MSM-Schulzeitung2010.. - Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium

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MSM-Schulzeitung2010.. - Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium

2010

Entdeckungen — discoveries — découvertes — descubrimientos

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Impressum

:msm 2010 ist die Schulzeitung des

Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums

für Eltern, Schüler, Lehrer, Ehemalige und

alle Freunde und Förderer des MSM

Redaktion: Ralf Neutag

Anzeigenkoordination: Heinz Strohe

Kontakt: Schulzeitung MSM

Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium

Johannes-Blum-Straße 101

47807 Krefeld

Telefon: (02151) 37 66 0

Fax: (02151) 37 66 44

Email: msm.kr@gmx.de

Internet: http://www.msm-gymnasium-krefeld.de

V.i.S.d.P.: Förderverein des MSM-Gymnasiums

Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium

Johannes-Blum-Straße 101

47807 Krefeld

Auflage: 1.400 Exemplare

Redaktion und Förderverein danken den

Inserenten für die freundliche Unterstützung,

wodurch die Realisierung der Schulzeitung

in dieser Form ermöglicht worden ist.

Wir bitten unsere Leser/innen, bei Einkäufen oder

Auftragsvergaben die inserierenden Firmen zu

berücksichtigen.

Seite 3


Inhaltsverzeichnis

MSM Schulinterna

Vorwort 5

Schulpflegschaft 6

Neues vom Förderverein 9

Elternmitwirkung am MSM-Gymnasium 10

Abitur am MSM

Gedicht zur Baumpflanzung 12

Feierliche Entlassung des Abiturjahrgangs 2010 14

MSM Kollegium und Schülerschaft

Zur Verabschiedung von Frau Tümmers 16

Neues von der Schülervertretung 18

Die neuen Kolleginnen und Kollegen am MSM 19

Willkommen am MSM - die neuen Fünfer 24

MSM engagiert

zdi-Zentrum in Krefeld eröffnet 26

Luft ist nicht nur zum Atmen da 27

Aktion Schulranzen 28

Hast du ein Bild von dir 29

67,5-Minuten-Stunden: Wie funktioniert‘s? 30

DELE und DELF am MSM 31

Die Englischtheater AG 32

MSM Kultur

Die Big-Band am MSM 34

Carmina Burana 35

David Cavelius spielt am MSM 36

Event am Welttag des Buches 2010 36

Weihnachtssingen beim Candlelight- Shopping 37

Orchester am MSM 37

Ein Musikpate zu Gast am MSM 38

Kampf um Melodania 40

Neuerungen bei Musik-Plus 41

Seite 4

MSM Sport

Schulmeisterschaften Tennis 42

Handballer erst im Finale gestoppt 44

MSM auf Fahrt

Spurensuche mit „James Bonn“ 45

Unterwegs in Kleve 47

„Ich habe meine Höhenangst überwunden!“ 49

Une journée magnifique à Liège en Belgique 50

Voyage à Paris 51

Kursfahrt nach Oslo 52

Berlin 2010 54

Auf den Spuren der Jakobspilger 57

Jugendforum in Oslo 58

Fahrt nach Auschwitz und Krakau 2010 59

Cannes 2010 60

MSM International

Spanienaustausch 2010 61

USA-Austausch 2010 62

Buenos Aires 2010 64

Schüleraustausch mit dem Collège Guilleminot 65

Chinesische Freunde zu Gast am MSM 66


Liebe Leserinnen und Leser,

Vorwort

das vergangene Jahr hat für unsere Schule einige einschneidende

Veränderungen gebracht. Mit der neuen

Rhythmisierung stellen wir uns auf die Anforderungen

ein, die das Abitur in acht Jahren an Schülerinnen,

Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer stellt. Von

weniger Unterrichtsfächern pro Tag und mehr Zeit pro

Unterrichtseinheit erhoffen wir uns einen ruhigeren

Tagesablauf und ein methodisch effizienteres Arbeiten.

Die Ergebnisse der Schüler-Eltern-Lehrer-Evaluation

werden zurzeit ausgewertet. Wenn ich die Schüler-Eltern-Lehrer

Rückmeldungen richtig deute, so stößt die

neue Rhythmisierung auf eine sehr positive Resonanz.

Am 8. Dezember wird die Schulkonferenz entscheiden,

ob aus der Erprobung ein regulärer Tagesablauf wird.

Mit der Änderung der Dauer einer Unterrichtsstunde

haben wir gleichzeitig die vorgeschriebene einstündige

Mittagspause eingerichtet. Für Schülerinnen und Schüler

mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht ist eine

Übermittagsbetreuung eingerichtet worden. Ich bin sicher,

dass auch diese Änderungen des äußeren Rahmens

zu einem Gelingen von G8 beitragen.

Die neue Landesregierung hat allen Gymnasien in

diesem Herbst die Möglichkeit eröffnet, wieder zu

G9 zurück zu kehren. Wir haben von diesem Angebot

nicht Gebrauch gemacht, da sowohl unsere Eltern als

auch unsere Lehrerinnen und Lehrer die bisher geleistete

Arbeit zum Gelingen von G8 nicht innerhalb einer

sehr kurzen Entscheidungsphase in Frage stellen wollen.

Grundlage unserer Überlegungen sind natürlich unsere

bisherigen Erfahrungen mit G8. Es ist unbestritten, dass

die schulische Belastung der Schülerinnen und Schüler

in der SI durch G8 zugenommen hat. Schaut man sich

unsere Ergebnisse bzgl. der Versetzungen an, so ist die

Quote der Schülerinnen und Schüler, die z.B. das letzte

Schuljahr erfolgreich beendet haben auf über 98% angestiegen

(vgl. den Bericht des Schulleiters). Hier deutet

sich an, dass der in G8 neu eingeführte Ergänzungsun-

terricht einschließlich der Förderstunden positive Auswirkungen

hat. Das Kollegium arbeitet weiter in den

Fachkonferenzen an den schuleigenen Lehrplänen auf

der Grundlage der Kernlehrpläne, um bei den Schülerinnen

und Schülern fachliche Überforderungen bzw.

Überfrachtungen zu vermeiden, so dass der schulische

Erfolg, d.h. das erfolgreiche Bestehen des Abiturs von

fast allen unseren Schülerinnen und Schülern erreicht

werden kann. Parallel dazu sind wir auf dem Wege, unsere

Förderangebote zu erweitern.

Mit Beginn des laufenden Schuljahres begann die

spannendste Zeit bei der Umstellung von G9 auf

G8. Der sogenannte Doppeljahrgang trat in die Oberstufe

ein. Begannen bisher jährlich zwischen 80 und 90

Schülerinnen und Schüler die Oberstufe, so waren es

in diesem Schuljahr ca. 190 Schülerinnen und Schüler.

Organisatorisch konnten wir die Aufgabe bewältigen.

Nun gilt es insbesondere in den jahrgangsgetrennten

und -übergreifenden Kursen, die Schülerinnen und

Schüler auf eine gemeinsame Qualifikationsphase vorzubereiten.

An dieser Stelle gilt mein Dank dem Kollegium für

die engagierte Bewältigung der umfangreichen Arbeit

im vergangenen Jahr, den aktiven Eltern unserer

Schule, die sich an vielen Stellen wieder eingebracht

haben, den Schülerinnen und Schülern, die durch besondere

Leistungen zum guten Ruf der Schule beigetragen

haben und nicht zuletzt Herrn Neutag und seinen

Helferinnen und Helfern für die Herausgabe einer wie

immer abwechslungsreichen Schulzeitung, die ein hervorragendes

Spiegelbild unserer Aktivitäten des letzten

Jahres ist.

Ihr

Seite 5


Schulpflegschaft

Bericht des Schulleiters

Start in das Schuljahr 2010/2011

Anzahl und Verteilung der Schüler/innen in den letzten

fünf Jahren:

Seite 6

2006 2007 2008 2009 2010

Anmeldungen 103 173 137 161 160

Aufnahmen 107 161 135 155 129

Englischklassen 3 3 3 3 3

Französischklassen 1 2 2 2 1

Schülerzahl in SI 606 663 682 735 661

Anzahl der Klassen in SI 22 23 24 26 23

Schülerzahl in SII 243 254 274 273 366

Gesamtschülerzahl 849 917 956 1008 1027

Veränderungen im Lehrerkollegium

Frau Beate Tümmers ist während des vergangenen

Schuljahres in den Ruhestand getreten. Neu zu uns gekommen

sind:










Frau Aline Nüsser,(M/KU) zum 01.02.2010,

Herr Michael Pauwels (SW/SP) zum 01.02.2010,

Frau Daniela Placido, (D/PA) zum 01.02.2010,

Frau Nicole Polte, (E/SP) zum 01.02.2010,

Frau Nadine Simon (geb. Hiller), (D/GE) zum

01.02.2010,

Herr Söhnke Exner (D/GE/SW) zum 25.08.2010,

Herr Kai-Oliver Müller, (EK/SW) zum 25.08.2010

und

Frau Katja Lindhorst (D/GE) zum 25.08.2010

Vertretungsunterricht erteilen seit Beginn dieses

Schuljahres bzw. seit dem letzten Schulhalbjahr Herr

David Cavelius (MU), Frau Anne-Rose Beucher (E),

Frau Britta Müller (E) und Frau Christiane Weiner

(BI).

Zum 01.02.2010 trat Frau Küper (M/EK) und zum

23.08.2010 begannen Herr Jonas Bliesner (KU/E), Herr

Sascha Klepin (M/PH), Frau Jule Marie Rohm (EK/SP),

Frau Sabrina Schedler (D/GE), Herr Benjamin Senz

(MU) und Herr Ralf Thiele (E/F) ihren Vorbereitungs-

dienst als Referendar/innen an unserer Schule an. Frau

Ebert, Frau Lüken und Frau Stuckmann sind das gesamte

Schuljahr in Elternzeit.

Unterrichtsversorgung

Zurzeit verfügt das Maria - Sibylla - Merian - Gymnasium

über 73 Lehrer/innen und 9 Referendare/innen.

Auch in diesem Jahr konnten die zugewiesenen Stellen

wegen der landesweit geringen Anzahl von Bewerber/innen

nicht alle besetzt werden. Wir hoffen, wie im letzten

Schuljahr, im Laufe des ersten Halbjahres einige Neubesetzungen

vornehmen zu können. Zurzeit sind deshalb

geringfügige Kürzungen in den Fächern Religion und

Sport notwendig. Durch Mutterschutz- und Elternzeiten

sowie den selbstständigen Unterricht der Referendare/innen

lassen sich in einigen Fächern Lehrerwechsel

in kürzeren Abständen nicht vermeiden. Die Planungen

sind aber auch weiterhin langfristig und auf Kontinuität

angelegt. Erfreulich ist die Tatsache, dass der in der

Stundentafel verankerte Förderunterricht ungekürzt erteilt

werden kann. Als „Komm-mit“-Schule haben wir

zusätzliche Förderstunden eingerichtet. Diese Stunden

werden in diesem Schuljahr in der Jahrgangsstufe 6 im

Fach Englisch eingesetzt. Außerdem können erneut

zahlreiche Arbeitsgemeinschaften angeboten werden,

die von Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen geleitet

werden bzw. durch Kooperationen mit Vereinen möglich

sind.

Raumsituation

Die in den letzten Schuljahren stark angestiegene

Schülerzahl hat uns räumlich gesehen an unsere Grenzen

gebracht. Aus diesem Grund konnten wir nur vier

Eingangsklassen bilden, obwohl die Anmeldezahlen für

fünf Klassen gereicht hätten. Dies führte leider zu einer

hohen Zahl von Ablehnungen. Durch diese Maßnahme

konnten wir den zusätzlichen Raumbedarf des Doppeljahrgangs

in der Oberstufe auffangen. Wir sind auch in

diesem Jahr froh, dass wir für jede Unterrichtsstunde einen

Raum zu Verfügung haben. Einen zusätzlichen Aufenthaltsraum

haben wir für die Oberstufenschülerinnen

und -schüler bereitgestellt. Die Übermittagsbetreuung

findet sowohl in Klassenräumen als auch an einigen Tagen

in der Aula statt.


Rückblick auf das Schuljahr 2009/10

Schulkultur

Auch im vergangenen Schuljahr haben erfreulich viele

Schülerinnen und Schüler des Maria-Sibylla-Merian-

Gymnasiums an den verschiedensten Wettbewerben

und Meisterschaften mit Erfolg teilgenommen. Im Einzelnen

können Sie dies der Schulzeitung und unserer

Homepage entnehmen. Der kulturelle Höhepunkt in

diesem Schuljahr waren zwei Aufführungen des Musicals

„Kampf um Melodania“. durch den Unterstufenchor in

Verbindung mit dem Orchester und Schülerinnen und

Schülern der Jahrgangsstufe 7. Drei Lesungen rundeten

im Laufe des Schuljahres unser kulturelles Angebot ab.

Zum Ende des Schuljahres gab es wieder das Sportfest

auf der Anlage von Bayer Uerdingen am Löschenhofweg.

Bei sehr schönem Sommerwetter konnten sich unsere

Schülerinnen und Schüler im Wettkampf messen.

Ein Vortrag für Eltern von der Landesmedienanstalt in

Zusammenarbeit mit dem Adolf-Grimme-Institut befasste

sich mit der Internetnutzung.

Zentrale Prüfungen

Im vergangenen Schuljahr gab es drei zentrale Prüfungen:

die Lernstandserhebung in der Jahrgangsstufe 8, die

zentrale Abschlussprüfung in der Jahrgangsstufe 10 sowie

das dritte Zentralabitur.

Lernstandserhebung 8

Auch in diesem Jahr lag die Federführung der Tests der

bundeseinheitlichen Lernstandserhebung beim Institut

für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen der Humboldt-Universität

in Berlin. Die Untersuchungsschwerpunkte

waren diesmal in Deutsch „Leseverstehen“ und

„Hörverstehen“ sowie in Englisch und Französisch

„Leseverstehen“. In Mathematik gab es Aufgaben zu

allen Kompetenzen (Modellieren, Problemlösen, Argumentieren,

Medien und Werkzeuge verwenden) aus allen

Inhaltsbereichen (Arithmetik/Algebra, Funktionen,

Geometrie und Stochastik). Für die Lernstandserhebungen

sind keine Notenübersichten verfügbar, da keine

Bewertungsskala zur Verfügung steht. Zum Anderen

sind die Inhalte der LSE 2010 nicht mit denen der Vorjahre

vergleichbar. Insgesamt waren die Ergebnisse in

Deutsch und Englisch im Vergleich zum Landesdurchschnitt

diesmal etwas schwächer, in Mathematik und

Französisch lagen sie im Landesdurchschnitt.

Ergebnisse der Abschlussprüfungen 10

An den Abschlussprüfungen 2010 in Deutsch, Englisch/

Französisch und Mathematik haben 108 Schülerinnen

und Schüler [2009: 85] teilgenommen. In den schriftlichen

Prüfungen erreichten unsere Schüler/innen die

Durchschnittsnote 2,89 (2009: 2,48). Die Ergebnisse

der schriftlichen Prüfungsarbeiten waren auch in diesem

Jahr insgesamt besser als die Vornoten. Ab diesem

Schuljahr gibt es keine Abschlussprüfungen mehr, weil

der erste Jahrgang mit G8 (Stufe 10) in die Sekundarstufe

II eingetreten ist.

Ergebnisse des Abiturs 2010

Das Abitur 2010 haben 79 Schüler/innen (Vorjahr 86

Schüler/innen) mit einem Durchschnittsergebnis von

2,29 (Vorjahr 2,25) bestanden. Dies ist im Vergleich

auch zu dem rekordverdächtigen Ergebnis des letzten

Jahres ein ebenfalls sehr guter Wert. Bisher lagen unsere

Durchschnittswerte zwischen 2,25 und 2,73. Zwei

Schüler/innen erreichten die Traumnote 1,0 und 23

Schüler/innen die Note 1,9 und besser.

Notenbereich 1,0 – 1,9 29,1 % (Vorjahr 39,5 %)

Notenbereich 2,0 – 2,9 50,6 % (Vorjahr 38,4 %)

Notenbereich 3,0 – 3,7 20,3 % (Vorjahr 22,3 %)

LK-Wahlen der Abiturienten

LK-Fächer 2009 2010

Deutsch 32 29

Englisch 46 28

Französisch 12 12

Mathematik 29 31

Physik 14 16

Chemie 9 9

Biologie 20 31

Geschichte 15 12

Erdkunde 12 3

KOMM MIT

Seit anderthalb Jahren nimmt unsere Schule an dem

Projekt KOMM MIT teil. Das Ziel dieses Projektes besteht

darin, Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern,

so dass möglichst wenige Schülerinnen und Schüler die

Seite 7


Schule verlassen bzw. eine Klasse wiederholen müssen.

Im vergangenen Schuljahr wurden die zur Verfügung

stehenden Stunden vornehmlich in der Jahrgangsstufe

10 eingesetzt. Das Ergebnis dieser Fördermaßnahme

sowie der Förderung in den Ergänzungsstunden in den

anderen Jahrgangsstufen ist erfreulich. Unsere Wiederholerquote

ist von 2,8 % auf 1,8 % gesunken und die

Anzahl der Nachprüfungen hat sich ebenso weiter verringert.

Dazu haben sicher auch Anstrengungen außerhalb

der Schule beigetragen.

Relevante Veränderungen zum Schuljahr 2010/2011

Die zum Halbjahreswechsel des letzten Schuljahres

veränderte Unterrichtsrhythmisierung wird auch im

Seite 8

ersten Halbjahr des laufenden Schuljahres fortgeführt,

einschließlich der einstündigen Mittagspause. Eine Evaluation

in Form von Befragungen von Schülern, Eltern

und Lehrern wird in diesem Halbjahr durchgeführt.

Die Schulkonferenz entscheidet dann über die mögliche

Fortsetzung der neuen Taktung.

Die Angebote zur Beschäftigung in der Mittagspause

werden wir weiter ausbauen. Neben den Kräften von

außerhalb der Schule kümmern sich die Sporthelfer und

auch Lehrerinnen und Lehrer um attraktive Anregungen.

H. Strohe


Neues vom Förderverein

Personelle Veränderungen im Vorstand

Ein neues Vorstandsmitglied

Gemäß der Satzung des Fördervereins dauert die Amtszeit

jedes Vorstandsmitglieds drei Jahre. Auf der Mitgliederversammlung

im Februar 2010 mussten deshalb

der 1. Vorsitzende und dessen Stellvertreter neu gewählt

werden. Herr Peter Schiffer stellte sich als Vertreter nicht

noch einmal der Wahl. Der Vorstand bedankt sich an

dieser Stelle noch einmal für sein dreijähriges Engagement.

Als 1. Vorsitzender stellte sich der bisherige Amtsinhaber

Jürgen Schulenburg (linkes Foto) erneut zur Wahl,

an seiner Seite wollte Frau Gabriele Ingendae (rechtes

Foto) als Stellvertreterin und neues Mitglied des Vorstandes

tätig werden. Beide wurden einstimmig gewählt.

Frau Ingendae hat zwei Kinder am MSM, ihre Tochter

hat letztes Jahr das Abitur gemacht, ihr Sohn besucht die

12. Klasse. Sie hat sich lange Jahre auch für die Schülerbücherei

engagiert. Herr Schulenburg ist sicher den

Meisten bereits bekannt durch seine verschiedenen Tätigkeiten

am MSM, unter anderem durch seinen Werkunterricht.

Ein neues Ehrenmitglied

An unserer Schule gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit,

Mitmenschen, die sich um das MSM über das

normale Maß hinaus eingesetzt haben, auszuzeichnen.

Diese Ehrung wird mit einer Ehrenmitgliedschaft im

Förderverein dokumentiert. In den letzten Jahren waren

dies Herr Jürgen Hanses, Herr Karl Giebels, Frau Dr.

Maria Köhler-Degner (alle aus dem Kollegium), Herr

Konrad Mönter vom Buch- und Kunstkabinett in Osterath

und Herr Günther Lauffs als langjähriger Vorstand

des Fördervereins. Dieses Jahr fiel die einstimmige Wahl

in der Mitgliederversammlung auf den Juristen Walter

Köhnen, der lange Jahre als Vorsitzender der Schulpfleg-

Vorsitzender: Dipl. - Ing. Jürgen Schulenburg

Stellv. Vorsitzende: Gabriele Ingendae

Schatzmeister Dipl.-Kaufm. Jürgen Beyel

Schriftführer: Manfred Knittel

Schulleiter: Heinz Strohe

Stellv. Schulleiter: Dr. Dietmar Schmitz

Vors. der Schulpflegschaft: Michael Otto

Vertreter des Kollegiums: Harald Lungwitz, Dr. Nina Nikolai

schaft Akzente und Impulse gesetzt hat, die heute noch

andauern und ihre Wirkung zeigen. Er hat den Weg

zur selbständigen Schule mit geebnet, war Mitglied in

vielen Arbeitskreisen und hat schließlich durch seine

Aufsicht im Computerraum auch dessen nachmittägliche

Nutzung ermöglicht. Der

Vorsitzende des Fördervereins,

Herr Schulenburg, hielt die Laudatio

und übergab die Ehrenmitgliedschafts-Urkunde

im Rahmen

einer Vorstandssitzung auf

Wunsch von Herrn Köhnen im

kleinen Kreis.

Neue Mitgliedschaften

Der Vorstand des Fördervereins

Zu Beginn des neuen Schuljahres warb der Vorsitzende

des Fördervereins, Herr Schulenburg, auf seinem

Rundgang durch die erste Pflegschaftsversammlung der

neuen fünften Klassen bei den Eltern um ihre Mitgliedschaft

im Förderverein. Hierdurch soll die Kontinuität

der unverzichtbaren Arbeit des Vereins für die Schüler

und Lehrer des Gymnasiums garantiert werden. Erfreulicherweise

haben sich wieder viele Eltern dazu bereit

erklärt. Der Förderverein möchte aber auf diesem Wege

noch einmal an die Eltern appellieren, die noch nicht

Mitglied geworden sind, dies doch nachzuholen, um die

finanzielle Ausstattung des Vereins weiterhin zu gewährleisten.

Vielen Dank! (J. Schulenburg)

Einladung zur Mitgliederversammlung

Am 22. Februar 2011 um 20:00 Uhr wird die

nächste ordentliche Mitgliederversammlung des Fördervereins

satzungsgemäß durchgeführt. Dazu laden

wir schon jetzt alle Mitglieder herzlich ein.

Seite 9


Elternmitwirkung am MSM-Gymnasium

Bericht von Herrn Otto, Schulpflegschaftsvorsitzender

In Klassenpflegschaften (bzw. Jahrgansstufenpflegschaften),

Schulpflegschaft, Schulkonferenz und Fachkonferenzen

sind Eltern engagiert an der Entwicklung schulischer

Angelegenheiten beteiligt. Darüber hinaus finden

- dank der tätigen Mithilfe engagierter Eltern - eine

ganze Reihe von Aktivitäten statt, die das Schulleben

deutlich bereichern Nicht nur in Zeiten knapper Mittel

ein unverzichtbares Instrument der Gestaltung des

Schullebens. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit seien

hier folgende derzeit bestehende Aktivitäten der Eltern

genannt:

• Die Organisation der Cafeteria anlässlich des Tags der

offenen Tür, der Einschulung der „neuen“ Fünftklässler

und der Elternsprechtage liegt in den Händen von Eltern,

die dies meist über viele Jahre mit großem Erfolg

praktizieren. Bedingt durch Kuchen- und andere Sachspenden

kann jeweils ein namhafter Überschussbetrag

der Unterstützung für Fahrten des Schulprogramms und

dem Förderverein zur Verfügung gestellt werden.

• Durch Elterninitiative wurde die Schülerbücherei wieder

belebt und erfreut sich bei der Schülerschaft großer

Beliebtheit. In der Pause nach der 2. Stunde ist täglich

die Ausleihe möglich.

• Es gehört inzwischen zur langjährigen Praxis, dass die

Eltern der Jahrgangsstufe 5 einen Arbeitsbeitrag zur Renovierung

von Räumlichkeiten der Schule leisten.

Allen sich engagierenden Eltern sei auch an dieser Stelle

sehr herzlich gedankt!

Auch hier nochmals die Nachfrage: Wer sieht sich in der

Lage, einen Beitrag zu leisten, sei es bei der Unterstützung

bestehender Aktivitäten oder bei der Einrichtung

weiterer Angebote? Jeder ist herzlich eingeladen, dies

auch zu tun. Eine Information über Art und Umfang,

sowie die zeitlichen Möglichkeiten an die Schulleitung

oder den/die Vorsitzenden der Schulpflegschaft wird zu

einer Rückmeldung führen.

Im Folgenden soll ein Überblick über die wesentlichen

Strukturen der institutionellen Elternmitwirkung gegeben

werden.

Seite 10

Klassenpflegschaften, Jahrgangsstufenpflegschaften (§ 73

Schulgesetz)

Die Klassenpflegschaft dient der Zusammenarbeit zwischen

Eltern, Lehrern/Lehrerinnen uns Schülern/Schülerinnen.

Hierzu gehören Informationen und Meinungsaustausch

über Angelegenheiten der Schule, insbesondere über die

Unterrichts-und Erziehungsarbeit in der Klassen. Mitglieder

der Klassenpflegschaft sind die Eltern der Schülerinnen

und Schüler einer Klasse (Klassenlehrerin/Klassenlehrer

haben beratende Stimme wie auch ab Klasse 7 die Klassensprecherin/Klassensprecher

und die Stellvertretung). Zu

Beginn eines jeden Schuljahrs wählt die Klassenpflegschaft

eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden und eine Stellvertretung

für das laufende Schuljahr. Analog werden ab Jahrgangsstufe

11(Jgst 10 bei G8) je 20 Schülerinnen/Schüler

von der jeweiligen Jahrgangsstufenpflegschaft eine Vertreterin

oder ein Vertreter und eine Stellvertretung gewählt. Für

das Schuljahr 2010/2011 sind gewählt:

Klasse Vorsitzende/r der Klassenpflegschaft Stellvertreter/in

5a Henkel Angela Schulz Irene

5b Lützel Bettina Keiner Birgit

5c Jankowsky Alexander Henn Dr. Stefan

5d Benendens Martina Lindner Dagmar

6a Knipp Dietmar Cronenberg Christiane

6b von Wick Heike Auerbach-Sturm Silke

6c Lemme Heike Kindiger Kirsten

6d Angona Annette Narh-Oster Susanne

6e Speck Reinhard Schumacher Gudrun

7a Armonies Eveline Wendel Brigitte

7b Erle Stefanie Gierschmann-Konnen Barbara

7c Brandstetter Dr. Ralf Brand Dr. Jutta

7d Ermentrud Anja Derichs Thomas

7e Wettingfeld Gerlinde Knittel Manfred

8a Poggemann Dr. Klaus Lüttges Marion

8b Lüder Berenike Schröder Antje

8c Werner Ursula Mertens Angela

8d Glavic Claudia Swoboda Anke

8e Haubrich Annette Dornscheidt Heike

9a Dernbach Delia Thies Petra

9b Eisenhuth Eckehard Diederich Petra

9c Weber Dr. Jutta Onkelbach Renate

9d Krug-von-Borstel Beatrix Schindler Marion

Stufe Vertreter/in der Stufe Stellvertreter/in

EF Rößler Dr. Uta Rauscher Christine, Dr.

EF Rudolf Bärbel Schrickel Thomas

EF Horbach Dr. Ute Ruetz Sabine

EF Mues Dorothee Cramer-Musial Petra

11 Teichgräber Susanne Graetz Ursula

11 Otto Michael Rips Nicole

11 Cronenberg Christiane Wolff Beate

11 Werschuhn Uwe Schmitz-Linkweiler Jochen

11 Dyba Brigitte Fischer Walburga

12 Böckler Sabine Kossing-Feltgen Birgit

12 Cramer-Musial Petra Loyen Martina

12 Rips Nicole Muth Anita

12 Werschuhn Gudrun


Schulpflegschaft (§ 72 + § 53 Abs. 7 Schulgesetz)

Die Schulpflegschaft vertritt die Interessen der Eltern

bei der Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit

der Schule. Sie berät über alle wichtigen Angelegenheiten

der Schule. Hierzu kann sie Anträge an die Schulkonferenz

stellen. Mitglieder sind die Vorsitzenden der

Klassenpflegschaften sowie die von den Jahrgangsstufen

gewählten Vertreterinnen und Vertreter. Die Stellvertreterinnen/Stellvertreter

können, die Schulleiterin oder

Schulleiter sollen beratend teilnehmen. Die Schulpflegschaft

wählt eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden

und bis zu drei Stellvertreterinnen/Stellvertretern. Im

Schuljahr 2010/2011 sind dies Michael Otto als Vorsitzender

und Antje Schröder als Stellvertreterin. Die

Schulpflegschaft wählt die Vertretung der Eltern für die

Schulkonferenz und die Fachkonferenzen. Außerdem

wird eine Vertreterin oder Vertreter (nebst Stellvertretung)

zur eventuellen Teilnahme an einer von der Lehrerkonferenz

zu berufenen Teilkonferenz, die über Ordnungsmaßnahmen

zu entscheiden hat, gewählt. Dies

sind für das Schuljahr 2010/2011 Dr. Jutta Weber und

Alexander Jankowsky (Stellvertreter).

Fachkonferenz (§ 70 Schulgesetz)

Die Fachkonferenz berät über alle das Fach betreffenden

Angelegenheiten. Sie trägt die Verantwortung für die

Qualitätssicherung und entscheidet insbesondere über

• Grundsätze zur fachmethodischen und –didaktischen

Arbeit

• Grundsätze zur Leistungsbewertung


Vorschläge an die Lehrerkonferenz zur Einführung

von Lernmitteln

In den Fachkonferenzen können je zwei Elternvertreter

mit beratender Stimme teilnehmen. Von der Schulpflegschaft

gewählt wurden für das Schuljahr 2010/2011:

Fachkonferenz Elternvertreter/in Elternvertreter/in

Biologie Barbara Guhl 6d/9b ./.

Chemie Dr. Ute Horbach 8d ./.

Deutsch Katja Ollig 6a Eckehard Eisenhuth 9b

Englisch Ursula Holletschke 6d Anja Ermentrud 7d/8d

Erdkunde Susanne Teichgräber 8d/11 Thomas Pabsch 10

Französisch Beate Hauser 7d/8d Johannes Hoerschges 8d

Spanisch Beate Hauser 7d/8d ./.

Geschichte ./. ./.

Kunst Dr. Arne Weber 9c Britta Spiess 5b

Latein Katrin Bennertz 5b Eckehard Eisenhuth 9b

Mathematik Kathrin Küppers 7d Stefan Henn 5c

Musik Susanne Wallrath 5d Elena Kahlert 7d/9c

Pädagogik ./. ./.

(Prakt.)Philosophie ./. 6e ./.

Politik/Sozialw. Petra Cramer-Musial 10/12 ./.

Physik Anita Muth 12 ./.

Informatik ./. ./.

Religion, ev. ./. ./.

Religion, kath. ./. ./.

Sport Dr. Susanne Fricke-Otto 11 ./.

Schulkonferenz, Zusammensetzung/Aufgaben (§ 65f Schulgesetz)

Aufgaben der Schulkonferenz, als oberstes Mitwirkungsgremium,

an dem alle an der Bildungs- und Erziehungsarbeit

der Schule Beteiligte mitwirken, sind u. a.

• Entscheidung über das Schulprogramm

• Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und -sicherung

• Vereinbarungen von Kooperationen

• Grundsätze über Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten

in Zeugnissen

• Erlass einer Schulordnung

• Wirtschaftliche Betätigung, Sponsoring

Das Schulgesetz bestimmt in § 66, dass Mitglieder der

Schulkonferenz an Schulen der Sekundarstufe ! und II

die Schulleiterin oder der Schulleiter sowie die gewählten

Vertreter der Lehrerinnen und Lehrer, der Eltern

und Schülerinnen und Schüler im Verhältnis 2:1:1 sind.

Die Vorsitzende/der Vorsitzende der Schulpflegschaft ist

Mitglied der Schulkonferenz. Im Schuljahr 2010/2011

ist dies Michael Otto. Des Weiteren wurden auf der

Schulpflegschaftssitzung als Elternvertreter/innen bzw.

deren Stellvertreter/innen in der Schulkonferenz gewählt:

Elternvertreter/in Stellvertreter/in

a Antje Schröder a Susanne Teichgräber

b Dr. Jutta Weber b Angela Henkel

c Uwe Werschuhn c Petra Cramer-Musial

d Dietmar Knipp d Heike Lemme

e Sabine Böckler

Die Schulkonferenz wählt aus ihrer Mitte ein volljähriges

Mitglied der Auswahlkommission zur Einstellung

von Lehrkräften (Grundlagenerlass). In den letzten Jahren

wurde diese Funktion dem Schulpflegschaftsvorsitzenden

und seiner Vertreterin übertragen.

Generell wurden diese Angaben aus dem zuletzt durch

Gesetz vom 27. Juni 2006 geänderten Schulgesetz entnommen.

Sie stellen lediglich einen zusammenfassenden

Überblick dar. Das Gesetz ist unter der Adresse http://

www.bildungsportal.nrw.de nachzulesen und kann als

pdf-Datei herunter geladen werden.

Für die Schulpflegschaft

Michael Otto Antje Schröder

Seite 11


Seite 12

Die Linde

Gedicht zur Baumpflanzung am Meriantag

Die Kinderboutique in Fischeln...

Kleidungsgrössen von Baby bis 176

Schuhgrössen von 24 bis 41

Oft fühl ich mich einsam im Lärm meiner Stadt

zwischen Mauern und Herzen aus Stein,

wo kaum jemand Zeit für den anderen hat

und fast jeder lebt für sich allein.

Da wird über alles und jeden geklagt,

zu viel wird geredet, zu wenig gesagt -

eine Sehnsucht in mir wird unsagbar groß,

und meine Seele fliegt einfach los.

Dann schließ ich die Augen und sitze im Traum

auf der Bank vor dem Haus unterm Lindenbaum,

mein Herz ruht von Trubel der lauten Welt aus

und ist endlich wieder zu Haus!

Dann singt mir die Linde ihr uraltes Lied,

ihre Worte, die geh‘n mir so nah:

„Ich habe noch jedes Jahr wieder geblüht,

was auch immer auf Erden geschah.

Der Duft meiner Blüten, mein lindgrünes Kleid

rührt die Herzen der Menschen seit ewiger Zeit!

Ich kann überall zu Hause sein,

auch zwischen Mauern aus Stein!“

Und fühlst du dich einsam, dann denke daran,

dass mein Lied dich immer begleiten kann,

es fährt mit dir in die Welt hinaus

und es bringt dich wieder nach Haus!

von Christian Malkommes

Kölnerstrasse 548

KR-Fischeln

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Quelle: Yuri Arcurs | fotolia.com


Feierliche Entlassung des Abiturjahrgangs 2010

Rede von Herrn Strohe in der Aula des MSM

Liebe Abiturientinnen, liebe Abiturienten, liebe Eltern,

Angehörige, Verwandte und Freunde, sehr verehrte Gäste,

liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen

und Schüler,

jeder Karriereberater sagt einem heute, dass man sich

Ziele setzen muss, um erfolgreich durch das Leben gehen

zu können. Ziele setzen ist eine Sache, Ziele erreichen

eine mitunter etwas schwierigere Angelegenheit.

Sie haben sich vor neun Jahren, manche vor zehn Jahren,

als Sie zum ersten Male das Gymnasium als Schülerin

bzw. Schüler bertraten, ein Ziel gesetzt und es freut

mich, Ihnen nachher als erster zum Erreichen dieses

Zieles gratulieren zu dürfen. Sie haben es geschafft. Sie

haben Ihr Ziel erreicht. Mit Ihnen freuen sich natürlich

Ihre Eltern, Geschwister und Großeltern und auch Ihre

Lehrerinnen und Lehrer, also die Menschen, die zum

Erreichen des Zieles nicht unwesentlich mit beigetragen

haben. Deshalb gilt auch Ihnen, liebe Eltern und Ihnen,

liebe Kolleginnen und Kollegen mein besonderer Dank.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle auch schon

einmal bei allen Beteiligten an dem eindrucksvollen

Gottesdienst in der Markuskirche.

Mit ein paar Zahlen möchte ich Ihre Leistung in

Gänze würdigen: 79 Schülerinnen und Schüler

haben die Abiturprüfung bestanden, 2,29 ist die Durchschnittsnote,

dies ist, auch im Vergleich mit den letzten

Jahren, ein hervorragendes Ergebnis (2,26 – 2,76 seit

2000), 23 Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler

haben eine Durchschnittsnote mit einer 1 vor dem Komma,

davon zwei mit dem überragenden Durchschnitt

von 1,0. 57 von Ihnen sind schon seit der Einschulung

im Jahr 2001 Mitglied dieser Jahrgangsstufe.

Jeder Mensch hat Talent. Was selten ist, ist der Mut,

ihm zu folgen.“ Mit dieser Chinesischen Weisheit

möchte ich ein paar Gedanken zum Abschluss Ihrer

Schulzeit einleiten. Sie, liebe Abiturientinnen und Abiturienten,

hatten zu Beginn der Schulzeit ein Ziel, das

Sie nun erreicht haben. Jetzt gilt es, sich neue Ziele zu

stecken. Sicherlich haben Sie sich, was das berufliche

Ziel angeht, schon viele Gedanken gemacht, schon viele

Gespräche geführt und ebenso gelegentlich sich Rat

eingeholt. Einige von Ihnen haben diese Ziele schon

Seite 14

konkretisiert, andere, so weiß ich das aus Gesprächen

mit Ihnen, sind noch auf der Suche. Um zu einem realistischen

Ziel zu gelangen, ist es natürlich hilfreich, wenn

man seine Talente kennt.

Wir, Ihre Lehrerinnen und Lehrer, hoffen sehr mit

dazu beigetragen zu haben, dass Sie Ihre Talente

schon erkannt bzw. entdeckt haben. Vielleicht gelingt

es Ihnen erst in den nächsten Jahren, Ihren Talentschatz

vollständig zu heben, in Umgebungen, in denen Sie noch

mehr auf sich selbst gestellt sein werden. Die beschauliche,

umsorgte Umgebung, die Sie in der Regel bisher

genießen konnten, weicht nun mehr und mehr einem

auf Selbständigkeit ausgerichteten Lebensentwurf. Nun,

so das chinesische Sprichwort, benötigen Sie den Mut,

diesem Talent auch zu folgen.

Was erwartet Sie? Im vergangenen Jahr habe ich an

dieser Stelle über die damalige Wirtschaftskrise

gesprochen. Die Situation hat sich im Laufe des Jahres

nicht gebessert, sondern, wie uns allen bewusst ist, noch

weiter verschärft. Dies möchte ich nicht weiter vertiefen,

sondern auf den natürlichen Optimismus Ihrer Jugend

setzen, der durch Krisensituationen nicht gebremst und

Ihnen sicherlich helfen wird, mutig zu neuen Zielen zu

gelangen. Mit Ihrem Abschluss haben Sie viele Möglichkeiten.

Um einmal eine Zahl zu nennen, im Jahre 2003

gab es ca. 1700 Bachelor- und Masterstudiengänge.

Heute dürften es eher mehr als weniger sein. Ein Vollstudium

oder ein duales Studium, eine Ausbildung in

einem neuen oder in einem klassischen Beruf mit Anschlussstudium

sind Ihre Alternativen. Da wird, so hoffe

ich, für jeden etwas dabei sein. Ich wünsche Ihnen von

Herzen, dass Sie Ihren Weg finden und mit Erfolg diesen

Weg auch gehen können.

Ausbildung und Beruf sind die Grundlage zu einem

selbstständigen Leben. Dabei geht es auch um

Geld. Kluge Menschen sagen an dieser Stelle, ordnen

Sie nicht alle Aktivitäten dem Geld unter. Zu einem

zufriedenen Leben gehört neben einem ausreichenden

Einkommen noch etwas mehr. Heinrich Heine formulierte

dies so. Auf die Frage „Was ist Geld?“ antwortet

er „Geld ist rund und läuft weg, aber Bildung bleibt.“

Zu dem etwas Bleibenden hat die Schule, so hoffe ich


doch, ihren Beitrag geliefert. Häufig haben Sie sich und

uns die Frage gestellt, wozu brauchen wir diesen oder

jenen Unterrichtsgegenstand, dieses oder jenes Wissen?

Nicht immer haben Sie eine befriedigende Antwort

erhalten. Wir, die Lehrerinnen und Lehrer, haben aus

innerster Überzeugung oder auf der Basis der ministeriellen

Vorgaben versucht, Ihnen wesentliche Teile der

menschlichen Kultur und Kulturtechniken nahezubringen.

Teile, die nicht nur einen Wert an sich darstellen,

sondern ebenso eine Basis sein sollen, um bei Ihnen ein

Interesse zu wecken, um Ihnen einen Platz in unserer

Gesellschaft, der Kulturgesellschaft und der Wissensgesellschaft

zu verschaffen. Seien Sie sich bewusst, dass

die Gesellschaft damit auch gewisse Erwartungen an Sie

stellt. Wir erhoffen uns von Ihnen, dass Sie Ihren Beitrag

zur Solidargemeinschaft leisten, dass Sie in Ihrem

Leben Verantwortung auch für andere übernehmen.

Sie sind aufgewachsen in einer Zeit, in der das Engagement

für die Gesellschaft auf dem Rückzug ist.

Die gesellschaftlich bedeutsamen Gruppen, wie z.B.

politische Parteien, Gewerkschaften und Kirchen haben

schon seit Jahren rückläufige Mitgliederzahlen. Nicht

nur die Mitgliederzahlen schrumpfen, auch die Zahl der

aktiv Mitarbeitenden nimmt bedenklich ab. Wird diese

Tendenz weiter fortschreiten, so dürfen wir uns nicht

wundern, wenn unser Leben mehr und mehr von anderen

bestimmt wird. Eine Vorstellung, die sich hoffentlich

nicht bewahrheitet. Maßlosigkeit und Egoismus,

wie wir es in diesen Tagen von Verantwortungsträgern

für meinen Geschmack zu häufig erleben, trüben das

Bild von einer funktionierenden Solidargemeinschaft.

Ich möchte an Sie appellieren, an einer Weiterentwicklung

einer solchen Gemeinschaft

in Zukunft aktiv mitzuarbeiten,

denn sie hat in den letzten 60

Jahren zu einem inneren Frieden

in unserer Gesellschaft wesentlich

beigetragen.

An dieser Stelle bin ich sehr

optimistisch. Ihre Jahrgangsstufe

ist die erste Abiturientia

, die ich in meiner MSM-

Zeit auch aus dem Unterricht

kennen und schätzen gelernt

habe. Viele von Ihnen haben

sich für die Schule in verschiedenen

Bereichen engagiert, sei es

als Klassen- oder Stufensprecher,

in der Bezirksschülervertretung,

im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich. Dafür

bedanke ich mich herzlich. Der Umgang mit Ihnen war

sehr unkompliziert und immer von gegenseitigem Respekt

geprägt. Mir sind keine schwierigen Situationen in

Erinnerung. Dies wurde mir auch von allen Lehrerinnen

und Lehrern bestätigt.

Eine Situation hat allerdings zu einem kreativen

Nachdenken geführt. Vor der Mottowoche wurde

ein Anschlag auf den Spaß verübt. Am ersten Tag dieser

Mottowoche habe ich zugegebenermaßen die Installation

im Foyer zunächst nicht durchschaut. Doch hilfreiche

Schüler haben mir auf die Sprünge geholfen, so

dass ich die Anspielung auf den mutmaßlichen Verursacher

des Spaßanschlages verstanden habe. Mir ist jedoch

während der ganzen Woche nicht bewusst geworden,

dass der Spaß abhanden gekommen ist. Sie sind ein Verlust

für unsere Schule, aber wir konnten und wollten Sie

nicht länger halten…

Z um Abschluss möchte ich an eine gute Tradition unserer

Schule erinnern, an die Tradition der Baumpflanzung

der Abiturientia am ersten Merian-Treff nach

dem bestandenen Abitur. An diesem Tage, übrigens am

08.04.2011, werden Sie Ihren Baum pflanzen können.

Dieser Baum wurde bisher immer von der Jahrgangsstufe

- ich glaube allerdings eher von den Eltern - finanziert.

Sie können sich dann bei jedem weiteren Merian-Treff

davon überzeugen, ob der Baum und Sie in der Entwicklung

gemeinsam Schritt halten.

H. Strohe

Seite 15


Zur Verabschiedung von Frau Tümmers

Rede von Herrn Strohe

Liebe Frau Tümmers, liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit Ihnen, liebe Frau Tümmers, geht eine Kollegin in

die Ruhephase der Altersteilzeit, also noch nicht in den

Ruhestand, die ein Aushängeschild

unserer Schule ist. Ruhestand

und Ruhephase sind für

die Schule faktisch das gleiche.

Ab Montag werden wir Sie hier

höchstens noch zu Besuchen begrüßen

können. Um Ihre Arbeit

und die Zusammenarbeit mit

Ihnen angemessen zu würdigen,

möchte ich zunächst einige Fakten

in Erinnerung rufen:

Geboren wurden Sie im Norden, in Wolfenbüttel,

das Abitur haben Sie aber schon in der Nähe von

Krefeld gemacht, am Frau-Rat-Goethe-Gymnasium in

Duisburg, heute Gesamtschule Stadtmitte. Nach dem

Studium der Geschichte und Pädagogik als Hauptfächer

und dem Beifach Französisch in Bonn, führte Sie der

Lebensweg nahezu direkt zum Maria-Sibylla-Merian

Gymnasium. Nach Ihrer Referendarzeit am damaligen

Mädchengymnasium in Uerdingen sind Sie seit dem

01.02.1975 Kollegin unserer Schule.

Zunächst waren Sie abgeordnet und wurden kurze

Zeit später Vollmitglied des Kollegiums. Damals

war die Schule noch am Neuer Weg, bevor es dann 1980

zum heutigen Standort ging. Sie wissen sicher besser als

ich, wer zu dieser Zeit dem Kollegium angehörte. Wenn

Sie sich einmal umschauen, gibt es hier nicht mehr viele

Kollegiumsmitglieder, die das Schulgebäude am Neuer

Weg noch aus dem Unterricht kennen. Sehr schnell

haben Sie sich in Ihre neuen Aufgaben eingearbeitet.

Schon im ersten Leistungsbericht müssen Sie vom damaligen

Schulleiter sehr gelobt worden sein. Leider ist

dieser Bericht verloren gegangen, jedoch ein halbes Jahr

Seite 16

später schreibt er „Leistung und das Verhalten der Kollegin

sind stetig geblieben“. Anfang 1980 wurden Sie

zur Oberstudienrätin ernannt. Ihr weiteres Berufsleben

wurde dann nur kurz durch die Geburt Ihrer Tochter

unterbrochen.

Liebe Frau Tümmers, ich habe Sie in ihren Fächern

als sehr engagierte Kollegin kennen gelernt. Sie haben

sich sowohl um die Fachinhalte als auch um die

Fachkolleginnen und -kollegen intensiv gekümmert.

Uns ist noch Ihr sehr persönlich gehaltener Nachruf auf

unseren kürzlich verstorbenen Kollegen Dr. Schlüter in

eindrucksvoller Erinnerung. Schülerinnen und Schüler

sowie Referendarinnen und Referendare fühlten sich bei

Ihnen immer sehr gut aufgehoben. Nur selten habe ich

mitbekommen, dass Sie auf der Suche nach Kopien, Büchern,

Schlüsseln oder Ähnlichem waren. Meistens fand

sich alles wieder.

Unzählige Klassen-, Studien- und Skifahrten haben

Sie verantwortlich geleitet und begleitet. Die Kolleginnen

und Kollegen konnten sich auf Ihre Unterstützung

verlassen. Erst eine komplizierte Verletzung, die

Sie sich bei einem Skiunfall zugezogen haben, hat Sie

von diesen Aktivitäten etwas Abstand nehmen lassen.

Liebe Frau Tümmers ich wünsche Ihnen, auch im

Namen des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums,

eine interessante kommende Zeit, in der Sie all das realisieren

können, wovon die Schule Sie bisher abgehalten

hat, dass Sie ihre Tochter in Ihrem Studium begleiten

können und dem ein oder anderen Schüler bzw. der ein

oder anderen Schülerin im Privatunterricht weiterhelfen

können oder aufregende Reisen unternehmen. Mit

einem Buch möchte ich dazu beitragen, dass Sie auch

in unserer unmittelbaren Umgebung noch Ziele entdecken,

die Ihnen möglicherweise noch unbekannt sind.

H. Strohe


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Neues von der Schülervertretung

Die Schülervertretung hat im letzten Schuljahr viel Energie

in den Aufbau der Bezirksschülervertretung Krefeld

investiert. Daher ist unser Schülersprecherpaar auch im

Vorstand dieses Gremiums vertreten. Unter anderem

half unsere SV bei der Organisation einer Podiumsdiskussion

der Kommunalpolitiker vor der Landtags- und

Kommunalwahl, bei der Schüler die Chance hatten, sich

politisch zu informieren.

Schulintern lag das Hauptaugenmerk auf den Thematiken

Oberstufenraum, neue Taktung, Büdchen und

Toiletten. Der Oberstufenraum ist nun wieder in eigenverantwortlicher

Verwaltung der

Schüler, das Büdchen verkauft in

der Mittagspause wieder Brötchen.

Für die Toiletten ist ein künstlerisches

Verschönerungsprojekt in

Planung und wir versuchen auch

weiterhin, Kritik und Lob an der

neuen Taktung an die Schulleitung

weiterzugeben.

Für dieses Jahr wollen wir einen

neuen Heiß- bzw. Kaltgetränkeautomaten

beschaffen, da uns der

alte Automat leider wieder abgenommen

wurde (Die Firma, die

uns den Automaten zur Verfügung

gestellt hatte, war mit dem Umsatz

nicht mehr zufrieden). Außerdem

werden wir, wenn es wieder wärmer

wird, die Spielfeldmarkierungen

auf dem Schulhof nachziehen

und neue hinzufügen. Die Farbe

hierfür ist schon angeschafft worden.

Natürlich werden wir, wie jedes

Jahr, wieder eine Nikolaus- und

Rosenaktion machen - durch die

Unterstützung der Bezirksschülervertretung

Krefeld auch mit vielen

anderen Schulen.

Das Hauptproblem der SV ist jedoch

weiterhin, dass uns die aktiven

Mitglieder fehlen. Jeder lässt

sich gerne wählen, erscheint dann

aber nicht zur wöchentlichen SV-

Sitzung, zu der jeder Schüler, der

Seite 18

Ideen und Anregungen hat, natürlich herzlich eingeladen

ist zu kommen. Sie findet zurzeit mittwochs in der

großen Pause im Raum 115 statt.

Weitere Informationen über die SV findet ihr auf der

roten SV-Säule im Foyer (zwischen der Aula und dem

Gebäudetrakt 1), oder auf unserer Schulhomepage unter

„Für Schüler“ -> „Schülervertretung“. Wir wünschen

ein schönes und erfolgreiches Schuljahr!

Eure SV


Die neuen Kolleginnen und Kollegen am MSM

Liebe Leserinnen und Leser,

die Nachricht über meinen Platz am Studienseminar Krefeld erhielt ich, während ich

noch die Ostküste Australiens entlang reiste. Ich war zuvor noch nie in Krefeld gewesen

und wusste nicht so recht, was mich erwarten würde. Aber obwohl ich erst seit Anfang

September hier am MSM Referendar mit den Fächern Kunst und Englisch bin, fühle

ich mich aufgrund der netten und aufgeschlossenen Schüler und Kollegen bereits sehr

wohl. Die schöne Lage des MSM hat bei meiner schnellen Eingewöhnung allerdings

auch mitgeholfen.

Nachdem ich 2004 mein Abitur in der Nähe von Bonn gemach hatte, zog ich für mein

Lehramtsstudium nach Paderborn, einer eher beschaulicheren Universitätsstadt, die

aber eine überraschend aktive Kunst- und Musikszene vorzeigen kann. Nach meinem

Studium beschloss ich, meinem regelmäßig auftretendem Fernweh nachzugeben und

die Zeit bis zu meinem Referendariat in Australien zu verbringen.

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit Freunden, z.B. bei Film- und Spielabenden, aber auch etwas aktivere

Unternehmungen wie Klettern oder Tauchen sind dabei. Genauso wichtig sind für mich allerdings Kunst und Musik.

Und eben das Reisen. Ich freue mich auf meine Referendariatszeit am MSM. Viele Grüße

Jonas Bliesner

Liebe Leserinnen und Leser,

Am 17. Mai des Jahres 2010 war er da der große Tag – geschafft! Das Referendariat war

von diesem Zeitpunkt an im wahrsten Sinne des Wortes Geschichte. Was nun? Die weite

Welt stand mir offen. Düsseldorf? Krefeld? Wuppertal? Raus mit den Bewerbungen!

Es verging nur eine kurze Zeit und mich verschlug es nach Krefeld an das MSM.

Seit dem Beginn des laufenden Schuljahres 2010/11 unterrichte ich hier am MSM nun

die Fächer Deutsch, Geschichte und Sozialwissenschaften. Meine optimistischen Erwartungen

haben sich mittlerweile mehr als bestätigt. Viele nette Schülerinnen und Schüler

sowie Kolleginnen und Kollegen erleichterten mir die rasche Eingewöhnung an dieser,

meiner neuen Schule.

Geboren wurde ich 1981 in Göttingen. Meine Kindheit und Studienzeit verbrachte

ich im schönen Ostwestfalen-Lippe, genauer gesagt, im Großraum Bielefeld. Wahrscheinlich brauchte ich auch

deshalb einen Tapetenwechsel und so bewarb ich mich am Studienseminar in Wuppertal, wo ich dann auch mein

Referendariat absolvierte.

Ich habe es bis heute nicht bereut, Krefeld als meine neue Wirkungsstätte gewählt zu haben. In meiner neuen

Wahlheimat Düsseldorf und am MSM im wunderschönen Fischeln fühle ich mich ausgesprochen wohl und freue

mich auch weiterhin auf eine produktive Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern sowie mit dem

Kollegium.

Söhnke Exner

Seite 19


Hallo zusammen,

mein Name ist Sascha Klepin und ich bin seit Anfang September Referendar am

MSM. Ich bin im wunderschönen Moers aufgewachsen und habe dort mein Abitur

am Gymnasium in den Filder Benden absolviert. Es folgte meine Zivildienstzeit beim

Deutschen Roten Kreuz und daraufhin eine kurze Tätigkeit als Rettungssanitäter.

Mein Lehramtsstudium für Gymnasium und Gesamtschule mit den Fächern Physik

und Mathematik habe ich an der Universität Duisburg-Essen verbracht und dort

beendet. Ich freue mich nun nach mehreren Semestern als studentische und wissenschaftliche

Hilfskraft in der physikdidaktischen Forschung und einer einjährigen

Beschäftigung als Aushilfslehrer im „Herzen des Ruhrpotts“ am Gymnasium Essen

Nord-Ost an einer so schönen und gut ausgestatteten Schule arbeiten zu dürfen und

ausgebildet zu werden. In meiner Freizeit tanze ich gerne, fahre Ski und beschäftige

mich mit verschiedensten Bereichen der modernen Medien.

Ich hoffe, dass sich die positiven Eindrücke der ersten Wochen in Bezug auf die Kollegen und Schüler weiterhin

bestätigen, ich eine erfolgreiche und positive Zeit an meinem neuen Wohnort Krefeld verbringen darf und ich den

Schülern ein wenig meiner Begeisterung für meine Fächer mit auf den Weg geben kann.

Sascha Klepin

Liebe Leserinnen und Leser,

seit Februar diesen Jahres bin ich nun Referendarin in den Fächern Deutsch und Englisch

hier am MSM. Ich bin sehr froh darüber hier gelandet zu sein. In meinem ersten

halben Jahr habe ich viele nette KollegInnen und SchülerInnen kennen gelernt, so dass

mir die Eingewöhnung sehr leicht gefallen ist. Nun möchte ich die Gelegenheit nutzen,

um mich auf diesem Wege kurz vorzustellen: Aufgewachsen bin ich in Dülmen im

Münsterland, wo ich im Jahre 2002 am Clemens-Brentano-Gymnasium mein Abitur

gemacht habe. Danach konnte ich mir zunächst nicht vorstellen, wieder in die Schule

zurückzukehren. Vielmehr zog es mich ins Ausland, nach Enschede in den Niederlanden,

wo ich ein Semester lang Kunst an der ArtEZ hogeschool voor den kunsten studiert

habe. Dort habe ich es sehr genossen mich mit Leuten aus den verschiedensten Ländern

auszutauschen und kreativ zu arbeiten. Nun hatte ich doch den Wunsch Lehrerin zu

werden, so kehrte ich ins Münsterland zurück und nahm ein Lehramtsstudium in den

Fächern Deutsch, Kunst und Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster auf.

Schnell merkte ich, dass mir der Austausch mit anderen Kulturen und die Kommunikation in der Fremdsprache

fehlte, so dass ich – endlich – eine endgültige Entscheidung bezüglich meiner Berufs- und Fachwahl traf, indem ich

mich auf die Fächer Deutsch und Englisch festlegte. Da es mich weiterhin ins Ausland zieht, mache ich derzeit ein

Zertifikat für Deutsch als Fremdsprache. In diesem Rahmen hatte ich die Möglichkeit meine Fremdsprachenkenntnisse

um ein wenig Türkisch zu erweitern und ein Schulpraktikum in Olomouc in der Tschechischen Republik zu

absolvieren. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit Freunden. Meist treffen wir uns zu gemütlichen Spiel-,

Koch- oder Filmabenden. Wenn ich doch mal Zeit alleine verbringe, lese ich gerne und greife auch gerne zum Pinsel

oder werde anders kreativ tätig.

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei allen bedanken, die mich bei meinen ersten Schritten als neue Referendarin

unterstützt haben, und freue mich auf die weitere gemeinsame Zeit.

Ines Küper

Seite 20


Liebe Leserinnen und Leser,

es sind eigentlich Herbstferien und trotzdem sitze ich hier an meinem Computer und

überlege, wie ich mich als eine „der Neuen“ am MSM am besten vorstelle. Fangen wir

mal so ziemlich am Anfang an: Ursprünglich komme ich aus der schönen Stadt Leipzig

in Sachsen. Dort bin ich aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe zuerst meinen

Magister für Germanistik, Allgemeine Vergleichende Literaturwissenschaft und Geschichte

abgeschlossen und diesen dann um das 1. Staatsexamen für die Fächer Deutsch

und Geschichte erweitert.

Aufgrund der schlechten Chancen in Sachsen, einen Referendariatsplatz zu bekommen,

habe ich mich bundesweit beworben und war ziemlich überrascht als aus Duisburg

die Zusage kam. Da hieß es dann in relativ kurzer Zeit, eine Wohnung zu suchen,

umzuziehen und schließlich am 25.08.08 den 2. Teil der Lehramtsausbildung an der

Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Moers zu beginnen. Zwei Jahre, die nicht immer ganz einfach waren, aber die

ich auch auf keinen Fall missen möchte.

Nach der erfolgreichen Prüfung zum 2. Staatsexamen hieß es sich erneut zu bewerben und am Ende habe ich mich

schließlich für das MSM in Krefeld entschieden – eine Wahl, die ich bisher in keiner Weise bereut habe. Inzwischen

habe ich mich hier im Ruhrpott auch ganz gut eingelebt und fühle mich sehr wohl. In meiner Freizeit lese ich gerne

gute Bücher, gehe ins Theater und treffe mich mit neugewonnenen Freunden. In den Ferien zieht es mich dann aber

meist doch, zumindest für einen Teil der Zeit, zurück in die Heimat zu Familie und alten Freunden.

– „Mein Leipzig lob ich mir“. –

K. Lindhorst

Hallo,

mein Name ist Aline Nüsser und ich unterrichte seit Februar 2010 am MSM die Fächer

Mathematik und Kunst.

Nach dem Abitur am Dietricht-Bonhoeffer-Gymnasium in Ratingen habe ich an der

Universität Duisburg-Essen am Standort Essen das Lehramtsstudium für die Sekundarstufen

I und II begonnen und Ende 2007 abgeschlossen. Anschließend habe ich in

meiner Heimatstadt Ratingen eine Vertretungsstelle für das Fach Kunst angenommen,

um bereits vor Beginn des Referendariats Erfahrungen sammeln zu können. Das Referendariat

absolvierte ich dann in Krefeld am Ricarda-Huch-Gymnasium. Direkt im

Anschluss hatte ich das Glück, eine Einstellung am MSM zu bekommen. Seit Beginn

des Schuljahres bin ich Klassenlehrerin der 8e.

A. Nüsser

Seite 21


Hallo liebe MSMler,

einige von Euch und Ihnen habe ich bereits persönlich kennen gelernt; ich möchte mich

aber trotzdem noch einmal offiziell vorstellen. Ich heiße Jule Rohm, bin 26 Jahre alt und

seit Anfang des Schuljahres an unserer Schule.

Aufgewachsen bin ich in der Nähe von Braunschweig, wo ich auch mein Abi gemacht habe.

Danach studierte ich Lehramt für Gymnasien mit den Fächern Erdkunde und Sport in

Marburg, einem netten Studentenstädtchen in Hessen. Während meiner Schul- und Studienzeit

waren mir Auslandsaufenthalte immer sehr wichtig und ich verbrachte jeweils ein

Jahr in den USA und in Schweden. Nun hat es mich nach Krefeld verschlagen, wo ich mich

nach einigen Wochen des Einlebens richtig wohl fühle. In meiner Freizeit treibe ich selbst

viel Sport, sehe mir gerne Sportveranstaltungen im Stadion an, treffe mich mit Freunden

in Cafes, besuche kulturelle Veranstaltungen und reise viel. Ich freue mich auf die Zeit, die ich hier am MSM mit

Euch und Ihnen verbringen werde.

Jule Rohm

Moin!

Mein Name ist Ralf Thiele und ich bin seit Anfang September hier am MSM als Referendar für die Fächer Englisch

und Französisch. Ich bin 1977 in Hannover geboren und habe 1997 mein Abitur gemacht. Nach dem Zivildienst

in einem Alten- und Pflegeheim habe ich mit, naja, sehr „überschaubarem“ Erfolg zunächst BWL in Osnabrück

studiert, bevor ich 2004 ins Lehramt gewechselt bin. Zwischendurch war ich zu mehreren Auslandsaufenthalten

mal hier, mal dort in der Weltgeschichte unterwegs (USA, Paris, Kreta, Ägypten…). Zu meinen Hobbys gehören

die Musik (Klavier, Gitarre, Singen unter der Dusche), Fußball (als Hannoveraner natürlich Hannover 96!), Segeln,

Reisen und neuerdings wieder das Lesen, was mir während des Studiums ein wenig vergällt wurde. Ich lebe nun

zum ersten Mal im Rheinland, fühle mich bisher auch pudelwohl hier und bin gespannt, was die nächsten zwei

Jahre hier in Krefeld und am MSM mit sich bringen werden.

Ralf Thiele

Liebe Schülerinnen und Schüler am MSM,

mein Name ist Benjamin Senz, ich bin 26 Jahre alt und seit diesem Halbjahr Referendar

im Fach Musik. Ich bin in Hessen im schönen Westerwald aufgewachsen und

zur Schule gegangen. Nach dem Abitur habe ich an der Hochschule für Musik und

Tanz in Köln studiert.

Mittlerweile kann man Musik als Einzelfach studieren (weil es so unglaublich wichtig

ist;). Man studiert doppelt so viel Musik wie normalerweise, deswegen unterrichte

ich auch kein anderes Fach. Ich habe Cello und Klavier als instrumentale Fächer im

Studium belegt und singen musste ich auch (das mache ich aber ungefähr so gerne wie einige von euch). Meine

Hobbies sind Musik (sowohl hören als auch selber machen), mit Freunden treffen, Autos und sportliche Aktivitäten

(Fußball, joggen). Am MSM fühle ich mich schon sehr wohl, von euch und ebenso von Kolleginnen und Kollegen

herrscht ein freundliches Entgegenkommen. Ich freue mich auf die kommenden zwei Jahre und den Unterricht

mit euch!

Benjamin Senz

Seite 22


Liebe Leserinnen und Leser,

ich bin seit September Referendarin am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium. Gebürtig komme ich aus Tangermünde

in Sachsen-Anhalt. Dort habe ich 2004 auch mein Abitur gemacht. Danach bin ich an die Universität in Leipzig

gegangen, um Deutsch und Geschichte zu studieren. Als ich erfuhr, dass ich mein Referendariat in Krefeld beginnen

kann, hatte ich zunächt einige Bedenken, weil es doch ziemlich weit von meinem bisherigen Zuhause entfernt

ist. Aber ich bin froh, diesen Schritt gemacht zu haben, da ich am MSM sowohl vom Kollegium als auch von den

Schülerinnen und Schülern sehr freundlich aufgenommen wurde. Das angenehme Schulklima hat mir die ersten

Tage sehr erleichtert und ich fühle mich jetzt bereits sehr wohl hier in Krefeld. Ich freue mich darauf die nächsten

zwei Jahre an diesem Gymnasium verbringen zu können.

Sabrina Schedler

Hi!

Mein Name wird am Ende sowieso unten stehen, aber da es so aussieht, als ob man einen solchen

Steckbrief so beginnt, werde ich das hier ebenfalls erwähnen: Mein Name ist James! Ich

werde die nächsten Monate hier am MSM-Gymnasium als Englisch-Sprachassistent tätig sein,

genauer gesagt bis Juni 2011. Bevor ich Anfang September nach Krefeld gezogen bin, habe ich

zwei Jahre an der University of Chester Deutsch und Geschichte studiert. Nächstes Jahr erwarten

mich dann wieder die Freuden des Hausarbeiten schreibens, in Vorlesungen schlafen und

was sonst noch so zum studieren dazu gehört. Ich komme ursprünglich aus England und habe

dort bis zu meinem neunten Lebensjahr gewohnt, woraufhin ich dann für einige Jahre mit

meiner Familie in Frankfurt am

Main wohnte. Dank dieser Zeit in Deutschland habe

ich eine Vielzahl von Schimpfwörtern gelernt und eine

Schwäche für sämtliche Produkte, für die die Klitschkos

Werbung machen entwickelt. Wenn ich nicht gerade

das Kühlregal ausräume, spiele ich unheimlich gerne

Guitarre und Klarinette und unternehme all die anderen

Sachen, die so jeder Jugendliche gerne in seiner Freizeit

macht: mit Freunden etwas unternehmen oder einfach

mal miteinander lümmeln, Fußball spielen, Musik hören

(zur Zeit sehr viel von „The Boss“) und Shows wie

„Monty Python“ und „Seinfeld“ schauen!

In den nächsten Monaten werden wir uns sicherlich in

einer Klasse begegnen und ich werde versuchen, euch

so gut wie möglich, die englische Sprache und Kultur

etwas näher zu bringen und das Ganze hoffentlich ein

bisschen spannender zu machen. Zudem werde ich

versuchen, English-AGs für die Schüler, die Interesse

haben, anzubieten. Falls wir uns außerhalb der Schule

begegnen sollten, dann sprecht mich bloß nicht an;).

Bis bald!

James

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Seite 24

Willkommen am MSM!

Klasse 5A (Frau Dietrich): Aaron Agho - Kevin Artz - Moritz Ulrich Brand - Leonard Bußee - Noel Egemann - Sophie-Marie

Glöckner - Jan Göttel - Moritz Grassen - Melina Grühn - Maike Kathrin Henkel - Johannes Helge Hinrichs - Roman Hölbling - Tobias

Jan Oliver Kant - Catharina Karnowski - Tim Kolof - Natalie Marie Kozykowski - Nicklas Kraemer - Liv Magdalena Kratzsch - Laura

Leppelt - Pia Meier - Lisa Neukirchen - Jasper Jon Rösler - Antonia Schlage - Alexander Schöttler - Jan Gerrit Schulz - Mica Jan Schwalme

- Lukas Jan Stachelhaus - Lisa Szalai - Kathrin Treeker - Noah Alexander Tripp - Paulina Ulanicki - Maja Verheyen

Klasse 5B (Frau Werner): Ebrar Dila Alkan - Hatice Melike Ates - Christoph Alexander Bartsch - Fridolin Gregor Bennertz - Lukas

Bilstein-Hemmer - Femke-Sopie Breier - Benjamin Breuers - Gianluca Cammarota - Marvin Dame - Olivia Girke - Celina Henke - Florian

Hox - Sandro Hüsgen - Fabienne Kathmann - Elena Keiner - Philipp Kirchartz - Anton Stephan Krings - Kai Lange - Laura Lengfeld - Silas

Lunow - Thorben Lützel - Selina Elisabeth Morgalla - Kim Celine Ostwald - Büsra Özdemir - Jan Moritz Philipp - Frederic Püllen - Luc

Henry Schieberle - Felix Spicker - Jana Stienen - Felix Tacken - Anne-Sophie Wilhelm - Lea Willems


Klasse 5C (Frau Berns): Jonas Armonies - Larissa Borchardt - Tristan Busch - Lena Dertinger - Alina Ditges - Carina Emde - Moritz

Gehlen - Justus Carl Germelmann - Robin Halemba - Elena Heinrich - Louis Henn - Paula Hillerkus - Laura Hollweg - Leon Constantin

Janoska - Jerome Jozefow - Lina Marie Kepper - Nils Kepper - Anna-Lena Keßl - Sarah Marie Kronser - Levin Niels Lohnert - Patrick

Lortz - Kevin Marcel Matyssek - Sina Meinecke - Serkan Moustafaoglou - Pia Niedrée - Gina Marie Schneider - Pongsapak Seela - Jana

Toebrock - Jasper Vahldieck - Juri Vogel - Andreas von Bendemann - Lucas Wolf

Klasse 5D (Herr Lukoschek): Rojin Afshar Moakhar - Phil Beissel - Marius René Benedens - Fabienne Beyer - Melina Luisa Breuer - Carlota

Dorcas - Bustos Knoblich - Selina Maria Cassone - Antonia Conrad - Denise De Rosa - Nele Sandrine Eckers - Juliane Hampl - Mara

Hannappel - Clara Kötting - Ann-Kristin Krause - Robin Andreas Krüger - Christina Lahnor - Stella Maria Lange - Gwenaël L e c -

lerc - Lena Kathrin Lorenzen - Nicole Metzler - Annika Neidel - Julia Barbara Podstawa - Tom Niklas Rennefeld - Lisa Saula - Marie

Schroers - Eva Schumacher - Leon Straßburger - Christa Tshibangu - Jan Tunia - Philipp Wallrath - Felix Johannes Weidler - Lukas Wickenkamp

- Melek Yüksel

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zdi-Zentrum in Krefeld eröffnet

MSM beteiligt sich am Projekt „Zukunft durch Innovation“ (zdi)

Am Montag, dem 27.09.2010, wurde im Beisein der

Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung,

Svenja Schulte, im Berufskolleg Uerdingen das

26. zdi-Zentrum in NRW eröffnet. Träger dieses Zentrums

ist der neu gegründete Verein zdi-Zentrum KRe-

MINTec in Krefeld. Zu den Gründern des Vereins gehören

u.a. Krefelder Unternehmen, die IHK, Hochschule

Niederrhein, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die

Agentur für Arbeit, die Unternehmerschaft Niederrhein

und sechs Krefelder Schulen.

Das Ziel des Vereins und des Zentrums ist in einer

gemeinsamen Erklärung beschrieben worden (Text

siehe unten). Das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium erhofft

sich durch das neue Zentrum weitere Impulse für

den Unterricht in den MINT-Fächern. Unsere Fachlehrerinnen

und -lehrer werden an der Konzeptentwicklung

Für die Zukunft des Technologiestandortes Krefeld ist es von

besonderer Bedeutung, kompetente Nachwuchskräfte vom

qualifizierten Lehrling und Facharbeiter bis zum Ingenieur

zu bekommen. Die unterzeichnenden Partner aus Politik,

Wirtschaft, Schule und Hochschule verabreden deshalb ihre

Anstrengungen im Rahmen der Landesinitiative „Zukunft

durch Innovation“ (zdi) zu bündeln, in der Öffentlichkeit

zu verbreiten, weiter zu entwickeln und voran zu treiben.

Als gemeinsames Projekt gründen die Unterzeichner das

zdi-Zentrum am Berufskolleg Uerdingen (BKU) KReMIN-

Tec.

Das zdi-Zentrum hat das erklärte Ziel, die in der Region

Krefeld ansässigen Unternehmen bei der Gewinnung von

Nachwuchskräften zu unterstützen. Jugendliche sollen für

MINT-Ausbildungs- und Studiengänge interessiert und

gewonnen werden. (MINT = (Mathematik – Informatik

– Naturwissenschaften – Technik). Dies gelingt durch lebens-

und berufsnahes Heranführen an Naturwissenschaft

und Technik. Die konkrete Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen:

zum einen durch standortgebundene Aktivitäten am

BKU, zum anderen durch dezentrale Angebote. Zentrale

Maßnahmen des zdi-Zentrums Krefeld sollen Praktika und

Motivationskurse für Schülerinnen und Schüler in speziell

dafür zu errichtenden Laboren sein. Alle schon bestehenden

dezentralen Maßnahmen der am zdi-Zentrum beteiligten

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des Zentrums aktiv mitarbeiten und dadurch, so hoffen

wir, bei vielen Schülerinnen und Schülern ein vertieftes

Interesse für Naturwissenschaften und Technik wecken.

Gemeinsame Erklärung

Partner aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung sind

integrale Bestandteile der zdi-Initiative und werden - auch

zur Stärkung der eigenen Identität - wie bisher fortgeführt.

Mit der Gründung des zdi-Zentrums KReMINTec wird die

regionale Krefelder Bildungslandschaft entlang der gesamten

Bildungskette gezielt ergänzt und konsequent erweitert.

Besondere Zielgruppen sind Mädchen und aufstiegsorientierte

Migranten des 6. bis 9. Schuljahres aller Schulen der

Sekundarstufe I in Krefeld, deren Eltern und deren Lehrerinnen

und Lehrer. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen

in den Bereichen Chemie und Umwelt, regenerative

Energien, Maschinenbau, Elektro- und Metalltechnik, Informationstechnik,

Mathematik in beruflichen und

technischen Problemstellungen und ExperimentenTräger

des zdi-Zentrums ist der gemeinnützige Trägerverein KRe-

MINTec e.V. . Das Hinzukommen weiterer Akteure – insbesondere

Schulen und Betriebe des Handwerks der Region

Krefeld – ist erwünscht und wird angestrebt. Ebenso sind

die Gründungspartner und Mitglieder des Trägervereins offen

für Ergänzungen durch andere MINT-Instrumente und

Aktivitäten und begrüßen ausdrücklich eine entsprechende

Weiterentwicklung.

Siehe auch: http://www.innovation.nrw.de/zdi/zentren/

KReMINTec/index.php


Luft ist nicht nur zum Atmen da

Schulpartnerschaft mit Air Liquide auf den Weg gebracht

Am 22.02.2011 erneuern das Unternehmen Air Liquide

und das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium

mit einem kleinen Festakt im Rahmen eines Experimentalvortrags

ihr „Ja-Wort“. Das Unternehmen setzt damit

die bisherige Kooperation des MSM-Gymnasiums mit

Messer-Griesheim fort. Die Zusammenarbeit innerhalb

des Kooperationsnetzwerkes Schule/Wirtschaft der Unternehmerschaft

Niederrhein besteht also bereits seit

Jahren, nach einigen personellen Veränderungen sind

jetzt aber die Neugier und das Engagement für neue

Projekte geweckt. Das Krefelder Spezialgasewerk ist eines

der größten und modernsten in Europa. Mit Hilfe

hochentwickelter Abfülltechnik und Analytik werden

hier Gase wie Sauerstoff, Stickstoff, Argon oder Helium

in höchsten Reinheiten sowie Spezialgase und Gemische

abgefüllt. Spezialgase aus Krefeld-Gellep sind in vielen

Produkten bzw. Branchen im Einsatz: in der Elektronikund

Photovoltaikindustrie, der Analytik wie beispielsweise

bei der PKW-Abgasuntersuchung oder als Laborgase

für Forschung und Entwicklung.

Eine Betriebsbesichtigung der Schulleitung und von

zwölf Vertretern des Kollegiums im Februar 2010

war der Beginn für die Erneuerung der Kooperation.

Diese Betriebserkundung bei „unserem“ Kooperationspartner

war für alle Kollegen Neuland. Werkleiter

Oliver Kik gab bei seinem Rundgang einen Einblick

in den betrieblichen Alltag des Chemieunternehmens

mit seinen 180 Mitarbeitern am Standort Gellep: „Wir

arbeiten mit etwas, das man weder sehen noch anfassen

kann.“ Dennoch ermöglicht eine Partnerschaft mit

dem Unternehmen den Schülerinnen und Schülern des

MSM-Gymnasiums viele interessante und praxisnahe

Einblicke in chemische Vorgänge und wirtschaftliche

Abläufe. Die verschiedenen Möglichkeiten, die eine

solche Kooperation eröffnet, diskutierten Schulleitung

und Kollegen mit dem Werksleiter und der Kommunikationsmanagerin

Andrea Feige. Für die Lehrer aus

natur-, aber auch geisteswissenschaftlichen Fächern bot

die Betriebserkundung eine Möglichkeit, das Partnerunternehmen

„hautnah“ kennen zu lernen und ihre Lehrpläne

mit praxisnahen Themen aus der Welt der Gase

und dem betrieblichen Alltag zu ergänzen. Neben einer

Werksbesichtigung und Schülerlabors mit Experimen-

ten im Rahmen des Chemieunterrichts bietet ein weltweites

Unternehmen wie Air Liquide Schülerinnen und

Schülern auch Zugang zu verschiedenen Berufszweigen,

wirtschaftlichen Abläufen und den Prozess der Globalisierung.

Unterstützt wird dieses Projekt durch das

Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft am linken Niederrhein.

Zu diesem Kooperationsnetz gehören mehr als 40

Schulen und Unternehmen, die in Lernpartnerschaften

einen intensiven Kontakt zueinander pflegen. Solche

dauerhaft angelegten und systematischen Kooperationen

haben das Ziel, berufliche Wirklichkeit zu verdeutlichen

und miteinander zu lernen. Das Partnerunternehmen

wird regelmäßig in den Unterricht eingebunden,

um schulisches Lernen somit besser auf die Themen der

Wirtschaft und die spätere Berufswelt auszurichten.

Neben dem „Experimentalvortrag“ als Startschuss,

an dem alle Chemie-Oberstufenkurse, die Jahrgangsstufe

9 und geladene Gäste teilnehmen werden,

sind für das kommende Jahr diverse Kooperationsprojekte

geplant. Ein französischer Mitarbeiter stellt das

Unternehmen und den eigenen Werdegang im Rahmen

des Französisch-Unterrichts vor, wobei die Schülerinnen

und Schüler Fachtermini kennen lernen und mehr über

individuelle Berufskarrieren erfahren sollen. Vor allem

sollen aber auch die Unterschiede zwischen deutschen

und französischen Gepflogenheiten dargestellt sowie betont

werden, wie wichtig es ist, die Landessprache zu beherrschen.

Zudem ist es angedacht, dass Schülerinnen

und Schüler der Jahrgangsstufe 12 passend zum Thema

Elektrochemie das Füllen eines Wasserstofftanks mitverfolgen

dürfen. Im Rahmen des Deutsch- und auch

Fremdsprachenunterrichts wird das MSM-Gymnasium

durch Verwaltungs-Mitarbeiterinnen des Unternehmens

unterstützt, die den Schülerinnen und Schülern

Tipps beim Erstellen einer aktuellen Bewerbungsmappe

geben, mit Schülergruppen erarbeiten, worauf Unternehmen

bei Bewerbern achten und auch Bewerbungsgespräche

simulieren und analysieren. Das MSM bedankt

sich über die bereits fruchtbare Konzeptentwicklung

und ist gespannt und freut sich auf die Kooperation mit

unserem Partnerunternehmen Air Liquide.

P. Kraayvanger

Seite 27


„Aktion Schulranzen“

Spendenaktion für Lettland und Armenien

Die „Aktion Schulranzen“ hat in diesem Jahr ordentlich

Fahrt aufgenommen - denn nicht nur

die Schüler und Schülerinnen der fünften Klassen am

MSM haben sich von ihren Grundschultonis getrennt

sondern auch sechs andere weiterführende Schulen in

Krefeld haben mitgemacht. So konnten am Feitag vor

den Herbstferien 61 gefüllte Schulranzen unter tätiger

Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler und von Frau

Vetter verladen werden. Gepackt wurden die Tornister

nach Aussage der Kinder meistens von den Müttern, die

auch den Inhalt bezahlten. Da es sich um internationale

Hilfsgüter handelt, gibt es recht strenge Vorschriften für

den Inhalt: es darf nichts Gebrauchtes sein; Hefte, Federmäppchen

,Malkasten sollten dabei sein, und vielleicht

noch eine Zahnbürste, Zahnpasta und ein Kuscheltier.

Schnell erreicht man Kosten von über 20€, da ist es gut,

wenn die Spender schon im Vorfeld die Sonderangebote

an Schreibwaren, die es ab den Sommerferien gibt, nutzen

können. Deshalb wurden auch ab Mai die weiterführenden

Schulen in Krefeld informiert.

Wohin reisen die Tonis samt Inhalt? Die Aktion

GAIN (Global AID Network-Sitz in Gießen)

transportiert die Spenden mit eigenen LKWs z. Zt. nach

Lettland und Armenien, wo große Armut herrscht und

viele Kinder keine Schulausrüstung haben.

Seite 28

Was wünschen wir uns für das nächste Jahr? Dass es

mindestens 100 Tonis werden!! Zum Beispiel dadurch,

dass sich die Aktion in Krefeld herumspricht und

noch mehr fünfte Klassen aus Krefeld und Umgebung

mit machen. Dass alle Tonis gefüllt sind!! Zum Beispiel

dadurch, dass sich mehrere Kinder einer Klasse und ihre

Familien beim Füllen zusammentun und die Kinder

mithelfen. Dass wieder so viele Schülerinnen und Schüler

beim Verladen helfen wie in diesem Jahr - das hat

prima geklappt!!

Es dankt das Team von „Aktion Schulranzen“

U.Genth und A. Vetter


„Hast du ein Bild von dir“

Medienerziehung im KRESCH-Theater

Im März 2010 besuchten alle 6. Klassen unserer Schule

das KRESCH-Theater, um sich dort das Zwei-Personen-Stück

„Hast du ein Bild von dir“ anzuschauen.

Thema des Stücks von Till und Nils Beckmann sind die

schier unbegrenzten Möglichkeiten des Internets, aber

auch die damit verbundenen Gefahren.

Lara und Tom gehen

in dieselbe Klasse

und Tom zeigt seiner besten

Freundin, was man

im Internet alles erleben

kann. Lara ist zunächst

sehr skeptisch, aber dann

zunehmend fasziniert

von der Möglichkeit, im

Chat virtuelle Identitäten

anzunehmen und fremde

Rollen zu spielen. Gefährlich

ist das nicht, denn

schließlich weiß ja keiner,

wer sie wirklich ist! Schließlich lernt Lara im Chat einen

netten und einfühlsamen Jungen kennen, der sich

endlich auch mal für die „echte“ Lara interessiert – nach

und nach gibt sie immer mehr von ihrer wahren Identität

preis und stimmt schließlich einem Treffen in der

Realität zu…

Das Ensemble des KRESCH-Theaters richtet sich

mit diesem Stück, das als mobile Produktion auch

für Gastspiele an Schulen geeignet ist, an Kinder und

Jugendliche ab 12 Jahren. In diesem Alter sind die technischen

Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler im

Umgang mit dem Internet oft erstaunlich – sie beherrschen

die praktische Seite des Mediums häufig besser

als ihre Eltern. Demgegenüber steht allerdings in vielen

Fällen ein kaum vorhandenes Bewusstsein für die Risiken

des Internets und die vielfältigen Möglichkeiten für

Erwachsene, es zu missbrauchen, um sich Kindern und

Jugendlichen unerkannt zu nähern. Gerade die aufgeklärten

und technisch versierten Jugendlichen bewegen

sich im Internet mit dem Gefühl, durch eine erdachte

Identität geschützt zu sein und das Medium zu beherrschen.

Allerdings zeigen Statistiken jedes Jahr aufs Neue,

wie häufig es im und durch’s Internet zu Übergriffen auf

Kinder und Jugendliche kommt, sodass hier offensichtlich

großer Aufklärungsbedarf besteht.

Das offene Ende des Stücks und die teilweise nur

angedeuteten Erlebnisse der Protagonisten lassen

die Schülerinnen und Schüler mit vielen offenen Fragen

zurück. In der Diskussion

über das Gesehene entsteht

so die Bereitschaft, sich

selbst mit den Risiken des

Internets auseinanderzusetzen

und auch eigenes Medienverhalten

kritisch zu hinterfragen.

Unterstützt wird

dieser Erkenntnisprozess

durch die theaterpädagogische

Begleitung der Kinder

und Jugendlichen: In den

Tagen nach dem Besuch des

Stücks haben uns die Mitarbeiter

des KRESCH-Theaters

am MSM besucht und mit den Schülerinnen und

Schülern über die Gefahren und Risiken des Mediums,

aber auch über Präventionsmöglichkeiten und einen sicheren

Umgang mit dem Internet diskutiert.

In Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern

wurde deutlich, dass „Hast du ein Bild von dir“ für

sie eine attraktive Form der Auseinandersetzung mit einem

sehr präsenten Thema darstellte und sie froh waren,

ihre Fragen stellen und Unsicherheiten loswerden

zu können. Auch das Erlebnis eines Theaterbesuchs

und die spannende Unterhaltung fernab der Schule

haben allen gut gefallen. C. Stascheit

Seite 29


67,5-Minuten-Stunden: Wie funktioniert‘s?

Ein Erfahrungsbericht der Klasse 7E

Im letzten Jahr wurde an unserer Schule, dem MSM

- Gymnasium, ein neues Zeitraster eingeführt: Die

67,5- minütigen Schulstunden. Nun haben wir durchschnittlich

nur noch vier Stunden pro Tag.

Wir, die Klasse 7E, finden die neue Rhythmisierung

gut, da durch die längeren Mittagspausen

(eine Stunde, vorher war es eine halbe) mehr Zeit ist,

etwas mit Freunden zu unternehmen, sich auszutoben

oder/ und in Ruhe zu essen. Außerdem gibt es auch eine

Hausaufgebenbetreuung; dort kann man in der Mittagspause

mit Hilfe eines Lehrers die Hausaufgaben machen.

Zwar gibt es nur noch eine große Pause, dafür ist

diese aber länger geworden. Zudem sind auch die Pausen

zwischen den Stunden länger, so dass wir nun statt

fünf Minuten 7,5 Minuten Pause haben. Dadurch ist

das Wechseln der Klassenräume entspannter und man

hat auch genug Zeit, Bücher oder Hefte aus dem Spind

zu holen.

Im Unterricht haben wir außerdem mehr Zeit für die

verschiedenen Formen der Zusammenarbeit oder zum

Vortragen eines Referats. Außerdem gehen die Lehrer alles

etwas entspannter und langsamer an, da sie genug

Zeit zum Erklären und Unterrichten haben. Das sorgt

dafür, dass man den Inhalt der Stunde besser behält.

Seite 30

Auch die Vorbereitung der Klassenarbeiten ist ruhiger

geworden: Es ist genug Zeit, die Tische umzustellen und

die Aufgaben der Arbeit vorab gemeinsam durchzugehen.

Da man weniger Fächer an einem Tag hat, muss

man nicht so viele Bücher mitnehmen; vor der

neuen Rhythmisierung mussten wir teilweise sieben Bücher

und den schweren Atlas einpacken, jetzt sind es nur

noch höchstens fünf Bücher und der Atlas. Aufgrund

der reduzierten Anzahl der Fächer pro Tag bekommen

wir auch weniger Hausaufgaben für den nächsten Tag

auf, wodurch wir uns intensiver auf die einzelnen Fächer

vorbereiten können.

Insgesamt finden wir, dass man in einer Stunde intensiver

und mehr lernt als früher. So werden Themen

gründlicher besprochen und in den Naturwissenschaften

werden angefangene Experimente zu Ende gebracht.

Alles in allem hat das neue Zeitraster sehr viele Vorteile

gegenüber dem alten Modell und wir hoffen,

dass wir auch in Zukunft in dieser Form unterrichtet

werden.

Ihre Klasse 7E


DELE und DELF am MSM

Sprachzertifikate für Französisch und Spanisch

Das Schuljahr 2009/2010 war für die Sprachzertifikate

DELF und DELE am MSM ein ganz besonderes

Jahr. „DELF“ bedeutet „Diplôme d‘Etudes en

langue française“, „DELE“ „Diplomas de Español como

lengua extranjera“. Beide Zertifikate werden nicht von

uns als Schule, sondern von den entsprechenden Kulturinstitutionen

Frankreichs bzw. Spaniens vergeben, ihre

Niveaus orientieren sich am Gemeinsamen europäischen

Referenzrahmen für Sprachen (GeR), und die Diplome

haben internationale Gültigkeit.

Die Vorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler

auf die DELF- und DELE-Prüfungen hat am

MSM eine lange Tradition. Trotzdem war das Schuljahr

2009/2010 wie gesagt ein besonderes Jahr für uns. Zum

einen konnten wir mit unseren Teilnehmerzahlen an den

DELF-Prüfungen, für die das MSM schon seit Jahren als

Prüfungszentrum für den Niederrhein fungiert, mit 73

Kandidatinnen und Kandidaten alle Rekorde brechen,

zum anderen gelang es der Fachschaft Spanisch dank des

Engagements von Frau Dietrich und Frau Scheele, auch

für DELE zum Prüfungszentrum zu avancieren, was

zahlreiche Vorteile für unsere Schülerinnen und Schüler

mit sich bringt (beispielsweise

deutlich niedrigere Anmeldekosten).

Im Schuljahr 2010/2011 wird weiter fleißig geDELFt

(die Anmeldezahlen liegen dieses Jahr sogar noch höher

– 97 Schülerinnen und Schüler des MSM werden

die Prüfungen im Januar und Februar 2011 ablegen),

und auch die Vorbereitungen auf die DELE-Prüfungen,

die kurz vor dem Erscheinen dieses Artikels stattfinden

werden, laufen auf Hochtouren.

Für die Fachschaften Französisch und Spanisch

André Lukoschek

Seite 31


Die Englischtheater AG

„Feathers in the wind“ am MSM

Soviel Englisch “am Stück” hatten die Mitspieler vorher

noch nie gesprochen - denn die Zeit zwischen

dem Ende der Herbstferien und Aufführungstermin war

kurz und Bühnenbild samt Kulissen und Requisiten

mussten auch beschafft werden! Es gelang ein richtiges

englisches Christmas Play - mit traditionellen englischen

Liedern und Gedichten eingebunden in die Geschichte

über die Folgen vorschneller Schlussfolgerungen. Hier

der Bericht zweier Teilnehmerinnen:

Am Ende der Herbstferien 2009 leitete Frau Rubinowski,

die Mutter eines Schülers, wöchentlich

jeden Dienstag von 15 Uhr bis 16.30 Uhr unsere Englischtheater

AG in der Schule. Zunächst probten wir,

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7,

in dem Klassenraum 112 für unsere Aufführung, die am

18.12.2009 stattfinden sollte, das Theaterstück „Feathers

in the wind“. Bei diesen Proben verteilten wir die

Rollen, die Lieder und besprachen welche Requisiten

wir verwenden könnten. Jedoch bekamen wir nach vier

Proben die Erlaubnis in unserer Aula weiter zu proben.

Dort boten sich viele weitere Möglichkeiten für uns an,

zum Beispiel den Flügel zu benutzen, mit Mikrofonen

zu üben und außerdem für unsere Aufführung alles zu

koordinieren. Außerdem konnten wir das Stück aus

Platzgründen besser üben und immer mehr verfeinern.

Also haben wir vier Wochen vor der Premiere beschlossen

die Lieder durch eine Klavierstimme zu begleiten.

Die Proben machten uns allen Spaß, es gibt schöne Erinnerungen,

vielleicht auch einige Probleme, aus denen

wir mit der Zeit lernten. Unsere Theaterlehrerin moti-

Seite 32

vierte uns sehr. So kam es das wir auch in das Stück drei

Lieder wie auch drei von Frau Rubinowski ausgewählte

Gedichte einbauten. Nun, die Aufführung rückte immer

näher, sodass viele angespannt und aufgeregt wurden. In

diesen Proben probten wir schon mir unseren Requisiten,

versuchten die Choreografie zu berücksichtigen und

achteten noch einmal auf Einzelheiten.

Plötzlich war auch schon Freitag, der 18.12.09. Wir

trafen uns um 15 Uhr in der Aula für die Generalprobe,

zogen unsere selbst gemachten Kostüme an und

schminkten uns winterlich. Es waren zahlreiche Leute in

der Aula, wobei viele somit aufgeregter wurden. Dann

spielten wir unser Stück. Das Stück handelte über ein

Mädchen namens Stacey, die ein Gerücht in der Welt

verbreitete, indem sie sagte, ihre Lehrerin Mrs. Alister

würde stehlen. Nach einer Zeit redete keiner aus dem

Dorf mehr mit der Lehrerin. Als Mrs. Alister dahinter

kam, redete sie mit Stacey. So kam es, dass es eine

einfache Lösung dafür gab: Mrs Alister bezahlte jeden

Samstagmorgen, wenn sie ihre Milch kaufte, etwas dazu,

so dass sie sich immer etwas nehmen durfte nach ihrer

Wahl. Nachdem Stacey sich entschuldigt hatte, forderte

die Lehrerin Stacey auf ein Kissen zu kaufen, es aufzuschneiden

und an dem Tag, der sehr windig war, das

Kissen zu schütteln. Dann meinte die Lehrerin, die Feder

soll eine Person in der Stadt darstellen. Nachdem

Mrs Alister sagte, das Mädchen solle alle Federn wieder

einsammeln und Stacey daraufhin meinte, dass sie nicht

glaube dies schaffen zu können, erklärte Mrs Alister das

es nicht möglich ist das Unheil wieder gut zu machen;

sie vergab ihr letztendlich doch.

In der Vorführung geschahen manch unerwartete Sache

wie zum Beispiel die Federn alle auf einen Haufen

fielen statt in das Publikum zu fliegen, doch das belustigte

nur alle, und alle nahmen dies mit Humor. Am

Ende der Aufführung waren die meisten zufrieden, und

am darauf folgenden Montag machten wir noch eine

Aufführung für manche Klassen. Im Großen und Ganzen

können wir diesen Theaterkurs nur weiter empfehlen

falls noch einmal dieser Kurs zusammen kommen

sollte, da uns allen der Kurs wirklich Spaß machte.

Theresa Pabsch,7c / Ronja Zimmermann,7c


Die Big-Band am MSM

Bilanz für 2009/10

Das vergangene Schuljahr stand für die Big-Band am

MSM - wieder einmal - im Zeichen der Veränderung.

Das Saxophonregister war durch das Ausscheiden

der Abiturienten des Jahrgangs 2009 bereits ziemlich

ausgedünnt, und der Abgang dreier weiterer Stützen

(Bastian, Steffi und Alexander) kündigte sich an. Zum

Glück konnte das Saxophonregister innerhalb kürzester

Zeit „runderneuert“ werden. Die Feuerprobe fand

am 6.12. auf dem Fischelner Weihnachtsmarkt statt.

Ganz ohne „die alten Hasen“ musste die neue Besetzung

trotz minimaler Vorbereitungszeit ran. Und siehe da: Es

klappte!

Dem freundlichen Angebot, das der Krefelder OB

Kathstede uns im Rahmen der Siegerehrung der

Mathematikolympiade machte, doch auch den Neujahrsempfang

der Stadt Krefeld im Seidenweberhaus

mitzugestalten, konnten wir uns nicht entziehen. Also

fanden wir uns zum besagten Anlass dort ein und konnten

dort noch einmal in Bestbesetzung zusammen mit

unseren 13er Oldies vor den rund 800 geladenen Gästen

auftrumpfen. Die mittlerweile schon traditionelle Fahrt

zum Haus St. Georg in Wegberg – diesmal bedingt durch

das neue Fahrtenkonzept am MSM zu Beginn des neuen

Halbjahres statt Ende der Weihnachtsferien – zeigte sich

wie gewohnt als gelungene Maßnahme zur Integration

neuer Mitglieder. Es wurde vor allem an Titeln aus der

Film- und Fernsehwelt geübt. Zu der geplanten Aufführung

dieser Stücke im Rahmen eines Big-Band-Konzerts

kam es zwar nicht. Aber was nicht ist, kann bzw. soll

noch werden.

Seite 34

Die Auftritte der Big Band am MSM im letzten Jahr:











18.08.09: Einschulung der Fünftklässler

13.09. 09 Mitwirkung bei „Fischeln open“

05.12. 09 Mitwirkung auf dem „Tag der Offenen

Tür“ am MSM

06.12. 09 Auftritt auf dem Fischelner Weihnachtsmarkt

10.12. 09 Mitgestaltung der Siegerehrung der Mathematikolympiade

in der Aula des MSM

17.01.10 Mitwirkung bei dem Neujahrsempfang

des Krefelder OB Kathstede im Seidenweberhaus

25.06. 10: Mitgestaltung der Abiturentlassfeier am

MSM

28.08. 10: Mitwirkung beim Sommerfest des Altenheims

Wilhelmshof

31. 08. 10 Mitwirkung bei der Einschulung der

Fünftklässler

12. 09. 10: Mitwirkung bei „Fischeln open“

Für Herbst / Winter 2010 stehen folgende Termine an:




Sa 04.12.10: Mitwirkung beim „Tag der Offenen

Tür“ des MSM

So 05.12.10: Auftritt auf dem Fischelner Weihnachtsmarkt

So 05.12.10: Mitwirkung beim Weihnachtskonzert

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zusammen

u.a. mit

den Hobby MEMO’s

Singers der

Pfarrkirche Haarstudio

St. Clemens, Hafelsstraße 61 · KR-Fischeln

Tel. 0 21 51 / 30 38 16

F i s c h e l n

www.memos-haarstudio.de

( E i n t r i t t

frei)

2 für 1 Aktion

Mind. 2 Personen kommen,

jeder bezahlt die Hälfte vom Schneiden

Mo.–Fr. von 18–22 Uhr

Montags geöffnet

Öffnungszeiten:

Mo.–Fr. 9.00–22.00 Uhr · Sa. 7.30–13.00 Uhr


Wer wir sind:

Die Big-Band am MSM existiert seit 1999 und wurde

auf Schüler- und Lehrerinitiative ins Leben gerufen. Im

Schnitt nehmen ca. 20 Schülerinnen und Schülern der

Jahrgangsstufen 5 – 13 an der AG, die von Frau Knechtel

geleitet wird, teil.

Was uns von andren Bands unterscheidet:

Wir bestehen ausschließlich aus Schülern des MSM.

Wir kommen mit minimaler Verstärkung durch ehemalige

MSM-Schüler uns Schüler-Eltern aus.

Was wir machen:

Unser Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung und Aufführung

von Musikstücken verschiedener Stilrichtungen

(Rock-Pop, Latin, Swing, Soul, Funk), die so arrangiert

sind, dass Schüler- und Laienbands sie spielen können.

Wir treten auf schulischen und auch außerschulischen

Veranstaltungen in Erscheinung.

Carmina Burana

Das Konzertprojekt zum Jubiläum

Zum fünfzigjährigen Schuljubiläum des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums

möchte die Schule ein

besonderes Konzertprojekt realisieren: Gemeinsam mit

zwei Krefelder Chören (dem Chor Cantate und dem

Chor Unisono) sollen die „Carmina Burana“ des Komponisten

Carl Orff aufgeführt werden. Für unsere Schüler

bedeutet dies, dass sie in einerWeise an einWerk der

klassischen Musik herangeführt werden, wie sie es in der

Regel nicht erleben können. Denn welcher Schüler bekommt

schon einmal die Gelegenheit, bei einemAuftritt

mit einem Hundert-Mann-Chor, zwei Flügeln, ca. 10

Schlagzeugern und professionellen Solisten mitwirken

zu können?

Als Dirigenten konnten wir den renommierten Krefelder

Kirchenmusiker und Dirigenten Christoph

Scholz gewinnen, der eigens für die Schule seine Proben

mit den beiden o.g. Chören an das MSM verlegen wird.

Natürlich sollen die mittelalterlichen Texte der „Carmina“

über Schicksal, Liebe und Lebensfreude auf verschiedenartigeWeise

in die Lebenswirklichkeit unserer

Infos zur Big-Band

Wann wir proben:

Wir proben an vereinbarten Samstagsterminen. von

10.30h – 12.30h in der Aula des MSM

Wer bei uns mitmachen will ...

... sollte bereits Vorkenntnisse mitbringen und eins der

zur Big-Band passenden Instrumente Trompete, Posaune,

Saxophon spielen können (Bei Schlagzeug, Bass und

Klavier können nicht beliebig viele Schüler aktiv werden.

Außerdem müssen besonders die Dummer und Pianisten

rhythmisch und spieltechnisch recht sicher sein ).

Je nach Instrument, Talent und Fleiß kann man nach ca.

zwei Jahren Unterricht in der Band uns mitspielen.

Schüler geholt werden. So ist an die fächerübergreifende

Verarbeitung der Thematiken gedacht, wobei die Bereiche

Kunst, Bewegung, Sprache und Gesellschaft integriert

werden sollen. Als Zielpunkt unserer Arbeit soll ein

Gesamtkunstwerk entstehen, das alle Beteiligten, Eltern,

Schüler, Lehrer, Ehemalige, Freunde und Konzertbesucher

zur großen Schulgemeinde vereinigt.Die Aufführung

mit einer Collage zum Thema und der Musik Carl

Orffs soll Ende des Schuljahres 2010/11 stattfinden.

Auch Ihre Mitarbeit ist gefragt, sei es, dass Sie




als Sänger den Chor verstärken möchten (vor allem

Männerstimmen werden noch gesucht!)

ein besonderes Projekt zum thematischen Zusammen

hang leiten möchten (z. B. aus den Bereichen

Kunst, Tanz, Theater

sich um die Sponsorensuche kümmern könnten

Wenn Sie mitmachen möchten, nehmen Sie mit Frau

Oyen-Rademacher an unter der Mail-Adresse

v-o-r@gmx.de Kontakt auf.

Seite 35


David Cavelius spielt am MSM

Klavierabend in der Aula (28.1.2010)

Im Rahmen des schulischen „MusikPlus-Programms“

bekamen Eltern und Schüler in einem Konzert Ende

Januar einen besonderen Leckerbissen geboten: Der

junge Krefelder Pianist, Dirigent und Komponist David

Cavelius bestritt in der schuleigenen Aula ein weitgefächertes

Programm mit klassischer Klavierliteratur,

das sich vom Frühbarock bis zur Moderne zog. Mit der

Stückauswahl hatte sich Cavelius an keiner Stelle geschont:

Er präsentierte den Zuhörern einen Reigen von

Kompositionen, die allerhöchsten Schwierigkeitsgraden

entsprachen.

Die Oberstufenschüler der Musikgrundkurse, für

die dieses Konzert Teil ihres Unterrichts war, waren

ebenso beeindruckt wie die übrigen Gäste und Lehrerkollegen.

Bereits am Vormittag hatte Cavelius Teile

seines Programms den Schülern unserer 10. Klassen vorgestellt.

Damit konnte er eine gute Ergänzung liefern

zum derzeitigen Stoff des Musikunterrichts, der sich mit

den musikalischen Epochen befasst hatte.

Event am Welttag des Buches 2010

Franjo Terhart liest am MSM

Die Autorenlesung zum Welttag des Buches war ein

großer Erfolg! Franjo Terhart, der bereits 2007 am

Welttag des Buches am MSM-Gymnasium zu Gast war,

hat auch in diesem Jahr die Schülerinnen

und Schüler begeistert. Der Schriftsteller

hat Ausschnitte aus seinen drei Ratekrimis,

die im alten Rom spielen, vorgelesen.

Zwischendurch erklärte er Fachausdrücke

, z.B. Tunika oder Toga, und beantwortete

Fragen zu seinen Büchern und zum

Beruf des Schriftstellers. Franjo Terhart

betonte, dass in seinen Büchern alle historischen

Fakten zutreffen. Den Schluss

der beiden Lesungen bildete ein Sprach-

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Cavelius zeigte sich hier nicht nur als hervorragender Pianist,

sondern auch als umfassend gebildeter Moderator

mit großem musikalischem Fachwissen. Dies konnte

er mittlerweile auch vielen seiner Schüler vermitteln,

denn erfreulicherweise konnten wir Herrn Cavelius nun

schon im zweiten Halbjahr als Aushilfskraft für unsere

Fachschaft Musik verpflichten.

V. Oyen-Rademacher

rätsel, das auf der historischen Verschlüsselungstechnik

Cäsars beruhte. Das Rätsel machte den Schülerinnen

und Schülern viel Spaß, auch wenn es nicht leicht zu

lösen war.

Nach der Lesung kauften viele Schülerinnen

und Schüler Bücher des Autors

am Büchertisch, den Frau Bönner von

der Gutenberg-Buchhandlung aus Fischeln

aufgebaut hatte. Die Nachfrage

war so groß, dass Frau Bönner Bücher

nachbestellen musste. Auch in der Schülerbücherei

können interessierte Schülerinnen

und Schüler mehrere Bücher von

Franjo Terhart entleihen.


Weihnachtssingen beim Candlelight- Shopping

War das eine Überraschung! Kurz vor den Herbstferien

erhielt ich einen Anruf des Krefelder Werberings:

Man brauche noch einen festlich-weihnachtlichen

Auftakt für das abendliche Candlelight- Shopping

am 21.November in der Krefelder Innenstadt. Das war

doch mal ein Auftrag: Auf einer eigens für uns errichteten

Bühne unter der großen Glaskuppel auf der Königsstraße

sollten wir die Eröffnungsworte des Bürgermeisters

zur Entzündung derWeihnachtsbeleuchtung in

der Innenstadt und zum abendlichen Einkaufsbummel

umrahmen. Das begeisterte auch die Schüler der 5. und

6. Klassen. Alle wollten gerne mitmachen.Wir probten

parallel in Chor und Musikunterricht. Dabei lernten die

Kinder viel über Kopf- und Bruststimme, trainierten

ihre Konzentrations- und Hörfähigkeit und studierten

schließlich sogar klassisches Weihnachts-Liedgut ein.

Ein Bach-Satz mit ziemlich anspruchsvoller Melodik

wurde zum Lieblingsstück vieler Schüler. Schließlich

gab es auch noch Tränen, denn die Bühne sollte nur

30 Kinder fassen können. Nach zähen Verhandlungen

durfte ich immerhin noch 20 weitere mitbringen.

Der Samstagabend des 21. Novembers war Gott sei

Dank ein milder Abend. So wurden uns die guten

Orchester am MSM

Seit dem Schuljahr 2010/11 wird das Orchester von

Nikolaus Rademacher geleitet. Leider fristet das Orchester

bei uns in den letzten Jahren ein Schattendasein.

Dabei gibt es an unserer Schule eine ganze Reihe begabter

Instrumentalisten. Klar, Klassik ist nicht gerade

Mainstream und sich vor Mitschülern als Geigenspieler

zu outen bedarf heute schon eines gewissen Mutes. Dabei

gibt es eine ganze Menge an Vorurteilen, z. B:

- Im Orchester macht man nur klassische Musik

- Die Musik ist langweilig, öde und trocken

- Wer da mitmacht, will nur gute Noten abstauben…

Aber wusstet Ihr eigentlich, dass

- im Orchester auch Bearbeitungen von Filmmusik oder

z.B. Cold Play gespielt werden?

zwei Stunden

Liederpräsentation

nicht

lang. Nach

der Installation

der Bühnentechnik

konnten die

Kinder das

Erlebnis genießen,

beim Singen die einkaufenden Passanten beobachten

zu können, bzw. von denen bewundert zu werden.

Sie sangen zwei Stunden lang kräftig und sauber

und fühlten sich zu recht wie Profi-Stars. Begleitet wurden

sie von Frau Heinrich (Klavier), Carlotta Pollmann

(Querflöte) und Theresa Rademacher (Oboe), die außerdem

im Wechsel mit den Kindern eigene Songs vortrug.

Nicht zuletzt kamen auch unsere grünen Schul-Shirts

zu Ehren, denn in Verbindung mit roten Schals wurden

sie zur idealenWeihnachts-Ausstattung. Ich denke, wir

konnten denWerbering überzeugen, denn auch dieses

Jahr sind wir wieder gebucht.

V. Oyen-Rademacher

- der neue Orchesterleiter Saxophonist ist und Erfahrungen

aus dem Pop- und Jazzbereich mitbringt?

- eine Orchesterfahrt (evt. gemeinsam mit dem Arndt-

Gymnasium) in Planung ist?

- das Orchester gerade erst gemeinsam mit der Rockband

der Schule bei der Musical-Aufführung mitgewirkt

hat?

Ein Orchester ist immer auch ein Aushängeschild der

Schule. Gerade hier können Schüler Solidarität und

Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen. Ein Orchester

kann immer nur so gut sein, wie die Schüler, die

sich daran beteiligen. Proben sind an jedem Freitag von

13.15 – 14.30 h.

Nikolaus Rademacher

Seite 37


Ein Musikpate zu Gast am MSM

Herr Claeys in der Klasse 6D

Im vergangenen Schuljahr einen Musikpaten der Niederrheinischen

Sinfoniker zu Gast. Sein Name ist Herr

Claeys. Er besuchte uns dreimal und erzählte uns viel

von seinem Beruf als Orchestermusiker und seinem Leben

als Posaunist.

Die Besuche im Unterricht

Bei seinem ersten Besuch

erzählte Herr Claeys seinen

musikalischen Werdegang,

wie er Posaunist

wurde und wie schwer es

war, eine Orchesterstelle

zu bekommen. Vor allem

berichtete er uns von seinen Reisen als Musiker. Er war

schon in vielen verschiedenen Ländern, z. B. in Japan.

Er brachte uns viele Stücke auf CD mit und zeigte uns,

wie vielseitig die Posaune ist.

Beim zweiten Besuch, diesmal in der Aula, war auch

Presse eingeladen. Herr Claeys war in Begleitung zweier

Kollegen (Bass- und Tenorposaunisten), mit denen er

die sogenannte „Posaunenshow“ aufführte. Diese zeigten

uns, wie die Posaune gespielt wird. Wir erfuhren, dass

die Posaune vor vielen Jahren nur ein einfaches Blashorn

war und für die Jagd bestimmt war. Einige Klassenkameraden

durften auch die Posaune ausprobieren. Die

Posaunisten zeigte uns unerschiedliche Spielarten und

spielten Stücke vor, die wir erraten mussten.

Das letzte Mal besuchte Herr Claeys uns am 30.4.2010,

wenige Stunden vor seinem Konzert.. In dieser Musik-

Seite 38

stunde stellte er uns Stücke verschiedener Komponisten,

darunter Gustav Mahler, vor. Dazu sollten wir uns einen

Titel ausdenken, eine kurze Geschichte schreiben und

ein Bild malen.

Das Konzert

Am Ende des Tages trafen wir uns im Seidenweberhaus

in Krefeld. Frau Heinrich, Herr Lemanczyk und einige

Eltern begleiteten uns. Dort wollten wir uns das Sinfoniekonzert

anhören, in dem unser Musikpate mitspielte.

Vor dem Konzert führte uns Herr Claeys hinter die

Bühne. Von dort gingen wir über eine Treppe direkt

zur Bühne, wo er uns seinen Platz im Orchester zeigte.

Das Konzert begann mit einer Uraufführung des Werkes

eines französischen Komponisten, Dybukk“. Dieses

Stück ist sehr modern und abstrakt. In der Pause trafen

wir uns wieder mit Herr Claeys, der uns nach unseren

ersten Eindrücken fragte. Das zweite Stück im Konzert

war eine Sinfonie von Gustav Mahler, die etwa 1 Stunde

dauerte. In beiden Stücke hat unser Musikpate mitgespielt.

In Dybukk hatte er sogar ein Solo. Da wir Plätze

in den ersten Reihen hatten, konnten wir ihn oft gut

beobachten.

Wir fanden das Konzert sehr schön, es hat uns allen

sehr gut gefallen. Einige Besucher sprachen uns an und

bewunderten unser Interesse. Wir hatten viel Spaß mit

Herrn Claeys und hoffen, dass er uns noch einmal besuchen

wird.

Klasse 6D (Kilian Keßel, Hanna Kersting, Hanna Schroer,

Cora Everlien, Lara Bückmann, Joanne Wolverson, Emilia

Narh)


Kampf um Melodania

Musicalaufführungen am MSM

Geschafft! Am 21. und 22. Juni 2010 war es endlich

so weit: Das Musical konnte aufgeführt werden.

Viele Vorarbeiten waren den Aufführungen vorausgegangen.

Begonnen hatte alles mit einem regelrechten

Casting: Die Schüler der 5. und 6. Klassen mussten nicht

nur beweisen, dass sie gut und sauber singen konnten. In

kleinen Stegreifspielen testete ich gemeinsam mit einer

Schüler-Jury auch ihr schauspielerisches Talent und ihre

Eignung für jeweils eine der Rollen im Musical. Schon

hier zeigte sich, wie viele individuelle Begabungen unsere

Schule aufzuweisen hat. Die Entscheidung für die

Rollenbestzung fiel mir

wirklich nicht leicht.

Schließlich entschied

ich, jede Rolle doppelt

zu bestzen, um möglichst

vielen Schülern die Möglichkeit

zur Mitwirkung

zu geben.

Was habe ich damit bloß meinen beiden Kolleginnen,

Petra Kraayvanger und Viviane Seifert,

die die Regie der Theaterszenen (samt Erstellung von

Kostümen, Requisiten und Kulissen) übernommen hatten,

angetan? Die beiden Kolleginnen haben hier mit

Sicherheit logistische Glanzleistungen vollbracht, an deren

Ende zwei Aufführungen mit komplett unterschiedlicher

Besetzung standen. Chorproben, Gesangsproben

der Solisten, szenische Proben, Texttraining (Dank an

Maria Piesniak, die hier mit viel Geduld und Einsatzbereitschaft

mit allen beteiligten Kindern gearbeitet hat!)

und Tanzproben wechselten miteinander ab und mussten

nach Möglichkeit so terminiert werden, dass kein

Kind mehrmals proWoche belastet wurde. Am effektivsten

gestalteten sich dabei die Intensiv-Proben-Wochenenden,

an denen es möglich war, größere Abschnitte am

Stück zu erarbeiten. Hier bewiesen die Kinder geradezu

Professionalität in Durchhaltefähigkeit und Geduld.

Leider endete einer dieser Probesamstage damit, dass ich

mir (nach ca. acht Stunden Probe wahrscheinlich nicht

mehr so ganz „taufrisch“...) beim abendlichen Hundespaziergang

den Arm brach. So ein Mist, nun musste die

ganze Aufführung auch noch vom geplanten Termin vor

den Osterferien auf Juni verschoben werden!

Seite 40

Worum geht es im Musical Melodania? Die Hexe

Synkopia aus dem Land Kakophonien (gespielt

von Farah Zaghdoudi und Alba Nogatz) hat die Prinzessin

von Melodania, Lilalu (Miriam Vollmar, Lisanne Deter),

entführt.Während in Melodanien Harmonie und

Melodik herrschen, kennt Kakophonien nur Geräusche.

Synkopia möchte die Melodien natürlich zerstören, um

so die ganze Welt zu beherrschen. Zwei Freunde Lilalus,

Farfalle (Clemens Heinemann, Michael Wisgalla) und

Prestissimo (TimWeiß, LeonidWolsky) machen sich auf

denWeg, um die Prinzessin zu befreien. In der „Bar zum

dicken Hund“ treffen sie auf Lady Lill (Nele Frobel, Lara

Bückmann), mit deren Hilfe sie nicht nur die Hifshexen

auf ihre Seite bringen und die Prinzessin wiederfinden,

sondern auch Kakophonien und Melodanien miteinander

versöhnen. Freudig können König Laudato (Ramon

Josefow, Thomas Bartsch), Königin Cantate (LaraWohlfahrt,

CharlotteWiedemeyer), Haushofmeister Allegro

(Jerome Busch, Georgios Karafilidis) undWalter von der

Jodeleiche (Luca Kotewitz) ihre neuen Mitbürger begrüßen.

Das vereinigte Land heißt nun „Melophonia“.

Alle Schauspieler haben ihr Bestes gegeben, einige haben

dabei ganz unzweifelbar ihr komisches Talent entdeckt.

Neben den genannten Schauspielern gab es auch noch

Hifshexen, „Kluge“, Diener, Wachen, Barpersonal, Gäste,

Menuetttänzer, Festvorbereiter und, und und...

Die Komponistin dieses Musicals, AnjaWorts, die

sich mit ihrer Geschichte an eine Erzählung Enid

Blytons anlehnt, hat natürlich alle implizierten musika-


lischen Möglichkeiten der Geschichte genutzt: So gibt

es Raps und Hiphop- Partien im Hexenreich, während

in Melodania auch schon mal zu sinfonischer Musik getanzt

wird (Leitung des Schulorchesters: Roland Stuers).

Besonders erfreulich fand ich während der Probenarbeit,

dass sich erfahrene Schüler der oberen Klassen bereitwillig

zur Mithilfe und Unterstützung des Musicalprojekts

meldeten.

Ich möchte mich bedanken bei unserer 13er- Band

(Lars Leibl, Samuel Rauscher, Tobias Foller), die professionell

und musikalisch einfühlsam den Begleitpart,

teils gemeinsam mit dem Schulorchester, übernahm.

Dank auch an Freda Leibl (Gesangscoach) und Lea De-

Neuerungen bei Musik-Plus

Für alle, die das noch nicht wussten: Ja, bei uns gibt es

im Rahmen des Nachmittagsprogramms eine kleine

Musikschule. Zur Zeit wird sie von ca. 65 Schülern

genutzt, die von 17 Lehrern unterrichtet werden. Die

Instrumentallehrer sind größtenteils Oberstufenschüler

oder ehemalige Schüler unserer Schule, die sich aber

als Musiker durch langjähriges Studium, Teilnahme an

professionellen Ensembles und/oderWettbewerbsauszeichnungen

profiliert haben. Zweck dieser Einrichtung

ist es, die Schwelle für den Einstieg in ein Instrument

niedrig zu gestalten, Eltern nachmittägliche Taxifahrten

abzunehmen und Talente rechtzeitig zu erkennen.

Dabei hat sich gerade der Austausch zwischen Kindern

und jugendlichen Lehrkräften als besonders

positiv herausgestellt. Die „Großen“ übernehmen

Vorbildfunktion für die Jüngeren. Neben dem Unterrichtsangebot

mit zur Zeit 12 Fächern (Geige, Querflöte,

Oboe, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune, Gitarre,

E-Bass, Schlagzeug, Klavier/Keyboard, Popgesang)

gibt es ein breitgefächertes AG-Angebot, das Chöre, Percussiongruppe,

Orchester, Bigband und -jetzt neu! - eine

Schule für Rockmusik (s. rechts) umfasst.

V. Oyen-Rademacher

rental (Tanzcoach) sowie an Anna Gloria Paschke, die

wieder einmal ihre Fähigkeiten als routinierte Klavierbegleiterin

bestätigte, sowie die vielen Helfer im Technik-

und Bühnenbereich. Ich glaube sagen zu können,

die Aufführungen waren ein voller Erfolg. Alle Schüler

haben noch einmal ihre Leistungen aus den Proben

übertroffen.

Ihr könnt wirklich stolz auf Euch sein!

V. Oyen-Rademacher

Seite 41


Schulmeisterschaften Tennis

Erfolge für das MSM

Mädchen WK III

Auch dieses Jahr haben

am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium

Kinder

in verschiedenen Altersgruppen

die Möglichkeit

bekommen an den

Schulmeisterschaften im

Tennis teilzunehmen. Wie jedes Jahr fanden die Stadtmeisterschaften

auf der Anlage des CHTC statt. In der

Altersklasse WK III der Mädchen haben Meike Vorschel,

Laureen Klein, Ceren Ciftci, Pia Großhans und

Carina Tacken erfolgreich teilgenommen und den Pokal

wie in den zwei Jahren 2008 und 2009 an das MSM-

Gymnasium geholt.

Da Meike Vorschel wegen einer Verletzung nicht teilnehmen

konnte, ist Carina Tacken kurzfristig eingesprungen

und hat damit die Mannschaft wieder komplettiert. Die

Mannschaft dankt deshalb Carina Tacken für ihre Spontanität.

Außerdem wünschen wir den 5 Mädchen viel

Erfolg für die kommende Runde im Mai, in der sie Auf

Kreisebene gegen Mönchengladbach spielen müssen.

Außerdem danken wir Frau Reibis, die Lehrerin am

MSM-Gymnasium ist. Sie hat die Organisation übernommen

und uns unterstützt. Die Schule würde sich

immer über Tennisspieler freuen, die Lust haben, ihre

Schule zu repräsentieren! Pia Großhans 7b

Seite 42

Mädchen WK II

Die Mädchen WK II

haben leider gegen das

Fabritianum verloren,

damit aber dennoch den

3. Platz belegt und einen

Punkt für die Schule geholt

- mittlerweile zählen

im Schulvergleich nicht mehr nur die Stadtmeistertitel,

sondern auch die zweiten und dritten Plätze.

Jungen WK III

Am 16.09.2010 fanden wie jedes Jahr auf der Tennisanlage

des CHTC die Stadtmeisterschaften im Tennis

der Jungen (WK III) statt. Zunächst spielten die Jungen

des MSM gegen die Auswahl des Moltke-Gymnasiums.

Nach spannenden Spielen stand es nach den vier Einzeln

unentschieden nach Sätzen und Spielen. Die alles entscheidende

Runde fand gegen das Gymnasium Fabritianum

statt. Zunächst siegten die MSM-Spieler deutlich

mit 4:0 und einer guten Spieldifferenz, das Moltke siegte

anschließend ebenfalls mit 4:0, doch ihre Spieldifferenz

war etwas schlechter als die des MSM. So standen nach

knapp vier Stunden und vor allem spannenden letzten

Minuten Marc Beissel, Fabian Niepel, Sjard Endom und

Andreas Teichgräber als Sieger fest und konnten den Pokal

für das MSM holen. Nun freut sich die Mannschaft

auf die nächste Runde auf Regierungsbezirksebene im

Frühjahr in Mönchengladbach. Andreas Teichgräber, 8d


Handballer erst im Finale gestoppt

MSM beim Landesfinale in Büren würdig vertreten

Die Jungen der WKIII-Handballmannschaft (Jahrgang

1995-1998) des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums

kämpften in Büren beim Landesfinale NRW um den

Einzug ins Bundesfinale. Im ersten Gruppenspiel erwischten

die jungen Fischelner leider keinen guten Start

und lagen nach unglücklichem Spielverlauf mit 2:4

zur Pause zurück. Gegen den späteren Finalisten vom

Besselgymnasium in Minden gab eine Schwächephase

direkt nach der Pause letztlich den Ausschlag für die

6:11-Niederlage. Mit dieser Hypothek im Gepäck musste

im entscheidenden Spiel gegen das Gymnasium Martinum

aus Emsdetten also ein deutlicher Sieg her. Nach

drei schnellen Toren von Christopher Müller lagen die

MSMler früh mit 4:1 in Führung. Ein Zwischenspurt des

Gegners zum 4:7 ließ die aufkommende Hoffnung auf

den Finaleinzug jedoch frühzeitig schwinden. Kampflos

wollten sich Alexander von Borstel, Jan-Lennart Puvogel

(beide TV Aldekerk), Christoph Müller, Dominik

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Seite 44

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Gassner, Benjamin Horn,

Vincent Köntges, Dennis

Zeitzen, David Seitz (alle

Adler Königshof) und

Simon Kimpeler (HSG

Düsseldorf) aber nicht

ihrem Schicksal ergeben.

Mit großem Einsatz hielten die jungen Handballtalente

das Spiel offen, mussten aber leider beim Stand von

13:13 drei Sekunden vor Schluss einen Siebenmeter

hinnehmen, der die 13:14-Niederlage und den fünften

Platz im Gesamtklassement bedeutete. Dieser fünfte

Platz unter mehreren hundert teilnehmenden Schulen

in NRW und die Tatsache, dass man mit den besten

Mannschaften absolut mithalten konnte, wird unseren

jungen Krefelder Sportlern zusätzlicher Ansporn für ihre

weitere Handball-Laufbahn sein. H. Kemper

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Spurensuche mit „James Bonn“

Klassenfahrt der Klassen 6D und 6E

Vor den Herbstferien sind wir, die Klassen 6D und

6E, auf Klassenfahrt nach Bonn gefahren. Als wir

uns vor der Abfahrt an der Bushaltestelle versammelten,

waren wir alle sehr aufgeregt und stellten uns viele Fragen:

Kommen wir mit unseren Freunden in ein Zimmer?

Wird uns das angekündigte James-Bonn-Programm gefallen?

Bekommen wie Heimweh? Endlich ging es los!

Nach einer etwa eineinhalbstündigen Busfahrt erreichten

wir unser Ziel: den Venusberg in Bonn. Unsere Jugendherberge

lag am Rand eines Waldgebietes, durch

das ein kleiner Bach floss. Nachdem wir uns in unseren

Zimmern eingerichtet hatten, planten wir direkt eine

Party für den zweiten Abend.

Doch zunächst lernten wir das Programm für die

nächsten beiden Tage kennen: eine Spionage-

Ausbildung! Diese bestand aus Übungen zum Training

des Gehörs, der Augen und der Geschicklichkeit quer

durch das angrenzende Waldgebiet. Wir mussten gefährliches

Material transportieren, uns bei verbundenen

Augen anhand von Geräuschen durch ein Minenfeld

leiten, ein Moor überqueren und uns gegenseitig durch

ein Spinnennetz heben. Ohne Teamwork und gegenseitiges

Vertrauen waren diese Aufgaben nicht zu meistern.

Auch danach blieb keine Zeit für Müdigkeit und Erschöpfung,

denn spät am Abend versammelten wir uns

zum Schmugglerspiel. Eine Gruppe von Schmugglern

versuchte dabei, geheime Waren unbemerkt an einer

Gruppe von Spionen vorbei zu schmuggeln. Das war im

dunklen Wald ohne Taschenlampen gar nicht zu einfach

und manchmal ziemlich unheimlich.

Am zweiten Tag konnten wir bei einer Waldrallye unsere

neuen Spionage-Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Wir mussten mehrere Rätsel lösen, um einen Code

zu erhalten und den Koffer mit Geheimakten öffnen

zu können. Dabei knackten wir nicht nur die Rätsel,

sondern entdeckten auch tolle Natur. Wir lachten viel

miteinander, weil wir uns gegenseitig auf eine falsche

Fährte lockten. Für die erfolgreiche Mission gab es eine

Belohnung und außerdem für jeden Nachwuchsspion

eine Urkunde für die erfolgreich bestandene James-

Bonn-Ausbildung. Abends dann feierten wir unsere lang

ersehnte Party mit viel Musik und viel Spaß.

Als wir am dritten Tag schließlich unsere Koffer

packten und die Heimreise nach Krefeld antraten,

freuten wir uns auf zu Hause, aber auch auf die nächste

gemeinsame Fahrt.

(Klasse 6E)

Seite 45


Unterwegs in Kleve

Wanderfahrt der Klasse 6B

Wir, die 6B, waren vom 06.10. bis 08.10 2010 auf

Wanderfahrt in Kleve. Morgens um 8.40 Uhr

ging es mit dem Zug dorthin. Frau Simon und Frau

Schüßler waren unsere Begleiterinnen. Unsere Koffer

waren von Eltern freundlicherweise mit dem Auto zur

JH Kleve gebracht worden, sodass wir unbeschwert nach

kurzer Busfahrt den „Anstieg“ zur JH schaffen konnten.

Dort durften wir endlich nach langen Erklärungen in

unsere Zimmer, wo wir natürlich auch unsere Betten

selbst machen mussten.

Nach dem leckeren Mittagessen hatten wir noch viel

Zeit uns auf den Zimmern oder auf dem Spielplatz

vor der Tür zu vergnügen. Gegen halb vier ging

es dann mit der „Mission impossible“ los, aber wir haben

natürlich alles geschafft. Teamwork war gefragt zum

Lösen verschiedener ziemlich kniffliger Aufgaben. Es

machte viel Spaß über Balken von Kasten zu Kasten zu

balancieren oder durch einen riesigen Traktorreifen Mitschüler

von der sinkenden Titanic zu retten. Nach dem

Abendessen machten wir uns auf zur Schwanenburg, wo

uns schon eine nette Führerin erwartete, um uns über

die Geschichte der Schwanenburg und deren frühere

Bewohner zu erzählen. Wir waren in einem ehemaligen

Gefängnis und stiegen dann 206 Stufen im Schwanenturm

hoch bis wir schließlich zu den Glocken gelangten,

die ohrenbetäubend laut 9.00 Uhr verkündeten. Es gab

zudem viel anderes zu sehen wie z.B. Mammutknochen

oder eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg. Als wir

uns auf den Rückweg machten, war es schon dunkel,

und schließlich in der JH angekommen waren wir ziemlich

erschöpft und gingen mit Vorfreude auf den nächsten

Tag zu Bett (allerdings dauerte es mit dem Schlafen

bei manchen noch ziiiiiemlich lang).

Am nächsten Morgen klingelte bei einigen schon

um 5.30 Uhr der Wecker (zum Verdruss von Frau

Schüßler!) Wir ließen uns das Frühstück schmecken

und gegen 9.00 Uhr ging es auf zum Archäologischen

Park in Xanten. Auch dort warteten bereits Führerinnen

auf uns, die uns in Gruppen die interessantesten Punkte

erklärten – das Amphitheater, einige Ausgrabungen, den

Hafentempel u.a.. Danach konnten wir uns erst einmal

auf dem Spielplatz austoben und entspannen. Um 13.00

Uhr trafen wir uns beim „Spielehaus“, wo wir dann in

Gruppen „Münzen“ gießen oder Wachstafeln herstellen

konnten. Das neue Museum hat den meisten aus der

Klasse auch Spaß gemacht, aber dann brauchten wir

noch einmal Zeit zum Toben auf der Riesenhüpfburg.

Wieder in der JH zurück ließen wir uns Grillwürstchen

und Salat schmecken. Als jeder satt war, verschwand

man auf den Zimmern, um sich für die Disco fertig

zu machen, was bei einigen ziemlich lange dauerte. So

konnten das „Festkomitee“ den Gruppenraum für die

Disco herrichten. Endlich war es soweit, wir konnten

tanzen (auch Stopptanz), hörten unsere Karaokegruppe

(Bijeng, Chiara, Lea, Vanessa) und sahen einen Sketch

(Hanna, Katharina, Laura) und natürlich durfte auch

das Flaschendrehen nicht fehlen. Niemand, nicht einmal

die Discomuffel beim Kartenspiel, verhinderte, dass

die Disco so sein konnte, wie sie war: perfekt. Um zehn

gingen alle erschöpft und glücklich zu Bett (mit dem

Schlafen dauerte es natürlich bei einigen wieder(: ) und

freuten sich auf den nächsten Tag.

Am Freitag, dem letzten Tag unserer tollen Klassenfahrt,

mussten wir leider schon nach dem Aufstehen

unsere Koffer packen. Es sollte bald nach dem

Frühstück zur Bowlingbahn in Kleve gehen. Wir konnten

zwei Stunden lang die Bowlingbahn nutzen, was die

meisten gewählt hatten, oder Badminton spielen. Nach

Chickennuggets oder Hamburger und Pommes Frites

machten wir uns mit dem Bus zum Klever Bahnhof auf,

um mit dem Zug zurück nach Krefeld zu fahren. Wir

waren alle etwas müde (besonders unsere Lehrerinnen!).

Nach drei erlebnisreichen Tagen freuten wir uns unsere

Eltern am Bahnhof wiederzusehen.

Chiara Cammarota, Vanessa Hartmann, Alina Schwarten

und Bijeng Urun im Namen der Klasse 6B

Seite 47


Buchhandlung · Antiquariat · Galerie · Kultur · Lesungen · Konzerte

B u c h h a n d l u n g · A n t i q u a r i a t · G a l e r i e · K u l t u r · L e s u n g e n · K o n z e r t e ·

Seit Seit über über 25 Jahren Jahren

Bücher, Kunst und Kultur

im Osterather Kulturzentrum • Gelbe Fahnen am Kirchplatz von Meerbusch-Osterath grüßen

schon von Weitem. Hier residiert eine Buchhandlung, die ebenso mit Kunstausstellungen, wie

auch Konzerten und Lesungen glänzt. Interessierte aus der ganzen Region wissen das zu schätzen.

Über 250 Lesungen

Im Osterather Kulturzentrum werden das ganze Jahr Autorenlesungen

veranstaltet, ebenso Märchen - Literatur - Lyrik - Wochen

für Jung und Alt. Über drei geräumige Etagen, vom Parterre bis

unters Dach, erstreckt sich das Buch- und Kunstkabinett Mönter.

Moderne Skulpturen, imposante alte Bücher und Vitrinen mit Grafi

ken und Objekten geben der Buchhandlung ein ganz eigenes

Flair.

Mehr als 250 Ausstellungen

In der alten, denkmalgeschützten Mühle fi nden seit vielen Jahre

regelmäßig Ausstellungen internationaler und auch junger Künstler

statt. Dort, wo früher Dampfmaschinen und Pferde stampften,

fi nden heute Kunst und Kultur ein in Deutschland beispielloses

Zuhause. Seit über 25 Jahren wechseln dort etwa im 4-Wochen-

Rhythmus die Ausstellungen.

Über 150 Konzerte

Auf der Bühne des „Kulturhauses“ werden seit 1983, beginnend

mit den ‚Treppenhauskonzerten“, Kabarett-, Theatervorstellungen

und Konzerte gegeben. Zudem arrangiert Konrad Mönter Autorenlesungen

und Buchausstellungen in umliegenden Schulen,

bietet Kreativworkshops an und empfängt Schulklassen in seinem

Haus.

BUCH- UND KUNSTKABINETT

KONRAD MÖNTER KG

Kirchplatz 1-5 • 40670 Meerbusch-Osterath

Telefon 02159/ 3530 • Telefax 02159/ 51164

info@konradmoenter.de • www.konradmoenter.de

Geöffnet:

Mo., Di., Do., Fr. 10-14 u. 15-18.30 Uhr, Mi. u. Sa. 10-14 Uhr und nach Vereinbarung

B u c h h a n d l u n g · A n t i q u a r i a t · G a l e r i e · K u l t u r · L e s u n g e n · K o n z e r t e ·

Bei uns können

Sie immer

was erleben!

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„Ich habe meine Höhenangst überwunden!“

Die Klasse 7C im Kletterwald

Im September 2010 hat die Klasse 7C einen Wandertag

in den Kletterwald nach Viersen-Süchteln unternommen

und einen ausgelassenen Spätsommertag in

luftigen Höhen verbracht. Während der gemeinsamen

Unternehmung hatten die Schülerinnen und Schüler

Gelegenheit ihre Fähigkeiten auszutesten, Grenzen zu

erkennen und zu überwinden.

Die Herausforderungen, denen man im Kletterwald

gegenübersteht, sind nicht nur wackelig, in Form

von gespannten Drahtseilen, baumelnden Holzbalken

und schwebenden Surfbrettern, sondern befinden sich

zudem in bis zu 16 Metern Höhe. Hier sind neben Mut

auch Konzentration, Kraft und Fitness sowie eine gesunde

Selbsteinschätzung gefragt. „Welchen Parcours traue

ich mir zu?“

Während es für einige Schülerinnen und Schüler

nach der Einführung durch die Betreuer vor Ort

kein Halten mehr gab und sie flink die Strickleitern

gen Baumkronen erklommen, tasteten sich andere vorsichtig

– aber oft nicht weniger geschickt - an ihr Limit

heran. Das Spiel mit dem Nervenkitzel sorgte für die

begeisternde Kombination aus Spaß und Spannung und

häufig haben hier gerade die Kleineren und/oder Stilleren

durch ihr Können überrascht. Wichtig war, dass

trotz der persönlichen Herausforderung niemand allein

damit war. Es haben sich über das Klettern verschiedene

Gruppen gefunden, die ihre Parcours miteinander gegangen

sind und sich unterstützt und motiviert haben.

Auch vom sicheren Boden aus wurden die verschiedenen

Aktivitäten in der Höhe mit Freude verfolgt und

entsprechend begleitet. So überrascht folgender Ausruf

einer sichtlich begeisterten Schülerin nicht: „Ich habe

meine Höhenangst überwunden!“ Auch Herr Pauwels

und ich als begleitende Lehrpersonen haben von der

Motivation durch die Gruppe sehr profitiert, denn in

Sachen „weicher Knie“ haben wir wohl mit Abstand die

Führung übernommen.

Am Ende des Tages hat jeder seine

persönlichen Erfolgserlebnisse,

ein Stückchen Selbsterfahrung

und ein motivierendes Gruppenerlebnis

mit nach Hause genommen.

Ich wünsche der Klasse 7C, dass sie

die Erlebnisse des Wandertages mit

in den Schulalltag nimmt und die

positiven Erfahrungen unser Miteinander

bereichern.

D. Landsknecht

Seite 49


Une journée magnifique à Liège en Belgique

Lüttichfahrt des LK Französisch (7.7.2010)

Am 7. Juli 2010 haben wir, die damalige Klasse 7e,

mit dem Leistungskurs Französisch aus der 12, unserem

damaligen Klassenlehrer Monsieur Lukoschek

und Madame Heinrich einen Ausflug nach Lüttich gemacht.

In Lüttich angekommen, gab es erst einmal ein Geburtstagsständchen

für Herrn Lukoschek auf Französisch.

In der Woche zuvor waren wir schon in Gruppen

mit jeweils zwei bis drei Leistungskursschülern eingeteilt

worden, in denen wir uns nun zusammenfanden, um

eine Stadtrallye zu starten. Wir mussten zum Beispiel

Leute nach dem Weg fragen, Sehenswürdigkeiten finden,

die Stufen einer Treppe zählen (es waren 374!) oder

Seite 50

die Öffnungszeiten eines

Museums herausfinden.

Die Gewinner bekamen

als Preis jeweils einen

„Astérix“-Comic auf

Französisch geschenkt.

Nachdem wir die Rallye

beendet hatten, durften

wir noch shoppen oder

die Stadt weiter erkunden

gehen.

Nach der 6-stündigen

Lütticherkundung

fanden wir uns wieder

an einem vereinbarten Treffpunkt in der Nähe der Kathedrale

ein und freuten uns darauf, endlich wieder im

Bus zu sitzen. Doch zu allem Überfluss verliefen wir uns

und so verzögerte sich die Heimfahrt noch um einige

Zeit. Erschöpft kamen wir dann doch endlich am Bus

an und fuhren nach einem tollen Tag zurück zur Schule.

Wir danken Herrn Lukoschek, Frau Heinrich und dem

Leistungskurs für diesen schönen Tag und dafür, dass

sie uns begleitet haben. Dieser Ausflug war ein gelungener

Abschluss für unsere Zeit mit Herrn Lukoschek

als Klassenlehrer und wir werden uns noch lange daran

erinnern!

Hannah Dornscheidt, Wiebke Lingnau & Hannah Müller,

8e


Voyage à Paris

Kursfahrt in die französische Hauptstadt

Ah ! la charmante chose

Quitter un pays morose

Pour Paris

Paris joli

Qu’un jour

Dut créer l’Amour

Ah ! la charmante chose

Quitter un pays morose

Pour Paris

Das bekannte Gedicht „Voyage à Paris“ des französischen

Lyrikers Guillaume Apollinaire (1880-

1918) steht beinahe schon traditionell am Beginn der

Unterrichtsreihe zur französischen Kapitale und läutet

so für die Schülerinnen und Schüler sowohl des Grundals

auch des Leistungskurses Französisch die Qualifikationsphase

ein. Ganz offensichtlich nach wie vor ein guter

Start, inspirierte das Gedicht uns doch zu der Idee, das

Schuljahr 2009/2010 auf den Spuren Apollinaires mit

einer Studienexkursion nach Paris zu beenden. Gesagt

– getan, Bus und Unterkunft wurden gebucht und am

02. Juli um 06:00 Uhr morgens brachen der Leistungsund

der Grundkurs Französisch der Jgst. 12 mit beiden

Kurslehrern gen Frankreich auf.

In Paris angekommen wurden die spartanischen aber

zweckmäßigen Zimmer des Jugendhotels am Louvre

bezogen und die Arbeitsaufträge an die Gruppen verteilt.

Den Rest des Nachmittags verbrachten die Schülerinnen

und Schüler damit, diese zu bearbeiten, wobei

sicherlich auch genug Zeit für private Unternehmungen

blieb. Gemeinsam ließen wir den Tag schließlich auf den

Stufen Sacré-Cœurs ausklingen.

Am nächsten Morgen stand ein Rundgang durch das

Marais und über die Seineinseln auf dem Programm.

Sicherheitshalber hatten wir für den Nachmittag bereits

Plätze in einem Bistro am Centre Pompidou reserviert,

denn das Viertelfinalspiel Argentinien-Deutschland

stand an, das auch in Paris niemand verpassen wollte.

Die Freude über den Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft

hielt auch auf der Rückfahrt noch an.

Interessanterweise scheint Maradona auch in Frankreich

eher wenige Fans zu haben, waren die Reaktionen der

französischen Passanten auf unseren schwarz-rot-gold

beflaggten Bus doch durchaus freundlicher Natur.

Derart beschwingt ging die Studienexkursion nach

Paris zu Ende. Wir hoffen, diese Fahrt für die

Schülerinnen und Schüler der Grund- und Leistungskurse

dauerhaft etablieren zu können.

André Lukoschek

Dr. Philipp Türk

Kölner Str. 230 • 47805 Krefeld

Telefon 02151 - 315488

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Seite 51


Kursfahrt nach Oslo

Schüler der Jahrgangsstufe 13 in Norwegen

Freitag 1. Oktober 2010: wir treffen uns um 5:30 Uhr

am Düsseldorfer Flughafen. Zu unser aller Überraschung

waren wir alle relativ pünktlich. Die Beschaffung

der Flugtickets gestaltete sich, trotz einiger Verwirrungen,

dank moderner Technik nicht als schwierig. Bald

darauf saßen wir in einer kleinen Lufthansa-Maschine

Richtung Oslo und landeten dort ca. zwei Stunden

später. Nun machten wir uns auf in das Wandererheim

Haraldsheim, welches etwas außerhalb des Osloer Stadtkerns

liegt, aber eine hervoragende Bahnanbindung besitzt.

Dadurch, dass wir alle ein Wochenticket besaßen,

welches mit umgerechnet 15 Euro ziemlich günstig war,

waren wir so sehr mobil. Wir bezogen unsere recht üppig

ausgestattete Herberge, die sich durch große Räume,

ein leckeres Frühstücksbuffet, allerdings auch durch eine

sehr kleine Gästeküche und nicht immer warmes Wasser

auszeichnete. Zur groben Orientierung unternahmen

wir nun eine kleine Tour durch die Osloer Innenstadt.

Unter anderem auf dem Plan standen: das Königshaus,

das Parlament und ein Blick auf die Oper, in der schon

Lena für Furore sorgte.

Für die nächsten Tage

hatten sich Herr Hagedorn

und Frau Landsknecht

stets ein straffes

Vormittagsprogramm

ausgedacht und uns den

späten Nachmittag bis

zum Abendessen zur freien

Verfügung gestellt.

Das Abendessen haben

Seite 52

immer je zwei Leute aus einem Zimmer zusammen mit

Herrn Hagedorn und Frau Landsknecht gekocht. So

wurden wir mit selbstgemachter Pizza, Risotto, Nudeln

und vielem mehr optimal versorgt. Das Vormittagsprogramm

bestand neben den typischen Schulausflugsthemen

auch aus Besuchen in zwei interessant gestalteten

Museen: Zum einen das Kon Tiki Museum, wo uns

die aufregenden Reisen des Norwegers Thor Heyerdahl

durch das Originalboot,

Ausrüstungsgegenstände

und einen Oscar prämierten

Dokumentarfilm

nähergebracht wurden

und zum anderen das

Technikmuseum, welches

vor allem durch seinen

großen Experimentierbereich erfreute. Wir unternahmen

zwei Wanderungen, von denen eine bei gutem

Wetter an einem schönen See mit ausgedehnten, urigen

Wäldern stattfand, die zweite führte uns im strömenden

Regen in Richtung des Holmenkolms. Auch Geschichtsfreunde

kamen nicht zu kurz, denn ein Besuch

auf der Festung Akershus erwies sich als informativ

und wir konnten einen Wachwechsel am Königshaus

beobachten. Zur Freude einiger Weniger umfasste das

Wochenticket auch ausgewählte Schifffahrtslinien. Der

Mittwoch, unser letzter vollständiger Tag in Oslo, stand

komplett zu unserer freien Verfügung. Um 6:50 Uhr am

Donnerstagmorgen mussten wir uns auf den Weg zum

Flughafen machen und landeten am späten Vormittag

wieder in Deutschland.

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Berlin 2010

Schnee, Kälte, Promis und Stadtgeschichte...

... so oder ähnlich könnte die Berlinfahrt der Jahrgangsstufe

9 im Januar 2010 zusammengefasst werden.

Am 11.Januar 2010 ging es endlich auch für uns

Berliner auf Klassenfahrt, während die Ski-Fahrer

ja bereits seit 4 Tagen unterwegs waren. Zusammen

mit Frau Dr. Nicolai und Frau Kraayvanger ging es für

insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler morgens um

kurz vor acht Uhr ab dem Krefelder Hauptbahnhof los.

Die Bahn brachte uns über Duisburg und Hannover

ab nach Berlin. Kurz nach der Ankunft warfen wir einen

ersten Blick in unser Hostel und in unsere Zimmer

am Prenzlauer Berg und dann ging es auch schon mit

unserem ersten Programmpunkt, der Stadtführung los.

Vor unserem Hostel erwartete uns unser sympathischer

Stadtführer Martin, der uns die Hackischen Höfe, den

Alexanderplatz, die Museumsinsel und zu guter Letzt

das Brandenburger Tor zeigte. Obwohl es sehr kalt war

und viel Schnee lag, bekamen wir einen guten ersten

Eindruck von der Stadt und Lust auf mehr…

Den Abend verbrachten

wir am Potsdamer

Platz um uns den Film

„Haben Sie das schon von

den Morgans gehört“ anzusehen.

Bereits vor dem

Kino erwartete uns eine

große Überraschung. Ein

ausgerollter roter Teppich

und eine aufgebaute Bühne

umgeben von hunderten

Paparazzos und kreischenden

Fans. An dem Filmplakat erkannten wir, dass

es sich um die Premiere des Films „Friendship“ handelte.

Stars wie die Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer,

Friedrich Mücke, die Band Silbermond und viele andere

bekannte Persönlichkeiten liefen über den roten Teppich,

machten Fotos mit Fans und gaben Autogramme.

Auch unseren Fans Carla und Marie ist es sogar gelungen

ein Foto mit dem MTV-Moderator Joko und ein

Autogramm von Matthias Schweighöfer zu ergattern. In

dieser Hinsicht war es ein erfolgreicher Kinobesuch. Die

Jungen hielten nicht so viel von der Romantik-Komödie

und sie freuten sich eher auf die nächsten Tage, waren

Seite 54

aber mit Jumbo Popcorn

und Jumbo Cola zufrieden.

Schließlich ging es

ins Hostel, wo wir bis spät

in die Nacht gequatscht,

uns von dem anstrengenden

Tag ausgeruht und

schließlich ganz geschafft

eingeschlafen sind.

Der nächste Tag begann

mit der Besichtigung

des Bundesrates.

Zunächst wurden wir

von Frau Lüders, welche für die Öffentlichkeitsarbeit

im Bundesrat zuständig ist, im Gebäude herumgeführt

und erhielten einen Überblick über die Geschichte des

Bundesratsgebäudes sowie über die Funktion des Bundesrates.

So war das Gebäude früher ein Preußisches

Herrenhaus und wurde in der DDR-Zeit stark vernachlässigt.

Erst nach der Wiedervereinigung konnte es restauriert

und zum Bundesrat umfunktioniert werden. Im

Zuschauerbereich des Plenums erzählte uns Frau Lüders

vieles über den Vorgang der Gesetzgebung im Bundesrat

und die Sitzverteilung. So erfuhren wir zum Beispiel,

dass alle Gesetze, egal welcher Art, erst durch den Bundesrat

müssen. Dort kann entweder zugestimmt oder

Einspruch eingelegt werden. Sie stellte uns auch viele

Fragen, wovon wir die meisten mit Bravour zu beantworten

wussten.

Den spannendsten Teil dieses Besuchs bildete das

abschließende Rollenspiel. Hierzu wurden wir in

einen Raum geführt, der dem Plenum ähnlich war. Dort

verteilten wir uns auf die Länder und führten selber eine

Abstimmung gemäß den Regeln des Bundesrates durch.

Dazu musste jeder seine eigene Meinung formulieren

und vor versammeltem „Bundesrat“ vortragen. Das Gesetz

zum „Verbot von Killerspielen im Internet“ wurde

von den „Abgeordneten“ durch gewunken. Auch wenn

zu Beginn alle des Rollenspiels nicht alle so richtig teilnehmen

wollten, muss man sagen, dass es eine tolle Erfahrung

war, wie ein echter Politiker seine Meinung über

ein Mikrofon zu verkünden. Frau Kraayvanger und Frau

Dr. Nicolai waren sehr überrascht, wie so mancher auch


sonst ruhige(r) Schüler/-in hier seine Meinung standfest

vertrat. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, wir haben viel

Interessantes erfahren. Für Klassenfahrten ist der Bundesrat

wirklich ein absolutes Muss.

Am Nachmittag nutzten viele die freie Zeit um zu

shoppen, Souvenirs zu kaufen oder die Stadt auf

eignen Wegen zu erkunden. Eine Gruppe von Jungs

fuhr ins Berliner Olympiastadion und besichtigte den

Fernsehturm. Am Abend feierten wir zusammen den

15. Geburtstag von Isabelle entweder gemütlich an der

Bar im Hostel, sportlich beim Billard oder musikalisch

mit Singstar im Aufenthaltsraum.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Bus nach

Hohenschönhausen und steuerten dann auf das

Staatssicherheitsgefängnis Hohenschönhausen zu. Zum

Einstieg sahen wir einen kurzen Film, damit wir einen

groben Überblick über die Geschichte dieses Gefängnisses

hatten. Anschließend wurden wir von einem ehemaligen

Häftling, Herrn Furthmann, durch das Gefängnis

geführt. Herr Furthmann erzählte uns aus eigenen Erfahrungen

und auch aus anderen Quellen wie der Tagesablauf,

Verhöre und Verhandlungen abliefen. Während

des Vormittags wurde uns ein Einblick in einen

spannenden, aber auch grausamen Teil der Geschichte

der DDR gewährt und dadurch, dass Herr Furthmann

zum größten Teil selbst diese Dinge erlebt hat, von denen

er berichtete, erhielt man einen sehr authentischen

Einblick in die Machenschaften der Stasi, den man nie

vergessen wird.

Am Mittwochnachmittag besuchten wir den Bundestag.

Eine Kollegin von dem Bundestagsabgeordneten

Bernd Scheelen führte uns durch das Gebädue.

Nach kurzem Warten führte sie uns in den Plenarsaal.

Dort wurde uns alles Wichtige über den Bundestag erklärt,

wie z.B. die Sitzverteilung im Bundestag. Danach

wurden uns alte Mauerstücke gezeigt, an denen die Soldaten

Sprüche eingeritzt hatten. Schließlich wurden wir

zu dem Aufzug geführt, der uns hoch zu der Kuppel des

Bundestages brachte. Von der Kuppel aus hatte man einen

atemberaubenden Blick über das verschneite Berlin.

Der vorletzte Tag unserer Reise begann mit einem

Ausflug in ‚Madame Tussaud’s Wachsmuseum‘.

Schnell waren wir bei der ersten Gruppe der Personen

angelangt. Unter dem Motto Kulturelle Persönlichkeiten

trafen wir unter anderem Anne Frank, Bertholt Brecht

und Albert Einstein. Weiter ging es mit den Mottos Politiker

und Wissenschaftler. Jeder konnte Fotos von sich

und seinem Lieblingspromi machen. Besonders interessant

war der Informationsstand zur Herstellung von

Wachsfiguren. Neugierig hörten wir zu und erfuhren

zum Beispiel, dass eine Wachsfigur bis zu 250.000 Euro

kosten kann und dass es sehr wichtig ist die genauen

Maße der Personen zu haben. Einige waren erstaunt wie

ähnlich die Figuren ihren Stars sahen. Es war ein gelungener

Ausflug. Den freien Nachmittag konnten wir

zum Einkaufen von letzten Souvenirs oder Andenken

nutzen und fuhren dann ins Hostel zurück, um uns auf

den Abend vorzubereiten, denn dort war ein Besuch des

Quatsch Comedy Clubs geplant. Nach dem sich endlich

alle am vereinbartem Treffpunkt eingefunden hatten,

ging es los.

Freundlich wurden wir im Quatsch Comedy Club

empfangen und man hat uns sogar Plätze in dem

oberen VIP-Bereich gegeben. Nach einer kurzer Wartezeit

von ca. einer Stunde, in der man gerne was zu

trinken oder Essen gehabt hätte, dies aber leider kaum

möglich war, da es überteuert war, ging es letztendlich

los. Es begrüßte uns Moderator Ole Lehmann mit vielen

lustigen Sketchen. Danach erschienen verschiedene

Komiker auf der Bühne. Unter anderem begrüßte uns

ein Italiener. Er erzählte sehr lustige Dinge aus seinem

Leben als Italiener und Vater. Aber der wohl lustigste

Comedian dieses Abends neben Ole Lehmann selber

war Peter Sharp. Er überzeugte uns mit seiner lustigen

Art etwas darzustellen, sowohl mit aber meist auch ohne

Worte. Nach der Show applaudierte jeder im Saal. Nach

der kurzen Heimfahrt zum Hostel, war der Abend ein

unvergessliches Erlebnis. Im Hostel fingen alle an, ihre

Koffer zu packen, da es am nächsten Morgen schon wieder

Richtung Heimat gehen sollte.

Am nächsten Morgen waren die Ersten schon ganz

früh wach und sie weckten die anderen. Alle pack-

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ten ihre letzten Sachen zusammen, bevor es zum Frühstück

ins Erdgeschoss ging. Dort bekamen wir wie jeden

Morgen Brötchen, Wurst- oder Käsebelag und Kakao,

Milch oder Kaffee. Schon beim Frühstück fiel es uns

schwer, zu verstehen, dass die Woche in Berlin vorbei

war. Nach der Zimmerkontrolle ging es mit der U-Bahn

zum Hauptbahnhof in Berlin. Als wir dort auf unseren

Zug nach Krefeld warteten, unterhielten wir uns über

die anstrengende, fast schlaflose Woche in Berlin. Wir

waren uns alle einig: Die Fahrt nach Berlin war schön,

spannend und viel zu kurz. Doch als wir zurück in Krefeld

waren, waren wir froh und glücklich, unsere Familien

zu sehen. Am Montag danach, wo wir unsere

Freunde, die auf Ski-Fahrt waren, wiedersahen, war sehr

zum Leidwesen unserer Lehrer, an Unterricht nicht zu

denken. ;-)

Für alle Beteiligten war Berlin ein Abenteuer, wo jeder

etwas anderes am schönsten fand. Einige fanden

das Wachsfigurenkabinett Mme Tussauds am besten,

andere das Brandenburger Tor. Aufregend war auch der

Quatsch Comedy Club und die Premiere von Friendship.

Manche fanden aber auch die Erlebnisse aus ihrer

freien Zeit am interessantesten, dazu gehören unter

anderem Starbucks Caffees und Konoppke-Currywurst.

Wir alle machten auch Bekanntschaft mit einem Würstchenverkäufer

namens Mike und er wurde von uns allen

weiter empfohlen. Die Fahrt war aufregend, spannend

und für alle ein tolles Erlebnis, und alle sind sich einig:

Berlin, wir kommen wieder!!!

Auf den Spuren der Jakobspilger

Tage der religiösen Orientierung vom 28.-30.6.2010

Wir trafen uns um 8 Uhr morgens mit gepackten

Rucksäcken am MSM-Schulhof. Nach einer kurzen

Besprechung machten wir uns auf den Weg: vor

uns lagen 20 Kilometer bis zu unserer Jugendherberge

in Neuss. Die ersten Kilometer der Strecke führten uns

bei strahlend blauem Himmel durch Felder und an kleinen

Dörfern vorbei. Nach knapp vier Stunden Wandern

beschlossen wir, eine Rast zu machen, und suchten eine

Eisdiele auf, um uns für den Rest der Strecke zu stärken.

Als wir gegen Abend die Jugendherberge in Neuss erreichten,

waren wir alle sehr kaputt, aber froh, die erste

Etappe so gut geschafft zu haben. Doch es dauerte nicht

lange, da kehrten die Lebensgeister zurück und etliche

aus unserer Gruppe spielten Fußball.

Am nächsten Morgen ging es dann früh wieder

los. Wir packten unsere Rucksäcke, frühstückten

und nahmen unsere nächste Etappe in Angriff. Es war

sehr warm, doch wir hatten am zweiten Tag nur eine

kleine Strecke vor uns. Am Nachmittag erreichten wir

unsere nächste Unterkunft: das Heuhotel im Kloster

Knechtsteden. Nach dem Abendessen spielten diesmal

alle Fußball, dann fielen wir in unsere Schlafsäcke und

verbrachten unsere Nacht im Heubett.

Ein Reisebericht von Dominik W., Philipp K., Stefan S.,

Vangeli A., Sandra E., Isabelle D., Noemie St., Lisa S.,

Daniel P. Carla C., Marie R., Jan B. und Nico D. Überarbeitet

von Merve und Jenny.

Am nächsten Morgen ging es erneut früh los. Wir

pilgerten am Rhein entlang in Richtung Köln. Nach

drei Tagen und ca. 70 Kilometern erreichten wir endlich

unser Ziel, den Kölner Dom. Wir gingen zum Schrein

der drei Könige – wie schon so viele Pilger vor uns. Trotz

aller Anstrengung war es ein gutes Gefühl, diesen Weg

gemeinsam geschafft zu haben. Alles in allem war es eine

sehr schöne Erfahrung, die man nur weiter empfehlen

kann!

Marie Rauscher

Seite 57


Jugendforum in Oslo

MSM-Schüler in der norwegischen Hauptstadt

Das Deutsch-Norwegische

Jugendforum,

DNJF, organisiert jedes

Jahr ein Jugendforum, an

dem 100 Jugendliche aus

Deutschland und Norwegen

teilnehmen. Das diesjährige

Forum fand vom

7.10. bis zum 10.10. in Oslo statt. Durch Herrn Hagedorn

haben wir von diesem Programm erfahren. Da wir

bereits aus freiwilligem Interesse ein wenig Norwegisch

gelernt haben und auch mit der Kultur vertraut waren,

hat uns das DNJF im ersten Augenblick angesprochen.

Bereits bei unserer Bewerbung haben wir uns mit dem

Motto: „Du & Ich. Auf Wegen der Freundschaft“ auseinandergesetzt

und ein erstes Statement mit abgeschickt.

Kurze Zeit später kam auch schon eine positive Rückmeldung.

Wir waren sehr froh, dabei sein zu dürfen und

machten uns auf spannende vier Tage in Oslo bereit.

Zwei Wochen vor Beginn der Reise bekamen wir unsere

Tickets zugeschickt. Sowohl die Reise als auch

die Unterkunft waren bereits von den Organisatoren

bezahlt. Am Donnerstag, den 07. Oktober haben wir

uns am frühen Morgen nach Berlin aufgemacht, wo sich

alle Jugendlichen aus Deutschland am Flughafen getroffen

haben. Gemeinsam flogen wir dann nach Oslo; dort

wurden wir von den Organisatoren empfangen und fuhren

zur Jugendherberge, die am Rande der Stadt gelegen

war.

Kurz nach unserer Ankunft ging auch schon das

Programm los. In einer Stadtrallye haben wir einen

ersten Eindruck von Oslo erhalten. Dabei haben

wir uns auch schon untereinander kennengelernt. Nach

dem Abendessen wurden wir zum ersten Mal begrüßt.

Erst am nächsten Tag wurde das Deutsch-Norwegische

Seite 58

Jugendforum im Munch Museum offiziell eröffnet. Zurück

im Hotel wurden wir in drei Arbeitsgruppen aufgeteilt,

die wiederum in Untergruppen gegliedert wurden.

Diese beschäftigten sich mit dem Thema Freundschaft.

Wir waren in dem Workshop Debatte und haben darüber

diskutiert, ob Freundschaften über das Internet, z.B.

Facebook, ausbaubar sind. In diesem Workshop haben

wir nicht nur Grundlegendes über das Debattieren an

sich gelernt, sondern auch viel über das genannte Thema

nachgedacht. Diese Treffen in den Workshops haben viel

Zeit im Programm eingenommen. Dadurch hatten wir

relativ wenig Freizeit und konnten leider von Oslo selbst

nicht so viel sehen. Trotzdem hatten wir in den Gruppen

sehr viel Spaß und haben viele nette Leute kennengelernt.

Auch das übrige Programm, beispielsweise ein

Orientierungslauf durch den Wald, war sehr unterhaltsam.

Jedoch konnten wir unsere Abende frei gestalten.

Hauptsächlich wurden diese in der Bar verbracht.

Allgemein hatten wir trotz der wenigen Freizeit sehr

viel Spaß und würden auch an dem Jugendforum

nächstes Jahr gerne wieder teilnehmen.

Vadim Aniko und Rainer Engelmann


Fahrt nach Auschwitz und Krakau 2010

Bewegende Momente in Polen

Am 23. Januar 2010 haben wir uns in einer kleinen

Gruppe von 15 Leuten am Krefelder Hauptbahnhof

getroffen, um eine einwöchige Reise nach Auschwitz

anzutreten. Nachdem sich jeder noch einmal von seinen

Eltern verabschiedet hatte, haben wir uns mit dem Zug

auf den Weg zum Dortmunder Flughafen gemacht und

sind von dort nach Polen geflogen. Als wir im Dunkeln

landeten erwartete uns eine frische Schneedecke und ein

Kälteschock von -19°C. Wir kamen in der Jugendbegegnungsstätte

in Oswiecim, unserem Zuhause für die

nächsten vier Tage, an und waren sehr geschafft, hatten

aber noch genug Energie, um ein paar Runden Tischtennis

zu spielen.

Der nächste Morgen begann mit einer Führung

durch unsere Herberge. Nachdem wir mehrere

Schichten Kleidung angezogen hatten und uns für ausreichend

gewärmt hielten, wurden wir bei einem Rundgang

durch Oswiecim, den eine Freiwillige der Aktion

Sühnezeichen leitete, eines Besseren belehrt. In der Stadt

haben wir das ehemalige jüdische Viertel besucht, mehr

über die Traditionen und Bräuche der Juden erfahren,

die vor dem Zweiten Weltkrieg hier lebten, und die tragische

Geschichte einer vertriebenen und zum Teil ermordeten

Familie gehört.

Das Konzentrationslager Auschwitz, den Anlass unserer

Reise, besuchten wir am darauffolgenden

Tag. Unsere Leiterin führte uns vorbei an der Todesmauer

und den Bergen von Prothesen, Koffern, Brillen und

Kleidern, die den Häftlingen kurz nach ihrer Ankunft

abgenommen wurden. Der Schreck saß tief, als wir vor

einer Vitrine mit Tonnen

von abgeschnittenem

Haar standen. Der Tag

endete mit einem Film,

der vom Holocaust handelte

und die Sicht der

Täter deutlich machte.

Dienstagmorgen gingen

wir zu einer Besichtigung

des größeren Vernichtungslagers

Auschwitz-

Birkenau, welches sich

als noch grauenvoller herausstellte. Der Reporter eines

Online-Nachrichten-Portals begleitete uns dorthin. Wir

sahen die ungeschützten Baracken mit den Holzbetten,

die Desinfektionsduschen, die Gaskammern und das

Denkmal, das für die Opfer des Holocausts errichtet

worden ist. Am Nachmittag hatten wir ein sehr bewegendes

Gespräch mit einem der noch wenigen lebenden

Zeitzeugen, Wilhelm Brasse, der in Auschwitz die Versuchsopfer

des Lagerarztes Mengele fotografieren musste.

Ein paar Stunden später gingen wir in eine Galerie

im KZ Auschwitz, wo die teilweise heimlich angefertigten

Kunstwerke der Inhaftierten ausgestellt waren.

Am Mittwoch, dem 27.1.10, haben wir uns erneut

auf den Weg nach Birkenau gemacht, da an diesem

Tag die Gedenkfeier zum 65. Jahrestag der Befreiung

der Inhaftierten aus den Konzentrationslagern Auschwitz

und Birkenau stattfand. Der 27. Januar ist der

alljährliche internationale Gedenktag, der an das Leid

der Gefangenen und die Ermordeten erinnern soll. Im

Lager angekommen konnten wir die Reden, die im Zelt

der geladenen Gäste gehalten wurden, auf einer großen

Leinwand im Freien verfolgen. Spät abends kamen wir

dann nach einer langen Fahrt in Krakau an. Bei der

Stadtführung am nächsten Tag haben wir viel über die

Geschichte Krakaus erfahren und Sehenswürdigkeiten

wie die Tuchhallen, die Marienkirche, die Burg Wawel

und das jüdische Viertel besucht. Zum Abschluss haben

wir in einem jüdischen Restaurant koscher gegessen.

Unsere Woche in Polen endete, als wir Freitagmorgen

die Heimreise antreten mussten. Abschließend

können wir festhalten viel gelernt und erlebt zu haben

und wir werden diese Reise noch lange in Erinnerung

behalten. Natalie Bertrand und Jennifer Birkmann

Seite 59


Cannes 2010

Studienfahrt vom 30.09. bis 08.10.2010

Wir hatten schon einige Horrorgeschichten über

Busprobleme und abgesagte Stufenfahrten an

anderen Schulen gehört und waren deswegen umso erleichterter,

als unser Bus pünktlich und von der Polizei

als sicher bezeichnet am 30. September um 21.45

Uhr nach Cannes startete. Trotzdem dauerte es eine gefühlte

Ewigkeit bis wir unser Ziel erreicht hatten und

mit strahlendem Sonnenschein und 25°C in Cannes

begrüßt wurden. Auf den ersten Blick erschien uns die

Anlage schon fast zu schön für das Geld was wir bezahlt

hatten. Doch sobald wir die Wohnung betraten, wurde

der Haken der ganzen Geschichte deutlich. Wir sagen

mal so: Gut, dass wir uns alle so lieb haben, sonst wären

wir uns auf dem beschränkten Platz doch etwas auf die

Nerven gegangen. Die meiste Zeit wurde nicht in den

Wohnungen, sondern am Pool verbracht. Dieser überzeugte

alle jeden Tag aufs Neue mit seinem gigantischen

Ausblick aufs Meer.

Den ersten Abend verbrachten alle am Strand. An

jedem der darauffolgenden Tage konnten wir die

Kunst und Kultur der Côte d’Azur erkunden, sei es das

Musée Picasso in Antibes, die Fondation Maeght in St.

Paul de Vence oder das MAMAC in Nizza. Die Vielfältigkeit

der Museen ermöglichte es, dass für jeden Geschmack

etwas dabei war. Neben den Museen hatten wir

außerdem großzügige Freizeit um die einzelnen Städte

selbst zu erkunden. Das kleine Städtchen St. Paul de

Vence begeisterte uns mit seinen kleinen verwinkelten

Gassen. Monaco hingegen konnte uns nur durch das

Seite 60

Ozeanographische Museum mit seinen vielen Aquarien

und das Casino und die vielen teuren auf Hochglanz

polierten Autos überzeugen. Die Stadt an sich war für

unseren Geschmack allerdings zu eng und gedrängt gebaut

und mit vielen weiteren Baustellen bot sie keinen

schönen Anblick. Deutlich schöner fanden wir hingegen

Nizza, das sowohl eine beschauliche Altstadt als

auch schöne moderne Gebäude aufweisen konnte. Für

unsere Erkundungstour wurde uns besonders der Blumenmarkt

ans Herz gelegt. Zudem luden der Strand

und das schöne Wetter zum Sonnen ein. Urlaubsfeeling

war auf jeden Fall da.

Nach dem Motto „Cannes kann alles!“ bot die Stadt

die verschiedensten Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten.

Auf der einen Seite durchquerten wir die

schöne Altstadt und versorgten uns auf dem Wochenmarkt

mit frischem Obst und Gemüse; auf der anderen

Seite bestätigte sich aber auch das typische Bild Cannes

mit seinen Luxusboutiquen, dem Yachthafen und dem

teuren Casino, in dessen Disko einige von uns auch feiern

waren. Nicht zu vergessen ist auch der Besuch des

Parfumeurs Fragonard. Nach einer kurzen Führung

durch die Fabrik konnte man sich im dazugehörigen

Shop nach Bedarf mit Parfums und Seifen eindecken.

Unser Highlight war allerdings etwas, das unser eigentliches

Programm ganz schön durcheinander gebracht hat.

Ein kleines blau-graues Auto versperrte uns am frühen

Morgen die enge Ausfahrt aus der Hotelanlage. Nach einer

Stunde verzweifeltem Warten und Suchen nach dem

Besitzer des Autos, lag die

Lösung doch erstaunlich

nah: Mit vereinten Kräften

der Jungs wurde das

Auto hochgehoben und

unter Beifall aus dem

Weg geräumt.

Abschließend möchten wir uns bei Herrn Possekel

und Frau Lehmann für eine sehr schöne Stufenfahrt

bedanken. Wir können sagen, wir sind viel rumgekommen

und haben die Woche gut und abwechslungsreich

verbracht.

Franziska Mueller und Anita Plehn


Spanienaustausch 2010

Intercambio con España – País del Bocadillo

Spanien – ein Land mit vielen schönen Orten. Einer

davon ist El Masnou, ca. 20 km nordöstlich von Barcelona,

unser Heimatort auf Zeit. Vom 3. bis 8. Oktober

waren 13 Schüler und Schülerinnen der Stufen 10 und

11 bei spanischen, genauer gesagt bei katalanischen, Familien

zu Hause. Begleitet von Señora Dietrich und Señor

Lukoschek verbrachten wir eine spannende Woche

in Katalonien und genossen gemeinsame Nachmittage

und Abende am Strand, Ausflüge nach Barcelona und

Girona und natürlich nicht zu vergessen: den Familienund

Schulalltag in Spanien.

Die Spanier, die wir kennen gelernt haben, waren

sehr aufgeschlossen und herzlich. Es gab immer

Küsschen zur Begrüßung und alle waren ziemlich redefreudig.

Den ganzen Tag wurden wir mit vielen neuen

Wörtern bombardiert. Aber wir alle haben uns ganz gut

geschlagen und im spanischen Wörterdschungel überlebt!

Wenn wir jetzt auch immer noch nicht fehlerfrei

Spanisch sprechen und schreiben, die Spanischlehrer

sind doch beeindruckt davon, wie gut und spontan wir

jetzt auf Spanisch reden können – ein paar Sätze sogar

auf „catalán“!

Bocadillo“ ist z.B. so ein spanisches Wort, das sehr

häufig vorkam. „Bocadillos“ oder, wie wir sie bis

dahin bezeichneten, „Baguettes“ hatte ich vor dem Austausch

immer mit Frankreich in Verbindung gebracht.

Mit Käse, Serrano-Schinken, Chorizo (ähnlich wie Salami)

und noch anderen Wurstaufschnitten gab es sie

jedoch in Spanien v.a. als Pausenverpflegung und für

unterwegs. Am ersten Morgen wurde ich gefragt, was

ich frühstücken möchte.

Es gab: Kekse..., Kekse...

und noch mehr Kekse.

Aber spanische Kekse

sind wirklich lecker! Die

Hauptmahlzeit nehmen

die Spanier meistens

abends zu sich. Es gibt

mehrere Gänge und neben

Bekanntem, wie Pasta,

Hähnchen, Gemüse

und Salaten konnten wir

auch uns noch eher un-

bekannte oder nicht so alltägliche Gerichte probieren:

Kartoffeltortilla, Fisch und Meeresfrüchte, Oliven, das

typisch katalanische Tomatenbrot („pa amb tomacat“)

u.a. Die Tage in Spanien scheinen ein bisschen länger zu

sein als bei uns, denn Abendessen gibt es meistens erst

gegen 22 Uhr. Dies bedeutet, dass man nie früher als 23

Uhr ins Bett kommt.

Ganz anders als in Deutschland erschien uns auch

der Schulalltag. Der Unterricht verlief meist lockerer

als wir es gewohnt sind und im Gegensatz zu deutschen

Schulen gibt es in Spanien keine SoMi-Noten und

das Notensystem ist ganz anders als bei uns. Eine spanische

eins ist nicht die Bestnote, sondern entspricht einer

deutschen sechs. Der spanische Notenbereich reicht von

10 bis Null. Das Reizvollste am IES-Maremar, unserer

spanischen Partnerschule ist, dass man aus dem Fenster

direkt hinunter aufs Meer blickt. Damit ist natürlich

klar, wo man seine Freistunden verbringt.

A ber natürlich mussten wir nicht immer die Schulbank

drücken. Nach einigen Unterrichtsstunden

und einer Rallye rund um die Schule am Montag ging

es am Dienstag erst mal nach Barcelona. Mit der Metro

dauert dies 20 bis 30 Minuten. Werke des bekannten

katalanischen Künstlers namens Antoni Gaudí finden

sich an vielen Stellen in Barcelona und haben uns sehr

gefallen: von seinem Park Güell und verschiedenen Gebäuden

über Straßenlaternen bis hin zu den Bodenplatten

auf den Bürgersteigen. Aber das wohl bekannteste

Werk Gaudís ist die „Sagrada Familia“, an welcher im-

Seite 61


mer noch gebaut wird - seit 1882 wohl gemerkt - und

sie soll voraussichtlich erst 2026 fertig gestellt werden.

Wie eigentlich an jedem Abend, gingen die meisten

von uns auch nach diesem Ausflug wieder zum Strand

und natürlich auch ins Meer. Am Mittwoch gingen wir

noch einmal mit in die Schule und am Abend wurde als

kleine Abschiedsparty ein „Botellón“ am Strand veranstaltet.

Am Donnerstag stand dann der nächste Ausflug

auf dem Programm: es ging nach Girona. Die Führung

durch die Altstadt und entlang der Stadtmauer war, da

wir mit unseren „compañeros“ unterwegs waren, auf

Spanisch. Im Museum des Künstlers Salvador Dalí in

Figueres dagegen hatten wir Deutschen dann eine Führung

auf Deutsch, bei der uns Dalís schönen und gleichzeitig

merkwürdigen surrealistische Bilder und Skulpturen

erklärt wurden.

USA-Austausch 2010

Zu Gast an der Procidence Day School in Charlotte

Auch dieses Jahr haben wieder 15 Schülerinnen und

Schüler sowie zwei Lehrerinnen unserer Schule am

USA-Austausch mit unserer Partnerschule, der „Providence

Day School“ in Charlotte, North Carolina, teilgenommen.

Zu Beginn der Reise hat sich unsere Gruppe

um Frau Knuth und Frau Polte am 01. Oktober in

den frühen Morgenstunden am Düsseldorfer Flughafen

getroffen, um gemeinsam die Reise nach Charlotte anzutreten.

Nach einem zehnstündigen Flug kamen alle

müde, aber in gespannter Erwartung in Charlotte an,

wo wir zum ersten Mal unsere Austauschpartner trafen.

Nach einer herzlichen Begrüßung inklusive liebevoll gestalteter

Namensschilder ging es auf direktem Wege zum

Haus der Gastfamilie.

Schon beim Verlassen des Gebäudes bemerkte man

den ersten Unterschied: statt deutschem Grau und

Nieselregen der strahlend blaue Himmel des „Carolina

Blue“ und warme Temperaturen von mehr als 25°C. Das

Seite 62

Am nächsten Morgen

war dann leider auch

schon wieder alles vorbei:

der Tag der Abreise. Leider

konnten uns unsere

Spanier nicht zum Flughafen

begleiten, da sie

noch Unterricht hatten

und einige sogar Klausuren zu schreiben hatten. Zum

Abschied wurde gelacht, geweint, getrauert. Aber im Februar

kommen die Spanier zu uns nach Krefeld! Alles in

allem war es ziemlich cool in Spanien. Ich kann es nur

empfehlen, beim Austausch mitzumachen. Neue Leute,

neues Land – alles neu. So ein Austausch ist fast wie

Auswandern auf Zeit.

(Ellen Naundorf, Jgst. 10)

erste Wochenende haben wir alle auf unterschiedlichste

Weise mit unserer Gastfamilie verbracht. So machten

manche einen Ausflug zum See, andere verbrachten die

Tage zu Hause, trafen sich in der Mall oder unternahmen

Ausflüge in Charlotte und Umgebung.

Am Montag ging es dann zum ersten Mal in die

Schule, wo wir direkt vom Director of Global Studies,

Dr. Loren Fauchier, eine Führung über das weitläufige

Gelände bekamen. Die „Providence Day School“ ist

im Gegensatz zu unserer Schule eine Privatschule. Diese

Schulform ist in den Vereinigten Staaten weitaus populärer

als in Deutschland. Die Familien zahlen dort jährlich

ca. $20.000, was eine sehr gute technische Ausstattung

sowie ein vielfältiges Angebot an sportlichen Aktivitäten

ermöglicht. In den beiden Wochen in Charlotte haben

wir während der Schulzeit am Unterricht der amerikanischen

Austauschpartner teilgenommen, verschiedenste

Ausflüge mit der Gruppe gemacht und den Nachmittag


und Abend mit unseren Gastfamilien verbracht. So haben

wir beispielsweise eine Tour durch das moderne und

schöne Stadtzentrum gemacht, das Museum of the New

South besichtigt und uns die Entstehung Charlottes erklären

lassen, wobei Baumwolle eine sehr wichtige Rolle

spielte. Nach der Schule, welche jeden Tag zur gleichen

Zeit um 15.10 Uhr endete, wurden wir von unseren

Austauschschülern wieder abgeholt, um mit ihnen den

Rest des Tages zu verbringen. Auch hier konnten wir einen

großen Unterschied zu Deutschland feststellen: In

Charlotte braucht man ein Auto, da alles sehr weit auseinander

liegt und das öffentliche Verkehrssystem nicht

so gut ausgebaut ist wie bei uns. Man fährt jeden Morgen

mit dem Auto zur Schule und nachmittags wieder

zurück, sodass der Verkehr vor der Schule extra von der

Polizei geregelt werden muss.

Nach dem für alle Seiten aufregenden, ereignisreichen

und prägenden Aufenthalt in Charlotte legten

wir auf dem Heimweg noch einen Zwischenstopp

in New York City ein: Abenteuer Big Apple. So stürzten

wir uns unter vielen Tränen, Abschiedsschmerz und

Hoffnung auf ein Wiedersehen am 16. Oktober in ein

neues Abenteuer. Unseren ersten Eindruck von der pulsierenden

Energie, dem Tempo und der Vielseitigkeit

der Stadt New York erhielten wir auf dem Times Square,

einem Hauch von Glanz und Glamour in einem bunten

Meer aus Lichtern und Farben. Schnell wurde uns klar,

dass New York in einer ganz anderen Liga spielt als die

Krefelder Innenstadt... Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen

gingen wir an diesem Abend in voller Vorfreude

auf die nächsten Tage - ganz früh versteht sich - ins

Bett.

Der Wettlauf um den besten Preis für I love New

York T- Shirts begann und in einer Mall testeten

wir noch einmal, wer am meisten shoppen konnte

ohne das Limit von 23kg für unsere Gepäckstücke zu

überschreiten (wir alle blieben unter 23kg, wobei unser

Handgepäck nicht hätte gewogen werden dürfen!) Natürlich

waren wir aber nicht nur shoppen, sondern hatten

aufgrund des New York Passes kostenlosen Zugang

zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie der Freiheitsstatue,

dem 86. Stock des Empire State Building, dem Natural

History Museum, dem Guggenheim Museum of

Art, dem MOMA, Madame Tussaud´s, Top of the Rock

(Rockefeller Center), einer Bootstour um Manhattan

und vielem mehr. Ein weiteres unvergessliches Erlebnis

war die Besichtigung von Ground Zero, wo wir durch

den Gastvater eines Schülers die Gelegenheit hatten,

vom 36. Stock eines naheliegenden Gebäudes auf den

ehemaligen Standort der Twin Tower, auf den Hudson

River und den New York Harbor zu schauen. Es war

sehr beeindruckend und mitreißend, seinen Erzählungen

zuzuhören.

Das Joggen im Central Park und die Besichtigungen

von Chinatown und Little Italy gaben uns weitere

tolle Eindrücke von Manhattan. Während unseres Aufenthalts

in den USA hatten wir nicht nur viel Spaß, sondern

sind auch als Gruppe schnell zusammengewachsen

und haben uns untereinander sehr gut verstanden. Den

guten Verlauf unserer Reise haben wir größtenteils Frau

Knuth und Frau Polte zu verdanken, die uns stets auf

Trab gehalten haben und immer mit vollem Einsatz dabei

waren. Die Zeit vom 01.-23. Oktober war ein wunderbares

einmaliges und unvergessliches Erlebnis...

P.S.: Den 1. Platz für die I Love New York T-shirts gewann

der unschlagbare Preis von $5 for 10 shirts ;-)

Seite 63


Buenos Aires 2010

Schüleraustausch mit Argentinien

Ich wusste nicht viel über Argentinien, als ich mich

entschloss, den 3-monatigen Individual-Austausch,

den das MSM seit einigen Jahren anbietet, anzutreten.

Die Klischees, dass dort jeder Tango tanzt, tonnenweise

Fleisch isst und Fußballfanatiker ist, stimmen - bis auf

den letzten Punkt - nicht. Argentinien bietet viel mehr,

als dass man es auf diese Punkte beschränken könnte.

Ich lebe im Herzen

von Buenos Aires, der

Hauptstadt Argentiniens

mit ungefähr 11,5

Millionen Einwohnern.

Zusammen mit meinem

Austauschpartner Marcos

und seiner Familie, die

ich richtig lieb gewonnen

habe, lebe ich nun seit zwei Monaten hier und mein

Austausch neigt sich langsam dem Ende zu. Marcos

besuchte mich letztes Jahr im Winter für drei Monate

und ging zusammen mit mir auf unsere Schule. Er verstand

sich mit meinen Klassenkameraden sehr gut und

integrierte sich schnell. Wir hatten viel Spaß zusammen

und ich konnte mich richtig auf die Zeit in Argentinien

freuen, weil ich schon wusste, dass ich zu einem Freund

fahren würde.

Ich besuche die Pestalozzischule, die 1934 als Teil der

gemeinnützigen „Pestalozzi-Gesellschaft“ gegründet

wurde. Dieser Zusammenschluss von Eltern hatte zum

Ziel, die europäische - insbesondere die deutsche - Kultur

und die deutsche Sprache zu erhalten, zu pflegen

und sie ihren Kindern zu vermitteln. Das geschah im

bewussten Gegensatz zu der zu dieser Zeit in Deutschland

vorherrschenden nationalsozialistischen Ideologie.

Von den beiden Eckpfeilern der Gründungsgeschichte

„Erziehung zur Freiheit“ und „Begegnung der Kulturen“

abgeleitet sind Werte wie: Achtung vor der Würde

des Menschen, Nichtdiskriminierung, Erziehung zum

Frieden und soziales Engagement. Die Pestalozzischule

erhielt dieses Jahr das Gütesiegel „exzellente deutsche

Auslandsschule“. Viele Eltern haben einen deutschen

Migrationshintergrund und schicken ihre Kinder auf

die Pestalozzi-Privatschule, da die öffentlichen Schulen

als weniger gut gelten. Schuluniform zu tragen ist

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Pflicht; Austauschschüler sind jedoch von der Regelung

ausgenommen. Die anderen deutschen Austauschschüler

und ich haben eine Präsentation gehalten, um den

argentinischen Schülern den Tag der Deutschen Einheit

näherzubringen. In einer aufwändigen Powerpointpräsentation

erzählten wir von Ost- und Westdeutschland,

der Wiedervereinigung und über die deutsche Kultur.

Wenn der Schultag für alle Schüler um 16:10 Uhr

endet, trifft man sich oft mit Freunden oder unternimmt

etwas mit der Familie. Am Wochenende trifft

man sich mit Freunden

und geht auf unzählige

Partys, die allerdings erst

sehr spät anfangen. Es

gibt hier viele wunderschöne

Stellen, die alle

einzigartig und beeindruckend

sind und die man

meiner Meinung nach

gesehen haben muss, wie

zum Beispiel der Stadtteil

„La Boca“ mit den farbenfrohen

Häusern, oder

den Friedhof von „Recoleta“.

Ich habe auch das Glück an einer Klassenfahrt

in den Süden teilzunehmen, auf die ich mich sehr freue.

Es geht nach Neuquén, das mitten in Patagonien liegt!

Einmal in der Woche essen wir „Asado“, das ist vergleichbar

mit einem großen Barbecue. Die ganze

Familie setzt sich zusammen und redet über Ereignisse

aus aller Welt. Neben dem „Asado“ gibt es hier auch

noch eine andere Spezialität, die „Empanadas“. „Empanadas“

sind kleine Teigtaschen, gefüllt mit allerlei Köstlichkeiten.

Das Essen und die überwältigende Offenheit

der Menschen werde ich in Deutschland sehr vermissen,

eins ist aber sicher: Ich werde wieder nach Argentinien

kommen, um meine Freunde und meine zweite Familie

wiederzusehen.

Jan Spöskes, EF/Jgst. 11


Schüleraustausch mit dem Collège Guilleminot

Dunkerque 2010

Auch der Austausch 2010 mit dem Collège Guilleminot

aus Dunkerque, der sich zum 15ten-Mal jährte, war

wieder ein großer Erfolg. Zunächst besuchten die deutschen

Schülerinnen und Schüler ihre Partnerschule in

Dunkerque. Nach einer fünfstündigen Busfahrt wurde

die Gruppe herzlich empfangen, und dann gab es nur

einen Wunsch: an den Strand, an das Meer! Trotz wolkenverhangenem

Himmel und starkem Wind rannten

alle über den weiten Sandstrand, und die Wagemutigsten

testeten die Wassertemperatur,

die ein erstes

Bad jedoch verhinderte.

Das Meer und der Strand

sollten jedoch im Laufe

der Woche immer wieder

ein starker Anziehungspunkt

werden.

Die Zeit in Dunkerque verging wie im Flug, da ein vielfältiges

Programm die Teilnehmer erwartete. Wir erkundeten

die Stadt Lille mit ihren pittoresken Gassen und

Plätzen in der Altstadt, ihrem zentralen Grand`Place,

dem modernen Bahnhof Lille-Flandre, dem wichtigen

Knotenpunkt im Norden Frankreichs. Wir fuhren entlang

der Côte d‘Opale, schauten vom windumtosten

Cap Blanc Nez hinüber auf die Kreidefelsen von Dover

und genossen die weiten Sandstrände bis zum Cap Gris

Nez. Eindrucksvoll auch der Besuch des Beffroi, dem

35 Meter hohen Ausssichtsturm, von dem man einen

großartigen Blick auf die gesamte Region Dunkerques

mit den weitläufigen Hafenanlagen hatte.

Wie schnell war doch die

Woche vorbei! Und wie

traurig nahm man Abschied,

da viele intensive

Freundschaften geschlossen

worden waren. Tröstlich

war jedoch die Freude

auf ein baldiges Wiedersehen

in Krefeld, bei dem

man die große Gastfreundschaft, die von französischer

Seite gezeigt worden war, zurückgeben wollte. Aus der

Lehrerperspektive war für mich besonders erfreulich,

dass viele französische Gasteltern sich ausdrücklich bei

mir für die gute Erziehung, dem tadellosen Verhalten

und der Wissbegier der deutschen Kinder bedankten.

Dieses Lob gebe ich gerne an die Eltern weiter.

Der Gegenbesuch in Krefeld war für die französischen

Gäste ebenfalls ein großes Erlebnis. Sie waren begeistert

vom herzlichen Empfang ihrer corres und den Gasteltern.

Wie ich aus zahlreichen sehr positiven Feedbacks

erfuhr, gefiel den französischen Kindern alles, was sie

hier in den Gastfamilien und während des Ausflugprogramms

erlebten. War es nun der Besuch des Düsseldorfer

Flughafens, des Meilenwerks (Sammlung exotischer

Fahrzeuge u. Oldtimer), der Burg Linn, des Zoos,

des Archäologischen Parks in Xanten, die französischen

Gäste lobten unisono das ausgewogene Programm.

Erwähnen möchte ich ausdrücklich, dass alle Kinder

die aufmerksame Gastfreundschaft der Eltern lobten,

ohne die ein solcher Erfolg des Austausches sicherlich

nicht möglich gewesen wäre. Merci. M. Cox

Seite 65


Chinesische Freunde zu Gast am MSM

Schüleraustausch mit dem Reich der Mitte

Nachdem der Austausch mit der Xue Jun High

School aus Hangzhou im vergangenen Sommer

leider nicht stattgefunden hatte, war es am späten Freitagabend

des 05.02.2010 endlich soweit! Nach einem

rund 10-stündigen Flug von Shanghai nach Frankfurt

und einem nachfolgenden Bustransfer nach Krefeld

kamen 20 chinesische Gastschüler zusammen mit fünf

begleitenden Lehrpersonen am Moltke-Gymnasium an

und wurden von ihren Gastgeben in Empfang genommen.

Ausgeruht ging es dann am späten Samstagmorgen

nach Essen und damit in die Kulturregion Ruhr 2010.

Gemeinsam mit ihren

deutschen Austauschpartnern

und einigen gastgebenden

Eltern wurde unter

anderem die Zentrale

Ausstellung in der Zeche-

Zollverein besichtigt.

Am Sonntag stand ein Tag in der Gastfamilie auf dem

Programm. Der Tag wurde zum richtigen Kennenlernen

genutzt, sei es beim Skifahren im Sauerland, beim

Schlittschuhlaufen in Grefrath oder bei erbarmungslos

ausgetragenen Wettkämpfen an der Spielkonsole. Am

Abend wurden die chinesischen Lehrer von dem Organisationsteam

um Frau Dr. Köhler-Degner und Frau

Nieter sowie den Schulleitern und anderen Beteiligten

im Restaurant „La Riva“ offiziell willkommen geheißen

- mit herrlichem Blick auf den Rhein! An dieser Stelle sei

vor allem Frau Plehn für ihre sehr zeitintensive und individuelle

Betreuung der aufgenommenen chinesischen

Lehrerin zu danken. Denn leider zog sich die Lehrkraft

eine Fußverletzung zu und konnte am eigentlichen Programm

zunächst nicht teilnehmen. Stattdessen unternahm

Frau Plehn ganztägige Alternativexkursionen zu

lohnenswerten Zielen in der näheren und ferneren Umgebung.

Zu Beginn der Woche standen dann Besuche in Düsseldorf

und Köln auf dem Programm: Nach einer

Besichtigung des Landtags wurde der weitere Vormittag

für einen gemeinsamen Spaziergang entlang des Rheins

und in der Düsseldorfer Altstadt genutzt. Frau Cramer-

Musial gab dabei interessante Einblicke zur Landeshauptstadt

preis, die von einigen chinesischen Schülern

Seite 66

von der englischen Sprache ins Chinesische übersetzt

wurden. Gegen Mittag ging es mit dem Zug weiter

nach Köln, wo die chinesischen Gäste – entsprechend

der 5. Jahreszeit - nicht nur von einkaufenden Clowns

auf Fahrrädern oder zeitweise konvertierten Nonnen begrüßt

wurden, sondern auch eine karnevalistischen Zwischenmahlzeit

in Form von Berlinern kennen lernten.

Die sich daran anschließende englischsprachige Domführung

im Innenraum beeindruckte die chinesischen

und deutschen Schüler gleichermaßen. Der Besuch der

zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten wurde von einigen

besonders begrüßt und rundete den langen Tag letztlich

ab.

Nachdem unsere Gäste die Sehenswürdigkeiten der

Umgebung besucht hatten, stand im weiteren Verlauf

der Woche ein Tag in Krefeld auf dem Programm

– hier sollte ein Empfang durch den Oberbürgermeister

im Krefelder Rathaus nicht fehlen! Die chinesischen

Austauschschüler und ihre Begleiter besuchten uns am

MSM, erkundeten Krefeld auf einer Stadtrundfahrt und

bestaunten Burg Linn bei einer Besichtigung. Ein Ausflug

in die ehemalige Hauptstadt mit einem Besuch im

Haus der Geschichte rundete das Programm einer sehr

ereignisreichen und interessanten Woche in Deutschland

schließlich ab. Die chinesische Gruppe genoss einige

Tage in Paris, bevor sie die Rückreise nach Shanghai

antrat. Vielen Dank an alle Beteiligten, die diese Woche

mitgestaltet und damit zu einem schönen Ereignis gemacht

haben!

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