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Jean Paul 2013 in Hof Jahresprogramm

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<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>2013</strong> <strong>in</strong> <strong>Hof</strong><br />

<strong>Jahresprogramm</strong>


Das wird e<strong>in</strong> spannendes Jahr für die <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-<br />

Fans – und alle, die es werden wollen. Die unglaubliche<br />

Zahl von 50 Veranstaltungen alle<strong>in</strong> <strong>in</strong> <strong>Hof</strong> nennt<br />

dieses Heft; und weitere <strong>in</strong> Joditz und Schwarzenbach<br />

kommen dazu. In ganz Deutschland und darüber<br />

h<strong>in</strong>aus feiert man heuer den 250. Geburtstag des<br />

Dichters <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>, der <strong>in</strong> unserer Stadt die wichtigsten<br />

Anregungen für se<strong>in</strong> literarisches Werk erfahren,<br />

bisweilen auch erlitten hat. Die großen Kulturträger<br />

wie das Theater <strong>Hof</strong> und die <strong>Hof</strong>er Symphoniker s<strong>in</strong>d<br />

ebenso dabei wie <strong>in</strong> besonderem Maße das Gymnasium,<br />

das se<strong>in</strong>en Namen trägt. E<strong>in</strong>e Vielzahl engagierter<br />

Menschen und Organisationen macht es dem<br />

Fachbereich Kultur der Stadt <strong>Hof</strong> leicht, diese Fülle<br />

zusammenzutragen und dem geneigten Publikum zu<br />

präsentieren. Allen Akteuren der kle<strong>in</strong>en und großen<br />

Veranstaltungen gilt deshalb me<strong>in</strong> Dank für den überaus<br />

großen E<strong>in</strong>satz und die vielen guten Ideen.<br />

Freuen wir uns mite<strong>in</strong>ander auf e<strong>in</strong> Jahr, das uns den<br />

mitunter unverstandenen Dichter auf vielfältige Weise<br />

näherbr<strong>in</strong>gt. Ich lade Sie herzlich e<strong>in</strong> zu unterhaltsamen<br />

und spannenden Begegnungen.<br />

Dr. Harald Fichtner<br />

Oberbürgermeister<br />

<strong>Hof</strong><br />

2<br />

„Er führte ihn nun – denn er war <strong>in</strong> der ganzen<br />

Gegend bewandert – e<strong>in</strong>em andern Ste<strong>in</strong> mit e<strong>in</strong>em<br />

schöneren Namen entgegen, auf den ˛Fröhlichen<br />

Ste<strong>in</strong>’. […] Sie zeigten, wie Freunde tun, alles e<strong>in</strong>ander,<br />

was jeder sah. He<strong>in</strong>rich zeigte ihm das um den<br />

Fuß des Berges aufgeschlagene Lager der Stadt, die<br />

wie e<strong>in</strong>geschlummert zusammengesunken schien<br />

und <strong>in</strong> der nichts rege war als die flimmernden Lichter.<br />

Der Strom r<strong>in</strong>gelte sich unter dem Monde, mit e<strong>in</strong>em<br />

schillernden Rücken, wie e<strong>in</strong>e Riesenschlange um die<br />

Stadt und streckte sich durch zwei Brücken aus.“<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>, Siebenkäs, 22.Kapitel, 1796/97<br />

<strong>Hof</strong><br />

3


16. Januar<br />

19:30 Uhr<br />

„… und die Liebe zu Büchern“<br />

Bücher und Grafik zu <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> aus der Edition der<br />

Bear Press. Illustrationen von Stephan Klenner-Otto.<br />

Ausstellung bis 24.2.<strong>2013</strong>, Freitag bis Sonntag, 15 bis<br />

18 Uhr<br />

Veranstalter: Kunstvere<strong>in</strong> <strong>Hof</strong><br />

<strong>Hof</strong> Galerie im Theresienste<strong>in</strong><br />

4<br />

„Er habe die besten<br />

Autoren gelesen. Das<br />

ist e<strong>in</strong>e ger<strong>in</strong>ge Belesenheit.“<br />

Eberhard Schmidt liest aus dem<br />

„Siebenkäs“<br />

Zum Auftakt des <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Jahres gibt Eberhard<br />

Schmidt e<strong>in</strong>e E<strong>in</strong>führung <strong>in</strong> das Leben des berühmten<br />

deutschen Dichters, der vor 250 Jahren <strong>in</strong> Wunsiedel<br />

geboren wurde. Schmidt liest aus <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s Roman<br />

„Siebenkäs“. Das Werk ist <strong>in</strong> <strong>Hof</strong> auf dem Höhepunkt<br />

se<strong>in</strong>er literarischen Laufbahn entstanden. Es gilt als<br />

der erste Eheroman der deutschen Literatur. „Der Armenadvokat<br />

Siebenkäs heiratet e<strong>in</strong>e, die nicht zu ihm<br />

passt“, br<strong>in</strong>gt Schmidt den Inhalt auf den Punkt. Wie<br />

und ob der Romanheld aus der verfahrenen Situation<br />

um Ehestand, Tod und Hochzeit herauskommt, darum<br />

geht es <strong>in</strong> dem Buch.<br />

Veranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung <strong>Hof</strong>/<br />

Naila e.V., Freundeskreis der Evangelischen Akademie<br />

Tutz<strong>in</strong>g<br />

Geme<strong>in</strong>dehaus St. Lorenz<br />

23. Januar<br />

19:30 Uhr<br />

<strong>Hof</strong><br />

5


„Sprachkürze gibt Denkweite“<br />

<strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Zitate <strong>in</strong> <strong>Hof</strong>er Schaufenstern. Der Dichter<br />

als gescheiter und humoriger Begleiter beim E<strong>in</strong>kaufen,<br />

Bummeln und Spazierengehen.<br />

Veranstalter: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur, Mitglieder<br />

der „Erotischen Akademie“<br />

<strong>Hof</strong><br />

6<br />

„Andere tr<strong>in</strong>ken sich beredt;<br />

ich rede mich betrunken.“<br />

Orgelmusik<br />

aus der Zeit <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s<br />

Orgelkonzert zum 250. Geburtstag des <strong>Hof</strong>er Literaten.<br />

Im Rahmen der 6. Heidenreichtage f<strong>in</strong>det anlässlich<br />

des 250. Geburtstages von <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> e<strong>in</strong> besonderes<br />

Orgelkonzert statt. Die im Jahre 1834 von den<br />

Brüdern Heidenreich erbaute Orgel der St. Michaeliskirche<br />

ist geradezu prädest<strong>in</strong>iert, Orgelkompositionen<br />

aus der Zeit von <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> erkl<strong>in</strong>gen zu lassen. Stadt-<br />

und Dekanatskantor Georg Stanek wird bei diesem<br />

Konzert Werke von Ludwig van Beethoven, R<strong>in</strong>ck<br />

und Umbreit <strong>in</strong>terpretieren. Neben Orgelmusik aus<br />

Deutschland darf sich das Publikum auf Orgelmusik<br />

aus Frankreich, Italien und England freuen.<br />

E<strong>in</strong>tritt: 8 €, erm. 5 €.<br />

Veranstalter: St. Michaeliskantorei <strong>Hof</strong><br />

27. Januar<br />

17:00 Uhr<br />

St. Michaeliskirche <strong>Hof</strong><br />

7


2. Februar<br />

19:00 Uhr<br />

„Viva la Musica<br />

– Viva <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>“<br />

Unter der Leitung von OStR<strong>in</strong> Maniana Füg f<strong>in</strong>det<br />

das W-Sem<strong>in</strong>ar „<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> und die Musik“ se<strong>in</strong>en<br />

Abschluss <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em öffentlichen Konzert, <strong>in</strong> dem die<br />

Teilnehmer<strong>in</strong>nen und Teilnehmer des Sem<strong>in</strong>ars ihre<br />

Abschlussarbeiten vorstellen und die Schüler<strong>in</strong>nen<br />

und Schüler des Additums „Musik“ ihr Können zeigen.<br />

Veranstalter: <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasium<br />

<strong>Hof</strong><br />

8<br />

„Oh Musik! Nachklang aus<br />

e<strong>in</strong>er entlegenen harmonischen<br />

Welt! Seufzer des<br />

Engels <strong>in</strong> uns.“<br />

Festsaal der Freiheitshalle <strong>Hof</strong><br />

„Phantasiestücke zu <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>“<br />

Ausstellung mit Arbeiten von<br />

Stephan Klenner-Otto<br />

Ausstellungseröffnung mit Stephan Klenner-Otto und<br />

dem <strong>Hof</strong>er Schauspieler Peter Kampschulte als <strong>Jean</strong><br />

<strong>Paul</strong> und der Lesung aus „Feldpredigers Schmelzle<br />

Reise nach Flätz“ von <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>.<br />

Der oberfränkische Künstler Stephan Klenner-Otto<br />

ist jüngst durch den Kunstband „Traumbilder – Bilderträume:<br />

Alfred Kub<strong>in</strong>, Caspar Walter Rauh, Stephan<br />

Klenner-Otto“ hervorgetreten. Se<strong>in</strong>e phantastisch-<br />

realistische Kunst <strong>in</strong>terpretiert hervorragend <strong>Jean</strong><br />

<strong>Paul</strong>s Literatur. Mittlerweile s<strong>in</strong>d über 120 Radierungen<br />

und Aquarelle zu Werken von <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> entstanden.<br />

Dauer der Ausstellung: bis zum 27.3.<strong>2013</strong><br />

Montag – Mittwoch 10 - 18 Uhr, Freitag 10 - 20 Uhr,<br />

Samstag 10 - 13 Uhr<br />

Veranstalter: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur – Stadtbücherei<br />

Stadtbücherei <strong>Hof</strong><br />

14. Februar<br />

19:30 Uhr<br />

<strong>Hof</strong><br />

9


20. Februar<br />

19:00 Uhr<br />

„<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s geliebte Kathar<strong>in</strong>a<br />

Bär<strong>in</strong>“ Vortrag von Bruno Hager<br />

Der Vortrag widmet sich mit e<strong>in</strong>em Kapitel aus <strong>Jean</strong><br />

<strong>Paul</strong>s „Selberlebensbeschreibung“ e<strong>in</strong>em wichtigen<br />

Ereignis der Schwarzenbacher Zeit: Der zweiten Lie-<br />

be, der Kathar<strong>in</strong>a Bär<strong>in</strong>, gibt <strong>Paul</strong> den ersten Kuss auf<br />

den Mund. <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> schreibt: „... dann drückt‘ ich –<br />

der ich <strong>in</strong> Joditz nie <strong>in</strong> den Himmel des ersten Kusses<br />

kommen konnte, und der nie die geliebte Hand<br />

berühren durfte – zum ersten Male e<strong>in</strong> lange geliebtes<br />

Wesen an Brust und Mund. Weiter wüßt‘ ich auch<br />

nichts zu sagen, es war e<strong>in</strong>e E<strong>in</strong>zigperle von M<strong>in</strong>ute,<br />

etwas, das nie da war, nie wiederkam; e<strong>in</strong>e ganze<br />

sehnsüchtige Vergangenheit und Zukunft- Traum war<br />

<strong>in</strong> e<strong>in</strong>en Augenblick zusammen e<strong>in</strong>gepreßt; – und<br />

im F<strong>in</strong>stern h<strong>in</strong>ter den geschloßnen Augen entfaltete<br />

sich das Feuerwerk des Lebens für e<strong>in</strong>en Blick und<br />

war dah<strong>in</strong>. Aber ich hab‘ es doch nicht vergessen, das<br />

Unvergeßliche.“<br />

Veranstalter: Kulturvere<strong>in</strong> Schwarzenbach/Saale,<br />

Historischer Vere<strong>in</strong> für Oberfranken e.V.<br />

Schwarzenbach/Saale<br />

Sitzungssaal im Rathaus<br />

„<strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Sympathisanten“<br />

Galeriehaus We<strong>in</strong>elt<br />

22. Februar<br />

19:30 Uhr<br />

Werner We<strong>in</strong>elt und Roland Spranger laden e<strong>in</strong>schlägig<br />

bekannte <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Sympathisanten e<strong>in</strong>, um<br />

e<strong>in</strong>en frech-verspielten Abend lang den Jubilar zu<br />

feiern. Die passende Party-Musik steuert die Formation<br />

„Das dritte Ohr“ bei. Gereicht werden kul<strong>in</strong>arische<br />

Leckerbissen aus der „Küche der Armen“.<br />

Veranstalter: Galeriehaus We<strong>in</strong>elt, Roland Spranger<br />

„Würmer und<br />

Schmeichler s<strong>in</strong>d<br />

Zeichen e<strong>in</strong>er fetten<br />

Erde.“<br />

10 11<br />

<strong>Hof</strong>


5. März<br />

18:30 Uhr<br />

Kochkurs „Hoppelpoppel und<br />

Schnepfendreck“ mit Beate Roth<br />

E<strong>in</strong>e angemessene Annäherung an <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s<br />

umfangreiches Schaffen gel<strong>in</strong>gt am besten über das<br />

Essen, denn es wimmelt bei ihm nur so von derben<br />

bis fe<strong>in</strong>en Speisen; solchen, die heute ke<strong>in</strong>er mehr<br />

kennt, solchen, die <strong>in</strong> Nischen überlebt haben, und<br />

solchen, auf die wir täglich stoßen. Kochen wurde<br />

damals zur Kunst erhoben und das Sprechen über die<br />

Nahrungsaufnahme salonfähig. <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> erlebte, wie<br />

das Essen vom Hauptproblem zum Liebl<strong>in</strong>gsthema<br />

des Bürgertums wurde: Hätte es damals schon das<br />

Fernsehen gegeben, wären sicher rund um die Uhr<br />

Kochsendungen gelaufen. Armenküche zu Hause,<br />

Festessen und Schautafeln bei <strong>Hof</strong>e, die Erf<strong>in</strong>dung<br />

des Dampfkochtopfs und von endlos haltbarem Cornedbeef,<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> probierte und verarbeitete alles.<br />

Nur nicht als Gast oder Koch, sondern als Schriftsteller,<br />

mit Feder, Empathie, Geschmack und Satire.<br />

Bücher machen war für ihn wie Kochen.<br />

Weitere Term<strong>in</strong>e:<br />

Dienstag, 23. April <strong>2013</strong>, 18.30 Uhr,<br />

VHS-Schulungsräume Hauptbahnhof <strong>Hof</strong><br />

Dienstag, 11. Juni <strong>2013</strong>, 18.30 Uhr<br />

Geschwister-Scholl-Mittelschule Schwarzenbach/Saale<br />

Veranstalter: VHS Landkreis <strong>Hof</strong><br />

Feilitzsch<br />

Schulküche der Verbandsschule Feilitzsch<br />

„Wer kennt <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>?“<br />

7. März<br />

20:00 Uhr<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> heute. Das Kunstprojekt von Petra Feigl<br />

sucht nach <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> heute: Blogs und Facebook,<br />

Bilder und Texte. E<strong>in</strong> Kurzfilm und erste Fahndungsergebnisse<br />

werden präsentiert.<br />

Veranstalter: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur – Stadtbücherei,<br />

Petra Feigl<br />

„Wenn ihr wüßtet,<br />

wie wenig ich nach<br />

J.P.F. Richter frage;<br />

e<strong>in</strong> unbedeutender Wicht;<br />

aber ich wohne dar<strong>in</strong>,<br />

im Wicht.“<br />

Stadtbücherei <strong>Hof</strong> <strong>Hof</strong><br />

12 13


15. März<br />

18:00 Uhr<br />

„Künstler sehen <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>“<br />

Sammelausstellung verschiedener Künstler<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> und se<strong>in</strong>e Werke werden von verschiedenen<br />

bildenden Künstlern <strong>in</strong>terpretiert.<br />

Die Ausstellung ist bis zum 12. Mai immer sonntags<br />

von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.<br />

Veranstalter: Kulturvere<strong>in</strong> Schwarzenbach/Saale<br />

Schwarzenbach/Saale<br />

„Die Kunst hat die<br />

Gieskanne, aber die<br />

Natur hat die Wolken.“<br />

Städtische Galerie im Alten Rathaus<br />

„Die größeren Schmerzen“ –<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>in</strong> kle<strong>in</strong>en Dosen<br />

16. März<br />

19:30 Uhr<br />

Temperament trifft auf Sprachgefühl bei Nora Gomr<strong>in</strong>ger.<br />

Die Direktor<strong>in</strong> der Villa Concordia <strong>in</strong> Bamberg<br />

ist e<strong>in</strong>e fränkisch-schweizerische Lyriker<strong>in</strong>, die u. a.<br />

<strong>in</strong> Wurlitz bei <strong>Hof</strong> aufgewachsen ist. Sie fühlt e<strong>in</strong>e<br />

gewisse Verwandtschaft zu <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> im Denken:<br />

Vielleicht machen das die Luft und das Wasser der<br />

Gegend? Oder gar die Wanderwege und Flussläufe?<br />

Hätte <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> dem Untreusee <strong>in</strong> <strong>Hof</strong> etwas abgew<strong>in</strong>nen<br />

können? Nora Gomr<strong>in</strong>ger spekuliert <strong>in</strong> ihrem<br />

humorigen Programm anhand eigener Texte und denen<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s entlang am Möglichen und literarisch<br />

Dr<strong>in</strong>glichen: den Fragen, die <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> bewegt haben<br />

mögen und uns heute noch <strong>in</strong>teressieren, wenn wir<br />

Literatur des 19. Jahrhunderts für uns erschließen.<br />

Und wer es gesehen hat, wird angeben können mit:<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>in</strong> kle<strong>in</strong>en Dosen!<br />

Veranstalter: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur, <strong>Jean</strong><br />

<strong>Paul</strong> <strong>2013</strong> e.V.<br />

Galeriehaus We<strong>in</strong>elt<br />

14 15<br />

<strong>Hof</strong>


17. März<br />

9:30 Uhr<br />

„Zwischen Zweifel und Gewissheit“<br />

- Gottesdienst anlässlich<br />

des 250. Geburtstags <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> wuchs <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Pfarrhaus auf und so war<br />

ihm der christliche Glaube wohl vertraut. Auch <strong>in</strong><br />

se<strong>in</strong>en Werken spielt er oft e<strong>in</strong>e Rolle. Doch wie jeder<br />

Mensch geriet der Schriftsteller immer wieder <strong>in</strong>s<br />

Zweifeln. Se<strong>in</strong>e grandiose „Rede des toten Christus<br />

vom Weltgebäude herab, dass ke<strong>in</strong> Gott sei“ legt<br />

davon beredtes Zeugnis ab. In e<strong>in</strong>em Gottesdienst<br />

mit Dekan Günter Saalfrank setzen sich Schüler<strong>in</strong>nen<br />

und Schüler des <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasiums unter der<br />

Leitung von OStR<strong>in</strong> Tabea-Stephanie Amtmann mit<br />

diesen, ihnen sicher nicht unbekannten, Überlegungen<br />

des Namensgebers ihrer Schule ause<strong>in</strong>ander.<br />

Der Gottesdienst wird zudem von Schülern des Gymnasiums<br />

musikalisch gestaltet.<br />

Veranstalter: St. Michaeliskirche, <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasium<br />

<strong>Hof</strong><br />

16<br />

St. Michaeliskirche<br />

„GedankenGänge“<br />

Fotografien <strong>in</strong> Schwarzweiß, die am Rande des <strong>Jean</strong>-<br />

<strong>Paul</strong>-Wegs entstanden s<strong>in</strong>d. Textstellen aus Werken<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s kommentieren die e<strong>in</strong>zelnen Aufnahmen<br />

der Ausstellung.<br />

Bis 12. April <strong>2013</strong> Öffnungszeiten:<br />

Mo-Mi, Fr 8.30-16.00 Uhr, Do 8.30-18.00 Uhr<br />

Veranstalter: Karlhe<strong>in</strong>z Beyer<br />

Sparkasse, Sonnenplatz<br />

20. März<br />

19:30 Uhr<br />

„Der Wegreisende<br />

glaubt stets weiter zu<br />

se<strong>in</strong> als der Dableibende.“<br />

<strong>Hof</strong><br />

17


20. März<br />

19:30 Uhr<br />

„Gespräch <strong>in</strong> der Frühl<strong>in</strong>gsnacht“<br />

In der Frühl<strong>in</strong>gsnacht vor <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s 250. Geburtstag<br />

unterhalten sich die Träger<strong>in</strong> des <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Preises<br />

Brigitte Kronauer und der Autor der <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Reisebiografie<br />

Prof. Dr. Dieter Richter.<br />

Veranstalter: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur, Transit<br />

Verlag<br />

<strong>Hof</strong> Freiheitshalle <strong>Hof</strong> Konferenzraum<br />

18<br />

„Oft weiß ich kaum, was<br />

ich eigentlich aus mir<br />

machen soll als Bücher.“<br />

Dorfplatz und <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Museum<br />

21. März<br />

17:30 Uhr<br />

Feier zum Doppeljubiläum<br />

250 Jahre <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> und 15 Jahre<br />

<strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Museum Joditz<br />

Enthüllung der Litfaßsäule<br />

Die Bedeutung von Joditz für <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> kann nicht<br />

genug betont werden, und darum wird auch hier wie <strong>in</strong><br />

vielen anderen Orten <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s e<strong>in</strong>e Litfaßsäule enthüllt.<br />

Das Dorf feiert aber nicht nur 250 Jahre <strong>Jean</strong><br />

<strong>Paul</strong>, sondern mit Kar<strong>in</strong> und Eberhard Schmidt auch<br />

stolze 15 Jahre <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Museum, die „jeanpaulste<br />

Gedenkstätte“ (aus „Prov<strong>in</strong>zler aus Überzeugung“).<br />

Das tut es mit den Freunden <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s bei gutem<br />

Bier und guter Wurst - und vielen Anekdoten aus 15<br />

abwechslungsreichen und spannenden Jahren.<br />

Veranstalter: Dorfgeme<strong>in</strong>schaft Joditz und <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-<br />

Museum Joditz<br />

Joditz <strong>Hof</strong><br />

19


21. März<br />

8:30 -<br />

13:00 Uhr<br />

„Wir feiern <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong><br />

– den ganzen Tag“<br />

„Zu loben ist, dass er se<strong>in</strong>e ausgezeichneten Geistesgaben<br />

nicht vernachlässigt hat.“<br />

Knapp 500 Schüler und Schüler<strong>in</strong>nen drücken dort,<br />

wo <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> ab Januar 1779 selbst Schüler war,<br />

auch heute noch die Schulbank. Grund genug, sich<br />

an se<strong>in</strong>em Geburtstag, am 21.3.<strong>2013</strong>, ausführlich<br />

mit dem schreibenden Vorgänger zu beschäftigen. In<br />

verschiedenen Workshops werden die jungen Leute<br />

an diesem besonderen Tag fächerübergreifend Leben<br />

und Werk des Autors kennenlernen und sich ihm auf<br />

verschiedenen Wegen nähern, so dass dieser Tag<br />

lange im Gedächtnis bleiben wird.<br />

Veranstalter: <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasium<br />

<strong>Hof</strong><br />

20<br />

ca<br />

Maßstab 1:10<br />

Gesamthöhe<br />

ca. 335 cm<br />

Zyl<strong>in</strong>der<br />

250 cm<br />

Fuß<br />

ca. 47 cm<br />

<strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasium<br />

Fuß und Dach Ø 109 cm<br />

Zyl<strong>in</strong>der Ø 94 cm<br />

Grafikfläche pro Säule<br />

Universalgelehrter. Witzbold. Ex-Liebl<strong>in</strong>gsdichter<br />

der Deutschen. Verlobungsweltmeister. Geschichtenerzähler.<br />

Legationsrat. Oberfranke. Pißsteuerzahler.<br />

Schuldenpreller. Titan der deutschen Sprache.<br />

Sechsflaschenmann. Großer Europäer. Verhängnis<br />

im Schlafrock. Empf<strong>in</strong>dsamkeits<strong>in</strong>genieur. Liebender.<br />

Satiriker. Menschenfreund. Fürst<strong>in</strong>nenschwarm.<br />

Surrealist avant la lettre. Modeverweigerer. Wortakrobat.<br />

Großexzerpist. Luftschiffer der Phantasie.<br />

Zimmerschlachtexperte. Kartoffelfreund. Gläubiger<br />

Atheist. Wetterfrosch<strong>in</strong>terpret. Mann aus dem Volk.<br />

Das alles und noch viel mehr – das ist <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>.<br />

Veranstaltungen <strong>in</strong> Heidelberg<br />

21. März – 16. Juli<br />

Universitätsbibliothek:<br />

Ausstellung: »Wie nie unter dem schönsten<br />

Himmel…« <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>in</strong> Heidelberg<br />

24. März<br />

Buchhandlung Fallite & Söhne:<br />

»Über das Immergrün unserer Gefühle«<br />

Lesung aus <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s Werk<br />

1. Mai bis 15. September<br />

Jeden ersten Samstag im Monat:<br />

Auf den Spuren von <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>in</strong> Heidelberg<br />

Spaziergänge mit Michael Buselmeier<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s Orte.<br />

E<strong>in</strong>e <strong>in</strong>ternationale Litfaßsäulenausstellung zu <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s 250. Geburtstag. Realisiert von: „<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>2013</strong> e.V.”<br />

<strong>in</strong> Kooperation mit 33 Partnerstädten und -geme<strong>in</strong>den <strong>in</strong> Europa.<br />

Die Ausstellungsorte s<strong>in</strong>d:<br />

Bamberg Bayreuth Berl<strong>in</strong> Coburg Dresden Erlangen Frankfurt a. M. Franzensbad(CZ) Glattfelden(CH) Gotha Halberstadt Heidelberg<br />

Hildburghausen <strong>Hof</strong> Ilmenau Jena Joditz Leipzig Löbichau Me<strong>in</strong><strong>in</strong>gen München Nürnberg Neustadt a.d. Aisch Oßmannstedt Rehau<br />

Regensburg Schaan(LI) Schwarzenbach a. S. Stuttgart Töpen Wädenswil(CH) Weimar Wunsiedel<br />

www.jean-paul-<strong>2013</strong>.de<br />

Kontakt: +49 (0)921 - 507 096 63<br />

4. Juli<br />

Universitätsbibliothek<br />

»Der dialektische Vampir der menschlichen<br />

Seele« <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s Stellung zur Philosophie<br />

Hegels<br />

16. August<br />

»Der Geist über den Wassern«<br />

Feuchtfröhliche Bootsfahrt nach Neckargemünd<br />

mit Lesung aus Berichten über<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s Aufenthalt <strong>in</strong> Heidelberg<br />

14. November<br />

Universitätsbibliothek<br />

»Komm, Bruder, wir wollen <strong>in</strong> den Garten<br />

gehen; ich halt’ es länger nicht aus.«<br />

F<strong>in</strong>issage des <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Jahres mit allerlei<br />

Unerwartetem<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong><br />

1760 1770 1780 1790 1800 1810 1820<br />

„<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s Orte“<br />

„<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> ganz groß“<br />

<strong>Hof</strong> reiht sich e<strong>in</strong> <strong>in</strong> die Phalanx der Orte, <strong>in</strong> denen<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> gelebt und gewirkt hat. Als sichtbares<br />

Zeichen wird deshalb, wie an vielen anderen Orten<br />

an diesem Tag auch, um 12.30 Uhr vor dem Rathaus<br />

e<strong>in</strong>e Litfaßsäule enthüllt, die <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> unübersehbar<br />

<strong>in</strong> Szene setzt.<br />

E<strong>in</strong>zigartig ist jedoch <strong>in</strong> <strong>Hof</strong> der E<strong>in</strong>satz von 500<br />

Schüler<strong>in</strong>nen und Schülern des <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasiums,<br />

die den weltweit größten Schriftzug zu <strong>Jean</strong><br />

<strong>Paul</strong> bilden werden.<br />

vor dem <strong>Hof</strong>er Rathaus<br />

Gefördert durch:<br />

ca. 295 cm<br />

Veranstalter: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur,<br />

<strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasium<br />

Heute:<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s<br />

Geburtstag<br />

21. März<br />

12:30 Uhr<br />

<strong>Hof</strong><br />

21


23. März<br />

11:00 Uhr<br />

„<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> für E<strong>in</strong>steiger“<br />

Kennen Sie <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>? E<strong>in</strong> bisschen vielleicht – oder<br />

eher nicht. Ke<strong>in</strong> Problem! Mit des Dichters Augen<br />

werfen wir e<strong>in</strong>en Blick auf <strong>Hof</strong>, auf die Frauen, auf<br />

Weltschmerz, Leckermäuler und <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s Leben an<br />

und für sich. Vorkenntnisse s<strong>in</strong>d nicht erforderlich; e<strong>in</strong><br />

wenig Neugier genügt.<br />

Weitere Term<strong>in</strong>e:<br />

Samstag, 15. Juni <strong>2013</strong>, 14.00 Uhr<br />

Samstag, 7. September <strong>2013</strong>, 14.00 Uhr<br />

Veranstalter: Tourist-Information <strong>Hof</strong><br />

<strong>Hof</strong><br />

22<br />

Museum Bayerisches Vogtland<br />

„Begegnung am Ste<strong>in</strong>“<br />

Fiktives Gespräch zwischen<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> und Goethe<br />

Schon mehrmals haben sich Geheimrat Goethe und<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> am Theresienste<strong>in</strong> getroffen. Nicht wirklich.<br />

Die Vorlage für diese fiktive Begegnung stammt aus<br />

der Feder der Journalist<strong>in</strong> Kerst<strong>in</strong> Starke.<br />

Was liegt näher, als dieses Treffen im Jubiläumsjahr<br />

erneut stattf<strong>in</strong>den zu lassen.<br />

Term<strong>in</strong> und Orte siehe Tagespresse.<br />

„Schöne Geister s<strong>in</strong>d<br />

selten schöne Seelen.“<br />

<strong>Hof</strong> und Schwarzenbach/Saale<br />

23


11. April<br />

Flashmob am Fernwehpark<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> bekommt se<strong>in</strong> eigenes<br />

Schild<br />

E<strong>in</strong>e sche<strong>in</strong>bar spontane Aktion – für die zufälligen<br />

Passanten erschließt sich der S<strong>in</strong>n nicht gleich. Aber<br />

es steckt natürlich e<strong>in</strong>er dah<strong>in</strong>ter. Und auch <strong>in</strong> der<br />

Literatur kommt der Flashmob schon bei „Emil und die<br />

Detektive“ vor.<br />

Diesmal bekommt <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> als Spezialist für Reisen<br />

und Reiseerfahrungen der Phantasie (ke<strong>in</strong> Widerspruch!)<br />

im <strong>Hof</strong>er Fernwehpark se<strong>in</strong> Promi-Schild.<br />

Die E<strong>in</strong>ladung erfolgt so, wie beim Flashmob üblich.<br />

Achten Sie auf Ihre sozialen Netzwerke und Handys.<br />

Veranstalter: Fernwehpark <strong>Hof</strong>, <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasium<br />

<strong>Hof</strong>, Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur<br />

„Man kommt leichter zu<br />

jedem andern als zu sich.“<br />

<strong>Hof</strong><br />

24<br />

Fernwehpark<br />

„Poesie der Luft“<br />

17. April<br />

19:30 Uhr<br />

„Musik ist Poesie der Luft“, fand der hochfränkische<br />

Nationaldichter <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>. Mit se<strong>in</strong>em Fleiß wie se<strong>in</strong>er<br />

E<strong>in</strong>stellung zum geschriebenen Wort war er e<strong>in</strong> Autor,<br />

wie es so leicht ke<strong>in</strong>en zweiten gab. Kaum Vergleichbares<br />

f<strong>in</strong>det er mit der Musikalität se<strong>in</strong>er Sprache.<br />

Was Klang und Rhythmus e<strong>in</strong>er gelungenen Prosa<br />

betrifft, kann sich jeder Leser und Autor getrost bei<br />

ihm <strong>in</strong> die Lehre begeben. Musiker der <strong>Hof</strong>er Symphoniker<br />

<strong>in</strong>terpretieren Werke von Zeitgenossen <strong>Jean</strong><br />

<strong>Paul</strong>s, dazu e<strong>in</strong> kurzer Vortrag von Michael Thumser<br />

zu <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> und der Musikalität des Erzählens.<br />

Veranstalter: <strong>Hof</strong>er Symphoniker, Konzertgesellschaft<br />

<strong>Hof</strong> und Gartengesellschaft <strong>Hof</strong><br />

Haus der Musik<br />

<strong>Hof</strong><br />

25


24. April<br />

25. April<br />

26. April<br />

19:30 Uhr<br />

„<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> meets Goya“<br />

„Die Phantasie, verlassen von der Vernunft, erzeugt<br />

unmögliche Ungeheuer; vere<strong>in</strong>t mit ihr ist sie die Mutter<br />

der Künste und Ursprung der Wunder.“ So lautet<br />

Goyas Kommentar zu der berühmten Radierung „El<br />

sueño de la razón produce monstruos“ (Der Schlaf<br />

der Vernunft gebiert Ungeheuer), die er 1799 veröffentlicht,<br />

nur drei Jahre nach <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s Roman „Siebenkäs“<br />

und der dar<strong>in</strong> enthaltenen „Rede des toten<br />

Christus“. In beiden Werken geht es unter anderem<br />

um die Phantasie, um den Traum. Die Theatergruppen<br />

des <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasiums unter der Leitung<br />

von OStR<strong>in</strong> Tabea-Stephanie Amtmann haben sich<br />

zum Jubiläumsjahr zusammengetan und zu diesem<br />

Thema e<strong>in</strong> furioses Theaterstück geschrieben, das<br />

sich als Nachfolgestück von „Schon <strong>Paul</strong>?“ mit der<br />

dunklen Seite des Traums ause<strong>in</strong>andersetzt. Dabei<br />

werden die <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>schen Texte e<strong>in</strong>gebettet <strong>in</strong> e<strong>in</strong><br />

Kaleidoskop von Tanz, Schwarzlichttheater, Musik<br />

und Video.<br />

Veranstalter: <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasium, Oberstufenkurs<br />

„Theater und Film“, Schwarzlicht- und Pantomimengruppe,<br />

Leitung: OStR<strong>in</strong> Tabea-Stephanie Amtmann<br />

<strong>Hof</strong><br />

26<br />

Neue Aula des <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasiums<br />

„<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s Traumreisen,<br />

Wunschlandschaften und<br />

Phantasiewelten“<br />

Ausstellung von Ursula Eckertz-Popp: Texte <strong>Jean</strong><br />

<strong>Paul</strong>s zu Fotografien se<strong>in</strong>er Sehnsuchtsorte <strong>in</strong> Oberfranken,<br />

dem Fichtelgebirge, Frankenwald, der Fränkischen<br />

Schweiz, <strong>Hof</strong>, Bayreuth, Coburg, Bad Berneck<br />

Geboren <strong>in</strong> Bamberg, lebt die vielseitige Künstler<strong>in</strong><br />

Ursula Eckertz-Popp heute <strong>in</strong> Berl<strong>in</strong> und Grafengehaig.<br />

Nach dem Studium der Fotografie <strong>in</strong> Berl<strong>in</strong> ist<br />

sie heute als Fotograf<strong>in</strong> an der Freien Universität Berl<strong>in</strong><br />

tätig. Zur Eröffnung kommt <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>, dargestellt<br />

durch den Schauspieler Peter Kampschulte. Dauer<br />

der Ausstellung: bis zum 5.6.<strong>2013</strong><br />

Montag – Mittwoch 10 – 18 Uhr, Freitag 10 – 20 Uhr,<br />

Samstag 10 – 13 Uhr.<br />

Veranstalter: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur – Stadtbücherei<br />

Stadtbücherei <strong>Hof</strong><br />

3. Mai<br />

16:00 Uhr<br />

<strong>Hof</strong><br />

27


3. Mai<br />

19:30 Uhr<br />

„Der Ekel bei <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>“<br />

Nicht immer ist <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> appetitlich und mitunter<br />

haben se<strong>in</strong>e Figuren recht absonderliche Ideen. Der<br />

renommierte Lyriker Durs Grünbe<strong>in</strong> wird <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em<br />

unterhaltsamen Vortrag <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> und den Ekel<br />

beleuchten.<br />

Veranstalter: <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasium, <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>2013</strong><br />

e.V., <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gesellschaft<br />

<strong>Hof</strong><br />

28<br />

Alte Aula des <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasiums<br />

Radtour für jedermann.Es werden zwei Radstrecken<br />

angeboten, die immer wieder Orte <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s<br />

berühren. Geme<strong>in</strong>sames Ziel ist Joditz, <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s<br />

Hukelum. An verschiedenen Stationen taucht <strong>Jean</strong><br />

<strong>Paul</strong> gar selbst auf.<br />

Veranstalter: Pro<strong>Hof</strong> e.V.<br />

Start <strong>in</strong> <strong>Hof</strong>, Ziel <strong>in</strong> Joditz<br />

9. Mai<br />

ganztags<br />

Pro<strong>Hof</strong>-Radltour auf den Spuren<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s<br />

„Nach der Reise f<strong>in</strong>det<br />

man <strong>in</strong> se<strong>in</strong>er Stube<br />

den Sonnensche<strong>in</strong> an<br />

e<strong>in</strong>em anderen Ort.“<br />

<strong>Hof</strong>/Joditz<br />

29


11. Mai<br />

17:00 Uhr<br />

„Blumenkelche des Frühl<strong>in</strong>gs“<br />

„Der Gedanke an e<strong>in</strong>e kle<strong>in</strong>e grüne Stelle neben der<br />

Lorenzkirche wird der e<strong>in</strong>zige bittere Tropfe se<strong>in</strong>, der<br />

<strong>in</strong> die Blumenkelche me<strong>in</strong>es Frühl<strong>in</strong>gs r<strong>in</strong>nt.“ - Feier<br />

zum Muttertag am Grab der Mutter <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s<br />

Veranstalter: Kirchengeme<strong>in</strong>de St. Lorenz<br />

<strong>Hof</strong> St. Lorenzkirche<br />

30<br />

16. Mai<br />

17:30 Uhr<br />

„Im Himmel des ersten Kusses“<br />

Humoristische Lesung mit Bruno<br />

Hager<br />

Bruno Hager stimmt e<strong>in</strong> auf „das Feuerwerk des<br />

Lebens“, das <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> e<strong>in</strong>stmals beim berühmten<br />

Kuss empfunden haben muss: Anschließend ist der<br />

„Knutschfleck“ Schwarzenbachs offizielle Küsszone –<br />

um Nachahmung wird gebeten.<br />

Veranstalter: Kulturvere<strong>in</strong> Schwarzenbach/Saale<br />

„Wenn alle Männer <strong>in</strong> die Hölle,<br />

alle Weiber <strong>in</strong> den Himmel kämen:<br />

so wäre eben dadurch beiden<br />

beides genommen.“<br />

Rehauer Straße Ecke Hühnergasse<br />

Schwarzenbach/Saale<br />

31


Straßenmalerei<br />

Schüler der Kunstschule der <strong>Hof</strong>er Symphoniker<br />

gestalten e<strong>in</strong> großes Straßenbild, das e<strong>in</strong>ige Monate<br />

bleibt. <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> gibt die Anregung dazu.<br />

Veranstalter: Kunstschule der <strong>Hof</strong>er Symphoniker<br />

<strong>Hof</strong><br />

32<br />

Nähe Kunstschule<br />

Literarische Wanderung auf dem<br />

<strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Weg<br />

Von Kuhschnappel nach Hukelum<br />

Veranstalter: VHS Landkreis <strong>Hof</strong><br />

„Was hilft me<strong>in</strong> Verreisen<br />

<strong>in</strong>s Ausland, wenn<br />

ich zu Hause dieselben<br />

Leute wiederf<strong>in</strong>de?“<br />

Start bei der St. Lorenzkirche<br />

8. Juni<br />

15:00 Uhr<br />

<strong>Hof</strong><br />

33


15. Juni<br />

19:30 Uhr<br />

„Der Ch<strong>in</strong>ese <strong>in</strong> Rom“<br />

E<strong>in</strong>e Theater-Erwanderung im Geiste <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s. Mit<br />

se<strong>in</strong>en Schauspielern, Sängern und Tänzern öffnet<br />

das Theater <strong>Hof</strong> dem geneigten Zuschauer bislang<br />

verborgene Räume und damit neue Blickw<strong>in</strong>kel.<br />

Veranstalter: Theater <strong>Hof</strong><br />

<strong>Hof</strong><br />

34<br />

Theater <strong>Hof</strong><br />

„Wie viele Vorreden muß e<strong>in</strong><br />

Autor schreiben vor se<strong>in</strong>e Werke,<br />

bis er den Ruhm erwirkt, vor<br />

fremde se<strong>in</strong>e zu stellen.“<br />

10. <strong>Hof</strong>er Kulturnacht<br />

E<strong>in</strong> lange Nacht der <strong>Hof</strong>er Kultur mit vielen Verb<strong>in</strong>dungen<br />

zu <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> - bis weit nach Mitternacht<br />

Veranstalter: Stadt – Fachbereich Kultur, Theater <strong>Hof</strong>,<br />

<strong>Hof</strong>er Symphoniker<br />

Theater <strong>Hof</strong> und Freiheitshalle <strong>Hof</strong><br />

22. Juni<br />

19:30 Uhr<br />

<strong>Hof</strong><br />

35


25. Juni<br />

18:30 Uhr<br />

„Mit <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> von Hukelum bis<br />

Kuhschnappel“<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>in</strong>spiriert. Ausstellung des Erwachsenenmalkurses<br />

Musikschule der <strong>Hof</strong>er Symphoniker.<br />

Dauer bis 18. Juli <strong>2013</strong> Öffnungszeiten:<br />

Mo-Mi, Fr 8.30 – 16.00 Uhr, Do 8.30 – 18.00 Uhr<br />

Veranstalter: Kunstschule der <strong>Hof</strong>er Symphoniker<br />

„Tr<strong>in</strong>k ich Kaffee<br />

vor Bier: so muß<br />

ich oft pissen.“<br />

<strong>Hof</strong><br />

36<br />

Forum der Sparkasse Hochfranken, Sonnenplatz<br />

„Gedankenschwarm“<br />

28. Juni<br />

19:00 Uhr<br />

Szenische Lesung mit Ralf Jandl und Arm<strong>in</strong> Elhardt.<br />

Niemand trägt e<strong>in</strong>en Anzug zweihundert Jahre,<br />

deshalb werden die wichtigen Aussagen <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s<br />

für das 21. Jahrhundert aufgearbeitet und zeitgemäß<br />

dargeboten. Der schwäbische Satiriker Karl Napf<br />

(eigentlich Ralf Jandl) hat Aphorismen und Gedankensplitter<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s gesammelt. Zusammen mit dem<br />

Herausgeber Arm<strong>in</strong> Elhardt bietet er e<strong>in</strong> kurzweiliges<br />

Wechselspiel aus Vortrag, dialogischer Lesung und<br />

szenischen E<strong>in</strong>lagen. E<strong>in</strong> vergnüglicher und gänzlich<br />

jeanpaulscher Abend.<br />

Veranstalter: Kulturvere<strong>in</strong> Schwarzenbach/Saale<br />

Sitzungssaal des Rathauses Schwarzenbach/Saale<br />

37


29. Juni<br />

ganztags<br />

„… und h<strong>in</strong>terlasse e<strong>in</strong>e Spur“<br />

Exkursion nach Bayreuth (Rollwenzelei, <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-<br />

Weg) mit Beatrix Münzer-Glas<br />

Veranstalter: Nordoberfränkischer Vere<strong>in</strong> für Natur-,<br />

Geschichts- und Landeskunde<br />

<strong>Hof</strong><br />

38<br />

„Wenn er nicht zufällig<br />

<strong>in</strong> Baireut wäre, wüßt<br />

er gar nicht, daß es<br />

e<strong>in</strong>es gebe; und wo<br />

es liegt, weiß er noch<br />

immer nicht.“<br />

Von <strong>Hof</strong> nach Bayreuth Museum Bayerisches Vogtland<br />

4. Juli<br />

19:30 Uhr<br />

Herzog Georg I. von Sachsen-Me<strong>in</strong><strong>in</strong>gen<br />

– e<strong>in</strong> Freund <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s<br />

Von Juni 1801 bis Juni 1803 lebte <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> mit<br />

se<strong>in</strong>er Frau Karol<strong>in</strong>e <strong>in</strong> Me<strong>in</strong><strong>in</strong>gen. In dieser Zeit<br />

entwickelte sich e<strong>in</strong>e Freundschaft mit dem Me<strong>in</strong>iger<br />

Herrscherhaus, <strong>in</strong>sbesondere mit dem regierenden<br />

Herzog Georg I. (1761-1803). Der kunst- und literatur<strong>in</strong>teressierte<br />

Herzog stand mit verschiedenen<br />

Künstlern, Musikern und Literaten se<strong>in</strong>er Zeit <strong>in</strong><br />

Verb<strong>in</strong>dung – unter anderem mit dem <strong>Hof</strong>er Maler<br />

Johann Christian Re<strong>in</strong>hart (1761-1847). Georg I. wollte<br />

möglichst viele Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur<br />

<strong>in</strong> se<strong>in</strong>em kle<strong>in</strong>en Herzogtum ansiedeln, um dessen<br />

räumliche Enge durch <strong>in</strong>tellektuelle Weltläufigkeit zu<br />

überw<strong>in</strong>den. Es gelang ihm aber nur kurze Zeit, den<br />

rastlosen <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> zu halten. Dieser bewunderte an<br />

Georg I. dessen Energie, bezeichnete ihn nach dessen<br />

unerwartetem Ableben 1803 als „warmherzigen,<br />

mannfesten, kerndeutschen Herzog“ und als „me<strong>in</strong>en<br />

Freund Georg“.<br />

Veranstalter: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur – Museum<br />

Bayerisches Vogtland, Kulturkreis <strong>Hof</strong><br />

<strong>Hof</strong><br />

39


27. Juli<br />

14:00 Uhr<br />

„Bäume/Wege/Jahreszeiten. Der<br />

Wanderer <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>“<br />

Fotos von Matthias Ley<br />

Landschaftsimpressionen im Kontrast zwischen idyllischen<br />

Schilderungen <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s und der heutigen<br />

Wirklichkeit. Der 1965 <strong>in</strong> Bayreuth geborene und <strong>in</strong><br />

Wunsiedel aufgewachsene Fotograf Matthias Ley<br />

arbeitet für <strong>in</strong>ternationale Zeitungen und Magaz<strong>in</strong>e.<br />

Nora Gomr<strong>in</strong>ger ergänzt die Arbeiten mit e<strong>in</strong>er Auswahl<br />

von Zitaten <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s sowie aus der zeitgenössischen<br />

Literatur.<br />

Die Ausstellung entsteht <strong>in</strong> Zusammenarbeit mit dem<br />

Fichtelgebirgsmuseum und <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>2013</strong> e.V.<br />

Dauer der Ausstellung: bis 27.9.<strong>2013</strong><br />

Öffnungszeiten Mo – Fr, 10 – 17 Uhr, sowie zu Veranstaltungen.<br />

<strong>Hof</strong><br />

40<br />

Foyer der Freiheitshalle <strong>Hof</strong><br />

27. Juli<br />

12:00 Uhr<br />

KULTÜR - e<strong>in</strong>e Kunstaktion mit<br />

Türen und <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong><br />

Jugendliche machen Kunst; Graffiti und Popcorn -<br />

Spray auf Türblätter<br />

Veranstalter: Gabi Herrmann, Peter Beckste<strong>in</strong>, FOS/<br />

BOS <strong>Hof</strong><br />

Oberer Torplatz<br />

„Unter die K<strong>in</strong>derfreuden<br />

gehört auch<br />

die <strong>Hof</strong>fnung, daß der<br />

Lehrer, der sich verspätet,<br />

heute se<strong>in</strong>e Stunde<br />

nicht geben werde.“<br />

<strong>Hof</strong><br />

41


28. Juli<br />

10:30 -<br />

19:00 Uhr<br />

„Hukelum lädt e<strong>in</strong>“<br />

Dorffest <strong>in</strong> Joditz, <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s<br />

K<strong>in</strong>dheitsort Hukelum<br />

E<strong>in</strong> ganzes Dorf feiert se<strong>in</strong>en berühmten Sohn mit<br />

e<strong>in</strong>em Dorffest: Bei guter Musik und gutem Essen<br />

lädt Joditz zum Verweilen e<strong>in</strong>. Auch die Biedermeiergruppe<br />

aus Bad Steben wird sich <strong>in</strong> ihren historischen<br />

Kostümen unter die Gäste mischen und so für das<br />

richtige Flair sorgen. Gespannt se<strong>in</strong> darf man auf die<br />

Aufführung e<strong>in</strong>es Schauspiels zu <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>.<br />

Veranstalter: Dorfgeme<strong>in</strong>schaft Joditz<br />

Joditz Dorfplatz<br />

„<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> ersche<strong>in</strong>t“<br />

E<strong>in</strong> Portal zu 4 Nachtaktionen<br />

<strong>in</strong> 4 Jahreszeiten<br />

Aus se<strong>in</strong>em Schreiben an Christian Otto, 1802 :“Ich<br />

beschwöre dich (ich ersche<strong>in</strong>e dir sonst) daß du nach<br />

me<strong>in</strong>em Tode über mich derb und frei schreibst, nicht<br />

verdammt - kle<strong>in</strong>städtisch - zart und delikat über alles.<br />

O ich bitte dich; und mache diese Stelle zum Motto<br />

de<strong>in</strong>es Aufsatzes.“<br />

Term<strong>in</strong>e und Orte siehe Tagespresse.<br />

Veranstalter: Gabi Herrmann, Peter Beckste<strong>in</strong>,<br />

FOS/BOS <strong>Hof</strong><br />

42 43<br />

<strong>Hof</strong>


24. August<br />

5. Oktober<br />

14:00 Uhr<br />

„Wo ich das Beste geschrieben –<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>in</strong> <strong>Hof</strong>“ – Literarischer<br />

Stadtspaziergang<br />

<strong>Hof</strong> und <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> – e<strong>in</strong>e <strong>in</strong>tensive Beziehung. Die<br />

Jugendjahre waren nicht die glücklichste Zeit, aber<br />

ganz bestimmt die prägendste für den Dichter. In <strong>Hof</strong><br />

besuchte er se<strong>in</strong>e Großeltern, hier g<strong>in</strong>g er <strong>in</strong>s Gymnasium,<br />

hier erlebte er materielle Not und amouröse<br />

Verwicklungen. Er er<strong>in</strong>nerte sich später, dass er „nie<br />

holdere elysischere Tage hatte (obwohl nur <strong>in</strong> me<strong>in</strong>er<br />

Brust und unter dem blauen Himmel) damals.“ Manches<br />

f<strong>in</strong>det sich <strong>in</strong> se<strong>in</strong>em Werk verschlüsselt oder<br />

leicht erkennbar wieder. Wir begeben uns auf e<strong>in</strong>en<br />

Entdeckungsspaziergang durch die Stadt.<br />

Weiterer Term<strong>in</strong>:<br />

Samstag, 5. Oktober <strong>2013</strong>, 14.00 Uhr<br />

Veranstalter: Tourist-Information <strong>Hof</strong><br />

<strong>Hof</strong><br />

44<br />

ab Rathausbrunnnen<br />

14. Sept.<br />

ganztags<br />

„<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> fährt nach Weimar“<br />

Exkursion nach Weimar – Stadt der Herzog<strong>in</strong> Anna<br />

Amalia (unter besonderer Berücksichtigung <strong>Jean</strong><br />

<strong>Paul</strong>s). Leitung: Beatrix Münzer-Glas<br />

Veranstalter: Nordoberfränkischer Vere<strong>in</strong> für Natur-,<br />

Geschichts- und Landeskunde<br />

Von <strong>Hof</strong> nach Weimar<br />

„E<strong>in</strong> gutes Buch,<br />

wie Goethes Leben,<br />

stört me<strong>in</strong>en ganzen<br />

Arbeitstag.“<br />

<strong>Hof</strong><br />

45


18. Sept.<br />

19:30 Uhr<br />

„Dichterstube und Musenort“<br />

Zur Neukonzeption der <strong>Jean</strong>-<br />

<strong>Paul</strong>-Stube <strong>in</strong> der Rollwenzelei<br />

Die <strong>Hof</strong>er Museumsleiter<strong>in</strong> Sandra Kastner war an der<br />

Neukonzeption der <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Stube <strong>in</strong> der Rollwenzelei<br />

maßgeblich beteiligt. Sie stellt Überlegungen,<br />

Konzept und Ergebnis vor.<br />

Veranstaltung: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur – Museum<br />

Bayerisches Vogtland<br />

<strong>Hof</strong><br />

46<br />

Museum Bayerisches Vogtland<br />

„Dem Buchhändler gefallen<br />

ke<strong>in</strong>e Bücher, die<br />

bei ihm bleiben.“<br />

„<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> und das süße Leben -<br />

Schokoladengenuss und Poesie<br />

vere<strong>in</strong>t“<br />

Die Schokolade erfährt im Café Vetter, dem traditionsreichsten<br />

Kaffeehaus <strong>in</strong> <strong>Hof</strong> (seit 1903), den letzten<br />

Veredelungsschritt. Schon die Verpackung verführt<br />

mit den Zitaten des Dichters zum Genießen. Während<br />

Sie dem Konditormeister bei der Fertigung der<br />

Schokolade zusehen und sich den unvergleichlichen<br />

Honig-Mandel-Vollmilch-Geschmack auf der Zunge<br />

zergehen lassen, lernen Sie e<strong>in</strong>e sehr persönliche<br />

Seite des Dichters kennen. Sab<strong>in</strong>e Dittrich, Inhaber<strong>in</strong><br />

der Buchhandlung Grau & Cie, erzählt Anekdoten aus<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s Briefwechsel. Die <strong>Hof</strong>er Buchhandlung G.<br />

A. Grau & Cie (seit 1722) ist e<strong>in</strong>e der traditionsreichsten<br />

Buchhandlungen Deutschlands: Auch <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong><br />

und se<strong>in</strong>e Familie gehörte zu den Kunden.<br />

Platzreservierung erbeten: Tel. 09281/3666 Unkostenbeitrag<br />

3,- €, dar<strong>in</strong> ist e<strong>in</strong>e Tafel <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Schokolade<br />

enthalten (zusätzlich zur Verkostung).<br />

Veranstalter: Buchhandlung G.A. Grau & Cie + Konditorei<br />

Café Vetter<br />

Konditorei Café Vetter<br />

21. Sept.<br />

19:00 Uhr<br />

<strong>Hof</strong><br />

47


28. Sept.<br />

20:00 Uhr<br />

„Das Leben ist lang,<br />

aber die Zeit ist kurz“<br />

Zeitsprünge zu <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong><br />

Bei Kerzensche<strong>in</strong>. Texte von und über <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>.<br />

Musik aus der Zeit <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s und aus den Städten,<br />

<strong>in</strong> denen er gelebt hat. Uraufführung der neuen Komposition<br />

„Engel der letzten Stunde“ von Dr. Ludger<br />

Stühlmeyer<br />

Gesamtdauer 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr<br />

Es gibt 3 Abschnitte von je e<strong>in</strong>er Stunde (um unterschiedliche<br />

E<strong>in</strong>- und Ausstiege zu ermöglichen)<br />

1. ab 20:00 Uhr<br />

2. ab 21:00 Uhr<br />

3. ab 22:00 Uhr<br />

Veranstalter: Stadtpfarrkirche St. Marien<br />

<strong>Hof</strong><br />

48<br />

1. Okt.<br />

19:00 Uhr<br />

„Me<strong>in</strong> Kollege Richter“ Lesung<br />

Re<strong>in</strong>hard Jirgl/Bertram Re<strong>in</strong>ecke<br />

Der Büchner-Preisträger Re<strong>in</strong>hard Jirgl und der Lyriker,<br />

Essayist und Verleger Bertram Re<strong>in</strong>ecke treten <strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong>en spannenden Dialog mit dem Werk <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s.<br />

Veranstalter: Kulturvere<strong>in</strong> Schwarzenbach/Saale,<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>2013</strong> e.V., <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gesellschaft<br />

„Die Dichter müssen<br />

nicht zu viele Dichter<br />

lesen.“<br />

St. Marienkirche Ratskeller des Rathaus<br />

Schwarzenbach/Saale<br />

49


9. Oktober<br />

19:30 Uhr<br />

Friedenspredigt an Deutschland<br />

„Wenn dieses Büchle<strong>in</strong> mehr <strong>Hof</strong>fnungen als Klagen<br />

und mehr moralische E<strong>in</strong>sichten als politische enthält;<br />

so erfüllt es mit beidem gerade das doppelte Titel-<br />

Versprechen e<strong>in</strong>er Friedens-Predigt. Wer <strong>in</strong>des alles<br />

glaubt, was er sagt, der sagt darum nicht alles, was er<br />

glaubt.“<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s „Friedenspredigt an Deutschland“ steht im<br />

Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Arm<strong>in</strong> Schlechter.<br />

Veranstalter: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur – Museum<br />

Bayerisches Vogtland<br />

<strong>Hof</strong> Museum Bayerisches Vogtland<br />

50<br />

Abokonzert der<br />

<strong>Hof</strong>er Symphoniker<br />

Freiheitshalle <strong>Hof</strong><br />

18. Okt.<br />

19:30 Uhr<br />

E<strong>in</strong>e Uraufführung des Komponisten Johannes<br />

Schöllhorn zu <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> ist Teil des Programms.<br />

Veranstalter: <strong>Hof</strong>er Symphoniker<br />

„Die Musik die über die Gasse<br />

fliegt, giebt allem, was<br />

dar<strong>in</strong> gethan wird, e<strong>in</strong> feierliches<br />

poetisches Ansehen.“<br />

<strong>Hof</strong><br />

51


7. Nov.<br />

19:30 Uhr<br />

„Titan <strong>in</strong> <strong>Hof</strong>“<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s Lektüren <strong>in</strong> der<br />

Schulbibliothek und ihre Be-<br />

deutung für se<strong>in</strong>en Roman „Titan“<br />

Die Bibliothek des <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasiums darf e<strong>in</strong>en<br />

Schatz ihr eigen nennen: die Leihsche<strong>in</strong>e <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s.<br />

Der Schriftsteller las oft und viel und lieh sich nicht<br />

nur während se<strong>in</strong>er Schulzeit immer wieder Bücher<br />

aus der Schulbibliothek aus, die nicht selten E<strong>in</strong>gang<br />

<strong>in</strong> se<strong>in</strong> Werk fanden. Dr. Hans Schönemann wird das<br />

im Rahmen der Ausstellung der Leihsche<strong>in</strong>e und Erstausgaben<br />

e<strong>in</strong>drucksvoll am „Titan“ darstellen. Ergänzt<br />

wird der Vortrag durch Ausschnitte aus dem „Titan“,<br />

gelesen von Tabea-Stephanie Amtmann.<br />

Veranstalter: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur, <strong>Jean</strong>-<br />

<strong>Paul</strong>-Gymnasium<br />

<strong>Hof</strong><br />

52<br />

Museum Bayerisches Vogtland St. Michaeliskirche<br />

10. Nov.<br />

17:00 Uhr<br />

„Wie war de<strong>in</strong> Leben und Sterben<br />

so sanft und meerstille, du<br />

vergnügtes Schulmeisterle<strong>in</strong><br />

Wutz!“<br />

Vier Tage vor dem 188. Todestag <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s lesen<br />

Schüler<strong>in</strong>nen und Schüler der Oberstufe des <strong>Jean</strong>-<br />

<strong>Paul</strong>-Gymnasiums unter der Leitung von OStR<strong>in</strong><br />

Tabea-Stephanie Amtmann aus dem wohl berühmtesten<br />

Werk des Autors: „Leben des vergnügten Schulmeisterle<strong>in</strong><br />

Wutz <strong>in</strong> Auenthal. E<strong>in</strong>e Art Idylle.“ Nachdem<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> die Musik immer begleitet hat und sie<br />

<strong>in</strong> se<strong>in</strong>en Werken auch ke<strong>in</strong>e kle<strong>in</strong>e Rolle spielt, wird<br />

Stadt- und Dekanatskantor Georg Stanek passend zu<br />

den Textauszügen Musik aus der Zeit <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s auf<br />

der Heidenreich-Orgel erkl<strong>in</strong>gen lassen.<br />

Veranstalter: OStR<strong>in</strong> Tabea-Stephanie Amtmann,<br />

Schüler<strong>in</strong>nen und Schüler des <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasiums<br />

<strong>Hof</strong>, Stadt- und Dekanatskantor Georg Stanek<br />

<strong>Hof</strong><br />

53


13. Nov.<br />

19:30 Uhr<br />

„Wie war de<strong>in</strong> Leben?“<br />

Lehrer bei <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong><br />

Selbstbild, Ideal und Realität<br />

Wie nahe kommt das Schulmeisterle<strong>in</strong> Wutz der<br />

Wirklichkeit e<strong>in</strong>es Dorfschullehrers um 1800? Welche<br />

eigenen Erfahrungen als Schüler und Lehrer s<strong>in</strong>d<br />

e<strong>in</strong>geflossen? Vortrag von Sandra Kastner.<br />

Veranstalter: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur – Museum<br />

Bayerisches Vogtland<br />

<strong>Hof</strong><br />

54<br />

Museum Bayerisches Vogtland<br />

Die Bibliothek des <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasiums hat<br />

e<strong>in</strong>e spannende Geschichte. Die „Bibliothec zu der<br />

Schulen zum <strong>Hof</strong>“, war 1591 mit 131 Titeln noch recht<br />

überschaubar. Erst späteren Schenkungen ist es zu<br />

verdanken, dass sich der Bestand im Jahr 1802 auf<br />

7000 Titel vergrößerte. Mit der Öffnung der Bibliothek<br />

für die allgeme<strong>in</strong>e Bevölkerung durch den damaligen<br />

Rektor Helfrecht leistete die Bibliothek e<strong>in</strong>en wichtigen<br />

Beitrag zur Aufklärung <strong>in</strong> <strong>Hof</strong>. In Lesegesellschaften<br />

wurde gelesen, diskutiert und geschrieben.<br />

Aufklärerisches Gedankengut fand E<strong>in</strong>gang <strong>in</strong> das<br />

„Intelligenzblatt“, <strong>in</strong> dem auch <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> gerne publiziert<br />

hätte, was ihm jedoch nie gelang.<br />

Dr. Hans Schönemann führt <strong>in</strong> die Geschichte und<br />

die Bedeutung der Bibliothek e<strong>in</strong> und stellt das <strong>Hof</strong>er<br />

Intelligenzblatt vor. Ergänzt wird der Vortrag durch<br />

ausgewählte Textpassagen, gelesen von Tabea-Stephanie<br />

Amtmann.<br />

Veranstalter: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur – Museum<br />

Bayerisches Vogtland, <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasium<br />

Museum Bayerisches Vogtland<br />

21. Nov.<br />

19:30 Uhr<br />

„<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> und die Aufklärung <strong>in</strong><br />

<strong>Hof</strong>“ – Intelligenzblatt, Schulbibliothek<br />

und Lesegesellschaften<br />

<strong>Hof</strong><br />

55


12. Dez.<br />

19:30 Uhr<br />

„<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> und Italien“<br />

Lesung mit Prof. Dr. Dieter Richter<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> kam über Deutschlands Grenzen nie<br />

h<strong>in</strong>aus und doch gehört das Reisen zu e<strong>in</strong>em der<br />

Hauptmotive se<strong>in</strong>er Dichtung. Auch Italien hat er<br />

nicht gesehen. Dieter Richter, <strong>in</strong> <strong>Hof</strong> geboren und<br />

aufgewachsen und bis 2004 Professor für Kritische<br />

Literaturgeschichte an der Universität Bremen, hat bereits<br />

2002 e<strong>in</strong> wunderbares Buch über <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> und<br />

Italien veröffentlicht. An diesem Abend wird er den<br />

Leser mitnehmen auf e<strong>in</strong>e Reise <strong>in</strong> das jeanpaulsche<br />

Italien, dessen Himmel – so <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> – doch jeder<br />

Leser im Herzen tragen müsse.<br />

Veranstalter: Stadt <strong>Hof</strong> – Fachbereich Kultur – Museum<br />

Bayerisches Vogtland, <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasium<br />

<strong>Hof</strong><br />

56<br />

Museum Bayerisches Vogtland<br />

Veranstaltungsorte<br />

<strong>Hof</strong><br />

Freiheitshalle <strong>Hof</strong> Kulmbacher Straße 4<br />

Galerie im Theresienste<strong>in</strong> Am Theresienste<strong>in</strong> 1<br />

Galeriehaus We<strong>in</strong>elt Am Sophienberg 28<br />

Geme<strong>in</strong>dehaus St.Lorenz Lorenzstraße 24<br />

Haus der Musik Karol<strong>in</strong>enstraße 19<br />

<strong>Hof</strong>er Fernwehpark Michealisbrücke<br />

<strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasium Gymnasiumsplatz 4-6<br />

Konditorei Café Vetter Biengäßchen 2<br />

Kunstschule der <strong>Hof</strong>er Symphoniker Klosterstraße 9<br />

Museum Bayerisches Vogtland Sigmundsgraben 6<br />

Oberer Torplatz Oberer Torplatz<br />

Rathaus Klosterstr. 1<br />

Sparkasse Hochfranken Sonnenplatz 6<br />

Stadtbücherei <strong>Hof</strong> Wörthstraße 18<br />

St.-Lorenzkirche Lorenzstraße 24<br />

St. Marienkirche Lorenzstraße 1<br />

St. Michaeliskirche Kirchplatz<br />

Theater <strong>Hof</strong> Kulmbacher Straße 5<br />

VHS-Schulungsräume Bahnhofsplatz 14<br />

Joditz<br />

Dorfplatz<br />

<strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Museum Schlegelweg 2<br />

Schwarzenbach<br />

Altes Rathaus Marktplatz<br />

Geschwister-Scholl-Mittelschule August-Bebel-Str. 30<br />

Knutschfleck Rehauer Straße<br />

Rathaus Ludwigstraße 4<br />

Feilitzsch<br />

Verbandsschule Feilitzsch Ste<strong>in</strong>weg 16<br />

<strong>Hof</strong><br />

57


Aus der Vita <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>s<br />

1763 Geburt von Johann <strong>Paul</strong> Friedrich Richter am<br />

21. März 1863 <strong>in</strong> Wunsiedel. Vater: Johann<br />

Christian Christoph Richter, Mutter: Sophia<br />

Ros<strong>in</strong>a, Tochter des Tuchmachers Kuhn aus<br />

<strong>Hof</strong><br />

1765 Umzug der Familie nach Joditz, wo der Vater<br />

e<strong>in</strong>e Pfarrstelle antritt<br />

1776 Umzug der Familie nach Schwarzenbach<br />

a. d. Saale<br />

1779 Besuch des <strong>Hof</strong>er Gymnasiums – Tod des<br />

Vaters<br />

1780 Abschluss des Gymnasiums mit der Rede<br />

„Über den Nutzen und Schaden der Erf<strong>in</strong>-<br />

dung neuer Wahrheiten“<br />

1781 Theologiestudium <strong>in</strong> Leipzig<br />

1773 Erste Veröffentlichung. Die Satirensammlung<br />

„Grönländische Prozesse“ ersche<strong>in</strong>t anonym<br />

1784 Flucht vor den Gläubigern von Leipzig nach<br />

<strong>Hof</strong><br />

1787 Hauslehrer <strong>in</strong> Töpen<br />

1789 Selbstmord des Bruders He<strong>in</strong>rich, <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong><br />

kehrt aus Töpen nach <strong>Hof</strong> zurück<br />

1790 Übersiedlung nach Schwarzenbach/Saale,<br />

Hauslehrer dort. Todesvision am 15. Novem -<br />

ber („Wichtigster Abend me<strong>in</strong>es Lebens“).<br />

Freundschaften mit Amöne und Karol<strong>in</strong>e He-<br />

rold, Helene Köhler und Renate Wirth <strong>in</strong> <strong>Hof</strong><br />

(„Erotische Akademie“)<br />

1792 Erstmalige Verwendung des Pseudonyms<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong><br />

1793 Die „Unsichtbare Loge” mit dem „Wutz”<br />

ersche<strong>in</strong>t, damit Durchbruch zum<br />

Bestsellerautor<br />

1796 Reise nach Weimar auf E<strong>in</strong>ladung von<br />

Charlotte von Kalb. Besuch bei Goethe,<br />

Schiller, Herder<br />

1797 Tod der Mutter <strong>in</strong> <strong>Hof</strong>. Danach wechselnde<br />

Wohnorte: Leipzig, Weimar, Berl<strong>in</strong> –<br />

umjubelter und gefeierter Erfolgsautor<br />

58<br />

1801 Hochzeit mit Karol<strong>in</strong>e Mayer – Umzug nach<br />

Me<strong>in</strong><strong>in</strong>gen, danach Coburg, Bayreuth. Wan-<br />

derungen zum Schreiben <strong>in</strong> die Rollwenzelei,<br />

um ungestört von se<strong>in</strong>en drei K<strong>in</strong>dern und<br />

Gästen arbeiten zu können.<br />

1821 Tod des Sohnes Max<br />

1825 Zunehmende Erbl<strong>in</strong>dung – am 14. November<br />

stirbt <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> im Kreis der Familie<br />

„Der Mensch ist nie alle<strong>in</strong><br />

– das Selbstbewustse<strong>in</strong><br />

macht, daß immer 2 Ichs <strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong>er Stube s<strong>in</strong>d.“<br />

59


<strong>Hof</strong><br />

60<br />

Der <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Weg <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Weg <strong>in</strong> <strong>in</strong> Ober Oberfranken<br />

franken<br />

www.jeanpaul-oberfranken.de<br />

www.jeanpaul- ober franken.de<br />

Bad Bad B BBerneck erneck<br />

Goldkro G o ldkronach nach<br />

B<strong>in</strong>dlach B<strong>in</strong>dlach<br />

Fichtel Fichtelberg<br />

berg<br />

Sanspareil<br />

S anspareil<br />

Fanta Fant aisie isie Weidenberg<br />

Weidenberg<br />

Bayreuth B ay reu t h<br />

Joditz J o dit z<br />

Döhlau D ö hlau<br />

Oberkotzau<br />

O b erkot z au<br />

SSchwarzenbach S c hwar zenb ach a.d. a.d. S aale Saale<br />

Wunsiedel<br />

Wunsiedel<br />

Hier wird <strong>2013</strong> gefeier t !<br />

H<strong>in</strong>tergründe im <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>-Atlas.<br />

NIMBUS. Kunst und Bücher, Mär z <strong>2013</strong><br />

Heidelberg<br />

H eidelberg<br />

Stuttgart St u t tgar t<br />

Glattfelden Glat t feld en ( CH (CH) )<br />

Wädenswil Wädens w il (CH) ( CH )<br />

Triesen Tr iesen ( (LI) L I )<br />

Gotha G otha<br />

Halberstadt<br />

Halbersta d t<br />

Aufent Aufent<br />

halte halte halte halte<br />

Gefrees G e f rees<br />

<strong>Hof</strong><br />

Spa Sparneck rneck<br />

Warnste<strong>in</strong><br />

Warnste<strong>in</strong><br />

Bischofsgrün<br />

Bis c hof s g r ün<br />

Weißenstadt<br />

Weißensta d t<br />

Nagel<br />

Rös Röslau lau<br />

Bad AAlexand lexandersbad ersbad<br />

Frankfurt a.M.<br />

München M ünch en<br />

Leipzig L eipzig<br />

Weimar<br />

Löbichau<br />

Oßmannstedt<br />

O ßmannstedt<br />

Wunsiedel<br />

Bamberg B amberg<br />

Bayreuth B ay reuth<br />

Neustadt/Aisch<br />

N eustadt / A is c h<br />

Erlangen Erlangen<br />

Nürnberg N ürnberg<br />

Regensburg<br />

Re g ensburg<br />

B erl<strong>in</strong><br />

Dresden<br />

Ilmenau<br />

Jena<br />

Töpen<br />

Me<strong>in</strong><strong>in</strong>gen<br />

Hildburghausen<br />

Hildburg hausen<br />

<strong>Hof</strong> und Joditz<br />

Rehau<br />

Coburg Co b urg<br />

Schwarzenbach a. d. Saale<br />

Franzensbad (CZ)<br />

50 5 0 km k m<br />

<strong>Hof</strong><br />

61


Impressum:<br />

Herausgeber:<br />

Stadt <strong>Hof</strong> – Der Oberbürgermeister – Fachbereich Kultur<br />

Kulmbacher Straße 4, D-95030 <strong>Hof</strong><br />

Tel. +49 9281 815- 2101, kultur@stadt-hof.de<br />

Redaktion: Tabea-Stephanie Amtmann, Peter Nürmberger<br />

Gestaltung: Felix Nürmberger<br />

Titelseite unter Verwendung e<strong>in</strong>es Porträts von Max Escher, das<br />

sich <strong>in</strong> der alten Aula des <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Gymnasiums bef<strong>in</strong>det.<br />

Druck: <strong>Paul</strong>i Offsetdruck<br />

Dieses Heft versammelt die bis zum Redaktionsschluss bekannten<br />

Veranstaltungen <strong>in</strong> <strong>Hof</strong>, Joditz und Schwarzenbach. Es empfiehlt<br />

sich, auch auf die tagesaktuellen Medien zu achten.<br />

Der gestalterisch e<strong>in</strong>gesetzte T<strong>in</strong>tenklecks ist das Logo des Vere<strong>in</strong>s<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>2013</strong> e.V., der sich um Anregung und Koord<strong>in</strong>ation<br />

von Veranstaltungen und Veröffentlichungen auf nationaler und<br />

<strong>in</strong>ternationaler Ebene bemüht: www.jean-paul-<strong>2013</strong>.de<br />

Bildnachweise:<br />

Umschlag <strong>in</strong>nen: Hans-Peter Schwarzenbach; Seite 2, 7: Stephan<br />

Klenner-Otto; 3, 17, 40: <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong>-Museum Joditz; 4, 9, 28, 33,<br />

39, 45, 46, 51: Felix Nürmberger; 5: St. Michaeliskantorei; 6, 14,<br />

18, 22, 24, 30, 50: Tabea-Stephanie Amtmann; 8, 35, 47: Bernd<br />

Rössler; 10: Beate Roth; 11: Petra Feigl; 12: Lutz Ketscher; 13:<br />

Anny Maurer; 15: Karlhe<strong>in</strong>z Beyer; 16 l: Ekkehard Kronauer; 16 r:<br />

Ezzel<strong>in</strong>o von Wedel; 19: <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>2013</strong> e.V.; 21, 27, 31: Tourist-<br />

Information <strong>Hof</strong>; 23: Hermann Kauper; 25: Ursula Eckertz-Popp;<br />

26: Jürgen Bauer/Suhrkamp Verlag; 29: Claudia Plaum; 32: SFF<br />

Fotodesign <strong>Hof</strong>; 34: Helga Gebhard; 36: Werner Fiederer; 37: Me<strong>in</strong><strong>in</strong>ger<br />

Museen; 38: Matthias Ley; 41: Gabi Herrmann; 42: Frank<br />

Wunderatsch; 44: Adolf Hacker; 48: Universitätsverlag W<strong>in</strong>ter; 49:<br />

Johannes Rodach/<strong>Hof</strong>er Symphoniker; 52, 54: Peter Nürmberger;<br />

53: Hubert Kerscher; 58,59: W<strong>in</strong>terste<strong>in</strong>/Nürmberger, <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong><br />

Taschenkalender <strong>2013</strong>, NIMBUS Kunst und Bücher<br />

Auf dem Weg zum Fan<br />

Literaturtipps zu <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong><br />

Günter de Bruyn, Das Leben des <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> Friedrich<br />

Richter – E<strong>in</strong>e Biographie, S. Fischer Verlag<br />

Dieter Richter, <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> – E<strong>in</strong>e Reisebiographie,<br />

Transit Buchverlag<br />

Petra Kabus, Bernhard Echte (Hg.), Das Wort und die<br />

Freiheit – <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>. Bildbiografie, Nimbus Kunst und<br />

Bücher<br />

Michael Mayer (Hg.), <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> Taschenatlas, Nimbus<br />

Kunst und Bücher<br />

Helmut Pfotenhauer, <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>: Das Leben als<br />

Schreiben. Biographie, Hanser Verlag<br />

Michael Zaremba, <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> – Dichter und Philosoph<br />

– E<strong>in</strong>e Biografie, Böhlau Verlag<br />

Kurt Wölfel (Hg.), <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> – Das große Lesebuch,<br />

Fischer Taschenbuch Verlag<br />

Dieter Richter, <strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> und Italien, <strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong> Edition<br />

Joditz<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> <strong>in</strong> Oberfranken, Literarischer Wanderführer,<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>, Das Leben des vergnügten Schulmeisterle<strong>in</strong><br />

Wutz, versch. Verlage u.a. Reclam<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> Traumwelten, Träume – Visionen – Naturmalereien,<br />

<strong>Jean</strong>-<strong>Paul</strong> Edition Joditz<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong> zum Vergnügen, Reclam<br />

<strong>Jean</strong> <strong>Paul</strong>, Sämtliche Werke, Hanser Verlag<br />

62<br />

63<br />

<strong>Hof</strong>


Stadt <strong>Hof</strong><br />

Klosterstraße 1<br />

D-95028 <strong>Hof</strong><br />

Telefon +49 9281 815-0<br />

<strong>in</strong>fo@stadt-hof.de<br />

www.hof.de

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