr Ende der Veranstaltung

28 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

PROGRAMM

Eine Veranstaltung der KVBB in Zusammenarbeit mit der LÄKB.

Landesärztekammer

Brandenburg


Planungsbereich/ Arztgruppen

Übersicht der Entscheidungen des Landesausschusses

der Ärzte und Krankenkassen

des Landes Brandenburg zur Anordnung bzw.

Aufhebung von Zulassungsbeschränkungen

im Bezirk der Kassenärztlichen Vereinigung

Brandenburg nach § 103 Abs. 1 bis 3 SGB V

i.V.m. § 16b Ärzte-ZV

KvBB InformIert

Die Übersicht enthält die Entscheidungen des Landesausschusses

per 02.02.2010 für die Arztgruppen

in den jeweiligen Planungsbereichen bis einschließlich

des Beschlusses Nr. 21/10. Die für Zulassungen

gesperrten Planungsbereiche/ Arztgruppen sind mit

einem „x“ gekennzeichnet. Die Anzahl der möglichen

Zulassungen in vormals geschlossenen Planungsbereichen

ist in Klammern (...) gesetzt.

* Zulassungsmöglichkeit für ärztl. Psychotherapeuten; ** Zulassungsmöglichkeit für Psychotherapeuten, die ausschließl. Kinder und Jugendliche behandeln

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen,

dass gemäß Bedarfsplanungs-Richtlinie Planungsbereiche

innerhalb des Bezirks der Kassenärztlichen

Vereinigung, in welchen bereits

In Gebieten, für die der Landesausschuss der Ärzte und

Krankenkassen eine Zulassungssperre angeordnet hat,

schreibt die KV Brandenburg gem. § 103 Abs. 4 SGB V

nach Antragstellung folgende Vertragsarztsitze zur

Nachbesetzung aus:

Bewerbungsfrist bis 12.04.2010

laufende Bewerbungskennziffer: 13/2010

Fachrichtung: Allgemeinmedizin

Planungsbereich: Cottbus/Stadt

gewünschter Übergabetermin: 01.04.2011

laufende Bewerbungskennziffer: 14/2010

Fachrichtung: Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Planungsbereich: Frankfurt (Oder)/ Stadt/

Oder-Spree

gewünschter Übergabetermin: 01.07.2010

Anästhe-

Fachärzte

sie Augen Chirurgie Intern. Frauen HNO

laufende Bewerbungskennziffer: 15/2010

Fachrichtung: Urologie

Planungsbereich: Potsdam/Stadt

gewünschter Übergabetermin: 01.01.2011

laufende Bewerbungskennziffer: 16/2010

Fachrichtung: Psychol. Psychotherapeut

(Ausschreibung des halben Vertragsarztsitzes)

Planungsbereich: Oberhavel

gewünschter Übergabetermin: 01.01.2011

Hautkrank.

Kinder Nerven

ein Versorgungsanteil von 10 v.H. ausgeschöpft

ist, für die Ausschöpfung des Versorgungsanteils

von 20 v.H. solange außer Betracht bleiben,

bis in den übrigen Planungsbereichen

Öffentliche Ausschreibungen von Vertragsarztsitzen gemäß § 103 Abs. 4 SGB

Nähere Auskünfte erhalten Sie beim Unternehmensbereich

Qualitätssicherung/Sicherstellung der Kassenärztlichen

Vereinigung Brandenburg, Ansprechpartnerin: Karin

Rettkowski, Telefon: 0331 2309-320 oder Gisela Koch,

Telefon: 0331 2309-321.

Ortho-

Diag.Ra -

pädie Psychoth. diol.

Potsdam/Stadt x x x x x x x x x x x 3** x x x

Brandenb. a.d. Havel/

St.Potsdam-Mittelmark

x (1) x x x x x x x x x x x

Havelland x x x x x x (1) x x x x x x

Oberhavel x x x x x x x x x x x x x (7)

Ostprignitz-Ruppin x x x x x x x x x x x x x

Prignitz x x x x x x (1) x x x x x x

Teltow-Fläming x (1) x x x x x x x x x 1** x x

Cottbus/Stadt x x x x x x x x (1) x 1*/x3** x x x

Dahme-Spreewald x x x x x x x x x x x 1** x x

Elbe-Elster x x x x x x (1) x x x x 1** x x (2)

Oberspreew.-Lausitz x x x x x x x x x x 1*/x1** x x

Spree-Neiße (1) x x x x x (1) x x x 2*/x1** x x

Frankfurt/Stadt/Oder-

Spree

(1) x x x x x x x x x x x x x

Barnim x x x x x x x x x x x 1** x x

Märkisch-Oderland x x x x x (1) x x x x x x x (19)

Uckermark x x x x x x x x x x 1*/x2** x x

des Bezirks ein Versorgungsanteil von mindestens

10 v.H. erreicht wird. Derzeit besteht ausschließlich

im Planungsbereich Uckermark ein

Versorgungsanteil von unter 10 v. H..

Die schriftliche Bewerbung für die ausgeschriebenen

Vertragsarztsitze ist zwingend erforderlich. Sie muss

die Bewerbungskennziffer, die Anschrift, die Telefonnummer,

die Facharztanerkennung sowie Angaben zum

möglichen Praxisübernahmezeitpunkt enthalten. Unter

dem Stichwort „Ausschreibung“ sind die Unterlagen

bei der KV Brandenburg, Friedrich-Engels-Str. 103/104,

14473 Potsdam, einzureichen.

Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass in

der Warteliste eingetragene Ärzte nicht automatisch

als Bewerber für die ausgeschriebenen Vertragsarztpraxen

gelten.

Weitere Informationen über Angebote für Praxisübernahmen

können Sie unserer Homepage unter www.kvbb.de

(Stichwort: Praxisbörse) entnehmen oder persönlich unter

der Telefonnummer 0331 2309-320 oder -321 erfragen.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010 | 29

Urologen

Hausärzte


Masern

Nachfolgend berichtet das Landesgesundheitsamt

über einen Masern-Ausbruch:

Aus Potsdam-Mittelmark wurden drei klinisch

diagnostizierte Masernerkrankungen übermittelt,

die im epidemiologischen Zusammenhang

mit einem Ausbruchsgeschehen in einer Schule

in Berlin stehen. Seit dem 5. Januar wurden

dort insgesamt 22 Erkrankungen (Stand:

09.02.2010) gemeldet. Beim Indexfall des Ausbruches

(Schüler), konnte eine Reiseanamnese

(Indien) ermittelt werden. Bisher liegen 3

labordiagnostische Bestätigungen vor, davon

eine Genotypisierung (Genotyp D8). Durch

die zuständigen Gesundheitsämter wurde für

alle Schüler, Lehrer und Mitarbeiter, die keinen

Impfschutz oder eine ärztlich bescheinigte Masernanamnese

nachweisen konnten, ein 14-tägiges

Besuchsverbot der Schule ausgesprochen.

Weiterhin wurden Impfbuchkontrollen durchgeführt

sowie postexpositionelle Impfungen

angeboten.

Bei den drei Brandenburger Erkrankungsfällen

handelt es sich um 3 ungeimpfte Geschwister

einer Familie. Alle drei Kinder sind Schüler der

o. g. Schule. Das 1. Geschwisterkind (11 Jahre)

erkrankte am 15.01. mit Fieber, generalisiertem

makulopapulösem (mehr als 3 Tage

anhaltenden) Hautausschlag, Husten, wässrigem

Schnupfen, Konjunktivitis und Koplikschen

Flecken. Die beiden Geschwister (7 und

14 Jahre) wurden für 3 Wochen vom Schulbetrieb

ausgeschlossen. Diese beiden Kinder und

die ebenfalls ungeimpfte Mutter erhielten am

20.01. eine postexpositionelle Schutzimpfung.

landesGesundheItsamt

Infektionsschutz

Infektionskrankheiten/Impfschutz/Krankenhaushygiene (Januar 2010 – Auszug)

Infektionsschutz

Infektionskrankheiten/lmpfschutz/Krankenhaushygiene

(Januar 2010 – Auszug)

Fälle

Kumulativwert

(04.01.2010 – 31.01.2010)*

Lyme-Borreliose 35 35

Campylobacter 101 101

E.-coli-Enteritis 18 18

Influenza A/H1N1 172 172

Giardiasis 9 9

Keuchhusten 65 65

Norovirus-Erkrankung 1.465 1.465

Rotavirus-Erkrankung 220 220

Masern 3 3

Meningokokkoken 1 1

Salmonellose 54 54

Listeriose 1 1

Leptospirose 1 1

Windpocken 48 48

* vorläufige Zahlen (durch Nachmeldungen kann es Differenzen

zwischen der Summe der Einzelmonate und dem

aktuellen Kumulativwert geben)

30 | Brandenburgisches Ärzteblatt 3 • 2010

Der Vater soll als Kind an Masern erkrankt gewesen

sein. Trotz Postexpositionsprophylaxe

entwickelten die beiden Geschwister am 27.01.

und 28.01. das typische Bild einer Masernerkrankung.

Die Eltern sind bisher nicht erkrankt.

Die Ergebnisse der labordiagnostischen Untersuchung

der drei erkrankten Geschwister, die

vom Gesundheitsamt veranlasst wurde, stehen

noch aus.

Mit der Strategie zur Bekämpfung von Masern

in der Europäischen Region der WHO /1/

wird angestrebt, bis zum Jahr 2010 die endemische

Übertragung von Masern zu unterbrechen.

Eine Maserninzidenz von kleiner als 0,1

Erkrankungen/100.000 Einwohner wird von der

WHO als Schwellenwert für das Erreichen der

Masern eliminierung angesehen (s. auch Abbildung).

Dafür müssen 95 % aller Kinder zweimal

geimpft sein. /2/ Die Ständige Impfkommis sion

(STIKO) beim Robert Koch-Institut empfiehlt

bezüglich der Masern-Mumps-Röteln (MMR)

– Impfung /3/:

Jedes Kind sollte zwei Masernimpfungen als

Kombinationsimpfung erhalten:

– 1. MMR-Impfung im Alter von 11 bis 14 Monaten

und

– 2. MMR-Impfung im Alter von 15 bis 23 Monaten.

Empfohlen wird die MMR-Impfung ebenfalls für

alle ungeimpften und/bzw. empfänglichen Personen,

die im Gesundheitsdienst und bei der

Betreuung von Immundefizienten sowie in Gemeinschaftseinrichtungen

und Kinderheimen

beschäftigt sind.

Darüber hinaus wird die MMR-Impfung als

postexpositionelle Schutzimpfung bei ungeimpften

oder einmal geimpften Personen oder

Personen mit unklarem Immunstatus mit Kontakt

zu Masernkranken und dies möglichst innerhalb

von 3 Tagen nach Exposition empfohlen.

Eine Altersbegrenzung für die MMR-Impfung

besteht nicht. Sie kann in jedem Alter erfolgen.

Weiterhin ist die Labordiagnostik ein wichtiger

Baustein des Interventionsprogramms. Bei

Ausbrüchen und auch bei Einzelerkrankungen

bietet das Nationale Referenzzentrum (NRZ) für

Masern, Mumps und Röteln kostenfreie Beratung

zur Diagnostik und virologische und molekularbiologische

Untersuchungen an:

NRZ für MMR

Robert Koch-Institut, Nordufer 20, 13353 Berlin

Leitung: Frau PD Dr. A. Mankertz

Telefon 030 18754-2516 oder – 2308

Telefax 030 18754-2598

Literatur

/1/ Eliminierung von Masern und Röteln und Prävention

der kongenitalen Rötelninfektion: Strategie

der Europäischen Region der WHO 2005-

2010. WHO 2005

/2/ Robert Koch-Institut: Infektionsepidemiologisches

Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten

2008

/3/ Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

(STIKO) am Robert Koch-Institut mit Stand

Juli 2009

/4/ Robert Koch-Institut: RKI-Ratgeber für Infektionskrankheiten

– Masern-Merkblatt für Ärzte

Übermittelte Masern-Fälle pro 100.000 Einwohner nach Meldejahr

(Fälle entsprechend der Referenzdefinition des RKI)

Übermittelte Masern-Fälle

pro 100.000 Einwohner

10

1

0,1

WHO-Ziel: Masern-Inzidenz kleiner als

0,1 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner

0,01

2001 2002 2003 2004 2005

Jahr

2006 2007 2008 2009

Land Brandenburg

Deutschland

WHO-Ziel

Quelle:

Robert Koch-Institut

Datenstand: 10.02.2010


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Abteilung für Psychiatrie,

Psychotherapie und Psychosomatik

Die Immanuel Klinik Rüdersdorf liegt in reizvoller Lage

und mit guter Verkehrsanbindung direkt vor den Toren

Berlins. Unsere Psychiatrische Abteilung übernimmt

für die Landkreise Märkisch-Oderland und Landkreis

Oder-Spree die Vollversorgung zur Behandlung von

Patienten mit dem gesamten Spektrum psychiatrischer

Krankheitsbilder. Dafür gibt es derzeit im

vollstationären Bereich insgesamt 90 Betten über vier

Stationen, außerdem 35 teilstationäre Plätze in den

Tageskliniken Strausberg und Fürstenwalde sowie

zwei Psychiatrische Institutsambulanzen.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Assistenzärztin/Assistenzarzt

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Psychiatrie/Psychotherapie

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geprägtes Arbeitsklima

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Fortbildung

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Weiterbildungsermächtigung für Psychiatrie und

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Frau Dipl.-Med. M. Parupski

Leitende Oberärztin

Tel.: (03 36 38) 83 501

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Bewerbung, gerne auch

in elektronischer Form,

senden Sie bitte an:

Immanuel Klinik

Rüdersdorf

Abteilung für Psychiatrie,

Psychotherapie und

Psychosomatik

Seebad 82/83

15562 Rüdersdorf

z. Hd. Frau Dipl.-Med.

M. Parupski

Leitende Oberärztin

m.parupski@immanuel.de

Eine Einrichtung der

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Bewerbung auf unserer Internetseite unter der Rubrik Stellenangebote:

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Der Landkreis Teltow-Fläming schreibt die Vollzeitstelle

Arzt/Ärztin im Kinder-

und Jugendgesundheitsdienst

im Gesundheitsamt aus. Die Stelle ist zum 01.05.2010 zu besetzen. Arbeitsort ist Ludwigsfelde.

Arbeitsaufgaben: Das Tätigkeitsfeld umfasst das gesamte Spektrum der Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes

nach dem Brandenburgischen Gesundheitsdienstgesetz mit folgenden Schwerpunkten:

Durchführung von kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen in Kindertagesstätten und Schulen (z. B. Kita-

Untersuchungen, Einschulungsuntersuchungen und schulärztliche Reihenuntersuchungen) sowie Untersuchungen

nach dem JArbSchG • Impfberatung, Durchführung von Impfungen • Feststellung des sonderpädagogischen

Förderbedarfs von Vorschul- und Schulkindern • Durchführung der jugendärztlichen Sprechstunde • Erstellen

von Gutachten, Zeugnissen und Stellungnahmen für Sozialhilfeträger • Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung

Anforderungen an den/die künftige/-n Stelleninhaber/-in: Facharzt/-ärztin für Kinderheilkunde bzw. Facharzt/

-ärztin für Kinder- und Jugendmedizin. Es sind jedoch auch Bewerbungen von Fachärzten für Allgemeinmedizin

oder Ärzten/Ärztinnen mit pädiatrischer Erfahrung erwünscht • Teamfähigkeit, selbstständiges Arbeiten, Einsatzund

Entscheidungsfreudigkeit, Verantwortungsbewusstsein, sozialmedizinisches Engagement • PC-Kenntnisse

• Pkw-Führerschein, Bereitschaft zum Einsatz des privaten Pkw für dienstliche Zwecke

Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 15 TVöD, Bereich VKA.

Bewerbungen behinderter Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.

Aussagefähige Bewerbungsunterlagen (insbesondere Zeugniskopien, lückenloser Tätigkeitsnachweis) senden

Sie bitte bis 26.03.2010 an den Landkreis Teltow-Fläming, Amt für Finanzen und Personal, Am Nuthefließ 2,

14943 Luckenwalde.

BERUFSFÖRDERUNGSWERK

BERLIN-BRANDENBURG E. V.

Standort Mühlenbeck

Postfach 1137

16567 Mühlenbeck

Telefon (033056) 86-104

Das Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg e. V., ein modernes,

anerkanntes, innovatives und zukunftsorientiertes Dienstleistungsunternehmen

für berufliche Rehabilitation und Integration von

Erwachsenen, steht Menschen offen, die sich nach Krankheit oder

Unfall beruflich neu orientieren. Ziel ist die dauerhafte Teilhabe am

Arbeitsleben. Für den Standort Mühlenbeck (nördlich von Berlin im

S-Bahn-Bereich) suchen wir zum nächstmöglichen Termin eine/n:

Facharzt/-ärztin für Physikalische

und Rehabilitative Medizin oder

Allgemeinmedizin oder Orthopädie

(in Teilzeit möglich)

Das Aufgabengebiet umfasst

• die fachärztliche Betreuung unserer Rehabilitanden, inklusive

ärztlicher Sprechstunden

• eignungsdiagnostische Untersuchungs- und Begutachtungstätigkeiten

• die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachdiensten

des Hauses

Wir erwarten

• eine Approbation als Arzt/Ärztin

• eine abgeschlossene Facharztausbildung

• Verantwortungsbewusstsein und Verbindlichkeit im Umgang mit

den Patienten

• gute EDV-Kenntnisse (MS Office)

• Bereitschaft zur Teamarbeit sowie gute Kommunikationsfähigkeit

Wir bieten

• eine interessante, gestaltbare, anspruchsvolle und vielseitige

Tätigkeit

• einen modernen Arbeitsplatz und ein gutes Betriebsklima

• familienfreundliche Arbeitszeiten (ohne Spät-/Nacht- und Wochenenddienste)

• Unterstützung beim Erwerb der Zusatzbezeichnung „Sozialmedizin“

• Entgelt und Sozialleistungen in Anlehnung an den Tarif des öffentlichen

Dienstes und einen Haustarifvertrag

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte per E-Mail an: personal

@bfw-brandenburg.de oder postalisch an das Personalwesen unter

o. g. Anschrift.

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Die Brandenburg Klinik liegt ca. 15 km nordöstlich von Berlin. Die

Fachabteilungen Neurologie, Orthopädie, Psychosomatik und Kardiologie

umfassen insgesamt 700 Patientenbetten.

Für unsere Abteilung für Psychosomatik suchen wir in den

nächsten Monaten eine/n

Ärztin/Arzt

mit Weiterbildungsinteresse im Bereich der

Psychosomatischen Medizin

Die Leitungsmitglieder der Abteilung verfügen über die Weiterbildungsermächtigungen

für das Fachgebiet Psychosomatische Medizin

und Psychotherapie (3 Jahre), das Fachgebiet Psychiatrie und

Psychotherapie (1 Jahr) und das Fachgebiet Innere Medizin (1 Jahr).

Die Abteilung für Psychosomatik befindet sich in einem Wachstumsprozess

und ist derzeitig in sechs Stationen mit insgesamt 160

Betten gegliedert. Auf der Basis eines integrativen Konzeptes wird

das gesamte Spektrum psychosomatischer und psychogener Erkrankungen

behandelt. Indikative Schwerpunkte sind die Therapie von

Somatoformen Störungen, Depressionen, Angsterkrankungen sowie

Traumafolgestörungen.

Die Vergütung ist frei verhandelbar und richtet sich nach der Qualifikation

und Berufserfahrung des/der Bewerbers/Bewerberin.

Fragen beantwortet Ihnen Chefarzt PD Dr. med. Tom­Alexander Konzag,

Tel. (03 33 97) 331 01, konzag@brandenburgklinik.de

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung:

Brandenburg Klinik Bernau bei Berlin · Personalabteilung

Brandenburgallee 1 · 16321 Bernau-Waldsiedlung

Telefon (03 33 97) 3 33 28 · www.brandenburgklinik.de 026­10

Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin

oder Allgemeinmedizin

zur Anstellung in großer Hausarztpraxis in Cottbus gesucht.

Tel. 0177 7423080 - E-Mail: allgemeinmedizin-cottbus@web.de

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

und/oder Assistenzärztin zur Festanstellung in meiner

Zweigpraxis am östlichen Stadtrand von Berlin (20 bis 35 Std.

wöchentlich möglich) gesucht. Telefon 0179 6791714

Der Landkreis Teltow-Fläming schreibt die Vollzeitstelle

Facharzt/Fachärztin

für Psychiatrie im Sozialpsychiatrischen Dienst

im Gesundheitsamt zur Besetzung ab sofort aus. Das Amt hat seinen Sitz am Standort Luckenwalde. Die Aufgabenwahrnehmung

umfasst auch Außendiensttätigkeit.

Arbeitsaufgaben: Fachliche Leitung des Sozialpsychiatrischen Dienstes und der Suchtberatung • Fachärztliche

Beratung und Betreuung psychisch kranker Menschen, seelisch und geistig behinderter Menschen sowie

abhängigkeitskranker und -gefährdeter Menschen und deren Angehörige • Erstellung fachärztlicher Gutachten,

Zeugnisse und Stellungnahmen • Zusammenarbeit mit Kliniken, Trägern von komplementären Hilfen, Ämtern, Behörden,

Rehabilitationseinrichtungen • Mitarbeit in den gemeindepsychiatrischen Gremien des Landkreises Teltow-

Fläming • Mitwirkung bei der Gesundheitsberichterstattung, Gesundheitsförderung und Öffentlichkeitsarbeit

Anforderungen: Abgeschlossene ärztliche Weiterbildung auf dem Gebiet der Psychiatrie • Verantwortungs- und

Leistungsbereitschaft • Flexibilität, ein hohes Maß an Motivation und Engagement • Beratungs-, Leitungs- und

Kommunikationskompetenz • PC-Kenntnisse sowie die Bereitschaft, sich in spezielle ADV-Verfahren einzuarbeiten

• Führerschein der Klasse B sowie die Bereitschaft zum Einsatz des privaten Pkw für dienstliche Zwecke gegen

Zahlung einer Kilometerentschädigung

Vergütung: Entgeltgruppe 15 TVöD, Bereich VKA-Ost (Verg.-gr. I b/I a, 1 Ärzte-TV-BAT-O)

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 26.03.2010 an den Landkreis Teltow-Fläming, Amt für Finanzen und

Personal, Am Nuthefließ 2, 14943 Luckenwalde. Bewerbungen behinderter Menschen sind besonders erwünscht

und werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Für die Rücksendung der Bewerbungsunterlagen

bitten wir Sie, einen adressierten und ausreichend frankierten Briefumschlag beizufügen.


KliniKgruppe Dr. guth

Die Klinikgruppe Dr. Guth ist ein Verbund aus vier renommierten

Krankenhäusern im norddeutschen Raum mit ca. 850 Mitarbeitern.

Unsere Häuser in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-

Vorpommern bieten mit unterschiedlichen Schwerpunkten ein breites

Spektrum therapeutischer und diagnostischer Maßnahmen für privat

und gesetzlich versicherte Patienten an.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Klinikum Karlsburg

für die Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie eine/-n

Assistenzärztin

Assistenzarzt

Das Klinikum Karlsburg hat als Herz- und Diabeteszentrum Mecklenburg-Vorpommern

einen Versorgungsauftrag für die Fachgebiete

Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin,

Kardiologie sowie Diabetes und Stoffwechselkrankheiten.

In der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie werden alle gängigen

Verfahren der Erwachsenen-Herzchirurgie (ca. 1000 OP/Jahr)

außer Transplantationschirurgie, der Thorax- und Gefäßchirurgie (ca.

600 OP/Jahr) durchgeführt. Die Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie

arbeitet eng mit der Klinik für Kardiologie im Sinne einer

kardiovaskulären Funktionseinheit zusammen. Die Kombination

chirurgischer und endovaskulär-interventioneller Behandlungskonzepte

(interventioneller Aortenklappenersatz, endovaskuläre Stentbehandlung

von Aortenerkrankungen, supraaortales und abdominelles

Debranching etc.) unter modernsten Bedingungen (separater

Hybrid-OP im Operationstrakt der Klinik mit High-End Optionen) ist

wesentlicher Bestandteil des therapeutischen Spektrums und wird

schwerpunktmäßig weiterentwickelt. Damit ergeben sich insbesondere

für junge Chirurgen innovative Möglichkeiten zum Erwerb und

zur Vervollkommnung moderner, interdisziplinär organbezogener

Therapieansätze (endovaskuläre Stenttherapie, interventioneller Aortenklappenersatz

etc.). Die Möglichkeit zur Promotion und Habilitation

ist gegeben und wird ausdrücklich gefördert. Als Akademisches

Lehrkrankenhaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum

Greifswald.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagefähigen

Bewerbungsunterlagen.

Klinikum Karlsburg

prof. Dr. h.-g. Wollert

telefon: 038355 70-1630 • e-Mail: prof.wollert@drguth.de

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Ihr Profil

· Sie sind Fachärztin/Facharzt für Orthopädie oder

Fachärztin/Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

· Sie verfügen über Erfahrung in der orthopädischen

Rehabilitation

· Sie verfügen über die Zusatzbezeichnung Sozialmedizin

(wünschenswert aber nicht Voraussetzung)

· Sie haben Interesse an reha- und sozialmedizinischen

Fragestellungen

· Sie arbeiten gern im Team

· Sie haben EDV-Kenntnisse

Ihre Perspektiven

· Ein herausforderndes und interessantes Aufgabengebiet

· Ein angenehmes Arbeitsumfeld

· Ein hoch motiviertes Team

· Die Möglichkeit zur fachübergreifenden Kooperation

· Keine Teilnahme an Nacht- oder Wochenenddiensten

· Eine angemessene Vergütung

Ihre Fragen beantwortet Ihnen Dr. Tillmann Stock, Chefarzt

Tel. 030 130 20 2487, tillmann.stock@vivantes.de

Bewerbungen mit vollständigen Unterlagen richten Sie bitte

bis 30.06.2010 an:

Vivantes Rehabilitation GmbH

Kennziffer 13/2010

Rubensstr. 125, 12157 Berlin

Praxisvertretungen

FA/FÄ für Diagnostische Radiologie mit fundierten MRT-

Kenntnissen für regelmäßige Praxisvertretungen nordwestlich

von Berlin (30 min. bis Zentrum) gesucht. Einsatzorte evtl. auch

im nördlichen Brandenburg und in Berlin.

Chiffre BÄB 105-3/10an: Verlagsbüro Kneiseler, Uhlandstr. 161, 10719 Berlin

Praxisabgabe

Für große Kinderarztpraxis im Süden Berlins

Nachfolger oder Junior-Partner gesucht.

Zuschriften bitte unter Chiffre BÄB 102-3/10 an:

Verlagsbüro Kneiseler, Uhlandstr. 161, 10719 Berlin

Nachfolger für allgemeinmedizinische Praxis gesucht

Attraktive Allgemeinarztpraxis am westlichen Stadtrand von Rostock

(Landkreis Bad Doberan) zu günstigen Konditionen ab sofort abzugeben.

160 m² Praxisfläche und ausreichend Parkplätze direkt am

Einkaufszentrum und Apotheke. Kontakt per E-Mail: dr.hampel@arcor.de





Kurse / seminare / fortbildung

Das Fort- und Weiterbildungsinstitut (SBT Nord) ist von der Ärztekammer Berlin als Weiter bildungs

stätte für die psychotherapeutische Weiterbildung anerkannt und für Facharztweiterbildung

Psychiatrie und Psychotherapie oder psychosomatische Medizin und für die fachge bundene psychotherapeutische

Zusatzbezeichnung zugelassen.

Eignen Sie sich zügig und kompakt eine verhaltenstherapeutische Kompetenz an!

Die Veranstaltungen finden jeweils Sa/So von 10.00 bis 17.00 Uhr statt.

Selbsterfahrungsgruppen, IFA-Gruppen (VT-Balintgruppen),

externe Fallsupervision sowie Progressive Muskelentspannung für Kursleiter

Besuchen Sie unsere Homepage www.sbt-nord.de!

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16 U-Einheiten = 18 Fortbildungspunkte · Kosten: 250,– Euro je Wochenende

SBT-NORD · Dr. med. Lars Theßen · Eichkampstraße 146 B · 14055 Berlin

Tel.: 030 30101616 · Fax: 030 30100369 · thessen@web.de · www.sbt-nord.de

KLASSISCHE HOMÖOPATHIE

Erwerb der Zusatzweiterbildung und des Homöopathiediploms

Ab 28. April 2010 (Dreijahreskurs)

(Nach der Approbation ohne Facharzt möglich)

Dozentin: Dr. Brigitte Jauch-Wimmer

Zeit: 2x monatlich mittwochs 18.30 - 21.30 Uhr.

Anmeldungen (mit Approbationsurkunde und Lichtbild) bitte an den

Berliner Verein homöopathischer Ärzte e.V., Nassauische Str. 2,

10717 Berlin, Rückfragen unter 030-873 25 93 und bvhae@arcor.de

Kombinierte Kurse der Doppler- und Duplex-Sonographie

nach den Richtlinien der KBV und der DEGUM

Gefäßzentrum Berlin/Brandenburg im Ev. Krankenhaus Hubertus Berlin,

akademisches Lehrkrankenhaus der Charité Universitätsmedizin Berlin

- Interdiszipl. Grundkurs der Gefäßdiagnostik 04.-06.06.10 28 Pkt.

Anmeldung schriftlich an: Dr. med. C. Fahrig, Chefarzt der Inneren

Abteilung des Ev. Krankenhauses Hubertus, DEGUM Seminarleiter,

Spanische Allee 10-14, 14129 Berlin oder unter: Tel.: 030/392 34 51;

Fax: 030/394 80 180 oder Tel.: 030/810 08 233; Fax: 030/810 08 135

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03046 Cottbus • Ostrower Platz 20

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Fax 0355 / 38 00 19 14

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14469 Potsdam • Gregor-Mendel-Str. 10/11

Tel. 0331 / 280 06 58

Fax 0331 / 24 02 00

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