IM INTERVIEW - 1899 Hoffenheim

achtzehn99

IM INTERVIEW - 1899 Hoffenheim

Saison 2010/11 | Ausgabe 12 | 24. Spieltag | 26. Februar 2011 | 1,50 Euro

HEUTIGER GEGNER

1. FSV Mainz 05

INTERVIEW BABEL

In vorderster Linie

INTERVIEW THANNER

Auf der Höhe

INTERVIEW HAFKE

Hinter den Spitzen

STADIONMAGAZIN 2010/11

© TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH


PARTNER |

2 STADIONMAGAZIN

AUSRÜSTER

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IMPRESSUM

HERAUSGEBER

TSG 1899 Hoffenheim

Fußball-Spielbetriebs GmbH

Dietmar-Hopp-Sportpark

Horrenberger Straße 58

74939 Zuzenhausen

Tel. +49 (0) 72 61-94 93-0

Fax +49 (0) 72 61-94 93-102

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REDAKTION UND KOORDINATION

Markus Sieger (V.i.S.d.P.)

Daniel Dillmann

REDAKTIONELLE MITARBEIT

Marcel Kamm

Isabel Engstfeld

Christoph Kraatz

Terence Träber

Axel Schmidt

LAYOUT, SATZ, GESTALTUNG

Werbeagentur ServiceDesign, Heidelberg

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DRUCK

Gedruckt auf Heidelberg Speedmaster.

FOTOS

Uwe Grün

H&B Pressebild Pfeifer, Wiesloch

Reiner Pfi sterer

dpa Picture-Alliance GmbH

LIEBE FANS, FREUNDE UND PARTNER,

LIEBE GÄSTE,

gerne begrüßen wir Sie heute zu unserem zweiten Heimspiel in Folge

und heißen auch alle Fans, die Mannschaft und alle Offi ziellen unseres

heutigen Gegners Mainz 05 bei uns in der Rhein-Neckar-Arena herzlich

willkommen.

Leider wurde der engagierte und entschlossene Auftritt unserer Mannschaft

am vergangenen Samstag gegen den 1. FC Köln nicht mit

3 Punkten belohnt und die Verwertung der zahlreichen Chancen scheiterte

an nur wenigen Zentimetern.

Wir sind davon überzeugt, dass wir an diese gute Leistung anknüpfen

werden und heute von Beginn an alles tun, um nach 90 Minuten als

Sieger vom Platz zu gehen.

Mit Mainz 05 erwartet unsere Mannschaft heute eine der großen Überraschungen

in dieser Saison. Mit jungen Talenten und frischem Offensivfußball

ist es den Rheinhessen gelungen, die Bundesliga schon in den

ersten Spieltagen auf den Kopf zu stellen. Unser Cheftrainer und sein

Team haben unsere Mannschaft auf den Tabellenfünften der Bundesliga

akribisch eingestellt und mit Hilfe der wie immer grandiosen Unterstützung

unserer Fans sollte es mit einem Dreier heute klappen.

Freuen Sie sich nun gemeinsam mit uns auf ein attraktives und aus

unserer Sicht hoffentlich siegreiches Spiel.

Mit besten Grüßen,

Jochen A. Rotthaus

Geschäftsführer TSG 1899 Hoffenheim

Fußball-Spielbetriebs GmbH

Frank Briel

Geschäftsführer TSG 1899 Hoffenheim

Fußball-Spielbetriebs GmbH

3


INHALT |

06 IMPRESSIONEN

10 RÜCKPASS

12 IM INTERVIEW

| Ryan Babel

18 MAL MAL

| David Alaba

20 GEGNER

| 1. FSV Mainz 05

| Interview mit Dimo Wache

| Gegnerüberstellung

26 SPIELPLAN

28 TEAMS

| 1899 Hoffenheim

| 1. FSV Mainz 05

30 POSTER

32 STATISTIK

36 IM INTERVIEW

| Ernst Tanner

42 NÄCHSTER GEGNER

| Borussia Mönchengladbach

44 FANS

46 RUND UM 1899

48 AKADEMIE

| U23

| Interview mit Markus Gisdol

| Nationalspieler

58 FRAUEN

56 SERVICE UND INFOS

58 NACHSPIELZEIT

4 STADIONMAGAZIN

22

10

16 12 20

36

48

NAMENSGEBER

58

24


BELEUCHTET

Flutlichttest in der Rhein-Neckar-Arena


BELESEN Lektüre vor dem Köln-Spiel


RÜCKPASS

19. FEBRUAR 2011

Dreimal Pfosten statt drei Punkte

Gegen den 1. FC Köln gelingt es 1899 Hoffenheim, das Spiel zu kontrollieren, n,

den Ball durch die eigenen Reihen laufen zu lassen und sich Chancen n

herauszuspielen. Was den Kraichgauern misslingt: Tore machen. So muss s

sich die Mannschaft um Trainer Marco Pezzaiuoli einmal mehr mit nur

einem Punkt zufrieden geben, obwohl drei durchaus möglich gewesen

wären.

1899 bemüht sich von der ersten Minute an, die 0:4-Pleite aus der Bayern- yern-

Partie vergessen zu machen. Resultat sind die ersten Angriffsbemühungen ngen

über die Außenbahnen nach fünf Minuten. Mit dem 1. FC Köln ist jedoch eine

Mannschaft zu Gast, die in den vergangenen zwei Wochen Siege gegen die

Bayern und den 1. FSV Mainz 05 feierte. Die Domstädter präsentieren sich

robust und gehen im Mittelfeld immer wieder entschlossen und mit Härte in

die Zweikämpfe. Ein so provozierter Ballverlust führt in der achten Minute zur

Konterchance, bei der Marvin Compper die Hereingabe von Lukas Podolski

auf Milivoje Novakovic in letzter Sekunde verhindert.

Hoffenheim agiler, Köln zweikampfstärker, so lässt sich die erste halbe

Stunde der Partie zusammenfassen. Höhepunkt ist Vedad Ibisevics doppelter

Kopfballversuch. Erst hält Gäste-Torwart Michael Rensing, im zweiten

Versuch trifft der Bosnier den Pfosten. Die 30.000 Zuschauer in der Rhein-

Neckar-Arena sehen in der Folge ein temporeiches, hochattraktives s Fuß- Fußballspiel

mit Chancen auf beiden Seiten.

Das bleibt auch nach dem Seitenwechsel so. Hohes Tempo, viele

Zweikämpfe. Schiedsrichter Markus Schmidt kann sich über mangelnde

Arbeit nicht beschweren. Einer der etlichen Freistöße ermöglicht

in der 48. Minute die Führung: Sebastian Rudy bringt den Ball

von der linken Außenbahn auf den kurzen Pfosten. Dort wartet Comp-

per, der den Ball aber nicht mehr erreicht. Dieser wird stattdessen von n

Novakovic abgefälscht und so unhaltbar für Rensing – die verdiente te

Führung für Hoffenheim.

Jetzt ist 1899-Zeit. Die Mannschaft erspielt sich hochkarätige Chancen cen

im Minutentakt. Ryan Babel verfehlt allein vorm Tor (51.), Ibisevic scheieitert ebenso frei an Rensing (52.). „Vedo“ gibt aber nicht auf, zeigt sich ch

anspielbar und agil. In der 65. Minute ist er nach Pass von David Alaba ba

wieder durch und schießt – Innenpfosten. Zwei Minuten später darf rf

Babel noch mal. Sein Distanzschuss aus 17 Metern streift – na was as

wohl – den Pfosten. Das dritte Mal Aluminium am heutigen Abend.

In der 68. Minute passiert dann, was passieren muss, wenn man vorne

die Dinger nicht macht. Nach einem Foul von Andreas Beck an Christian

Clemens gibt es Freistoß. Den bringt der Gefoulte selbst hinein.

Innenverteidiger Youssef Mohamad kommt an den Ball – ein überraschender

Ausgleich, der den Kölnern Auftrieb verschafft. Fünf

Minuten später verhindert eine ausgezeichnete Parade von Tom

Starke Schlimmeres.

Köln feiert den Auswärtspunkt wie einen Sieg, Hoffenheim hadert.

Trost spendet die Gewissheit: Wer so spielt wie heute, gewinnt

häufi ger als er verliert. �

10 STADIONMAGAZIN


IM INTERVIEW | Ryan Babel

12 STADIONMAGAZIN

„Die Fans


haben mich

sofort aufgenommen“

Ryan, hast du dich mittlerweile etwas eingelebt im

Kraichgau?

Etwas schon. Die Gegend gefällt mir sehr gut. Derzeit lebe

ich aber noch im Hotel und hoffe, möglichst bald etwas

Richtiges zu fi nden. Es ist alles noch etwas neu für mich.

Aber bisher wurde ich von allen sehr gut aufgenommen.

Auch dein Landsmann Edson Braafheid ist seit der Winterpause

in Hoffenheim. Ihr kennt euch schon eine ganze

Weile, oder?

Ja, Edson und ich sind miteinander aufgewachsen. Ich

war sehr gut mit seinem kleinen Bruder befreundet und

wir haben natürlich dem großen Bruder immer nachgeeifert.

Es ist schon eine witzige Geschichte, dass wir jetzt

gemeinsam in Hoffenheim gelandet sind. Wir wohnen nun

auch im selben Hotel und fahren gemeinsam zum Training.

Die Welt ist eben klein.

Nach der holländischen Erendivise und der englischen

Premier League nun die Bundesliga. Hast du diese bereits

früher verfolgt?

Er war einer der spektakulärsten Transfers der Winterpause.

Ausgebildet bei Ajax Amsterdam, von dort zum großen FC

Liverpool gewechselt. An der Anfield Road, dem traditionsreichen

Stadion der „Reds“, spielte er insgesamt vier Jahre,

bevor er neue sportliche Perspektiven in Hoffenheim fand.

IIn

den bisherigen Spielen für 1899 Hoffenheim hat Ryan Babel

bbereits

angedeutet, was in ihm steckt, nämlich: eine gehörige

PPortion

Schnelligkeit, Kreativität und außergewöhnliche Ball-

kkontrolle.

Am liebsten nutzt er diese Fähigkeiten auf eine der

bbeiden

Außenbahnen.

NNachdem

die ersten Wochen für das niederländische Toptalent

im

Kraichgau ins Land gezogen sind, nutzt achtzehn99 die Ge-

leg legenheit, um in einem Gespräch den neuen Angreifer den Fans

nä näher zu bringen.

Live-Spiele habe ich in meiner Zeit bei Liverpool nicht so

häufi g verfolgt, aber die Highlights in den Zusammenfassungen

gesehen. Natürlich blieb ich auch immer informiert,

was die holländischen Spieler hierzulande gezeigt haben.

Mit Liverpool und Amsterdam bist du sicherlich auch auf

deutsche Clubs getroffen, oder?

Klar, ich habe gegen Bayer 04 Leverkusen gespielt, gegen

Werder Bremen und den FC Bayern München. Besonders

gut kann ich mich an ein Aufeinandertreffen mit Bayern

erinnern. Das war 2005 mit Ajax. Die Münchener waren

damals mit Roy Makaay vorne und Michael Ballack im

Mittelfeld angetreten. Das Spiel ging 1:1 aus. Bundesliga-

Teams waren immer unangenehme Gegner. Physisch sehr

stark, diszipliniert und taktisch gut ausgebildet. Gerne hat

man nicht gegen sie gespielt.

Hast du bereits Unterschiede zwischen dem Training in

den verschiedenen Ländern ausmachen können?

Das Training in Deutschland ist härter als in England. In

>

13


IM INTERVIEW | Ryan Babel

Holländer unter sich: Marcel Lucassen und Ryan Babel

14 STADIONMAGAZIN

der Premier League hat man normalerweise zwei Spiele

pro Woche. Die Trainingseinheiten sind daher nicht so

belastend und kürzer. Man verbringt in England neben den

Spielen noch mehr Zeit mit Regeneration, um Verletzungen

zu vermeiden. In der Bundesliga wird in der Regel nur

einmal die Woche gespielt, dafür intensiver trainiert. Das

hat den Vorteil, dass man mehr Gelegenheit zum Einstudieren

und zur taktischen Schulung hat.

Welche Unterschiede siehst du generell zwischen deutschem,

englischem und holländischem Fußball?

Der Stil ist ein anderer. In England ist das Spiel schneller

und überfallartiger. In Deutschland und Holland ist es

enger, die Mannschaften stehen viel kompakter. Die taktische

Komponente ist größer und die Positionen werden

disziplinierter gehalten. Deutschland und Holland sind sich

von der Spielweise ähnlich. England fällt da ein wenig

raus.

Außerdem sind die Ligen in Deutschland und Holland

ausgeglichener als in England.

Das stimmt schon. Gerade die Bundesliga ist sehr spannend,

weil es so viele Teams mit denselben Ambitionen und auf

sehr ähnlichem Niveau gibt. In England waren es jahrelang

nur die so genannten „Big Four“, also Arsenal London, FC

Liverpool, Manchester United und FC Chelsea. Das ändert

sich aber gerade. Vor kurzem ist Manchester City dazu

gestoßen, diese Saison spielt Tottenham Hotspur oben

mit.

Welche Ambitionen hast du bezüglich der holländischen

Nationalmannschaft?

Ich hoffe natürlich darauf, in Zukunft mehr Einsatzzeiten

zu bekommen. Das ist aber nicht so einfach, unser Trainer

hat sehr viele Optionen. Gerade im Offensivbereich stehen

Bert van Marwijk etliche Weltklasse-Spieler zur Verfügung:

Wesley Sneijder, Robin van Persie, Arjen Robben, Dirk

Kuyt oder Klaas-Jan Huntelaar.

War das auch ein Grund für deinen Wechsel nach

Hoffenheim dich über mehr Spielpraxis wieder zu empfehlen?

Es wäre natürlich toll, wenn ich jetzt, da ich hoffentlich

mehr Einsatzzeiten bekomme, auch in der Elftal eine

größere Rolle spielen könnte. Aber momentan konzentriere

ich mich nur auf Hoffenheim. Da muss ich meine

Leistung bringen. Wenn mir das gelingt, kommen die anderen

Sachen von alleine.

Die Niederlande sind spätestens seit den 1980ern bekannt

dafür, ständig neue Fußballtalente hervorzubringen.

Woran liegt es, dass ein verhältnismäßig kleines Land

so einen Output hat?

In erster Linie liegt das an der Ausbildung, in der viel Wert

auf die Vermittlung der Basics gelegt wird. So erhält jeder

Spieler die perfekte Grundlage. Zusätzlich wird das Training

schon seit Ewigkeiten hoch spezialisiert und ständig

weiterentwickelt. In Holland gehen die Verantwortlichen

häufig sehr wissenschaftlich an die Entwicklung der

Trainingsmethoden heran.

Dafür scheint Marcel Lucassen ja ein Paradebeispiel zu

sein.

(Lacht) Ist das so? Ich kenne ihn ja erst, seit ich hier angefangen

habe. Holland ist zwar ein kleines Land, wir

rufen uns aber nicht alle beim Vornamen.

Wurdest du in deiner Ausbildung bereits früh auf deine

Rolle als Flügelspieler bzw. Stürmer vorbereitet?

Bei mir war es so, dass ich schon immer weit vorne gespielt

habe. Als ich ins Jugendinternat von Ajax aufgenommen

wurde, geschah dies, weil ich mich auf dieser Position

bereits empfohlen hatte und sie für diese neue Talente

gesucht haben. Die Jugendtrainer dort sehen sich deine

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IM INTERVIEW | Ryan Babel

16 STADIONMAGAZIN

Spielweise ganz genau an und entscheiden dann, auf

welcher Position du am besten aufgehoben bist – also wo

du deine Stärken am deutlichsten einbringen kannst.

Was war es für ein Gefühl damals in das berühmte Ajax-

Internat aufgenommen zu werden?

Das war die Erfüllung eines Traumes für mich. Die Nachwuchsakademie

von Ajax gehört wahrscheinlich zu den

besten der Welt. Ab dem Moment war mir endgültig klar,

dass ich die Gelegenheit bekommen werde, meinen Traum

vom Fußballprofi tatsächlich wahr werden zu lassen.

Wie Amsterdam spielt auch Hoffenheim häufig im 4-3-3

System. Siehst du das als Vorteil für dich?

Ich spiele gerne ein 4-3-3, -3-3, da es mir die Möglichkeit gibt,

auf eine der Außenpositionen ositionen meine Stärken in die Wagschale

zu werfen. Aber er ich bin nicht darauf festgefahren.

Die systematische Aufstellung fstellung ist sowieso nur eine Komponente,

es kommt immer mmer darauf an, wie Trainer und

Mannschaft das System em interpretieren.

Dein großes Hobby ist st die Musik. Du hast selbst bereits

Rap-Songs aufgenommen. mmen. Identifizierst du dich mit dem

Ghetto-Image, dass häufig mit dieser Musikrichtung

verbunden wird?

Überhaupt nicht. Erstmal tmal ist es ja so, dass ich

mich nicht nur mit Hip p Hop, sondern mit allen

Arten von Musik beschäftige. chäftige. Die Medien re- reduzieren

es gern auf Rap. Wenn die Leute meine

Hautfarbe sehen und nd hören, dass ich rappe,

denken sie oft, ich sei i im Ghetto aufgewachsen

und wirklich ein Gangster. ster. Beides ist nicht wahr.

Ich mag einfach nur die Musik und eine gewisse

Attitüde gehört dazu. zu. Das ist aber nur Spaß,

nichts oder so gut wie e nichts davon ist ernst gemeint.

Wie groß ist die Hip Hop-Szene in den Niederlanden?

Es gibt eine kleine, aber ber feine Szene. Die spielt sich vor

allem in den urbanen Gebieten ab. Neben mir sind auch

noch etliche andere Fußballer ußballer in der Szene aktiv. Manche

machen Freestyle, andere dere nehmen wie ich Songs auf.

Zum Ende zurück zum Fußball: Was waren deine Ein drücke

von deinem ersten Spiel in der heimischen Rhein-Neckar-

Arena?

Die Eindrücke waren klasse. Das hier ist ein wunderschönes

Stadion. Die Stimmung gegen Kaiserslautern war

super, die Fans haben mich sofort aufgenommen. Ich habe

mich direkt heimisch gefühlt. Dass wir dann das Spiel auch

noch gewinnen, rundet die Sache natürlich perfekt ab. Ich

hoffe, dass wir in Zukunft noch häufi ger die Gelegenheit

fi nden, mit den Fans solche Erfolgserlebnisse zu feiern. ��

� Das Interview führte Daniel Dillmann

Babel im Trikot

der Elftal.


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MAL MAL | David Alaba

In der Winterpause wechselte David Alaba aus der bayerischen

Landeshauptstadt zu 1899 Hoffenheim. Am Ball ist

der gebürtige Österreicher sehr begabt – das hat er in den

bisherigen Spielen bereits unter Beweis gestellt. Aber

kann er auch mit einem Stift umgehen? achtzehn99 hat

den 18-Jährigen zu einer kurzen Malstunde gebeten.

1. Du bist mit Peniel Mlapa gut befreundet. Welche Charaktereigenschaft fällt dir

zu Peniel ein? Das Wort, um Peniel zu charakterisieren, hatte David sofort gefunden:

„Lustig!“ Aber wie stellt man lustig als Bild dar? Die Lösung: Strichmännchen gezeichnet,

Pennys typische Bommelmütze auf den Kopf und eine Sprechblase. Zum

Schluss noch die Rückennummer 15 dazu und fertig war der lustige Mlapa.

18 STADIONMAGAZIN

2. Male deinen schönsten Platz Münchens? In München gibt es

viele schöne Plätze: den Englischen Garten, die Isar, den

Viktualienmarkt, den Odeonsplatz, den Olympiapark. David

blieb aber bei seinem Beruf und wählte die Allianz Arena.

Gezeichnet ist das Münchener Stadion in Windeseile.

Ein Fußballfeld, viele kleine Punkte (die Zuschauer)

und damit auch jeder weiß, um welches Stadion es

sich handelt, schreibt David noch den Namen dazu.

3. 3. WWo

fühlst du dich auf dem Platz am

stärksten? stär Unter Marco Pezzaiuoli läuft

David Da DD avv

neben Sebastian Rudy und Sejad

Salihovic Sa Sa Sali S li li im defensiven Mittelfeld vor

der de dd r rr Viererkette auf. Doch ist das auch

seine sein in ineee Lieblingsposition? Das bevorzugte

Sp Sp Spie SSpielsystem

ie ielss des 18-Jährigen wäre ein

4- 44 4-3-3 3- 33 3 mi mi mittt mit einer Sechs. Er selbst würde sich

dann da dann nn nn n hinter hin

inte tt den Spitzen auf der linken Seite

au au aufs aufstellen. fs fste ttell ll lleee enn.. . Of Of Offe Offensive fe Qualitäten hat der Österrei-

ch ch cher cher er er – –– das das as as hat hhaat

at at er rr mit mmm seinem ersten Treffer für Hoffenheim

fe fe fe fenh nh nheim mm be be beim beim im im

m 2:2

:2 gg

gee gegen St. Pauli bereits bewiesen.

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GEGNER | 1. FSV Mainz 05

20 STADIONMAGAZIN

Die Boyband

Spielt den Blues

Der FSV Mainz 05 scheint pü pünktlich zum Fasching nach furiosen Auftritten

ten in der Hinrunde wieder in

die Realität gefunden zu haben. Die sieht

so aus: Der Karnevalsclub sp spielt nicht um die Meisterschaft, wie es die

ersten acht Spieltage ganz kü kühne Köpfe vermuten ließen. Die Boyband,

die in den Anfangswochen noch no die ganze Liga rockte, hat mittlerweile

einen eher ruhigen Blues ang angestimmt.

Spekulieren Spekulieren können die Rhei Rheinhessen aber sehr wohl auf einen Platz im

oberen Tabellendrittel – – eine Tatsache, die genau dieselben kühnen Köp-

fe vor der Saison wohl kaum für möglich gehalten hätten. Zur Klärung

des Phänomens hat sich achtzehn99 acht auf Spurensuche begeben. Fündig

wurden wurden wir beim Trainer, beim bei Team und beim Umfeld.

DER TRAINER

Thomas Tuchel ist der Mann mit dem Plan. Dem Match-Plan, um genau zu sein. Diesen

Begriff nutzte der 37-jährige Übungsleiter der Mainzer zu Beginn der Saison und prägte damit

ungewollt das Fußballwort der Hinrunde. Der Taktik-Fanatiker entwickelte für jedes Spiel eine

Vorgehensweise, an der er und sein Trainerteam sich in punkto Aufstellung, Formation und

Spielweise orientierten.

In Hoffenheim war bereits vor der Saison bekannt, dass es sich bei Tuchel um einen Trainer

mit viel Potenzial handelt. 2009 bemühte man sich, den gebürtigen Schwaben und da-


maligen A-Jugend Trainer in den Kraichgau zu lotsen.

Es hätte wohl gepasst, denn, wie Tuchel später

betonte: „Hoffenheim hat eine ähnliche Mentalität

und ähnliche Prinzipien.“ Mit seiner Philosophie des

tempogeladenen, ballorientierten Fußballs hätte er

in Hoffenheim offene Türen eingerannt. Tuchel aber

entschied sich für Mainz, wo er kurze Zeit später

und für die deutsche Medienlandschaft durchaus

überraschend zum Cheftrainer ernannt wurde. Seine

Debütsaison beendete er auf einem hervorragenden

neunten Platz.

Für Tuchel zählt das Team, keine Namen. Dies wird

deutlich, betrachtet man die Radikalität der Rotation.

Weder Tore noch Topleistungen schützen vor der

Bank. Diese Erfahrungen mussten in der laufenden

Saison fast alle Spieler von Mainz mindestens einmal

machen. Lewis Holtby, Sami Allagui oder André

Schürrle fanden sich auch nach Bestleistungen auf

der Bank wieder. Was bei anderen Clubs durchaus

zu schlechter Stimmung oder lautstarken Beschwerden

führt, wird von den Mainzer Profi s stoisch akzeptiert.

Tuchel hat die Talente im Griff, so scheint es.

DAS TEAM

Eine weitere Parallele zwischen Hoffenheim und

Mainz wird beim Blick auf die Altersstruktur der

Teams deutlich. Beide Klubs setzen auf junge Talente.

1899 stellt mit einem Durchschnittsalter von

knapp 24 Jahren sogar den jüngsten Kader der

Bundesliga.

Steht man sieben Spieltage auf Platz Eins und

stellt man nebenher auch noch den historischen

Startrekord in der Bundesliga ein, so bleibt es nicht

aus, dass die Medienlandschaft einzelne Akteure zu

Stars erklärt – egal wie sehr Tuchel und auch Manager

Christian Heidel betonen, die geschlossene

Mannschaftsleistung sei der Schlüssel zum Erfolg.

Im Fall von Mainz „traf“ es André Schürrle (wechselt

im Sommer zu Bayer Leverkusen), Lewis Holtby

(ausgeliehen von Schalke 04) und Adam Szalai – die

Boyband vom Bruchweg.

Dass Mainz 05 in der Saison 2010/11 mehr als nur

dieses Trio beinhaltet, versteht sich von selbst. Fast

der gesamte Kader wird von der Rotation in Anspruch

genommen. Einzig die Viererkette läuft in der Regel

in derselben Besetzung auf. Der Rest bleibt unberechenbar.

DAS UMFELD

Mainz bleibt Mainz. Die beschauliche Landeshauptstadt

von Rheinland-Pfalz hat die Fußballverrücktheit

erst in den letzten Jahren für sich entdeckt. Vor dem

ersten Aufstieg der 05er im Jahr 2004 war das

Bruchwegstadion ein klassischer 2. Liga-Spielort,

eingepfercht zwischen den Traditionsvereinen aus

Frankfurt und Kaiserslautern, mit mal mehr , mal

weniger Zuschauern.

Jetzt ist alles anders.

Das alte Stadion

am Bruchweg ist konstant

ausverkauft. Da

ein Ausbau unmöglich

scheint, wird an anderer

Stelle eine neue

Heimstätte errichtet.

Die Coface-Arena entsteht

unweit der ZDF-

Zentrale und der Mainzer

Universität und

soll knapp 33.000 Zuschauern

Platz bieten.

Ab nächster Saison

wird dort gespielt.

Bundesliga-Fußball,

soviel steht auch am

23. Spieltag schon

fest. �

links: Die Boyband

beim Jubeln

rechts: Model der

neuen Coface-

Arena

Nachwuchstalent:

André Schürrle

21


GEGNER | Interview

Dimo Wache

22 STADIONMAGAZIN

iiiiiim iiiiii im Interview

Mit 374 Spielen für den 1. FSV Mainz 05 ist Dimo Wache

alleiniger Rekordhalter in der über 100jährigen Geschichte des

Karnevalsvereins. Kar K rneva 15 Jahre hütete er das Tor der 05er. Im Stadion „Am

Bruchweg“ erlebte er drei Beinahe-Aufstiege, ehe es 2004 endlich

klappte und er gemeinsam mit dem FSV in die Bundesliga einzog.

Dimo Wache wohnt nach wie vor im beschaulichen Mainz, in dessen

Innenstadt er ein Sportgeschäft und daran angeschlossen einen

offiziellen Fanshop des Clubs betreibt. Vor dem heutigen Spiel hat

achtzehn99 Wache über seine aktive und die Zeit danach befragt.

Geboren sind Sie in Brake nahe der

Nordsee, ihre erste Profistation war

bei Borussia Mönchengladbach. Dort

gelang Ihnen jedoch nicht der Durchbruch.

Warum?

Damals war ich noch ein sehr junger

Kerl, habe viele Fehler gemacht

und fünf auch mal gerade sein lassen,

wie man sagt. Den Durchbruch habe

ich erst nach meinem Wechsel zu

Mainz geschafft.

Dort haben Sie Stefan Kuhnert als

Stammtorhüter abgelöst, der später

Ihr Torwarttrainer wurde. Wie ist das

Verhältnis zwischen Ihnen gewesen?

Wir haben uns von Anfang an gut

verstanden. Ich habe Kuhni sehr viel

zu verdanken und wir haben den Kontakt

bis heute aufrecht erhalten. Die

Situation war bei uns ja auch eine

andere. Er war

bereits in einem

Alter, in dem man

sich Gedanken

über das baldige

Karriereende machen

sollte. Einen

Konkurrenzgedanken

gab es zwischen

uns nie.

Gleich dreimal standen

Sie mit Mainz

vor dem Aufstieg und

haben ihn jedes Mal

knapp verpasst, bevor

es 2004 dann gelang.

Dachten Sie 2003 bereits, das werde

nie was?

Man musste schon aufpassen, dass

man nicht in ein Loch fällt. Gerade

2003 waren wir für alle der sichere

Aufsteiger. 2004 galten wir dann eher

als Außenseiter. Da hat keiner mehr

mit uns gerechnet und wir haben es

gepackt. Irgendwie passte das ins

Bild und auch zur Vereinshistorie.

Natürlich waren wir sehr glücklich.

Sie sind gelernter Metzger, haben

aber bereits während Ihrer aktiven

Karriere ein Sportgeschäft eröffnet.

Wie kam es dazu?

Ich hatte mir das Kreuzband gerissen

und dementsprechend viel Zeit.

Außerdem war ich schon immer jemand,

der um die Ecke denkt. So kam

die Idee mit dem Sportgeschäft auf.

Wie oft müssen Sie dort Geschichten

aus Ihrer aktiven Zeit auspacken?

Eigentlich jeden Tag. Aber das mache

ich gerne und es ist ja auch Teil

des Konzepts, das hinter dem Sportgeschäft

steht.

Welcher Artikel läuft besser: die

Torwarthandschuhe oder die 05-Trikots?

(lacht) Beide sehr gut. Wir sind der

einzige offi zielle Fanshop in der Stadt.

Und dass Torwartutensilien gut laufen,

versteht sich ja von selbst.

Wie oft sind Sie noch im Stadion am

Bruchweg?

Als Unternehmer im Einzelhandel

habe ich Samstag in der Regel leider

keine Zeit für einen Stadionbesuch.

Ab nächster Saison spielen die Mainzer

in einem neuen Stadion. Wie viel

Wehmut spielt bei Ihnen da mit?

Die ist bei mir ganz klar dabei. Ich

glaube, keiner von den Jungs hat so

lange in dem alten Stadion gespielt

wie ich. Als ich angefangen habe,

hatten wir noch eine Tartanbahn und

3.000 Zuschauer. Mein immer noch

ausstehendes Abschiedsspiel werde

ich auf alle Fälle im Bruchwegstadion

machen.

Was halten Sie vom neuen Stadion?

Das ist natürlich sehr beeindruckend.

Vor 15 Jahren hätte das

keiner für möglich gehalten. Dem

Verein eröffnen sich dadurch ganz

neue Möglichkeiten.

Was trauen Sie der jetzigen Mannschaft

von Hoffenheim zu?

Es ist eine gewachsene Truppe mit

stark ausgeprägtem Teamgeist. Das

ist es auch, was die Mainzer Mannschaft

in den letzten Jahren ausgezeichnet

hat. Nur so kann man unter

den hiesigen Bedingungen Erfolg haben.

Es stimmt einfach innerhalb der

Mannschaft und auch im Umfeld.

Ihr Tipp für das heutige Spiel?

Ich wünsche mir für meinen guten

Freund Christian Heidel, dass die

Mainzer mit 2:1 gewinnen.� �


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GEGNER | Gegnerüberstellung

GYLFI SIGURDSSON VS. LEWIS HOLTBY

24 STADIONMAGAZIN

Zwei Jungspunde im Blickfeld. achtzehn99 hat in der Rubrik „Gegnerüberstellung“ dieses

Mal zwei Spieler unter die Lupe genommen, die die Farben ihrer Vereine erst seit diesem

Jahr tragen: Gylfi Sigurdsson auf Seiten der Hoffenheimer und Lewis Holtby auf Seiten der

Mainzer.

Trotz ihres jungen Alters haben beide bereits Spiele für ihre A-Nationalmannschaften

bestritten. Sigurdsson lief zwei Mal für Island auf, Holtby ein Mal für Deutschland.

Während der Mainzer meist in der Startelf steht, im Mittelfeld der 05er die Fäden zieht und

für die Vorlagen seiner Kollegen sorgt, ist Sigurdsson Hoffenheims Edeljoker. Der 21-Jährige,

zu dessen Spezialitäten Standards zählen, kommt häufig als frische Kraft von der

Bank. Aus dem Mittelfeld über die Flügel lässt sich der Isländer von seinen Mitspielern

bedienen und durfte schon deutlich öfter über ein Tor jubeln als Holtby.

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77

186

SEPTEMBER S 2010 IM VEREIN SEIT JULI LI 2010 2010

MITTELFELD

18

18

670

381

73

30

12

11

0

0

19/7

7/1

ALTER

GEWICHT (IN KG)

GRÖSSE (IN CM)

POSITION

BUNDESLIGASPIELE

(DIESE SAISON)

BUNDESLIGASPIELE

(INSGESAMT)

GESPIELTE MINUTEN

BALLKONTAKTE

(PRO SPIEL)

ERFOLGREICHE PÄSSE

(IN %)

GEWONNENE

ZWEIKÄMPFE (IN %)

FOULS

GEFOULT WORDEN

GELBE KARTEN

ROTE KARTEN

TORSCHÜSSE/

AM TOR VORBEI

TORE/

ASSISTS

20

69

174

MITTELFELD TTELFELD

22

45

13755

895

76

46

19

27

3

0

16/66

3/6


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SPIELPLAN | Saison 2010/11

18. SPIELTAG

Werder Bremen – 1899 Hoffenheim 2 | 1

Bayer Leverkusen – Borussia Dortmund 1 | 3

VfL Wolfsburg – Bayern München 1 | 1

1. FC Nürnberg – Bor. Mönchengladbach 0 | 1

FC St. Pauli – SC Freiburg 2 | 2

VfB Stuttgart – 1. FSV Mainz 05 1 | 0

FC Schalke 04 – Hamburger SV 0 | 1

Eintracht Frankfurt – Hannover 96 0 | 3

1. FC Kaiserslautern – 1. FC Köln 1 | 1

19. SPIELTAG

1899 Hoffenheim – FC St. Pauli 2 | 2

Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 1 | 0

Hannover 96 – FC Schalke 04 0 | 1

Borussia Dortmund – VfB Stuttgart 1 | 1

1. FSV Mainz 05 – VfL Wolfsburg 0 | 1

SC Freiburg – 1. FC Nürnberg 1 | 1

Bayern München – 1. FC Kaiserslautern 5 | 1

1. FC Köln – Werder Bremen 3 | 0

Bor. Mönchengladbach – Bayer Leverkusen 1 | 3

DFB-POKAL VIERTELFINALE | 26.01.2011

Energie Cottbus – 1899 Hoffenheim 1 | 0

20. SPIELTAG

FC Schalke 04 – 1899 Hoffenheim 0 | 1

Bayer Leverkusen – Hannover 96 2 | 0

Werder Bremen – Bayern München 1 | 3

VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund 0 |3

1. FC Nürnberg – Hamburger SV 2 | 0

FC St. Pauli – 1. FC Köln 3 | 0

1. FC Kaiserslautern – 1. FSV Mainz 05 0 | 1

VfB Stuttgart – SC Freiburg 0 | 1

Eintracht Frankfurt – Bor. Mönchengladbach 0 | 1

21. SPIELTAG

1899 Hoffenheim – 1. FC Kaiserslautern 3 | 2

Borussia Dortmund – FC Schalke 04 0 | 0

1. FC Köln – Bayern München 3 | 2

1. FSV Mainz 05 – Werder Bremen 1 | 1

1. FC Nürnberg – Bayer Leverkusen 1 | 0

Hannover 96 – VfL Wolfsburg 1 | 0

Bor. Mönchengladbach – VfB Stuttgart 2 | 3

SC Freiburg – Eintracht Frankfurt 0 | 0

16.02.2011 | 18:45 Uhr

Hamburger SV – FC St. Pauli 0 | 1

22. SPIELTAG

Bayern München – 1899 Hoffenheim 4 | 0

Eintracht Frankfurt – Bayer Leverkusen 0 | 3

VfL Wolfsburg – Hamburger SV 0 | 1

FC St. Pauli – Bor. Mönchengladbach 3 | 1

FC Schalke 04 – SC Freiburg 1 | 0

VfB Stuttgart – 1. FC Nürnberg 1 | 4

1. FC Kaiserslautern – Borussia Dortmund 1 | 1

1. FC Köln – 1. FSV Mainz 05 4 | 2

Werder Bremen – Hannover 96 1 | 1

23. SPIELTAG

1899 Hoffenheim – 1. FC Köln 1 | 1

1. FC Nürnberg – Eintracht Frankfurt 3 | 0

Hamburger SV – Werder Bremen 4 | 0

SC Freiburg – VfL Wolfsburg 2 | 1

Hannover 96 – 1. FC Kaiserslautern 3 | 0

Borussia Dortmund – FC St. Pauli 2 | 0

1. FSV Mainz 05 – Bayern München 1 | 3

Bayer Leverkusen – VfB Stuttgart 4 | 2

Bor. Mönchengladbach – FC Schalke 04 2 | 1

24. SPIELTAG

25.02.2011 | 20:30

VfL Wolfsburg – Bor. Mönchengladbach |

26.02.2011 | 15:30

1899 Hoffenheim – 1. FSV Mainz 05 |

1. FC Kaiserslautern – Hamburger SV |

26 STADIONMAGAZIN

1. FC Köln – SC Freiburg |

FC St. Pauli – Hannover 96 |

FC Schalke 04 – 1. FC Nürnberg |

26.02.2011 | 18:30

Bayern München – Borussia Dortmund |

27.02.2011 | 15:30

Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart |

27.02.2011 | 17:30

Werder Bremen – Bayer Leverkusen |

25. SPIELTAG

04.03.2011 | 20:30

Borussia Dortmund – 1. FC Köln |

05.03.2011 | 15:30

Bor. Mönchengladbach – 1899 Hoffenheim |

Hannover 96 – Bayern München |

VfB Stuttgart – FC Schalke 04 |

Eintracht Frankfurt – 1. FC Kaiserslautern |

1. FC Nürnberg – FC St. Pauli |

05.03.2011 | 18:30

Bayer Leverkusen – VfL Wolfsburg |

06.03.2011 | 15:30

SC Freiburg – Werder Bremen |

06.03.2011 | 17:30

Hamburger SV – 1. FSV Mainz 05 |

26. SPIELTAG

11.03.2011 | 20:30

1. FC Köln – Hannover 96 |

12.03.2011 | 15:30

1899 Hoffenheim – Borussia Dortmund |

Bayern München – Hamburger SV |

FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt |

1. FC Kaiserslautern – SC Freiburg |

VfL Wolfsburg – 1. FC Nürnberg |

12.03.2011 | 18:30

Werder Bremen – Bor. Mönchengladbach |

13.03.2011 | 15:30

1. FSV Mainz 05 – Bayer Leverkusen |

13.03.2011 | 17:30

FC St. Pauli – VfB Stuttgart |

27. SPIELTAG

18.03.2011 | 20:30

Bor. Mönchengladbach – 1. FC Kaiserslautern |

19.03.2011 | 15:30

Hannover 96 – 1899 Hoffenheim |

SC Freiburg – Bayern München |

1. FC Nürnberg – Werder Bremen |

Hamburger SV – 1. FC Köln |

Eintracht Frankfurt – FC St. Pauli |

19.03.2011 | 18:30

Borussia Dortmund – 1. FSV Mainz 05 |

20.03.2011 | 15:30

Bayer Leverkusen – FC Schalke 04 |

20.03.2011 | 17:30

VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg |

28. SPIELTAG

01.04.2011 | 20:30

FC St. Pauli – FC Schalke 04 |

02.04.2011 | 15:30

1. FC Kaiserslautern – Bayer Leverkusen |

Werder Bremen – VfB Stuttgart |

Bayern München – Bor. Mönchengladbach |

1. FSV Mainz 05 – SC Freiburg |

Borussia Dortmund – Hannover 96 |

02.04.2011 | 18:30

1899 Hoffenheim – Hamburger SV |

03.04.2011 | 15:30

1. FC Köln – 1. FC Nürnberg |

03.04.2011 | 17:30

VfL Wolfsburg – Eintracht Frankfurt |

29. SPIELTAG 09.04.2011*

SC Freiburg – 1899 Hoffenheim |

1. FC Nürnberg – Bayern München |

Eintracht Frankfurt – Werder Bremen |

Hamburger SV – Borussia Dortmund |

FC Schalke 04 – VfL Wolfsburg |

Hannover 96 – 1. FSV Mainz 05 |

Bor. Mönchengladbach – 1. FC Köln |

VfB Stuttgart – 1. FC Kaiserslautern |

Bayer Leverkusen – FC St. Pauli |

30. SPIELTAG 16.04.2011*

1899 Hoffenheim – Eintracht Frankfurt |

Werder Bremen – FC Schalke 04 |

Bayern München – Bayer Leverkusen |

1. FC Köln – VfB Stuttgart |

1. FSV Mainz 05 – Bor. Mönchengladbach |

Borussia Dortmund – SC Freiburg |

Hamburger SV – Hannover 96 |

1. FC Kaiserslautern – 1. FC Nürnberg |

VfL Wolfsburg – FC St. Pauli |

31. SPIELTAG 23.04.2011*

Bayer Leverkusen – 1899 Hoffenheim |

Eintracht Frankfurt – Bayern München |

FC St. Pauli – Werder Bremen |

Bor. Mönchengladbach – Borussia Dortmund |

VfB Stuttgart – Hamburger SV |

1. FC Nürnberg – 1. FSV Mainz 05 |

VfL Wolfsburg – 1. FC Köln |

SC Freiburg – Hannover 96 |

FC Schalke 04 – 1. FC Kaiserslautern |

32. SPIELTAG 30.04.2011*

1899 Hoffenheim – VfB Stuttgart |

Bayern München – FC Schalke 04 |

1. FC Köln – Bayer Leverkusen |

Werder Bremen – VfL Wolfsburg |

1. FSV Mainz 05 – Eintracht Frankfurt |

Hannover 96 – Bor. Mönchengladbach |

Hamburger SV – SC Freiburg |

Borussia Dortmund – 1. FC Nürnberg |

1. FC Kaiserslautern – FC St. Pauli |

33. SPIELTAG 07.05.2011 | 15:30 Uhr

1. FC Nürnberg – 1899 Hoffenheim |

FC St. Pauli – Bayern München |

Werder Bremen – Borussia Dortmund |

Bayer Leverkusen – Hamburger SV |

FC Schalke 04 – 1. FSV Mainz 05 |

Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln |

Bor. Mönchengladbach – SC Freiburg |

VfB Stuttgart – Hannover 96 |

VfL Wolfsburg – 1. FC Kaiserslautern |

34. SPIELTAG 14.05.2011 | 15:30 Uhr

1899 Hoffenheim – VfL Wolfsburg |

1. FC Köln – FC Schalke 04 |

1. FC Kaiserslautern – Werder Bremen |

SC Freiburg – Bayer Leverkusen |

Bayern München – VfB Stuttgart |

Borussia Dortmund – Eintracht Frankfurt |

Hamburger SV – Bor. Mönchengladbach |

Hannover 96 – 1. FC Nürnberg |

1. FSV Mainz 05 – FC St. Pauli |

* Termin ist noch nicht exakt festgelegt.


Es ist zwar nur

ein Spiel. Aber

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1899 Hoffenheim

TRAINER/CO-TRAINER

VERTEIDIGUNG

MITTELFELD

ANGRIFF

TEAMS | präsentiert von

Marco Pezzaiuoli

*16.11.1968

Marcel Lucassen

*02.04.1963

TOR

26 2

326 526

14

25 26

26

28

Andreas Beck

*13.03.1987

37

Manuel Gulde

*12.02.1991

6

Sebastian Rudy

*28.02.1990

10

Ryan Babel

*19.12.1986

Christof Elser

Athletik-Trainer

28 STADIONMAGAZIN

Yannick Obenauer

Athletik-Trainer

Matthias Jaissle

*05.04.1988

7

Boris Vukcevic

*16.03.1990

15

Peniel P Mlapa

*20.02.1991

Zsolt Petry

Torwart-Trainer

Marvin Compper

*14.06.1985

8

David Alaba

*24.06.1992

19

César Thier

Torwart-Trainer

Vedad Ibisevic

*06.08.1984

Dr. Henning Ott

Mannschaftsarzt

1

Daniel Haas

*01.08.1983

Josip Simunic

*18.02.1978

11

Gylfi Sigurdsson

*08.09.1989

20

Chinedu Obasi

*01.06.1986

Michael Grau-Stenzel

Physiotherapeut

27

Ramazan Özcan

*28.06.1984

Isaac Vorsah

*21.06.1988

17

Tobias Weis

*30.07.1985

Thomas Schuster

Physiotherapeut

Peter Geigle

Physiotherapeut

30

Jens Grahl

*22.09.1988

Andreas A Ibertsberger

*27.07.1982

22

Roberto Firmino

*02.10.1991

Christian Seyfert

Betreuer

Heinz Seyfert

Betreuer

33

Tom Starke

*18.03.1981

Edson E Braafheid

*08.04.1983

23

Sejad Salihovic

*08.10.1984

Matthias Bauer

Betreuer


2

Bo Svensson

*04.08.1979

24

Zsolt Löw

*29.04.1979

6

Marco Caligiuri

*14.04.1984

23

Marcel Risse

*17.12.1989

9

Sami Allagui

*28.05.1986

3

Malik Fathi

*29.10.1983

26

Niko Bungert

*24.10.1986

07

Eugen Polanski

*17.03.1986

25

Andreas Ivanschitz

*15.10.1983

14

André Schürrle

*06.11.1990

1

Martin Pieckenhagen

*17.11.1971

4

Nikolce Noveski

*28.04.1979

10

Jan Simak

*13.10.1978

28

Adam Szalai

*09.12.1987

29

Christian Wetklo

*11.01.1980

5

Eugen Gopko

*05.01.1991

16

Florian Heller

*10.03.1982

35

Petar Sliskovic

*21.02.1991

33

Heinz Müller

*30.05.1978

08

Radoslav Zabavnik

*16.09.1980

18

Lewis Holtby

*18.09.1990

TOR

15

Jan Kirchhoff

*01.10.1990

19

Elkin Soto

*04.08.1980

1. 1 FSV Mainz 05

Thomas Tuchel

*29.08.1973

22

Christian Fuchs

*07.04.1986

21

Miroslav Karhan

*21.06.1976

ANGRIFF MITTELFELD LFELD

VERTEIDIGUNG IGUNG

TRAINER

29


STATISTIK | Saison 2010/11

ST BEGEGNUNG ERGEBNIS ZUSCHAUER AUFSTELLUNG

P FC Hansa Rostock – 1899 Hoffenheim 0:4 (0:4) 12.600 Starke Beck Simunic Vorsah Compper Weis

P 1899 Hoffenheim - FC Ingolstadt 1:0 (0:0) 10.500 Starke Beck Rudy Compper Eichner Sigurdsson

P 1899 Hoffenheim – Borussia M‘gladbach 2:0 (1:0) 23.500 Haas Beck Vorsah Compper Ibertsberger Vukcevic

P Energie Cottbus – 1899 Hoffenheim 1:0 (0:0) 15.220 Starke Beck Vorsah Compper Ibertsberger Weis

1 1899 Hoffenheim – Werder Bremen 4:1 (4:1) 30.150 Starke Beck Simunic Vorsah Compper Weis

2 FC St. Pauli – 1899 Hoffenheim 0:1 (0:0) 24.800 Starke Beck Simunic Vorsah (86.) Compper Weis

3 1899 Hoffenheim – FC Schalke 04 2:0 (1:0) 30.150 Starke Beck Simunic Vorsah (37.) Compper Weis

4 1.FC Kaiserslautern – 1899 Hoffenheim 2:2 (0:1) 44.453 Haas Beck Simunic Vorsah Compper Weis

5 1899 Hoffenheim – FC Bayern München 1:2 (1:0) 30.150 Haas Beck Simunic Vorsah Compper Weis

6 1. FC Köln – 1899 Hoffenheim 1:1 (1:0) 45.000 Starke Beck Simunic Vorsah Eichner Weis

7 1. FSV Mainz 05 – 1899 Hoffenheim 4:2 (1:1) 20.100 Starke Beck Simunic Vorsah Eichner Weis

8 1899 Hoffenheim – Borussia M‘gladbach 3:2 (0:1) 30.150 Starke Beck Compper Vorsah Rudy Ibertsberger

9 Borussia Dortmund – 1899 Hoffenheim 1:1 (0:1) 80.720 Starke Beck Compper Vorsah Rudy Weis

10 1899 Hoffenheim – Hannover 96 4:0 (1:0) 28.450 Starke Beck Compper Vorsah Gustavo Sigurdsson (45./48.)

11 Hamburger SV – 1899 Hoffenheim 2:1 (1:1) 54.162 Haas Beck Compper Vorsah Gustavo Weis

12 1899 Hoffenheim – SC Freiburg 0:1 (0:0) 30.150 Haas Beck Compper Vorsah Ibertsberger Sigurdsson

13 Eintracht Frankfurt – 1899 Hoffenheim 0:4 (0:1) 44.300 Haas Beck Compper Vorsah Ibertsberger Rudy

14 1899 Hoffenheim – Bayer 04 Leverkusen 2:2 (1:2) 29.250 Haas Beck Vorsah Compper Ibertsberger Rudy

15 VfB Stuttgart – 1899 Hoffenheim 1:1 (1:1) 36.800 Haas Beck Vorsah Compper Ibertsberger Rudy

16 1899 Hoffenheim – 1. FC Nürnberg 1:1 (0:0) 30.150 Haas Beck Gustavo Compper (55.) Ibertsberger Vukcevic

17 VfL Wolfsburg – 1899 Hoffenheim 2:2 (0:2) 24.512 Haas Beck Jaissle Compper Ibertsberger Vukcevic

18 Werder Bremen – 1899 Hoffenheim 2:1 (1:0) 34.274 Starke Beck Vorsah Compper Ibertsberger Rudy

19 1899 Hoffenheim – FC St. Pauli 2:2 (1:0) 29.300 Starke Beck Vorsah Compper (29.) Ibertsberger Weis

20 FC Schalke 04 – 1899 Hoffenheim 0:1 (0:1) 60.579 Starke Beck Vorsah (4.) Compper Ibertsberger Rudy

21 1899 Hoffenheim – 1.FC Kaiserslautern 3:2 (2:0) 30.150 Starke Beck Vorsah Compper Ibertsberger Rudy (40.)

22 FC Bayern München – 1899 Hoffenheim 4:0 (2:0) 69.000 Starke Beck Vorsah Compper Ibertsberger Rudy

23 1899 Hoffenheim – 1.FC Köln 1:1 (0:0) 30.000 Starke Beck Vorsah Compper Ibertsberger Rudy

02.10.2010 1. FSV Mainz 05 – 1899 Hoffenheim

Mainz stellt Startrekord ein

Am siebten Spieltag befand sich Mainz 05 noch am Platz an der

Sonne in der Liga und so spielten die 05er damals auch. Schon chon

in der zweiten Minute musste Tom Starke das erste Mal hinter inter

sich fassen. Lewis Holtby leitete einen sehenswerten Angriff griff

ein, Sami Allagui schloss diesen mit dem Treffer zum 1:0 ab.

Es dauerte eine gute halbe Stunde bis 1899 Hoffenheim ins ns

Spiel fand und sich durch Demba Ba und Vedad Ibisevic ersste Möglichkeiten erarbeitete. Die Leistungssteigerung wurde e

in der 41. Minute belohnt. Luiz Gustavo bediente Ba, der

zum mittlerweile verdienten Ausgleich einschob. Der Beginn

der zweiten Hälfte war eine Kopie von Halbzeit eins. Denn

erneut nach zwei Minuten stand es 2:1 für Mainz – Adam Szalai war

der Torschütze. Statt dem Ausgleich fi el elf Minuten später er das 3:1. Der zweimalige

Vorbereiter Holtby belohnte seine tolle Leistung mit dem dritten Mainzer Treffer. Doch Hoffenheim

blieb dran und erzielte durch den eingewechselten Gylfi Sigurdsson den Anschlusstreffer. In der

Folge blieb 1899 das bessere Team, die Chancen wurden aber nicht genutzt und am Ende siegte die

Mainzer Effektivität. Nach einem Foul von Josip Simunic an Holtby, der dafür die Rote Karte sah,

zeigte Referee Deniz Aytekin auf den Punkt. André Schürrle verwandelte den fälligen Elfmeter. Am

Ende stand es 4:2 und Mainz stellte mit sieben Siegen in Folge den Bundesligastartrekord ein. �

30 STADIONMAGAZIN


EINWECHSLUNG 1 EINWECHSLUNG 2 EINWECHSLUNG 3

Gustavo Salihovic Mlapa (28.) Ibisevic (18./31.) Ba (14.) 46. Eduardo für Ba 72. Eichner für Simunic 72. Vukcevic für Weis

Gustavo Salihovic Obasi Ibisevic Mlapa 46. Ba (63.) für Obasi 75. Weis für Mlapa 90.+1 Jaissle für Sigurdsson

Rudy Gustavo Sigurdsson ( 34.) Salihovic Ba (63.) 80. Mlapa für Ba 89. Thomalla für Sigurdsson 90. Jaissle für Gustavo

Rudy Alaba Vukcevic Sigurdsson Babel 88. Mlapa für Vukcevic 88. Salihovic für Weis

Gustavo Salihovic (43.) Mlapa (37.) Ibisevic (41.) Ba (20.) 61. Vukcevic für Ba 72. Eichner für Compper 77. Thomalla für Mlapa

Gustavo Salihovic Mlapa Ibisevic Ba 62. Tagoe für Ba 70. Vukcevic für Weis 89. Rudy für Mlapa

Gustavo Salihovic (90.) Mlapa Ibisevic Ba 68. Vukcevic für Mlapa 77. Sigurdsson für Ba 89. Rudy für Weis

Gustavo (39.) Salihovic Mlapa Ibisevic Ba 77. Sigurdsson (77.) für Weis 78. Vukcevic für Mlapa 79. Rudy für Salihovic

Gustavo Salihovic Rudy Ibisevic (1.) Ba 46. Vukcevic für Weis 60. Ibertsberger für Compper 76. Mlapa für Ba

Gustavo Salihovic Rudy Ibisevic Ba (54.) 46. Mlapa für Weis 46. Sigurdsson für Simunic 88. Tagoe für Ibisevic

Gustavo Salihovic Mlapa Ibisevic Ba (41.) 77. Sigurdsson (64.) für Weis 68. Vukcevic für Mlapa 68. Tagoe für Ibisevic

Gustavo Salihovic (82.) Mlapa Ibisevic Ba (46.) 46. Vukcevic für Ibisevic 68. Jaissle für Vorsah 87. Obasi für Mlapa

Gustavo Salihovic Mlapa Vukcevic Ba (9.) 46. Sigurdsson für Mlapa 90. Obasi für Weis

Weis Rudy Obasi Mlapa (71.) Ba (51.) 58. Eichner für Obasi 67. Gulde für Gustavo 80. Tagoe für Ba

Rudy Salihovic (6.) Obasi Ba Mlapa 63. Vukcevic für Obasi 81. Sigurdsson für Mlapa 85. Ibisevic für Weis

Gustavo Rudy Mlapa Vukcevic Ba 66. Ibisevic für Vukcevic 66. Salihovic für Mlapa 87. Thomalla für Ibertsberger

Gustavo Salihovic Vukcevic (31.) Ibisevic (69./71.) Ba 58. Mlapa (9.) für Ba 83. Sigurdsson für Ibisevic 87. Weis für Gustavo

Gustavo Salihovic Vukcevic Ibisevic (38.) Mlapa 46. Ba für Mlapa 74. Sigurdsson (93.) für Salihovic 87. Tagoe für Ibisevic

Gustavo Salihovic (11.) Vukcevic Ibisevic Ba 46. Weis für Ibisevic 73. Mlapa für Ba 83. Sigurdsson für Salihovic

Rudy Salihovic Sigurdsson Ba Ibisevic 57. Mlapa für Ibisevic

Rudy Gustavo (34.) Sigurdsson (40.) Salihovic Ibisevic 65. Ba für Gustavo 79. Simunic für Jaissle 90. Mlapa für Ibisevic

Weis Alaba Vukcevic (87.) Ibisevic Mlapa 45. Jaissle für Ibertsberger 79. Tagoe für Weis 88. Simunic für Ibisevic

Rudy Salihovic Vukcevic Ibisevic Alaba (90.) 68. Sigurdsson für Rudy 79. Mlapa für Weis 90. Thomalla für Vukcevic

Alaba Salihovic Vukcevic Ibisevic Babel 74. Weis für Rudy 84. Sigurdsson für Ibisevic 90. Jaissle für Babel

Alaba Salihovic Sigurdsson (27.) Ibisevic (62.) Babel 73. Braafheid für Ibisevic 83. Vukcevic für Sigurdsson 90. Jaissle für Babel

Alaba Salihovic Vukcevic Ibisevic Babel 20. Weis für Rudy 45. Simunic für Vorsah 77. Sigurdsson für Vukcevic

Alaba Salihovic Vukcevic Ibisevic Babel 76. Mlapa für Vukcevic 90. Sigurdsson für Rudy

AUFSTELLUNG .......................................................................................................................................................................................

Mainz 05: Wetklo – Zabavnik, Svensson, Noveski, Fuchs – Holtby (Ivanschitz), Karhan, Polanski (Soto), Schürrle – Szalai,

Allagui (Caligiuri)

1899 Hoffenheim: Starke – Beck, Simunic, Vorsah, Eichner – Weis (Sigurdsson), Gustavo, Salihovic – Mlapa (Vukcevic),

Ibisevic (Tagoe), Ba

TORE .....................................................................................................................................................................................................

1:0 Allagui (2. Min.) – 1:1 Ba (41. Min.) – 2:1 Szalai (47. Min.) – 3:1 Gustavo (59. Min. ET) – 3:2 Sigurdsson (64. Min.) – 4:2 Schürrle (74. Elfm.)

31


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STATISTIK | Saison 2010/11

TOR

VERTEIDIGUNG

MITTELFELD

ANGRIFF

Nr. Name BL–Einsätze Spielminuten Eingew. Ausgew.

34 STADIONMAGAZIN

1 Daniel Haas 9 810 – – – – – – –

27 Ramazan Özcan – – – – – – – – –

30 Jens Grahl – – – – – – – – –

33 Tom Starke 14 1260 – – – – – – –

2 Andreas Beck 23 2070 – – 2 – – 3 –

3 Matthias Jaissle 5 128 4 1 1 – – – –

5 Marvin Compper 21 1842 – 2 2 – – 2 2

14 Josip Simunic 9 583 2 1 1 – 1 – –

25 Isaac Vorsah 21 1836 – 1 2 – 1 – 3

26 Andreas Ibertsberger 14 1153 1 2 – – – – –

28 Edson Braafheid 1 6 1 – – – 1 – –

37 Manuel Gulde 1 23 1 – – – – – –

6 Sebastian Rudy 21 1595 3 2 – – – 4 1

7 Boris Vukcevic 21 1283 9 2 3 – – – 2

8 David Alaba 6 540 – – – – – – 1

11 Gylfi Sigurdsson 16 658 11 1 – – – 1 7

17 Tobias Weis 15 963 3 10 3 – – – –

22 Roberto Firmino – – – – – – – – –

23 Sejad Salihovic 21 1788 1 3 6 1 – 5 6

10 Ryan Babel 4 361 – 2 2 – – – –

15 Peniel Mlapa 18 1006 6 10 4 – – 2 3

19 Vedad Ibisevic 21 1557 2 11 1 – – 1 5

20 Chinedu Obasi 4 124 2 2 – – – – –

34 Denis Thomalla (U23) 3 16 3 – – – – – –

P Verein SP G U V T P

1.

Borussia Dortmund 23 17 4 2 49:13 55

2. Bayer 04 Leverkusen 23 13 6 4 48:32 45

3. FC Bayern München 23 12 6 5 49:27 42

4. Hannover 96 23 13 2 8 33:31 41

5. 1. FSV Mainz 05 23 12 1 10 35:29 37

6. SC Freiburg 23 11 4 8 31:30 37

7. Hamburger SV 23 11 3 9 34:31 36

8. 1. FC Nürnberg 23 10 5 8 33:31 35

9. 1899 Hoffenheim 23 8 9 6 40:33 33

10. FC Schalke 04 23 8 5 10 28:28 29

11. FC St. Pauli 23 8 4 11 27:37 28

12. Eintracht Frankfurt 23 8 3 12 24:32 27

13. 1. FC Köln 23 7 5 11 30:42 26

14. SV Werder Bremen 23 6 6 11 28:48 24

15. VfL Wolfsburg 23 5 8 10 27:33 23

16. 1. FC Kaiserslautern 23 6 5 12 32:41 23

17. VfB Stuttgart 23 5 4 14 40:47 19

18. Borussia M'gladbach 23 5 4 14 34:57 19

TORJÄGER TORE

1 Gomez, Mario Bayern München 18

2 Cissé, Papiss Demba SC Freiburg 16

3 Gekas, Theofanis Eintracht Frankfurt 14

4 Lakic, Srdjan 1. FC Kaiserslautern 11

Ya Konan, Didier Hannover 96 11

6 Barrios, Lucas Borussia Dortmund 10

Dzeko, Edin VfL Wolfsburg 10

Raul FC Schalke 04 10

Schürrle, André 1. FSV Mainz 05 10

10 Hugo Almeida Werder Bremen 9

Novakovic, Milivoje 1. FC Köln 9

Podolski, Lukas 1. FC Köln 9

Vidal, Arturo Bayer Leverkusen 9

14 Allagui, Sami 1. FSV Mainz 05 8

Kagawa, Shinji Borussia Dortmund 8


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IM INTERVIEW | Ernst Tanner

Philosophie

„Unsere

braucht Zeit“

Die Rede ist vom deutschen Nachwuchsfußball und seiner größten Talente. Kaum einer

kennt die Szene wie er: Ernst Tanner.

Seit 2009 ist er für 1899 Hoffenheim tätig. Erst als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums

und seit 2010 als sportlicher Leiter des Profiteams. Seinem Ruf, ein Mann mit dem Riecher

zu sein, wurde Tanner auch in der neuen Rolle gerecht. Sebastian Rudy, David Alaba und

Ryan Babel schafften auf Anhieb den Sprung in die Startelf. Eine Transferbilanz, die sich

sehen lassen kann.

Vor dem Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05

hat achtzehn99 die Chance genutzt und

beim Manager eine Bestandsaufnahme

mit Blick in die Zukunft eingeholt.

36 STADIONMAGAZIN

achtzehn99: 23 Spieltage sind absolviert, die Liga geht

auf die Zielgerade. Bei 33 Punkten – wie lautet das Zwischenfazit

des Managers?

Ernst Tanner: Wenn man bedenkt, mit welchen Schwierigkeiten

wir vor der Saison angetreten sind und mit

welchen Turbulenzen wir uns in der Winterpause auseinandersetzen

mussten, sollten wir mit dem Punkteergebnis

zufrieden sein. Wir haben allerdings noch viel

Potenzial nach oben.

Haben Sie schon mal einen Gedanken daran verschwendet,

wo man stünde, wenn ein Fußballspiel 80 statt 90

Minuten dauern würde?

Da wir nicht B-Jugend spielen, kann ich daran wohl nichts

ändern. Aber das ist einer der Punkte, die verbessert

werden müssen. Die Spiele, die wir im Grunde bereits

positiv gestaltet haben, die müssen wir auch gewinnen.

Seit Januar ist Marco Pezzaiuoli im Amt. Wie funktioniert

die Zusammenarbeit zwischen Trainer und Manager?

Reibungslos. Das liegt sicherlich zum großen Teil daran,

dass wir – sowohl was die sportliche Philosophie oder die

Kaderplanung angeht – ähnliche Auffassungen vertreten.

Wie sieht der Tagesablauf eines Managers außerhalb

der Transferperiode aus?

Innerhalb dieser ist man in der Regel mit der Abwicklung

der Transfers beschäftigt. Die Planung der Transfers,

Sondierungsgespräche, Spielerbeobachtungen, all das

fällt in die Perioden zwischen zwei Transferfenstern. Dazu

kommt natürlich auch die konzeptionelle Arbeit und viele

Personalgespräche.

Bei der Auswahl potenzieller Neuzugänge – von was

lassen Sie sich leiten? Bauchgefühl, Erfahrungswerte,

statistische Daten?


Es spielen ganz unterschiedliche Aspekte eine Rolle.

Viele der Spieler kenne ich seit Jahren und beobachte

seitdem ihre Entwicklung. Das sind Erfahrungswerte, die

durch nichts zu ersetzen sind. Es spielt auch eine Rolle,

welches Konzept ein Club verfolgt und ob dieses mit dem

jeweiligen Charakter des Spielers, seinem Potenzial und

seiner Entwicklungsstufe zusammenpasst.

Peniel Mlapa und David Alaba sind bereits aus gemeinsamen

Tagen in München gute Bekannte. Spielt das eine

Rolle?

In dem konkreten Fall nicht. Aber wir bemühen uns, den

Spielern ein perfektes Umfeld zu bieten. Nur wer sich wohl

fühlt, wird auch die Entwicklung machen können, die wir

uns erhoffen. Für junge Spieler ist Hoffenheim da prädestiniert.

Was hat sich im Talentscouting in den letzten Jahren

verändert?

Es ist professioneller geworden und hat sich in jüngere

Altersbereiche verlagert. Das bringt neue Herausforderungen

mit sich. Damit muss man umgehen und sich bemühen,

das Ganze dennoch in die richtigen Bahnen zu

lenken. Deutschland ist mittlerweile hoffnungslos

„overscouted“. Früher hat man perspektivisch interessante

Spieler beobachtet, sie in ihrer Umgebung belassen

und dann, wenn die Entwicklung positiv verlief, irgendwann

in die eigene B- oder A-Jugend integriert. Heute ist man

da schon zu spät, die meisten Spieler sind in diesem Alter

bereits durch Förderverträge gebunden.

Welche Rolle spielen dabei die Berater?

Auch in dem Bereich hat sich sehr viel gewandelt. Früher

waren Berater vor allem für die Vertragsverhandlungen

zuständig. Heute sind sie Dienstleister, deren Aufgabenfeld >

37


IM INTERVIEW | Ernst Tanner

sich auch an der eigentlichen Bezeichnung orientiert: Sie

beraten den Spieler. Die betreuten Spieler werden immer

jünger und suchen Ansprechpartner bei unterschiedlichen

Fragen.

Der heutige Gegner heißt Mainz 05. Sehen Sie Parallelen

zwischen den Mainzern und Hoffenheim?

Man fi ndet sicherlich einige Gemeinsamkeiten. Die Philosophie

ist ähnlich. Mainz bemüht sich wie wir ballorientierten

Offensivfußball zu spielen. Beide Klubs wollen

dafür verstärkt auf junge Spieler setzen. Allerdings war

Hoffenheim hierbei Trendsetter.

Mainz und Hannover sind die Überraschungen der Saison.

Dafür stecken Bremen, Wolfsburg und Stuttgart im Abstiegskampf.

Was ist los mit der Bundesliga?

Es gab ein Umdenken bei vielen Klubs. Man kann auch

bei begrenztem Budget mit jungen Talenten punkten,

sofern die elf Spieler als Team auftreten. Eine Mannschaft,

die bei Ballbesitz ebenso wie ohne Ball als Einheit auftritt,

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IM INTERVIEW | Ernst Tanner

40 STADIONMAGAZIN

Holt die Bundesliga im europäischen Vergleich tatsächlich

wieder auf?

Auf alle Fälle. Was mich speziell erfreut, ist, dass die

Bundesliga sich in den letzten Jahren verstärkt dem offensiven

Fußball zugewandt hat. Das steigert die Attraktivität

enorm. Deutlich wird das allein, wenn man die

Anzahl der Tore, die geschossen werden, vergleicht. Da

liegt die Bundesliga klar vor Frankreich oder Italien.

Sind Sie der Meinung, dass von Hoffenheim mehr erwartet

wird als die derzeitige Platzierung?

In der öffentlichen Wahrnehmung herrscht gelegentlich

eine etwas überhöhte Erwartungshaltung. Das erste

Halbjahr in der Bundesliga war phänomenal. Das hat alle

überrascht – die Öffentlichkeit, die Gegner und die eigenen

Fans. Jetzt scheinen einige zu denken, das sei der Standard.

Soweit sind wir aber noch lange nicht.

Können Sie in Kürze umreißen, worum es beim UEFA

Financial Fairplay geht?

Es ist eigentlich ein verdeckter „Salary Cap“, der manchen

vielleicht ein Begriff aus den US-Sportligen ist. Grob gesagt

geht es um einen Schutzmechanismus für die Klubs. Es

soll gewährleistet werden, dass diese nicht über ihre

Verhältnisse leben, also nicht mehr ausgeben, als sie

einnehmen. Die Bestimmungen werden in einem Zeitrahmen

von fünf Jahren weiter verschärft, so dass dann jeder

Klub in Europa eine ausgeglichene Bilanz vorweisen muss,

wenn er in einem europäischen Wettbewerb spielen will.

Es ist zu erwarten, dass diese Regelung zudem auch in das

deutsche Lizenzierungsverfahren übernommen wird.

Im Winter kam Ryan Babel aus Liverpool. Wie passt das

mit wirtschaftlicher Konsolidierung zusammen?

Aufgrund der Abgabe von Demba Ba mussten wir handeln

und hatten dadurch auch ein frei gewordenes Gehaltsbudget.

Anders wäre der Transfer von Ryan nicht denkbar

gewesen. Zum zweiten war der Substanzverlust innerhalb

des Kaders groß. Allein durch die Integration von Talenten

hätten wir diesen nicht wett machen können.

Im Übrigen sind wir mit der Verpfl ichtung nicht gänzlich

von unserer Linie abgewichen. Ryan ist vor kurzem 24

Jahre alt geworden. Er befi ndet sich quasi in der Endphase

seiner Ausbildung und hat noch viel Potenzial. Wir

wollen ihm dabei helfen, das abzurufen.

Wie weit sind die Jugendspieler Jannik Vestergaard und

Denis Thomalla?

Man sieht bei beiden, wie sie sukzessive an den Profi kader

heranrücken. Beide haben absolut unbestreitbare Qualitäten.

Der nächste Schritt wird der Profi vertrag sein.

Denis hat sich die ersten Sporen bei den Profi s mit seinen

Einwechslungen schon verdient, bei Jannik ist das auch

nur noch eine Frage der Zeit.

Wie kann überhaupt die langfristige Zielsetzung eines

„Dorfvereins“ aussehen?

Das Bild des kleinen aber feinen Dorfvereins müssen wir

uns sicher durch bodenständiges Handeln in sämtlichen

Fragen erhalten. Profi fußball ist zwar nicht unbedingt ein

Geschäft, das allzu langfristige Planung zulässt. Es gibt

hier aber eine Philosophie, nach der konsequent auf

junge Spieler auch aus der Region gesetzt wird, die sich

entwickeln können und sollen. Dafür legen wir gerade in

allen Bereichen ein Fundament, um die Nachhaltigkeit zu

sichern. Das braucht aber noch etwas Zeit.

Was sagen Sie einem Fan, der von den europäischen

Plätzen träumt?

Träumen ist nicht verboten. Wir haben gerade im letzten

Jahr viel versucht und es nicht geschafft uns für einen

europäischen Wettbewerb zu qualifi zieren. Wenn wir uns

die Zeit nehmen und konsequent in der eingeschlagenen

Richtung weiter arbeiten, ist das bestimmt auch in absehbarer

Zeit möglich.

Wer wird Meister? Wo landet Hoffenheim?

Meister wird wohl der BVB. Die nächsten drei Spiele

werden das entscheiden. Für uns hoffe ich, dass wir uns

noch ein paar Plätze nach oben schieben können.

Sie spielen nach wie vor selbst Fußball. Welche Position?

(Lacht) Ich sehe mich als Allrounder. Soll heißen: Ich

renne dem Ball hinterher, egal wo der hinfl iegt.� �

� Das Interview führte Daniel Dillmann


NÄCHSTER GEGNER | Borussia Mönchengladbach

Neuer Trainer –

neues Glück?

Borussia Mönchengladbach hat in dieser Saison nur eine Konstante – eine traurige, denn

seit dem neunten Spieltag ist das Gründungsmitglied der Bundesliga ein Kellerkind. Platz

17 und 18, höher ging es für die Borussia nicht mehr. Trainer Michael Frontzeck, dem die

Vereinsspitze lange Zeit treu blieb, musste den Verein nun doch verlassen.

Infos Infos · Daten Daten · Fakten Fakten

STADION

BORUSSIA-Park, 59.771 Zuschauer

Frontzeck hat viel versucht, sein drittes Engagement

als Cheftrainer (Aachen, Bielefeld und Gladbach)

endete zum wiederholten Mal glücklos. Nach

16 Punkten aus 22 Spielen und nicht einem Heimsieg

zog der Verein die Reißleine. Den Ausschlag

für den Trainerwechsel gaben die beiden Niederlagen

gegen zwei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf.

kam Nach dem 1:0-Erfolg über

Eint Eintracht Frankfurt fl ackerte ein

kle kleines Flämmchen Hoffnung auf,

da dass Gladbach den Sprung ans

rettende UUfer

noch schafft.

Gegen GGegen

de den VfB Stuttgart

verlor v Gladbach Glad nach einer

2:0-Führu 2:0-Führung mit 2:3, auch

beim FC St. Pauli gab es

eine 1:3-Niederlage.

1:3-N

ANSCHRIFT

Hennes-Weisweiler-Allee 1, 41179 Mönchengladbach

ANREISE

Anreise mit PKW, Motorrad oder Bus: Vom

Autobahnkreuz Mönchengladbach kommend geht es

auf die A 61 Richtung Koblenz bis zur Ausfahrt

Nordpark. Dort geht es weiter auf der Schnellstraße B

230 Richtung Nordpark – der Weg dorthin und damit

zum im BORUSSIA-PARK befi ndlichen Stadion ist

ausgeschildert. Die Straße am Nordpark führt direkt

und auf kürzestem Wege zu den öffentlichen

Parkplätzen P4 und P6 und damit in die unmittelbare

Nähe des Stadions.

Öffentliche Verkehrsmittel: Auch vom Stadtzentrum

Mönchengladbach (Haltestelle Europaplatz /

Hauptbahnhof) setzt die NVV viele Einsatzbusse der

Linie 017 ein, um die Fußballfans schnell und

unkompliziert zum BORUSSIA-PARK zu bringen. Ab dem

Platz der Republik (Rückseite Hauptbahnhof) fahren die

NVV-Shuttlebusse zum Stadion (Fahrtdauer ca. 15

Minuten) ab drei Stunden vor dem Anpfi ff im

Fünf-Minuten-Takt und bis zirka zwei Stunden nach

Spielende.

ZUM VEREIN:

Tabellenstand: Platz 18, 19 Punkte, 34:57 Tore

Torjäger: Marco Reus, Igor de Camargo (6 Tore)

Trainer: Lucien Favre, seit 2011

42 STADIONMAGAZIN

MIT NEUER NE KRAFT

ZUM KL KLASSENER-

HALT?

Das ssportliche

Durch-

einande einander soll nun Lucien

Favre rrichten

und die Bo-

russia vor dem Abstieg

retten. retten Ein schwieriges

Unterfangen, Unterf doch der

Schweizer Schw scheint den

richtigen richti Weg eingeschlagen

schla zu haben. Am

23. Spieltag S gelang den

Fohlen Fohl gegen den FC

Schalke Scha 04 der erste

Heimsieg Hei in dieser

Saison Sais (2:1) und Fav-

re damit d der perfekte

Einstand. Ein Durch den

Dreier Dr hat Gladbach

zum zu Tabellen-17.

VfB Vf Stuttgart aufge-

schlossen und der Abstand auf den Relegationsplatz

ist auf vier Zähler geschrumpft. „Das ist fantastisch,

super. Es war wichtig, einen Dreier zu erreichen“,

sagte Favre nach seinem Trainerdebüt an der Seitenlinie

der Borussia. Dabei gelang es dem Schlusslicht

endlich, das Gleichgewicht zwischen Offensive

und Defensive zu fi nden.

Vor allem die jungen Wilden der Offensivabteilung

überzeugten. Was Marco Reus, Patrick Herrmann,

Roman Neustädter sowie Havard Nordtveidt und

auch Mohamadou Idrissou zeigten, erinnerte nur

bedingt an eine Mannschaft, die seit Wochen auf

dem letzten Tabellenplatz festhängt. Auch in der

Defensive wirkte die Elf stabiler als in den Wochen

zuvor. Mit Dante und Martin Stranzl in der Innenverteidigung

und der Umstellung von einem 4-4-2

auf ein 4-4-1-1-System -1-System strahlte die Borussia in der

Rückwärtsbewegung ewegung mehr Kompaktheit aus. ZwiZwischen den Pfosten stand erstmals wieder Logan

Bailly, dem Frontzeck zu Beginn der Saison einen

Platz auf der r Bank zugewiesen hatte. Die ersten

Amtshandlungen ngen von Favre zeigen positi- positive

Wirkung.

„KÖNNEN ES

SCHAFFEN“ N“

Dennoch ist der Triumph auf Schalke

eine Momentaufnahme. ntaufnahme. Mit einem Sieg haben

die Fohlen kaum etwas erreicht, das weiß

auch Abwehrchef hrchef Dante: „Wir sind auf einem

guten Weg, um dort unten herauszukommen.

Wir müssen n jetzt so weitermachen und weitere

Siege holen.“

Eins steht fest: Aufgegeben haben sich die

Gladbacher noch nicht. Trotz der Gewissheit, gegen

die Borussia a in dieser Saison bereits zwei Mal

gewonnen zu haben (3:2 im Hinspiel und 2:0 im

Pokal), sollte e sich 1899 Hoffenheim auf einen harten

Kampf einstellen. instellen. Favre ist sich zum Amtsantritt

sicher: „Wir r können es schaffen.“ ��


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FANS |

Der etwas andere Fanclub

Die Chefs gründen eigenen Fanclub

Damit Damit mman

sie auch live erleben

kann, hier die nächsten Termine

der CHEFS:

27.02. | Sinsheim, Faschingsumzug

(auf eigenem Wagen!)

26.03. | Bad Schönborn/Mingolsheim,

Sherwood

Chinedu Obasi

Manuel Gulde

Beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln

schlossen sich die derzeit verletzten Profi s

von 1899 Hoffenheim den Fans in der Südkurve

an. Dort wurde gemeinsam gefeiert,

gejubelt und über die verschenkten Punkte

gefl ucht. Natürlich erfüllten die beiden auch

die zahlreichen Autogrammwünsche der

Hoffe-Anhänger. achtzehn99 meint: Das ist

echte Nähe zum Fan! �

44 STADIONMAGAZIN

Wer kennt nicht die Kraichgauer Rockband DIE CHEFS und

ihre Lieder für die TSG 1899 Hoffenheim wie „Olé Super

TSG“, „Stolz des Kraichgau“ oder auch die neue Ballade

„Unsere Liebe“, die seit ein paar Monaten vor jedem

Heimspiel im Stadion gespielt wird.

Dieses Engagement ist

nicht aufgesetzt, sondern

authentisch, denn die CHEFS

sind tatsächlich eine Hoffenheimer

Band: Der Leadgitarrist

und Bandleader Alexander

„Schellich“ Klinkenberg

ist in Hoffenheim geboren und

wohnt bis heute dort. Auch

viele andere Bandmitglieder

stammen aus Hoffenheim oder

haben dort zumindest eine

Zeitlang gewohnt. 15 Jahre

war der Probenraum der Band

in Hoffenheim. Dazu hat Schellich

in seiner Jugend selbst für

die TSG gegen den Ball getreten.

und

Die CHEFS sind also echte Fans und als solche

haben sie jetzt ein neues Projekt gestartet: Sie haben

einen Fanclub gegründet, sind dem Fan verband

beigetreten und wollen konkret die anderen Fans in

der Südkurve unterstützen: „Wir wollen zusammen

mit kreativen Leuten aus der Fanszene neue Lieder

für die Kurve schreiben,“ erklärt Schellich, „damit

keiner mehr sagen kann, wir hätten unsere Gesänge

von anderen Vereinen geklaut.“ Die Kraichgau-

Rocker stellen sich vor, die neuen Einfälle für Kurvengesänge

im Bandstudio „Rockstage“

aufzunehmen und kostenlos an die Fanclubs zu

schicken, damit sich gute Ideen schneller verbreiten.

So stellen sie ihr Know-how allen zur Verfügung –

damit am Ende die Südkurve der Star ist… Das ist

echtes, ehrenamtliches Engagement mit Herzblut,

was man im Musikbusiness selten fi ndet. �

in der

Bitburger Südkurve


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MEHRWÖCHIGE PAUSE FÜR TOBIAS WEIS – Mittelfeldspieler Tobias Weis wird d

1899 Hoffenheim mehrere Wochen verletzt fehlen. Eine Kernspintomographie

ergab einen Haarriss im Kahnbein des linken Fußes sowie eine Reizung des

Sprunggelenks. Eine Operation ist nach Angaben von Mannschaftsarzt Dr.

Henning Ott nicht geplant.

MANUEL GULDE VERLÄNGERT VERTRAG – Abwehrtalent Manuel Gulde hat

seinen Vertrag bis 2013 verlängert. Der gebürtige Mannheimer versteht die

Vertragsverlängerung nach eigenem Bekunden als „ein großer Vertrauensbeweis“

nach seinen teils langwierigen Verletzungen, für den er dem Verein sehr

dankbar sei.

HEIMSPIEL GEGEN BORUSSIA DORTMUND AUSVERKAUFT – Das Heimspiel

gegen den amtierenden Herbstmeister und aktuellen Tabellenführer der

Fußball-Bundesliga Borussia Dortmund ist bereits restlos ausverkauft. Die

Mannschaft hofft auf lautstarke Unterstützung von den Rängen, um die in

Dortmund verloren gegangenen Punkte wieder zurück zu ergattern.

Terminkalender Rund um 1899

28.02.

05.03.

Profi s Geburtstag

Sebastian Rudy (21)

U19 A-Junioren-Bundesliga, Spieltag 17

1899 Hoffenheim – SpVgg Greuther Fürth,

13:00 Uhr

. Profi s Bundesliga, Spieltag 25

06.03.

Borussia M´Gladbach – 1899 Hoffenheim,

15:30 Uhr

U23 Regionalliga Süd, Spieltag 23

1899 Hoffenheim – SV Darmstadt 98,

14:00 Uhr

Frauen 2. Bundesliga Frauen, Spieltag 17

1.FC Köln II – 1899 Hoffenheim,

14:00 Uhr

1899 UND DER DFB GEGEN RASSISMUS – Wie bereits im Vorjahr rufen die Klubs der Bundesliga und der DFB im Rahmen der „Internationalen

Wochen gegen Rassismus“ gemeinsam dazu auf gegen Fremdenhass und Diskriminierung vorzugehen. Sagt „Nein“ zu Rassismus in

jeder Form!

WM Countdown

Noch 1 2 0 Tage

bis zur WM in Sinsheim

In genau 120 Tagen startet die FIFA

Frauen-WM in der Rhein-Neckar-Arena in

Sinsheim mit dem Spiel Nigeria gegen

Frankreich.

Ab sofort informiert

achtzehn99 die

Leser über die

neuesten Entwicklungen

bei den

Vorbereitungen!

46 STADIONMAGAZIN

12.03.

12.03.

Profi s Geburtstag

Dr. Henning Ott (36) – Mannschaftsarzt

U23 Regionalliga Süd, Spieltag 24

SV Stuttgarter Kickers – 1899 Hoffenheim,

14:00 Uhr

Die Fanbox

Grüßen, Feiern, dabei sein!

Seit dem 14. Spieltag gibt es bei jedem Heimspiel

von 1899 Hoffenheim die achtzehn99-TV Fanbox.

Standort ist die Bitburger Fankneipe. Jeweils in der

Halbzeit haben die Hoffe-Fans die Möglichkeit, dort

Verwandte und Freunde zu grüßen, die Mannschaft

anzufeuern und vieles mehr! Aufgezeichnet wird das

Ganze von unserer achtzehn99-TV Kamera. Die besten

Clips erscheinen regelmäßig bei achtzehn99-TV!

Also, auf geht’s Hoffe, mitmachen! �


Winterfeier

eines Fanclubs

1899 1 FANCLUB NECKARTAL PFLEGT „TRADITION“

Viele V Fanclubs sind nicht nur rund um den Fußball aktiv. So auch

der d 2007 gegründete 1899 Fanclub Neckartal e.V. aus Neckargemünd,

gemünd der in diesem Januar be bereits seine vierte Winterfeier veranstaltete. Wie immer trafen

sich die Mitglieder – diesmal etwa 130 – zum gemeinsamen Essen und gemütlichen Zusammensein. Wie immer gab es

ein unterhaltsames Rahmenprogramm, gestaltet von den Mitgliedern unter der Regie von Vizepräsident Axel Seufert.

So gab es bei einem Quiz attraktive Preise zu gewinnen – diesmal ging es um ein Bilderrätsel; el;

man musste anhand von Bildausschnitten die Orte erraten, aus denen die Mitglieder des s

Fanclubs stammen – und beim schon traditionellen Kicker-Turnier wurde wieder engagiert t

gekämpft. Den größten Beifall fanden aber die musikalischen Sketche, die von den Mit-

gliedern aufgeführt wurden: Da tanzten die weiblichen Fans den „Jailhouse-Rock“, ,

wunderbaren Blödsinn brachte der „Rotkäppchen“-Sketch auf die Bühne, aber der absolute

Brüller war die Nummer „Manna aus der Mülltonne“. Nach drei Stunden Essen,

Raten und Lachen lockten dann die Hits aus „Jürgens Oldiethek“ auch den Faulsten auf

die Tanzfl äche. Diese Traditionsfeier des Fanclubs wird es im kommenden Jahr sicher

wieder geben. �


AKADEMIE | U23

ROBIN NEUPERT –

DER DER ROBUSTE

2010 war für Robin Neupert ein fantastisches

Jahr: Persönlicher Aufstieg in die U23,

sportlicher Aufstieg in die Regionalliga,

DFB-Pokal-Sieg mit den A-Junioren, Berufung

in die U20-Nationalmannschaft… Doch

der Innenverteidiger ist trotz aller Highlights der jüngsten Vergangenheit auf dem Teppich

geblieben. „Im Fußball musst du ständig Leistung bringen“, weiß der 19-Jährige, dass

sich die Zeiten auch ganz schnell ändern können.

48 STADIONMAGAZIN

Schon als Dreijähriger begann der gebürtige Heilbronner

bei den Bambini des SV Neckarsulm dem

Ball hinterherzujagen und wechselte später zum HSV

Heilbronn, der bald mit dem VfR zum FC fusionierte.

Als D- und C-Jugendlicher machte der heutige Defensivspezialist

noch als Angreifer und Torjäger auf

sich aufmerksam, ehe er nach und nach „zurückversetzt“

wurde. In Heilbronn spielte er erst auf der

Zehn, dann auf der Sechs – und als der VfB Stuttgart

das Talent in die Landeshauptstadt lockte, wurde

Neupert sogar als Linksverteidiger eingesetzt. Beim

VfB wurde der de Blondschopf jedoch nicht richtig

glücklich und kehrte nach kurzer Zeit nach Heil-

bronn zurück zurück. Die Tatsache, dass er nun wieder

„auf dem Markt“ M war, blieb auch den Hoffen-

heimer Vera Verantwortlichen nicht verborgen. „Als

ich zum VfB V ging, waren die Strukturen im

Nachwuc Nachwuchsbereich in Hoffenheim noch nicht

so gut aufgebaut au wie heute“, blickt Neupert,

der im SSommer

2006 schließlich zur TSG

wechse wechselte, zurück.

Sein erstes B-Jugendjahr verbrachte er

im Fö Förderzentrum Zuzenhausen unter

Trainer Traine Meik Spieler und räumte als de-

fensi fensiver Mittelfeldspieler vor der Abwehr

ab, im

zweiten gehörte er zu jener Mannschaft,

sch die 2008 unter Trainer Guido

Str Streichsbier zur Deutschen Meister-

sc schaft stürmte. „Das war eine überragende

ra Saison.“ Besonders das

HHalbfi

nal-Hinspiel, das die Hoffenhei-

mer im Berliner Amateurstadion gegen Hertha BSC

mit 6:1 gewannen und bei dem auch er einen Treffer

beisteuerte, ist ihm in besonderer Erinnerung geblieben.

„Ein perfektes Spiel.“ Von der Statur war Neupert

bereits so robust entwickelt, dass er für sein

Alter fast schon zu kräftig war. „Robsen“ – wie ihn

Streichsbier nannte, um ihn von Robin Szarka (heute

noch immer Teamkollege in der U23) zu unterscheiden

– musste sogar Masse abtrainieren, um spritziger

zu werden.

In der A-Jugend wurde Neupert nach und nach

zum Innenverteidiger umfunktioniert, im ersten

Halbjahr 2009/10 zeigte er nach einer eher durchwachsenen

ersten A-Jugend-Saison derart überzeugende

Leistungen, dass er noch vor der Winterpause

frühzeitig in die U23 befördert wurde. „Das war

natürlich gut für mich, denn an der Seite von erfahrenen

Spielern und gegen abgezockte Stürmer konnte

ich mich besser entwickeln.“ Dass er sofort in der

Startformation stand und er seine Sache zudem gut

machte, förderte sein Selbstvertrauen. „Ich erinnere

mich noch sehr genau, wie Alexander Rosen (der

heutige Sportliche Leiter der achtzehn99 AKADEMIE,

Anm. d. Red.) zur mir sagte, es gebe keinen Grund,

nervös zu sein, schließlich sei das Spielfeld gleich

groß und der Ball genauso rund wie in der Jugend.

Klar, die Gegner seien besser – aber die eigenen

Mitspieler schließlich auch. Das hat mir sehr geholfen.“

Die U23 gewann gegen Crailsheim 2:1. „Herdling-Elfmeter

in der Nachspielzeit“, weiß Neupert

noch genau – so wie er bei allem, was mit Fußball


und natürlich seinen eigenen Erlebnissen zu tun hat,

mit einem fotografi schen Gedächtnis glänzt.

Mannschaftswechsel, Positionswechsel – für Neupert

verlief das alles relativ problemlos. „Wir haben

die letzten 22 Spiele nicht verloren, dabei 17 Mal zu

null gespielt, neun Mal in Folge gewonnen und einfach

das Gefühl gehabt, unbezwingbar zu sein und keine

Gegentore kassieren zu können.“ Fast ein halbes

Jahr – von Ende Oktober bis Anfang April – ließen

die Hoffenheimer keinen Treffer zu. Und dann ging

alles ganz schnell: Im DFB-Pokal-Viertelfi nale im

Februar bei Werder Bremen (1:2) saß „Robsen“ auf

der Bank und schnupperte auch bei zwei weiteren

Partien Bundesliga-Luft. Anfang Mai dann der Aufstieg

mit der U23 in die Regionalliga und nur eine Woche

später das DFB-Pokal-Endspiel mit der A-Jugend an

der Seite seiner alten Kollegen. Den Gegner Hertha

BSC kannten die Hoffenheimer noch gut vom DM-

Halbfi nale 2008, die Partie fand im selben Stadion

statt. „Damals, nach dem 6:1, haben wir die Kabine

auseinandergenommen“, lacht Neupert. Diesmal

waren die Hoffenheimer zwar in einer anderen Kabine

untergebracht, doch gefeiert wurde genauso

– wenn nicht sogar noch heftiger. 2:1 gewannen

Neupert und Co., und als sich der Innenverteidiger

dieser Tage ein Video ansieht, wie er in einer Rettungsaktion

kurz vor Schluss mit seinem Keeper

Daniel Lück zusammenprallt, kommt die Erinnerung

hoch: „Von da an habe ich mit tierischen Schmerzen

gespielt.“ Im Video ist davon nichts zu sehen. Neupert

steht auf und spielt weiter, als sei nichts geschehen.

Im Mai machte Neupert sein Fach-Abi an der Sinsheimer

Max-Weber-Schule und hängt nun bei Audi

in seinem Heimatort Neckarsulm eine Lehre zum

Industriekaufmann an, die – wenn alles nach Plan

läuft – 2013 endet. Mittlerweile wohnt „Robsen“ in

Hoffenheim in unmittelbarer Nähe des Dietmar-Hopp-

Stadions und hat es daher nicht weit ins Training oder

in die Berufsschule. In seinem Zeitmanagement wird

er von Laufbahnbegleiter Thomas Gomminginger

unterstützt, und das ist auch bitter nötig, denn im

Sommer durfte Neupert mit den Profi s ins Trainingslager

nach Leogang. Vielleicht waren die ganzen

Erfolge und Beförderungen in kurzer Abfolge etwas

zuviel des Guten. „Das ging alles so schnell. Irgendwann

bin ich in ein Loch gefallen und hatte einen

Durchhänger“, sagt der 19-Jährige. Was bei dieser

Belastung in diesem Alter auch völlig normal ist. Aber

Neupert hat sich durchgebissen und wieder in die

Spur gefunden. So gut, dass er im Spätjahr erstmals

in die U20-Nationalmannschaft berufen wurde und

bei der Internationalen Spielrunde in Polen (1:0) und

in Italien (2:1) zum Einsatz kam. Die positive Nachricht

überbrachte ihm U23-Coach Markus Gisdol kurz vor

einem Punktspiel. Ob sich Robin nicht gewundert

habe, für die Badische Auswahl nur auf Abruf nominiert

worden zu sein? Eigentlich schon, aber die Erklärung

folgte schnell: „Du stehst im U20-Aufgebot.“

Auch vor zwei Wochen, beim 3:1-Rückspielsieg

gegen die „Squadra Azzurra“ in Oberhausen, gehörte

er zum Kader von Bundestrainer Frank Wormuth,

mit dem er ständig in Kontakt steht, und spielte 45

Minuten.

Wohin soll die Reise des Nationalspielers gehen?

„Die erste Liga bleibt natürlich immer ein Ziel, die

zweite halte ich für durchaus realistisch. Im Moment

will ich einfach nur die optimalen Voraussetzungen,

die uns im Trainings- und Geschäftsstellenzentrum

in Zuzenhausen geboten werden, nutzen, um mich

weiter zu verbessern.“ Denn neben seiner Stärken

– wie etwa dem Kopfballspiel, dem aggressiven

Zweikampfverhalten und dem schnellen Erfassen

von Spielsituationen – sind ihm auch seine Schwächen

durchaus bewusst: „Ich müsste im

Aufbau noch etwas ruhiger und konsequenter

werden.“ Aus seinem

großen Traum macht der

Anhänger des Liverpool FC

und dessen Spielmacher Steven

Gerrard keinen Hehl: „Ich könnte

mir sehr gut vorstellen, einmal

in England zu spielen. Der Fußball

dort passt zu meinem

Stil.“ Ziele für diese

Saison? „Im Fußball

ist alles möglich. Wir

wollen die Rückrunde Rückrunde

besser abschließen

als die Vorrunde,

nicht nic h t

mehr

leicht- l e i c h tsinnigs

i nnig

Punkte verschenken

und

schauen,

was nach

oben noch

geht.“ ��

49


AKADEMIE | Interview mit Markus Gisdol

VIELVERSPRECHENDE

VORBEREITUNG

Seit zweieinhalb Monaten befi ndet sich die U23 in der Winterpause – zumindest,

was den Punktspielbetrieb angeht. Am 12. Dezember 2010 bestritt

die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol beim 1:2 gegen den SC Pfullendorf

ihre letzte Regionalliga-Partie. Seit Anfang Januar steht der Hoffenheimer

Nachwuchs wieder auf dem Trainingsplatz und hat in Freundschaftsspielen

gegen Polonia Warschau (1:1), Steaua Bukarest (0:2), die

SpVgg Neckarelz (3:2), beim SV Waldhof Mannheim (2:1) und gegen den

FC Zuzenhausen (4:1) bewiesen, für den Restrückrundenstart bei der SG

Sonnenhof Großaspach am heutigen Samstag (14 Uhr) bestens gerüstet zu

sein. Wir sprachen mit dem Trainer über die Vorbereitung, die Abgänge in

seinem Kader und die Ziele für die restliche Saison.

50 STADIONMAGAZIN

Herr Gisdol, derzeit steht Ihre Mannschaft in der Regionalliga

Süd auf Platz fünf. Wie zufrieden sind Sie mit dem

bisherigen Saisonverlauf?

Wir haben eine starke Vorrunde gespielt und viele gute

Spiele gezeigt. Hätte man mir vor der Saison gesagt, dass

wir nach der ersten Saisonhälfte unter den ersten Fünf

stehen, hätte ich sofort unterschrieben, zumal man nicht

vergessen darf, dass rund 80 Prozent unserer Spieler

bislang noch überhaupt keine Regionalliga-Erfahrung

hatten. Wir sind auf einem guten Weg.

Sie haben am 11. Januar mit den Leistungstests das

Training wieder aufgenommen und waren eine Woche

im Trainingslager. Wie ist der Stand der Vorbereitung?

Die Mannschaft hat gut gearbeitet. Dadurch, dass wir fünf

Spieler im Winter abgegeben haben, ist der Kader deutlich

kleiner, somit können wir aber auch im individuellen Bereich

mehr tun. Unsere Spieler-Decke ist zwar dünner geworden,

aber die Qualitätsdichte ist dafür gestiegen und ich bin

zuversichtlich, dass wir weiterhin sehr gute Leistungen

zeigen werden.

Sie sprachen die Abgänge an. Darunter sind mit Pascal

Groß und Marco Terrazzino auch zwei Junioren-Nationalspieler…

Das ist natürlich einerseits für uns schade, aber wenn sie

die Chance kriegen, bei einer Zweitliga-Mannschaft zu

regelmäßigen Einsätzen zu kommen, dann dürfen wir ihnen

diese Möglichkeit nicht verbauen. Es freut mich für die

Jungs, die sich im letzten halben Jahr bei uns stabilisiert

und gute Leistungen gezeigt haben.

Mit Joseph-Claude Gyau haben Sie einen U19-Spieler

befördert. Kommen weitere hinzu?

Mit Sicherheit, aber Namen werde ich nicht nennen.

Sobald sich die U19 in der Bundesliga gefestigt hat, wird

der ein oder andere Junge nachrücken.

Was haben Sie sich für die restliche Rückrunde vorgenommen?

Wir wollen weiterhin guten Fußball zeigen, gute Ergebnisse

erzielen und freuen uns, wenn das durch guten

Besuch im Dietmar-Hopp-Stadion honoriert wird.

Sie machen gerade Ihren Fußball-Lehrer und biegen auf

die Zielgerade ein…

Das stimmt. Die Hälfte aller Prüfungen haben wir hinter

uns. Von Montag bis Mittwoch haben wir drei weitere

schriftliche Prüfungen und am 17. März wartet zum Schluss

noch die Mündliche, in der querbeet alles abgefragt wird.


Das Interview führte Terence Träber

WECHSEL U23

� ZUGÄNGE: Joseph-Claude Gyau (eigene Jugend)

� ABGÄNGE: Alexander Rosen (Karriereende, jetzt

sportliche Leitung achtzehn99 AKADEMIE), Younes

Bahssou (Rot-Weiß Darmstadt), Uwe Schlottner

(SC Wiedenbrück), Pascal Groß, Marco Terrazzino

(beide Karlsruher SC)


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AKADEMIE | Nationalspieler

SÜLE und MÜLLER

für U16 auf Zypern im Einsatz

Die Hoffenheimer B-Junioren Niklas Süle und Philipp Müller waren vergangene

Woche mit der U16-Nationalmannschaft auf Zypern unterwegs, wo sie zwei

Freundschaftsspiele gegen die U16-Auswahl des Inselstaats bestritten. Innenverteidiger

Süle stellte im ersten Test (4:0) einmal mehr seine Torgefährlichkeit

unter Beweis, als er das zwischenzeitliche 2:0 erzielte (14.). Auch im zweiten

Spiel (6:0) kamen beide Hoffenheimer zum Einsatz.

Alle Nationalspieler der achtzehn99 AKADEMIE

mit Länderspieleinsätzen im Überblick:

JAHRGANG 1990 / U23

JAHRGANG 1991 / U23

JAHRGANG 1992 / U19

52 STADIONMAGAZIN

Wilson KAMAVUAKA

Abwehr/Mittelfeld

7/2009

Albert ALEX

U20, Abwehr

7/2009

Joseph-Claude GYAU

U17 | U20, Mittelfeld

7/2010

Christian LENSCH

U16, Abwehr/Mittelfeld

7/2008

Björn RECKTENWALD

U17, Angriff

7/2009

Denis THOMALLA

U18 | U19, Angriff

2/2010

Robin NEUPERT

U20, Abwehr

7/2006

Jonas HOFMANN

U17 | U18, Mittelfeld

7/2004

Marco METZGER

U17, Abwehr

7/2008

Umberto TEDESCO

U18, Abwehr/Mittelfeld

7/2008

Jannik VESTERGAARD

U18 | U19, Abwehr

7/2010


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AKADEMIE | Nationalspieler

JAHRGANG 1993 / U18

JAHRGANG 1994 / U17

JAHRGANG 1995 / U16

54 STADIONMAGAZIN

Seifeddin CHABBI

U16 | U17, Angriff

1/2010

Maurice HIRSCH

U15, Mittelfeld

7/2008

Charles RENKEN

U17 | U20, Mittelfeld

1/2011

Albion AVDIJAJ

U17, Angriff

7/2010

Dobrosav KOSTIC

U17, Abwehr

7/2005

Maximilian PENZ

U16 | U17, Torwart

7/2009

Nico SEEGERT

U16, Mittelfeld/Angriff

7/2008

Lukas GÖTTMANN

U15, Angriff

7/2008

Philipp MÜLLER

U15 | U16, Mittelfeld

7/2009

Niklas SÜLE

U16, Abwehr

1/2010

LEGENDE: Vorname NAME, Nation U-Mannschaft, Position, in Hoffenheim seit

Antonio COLAK

U19, Angriff

7/2010

Felix MÜLLER

U17, Mittelfeld

7/2009

Ilkay DURMUS

U16-GER | U17-TUR

Abwehr/Mittelfeld

7/2008

Alexandru NICHITA

U17, Mittelfeld

7/2008

Marcel SEEGERT

U17, Abwehr

7/2007

Ömer YILDIRIM

U16, Abwehr/Mittelfeld

7/2009

Sebastian LÖCHNER

U15, Abwehr

7/2009

Bahadir ÖZKAN

U16, Mittelfeld

7/2007

Gergö SZÁNTÓ

U16, Mittelfeld

7/2010


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Stand: Mi. 22.02. 2011, 13:00 Uhr Stand: Di. 22.02. 2011, 13:00 Uhr * ohne Wertung

AKADEMIE | Tabellen und Spielplan

U23 | Regionalliga Süd | Saison 2010/11

So 28.11.10 14:00 Uhr 1899 Hoffenheim – VfR Wormatia Worms 1:2

So 05.12.10 14:00 Uhr FSV Frankfurt II – 1899 Hoffenheim 1:3

So 12.12.10 14:00 Uhr 1899 Hoffenheim – SC Pfullendorf 1:2

Sa 18.12.10 14:00 Uhr FC Memmingen – 1899 Hoffenheim abg.

Sa 26.02.11 14:00 Uhr SG Sonnenhof Großaspach – 1899 Hoffenheim

So 06.03.11 14:00 Uhr 1899 Hoffenheim – SV Darmstadt 98

Sa 12.03.11 14:00 Uhr SV Stuttgarter Kickers – 1899 Hoffenheim

So 20.03.11 14:00 Uhr 1899 Hoffenheim – 1. FC Nürnberg II

annulliert 1899 Hoffenheim – SpVgg Weiden

Fr 08.04.11 19:00 Uhr TSV 1860 München II – 1899 Hoffenheim

So 17.04.11 14:00 Uhr 1899 Hoffenheim – SV Wehen Wiesbaden II

Mi 20.04.11 19:00 Uhr FC Memmingen – 1899 Hoffenheim

Di 26.04.11 19:00 Uhr SSV Ulm 1846 – 1899 Hoffenheim*

Fr 29.04.11 19:00 Uhr 1899 Hoffenheim – SC Freiburg II

Sa 07.05.11 14:00 Uhr KSV Hessen Kassel – 1899 Hoffenheim

Fr 13.05.11 19:00 Uhr 1899 Hoffenheim – Karlsruher SC II

Sa 21.05.11 14:00 Uhr SpVgg Greuther Fürth II – 1899 Hoffenheim

U17 | Bundesliga Süd/Südwest | Saison 2010/11

Sa 20.11.10 13:00 Uhr SC Freiburg – 1899 Hoffenheim 1:3

Sa 27.11.10 12:00 Uhr 1899 Hoffenheim – 1.FC Kaiserslautern 2:0

So 13.02.11 11:00 Uhr 1899 Hoffenheim – SV Waldhof Mannheim 2:0

So 03.04.11 11:00 Uhr 1899 Hoffenheim – Karlsruher SC 4:0

Sa 05.03.11 13:00 Uhr 1899 Hoffenheim – Eintracht Frankfurt

Mi 09.03.11 17:00 Uhr 1. FC Nürnberg – 1899 Hoffenheim

Sa 12.03.11 13:00 Uhr SpVgg Greuther Fürth – 1899 Hoffenheim

P Verein SP S U N T P

1 VfB Stuttgart 15 11 4 0 33:6 37

2 SC Freiburg 15 10 3 2 31:12 33

3 1. FC Nürnberg 16 8 3 5 26:16 27

4 1899 Hoffenheim 15 8 2 5 24:17 26

5 1860 München 16 8 2 6 19:20 26

6 Bayern München 14 7 3 4 28:9 24

7 Karlsruher SC 16 6 4 6 28:30 22

8 Eintracht Frankfurt 14 6 3 5 34:19 21

9 1. FSV Mainz 05 14 6 2 6 22:29 20

10 SpVgg Greuther Fürth 15 5 2 8 17:27 17

11 SSV Ulm 1846 16 3 5 8 13:24 14

12 1. FC Kaiserslautern 15 2 5 8 9:31 11

13 Waldhof Mannheim 16 3 1 12 12:40 10

14 FC Augsburg 13 1 3 9 14:30 6

56 STADIONMAGAZIN

P Verein SP S U N T P

1. Hessen Kassel 16 11 3 2 36:20 36

2. SV Darmstadt 98 17 9 5 3 22:14 32

3. SpVgg Greuther Fürth II 16 9 2 5 32:21 29

4. Eintracht Frankfurt II 18 9 2 7 33:23 29

5. 1899 Hoffenheim II 18 8 3 7 40:24 27

6. SC Freiburg II 18 8 3 7 32:30 27

7. 1860 München II 17 7 4 6 26:32 25

8. FC Memmingen (N) 16 6 6 4 22:23 24

9.

Stuttgarter Kickers 16 6 4 6 26:21 22

10. 1. FC Nürnberg II 16 7 1 8 20:24 22

11. Karlsruher SC II 16 6 3 7 18:19 21

12. SC Pfullendorf 17 6 3 8 21:23 21

13. Wormatia Worms 18 5 3 10 17:30 18

14. SG Sonnenhof Großaspach 16 4 5 7 12:19 17

15. FSV Frankfurt II 17 4 4 9 18:29 16

16. SV Wehen Wiesbaden II 18 4 1 13 18:41 13

17. SSV Ulm 1846 0 0 0 0 0:0 0

18. SpVgg Weiden 0 0 0 0 0:0 0

U19 | Bundesliga Süd/Südwest | Saison 2010/11

So 21.11.10 14:00 Uhr 1899 Hoffenheim – SC Freiburg 3:2

So 05.12.10 13.00 Uhr 1899 Hoffenheim – SSV Ulm 4:2

Sa 11.12.10 11:00 Uhr 1899 Hoffenheim – TSV 1860 München 0:2

Sa 13.02.11 11.00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – 1899 Hoffenheim 0:2

So 27.02.11 11:00 Uhr 1899 Hoffenheim – 1.FC Nürnberg

So 06.03.11 11:00 Uhr SpVgg Greuther Fürth – 1899 Hoffenheim

So 13.03.11 11:00 Uhr 1899 Hoffenheim – Karlsruher FC

P Verein SP S U N T P

1 VfB Stuttgart 15 10 5 0 47:16 35

2 1860 München 14 10 2 2 27:19 32

3 1. FC Nürnberg 13 8 4 1 33:16 28

4 1. FC Kaiserslautern 13 7 4 2 24:21 25

5 Bayern München 13 6 4 3 23:18 22

6 SC Freiburg 14 5 3 6 30:22 18

7 1. FSV Mainz 05 13 5 3 5 19:16 18

8 Eintracht Frankfurt 14 4 4 6 15:23 16

9 SpVgg Greuther Fürth 14 4 3 7 31:34 15

10 1899 Hoffenheim 14 4 3 7 20:27 15

11 Karlsruher SC 13 3 4 6 12:23 13

12 FC Augsburg 13 2 3 8 14:24 9

13 SV Wehen Wiesbaden 12 2 3 7 12:24 9

14 SSV Ulm 1846 15 1 3 11 16:40 6


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FRAUEN | Veronika Hafke

„ Eine Ehre,

die Mannschaft

zu führen“

Bei den Frauen von 1899 Hoffenheim zählt

Veronika Hafke trotz ihrer erst 20 Jahre zu

den erfahrensten Spielerinnen in einem

sehr jungen Kader. Die gebürtige Kraichgauerin

führt die Mannschaft von Woche

zu Woche als Spielführerin aufs Feld. achtzehn99

sprach mit Hafke über das restliche

Programm, die Form ihres Teams, Ziele sowie

ihre Rolle bei 1899 Hoffenheim.

Nach einer langen, intensiven Vorbereitung geht es wieder los.

Welchen Eindruck hast du von der Mannschaft. Seid ihr fit und

bereit für die kommenden Aufgaben?

Ich freue mich, dass wir nach einigen Testspielen wieder um Punkte

spielen. Die Mannschaft ist in guter Form, die Vorbereitung war

zwar sehr lange und anstrengend, doch dafür werden wir in den

kommenden Spielen sicher belohnt. Leider hat sich Michelle Baumann,

die in sehr guter Form war, verletzt. Mit der langzeitverletzten

Susanne Hartel ist aber eine wichtige Leistungsträgerin zurückgekehrt.

Ihre langjährige Bundesligaerfahrung kommt dem Team sehr

zu Gute.

Was wollt ihr als Mannschaft noch erreichen?

Wir sind noch ein sehr junges Team mit viel Entwicklungspotenzial.

Die meisten haben wohl nicht damit gerechnet, dass wir uns in der

Liga so gut etablieren. Jetzt gilt es, dass sich das Team von Training

zu Training und von Spiel zu Spiel weiterentwickelt. Langfristig ist

das Ziel natürlich die 1.Bundesliga, doch dafür ist noch einiges zu

tun. Für diese Saison hoffe ich, den dritten Platz halten zu können.

Du bist Spielführerin von Hoffenheim. Übernimmst du gerne Verantwortung

und wie legst du selbst diese Rolle aus?

Ich spiele schon sehr lange in diesem Verein. Es ist eine große Ehre

für mich, diese tolle Mannschaft führen zu dürfen und das Vertrauen

der Trainer zu haben. Ich übernehme sehr gerne Verantwortung,

sowohl auf dem Platz als auch außerhalb. Aber wir haben viele

erfahrene Führungsspielerinnen und einen tollen Spielerrat, so dass

wir auch hier sehr viel im Team arbeiten.

58 STADIONMAGAZIN

Mit dem 1. FC Köln wartet gleich im ersten Spiel ein schwerer

Brocken auf euch. Im Hinspiel gab es zu Hause ein (überraschendes)

1:1. Ist dieses Mal sogar ein Sieg möglich?

Wir haben uns optimal auf die kommenden Spiele vorbereitet. Im

Wintertrainingslager konnten wir uns drei Tage konzentriert auf die

anstehenden Aufgaben vorbereiten. Wir sind sehr gut gerüstet und

der 1.FC Köln wird es sehr schwer haben, uns zu schlagen.

Du spielst im Mittelfeld und kommst meistens über die linke Seite.

Ist das auch deine Lieblingsposition?

Diese Position spiele ich schon seit der Jugendzeit, daher kenne

ich dort meine Aufgaben und fühle mich sehr wohl. Da ich sowohl

im linken Mittelfeld als auch auf der linken Abwehrposition eingesetzt

werde, wird es mir dort nie langweilig.

In wenigen Monaten startet die Frauen-WM. Was erhoffst du dir

für die Aufmerksamkeit des Frauen-Fußballs in Deutschland?

Ich hoffe, dass wir tolle und spannende WM-Spiele sehen und die

Zuschauer in den Stadien als auch vor dem Fernseher mit dem

deutschen Team mitfi ebern werden. Es wäre toll, wenn sich dadurch

ähnlich wie bei den letzten Weltmeisterschaften in den USA und in

China viele junge Mädchen und Frauen für den Fußball entscheiden

und auch die Öffentlichkeit dem Frauenfußball noch mehr Aufmerksamkeit

schenken würde.

Als Spielführerin trägst du mehr Verantwortung als andere Spielerinnen.

Neben dem Fußball studierst du auch. Wie lässt sich das

alles miteinander vereinbaren?

Studium und Fußball unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer

einfach. Doch sowohl von berufl icher als auch von Vereinsseite

werde ich optimal unterstützt. �

� Das Interview führte Isabel Engstfeld


20ELF VON

SEINER

SCHÖNSTEN

SEITE!

Vom 26.6.-17.7.2011 kommt die FIFA Frauen-

Weltmeisterschaft nach Deutschland.

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SINSHEIM!

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alle Spiele bestellen.

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SERVICE UND INFOS | Verein, Tickets und Arena

EINZELPREISE RHEIN-NECKAR-ARENA 2010/11

Kartenkategorie Vollzahler Ermäßigt 1) Kind 2) Topzuschlag A 3A) Topzuschlag B 3B)

Kategorie 1 41,00 € 39,00 € 10,00 € 7,00 €

Kategorie 2 26,00 € 24,00 € 7,00 € 5,00 €

Kategorie 3 (Stehplatz) 12,00 € 11,00 € 9,00 € 5,00 € 2,00 €

Rolli und Begleiter 12,00 € 5,00 € 2,00 €

Gästekarten (Sitzplatz) 4) 26,00 € 7,00 € 5,00 €

Gästekarten (Stehplatz) 4) 12,00 € 5,00 € 2,00 €

Ermäßigungshinweis:

1) Anspruch auf Ermäßigung haben folgende Personenkreise, gegen Vorlage einer entsprechenden

Berechtigung: Kinder bis einschließlich 14 Jahre, Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner

und Schwerbeschädigte ab 50 %.

2) Kinder bis einschließlich 14 Jahre

3A) Topzuschlag A auf das Heimspiel gegen den FC Bayern München

Blindenplätze und Rollstuhlfahrerplätze

1899 Hoffenheim bietet seinen sehbehinderten Fans 18 Blindenplätze

mit eigenem Audiokommentar an. Diese befi nden sich im

Block U. Karten für diese Plätze können bei Charly Mildenberger

von der 1899-Behindertenbetreuung per E-Mail (behindertenbetreuung1899@gmx.de)

für 12,00 € (zzgl. Topzuschlag bei den

Spielen gegen den FC Bayern München, VfB Stuttgart, Hamburger

SV, Werder Bremen, Borussia Dortmund und den FC Schalke

04) bestellt werden. Voraussetzung ist ein Schwerbehindertenausweis

mit dem Merkzeichen „BI“ (blind). Eine Begleitperson

hat freien Zutritt zum Stadion.

Für die Heimspiele von 1899 Hoffenheim in der Saison 2010/11

sind bereits alle Rollstuhlfahrer-Plätze vergeben.

ANFAHRT RHEIN-NECKAR-ARENA

ichtung

Weiler

altestelle

US-Shuttle

ahnhof

P11

A6 Richtung

Mannheim

P10

P VIP2

P VIP3

TV

P

P VIP4

P 9

P VIP5 Presse P VIP6

Anfahrt zum Stadion

Rückfahrt

Fußweg

60 STADIONMAGAZIN

Rasthof

Rasthof

P VIP1

P VIP8

zusätzlich empfohlene Rückfahrt

P VIP7

P Fanbus

Gast

Fußweg

zum

Bahnhof/

Arena

Bahnhof

Sinsheim

Richtung

Heidelberg

L 550Richtung

Messe

Sinsheim

Dietmar-Hopp-Straße

Fußweg zur

Arena/

DB-Haltepunkt

P 12

P 13

AS 33b

Sinsheim-Süd

AS 34

Sinsheim-

Richtung

Eppingen Steinsfurt

A6 Richtung

Heilbronn

Waibstadt

P 15

DB-Strecke

Neulandstraße

Untere Au

Museum

Sinsheim

Richtung

Eppingen/

Bad Friedrichshall

P 14

Richtung

Kirchardt

Fußweg zum

Stadion

DB-Haltepunkt

Museum/

Arena

3B) Topzuschlag B auf die Heimspiele gegen den VfB Stuttgart, Borussia Dortmund, Hamburger SV,

Werder Bremen und den FC Schalke 04

4) Karten für den Gästeblock gibt es ausschließlich über den jeweiligen Gastverein. Bestellungen

bei 1899 Hoffenheim sind nicht möglich. G1 + G2 sind Stehplätze; H1 + H2 sind Sitzplätze.

Info: Kinder bis einschließlich 3 Jahren haben freien Eintritt, aber keinen Sitzplatzanspruch.

INFO: ALLE PREISE inkl. SYSTEMGEBÜHR (1 €) UND MwSt.!

Der Preis für die Eintritts- und Dauer karten beinhaltet ein anteiliges

Be förderungsentgelt, das im Namen und auf Rechnung der VRN- und

der HNV Verkehrsunter nehmen einbehalten wird.

ALLGEMEINE TICKETING-INFOS:

Vorverkaufsstart für die letzten 3 Heimspiele dieser Saison

Für die beiden Partien gegen Eintracht Frankfurt (15.-17.04.2011) und VfB Stuttgart (29./30.04.2011)

besitzen achtzehn99-Mitglieder (die bis zum 15. Januar 2011 eingetreten sind) von Mittwoch, den

23.02.2011 bis Montag, den 28.02.2011 ein exklusives Vorkaufsrecht auf jeweils zwei Karten pro

Mitglied. Karten erhalten Sie ausschließlich im achtzehn99-Fanshop an der Rhein-Neckar-Arena

sowie im WebShop unter www.achtzehn99.de.

Der freie Verkauf startet am Dienstag, den 01.03.2011 um 9.30 Uhr. Hier liegt das Kartenlimit bei

jeweils vier Karten pro Kunde. Karten erhalten Sie im achtzehn99-Fanshop an der Rhein-Neckar-

Arena, im WebShop unter www.achtzehn99.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Der Vorverkauf für die Partie gegen den VfL Wolfsburg startet am Dienstag, den 01.03.2011 um 9.30 Uhr.

Hier liegt das Kartenlimit bei jeweils acht Karten pro Kunde. Karten erhalten Sie im achtzehn99-

Fanshop an der Rhein-Neckar-Arena, im WebShop unter www.achtzehn99.de sowie an allen

bekannten Vorverkaufsstellen.

Mit Ihrer Unterstützung gegen Borussia Mönchengladbach: (05.03.2011 um 15:30 Uhr – Sitzplatz

26,- €, Stehplatz 14,- €, Fanbus 18,- €) und Hannover 96 (19.03.2011 um 15:30 Uhr – Sitzplatz 23,-€,

Stehplatz 14,- €, Fanbus 25,- €). Karten für Auswärtsspiele erhalten Fans von 1899 Hoffenheim im

Fanshop (Montag bis Freitag 10 – 18 Uhr) sowie bei Heimspielen an der Kasse West.

STADIONÜBERSICHT RHEIN-NECKAR-ARENA


Vom Shoppen

zum Schoppen

in 20 Minuten. Die Region

Leben in Bewegung

Von der Einkaufsmeile aufs Weinfest – das ist bei uns Katzensprung und Lebensart

zugleich. Denn in der Metropolregion Rhein-Neckar kann man das Leben in jeder

Hinsicht genießen. Ob Festival, Theater oder Museum. Ob Spitzensport, Shopping-

Tempel oder Freizeitpark. Ob Sternegastronomie oder Straußwirtschaft: Hier langweilt

sich niemand. Die Region der kurzen Wege!

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NACHSPIELZEIT | head

24. SPIELTAG,

26. FEBRUAR 2011

Mainz, wie es singt und lacht:

Der heutige Gegner aus der

Karnevalshochburg, der gerne

jedes Heimtor mit dem Narrhallamarsch

bejubelt, hat auch schon

seine Schattenseiten erlebt: drei

denkbar knapp verpasste Aufstiege

(2002, 2003, 2008), der Abstieg 2007

und das Ende der Ära Jürgen Klopp.

Nachfolger Klopps wurde Jörn

Andersen. Auch zu ihm gibt es eine

Geschichte, wie es so viele über

Trainer im Profi fußball gibt…

Jörn Jö AAndersen d

Seine Amtszeit begann am 1. Juli 2008.

Gleich in seinem ersten Jahr füllte er die

großen Fußstapfen, die Publikumsliebling

Jürgen Klopp hinterließ, prächtig aus und

führte den FSV wieder zurück in die Bundesliga.

So weit so gut. Dann wird es jedoch

kurios, denn Andersen war in der Spielzeit

2008/09 der erste Trainer, der entlassen

wurde – noch bevor das erste Bundesligaspiel

überhaupt angepfi ffen wurde. Schon

in der Zweitliga-Rückrunde stand Andersen

in der Kritik: mangelnde Kommunikation und

falsches Training – in der Saisonvorbereitung

waren zwischenzeitlich 14 Spieler verletzt

ausgefallen – wurden dem Norweger vor-

62 STADIONMAGAZIN

geworfen. DDas

peinliche Pokal-Aus in der

ersten Rund Runde gegen Viertligist VfB Lübeck

brachte da das Fass zum Überlaufen – und

ebneten eeinem

Bundesliganeuling den

Weg zum

Trainerstuhl: Thomas Tuchel.


John Toshack T

Einem Einem, dem man sicher nicht „man-

gelnde Kommunikation“ vorwerfen

konnte, konnte war der Waliser John Tos-

hack. Früher selbst ein passabler

Stürmer Stürm (Cardiff City, FC Liverpool),

trainierte train er zwei Mal die Königlichen

liche aus Madrid. Während seine

erste erst Amtszeit immerhin eine Saison

so dauerte (1989/90) und er

immerhin im spanischer Meister

wurde, w war sein zweiter Anlauf

deutlich d kürzer. Nur gut drei

Monate M war Toshack 1999 im

Amt. Der Grund Grun dürften neben der sportlichen

Krise auch seine se Sprüche gewesen sein.

Eine kleine Auswahl: Au „Nach dem Spiel nehme

ich mir immer vor, elf andere Spieler

aufzustellen. Unter der Woche sind es dann

nur noch fünf, und am Ende spielen doch

wieder dieselben elf Pfeifen!“ Oder seine

krude Vorhersage: „Eher fl iegt ein Schwein

über das Bernabeu-Stadion, als dass ich als

Real-Trainer entlassen werde.“ Nun ja, das

Schwein fl og tatsächlich nicht, dafür aber

Toshack. �

Max Merkel

Der grantelnde Wiener war seiner manchmal

etwas zu direkten Art ungeachtet einer

der erfolgreichsten Trainer. Deutscher Meister

mit dem TSV 1860 München und dem

1. FC Nürnberg, ein DFB-Pokalsieg und die

Teilnahme am Europacup-Endspiel 1965 mit

den Löwen ist die erfolgreiche Bilanz in

Deutschland. Auch in

Spanien feierte Merkel

Erfolge: Mit Atletico etico

Madrid gewann n der

Österreicher den

spanischen Pokal kal

und sogar die

Meisterschaft ft

1970. Nur einen n

Tag nach dem Titelgewinn wird Merkel jedoch

entlassen. Angeblich hatte er den Titelgewinn

zu sehr seinem Können zugeschrieben

und sämtliche anderen Beteiligten

wie Spieler, Betreuer und Vereinsführung

das auch spüren lassen. Nach seiner Entlassung

war Merkel denn auch nicht gut zu

sprechen auf die Iberer: „Spanien ist ja ganz

schön, aber da sind so viele Spanier da.“


Rolf Schafstall

Ein anderer, der über seine Ausdrucksweise

gestolpert ist, war Rolf Schafstall. Der

geborene Zweitligatrainer aus dem Ruhrpott

(von 1975 bis 1994 trainierte Schafstall insgesamt

neun Zweitligisten) wagte kurz nach

der Wende im Sommer 1992 den Sprung in

den Osten der Republik. Seine erste Station

auf ostdeutschem Boden war Stahl Brandenburg.

Dort hielt es den gebürtigen Duisburger

ganze drei Monate. Vielleicht war

diese Zeit wirklich zu kurz, um das Befi nden

der ostdeutschen Fans und Vereinsverantwortlichen

genauer kennenzulernen. Denn

rund sieben Jahre später übernahm Schafstall

Regionalligist Dynamo Dresden – mit

verheerenden Auswirkungen für das deutschdeutsche

Verständnis, das auch 1999 immer

noch von „Ossis“ und „Wessis“ geprägt war.

Denn als Schafstall im Februar 1999 sein Amt

antrat fi elen ihm – gelinde gesagt – einige

Missstände beim Zweitligisten auf: „Dreck,

wohin du guckst. Dem Zeugwart muss man

in den Arsch treten, dass er seinen Job macht

und nicht in den Tag reinquasselt und von

alten Zeiten erzählt. Die sehen keinen Dreck

hier. Das haben die früher nicht sehen müssen.

Die sind nicht zur Arbeit, nicht zur Ordnung,

zu nichts erzogen worden. Da steht

keiner auf, da hört keiner zu – kein Anstand,

lauter Ossis. Soll ich dafür Sorge tragen,

dass die im rich richtigen Moment nicht den Tritt

in den Arsch bekommen haben?

Ich weiß: Das ist befristet.

t Und dann mache ich den

Abfl A ug hier.“ Schafstalls Amtszeit

ze dauerte deshalb nur 56

Tage. Ta


Mein Verein. Meine TV-Zeitschrift.

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