Theaterprogramm 2013/2014 - Rheine

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Theaterprogramm 2013/2014 - Rheine

Theaterring A

Musiktheater

Spielplan

1 20132014


Theaterspielplan 20132014

Vorwort

Liebe Theaterfreunde,

liebes Publikum,

es ist soweit, Sie halten das

Spielplanheft für die Spielzeit

2013/2014 in Ihren Händen.

Wählen Sie jetzt in Ruhe aus,

was Sie in der nächsten Spielzeit

sehen möchten. Entscheiden

Sie sich für ein Abonnement

oder Einzelkarten.

Mit dieser Entscheidung liegen Sie übri-

gens ganz richtig, gehören Sie doch zu

den 12 Millionen Menschen „in der Provinz“,

die für einen Theater- oder Kon-

zertbesuch nicht in eine Großstadt rei-

sen müssen, nein, sie sind privilegiert,

das Theater und die Künstler kommen

zu Ihnen.

Ihre Entscheidung, unsere Veranstaltungen

zu besuchen, ist deshalb unser An-

sporn, ein attraktives und innovatives

Programm zu bieten. Ich bin davon überzeugt,

dies ist uns gelungen.

Im Ring A bieten wir weiterhin Musiktheater

auf höchstem Niveau, von der Show

über Operette, vom Musical bis zur Oper.

Das Ganze aus verschiedenen Epochen

und von den unterschiedlichsten Komponisten.

1

Der Ring B widmet sich dem Thema

„Der Mensch in Grenzsituationen“ und

beleuchtet dieses Thema aus der Sicht

der Literaturepochen vom „Sturm und

Drang“ bis zur „Literatur nach 1945“.

Dem aktuellen Zeitgeschehen wendet

sich der Ring C zu. Hier finden Sie Inszenierungen

zu Literaturbestsellern,

zeitkritische Themen und Avantgarde.

Das Konzertprogramm stellt ein besonderes

Highlight und gleichzeitig eine

besondere Herausforderung dar, muss

doch ein Konzertprogramm der Spitzenklasse

mit einer hochkarätigen Ausstellung

im Falkenhof kombiniert werden.

Nun wünsche ich Ihnen viel Freude beim

beim Lesen des Spielplanes und ich freue

mich darauf, Sie in der nächsten Spielzeit

wieder zu einer Theateraufführung oder

einem Konzert begrüßen zu dürfen.

Ihr

Klaus Dykstra, Leiter des Kulturservices


2

Theaterspielplan 20132014

Inhalt

Vorwort 1

Inhalt 2

Abonnements 3

Einzelkarten/Vorverkaufsstellen 4

Abonnenten werben Abonnenten 5

Alle Veranstaltungen auf einen Blick 6–7

Theaterknigge 8–9

Theaterring A – Musiktheater 11–16

Theaterring B – Schauspiel – Der Mensch in Grenzsituationen 17–22

Theaterring C – Die bunte Vielfalt 23–28

Konzertring 29–33

Neujahrskonzert 2014 34–35

ElMesHorst-Abo 38

Steinfurter Bus-Abo 39

Kindermatinee 40–53

Eintrittspreise 54–55

Geschäftsbedingungen 57–63

Impressum/Fotonachweis 65–66

Bestuhlungsplan Stadthalle 67

Schlusswort 68

TheaterBistro – Ristorante Buoni Amici

Tischreservierungen und Getränkebestellungen für die Pausen im Theater werden

gerne am Tag der jeweiligen Veranstaltung entgegengenommen.

Tel.: (0 59 71) 80 27 72 40

Abonnements

1. Festabonnements

(Die Stücke werden vom Kulturservice festgelegt)

Theaterring A 5 Veranstaltungen

Theaterring B 5 Veranstaltungen

Theaterring C 5 Veranstaltungen

Steinfurter Bus 5 Veranstaltungen

ElMesHorst 5 Veranstaltungen

Konzertring 6 Veranstaltungen

Falkenhof-Abonnement 3 Veranstaltungen

2. Wahlabonnements

(Die Stücke werden von Ihnen ausgewählt)

Das Wahlabonnement 4 Veranstaltungen

(Wählen Sie aus den Veranstaltungen der Theaterringe und

der Konzerte im Falkenhof aus.)

Jugendabonnement 3 Veranstaltungen

(Wählen Sie aus den Veranstaltungen der Theaterringe und

der Konzerte im Falkenhof aus.)

3. Schülergruppenkarte

Mindestens 20 Personen bei schriftlicher Anmeldung über die Schule

3


4

Theaterspielplan 20132014

Einzelkarten/Vorverkaufsstellen

Einzelkarten

Der Verkauf erfolgt frühestens ab dem 1. August 2013.

Es besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Platzgruppe

oder einen bestimmten Platz.

Vorverkaufsstellen

Abonnements

Kulturservice der Stadt Rheine

Matthiasstr. 37

48431 Rheine

Tel.: (0 59 71) 9 39-350, -352, -353, -191

Einzelkarten

Kulturservice der Stadt Rheine

Matthiasstr. 37

48431 Rheine

Tel.: (0 59 71) 9 39-350, -352, -353, -191

Stadthalle Rheine

Humboldtplatz 10

48429 Rheine

Tel.: (0 59 71) 8 02 77-0

Stadtbibliothek Rheine

Matthiasstr. 37

48431 Rheine

Tel.: (0 59 71) 9 39-160

Und im Internet unter:

www.rheinekultur.de www.eventim.de

Beim Kauf von Einzelkarten können weitere Gebühren von den

Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse erhoben werden.

Abonnenten werben Abonnenten

Abonnenten werben Abonnenten

Sie haben bereits ein Abonnement aus dem Theater- und/oder Konzertangebot

der nächsten Spielzeit? Aber Sie wollen gern Freunde, Verwandte oder andere

theaterinteressierte Bekannte auch für unser attraktives Programm der nächsten

Spielzeit begeistern?

Dann empfehlen Sie ihnen ein Abonnement, das einen festen Platz in der Stadt-

halle und eine bunte Kombinierbarkeit interessanter Aufführungen verspricht.

Und hier unser Angebot, um auch Ihnen Ihre Werbung für einen neuen Abonnen-

ten „schmackhaft“ zu machen:

Für jeden geworbenen Abonnenten, egal ob Fest- oder Wahl-Abo, erhalten Sie eine

Freikarte für eine Theateraufführung nach Ihrer Wahl aus dem Angebot in der

Spielzeit 2013/2014.

Ist das nicht ein schönes Theater?

Eine Verrechnung mit Abonnements ist nicht möglich.

5


Theaterspielplan 20132014

Alle Veranstaltungen auf einen Blick

6 7

Datum Veranstaltung Genre Ort Seite

26.09.2013 David & Götz Konzert Stadthalle 12

29.09.2013 Schneewittchen KM 4-6 Stadtbibliothek 42

29.09.2013 Kannst du pfeifen, Johanna? KM 7-10 Kulturetage 43

08.10.2013 Die Vermessung der Welt Schauspiel Stadthalle 24

10.10.2013 Die Marquise von O…. Schauspiel Stadthalle 18

17.10.2013 Mephisto Schauspiel Stadthalle 19

05.11.2013 Der Ghetto-Swinger Schauspiel Stadthalle 25

17.11.2013 Monster und Gesponster KM 4-6 Stadtbibliothek 44

17.11.2013 Die Drachenprobe KM 7-10 Kulturetage 45

19.11.2013 Kabale und Liebe Schauspiel Stadthalle 20

28.11.2013 Der Hundertjährige ….. Schauspiel Stadthalle 26

09.12.2013 A Christmas Carol – Eine Weihnachtsgeschichte Musical Stadthalle 27

22.12.2013 Simon und das Kind der Krippe KM 4-6 Stadtbibliothek 46

22.12.2013 Der Weihnachtstannenmantelbaum KM 7-10 Kulturetage 47

Datum Veranstaltung Genre Ort Seite

04.01.2014 Die JungeBläserPhilharmonie NRW Konzert Stadthalle 34

26.01.2014 Der Maulwurf Grabowski KM 4-6 Stadtbibliothek 48

26.01.2014 Tranquila Trampeltreu KM 7-10 Kulturetage 49

11.02.2014 Eine Nacht in Venedig Operette Stadthalle 13

20.02.2014 Helden Komödie Stadthalle 21

23.02.2014 Mach mit – beweg dich KM 4-6 Stadtbibliothek 50

23.02.2014 Wenn mein Dackel Flügel hätte KM 7-10 Kulturetage 51

25.02.2014 Ein Käfig voller Narren Musical Stadthalle 14

11.03.2014 Bekenntnisse des Felix Krull Schauspiel Stadthalle 22

13.03.2014 Der große Gatsby Schauspiel Stadthalle 28

27.03.2014 Der Zarewitsch Operette Stadthalle 15

06.04.2014 Der Froschkönig KM 4-6 Stadtbibliothek 52

06.04.2014 Die Prinzessin auf der Erbse KM 7-10 Kulturetage 53

10.04.2014 Die Hochzeit des Figaro Oper Stadthalle 16


Theaterknigge

Theaterknigge

8 9

Ein paar Tipps für den optimalen Theater-

besuch

Dresscode ja oder nein? Es gibt keine Vor-

schriften, wie man sich fürs Theater kleiden

muss. Oft ziehen sich die Leute dennoch

elegant an, vor allem, wenn sie in die Oper

oder in ein Konzert gehen. Grundsätzlich

ist aber jeder willkommen, auch in Jeans

und T-Shirt.

Bitte seien Sie rechtzeitig vor Beginn der

Vorstellung im Theater. Einlass ist in der

Regel eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Nach Beginn der Vorstellung

erfolgt bis zur Pause nur beschränkter

oder kein Einlass, da es zum einen die

Darsteller und zum anderen auch die anderen

Zuschauer zu sehr stört.

Ein schöner Hut mag ja fesch oder gar

entzückend sein, aber Sie möchten ja

auch nicht hinter einem Kopfputz sitzen,

der Ihnen die Sicht auf die Bühne verstellt.

Also runter damit und an der Garderobe

abgeben! Übrigens können Sie bei dieser

charmanten Person in der Garderobe alles

abgeben, was Sie drinnen im Theater stö-

ren würde wie Mantel, Tasche, Koffer,

Rucksack etc.

Wenn Sie eine besonders schöne Melodie

auf Ihrem Handy gespeichert haben, sollten

Ihre Freunde Sie am besten während

der Vorstellung anrufen. Was glauben Sie,

welche Begeisterung Sie beim Publikum

und bei den Künstlern auslösen. Auch das

Versenden von Kurznachrichten kann zu

erheiternden Effekten in der Technik des

Theaters führen. — Spaß beiseite! —

Wichtig ist nur, dass Sie daran denken,

Ihre Kommunikationshilfsmittel nach der

Vorstellung wieder einzuschalten.

Fotoapparat, Video- oder Filmkamera

sowie Tonaufnahmegerät lassen Sie am

besten gleich zu Hause oder an der Garderobe,

denn erstens ist es aus urheber-

rechtlichen Gründen nicht statthaft,

während der Vorstellung Aufnahmen zu

machen, zweitens stört es die Künstler

und die anderen Zuschauer.

Ein schöner Rücken kann ja gelegentlich

entzücken, ein Po ebenso. Aber wenn Sie

sich in Ihrer Reihe an den anderen Gästen

vorbeidrücken müssen, besonders wenn

Sie etwas verspätet sind, so sollten Sie

Ihrem Sitznachbarn nicht Ihre Hinterseite

zuwenden, sondern ihn anschauen und

ihm danken.

Sobald die Vorstellung beginnt, unter-

brechen Sie Ihre Unterhaltung mit Ihren

Nachbarn. Sie wollen ja auch nicht durch

das Geschwätz und die Kommentare anderer

vom Bühnengeschehen abgelenkt

werden.

Falls sich ein Darsteller auf der Bühne

laut Regieanweisung eine Zigarette an-

zünden muss, ist dies kein Grund, ihm

nachzueifern. Zigarette, Pfeife oder Zi-

garre sind im ganzen Hause tabu.

In den Zuschauerraum darf man keine

Getränke und kein Essen mitnehmen –

das ist strikt untersagt, denn es stört

nicht nur massiv, sondern bringt auch

noch Unglück: Nach einem alten Thea-

teraberglauben bedeutet Essen und

Trinken im Zuschauerraum Pech für die

Vorstellung. Ein absolutes „No-Go“.

Seltsamerweise bekommt mancher im

Theater ausgerechnet bei den leisesten

Stellen einen unstillbaren Hustenreiz.

Wenn Sie dazu neigen, stecken Sie sich

ein paar Hustenbonbons ein, aber bitte

nicht in einer Knistertüte! Übrigens wird

das Bonbonpapier nicht dadurch leiser,

dass Sie es ganz langsam auswickeln.

Wenn Sie wirklich dringend ein Bonbon

benötigen, packen Sie es in einem Rutsch

aus, das ist genauso laut, aber dafür ist

schneller wieder Ruhe.

Wenn Ihnen die Aufführung gefallen hat,

geizen Sie nicht mit Applaus. Er ist das

Brot des Künstlers, oder besser: die Wurst

auf seinem Brot. Lassen Sie Ihrer Begeisterung

am Schluss freien Lauf. Bravorufe,

Fußgetrampel und Standing Ovations sind

nicht verboten.

Haben Sie Fragen zu Ihrem Konzert- oder

Theaterbesuch? Hat Ihnen etwas besonders

gut gefallen? Sprechen Sie uns an!

Wir freuen uns auf Rückmeldungen und

Nachrichten und kommen gerne mit

Ihnen ins Gespräch.

Schreiben Sie uns eine E-Mail

(info@rheinekultur.de) oder besuchen Sie

uns im Internet unter www.rheine.de.

Wir freuen uns auf Sie.


Sie haben Lust auf ein Konzert, einen

Besuch im Museum, im Theater,

im Kino oder eine Ausstellung?

Aber der Weg erscheint Ihnen zu beschwerlich? Oder Sie möchten nicht alleine ausgehen?

Dann nutzen Sie die

KulturBegleitung

Was ist das? Die KulturBegleitung ermöglicht insbesondere älteren Menschen

wieder aktiv am kulturellen Leben teilhaben zu können.

Wie funktioniert das? Die/der Interessierte wird von zu Hause

abgeholt, während der Veranstaltung begleitet und wieder nach Hause gebracht. Der

Begleitservice erfolgt ehrenamtlich und ist somit kostenlos.

Wer kann mitmachen? Alle Menschen, die Freude an

der Kultur haben und sich begleiten lassen möchten.

Weitere Informationen bekommen Sie beim

Kulturservice der Stadt Rheine, Tel. 05971 939-350,

info@rheinekultur.de, www.rheinekultur.de

Theaterring A

Musiktheater 11

David & Götz –

Die Showpianisten

Konzert an zwei Flügeln

Donnerstag, 26.09.2013, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine

Eine Nacht in Venedig

Operette von Johann Strauß

Dienstag, 11.02.2014, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine

Ein Käfig voller Narren –

La Cage aux Folles

Musical von Jerry Hermann

Dienstag, 25.02.2014, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine

Der Zarewitsch

Operette von Franz Lehár

Donnerstag, 27.03.2014, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine

Die Hochzeit des Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Donnerstag, 10.04.2014, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine


Theaterring A Theaterring A

Musiktheater Musiktheater

12 13

Donnerstag,

26. September 2013,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

David & Götz

– Die Showpianisten

Konzertshow an zwei Flügeln

Von Klassik bis Pop, von Musical bis Swing,

virtuose Arrangements an 2 x 88 Tasten

avid & Götz sind mit ihrem neuen Pro-

D gramm ab Mai 2013 auf Tournee.

Mit rund 100 Auftritten im Jahr sind die

Showpianisten das gefragteste Klavier-Duo

Deutschlands. Sie konzertieren in Stadtund

Staatstheatern, in Moskau und Dubai,

Tokio und London, Berlin und Hamburg

und waren unter anderem Gäste bei ARD

und ZDF. Neben klassischen Klavierhöhepunkten

an zwei Flügeln, gemischt mit

Unterhaltungsmusik, beeindruckt die neue

Show vor allem durch virtuose Arrangements

der beiden Konzertpianisten und

durch ihre originellen, hintergründigen

Moderationen. Der Streifzug durch beliebte

und bedeutende Werke der Klavier-

literatur, Popmusik und Musical gelingt

kurzweilig und unterhaltsam von „Schwanensee“

bis „Phantom der Oper“, von

„West Side Story“ bis „Fluch der Karibik“.

Stücke von Scott Joplin, Glenn Miller und

John Miles gehören ebenfalls zum breit

gefächerten Repertoire. Die Pianisten ver-

binden virtuose Technik, rasantes Spiel

und gefühlvolle Momente. Sie binden ihr

Publikum ein und stellen eine intensive,

berührende Konzertatmosphäre her.

Nach ihrem grandiosen Konzert im März

2012 in der Stadthalle kommen David &

Götz nun wieder nach Rheine. Das Publikum

darf sich auf ein außergewöhnliches

Wiedersehen freuen.

Dienstag,

11. Februar 2014,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

Eine Nacht in Venedig

Operette in drei Akten von Johann Strauß

Solisten, Chor und Orchester

der Kammeroper Köln

asken, Karnevalsstimmung, geschäf-

M tiges Treiben am Canale Grande,

Serenaden und Liebesabenteuer: Das ist

die Nacht in Venedig. Überall in den Straßen

feiern verkleidete Menschen. Für einige

von ihnen ist diese Nacht jedoch alles andere

als amüsant, denn ihre Pläne, wie

auch ihre Gefühle, geraten in heillose Verwirrung:

Da ist einerseits der Herzog von

Urbino, der sich diese Nacht für ein Schäferstündchen

mit Barbara, der Frau des

Senators Delacqua, auserkoren hat. Der

jedoch plant, seine Gattin vorsorglich mit

einer Gondel auf die Insel Murano in ein

Kloster bringen zu lassen, in dem sie aller-

dings nie ankommt. Durch einen Platz-

und Kleidertausch mit dem Fischermädchen

Annina kann sie den Abend mit

ihrem Liebhaber verbringen. Annina wird

denn auch prompt von dem als Gondoliere

verkleideten Caramello entführt. Caramello,

der Leibbarbier des Herzogs, hat seinem

Herrn schon oft die Wege zu Liebesabenteuern

geebnet. Zu spät erkennt er mit

Schrecken, dass er seine angebetete Annina

in den Palast des Herzogs verschleppt

hat. Wird das Versteckspiel auffliegen?

Wessen Plan wird letztlich aufgehen?

Inspiriert von der turbulenten Textvorlage

und der Atmosphäre des venezianischen

Karnevals schuf Johann Strauß eine seiner

erfolgreichsten Partituren und Melodien

wie „Komm in die Gondel“, „Treu sein, das

liegt mir nicht“, „Ach, wie so herrlich zu

schau'n, sind all die reizenden Frau'n“,

„Sei mir gegrüßt, du holdes Venezia“.


Theaterring A Theaterring A

Musiktheater Musiktheater

14 15

Dienstag,

25. Februar 2014,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

Ein Käfig voller Narren –

La Cage aux Folles

Musical von Jerry Herman

MusicalCompany des Theaters für Niedersachsen,

Hildesheim

ch bin, was ich bin, und was ich bin, ist

I ungewöhnlich,” singt Albin allabendlich

als Travestiekünstler Zaza im Club „La

Cage aux Folles”. Albin und Georges, der

Besitzer des Clubs, sind seit 20 Jahren ein

Paar. Beide kümmern sich um das Resultat

von Georges einzigem „heterosexuellen

Fehltritt“, seinen Sohn Jean-Michel. Dieser

Sohn hat nun die Liebe seines Lebens gefunden,

ein Mädchen namens Anne. Aber

die Sache hat einen Haken: Ihr Vater, ein

Politiker und erzkonservativer Sittenwächter,

möchte die Eltern des zukünftigen

Schwiegersohnes kennen lernen. Ange-

sichts des nahenden Besuches soll – natür-

lich vergeblich – bürgerliche Normalität

simuliert werden. Dabei steht neben den

ungewöhnlichen Wohnaccessoires vor allem

ein grundsätzliches Problem im Raum:

Woher eine normale Mutter nehmen? Die

Verwirrungen nehmen ihren Lauf, bis beim

großen Happy End allen klar ist: den wah-

ren Wert eines Menschen erkennt man erst,

wenn man ihn so nimmt, wie er ist.

Die Uraufführung des Musicals „Ein Käfig

voller Narren“ 1983 am Broadway wurde

mit zahlreichen Preisen (10 Tony Awards)

ausgezeichnet und zählt mittlerweile zu

den erfolgreichsten Musicals aller Zeiten.

Es ist eine der schönsten Shows, die das

Theater zu bieten hat. Hinreißende Musik-,

Tanz- und Gesangsnummern und herrliche

Situationskomik bilden das Herzstück einer

der schönsten Liebesgeschichten.

Die Welt hat sich seit der Uraufführung

dieses Musicals verändert – aber hat sie

das wirklich? Was wäre, wenn wir heute

unseren Schwiegersohn in spe besuchten

und sich seine Mutter als Mann vorstellte?

Der Zarewitsch

Operette von Franz Lehár

Donnerstag,

27. März 2014,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

Solisten, Chor und Orchester des Theaters

für Niedersachsen, Hildesheim

ach dem „Paganini“-Erfolg mit dem

N Tenor Richard Tauber in der Titelrolle

erschien Lehár die Geschichte des „Zarewitsch“

wie geschaffen für eine neue „Tauber“-Operette.

Lehár und Tauber zogen

sich nach Bad Ischl in ihre Sommerresidenz

zurück und arbeiteten mit Begeisterung

an diesem Stoff.

Der junge und schüchterne Alexej wird

zum Thronfolger Russlands, zum Zare-

witsch erwählt. Nun soll er auch standes-

gemäß heiraten. Da Alexej sich mehr für

Sport als für Frauen interessiert, greift der

Hof zu einer List. Ihm wird das Ballett-

mädchen Sonja als Mann verkleidet vorge-

stellt. Das Gefallen des Prinzen an Sonja

schwindet auch nicht nach ihrer Demaskierung,

und es entwickelt sich eine tiefe

Leidenschaft. Auch die Intrigen des Groß-

fürsten, dem die Affäre längst zu weit

geht, können ihrer Liebe nichts anhaben.

Für kurze Zeit genießen die beiden ihr

Glück in Italien, bis die Nachricht vom Tod

des alten Zaren eintrifft. Der Zarewitsch

muss die Nachfolge antreten und sich den

familiären Konventionen beugen. Alexej

gehorcht der Staatsräson und Sonja verzichtet

durch Entsagung auf ihr Glück.

Der Zarewitsch, 1925 uraufgeführt, ist ein

Meisterwerk der lyrischen Operette in An-

lage wie Stilistik der romantischen Operette

„Das Land des Lächelns“ ähnlich. Der

musikalische Gehalt des Werkes ist von

besonderer Vielfalt. Schon das als Entree

konzipierte Wolgalied mit seinem dezent

russischen Kolorit ist eine der berühmtes-

ten Tenorarien aus Lehárs Schaffen. Beliebte

Nummern wie „Hab nur Dich allein“,

„Einer wird kommen“, „Warum hat jeder

Frühling ach nur einen Mai?“, „Heute

Abend komm' ich zu Dir“ zeugen von der

besonderen Popularität dieses Werkes.


16

Theaterring A

Musiktheater

Donnerstag,

10. April 2014,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

Die Hochzeit des Figaro

Oper in 4 Akten

von Wolfgang Amadeus Mozart

Solisten und Orchester

der Kammeroper Köln

Wenn zwei eine Hochzeit planen,

gilt es, viele Hürden zu überwinden.

Das müssen auch Figaro und Susanna erfahren.

Ihr zukünftiges Schlafzimmer liegt

verdächtig nahe an den Gemächern des

lüsternen Grafen Almaviva, der Susanna

unverfroren Avancen macht und gar die

von ihm selbst erlassene Aufhebung des

„ius primae noctis“ rückgängig machen

will. Daneben versuchen der frustrierte

Doktor Bartolo und die eifersüchtige

Marcellina die Heirat zu verhindern und

ein liebestoller Bursche namens Cherubino

trägt seinen Teil zu allerlei Verwirrungen

bei.

Figaro, ansonsten mit allen Wassern der

Intrigenkunst gewaschen, scheint diesmal

in eigener Sache zu scheitern. Zum Glück

hat er aber in Susanna eine Braut, die sich

auskennt im Leben und in der Liebe: Mit

Raffinesse verbündet sie sich mit der Grä-

fin, nutzt geschickt das Liebeswerben

Cherubinos aus, und so geht – nach allerlei

vorgetäuschten Abreisen, gefälschten

Briefen, aufgebrochenen Türen, Fenstersprüngen

und wechselnden Verkleidungen

– doch noch alles gut aus. Nur um

die Autorität des Grafen – und somit der

herrschenden Obrigkeit – ist es am Ende

gar nicht mehr gut bestellt.

Die zeitlose Qualität der Oper resultiert aus

dem heiter-raffinierten Spiel mit Standesunterschieden,

Intrigen, Verkleidungen und

wahren menschlichen Leidenschaften.

Mozarts Oper ist eine der vollkommensten

musikalischen Komödien. Und nie zuvor

war ein „Domestik“, der Kammerdiener

Figaro, Titelheld einer Oper.

Theaterring B

Schauspiel – Der Mensch in Grenzsituationen

Die Marquise von O….

Schauspiel nach der Novelle

von Heinrich von Kleist

Donnerstag, 10.10.2013, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine

Mephisto

Schauspiel nach dem Roman

von Klaus Mann

Donnerstag, 17.10.2013, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine

Kabale und Liebe

Drama von Friedrich Schiller

Dienstag, 19.11.2013, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine

Helden

Komödie von George Bernard Shaw

Donnerstag, 20.02.2014, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine

17

Bekenntnisse des

Hochstaplers Felix Krull

Drama nach dem Roman von Thomas Mann

Donnerstag, 11.03.2014, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine

Premiere


Theaterring B Theaterring B

Schauspiel – Der Mensch in Grenzsituationen

Schauspiel – Der Mensch in Grenzsituationen

18 19

Donnerstag,

10. Oktober 2013,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

Die Marquise von O….

Schauspiel nach der Novelle

von Heinrich von Kleist

Theatergastspiel Kempf

ie Marquise von O. widmet sich ihren

D Pflichten als Mutter und Tochter auf

einem italienischen Landsitz. Dann bricht

der Krieg über sie herein, und sie wird beinahe

das Opfer einer Vergewaltigung.

Gerade noch rechtzeitig kann ein junger

russischer Offizier sie retten, der für sie wie

ein Engel erscheint.

Wochen später stellt die Marquise fest,

dass sie schwanger ist. Ihre Eltern verlan-

gen den Namen des Kindsvaters. Da fasst

sie einen ungewöhnlichen Entschluss:

Dem Spott der Welt zum Trotz veröffentlicht

sie in der Zeitung eine Annonce, in

der sie den Vater ihres Kindes auffordert

sich zu melden. Es meldet sich der russische

Leutnant. Die Marquise ist erschüttert,

weil ausgerechnet ihr Engel nun als

ihr Teufel erscheint. Eine lange Zeit noch

ist sie unerbittlich in ihrem Zorn auf sein

moralisches Fehlverhalten.

Die Novelle Kleists, die in einer dramatisierten

Fassung von Silvia Armbruster ge-

zeigt wird, ist eine der rätselhaftesten und

ungeheuerlichsten Geschichten über Liebe

und Scham, aber auch eine Geschichte von

der Gefühlskraft und Gefühlssicherheit

einer starken Frau. Der „dramatische“ Text

Kleists wurde in dieser Bearbeitung weitge-

hend beibehalten.

Zu dieser Aufführung wird um 19.00 Uhr in

der Stadthalle eine Einführung angeboten.

Mephisto

Donnerstag,

17. Oktober 2013,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

Schauspiel nach dem gleichnamigen

Roman von Klaus Mann

Altonaer Theater

amburg, 1920er Jahre. Hendrik Höf-

H gen ist Schauspieler am Hamburger

Künstlertheater, wo er die dunkelhäutige

Juliette und seine spätere Frau Barbara

kennen lernt. Trotz der Heirat führt er sein

Verhältnis mit Juliette weiter. Durch die

Fürsprache einiger Vertrauter wird Höfgen

später am Staatstheater Berlin engagiert,

wo der Mephisto in Goethes „Faust“ seine

erfolgreichste Rolle wird.

Unterdessen wird Hitler Reichskanzler.

Höfgen, der sich vor den Nazis gefürchtet

hatte, geht zunächst ins Ausland, kommt

aber dank guter Kontakte später nach

Berlin zurück, um weiter als Schauspieler

zu arbeiten. Da Juliette wegen ihrer Haut-

farbe seiner Karriere schaden könnte,

veranlasst Höfgen ihre Verhaftung. Nach

der Scheidung von seiner Frau wird er In-

tendant des Staatstheaters, und auch aus

der Scheidungsaffäre kommt Höfgen unbeschadet

heraus. Sukzessive wird er zum

propagandistischen Spielball der Nationalsozialisten.

Klaus Manns Roman „Mephisto – Roman

einer Karriere“, in dem Gustaf Gründgens

eine zentrale Rolle als Hendrik Höfgen

spielt, erschien 1936 in Amsterdam. In

Deutschland wurde die Veröffentlichung

1966 verboten, eine Revision wurde 1968

durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs

zurückgewiesen. Erst im Jahr 1981 wurde

der Roman trotz des bestehenden Urteils

in der Bundesrepublik im Rowohlt Verlag

veröffentlicht. Nun liegt dieser Roman in

einer dramatisierten Fassung von Helen

Edmundson vor.

Zu dieser Aufführung wird um 19.00 Uhr in

der Stadthalle eine Einführung angeboten.


Theaterring B Theaterring B

Schauspiel – Der Mensch in Grenzsituationen

Schauspiel – Der Mensch in Grenzsituationen

20 21

Kabale und Liebe

Schauspiel von Friedrich Schiller

Westfälisches Landestheater

Dienstag,

19. November 2013,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

räsident von Walter will sich dem

P Herzog verpflichten, indem er eine Verbindung

zwischen dessen Mätresse Lady

Milford und seinem Sohn Ferdinand anbahnt.

Der Major aber liebt Luise, die Tochter

des Musikus Miller und lehnt die Ehevorschläge

des Vaters ab. Empört droht

der Präsident, die ganze Familie Miller

samt der „Bürgerkanaille“ unschädlich zu

machen, bedenkt sich jedoch, als Ferdinand

andeutet, er könne der Residenz er-

zählen, wie sein Vater Präsident geworden

sei. Da tritt der Sekretär Wurm, der von

Luise einst abgewiesen wurde, mit einem

teuflischen Plan in Aktion. Er zwingt Luise,

einen von ihm diktierten Brief zu schreiben,

der ihre Untreue beweist. Blind vor Eifersucht

droht Ferdinand, Luise zu töten. Und

damit beginnt ein Kampf voller Intrige, Ver-

rat und Misstrauen, in der die Liebe keine

Chance hat. Oder doch?

Schillers drittes Jugendwerk „Luise Millerin“

gilt als Höhepunkt der „Sturm- und Drang-

zeit“. Dieses bürgerliche Trauerspiel, das

erst auf Anraten des berühmten Schauspie-

lers August W. Iffland den Titel „Kabale

und Liebe“ erhielt, ist der Ausdruck der Em-

pörung gegen Freiheitsbeschränkung und

Standesunterschiede.

Dieses Drama gehört zu den verbindlichen

Unterrichtsinhalten im Fach Deutsch für

das Abitur 2014 in NRW.

Zu dieser Aufführung wird um 19.00 Uhr in

der Stadthalle eine Einführung angeboten.

Helden

Donnerstag,

20. Februar 2014,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

Komödie von George Bernard Shaw

Landesbühne Rheinland-Pfalz

aina, Tochter einer reichen bulgari-

R schen Familie, erwartet die Rückkehr

ihres Verlobten Major Sergius Saranoff, der

einen grandiosen Sieg gegen die Serben

errungen hat. In der Nacht flüchtet sich ein

Soldat in serbischer Uniform in das Haus

und wird von Raina aufgenommen. Es ist

Bluntschli, ein Schweizer in serbischen

Diensten. Raina entwickelt Sympathien für

den „Pralinee-Soldat“ und lässt ihn, getarnt

mit dem Mantel ihres Vaters, fliehen. Nach

der Rückkehr des Kriegshelden Sergius

bieten Raina und ihr Verlobter das Bild

eines glücklichen Paares. Da taucht Blunt-

schli auf, um den Mantel zurückzubringen.

Die Geschichte fliegt auf und Sergius erfährt,

dass Raina den feindlichen Soldat

für eine Nacht aufgenommen hat. Der em-

pörte Sergius fordert den waffentechnisch

unbegabten Bluntschli zum Duell.

Das Pathos des Militärs wird in dieser

Anti-Heldenkomödie dem friedfertigen

Bürgertum gegenübergestellt. Bluntschli

verkörpert dabei G. B. Shaws Überzeugung,

dass ein harmonisches Zusammenleben der

Menschen den Verzicht auf hohle Phrasen

und Fanatismus jeglicher Couleur voraussetzt.

Zu dieser Aufführung wird um 19.00 Uhr in

der Stadthalle eine Einführung angeboten.


22

Theaterring B

Schauspiel – Der Mensch in Grenzsituationen

Dienstag,

11. März 2014,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

Die Bekenntnisse des

Hochstaplers Felix Krull

Schauspiel nach dem gleichnamigen

Roman von Thomas Mann

Konzertdirektion Landgraf

Premiere

m Roman „Bekenntnisse des Hochstap-

I lers Felix Krull“ berichtet der 40-jährige

Felix Krull, müde von den Abenteuern einer

bewegten Vergangenheit und nun zurückgezogen

lebend, von den Umständen, unter

denen er seine Erinnerungen niederschreibt.

Seine Erlebnisse in der Liebe und

beim Militär, bei der Familie und auf seinen

Reisen durch Europa bilden den Inhalt

dieser amüsant spannenden, dramatisierten

Bühnenfassung. Krull versichert nach

jedem Wort, das er sagt, stets völlig bei

der Wahrheit geblieben zu sein.

Die „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix

Krull“ ist ein unvollendet gebliebener Ro-

man von Thomas Mann, dessen Entstehungsgeschichte

fast 50 Jahre umfasst.

Der Roman, der nach anfänglichen Skizzen

1905 erst 1954 erschien, ist eine fiktive

Autobiographie, deren jugendlicher Held

im Sturm die Herzen der Leser erobert: Kein

abgeklärtes Alterswerk, sondern eine paro-

distische Abenteuergeschichte von höch-

ster sprachlicher Eleganz. Geplant ist der

Hochstaplerroman als eine Parodie auf

Goethes Autobiografie „Dichtung und

Wahrheit“. Vordergründig hat Thomas

Mann eine travestierende Übertragung des

Künstlertums ins Betrügerisch-Kriminelle

angestrebt. Der Künstler wird humoristisch

in die Nähe des Hochstaplers gerückt.

Damit parodiert das Werk den klassischen

Bildungs- und Entwicklungsroman und

steht sowohl in der Tradition des Abenteuerromans

als auch des Schelmenromans.

Zu dieser Aufführung wird um 19.00 Uhr in

der Stadthalle eine Einführung angeboten.

Theaterring C

Die bunte Vielfalt

23

Die Vermessung der Welt

Schauspiel nach dem Roman

von Daniel Kehlmann

Dienstag, 08.10.2013, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine

Der Ghetto Swinger

Schauspiel mit Musik nach der

Autobiographie von Coco Schumann

Dienstag, 05.11.2013, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine

Der Hundertjährige, der

aus dem Fenster ...

Schauspiel nach dem gleichnamigen

Roman von Jonas Jonasson

Donnerstag, 28.11.2013, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine

A Christmas Carol –

Eine Weihnachtsgeschichte

Musical nach der gleichnamigen Erzählung

von Charles Dickens

Montag, 09.12.2013, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine

Der große Gatsby

Schauspiel nach dem Roman

von F. Scott Fitzgerald

Donnerstag, 13.03.2014, 19.30 Uhr

Stadthalle Rheine


Theaterring C Theaterring C

Die bunte Vielfalt Die bunte Vielfalt

24 25

Dienstag,

08. Oktober 2013,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

Die Vermessung der Welt

Schauspiel nach dem Roman

von Daniel Kehlmann

Hamburger Kammerspiele

aniel Kehlmanns Roman erreichte in

D Deutschland schon kurz nach seiner

Veröffentlichung Platz eins der Spiegel-

Bestsellerliste und stand 37 Wochen lang

auf dieser Position. Auch international war

er ein großer Erfolg. Die New York Times

führte ihn an zweiter Stelle der weltweit

am meisten verkauften Bücher des Jahres

2006. Bis Oktober 2012 wurden allein in

Deutschland 2,3 Millionen Exemplare verkauft.

Die weltweite Auflage liegt bei

6 Millionen. Mittlerweile ist der Roman ver-

filmt worden und auch auf der Theaterbühne

zu sehen. Seit kurzem gehört er auch

zur offiziellen Schullektüre.

Worum geht es in unserem Schauspiel?

Es sind zwei Wissenschaftler, wie sie unter-

schiedlicher nicht sein können: Carl Friedrich

Gauß und Alexander von Humboldt.

Beide wollen die Welt vermessen – jeder

auf seine ganz eigene Weise. Der eine von

ihnen, Gauß, ist ein übellauniger, krän-

kelnder Misanthrop. Er hat sich der Mathe-

matik verschrieben und arbeitet im stillen

Kämmerlein. Dagegen steht Humboldt,

der sich aufmacht, die Welt mit all seinen

Sinnen zu erforschen und sich dabei auch

für schmerzhafte Selbstversuche nicht zu

schade ist. Der Rationalist und der Empiriker,

beide im Dienst der Wissenschaft,

beide getrieben vom absoluten Wissensdurst

und Forscherdrang.

Eine verspielte Inszenierung, voll mit

kleinen Ideen. Eine unterhaltsame Reise

durch die deutsche Geistesgeschichte.

Der Ghetto Swinger

Aus dem Leben des

Jazzmusikers Coco Schumann

Hamburger Kammerspiele

Dienstag,

05. November 2013,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

m den im Ausland kursierenden Ge-

U rüchten über nationalsozialistische

Judenverfolgungen entgegenzutreten,

wurden im „Musterghetto“ Theresienstadt

auch Auftritte der Ghetto Swingers angeordnet

und für die Zwecke der Nazis

instrumentalisiert. Diese inszenierten Aufführungen

verfemter Jazzmusiker sollten

die Weltöffentlichkeit über den Holocaust

täuschen.

Coco Schumann, 1924 in Berlin geboren,

entdeckte mit dreizehn Swing und Jazz für

sich. Bis 1943 gelingt es ihm, Sohn einer

jüdischen Mutter und eines katholischen

Vaters, dank einer gehörigen Portion Chuz-

pe der Deportation durch die Nationalsozialisten

zu entgehen. Dann aber fällt auch

für ihn der Vorhang, und seine Reise durch

die Lager beginnt. Aber auch dort ist und

bleibt er Musiker. In der Scheinwelt There-

sienstadt wird er Mitglied einer der hoch-

karätigsten Jazz-Combos des Dritten

Reichs, den „Ghetto Swingers“. In Au-

schwitz spielt er zur Unterhaltung der

Lagerältesten und der SS um sein Leben.

In Dachau begleitet er mit letzter Kraft

den Abgesang auf das Regime. Danach

treibt es den Entwurzelten durch die Welt.

Die ihm einzig verbliebene Heimat ist der

Jazz und der Swing.

„Ich bin Musiker. Ein Musiker, der im KZ

gesessen hat, kein KZ-ler, der Musik macht.

Ich habe vieles zu sagen. Die Richtung ist

klar: Back to the roots, in jene Welt, in der

meine Seele zuhause ist, in den Swing.

Wer den Swing in sich hat, ob er im Saal

steht oder auf der Bühne, kann nicht mehr

im Gleichschritt marschieren."

(Coco Schumann)


Theaterring C Theaterring C

Die bunte Vielfalt Die bunte Vielfalt

26 27

Donnerstag,

28. November 2013,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

Der Hundertjährige,

der aus dem Fenster

stieg und verschwand

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman

von Jonas Jonasson

Hamburger Kammerspiele

onas Jonasson erzählt in seinem Best-

J seller von einer urkomischen Flucht

und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte

eines eigensinnigen Mannes: Allan

Karlsson hat Geburtstag. Er wird 100 Jahre

alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch

während sich der Bürgermeister und die lokale

Presse auf das große Spektakel vorbereiten,

hat der Hundertjährige ganz

andere Pläne: er verschwindet einfach. Was

beginnt, ist eine abenteuerliche Flucht.

Unterwegs lässt Allan einen Koffer mit

50 Millionen schwedischen Kronen mit-

gehen, der eigentlich einer Gangster-

Gruppe gehört. Er tut sich mit einem Kleinkriminellen,

einem gescheiterten Studenten

und einer Frau mit einem Elefanten

zusammen. Und – ach ja, einige Leichen

pflastern seinen Weg. Doch mit kuriosen

Zwischenfällen hat Allan seine Erfahrung.

Er hat schließlich in jungen Jahren

die ganze Welt durcheinander gebracht:

Allans Leben scheint aus einer Aneinanderreihung

von Zufällen zu bestehen.

Eigentlich interessierte er sich überhaupt

nicht für Politik und traf doch viele wichtige

Politiker des 20. Jahrhunderts. Das

erzählt er dann auch bei einem Abendessen

mit Stalin.

Der Debütroman des schwedischen Autors

Jonasson erschien erstmals im Jahre 2009.

Im Folgejahr war er das am meisten ver-

kaufte Buch in Schweden. Auch in deut-

schen Bestsellerlisten stand er auf Platz

eins und erhielt durchweg positive Kritiken.

Montag,

09. Dezember 2013,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

A Christmas Carol –

Eine Weihnachtsgeschichte

Musical nach der gleichnamigen Erzählung

von Charles Dickens

Konzertdirektion Landgraf

crooge ist ein Geschäftsmann, der

S sogar am Heiligabend seinen Gehilfen

Bob Chratchit beschimpft und ihm einen

Vorschuss für eine Weihnachtsgans verweigert.

Allein zu Haus, erscheint ihm der

Geist seines verstorbenen Geschäftspartners

Marley.

Marley wird Scrooge einen Weihnachtsabend

in der Vergangenheit, in der Gegen-

wart und in der Zukunft zeigen. In der

Vergangenheit trifft er seine geliebte Belle,

und mit dem Geist des heutigen Weihnachtsabends

wird er als unsichtbarer Gast

Zeuge, wie liebevoll die Familie Chratchit

trotz Armut und Krankheit des kleinen Tim

ihr Weihnachtsfest feiert. An einem Weihnachtsfest

der Zukunft wird Scrooge zu

seinem eigenen Begräbnis geführt. Der

kleine Tim lebt nicht mehr und Chratchit

ist der einzige, der den verstorbenen

Scrooge in seinen Weihnachtssegen einbezieht.

Zutiefst betroffen, wacht Scrooge

auf. Es ist erst Weihnachten und noch Zeit,

sein Leben zu ändern. Er wird Tim eine

Operation in Amerika finanzieren.

Weltberühmt ist der Dickens-Klassiker über

den geizigen Scrooge, der durch die Begegnung

mit drei Geistern der Weihnacht

zum Wohltäter wird. Das Erfolgsteam Péter

Müller und Péter Müller Sziámi schrieb ein

anrührendes, spannendes Stück Musiktheater

voller prägnanter Bilder. Geradezu

süchtig macht die Musik des Ungarn

László Tolcsvay.


28

Theaterring C

Die bunte Vielfalt

Der große Gatsby

Schauspiel nach einem Roman

von F. Scott Fitzgerald

Kempf – Theatergastspiele

Donnerstag,

13. März 2014,

19.30 Uhr,

Stadthalle Rheine

New York Anfang der 20er-Jahre.

Gatsby hat sich auf Long Island niedergelassen,

um seine Jugendliebe Daisy,

Nicks Cousine, wiederzugewinnen. Diese

hat inzwischen den reichen und ziemlich

ungehobelten Tom Buchanan geheiratet,

der sich eine Geliebte hält, die Frau eines

Tankwarts.

Der Machtkampf zwischen Buchanan und

Gatsby mündet in eine Katastrophe: Nach

einem Aufenthalt in New York fährt Daisy

am Steuer von Gatsbys gelbem Wagen die

Geliebte ihres Mannes zu Tode. „Der große

Gatsby“ lässt sich als Spiegel der Ära der

„Goldenen Zwanziger“ verstehen: Verherrlichung

des Materialismus auf der einen

und bittere Armut auf der anderen Seite

prallen aufeinander. Genusssucht und Lan-

geweile, Verführungskraft und Verderbtheit.

Leichtfertige Menschen gefallen

sich im schillernden Reichtum obskurer

Herkunft. Hier wird die mondäne High-

Society-Welt kurz vor ihrem wirtschaft-

lichen Niedergang gezeigt.

F. Scott Fitzgeralds Meisterwerk führt in

den Kosmos des atemlosen Amüsements

auf brüchigem Grund und kann in einer

Welt, in der alles dem Götzen Geld geopf-

ert wird, als Menetekel verstanden werden.

Konzertring

Das Erbe der Morrien

Unter diesem Titel planen die städti-

schen Museen zurzeit eine Ausstellung

im Falkenhof.

Begonnen hat alles am 27. Mai 2003,

als im Zuge der Bauarbeiten am Falkenhof

ein Bagger auf ein Tunnelgewölbe

stieß, das niemand dort vermutet hat.

Jetzt, zehn Jahre später sollen die damals

geborgenen mehr als zwanzigtausend

Fundstücke den Grundstein bilden für

eine einzigartige Ausstellung zur westfälischen

Adelskultur. Die Ausstellung wird

voraussichtlich vom Herbst 2013 bis Sommer

2014 zu sehen sein und den Großteil

der Räume im Falkenhof in Anspruch

nehmen.

Die Kammerkonzerte im Falkenhof werden

in dieser Zeit das musikalische Leben

am westfälischen Adelshof repräsentieren.

Dies ist die besondere Herausforderung für

alle Beteiligten. Die Konzerte können erst

geplant werden, wenn die Ausstellung voll-

ständig konzeptioniert ist, und hier werden

noch einige Tage ins Land gehen. Aus diesem

Grunde können wir Ihnen heute we-

der die Konzerttermine im Falkenhof, noch

die Künstlerinnen und Künstler vorstellen,

die die Ausstellung musikalisch umrahmen

werden.

Wir hoffen, dass Sie uns bis dahin

gewogen bleiben

Ihre Museumsleiterin

Dr. Mechthild Beilmann-Schöner

Ihr Leiter des Kulturservices

Klaus Dykstra

29

Auf den folgenden Seiten stellen wir

Ihnen deshalb nur die Konzerte in der

Konzertgalerie Il Bagno vor. Wir versprechen

Ihnen aber heute, dass Sie,

liebe Konzertabonnenten, die Ersten

sein werden, die über die Kammerkonzerte

im Falkenhof informiert werden.


Konzertring

Kammerkonzert der Spitzenklasse im Bango 31

Samstag,

26. Oktober 2013,

20.00 Uhr,

Konzertgalerie

Il Bagno, Steinfurt

Albert Schweitzer Sextett

Johannes Peitz, Martin Spangenberg,

Szabolcs Zempléni, Silke Schurak, Eckart

Hübner, Carsten Wilkening

Klarinetten und Bassetthörner, Hörner,

Fagotte

„Untern Kegelschieben“

Werke von Mozart, Beethoven und Seiber

Dieser ausgefallene Kammermusikabend

verbindet die Aufführung

der mozartschen Kegelduette mit drei

herausragenden Werken für Bläsersextett.

Zwischen diesen und um diese

herum erklingen die insgesamt zwölf

Duos für zwei Blasinstrumente – Kleinodien

der Kompositionskunst für zwei

Stimmen und im Konzertsaal nur selten

zu hören. Dargeboten werden sie teils auf

Bassetthörnern, teils auf Waldhörnern.

Da sich die Musikwissenschaft nicht im

Klaren ist, für welches der beiden Instrumente

Mozart die Duos komponiert hat,

mag der Hörer beides genießen und das

Bassetthorn näher kennenlernen. Noch-

mals tritt das Bassetthorn in der Harmoniemusik

zu Mozarts „Titus“, arrangiert von

Andreas N. Tarkmann, prominent hervor.

Neben Beethovens Bläsersextett Es-Dur

op. 71 spielt das Ensemble noch Mátyás

Seibers Serenade für Klarinetten, Fagott-

te und Hörner: Kein Geringerer als Bela

Bartok verließ entrüstet die Jury eines Bu-

dapester Wettbewerbs, bei dem Seibers

Serenade uraufgeführt wurde.

Das Albert Schweitzer Sextett, 1989, als

Erweiterung des preisgekrönten Albert

Schweitzer Quintetts gegründet, besteht

aus Solisten deutscher Spitzenorchester

(Münchener Philharmoniker, Bamberger

Symphoniker, Rundfunksinfonieorchester

des hessischen Rundfunks und des SWR

sowie der Frankfurter Oper), fast alle sind

Professoren an deutschen Musikhochschulen.

Zahlreiche Konzerte und CDs – auch

im Oktett mit zwei Oboen – zeugen vom

ausgezeichneten Ruf des Ensembles.


32

Konzertring

Kammerkonzerte der Spitzenklasse im Bango

Sergey Dogadin

& Nikolai Tokarew

Sergey Dogadin, Violine

Nikolai Tokarew, Klavier

Freitag,

06. Dezember 2013,

20.00 Uhr,

Konzertgalerie

Il Bagno, Steinfurt

Werke von Werke

von Ravel, Strawinsky, Paganini, Liszt

Sergey Dogadin und Nikolai Tokarew –

zwei absolute Stars der jungen klassischen

Künstlerszene: „Wunderkinder“,

Gewinner vieler großer Wettbewerbe und

schon ganz ungewöhnliche Künstlerpersönlichkeiten.

Als „überwältigend und traumhaft“

bezeichnet die internationale Presse

Dogadins Interpretationen, lobt ihn

außerdem für seine „große Präzision

und Ausdruckskraft“. Dass Sergey Dogadin

ab seinem achten Lebensjahr Preise

und Auszeichnungen „einsammelt“ wie

andere Briefmarken, z. B. beim Moskauer

Tschaikowsky Wettbewerb oder den

Sonderpreis beim ARD Wettbewerb, lässt

an eine ganz große Karriere glauben, die

schon jetzt begonnen hat.

Als Fünfjähriger bestand Nikolai Tokarew

die Klavier-Aufnahmeprüfung an der

renommierten Moskauer Gnessin-Musikschule.

Als Sechsjähriger gab er sein

erstes öffentliches Konzert, danach entwickelte

sich eine beispiellose Karriere.

Kein Wunder, dass der heute 29-Jährige,

inzwischen hoch dekoriert mit einem

ECHO-Klassik Preis, als russische Antwort

auf das chinesische Pianowunder Lang

Lang gehandelt wird. Tokarews Markenzeichen:

Eine atemberaubende Mischung

aus technischer Brillanz und überragender

musikalischer Fantasie.

In einem ganz außergewöhnlichen Programm,

in dem sich unterschiedliche Komponisten

des Namens Paganini bedienen,

darf sich das Publikum auf großartige

kammermusikalische aber auch solistische

Darbietungen freuen.

Konzertring

Kammerkonzerte der Spitzenklasse im Bango 33

ATOS Trio

Annette von Hehn, Violine

Stefan Heinemyer, Violoncello

Thomas Hoppe, Klavier

Sonntag,

18. Januar 2014,

20.00 Uhr,

Konzertgalerie

Il Bagno, Steinfurt

Werke von Smetana, Dvorák und Suk

as Beeindruckendste dieser drei Mu-

D siker war ihre Herangehensweise an

Musik überhaupt. Sie sind musikalische

Geschichtenerzähler in edelster Tradition

und kombinieren höchste Musikalität mit

vollendetem Ensemblespiel. (…) Nach der

Auflösung des Beaux Arts Trio ist es sehr

gut möglich, dass das ATOS Trio deren

Position als hervorragendstes Klaviertrio

unserer Zeit einnehmen wird.“ Classical

Source, 2010 (New York)

Das ATOS Trio ist eines der ganz wenigen

deutschen Kammermusikerensembles,

die weltweit die großen Konzerthäuser

erobert haben. Rund um den Globus wird

das ATOS Trio vom Publikum mit Begeisterung

und von den Kritikern mit Superlativen

bedacht. Für die Musiker hat das Spiel

im Klaviertrio absoluten Vorrang vor allen

anderen musikalischen Aktivitäten. Das

ATOS Trio ist der Klang gewordene Anspruch,

die Streichquartett-Philosophie auf

das Klaviertrio zu übertragen. Ziel ist es,

gemeinsam in Ausdruck und Dynamik an

die Grenzen zu gehen und dabei keine Extreme

zu scheuen. Ein warmer, homogener

Trio-Klang, das differenzierte Herangehen

an die verschiedenen Musikstile und

-epochen, vor allem aber das künstlerische

Miteinander und die vollkommene Hin-

gabe an die Musik stehen dabei im Vorder-

grund. Die daraus resultierende Spielfreude

und Expressivität bekommen die

Konzertbesucher hautnah zu spüren.

Nach dem Tod seiner kleinen Tochter

schrieb Smetana seinen Schmerz in Musik

um – es entstand eines der bewegendsten

und intimsten Werke der Klaviertrioliteratur.

Aber auch die Trios von Dvorák und seinem

Schwiegersohn Josef Suk sind voller Dramatik

und zeigen die vielfältigen Farben

der tschechischen Romantik.


Neujahrskonzert 2014

34 35

Die JungeBläser-

Philharmonie NRW

Leitung: Harry Vorselen

Samstag,

04. Januar 2014,

19.30 Uhr,

Stadthalle

„The same procedure as every year”. Das

Neujahrskonzert der JungenBläserPhilharmonie

in Rheine ist zu einer festen Größe

geworden. Zum fünften Mal kommt das

Orchester in die Stadthalle Rheine.

Die Mitglieder der JungenBläserPhilharmonie,

ca. 65 junge Musikerinnen und

Musiker, sind zwischen 15 und 25 Jahre;

viele von ihnen Preisträger bei JUGEND

MUSIZIERT. Alle Teilnehmer werden erst

nach bestandenem Vorspiel oder nach

der Teilnahme an einer Arbeitsphase

aufgenommen.

Das Repertoire des Orchesters enthält ori-

ginale oder arrangierte Werke für sinfonisches

Blasorchester aus nahezu allen

musikalischen Epochen. Zwei- bis dreimal

im Jahr treffen sich die Mitglieder der Jun-

genBläserPhilharmonie NRW zur Proben-

arbeit in der Landesmusikakademie Heek.

Dazu kommen Konzertauftritte während

des Jahres und nach Bedarf zusätzliche

Proben.

Traditionell wird in der Probenphase

während der Weihnachtsferien dem Programm

für die Konzerte des folgenden

Jahres der letzte „Schliff“ gegeben. Das

Neujahrskonzert in Rheine ist deshalb immer

die Premiere des neuen Repertoires,

verknüpft mit den Stücken, die zu einem

Neujahrskonzert dazu gehören.

Neben den Auftritten des Orchesters in

Deutschland finden regelmäßig weltweite

Konzerttourneen statt. 1995 produzierte

die JungeBläserPhilharmonie NRW eine

CD mit Werken von Richard Wagner, Friedrich

Gulda, Hector Berlioz und Andrew

Lloyd Webber. Dirigenten waren Reinhold

Rogg und Andreas Hilner.

1999 reiste das Orchester zum zweiten

Mal in die USA und trat dort u. a. als

einziges deutsches Orchester im musikalischen

Rahmenprogramm der 9. Inter-

nationalen WASBE-Conference (World

Association of Symphonic Bands and

Ensembles) in San Luis Obispo (Kalifornien)

auf. Ein ebenfalls auf CD erschienener

Live-Mitschnitt dieses Konzerts zeugt von

der großen Klangkultur der Formation. Im

Jahr 2005 folgte erneut eine Einladung

zur 12. WASBE-Conference in Singapur,

die mit einer CD-Aufnahme dokumentiert

wurde. 2007 konzertierte die JBP zum

wiederholten Mal in Lugano und hatte

ihr Debüt im Teatro Don Orione in Rom.

Im Herbst 2009 reiste das Orchester ein

weiteres Mal nach China und gab u. a.

Konzerte in Shanghai und Hangzhou.

Die Leitung des Orchesters liegt seit dem

letzten Jahr in den Händen von Harry

Vorselen. Schon im Alter von acht Jahren

begann Harry Vorselen seinen musikalischen

Werdegang bei der Königlichen

Harmonie in Thorn. Hiervon inspiriert

studierte er ab 1987 an der Hochschule

für Musik in Maastricht.

Während und nach seinem Studium war

er u. a. Solo-Hornist beim Europäischen

Jugend Orchester und musizierte dort

unter den Dirigenten Haitink, Abbado

und Gergiev.

Ein Engagement als Solo-Hornist beim

Rundfunk Symphonie Orchester der Niederlande

von 1992-2002 folgte. Weitere

zahlreiche Konzerte mit dem Niederländischen

Bläser Ensemble und dem Koninklijk

Concertgebouworkest in Amsterdam

rundeten seine Tätigkeiten als Hornist ab.

Seit 1999 ist Harry Vorselen künstlerischer

Leiter und Dirigent des Limburgischen

Jugendorchesters Symphonic Impulse, mit

dem er zahlreiche Konzerte und Tourneen

unternahm, u. a. nach China und Spanien.

2010 beendete er sein Dirigentenstudium

bei Enrico Delamboye an der Musikhochschule

Maastricht.

Seit Jahren schon ist Harry Vorselen ein

gefragter Hornist und Gastdirigent für

Blas- und Sinfonieorchester. Als solcher

nahm er an zahlreichen CD-, DVD-, Rundfunk-

und Fernsehproduktionen teil.

Eintrittspreis

19,00 A auf allen Plätzen

14,00 A ermäßigt

Verein zur Förderung von

Landes

ensembles

NRW e. V.

Kammermusikzentrum

Landesjugendorchester

JungeBläserPhilharmonie


seP.

noV.

deZ.

FeB. 2014

Kultur für alle Sinne

haGen ReTheR

BasTa

1. RheineR RudelsinGen

Do Konzert | „Alte Schätzchen“ und neue Radio-Songs

gemeinsam gesungen

19.09. 19:30 Uhr | 8,00 €

BasTa

Fr A-Capella | „Wiedersehen macht Freude!“

08.11. 20:00 Uhr | 23,00 €

KRise MiT luise

Di Marionettenschauspiel für Erwachsene | Kein ganz normales Ehedrama

17.12. 19:30 Uhr | 16,00 €

haGen ReTheR

So Kabarett | Das aktuelle Programm „Liebe“

23.02. 19:00 Uhr | 24,70 €

KRise MiT luise

TiCKeTs (0 59 71) 8 02 77-0

Der kulinarische Theaterabend erwartet Sie mit einem Gaumen-, Augen- und Ohrenschmaus

zugleich. Denn zur Einstimmung auf einen unvergesslichen Theaterabend genießen Sie ein

köstliches Menü aus der Küche unseres Chefkochs Marco Natola.

Exklusives Zwei-Gänge-Menü mit

Vor- und Hauptspeise

Saisonale Kreationen und Empfehlungen

des Hauses

Vor jeder Theaterveranstaltung

ab 17.00 Uhr

19,90 € pro Person

Wir reservieren gerne einen Tisch

für Sie! Telefon: (0 59 71) 8 02 77-240


ElMesHorst-Abo

38 39

Als ElMesHorst-Abo werden

folgende Aufführungen angeboten:

Mephisto

Schauspiel nach dem Roman

von Thomas Mann

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Der Ghetto Swinger

Schauspiel nach der Autobiografie

von Coco Schumann

Dienstag, 05. November 2013

Eine Nacht in Venedig

Operette von Johann Strauß

Dienstag, 11. Februar 2014

Ein Käfig voller Narren

Musical von Jerry Hermann

Dienstag, 25. Februar 2014

Die Hochzeit des Figaros

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Donnerstag, 10. April 2014

Die Abfahrtzeiten des Busses werden

den Abonnenten rechtzeitig mitgeteilt.

Haltestellen des Busses

Ab Hauenhorst

Am Dorfplatz

Ab Mesum

An der Schmiede

katholische Kirche

Engelstraße

Ab Elte

Süd (Dorfgrill)

Ortszentrum (Dorfplatz)

Den Eintritts sfahrt finden Sie in der

Preisübersicht. Im Übrigen gelten die

Geschäftsbedingungen für Abonnements

und Einzelkarten des Theaterringes der

Stadt Rheine.

Karten für dieses Abonnement können

Sie ab dem 1. Juni 2013 bestellen. Die

Platzvergabe erfolgt ab dem 1. Juli 2013.

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Stadt Rheine

Kulturservice

Klosterstr. 14

48431 Rheine

Tel.: (0 59 71) 9 39-352

(0 59 71) 9 39-350

Fax: (0 59 71) 9 39-643

E-Mail: info@rheinekultur.de

Steinfurter Bus-Abo

Als Steinfurter Bus-Abo werden

folgende Aufführungen angeboten:

David & Götz

Die Showpianisten

Donnerstag, 26. September 2013

Die Vermessung der Welt

Schauspiel nach dem Roman

von Daniel Kehlmann

Dienstag, 08. Oktober 2013

Helden

Komödie von George Bernard Shaw

Donnerstag, 20. Februar 2014

Der Zarewitsch

Operette von Franz Lehár

Donnerstag, 27. März 2014

Die Hochzeit des Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Donnerstag, 10. April 2014

Abfahrtzeiten und Haltestellen

des Busses

Ab Steinfurt/Borghorst

18.35 Uhr: Bushaltestelle Neuer Markt

Ab Steinfurt/Burgsteinfurt

18.40 Uhr: Bushaltestelle Schloss,

Parkplatz Liedekerker Straße

Den Eintrittspreis für das Abonemment

einschließlich Busfahrt finden Sie in der

Preisübersicht. Im Übrigen gelten die

Geschäftsbedingungen für Abonnements

und Einzelkarten des Theaterringes der

Stadt Rheine.

Karten für dieses Abonnement können

Sie ab dem 1. Juni 2013 bestellen. Die

Platzvergabe erfolgt ab dem 1. Juli 2013.

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Stadt Rheine

Kulturservice

Klosterstr. 14

48431 Rheine

Tel.: (0 59 71) 9 39-352

(0 59 71) 9 39-350

Fax: (0 59 71) 9 39-643

E-Mail: info@rheinekultur.de


Kindermatinee 4–6 und 7–10 Jahre

Vorwort

Kindermatinee 4–6 und 7–10 Jahre

Karten

40 41

Die Kindermatinee 2013/2014

Im Theater sind Kinder stets voll in das

Geschehen eingebunden: sie sind ganz

bei der Sache und sie freuen sich nicht

nur, sie ärgern sich auch, sie streiten mit

den Künstlern. Im Theater können sie

lernen, wie man die Welt entschlüsselt.

Hier können sie etwas erleben, was das

ganze Leben hindurch immer wieder passiert

– dass man schwierige Situationen

durch eigenes Handeln überwinden kann.

Und das erleben sie nicht allein, sondern

gemeinsam mit anderen Menschen im

selben Raum.

Unser neues Matinee-Programm für die

Altersgruppen der 4- bis 6-Jährigen sowie

der 7- bis 10-Jährigen will diesen Anspruch

wieder erfüllen.

Schauspiel, Musik und Figurentheater

sind wieder die wichtigsten Elemente des

Programms. Viele gute Bekannte, wie das

Kobalt-Figurentheater oder das Lille-

Kartofler-Figurentheater sind mit dabei,

aber auch Künstler, die erstmals

in Rheine zu sehen sein werden.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils

zeitgleich um 10:30 Uhr in der Stadt-

bibliothek und in der einen Stockwerk

höher gelegenen Kulturetage.

Die Stücke dauern zwischen 45 und

60 Minuten.

Wir wünschen Ihren Kindern wieder viel

Spaß beim Miterleben und Ihnen viel Vergnügen

mit den vielen kleinen Beiträgen,

die die Künstler wieder für die Erwachsenen

in die Geschichten eingebaut haben.

Weitere Informationen zu allen

Aufführungen erhalten Sie bei der

Stadt Rheine

Jugend, Familie und Soziales

Klosterstr. 14

48431 Rheine

Tel.: (0 59 71) 9 39-511.

Kinder-Kulturpass Rheine

Für beide Matinee-Reihen können Sie ent-

weder Abo-Karten oder Karten für einzelne

Veranstaltungen kaufen. Besitzer des

Familienpasses erhalten auf alle Preise

25% Ermäßigung.

Unser Tipp: Beim Kauf von Abo-Karten

sparen Sie nicht nur Geld. Sie haben auch

für jede Veranstaltung einen sicheren Platz!

Sie können zwischen zwei Abo-Karten und

Einzelkarten wählen.

Abo-Karten:

Das „Komplett-Abo“ mit sechs

Veranstaltungen kostet 20,00 €

(15,00 € mit Familienpass).

Den Familienpass erhalten Sie kosten-

los im Bürgerservice im alten Rathaus.

Die „Abo-Karte 4 aus 6“, mit der Sie vier

Veranstaltungen aus dem jeweiligen

Programm frei wählen können, kostet

13,50 € (10,00 € mit Familienpass).

Die Abo-Karten gibt es ab dem

2. September 2013 im neuen Rathaus,

Zimmer 241.

Einzelkarten:

Karten für einzelne Veranstaltungen

kosten 5,00 €

(3,75 € mit Familienpass).

Einzelkarten können Sie jeweils montags

vor jeder Veranstaltung beim Jugendamt

telefonisch reservieren.

Kartentelefon und alle sonstigen

Informationen: (0 59 71) 9 39-511.

Veranstalter:

Stadt Rheine

Jugend, Familie und Soziales

Klosterstr. 14

48431 Rheine


Kindermatinee Kindermatinee

4–6 Jahre

7–10 Jahre

42 43

Schneewittchen

Theater Mensch Puppe

Sonntag,

29. September 2013

10.30 Uhr,

Stadtbibliothek

Figurentheater mit einer meuternden

Prinzessin und vielen Bekannten aus der

Märchenwelt

umult im Königreich: Prinzessin Othilie

T soll heiraten. Einen Prinzen mit Puffärmeln

und Strumpfhosen – oh nein, bloß

das nicht! Sie flüchtet gemeinsam mit den

Kindern in ihr altes Spielzimmer: Dort warten

Schneewittchen, die sieben Zwerge und

märchenhaft aufregende Abenteuer mit

viel Musik und glücklichem Ende!

Jeannette Luft erzählt und spielt die Mär-

chen der Gebrüder Grimm gemeinsam

mit dem Gitarristen Ralf Winkelmann und

singt dazu bekannte und unbekannte

Volkslieder.

www.menschpuppe.de

Einzelkarten ab Montag, 23.09.2013;

Tel. (0 59 71) 9 39-511

„Kannst du pfeifen,

Johanna?“

Das weite Theater

Sonntag,

29. September 2013

10.30 Uhr,

Kulturetage

Ein Stück über Leben, Freundschaft,

Verlust, Jung und Alt mit Puppen,

Menschen und viel Humor,

erra saust ins Altenheim, um sich

B einen Opa zu suchen. Gar nicht so

einfach. In den meisten Zimmern sitzen

alte Damen. „Omas wie Sand am Meer“,

sagt Berra. Die will er nicht. Er braucht

einen Opa. Sein Freund Uffe erzählte ihm

nämlich von seinem Großvater, mit dem

er allerhand unternimmt. Spannende

Sachen. So etwas will Berra auch. Und so

spricht er gleich den ersten Opa an, der

ihm im Altenheim begegnet. Der Alte hat

zwar keine Ahnung davon, wie das funktionieren

soll, aber er willigt ein.

www.das-weite-theater.de

Einzelkarten ab Montag, 23.09.2013;

Tel. (0 59 71) 9 39-511


Kindermatinee Kindermatinee

4–6 Jahre

7–10 Jahre

44 45

Sonntag,

17. November 2013,

10.30 Uhr,

Stadtbibliothek

Monster und Gesponster

Figurentheater Wolkenschieber

Eine Geister 3 / 4 Stunde für alle ab 4

igentlich wollte ich nur den alten

E Reisekoffer vom Dachboden meiner

Großmutter holen, doch plötzlich sah ich

dort im Dämmerlicht so ein kleines Kerlchen.

Ich weiß nicht genau, was es war,

aber ich glaube es war ein Monster.“

Doch nicht nur das Monster Örbs wohnt

auf dem Dachboden. Auch das Gespenst

Wilbur Oleander Alexander von Miranda

hat es sich seit der letzten Nacht dort ein-

gerichtet. Ob sich die beiden verstehen und

was sonst noch so alles passieren kann in

einer Geisterstunde, das zeigt die mit vielen

Liedern und Musik gespickte Aufführung

des Theaters-Wolkenschieber.

www.figurentheater-wolkenschieber.de

Einzelkarten ab Montag, 11.11.2013;

Tel. (0 59 71) 9 39-511

Die Drachenprobe

Fliegendes Theater

Sonntag,

17. November 2013,

10.30 Uhr,

Kulturetage

Figurentheater für alle, die schon immer

wissen wollten, wie Theater gemacht wird.

n dem Märchen geht es um eine Stadt,

I die von einem Drachen bedroht wird.

Die Bewohner müssen dem Untier jedes

Jahr ein Mädchen opfern, damit es sie in

Ruhe lässt. In diesem Jahr fordert es die

Tochter des Königs. Deshalb ist die Stadt

in tiefer Trauer.

Um die Prinzessin zu retten, wird sie

schließlich demjenigen versprochen, der

den Drachen tötet. Natürlich gibt es viele

Ritter, die an dieser Aufgabe scheitern.

Und es gibt den „naiven Helden“, dem

die mutige Tat gelingt. Das Besondere bei

diesem Stück: Mit dem Märchen erleben

die Zuschauer, wie die Theaterfiguren entstehen,

wie sie sprechen lernen und einen

Charakter bekommen. Die Zuschauerinnen

und Zuschauer werden auf verschiedene

Weise ins Spiel einbezogen.

www.fliegendes-theater.de

Einzelkarten ab Montag, 11.11.2013;

Tel. (0 59 71) 9 39-511


Kindermatinee Kindermatinee

4–6 Jahre

7–10 Jahre

46 47

Sonntag,

22. Dezember 2013,

10.30 Uhr,

Stadtbibliothek

Simon und das Kind in

der Krippe

Figurentheater Heinrich Heimlich

Ein Figurentheater zur Weihnachtszeit für

Kinder und Familienpublikum

er Hirtenjunge Simon kann die großen

D Leute nicht verstehen: Da kommt ein

Paar aus der Fremde und niemand will

helfen. Dabei ist die Frau hochschwanger

und braucht dringend eine Herberge!

Doch irgendein Zauber muss über dieser

Nacht liegen, denn heute können die Tiere

sprechen. Mit ihrer Hilfe gelingt es Simon,

für das Allernötigste zu sorgen – auch

wenn es nur eine Unterkunft im Stall ist,

eine Decke und ein Stück Brot. Was soll’s,

wenn der Hirte nicht einverstanden ist, der

Wirt schimpft und die Bäuerin nörgelt?

Und wahrhaftig: mit dem ersten Schrei des

Kindes ist aller Zorn wie weggeblasen, und

alle helfen mit, das Kind in den Schlaf zu

singen. Ein stimmungsvolles Weihnachtsstück

mit einem beherzten Hirtenjungen,

dem ersten Weihnachtslied der Welt und

einer Geburt, die bestimmt ein Wunder ist.

ww.heinrich-heimlich.com

Einzelkarten ab Montag, 16.12.2013;

Tel. (0 59 71) 9 39-511

Sonntag,

22. Dezember 2013,

10.30 Uhr,

Kulturetage

Der Weihnachtstannenmantelbaum

Theater Kreuz & Quer

Eine Weihnachtsgeschichte mit Clowns

in weihnachtliches Theaterstück mit

E Gebrr und Grimm, einem Mantel, einer

Axt, keinem Tannenbaum und einem garantiert

glücklichen Ende. Frei nach dem

Märchen von Hans Christian Andersen

„Der Tannenbaum“. Noch ein Türchen im

Adventskalender öffnen und dann ist endlich

Weihnachten! Gebrr kann es kaum

noch abwarten, Weihnachten!

Da brennen Weihnachtskerzen, da isst

man Weihnachtskekse und trinkt Weihnachtspunsch,

da erzählt man Weihnachts-

märchen und packt Weihnachtsgeschenke

unterm Weihnachtsbaum aus. Und jeden

Moment muss Grimm mit dem Tannenbaum

da sein. Aber was für eine Enttäuschung,

er hat keinen Tannenbaum mehr

bekommen, alle ausverkauft, alle weg.

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum, das

ist für Gebrr kein Weihnachten. Um Gebrr

zu trösten, erzählt Grimm ihr das Märchen

vom Tannenbaum, das sich allerdings auch

als traurig erweist. Trotzdem sind die bei-

den schnell mitten in der Geschichte,

schlüpfen in die Rollen und schaffen es,

trotz des traurigen Märchens zu einem

glücklichem Ende zu kommen, mit Weihnachtskerzen,

Weihnachtskeksen, Weihnachtspunsch

und Weihnachtsgeschenken

unterm Weihnachtsbaum.

www.theaterkreuzundquer.de

Einzelkarten ab Montag, 16.12.2013;

Tel. (0 59 71) 9 39-511


Kindermatinee Kindermatinee

4–6 Jahre

7–10 Jahre

48 49

Sonntag,

26. Januar 2014,

10.30 Uhr,

Stadtbibliothek

Der Maulwurf Grabowski

Theater Mär

Die Abenteuer des kleinen Maulwurfs nach

dem Buch von Luis Murschetz

as Theater Mär präsentiert mit dem

D lieben „Maulwurf Grabowski“ ein

Stück, das große und kleine Besucher

gleichermaßen in seinen Bann zieht. Zunächst

lebt der kleine Wühler glücklich

und zufrieden unter seiner bunten Wiese

und buddelt jede Menge Hügel. Sehr zum

Leidwesen des Bauern. Dann zerstören

Bagger die Wohnung von Grabowski,

denn auf der Wiese soll ein 19stöckiges

Hochhaus gebaut werden. Also, was bleibt

dem Maulwurf anderes übrig, als auszuwandern

und sich eine neue Bleibe zu

suchen? Auf der Suche besteht Grabowski

so manches Abenteuer. Aber das Stück

nach dem Buch von Luis Murschetz findet

ein glückliches Ende.

www.theatermaer.de

Einzelkarten ab Montag, 20.01.2014;

Tel. (0 59 71) 9 39-511

Sonntag,

26. Januar 2014,

10.30 Uhr,

Kulturetage

Tranquilla Trampeltreu

Cargo Theater

Eine musikalische Fabel von Michael Ende

eine großmähnige Majestät, der König

S Leo der 28., lädt alle Tiere zu seiner

Hochzeit ein. Während der Koch des Königs

das Hochzeitsmahl zubereitet, erzählt

er die abenteuerliche Geschichte der

Schildkröte Tranquilla Trampeltreu, die sich

auf den für sie unendlich weiten Weg

zum Hochzeitsfest gemacht hat. Inmitten

seiner Töpfe, Schöpflöffel und Pfannen

erweckt der Koch die Küchenutensilien

zum Leben und nimmt seine Gäste mit

auf eine fantasievolle Reise... Eine

wunderschöne musikalische Fabel von

Michael Ende, die von der Spielfreude

und dem schauspielerischen Können

des Cargo-Theaters lebt.

www.cargo-theater.de

Einzelkarten ab Montag, 20.01.2014;

Tel. (0 59 71) 9 39-511


Kindermatinee Kindermatinee

4–6 Jahre

7–10 Jahre

50 51

Sonntag,

23. Februar 2014,

10.30 Uhr,

Stadtbibliothek

Mach mit – beweg dich

Christian Hüser

Ein MitMach-Konzert für Kinder ab 4

enn Christian Hüser auf der Bühne

W schwungvolle Songs singt, dann

fliegen Hände durch die Luft und es wird

gelacht, gesprungen und getanzt. Denn

bei seinem Mit-Mach-Konzert hält es die

Kinder nicht auf den Stühlen, soll es auch

gar nicht! In seinem aktuellen Live-Programm

„Mach mit – beweg dich“ geht

es um viel Bewegung, Spiel und vor allem

Spaß. Und den haben nicht nur die Kinder.

Auch die Großen werden oft beim Mitmachen

ertappt und das freut die Kinder

umso mehr. Es darf aber auch entspannt

werden, denn mit wunderschönen Balladen

verzaubert der Kinderliedermacher sein

Publikum immer wieder aufs Neue. Tanzen,

singen, lachen, springen, klatschen. Chris-

tian Hüser macht Spaß für die ganze

Familie.

www.christian-hueser.de

Einzelkarten ab Montag, 17.02.2014;

Tel. (0 59 71) 9 39-511

Wenn mein Dackel

Flügel hätte

Erwin Grosche

Ein Kinderkonzert ab 7

Sonntag,

23. Februar 2014,

10.30 Uhr,

Kulturetage

ie klingt ein Lautsprecher, wenn

W er kaputt ist? Welche Geräusche

macht ein Bohrer? Und schon mal was

von den weltweiten Maulwurfmeisterschaften

gehört? Bunt, schräg und witzig

sind die Quatschgeschichten und Klanggedichte,

Sprachspielereien und liebevollen

Unsinnsreime des Autors und Kabarettisten

Erwin Grosche.

Er wurde bekannt durch seine Geschich-

ten und Lieder für „Die Sendung mit

der Maus“. Ein Kinderkonzert mit Erwin

Grosche ist eben immer ein besonderes

Erlebnis. Er erzählt, singt und überrascht.

Und! Es hinterlässt tiefe, tiefe Schmunzelfalten.

www.erwingrosche.de

Einzelkarten ab Montag, 17.02.2014;

Tel. (0 59 71) 9 39-511


Kindermatinee Kindermatinee

4–6 Jahre

7–10 Jahre

52 53

Der Froschkönig

Lille-Kartofler-Figurentheater

Sonntag,

06. April 2014,

10.30 Uhr,

Stadtbibliothek

Puppenspiel nach dem Märchen der Gebrüder

Grimm

A ch, wenn ich meine Kugel wieder

hätte, da wollt' ich alles darum ge-

ben, meine Kleider, meine Edelsteine,

meine Perlen und was es auf der Welt nur

wär'.“ Wie sie so klagte, steckte ein Frosch

seinen Kopf aus dem Wasser und sprach:

„Königstochter, was jammerst du so erbärmlich?“

„Ach“, sagte sie, „du garstiger

Frosch, was kannst du mir helfen! Meine

goldene Kugel ist mir in den Brunnen

gefallen“ ...

Das Puppenspiel folgt dem Märchen, wie

es von den Brüdern Grimm überliefert wor-

den ist. Das Spiel ist ein offenes Puppenspiel

mit weichen, fast lebensgroßen Tex-

tilfiguren. Die Puppen werden auf dem

Fußboden vor, manchmal zwischen den

Kindern geführt. Der Spieler bleibt sichtbar,

wird aber bald von den Kindern vergessen.

Das Spiel ist einfach ein großes, lebendes

weiches, anfassbares Bilderbuch.

www.lille-kartofler.de

Einzelkarten ab Montag, 31.03.2014;

Tel. (0 59 71) 9 39-511

Die Prinzessin auf

der Erbse

Kobalt-Figurentheater Lübeck

Sonntag,

06. April 2014,

10.30 Uhr,

Kulturetage

Figurentheater nach dem Märchen von

Hans Christian Andersen

ahn Heinrich und Henne Karlotta

H betrachten von der königlichen

Gardinenstange aus ihren verrückten

Hühnerhof: Steht da mitten im Regen

ein Mädchen vor dem Tor – ganz allein

und pudelnass und munter – und die

Menschen erkennen nicht, dass es eine

richtige Prinzessin ist! Und dann noch

das dicke Nest aus lauter Matratzen. Zum

Glück spielt eine Erbse die Hauptrolle –

eine Erbse, da läuft einem ja das Wasser

im Schnabel zusammen. Ein Puppenspiel

um Aufbruch, Mut und erste Liebe mit vielen

Kissen, zwei hungrigen Hühnern und

einer Erbse.

www.hohenloher-figurentheater.de

Einzelkarten ab Montag, 31.03.2014;

Tel. (0 59 71) 9 39-511


54

Eintrittspreise

für die Theater- und Konzertveranstaltungen

Abonnements Rang regulär 20 % ermäßigt 50 % ermäßigt

1. Rang 92,00 A 73,60 A 46,00 A

Theaterring A 2. Rang 79,00 A 63,20 A 39,50 A

(Musiktheater)

3. Rang 66,00 A 52,80 A 33,00 A

4. Rang 53,00 A 42,40 A 26,50 A

1. Rang 79,00 A 63,20 A 39,50 A

Theaterring B 2. Rang 66,00 A 52,80 A 33,00 A

(Schauspiel - Der Mensch in

Grenzsituationen)

3. Rang 53,00 A 42,40 A 26,50 A

4. Rang 42,00 A 33,60 A 21,00 A

1. Rang 84,00 A 67,20 A 42,00 A

Theaterring C 2. Rang 72,00 A 57,60 A 36,00 A

(Die bunte Vielfalt)

3. Rang 60,00 A 48,00 A 30,00 A

4. Rang 48,00 A 38,40 A 24,00 A

Konzertring

(Bagno- und Falkenhof-Konzerte)

130,00 A 104,00 A 65,00 A

1. Rang 80,00 A 64,00 A 40,00 A

Wahlabonnement 2. Rang 70,00 A 56,00 A 35,00 A

(vier Veranstaltungen aus

dem aktuellen Angebot)

3. Rang 60,00 A 48,00 A 30,00 A

4. Rang 50,00 A 40,00 A 25,00 A

1. Rang 95,00 A 76,00 A 47,50 A

ELMesHorst 2. Rang 85,00 A 68,00 A 42,50 A

3. Rang 75,00 A 60,00 A 37,50 A

4. Rang 65,00 A 52,00 A 32,50 A

1. Rang 100,00 A 80,00 A 50,00 A

Steinfurter Bus 2. Rang 90,00 A 72,00 A 45,00 A

Falkenhof-Abonnement (alle

Kammerkonzerte im Falkenhof)

3. Rang 80,00 A 64,00 A 40,00 A

4. Rang 70,00 A 56,00 A 35,00 A

freie Platzwahl 40,00 A 32,00 A 20,00 A

Besondere Angebote für Jugendliche

Abonnements Rang regulär 20 % ermäßigt 50 % ermäßigt

Jugendabonnement

(drei Veranstaltungen aus

dem aktuellen Angebot)

alle Ränge 24,00 A keine Ermäßigung

Schülergruppenkarte * alle Ränge 8,00 A keine Ermäßigung

* Mindestens 20 Personen bei schriftlicher Anmeldung über die Schule. Die Plätze werden vom Kulturservice

zugewiesen. Ein Anspruch auf bestimmte Plätze besteht nicht.

Besondere Angebote für Kinder

Kindermatinee 4–6 Jahre und 7–10 Jahre regulär mit Familienpass

Komplettabonnement 20,00 A 15,00 A

Wahlabonnement

(vier Veranstaltungen aus

dem aktuellen Angebot)

13,50 A 10,00 A

Einzelkarten im Vorverkauf

Einzelkarten 5,00 A 3,75 A

Rang regulär 20 % ermäßigt 50 % ermäßigt

1. Rang 30,00 A 24,00 A 15,00 A

Theaterring A 2. Rang 27,00 A 21,60 A 13,50 A

(Musiktheater)

3. Rang 24,00 A 19,20 A 12,00 A

4. Rang 21,00 A 16,80 A 10,50 A

1. Rang 26,00 A 20,80 A 13,00 A

Theaterring B 2. Rang 23,00 A 18,40 A 11,50 A

(Schauspiel - Der Mensch

in Grenzsituationen)

3. Rang 20,00 A 16,00 A 10,00 A

4. Rang 17,00 A 13,60 A 8,50 A

1. Rang 28,00 A 22,40 A 14,00 A

Theaterring C 2. Rang 25,00 A 20,00 A 12,50 A

(Die bunte Vielfalt)

3. Rang 22,00 A 17,60 A 11,00 A

4. Rang 19,00 A 15,20 A 9,50 A

Falkenhof-Konzerte freie Platzwahl 19,00 A 15,20 A 9,50 A

Beim Kauf von Eintrittskarten in nichtstädtischen Vorverkaufsstellen können weitere Gebühren anfallen.

Bitte erfragen Sie diese in der jeweiligen Vorverkaufsstelle. An der Abendkasse fällt eine Gebühr von 2,00 € an.


Bücher, Informationen Filme, CDs und zu den Sekundärliteratur

Stücken

zu den Aufführungen finden Sie in

finden Sie der in Stadtbibliothek:

der Stadtbibliothek.

Bücher, Filme, CDs und Sekundärliteratur

Kommen Sie vorbei!

Matthiasstraße 37

48431 Rheine

Tel. 0 59 71 / 939 1 60

Fax. 0 59 71 / 939 1 67

www.rheine-stadtbibliothek.de

Unsere Öffnungszeiten:

Montag 14:00–18:00 Uhr

Dienstag 10:00–18:00 Uhr

Mittwoch 10:00–18:00 Uhr

Donnerstag 10:00–18:00 Uhr

Freitag 10:00–18:00 Uhr

Samstag 10:00–13:00 Uhr

Unsere Öffnungszeiten:

Montag 14:00 - 18.00 Uhr

Matthiasstraße

Dienstag

37

10:00 - 18:00 Uhr

48431 Rheine

Mittwoch 10:00 - 18:00 Uhr

Tel.: (0 59 71) 9 39-1 60

Fax: Donnerstag (0 59 71) 9 39-1 6710:00

- 18:00 Uhr

www.rheine-stadtbibliothek.de

Freitag 10:00 - 18:00 Uhr

Samstag 10:00 - 13:00 Uhr

Geschäftsbedingungen

für die Abonnements und Einzelkarten

Allgemeine Bedingungen

Die Stadt Rheine ist Veranstalter eines Theater- und Konzertprogramms in Rheine.

Für dieses kulturelle Angebot besteht die Möglichkeit, verschiedene Abonnements

und Einzelkarten zu erwerben.

Interessenten können alle angebotenen Abonnements und Einzelkarten bei der

Stadt Rheine – Fachbereich Bildung, Kultur und Sport – schriftlich oder fernmünd-

lich bestellen.

Mit der Annahme der Bestellung kommt ein rechtsgültiger Vertrag zwischen dem/

der Besteller/-in und der Stadt Rheine zustande. Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen

sind Bestandteil des Vertrages. Mit der Bestellabgabe willigt der Kunde ein,

dass die personenbezogenen Daten elektronisch gespeichert und verarbeitet werden.

Eine Datenweitergabe an Dritte erfolgt nicht.

Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Bestellung. Abonnementbestellungen

haben Vorrang vor Einzelkartenbestellungen.

Die bestellten Abonnementkarten werden rechtzeitig vor Beginn der Spielzeit, die

bestellten Einzelkarten rechtzeitig vor Beginn der jeweiligen Aufführung zugesandt.

Der Rechnungsbetrag ist nach Zustellung der Eintrittskarten, spätestens aber an dem

in der Rechnung genannten Zahlungstermin, ohne Abzug zu zahlen. Für die Bezahlung

haftet derjenige, auf dessen Namen die jeweiligen Karten ausgestellt sind.

Für versäumte Vorstellungen wird kein Ersatz geleistet.

Soweit nichts anderes geregelt ist, sind Abonnement- und Einzelkarten übertragbar.

57


Geschäftsbedingungen

für die Abonnements und Einzelkarten

Geschäftsbedingungen

für die Abonnements und Einzelkarten

58 59

Ermäßigungen werden wie folgt gewährt:

Ermäßigungskategorie 1 (50 % Ermäßigung):

Schüler; Studierende bis zum 25. Lebensjahr; Personen im Bundesfreiwilligendienst

oder Freiwilligen Wehrdienst; Personen, die Leistungen zum Lebensunterhalt nach

dem zweiten oder zwölften Buch des Sozialgesetzbuches erhalten

Ermäßigungskategorie 2 (20 % Ermäßigung):

Menschen mit Behinderung und einer Begleitperson, wenn dieses im Schwerbehinder-

tenausweis mit dem Merkzeichen „B“ vermerkt ist; Inhaber eines Familienpasses oder

einer Ehrenamtskarte; Abonnenten beim Kauf weiterer Einzelkarten

Ermäßigungskategorie 3 (10 % Ermäßigung):

Gruppen von mindestens 10 Personen

Der Grund der Ermäßigung ist bei der Kartenbestellung nachzuweisen.

Nachträgliche Ermäßigungen werden nicht gewährt.

Es kann nur eine Ermäßigungskategorie in Anspruch genommen werden.

Karten, für die eine Ermäßigung gewährt wird, sind nicht übertragbar.

Im Laufe der Spielzeit zwingend notwendige Programm- oder Terminänderungen

werden, wenn möglich, rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben. Durch diese

Änderungen wird kein Ersatzanspruch gegenüber der Stadt Rheine begründet.

Das Gleiche gilt für Änderungen in den Besetzungen der einzelnen Veranstaltungen.

Der Verlust der Eintrittskarte (Abonnement oder Einzelkarte) ist zur Vermeidung von

unberechtigten Benutzungen unverzüglich der Stadt Rheine – Fachbereich Bildung,

Kultur und Sport – mitzuteilen. Es wird dann eine Ersatzkarte ausgestellt.

Besondere Bedingungen

Festabonnement Theater

Als Festabonnement werden folgende Theaterringe angeboten:

· Musiktheater (Theaterring A)

· Schauspiel (Theaterring B)

· Die bunte Vielfalt (Theaterring C)

Ein Festabonnement umfasst fünf Veranstaltungen, die vor Beginn der Spielzeit

von der Stadt Rheine – Fachbereich Bildung, Kultur und Sport – festgelegt werden.

Ein Austausch einzelner Veranstaltungen ist nicht möglich.

Ein Festabonnement wird für die gesamte Spielzeit erworben. Es verlängert sich

stillschweigend um ein Jahr, wenn es nicht bis zum 31. Mai der laufenden Spielzeit

schriftlich gekündigt wird. Beim Wechsel des Abonnements besteht kein Anspruch

auf Beibehaltung des bisherigen Platzes.

Eine Vergabe der Plätze erfolgt ab dem 01. Juni für die folgende Spielzeit. Es besteht

kein Anspruch auf eine bestimmte Platzgruppe oder einen bestimmten Platz. Bei der

Platzvergabe wird darauf geachtet, dass den etwaigen Platzwünschen entsprochen wird.

Konzertabonnement Bagno/Falkenhof

In Kooperation mit der Bagno Konzertgalerie Steinfurt wird das Konzertabonnement

Bagno/Falkenhof angeboten.

Das Abonnement besteht aus sechs Konzerten, von denen je drei Konzerte im Falkenhof

und der Bagno Konzertgalerie Steinfurt stattfinden. Im Abonnement ist der Bustransfer

nach Steinfurt ab ausgewählten Haltestellen in Rheine enthalten.

Das Abonnement wird für die gesamte Spielzeit erworben. Es verlängert sich stillschweigend

um ein Jahr, wenn es nicht bis zum 31. Mai der laufenden Spielzeit schriftlich

gekündigt wird.


Geschäftsbedingungen

für die Abonnements und Einzelkarten

60 61

Der Eintrittspreis für dieses Abonnement wird jährlich in Verhandlungen zwischen der

Stadt Rheine und der Bagno Konzertgalerie Steinfurt neu festgelegt. Die Änderung des

Eintrittspreises berechtigt zu einer Sonderkündigung.

Eine Vergabe der Plätze erfolgt ab dem 01. Juni für die folgende Spielzeit. Es besteht

kein Anspruch auf eine bestimmte Platzgruppe oder einen bestimmten Platz.

Falkenhof-Abonnement

Das Falkenhof-Abonnement umfasst drei Konzertveranstaltungen im Stadtmuseum

Falkenhof in Rheine.

Das Abonnement wird für die gesamte Spielzeit erworben. Es verlängert sich stillschweigend

um ein Jahr, wenn es nicht bis zum 31. Mai der laufenden Spielzeit schriftlich

gekündigt wird.

Wahlabonnement

Das Wahlabonnement umfasst vier Aufführungen, die aus dem Angebot der Ringe A,

B und C sowie den im Falkenhof aufgeführten Konzertveranstaltungen ausgewählt

werden können.

Ein Wahlabonnement gilt ausschließlich für eine Spielzeit. Eine Kündigung ist am Ende

der Spielzeit nicht erforderlich.

Mit der Buchung des Wahlabonnements sind die gewünschten Aufführungen verbindlich

anzugeben. Umbuchungen in der laufenden Spielzeit sind nicht möglich.

Die Vergabe der Plätze erfolgt ab dem 01. Juli für die folgende Spielzeit. Es stehen die

Plätze zur Verfügung, die nach der Vergabe der Festabonnements nicht besetzt sind.

Es besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Platzgruppe oder einen bestimmten Platz.

Bei der Platzvergabe wird darauf geachtet, dass den etwaigen Platzwünschen entsprochen

wird. Beim Wechsel von Abonnements besteht kein Anspruch auf Beibehaltung des

bisherigen Platzes.

Geschäftsbedingungen

für die Abonnements und Einzelkarten

ElMesHorst-Abonnement

Das ElMesHorst-Abo bietet der Kulturservice in Zusammenarbeit mit den Stadtteilbeiräten

der Stadtteile Elte, Mesum und Hauenhorst an, um Einwohnern dieser Stadtteile

die Gelegenheit zu geben, ausgewählte Veranstaltungen der Stadt Rheine zu besuchen.

Das ElMesHorst-Abo besteht aus fünf Veranstaltungen sowie dem Bustransfer ab

ausgewählten Haltestellen.

Da die Buskapazitäten begrenzt sind, stehen nur beschränkt Tickets zur Verfügung.

Ein Anspruch auf ein ElMesHorst-Ticket besteht nicht.

Eine Vergabe der Plätze erfolgt ab dem 01. Juli für die folgende Spielzeit. Es stehen die

Plätze zur Verfügung, die nach der Vergabe der Festabonnements nicht besetzt sind. Es

besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Platzgruppe oder einen bestimmten Platz. Bei

der Platzvergabe wird darauf geachtet, dass den etwaigen Platzwünschen entsprochen wird.

Steinfurter Bus-Abonnement

Das Steinfurter Bus-Abo wird angeboten, um den Kunden aus den Einzugsgebieten

Borghorst und Steinfurt die Möglichkeit zu geben, Kulturveranstaltungen der Stadt

Rheine zu besuchen.

Das Steinfurter Bus-Abo besteht aus fünf Veranstaltungen und dem Bustransfer ab

ausgewählten Orten in Steinfurt und Borghorst.

Da die Buskapazitäten begrenzt sind, stehen auch nur beschränkt Tickets zur Ver-

fügung. Ein Anspruch auf ein Steinfurter Bus-Abo besteht nicht.

Eine Vergabe der Plätze erfolgt ab dem 01. Juli für die folgende Spielzeit. Es stehen

die Plätze zur Verfügung, die nach der Vergabe der Festabonnements nicht besetzt

sind. Es besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Platzgruppe oder einen bestimmten

Platz. Bei der Platzvergabe wird darauf geachtet, dass den etwaigen Platzwünschen

entsprochen wird.


Geschäftsbedingungen

für die Abonnements und Einzelkarten

62 63

Jugendabonnement

Das Jugendabonnement umfasst drei Veranstaltungen aus den Ringen A, B und C

sowie aus den im Falkenhof aufgeführten Konzertveranstaltungen.

Das Jugendabonnement erhalten Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Erwachsene bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres erhalten ein Jugendabonnement,

wenn sie im Besitz eines gültigen Schüler- oder Studentenausweises sind bzw. Wehr-

oder Zivildienst leisten. Ein Jugendabonnement gilt ausschließlich für eine Spielzeit.

Eine Kündigung ist nicht erforderlich. Mit der Buchung des Jugendabonnements sind

die gewünschten drei Aufführungen verbindlich anzugeben. Umbuchungen in der

laufenden Spielzeit sind nicht möglich.

Eine Vergabe der Plätze erfolgt ab dem 01. Juli für die folgende Spielzeit. Es stehen die

Plätze zur Verfügung, die nach der Vergabe der Festabonnements nicht besetzt sind.

Es besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Platzgruppe oder einen bestimmten Platz.

Es werden keine weiteren Ermäßigungen gewährt.

Schülergruppenkarte

Die Schülergruppenkarte ist für Schülergruppen von mindestens 20 Personen vorgesehen.

Eine schriftliche Anmeldung über die Schule ist notwendig. Die Plätze werden vom Kulturservice

der Stadt Rheine zugewiesen. Es besteht kein Anspruch auf bestimmte Plätze.

Es werden keine weiteren Ermäßigungen gewährt.

Geschäftsbedingungen

für die Abonnements und Einzelkarten

Einzelkarten

Einzelkarten für alle Veranstaltungen werden frühestens ab dem 01. August für die

folgende Spielzeit verkauft. Es stehen die Plätze zur Verfügung, die nach der Vergabe

der Abonnements nicht besetzt sind. Es besteht kein Anspruch auf eine bestimmte

Platzgruppe oder einen bestimmten Platz.

An der Abendkasse im Falkenhof bzw. in der Stadthalle wird eine Gebühr von 2,00 €

erhoben.

Abonnements

Alle angebotenen Abonnements und Kombinationstickets werden ausschließlich durch

den Kulturservice der Stadt Rheine, Matthiasstraße 37 in 48431 Rheine vertrieben.

Schlussbemerkung

Die Geschäftsbedingungen gelten ab der Spielzeit 2011/2012. Vorher geltende

allgemeine Geschäftsbedingungen werden hiermit aufgehoben.

Für Sonderveranstaltungen können abweichende Bedingungen und Preise gelten.

Die Eintrittspreise sind der abgedruckten Preistabelle zu entnehmen.

Änderungen vorbehalten

Beratung und Information

Zu allen Fragen rund um die städtischen Theater- und Konzertveranstaltungen erteilt

die Stadt Rheine – Fachbereich Bildung, Kultur und Sport, Matthiasstraße 37 in

48431 Rheine, unter den Telefonnummern (0 59 71) 9 39-350, -352, -353 oder -191 –

gerne Auskunft.


Theaterspielplan 20132014

Impressum

Herausgeber:

Stadt Rheine – Fachbereich Bildung, Kultur und Sport

Klosterstr. 14

48431 Rheine

Tel.: (0 59 71) 9 39 -353, -350, -352, -191

Fax: (0 59 71) 9 39 -643

info@rheinekultur.de

www.rheinekultur.de

Redaktion:

Klaus Dykstra

Texte:

Norbert Heider (Theaterring A)

Dr. Ingmar Winter (Theaterring B)

Jochen Krüger (Theaterring C)

Wolfgang Neumann (Kindermatinee)

Die Texte zu den Konzerten im Bagno wurden von der Konzertgalerie Il Bagno zur

Verfügung gestellt

Alle übrigen Texte von Klaus Dykstra, Petra Möller, Frederic Heinze

Grundlage der Programmtexte sind die von den Gastspielagenturen zur Bewerbung

überlassenen Programmvorschauen und sonstigen Texte.

Konzept und Layout:

Concept X

Strategische Kommunikation GmbH

www.conceptX.de

Auflage:

5.000 Exemplare

Stand

30.03.2013 – Änderungen vorbehalten

65


66

Theaterspielplan 20132014

Fotonachweis

Die Fotos wurden von den jeweiligen Gastspielagenturen zur Bewerbung der

jeweiligen Veranstaltungen zur Verfügung gestellt.

Für die nachfolgend aufgeführten Fotos liegt ein Urhebernachweis vor:

Titelseite/Umschlagbild aus Der Ghetto Swinger; Foto Tino Criso

Rückseite/Umschlagbild aus Mephisto; Foto Jochen Quast

Eine Nacht in Venedig: Fotos Seiten 11, 13 actorsphotography

Ein Käfig voller Narren: Fotos Seiten 11, 14 Andreas Hartmann

Der Zarewitsch: Fotos Seiten 11, 15 Andreas Hartmann

Die Hochzeit des Figaros: Fotos Seiten 11, 16 Oper Graz, Werner Kmetitsch

Mephisto: Fotos Seiten 17, 19 Jochen Quast

Kabale und Liebe: Fotos Seiten 17, 20 Volker Beushausen

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull: Fotos Seiten 17, 22 Bernd Böhner

Die Vermessung der Welt: Fotos Seiten 23, 24 Joachim Hiltmann

Der Ghetto Swinger: Foto Seite 23 Tino Criso

Der Hundertjährige: Fotos Seiten 23,26 carlsbooks

A Christmas Carol: Fotos Seiten 23, 27 Bernd Böhner

Albert Schweitzer Sextett: Foto Seite 31 M. Helbig

Atos Trio: Foto Seite 33 Steven Haberland

Monster und Gesponster: Fotos Seite 44 Anke Düsterhoff

Wenn mein Dackel Flügel hätte: Fotos Seite 51 Harald Morsch

Sollten wir trotz allem jemanden nicht als Urheber benannt haben, so ist dies

nicht mit Absicht erfolgt, sondern weil entsprechende Hinweise nicht bekannt

waren.

67

Theaterspielplan 20132014

Bestuhlungsplan Stadthalle

Bühne

Links Mitte Rechts

67

1. Rang

2. Rang

3. Rang

4. Rang


Theaterspielplan 20132014

68 Schlussgedanken

Zu guter Letzt

Es ist geschafft, die letzte Seite des Spielplanheftes

für die Saison 2013/2014 ist

fertig. Zum Schluss möchte ich aber noch

aus einem Artikel meines Kollegen Bernd

Kraske vom Kulturzentrum Reinbek zitieren,

den ich im Kulturjournal 4/12 der

Inthega fand:

„Ärgern Sie sich auch manchmal über

Druckfehler? Nein, nicht über solche, die

Sie täglich zu Dutzenden in fast jeder

Tageszeitung entdecken können. Da weiß

ich zumindest nie genau, ob das wirkliche

Fehler sind oder ob es sich etwa um die

neue, vielleicht neuste Rechtschreibung

handelt. Nein, ich meine die Druckfehler,

die man selbst gemacht hat.

Aber: was wir so gemeinhin als Druckfehler

bezeichnen, sind ja gar keine. Eigentlich

müssten wir von Setzfehlern oder Autorenfehlern

sprechen – und Druckereien sehen

das gerne so, denn „Autorenkorrekturen“

kosten extra! Da es kaum noch richtige

Setzer gibt, bleibt die Schuld an derartigen

Fehlleistungen an uns Autoren hängen,

die wir ja bekanntlich unseren Heimcomputer

traktieren und das Geschriebene

oder gar unsere graphischen Einfälle ins

Irgendwo senden. So weit so gut, sollte

man meinen…….“

Auch dieses Heft wurde von den Autoren

mit Sorgfalt zusammengestellt. Mehrmals

haben wir „Korrektur gelesen“, haben dabei

Fehler gefunden und Schreibweisen

diskutiert. Zu guter Letzt haben wir unser

Werk mit der festen Überzeugung, alle

Fehler ausgemerzt zu haben, zur Druckerei

gegeben.

Trotz dieser Sorgfalt, irgendwo hat sich ein

Fehler versteckt, wir wissen noch nicht wo,

aber jemand wird ihn finden, und das wol-

len wir belohnen.

Am 8. Mai 2013 startet das Fehlerquiz.

Die ersten 5 Anrufer, die ab Punkt

11:00 Uhr

die Telefonnummer

0 59 71 / 93 93 53

anrufen und auf einen Druckfehler hinweisen,

erhalten jeweils 2 Eintrittskarten

für die Showpianisten David & Götz am

26. September 2013.


Theaterring A

Musiktheater

Stadt Rheine

Kulturservice

Postanschrift: Klosterstr. 14

Hausanschrift: Matthiasstr. 37

48431 Rheine

Tel.: (0 59 71) 9 39-353, -352, -350 und -191

www.rheinekultur.de

info@rheinekultur.de

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