Adressenänderung und E-Mail-Adresse Betriebskostenspiegel Der ...

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Adressenänderung und E-Mail-Adresse Betriebskostenspiegel Der ...


Nachrichten aus dem Mieterschutzverein

Aachen

Der Mieterverein braucht Ihren Beitrag

■Mietervereine sind keine

Versicherungen, aber sie

bieten große Sicherheit in Ihren

Wohnungsangelegenheiten. Allen

Mitgliedern ist bekannt, dass

der Mieterverein Aachen eine

Selbsthilfeorganisation ist, die

keine öffentlichen Zuschüsse erhält

und alle Vereinsleistungen

ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge

finanziert. Natürlich

kann er die Leistungen nur dann

aufrechterhalten und ausbauen,

wenn Mitglieder ihren Vereinsbeitrag

pünktlich bezahlen. Sie

als Mitglied des Mietervereins

wissen, dass guter Rat beim Mieterverein

nicht teuer ist, aber er

kann auch nicht kostenlos sein.

Bitte bedenken Sie, dass der

Jahresbeitrag für das laufende

Jahr 2009 im Januar fällig wird.

Bitte überweisen Sie den Bei-

trag rechtzeitig, damit die Arbeit

ungehindert weitergehen kann.

Sie sichern dadurch sich selbst

und anderen Mitgliedern einen

leistungsfähigen Verein als starken

und zuverlässigen Partner

bei allen Problemen, die mit der

Wohnung zusammenhängen.

Haben Sie dem Verein eine Einzugsermächtigung

erteilt, kann

der Beitrag eingezogen werden.

Alle Mitglieder, die dem Verein

noch keine Einzugsermächtigung

erteilt haben, bittet er zu

prüfen, ob es nicht sinnvoll wäre

eine Einzugsermächtigung zu erteilen.

Ist dies Ihr Wunsch, füllen

Sie nachstehende Einzugsermächtigung

aus und senden diese

unterschrieben an den Mieterverein

Aachen. Auf diese Weise

helfen Sie mit, die Verwaltungskosten

zu reduzieren. ■

EINZUGSERMÄCHTIGUNG

Bitte ausschneiden und senden an:

Mieterschutzverein für Aachen und Umgegend,

Postfach 10 12 16, 52012 Aachen

Mitgliedsnummer:

Name:

Vorname:

Straße:

PLZ/Ort:

Hiermit ermächtige/n ich/wir den Mieterverein Aachen bis auf

Widerruf die von mir/uns für die Mitgliedschaft zu entrichtenden

Beiträge – beginnend ab 2009 – jährlich/halbjährlich im Voraus

von meinem/unserem Girokonto/Postgirokonto:

Nummer:

bei:

BLZ:

mittels Lastschrift einzuziehen. Wenn mein/unser Konto die erforderliche

Deckung nicht aufweist, besteht seitens des kontoführenden

Kreditinstitutes keine Verpflichtung zur Einlösung.

Diese Erklärung ist so lange gültig,

bis ich/wir sie schriftlich widerrufen.

Ort:

Datum:

Unterschrift:

RECHTSBERATUNG IN IHRER NÄHE

Nach telefonischer Voranmeldung unter 02 41/94 97 90 können Sie

sich beraten lassen:

● In unserer Geschäftsstelle

Aachen, Jakobstraße 64, 52064 Aachen

● In Alsdorf, Willy-Brandt-Ring 1 (Büro SPD Unterbezirk Aachen-

Kreis): Jeden Dienstag von 13.00 bis 16.00 Uhr

● In Eschweiler, Gartenstraße 38 (GTC): Jeden Mittwoch von

13.00 bis 16.00 Uhr

● In Geilenkirchen, Seitenbau des Rathauses, Zimmer 29:

Jeden ersten und dritten Donnerstag von 9.00 bis 12.00 Uhr und

13.00 bis 16.00 Uhr

● In Hückelhoven, Martin-Luther-Straße 2 a (SPD-Büro):

Jeden zweiten und vierten Donnerstag von 9.00 bis 12.00 Uhr und

13.00 bis 16.00 Uhr

● In Stolberg, Steinweg 20 (SPD-Büro): Jeden Mittwoch von

9.00 bis 12.00 Uhr

● In Herzogenrath, Rathausplatz 1 (Stadtverwaltung):

Jeden Dienstag von 9.00 bis 12.00 Uhr

Unser Faxanschluss: 02 41/9 49 79 15

Unsere E-Mail-Adresse: info@mieterverein-aachen.de

Adressenänderung und E-Mail-Adresse

Der Mieterverein Aachen

weist darauf hin, dass Sie

ihm bitte sämtliche neue Adressen

unmittelbar mitteilen. Leider

haben wieder vermehrt Mitglieder

versäumt, ihre neue

Adresse mitzuteilen. Die Ermittlung

der neuen Adresse

führt zu Problemen im Rahmen

der Gewährung des Mietrechtsschutzes.

Ferner ist darauf hinzuweisen,

dass die Ermittlung der neuen

Adresse durch die Gemeinden

im Wege einer Einwohnermeldeanfrage

mit hohen Kosten

Betriebskostenspiegel

Mieterschutzverein Aachen, Jakobstraße 64, 52064 Aachen, Tel. 02 41/9 49 79-0. Verantwortlich für den

Inhalt der Seite 16: Hans Knops

23

16 MieterZeitung 5/2009

verbunden ist. Deshalb bittet der

Verein um die unmittelbare Mitteilung

der neuen Adresse bei

Umzug. Dies kann selbstverständlich

in einem formlosen

Schreiben, per Fax oder E-Mail

vorgenommen werden.

In naher Zukunft wird den Mitgliedern

die Möglichkeit geboten,

online schneller mit der Geschäftsstelle

Kontakt aufzunehmen.

Dies führt zu einer schnelleren

Bearbeitung Ihrer Anfragen.

Teilen Sie dem Verein Ihre E-

Mail-Adresse mit, um alle Möglichkeiten

auszuschöpfen. ■

■ Mieter zahlen in Deutschland durchschnittlich 2,14 Euro pro Quadratmeter

im Monat für Betriebskosten. Rechnet man alle denkbaren

Betriebskostenarten zusammen, kann die sogenannte zweite Miete

bis zu 2,78 Euro pro Quadratmeter und Monat betragen.

Dies sind Ergebnisse aus dem aktuellen Betriebskostenspiegel, den

der Deutsche Mieterbund auf Grundlage der Abrechnungsdaten des

Jahres 2007 vorgelegt hat. Für eine 80 Quadratmeter große Wohnung

mussten bei Anfallen aller Kosten 2.668,80 Euro im Jahr nur an Betriebskosten

aufgebracht werden. Das sind 1,5 Prozent weniger als

noch im Abrechnungsjahr 2006.

Zur Erstellung eines neuen Betriebskostenspiegels, der zum Jahreswechsel

2009/10 erscheinen soll, braucht der Mieterbund auch die

Zahlen und Ergebnisse Ihrer Heiz- und Betriebskostenabrechnungen

2008. Gemeint sind alle Abrechnungen, die das Kalenderjahr 2008

betreffen.

Sie können die Daten aus Ihrer Abrechnung direkt online eingeben

unter: www.mieterbund.de


Nachrichten aus dem Landesverband Nordrhein-Westfalen

■Über 100 Delegierte aus

den 53 Mietervereinen

des DMB in Nordrhein-Westfalen

diskutierten am 11. und 12.

September 2009 die wichtigen

wohnungspolitischen Zukunftsfragen

des Landes. Sie trafen

sich im Gustav-Stresemann-Institut

in der Bundesstadt Bonn.

Der Leitantrag des Landesvorstands

wurde von den Delegierten

mit überwältigender Mehrheit

beschlossen. Darin analysiert

der Deutsche Mieterbund

NRW die wohnungs- und sozialpolitische

Situation im Land

sehr genau und stellt klare Forderungen

an die Landespolitik

■Anlässlich des Jahrestages

der Machtübernahme

von Whitehall bei der Landesentwicklungsgesellschaft

NRW

zogen der Mieterbund Nordrhein-Westfalen

und das Aktionsbündnis

„Zukunft der LEG“

im Rahmen einer Landespressekonferenz

im Landtag Bilanz.

Leider haben sich die Befürchtungen

des Deutschen Mieterbundes

Nordrhein-Westfalen in

Bezug auf das Verhalten der

Whitehall-Fonds bestätigt. Entgegen

der damaligen Ankündigung

der Landesregierung, den

Bestand durch privates Kapital

„zukunftssicher“ sanieren lassen

zu wollen, gibt es weniger

Sanierung und Instandhaltung

und mehr Mieterhöhungen.

Der Mieterbund hatte immer

wieder davor gewarnt, dass ein

Verkauf an nur einen Bieter, wie

16, 17, 21, 22, 23, 28

Auf dem Podium (v. l.): Falk Kivelip, BfW NRW,

DMB-Präsident Dr. Franz-Georg Rips, Landesvorsitzender

Bernhard von Grünberg, Barbara Steenbergen,

IUT Brüssel, und Uli Kelber, MdB

Mietertag NRW 2009 in Bonn

der nächsten Jahre. Diesen Forderungen

werden sich auch alle

politischen Parteien stellen

müssen, die im Mai 2010 zur

Landtagswahl antreten werden.

Hier fordert der Mieterbund ein

klares Bekenntnis zum sozialen

Wohnungsbau im bisherigen

und sogar noch ausgeweiteten

Umfang, verstärkte Bemühungen

für altersgerechten Umbau

der Wohnungen und energetische

Sanierung der maroden

Wohnungsbestände.

Dabei muss stets mit Augenmaß

gehandelt werden, damit die

Mieterinnen und Mieter mit geringen

Einkommen nicht aus ihrer

Wohnung „herausmodernisiert“

werden, weil sie sich die

Modernisierungsmieterhöhung

nicht mehr leisten können. Öffentliche

Förderung und Augenmaß

bei den anzuwendenden

Maßnahmen können hier helfen.

Neben der scheidenden Oberbürgermeisterin

der Bundesstadt

Bonn, Bärbel Dieckmann,

und ihrem gewählten Nachfolger,

Jürgen Nimptsch, wurden

EIN JAHR LEG-VERKAUF

auch die Bundestagsabgeordneten

Uli Kelber und Dr. Stephan

Eisel als Gäste begrüßt. Auch

die Landtagsabgeordnete Monika

Ruff-Händelkes und der

Staatssekretär im Ministerium

für Bauen und Verkehr, Günter

Kozlowski, waren der Einladung

nach Bonn gefolgt.

Aus der Mieterbund-Familie waren

der Vorsitzende des DMB

Bayern, Alfred Poll, Vorstandsmitglied

Prof. Dr. Peter Kaufmann

aus Sachsen-Anhalt, der

Geschäftsführer des DMB Hessen,JostHemming,undPräsidentDr.Franz-GeorgRipssowieBundesdirektor

Lukas Siebenkotten

gerne nach Bonn gekommen.

Vondenbefreundetenwohnungspolitischen

Verbänden begrüßte

derDMBNRWFalkKivelip,Geschäftsführer

des BfW NRW, und

Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale

NRW.

Der Mietertag NRW 2009 in

Bonn hat damit wohnungs- und

energiepolitische Weichen für

die nächsten Jahre gestellt und in

zahlreichen weiteren Anträgen

der Mietervereine dem Landesvorstand

einen klaren Fahrplan

mit auf den Weg gegeben. ■

Befürchtungen des Mieterbundes bewahrheiten sich

es die Landesregierung beschlossen

hatte, zwangsläufig

dazu führen müsse, dass nur eine

„Heuschrecke“ genug Mittel

aufbringen könnte, um die Gesellschaft

zu kaufen. Gerade

solche „Heuschrecken“ haben

aber kein Interesse an großen Investitionen

in den Wohnungsbestand,

da sie an kurzfristiger

Rendite und nicht an langfristiger

Bestandserhaltung interessiert

sind.

Präsentieren

das Protestplakat:Landesvorsitzender

Bernhard

von Grünberg

und Helmut

Lierhaus, Geschäftsführer

des Mietervereins

Dortmund

Bei den Mieterhöhungen der

vergangenen Monate hat sich

einmal mehr erwiesen, dass die

Sozialcharta, die der Deutsche

Mieterbund Nordrhein-Westfalen

immer kritisiert hatte, keinerlei

Schutz vor Mieterhöhungen

im Einzelfall bietet. Auch

der Rückgang der Investitionen

wurde gerade Anfang September

2009 auf der Bilanzpressekonferenz

der LEG für das Jahr

2008 bestätigt. So sind die In-

vestitionen bereits zurückgefahren

worden und werden in den

nächsten Jahren auf das Minimum,

das in der Sozialcharta

festgeschrieben ist, weiter abgesenkt

und reichen gerade aus,

um die Wohnungen zu erhalten,

nicht aber in großem Umfang zu

modernisieren.

Der Deutsche Mieterbund

Nordrhein-Westfalen und das

Aktionsbündnis „Zukunft der

LEG“ werden auch weiterhin

die Entwicklung bei der LEG intensiv

beobachten und in der Öffentlichkeit

darauf aufmerksam

machen. Ihre Beobachtungen

nimmt der Verband gerne auf!

Melden Sie sich bei ihm am einfachsten

per E-Mail unter mieter@dmb-nrw.de.


Deutscher Mieterbund Nordrhein-Westfalen e. V.,

Oststr. 55, 40211 Düsseldorf. Verantwortlich für den

Inhalt der Seite 17: Mirco Theiner, Geschäftsführer

5/2009 MieterZeitung 17

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