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Jahresbericht 2010

Krückaumündung

Raiffeisenbank eG,

Seestermühe

Die Bank in der

Seestermüher Marsch!


Klein - aber fein!

| Raiffeisenbank eG

Jahresbericht 2010


Inhalt

Grußwort des Vorstandes 5

Geschäftsstellen in Seestermühe und Seester 6

Ihre Bank vor Ort 7

Entwicklung der Geschäftsdaten 8

Mitgliederversammlung in 2010 9

Weltspartag 10

Gewinnen, Sparen, Gutes tun 11

Unser Engagement vor Ort 12

Erlebnistag Wandern 15

Politik 16

Jahresabschluss 2010 19

Jahresbilanz zum 31.12.2010 20

Gewinn- und Verlustrechnung 22

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 23

Vorschlag für die Ergebnisverwendung 29

Bericht des Aufsichtsrates 30

Impressum 31

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

| 3


Klein - aber fein!

| Raiffeisenbank eG

Geschäftsbericht 2010


Grußwort des Vorstandes

Verehrte Mitglieder,

sehr geehrte Damen und Herren,

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

die insgesamt 1.138 genossenschaftlichen Banken in Deutschland weisen im Berichtsjahr 2010

eine sehr positive Geschäftsentwicklung aus.

Die besondere Attraktivität der Kreditgenossenschaften zeigte sich auch in der starken Zunahme

ihrer Anteilseigner, diese erhöhten sich um 300.000 auf nunmehr 16,7 Millionen. Besonders erfreulich

waren die hohen Einlagenzuflüsse, die Kundengelder nahmen außerordentlich zu, so war

Sicherheit ein bedeutender Faktor bei der Geldanlage der Kunden. Gleichzeitig wirkte die Skepsis

der Kunden gegenüber Wertpapierengagements (insbesondere im Aktien- und Fondsbereich)

einlagenfördernd.

Als genossenschaftliche Bankengruppe in Deutschland haben wir gerade den Stresstest einer

weltweiten Rezession mit Bravour gemeistert.

Transparenz, Verlässlichkeit und Fairness, das sind für uns als Kreditgenossenschaft keine

Lippenbekenntnisse, sondern zu diesen Werten haben wir uns verpflichtet.

Als Ihre Genossenschaftsbank in der Seestermüher Marsch ist nicht der Drang nach Größe, zum

Beispiel durch Fusionen, unser strategisches Ziel. Mit sparsamen Kostenstrukturen und kurzen

Entscheidungswegen über sehr flache Hierarchieebenen möchten wir nah an unseren Mitgliedern

und Kunden sein, um Ihnen gute und solide Bankdienstleistungen zur Verfügung zu stellen.

Wir erfüllen wichtige Funktionen als lokaler Geschäftspartner und Dienstleister vor Ort. Insbesondere

für die hier lebende Bevölkerung sind wir präsent und bieten im Wesentlichen folgende Geschäftsfelder:

wir garantieren Sicherheit der Kundeneinlagen, versorgen die heimische Wirtschaft

mit Krediten, sorgen für einen reibungslosen Zahlungsverkehr und stellen die Bargeldversorgung

vor Ort sicher. Dass wir Ihnen als unsere Mitglieder und Kunden wiederum einen soliden Erfolgskurs

für 2010 und einen stabilen Jahresabschluss für das Berichtsjahr präsentieren können, liegt

am Zusammenspiel der vielen Mitglieder, Kunden, Geschäftsfreunde, der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter sowie den Verwaltungsorganen unserer Bank.

Vielen Dank für diese gelebte Partnerschaft.

Gerd Reese

Bankdirektor

Jens Hüllmann

Bankdirektor

| 5


Klein - aber fein!

| Raiffeisenbank eG

Jahresbericht 2010

Geschäftsstellen

Raiffeisenbank eG, Seestermühe

Raiffeisenbank eG, Seester

Raiffeisenbank eG

- Hauptstelle -

Dorfstraße 20

25371 Seestermühe

Tel.: 04125 - 432

Fax: 04125 - 654

www.RBSeestermuehe.de

Raiffeisenbank eG

- Zweigstelle -

Dorfstraße 10

25370 Seester

Tel.: 04125 - 212

Fax: 04125 - 279

www.RBSeestermuehe.de


Ihre Bank vor Ort

Mitglieder und Kunden

Es ist uns wiederum gelungen, trotz

zunehmendem Wettbewerb zwischen den

Kreditinstituten, den engen Kundenkontakt

durch persönliche Beratung und Dienstleistungen

vor Ort weiter auszubauen. Durch

diese enge und positive Kundenakzeptanz

konnten wir unsere Bilanzsumme steigern.

Mitarbeiter

Unser geschäftlicher Erfolg wird von

Menschen gemacht. Nur durch das

Zusammenspiel aller, insbesondere auch

unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

ist dieses fundamental gesichert. Für die

gute Aus- und Weiterbildung unseres

Mitarbeiterteams stehen uns die ge-

nossenschaftlichen Akademien regional

und bundesweit zur Verfügung, hiervon

machen wir regen Gebrauch.

Verbundenheit mit der Region

Durch unsere Arbeitsplätze stellen wir

einen sicheren regionalen Wirtschaftsfaktor

dar. Aufträge vergeben wir vorrangig an die

heimische Wirtschaft. Ansässige Betriebe

fördern wir durch maßgeschneiderte Finanzierungen

und innovative Lösungen.

Unsere Gewerbesteuer bleibt vor Ort.

Als Sponsor und Veranstalter nehmen wir

aktiv am gesellschaftlichen und kulturellen

Leben der Region teil.

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

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Weil wir ...

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| 7


Klein - aber fein!

| Raiffeisenbank eG

Jahresbericht 2010

Entwicklung der Geschäftsdaten

von 1965 bis 2010

Bilanzsumme in TEUR

994

1965 1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2010

Anzahl der Mitglieder

135

1965 1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2010

Kundeneinlagen / Kundenkredite in TEUR

904

447

1.757

Kundeneinlagen

Kundenkredite

232

1.637

872

3.809

397

3.505

2.005

6.664

480

5.955

4.463

8.730

520

8.042

4.801

1965 1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2010

11.451

562

10.490

5.392

16.517

613

13.984

7.667

21.639

766

17.667

13.390

26.821

874

21.626

17.430

904

34.009

27.537

20.615


Mitgliederversammlung in 2010

Bild: Mitgliederversammlung 2010 im Bürgerhaus Seestermühe.

Die Raiffeisenbank eG konnte auch bei Ihrer

106. ordentlichen Mitgliederversammlung auf

ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009 zurückblicken.

Von der positiven Entwicklung zeugen nicht nur

die sieben Prozent Dividende, die an die Mitglieder

ausgeschüttet wurden, sondern auch

die Bilanzzahlen, die Vorstandsmitglied Jens

Hüllmann während der Mitgliederversammlung

im Seestermüher Bürgerhaus vorstellte.

Das Wachstum fiel selbst im Vergleich mit den

anderen Genossenschaftsbanken in Deutschland

überdurchschnittlich aus. Die Bilanzsumme

wuchs um fünf Prozent auf 31,4 Millionen

Euro.

Jens Hüllmann betonte in seinem Jahresbericht,

dass die Bilanzsumme nicht nur wegen

des Zuwachses bei den Einlagen gestiegen

sei, sondern auch wegen der starken Nachfrage

im Kreditgeschäft. Insbesondere Landwirte

versorgten sich 2009 für Investitionen mit Geld.

Grund für den Erfolg der Raiffeisenbank ist

die beständige und solide Geschäftspolitik.

Statt kurzfristiger Gewinnmaximierung wird

die Nachhaltigkeit in die Mitte des Handelns

gestellt.

Nach dem Jahresbericht von Vorstandsmitglied

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

Jens Hüllmann trat Hartmut Bödecker, Vertreter

des Genossenschaftsverbandes e.V. wie

gewohnt ans Mikrofon.

Neben einer Vielzahl von Mitgliedern und Gästen

begrüßte die Raiffeisenbank auch in 2010

Ihren Ehrengast Herrn Prof. Dr. Rolf Eggert,

Präsident a.D. der Hauptverwaltung Hamburg

der Deutschen Bundesbank.

Professor Dr. Eggert referierte im Anschluss an

die Tagesordnung der Mitgliederversammlung

spannend zum Thema „Finanzkrise, Staatsdefizite

und der Euro – Wo geht die Reise hin?“.

Bild: Ehrengast Herr Prof. Dr. Rolf Eggert referierte

unter anderem über die Finanzkrise.

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| Raiffeisenbank eG

Jahresbericht 2010

Weltspartag

Der im Oktober 1924 ausgerufene Weltspartag

erinnert bis heute an die hohe Bedeutung von

Sparsamkeit und Verantwortung für die eigene

Vorsorge. Am 29. Oktober wurde dieser Tag

nun schon zum 86. Mal weltweit begangen.

Bild: Die „kleinen“ Sparer füllen die Schalterhalle

der Raiffeisenbank.

Vor allem Kinder und deren Eltern spricht der

Weltspartag an. Der verantwortungsvolle Umgang

mit Geld will früh gelernt sein. Die jungen

Sparer waren daher eingeladen, das eigene

Sparschwein zu leeren und Ihr Geld zur Raiffeisenbank

eG in der Seestermüher Marsch zu

bringen.

Bild: Bernd Lüders überreichte der glücklichen

Gewinnerin Hanna Haese ihren Preis aus der

„Glücksziehung“ der Raiffeisenbank eG.

Diese Einladung wurde auch im Berichtsjahr

von einer Vielzahl junger Sparer angenommen.

Mehr als 180 Kinder erschienen am Weltspartag

in der Raiffeisenbank eG in Seester-

mühe und deren Zweigstelle in Seester. Für

ihre Disziplin, das Geld nicht gleich auszugeben,

sondern es anzulegen, erhielten die

Sparer ein Geschenk zur Belohnung.

Selbstverständlich gab es auch in 2010 wieder

die traditionelle „Glücksziehung der Raiffeisenbank

eG“.

Durch die Teilnahme hatten die jungen Sparer,

die nicht älter als 18 Jahre sind, die Möglichkeit

tolle Preise zu gewinnen. So gab es neben

dem Unterhaltungsspiel „LottiKarotti“ eine moderne

Digitalkamera, einen Büchergutschein,

einen Volleyball und die Zauberschule „Magic“

zu gewinnen.

Bild v.l.: Kundenberaterin Kathleen Fandrey,

Vivien Feja, Hanna Haese, Malina Huckfeldt,

Johannes Schöne, Prokurist Bernd Lüders.

Die Preisverleihung der „Glücksziehung“

erfolgte traditionell am Nikolaustag, dem 06.

Dezember 2010. Im Bankgebäude in Seestermühe

begrüßten Prokurist Bernd Lüders und

Kundenberaterin Kathleen Fandrey ihre

jungen Kunden und übergaben die Preise an

die glücklichen Gewinner.


Gewinnen, Sparen, Gutes tun

Fortuna meinte es mit den Kunden der Raiffeisenbank

eG in der Seestermüher Marsch

im Jahr 2010 besonders gut: gleich 3 Kunden

konnten sich über einen Gewinn beim VR-

GewinnSparen in Höhe von 2.500 EUR freuen.

Dass sich Sparen lohnt, erlebte Max Herbert

Früchtenicht. Er gewann bei der Februar-

Verlosung des VR-GewinnSparens 2.500 EUR.

Angelika Both konnte sich über einen Gewinn

aus der März-Auslosung des VR-GewinnSparen

des Gewinnsparvereins der Volksbanken

und Raiffeisenbanken Norddeutschland e.V.

freuen.

Bild: Prokurist Bernd Lüders überreichte den

symbolischen Scheck in Höhe von 2.500 EUR an

Angelika Both.

Frau Both war bereits die dritte Kundin der

Raiffeisenbank eG in der Seestermüher

Marsch, die im Jahr 2010 einen Geldbetrag in

dieser Höhe gewonnen hat.

Gewinnsparer gehören quasi immer zu den

Gewinnern. Das VR-GewinnSparen des Gewinnsparvereins

der Volksbanken und Raiffeisenbanken

Norddeutschland e.V. ist eine

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

clevere Kombination aus Gewinnen, Sparen

und Gutes tun und lohnt sich daher dreifach.

Das VR-GewinnSparen ist nicht nur eine

Lotterie mit attraktiven Preisen, sondern auch

eine Einrichtung mit sozialem Auftrag. Mit

jedem Los, das gekauft wird, werden Menschen

in Not, sowie soziale beziehungsweise

gemeinnützige Einrichtungen unterstützt.

Diese Gelder werden von der Raiffeisenbank

Seestermühe an Institutionen in der Region

vor Ort gespendet.

Bild v.l.: Bankdirektor Jens Hüllmann, Max

Herbert Früchtenicht und Kundenberaterin

Kathleen Fandrey.

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| Raiffeisenbank eG

Jahresbericht 2010

Unser Engagement vor Ort

Spende an den „Schulverein Seestermüher Marsch“

Bild: Prokurist Jan Hendrik Reese und Kundenberaterin

Wiebke Höft überreichten die Spende

beim Schulfest.

Die Grundschule Seester konnte sich in 2010

durch den Bau einer Kletterwand einen lang

Spendenübergabe an den Seestermüher Kindergarten

Bild: Prokurist Bernd Lüders brachte ein

Erinnerungsschild an der neuen Brücke an.

Über eine „Wackelbrücke“ konnten sich die

Kinder aus dem Seestermüher Kindergarten

ersehnten Wunsch erfüllen. Die Raiffeisenbank

eG, Seestermühe hat dieses Vorhaben gern

mit einer Spende unterstützt.

Der Schulverein setzt sich aus Eltern, Lehrern

und Interessierten zusammen und unterstützt

die Arbeit der Schule finanziell in den Bereichen,

in denen öffentliche Mittel bereits ausgeschöpft

sind. Im letzten Jahr feierte dieser

bereits seinen 40. Geburtstag.

Als Bank in der Seestermüher Marsch sieht

die Raiffeisenbank eG die Unterstützung von

sozialen und gemeinnützigen Einrichtungen

und Veranstaltungen als geschäftspolitisches

Grundprinzip. Die Einweihung des neuen

Spielgerätes fand beim traditionellen Schulfest

der Grundschule Seester statt.

Die Schulkinder nahmen nach der Einweihung

ihre Kletterwand sofort in Beschlag.

freuen. Unterstützt wurde der Bau, bei dem

hauptsächlich Naturmaterialien eingesetzt wurden,

von der Raiffeisenbank eG, Seestermühe.

Prokurist Bernd Lüders befestigte aus diesem

Grund bei der Einweihung ein Erinnerungsschild

an der neuen Brücke.

Seit 2009 waren Erzieher, Eltern und Kinder

mit der Umgestaltung des Kita-Außengeländes

beschäftigt. Mit Unterstützung der Gemeinde

konnten zwei große Sandhügel aufgeschoben

werden.

Im September war es dann endlich soweit, die

lang ersehnte „Wackelbrücke“ wurde offiziell

durch die Leiterin des Kindergartens Christiane

Helfers eröffnet.

Begeistert probierten die Jungen und Mädchen

ihr neues Spielgerät sofort aus.


Jedermann-Turnier 2010

Bild: Prokurist Bernd Lüders mit dem Siegerteam, „die Grasbeißer“ und

der Torschützenkönigin Kristin Stieler.

Das Jedermann-Turnier im Fussball, zu

dem die Organisatoren Michael Averhoff

und Andree Zipfel traditionell eingeladen

hatten, fand zum sechzehnten Mal auf

der Sportanlage des TSV Seestermüher

Marsch statt.

Insgesamt 14 Teams waren der Einladung

gefolgt und kämpften unter den wachsamen

Augen der Schiedsrichter um den

Wanderpokal der Raiffeisenbank. Lange

Zeit blieb die Frage ungeklärt, wer das

Rennen um den ersten Platz gewinnen

würde. „Kutterpuller“ oder „Grasbeißer“?

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

Das Duell zwischen den Favoriten machte

das Turnier spannend wie nie. Am Ende

konnten sich die „Grasbeißer“ durchsetzen,

die nun ihren Titel und den Pokal im nächsten

Jahr verteidigen wollen.

Die Unterstützung des Turniers durch

die Raiffeisenbank in der Seestermüher

Marsch ist mittlerweile auch fester Bestandteil

der Tradition. Auch die 16. Auflage des

Fussballturniers wurde durch die Spende

der Siegerpokale und Spielbälle unterstützt.

Prokurist Bernd Lüders und Michael Averhoff

überreichten die Siegerpokale.

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| Raiffeisenbank eG

Jahresbericht 2010

Die Seester Liedertafel feiert 150. Geburtstag

Bild: Die Sängerinnen und Sänger der Seester Liedertafel feierten Ihr 150-jähriges Jubiläum.

Ein Jubiläum der besonderen Art gab es im

Berichtsjahr bei der Seester Liedertafel. Am

26. September 2010 wurde das 150-jährige

Bestehen des Chores in der Kirche zu Seester

mit einem Jubiläumskonzert gefeiert. Auf dem

Programm des Konzertes standen Gospel,

traditionelle Kirchenlieder und Schlager. Darüber

hinaus bereicherten Gastchöre, wie der Volkschor

Frohsinn, der Singkreis Neuendorf und der

Flötenkreis „Tenor & Co“ die Veranstaltung.

Das 150-jährige Jubiläum des Chores war auch

Anlass für eine neue Optik. In strahlend blauen

Schals und Krawatten werden die Sängerinnen

und Sänger der Seester Liedertafel in Zukunft

vor ihr Publikum treten. Die Gäste des Konzertes

konnten sich also nicht nur an den neuen

blauen Farbtupfern erfreuen, sondern genossen

eine abwechslungsreiche und vor allem fröhliche

Geburtstagsfeier.

Die Gründung des Vereins fand am 26. November

1860 statt. Während einer Abendveranstaltung

war die Idee entstanden, aus der letztendlich

von 39 aktiven und 58 fördernden Mitgliedern

die Vereinsgründung erfolgte. Bereits drei Jahre

nach der Gründung erhielt die Liedertafel die

passende Fahne. 40 Damen hatten das schöne

Stück gestaltet. In dieser Zeit gehörten gemeinsame

Chortreffen, Sängerfeste und Bälle zum

gesellschaftlichen Leben. Während des ersten

Weltkrieges ruhte die Sängertätigkeit. Erst 1919

lebte die Seester Liedertafel wieder auf. Als

das Interesse der Männer am Gesang nachließ

nutzten Frauen die Gunst der Stunde. 1933

gehörten dann erstmals Frauen und Männer zum

Chor. Der zweite Weltkrieg bescherte dem Chor

dann eine weitere Zwangspause. 1952 lebte

dieser dann als reiner Männerchor erneut auf und

konnte sich bereits 8 Jahre später anlässlich des

100-jährigen Bestehens über die Verleihung der

Zelterplakette durch den damaligen Bundespräsidenten

Heinrich Lübke freuen. Seit 1968 gehören

auch Damen wieder zum Chor.

Im 150. Vereinsjahr umfasst der Chor 30 aktive

Sängerinnen und Sänger. Der Verein übt regelmäßig

unter der Leitung von Stefan Haack im

Saal der Kirchengemeinde und tritt zu unterschiedlichsten

Anlässen auf.

Die Raiffeisenbank eG, Seestermühe unterstützt

gern ehrenamtliche Arbeit, die der weiten Bevölkerung

zu Gute kommt. Chöre, wie der „Volks-

chor Frohsinn Seestermühe“ und die „Seester

Liedertafel“ leisten einen beachtlichen Beitrag zur

Gemeinschaft in der Region. Bereits im letzten

Jahr unterstütze die Bank in der Seestermüher

Marsch durch eine Spende für neue Notentafeln

beide Vereine.

© Maike Kamin


Erlebnistag Wandern

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

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| Raiffeisenbank eG

Jahresbericht 2010

Politik

SPD-Bundestagsabgeordneter Dr. Ernst Dieter Rossmann zu Gast bei der

Raiffeisenbank eG, Seesermühe

Wer sich mit den Folgen der Regulierung und

der Regulierungsdichte in der Kreditwirtschaft

beschäftigt, muss sich zum besseren Verständnis

der Wirkungszusammenhänge zunächst

ein klares Bild von den zu Überwachenden

machen.

Die genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken

Raiffeisenbanken zeichnet sich nicht

nur dadurch aus, dass sie bisher als einzige

Bankengruppe in Deutschland ohne staatliche

Unterstützung die Finanzkrise gemeistert hat.

Im Gegenteil – sie hat ihre Folgen in Deutschland

sowohl für das Finanzsystem als auch für

die Realwirtschaft abgemildert. Die dezentrale

Aufstellung der genossenschaftlichen Finanz-

Gruppe sorgt erst dafür, dass auch in strukturschwachen

oder sehr weitläufigen Regionen

bundesweit eine Versorgung mit Bankdienstleistungen

vor Ort gewährleistet ist. Diese

dezentrale, eher kleinteilige Aufstellung der

genossenschaftlichen FinanzGruppe entspricht

der wirtschaftlichen Struktur in Deutschland.

Tragende Säule der wirtschaftlichen Stärke

Deutschlands sind nicht die großen, weltweit

agierenden Konzerne, sondern ist der viel

zitierte klassische Mittelstand, der sich seinerseits

wiederum aus einer Vielzahl kleiner und

mittlerer Unternehmen zusammensetzt. Dem

Fortbestand dieser Strukturen, im Bankensektor

wie in der Wirtschaft allgemein, drohen

aufgrund der stetig zunehmenden komplexen

Regulierung erhebliche Gefahren.

Den neuen Regulierungsmaßnahmen liegt

die unstrittige Erkenntnis zugrunde, dass eine

Wiederholung der Finanzmarktkrise vermieden

werden muss. Deshalb bedarf es klarer

Regelungen, welche Geschäfte zulässig sind

und welche Geschäfte verboten sein sollten.

Banken müssen ausreichend kapitalisiert sein

und sie müssen ihre Risiken so beherrschen,

dass im Falle des Eintritts derselben die

Institute in der Lage sind, die Folgen zu tragen,

und nicht die Gemeinschaft der Wettbewerber

und Steuerzahler einspringen muss. So richtig

dieser Ansatz auch ist, so fatal sind teilweise die

in der Praxis erfolgten Umsetzungsschritte.

Während in Amerika erneut darüber nachgedacht

wird, nur einzelne Banken den neuen

strengeren Regeln zum Eigenkapital und zur

Liquiditätssteuerung zu unterwerfen, werden

in Europa undifferenziert alle Banken mit den

gleichen Regulierungsmaßnahmen überzogen.

Vorschriften, die sich insbesondere an weltweit

agierende Großbanken richten, mit Geschäftsmodellen,

die wenig bis nichts mit dem traditionellen

Bankgeschäft einer Genossenschaftsbank

zu tun haben, sollen auch von kleinen, rein

regional tätigen Instituten erfüllt werden.

Nicht die Risikostruktur wird zum Maß der

Aufsicht, sondern die schlichte Tatsache, ein

Kreditinstitut zu sein. Dies ist nicht nur sachlich

nicht zu rechtfertigen, derartige Maßnahmen gefährden

ausgerechnet den Bestand der Institute,

die sich in der Finanzkrise bewährt haben.

Eine Regulierung, die der Stabilität der Finanzmärkte

dienen soll, zugleich aber diejenigen Institute

aus dem Markt drängt, die sich als stabil

erwiesen haben, führt sich selbst ad absurdum.

Belastend sind dagegen die mit der Regulierung

tatsächlich verbundenen Umsetzungsschritte

und der damit einhergehende enorme administrative

Aufwand.

Während es Großbanken leicht fällt, ganze

Teams dafür abzustellen, sich um die entsprechende

Umsetzung der Richtlinien, Aufsichtsschreiben

und Meldungen an die Aufsichtsbehörden

zu kümmern, ist dies in kleinen und

mittleren Volksbanken und Raiffeisenbanken

Aufgabe der Vorstände. Diese sind aber in

Instituten dieser Größenordnung selbst in

das Tagesgeschäft eingebunden. Zeit, die die


Vorstände der umfangreichen Lektüre und der

Umsetzung der Vorschriften und Anordnungen

zur Regulierung widmen müssen, fehlt im

normalen Tagesgeschäft. Die Einstellung zusätzlicher

Spezialisten, die sich ausschließlich

um die unterschiedlichsten Regulierungsmaßnahmen

kümmern, verbietet sich schon unter

Kostengesichtspunkten.

Eine Lösung des Problems kann darin bestehen,

bei allen Regulierungsschritten Öffnungsklauseln

für kleinere und mittlere Institute

vorzusehen (oder Grenzwerte zu bestimmen,

wie es zuletzt bei der Bankenabgabe der Fall

gewesen ist). Derartige Öffnungsklauseln sind

allerdings auf europäischer Ebene nur schwer

zu erreichen, da vielfach das Verständnis für

nationale Eigenheiten in den entsprechenden

Gremien nicht vorhanden ist.

Genossenschaftsbanken erfreuen sich zwar

einerseits europaweit großer Beliebtheit, ihre

spezifischen Besonderheiten können allerdings

nur wenige europäische Politiker oder Bankenaufseher

nachvollziehen.

Deshalb ist es erforderlich, Regulierungsmaßnahmen

nicht als Verordnung, sondern nur als

Richtlinien zu erlassen, die dem nationalen

Gesetzgeber die Möglichkeit eröffnet, Besonderheiten

innerhalb des eigenen Finanzsektors

Rechnung zu tragen.

Der deutsche Gesetzgeber bzw. die deutsche

Bankenaufsicht sind dann aufgerufen, entsprechende

Öffnungsklauseln für kleinere und

mittlere Kreditinstitute zu schaffen.

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

Bild: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr.

Ernst Dieter Rossmann (Mitte) informierte sich

im April 2010 vor Ort in Seestermühe über die

Regulierung der Banken aus Sicht der kleinen

und mittleren Genossenschaftsbanken.

Herr Dr. Rossmann unterstützte während eines

Pressegesprächs die Forderungen der Bank,

Raiffeisen- und Volksbanken genauso wie

Sparkassen, die ebenfalls einen eigenen Sicherungsfonds

haben, von der Bankenabgabe

auszuschließen.

Die in 2011 beschlossene Bankenabgabe

enthält Freibeträge, innerhalb derer sich die

kleinen und mittleren Kreditinstitute befinden.

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Klein - aber fein!

| Raiffeisenbank eG

Jahresbericht 2010


Jahresabschluss 2010

Raiffeisenbank eG,

Seestermühe

Bestandteile:

Jahresbilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Lagebericht

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Bericht des Aufsichtsrates

Anmerkung

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

Die Darstellung des Jahresabschlusses, insbesondere des Anhangs, ist gemäß den

gesetzlichen Bestimmungen inhaltlich sehr umfangreich. Wir haben die wichtigsten Daten in

diesem Kurzbericht aufgenommen. Der vollständige Jahresabschluss und der Lagebericht

werden nach Feststellung durch die Mitgliederversammlung im elektronischen Bundesanzeiger

bekannt gemacht.

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| Raiffeisenbank eG

Jahresabschluss 2010

Aktivseite 1. Jahresbilanz zum 31.12.2010

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 344.809,61 305

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken

darunter: bei der Deutschen

0,00 0

Bundesbank 0,00 ( 0)

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 344.809,61 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung

bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

0,00 0

refinanzierbar 0,00 ( 0)

b) Wechsel 0,00 0,00 0

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 2.061.096,80 3.865

b) andere Forderungen 4.807.824,16 6.868.920,96 3.053

4. Forderungen an Kunden

darunter:

durch Grundpfandrechte

20.614.611,00 20.162

gesichert 14.350.319,41 ( 13.942)

Kommunalkredite 946.497,60 ( 336)

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

0,00 0

Bundesbank 0,00 ( 0)

ab) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

0,00 0,00 0

Bundesbank 0,00 ( 0)

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

0,00 0

Bundesbank 0,00 ( 0)

bb) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

4.977.901,36 4.977.901,36 3.117

Bundesbank 4.977.901,36 ( 3.117)

c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 4.977.901,36 0

Nennbetrag 0,00 ( 0)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0,00 0

6a. Handelsbestand

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

0,00 0

a) Beteiligungen

darunter:

234.000,00 234

an Kreditinstituten

an Finanzdienst-

0,00 ( 0)

leistungsinstituten 0,00 ( 0)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

darunter:

bei Kreditgenossen-

40.427,00 274.427,00 34

schaften

bei Finanzdienst-

0,00 ( 0)

leistungsinstituten 0,00 ( 0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen

darunter:

0,00 0

an Kreditinstituten

an Finanzdienst-

0,00 ( 0)

leistungsinstituten 0,00 ( 0)

9. Treuhandvermögen 0,00 0

darunter: Treuhandkredite 0,00 ( 0)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand

einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte: 3

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte 0,00 0

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und

Werten 7.033,00 0

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0

d) geleistete Anzahlungen 0,00 7.033,00 0

12. Sachanlagen 313.270,00 332

13. Sonstige Vermögensgegenstände 608.417,93 321

Summe der Aktiva 34.009.390,86 31.426


Die Bank in der Seestermüher Marsch |

Passivseite

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 0,00 0

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 2.311.774,16 2.311.774,16 1.698

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten 9.953.395,20 10.020

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von mehr als drei Monaten 2.306.879,22 12.260.274,42 2.288

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 8.635.606,53 7.510

bb) mit vereinbarter Laufzeit

oder Kündigungsfrist 6.640.969,87 15.276.576,40 27.536.850,82 6.050

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0

darunter:

Geldmarktpapiere 0,00 ( 0)

eigene Akzepte und

Solawechsel im Umlauf 0,00 ( 0)

3a. Handelsbestand 0,00 0

4. Treuhandverbindlichkeiten 0,00 0

darunter: Treuhandkredite 0,00 ( 0)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 80.353,33 23

6. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0

6a. Passive latente Steuern 0,00 0

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 489.965,00 485

b) Steuerrückstellungen 9.858,00 25

c) andere Rückstellungen 303.881,18 803.704,18 296

8. [gestrichen] 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0

10. Genussrechtskapital 0,00 0

darunter: vor Ablauf von

zwei Jahren fällig 0,00 ( 0)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 300.000,00 250

darunter: Sonderposten

nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00 ( 0)

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 226.050,00 217

b) Kapitalrücklage 0,00 0

c) Ergebnisrücklagen

ca) gesetzliche Rücklage 1.315.000,00 1.243

cb) andere Ergebnisrücklagen 1.355.000,00 2.670.000,00 1.243

d) Bilanzgewinn 80.658,37 2.976.708,37 78

Summe der Passiva 34.009.390,86 31.426

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

Gewährleistungsverträgen 244.925,99 212

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

für fremde Verbindlichkeiten 0,00 244.925,99 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus

unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 1.315.389,18 1.315.389,18 1.350

darunter: Lieferverpflichtungen

aus zinsbezogenen

Termingeschäften 0,00 ( 0)

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Jahresabschluss 2010

2. Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 01.01.2010 bis 31.12.2010

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 1.392.734,79 1.377

b) festverzinslichen Wertpapieren und

Schuldbuchforderungen

144.457,18 1.537.191,97 204

2. Zinsaufwendungen

3. Laufende Erträge aus

371.507,83 1.165.684,14 511

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 0,00 0

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 4.179,05 3

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 4.179,05 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder

Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. Provisionserträge 216.262,85 199

6. Provisionsaufwendungen 28.551,57 187.711,28 28

7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands 0,00 0

8. Sonstige betriebliche Erträge 12.469,09 18

9. [gestrichen]

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

0,00 0

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

480.190,97 466

Altersversorgung und für Unterstützung

darunter: für

112.067,49 592.258,46 114

Altersversorgung 36.416,17 ( 43)

b) andere Verwaltungsaufwendungen 270.216,25 862.474,71 229

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 28.150,53 26

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und

bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen

34.395,21 3

zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten

Wertpapieren sowie aus der Auflösung

141.535,05 107

von Rückstellungen im Kreditgeschäft

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen und wie

0,00 -141.535,05 0

Anlagevermögen behandelte Wertpapiere

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an

verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

0,00 0

behandelten Wertpapieren 0,00 0,00 0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. [gestrichen] 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 303.488,06 317

20. Außerordentliche Erträge 0,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 4.117,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis -4.117,00 ( 0)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 86.166,30 109

darunter: latente Steuern 0,00 ( 0)

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 1.277,01 87.443,31 1

24a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken 50.000,00 50

25. Jahresüberschuss 161.927,75 157

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

161.927,75 157

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

161.927,75 157

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage 40.623,11 40

b) in andere Ergebnisrücklagen 40.646,27 81.269,38 39

29. Bilanzgewinn 80.658,37 78


Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

der Raiffeisenbank eG, Seestermühe

I. Geschäftsverlauf

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften

Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands war im Jahr 2010 von einem kräftigen Konjunkturaufschwung

geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt nahm so stark zu, wie noch nie seit der Wiedervereinigung.

Mit diesem Zuwachs hat die deutsche Wirtschaft einen großen Teil des Einbruchs

vom Winterhalbjahr 2008/2009 wieder wettgemacht.

Die konjunkturelle Erholung wurde, anders als im Vorjahr, nicht mehr allein von einem Anstieg der

Exporte und der staatlichen Konsumausgaben getrieben, auch die privaten Konsumausgaben

und die Bruttoanlageinvestitionen legten zu. An dieser außerordentlich guten und kräftigen konjunkturellen

Aufwärtsentwicklung konnten auch die Kreditgenossenschaften in Deutschland ganz

wesentlich partizipieren.

2. Entwicklung der Raiffeisenbank eG

Berichtsjahr 2009 2008 2007 2006

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR

Bilanzsumme 34.009 31.426 29.920 29.833 28.365

Die Steigerung der Bilanzsumme war wiederum überwiegend durch die Geschäftsausweitung mit

Kunden, sowohl Kredite als auch Einlagen, getragen.

Aktivgeschäft Berichtsjahr 2009 2008 2007 2006

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR

Kundenforderungen 20.615 20.162 20.041 18.933 18.292

Forderung an Banken 6.869 6.918 3.608 7.137 5.306

Wertpapieranlagen 4.978 3.117 5.005 2.506 3.530

Die Nachfrage unserer Kunden nach Kreditmitteln war wiederum erfreulich. Der Teil der

Kundeneinlagen, der nicht sofort wieder im Kundenkreditgeschäft untergebracht werden konnte,

wurde in konservativen Wertpapieranlagen angelegt.

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| Raiffeisenbank eG

Jahresabschluss 2010

Passivgeschäft Berichtsjahr 2009 2008 2007 2006

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR

Kundengelder 27.537 25.869 24.793 24.825 23.671

Bankenrefinanzierung 2.312 1.698 1.530 1.606 1.489

Die Erhöhung der Bankenrefinanzierungen ist geprägt durch eine hohe Nachfrage unserer

Kunden nach langfristigen zinsgünstigen Programmkrediten der öffentlichen Hand. Die Kundengelder

setzen sich aus den Spareinlagen, Termineinlagen und Kontokorrentguthaben unserer

Einleger zusammen. Die langfristige konstante Entwicklung der Einlagen spiegelt die attraktive

Angebotspalette sowie das besondere Vertrauen unserer Einleger in die Stabilität unseres Kreditinstituts

wider.

Dienstleistungsgeschäft

Den Schwerpunkt des Dienstleistungsgeschäftes bildet der Zahlungsverkehr und das Wertpapierdienstleistungs-

und Depotgeschäft mit unseren Kunden sowie die Vermittlungstätigkeit der

Produkte des genossenschaftlichen Finanzverbundes. Die Erhöhung der Erträge im Dienstleistungsgeschäft

ist durch eine Erhöhung der Vermittlungserträge sowie einer Belebung des

Wertpapier- und Investmentbereichs entstanden.

Investitionen

Die Räumlichkeiten und die Betriebs- und Geschäftsausstattung der Bank befinden sich in einem

angemessenen Zustand. Es besteht lediglich ein sukzessiver Bedarf an Ersatzinvestitionen.

Personal- und Sozialbereich

Der Kunde und seine Wünsche bestimmen unsere Ziele. Diese Ausrichtung auf die Menschen

beeinflusst unser tägliches Handeln und den Umgang miteinander. Im Mittelpunkt stehen dabei

unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch ihr Handeln den Erfolg unserer Bank langfristig

sichern. Deshalb wird die Weiterbildung in unserem Hause besonders gefördert.


II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der

voraussichtlichen Entwicklung der Raiffeisenbank eG

1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer

Mitglieder und Kunden ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt,

die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder und Kunden in allen Fragen der Finanzierung,

der Vermögensanlage und der sonstigen üblichen Bankdienstleistungen sicherstellt.

Die nachstehend dargestellten Risiken gehen wir bewusst ein, um auch zukünftig unseren

Kunden mit marktgerechten Bankdienstleistungen dienen zu können.

Die von der Bank angewandten Verfahren und Methoden der Gesamtbanksteuerung und des

Risikomanagements entsprechen der Geschäftstätigkeit und dem Geschäftsumfang. Sie erfüllen

die gestellten Anforderungen und werden kontinuierlich fortentwickelt. Sowohl gesamtbankbezogen

als auch in allen Teilbereichen bestehen Risiken in vertretbarem Umfang. Auf der Grundlage

einer weiterhin soliden Risikopolitik sehen wir uns für mögliche zukünftige Belastungen gut

positioniert. Aus dieser Position heraus ist es uns möglich, sich bietende Chancen zu nutzen und

unseren Mitgliedern und Kunden als starker Partner in allen finanziellen Belangen mit zeit- und

bedarfsgemäßen Angeboten nachhaltig zur Verfügung zu stehen.

Das Liquiditätsrisiko wird durch aufsichtsrechtliche Vorschriften begrenzt und gesteuert. Daneben

ist die Finanzplanung unseres Hauses streng darauf ausgerichtet, allen gegenwärtigen und künftigen

Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen zu können. Insbesondere vor dem Hintergrund

der Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund schätzen wir das Liquiditätsrisiko

als sehr überschaubar ein.

Für das Kreditgeschäft haben wir unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit sowie der

Einschätzung der mit dem Kreditgeschäft verbundenen Risiken eine Strategie zur Ausrichtung

des Kreditgeschäftes festgelegt.

Zur Überwachung der Auswirkungen der allgemeinen Zins-, Währungs- und Kursrisiken auf

unsere Wertpapiere haben wir ein Controlling- und Managementsystem eingesetzt, das den von

der Bankenaufsicht vorgegebenen Anforderungen in vollem Umfang entspricht.

Neben den Adressenausfall- und Marktpreisrisiken hat sich unsere Bank auch auf operationelle

Risiken (z.B. Betriebsrisiken im EDV-Bereich, fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken,

Betrugs- und Diebstahlsrisiken, allgemeine Geschäftsrisiken) einzustellen. Unser innerbetrieb-

liches Überwachungssystem trägt dazu bei, die operationellen Risiken zu identifizieren und so

weit wie möglich zu begrenzen. Die für das Controlling und das Risikomanagement zuständigen

Stellen berichten direkt dem Vorstand. Die interne Revision überwacht durch Kontrollen die

vorhandenen Abläufe.

Auf der Grundlage einer Risikoidentifizierung und -beurteilung (Risikoinventur) hat unsere Bank

neben den per Gesetz wesentlichen Risiken (Adressen-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationelle

Risiken) keine weiteren wesentlichen Risiken feststellen können. Die Steuerung und Über-

wachung dieser wesentlichen Risiken erfolgen anhand von Verfahren, die sich an der handelsrechtlichen

Gewinn- und Verlustrechnung orientieren.

| 25


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Jahresabschluss 2010

Ausgehend von dem Risikodeckungspotential ist ein angemessenes Gesamtbankrisikolimit für

die wesentlichen Risiken festgelegt. Mit dem genutzen Verfahren zur Messung der Risiken hat die

Bank angemessene Instrumentarien eingerichtet, die der Art und dem Umfang des Geschäftsbetriebes

gerecht werden und die eine konsistente Ermittlung und Darstellung der Risiken gewährleisten.

Auf der Grundlage dieser Verfahren und des vorhandenen Risikodeckungspotentials überwacht

die Bank die Risikotragfähigkeit sowohl unter den von ihr definierten Normal- als auch Stressszenarien.

Überschreitungen des Gesamtbankrisikolimits haben sich im Berichtszeitraum nicht

ergeben.

2. Vermögenslage

Ein angemessenes Eigenkapital bildet die Grundlage jeder soliden Geschäftspolitik. Das

Eigenkapital einer Bank fungiert auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Normen der

Bankenaufsicht. Diese Normen konnten von uns während des gesamten Berichtsjahres

problemlos eingehalten werden. Die Vermögens- und Finanzlage unseres Hauses ist als gesund

zu bezeichnen.

Im Zusammenhang mit der Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes

wurden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 39 direkt in die

Ergebnisrücklagen eingestellt.

Kundenforderungen

Die Kundenforderungen betragen zum Jahresende rd. 61 % der Bilanzsumme. Die unveränderte

Struktur und der räumliche Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine

ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Die Absicherung

unseres Kreditbestandes ist günstig. Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen

vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer Kundschaft entsprechen.

Unser guter Kontakt zu den lokalen und umliegenden Gemeinden und den dazugehörigen

Amtsverwaltungen hat unser kommunales Kreditgeschäft ganz wesentlich belebt. Wir sind

bemüht, diesen Geschäftszweig zukünftig noch zu intensivieren.

Wertpapieranlagen

Die eigenen Wertpapieranlagen der Bank bestehen ausschließlich aus festverzinslichen

Wertpapieren des genossenschaftlichen FinanzVerbundes. Unseren gesamten

Wertpapierbestand haben wir dem Umlaufvermögen zugeordnet und nach dem strengen

Niederstwertprinzip bewertet.


Marktpreisrisiko

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

Das Marktpreisrisiko bezeichnet die Gefahr, aufgrund von Änderungen der Marktparameter (z.B.

Zinssatz, Wechselkurs, Aktienkurs) Verluste zu erleiden. Die im Rahmen des Marktpreisrisikos

für unsere Bank relevanten Veränderungen beziehen sich auf die Entwicklung des Geld- und

Kapitalmarktes. Die Risiken der Bank werden kontinuierlich unterjährig ermittelt. Das sich hieraus

ergebene Risiko kann durch die laufende Ertragskraft und vorhandene Reserven abgeschirmt

werden.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen

Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem

Garantieverbund besteht.

3. Finanz- und Liquiditätslage

Die Bank war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit

nachzukommen. In Anbetracht der derzeit vorhandenen Liquiditätsreserven und der Einbindung

der Bank in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund ist mit Störungen der Zahlungsfähigkeit

nicht zu rechnen.

4. Ertragslage

Die Ertragslage der Bank ist stabil. Das zinsabhängige Kundengeschäft ist für unsere Bank von

grundlegender Bedeutung. Unter Berücksichtigung der laufenden Erträge aus den bankeigenen

Wertpapieranlagen und der verzinslichen Forderungen an Banken bewegt sich der Zinsüberschuss

leicht über Vorjahresniveau. Der Provisionsüberschuss als zweite wesentliche Ertragsquelle

konnte verbessert werden.

Der ordentliche Personalaufwand sowie die anderen Verwaltungsaufwendungen liegen im angemessenen

Rahmen. Der Jahresüberschuss ist ausreichend, um auch weiterhin eine attraktive

Dividende zu zahlen und die Selbstfinanzierung der Bank zu gewährleisten.

| 27


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Jahresabschluss 2010

III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des

Geschäftsjahres sind bisher nicht eingetreten.

IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Die Bank fühlt sich den genossenschaftlichen Prinzipien (Selbsthilfe, Selbstverwaltung und

Selbstverantwortung) eng verbunden. Im Mittelpunkt der geschäftlichen Aktivitäten steht

der Kunde. Ein kurzfristiges, nicht am Kundenbedarf orientiertes Erfolgsstreben im Vertrieb

betrachten wir als unvereinbar mit unserem Ziel, einen nachhaltigen Geschäftserfolg in unserem

überschaubaren Markt sicherzustellen. Die Eigenständigkeit soll im Interesse der Region und

unserer Mitglieder bewahrt werden.

Die Entgelte der Kunden aus der Region für erbrachte Bankdienstleistungen dienen neben der

Eigenkapitalstärkung unseres Unternehmens in erster Linie der Arbeitsplatzsicherung und Kaufkraft

unserer Mitarbeiter sowie der öffentlichen Hand durch abzuführende Steuern und Sozialabgaben.

Weiterhin erfolgte durch die Auftragsvergabe an Handwerk und Handel eine wirtschaftliche

Stärkung unserer Region. Über die Grundsteuer und Gewerbesteuer fließen in der Region

ansässigen Gemeinden finanzielle Mittel für die öffentlichen Haushalte zu. Wir bekennen uns zur

Region und unterstützen Wirtschaft, Sport und Kultur, fördern unsere Mitglieder und Kunden.

Ein besonderes Gewicht legen wir auf die, wie bisher praktizierte, Kontinuität in der Geschäftspolitik

unserer Bank sowie auf die persönlichen Kontakte zu den Mitgliedern und den Kunden in

unserem lokalen Umfeld.

Die überschaubare Größe unserer Bank bei gleichzeitig hoher Präsenz im heimischen Wirtschaftsraum

erlaubt es uns, auf optimale Weise Kundennähe zu praktizieren. Weitgehende

Markttransparenz und betont individuelle Beratung in allen Geldfragen sind die Vorteile, die wir

unseren Mitgliedern und Kunden bieten. Diese Vorteile sehen wir als Chance, insbesondere in

den nächsten zwei Jahren, unseren Marktanteil zu festigen und auszubauen und dadurch unsere

Position in der Region weiter zu stärken.

Die Bank erwartet in den nächsten Jahren einen unverändert anhaltenden harten Wettbewerb

im Kundengeschäft, für den sie mit ihrem Geschäftsmodell und ihrer Kunden- und Produkt-

philosophie gut aufgestellt ist.

Abzuwarten bleibt, wie sich die aktuelle weltwirtschaftliche Entwicklung gestaltet und in den

nächsten zwei Jahren Auswirkungen auf unser regionales Geschäftsgebiet hat. In diesem

Zusammenhang können Risiken durch die Auswirkungen der weltwirtschaftlichen Entwicklung auf

die wirtschaftlichen Verhältnisse unserer Kreditnehmer entstehen.

Vor dem Hintergrund der Chancen und Risiken erwarten wir eine weiterhin gesunde Vermögenslage,

die durch Eigenkapitalzuführung weiter gestärkt wird.

Der Vorstand sieht seine Hauptaufgabe in einer weiteren Verbesserung der Bankleistung, der

Steigerung der genossenschaftlichen Mitgliederförderung, der Pflege der persönlichen Kontakte

zur Kundschaft sowie in den Bemühungen um die Wirtschaftlichkeit des Bankbetriebes.

Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass, soweit wir vorstehende Prognosen oder

Erwartungen geäußert haben oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, die tatsächlichen

Ergebnisse und Entwicklungen hiervon abweichen können.


V. Zweigniederlassung

Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von

EUR 161.927,75 - sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 81.269,38 ausgewiesenen

Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 80.658,37) - wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von 7,00 %

Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen

a) Gesetzliche Rücklage

b) Andere Ergebnisrücklagen

52.853,37

13.000,00

Seestermühe, 15. März 2011 Raiffeisenbank eG

Bestätigungsvermerk

Der Vorstand:

EUR

14.805,00

80.658,37

Gerd Reese Jens Hüllmann

Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde vom Genossenschaftverband e.V. am

25. März 2011 erteilt. Er wird im elektronischen Bundesanzeiger zusammen mit unserem

Jahresabschluss veröffentlicht.

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Jahresabschluss 2010

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden

Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen

Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die

Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse.

Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und

Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Der vorliegende Jahresabschluss 2010 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband e.V.

geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Mitgliederversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses

hat der Aufsichtsrat geprüft und für in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die

Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht

den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Mitgliederversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss

zum 31.12.2010 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses

zu beschließen.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheidet in diesem Jahr Herr Peter Urban aus dem Aufsichtsrat aus.

Die Wiederwahl des ausscheidenden Mitgliedes des Aufsichtsrates ist zulässig.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.

Seestermühe, 15. März 2011 Jürgen Preine

(Vorsitzender des Aufsichtsrates)

Bild v.l.:

Peter Urban,

Heinz Groth,

Otto H. Zimmer

und Jürgen Preine


Impressum

Herausgeber Raiffeisenbank eG

Dorfstraße 20

25371 Seestermühe

Telefon (04125) 432

Telefax (04125) 654

Die Bank in der Seestermüher Marsch |

www.RBSeestermuehe.de

Posteingang@RBSeestermuehe.de

Redaktion Jens Hüllmann, Kathleen Fandrey

Kreation und Grafik Kathleen Fandrey

Landschaftsbilder Holger Karp

Druck g[b]k Marketingservices

Schlickburg 48, 25436 Neuendeich

Auflage 1.100 Exemplare

Alle Rechte vorbehalten!

Raiffeisenbank eG, Seestermühe

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Die Bank, die hier seit 1904 zu Hause ist!

Seestermühe Seester

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