Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis für das Hauptstudium ...

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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis für das Hauptstudium ...

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis für

das Hauptstudium Psychologie

Sommersemester 2006

Präambel

Die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen der Fächer der Schwerpunktausbildung Klinische

und Rehabilitationspsychologie, Pädagogische Psychologie und Arbeits- und Organisationspsychologie

setzt voraus, dass die Studierenden folgende Zulassungskriterien erfüllen:

• Studium im Hauptfach des Diplomstudienganges Psychologie

• abgeschlossenes Vordiplom im Diplomstudiengang Psychologie

• Nachweise über die für die jeweilige Lehrveranstaltung erforderlichen spezifischen fachlichinhaltlichen

Voraussetzungen (z.B. gründliche Kenntnisse über psychiatrische Klassifikationssysteme

wie ICD-10 und DSM-IV: Grundlagen psychologischer Interventionsformen wie Verhaltenstherapie,

Gesprächspsychotherapie).

Diese fachlichlichen Voraussetzungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung überprüft (z.B.

durch Vorlage von Teilnahmebescheinigungen an entsprechenden Lehrveranstaltungen, mündliche

Prüfungen, Klausuren).

Zugänglich für Nebenfach-Studierende sind in der Regel die Veranstaltungen der Basisausbildung

in den Anwendungsfächern und die Veranstaltungen der Vertiefungsfächer.

Nicht zugänglich für Nebenfach-Studierende sind alle Veranstaltungen der Schwerpunktausbildungen

in allen Anwendungsfächern sowie die Veranstaltungen der Methodenfächer.

Im kommentierten Vorlesungsverzeichnis verwandte Abkürzungen:

HF = Hauptfach Psychologie

NF = Nebenfach Psychologie

Soweit nicht anders angegeben beziehen sich die Angaben HS Psychologie sowie SR A bzw. SR B

auf den Hörsaal Psychologie sowie die Seminarräume A und B im Hörsaalgebäude. Die Seminarräume

(SR X003) und Praktikumsräume (PR X005) im Institutshauptgebäude sind mit Stockwerksangaben

versehen: SR 4003 steht also für Seminarraum im vierten Obergeschoß des Instituthauptgebäudes.

Zu Ihrer inhaltlichen Orientierung befindet sich ein ausführliches Inhaltsverzeichnis

auf der zweiten Seite.

Die Lehrveranstaltungen beginnen in der Woche vom Montag 24. April 2006

und enden am 29. Juli 2006.

Stand des Vorlesungsverzeichnisses vom 10.03.2006 14:30

Schutzgebühr

0,50 Euro


Inhaltsverzeichnis:

Anwendungsfächer..............................................3

Klinische und Rehabilitationspsychologie 3

Psychologische Intervention bei psychischen Störungen und psychosozialen Problemen 5

Psychologische Intervention bei chronischer Erkrankung und Behinderung 6

Neuropsychologische Diagnostik und Rehabilitation 7

Pädagogische Psychologie 9

Erziehungsberatung und Familientherapie 10

LERNKULTUR 11

Arbeits- und Organisationspsychologie 11

Psychologie der Arbeitsgestaltung und Organisationsentwicklung 12

Methodenfächer................................................12

Diagnostik und Intervention 13

Evaluation und Forschungsmethodik 17

Vertiefungsfächer.............................................20

Kulturpsychologie 20

Neurobiologische Grundlagen 21

Präventions- und rehabilitationspsychologische Forschung 22

Psychotherapieforschung 22

Wissenspsychologie 23

Nachbarfächer.................................................23

Klinische Neuropsychologie 23

Psychopathologie 24

Verhaltensbiologie 24

Zusätzliche Veranstaltungen...................................24

2


Anwendungsfächer

Krause, Stegie, Bäuerle

Seminar Berufspraktische Tätigkeiten: Begleitende Lehre (alle Semester des Hauptstudiums)

Mi 16-18 Uhr, SR 2003, Termine s. Aushang

Das Seminar findet im Zusammenhang mit den berufspraktischen Tätigkeiten (externe Praktika), die von Studierenden

im Verlauf des Hauptstudiums zu absolvieren sind, statt. Angesprochen sind Studierende sowohl vor dem Praktikum als

auch während und nach Abschluss des Praktikums. Das Seminar bietet Austausch- und Diskussionsmöglichkeiten zu den

Erwartungen, Erfahrungen und Problemen, die das Praktikum betreffen.

Teilnahmevoraussetzungen: keine

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Zier

Übung "Alles was Psychologen Recht ist" - oder Berufsrecht für Psychologen (6. Fachsemester)

Mi 11-13 Uhr, PR 2005, Beginn 1. Semesterwoche

Rechtskenntnisse sind für Diplom-PsychologInnen wichtig und hilfreich, da jede psychologische Tätigkeit nicht nur

einen fachlich-psychologischen, sondern gleichzeitig auch immer einen rechtlichen Bezug hat. Deshalb wird in dieser

Veranstaltung ein Überblick über die für Diplom-PsychologInnen in der Praxis wichtigen rechtlichen Themenbereiche

gegeben, z.B. das Psychotherapeutengesetz, Krankenkassenrecht, der psychologische Dienstvertrag und die sich daraus

ergebenen Rechte und Pflichten wie Schweigepflicht oder Aufklärungspflicht, Haftungsfragen, ethische und rechtliche

Grenzen der Psychodiagnostik, oder aus den Anwendungsgebieten Rehabilitationsrecht, Betreuungsrecht, Jugend- und

Familienrecht. Gerade zu den letztgenannten Themen werden Fachleute aus der Praxis eingeladen.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom

Klinische und Rehabilitationspsychologie

Basisausbildung

Bengel

Vorlesung Rehabilitationspsychologie - Grundlagen und Anwendungen (6. Fachsemester)

Di 9-11 Uhr, Hörsaal Psychologie, Beginn 1. Semesterwoche

In dieser Vorlesung werden Grundlagen und Anwendungsfelder der Rehabilitationspsychologie vorgestellt: System der

Rehabilitation, psychische Bewältigung von Behinderung und chronischer Krankheit, Belastungs- und

Anpassungsstörungen, Umgang mit Behinderten, Vorurteil und Diskriminierung, Auswirkungen von Behinderung und

chronischer Krankheit auf Familie und Umfeld. Als Anwendungsfelder werden Herz-Kreislauf-Erkrankungen,

Tumorerkrankungen, Krankheiten der Haltungs- und Bewegungsorgane, Schädel-Hirntraumata, Körper- und

Sinnesbehinderungen, ungewollte Kinderlosigkeit sowie die Rehabilitation bei Kindern und Jugendlichen vorgestellt.

Nach einer medizinischen Einführung zu den Krankheitsbildern werden die psychischen Belastungen, die spezifische

Krankheitsverarbeitung und die rehabilitationspsychologischen Maßnahmen im institutionellen Kontext behandelt. Die

Vorlesung gehört zur Basisausbildung im Fach Klinische und Rehabilitationspsychologie und setzt die im

Wintersemester 2005/2006 begonnene Vorlesung zur Klinischen Psychologie fort.

Stegie

Seminar Praxisfelder der Klinischen und Rehabilitationspsychologie (6. Fachsemester)

Di 14-17 Uhr u. n. Vereinb., SR 2003, Beginn 1. Semesterwoche

Diese Veranstaltung dient der Einführung in praktische Tätigkeitsbereiche von Diplompsychologinnen und Diplompsychologen

im Bereich der Klinischen und Rehabilitationspsychologie. Es werden Einrichtungen besucht, in denen klinisch-psychologische

und rehabilitationspsychologische Versorgung stattfindet, bzw. Gäste eingeladen, mit dem Ziel,

ein möglichst breites Spektrum von Anwendungsfeldern kennenzulernen. Die Themen der jeweiligen Exkursionen werden

vorher in Gruppen theoretisch erarbeitet und im Seminar vorgestellt und diskutiert.

Teilnahmevoraussetzungen: HF, abgeschlossenes Vordiplom; NF, abgeschlossene Zwischenprüfung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 20

3


Leistungsnachweis: Wahlpflichtschein kann für die Basisausbildung im Anwendungsfach „Klinische und Rehabilitationspsychologie“

erworben werden.

Linster

Seminar Sucht und Abhängigkeit (6. Fachsemester)

Mi 16-18 Uhr, SR B, Beginn 3. Mai 2006

Stoffgebundene und stoffungebundene Süchte stellen bekanntlich weit verbreitete Formen problematischen Verhaltens

dar, welche als „riskanter Gebrauch“ – „schädlicher Gebrauch“ und als „Abhängigkeitserkrankung“ in den Blick von

professionellen, semiprofessionellen und Laienhelfern geraten. Die weite Verbreitung korrespondiert (vor allem in

Deutschland) mit einem gut ausgebauten Hilfesystem. Wir finden neben den Angeboten der Einrichtungen des Selbsthilfesystem

und der traditionellen Suchkrankenhilfe spezialisierte Angebote der medizinischen (u.a. Psychiatrie) und inzwischen

auch psychotherapeutischen Versorgung. Die weite Verbreitung wirft auch die Frage nach einer kulturhistorischen

Bewertung von „Sucht“, „Rausch“, „Drogen“ und „Abhängigkeit“ auf, die einleitend behandelt werden soll.

Im Seminar werden – vertiefend zur Vorlesung Klinische Psychologie I – Informationen zur Epidemiologie (z.B. aktuelles

Forschungsinteresse: Alter), zur Störungstheorie ausgewählter stoffgebundener (u.a. deutsche Cannabisstudie, Alkohol,

Medikamente, Tabak) und stoffungebundener Sucht (sog. Verhaltenssucht wie Glücksspielsucht, Kaufsucht, Sportsucht),

zur Komorbidität („Doppeldiagnosen“), zur Diagnostik und zu den Interventionsformen (Betreuung, Beratung,

Entwöhnungsbehandlung, Psychotherapie, Adaption u.a.) vorgestellt und diskutiert.

Da in der Versorgung von Menschen mit Suchtproblemen und Suchterkrankungen viele Diplom-Psychologen tätig sind,

wird versucht, Kolleginnen und Kollegen, die dort tätig sind, einzuladen und/oder Einrichtungen zu besuchen.

Literatur:

Grüsser, S. M. & C. N. Thalemann (2006). Verhaltenssucht. Bern: Huber (Klinische Praxis).

Moggi, F. & R. Donati (2004). Psychische Störungen und Sucht: Doppeldiagnosen. Göttingen: Hogrefe (Fortschritte der

Psychotherapie 21).

Elsesser, K. & G. Sartory (2001). Medikamentenabhängigkeit. Göttingen: Hogrefe (Fortschritte der Psychotherapie 12).

Lindenmeyer, J. (2005). Alkoholabhängigkeit (2. überarbeitete Auflage). Göttingen Hogrefe (Fortschritte der Psychotherapie

6).

Teilnahmevoraussetzungen: HF, abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden; Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Anmeldung: Die Anmeldeliste liegt vor dem Sekretariat der Abteilung Klinische und Entwicklungspsychologie

aus.

Helmes, Vogel

Seminar Ausgewählte Störungsbilder der Klinischen und Rehabilitationspsychologie (6. Fachsemster)

Do 16-18 Uhr, SR 2003, Beginn 1. Semesterwoche

Im Seminar werden die Grundlagen der Posttraumatischen Belastungsstörung, der Depression und der Schmerzstörung

nach Möglichkeit unter Einbeziehung von Patienten, Fallbeispielen oder Videos vertiefend behandelt. Es werden Fragen

der Diagnostik und Klassifikation sowie wichtige Aspekte der Störungstheorie (Ätiologie, Genese) diskutiert. Weiterhin

werden verschiedene psychotherapeutische Behandlungsmethoden vorgestellt, die sich primär an verhaltenstherapeutischen

Interventionen orientieren. In einem „Journal-Club“ werden aktuelle Forschungsergebnisse diskutiert. Das Seminar

wird durch Beiträge der Teilnehmer gestaltet. Die Anmeldelisten für das Seminar liegen vor dem Sekretariat der

Abteilung für Rehabilitationspsychologie aus.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom; NF: abgeschlossene Zwischenprüfung, B.Sc.-

Studierende bitte nach Rücksprache

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann für die Basisausbildung im Anwendungsfach Klinische und Rehabilitationspsychologie

erworben werden.

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Schwerpunktausbildung

Psychologische Intervention bei psychischen Störungen und

psychosozialen Problemen

Barth, Kufner

Seminar Praxis der Klinischen Psychologie (8. Fachsemester)

Do 9-13 Uhr , SR A, Beginn 27.04.06

Am Beispiel ausgewählter Fälle werden Aufgaben der psychologischen Diagnostik sowie der Planung, Durchführung

und Evaluation klinisch-psychologischer Maßnahmen (v.a. Psychotherapie) bei Personen mit psychischen Störungen

und/oder psychosozialen Problemen behandelt. Im Mittelpunkt steht dabei die Ausarbeitung einer Fallkonzeption, in

welcher die fachlichen Aufgaben fundiert behandelt werden. Verdeutlicht wird dabei, dass Fallkonzeptionen sich sowohl

an den wissenschaftlichen Grundlagen psychologischer Intervention (z.B. den theoretischen Grundlagen der Verhaltenstherapie)

ausrichten als auch an den Anforderungen der Qualitätssicherung und Evaluation und nicht zuletzt an den

administrativen Anforderungen des Gesundheitssystems (z.B. Anforderungen, die an einen sog. Kassenantrag gestellt

werden). Verhaltenstherapeutische Konzepte stellen den fachlichen Schwerpunkt des Seminars dar. Erwartet werden

gründliche Kenntnisse psychodiagnostischer und psychotherapeutischer Verfahren und der häufigsten Störungsbilder.

Grundkenntnisse über die Strukturen des Versorgungssystems sind erwünscht und werden im Seminar fallbezogen vertieft.

Teilnahmevoraussetzungen: HF, abgeschlossenes Vordiplom, abgeschlossene Basisausbildung im Anwendungsfach

Klinische Psychologie und Rehabilitationspsychologie; Kenntnisse des Seminars „Aufgabenstellungen der

Klinischen Psychologie“

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Der Leistungsnachweis für das Fach Klinische Psychologie und Rehabilitationspsychologie,

Schwerpunktausbildung Psychologische Intervention bei psychischen Störungen und psychosozialen Problemen

muss in dieser Lehrveranstaltung (oder in einer Parallelveranstaltung) erworben werden.

Anmeldung: Die Anmeldeliste für das Seminar liegt vor dem Sekretariat der Abteilung Klinische Psychologie

(Raum 1011) aus.

Hubert

Seminar Praxis der Klinischen Psychologie (8. Fachsemester)

Do 9-13 Uhr, SR 2003, Beginn 1. Semesterwoche

Am Beispiel ausgewählter Fälle werden Aufgaben der psychologischen Diagnostik sowie der Planung, Durchführung

und Evaluation klinisch-psychologischer Maßnahmen (v.a. Psychotherapie) bei Personen mit psychischen Störungen

und/oder psychosozialen Problemen behandelt. Im Mittelpunkt steht dabei die Ausarbeitung einer Fallkonzeption, in

welcher die fachlichen Aufgaben fundiert behandelt werden. Verdeutlicht wird dabei, dass Fallkonzeptionen sich sowohl

an den wissenschaftlichen Grundlagen psychologischer Intervention (z.B. den theoretischen Grundlagen der Verhaltenstherapie)

ausrichten als auch an den Anforderungen der Qualitätssicherung und Evaluation und nicht zuletzt an den

administrativen Anforderungen des Gesundheitssystems (z.B. Anforderungen, die an einen sog. Kassenantrag gestellt

werden). Verhaltenstherapeutische Konzepte stellen den fachlichen Schwerpunkt des Seminars dar.

Erwartet werden gründliche Kenntnisse psychodiagnostischer und psychotherapeutischer Verfahren und der häufigsten

Störungsbilder. Grundkenntnisse über die Strukturen des Versorgungssystems sind erwünscht und werden im Seminar

fallbezogen vertieft.

Teilnahmevoraussetzungen: HF, abgeschlossenes Vordiplom, abgeschlossene Basisausbildung im Anwendungsfach

Klinische Psychologie und Rehabilitationspsychologie; Kenntnisse des Seminars „Aufgabenstellungen der

Klinischen Psychologie“

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Der Leistungsnachweis für das Fach Klinische Psychologie und Rehabilitationspsychologie,

Schwerpunktausbildung Psychologische Intervention bei psychischen Störungen und psychosozialen Problemen

muss in dieser Lehrveranstaltung (oder in einer Parallelveranstaltung) erworben werden.

Anmeldung: Die Anmeldeliste für das Seminar liegt vor dem Sekretariat der Abteilung Klinische Psychologie

(Raum 1011) aus.

Barth, Linster

Kolloquium für DiplomandInnen

Fr 9-11 Uhr, PR 1005 und n.V., Beginn 5. Mai

In diesem Kolloquium werden Diplomarbeiten der Abteilung für Klinische Psychologie vorgestellt.

5


Teilnahmevoraussetzungen: Vorbereitung oder Durchführung einer Diplomarbeit im Fach Klinische Psychologie

Psychologische Intervention bei chronischer Erkrankung und

Behinderung

Bengel, Jäckel (Medizinische Fakultät)

Ringvorlesung Rehabilitation

Di 18-20 Uhr, 14tägig, Hörsaal Psychologie, siehe auch Aushang und Homepage des Rehabilitationswissenschaft-

lichen Forschungsverbundes, Beginn 2.5.2006

In der Ringvorlesung werden aktuelle Themen und Entwicklungen in der Rehabilitationsmedizin, der

Rehabilitationspsychologie und der Klinischen Psychologie sowie Forschungsergebnisse aus der Rehabilitation vorgestellt.

Bengel, Stegie

Seminar Praxis der Rehabilitationspsychologie (8. Fachsemester)

Do 9-13 Uhr, PR 2005, Beginn 27.4.2006, 11.15 Uhr

Aufbauend auf der 2-stündigen Schwerpunktveranstaltung „Spezielle Aspekte psychologischer Intervention bei chronischer

Erkrankung und Behinderung“ (im WS 2005/2006) soll in diesem Seminar die rehabilitationspsychologische diagnostische

und therapeutische Kompetenz an Fallbeispielen aus verschiedenen Bereichen der Rehabilitation erweitert

werden. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen bearbeiten Fälle, die im Seminar präsentiert und in der Gesamtgruppe

diskutiert werden. Für die Scheinvergabe werden regelmäßige aktive Teilnahme und das erfolgreiche Bearbeiten von

Fällen vorausgesetzt.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF, abgeschlossene Basisausbildung im Anwendungsfach „Klinische und Rehabilitationspsychologie“,

Kenntnisse über rechtliche und institutionelle Bedingungen der Rehabilitation.

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: In dieser Veranstaltung muss der Leistungsnachweis für die Schwerpunktausbildung „Psychologische

Intervention bei chronischer Erkrankung und Behinderung“ erworben werden.

Anmeldung: Listen zur schriftlichen Anmeldung liegen ab Beginn der Semesterferien in der Abteilung für Rehabilitationspsychologie

aus.

Bengel, Helmes

Seminar Ambulante psychotherapeutische Versorgung (8. Fachsemester)

Mo 16-18 Uhr, PR 2005, Beginn 1. Semesterwoche

Das Seminar vermittelt Basiswissen zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung unter besonderer Berücksichtigung

der Patienten mit chronischen körperlichen Erkrankungen und Behinderungen. Die häufigsten Krankheitsbilder

(z.B. Anpassungsstörung, Angststörung, Depression) und Konzepte für die Einzel- und Gruppentherapie werden vorgestellt.

Weiterhin werden Kenntnisse über rechtliche und strukturelle Bedingungen der ambulanten Versorgung vermittelt.

In einem „Journal-Club“ werden aktuelle Forschungsergebnisse diskutiert. Es ist geplant, die entwickelten Konzepte

in die Arbeit der Institutsambulanz, Arbeitsbereich Psychosoziale Rehabilitation und Nachsorge einzubinden. Das Seminar

wird durch Beiträge der Teilnehmer gestaltet. Die Anmeldelisten für das Seminar liegen vor dem Sekretariat der

Abteilung für Rehabilitationspsychologie aus.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom; NF: abgeschlossene Zwischenprüfung; abgeschlossene

Basisausbildung im Fach Anwendungsfach „Klinische und Rehabilitationspsychologie“

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden, Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Kizilhan

Seminar Narrative Therapie bei Behandlung von Flüchtlingen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung

Blockveranstaltung, Mo, 31.07. und Di, 01.08.06

Erinnerungen, auch außergewöhnlich belastende Erinnerungen, werden sprachlich gestaltet und mitgeteilt. Sprachverstehen

geschieht in einem kulturellen Kontext und beruht auf dem geteilten sozialen Wissen der Angehörigen einer

Sprachgemeinschaft. Das hat insbesondere Konsequenzen bei der Behandlung von Menschen aus anderen Kulturen mit

einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Neben der Sprachvermittlung (Psychotherapie in der Muttersprache oder

durch Übersetzer) ist die Sprache und die Art des Erzählens selbst historischen und gesellschaftlichen Wandlungsprozessen

unterworfen und in der Gestaltung der Therapie von Bedeutung.

Narrative Therapie bei Behandlung von Menschen aus anderen Kulturen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung

kann als ein kulturübergreifender Behandlungsansatz verstanden werden, in dem Patienten möglich ist mit ihrer Erzählstruktur

die eigene Lebenslinie und auch das Trauma zu ergründen und zu behandeln.

6


Im Mittelpunkt des Seminars sollen neben der theoretischen Auseinandersetzung auch zahlreiche Fallbeispiele, Rollenspiele,

etc. stehen.

Literatur:

Kizilhan, J. (2005). Migrationserfahrungen als Ausgangspunkt von Biographiearbeit, in: Forum Erziehungshilfen

4/2005, Juventa-Verlag.

Lucius-Hoene, Gabriele (2000). Konstruktion und Rekonstruktion narrativer Identität [19 Absätze]. Forum Qualitative

Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 1(2). Verfügbar über: http://qualitativeresearch.net/fqs/fqsd/2-00inhalt-d.htm.

Schauer, M, Neuner, F., Elbert T. (2005): Narrative Exposure Therapy, Hogrefe, Göttingen.

Schütze, F. (1983) Biographieforschung und Narratives Interview. Neue Praxis 3, 283-293

Straub, J. (1989). Historisch-psychologische Biographieforschung. Theoretische, methodologische und methodische

Argumentationen in systematischer Absicht. Heidelberg: Roland Asanger Verlag.

Strube, G. & Weinert, F. E. (1987) Autobiographisches Gedächtnis: Mentale Repräsentation der individuellen Biographie.

In: Jüttemann, G. & H. Thomae, H. (eds) Biographie und Psychologie. Berlin, 151-167

Welzer, H. (2005): Kriege der Erinnerung. In: Magazin für Psychologie und Hirnforschung, Gehirn und Geist, Nr.

5/2005.

Weis

Seminar Psychotherapie mit Krebskranken. Theoretische Grundlagen und Interventionen (8. Fachsemester)

Blockveranstaltung, Vorbesprechung: Mi 26.04.06, 13-14 Uhr, SR 2003, Seminartermin wird bekannt gegeben.

In dieser Veranstaltung wird ein Überblick über das Arbeitsgebiet der Psychoonkologie in der Akutversorgung und

Rehabilitation gegeben. Hierbei werden sowohl theoretische Grundlagen und wissenschaftliche Ergebnisse zur Psychoätiologie

und Krankheitsverarbeitung erarbeitet, als auch ausgewählte psychologische Behandlungsmethoden für Krebspatienten

vorgestellt. Anhand von Übungen und Fallbeispielen gibt das Seminar Gelegenheit, praktisch klinische Anwendungen

in diesem Bereich kennenzulernen.

Teilnahmevoraussetzungen: HF; abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 20

Leistungsnachweis: Kann erworben werden; Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Bengel, Härter u. a.

DoktorandInnenkolloquium

Di 11-13 Uhr, PR 2005, Beginn 25.4.2006, siehe Aushang

In dieser Veranstaltung werden die laufenden Promotionsvorhaben der Abteilung Rehabilitationspsychologie und des

Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbundes Freiburg / Bad Säckingen vorgestellt und diskutiert.

Stegie

Kolloquium Präventions- und rehabilitationspsychologische Forschungskonferenz (höhere Semester)

Mi 9.30-11.00 Uhr, PR 2005, Termine s. Aushang

Das Kolloquium stellt geplante und laufende präventions- und rehabilitationspsychologische Studien (u.a. Diplomarbeiten

und Forschungsprojekte) vor.

Teilnahmevoraussetzungen: HF, abgeschlossenes Vordiplom

Neuropsychologische Diagnostik und Rehabilitation

Lucius-Hoene, Unterrainer

Seminar Praxis der Neuropsychologie bei Erwachsenen (7./8. Fachsemester)

Do 9-13 Uhr, SR B, Beginn 1. Semesterwoche

In dieser Veranstaltung werden die in den Lehrveranstaltungen "Neuropsychologische Diagnostik und Rehabilitation"

erworbenen Grundkenntnisse in die praktische Fallarbeit umgesetzt. Jeder Studierende soll nach Maßgabe der praktischen

Möglichkeiten die neuropsychologische Betreuung oder Begutachtung eines Patienten für mindestens drei Monate

übernehmen, wobei die Betreuung sowohl diagnostische als auch rehabilitative Maßnahmen und Interventionen umfaßt.

Es finden wöchentliche Plenumsveranstaltungen statt, in denen allgemeine Prinzipien der Vorgehensweise bei der neuropsychologischen

Diagnostik, Therapie und Gutachtenerstellung erörtert werden und regelmäßig über die konkrete

Fallarbeit zu berichten ist. Die individuelle Supervision der Fallarbeit durch die Dozenten findet zusätzlich zu den Plenumsveranstaltungen

nach Vereinbarung statt.

Teilnahmevoraussetzungen: Basisschein "Klinische und Rehabilitationspsychologie", erfolgreiche Teilnahme an

den Veranstaltungen "Neuropsychologische Diagnostik und Rehabilitation"

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TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: In dieser Veranstaltung kann der Leistungsnachweis für die Meldung zur Prüfung im Fach

"Klinische und Rehabilitationspsychologie“ mit dem Schwerpunkt "Neuropsychologische Diagnostik und Rehabilitation"

erworben werden.

Anmeldung: Listen zur schriftlichen Anmeldung liegt ab Beginn der Semesterferien in der Abteilung Rehabilitationspsychologie,

2. OG.

Halsband, Henninghausen

Seminar Fallvorstellungen Klinische Neuropsychologie im Kindes- und Jugendalter (6./8. Fachsemester)

Mi 16-18 Uhr, PR 2005, Beginn 2. Semesterwoche

Wie kann man Entwicklungsstörungen frühzeitig diagnostizieren und eine entsprechende Therapie einleiten? In dieser

Lehrveranstaltung werden neuropsychologische Funktionseinbußen sowie die Neuroätiologie ausgewählter Störungsbilder

des Kindes- und Jugendalters besprochen. Störungsbilder umfassen u.a. Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität,

frühkindlicher Autismus und Psychosen im Kindes- und Jugendalter. Zusätzlich zur Theorie umfasst die Lehrveranstaltung

Fallvorstellungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und ist somit praxisorientiert.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF, abgeschlossenes Vordiplom, abgeschlossene Basisausbildung im Anwendungsfach

„Klinische und Rehabilitationspsychologie“

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Der Leistungsnachweis für das Fach Neuropsychologische Diagnostik und Rehabilitation muss

in dieser Veranstaltung erworben werden.

Wohlfarth, Treig

Seminar Fallvorstellungen Klinische Neuropsychologie in einer neurologischen Rehabilitationsklinik: Rahmen

bedingungen, Konzepte, Probleme

Do 14-16 Uhr, erste Sitztung PR 4005, Beginn 1. Semesterwoche

In dieser Veranstaltung werden die Rahmenbedingungen, Konzepte und Probleme der neuropsychologischen Diagnostik

und Therapie innerhalb einer neurologischen Rehabilitationsklinik anhand von Fallvorstellungen dargestellt.

Ausgehend von den unterschiedlichen neuropsychologischen Fragestellungen werden am Beispiel von konkreten Fällen

mögliche diagnostische Verfahren erarbeitet, Testergebnisse bewertet und rehabilitative Maßnahmen abgeleitet. Dabei

wird besonders auf die speziellen Probleme bei der Behandlung neurologischer Patienten im Rahmen einer Rehabilitationsklinik

eingegangen.

Die erste Sitzung findet im Psychologischen Institut statt. Nach Absprache finden alle weiteren Termine in den Median

Kliniken, Bad Krozingen statt.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom, NF: abgeschlossene Zwischenprüfung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann nicht erworben werden.

Halsband

Kolloquium Neuropsychologisches Kolloquium (6./8. Fachsemester)

Do 18-20 Uhr, 14-tägig, SR 5003, Beginn wird bekannt gegeben

In dieser Veranstaltung werden von auswärtigen Sprechern als auch Mitgliedern der Universität Freiburg aktuelle neurowissenschaftliche

Forschungsbeiträge vorgestellt und diskutiert. Interessierte sind herzlich willkommen.

Teilnahmevoraussetzungen: keine

TeilnehmerInnenbeschränkung: keine

Leistungsnachweis: Kann nicht erworben werden.

Halsband

Kolloquium DoktorandInnenkolloquium: Neurowissenschaftliche Forschung

Raum 4027, Institut für Psychologie, nach Vereinbarung

Vorstellung von Promotionsarbeiten, Diskussion neuester neurowissenschaftlicher Forschungsergebnisse.

Teilnahmevoraussetzungen: PromotionskandidatInnen der Neuropsychologie

TeilnehmerInnenbeschränkung: keine

Leistungsnachweis: Kann nicht erworben werden.

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Pädagogische Psychologie

Basisausbildung

Renkl

Seminar Theorien des Lehrens und Lernens

Do 14-16 Uhr, SR A, Beginn 2. Semesterwoche

In diesem Seminar werden theoretische Grundlagen des Lernens und Lehrens und deren Relevanz für die Erwachsenenbildung

behandelt. Die Inhalte werden dabei über erwachsenengerechte Methoden des Lernens und Lehrens erarbeitet.

Das Seminar knüpft insofern an das entsprechende Seminar des WS 2005/2006 an, als den Studierenden die Gestaltung

der Stunden obliegt und sie dabei die im letzten Semester erarbeiteten Methoden anwenden sollen. Dabei können die

Studierenden ausführliche Rückmeldung zu ihren "Lehrversuchen" erhalten. Das Seminar hat damit eine zweifache

Zielsetzung, erstens die Vermittlung von Wissen über Fragen des Lernens und Lehrens und zweitens den Erwerb bzw.

die Vertiefung von Kompetenzen in Methoden der Erwachsenenbildung.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom; NF: abgeschlossene Zwischenprüfung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann für die Basisausbildung im Anwendungsfach "Pädagogische Psychologie" erworben

werden.

Castello

Seminar Entwicklungsdiagnostik (6./8. Fachsemester)

Fr 11-13 Uhr, SR 2003, Beginn 2.Semesterwoche

Die Veranstaltung gibt eine Einführung in die diagnostische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Dabei werden allgemeine

und spezielle psychodiagnostische Methoden und Verfahren für Kinder, Jugendliche und Familien hinsichtlich

ihrer theoretischen Grundlagen, praktischen Durchführung, Auswertung und Interpretation vorgestellt. Der Stoff des

Seminars wird in den Lehrveranstaltungen des Schwerpunkts "Erziehungsberatung undFamilientherapie"vorausgesetzt.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom; NF: abgeschlossene Zwischenprüfung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann für die Basisausbildung in Pädagogischer Psychologie erworben werden.

Charlton

Seminar Eltern-Kind-Interaktion

Mo 11–13 Uhr, SR B, Beginn 2. Semesterwoche

Die elterliche Sensibilität für die Bedürfnisse des Kindes hat sich in der empirischen Bindungsforschung und in der

klinischen Entwicklungspsychologie als die entscheidende Voraussetzung für eine positive Entwicklung von Kleinkindern

erwiesen. Im Seminar werden wir uns zuerst den aktuellen Stand der Forschung erarbeiten und dann an Hand von

Videoaufnahmen Kriterien für einen sensitiven Umgang von Erwachsenen mit Kleinkindern entwickeln. Wie lassen sich

positive Interaktionsformen in Abhängigkeit vom Alter des Kindes und von der Problemsituation identifizieren? Welche

Formen des Feedbacks an die Erziehenden sind denkbar?

Teilnahmevoraussetzungen: HF oder NF Studierende mit Vordiplom/ Zwischenprüfung im Fach Psychologie

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: In der Lehrveranstaltung kann von HF- und NF-Studierenden ein Schein für das Fach „Pädagogische

Psychologie - Basis“ erworben werden.

Renkl

Kolloquium Pädagogische Psychologie des Lernens und Lehrens

Mi 14-16 Uhr, SR 5003, Beginn 2. Semesterwoche

In diesem Kolloquium werden aktuelle Projekte der Abteilung Pädagogische Psychologie und damit in Zusammenhang

stehende Themen vorgestellt und diskutiert. Zum einen dient diese Veranstaltung dazu, Studierenden einen Eindruck in

aktuelle pädagogisch-psychologische Fragestellungen und entsprechende Forschung zu geben; zum anderen wird die

Möglichkeit geboten, Inhaltsbereiche für Diplomarbeiten zu finden.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF: abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Keiner.

9


Schwerpunktausbildung

Erziehungsberatung und Familientherapie

Castello

Fallseminar zu Kinder-, Jugendlichen- und Familientherapie (8. Fachsemester)

Mi 13.45-16 Uhr, SR A, Beginn 1. Semesterwoche

Die Schwerpunktausbildung besteht aus einem zweisemestrigen Curriculum, dessen Fokus in der praktischpsychologischen

Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien liegt. Dieses Seminar ist der zweite Teil der Schwerpunktausbildung,

in der anhand von Fällen aus der psychologischen Praxis Themen der Erziehungs- und Bildungsberatung

im Lebenszyklus bearbeitet werden.

Literatur zur Einführung:

Ludewig, K. (2005). Einführung in die theoretischen Grundlagen der systemischen Therapie. Heidelberg: Carl-Auer

Systeme Verlag.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom, abgeschlossene Basisausbildung in Pädagogische

Psychologie

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Im Seminar kann ein Schein erworben werden.

Wetzel

Seminar Kinder-, Jugendlichen - und Familientherapie: Fallseminar 1 (8. Fachsemester)

Mo 9.00-11.15 Uhr, SR A, Beginn 1. Semesterwoche

Das Seminar ist eine Hinführung an die praktisch psychologisch-psychotherapeutische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen

und deren Familien. Es ist die Fortsetzung des entsprechenden Seminars der Schwerpunktausbildung vom Wintersemester

und baut darauf auf. Neben Kurzreferaten werden Fälle dargestellt und besprochen. Die aktive Teilnahme an praktischen

Übungen ist erwünscht.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: In dieser Veranstaltung kann der Leistungsnachweis für das Fach Pädagogische Psychologie

erworben werden. Schein: Kinder -, Jugendlichen - und Familientherapie.

Wetzel

Seminar Kinder-, Jugendlichen - und Familientherapie: Fallseminar 2 (8. Fachsemester)

Di 9.00-11.15 Uhr, SR B, Beginn 1. Semesterwoche

Das Seminar ist eine Hinführung an die praktisch psychologisch-psychotherapeutische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen

und deren Familien. Es ist die Fortsetzung des entsprechenden Seminars der Schwerpunktausbildung vom Wintersemester

und baut darauf auf. Neben Kurzreferaten werden Fälle dargestellt und besprochen. Die aktive Teilnahme an praktischen

Übungen ist erwünscht.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: In dieser Veranstaltung kann der Leistungsnachweis für das Fach Pädagogische Psychologie

erworben werden. Schein: Kinder -, Jugendlichen - und Familientherapie.

Krug, Barth

Seminar Pädiatrische Psychologie

Fr 9-11 Uhr, PR 2005

Ziel des Seminars ist es einen Einblick in das klinische Praxisfeld der pädiatrischen Psychologie zu vermitteln. Auf der

Grundlage von Fallbeschreibungen aus dem klinischen Alltag werden typische Anfragen und Handlungsanforderungen

an den in der Pädiatrie tätigen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten bearbeitet. Das Seminar beginnt mit einer

Einführung in die allgemeinen klinischen und strukturellen Grundlagen der Pädiatrischen Psychologie. Den inhaltlichen

Schwerpunkt des Seminars bilden typische psychologische Aufgabenstellungen im Kontext unterschiedlicher akuter und

chronischer Erkrankungen und akuter Notfallsituationen im Kindes- und Jugendalter. Anhand von Fallvignetten werden

unter Berücksichtigung von strukturellen, entwicklungspsychologischen und –pathologischen, familiendynamischen und

krankheits- sowie behandlungsspezifischen Merkmalen ein verhaltensmedizinisch geleitetes Fallverstehen erarbeitet.

Auf dessen Grundlage werden konkrete Behandlungsziele bestimmt und verhaltenstherapeutische Maßnahmen geplant.

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Die Fallbeispiele stammen aus der klinischen und psychotherapeutischen Arbeit der Seminarleiter, die am Zentrum für

Kinderheilkunde und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg arbeiten.

Literatur:

Borg-Laufs, M., Hungerige, H. (1999). Entwicklungspsychologische Grundlagen der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.

In M. Borg- Laufs (Hrsg.), Lehrbuch der Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen Bd. 1, Tübingen:

DGVT, S. 51 – 88.

LERNKULTUR

Nückles, Schwonke

Projektseminar Weiterbildung (8. Fachsemester)

Do 14-18 Uhr, SR 5003 (sowie Multi-Media-Raum), Beginn 1. Semesterwoche

Die Kenntnisse und Fertigkeiten, die in dem einführenden Seminar und der Vorlesung des Wintersemesters erworben

wurden, werden auf konkrete Aufgabenstellungen in der Erwachsenenbildung angewandt. Der Schwerpunkt liegt dabei

sowohl auf der Anwendung als auch der Vermittlung von Methoden des Lehrens und Lernens mit neuen Medien. In

Kleingruppen entwickeln die TeilnehmerInnen ein Weiterbildungsmodul für einen ausgewählten Praxisbereich. Diese

Weiterbildungsmaßnahme soll dann in der zweiten Hälfte des Sommersemesters durchgeführt und supervidiert werden.

Teilnahmevoraussetzungen: Nur HF, abgeschlossenes Vordiplom, abgeschlossene Basisausbildung im Anwendungsfach

Pädagogische Psychologie sowie Kenntnis der Inhalte des einführenden Seminars im Wintersemester.

TeilnehmerInnnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: In dieser Veranstaltung kann ein Leistungsnachweis für das Anwendungsfach Pädagogische

Psychologie erworben werden.

Arbeits- und Organisationspsychologie

Basisausbildung

Pixner

Seminar Arbeitspsychologie (6. Fachsemester)

Mi 9-11 Uhr, SR 5003, Beginn 1. Semesterwoche

Das Seminar dient der Ergänzung, Vertiefung und Konkretisierung des Stoffs der Einführungsvorlesung im WS. Im

Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit ausgewählten Konzepten, Methoden und Vorgehensweisen der Arbeitspsychologie

anhand von Literatur und praktischen Übungsbeispielen. Thematisch werden u.a. Kriterien der Arbeitsgestaltung,

Belastung und Beanspruchung in der Arbeit, berufliche Sozialisation, Auswirkungen von Technikeinsatz in

Büro und Produktion, Gruppenarbeit, Arbeitszeitmodelle, Arbeitslosigkeit und Telearbeit behandelt. Das genaue Programm

und der Terminplan werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben. Referate für die beiden ersten Termine

können zwei Wochen vor Semesterbeginn vereinbart werden.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom; NF: abgeschlossene Zwischenprüfung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann für die Basisausbildung im Anwendungsfach „Arbeits- und Organisationspsychologie“

erworben werden.

Zapf

Seminar Organisationspsychologie (6. Fachsemester)

Di 14-16 Uhr, SR 5003, Beginn 1. Semesterwoche

Dieses Seminar dient der Ergänzung, Vertiefung und Konkretisierung des Stoffs der Einführungsvorlesung im WS. Im

Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit ausgewählten Konzepten, Methoden und Vorgehensweisen der Organisationspsychologie.

Wichtigste Arbeitsformen sind Referate, Arbeit in Kleingruppen und Übungen. Als Themen sind

Grundkonzepte der Organisation, Organisationen als Systeme, Arbeitsmotivation und -zufriedenheit, Management und

Führung, Arbeitsgruppe und Gruppenarbeit, Diagnose beruflicher Eignung und Leistung sowie Grundlagen der Personal-

und der Organisationsentwicklung vorgesehen. Das genaue Programm und der Terminplan werden zu Beginn des

Semesters bekannt gegeben. Referate für die beiden ersten Termine können zwei Wochen vor Semesterbeginn vereinbart

werden.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom; NF: abgeschlossene Zwischenprüfung

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TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann für die Basisausbildung im Anwendungsfach „Arbeits- und Organisationspsychologie“

erworben werden.

Göritz

Vorlesung und Seminar Vertiefung in Arbeits- und Organisationspsychologie (6./8. Fachsemester)

Blockveranstaltung (19.-21.05.2006)

Die Veranstaltung vermittelt Grundlagen der Markt- und Werbepsychologie, z.B. Modelle der Werbewirkung, Werbewirkungsmessung,

implizite und automatische Prozesse, Differentielle Konsumentenpsychologie, Werbe- und Produktgestaltung

und Markenpersönlichkeit. Wichtige Methoden und Ergebnisse werden übend vertieft.

Teilnahmevoraussetzungen: HF, abgeschlossene Basisausbildung im Anwendungsfach „Arbeits- und Organisationspsychologie“

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: In dieser Lehrveranstaltung kann kein Leistungsnachweis erworben werden.

Anmeldung: persönliche Anmeldung im Sekretariat (Liste liegt ab April aus)

Schwerpunktausbildung

Psychologie der Arbeitsgestaltung und Organisationsentwicklung

Krause

Fallseminar Praxis der Arbeits- und Organisationspsychologie (8. Fachsemester)

Mi 9-11 Uhr, SR A, Beginn 1. Semesterwoche

Das Fallseminar bildet den zweiten Teil der Schwerpunktausbildung. Ziel ist es, arbeits- und organisationspsychologische

Konzepte anzuwenden und in Projekten umzusetzen. Da im ersten Teil der Schwerpunktausbildung Besonderheiten

der Organisation Schule im Vordergrund standen, werden die Konzepte überwiegend in Schulen angewendet (Teamentwicklung,

Leistungsmessung, Gesundheitsförderung, Personalauswahl und Zeitmanagement). Daneben soll die Möglichkeit

zur Durchführung von Arbeitsanalysen im Kontext eines Projekts zur betrieblichen Gesundheitsförderung bestehen

(Industrieprojekt). Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich bei Interesse bereits vor Semesterbeginn zu engagieren.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF, abgeschlossene Basisausbildung im Anwendungsfach „Arbeits- und Organisationspsychologie“

und Teilnahme am ersten Teil der Schwerpunktausbildung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Der Leistungsnachweis für die Schwerpunktausbildung im Anwendungsfach „Arbeits- und

Organisationspsychologie“ muss in dieser Veranstaltung erworben werden.

Krause

Kolloquium Arbeits- und organisationspsychologisches Kolloquium

Mi 16-18 Uhr, SR 5003, Programm gemäß spezieller Ankündigung

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene und an Forschung in der A&O- Psychologie interessierte Studierende werden

laufende Diplomarbeiten, Dissertationen und Forschungsarbeiten vorgestellt und diskutiert. In unregelmäßigen Abständen

werden externe ReferentInnen eingeladen. Das genaue Programm wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.

Von Studierenden, die beabsichtigen bzw. aktuell damit befasst sind, eine Diplomarbeit im Anwendungsfach "Arbeits-

und Organisationspsychologie" zu schreiben, wird die Teilnahme an diesem Kolloquium erwartet.

Teilnahmevoraussetzungen: HF; Schwerpunktausbildung im Anwendungsfach „Arbeits- und Organisationspsychologie“;

GasthörerInnen willkommen.

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Methodenfächer

Diagnostik und Intervention

Linster

Seminar Diagnostik und Intervention (8. Fachsemester)

Mo 16-18 Uhr, SR 2003, Beginn 8. Mai 2006/ Vorbesprechung: Di 25. April 13-14 Uhr

In der Lehrveranstaltung wird die Verschränkung von Diagnostik und Intervention, wie sie im Rahmen psychologischer

Tätigkeit - Schwerpunkt klinisch-psychologische Tätigkeit in unterschiedlichen Anwendungsfeldern (z.B. ambulante

und stationäre Psychotherapie, Rehabilitation, Psychologische Beratung) - praktiziert wird, behandelt. Dies erfolgt anhand

ausgewählter Aufgaben (z.B. Indikation, Herstellung und Gestaltung der Beziehung, Abschluß, Katamnese), die

sich im Verlauf der verschiedenen Phasen (z.B. Anfangsphase, Prozessphase und Abschlussphase) einer Intervention

stellen. Die dabei vorliegenden fachlichen Konzepte werden durch Konzepte der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements

ergänzt.

In der Lehrveranstaltung werden Grundkenntnisse über folgende Wissensbereiche vorausgesetzt: Psychodiagnostische

Verfahren, Psychotherapie-Verfahren, psychiatrische Klassifikationssysteme (ICD-10/Kap. V (F), DSM IV).

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF, abgeschlossenes Vordiplom.

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Der Leistungsnachweis für das Fach Diagnostik und Intervention muß in dieser Lehrveranstaltung

erworben werden.

Anmeldung: Die Anmeldeliste für das Seminar liegt vor dem Sekretariat der Abt. Klinische und Entwicklungspsychologie

aus.

Renkl, Bäuerle

Seminar Diagnostik und Intervention

Mo 16-18 Uhr, SR 5003, Beginn 2. Semesterwoche

In diesem Seminar werden die Kenntnisse, die in den voraus gegangenen Veranstaltungen Diagnostik B und Intervention

B (Schwerpunkt: Arbeits- und Organisationspsychologie und Pädagogische Psychologie) erworben wurden, Praxis

bezogen zusammengeführt und integriert. Dabei wird gezeigt, wie Diagnostik und Intervention im Rahmen von Interventionsprojekten

aufeinander abgestimmt werden. Gearbeitet wird in Projektgruppen. Arbeitsformen sind Plena (zur

Klärung der Aufgaben, Präsentationen), Gruppenarbeit und Fall-Supervision durch die Dozierenden.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF, abgeschlossenes Vordiplom, Teilnahme an einem Seminar Diagnostik oder

Intervention B

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Der Leistungsnachweis für das Fach „Diagnostik und Intervention“ muss in dieser Veranstaltung

erworben werden.

Renkl, Bäuerle

Seminar Psychologische Diagnostik B: Arbeits- und organisationspsychologische und pädagogisch-

psychologische Diagnostik

Mo 14-16 Uhr, SR 5003, Beginn 2. Semesterwoche

Es werden unterschiedliche Methoden der psychologischen Diagnostik, die in Weiterbildung und Organisationsentwicklung

zur Anwendung kommen können, vorgestellt. Dabei werden nicht nur vorhandene Verfahren diskutiert, sondern es

wird auch überlegt, wie diese modifiziert werden könnten, um sie zu verbessern oder sie für weitere Anwendungsbereiche

fruchtbar zu machen. Erwartet wird, dass die TeilnehmerInnen jede Stunde durch Lektüre eines Textes vorbereiten.

In den Sitzungen selbst werden die Verfahren nicht mehr vorgestellt, sondern nur noch hinsichtlich ihrer Möglichkeiten

und Grenzen diskutiert und es werden Modifikationen erarbeitet.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF: abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden, Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein für das Fach "Diagnostik und Intervention"

kann nicht erworben werden.

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Barth (parallel zu Seminar Frank)

Seminar Psychologische Diagnostik B: Vom Erstgespräch zur Behandlungsplanung (6. Fachsemester)

Fr 14-18 Uhr und drei Blocktermine (05.05; 19.05 und 19.07.), PR 2005

Siehe unten.

Frank (parallel zu Seminar Barth)

Seminar Psychologische Diagnostik B: Vom Erstgespräch zur Behandlungsplanung (6. Fachsemester)

Fr 14-18 Uhr und drei Blocktermine (05.05; 19.05 und 19.07.), PR 1005

Dieses Seminar richtet sich vor allem an Studierende zu Beginn der Schwerpunktpunktausbildung Klinische und Rehabilitationspsychologie.

Ziel ist es, den Gesprächsablauf innerhalb eines Erstgesprächs zu üben und eine Leitlinie für eine

biographische Anamnese eines Patienten zu erarbeiten. Neben diesen Gesprächstechniken soll die gewonnene Information

auch schriftlich zusammengefasst und integriert werden. Anhand von Videoanalysen von Patienten der Ambulanz

des Instituts für Psychologie, werden konkrete Fallanalysen vorgenommen. Verhaltensanalytische Konzepte dienen zur

vorläufigen Skizzierung möglicher Interventionsschritte. Eine vorherige Eintragung in die in der Abteilung für Klinische

Psychologie (1. OG) ausliegende Teilnehmerliste bis zum 21.04.2006 ist notwendig.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 20

Leistungsnachweis: Kann erworben werden, Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Kufner

Seminar Psychologische Diagnostik B: Klassifikation psychischer Störungen (6. Fachsemester)

Mo 16-18 Uhr, SR A

Einleitend werden in dieser Veranstaltung Grundgedanken der klassifikatorischen und dimensionalen Diagnostik dargestellt.

Im Folgenden werden Störungsbilder der klinischen Psychologie anhand von Fallbeschreibungen dargestellt:

Störungsspezifische Merkmale werden herausgearbeitet, um anschließend die diagnostische Einordnung in

Klassifikationsschemata (DSM IV bzw. ICD 10) vorzunehmen. Inhalt des Seminars ist darüber hinaus die operationalisierte

Psychodynamische Diagnostik (OPD). Weiterhin werden strukturierte Interviews, wie das computerbasierte Interview CIDI,

zur Erfassung psychischer Störungen in dieser Veranstaltung behandelt. Hierzu werden auch praktische Übungen

durchgeführt. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt auf Screening-Instrumenten für psychische Störungen bei körperlichen

Erkrankungen sowie auf der International Classification of Functioning (ICF), die im Bereich der Rehabilitation zunehmend

an Bedeutung gewinnen. Eine vorherige Eintragung in die in der Abteilung für Rehabilitationspsychologie (2. OG)

ausliegende Teilnehmerliste bis zum 03.04.2006 ist notwendig.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom; NF: abgeschlossene Zwischenprüfung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden, Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Stächele

Seminar Psychologische Intervention B: Gesprächsführung II (Beratung) (6. Fachsemester)

Mo 14-16 Uhr und Blockveranstaltung, SR A, Vorbesprechung: 3.Mai.2006 13-14 Uhr

Siehe unten.

Linster

Seminar Psychologische Intervention B: Gesprächsführung II (Beratung) (6. Fachsemester)

Mo 14-16 Uhr und Blockveranstaltung, SR 2003, Vorbesprechung: 3.Mai.2006 13-14 Uhr

In der Lehrveranstaltung werden Konzepte und Fertigkeiten der Gesprächsführung vertieft. Dies erfolgt im Rahmen der

Seminartermine (Information und praktische Übungen) (1. Semesterhälfte) sowie in den Blockveranstaltungen (Supervision

von Übungsgesprächen). Der Vertiefungsteil wird ergänzt um Konzepte und Fertigkeiten, welche speziell für Beratungstätigkeit

in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern erforderlich sind.

Die Lehrveranstaltung der Seminare von Linster und Stächele wird gemeinsam durchgeführt. Insofern werden – wie

bereits im WS – zwei Plenumsgruppen gebildet und in sog. „Halbgruppen“ und Arbeitsgruppen unterteilt. Die Blockveranstaltungen

sind jeweils für die „Halbgruppen“ geplant:

Samstag, 6. Mai 10-16 Uhr (Halbgruppe A1) Raum 2003

Sonntag, 7. Mai 10-16 Uhr (Halbgruppe A2) Raum 2003

Freitag, 19. Mai 14-20 Uhr (Halbgruppe B1) Raum 2003

Sonntag, 21. Mai 10-16 Uhr (Halbgruppe B2) Raum 2003

Freitag, 14. Juli 14-20 Uhr (Halbgruppen A1 und A2) Raum 2003/PR1

Samstag, 15. Juli 10-18 Uhr (Halbgruppen A1 und A2) Raum 2003/PR1

Freitag, 21. Juli 14-20 Uhr (Halbgruppen B1 und B2) Raum 2003/PR1

Samstag, 22. Juli 10-18 Uhr (Halbgruppen B1 und B2) Raum 2003/PR1

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Teilnahmevoraussetzungen: HF, abgeschlossenes Vordiplom, Grundkenntnisse in Gesprächsführung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden, Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden

Anmeldung: Die Anmeldeliste für das Seminar liegt vor dem Sekretariat der Abt. Klinische und Entwicklungspsychologie

aus.

Stegie, Kufner, Vogel, N.N.

Seminar Psychologische Intervention B: Umgang mit Schwer- und Todkranken (alle Fachsemester des HS)

Blockveranstaltung: Fr 23.6.2006 (14 h), bis So 25.6.2006 (15 h), Fachschaftshaus der Universität, Schauinsland

Thematische Schwerpunkte sind die selbsterfahrungsbezogene Auseinandersetzung mit der Situation Schwer- und

Todkranker sowie Aspekte des psychologischen Umgangs mit dieser Gruppe von Patientinnen und Patienten (vor allem im

kommunikativen Bereich). Die Durchführung der Veranstaltung orientiert sich an einem von Koch und Schmeling

entwickelten Ausbildungskonzept für Berufsgruppen im medizinischen Bereich und soll im Rahmen des

Psychologiestudiums auch ein Verständnis dafür vermitteln, wie mit Berufsgruppen des Gesundheitswesens über eine

solche Thematik Weiterbildung gestaltet werden kann.

Teilnahmevoraussetzung: nur HF, abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 32

Anmeldung: Teilnahmelisten liegen ab sofort bis Montag, 29. Mai 2006, im Flur der Abteilung Rehabilitationspsychologie

(2.OG) aus. Die Liste der endgültig Teilnehmenden hängt ab Mittwoch, 31. Mai 2006, aus. Organisatorische

Vorbesprechung: Montag, 12. Juni 2006, 13.15 Uhr, SR 2003.

Nuding

Seminar Psychologische Intervention B: Soziale Kompetenzen stärken

Mo 9-11 Uhr und 6-stündige Blockveranstaltung nach Absprache mit denTeilnehmerInnen, Beginn 8.5.06

Dieses Seminar richtet sich an Studierende die bereits Basiskenntnisse zu Störungsbildern der Klinischen Psychologie

haben. Zunächst soll die Bedeutung sozialer Kompetenzen und sozialer Unterstützung für die Genese und den Verlauf

von psychischen Störungen dargestellt werden. Der Aufbau sozialer Kompetenzen ist bei einzelnen Störungsbildern

(z.B. soziale Phobie, Schizophrenie) von zentraler Bedeutung, aber auch in der Gesundheitsförderung (z.B. Gruppenangebote

in Rehabilitationseinrichtungen) hat die Kompetenzstärkung einen wichtigen Stellenwert. Exemplarisch sollen

Trainingsmanuale vorgestellt werden und praktisch in der Anleitung von Gruppen geübt werden. Hier sollen sowohl

Trainingsmethoden für Kinder und Jugendliche als auch Verrfahren für Erwachsene präsentiert werden. Eine vorherige

Eintragung in die in der Abteilung für Rehabilitationspsychologie (2. OG) ausliegende Teilnehmerliste bis zum

21.04.2006 ist notwendig.

Teilnahmevoraussetzungen: HF und NF: abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 20

Leistungsnachweis: Kann erworben werden, Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Roesler

Seminar Psychologische Intervention B: Paarberatung und Paartherapie (8. Fachsemester)

Mi 9-11 Uhr, SR 4003 und Blockveranstaltung: 30.6./ 1.7.06, Raum 2003, Beginn 26.4.06

Im Seminar sollen zunächst verschiedene therapeutische Ansätze in der Arbeit mit Paaren und Paarproblemen aus dem

verhaltenstherapeutischen, psychodynamischen und humanistischen Hintergrund erarbeitet werden, ebenso wie exemplarische

präventive Programme zur Verbesserung der Paarkommunikation und Konfliktbewältigung. In einer Blockveranstaltung

sollen diese Kenntnisse in Selbsterfahrungs- und Übungseinheiten vertieft werden. Mithilfe von Fallmaterial

aus der Beratungs- und Therapiepraxis werden typische Problemkonstellationen (z.B. Außenbeziehung, Auszug der

erwachsenen Kinder usw.) vorgestellt und verschiedene Phasen des Paartherapieprozesses wie Auftragsklärung, Kontraktbildung,

Interventionen usw. durchgespielt. Lernziel des Seminars ist sowohl die Fähigkeit, auf der Basis theoretischer

Kenntnisse die eigene Beziehungsbiographie sowie das eigene Beziehungsverhalten reflektieren zu können als

auch grundlegende Interventionsstrategien anwenden zu können.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF, abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30 Personen

Leistungsnachweis: Kann erworben werden; Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Anmeldung: Anmeldelisten liegen vor dem Sekretariat der Abteilung Klinische und Entwicklungspsychologie aus.

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Wilmers, Schulte-Lippern, Schickedanz

Seminar Psychologische Intervention B: Psychodynamische Psychotherapie II - Beispiele aus dem stationären

Setting (8. Fachsemester)

Do 14-16 Uhr, PR 3005, Beginn 27. April 2006

Das Seminar wird sich praxisnah mit psychodynamischen und der psychoanalytischen Theorie entlehnten diagnostischen

und therapeutischen Techniken beschäftigen. Die in stationärer und ambulanter Therapie sowie in klinischer Forschung

tätigen Seminarleiter werden in praxisnahen Übungen und Patientenvorstellungen den Studierenden therapeutisches

Handeln nahe bringen. Das im Wintersemester eingeführte Arbeiten mit der Operationalisierten Psychodynamischen

Diagnostik (OPD) wird vertieft (wer das WS verpasst hat könnte in eine der Publikationen zur OPD – siehe Surftipp

unten – reinschauen). Es wird zwischen konflikt- und strukturorientierter Psychotherapie unterschieden. Es werden Stadien

des psychotherapeutischen Prozesses, verschiedene Settings in Einzel- und Gruppentherapien unterschieden. Die

Möglichkeiten des kombinierten Einsatzes psychodynamischer und kognitiv-behavioraler Verfahren werden am Beispiel

der stationären Psychotherapie aufgezeigt.

Bei Bereitschaft der TeilnehmerInnen können auch einzelne Literaturreferate übernommen werden.

Literaturhinweise:

Yalom, Irvin D. (2002). Der Panama-Hut oder Was einen guten Therapeuten ausmacht, München: Goldmann (btb

72848).

Mertens, W. (2005). Psychoanalyse Grundlagen, Behandlungstechnik und Anwendung. Stuttgart: Kohlhammer-Verlag

(6., vollständig überarbeitete Neuauflage)

Surf-Tipp: http://www.opd-online.net/

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF, abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden, Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Anmeldung: Die Anmeldeliste für das Seminar liegt vor dem Sekretariat der Abt. Klinische und Entwicklungspsychologie

aus.

Hoffmann-Zura

Seminar Psychologische Intervention B: Angehörigenarbeit für psychisch Kranke (6./8. Fachsemester)

Blockveranstaltung: 12.–14.05.2006, Raum: PR 1005 (genaue Zeiten: s. Aushang)

Die moderne Psychiatrie legt nicht nur Wert auf die Betreuung der Patienten, sondern bezieht auch möglichst die Angehörigen

mit ein. Deshalb soll dieser Bereich beispielhaft für die Beratungstätigkeit von DiplompsychologInnen dargestellt

und eingeübt werden.

Dabei geht es um folgende Themenbereiche:

Wo und wie findet Angehörigenarbeit statt?

Welche Schwierigkeiten können auftreten?

Welche Interventionsmöglichkeiten gibt es?

Der Schwerpunkt liegt in der praktischen Arbeit (Groß- und Kleingruppe, Rollenspiele)

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF, abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 15 Personen

Leistungsnachweis: Kann erworben werden; Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Anmeldung: Anmeldelisten liegen vor dem Sekretariat der Abteilung Klinische und Entwicklungspsychologie aus.

Langosch

Seminar Psychologische Intervention B: Entspannungsverfahren (PMR, AT) im Rahmen der Verhaltenstherapie

(6. Fachsemester)

2-tägiges Blockseminar (07.07. und 08.07.06), Vorbesprechung s. Aushang

Entspannungstechniken stellen ein wesentliches Moment verhaltenstherapeutischer Interventionen in der Behandlung

vieler Störungen dar. Nach einer knappen Einführung in die theoretischen Grundlagen von PMR bzw. Autogenem Training

werden im praxisbezogenen Teil beide Verfahren ausführlich geübt. Voraussetzungen, Indikationen, und Probleme

bei der Durchführung dieser beiden Standardverfahren werden ebenso berücksichtigt wie die Anwendung verschiedener

Abwandlungen, die den Einsatz von Entspannungstechniken unter Alltagsbedingungen oft erst sinnvoll machen.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF: abgeschlossenes Vordiplom; NF: abgeschlossene Zwischenprüfung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden, Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

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Evaluation und Forschungsmethodik

Bengel und andere

Vorlesung Grundlagen der Evaluation und Forschungsmethodik (6. Fachsemester)

Do 9-11 Uhr, Hörsaal Psychologie, Beginn 1. Semesterwoche

Diese Vorlesung gibt eine Einführung in die zentralen Fragestellungen und Themen der Evaluation und

Forschungsmethodik: Bedarfsbestimmung und Zielanalyse, klinische Forschungsdesigns, Ergebnismessung, Power- und

Effektstärkenanalyse, Metaanalyse und Metaevaluation, Methoden der Qualitätssicherung (u. a. Basisdokumentation),

interne Qualitätssicherung und Qualitätszirkel, ökonomische Evaluation. Anwendungsbeispiele aus der

Evaluationsforschung und der Qualitätssicherung illustrieren den Themenbereich. Der Stoff dieser Vorlesung ist

Gegenstand der schriftlichen Abschlussprüfung im Fach Evaluation und Forschungsmethodik.

Leonhart

Seminar Testkonstruktion (6./8. Fachsemester)

Achtung Änderung!!

Mi 9-11 Uhr, SR 1003 (CIP-Pool), Beginn 2. Semesterwoche

In der Veranstaltung werden die Grundlagen der klassischen und probabilistischen Testtheorie behandelt werden. Neben

Kenntnissen in Testtheorie sollen primär anhand von Beispielen praxisorientierte Fertigkeiten durch selbstständige Arbeit

am PC vermittelt werden. Ziel des Seminars ist es, die Konstruktion von Tests zu verstehen, die Testgüte nach bestimmten

Kriterien zu beurteilen und die Anwendung von Testverfahren zu bewerten (z.B. Validitätsaspekte, Sensitivität

und Spezifität, Nützlichkeit). Zur praktischen Anwendung sollen Beispielfragebogen entwickelt, selbständig analysiert

und nach teststatistischen Kriterien optimiert werden. Deshalb stellt die aktive Bearbeitung von Problemen am Computer

einen zentralen Bestandteil des Seminars dar.

Teilnahmevoraussetzungen: nur Hauptfach, abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Der Leistungsnachweis für das Fach ‚Evaluation und Forschungsmethoden kann in dieser

Veranstaltung erworben werden.

Wirtz

Seminar Evaluationsforschung, Prüfungsvorbereitende Methodenvertiefung (8. Fachsemester)

Mo 11-13 Uhr, SR 2003, Beginn 2. Semesterwoche

In diesem Seminar werden die zentralen Themen der Evaluationsforschung anhand von Basistexten und Beispielen

erarbeitet. Dabei liegen besondere Schwerpunkte auf der Anwendung des theoreteischen Wissens auf verschiedene Evaluationsfragestellungen

aus der Praxis. Das Seminar ist zur unmittelbaren Prüfungsvorbereitung konzipiert, deshalb ist

eine kontinuierliche aktive Mitarbeit unabdingbare Teilnahmevoraussetzung. Begleitend zum Seminar wird in diesem

Semester ein Tutorat angeboten.

Teilnahmevoraussetzungen: nur Hauptfach, abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden; Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Farin

Seminar Qualitätsmanagement und Evaluation im Gesundheitswesen (6./8. Fachsemester)

Mi 9–13 Uhr, PR 1005, 14tägig, Beginn 1. Semesterwoche

Neben Themen wie der evidenzbasierten Medizin und der Ökonomisierung stellt der Bereich Qualitätsmanagement und

Evaluation eines der aktuell dominierenden Themen des Gesundheitsversorgungssystems dar. In dem Seminar werden

nach einer Klärung und Abgrenzung der Begriffe Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, Evaluationsforschung und

Zertifizierung verschiedene Methoden und Verfahren des Qualitätsmanagements vorgestellt und anhand praktischer

Anwendungen aus aktuellen Qualitätssicherungsprogrammen in der rehabilitativen und akutmedizinischen Versorgung

veranschaulicht. Es werden die Grundlagen der Messung von Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität einschließlich

Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit vermittelt und organisationsintern angewandte Qualitätsmanagement-Modelle

(ISO 9000, EFQM-Modell, KTQ®-Verfahren) erörtert. Zur Anwendung der theoretischen und methodischen Wissensinhalte

werden im Rahmen von zwei Fallbeispielen zur formativen Evaluation und zum Aufbau eines internen Qualitätsmanagement-Systems

in einer Klinik in Gruppenarbeit praxisnahe Konzepte erarbeitet. Abschließend wird auf die Bedeutung

des Berufsfelds „Qualitätsmanagement/Evaluationsforschung“ für Psychologinnen/en eingegangen.

Einführende Literatur:

Farin, E. & Bengel, J. (2003). Qualitätssicherung, Evaluationsforschung und Psychotherapieforschung: Abgrenzung und

Zusammenwirken. In: Härter, M., Linster, H. W. & Stieglitz, R.-D. (Hrsg.), Qualitätsmanagement in der Psychotherapie.

Grundlagen, Methoden und Anwendung (S. 47-68). Göttingen: Hogrefe.

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Kawski, S. & Koch, U. (2004). Qualitätssicherung in der medizinischen Rehabilitation in Deutschland: Entwicklungsstand

und Perspektiven. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz, 47, 111-117.

Lauterbach, K. & Schrappe, M. (Hrsg.), Gesundheitsökonomie, Qualitätsmanagement und Evidence-based Medicine.

Eine systematische Einführung. Stuttgart: Schattauer (insb. Kapitel 9 - 14).

Teilnahmevoraussetzungen: abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Der Leistungsnachweis für das Fach ‚Evaluation und Forschungsmethoden kann in dieser

Veranstaltung erworben werden.

Wetzel

Seminar Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden: Theorie und Praxis der Objektiven Hermeneutik (5./7.

Fachsemester)

Do 14.15–16.30 Uhr, PR 1005

Das Seminar ist eine theoretische und praktische Einführung in die Methode der Objektiven Hermeneutik. Wir werden

Forschungsarbeiten aus dem Feld der Kindertherapie, Klinischen Psychologie, Familienpsychologie, Institutionsberatung

besprechen. Darüber hinaus gibt es Übungsteile, in denen die Teilnehmer lernen, die Methode anzuwenden.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Der Leistungsnachweis für das Fach ‚Evaluation und Forschungsmethoden kann in dieser Veranstaltung

erworben werden.

von Hecker, Klauer

Forschungskolloquium der Abteilung Sozialpsychologie und Methodenlehre (6./8.Fachsemester)

Mi 14-16 Uhr, SR 4003, Beginn 2. Semesterwoche, sowie eine Blockveranstaltung an einem Wochenende

Teilnahme an dem Kolloquium wird von Diplomanden und Doktoranden im Bereich der Sozialpsychologie und Methodenlehre

erwartet. Das genaue Programm und der Termin der Blockveranstaltung werden zu Semesterbeginn bekannt

gegeben.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF, abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden; Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Peper

Forschungskolloquium Biologische und Differentielle Psychologie (6./8. Fachsemester)

Mo 16-18 Uhr, 14tägig n.V., Belfortstr. 20, Raum 108, Beginn 2. Semesterwoche

Das Kolloquium der Abteilung Biologische und Differentielle Psychologie stellt interne und externe Forschungsthemen

vor, an denen aktuell gearbeitet wird. Dabei werden – je nach dem Stand der einzelnen Projekte – Fragen der Planung,

der Methodik und die Ergebnisse vorgetragen und diskutiert.

Teilnahmevoraussetzungen: HF, abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden; Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Lucius-Hoene

Ausgewählte Themen der Erzählanalyse

Fr 9-11 Uhr, SR A, Beginn 1. Semesterwoche

In diesem Seminar werden ausgewählte Themen der konversations- und narrationsanalytischen Auswertung narrativer

Interviews vorgestellt und theoretisch sowie anhand von Textbeispielen erarbeitet (Positionierungstrategien, Agency,

Modalisierung, Perspektiven und Zeitebenen des Erzählens, narrative Argumentationsstrukturen und Deutungsmuster,

Faktizitätsherstellung, etc.). Es werden grundlegende Kenntnisse im erzählanalytischen Umgang mit narrativen Interviewtexten

vorausgesetzt. Das Seminar dient der Vertiefung angewandter textanalytischer Kenntnisse, wie sie etwa zur

Vorbereitung und Durchführung einer Diplom- oder Doktorarbeit auf der Basis von narrativen Interviews dienen können.

Teilnahmevoraussetzungen: HF und NF

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden; Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

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Linster

Seminar Inhaltsanalyse (6./8. Fachsemester)

Di 11-13 Uhr, SR A, Beginn 2. Mai 2006

Inhaltsanalyse als Methode zur systematischen und intersubjektiv nachvollziehbaren Untersuchung von Merkmalen von

Mitteilungen dient deskriptiven aber auch inferentiellen Zielsetzungen und Fragestellungen. Im heutigen Verständnis hat

die Inhaltsanalyse den „Status einer Methode der Datenauswertung überwunden“ (Lissmann). Daher behandelt sie nicht

nur Fragen einer adäquaten Auswertung (z.B. mit Hilfe eines zu generierenden Kategoriensystems), sondern auch Fragen

der Gewinnung der zu untersuchenden Textstichprobe, also „Datenerhebung“ sowie die theoretische Verankerung

der gesamten Untersuchungsstrategie.

Die Geschichte der Inhaltsanalyse zeigt, dass sie in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen betrieben wurde, und

damit auch entsprechend der jeweiligen Fachtradition unterschiedliche methodologische Fundierung erfahren hat. Auf

diesem Hintergrund finden wir verschiedene Namen (z.B. Textinterpretation: linguistische, psychoanalytische, sozialwissenschaftliche,)

und verschiedene ausgearbeitete Varianten. In der Psychologie – speziell der Sozialpsychologie –

finden wir neben der klassischen Variante, der quantitativen Inhaltsanalyse, weitere Varianten, die sich mehr oder weniger

stringent als qualitative oder quantitative Methode oder als „Kombinationen“ von beiden präsentieren.

Im Seminar werden zunächst wichtige theoretische und methodische Grundlagen der Inhaltsanalyse vorgestellt. Schwerpunkt

bilden dabei quantitative und „kombinierte“ Varianten. Dabei handelt es sich sowohl um „konventionelle“ Konzepte

als auch um computergestützte (z.B. Atlas.ti; MAXqda).

Schwerpunkt des Seminars ist die Entwicklung einer Untersuchungsstrategie in welcher die Inhaltsanalyse eine zentrale

Rolle spielt. Dabei wird auch die „Datenerhebung“ einbezogen, sei es als Auswahl der Quellen/Texte oder als (qualitatives)

Interview. Dabei kann es sich um Beratungsgespräche, Psychotherapiegespräche, Selbstbeschreibungen in Tagebüchern,

Fernseh- oder Radiosendungen, Zeitschriften oder um Interviewprotokolle handeln. Je nach Interesse und auch

Anzahl der Teilnehmer werden Arbeitsgruppen gebildet, die eine Studie vorbereiten und durchführen.

Im Seminar können (auch) in Planung befindliche sowie laufende Projekte (Diplomarbeiten) vorgestellt werden, in welchen

inhaltsanalytisch gearbeitet wird.

Literatur

Rössler, P. (2005). Inhaltsanalyse. Konstanz: UVK (UTB-basiscs) (mit Beispielen aus der Kommunikationsforschung)

Lissmann, U. (2001). Inhaltsanalyse von Texten. Ein Lehrbuch zur computergestützten und konventionellen Inhaltsanalyse.

Landau: Verlag Empirische Pädagogik (2. Auflage)

Mayring, P. (2003). Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken (8. Auflage). Weinheim: Beltz (UTB 8229).

Früh, W. (2004). Inhaltsanalyse. Theorie und Praxis (unveränderter Nachdruck der 5. Auflage 2001). Konstanz: UVK

(UTB2501).

Kuckartz, U. (2005). Einführung in die computergestützte Analyse qualitativer Daten. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Krippendorf, K. (2004). Content Analysis. An Introduction to its methodology (2nd. edition). Thousand Oaks: Sage.

Teilnahmevoraussetzungen: HF, abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden; Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Anmeldung: Die Anmeldeliste liegt vor dem Sekretariat der Abteilung Klinische und Entwicklungspsychologie

aus.

Lucius-Hoene

Seminar Textanalyse für DiplomandInnen und DoktorandInnen (8. Fachsemester)

Fr 11-13 Uhr, Raum 2012, Beginn 1. Semesterwoche

In diesem Seminar werden die von den TeilnehmerInnen im Rahmen ihrer Diplomarbeit oder anderen Forschungsarbeiten

erstellten Texte (Transkripte offener Interviews) mit interpretativen Verfahren bearbeitet. Die Gruppe dient als Interpretationsgruppe

zur kontinuierlichen Begleitung der Auswertungsarbeit. Die Teilnahme steht auch solchen Studierenden

offen, die eine Diplomarbeit mit der Erhebung offener Interviews planen und textanalytische Erfahrung erwerben

wollen.

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden; Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Anmeldung: persönliche Anmeldung bei G. Lucius-Hoene, Abt Rehabilitationspsychologie, 2.OG Raum 2012

19


Vertiefungsfächer

Kulturpsychologie

Charlton, Linster

Vorlesung Kulturpsychologie (6. Fachsemester)

Mo 14–16 Uhr, Hörsaal Psychologie, Beginn 2 Semesterwoche

In der Vorlesung werden die Zusammenhänge von Sozialisation, Kultur und Gesellschaft erläutert, wichtige kulturpsychologische

Forschungsmethoden an Untersuchungsbeispielen veranschaulicht, und die in Freiburg untersuchten kulturpsychologischen

Themen und Fragestellungen (zur Medienpsychologie, Genderforschung, interkulturellen Beratung,

transkultureller Therapie, Religionspsychologie) vorgestellt.

Teilnahmevoraussetzungen: HF, NF abgeschlossenes Vordiplom oder Zwischenprüfung in Psychologie

TeilnehmerInnenbeschränkung: keine

Leistungsnachweis: In der Lehrveranstaltung kann kein Schein erworben werden.

Charlton, Wetzel

Seminar Religionspsychologie (6. Fachsemester)

Mi 16.00-17.30 Uhr, SR A, Beginn 1. Semesterwoche

In den letzten Jahren sind die Themen Religion und Spiritualität wieder ins Zentrum der öffentlichen Diskussion gerückt.

In diesem Kontext sind in größerem Umfang qualitative und quantitative Untersuchungen zu den Bedingungen

und Funktionen religiöser Überzeugungen und Erfahrungen veröffentlicht worden. Wir wollen uns in diesem Seminar

speziell mit der religiösen Entwicklung und praktizierter Religion in verschiedenen Lebensphasen befassen: frühe Bindungserfahrung,

religiöse Vorbilder, Konversionserlebnisse, der Bedeutung der Religiosität für den Umgang mit Krankheit

und Lebenskrisen, Achtsamkeit.

Teilnahmevoraussetzungen: HF, NF abgeschlossenes Vordiplom oder Zwischenprüfung in Psychologie

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: In der Lehrveranstaltung kann von NF-Studierenden ein Schein erworben werden.

Beller, Bender

Seminar Ethnomathematik: Psychologische Grundlagen – kulturelle Vielfalt (Interdisziplinäres Seminar Psychologie/Ethnologie,

ab 5 Fachsemester)

Do 16-18 Uhr, SR A, Beginn 1. Semesterwoche

Mathematik – nur etwas für weltfremde Genies? Nein, denn zählen – das kann doch wohl jeder! Auch wenn es in der

Schule cool sein mag, “mit Zahlen nichts anfangen zu können”, so sind sie doch in unserem Alltag allgegenwärtig. Zahlen

und mathematische Prinzipien strukturieren beispielsweise Kalender, Dekorationsmuster, Gesellschaftsspiele und

selbst Verwandtschaftsbeziehungen. Am Beispiel einiger mathematischer Prinzipien versuchen wir im Seminar zwei

grundsätzliche Fragen zu beantworten: Welche kognitiven Voraussetzungen müssen Menschen mitbringen, um sie verstehen

zu können? Und welche Werkzeuge geben Sprache(n) und Kultur(en) zum Umgang mit ihnen an die Hand? Für

die Scheinvergabe wird die Übernahme eines Referates und die Bearbeitung verschiedener Vertiefungsaufgaben erwartet.

Die Verteilung der Themen findet in der ersten Seminarstunde statt; Themen für die ersten beiden Termine werden

allerdings bereits ab Anfang April vergeben.

Literatur:

Ascher, M. (1991). Ethnomathematics: A multicultural view of mathematical ideas. Pacific Grove, Calif.: Brooks/ Cole

Publ.

Dehaene, S. (1997). The number sense: How the mind creates mathematics. Oxford: Oxford University Press.

Teilnahmevoraussetzungen: HF, NF Psychologie, Ethnologie; Abgeschlossenes Vordiplom bzw. abgeschlossene

Zwischenprüfung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Studierende im NF Psychologie können einen Schein für das Fach Kulturpsychologische Forschung

erwerben, Studierende aus der Ethnologie einen Seminarschein; Studierenden im HF Psychologie wird eine

Teilnahmebescheinigung ausgestellt.

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Charlton

Seminar Kulturpsychologisches Kolloquium (8. Fachsemester)

Di 16-18 Uhr, SR A, Beginn 1. Semesterwoche

In diesem Seminar erarbeiten Studierende in Projektgruppen die Planung zu einer eigenen Forschungsarbeit im Bereich

der Kulturpsychologie. Ziel ist es, sich theoretisch und methodisch so weit in eine kulturpsychologische Fragestellung

einzuarbeiten, dass eine Umsetzung in ein Exposé zu einer Diplom- oder Forschungsarbeit grundsätzlich möglich wäre.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF, abgeschlossenes Vordiplom, Besuch der Vorlesung und mindestens eines

Seminars zur Kulturpsychologie

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: In der Lehrveranstaltung kann ein Schein (Wahlpflichtschein gem. PO für das Fach Kulturpsychologie)

erworben werden.

Charlton

Seminar Forschungskolloquium

Di 18-20 Uhr, 14-täglich, PR 1005, Beginn 2. Semesterwoche

Teilnahmevoraussetzungen: Nur für HF-Studierende, die eine Diplomarbeit oder Dissertation vorbereiten oder

bearbeiten.

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Für DoktorandInnen kann ein Leistungsnachweis entsprechend der Promotionsordnung erworben

werden.

Neurobiologische Grundlagen

Halsband, Herfort

Seminar Neurobiologische Grundlagen II: Psychobiologie veränderter Bewusstseinszustände – Hypnose, Koma,

Drogen, Medikamente (6./8. Fachsemester)

Do 14-16 Uhr, SR 2003, Beginn 2. Semesterwoche

Die Veranstaltung behandelt die neurobiologischen Grundlagen veränderter Bewusstseinszustände. Mittels neurophysiologischer

Messmethoden und bildgebender Verfahren konnte die Hirnforschung in den letzten Jahren die Auswirkungen

veränderter Bewusstseinszustände, wie z.B. Hypnose, Koma, Substanz- oder Medikamentengebrauch, auf die neuronale

Plastizität in spezifischen Arealen des Gehirns sichtbar machen. Hierzu werden spannende aktuelle Forschungsbefunde

vorgestellt. Somit konnten bei psychologisch induzierten Entspannungszuständen (Hypnose, Meditation etc.) Aktivierungsänderungen

in frontalen und occipitalen Hirnarealen nachgewiesen werden sowie eine Leistungssteigerung beim

Erlernen bildhafter Assoziationen. Jüngste Ergebnisse aus der Komaforschung belegen, dass nach der Präsentation

komplexer kognitiver Aufgaben 20-30% der untersuchten Patienten ereigniskorrelierte Hirnpotentiale aufweisen. Einen

weiteren interessanten Ansatzpunkt stellen die biochemischen und neuronalen Veränderungen des Bewusstseins nach

Einnahme von Drogen und Medikamenten dar.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom; NF: abgeschlossene Zwischenprüfung

Teilnehmerinnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden.

Halsband, Saevarsson

Seminar Neurobiologische Grundlagen III - Controversial Issues in Neuropsychology (6./8. Fachsemester)

Fr 11-13 Uhr, SR 5003, Beginn 2. Semesterwoche

The primary objective of this course is for students to gain mastery of discussion and presentation of neuropsychological

issues in English. How are functions localized? How is localization of function related to altered function after lesions?

We discuss cutting-edge topics in modern brain imaging techniques, plasticity of the brain and functional reorganization.

Topics cover a wide range of subject areas, including intelligence, memory and attention, motor control, aggression,

anxiety, cross- modality integration and interhemispheric transmission. The seminar format will stimulate students' active

discussion of a variety of controversial topics in clinical neuropsychology and brain-behavior relationships. A short

oral presentation in English will be required.

Teilnahmevoraussetzung: HF: abgeschlossenes Vordiplom; NF: abgeschlossene Zwischenprüfung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Der Leistungsnachweis für das Fach "Neurobiologische Grundlagen 3" kann in dieser Veranstaltung

erworben werden.

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Präventions- und rehabilitationspsychologische Forschung

Bengel, Jäckel (Medizinische Fakultät)

Ringvorlesung Rehabilitation

Di 18-20 Uhr, 14tägig, Hörsaal Psychologie, siehe auch Aushang und Homepage des Rehabilitationswissenschaft-

lichen Forschungsverbundes, Beginn 2.5.2006

In der Ringvorlesung werden aktuelle Themen und Entwicklungen in der Rehabilitationsmedizin, der

Rehabilitationspsychologie und der Klinischen Psychologie sowie Forschungsergebnisse aus der Rehabilitation vorgestellt.

Bengel

Seminar Forschungsseminar (8. Semester)

Di 16-18 Uhr, PR 2005, Beginn 1. Semesterwoche

Gegenstand des Seminars sind laufende Forschungsvorhaben zur Rehabilitations-, Klinischen und Gesundheitspsychologie

sowie Versorgungsforschung. Planung und Konzeption werden anhand laufender Forschungsprojekte sowie anhand

von Projektanträgen besprochen. Daneben werden übergreifende Themen wie Design- und Konzeptionsplanung,

Methodenauswahl und Fragen der Implementierung von Forschungsdesigns in die klinische Versorgung thematisiert.

Das Forschungseminar wird in zwei Teilen (jeweils WS und SS) angeboten.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF, abgeschlossenes Vordiplom, abgeschlossene Basisausbildung in Klinische

und Rehabilitationspsychologie.

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Der Leistungsnachweis für das Fach Präventions- und rehabilitationspsychologische Forschung

kann in dieser Veranstaltung erworben werden.

Bengel, Helmes

Seminar Ambulante psychotherapeutische Versorgung (8. Fachsemester)

Mo 16-18 Uhr, PR 2005, Beginn 1. Semesterwoche

Das Seminar vermittelt Basiswissen zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung unter besonderer Berücksichtigung

der Patienten mit chronischen körperlichen Erkrankungen und Behinderungen. Die häufigsten Krankheitsbilder

(z.B. Anpassungsstörung, Angststörung, Depression) und Konzepte für die Einzel- und Gruppentherapie werden vorgestellt.

Weiterhin werden Kenntnisse über rechtliche und strukturelle Bedingungen der ambulanten Versorgung vermittelt.

In einem „Journal-Club“ werden aktuelle Forschungsergebnisse diskutiert. Es ist geplant, die entwickelten Konzepte

in die Arbeit der Institutsambulanz, Arbeitsbereich Psychosoziale Rehabilitation und Nachsorge einzubinden. Das Seminar

wird durch Beiträge der Teilnehmer gestaltet. Die Anmeldelisten für das Seminar liegen vor dem Sekretariat der

Abteilung für Rehabilitationspsychologie aus.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom; NF: abgeschlossene Zwischenprüfung; abgeschlossene

Basisausbildung im Fach Anwendungsfach „Klinische und Rehabilitationspsychologie“

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden, Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Stegie

Kolloquium Präventions- und rehabilitationspsychologische Forschungskonferenz (höhere Semester)

Mi 9.30-11.00 Uhr, PR 2005, Termine s. Aushang

Das Kolloquium stellt geplante und laufende präventions- und rehabilitationspsychologische Studien (u.a. Diplomarbeiten

und Forschungsprojekte) vor.

Teilnahmevoraussetzungen: HF, abgeschlossenes Vordiplom

Psychotherapieforschung

Baumeister, Härter

Seminar Forschungspraktikum (8. Fachsemester)

Do 14-18 Uhr, SR B, Beginn s. Aushang

Das Forschungspraktikum „Psychotherapieforschung“ ist für Studierende im 8. Fachsemester, die das Forschungsvertiefungsfach

gewählt haben, als 4-stündiges Praktikum vorgesehen.

Nach Vertiefung von Forschungsmethoden werden am Anfang exemplarische Studien vorgestellt und unter methodischen

Gesichtspunkten analysiert. Primäres Ziel des Seminars ist es, ein eigenes umgrenztes Forschungsprojekt zu pla-

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nen und durchzuführen. Hierzu besteht Gelegenheit, in laufenden Forschungsprojekten zur Wirksamkeit psychotherapeutischer

Verfahren (z.B. zur Gruppentherapie bei körperlichen Erkrankungen und zur alkoholismusspezifischen Psychotherapie)

zu hospitieren, Methoden der Analyse von Psychotherapien zu erlernen und exemplarisch anzuwenden. Die

Veranstaltung bietet sehr gute Möglichkeiten, Einblick in die klinische Forschungspraxis zu gewinnen und diese Erfahrungen

für die eigene Diplomarbeit zu nutzen.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF, abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: der Leistungsnachweis für das Fach muss in dieser Veranstaltung erworben werden.

Anmeldung: Die Anmeldeliste für das Seminar liegt vor dem Sekretariat der Abt. Klinische und Entwicklungspsychologie

(Raum 1011) aus.

Wissenspsychologie

Spada

Seminar Forschungsgespräche zur Wissenspsychologie (8. Fachsemester)

Mi 14-16 Uhr, PR 3005, Beginn 1. Semesterwoche

In diesem Kolloquium werden aktuelle Forschungen zur Wissenspsychologie vorgestellt und diskutiert. Häufig handelt

es sich um DFG-Projekte, Dissertationen aus Graduiertenkollegs und Diplomarbeiten.

Teilnahmevoraussetzungen: HF: abgeschlossenes Vordiplom, NF: abgeschlossene Zwischenprüfung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: In dieser Lehrveranstaltung kann kein Leistungsnachweis für das Fach Wissenspsychologie

erworben werden.

Nachbarfächer

Klinische Neuropsychologie

Halsband, Schecker

Hauptseminar Ringveranstaltung Neuropsychologie für Linguisten

Di 14-16 Uhr, PR 1005, Beginn: 1. Semesterwoche

Schon de Saussure wusste, dass Sprache ‚ein psychischer Tatbestand’ sei; namhafte Neurolinguisten verstehen auch

heute noch die Neurolinguistik als „Neuropsychologie der Sprache“ (Angela Friederici). Umso wichtiger ist es für den

Neurolinguisten, sich mit Grundlagen und neuesten Forschungsergebnissen der experimentellen und klinischen Neuropsychologie

vertraut zu machen.

Das Hauptseminar „Neuropsychologie für Linguisten“ führt in grundlegende Erkenntniszusammenhänge der modernen

Neuropsychologie ein. Somit werden einerseits Kenntnisse in den neurowissenschaftlichen Basisfächern erworben (z.B.

strukturelle und funktionelle Neuroanatomie, elektrophysiologische und biochemische Informationsverarbeitung), andererseits

beinhaltet die Ausbildung eine praxisorientierte Falldiagnostik sowie Einblicke in therapeutische Interventionen

bei neurologischen und/oder psychiatrischen Patienten. Die einzelnen Themenbereiche (und darauf abgestimmte Referatsthemen)

werden in der ersten Sitzung in der ersten Semesterwoche erläutert.

Teilnahmevoraussetzungen: NF: abgeschlossene Zwischenprüfung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 15

Leistungsnachweis: Kann erworben werden; Pflicht- bzw. Wahlpflichtschein kann nicht erworben werden.

Halsband, Dykierek, Klecha, Gann, Bureck, Valerius

Ringvorlesung Klinische Neuropsychologie in der Psychiatrie (für Studenten der Psychologie und der Medizin,

6./8. Fachsemester)

Mi 14-16 Uhr, Psychiatrische Klinik und PR 2005, Beginn 2. Semesterwoche

In dieser Veranstaltung werden neuropsychologische Störungsbilder bei psychiatrischen Patienten vorgestellt und deren

neurobiologische Grundlagen besprochen. Schwerpunktthemen werden sein: Neuropsychologie bei schizophrenen und

depressiven Erkrankungen, Zwangserkrankungen, Phobien, Demenzen sowie Störungen nach chronischem Alkohol

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Abusus. Das Seminar ist praxisorientiert und umfasst klinische Fallvorstellungen und Videodemonstrationen. Probleme

bei der neuropsychologischen Begutachtung werden kritisch analysiert.

Teilnahmevoraussetzung: HF: abgeschlossenes Vordiplom, NF: abgeschlossene Zwischenprüfung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Der Leistungsnachweis für das Fach „Klinische Neuropsychologie“ muss in dieser Veranstaltung

erworben werden.

Psychopathologie

Riemann

Vorlesung Klinik der Psychiatrie und Psychotherapie mit Fallvorstellung (für Studierende der Psychologie)

Do 12.00-14.00 Uhr, Hörsaal Psychiatrie, Karlstr., Beginn 1. Semesterwoche

Im Rahmen dieser Vorlesung wird ein Überblick über die Psychopathologie und die verschiedenen psychischen Störungsbilder

gegeben. Es erfolgen zudem Fallvorstellungen zu den einzelnen Krankheitsbildern.

Teilnahmevoraussetzungen: nur HF, abgeschlossenes Vordiplom

TeilnehmerInnenbeschränkung: 105

Leistungsnachweis: Klausur am Ende der Vorlesung als Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung Psychopathologie.

Verhaltensbiologie

Haug-Schnabel, Bensel

Seminar Humanethologie: Biologie des menschlichen Verhaltens

Blockseminar: 07.07.06, 14-18 Uhr; 08.07.06, 9-18 Uhr; 09.07.06, 9-18 Uhr, jeweils SR 4005

1. Vorbesprechung 28.04.06, 13 Uhr, PR 1005; 2. Vorbesprechung 20.6.06, 17 Uhr, PR 1005

Forschungen zum menschlichen Verhalten mit Schwerpunkt Verhaltensbiologie stehen im Mittelpunkt des Blockseminars.

Fragestellungen, Untersuchungsmethoden, Ergebnisauswertung und Ergebnisdarstellung ausgewählter Untersuchungen

werden im Seminar erarbeitet. In die Diskussion werden Aspekte evolutionärer Psychologie sowie der Soziobiologie

einbezogen.

Teilnahmevoraussetzungen: Teilnehmen können Studierende der Psychologie im Grundstudium mit Haupt- oder

Nebenfachzulassung.

TeilnehmerInnenbeschränkung: 25

Leistungsnachweis: In dieser Lehrveranstaltung kann ein Leistungsnachweis für das Fach Verhaltensbiologie erworben

werden.

Zusätzliche Veranstaltungen

Kury, Obergfell-Fuchs

Seminar Forensische Psychologie II, Praxisseminar (8. Fachsemester)

Blockveranstaltung, PR 2005, Vorbesprechung Do 13.30 Uhr, 1. Semesterwoche

Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen des ersten Teils der Veranstaltung im WS 2005/2006 werden im zweiten

Teil konkrete Fallbeispiele forensisch-psychologischer Begutachtung vorgestellt, anhand derer die Bearbeitung und

Erstellung forensisch-psychologischer Gutachten geübt wird. Die dargestellten Aufgabenbereiche sind schwerpunktmäßig

Strafrecht (Schuldfähigkeit, Verantwortungsreife und Prognose) sowie Familien- und Zivilrecht, insbesondere Problembereiche

im Zusammenhang mit Sorge- und Umgangsrecht. Durch den Besuch von Praxiseinrichtungen bzw. die

Einbeziehung externer Gäste werden Tätigkeitsfelder des Rechtspsychologen beispielhaft vorgestellt, wie Strafvollzug,

Jugend- und Bewährungshilfe oder Polizei. Das Seminar wird wie im WS als Blockveranstaltung angeboten.

Teilnahmevoraussetzungen: vorangegangene Teilnahme am Seminar Forensische Psychologie I (WS) ist empfohlen

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann im Sinne eines Zusatzfaches erworben werden.

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Bauer

Seminar Einführung in die Parapsychologie

Mi 10-12 Uhr, Konferenzraum des IGPP, Willhelmstraße 1 b, Beginn 1. Semesterwoche

Im Zentrum der parapsychologischen Forschung („anomalistischen Psychologie“) steht die Beschreibung, Analyse und

Erklärung außergewöhnlicher menschlicher Erfahrungen („AgE“) in Form von Telepathie, Hellsehen, Präkognition oder

Psychokinese („Psi-Phänomene“) aus interdisziplinärer Perspektive. Das Seminar will Entwicklung, Methoden, Ergebnisse,

Theorien, Probleme und Kontroversen der parapsychologischen Forschung überblicksartig vorstellen sowie Einblicke

in laufende Forschungsprojekte und in die Beratungs- und Informationsarbeit des Instituts für Grenzgebiete der

Psychologie und Psychohygiene e. V. (IGPP) vermitteln.

Auf dem Programm stehen folgende Themenschwerpunkte:

Entwicklung der Parapsychologie / Gegenstandsbereich, Abgrenzungsprobleme („Para-Psi-Pseudo“) / Phänomenologie

und Methodologie im Überblick / Klassen außergewöhnlicher menschlicher Erfahrungen (AgE): Parapsychische Spontanerfahrungen,

Außerkörperliche und Nahtoderfahrungen, Spukerfahrungen u. a. m. / Psychologischer Umgang mit

AgE (Beratungskonzepte, ‘okkulte‘ Praktiken, Psychohygiene) / Qualitative Experimente („Psi-Stars“) / Experimentelle

Paradigmen (z. B. Karten- und Würfelexperimente der Rhineschen Schule, Ganzfeld-Telepathie- und Remote Viewing-

Experimente, Psychokinese-Experimente mit Zufallszahlengeneratoren, Direkte Mentale Beeinflussung lebender Systeme)

/ Übersicht über Modell- und Erklärungsansätze für paranormale Phänomene (z. B. Conformance Behavior Model,

Observational Theories, Data Augmentation Theory, Synchronizitätsmodelle, Modell der Pragmatischen Information)

Teilnahmevoraussetzungen: keine

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: In dieser Lehrveranstaltung kann kein Leistungsnachweis erworben werden.

Becker, Xander, Momm

Seminar Palliative Care

Vorbesprechung: Di, 31. 01 2006, 18.15 Uhr, Treffpunkt: Infopunkt/Anmeldung Medizinische Universitätsklinik

Nach der aktuellen Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Palliative Care verstanden als "...an approach

that improves the quality of life of patients and their families facing the problem associated with life-threatening

illness through the prevention and relief of suffering by means of early identification and impeccable assessment and

treatment of pain and other problems, physical, psychosocial and spiritual" (WHO, 2002). Palliative Care ist ein umfassendes

Behandlungskonzept, das sowohl eine effektive Schmerztherapie und Symptomkontrolle als auch die Integration

der psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse der Patienten, der Angehörigen und des Behandlungsteams sowohl

während der Erkrankung als auch im Sterbeprozess und in der Zeit danach umfasst.

Im Blockseminar „Palliative Care“ soll zum einen die Geschichte der Palliativmedizin dargestellt und dabei auch auf die

religiösen Wurzeln des Hospizgedankens eingegangen werden. Zum anderen soll den Seminarteilnehmern praxisorientiertes

Basiswissen im Bereich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, ein Überblick über die aktuellen Theorien der

Trauerforschung sowie eine Einführung in die Grundlagen der Sterbe- und Trauerbegleitung vermittelt werden (knowledge).

Darüber hinaus werden in interaktiven Lerneinheiten Fertigkeiten im Bereich der Kommunikation mit Patienten

und Angehörigen trainiert (skills) sowie ethische Fragestellungen und eigene Überzeugungen (attitudes) reflektiert. Da

Palliative Care einen multiprofessionellen Behandlungsansatz umfasst, soll das Blockseminar Palliative Care als interdisziplinäre

Veranstaltung mit Studierenden der Humanmedizin (vorklinische und klinische Semester), der Psychologie,

der Theologie und anderer Geisteswissenschaften sowie der Caritaswissenschaft durchgeführt werden. Nach Rücksprache

ist auch eine Teilnahme von Studierende anderer Fakultäten möglich.

Termine (voraussichtlich) : Freitag, 28. April 2006: 15-19 Uhr

Samstag, 29. April 2006: 9-18 Uhr

und

Freitag, 5. Mai 2006: 15-19 Uhr

Samstag, 6. Mai 2006: 9-18 Uhr

Bei Bedarf nach Rücksprache ggf. auch Terminänderungen möglich

Beller

Seminar Empirisch forschen lernen (4./6. Fachsemester)

Do 11-13 Uhr, PR 3005, Beginn 1. Semesterwoche

Dieses Seminar gibt eine Einführung in ausgewählte Bereiche sozialwissenschaftlicher Forschungsmethodik. Vorgestellt

werden unter anderem verschiedene Datenerhebungsverfahren, Prinzipien der Experimentalmethodik sowie grundlegende

Konzepte und Verfahren der statistischen Datenauswertung. Ziel ist, die Durchführung einer empirischen Untersuchung

von der Planung bis zur Auswertung in den Grundzügen kennenzulernen. Im ersten Teil des Seminars werden die

Themen anhand eines Lehrbuches und Übungsaufgaben erarbeitet. Für den zweiten Teil ist vorgesehen, eine eigene

Untersuchung zu planen, durchzuführen und auszuwerten, und dabei die erworbenen Kenntnisse praxisnah zu vertiefen.

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Teilnahmevoraussetzungen: nur NF, abgeschlossene Zwischenprüfung

TeilnehmerInnenbeschränkung: 30

Leistungsnachweis: Kann erworben werden; Pflichtschein für Studierende der Informatik mit NF Psychologie.

Dozenten und Dozentinnen des Instituts für Psychologie und Fachschaft

„Psychokino“ (Ringvorlesung)

Termine und Themen siehe Aushang

Aktuelles oder Klassiker, Hauptsache psychologischer Diskussionsbedarf! In Zusammenarbeit mit der Fachschaft stellen

Dozenten des Institutes Filme vor, die im Anschluss munter diskutiert werden dürfen.

Teilnahmevoraussetzungen: keine

TeilnehmerInnenbeschränkung: keine

Leistungsnachweis: In dieser Vorlesung wird kein Leistungsnachweis vergeben.

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