Beim Neugeborenen treten Krampfanfälle im Vergleich häufiger auf ...

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Beim Neugeborenen treten Krampfanfälle im Vergleich häufiger auf ...

QUIZFRAGEN NEONATOLOGIE 2009

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Auflösung der Quizfragen

Frage 1:

Für welche der aufgeführten adjuvanten Sepsistherapien gibt es einen Wirksamkeitshinweis aus

prospektiven randomisierten Studien?

A. Aktiviertes Protein C

B. Anti-Thrombin III

C. Pentoxifyllin

D. Rekombinantes G-CSF

E. TNF-Antikörper Lösung: C

Frage 2:

Welcher Parameter hat den geringsten Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit eines Extrem-Frühgeborenen,

ohne Behinderung zu überleben?

A. Geburtsgewicht

B. Fetale Lungenreifung

C. Geschlecht

D. Apgar-Werte mit 1 und 5 min

E. Mehrlingsgravidität Lösung: D

Frage 3:

Was sind nicht delegierbare ärztliche Leistungen?

A. Anamnese

B. Anlegen intravenöser Infusionen

C. Untersuchung des Patienten

D. Dokumentation

E. Absaugen und Legen von Magensonden

Lösung: A + C

Frage 4:

Welche chirurgische Indikation im Neugeborenenalter kann heute noch als absoluter kinderchirurgischer

Notfall zählen?

A. Volvulus

B. Ileumatresie

C. Gastroschisis

D. Pneumoperitoneum bei NEC

E. Zwerchfellhernie Lösung: A, C + D

Frage 5:

Welche typischen Zeichen stehen für einen mechanischen Ileus?

A. galliger Reflux

B. aufgetriebenes Abdomen

C. Stuhlverhalt

D. Pneumoperitoneum

E. Spiegelbildung im seitlich angestellten Rö-Bild Lösung: E

Frage 6:

Beim Neugeborenen treten Krampfanfälle im Vergleich häufiger auf als in anderen Altersgruppen. Das liegt

unter anderem an...

A. einer transient verminderten Expression von Kainat-Rezeptoren

B. einer transient verminderten Expression von Glutamat-Rezeptoren

C. einer relativen Überexpression der NMDA- u. AMPA-Rezeptoren

D. einem relativen Mangel depolarisierender GABA-Rezeptoren

E. einer relativ langsameren Reifung der GABA-vermittelten Inhibition

Frage 7:

Beim Hydrops fetalis

Lösung: C + E

A. stellen hämatogene Erkrankungen die häufigsten Ursachen dar

B. spielen virale Infektionen ursächlich keine Rolle

C. darf der inspiratorische Spitzendruck 30mbar nicht überschreiten

D. sind initial hohe Atemfrequenzen notwendig (> 40/min)

E. können kardiale Ursachen bereits intrauterin behandelt werden Lösung: D + E


Frage 8:

Die Nottracheotomie beim Kind erfolgt:

A. mit einer vorgefertigten Nottracheotomie -Kanüle mit scharfer Kanüle

B. mit dem Skalpell, durch die Membrana cricothyreoidea quer

C. als Dilatationstracheotomie

D. nie

E. mit dem Skalpell längs durch das Thyroid nach kaudal bis zum Ringknorpel

Lösung: E

Frage 9:

Ein mekoniumverschmiertes Neugeborenes:

1. Muss unmittelbar postnatal immer durch laryngoskopische Beurteilung der Stimmritze auf eine evtl.

Aspiration von Mekonium untersucht werden.

2. Muss nach Entwicklung des Kopfes bei Spontangeburt sofort pharyngeal abgesaugt werden, um eine

weitere Aspiration von Mekonium zu verhindern.

3. Muss bei Vorliegen einer Bradykardie sofort intubiert und über den liegenden Tubus tracheal abgesaugt

werden.

4. Muss bei Vorliegen einer Bradykardie sofort intubiert und über den liegenden Tubus tracheal abgesaugt

werden. Es schließt sich eine Bronchiallavage mit 0,9% NaCl-Lösung an um evtl. Mekoniumreste

herauszuspülen.

A. 1.+2.+3. sind richtig

B. 1.+3. sind richtig

C. 3.+4. sind richtig

D. 3. ist richtig Lösung: D

Frage 10:

Welcher Gesichtspunkt ist bei der Planung des optimalen Entbindungszeitpunkts < 28 SSW entscheidend?

A. Die Durchführung der Lungenreifung zur Prävention eines RDS und von Hirnblutungen ist nicht

sinnvoll

B. das Ausmaß der arteriellen dopplersonographisch festgestellten Pathologien

C. das Ausmaß der CTG Veränderungen und/oder der venösen dopplersonographisch festgestellten

Pathologien

D. Die Leistungsfähigkeit der neonatologischen Intensivstation

E. Das Gestationsalter (berechnet nach letzter Regel) Lösung: C

Frage 11:

Welche der folgenden Aussagen zur Behandlung des Atemnotsyndromes (ANS) trifft zu?

A. Synthetisches Surfactant unterscheidet sich hinsichtlich Mortalität nicht von natürlichem

B. Vor Surfactantgabe muss ein Rö-Thorax zur Sicherung der Diagnose erfolgen

C. Mit 29 Lungereifeinduktionen wird 1 ANS (


Frage 14:

Bei welchem angeborenen Herzfehler ist die Gabe von Sauerstoff bzw. Erhöhung der FiO2 bei beatmetem

Kind in der Neugeborenenperiode hämodynamisch sinnvoll?

1. Neugeborenes am 3. Lebenstag, Diurese < 2ml/kg/h und schwach palpable dorsalis pedis Pulse, SaO2

rechtes Bein 70%, rechter Arm 98%

2. Kompletter AV Kanal, Neugeborenes 4. Lebenstag, wird beim Schreien "blau" mit SaO2 86%, in Ruhe

SaO2 93%

3. Neugeborenes 1. Lebenstag, pränatal Verdacht auf d-Transposition der großen Arterien, weitere

Morphologie noch unbekannt

4. Neugeborenes am 7. Lebenstag, unklarer Herzfehler, kein Herzgeräusch, SaO2 ubiqitär 78%

5. Neugeborenes 4. Lebenstag mit Pulmonalartesie, Prostaglanding E1 iv mit 20ng/kg/min, SaO2 75-80%

A. 1+4

B. 2+4

C. 3+4

D. 5

E. bei keinem Lösung: E

Frage 15:

Schnell ansteigende Bilirubinwerte können eine schwere Hyperbilirubinämie verursachen und einen

Kernikterus zur Folge haben. Welche Aussage trifft zu?

A. Bei einem Serumbiliruin > 30 mg/dl (510 µmmol/l) muß beim reifen Neugeborenen eine

Austauschtansfusion durchgeführt werden.

B. Für die schwere Hyperbilirubinämie wird immer eine Ursache gefunden.

C. Sind Zeichen einer Bilirubinenzephalopahtie vorhanden liegt eine Hämolyse vor.

D. Der Kernikterus tritt mit einer Inzidenz von 1:10000 auf.

E. Die intravenöse Gabe von Immunglobulinen senkt die Häufigkeit des Kernikterus.

Lösung: A

Frage 16:

Die GBS-Prophylaxe durch Penicillingabe an die Mutter führt zu:

A. Senkung der Infektionsrate des Neugeborenen

B. kann bei Penicillinallergie der Mutter nicht durch ein anderes Medikament ersetzt werden

C. führt zu signifikant erhöhter Infektion des Neugeborenen mit gramnegativen Bakterien

D. wird in Deutschland ohne Leitlinie durchgeführt

E. erschwert die mikrobiologische Diagnostik einer Neugeboreneninfektion Lösung: A + E

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