Die Marke

hightower
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DIE

UNTERNEHMENSMARKE

MOBILKOM AUSTRIA

mobilkom austria ist eine starke Unternehmensmarke.

Sie liefert Identität und notwendige Energie.


4 / DIE MARKE


Corporate Identity

braucht Werte

Was bei einer Person die Persönlichkeit, ist bei einem Unternehmen die

Corporate Identity. So wie ein Mensch nach seinen Prinzipien handelt,

braucht auch ein Unternehmen seine Werte. Und: Was ein Mensch mit

seinem Kleidungsstil und Auftreten signalisiert, zeigt ein Unternehmen

mit seinem Logo und dem Corporate Design.

Um den Stil des Unternehmens und der Marke mobilkom austria zu

finden und sie unverwechselbar zu machen, haben wir uns zuerst mit

den Fragen beschäftigt: Wer sind wir? Wofür stehen wir? Und wohin

gehen wir? So war es uns möglich, unsere Unternehmenswerte klar zu

definieren und darauf unser Corporate Design aufzubauen.

Trendforscher Matthias Horx führte mit mir am Rande der Wertediskussion

ein Gespräch mit dem Ziel, neue Impulse für die Markenentwicklung

zu gewinnen.

Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria,

im Gespräch mit Trendforscher Matthias Horx.

AM ANFANG JEDER BEZIEHUNG STEHT VERTRAUEN

Boris Nemsic: Die Produkte in unserer schnelllebigen Welt werden

immer ähnlicher. Sie kommen in immer kürzeren Abständen auf den

Markt und werden von der Konkurrenz, auch wenn man Erster ist,

in immer kürzeren Abständen kopiert. Entscheidungen der Konsumenten

für Produkte werden offensichtlich aufgrund von Gefühlen

getroffen. Der Konsument vertraut dann der Marke A mehr als der

Marke B und dem Unternehmen A mehr als dem Unternehmen B.

Es geht daher um Beziehungen, die man pflegen muss, und je länger

eine Beziehung hält, desto besser geht es beiden: dem Kunden auf

der einen Seite und dem Unternehmen und seinen MitarbeiterInnen

auf der anderen Seite.

Matthias Horx: Weil das so ist, wird der Wert Vertrauen auch immer

wichtiger. Vertrauen ist der Kern jeder Marke. Weniger der Hype,

weniger Innovation, es geht eher wieder um so konservative Dinge

wie Vertrauen; Vertrauen auch darauf, dass eine Marke sich weiterentwickelt

und auch in ein oder zwei Jahren noch existieren wird.

Man muss Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbinden und so

eine Tradition durch Werte schaffen.

Nemsic: Wir verstehen uns als Tomorrow Brand mit positiver

Tradition – als Marke, die eine Identität hat und auch in Zukunft

eine Rolle spielen wird.

UNSER MENSCHENBILD IST DER SCHLÜSSEL

Horx: Ich glaube, dass es in Zukunft ganz stark um die Frage von

Mensch und Moral gehen wird: Wo steht das Unternehmen und für

welche Art von Kommunikation steht es? Ist es eine hierarchische

Kommunikation? Oder ist es eine gleichberechtigte Kommunikation?

DIE MARKE / 5


Damit sind wir da, wo die politische, aber auch die Marken-Evolution

geprägt wird: beim Menschenbild. Das Menschenbild steht im Grunde

genommen im Zentrum aller Diskussionen, die wir heute führen.

Gestaltet der Mensch aktiv die Zukunft oder reagiert er lediglich auf

die Gegenwart?

Nemsic: Wir betonen ein flexibles, individuelles Menschenbild. Wir

geben aber nichts vor, wir sehen uns als Schnittstelle zum Kunden.

Wir möchten vor allem einen Service anbieten: die Übersetzungsmöglichkeit

der Technik in »Easy to use«-Dienste, die es jedem

ermöglichen, sich optimal zu entfalten.

Horx: Müssen Sie deshalb mehr über die sozialen Trends wissen als

über die technologischen?

Nemsic: Wir haben einen Schritt zurück gemacht: Wir haben uns

entschieden, Menschenbilder zu zeigen. Wir zeigen nicht Company

Values. Wir zeigen nicht Technologie, wir zeigen nicht Preisführerschaft.

Wir zeigen einfach Quality of Living. Und diese Qualität will

schließlich jeder von uns.

DAS ZEITALTER DER FRAUEN

Horx: Der wirklich breite Markt des Handys ist dadurch entstanden,

dass wir in Europa einen Massentrend der Frauen in die Erwerbs-

6 / DIE MARKE

arbeit haben. Das bedeutet, dass Frauen oft einen viel komplexeren

Lebensalltag haben als Männer. Sie müssen Familie, Partnerschaft

und Beruf miteinander vereinbaren. Und sie sind dabei an vielen

Orten gleichzeitig gefragt.

Nemsic: Die Multitasking-Fähigkeit der Frauen kennen wir und

unterstützen sie in ihrer Verantwortung für Familie und im Job.

HIGH TECH VERSUS HIGH TOUCH

Horx: Der Alltag ist natürlich auch die Schnittstelle zu Situationen,

die gar nicht so mit Technologie zusammenhängen: Unser Leben

wird stressreicher. Arbeit und Freizeit vermischen sich und auch die

tradierten Rollen von Mann und Frau lösen sich auf, der Stressfaktor

wird höher. Ich glaube, dass es daher eine Parallelentwicklung

geben wird: In Zukunft gibt es einen Gleichklang zwischen High

Tech und High Touch. Wir haben in Österreich noch einen großen

Anteil von klassisch abhängig Beschäftigten. Es gibt aber Länder,

wo ein sehr großer Anteil an Menschen ständig unterwegs ist.

Menschen, die unterwegs arbeiten müssen, die unterwegs ihr

Privatleben organisieren, die oft auch mehrere Wohnsitze haben.

Diese High User werden in einem langfristigen Prozess, der mit

dem Wandel von der industriellen Ökonomie in Wissensökonomie zu

tun hat, die Normalität werden. In fünfzig Jahren wird das unser

Standardleben sein und auch der Standard-Arbeitsstil.


Nemsic: In der nächsten Phase wird es daher auch darum gehen,

wie mein Leben leichter, schöner und einfacher durch das Handy

wird. Es geht aber nicht nur um die Mobilität. Es geht auch um

Kreativität, Flexibilität und Menschlichkeit. Da nehmen wir uns die

Kinder zum Vorbild. Sie sind kreative High Value User. Um auf unsere

Marke zurückzukommen: Es ist eine große Herausforderung, über so

lange Perioden – alles über zehn Jahre ist in unserer Branche sehr,

sehr lang – das Vertrauen der Kunden zu halten und als Unternehmen

an der Spitze zu bleiben.

VERTRAUEN IST GUT, GLAUBWÜRDIGKEIT IST BESSER

Horx: Wir müssen in Zukunft auch thematisieren, was wir mit Produkten

und Technologien anrichten und welche Bruchstellen und

Reibungen es gegenüber der Gesellschaft gibt. Da geht es um einen

weiteren, ganz entscheidenden Wert, der noch wichtiger ist als

Vertrauen: Glaubwürdigkeit. Glaubwürdigkeit geht ein Stück weiter,

Glaubwürdigkeit heißt auch, dass eine Marke Zweifel haben darf.

Dass man nicht immer alles weiß. Dass man auch seine Kunden

fragt, sie untereinander in Beziehung setzt. Und auch unangenehme

Fragen stellt. Gibt es ein Beispiel für gesellschaftliches Engagement

von mobilkom austria?

Nemsic: Gesellschaftliches Engagement ist etwas, das wir immer

gelebt haben. Wir haben bereits eine lange, gut funktionierende

Partnerschaft mit Ärzte ohne Grenzen. Mit unserer Tochtergesellschaft

in Kroatien haben wir einige Projekte laufen wie z.B. die

Entminung ganzer Gebiete Kroatiens. Das sind harte Geschichten,

die sicher nicht in die heile Welt der Werbung und des »Everything

is perfect« passen. Wir finden aber, dass man sich auch diesen

Dingen stellen muss.

Zu unseren besonderen Anliegen gehört es darüber hinaus, Kinderund

Jugendprojekte zu unterstützen. Wir möchten dabei Kulturbewusstsein

und Kreativität genauso fördern, wie wir auch soziale

Kompetenz von Kindern und Jugendlichen verbessern helfen wollen.

Beispiele dafür sind das Wiener Kindertheater, das Kindern und

Jugendlichen eine kulturelle Plattform bieten soll, oder das ZOOM

Kindermuseum. Mit unserem Engagement im Multimedialabor

ZOOMlab wollen wir den Kindern einen spielerischen Umgang mit

den neuen Medien ermöglichen, sie an die Hand nehmen und

in die Zukunft führen. Dies entspricht unserer Unternehmensphilosophie.

Auf der anderen Seite unterstützen wir durch unsere

Kooperation mit der mirno more Friedensflotte eine internationale

Friedensidee für Kinder, die schwere Zeiten erlebt haben. Die

»Crew« der Friedensflotte stammt aus Kinderheimen, SOS Kinderdörfern,

Sozialwohngemeinschaften und der Jugendamtsbetreuung.

Unter den Kindern sind auch zahlreiche Flüchtlinge und Kriegswaisen.

Ziel der Friedensreisen ist es, Freundschaften über ethnische

und soziale Grenzen hinweg zu schließen. Denn unsere Kinder sind

die Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft.

DIE MARKE / 7


Es geht uns auch darum, in konkreten Situationen schnell zu reagieren

und effizient zu helfen. Im Fall der Hochwasserkatastrophe

letztes Jahr hat sich gezeigt, dass uns der Staat als Partner sieht,

der in einer Notsituation in Österreich maßgeblich helfen kann.

DIE VIER GRUNDWERTE EINER MARKE

Horx: So gesehen haben wir die wichtigsten Bestandteile der Markenführung:

Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Mut und Zukunftsorientierung.

Vertrauen bildet die Grundlage, Glaubwürdigkeit ist gegeben, weil

man sich Debatten stellt, die auch kontrovers sein können. Mut – da

unterscheiden wir uns in der Tat von anderen Unternehmen. Es ist

ja einfach, den Opernball zu sponsern oder ein Sportereignis. Oder

auch eine Gemäldeausstellung. Das tut niemandem weh. Die harten

Themen sind schwer zu kommunizieren. Das vierte Element ist für

uns als Trend- und Zukunftsforscher natürlich ganz besonders wichtig:

aktiv in die Zukunft zu denken und nicht nur die alten Werte zu

verteidigen.

MOBILKOM AUSTRIA HAT EINE HEIMAT

Nemsic: Bei mobilkom austria kennen wir vier konkrete Grundwerte,

die uns am Herzen liegen: Integrität – woher wir kommen, Fortschritt

– wohin wir gehen, Verantwortung – wie wir Dinge tun und

sagen sowie Vitalität – unsere Lebenskraft.

Der Name mobilkom austria ist perfekt gewählt, er sagt, was wir

tun und woher wir kommen und dass wir uns diesem Land verpflichtet

fühlen.

DIE MITARBEITERINNEN SIND DIE ZUKUNFT

Nemsic: Eines ist klar: Alle Anstrengungen genügen nicht, wenn

nicht eine breite, stabile Basis von MitarbeiterInnen da ist, die die

mobilkom austria Werte tagtäglich leben.

Horx: Ein Unternehmen hat immer eine Marke in den Markt hinein

und eine in Bezug auf seine momentanen und zukünftigen

MitarbeiterInnen. Anders ausgedrückt: In einer wissensbasierten

8 / DIE MARKE

Branche muss ein Unternehmen nach außen beweisen: Bei uns

arbeiten Menschen, die selbst mobil sind und die etwas wollen.

Nemsic: Stimmt. Wir haben eine sehr gute Mannschaft, die sich täglich

weiterentwickelt. Unternehmen sind heutzutage dynamischer,

die Strukturen nicht mehr so hierarchisch, eher vernetzt, das heißt,

Talente kommen schnell nach oben. Es ist für uns sehr wichtig,

dass sich Talente entfalten können: Wir möchten Talente holen, aber

auch wecken und würdigen. Denn die MitarbeiterInnen sind die

Basis für den Erfolg. Deshalb sage ich: Arbeiten wir gemeinsam am

Aufbau einer positiven Zukunft.

__

Matthias Horx, 1955 in Düsseldorf geboren, studierte in den siebziger

Jahren Soziologie und schlug in den achtziger Jahren eine

journalistische Laufbahn ein. Bei »Merian«, »Tempo« und der »Zeit«

arbeitete er als Autor und Redakteur. Er gründete 1996 das Zukunftsinstitut,

ein Unternehmen, das sich mit der Analyse und Darstellung

fundamentaler Zukunftsentwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft

und Alltagskultur beschäftigt.

Unter anderem sind folgende Bücher von Matthias Horx erschienen:

• Trendbuch 1. Der erste große deutsche Trendreport (1993)

• Trendbuch 2. Megatrends für die späten neunziger Jahre (1998)

• Das Zukunfts-Manifest. Wie wir uns auf das 21. Jahrhundert

vorbereiten können (2001)

• Smart Capitalism. Das Ende der Ausbeutung (2001)

Die acht Sphären der Zukunft. Ein Wegweiser in die Kultur des

21. Jahrhunderts (2002)

• Future Fitness. Wie Sie Ihre Zukunftskompetenz erhöhen (2003)

Über Matthias Horx und sein Zukunftsinstitut erfahren Sie noch

mehr auf der Website www.zukunftsinstitut.de


Die Marke oder

der Marke?

Experten sagen: Die Zukunft von

mobilkom austria ist weiblich.

Faith Popcorn im Wiener MuseumsQuartier,

November 2001.

Faith Popcorn gilt weltweit als eine der erfolgreichsten Trendforscherinnen.

Das US-Magazin »Fortune« feierte sie als »Nostradamus des

Marketing«. Ihre Bücher »Popcorn Report«, »Clicking« und »EVAlution«

avancierten alle zu Bestsellern und wurden in zahlreiche

Sprachen übersetzt. 1974 gründete Popcorn in New York die Unternehmensberatung

BrainReserve. Auf der Suche nach den Trends der

Zukunft führen ihre 28 MitarbeiterInnen jährlich 7500 Interviews in

aller Welt durch. Zu Popcorns Kunden zählen Global Player wie IBM,

McDonald's oder BMW. Auch mobilkom austria arbeitete mit ihr im

Rahmen des Symposiums mobile.futuretalk zusammen.

Wie erkennt sie die globalen Trends? Popcorn: »Ich verstehe die

Arbeit zu achtzig Prozent als künstlerisch.« Sie male gewissermaßen

»die Landschaft der Zukunft«. In dieser Landschaft spielten Frauen

eine immer wichtigere Rolle.

Im Auftrag von mobilkom austria wurden 300 so genannte Mann-

Frau-Haushalte in Österreich befragt. Das Ergebnis bestätigt die

Thesen der Trendforscherin. »Auch in Österreich sind die Frauen

eine Einkaufsmacht«, lautet ihre Schlussfolgerung. Laut Studie

werden immerhin 38 Prozent aller Kaufentscheidungen in diesen

Haushalten von den Frauen allein getroffen. Pro Jahr sind das

10,3 Milliarden Euro. Der Anteil der Einkäufe durch Frauen ist demnach

fast doppelt so hoch wie der durch Männer (22 Prozent).

Wobei Österreichs Ehegatten und Lebensgefährten weiterhin das

meiste Geld in Autos und Kfz-Zubehör stecken.

Amerikanische Verhältnisse herrschen damit aber noch lange nicht.

Popcorn berichtet in ihrem Buch »EVAlution«, dass in den USA

bereits achtzig Prozent aller Einkaufsentscheidungen von Frauen

getroffen werden. Deshalb rät die Vermarktungsexpertin auch

den Strategen in Österreich, mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse

der weiblichen Kunden zu nehmen.

Laut Popcorn wird noch immer unterschätzt, in welchem Maße Frauen

über den Erfolg eines Produkts entscheiden. Sind sie damit zufrieden,

lassen sie das nicht nur ihre Freundinnen wissen, sondern auch ihre

Eltern, Großeltern und Kinder. In manchen Familien geht das sogar

so weit, dass bis zu sieben Generationen auf ein und dieselbe

Waschmaschinenmarke vertrauen.

Und mobilkom austria empfahl die Zukunftsforscherin dringend, die

Sprache der Frauen zu lernen – insbesondere für das Verfassen von

Bedienungsanleitungen. »Man sollte sich dafür genug Zeit nehmen.

Wir wissen aus unseren Interviews, dass Frauen eine andere Sprache

sprechen und verstehen als die technisierte Sprache der Ingenieure.«

Ihr Fazit: »Bindet die Frauen mehr in Forschung und Entwicklung

ein!« mobilkom austria ist auf dem besten Weg.

DIE MARKE / 9


DIE ZUKUNFT

UNSERER MARKE

WIR

BLEIBEN

DRAN

10 / DIE MARKE


Editorial

Es war ein langer Weg, bis wir die Corporate Identity von

mobilkom austria neu definiert hatten. Ich möchte

allen, die diesen Prozess aktiv begleitet haben, an dieser

Stelle herzlich danken: Erst die gemeinsame Definition

unserer Kernwerte hat die Marke mobilkom austria und

auch das Corporate Design »beseelt«.

Elisabeth Mattes

Leiterin Corporate Communications

Die Kernwerte der Unternehmensmarke bilden das Wertegebäude

von mobilkom austria. Was steckt eigentlich

hinter den Begriffen Fortschritt, Integrität, Verantwortung

und Vitalität?

Mit A1 haben wir eine starke Produktmarke. Sie bietet hohe Qualität

in der Entwicklung neuer Dienste und Services und gibt den Kunden

Orientierung im Tarifdschungel. Die Menschen wollen heute aber

mehr wissen: Woran glaubt das Unternehmen und wofür steht es?

Deshalb haben wir die Unternehmensmarke mobilkom austria zu

neuem Leben erweckt. Wir wollen der Marke eine Seele geben. Wir

wollen spürbar machen, dass hinter mobilkom austria Menschen

stehen, die partnerschaftlich, respektvoll und fair handeln. Wir

wollen spürbar machen, welche Werte uns wichtig sind.

Wir verstehen es als unsere Aufgabe, an einer positiven Vision unserer

Zukunft mitzuarbeiten und dabei auch in unserer Kommunikation

die Kernwerte nie aus den Augen zu verlieren. Die Marke

mobilkom austria steht dabei für Werte, die von der Gesellschaft als

wichtige Werte anerkannt sind:

Fortschritt

Ein Kernwert, bei dem es darum geht, wohin wir als Unternehmen

gehen. Innovation ist dabei nur einer der Wege, sofern sie den

Menschen auch konkret weiterbringt.

Vitalität

Das ist unsere treibende Kraft: Wir sind groß, aber wir bleiben

gleichzeitig flexibel und schnell. Wir sind auch international, weil wir

mit unseren Tochterunternehmen die Grenzen des Landes überschreiten

und als österreichischer Marktführer weltweite Partnerschaften

eingehen.

Verantwortung

Weil für uns der Mensch im Mittelpunkt aller Überlegungen steht,

sehen wir es als unsere Aufgabe, daran zu arbeiten, wie wir etwas

sagen: partnerschaftlich, verantwortlich, mit dem Anspruch, für

die Menschen da zu sein – ob für Kunden oder MitarbeiterInnen.

Integrität

mobilkom austria hat eine Heimat, die schon im Namen steckt. Wir

stehen dazu und sehen uns als eine Tomorrow Brand, eine Marke,

die eine Herkunft hat, kompetent, glaubwürdig und in der Haltung

konstant ist – eine Marke, die es auch morgen noch geben wird.


Die Entwicklung

der Markenwerte

Die Unternehmensmarke bekommt erst im

Zusammenklang vieler Faktoren die richtige

Dynamik. Auch ihre Entwicklung ist eine

Teamleistung.

12 / DIE MARKE

mobilkom austria engagierte das

Team von Red Spider, einer Markenstrategie-Agentur

aus London, weil

Distanz oft zu besseren Ergebnissen

führt. Gemeinsam mit Red Spider

hat das Team von Corporate Communications

unter der Leitung von

Elisabeth Mattes (Foto) die Werte

der Marke herausgearbeitet.

Die Zusammenarbeit zwischen

mobilkom austria, der Werbeagentur

Bluetango und Red Spider zeigt,

wie sinnvoll es ist, alle Aspekte

einer Marke zu durchleuchten und

»insights« und »outsights« zu

verbinden.

mobilkom austria ist eine Marke

mit Geschichte. Der Markenauftritt

muss diese Geschichte neu interpretieren

und zukunftsfähig

machen.

Um zu wissen, wohin wir gehen,

müssen wir erst wissen, wo wir stehen.

Die Stärken- und Schwächenanalyse

unserer Marke und aller

Mitbewerber führte zu besserer Einschätzung

der eigenen Position.


GEMEINSAM

GESTALTEN WIR

DIE ZUKUNFT.

Der gesamte Prozess dauerte

mehrere Monate und wurde in verschiedenen

Workshops vollzogen.

Corporate Communications hat

im Anschluss mit der Umsetzung

im Unternehmen begonnen.

Es gibt nichts Gutes – außer man

tut es. In diesem Bewusstsein

werden die Markenwerte von

mobilkom austria kontinuierlich

überprüft und immer neu justiert.

Die definierten Kernwerte der Marke

hatten entscheidenden Einfluss auf

die interne Wertediskussion und

die Entwicklung des Unternehmensleitbildes.

Damit war auch die Basis

für die mobilkom austria Sprache,

für ihre Bilderwelt und Kommunikation

fixiert.

Eine neue Markenwelt muss zunächst

im Unternehmen selbst etabliert

und gelebt werden. Hier wurden die

Weichen für die zukünftige Kommunikation

gestellt. Und die Erfolge

werden sich dynamisch auswirken –

nach außen und in das Unternehmen

hinein.

DIE MARKE / 13


Die Markenwerte

Nur wenn wir die Markenwerte von

mobilkom austria im Unternehmen leben,

können wir erfolgreich nach außen

kommunizieren.

Jede Unternehmensmarke sollte über den Unternehmensnutzen

hinaus auch ihre Kernwerte definieren. Erst Werte geben Orientierung

und Halt. Werte sind meist aber auch etwas sehr Lebendiges,

sie entwickeln sich und gewinnen im Lauf der Zeit an Bedeutung.

Für mobilkom austria sind Fortschritt, Integrität, Vitalität und Verantwortung

die wichtigsten Werte, die wir nach innen leben und die

wir auch nach außen erlebbar und spürbar machen wollen. Sie sind

die Grundlage für unseren erfolgreichen Markenaufbau und somit

für die Kommunikation der Marke. Sie sind die Planeten in unserem

»Sonnensystem«. Die Rolle der Unternehmensmarke ergibt sich

aus den Werten: Wir wollen gemeinsam an einer positiven Vision

unserer Zukunft arbeiten.

Wenige klar definierte Werte bilden den Fokus der Marke. Sie sind langfristig

gültig und formulieren, was eine Marke tun kann und wohin sie will. Sie

dienen als Abgrenzung gegenüber anderen Marken.

Eine Vielzahl kleinerer Werte zeigt, in welchem Kontext die Marke agiert.

Aber was am Rande wirksam ist, kann schon morgen im Zentrum stehen.

Wir nennen diese kleineren Werte Monde, die um unsere Planeten kreisen.

Sie bilden qualifizierte Cluster. Diese Cluster definieren letztlich die Schlüsselwerte

der Marke und ermöglichen eine glaubwürdige Identifikation mit der

Marke.

14 / DIE MARKE

SCHNELL /

FLEXIBEL

INTERNATIONAL

VITALITÄT

Unsere Lebenskraft

POSITIV /

OPTIMISTISCH

FANTASIEVOLL /

KREATIV

STABIL

MOBIL /

UNGEBUNDEN

BEGEISTERUNGSFÄHIG

ERSTKLASSIG

INTEGRITÄT

Woher

kommen wir?

MARKTFÜHRER


SICHER

KOMPETENT

VERTRAUENSWÜRDIG

VISIONÄR

INNOVATIV

FORTSCHRITT

Wohin wir gehen

DYNAMISCH

SOZIAL

INTUITIV

ÖSTERREICHISCH

VERANTWORTUNG

Wie wir Dinge tun

VERANTWORTUNGSVOLL

PARTNERSCHAFTLICH

ZUKUNFTSORIENTIERT

TECHNOLOGIEFÜHRER

MENSCHLICH

INDIVIDUELL

VERSTÄNDNISVOLL

FORTSCHRITTLICH

DIE MARKE / 15


Die Markenarchitektur

Gute Architektur schafft viele interessante Elemente. Jedes einzelne

Element hat eine Aufgabe – zusammen bilden sie den Gesamteindruck.

Das ist bei Marken nicht anders als bei einem Gebäude.

KONZERNMARKE

UNTERNEHMENSMARKE

PRODUKT- UND SERVICEMARKEN

A1 PRODUKTE

Rund 3000 werbliche Botschaften erreichen den Kunden Tag für Tag.

Aus Sicht des Verbrauchers haben viele dieser Botschaften ähnliche

oder gleiche Absender. Missverständnisse und der Verlust von Aufmerksamkeit

können die Folge sein.

16 / DIE MARKE

A1 XCITE A1 B-FREE A1 TOTAL

Auch in unserem Fall gibt es ähnliche Absender-Marken mit gleichen

Werten, aber unterschiedlichen Botschaften. Genau genommen ist

mobilkom austria Bestandteil einer großen Markenfamilie.


An der Spitze der Familie steht die Konzernmarke Telekom Austria.

Als Mobilfunk-Anbieter ist mobilkom austria eine Unternehmensmarke

des Konzerns und besitzt ihrerseits Produkt- und Servicemarken.

Sie heißen A1, A1 BANK, client24 und können im Rahmen

ihres Sortiments eigene Submarken bilden.

Die Konzernmarke Telekom Austria steht für ein

leistungsfähiges Festnetz, Kompetenz im Mobilfunk,

den Ausbau von Internet-Diensten sowie

die Vernetzung all dieser Angebote. Sie verfügt

im nationalen und internationalen Geschäft über

große Kompetenz und Kredibilität.

mobilkom austria ist unsere Unternehmensmarke.

Sie ist die Basis jeder Kommunikationsmaßnahme

und speichert die Energie aller Aktivitäten

der einzelnen Produkt- und Servicemarken. Im

Ergebnis ist mobilkom austria Plattform und

Garant für zukünftige Erfolge bei der Verbesserung

und Neuentwicklung unserer Leistungen.

In der Kommunikation einzelner Leistungen

stehen die Produkt- und Servicemarken im Vordergrund.

Im Rahmen der Markenwerte von

mobilkom austria vermitteln sie unseren Kunden

ein klar differenziertes, attraktives Angebot.

Die Produktmarke A1 trägt aufgrund ihrer

Marktstellung eine besondere Verantwortung

im Markenbild.

Unter A1 werden verschiedene Produkte und

Dienste angeboten, die in die Produktmarke A1

integriert werden. Grund hierfür kann die Ausrichtung

auf eine bestimmte Zielgruppe oder die

Differenzierung innerhalb des eigenen Angebotes

sein.

Die Abgrenzung und Ordnung aller Marken des Konzerns und die eindeutige

Zuordnung von Botschaften erleichtern das interne Arbeiten.

Außerdem sorgt die Markenarchitektur dafür, dass der Verbraucher

das Zusammenspiel unserer Marken nicht als verwirrende Baustelle

wahrnimmt, sondern als eindrucksvolles Kommunikationsgebäude.

DIE MARKE / 17


UNSERE

BILDERWELT

Wir wollen die Welt zeigen, wie wir sie sehen. Starfotografin Antonina Gern

beim Shooting für die mobilkom austria Kampagne.


Fotoshooting

In der heutigen Bilderflut ist es

schwer, noch wahrgenommen zu

werden. Auffallen um jeden Preis

ist aber nicht das vorrangige Ziel

eines Leitbildshootings. Wichtiger

ist, Identität und Haltung über

Bilder zu kommunizieren.

4 / UNSERE BILDERWELT

Antonina Gern mit

ihrem Team am Set.


UNSERE BILDERWELT / 5


Bilder müssen eine Geschichte erzählen. Sie müssen den Kern der

Unternehmensaussage treffen und eigenständig sein. Lewis Blackwell,

Creative Director von Getty Images, der größten Bildagentur

weltweit, hat einmal formuliert: »Hinter der Kommunikation vieler

Unternehmen steht in Wirklichkeit die Angst vor sofortiger Auslöschung.«

Die Fotos von mobilkom austria sind dagegen ruhig und

entspannt. Sie transportieren die Kernbotschaften des Unternehmens

auf charmante, unterhaltsame Weise. Sie sind bewusst keine klassischen,

übertriebenen Werbefotos, sondern zeigen das reale Leben,

in das die mobile Kommunikation selbstverständlich integriert ist.

Die Technik soll ja dem Menschen dienen und nicht umgekehrt.

Hier ein Auszug aus einem Gespräch mit der Fotografin Antonina

Gern.

mobilkom austria: Ihre Fotos wirken sehr authentisch und erzählen

immer eine Geschichte. Das mobilkom austria Leitbildshooting basiert

direkt auf den Leitsätzen des Unternehmens und soll bewusst dessen

Kernwerte visualisieren. Bleibt da die Spontaneität nicht auf der

Strecke?

Antonina Gern: Wenn ich Reportagen für Zeitschriften fotografiere,

sind die Situationen nie gestellt, sondern sie finden tatsächlich statt.

Es liegt dann an mir, sie zu entdecken und im richtigen Moment

festzuhalten. Bei dem Leitbildshooting hatte ich es mir zur Aufgabe

gemacht, Situationen nachzustellen, aber sie so natürlich wie möglich

wirken zu lassen. Das war eine Herausforderung und das Spannende

an diesem Shooting.

mobilkom austria: Könnten Sie das an einem konkreten Beispiel

erklären?

Gern: Durch die Reportage-Fotografie bin ich nicht festgelegt, sondern

versuche, die Menschen sie selbst sein zu lassen. Obwohl alles

für das mobilkom austria Shooting vorher so gut wie möglich vorbereitet

wurde (Casting, Location), sind es die unvorhergesehenen

Ereignisse, die zu den schönsten Ergebnissen führen. Zum Beispiel

6 / UNSERE BILDERWELT

der Bauer: Dieser Mann bewegte sich völlig ungekünstelt in seiner

Scheune. Dann sah ich den Hahn und fragte, ob er ihn mal auf den

Arm nehmen könne. Der Bauer schritt sofort zur Tat und hielt seinen

Hahn so liebevoll auf dem Arm, als wäre er ein Neugeborenes.

Bei der Werbefotografie ist meistens alles festgelegt und unflexibel.

Bei der Reportage lernt man, aus allen Situationen das Beste zu

machen, egal ob mit schwierigen Menschen, mit Tieren oder bei

schlechtem Wetter. Es ist authentisch.

mobilkom austria: Fotografieren mit Laienmodellen ist einerseits

zeitaufwändig und andererseits auch immer ein Risiko, da gerade

das Natürliche bei Models nicht von allein entsteht. Beim Shooting

habe ich aber oft festgestellt, dass Sie sie richtig mitreißen konnten.

Gern: Ich liebe diese Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen.

Und am schönsten ist es, wenn ich merke, dass Menschen sich mir

anvertrauen und mich an sie heranlassen. Wichtig ist, dass sie sich

immer ernst genommen fühlen. Das Schwierige ist, in kürzester Zeit

Intimität herzustellen, und das liegt mir besonders. Bei der Reportage

musst du das auch können. Die Menschen und Situationen

warten nicht auf dich, es geht um Minuten und Sekunden; also

muss man »ran«, wenn man etwas Besonderes erleben und fotografieren

will.

Das Gespräch führte Artdirector Lo Breier, kreativ-verantwortlich für

das Shooting.

Die Fotografin Antonina Gern lebt in Deutschland und arbeitet für

Magazine wie »Stern« oder »Geo« und Kunden wie BMW.


Unsere vier Kernwerte

Es geht um eine positive Vision unserer Zukunft. Deshalb wollen

wir, wo auch immer wir auftreten, diese Werte hochhalten.

Jedes einzelne Foto der mobilkom austria Bilderwelt ist ein

Beitrag hierzu und kommuniziert ohne Worte unsere Werte

Integrität, Fortschritt, Vitalität und Verantwortung.

FORTSCHRITT

Es geht darum, wohin wir als mobilkom austria gehen. Wichtig ist

uns dabei vor allem, dass das, was immer wir tun, den Menschen

auch weiterbringt. Innovationen wollen wir als Erste bieten.

VITALITÄT

Das ist unsere treibende Kraft. Wir sind groß und bleiben gleichzeitig

wendig und schnell, wir sind international: Wir sind

österreichischer Marktführer und mit unseren Tochterunternehmen

überschreiten wir die Grenzen unseres Landes.

VERANTWORTUNG

Es kommt oft darauf an, wie man etwas sagt. Wir sagen es partnerschaftlich,

verantwortungsvoll und mit dem Anspruch,

den Menschen – ob Kunde oder MitarbeiterIn – immer in den

Mittelpunkt zu stellen.

INTEGRITÄT

Unsere Marke hat eine Heimat: Österreich. Wir stehen dazu.

Wir sind kompetent, glaubwürdig und in unserer Haltung

konstant – eine echte Tomorrow Brand, denn uns wird es auch

morgen noch geben.

UNSERE BILDERWELT / 7


8 / UNSERE BILDERWELT


Am Anfang jeder Beziehung steht Vertrauen.

UNSERE BILDERWELT / 9


10 / UNSERE BILDERWELT

Unsere Marke hat eine Heimat.


Wir werden überall gebraucht.

UNSERE BILDERWELT / 11


Als Innovationsführer in Österreich

glauben wir an eine drahtlose Zukunft.

12 / UNSERE BILDERWELT


UNSERE BILDERWELT / 13


CORPORATE

DESIGN

Das Ziel ist eine positive Vision unserer Zukunft.

Gut, wenn man die Markenwelt schon von weitem erkennt.


Das Logo

Ein Logo hat Signalwirkung, informiert und hat Erinnerungswert.

Unser Logo besteht aus dem Firmenschriftzug mobilkom austria

und dem gelben Bogen, der die Verbindung zu unserer Produktmarke

A1 und zur Servicemarke client24 signalisiert. Der Bogen

ist eines der frühesten Elemente menschlicher Verständigung. Er

ist das Zeichen der Verbindung und der Beständigkeit.

DER GRAUE BALKEN

Jedes Element des Corporate Designs hat seine Aufgabe. Der silbergraue

Balken dient als Plattform und Untergrund für das Logo. Er

soll aber auch Anzeigen, Plakate und Aufsteller optisch klammern.

Der Einsatz als Fond, Balken oder Feld ist bewusst offen gehalten,

um eine optimale Umsetzung für alle Anwendungsmöglichkeiten zu

schaffen.

4 / CORPORATE DESIGN

DER GELBE BOGEN

Die psychischen Grundelemente des Denkens sind bestimmte

Zeichen und mehr oder weniger klare Bilder, die »nach

Wunsch« reproduziert oder kombiniert werden können.

Albert Einstein

Der Bogen, ein helles, warmes, archaisches Signal, steht für »Verbindung«,

fürs Brückenschlagen. Er ist auch das verbindende Element

von A1 und anderen Logos in der mobilkom austria Familie.


DER SCHRIFTZUG

mobilkom austria ist bewusst kleingeschrieben. Erstens, um Offenheit

und Klarheit zu symbolisieren. Zweitens, um optisch ruhiger die

Kombination mit dem Bogen einzugehen. Die klare Schrift signalisiert

Stärke. Da die Schrift der Wortmarke identisch ist mit der

Unternehmenschrift, erhält man ein homogenes Erscheinungsbild

und kann so die verschiedenen Familienlogos besser integrieren.

Sobald wir das Zeichen als Marke benennen, ist es eine Marke. Es

»markiert« das Unternehmen. Dadurch ist es das wichtigste Element

des Firmenbildes.

Wie und wo es verwendet werden darf, welche Kombinationen

möglich sind, erfahren Sie im Ordner »Der Auftritt«.

CORPORATE DESIGN / 5


Das Markenportfolio

Schon an den Logos erkennt man die Zugehörigkeit

zu mobilkom austria.

6 / CORPORATE DESIGN

A1

A1 ist eine der profiliertesten Produktmarken Österreichs. A1 steht

für unsere Produkte und unser erstklassiges Netz – unter dieser

Marke verkaufen wir Services und Dienste. Unsere Produktmarke

vermittelt Innovation, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Individualität

und Lebensfreude – das wird auch in den A1 Sponsoring-

Themen wie z. B. Motorsport, Beach-Volleyball und Snowboard

deutlich.


client24 – Servicedienstleistungen für den Drittmarkt

Unter der Marke client24 stellt mobilkom austria das Know-how

und die Erfahrung im Bereich Customer Services auch Drittkunden

zur Verfügung. Über client24 bieten wir (fast) alles, was man sich

unter Kundenbetreuung vorstellen kann: ob Aufbau und Entwicklung

von Konzepten, die zu einer Verbesserung der Kundenbeziehung

führen sollen, oder die Übernahme von schriftlichem und telefonischem

Kommunikations-Management. Aber auch Prozess-Consulting

und ein intensives Aus- und Weiterbildungsprogramm werden

angeboten.

mobilkom austria group

Auf internationaler Ebene konzentrieren sich unsere Interessen auf

die Wachstumsmärkte in Mittel- und Osteuropa. In diesem Sinn

wurde die mobilkom austria group aufgebaut: VIPnet, mobilkom

austria, mobilkom [liechtenstein] und Si.mobil. Unser erklärtes Ziel

ist es, in jedem Land der mobilkom austria group der erste Mobilfunkbetreiber

zu sein, der neue Technologien zum Nutzen der

Kunden auf den Markt bringt. Das ist nur in enger Zusammenarbeit

innerhalb der Gruppe möglich. Das Fundament des Erfolgs der

mobilkom austria group sind gelebte Kommunikation und das

Nutzen von Synergien.

CORPORATE DESIGN / 7


Die Produktmarke A1

A1 ist die starke Produktmarke von mobilkom austria und

gleichzeitig eine der stärksten und wichtigsten Marken in

Österreich.

A1 verfügt über eine Bekanntheit von fast 100 Prozent und steht für hervorragende Qualität, ständige

Innovationen sowie höchste Produkt- und Servicevielfalt zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Unter dem Dach der Produktmarke A1 sind alle Produkte und ehemalige Submarken wie z. B. B-FREE

zusammengefasst.

8 / CORPORATE DESIGN


Die Zielgruppen und Ziele von A1

In der Kommunikation zu allen bestehenden und potenziellen

neuen Kunden steht die Marke A1 im Vordergrund.

Für eine auf die Zielgruppe abgestimmte Kommunikation

werden folgende Segmente unterschieden:

• Business (Großkunden und KMU)

• Privatkunden

• Jugend

Der kommunikative Auftritt beeinflusst entscheidend

die Einstellung des Kunden zur Marke und damit zu den

Produkten und Serviceleistungen von A1. Die Hauptziele,

die durch eine konsequente Markenführungsstrategie

erreicht werden, sind:

• Nachfrage steigern

• Umsatz erhöhen

• Kundenbindung verstärken

• Präferenz gegenüber Mitbewerbern schaffen

• Vertrauen gewinnen

Das Markenversprechen, die Markenwerte und

die Markenpersönlichkeit von A1

Das Markenversprechen »A1 makes my life better« stellt

den Menschen in den Mittelpunkt und will mit mobilen

Diensten einen Beitrag dazu leisten, das Leben seiner

Kunden besser zu machen.

Vier Kernwerte untermauern das Markenversprechen.

Auf den wichtigen Markenwerten Qualität und Innovation

wird weiter aufgebaut, ergänzt werden sie durch

die für den zukünftigen Erfolg essenziellen Werte Individualität

und Preis-Leistungs-Bewusstsein. Die Kernwerte

sind die Basis für die Markenpersönlichkeit von

A1, die die Marke greifbar und erlebbar macht. Positive

Eigenschaften wie Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit

werden bewahrt, gleichzeitig wird A1 emotionaler und

menschlicher: voller Lebensfreude, sympathisch und

humorvoll.

Dieses Markenversprechen, die vier Kernwerte und die

Markenpersönlichkeit spiegeln sich in jeder Kommunikationsmaßnahme

der Marke nach außen wider.

A1 und Vodafone – Dual Branding bei internationalen

Produkten und Services

Für internationale Produkte und Serviceleistungen hat

A1 einen starken Partner gewonnen: Vodafone. Die

gemeinsam entwickelten und angebotenen Produkte

werden unter einem gemeinsamen Logo beworben.

A1 hat einen klar definierten werblichen Auftritt, der in

einem eigenen Manual geregelt ist.

Kontakt bei Fragen zur Produktmarke A1:

Claudia Huber

Marketing Communications

Media & Brand Strategy

Tel.: 01 331 61 4022

E-Mail: c.huber2@mobilkom.at

CORPORATE DESIGN / 9


Gelb

Pantone 130 C

Pantone 129 U

CMYK 0/35/100/0

RGB 255/165/0

RAL 1003

Silbergrau

Pantone Cool Gray 4 C

Pantone Cool Gray 4 U

CMYK 0/0/0/27

RGB 200/200/200

RAL 7004

Die Primärfarben Gelb und Silbergrau.

Was ist Farbe? Hundert Jahre nachdem Newton seine auf physikalischen

Experimenten begründete Farbentheorie veröffentlicht hatte,

beschäftigte sich Goethe intensiv mit der Farbenlehre. Seine Definition

lautet: »Farbe ist eine in unserem Geist entstehende Qualität, die wir

den Erscheinungen der Dinge zuordnen.«

Die Farben von

mobilkom austria

10 / CORPORATE DESIGN


Orange

CMYK 0/50/100/0

RGB 238/156/0

Gelb

Pantone 130 C

Pantone 129 U

CMYK 0/35/100/0

RGB 255/165/0

RAL 1003

Gelb

60%

Gelb

30%

Mittelgrau

CMYK 0/0/0/54

RGB 139/139/139

Silbergrau

Pantone Cool Gray 4 C

Pantone Cool Gray 4 U

CMYK 0/0/0/27

RGB 200/200/200

RAL 7004

Silbergrau

60%

Silbergrau

30%

Warum empfinden wir Farben als warm oder kalt? Warum unterscheiden

wir zwischen Signalfarben und Hintergrundfarben? Gibt es

hässliche oder schöne Farben? Farbpsychologen haben in langen

Testreihen interessante Resultate erzielt. Blau z. B. ist die beliebteste

Farbe. Einerseits. Andererseits ist sie auch kalt. Blau ist aber

nicht immer Blau und Gelb ist nicht immer Gelb. Es kommt auf die

feine Nuancierung und die Kombination mit anderen Farben an.

Ein warmes, dunkleres Gelb vor Grau hat eine andere Wirkung als

Zitronengelb vor Schwarz. Und da sind wir eigentlich schon beim

Thema: Wieso hat mobilkom austria gerade dieses Gelb und dieses

Grau als Hauptfarben gewählt?

Im Allgemeinen hat die Farbe zwei Funktionen: erstens einen Informationswert

und zweitens einen Gefühlswert. Die beiden Aspekte

haben dazu geführt, dass der Mensch sich der Farbe bedient, um

Aufmerksamkeit auf bestimmte Objekte zu lenken. Entweder will

man vor etwas warnen (Signalcharakter) oder sich tarnen, oder man

trachtet danach, die Attraktivität zu steigern. Und genau das tun wir

für mobilkom austria.

Farbpsychologen schreiben dem mobilkom austria Gelb Werte wie

Energie, Innovation, Emotionalität und Wärme zu. Dem Grau oder

besser Silbergrau Werte wie Klugheit, Selbstständigkeit, Sicherheit,

Rot

Pantone 180 C

Pantone 180 U

CMYK 25/100/90/0

RGB 129/0/18

Rot

60%

Rot

30%

Das Spektrum der Sekundärfarben setzt sich aus den Zusatzfarben Rot,

Blau und Grün, deren Tönen und den Tönen der Primärfarben zusammen.

Blau

Pantone 647 C

Pantone 647 U

CMYK 100/70/20/0

RGB 45/73/123

Blau

60%

Blau

30%

Grün

Pantone 371 C

Pantone 371 U

CMYK 80/50/100/0

RGB 34/87/20

Grün

60%

Grün

30%

Genauigkeit und Funktionalität. All diese Eigenschaften passen

sehr gut zu den Werten von mobilkom austria. Für die Gestaltung

ist Gelb eine Signalfarbe, Grau eine Hintergrundfarbe. Die hauptsächliche

Schriftfarbe ist Schwarz auf hellem Grund und Weiß auf

dunklem Grund. Damit die Corporate-Farben sich auch wirklich

einprägen, ist es notwendig, bei allen Anwendungen Farbschwankungen

zu vermeiden.

Zur Definition der Farben werden international übliche Pantone-

Werte angegeben. Mehr über Pantone erfahren Sie unter

www.pantone.com

Die mobilkom austria Sekundärfarben ergänzen die Primärfarben

und ermöglichen eine farbige Gestaltung der mobilkom austria

Produkte.

Wenn Sie Interesse an Farbentheorie und Psychologie haben, lesen

sie nach bei:

• Eva Heller: Wie Farben wirken, Rowohlt Verlag

• Alexander Theroux: Anleitungen eine Farbe zu lesen,

Europäische Verlagsanstalt

• Naomi Kuno: Colors in Context, Books Nippon

CORPORATE DESIGN / 11


12 / CORPORATE DESIGN


Die Schriften

Welche Schrift verwendet

mobilkom austria? Braucht ein

Unternehmen überhaupt eine

Corporate-Schrift? Wieso

gerade die Interstate? Es gibt

doch Millionen von Schriften.

Schrift prägt das Erscheinungsbild von Unternehmen

wesentlich. Eine Corporate-Schrift muss verschiedene

Kriterien erfüllen. Sie muss klar lesbar sein. Nicht nur

auf Papier, sondern auch auf dem Bildschirm. Sie muss

einen eigenen Charakter haben und sich am besten

logisch aus dem Unternehmensleitbild ableiten lassen.

Das ist aber nur eine Anforderung. Die andere ist der

Einsatz von Schrift und ihre Anwendung. Gemeinsam

entscheiden sie über die Faszination von Typografie.

CORPORATE DESIGN / 13


mobilkom austria verwendet

die Interstate

als Logotype und als

Headline-Schrift.

Durch ihre deutliche

Lesbarkeit und ihren

Charakter gibt sie

dem Logo und allen

Kommunikationsmitteln

den mobilkom

austria Look und ein

einheitliches

Erscheinungsbild.

Tobias Frere-Jones

Die Tahoma als

mobilkom austria

Fließtext-Schrift eignet

sich besonders als

moderne Systemschrift

für die Arbeit am

Bildschirm. Sie ist für

Korrespondenz,

PowerPoint-Präsentationen,

Tabellen und

Fließtext vorgesehen.

14 / CORPORATE DESIGN

Interstate Regular

Interstate Bold

ROUTE 59 CLOSED

Eastbound

CONSTRUCTION AHEAD

DIE INTERSTATE

Sie ist ein Klassiker, der seinen Ursprung in der amerikanischen Highway-Beschriftung hat. Sie wurde wegen ihrer

besonders guten Lesbarkeit auf weite Sicht von der United States Federal Highway Administration ausgesucht.

Zur selben Zeit wurde Fords Model T für Amerika der Inbegriff für Mobilität. Die Interstate ist uns als Schilderschrift

durch amerikanische Roadmovies vertraut. Das heißt: Sie ist gut für kurze Headlines, Subheads etc. geeignet, aber

sicher nicht für lange Texte. Da wirkt sie sperrig und behindert den Lesefluss.

Der Schriftdesigner Tobias Frere-Jones hat sie zwischen 1993 und 1994 überarbeitet und zu einer modernen Schriftfamilie

entwickelt. Auch bekannte Schriften wie die Grand Central, die Garage Gothic und die Griffith Gothic stammen

aus seiner Feder. Er ist einer der bekanntesten Schriftdesigner weltweit, begann seine Karriere in New York und

arbeitete für Fontbureau und The Hoefler Type Foundry. Wenn Sie mehr über Tobias Frere-Jones wissen wollen:

www.fontbureau.com

Tahoma Regular

Tahoma Bold

DIE TAHOMA

Moderne Corporate-Lauftextschriften müssen vor allem eines sein: praktisch. Früher war das einfach und hat sich

seit Gutenberg kaum verändert. Mit Bleilettern druckte man Drucksorten und mit der Schreibmaschine schrieb man

Briefe. Jetzt ist die übergreifende Verwendbarkeit einer Schrift von der E-Mail bis zum Plakat das wichtigste Kriterium.

mobilkom austria hat bewusst die Tahoma gewählt. Sie ist eine neue Sans-Serif-Microsoft-Systemschrift. Speziell

entwickelt für die Lesbarkeit auf Bildschirmen in kleinen Schriftgrößen. Sie ist ein True Type Font, der in jeder Größe

ein ideales Schriftbild ergibt. Und sie ist »anti-aliased«, das heißt, sie wird bei Screen-Anwendungen geglättet. Sie

wurde designt von dem bekannten Schriftdesigner Matthew Carter und handüberarbeitet vom besten Hinting-

Experten, Tom Rickner. Matthew Carter ist bekannt geworden durch die Entwicklung der englischen Telefonbuchschrift,

die gut lesbar ist und den Umfang des Telefonbuchs um die Hälfte reduziert hat.


CORPORATE

COMMUNICATIONS

Es geht nicht immer nur darum, was man sagt – oft ist das Wie

viel entscheidender. Das Kapitel »Corporate Communications« gibt

darüber Auskunft.


Elisabeth Mattes

Melanie Mitterbacher

Milan Frühbauer

Birgitt Kleinschek Bernd Liebscher

4 / CORPORATE COMMUNICATIONS

Ursula Novotny


Was ist Corporate

Communications?

Corporate Communications umfasst im weitesten Sinn alles, was wir

über die Unternehmensmarke mobilkom austria zu sagen haben – nach

außen, aber auch nach innen, in das Unternehmen hinein. Dazu steht

uns neben den klassischen Kommunikationsinstrumenten wie Werbung,

Public Relations und den Medien der internen Kommunikation auch

Corporate Publishing zur Verfügung.

Dipl.-Kfm. Milan Frühbauer, einer der profiliertesten Fachjournalisten

auf dem Gebiet der Unternehmenskommunikation, sprach mit den

verantwortlichen MitarbeiterInnen bei mobilkom austria über die Aufgaben

von Corporate Communications.

Milan Frühbauer: Die zweite Hälfte der neunziger Jahre war gekennzeichnet

von einer Euphorie rund um die mobile Kommunikation.

Mittlerweile ist Ernüchterung eingetreten, sowohl was die Marktdurchdringung

als auch was den Innovationsfortschritt betrifft.

Im Moment haben wir eine Innovationsskepsis. Wie begegnet

mobilkom austria diesem Umstand?

Elisabeth Mattes, Leiterin Corporate Communications: Diese Innovationsskepsis

ist tatsächlich zu beobachten, weil – man muss

das aus dem Blickwinkel der Kunden sehen – eine Flut an Innovationen

über die Kunden hereinbricht und die Menschen einfach

Orientierung brauchen. Für uns Mobilfunkbetreiber und vor allem

für mobilkom austria ist es deshalb eine wichtige Aufgabe, diese

Orientierung im Innovationsdschungel zu geben. Ich glaube, dass

wir auf dem richtigen Weg sind, wenn wir der Gesellschaft vermitteln:

»Liebe Freunde! Da geht’s lang. Diese Dienste sind wichtig und

notwendig, damit ihr Zeit spart. Zeit im Business, in eurem Alltag –

damit ihr diese gewonnene Zeit eben anderswo, zum Beispiel in

eurer privaten Umgebung, nützlicher einsetzen könnt.« Das zeigt:

Wir haben eine positive Zukunftsvision und wir sehen es als unseren

Auftrag, den Menschen Zeit und damit Lebensqualität zu geben. Das

ist die Botschaft, die wir transportieren wollen.

Frühbauer: Eine der wichtigsten Zielgruppen sind die eigenen MitarbeiterInnen.

mobilkom austria macht auf diesem Gebiet sehr viel.

Wie vermitteln Sie das Markenbewusstsein, die Markenwerte und die

Ansprüche, die Sie sich selbst gesetzt haben – Innovationsführerschaft,

Dynamik, Flexibilität, Mobilität –, nach innen?

CORPORATE COMMUNICATIONS / 5


Birgitt Kleinschek, Leiterin Interne Kommunikation: Natürlich ist

mobilkom austria der Absender der Internen Kommunikation und mit

unseren Medien transportieren wir zugleich die Markenwerte der

Unternehmensmarke mobilkom austria. In unserer Mitarbeiterzeitung

»staff news« geschieht dies beispielsweise dadurch, dass sich

unsere MitarbeiterInnen darin wiederfinden. Es gibt Rubriken mit

Privatfotos, es gibt immer auch sehr persönliche Storys in der

»staff news«, und die Informationen über das Unternehmen sind so

geschrieben, dass sie auch jede(r) MitarbeiterIn versteht. Das heißt,

wir übernehmen Verantwortung für unsere MitarbeiterInnen, indem

wir sie dort abholen, wo sie gerade stehen, und sie über die Dinge

informieren, die sie interessieren, und das Ganze zeitgerecht. Was

auch immer in der externen Kommunikation passiert – wir versuchen

unsere MitarbeiterInnen einzubinden und ihnen auch auf diese Weise

unsere Werte zu vermitteln.

Frühbauer: Sie haben von einem attraktiven Printprodukt gesprochen,

von »staff news«. Welche Rolle wird Intranet in Zukunft für

Sie spielen?

Kleinschek: Wir werden Intranet in Zukunft zu einem personalisierten

Portal entwickeln. Und auch hier stehen die MitarbeiterInnen im

Mittelpunkt und können sich selbst entscheiden, welche Informationen

sie brauchen.

Frühbauer: Frau Mitterbacher, welche Rolle kann denn im Gesamtkonzept

der Instrumente das Sponsoring spielen?

6 / CORPORATE COMMUNICATIONS

Melanie Mitterbacher, Leiterin CI/CD: Sponsoring spielt eine ganz

wesentliche Rolle, da es sich in besonderem Maß dazu eignet, Werte

zu transportieren. Wir sind hier ausgesprochen zielorientiert: Im

Sponsoring von mobilkom austria konzentrieren wir uns momentan

auf die Bereiche Bildung und Soziales. Beide passen sehr gut zu

unseren Kernwerten Fortschritt, Verantwortung und Fürsorge. Es ist

konkret so, dass wir im Bereich Bildung sehr viel für Kinder tun,

auch im Bereich der Schulen. Unsere Kooperationen mit Fachhochschulen

und Universitäten mit technischer oder wirtschaftlicher

Ausrichtung sind ebenfalls sehr intensiv. Im sozialen Bereich haben

wir eine sehr enge Partnerschaft mit Ärzte ohne Grenzen, wobei

wir vor dem Eingehen einer Partnerschaft selbstverständlich darauf

achten, dass die Wertewelt des möglichen Partners zu uns passt.

Das heißt, wir prüfen unser Gegenüber auf Herz und Nieren, denn

wir betrachten so eine Zusammenarbeit als echte Partnerschaft.

Es geht uns nicht darum, Geld gegen Logo zu tauschen, sondern

wir wollen eine Vision unterstützen.

Frühbauer: Frau Novotny, wie kommuniziert man Wertewelten rund

um eine Marke in der klassischen Presse- und Medienarbeit und wie

stellen Sie sicher, dass die Informationen, die Sie den Medien anbieten,

auch den eigenen MitarbeiterInnen zur Verfügung stehen?

Ursula Novotny, Leiterin Public Relations: In der PR informieren wir

rasch, ehrlich und transparent. Wir achten darauf, dass die Informationen

so aufbereitet werden, dass unsere Zielgruppen nicht rätseln

müssen, was wir sagen wollen, sondern sofort wissen, worum es

geht. Dies ist eine Vorgehensweise, die auch von den Journalisten


esonders geschätzt wird. Darüber hinaus ist uns der richtige und

rasche Informationsfluss wichtig – wir leiten alle Informationen

deshalb zuerst an die Interne Kommunikation. Unsere Mitarbeiter-

Innen sollen unternehmensrelevante Informationen nicht erst aus

den Medien erfahren.

Frühbauer: Gibt es ein laufendes Monitoring aller kritischen Berichte

in den Medien oder beschäftigt man sich mit diesen Dingen erst,

wenn man vorgekommen ist?

Novotny: Nein, wir erstellen bei mobilkom austria eine regelmäßige

Medienresonanzanalyse. Dazu beobachten wir elektronische Medien

sowie Printmedien und bewerten diese sowohl qualitativ als auch

quantitativ. Wir reagieren entsprechend und präsentieren dem

Vorstand regelmäßig die Ergebnisse. Kritischen Themen wie EMVU

(= elektromagnetische Verträglichkeit und Umwelt) oder Handys als

Schuldenfalle begegnen wir durch laufende Kontakte mit Bürgerinitiativen

und sonstigen Institutionen, um aufklärende Arbeit zu

leisten. Als Mobilfunknetzbetreiber sitzen wir auch im Forum für

Mobilkommunikation, das eine Mittlerfunktion in allen Fragen der

Mobilkommunikation wahrnimmt.

Frühbauer: Welche Notwendigkeit sieht ein Unternehmen, das zwar

von hohem Interesse für die Finanzwelt, aber selbst nicht börsenotiert

ist, im Bereich Finanzkommunikation?

Bernd Liebscher, Assistent des Vorstands: Der Kapitalmarkt ist unsere

»jüngste« Kommunikationszielgruppe. Unsere Ansprechpartner

hier sind in erster Linie institutionelle Investoren. Auf nationaler

Ebene sind sowohl Investoren als auch Analysten leichter zu erreichen,

denn sie sind Medienkonsumenten in Österreich und werden

über die klassische Werbung angesprochen. Sie haben daher auch

ein Bild von uns. Wichtig ist: Für den Kapitalmarkt steht nicht die

Produktmarke, sondern die Unternehmensmarke im Vordergrund.

Die Kommunikationsinstrumente, die wir im Ausland einsetzen, sind

vielfältig. Das reicht vom Geschäftsbericht über unsere Corporate

Website und verschiedene Unternehmenspräsentationen bis hin zu

Ad-hoc-Meldungen, wobei der Absender entweder die Unternehmensmarke

mobilkom austria oder die Konzernmarke Telekom

Austria ist. Auf der anderen Seite ist der Face-to-Face-Kontakt im

Rahmen der Roadshows ganz wichtig. Hier ist der Vorstand das

Sprachrohr und der Vermittler unserer Markenwerte.

Frühbauer: Frau Mattes, eine letzte Frage – haben Sie in den vergangenen

Monaten ab und zu eine Publikation gesehen oder ein

Statement gehört, das abseits der neuen CI-/CD-Richtlinien war?

Mattes: Ich glaube eigentlich, dass unsere Kultur bereits so weit

von den MitarbeiterInnen gelebt wird, dass so etwas nur noch ganz

selten vorkommt. Aber es gilt, weiter daran zu arbeiten.

Frühbauer: Und das Manual unter das Kopfkissen zu legen?!

Mattes: Auf jeden Fall!

CORPORATE COMMUNICATIONS / 7


MIR TUTJEDER

MENSCH LEID,

DER NICHT GENUG

FANTASIE HAT,

UM EIN WORT MAL

SO UND MAL SO

ZU SCHREIBEN.

Mark Twain

8 / CORPORATE COMMUNICATIONS


Corporate Wording

WAS IST WORDING?

mobilkom austria Wording ist die Gestaltung eines unternehmenstypischen

Sprachstils für unsere Kundenkorrespondenz, Presseaussendungen

oder Broschüren bis hin zu Mitarbeiter-Informationen

oder Recruiting-Schreiben. Kurz: unser gesamtes sprachliches Auftreten.

Wording ist Teil unserer Identität und soll gemeinsam mit

unserer Unternehmenskultur, dem Corporate Design und dem Image

ein einheitliches Bild ergeben: unsere Corporate Identity.

Wenn wir als MitarbeiterInnen von mobilkom austria Briefe, E-Mails

und Texte schreiben, vermitteln wir unseren Lesern damit immer

auch ein Bild unserer Unternehmenskultur. Texte zu schreiben und

mit Sprache bewusst umzugehen bietet also die Möglichkeit, unser

Image zu pflegen und positiv zu beeinflussen. Deshalb überlassen wir

unsere Sprache nicht dem Zufall. Ziel ist es, die angestrebte Identität

von mobilkom austria – unsere individuellen Merkmale und unsere

Wertbegriffe – sowohl nach außen als auch nach innen durch eine einheitliche

und unternehmenstypische Sprache zu vermitteln.

DIE MOBILKOM AUSTRIA SPRACHWELT

Wie sieht die mobilkom austria Sprachwelt aus? Sie ist eine Welt aus

Briefen und Pressemitteilungen, E-Mails und Formularen, Produktinformationen

und Webtexten. Und all diese unterschiedlichen Texte

haben eines gemeinsam: Sie sollen Texte sein, die man gern liest,

die verständlich sind und außerdem sympathisch. In dieser Einheit –

egal ob professioneller Text oder Alltagskorrespondenz – entdeckt

der Leser die Werte von mobilkom austria.

3 PFEILER

Texte, die verständlich sind

Texte, die gefallen

Texte, die unsere Werte vermitteln

Texte, die verständlich sind

Wir schreiben nicht für uns, sondern für unsere Leser! Das ist der

zentrale Gedanke für verständliche Texte. Eigentlich selbstverständlich?

Und trotzdem werden Einladungen ohne Datum verschickt

oder E-Mails in einem Fachjargon verfasst, der zwar für uns alltäglich

ist, die anderen aber im Dunkeln tappen lässt. Trotzdem muten wir

unserem Gegenüber Gedankensprünge zu und Satzkonstrukte, die

sich über viele Zeilen ziehen und mühsam entwirrt werden müssen.

Vor dem Schreiben muss ich mir einen Augenblick Zeit nehmen und

mich in den Adressaten versetzen. Was interessiert ihn, was erwartet

er? Was will er wissen, wenn er meine Zeilen liest? Was muss er

wissen, damit er verstehen kann, was ich ihm sagen will? Welche

Begriffe sind in seinem Alltag weniger gebräuchlich als in meinem?

Kann ich den Begriff durch einen leichter verständlichen ersetzen

oder ihn erklären? Lassen Sie Ihr Gegenüber nicht an der

Entschlüsselung Ihrer Texte arbeiten!

Texte, die gefallen

Wollen unsere Leser die Texte wirklich lesen, die wir ihnen servieren?

Meist sind sie bereit, schon beim nächsten Satz wieder aufzuhören.

Ist der Inhalt nur mäßig interessant und hat der Brief den

Charme eines Zustellungsbescheids, haben wir schon verloren. In

unserer Hand liegt es, dem Leser mit jedem Satz Appetit auf den

nächsten zu machen.

Trennen Sie sich deshalb von Formulierungen, die Sie schon tausendmal

geschrieben haben. Die haben die anderen nämlich auch schon

tausendmal gelesen. Und nutzen Sie die Chancen konkreter Sprache

– geben Sie Ihrem Gegenüber Bilder. So bekommt das, was Sie

schreiben, Leben!

Kurz gesagt: Strengen Sie sich an! Setzen Sie Ihre Fantasie ein!

Schreiben Sie, was das Zeug hält!

Texte, die unsere Werte vermitteln

Es wird spürbar, dass Verantwortung kein leeres Wort ist, wenn wir

darauf eingehen, was unser Gegenüber braucht. Unsere Integrität

zeigt sich in Texten, bei denen man sich darauf verlassen kann, dass

wir verständlich schreiben. Den Fortschritt, für den wir stehen, leben

wir, wenn unsere Texte zeitgemäß sind. Und ein Text, der kraftvoll

und lebendig ist, macht unsere Vitalität greifbar.

MOBILKOM AUSTRIA

ALS EINHEIT SICHTBAR MACHEN – DIE STANDARDS

Unser Unternehmen heißt mobilkom austria. Bitte immer vollständig

schreiben und nicht nur mobilkom. Denn das Gute an unserem

Namen ist, dass er sagt, was wir tun und woher wir kommen. Und

diesen Vorteil sollten wir auch nutzen!

mobilkom austria schreiben wir immer klein – in Anlehnung an unser

Logo. Wie Sie sehen, auch am Satzanfang! Ach ja, vom Logo mit

dem fett gedruckten »kom« haben wir uns schon lange getrennt –

also bitte keine Nostalgie in Form von mobilkom.

Wir schreiben mobilkom austria ohne bestimmten Artikel.

Die Sprachwelt von mobilkom austria … (nicht: von der mobilkom)

Die Rechtsform lautet mobilkom austria AG & Co KG. In dieser Form

ist der Artikel übrigens richtig!

Die mobilkom austria AG & Co KG erwirtschaftete einen Umsatz …

Und wir halten die Marke rein, das heißt, wir setzen keinen Bindestrich

nach, vor oder zwischen mobilkom austria.

mobilkom austria Sprachwelt (nicht: mobilkom austria-Sprachwelt)

Details zur mobilkom austria Sprachwelt und zu den Standards

finden Sie im Corporate Wording Manual. Wenn Sie Fragen haben,

senden Sie ein E-Mail an CorporateIdentity@mobilkom.at

CORPORATE COMMUNICATIONS / 9


10 / CORPORATE COMMUNICATIONS


Corporate Publishing

Tu Gutes und sprich darüber. Dieser Satz hat nichts von seiner

Aktualität eingebüßt. Moderne Unternehmenskommunikation ist

wichtiger denn je.

Ein hochwertiger, einheitlicher Auftritt ist Teil unserer Unternehmenskultur.

Die moderne Kommunikation wird immer schneller. Nachrichten verbreiten sich binnen weniger Minuten. Begriffe wie Infotainment und Reizüberflutung

sind inzwischen jedem bekannt. Kann man in dieser neuen Medienwelt überhaupt noch wahrgenommen werden? Sind Unternehmensbotschaften

nicht zu komplex? Gerade diese Voraussetzungen sind für uns Motivation. Durch eine klare und professionelle Umsetzung

unseres Leitbildes kommunizieren wir nach innen und nach außen nicht nur Unternehmensbotschaften, sondern auch Themen rund um die

mobile Kommunikation, die unsere MitarbeiterInnen und Kunden interessieren. Bewusst orientieren wir uns an den Standards des modernen

Journalismus. Und wir freuen uns über die Anerkennung von professioneller Seite: Unser Mitarbeitermagazin »staff news« wurde im vergangenen

Jahr mit der Silbernen Feder ausgezeichnet, dem österreichischen Preis für Interne Kommunikation.

Wir finden, dass man in der Unternehmenskommunikation die Balance zwischen journalistischer und gestalterischer Freiheit einerseits und

einem geschlossenen Erscheinungsbild andererseits halten sollte. Nur das eine oder nur das andere würde für das Unternehmen nicht den

optimalen Nutzen bringen. Medienkonzepte müssen die Basis für weitere Entwicklungen sein. Mit Selbstkritik sollten wir daher nicht zu vorsichtig

sein. Sie hilft, Fehler zu erkennen und daraus zu lernen, und ist Ansporn zu noch größerer Kreativität.

CORPORATE COMMUNICATIONS / 11


Internet


mobile.futuretalk 2002: Web-Legende Esther Dyson im Gespräch

mit Boris Nemsic.

»It’s a user-controlled world«, sagt Esther Dyson, die 2002 beim

mobile.futuretalk mit »e-media« das folgende Gespräch führte.

Um nicht nur für die mobile Kommunikation, sondern auch für das

Internet und dessen Querverbindungen wichtige Impulse zu erhalten,

veranstaltet mobilkom austria in regelmäßigen Abständen die »futuretalks«.

mobilkom austria Chef Boris Nemsic anlässlich des mobile.futuretalks

2002: »Esther Dyson kann die Veränderung von Geschäfts- und

Privatleben durch die vernetzte Welt am besten beschreiben. Wir

sind stolz, dass sie uns ihre Erkenntnisse darlegt.« Die Medienzeitschrift

»e-media« führte ein Gespräch mit ihr.

»e-media«: Auf welche Weise verändert das Internet die Menschen

und ihr Zusammenleben?

Esther Dyson: Der Mensch selbst verändert sich dadurch überhaupt

nicht. Aber mithilfe der modernen Informationstechnologien wird er

unabhängiger. Die Kontrolle der Umwelt durch den Menschen nimmt

zu, je besser seine technologische Ausstattung ist.

»e-media«: In welchen Bereichen ist dieser Machtzuwachs des

Menschen am meisten spürbar?

Dyson: In der gesellschaftlichen Struktur. Strenge Hierarchien werden

aufgeweicht, wenn der Zugang zu Informationen kein Privileg der

Reichen und Mächtigen mehr ist. Politik rückt näher: Mit einem Klick

habe ich dem Präsidenten ein Mail geschickt – und der antwortet

sogar.

»e-media«: Und im ganz alltäglichen Leben?

Dyson: Alles wird einfacher und schneller. Und billiger. Mit dem Preisvergleichsinstrument

Internet haben die Konsumenten plötzlich selbst

Macht über den Markt.

»e-media«: Welche Chancen eröffnet der Fortschritt den mobilen

Technologien?

Startseite der mobilkom austria Website.

Dyson: Hier liegt das ganz große Zukunftspotenzial. Die Menschen

werden immer mobiler, weil sie ihr Kommunikationsnetz einfach

mitnehmen. In puncto Mobiltechnologie ist Europa – und vor allem

Österreich – den USA allerdings um Jahre voraus!

»e-media«: Was heißt das? Haben die Amerikaner keine Handys?

Dyson: Doch, aber im Vergleich zum europäischen Handynetz, auch

dem österreichischen, befindet sich das US-Netz im Entwicklungsstadium.

Österreich ist eine Handygesellschaft, die USA dagegen

stecken noch voll im Computerzeitalter. Wir können nicht einmal gescheit

eine SMS versenden, von MMS ganz zu schweigen.

__

Esther Dyson, die US-Internet-Ikone, war Vorstand der Web-Behörde

ICANN, sitzt im Aufsichtsrat des renommierten Santa-Fe-Instituts für

Technologieforschung, berät US-Präsidenten und Hightech-Firmen.

Ihr Newsletter »Release 1.0« analysiert monatlich Entwicklungen

der IT-Welt. Mit ihrer New Yorker Firma Edventure.com engagiert sie

sich für den Technologiefortschritt in Osteuropa.

WIR HABEN VERSTANDEN

Auch auf der mobilkom austria Corporate Site steht der Mensch im

Mittelpunkt. Die Site ist bewusst einfach, übersichtlich und funktional

gestaltet. Ihre Grundstruktur lässt Spielraum für spätere Applikationen.

Sie ist daher in ständiger Weiterentwicklung. Sie soll nicht nur

das Unternehmen präsentieren, sondern auch ein Forum für Diskussionen

zum Thema mobile Vernetzung der modernen Kommunikation

sein. Engagement und Sponsoring, Presse, Jobs und Karriere sind

wichtige Themen der Website.

CORPORATE COMMUNICATIONS / 13


TV-Auftritt

Fernsehen ist besonders wichtig,

wenn es gilt, Image und Bekanntheit

einer Marke rasch aufzubauen

und nachhaltig zu sichern. Einer

der Gründe dafür liegt in der »Dreidimensionalität«

des Mediums.

Als einziges Breitenmedium bietet das Fernsehen Sprache, Musik

und bewegte Bilder gleichzeitig; es spricht also mehr Sinne an als

alle anderen Medien. Längere Spots scheinen dabei nach neuesten

Untersuchungen auffälliger und sympathischer zu sein. Der Einfluss

auf Markenprägnanz und Image ist bei Spotlängen zwischen 30

und 60 Sekunden am höchsten.

Ziel des mobilkom austria TV-Auftritts ist es, Bekanntheit und Vertrauen

in die Marke aufzubauen. Auf diese Weise soll das Image von

mobilkom austria aufgeladen werden mit dem Spirit eines großen

österreichischen Unternehmens, dem man vertraut.

14 / CORPORATE COMMUNICATIONS


CORPORATE COMMUNICATIONS / 15


ER FLIEGT …

Für den ersten Imagespot von mobilkom austria im Jahr 2001/2002

wurde Starregisseur Wim Wenders (»Der Himmel über Berlin«,

»Buena Vista Social Club«) verpflichtet. »You can’t hide behind your

logo!«, hat uns Trendforscherin Faith Popcorn empfohlen. Wir haben

verstanden und nach reichlicher Überlegung und Diskussion Boris

Nemsic selbst vor die Kamera gebeten.

Die Aufgabe der TV-Werbung war klar: die Marke mobilkom austria

mit dem Spirit eines Unternehmens zu verbinden, dem man vertrauen

kann. Der Spot erzählt die Geschichte von der immer knapper

werdenden Zeit, die wir nicht durch komplizierte Technik vergeuden

sollten. Im Gegenteil: Technik soll Zeit schenken. Wie zum Beispiel

ein Handy, mit dem wir sogar während wichtiger Termine per SMS

den Kontakt zu unseren Lieben halten können.

16 / CORPORATE COMMUNICATIONS


ZEIT SCHENKEN

Im Februar 2003 folgte der zweite Spot. Diesmal gelang es, Hollywood-Regisseur

Robert Altman (»M.A.S.H.«, »Short Cuts«) zu

engagieren. Die Wahl fiel auf ihn, weil er Geschichten besonders

feinfühlig erzählen kann.

Wieder ging es um das Thema Zeit. Der Spot erzählt, wie uns die

Mobilkommunikation dabei hilft, durch Technik und Fortschritt Zeit

für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu gewinnen. Die Geschichte:

Ein Vater sitzt in einem Meeting, seine Tochter ist schon

ganz aufgeregt, denn gleich beginnt ihr erster Ballettauftritt. Nur

ihr Vater ist noch nicht da. Ihre Mutter schickt schnell eine SMS:

»Boris! Wo bist Du?« Er macht sich sofort auf den Weg. Während

der Fahrt setzt er sein Meeting per Videokonferenz fort. So arbeitet

mobilkom austria an Ideen für eine mobile Zukunft, die uns Zeit

schenkt. Die Aufführung kann beginnen.

CORPORATE COMMUNICATIONS / 17


Print

Für spezielle Zielgruppen

braucht man spezielle

Medien. Ein Beispiel:

die Image-Kampagne von

mobilkom austria für den

Bereich Human Resources.

Stichwort Haltung: Für mobilkom austria ist es nicht

gleichgültig, wie die Marke kommuniziert.

Wir haben Prinzipien und einen eigenständigen,

menschlichen Kommunikationsstil.

18 / CORPORATE COMMUNICATIONS


IT-MitarbeiterIn

Die Laufbahn für Neugierige: Ihr Aufgabengebiet umfasst

die Mitarbeit an IT-Projekten sowie die Zusammenarbeit

mit Fachbereichen des Unternehmens. Einer von über

2000 guten Jobs für technisch interessierte Generalisten.

Core Network Equipment PlannerIn

Heute in die Umlaufbahn von morgen: Alles dreht sich um

die Mobilfunkstandards der Zukunft: GPRS, UMTS und

TCP/IP. Zu den Aufgaben gehört die bedarfsgerechte

Planung und Dimensionierung. Einer von über 2000

absoluten Zukunftsjobs.

Marketing AssistentIn

Teamplayer mit Eigeninitiative: Sie unterstützen unsere

Teams in organisatorischen und fachlichen Bereichen. Z. B.

bei der Erstellung von Reports und Präsentationen oder

der Abwicklung von Teilprojekten. Einer von über 2000

Jobs für flexible Menschen.

Unix- und Storage-AdministratorIn

Problemlöser sind hier auf der richtigen Laufbahn: Sie

betreuen Unix-Großrechner und das damit verbundene

Storage Area Network. Dazu kommen eigenverantwortliche

Planung und Durchführung von Infrastrukturprojekten.

Einer von über 2000 interessanten Jobs.

Laufbahn für Persönlichkeiten

GPRS Systems Engineer

Kompetenz ist der beste Begleiter auf Ihrer Laufbahn:

Der Einsatz der GPRS- und UMTS-Packetcore-Netzelemente

muss exakt geplant werden. Dazu gehört vor allem die Definition

neuer Features und Anforderungen. Einer von über

2000 spannenden Jobs.

Herr Kepler hat schon im Jahr 1609 herausgefunden, wie exakt die Bahnen der Planeten aufeinander abgestimmt sind. In seinem Sinn

glauben wir, dass ein gutes Team aus Persönlichkeiten besteht, die sich um ein gemeinsames Zentrum drehen: unsere Kunden. Denn

die dürfen zu Recht erwarten, dass sie bei uns im Mittelpunkt stehen. www.mobilkom.at Wir wollen Menschen, die etwas wollen.

CRM-Kampagnenmanagement

Teamgeist plus Kreativität wird im Bereich Customer

Relations in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen.

Ziel: neue Konzepte und Ideen zu entwickeln, um die Zufriedenheit

unserer Kunden weiter zu steigern. Einer von

über 2000 Jobs für Leute mit Ideen.

Das Geheimnis großer Orchester: Teamgeist

VerkaufsberaterIn

A1 SHOP-LeiterIn

Im Team geht alles: Sie sind für die Darstellung unserer Die Herausforderung für Teamplayer: Sie leiten einen der

Dienstleistungen und der dazugehörigen Endgeräte zu- 36 A1 SHOPS und das jeweilige Verkaufsteam. Sie beraständig

und somit die wichtigste Verbindung zu unseren ten und verkaufen auch selbst. Einer von über 2000 Jobs

Kunden. Einer von über 2000 Jobs für kontaktfreudige, für Menschen, die gerne Verantwortung übernehmen

optimistische Menschen.

wollen.

Selten ist Teamgeist deutlicher erlebbar als in einem gelungenen Konzert. Hier spürt man, was möglich ist, wenn Menschen

gemeinsam für ein Ziel arbeiten. Wir denken, dass Teamgeist auch die wichtigste Eigenschaft unserer Mitarbeiter sein

muss. Weil nur ein optimistisches Team die Leistung bringen kann, die unsere Kunden in Zukunft von uns erwarten.

www.mobilkom.at Wir wollen Menschen, die etwas wollen.

SMS-ProjektleiterIn

Die richtige Laufbahn für technisch Interessierte: Hier

geht es um die Weiterentwicklung und Realisierung von

auf SMS basierenden Diensten für unsere Kunden und

der Verbesserung unserer SMSC-Einrichtungen. Einer von

über 2000 Spitzenjobs für Leute, die was bewegen.

Frequency-KoordinatorIn

Koordinationstalente auf einer spannenden Laufbahn: Sie

koordinieren im Rahmen der Funknetzplanung die Frequenzen

mit anderen Mobilfunkbetreibern. Einer von über

2000 Jobs für Menschen mit Integrität und Durchsetzungsvermögen.

Anzeigen, die auffallen, fallen auch nicht durch.

Produkt ManagerIn

Account ManagerIn

Ideen entstehen aus Teamwork: Hier sind Persönlichkei- Führungspersönlichkeiten mit Teamgeist: Sie fungieren

ten gefragt, die Fähigkeiten als Projektmanager haben, als wichtige Drehscheibe zwischen Fachhändlern,

sowie die Kreativität, um in unserem Kerngeschäft neue mobilkom austria und Kunden im KMU-Bereich. Kom-

Leistungen und Promotions zu entwickeln. Einer von über munikations- und Durchsetzungsvermögen sind gefragt.

2000 Zukunftsjobs bei mobilkom austria.

Einer von über 2000 Jobs für Leute, die etwas bewegen

wollen.

Projektmanagement Business Sales

Key Account ManagerIn B2B

Ein starkes Team im Rücken: Sie sind die Schnittstelle In einem Team mit Technikfreaks: Ihre Aufgabe ist es,

zu unseren wichtigen Businesskunden, repräsentieren bestehende Businesskunden zu betreuen, über die neu-

mobilkom austria am Markt und bringen Services und esten Entwicklungen am Laufenden zu halten und neue

Produkte direkt zu den Kunden. Einer von über 2000 Kunden zu gewinnen. Einer von über 2000 Jobs, der viel

herausfordernden Jobs bei mobilkom austria.

Dynamik erfordert.

WIR WOLLEN MENSCHEN, DIE ETWAS WOLLEN

MitarbeiterIn Data Warehouse

Logik führt in die richtige Bahn: Hier arbeiten Sie an der

Analyse von Data-Warehouse-Anforderungen und der Entwicklung

zukünftiger Applikationen. Einer von über 2000

Jobs für analytisch Begabte.

Radio Network PlannerIn

Die Laufbahn für Spitzenprofis: Sie sind für die Standortneuplanung

und die Optimierung der Netzstruktur

(GSM und UMTS) in allen Bereichen zuständig. Einer von

über 2000 attraktiven Jobs für Menschen mit entsprechendem

Know-how.

Anzeigen, die die Kernwerte der Marke beachten, kommunizieren richtig.

Ein Beispiel: unsere Recruiting-Kampagne.

Abgesehen von der Vermittlung der Kernwerte der Unternehmensmarke

mobilkom austria muss die Kampagne zwei Bedingungen

erfüllen:

Erstens soll sie unser Unternehmen nach außen so darstellen, dass

sie zukünftigen MitarbeiterInnen – ob High Potentials oder Studenten

– das Gefühl vermittelt, mobilkom austria ist ein Unternehmen

für Menschen, die im Leben etwas erreichen wollen. Deshalb wollen

wir nicht nur als Marktführer gesehen werden, sondern in dieser Zielgruppe

auch als Meinungsführer gelten. Unser Fortschritt, unsere

Vitalität, Integrität und Verantwortung – kurz: unsere Kernwerte –

bieten das entsprechende Umfeld für Leute mit Teamgeist und Persönlichkeit,

die sich in ihrem Job entfalten wollen.

VerkaufsberaterIn

Mit Engagement zur Entfaltung: Sie sind für die Darstellung

unserer Dienstleistungen und der dazugehörigen

Endgeräte zuständig und somit die wichtigste

(weil menschliche) Verbindung zu unseren Kunden.

Einer von über 2000 Jobs für Menschen, die wissen,

wie wir Dinge sagen.

Unix- und Storage-AdministratorIn

Entfaltungsmöglichkeiten für Problemlöser: Sie betreuen

Unix-Großrechner und das damit verbundene Storage

Area Network. Dazu kommt die eigenverantwortliche

Planung und Durchführung von Infrastrukturprojekten.

Einer von über 2000 Jobs für eine mobile Zukunft.

A1 SHOP-LeiterIn

Entfalten Sie Ihren Teamgeist: Sie leiten einen der

36 A1 SHOPS und das entsprechende Verkaufsberater-

Team. Sie beraten und verkaufen selbst. Einer von

über 2000 attraktiven Jobs für Menschen, die etwas

erreichen wollen.

Entfalter sind bei uns am richtigen Platz

SMS-ProjektleiterIn

Entfaltungschancen für Vorausdenker: Hier befassen

Sie sich mit der Weiterentwicklung und Realisierung

von auf SMS basierenden Diensten für unsere Kunden

und der Verbesserung unserer SMSC-Einrichtungen.

Einer von über 2000 Jobs für Menschen mit Interesse

an Innovationen.

An sich ist es eine ganz simple Überlegung: Wenn sich jeder Mitarbeiter nach seinen Vorstellungen entfalten kann, dann entsteht

ein buntes Team, in dem sich jeder wohlfühlt. Und das erfreut wiederum unsere Kunden, die in einer mobilen

Zukunft ihrerseits alle Möglichkeiten zur Entfaltung haben. Anders gesagt: So einfach wird man zu einem der besten Arbeitgeber

Österreichs. www.mobilkom.at Wir wollen Menschen, die etwas wollen.

Projektmanagement Business Sales

Führungspersönlichkeiten kommen zur Entfaltung: Sie

sind die Schnittstelle zu unseren wichtigen Businesskunden,

repräsentieren mobilkom austria am Markt und

bringen Services und Produkte direkt zu den Kunden.

Einer von über 2000 verantwortungsvollen Jobs.

MitarbeiterIn Data Warehouse

Entfalten Sie Ihre logischen Fähigkeiten: In diesem

Bereich arbeiten Sie an der Analyse von Data-Warehouse-Anforderungen

und der Entwicklung entsprechender

Applikationen. Einer von über 2000 Jobs für

Denker mit Dynamik.

Anzeigen, die verstanden werden, kommunizieren auch.

Key Account ManagerIn B2B

Technikfans können sich entfalten: Ihre Aufgabe ist es,

bestehende Kunden über die neuesten Entwicklungen

am Laufenden zu halten und zu betreuen. Damit

sind sie die Repräsentanten der fortschrittlichsten

Leistungen am Markt. Einer von über 2000 innovativen

Jobs.

IT-MitarbeiterIn

Neugierige können sich entfalten: Ihr Aufgabengebiet

umfasst die Mitarbeit an IT-Projekten sowie die Zusammenarbeit

mit Fachbereichen des Unternehmens.

Einer von über 2000 Jobs im Bereich der neuen Technologien.

Zweitens möchte mobilkom austria für zukünftige MitarbeiterInnen

das Unternehmen in Österreich sein, in dem es möglich ist, eine

positive Vision der Zukunft mitzugestalten.

Unseren MitarbeiterInnen signalisieren wir mit dieser Recruiting-

Kampagne, im richtigen Unternehmen mit dem besten Spirit zu

arbeiten. Wenn wir beide Zielgruppen – künftige und bestehende

MitarbeiterInnen – erreichen, ist der Kommunikationserfolg der

Recruiting-Kampagne gegeben.

CORPORATE COMMUNICATIONS / 19


20 / CORPORATE COMMUNICATIONS


Environmental

Design

Fortschritt, Vitalität, Verantwortung,

Integrität – das sind auch die Kernwerte

für kreative Lösungen in Architektur

und Design.

Das neue Customer Service Center

im Burgenland.

CORPORATE COMMUNICATIONS / 21


mobilkom austria Hauptgebäude in

der Oberen Donaustraße in Wien.

22 / CORPORATE COMMUNICATIONS


Wegweiser zur Tiefgarage des Hauptgebäudes

in der Oberen Donaustraße.

Die Marke mobilkom austria muss eine »lebendige« Marke sein. Gerade

dort, wo mobilkom austria über die Architektur kommuniziert,

ist es wichtig, Spielregeln zu definieren, die es erlauben, spannende

Umsetzungen zu finden. Moderne Erkenntnisse der Architektur

müssen genauso einfließen können wie Entwicklungen im Messebau.

Die Kernwerte sind wichtige Leitlinien für neue und spannende

Lösungen.

Corporate-Design-Richtlinien sollen bewusst keine strengen optischen

Regeln sein. Im Environmental Design gibt es oft Sonderfälle, die abgestimmt

werden müssen. Die grundsätzlichen Regeln des Corporate

Designs gelten aber auch hier:

• Das Logo darf nicht verändert werden.

• Es darf nicht gestürzt werden (z.B. 90° gedreht).

Die Farbregeln müssen beachtet werden (Primär- und Sekundärfarben).

• Der Schriftzug darf nicht verändert oder in einer anderen Schrift

geschrieben werden.

• Grafische Effekte dürfen nicht verwendet werden.

• Der graue Metallfond soll matt und nicht glänzend sein. Er kann

aber gebürstet, mattiert oder gesandstrahlt sein.

Die typografischen Regeln müssen eingehalten werden.

(Die detaillierten Richtlinien zum Einsatz des Logos finden Sie im

Ordner 2.)

Architektur und Design sind immer stärker vernetzt. Sie transportieren

gemeinsame Botschaften. Es geht um den Menschen, der

Mobile Stellwand.

nicht von seiner Umgebung definiert wird, sondern sie selbst definiert.

Starre Strukturen werden durch weiche ersetzt. Davon werden

moderne Konzepte in Architektur und Design beeinflusst. Damit wir

zu innovativen Lösungen kommen und nicht zu Missverständnissen,

ist es notwendig, miteinander zu kommunizieren. Das heißt: Wir

wollen nicht Vorschriften erlassen, sondern das Gespräch mit den

jeweiligen Verantwortlichen suchen.

Wenn Sie Fragen haben oder wenn Sie auf Probleme in der

Umsetzung der Corporate-Design-Richtlinien stoßen, schreiben Sie

bitte ein E-Mail an CorporateIdentity@mobilkom.at

CORPORATE COMMUNICATIONS / 23


Wir zeigen Quality of Living.

Sie soll sich in den Produkten von

mobilkom austria wiederfinden.

24 / CORPORATE COMMUNICATIONS

mobilkom austria Windjacke,

Kuriertasche.


Das Merchandising

Es geht weniger um Hype, sondern vielmehr

um echte Werte wie Vertrauen. Unsere Produkte

sollen dieses Vertrauen schaffen.

Jedes mobilkom austria Produkt ist ein Teil der Kommunikation.

Es ist ein wesentlicher Bestandteil des Corporate

Designs. Gerade deswegen ist es sinnvoll, sich schon bei

der Auswahl der Produkte an den Unternehmenswerten

zu orientieren. Eine Wanduhr würde keinen Sinn haben,

eine moderne Umhängetasche schon eher. Ob es sinnvoll

ist, das Logo groß und in Gelb und Schwarz auf Grau

abzubilden, hängt vom Produkt, seiner Verwendung und

manchmal auch von den Produktionsmöglichkeiten ab.

Bei modischen Produkten wie Baseball-Kappen kann es

sinnvoll sein, sie entweder elegant mit einem kleinen

Grau-in-Grau-Logo zu besticken oder sie bewusst mit

einem großen Logo in Gelb und Schwarz zu versehen.

Der Logo-Einsatz auf einer Uhr oder einem Aschenbecher

muss unterschiedlichen Kriterien folgen.

Die Corporate-Design-Richtlinen gehen bewusst darauf

ein. Man sollte deswegen auch immer daran denken,

dass es zwei Arten von Produkten gibt – langfristige und

kurzfristige, modische. Der Multiplikatoreffekt darf dabei

nicht unterschätzt werden. Eine Zeit lang galt es als

schick, Taschen von Luftlinien zu tragen. Feuerzeuge

von Billa sind ein begehrtes Souvenir aus Österreich.

Man sollte also nicht zu vorsichtig sein mit der Verwendung

des eigenen Logos und es nicht nur unter dem

Understatement-Gesichtspunkt einsetzen.

Wir verwenden die Primärfarben und die Corporate-

Schriften, Sekundärfarben setzen wir dezent ein, Verzerrungen,

Schatten, Outlines oder ähnliche Effekte

vermeiden wir auch hier. Ein paar Beispiele für Umsetzungen

werden hier gezeigt.

Das bestickte mobilkom austria Cap.

Das mobilkom austria Häferl. Das Logo ist im

Siebdruckverfahren aufgebracht und eingebrannt.

Die mobilkom austria Reiseausstattung mit

geprägtem Logo.

CORPORATE COMMUNICATIONS / 25

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