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Geschäftsbericht 2009 - Raiffeisenbank eG

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Geschäftsbericht 2009

der Raiffeisenbank eG, Seestermühe

Krückaumündung im Herbst

Die Bank in der Seestermüher Marsch


2 | Raiffeisenbank eG - Die Bank in der Seestermüher Marsch

Inhalt

Grußwort des Vorstandes 3

Geschäftsstellen in Seestermühe und Seester 4

Ihre Bank vor Ort 5

Entwicklung der Geschäftsdaten 6

Mitgliederversammlung in 2009 7

Wir sind die Raiffeisenbank eG 8

Raiffeisen- und Volksbanken im Verbund 9

Weltspartag 10

Erlebnistag Wandern 11

Unser Engagement vor Ort 12

Jahresabschluss 2009 15

Jahresbilanz zum 31.12.2009 16

Gewinn- und Verlustrechnung 18

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 19

Vorschlag für die Ergebnisverwendung 25

Bericht des Aufsichtsrates 26

Impressum 27


Grußwort des Vorstandes

Verehrte Mitglieder,

sehr geehrte Damen und Herren,

die weltweite Verwerfung an den Finanzmärkten mündete im Berichtsjahr 2009 in die schwerste

Rezession der Nachkriegszeit. Erstmalig seit nunmehr über 60 Jahren war die globale Wirtschaftsleistung

rückläufig.

Die Stärken und die Zuverlässigkeit des deutschen Genossenschaftsmodells haben sich gerade

in diesen Zeiten als äußerst stabil erwiesen.

Der genossenschaftliche Finanzverbund ist im Übrigen auch derjenige in Deutschland, der bisher

nicht einen Cent an staatlicher Unterstützung in Anspruch genommen hat.

Die genossenschaftlichen Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung

haben sich eindrucksvoll behauptet und wurden von vielen Mitgliedern und Kunden positiv und

vertrauensvoll wahrgenommen. Die Chance der genossenschaftlichen Idee und ihre unbestreitbaren

Vorteile sollten auch zukünftig genutzt und ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden.

Als genossenschaftliche Bank in der Seestermüher Marsch, als „Ihre Bank vor Ort“, konnten wir

im Geschäftsjahr 2009 an die erfreulichen Geschäftsergebnisse der Vorjahre anknüpfen. Aus

dem vor Ihnen liegenden Geschäftsbericht 2009 mögen Sie erkennen, dass das Geschäftsmodell

der selbstständigen Bank in der Seestermüher Marsch mit Einbindung des genossenschaftlichen

Finanzverbundes trotz der weltweiten Finanzkrise beständig funktioniert. Statt kurzfristige Gewinnmaximierung

zu betreiben, stellen wir die nachhaltige, solide und partnerschaftliche Begleitung

unserer Mitglieder und Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns.

Dieses Ergebnis war ausschließlich durch ein vertrauensvolles Zusammenspiel der Mitglieder,

Kunden, Geschäftsfreunde, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Organe der genossenschaftlichen

Selbstverwaltung möglich. Unser Dank richtet sich an alle Beteiligten, die uns im

Geschäftsjahr 2009 Ihr Vertrauen geschenkt und uns auch geschäftlich begleitet haben.

Gerd Reese

Bankdirektor

Jens Hüllmann

Bankdirektor

| 3

Klein - aber fein!


4 | Raiffeisenbank eG - Die Bank in der Seestermüher Marsch

Geschäftsstellen

Raiffeisenbank eG, Seestermühe

Raiffeisenbank eG, Seester

Raiffeisenbank eG

- Hauptstelle -

Dorfstraße 20

25371 Seestermühe

Tel.: 04125 - 432

Fax: 04125 - 654

www.RBSeestermuehe.de

Raiffeisenbank eG

- Zweigstelle -

Dorfstraße 10

25370 Seester

Tel.: 04125 - 212

Fax: 04125 - 279

www.RBSeestermuehe.de


Ihre Bank vor Ort

Mitglieder und Kunden

Die langfristige Zufriedenheit unserer

Kunden steht im Mittelpunkt unseres

Handelns. Unsere Beratung orientiert

sich an Ihren Zielen und Wünschen. Wir

haben für jede Lebenssituation die richtige

Lösung, auch durch starke Partner,

wie z.B. im Bereich Bausparen oder

Investment. Die gezielte Weitergabe und

individuelle Umsetzung aktueller Informationen

bilden den Schwerpunkt unserer

aktiven Kundenbetreuung. Die Mitglieder

werden am Erfolg der Bank beteiligt.

Verbundenheit mit der Region

Durch Arbeitsplätze stellen wir einen

sicheren regionalen Wirtschaftsfaktor dar.

Aufträge vergeben wir vorrangig an die

heimische Wirtschaft. Ansässige Betriebe

fördern wir durch maßgeschneiderte Finanzierungen

und innovative Lösungen.

Unsere Gewerbesteuer bleibt vor Ort.

Als Sponsor und Veranstalter nehmen wir

aktiv am gesellschaftlichen und kulturellen

Leben der Region teil.

Mitarbeiter

Erfolg wird von Menschen gemacht! Die

Mitarbeiter unserer Raiffeisenbank sind

unser wichtigstes Kapital. Eine fundierte

Ausbildung und kontinuierliche Weiterbildung

sind die Basis für eine gute

Beratung. Unsere Mitarbeiter sind freundlich,

motiviert und zuverlässig.

Einfach persönlich!

Weil wir ...

kundenfreundliche Öffnungszeiten

kurze Wege und schnelle Entscheidungen

persönliche Ansprechpartner

individuelle Beratung

freundliche und qualifizierte Mitarbeiter

Geschäftsstellen in Ihrer Nähe

Leistungen aus einer Hand

Ihre Ziele sind uns wichtig!

Seestermühe

Seester

Neuendeich

... bieten!!!

| 5

Klein - aber fein!


6 | Raiffeisenbank eG - Die Bank in der Seestermüher Marsch

Entwicklung der Geschäftsdaten

von 1964 bis 2009

Bilanzsumme in TEUR

809

1.419

3.239

6.092

8.595

1964 1969 1974 1979 1984 1989 1994 1999 2004 2009

Anzahl der Mitglieder

Kundeneinlagen / Kundenkredite in TEUR

722

336

124

Kundeneinlagen

Kundenkredite

217

1964 1969 1974 1979 1984 1989 1994 1999 2004 2009

1.315

880

350

2.958

1.719

468

5.600

3.962

515

7.876

4.777

1964 1969 1974 1979 1984 1989 1994 1999 2004 2009

10.996

555

10.097

5.104

15.634

590

14.552

6.797

20.876

740

17.232

11.111

25.936

849

20.913

17.217

884

31.426

25.869

20.162


Mitgliederversammlung in 2009

© Kimstädt

Bild v.l.: Otto H. Zimmer, Jürgen Preine, Prof. Dr.

Rolf Eggert, Jens Hüllmann, Gerd Reese

Eine Vielzahl von Mitgliedern und Gästen folgten

im gut gefüllten Kirchensaal in Seester der

Einladung zur 105. ordentlichen Mitgliederversammlung

der Raiffeisenbank eG. Bankdirektor

Gerd Reese bedankte sich im Namen

des Vorstandes bei den zahlreich anwesenden

Mitgliedern und Gästen für die außerordentliche

Verbundenheit und das besondere

Interesse an der Raiffeisenbank, das durch

die Teilnahme an der jährlichen Mitgliederversammlung

zum Ausdruck komme.

Das Jahr 2009 war für den Banksektor eines

der schwierigsten Jahre seit Jahrzehnten.

Durch den Zusammenbruch einer internationalen

Investmentbank in 2008 ist das globale

Finanzsystem unter starken Druck geraten.

Weltweit reagierten die Regierungen und

Zentralbanken mit beispiellosen Rettungsaktionen

und Stützungsmaßnahmen, um einzelne

Finanzinstitute und ganze Märkte zu stützen.

Umso bemerkenswerter ist es, dass die Sicherheit

für die Einleger, Mitglieder und Kunden der

Raiffeisenbank eG, Seestermühe aufgrund der

Solidität der Bank und darüber hinaus aufgrund

der Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung

des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken e.V. außerordentlich

hoch ist.

Die Raiffeisenbank eG ist von dieser globalen

Finanzmarktkrise nur sehr gering betroffen, so

dass sich die kontinuierliche Entwicklung der

Bank im Berichtsjahr weiter positiv fortgesetzt

hat. Dies ist hauptsächlich auf die regional ausgerichtete

Geschäftsstruktur und die vorsichtige

und nach langfristigen Maßstäben ausgerichtete

Geschäftspolitik zurückzuführen.

Die Mitgliederversammlung genehmigte einstimmig

den Jahresabschluss und erteilte dem

Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig Entlastung.

Als Aufsichtsratsmitglied wurden Herr

Jürgen Preine und Herr Otto H. Zimmer für

weitere 3 Jahre bestätigt.

Im Anschluss an die Tagesordnung referierte

Herr Prof. Dr. Rolf Eggert, Präsident a.D. der

Hauptverwaltung Hamburg der Deutschen

Bundesbank über die allgemeine Finanzsituation.

Herr Prof. Dr. Eggert war unter anderem

von 1990 bis 1994 Vizepräsident des Landtages

Mecklenburg-Vorpommern, von 1994 bis

1998 Justizminister und Minister für Angelegenheiten

der Europäischen Union des Landes

Mecklenburg-Vorpommern sowie von 1998 bis

2001 Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

© Kimstädt

Bild: Bankdirektor Gerd Reese übergibt

Ehrengast Herrn Prof. Dr. Rolf Eggert ein kleines

Präsent aus der Region.

Der äußerst interessante Vortrag des prominenten

Redners wurde von den anwesenden

Mitgliedern und Gästen mit besonderer Aufmerksamkeit

verfolgt.

| 7

Klein - aber fein!


8 | Raiffeisenbank eG - Die Bank in der Seestermüher Marsch

Wir sind die Raiffeisenbank eG

Das Team der Raiffeisenbank eG, Seestermühe

Bild v.l.: Jan Hendrik Reese, Bernd Lüders, Wiebke Höft, Jens Hüllmann, Kathleen Fandrey,

Andreas Heckert, Gerd Reese

§1 Wir glauben daran, dass Menschen

sich selbst helfen, wenn wir ihnen die Mittel

dafür geben.

§2 Wir glauben daran, dass Menschen

verantwortungsvoll handeln, wenn man sie

fair behandelt.

§3 Wir glauben daran, dass wir als

Gemeinschaft mehr erreichen können.

§4 Wir glauben, dass Transparenz und Gleichberechtigung

die besten Voraussetzungen für

eine erfolgreiche Gemeinschaft sind.

§5 Wir glauben daran, dass unsere Filialen

mehr zeigen als Präsenz vor Ort: Engagement

für unsere Heimat.

§6 Wir glauben daran, dass unsere Unabhängigkeit

Voraussetzung für unsere

Kompetenz ist.

§7 Wir glauben daran, dass die besten Entscheidungen

dort getroffen werden, wo ihre

Folgen spürbar sind: hier bei uns und Ihnen

vor Ort.

§8 Wir glauben daran, dass Fairness täglich

gelebt werden muss.

§9 Wir glauben daran, dass demokratische

Entscheidungen die besten sind.

§10 Wir glauben daran, dass auch eine Bank

eine Heimat hat und ihre Heimat nach Kräften

fördern sollte.

§11 Wir glauben daran, dass unsere Mitarbeiter

der lebende Beweis sind für unser Motto

„Nähe zum Kunden“.

§12 Wir glauben daran, dass wir als

Genossenschaft mit jedem Mitglied stärker

werden.


Raiffeisen- und Volksbanken im Verbund

Raiffeisen- und Volksbanken sind

Garanten für Stabilität - auch und gerade

in der Krise!

Das Geschäftmodell der Raiffeisenbank

eG, Seestermühe:





Verantwortung,

Sicherheit,

Nähe,

Tradition!

Als genossenschaftliche Bank zeichnet uns

von jeher verantwortungsbewusstes Handeln

aus – im Sinne unserer Mitglieder, Kunden und

Mitarbeiter.

Gerade heute zeigt sich, dass die genossenschaftlichen

Werte Substanz und Gültigkeit

haben. Solidarität, Verlässlichkeit, Demokratie,

Nachhaltigkeit und das Förderprinzip sind

tragende Säulen der Genossenschaftsidee.

Genossenschaftsbanken wie die Raiffeisen-

und Volksbanken sind einzigartig in der

deutschen Bankenlandschaft.

Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und der

vollen Unterstützung des Aufsichtsrates

pflegen wir die Tradition „Raiffeisenbank“, in

der menschliche und persönliche Zusammenarbeit

oberstes Gebot ist.

| 9

Klein - aber fein!


10 | Raiffeisenbank eG - Die Bank in der Seestermüher Marsch

Weltspartag

Seit über 80 Jahren rückt der Weltspartag bei

Jung und Alt die Geldanlage, den Vermögensaufbau

und die Verantwortung für die eigene

Vorsorge ins Bewusstsein.

Bild: Kundenberater Andreas Heckert leerte die

Spartöpfe der fleißigen Sparer.

Das Sparen lag bei den Bundesbürgern auch

im gesamtwirtschaftlich schwierigen Jahr

2008 im Trend: Sie haben 12,8 Milliarden

Euro gespart. Die Sparquote, also der Anteil

der Ersparnisse am verfügbaren Einkommen,

erhöhte sich in den vergangenen Jahren von

10,8 Prozent auf 11,2 Prozent. Mehr gespart

haben die Bundesbürger zuletzt im Jahr 1994.

Bild: Schalterhalle in der Raiffeisenbank eG in

Seestermühe am Weltspartag 2009

Für das Sparen und die Geldanlage gibt es

keine pauschale Rezeptur. Jeder Mensch

steckt in einer anderen Lebenssituation, hat

individuelle Pläne und Ziele. Je nachdem,

was jeden Einzelnen im Leben antreibt, empfehlen

sich unterschiedliche Anlagestrategien.

Die Raiffeisenbank eG in der Seestermüher

Marsch setzt daher auf gezielte, individuelle

Beratung und eine langfristige Kundenbeziehung.

Junge Sparer waren auch in 2009 eingeladen,

in Begleitung der Eltern das eigene Sparschwein

zu leeren und ihr Geld zur Bank zu

bringen. Diese Einladung wurde von einer Vielzahl

junger Sparer angenommen. Mehr als 150

Kinder erschienen am Weltspartag 2009 in der

Raiffeisenbank in Seestermühe und in Seester.

Bild v.l.: Kundenberaterin Kathleen Fandrey,

Shany Majali, Henning Früchtenicht, Nils Breckwoldt,

Lara Bornholdt, Marleen Mesch, Finn Louis

Kampf, Prokurist Bernd Lüders

Für jede geleerte Spardose gab es auch in

diesem Jahr ein kleines Präsent.

Außerdem gab es wiederum eine rege Beteiligung

beim Preisausschreiben zum Weltspartag

der Raiffeisenbank eG. Die Preisverleihung

erfolgte am 07. Dezember 2009 an die sechs

glücklichen Gewinner.


Erlebnistag Wandern

Der TSV Seestermüher Marsch und die

Raiffeisenbank eG haben im Oktober 2009

zur 23. Auflage des „Wandern in den Herbst“

eingeladen.

Bei strahlendem Sonnenschein sind etwa 50

Wanderfreunde zu einem rund zehn Kilometer

langen Spaziergang durch die Seestermüher

Marsch aufgebrochen.

Ursprünglich geht der Wandertag auf eine

bundesweite Initiative des Deutschen Sportbundes

und der Genossenschaftsbanken

zurück. Beide Organisationen haben jedoch

den Wandertag vor einigen Jahren aufgrund

zurückgehender Resonanz eingestellt.

© Kimstädt

Die treuen Wanderfreunde der Seestermüher

Marsch leben diese Tradition jedoch weiter

fort. Nur den beliebten „Wandergroschen“ des

Genossenschaftsverbandes gibt es nicht mehr.

Deswegen mussten sich die Teilnehmer des

Wandertages in den vergangenen Jahren am

Ende mit einer kräftigen Erbsensuppe zufrieden

geben.

In 2009 gab es jedoch für jeden Wanderfreund

außer der traditionellen Suppe auch wieder

eine Medaille. Die Raiffeisenbank eG hat

einen eigenen „Wandergroschen“ entworfen.

Im Anschluss an die gemeinsame Wanderung

durch die Seestermüher Marsch verteilte Jens

Hüllmann die neue Wandermedaille.

© Kimstädt

| 11

Klein - aber fein!


12 | Raiffeisenbank eG - Die Bank in der Seestermüher Marsch

Unser Engagement vor Ort

Spende an den Neuendeicher Kindergarten

Bild: Bernd Lüders, Ralf Greiner-Petter und der

Neuendeicher Kindergarten bei der Spendenübergabe.

Aus dem Kindergarten in Neuendeich erreichte

die Raiffeisenbank eG im Sommer 2009 ein

Notruf.

Spendenübergabe an den „Volkschor Frohsinn“ und „Seester Liedertafel“

Bild v.l.: Jan Hendrik Reese, Waldemar Feja,

Hans-Peter Kahlke, Wiebke Höft

Vor allem bei herrlichem Wetter mussten die

Kindergartenkinder auf Ihre Sandkiste verzichten.

Diese befindet sich auf dem Außengelände des

Kindergartens, umgeben von vielen Grün- und

Spielflächen.

Nur ein Schattenspender zum Schutz der

kleinen Sprösslinge fehlte bisher.

Die Raiffeisenbank eG, Seestermühe erklärte

sich sofort bereit, den Jungen und Mädchen des

Neuendeicher Kindergartens mit der Spende

eines Sonnensegels zu helfen.

Durch die flexible Lösung des Segels können die

Kinder die große Sandkiste nun auch bei strahlendem

Sonnenschein und Hitze nutzen.

Prokurist Bernd Lüders überreichte die Spende

für das Sonnensegel an den Vorsitzenden des

Elternvereins Neuendeich e.V., Herrn Ralf

Greiner-Petter.

Mit der Spende neuer Notenhefte konnte die

Raiffeisenbank eG die Mitglieder der „Seester

Liedertafel“ und des „Volkschores Frohsinn

Seestermühe“ erfreuen.

Hans-Peter Kahlke (Liedertafel) und Waldemar

Feja (Volkschor) waren zur Raiffeisenbank in

Seester gekommen, um für ihre Sangesbrüder

die Spende in Empfang zu nehmen.

Überreicht wurden die Notentafeln von Kundenberaterin

Wiebke Höft und Prokurist Jan Hendrik

Reese.

Die Raiffeisenbank eG unterstützt auch gern weiterhin

ehrenamtliche Arbeit, die weiten Bevölkerungskreisen

zugute kommt.


Jedermann-Turnier 2009

Das 15. Jedermann-Turnier um den Wanderpokal

der Raiffeisenbank eG, Seestermühe hat

alle Erwartungen der Organisatoren erfüllt.

Am 09. Juni 2009 wurde das Jedermann-

Turnier auf der Sportanlage des TSV

Seestermüher Marsch ausgetragen.

Insgesamt 20 Mannschaften konnten die Organisatoren,

Michael Averhoff und Andree Zipfel

bei herrlichem Wetter begrüßen.

Nach 2006 und 2007 ging der Wanderpokal

erneut an die „Dieckhofer Baulöwen“.

Bild: Bernd Lüders mit der siegreichen Mannschaft,

die „Dieckhofer Baulöwen“

Im Endspiel wurden die „Kutterpuller“ im

Neun-Meter-Schießen geschlagen.

Weil die Sportfreunde der Theatergruppe

„Speeldeel ut de Masch“ als einzige Mannschaft

bei allen 15 Turnieren dabei war, gab es

auch für sie ein Präsent.

Die Raiffeisenbank eG sieht die Unterstützung

der Veranstaltung mit sozialem, kulturellem

und sportlichem Aspekt als geschäftspolitisches

Grundprinzip.

Bild v. l.: Renè Coura, Prokurist Bernd Lüders,

Michael Averhoff

| 13

Klein - aber fein!


14 | Raiffeisenbank eG - Die Bank in der Seestermüher Marsch

Spende für das 75-jährige Jubiläum der Feuerwehrkapelle Seestermühe

Seit ihrer Gründung im Jahre 1934 ist die

Feuerwehrkapelle aus dem kulturellen Leben

in der Seestermüher Marsch kaum wegzudenken.

40 Auftritte pro Jahr verzeichnen die Musiker,

hinzu kommen noch einmal rund 45 Übungsabende.

Gespielt werden sowohl klassische

Feuerwehrmusik, als auch moderne Musik

und Schlager. Im Jubiläumsjahr sind 17 aktive

Mitglieder, 11 Frauen und 6 Männer, in der

Kapelle ehrenamtlich aktiv.

Am 21.11.2009 wurde das 75 jährige

Bestehen im Bürgerhaus in Seestermühe mit

einem großen Jubiläumskonzert gefeiert.

Der Kapellmeister Thorsten Rockel moderierte

das Konzert durch eine Zeitreise der 75 Jahre

alten Feuerwehrkapelle.

Es wurden Lieder aus dem Gründungsjahr sowie

aktuelle Stücke vorgetragen. Das Publikum

verfolgte mit Begeisterung das Konzert und

dankte den „Hobby-Musikern“ mehrfach mit

stehenden Ovationen.

Die Raiffeisenbank eG nahm den Jahrestag

zum Anlass, dem Musikzug eine Spende von

1.139,41 Euro zu überreichen.

Der Einsatz und das Engagement aller Beteiligten

der Feuerwehrkapelle Seestermühe wird

von der Bank in der Seestermüher Marsch

sehr geschätzt.

Bild v.l.: Jens Hüllmann, Thorsten Rockel,

Monika Sierck, Michael Brocks, Gerd Reese

Der Musikzug leistet einen beachtlichen Beitrag

zur Gemeinschaft in der Region.

Zu der offiziellen Spendenübergabe waren

nicht nur Kapellmeister Thorsten Rockel mit

seiner Stellvertreterin Monika Sierck in die

Raiffeisenbank eG in Seestermühe gekommen,

ebenso anwesend war Wehrführer

Michael Brocks.


Jahresabschluss 2009

Raiffeisenbank eG,

Seestermühe

Bestandteile:

Jahresbilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Lagebericht

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Bericht des Aufsichtsrates

Anmerkung

Die Darstellung des Jahresabschlusses, insbesondere des Anhangs, ist gemäß den

gesetzlichen Bestimmungen inhaltlich sehr umfangreich. Wir haben die wichtigsten Daten in

diesem Kurzbericht aufgenommen. Der vollständige Jahresabschluss und der Lagebericht

werden nach Feststellung durch die Mitgliederversammlung im elektronischen Bundesanzeiger

bekannt gemacht.

| 15

Klein - aber fein!


16 | Raiffeisenbank eG - Die Bank in der Seestermüher Marsch

Aktivseite 1. Jahresbilanz zum 31.12.2009

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 304.856,82 297

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken

darunter: bei der Deutschen

0,00 0

Bundesbank 0,00 ( 0)

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 304.856,82 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung

bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

0,00 0

refinanzierbar 0,00 ( 0)

b) Wechsel

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

0,00 0,00 0

refinanzierbar

3. Forderungen an Kreditinstitute

0,00 ( 0)

a) täglich fällig 3.864.797,80 1.587

b) andere Forderungen 3.053.127,50 6.917.925,30 2.020

4. Forderungen an Kunden

darunter:

durch Grundpfandrechte

20.162.112,37 20.041

gesichert 13.941.665,46 ( 13.513)

Kommunalkredite 336.398,40 ( 438)

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

0,00 0

Bundesbank 0,00 ( 0)

ab) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

0,00 0,00 943

Bundesbank 0,00 ( 943)

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

0,00 0

Bundesbank 0,00 ( 0)

bb) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

3.117.121,91 3.117.121,91 4.062

Bundesbank 3.117.121,91 ( 4.062)

c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 3.117.121,91 0

Nennbetrag 0,00 ( 0)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

0,00 0

a) Beteiligungen

darunter:

234.000,00 234

an Kreditinstituten

an Finanzdienst-

0,00 ( 0)

leistungsinstituten 0,00 ( 0)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

darunter:

bei Kreditgenossen-

34.070,00 268.070,00 23

schaften

bei Finanzdienst-

0,00 ( 0)

leistungsinstituten 0,00 ( 0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen

darunter:

0,00 0

an Kreditinstituten

an Finanzdienst-

0,00 ( 0)

leistungsinstituten 0,00 ( 0)

9. Treuhandvermögen 0,00 0

darunter: Treuhandkredite 0,00 ( 0)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand

einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte 3.393,00 6

12. Sachanlagen 332.141,00 304

13. Sonstige Vermögensgegenstände 320.815,28 403

14. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0

Summe der Aktiva 31.426.435,68 29.920

1


Passivseite

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 0,00 0

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 1.698.080,15 1.698.080,15 1.530

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten 10.020.996,85 8.987

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von mehr als drei Monaten 2.288.066,53 12.309.063,38 2.119

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 7.509.781,43 6.508

bb) mit vereinbarter Laufzeit

oder Kündigungsfrist 6.050.404,22 13.560.185,65 25.869.249,03 7.179

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0

darunter:

Geldmarktpapiere 0,00 ( 0)

eigene Akzepte und

Solawechsel im Umlauf 0,00 ( 0)

4. Treuhandverbindlichkeiten 0,00 0

darunter: Treuhandkredite 0,00 ( 0)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 22.859,43 36

6. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 484.531,00 466

b) Steuerrückstellungen 25.261,43 0

c) andere Rückstellungen 296.296,25 806.088,68 260

8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0

10. Genussrechtskapital 0,00 0

darunter: vor Ablauf von

zwei Jahren fällig 0,00 ( 0)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 250.000,00 200

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 216.550,00 214

b) Kapitalrücklage 0,00 0

c) Ergebnisrücklagen

ca) gesetzliche Rücklage 1.243.000,00 1.174

cb) andere Ergebnisrücklagen 1.243.000,00 2.486.000,00 1.174

d) Bilanzgewinn 77.608,39 2.780.158,39 73

Summe der Passiva 31.426.435,68 29.920

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

Gewährleistungsverträgen 211.806,42 208

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

für fremde Verbindlichkeiten 0,00 211.806,42 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus

unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 1.350.038,94 1.350.038,94 310

darunter: Lieferverpflichtungen

aus zinsbezogenen

Termingeschäften 0,00 ( 0)

| 17

Klein - aber fein!


18 | Raiffeisenbank eG - Die Bank in der Seestermüher Marsch

2. Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 01.01.2009 bis 31.12.2009

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 1.375.998,42 1.475

b) festverzinslichen Wertpapieren und

Schuldbuchforderungen

204.341,40 1.580.339,82 190

2. Zinsaufwendungen

3. Laufende Erträge aus

511.034,77 1.069.305,05 687

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 0,00 0

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 3.170,01 6

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 3.170,01 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder

Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. Provisionserträge 199.493,63 204

6. Provisionsaufwendungen 28.088,41 171.405,22 27

7. Nettoertrag/-aufwand aus Finanzgeschäften 0,00 0

8. Sonstige betriebliche Erträge 18.397,49 12

9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

0,00 0

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

466.261,53 407

Altersversorgung und für Unterstützung

darunter: für

113.727,47 579.989,00 120

Altersversorgung 43.220,34 ( 60)

b) andere Verwaltungsaufwendungen 229.050,55 809.039,55 244

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 26.108,04 30

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und

bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen

2.879,56 1

zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten

Wertpapieren sowie aus der Auflösung

107.357,98 158

von Rückstellungen im Kreditgeschäft

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen und wie

0,00 -107.357,98 0

Anlagevermögen behandelte Wertpapiere

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an

verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

0,00 0

behandelten Wertpapieren 0,00 0,00 0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 316.892,64 213

20. Außerordentliche Erträge 0,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 ( 0)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 109.020,38 63

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 1.219,48 110.239,86 1

24a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken 50.000,00 0

25. Jahresüberschuss 156.652,78 149

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

156.652,78 149

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

156.652,78 149

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage 39.544,39 37

b) in andere Ergebnisrücklagen 39.500,00 79.044,39 38

29. Bilanzgewinn 77.608,39 74


Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

der Raiffeisenbank eG, Seestermühe

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaft

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2009 zum ersten Mal seit sechs Jahren geschrumpft. Der

Rückgang der Wirtschaftsleistung war mit preisbereinigt -5,0 % außergewöhnlich hoch, konzentrierte

sich aber vor allem auf das Winterhalbjahr 2008/2009. Die dafür verantwortliche globale

Konjunkturschwäche traf Deutschland besonders hart.

Trotz bestehender Unsicherheit an den Finanzmärkten konnten die Kreditgenossenschaften in

Deutschland im Jahr 2009 insbesondere im Einlagenbereich wachsen. Gründe hierfür: Die leichte

Erholung der deutschen Wirtschaft seit dem zweiten Quartal 2009 und das krisenbedingt erhöhte

Sicherheitsbedürfnis der Kunden.

Wiederum ist es den deutschen Raiffeisen- und Volksbanken im Berichtsjahr gelungen sich mit

ihren klassischen Tugenden Solidität, Verlässlichkeit, Sicherheit und ihrer lokalen Nähe zu den

Menschen in der Region auszuzeichnen und sich als eine stabile, vertrauenswürdige Bankengruppe

in Deutschland zu präsentieren.

2. Entwicklung der Raiffeisenbank eG

Berichtsjahr 2008 2007 2006 2005

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR

Bilanzsumme 31.426 29.920 29.833 28.365 26.821

Die nachhaltig gute Entwicklung der dargestellten letzten 5 Jahre konnte im Berichtsjahr trotz der

erheblichen Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten eindrucksvoll stabilisiert werden.

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Klein - aber fein!


20 | Raiffeisenbank eG - Die Bank in der Seestermüher Marsch

Aktivgeschäft Berichtsjahr 2008 2007 2006 2005

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR

Kundenforderungen 20.162 20.041 18.933 18.292 17.430

Forderung an Banken 6.918 3.608 7.137 5.306 4.339

Wertpapieranlagen 3.117 5.005 2.506 3.530 4.038

Die Kundenforderungen der Bank konnten leicht gesteigert werden und bestätigen im 5 Jahresvergleich

den langfristigen positiven Trend. Die Kreditmittel wurden weit überwiegend an lokale

Kreditnehmer vergeben und tragen damit zur Leistungsfähigkeit der heimischen Wirtschaft bei.

Einen Teil der fälligen Wertpapieranlagen der Bank sowie liquide Mittel aus dem Zuwachs von

Kundeneinlagen wurden aufgrund des veränderten Zinsniveaus bei der genossenschaftlichen

Zentralbank in Form von Termingeldern angelegt.

Passivgeschäft Berichtsjahr 2008 2007 2006 2005

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR

Kundengelder 25.869 24.793 24.825 23.671 21.626

Die Kundengelder setzen sich aus den Spareinlagen, Termingeldern und Kontokorrentguthaben

unserer Einleger zusammen. Die langfristige konstante Entwicklung der Einlagen spiegelt die

attraktive Angebotspalette sowie das besondere Vertrauen unserer Einleger in die Stabilität

unseres Kreditinstituts wider.

Dienstleistungsgeschäft

Den Schwerpunkt des Dienstleistungsgeschäftes bildet der Zahlungsverkehr und das Wertpapierdienstleistungs-

und Depotgeschäft mit unseren Kunden sowie die Vermittlungstätigkeit der

Produkte des genossenschaftlichen Finanzverbundes. Die Nachfrage unserer Kunden im Wertpapierdienstleistungs-

und Depotgeschäft war aufgrund der Verwerfungen an den internationalen

Finanzmärkten verhaltener. Insofern konnte das Vorjahresergebnis in diesem Bereich nicht

erreicht werden.

Investitionen

Die Räumlichkeiten und die Betriebs- und Geschäftsausstattung der Bank befinden sich in einem

angemessenen Zustand. Es besteht lediglich ein sukzessiver Bedarf an Ersatzinvestitionen.

Zur langfristigen Standortsicherung unserer Bank in Seestermühe konnte im Berichtsjahr eine

angrenzende Landfläche dazuerworben werden.


Personal- und Sozialbereich

Der Kunde und seine Wünsche bestimmen unsere Ziele. Diese Ausrichtung auf die Menschen

beeinflusst unser tägliches Handeln und den Umgang miteinander. Im Mittelpunkt stehen

dabei unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch ihr Handeln den Erfolg unserer Bank

langfristig sichern. Deshalb wird die Weiterbildung in unserem Hause besonders gefördert. Um

das nachhaltige Wachstum der letzten Jahre, den administrativen Anforderungen seitens des

Gesetzgebers und den erhöhten Bedürfnissen in der Kundenberatung zu entsprechen, haben wir

uns im Berichtsjahr personell verstärkt.

I. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der

voraussichtlichen Entwicklung der Raiffeisenbank eG

1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement

In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer

Mitglieder und Kunden ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt,

die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder und Kunden in allen Fragen der

Finanzierung, der Vermögensanlage und der sonstigen üblichen Bankdienstleistungen sicherstellt.

Die nachstehend dargestellten Risiken gehen wir bewusst ein, um auch zukünftig unseren

Kunden mit marktgerechten Bankdienstleistungen dienen zu können.

Die von der Bank angewandten Verfahren und Methoden der Gesamtbanksteuerung und des

Risikomanagements entsprechen der Geschäftstätigkeit und dem Geschäftsumfang. Sie erfüllen

die gestellten Anforderungen und werden kontinuierlich fortentwickelt. Sowohl gesamtbankbezogen

als auch in allen Teilbereichen bestehen Risiken in vertretbarem Umfang. Auf der Grundlage

einer weiterhin soliden Risikopolitik sehen wir uns für mögliche zukünftige Belastungen gut

positioniert. Aus dieser Position heraus ist es uns möglich, sich bietende Chancen zu nutzen und

unseren Mitgliedern und Kunden als starker Partner in allen finanziellen Belangen mit zeit- und

bedarfsgemäßen Angeboten nachhaltig zur Verfügung zu stehen.

Das Liquiditätsrisiko wird durch aufsichtsrechtliche Vorschriften begrenzt und gesteuert. Daneben

ist die Finanzplanung unseres Hauses streng darauf ausgerichtet, alle gegenwärtigen und

künftigen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen zu können. Insbesondere vor dem

Hintergrund der Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund schätzen wir das

Liquiditätsrisiko als nicht wesentlich ein.

Für das Kreditgeschäft haben wir unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit sowie der

Einschätzung der mit dem Kreditgeschäft verbundenen Risiken eine Strategie zur Ausrichtung

des Kreditgeschäftes festgelegt.

Zur Überwachung der Auswirkungen der allgemeinen Zins-, Währungs- und Kursrisiken auf

unsere Wertpapiere haben wir ein Controlling- und Managementsystem eingesetzt, das den von

der Bankenaufsicht vorgegebenen Anforderungen in vollem Umfang entspricht.

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Klein - aber fein!


22 | Raiffeisenbank eG - Die Bank in der Seestermüher Marsch

Neben den Adressenausfall- und Marktpreisrisiken hat sich unsere Bank auch auf operationelle

Risiken (z.B. Betriebsrisiken im EDV-Bereich, fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken,

Betrugs- und Diebstahlsrisiken, allgemeine Geschäftsrisiken) einzustellen. Unser innerbetriebliches

Überwachungssystem trägt dazu bei, die operationellen Risiken zu identifizieren und so

weit wie möglich zu begrenzen. Die für das Controlling und das Risikomanagement zuständigen

Stellen berichten direkt dem Vorstand. Die interne Revision überwacht durch Kontrollen die vorhandenen

Abläufe.

Auf der Grundlage einer Risikoidentifizierung und -beurteilung (Risikoinventur) hat unsere Bank

das Adressenausfallrisiko und das Marktpreisrisiko als für sich wesentliche Risikoarten beurteilt.

Die Steuerung und Überwachung dieser wesentlichen Risiken erfolgen anhand von Verfahren,

die sich an der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung orientieren.

Ausgehend von dem Risikodeckungspotential ist ein angemessenes Gesamtbankrisikolimit für

die wesentlichen Risiken festgelegt. Mit dem genutzen Verfahren zur Messung der Risiken hat die

Bank angemessene Instrumentarien eingerichtet, die der Art und dem Umfang des Geschäftsbetriebes

gerecht werden und die eine konsistente Ermittlung und Darstellung der Risiken gewährleisten.

Auf der Grundlage dieser Verfahren und des vorhandenen Risikodeckungspotentials überwacht

die Bank die Risikotragfähigkeit sowohl unter den von ihr definierten Normal- als auch Stressszenarien.

Überschreitungen des Gesamtbankrisikolimits haben sich im Berichtszeitraum nicht

ergeben.

Die Entwicklung an den Finanzmärkten hat im Berichtsjahr zu keinen nennenswerten Belastungen

geführt.

2. Vermögenslage

Ein angemessenes Eigenkapital bildet die Grundlage jeder soliden Geschäftspolitik. Das Eigenkapital

einer Bank fungiert auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Normen der Bankenaufsicht.

Diese Normen konnten von uns während des gesamten Berichtsjahres problemlos eingehalten

werden. Die Vermögens- und Finanzlage unseres Hauses ist als gesund zu bezeichnen.

Kundenforderungen

Die Kundenforderungen betragen zum Jahresende 64 % der Bilanzsumme. Die unveränderte

Struktur und der räumliche Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine

ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Die Absicherung

unseres Kreditbestandes ist günstig. Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren

und berechtigten Kreditwünschen unserer Kundschaft entsprechen.

Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2009 wieder mit der ge-

botenen Vorsicht bewertet.


Wertpapieranlagen

Die eigenen Wertpapieranlagen der Bank bestehen ausschließlich aus festverzinslichen Wertpapieren

deutscher Emittenten mit einwandfreier Bonität. Unseren gesamten Wertpapierbestand

haben wir dem Umlaufvermögen zugeordnet und nach dem strengen Niederstwertprinzip

bewertet.

Marktpreisrisiko

Das Marktpreisrisiko bezeichnet die Gefahr, aufgrund von Änderungen der Marktparameter (z.B.

Zinssatz, Wechselkurse, Aktienkurse) Verluste zu erleiden. Die im Rahmen des Marktpreisrisikos

für unsere Bank relevanten Veränderungen beziehen sich auf die Entwicklung des Geld- und

Kapitalmarktes. Die Risiken der Bank werden kontinuierlich unterjährig ermittelt. Das sich hieraus

ergebende Risiko kann durch die laufende Ertragskraft und vorhandene Reserven abgeschirmt

werden.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen

Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem

Garantieverbund besteht.

3. Finanz- und Liquiditätslage

Die Bank war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit

nachzukommen. In Anbetracht der derzeit vorhandenen Liquiditätsreserven und der Einbindung

der Bank in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund ist mit Störungen der Zahlungsfähigkeit

nicht zu rechnen.

4. Ertragslage

Die Ertragslage der Bank ist stabil. Das zinsabhängige Kundengeschäft ist für unsere Bank von

grundlegender Bedeutung. Unter Berücksichtigung der laufenden Erträge aus den bankeigenen

Wertpapieranlagen und der verzinslichen Forderungen an Banken hat sich der Zinsüberschuss

dem generellen leicht gestiegenen Markttrend angepasst. Der Provisionsüberschuss als zweite

wesentliche Ertragsquelle ist leicht rückläufig.

Der ordentliche Personalaufwand sowie die anderen Verwaltungsaufwendungen liegen im angemessenen

Rahmen. Der Jahresüberschuss ist ausreichend, um auch weiterhin eine attraktive

Dividende zu zahlen und die Selbstfinanzierung der Bank zu gewährleisten.

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24 | Raiffeisenbank eG - Die Bank in der Seestermüher Marsch

III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des

Geschäftsjahres sind bisher nicht eingetreten.

IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Die Bank fühlt sich den genossenschaftlichen Prinzipien (Selbsthilfe, Selbstverwaltung und

Selbstverantwortung) eng verbunden. Im Mittelpunkt der geschäftlichen Aktivitäten steht der

Kunde. Ein kurzfristiges, nicht am Kundenbedarf orientiertes Erfolgsstreben im Vertrieb be-

trachten wir als unvereinbar mit unserem Ziel, einen nachhaltigen Geschäftserfolg in unserem

überschaubaren Markt sicherzustellen. Die Eigenständigkeit soll im Interesse der Region und

unserer Mitglieder bewahrt werden.

Für uns als regionale Raiffeisenbank sind Nähe, Vertrauen und Kompetenz vor Ort Bestandteil

der täglichen Arbeit. Wir bekennen uns zur Region, denn hier zahlen wir Steuern, stellen Arbeitsplätze

zur Verfügung und unterstützen Wirtschaft, Sport und Kultur, fördern unsere Mitglieder und

Kunden.

Ein besonderes Gewicht legen wir auf die, wie bisher praktizierte, Kontinuität in der Geschäftspolitik

unserer Bank sowie auf die persönlichen Kontakte zu den Mitgliedern und den Kunden in

unserem lokalen Umfeld.

Die überschaubare Größe unserer Bank bei gleichzeitig hoher Präsenz im heimischen Wirtschaftsraum

erlaubt es uns, auf optimale Weise Kundennähe zu praktizieren. Weitgehende

Markttransparenz und betont individuelle Beratung in allen Geldfragen sind die Vorteile, die wir

unseren Mitgliedern und Kunden bieten. Diese Vorteile sehen wir als Chance, insbesondere in

den nächsten zwei Jahren unseren Marktanteil zu festigen und auszubauen und dadurch unsere

Position in der Region weiter zu stärken.

Die Bank erwartet in den nächsten Jahren einen unveränderten anhaltenden harten Wettbewerb

im Kundengeschäft, für den sie mit ihrem Geschäftsmodell und ihrer Kunden- und Produktphilosophie

gut aufgestellt ist.

Abzuwarten bleibt, wie sich die aktuelle weltwirtschaftliche Entwicklung gestaltet und in den

nächsten Jahren Auswirkungen auf unser regionales Geschäftsgebiet hat. In diesem Zusammenhang

können Risiken durch die Auswirkungen der weltwirtschaftlichen Entwicklung auf die wirtschaftlichen

Verhältnisse unserer Kreditnehmer entstehen.

Risiken sehen wir in den zunehmenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen, die wichtige Personalressourcen

in Anspruch nehmen, insbesondere der Ausgang politischer Diskussionen wie

die „Bankensonderabgabe“ bleibt abzuwarten.

Vor dem Hintergrund der Chancen und Risiken erwarten wir eine weiterhin gesunde Vermögenslage,

die durch Eigenkapitalzuführung weiter gestärkt wird.

Der Vorstand sieht seine Hauptaufgabe in einer weiteren Verbesserung der Bankleistung, der

Steigerung der genossenschaftlichen Mitgliederförderung, der Pflege der persönlichen Kontakte

zur Kundschaft sowie in den Bemühungen um die Wirtschaftlichkeit des Bankbetriebes.

Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass, soweit wir vorstehende Prognosen oder Er-

wartungen geäußert haben oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, die tatsächlichen Ergebnisse

und Entwicklungen hiervon abweichen können.


V. Zweigniederlassung

Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von

EUR 156.652,78 - sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 79.044,39 ausgewiesenen

Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 77.608,39) - wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von 7,00 %

Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen

a) Gesetzliche Rücklage

b) Andere Ergebnisrücklagen

31.376,89

31.500,00

Seestermühe, 23. April 2010 Raiffeisenbank eG

Bestätigungsvermerk

Der Vorstand:

EUR

14.731,50

77.608,39

Gerd Reese Jens Hüllmann

Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde vom Genossenschaftverband e.V. am 23. April

2010 erteilt. Er wird im elektronischen Bundesanzeiger zusammen mit unserem Jahresabschluss

veröffentlicht.

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26 | Raiffeisenbank eG - Die Bank in der Seestermüher Marsch

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden

Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen

Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die

Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Er-

eignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und

Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Der vorliegende Jahresabschluss 2009 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband e.V.

geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Mitgliederversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses

hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung

des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften

der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Mitgliederversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss

zum 31.12.2009 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses

zu beschließen.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheidet in diesem Jahr Herr Heinz Groth aus dem Aufsichtsrat aus.

Die Wiederwahl des ausscheidenden Mitgliedes des Aufsichtsrates ist zulässig.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.

Seestermühe, 23. April 2010 Jürgen Preine

(Vorsitzender des Aufsichtsrates)

Bild v.l.:

Peter Urban,

Heinz Groth,

Otto H. Zimmer

und Jürgen Preine


Impressum

Herausgeber Raiffeisenbank eG

Dorfstraße 20

25371 Seestermühe

Telefon (04125) 432

Telefax (04125) 654

www.RBSeestermuehe.de

Posteingang@RBSeestermuehe.de

Redaktion Jens Hüllmann, Kathleen Fandrey

Kreation und Grafik Kathleen Fandrey

Druck g[b]k Marketingservices

Schlickburg 48, 25436 Neuendeich

Auflage 1.100 Exemplare

Alle Rechte vorbehalten!

Raiffeisenbank eG, Seestermühe

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Die Bank, die hier seit 1904 zu Hause ist!

Seestermühe Seester

Neuendeich

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