NFV_03_2011 - Rot Weiss Damme

rotweissdamme

NFV_03_2011 - Rot Weiss Damme

FUSSBALL

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 3/2011

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

E.ON Avacon-Cup:

Stützpunkt Barsinghausen

nutzt Heimvorteil


Als sich die Kreispressewarte kürzlich mit i-Phone und i-Pad beschäftigten, war auch mir klar, dass der Zeitgeist

an unseren Funktionären vor Ort nicht vorbeigegangen ist. Ich habe den zahlreichen Teilnehmern Mut

gemacht, sich intensiv mit dem Online-Journalismus zu befassen. Das ist genau der richtige Weg in die Zukunft.

Wer sich im Internetzeitalter nicht mit den modernen Medien auskennt, kann auch keine gute Öffentlichkeitsarbeit

leisten.

Mag die Position des Kreispressewartes früher eher etwas geringschätzig beurteilt worden sein, so ist heute

offensive Öffentlichkeitsarbeit im Fußballverband immens wichtig. Daher appelliere ich an unsere Kreisvorsitzenden,

diese Position möglichst mit Fachleuten zu besetzen. Wir müssen als Fußballverband im Land noch viel

stärker wahrgenommen werden. Das funktioniert zum Beispiel über eine gute Öffentlichkeitsarbeit vor Ort.

Auch in der Geschäftsstelle sind wir auf diesem Gebiet gut aufgestellt.

Mein Eindruck aus der Kreispressewartetagung ist positiv, weil ich deutliche Zeichen erkannt habe, dass

auch in den Kreisen intensiv über Online-Journalismus nachgedacht wird. Damit ich nicht falsch verstanden

werde: Selbstverständlich hat unser Fußball-Journal nach wie vor einen hohen Stellenwert. Beides kann sich

aber hervorragend ergänzen.

Ich habe bei der Tagung die Möglichkeit genutzt, für die Frauen-WM zu werben. Es wird im WM-Standort

Wolfsburg vier wunderbare Spiele geben. Da bin ich mir absolut sicher. Aber wir müssen auch für eine tolle

Kulisse sorgen. Und genau bei diesem Punkt sind wieder die Kreispressewarte gefragt. Sie sind wichtige Multiplikatoren

für die Zuschauerresonanz bei dieser Weltmeisterschaft.

Waren beim Sommermärchen 2006 alle Stadien ausverkauft, so müssen wir in diesem Jahr für die Frauen

intensiv die Werbetrommel rühren. Nicht nur in Barsinghausen, sondern auch in Ostfriesland, Emsland, Lüneburger

Heide und der Harzregion sowie in den Zentren Wolfsburg, Braunschweig, Osnabrück und Hannover.

Alle gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass wir in Niedersachsen bei der Frauen-WM ein neues Sommermärchen

erleben.

Das Thema Kreisreform wird die Pressewarte des NFV in nächster Zeit auch beschäftigen. Wir sind vom DFB

aufgefordert worden, unsere Kreise vernünftig zu strukturieren und effizient zu arbeiten. Das heißt im Klartext:

Wir müssen Fusionen anstreben und dann unsere Kreise dementsprechend stärken. Ich bin froh darüber, dass

in vielen Regionen bei diesem brisanten Thema teilweise kontrovers, aber immer mit der gebotenen Fairness

diskutiert wird. Auch das gehört zu einer guten und vor allem professionellen Öffentlichkeitsarbeit.

Karl Rothmund

(Präsident)

Der NFV N

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

März 2011 3


Inhalt

4

Editorial

Karl Rothmund zur Öffentlichkeitsarbeit beim NFV 3

Portrait

Ronald Schober als „Diener zweier Herren“ 6

Besuch

Dr. Theo Zwanziger auf den Spuren von Konrad Koch 8

Tagung

NFV-Kreispressewarte zu Gast in Barsinghausen 10

Hausbesuch

Björn Kasper aus Hellwege liegt seit fünf Jahren im Wachkoma 12

Zu Gast in Barsinghausen

Schalke 04 und der „Herr der gelben Kästen“ 14

Tickets

Infos über Vorverkauf für Frauen-WM 16

Statistik

Weiterhin über 20.000 Mannschaften im NFV 18

Sportmedizin

Wie gewinne ich meine Fitness zurück? 20

E.ON Avacon-Cup I

Hannover-West schlägt Hannover-Stadt im Titelrennen denkbar knapp 22

EON.Avacon-Cup II

Alle Vorrundengruppen auf einen Blick 26

E.ON Avacon-Cup III

Verbandssportlehrer Wulf-Rüdiger Müller testet 87 Talente 28

4. BFLN-Hallen-Masters

Vierter Titel für die Lebenshilfe Wolfsburg 33

Oberliga-Schiedsrichter

Positive Bilanz bei der Halbzeittagung 34

Minispielfelder

Neue Turnierserien für Grundschulen 36

Oldie-Fußball

Ü 50-Meisterschaft am 28. Mai erstmals offiziell 37

U 15-Juniorinnen

Starker Auftritt beim Hallen-Nordturnier in Hamburg 38

Soziale Integration

Fußballer diskutieren in der JVA Rosdorf 40

Seite 10

NFV-Präsident Karl Rothmund (rechts stehend) referierte bei der Kreispressewartetagung in Barsinghausen. Ausführlicher Bericht auf den Seiten 10

und 11. Foto: Neumann

März 2011

Titel

Seit 1993 treffen sich in

den Monaten Januar

und Februar die größten

Talente Niedersachsens,

um sich

anlässlich der NFV-

Hallenmeisterschaft für

U 13-Junioren vorzustellen.

Die 19. Auflage

des E.ON Avacon-Cup,

so der Name seit 2004,

endete mit der

knappsten Entscheidung

der Turnier-

Geschichte: Um gerade

einmal zwei Treffer

hatte die am Stützpunkt

Barsinghausen

trainierte Auswahl

Hannover-West in der

Endrunde die Nase

gegenüber Hannover-Stadt vorn. Ebenfalls in die Historie dieser

Veranstaltung eingehen wird das erfolglose Abschneiden der

Bundesliga-Nachwuchsteams. Zum ersten Mal im Zeitalter der

Stützpunktmannschaften und Leistungszentren, das 2003

begann, konnten sich weder Hannover 96 noch der VfL Wolfsburg

oder der VfL Osnabrück für die Endrunde qualifizieren. Im

Finale dagegen dabei waren die Teams Osnabrück-Süd (rotes

Trikot) und Verden/Osterholz, die sich im direkten Duell 2:2

trennten. Das Titelfoto mit Kerem Yildirim (links) und Can Ercan

wurde von Werner Deppe aufgenommen.

Mädchenfußball

Stützpunktbereiche Nordost und West gewinnen Jahrgangsturniere 42

U 15-Junioren

Kiriakos Aslanidis hat die Qual der Wahl 45

Bezirk Braunschweig

Uta Bause Ehrenamtssiegerin im NFV-Kreis Northeim/Einbeck 46

Bezirk Weser-Ems

In Meppen entsteht ein Leistungszentrum: Kooperation mit Werder geplant 52

Bezirk Hannover

Halbzeitlehrgang der Spitzenschiedsrichter in Barsinghausen 58

Bezirk Lüneburg

NFV-Referatsleiter Ralf Sera besucht Vereinsvertreter in Buxtehude 60

NFV intern

Amtliche Nachrichten und Sportschultermine 66


Portrait

6

Rollentausch. Ronald Schober hat bis

vor kurzem im Schlosstheater Celle

den „Siegfried“ aus der Nibelungensage

gespielt. Nahtlos schlüpft er nun in

seine nächste Rolle. Derzeit spielt er den

WG-Bewohner Jan im Stück „Die fetten

Jahre sind vorbei“. Im gleichnamigen Film

wird dieser Großstadtrevolutionär von Daniel

Brühl gespielt. Ob als Sagenheld Siegfried

oder als aufmüpfiger Jan aus der

Neuzeit – Ronald Schober spielt die Rollen

März 2011

„Als Schiedsrichter kann ich

Konflikte auch mal weglachen“

Schauspieler und Referee Ronald Schober aus Braunschweig

als „Diener zweier Herren“ im Dauereinsatz

Seine Traumrolle hat Ronald Schober

schon gespielt: Den „Diener zweier

Herren“ im gleichnamigen Theaterstück.

Dieser Titel hat für ihn Symbolcharakter.

Denn der Schauspieler am

Schlosstheater Celle ist nicht nur ein

Meister dieses Fachs. Eine weitere

Hauptrolle spielt der 36-Jährige in der

Oberliga Niedersachsen. Auf der Bühne

des Fußballs tritt er als Schiedsrichter

auf. REINER KRAMER besuchte Ronald

Schober in Braunschweig und befragte

ihn zu dieser Doppelrolle.

ausdrucksstark und mit großer Leidenschaft.

Eine Bühne ganz anderer Art betritt er

als Schiedsrichter in der Oberliga Niedersachsen.

Dort spielt er seine Rolle auf dem

Fußballplatz. Mit 36 Jahren gehört der in

Bingen am Rhein geborene Unparteiische

Ronald Schober zu den Spätberufenen in

der Oberliga. Vor drei Jahren hat ihn der

Schiedsrichterausschuss des Niedersächsischen

Fußballverbandes für Spiele in der

fünften Liga angesetzt.

Spät, aber nicht zu spät. Die Fußballer

in der Oberliga Niedersachsen kommen

aus dem Staunen nicht mehr heraus. Denn

Ronald Schober spricht sie allesamt mit

dem Namen an. Als Schauspieler fällt es

ihm nicht schwer, sich innerhalb weniger

Minuten Vor- und Zunamen einzuprägen.

Die Fußballer zeigen sich beeindruckt. Als

Meister der Kommunikation auf dem Fußballplatz

erarbeitet sich Schober darüber

hinaus den nötigen Respekt.

Auch im Braunschweiger Café

Emmelie zeigt er sich im Gespräch von

seiner besten Seite. Humorvoll und auskunftsfreudig

gewährt er Einblicke in

Schiedsrichter Ronald Schober als

„Siegfried“ in der Nibelungensage.

Fotos: Quast

sein interessantes Leben als Schauspieler

und Schiedsrichter. Er ist authentisch

und erzählt auch über sein privates

Glück. Seit 2007 ist er mit seiner Frau

Gesa, einer Lehrerin, verheiratet. Sie

interessiert sich überhaupt nicht für

Fußball, akzeptiert aber das Hobby ihres

Mannes und unterstützt ihn in allen anderen

Lebenslagen.

Eine Rückblende: Bevor Ronald

Schober die „Bretter der Welt“ betrat,

hat er für den späteren Erfolg nichts dem

Zufall überlassen. Mit 13 verfolgt er nur

das eine Ziel, Schauspieler zu werden. Im

Gymnasium reift sein Entschluss. „Natürlich

gehört neben Talent auch Mut dazu,

sich so früh darauf festzulegen. Aber ich

bin schon als Kind sehr gerne ins Theater

gegangen. Schon damals wusste ich,

dass Theater ein wichtiger Teil meines Lebens

wird“, ahnt Schober. Die Abiturprüfung

legt er in seiner Heimatstadt Bingen

ab. Danach beginnt er das Studium für

Theaterwissenschaften in Mainz. Nach

drei Wochen bricht er es ab. „Das war

einfach nicht mein Ding, zu verkopft!“,

lautet seine Begründung. Es folgen fünf ➤


Semester in den Fächern Publizistik,

Philosophie und Jura.

In seinem Kopf schwirrt aber nur das

Theater herum. Ronald Schober bewirbt

sich an sechs Schauspielschulen. Bei der

Aufnahmeprüfung in Mainz muss er zehn

Dozenten von seinem Talent in Tanz, Musik

und Sprache überzeugen. Zwei Theaterstücke

geben sie ihm zum Vorsprechen

vor: Den Monolog „Kontrabass“ von

Patrick Süskind und das Drama „Geschlossene

Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre.

Ein „Drama“ mit Happyend. Denn

Ronald Schober hat damit den Grundstein

gelegt. Das Wort Lampenfieber kennt er

nur vom Hörensagen. Den Faden hat er

auf der Bühne noch nie verloren. Wenn

ihm mal ein Wort nicht einfällt, ersetzt er

es durch ein anderes. Ein guter Schauspieler

ist eben auch ein Meister der Improvisation.

Zwölf Jahre ist er hauptberuflich an

den Theatern in Mainz, Celle und Bamberg

tätig. Seit 2006 agiert er freiberuflich.

In Feuchtwangen übernimmt er die Titelrolle

im Stück „Amadeus“.

Wie bleibt Schauspieler Ronald Schober

im Gespräch? „80 Prozent der Engagements

beruhen auf Empfehlungen“,

verrät der 36-Jährige. Im Schlosstheater

Celle spielt er 25 Mal den Siegfried und erhält

dafür donnernden Applaus. In einem

Tatort mit Maria Furtwängler spielt er zwar

nur eine Minirolle, aber für seinen Bekanntheitsgrad

ist sie ein wichtiger Meilenstein.

„Das Fernsehen reizt mich nicht

so sehr, ich bin viel lieber Bühnenschauspieler

und spiele vor 300 Leuten im Celler

Schlosstheater.“

Seine schönste Berufung. Für die Rolle

des Schiedsrichters sieht sich Ronald Schober

aber auch berufen. Als Fußballer nicht

so sehr. Denn auf diesem Gebiet spielte er

nach eigener Aussage nur mit mäßigem

Erfolg. Bundesligaschiedsrichter Jochen

Drees war ein Vorbild für ihn. An seiner

Seite stand Schober Anfang 2000 in der

Oberliga Südwest an der Linie. Auch

Ronald Schober als Schiedsrichter im Einsatz.

Ronald Schober in der Hauptrolle des Theaterstücks „Die fetten Jahre sind vorbei“ zusammen mit

Gabriela Lind-Lova.

Niedersachsens FIFA-Referee Florian Meyer

schätzt er sehr. Schober kennt ihn zwar

nicht persönlich, aber wie er auf dem Fußballplatz

auftritt, gefällt dem 36-Jährigen

sehr. „Man merkt, dass er bei den Bundesligaprofis

beliebt ist, weil er als Mensch

gut rüberkommt. Jeder kann von Florian

Meyer einiges abschauen, aber kopieren

möchte ich ihn natürlich nicht.“

Als Schauspieler hat er das auch gar

nicht nötig. Da hat Ronald Schober sein

eigenes Profil. Seit 2008 leitet der Schauspieler

aus Braunschweig etwa 30 Begegnungen

in der Oberliga Niedersachsen.

Wie kommt er mit den Spielern in der

Oberliga Niedersachsen klar? „Ich habe zu

fast allen Fußballern ein gutes Verhältnis,

Portrait

auch wenn der erste verbale Kontakt auf

dem Fußballplatz meistens negativ ist, weil

ich die Spieler nach Fouls sanktionieren

muss.“ Einen notorischen Meckerer disziplinierte

Schober auch mal mit den Worten:

„Mit Ihnen rede ich heute nicht

mehr.“ Aber das sind Ausnahmen.

Den Umgangston auf den Fußballplätzen

der Oberliga bezeichnet Schober

im Großen und Ganzen als einwandfrei.

Wenn Spieler auf dem Fußballplatz hin

und wieder dem Theaterprofi ihr schauspielerisches

Talent beweisen wollen, werden

sie halt mit einer gelben Karte bestraft.

Neigt ein Schiedsrichter nicht auch

schon mal zur Theatralik? „Ich benutze eine

klare Körpersprache als Kommunikationsmittel.

Das ist eine positive Theatralik.

Während ich als Schauspieler mit Gesten

auch mal übertreiben darf, geht das als

Schiedsrichter selbstverständlich nicht. Das

habe ich aber gut im Griff“, versichert

Schober, der den Fußballplatz neben dem

Theater als seine „große Spielwiese“ bezeichnet.

Bleibt neben den Proben und Aufführungen

im Theater auch noch Zeit für Hobbies?

„Ich laufe zwei bis drei Mal in der

Woche sechs bis sieben Kilometer um den

Südsee in Braunschweig.“ Ronald Schober

ist zudem als Lehrwart im NFV-Kreis Celle

tätig. Er gibt zu, einen Hang zur Perfektion

zu pflegen. Da kann gute Lehrarbeit als

regelmäßige Auffrischung nicht schaden.

In welche Rollen der Mime Schober in

Zukunft auch noch schlüpfen wird: Die fetten

Jahre sollten für ihn nach 25 Vorstellungen

im Schlosstheater Celle sicherlich

noch längst nicht vorbei sein. Und auch

auf den Fußballplätzen in der Oberliga

Niedersachsen wird er bestimmt für viele

weitere positive Schlagzeilen sorgen.

Wenn es wirklich mal ärgerliche Situationen

zu klären gibt, hat Ronald Schober abschließend

das richtig Rezept parat: „Als

Schiedsrichter kann ich Konflikte auch mal

weglachen.“

Ps: Weitere Informationen und Termine

unter ronaldschober@hotmail.com ■

März 2011 7


Nostalgie

8

Was haben die Sportschule des

Niedersächsischen Fußballverbandes

(NFV) und das Braunschweiger

Martino-Katharineum gemeinsam? Beides

sind Lehranstalten. Der NFV bildet in Barsinghausen

Fußballer aus und das Braunschweiger

Gymnasium bringt den Schülerinnen

und Schülern die Allgemeinbildung

bei. Der Pädagoge Konrad Koch lehrte von

1868 bis 1911 am Martino-Katharineum

und brachte den Fußball nach Deutschland.

Viele Jahre später gastierten die Bundestrainer

Sepp Herberger, Helmut Schön, Jupp

Derwall und Joachim Löw mit der Nationalmannschaft

in der Sportschule am Deister.

Vor einigen Tagen schloss sich dieser Kreis:

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger gab

sich anlässlich des

100. Todestages von

Konrad Koch im Braunschweiger

Gymnasium

die Ehre und würdigte

den Pioniergeist des

Pädagogen.

Begleitet wurde

der DFB-Präsident von

seinem niedersächsischen

Kollegen Karl Rothmund. Und was

für ein Zufall: Der Barsinghäuser NFV-Präsident

lernte im Braunschweiger Martino-Katharineum

den Schulleiter Manfred Wildhage

kennen. Beide kommen gebürtig aus

Barsinghausen, dem Mekka des niedersächsischen

Fußballs. Damit erhält das Motto

des 50-jährigen Jubiläumsverbandstages

1996 in Barsinghausen „Ein Ball verbindet“

eine weitere, wichtige Bedeutung.

Beim Festakt im Martino-Katharineum

versammelten sich jetzt zahlreiche Fußballfunktionäre,

Politiker, Pädagogen, Schülerinnen

und Schüler, um sich im Sinne des

Fußballs zu verbinden. Konrad Koch sei

Dank. Der ganz große Traum hat sich damit

März 2011

Fußlümmelei vom Spielapostel

100.Todestag des Fußballpioniers Konrad Koch aus Braunschweig –

Dr.Theo Zwanziger besucht Braunschweiger Gymnasium Martino-Katharineum

„DIE FRAGE, OB FUßBALL IN

DEUTSCHLAND EINGEFÜHRT

WERDEN SOLL ODER NICHT, BEDARF

KEINER ERÖRTERUNG, SIE IST DURCH

DIE MACHT DER TATSACHEN ENT-

SCHIEDEN“ (Prof. Dr. Konrad Koch

im Jahr 1894).

erfüllt. Der gleichnamige Film ist jetzt in

Deutschlands Kinos angelaufen. Hauptdarsteller

ist der bekannte Schauspieler Daniel

Brühl. Dr. Zwanziger traf sich vor einigen

Wochen mit ihm. Wieder ein Beweis dafür,

wie sehr der Fußball Generationen miteinander

verbindet.

Und nicht nur das. Wie Uwe Schünemann,

niedersächsischer Minister für Inneres

und Sport, in seinem Grußwort betonte,

vermittle der Fußball so wichtige Werte wie

Disziplin und Teamgeist. Auch wenn der erste

Ball mehr einer Rugbykugel ähnelte,

war er nach der Entdeckung in Deutschland

nicht mehr aufzuhalten. Er trat einen glorreichen

Siegeszug an und lief der großen

Turngemeinde von Vater Jahn den Rang ab.

Dr. Zwanziger er-

innerte daran, dass

der Fußball zunächst

aber nur als Ergänzung

zum Turnen gedacht

war. Konrad

Koch sei nicht nur der

Fußballpionier und

Pädagoge gewesen,

sondern er habe auch

selbst Fußball gespielt.

Nachdem der Dr. Zwanziger Daniel

Brühl persönlich kennengelernt hatte und

als DFB-Präsident in den Genuss kam, den

Film schon vor dem Kinostart zu sehen,

versprach er allen Kinobesuchern: „Sie

werden ihr Vergnügen haben.“ Und Uwe

Schünemann ergänzte: „Bald wird man in

Deutschland wissen, was in Braunschweig

begonnen hat.“

Nämlich genau das, was die Schülerinnen

und Schüler des Martino-Katharineum

schon längst wissen. Denn Schulleiter Manfred

Wildhage betonte, dass Konrad Koch

an seiner Schule immer noch gegenwärtig

sei. So gebe es zum Beispiel eine eigene

Die Ehrengäste in der ersten Reihe von links: Karl Rothmund, NFV-Präsident, Wulf-Rüdiger Umbach,

LSB-Präsident, Friederike Harlfinger, 1. Bürgermeisterin der Stadt Braunschweig, Manfred

Wildhage, Schulleiter, Dr. Theo Zwanziger, DFB-Präsident, Uwe Schünemann, Niedersächsischer

Minister für Inneres und Sport.

Beim Festvortrag DFB-Präsident Dr. Theo

Zwanziger. Fotos: Kramer

Konrad-Koch-Klasse und das traditionelle

Konrad-Koch-Streetsoccer-Turnier auf dem

Schulhof an der Breiten Straße.

Natürlich kann Deutschland England

als das Mutterland des Fußballs geschichtlich

nicht den Rang ablaufen. Dort wurde

schon einige Jahrzehnte zuvor der Fußball

entdeckt. Doch dank Konrad Koch nahm

der Fußball auch in Deutschland den Siegeszug

auf. Dr. Zwanziger: „Konrad Koch

war ja eigentlich kein Revolutionär. Schließlich

wollte er nur die Turnbewegung

weiterentwickeln und die Kinder nebenbei

Fußball spielen lassen.“

Doch die Kritiker unter den Turnern

konnten den Siegeszug des Fußballs nicht

aufhalten. Diese bezeichneten das Ballspiel

zunächst als „Fußlümmelei“. Konrad Koch

wurde als „Spielapostel“ und „Spiel-

Schwärmer“ verspottet. Dass Koch in

Deutschlands auch die ersten Fußballregeln

veröffentlichte, versteht sich von selbst.

„Eine wichtige Voraussetzung, um Spaß

und Freude für dieses wunderbare Spiel

vermitteln zu können“, betonte der DFB-

Präsident, um noch hinzuzufügen: „Der

Fußball gibt Kindern die Chance, Barrieren

abzubauen und Begegnungen zu ermöglichen.“

Die Faszination des Fußballs sei von

Konrad Koch in Deutschland ins Leben gerufen

worden, er ermöglichte das Wunder

von Bern und das Sommermärchen 2006

und werde für eine tolle Weltmeisterschaft

der Frauen in diesem Jahr sorgen, prognostizierte

der DFB-Präsident.

Das Beste zum Schluss, heißt immer

am Jahresende ein Slogan von NDR 2. So

schloss Dr. Theo Zwanziger mit den Worten:

Für so viel Fußballbegeisterung in

Braunschweig werde der DFB zum 100.

Todestag von Konrad Koch dem Martino-

Katharineum und der Löwenstadt ein Minispielfeld

schenken. Reiner Kramer


Kreispressewartetagung

10

Kannte man früher allenfalls die

i-Männchen, so beschäftigt sich

der moderne Mensch heute mit

i-Phone-Apps und i-Pads. Dies erfuhren

jetzt die Kreispressewarte des Niedersächsischen

Fußballverbandes während ihrer

Jahrestagung in der Sportschule Barsinghausen.

NFV-Präsident Karl Rothmund.

März 2011

Üben mit i-Phone und i-Pads. Von links Heinz Lange, Hinrich Trauernicht

und Hartmut Heinen.

Ist ein Leben ohne i-Phone-Apps

und i-Pads heute noch denkbar?

Neue Kommunikationsgeräte wurden bei der Kreispressewartetagung vorgestellt

Die neuen Medien standen aber erst

am zweiten Tag der Veranstaltung im Mittelpunkt.

Zu Beginn der Kreispressewartung informierte

NFV-Präsident Karl Rothmund

ganz ohne technische Hilfsmittel über Neues

von DFB und NFV. Ebenso interessant. So erfuhren

die Teilnehmer von ihm, dass der

Niedersächsische Fußballverband auch nach

der Regionalligareform eine gut besetzte

Oberliga brauche. „Die Nahtstelle zwischen

Amateur- und Profifußball wird uns immer

wieder beschäftigen“, prophezeite Rothmund.

Apropos beschäftigen. In diesem Jahr

wird die Frauenweltmeisterschaft die Fußballfans

in den Bann ziehen. Die Vorbereitungen

laufen in Wolfsburg schon jetzt auf

vollen Touren. Die Zuschauer in der Volkswagen-Arena

Wolfsburg dürfen sich auf drei

attraktive Vorrundenspiele und ein Viertelfinale

– voraussichtlich mit Beteiligung der

deutschen Mannschaft – freuen. „Wir haben

großes Glück bei der Auslosung gehabt.

Für das Viertelfinale gibt es nicht mehr viele

Karten. Das Fassungsvermögen wird in der

Volkswagen-Arena auf 26.000 Plätze begrenzt

sein. 16.000 Karten sind schon vor

der dritten Verkaufsphase, die am 1. März

startet, vergriffen. Ich kann versichern, dass

die Stadt Wolfsburg sehr gut aufgestellt ist

und ein guter Gastgeber sein wird“, kündigte

der NFV-Präsident an.

Ein anderes Thema: Stühlerücken im

NFV-Präsidium. Die NFV-Vizepräsidenten

Eugen Gehlenborg und Herbert Lange

scheiden auf eigenem Wunsch aus, so dass

es beim NFV-Verbandstag am 8. Oktober

zwei neue Kandidaten gibt. Das NFV-Präsidium

hat nach Auskunft von Rothmund

Günter Distelrath (Hannover) und Reinhard ➤

IT-Leiter beim Braunschweiger Zeitungsverlag

Ludger Turneur.


Fotojournalist Mark Härtel vom Harz Kurier.

Grindel (Rotenburg) vorgeschlagen. Mit Distelrath,

Geschäftsführer des Sparkassenverbandes

Niedersachen und Grindel, CDU-

Bundestagsabgeordneter für die Wahlkreise

Rotenburg und Soltau-Fallingbostel habe

der Niedersächsische Fußballverband (NFV)

zwei exzellente Persönlichkeiten gewinnen

können, betonte der NFV-Präsident.

Außerdem werde der NFV in nächster

Zeit eine umfangreiche Kreisreform durchführen.

Die Diskussionen seien schon in vollem

Gange. Rothmund versicherte, dass es

nur freiwillige Fusionen geben werde. Die

Zusammenlegung von Kreisen sei jedoch

allein schon aus Kostengründen sinnvoll“,

bemerkte der NFV-Präsident. Fünf Millionen

Euro pro Jahr erhielten die Landesverbände

vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der DFB

verlangt – so Rothmund – zu Recht, dass

dieses Geld zur Stärkung der Kreise optimal

eingesetzt werde.

Um diese gute Nachrichten vor Ort

auch gut verkaufen zu können, brauche jeder

Kreis einen Pressereferenten. Über diese

Aussage des Präsidenten freute sich Jürgen

Nitsche, Tagungsleiter und Vorsitzen-

der der NFV-Medienkommission, natürlich

ganz besonders. Wie wichtig der Online-

Journalismus ist, weiß Karl Rothmund nur

allzu gut. Wie er den Kreispressewarten

mitteilte, hätten die Internetportale

www.dfb.de und www.fussball.de monatlich

unglaublich hohe Zugriffszahlen im

Millionenbereich. „Allerdings werden zum

Bespiel bei www.fussball.de leider nur die

Ergebnisse angeklickt. Wir sollten als Amateurverbände

stärker wahrgenommen werden.

Dafür müssen über den Ergebnisdienst

hinaus weitere Fußballthemen

online angeboten werden“, betonte Rothmund.

Zurück zum berühmten „I“. Ludger

Tourneur, IT-Leiter des Braunschweiger Zeitungsverlages,

informierte die Kreispressewarte

äußerst unterhaltsam über Themen

wie zum Beispiel das „Zeitung lesen auf

dem i-Pad“. Die Bandbreite seiner Informationen

reichte von der virtuellen Geschäftsstelle

im Internet, über die elektronische

Zeitung bis zu mobilen Reportagen. Unterstützung

erhielt Tourneur von seinem Kollegen

Jürgen Nitsche. „Die Zielgruppe der

14- bis 19-Jährigen liest im Schnitt täglich

neun Minuten Zeitung.“ Tourneur ergänzte:

„Die jungen Zielgruppen entfernen sich

immer mehr von den Printmedien, dagegen

haben die älteren Menschen noch

Berührungsängste mit dem PC.“ i-Phone

und i-Pad könnten allerdings die Zeitung

nicht ersetzen. Dies sieht auch Jürgen Nitsche

so. Nach seiner Einschätzung wird es

auch noch in 20 Jahren eine Tageszeitung

geben.

Wie wichtig ein Bild für die Berichterstattung

ist, verdeutlichte Fotojournalist

Mark Härtel vom Harz Kurier. In anschaulicher

Art und Weise gab der junge Fotograf

nützliche Tipps für die Arbeit der Kreispressewarte.

„Ein gutes Sportbild ist für die Zeitung

unglaublich wichtig. Dazu muss der

Fotograf immer wieder ein neues Motiv

suchen und den richtigen Ausschnitt wählen“,

schlug Härtel vor. Bei den Gruppenfotos

sei wichtig, dass die Personen eng

Kreispressewartetagung

nebeneinander und selbstverständlich die

Kleinen vorne stehen müssten. Außerdem

sollte der Fotograf auf Augenhöhe zu den

Menschen stehen.

Zum Abschluss der Tagung besuchten

die Kreispressewarte das Bundesligaspiel

Hannover 96 gegen VfL Wolfsburg (1:0).

Wer Lust und Gelegenheit hatte, konnte sofort

nach Abpfiff auf seinem i-Phone alle

wichtigen Informationen über das Spiel abrufen.

Reiner Kramer ■

Kurz notiert

NFV-Präsident Karl Rothmund

zum Spielbetrieb in Weser-

Ems: „Wir fahren um Bremen herum,

um in Niedersachsen Fußball

spielen zu können.“


... zum Grundlagenvertrag: „Er

regelt, dass die Profiklubs im Norden

fünf Prozent von ihren Zuschauereinnahmen

an den Verband abführen.“


... zum Fernsehgeld, von dem

auch die Landesverbände profitieren:

„Der Hamburger SV und FC St.

Pauli führen mehr Einnahmen an den

Verband ab, als VfL Wolfsburg, Hannover

96, VfL Osnabrück und Eintracht

Braunschweig zusammen.“


Danke. Am geselligen Abend beteiligte

sich die Krombacher-Brauerei

großzügig. Sie spendierte den Kreispressewarten

ein 50-Liter-Fass Bier.


Jürgen Nitsche, Vorsitzender

der NFV-Medienkommission zum

Zeitungsgeschäft: „Im vierten Quartal

2010 haben die deutschen Zeitungsverlage

24,14 Millionen Tages-,

Wochen- und Sonntagszeitungen verkauft.

In Deutschland gibt es 347 Tageszeitungen,

26 Wochenzeitungen

und sechs Sonntagszeitungen.“

Die Kreispressewarte aus Niedersachsen stellten sich zum Erinnerungsfoto. Fotos: Neumann

März 2011 11


Hausbesuch

12

„Auch das Lachen haben wir nicht verlernt“

Björn Kasper aus Hellwege liegt seit fünf Jahren im Wachkoma –

Mutter Ute hat die Hoffnung nicht aufgegeben

Von WIELAND BONATH

„Auch das Lachen haben wir nicht verlernt“,

sagt Ute Kasper zum Abschied. Dabei

hat das Schicksal mehr als genug bei der

55-jährigen Frau aus Hellwege im Landkreis

Rotenburg abgeladen. Vor fünf Jahren fiel

Zwillingssohn Björn, damals 19, nach einem

Sportunfall in ein Wachkoma. Vor drei Jahren

starb plötzlich ihr lange Zeit von Krankheit

geplagter Mann Ronald mit erst 54 Jahren.

Ute Kasper ist nicht zerbrochen. Sie lebt

jeden Tag neu. Sie lebt, sie arbeitet, sie

kämpft, wenn notwendig, jeden Tag neu.

Und sie hat die Hoffnung nicht aufgegeben.

Die Hoffnung darauf, Björn möge eines

Tages aus seinem tiefen Schlaf erwachen,

in den Jahr für Jahr in Deutschland

rund 40.000 Menschen aus unterschiedlichen

Gründen für verschieden lange Zeit

fallen. „In diesem Zustand“, so Mediziner,

„kann das Individuum auch durch starke äußere

Stimuli wie wiederholte Schmerzreize

nicht geweckt werden.“ Allerdings haben

Forschungen inzwischen ergeben, dass Koma-Patienten

über die Fähigkeit verfügen,

so der Neurochirurg Andreas Zieger vom

Evangelischen Krankenhaus Oldenburg,

„innerlich auf Reize zu reagieren, noch bevor

es zu äußerlich wahrnehmbaren Verhaltensänderungen

kommt.“ Koma-Patienten

verfügen also offensichtlich über eine noch

weitgehend unerforschte „Antenne“.

Die Medizinisch-technische Assistentin

und Praxisberaterin Ute Kasper wird jenen

Ute Kasper mit ihrem Sohn Björn, der seit fünf Jahren im Koma liegt

und von ihr liebevoll gepflegt wird. Unterstützung findet sie bei Paul

Metternich, der zu einem Freund der Familie geworden ist.

März 2011

Sonnabend im April 2005 nicht vergessen.

Ihr Sohn Björn – genau wie sein Zwillingsbruder

Benjamin ein begeisterter und talentierter

Fußballer – habe sich, so hieß es zunächst,

beim „Warmlaufen“ am Sportplatz

Depstedt eine Kopfverletzung zugezogen.

Der anfänglich nicht alarmierende Unfall

steigerte sich jedoch sehr bald in seiner Dramatik

und endete mit dem Koma. Ohne

Fremdeinwirkung war Björn ein Aneurysma

im Kopf geplatzt.

„Ja ist gleichbedeutend mit

dem einmaligen

Schließen der Augenlider.

Zweimal schließen

steht für Nein.“

Die Mutter weiß von ihrem anderen

Sohn Benjamin, dem zweieiigen Zwilling:

„Als das mit Björn passierte, ist ihm seine

andere Hälfte abgetrennt worden.“ Das

Leben der Familie Kasper wurde von heute

auf morgen umgestülpt. Zwar gab es und

gibt es für den oft harten Alltag (und Sonntag)

von außen Unterstützung und ausreichende

finanzielle Hilfe – Arbeit bleibt jedoch

genug. Denn die 55-jährige Mutter

und Hausfrau führt ihren sie beanspruchenden

Beruf weiter.

Die Zahl der Freunde, die heute zu

Björn kommt, ist weniger geworden. Berührungsängste?

In der

Vergangenheit haben

Fußballfreunde Benefizspiele

veranstaltet.

Aber wie gesagt: Die

materiellen Klippen des

Alltags sind inzwischen

geglättet, die notwendigen

Geräte konnten

für Björn angeschafft

werden.

Der ganz normale

Alltag ist geblieben,

und zwar zu einem großen

Teil für die berufstätige

Mutter, die immer

wieder die Zähne

zusammenbeißen muss

und dabei das Lachen

nicht verlernt hat. 6 Uhr

aufstehen, um 7 Uhr

Frühstück, wobei dem

im Rollstuhl besonders

gesicherten Björn Nahrung

und Trinken durch

eine Sonde eingeführt

wird. Ute Kasper zieht

ihren Sohn an, packt

seine Tasche, unter anderem

mit der Nahrung,

den Handschienen,

dem Kommunika-

tionsbüchlein für Notizen

der Therapeuten in

Lilienthal. Nach dort

geht es nämlich an-

Ute Kasper mit den Fußballschuhen, die ihr

Sohn zuletzt benutzte. Fotos: Bonath

schließend in einem Spezialkleinbus in eine

Tagesförderung für späterworbene Hirnschäden.

Eine Einrichtung, die von der Mutter

sehr gute Noten bekommt. Ute Kasper

weiß nämlich: „Björn muss auch andere

Menschen um sich haben. Nicht nur die

Mutter darf zu den Reizpunkten gehören,

sondern andere Stimmen, andere Leute.“

Am frühen Abend wird dann Björn von

Wolfgang Krause oder seinen Kollegen vom

Taxi-Ruf Schumacher, Ottersberg, im speziellen

Fahrzeug nach Hellwege in die stille Straße

Am Goldanger gefahren. Muss die Mutter

einmal länger arbeiten, wird der junge

Mann bei Nachbarin Doris Johannsen und

deren Familie in Empfang genommen. Übrigens:

Weder in diesem Fall noch in einem

anderen Beispiel ist die selbstverständliche

Hilfe, wo die Ärmel hochgekrempelt werden,

nicht ausgestorben: „Wenn es ganz

doll klingelt“, weiß Ute Kasper, „dann ist es

Paul.“ Paul Metternich, ein sympathisches

„Sport-Unikum“ aus Rotenburg, und zwar

nicht mit hohlem Boden. Der 64-Jährige ist

zu einem helfenden Freund der Familie

geworden. Und deshalb klingelt es immer

wieder doll ...

Ute Kasper über Björn: „Der Zustand, in

dem er sich befindet, ist unterschiedlich. Einmal

ist er näher an der Wirklichkeit, dann

weniger nahe. Ich merke sehr wohl, wenn er

mir sehr aufmerksam zuhört. In diesen Fällen

dreht Björn mir den Kopf zu.“ Nach ihrer

Beobachtung kommt es zwischen ihr und

ihm zu einem Kommunizieren, wenn auch

in sehr beschränktem Umfang. Die Mutter:

„Ja ist für ihn gleichbedeutend mit dem einmaligen

Schließen der Augenlider. Zweimal

schließen steht für Nein.“ Die 55-Jährige ergänzt:

„Man freut sich über die kleinen

Schritte. Noch mehr würden sein Bruder und

ich mich natürlich freuen, wenn er eines Tages

ganz wieder da wäre.“


Zu Gast in Barsinghausen

14

Auch Schalkes Nationaltorwart Manuel Neuer kennt das Sporthotel Fuchsbachtal bestens: Im Sommer 2009 bereitete er sich am Deister mit der Deutschen

U 21-Nationalmannschaft auf die Europameisterschaft in Schweden vor, die das Team von DFB-Trainer Horst Hrubesch und seinem Assistenten

Thomas Nörenberg (NFV-Verbandssportlehrer) anschließend gewann. Fotos (3): Bratke

Der „Herr der gelben Kästen“

liebt Königsblau

Schalke 04 bezog erneut Quartier im Sporthotel – Felix Magath wird zum Stammgast

Von MANFRED FINGER

Am Morgen des Spieltages zog es Felix

Magath in den Deister. Zum gleichen

Zeitpunkt absolvierte NFV-Prä-

Die Autogramme von Schalkes Stürmerstar Raúl standen hoch im Kurs.

März 2011

sident Karl Rothmund auf dem Crosstrainer

des Studio B 54 sein tägliches Programm

und konnte dabei durch das Panoramafenster

des Fitness- und Wellnessbereiches

der NFV-Sportschule verfolgen, wie

sich der Cheftrainer des FC Schalke 04 mit

hurtigen Laufschritten dem Wald näherte.

Für seine Joggingeinheit begab sich Magath

indes keineswegs auf unbekanntes

Terrain, denn mit den Wegen im Deister ist

er inzwischen schon ein wenig vertraut.

Bereits zum dritten Mal hintereinander

bereitete der 57-Jährige eine von ihm

trainierte Mannschaft in Barsinghausen

auf die Auswärtspartie bei Hannover 96

vor. Im Mai 2009 den VfL Wolfsburg, der

nach dem Aufenthalt am Deister durch

Dzeko (3 Treffer) und Grafite (2) mit 5:0 in

der niedersächsischen Landeshauptstadt

gewann und mit dieser Gala-Vorstellung

den vorentscheidenden Schritt zur Meisterschaft

tätigte. Gut elf Monate später, im

April 2010, war es erstmals der FC Schalke

04. Wieder fielen reichlich Tore, diesmal

sogar sechs, doch aus Sicht der Gelsenkirchener

leider nur zwei für das eigene

Team.

So stand es nach Erfolgserlebnissen

1:1, als Magath Ende Januar 2011 erneut

mit seinem Team im Sporthotel Quartier

bezog. In die Geschichtsbücher wird die

am Tag darauf gespielte Partie vielleicht

dadurch eingehen, dass mit dem 17-jährigen

Julian Draxler der jüngste Schalker

Bundesligaspieler aller Zeiten sein Startelf-

Debüt gab. Im Mittelpunkt der Ovationen

stand aber ein Mann, der fast Draxlers Vater

sein könnte: Raúl González Blanco. ➤


Mit seinem Treffer zum 1:0-Endstand

krönte der Weltklassestürmer seine überragende

Leistung und riss dabei auch einen

Mann von den Sitzen, der es sich in

der AWD-Arena neben Karl Rothmund gemütlich

gemacht hatte: Jürgen Gerdes.

Auf Einladung des NFV-Präsidenten verfolgte

der Spitzenmanager mit einer Gruppe

ehemaliger Kommilitonen den Auftritt

seines Lieblingsvereins an der Leine.

Wer Gerdes’ Faible für Königsblau

nicht kennt, verbindet mit ihm eher eine

Farbe, die so manchem Schalker Anhänger

Augenbeschwerden bereitet, erinnert sie

ihn doch an den Revierrivalen aus Dortmund.

Denn Gerdes wird mitunter auch

als „Herr der gelben Kästen” beschrieben.

Seit 2007 ist der 46-jährige Diplom-Kaufmann

Mitglied im Vorstand der Deutschen

Post AG und in dieser Funktion zuständig

für das Ressort „Brief und Paket Deutschland”.

Damit fällt das gesamte Briefge-

Stammgast: Felix Magath wurde von Hotel-Geschäftsführer Bernd

Dierßen, ehemaliger Profi des FC Schalke 04, begrüßt.

schäft in seinen Verantwortungsbereich

– Gerdes

ist Chef von Zigtausenden

Briefzustellern in Deutschland,

bei seinem Amtsantritt

waren es 80.000,

und gebietet über

100.000 Briefkästen.

Als glühender Fan des

FC Schalke 04 lässt Jürgen

Gerdes, der im Tischfußball

nur schwer zu besiegen

sein soll, kaum ein

Heimspiel aus. Dass er

diesmal die „Knappen”

nach Hannover begleitete,

lag an seinem freundschaftlichen

Verhältnis zu

Zu Gast in Barsinghausen

Auf Einladung von NFV-Präsident Karl Rothmund (rechts) verfolgte Post-Vorstand

Jürgen Gerdes den Auftritt seiner „Knappen“ in Hannover. Foto: Finger

Hier flattert nichts. Höchstens die Nerven der Spieler.

Derbystar-Bälle sind handgenäht, mehrfach getestet und bei allen Platz- und Wetterbedingungen

spielbar. Zudem sind sie PVC-frei und darum geschmeidiger im Ballkontakt sowie präziser im Sprungverhalten.

Und deswegen sind sie natürlich FIFA- oder IMS-approved (International Matchball Standards).

Karl Rothmund und seiner Mitgliedschaft

in der Burschenschaft „Saxonia Münster”.

Zwei Mal im Jahr treffen sich einige Verbindungsbrüder,

die in den 80er Jahren

zusammen in der Bischofsstadt studiert

haben, zu einem geselligen Wochenende.

Da die meisten Gruppenmitglieder die Vereins-Leidenschaft

von Jürgen Gerdes teilen,

kam die Idee auf, das erste Treffen im

Jahr 2011 mit einem Schalke-Spiel zu verbinden.

Darauf hin organisierte Karl Rothmund

den gemeinsamen Besuch in der

AWD-Arena und lud die Gäste, die aus allen

Teilen der Republik anreisten, nach Barsinghausen

ein. Wie Felix Magath dürften

auch Jürgen Gerdes und seine Freunde

den Deister und das Sporthotel in angenehmer

Erinnerung behalten. ■

www.derbystar.de

März 2011 15


Frauen-WM 2011

16

Wolfsburgs sportliches Herz schlägt in

diesen Tagen besonders hoch, denn die

Vorfreude auf einen ereignisreichen

und sportlichen Sommer ist groß. Als einer der

Austragungsorte der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft

wird Wolfsburg Gastgeber internationalen

Fußballzaubers sein. Die Sportstadt freut sich

auf vier Spitzen-Begegnungen, wenn sich in drei

Vorrundenspielen und einem Viertelfinalspiel in

der Arena im Allerpark die Teams aus Mexiko,

England, Schweden und Norwegen begegnen.

Im Sommer wird Wolfsburg als einziger

Austragungsort Norddeutschlands drei Wochen

lang im Rampenlicht der internationalen Fußballbühne

stehen. Ein Besuch in Wolfsburg soll

dabei jedoch nicht nur als sportliches Großereignis

in Erinnerung bleiben. Besuchern und Fans

wird rund um die WM ein umfangreiches, familienfreundliches

Rahmenprogramm geboten.

Das kulturelle Warm-Up beginnt bereits

im März und wird Wolfsburg schon frühzeitig

auf eine ereignisreiche Weltmeisterschafts-Saison

einstimmen. Das eigens zur Frauen-WM

ausgearbeitete hochwertige Kulturprogramm

knüpft auch thematisch an den Frauenfußball

an. So sind neben einer Filmreihe im Hallenbad

auch einige Ausstellungen mit internationalen

Künstlern geplant, die sich mit der Geschichte

des Frauenfußballs oder mit der Stadionarchitektur

auseinandersetzen. Einer der kulturellen

Höhepunkte für Familien wird sicher die Aufführung

der Augsburger Puppenkiste sein,

welche mit „Steffi – ein Sommermärchen“

thematisch die Geschichte von Steffi Jones,

der ehemaligen Nationalspielerin und heutigen

Präsidentin des Organisationskomitees der

Frauen-WM, verarbeitet.

Mit dem Kulturprogramm rund um die

FIFA Frauen-Weltmeisterschaft möchten die

März 2011

Sommermärchen in der

Erlebnisstadt Wolfsburg

Kulturprogramm zur Frauen-WM 2011 beginnt bereits im März

WM-Botschafterin Steffi Jones bei der Präsentation

in Frankfurt.

Wolfsburger gleich in mehrerer Hinsicht eine

Nachhaltigkeit erzielen. Zum einen soll die Aufmerksamkeit

rund um die WM den regionalen

Frauenfußball beflügeln, zum anderen aber

auch die Volkswagenstadt nachhaltig im internationalen

Glanz der sportlichen und kulturellen

Ereignisse erscheinen lassen.

Neben den Kulturhöhepunkten sollen

natürlich auch die zu erwartenden sportlichen

Höhepunkte ausgiebig gefeiert und

bejubelt werden. Dazu haben Fans und Besucher

in Wolfsburg in den drei Turnierwochen

sowohl während des Public Viewings als

auch auf der Fanmeile reichlich Gelegenheit.

Wolfsburg wird sich nicht nur rüsten, um im

schwarz-rot-goldenen Kostüm der Deutschen

Nationalmannschaft die Daumen zu drücken,

sondern auch gemeinsam mit den zahlreichen

ausländischen Gästen und Fans ihre

Mannschaften anfeuern.

Zum Auftakt der WM wird es für Familien

und Fans ein großes Fest im Allerpark,

dem sportlichen Herzen Wolfsburgs geben.

Hier wird der Fußball-Puls während des Turniers

natürlich am schnellsten schlagen, wenn

in der Arena im Allerpark packende Spielszenen

und tolle Tore, Jubel und Gänsehaut,

Fußballfieber und ein neues Sommermärchen

endlich greifbar werden. Die Stadt Wolfsburg

wird ihrem Namen als Erlebnisstadt alle Ehre

machen.

Exklusives Gruppenticketangebot für Vereine

zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011:

Jetzt ran an die WM-Tickets und beim Sporthöhepunkt 2011 in Deutschland dabei sein!

Seit Beginn des Ticketverkaufs am 29. Oktober 2009 wurden bereits über 500.000 Tickets

bestellt und die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011 entwickelt sich immer

mehr zu einem erneuten Sommermärchen.

Ab dem 15. März 2011 bis zum 22. April 2011 können alle Vereine (Sportvereine, gemeinnützige

Vereine und Einrichtungen) exklusiv und unkompliziert über den NFV die vergünstigten

Gruppentickets, die so genannten 20Elf-Tickets, für viele WM-Spiele bestellen.

Jetzt also ran an die Tickets, um den Sporthöhepunkt 2011 in Deutschland live mit zu

erleben und dabei als Verein noch bis zu 20 Prozent sparen.

Das Angebot umfasst:

• 19 ausgewählte Gruppenspiele + 1 Halbfinale (Stand Februar 2011)

• Vergünstigte Gruppentickets in der Kategorie 3 und Kategorie 4

• Preise

• Gruppenspiele

Kat 3: 26 Euro (Normalpreis) und 13 Euro (Ermäßigt*)

Kat 4: 16 Euro (Normalpreis) und 8 Euro (Ermäßigt*)

• Halbfinale

Kat 4: 36 Euro (Normalpreis) und 18 Euro (Ermäßigt*)

* Ermäßigt: Kinder / Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre

Dieses Angebot gilt ausschließlich im oben genannten Zeitraum und nur solange verfügbar.

Ab dem 15. März auf der Homepage des NFV unter www.nfv.de:

• Eine detaillierte Übersicht der zur Verfügung stehenden Spiele für das Gruppenkartenangebot

• Weitere Informationen zur Bestellung wie Bestellvorgang, Zusendung der Tickets,

günstige Busangebote etc.

• Das dazugehörige Bestellformular zum herunterladen.

Für weitere Rückfragen steht Ihnen Frau Lesk gerne zur Verfügung.

Tel: 05105 / 75-134 oder E-Mail: angelika.lesk@nfv.de


NFV-intern

18

Der Niedersächsische Fußballverband

(NFV) hat die Betreuung der Spielmobile

in neue Hände gegeben. Ab

sofort haben die Kreise Leer, Hannover-

Land und Harburg die NFV-Spielmobile

eigenverantwortlich übernommen.

Bei einem gemeinsamen Abendessen

bedankten sich Fred Michalsky (Beauftragte

für Angelegenheiten des Freizeit- und

März 2011

Weiterhin über

20.000 Mannschaften im NFV

Nach kontinuierlichem Aufschwung in den vergangenen

Jahren ist die Zahl der Mannschaften

im Niedersächsischen Fußballverband

(NFV) in dieser Saison leicht rückläufig. Waren es in

der Spielzeit 2009/2010 noch 21.349 Mannschaften,

so wurden für 2010/11 20.477 Teams gemeldet.

Dies entspricht einem Rückgang von 872

Mannschaften und knapp vier Prozent. „Mit deutlich

über 20.000 Mannschaften sind wir nach wie

vor der zweitgrößte Landesverband im DFB. Das ist

sehr erfreulich. Auf der anderen Seite schlägt sich

die demografische Entwicklung inzwischen auch

immer stärker in der Sportart Nummer 1, dem Fußball,

nieder. Dessen sind wir uns schon seit längerem

bewusst und entwickeln dementsprechend im DFB

und seinen Landesverbänden Programme“, erklärte

NFV-Präsident Karl Rothmund. Positiv sei, dass die

„Problem-Altersklasse“ der A-Junioren inzwischen

sogar wieder Zuwächse zu verzeichnen hat. So freut

sich der NFV bei den A-Junioren über inzwischen

1.019 Mannschaften (plus 5) und bei den A-Juniorinnen

über 44 Teams (plus 2). Demgegenüber stehen

die Rückgänge vor allem bei den F- bis D-Junioren.

Die Anzahl der F-Juniorenteams sank um 135

Mannschaften (von 2.418 auf 2.283), die der E-Junioren

um 237 (von 2.796 auf 2.559) und die der

D-Junioren um 138 (von 2.096 auf 1.958). -maf-

Kreise übernehmen NFV-Spielmobil

Leer, Hannover-Land und Harburg in der Verantwortung

Breitensports) und Andrea Hoffmeister, die

bisher den Einsatz der Fahrzeuge koordinierte,

bei den bisherigen Spielmobilbetreuern

der Bezirke für ihren unermüdlichen

Einsatz und das große persönliche

Engagement.

Über viele Jahre haben Hans-Jürgen

Chlechowitz (Lüneburg), Hans-Joachim

Götze (Hannover), Gerd Niemeier (Weser-

Die NFV-Spielmobile werden künftig von drei NFV-Kreisen in Eigenregie verwaltet. Von links: Johann

Schön, Fred Michalsky, Hans-Joachim Götze, Günther Schönfeld, Hans-Jürgen Chlechowitz,

Otto Hobst, Andrea Hoffmeister. Foto: Finger

Entgegen des allgemeinen Trends blieben die Mannschaftszahlen im Bereich der A-Juniorinnen

konstant. Foto: imago

Ems) und Günther Schönfeld (Braunschweig)

die Vereine bei ihren Veranstaltungen

und Festen mit Hüpfburg und

Spielgeräten unterstützt. Michalsky: „Die

leuchtenden Kinderaugen und das fröhliche

Kindergeschrei waren für Euch der

verdiente Lohn für viele Wochenenden, an

denen ihr bei Wind und Wetter unterwegs

gewesen seid.“

Hans-Joachim Götze, Johann Schön

und Otto Hobst werden für ihre Kreise die

Betreuung der Spielmobile übernehmen.

Kontaktadressen

Kreis Hannover-Land

Hans-Joachim Götze

König-Ludwig-Str. 62

31515 Wunstorf

Tel. (p) 05031-912825

E-Mail (p) achim-goetze@freenet.de

Fax (p) 05031-912826

Kreis Leer

Johann Schön

Eichenweg 7

26835 Holtland

Tel. (p) 04950-2177

Tel. (d) 04952-947440

Mobil (d) 0170-7840607

E-Mail (p) nfv.schoen@t-online.de

Kreis Harburg

Otto Hobst

Tel. (p) 040-7684228

Mobil (d) 0178-7684228

E-Mail (p) nicki1105@t-online.de


Sportmedizin

20

März 2011

Wie gewinne ich

meine Fitness zurück?

Verletzungen des Oberen Sprunggelenkes Teil 2: Rehabilitation und Prävention

Dr. Sanjay Weber-Spickschen (NFV-Verbandsarzt,

Sportmedizinisches Institut Gehrden,

Sportorthopädie), Kontakt:

weber-spickschen@web.de

Die Sportmedizin erhält eine immer

größere Bedeutung. Die Verletzungsgefahr

für Fußballer steigt, da das Spiel

immer schneller wird und auch im konditionellen

Bereich einiges abverlangt

wird. Ob Profi oder Fußballer im Amateurbereich:

Sie müssen topfit und der

Körper austrainiert sein. Das Fußball-

Journal Niedersachsen wird in loser Folge

Artikel über Sportmedizin veröffentlichen.

Autor ist Dr. Sanjay Weber-

Spickschen, der in der Klinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie in Gehrden

tätig ist.

Nachdem wir in der Januar-Ausgabe

die anatomischen Grundlagen

sowie die Akutversorgung vorgestellt

haben, geben wir jetzt Tipps zur

Wiedereingliederung nach Verletzungen

und Prävention.

Rehabilitation

Unter Rehabilitation versteht man

die Wiedereingliederung in den Sport.

Die sinnvolle Gestaltung dieser Phase

ist essentiell für den langfristigen Erfolg

und verdient daher größte Beachtung.

Das Problem dabei: Nach der erforderlichen

Ruhigstellung von vier bis

sechs Wochen sind das propriozeptive

Vermögen sowie der Fitnesszustand

des Spielers deutlich verringert. Würde

der Spieler nach einer sechswöchigen

Pause, in der er nicht trainiert hat,

die Schiene abmontieren und sich auf

den Platz für ein Punktspiel stellen, ist

eine erneute Verletzung vorprogrammiert.

Zur Verdeutlichung der graduellen

Wiedereingliederung dient die Tabelle

(siehe unten). Die Zeitangaben sind

jedoch lediglich eine grobe Orientierungshilfe

und sollten mit dem betreuenden

Sportarzt/Sportphysiotherapeuten

nach individuellem Status festgelegt

werden. Treten Beschwerden auf, sollte

zur vorherigen Reha-Stufe zurückgekehrt

werden. Liegt keine Ruptur, sondern

eine Zerrung vor, kann der zeitliche

Ablauf entsprechend gekürzt werden.

Im Übergang zum Mannschaftstraining

bietet sich der Einsatz von

so genannten Sportschienen an. Diese

sind kleiner und leichter als die Thera-

Woche nach

Bänderriss

(Bandruptur) Trainingsinhalte

1 Trainingspause

2-4 Rumpftraining, Krafttraining Arme/Beine,

Fahrradergometer, Dehnen

5 Zusätzlich Gehen ohne Schiene, dann aktives Abrollen

6 Leichtes Laufen auf der Bahn, Beginn Koordination und

Propriozeptionstraining auf Bahn

7 Schiene ab, ggf. Sportschiene/Tape, Koordination auf Rasen,

dann im Sand, Wackelbrett, Maistreten

8 erste Sprint/Sprungübungen, erste Übungen mit Ball

9 Zusätzlich Richtungswechsel,

dann Einstieg Mannschaftstraining

10 Mannschaftstraining

Nach 10 Wiedereingliederung in Punktspielbetrieb

Bemerkung zur Tabelle: Reha-Stufen nach Bandruptur (LFTA/LFTA + LFC), zeitliche

Angaben als grobe Orientierungshilfe.

Was bedeutet

Propriozeption?

Unter Propriozeption versteht

man die (meist unbewusste)

Wahrnehmung von Gelenkstellung,

Muskelspannung, sowie Bewegungsrichtung

und Lage des

Körpers im Raum. Durch Propriozeptionstraining

erarbeitet sich der

Spieler gespeicherte Reaktionsmechanismen

für einen möglichst

schnellen Abruf.

Beispiel: Tritt der Spieler auf

unebenem Untergrund nicht optimal

auf, kompensiert er blitzschnell

den Fehltritt, ohne dass

es zu einem Umknicken kommt.

Natürlich wird das propriozeptive

Vermögen auch vom Ermüdungszustand

und dem Konzentrationsvermögen

beeinflusst

und beispielsweise durch Alkoholkonsum

deutlich beeinträchtigt.

pie-Schienen und bieten dem Spieler

dennoch Sicherheit und Schutz vor

erneuten Verletzungen. In den ersten

Spielen können außerdem stabilisierende

Tape-Verbände eingesetzt werden.

Es ist jedoch dringend davon abzuraten,

dauerhaft mit Tape-Verbänden zu

spielen. Sinnvoller ist, die körpereigenen

Stabilisierungsmechanismen wieder

aufzubauen und so das Vertrauen in

den stabilen Fuß zurückzugewinnen.

Prävention

Unter Prävention versteht man ein

vorbeugendes Training zur Verhinderung

von Verletzungen. Ziel einer sinnvollen

Prävention ist, mit möglichst geringem

zeitlichem Aufwand das Risiko

von Verletzungen möglichst niedrig zu

halten.

Gerade im Fußballtraining sollte

durch koordinatives und propriozeptives

Training das Risiko von Sprunggelenksund

Knieverletzungen (z.B. Kreuzbandrupturen)

minimiert werden.

Es hat sich gezeigt, dass bereits

ein Training von drei Mal wöchentlich

zehn Minuten in der Vorbereitungsphase,

sowie einmal wöchentlich

fünf Minuten während der Saison das

Verletzungsrisiko deutlich verringert.

Idealerweise sollte daher das Training

durch einen kurzen Präventionsblock

ergänzt werden, in dem zum

Beispiel zwei Minuten Wackelbrett

(Foto A) und drei Minuten Maistreten

(Foto B) oder alternativ Barfußtraining

im Sand oder auf dem Rasen (Foto C)

auf dem Programm stehen. Dieser

zeitliche Aufwand sollte sich in jeden ➤


Wochenplan integrieren lassen und

stellt eine sehr sinnvolle Trainingsergänzung

dar. Tritt eine Verletzung erst gar

nicht auf, ist der Spieler leistungsfähiger

und hat auch mehr Spaß am

Sport. ■

Foto A

Selbstgebautes Wackelbrett. Herstellung: Einfach ein Brett nehmen und eine

halbrunde Leiste schräg befestigen. Training: unzählige Möglichkeiten, von balancieren mit Abstützung

bis Ball hochhalten mit anderem Fuß/gleichzeitig Thera-Band ...

Foto B

Maistreten. Herstellung: Eine Kiste nehmen und mit Futtermais (Landhandel, 15 Kilogramm

ca. acht Euro) auf eine Höhe von mindestens 20 Zentimeter befüllen. Training: Fußgelenksarbeit,

Skippings, Abrollen ...

Tipps für ein sinnvolles Propriozeptionstraining

Sportmedizin

Um die Mannschaftskasse zu schonen, lässt sich ein sinnvolles Propriozeptionstraining

ohne teure Geräte durchführen:

Foto C

Barfuß im Sand. Training: unzählige

Möglichkeiten von Abrollen (Innen-/Außenseiten,

Zehenspitzen-/Hackengang) über

Skippings bis tiefe Hocksprünge und Sprints

mit Richtungswechsel ...

März 2011 21


E.ON Avacon-Cup

22

Die Spieler des am Stützpunkt Barsinghausen geförderten Teams Hannover-West feierten den Gewinn der niedersächsischen Hallenmeisterschaft für

U 13-Junioren.

Erinnerungen an ‘97: Hannover-West

hat wieder nach Toren die Nase vorn

Erstmals kein Leistungszentrum in der Endrunde – Steffen Tigges vom TuS Glane bester

Schütze des Finalturnieres – Erneut „Treppchen“ für Vorjahres-Vizemeister Göttingen

Von MANFRED FINGER (Text) und

WERNER DEPPE (Fotos)

Am Ende entschieden zwei Tore. Zwei

Tore, um die die Stützpunktauswahl

Hannover-West im Torverhältnis

besser war als das punktgleiche Team von

Hannover-Stadt. Noch nie zuvor in der

nunmehr 18-jährigen Geschichte der Hallenmeisterschaften

für U 13-Junioren, die

1993 mit den Auswahlteams der 47 NFV-

Kreise begann und seit 2003 von den

niedersächsischen Stützpunktmannschaften

und Leistungszentren weiter geschrieben

wird, fiel eine Entscheidung so knapp

aus. Ähnlich eng war es bisher nur zwei

Mal gewesen. 1999, als Lüneburg um drei

(!) bzw. um sieben Treffer besser war als

Hannover-Land und Wolfsburg, sowie

1997. Auch ´97 hießen die Protagonisten

im Meisterschaftsrennen Hannover-Land

und Hannover-Stadt, auch damals hatte

die Land-Auswahl nur durch die Tordifferenz

(plus zwölf gegenüber plus sechs) die

Nase gegenüber den „Städtern“ vorn.

In einem Finish übrigens, das nichts

für schwache Nerven war. Im für Hannover-Land

abschließenden Spiel ging der

Gegner Osnabrück-Land in Führung und

hatte, so die Berichterstattung in der

März-Ausgabe 1997 des Fußball-Journal

März 2011

Niedersachsen, „mehr Spielanteile und

auch die besseren Chancen.“ Das 1:1-Endergebnis

wurde als „schmeichelhaft“ gewertet

– zumal der so dringend benötige

Ausgleichstreffer für Hannover-Land erst

sehr spät fiel: „Erst drei Sekunden vor

Schluss“, erinnerte sich 2011 Friedrich Kuk

an die Entscheidung von 1997. Damals

war er der verantwortliche Trainer, diesmal

assistierte er Ralf Serra in der Betreuung

des Teams, das am DFB-Stützpunkt Barsinghausen

zu Hause ist und das im

„Stützpunktzeitalter“ den westlichen Bereich

des NFV-Kreises Hannover-Land repräsentiert.

Dass die diesjährige Meisterschaft, die

seit 2004 als E.ON Avacon-Cup ausgetragen

wird, zwischen Hannover-West und

Hannover-Stadt entschieden werden würde,

zeichnete sich schnell ab. Beide Teams

marschierten im Gleichschritt durch den

Auftaktabend, den sie mit der Maximalausbeute

von drei Siegen in drei Spielen

abschlossen. Damit lieferten sie zugleich

die beste Vorlage für das mit Spannung erwartete

direkte Duell, das gleich im ersten

Spiel des Finaltages über die Bühne ging.

Durch Treffer von Moritz Riegel und Steffen

Witte (beide HSC Hannover) gewann

die Stadtauswahl mit 2:0. Allerdings erwies

sich dieser Erfolg als Pyrrhussieg,

denn bei Steffen Witte, einem der Besten,

brachen alte Achillessehnenprobleme wieder

auf. Zwar biss Steffen auf die Zähne,

doch bewegte er sich fortan eher humpelnd

denn spielend durch das Turnier.

Zudem sollte sich die Vorahnung von

Trainer Marcus Olm („Wir sind jetzt platt“)

bestätigen. Gegen Vechta (0:0) und Göttingen

(0:3) lief im Spiel nach vorne nicht

mehr viel, so dass Hannover-Stadt ohne eigenen

Torerfolg blieb und nur einen Zähler

einheimsen konnte. Hellwach und souverän

schlug Hannover-West aus dieser

Schwächeperiode Kapital und brachte sich

durch Erfolge über Göttingen (2:0) und

Verden/Osterholz (3:1) selbst in die beste

Position. Vor dem siebten und letzten Spiel

gegen Hildesheim war deshalb klar: Ein

Sieg und die Meisterschaft ist unter Dach

und Fach! Doch wie so oft in solchen Partien

spielten beim Favoriten die Nerven -

über weite Strecken – nicht mit. Finn

Mathiebe (Tuspo Lamspringe) und Luis Engel

(SV Sorsum) schossen für Hildesheim

einen 2:0-Vorsprung heraus, den Hannover-West

erst in den letzten drei Minuten

durch Janni-Luca Serra (TSV Havelse) und

Lukas Volkwein (Germania Grasdorf)

immerhin noch egalisieren konnte.

Dadurch ergab sich für Hannover-

Stadt vor der Abschusspartie gegen ➤


Osnabrück-Süd eine knifflige Situation: Ein

Sieg mit fünf Toren Differenz würde doch

noch die Meisterschaft, eine Niederlage dagegen

das Abrutschen auf Platz vier bedeuten.

Angesichts dieser Konstellation wurden Spieler,

Trainer und Anhang durch ein Wechselbad

der Gefühle gezogen, denn nach dem schnellen

Führungstreffer durch Moritz Riegel drehte

Osnabrück-Süd zwischenzeitlich durch Kerem

Yildirim (SF Schledehausen) und Steffen Tigges

(TuS Glane) das Spiel. Mit seinem einzigen

Turniertreffer sorgte Marvin Toleikis für den

aus Hannoveraner Sicht eminent wichtigen

Ausgleichstreffer und leitete gleichzeitig eine

erneute Wende in dieser Partie ein, die letztlich

mit 4:2 für das Team aus der niedersächsischen

Landeshauptstadt endete.

„Schade, dass das Reglement nicht den

direkten Vergleich vorsieht. Denn dann hätten

wir gewonnen“, erklärte Marcus Olm. Dennoch

dürfte der 39-Jährige, der bereits 1995

als Coach mit der damaligen Kreisauswahl

Hannover-Stadt an dem Turnier teilgenommen

hatte, mit dem Abschneiden seiner Jungs

zufrieden gewesen sein. Schließlich hatte die

Hannoveraner Stadtauswahl in ihrer Vorrundengruppe

mit einem negativen Torverhältnis

nur Platz zwei belegt und war erst über die

Regelung, dass neben den sechs Gruppensiegern

auch die beiden besten Gruppenzweiten

an der Endrunde teilnehmen dürfen, in

das Finalturnier gerutscht (siehe Seite 26).

Auch in diesem Jahr wurde die niedersächsische

U 13-Hallenmeisterschaft in den

Monaten Januar und Februar in der Karl-

Laue-Halle der NFV-Sportschule in Barsinghausen

ausgetragen. Am Turnier um den

E.ON Avacon-Cup beteiligten sich alle 36

niedersächsischen DFB-/NFV-Förderstützpunkte

mit Kreisauswahlteams, ferner stellten

auch die Leistungszentren der beiden Erstligisten

Hannover 96 und VfL Wolfsburg

sowie des Zweitligisten VfL Osnabrück je

eine Vertretung. Anlässlich der Hallenmeisterschaft,

die zum ersten Mal 1993 ausgespielt

wurde, stellen sich jeweils jene Spieler

zur zentralen Sichtung in Barsinghausen vor,

die im Jahr der Titelkämpfe 13 Jahre alt werden.

Als Stichtag gilt der 1.1. (früher 1.8.).

Im achtköpfigen Finalturnier 2011 belegte

Göttingen Platz drei. Damit bestätigte das

Team der Trainer Malte Fröhlich, Thomas Hellmich

und Martin Wagenknecht die erfolgreiche

Arbeit an ihrem Stützpunkt. Denn bereits

2010 hatte Göttingen als Vizemeister den

Sprung aufs Treppchen geschafft und schaltete

in diesem Jahr in der Vorrundengruppe 4

sogar den Titelverteidiger Hannover 96 aus.

Da zuvor bereits der VfL Wolfsburg in

Gruppe 3 ausgeschieden war und später auch

der VfL Osnabrück in Gruppe 6 scheiterte,

konnte sich erstmals in der Turniergeschichte

kein Bundesliga-Leistungszentrum für die

Endrunde qualifizieren.

Platz 4 sicherte sich im diesjährigen Finalturnier

Osnabrück-Süd, das mit Steffen Tigges

(TuS Glane) zudem den besten Schützen stellte

(acht Treffer). Ein Tor weniger erzielte Johannes

Eggestein (TSV Havelse/Team Hannover-West),

der allerdings bereits in der Vorrunde

13 Mal getroffen hatte und somit auf eine

Gesamtausbeute von bemerkenswerten 20

Treffern kommt.

Auf den Rängen fünf bis sieben beendeten,

nur getrennt durch das Torverhältnis,

Verden/Osterholz, Hildesheim und Vechta die

Endrunde. Platz acht ging an den niedersächsischen

U 13-Hallenmeister des Jahres 2005,

Salzgitter/Wolfenbüttel.


E.ON Avacon-Cup

Mattis Daube vom Stützpunkt Göttingen war in der Endrunde sieben Mal erfolgreich. In dieser

Szene gegen Hannover-West verfehlt er allerdings das Tor.

NFV-Direktor Bastian Hellberg, früher selbst

Stützpunkttrainer, im Gespräch mit Kiriakos

Aslanidis, Koordinator des Bereiches Südost.

Der Havelser Johannes Eggestein (Team Hannover-West)

erzielte während des gesamten

E.ON Avacon-Cup 20 Treffer.

Viele enge Spiele bestimmten die Szenerie des E.ON Avacon-Cup 2011. Zum Abschluss des Finalturnieres

trennten sich Salzgitter/Wolenbüttel (gelbe Trikots) und Vechta mit 3:3.

März 2011 23


E.ON Avacon-Cup

24

Ein packendes Meisterschaftsrennen lieferten sich die Teams Hannover-Stadt (im Bild Steffen

Witte, links) und Hannover-West (Johannes Eggestein).

Auch in diesem Jahr konnten sich die Spieler auf die lautstarke Unterstützung ihrer Eltern, Freunde und Verwandten verlassen.

März 2011

Die Ergebnisse der Endrunde

1.Tag

Osnabrück Süd – Salzgitter/Wolfenbüttel 4:0

Hannover-Stadt – Verden/Osterholz 4:0

Vechta – Hannover-West 1:4

Hildesheim – Göttingen 1:1

Salzgitter/Wolfenbüttel – Hannover-Stadt 1:2

Hannover-West – Osnabrück Süd 2:1

Verden/Osterholz – Hildesheim 1:1

Göttingen – Vechta 1:2

Salzgitter/Wolfenbüttel – Hannover-West 1:5

Hannover-Stadt – Hildesheim 3:1

Osnabrück Süd – Göttingen 1:4

Vechta – Verden/Osterholz

2. Tag

2:2

Hannover-West – Hannover-Stadt 0:2

Göttingen – Salzgitter/Wolfenbüttel 6:2

Verden/Osterholz – Osnabrück Süd 2:2

Hildesheim – Vechta 3:0

Hannover-West – Göttingen 2:0

Salzgitter/Wolfenbüttel – Verden/Osterh. 4:5

Hannover-Stadt – Vechta 0:0

Osnabrück Süd – Hildesheim 4:0

Verden/Osterholz – Hannover-West 1:3

Göttingen – Hannover-Stadt 3:0

Hildesheim – Salzgitter/Wolfenbüttel 1:5

Vechta – Osnabrück Süd 0:2

Göttingen – Verden/Osterholz 2:1

Hannover-West – Hildesheim 2:2

Osnabrück Süd – Hannover-Stadt 2:4

Salzgitter/Wolfenbüttel – Vechta 3:3

Die Tabelle:

Platz/Team Sp g u v Tore Diff Pkt.

1. Hannover-West 7 5 1 1 18:8 10 16

2. Hannover-Stadt 7 5 1 1 15:7 8 16

3. Göttingen 7 4 1 2 17:9 8 13

4. Osnabrück-Süd 7 3 1 3 16:12 4 10

5. Verden/Osterholz 7 1 3 3 12:18 – 6 6

6. Hildesheim 7 1 3 3 9:16 – 7 6

7. Vechta 7 1 3 3 8:15 – 7 6

8. Salzgitter/Wolfenb. 7 1 1 5 16:26 –10 4


E.ON Avacon-Cup

Philipp Houck, Spielführer des Teams Hannover-West, nahm aus den Händen von E.ON Avacon-Pressesprecherin Corinna Hinkel und NFV-Präsident

Karl Rothmund die Siegerurkunde entgegen.

Hallenmeister

U 13-Junioren*

1993: Göttingen, 1994: Hannover-

Stadt, 1995: Hannover-Stadt, 1996:

Hannover-Land, 1997: Hannover-Land,

1998: Oldenburg-Stadt, 1999: Lüneburg,

2000: Hannover-Stadt, 2001:

Hannover-Land, 2002: Hannover-Stadt,

2003: Stade, 2004: VfL Wolfsburg,

2005: Salzgitter/ Wolfenbüttel, 2006:

Bentheim, 2007: Hannover 96, 2008:

VfL Wolfsburg, 2009: Hannover 96,

2010: Hannover 96, 2011: Hannover-

West.

* = Die niedersächsische Hallenmeisterschaft

für U 13-Junioren findet seit 1993

statt. Bis einschließlich 2002 nahmen an

den Titelkämpfen die Auswahlteams der

47 NFV-Kreise teil. Seit 2003 besteht das

Feld aus den 36 niedersächsischen Stützpunktmannschaften

sowie den Leistungszentren

der Bundesligisten Hannover 96,

VfL Wolfsburg sowie Zweitligist VfL Osnabrück

(seit 2009). Im Jahr 2007 stellte der

damalige Zweitligist Eintracht Braunschweig

erstmals eine Vertretung und

nahm auch 2008 am Cup teil. Als Drittligist

stellen die „Löwen“ seit 2009 keine Mannschaft

mehr. Seit 2004 wird die niedersächsische

Hallenmeisterschaft in Zusammenarbeit

mit dem Energiedienstleister E.ON

Avacon als E.ON Avacon-Cup ausgetragen.

In der Turniergeschichte wechselte des Öfteren

die Altersbezeichnung (U 12, U 13,

U 14), nicht aber der betreffende Jahrgang.

Anlässlich der Hallenmeisterschaft stellen

sich jeweils jene Spieler zur zentralen Sichtung

in Barsinghausen vor, die im Jahr der

Titelkämpfe 13 Jahre alt werden. Als Stichtag

gilt der 1.1. (früher 1.8.).

Die Aufgebote der Finalisten 2011

Hannover-West (Stützpunkt Barsinghausen): Lennard Brombach, Mirco Gallus, Tim

Gstettner, Mark Jeske, Laurin-Fabian Precht (alle 1. FC Wunstorf), Johannes Eggestein, Janni-Luca

Serra (beide TSV Havelse), Philipp Houck (VfV Borussia Hildesheim), Lukas Volkwein

(SV Germania Grasdorf). Trainer: Ralf Serra (Bredenbeck), Friedrich Kuk (Wennigsen).

Hannover-Stadt (Stützpunkt Hannover): Christophe Boukhriss, Anthony Griffin, Moritz

Riegel, Steffen Witte (alle HSC Hannover), Paul Götting, Yannik Wedemeyer (beide TSV

Bemerode), Haci-Elyesa Balli, Marvin Toleikis (beide TSV Limmer), Ricardo Schmidt (BV Werder

Hannover), Nikolaos Aggelides (TuS Davenstedt). Trainer: Marcus Olm (Hannover),

Wolfgang Stengel (Hannover).

Göttingen (Stützpunkt Göttingen): Michel Constantinescu, Leon Fromm, Dennis Henze,

Yannick Hogreve, Marlon Sündermann, Robin Trotter (RSV Göttingen 05), Mathis Bockelmann

(SVG Göttingen 07), Mattis Daube (JSG Lenglern/Harste), Tom Günther (JSG

Pferdeberg), Julian Vollmer (JSG Staufenberg). Trainer: Malte Fröhlich (Göttingen), Thomas

Hellmich (Bovenden), Martin Wagenknecht (Harste).

Osnabrück-Süd (Stützpunkt Hollage): Maike Berentzen (TSG Burg Gretesch), Jonas

Burke, Joshua Frank, Bastian Schlacke, Kerem Yildirim (alle SF Schledehausen), Leon Tigges,

Steffen Tigges, Tom Witzger (alle TuS Glane), Lennart Wiehenkamp (SC Melle). Trainer:

Uwe Krebs (Georgsmarienhütte), Stephan Vallo (Hunteburg).

Verden/Osterholz (Stützpunkt Achim): Paul Marciniak, Nick Peters, Richie Tsanga-Beall

(alle FC Hansa Schwanewede), Edward Kelsch, Gianluca Müller (beide FC Verden 04), Can

Ercan (TSV Ottersberg), Leon Meyer (SV Buschhausen), Carlos Obiegly (GW Beckedorf),

Nick Rode (TuSG Ritterhude), Tim Thöelken (SV Lilienthal). Trainer: Torsten Eberst (Heeslingen),

Andreas Kierath (Zeven), Volker Hopp (Oyten).

Hildesheim (Stützpunkt Asel): Maximilian Köps, Finn Mathiebe (beide Tuspo Lamspringe),

Jonas Morison, Felix Scharnbacher (beide VfR Ochtersum), Fabian Carduck (TSV Warzen),

Thorben Emmermann (JSG Holle), Luis Engel (SV Sorsum), Conrad Rother (JSV Giesen).

Trainer: Michael Duda (Peine), Christoph Hasselbach (Hildesheim).

Vechta (Stützpunkt Vechta-Bakum): Niklas Ellmann, Jan Ihorst, Nils Schmedes (alle VfL

Oythe), Benny Bloemen, Maximilian Wellbrock (beide RW Damme), Lambert Behrend, Torben

Fangmann (beide BW Lohne), Markus Lübberding, Lukas Ripke (beide RW Visbek),

Leon Albers (TV Dinklage). Trainer: Dietmar Hochmuth (Bersenbrück), Klaus Themann

(Steinfeld), Thomas Kissner (Lohne).

Salzgitter/Wolfenbüttel (Stützpunkt Salzdahlum): Leon Röpke, Jan Reininghaus, Dominik

Wald, Martin Wegmann (beide MTV Wolfenbüttel), Justin Bollonia, Domenik Müller

(beide VfL Salder), Kiattisak „Sammy“ Gryszkiewicz (Fortuna Lebenstedt), Sebastian Schlüschen

(Eintracht Braunschweig), Vincent Manig (SV Innerstetal), Jonas Wathling (MTV

Schandelah/G.). Trainer: Matthias Gluch (Dorstadt), Bernd Hornig (Salzgitter).


März 2011 25


E.ON Avacon-Cup

26

Tom Günther und das Team Göttingen

spielten die beste Vorrunde. In der

Gruppe 4 ließen sie mit der makellosen

Bilanz von sechs Siegen in sechs Spielen

unter anderem Titelverteidiger Hannover

96 hinter sich.

Tabelle der Zweitplatzierten

Sp Punkte Tore Diff.

1. Vechta 6 12 13:7 +6

2. Hannover-St. 5 10 21:22 –1

3. Helmstedt/Wolfb. 5 10 11:13 –2

4. Emden/Leer 5 9 16:10 +6

5. Harburg 6 9 16:11 +5

6. Emsland-Nord 6 9 17:15 +2

Anmerkung: Neben den sechs Gruppensiegern

qualifizieren sich die beiden besten

Zweitplatzierten für die Endrunde. Für die

virtuelle Rangliste der Zweiten wurde in den

Gruppen mit sieben Teams (3, 4, 6) das Spiel

gegen den jeweiligen Tabellenletzten aus

der Wertung genommen. Beispiel: Vechta

wurde in der Gruppe 3 Zweiter mit einer Bilanz

von 17:8 Toren und 15 Punkte. Für die

Tabelle der Zweitplatzierten wurde der Sieg

gegen den Letzten Cuxhaven (4:1) nicht

berücksichtigt, so dass Vechta auf die (virtuelle)

Bilanz von 13:7 Toren und 12 Punkte

kommt.

Die Torschützenkönige der sechs Vorrundengruppen

Stützpunkt Tore Name Verein

Gruppe 1: 10 Kerem Yildirim Osnabrück-Süd SF Schledehausen

Gruppe 2: 8 Haci-Elyesa Balli Hannover-Stadt TSV Limmer

Gruppe 3: 13 Johannes Eggestein Hannover-West TSV Havelse

Gruppe 4: 11 Leon Fromm Göttingen RSV Göttingen 05

Gruppe 5: 8 Jannik Schoon Emden/Leer FC Groningen

Gruppe 6: 15 Louis Hebbelmann Emsland-Nord SV Meppen

März 2011

Gruppe 1

1. Tag

Osnabrück-Süd/Osnabrück-Stadt – Aurich 5:0

Helmstedt/Wolfsburg – Hannover-Ost 2:1

Rotenburg – Lüneburg/Lüchow-Dannenberg 2:4

Hannover-Ost – Osnabrück-Süd/Osnabrück-Stadt 3:5

Aurich – Rotenburg 5:2

Lüneburg/Lüchow-Dannenberg – Helmstedt/Wolfsburg 2:2

2. Tag

Osnabrück-Süd/Osnabrück-Stadt – Rotenburg 4:3

Hannover-Ost – Lüneburg/Lüchow-Dannenberg 2:5

Helmstedt/Wolfsburg – Aurich 3:2

Lüneburg/Lüchow-D. – Osnabrück-Süd/Osnabrück-Stadt 1:5

Rotenburg – Helmstedt/Wolfsburg 2:3

Aurich – Hannover-Ost 1:1

Osnabrück-Süd/Osnabrück-Stadt – Helmstedt/Wolfsburg 6:1

Aurich – Lüneburg/Lüchow-Dannenberg 3:3

Hannover-Ost – Rotenburg 2:1

Die Tabelle: Sp Tore Diff. P.

1. Osnabrück-Süd 5 25:80 17 15

2. Helmstedt/Wolfsburg 5 11:13 – 3 10

3. Lüneburg/Lüchow-Dannenberg 5 15:14 + 1 8

4. Aurich 5 11:14 – 3 5

5. Hannover-Ost 5 9:14 – 5 4

6. Rotenburg 5 10:18 – 8 0

Gruppe 3

1. Tag

Vechta – Emsland-Süd 3:0

Hannover-West – Northeim-Einbeck 4:0

Uelzen/Soltau-Fallingbostel – Cuxhaven 4:1

VfL Wolfsburg – Vechta 4:1

Emsland-Süd – Hannover-West 1:10

Uelzen/Soltau-Fallingbostel – Northeim-Einbeck 4:0

Cuxhaven – VfL Wolfsburg 3:5

Vechta – Hannover-West 3:2

Uelzen/Soltau-Fallingbostel – Emsland-Süd 4:2

2. Tag

Northeim-Einbeck – VfL Wolfsburg 2:3

Hannover-West – Cuxhaven 4:1

Uelzen/Soltau-Fallingbostel – Vechta 0:2

Northeim-Einbeck – Emsland-Süd 1:0

VfL Wolfsburg – Hannover-West 0:6

Vechta – Cuxhaven 4:1

VfL Wolfsburg – Uelzen/Soltau-Fallingbostel 0:2

Emsland-Süd – Cuxhaven 3:0

Northeim-Einbeck – Vechta 1:4

Hannover-West – Uelzen/Soltau-Fallingbostel 1:0

Emsland-Süd – VfL Wolfsburg 4:2

Cuxhaven – Northeim-Einbeck 2:5

Die Tabelle: Sp Tore Diff. P.

1. Hannover-West 6 27:50 +22 15

2. Vechta 6 17:80 + 9 15

3. Uelzen/Soltau-Fallingbostel 6 14:60 + 8 12

4. VfL Wolfsburg 6 14:18 – 4 9

5. Northeim/Einbeck 6 9:17 – 8 6

6. Emsland-Süd 6 10:20 –10 6

7. Cuxhaven 6 8:25 –17 0

Gruppe 5

1. Tag

Bentheim – Emden/Leer 2:4

Goslar/Osterode – Peine 3:1

Verden/Osterholz-Scharmbeck – Nienburg 3:1

Peine – Bentheim 2:4

Emden/Leer – Verden/Osterholz-Scharmbeck 0:1

Nienburg – Goslar/Osterode 1:5

2. Tag

Bentheim – Verden/Osterholz-Scharmbeck 0:2

Peine – Nienburg 3:2

Goslar/Osterode – Emden/Leer 2:3

Nienburg – Bentheim 5:1

Verden/Osterholz-Scharmbeck – Goslar/Osterode 1:2

Emden/Leer – Peine 7:2

Bentheim – Goslar/Osterode 3:1

Emden/Leer – Nienburg 2:3

Peine – Verden/Osterholz-Scharmbeck 2:4

Die Tabelle: Sp Tore Diff. P.

1. Verden/Osterholz-Scharmbeck 5 11:50 + 6 12

2. Emden/Leer 5 16:10 + 6 9

3. Goslar/Osterode 5 13:90 + 4 9

4. Nienburg 5 12:14 – 2 6

5. Bentheim 5 10:14 – 4 6

6. Peine 5 10:20 –10 3

Gruppe 2

1. Tag

Osnabrück-Land Nord – Oldenburg-Land/Delmenhorst 1:5

Gifhorn – Salzgitter/Wolfenbüttel 0:3

Stade – Hannover-Stadt 3:3

Salzgitter/Wolfenbüttel – Osnabrück-Land Nord 5:3

Oldenburg-Land/Delmenhorst – Stade 1:3

Hannover-Stadt – Gifhorn 1:8

2. Tag

Osnabrück-Land Nord – Stade 3:4

Salzgitter/Wolfenbüttel – Hannover-Stadt 2:4

Gifhorn – Oldenburg-Land/Delmenhorst 2:3

Hannover-Stadt – Osnabrück-Land Nord 6:4

Stade – Gifhorn 1:3

Oldenburg-Land/Delmenh. – Salzgitter/Wolfenbüttel 3:3

Osnabrück-Land Nord – Gifhorn 3:2

Oldenburg-Land/Delmenhorst – Hannover-Stadt 5:7

Salzgitter/Wolfenbüttel – Stade 4:1

Die Tabelle: Sp Tore Diff. P.

1. Salzgitter/Wolfenbüttel 5 17:11 +6 10

2. Hannover-Stadt 5 21:22 –1 10

3. Oldenburg-Land/Delmenhorst 5 17:16 +1 7

4. Stade 5 12:14 –2 7

5. Gifhorn 5 15:11 +4 6

6. Osnabrück-Land Nord 5 14:22 –8 3

Gruppe 4

1. Tag

Cloppenburg – Oldenburg-St./Ammerland/Wesermarsch 2:2

Hameln/Holzminden – Göttingen 2:7

Harburg – Schaumburg 2:1

Hannover 96 – Cloppenburg 2:0

Oldenburg-St./Ammerl./Wesermarsch – Hameln/Holzminden 2:5

Harburg – Göttingen 1:4

Schaumburg – Hannover 96 6:2

Cloppenburg – Hameln/Holzminden 4:0

Harburg – Oldenburg-Stadt/Ammerland/Wesermarsch 5:0

2. Tag

Göttingen – Hannover 96 2:1

Hameln/Holzminden – Schaumburg 5:2

Harburg – Cloppenburg 2:1

Göttingen – Oldenburg-Stadt/Ammerland/Wesermarsch 7:1

Hannover 96 – Hameln/Holzminden 3:1

Cloppenburg – Schaumburg 5:2

Hannover 96 – Harburg 3:6

Oldenburg-St./Ammerland/Wesermarsch – Schaumburg 4:2

Göttingen – Cloppenburg 4:1

Hameln/Holzminden – Harburg 3:2

Oldenburg-St./Ammerland/Wesermarsch – Hannover 96 0:5

Schaumburg – Göttingen 1:7

Die Tabelle: Sp Tore Diff. P.

1. Göttingen 6 31:70 +24 18

2. Harburg 6 18:12 + 6 12

3. Hannover 96 6 16:15 + 1 9

4. Hameln/Holzminden 6 16:20 – 4 9

5. Cloppenburg 6 13:12 + 1 7

6. Oldenburg-St./A./Weserm. 6 9:26 –17 4

7. Schaumburg 6 14:25 – 9 3

Gruppe 6

1. Tag

Emsland-Nord – Wittmund/Friesland/Wilhelmshaven 6:1

Hildesheim – Braunschweig 5:1

Celle – Diepholz 3:3

VfL Osnabrück – Emsland-Nord 5:3

Wittmund/Friesland/Wilhelmshaven – Hildesheim 2:6

Celle – Braunschweig 4:2

Diepholz – VfL Osnabrück 5:2

Emsland-Nord – Hildesheim 3:2

Celle – Wittmund/Friesland/Wilhelmshaven

2. Tag

3:4

Braunschweig – VfL Osnabrück 6:2

Hildesheim – Diepholz 4:0

Celle – Emsland-Nord 5:2

Braunschweig – Wittmund/Friesland/Wilhelmshaven 1:2

VfL Osnabrück – Hildesheim 1:4

Emsland-Nord – Diepholz 3:2

VfL Osnabrück – Celle 3:3

Wittmund/Friesland/Wilhelmshaven – Diepholz 2:4

Braunschweig – Emsland-Nord 1:6

Hildesheim – Celle 6:2

Wittmund/Friesland/Wilhelmshaven – VfL Osnabrück 1:5

Diepholz – Braunschweig 7:3

Die Tabelle: Sp Tore Diff. P.

1. Hildesheim 6 27:90 +18 15

2. Emsland-Nord 6 23:16 + 7 12

3. Diepholz 6 21:17 + 4 10

4. Celle 6 20:20 0 8

5. VfL Osnabrück 6 18:22 – 4 7

6. Wittmund/Friesl./Wilhelmshaven 6 12:25 –13 6

7. Braunschweig 6 14:26 –12 3

Fettdruck in Rot = Für die Endrunde qualifiziert.


E.ON Avacon-Cup

28

87 Talente im Test

statt. Für die Maßnahme

vom 18. bis 20. Februar nominierteNFV-Verbandssportlehrer

Wulf-Rüdiger Müller

44 Spieler. Eingeladen wurden:

Paul Dannhauer, Dominik

Karaca, Wlad Maslyakov,

Lars Ritzka, Fabio-Vincent

Spohr, Alessandro Ziege (alle

Hannover 96), Kevin Degenhardt,

Leon Fromm, Yannick

Hogreve, Marlon Sündermann,

Robin Trotter (alle

(RSV Göttingen 05), Leon

Tigges, Steffen Tigges (beide

TuS Glane), Moritz Riegel,

Steffen Witte (beide HSC

Hannover), Johannes Eggestein,

Janni-Luca Serra (beide

TSV Havelse), Maximilian

Köps, Finn Mathiebe (beide

Tuspo Lamspringe), Jonas

Morison, Felix Scharnbacher

(beide VfR Ochtersum), Joshua

Frank, Kerem Yildrim

(beide SF Schledehausen),

Markus Lübberding, Lukas

Ripke (beide RW Visbek),

Lennard Brombach, Mirko

Gallus (beide 1. FC Wunstorf),

Elyesa Balli (TSV Limmer),

Lambert Behrend (BW

Lohne), Mattis Daube (JSG

Lenglern/Harste), Nico Gerloff

(SV Lauingen/Bornum),

NFV-Verbandssportlehrer Wulf-Rüdiger Müller freut sich auf die Moritz Hannemann (VfB Ol-

Arbeit mit den besten Talenten des Jahrganges 1998.

denburg), Jerome Haskamp

N

(Twente Enschede), Julian

ur wenige Tage nach der diesjähri- Heins (TuS Heeslingen), Lennart Hoffie

gen niedersächsischen Hallenmeis- (TVB Schöningen), Philipp Houck (VfR

terschaft für U 13-Junioren fand in Borussia Hildesheim), Jonas Loock (TSG

der NFV-Sportschule Barsinghausen ein er- Mörse), Sören Reinert (Helmstedter SV),

ster Lehrgang für den Jahrgang 1998 Florian Schirmacher (TuS Heeslingen), Nils

März 2011

Schmedes (VfL Oythe), Guy-Loic Schröder

(GV Oldenburg), Florian Tautz (BW Hollage),

Robin van den Berg (1. FCR Bramsche),

Lukas Volkwein (Germania Grasdorf).

Weitere 43 Spieler werden in dem

Lehrgang vom 18. bis 20. März gesichtet.

Hierfür sind vorgesehen: Lennard

Sefeke, Anton Stach (beide Buchholzer

FC), Malte Meyer, Hennek Wischmann

(beide MTV Treubund Lüneburg), Kilian

Nobbe, Joel Thieme (beide VfL Osnabrück),

Richie Tsanga-Beall, Paul Marciniak

(beide FC Hansa Schwanewede),

Alessandro Otte, Luca Schenk (beide JSG

Suderburg/Holdenstedt), Marven Rupp,

Kenneth Schnaible (beide TuS Sulingen),

Leander Baar (Eintracht Northeim), Jannis

Baier (FC Neuwarmbüchen), Carl Bästlein

(SC Marklohe), Eike Begemann (FC Groningen),

Lukas Bode (VfR Osterode),

Justin Bollonia (VfL Salder), Noah Buchmeier

(DeisterWelle), Joseph Delacoe

(SSV Südwinsen), Marvin Eilerts (SV

Großefehn), Luca Fleischmann (BW Tündern),

Niklas Gauslar (TSV Haimar/Dolgen),

Kiattisak Gryszkiewicz (Fortuna

Lebenstedt), Albert Haydarai (SV Gifhorn),

Louis Hebbelmann (SV Meppen),

Ben Hirschmann (JSG Suderburg/Holdenstedt),

Tamino Kunter (TSV Hitzacker),

Lars Lautenbach (SF Larrelt), Ogün Mersilioglu

(BV Garrel), Julian Milz (TSV Abbehausen),

René Moje (SV Drochtersen/

Assel), Julian Nee (VfL Wolfsburg), Jan

Neuwirt (GW Calberlah), Sascha Quast

(Heesseler SV), Leon Röpke (MTV Wolfenbüttel),

Paul Schatt (VfR Heisfelde),

Sebastian Schlüschen (Eintracht Braunschweig),

Jannik Schoon (FC Groningen),

Julian Stöhr (SF Larrelt), Phil Ukena (VfB

Oldenburg), Martin Wegmann (MTV

Wolfenbüttel).

Martin Wegmann vom Team Salzgitter/Wolfenbüttel (gelbes Trikot), der am Auftaktabend des E.ON Avacon-Cup seinen 13. Geburtstag feierte, wurde

für den Lehrgang vom 18. bis 20. März eingeladen.


Kreisauswahl Cloppenburg (Stützpunkt Lastrup), hinten von links: Trainer

Christian Neidhart (Cloppenburg), Louis Koopmann, Rasmus Backhaus (beide

SV Höltinghausen), Esmir Zejnilovic (BV Garrel), Jannes Ostermann (VfL Löningen).

Vorne: Kevin Eck (VfL Löningen), Markus Bauer (BV Garrel), Linus

Backhaus (SV Höltinghausen), Ogün Mersinlionglu (BV Garrel).

Hameln/Holzminden (Stützpunkt Hameln), hinten von links: Trainer Werner

Brennecke (Kirchbrak), Mirco Imhoff (Deister-Süntel-United), Luca Fleischmann (BW

Tündern), Melvin Meyer (Deister-Süntel-United), Trainer Axel Lehmhoff, Trainer

Jens Günther (Bad Münder). Vorne: Timo Friedrich (BW Tündern), Marlon Ander,

Noah Buchmeier (beide Deister-Süntel-United), Cedrik Suchy (JSG Lenne/Wangelnstedt),

Tore Hachfeld (Deitser-Süntel-United).

Kreisauswahl Harburg (Borstel/Sangenstedt), hinten von links: Trainer Sven

Kathmann (Winsen-Luhe), Florian Carstens (Eintracht Elbmarsch), Johannes Christiansen

(VfL Maschen), Jan Fock (MTV Moisburg), Trainer Thomas Schröder (Handorf).

Vorne: Anton Stach, Lennard Sefeke (beide Buchholzer FC), Tim Burgemeister

(TV Welle), Christopher Schulze, Simon Pfeiffer (beide TV Meckelfeld).

E.ON Avacon-Cup

Kreisauswahl Göttingen (Stützpunkt Göttingen), hinten von links: Trainer

Thomas Hellmich (Bovenden), Robin Trotter (RSV Göttingen 05), Tom Günther (JSG

Pferdeberg), Mathis Bockelmann (SVG Göttingen 07), Trainer Martin Wagenknecht

(Bovenden). Vorne: Mattis Daube (JSG Lenglern/Harste), Kevin Degenhardt, Marlon

Sündermann, Yannick Hogreve, Leon Fromm (alle RSV Göttingen 05).

Leistungszentrum Hannover 96, hinten von links: Trainer Marc Buchta, Goerg

König, Fabio Spohr, Felix Scharschuch, Trainer Hartmut Brinkmann, Trainer Maik

Uibel. Vorne: Lars Ritzka, Alessandro Ziege, Tobias Eicke, Nils Leichnitz, Maurice

Springfeld.

NFV-Hallenmeisterschaft

U 13-Junioren

Gruppen 4 bis 6

März 2011 29


E.ON Avacon-Cup

30

NFV-Hallenmeisterschaft

U 13-Junioren

Gruppen 4 bis 6

Schaumburg (Stützpunkt Apelern), hinten von links: Detlef Kuckuck

(Wunstorf), Niklas Czudnochowski (JSG Apelern/Rodenberg), Dimitrij Salakin

(FC Wunstorf), Vincent Geng (JSG Apelern/Rodenberg), Trainer Steffen Mitschker

(Nienstädt). Vorne: Brian Klein (SV Sachsenhagen), Belmin Bikic, Niklas

Dohm, Nico Barysch, Niklas Siepe (alle SC Rinteln).

Kreisauswahl Emden/Leer (Stützpunkt Hesel-Holtland), hinten von links:

Uwe Welzel (Moormerland), Jan-Henrik Koppelkamm (VfL Germania Leer), Hendrik

Schröder (TV Bunde), Eike Begemann (FC Groningen), Lars Lautenbach (SF Larrelt),

Trainer Fritz Pals (Bunde-Boen). Vorne: Jannik Schoon (FC Groningen), Marcel Bergmann

(SF Larrelt), Paul Schatt (VfR Heisfelde), Julian Stöhr (SF Larelt).

März 2011

Kreisauswahl Oldenburg-Stadt, Ammerland, Wesermarsch (Stützpunkt

Lehmden), hinten von links: Trainer Nico Rauch, Niklas Matthiesen, Niklas von

Aschwege (beide VfL Oldenburg), Frederik Goddon (VfB Oldenburg). Vorne:

Mustafa Seker (FC-FFG Nordenham), Ole Schweneker (VfL Oldenburg), Phil Ukena

(VfB Oldenburg), Julian Milz (TSV Abbehausen), Joshua König (FC Rastede).

Kreisauswahl Bentheim (Stützpunkt Veldhausen), hinten von links: Trainer

Jürgen Egbers (Emlichheim), Colin Stiepel (SV Olympia Uelsen), Simon Kotte

(SV Bad Bentheim), Jonas Alsmeyer (SV Vorwärts Nordhorn), Marvin Zwafink

(SV Olympia Uelsen), Trainer Friedhelm Dove (Bad Bentheim). Vorne: Marcel

Strohecker (SV Union Lohne), Maurice Meijer de Azevedo (VfL WE Nordhorn),

Steffen Plasger (SC Union Emlichheim), Mirco Strohecker (SV Union Lohne).

Kreisauswahl Goslar/Osterode (Stützpunkt Rhüden), hinten von links: Marc

Müller (Göttingen), Jonas Wand (VfR Osterode), René Hartwig (JSG Bilshausen/Lindau/Wulften),

Lukas Bode (VfR Osterode), Tristan Weichert (Tuspo Petershütte),

Trainer Wilhelm Müller (Kreiensen). Vorne: Nick Sitzenstock, Enrico Dürrbeck (beide

TSG Bad Harzburg), Nicklas Kühl (Tuspo Petershütte), Raúl Lora-Moreno (Goslarer

SC 08).


Kreisauswahl Nienburg (Stützpunkt Schessinghausen), hinten von links:

Trainer Stefan Gilster (Nienburg), Jannis Hüxholl (TSV Anemolter-Schinna), Carl Bästlein,

Julien Schäfer, Mirco Bleich (alle SC Marklohe), Trainer Lutz Senning (Marlohe).

Vorne: Nils Schönrock, Niko Schröder (beide SV Brigitta Steimbke), Janek Passiel (SV

Husum), Paul Bonas (ASC Nienburg), Lucas Teichmann (SV Brigitta Steimbke).

Kreisauswahl Peine (Stützpunkt Peine), hinten von links: Traier Jörg Barisch

(Lahstedt), Dario Arlt, Simon Barisch, Marvin Janke (alle VfB Peine), Tim

Depner (Arminia Vechelde), Trainer Benjamin Duda (Peine). Vorne: Luei Omar,

Lütfü Tosun, Mats-Ole Grete, Niklas Müller (alle VfB Peine).

Kreisauswahl Braunschweig (Stützpunkt Braunschweig), hinten von links:

Trainer Uwe Stucki (Schandelah), Marco Rogalski, Christoph Filla, Janik Werker (alle

BSC-Acosta BS), Trainer Gotthard Laube (Peine), Trainer Uwe Brandt (Sickte). Vorne:

Daniel Machus (BSC-Acosta BS), Tayfun Bozkurt (Eintracht BS), Jannik Schwieger

(Freie Turner BS), Khaled Eid (BSC-Acosta BS), Fritz Loose (Eintracht BS).

E.ON Avacon-Cup

NFV-Hallenmeisterschaft

U 13-Junioren

Gruppen 4 bis 6

Verden/Osterholz (Stützpunkt Achim), hinten von links: Trainer Andreas

Kierath (Zeven), Trainer Volker Hopp (Oyten), Edward Kelsch (FC Verden 04), Leon

Meyer (SV Buschhausen), Richie Tsanga-Beall (FC Hansa Schwanewede), Trainer

Torsten Ebberst (Heeslingen). Vorne: Gianluca Müller (FC Verden 04), Can Ercan

(TSV Ottersberg), Nick Rode (TuSG Ritterhude), Paul Marciniak, Nick Peters (beide

FC Hansa Schwanewede).

Kreisauswahl Celle (Stützpunkt Celle), hinten von links: Kreislehrwart Peter

Bartosch (Lachendorf), Lukas Hollstein (SSV Südwinsen), Trainer Kurt Körtge (Hambühren),

Ilkay Karak (SSV Südwinsen), Marvin Milzarek (TuS Bröckel), Trainer Ulrich

Busse (Winsen-Aller). Vorne: Onur Ekinci, Steffen Hiestermann (beide SSV Südwinsen),

Leon Schacht (VfL Altenhagen), Leo-Maximilian Klingenberg (VfL Wathlingen),

Joseph Dalecoe (SSV Südwinsen).

März 2011 31


E.ON Avacon-Cup

32

NFV-Hallenmeisterschaft

U 13-Junioren

Gruppen 4 bis 6

Kreisauswahl Emsland-Nord (Stützpunkt Sögel), hinten von links: Trainer Hans-

Hermann Andrees (Heede), Luca Sellere, Fabian Cordes, Jelte Schulte (alle BW Papenburg),

Trainer Hermann-Josef Bruns (Sustrum-Moor), Trainer Josef Specken (Meppen).

Vorne: Yannick Schulte (BW Papenburg), Louis Hebbelmann (SV Meppen), Jens Uhlen

(SG Walchum-Has.), David Krömer (BW Papenburg), Arne Schultejans (VfL Herzlake).

Leistungszentrum VfL Osnabrück, hinten von links: Trainer Heiner Rose, Malte

Jursch (SSC Dodesheide), Kilian Nobbe, Tjard Bornefeld, Trainer Lutz Schubbert.

Vorne: Tejan Fofana (Raspo Osnabrück), Joel Thieme, Tim Walhorn (SSC Dodesheide),

Haktap Traoure (Raspo Osnabrück), Simon Igelmann.

März 2011

Kreisauswahl Diepholz (Stützpunkt Bassum), hinten von links: Trainer Walter

Brinkmann (Twistringen), Julian Miklis, Kenneth Schnaible, Aljoscha Wilms (alle

TuS Sulingen), Trainer Heini Neddermann. Vorne: Philip-Pascal Kürble (SG Diepholz),

Marven Rupp (TuS Sulingen), Kevin Reinking (BSV Rehden), Timo Freye (TuS

Sulingen), Chris Timke (TSV Holzhausen-Bar.), Marius Niemeier (TuS Sulingen).

Kreisauswahl Hildesheim (Stützpunkt Asel), hinten von links: Jonas Morison

(VfR Ochtersum), Luis Engel (SV Sorsum), Finn Mathiebe (Tuspo Lammspringe),

Trainer Michael Duda (Peine). Vorne: Conrad Rother (JSV Giesen), Felix Scharnbacher

(VfR Ochtersum), Thorben Emmermann (JSG Holle), Maximilian Köps (Tuspo

Lammspringe), Fabian Carduck (TSV Warzen).

Kreisauswahl Friesland/Wittmund/Wilhelmshaven (Stützpunkt Schortens),

hinten von links: Trainer Hans-Hermann Heinen (Wangerland), Marlon

Janßen (TuS Esens), Mareike Kregel (Frisia Wilhelmshaven), Lukas Ihben (TuS

Esens), Trainer Rüdiger Nabel. Vorne: Niklas Pinkernell (TuS Esens), Lukas Weis, Jonas

Besuden (beide FSV Jever), Jan Rieken (ET Wangerland), Malte Jaskulska (Heidmühler

SC).


Vierter Titel für die

Lebenshilfe Wolfsburg

Paul-Moor-Schule Bersenbrück gewinnt im Soccer & Racket Park

in Hannover-Wülfel das Schülerturnier

4. BFLN-Hallen-Masters

Strahlende Gesichter beim Team der Lebenshilfe Wolfsburg, das den Ü 16-Wettbewerb gewann. Foto: Rafael Schmidt

Die Lebenshilfe (LH) Wolfsburg in der

Ü 16-Altersklasse und die Paul-Moor-

Schule Bersenbrück im Wettbewerb

sich in einem spannenden Halbfinalspiel zunächst

knapp mit 10:9 nach Neunmeterschießen

gegen TuS Lingen durchsetzen.

Dem schloss sich auch Sascha Seidel von den

Harz-Weser-Werkstätten Northeim an:

„Danke für das Turnier, es war mal wieder ei-

der „Schülerliga“ (14 bis 18 Jahre) sind die Eher überraschend in das Endspiel vorgene super Sache in Hannover! Für uns war es

Gewinner des 4. Hallen-Masters der Behindrungen war die Mannschaft des SC Rinteln auch eine neue Erfahrung, nach zwei Niederderten-Fußball-Liga

Niedersachsen (BFLN). um Trainer und Betreuer Jürgen „Schorse“ lagen in der Vorrunde dennoch insgesamt

Die Veranstaltung des Behinderten-Sportver- Schöbel und Hans Scholl. Die Aufholjagd im Platz drei zu erreichen.“

bandes Niedersachsen (BSN) und des Nieder- Finale gegen Wolfsburg nach 1:4-Rückstand Zufrieden fiel auch die Bilanz von Frank

sächsischen Fußballverbandes (NFV) wurde kam allerdings zu spät.

Schmidt aus. „Es war erneut ein Turnier mit

im Februar im Soccer & Racket Park in Han- Eindeutig bewährt hat sich beim 4. Hal- einer insgesamt erfrischend angenehmen

nover-Wülfel ausgetragen.

len-Masters die Regelung, das Spiel bei Netz- und fairen Atmosphäre“, freute sich der von

Mit ihrem erneuten Titelgewinn in der berührung mit Einrollen bzw. Abstoß oder Ansgar Nieberg, Kurt Rietenbach (beide NFV)

Ü 16-Altersklasse bestätigten die Wolfsbur- Eckball fortzusetzen. Diese Maßnahme führ- und seinem Sohn Rafael unterstützte Turger

die gute Rolle, die sie im niedersächsite zu einer Beruhigung des Spieles, wobei nierleiter, der auch die Leistungen der Unschen

Behindertenfußball spielen. Seit die auch deutlich wurde, dass – verglichen z. B. parteiischen hervorhob: „Die jungen

BFLN im Jahr 2008 offiziell ins Leben gerufen mit der Premiere dieses Turniers – auch nach Schiedsrichter griffen in den seltenen Fällen,

wurde, gewann das Team von Trainer Eckard Aussage des Landestrainers Otfried Morin ei- in denen es erforderlich war, souverän und

Hobuß nach den Feldmeisterschaften von ne deutliche Niveausteigerung erkennbar konsequent ein.“

2008 und 2009 sowie dem Hallentitel von war. Wurde früher noch mehr „gebolzt“,

Nachdem BSN-Präsident Karl Finke am

2008 bereits seine vierte offizielle Meister- sah man jetzt zumindest bei den spielstarken Vormittag die Turniereröffnung vorgenomschaft.

Im spannenden Finale gab es einen Mannschaften immer mehr den in der men hatte, erfolgte nachmittags die Sieger-

knappen 4:3-Erfolg über SC Rinteln. Dritter Soccerhalle eher Erfolg bringenden Flachehrung durch Kurt Rietenbach (Schülerliga)

wurde das Team der Harz-Weser-Werkstätund Doppelpass.

und Frank Schmidt (BFLN), moderiert durch

ten Northeim, das im Spiel um Platz 3 Titel- Bei der Spielplanerstellung hatte BFLN- die Landestrainer Otfried und Dankward

verteidiger TuS Lingen mit 2:1 bezwang. Spielleiter Frank Schmidt zumindest bei der Morin. Jede/r teilnehmende Spieler/in erhielt

Durch einen Grippevirus geschwächt Schülerliga ein äußerst „glückliches Händ- eine Erinnerungsmedaille, jedes Team einen

mussten die Mannschaften der Pestalozzi- chen“, trafen doch die beiden bei diesem Spielball, jeweils die ersten vier Mannschaf-

Stiftung Burgwedel sowie der SG Rotenburg Turnier herausragenden Mannschaften der ten Pokale.

kurzfristig ihre Turnierteilnahme absagen. Paul-Moor-Schule Bersenbrück und der Le- Trotz einer rundherum gelungenen Ver-

Dennoch konnte mit bisher 26 Teams, benshilfe Dannenberg erst im letzten Spiel anstaltung sieht Frank Schmidt keinen

darunter sieben Schülermannschaften, die aufeinander. Hier kam es nach einem span- Grund, sich auf den frisch errungenen Lor-

bisher größte Teilnehmerzahl seit Wettbenenden Match zu einem gerechten Unentbeeren auszuruhen: „Es gilt nunmehr für

werbseinführung verzeichnet werden. Jutta schieden, so dass sich letztlich die Paul-Moor- BSN und NFV, über gezielte Werbung die An-

Lobenstein als „BFLN-Urgestein“ von den Schule dank des besseren Torverhältnisses an zahl der am regelmäßigen Spielbetrieb auf

Roten Teufeln Delmenhorst verwies stolz auf Position 1 halten konnte. Dritter wurde die dem Kleinfeld teilnehmenden Mannschaften

die Tatsache, dass auch die 2. Mannschaft Wilhelm-Schade-Schule Hannover.

weiter zu erhöhen und beim Hallenmasters

der Mannschaft der Lebenshilfe Delmen-

Der Pädagoge Helmut Hilgefort vom 2012 einen neuen Teilnehmerrekord aufhorst

am Turnier teilnahm und zudem mit TuS Neuenkirchen sprach sicher stellvertrezustellen. Im Fußball lässt sich das Ziel der

dem 13. Platz ein respektables Ergebnis ertend für seine Trainer- und Betreuerkolle- Inklusion behinderter Mitmenschen mit

zielte.gen/innen

am Ende des Turniertages aus- relativ einfachen Mitteln verwirklichen –

Die Lebenshilfe Wolfsburg sicherte sich drücklich seinen Dank für eine hervorragen- das hat auch dieses Turnier wieder einmal

den Turniersieg letztlich verdient, konnte de Organisation durch BSN und NFV aus. bewiesen!“

März 2011 33


Schiedsrichter

34

Motivierte Oberliga-Schiedsrichter: Rund 60 Oberliga-Schiedsrichter, -Schiedsrichterinnen, -Beobachter und Coaches absolvierten ein Wochenende

lang einen anspruchsvollen Lehrgang. Fotos: Thielking/Haase

Schöne erste Halbzeit

für die Oberliga-Referees

Schiedsrichter in Niedersachsens höchster Spielklasse ziehen nach der Hälfte ihrer Saison

eine positive Bilanz / Harm Osmers neuer Zweitliga-Unparteiischer

Von MARCO HAASE

NFV-Schiedsrichter-Referent

Alle die Unparteiischen, die in der

höchsten niedersächsischen Spielklasse

– der Oberliga – eingesetzt

werden, kamen in der NFV-Sportschule zusammen:

Auf zwei Leistungslehrgängen

zogen mehr als 60 Schiedsrichter, Schieds-

Professionelle Trainingsformen für Schiedsrichter: Diplom Sportlehrer

und Sportwissenschaftler Heinz-Dieter Antretter (sitzend),

ehemaliger Hochleistungs-Leichtathlet, gab Niedersachsens

Verbands-Schiedsrichtern wichtige Hinweise zur Optimierung

ihres Trainingsprogramms – mit dem klaren Ziel, die hochwertige

Leistung der Unparteiischen noch weiter zu steigern.

Der Vortrag war ein Höhepunkt beider Leistungslehrgänge.

März 2011

richterinnen, Beobachter und Coaches unter

der Leitung des Verbands-Schiedsrichterausschusses

ihre Halbzeitbilanz. Und

dabei wurde eines deutlich: Niedersachsens

Oberliga-Referees wollen sich mitnichten

auf ihrem anerkannt guten Niveau

ausruhen; vielmehr geht es ihnen darum,

ihre Leistungen systematisch zu verbessern.

Ein Anliegen, das vom Verbands-

Schiedsrichter-Ausschuss um seinen Vorsitzenden

Wolfgang Mierswa intensiv gefördert,

aber auch gefordert wird.

Zum Beispiel in puncto Training und

Kondition. Keine Sorge: Nicht, dass

Niedersachsens Referees nicht laufen

könnten, ganz im Gegenteil. Die turnusmäßigen

Leistungsprüfungen sprechen

da (sehr positive) Bände. Aber auch hier ➤

„Wir wollen Sicherheit und damit Attraktivität rund um die Fußballspiele“: Thomas

Hesse, NFV-Sportrichter und Sicherheitsexperte, diskutiert mit den NFV-Schiedsrichtern

über Risikospiele, Sicherheitsbesprechungen und den von den Vereinen zu

gewährleistenden Schutz vor, während und nach der 90 Minuten.


„Es waren schöne Jahre im Verband“: Wolfgang

Mierswa (l.), Vorsitzender des NiedersächsischenVerbands-Schiedsrichter-Ausschusses,

verabschiedet NFV-Schiedsrichter

Bernd Ihle während des Leistungslehrgangs I.

streben die Schiedsrichter nach noch mehr

Professionalität – und hatten sich dazu genau

den richtigen Experten eingeladen:

Heinz-Dieter Antretter, Diplom-Sportlehrer,

Sportwissenschaftler und ehemaliger

Hochleistungs-Leichtathlet, gab den Oberliga-Spielleitern

professionellste Hinweise

für ein nachhaltiges Trainingsprogramm.

Antretter, der zum Olympiakader

1980 für die (später von vielen westlichen

Ländern aufgrund des scharf kritisierten

sowjetischen Einmarsches in Afghanistan

boykottierten) Olympischen Spiele in Moskau

gehörte, wies in seinem lebhaften

Vortrag auf die enorme Bedeutung des Fitnesstrainings

für Unparteiische hin – von

der systematischen und geplanten Vorund

Nachbereitung des drei- bis viermaligen

wöchentlichen Trainings bis zur effektiven

Nutzung der 15-minütigen Halbzeitpause.

Denn, so Heinz-Dieter Antretter:

„Es ist wichtig, den Aktivierungszustand

des Körpers auch in der Halbzeitpause aufrecht

zu erhalten, damit man als Schiedsrichter

auch in der 46. Minute topfit ist.“

Antretter, beim DFB Fitness-Coach für

die DFB-Schiedsrichter, appellierte an die

Oberliga-Referees, ihr Training nach einem

professionellen Plan abzuhalten – mit genau

notierten Trainingseinheiten etwa für

die Bereiche Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer.

„Bitte kein improvisiertes Durcheinander,

sondern systematische Planung –

nur dadurch lassen sich Fitness und Leistung

steigern und Verletzungen vermeiden.

Und genau das ist es, was wir von

professionellen Unparteiischen erwarten.“

Mit ähnlich hohen Erwartungen präsentierte

der Vorsitzende des Verbands-

Schiedsrichter-Ausschusses, Wolfgang

Mierswa, die neuesten UEFA-Videos mit

Spielsituationen zu den Themen „Simulationen“,

„Vorteil“, „Stellungsspiel“ und

„Foulspiel“. Ziel: eine möglichst einheitliche

Regelauslegung. Wolfgang Mierswa

dazu: „Wir wollen und müssen

nach außen berechenbar sein

und bleiben. Und dazu gehört

es, dass wir bei gleichen Situationen

auch gleich entscheiden.“

Insbesondere der Teil

„Simulationen“, also „Schwalben“,

sorgte für Gesprächsstoff

unter Niedersachsens

Leistungs-Schiedsrichtern.

Denn es ist oft sehr schwer,

dieses unsportliche Verhalten

einiger weniger Spieler zu erkennen

– „und dies muss dann

konsequent und außenwirksam

geahndet werden“, sagte

Verbands-Schiedsrichter-Lehrwart

Bernd Domurat (Wilhelmshaven).

Beide, Mierswa

und Domurat, wurden von den

Ergebnissen ihrer Schützlinge

nicht enttäuscht: Niedersachsens

Referees liegen auf UEFA-

Linie.

Schiedsrichter

Einheitliche und berechenbare Regelauslegung

plus konsequente Ahndung der

Schwalben: Ein Aspekt, den im Übrigen

auch NFV-Sportrichter und Sicherheitsexperte

Thomas Hesse voll und ganz

unterschrieb. Hesse informierte die Unparteiischen

über die neuesten Entwicklungen

rund um Risikospiele und Sicherheitsbesprechungen.

Und man war sich insgesamt

einig: „Lieber zehnmal ein bisschen

Sicherheit zu viel, um ein attraktives und

für die Zuschauer sicheres Spiel zu bekommen,

als nur ein einziges Mal zu wenig“,

so Verbands-Schiedsrichter-Obmann Wolfgang

Mierswa.

Schöne Überraschung des Lehrgangs:

Am Abend kam auch noch Harm

Osmers (SV Baden, Bezirk Lüneburg) vorbei:

Der 26-jährige Diplom-Betriebswirt

ist just in die zweite Liga aufgestiegen

und freut sich auf seine neue Herausforderung.

Die Unterstützung der Niedersächsischen

Oberliga-Referees hat Harm

auf jeden Fall. ■

„Auf Wiedersehen – und das bestimmt ganz bald“: Verbands-Schiedsrichter-Obmann Wolfgang

Mierswa (2.v.r.) verabschiedet die langjährig aktiven Verbands-Schiedsrichter Jörg Schoß, Jan-

Henrik Dommnich und Stefan Schempershauwe.

Gesagt ...

... während der beiden Leistungslehrgänge der Niedersächsischen Oberliga-Referees:

„Ich möchte Euch neugierig machen

und Euch motivieren, Euch selbstständig

weiterzuentwickeln.“ (DFB-Fitness-Trainer

Heinz-Dieter Antretter)


„Das ist ihm gelungen!“ (Oberliga-

Referee Timo Daniel)


„Denkt an die Halbzeitpause!“

(Nachdrücklicher Appell von Heinz-Dieter

Antretter, den Aktivierungszustand des

Körpers auch und gerade in der Halbzeit

unbedingt zu erhalten.)


„Ihr braucht drei- bis vier Trainingseinheiten

pro Woche, um eine hohe Kondition

sowie eine effektive und schnelle

Regulierungsfähigkeit zu bekommen.“

(Heinz-Dieter Antretter – 1980 im Olympiakader

für die Spiele in Moskau mit

dabei)


„Spätestens jedes Jahr neue Schuhe.“

(Heinz-Dieter Antretter zur „Haltbarkeit“

der Trainingsschuhe.“)


„Bitte meldet Euch!“ (NFV-Sportrichter

Thomas Hesse zu den Schiedsrichtern,

Vorfälle rund um das Thema Sicherheit zu

melden.)


„Die Zeit der Spielausfälle kommt

doch erst noch.“ (Ansetzer Manfred

Steinhauer)


„Aufgrund der Spielausfälle bin ich

zwar mit der Zahl der Beobachtungen

nicht zufrieden – mit dem Inhalt allerdings

schon. Die Qualität ist sehr gut.“

(Jens Goldmann, Beobachtungs-Sachbearbeiter

im NFV-Schiedsrichter-Ausschuss)

März 2011 35


Frauen-WM 2011

36

März 2011

Neue Turnierserien

für DFB-Minispielfelder

Mini-WM 2011 für Grundschulen und Metropolregion Hamburg-Cup

Im April 2007 hat das Präsidium des DFB

beschlossen, durch einzelne Projekte gezielt

in die Nachhaltigkeit der FIFA Fuß-

ball-WM 2006 zu investieren. Das umfangreichste

Projekt dieses Vorhabens war

die Bezuschussung des deutschlandweiten

Baues von 1.000 Minispielfeldern. Seit

mittlerweile mehr als zwei Jahren rollt der

Ball auf den attraktiven Kleinfeldern, die

sich bei Mädchen und Jungen großer Beliebtheit

erfreuen. Pünktlich zu Beginn der

FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011

richtet der Niedersächsische Fußballverband

(NFV) mit Unterstützung mehrerer

Kooperationspartner zwei neue Turnierserien

speziell für Mädchen aus. Die Teilnahme

ist hierbei ausschließlich den DFB-

Minispielfeld-Standorten sowie ausgewählten

Teilnehmern der DFB-Schul- und

Vereinskampagne Team 2011 vorbehalten.

Nachfolgend stellt das NFV-Journal

beide Turnierserien vor:

Mini-WM-2011

für Grundschulen

(Mädchen; Klasse 3 und 4)

Die Mini-WM 2011 ist eine Turnierserie

in Anlehnung an die FIFA Frauen Fußball-Weltmeisterschaft

2011 speziell für

Mädchenteams aus den Grundschulen der

DFB-Minispielfeldstandorte (3. und

4. Klasse) sowie für ausgewählte Teilnehmerschulen

aus der DFB-Schul- und

Vereinskampagne „TEAM 2011“. Über die

Vorrundenturniere Regional-Cup (Westerstede,

Andervenne, Stade und Hannover-

Badenstedt) und dem Landesfinale (Sportschule

Barsinghausen) können die Teams

sich für die länderübergreifende „Mini-

WM 2011“ qualifizieren und sich im WM-

Standort Wolfsburg mit den besten norddeutschen

Mannschaften messen. Alle

Teilnehmerinnen werden mit ihren Betreuer-/innenanschließend

gemeinsam

das WM-Spiel Mexiko

– England besuchen

und die besondere

Atmosphäre einer Fußball-Weltmeisterschaft

erleben. Die Kosten für

die Anfahrt, Turnierteilnahme

sowie die Eintrittskarten

werden vom Norddeutschen

Fußball-Verband übernommen.

Die Attraktivität dieses

Turniers spiegelt sich

auch in den Anmeldezahlen

wider: Das Teilnehmerfeld

für die Regional-Cups ist mittlerweile

ausgebucht, so dass keine weite-

Attraktive Mädchenturniere in Niedersachsen umrahmen die FIFA Frauen-WM 2011.

ren Anmeldungen angenommen werden

können.

Metropolregion Hamburg

Cup (Mädchen; Jahrgänge

1996 bis 1998)

Außerdem wird dieses

Jahr erstmalig für

eine ältere Altersklasse

der Metropolregion Hamburg

Cup ausgetragen.

In Kooperation mit

der Metropolregion Hamburg

wird dieses Turnier

durch die Fußball-Landesverbände aus

Schleswig-Holstein (SHFV), Hamburg

(HFV) und Niedersachsen ausgerichtet.

Jeder DFB-Minispielfeld-Standort in der

Metropolregion Hamburg erhält hierbei

die Chance, sich mit einem

Mädchenteam (Jahrgänge

1996 bis 1998, ob aus Schule,

Verein oder Freizeit-Straßenteam

spielt keine Rolle)

durch einen Vorentscheid ins

Teilnehmerfeld des Metropolfinals

zu kicken.

Am 21. Juni 2011

wird dann auf dem Gelände der Landesgartenschau

in Norderstedt um die

Sieger-Trophäe gespielt. Die Kosten für

die Anfahrt und Turnierteilnahme beim

Finale werden von den Veranstaltern

des Metropolregion Hamburg Cups

übernommen. Daneben gibt es für die

bestplatzierten Teams attraktive Preise

für Spielerinnen und Betreuer sowie

500 Euro für den Schulsport-Vereinsetat

des siegreichen Teams. Zudem erhalten

alle Teilnehmerinnen ein exklusives Metropolregion

Hamburg Cup-T-Shirt.

Qualifikationsturnier und Anmeldeinformationen

(Niedersachsen):

Samstag, 14. Mai DFB-Minispielfeld in

Hollenstedt (Landkreis Harburg). Teilnahmeberechtigt

sind pro Minispielfeldstandort

ein Mädchenteam (der Jahrgängen

1996 bis 1998) mit maximal

zehn Spielerinnen und zwei Betreuern.

Interessierte Teams können sich

noch bis zum 31. März unter Angabe

des Minispielfeldstandortes beim

NFV anmelden. Jede Anmeldung zum

Qualifikationsturnier wird mit einem adidas-Fußball

belohnt. Zudem werden die

bestplatzierten Teams für das Finale in

Norderstedt mit adidas-Trikots ausgestattet.

Da das Teilnehmerfeld auch hier

begrenzt ist, entscheidet bei zu vielen

Anmeldungen der Eingang der Teamanmeldung.

Kontakt: NFV-Projektteam

Marko Kresic/Till von Manteuffel

E-Mail: marko.kresic@nfv.de oder

till.v.manteuffel@nfv.de

Telefon: 05105-75-167


Im Vereinsheim des SC Dunum (NFV-Kreis

Wittmund) fand jetzt die Auslosung der

Vorrundengruppen zur 1. Krombacher

Ü 50-Niedersachsenmeisterschaft statt. Zwar

gab es bereits in den Vorjahren drei niedersachsenweite

Ü 50-Turniere, die aber als inoffizielle

Veranstaltungen nicht den Stellenwert

eines offiziellen Wettbewerbs besaßen. Der

SC Dunum, immerhin 600 Mitglieder stark

und darüber hinaus mit einer spielstarken

Ü 50-Mannschaft gesegnet, wird am 28. Mai

2011 insgesamt 24 Mannschaften aus ganz

Niedersachsen empfangen. Zum ersten Mal

findet dann eine Niedersachsenmeisterschaft

im „Oldiebereich“ in Ostfriesland statt.

Das NFV-Orgateam (Friedel Gehrke, Helmut

Königstein, Klaus Bittigau) nahm vor Ort

beim SC Dunum die Auslosung der Vorrundengruppen

vor. Die rührigen SCD-Verantwortlichen

(Heinrich Lackner, Hans-Jürgen

Ortgies, Hinrich Janssen und Eibo Eiben) vermittelten

dabei laut NFV-Altherrenspielleiter

Friedel Gehrke „durch ihre herzliche Art und

Weise das Gefühl, dass die Veranstaltung

beim SC Dunum sehr gut aufgehoben ist.“

Die beiden Sportplätze des SC Dunum bieten

Platz für insgesamt drei Spielflächen (Kleinfeld)

und mit dem renovierten Hayungshof,

einem ehemaligen Bauernhaus, steht für die

„dritte Halbzeit“, die für Oldiefußballer so

wichtig ist, ein regelrechtes Kleinod zur Verfügung.

Die Teilnehmer werden davon begeistert

sein. Der Hayungshof bietet für die Siegerehrung

nach dem Turnier einen originellen,

urigen Rahmen.

Als Glücksfee fungierte bei der Auslosung

der SCD-G-Jugendliche Robin von Essen.

Vor den Augen des NFV-und SCD-Orgateams,

von Karl-Heinz Ockenga (1. Vorsitzender

NFV-Kreis Wittmund), Tjark Heinks (Spielausschussvorsitzender

NFV-Kreis Wittmund),

Dieter Tobias (stellv. Bürgermeister der Samtgemeinde

Esens), Arwid Arends (stellv. Bürgermeister

von Dunum) und etlichen Dunumer

Mitgliedern zog Robin Los um Los, bis

am Ende die Gruppen A bis F mit jeweils vier

Mannschaftsnamen versehen waren. Als

Dank für seine fehlerlose Leistung erhielt Robin

von Essen aus der Hand von Friedel Gehrke

einen Krombacher Ball ausgehändigt.

Altherren-Fußball

Auslosung in Dunum mit (v.l.) Hinrich Janssen (Dunumer Orgateam), Klaus Bittigau (NFV), Eibo Eiben (Ehrenvorsitzender des SC Dunum), Friedel Gehrke,

Helmut Königstein (beide NFV), Hans-Jürgen Ortgies und Heinrich Lackner (beide Dunumer Orgateam). Foto: Siemens

Erstmals offiziell

1. Krombacher Ü-50-Niedersachsenmeisterschaft findet am 28. Mai in Dunum statt

Friedel Gehrke dankte dem SC Dunum

für sein großes Bemühen, diese

1. Krombacher Ü 50-Niedersachsenmeisterschaft

zu einem Ereignis in Dunum und

Ostfriesland werden zu lassen: „Ich bin

fest davon überzeugt, dass es die Dunumer

mit ihrer Herzlichkeit und Authentizität

schaffen werden, diese erste offizielle

Ü-50-Meisterschaft zu einem nachhaltigen

Erlebnis für die Teilnehmer und Gäste zu

organisieren!“

Die Endrundengruppen

Gruppe A: SC Dunum, TSV Krähenwinkel-Kaltenweide,

TuS Neetze, TVE Veltenhof

Gruppe B: TuS Harsefeld, MTV Eintracht

Celle, Sparta Werlte, SG Visselhövede

Gruppe C: TuS Ricklingen, SG Asel, VfL

Stenum, SG Breselenz

Gruppe D: TSV Auetal, VfL Löningen,

SG Nienhagen-Altencelle, FC Pfeil Broistedt

Gruppe E: TuS Güldenstern Stade, SG

Bassen, TV Dinklage, Hannover 96

Gruppe F: SG Ottersberg, SG Lilienthal-

Falkenberg, Heidmühler FC, VfV 06 Hildesheim

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März 2011 37


Auswahlarbeit

38

Mit sicherem Kombinationsspiel

und gutem Zweikampfverhalten

U 15-Juniorinnen des NFV gewinnen das Nordturnier in Hamburg

Freuen sich über den norddeutschen Länderpokalsieg in der Halle: Die U 15-Juniorinnen des NFV

mit (stehend v.l.) Sonja Rohling, Meike Asmus, Denise Franjkovic, Rieke Dieckmann, Lena Wölkens,

Thea Fullenkamp und Trainer Marek Wanik sowie (kniend v.l.) Pauline Bremer, Johanna Tietge,

Katharina Hackmann, Verena Volkmer und Susann Langebröker. Quelle: Fotos hfv.de

Die U 15-Juniorinnen des NFV (Jahrgänge

96 und 97) haben beim

18. Norddeutschen Hallenturnier in

Hamburg den Titel gewonnen. Das Team

von NFV-Trainer Marek Wanik siegte in der

Sportschule in Hamburg-Jenfeld aufgrund

des besseren Torverhältnisses vor der

punktgleichen Auswahl aus Bremen. Hamburg

und Schleswig-Holstein belegten die

Plätze 3 und 4.

Vor den Augen von Bettina Wiegmann,

Ehrenspielführerin des DFB und Co-

Trainerin der U 19- und U 20-Frauen-Nationalmannschaften,

sowie Ulrike Ballweg,

Trainerin der U 23-Frauen-Nationalmannschaft

und Co-Trainerin von Bundestrainerin

Silvia Neid, überzeugte die NFV-Auswahl

mit sicherem Kombinationsspiel und

gutem Zweikampfverhalten. „Wenn wir

unsere technischen Möglichkeiten noch

besser herausgestellt hätten, wäre unser

Erfolg noch souveräner ausgefallen“, hatte

Marek Wanik kaum etwas an der Leistung

seiner Auswahl auszusetzen. Mit Johanna

Tietge (7 Tore) und Pauline Bremer

(6 Tore) ernteten die beiden besten Torschützinnen

der NFV-Auswahl ein Sonderlob,

das sich auch Thea Fullenkamp und

Rieke Dieckmann mit starken Defensivleistungen

verdienten.

Die NFV-Spiele im Überblick:

Niedersachsen – Hamburg 6:2. Bereits

nach zwei Spielminuten lag die NFV-

Auswahl mit zwei Treffern in Rückstand.

Doch dann fand das Team seine Linie und

März 2011

erspielte sich einen ungefährdeten Erfolg.

Je zwei Treffer erzielten Verena

Volkmer, Pauline Bremer und Johanna

Tietge.

Niedersachsen – Schleswig-Holstein

3:0. Konzentriert und

souverän präsentierte sich

die NFV-Auswahl in ihrer

zweiten Begegnung. Johanna

Tietge, Verena Volkmer

und Rieke Dieckmann trafen,

Pauline Bremer scheiterte zwei

Mal am Pfosten des gegnerischen

Gehäuses. Als sicherer Rückhalt trat

Schlussfrau Katharina Hackmann im

NFV-Tor auf.

Niedersachsen – Bremen 2:1. In

einem sehr zweikampfbetonten Spiel

präsentierte sich das niedersächsische

Team zwar spielerisch überlegen, doch

der Gegner machte der Wanik-Auswahl

mit aggressiver und körperbetonter Spielweise

das Leben schwer. Das Tor von Johanna

Tietge zum 1:0 und der Siegtreffer

von Rieke Dieckmann reichten letztlich

aber zum knappen Erfolg.

Niedersachsen – Hamburg 1:1. Direkt

im Anschluss an das Spiel gegen Bremen

musste die NFV-Auswahl gegen Hamburg

dem Kräfteverschleiss Tribut zollen

und konnte die Führung durch Johanna

Tietge nicht über die Zeit retten. Zwei Minuten

vor Spielschluss kam der

Gegner nach einem Eckball

zum Ausgleich.

Niedersachsen – Schleswig-Holstein

6:2. Besser lief es dann wieder gegen

die Schleswig-Holsteinerinnen.

Niedersachsen kombinierte gut und erzielte

sehenswerte Treffer. Dabei glänzte Pauline

Bremer als vierfache Torschützin, Johanna

Tietge und Denise Franjkovic erzielten

die weiteren Treffer.

Niedersachsen – Bremen 1:2. Die

Bremerinnen leisteten sich laut Wanik viele

„unnötige Fouls“ und der Schiedsrichter

„drei krasse Fehlentscheidungen“. So kam

die NFV-Auswahl trotz besserer Torchancen

nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich

durch Johanna Tietge.

Die weiteren Ergebnisse: Schleswig-Holstein

– Bremen 1:1 und 1:3, Bremen

– Hamburg 3:2 und 2:0, Hamburg –

Schleswig-Holstein 2:1 und 1:2

Die Tabelle: 1. Niedersachsen (19:8

Tore, 13 Punkte), 2. Bremen (12:7 Tore, 13

Punkte), 3. Hamburg (8:15 Tore, 4 Punkte),

4. Schleswig-Holstein (7:16 Tore, 4 Punkte)

Das NFV-Aufgebot: Pauline Bremer

(SVG Göttingen), Thea Fullenkamp

(DJK Schlichthorst), Rieke

Dieckmann (FC Bissendorf),

Susann Langebröker

(JSG Niederelbe), Johanna

Tietge (MTV Gamsen), Katharina

Hackmann (SC

Osterbrock), Lena Wöhlkens

(RW Cuxhaven), Meike

Asmus (TV Neuenkirchen),

Verena

Volkmer (TuS Woltersdorf),

Denise

Franjkovic (VfR

Voxtrup). bo

Als siebenfacheTorschützin

glänzte

Johanna

Tietge

(vorn).

Archivfoto:

Finger


Podiumsdiskussion

40

Teamfähigkeit als Schlüssel

zur sozialen Integration

Diskussion in der JVA Rosdorf zur integrativen Wirkung des Sports / Fußballprojekte im Fokus

Podiumsdiskussion in der JVA Rosdorf mit u. a. (v.l.) Hannes Wittfoth, Dieter Schatzschneider,

Britta Carlson und Florian Meyer. Foto: Sven Pförtner

„Sport, ein Ball verbindet“: Unter

diesem Motto stand eine Podiumsdiskussion

in der Justizvollzugsanstalt Rosdorf

(NFV-Kreis Göttingen). Ziel war, am Beispiel

erfolgreicher Projekte der Vollzugsanstalt

wie dem Anstaltsmarathon im

vergangenem Jahr oder Fußball-Fortbildungen

zum Schiedsrichter oder C-Lizenz-Trainer

die integrative Wirkung des

Sports hervorzuheben.

Der Einladung des Initiators Hannes

Wittfoth, ehemaliger Vizepräsident des

Niedersächsischen Fußballverbandes und

Fachberater für den Gefangenensport in

Niedersachsen, waren prominente Vertreter

des niedersächsischen Fußballs wie

Ex-Profi Dieter Schatzschneider oder

Bundesliga-Schiedsrichter Florian Meyer

gefolgt. Eine zentrale Erkenntnis des

Abends: Fußball setzt Teamfähigkeit voraus,

Teamfähigkeit wiederum ist ein

Schlüssel zur sozialen Integration.

„Soziale Kompetenz wird im Sport

immer wichtiger“, unterstrich Schatzschneider,

der heute als Talentscout von

Hannover 96 tätig ist und in dieser Funktion

von einigen zuhörenden Gefangenen

prompt auf ihr schlummerndes fußballerisches

Talent hingewiesen wurde.

Auf den sportlichen Erfolg seiner „Roten“,

Tabellenvierter der Bundesliga zur

Winterpause, ist der 52-Jährige durchaus

stolz: „96 hat gezeigt, dass man durch

Teamarbeit Erfolg haben kann. Wolfsburg

kauft für etliche Millionen Stars, man

muss aber Teamplayer sein“, unterstrich

Schatzschneider.

Florian Meyer, Schiedsrichter des Jahres

2009, hält es für wichtig, dass beim

Fußball Verantwortung delegiert wird.

„Das macht stark“, stellte er gegenüber

den Insassen klar. Förderlich sei außerdem,

März 2011

dass man sich „selbst disziplinieren und

Niederlagen gemeinsam durchstehen

muss“. Die ehemalige Fußballerin Britta

Carlson, Europameisterin 2005 und heute

Kotrainerin des Frauen-Bundesligisten VfL

Wolfsburg, versucht als Botschafterin der

WM 2011, über Schul-AGs auch an Mädchen

aus muslimischem Elternhaus „heranzukommen“

– Integration fängt in der

Schule an. „Ihr könnt auch ruhig mit Kopftuch

spielen“, ist ihre Devise. Er kenne keine

Regel, die dem widerspricht, merkte

Meyer schmunzelnd an.

Zwei Inhaftierte der JVA Rosdorf (NFV-

Kreis Göttingen), die im offenen Vollzug

in Duderstadt untergebracht sind, spielen

seit dieser Saison in der 1. Kreisklasse A für

den FC Rittmarshausen-Weißenborn. Den

Kontakt stellte FC-Vorstandsmitglied Lutz

Senhen her, Angestellter der JVA. Beide Inhaftierte

zogen im Rahmen der obigen Podiumsdiskussion

ein Zwischenfazit.

Aufmerksam wurde Senhen auf die

Fußballer, als er ihnen von der Anstaltswerkstatt

aus beim Spielen zusah. Beim FC

sei er mit dem Thema „offensiv umgegangen“

und habe die „Zaunspechte“ auf

dem Trainingsplatz, „meistens Rentner“,

ins Boot geholt.

„Fußball bedeutet in der Anstalt alles.

Man geht ins Bett und kann schlafen“, berichtete

einer der beiden Kicker. „Wunderbar

aufgenommen“ habe man sich beim

FC gefühlt und mittlerweile die Mitspieler

Das gesamte sportliche Geschehen

in der JVA Rosdorf habe sich durch die

Schiedsrichter-Ausbildung, für die sich

wie für die Trainerausbildung zwölf Insassen

anmeldeten, „viel positiver entwickelt“,

berichtete Mike Sapara, sportlicher

Übungsleiter der JVA, der auf das

vielfältige sportliche Angebot der Anstalt

hinwies.

Kann der Profisport heute noch Werte

vermitteln? Es gebe im Profifußball

heute „regelrechte Strategien“, einen

verwarnten Akteur der gegnerischen

Mannschaft mit „kleinen Fouls und

Wortbeiträgen“ so zu provozieren, dass

dieser ausrastet und Gelb-Rot sieht, klagte

Meyer. Der Profi-Fußball, ein im moralischen

Sinne vermindertes Gelände: „Es

ist alles eine ganz große Frage des Geldes

geworden“ kritisierte Schatzschneider.

„Wir müssen beim Gehalt wieder in

den Leistungsbereich kommen, nicht nur

ein Fixum zahlen“, forderte er.

Wenigstens bewegt sich der Frauenfußball

mit monatlich „7000 bis 8000

Euro“ für eine Bundesligaspielerin in einem

überschaubaren Bereich, wie Carlson

berichtete. „Es gibt auch ein, zwei

Millionärinnen. Birgit Prinz hätte es sein

können, aber die macht so ungern Werbung“.

Wie ein Schatzschneider denn

überhaupt Frauenfußball findet, wollte

ein Gefangener wissen. Er respektiere jeden

Sport, und der Frauenfußball in der

Spitze sei „sehr gut“, ließ er wissen. Im

„unteren Bereich“ habe er ein Spiel gesehen,

„seitdem bin ich kuriert“. Carlson

nahm es ihm nicht übel, an einem

Abend, der von Toleranz geprägt war.

Gefangene spielen

in der 1. Kreisklasse

noch besser kennengelernt. „Die möchten

uns auch in der ´dritten Halbzeit` gern dabei

haben, aber das geht halt nicht.“ Nach

Training oder Spiel geht es zurück in den

offenen Vollzug.

Bei den gegnerischen Mannschaften

machte die Nachricht von den Neuzugängen

schnell die Runde, und teilweise sei

man auch provoziert oder „härter rangenommen“

worden - „klar, man kann sich

nicht wehren“. In solchen Situationen müsse

man aber „cool bleiben“. Die in der JVA

absolvierte Schiedsrichter-Ausbildung habe

im Umgang mit den Unparteiischen im

Übrigen nicht geholfen: „Man schreit den

Schiedsrichter immer noch an.“ Die beiden

Inhaftierten verbuchen die Integration ins

FC-Team als positivste Erfahrung. „Umziehen,

auf den Platz, spielen – und plötzlich

sind alle gleich.“

Quelle: Göttinger Tageblatt


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März 2011 41


Mädchenfußball

42

Die Auswahl des Stützpunktbereiches Nordost gewann das Jahrgangsturnier 1998 und jünger. Fotos (2): Finger

West und Nordost triumphieren

Bereichsturnier: Franziska Gieseke beste Schützin – Christina Marsollek,

Janna Härtel und Marie-Sophie Reeder empfehlen sich für NFV-Auswahl

Die Teams der niedersächsischen

Stützpunktbereiche West und

Nordost haben die Jahrgangsturniere

des Mädchen-Bereichsturniers in

Barsinghausen gewonnen. Besonders

beeindruckend fiel die Bilanz des Bereiches

West im Wettbewerb des „älteren“

Jahrganges 1997 aus: Sechs

Siege in sechs Spielen. Im Aufgebot

des Trainergespanns Maria Reisinger

und Tommy Stroot standen dabei mit

Mareike Kregel (WSC Frisia Wilhelmshaven)

und Elisa Senß (SV Ahlhorn)

zwei Spielerinnen, die in diesem Jahr

als jeweils einzige Mädchen in ihren

Mannschaften bereits an den niedersächsischen

U 13-Hallenmeisterschaften

März 2011

der Jungen teilgenommen hatten. Mareike

war für den Stützpunkt Schortens

(Team Wittmund/Friesland/Wilhelmshaven)

am Ball gewesen, Elisa

vertrat Ganderkesee (Oldenburg-

Land/Delmenhorst).

Neben den beiden konnte das

Team auf Torhüterin Anna Hermanns

(BW Papenburg) sowie Christina Marsollek

(SuS Timmel) und Janna Härtel

(FSV Westerstede) bauen. Christina und

Janna empfahlen sich durch ihre starken

Leistungen für die aktuelle niedersächsische

U 15-Mädchenauswahl. „Sie

werden beide für den nächsten Lehrgang

Ende Februar eine Einladung erhalten“,

erklärte NFV-Trainer Marek

Wanik. Darüber hinaus bestach das

Team West durch eine starke Moral

sowie eine gute Kondition. In fünf der

sechs Partien lag West zunächst oder

zwischenzeitlich zurück und konnte

zweimal eine Partie erst in der

Schlussminute noch drehen.

Vor allem dank Marie-Sophie Reeder

belegte der Bereich Nordost Platz

zwei. Die Spielerin des FC Mulsum/Kutenholz

erzielte gleich sieben der insgesamt

zehn Treffer ihres Teams. Verdienter

Lohn: Auch Marie-Sophie erhielt

von Marek Wanik eine Einladung

für den U 15-Lehrgang, der vom 25.

bis 27. Februar in Barsinghausen stattgefunden

hat. Platz drei im 97er-Tur- ➤


nier belegte die Auswahl des Landesverbandes

Bremen, Rang vier der NFV-

Bereich Südost.

Das „jüngere“ Jahrgangsturnier

(1998 und jünger) entschied der Stützpunktbereich

Nordost für sich. Nur im

ersten Spiel ließen die Schützlinge der

Trainerinnen Cordula Meyer und Tanja

Schroten beim 3:3 gegen West Punkte

liegen. Anschließend gab’s fünf Erfolge

zu feiern. Zweiter wurde Bremen vor

der West-Auswahl, die mit Franziska

Gieseke die herausragende Torschützin

des gesamten Wochenendes stellte.

Gleich neun Mal war die Spielerin des

SV Alfhausen erfolgreich – eine Quote,

die in beiden Turnieren konkurrenzlos

war.

Erneut nur Platz vier blieb dem

Bereich Südost, der im vergangenen

Jahr noch beide Jahrgangsturniere

gewonnen hatte.

Das zweitägige Mädchen-Bereichsturnier

ist eine Sichtungsmaßnahme,

die seit dem Jahr 2006 mit Unterstützung

des Energiedienstleisters E.ON

Avacon als Turnier der drei niedersächsischen

Stützpunktbereiche Nordost,

Südost und West ausgetragen wird.

Zuvor standen sich zu diesem Zweck

die Auswahlteams der vier NFV-Bezirke

Braunschweig, Hannover, Lüneburg und

Weser-Ems gegenüber. Nach Einführung

des neuen Modus kam der Landesverband

Bremen als vierter Teilnehmer

hinzu. Auf dem Programm stehen

jeweils ein älteres und ein jüngeres

Jahrgangsturnier, in dem die Mannschaften

je zweimal gegeneinander

antreten.

„Trickreiches, schnelles

Spiel wie bei Messi:

Das möchten wir auch

von euch sehen.“

NFV-Trainer Thorsten Westenberger

„Es war ein gutes Niveau, aber

kein Top-Niveau“, erklärte NFV-Trainer

Thorsten Westenberger bei der Siegerehrung.

Es gäbe viele Sachen, so der

Diplom-Sportlehrer und A-Lizenzinhaber,

die die jungen Fußballerinnen noch

verbessern müssten. Zum Beispiel das

Passspiel, das „härter und genauer

werden muss.“ Zudem empfahl er den

derzeit besten Fußballer der Welt als

Vorbild. „Trickreiches, schnelles Spiel

wie bei Lionel Messi: Das möchten wir

auch von euch sehen.“ Um die Technik

zu verbessern lautete sein Rat an

die Teilnehmerinnen des Bereichsturniers:

„Zumindest einmal am Tag für

jeweils eine Viertelstunde den Ball

hochhalten.“ Unerlässlich für die Entwicklung

sei es darüber hinaus, möglichst

oft mit den Jungen zu trainieren

und zu spielen.

Marek Wanik bescheinigte den

Spielerinnen „viele, gute Ansätze“ und

stellte noch einmal die Kriterien heraus,

auf die es für ihn bei der Sichtung

ankommt: Schnelligkeit, Koordination,

Technik und Beidfüßigkeit. -maf-


Jahrgang 1997 (U 14)

Die Aufgebote

West: Janna Härtel (FSV Westerstede),

Anna Hermanns (BW Papenburg

94), Kim Köhne (BSV Holzhausen), Mareike

Kregel (WSC Frisia Wilhelmshaven),

Christina Marsolleck (SuS Timmel),

Talea Peters (USC Emmlichheim), Diandra

Röben (TuS Westerende), Elisa Senß

(SV Ahlhorn), Lisa-Marie Weiss (Olympia

Laxten), Marina v.d. Werff (SV Hage).

Trainer(in): Maria Reisinger, Tommy

Stroot.

Nordost: Joanna Briese (FC Osterholz-Scharmbeck),

Marnie Dierßen (TSV

Posthausen), Jennifer Dohrn (VSV Hedendorf-Neukloster),

Rieke Griemsmann

(SG Sievern/Holßel/Neuenwalde),

Alexandra Gutke (SV Anderlingen/Byhusen),

Franziska Lamm (VfL Stade), Nora

Mendel (SV Eintracht Lüneburg), Janine

Müller (FC Land Wursten), Marie-Sophie

Reeder (FC Mulsum/Kutenholz), Clara

Steinkampf (SBV Erichshagen). Trainerin:

Cordula Meyer, Tanja Schroten.

Südost: Inga Buchholz (Eintracht

Hameln), Jacqueline Dickhut (Deister-

Süntel United), Isabell Fischer (SVG Göttingen),

Svenja Giese (VfB Peine), Catarina

Haberstroh (Tuspo Schliekum), Celine

Klebe (TSG Ahlten), Jannika Pribyl (SV

Gifhorn), Kira Reuter (SC Goslar 08), Katharina

Runge (FT Braunschweig), Leonie

Stenzel (VfB Fallersleben). Trainerin:

Meike Berger, Jana Kieras.

Mädchenfußball

Jahrgang 1998

und jünger (U 13)

Die Aufgebote

Bereich Nordost: Anna-Catharina

Bockhorst (TSV Ottersberg), Alina Botzum

(JSG Hetzwege/Westerholz/Jeersdorf),

Emma Louise Chluba (VfL Suderburg),

Melina Frey (TuS Neetze), Pia

Knieper (SV Schwitschen), Lena Linnenkohl

(TSG Nordholz), Leonie Meyer (TuS

Heeslingen), Sabrina Rauch (FC Mulsum/Kutenholz),

Stefanie Sanders (JSG

Neuenkirchen/Tewel), Christin Wulf

(MTV Barum). Trainerin: Cordula Meyer,

Tanja Schroten.

Bereich West: Franziska Gieseke,

Pia-Liening-Ewert, Pia Flottemesch (alle

SV Alfhausen), Birte Feld (Heidekraut

Andervenne), Katharina Grabowski (SV

Hage), Vivien Lünemann (SV Harkebrügge),

Alison Lohmöller (SV Listrup), Rahel

Mehring (SV Holthausen-Biene), Liska

Stuhrmann (TSV Abbehausen), Charlotte

Varelmann (VfL Oythe). Trainer(in):

Maria Reisinger, Tommy Stroot.

Bereich Südost: Denise Baar, Selin

Ertan, Franziska Häckel, Paulina Kreye

(alle TSV Bemerode), Sophie Hentschel,

Anna Huhnholz (beide VfB Fallersleben),

Natalie Datta (Deister-Süntel-United),

Carolin Engelhard (TSG Ahlten), Leona

Kunze (Viktoria Woltwiesche), Henrike

Witt (RSV Göttingen 05). Trainerin:

Meike Berger, Jana Kieras.

Mit neun Treffern war Franziska Gieseke (SV Alfhausen/Team West Jahrgang 1998) die beste

Schützin des gesamten Mädchen-Bereichsturniers.

März 2011 43


Mädchenfußball

44

Neben den drei niedersächsischen Stützpunktbereichen Nordost, Südost und West (weiße Trikots) nimmt an den beiden Jahrgangsturnieren auch der

Landesverband Bremen mit jeweils einem Team teil. Fotos (4): Finger

Turnier U 13

(1998 und jünger)

1. Tag: West – Nordost 3:3, Bremen

– Südost 3:2, West – Bremen 2:5,

Nordost – Südost 3:1, Südost – West

0:1, Nordost – Bremen 2:1. 2. Tag:

Nordost – West 2:0, Südost – Bremen

1:3, Bremen – West 2:7, Südost –

Nordost 0:4, West – Südost 2:0,

Bremen – Nordost 1:4.

Tabelle: Punkte Tore

1. Nordost 16 18:6

2. Bremen 9 15:18

3. West 8 15:14

4. Südost 1 6:16

Marek Wanik (links) und Thorsten Westenberger sind im NFV für den Mädchen- und Frauenfußball

verantwortlich.

März 2011

Turnier U 14

(Jahrgang 1997)

1. Tag: West – Nordost 3:1, Bremen

– Südost 1:5, West – Bremen 2:1,

Nordost – Südost 4:2, Südost – West

2:3, Nordost – Bremen 0:3. 2. Tag:

Nordost – West 1:3, Südost – Bremen

1:1, Bremen – West 2:3, Südost –

Nordost 1:3, West – Südost 2:0,

Bremen – Nordost 2:2.

Tabelle: Punkte Tore

1. West 18 16: 6

2. Nordost 7 10:14

3. Bremen 5 10:13

4. Südost 4 11:14 Jubel: Elisa Senß (SV Alhorn) und das Team

West gewannen das Jahrgangsturnier 1997.

Rückhalt: Auf Torfrau Anna Hermanns konnte

sich das Team West im 97er-Turnier verlassen.


In allen Belangen überlegen präsentierten

sich die U 15-Junioren (Jahrgang 1996)

des NFV bei drei Testspielen gegen ein

Auswahlteam aus Thüringen. Die Gäste

konnten bei widrigen Bedingungen auf

dem Kunstrasen der NFV-Sportschule in

puncto Spieltempo und Spielaggressivität

nicht mit der Mannschaft von NFV-Trainer

Kiriakos Aslanidis mithalten und kassierten

drei verdiente Niederlagen.

Aslanidis, der ohne einige verhinderte

Stammspieler vom VfL Osnabrück auskommen

musste, konnte nach den Tests

in Barsinghausen feststellen, dass er auf

allen Positionen seines Kaders die Qual

der Wahl besitzt: „Der Konkurrenzkampf

im Team ist groß und letztlich sind es

Kleinigkeiten, die entscheiden, wer zum

Einsatz kommt und wer nicht.“ Auch die

Spieler, die nicht aus den Nachwuchsleistungszentren

der niedersächsischen

Bundesligisten kommen, können im

Team laut Aslanidis absolut mithalten.

„Thore Dengler, Tom-John Geie, Fynn Arkenberg

und Maximilian Eggestein spielen

auf dem gleichen Level“, freut sich

der Trainer.

Mit dem norddeutschen Länderpokalturnier

vom 17. bis 19. Juni in Schleswig-

Holstein und dem Schülerlager des DFB

vom 1. bis 6. Juli warten auf die NFV-Junioren

in diesem Jahr zwei große Herausforderungen.

Die Qualität im NFV-Kader ist

groß, und so sieht Kiriakos Aslanidis den

beiden Turnieren schon heute durchaus

zuversichtlich entgegen. Die Testspiele im

Stenogramm:

Niedersachsen – Thüringen 7:1

(3:0), Tore: 1:0 Wolf (18.), 2:0 Dengler

(29.), 3:0 Polomka (30.), 4:0 Nkem (43.),

5:0 Sulejmani (45.), 6:0 Wolf (48.), 7:0 Sulejmani

(55.), 7:1 (64.)

Niedersachsen –

Thüringen 3:2 (2:1),

Tore: 1:0 Wolf (24.),

2:0 Sulejmani (27.),

2:1 (30.), 2:2 per

Strafstoß nach Foul

von Wagenmann

(43.), 3:2 Sulejmani

(66.)

Niedersachsen –

Thüringen 2:0 (0:0),

Tore: 1:0 Geie (42.),

2:0 Eggestein (53.)

Das NFV-Aufgebot(Zahlenangabe

hinter den Namen

= Anzahl der

Einsätze): Tim Dierßen/3,

Darius Ma-

rotzke/2, Marcel Polomka/2,

Alexander

Rehberg/3, Valmir

Sulejmani/2, Niklas

Teichgräber/3, Kevin

Wolf/3 (alle Hannover

96), Aaron Büttner/3,

Michael Goßmann/3,

Dennis

Ländervergleichsspiele

Aslanidis hat die Qual der Wahl

Drei Siege – U 15-Junioren des NFV beherrschen Team aus Thüringen

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„Qualität ist

das Anständige“

Moser/3, Alain Nkem/3, Francic Onwuzo/2,

Dominik Wagenmann/3 (alle VfL

Wolfsburg), Fynn Arkenberg/3, Maximilian

Eggestein/3 (beide TSV Havelse),

Tom-John Geie/3 (BSC Braunschweig),

Thore Dengler/3 (JFC Roswithastadt). bo

Eine gute Figur machen die Bundesligaspielerinnen vom VfL

Wolfsburg nicht nur auf dem grünen Rasen. U 20-Weltmeisterin Selina

Wagner und die neuseeländische Nationalspielerin Rebecca Smith

wurden über LOTTO Niedersachsen für den Ball des Sports vom Haus

der Schönheit „Du BAROQUE“ eingekleidet. Etwas fremd, aber letztlich

doch pudelwohl fühlten sich die beiden Fußballerinnen schließlich

im Diskobereich des Kuppelsaals.

45


Bezirk Braunschweig

46

Der Kreisvorsitzende Gerhard Haupt (rechts) und der Kreisehrenamtsbeauftragte Bernd Hornkohl (links) würdigten gemeinsam mit Jürgen Nitsche

(Mitte), Vorsitzender der NFV-Medienkommission, das Engagement der ehrentamtlich tätigen Mitarbeiterinnen. Fotos (2): Kielhorn

Uta Bause Ehrenamtssiegerin

im NFV-Kreis Northeim/Einbeck

Harmonische „Dankeschön-Veranstaltung“ fand in Harriehausen statt

Erstmals hat der Fußball-Kreis

Northeim/Einbeck seine alljährliche„Dankeschön-Veranstaltung“

(die 14. seit dem Jahre

1997) für die ehrenamtlichen

Mitarbeiter/innen aus den verschiedenen

Ausschüssen und

Gremien in „Traupe’s Tenne“

nach Harriehausen eingeladen.

Gleichzeitig wurde im Rahmen

dieser Veranstaltung auch die

Auszeichnung der Kreis-Siegerin

des DFB-Ehrenamtspreises 2010

und weiterer „Stiller Stars“ als

„stellvertretende Siegerinnen“

vorgenommen.

Insbesondere standen bei

diesem festlichen Anlass mit ge-

März 2011

meinsamem Essen und attraktivem

Rahmenprogramm die Frauen

im Fußballsport im Rampenlicht

– getreu der DFB-Jahresvorgabe

für 2010, den ehrenamtlichen

Einsatz von Frauen für den

„Sport um das runde Leder“ besonders

zu würdigen. So waren es

in Harriehausen fünf Frauen, die

Kreisvorsitzender Gerhard Haupt

(Vogelbeck) und Kreis-Ehrenamtsbeauftragter

Bend Hornkohl (Kalefeld)

auszeichnen konnten.

Als Kreis-Ehrenamtspreis-Trägerin

2010 wurde Uta Bause vom

SV Blau-Weiß Ellierode aus dem

Südkreis geehrt. Sie fungiert in

ihrem Verein seit 13 Jahren als Be-

Besuch aus Barsinghausen: Die NFV-Mitarbeiterinnen Birgit Raum, Kerstin

Strüby und Patricia Engesser (von links) folgten der Einladung von Gerhard

Haupt.

treuerin der Herren I, führt seit

zehn Jahren den Posten der Spartenleiterin

Fußball für den Gesamtverein

mit Herren, Damen

und Mädchen aus und hat die

demnächst bevorstehende Gründung

des neuen Fußballvereins FC

Ellierode/Hettensen/Hardegsen

maßgeblich vorbereitet. Sie ist

auch Chef-Organisatorin der alljährlichen

Sportwochen beim SV

Ellierode. Uta Bause entstammt

einer fußballbegeisterten Familie

und hat in einer schwierigen Phase

ihres Vereins nach dem überraschenden

Rücktritt des Vorsitzenden

vorübergehend zusätzlich

diese Funktion übernommen. Es

ist schon fast eine Selbstverständlichkeit,

dass ihre beiden Söhne

ebenfalls aktive Fußballer sind.

Als „Stille Stars“ wurden geehrt:

Hannelore Ernst, Elfriede

Kiehne, Diana Schröder und Kristin

Berents. Hannelore Ernst vom

SV Bühle ist seit dem Jahre 1975

Zeugwartin ihres Vereins und hat

in mehr als 35 Jahren nicht nur

auf diesem Sektor vorbildliche Arbeit

geleistet. Sie ist auch bei den

Veranstaltungen ihres Verein immer

mit aktiv dabei, wenn Arbeiten

in verschiedenen Bereichen

anstehen. Elfriede Kiehne vom SV

Heckenbeck ist in ihrem Verein

„Mädchen für alles“. Seit 27 Jahren

wäscht sie die Triktos aller

Mannschaften. Sie säubert die

Umkleidekabinen nach Spielen

und Training und sorgt zudem im

Verkaufswagen am Sportplatz für

das leibliche Wohl der Zuschauer/innen

bei den Heimspielen.

Diana Schröder vom FC Sülbeck/Immensen

ist seit mehr als

zwölf Jahren Jugendleiterin ihres

Vereins und organisiert neben

dem Jugendspielbetrieb Winter-

Freizeiten und Sommer-Zeltlager

für den Nachwuchs des Klubs.

Kristin Berents vom MTV Markoldendorf

hat bei ihrem Verein im

August 2006 eine C-Mädchenmannschaft

und später auch eine

D-Mädchenformation aufgebaut.

Sie ist derzeit Trainerin der C-

Mädchen und organisiert darüber

hinaus erfolgreich für ihren Verein

Frauen- und Mädchenturniere.

Die Teilnehmer/innen in der

Harriehäuser „Tenne“ erlebten eine

bunte Veranstaltung, die neben

dem schmackhaften kaltwarmen

Büffet mit den Darbietungen

des Streichquartetts Bartels

aus Hoheneggelsen bei Peine,

des Turn-Nachwuchses des MTV

Garlebsen/Ippensen unter Leitung

von Heinz-Willi Elter und

von der Damen-Leistungsriege

des MTV Markoldendorf (Bodenkür)

wirkungsvoll bereichert

wurde.

Groß war wiederum die Zahl

der Ehrengäste beim Kreis-Ehrenamtsfest.

Neben den beiden ehemaligen

NFV-Vizepräsidenten

Henning Hofmann (Lahstedt) und

Hannes Wittfoth (Wolfenbüttel)

konnten erstmals auch drei Mitarbeiterinnen

aus der NFV-Verwaltungszentrale

in Barsinghausen

begrüßt werden. Das offizielle

Grußwort der Gäste kam vom

NFV-Medienreferenten Jürgen

Nitsche (Helmstedt), der den wesentlichen

Status des Ehrenamts

im Sport würdigte. Dem pflichtete

auch Kreis-Vorsitzender Gerhard

Haupt bei, der die Ehrenamtlichkeit

im (Fußball-) Sport als

die zentrale Säule der Vereine bezeichnete.

Zur Rolle der „Stillen

Stars“ meinte der Kreisvorsitzende:

„Ohne sie ist ein Verein nicht

lebensfähig und ohne sie gibt es

keine positive Entwicklung“. Insgesamt

waren alle von der gelungenen

Ehrenamtsveranstaltung

begeistert. Manfred Kielhorn


Manuela Hoyer

ist ein Vorbild

Peine: Brand beklagt die Flut der Roten Karten

Ehrungen standen im Mittelpunkt

der sportpraktischen Arbeitstagung

des NFV-Kreises Peine,

an der 62 von 63 Vereinen

teilnahmen, wie Vorsitzender Josef

F. Hanke erfreut mitteilte.

Manuela Hoyer vom TSV

Denstorf ist die neue Ehrenamts-

preisträgerin des Kreises. Die Ausgezeichnete

hat den Frauen- und

Mädchenfußball in ihrem Klub

mit ins Leben gerufen, sie gründete

und trainierte ein Mädchenteam

und organisiert Freizeitaktivitäten.

Außerdem hilft sie bei Renovierungsarbeiten

auf dem Ver-

einsgelände und verkauft Getränke

bei Heimspielen. „Ohne das

Engagement von Manuela Hoyer

würde es heute keinen Frauenfußball

beim TSV Denstorf geben“,

so Stephan Friehe, der stellvertretende

Vorsitzende und Ehrenamtsbeautragte.

Für ihr ehrenamtliches Engagement

wurden ebenfalls Heike

Hansen, Linda Klingenberg, Daniela

Moschall und Uwe Johnigk

ausgezeichnet.

Die Goldene Ehrennadel des

Kreisverbandes erhielten Helmut

Baum (TV Klein Ilsede), Hans-Die-

Peines Kreisvorsitzender Josef F. Hanke zeichnete die Ehrenantspreissträger und Kreissiegerin Manuela Hoyer aus.

Die Fußball-Frauen des FC Eintracht

Northeim sind ihrer Favoritenrolle

im Rahmen der Hallenmeisterschaften

des NFV-Kreises

NortheimEinbeck gerecht geworden.

Das Team aus der Kreisstadt

holte sich erwartungsgemäß

die Indoor-Kreismeisterschaft

und damit den „Pokal der

Sparkasse Einbeck“, der nun

nach dreimaligem Gewinn in Folge

im FC-Besitz verbleiben kann.

Mit 3:2 hatten sich die

Northeimerinnen aber erst nach

Neunmeterschießen gegen Finalgegner

SG Dassensen/Lauenberg

behauptet. Nach Ablauf

der regulären Spielzeit hatte es

2:2-Unentschieden gestanden.

Zuvor hatten sich beide für

das Turnierendspiel qualifizierten

Gökick-Online überarbeitet

Seit Anfang des Jahres ist der

Gökick mit einer neuen Internet-Präsenz

online. Geändert

haben sich das Layout der

Seite und einige Funktionen.

Gleichgeblieben ist die Aktualität,

mit der der Gökick auch

weiterhin über die Fußballszene

im Kreis Göttingen berichten

wird.

Gökick-Online ist der Internet-Auftritt

des Projektes

Gökick, des ersten regionalen

Zum dritten Mal in

Folge Hallenmeister

Frauen des FC Northeim verteidigen Titel

Mannschaften als Gruppensieger

mit jeweils zehn Punkten in

der Vorrunde in der Einbecker

Stadionsporthalle durchgesetzt.

Gruppenzweite waren FC Lindau

(neun Punkte) und SG

Weser/Vernawahlshausen (sechs

Punkte), die sich im „Kleinen

Finale“ um Turnierplatz drei gegenüber

standen. Hierbei setzte

sich der FC Lindau mit 1:0

durch und wurde Kreis-Dritter.

Auf Rang fünf der Turnierwertung

landete der FC Bollert

Fußballmagazins für den Kreis

Göttingen. Der Gökick erscheint

alle drei Monate als

Hochglanzmagazin mit mindestens

50 Seiten im guten

Zeitschriftenhandel.

Das Portal Gökick-Online

ist mit folgenden Adressen zu

erreichen:

www.goekick.com,

www.goekick.de,

www.goefussball.de,

www.goekick.info

ebenfalls durch einen 1:0-Sieg

im Duell der beiden Gruppendritten

gegen die SG Denkershausen/Lagershausen.

Der Titel des Kreisliga-Hallenmeisters

ging bereits vor

dem Eintritt in das eigentliche

Bezirk Braunschweig

ter Cieslak (BW Schmedenstedt)

und Ulrich Mangeng (TSV Hohenhameln).

Silber gab es für Karsten

Gries (TSV Hohenhameln), Harry

Krause (SG Adenstedt) und Manfred

Rieger (RW Groß Gleidingen).

Für ihr faires Auftreten erhielten

auch Andre Wrede (SV

Lengede), Niklas Benke (TSV

Meerdorf) und Holger Planitz (TVJ

Abbensen) große Anerkennung.

Sie hatten dafür gesorgt, dass

Schiedsrichterentscheidungen zugunsten

ihrer Mannschaft zurückgenommen

wurden.

Aber es gab auch Unangenehmes

zu besprechen. Der Vorsitzende

des Spielausschusses,

Günter Brand, beklagte die Flut

von 84 roten Karten. Und auch

der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses,

Jörg Metzing,

musste vor allen Dingen Zuschauer

kritisieren, die die Assistenten

bei Kreisligaspielen anpöbeln. Er

bedauerte: „Jungschiris hören dadurch

vermehrt auf. So kann es

kommen, dass bald bei Kreisligaspielen

keine Assistenten mehr an

der Linie stehen.“ Metzing freute

sich umso mehr, dass gemeinsam

mit dem NFV-Kreis Hildesheim 20

Futsal-Referees ausgebildet werden.

Zum Schluss gab Josef F. Hanke

die weiteren Termine bekannt:

Der Tag des Fußballs findet am

19. Juni im Ilseder Stadion und der

Kreisfußballtag am Freitag, 24. Juni

2011 statt. Peter Baumeister

Turniergeschehen an den FC

Lindau, der sich mit 1:0 gegen

den FC Bollert durchsetzen

konnte. Bei der Siegerehrung

erhielten Sonderehrungen Janina

Kreuzweiss (FC Northeim) als

beste Torhüterin, Tanja Limburg

(SG Dassensen/Lauenberg) und

Ann-Kathrin Lämmle (FC Auetal)

als beste Torschützinnen für

jeweils drei Treffer sowie Louisa

Heidelberg (FC Lindau) als beste

Jugendspielerin U 17.

Manfred Kielhorn

Alter und neuer Frauen-Hallenmeister: FC Eintracht Northeim.

März 2011 47


Bezirk Braunschweig

48

Merkur Hattorf holt

unbesiegt den Titel

Osteroder Hallenmeisterschaft der Frauen

Die Frauen des FC Merkur Hattorf

gewannen in eigener Halle

mit sechs Siegen und ohne Gegentreffer

die diesjährige Hallenkreismeisterschaft

des NFV-Kreises

Osterode.

Im Hattorfer Dorfgemeinschaftshaus

kämpften mit den

Landesligisten FC Eisdorf, FC Merkur

Hattorf und SV Bad Lauterberg,

dem Bezirksliga-Team des

TSV Eintracht Wulften und den

Kreisligisten SG Förste/Dorste, VfL

Herzberg und SG Sachsa/Südharz

insgesamt sieben Mannschaften

um den Titel des Hallenkreismeisters

im Frauen-Fußball.

Vor sehr gut gefüllten Rängen

stellten die Gastgeberinnen

mit einem knappen 1:0-Erfolg gegen

den SV Bad Lauterberg schon

früh die Weichen in Richtung Titelgewinn.

Nach einem weiteren

1:0-Sieg im letzten Spiel gegen

den FC Eisdorf kannte der Jubel

auf Hattorfer Seite dann keine

Grenzen mehr.

Mit dem SV Bad Lauterberg

auf dem zweiten Platz gefolgt

24 Schiedsrichter nutzten das Angebot

des Schiedsrichterausschusses Göttingen

und folgten der Einladung zu einem

Schiedsrichter-Lehrabend in das Sporthaus

Nesselröden. Als Referenten waren Schiedsrichterlehrwart

Sven Begas, Benjamin Buth

und Horst Blanke tätig. Sie vermittelten den

Schiedsrichtern die Themen „Strafstoß“,

„Spielfortsetzungen“, „Aus der Praxis für die

Praxis“ und „Persönliche Strafen“. Zurzeit

sind im Kreis Göttingen 210 Schiedsrichter

tätig. Der Schiedsrichterausschuss führt in jedem

Jahr zwei bis drei Lehrgänge in allen Bereichen

(Duderstadt, Göttingen, Hann.Münden)

des Großkreises Göttingen durch. Leider

bleiben dem Schiedsrichterwesen nur wenige

neue Unparteiische treu.

Text und Foto: Hans-Dieter Dethlefs

März 2011

vom FC Eisdorf sicherten sich die

drei höherklassigen Teams die ersten

Plätze des Turniers. Allerdings

musste Eisdorf im Spiel gegen den

TSV Eintracht Wulften bis in die

Schlussphase auf den 1:1-Ausgleichstreffer

warten, der in der

Endabrechnung zum

dritten Rang reichte.

Ein spannendes

Duell um den vierten

Platz lieferten

sich TSV Eintracht

Wulften und VfL

Herzberg. Nachdem

der direkte Vergleich

in einem ausgeglichenen

Spiel mit

2:2 endete, entschied

der gewonnene

Punkt aus

dem Eisdorf-Spiel zugunsten

des TSV

Eintracht Wulften.

Auf den weiteren

Plätzen folgten die

SG Sachsa/Südharz

und die SG Förste/

Dorste.

In einem hervorragend organisierten

Turnier trafen die Spielerinnen

in 21 Spielen insgesamt 78

Mal ins gegnerische Netz. Mit sieben

Treffern war Josefine Ohnesorge

vom FC Merkur Hattorf am

erfolgreichsten und wurde nach

dem Turnier als Torschützenkönigin

geehrt.

Eine besondere Auszeichnung

für jahrelangen ehrenamtlichen

Einsatz beim FC Merkur

Hattorf erhielt Katrin Schulz vom

Vorsitzenden des NFV-Kreises

Osterode, Gerhard Dix. Die Eh-

rung fand im Rahmen der Aktion

Ehrenamt des DFB statt, mit der,

im Jahr der Frauen-WM in

Deutschland, das Engagement

der Frauen im Vereinsfußball besonders

herausgehoben werden

soll.

Abschlusstabelle:

1. FC Merkur Hattorf (18 Punkte,

20:0 Tore), 2. SV Bad Lauterberg

(15, 20:4), 3. FC Eisdorf (10,

19:4), 4. TSV Eintracht Wulften (8,

6:7), 5. VfL 08 Herzberg (7, 8:15),

6. SG Sachsa/Südharz (3, 3:22),

7. SG Förste/Dorste (0, 2:26).

Ohne Gegentor und Punktverlust sicherte sich Hattorf die Hallenkreismeisterschaft der

Frauen.

Überraschungen prägten das Bild bei

der 25. Austragung der Stadthallenmeisterschaft

im NFV-Kreis Salzgitter. Die Kreisligisten

mischten die Bezirksligisten mächtig auf. Am

Ende kamen nur SC Gitter und Borussia Salzgitter

ins Halbfinale. In der Runde der letzten acht

Teams strichen die Bezirksligisten Union Salzgitter

und VfL Salder noch die Segel. Die Kreisligavertreter

MTV Lichtenberg und FC Fatih

Salzgitter warfen die Favoriten raus. In den Semifinalspielen

überzeugten dann Borussia

Salzgitter gegen MTV Lichtenberg (2:0) und SC

Gitter gegen FC Fatih SZ (6:0). Im Spiel um den

3. Platz behielt FC Fatih SZ gegen MTV Lichtenberg

mit 4:3 die Oberhand und im Finale machte

SC Gitter mit einem 3:1-Sieg über Borussia

Salzgitter den dritten Titelgewinn perfekt. Bürgermeister

Stefan Klein (Zweiter von rechts)

und der Vorsitzende des Kreissportbundes,

Clemens Löcke (ganz rechts), überreichten dem

SC Gitter die Siegerpokale.

G.S. / Foto: Günter Schacht


Bezirk Braunschweig

50

Der NFV-Kreis Göttingen ehrte

jüngst ehrenamtlich tätige

Frauen und Männer im Rahmen

des DFB-Ehrenamtspreises 2010.

Die Ehrungen wurden vom Kreisvorsitzenden

Hans-Jürgen Lotz

und dem Kreisehrenamtsbeauftragten

Manfred Kühn vorgenommen.

Einleitend informierte Manfred

Kühn über die Bedingungen

und Kriterien bei der Vergabe des

DFB-Ehrenamtspreises 2010. Im

Mittelpunkt standen „Frauen im

Ehrenamt“. Kühn bedauerte,

dass von den über 120 Fußballvereinen

bisher nur die Hälfte einenVereinsehrenamtsbeauftragten

meldeten.

DFB-Ehrenamtspreisträger

2010 des Kreises Göttingen wurde

Regina Grüßing von SV Bonaforth

06. Sie ist seit 1999 Schriftführerin

und Spartenleiterin des

Herrenfußballs seit drei Jahren. In

den letzten Jahren hatte sie im

Verein weitere Aufgaben: Festausschuss,

Herausgabe der Vereinszeitung,

Pressearbeit, Betreuung

der Vereins-Homepage. Aktiv

ist sie als Fußballerin und im Badminton.

Grüßing darf als Dank

und Anerkennung im März ein

Wochenende im Sporthotel

Fuchsbachtal in Barsinghausen

verbringen.

Für ihre ehrenamtliche Arbeit

in den Vereinen wurden Ehrenamtler

mit der DFB-Uhr und

einer DFB-Urkunde ausgezeichnet.

Monika Meyer von Sparta

Göttingen ist 1. Vorsitzende und

war im Vorstand seit 1985 tätig

als Kassiererin, Schatzmeisterin

und 2. Vorsitzende. Seit sechs

Jahren ist Sabrina Volkmar stellvertretende

Abteilungsleiterin des

Mädchen- und Frauenfußballs

beim ESV RW Göttingen. Nach-

März 2011

DFB-Ehrenamtspreis

für Regina Grüßing

Auszeichnungen im NFV-Kreis Göttingen

dem sie über zwei Jahre den

Schatzmeister unterstützte, ist sie

seit einem Jahr für die Finanzen

alleinverantwortlich. Tanja

Schmidt hat beim VfV Oberode

eine B-Mädchenmannschaft ins

Leben gerufen und ist aktive Spielerin

in der Frauenmannschaft.

Sie reinigt das Sporthaus und ist

für den Ein- und Verkauf der Getränke

zuständig.

Als Geschäftsführerin des

Sportvereins DJK Desingerode ist

Doris Rudolph seit 16 Jahren

tätig. Gemeinsam mit ihrem Ehemann

ist sie seit drei Jahren für

den Ausschank bei Sportveranstaltungen

im Junioren- und Herrenbereich

verantwortlich.

Bei den Heimspielen des

Sportvereins Germania Breitenberg

ist Hermann-Josef Germerott

an den Wochenenden bzw.

bei Wochenendspielen immer aktiv

und richtet den Platz her. Der

Sportverein Germania Breitenberg

verfügt über zwei Damenund

vier Mädchenteams.

Ferner wurde Jaqueline

Schulz vom TSV Germania Diemarden

mit einer Uhr des NFV-

Kreises Göttingen und einer Urkunde

ausgezeichnet. Sie trainiert

die D-Junioren, spielt aktiv Fußball

und ist Schiedsrichterin.

Außerdem wurde Johanna

Becker von ESV RW Göttingen im

Rahmen des U 23-Ehrenamtspreises

2010 geehrt. Der Preis wird

im Bezirk Braunschweig nur an

vier Personen vergeben. Becker

besitzt die Trainerlizenz und trainiert

im Verein die Junioren und

als Co-Trainerin die Frauen. Die

offizielle Ehrung wurde bereits

vom Verband in Barsinghausen

durchgeführt. Dabei wurde Johanna

Becker mit einer Sportausrüstung

belohnt.

Hans-Dieter Dethlefs

Verdiente Ehrenamtler wurden im NFV-Kreis Göttingen geehrt. Das Foto zeigt (v.l.) Schatzmeister Siegmund

Drefs, den stv. Kreisvorsitzenden Alfred Bonenberger, den Kreisehrenamtsbeauftragten Manfred Kühn, Johanna

Becker, Sabrina Volkmar, Hermann-Josef Germerott, Regina Grüßing, Doris Rudolph, Jaqueline Schulz und den

Kreisvorsitzenden Hans-Jürgen Lotz. Es fehlten Monika Meyer und Tanja Schmidt. Foto: Hans-Dieter Dethlefs

Bonenberger

wurde 70

D er stellvertretende Kreisvorsitzende

und Spielausschussvorsitzende

des NFV-Kreises Göttingen,

Alfred Bonenberger (Bild), feierte

am 13. Februar seinen 70. Geburtstag.

Bonenberger ist fast 50 Jahre

für den Fußballsport ehrenamtlich

tätig. Er gehörte dem TSV Reinhausen,

TSV Diemarden und seit 1958

dem FC Grone an. Für den FC Grone,

der im letzten Jahr sein 100jähriges

Bestehen feierte, war er viele

Jahre als Spieler und Schiedsrichter tätig. Zudem war er Spielausschuss-Obmann,

Geschäftsführer, Schatzmeister und Altherren-Obmann.

Seit 2004 führt er den FC Grone als 1. Vorsitzender.

Für den NFV-Kreis Göttingen ist Bonenberger seit 1994 im

Spielausschuss tätig, dessen Vorsitz er zwei Jahre später übernahm.

Stellvertretender Kreisvorsitzender ist er seit 2002. Aufgrund

seiner jahrzehntelangen ehrenamtlichen Tätigkeit hat er

zahlreiche Ehrungen auf Verbands-, Bezirks- und Kreisebene erhalten.

Im vergangenen Jahr erhielt er die Silberne Verdienstnadel

des NFV. Foto: Dethlefs

SV Lengede

gewinnt PAZ-Cup

SV Lengede heißt der strahlende

Sieger bei der 14. Hallenfußball-Meisterschaft

des

NFV-Kreises Peine. Der Bezirksligist

besiegte im PAZ-Cup den

TSV Hohenhameln vor mehr als

500 Zuschauern kurz vor

Schluss mit 1:0 und konnte sich

über einen Scheck in Höhe von

2.000 Euro freuen, der Unterlegene

erhielt immerhin noch

1.000 Euro. Zuvor schlug TSV

Bildung Peine im Treffen um

Platz 3 Rot-Weiß Schwicheldt

mit 5:1.

In vier Gruppen zu je sechs

Teams hatten sich zuvor die acht

Finalisten qualifiziert, die zum

Teil mitreißenden Hallenfußball

boten. Die beiden Schiedsrichter

Gerd Hillegeist und Volker

Veckenstedt lobten das sportliche

Auftreten der Teams, denn

es wurden nur zwei Zweiminutenstrafen

verteilt. Der TSV Edemissen

wurde als fairstes Team

ausgezeichnet und stellte mit

Dennis Hennigs auch den besten

Torhüter. Nach 52 Sekunden traf

Lars Brandes vom TSV Hohenhameln,

das war das schnellste Tor,

und er erhielt 50 Euro Prämie.

Auf den Rängen sorgten Pauken

und Fanfaren für eine tolle Stimmung.

In der Pause unterhielten

die „Peiner Schotten“ von der

Owl Town Pipe & Drum Band

die Fans.

Zum Schluss wurden noch

Bälle vom PAZ-Cup Organisator

Dieter Geyersbach in die Zuschauer

geschossen, und wieder

einmal kamen bei diesem bedeutenden

Peiner Sportereignis

die Fußballbegeisterten voll auf

ihre Kosten. Peter Baumeister


Uslar nutzt

Heimvorteil

Unter der Gesamtleitung des

Kreis-Frauen- und Mädchenreferenten

Uwe Körber fanden in

der Sporthalle des Gymnasiums

Uslar die Hallenmeisterschaften

der jüngsten Mädchen-Jahrgänge

im Kreis Northeim/Einbeck statt.

Beim Wettbewerb der D-Juniorinnen

konnten die Mädchen des

VfB Uslar ihren Heimvorteil ausspielen

und sich im Kreis von

sechs Mannschaften souverän behaupten.

Mit optimalen zwölf

Punkten und 15:0-Toren setzen

sie sich vor dem FC Eintracht

Northeim mit sieben Zählern

durch. Dritter wurde der SV 07

Moringen mit fünf Punkten.

Ebenfalls fünf Mannschaften

waren beim Wettbewerb der E-

Juniorinnen dabei. Hier siegte ungeschlagen

der FC Eintracht Northeim

mit zehn Punkten und 12:0-

Toren vor der JSG Nörten mit

neun Punkten. Auf Rang drei landete

die FFG Einbeck/Vogelbeck

(7 Punkte). Vier Teams waren bei

den F-Juniorinnen am Start. Nach

der „Doppelrunde“ mit sechs Partien

landete der FC Eintracht

Northeim mit 14 Punkten und

7:2-Toren auf Rang eins vor der

JSG Nörten mit elf Zählern. Dritter

wurde in dieser Altersklasse die

FFG Einbeck/Vogelbeck mit acht

Punkten. In Uslar wurden die Partien

bei prächtiger Stimmung und

starkem Zuschauerinteresse ausgetragen.

Vielfach kam es zu

spannenden Duellen der „Mini-

Kickerinnen“. Manfred Kielhorn

Fairness wird belohnt. Die Sieger der Fair Play-Wertung der Staffeln im NFV-Bezirk Braunschweig

erhielten jetzt von Toto/Lotto Niedersachsen die Preise für ihr vorbildliches Verhalten in der Spielserie 2009/10.

Der Vorsitzende des Bezirksspielausschuss, Wolfgang Reese (ganz rechts), übergab die Sportartikel beim FC

Flachstöckheim im NFV-Kreis Salzgitter an Wilfried Schiktanz, Maximilian Brudniok, Heiko Rohwedder (alle SCW

Göttingen), Benjamin Ben Mohammed, Olaf Barnbeck (Freie Turner Braunschweig II), Armin Korroch (TSV Landorfshausen),

Axel Cramm (SV Lengede) und Herbert Riens (MTV Gifhorn II). G.S./Foto: Günter Schacht

Mädchen kicken sich warm für WM 2011

Wolfsburg: Schulfußballturnier in der SoccaFive Arena

Acht Mädchenfußball-Arbeitsgemeinschaften

an Wolfsburger

Grundschulen haben sich

in der örtlichen SoccaFive Arena

anlässlich eines Turniers für die

Frauenfußball-WM im Sommer

2011 warm gespielt. Das Team

der Regenbogenschule setzte

sich am Ende gegen die Mannschaft

der Eichendorffschule

durch. „Alle hatten Spaß, die

Stimmung war gut“ sagte Organisatorin

Petra Wagner vom Integrationsreferat

der Stadt

Wolfsburg.

Erich Meenken (links), Vorsitzender des NFV-Kreises Delmenhorst,

und der Kreisehrenamtsbeauftragte Josef Fresenborg (rechts)

zeichneten Beslinda Bajqiinovci (TuS Hasbergen), Tugba Kanli (TV Jahn),

Nicole Fink (Delmenhorster BV), Holger Timme (TuS Heidkrug), Thorsten

Sander (Delmenhorst TB) und Uwe Krupa (TV Jahn) als Ehrenamtspreisträger

aus. Die Geehrten erhielten eine Urkunde und eine DFB-Armbanduhr.

Beslinda Bajqiinovci erhielt zusätzlich einen Bildband der Stadt

Delmenhorst mit einer persönlichen Widmung von Oberbürgermeister

Patrik de La Lanne und wird durch den NFV noch mit einem Dankeschön-

Wochenende in Barsinghausen geehrt. „Die ehrenamtlichen Leistungen

sind einfach super!“, lobte auch der Ehrenamtsbeauftragte Josef Fresenborg

in seiner letzten Amtstätigkeit. Franz Koryciak

Jede Ganztagsgrundschule

trat mit einer eigenen Mädchenfußball-AG

an. In diesen Arbeitsgemeinschaften,

die auch

Teil des Projekts „Integration

durch Sport“ sind, gehen die

jungen Schülerinnen normalerweise

am Nachmittag auf Torejagd.

In dem Projekt hat jede

Schule einen Fußballverein als

Kooperationspartner. „Ziel ist es,

dass die Mädchen anschließend

in die Vereine gehen“, erklärte

Wagner. Die Chancen, dass die-

Bezirk Braunschweig

ses Ziel erreicht werden kann,

stehen gut. Die Frauenfußball-

WM im Sommer mit dem Spielort

Wolfsburg heizt die Fußballbegeisterung

unter den Mädchen

in der Volkswagenstadt an.

An dem Turnier nahmen

die Mädchenfußball-Arbeitsgemeinschaften

folgender Schulen

teil: Hans-Christian-Andersen,

Eichendorffschule, Fallersleben,

Hellwinkelschule, Laagbergschule,

Regenbogenschule, Leonardo

da Vinci, Wohltbergschule.

Anja Hoppe

Bezirk Weser-Ems

Hans Franck war

während seiner langen

ehrenamtlichen Tätigkeit

im Fußball-Kreisvorstand

Friesland stets der Mann

des Ausgleichs und sagte

gern „Vertragt Euch“,

wenn sich Kampfhähne

miteinander stritten. Nun

wurde der Neuenburger

80 Jahre alt. Nach wie vor

fühlt er sich seiner großen

Leidenschaft, dem Fußball,

eng verbunden.

Franck übernahm in jungen

Jahren den Vorsitz der

Fußballabteilung im TV

Neuenburg und danach

andere Vereinsämter. Zum

„Sportler des Jahres“ ernannte ihn seine Heimatgemeinde erst, als

er fast 60 war. Zu jener Zeit war er auch kommunalpolitisch als Ratsmitglied

tätig. Im Fußballkreis war er von 1961 bis 1975 Schriftführer,

dann 2. Vorsitzender bis 2003 und in dieser Zeit vier Jahre Leiter

der Seniorenpassstelle. Schriftführer und Sozialwart war er 23 Jahre

lang auch im Kreissportbund. Goldene Ehrennadeln des Fußballkreises,

vom Kreis- und Landessportbund und die DFB-Verdienstnadel

waren die höchsten Auszeichnungen des Jubilars. Als Ehrenmitglied

des Kreisvorstands und des Kreissportbundes ist er nach wie vor dabei

und besonders den Schiedsrichtern zugetan. Foto: Lehmann

März 2011 51


Bezirk Weser-Ems

52

In Haselünne trafen sich die Vertreter von Werder Bremen, des SV Meppen und des Fußballkreises Emsland. Von links: Hermann Plagge (Geschäftsführer

SV Meppen), Ansgar Lammers (Lehrwart NFV-Kreis Emsland), Hubert Börger (Vorsitzender NFV-Kreis Emsland), Klaus-Dieter Fischer (Präsident des e.V.

und Geschäftsführer Werder Bremen), Reinhold Tattermusch (Vorstandsmitglied SV Meppen), Björn Schierenbeck (Werder-Nachwuchskoordinator),

Heinz-Gerd Evers (2. Vorsitzender NFV-Kreis Emsland). Foto: Mecklenborg

In Meppen entsteht ein

Leistungszentrum für Nachwuchskicker

Emsland: Fußballkreis strebt Kooperation mit Werder Bremen an – Eröffnung im Juli

Der Fußballkreis Emsland wird

im Juli dieses Jahres ein Leistungszentrum

für Nachwuchskicker

in Meppen installieren. In

Kooperation mit dem SV Meppen

sollen die besten Talente gezielt

gefördert werden. Die notwendigen

Punkte für ein solches Leistungszentrum

sind eine zentrale

Lage im Emsland, das Nutzen von

vorhandenen Strukturen und die

Sicherung der Finanzierung dieses

Projekts.

Eine vielseitige Schulung, altersgemäße

Ausbildung, Spezialisierung

zum richtigen Zeitpunkt

sowie Konzeptklarheit sind wesentliche

Bestandteile für eine

funktionierende Einrichtung. Hinzu

kommen die Kooperationen

mit Schulen sowie Bundesliga-

Vereinen. Dadurch sollen Talente

Mit einem erfreulichen Ergebnis

ging im Gasthaus Frilling

in Handorf-Langenberg der diesjährigeSchiedsrichter-Anwärterlehrgang

im NFV-Kreis Vechta zu

Ende. 29 Teilnehmer legten erfolgreich

die Prüfung ab, die vom

Bezirksschiedsrichterlehrwart

Werner Brinker abgenommen

wurde. Vier Teilnehmern gelang

es, die Prüfung ohne Fehler zu

bestehen.

Angesichts dieses Ergebnisses

richtete Kreisschiedsrichterobmann

Mike Otte seinen

Dank an den Lehrstab, der den

Lehrgang wieder in bewährter

Manier gestaltet hatte. Otte

März 2011

die Chance erhalten, Profi werden

zu können.

Die Planungen und die Entwicklung

der Rahmenbedingungen

für das neue Fußballleistungszentrum

Emsland laufen

derzeit auf Hochtouren. Der Fußballkreis

Emsland hat jetzt einen

weiteren wichtigen Schritt unternommen.

Bei einem gemeinsamen

Treffen zwischen Vertretern

des Fußballkreises, des SV Meppen

und dem Bundesligisten

Werder Bremen wurden die Möglichkeiten

für eine Zusammenarbeit

konkret ausgelotet.

Von Bremer Seite haben der

Vereinspräsident und Geschäftsführer

der Werder Bremen GmbH

& Co. KGaA, Klaus-Dieter Fischer,

und der Koordinator des Leistungszentrums

Bremen, Björn

dankte im Anschluss auch dem

Vorstand für die geleistete Unterstützung.

Ein besonderer Dank

ging an die Familie Frilling für die

wiederum ausgezeichnete Unterstützung

bei der Durchführung

des Lehrganges.

Nachdem Werner Brinker

den Teilnehmern die Schiedsrichter-Pässe

ausgehändigt hatte,

galt es noch, die Lehrgangsbesten

zu küren. In der Gesamtaddition

der Testergebnisse

belegte Jan-Bernd Pohlschneider

den 1. Platz. Ihm folgten Simon

Garling und Jannis Brinkmann.

Ein besonderer Dank galt

auch der Firma Sport Böckmann,

Schierenbeck, an dem Treffen in

Haselünne teilgenommen. Der SV

Meppen war durch Geschäftsführer

Hermann Plagge und Vorstandsmitglied

Reinhold Tattermusch

vertreten. Den Fußballkreis

vertraten der Vorsitzende

Hubert Börger und sein Stellvertreter

Heinz-Gerd Evers sowie

Ansgar Lammers als Vorsitzender

des Lehrausschusses. Lammers

erläuterte den Bremer Vereinsvertretern

das Konzept des Jugendleistungszentrums.

Eingebunden

in das Konzept ist nunmehr auch

die Möglichkeit, emsländischen

Fußballtalenten Perspektiven bei

einem renommierten Bundesligaklub

zu bieten.

Eine solche Möglichkeit mit

Werder Bremen zu erarbeiten,

ist das erklärte Ziel der Koopera-

Pohlschneider der Beste

Vechta: 29 Schiedsrichter schließen Anwärterlehrgang erfolgreich ab

die in Person von Ralf Böckmann

an der Abschlussveranstaltung

teilnahm. In den vergangenen

Jahren hatte das Unternehmen

aus Holdorf die Schiedsrichter im

NFV-Kreis Vechta bereits in vielfältiger

Form unterstützt. In diesem

Jahr stellte Sport Böckmann erstmalig

für alle erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer

ein Schiedsrichter-Trikot

kostenlos zur Verfügung.

Die erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer:

Lars Hilge, Christoph

Höge, Hendrik Kröger (alle

SV Holdorf), Mathis Abeling,

Malte Abeling, Laurent Haskamp

(alle SV Kroge-Ehrendorf),

tion. „Wir hatten ein sehr positives

Gespräch mit Herrn Fischer

und Herrn Schierenbeck“, fassten

Hubert Börger und Ansgar

Lammers den Inhalt zusammen.

„Das Interesse von Werder Bremen,

mit dem Jugendleistungszentrum

Emsland zu kooperieren,

wurde nicht nur in der Diskussion

deutlich. Dass der Geschäftsführer

von Werder Bremen

so kurzfristig einen Gesprächstermin

zu diesem Thema

gewünscht hat und selbst wahrnimmt,

verstärkt diesen Eindruck“,

so Börger weiter. Alle

Beteiligten haben ein baldiges

Treffen in Bremen vereinbart.

Dort sollen dann konkrete Rahmenbedingungen

einer Kooperation

abgestimmt werden.

Gerd Mecklenborg

Aljoscha Czeczine, Simon Garling,

Chris kleine Lamping (alle

TuS Lutten), Linus Schraad, Manuel

Suhrenbrock, Timo Weigel

(alle TuS Neuenkirchen), Felix

Börgerding, Pascal Nuxoll (beide

SW Bakum), Tillmann Bellersen,

Marcel Marin (beide BW Lohne),

Dominik Ortmann, Paul

Zerhusen (beide GW Mühlen),

Jannis Brinkmann, Mike Rosenau

(beide RW Visbek), Georg

Börgerding (BW Lüsche),

Marius Dettmer (BW Langförden),

Benedikt Fraas (Frisia Goldenstedt),

Christian Helms (VfL

Oythe), Niklas Hinners (SFN

Vechta), Leon Pille (Falke Steinfeld),

Jan-Bernd Pohlschneider

(SW Osterfeine), Steffen Scheper

(1. FC Varenesch), Markus

Weimer (RW Damme).

Mike Otte


Oldenburg-Land und Delmenhorst

räumen Irritationen aus

Fusion der Fußballkreise soll vorangetrieben werden – Zeitpunkt verschiebt sich aber

Die Fusion der Fußballkreise Oldenburg-Land

und Delmenhorst

soll vorangetrieben werden,

die Vollendung wird sich aber verschieben.

Das ist das Ergebnis eines

Gesprächs der geschäftsführenden

Vorstände in Hundsmühlen,

das die Vorsitzenden

Hartmut Heinen und Erich Meenken

in einer gemeinsamen Erklärung

veröffentlichten.

„Es hat wechselseitige Irritationen

durch Kommunikationsdefizite

gegeben, nach deren Erkennen

es relativ schnell zu einem

Jessica Ferber vom SV Eintracht Wiefelstede

(NFV-Kreis Ammerland) wurde für ihre Verdienste

um den Mädchen- und Frauenfußball mit dem U 23-

Ehrenamtspreis ausgezeichnet. Anlässlich einer Feierstunde

im SVE-Vereinsheim wurde der Preis vom

Kreisvorsitzenden Wolfgang Mickelat (links) und

dem Ehrenamtsbeauftragten Klaus Linke (2. von

links) übergeben. Mit dabei war auch das komplette

E-Jugendteam, das von Jessica Ferber trainiert wird.

Insbesondere die hohe soziale Kompetenz der Geehrten

wurde hervorgehoben. Mit ihren innovativen

und vielfältigen Ideen schafft es die Wiefelstederin

immer wieder, neue Wege in der Jugendarbeit zu beschreiten

und andere mitzuziehen. Jessica Ferber leitet

zudem die Abteilung für den Mädchen- und Frauenfußball

und ist auch noch als Schiedsrichterin für

den NFV-Kreis Ammerland aktiv. Lobende Worte für

die Ehrenamtspreisträgerin fand auch der Eintracht-

Vorsitzende Ralf Geerdes (rechts). Zusammen mit 17

anderen Teilnehmern aus Niedersachsen war Jessica

vor kurzem nach Barsinghausen eingeladen, wo den

Geehrten ein interessantes Programm mit dem Besuch

eines Bundesligaspiels von Hannover 96 geboten

wurde. Foto: Hinrichs

Ausräumen von Vorbehalten und

Missverständnissen kam“, heißt

es in der gemeinsam veröffentlichten

Presseerklärung. Zudem

stellten die beiden Kreisvorsitzenden

klar: „Beidseitig verständigten

sich die Vorstandsmitglieder

schließlich auf eine gemeinsame

Ausrichtung, die bis zuletzt ohnehin

bestrebte Fusion zwischen

den Kreisen Oldenburg-Land und

Delmenhorst nunmehr auch konkret

in die Tat umzusetzen.“

Dabei solle jetzt ausschließlich

nach vorne geblickt werden,

um die Umsetzung des Zusammenschlusses

zu forcieren. Hierbei

werden in den nächsten Wochen

und Monaten entsprechende

Formerfordernisse, wie eine

gemeinsame Geschäftsordnung,

ein gemeinsamer Geschäftsverteilungsplan,

eine gemeinsame

Finanz- und Wirtschaftsordnung

sowie organisatorische Feinheiten

der Aufgabenverteilung und Arbeitsabläufe

in den Ausschüssen

erarbeitet.

„Aufgrund der noch zu

leistenden vielfältigen Sachar-

Bezirk Weser-Ems

beit wird der zuletzt ins Auge

gefasste zeitliche Ansatz des

Fusionsbeginns zum 1. Juli dieses

Jahres wohl kaum haltbar

sein, so dass es eher wahrscheinlich

ist, dass das Inkrafttreten

des Zusammenschlusses

frühestens erst ein halbes Jahr

später erfolgen kann“, so Heinen

und Meenken in ihrer Erklärung.

Die nächste Zusammenkunft

soll nach dem Willen der beiden

Kreisvorsitzenden bereits in Kürze

stattfinden.

Torsten Aderhold (links),

Schiedsrichterobmann im NFV-Kreis

Osnabrück-Stadt, hatte gleich doppelten

Grund zur Freude. Wieder einmal

haben die Schiedsrichter aus Osnabrück

für einen guten regionalen

Zweck gespendet. 450 Euro übergaben

sie anlässlich der Finalrunde um

den Addi-Vetter-Cup. Spendenempfänger

ist in diesem Jahr Uwe Hagenburger

vom SSC Dodesheide. Er ist seit

mehreren Jahren schwer an Krebs erkrankt

und erlitt im Herbst einen

Schlaganfall. Uwe Hagenburger ist ein

sehr positiver Sportler, der nicht nur

für seinen Verein, sondern auch für die

Schiedsrichter immer offen und hilfsbereit

ist. Werner Speil nahm den

Spendenscheck stellvertretend entgegen.

Nach einem von Schiedsrichterlehrwart

Markus Büsing durchgeführten

Lehrgang freut sich der NFV-Kreis

Osnabrück-Stadt darüber hinaus über

18 neue Schiedsrichter. Der Altersdurchschnitt

lag bei 16 Jahren. Einen

großen Dank richtete der Kreisschiedsrichterausschuss

an den Prüfer Ulli

Herder sowie an die Referenten Patrick

Marquard und Rafael Schmidt.

Foto: Müller

März 2011 53


Bezirk Weser-Ems

54

Horst Etgeton (rechts) vom VfL Osnabrück ist seit dem ersten Turnier

ehrenamtlich das „Mädchen für Alles“ rund um den Addi-Vetter-Cup. Er schmierte

Brötchen für die Zuschauer und später für die Helfer, sorgte sich um die Spieler,

war sich für keine anfallende Arbeit zu schade und half sogar noch in der Nacht

vor einem Turnier, Werbebanner aufzuhängen. Jedes Jahr durften ihn die Organisatoren

ansprechen und waren mit ihren Bitten und Wünschen bei ihm an der

richtigen Stelle. Horst Etgeton hatte immer ein offenes Ohr und packte stets dort

mit an, wo er gebraucht wurde. Jetzt erfolgte die Ehrung beim Addi-Vetter-Cup

in der KiKxxl-Arena vor ausverkauftem Haus in Osnabrück. Foto: Rüther

Der Vorstand des Fußballkreises

Amerland hatte verschiedene

Sportlerinnen und Sportler in die

Querensteder Mühle eingeladen,

um sie im Rahmen der DFB-Aktion

Ehrenamt auszuzeichnen. In seiner

Begrüßung betonte der Vorsitzende

Wolfgang Mickelat die

herausragende Stellung der ehrenamtlichen

Mitarbeiter, die das

Fundament der gesamten Sportorganisation

darstellen würden.

Allerdings werde es für die Vereine

immer schwieriger, Ehrenamtliche

über einen längeren Zeitraum an

sich zu binden. Dass Mitarbeiter

über Jahrzehnte für ihren Verein

tätig sind, werde in Zukunft die

Ausnahme sein.

Ehrenamtspreisträgerin wurde

Heike Kohls vom FC Querenstede.

Hier ist sie seit 1986 ehrenamtlich

tätig. Seit 1990 ist sie Schriftführerin

und Kassenwartin ihres

Vereins und seit dem vergangenen

Jahr zudem Jugendleiterin. Sie besitzt

den Übungsleiterschein und

betreut seit Jahren Jugendmannschaften

des FC Querenstede.

Für herausragende Leistungen

ausgezeichnet wurde auch

Astrid Meinen vom TuS Petersfehn.

Seit mehreren Jahren führt

sie die Kasse des Vereins als Geschäftsführerin

und leitet das Geschäftszimmer.

Zudem engagiert

sie sich tatkräftig bei den Jugend-

und Seniorenturnieren und

organisiert das jährliche Straßenturnier.

März 2011

Ehrenamtspreis für Heike Kohls

Ammerland: Mickelat und Linke zeichnen verdiente Vereinsmitarbeiter aus

Frank Behrens vom TV Elmendorf

ist in die Fußstapfen seiner

über die Kreisgrenzen bekannten

Großmutter getreten,

die viele Jahre das Innenleben

des Elmendorfer Vereins prägte.

Behrens hat seit 1985 verschiedene

Jugendmannschaften trainiert,

besitzt die Trainer C-Lizenz,

ist derzeit B-Juniorentrainer und

unterstützt die D-Juniorinnen.

Darüber hinaus fungiert er als

Schiedsrichter und steht immer

bereit, wenn sonstige Aktivitäten

im Verein angesagt sind.

Bernd Garen (links), Schiedsrichterobmann des NFV-Kreises Emden, und

sein Stellvertreter Peter Bartsch (rechts) waren zu Gast beim Schiedsrichterkongress

des Königlichen Niederländischen Fußball-Bund (KNVB) in Hoogeveen. Ausgesprochen

hatte die Einladung Minne Modderman (Mitte), Vorsitzender der

Schiedsrichterkommission im KNVB-Distrikt Noord. Unter der Leitung des niederländischen

FIFA-Schiedsrichters Eric Bramhar und weiterer Unparteiischer aus der

niederländischen Ehrendivision fanden verschiedene Workshops statt. In der

Rückrunde wird der deutsch-niederländische Schiedsrichter-Austausch erstmals

auch in der Frauen-Oberliga Niedersachsen fortgesetzt. Foto: Kamps

Der Vorsitzende des NFV-Kreises Ammerland, Wolfgang Mickelat (rechts), sowie der Kreisehrenamtsbeauftragte

Klaus Linke (links) übereichten die Auszeichnungen an Bernd Quathamer, Heike Kohls, Frank Behrens und Astrid

Meinen (von links). Foto: Patten

„Mister Eintracht Wiefelstede“

ist Bernd Quathamer. Seit

über 20 Jahren hat er unzählige

Stunden in seinen Heimatverein

investiert. Als lizenzierter Trainer

betreut er die 4. Herrenmannschaft,

führt die Kasse der Jugendabteilung

und engagiert sich

für soziale Belange innerhalb des

Vereins. Hervorzuheben ist seine

stetige Einsatzbereitschaft sowie

die umfangreiche Hilfestellung

bei der Umsetzung von Projekten,

Turnieren und anderen Veranstaltungen.

Hartmut Kähne vom FC Viktoria

Scheps konnte leider aus

privaten Gründen an der Ehrungsveranstaltung

nicht teilnehmen.

Er ist seit sechs Jahren Jugendfachwart,

trainierte mehrere

Jugendmannschaften, ist Organisator

des bekannten Osterturniers

in Scheps und seit drei Jahren

verantwortlich als Übungsleiter

für die erste Herren von Viktoria

Scheps. Allen Preisträgern

wurde neben der Urkunde auch

eine Armbanduhr des DFB überreicht.

Jürgen Hinrichs


Bezirk Weser-Ems

Bentheimer U 23-Ehrenamtspreis an Timo Hoffmann

Bezirks-Chef Dunker: „Wir müssen in Zukunft noch mehr motivieren und anerkennen“

Timo Hoffmann vom VfL Weiße

Elf Nordhorn ist der diesjährige

U 23-Ehrenamtssieger des Kreises

Grafschaft Bentheim. Bei der Ehrungsveranstaltung

im Clubhaus

des SV Grenzland Laarwald zeichnete

Kreisjugendobmann Harald

Koning mit Alexander Albers

(Union Lohne), Tim van der Kamp

(Vorwärts Nordhorn) und Dirk

Scholten (Borussia Neuenhaus)

drei weitere Vereinsmitarbeiter

aus, die ebenfalls bereits in jungen

Jahren durch außergewöhnliches

ehrenamtliches Engagement

auf sich aufmerksam gemacht

haben.

Hoffmann trainiert seit seinem

15. Lebensjahr Jugendmannschaften

des VfL Weiße Elf.

Aktuell betreut er das C1-Team.

Zudem sitzt Hoffmann für seinen

Verein oft am Mikrofon: Sei es bei

der vereinseigenen Radiosendung

auf der Ems-Vechte-Welle, als

Stadionsprecher bei den Spielen

der ersten Mannschaft oder bei

verschiedenen Hallenturnieren.

Seit zwei Jahren ist er Turnierleiter

beim großen Pfingstturnier des

VfL und Co-Leiter bei den Sommerfreizeiten.

Seit dem Sommer

ist Timo Hoffmann auch stellvertretender

Jugendleiter seines Vereins.

Alexander Albers ist seit seinem

15. Lebensjahr bei Union

Lohne als Trainer tätig, aktuell bei

der C4-Mannschaft. Er selbst

schnürt seine Fußballschuhe bei

der zweiten Mannschaft des Ver-

In der Grafschaft Bentheim wurden junge Vereinsmitarbeiter mit dem U 23-Ehrenamtspreis geehrt. Von links:

Alexander Albers, der NFV-Bezirksvorsitzende Ferdinand Dunker, Dirk Scholten, Bentheims NFV-Kreisvorsitzender

Bernd Gerdes, Tim van der Kamp, Timo Hoffmann, Harald Koning (Kreisjugendobmann Bentheim). Foto: Huisjes

eins, die in der Kreisliga spielt,

und zeichnet sich als positives

Vorbild für die Jugendlichen aus.

Dirk Scholten fungiert seit

sieben Jahren bei der Borussia

als Trainer und Betreuer von Jugendmannschaften

und hat im

vergangenen Sommer mit seiner

B1-Mannschaft den Aufstieg in

die Landesliga geschafft. Nebenher

organisiert Scholten für

Borussia Neuenhaus zahlreiche

Abschlussfahrten und andere

Aktionen.

Tim van der Kamp trainiert

seit acht Jahren verschiedene Ju-

Ferdinand Dunker (Mitte links), Vorsitzender des NFV-Bezirks Weser-Ems, übergab in der

Grafschaft Bentheim zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Bernd Gerdes (Mitte rechts) Laptops an 14

Vereine. Von Jever bis nach Emlichheim, von Nordenham bis nach Bad Rothenfelde: Im gesamten Bezirk

Weser-Ems freuten sich 185 Klubs über einen vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zur Verfügung

gestellten Laptop. In 17 dezentralen Veranstaltungen wurden die Geräte jetzt wie in Bentheim an die

Vereinsvertreter übergeben. Überall hatten es sich die Kreisvorstände bei der Entscheidung nicht leicht

gemacht, erfüllten doch viele Klubs die vorgegebenen Auswahlkriterien. Foto: Huisjes

gendmannschaften des SV Vorwärts

Nordhorn. Er ist zudem

Mitglied des Jugendvorstands seines

Vereins und steht als Helfer

bei den vielen Veranstaltungen

des SV Vorwärts wie der Kinderkirmes

und Jugendfreizeiten zur

Verfügung.

Seit sieben Jahren vergibt

der NFV in Anlehnung an den

DFB-Ehrenamtspreis eine spezielle

Auszeichnung für junge Menschen,

die sich für die Gemeinschaft

engagieren. NFV-Vizepräsident

Ferdinand Dunker hält

beide Preise für sehr wichtig:

„Die Ansprüche an das Ehrenamt

werden immer vielfältiger.

Wir müssen in Zukunft noch

mehr motivieren, aber auch

noch mehr anerkennen. Daher

ist die Auslobung der Ehrenamtspreise

der richtige Weg“,

erklärte Dunker.

Gerade auch den U 23-Preis

hob Harald Koning hervor. „Wir

brauchen die jungen Leute. Es

lohnt sich, ein Ehrenamt zu machen,

um Jugendlichen eine sinnvolle

Freizeitgestaltung zu bieten“,

sagte der Kreisjugendobmann.

Andreas Huisjes

Timo Daniel (Emden, linkes Bild) und Christian Scheper

(Emstek) durften sich zu Beginn der Rückrunde über einen

weiteren Karrieresprung freuen: Beide wurden vom NFV-

Schiedsrichterausschuss mit sofortiger Wirkung in die Oberliga

Niedersachsen berufen. Die beiden 20-jährigen Nachwuchs-Schiedsrichter

gehörten zum Talentkader des NFV und

konnten dort durch ihre Leistungen deutlich überzeugen.

Beide kommen seit Saisonbeginn auch als Assistenten in der

B-Junioren Bundesliga zum Einsatz. Während Christian Scheper

sein Debüt bei der Partie Eintracht Nordhorn – FC Eintracht

Northeim feierte, folgte die Premiere von Timo Daniel

eine Woche später bei der Begegnung VSK Osterholz-

Scharmbeck – TuS Güldenstern Stade.

März 2011 55


Bezirk Weser-Ems

56

Hartmut „Pico“ Abrahams

(vorne, 2. von links) und die Schiedsrichterauswahl

des NFV-Kreises Friesland

durften sich über einen großen Triumph

freuen: Nach achtjähriger Pause gelang

der jungen Mannschaft beim heimischen

Hallenturnier der Auswahlmannschaften

aus dem Bezirk Weser-Ems wieder einmal

der große Wurf. Völlig ohne jeden

Punktverlust gewann Friesland das von

14 Mannschaften besuchte Turnier. Im

Endspiel wurde der Kreis Oldenburg-

Land mit 2:1 bezwungen. Siegerpokal

und Wanderplakette blieben damit in

Friesland. Die von Abrahams betreuten

Gastgeber hatten die Vorrunde mit 17:2

Toren beendet und dabei den Mannschaften

aus Leer, Wesermarsch, Vechta

und Oldenburg-Land das Nachsehen gegeben.

Mit 5:3 nach Neunmeterschießen

schalteten die Friesländer im Viertelfinale

Wilhelmshaven aus, um sich danach mit

4:1 gegen den Vorjahressieger Delmenhorst

durchzusetzen. Bei der Siegerehrung

wurden Lars Grafmüller (Delmenhorst)

als bester Torwart und der Ammerländer

Lennart Schütte mit sieben Treffern

als Torschützenkönig ausgezeichnet.

Landrat Sven Ambrosy, Varels Bürgermeister

Gerd Christian Wagner, der

NFV-Bezirksvorsitzende Ferdinand Dunker,

Bezirksschiedsrichterobmann Georg

Winter sowie der friesländische Kreisvorsitzende

Heinz Lange wandten sich in Grußworten an die Akteure. Die Rangliste: 1. Friesland, 2. Oldenburg-Land, 3. Ammerland, 4. Delmenhorst, 5. Wilhelmshaven, 6.

Cloppenburg, 7. Wittmund, 8. Oldenburg-Stadt, 9. Emsland, 10. Vechta, 11. Wesermarsch, 12. Leer, 13. Osnabrück-Land, 14. Aurich. Die Sieger, hinten von links: Henning

Röpke, Benjamin Tiegges, Florian Jochens, Gerrit Kesting, Christopher Bruns. Vorne: Johannes Bock, Betreuer Hartmut „Pico“ Abrahams, Nico Sommer, Mohamed

Hamudi Bayoun.

Platz 2 für Emder Jung-Schiedsrichter

Neun von zwölf Anwärtern bestehen Prüfung

Neue Schiedsrichter durfte

Emdens Schiedsrichterobmann

Bernd Garen zur Rückserie

der laufenden Saison in seinem

Kreis begrüßen. Unter der

Leitung von Lehrwart Stefan

Buse bestanden neun von

zwölf Teilnehmern die von Udo

Tergast (Leer) zum Lehrgangsabschluss

abgenommene Anwärterprüfung.

Gleich sieben

der neuen Unparteiischen haben

das Alter von 18 Jahren

noch nicht überschritten und

verstärken damit die Gruppe

März 2011

der Jung-Schiedsrichter im Fußballkreis

Emden.

Diese hatten zu Beginn des

Jahres noch weiteren Grund zur

Freude: Bei der jährlich von der

Ostfriesen-Zeitung durchgeführten

Wahl zur „Mannschaft des

Jahres“ landeten die Emder

Jung-Schiedsrichter, die 2009

und 2010 jeweils das traditionelle

Jung-Schiedsrichter-Turnier des

NFV für sich entscheiden konnten,

hinter den Oberliga-Fußballern

von Kickers Emden auf einem

beachtlichen 2. Platz. Insge-

samt 455 Leser stimmten für die

jungen Unparteiischen, denen

am Ende exakt 100 Stimmen

zum ganz großen Wurf fehlten.

Neu im Kreise der Emder

Schiedsrichter sind: Saskia Hannappel,

Tomke Schumacher (beide

TB Twixlum). Thomas Bruns,

Marcel Janssen, Marcel Mikliss

(alle Amisia Wolthusen), Djamel

Amroun (Kickers Emden), Markus

Bergmann (SF Larrelt), Matthias

Klöcker (FA Wybelsum),

Matthias Saathoff (FT 03 Emden).

Peter Bartsch

Fairnesspreis an Woltmershausen

25 Jahre „Frieden- und Freundschaftsturnier“ in Delmenhorst

Halay heißt der Volkstanz, mit

dem die Spieler aller teilnehmenden

Mannschaften traditionell

das Hallenturnier des SV Baris

Delmenhorst eröffnen. Nach den

Worten des Vorsitzenden Cengiz

Caki gab es bei den Fußballern

des SV Baris vor 25 Jahren erstmals

das Turnier zur „Deutsch-

Ausländischen-Freundschaft“. Inzwischen

heißt die Traditionsveranstaltung

„Frieden- und Freund-

schaftsturnier“, denn die Mitglieder

sehen sich als integriert an

und haben daher die Turnierbezeichnung

geändert. Neben dem

Gastgeber SV Baris bewarben

sich der TSV Oldenburg, SC

Weyhe, TS Woltmershausen, Delmenhorster

TB, RW Hürriyet Delmenhorst,

TuS Schwachhausen

und Vatan Spor Bremen um den

Turniersieg. Die Oberhand behielt

am Ende der TuS Schwachhau-

sen, der 2. Platz ging an RW Hürriyet

und Platz 3 an den SC

Weyhe. Ausgezeichnet wurden

der beste Torhüter (Dennis Denker

vom SC Weyhe) und der beste

Torschütze (Izzet Saglam von RW

Hürriyet). Da es sich um ein „Frieden-

und Freundschaftsturnier“

handelt, kam dem Fairnesspreis

eine besondere Bedeutung zu.

Dieser ging an den TS Woltmershausen.

Franz Koryciak

Schiri-AG

an Schulen

Der Kreisschiedsrichterausschuss

Cloppenburg

hat ein ganz neues Kapitel

aufgeschlagen: Schiedsrichterförderung

an einer Schule.

In Kooperation mit dem

Laurentius-Siemer-Gymnasium

und dem Schulzentrum

Ramsloh wurde eine

Schiedsrichter-AG angeboten

– mit Erfolg: Insgesamt

20 Anwärter legten die von

Bernd Garen (Emden) gestellte

Prüfung erfolgreich

ab. Die Ausbildung der

Schüler in den Klassen acht

bis zehn erstreckte sich über

eine theoretische und eine

praktische Lernphase. „So

lernen die Jung-Schiedsrichter

auch gleich anhand

praktischer Übungen den

Umgang mit Spielern auf

dem Platz”, bilanzierte

Lehrwart Ludger Siemer,

der sich über das neue Projekt

ebenfalls sehr erfreut

zeigte. Unterstützt wurde er

durch seine Ausschusskollegen

sowie Heinz Prenger

(Emstek) und Reinhold

Hüntling (Vereinsschiedsrichterobmann

von BW

Ramsloh), einem der Mitorganisatoren

dieses Konzepts.

C. Passmann


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Bezirk Hannover

58

Die Trainerin der U 17-Mädchenmannschaft der JSG Achtum/Einum, Sabine Kühl, erntete mit ihrem Sologesang

großen Beifall. Fotos: Burghard Neumann

Grandiose Leistung

Konzert mit Jugendmusikzug der Feuerwehr:

U 17-Mädchen der JSG Achtum/Einum glänzen

Sie können nicht nur mit dem

Ball zaubern, die Mädchen

der U 17-Mannschaft der JSG

Achtum/Einum. Dass sie auch

musikalisches Talent besitzen,

bewiesen sie bei einem Konzert

- gemeinsam mit dem Jugendmusikzug

der Feuerwehr Achtum-Uppen.

300 Zuhörer in der

Achtumer Sporthalle waren begeistert.

So eine grandiose Leis-

Thomas Rüdiger (3. Reihe,

1. von links) und seine Schiedsrichterkameraden

des NFV-Bezirks Hannover erlebten

auf ihrem dreitätigen Halbzeitlehrgang

in der Sportschule Barsinghausen

eine große Überraschung: Da zeitgleich

der FC Schalke 04 zur Vorbereitung

auf das Spiel bei Hannover 96 im

benachbarten Sporthotel Quartier bezogen

hatte, erlebten die Unparteiischen

die Stars der „Königsblauen“

hautnah. Dennoch wurde die Zeit ge-

März 2011

tung nach nur einem Jahr

Übungszeit hatte niemand erwartet.

Großen Anteil an dem

erfolgreichen Auftritt des Ensembles

hatte Dirigent Siegfried

Kentsch.

Auch der niedersächsische

Minister für Inneres und Sport,

Uwe Schünemann, hatte sein

Kommen angesagt. Als Schirmherr

des restlos ausverkauften

nutzt, um auf die erste Saisonhälfte zu

blicken. „Vieles war gut, aber noch

nicht alles“, machte Thomas Rüdiger,

Vorsitzender des Schiedsrichter-Ausschusses,

deutlich. Bevor es aber in die

Analyse ging, kam der Vorsitzende des

Verbandsschiedsrichter-Ausschusses,

Wolfgang Mierswa, zu Wort. „Der Lehrgang

ist eine ganz tolle Sache, die es zu

meiner Zeit als Lehrwart nicht gegeben

hat“, sagte er. Zudem stellte sich Tino

Wenkel als neuer Lehrwart des Bezirkes

Konzerts eröffnete er den

Abend. „Fußball und Musik – eine

tolle Idee, für viele Jugendliche

zum Nachahmen empfohlen“,

lobte er das Jugendorchester.

Die Trainerin der erfolgreichen

Mädchenmannschaft, Sabine

Kühl, hatte die Idee für diesen

musikalischen Leckerbissen.

An diesem Abend musste auch

sie als Solistin auf die Bühne.

Mit dem Titel „Dir gehört mein

Herz“ aus dem Musical „Tarzan“

erntete sie großen Applaus.

Aufgrund der großen Resonanz

kam es am nächsten Tag

zu einem Wiederholungskonzert.

Die Fußballerinnen starten

mit den Einnahmen in diesem

Sommer zu einer Reise nach

Barcelona. Sie haben sich zu einem

internationalen Turnier angemeldet.

Der Jugendmusikzug

hat eine Musical-Reise nach

Hamburg geplant.

Burghard Neumann

Aufmerksamer Zuhörer war auch der niedersächsische Innenminister

Uwe Schünemann (1. Reihe, 3. von rechts).

vor. Als Gast berichtete Rüdigers Braunschweiger

Kollege Stefan Voth über das

Beobachtungswesen in seinem Bezirk.

Interessant wurde es auch am zweiten

Tag. Der Vorsitzende des Spielausschusses,

Thorsten Schuschel, berichtete über

die Zusammenarbeit mit den Unparteiischen

und überraschte die Lehrgangsteilnehmer

mit Moderationskarten aus

dem Vorjahr. Hierbei stellte er die zuvor

bemängelten Probleme heraus und verriet

mögliche Lösungswege für die Zu-

kunft. Außerdem lobte er erneut den

zur vergangenen Saison in der Bezirksliga

eingeführten elektronischen Spielbericht,

der nun noch flächendeckender

und in mehreren Spielklassen eingesetzt

werden soll. Anschließend erläuterte

Thomas Hesse, Vorsitzender des Bezirkssportgerichts,

die Aufgaben und

die Arbeitsweise seines Gremiums und

nahm den wenigen Schiedsrichtern, die

noch nicht vor ein Sportgericht geladen

wurden, die mögliche Scheu.


„Willst Du froh und glücklich

leben, lass kein Ehrenamt Dir geben“

– ob diese Weisheit von Wilhelm

Busch oder Joachim Ringelnatz

stammt, ist unklar. Klar ist indes:

Viele Menschen beweisen

das Gegenteil. Sie finden gerade

am Ehrenamt Freude – zu ihrem

eigenen und zum Glück anderer.

Anlässlich einer Feierstunde

des Kreisverbandes Hannover-

Land im Frielinger Hotel Bullerdieck

wurden 14 Vereinsmitglieder

für ihre besonderen Verdienste

ausgezeichnet. Auch der

DFB-Ehrenamtspreis 2010 war mit

einem Schwerpunktthema ausgeschrieben.

Im Vorfeld der Fußball-

Weltmeisterschaft der Frauen

2011 stand die Förderung des

Frauen- und Mädchenfußballs im

Fokus. Wer könnte dieses Profil

besser verkörpern als im Fußball

engagierte Frauen?

Zum Beispiel Vera Schneider

vom TSV Gesdorf, die zur Kreissiegerin

gekürt wurde. Damit zählt

sie zu den 47 niedersächsischen

Ehrenamtspreisträgerinnen. Als

Libera lehrte Vera Schneider

früher den gegnerischen Stürmerinnen

das Fürchten, nun stürmt

sie selbst voran: Mit gutem Beispiel.

Als es 2008 für die jüngsten

Kicker des TSV keinen Trainer gab,

stellte sie sich spontan zur Verfügung.

Mit Elan und spürbarer

Freude widmet sich Schneider

seitdem der Förderung des Nachwuchses.

Dabei ist es ihr stets gelungen,

Mädchen in das Team zu integrieren

– Tendenz steigend.

Derzeit ist sie bemüht, eine reine

Juniorinnenmannschaft aufzubauen.

Zu den Frauen, die in ihren

Vereinen Herausragendes leisten,

und deshalb ebenfalls in Buller-

Bezirk Hannover

Der Kreisehrenamtsbeauftragte Eberhard Wacker (rechts) zeichnete aus, von links: Cordula Anderson, Petra Cordes, Sören Giere, Inge Kühl, Gerald Brückner,

Maren Scharlemann, Hugo Weidenbach, Kristina Enge, Jörg Schwieger, Anja Hayn, Walter Maslowski, Vera Schneider, Carsten Lupke. Fotos: Wehrbein

Vera Schneider stürmt mit gutem Beispiel voran

Hannover-Land: Eberhard Wacker ehrt 14 Vereinsmitglieder für ihre besonderen Verdienste

PSV GW Hildesheim

ist neuer Hallen-Bezirksmeister der

B-Juniorinnen. Bei den Titelkämpfen

in Bemerode ließen die

Hildesheimerinnen der Konkurrenz

nicht den Hauch einer Chance.

In den fünf Spielen über jeweils 15

Minuten feierten sie fünf Erfolge

und ließen bei zwölf erzielten Treffern

kein einziges Gegentor zu.

Den höchsten Sieg des gesamten

Turniers feierte der neue

Bezirksmeister mit 6:0 über TSV

Klein Heidorn.

Mit einem Abstand von fünf

Zählern belegte der TSV Algesdorf

Platz zwei. Es folgten TSV Limmer,

die JSG Bemerode/HSC Hannover,

Klein Heidorn und die JSG Bemerode/HSC

Hannover II.

Vera Schneider wurde zur neuen

Ehrenamtspreisträgerin des NFV-

Kreises Hannover gekürt und von

Eberhard Wacker ausgezeichnet.

dieck geehrt wurden, gehören

auch Cordula Anderson (TSG Ahlten),

Petra Cordes (TSV Mühlenfeld),

Kristina Enge (1. FC

Wunstorf), Anja Hayn (TSV Berenbostel),

Inge Kühl (TSV Poggenhagen)

und Maren Scharlemann (SV

Ramlingen/Ehlershausen).

Bei den Männern zeichnete

der Kreisehrenamtsbeauftragte

Eberhard Wacker sieben Sportkameraden

aus: Carsten Lupke, Walter

Maslowski (beide TSV Arpke),

Gerald Brückner, Hugo Weidenbach

(beide SV Hertha Otze), Sören

Giere (MTV Immensen), Horst Reese

(SV Ramlingen-Ehlershausen),

Jörg Schwieger (TSV Sievershausen).

Sie erhielten neben einer Urkunde

eine Uhr des Deutschen

Fußball-Bundes (DFB). Eines scheint

allen Gemein: Viel lieber als im

Rampenlicht stehen sie auf und

neben dem Platz. Nicola Wehrbein

März 2011 59


Bezirk Lüneburg

60

Michael Koch, Spielausschussvorsitzender des NFV-Kreises Stade,

durfte im Rahmen der Vorrunde um die Frauen-Hallenmeisterschaft

eine angenehme Aufgabe erfüllen. Er überreichte jeweils zehn Bälle an

Ramona Vatansever wird ab sofort Spiele der Frauen-Oberliga

Niedersachsen leiten. Dies beschloss der Verbands-Schiedsrichterausschuss

am 7. Januar. Nach der Bundesliga, der 2. Liga und der Regionalliga

ist die Oberliga Niedersachsen die vierthöchste Spielklasse bei den Frauen.

Die 23-jährige Vatansever ist seit Juli 2008 Schiedsrichterin und gehört

der SG Bomlitz-Lönsheide an. Über ihren Aufstieg freute sich auch Karl-

Ernst Bockelmann, Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses des NFV-

Kreises Soltau-Fallingbostel, der mit einem Blumenstrauß gratulierte.

März 2011

die Mannschaften von SV Ottensen, TuS Eiche Bargstedt und SV Bliedersdorf,

die neu für den Frauen-Spielbetrieb gemeldet haben. Alle drei

Teams gehören fest der Kreisklasse an. Wolfgang Diekmann

33 Vereinsvertreter fanden den Weg ins Gildehaus nach

Buxtehude, um sich von NFV-Referatsleiter Ralf Serra (links) über Passund

Spielrecht informieren zu lassen. Dabei wurden die unterschiedlichsten

Wechselabsichten im Junioren-und Seniorenbereich behandelt.

„Es war eine lebendige Veranstaltung“, lautete das Fazit vom Spielausschussvorsitzenden

des NFV-Kreises Stade, Michael Koch, der Ralf Serra

mit einem Präsentkorb, gefüllt mit Altländer Spezialitäten, verabschiedete.

Wolfgang Diekmann

Der VSK Osterholz-Scharmbeck II

(Landesliga Lüneburg, Foto) setzte sich beim 13. Fußball-

Hallenturnier des TV Loxstedt um den Theodor-Meineke-

Pokal durch. Im Finale gegen den Klassenrivalen und

Vorjahrssieger SV Rot-Weiß Köhlen behielt das U 23-

Team klar mit 4:0 die Oberhand und strich damit die

Siegprämie von 600 Euro ein. Das Turnier zählt inzwischen

zu einer der bedeutendsten Großveranstaltungen

im Elbe-Weser-Raum. Immerhin wurden 2.000 Euro ausgeschüttet.

Die Halle war gerammelt voll, als es am

zweiten Veranstaltungstag um die Finalplätze ging. Das

kleine Finale wurde durch Penalty-Schießen entschieden,

weil es zwischen FC Hagen/Uthlede und Kreisligist

TV Langen am Ende 1:1 hieß. Sieger blieb der TV Langen,

der sich damit 250 Euro erspielte, während der Gegner

noch 150 Euro erhielt. Das Finale gewann der VSK Osterholz-Scharmbeck

II schließlich glatt durch Tore von Christian

Leopold, Mahmoud Manaa, Andre Stüßel und Steffen

Dietrich. Trostpflaster für Vorjahrssieger Köhlen waren

immerhin 400 Euro. Als bester Torschütze des Turniers

erhielt Waldemar Hamburg (MTV Bokel) noch 50

Euro für elf erzielte Tore. Ein besonderes Lob heimsten

die jungen Schiedsrichter Axel Martin, Mathias Werth,

Bastian Mertel und Carsten Wessel ein, die überhaupt

keine Nicklichkeiten aufkommen ließen. Jürgen Kanthack


Große Sorgen für die Lüneburger

Schiedsrichteransetzer: Es

fehlen immer mehr Unparteiische.

Von den über 11.400

Schiedsrichtern aus Niedersachsen

(über 78.200 bundesweit) kamen

noch letzte Saison fast 200

aus dem NFV-Kreis Lüneburg. Nur

noch knapp 160 sind es in dieser

Spielzeit und davon werden Woche

für Woche rund 130 für Ansetzungen

benötigt. Setzt sich

diese Entwicklung fort, dann

müssen die Heimvereine ihre

Schiedsrichter bei den Punktspielen

künftig selber stellen, so sieht

es die Spielordnung vor. Bei den

U 13-Junioren wurde dieses in

der letzten Saison bereits praktiziert.

Ein Szenario, das bald auch

in anderen Spielklassen Realität

werden könnte.

Zu Beginn eines Jahres findet

im Kreis Lüneburg zwar immer

ein Lehrgang für neue Anwärter

statt, aber daran nehmen

überwiegend Jugendliche unter

18 Jahren teil. Teilweise stellen

Vereine ganze Mannschaften ab,

um ihr Soll zu erfüllen. 2010

waren fast 90 Prozent der Teilnehmer

im Alter zwischen 13

und 16 Jahren. Je Mannschaft

ab der U 14 muss der Verein einen

Schiedsrichter stellen, sonst

sind 100 Euro Strafe für jeden

fehlenden Unparteiischen fällig.

Der Kreisvorstand hat sich aber

auch schon Gedanken über eine

Belohnung der Vereine bei Übersoll

gemacht.

Rund 30 Prozent der Lüneburger

Schiedsrichter sind unter

18 Jahre alt und können als Jugendliche

noch nicht im Erwachsenenbereich

eingesetzt werden.

Da gerade die 18 bis 35 Jahre alten

Unparteiischen fehlen, weil in

diesem Alter lieber selber gespielt

wird, müssen die „Älteren“ ran.

1.500 Euro Siegprämie

Teutonia Uelzen gewinnt 4.AZ-Presse-Cup

SV Teutonia Uelzen hat den

4. AZ-Presse-Cup gewonnen.

Der Fußball-Oberligist besiegte

vor insgesamt rund 1.000 Zuschauern

in der Uelzener HEG-

Halle im Finale den SV Rosche

mit 2:0.

Damit brachen die Blau-

Gelben den Turnierbann: Erstmals

verteidigte eine Mannschaft

ihren Titel. Teutonia strich

1.500 Euro Siegprämie ein,

während dem unterlegenen Bezirksligisten

die Endspielniederlage

mit 1.000 Euro versüßt wurde.

Auf den Plätzen folgten der

TSV Bienenbüttel (500 Euro) und

der MTV Barum (250 Euro).

Das Hallenspektakel, das

die Allgemeine Zeitung der Lüneburger

Heide (AZ, Uelzen) und

der SV Germania Ripdorf gemeinsam

organisiert hatten, bot

tiefe emotionale Momente. Teutonia

verabschiedete vor großem

Publikum auf dem Parkett ihren

erfolgreichen Trainer Achim Otte.

Mannschaftsführer Jens

Schwabe fand berührende Worte

für den Mann, der die Uelzener

in die 5. Liga geführt hatte

In Lüneburg fehlen

immer mehr Referees

Schiedsrichter des Jahres wurden geehrt

Schiedsrichter des Jahres im NFV-Kreis Lüneburg. Das Foto zeigt Tarek

Mgherbi (links) und Thorsten Spens. Foto: Vogt

und nun auf eigenen Wunsch

ausschied. Uelzens Fußball-Kreisvorsitzender

Gerd Lüdtke zeichnete

Achim Otte zudem für herausragende

ehrenamtliche Leistungen

im Juniorenbereich mit

Knapp 20 Prozent sind 50 Jahre

und älter. Rund ein Viertel aller

Spiele wird von diesen Jahrgängen

geleitet. Dazu zählt auch der

ehemalige Sportgerichtsvorsitzende

Gerhard Pieper, der mit

über 70 Jahren noch fast jede

Woche als Referee auf dem Platz

steht.

der im Rahmen der DFB-Ehrenamtsaktion

zusätzlich bereitgestellten

DFB-Urkunde und der

DFB-Uhr aus.

SV Teutonia Uelzen behielt in

dem Turnier noch zwei weitere

Male die Nase vorn: Danny Torben

Kühn wurde als bester Spieler

dekoriert, er holte mit acht

Treffern die Torjägerkanone, markierte

den einzigen Kopfballtref-

Die Spieler von Teutonia Uelzen feiern den Gewinn des 4. AZ-Presse-Cup.

Bezirk Lüneburg

Die Anreize für die Schiedsrichter

sind nicht gerade verlockend.

Häufig werden sie nach

dem Spiel zumindest von einer

Mannschaft „angepflaumt“, wie

schlecht sie gepfiffen haben.

Dafür können der freie Besuch

eines Bundesligaspiels oder die

17 Euro Kreisliga-Gage kaum entschädigen.

Und nach ganz oben

schaffen es nur die Wenigsten.

Lediglich 1,2 Prozent gelingt der

Sprung in Spielklassen ab Oberliga

aufwärts.

Dennoch sind für Manchen

aber auch Anerkennung und

Würdigung Gründe, dem

Schiedsrichterwesen treu zu bleiben.

So wurden kürzlich Thorsten

Spens (Eintracht Lüneburg) bei

den Senioren und der 15-jährige

Tarek Mgherbi (TuS Erbstorf) bei

den Jungschiedsrichtern zum

„Schiedsrichter des Jahres“ ausgezeichnet.

Spens setzte sich bei

den Senioren knapp vor Norbert

Schummer (Ochtmissen) und

Björn Kowalik (Brietlingen) durch.

Der Einträchtler zeichnet sich seit

Jahren durch eine sehr hohe Einsatzbereitschaft

aus. Mgherbi hat

erst im vergangenen Februar seine

Prüfung absolviert und überzeugte

schnell durch sein Talent

und sein überaus freundliches

Wesen. Er setzte sich bei der traditionellen

Wahl gegen Jonas

Bennet Kathke (TSV Adendorf)

sowie Christoph Liegmann (FC

Hansa Lüneburg) durch.

Michael Paul

fer und das Team gewann den

Titel der torhungrigsten Mannschaft.

Zum besten Torhüter kürte

die Mehrheit der zwölf beteiligten

Trainer den Ripdorfer Ingo

Wahrmann. Das fairste Team trug

ebenfalls schwarz-weiße Farben:

Germania Ripdorf. Fürs schönste

Tor des Tages erhielt der Barumer

Nils Giesen einen Extrapreis.

Bernd Klingebiel

März 2011 61


Bezirk Lüneburg

62

Verdiente Ehrenamtliche wurden im NFV-Kreis Stade geehrt. Das Foto zeigt (von links) Michael Koch (Vorsitzender

Kreisspielausschuss), Günther Baack, Sven Kruse, Hannes Menck, Petra Lünser, Paul-Reinhard Schmidt (Kreisvorsitzender),

Katrin Fritz, Ralf Moje und den Kreisehrenamtsbeauftragten Johann Elfers. Foto: Diekmann

Vorbild für dieEltern und Betreuer

Petra Lünser vom SSV Hagen erhält DFB-Ehrenamtspreis

Der NFV-Kreis Stade bedankte

sich im Rahmen eines Empfanges

in Himmelpforten bei verdienten

Ehrenamtlichen für den

unermüdlichen Einsatz in Vereinen

und im Kreis.

Petra Lünser vom SSV Hagen

durfte den Ehrenamtspreis des

Fußballkreises in Empfang nehmen.

Sie ist seit 1990 Jugendbetreuerin

und war bis zum Ende

der Saison 2009 /2010 Betreuerin

der A- und B-Junioren des Vereins.

Die Preisträgerin organisiert

und koordiniert gekonnt die Dinge

neben dem Spiel. Obwohl sie

zwei Mannschaften betreute,

wurde sie durch ihren engagierten

ehrenamtlichen Einsatz allen

Anforderungen gerecht. Petra

Lünser stellte ihre eigenen Belange

immer zurück. Angestachelt

durch ihre vorbildliche Arbeit engagierten

sich besonders die Eltern

der Spieler der beiden Mann-

März 2011

schaften bei der Mitarbeit in der

Mannschaftsbetreuung. Die Fußballerin

mit Leib und Seele ist mit

ihrer zupackenden und mitreißenden

Art Vorbild für die

Eltern und Betreuer aller Jugendmannschaften

des SSV Hagen.

Sie hat auch das Vertrauen der

Spieler ihrer betreuten Mannschaften.

Die Jungen kommen zu

ihr, um ihre Sorgen und Nöte zu

erzählen. Und das sind nicht nur

sportliche Probleme. Als Mutter

von zwei Söhnen kann sie auch

hier Rat und Antwort geben. Petra

Lünser wurde im Jahr 2001

bereits für erfolgreiche Jugendarbeit

mit der „Klaus-Borstelman-Gedächtnis-Plakette“ausgezeichnet,

die der SSV Hagen

für tolle ehrenamtliche Jugendarbeit

verleiht. 2004 kürte der Verein

sie zur Sportlerin des Jahres.

Urkunde und DFB Armbanduhr

erhielten: Katrin Fritz (TSV

Eintracht Immenbeck) ist in ihrem

Verein „das Mädchen für alles“.

Sie trainiert seit 1994 Jungenund

Mädchenmannschaften verschiedener

Altersklassen und organisiert

mit großem Einsatz

Mannschaftsfahrten. Wenn es erforderlich

ist, putzt sie in der Urlaubszeit

sogar noch das Vereinshaus.

Seit 1990 spielt sie in ihrem

Verein Fußball und ist im Besitz

der Lizenz als Fachübungsleiterin.

Hannes Menck (TuSV Bützfleth)

ist seit 1991 ehrenamtlich

in seinem Heimatverein tätig.

Zeitweise trainierte er unentgeltlich

die Herrenmannschaft. Seit

einigen Jahren wirkt er als Mitglied

in der sogenannten „Teamrunde“

des Vereins mit. Das ist eine

Gruppe, die die Bedingungen

für den Fußball in ihrem Verein

verbessern will. Bei jedem Heimspiel

ist Menck für den Wurstund

Getränkestand zuständig. Er

ist ein zuverlässiger Sportkamerad,

der auch sehr beruhigend

auf andere einwirkt, wenn die

Gemüter mal erhitzt sind.

Ralf Moje (VfL Horneburg)

war viele Jahre Jugendobmann

im Verein. Seit acht Jahren organisiert

er das dreitägige Intersport-Jugendcamp.

Bei den alljährlichen

großen Hallenturnieren

ist er eine treibende Kraft in der

Organisation. Seine Einsatzbereitschaft

bei sämtlichen Veranstaltungen

des Vereins ist vorbildlich.

Jahrelang war er Co-Trainer der

2. Mannschaft. Mit Beginn der

neuen Saison hat er die alleinige

Verantwortung dieser Mannschaft

übernommen. Außerdem

kümmert er sich um die neugegründete

Altherrenmannschaft.

Günther Baack (FC Oste/Oldendorf)

ist ein Gründungsmitglied

(1994) des Vereins. Er war

zunächst 2. Vorsitzender und anschließend

1. Vorsitzender. In den

Jahren seiner Tätigkeit gewann er

durch seine ruhige, aber bestimmende

Art viele Freunde. Ohne

sein Mitwirken in der Führung

des neuen Vereines wäre vieles

nicht möglich gewesen. In den

letzten Monaten wurde eine Fusion

von FC Eintracht Oste und

TuS Oldendorf durchgeführt. Hier

stand er mit seiner weisen Art

dem neuen Vorsitzenden mit Rat

und Tat zur Seite.

Sven Kruse (TuS Harsefeld)

ist seit 1997 ehrenamtlich im Verein

tätig. Er leitet seit vielen Jahren

die Juniorinnenfußballabteilung

seines Klubs. Außerdem trainiert

er die Frauen von TuS Harsefeld.

In vorbildlicher Weise leitet

er den Spielbetrieb für die Juniorinnen.

Er hat es verstanden, in jedem

Jahr alle Altersklassen der

Juniorinnen zu besetzen. Sein

sportliches Verhalten und sein

Einsatz sind die Voraussetzungen

für diese Ehrung.

Wolfgang Diekmann

Der NFV-Kreis Osterholz

hat in der Spielzeit 2010/11 sein Kontingent

der Trainer mit Lizenz aufgestockt.

14 Übungsleiterinnen und

Übungsleiter schlossen die Ausbildung

zur Trainer-C-Lizenz im Breitenfußball

unter Leitung von Kreislehrwart

Fred Michalsky nach 120

Ausbildungsstunden mit Erfolg ab.

Die neuen Lizenzinhaber verteilen

sich auf neun Kreisvereine. Der TV

Axstedt, VSK Osterholz-Scharmbeck

(beide drei) sowie die TuSG Ritterhude

(zwei) stellten mehr als einen Teilnehmer.

Mit Joann und Peter Glunz

(beide TV Axstedt) beteiligte sich

auch ein Ehepaar am Trainer-Lehrgang.

Die 14 neuen Trainerinnen und

Trainer sind alle aktiv als Übungsleiter

eines Mädchen-, Frauen-, Jungen-

oder Herrenteams im Fußballkreis

Osterholz. Der Kreisvorsitzende Eckehard Schütt (hinten links auf dem Bild) und Fred Michalsky überreichten in einer kleinen Feierstunde die

Lizenzen. Die erfolgreichen Absolventen: Erik Albers, Joann Glunz, Peter Glunz (alle TV Axstedt), Nico Alexidis, Andre Schacht, Timon Zehner (alle VSK

Osterholz-Scharmbeck), Lucas Fallet, Jonas Seegert (beide TuSG Ritterhude), Jürgen Heyl (FC Hambergen), Kevin Marsell (TSV Lesumstotel), Bianka

Meyer (ATSV Scharmbeckstotel), Nadine Palmen (TSV St. Jürgen), Gerd Thielbar (TSV Meyenburg) und Ralf Zabel (ASV Ihlpohl). Reiner Tienken


Erlebnis-Wochenende für Bayern-Fan

DFB-Ehrenamtspreis für Mädchentrainerin Martina Krull von der TSV Hitzacker

Fußball ist schon lange keine

Männerdomäne mehr. Immer

mehr Frauen sind als Trainerin oder

in Vorständen der Fußballsparten

dabei. Solch eine Frau ist Martina

Krull von der TSV Hitzacker.

Trainerin, Betreuerin, Fahrerin,

Turnierleiterin oder einfach die

„Frau für Alles“ – die 37-jährige

Krull ist stets dabei, wenn es um

den Mädchenfußball in ihrem Klub

geht. Das wurde nun belohnt,

denn Krull ist in dieser Saison im

Fußballkreis Lüchow-Dannenberg

Ehrenamtspreisträgerin.

Martina Krull sei eine

„Powerfrau“, lobte der Kreisvorsitzender

Karl-Hermann Ahlers

während der Preisverleihung. Derzeit

betreut die Mutter zweier

Töchter im Alter von zwölf und 13

Jahren zwei Mädchenteams, in der

Halle sogar drei. Und das „mit Riesenspaß“,

wie sie betont.

Angefangen hatte ihr Fußball-Engagement

bei der TSV

Hitzacker im Jahr 2000, als Krull

als Betreuerin für Mannschaften

im G- bis D-Juniorenbereich wirkte.

Seit 2006 hat sie sich um den

Aufbau von Mädchenteams verdient

gemacht, als ihre älteste

Tochter sich immer mehr für Fußball

begeisterte. Mit elf Mädchen

spielte Krull zunächst bei den

F-Junioren mit, ehe die TSV eine

Saison darauf bereits im damals

noch kreisübergreifenden Mädchen-Spielbetrieb

mit einer weiblichen

E-Mannschaft antrat. Mittlerweile

stellt die TSV dank Martina

Krull in den D- und C-Mädchen-

Kreisligen Teams, sammelte auch

Titel und freut sich über einen steten

Zulauf.

Sie selbst durfte als Kind nicht

im Verein Fußball spielen, erzählte

Krull. Auf dem Schulhof habe sie

aber stets mitgebolzt und freut

sich, dass ihre Kinder ihr Hobby

teilen. An ein Ende ihres Trainer-

Ehrenamts denkt der Bayern-Fan

Herbert Franz überreichte Uwe Helmes (rechts) den Bronzenen Stier.

Foto: Ehlert

Der Kreisvorsitzende Karl-Hermann Ahlers ehrte Martina Krull.

Krull noch lange nicht: „Wenn

man erstmals dabei ist, kann man

nicht mehr aufhören.“ TSV-Jugendwart

Mischa Kern ist froh,

solch eine „vorbildlich engagierte“

Bezirk Lüneburg

Trainerin in den Reihen zu haben.

Dass der Mädchenfußball in Hitzacker

Fuß gefasst habe, sei

hauptsächlich Martnia Krull zu verdanken.

Andreas Koopmann

„Er ist unser bester Mann“

Bronzener Stier für Uwe Helmes

Uwe Helmes ist mit dem Bronzenen

Stier, dem Wappenzeichen

der Lüchow-Dannenberger

Fußball-Unparteiischen, ausgezeichnet

worden. Mit der Trophäe

werden seit 1953 engagierte und

verdiente Schiedsrichter aus dem

Kreis geehrt.

Seit 1978 ist Uwe Helmes

vom TuS Woltersdorf als aktiver

Schiedsrichter auf Fußball-Plätzen

im Einsatz. Im Kreisgebiet hat sich

der 61-Jährige als besonnener

Spielleiter bis hin zur Kreisliga einen

Namen gemacht, und auch

im Kreise von Funktionärskollegen

wird er allseits geschätzt: ob als

vieljähriges, engagiertes Mitglied

im Spielausschuss des Kreisfußballverbandes,

dem er als Staffelleiter

der Kreisklasse und als Pokalspielleiter

angehört, oder im

Schiedsrichterausschuss der Kreisschiedsrichtervereinigung

(KSV),

für die er seit vier Jahren als Lehrwart

tätig ist.

Im Rahmen eines KSV-

Lehrabends wurde Helmes ausgezeichnet.

„Er leistet als tüchtiger

und anerkannter Lehrwart

hervorragende Arbeit. Er ist unser

bester Mann. Zudem ist Uwe

Helmes ein exzellenter und untadeligerSchiedsrichterkamerad“,

lobte der KSV-Vorsitzende

Herbert Franz den 61-Jährigen

bei der Ehrung.

Franz erinnerte daran, dass

Uwe Helmes vor 33 Jahren den

Schiedsrichterlehrgang absolviert

habe, weil er als damaliger

langjähriger Coach den Schein

für die Trainer-Lizenz gebraucht

habe. Andreas Koopmann

TuS Heeslingen III (2. Kreisklasse) holte sich bei der Hallenmeisterschaft des NFV-Kreises Rotenburg den Titel. Im Endspiel bezwangen die

Schützlinge von Trainer Bernd Fitschen – verstärkt mit Landesligaspielern – Vorjahressieger Viktoria Oldendorf mit 2:0. Die Organisatoren der Hallenrunde,

Klaus Piel und Peter Krüger, sahen weitgehend faire Spiele. Auch mit den Besucherzahlen waren die Veranstalter mehr als zufrieden. Insgesamt

nahmen 51 Mannschaften teil. Für die Endrunde in Tarmstedt hatten sich sechs Teams qualifiziert. Foto: Riegel

März 2011 63


Bezirk Lüneburg

64

Bundesligist gewinnt

beim Buchholzer FC

Volles Haus beim 5. Masters

der Volksbank Nordheide e.G.

mit begeisterndem Frauenfußball

an zwei Tagen in den neu renovierten

Hallen „Am Kattenberge“

in Buchholz. Das Turnier am

Samstag um den großen Wanderpokal

der Volksbank Nordheide

e.G. gewann der Favorit, die

zweite Mannschaft vom Hamburger

SV (2. Bundesliga). In einem

spannenden und hochklassigen

Finale setzte sich der HSV mit 2:0

gegen den TSV Eintracht Immenbeck

durch. Dritter wurde der

SSC Hagen Ahrensburg, der im

Spiel um Platz 3 den FC Bergedorf

85 mit 1:0 besiegte.

Für Vorjahressieger Mellendorfer

TV war in diesem Jahr

nichts zu holen. Das Team erreichte

in dem starken Teilnehmerfeld

nur den achten Platz.

„Leider konnten wir den guten

sechsten Platz vom Vorjahr

nicht wiederholen. Dieses Mal

war das Glück nicht mit uns und

wir wurden Letzter. Aber bei so

einem hochkarätigen Turnier ist

das keine Schande. Nächstes Jahr

werden wir wieder besser“, erklärte

Klaas Jensen, Teammanager

der Frauen des Buchholzer

FC.

Zusätzlich wurden noch die

Julia Prosch (SV Henstedt-Ulzburg)

als „Beste Torfrau“ und Katrin

Patzke (HSV II) als „Beste

Spielerin“ sowie Fabienne Steyskal

als „Torschützenkönigin“ mit

acht Treffern ausgezeichnet.

Auch für die Spiele am zweiten

Turniertag kamen Mannschaften

von weit angereist. Nach

dem unglücklichen Verlauf am

Vortag siegte der Buchholzer FC

(BFC) an diesem Tag. „Heute hatten

wir das Glück, das uns am

Vortag fehlte“, so Trainer Moritz

Herzberg.

März 2011

5. Masters der Volksbank Nordheide e.G.

Auch an diesem Tage konnte

der Vorjahressieger, SG Lübeck

1876/TSV Dänischburg, nicht an

die Leistung des Vorjahres anknüpfen

und belegte, kurioserweise wie

2009, nur Platz 13.

Spannend ging es in der Zwischenrunde

zu, denn drei Teams

der Gruppe 1 waren punkt- und

torgleich und hatten sich im

direkten Vergleich nicht durchsetzen

können. Nun stand die Turnierleitung

vor einem Problem –

immerhin ging es um den Einzug

in die Halbfinals. Kurzerhand

wurde entschlossen, die Torfrauen

für eine Entscheidung sorgen

zu lassen.

Michell Mansse

beste Torfrau

Alle drei Keeperinnen mussten

gegeneinander antreten. Die

Torfrau der SG Rönau/Daldorf traf

zwei Mal, die Buchholzerin war

ein Mal erfolgreich und die Torfrau

vom Kieler MTV ging leider

leer aus. So standen für die Halbfinals

die SG Rönau/Daldorf und

der BFC fest.

Beste Torfrau wurde Michell

Mansse (FSV Geesthacht 07), beste

Spielerin Tanja Popple (SV Trauen-Oerrel)

und Torschützenkönigin

Jacquline Fiedler (SV Trauen-

Oerrel) mit sieben Treffen.

„Das Turnier hat allen viel

Spaß gemacht. Viele tolle Spiele

und Tore, keine schweren Verletzungen

– es war rundum gelungen.

Wo kann man sonst zwei

Tage so tollen Frauen-Fußball

sehen? Wir freuen uns schon auf

die sechste Auflage des Turniers

und haben bereits heute Zusagen

von einigen Top-Teams“, lautete

das positive Fazit des Organisationsteams.

Anna-Carina Pape ist als Jugendbetreuerin und stellvertretende

Jugendwartin beim TV Sottrum seit 2003 tätig. Sie übernahm damals

die G-Junioren und betreut die Spieler noch heute in der ersten D-Jugend

der JSG Wümme. Der Fußballkreis Rotenburg zeichnete die unentbehrliche

Vereinshelferin inzwischen mit dem Ehrenamtspreis aus. Mit viel

Fleiß, Spaß und gesundem Ehrgeiz vermittelt Anna-Carina Pape seit Jahren

den Jungs den Spaß am Fußball. Werden mal wieder Jugendbetreuer im

Verein gebraucht, so ist Anna-Carina die Erste, die auch die zweite F-Jugend

übernimmt, damit im Verein alle Kinder in einer Mannschaft Fußball

spielen können. Aber besonders zeichnet sich Anna-Carina Pape dadurch

aus, dass sie stets hilfsbereit und engagiert ihre Hilfe in vielen Bereichen

anbietet. Mit ihrer Unterstützung wurde 2008 das Samtgemeindeturnier

organisiert. Wird im TV Sottrum eine helfende Hand gesucht, kann man

immer auf sie zählen. Anna-Carina ist die „Frau für alle Fälle“, die sich

durch Verlässlichkeit, Fleiß und Verantwortungsbewusstsein auszeichnet.

Das betonte auch der Ehrenamtsbeauftragte und stellvertretende Vorsitzende

des NFV-Kreises Rotenburg, Manfred Villbrandt, bei der Auszeichnung

für Anna-Carina Pape. Das Foto zeigt von links: Thomas Holzkamm

(Jugendleiter JSG Wümme), Manfred Villbrandt, Anna-Carina Pape, Uwe

Schradick (Kreisvorsitzender), Regina Thurisch und Inge Rathjen (beide

Frauen- und Mädchenausschuss). Joachim Riegel

Gewannen am zweiten Turniertag: Die Frauen des Buchholzer FC.

Uhlen-Kickers scheitern

erst an Hertha BSC

Platz drei beim „Treffen der Besten“ in Magdeburg

Mit einem guten dritten Platz

kehrten die U 14-Fußballer

der Uhlen-Kickers (Kreis Uelzen)

vom Heinrich-Wiemeyer-Cup in

Magdeburg heim. Ein Turnier, das

die Bezeichnung trägt: „Das Treffen

der Besten“. Im Vergleich zu

den anderen Turnierteilnehmern

spielen die Uhlen-Kickers in der

niedrigsten Liga (Bezirksliga). In

ihrer Gruppe mussten sie sich mit

dem SC Norbertus Magdeburg,

1. FC Magdeburg, Brandenburger

SC Süd 05, FC Eintracht

Schwerin und MTV Wolfenbüttel

auseinandersetzen. Nach der

Vorrunde belegten die Uhlen-

Kickers mit 13 Punkten und 20:7

Toren in der Gruppe A den ersten

Tabellenplatz und spielten im

Halbfinale gegen den Nachwuchs

von Hertha BSC Berlin. Das

Team aus dem NFV-Kreis Uelzen

hielt anfangs körperlich und spielerisch

gut mit, bis die „Herthaner“

alle vier Feldspieler gleichwertig

ersetzten konnten. Die 0:3

Niederlage war so nicht mehr abzuwenden.

Im Spiel um den Platz

drei standen die Uhlen-Kickers erneut

dem Vorrundengegner FC

Eintracht Schwerin gegenüber.

Der Uelzener Vertreter hatte mit

3:2-Toren die Nase vorn. Für Mirko

Holst war es nach seiner

Amtsübernahme im Dezember

2010 ein sehr erfolgreiches Trainerdebüt.

„Wir haben spielerisch

und kämpferisch überzeugt und

waren die Überraschungsmannschaft

bei diesem Turnier“, freute

sich der Trainer. Mit Ugur Tunc

(zehn Tore) stellten die Uhlen-

Kickers sogar den besten Torschützen

des Wettbewerbs.

Harald Nolting


Bezirk Lüneburg

FC Rot-Weiß Wesermünde startet mit 50.000 Euro

Cuxhaven:TSV Bederkesa,TSV Drangstedt,TSV Flögeln und SV Rot-Weiß Köhlen fusionieren

Wenn im August die Saison

2011/12 angepfiffen wird,

werden die Namen TSV Bederkesa,

TSV Drangstedt, TSV Flögeln und

SV Rot-Weiß Köhlen (alls NFV-Kreis

Cuxhaven) nicht mehr in den Tabellen

auftauchen. Die vier Vereine

haben sich mit ihren Fußballabteilungen

zusammengeschlossen

und gehen dann unter dem Namen

FC Rot-Weiß Wesermünde

auf Tor- und Punktejagd.

Die Namensfindung war, so

hat es den Anschein, fast noch die

höchste Hürde, die die Vorstände

und Fußballfachwarte der vier Mitgliedsvereine

zu überspringen hatten.

Der favorisierte „Beerster FC“

„Ohne die Arbeit der zahlreichen

Ehrenamtlichen in den

Vereinen läuft so gut wie nichts.

Daher ist ihr Engagement sehr

hoch zu bewerten.“ Das sagte

Harald Meyer in seiner Funktion

als Ehrenamtsbeauftragter des

Kreisfußballverbandes Harburg

im Rahmen einer Feierstunde in

Jesteburg. Im Mittelpunkt stand

die 19-jährige Julia Riese vom

TVV Neu Wulmstorf. Unter anhaltendem

Beifall wurde die begeisterte

Fußballerin mit dem Ehrenamtspreis

ausgezeichnet. Die

Ehrung nahm der Vorsitzende

des Kreisfußballverbandes, Manfred

Marquardt, vor.

Julia Riese ist schon von Kindesbeinen

an Mitglied im TVV Neu

Wulmstorf. Die Elstorferin hat be-

scheiterte am Veto einiger Mitglieder

vom SV Rot-Weiß Köhlen. Die

wollten an „ihrem“ Rot-Weiß im

Namen unbedingt festhalten.

Auch in der letzten entscheidenden

Tagung vor der Unterzeichnung

des Fusionsvertrages wurde

nochmals über den Namen diskutiert.

Thorsten Kiencke, Vorsitzender

des TSV Bederkesa, hatte kleinere

Bedenken, „dass der Name

zu lang sei“ und fragte, ob der

Rufname nicht einfach FC Wesermünde

sein könne. Doch Ralf

Bergmeier, Köhlens 2. Vorsitzender,

verwies auf den Auftrag, den

ihm sein Verein mit auf den Weg

gegeben hatte. Somit war der

reits vor vier Jahren die Übungsleiter-C-Lizenz

erworben. Im Zuge

ihrer Ausbildung hat sie auch einige

Male das Training der 1. und 2.

Herrenmannschaft des TVV geleitet,

was selbst bei den gestandenen

Männern gut angekommen

ist. Vor vier Jahren hat die aktuelle

Ehrenamtspreisträgerin die jetzt

von ihr trainierte U 10-Jungenmannschaft

ihres Vereins übernommen.

Julia Riese trainiert nicht

nur den Nachwuchs, sondern

gehört auch zur Frauenmannschaft

des TVV Neu Wulmstorf.

Fünf weitere Sportlerinnen

und Sportler des Kreisfußballverbandes

wurden außerdem für

ihren unermüdlichen Einsatz

mit Uhren des Deutschen Fußball-Bundes

(DFB) belohnt. Dabei

Name FC Rot-Weiß Wesermünde

besiegelt.

Alle anderen Punkte hatten

die vier Vereine untereinander bereits

im Vorfeld abgestimmt und

sich auch die Zustimmung ihrer

Klubs geholt. Mit der Fusion reagierten

die Vereinsvorstände auf

die Entwicklung, dass immer weniger

Fußballer in den Vereinen aktiv

sind. So gibt es in Drangstedt nur

noch eine Herren-Mannschaft, der

5.000-Einwohner-Ort Bad Bederkesa

bringt nur zwei Teams an den

Start. Mit dem neuen FC Rot-Weiß

wollen die Vereine ihren Aktiven

eine Perspektive vom Leistungsbis

hin zum Freizeitfußball bieten.

handelt es sich um Jutta Buck

und Olaf Schröder (beide

MTV Brackel), Ralph Müller

Mit dem Zugpferd der Landesliga-

Mannschaft aus Köhlen und mindestens

vier weiteren Herrenteams

in den unteren Ligen sollen Fußballer

an den Klub gebunden

werden. Die Fusion löst auch ein

Problem im Nachwuchsbereich.

Dort dürfen künftig nur noch

Spielgemeinschaften aus drei Vereinen

an den Start gehen. In der Fußball-JugendspielgemeinschaftBederkesa

sind es zurzeit aber sechs.

Mit dem neuen Verein, dem FC Geeste

06 und dem SV Meckelstedt

wären es künftig die geforderten

drei. Das Startkapital des neuen

Vereins wird sich auf rund 50.000

Euro belaufen. Jürgen Kanthack

Julia Riese trainierte auch schon Männer

Harburg: Kreisfußballverband zeichnet die Neu Wulmstorferin als Ehrenamtspreisträgerin aus

Sensationssieger: Die A-Junioren (jüngerer Jahrgang/U 18) des TuS

Reppenstedt, die in der Kreisliga spielen, gewannen überraschend die Lüneburger

Futsal-Kreismeisterschaften. Dabei ließen sie die höherklassigen Teams des TuS

Barendorf (Landesliga) und des MTV Treubund Lüneburg (Niedersachsenliga), die

jeweils zwei Mannschaften stellten, hinter sich. Als Lüneburger Titelträger nimmt

der TuS Reppenstedt jetzt am Futsal-Bezirksentscheid teil. Die Sieger, hinten von

links: Malte Baumgartner, Dennis Hüls, Bjoern Schmidt, Timo Michalski. Mitte:

Trainer Hansi Rogge, Khalid Aref, Nils Hancke, Moritz Wöbke, Jens Koch (Vertreter

der Sparkasse Lüneburg). Vorne: Jonah Rebstock, Josef Fischer, Daniel Denich,

Florian Böke. Foto: Paul

Der Kreisvorsitzende Manfred Marquardt (rechts) und der Ehrenamtsbeauftragte

Harald Meyer würdigten das Engagement von Julia Riese. Foto: Balzer

(SG Scharmbeck-Pattensen), John

Snowball (MTV Ramelsloh) sowie

Tim Engfer (TV Vahrendorf).

Harburger Hallenmeister: Mit einer Bilanz von 11:4 Toren und

16 Punkten errangen die Senioren der SG Borstel/Luhdorf in Luhdorf den Titel eines

Hallenmeisters und werden den Landkreis Harburg im Jahr 2012 bei der Niedersachsenmeisterschaft

vertreten. Wegen eines Rohrbruchs in der Luhdorfer Peter-Wind-Sporthalle

mussten die Vorrundenspiele für diese Titelkämpfe ausfallen.

Den Fair-Play-Wanderpokal verdiente sich unter den sieben Finalisten erneut die

SG Salzhausen/Garlstorf. Das Team ging auch schon bei den Titelkämpfen 2009

und 2010 als fairste Mannschaft hervor. Die Sieger, stehend von links: Michael

Arndt, Oliver Henk, Thorsten Hänel, Dragan Drazan, Bertram Schütt. Vorne:

Bernd Netsch, Carsten Fischer, Karsten „Kessi“ Meyer, Matthias Sass. Foto: Balzer

März 2011 65


Amtliche Bekanntmachungen

66

15. März bis 15. April

Karl-Hermann Ahlers,

Vorsitzender des NFV-

Kreises Lüchow-Dannenberg,

feiert am 25. März

seinen 62. Geburtstag.


Werner Bachmann,

Vorsitzender des NFV-

Kreises Wolfsburg, wird

am 29. März 71 Jahre alt.


Achim Wojtke, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Goslar, feiert am 7. April

seinen 57. Geburtstag.

März 2011

Geburtstage

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe

der Amtlichen

Bekanntmachungen

ist der 14. März 2011.

Pressedienst

Unter der Adresse

www.nfv.de

wird der aktuelle Pressedienst

des NFV mit Informationen

vom Fußball in Niedersachsen

im Internet veröffentlicht.

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HANS-JOACHIM KREUSCHNER

Grüner Weg 18 · 30900 Wedemark

Tel. 05130-58 67-0, Fax 05130-5867-29

Hotline Mo. bis Do. von 8.00 bis 19.00 Uhr

Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr

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Sportschul-Termine

28. Februar bis 1.April 2011

Trainerausbildung

Mo. 28.2. bis Fr. 4. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 2

Mo. 7. bis Mi. 9. C-Lizenz-Fortbildung

Mo. 7. bis Fr. 11. B-Lizenz-Ausbildung, Reihe I, Teil 1

Mo. 14. bis Fr. 18. B-Lizenz-Ausbildung, Reihe I, Teil 2

C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 3, Prüfung

Mo. 21. bis Di. 22. B-Lizenz-Ausbildung, Reihe I, Teil 3, Prüfung

Mo. 21. bis Fr. 25. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 1

Do. 24. B-Lizenz-Eignungstest

Mo. 28. bis Fr. 1.4. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 2

C-Lizenz-Ausbildung, Reihe 2, Teil 1

Talentförderung

Di. 1. U 16-Junioren-Testspiel

Mi. 2. U 20-Frauen-Testspiel

Fr. 11. bis So. 13. U 14-Junioren-Auswahllehrgang

U 15-Junioren-Auswahllehrgang

Mi. 16. U 20-Frauen-Testspiel

Fr. 18. bis So. 20. U 13-Junioren-Auswahllehrgang

Fr. 25. bis So. 27. U 15-Juniorinnen-Vierländerturnier

mit Hessen, Thüringen und Sachsen

Mi. 30.

Schiedsrichter

U 20-Frauen-Testspiel

Fr. 4. bis So. 6. Leistungslehrgang für Schiedsrichter der Landesligen

Fr. 11. bis So. 13. Weiterbildung für Kreisschiedsrichter

Verbandsmitarbeiter

Sa. 5. Schulung der Kreiskoordinatoren „Team 2011

DFBnet-Schulung für Fortgeschrittene

Lehrausschuss NFV-Kreis Hannover-Land

Do. 10. Verbandslehrausschuss-Sitzung

Sa. 12. Tagung der Kurzschulungsreferenten

Fr. 18. bis Sa. 19. VJA-, BJO- und KJO-Jahrestagung

Tagung der Vorsitzenden der NFV-Sportgerichte

Sa. 26. DFBnet-Schulung für Fortgeschrittene

Vereinsmitarbeiter

Di. 15. EUROGREEN-Sportplatzpflege-Seminar

Aufnahmegesuche

Der Vereine

• Hockey-Club Georgsmarienhütte e.V., vertreten durch die

1. Vorsitzende Ursula Beyer, Obere Findelstätte 89, 49124 Georgsmarienhütte/NFV-Kreis

Osnabrück-Land

• JFV Großheide 2010 e.V., vertreten durch den 1. Vorsitzenden

Heinz-Jürgen Janssen, Hintere Reihe 1 A, 26524 Hage/NFV-Kreis

Aurich

• FSV Schöningen 2011 e.V., vertreten durch den 1. Vorsitzenden

Karsten Kräcker, Hinter der Schmiede 5 A, 38388 Dobbeln/NFV-

Kreis Helmstedt

bitten um Aufnahme in den Niedersächsischen Fußballverband.

Einsprüche können gemäß § 9 der Verbandssatzung innerhalb von

vier Wochen nach Veröffentlichung eingelegt werden.

Karl Rothmund, Präsident

Seminar beim NFV

Expertentipps von den Sportplatzspezialisten

Sportplatzpflege mit System – unter dieses Motto stellen

die Rasenspezialisten der Firma EUROGREEN ihr traditionelles

Frühjahrsseminar, das am

Dienstag, 15. März 2011, von 10 bis ca. 16.30 Uhr

in der NFV-Sportschule Barsinghausen

erneut für Mitarbeiter/innen aus Vereinen und Kommunen

angeboten wird. Im Mittelpunkt des Sportplatzpflege-Seminars

stehen die Pflege, Regeneration und Rekonstruktion

von Rasen-, Tennen- und Kunstrasenplätzen.

Anmeldungen für das Seminar, für das keine Teilnahmegebühr

erhoben wird, sind bis zum 10. März 2011

zu richten an: NFV-Sportschule, Mozartweg 1,

30890 Barsinghausen, Tel. (0 51 05) 7 51 85,

E-Mail: Josephine.Steckler@nfv.de

Impressum

Fußball-Journal

Niedersachsen

Zeitschrift des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

Herausgeber:

Niedersächsischer Fußballverband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

E-Mail: info@nfv.de

Internet: http://www.nfv.de

Verlag:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

Redaktion:

Reiner Kramer

(verantwortlich für den Inhalt)

Peter Borchers

Manfred Finger

NFV-Pressestelle, Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 51 42

Telefax (0 51 05) 7 51 55

E-Mail: Reiner.Kramer@nfv.de

E-Mail: Peter.Borchers@nfv.de

E-Mail: Manfred.Finger@nfv.de

Mitarbeiter in den NFV-Bezirken:

Günter Schacht (Braunschweig)

Käthe-Kollwitz-Str. 4

38259 Salzgitter

GuenterSchacht@t-online.de

Gerrit Nolte, An der Windmühle 10,

30890 Barsinghausen

E-Mail: Gerrit.Nolte@t-online.de

Reiner Tienken (Lüneburg)

Mevenstedter Str. 24,

27726 Worpswede

E-Mail:

ReinerTienken@aol.com

Peter Bartsch (Weser-Ems)

Korrvettenweg 5 b, 26723 Emden

E-Mail: peter_bartsch@gmx.de

Verantwortlich für

Amtliche Bekanntmachungen:

Walter Burkhard, NFV-Justitiar

Barsinghausen

Herstellung:

Kornelia Schick

Adlerstr. 8, 31228 Peine

Telefon (0 51 71) 92 92 95

Telefax (0 51 71) 92 93 97

E-Mail: k.satzschick@arcor.de

Druck:

CW Niemeyer Druck GmbH

Druckzentrum Wangelist

Böcklerstraße 13, 31789 Hameln

Anzeigen:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

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Telefax (0 51 05) 7 51 55

Das Fußball-Journal Niedersachsen

erscheint monatlich. Es kann nur im

Abonnement bezogen werden.

Abonnements zum Preis von 30 Euro

für ein Jahr können bei der NFV-

Beteiligungs- und Verwaltungs-

GmbH, Schillerstraße 4, 30890 Barsinghausen,

bestellt werden. Der Einzelpreis

beträgt 3 Euro. Für Vereine

und Verbandsmitarbeiter des NFV ist

er im Mitgliedsbeitrag enthalten. Für

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