Januar bis Juni - Projektwerkstatt

projektwerkstatt

Januar bis Juni - Projektwerkstatt

Aktionstipps

• Zeit für Abendvorträge und

Akti o n svo rberei tu n g

• I m Herbst gesäte Pflanzen knicken

bei Frostleicht ab

• Drei M onate vor der Aussaat

müssen zukünftigeFlächenin das

Standortregister eingetragen

werd en (www. stan d ortreg i ster. d e)

Feldbesetzungen

Zelte, H ütten und Türme verhindern das Ausbringen gentechnisch manipulierter Saat, denn sie werden vor

der Aussaat auf dem geplanten Feld errichtet. Das ist nicht einmal Sachbeschädigung. Ankettblöcke auf

oder im Boden schützen vor einer Räumung. Durch Besetzungen entstehen Orte der Begegnung und

Diskussion− im günstigsten Fall mit dem Verzicht aufdie Aussaatals Abschluss. Die Bilder dieser Seite

entstanden 1 995 in Melbach (Wetterau) und 2007 in Lüsewitz (bei Rostock).

Foto u n d Col l ag e : Pro jektwerkstatt. Ti tel foto s: Jörg B erg sted t


Feldbefreiungen

Wenn alles andere nicht hilft: Bei Feldbefreiungen werden die genmanipulierten

Pflanzen wieder entfernt, abgeknickt, gemäht, umgetreten,

angezündet oder herausgerissen. Die Fotos zeigen Aktionen

aus Indien und Portugal−Gentechnik-Widerstand istinternational. Aktionstipps

• Aussaat von Sommerweizen und

(ab Monatsende) Sommergerste


Aktionstipps

• Aussaat Gerste (braucht nur

100-120TagebiszurErnte,also

auch noch spätermöglich) • Mitte März bis Ende April:

Kartoffel- und Rübenaussaat

•MärzbisJuni:ErbsenundMöhren

Jahresstart 2008

Mit einem Transparent am Eingang des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

(BVL) in Berlin kündigten Aktivistinnen und Aktivisteneinwiderständiges Jahr an: „Auch Deutschland wird gentechnikfrei− so oder so!“ Ein ähnliches Transparent

wehte am Turm des AgroBiotechnikums in Groß Lüsewitz.

Foto : Jörg B erg sted t


Aktionstipps

• M i tte Ap ri l b i s M i tte M ai :

Mais-Aussaat

• Winterweizen und -gerste

stehen vor der Blüte

Die erste Besetzung: Gießen

I n den zwei Jahre davor war das Gerstenfeld der U ni Gießen spektakulär befreit

worden. 2008 kam es anders: I n der N acht vom 30. auf den 31 . M ärz 2008 bauten

knapp 20 AktivistInnen ein Widerstandsdorf auf der Fläche auf. Drei Wochen trotzten

sie mit Turm, Zelten und einem Betonblock zum AnkettenU ni, Wind und Wetter.

Am 7. April schneite das kleine Dorf ein ...

Foto: Hauke Thoroe


Aktionstipps

• Aussaat von Tomaten und Bohnen

• M ais und andere zeigen (je nach

Au ssaatzei t) d i e ersten H al m e

Nummer Zwei: Oberboihingen

An fan g Ap ri l 2 0 0 8 en tstan d ei n Fel d b e setzu n g s- Cam p au f d em

Sortenprüfungsgelände für Mon81 0 in Oberboihingen bei Stuttgart. Die Aktion erregte

große Aufmerksamkeit, auch an der Fachhoch sch ule N ürtingen , die den Versuch

durchführte. Schließlich verkündete die Hochschulleitung den Verzicht auf gentechnische

Experimente. Der Jubel war groß!

Foto: H anno Böck


Aktionstipps

• Alle Sortensind jetztals wachsende

Pflan zen sichtbar − zum Teil

schon recht groß und in Blüte

Aller guten Dinge sind ... Northeim

Eine dicke Ü berraschung: Aus einer Protest-Radtour zum Rübenfeld der KWS Saat

AG entwickelte sich ein Zeltdorf, kurz danach kam ein spektakulärer Dreier-Turm

mit aufgehängtem Zelthinzu. Das Camp hielt einige Zeit, dann schafftedie Firma

450 MitarbeiterInnen als bezahlte DemonstratInnen zum Ortdes Geschehens und

säte unter ihrem und Polizeischutz auf der Restfläche aus.

Foto: randbild.de

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