NFV_04_2011 - Rot Weiss Damme

rotweissdamme

NFV_04_2011 - Rot Weiss Damme

FUSSBALL

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 4/2011

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

Fußballer des Jahres:

Sportjournalisten

sagen „Ya“ zu Konan


Mit dem Spiel beim designierten Meister Borussia Dortmund beginnen für Hannover 96 am ersten Aprilwochenende

die Wochen der Wahrheit. Kann das Team von Trainer Mirko Slomka den Höhenflug fortsetzen, den vor der Saison

wohl niemand für möglich gehalten hätte, und den Kurs Richtung Europa beibehalten? Nachdem viele Fans sich in der

Hinrunde Spieltag für Spieltag beim Blick auf die Platzierung von 96 in der Tabelle verwundert die Augen gerieben

haben mögen, gehört das Bild inzwischen schon fast zum Alltag. Nach dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim belegten

die „Roten“ zum 15. Mal in Folge einen Platz, der zur Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb berechtigt.

Maßgeblichen Anteil am unerwarteten Höhenflug der Slomka-Elf hat Didier Ya Konan. An ihm führte zu Recht bei

der Wahl zum „Fußballer des Jahres in Niedersachsen“ trotz starker Konkurrenten kein Weg vorbei. Der Wirbelwind von

der Elfenbeinküste hat die Fußballfans in ganz Deutschland begeistert und 96 als Top-Scorer schon jetzt zu einer Saison

der Rekorde verholfen. Er ist ein würdiger Nachfolger von Edin Dzeko, der im Vorjahr die Wahl gewann.

„Dieter“, wie der 26-Jährige liebevoll von seinen Fans in Hannover genannt wird, ist bereits der achte Spieler von

Hannover 96, der nun die Krone der niedersächsischen Fußballer trägt. So große 96-Torjäger wie Fredy Bobic, Gerald

Asamoah oder Jan Simak hatten vor Didier Ya Konan die Ehre, zum besten niedersächsischen Fußballer gewählt zu

werden. Der Haken: Sie alle kehrten ihrem Klub im Jahr ihrer Wahl den Rücken und schlossen sich anderen Bundesligisten

an. Noch bis 2014 ist der sympathische ivorische Nationalspieler Ya Konan vertraglich an 96 gebunden. Ich

hoffe, dass er Hannover zumindest noch bis dahin mit seiner mitreißenden Spielweise in Verzückung versetzen wird.

Unserem Traditionsklub Eintracht Braunschweig darf nach einer bisher imponierenden Demonstration der Stärke

getrost schon jetzt zur Rückkehr in die 2. Bundesliga gratuliert werden. Daran besteht für mich kein Zweifel mehr. Sorgen

aber bereiten mit den VfL-Teams aus Wolfsburg und Osnabrück zwei weitere Aushängeschilder unseres Verbandes.

Ich wünsche beiden Mannschaften für ihren Überlebenskampf und Schlussspurt in 1. und 2. Liga viel Erfolg, damit das

eintreten kann, was es zuletzt vor 35 Jahren gab: Niedersachsen wird wieder mit je zwei Mannschaften in den beiden

obersten Spielklassen vertreten sein. Zur Erinnerung: 1975/76 waren Eintracht Braunschweig und Hannover 96 erstklassig,

eine Klasse tiefer, in der damals noch zweigeteilten 2. Bundesliga, spielten in der Nordstaffel VfL Osnabrück

und Göttingen 05.

Dankbar bin ich dem Deutschen Fußball-Bund, dass die Frauen-Nationalmannschaft in der unmittelbaren Vorbereitung

auf die Weltmeisterschaft ein Länderspiel in Osnabrück austragen wird. Das Team von Bundestrainerin Silvia Neid

empfängt am 3. Juni Italien an jenem Ort, an dem es 1989 den Urknall für den deutschen Frauenfußball gab. Damals

feierte das Team um Spielführerin Neid im Europameisterschafts-Endspiel einen 4:1-Erfolg über Norwegen und damit

den ersten von heute bereits sieben EM-Titeln. Das insgesamt sechste Frauen-Länderspiel mit deutscher Beteiligung in

Osnabrück ist eine gute Gelegenheit, die erfolgreiche Bilanz der deutschen Frauen-Nationalmannschaft in Niedersachsen

weiter auszubauen. 15 Siege, ein Unentschieden und sechs Niederlagen stehen bisher für unsere Elitefrauen auf

den Plätzen unseres Landesverbandes zu Buche. Ich hoffe, dass Rekord-Nationalspielerin Birgit Prinz und Co. diese

Bilanz gegen Italien ausbauen können und sich für die WM im eigenen Lande warmschießen werden.

Karl Rothmund

(Präsident)

Der NFV N

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

April 2011 3


Inhalt

4

Editorial

Karl Rothmund zum neuen Fußballer des Jahres, Didier Ya Konan 4

Sportjournalistentreffen

Der Titel ist für Silvia Neid ein realistisches Ziel 6

DFB-Ehrenamt

Dankeschönwochenende für 47 Kreissiegerinnen 10

Ü 40-Hallenmeisterschaft

BW Langförden gewinnt zum zweiten Mal nach 2008 14

Organspende

Sozialministerin Aygül Özkan startet Ideenwettbewerb für Fußballerinnen 17

Frauen-Weltmeisterschaft

WM-Girls-Camps heizen die Vorfreude auf das Großereignis an 18

Frauen-Weltmeisterschaft

Bestellschein für Gruppentickets 19

Heimspiel 2011

Großer Auftritt für singende Fußballerinnen 21

Illegale Sportwetten

Lotto Niedersachsen klärt auf 22

VGH-Fairness-Cup

Siegertraining der SV Scharnebeck im Sporthotel Fuchsbachtal 23

E-Jugend-Cup

19.000 Euro für die Deutsche Krebshilfe 24

DFB & McDonald’s Fußball-Abzeichen

NFV bildet jetzt erneut 33 Frauen und Männer als Abnehmer aus 25

Fußballer des Jahres

Didier Ya Konan gewinnt die Wahl mit großem Vorsprung 26

VGH-Versicherungen

Talkrunde mit Joachim Löw und David Mc Allister 28

Seite 30

5:0 in Drochtersen, 2:0 in Rotenburg: Die deutsche U 16-Nationalmannschaft

hat in Niedersachsen bei zwei Länderspielen gegen Rumänien nichts

anbrennen lassen. Nicht zu halten war dabei wie in dieser Szene vom

rumänischen Kapitän Daniel Ionut Serban der Dortmunder Said Benkarit

(Nr. 9), der in beiden Begegnungen für Deutschland traf. Foto: Borchers

April 2011

Titel

„Seine Tore sind

wunderschön“,

schwärmt nicht nur

sein Trainer Mirko

Slomka. Auch

Niedersachsens

Sportjournalisten

sind begeistert

vom Torjäger von

Hannover 96. Mit

großer Mehrheit

votierten sie bei

der Wahl zum

„Fußballer des

Jahres“ für Didier

Ya Konan. Das

Abstimmungsergebnis

ist auf

Seite 26 zu finden.

Der 26-jährige

Ivorer tritt damit

die Nachfolge von

Edin Dzeko an, der

im Vorjahr – damals noch in Diensten des VfL Wolfsburg – die

Wahl gewann. Das Titelfoto von Imago zeigt Ya Konan nach

seinem Torerfolg zum 1:0 gegen die TSG Hoffenheim.

U 16-Länderspiele

DFB-Team feiert in Niedersachsen zwei Siege gegen Rumänien 30

Trainerausbildung

Martin Mohs ist jetzt Fußball-Lehrer 31

Länderpokal

Nordtitel für U 13-Juniorinnen und U 16-Junioren 32

Auswahlarbeit

Lehrstunde für die U 20-Frauen des NFV 33

Pionier des Fußballs

100. Todestag von Konrad Koch 34

Blindenfußball-Bundesliga

Wie fühlt es sich an, blind Fußball zu spielen? 38

E.ON Avacon-Trophine

Gold für Wüsting-Altmoorhausen und SV Ahlerstedt/Ottendorf 40

EUROGREEN

Rasenschneid-Roboter kürzt auch die Pflegekosten 42

Futsal

C-Junioren des TSV Havelse auf großer Titeljagd 44

Sepp-Herberger-Stiftung

Unterstützung für einen blinden Trainer aus Südafrika 46

ARAG Sportversicherung

Klebriger Hallenboden als Schaden des Monats 47

TEAM 2011

Teilnahme noch bis 30. April möglich – Drei Kreise melden 100 Prozent 48

Verbandsjugendtag

Reform steht an – Arbeitsgruppe um Egon Trepke erarbeitet Vorschläge 50

Bezirk Braunschweig

C-Juniorinnen des VfL Wolfsburg stellen den Bezirksmeister 52

Bezirk Hannover

B-Juniorinnen von PSV GW Hildesheim gewinnen Hallenmasters 55

Bezirk Lüneburg

zum 18. Worpswede Cup werden 1.100 Kinder erwartet 61

Bezirk Weser-Ems

1.000 Euro für Werkstattkicker aus Wallenhorst 68

NFV intern

Amtliche Nachrichten und Sportschultermine 74


21. Sportjournalistentreffen des NFV

6

BU

BU

„Der Titel ist mehr wert.“ – Die

Rekordprämie von 60.000 Euro hat der

Deutsche Fußball-Bund (DFB) für die

Spielerinnen der Frauen-Nationalmannschaft

ausgelobt, falls sie beim bevorstehenden

WM-Turnier in Deutschland

zum dritten Mal in Folge den Titel gewinnen.

Doch Bundestrainerin Silvia

Neid versicherte beim 21. Sportjournalistentreffen

des Niedersächsischen Fußballverbandes

in Barsinghausen glaubhaft,

dass die Motivation des deutschen

Teams eine andere ist. „Wir wollen uns

unseren Traum erfüllen. Der Titel ist ein

realistisches Ziel“, blickte die 46-Jährige

in einer von Jochen Zwingmann (Vorsitzender

Verein Niedersächsische Sportpresse)

und Manfred Finger (NFV-Pressestelle)

moderierten Talkrunde vor rund

April 2011

Stargast beim

21. Sportjournalistentreffen

des NFV:

Bundestrainerin

Silvia Neid.

Fotos: Neumann

„Der Titel ist ein

realistisches Ziel“

Talkrunde mit Silvia Neid – Die Bundestrainerin

freut sich auf ein erneutes Sommermärchen

60 Medienvertretern dem Großereignis

selbstbewusst entgegen.

60.000 Euro können Deutschlands Elitekickerinnen

in diesem Jahr bei der WM

verdienen. Das war 1989 – beim Urknall

des deutschen Frauenfußballs – noch ganz

anders. Damals gewannen die deutschen

Fußballfrauen ihren ersten von inzwischen

sieben Europameistertiteln. Die später

häufig belächelte Siegprämie: Ein Kaffeeservice

und ein Bügelbrett. Silvia Neid war

Kapitän der deutschen Mannschaft, die im

Finale an der ausverkauften Bremer Brücke

in Osnabrück Norwegen mit 4:1 besiegte.

„Das war der Durchbruch für den Frauenfußball

in Deutschland. Ein wundervolles

Erlebnis, das ich nie vergessen werde“, erinnert

sich die Bundestrainerin. Wo das

Bügelbrett geblieben ist, kann sie nicht

mehr nachvollziehen. Das Kaffeeservice

(„Das ist heute total modern“) aber ist bei

ihren Eltern gelandet.

Die deutsche Mannschaft geht als

Top-Favorit in das WM-Turnier, das vom

26. Juni bis 17. Juli in neun deutschen

Städten ausgetragen wird. „Jeder erwartet

von uns den dritten Titel“, weiß Silvia Neid

um den großen Druck, der auf ihrer Mannschaft

lastet. „Doch diesen Druck haben

wir vor jedem Turnier“, geht die Bundestrainerin

gelassen mit der allgemeinen Erwartungshaltung

um. „Für uns ist es toll,

dass wir im eigenen Land spielen dürfen.

Wir sind hier zu Hause, spielen vor unseren

Fans und müssen nicht reisen“, sieht die

FIFA-Welttrainerin des Jahres 2010 die

Chancen, die der Heimvorteil bietet.

Schweden, die USA, Brasilien, England

und Norwegen sind für Silvia Neid die

Mitfavoriten beim Kampf um die WM-Krone.

Auch Nigeria traut sie viel zu: „Die haben

einige Rohdiamanten im Team und

noch eine Rechnung mit uns offen“,

glaubt die Bundestrainerin nicht, dass es in

der Vorrunde erneut einen Spaziergang

gegen die Afrikanerinnen geben wird wie

zuletzt im vergangenen November beim

8:0-Erfolg in Leverkusen. Letztlich aber

tippt Neid auf Brasilien als Endspielgegner,

wenn Deutschland das Finale erreichen

sollte.

Bereits am 13. März endete die Saison

in der Frauen-Bundesliga. Jetzt werden die

Nationalspielerinnen alles dem einen großen

Ziel unterordnen müssen. 47 Tage

wird Silvia Neid ihren Kader zur Vorbereitung

zusammenziehen, sechs Lehrgänge

absolvieren und vier Vorbereitungsspiele

bestreiten. „Da bleiben nur drei bis vier Tage

für Zuhause. Alle müssen das Privatleben

dann hinten anstellen“, nimmt Neid

ihr Team in die Pflicht. Schließlich wird die

Bundestrainerin ihren Kader für das WM-

Turnier nominieren müssen. „26 Spielerinnen

sind im Topf. Die 21, die letztlich dabei

sind, stehen noch nicht fest“, steht Neid

noch vor der Qual der Wahl. Für Martina

Müller, Torjägerin des VfL Wolfsburg, sieht

sie die Chancen auf eine Nominierung derzeit

bei 50 Prozent.

500.000 von insgesamt 700.000

WM-Tickets waren Ende Februar im

Entspannter Plausch im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsi


Wie im Vorjahr unterstützte die Krombacher Brauerei das Sportjournalistentreffen. Verkaufsdirektor

Jürgen Tebbel (links) überraschte sowohl DFB-Trainerin Silvia Neid als auch NFV-Präsident

Karl Rothmund mit einem 5 Liter-Frischefässchen seines Hauses.

Vorverkauf bereits abgesetzt worden.

„Dass es schon so viele sind, hätte ich

nicht gedacht“, ist Silvia Neid angenehm

überrascht und führt das gute Zwischenergebnis

auf „die intensive Arbeit von Steffi

Jones und dem WM-OK“ zurück. „Es wird

erneut ein Sommermärchen geben, in etwas

abgespeckter Form“, kann sich die

Trainerin eine Wiederholung der bundesweiten

Begeisterung bei der Männer-WM

2006 auch für das Turnier der Frauen sehr

wohl vorstellen. Schließlich möchte die

111-fache Nationalspielerin mit dem bevorstehenden

WM-Turnier auch Nachhaltigkeit

erreichen. Läuft alles wie gewünscht,

werden sich nach der WM viele

Mädchen in den Vereinen anmelden, wird

das Zuschauerinteresse in der Bundesliga

steigen und die Präsenz der Medien zunehmen,

hofft Neid. Um das Interesse am

Frauenfußball weiter zu steigern sieht sie

aber auch die Vereine gefordert: „Sie kön-

nen sehr viel mehr machen. Man muss nur

Ideen haben.“

2003 Co-Trainerin der Deutschen

Weltmeistermannschaft, beim Titelgewinn

2007 hauptverantwortlicher Coach

der deutschen Fußball-Frauen: Was passiert

mit Silvia Neid, wenn sie 2011 erneut

triumphiert? „Darüber habe ich mir

überhaupt noch keine Gedanken gemacht.

Ich habe einen Vertrag bis 2013“,

bleibt die fernere Zukunft für die Erfolgstrainerin

noch völlig ungewiss. Schließlich

steht 2012 ja auch noch die Herausforderung

Olympia bevor. Nach drei Mal

Bronze (2000, 2004, 2008) „fehlt mir

noch Gold oder Silber“. Dann aber ist

Silvia Neid „für alles offen.“ So kann sie

sich auch vorstellen, irgendwann einmal

als Trainerin im Männerbereich tätig zu

sein. „Ich habe die gleiche Ausbildung

wie die Männer“, verweist Neid darauf,

dass sie ihre Fußballlehrerausbildung mit

nghausen: Die DFB-Trainerin während der Talkrunde mit Jochen Zwingmann (links) und Manfred Finger (rechts).

21. Sportjournalistentreffen des NFV

Muskelspiele. Silvia Neid war von den Möglichkeiten

im Studio B54 des NFV angetan.

Kollegen wie Bernd Schuster und Wolfgang

Wolf absolviert hat.

Unter den Zuhörern im Saal Niedersachsen

des Sporthotel Fuchsbachtal befinden

sich auch 22 junge Fußballspielerinnen

der Barsinghäuser Vereine TSV Groß

Munzel, VSV Hohenbostel und 1. FC Germania

Egestorf-Langreder. Ob beim Training

der Nationalspielerinnen auch schon

mal herumgealbert werde, wollen die

Mädchen u. a. von der Bundestrainerin

wissen. Disziplin steht bei Silvia Neid hoch

im Kurs, aber ein Späßchen ist natürlich

auch bei den deutschen Fußball-Frauen

immer drin. Spaß muss halt sein. Neid, die

von den älteren Spielerinnen des DFB-

April 2011 7


21. Sportjournalistentreffen des NFV

8

Aufgebotes geduzt wird, sich ab dem Jahrgang

1985 dann aber siezen lässt, rät den

jungen Kickerinnen: „Immer dem Trainer

zuhören, was der zu sagen hat, pünktlich

und diszipliniert sein. Wenn dann noch das

Talent da ist, dann geht es ruck, zuck in die

Nationalmannschaft.“

Letztmalig ist die deutsche Frauen-

Nationalmannschaft 2005 zu Gast im

Sporthotel Fuchsbachtal gewesen. Silvia

Neid zeigte sich beeindruckt von den

Möglichkeiten, die das Haus nach der Erweiterung

um den Fitness- und Wellnessbereich

im „Studio B54“ inzwischen bietet.

„Ich behalte im Kopf, dass es hier in

Barsinghausen sehr schön ist. Wir werden

bald einmal wiederkommen“, stellte

die Bundestrainerin in Aussicht, dass

Deutschlands Elite-Kickerinnen in absehbarer

Zeit ihr Quartier am Deister aufschlagen.

bo

Dennis Weilmann präsentierte den WM-

Standort Wolfsburg.

Wenn Wolfsburgs Oberbürgermeister

Professor Rolf Schnellecke

über seine Stadt spricht, nutzt er

gern den Superlativ: „Wolfsburg ist die dynamischste

Stadt in Deutschland und die

Die wichtigsten

Termine

• Donnerstag, 5. Mai, zwei Vorstellungen

der Augsburger Puppenkiste

• Samstag, 18. Juni – WM-Fest mit

15.000 Gästen im Allerpark

• Montag, 27. Juni, 18 Uhr,

Mexiko – England

• Sonntag, 3. Juli, 18.15 Uhr,

Brasilien – Norwegen

• Mittwoch, 6. Juli, 20.45 Uhr,

Schweden – USA

• Samstag, 9. Juli, Viertelfinale

(Deutschland, wenn Mannschaft

Gruppenerster wird)

• Sonntag und Montag, 10. und

11. Juli – Spielfreudetour

• Während der WM: Fanmeile mit

familiärem Charakter bei jedem

WM-Spiel

• Übertragung aller Begegnungen

auf Großleinwand

April 2011

Ein Blumenstrauß für die DFB-Trainerin, überreicht von jungen Fußballerinnen aus Barsinghausen.

Stadt Wolfsburg

wirbt für Frauen-WM

Promotionstour durch Niedersachsen

kleine Weltmetropole der Automobilität

und natürlich die Hauptstadt des Weltkonzerns

VW.“ Dass die Volkswagenstadt

2010 zudem noch zur familienfreundlichsten

Stadt in Niedersachsen prämiert worden

ist, erwähnte der Oberbürgermeister

mit berechtigtem Stolz.

Die 120.000 Einwohner dieser aufstrebenden

Stadt dürfen sich in wenigen

Monaten auf ihr nächstes Highlight freuen:

Dann ist die Stadt Gastgeber für drei

Gruppenspiele und ein Viertelfinale der

Frauenweltmeisterschaft. Und auch für

diese Großveranstaltung legt sie sich

mächtig ins Zeug. Wie Dennis Weilmann,

Leiter des WM-Büros der Stadt, jetzt beim

Krombacher-Sportjournalistentreffen in

Barsinghausen betonte, werde sich Wolfs-

burg als Fußball begeisterte Stadt präsentieren

und ein familienfreundliches Kulturprogramm

auf die Beine stellen.

Wie NFV-Präsident Karl Rothmund

mitteilte, ist das Viertelfinale in Wolfsburg

bereits ausverkauft. Insgesamt sind nach

Auskunft von Weilmann bereits mehr als

500.000 Karten verkauft worden. Für den

WM-Standort Wolfsburg lag die Zahl Ende

Februar bei 42.000 Tickets.

Da für die Gruppenspiele in Wolfsburg

noch reichlich Karten gekauft werden

können, schicken die Verantwortlichen

der Volkswagenstadt von April bis

Juni ein Promotionsteam auf Tour durch

Niedersachsen. Einhundert Einsätze sind

bei dieser einmaligen Werbekampagne

geplant. rk

NFV-Präsident Karl Rothmund konnte auch Wolfsburgs Oberbürgermeister Professor Rolf

Schnellecke (links) beim Journalistentreff begrüßen.


DFB-Ehrenamtsaktion

10

Die Ehrenamtssiegerinnen vor dem Niedersächsischen Landtag mit der Landtags-Vizepräsidentin Astrid Vockert (vorn rechts). Fotos: Kramer

Ehrenwertes Dankeschön-Wochenende mit

Bundesligafußball und charmanten Frauen

47 verdiente Mitarbeiterinnen aus Niedersachsen erhalten in Barsinghausen Ehrenamtspreis

Es berichten REINER KRAMER und

PETER BORCHERS

Ehre, wem Ehre gebührt. Nie war ein

Spruch treffender, als an diesem Wochenende

im März in Barsinghausen.

Denn in der weitgehend von Männern

dominierten Fußballwelt setzte der

Niedersächsische Fußballverband ein

April 2011

bemerkenswertes Zeichen: NFV-Präsident

Karl Rothmund zeichnete beim DFB-

Ehrenamtswochenende im Sporthotel

Fuchsbachtal erstmalig ausschließlich

Frauen aus. Es war seine Idee, im Jahr

der Frauenweltmeisterschaft mal keinen

Mann zu ehren. Dafür erhielt er in Barsinghausen

auch von den anwesenden

Männern viel Applaus.

Die NFV-Ehrenamtskommission mit den beiden Frauen Tina Theune (Dritte von rechts) und

Andrea Hoffmeister (NFV-Verwaltung), Weiter von links Bernd Hornkohl, Ferdinand Dunker,

Andreas Wittrock, Helmut Buschmeyer, Hubert Börger und Horst Lemmermann.

Sie haben Ehre, sie haben Fleiß, sie

haben Einsatzwillen, sie haben Begeisterungsfähigkeit,

sie lieben das Spiel, sie

haben ein Amt. Und sie sind viele. Zum

Glück, denn ohne sie würde im deutschen

Fußball nichts funktionieren. Mehr als eine

Million Menschen engagieren sich in

Deutschland ehrenamtlich für den Fußball,

mehr als 600.000 davon regelmäßig in einem

Fußballverein. Bereits 1997 hat der

DFB seine Ehrenamtsaktion zur Stärkung

freiwilliger Vereinsmitarbeit ins Leben gerufen.

Bundesweit werden seitdem jährlich

rund 400 Männer und Frauen mit dem Ehrenamtspreis

ausgezeichnet, die mit großem

Engagement freiwilligen Dienst in ihren

Vereinen leisten. So auch 2010, in dem

der Ehrenamtspreis erstmals ausschließlich

an Frauen vergeben wurde.

In Niedersachsen waren es 47 verdiente

Mitarbeiterinnen, denen der DFB

mit der Verleihung des Ehrenamtspreises

2010 für geleistete Arbeit ein besonderes

Dankeschön aussprach. Wie bereits in den

vergangenen Jahren war auch der Ehrenamtspreis

2010 mit einem Schwerpunktthema

ausgeschrieben. Im Vorfeld der FIFA

Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011

wurde die „Förderung des Frauen- und

Mädchenfußballs“ gewählt. Daher kamen

insbesondere Vereinsmitarbeiterinnen, die

in diesem Bereich mit ihrem Engagement

aufgefallen sind, in die engere Wahl.

Dem Dank des DFB an alle 47

niedersächsischen Ehrenamtspreisträge- ➤


innen hat sich auch der NFV nachträglich

angeschlossen. Mit der Ausrichtung

dieses Erlebniswochenendes im Sporthotel

Fuchsbachtal in Barsinghausen würdigte

der NFV den herausragenden Einsatz

der niedersächsischen Ehrenamtlerinnen,

die mit ihren Lebenspartnern

nach Barsinghausen eingeladen worden

waren.

Lasst Männer sprechen. Wenn

schon ausschließlich Frauen geehrt

Horst Schleimer, alias Sven Köhne

(sven.koehne@online.de) mit seiner gekonnten

und humorvollen Parodie.

Aufgeschnappt

Gedanken

zum Ehrenamt

Helmut Buschmeyer: Das Leitmotiv

des DFB zum Ehrenamtswochenende

heißt, die Kultur des Ehrens zu pflegen.

– Der Mann, der im Verein den

Platz abkreidet, ist ebenso wichtig wie

viele andere ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. – Wer sich

für ein Ehrenamt in einem kleinen Verein

entscheidet, erledigt nach gewisser

Zeit alles. – Das Ehrenamt braucht Optimisten.

– Zum Ehrenamt gibt es keine

Alternative. – Ich schenke meine Freizeit

dem Verein. – Wer ein Ehrenamt

ausübt, braucht vor allem Beharrlichkeit

und Ausdauer.

Gedanken zum Mädchenund

Frauenfußball

Tina Theune zu einem ihrer spektakulärsten

Spiele ihrer Trainerkarriere:

„Als wir 1989 in Osnabrück im EM-

Finale den Titel mit 4:1 gegen Norwegen

gewannen, platzte das Stadion aus allen

Nähten. 22.000 Zuschauen waren für

damalige Verhältnisse eine Sensation im

Frauenfußball.


... zu Frauen in Führungspositionen

im Fußball: „Ich appelliere an Fußball

begeisterte Frauen, ein Spitzenamt im

Verein zu übernehmen, zum Beispiel den

Posten einer Vorsitzenden.“


... zu Mädchen in Jungenmannschaften:

„Sie sollten so lange wie möglich

mit den Jungens zusammenspielen. In

diesen Teams können sie sich am besten

weiterentwickeln.“


... zum Frauenfußball allgemein:

„Wir brauchen die Bundesligisten ebenso

wie die kleinen Vereine, wobei Kooperationen,

wie sie demnächst Victoria Gersten

und SV Meppen praktizieren, sinnvoll

sind.“


... zur Einführung der B-Juniorinnen-Bundesliga:

„Sie birgt Chancen für

den Frauenfußball, aber ebenso Gefahren.

Auch aus diesem Anlass könnten Kooperationen

zwischen kleinen und großen

Vereinen sinnvoll sein.“ Helmut Buschmeyer

werden, sollten sie Gehör finden.

Nachfolgend einige Zitate der Protagonisten:

DFB-Vizepräsident und NFV-

Präsident Karl Rothmund bei der

Begrüßung der Gäste: „Ich sage

einfach nur Dankeschön, weiter gar

nichts, das reicht.“ Landesehrenamtsbeauftragter

Helmut Buschmeyer:

„Ihr seid nicht nur Vorbilder im Ehrenamt,

sondern Leuchttürme in den

Vereinen.“ NFV-Vizepräsident Ferdinand

Dunker: „Dieses Dankeschön-

Wochenende ist für mich alljährlich

ein Highlight. Dass dieses Mal ausschließlich

Frauen geehrt werden,

finde ich ausgezeichnet und beispielhaft.“

Neun Frauen aus

Niedersachsen im

„Club 100“ des DFB

Sie sind nicht allein niedersächsische

Ehrenamtspreisträgerinnen

ihrer jeweiligen Kreise, sondern erfahren

durch die Aufnahme in den

„Club 100“ des DFB noch eine weitere

besondere Ehrung: Elke Bachmann

(VfL 08 Herzberg), Andrea

Ostermann (TSV Fortuna Salzgitter),

Kerstin Wolter (TSV Weyhe-Lahausen),

Heike Laubvogel (SBV Erichshagen),

Bianca Lüßmann (SV Garßen

von 1923), Andrea Gerstenkorn (BSV

Union Bevensen), Heike Bohlen (FC

SW Loquard), Andrea Harders (Eintracht

Wangerland) und Stefanie

Sierp-Kasper (SC Schölerberg) werden

in diesem Jahr anlässlich eines

Länderspiels durch den DFB ausgezeichnet.

DFB-Ehrenamtsaktion

Die Ehrenamtskommission des NFV

unter Leitung von Helmut Buschmeyer

(Bad Iburg) hatte für die Dankeschön-Veranstaltung

einige Highlights vorbereitet.

Das Erlebniswochenende sah am Samstag

den Besuch des Niedersächsischen Landtages

mit Empfang durch Landtags-Vizepräsidentin

Astrid Vockert vor. Danach erfolgte

ein Empfang durch den VfL Wolfsburg

mit einer Führung durch die Volkswagen-

Arena und dem anschließenden Bundes-

Tahere Asghary mit einer orientalischen Tanzeinlage.

Auch sie kam beim Publikum sehr

gut an.


April 2011 11


DFB-Ehrenamtsaktion

12

Thomas Röttgermann (links) vom VfL Wolfsburg begrüßte die Ehrenamtspreisträgerinnen

in der Volkswagen-Arena. Der Bundesligist mit dem neuen Trainer

Felix Magath war – wie schon häufig – ein hervorragender Gastgeber für den

Niedersächsischen Fußballverband.

liga-Liveerlebnis beim Spiel des

VfL gegen den 1. FC Nürnberg

(1:2).

Das Schlusswort sollte

dann als prominenter Gast eine

erfolgreiche Frau erhalten.

Tina Theune, ehemalige Trainerin

der Deutschen Frauen-

Nationalmannschaft und Botschafterin

der Sepp-Herberger-Stiftung:

„Ich hoffe, dass

der Frauenfußball nach der

Weltmeisterschaft noch stärker

beachtet wird. Ich werde

mich intensiv für die Einrichtung

von Eliteschulen für Mädchen

einsetzen und die Fortbildung

von Spitzentrainerinnen

unterstützen. Die Nachhaltigkeit

ist für den Frauenfußball

von besonderer Bedeutung.“

Reiner Kramer ■

April 2011

Die niedersächsischen

Ehrenamtspreisträgerinnen 2010

Bezirk Braunschweig: Ulrike Panos (FC Rautheim),

Rosemarie Feierabend (VfR Wilsche-Neubokel),

Regina Grüßing (SV Bonaforth 06), Sibylle Rebentisch

(TuS Clausthal-Zellerfeld), Rosa-Marie Steinbach (SC Rhode),

Uta Bause (SV Blau-Weiß Ellierode), Elke Bachmann

(VfL 08 Herzberg), Manuela Hoyer (TSV Denstorf), Andrea

Ostermann (TSV Fortuna Salzgitter), Martina Niestrop

(ESV Achim Börßum), Anja Hoppe (VfB Fallersleben)

Bezirk Hannover: Kerstin Wolter (TSV Weyhe-

Lahausen), Michaela Kruppki (MTV Lauenstein), Jana

Schneider (1. FFC Hannover 04), Vera Schneider (TSV

Gestorf), Tanja Lichthardt (SV Bockenem 07), Christine

Häder (FC Hertha Lütgenade-Warbsen), Heike Laubvogel

(SBV Erichshagen), Sonja Braun (TSV Eintracht

Bückeberge)

Bezirk Lüneburg: Bianca Lüßmann (SV Garßen),

Charlotte Mootz (TV Loxstedt), Jutta van der Vorst (SV

Viktoria Rethem), Julia Riese (TVV Neu-Wulmstorf), Mar-

Einige Ehrenamtspreisträgerinnen beim Rundgang durch die Wolfsburger Volkswagen-Arena.

Stellvertretend für die 47 niedersächsischen Ehrenamtspreisträgerinnen

Hildegard Niemann (Blau-Weiß Lohne) mit NFV-Präsident

Karl Rothmund (rechts) und NFV-Vizepräsident Ferdinand

Dunker.

tina Krull (TSV Hitzacker), Petra Krube (TuS Reppenstedt),

Karin Simon (VSK Osterholz-Scharmbeck), Anna-Carina

Pape (TV Sottrum), Petra Lünser (SSV Hagen), Andrea

Gerstenkorn (BSV Union Bevensen), Roswitha Hilken

(TSV Bassen)

Bezirk Weser-Ems: Heike Kohls (FC Querenstede),

Heike Bohlen (FC SW Loquard), Janette Broekman (SV

Grenzland Laarwald), Doris Sibum (SV Viktoria Elisabethfehn),

Beslinda Bajqinovci (TuS Hasbergen), Tanja Köhler

(SV BW Emden), Marion Specker (Victoria Gersten), Andrea

Harders (Eintracht Wangerland), Wiebke Lohmeyer

(SV Brinkum), Melanie Rohrmann-Ullner (VfL Stenum),

Heidi Meyer (GVO Oldenburg), Nanette Wolf (SV Hesepe-Sögeln),

Stefanie Sierp-Kasper (SC Schölerberg), Hildegard

Niemann (TuS Blau-Weiß Lohne), Simone Beier

(SV Ovelgönne), Kerstin Wessling-Krüger (DJK SW Wilhelmshaven),

Ivonne Ihben (TuS Esens)


Ü 40-Hallenmeisterschaft

14

Sieger bei der 7. Krombacher Winterrunde des NFV wurde das Ü 40-Team von BW Langförden. Fotos: Borchers (4), Schmidt (4)

Von PETER BORCHERS

Bei der 7. Krombacher Winterrunde, der

Ü 40-Hallen-Niedersachsenmeisterschaft

des NFV, hat sich BW Langförden

zum zweiten Mal nach 2008 den Titel gesichert.

Das Team aus dem NFV-Kreis Vechta

bezwang im Finale in der Godehardhalle in

Göttingen die Mannschaft der SG Asendorf-

Bernd Farwick nimmt von NFV-Vizepräsident

August-Wilhelm Winsmann den Siegerpokal

entgegen.

April 2011

Ralf Herrmann hält und trifft

BW Langförden gewinnt zum zweiten Mal nach 2008 den Titel –

Favoritensterben im Achtelfinale

Ramelsloh (NFV-Kreis Harburg) mit 2:0. Dritter

wurde der VfL Löningen (NFV-Kreis Cloppenburg),

der sich im Neunmeterschießen

um Rang 3 mit 3:2 gegen den Kreisrivalen

SV Bösel durchsetzen konnte.

„Das Blau-Weiß Langförden noch einmal

wiederkommt, war für mich die größte

Überraschung. They never come back –

diese Weisheit haben die Langfördener

Beeindruckt von einer gelungenen Veranstaltung:

Hallensprecher Helmut Müller (links)

und NFV-Altherrenspielleiter Friedel Gehrke.

eindrucksvoll widerlegt.“ – NFV-Altherrenspielleiter

Friedel Gehrke zollte aber nicht

nur dem neuen Champion um Kapitän

Rainer Gerken großen Respekt. Imponiert

hatten ihm auch die Auftritte der beiden

Turnier-Neulinge vom SV Bösel und der SG

Asendorf-Ramelsloh. „Insgesamt war es

ein Turnier auf spieltechnisch hohem Niveau.

Wir haben guten, sehr fairen Fußball ➤

„Auwi“ Winsmann zeichnete Thomas Borstelmann

als besten Torwart des Turniers aus.


Jörg Lohse war „El Commandante“.

gesehen“, zeigte sich der Organisationschef

von einer gelungenen Veranstaltung

beeindruckt. In seinen Dank schloss Gehrke

auch NDR-Reporterlegende Helmut

Müller ein, der als Hallensprecher das Turnier

fachkundig begleitete und als Gegenleistung

den Spielball des Finales mit nach

Hause nehmen durfte.

2008 Hallenmeister, in den vergangenen

beiden Jahren dann jeweils im Achtelfinale

nach Neunmeterschießen gescheitert:

Der neue Niedersachsenmeister aus Langförden

hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet.

„Wir haben uns langsam gesteigert und

natürlich auch das notwendige Quäntchen

Glück gehabt“, bilanzierte Trainer Bernd

Farwick, für den der Turniersieg „sehr überraschend“

kam. Die SG Asendorf-Ramelsloh

hatte seiner Mannschaft im Endspiel „alles

abverlangt“. Einer der Garanten für den

Meistertitel war BW-Torwart Ralf Herrmann.

Gleich zwei Mal mussten die Langfördener

ins Neunmeterschießen. Herrmann parierte

drei Versuche der Gegner, verwandelte einmal

selbst und erzielte zudem aus dem Spiel

heraus zwei weitere Tore.

Ein Favoritensterben gab es im

Achtelfinale. Titelverteidiger FC Rastede

scheiterte an Fortuna Sachsenross mit 2:3.

Mit Hannover 96 stieg auch der Vorjahresfinalist

und Feldmeister von 2010 bereits in

der Runde der letzten 16 aus. Das favorisierte

Team um Jörg Kretzschmar, 1992 Mitglied

der Pokalsiegermannschaft von Hannover

96, musste wie schon 2009 in Damme gegen

VfL Löningen die Segel streichen. Für

den amtierenden Vizemeister auf dem Feld,

SF Ricklingen, war ebenfalls im Achtelfinale

nach einem 0:2 gegen TV Bunde Schluss.

Als ein in jeder Hinsicht vorbildlicher

Gastgeber erwies sich der ausrichtende SC

Hainberg. Die Mannschaft der Hainberger

ließ bereits in den Gruppenspielen der Konkurrenz

den Vortritt. Jörg Lohse glänzte zudem

als umsichtiger Organisator und wurde

von seinem Verein mit einem Trikot mit der

Aufschrift „El Commandante“ und von NFV-

Vizepräsident „Auwi“ Winsmann mit einer

NFV-Krawatte ausgezeichnet.

Torschützenkönig der Meisterschaft

wurde Ralph Schmidt. Der Torjäger des TV

Bunde erzielte acht Treffer, gefolgt von Ingo

Ströh (TSV Fortuna Sachsenross / 7 Tore) und

Rainer Maack (SG Asendorf-Ramelsloh / 6

Tore). Als bester Torwart wurde bei der Siegerehrung

Thomas Borstelmann (SG Asendorf-Ramelsloh)

ausgezeichnet.

Spielszene aus der Halbfinalbegegnung zwischen VfL Löningen (gelbes Trikot) und BW Langförden,

das der spätere Titelträger mit 2:0 zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

Bei der Players Night in der Göttinger

Funsporthalle wurde im Beisein von Göttingens

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer

noch einmal die Siegerehrung vorgenommen.

Bereits in der Godehardhalle hatten

„Auwi“ Winsmann, Friedel Gehrke, der

Vorsitzende des Fußballkreises Göttingen,

Hans-Jürgen Lotz, der Spielausschussvorsitzende

Alfred Bonenberger und Jörg Lose

die Niedersachsenrösser und den Wanderpokal

der Krombacher Brauerei überreicht.

Ralph Schmidt präsentiert stolz die Torjägerkanone.

Ü 40-Hallenmeisterschaft

Große Gewinner der Niedersachsenmeisterschaft

sind auch zwei soziale Göttinger

Einrichtungen. Von den Startgeldern

der beteiligten Mannschaften in einer Höhe

von insgesamt 3.300 Euro sowie hinzukommenden

Spenden profitieren zu gleichen

Teilen das „Kinder- und Jugendtelefon

Göttingen“ sowie „Flügelschlag Göttingen“,

ein Verein, der sich für neurologisch

erkrankte Kinder und deren Angehörige

einsetzt.


April 2011 15


Ü 40-Hallenmeisterschaft

16

Vorrunde

Gruppe A

April 2011

SV Bösel

SF Ricklingen

TV Loxstedt

SC Hainberg

Tore

Punkte

SV Bösel 0:0 4:2 3:2 7:4 7

SF Ricklingen 0:0 3:2 1:0 4:2 7

TV Loxstedt 2:4 2:3 2:1 6:8 3

SC Hainberg 2:3 0:1 1:2 3:6 0

Vorrunde

Gruppe B

TV Bunde

TuS Wustrow

Süderneulander SV

TuS Leese

Tore

Punkte

TV Bunde 4:0 6:0 4:1 14:1 9

TuS Wustrow 0:4 2:2 3:1 5:7 4

Süderneulander SV 0:6 2:2 1:1 3:9 2

TuS Leese 1:4 1:3 1:1 3:8 1

Vorrunde

Gruppe C

SV Kleebl. Stöcken

VfL Löningen

Piesberger SV

VSK OHZ-Scharmb.

Tore

Punkte

SV Kleebl. Stöcken 0:2 1:0 2:1 3:3 6

VfL Löningen 2:0 0:0 1:2 3:2 4

Piesberger SV 0:1 0:0 1:0 1:1 4

VSK OHZ-Scharmb. 1:2 2:1 0:1 3:4 3

Vorrunde

Gruppe D

Hannover 96

SV Südh. Walkenried

SV Teutonia Uelzen

TuRa 76 Oldenburg

Tore

Punkte

Hannover 96 1:1 1:0 6:0 8:1 7

SV Südh. Walkenried 1:1 2:2 2:0 5:3 5

SV Teutonia Uelzen 0:1 2:2 3:0 5:3 4

TuRa 76 Oldenburg 0:6 0:2 0:3 0:11 0

Vorrunde

Gruppe E

SG Achim

BW Langförden

TSV Limmer

TSV Eintr. Völkersen

Tore

Punkte

SG Achim 1:0 2:1 3:1 6:2 9

BW Langförden 0:1 2:0 3:0 5:1 6

TSV Limmer 1:2 0:2 2:1 3:5 3

TSV Eintr. Völkersen 1:3 0:3 1:2 2:8 0

Vorrunde

Gruppe F

RW Damme

SG Asend.-Ramelsloh

MTV Salzdahlum

TSV Ottersberg

Tore

Punkte

RW Damme 2:1 1:1 5:2 8:4 7

SG Asend.-Ramelsloh 1:2 3:1 6:1 10:4 6

MTV Salzdahlum 1:1 1:3 1:1 3:5 2

TSV Ottersberg 2:5 1:6 1:1 4:12 1

Vorrunde

Gruppe G

TSV Fort. Sachsenross

VfL Borsum

SV Sparta Werlte

TSV Meyenburg

Tore

Punkte

TSV Fort. Sachsenross 3:3 3:2 6:1 12:6 7

VfL Borsum 3:3 2:2 2:0 7:5 5

SV Sparta Werlte 2:3 2:2 3:1 7:6 4

TSV Meyenburg 1:6 0:2 1:3 2:11 0

Vorrunde

Gruppe H

TuS Lehmden

FC Rastede

Dollerner SC

TSV Salzgitter

FSG Pollh.-Nords./L.

Tore

Punkte

TuS Lehmden 2:1 1:1 2:0 2:0 7:2 8

FC Rastede 1:2 2:1 0:2 2:0 5:5 6

Dollerner SC 1:1 1:2 1:0 3:3 6:6 5

TSV Salzgitter 0:2 2:0 0:1 1:1 4:4 4

FSG Pollh.-Nords./L. 0:2 0:2 3:3 1:1 4:8 3

Achtelfinale

SV Bösel – TuS Wustrow 2:1 (Tore: Oltmann, Blömer –

Dorendorf), TV Bunde – SF Ricklingen 2:0 (Tore: 2 x

Schouwer), SV Kleeblatt Stöcken – SV Südharz Walkenried

3:1 (Tore: Eigentor Boer, Gliem, Wulze – Bethe),

Hannover 96 – VfL Löningen 0:1 (Tor: Blömer),

TSV Fortuna Sachsenross – FC Rastede 3:2 (Tore: Sibilski,

2 x Ströh – Wenke, Duddeck), TuS Lehmden –

VfL Borsum 0:1 (Tor: Rohrmann), SG Achim – SG

Asendorf-Ramelsloh 2:3 (Tore: Ziegler, Hamer – Haye,

Schneider, Maack), RW Damme – BW Langförden 3:4

n. N./1:1 (Tore: Rechtien – Herrmann)

Viertelfinale

SV Bösel – SV Kleeblatt Stöcken 2:0 (Tore: Blömer,

Sprock), TV Bunde – VfL Löningen 0:4 (Tore: Schrandt,

Blömer, Brundiers, Käter), TSV Fortuna Sachsenross –

SG Asendorf-Ramelsloh 2:3 (Tore: Barkowsky, Ströh –

M. Borstelmann, Schrader, Maack), VfL Borsum – BW

Langförden 2:4 n. N./1:1 (Tore: Sonnefeld – Evers)

Halbfinale

SV Bösel - SG Asendorf-Ramelsloh 0:5 (Tore: Bleich,

Beecken, Schneider, 2 x Maack), VfL Löningen – BW

Langförden 0:2 (Tore: Herrmann, Farwick)

Neunmeterschießen um Rang 3

SV Bösel – VfL Löningen 2:3 n. N.

Finale

SG Asendorf-Ramelsloh – BW Langförden 0:2 (Tore:

Farwick, Brink)

Im Finale hatte BW Langförden

(blaues Trikot) mit 2:0 gegen SG

Asendorf-Ramelsloh das bessere

Ende für sich.

Die Teams der

beiden Finalisten

BW Langförden: Ralf Herrmann,

Matthias Averbeck,

Martin Brink, Burkhard Büssing,

Bernd Siemer, Markus

Evers, Bernd Farwick, Rainer

Gerken, Thomas Ostendorf;

Trainer: Bernd Farwick

SG Asendorf-Ramelsloh:

Thomas Borstelmann, Michael

Borstelmann, Jörg

Haye, Sven Heuer, Andreas

Bleich, Christian Beecken,

Ulrich Schneider, Michael

Schrader, Reiner Maack,

Andre Tobaben; Trainer:

Peter Menck

Die Ehrentafel

der Sieger

2005 TSV Havelse

2006 TSV Havelse

2007 VfL Löningen

2008 BW Langförden

2009 VfL Löningen

2010 FC Rastede

2011 BW Langförden


Organspende

„Jeden kann es plötzlich treffen“

Ideenwettbewerb Organspende für junge Fußballerinnen gestartet –

6.000 Euro Preisgeld – In Niedersachsen warten 2.000 Menschen auf ein Spenderorgan

Die Kapitäne der niedersächsischen Erstligisten Hannover 96 (Steven Cherundolo, links) und VfL

Wolfsburg (Marcel Schäfer) unterstützen gemeinsam mit der niedersächsischen Sozialministerin

Aygül Özkan den Ideenwettbewerb Organspende.

Jährlich sterben in Deutschland 1.000

Menschen, weil für sie kein geeignetes

Spenderorgan zur Verfügung steht. Allein

in Niedersachsen stehen rund 2.000 Patientinnen

und Patienten auf der Warteliste für

ein Spenderorgan. Nur 500 von ihnen haben

Glück und erhalten eines.

Um mehr Menschen zu bewegen, Organspender

zu werden, hat Niedersachsens

Sozialministerin Aygül Özkan im März den

Wettbewerb „Teamgeist bewegt – Organspende

schenkt Leben“ gestartet.

Junge Fußballerinnen sind aufgerufen,

gute Ideen zu diesem Thema zu entwickeln.

Den besten Beiträgen winken Geldpreise in

Höhe von insgesamt 6.000 Euro, die von der

AOK Niedersachsen und dem Verband der

Ersatzkassen e. V (vdek) zur Verfügung gestellt

werden. Zu den Kooperationspartnern

zählt auch der NFV.

„Wir wollen erreichen, dass sich noch

mehr Menschen mit dem Thema Organspende

auseinandersetzen. Schwerkranke

Menschen brauchen dringend die Chance

auf ein neues Leben. Mit kreativen Projekten

sollen die Mädchen und jungen Frauen dazu

beitragen, das Bewusstsein für die Organ-

spende in der Bevölkerung weiter zu stärken“,

erklärte Ministerin Aygül Özkan. Der

Wettbewerb richtet sich an alle im NFV organisierten

Fußballerinen, die möglichst das

16. Lebensjahr vollendet haben. Teilnehmen

können die Spielerinnen als Mannschaften

oder als Einzelpersonen.

Tatkräftige Unterstützung erhält der

Ideenwettbewerb durch Steven Cherundolo

(Hannover 96), Rebecca Smith und Marcel

Schäfer (beide VfL Wolfsburg). „Jeden von

uns kann es plötzlich treffen. Deshalb ist es

so wichtig, aufzuklären und zu informieren“,

betonte Steven Cherundolo, Kapitän von

Hannover 96 und selbst Träger eines Organspendeausweises,

bei der Vorstellung des

Wettbewerbes.

Auch für Wolfsburgs Spielführer Marcel

Schäfer ist die Mitwirkung an dem Ideenwettbewerb

nicht bloß ein Lippenbekenntnis:

Während der Auftaktveranstaltung in

Özkans Ministerium füllte er einen Ausweis

aus. „Je mehr Menschen einen Organspendeausweis

tragen, desto mehr Leben kann

gerettet werden“, so der 27-jährige Nationalspieler.

NFV-Vizepräsident August-Wilhelm

Winsmann stellte die unvergleichbare Kraft

des Fußballs heraus, Menschen für Themen

zu sensibilisieren und zu gewinnen. Sein Verband

sei „stolz, den Ideenwettbewerb zu

unterstützen.“

AOK und Ersatzkassen haben im vergangenen

Jahr zusammen mit den anderen

Krankenkassen Organtransplantationen in

Niedersachsen mit rund 25 Millionen Euro

finanziert und damit mehr als 500 Menschen

geholfen. „Auch diese gemeinsame Initiative

bietet eine gute Gelegenheit, die Menschen

zu sensibilisieren, dass sie mit ihrer Entscheidung

für die Organspende Leben retten können“,

sagte vdek-Landeschef Jörg Niemann.

Die vollständigen Wettbewerbsunterlagen

werden über den NFV an die Vereine

verteilt. Außerdem sind sie im Internetauftritt

des Sozialministeriums

(www.ms.niedersachsen.de > Themen >

Gesundheit > Organspende > Wettbewerb

2011) abrufbar. Einsendeschluss ist der

6. Mai 2011. -maf-

Für Organspende, von links: Jörg Niemann (Verband der Ersatzkassen, Landesvertretung Niedersachsen),

Dr. Nils Frühauf (Geschäftsführender Arzt der DSO, Organspendenregion Nord), Steven

Cherundolo (Hannover 96), Marcel Schäfer (VfL Wolfsburg), Sozialministerin Aygül Özkan, NFV-

Vizepräsident August-Wilhelm Winsmann. Fotos (2): Finger

April 2011 17


Rund um die Frauen-WM

18

Der Metropolregion Hamburg Cup hat noch weitere

Startplätze für den niedersächsischen Bezirk Lüneburg zu vergeben. Für

das Qualifikationsturnier am 14. Mai 2011 auf dem DFB-Minispielfeld in

Hollenstedt können sich bis zum 30. April 2011 Mädchen-Teams (maximal

zehn Spielerinnen) im Alter von zehn bis zwölf Jahren anmelden. Ab sofort

nimmt der Niedersächsische Fußballverband alle Anmeldungen über

seine Homepage – www.nfv.de – entgegen.

Teilnehmerinnen haben die einmali-

Am 26. Juni wird die FIFA

Frauen-WM eröffnet. Im Vorfeld

dieser Weltmeisterschaft

werden in Niedersachsen an neun

verschiedenen Orten WM-Girls-

Camps eingerichtet, um die Vorfreude

auf das Großereignis anzuheizen.

Selina Wagner, U 20-Nationalspielerin vom

VfL Wolfsburg, lädt als offizielle Schirmherrin

Mädchen im Alter von zehn bis

zwölf Jahren zu diesen Camps ein.

Neben abwechslungsreichen Übungseinheiten

wird ein cooles Rahmenprogramm

jede Menge Spaß vermitteln.

April 2011

WM-Girls-Camps 2011

Mit Unterstützung der Sparkassen in Niedersachsen finden

im Rahmen der Frauen-WM 2011 neun regionale Mädchen-Fußballcamps statt

Das Camp steht allen Fußball begeisterten

Mädchen offen. Sie müssen nicht

einem Verein angehören. Freizeitfußballerinnen

sind daher ebenfalls herzlich willkommen.

Am Ende jedes Camps werden

mehrere Teilnehmerplätze

für das große Finalcamp vom

2. bis 4. Juli in der

niedersächsischen WM-

Stadt Wolfsburg ausgelost.

Insgesamt 180 Mädchen aus

Norddeutschland werden am

Mädchen-Fußballcamp teilnehmen

und das Frauen-WM-Spiel Brasilien

– Norwegen

im

Camp-Termine und Orte

24. bis 26. Juni Sportanlage Axstedt (Landkreis Osterholz)

25. Juni Sportanlage Verden-Dauelsen (Verden)

26. und 27. Juni Sportanlage HSC Hannover

27. bis 29. Juni Sportanlage VfB Peine

Sportanlage TSV 08 Groß Schneen (Göttingen)

Fußballvereinsanlage Syke (Diepholz)

Sportanlage Eintracht Northeim

28. Juni Sportanlage Dannenberg (Lüchow-Dannenberg)

27. bis 29. Juni Fußballstadion Salzgitter

WolfsburgerStadion

live erleben.

Wer dabei

sein möchte, kann

sich ab Anfang

April für eines der

regionalen Camps

(siehe links) unter

ge Chance, um Trikots, Pokale und die Teilnahme am

Finale in Norderstedt zu spielen. Beim großen Endturnier,

welches im Rahmen der Landesgartenschau stattfindet,

treffen die besten Schul-, Vereins- oder Freizeitmannschaften

aus der Region Hamburg aufeinander. Beim Vorgespräch

in Barsinghausen von links: Bastian Hellberg

(NFV-Direktor), Klaus Moseleit (Metropolregion) und

Marko Kresic (NFV-Projektleiter). Foto: Kramer

der Internet-Adresse www.girls-camps-

2011.de anmelden.

Alle Teilnehmerinnen eines regionalen

Camps erhalten ein T-Shirt, eine Medaille

und ein abwechslungsreiches Training angeboten.

Die Abnahme des DFB-Fußballabzeichens,

ein WM-Turnier und ein buntes

Rahmenprogramm gehören ebenfalls dazu.

Selbstverständlich ist die Verpflegung auch

inbegriffen.

Veranstalterinnen sind der Landesfrauenrat

Niedersachsen, die LandesarbeitsgruppekommunalerFrauenbürosNiedersachsen

und das

Gleichstellungsreferat

der Stadt

Wolfsburg, unterstützt

vom

NFV und

von den

Sparkassen in Niedersachsen.

NFV-Präsident Karl Rothmund

begrüßt dieses Engagement sehr:

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit

den Gleichstellungsbeauftragten und dem

Landesfrauenrat.“


Rücksendung bitte an Landesverband Niedersächsischer Fußball-Verband

per Fax: 05105 / 75 203

per E-Mail: angelika.lesk@nfv.de

per Post: Niedersächsischer Fußball-Verband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Wir akzeptieren auch die in der Tabelle alternativ angebotene Preiskategorie, falls unsere

gewünschte Preiskategorie nicht mehr zur Verfügung steht.

Ja / Nein

Bitte beachten: Bestellminimum pro Spiel: 11 Tickets pro Spiel und gleicher Preiskategorie

Maximale Bestellmenge: maximal 250 Tickets pro Spiel

Pro Spiel und Kategorie mind. 1 Vollzahlerticket buchen

Spiel Spiel Anstoss- Datum Ort

Kategorie (Preis pro Ticket)

Nr. zeit

3 3-ermäßigt* 4 4-ermäßigt*

Gruppenspiele 26 13 16 8




















Spiel Anstoss- Datum Ort

Kategorie (Preis pro Ticket)

Nr. zeit

3 3-ermäßigt* 4 4-ermäßigt*

Halbfinale


66 33 36 18

*Berechtigt zur Nutzung von ermäßigten Tickets sind Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre. Maßgebend für eine Ermäßigungsberechtigung von Kindern ist der

Veranstaltungsbeginn (26. Juni 2011) und nicht das Antrags- bzw. Kaufdatum.

Zustellgebühren innerhalb

Deutschlands:

über 50 Gesamtbetrag: 10

über 2000 Gesamtbetrag: 25

Hinweis:

Bestellschein Gruppentickets

FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011 TM

Rund um die Frauen-WM

0

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Zwischensumme

in

Betrag Tickets (inkl. MwSt) zzgl. Zustellgebühren 0

Zustellgebühren

Rechnungs- und Zahlungsbetrag GESAMT

Alle angegebenen Preise enthalten den festgelegten Ticketpreis an sich, Ticketsystemgebühren, eine Gebühr für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und die MwSt.

Wir unterstützen die Umweltinitiative GREEN GOAL und planen die gemeinsame Anreise mit (bitte ankreuzen):

öffentl. Verkehrsmittel (Tickets ermöglichen die kostenlose Nutzung des ÖPNV im Tarifgebiet des Spielortes)

Reisebus Wenn ja, bitte Anzahl Busse eintragen

Die Bestellung erfolgt gemäß den Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen (ATGB) der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011 TM

in Deutschland. Wir bestätigen die Anerkenntnis der Bedingungen und bestellen verbindlich die o.a. Anzahl von Tickets.

Zwischensumme

in

(Ort / Datum) (Firmenstempel / Unterschrift) 1

0

April 2011 19


Rund um die Frauen-WM

20

April 2011

Anrede

Vorname

Name

Verein / Schule /

Organisation

Straße und

Hausnummer

PLZ/Ort

Land

Senden Sie Bestellschein und Besteller- /Zahlungsdaten bitte ausgefüllt und unterschrieben an:

Niedersächsischer Fußball-Verband

Per Fax: 05105 / 75 203

Per Mail: angelika.lesk@nfv.de

Per Post: Niedersächsischer Fußball-Verband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Bitte füllen Sie alle Felder in Großbuchstaben und gut lesbar aus. Sie vermeiden so Schwierigkeiten bei der

Erfassung Ihres Antrages oder Fehler bei der Zustellung Ihrer Tickets. Unvollständig ausgefüllte Anträge

können nicht bearbeitet werden. Bitte geben Sie immer einen Ansprechpartner an.

Geburtsdatum

Ansprechpartner

(Hinweis: der Besteller muss älter als 18 Jahre sein)

Telefonnummer &

Mobilnummer

E-Mail-Adresse

Zahlungsinformationen

Lastschrift mit Einzugsermächtigung (nur von deutschen Girokonten möglich)

Kontoinhaber

Kontonummer

Bankleitzahl

Ich ermächtige das 2011 Ticket Center hiermit, die zu entrichtende Zahlung einzuziehen.

Zustimmung und Unterschrift

Mit meiner (unserer) Bestellung erkläre ich, die Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen (ATGB) sowie die Datenschutzbestimmungen für die FIFA Frauen-

Weltmeisterschaft 2011 im Internet unter http://fwwctickets.fifa.com gelesen zu haben und erkenne diese an. Sofern meine (unsere) Ticketbestellung auch Tickets

für Dritte beinhaltet, erkläre ich, dass ich die ATGB diesen Personen zur Kenntnis gebracht habe und dass mich diese Personen ausdrücklich ermächtigt haben, die

Geltung der vorgenannten Bedingungen, Richtlinien und Bestimmungen auch in deren Namen abzugeben.

Ort/Datum

Unterschrift

Vor- und Zuname des

Zahlungspflichtigen

Bei abweichender Lieferadresse tragen Sie

diese bitte hier ein:

2


Seit Beginn des

Ticketverkaufs am

29. Oktober 2009

wurden bereits über

500.000 Tickets bestellt

und die FIFA Frauen-

Weltmeisterschaft

Deutschland 2011

scheint immer mehr zu

einem erneuten Sommermärchen

zu werden.

Noch bis zum 22.

April können alle Vereine

exklusiv und unkompliziert

über den Niedersächsischen Fußballverband

vergünstigte Gruppentickets – die so

genannten 20Elf-Tickets – für viele WM-

Spiele bestellen.

Jetzt also ran – die Begegnungen um

den Sporthöhepunkt 2011 in Deutschland

live mit erleben und dabei als Verein

noch bis zu 20 Prozent sparen.

Das Angebot umfasst:

• 19 ausgewählte Gruppenspiele

+ 1 Halbfinale

(Stand Februar 2011)

• Vergünstigte Gruppentickets

in der Kategorie 3 und

Kategorie 4

• Preise

– Gruppenspiele

Kat 3: 26 € (Normalpreis)

und13 € (ermäßigt*)

Kat 4: 16 € (Normalpreis)

und 8 € (ermäßigt*)

– Halbfinale

Kat 3: 66 € (Normalpreis) und

33 € (ermäßigt*)

Kat 4: 36 € (Normalpreis) und

18 € (ermäßigt*)

Rund um die Frauen-WM

Countdown Frauen-WM –

jetzt ran an die Tickets

Exklusives Gruppenticketangebot für Vereine für den Sporthöhepunkt 2011 in Deutschland

Großer Auftritt für

singende Fußballerinnen

Deutschland sucht den Superstar und

jetzt bringen die DFB-Kulturstiftung

und das Musikzentrum Hannover auch

die besten singenden Fußballspielerinnen

auf die Bühne. Stark am Ball und am Mikrofon

– darum geht es bei „Heimspiel 2011“.

Mädchenmannschaften aus den Austragungsstädten

der Frauenfußball-Weltmeisterschaft

waren aufgefordert, ein Lied

zu komponieren und per Video einzuschicken.

Jetzt wählte eine Jury mit Martina

Müller und DFB-Vizepräsident Karl Rothmund

unter allen Bewerbern 13 Teams

aus.

„Für den Fußball und für die Musik benötigt

man Ehrgeiz, Leidenschaft und Ausdauer“,

sagt die 89-malige Nationalspielerin

Martina Müller, die sich als Schirmherrin von

„Heimspiel 2011“ engagiert, weil „es wichtig

ist, den Frauen- und Mädchenfußball

über die WM 2011 hinaus nachhaltig zu fördern

und insbesondere Kindern den Spaß

daran zu vermitteln.“

Die Siegerteams dürfen sich auf etwas

gefasst machen. Der „SoundTruck“ rollt

bald vor ihr Vereinsheim. Gemeinsam mit

Profis werden die Teams dann innerhalb eines

Tages ihren Song aufnehmen und ein Video

drehen. Auf der „Spielfreude-Tour“ unmittelbar

vor Beginn der WM sollen die Siegerteams

ihren Song dann auch live aufführen

dürfen.

Gefördert wird „Heimspiel 2011“ unter

anderem von der DFB-Kulturstiftung im Rahmen

des Kulturprogramms für die WM

2011, der DFB-Kampagne „Kinderträume

2011“, dem Beauftragten der Bundesregierung

für Kultur und Medien, dem Paritäti-

* Ermäßigt: Kinder / Jugendliche bis einschließlich

16 Jahre

Dieses Angebot gilt ausschließlich im

oben genannten Zeitraum und nur solange

verfügbar.

Weitere Informationen unter

www.nfv.de

• Eine detaillierte Übersicht der zur Verfügung

stehenden Spiele für das Gruppenkartenangebot

• Informationen zur Bestellung wie Bestellvorgang,

Zusendung der Tickets, Busreiseangebote

etc.

• Das dazugehörige Bestellformular zum

herunterladen.

Für weitere Rückfragen stehen wir

Ihnen unter folgender Kontaktadresse gerne

zur Verfügung:

Angelika.Lesk@nfv.de –

Telefon 05105-75134.

schen Niedersachsen sowie dem Niedersächsischen

Fußballverband.

Die Siegerteams aus Niedersachsen

von „Heimspiel 2011“: VfL Wolfsburg, SV

Frisia Brinkum/Leer, SV 06 Holzminden,

TSV Limmer, TSV Wietzendorf Lüneburger

Heide.

Die Heimspiel-Jury (von links) mit Sabine Busmann (Projektleiterin beim Musikzentrum), Martina

Müller, Karl Rothmund und Komponist Roland Loy. Foto: Ditfurth

April 2011 21


Nachwuchsfußball

22

Eine Eltern-/Fan- und Coaching-Zone bei

den G- bis D-Junioren wird ab der nächsten

Saison im Niedersächsischen Fußballverband

eingeführt. Damit soll den Kindern

ihr natürlicher Spaß am Fußball-Spielbetrieb

erhalten bleiben. Denn durch den

Einfluss und Druck von außen können sich

die jungen Fußballer nicht so gut weiterentwickeln.

Was verbirgt sich dahinter?

Nach der Trainer Coaching-Zone gibt es

bald einen Bereich, in denen sich die Eltern

und Fans aufhalten dürfen, nämlich in der so

genannten Eltern- und Fan-Zone. Sie wird

etwa fünf Meter vom Spielfeld eingerichtet.

Ist auf dem Fußballplatz eine Werbebande

vorhanden, müssen die Zuschauer dahinter

stehen. Ein Aufenthalt auf dem Platz und

auch das Rauchen sind verboten. Dadurch

sollen die Kinder ihre eigene Kreativität im

Spiel entfalten und nicht womöglich abgelenkt

werden. Nur der Trainer kann Einfluss

nehmen und Anweisungen geben. Damit

soll den Kindern der Spaß am Fußball zurückgegeben

werden. Für die Eltern gilt:

Anfeuern ja – Steuern nein.

Wenn die Mannschaften der G- bis

D-Junioren auflaufen, können Eltern und

Fans in ihrer Zone applaudieren. Die Trainer

dürfen den Platz betreten und in der Mitte

die Begrüßung vornehmen. Der Sportgruß

ist sowohl vor als auch nach dem Spiel zu

entrichten.

Welche Ziele verfolgt der Niedersächsische

Fußballverband damit? Der erste persönliche

Kontakt der Kinder vor dem Spiel ist

wichtig. Junge Fußballer, die Fair Play aktiv

erleben, haben es später leichter, auf dem

„Illegales Wetten – eine Gefahr für den

Sport“ – lautete das Thema einer Diskussionsveranstaltung

bei LOTTO Niedersachsen.

Der Förderverein des TSV Havelse hatte

seine Mitglieder und Freunde nach Hannover

eingeladen, um mit LOTTO-Geschäftsführer

Dr. Rolf Stypmann, LSB-Direktor Reinhard

Rawe, 96-Chef-Trainer Mirko Slomka und

Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth

unter der Leitung von 96-Pressesprecher Andreas

Kuhnt über die finanzielle Förderung

des Sports und die Zukunft des Wettmonopols

zu diskutieren.

April 2011

Eltern- und Fan-Zone bei

den G- bis D-Junioren

Niedersächsischer Fußballverband wird sie ab der Saison 2011/2012 einführen

Spielfeld die emotionale Balance zu wahren.

Sie profitieren nachhaltig von ihren eigenen

Erfahrungen mit dem aktiven Fair Play und

begegnen später Gegenspielern und

Schiedsrichtern mit mehr Respekt. Die Kinder

können ihren Fair Play-Gedanken auf die

Zuschauer übertragen sowie früh und nachhaltig

eine soziale Kompetenz entwickeln.

Der Trainer kann seinen jungen Fußballern

die Kreativität, den Mut, die Spiel- und

LOTTO-Geschäftsführer Dr. Rolf Stypmann:

„Nur die von den staatlichen Lotteriegesellschaften

angebotenen Sportwetten

sind legal. Das Staatsvertragsmodell stellt als

erfreulichen Nebeneffekt unter anderem die

Förderung des Sports sicher. Jedes Jahr erwirtschaften

die Lottogesellschaften etwa

500 Millionen Euro allein für den Breitensport.“

Dr. Stypmann wies mit Nachdruck

darauf hin, dass eine Liberalisierung des

Sportwettenmarktes einen Nachteil für die

Förderung des Breitensportes bringen würde:

„Es lässt sich mathematisch leicht belegen,

dass ein Konzessionsmodell, wie es

jetzt der Deutsche Olympische Sportbund

fordert, keineswegs höhere Einnahmen für

das Gemeinwohl, insbesondere den Sport,

Entscheidungsfreude und das Selbstvertrauen

vermitteln. Ein möglicher Druck auf die

Schiedsrichter von außen wird durch die

Eltern-/Fan-Zone weniger aufgebaut bzw.

reduziert.

Das Ziel, die Eigenverantwortung

der Kinder weiter zu stärken, könnte

dazu führen, dass eventuell sogar

ohne Schiedsrichter gespielt werden

kann. Aufgezeichnet von Reiner Kramer

Eltern-/Fan-/Coach-Zonen (G-Junioren)

Wo Werbebanden vorhanden sind, müssen die Eltern/Fans dahinter stehen!

Platzbreite 45 bis 90 Meter

Eltern-/Fanzone

Eltern-/Fanzone

Ca. 35m

Ca. 32m

Coaching-Zone

Coaching-Zone

Eltern-/Fanzone

Ca. 32m

Ca. 32m

Ca. 35m

Eltern-/Fanzone

Eltern-/Fanzone

Platzlänge 90 bis 120m

Illegale Wetten – eine

Gefahr für den Sport

Förderkreis des TSV Havelse zu Gast bei LOTTO Niedersachsen

Eltern-/Fanzone

sicherstellen würde als das Staatsvertragsmodell.“

Auch 96-Trainer Mirko Slomka und

Scorpions-Geschäftsführer Marko Stichnoth

sprachen sich gegen einen ausufernden, unseriösen

Sportwettenmarkt aus. Marco Stichnoth:

„LOTTO Niedersachsen ist für uns seit

langem ein verlässlicher Partner.“ Mirko

Slomka: „Schon als Jugendtrainer bei Hannover

96 hatte ich Kontakt zu LOTTO Niedersachsen.

Damals haben wir die 1. kreative

Toto-Lotto-Fußballschule gemeinsam aufgebaut.“

Einig waren sich alle Diskussionsteilnehmer

darüber, dass der Sport nur weiter existieren

kann, wenn alle engagiert mitarbeiten.

Ziel ist, weiterhin eine gesicherte, dauerhafte

Förderung des Breitensportes zu haben.


Helle Begeisterung trotz

Schwitzen im Sporthotel

SV Scharnebeck löst den Siegerpreis ein

Verbrachten schweißtreibende Stunden im Studio B54 des NFV: Die Bezirksligafußballer der SV

Scharnebeck.

Eine Saison der Superlative erlebten

die Kicker vom Schiffshebewerk

2009/10. Neben dem Double (Kreispokal

und Kreismeisterschaft) wurden

sie Hallenkreismeister, Aufsteiger in die

Bezirksliga und gewannen zudem noch

den VGH-Fairness-Cup. Unter 1.073

niedersächsischen Teams (Kreisliga bis

Bundesliga) belegte die SV Scharnbeck

Platz 1. Es gab nur 30 Gelbe Karten in

30 Spielen. Den Preis, ein Wochenende

in Barsinghausen, lösten die Scharnebecker

jetzt ein. Und mit etwas Glück

können sie im April Lüneburgs Mann-

Frauen gegen Männer

VfL Wolfsburg fordert das NFV-Promiteam heraus

Kurz vor der Frauenfußball-Weltmeisterschaft taucht die alte Fußball-Frage immer

wieder auf: „Wie stark sind Frauenmannschaften im Vergleich zu den Männern?“

Der Niedersächsische Fußballverband will zusammen mit dem VfL Wolfsburg

dieser Frage auf den Grund gehen. Zu diesem Zweck tritt das LOTTO/NFV-Promiteam

am Freitag, 15. April, um 19 Uhr in der Gifhorner Flutmulde gegen das

Frauenbundesligateam des VfL Wolfsburg an. Bei den LOTTO-Promis spielen unter

anderem die Ex-Profis Uwe Hain, Bastian Hellberg, Andre Breitenreiter, Roy Präger,

Carsten Linke, Martin Groth, Siggi Reich und Holger Ballwanz.

Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann schätzt die Chancen für sein Team als recht

gut ein: „Unsere Nationalspielerinnen Selina Wagner und Rebecca Smith sind mit

von der Partie. Es wird sicher ein spannendes Spiel.“

Auch NFV-Direktor Bastian Hellberg freut sich auf das Match: „Wir wollen auf

keinen Fall verlieren. Aber es könnte eng werden. Ich bin gespannt.“

Für Wolfsburgs WM-Beauftragte Britta Carlson ist das Spiel etwas Besonderes.

„Das Spiel wird für mich mein Abschiedsspiel in Wolfsburg werden“, gibt die

Ex-Nationalspielerin bekannt.

Die Eintrittspreise für das Spiel im GWG-Stadion liegen zwischen drei und sieben

Euro. Der Erlös wird dem Gifhorner Minikicker-Turnier und dem MTV-Gifhorn

zu Gute kommen.

VGH-Fairness-Cup

schaft des Jahres bei den Sportlerwahlen

werden.

Im Februar bezog das 19-köpfige

Team, bestehend aus Mannschaft und

Trainerstab, im Sporthotel „Fuchsbachtal“,

2006 das WM-Quartier der polnischen Nationalmannschaft,

die komfortablen Doppelzimmer.

Kaum angekommen, folgte

auch schon die erste Trainingseinheit. Der

angrenzende Kunstrasenplatz sorgte für

optimale Trainingsbedingungen und helle

Begeisterung im Team trotz winterlicher

Gegebenheiten. Insgesamt standen für die

drei Tage sechs Trainingseinheiten auf dem

Programm. Schweißtreibende Stunden

verbrachten die SVS-Akteure mit angeleiteten

Spinning- und Koordinationsübungen

im über 600 Quadratmeter umfassenden

hoteleigenen Fitnessstudio B54. Dabei

kamen Muskelgruppen zum Vorschein,

von denen so mancher nicht einmal wusste,

dass er sie besitzt.

Trotzdem oder gerade deswegen hatten

alle einen riesigen Spaß und somit

zeigte sich während des gesamten Trainingslagers

ein tolles Gemeinschaftsgefühl

im Team. Diese Tatsache wurde durch

Saunagänge und einen gemeinsamen

Mannschaftsabend noch verstärkt. Gleichzeitig

stellten diese drei Tage eine hervorragende

Vorbereitung für die Frühjahrsserie

dar. Passend dazu wurde am Ende

dieser Highlight-Veranstaltung der TuS

Lüdersfeld (Kreisliga Schaumburg) trotz

schwerer Beine mit 3:1 besiegt und ein

perfektes Wochenende somit abgerundet.

Die SV Scharnebeck möchte sich an

dieser Stelle für die drei unvergesslichen

Tage bei der VGH-Versicherung und dem

NFV bedanken. Michael Paul

April 2011 23


Benefiz-Turnier

24

Scheckübergabe in Gifhorn mit (von links) Dirk Possiwan, Dieter Eilts und Christian Greiten.

Elf Kreise im Niedersächsischen Fußballverband

setzen sich im Rahmen des

nunmehr sechsten E-Jugend-Cups zu

Dieter Eilts, ehemaliger Europameister,

Europapokal-Sieger, Deutscher Meister und

DFB-Pokalsieger, ist vom sozialen Engage-

Gunsten der Deutschen KinderKrebshilfe für ment beeindruckt: „Fußball ist mehr als ein

krebskranke Kinder ein: Seit November 1:0! Dass dieses Motto des DFB keine bloße

2010 sammeln sie gemeinsam mit engagier- Floskel ist, wird eindrucksvoll mit dem E-Juten

Vereinen, Mannschaften, Schiedsrichgend-Cup zu Gunsten der Deutschen Kintern

und vielen Helfern Spenden bei der E- derKrebshilfe unter Beweis gestellt. Junge

Jugend-Hallenserie und führen Benefiz-Ak- Fußballer aus Niedersachsen spielen den

tionen für den guten Zweck durch.

Doppelpass, um für krebskranke Kinder ein-

Im Rahmen des Finales der Gifhorner zutreten. Sie übernehmen damit soziale Ver-

Hallenrunde wurde kürzlich der Gesamterantwortung und geben ein schönes Beispiel

lös im Namen der teilnehmenden Kreise einer Solidarität, die hoffentlich viele Nach-

durch Dirk Possiwan vom Verbands-Juahmer und Unterstützer findet.“

gendausschuss an den ehemaligen Natio-

Ein Betrag von 19.000 Euro war auf

nalspieler und Schirmherrn des E-Jugend- dem symbolischen Scheck für die Krebshilfe

Cups im NFV, Dieter Eilts, und an Christian ausgewiesen. „Da noch nicht alle Hallenrun-

Greiten von der Deutschen Krebshilfe

den zu Ende gespielt sind, wird das aber

übergeben.

noch mehr“, so Possiwan. Mit diesem Er-

April 2011

19.000 Euro für die

Deutsche Krebshilfe

Elf Kreise des NFV richten E-Jugend-Cup für den guten Zweck aus

Hier flattert nichts. Höchstens die Nerven der Spieler.

Derbystar-Bälle sind handgenäht, mehrfach getestet und bei allen Platz- und Wetterbedingungen

spielbar. Zudem sind sie PVC-frei und darum geschmeidiger im Ballkontakt sowie präziser im Sprungverhalten.

Und deswegen sind sie natürlich FIFA- oder IMS-approved (International Matchball Standards).

gebnis knüpft man an die finanziellen Erfolge

der letzten Jahre an. Bei den Hallenkreismeisterschaften

in den Fußballkreisen

Niedersachsens kamen 2006/07 über

12.600 Euro, 2007/08 genau 19.000 Euro,

2008/09 über 20.500 Euro und 2009/10 sogar

über 23.000 Euro für den guten Zweck

zusammen. „Auch andere Fußballkreise im

NFV sollten bei der Aktion mitmachen“,

wünschte sich der Kreisjugendobmann aus

Gifhorn, Uwe Wolter.

In Niedersachsen richten die NFV-Kreise

Cuxhaven, Cloppenburg, Gifhorn, Harburg,

Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterode,

Stade, Vechta, Wilhelmshaven und Wolfsburg

den E-Jugend-Cup aus. Neben dem

NFV beteiligen sich seit vielen Jahren auch

die Fußballverbände Mittelrhein, Rheinland,

Südwest und Saarland am E-Jugend-Cup.

Seit 2002 sind dadurch bisher über 273.000

Euro für krebskranke Kinder zusammen gekommen.

Krebserkrankungen im Kindesalter sind

Schicksale, die unter die Haut gehen. Die

Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe engagiert

sich für die Bekämpfung von Krebserkrankungen

im Kindesalter. Zu den von ihr

geförderten Projekten zählen u. a. der Aufund

Ausbau von Kinderkrebs-Zentren, die

Entwicklung neuer Therapien sowie die Einrichtung

von Elternhäusern und -wohnungen

in Kliniknähe. Sie finanziert ihre Aktivitäten

ausschließlich aus freiwilligen Zuwendungen

der Bevölkerung und erhält keine

öffentlichen Mittel. Interessierte können

sich unter www.krebshilfe.de informieren.

Neben dem guten Zweck, der finanziell

dazugewonnen hat, gab es natürlich auch

noch einen sportlichen Gewinner. Gifhorner

Kreismeister der E-Jugend in der Halle

2010/2011 wurde die JSG Platendorf.

Sven Menzhausen

www.derbystar.de


Das „DFB & McDonald’s Fußball-Abzeichen“

erfreut sich weiterhin

größter Beliebtheit bei jüngeren

und älteren Fußballerinnen und Fußballern

in ganz Niedersachsen. Mit rund 500

Abnahmeveranstaltungen belegte der

Niedersächsische Fußballverband (NFV)

auch 2010 eine führende Position im

Bereich des Deutschen Fußball-Bundes

(DFB).

Um dem anhaltenden Boom gerecht

zu werden, hat der NFV in den vergangenen

Jahren bereits 500 Fußball-Abzeichen-

Abnehmer geschult. So konnten jetzt erneut

33 Frauen und Männer nach einer

Schulung in der NFV-Sportschule Barsinghausen

das Abnehmer-Zertifikat erwerben.

Eingewiesen wurden sie dabei in der

Praxis von NFV-Trainer Marek Wanik und in

der Theorie durch NFV-Mitarbeiterin Andrea

Hoffmeister.

Das Fußball-Abzeichen können Kinder,

Jugendliche und Erwachsene erwerben,

wenn sie die Stationen eines Fußball-

Parcours erfolgreich absolvieren. Dafür haben

DFB-Trainer einen reizvollen Parcours

mit den Stationen Dribbelkünstler, Kopfballkönig,

Kurzpass-Ass, Flankengeber

und Elferkönig entwickelt. Unter anderem

ist das Abzeichen auch als „Street-„ und

als „Schnupper-Abzeichen“ für Kinder ab

fünf Jahren zu erwerben.

2007 gingen der Deutsche Fußball-

Bund und McDonald’s eine Projektpartnerschaft

ein, die mittlerweile Bestandteil der

Kampagne „Team 2011“ ist. Die Teilnahme

am „DFB & McDonald’s Fußball-Abzeichen“

ist für Vereine enorm einfach: Mit

Fußball-Abzeichen/Jugendförderpreis

33 Männer und Frauen aus ganz Niedersachsen wurden jetzt in Barsinghausen von Andrea Hoffmeister (vorn, 4.v.r.) und Marek Wanik (vorn, 3.v.l.)

zum Fußball-Abzeichen-Abnehmer ausgebildet.

33 neue Abnehmer

„DFB & McDonald’s Fußball-Abzeichen“ weiterhin äußerst beliebt

der jeweiligen DFBnet-Ergebnismelderkennung

kann ein Aktionstag auf der Seite

www.fussballabzeichen.de angemeldet

werden. Der Klub erhält dann auf dem

Postweg ein attraktives Veranstaltungspaket

mit den Materialien, die zur Durchführung

benötigt werden. Dazu gehören

Wertungshefte, Urkunden, Ansteck-Pins

und für jeden Helfer ein exklusives adidas

T-Shirt. Die Kosten für den Versand und die

Bereitstellung der Materialien übernimmt

der DFB.

Kurzentschlossene Vereine, die sich

noch an „Team 2011“ beteiligen möchten

und sich für die Hauptprämierung

qualifizieren wollen, seien daran erinnert:

Bis zum 30. April 2011 müssen Sie sich

für die DFB-Kampagne angemeldet

haben.

Der Jugendförderpreis

belohnt gute Jugendarbeit

Gute Jugendarbeit ist auch im Fußball

das Faustpfand für die Zukunft! Die

DFB-Stiftung Egidius-Braun und der

NFV gehen deshalb in die Offensive. Bundes-

und Landesverband belohnen aktives

Engagement der niedersächsischen Vereine

für den Fußball-Nachwuchs.

Auch im kommenden Jahr können

wieder neun Klubs aus Niedersachsen, die

im Sinne der Satzung der DFB-Stiftung Egidius

Braun herausragende und soziale Jugendarbeit

leisten, an einer DFB-/NFV-Fußball-Ferien-Freizeit

an der Ostsee in Schönhagen,

Lensterstrand, Parchim oder in St.

Martin (Österreich) teilnehmen.

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb

der DFB-Stiftung Egidius Braun und des

NFV sind alle Vereine (außer Bundesliga,

2. Bundesliga, 3. Liga) in Niedersachsen.

Bewertet werden Aktivitäten, die diese im

Bewertungszeitraum vom 1. Januar bis

15. November 2011 zu Gunsten der Fußballjugend

unternommen haben. Bis zum

15. November 2011 sind entsprechende

Unterlagen beim NFV einzureichen!

Die Ausschreibung 2011/12 mit Bewertungskriterien

und ein Vereinsbewerbungsbogen

können auf der Homepage

des NFV unter www.nfv.de, Rubrik Wettbewerbe(Förderpreise-NFV-Jugendförder-

preis) heruntergeladen werden. Die Bewerbung

ist an den zuständigen Vorsitzenden

des jeweiligen Kreisjugendausschusses

und anschließend an den Niedersächsischen

Fußballverband, Referat Jugend,

Schillerstr. 4, 30890 Barsinghausen zu

richten.

Der 1. Preis sieht die Teilnahme einer

Fußball-Junioren-Mannschaft an einem

DFB-Fußball-Jugend Camp während der

Sommerferien 2012 für 16 Spieler im Alter

von 14 bis 15 Jahren plus Betreuer vor. Der

2. bis 8. Preis bedeutet die Teilnahme einer

Fußball-Junioren-/Juniorinnen-Mannschaft

an einer DFB-Fußball-Ferienfreizeit während

der Sommerferien 2012 für 16 Spieler/-innen

im Alter von 11 bis 13 Jahren

mit einem Betreuer bzw. einer Betreuerin

in Schönhagen oder Lensterstrand.

April 2011 25


Fußballer des Jahres

26

Klares Votum für Didier Ya Konan:

Niedersachsens Sportjournalisten

wählten den Bundesligaprofi von Hannover

96 zum „Fußballer des Jahres“. Von

237 abgegebenen Nennungen entfielen

135 auf den Ivorer, der damit souverän die

Nachfolge von Vorjahressieger Edin Dzeko

(VfL Wolfsburg, seit 2011 Manchester City)

antritt. Platz zwei belegt Selina Wagner vom

VfL Wolfsburg, die 49 Stimmen erhielt. Der

Braunschweiger Dennis Kruppke landete

mit 41 Nennungen auf dem dritten Platz vor

Tino Berbig (VfL Osnabrück, 12 Stimmen).

Bis zu zwei Kandidaten konnten die Sportjournalisten

benennen.

Didier Ya Konan wurde am 22. Mai

1984 in Abidjan (Elfenbeinküste) geboren.

Bevor er im August 2009 zu Hannover 96

wechselte, spielte der Stürmer in seiner Heimat

für Olympic Sport Abobo sowie ASEC

Mimosas und seit Anfang 2007 in der norwegischen

„Tippeligaen“ für Rosenborg

Trondheim. Mit dem norwegischen Rekordmeister

erreichte Ya Konan in der Spielzeit

2007/2008 die Gruppenphase der UEFA

Champions League.

Am 15. August 2009 gab Ya Konan gegen

FSV Mainz 05 sein Bundesliga-Debüt. In

seiner ersten Saison erzielte der vierfache

ivorische Nationalspieler in 25 Begegnungen

neun Tore für die „Roten“ und bereitete

fünf weitere Treffer vor. Damit hatte er

maßgeblichen Anteil daran, dass 96 eine in

jeglicher Hinsicht schwere Saison mit dem

Klassenerhalt beenden konnte. In der lau-

April 2011

Dennis Kruppke (Eintracht

Braunschweig). Foto: Imago

Beim 4:1-Erfolg von Hannover 96 über Werder Bremen war im September 2010 auch Didier Ya Konan erfolgreich. Hier überwindet er Werder-Schlussmann

Tim Wiese zum 2:1. Foto: Rust

„Seine Tore sind wunderschön“

96-Star Didier Ya Konan gewinnt die Wahl mit großem Vorsprung

fenden Spielzeit kam Ya Konan bisher 22

Mal zum Einsatz. Mit zwölf erzielten Toren

und sieben Assists liegt er im Bundesliga-

Scorer-Ranking derzeit mit drei weiteren

Spielern auf Rang 2 hinter Mario Gomez

(Bayern München). „Er ist ein außerordentlich

laufstarker, leistungsbereiter Spieler, der

immer alles gibt", charakterisierte 96-Trainer

Mirko Slomka gegenüber dem Fachmagazin

„kicker-Sportmagazin“ seinen torgefährlichen

Stürmer, „er ist unheimlich fleißig,

seine Tore sind wunderschön."

Diese Tore sollen Hannover 96 in dieser

Saison nach Europa führen. Doch Sorgen

bereitet das „Reizknie“ des hannoverschen

Topstars. Im Dezember des vergangenen

Jahres am Knie operiert, zog sich Ya Konan

im Februar beim Länderspiel mit der Elfenbeinküste

gegen Mali erneut eine Verletzung

zu und musste pausieren. Doch ein

Das Abstimmungsergebnis

(237 Gesamtnennungen)

135 Stimmen Didier Ya Konan

(Hannover 96)

49 Stimmen Selina Wagner

(VfL Wolfsburg)

41 Stimmen Dennis Kruppke

(Eintracht Braunschweig)

12 Stimmen Tino Berbig

(VfL Osnabrück)

Selina Wagner

(VfL Wolfsburg). Foto: Imago

Tino Berbig

(VfL Osnabrück). Foto: Kemme

Fluch wurde inzwischen besiegt. Seit er für

96 spielt, blieb Hannover in allen elf Spielen,

in denen Ya Konan nicht eingesetzt werden

konnte, ohne jeglichen Punktgewinn. Erst

am 24. Spieltag der laufenden Saison gewannen

die 96er ohne ihren Torjäger mit

1:0 beim FC St. Pauli und ließen eine Woche

später trotz seines Fehlens sogar einen 3:1-

Erfolg über Bayern München folgen.

Didier Ya Konan ist bereits der achte

Spieler von Hannover 96, der sich die Krone

der niedersächsischen Fußballer aufsetzen

darf. Die meisten seiner hannoverschen

Vorgänger haben den Klub im Jahr ihrer

Wahl oder ein Jahr später verlassen. In Hannover

hofft man nun, dass der 1,74 Meter

große Wirbelwind seinem Verein länger erhalten

bleibt. Die Voraussetzungen sind

gut, denn erst im Dezember 2010 verlängerte

„Dieter“, wie seine Fans ihn liebevoll

bezeichnen, seinen Vertrag bis 2014.

Seit 1991 kürt der NFV Niedersachsens

Fußballer des Jahres. Waren zunächst

alle Fußball-Fans wahlberechtigt, wählen

seit 2007 niedersächsische Sportjournalisten

den Titelträger. Der Niedersächsische

Fußballverband hatte in diesem Jahr vier

Kandidaten zur Wahl nominiert und zusammen

mit dem Sponsor AOK – Die Gesundheitskasse

in Niedersachsen und dem

Verein Niedersächsische Sportpresse zur

Teilnahme aufgerufen.

Didier Ya Konan wurde am Donnerstag,

31. März, im Sporthotel Fuchsbachtal

in Barsinghausen geehrt (Bericht folgt). bo


VGH-Talk

28

Auf dem Podium von rechts Bettina Tietjen, David McAllister, Joachim Löw und Christian Stoll. Foto: Rust

Bevor Löw und McAllister in die Bütt stiegen

– diese Bemerkung war am Tag der

Weiberfastnacht sicherlich erlaubt – begrüßte

VGH-Vorstandsvorsitzender Dr. Robert

Pohlhausen die rund 300 geladenen

Gäste im ausverkauften Auditorium. Er bezeichnete

die beiden Gäste als Team-Player

einer erfolgreichen Mannschaft. Kein Widerspruch.

Auch seine Bemerkung, Löw und

McAllister befänden sich in Hannover im galaktischen

Zentrum des deutschen Fußballs

fand ebenfalls großen Anklang im Publikum.

Beim derzeitigen Höhenflug von Hannover

96 allerdings nicht verwunderlich.

In der fast nur von Männern besuchten

VGH-Veranstaltung „Sport trifft ...“ ließ Joachim

Löw auch an Weiberfastnacht nicht die

Schlagzeile „Jogi macht Joga“ zu. Er habe es

zwar ein Mal versucht, doch diese Art der

Körperertüchtigung sei ihm doch zu langweilig.

Wie geht der Bundestrainer mit Stress

um? „Positiven Stress mag ich ganz gern“,

verriet Löw, der kürzlich seinen blauen Pullo-

April 2011

Humorvolle Männertalkrunde

mit Frau an Weiberfastnacht

„Sport trifft ...“ Joachim Löw & David McAllister in Hannover

Wenn sich Fußball mit Politik trifft,

dann ist es unterhaltsam und abwechslungsreich.

Vielleicht nicht immer, aber

kürzlich schon, als sich Bundestrainer

Joachim Löw und Niedersachsens Ministerpräsident

David McAllister zu einer

kurzweiligen Talkrunde bei den

VGH-Versicherungen in Hannover trafen.

REINER KRAMER war live dabei

und hat sich beim humorvollen Schlagabtausch

amüsiert.

ver für die Aktion „Herz für Kinder“ versteigern

ließ. Löw verkündete voller Stolz, dass

sein Pullover eine Million Euro Erlös erbracht

habe. Als stets modisch gekleideter Bundestrainer

am Spielfeldrand sei es für ihn selbstverständlich,

bei Länderspielen im schicken

Anzug und nicht etwa im Trainingsanzug auf

der Bank zu sitzen.

Wie sein großes Vorbild Arsene Wenger.

„Ich bewundere seine langjährige erfolgreiche

Arbeit bei Arsenal London“, gab Löw zu.

Beim Thema Bewunderung nannte der

Bundestrainer als beste Mannschaft den FC

Barcelona, der für ihn den spektakulärsten

und schönsten Fußball spiele. Womit der

Fokus auf den spanischen Fußball gerichtet

war. „Ich kann nachts nicht schlafen, wenn

ich darüber nachdenke, wie wir die Spanier

irgendwann mal besiegen können. Dennoch

sind wir jetzt reif, Titel zu holen“, betonte

Löw. Deshalb ist die Vorfreude auf die Europameisterschaft

2012 natürlich groß.

Was haben Löw und McAllister gemeinsam?

Diese Antwort gab der Niedersächsische

Ministerpräsident: „Zwischen uns gibt

es Parallelen. Wir haben beide einen Job,

von dem Millionen Menschen meinen, ihn

besser machen zu können.“ Obwohl McAllister

wegen seiner fehlenden fußballerischen

Fähigkeiten mit Löw keinen sauberen ➤

Smaltalk des NFV-Präsidenten Karl Rothmund (Mitte) mit Joachim Löw und David McAllister

(links). Foto: Finger


Kurz notiert

Christian Stoll (Hit Radio

Antenne) und Bettina

Tietjen (NDR Hamburg) moderierten

die Talkrunde. Sie erledigten

ihre Aufgabe weitgehend

souverän. Schade nur,

dass sie ein Kurzpassspiel zwischen

Löw und McAllister

nicht zuließen. So konnten sich

der Bundestrainer und Niedersächsische

Ministerpräsident

den Ball nicht direkt zuspielen.


Dr. Robert Pohlhausen

(Vorsitzender des Vorstands

der VGH-Versicherungen)

würdigte in seiner Begrüßungsansprache

die beiden

prominenten Gäste. In seinem

Einladungsgrußwort heißt es

unter anderem: „Heute treffen

sich zwei Menschen, deren Arbeit

in völlig unterschiedlichen

Aufgabenfeldern großen Einfluss

auf die Hoffnungen und

Erwartungshaltung von Millionen

Menschen in Deutschland

und Niedersachsen hat.“


Hans-Joachim Zwingmann

(Organisator der Veranstaltung

Sport trifft ...

und Vorsitzender des Verein

Niedersächsische Sportpresse)

schaffte es, Joachim Löw

und David McAllister für diese

Veranstaltung zu gewinnen.

Bei den vielbeschäftigten Repräsentanten

aus Sport und

Politik war das keine leichte

Aufgabe.


Joachim Löw zum Verhältnis

zu Jürgen Klinsmann:

„ Er hat mir bei der

Weltmeisterschaft 2006 viel

Verantwortung übertragen.

Davon habe ich profitiert und

dadurch ist mir der Wechsel

vom Co- zum Cheftrainer

leicht gefallen.“

... zu seinem Rückzugsort

in der Nähe von Freiburg:

„Ich suche immer wieder gerne

die Nähe zu meinen alten Freunden,

die mich schon sehr lange

kennen, als ich selbst noch nicht

bekannt war.“


David McAllister zu seinen

Wochenendplanungen:

„Wenn ich mich in meine Heimatstadt

Bad Bederkesa zurückziehen

kann, schaue ich

mir in aller Ruhe am Sonntag

die Lindenstraße im Fernsehen

an.“

... zu seiner Heimat

Norddeutschland: „ Wir haben

bei uns die Windräder, die

anderen in der Republik machen

Wind.“

Doppelpass spielen kann, erwähnt er mit ein wenig Stolz in seiner Stimme:

„Ich bin zwar begeisterter Zuschauer, aber kein Fußballfachmann.

Dennoch schaffte ich mit meiner Mannschaft 1988 immerhin den

Kreispokalsieg.“

Dafür kennt sich der Ministerpräsident in der Familienpolitik

bestens aus: „Auf dem Spielplatz in meinem Heimatort Bad Bederkesa

erfahre ich alles dazu Wichtige im Gespräch mit jungen Müttern.“

Auch wenn McAllister keinen fußballerischen Doppelpass spielen kann,

verbal im Smalltalk mit Löw schafft er ihn allemal. Zum Beispiel beim

Thema „Integration“: „Was die Fußballnationalmannschaft für die Integration

geschafft hat, müssen die Integrationskonferenzen erst noch

leisten.“

Beim Stichwort „Erfahrung“ übernimmt dann wieder Joachim

Löw den Ball: „Sie ist beim Fußball nicht ganz so wichtig. Die spielerische

Stärke ist entscheidend. Da spielt das Alter keine Rolle. Die jungen

Spieler bringen eine bessere Physis mit. Sie führt besonders bei Turnieren

zum Erfolg. Denn junge Spieler regenerieren schneller.“ Löw lobt

Borussia Dortmund in höchsten Tönen: „Eine tolle Mannschaft mit vielen

jungen Spielern, die von Jürgen Klopp viele Einsatzchancen erhalten.

Borussia Dortmund hat es verdient, Deutscher Meister zu werden.“

Selbstverständlich erhält auch Hannover 96 ein Sonderlob von

„Jogi“ Löw: „Wie Mainz und Dortmund wirkt die Mannschaft in sich

geschlossen. Dieses Team hat eine klare Spielidee und eine Philosophie.

Die Spieler gehen respektvoll miteinander um.“ 96 werde wohl in der

kommenden Saison international spielen. Zwei Tage vor dem Spiel gegen

Bayern München prognostiziert Löw vielsagend: „96 hat eine gute

Chance, die Bayern zu schlagen“ Was ja dann auch beim hochverdienten

3:1-Sieg passiert ist. Christdemokrat McAllister zu seiner Hannover-

Sympathie: „ Wenn 96 spielt, freue ich mich sogar, wenn die Roten gewinnen.“

(Anmerkung der Redaktion: Hannover 96 heißt im Volksmund

„Die Roten“).

Da Sportjournalisten Fußballern nach Spielen immer eine Note geben,

soll auch an dieser Stelle erwähnt werden, dass sowohl Joachim

Löw als auch David McAllister sich eine gute „2“ verdient haben. Keiner

der 300 geladenen Gäste hatte an diesem Abend jedenfalls das Gefühl,

beim gleichzeitig konkurrierenden Karnevalstrubel an Weiberfastnacht

etwas verpasst zu haben ... ■

April 2011 29


Länderspiele

30

„Zwei Spiele,

zwei Siege, und

dazu noch zu null

gespielt: Ich bin

zufrieden. Allerdings habe ich noch einige Dinge

gesehen, an denen wir bei den nächsten

Lehrgängen und Länderspielen arbeiten müssen",

bilanzierte DFB-Trainer Stefan Böger,

nachdem die deutsche U 16-Nationalmannschaft

in Niedersachsen zwei Testspiele gegen

Rumänien erfolgreich absolviert hatte.

Vor 2.800 Zuschauern in Drochtersen

kam die deutsche Mannschaft beim 5:0-Erfolg

gegen die Gäste vom Schwarzen Meer erst

nach der Pause so richtig in Fahrt, in der sie alle

fünf Treffer erzielte. In der Startelf spielte bis

zur 62. Minute mit Federico Palacios-Martinez

(VfL Wolfsburg) auch ein Auswahlspieler des

NFV im deutschen Team, während sein Klubkamerad

Moritz Sprenger erst unmittelbar vor

Spielende eingewechselt wurde. Beide Wolfsburger

waren kurzfristig in das DFB-Team

nachnominiert worden.

April 2011

Mit vereinten Kräften

klären Kevin

Akpoguma (Nr. 4)

und DFB-Keeper

Daniel Mesenhöler

gegen den Rumänen

Jimmy

Marton.

Fotos:

Borchers

Zwei Mal zu null –

Böger ist zufrieden

U 16-Nationalmannschaft feiert

in Niedersachsen zwei Siege gegen Rumänien

„Die Halbzeit-

Ansprache fiel etwas deutlicher

aus. Wir hatten vor

der Pause zu wenig Bewegung

drin, aber in

der zweiten Hälfte

war es

deutlich

bes-

ser",

sagte

Stefan

Böger nach der

Partie und lobte dabei nicht nur die Offensive.

„Wir haben heute auch gut verteidigt. Man

darf nicht vergessen, dass die Jungs am Wochenende

noch Punktspiele hatten. Die Belastung

ist hoch."

Said Benkarit (Borussia Dortmund) vergab

die erste große Torchance bereits in der 2.

Spielminute. Zehn Minuten später verpasste

wiederum Benkarit die Führung. Nach einem

Freistoß hatte Niklas Süle (TSG 1899 Hoffenheim)

per Kopfball die nächste Gelegenheit

(16.). Rumänien hatte vor der Halbzeitpause

nur eine nennenswerte Chance in der 34.

Spielminute.

Doch die Torerfolge stellten sich erst

nach der Pause ein. Der Bochumer Leon Goretzka

(44.) brach den Bann mit einem Flachschuss

aus 16 Metern. Der in der 53. Spielminute

eingewechselte Marcel Hilßner (Werder

Bremen) setzte sich kurz darauf gegen

zwei Gegenspieler durch und markierte in

der 58. Minute das 2:0.

Nach einer Hilßner-Flanke sorgte Benkarit

per Kopfballtreffer in der 61. Minute für

die Entscheidung. Hilßner (80.) krönte seine

Leistung mit seinem zweiten Tor und keine

Minute später setzte der ebenfalls eingewechselte

Schalker Max Meyer (80.) mit

einem verwandelten Handelfmeter den

Schlusspunkt.

Nach dem deutlichen Erfolg von Drochtersen

konnte die deutsche Mannschaft auch

ihr zweites Testspiel gegen die Rumänien gewinnen.

In Rotenburg/Wümme setzte sich die

Mannschaft von Stefan Böger vor 1.500 Zuschauern

mit 2:0 (1:0) durch.

Said Benkarit brachte die deutsche U 16

in der 19. Minute mit seinem siebten Treffer

im siebten Einsatz in Führung. Der Stürmer

behielt bei einem Gewühl den Überblick und

lupfte den Ball aus elf Metern über den herausstürmenden

rumänischen Keeper.

Das zweite Tor steuerte Marcel Hilßner in

der 61. Minute bei. Nach einer Kombination

über links versenkte der Mittelfeldmann die

Ablage ins Zentrum per Linksschuss im Torwinkel.

Pech hatte das deutsche Team, als Max

Meyer (32. Pfosten) und Said Benkarit (58. Latte)

nur das Aluminium trafen. Allerdings hatte

der deutsche Nachwuchs in der 67. Minute

auch Glück, dass Rumäniens Daniel Cristian

Georghe einen Foulelfmeter nur an den Pfosten

schoss.

Für die Böger-Elf kamen erneut auch

die beiden Wolfsburger Federico Palacios-

Martinez und Moritz Sprenger zum Einsatz.

Während Palacios-Martinez in der Startelf

stand und zur Halbzeit ausgewechselt wurde,

kam Sprenger nach 70 Minuten. Beide

Spieler haben nunmehr je sechs Länderspiele

auf ihrem Konto und erzielten dabei jeweils

einen Treffer.

Said Benkarit (Nr. 9) erzielte in

beiden Spielen gegen die Rumänen

einen Treffer, scheitert in dieser

Szene bei der Begegnung in

Rotenburg aber an der Latte des

gegnerischen Gehäuses.


Martin Mohs ist jetzt Fußball-Lehrer

Fußball-Lehrer Martin Mohs (2.v.l.) erhielt seine Lizenz in Köln von Matthias

Sammer, Rainer Milkoreit und Frank Wormuth (v.l.). Foto: gettyimages

DFB-Ausbildungsleiter Frank Wormuth hat jetzt in Köln

25 neue Fußball-Lehrer ausgezeichnet und ihnen die Prüfungsurkunde

überreicht. Im Rahmen eines Festaktes ging

damit der 57. Fußball-Lehrer-Lehrgang an der Hennes-Weisweiler-

Akademie zu Ende. Wormuth zeigte sich zufrieden mit den Teilnehmern

und deren Leistungen. 25 der 27 Lehrgangsteilnehmer

konnten sich über ihre UEFA Pro Lizenz freuen. Dazu zählt auch

Martin Mohs, 35-jähriger Leiter der Sparkassen-Fußballschule des

Niedersächsischen Fußballverbandes.

„Extrem aufwendig, extrem anspruchsvoll, extrem viel Stress –

aber eine tolle Erfahrung.“ So fasst Martin Mohs die nun hinter ihm

liegende fast einjährige Ausbildungszeit zusammen. „Wir waren ein

Team, das hervorragend zusammen gearbeitet und sich gegenseitig

unterstützt hat. Ich habe viele nette und interessante Leute kennengelernt.

Davon werde ich lange profitieren“, ist der neue Fußball-

Lehrer überzeugt, dass sich alle Mühen gelohnt haben.

16 neue Trainer C Breitenfußball. Zwei Fußballerinnen

und ihre 14 männlichen Kollegen haben jetzt in der NFV-Sportschule Barsinghausen

mit Erfolg die Trainer C Breitenfußball-Ausbildung beendet.

Nach einer dreiwöchigen Schulung im Profil Jugendtraining durch die NFV-

Trainer Ulf Drewes und Marek Wanik legten die Prüfung mit Erfolg ab:

Henning Burgdorf (TV Mascherode), Mario Gebert (VfL Rötgesbüttel), Tobias

Günther (JFV Kickers Hillerse-Leiferde-V.-D. von 2010), Ingo Güse (FC

Eintracht Norderstedt), Harald Knüdel (SV Teutonia Uelzen), Guido Krüger

(SV Olympia Uelsen), Hartmut Küster (SV Gehrden), Stephanie Marggraf

(FG Wohlde), Kirsten Nettelroth (Heesseler SV), Michael Othmer (FC Eldagsen),

Heinz Panjer (SV BW Dörpen), Lennart Pape (TuS Harenberg), Niklas

Pläschke (TSV Pattensen), Thomas Reinecke (FC Ohretal v. 1993), Marc

Schmid (FC Adler Nierst), Michael Trapka (Bippener SC). Foto: Borchers

Vermischtes

Martin Mohs ist in seiner aktiven Zeit als Fußballer

stets seinem Heimatverein Heesseler SV treu geblieben.

Von 1993 bis 2005 war er als Herrenspieler an den Aufstiegen

von der Kreisklasse bis zur Landesliga beteiligt.

Gleichzeitig begleitete er sämtliche Nachwuchsmannschaften

seines Vereins von der F- bis zur A-Jugend als

Trainer.

Nach dem Erwerb seiner Trainerlizenzen – 2003 C-, 2004 Bund

2005 A-Lizenz – konzentrierte er sich seit 1. Januar 2005 zunächst

auf seine Trainertätigkeit in der Fußballschule des NFV, ehe

es ihm im vergangenen Jahr erneut unter den Nägeln brannte

und Mohs die höchste Weihe eines Fußballtrainers anstrebte.

75 Platzwarte aus Vereinen und Kommunen haben jetzt in der

Sportschule Barsinghausen an einem eintägigen Fachseminar der Sportplatzspezialisten

von EUROGREEN teilgenommen. Die Rasenprofis um Dr.

Rainer Albracht, die Dipl. Ing. agr. Thomas Kremer und Nils Töpperwien

sowie Andreas Liske gaben ausführliche Tipps zur Renovation oder einem

Umbau von Tennenflächen, zum Winterspielbetrieb auf Rasenflächen

sowie zum „Euro Care System“, also zu Pflege- und Regenerationsmaßnahmen

auf Rasenflächen mit hoher Nutzungsinensität. Der derzeit

vom Schneeschimmel arg befallene Platz an der NFV-Sportschule bot

beim Thema „Krankheiten und Schädlinge“ ungewollt Anschauungsunterricht.

Der Star der Veranstaltung war aber ohne Zweifel der neue

Mäh-Roboter „CutCat“ (kleines Foto), der, konzipiert für den Profibereich,

eine Fläche von bis zu zwei Hektar binnen 24 Stunden perfekt abmäht

und zu einer erheblichen Verbesserung der Rasenqualität beiträgt

(siehe auch Seite 42). Auf dem großen Foto verraten Andreas Liske (hockend)

und Thomas Kremer (hinter dem Roboter) ihren interessierten

Gästen das Geheimnis, was der „CutCat“ drunter trägt. Fotos: Borchers

April 2011 31


Auswahlarbeit

32

Wurden ungeschlagen Nordmeister in der Halle: Die U 13-Juniorinnen des NFV.

Die U 13-Juniorinnen (Jahrgänge

1998 und 1999) des NFV haben beim 7.

Norddeutschen Hallenturnier in Hamburg

erfolgreich den Titel verteidigt. Zweiter

wurde Bremen vor Schleswig-Holstein und

Hamburg.

Nachdem das Team aus Niedersachsen

in der Hinrunde alle drei Partien gewonnen

hatte und auch das erste Rückspiel

gegen Hamburg deutlich für sich entscheiden

konnte, sah alles nach einem

Durchmarsch aus. Bereits im Spiel gegen

Hamburg verletzte sich jedoch Emma Louise

Chluba nach einem Sturz an die Bande

und konnte erst im letzten Spiel sporadisch

wieder eingesetzt werden.

Im Spiel gegen Schleswig-Holstein

wurde auch noch die bis dahin stark spielende

Defensivkraft Sabrina Rauch verletzungsbedingt

ausgetauscht. So mussten in

der letzten und entscheidenden Begegnung

um den Turniersieg die letzten Kräfte

April 2011

„Starke Mannschaftsleistung“

U 13-Juniorinnen gewinnen Norddeutsches Hallenturnier

mobilisiert werden, um Bremen auf den

zweiten Platz zu verweisen.

Das ungeschlagene Team aus Niedersachsen

war über weite Teile des Turniers

den anderen Landesverbänden vor allem

spielerisch überlegen. „Gelungene Passkombinationen

und schöne Tore waren

das Ergebnis einer geschlossen starken

Mannschaftsleistung“, freute sich Trainerin

Meike Berger nach dem Turniererfolg.

Jetzt gilt die Konzentration dem Norddeutschen

Feldturnier im Mai in Bremen. Zur

Vorbereitung hierauf wird NFV-Trainer Marek

Wanik zu einem abschließenden Lehrgang

im April einladen.

Die Ergebnisse der NFV-Auswahl:

Niedersachsen – Hamburg 1:0 (Tor:

Gieseke) und 4:0 (Tore: Gieseke, Wulf, 2 x

Sanders), Niedersachsen – Schleswig-Holstein

2:1 (Tore: Sanders, Rolfes) und 2:2

(Tore: Linnenkohl, Sanders), Niedersachsen

– Bremen 4:1 (Tore: 3 x Linnenkohl, Giese-

ke) und 3:3 (Tore: Sanders, Linnenkohl,

Chluba)

Die weiteren Ergebnisse: Schleswig-Holstein

– Bremen 1:1 und 1:3, Bremen

– Hamburg 3:1 und 4:0, Hamburg –

Schleswig-Holstein 0:0 und 2:2

Die Tabelle: 1. Niedersachsen (16:7

Tore, 14 Punkte), 2. Bremen (15:10, 11),

3. Schleswig-Holstein (7:10, 4), 4. Hamburg

(3:14, 2)

Das NFV-Aufgebot: Denise Baar

(TSV Bemerode), Franziska Gieseke (SV

Alfhausen), Sabrina Rauch (FC Mulsum/

Kutenholz), Stefanie Sanders (JSG Neuenkirchen/Tewel),

Christin Wulf (MTV

Barum), Nina Rolfes (SF Schwefingen),

Lena Linnenkohl (TSG Nordholz), Anna-

Catharina Bockhorst (TSV Ottersberg),

Emma Louise Chluba (VfL Suderburg),

Leona Kunze (Viktoria Woltwiesche).

Trainerin: Meike Berger; Co-Trainerin:

Iris Bartels


Nachrücker nutzen

ihre Chance eindrucksvoll

U 16-Junioren des NFV beim Nordturnier auf Rang 1

Trotz des Fehlens zahlreicher Stammspieler

hat die U 16-Auswahl des

NFV in Hamburg das Norddeutsche

Länderpokalturnier gewonnen. „Damit

war nicht zu rechnen, aber einige

Nachrücker haben ihre Chance eindrucksvoll

genutzt“, freute sich NFV-

Trainer Wulf-Rüdiger Müller über couragierte

Auftritte seiner Mannschaft und

sieht sie für das Länderpokalturnier des

DFB (30. April bis 3. Mai in Duisburg-

Wedau) gut gerüstet.

Ohne die beiden Nationalspieler des

VfL Wolfsburg, Federico Palacios-Martinez

und Moritz Spenger (Länderspieleinsätze),

sowie die verletzten Joshua Busching,

Jenni Marquardt, Max Rossmann

(alle VfL Wolfsburg), Jannik Schulze (Hannover

96) und Johann Becker (SC Langenhagen)

standen die Vorzeichen in

Hamburg schlecht. „Das war keine eingespielte

Mannschaft, umso höher ist ihre

Leistung zu bewerten“, bilanzierte

Trainer Müller. Insbesondere zwei Nachrücker,

Innenverteidiger Pascal Marunde

und Mittelstürmer Philipp Borges, hatten

ihm imponiert. Aber auch die Mittelfeldspieler

Paul Seguin und Can Tuna sowie

Stürmer Mike Bähre ernteten ein Sonderlob.

„Sie haben gute spielerische Impulse

gesetzt und waren sehr durchschlagskräftig.

Die Ergebnisse der NFV-Auswahl:

Niedersachsen – Bremen 2:0 (1:0),

Tore: 1:0 (25.) Tille, 2:0 (52.) Sielski

Niedersachsen – Schleswig-Holstein

2:1 (1:1), Tore: 1:0 (20.) Borges, 1:1

(22.), 2:1 (52. Bähre)

Niedersachsen – Hamburg 0:0

Die weiteren Ergebnisse: Hamburg

– Schleswig-Holstein 0:0, Hamburg

– Bremen 0:1, Bremen – Schleswig-Holstein

4:1

Die Tabelle:

1. Niedersachsen

(4:1 Tore, 7 Punkte),

2. Bremen

(5:3 Tore,

6 Punkte), 3.

Hamburg (0:1 Tore,

2 Punkte), 4.

Schleswig-Holstein

(2:6 Tore,

1 Punkte)

Der NFV-

Kader: Tor: Pascal

Bertram (VfB

Peine), Maximilian

Brünig (Hannover

96). Abwehr:

Florian

Maaske, Lennard

Massmann (beide

VfL Osnabrück),

Pascal Marunde,

Alexandros Panagiotidis

(beide

Hannover 96).

Mittelfeld: Robert

Sielski, Can Tuna

Auswahlarbeit

(beide Hannover 96), Paul Seguin (VfL

Wolfsburg), Markus Rohe (SV Meppen).

Sturm: Mike Bähre, Niklas Berndt, Marc

Yannick Grunert (alle Hannover 96), Niklas

Tille (VfL Wolfsburg), Dino Bajiric

(VfL Osnabrück), Philipp Borges (Hansa

Lüneburg). bo

Philipp Borges, Stürmer vom FC Hansa Lüneburg, gab beim Nordturnier ein

eindrucksvolles Debüt in der NFV-Auswahl. Foto: Sommer

Lehrstunde für die U 20-Frauen

Lehrstunde für die U 20-Frauenauswahl

des Niedersächsischen Fußballverbandes

im Barsinghäuser August-Wenzelsätze

bei seiner Auswahl gesehen: „20 Minuten

lang haben wir uns defensiv klug

verhalten, gut verschoben und die Räume

ser Stellungsspiel auf den Außenverteidigerpositionen

verbessert werden“, möchte

Westenberger beim nächsten Test ge-

Stadion. Gegen das Bundesligateam vom eng gemacht.“ Erst ein Fehler der ansonszielt Defizite aufarbeiten. Am Dienstag,

VfL Wolfsburg gab es in der Vorbereitung ten starken NFV-Torfrau Catjana Wendt 5. April, gibt es in Bramsche oder Engter

auf den Länderpokalwettbewerb des DFB führte zur Führung der Gäste, die nun Tor ab 19 Uhr ein weiteres Vorbereitungsspiel

(15. bis 19. April in Duisburg-Wedau) eine um Tor davon zogen.

gegen das Zweitligateam von Victoria

1:13 (0:4)-Niederlage.

Nach zahlreichen Wechseln zur Halb- Gersten. „Da wird sich meine Mannschaft

Für die von Ralf Kellermann trainierzeit ging bei der NFV-Auswahl im zweiten ganz anders präsentieren, werden wir ein

ten Wolfsburgerinnen traf Nationalspiele- Spielabschnitt jegliche Ordnung verloren. offeneres Spiel erleben“, ist der NFV-Trairin

Martina Müller drei Mal. Je zwei Mal „Da haben wir uns teilweise vorführen lasner überzeugt.

waren Nationalspielerin Verena Faißt, sen, waren einige Spielerinnen doch sehr

Folgende NFV-Spielerinnen der Jahr-

U 20-Weltmeisterin Selina Wagner, die überfordert“, so Westenberger. Überbegänge 1991 bis 1993 wurden von West-

norwegische Nationalspielerin Leni-Larwerten möchte der NFV-Trainer die hohe enberger gegen den VfL Wolfsburg einsen-Kaurin,

Stephanie Bunte und Eve Niederlage aber dennoch nicht. „16-, 17- gesetzt: Maleen Gerkens, Sophie Ger-

Chandraratne erfolgreich. Den NFV-Ehren- Jährige gegen gestandene Nationalspielekens, Amelie Rose, Fabienne Stejskal,

treffer zum zwischenzeitlichen 1:7 marrinnen – da sollten wir die Kirche im Dorf Sarah Stöckmann (alle TSV Immenbeck),

kierte Fabienne Stejskal in der 57. Minute. lassen.“

Anna Klumpe, Tanja Baumann (beide BV

Sah Ralf Kellermann „eine bessere

Im Hinblick auf das DFB-Turnier in Cloppenburg), Jennifer Corssen, Lena

Trainingseinheit“ seiner Mannschaft, so Duisburg bleibt Westenberger zuversicht- Funke (beide SF Wüsting-Altmoorhau-

musste NFV-Trainer Thorsten Westenberlich. „Da treten wir gegen Gegner auf Ausen), Nina Lögering, Sina Tepe (beide

ger eingestehen: „Der Gegner war einfach genhöhe an, vor denen wir uns nicht ver- Victoria Gersten), Ariane Struckmeier

zwei Nummern zu groß für uns. Die haben stecken müssen.“ Aber der NFV-Coach (Mellendorfer TV), Isabel Waßmann

voll motiviert 90 Minuten lang Tempo ge- weiß auch, dass vorm Länderpokalturnier (Fortuna Celle), Franziska Fiebig (VfL

spielt – das kennen unsere Mädels nicht.“ noch hier und da gefeilt werden muss. Wolfsburg), Greta Budde (TSV Havelse),

Dennoch hatte Westenberger zumindest „Natürlich habe ich gegen Wolfsburg eini- Catjana Wendt (MTV Barum), Hanna

im ersten Spielabschnitt auch positive Ange Schwachstellen entdeckt. So muss un- de Haan (SuS Timmel). bo

April 2011 33


Konrad Koch

34

Der „Kleine Exerzierplatz“ in Braunschweig: Hier brachte Konrad Koch den Ball ins Spiel. Fotos: Braunschweiger Stadtmarketing GmbH

Schon als Kind, so sagen es die Chronisten,

spielt Konrad Koch am liebsten mit

dem Ball. Auf den Wiesen in und um

sogar, einen Original-Fußball aus England zu

beschaffen. Damit gibt es kein Hindernis

mehr: Im Oktober 1874 treten Braunschwei-

auch fangen und werfen, und ein Treffer ist

nur erzielt, wenn der Ball über die Querlatte

des Tores bugsiert wird.

Braunschweig tobt er sich Mitte des vorigen ger Schüler erstmals gegen dieses neue

Bei schlechten Witterungs- und Boden-

Jahrhunderts beim „Kaiserball“ aus, einem Sportgerät.

verhältnissen kommen die Braunschweiger

deutschen Schlagballspiel, das mit dem en-

Wie zuvor schon in England, so

dem heutigen Fußballspiel aber schon ganz

glischen Cricket eng verwandt ist. Doch na- herrscht auch am Martino-Katharineum Un- nah. Denn weil sie sich nicht übermäßig

türlich turnt er auch, so wie es sich für einen klarheit darüber, nach welchen der unter- beschmutzen sollen, spielen sie dann die

Oberschüler seiner Zeit gehört. In der „Turnschiedlichen durch Mundpropaganda ver- Variante „ohne Aufnehmen des Balles mit

gemeinde“ seines Gymnasiums erlebt Konbreiteten Regeln man mit dem Ball umge- den Händen“. Nur per Fuß darf die Lederrad

Koch, wie Drill und Disziplin die damalihen soll. Dr. Koch entscheidet sich schließkugel befördert werden.

ge Form des Sportunterrichts beherrschen. lich für eine Spielform, die stark an Rugby

Das neue Spiel findet schnell viel

Geräteturnen und „Kaiserball“ rücken angelehnt ist: Die Spieler dürfen den Ball

Anklang. Deshalb gründet Konrad Koch

erst einmal in den Hintergrund, als sich

1875 einen Schülerverein an seinem

der Sohn eines Oberlehrers nach der Rei-

Gymnasium. Sechs Schulklassen stellen

feprüfung vehement in das Studium

Mannschaften, die im Winterhalbjahr

stürzt. Göttingen, Berlin und Leipzig sind

zweimal pro Woche auf dem Exerzier-

seine Stationen, bevor er wieder nach

platz üben. Wettspiele finden nur ein-

Braunschweig zurückkehrt. Als Lehrer

mal im Jahr statt, stets im Dezember.

und „Dr. phil.“ wirkt er nun an seiner al-

1875 veröffentlicht Konrad Koch auch

ten Schule, dem Gymnasium Martino-

die ersten deutschsprachigen Fußballre-

Katharineum.

geln. Seine Schrift findet auch in ande-

Latein, Griechisch, Geschichte und

ren Städten Interesse, überall im Land

Geographie unterrichtet er, doch neben-

werden jetzt erste Schritte im „englibei

frönt er seiner „Jugendliebe“ zum

schen Spiel“ unternommen.

Ball. Gemeinsam mit den Kollegen Her-

Konrad Koch geht derweil schon eimann

Corvinus und August Hermann

nen Schritt weiter. Er macht sich bereits

richtet Konrad Koch Spielnachmittage

Gedanken über die Gründung eines

aus, an denen die Schüler auf freiwilliger

deutschen Fußballverbandes. 1886 ver-

Basis teilnehmen können.

handelt er über dieses Thema mit dem

Schlagball, Barlaufen, Schleuderball

hannoverschen Sportpionier Ferdinand

und Kettenreißen heißen die sportlichen

Wilhelm Fricke.

Vergnügungen, die den Braunschweiger

Der „Fußball-Professor“ ist bald

Gymnasiasten neben dem gestrengen

überall als bester Kenner des neuen

Turnunterricht gestattet werden. Lehrer

Sports anerkannt. Kein Wunder, dass er

Koch ist stets aktiv dabei, wenn die Bälle

beauftragt wird, das Regelwerk zeitge-

auf der Schulwiese fliegen. Seine Schnelmäß

zu überarbeiten: Die Zahl der Spieligkeit

bringt ihm den respektvollen

ler wird von 15 auf 11 verringert, Treffer

Spitznamen „Laufkoch“ ein.

gelten nur noch unterhalb der Querlatte

Doch die traditionellen Spiele be-

des Torgestänges, das Handspiel wird

friedigen den engagierten Pädagogen

mehr und mehr aus dem Fußballspiel

auf Dauer nicht. Er sucht nach neuem,

verbannt.

interessantem Sport im Freien. Da

Koch stellt seine neuen Regeln zu-

kommt die Kunde vom „englischen Fußnächst

in der „Monatsschrift für das

ball“ gerade recht.

Turnwesen“ vor, und diese Veröffentli-

Auf der britischen Insel hat die neue

chung wird im ganzen Land heiß disku-

Sportart, die sich aus dem traditionellen

tiert. Von überall her kommen Anregun-

Rugby entwickelte, gerade ihren Siegesgen

und Änderungswünsche, die der

zug begonnen. Englische Seeleute und

Braunschweiger gründlich verarbeitet,

Handelsreisende bringen die Idee des

bevor er 1896 sein neues Regelheft dru-

Spiels auch nach Deutschland. Konrad

cken lässt.

Koch lässt sich davon begeistern. Und Die Titelseite der Streitschrift „Fusslümmelei – über Stauchball- 20 Jahre setzt sich der Gymnasial-

Turnlehrer August Hermann schafft es spiel und englische Krankheit“.

lehrer unermüdlich für die Einführung

April 2011


des Fußballsports in Deutschland ein. Zu

Recht gilt er als wichtigster Wegbereiter dieses

Spiels in unserem Land. In Vergessenheit

gerät dabei oft, dass Professor Dr. Koch auch

noch andere Sportarten „importiert“. Baseball

und Cricket bringt er seinen Braunschweiger

Schülern nahe, und 1891 nimmt

er sich auch des Handballspiels an.

Raffball heißt dieser Sport, als ihn Koch

seinen Schülern erstmals vorstellt. Und wie

wenige Jahre zuvor beim Fußball, so stammen

auch die ersten deutschsprachigen

Handballregeln aus der Feder des Braunschweiger

Pädagogen. Wenn auch die Fußballer

Konrad Koch gern als ihren „Urvater“

bezeichnen, so gehen die Verdienste des

1911 verstorbenen Professors weit über diese

Sportart hinaus. Die generelle Einführung

der Spiele im Schulbetrieb, die Gleichstellung

von Turnen und Bewegungsspielen im

Freien beim Sportunterricht gelten als seine

bedeutendsten Taten.

Konrad Koch wird nicht müde, sich für

seine Idee von der „Spielbewegung“ einzusetzen.

Auch im reiferen Alter lässt er immer

wieder mit fundierten Veröffentlichungen

aufhorchen, die stets Plädoyers für sportliche

Spiele an frischer Luft beinhalten.

Der Fußball hat zu diesem Zeitpunkt

längst den Durchbruch geschafft. Noch zu

Lebzeiten Kochs finden die ersten Deutschen

Meisterschaften und auch die ersten

Länderspiele statt.

Im Herbst 1875 liegt es vor, das erste Fußball-

Regelheft in deutscher Sprache. Konrad

Koch hat es herausgegeben für seine Schüler

des Braunschweiger Martino-Katharineum-

Gymnasiums, eine „feste Ordnung“ für das

„englische Spiel“ mit „Gesundheitsvorschriften“,

an denen Dr. med. Reck mitwirkt. Diese

Gesundheitsvorschriften lassen den heutigen

Leser schmunzeln. Denn da heißt es: Es wird

bei der Einrichtung des Spielplatzes dafür Sorge

getragen, dass kein Schüler gegen den Ostwind

anzulaufen hat.

Auf dem Platze darf niemand sich hinlegen

oder müßig stehen.

Kein Schüler darf ohne besondere Erlaubnis

die Jacke (im Original: den Rock) ablegen;

diese Erlaubnis wird nur denen erteilt, die ein

wollenes Hemd tragen.

Der sportliche Teil der Regeln von Konrad

Koch zeigt, dass das damalige Fußballspiel zunächst

weitgehend dem heutigen Rugby ähnelt.

Denn das Aufnehmen, Tragen und Werfen

des Balles mit den Händen ist noch erlaubt.

Im Januar 1882 ergänzt der Braunschweiger

sein Regelwerk dann handschriftlich.

„Fußball ohne Aufnehmen“ begrenzt die

Möglichkeiten der Hände. Nun ist nur noch

das Fangen erlaubt, Festhalten, Tragen und

Werfen hingegen verboten. Das Tor, so legt

Konrad Koch schon in seinem ersten Regelheft

fest, besteht aus zwei Pfosten im Abstand von

fünf Metern, die in einer Höhe von drei Metern

durch eine Querstange verbunden sind. Ziel

des Spiels ist es, den Ball per Fußtritt über die

Querstange des gegnerischen Tores zu befördern.

Die komplizierteste aller Fußballregeln

gibt es auch 1875 schon. „Abseits ist ein Spie-

ler, wenn er vor dem Ball ist, und der

Ball hinter ihm von einem seiner Genossen

getreten wird“, heißt es bei

Koch.

Die Mannschaften, damals „Gespielschaften“

genannt, bestehen aus

jeweils 15 Spielern, zehn Stürmern

(Anmerkung Koch: „Unter den Stürmern

sind drei Quermänner, welche

in zweifelhaften Fällen zurück entfliehen.“),

zwei „Markmänner“ und drei

„Malmänner“.

Sie alle müssen sich eine Stunde

lang beim Fußball abrackern, denn

so lange dauert ein Spiel. Eine Halbzeitpause

gibt es nicht, wohl aber

den Seitenwechsel nach 30 Minuten,

wenn es die Mannschaften so

wollen.

Schiedsrichter kennt man in

der Fußball-Steinzeit noch nicht.

Streitigkeiten auf dem Platz werden

von den „Kaisern“ entschieden,

den jeweiligen „Führern der

Gespielschaften“ (Mannschaftsführer).

Fair play ist auch 1875

schon ein Thema, allerdings wird

es nur kurz abgehandelt: „Alles

Schlagen, Treten und Beinstellen

ist verboten. Wer diese Regel

übertritt, ist zunächst vom Kaiser

zu verwarnen; fügt er sich

nicht, vom Spielplatz zu verweisen.“

Konrad Koch

Vorstandsmitglieder des Zentral-Ausschusses: Wickenhagen, Hermann, von Schenckendorff,

Randt, Schmidt, Koch, Weber.

Nicht gegen den Ostwind laufen

1875: Klare Aussagen in ersten Fußballregeln

Regeländerung anno 1882: Konrad Kochs handschriftliche Ergänzungen

zum „Fußball ohne Aufnehmen“ (des Balles). Quelle: Buch „Fußball

in Niedersachsen“ – 50 Jahre Niedersächsischer Fußballverband.


April 2011 35


Konrad Koch

36

Der „Spielkaiser“ sorgte

für Ordnung auf dem Platz

Fußballpionier Konrad Koch träumte einen „ganz großen Traum“

Von HERMANN QUECKENSTEDT

Er gilt als „der“ deutsche Pionier des Fußballs

– mit einem „ganz großen Traum“:

seinen Sport in Deutschland heimisch zu

machen. Zum 100. Todestag am 13. April ist

endlich der lang geplante Spielfilm über Konrad

Koch in den Kinos angelaufen: freilich

mit einer freien Handlung, die sich lediglich

vage am historischen Vorbild des Braunschweiger

Gymnasialprofessors orientiert.

Der war nämlich keineswegs Englischlehrer

mit einem Studien- und Praxisaufenthalt in

Großbritannien, sondern klassischer Altphilologe

mit den Fächern Latein, Griechisch, Geschichte

und Erdkunde.

Von 1864 bis

1867 studierte Konrad

Koch in Göttingen,

Berlin und

Leipzig Theologie

sowie klassische

und deutsche Philologie

und verfasste

eine Examensarbeit

über den englischen

Reformpädagogen

Thomas Arnold, der

als Direktor der Publik

School in Rugby

das „Fußballspiel“

als pädagogische

Methode propagierte.

Seit dieser Zeit

entwickelte Konrad

Koch eine Vorliebe

für das sogenannte

„Fußballspiel mit

Aufnehmen“ des

Balles – also jene

Spielform, die wir

heute unter dem

Begriff „Rugby“

kennen.

Seit 1869 wirkte Koch als Lehrer am

Martino-Katharineum in Braunschweig, wo

er Ende September oder Anfang Oktober

1874 gemeinsam mit dem Turnlehrer August

Hermann einen aufschlussreichen Versuch

unternahm: Die beiden Pädagogen hatten in

England einen Ball bestellt, den sie auf dem

„Kleinen Exerzierplatz“ unter die spielenden

Jugendlichen warfen. Das Experiment gilt

heute als die erfolgreiche Geburtsstunde des

Fußballs in Deutschland.

„Der große Eifer, der alle zunächst Herangezogenen

beseelte, machte es gleich im

ersten Winter möglich, ja nötig, zweimal in

der Woche, am Mittwoch- und am Sonnabend-Nachmittag

zu spielen; dabei war die

Beteiligung der Einzelnen am Spiel durchweg

rege und unablässig“, freute sich Konrad

Koch über den großen Anklang und die Einsatzbereitschaft,

auf die der Versuch bei den

Jugendlichen stieß.

Immerhin gelang es Koch und Hermann,

das Fußballspiel an zwei Nachmittagen zur

April 2011

offiziellen Schulveranstaltung aufzuwerten

und - bei etwaigen Verletzungen - dienstrechtlich

und versicherungstechnisch über

das Gymnasium abzusichern. Allerdings entwickelte

sich das Spiel in den folgenden Jahrzehnten

erst langsam zu der Sportart, die wir

heute als „Fußball“ bezeichnen und einheitliche,

für alle Mannschaften verbindliche Regelwerke

mussten noch gefunden werden.

Auch hier wurde Konrad Koch zum Vorreiter,

der freilich übereifrig deutschtümelnd

die englische Fußballsprache bisweilen in

abenteuerlicher Weise eindeutschte. Aus

dem englischen „captain“ wurde der „Spielkaiser“,

der nicht nur seine Mannschaft an-

führte, sondern mangels eines Schiedsrichters

gemeinsam mit dem Anführer des gegnerischen

Teams die Einhaltung der Regeln

überwachte. Zudem betrachtete Koch den

Fußball als „Winterspiel“, das möglichst

nicht bei Temperaturen über 10 Grad betrieben

werden sollte. Für ihn war es so eine Ergänzung

zum Turnunterricht, die „Leibesübungen“

im Freien auch in der kalten Jahreszeit

ermöglichte.

Während zu Konrad Kochs Zeiten in

England bereits bezahlte Spieler dem Ball

nachjagten, galten Profitum und Sportwetten

in Deutschland als Sündenfall. Auch die

in England so beliebte bunte Spielkleidung

war Koch und seinen Mitstreitern zu aufdringlich:

Aus ihrer Sicht genügten Schärpen,

um die Mannschaften unterscheiden zu können.

Erst um 1900 setzte sich der „Fußball

ohne Aufnehmen“ nachhaltig gegen die zu

dieser Zeit auch von Hannover 96 favorisierte

Rugby-Variante durch und Konrad Koch

musste diese Entwicklung schweren Herzens

akzeptieren. Fast drei Jahrzehnte hatte er als

einer der großen Theoretiker des Fußballs

„mit und ohne Aufnehmen“ gegolten und

viele Bücher und Abhandlungen darüber verfasst

- die letzte 1903. Darüber hinaus versuchte

er in seiner Geschichte des Fußballs

nachzuweisen, dass dieser bereits seine Wurzeln

in der griechischen und römischen Antike

hatte und damit keinesfalls eine „englische

Krankheit“ war, wie seine Gegner behaupteten.

Im Kaiserreich galt Konrad Koch als einer

der 1.000 bedeutendsten Deutschen, geriet

im Laufe des 20. Jahrhunderts aber zusehends

in Vergessenheit.

Seit einigen

Jahren flackert

die Erinnerung an

den Fußballpionier

jedoch wieder auf:

Kurt Hoffmeister

hat sie in verschiedenen

Schriften in

die Öffentlichkeit

zurückgebracht

und die Stadt

Braunschweig bietet

heute Führungen

auf den Spuren

ihres seinerzeit so

populären Mitbürgers

an.

Der Film „Der

ganz große Traum“

vermittelt zwar wenig

über den historischen

Konrad

Koch, aber viel

über die Ideale und

Werte, die dieser

mit dem Fußball

verband: Und genau

deshalb hat so

manche Jugendmannschaft

im Niedersächsischen Fußballverband

den Film bereits gemeinsam im Kino

gesehen. Wer indes kompakt und schnell

mehr über den Gymnasialprofessor Dr. Koch

erfahren möchte, sei auf die Schriften Kurt

Hoffmeisters verwiesen. Empfehlenswert ist

darüber hinaus die breite wissenschaftliche

Darstellung der Gründerzeit des deutschen

Fußballs um Konrad Koch, August Hermann

und ihre Zeitgenossen von Malte Oberschelp.

Sie bringt dem Leser die Geburtswehen des

deutschen Fußballs zwischen Turnbewegung

und dem verpönten englischen „Sport“ nahe

und handelt dabei sowohl vom Pioniergeist

als auch vom Scheitern Konrad Kochs, dessen

Ideen von der rasanten Entwicklung

„seines“ Spiels überholt wurden.

Das ist die Titelseite der ersten deutschen Fußballregeln

von 1875.

Konrad Koch

Malte Oberschelp. Der Fußball-Lehrer.

Wie Konrad Koch im Kaiserreich

den Ball ins Spiel brachte. Verlag

Die Werkstatt. Göttingen 1910.

(ISBN: 978-3-89533-723-9) 16,90 Euro. ■


Blindenfußball

38

Von TONI HOXHA*

Blind Fußball spielen – jetzt denkt sich

wohl jeder, das ist unmöglich! Ja, das

dachte ich am Anfang auch. Wieso sollte

ich diese Sache als Sehbehinderter, der

noch Sehrest hat, überhaupt ausprobieren?

Die Frage ist leicht zu beantworten: Ich treibe

sehr gerne Sport! Und da man im Leben

vieles ausprobieren sollte, habe ich mich im

Januar 2010 dazu entschlossen, einfach mal

am Training im Landesbildungszentrum für

Blinde (LBZ/B) in Hannover teilzunehmen.

Jeden Montag, immer von 16 bis 18

Uhr, treffen sich dort Jugendliche zum Fußball.

Alle sind sehbehindert oder blind. Bei

meinem ersten Training hatte ich viel Spaß.

Wir haben einige Torschussübungen gemacht,

zudem Übungen, bei denen man

mit dem Ball dribbeln muss. Dies gelang

mir relativ gut. Unser Trainer, Otfried Morin,

war begeistert. Auch bei den nächsten

Terminen muss ich ihn wohl überzeugt haben,

denn nach einigen Wochen fragte er

mich, ob ich Lust auf die Bundesliga hätte.

Natürlich antwortete ich mit „Ja!“. Wenige

Tage später bekam ich meinen Sportgesundheitspass,

dem eine augenärztliche

Bescheinigung über meine Sehkraft zugrunde

liegt. Es gibt drei Behinderungsklassen:

B1, das bedeutet vollblind, sowie

B2 und B3. Bei B2 liegt die Sehschärfe bei

maximal zwei Prozent, bei B3 beträgt sie

maximal zehn Prozent. Wer besser sehen

kann, darf nicht am Spielbetrieb im Blindenfußball

teilnehmen. Ich bin B2.

Am 12. März, einem Samstag, war es

endlich soweit. Einen Tag vor dem Bundesligaauftakt

in Barsinghausen trainierte unsere

Mannschaft, die Spielgemeinschaft Saar

05/Eintracht Braunschweig, das erste Mal

zusammen. Die Spieler sind in ganz

Deutschland verstreut, so dass wir nicht oft

gemeinsam Fußball spielen können. Bei unserem

Training wurden mir zum ersten Mal

die Augen verklebt und darüber kam, sozusagen

als Krönung, die Augenbinde.

April 2011

Wie fühlt es sich an,

blind Fußball zu spielen?

Bundesliga geht in ihre vierte Saison – Startschuss erfolgt am 16.April in Köln –

Eintracht Braunschweig stellt erstmals eigenständiges Team

Seit dem Jahr 2008 organisiert die

Sepp-Herberger-Stiftung gemeinsam

mit dem Deutschen Behindertensportverband

sowie dem Deutschen Blindenund

Sehbehindertenverband die Blindenfußball-Bundesliga.

Aus Niedersachsen

ist Eintracht Braunschweig dabei.

Im Vorjahr noch in einer Spielgemeinschaft

mit Saar 05, werden die

„Löwen“ in der neuen Saison erstmals

als eigenständiges Team auf Tore- und

Punktejagd gehen. In ihren Reihen

steht auch der Hannoveraner Toni Hoxha.

Für das Fußball-Journal Niedersachsen

beschreibt der 20-Jährige, der inzwischen

in Marburg lebt, wie es sich

anfühlt, blind Fußball zu spielen.

Toni Hoxha (vorne) und seine Kameraden von der Spielgemeinschaft Saar 05/Eintracht Braunschweig

durften sich am 1. Spieltag der Saison 2010 über einen 3:0-Erfolg gegen den Chemnitzer

FC freuen. Austragungsort war die Karl-Laue-Halle in Barsinghausen. Foto: Borchers

„Von sehbehindert auf blind umgepolt

zu werden – wie schrecklich ist das denn!“ –

diesen Gedanken mag nicht nur ich in diesem

Moment gehabt haben. Aber es geht

nicht anders, um wirklich absolute Chancengleichheit

herzustellen. Um mich herum ist

jetzt alles nur noch schwarz. Tiefschwarz.

Auch für einen stark sehbehinderten Menschen

wie mich ist dies ein ziemlich ungewohntes

Gefühl. Zunächst habe ich ein wenig

Orientierungsprobleme, gewöhne mich

dann aber doch schnell an die neue Situation.

Die ersten Ballversuche verlaufen gut.

Ich kann den Ball genauso gut führen wie

vorher.

Nun werden sich Außenstehende fragen,

wie denn ein Blinder das Tor finden und

treffen kann. Das ist leicht zu erklären. Gespielt

wird auf einem etwa 20 mal 40 Meter

großen Feld, das in drei Zonen aufgeteilt ist.

Für jede Zone, dem Drittel, gibt es einen (sehenden)

Rufer, der die Spieler anweist. Im

Blindenfußball sind nur die Feldspieler blind.

Der Torwart dagegen ist sehend. Deshalb ist

er im ersten Drittel der Rufer oder, wie man

auch sagt, der Guide. Durch Rufkommandos

platziert der Torwart seine Mitspieler, dirigiert

seine Abwehr.

Ähnlich wie beim Hallenfußball sind

beim Blindenfußball die Längsseiten durch

Banden begrenzt. Hinter einer dieser Banden

steht der zweite Guide. Meist ist es der

Trainer. Es ist genau reglementiert, in welchen

Bereichen er Anweisungen geben darf.

Der Raum, für den er zuständig ist, beginnt

zehn Meter vor dem eigenen Tor und endet

zehn Meter vor dem gegnerischen Kasten.

Hinter diesem steht der dritte Rufer, der sogenannte

Tor-Guide. Da generell nur der rufen

darf, in dessen Spielfelddrittel sich gerade

der Ball befindet, muss auch er die

„Zehn-Meter-Marke“ vor dem gegnerischen

Tor beachten.

Der dritte Guide, der immer mittig hinter

dem Gehäuse steht, spielt eine sehr

wichtige Rolle. Durch das Rufen von „Hier!“

sagt er seinem Sturm, wo das Tor steht, in

das man den Ball schießen soll. Manche Ru- ➤


fer geben ihre Kommandos durch die schlichte

Nennung einer Zahlenkombination. „10-8-1“

kann zum Beispiel heißen: Spieler mit der

Nummer ZEHN. Du bist ACHT Meter vom Tor

entfernt und EIN Gegenspieler ist noch zwischen

dir und dem Tor.

Wenn ich mich über Blindenfußball unterhalte,

dann wird eine Frage fast immer als Erste

gestellt: „Stoßt ihr euch nicht gegenseitig,

wenn ihr da hinter dem Ball herlauft?“ Meine

Antwort lautet: „Wir stoßen ebenso häufig zusammen

wie die sehenden Fußballspieler

auch!“ Von zentraler Bedeutung ist dabei das

spanische Wort „Voy“. Es heißt: „Ich komme“.

Jeder Spieler, der sich dem ballführenden Akteur

nähert, muss dieses Wort immer wieder

laut rufen. Wer das nicht macht, bekommt im

Spiel ein Foul gegen sich und seine Mannschaft.

Das kann dem Team teuer zu stehen

kommen, denn ab dem fünften Mannschaftsfoul

gibt es beim nächsten Mal Strafstoß für

den Gegner.

Doch wie weiß ich überhaupt, dass ich

mich in der Nähe des Balles befinde? Ganz einfach:

der Ball rasselt, wenn er rollt. Der Grund:

In das Spielgerät sind Rasseln eingebaut, die je

nach Bewegung, Tempo und Drehrichtung des

Balls anders klingen und uns somit signalisieren,

wo sich das Leder gerade befindet.

Kommen wir zum 1. Spieltag. Aufgeregt

bin ich nicht – warum auch immer. Ein Fernseh-

Team vom NDR wartet auf uns, zudem sind

weitere Medienvertreter anwesend. Um 10

Uhr haben wir gleich das erste Spiel. Der Gegner

in der Karl-Laue-Halle Barsinghausen heißt

VfB Gelsenkirchen. Wir spielen mit vier Feldspielern

und einem Torwart. Insgesamt umfasst

unser Aufgebot acht Spieler, von denen vier

vollblind und drei stark sehbehindert sind. Am

besten sieht Christian, der B3 eingestuft ist.

Auf dem Feld spielt dies jedoch keine Rolle, da

bei ja jedem die Augen zugeklebt sind. Am

Kopf tragen wir Schaumstoffringe, die uns

schützen sollen, sollten wir doch einmal zusammenstoßen

...

Von unserem Trainer Otfried Morin wurde

ich gegen Gelsenkirchen direkt in die Offensive

(vorne an der rechten Bande) gesetzt. Bereits

nach wenigen Minuten schwitze ich. Es ist

ziemlich anstrengend. Blinde Fußballer spielen

nach Gehör. Wir müssen uns auf die Geräusche

um uns herum konzentrieren, zum Beispiel,

wer nun ruft und wer wo ist. Deshalb ist

es wichtig, dass man sich die Stimmen seiner

Mannschaftskameraden gut einprägt. Durch

das laute Rufen nach seinen Mitspielern und

durch das ständige „Voy“, „Voy“, „Voy“ geht

viel Kraft verloren. Für mich aber nichts Schlimmes,

da ich auf Dauerlauf trainiert bin.

Das Spiel geht über zweimal 25 Minuten,

wir verlieren 0:4. Dennoch bekommen wir sehr

viel Lob. Immerhin war es unser erstes Spiel in

unserer ersten Saison gegen eine Mannschaft,

die schon viel Erfahrung hat. Trotz der Niederlage

ein guter Start also!

Mit viel Motivation gehen wir am nächsten

Tag in die Partie gegen Chemnitz. Vorher

treffe ich noch mein persönliches Fernseh-Team

– RTL will mich an diesem Spieltag

begleiten. Auch SAT 1 ist da, um einen Beitrag

über unsere Mannschaft zu produzieren.

Das Spiel gegen Chemnitz ist detailliert geplant.

Ich spiele wieder in der Offensive und

bin die erste Viertelstunde vom Spielverhalten

her etwas zu aggressiv. Nach 15 Minuten stehen

auf meinem Konto bereits drei persönliche

Fouls – nur weil ich das „Voy“-Rufen vergessen

habe! RTL filmt einige gute Szenen

von mir. Nachdem wir 2:0 führen, werde ich

ruhiger und gelassener. Am Ende gewinnen

wir mit 3:0. Ich bin stolz auf mich. Denn dem

dritten Tor geht ein wunderschöner Pass von

mir zu unserem besten Spieler voraus. Er

heißt Heinrich und hat schon in der Nationalmannschaft

gespielt.

Nach dem Spiel habe ich keine Zeit, um

den Sieg überhaupt zu realisieren. RTL kommt

direkt auf mich zu und bittet zum Interview.

Anschließend fährt mich das Fernsehteam

nach Hause – es ist ein schönes Gefühl, als

frisch gebackener Bundesligaspieler in deren

Auto zu sitzen. Zu diesem Zeitpunkt ahne ich

noch nicht, dass wir im weiteren Saisonverlauf

nur noch einmal gewinnen werden (am zweiten

Spieltag trotz drei verschossener Strafstöße

gegen St. Pauli), dass wir am Ende unter neun

Teams Platz sieben belegen und dass wir,

immerhin, den Fair Play-Preis gewinnen. Denn

keine Mannschaft begeht in den insgesamt

acht Saisonspielen so wenig Fouls wie unsere

Spielgemeinschaft, die zur neuen Saison nicht

mehr bestehen wird.

Denn 2011 ist Eintracht Braunschweig in

der Lage, ein eigenständiges Team zu stellen.

Ich bin wieder dabei. Mein Trainer hat gesagt,

dass ich große Fortschritte gemacht habe. Ich

freue mich auf die neue Saison!

* = Mitarbeit Manfred Finger ■

DFB-Ehrenspielführer und Liga-Schirmherr Uwe Seeler besuchte die Mannschaften am 2. Spieltag in

Würzburg. Zum Gruppenfoto mit dem Fußball-Idol stellten sich auch die Teams der SG Saar 05/-

Eintracht Braunschweig mit Toni Hoxha (Kreis) und BFW Würzburg. Foto: privat

Blindenfußball

Blindenfußball-

Bundesliga

Saison 2010

Abschlusstabelle

Platz/Team Sp g u v Tore Diff. Pkte.

1. MTV Stuttgart 8 8 0 0 29:2 +27 24

2. Viktoria Dortmund 8 6 0 2 24:4 +20 18

3. LFC Berlin 8 6 0 2 17:7 +10 18

4. SSG blista Marburg 8 5 1 2 26:10 +16 16

5. BFW Würzburg 8 4 0 4 9:15 – 6 12

6. VfB Gelsenkirchen 8 2 2 4 7:11 – 4 8

7. Saar 05/Braunschw. 8 2 0 6 4:18 –14 6

8. Chemnitzer FC 8 0 2 6 0:28 –28 2

9. FC St. Pauli 8 0 1 7 2:22 –20 1

Saison 2011

Auch die Saison 2011 wird mit neun Mannschaften

ausgetragen, die sich an vier Spieltagen

gegenüber stehen. Der Meister wird

nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ ermittelt.

Die Termine:

16. bis 17. April Köln

(Gastgeber: Efferner BC,

Klosterstraße, Hürth)*

Chemnitzer FC – blista Marburg

Eintr. Braunschweig – VfB Gelsenkirchen

MTV Stuttgart – LFC Berlin

SG Würzburg/Mainz – FC St. Pauli

Eintr. Braunschweig – Chemnitzer FC

MTV Stuttgart – PSV Köln

SG Würzburg/Mainz – LFC Berlin

Chemnitzer FC – PSV Köln

FC St. Pauli – blista Marburg

Eintr. Braunschweig – LFC Berlin

MTV Stuttgart – SG Würzburg/Mainz

PSV Köln – VfB Gelsenkirchen

* = Am 16. April beginnen die Partien um

9 Uhr, am 17. April um 8.30 Uhr.

Das erste Spiel am zweiten Tag ist

Chemnitzer FC – PSV Köln.

14. Mai Mannheim

(Austragungsort: Vor dem Barockschloss

Mannheim, Beginn: 9:30 Uhr)

Eintr. Braunschweig – SG Würzburg/Mainz

blista Marburg – VfB Gelsenkirchen

MTV Stuttgart – FC St. Pauli

LFC Berlin – PSV Köln

VfB Gelsenkirchen – Chemnitzer FC

MTV Stuttgart – blista Marburg

4. bis 5. Juni Chemnitz

(Austragungsort: Sportforum Chemnitz,

Reichenhainer Straße 154, Chemnitz)

SG Würzburg/Mainz – Chemnitzer FC

Eintr. Braunschweig – PSV Köln

FC St. Pauli – VfB Gelsenkirchen

LFC Berlin – blista Marburg

MTV Stuttgart – Chemnitzer FC

FC St. Pauli – PSV Kön

SG Würzburg/Mainz – blista Marburg

MTV Stuttgart – VfB Gelsenkirchen

FC St. Pauli – LFC Berlin

Eintr. Braunschweig – blista Marburg

SG Würzburg/Mainz – VfB Gelsenkirchen

Chemnitzer FC – LFC Berlin

* = Am 4. Juni beginnen die Partien um 9 Uhr,

am 5. Juni um 8.30 Uhr.

Das erste Spiel am zweiten Tag ist

MTV Stuttgart – VfB Gelsenkirchen.

2. Juli Hannover

(Austragungsort: Vor dem Neuen Rathaus,

Trammplatz 2, Hannover, Beginn: 9 Uhr)

Eintr. Braunschweig – FC St. Pauli

SG Würzburg/Mainz – PSV Köln

LFC Berlin – VfB Gelsenkirchen

FC St. Pauli – Chemnitzer FC

PSV Köln – blista Marburg

Eintr. Braunschweig – MTV Stuttgart

April 2011 39


E.ON Avacon-Trophine

40

Bundesligatorwart führt

Wüstings Frauen nach oben

Gold für Wüsting-Altmoorhausen und Ahlerstedt/Ottendorf – Silbergewinner Bückeberge

erhält Gutschein für den Erwerb der Trainer-C-Lizenz Leistungsfußball

Für Hudes Bürgermeister Axel Jahnz war

es die erste gute Nachricht im Jahr

2011. Mit den Sportfreunden Wüsting-Altmoorhausen

wurde ein Verein aus

seiner Gemeinde im Januar mit der E.ON

Avacon-Trophine in Gold ausgezeichnet.

Der im vergangenen Jahr aus der Taufe gehobene

Preis ist ein Qualitätsmerkmal für

hervorragende Förderung des weiblichen

Fußballs und weist die Sportfreunde bis

zum Jahr 2014 als Topadresse im Mädchen-

und Frauenfußball aus.

Während einer Feierstunde in der

Wüstinger Gaststätte „Zur Mühle“ überreichte

Gabriele Immerthal, Mitglied im

NFV-Frauen- und Mädchenausschuss, die

schmucke Glastrophäe und das dazu gehörende

Zertifikat an den rund 1.000 Mitglieder

zählenden Verein im NFV-Kreis

Oldenburg-Land. Dotiert ist die Trophine

in Gold mit 2.500 Euro.

Zu den geladenen Gästen zählte neben

den Vertretern des NFV-Kreises Oldenburg-Land

(Vorsitzender Hartmut Heinen,

Lehrwartin Doris Prey-Klaassen, WM-Koordinatorin

Silke Hanneken) sowie der Vorsitzenden

des Frauenausschusses Weser-

Ems, Sabine Lischewski, auch Ralf Eilenberger.

54 Bundesligaspiele und 82 Zweitligaeinsätze

stehen in der Vita des heute

45-Jährigen, der als Torwart das erfolgreichste

Vereinskapitel der SG Wattenscheid

09 mitschrieb und der bis zu seinem

41. Lebensjahr noch beim VfB Oldenburg

in der Niedersachsenliga im Kasten stand.

Über seine Lebensgefährtin, die einst

bei den Sportfreunden das Tor hütete,

fand der in Hude lebende Eilenberger den

Erfolgstrainer Ralf Eilenberger. Das Bild zeigt

ihn in der Saison 1992/93 als Torwart von

Wattenscheid 09. Foto: imago

April 2011

Stolz präsentierten diese beiden Nachwuchsfußballerinnen die Gold-Trophine und das Zertifikat

für ihren Verein Wüsting-Altmoorhausen. Fotos (3): Orth

Weg zum Klub, bei dem er seit Jahren sehr

erfolgreich die erste Frauenmannschaft

trainiert. Unter seiner Führung stieg das

Team bis in die Oberliga Niedersachsen

auf, wo es Ende März auf Platz zwei stand.

Der Rückstand auf Spitzenreiter Union

Meppen betrug bei einem Spiel weniger

gerade einmal zwei Punkte. Zu Eilenbergers

wichtigsten Mitarbeiterinnen zählt

seine Co-Trainerin Sylvia McDonald, die

sich im Verein zudem als Koordinatorin für

den Frauen- und Mädchenbereich einbringt

und die den Anstoß zur Bewerbung

für die E.ON Avacon-Trophine gab.

„Wir haben bewusst hohe Anforderungen

gestellt, um Vereine zu loben und

sie zu motivieren!“– Ebenfalls im Januar

durfte sich auch im NFV-Bezirk Lüneburg

ein Verein über die Gold-Trophine und das

damit verbundene Preisgeld freuen. Dagmar

Thißen, Beauftragte Lehrarbeit im

NFV-Frauen- und Mädchenausschuss, informierte

bei der Ehrungsveranstaltung für

die Spielvereinigung Ahlerstedt/Ottendorf

(A/O) über die Kriterien zum Erwerb der

Auszeichnung. Bewerben darf sich jeder

Klub, der zum Beispiel seit zwei Jahren mit

zumindest drei Mädchenmannschaften

am Spielbetrieb teilnimmt, der für die

Punktspielrunde zwei Frauenteams (eine

davon im Bezirk oder höher) stellt und der

eine vertraglich vereinbarte Kooperation

mit einer Schule oder einem Kindergarten

vor Ort eingegangen ist (siehe Seite 41).

Kriterien, die A/O locker erfüllt. Mit

13 Mädchen- und Frauenteams nimmt der

Verein aus dem NFV-Kreis Stade am Spielbetrieb

teil, die erste Frauenmannschaft

spielt in der Regionalliga. Als Vater des Erfolgs

gilt der Leiter der Frauen- und Mädchenabteilung,

Bernd Stelling. Von 1985

bis 2008 trainierte er die erste Frauenmannschaft.

„Wir sind sehr stolz auf den

Preis und haben viel dafür getan“, sagte

Stelling und kündigte an, dass sich sein

Verein auch 2014 wieder bewerben wird.

A/O-Vorstand Carsten Schult blickte

auf die 30-jährige Geschichte der Abteilung

zurück. Im Gründungsjahr ging ein

Mädchenteam an den Start, 1983 folgte

die erste Frauenmannschaft. In drei Jahrzehnten

ist aus dieser Abteilung nie eine

Mannschaft in eine niedrigere Klasse abgestiegen.

Etwa ein Drittel aller Fußballer

in Ahlerstedt und Ottendorf sind weiblich

– insgesamt fast 200.

Ahlerstedts Bürgermeister Uwe Arndt

lobte vor allem die Kontinuität des Vereins.

„Bei der Gründung der Sparte wurden

die Fußballerinnen einst belächelt. Heute

verdienen sie Respekt und Achtung",

sagte Arndt. Zwölf Sportplätze biete die

Gemeinde an. Ein 13. mit einer Flutlichtanlage

sei in Planung. ➤


Auch an der Außenwand des

Sportheimes in Wendthagen (NFV-Kreis

Schaumburg) wird demnächst ein Schild

hängen, das den dort beheimateten

Verein Eintracht Bückeberge als vorbildlich

in der Frauen- und Mädchenarbeit

ausweist. Allerdings fehlt dem Klub

(noch) ein Trainer, der im Besitz der

Trainer-C-Lizenz Leistungsfußball ist, so

dass Bückeberge die Trophine vorerst

„nur“ in Silber erhielt, die mit einem

Preisgeld von 500 Euro verbunden ist.

Aus den Händen der Vorsitzenden des

niedersächsischen Frauen- und Mädchenausschusses,

Karen Rotter, nahmen

Eintracht-Vorstand Michael Angelis und

Ulrike Koller, Ortsbürgermeisterin der Gemeinde Wendthagen-Ehlen,

gratulierte Bückeberges Vorstand Michael Angelis zur Silber-Trophine.

Jugendleiter Karsten Selsemeier die Trophäe,

das Zertifikat, den Scheck sowie

einen ganz besonderen Gutschein entgegen.

Denn dieser beinhaltet die kompletten

Lehrgangskosten für den Erwerb

der Trainer-C-Lizenz Leistungsfußball in

Höhe von 520 Euro!

Anlässlich der Ehrungsveranstaltung

dokumentierte der Klub seine mehr als

25 Jahre währende Geschichte im Frauen-

und Mädchenfußball. Mit Sonja

Braun (40 Jahre) sowie Silke Nahrhold

und Stefanie Sloikowski (beide 41) erschienen

drei Spielerinnen, die damals

zur Gründungsmannschaft zählten und

die auch heute noch in der Landesligaelf

E.ON Avacon-Trophine

des TSV aktiv sind. Mitgebracht hatten

sie den Trainer der ersten Stunde, Gerd

Schmalz, und dessen Frau Karin. Für den

NFV-Kreis Schaumburg gratulierten der

Vorsitzende Marco Vankann, Lehrwart

Ernst Führing, Uwe Langerwirsch (Jugendausschuss),

die WM-Beauftragte Ariane

Vankann und die Frauenbeauftragte

im Spielausschuss, Dagmar Kentsch. Die

Glückwünsche der Gemeinde Wendthagen-Ehlen

übermittelte Ortsbürgermeisterin

Ulrike Koller. Sie bedauerte, dass sie

zu spät geboren sei, um selbst aktiver Teil

der Fußballteams im TSV zu sein. ■

Manfred Finger/Stader

Tageblatt/Schaumburger Wochenblatt

Dagmar Thißen überreichte Bernd Stelling, Abteilungsleiter Frauen- und

Mädchenfußball in der SV Ahlerstedt/Ottendorf, die Trophine in Gold.

Wer gewinnt die Trophine?

Wer darf sich für die Trophine bewerben?

Bewerben darf sich jeder NFV-Verein,

• der im Vereinsvorstand einen ehrenamtlichen

Ansprechpartner für Frauen- und Mädchenfußball

besitzt

• der seit zwei Jahren mit zwei Frauenmannschaften,

eine davon im Bezirk oder höher, am Spielbetrieb

teilnimmt. Davon muss ein Trainer/eine

Trainerin mindestens die aktuelle C-Trainer-

Lizenz „Leistungsfußball“ erworben haben

• der seit zwei Jahren mit drei Mädchenmannschaften

der Alterklasse E- bis A-Juniorinnen am

Spielbetrieb teilnimmt. Der Nachwuchs muss von

mindestens zwei lizenzierten TrainerInnen (Trainer

C-Lizenz „Breitenfußball“) betreut werden

• der eine vertragliche vereinbarte Kooperation mit

einer Schule oder einem Kindergarten vor Ort

eingegangen ist

• der den Auswahlbereich fördert und unterstützt

(Kooperation und aktiver Austausch mit den AuswahltrainerInnen,

Abstellung der Talente für die

Kreisauswahl, die Teams der niedersächsischen

Stützpunktbereiche sowie für die NFV-Auswahl).

Was gewinnen die Preisträger?

Das NFV-Zertifikat für vorbildliche Arbeit

im Mädchenbereich wird in der Kategorie Gold

belohnt mit:

NFV-E.ON Avacon-Trophine in GOLD

• 2.500 Euro

• Plakette für das Vereinsheim

• fünf hochwertige Derby-Star Bälle

Wer gewinnt die Trophine in Silber?

Vereine, die (noch) nicht alle Kriterien erfüllen.

Wie ist die Silber-Trophine dotiert?

• 500 Euro

• Plakette für das Vereinsheim

• zehn hochwertige Derby-Star Bälle

• ein Gutschein für den Erwerb der „Trainer C Leistungsfußball“

Lizenz. Die Lehrgangsgebühren

betragen jeweils 520 Euro und können finanziell

nicht eingelöst werden. Voraussetzung für die

Ausbildung: Fußballerische Qualifikation/Eignungstest

Wie muss eine Bewerbung aussehen?

Die Bewerbung muss beinhalten:

• ein offizielles Anschreiben des Vereinsvorsitzenden

• Nennung des Ansprechpartners für Frauen- und

Mädchenfußball im Verein

• aktuelle Tabellen der Juniorinnenmannschaften

aus www.fussball.de.

• aktuelle Tabellen der Frauenmannschaften aus

www.fussball.de.

• ein sportliches Vereinskonzept

• Anzahl der Lizenztrainer mit den entsprechenden

Kopien der Lizenzurkunden

• eine Beschreibung der

Schul-/Vereinskooperation

• Nachweis über die kooperative Zusammenarbeit

mit den TrainerInnen des Kreises, des Stützpunktbereiches

sowie der NFV-Auswahl

Wann ist Bewerbungsschluss?

31. August 2011.

Wer wählt die Preisträger aus?

Der Verbandsfrauen- und -Mädchenausschuss.

Wieviel Preisträger werden ausgezeichnet?

Pro Jahr werden maximal vier Vereine

(pro Bezirk ein Verein) mit dem Zertifikat geehrt.

Ist das Zertifikat befristet?

Ja. Es wird dem Verein zunächst für drei Jahre verliehen.

Anschließend ist eine neue Bewerbung möglich,

bei der die Kriterien erneut geprüft werden.

Dürfen sich auch Trophy-Sieger bewerben?

Ja. Jeder Verein, der bereits mit der E.ON Avacon-

Trophy ausgezeichnet wurde, darf sich auch für die

Trophine bewerben.

Ansprechpartner?

NFV-Referat Frauen- und Mädchenfußball

Helge Kristeleit/Tobias Orth

Schillerstraße 4, 30890 Barsinghausen

Tel. 05105-75136, Fax 05105-7544136

April 2011 41


Sportplatzpflege mit System

42

Im Grünflächenmanagement und besonders

in der Sportplatzpflege stecken

erhebliche Kostensenkungspotentiale,

die von vielen Kommunen nicht genutzt

werden. Davon ist nicht nur der hessische

Steuerzahlerbund in seiner Veröffentlichung

über „Sparpotentiale im Kommunalhaushalt“

1) überzeugt, sondern

auch der Betzdorfer Rasenspezialist

EUROGREEN.

Nach Berechnungen des Unternehmens

lassen sich die durchschnittlichen

Kosten für die Pflege einer kommunalen

Rasensportfläche durch Outsourcing und

die Anwendung innovativer Gerätetechnik

um gut 20 Prozent reduzieren – bei verbesserter

Nutzungsqualität des Grüns.

Erreichbar wird dieses Ziel durch das

von EUROGREEN entwickelte Systempflege-Konzept

EuroCareSystem ECS. Dahinter

stehen drei unterschiedliche Servicepakete

für die komplette Rasenpflege, einschließlich

Mähen: ECS BasicCare, ECS

MediumCare und ECS TopCare. Das

Besondere: alle Leistungen werden im

„All-inclusive“-Abonnement zum Festpreis

angeboten. Dadurch sind exakt kalkulierbare

Kosten und höchste Planungssicher-

April 2011

Kostenfaktor Sportplatzpflege

Rasenschneid-Roboter kürzt

auch die Pflegekosten

Beim „LIVE Day“ an verschiedenen Orten

in Deutschland zeigt Rasenspezialist

EUROGREEN, wie Kommunen die Pflegekosten

für Rasensportplätze deutlich

senken und gleichzeitig die Nutzungsqualität

des Grüns verbessern können.

heit gewährleistet, bei völliger Leistungsund

Kostentransparenz.

Von der Zustands- und Nutzungsanalyse

vor Ort durch einen EUROGREEN-

Rasenfachberater über Planung, Organisation

und Durchführung der Pflege- und

Regenerationsmaßnahmen inklusive des

erforderlichen Maschinen- und Material-

Mit dem EuroCareSystem ECS schneidet Naturrasen – bevorzugter Sportplatzbelag nicht nur beim

Fußball – erstmals auch in punkto Wirtschaftlichkeit langfristig deutlich besser ab als alle anderen

Sportplatzbeläge. Grafik: EUROGREEN

Quelle: KommunalleasingMagazin 4/2010, Berechnungen durch Planungsbüro G. & L. Hoppe, Bremerhaven

Automatisierter täglicher Pflegeschnitt ohne Schnittgutanfall: Personal-, Maschinen- und

Energiekosten beim Mähen lassen sich mit dem Rasenschneid-Roboter CutCat von EUROGREEN

deutlich reduzieren. Foto: EUROGREEN

einsatzes bis hin zur regelmäßigen Kontrolle

der Rasenqualität: Die ECS Pflege-

Abonnements enthalten alle notwendigen

Leistungen für den systematischen Erhalt

und die Verbesserung der Nutzungsqualität

des Sportrasens. Wichtiger Bestandteil

der Pflegepakete ist der Einsatz des neuen

Rasenschneid-Roboters von EUROGREEN,

CutCat.

Thorsten Petri, früher Chef-Greenkeeper

im Stadion „AufSchalke“ in

Gelsenkirchen (heute „Veltins-Arena“)

und inzwischen bei EUROGREEN unter

Vertrag, hat bereits eine Saison lang

den Profi-Fußballrasen in der Arena mit

dem Schneid-Roboter auf Maß gehalten.

Er schildert die Vorzüge der automatisierten

Mähtechnik: „CutCat arbeitet

selbsttätig ohne Bedienperson und

sorgt zeitlich unabhängig für den Rasenschnitt.

Dank des abgasfreien und

geräuscharmen Elektroantriebs lässt sich

CutCat auch abends oder nachts einsetzen.

Der Rasenschnitt erfolgt täglich zur

programmierten Wunschzeit. Das

Schnittgut ist nur wenige Millimeter

kurz und kann mit seinen Nährstoffen

als natürlicher Dünger auf der Fläche

verbleiben.“

Durch den regelmäßigen Mulchschnitt

ohne Schnittgutanfall werde die

Entwicklung einer dichten, stabilen und

gleichmäßigen Rasennarbe gefördert,

erläutert Rasenexperte Petri. Und: „Die

Mähkosten, die bei herkömmlichen Verfahren

etwa die Hälfte der gesamten

Rasenpflegekosten ausmachen, können

mit Hilfe von CutCat um bis zu 20 Prozent

gesenkt werden.“


Doch nicht nur in großen Fußball-

Arenen, auch auf ganz normalen kommunalen

Rasensportflächen stellt der

Schneid-Roboter seine Vorteile unter

Beweis. So zum Beispiel in Bamberg, wo

der FC Eintracht in der Fußball-Bayernliga

spielt. Seit der vergangenen Vegetationsperiode

ist CutCat dort, auf dem Grün des

Fuchs-Park-Stadions, im Einsatz.

„Unser Ziel war es, die Nutzungszeiten

der Fußballrasenfläche zu erhöhen

und gleichzeitig ein attraktives optisches

Rasenbild zu erhalten. Das haben wir mit

dem Einsatz von CutCat erreicht. Wir verfügen

über eine dichtere und widerstandsfähigere

Rasennarbe, die sich jetzt im

Spielbetrieb nach der Winterpause bereits

bewährt“, schildert Rüdiger Frank, Sachgebietsleiter

Sport und Spiel beim Bamberger

Garten- und Friedhofsamt.

Mitarbeiter Christian Zirkel, der dank

des Rasenschneid-Roboters jetzt mehr Zeit

für andere wichtige Aufgaben in der Grünflächenpflege

hat, bestätigt die verbesserte

Rasenqualität der Sportanlage: „Wir

haben keinen Rasenfilz mehr und weniger

Unkräuter. Außerdem ist die Rasenfläche

ebenmäßiger. Das bedeutet mehr Spielkomfort

für die Sportler.“ Trotz erhöhter

Nutzung, so Zirkel, seien auf dem Grün

weniger Regenerationsmaßnahmen

notwendig als früher.

Sportplatzpflege mit System

EuroCareSystem ® ECS Die neuen Rasen-Pflegeabonnements

... mit dem neuen, innovativen EuroCareSystem ® ECS

für alle Fußball-Rasenflächen

Wenn Sie sich jetzt für eines der drei möglichen

«all inclusive» Pflegepakete des EuroCareSystem ®

ECS entscheiden, dann brauchen Sie sich um die

Nutzungsqualität Ihrer Sportrasenfläche wirklich

nicht mehr zu kümmern. – Wir übernehmen alles

für Sie: von der Beratung über den Pflegeservice

und Materialeinsatz bis hin zum Rasenschnitt.

EUROGREEN Live Day

Clever sparen bei der Grünflächenpflege: weniger Kosten, besserer Rasen!

Beim „Live Day“ von EUROGREEN erfahren Sie mehr. Jeweils von 11 bis 14 Uhr:

In Bochum, rewirpower STADION, am Dienstag, 3. Mai

In Norderstedt bei Hamburg, Stadion Eintracht Norderstedt, am Dienstag, 3. Mai

In Koblenz, Stadion Oberwerth, am Mittwoch, 4. Mai

In Halle (Westf.), Gerry-Weber-Stadion, Sportpark Hotel, am Mittwoch, 4. Mai

In Grünberg (Hessen), Sportschule Grünberg, am Donnerstag, 5. Mai

In Braunschweig, Stadion Eintracht Braunschweig, am Donnerstag, 5. Mai

In Stuttgart, Clubrestaurant des VfB, am Mittwoch, 11. Mai

In München, TSV 1860 am Donnerstag, 12. Mai

Weitere Termine in Berlin, Nürnberg

Aktuelle Infos unter www.eurogreen.de.

Anmeldungen können jeweils bis zum Vortag telefonisch bei EUROGREEN unter

(0 27 41) 281-341, per E-Mail an Peter.Kappes@eurogreen.de oder im Internet unter

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eMail: info@eurogreen.de

April 2011 43


Futsal

44

Bejubeln den Turniererfolg beim Futsal-Cup des DFB in Bergkamen: Die C-Junioren des TSV Havelse. Fotos: gettyimages

Der TSV Havelse hat den DFB-Futsal-

Cup der C-Junioren gewonnen und ist

Nachfolger des FC Energie Cottbus,

der im Vorjahr das Turnier gewann. Der

Nachwuchs des früheren Zweitligisten holte

sich in der Sporthalle am Friedrichsberg in

Bergkamen durch ein 2:0 im Finale gegen

den Karlsruher SC den Titel und feierte

nach dem Gewinn der Niedersachsenmeisterschaft

und der Norddeutschen Meisterschaft

bereits den dritten Futsal-Triumph in

dieser Saison. Platz drei ging an die SpVgg

Greuther Fürth durch ein 3:1 gegen den

1. FC Kaiserslautern.

April 2011

„Ein einmaliges Erlebnis“

TSV Havelse gewinnt den DFB-Futsal-Cup der C-Junioren

Begeistert reagierte Havelses Trainer Jan-

Claas Alexander auf den unerwarteten Titelgewinn

seiner Mannschaft: „Das hätten wir uns

vorher niemals zu erträumen gewagt. Aber

meine Mannschaft hat an beiden Tagen super

Fußball gespielt und deshalb verdient gewonnen.

Für die Jungs war das ein einmaliges Erlebnis.“

Bereits in der Gruppenphase waren Havelse

und der KSC aufeinander getroffen; hier

hatte das TSV-Team mit einem knappen 1:0 die

Oberhand behalten, zudem SCB Viktoria Köln

mit 8:1 und LFC Berlin mit 9:0 bezwungen. Im

Halbfinale gewann der TSV dann 1:0 gegen

Zweikampf im Finale: Der Havelser Maximilian Eggestein (r.) triumphierte letztlich über Pierre

Fassnacht und das Team des Karlsruher SC.

Fürth, im zweiten Semifinale bezwang Karlsruhe

den 1. FC Kaiserslautern 3:1.

Platz fünf holte sich der LFC Berlin durch

ein 1:0 gegen den SV Nettelnburg-Allermöhe,

im Spiel um Platz sieben siegte Viktoria Köln

3:2 gegen den Lokalrivalen Fortuna Köln.

Zum fünften Mal trafen sich Deutschlands

acht beste Futsal-Mannschaften beim DFB-Futsal-Cup

der C-Junioren. Bis zur Endrunde war

es ein langer Weg. Auf Kreis-, Bezirks- sowie

Landes- und Regionalverbandsebene haben

mehr als 1.000 Mannschaften an Qualifikationsturnieren

teilgenommen.

Der Hallenfußball nach FIFA-Regeln weitet

sich auch in der Jugendarbeit aus. Durch das

schnelle und kombinationsreiche Spielen werden

sowohl technische Fertigkeiten als auch

taktische Fähigkeiten geschult. Für viele Vereine

war die Teilnahme am Turnier daher auch

eine gute Vorbereitung für den Feldfußball im

Sommer.

Das steigende Interesse zeigte sich auch

im Teilnehmerfeld für die Endrunde. Die C-Junioren

der Bundesligavereine SpVgg Greuther

Fürth und 1. FC Kaiserslautern waren in diesem

Jahr zum ersten Mal dabei. Auch der FC

Viktoria Köln und der TSV Havelse konnten

sich bei ihrer ersten Teilnahme direkt für den

DFB-Futsal-Cup qualifizieren.

Als besondere Anerkennung zur Qualifikation

für das Turnier lud der DFB alle C-Junioren

auf einen gemeinsamen Besuch des

Bundesligaspiels Borussia Dortmund – 1. FSV

Mainz 05 (1:1) ein.

Das Team des TSV Havelse: William

Proudfoot, Domenique Kronberger, Ahmed

Kapal, Maximilian Eggestein, Noah Plume,

Christopher Kowohl, Marvin Metzig, Jonas

Strulik, Jan-Hendrick Steuber, Fynn Arkenberg,

Noah Peters, Tolga Nemnezi; Trainer:

Jan-Claas Alexander, Co-Trainer: Sven Havekost,

Torwarttrainer: Frank Steuber, Betreuerin:

Kristina Kowohl.


Triumph auch beim Nordturnier

TSV Havelse bei den C-Junioren und FC RW

Saxonia (Hamburg) bei den B-Junioren heißen

die Gewinner der Norddeutschen

Meisterschaften im Futsal, die in Hamburg ausgetragen

wurden. Der TSV Havelse qualifizierte

sich damit für den „DFB-Futsal-Cup“, der Mitte

März in Bergkamen ausgetragen wurde.

Neben Havelse erreichte auch der VfB Peine

als zweiter NFV-Vertreter im Wettbewerb der C-

Junioren das Halbfinale: Hier mussten sich die Peiner

dem Rivalen aus Niedersachsen ebenso beugen

wie im Spiel um Rang 3 dem Bremer Vertreter

FC Oberneuland. Das Endspiel um die Norddeutsche

Meisterschaft gewann Havelse schließlich

überlegen gegen SV Nettelnburg-Allermöhe.

Das C-Juniorenturnier im Überblick:

Gruppe A

TSV Havelse – SC Weyhe (Bremen) 6:0, SC Weyhe – TSV

Siems (Schleswig-Holstein) 5:3, SV Nettelnburg-Allermöhe

(Hamburg) – SC Weyhe 3:1, SV Nettelnburg-Allermöhe –

TSV Siems 3:1, TSV Havelse – SV Nettelnburg-Allermöhe

5:4, TSV Siems – TSV Havelse 1:7

Der TSV Havelse bei den C-Junioren und FC

Verden 04 bei den B-Junioren haben sich

in Bad Fallingbostel den Niedersachsenmeistertitel

im Futsal gesichert.

Dirk Possiwan, der den Trainern der teilnehmenden

Mannschaften in einem Zwischenstands-Resümee

jeweils vor Anpfiff der Endrunde

ein hervorragendes Niveau ihrer Teams bescheinigte,

zeigte sich phasenweise begeistert

von den Leistungen und besonders von der Fairness

aller Teilnehmer. „Es wird gespielt, der optisch

schöne Unterschied zum Hallenfußball!“

Der TSV Havelse gewann die Niedersachsenmeisterschaft

der C-Junioren mit einem 7:1-

Endspielerfolg gegen den VfB Peine. In einem

niveaureichen Turnier siegte Havelse trotz einer

0:2-Auftaktniederlage im ersten Spiel der Gruppe

A gegen den späteren Endspielpartner VfB

Peine verdient. Den dritten Platz erreichte der

JFV Roswitha-Stadt vor dem Lüneburger Futsal-

Bezirksmeister JFV Ahlerstedt-Ottendorf/Heeslingen.

Die Spiele der C-Junioren im Überblick:

Gruppe A: TuS BW Lohne – SG Faßberg/Hermannsburg

0:1, TSV Havelse – VfB Peine 0:2, TuS BW Lohne – TSV Havelse

1:4, SG Faßberg/Hermannsburg – VfB Peine 1:2, SG

Die Tabelle

1. TSV Havelse (18:5, 9), 2. SV Nettelnburg-Allermöhe

(10:7, 6), 3. SC Weyhe (6:12, 3), 4. TSV Siems (5:15, 0)

Gruppe B

VfB Peine – FC Oberneuland (Bremen) 1:4, FC Oberneuland

– TSV Gadeland (Schleswig-Holstein) 3:0, Eintracht

Norderstedt (Hamburg) – FC Oberneuland 1:6, Eintracht

Norderstedt – TSV Gadeland 2:0, VfB Peine – Eintracht

Norderstedt 1:0, TSV Gadeland – VfB Peine 1:7

Die Tabelle

1. FC Oberneuland (13:2, 9), 2. VfB Peine (9:5, 6), 3. Eintracht

Norderstedt (3:7, 3), 4. TSV Gadeland (1:12, 0)

Halbfinale

TSV Havelse – VfB Peine 4:2, FC Oberneuland – SV Nettelnburg-Allermöhe

2:3

Spiel um Platz 3

VfB Peine – FC Oberneuland 0:4

Finale

TSV Havelse – SV Nettelnburg-Allermöhe 2:0

Nicht in die K.o.-Runde einziehen konnten

die beiden NFV-Vertreter im Wettbewerb der B-

Junioren. FC Verden 04 belegte in Gruppe A

den letzten Platz und TV Bunde wurde in Gruppe

B Dritter.

Die B-Junioren-Spiele im Überblick:

Gruppe A

FC Verden 04 – ATSV Seebaldsbrück (Bremen) 2:2, ATSV

Seebaldsbrück – Preetzer TSV (Schleswig-Holstein) 1:0, JFV

Jung-Elstern (Hamburg) – ATSV Seebaldsbrück 3:1, JFV

Jung-Elstern – Preetzer TSV 4:1, FC Verden 04 – JFV Jung-

Elstern 0:2, Preetzer TSV – FC Verden 04 2:1

Die Tabelle

1. JFV Jung-Elstern (9:2, 9), 2. ATSV Seebaldsbrück (4:5,

4), 3. Preetzer TSV (3:6, 3), FC Verden 04 (3:6, 1)

Gruppe B

TV Bunde – OSC Bremerhaven (Bremen) 2:0, OSC Bremerhaven

– FC RW Saxonia (Schleswig-Holstein) 1:3, Holsatia

Elmshorn im EMTV (Hamburg) – OSC Bremerhaven 5:4,

Holsatia Elmshorn – FC RW Saxonia 0:3, TV Bunde – Holsatia

Elmshorn 2:5, FC RW Saxonia – TV Bunde 5:3

Die Tabelle

1. FC RW Saxonia (11:4, 9), 2. Holsatia Elmshorn (10:9, 6),

3. TV Bunde (7:10, 3), 4. OSC Bremerhaven (5:10, 0)

Halbfinale

JFV Jung-Elstern – Holsatia im EMTV 4:3, FC RW Saxonia –

ATSV Sebaldsbrück 4:0

Spiel um Platz 3

Holsatia im EMTV – ATSV Sebaldsbrück 5:4

Finale: JFV Jung-Elstern – FC RW Saxonia 0:5

Auch der FC Verden 04 stellt

einen Niedersachsenmeister

Faßberg/Hermannsburg – TSV Havelse 0:1, VfB Peine – TuS

BW Lohne 0:0

Die Tabelle: 1. VfB Peine (4:1 Tore, 7 Punkte), 2. TSV Havelse

(5:3 Tore, 6 Punkte), 3. SG Faßberg/Hermannsburg

(2:3 Tore, 3 Punkte), 4. TuS BW Lohne (1:5 Tore, 1 Punkt)

Gruppe B: SV Meppen – JFV Ahlerstedt-Ottendorf/Heeslingen

0:2, VfV Borussia 06 Hildesheim – JFC Roswitha-

Stadt 3:0, SV Meppen – VfV Borussia 06 Hildesheim 1:0,

JFV Ahlerstedt-Ottendorf/Heeslingen – JFC Roswitha-Stadt

1:2, JFV Ahlerstedt-Ottendorf/Heeslingen – VfV Borussia

06 Hildesheim 2:1, JFC Roswitha-Stadt – SV Meppen 1:0

Die Tabelle: 1. JFV Ahlerstedt-Ottendorf/Heeslingen (5:3

Tore, 6 Punkte), 2. JFC Roswitha-Stadt (3:4 Tore, 6 Punkte),

3. VfV Borussia 06 Hildesheim (4:3 Tore, 3 Punkte), 4.

SV Meppen (1:3 Tore, 3 Punkte)

Halbfinale: VfB Peine – JFC Roswitha-Stadt 3:1, JFV Ahlerstedt-Ottendorf/Heeslingen

– TSV Havelse 1:2

Spiel um Platz 3: JFC Roswitha-Stadt – JFV Ahlerstedt-Ottendorf/Heeslingen

4:2 nach Sechsmeterschießen

Finale: VfB Peine – TSV Havelse 1:7

Bei den B-Junioren wurde der Futsal-

Meister des NFV-Kreises Verden und Futsal-Vizemeister

des NFV-Bezirks Lüneburg, FC Verden

04, mit einem knappen 1:0-Sieg gegen

den Futsal-Neuling TV Bunde Niedersachsenmeister.

Ein sehr packendes und knappes Endspiel

krönte die guten und immer spannenden

Spiele. Trotz des knappen Ausgangs im Endspiel

gab es in 15 Minuten effektiver Spielzeit

nur zwei Fouls. Das Spiel um Platz 3 gewann

der Lüneburger Kreis- und Bezirksmeister FC

Hansa Lüneburg mit 3:2 gegen den SC Langenhagen

II.

Die Spiele der B-Junioren im Überblick:

Gruppe A: SG Scharmbeck–Pattensen – FC Verden 04,

0:0, SC Langenhagen – TuS Clausthal-Zellerfeld 2:1, SG

Scharmbeck-Pattensen – SC Langenhagen 1:2, FC Verden

04 – TuS Clausthal-Zellerfeld 4:0, FC Verden 04 – SC Langenhagen

0:0, TuS Clausthal-Zellerfeld – SG Scharmbeck-

Pattensen 1:5

Die Tabelle: 1. SC Langenhagen (4:2 Tore, 7 Punkte), 2.

FC Verden 04 (4:0 Tore, 5 Punkte), 3. SG Scharmbeck-Pattensen

(6:3 Tore, 4 Punkte), 4. TuS Clausthal-Zellerfeld

(2:11 Tore, 0 Punkte)

Gruppe B: TV Bunde – FC Hansa Lüneburg 08 0:5, JSG SC

Itzum/PSV GW Hildesheim – RSV Geismar Göttingen 05

1:1, TV Bunde – JSG SC Itzum/PSV GW Hildesheim 2:1, FC

Hansa Lüneburg 08 – RSV Geismar Göttingen 05 3:3, FC

Hansa Lüneburg 08 – JSG SC Itzum/PSV GW Hildesheim

2:1, RSV Geismar Göttingen 05 – TV Bunde 0:3

Die Tabelle: 1. FC Hansa Lüneburg 08 (10:4 Tore, 7 Punkte),

2. TV Bunde (5:6 Tore, 6 Punkte), 3. RSV Geismar Göttingen

05 (4:7 Tore, 2 Punkte), 4. JSG SC Itzum/PSV GW

Hildesheim (3:5 Tore, 1 Punkt)

Halbfinale: SC Langenhagen – TV Bunde 1:5, FC Hansa

Lüneburg 08 – FC Verden 04 1:2

Spiel um Platz 3: SC Langenhagen – FC Hansa Lüneburg

08 2:3

Finale: TV Bunde – FC Verden 04 0:1

Die Finalisten des B-Junioren-Finales, FC Verden 04 (schwarze Hosen) und TV Bunde, mit Dirk Possiwan (Verbandsjugendausschuss), dem Vorsitzenden

des Jugendausschusses des NFV-Kreises Soltau-Fallingbostel, Reiner Breitzke (ganz rechts), und Heinrich Eickhoff (2. v. r.), Vorsitzender des Kreisverbandes

Soltau-Fallingbostel.

Futsal

April 2011 45


Sepp-Herberger-Stiftung

46

„Ich kenne Spiel und Spieler so gut,

dass ich meine Augen nicht benötige“

Finanzielle Unterstützung für einen blinden Trainer aus Südafrika

„Was für ein schönes Geburtstagsgeschenk!“

– Fußball-Trainer Dumisane

Nthombela strahlt, als er glücklich 2.000 Euro

entgegennimmt, die von der Sepp-Herberger-Stiftung

gespendet wurden. „Wir arbeiten

ziemlich gut als Team, aber der Transport

ist immer ein Problem. Die Kosten beanspruchen

unser schmales Budget sehr

und häufig sind Spieler nicht in der Lage, zu

unseren Trainingseinheiten zu kommen. Die

Spende der Sepp-Herberger-Stiftung wird

uns nun ermöglichen, uns ganz auf unsere

Aufgaben zu konzentrieren.“

Beeindruckt durch Dumisanes besondere

Situation und seine begeisternde Entschlossenheit

hatte die Sepp-Herberger-Stiftung

spontan entschieden, den außergewöhnlichen

jungen Mann zu unterstützen.

Die umgerechnet fast 20.000 südafrikanischen

Rand wurden Dumisane während

eines Workshops im Willow Park Conference

Centre in Johannesburg von Henning

Schick übergeben. Schick leitet im Auftrag

der Deutschen Gesellschaft für Internationale

Zusammenarbeit (GIZ) im Projekt „Youth

Development through Football (YDF) – „Entwicklung

Jugendlicher durch Fußball“ – die

Abteilung Methodenentwicklung. Er lebt

und arbeitet seit 2009 in Pretoria, der

Hauptstadt Südafrikas. Noch bis zum 1. Juni

2011 ist er von seinem Dienst als stellvertretender

Direktor und Referatsleiter Soziale Integration

beim Niedersächsischen Fußballverband

freigestellt.

Dumisane Nthombela, der am Tag der

Spendenübergabe seinen 22. Geburtstag

feierte, ist Trainer der „Silver Spears“ in Vosloorus,

einem Township südöstlich von Johannesburg.

Außergewöhnlich ist die Tatsache,

dass Dumisane blind ist. Er verlor sein

Augenlicht nach einer Krebserkrankung im

Alter von zwei Jahren, aber das hinderte ihn

nicht daran, seiner großen Leidenschaft zu

April 2011

Henning Schick überreichte im Namen der

Sepp-Herberger-Stiftung einen Scheck in Höhe

von 2.000 Euro an Dumisane Nthombela

(rechts).

frönen. Und die ist seit seiner Kindheit der

Fußball. Dumisane wurde zum Autodidakten:

Mit sieben Jahren begann er, sich Fußball-Fachwissen

dadurch anzueignen, dass

er Spielern und Trainern zuhörte. Volle

Unterstützung erhielt er von seinen Eltern.

Auch Gespräche mit Fußball-Stars so populärer

Mannschaften wie „Kaizer Chiefs“

oder „Mamelodi Sundowns“ halfen ihm,

sein Talent zu nutzen und Fußball-Trainer zu

werden.

Dumisane gründete 1996 die „Silver

Spears“ und trainierte die Mannschaft während

der vergangenen elf Jahre. Entgegen

aller Zweifel lebte er seinen Traum und

widerlegte all Diejenigen, die ihn in seiner

Kindheit als „ghost“, also Gespenst, bezeichnet

hatten. Aufgrund seiner außergewöhnlichen

Fähigkeiten als Trainer wurde er

Training mit den „Silver Spears“: Dumisane Nthombela (links) gibt die Anweisungen.

ein geschätztes Mitglied der Township-Gemeinschaft.

Dumisane vermag Kinder nicht

nur auf und außerhalb des Spielfeldes zu

inspirieren, sondern ist auch in der Lage,

Werte wie Teamwork, Fair Play und gegenseitiges

Verständnis zu vermitteln.

Ein blinder Trainer, der Fußball-Techniken

lehrt – kann das funktionieren? Dumisanes

Antwort ist ebenso einfach wie beeindruckend:

„Ich kenne das Spiel und die

Spieler so gut, dass ich meine Augen nicht

benötige.“ Im November 2010 war Dumisane

einer der ersten beiden behinderten Trainer,

die mit Hilfe des sogenannten „YDF-

Toolkit“ ausgebildet wurden. Das Toolkit,

zwei Handbücher, die Henning Schick entwickelt

hat, befähigt Trainer, Lebens- und

Gesundheitskompetenzen wie Aids- und

Gewalt-Prävention in die Trainingseinheiten

zu integrieren und für die von ihnen trainierten

Kinder und Jugendlichen eine Vorbildfunktion

zu übernehmen. „Ich bin begierig,

neue Sachen zu lernen und möchte in unserer

Gesellschaft etwas verändern. Es spielt

keine Rolle, ob du hören, sehen oder laufen

kannst. Was zählt, ist die Liebe zum Fußball“,

beschreibt Dumisane seine Motivation,

an dem Projekt teilzunehmen.

YDF wird von der GIZ im Auftrag der

deutschen Regierung und in Zusammenarbeit

mit dem Department of Sport and Recreation

South Africa (südafrikanisches Amt

für Sport und Freizeitaktivitäten) durchgeführt.

Zudem wird es von der Europäischen

Union unterstützt. „Neben Mädchen und

Jungen aus benachteiligten Gebieten wollen

wir auch Menschen mit Behinderungen stärken“,

erklärt YDF-Projekt-Manager Gerald

Guskowski. „Wir glauben, dass es ihr fundamentales

Recht ist, gleichberechtigt an unserer

Gesellschaft teilzuhaben.“

(Quelle: Deutsche Gesellschaft

für Internationale Zusammenarbeit)


Schaden des Monats:

Klebriger

Hallenboden

Zum Ende der Winterferien richtete

ein Fußballverein sein traditionelles

Jugend-Hallenturnier aus, zu dem

Der Sportartikel-Hersteller, der das

Klebeband jahrelang geliefert hatte, war

allerdings vor kurzem in Konkurs ge-

20 A- und B-Jugendmannschaften eingangen. Deshalb musste Hobby-Heimgeladen

wurden.

werker Udo in diesem Jahr auf seinen

Das Turnier erfreut sich seit Jahren privaten Vorrat an Klebeband zurück-

großer Beliebtheit und dient den Teams greifen. Pünktlich zum Turnierbeginn

als zusätzlicher Formtest für die begin- am Freitagabend erstrahlten die Linien

nende Meisterschafts-Rückrunde. Spielort leuchtend rot.

ist die „Arena“, eine im Eigentum der

Das Turnier war rundum ein großer

Stadt stehende große Mehrzwecksport- Erfolg für den Verein. Die Organisation

halle, in der auch Handball- und Basket- wurde allseits gelobt. Als Udo in der

ballturniere und vor allem Turnveranstal- darauf folgenden Woche mit seinem

tungen stattfinden.

Team jedoch die Klebestreifen wieder

Um nun den Fußballern eine genaue entfernen wollte, stellte sich heraus,

Orientierung zu ermöglichen, hatten die dass sich das nicht mehr ganz neue

Organisatoren des Turniers, der Sport- und nicht geeignete Klebeband nicht

wart Udo* und seine Mitarbeiter, es sich vollständig entfernen ließ. Es blieben

zur Regel gemacht, die Begrenzungs- – leuchtend rote – Klebereste auf dem

linien des Fußballspielfeldes für das

Hallenboden, die sich mit herkömm-

Turnier mit auffälligem Klebeband zu lichen Putzmitteln nicht entfernen lie-

markieren. Schließlich ist die Halle bereits ßen. Die dann zu Hilfe gerufene profes-

30 Jahre alt, und die aufgezeichneten sionelle Reinigungsfirma veranschlagte

Linien verblassen.

für die Reinigung und Neuversiegelung

ARAG Sportversicherung informiert

des Linoleumbodens einen Betrag in

Höhe von 1.300 Euro. Dieser Betrag

wurde dem Verein als Verursacher des

Schadens von der Halleneigentümerin

in Rechnung gestellt.

Glücklicherweise war der Vereins-

Vorstand gut informiert und meldete den

Schaden der ARAG-Sportversicherung.

Da der Verein als Veranstalter des Turniers

durch Unachtsamkeit einer seiner

Vereins-Verantwortlichen den Schaden

verursacht hatte, bestand an der Eintrittspflicht

der Sport-Haftpflichtversicherung

kein Zweifel.

Nach Prüfung der Rechnung der

Reinigungsfirma wurde der Verein in

voller Höhe von seinen Aufwendungen

freigestellt und die Rechnung durch die

ARAG Versicherung beglichen.

So war das Turnier nicht nur sportlich

erfolgreich für den veranstaltenden

Klub. Auch das durch Speisen- und

Getränkeverkauf eingenommene Geld

brauchte trotz des Missgeschicks nicht

angetastet zu werden und konnte, wie

geplant, für die Jugendarbeit verwendet

werden.

* Name von der Redaktion geändert

Quelle: aragvid-arag 12/10

Weitere Informationen, Prospektmaterial

und Anträge erhalten Sie bei der

ARAG Sportversicherung, Versicherungsbüro

Sporthilfe Niedersachsen, Ferdinand-

Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannnover

oder unter www.ARAG-Sport.de

April 2011 47


TEAM 2011

48

Zusammen mit DFB-Mitarbeiter Dr. Steffen Deutschbein (hintere Reihe, links), NFV-Jugendausschussmitglied Joachim Bode (hintere Reihe, 2. von

links), NFV-Referatsleiter Helge Kristeleit (Mitte links), Gastreferent Klaus Weiling (Mitte rechts) sowie Marion Demann (NFV-Projektmanagerin TEAM

2011, vorne, 4. v. r.) und Karen Rotter (Vorsitzende des NFV-Frauen- und Mädchenausschusses, vorne, 2. v. r.) stellten sich die WM-Kreisbeauftragten

des Bezirks Weser-Ems zum Gruppenfoto. Fotos (3): Finger

Aurich, Delmenhorst und Peine

melden 100 Prozent

Schulung der WM-Kreisbeauftragten in Barsinghausen – NFV belegt in DFB-Statistiken

Plätze drei und neun – Teilnahme am Wettbewerb noch bis 30.April möglich

Als einzigem NFV-Kreisteam gelang es Peine, alle Schulen im Kreisgebiet für TEAM 2011 zu gewinnen.

Karen Rotter (Vorsitzende des NFV-Frauen- und Mädchenausschusses) und NFV-Präsident

Karl Rothmund gratulierten (von links) Jochen Kortz, Dieter Sandmann und Harald Alpers.

April 2011

„Diese Zahl macht uns stolz!“

Während der Schulung der niedersächsischen

WM-Kreisbeauftragten verdeutlichte

DFB-Mitarbeiter Dr. Steffen

Deutschbein, wie sehr die Resonanz

an der Schul- und Vereinskampagne

TEAM 2011 die Erwartungen seines

Verbandes übertroffen hat. Seit dem

Startschuss am 1. Juli 2009 haben

sich bislang bundesweit mehr als

17.000 Vereine und Schulen angemeldet.

10.393 Klubs und 6.620 Schulen

– so lautete die exakte Bilanz am

1. März 2011. Und dabei wird es

nicht bleiben: Anmeldungen sind noch

bis zum 30. April möglich!

TEAM 2011 richtet sich exklusiv

an alle Schulen und Fußballvereine beziehungsweise

Fußballabteilungen. Bis

zum 30. Juni 2011 haben die Teilnehmer

die Gelegenheit, spannende Aufgaben

zu lösen und dabei Punkte zu

sammeln. Das Engagement lohnt sich

in doppelter Hinsicht: Die Schulen und

Vereine verbessern durch Eigeninitiative ➤


ihre Perspektive für die Zukunft und

wahren zudem die Chance auf attraktive

Preise. Dazu zählen Eintrittskarten

für Länderspiele und zur FIFA Frauen-

Weltmeisterschaft 2011 ebenso wie

Trainingscamps in den Sportschulen der

DFB-Landesverbände oder Übungseinheiten

mit DFB-Trainern.

Die ersten Prämierungen hat es

bereits gegeben. So wurden allein in

Niedersachsen 310 Trikotsätze an neugegründete

Mannschaften bzw. 321

Starterboxen für neugegründete Mädchenfußball-Arbeitsgemeinschaften

(AG)

an Schulen ausgegeben. Die Gründung

einer Mädchenmannschaft oder einer

Mädchenfußball-AG gehört zu den

Kriterien des zweiten von insgesamt

vier Bausteinen (siehe Kasten).

Eine Schlüsselrolle nehmen die im

Herbst 2009 ins Leben gerufenen

Kreisteams ein. Rund 1.000 ehrenamtliche

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

werben bei Vereinen und Schulen für

den Frauen- und Mädchenfußball und

geben in persönlichen Gesprächen vor

Ort konkrete Hilfestellungen. In Niedersachsen

wirken in den Kreisteams 131

Frauen und Männer. Sechs der insgesamt

47 Teams wurden während der

Schulung der WM-Kreisbeauftragten für

besonders erfolgreiches Wirken ausgezeichnet.

So haben sich in den NFV-

Kreisen Aurich und Delmenhorst alle

Vereine für den Wettbewerb TEAM

2011 angemeldet. In Aurich wird das

Kreisteam mit Agnes Wilken und Friedrich

Harms von Agathe Harms geführt,

in Delmenhorst kann sich Koordinator

Franz Gerhard Koryciak auf

Karin Grabowsky und Rüdiger Richwin

verlassen.

100 Prozent meldete auch Peine.

In diesem NFV-Kreis konnte das von

Koordinator Dieter Sandmann geleitete

Team (Harald Alpers, Jochen Kortz,

Reinhard Matschurek) alle Schulen

für den Wettbewerb TEAM 2011 gewinnen.

Ebenfalls geehrt wurden die derzeit

führenden Ersten in verschiedenen

Ranglisten. Das NFV-Ranking der Schulen

mit mindestens zwei erfüllten Bausteinen

wird vom NFV-Kreis Emsland

(Koordinator Heinz-Gerd Evers; Maria

Kruse, Monika Lammers, Friedhelm

Forbiger) angeführt; in der Vereinswertung

mit mindestens zwei erfüllten

Bausteinen hatte Anfang März Oldenburg-Stadt

(Koordinatorin Sabine Thielen;

Helmut Westerholt) die Nase vorn.

Mit einem Wangenküsschen gratulierten

sich Marina Geber und Koordinator

Gisbert Stevens aus Lüchow-Dannenberg

zum ersten Platz in der Wertung

„Kooperationsevent“. Dieser Baustein,

es ist der vierte, ist deshalb so

wichtig, weil er auf das oberste Ziel

des Wettbewerbes, die Einrichtung

einer Zusammenarbeit von Schule und

Verein, abzielt.

Im Vergleich der 21 DFB-Landesverbände

liegt der NFV mit 1.377 angemeldeten

Vereinen und damit einem

Prozentsatz von 52,80 hinter Bremen

(62,82 Prozent) und Sachsen-Anhalt

(54,19 Prozent) auf Platz drei. Den

letzten Rang belegt Hamburg (21,99

Prozent).

Nur Neunter ist Niedersachsen dagegen

in der Wertung der Vereine mit

mindestens zwei erfüllten Bausteinen.

„Seit Beginn der Kampagne 2009 lagen

wir immer unter den ersten Drei.

Im Dezember 2010 sind wir erstmals

auf Platz fünf abgerutscht, im Februar

2011 auf Platz sieben und jetzt auf

Platz neun“, verdeutlichte NFV-Projektmanagerin

Marion Demann die (unerfreuliche)

Entwicklung. Sie ist umso ärgerlicher,

da die Klubs durchaus aktiv

TEAM 2011

NFV-Projektmanagerin Marion Demann und DFB-Mitarbeiter Dr. Steffen Deutschbein stellten

Statistiken zum Wettbewerb TEAM 2011 vor.

Baustein 1:

Wir spielen Fußball!

Für Schulen: Organisieren Sie mit

Ihrer Klasse/Schule eine Mini-WM schulintern

oder für eine umliegende/benachbarte

Schule.

Für Vereine: Organisieren Sie auf

Ihrem Vereinsgelände einen Abnahmetag

zum DFB & McDonald’s Fußball-Abzeichen.

Baustein 2:

Mädchen spielen Fußball!

Für Schulen: Gründen Sie an Ihrer

Schule eine Mädchenfußball-AG. Auch

das Anbieten eines Fußball-Schnupperkurses

für Mädchen oder die Teilnahme

an einem Mädchenfußball-Turnier gibt

Punkte im Wettbewerb.

Für Vereine: Bieten Sie in Ihrem Verein

einen Schnupperkurs für Mädchen an

oder gründen Sie eine Mädchenmannschaft,

die regelmäßig trainiert.

sind, aber dem Formellen zu wenig

Beachtung schenken. „Ich weiß von

etlichen Vereinen, die viele Qualifikationsmerkmale

durchgeführt, sie aber

nicht gemeldet haben. Deshalb meine

Bitte: Wirkt darauf hin, dass die Vereine

melden“, appellierte Marion Demann

an die niedersächsischen WM-

Kreisbeauftragten.

Meldungen sind möglich unter:

team2011@dfbnet.de oder Fax:

01805/343469 -maf/dfb-

Die vier Bausteine für

TEAM 2011 im Überblick

Baustein 3:

Wir qualifizieren uns!

Für Schulen: Nehmen Sie an einer

Fortbildungsmaßnahme teil oder nutzen

Sie andere Qualifizierungsmaßnahmen

zum Thema Fußball.

Für Vereine: Nehmen Sie an einer

Aus-, Fort- oder Weiterbildung bei Ihrem

Landesverband teil oder nutzen Sie das

Kurzschulungsangebot.

Baustein 4:

Kooperationsevent

Suchen Sie sich einen Verein beziehungsweise

eine Schule als Kooperationspartner

und organisieren Sie

gemeinsam eine Veranstaltung. Möglichkeiten

gibt es viele, zum Beispiel:

„Tag des Mädchenfußballs“, „Sepp-

Herberger-Tag“, „Kinder stark machen“,

Aktionstag auf dem Mini-

Spielfeld, individueller WM-Tag.

Quelle: dfb.de

April 2011 49


NFV-Arbeitstagungen

50

Die derzeit in Niedersachsen geltende

Vorschrift zur Bewährungsstrafe (§ 46

der Rechts- und Verfahrensordnung)

wird überarbeitet und an das DFB-Rahmenmodell

angepasst. Darauf verständigten sich

die niedersächsischen Sportrichter auf ihrer

diesjährigen Arbeitstagung im Sporthotel

Fuchsbachtal Barsinghausen.

Vorausgegangen war ein Referat von

Helmut Schreckenbauer, Beisitzer im DFB-

Sportgericht und im bayerischen Verbandssportgericht,

über die Anwendbarkeit der

Bewährungsstrafe im sportgerichtlichen Verfahren.

Dabei orientierte er sich am DFB-

Rahmenmodell.

Gemeinsam mit dem Gast aus Bayern

erörterten die niedersächsischen Sportrichter

die Vor- und Nachteile der Anwendung

einer Bewährungsstrafe. Als Vorteile wurden

die besondere gesellschaftliche Stellung des

Fußballs im Hinblick auf die soziale und integrative

Komponente sowie die durch die

Strafaussetzung zur Bewährung mögliche

Gewaltprävention genannt. Demgegenüber

stehen ein erhöhter Arbeits- und Verwaltungsaufwand.

Zudem könnte beim Opfer

ein mangelndes Verständnis für die Bewährungsstrafe

vorliegen.

April 2011

Einigkeit herrschte bei den niedersächsischen

Sportrichtern darüber, an der Vorschrift

des § 28 der Rechts- und Verfahrensordnung

festzuhalten. Der Verein TSV Krähenwinkel-Kaltenweide

(NFV-Bezirk Hannover)

hatte den Antrag gestellt, diesen Paragraphen

neu zu gestalten bzw. ganz zu

streichen. Hintergrund: Das Bezirkssportgericht

Hannover hatte den TSV vorwiegend

auf Grundlage des Schiedsrichterberichtes

zu einer erheblichen Geldstrafe wegen Vernachlässigung

der Platzdisziplin, mangelndem

Ordnungsdienst und rassistischem Verhalten

seiner Anhänger verurteilt.

Der Verein bestreitet dies und rügt

die geltende Verfahrensvorschrift des § 28

Hermann Weiland (vorne rechts), Vorsitzender

des Jugendausschusses im Kreis Leer,

und seine Amtskollegen aus den übrigen 46

NFV-Kreisen trafen sich in der Sportschule Barsinghausen

zur diesjährigen Arbeitstagung des

Verbandsjugendausschusses. Der Vorsitzende

Walter Fricke konnte zudem die Vertreter der

Bezirksjugendausschüsse begrüßen. Im Mittelpunkt

der Zusammenkunft stand die Abschaffung

des Verbandsjugendtages. Hierzu bezog

NFV-Präsident Karl Rothmund Stellung. Die

Versammlung einigte sich darauf, dass der

kommende 43. Verbandsjugendtag am

27. August 2011 der letzte in der bisherigen

Form sein wird. Unter der Führung des NFV-

Vizepräsidenten Egon Trepke wird sich jetzt

eine Arbeitsgruppe bilden, die Alternativvorschläge

erarbeiten soll. Verabschiedet wurde

die Bestimmung, dass ab der Saison 2011/12

die Spielform „9 gegen 9“ eingeführt wird.

Bisher spielten die Teams in dieser Altersklasse

in 11er-Stärke gegeneinander. Foto: Kristeleit

Paragraph 46 wird an

DFB-Rahmenmodell angepasst

Tagung der NFV-Sportrichter – Helmut Schreckenbauer referiert zur Bewährungsstrafe

Gastreferent:

Helmut

Schreckenbauer.

NFV-Vize Hans-Günther Kuers (vorne links) wohnte der Tagung der niedersächsischen Sportrichter

unter dem Vorsitz von Heinz Meyer (3. Reihe, rechts) bei. Fotos (2): Finger

als „Freibrief“ für die Schiedsrichter und

die Sportgerichtsbarkeit. „Dieser Paragraph“,

so wird es in dem Antrag bemängelt,

„gibt den Sportrichtern die

Möglichkeit, lediglich auf Basis der Aussage

der Schiedsrichters oder dessen Assistenten

zu urteilen.“

Dieser Auffassung schlossen sich die

niedersächsischen Sportrichter nicht an.

Durch die derzeit geltende Vorschrift sehen

sie die Verhältnismäßigkeit zwischen dem

Schutz des Schiedsrichters einerseits und

der grundsätzlichen Möglichkeit, sich als

Verein im sportgerichtlichen Verfahren entsprechend

zu verteidigen, ausreichend gewahrt.

-maf-


Bezirk Braunschweig

52

Ohne Niederlage Bezirksmeister

Die C-Juniorinnen des VfL

Wolfsburg drückten der Bezirksmeisterschaft

im Hallenfußball

in Salzgitter-Bad ganz deutlich

ihren Stempel auf. Das VfL-Team

des Trainerduos Petra Saluzzo und

Burghard Pötsch gewann ohne

Niederlage den Meistertitel. Lediglich

gegen SV Upen gab der Bundesliganachwuchs

aus der Volks-

April 2011

wagenstadt beim 2:2-Remis einen

Punkt ab.

Der Start gelang dem Favoriten

mit einem 2:1-Arbeitssieg über

VfB Peine. Die Tore für die Grün-

Weißen erzielten Michelle Elsen

und Louisa Bebenroth. Es folgte

ein sicheres 3:1 über TSV Helmstedt.

Michele Elsen (2) und Svenja

Schrader trugen sich in die Tor-

24 Schiedsrichter

für Peine

Unter Leitung von Schiedsrichterlehrwart

Michael Knigge

hat im NFV-Kreis Peine ein

Schiedsrichterlehrgang stattgefunden.

Von 26 Teilnehmern

legten 24 die Prüfung erfolgreich

ab. Damit wurde dem

Schiedsrichtermangel ein klein

wenig entgegengewirkt.

Bestanden haben: Nynne

Edeler, Timo Schrull (beide RW

Schwicheldt), Marcel Wolter

(Anker Gadenstedt), Sven Richter

(GW Vallstedt), Siegfried

Klein (Arminia Vechelde), Daniel

Grote (TVJ Abbensen),

Marcel Gomulla, Florian Michael,

Luca Westphal, Dennis

Bätje, Sebastian Böhm, Ingo

Yazidi (alle Eintracht Dungelbeck),

Leon Rühling, Axel Dickfoss-Rühling

(beide PSG Peine),

Jacob Elschner (Germania Blumenhagen),

Frank Ullner (TSV

Sonnenberg), Thomas Papendorf,

Tom Papendorf, Louis

Frost, Sören Bugdoll (alle SG

Solschen), Harald Welge (MTV

Duttenstedt), Robin Ilgen, Lukas

Wiese (beide BW Schmedenstedt),

Kevin Harms (SpVgg

Groß Bülten). Peter Baumeister

schützenliste ein. Die Tabellenführung

wurde mit einem 2:0-Erfolg

(Tore: Elsen, Bebenroth) über

SC Goslar 08 übernommen.

Im vorentscheidenden Spiel

um den Meistertitel gegen SV

Upen glich Svenja Schrader die

1:0-Führung der Kickerinnen aus

dem Vorharz aus. Die erneute 2:1-

Führung des SV Upen egalisierte

Louisa Bebenroth mit ihrem Freistoßtor

zum 2:2 in der Schlusssekunde.

Damit war der Weg zum

Titelgewinn für die Wölfinnen frei.

Mit einem glatten 6:0-Schützenfest

über RW Göttingen wurde die

Bezirksmeisterschaft schließlich in

trockene Tücher gepackt. Die Tore

erzielten Jennifer Siegele, Sabrina

Franke und Manon Klett (je 2).

Tabelle: 1. VfL Wolfsburg

(15:4 Tore, 13 Punkte), 2. SV Upen

(6:5, 8), 3. VfB Peine (8:5, 7),

4. Goslarer SC (4:4, 6), 5. TSV

Helmstedt (6:12, 4), 6. ESV RW

Göttingen (2:11, 3). G.S.

Ohne Niederlage fuhren die C-Juniorinnen

des VfL Wolfsburg die Bezirksmeisterschaft

im Hallenfußball

in Salzgitter-Bad ein. Lediglich gegen

SV Upen gab der frischgebackene

Hallenmeister durch ein 2:2-Remis

einen Zähler ab. Am Erfolg waren

beteiligt (stehend von links)

Trainer Burghard Pötsch, Betreuerin

Heidi Fuge, Carolin Weidner, Sarah

Adolf, Louisa Bebenroth, Sabrina

Franke, Svenja Schrader, Trainerin

Petra Salluzza sowie (hockend von

links) Michelle-Marie Elsen, Jennifer

Siegele, Chiara-Marie Mileo und

Manon Klett. Foto: Schacht

Prüfung nicht mit

links zu erledigen

Innerhalb weniger Wochen

wurden im NFV-Kreis Goslar

gleich zwei Schiedsrichter(SR)-

Ausbildungslehrgänge abgeschlossen.

Dabei stellte der

Schüler-Lehrgang am Jacobson-

Gymnasium in Seesen für den

Lehrwart ein absolutes Novum

dar: „Eine Ausbildung an einer

weiterbildenden Schule innerhalb

weniger Tage habe ich bislang

nicht durchgeführt. Der

Aufwand dafür war schon immens.

Um so erfreuter bin ich

über das Engagement und das

tolle Ergebnis dort“, resümierte

Axel Pioch nach der Prüfung.

Insgesamt 17 neue SR konnten

ihre SR-Bescheinigung nach

den Weihnachtsferien entgegennehmen,

drei von ihnen

werden allerdings im Kreis Hildesheim

zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus fand erneut

ein Lehrgang beim VfB

Dörnten statt. Von den 16

Sportlern konnten diesmal nur

neun erfolgreich die Prüfung

ablegen. „Auf den ersten Blick

ein ernüchterndes Ergebnis,

das allerdings auch zeigt, dass

die Schiri-Ausbildung durchaus

anspruchsvoll ist. So mancher

Spieler oder Trainer dürfte mit

den 30 Prüfungsfragen so seine

Schwierigkeiten haben“, erklärte

SR-Obmann Christian Biel.

Sehr zur Freude des Schiedsrichter-Ausschusses

konnten

aber wieder einmal zwei „erwachsene“

Sportler zu Schiedsrichtern

ausgebildet werden.

Hier besteht immer noch Nachholbedarf.

Als Lehrgangsbeste wurden

Heiko Requadt (FC RW Rhüden)

und Janik Probst (SV Neuwallmoden)

ermittelt, die als

einzige von beiden Prüfungen

fehlerfrei bleiben. Axel Pioch

Verdienter Sieg. Das Hallenturnier des Lehrausschusses im NFV-

Kreis Northeim/Einbeck für D-Mädchen in der Sporthalle Dassel/Solling

wurde für das Publikum zu einer lohnenswerten Veranstaltung. Neben

prächtiger Stimmung auf den Rängen gab es spielerisch überzeugende

Leistungen der jungen Kickerinnen. Die neuformierte Mannschaft des

NFV-Kreises Northeim/Einbeck stellte sich in gutklassigen und fairen Spielen

gegen Auswahlmannschaften aus den Bezirken Braunschweig/Hannover

in ansprechender Form vor und hielt gut mit. Mit dabei waren in

Dassel die Kreise Göttingen, Peine, Holzminden, Wolfenbüttel, Osterode

und Northeim/Einbeck. Tagessieger wurde die Vertretung des NFV-Kreises

Göttingen (Foto), die verdientermaßen den großen Wanderpokal für

ein Jahr mit in die Unistadt nehmen konnte. Manfred Kielhorn


TSV Geitelde (Foto rechts )

hat den Titel als Braunschweiger

Hallen-Stadtmeister der Altherren

verteidigt und dabei begeisternden

Offensiv-Fußball gezeigt. In

der Vorrunde wurden die Geitelder

bereits ihrer Favoritenrolle gerecht.

Dreh- und Angelpunkt war

einmal mehr der ehemalige Profi

von Eintracht Braunschweig,

Thoralf Bennert. Er hat nicht viel

verlernt und leitete zahlreiche

Kombinationen ein, die der TSV

eiskalt abschloss. So gewann der

spätere Turniersieger in der Vorrunde

gegen Eintracht 4:1 und gegen

den BSC 5:2, nur gegen den

VfL Bienrode kassierte der TSV eine

0:1-Pleite. Broitzem kam nur

dank des Torverhältnisses weiter,

hatte da bereits gegen Rühme (2:3)

und Mascherode (0:2) verloren. Im

Halbfinale kassierte der SV dann

eine böse 0:4-Niederlage gegen

Bienrode. Für Broitzem ist es das

Ende einer Ära, nachdem die

Mannschaft in den vergangenen

Jahren zahlreiche Erfolge und Titel

gesammelt hatte. Gegner Bienrode

dagegen war die größte Überraschung

des Turniers. Bekim Taqui

wurde mit acht Toren Torschützenkönig,

schoss sein Team ins

Finale. Erst gegen den TSV Geitelde

war Schluss – 0:4 im Endspiel.

Thomas Menzel (Foto),

Vorsitzender des Kreis-

Schiedsrichter-Ausschusses,

ist von der Stadt Braunschweig

mit der höchst möglichen

Auszeichnung geehrt

worden. Beim Abend des

Sports in der VW-Halle überreichte

ihm der Präsident des

Stadtsportbundes, Franz Matthies,

die Sportmedaille der

Stadt. Die Geehrten – neben

Menzel waren das auch Wilhelm

Meyer-Degering und

Manfred Stenzel – wirken dabei

laut Matthies nicht in der

Öffentlichkeit, dafür aber mit

großem Engagement in ihren

Vereinen. Menzel war mit 47

Jahren der Jüngste der Geehrten,

ist aber schon seit rund

30 Jahren für den Braunschweiger

Fußball und den

NFV im Einsatz – als aktiver

Schiedsrichter und als Funktionär.

Bezirk Braunschweig

Teutonia Groß Lafferde stellte bei der Hallenfußballkreismeisterschaft der Frauen im NFV-Kreis Peine

die strahlenden Siegerinnen. Ungeschlagen und ohne Gegentor besiegten sie im Finale um den Volksbank-Cup die

SG Solschen mit 5:0 und freuten sich über 250 Euro Siegprämie. Das Spiel um Platz 3 gewann der TSV Denstorf gegen

den VfB Peine mit 3:2. Unser Foto zeigt die Pokalübergabe mit (von links) Daniel Dormeyer (Marketingleiter

der Volksbank Peine), Manuela DiTerlizzi und dem Vorsitzenden des Fußballkreises, Josef F. Hanke. Peter Baumeister

BTSV Eintracht Braunschweig drückte der Hallenbezirksmeisterschaft der C-Junioren deutlich

den Stempel auf. Das Team aus der Löwenstadt gab lediglich beim 2:2-Remis gegen JSG Lenglern/Harste einen

Zähler ab. Die Endrunde in Zahlen: Eintracht Braunschweig – SCU SalzGitter 3:1, SV Gifhorn – JSG Lenglern/

Harste 3:1, Tuspo Petershütte – VfB Peine 0:1, SCU SalzGitter – JSG Lenglern/Harste 1:4, VfB Peine – SV Gifhorn

2:0, Tuspo Petershütte – Eintracht Braunschweig 2:4, SV Gifhorn – SCU SalzGitter 1:4, JSG Lenglern/Harste –

Tuspo Petershütte 2:1, Eintracht Braunschweig – VfB Peine 6:1, SCU SalzGitter – Tuspo Petershütte 4:4, SV Gifhorn

– Eintracht Braunschweig 2:4, VfB Peine – JSG Lenglern/Harste 0:5, Tuspo Petershütte – SV Gifhorn 2:1, SCU

SalzGitter – VfB Peine 5:0, JSG Lenglern/Harste – Eintracht Braunschweig 2:2. Tabelle: 1. Eintracht Braunschweig

(19:8 Tore, 13 Punkte), 2. JSG Lenglern/Harste (14:7, 10), 3. SCU SalzGitter (15:12, 7), 4. VfB Peine (4:16, 6), 5. Tuspo

Petershütte (9:12, 4), 6. SV Gifhorn (7:13, 3). gs/Foto: Günter Schacht

April 2011 53


Bezirk Braunschweig

54

Nach 50-jähriger Schiedsrichtertätigkeit

und 2.224 Fußballspielen

beendet der 70 Jahre alte

Walter Marchefka vom NFV-Kreis

Peine seine Karriere. Eine Karriere,

die ihn als einzigen Peiner Referee

bis in die zweite Bundesliga geführt

hat, wo er 39 Begegnungen

pfiff. Als Linienrichter, meistens

an der Seite von Walter Horstmann,

wirkte er in der Zeit von

1974 bis 1979 an 40 Spielen in

der höchsten Klasse mit.

Das war die Zeit von Franz

Beckenbauer, Gerd Müller, Berti

Vogts und Jürgen Grabowski, denen

er persönlich begegnete. So

wurde er auch in die Loge beim

Münchner Oktoberfest mit den

Bayerngrößen eingeladen. Mit

Freude erinnert sich Walter Marchefka

an sein größtes Spiel: Am

21. Juni 1975 traten im Niedersachsenstadion

in Hannover der

MSV Duisburg und Eintracht

Frankfurt im DFB-Pokal-Finale gegeneinander

an. Das Spiel endete

durch ein Tor von Charly Körbel

mit 1:0 für die Frankfurter.

April 2011

Walter Marchefka

beendet Karriere

Das Pokalfinale 1975 war sein Highlight

Aber es gab auch dramatische

Begegnungen. In der Aufstiegsrunde

zur Landesliga zwischen

TSV Helmstedt und FC

Schüttorf pfiff er zwei Elfmeter

gegen den Gastgeber und er-

Futsal-Titel für TSV Eixe

Unter Leitung von Staffelleiter

Detlef Fließ fand im NFV-Kreis

Peine mit acht Teams das erste

Futsal-Hallenturnier für B-Juniorinnen

statt. Kreismeister wurde

die Mannschaft vom TSV Eixe, die

weiteren Plätze belegten die JSG

Plockhorst und TSV Denstorf I.

Detlef Fließ bewertete die

Futsal-Premiere nach dem Turnier

sehr positiv: „Am Anfang wurde

die Vorgabe des Kreisjugendausschusses

mit Skepsis aufgenommen.

Aber das fußballerische

kannte noch ein Tor des FC wegen

Abseits nicht an. Die Emotionen

kochten hoch, nach dem

Spiel liefen die „Fans“ auf den

Rasen und traten ihn sogar gegen

das Schienbein.

Bei der Peiner Frauenkreismeisterschaft

um den Volksbank-Cup

war er das letzte Mal

an der Pfeife. „Alle Mannschaften

haben sich von mir verabschiedet

und mich mit Geschenken

überhäuft. Schon vorher

hatte mir der Jugendausschuss

mit Heike Hansen ein tolles Foto

überreicht, und auch die Schiris,

die mich 2007 zum Ehrenmitglied

ernannt haben, verabschiedeten

mich gebührend. Die

Spiele waren übrigens besonders

fair, das hatte wohl mit mir zu

tun“, sagte Walter Marchefka

augenzwinkernd. In Zukunft will

er sich verstärkt seinen Enkeln

widmen oder nur noch im Notfall

ein Alt-Senioren-Spiel seines

Heimatvereins VfL Woltorf leiten.

Peter Baumeister

Wurde bei der Peiner Frauenkreismeisterschaft verabschiedet: Schiedsrichter Walter Marchefka.

Können wurde in den Vordergrund

gerückt, die Treffen verliefen

ruhiger, und die Anzahl der

Fouls nahm ab. Die eingesetzten

Schiedsrichter, die extra für Futsal

ausgebildet wurden, hatten

kaum Probleme mit der Leitung.

So hat das Futsalspielen der weiteren

fußballerischen Ausbildung

der Mädchen nur gut getan.“

Der NFV-Kreis Peine erwägt,

Futsal in der nächsten Hallensaison

auch für C-Juniorinnen anzubieten.

Peter Baumeister

Die B-Juniorinnen vom TSV Eixe sind erster Futsal-Meister im NFV-Kreis

Peine.

Die Freien Turner haben die Braunschweiger Stadtmeisterschaft

in der Halle gewonnen und damit ihren Titel verteidigt. So souverän

die Mannschaft das Turnier begonnen hatte, so spannend und brenzlig

wurde es allerdings im Finale. In der Vorrunde fertigte der spätere Sieger

den SC Volkmarode (7:0) und den Polizei SV (9:0) ab. Nur gegen Vahdet

wurde es eng – 1:0. Trotzdem reichte es zum entspannten Einzug in

die K.o.-Runde. Im Halbfinale warfen die Turner den FC Wenden mit 2:0

raus, bis dato die Überraschungsmannschaft des Turniers. Bis zum Finale

blieben sie somit ohne einen einzigen Gegentreffer. Im Endspiel sollte es

dafür um so mehr geben. Wieder gegen Vahdet gab es erst im Neunmeterschießen

einen Sieg – 5:4. Jubel beim Gewinner – Trauer und Enttäuschung

beim Gegner. „Ich habe mich kurzfristig entschlossen, in die linke

statt wie sonst in die rechte Ecke zu schießen“, erklärte Nabil Neffati, der

Unglücksrabe, dessen Schuss nicht ins Tor ging. Zu den größten positiven

Überraschungen zählten insbesondere die Kreisligisten Polizei SV und FC

Wenden, die Fünfter beziehungsweise Vierter wurden. Auch der Finaleinzug

von Vahdet war nicht zu erwarten. Mit 3:2 schmiss das Team den favorisierten

BSC Acosta aus dem Turnier, führte sogar 3:0. Besser waren

nur die Freien Turner. Und die holten sich gleich noch die Torjägerkanone

– Marvin Luczkiewicz gelangen fünf Treffer.


Alfred Bonenberger, Spielausschussvorsitzender

des NFV-

Kreises Göttingen, konnte beim

Staffeltag der Kreisliga im Sporthaus

des SC Hainberg bis auf den

SV Elliehausen alle Kreisligisten

und die Erstplatzierten der drei

Staffeln der 1. Kreisklassen begrüßen.

Sein besonderer Gruß galt

dem Bezirksspielausschussvorsitzenden

Wolfgang Reese und seinem

Vertreter Jürgen Prohm.

Beide Bezirksvertreter informierten

die Vereinsvertreter über

den Online-Spielbericht. Zunächst

ging Reese auf die Voraussetzungen

für die Durchführung eines

Online-Spielberichts ein. So werden

im Sporthaus ein PC bzw.

Laptop mit Internet-Anschluss

und ein Schwarz-Weiß-Drucker

benötigt. Anschließend gab Prohm

einige praktische Beispiele für das

Ausfüllen eines Spielberichts am

Laptop. Mit Beginn der Saison

2011/2012 könnte der NFV-Kreis

Göttingen einer der ersten Kreise

im Verband sein, der den Online-

Spielbericht einführt. Entsprechende

Schulungen sollen den Vereinen

rechtzeitig zum Saisonbeginn

angeboten werden.

Christian Rahlfs, Vorsitzender

des Kreis-Schiedsrichterausschusses,

informierte über Neuigkeiten

aus dem Schiedsrichterwesen und

der Spielausschuss informierte

Informationen über

Online-Spielbericht

Staffeltag der Kreisliga Göttingen

Wolfgang Reese (links) und Jürgen Prohm informierten über den Online-

Spielbericht. Fotos: Hans-Dieter Dethlefs

über die laufende und bevorstehende

Saison 2011/2012. Die Vereinsvertreter

erhielten zahlreiche

Statistiken und den neuen Rahmenspielplan

für die kommende

Spielzeit. Staffelleiter Volker Linne

ist mit dem bisherigen Verlauf und

den durchgeführten Spielen zufrieden.

Alfred Bonenberger ging auf

die Auswertung der Fragebogen

aus der Hinrunde ein, die von den

Schiedsrichtern ausgefüllt werden.

Von den Unparteiischen werden

die Spieler, Trainer und Zuschauer

bewertet. Die besten Noten bei

den Spielern erhielten die Teams

von SG Werratal, DSC Dransfeld

und TSV Jühnde. Dagegen bekamen

SG Lenglern, SC Rosdorf, FC

Mingerode und SV Eintracht Gieboldehausen

eine schlechte Beur-

Masterstitel für PSV-Juniorinnen

Die B-Juniorinnen des PSV

Grün-Weiß Hildesheim haben

überraschend das 22. Hallenmasters

um den Sparkassen-

Cup gewonnen. Zum ersten

Mal war ihnen dieses Kunststück

im Jahr 2001 gelungen –

um so größer war die Freude

nun bei der Siegerehrung

durch den Schirmherr, Bundestagsabgeordneter

Bernhard

Brinkmann, und Karl-Heinz

Krüger von der Sparkasse Hildesheim.

Dabei hatte es nach der

Vorrunde beim Trainerteam um

Andreas Stieler und Olaf Dauser

noch kritische Mienen gegeben.

Zwar gab es gegen den FC St.

Pauli (1:0) und den TSV Renshausen

(2:0) ungefährdete Siege,

doch nach dem torlosen Remis

gegen den Regionalliga-

Nachwuchs des TSV Jahn Calden

mussten es die Hildesheimerinnen

als Gruppenzweiter in der

Zwischenrunde mit den Turnierfavoriten

Hamburger, 1. FC Neubrandenburg

und 1. FC Köln

aufnehmen. Aber mit einer

überragenden Veronika Fischer

zwischen den Pfosten, großem

Kampfgeist und einer hervorragenden

Einstellung beendeten

die Gastgeberinnen die Gruppe

als Erster.

Bezirk Braunschweig

teilung. Gute Noten erhielten die

Trainer von GW Hagenberg,

Dransfelder SC und SV Elliehausen,

am Ende liegen SV Groß Ellershausen,

FC Mingerode, SV Eintracht

Gieboldehausen und TSV

Diemarden. Die besten Zuschauer

haben GW Hagenberg, FC Lindenberg-Adelelebsen,

SG Werratal

und SV Seeburg, die hinteren Plätze

belegen FC Mingerode, FC Hertha

Hilkerode und SV Eintracht

Gieboldehausen.

Nach dem Rahmenspielplan

beginnt die neue Saison für die

Kreisliga und 1. Kreisklasse am

7. August. Am 12. August (Freitag)

wird die erste Runde des

Krombacher Kreispokals gespielt.

Die 2. und 3. Kreisklasse beginnen

am 14. August mit dem ersten

Spieltag, eine Woche später findet

die erste Runde des Krombacher

Kreispokals statt.

Kreisvorsitzender Hans-Jürgen

Lotz informierte die Anwesenden

über die NFV-Strukturreform

und gab die nächsten Termine bekannt.

So findet am 16. Juni eine

Info-Veranstaltung über das Passrecht

mit Ralf Serra (NFV-Passstelle)

statt. Der Herren-Staffeltag

wird am 9. Juli durchgeführt, ein

U 17-Fußball-Länderspiel in Göttingen

zwischen Italien und

Holland am 16. September.

Hans-Dieter Dethlefs

Bezirk Hannover

Jubeln nach dem Masterstriumph:

Die B-Juniorinnen von PSV Grün-

Weiß Hildesheim.

In der Finalrunde bezwangen

zunächst sowohl die Hildesheimerinnen

als auch die

SVG Göttingen 07 den TSV

Jahn Calden mit 1:0. Da der

Vergleich zwischen den siegreichen

Teams torlos endete,

musste ein Neunmeter-Schießen

über den Turniersieg entscheiden.

Als Anne Arzbach den

letzten Ball im Netz versenkte,

war der Erfolg der Gastgeberinnen

perfekt.

PSV-Keeperin Veronika Fischer,

die in allen neun Partien

ohne Gegentreffer geblieben

war, wurde zur besten Torfrau

gewählt. Den Pokal für die beste

Feldspielerin erhielt Aline Immeln

vom 1. FC Köln, als erfolgreichste

Torschützin wurde Merle

Bublitz vom Mellendorfer TV

ausgezeichnet.

Den Turniersieg für den PSV

erspielten: Veronika Fischer, Mara

Dauser, Joana König, Judith

Blanc, Anne Arzbach, Zara Mansius,

Aileen Hellmann, Maja Mierisch,

Gulnara Wegener, Anne

Bormann, Melissa Albrecht, Annika

Kleiner, Dana Griese, Annabell

Möker, Julia Storbeck und

Sofia Wehrle. rus

April 2011 55


Bezirk Hannover

56

„Der FC Springe wünscht allen

Mannschaften viel Erfolg. Bitte

denkt daran: Es ist schon etwas

ganz Großes im Finale zu stehen.“

Auf sämtlichen Spielplänen

des Hallenmeisterschafts-Wochenendes

des NFV-Kreises Hannover-Land

fanden sich diese Zeilen.

Großes erreicht hatten die

jungen Talente tatsächlich schon

vor dem Anpfiff.

Alle Aktiven – von den unteren

G-Junioren bis zu den D-Junioren

– die im Schulzentrum Süd

in Springe bei der Endrunde zum

Sparkassen-Hallenpokal dem Ball

nachjagten, durften sich als Gewinner

fühlen. Seit Oktober hatten

sie sich an zahlreichen Spieltagen

zu Toren und Siegen gekickt.

Insgesamt 659 Teams und

damit rund 7.000 Nachwuchsakteure

sind in der Vorrunde am

Start gewesen.

Die besten vier Mannschaften

jeder Altersstufe traten gegeneinander

an, um die Hallenkreismeister

Hannover-Lands zu

ermitteln. Besprechung mit Taktiktafel

in der Kabine, Warmmachen

in den Gängen, Einlaufen

unter Musik – ganz wie bei den

Profis. Eltern und Anhang – viele

in eigens gedruckten Final-T-

Shirts – sorgten mit entrollten

Fahnen in den Vereinsfarben, einfallsreichen

Plakaten und Vuvuzelas

für Stadionatmosphäre. Nicht

zu vergessen, gerade bei den

Bei den insgesamt vier Informationsveranstaltungen

des

Lehrausschusses für Fußball-

Spartenleiter und Jugendleiter

im NFV-Kreis Hildesheim hatten

sich rund 180 Teilnehmer angemeldet.

Der Schulungsraum in

Emmerke platzte fast aus den

Nähten – das Interesse an den

verschiedenen Referaten war

April 2011

Heesseler SV stellt

Sieger der Herzen

Junioren ermitteln Hallen-Kreismeister

Jüngsten: das perfekt positionierte

Maskottchen. Beinahe jede

Szene auf dem Hallenparkett

wurde lautstark von Applaus oder

Anfeuerungsrufen begleitet. Die

etwa 2.000 Zuschauer bekamen

an beiden Turniertagen packende

Begegnungen zu sehen.

Auch Mädchen waren mit

von der Partie. Beste Beispiele:

Lea-Clara Langenberger von den

D-Junioren des MTV Engelbostel-

Schulenburg oder die Stelinger E-

Juniorinnen Vanessa Geisler und

Lara Schenk. Es gab Favoritensiege(r):

dazu zählen die D-Junioren

des SC Langenhagen, die E-Junioren

des TV Jahn Leveste und die

Meyenfelder F-Junioren. Außenseitererfolge:

die unteren D-Junioren

des TSV Havelse III, die unteren

E-Junioren vom Heeßeler SV II

und die unteren F-Junioren des

TSV Godshorn III. Sogar Heimsiege:

die G-Junioren des FC Springe

holten unter frenetischem Jubel

den Kreismeistertitel vor der SpVg

Laatzen. Sieger des Herzens wurden

die D-Junioren des Heesseler

SV, hatten sie in ihrer Auftaktbegegnung

doch gleich drei Verletzte

zu beklagen. Zum Glück muss-

groß. So wurde u. a. über das

Pass- und Spielrecht mit NFV-Referatsleiter

Ralf Serra sowie über

Verwaltungsentscheide und über

das Sportgericht mit dem Vorsitzenden

im Sportgericht, Ralph-

Uwe Schaffert, gesprochen.

Bei der letzten Infoveranstaltung

mit 58 Teilnehmern gewährte

Siegfried Herrmann den

ten sonst nur kleinere Blessuren

versorgt werden.

Ein Höhepunkt war sicher

das Finale der unteren G-Junioren

zwischen dem FC Mecklenhorst

II und dem TSV Godshorn

II: Die Keeper avancierten zu

Vereinsberatung ein Renner

180 Teilnehmer bei Info-Veranstaltungen im NFV-Kreis Hildesheim

Funktionären Einblicke in das

Webschulungsprogramm DFBnet.

Die verschiedenen Themen gaben

allen Teilnehmerinnen und

Teilnehmern einen umfassenden

Überblick über die Funktionalitäten

der internetbasierten Vereinsverwaltung.

Herrmann erläuterte die

Funktionen beim Internetauftritt

Der NFV-Schulungsraum war rappelvoll: Aufmerksam hörten die Teilnehmer zu, was ihnen Siegfried Herrmann

und Andreas Gundelach über die Themen Fußball und EDV, DFBnet und Arbeiten mit dem Computer zu erzählen

hatten. Foto: Neumann

kleinen Helden und wuchsen

über sich hinaus. Erst ein

schier unendliches Siebenmeterschießen

brachte schließlich die

Entscheidung zugunsten der

Mecklenhorster.

Eines ist klar: Alle Akteure

gaben alles. Hochklassige Spiele,

tolle Tore, brillante Ballvirtuosen,

kleine Kämpfer, Jubelposen, Tränen

nach Eigentoren oder unglücklichen

Niederlagen – der

Sparkassenpokal bot Fußball in all

seinen Facetten. Nicola Wehrbein

Die Freibeuter in Springe waren nicht der FC St. Pauli, sondern die G-Junioren

des gastgebenden FC Springe, die sich auch den Kreismeistertitel

sicherten.

des NFV-Kreises Hildesheim sowie

Möglichkeiten bei der

Homepage und sprach über die

eigene Datenpflege, der ein besonderes

Augenmerk gewidmet

werden müsse.

Weitere Schwerpunkte waren

das NFV-Postfach mit Handling

und Möglichkeiten, der interne

Informationsfluss, Weiterleitungen,

Auslieferungsprotokoll

und die Bedeutung für Fristen.

Mit Videoszenen wurden die

einzelnen Arbeitsschritte verständlich

dargestellt.

Zahlreiche Vereine besitzen

nicht die Voraussetzungen, einen

PC zu erwerben und im

Clubhaus aufzustellen. Oft sind

so alte Geräte vorhanden, dass

viele Anwendungen nicht laufen,

d. h., Ergebnisse werden

nicht gemeldet, Informationen

sind nicht abrufbar usw.. Siegfried

Herrmann ist es gelungen,

mit dem NFV-Kooperationspartner

Greenmark IT GmbH aus Alfeld,

vertreten durch Andreas

Gundelach, für die Vereine eine

Vereinbarung zu treffen, die es

den Vereinen ermöglicht, zu absoluten

Vorzugspreisen Hardware

zu beziehen. Gundelach

erläuterte das Hardware-Angebot,

gab Tipps und zeigte sich

für die Teilnehmer als kompetenter

Referent in der elektronischen

Datenverarbeitung.

Burghard Neumann


Bezirk Hannover

58

Techniker setzen sich durch

Die Techniker hatten bei der

U 14-Futsal-Meisterschaft des

NFV-Kreises Hildesheim die Nase

vorn. In der Turnhalle der Robert-

Bosch-Gesamtschule waren dies

die Junioren des VfV Borussia 06

Hildesheim, die sich aber bis zum

Schluss ein packendes Rennen mit

der JSG SC Itzum/PSV Hildesheim

lieferten. Beide Teams hatten sich

mit einem Unentschieden ge-

Das Siegerteam von VfV Borussia 06

Hildesheim mit (hintere Reihe v.l.)

David Steinmeyer, Yannick Starcke,

Marius Grebe, Nils Kaune, Benedikt

Lambrecht, Marco Czauderna und

Hassan Atas sowie (vorn v.l.) Joel

Wende, Tufan Citlak, Lucas Bürger,

Marcel Czauderna, Philipp Houck,

Justin Sandtvos, Tom Mierisch, Hauke

Fasterding und Florian Houck.

April 2011

trennt, sonst alle Spiele gewonnen.

Da das Torverhältnis nicht

zählte, musste ein Sechs-Meter-

147 Teams – fünf Sieger

Hallen-Kreismeisterschaften von

Hannover und Hannover-Land

Im WM-Jahr der Frauen wurden

die ersten Titel traditionell bei

den gemeinsamen Hallenkreismeisterschaften

von Hannover

und Hannover-Land vergeben.

Dabei setzte sich der Aufwärtstrend

im Frauen- und Juniorinnenfußball

mit tollen und spannenden

Spielen fort. In 894 Partien

traten insgesamt 147 Teams

aller Altersklassen in 49 Hallen

von den Vor- bis hin zu den Finalrunden

an. Mit 1.941 Toren wurde

eine Quote von mehr als zwei

Treffern pro Partie erzielt.

Mit fünf Siegen in fünf Endrundenbegegnungen

sicherten

sich die E-Juniorinnen der TSG

Ahlten den Titel vor dem SV

Scharrel und Titelverteidiger TSV

Bemerode. Auch bei den D-Junio-

Ernüchterndes Ergebnis

Der jüngste Schiedsrichter-

Anwärterlehrgang des Fußballkreises

Hannover-Land fand

bereits zum dritten Mal im Rahmen

des DFB-Pilotprojekts

statt, bei dem die Teilnehmer

mit Hilfe eines von den DFB-

Medien und der Uni Osnabrück

entwickelten Online-Portals

ausgebildet werden.

Im Vorfeld wurden die Teilnehmer

mit zwei Präsenzlehrabenden

unter Anleitung von

Kreislehrwart Michael Nitsche

sowie seinen Mitstreitern Anika

Hotzel und Marc Gareis auf die

wichtigsten und umfangreichsten

Regeln vorbereitet. Alle

übrigen Regel- und Übungsfragen

mussten im Selbststudium

rinnen waren die Ahltener nicht

zu stoppen. Sie verteidigten ihren

Titel souverän und verwiesen die

Teams aus Bemerode und vom

HSC Hannover auf die Plätze.

Neuer Meister bei den C-Juniorinnen

wurde der SV Gehrden,

der im entscheidenden Spiel gegen

den HSC Hannover die Oberhand

behielt. Platz drei belegte

die SV Arnum. Für besonderes

Fair Play-Verhalten wurde in dieser

Altersklasse Lisa Rübesam

(TuS Kleefeld) ausgezeichnet, die

einer vergesslichen Spielerin eines

anderen Teams kurzerhand ihr

Schuhwerk lieh. Den Erfolg der B-

Juniorinnen des Mellendorfer TV

begründeten eine sichere Torfrau

und eine geschlossene Teamleistung.

Dahinter folgten die SG

online erarbeitet werden. Dass

am Ende nur zwölf von 30 angetretenen

Anwärtern die Prüfung

bestehen konnten, war

für alle Beteiligten ein sehr

ernüchterndes Ergebnis.

Erfolgreich waren Carolin

Strahl (MTV Mellendorf), Arne

Hansen (VSV Hohenbostel),

Frank Hoffrage (FC Bennigsen),

Alexander Jahn (FC Lehrte), Lukas

Miezal (TSV Berenbostel),

Adrian Neumann (TSV Wennigsen),

Dennis Marzluf, Abdel

Remmov, Tarek Remmow (alle

FC Springe), Angelo-Yoffre Rodriguez-Carlos

(TuS Garbsen),

Maximilian Schwabe (TuS Seelze)

und Jörg Wolski (SC Langenhagen).

Heinz Jäkel

Schießen die Entscheidung bringen.

Am Ende gewannen die

Borussen mit 7:6 und wurden Fut-

Die C-Juniorinnen des SV Gehrden.

Bennigsen/Bredenbeck und die

SG Hannover 74.

Bei den Frauen wurde der SC

Wedemark II Hallenkreismeister.

Im Finish um den zweiten Platz

sal-Kreismeister. „Wir haben hervorragende

Leistungen gesehen",

schwärmte Staffelleiter Uwe

Aschmoneit.

Bei dieser Variante des Hallenfußballs

spielte auch die Zeit eine

große Rolle. Denn die Regeln

besagen: Wird ein Freistoß nicht

schnell genug ausgeführt, geht

der Ball an die gegnerische Mannschaft.

Dynamische Spiele sind daher

vorprogrammiert.

„Wir müssen beim Futsal

mehr laufen als in normalen Spielen“,

sagt Schiedsrichter Michael

Kaufmann (SV Bockenem 07), der

ein Team mit Christian Schulz (VfV

Borussia 06 Hildesheim) bildete.

Auch sonst hat Futsal eine angenehme

Seite für die Unparteiischen.

„Hier wird weniger gemeckert

– es fehlt einfach die

Zeit“, freute sich Markus Schierbaum,

der im Team mit Lara Kompa

(SV Wendhausen) pfiff.

hatte der 1. FFC Hannover das erforderliche

Quäntchen Glück und

am Ende punktgleich ein einziges

Tor mehr als der TSV Klein Heidorn.

Heinz Jäkel

Annika Leseberg wurde einen Tag vor ihrem 24. Geburtstag als

Lehrgangsbeste eines Schiedsrichter-Anwärterlehrganges im NFV-Kreis

Nienburg ausgezeichnet. Strahlend nahm sie die Glückwünsche und einen

NFV-Fußball von Bezirks-Schiedsrichterobmann Thomas Rüdiger entgegen.

Sieben der zwölf Teilnehmer bestanden den von Kreisschiedsrichterlehrwartin

Liane Lindenberg geleiteten Kurs im ersten Anlauf. Folgende

Anwärter dürfen sich auf ihre ersten Ansetzungen freuen: Patrik Juraschek

(TSV Eystrup), Merline Asendorf (SV Hoyerhagen), Thorben Kruse

(SV Nendorf), Joshua Cebib (SV Sebbenhausen-Balge), Stefan Grafe,

Patrick Ranke (beide TSV Wechold-Magelsen) und Annika Leseberg (SG

Wendenborstel). Text und Foto: Jens Lucenz


Nur wenige Vereine dürfen sich

über den Jugendförderpreis

der Egidius-Braun-Stiftung freuen.

Auf dem Gebiet des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV) war

dies jetzt neben acht weiteren

Clubs der SV Bruchhausen-Vilsen.

Jetzt übergaben der Vorsitzende

des NFV-Kreises Diepholz, Dieter

Plaggemeyer, und Rolf Aufderhei-

de als Vorsitzender des Kreis-Jugendausschusses

den Preis an

den Vereinsvorsitzenden Thomas

Nur wer Eintritt zahlt

darf auch meckern

Uwe Herrmann berichtet aus der Praxis

Über den perfekten Alltag eines

Unparteiischen referierte der

Landesligaschiedsrichter und ehemalige

Bezirkslehrwart Uwe Herrmann

im gut besuchten Landesberger

Mühlengasthof. Im Rahmen

der Monatsversammlungen

folgte er einer Einladung des NFV-

Kreises Nienburg um Lehrwartin

Liane Lindenberg.

Unter dem Thema „Das Auftreten

als Schiedsrichter – wichtig

in jeder Spielklasse“ berichte der

41-jährige Hannoveraner über

viel Selbstverständliches. Auf seinen

Vortragsbildern fand sich der

Liebenauer Elmar Fehsenfeld

mehrmals als Musterbeispiel wieder.

Fehsenfeld ist seit Jahren

selbst Unparteiischer und leitete

bis 2007 den Nienburger Schiedsrichterausschuss.

Das Coaching-Programm der

Schiedsrichter des Bezirks

Hannover hat die Aufgabe,

junge und talentierte Referees

zu fördern, aber auch zu fordern.

Dazu wird jedem der

Ausgewählten ein Mentor –

der so genannte Coach – an

die Seite gestellt. Angestrebt

ist, durch das mehrmalige Beobachten

durch diese Person in

einer Saison eine individuelle

Förderung zu gestalten. Im

Rahmen dieses Programms

fand die Halbzeittagung in Barsinghausen

statt.

Betreutes Kicken

schon im Kindergarten

Auszeichnung für SV Bruchhausen-Vilsen

Herrmann plädierte für ein

einwandfreies Auftreten seiner

Zunft – vor, während und nach

dem Spiel. Viel Zeit widmete er

dem wichtigsten Utensil, der Pfeife.

Ein leiser Pfiff durch die

falsche Tröte sei ein fataler Anfängerfehler.

Der Referee sollte

die Pfeife auch nicht ständig im

Mund haben: „Dies ist sicher Geschmackssache,

aber ein absoluter

Kommunikationskiller“, berichtete

er.

Bemerkenswert war die These:

„Wer Eintritt bezahlt, der darf

auch lautstark meckern.“ Folge

man dieser Aussage, stelle man

fest, dass dieses weder auf Trainer

noch auf Spieler zutreffe. Meckern

sie in übertriebener Form,

dann gehören sie ebenfalls zu den

Zuschauern auf die Tribüne.

Warnke, Jugendleiter Frank Lüno

sowie stellvertretend an die E-Junioren-Kicker

des SV.

Vor allem das Konzept, schon

Jungen und Mädchen im Kindergartenalter

spielerisch an diesen

Sport heranzuführen, gab den

Ausschlag zu Gunsten des Vereins

aus dem Kreis Diepholz. „Seit August

läuft unsere Fußballschule“,

berichtete Warnke. Einmal pro

Woche besuchen Frank Lüno und

Michael Lamke die Kleinen in der

Tagesstätte „Löwenzahn“, um ihnen

den Fußball altersgerecht

näher zu bringen: „Wir gehen

nicht typisch deutsch vor und verlangen

nicht, dass sich die Kinder

streng nach den Regeln verhal-

Bezirk Hannover

ten“, erläuterte Warnke. „Stattdessen

sagen wir ihnen zum Beispiel,

dass der Ball die Beute ist.

Fürs Erste dürfen sie ihn also in die

Hand nehmen.“ Ebenfalls im vergangenen

Jahr lief die Kooperation

mit dem Gymnasium sowie

der Haupt- und Realschule Bruchhausen-Vilsen

an.

Diese herausragenden fußballerischen

Aktivitäten und die

soziale Jugendarbeit stellte auch

Plaggemeyer heraus, ehe er die

entsprechende Urkunde und ein

Netz mit einigen Bällen für die Trainingsarbeit

überreichte. Plaggemeyer

würdigte die gute Jugendarbeit

im Verein. Das „Schmankerl“

dieses Preises allerdings steht

erst in den Sommerferien an: 16

Jugendliche der Jahrgänge 1996

und 1997 fahren dann mit zwei

Betreuern ins österreichische St.

Martin. Dort erwartet sie eine abwechslungsreiche,

zehntägige Fußball-Freizeit.

Cord Krüger

E-Junioren und Vertreter des SV Bruchhausen-Vilsen freuen sich über die

Auszeichnung durch die Egidius-Braun-Stiftung, übergeben von Dieter

Plaggemeyer (hinten 2.v.r.) und Rolf Aufderheide (hinten 2.v.l.).

Unverständnis zeigte Herrmann

für übertriebene Jubelszenen.

„Könnt ihr mir sagen, warum

ein Spieler beim Jubeln das

Trikot ausziehen muss?“ Knut

Brüggemann entgegnete spontan:

„Weil sie im Gegensatz zu

dir einen durchtrainierten Körper

Gruppenarbeit ist ein Erfolg

Dabei stellte sich der neue

Bezirksschiedsrichterlehrwart, Tino

Wenkel, noch einmal allen

Beteiligten vor und brachte neue

Anregungen in den Ablauf des

Lehrganges ein. So wurden

Kleingruppen gebildet, die

zunächst auf Basis der Beobachtungen

die Stärken und

Schwächen der jeweiligen Spielleiter

herausarbeiteten. Die lokalisierten

Verbesserungsfelder

wurden im Anschluss mit der

Uwe Herrmann referiert humorvoll auf der Nienburger Schiedsrichtermonatsversammlung.

Foto: Lucenz

gesamten Gruppe gesammelt

und zu Schwerpunktbereichen

zusammengefasst. Diese reichten

von dem allgemeinen Auftreten

des Schiedsrichters über die Persönlichkeit

und das Laufverhalten

bis hin zum richtigen Strafmaß

im Spiel. Konkret wurden

im Zuge dessen Situationen aus

der eigenen Erfahrung berichtet,

wodurch eine sehr praxisnahe

Argumentationsbasis geschaffen

wurde.

haben.“ Der Referee sollte zudem

immer über den Mannschaftsführer

mit dem Trainer

kommunizieren. „Wer Diskussionen

mit Trainern beginnt, wird

diese nicht mehr los“, gab der

Berufsschullehrer als Rat mit.

Jens Lucenz

In einer weiteren Gruppenarbeit

wurden diese Punkte diskutiert

und Lösungs- bzw. Verhaltensansätze

als Ratschläge formuliert

und eifrig erörtert. Abschließend

präsentierte jede Gruppe ihre

Ergebnisse und wurde dabei

durch Wortmeldungen aus dem

Plenum sinnvoll ergänzt. Dadurch

gelang es, eine Vielfalt an Handlungsratschlägenzusammenzustellen,

bei denen sich jeder Teilnehmer

wiederfinden konnte, um

so die für ihn relevanten Punkte

für die Rückrunde als Verbesserungsziele

mitzunehmen.

April 2011 59


Bezirk Hannover

60

April 2011

Lamspringe hat

ein Titel-Abo

Fleißig ist der Nachwuchs im

NFV-Kreis Hildesheim in der

Halle gewesen. Vier Kreismeister

wurden ermittelt. Ein Abo

auf den Titel scheinen die

U 14-Junioren der TuSpo Lamspringe

zu haben. Denn nach

2008 und 2010 triumphierten

sie bereits zum dritten Mal.

Schon nach den ersten drei

deutlich gewonnenen Spielen

zeichnete sich eine Vorentscheidung

ab, doch im letzten Spiel

gegen den SC Harsum kam es

zu einem echten Finale um

den Turniersieg. Aber auch hier

ließen die Lamspringer nichts

anbrennen und gewannen mit

4:1.

Den Titel verteidigt haben

die U 10-Nachwuchskicker der

SV Alfeld. Mit neun Punkten

und 8:0 Toren dominierten sie

die Endrunde.

Bei der Hallenendrunde der

U 11-Junioren erwiesen sich die

Fußballer des SC Harsum als un-

Klare Worte zu einer möglichen

Verschlankung der

Struktur im Niedersächsischen

Fußballverband (NFV) fand Dieter

Plaggemeyer während des

Jahresempfangs des NFV-Kreises

Diepholz. Der Vorsitzende erteilte

Spekulationen um eine Fusion

mit benachbarten Kreisverbänden

eine klare Absage: „Ich

wüsste nicht, in welche geografische

Richtung wir denken

müssten“, unterstrich Plaggemeyer.

Zwischen der Weser-Ems-

Region bestünden zu große

emotionale Grenzen, zum Kreis

Nienburg sei es zu weit, und mit

dem Kreis Schaumburg gebe es

kaum Berührungspunkte.

Das sah der Bezirksvorsitzende

August-Wilhelm Wins-

schlagbare Minimalisten – jedes

Spiel wurde mit 1:0 gewonnen.

Bei den vorab gespielten Hallenpunktspielrunden

erzielten die

Harsumer in neun Spielen 25

Punkte mit 29:2 Toren und hatten

sich somit schon ungeschlagen

für die Endrunde in Diekholzen

qualifiziert.

Nach langem Anlauf hat es

auch für die U 15-Junioren des

DJK-Team 96 mit dem ersten

Kreismeistertitel geklappt. Seit

acht Jahren feilt Trainer Wolfram

Klodwig an seiner Mannschaft.

Nach dem zweiten Platz im Vorjahr

wurde nun der bislang

größte Erfolg erzielt. In der Halle

Hildesheim-Stadtmitte machten

die Gastgeber bereits vor ihrem

letzten Spiel alles klar. Gegen

die punktgleiche JSG Lammetal

setzten sie sich in einem an

Spannung kaum zu überbietenden

Spiel mit 3:1 durch und

blieben ohne Niederlage.

Burghard Neumann

mann ähnlich, wenngleich er

größere Verwaltungseinheiten

favorisiert: „Ich befürworte aber

freiwillige Zusammenschlüsse.

Wenn es uns gelingt, handhabbare

Größen zu schaffen, können

wir auf die Bezirke verzichten.“

Das spare Gelder, die dann

gerecht unter den verbleibenden

Ebenen verteilt werden könnten.

„Meine Herzensangelegenheit

ist eine Verbandsstruktur,

die ehrenamtliche Arbeit und

Kontakte zu den Vereinen weiter

ermöglicht“, unterstrich Plagge-

NFV-Kreisvorsitzender Dieter Plaggemeyer (r.) sowie seine Stellvertreter

Andreas Henze und Heinz Dumke (v.l.) zeichneten Kay Sbresny, Kurt

Hoopmann, Friedo Ehlert und Cord Krüger (v.l.) für deren langjährige Mitarbeit

im Fußballkreis mit Ehrennadeln aus. Fotos: Dieckhoff

Nein zu Fusion mit

Nachbarkreisen

Neujahrsempfang des NFV-Kreises Diepholz

Das U 11-Hallen-Kreismeisterteam des SC Harsum mit (erste Reihe von

links) Leon Waschkowski, Johannes Eike und Joe-Luis Kubatzki sowie

(zweite Reihe v. l.) Luis Baule, Andreas Wojtala, Tion Manthey, Ibrahim

Houban, Simon Hartmann und Niklas Bosse sowie (hinten) Trainer Franz

Baule (l.) und Staffelleiter Friedel Münzberger. Foto: Neumann

meyer. Im NFV-Kreis Diepholz

mit seinen 72 Vereinen sei dies

gewährleistet. „Wir können unsere

Aufgaben noch immer ehrenamtlich

erledigen.“

Einige dieser Freiwilligen

setzen sich dafür schon seit vielen

Jahren ein – und bekamen

dafür Auszeichnungen: So erhielten

Friedo Ehlert und Kurt

Hoopmann die Goldene Ehrennadel

des Fußballkreises. Ehlert

engagiert sich seit 1993 im

Schiedsrichterausschuss, Hoopmann

sorgte seit 1998 als Kreis-

trainer und inzwischen als Vorsitzender

des Lehrausschusses

für talentierten Spieler- und Trainernachwuchs.

Die Silberne Ehrennadel

gab’s für Kay Sbresny,

der seit seinem Amtsantritt 2004

als Referent für Schulfußball

jährlich eine Steigerung der Turnierteilnehmer

erreicht. Ebenfalls

„Silber“ erhielt Cord Krüger, seit

2005 zuständig für die Pressearbeit.

Zudem überreichte Plaggemeyer

DFB-Uhren an die verdienstvollen

Mitarbeiter Thomas

Meyer (Webmaster und Mitglied

des Schiedsrichterausschusses),

den Sportgerichts-Vorsitzenden

Marcel Thalmann, Schiedsrichteransetzer

Armin Raschke und

Marcus Peters, der sich vor allem

im Mädchenfußball einsetzt.

DFB-Uhren erhielten die verdienten Akteure Marcel Thalmann, Thomas

Meyer, Armin Raschke und Marcus Peters (v.l.). NFV-Schatzmeister Gerhard

Dieckhoff (r.) gratulierte.


Zum 18. Worpswede Cup

werden 1.100 Kinder erwartet

Die Gemeinschaft und zu allererst

das soziale Miteinander

sollen vorherrschen. Unter diesem

Motto veranstaltet der TSV

Eiche Neu St. Jürgen am 2. und

3. Juli 2011 im Sportpark Neu St.

Jürgen auf sechs Sportplätzen

den 18. Überregionalen Worpswede

Cup. Zu dem Großereignis,

einem Aushängeschild des NFV-

Kreises Osterholz, werden 1.100

teilnehmende Mädchen und

Jungs im Alter von acht bis zwölf

Jahren plus Trainer und Betreuer

sowie einige tausend Besucher

erwartet.

Über 180 ehrenamtliche Helfer

versorgen Kinder und Erwachsene,

die bereits ab dem 1. Juli

eintreffen. Für die Gäste gibt es

vor Ort eine große Zeltstadt.

VfL Stade II, auf dem Foto mit dem Kreisspielausschussvorsitzenden Michael Koch, ist neuer

Hallenmeister im NFV-Kreis Stade. In einem spannenden Finale setzte sich das Team gegen den SV

Bliedersdorf mit 1:0 durch (Torschütze: Lukas Chromow). Insgesamt verfolgten 340 Zuschauer die

Spiele in den Hallen in Fredenbeck und Kutenholz. Ausrichter war der FC Mulsum/Kutenholz, der

sich anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des TSV Mulsum um die Durchführung der Veranstaltung

beworben hatte. Marvin Ditschun, Julian Knabbe (beide SV Ahlerstedt/Ottendorf), Patrick

Meyer (TuS Harsefeld), Nihat Sagir (SG Lühe) und Miro Tomaschek (Post SV Stade) waren als

Schiedsrichter aktiv. Insgesamt gab es faire Spiele, aber zwei Spieler sahen auch die rote Karte. Ein

Turnierfavorit war bereits im Viertelfinale gescheitert. Kreisliga-Tabellenführer FC Oste/Oldendorf

verlor sein erstes Spiel in der K.o.-Runde gegen Immenbeck nach Penaltyschießen mit 0:1. Immenbecks

Torwart Niclas Meyer wehrte dabei alle drei Versuche der FC-Spieler ab. SV Bliedersdorf behauptete

sich im Viertelfinale gegen FC Wischhafen/Dornbusch mit 2:0. Die Kehdinger hatten zuvor

in der Vorrunde das Kunststück geschafft, mit einem einzigen Treffer den zweiten Tabellenplatz

zu belegen und als einziges Team nicht gegen VfL Stade II zu verlieren. Bester Torwart wurde

Sebastian Menzel vom Finalisten SV Bliedersdorf, Torschützenkönig Michael Stukenbrock vom TSV

Eintracht Immenbeck sowie bester Spieler Matthias Bücker vom SV Bliedersdorf.

Wolfgang Diekmann/Foto: Wisser

Bezirk Hannover

Neue Bezirksmeister. Ungeschlagen haben sich die F-Junioren

von Arminia Hannover die Hallen-Bezirksmeisterschaft gesichert. In

Twistringen setzte sich das Team aus der Landeshauptstadt im Endspiel

mit 1:0 gegen den SV Löwensen durch. Zuvor hatten die Hannoveraner

auch in der Vorrunde geglänzt. Mit neun Punkten und 7:0 Toren hatten sie

die Vierergruppe souverän abgeschlossen, Löwensen hatte sieben Zähler

und 5:1 Tore eingefahren und wurde somit Erster der Staffel A. Auf dem

dritten Rang landete der Nachwuchs des TuS Steyerberg, der sich mit 3:2

nach Siebenmeterschießen gegen den MTV Meyenfeld durchgesetzt hatte.

Neuer Titelträger bei den E-Junioren wurde der TV Jahn Leveste (Foto).

Im Endspiel feierten die Kicker vom Mühlenteich einen 2:0-Erfolg über

den SV 07 Linden. Hier sah das Ergebnis nach der Vorrunde genau anders

herum aus. Während es Leveste auf sieben Punkte gebracht hatte, blieben

die Lindener in ihrer Staffel ungeschlagen. Auf die dritte Position

kam der SV Harsum nach einem 2:0-Sieg gegen SV Brigitte Steimbke.

Bezirk Lüneburg

Eine Super Tombola, u. a.

mit Preisen der Bundesligisten,

die ihre Nachwuchsrunde am

28. August 2011 wieder im

Sportpark austragen, die Autogrammstunde

eines Profis, Maskottchen

Dino Hermann vom

Hamburger SV und ein Super-Beiprogramm

runden das Turnier ab.

Nähere Informationen auf

der Homepage des TSV Eiche Neu

St. Jürgen unter www.tsveiche.de.

Heinz Hastedt

Der Fußball im NFV-Kreis Stade

stand kürzlich in der Sendung „Plattenkiste“ bei

NDR 1 Niedersachsen im Mittelpunkt. Dabei unterhielten

sich Michael Koch, Vorsitzender des

Spielausschusses im NFV-Kreis Stade und Staffelleiter

von fünf Alt-Senioren und drei Frauen-Staffeln,

Rüdiger Neumann, Staffelleiter der 1. und

2. Kreisklasse Stade, und Hannes Menck, Staffelleiter

3., 4. und 5. Kreisklasse Stade, mit NDR 1-

Moderator Hans-Heinrich Obuch über ihre Aufgaben.

Von Montag bis Freitag heißt es zwischen 12

und 13 Uhr bei NDR 1 Niedersachsen „Die Plattenkiste

– Hörer machen ein Musikprogramm“ und

die Sendung wird komplett von den Gästen gestaltet.

In der Sendung können sich Vereine,

Clubs, Organisationen vorstellen – egal ob Chor,

Surfclub, Kegelverein oder Selbsthilfegruppe.

Das Foto zeigt (stehend v.l.) Hans-Heinrich

Obuch, Michael Koch und Hannes Menck sowie

(sitzend) Rüdiger Neumann.

April 2011 61


Bezirk Lüneburg

62

Verwirrung beim

Sechsmeterschießen

TuS Erbstorf fühlte sich bereits

wie der sichere Kreismeister,

doch der Titel ging an einen anderen

TuS. Der erste Futsal-Meister

der Herren im NFV-Kreis Lüneburg

kommt aus Barendorf.

Im Finale erzielte der TuS

Barendorf 34 Sekunden vor

Schluss den 2:2-Ausgleich und

das Endspiel endete unentschieden.

Es folgte gemäß Ausschreibungen

sofort ein Sechsmeterschießen.

Nun sollte jede Mannschaft

fünf Schützen bestimmen,

so wurde es auch vom Lüneburger

Spielausschussvorsitzenden

Thore Lohmann per Lautsprecherdurchsage

angekündigt.

Nach je drei Sechsmetern stand

April 2011

TuS Barendorf ist erster Futsal-Meister

es weiterhin unentschieden

(4:4). Als aber der Erbstorfer

Keeper den vierten Barendorfer

Schuss hielt und der Erbstorfer

Schütze verwandelte, pfiff der

Hauptschiedsrichter die Partie ab

und TuS Erbstorf ließ sich als

Meister feiern. Während die vermeintlichen

Sieger bereits als

Raupe über den Hallenboden

krochen, machte die Turnierleitung

den Schiedsrichter auf sein

Fehlverhalten aufmerksam und

es musste noch ein fünfter

Schütze jeder Mannschaft antreten.

Und keine zwei Minuten

später verwandelte Barendorf

und Erbstorf scheiterte. Also

stand es nach fünf Schützen

JFV Wendland gegründet

Der TuS Woltersdorf, TuS Wustrow, SC Lüchow und MTV Dannenberg

haben den Jugendförderverein (JFV) Wendland 11

gegründet. Die vier Klubs wollen ihre D- bis A-Junioren im JFV gemeinsam

spielen lassen. Alleine sehen sich die Vereine kaum noch

in der Lage, Teams in diesen Altersklassen zu stellen. Besonders

auf Bezirksebene, wo die Jahrgangsregelung gilt, wollen sie so

besser mithalten. Ein JFV-Gedanke ist auch der der Leistungsförderung.

Erster Vorsitzender des Clubs ist der Wustrower Rüdiger

Schulz. Andreas Koopmann

Erster Titelgewinn

FC Oste/Oldendorf ist Ü 40-Hallenmeister

Spannende Spiele, viele Tore,

Emotionen, in der Spitze ein

ausgeglichenes Teilnehmerfeld

und mit dem FC Oste/Oldendorf

ein neuer Titelträger, der seiner

Rolle als Geheimfavorit gerecht

wurde: Staffelleiter Michael Koch

war über den Verlauf der 25. Auflage

der Endrundenspiele um die

Hallenkreismeisterschaft der Alt-

Senioren im NFV-Kreis Stade hin

und her gerissen. „Das war guter

Fußball, offensiv geprägt, große

Leidenschaft, aber bei einigen

Aktionen war auch etwas zu viel

Dampf auf dem Kessel“, sagte

Koch.

Mit dem FC Oste/Oldendorf,

TuS Güldenstern Stade, FC Mulsum/Kutenholz

und Eintracht Im-

Die Alt-Senioren des FC Oste/Oldendorf sind Hallenmeister im NFV-Kreis

Stade.

weiterhin unentschieden (5:5).

Nun musste abwechselnd bis

zum Sieg weiter geschossen

werden. Erst nach 18 Sechsmetern

stand TuS Barendorf mit 8:7

(2:2) als Sieger fest.

Natürlich waren die Erbstorfer

jetzt frustriert. Aber besser so,

als eine Wiederholung nach Protest

durch Sportgerichtsentscheid

– kommentierte Spielausschuss-

Vorsitzender Lohmann den Fehler

des Schiedsrichters, der doch bitte

zu entschuldigen sei. Die meisten

Spieler von Erbstorf ließen

sich dennoch nicht beruhigen

und traten nur vereinzelt und widerwillig

zur Siegerehrung an.

Dritter wurde der SV Ilmenau vor

dem TSV Adendorf. Michael Paul

Der TuS Barendorf ist Lüneburger Futsal-Meister. Das Foto zeigt (hinten

von links) Gerrit Rodatz, Ronald Range, Dennis Brennan, Benjamin

Kaynig, Markus Schulz, Christian Bauer und Co-Trainer Uwe Herz sowie

(vorne) Paul Freidenberger, Lennart Rövekamp, Karsten Warstat, Anton

Krenz und Alexander Hof. Foto: Paul

menbeck lieferten sich vier Mannschaften

ein packendes Duell im

Kampf um den Titel. Am Ende lagen

nur zwei Punkte zwischen

dem Ersten und dem Vierten. Da

jede Mannschaft sich zwischenzeitlich

eine kleine Schwächephase

erlaubte, blieb es spannend

bis zur letzten Partie.

Dort standen sich Oste/Oldendorf

und der vielfache Meister

Güldenstern Stade gegenüber.

Der neu gegründete FC siegte mit

2:0 und sicherte sich damit den

ersten offiziellen Titel der Vereinsgeschichte.

In der ersten Euphorie

wurde, im Spaß, sogar über eine

Cabriofahrt durch die Ortschaften

diskutiert.

Nach verpatztem Start wurde

der FC Mulsum/Kutenholz

noch Dritter, Eintracht Immenbeck

belegte Platz 4, vor dem TuS

Harsefeld und dem Dollerner SC.

Der FC Oste/Oldendorf

wird den Kreis Stade im Jahr

2012 bei der 8. Krombacher

Ü 40-Niedersachsenmeisterschaft

vertreten. Beim neuen Hallenkreismeister

kamen zum Einsatz:

Uwe Roch, Wolfgang Tom Have,

Stephan Bentzen, Bernd

Guse, Jörg Hitzwebel, Andreas

Duhn, Jens Lünstedt, Jens Sabinowski

und Achim Brors. Betreuer:

Hans-Hinrich Ohle.

Wolfgang Diekmann

Neun neue

Schiedsrichter

D ie Schiedsrichterliste des

Fußballkreises Osterholz

wurde um neun Neulinge

aufgestockt. Die vorwiegend

jungen Absolventen

kommen aus sieben Vereinen.

Die Teilnehmer wurden

in einem Kurzlehrgang auf

die Prüfung vorbereitet.

Hinter den Jung-Schiedsrichtern

liegen bereits erste

Einsätze in der Praxis. Die

erfolgreichen Teilnehmer:

Julian Bock (FC Hambergen),

Sven Blendermann

(VfL Ohlenstedt), Sören Kubica

(FC Hansa Schwanewede),

Torsten Wittke (TSV

Wallhöfen), Mathis Klook

(TuSG Ritterhude), Gabriel

Bulut, Felix Hampel (beide

VSK Osterholz-Scharmbeck),

Kevin Höhnel und

Finn Gerstmann (jeweils SV

Lilienthal/Falkenberg). Mit

Finn Gerstmann legte ein

Kandidat die Prüfung mit

Erfolg ab, der als Spieler für

den SV Lilienthal/Falkenberg

immerhin in der U 15-

Landesliga Lüneburg aktiv

ist.


1.260 Tore und 5.693

Euro für die Krebshilfe

TuS Fleestedt ist Harburger Kreismeister

Nach acht Vorrundenstaffeln,

vier Zwischen- und drei Hoffnungsrunden

der U 10-Jungen

und der U 11-Mädchen herrschte

bei der Harburger Kreismeisterschafts-Endrunde

in der Salzhäuser

Sporthalle an der Kreuzwegschule

knisternde Spannung. Nach

16 hochinteressanten Begegnungen

stand der Sieger mit der TuS

Fleestedt fest. Er besiegte in einem

tollen Finale die JSG Jesteburg-

Bendestorf mit 1:0. Platz 3 ging an

den Buchholzer FC.

Kreisvorsitzender Manfred

Marquardt verkündete bei der Siegerehrung

mit berechtigtem Stolz,

dass bei allen 47 Spielen der

Mädchen und bei den insgesamt

332 Begegnungen der Jungen mit

Sammeldosen Geld für die Deutsche

KinderKrebshilfe gesammelt

worden ist. Das ergab den stolzen

Betrag von insgesamt 4.432,87

Auf eine Tour durch die Samtund

Einheitsgemeinden des

Landkreises Rotenburg begibt sich

derzeit der Vorstand des NFV-Kreises

Rotenburg. Dabei will sich das

Gremium mit Vertretern der örtlichen

Sportvereine zum Informationsaustausch

treffen.

Kürzlich kamen der Einladung

zur vierten Diskussionsrunde

in Sottrum die Vereinsvertreter

aus den Samtgemeinden

Sottrum und Tarmstedt nach. Es

entwickelte sich ein lebhafter

Informationsaustausch. Themenschwerpunkte

waren dabei der

Informationsfluss mittels Postfach

und die DFBnet-Internetseite. Das

DFB-Postfach ist das offizielle

Kontaktmedium von Verband, Bezirk,

Kreis und Verein. Die Ergebnismeldungen

laufen und funktionieren,

wobei bei zehn Rotenburger

Vereinen die Meldungen

optimal erfolgen.

Euro. Auch die jungen Kicker legten

sich für diese gute Sache

mächtig ins Zeug. Sie brachten es

in der Gesamtwertung auf 1.260

Tore. Die Sparkasse Harburg-

Buxtehude zeigte sich wieder einmal

als großzügiger Sponsor. Sie

stiftete für jeden geschossenen

Treffer einen Euro. Einen überdimensionalen

Scheck überreichte

die Salzhäuser Geschäftsstellenleiterin

Susanne Gellers unter

großem Beifall der mehr als 300

Zuschauer an Fußball-Boss Marquardt.

Somit kann der Kreisfußballverband

Harburg-Land den

stolzen Betrag von 5.693,29 Euro

an die Deutsche KinderKrebshilfe

überweisen.

„Wir haben tolle und sehr faire

Spiele gesehen“, lobte Kreisvorsitzender

Manfred Marquardt die

Akteure von den acht Mannschaften,

die zur Siegerehrung angetre-

Vorstand auf Tour

Informationsaustausch im Kreis Rotenburg

Kreisvorsitzender Uwe Schradick

und seine Mitstreiter aus den

einzelnen Fachausschüssen des

NFV-Kreisverbandes hoben die in

Zukunft noch größere Bedeutung

des Internets für die Vereine hervor.

Die Klubvertreter hingegen

beklagten zuweilen mangelndes

Fingerspitzengefühl beim Aussprechen

von Geldstrafen (beispielsweise

bei der Ergebnismeldung).

Ein zentraler Punkt für den

NFV-Kreisvorstand war die Suche

nach Helfern in der Ausschussarbeit.

Insbesondere Schiedsrichter-,

Jugend- und Spielausschuss seien

derzeit sehr unterbesetzt. Knapp

50 Funktionäre fehlen momentan

in den Ausschüssen. Einige sind

auch schon in einem hohen Alter,

so dass Schradick einen Appell an

die Vereine richtete: „Wir brauchen

Verstärkung.“

Ein weiteres Anliegen des

Fußballkreises ist, mehr positive

Bezirk Lüneburg

Nur strahlende Gesichter gab es bei der Übergabe des von der Sparkasse

Harburg-Buxtehude gestifteten Wanderpokals durch Salzhausens Geschäftsstellenleiterin

Susanne Gellers an Fleestedts Mannschaftsführer

Leon Schultze. Mit ihnen freuen sich Trainer Gisbert Ertmer und die

Mannschaft (im Hintergrund) sowie der Vorsitzende des Kreisfußballverbandes,

Manfred Marquardt. Foto: Balzer

ten waren. Grenzenlos groß war

der Jubel, als der Mannschaftsführer

des erfolgreichen Fleestedter

Teams, Leon Schultze, den von der

Sparkasse Harburg-Buxtehude gestifteten,

großen Wanderpokal in

Empfang nehmen konnte. Klar,

Die JSG Suderburg/Holdenstedt (Foto) durfte sich

bei der Hallenbezirksmeisterschaft der Fußball-D-Junioren im Spielort

Uelzen die Titelkrone aufsetzen. Der Uelzener Vertreter zog trotz

einer Niederlage (1:2 gegen SV Lilienthal/Falkenberg) nach spannendem

Verlauf und packenden Duellen noch als Gruppenerster ins

Halbfinale ein. Die Gruppengegner büßten noch mehr Zähler ein. Die

JSG Suderburg/Holdenstedt erzielte mit dem 7:1 gegen den TSV

Elstorf zugleich den höchsten Erfolg der Vorrunde. Der FC Verden 04

(2:1 gegen SV Rot-Weiß Cuxhaven) und die JSG Suderburg/Holdenstedt

(2:0 gegen SSV Südwinsen) hatten im Halbfinale die Nase vorn.

Der SSV Südwinsen eroberte mit einem 1:0 gegen den SV Rot-Weiß

Cuxhaven den dritten Turnierrang. Die JSG Suderburg/Uelzen trat im

Finale deutlich überlegen auf und setzte sich mit 3:1 gegen den FC

Verden 04 durch. Alessandro Otto (9), Luca Schenk (6), Nils Brüggemann

(2), Niklas Idler und Jonas Foth (je 1) steuerten die Treffer für

den neuen Hallenbezirksmeister bei. Ronald Salge

Vorbilder am Spielfeldrand zu

fördern. Häufig benehmen sich

Betreuer, Trainer oder Eltern

nicht sehr vorbildlich gegenüber

den Kindern. Deshalb solle es in

Zukunft einen Runden Tisch geben,

bei dem mit engagierten

Vereinsvertretern Lösungen diskutiert

werden. Zudem wurde

über die Wichtigkeit der Ausund

Fortbildung insbesondere

der Kinder- und Jugendtrainer

dass nach der Siegerehrung die

Fleestedter eine Ehrenrunde auf

das Parkett legten und sich anschließend

mit mehreren La-Ola-

Wellen bei den zahlreichen Fans

für die moralische Unterstützung

bedankten. Ulrich Balzer

und über die Möglichkeiten

(Trainerlehrgänge, Kurzschulungen

in den Vereinen seitens des

NFV-Kreises, DFB-Infoabende) informiert.

Schradick und die anwesenden

Vereinsvertreter zogen zum

Abschluss der Gesprächsrunde ein

positives Fazit mit dem Wunsch,

solche Treffen auch weiterhin

stattfinden zu lassen.

Joachim Riegel

Der Vorstand des NFV-Kreises Rotenburg mit (von vorne) Rolf Heinz,

Peter Krüger, Uwe Schradick, Peter Graff, Regina Thurisch und Hans-

Jürgen-Kotteck.

April 2011 63


Bezirk Lüneburg

64

Der Fußballkreis Cuxhaven

zeichnete kürzlich fünf ehrenamtlich

tätige Vereinsmitarbeiterinnen

und -mitarbeiter aus. In einem

würdigen Rahmen fand die

Ehrung für die Preisträger der

„DFB-Aktion-Ehrenamt“ in der

Gaststätte „Waidmannsruh“ in

Stinstedt (Gemeinde Loxstedt)

statt. Einleitend informierte der

Kreisehrenamtsbeauftragte Heiko

Wiehn über die Bedingungen und

Kriterien beim DFB-Ehrenamtspreis.

Insbesondere standen bei

diesem feierlichen Anlass mit einem

gemeinsamen Essen die Frauen

im Fußballsport im Rampenlicht

– getreu der DFB-Jahresvorgabe,

den ehrenamtlichen Einsatz von

Frauen für den Fußballsport besonders

zu würdigen.

Kreisvorsitzender Walter Kopf

und Kreisehrenamtsbeauftragter

Heiko Wiehn würdigten gemeinsam

das Engagement der ehrenamtlich

tätigen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Beide betonten,

dass die Ehrenamtlichkeit im Sport

als die zentrale Säule der Vereine

bezeichnet werden kann. Ohne sie

ist ein Verein nicht lebensfähig und

ohne sie gibt es keine positive Entwicklung.

DFB-Ehrenpreisträgerin des

Kreises Cuxhaven ist Charlotte

Mootz vom TV Loxstedt. Für ihre

herausragende ehrenamtliche Tätigkeit

wurden mit einer DFB-Armbanduhr

und einer Urkunde ausgezeichnet:

Herta Stelling (TSV Lamstedt),

Norbert Teute (TV Loxstedt),

Rainer Poppe (TSV Nesse) und Jürgen

von Ahnen (TSV Wanna).

Herta Stelling oder ein Leben

für den TSV Lamstedt, so ließe sich

das Wirken der Vereinswirtin des

TSV Lamstedt kurz beschreiben.

Aber kurz geht eigentlich nicht bei

einer Frau wie Herta Stelling. Sie

April 2011

hat in ihren 74 Lebensjahren schon

allerhand erlebt und war in guten

wie in schlechten Zeiten immer

dem Lamstedter Verein verbunden.

Irgendwie logisch, dass der

Fußballplatz in Lamstedt „Hertas

Höhe“ getauft wurde. Herta Stelling

kann zwar keine Erfolge im

sportlichen Bereich vorweisen,

aber wer sich über einen so langen

Zeitraum um die Vereinstreue und

den Zusammenhalt verdient gemacht

hat, ist eine Ehrung wert.

Norbert Teute ist seit 1971

Mitglied im TV Loxstedt und noch

heute aktiver Spieler bei den Altsenioren

(Ü 40). Von 1999 bis 2000

hat er im Spielausschuss mitgewirkt.

Seine Trainertätigkeit begann

er im Jahr 2000 in der Jugendabteilung.

Er steht zwei Tage

in der Woche mit seinen Kids auf

dem Sportplatz. Dazu kommen am

TEAM 2011 geht

in die Endphase

25 Schulen und 36 Klubs in Cuxhaven dabei

Die DFB-Schul- und Vereinskampagne

TEAM 2011 wurde mit

dem Ziel gestartet, Vorfreude auf

die Fußball-Weltmeisterschaft der

Frauen (26. Juni bis 17. Juli 2011)

in Deutschland zu wecken und insbesondere

in den Schulen und Vereinen

Mädchen an den Fußballsport

heranzuführen. Nach der

Anmeldung zur Kampagne, die

mit einer „Welcome-Box“ mit

nützlichen Utensilien für den Fußballsport

belohnt wurde, galt es,

möglichst viele von vier Bausteinen

(Wir spielen Fußball – Mädchen

spielen Fußball – Wir qualifizieren

uns – Kooperationsevent) zu erfüllen.

Im Fußballkreis Cuxhaven meldeten

sich bisher 25 Schulen und

36 Vereine an. Davon haben bisher

neun Schulen und zehn Vereine

bereits zwei Bausteine erfüllt und

Sie sind zentrale

Säulen ihrer Vereine

NFV-Kreis Cuxhaven würdigt Ehrenamtler

Verdiente Ehrenamtliche im NFV-Kreis Cuxhaven (v. l.): Walter Kopf,

Herta Stelling, Charlotte Mootz und Heiko Wiehn.

sechs Punkte für den Silbertopf erreicht.

Dies ist ausreichend, um an

der Verlosung attraktiver Preise am

30. April sowie an der Endverlosung

am 30. Juni teilzunehmen.

Die Grundschulen Basbeck,

Bramstedt und Wanna sowie die

Vereine TSV Bülkau, SC Hemmoor,

TSV Wanna und VfL Wingst haben

bereits alle Bausteine erfüllt (Goldtopf)

und werden am Ende der

Kampagne mit jeweils zehn Bällen

belohnt. Für alle anderen Teilnehmer

gilt es nun, so schnell wie

möglich Bausteine zu erfüllen bzw.

bereits erfüllte Bausteine an den

DFB zu melden, damit auch sie an

der Verlosung teilnehmen können.

Nach Absprache der Kreiskoordinatoren

Walter Kopf (Vorsitzender

NFV-Kreis Cuxhaven), Kirsten

Holz (Verein) und Erich Butt

Wochenende die Pflichtspiele. Zusätzlich

zum Trainerjob obliegt ihm

die Leitung des Loxstedter Fußballreports.

Außerdem ist er dabei,

wenn auf dem Sportplatz Arbeiten,

Vereinsheim-Renovierung oder Organisationen

von Turnieren anstehen.

Norbert Teute ist dabei, wenn

man ihn braucht. Er ist und bleibt

ein Gewinn für den TV Loxstedt.

Rainer Poppe ist seit 1993 Jugendleiter

und Trainer im TSV Nesse.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau

Petra hat er mit einer kleinen Gruppe

Kinder in der Halle mit dem Jugendfußball

begonnen. Hier zeigt

er sein großes Engagement. Die

Anzahl der spielenden Jugendmannschaften

einschließlich Mädchenmannschaften

stieg stetig. Er

findet immer wieder Trainer und

Betreuer. Sein Verein bestätigt ihn

als zuverlässiges Mitglied im Vor-

(Schule) erhält jeder Teilnehmer,

der den Silbertopf erreicht, einen

Satz T-Shirts „TEAM 2011“. Diese

Zusage gilt, solange der Vorrat

reicht. So überbrachte der Schulkoordinator

Erich Butt jeweils einen

T-Shirt-Satz an die Grundschulen

Wingst und Basbeck sowie die

Gorch-Fock-Schule in Cuxhaven.

stand. Für den Bereich Jugendfußball

sind Rainer und Petra Poppe in

ihrem Verein „Tag und Nacht“ ansprechbar.

Mit den Spielinstanzen

im Jugendfußball arbeitet er stets

harmonisch zusammen.

Jürgen von Ahnen übt seit

2004 mit einer kleinen Unterbrechung

ehrenamtlich seine Trainertätigkeit

im Jugendbereich aus.

Durch seine offene und verständnisvolle

Art kamen immer mehr Jugendliche

zu seinem Training. Im

Jahr 2008 legte er in Barsinghausen

seine Trainer Fachübungsleiter

C-Lizenz ab. Durch seine aufopferungsvolle

Hilfsbereitschaft sorgt

er in der Spielgemeinschaft SG

Wanna/Lüdingworth immer wieder

für einen reibungslosen Ablauf

und eine gute Kameradschaft. Zu

seinen größten Herausforderungen

gehörten die Organisation des

CN/CK Cups 2009 und 2010 in

Wanna und für die Zukunft der

Bau eines zweiten Sportplatzes.

Charlotte Mootz ist seit nunmehr

18 Jahren die Perle des TV

Loxstedt. Lotti, wie sie liebevoll

von den Spielern genannt wird,

wäscht seit der Saison 1992 die

Trikots der 1. Herren und seit dem

Jahr 2000 auch die der Jugendmannschaften,

die im Bezirk spielen.

Die Fußballabteilung des TV

Loxstedt ist dankbar, eine so fleißige

und engagierte, ehrenamtliche

Mitarbeiterin zu haben. Menschen

wie Lotti Mootz stehen nicht im

Blickpunkt, aber sie sorgen im Hintergrund

mit dafür, dass der Spielbetrieb

reibungslos läuft.

Die Teilnehmer/innen in der

Gaststätte „Waidmannsruh“ erlebten

einen unterhaltsamen Abend

mit einem schmackhaften Essen.

Insgesamt waren alle von der gelungenen

Ehrenamtsveranstaltung

begeistert. Fritz Schlichting

Freude über neue T-Shirts an der Grundschule Basbeck mit (links)

Michaela Hüsemann (Leitung Mädchenfußball) sowie rechts vorne Heinz

Schlegel (Schulleiter).

Über die Erfüllung und Meldung

weiterer Bausteine würden

sich die Koordinatoren sehr freuen.

Anmeldeschluss für Schulen

und Vereine ist der 30. April 2011.

Die Kampagne endet am 30. Juni

2011. Bis zu diesem Termin können

erfüllte Bausteine gemeldet

werden. Fritz Schlichting


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Bezirk Lüneburg

66

Landesligist Rot- Weiß Cuxhaven

sicherte sich zum elften Mal den

Hallen-Masters Cup. Entsprechend

groß war der Jubel bei der Siegerehrung

in der ausverkauften Rundturnhalle.

Am Ende war es ein verdienter

Erfolg. Nach teilweise dramatischen

Begegnungen und

knappen Spielausgängen konnte

sich die Kampfbahn-Elf in einem

echten Endspiel mit 2:1 gegen den

FC Eintracht Cuxhaven durchsetzen.

Sechs Teams hatten sich für

den Masters-Cup 2011 qualifiziert,

wobei alle Mannschaften gegeneinander

antraten. Die Rot-

Weißen konnten dabei alle Spiele

gewinnen. Als bester Torwart des

Turniers wurde Dennis Glüsing

vom FC Eintracht Cuxhaven ausgezeichnet.

Die Torjägerkanone

konnte sich Bruno da Silva Oliveira

April 2011

Vereinsinternes

Futsal-Endspiel

Willi-Krause-Pokal für U 14 aus Buchholz

Der Sieger des Willi-Krause-

Wanderpokals in der Altersklasse

U 14 (Jahrgang 1997) heißt

im NFV-Kreis Harburg Buchholzer

FC I. Das Team spielte nicht nur eine

brillante Vor- und Zwischenrunde,

sondern setzte auch im Endspiel

gegen die eigene Dritte Akzente.

Allerdings trafen die

Schützlinge von Trainer Markus

Hehr auf einen Gegner, der sich bis

zur Schlusssirene gegen die knappe

1:2-Niederlage wehrte. Die

zahlreichen Zuschauer in der Steller

Schulsporthalle sahen 16

packende und jederzeit faire Futsalspiele.

Spannung pur boten die beiden

Halbfinalspiele. FC Buchholz III

qualifizierte sich durch einen 3:1-

Erfolg gegen JSG Moisburg/Holvede-Halvesbostel

ebenso wie Buchholzer

FC I gegen TSV Auetal

(ebenfalls 3:1) für das Endspiel.

Hier dominierte Buchholzer FC I

mit 2:1. In der Partie um Platz 3

behauptete sich TSV Auetal mit

3:1 gegen JSG Moisburg/Holvede-

Halvesbostel.

Im Verlauf der Siegerehrung

erinnerte Kreispressewart Ulrich

Balzer an den Pokalspender Willi

Krause aus Emmelndorf (Hittfeld).

Hier fand er 1950 nach dem Krieg

eine zweite Heimat. Nur knapp ein

Jahr später stellte er sich als Jugendobmann

im TSV Hittfeld zur

Verfügung. Im Kreisjugendausschuss

war er für die Erstellung aller

Spielpläne der Jugend verantwortlich.

Nach dem Bau der Sporthalle

in Hittfeld rief er im Jahre

1957 die Hallenspiele für C- und

D-Jugendmannschaften ins Leben.

Groß war die Freude bei den

Akteuren vom Buchholzer FC I,

Rot-Weiß Cuxhaven

gewinnt Masters-Cup

Elfter Turniererfolg für den Landesligisten

(Rot-Weiß Cuxhaven) aufsetzen,

der gleichzeitig auch als bester

Spieler des Turniers gekürt wurde.

Am Ende ergaben sich folgende

Platzierungen: 1. Rot-Weiß Cuxha-

Das Siegerteam

von

Rot-Weiß

Cuxhaven.

Mit einem 2:1-Finalsieg wurde die erste Mannschaft des Buchholzer FC

U 14-Sieger und damit Gewinner des Willi-Krause-Wanderpokals. Unser

Foto zeigt das Erfolgsteam zusammen mit Trainer Markus Hehr (links) und

Co-Trainer Sven Kiesel (rechts). Foto: Balzer

als Mannschaftsführer Anton

Stach aus der Hand von Ulrich

Balzer den Willi-Krause-Pokal in

Form eines Schildes und einen

Futsalball in Empfang nehmen

konnte. Zudem hatte der Kreis-

ven mit 15 Punkten, 2. FC Eintracht

Cuxhaven (12), 3. TSV Altenwalde

(9), 4. FC Neuenkirchen/

Ihlienworth (6), 5. TSV Germania

Cadenberge (3), 6. TSV Lamstedt

(0).

Die Stimmung in der Halle

war ausgezeichnet. Die Bundesliga-Schiedsrichter

Peter Gagelmann

und Torsten Schriever zeigten

souveräne Leistungen. Im Rahmenprogramm

wussten der Spiel-

pressewart Goldmedaillen für das

Siegerteam sowie Silber- und

Bronzemedaillen für die platzierten

Mannschaften Buchholzer FC

III und TSV Auetal mitgebracht.

Ulrich Balzer

Lüder Menke (Wremen), Schiedsrichterobmann im NFV-

Kreis Cuxhaven, konnte anlässlich des monatlichen Lehrabends der

Schiedsrichter vier Schiedsrichterkollegen für langjährige Verbundenheit

ehren. Hartmut Adler (SV Wittstedt) und Uwe Diefenbach (TSV Sievern)

halten der Schiedsrichtervereinigung seit 20 Jahren die Treue. Auf eine

25-jährige Schiedsrichter-Laufbahn blicken Marco Pülsch (FC Geeste 06)

und Ralf von Oehsen (SV Spieka) zurück. Als Präsent wurden den geehrten

Schiedsrichtern Urkunden und Plaketten überreicht. Im Rahmen der

Ehrungen dankte Menke den geehrten Kollegen für ihren nun schon seit

mehr als zwei Jahrzehnten währenden Einsatz als Schiedsrichter. „Die

Aufgabe als Schiedsrichter ist nicht immer leicht. Dazu kommt auch noch,

dass man nicht immer fair mit uns umgeht, desto bemerkenswerter ist

eure Treue zu unserer Vereinigung“, so Lüder Menke. Das Foto zeigt (v.l.)

Axel Martin (Kreisschiedsrichterlehrwart), Uwe Diefenbach, Hartmut

Adler, Ralf von Oehsen, Marco Pülsch und Lüder Menke. Fritz Schlichting

mannzug Otterndorf, die ATSC-

Wettkampfgruppen, die ATSC-

Breakdancer und die Athletics der

Sportfreunde Sahlenburg zu gefallen.

Auch Hallensprecher Willi Has

trug durch seine kompetente Moderation

zum Gelingen der Superveranstaltung

bei.

Das Organisationsteam war

auch in diesem Jahr mit dem Verlauf

des Turniers hochzufrieden.

Fritz Schlichting


Der Favoritenrolle gerecht geworden

Frauen von Güldenstern sind Hallenmeister

Zwei Jahre nach ihrem ersten

Gewinn strichen die Fußballerinnen

der TuS Güldenstern Stade

erneut den Titel des Hallenmeisters

im NFV-Kreis Stade ein.

Während Güldenstern 2009

noch als Außenseiter für Schlagzeilen

sorgte, gingen die Stader

dieses Mal als Favorit an den

Start. Das Team wurde der Rolle

gerecht.

Das letzte Spiel des Tages

war an Dramatik kaum zu überbieten.

Die dritte Mannschaft von

Eintracht Immenbeck saß den

Stadern, von der Anzahl der

Punkte, noch im Nacken und hätte

sich mit einem Sieg den Titel sichern

können. Güldenstern ließ

zunächst einige gute Möglichkeiten

aus. Immenbeck erkannte die

Chance und Tjorven Domeyer

DFB-Uhren für

besondere Verdienste

NFV-Kreis Harburg zeichnet Ehrenamt aus

Allen Grund zur Freude hatten

auch Jutta Buck und Olaf

Schröder (beide MTV Brackel) sowie

Ralph Müller (SG Scharmbeck-Pattensen),

John Snowball

(MTV Ramelsloh) und Tim Engfer

(TV Vahrendorf) während der Ehrenamtspreisübergabe

des Kreisfußballverbandes

Harburg an Julia

Riese vom TVV Neu Wulmstorf.

Für ihr besonderes ehrenamtliches

Engagement überreichte der

Kreisvorsitzende Manfred Marquardt

gemeinsam mit dem Ehrenamtsbeauftragten

Harald Meyer

DFB-Armbanduhren.

Jutta Buck und Olaf Schröder:

Mit Freude registrierte man

beim MTV Brackel, dass sich zum

Beginn der Saison 2007/08 einige

F-Juniorinnen zum Training eingefunden

hatten. In Brackel und

Umgebung sprach es sich schnell

herum, dass es jetzt auch Fußball

für Mädchen gibt. Schnell wuchs

die Gruppe unter der Betreuung

von Olaf Schröder an, so dass bereits

für die Serie 2008/09 eine

Mädchenmannschaft gemeldet

werden konnte. Dringend benötigt

wurde aber eine Trainerund

Betreuerin. Spontan stellte

sich Jutta Buck zur Verfügung, deren

Tochter Nele zum Juniorinnenteam

gehörte. Das Duo begeisterte

den Nachwuchs seitdem immer

wieder mit interessanten

Übungseinheiten und Motivationsspielen.

Tim Engfer: Als aktiver Spieler

der 1. Herrenmannschaft im

TV Vahrendorf trainiert und betreut

er seit zwei Jahren die E1-Junioren.

Mit dem hoffnungsvollen

Nachwuchs errang er in der vergangenen

Saison die Staffelmeisterschaft.

Neben dem zweimaligen

Training mit der Ersten und

mit seinen Jungs verbringt Tim

Engfer einen großen Teil seiner

Freizeit auf dem Vahrendorfer

Sportplatz. Dort ist er bei Arbeitseinsätzen

immer zur Stelle. Der

25-Jährige war im vergangenen

Jahr auch Organisator eines

großen Herren-Fußballturniers.

John Snowball: Der gebürtige

Engländer trat vor zwei Jahren

das Amt des Jugendobmanns mit

dem Ziel an, den Nachwuchsbereich

im MTV Ramelsloh wieder

mit Leben zu erfüllen. Auch als

Trainer übernahm er sofort Verantwortung.

Der 59-Jährige organisierte

den Spielbetrieb und richtete

mit den Trainern und Betreuern

mehrere Turniere aus. Er setzte

sich auch vorbildlich dafür ein,

dass in Ramelsloh ein Stützpunkt

für Kreisauswahlmannschaften

geschaffen wurde. Bei Bedarf hält

er jeden Sonntag einen Sportplatz

für den Lehrausschuss zum Trainieren

frei. Snowball war im ver-

brachte die Buxtehuderinnen

zwei Minuten vor Schluss in

Führung. Doch die Freude währte

nur kurz. Linn Schweighöfer gelang

der Ausgleich und damit

auch der verdiente Titelgewinn.

Immenbeck konnte sich dennoch

über einen guten dritten Platz

freuen. Vizemeister wurde der SV

Dornbusch. Die Kehdingerinnen

überzeugten durch mannschaftli-

gangenen Jahr der Organisator

der HSV-Fußballschule und bot

zudem Fußball-Schnupperkurse

im Kindergarten an.

Ralph Müller: Seit mehreren

Jahren ist er Trainer und Betreuer

bei der SG Scharmbeck-Pattensen.

Zusammen mit Dieter Schneider

hat er die jetzigen A-Junioren von

klein auf bis in die Herrenmann-

Bezirk Lüneburg

Beim neuen Hallenkreismeister TuS

Güldenstern Stade kamen zum

Einsatz: Susanne Steininger, Alexandra

Meyer, Katrin Reich, Alena

Tiedemann, Francis Fabian, Julia

Kültz, Inga Frenz, Marie-Olive Lasalle,

Linn Schweighöfer, Svenja

Suckow, Trainer: Manfred Drechsel.

che Geschlossenheit, eine sichere

Deckung und geschicktes Spiel

nach vorne. Den vierten Platz belegte

der VSV Hedendorf/Neukloster

II. Fünfter wurde der FC

Mulsum/Kutenholz vor dem SV

Bliedersdorf.

Michael Koch freute sich

über die technischen Fähigkeiten

der Spielerinnen. „Es wurde nicht

gebolzt, sondern kombiniert.

Und das vielfach über mehrere

Stationen“, sagte der Staffelleiter

bei der Siegerehrung.

Drei Spielerinnen wurden

gesondert ausgezeichnet. Jessica

Marbes (TSV Eintracht Immenbeck)

überzeugte als beste Torhüterin.

Spielerin des Tages war die

Güldensternerin Julia Kültz. Die

erfolgreichste Torjägerin kam

ebenfalls aus den Reihen des Hallenmeisters.

Linn Schweighöfer

erzielte fünf Treffer.

Sie freuten sich über die DFB-Uhren (von links): Tim Engfer, Olaf Schröder,

Jutta Buck, John Snowball und Ralph Müller. Foto: Balzer

schaft geführt. 2009 erwarb der

56-Jährige die Trainer-C-Lizenz für

Kinder und Jugendliche. Im gleichen

Jahr nahm er erfolgreich an

einem Schiedsrichter-Anwärterlehrgang

teil. Jetzt ist er nicht nur

als Unparteiischer aktiv, sondern

hat beim MTV Ramelsloh auch das

Amt des Schiedsrichterobmannes

übernommen. Ulrich Balzer

Drei blieben fehlerfrei

Ab sofort pfeifen 13 neue Schiedsrichter im Fußballkreis Verden.

Bezirksschiedsrichterlehrwart Mathias Kopf (Wingst, Kreis Cuxhaven)

nahm die Anwärterprüfung in Dauelsen ab. Zur Prüfung traten

20 Anwärter an. 13 bestanden die Prüfung mit Bravour, davon

drei Unparteiische sogar mit null Fehlern. Die neuen Verdener

Schiedsrichter: Thu-Al-Fekar Al-Hamadani, Tarek Leilo, Tristan

Schmitt, Muhammet Leilo (alle FC Verden 04), Lukas Becker (TSV

Bierden), Kheiredin Hassan, Attila Ünlü, Umut Ünlü, Mehmet Yakar

(Verdener Türk-Sport), John-Christopher Kaufmann, Martin Neumann

(alle Borsteler FC), Florian Köster (TSV Posthausen) und Frederik

Wülbers-Mindermann (TSV Bassen). Alexandra Rose

April 2011 67


Bezirk Weser-Ems

68

Eine fast bis auf den letzten Platz

besetzte Sporthalle in Heppens,

Stimmung wie bei einem Bundesligaspiel

und mit großer Begeisterung

spielende Mannschaften bildeten

den stimmungsvollen Rahmen

für das Finalturnier um die

Meisterschaft im Hallenfußball für

Wilhelmshavener Grundschulen.

Bereits vor dem ersten Anpfiff

stand fest, dass es einen neuen

Titelträger geben würde, denn

die in den letzten Jahren dominierende

Hafenschule scheiterte bereits

in der Vorrunde. Um den Einzug

ins Finale spielten zunächst

die Grundschulen Altengroden

und Wiesenhof, wobei Altengroden

im Siebenmeterschießen das

bessere Ende für sich hatte, nachdem

Torhüter Kevin Becker gleich

zwei Strafstöße abwehren konnte.

Das zweite Halbfinale dominierte

die Grundschule Rüstersiel, die

Kirchreihe am Ende durch ein Tor

von Luc Schade mit 1:0 bezwang.

Das Spiel um Platz drei gewann

die Grundschule Wiesenhof

deutlich mit 5:0 gegen Kirchreihe.

Dramatisch verlief das Finale. Rüstersiel

führte bis 20 Sekunden vor

dem Abpfiff, doch dann gelang

In der Sporthalle des TSV Wallenhorst

fand der letzte Spieltag der

diesjährigen Altherren-Hallenmeisterschaft

im NFV-Kreis Osnabrück-Land

statt. Für die Zuschauer

gab es spannende Spiele,

aus denen letztlich das Team von

Blau-Weiß Merzen im Endspiel

gegen Concordia Belm-Powe als

Sieger hervorging.

Doch getreu dem Motto

„Fußball ist mehr als ein 1:0“

profitierte auch in diesem Jahr

die Heilpädagogische Hilfe von

dem Turnier. „Seit eh und je“,

so der Kreisvorsitzende Helmut

Buschmeyer, unterstützen die

Altherren-Fußballer des TSV Wallenhorst

ebenso wie die Fußballer

aus Rulle den Fußballkreis in

der Zusammenarbeit mit Fußbal-

April 2011

1.000 Euro für die

Werkstattkicker

Oldie-Hallenmeisterschaft in Wallenhorst

Team aus Altengroden

mit starken Nerven

Grundschul-Hallenturnier in Heppens

lern der Heilpädagogischen Hilfe

Osnabrück, insbesondere für

den Bereich Wallenhorst. Mit einem

Einlagespiel sorgten zwei

Werkstattteams des Standortes

Wallenhorst für gute Stimmung

in der Halle, die Freude nach gelungenen

Torschüssen lud die

Zuschauer einfach zum Mitjubeln

ein.

Außerdem gab es für die

Werkstattkicker zum 18. Mal einen

Scheck über 1.000 Euro.

Dafür bedankte sich der Kreisvorsitzende

recht herzlich. „Eine

solche Spende ist nicht selbstverständlich

in Zeiten, in denen es

auch bei Vereinen finanziell enger

wird“, lobte Buschmeyer

diese vorbildliche Geste.

Anita Lennartz

Ole Brodersen der kaum noch erwartete

Ausgleichstreffer für die

Altengrodener, die damit erneut

ins Siebenmeterschießen einzogen.

Ein zweites Mal behielten die

Schützlinge von Trainer Norbert

Busch kühlen Kopf, setzten sich

mit 2:1 durch und genossen danach

das Bad in der Menge ihrer

Mitschüler, die akustisch ebenfalls

alles gegeben hatten, um den Pokal

nach Altengroden zu entführen.

Die Siegerehrung führten

Uwe Reese, Vorsitzender des Fußballkreises

Wilhelmshaven, Matthias

Lux, der alle vier Spiele ausgezeichnet

leitete, und Achim

Schuster, der das Finalturnier moderierte,

gemeinsam durch. ur

Das siegreiche Team der Grundschule

Altengroden mit Kevin

Becker, Marius Koch, Cedric Jeske,

Jerome Willers, Sarah Mittmann,

Thorben Vollers, Ole Brodersen,

Simon Ebeling, Ilias Chrissochoidis,

Lasse Botjer und Nico Merkt sowie

Sportlehrer Norbert Busch und den

Organisatoren Matthias Lux

(links), Achim Schuster und Uwe

Reese (ganz rechts). Foto: JadeSport

Den Scheck für die Werkstattkicker nahm der Wallenhorst-Spieler Norbert

Busse gemeinsam mit Helmut Buschmeyer aus den Händen von TSV-Organisator

Stefan Riepenhoff (v.l.) in Empfang. Da klatschte auch der Wallenhorster

Bürgermeister Ulrich Belde (ganz links) Beifall. Foto: Lennartz

Heinz-Gerd Evers (4. von links), stellvertretender

Vorsitzender des Fußballkreises Emsland, hat allen ehrenamtlich

Tätigen des SV Alemannia Salzbergen seinen Dank

und seine Anerkennung ausgesprochen. Zusammen mit

Kreisjugendobmann Josef Peterberns überreichte Evers dem

Verein den Jugendförderpreis der DFB-Stiftung Egidius

Braun, der an acht Fußballklubs in Niedersachsen vergeben

wurde. Ausgezeichnet werden Vereine, die sich besonders

aktiv der Jugendarbeit zuwenden und den Jugendlichen mit

hohem Engagement das Fußballspielen und auch den Spaß

am sozialen Miteinander vermitteln. Der Vereinsvorsitzende

Theo Elfert bedankte sich für den Preis, der mit einer einwöchigen

Fußballferienfreizeit an der Ostsee verbunden ist,

und lobte besonders den Einsatz von Alemannias Jugendwart

Paul Seggering, der Mitglieder des Jugendfußballabteilungsvorstands

und aller Jugendtrainer, denen der Verein die

Auszeichnung zu verdanken habe. Gerd Mecklenborg


Dritter Titel für TSV Abbehausen

Hallenmeisterschaft im NFV-Kreis Wesermarsch

Der TSV Abbehausen hat sich

nach 2007 und 2009 zum

dritten Mal die offizielle Hallenmeisterschaft

im NFV-Kreis Wesermarsch

gesichert. Zehn Mannschaften

boten den zahlreichen

Zuschauern hervorragenden Hallenfußball.

Das vom Spielausschuss

sehr gut organisierte Turnier verlief

ausgesprochen fair, wozu

auch die Schiedsrichter Ralf

Wessels, Hergen Küpker und

Thomas Müller beitrugen. In der

„Wesermarsch am Sonntag“-

Gruppe setzte sich zunächst der

SV Brake gegen den späteren

Turniersieger durch. Auf den

weiteren Plätzen folgten SG

Neustadt/Oldenbrok, SV Phiesewarden

und der enttäuschende

Kreisligist SpVgg Berne. In der

„Kreiszeitung Wesermarsch“-

Gruppe setzte sich der 1. FC

Nordenham gegen TV Esenshamm,

ESV Nordenham, AT Rodenkirchen

und Kreisligist SC

Ovelgönne durch.

Somit schieden zwei Kreisligisten

bereits nach der Vorrunde

aus, während sich alle unterklassigen

Mannschaften für das Viertelfinale

qualifizierten. Dort hatten

die Favoriten TV Esenshamm

gegen die SG Neustadt/Oldenbrok

und der TSV Abbehausen

gegen den ESV Nordenham jeweils

große Mühe, sich durchzusetzen.

Überraschend besiegte

der SV Phiesewarden den 1. FC

Nordenham.

Im Halbfinale behielten

dann die Favoriten SV Brake und

TSV Abbehausen die Oberhand.

Im Neumeterschießen um Platz

3 besiegte der SV Phiesewarden

den TV Esenshamm mit 3:2. Im

spannenden und spielerisch guten

Endspiel stand es nach regulärer

Spielzeit 1:1, ehe der

TSV Abbehausen das Neunme-

Die B-Juniorinnen des SuS Timmel haben den gemeinsam von NFV und AOK Niedersachsen

veranstalteten Wettbewerb „Superteam 2010“ im Bereich der AOK-Regionaldirektion Aurich gewonnen und

sicherten sich damit als 1. Preis einen hochwertigen Satz Spielkleidung aus dem Hause adidas. Zur Teilnahme

aufgerufen waren alle Frauen- und Herrenfußballteams in Niedersachsen von der B-Jugend bis zur Altherrenmannschaft.

Entscheidend waren nicht die besonderen Erfolge der Mannschaft oder die Spielklasse, sondern allein

die stärkste Unterstützung von Fans und Familien. Die Mannschaft bedankt sich sowohl bei der AOK Niedersachsen

als auch beim Niedersächsischen Fußballverband für die neue Spielkleidung und bei allen Fans, die mit

ihrer Stimme zum Sieg beigetragen haben. Zum Team gehören (stehend v.l.) Sina Boekhoff, Laura Kutschmann,

Franziska Kleen, Liza Engelmann, Anna Kolthoff, Rena Fecht, Tabea Gerdes, Christina Marsollek, Trainer Arnold

Harms sowie (vorne v.l.) Lena Hayenga, Janna Pollmann, Saskia Keil, Alyssa Steiger, Alke Hedemann, Mira Wißmann,

Lara Monnerjahn und Nicole Stöter. Agathe Harms

Bezirk Weser-Ems

Der TSV Abbehausen ist zum

dritten Mal Hallenmeister in der

Wesermarsch.

terschießen mit 3:2 für sich entschied.

Torschützenkönig und bester

Spieler des Turniers wurde Denis

Tanriverdi (SV Brake), der neunmal

erfolgreich war. Zum besten

Torwart wurde sein Teamkollege

Mike Strahlmann gewählt. Das

traditionelle Betreuerschießen

entschied Sven Schmikale vom

1. FC Nordenham für sich.

Abschließend wurde dem

Spielausschuss um Heino Tönjes,

Holger Beyer, Jürgen Schulte und

Mitorganisator Stefan Franz von

der Firma Sport Nord nochmals

ein großes Lob für die gute Organisation

ausgesprochen. Ein

großes Kompliment erhielt auch

Daniel Schley, der als Hallensprecher

im Einsatz war. Heino Tönjes

Paul Butzek (links) ist

vom Vorstand des Fußballkreises

Grafschaft Bentheim

im Rahmen der monatlichen

Vorstandssitzung als bisheriger

Schriftführer verabschiedet

worden. Der Schüttorfer,

der das Amt seit 1989 bekleidete

und aus gesundheitlichen

Gründen eigentlich

schon früher aufhören wollte,

hatte sich beim letzten

Kreistag 2009 noch einmal

bereit erklärt, das Amt weiter

fortzuführen, bis eine geeignete

Nachfolge gefunden

ist. Neben seiner 22-jährigen

Tätigkeit als Schriftführer

hatte Butzek bereits von

1969 bis 1974 als Kreisschiedsrichterobmann

dem

Vorstand angehört. Für seine

insgesamt weit über 25jährigeVorstandszugehörigkeit

erhielt Butzek vom

Kreisvorsitzenden Bernd

Gerdes den Ehrenring des

Fußballkreises Grafschaft

Bentheim überreicht. Neue

Schriftführerin im Kreisvorstand

ist die Nordhornerin

Sabine Wolf. Andreas Huisjes

April 2011 69


Bezirk Weser-Ems

70

Alter Fußballkreis Nordwest lebt auf

Gemeinsamer Spielbetrieb in Aurich und Wittmund auch auf Kreisklassenebene

Die Fußballkreise Aurich und

Wittmund werden im kommenden

Spieljahr einen gemein-

Erfolgsgeschichte. Dazu wurde

das beliebte Turnier für Hobby- und

Betriebsmannschaften im NFV-Kreis Osnabrück-Stadt

auch im 26. Jahr. Nach

dem Rückzug einiger Sponsoren und einem

Rückgang der Anmeldungen haben

die Organisatoren um Udo Rietmann

sich nicht entmutigen lassen und ein

hervorragendes Turnier mit dem Partner

os-fussball.de ausgerichtet, das im Endspiel

zwischen den Allstars und Restaurant

Vasco da Gama gipfelte. An zwei

prall gefüllten Turniertagen boten die

Allstars, das Erfolgsteam der Eintracht

früherer Jahre und Finalist Vasco da Gama

gekonnte und spannende Spiele. Im

Halbfinale setzten sich die Allstars mit

3:2 gegen Club Arlekino durch, während

Vasco da Gama mit 9:4 gegen FC LOL gewann.

Das Finale konnte spannender nicht sein, erst elf Sekunden vor Schluss gelang den Allstars das viel umjubelte Siegtor zum 3:2. Unser Foto zeigt

die beiden Finalisten, die hervorragenden Fußball boten und ebenso wie die übrigen 21 Teams auch im nächsten Jahr wieder dabei sein werden. Udo

Rietmann und Tim Stein werden dem Turnier bis dahin wieder zu neuem Glanz verhelfen. Foto: Müller

Kein Stuhl war mehr frei, als die

Osnabrücker Schiedsrichter ihr

traditionelles Grünkohlessen einnahmen.

Um den Appetit anzuregen,

hatte man in Gretesch zuvor

einen Rundgang um die Burg unternommen.

Höhepunkte der Veranstaltung

waren die Ehrungen einiger

Schiedsrichter und die Wahl

zum Grünkohlkönig. König des

grünen Kohls wurde der Ballsportler

Rüdiger Scharn. Für 15

Jahre an der „Pfeife“ wurden

Ralf Turau (VfB Schinkel), Peter

Müller (Piesberger SV), Bruno

Klemenz (SV Rasensport), Arben

Arifaj (SC Kosova) und Markus

Büsing (SC Lüstringen) mit der

Verdienstnadel des NFV geehrt.

Patrick Marquard (RW Sutthau-

April 2011

samen Spielbetrieb auch für die

Herren-Kreisklassen anbieten.

Auf einer vom Fußballkreis Aurich

50 Vereinsvertreter diskutierten mit dem Vorstand des Fußballkreises

Aurich über eine Zusammenarbeit mit dem Fußballkreis Wittmund.

Foto: Trauernicht

Rüdiger Scharn ist

neuer Grünkohlkönig

Ehrungen für Osnabrücker Schiedsrichter

sen) wurde zum besten Jungschiedsrichter

des Jahres ernannt.

Bernhard Knochenwefel (VfL

Osnabrück) feierte sein 25-jähriges

Schiedsrichter-Jubiläum und

erhielt die Silberne Ehrennadel.

40 Jahre schaffte der ehemalige

Kreisschiedsrichterobmann Horst

Käuper (RW Sutthausen), der zugab,

anfangs kein großer Freund

der Schiedsrichter gewesen zu

sein. Er erhielt die Goldene Verdienstnadel.

Alle Ausgezeichneten

erhielten zusätzlich eine Ehrenurkunde

von Schiedsrichterobmann

Torsten Aderhold und

dem Jungschiedsrichter-Ansetzer

Carsten Henke.

Bevor man sich zu gemeinsamen

Gesprächen in launiger Run-

anberaumten Versammlung in

Münkeboe stimmten die Vereine

einhellig dafür. Gegen das vom

Spielausschussvorsitzenden Theo

Buß vorgestellte Konzept gab es

lediglich eine Gegenstimme. Bisher

bilden beide Fußballkreise eine

gemeinsame Kreisliga. „Damit

gibt es den alten Fußballkreis

Nordwest in Teilen wieder“,

meinte Aurichs Kreisvorsitzender

Friedrich Harms.

Das vom Spielausschuss erarbeitete

Konzept sieht vor, dass es

künftig drei Kreisleistungsklassen

im Fußballkreis Aurich geben

wird. In dieser zusätzlichen Klasse

– bisher gab es zwei Kreisleistungsklassen

– spielen sechs

Mannschaften aus Wittmund und

acht aus Aurich. Alle drei Kreisleistungsklassen

sollen 14 Mann-

de traf, war „Bingo“ angesagt.

Ein Abend, der zeigte, dass die

Osnabrücker Schiedsrichter nicht

schaften umfassen. Acht Mannschaften

aus dem Fußballkreis Aurich,

die bislang in der 1. Kreisklasse

spielten, können nun in eine

Kreisleistungsstaffel aufsteigen.

Für das Konzept warb auch

Tjark Heinks, Vorsitzender des

Spielausschusses im Fußballkreis

Wittmund. „Auch die Wittmunder

Vereine sprechen sich für eine

solche Lösung aus“, so Heinks.

Das Konzept sieht weiter vor,

dass in der 1. Kreisklasse weitere

sechs Mannschaften aus Wittmund

aufgenommen werden.

Zehn weitere Teams aus Wittmund

sollen in die 2. Kreisklassen

integriert werden. Hier werden

auch 9er-Mannschaften an den

Start gehen. In der 2. Kreisklasse

spielen derzeit auch schon fünf

Mannschaften aus dem Kreis Emden.

Mittelfristig, so meinten Vertreter

der Vereine, wird es wohl

einen Spielbetrieb der Fußballkreise

Aurich, Wittmund und Emden

geben. Hinrich Trauernicht

Ehrungen bei den Osnabrücker Schiedsrichtern (v.l.): Ralf Turau, Peter Müller,

Bernhard Knochenwefel, Bruno Klemenz, Torsten Aderhold, Horst Käuper,

Arben Arifaj, Rüdiger Scharn, Partrick Marquard und Markus Büsing.

nur regelkonform pfeifen können,

sondern auch richtig feiern

mögen. Peter Müller


Ehrengast Rothmund

„Sport-Oscar-Gala“ im emsländischen Haren

Bei der emsländischen Sport-

Wirtschaftsgala in der Veranstaltungshalle

des Bauunternehmens

Knoll in Haren (Ems) war

NFV-Präsident Karl Rothmund als

Ehrengast begehrter Interviewpartner

von Moderater Harald

Pistorius. Auf der Bühne der

„Sport-Oscar-Gala“ stand Rothmund

dem bekannten Sportjournalisten

der Neuen Osnabrücker

Zeitung Rede und Antwort.

„Sport motiviert, bewegt

und schweißt zusammen, dort

gehen unsere Jugendlichen einer

vernünftigen Freizeitbeschäftigung

nach.“ Mit diesen Worten

hatte der Gastgeber der Gala,

Bauunternehmer Dr. Gerhard

Knoll, zuvor die zahlreichen prominenten

Gäste aus der Wirtschaft,

der Politik und vor allem

aus dem Sport begrüßt. Und

Sport treiben im Emsland beson-

ders viele Fußballer. Immerhin ist

der Fußballkreis Emsland der

flächenmäßig größte Kreisverband

im Niedersächsischen Fußballverband,

wie Karl Rothmund

ausdrücklich erwähnte.

Rothmund lobte während

des Interviews das Engagement

des emsländischen Kreisverbandes

und ging auf Fragen zum

neuen Leistungszentrum in Kooperation

mit dem SV Meppen

und Werder Bremen ein. Für den

SV Meppen gelte: „Die 4. Liga ist

ein Versuch, die Nahtstelle zum

Profifußball offen zu halten“, so

Rothmund. Schließlich lebe der

Reiz der Sportart davon, dass es

theoretisch möglich sei, von der

4. Kreisklasse in die 1. Bundesliga

aufzusteigen. Der NFV-Chef stellte

allerdings auch klar, dass dazu

die finanziellen Rahmenbedin-

Premiere in Osnabrück: Die 1. inoffizielle Osnabrücker Fußballtennis-Meisterschaft

in der Sport- und Tennishalle Haste weckte Begeisterung

bei 20 Teams. Das erstmals ausgespielte Fußballtennisturnier

fand bei nahezu allen Beteiligten große Anerkennung. Bei den Hobbymannschaften

setzten sich die „Wimbledon-Kicker“ aus Wallenhorst gegen

den SSC Dodesheide III durch. Dritter wurde das Team der Tennisspieler

um Marcel Müller. Beim Turnier der Leistungsmannschaften kam es

Bezirk Weser-Ems

Trafen sich am Rande der Sportgala in Haren zum Gedankenaustausch:

Heinz Gerd Evers, Hermann Wilkens, Gastgeber Dr. Gerhard Knoll, Karl

Rothmund und Hubert Börger (v.l.). Foto: Mecklenborg

gungen passen müssen. Alles andere

wäre ein Drahtseilakt.

Am Rande der Sportgala gab

es für die Vertreter des Fußballkreises

Emsland, Hubert Börger,

Hermann Wilkens und Heinz-

Gerd Evers die Gelegenheit, sich

mit ihrem Präsidenten Karl Rothmund

und den Vertretern aus

Sport, Politik, Kultur und Wirtschaft

auszutauschen.

Gerd Mecklenborg

Großer Triumph für die Fußballer aus dem NFV-

Kreis Friesland: Bei der Wahl der „Sportler des Jahres

2010“ von Kreissportbund und Nordwest-Zeitung setzten

sie sich in allen drei Kategorien mit riesigem Vorsprung

durch. Während die D-Junioren des FSV Jever den Mannschaftstitel

holten, gewann Schiedsrichter Manuel Kramer

(FC RW Sande-Cäciliengroden) bei den Sportlern. Kea

Eckermann, die bei den Bezirksliga-Jungen des TuS Obenstrohe

und als Junioren-Nationalspielerin überzeugt hatte,

siegte bei den Sportlerinnen. Kramer und die FSV-

Nachwuchskicker nahmen bei der feierlichen Sportlerehrung

mit großer Begeisterung ihre Siegerpokale in Empfang.

Kea Eckermann konnte nicht an der Veranstaltung

im Upstalsboom Landhotel Friesland in Obenstrohe teilnehmen.

Die 16-Jährige absolvierte in Duisburg einen

Sichtungslehrgang des DFB zur direkten Vorbereitung auf

die U 17-EM, ließ aber durch ihre zwei Jahre ältere

Schwester Jill (rechts) herzliche Grüße an die Gäste der

Sportlerehrung aus Vereinen, Verbänden und Verwaltung

ausrichten. Foto: von Reeken

zum Endspiel zwischen Prolabor1, einer Firmenmannschaft mit hochkarätigen

Spielern aus Rothenfelde, Melle und Umgebung, sowie dem SF

Schledehausen. Letzterer gewann in einem glanzvollen und begeisternden

Finale und wurde 1. inoffizieller Osnabrücker Fußballtennis-Sieger.

Die Organisatoren von der SpVg. Haste freuten sich über den großen Zuspruch

und versprachen nach dem abschließenden Gruppenfoto eine

Wiederholung im nächsten Jahr. Foto: Heinz Mora

April 2011 71


Bezirk Weser-Ems

72

Ralf Zander verdankt

ihnen sein Leben

Ehrung für Karin Kempkes und Stefan Löbens

Den 23. Oktober 2010 wird

Ralf Zander nicht mehr vergessen.

Grund ist nicht etwa der

5:2-Erfolg, den der Fußballer mit

seiner zweiten Altherrenmannschaft

von Borussia Neuenhaus

beim SV Klausheide landete. Vielmehr

sind es die Ereignisse nach

dem Spiel, die für den 50-Jährigen

einen sehr ernsten Hintergrund

haben. Nur dem Einsatz

zweier Lebensretter, Karin Kempkes

und Stefan Löbens, hat es

Zander zu verdanken, dass er

heute noch lebt.

„Ich habe ganz normal 70

Minuten mitgespielt. Nach dem

Schlusspfiff gingen alle Spieler

zur Mitte. Was dann passiert ist,

haben mir später meine Mitspieler

berichtet. Ich bin einfach nach

vorne umgekippt und habe richtig

ins Gras gebissen“, umschreibt

Zander die dramatischen

Augenblicke. Im offiziellen Arztbericht

heißt das, was ihm widerfahren

ist, später „plötzlicher

Herztod“.

In der allgemeinen Panik

hätten dann seine Lebensretter,

die Zander seine beiden

„Schutzengel“ nennt, konse-

Der FC Nordsee Hooksiel (Foto) sorgte für die faustdicke

Überraschung bei der Hallenkreismeisterschaft und damit auch dem

25. Klinker-Cup im NFV-Kreis Friesland. Der Kreisligist setzte sich die Krone

auf und feierte den Jubiläums-Titel. Nach überzeugenden Leistungen

in der Gruppenphase trafen die Nordsee-Kicker im Halbfinale auf Bezirksligist

BV Bockhorn und hatten knapp mit 2:1 die Nase vorn. So traf der

FCN im Endspiel auf Vorjahressieger TuS Obenstrohe, der in seinem Halbfinale

den Gastgeber vom FC Zetel mit 4:3 bezwang. Das Nachbarschaftsduell

im kleinen Finale entschieden die Zeteler mit 4:3 nach Neunmeterschießen

für sich. Im Finale machte Hooksiel dann die Sensation perfekt

und sicherte sich mit einem 4:3-Erfolg die Hallenkrone 2011. Den Titel als

bester Torschütze errang Patrick Stelter vom TuS Obenstrohe. Als bester

Torwart wurde Nicolai Iken vom SV Gödens geehrt. Jochen Schrievers

April 2011

quent und richtig gehandelt. Karin

Kempkes ist die Frau von

Klausheides Betreuer und hatte

sich die Begegnung angesehen.

Eigentlich war sie bereits auf dem

Nachhauseweg, als sie plötzlich

Schreie vom Spielfeld und den

Ruf nach einem Krankenwagen

mitbekam. Kempkes, gelernte

Kinderkrankenschwester und

jetzt in der häuslichen Krankenpflege

bei der Caritas beschäftigt,

eilte daraufhin schnell zum Unglücksort.

„Als ich dazukam, lag Ralf

auf dem Bauch. Ich habe ihn

dann schnell umgedreht, aber er

war schon ganz blau im Gesicht.

Ich habe dann sofort angefangen

zu pumpen und gesagt, dass einer

beim Beatmen helfen muss“,

erzählt Kempkes. Die Mundzu-Mund-Beatmung

übernahm

dann Stefan Löbens, Altherrenspieler

des SV Klausheide, Kempkes

führte weiter die Herz-Druck-

Massage aus.

Zander sei dann kurz zu sich

gekommen, jedoch ein zweites

Mal zusammengesackt. Bis zum

Eintreffen des Rettungswagens,

rund zehn bis 15 Minuten nach

Ralf Zander (2.v.l.) mit den „Schutzengeln“ Karin Kempkes (l.) und Stefan

Löbens (r.) sowie dem stellvertretenden Grafschafter Kreisvorsitzenden

Roelof Maatmann. Foto: Eike Temme

dem Zusammenbruch, führten

Kempkes und Löbens die Reanimierungsmaßnahmen

weiter

durch, die Zander letztendlich das

Leben retteten.

Nach rund drei Wochen in

der Euregio-Klinik in Nordhorn

und in der Uni-Klinik Münster

folgte eine dreiwöchige Rehamaßnahme.

Bleibende Schäden

sind nicht aufgetreten. Eine Ursache

für seinen Zusammenbruch

habe man nicht gefunden, jedoch

habe man ihm einen Defibrillator

Schiri-Verstärkung

für NFV-Kreis Aurich

neue Fußball-Schiedsrich-

25ter gibt es im Fußballkreis

Aurich. Der Anwärterlehrgang im

Vereinsheim von Ostfrisia Moordorf

wurde durchgeführt von den

Lehrwarten Eckhard Adden, Lars

Hevemeyer und Markus Voss. Aurichs

rangshöchste Schiedsrichterin

Anke Hölscher gab dazu noch

praktische Tipps.

Alle 25 Anwärter bestanden

die Prüfung, abgenommen von

Bernd Garen (Emden) vom Bezirk

Weser-Ems. Zwölf der Prüflinge

hatten sogar einen fehlerfreien

Lehrgangsabschluss. Der größte

Teil der Absolventen war noch

keine 18 Jahre alt, so dass es im

Fußballkreis Aurich bald noch

mehr Jungschiedsrichter gibt.

„Ich hoffe, dass möglichst

viele auch aktiv pfeifen“, sagte

Bernhard Priebe, Vorsitzender

des Schiedsrichterausschusses.

Der Fußballkreis Aurich hat einen

großen Bedarf an jungen

und talentierten Spielleitern.

Bestes Beispiel dafür ist Anke

Hölscher, die vor zwei Jahren die

Prüfung ablegte und heute

ranghöchste Spielleiterin im Fußballkreis

ist.

eingesetzt. „Aber mein Herz

schlägt ohne Probleme vor sich

hin“, hofft Zander, dass der implantierte

Schockgeber nicht zum

Einsatz kommt.

Im Rahmen einer internen

Feier von Borussia Neuenhaus

wurden Kempkes und Löbens

kürzlich für ihren lebensrettenden

Einsatz geehrt. Roelof Maatmann

überreichte beiden im Namen des

Spielausschusses und des NFV-

Kreisvorstandes ein Präsent.

Andreas Huisjes

Die neuen Schiedsrichter

sind: Lutz Gieseler, Amir Lazali, Alfred

Lübben, Florian Mühlenbock,

Ole Onneken, Christian Otten,

Kevin Steinhorst (alle Ostfrisia

Moordorf), Eilert Dinkla, Lennert

Dinkla, Tom Winkler (alle SuS Berumerfehn),

Karol Kruczynski,

Jens Dorenbusch, Gerhard Dorenbusch

(alle TuS Weene), Lukas-

Maximilian Entgelmeyer, Janne

Thiele (beide SV Wallinghausen),

Marco Roß, Thorsten Schoon (beide

Germania Wiesmoor), Maximilian

Janssen, Marius Metz (beide

SV Leezdorf), Eriel Engin (SpVg

Aurich), Marcel Frerichs (FC Palme

Südbrookmerland), Marius Metz

(SV Leezdorf), Matthes Schmidt

(Eintracht Ihlow), Steffen Büscher

(Süderneulander SV) und Till Bettenstedt

(BV Cloppenburg).

Till Bettenstedt, ehemaliger

Profifußballer und jetzt Sportredakteur

der Ostfriesen-Zeitung,

nahm auch an dem Lehrgang teil,

beendete ihn ohne Fehler und berichtete

regelmäßig über den Lehrgang

in der Ostfriesen-Zeitung.

„Das war eine tolle Werbung für

uns“, freute sich Lehrwart Eckhard

Adden. Hinrich Trauernicht


Zahlreiche Gäste konnte der

FSV Westerstede aus Anlass

des 40-jährigen Bestehens der

Frauenfußballabteilung und des

20-jährigen Geburtstages des

Frauenfördervereins im Clubhaus

auf der Hössensportanlage begrüßen.

Rund 140 Vertreter aus

Politik, Sport und Wirtschaft

ließen 40 Jahre Frauen- und

Mädchenfußball im FSV noch

einmal Revue passieren.

Immer wieder fiel in diesem

Rückblick der Name Friedrich

„Bully“ Seeger, der fast vier

Jahrzehnte die Geschicke des

Frauenfußballs in Westerstede

bestimmte und seinen Nachfolgern

ein festes und zukunftsorientiertes

Fundament hinterließ.

Aber in den Fußballruhestand

hat er sich beileibe noch nicht

zurückgezogen.

Zusammen mit Frauke Reich

ist er weiterhin im Förderverein

tätig und begleitet auch noch

den deutsch-amerikanischen Jugendaustausch.

Darüber freut

sich besonders der FSV-Vorsitzende

Clemens Blase, der sich

ebenfalls stark für die Belange

des Frauenfußballs engagiert.

Frauke Reich konnte im Rahmen

der Veranstaltung zudem Rolf

Siems und Walter Stigge ehren,

die sich viele Jahre für den Frauenfußball

im Förderverein eingesetzt

haben.

Unter den Gästen waren

auch Klaus Berster, früherer Präsident

des VfB Oldenburg,

Bürgermeister Klaus Groß, Fußballkreisvorsitzender

Wolfgang

Mickelat und der Kreis-Ehrenamtsbeauftragte

Klaus Linke. Sie

würdigten die Entwicklung des

Frauenfußballs beim FSV Westerstede

und zeigten sich überzeugt,

dass der Frauen- und

Mädchenfußball im FSV auch für

die kommenden Jahre den richtigen

Weg eingeschlagen hat.

Die Tatsache, dass vor 40

Jahren beim ersten Treffen von

interessierten Frauen auf der

Anja Klimm und Fabian de Boer freuen sich auf eine Reise

nach Berlin. Die beiden ostfriesischen Nachwuchsschiedsrichter wurden

vom NFV-Schiedsrichterausschuss als einzige Unparteiische aus Niedersachsen

für zwei Fortbildungslehrgänge in der deutschen Bundeshauptstadt

nominiert. Der 17-jährige Fabian de Boer (Emden), der seit 2009

dem Talentsichtungskader des Niedersächsischen Fußballverbandes angehört,

nimmt vom 16. bis 22. April am sechstägigen Osterlehrgang des

Jugendleistungskaders im Landesleistungszentrum Richard-Genthe in

Berlin-Wannsee teil. Dort wird auch Anja Klimm (Ditzum) vom 29. April

bis 1. Mai am traditionellen Schiedsrichterinnen-Lehrgang des Berliner

Fußballverbandes teilnehmen. Die 19-Jährige aus dem NFV-Kreis Leer

kommt bereits seit 2009 als Schiedsrichterin in der Frauen-Regionalliga

zum Einsatz. Peter Bartsch

„Bully“ Seeger als

großer Glücksgriff

40 Jahre Frauen- und Mädchenfußball im FSV

Sehr zufrieden mit der Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs in

Westerstede zeigten sich „Bully“ Seeger, Kassenwart Rolf Siems, Trainerin

Theda Hase, Fördervereinsvorsitzende Frauke Reich, Bürgermeister Klaus

Groß und der Förderer Oskar Schneider (v.l.). Foto: Hinrichs

Hössensportanlage „Bully“ Seeger

gerade auf der anderen

Spielfeldhälfte mit der ersten

Herrenmannschaft trainierte und

angesprochen wurde, hat sich

bis heute als großer Glücksgriff

erwiesen. Aus kleinen Anfängen

wuchs seit 1970 eine sehr starke

Abteilung innerhalb des FSV her-

Bezirk Weser-Ems

an. Mehrere Aufstiege katapultierten

die erste Frauenmannschaft

bis in die Regionalliga.

Die größten Erfolge waren die

NFV-Pokalsiege 1999 und 2002

sowie der Gewinn der Niedersachsenmeisterschaft

im Jahr

2000. Das unvergesslichste Spiel

allerdings fand 1991 im Hamburger

Volksparkstadion statt,

als der damalige Westersteder

Regionalligist das Team des

Hamburger SV vor 35.000 Zuschauern

vor der Bundesligapartie

des HSV gegen Bayern München

mit 1:0 bezwang.

Als 2005 mehrere Spielerinnen

aufhörten, musste die erste

Frauenmannschaft einen Neuanfang

starten. Inzwischen spielt

das Team bereits wieder in der

Landesliga. Zwei Frauen- und

drei Mädchenteams spielen aktuell

im FSV Fußball.

Verbunden mit den Fußballerinnen

des FSV sind auch

viele Reisen im Rahmen des

deutsch-amerikanischen Jugendaustauschprogramms.

Ein weiteres

Highlight in den 40 Jahren

Frauenfußball in Westerstede

waren die internationalen Turniere

mit Spitzenmannschaften

aus der ganzen Welt, die Oskar

Schneider aus Bremen durch seine

weltweiten geschäftlichen

Verbindungen nach Westerstede

„lotste“.

Ausschnitte aus der geschichtlichen

Entwicklung des

Frauenfußballs in Westerstede

wird man sehen können in einer

Ausstellung, die ab dem 26. Mai

in der Oldenburger Landesbibliothek

zu sehen sein wird.

Jürgen Hinrichs

Verstärkung durch

elf neue Schiris

Nach zehn Lehrabenden

und einem Prüfungstag

in der Aula der Lessingschule

ist es nun offiziell: Der

Fußballkreis Delmenhorst hat

elf neue Schiedsrichter. Darunter

sind viele junge Unparteiische,

die nun das

Schiedsrichterwesen bereichern.

Unter der Leitung von

Georg Winter, Vorsitzender

im Schiedsrichterausschuss

des Bezirkes Weser-Ems,

konnten nicht alle die Prüfung

mit Erfolg bestehen.

Bei der Anzahl der vielen

jungen Anwärter war Lehrwartin

Nicole Fink diesmal

besonders gefordert. Sie ist

jedoch vom Nachwuchs

überzeugt und hofft, dass

die jungen Spielleiter künftig

ihre Aufgabe entsprechend

ernst nehmen.

Die neuen Schiedsrichter

sind: Matay Cati, Gabriel

Celik, Celal Yalin, Salih Yalin

(alle Delmenhorster BV), Maxi

Gauerke, Orhan-Can Karakaya,

Tim Müller (alle TuS

Hasbergen), Markus Altkirch,

Ninos Yousef (beide TuS

Heidkrug), Dominik Ackermann

und Jan Hendrik

Schnier (beide TV Jahn Delmenhorst).

Georg Winter bedankte

sich abschließend bei Lehrwartin

Nicole Fink und den

Beisitzern Ingo Stephan, Alrich

Sprung und Karl-Heinz

Schwanghart vom Schiedsrichterausschuss

des Fußballkreises

Delmenhorst.

Franz Koryciak

April 2011 73


Amtliche Bekanntmachungen

74

April 2011

Geburtstage

15. April bis 15. Mai

Helmut Buschmeyer, Vorsitzender

der NFV-Kommission

Ehrenamt und des

NFV-Kreises Osnabrück-

Land, feiert am 19. April

seinen 70. Geburtstag.


Werner Busse, Vorsitzender

des NFV-Kreises Cloppenburg,

wird am 21. April

68 Jahre alt.


Wolfgang Laas, Vorsitzender

des NFV-Kreises Wolfenbüttel,

feiert am 30.

April seinen 72. Geburtstag.

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe

der Amtlichen Bekanntmachungen

ist der

11. April 2011.

Pressedienst

Unter der Adresse

www.nfv.de

wird der aktuelle Pressedienst

des NFV mit

Informationen vom Fußball

in Niedersachsen im Internet

veröffentlicht.

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mit Bodenverankerung, 5 x 2 m,

Tortiefe 1,50 m

pro Paar D1350.-

Spezial-Trainingstor

transportabel, vollverschweißt, GS-geprüft,

mit Bodenverankerung und Tragegriffen,

7,32 x 2,44 m, Tortiefe 1,50 m

Stück D1310.-

Preise inkl. gesetzl. MwSt., keine Frachtkosten.

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HANS-JOACHIM KREUSCHNER

Grüner Weg 18 · 30900 Wedemark

Tel. 05130-58 67-0, Fax 05130-5867-29

Hotline Mo. bis Do. von 8.00 bis 19.00 Uhr

Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr

www.sportartikelvertrieb.de

www.fussballtore.com

Sportschul-Termine

28. März bis 1. Mai 2011

Trainerausbildung

Mo. 28.3. bis Fr. 1. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 2

C-Lizenz-Ausbildung, Reihe 2, Teil 1

Sa. 2. bis So. 3. Fortbildung Honorar-/Teilbereichstrainer/innen

Mo. 4. bis Mi. 6. C-Lizenz-Fortbildung

Mo. 4. bis Fr. 8. C-Lizenz-Ausbildung, Reihe 2, Teil 2

Mo. 11. bis Mi. 13. C-Lizenz-Fortbildung

Mo. 11. bis Fr. 15. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 3, Prüfung

Di. 26. bis Do. 28. Lehrgang für Lehrkräfte und pädagogische

Mitarbeiter/innen im Grundschul-Bereich, Teil 1

Di. 26. bis Sa. 30. DFB-/NFV-Jungtrainer Gruppe B, Teil 1

Verbandsmitarbeiter

Fr. 1. bis Sa. 2. Jahrestagung der Kreismädchen-Referentinnen

Jahrestagung der Schulfußball-Referenten

Fr. 8. bis Sa. 9. Schulung der Kreis-Ehrenamtsbeauftragten

Sa. 9. DFBnet-Schulung für Fortgeschrittene

Sa. 9. bis So. 10. Schatzmeistertagung

Fr. 16. bis Sa. 16. DFBnet-Schulung für Anfänger

Fr. 29. bis Sa. 30. Sitzung Verbandsjugendausschuss

Schiedsrichter

Fr. 8. bis So. 10. Leistungslehrgang für Spitzenschiedsrichter der Kreise

Mo. 18. bis Do. 21. Jungschiedsrichter-Lehrgang

Talentförderung

Fr. 15. bis So. 17. U 13-Mädchen-Auswahllehrgang

Mo. 18. bis Do. 21. U 15-Junioren-Gemeinschaftslehrgang mit FV Sachsen

U 17-Junioren-Gemeinschaftslehrgang mit FV Südwest

Di. 26. bis Do. 28. U 17-Juniorinnen-Sichtungslehrgang

Fr. 29. bis So. 1.5. U 15-Junioren-Auswahllehrgang

U 14-Junioren-Auswahllehrgang

Ferienangebote

Sa. 16. bis Di. 19. Sparkassen-Fußballschule Nr. 2

Di. 19. bis Fr. 22. Sparkassen-Fußballschule Nr. 3

Di. 26. bis Sa. 30. Sparkassen-Fußballschule Nr. 4

Vereinsneuaufnahme

Durch Beschluss des Verbandspräsidiums ist die Aufnahme

des folgenden Vereins als Mitglied im Niedersächsischen

Fußballverband bestätigt worden:

FC Preußen Hameln 07 e. V., vertreten durch den

1. Vorsitzenden Wolfram Wittkopp, Wasserturm 24,

31789 Hameln, NFV-Kreis Hameln-Pyrmont.

Aufnahmegesuche

Karl Rothmund, Präsident

Die Vereine

• Umut-Türkischer-Kultur-Sport-Verein e. V., vertreten

durch den 1. Vorsitzenden Umut Yavuzey, Ohlhofbreite

24 A, 38642 Goslar/NFV-Kreis Goslar

• FC Rot-Weiß Wesermünde e. V., vertreten durch

den 1. Vorsitzenden Ralf Bergmeier, Dorfstraße-

Ost 14, 27624 Köhlen/NFV-Kreis Cuxhaven

bitten um Aufnahme in den Niedersächsischen Fußballverband.

Einsprüche können gemäß § 9 der Verbandssatzung innerhalb

von vier Wochen nach Veröffentlichung eingelegt

werden. Karl Rothmund, Präsident

Impressum

Fußball-Journal

Niedersachsen

Zeitschrift des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

Herausgeber:

Niedersächsischer Fußballverband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

E-Mail: info@nfv.de

Internet: http://www.nfv.de

Verlag:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

Redaktion:

Reiner Kramer

(verantwortlich für den Inhalt)

Peter Borchers

Manfred Finger

NFV-Pressestelle, Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 51 42

Telefax (0 51 05) 7 51 55

E-Mail: Reiner.Kramer@nfv.de

E-Mail: Peter.Borchers@nfv.de

E-Mail: Manfred.Finger@nfv.de

Mitarbeiter in den NFV-Bezirken:

Günter Schacht (Braunschweig)

Käthe-Kollwitz-Str. 4

38259 Salzgitter

GuenterSchacht@t-online.de

Gerrit Nolte, An der Windmühle

10,

30890 Barsinghausen

E-Mail: Gerrit.Nolte@t-online.de

Reiner Tienken (Lüneburg)

Mevenstedter Str. 24,

27726 Worpswede

E-Mail:

ReinerTienken@aol.com

Peter Bartsch (Weser-Ems)

Korrvettenweg 5 b, 26723 Emden

E-Mail: peter_bartsch@gmx.de

Verantwortlich für

Amtliche Bekanntmachungen:

Walter Burkhard, NFV-Justitiar

Barsinghausen

Herstellung:

Kornelia Schick

Adlerstr. 8, 31228 Peine

Telefon (0 51 71) 92 92 95

Telefax (0 51 71) 92 93 97

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Druck:

CW Niemeyer Druck GmbH

Druckzentrum Wangelist

Böcklerstraße 13, 31789 Hameln

Anzeigen:

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Das Fußball-Journal Niedersachsen

erscheint monatlich. Es kann nur im

Abonnement bezogen werden.

Abonnements zum Preis von 30 Euro

für ein Jahr können bei der NFV-

Beteiligungs- und Verwaltungs-

GmbH, Schillerstraße 4, 30890 Barsinghausen,

bestellt werden. Der

Einzelpreis beträgt 3 Euro. Für Vereine

und Verbandsmitarbeiter des

NFV ist er im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Für unverlangt eingesandte

Manuskripte, Fotos usw. wird keine

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