Präsentation SEPA-Firmenkundenveranstaltung am 19.03.2013 (pdf ...

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Präsentation SEPA-Firmenkundenveranstaltung am 19.03.2013 (pdf ...

Der effiziente und sichere Weg zum

Ziel

S€PA Zahlungsverkehr

Marco Geuer, Wolf Reinhardt

März 13 1


Themenübersicht

Vorstellung

SEPA-Überblick

Mandat

Pre-Notification

XML ISO20022

Vorgehensweise / Empfehlungen

Infotag ZVR, März 13 2


Inhalt

Gründung der

ACT OHG

Mitarbeiter: 200 (Ø)

Umsatz: ca. 18 Mio. €

Sitz: Niederkassel bei Bonn

Gesellschafter: ACT Management, keine Fremdbeteiligung

Besonderheiten: Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft

und Technologie (BMWi)

Kunden: Namhafte Kunden in Deutschland, Österreich, Schweiz

Portfolio: Business Analytics; IT-Infrastruktur, Planung u. Projekte; Output Management u.

Software Engineering; IT-Betrieb u. Sourcing

Seminare: PRINCE2, ITIL, PMI, ISO/IEC 20000, Datenqualität, SEPA-Zahlungsverkehr

Infotag ZVR, März 13

Umwandlung in eine

Aktiengesellschaft

Gründung der

ACT Holding GmbH

Übernahme von Solvex

GmbH und Umfirmierung

in ACT D&I GmbH

1982 1999

2007 2008

Gründung der

ACT Expert

Services GmbH

3


S€PA Competence Center

seit Januar 2012

Ist-Stärke: 12 Berater

Langjährige Erfahrung in den Bereichen

Prozess- u. Projektmanagement,

Geschäftsanalytik & Informationsqualität

Zertifizierungen nach ITIL, PRINCE2, PMI,

ISO/IEC 20000

Absolventen spezieller SEPA-Seminare

Gewährleistung eines regelmäßigen

Austausches (Neuerungen, Rulebooks,

Erfahrungen aus Kundenprojekten, etc.)

Entwicklung SEPA-Routenplan

Infotag ZVR, März 13

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Umfrage-Ergebnisse ibi-Research vom

Januar 2013 (Auszug)

SEPA ist einem knappen Drittel noch nicht wirklich bewusst und viele

sehen noch nicht den sofortigen Handlungsbedarf

Erst ein Drittel der Unternehmen nutzt die SEPA-Überweisung und

der Anteil dabei ist meist gering

Die Nutzung der SEPA-Lastschrift ist bei den meisten Unternehmen

ab dem 2. Halbjahr 2013 geplant

Viele Unternehmen haben keine schriftlich vorliegende

Einzugsermächtigungen für ihre bestehenden Lastschrifteinzüge

Bei nicht schriftlichen Einzugsermächtigungen wissen viele

Unternehmen nicht, was sie tun sollen…

Zu den größten Herausforderungen zählen die Anpassung der

internen IT-Systeme und die Einholung schriftlicher Mandate für

SEPA-Lastschriften.

Infotag ZVR, März 13

Quelle: http://www.sepa-wissen.de

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S€PA – Die Effekte

Infotag ZVR, März 13

Stärkung

Verbraucherschutz

Implementierung

neuer Formate

(XML-ISO20022)

Migration des

Inlandszahlungsverkehrs

Einführung neuer

Zahlungsverkehrsinstrumente

und

Verfahren

Stärkung des EU-

Marktes und der

Wettbewerbsfähigkeit

Rechtssicherheit

(einheitliche

rechtliche

Grundlage)

Einrichtung neuer

Zahlungsverkehrs-

Infrastrukturen

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S€PA – Raum (Länder)

Infotag ZVR, März 13

(Quelle: WGZ Bank)

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Umsetzungstermine

ab Januar

2008

• Start der SEPA-

Überweisung

• Start SEPA for

Cards

Februar 2014 fallen die nationalen Zahlungsverkehrs-Verfahren weg

Übergangsfristen für ELV (Elektron. Lastschriftverfahren) bis 2016

SEPA (Single Euro Payments Area)

einheitliches europäisches Verfahren

bisher nur unter IBAN und BIC bekannt

Infotag ZVR, März 13

ab

November

2009

• Start der SEPA-

Lastschrift (Core

u. B2B)

ab

November

2010

• Verpflichtende

Erreichbarkeit

für SEPA-

Basislastschriften

(Core)

ab Januar

2011

• Nur noch SEPAfähige

Karten im

Umlauf (Chip-

Technik)

ab Februar

2014

SEPA ersetzt

vollständig nationale

Instrumente

Abschaltung der

nationalen

Verfahren

DTA ersetzt durch

XML-ISO 20022

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S€PA vs. nationales Verfahren

Bankleitzahl (BLZ)

BIC (Bank

Identifier Code)

Kontonummer

IBAN

(International Bank

Account Number)

Infotag ZVR, März 13

SEPA-Überweisung

Nationale

internationale

Kartensysteme

Kooperation beim

grenzüberschreitenden

Karteneinsatz

Ausdehnung der

Geschäftsaktivität

- durch eigene

Expansion

- durch Allianz mit

anderen

nationalen

Kartensystemen.

SEPA-Kartenzahlung

SEPA-Firmenlastschrift

SEPA-Basislastschrift

•Mandatsinformationen im

Datensatz beim Einzug

einer Lastschrift

•Mandatsverfall nach 36

Monaten bei Nichtnutzung

•Vorgabe eines

Fälligkeitsdatums mit

festgelegten Vorlauffristen

•Verwendung einer

Gläubiger-ID und

Mandatsreferenz

erforderlich

•Verwendung von IBAN und

BIC

•Nur elektronische

Einreichung

SEPA-Lastschrift

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Volumen

Risikofaktor Zeit

Bis zu 8,5 mal größer

DTA

500 kb

Infotag ZVR, März 13

SEPA XML

4.250 kb

Basis-Infos

• 135.195 Gläubiger ID‘s von ca. 4,6 Mio möglichen +

500.000 weitere Organisationen (31.12.2012)

• Umsetzung Migration SEPA-Lastschrift in Europa

2,07%, Deutschland < 1% (Nov. 2012)

• Umsetzung Migration SEPA-Überweisung in Europa

30,58% (Nov. 2012), Anteil BRD 6,68 (Q3 2012)

Zeit

verfügbare Ressourcen

benötigte Ressourcen

• Unternehmen

• Banken

• Berater

• Software-

Provider

31.12.2012 01.02.2014

10


Chancen und Risiken für Unternehmen

und Verbraucher

Chancen

• Beschleunigter Cash Flow durch

schnellere Buchungszeiten (1 D)

• Vereinfachter & einheitlicher

grenzüberscheitender Zahlungsverkehr

• geringere Haftung bei Kartenverlust

(150 €)

• Intensivere Kommunikation mit

Kunden (Pre-Notification)

Infotag ZVR, März 13

Risiken

• Investitionsbedarf

• Neue Anforderungen

• an die Systeminfrastruktur

• an die Mitarbeiter

• Erhöhte Anforderungen an die

Datenqualität

• Neue Prozesse bei der Umsetzung der

SEPA-Lastschrift

• Akzeptanz der Kunden

• Fristen für die Umsetzung

(Migrationsenddatum)

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SEPA-Irrtümer (1/2)

(Falsche) Annahmen

Wir haben Zeit bis

31.01.2014

Das Thema überlasse ich

meiner Bank

SEPA betrifft nur die IT und

Fachbereiche

Das stemmen wir schon

irgendwie

Infotag ZVR, März 13

Die Realität

● Lastschriften für den 01.02.2014 müssen bereits die

vorgeschriebenen Vorlauffristen einhalten (D -14)

● Um den Jahreswechsel nicht zu belasten, empfiehlt

sich eine Umstellung bis spätestens 30.11.2013

● Die EU-Verordnung gilt end-to-end

● Banken beschränken sich auf Ihren Teil zur Umsetzung

der SEPA-Anforderungen (nämlich den technischen)

● … außerdem Personalbuchhaltung, Reisekosten,

Einkauf, Recht, Kunden, Vertriebs- u.

Kundenserviceeinheiten …

● Mittelgroße Unternehmen schätzen mittlerweile mit

einer Projektlaufzeit von 1,5 Jahren, selbst das wird

schon als extrem sportlich angesehen

12


SEPA-Irrtümer (2/2)

(Falsche) Annahmen

Mein Softwareprovider hat

mir bereits seine SEPA-

Fähigkeit bestätigt

Wo kein Kläger, da kein

Richter

Das entscheidet jeder

Bereich für sich

DTA wird abgeschaltet

Infotag ZVR, März 13

Die Realität

● Änderungen können noch erforderlich sein (Neuerung

in Rulebooks 1x jährlich (Nov.).

● Bieten meist keine Komplettlösung (z.B. keine

Mandatsverwaltung)

● Artikel 10 der EU-Verordnung schreibt vor, dass die

Mitgliedstaaten bis zum 1. Februar 2013 Strafen für

Verstöße festlegen und Implementierung der

Verordnung überwachen müssen!

● Ohne eine zentrale Interpretationsstelle besteht die

Gefahr unterschiedlicher Umsetzungsszenarien

● Übergangsfristen bis 2016 (z.B. ELV)

● Banken dürfen Konvertierung bis 2016 anbieten (gilt

nur für Endverbraucher, s. Begleitgesetz)

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Die Einführung von SEPA ist NICHT

trivial - Ein Beispiel

Kunde

(Debitor)

Unterschriebenes

Mandat o.

Mandatsänderungen

Mandatsvordruck

mit Kundendaten

Infotag ZVR, März 13

DTI /

XML

Mandatsneuanlage,

-änderung

Mandats-

Management

DMS / Archiv

Stammdatenänderungen

Kundennummer

Image-

Anforderung

Image

ERP-/CRM-System

Internet-Shop

Kunden-Info-Portal

DTA

Verwalten der Mandate

Kundendaten / Laufzeit

Lastschrifthistorie

Kommunikation Treasury

Erzeugung SEPA-Dateien

Verarbeitung SEPA-Dateien

Archivierung der Mandate

Führendes System

Kundenverwaltung

• Adressdaten

• Bankdaten

• Rechnungen, offene Posten

• Bestelldaten

Erzeugung u. Druck der

Mandatsformulare mit:

• Kreditor-ID

• Mandats-ID

• Kundenadressdaten

• Kundenbankdaten

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IBAN und BIC

Beispiel für eine IBAN (Bundesbank):

Ländercode Prüfziffer Bankleitzahl Konto-Nr.

DE 73 10000000 0001234567

2-stellig 2-stelllig 8-stellig 10-stellig (aufgefüllt mit

Vornullen)

Der BIC (auch SWIFT-Code) wird neben der IBAN als zweites

Identifikationsmerkmal für die Weiterleitung von

grenzüberschreitenden Zahlungen benötigt. Mit dem BIC können

Kreditinstitute weltweit eindeutig identifiziert werden.

Bank Land Ort Niederlassung / Filiale

MARK DE F1 100

4-stellig 2-stelllig 2-stellig 3-stellig

Infotag ZVR, März 13

15


IBAN nach Ländern

Infotag ZVR, März 13

(Quelle: www. http://www.pruefziffernberechnung.de/I/IBAN.shtml)

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Die Rollen und der rechtliche Rahmen

• Bedingungen für den

Überweisungsverkehr (SDD)

• Bedingungen für Zahlungen

mittels Lastschrift (SCT u.

SCT B2B)

Infotag ZVR, März 13

Zahler

Zahlungs-

Dienstleister

des Zahlers

Vertrag / AGB‘s

Zahlungsempfänger

Zahlungs-

Dienstleister

des

Zahlungsempfängers

• SDD Rulebook

• SCT Rulebook

• SCT Rulebook B2B

• Implementation-Guidelines

• DFÜ-Abkommen (insb. Anlage 3)

• Bedingungen für den

Lastschrifteinzug

• Richtlinien für den

Überweisungsverkehr

SDD (SEPA Direct Debit)

SCT (SEPA Credit Transfer)

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Lastschriftarten

● Zur Zeit stehen vier Lastschriftverfahren zur Verfügung

● Zwei neue SEPA-Lastschriftverfahren

(SEPA-Basislastschrift und SEPA-Firmenlastschrift)

● Zwei deutsche DTA-Lastschriftverfahren (nur bis Februar 2014)

(Lastschrifteinzugsverfahren und Abbuchungsverfahren)

● Regelungen der Einzugsermächtigung seit Juli 2012

● Rückgabefrist = 8 Wochen

● Rückgabe durch den Schuldner, ohne Angabe von Gründen

● Getroffene Einzugsermächtigung kann als Grundlage für den

Einzug per SEPA Basis-Lastschrift dienen

Infotag ZVR, März 13

18


SEPA-Lastschriftarten

CORE und COR1

(SEPA-Basislastschrift)

Pre-Notification,

14 Tage vor Einzug

Einreichung bei der Bank

Erst- u. Einmallastschrift = Due

Date – 5 (6) Tage

Folgelastschrift =

Due Date – 2 (3) Tage

Bilaterale Vereinbarung =

Due Date – 1 Tag

Rückgabefristen

8 Wochen (o. Begründung)

13 Monate

Infotag ZVR, März 13

B2B

(SEPA-Firmenlastschrift)

Bank muss Mandatsprüfung

vornehmen

Zahlungspflichtiger muss Mandat

seiner Bank vorlegen

Rückgabe nicht möglich

Ausnahme, kein Mandat

Einzugsfristen

Due Date - 1 Tag

2 Tage bei Rückgabe, weil

Einlösung nicht möglich

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Mandat: Umfangreich oder

überschaubar?

Infotag ZVR, März 13

20


Vertrags-/Mandatsverhältnis

Variante 1

Debitor

Vertrag

Mandat

Kreditor

Variante 3

Debitor

Infotag ZVR, März 13

Vertrag

Mandat

Kreditor

Gläubiger

Variante 2

Schuldner

Debitor

Variante 4

Schuldner

Vertrag

Mandat

Vertrag

Kreditor

Kreditor

Debitor Gläubiger

Mandat

21


Mandatsbegriff

Jeder SEPA-Lastschrift liegt ein Mandat zu Grunde.

Das Mandat ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen dem Debitor,

dem Kreditor und der Bank des Debitors.

Jedem Mandat liegt ein Vertrag zu Grunde. In der Regel sind hier der

Debitor und der Kreditor Vertragspartner.

Infotag ZVR, März 13

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Mandatsverpflichtungen

Die Überschrift „SEPA-Lastschrift-Mandat“ bzw. „SEPA

Firmenlastschrift-Mandat“ ist verpflichtend

Die Feldbezeichnungen (z.B.: Name des Zahlungsempfängers) sind

zwingend vorgeschrieben.

Der Kreditor ist verpflichtet, das Mandat und seine Änderungen

aufzubewahren.

Infotag ZVR, März 13

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Lastschrift-Regelungen

(Umdeutungslösung)

Bereits mit einem Schuldner getroffene Ermächtigung zum Einzug von

Forderungen kann als Grundlage für den Einzug per SEPA Basis-

Lastschrift genutzt werden (→ Umdeutungslösung).

Das erneute Einholen einer „SEPA-Ermächtigung“ entfällt

Schuldner muss in Textform über die Umstellung des Einzugsverfahrens

informiert werden

Wenn man die Einzugsermächtigung in das SEPA-Mandat umdeutet,

muss bei der ersten SEPA-Basis-Lastschrift das Datum der

schriftlichen Unterrichtung in dem Feld "Datum der Unterschrift"

mitgegeben werden (siehe Punkt 4.4.2. (4) in den Bedingungen).

Auf Nachfrage des Kreditinstituts ist die Unterrichtung nachzuweisen

Infotag ZVR, März 13

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Umdeutungslösung

Lastschriften müssen im Original mit Unterschrift vorliegen

Lastschriften, die per Telefon, E-Mail oder Internet-Formular erteilt

wurden sowie für Aufträge im Abbuchungsverfahren gibt es keine

Umdeutungsmöglichkeit, hier muss ein SEPA-Mandat gesondert

eingeholt werden.

Schuldner muss in Textform über die Umstellung des

Einzugsverfahrens informiert werden. Folgende Informationen

müssen enthalten sein:

Vorname und Name und vollständige Adresse

Gläubiger ID und Mandats ID

Eindeutige Referenz zur ursprünglichen Einzugsermächtigung

Optional: Kontoverbindung des Schuldners (Name Kreditinstitut, IBAN

u. BIC) und Datum der Einzüge

Infotag ZVR, März 13

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Gläubiger ID

Gläubiger ID heißt auch Kreditor ID

Identifiziert eindeutig den Lastschriftgläubiger

(Unternehmen, Behörde, Kommune, Verein, Einzelkaufmann etc.)

Ändert sich nicht mehr bei Anschriftenänderung oder Umfirmierung

Beantragung bei der Deutschen Bundesbank

Internet: http://www.bundesbank.de

Ausschließlich elektronische Beantragung

Voraussetzung: Hauptgeschäftssitz in Deutschland

Vorlage bei der eigenen Bank

Nachweis der eigenen Identität

Zulassung zur Berechtigung zum Lastschrifteinzug

kann nur die eigene Bank erteilen

Infotag ZVR, März 13

26


Gläubiger ID beantragen

Infotag ZVR, März 13

27


Einzel- und Rahmenmandat

Einzelmandat

Infotag ZVR, März 13

Bezieht sich auf exakt einen

Vertrag

Eine Bündelung fälliger

Beträge ist NICHT möglich

Bei der Sperrung des

Mandates durch den

Kunden ist nur diese

Lastschrift nicht mehr

möglich, alle anderen

Mandate behalten ihre

Gültigkeit

Bezieht sich auf alle

Verträge bei einem Zahler

Eine Bündelung fälliger

Beträge ist möglich

Die Abbuchung darf nur von

EINEM Konto erfolgen

Bei einer Sperrung des

Mandates durch den

Kunden sind keine weiteren

Lastschriften mehr möglich.

Rahmenmandat

28


Mandatsformen laut BMI

Infotag ZVR, März 13

Achtung: Vorschlag zum eMandant, noch nicht gültig!

29


Dematerialisierung des Mandats

Infotag ZVR, März 13

30


Mandatshistorie

Attribut-

Nummer

Infotag ZVR, März 13

Inhalt der ersten Lastschrift Inhalt der zweiten

Lastschrift

Inhalt der ersten Lastschrift

nach der ersten Änderung

AT-01 987543CB56 987543CB56 987543CB56 987543CB56

Inhalt der ersten Lastschrift

nach der zweiten Änderung

AT-02 DE 50 SP1 0000000039 DE 50 SP1 0000000039 DE 50 VDB 0000000039 DE 50 VDB 0000000039

AT-03 van den Berg AG van den Berg AG van den Berg AG van den Berg AG

AT-04 DE40391629801005353030 DE13390500000001652551 DE40391629801005353030 DE40391629801005353030

AT-05A Im Strasser Feld 3 Im Strasser Feld 3 Im Strasser Feld 3 Im Strasser Feld 3

AT-05B 52134 Herzogenrath 52134 Herzogenrath 52134 Herzogenrath 52134 Herzogenrath

AT-05C DE DE DE DE

AT-06 3.820,00 2.579,60 3.002,35 2.590,60

AT-07 DE82539098054107621400 DE82539098054107621400 DE82539098054107621400 DE133905000006624891

AT-09A Kaiserstraße 214 Kaiserstraße 214 Kaiserstraße 214 Kaiserstraße 214

AT-09B 52134 Herzogenrath 52134 Herzogenrath 52134 Herzogenrath 52134 Herzogenrath

AT-09C DE DE DE DE

AT-11 27.09.2010 25.10.2010 23.12.2010 03.03.2011

AT-12 GENODED1WUR AACSDE33XXX GENODED1WUR GENODED1WUR

AT-13 VDBBDEHZXXX VDBBDEHZXXX VDBBDEHZXXX AACSDE33

AT-14 Flora Soft Flora Soft Flora Soft Flora Soft

AT-15 (Name des Schuldners) (Name des Schuldners) (Name des Schuldners) (Name des Schuldners)

AT-17 „Paper“ 1) „Paper“ „Paper“ „Paper“

AT-18 DE 50 SP1 0000000039

AT-20 CORE CORE CORE CORE

AT-21 FRST RCUR RCUR FRST

AT-22 Warenlieferung Warenlieferung Warenlieferung Warenlieferung

AT-24A TRUE TRUE

AT-24B DE82539098054107621400

AT-24C SMNDA

AT-25B 15.09.2010 15.09.2010 15.09.2010 15.09.2010

AT-27 (ID des Debitors) (ID des Debitors) (ID des Debitors) (ID des Debitors)

AT-37 (ID des Schuldners) (ID des Schuldners) (ID des Schuldners) (ID des Schuldners)

AT-38 (Name des Gläubigers) (Name des Gläubigers) (Name des Gläubigers) (Name des Gläubigers)

AT-39 (ID des Gläubigers) (ID des Gläubigers) (ID des Gläubigers) (ID des Gläubigers)

AT-58 GDSV GDSV GDSV GDSV

AT-59 SUPP SUPP SUPP SUPP

31


Pre-Notification (Vorankündigung)

Pre-Notification (Vorankündigung) wird ein wichtiger

Kommunikationskanal mit dem Kunden!

Form, Farbe u. Medienkanal nicht vorgeschrieben (z.B. mit Rechnung,

per E-Mail, usw.)

Pflichtinfo zur Kundenbindung und -akquise nutzen!

Kundenpotentiale nutzen, denn nicht jeder Debitor ist auch Kunde.

Bei wiederkehrenden Lastschriften z.B. 12 Kontaktpunkte übers Jahr.

Vorsicht: Kunden haben viele Kontaktpunkte (Lastschriften), z.B.

Zeitungs-Abo, Energieversorger, GEZ, usw.

Kunde

Infotag ZVR, März 13

1. Mandat einholen

2. Mandat erteilt

3. Pre-Notification

Unternehmen

4. Lastschrifteinreichung

Bank des

Zahlungsempfängers

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Pre-Notification (Vorankündigung)

Die Pre-Notification muss spätestens 14 Kalendertage vor dem

Fälligkeitstermin (Due-Date) vom Kreditor versendet werden, es sei

denn ein anderer Zeitraum ist bilateral zwischen Debitor und Kreditor

vereinbart.

Die Pre-Notification informiert den Debitor über den Betrag und den

Fälligkeitstermin der Lastschrift.

Nach Versendung der Pre-Notification werden automatisiert

Fälligkeitsdaten errechnet

Die Pre-Notification enthält die Kreditor-ID und die Mandats-ID.

Infotag ZVR, März 13

33


Attribute der SEPA-Lastschrift

(Nachrichten)

Pain = Payment Initiation-Nachrichten des ISO 20022-Standards für

die Einreichung von Kundenaufträgen bei der Bank.

Pacs = Paymants Clearing Settlement-Nachricht des ISO 20022-

Standards für den Austausch von Zahlungsnachrichten zwischen den

Banken

Camt = Cash Management-Nachricht des ISO 20022-Standards für

den Tagesendauszug, für untertägige Kontoauszüge und für die

Avisierung von Überweisungs- und Lastschrifteingängen.

Infotag ZVR, März 13

34


XML (1/2)

XML-Format gemäß ISO 20022, welches den sogenannten UTF8-

Zeichensatz ermöglicht

SEPA-Regelwerk: nur verpflichtende Unterstützung des eingeschränkten

Latin-Zeichensatzes

komplette Nutzung des UTF8-Zeichensatzes als bilaterale Vereinbarung

möglich

SEPA-Zahlungen im DFÜ-Abkommen der Deutschen Kreditwirtschaft

sieht nur den Latin-Zeichensatz vor:

Infotag ZVR, März 13

a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9

/ - ? : ( ) . , ‚ +

Space

35


XML (2/2)

Das jeweilige Kreditinstitut ist berechtigt, bei

Verwendung von Zeichen außerhalb dieses

Zeichenvorrats die unzulässigen Zeichen z. B.

durch Leerzeichen oder durch bedeutungsähnliche

Zeichen aus dem definierten Zeichensatz

zu ersetzen oder gegebenenfalls auch die

gesamte Datei zurückzuweisen.

Infotag ZVR, März 13

36


Vorgehensweise und Empfehlungen

Frühzeitige…

Bestandsaufnahme / Analyse der SEPA-Anforderungen und

Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse, Systeme, Datenqualität,

Daten- u. Dokumentenflüsse (z.B. in Form einer Reifegradanalyse)

Bewertung von Chancen und Risiken

Soll-Konzept

Integration in Projektorganisation

Umsetzungs- u. Ressourcenplanung

Information und Involvierung aller Beteiligten

IT, DQM, Fachabteilungen, Recht, Marketing, Vertrieb, Systemhersteller,

Banken

Testszenarien mit Banken vereinbaren

Informationsstrategie zur Kundenbindung

Schulung der Mitarbeiter, besonders mit direkten Kundenkontakt

Infotag ZVR, März 13

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S€PA-Routenplan (Reifegradanalyse)

SEPA Umfang (%)

BEDARF (%)

Erfüllungsgrad (%)

Infotag ZVR, März 13

i) Prozesse und

Verantwortlichkeiten

h) Systeme

j) Schriftgut

g) Daten und Formate

a)

Geschäftsgrundlagen

und Vorgehensmodell

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

0

f) Referenzierung

b)

Zahlungsdienstleister

c) Mandate erzeugen

und speichern

d) Mandate wandeln

und ändern

e) Vorlauf und

Benachrichtigung

38


Basis-Fragenkatalog zur Analyse

Welche Systeme sind Betroffen? (mittelbar/unmittelbar)

z.B. CRM, ERP, FiBu, DMS, Archiv, Druckoutput

Was muss neu implementiert oder angepasst werden?

z.B. Mandatsmanagement-Funktionalitäten

Welche Prozesse sind Betroffen? (mittelbar/unmittelbar)

Welche Personen / Gruppen sind Betroffen? (mittelbar/unmittelbar)

z.B. Bestandskunden, Neukunden, Mitarbeiter, Lieferanten

Welche Medienkanäle müssen berücksichtigt werden?

z.B. Brief, E-Mail, Online (Kundenportal)

Weitere Schnittstellen? (Kunden/Lieferanten/Mitarbeiter/Banken)

Nötige Daten- und Dokumentenflüsse und in welcher Qualität?

z.B. Kundenstammdaten, Bankdaten, Mandate

Welche Risiken können wann auftreten, in welchem Ausmaß?

z.B. Umstellung Lastschriftverfahren Bestandskunden

Welche Chancen / Nutzenpotentiale können gehoben werden?

z.B. Veränderung der Kundenkommunikation / Kundenbindung

Infotag ZVR, März 13

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S€PA SERVICES im Überblick

Vom Know-how Transfer bis zur Implementierung: Individuell auf Ihre

Bedürfnisse zugeschnitten!

SEPA-Seminare (1 Tag)

SEPA-Routenplan (Ist-Analyse u. Handlungsempfehlungen)

Umsetzungsbegleitung (Coaching)

Projektplanung & Projektmanagement

Softwareevaluation

Implementierung (vdB SEPA-Lösungen)

Infotag ZVR, März 13

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Fragen?

Weitere spezifische Fragestellungen?

Offener Dialog erwünscht!

Infotag ZVR, März 13

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Danke!

Infotag ZVR, März 13

Herzlichen Dank für Ihre

Aufmerksamkeit!

Kontakt: Ansprechpartner:

ACT IT Consulting & Services AG Marco Geuer

Rudolf-Diesel-Str. 18 marco.geuer@actgruppe.de

53859 Niederkassel

www.actgruppe.de Wolf Reinhardt

Tel.: +49 228 / 97125-0 wolf.reinhardt@actgruppe.de

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