NFV_02_2011 - Rot Weiss Damme

rotweissdamme

NFV_02_2011 - Rot Weiss Damme

FUSSBALL

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 2/2011

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

Sparkasse & VGH-Cup:

Hannover 96 gewinnt

U 19-Hallenturnier


Wenn Sie heute die aktuelle Ausgabe des Fußball-Journal Niedersachsen in der Hand halten, dann sind es

nur noch rund 150 Tage bis zum Anpfiff der dritten Fußball-Weltmeisterschaft auf deutschem Boden. Nach den

Männern 1974 und 2006 werden in diesem Jahr erstmals die Frauen Gastgeber für die (Fußball-)Welt sein.

Unser Anspruch muss es sein, bei dieser WM nicht nur organisatorisch zu überzeugen. Mit südländischem

Frohsinn und unverklemmtem weltoffenen Patriotismus haben 2006 die Menschen in den Stadien und auf

den Straßen ein einziges Fest gefeiert. Diese Atmosphäre und die große Gastfreundschaft stießen weltweit

auf Anerkennung und haben dem Bild der Deutschen im Ausland sehr gut getan. Natürlich werden die Dimensionen

bei der Frauen-WM kleiner ausfallen, doch ich bin überzeugt davon, dass wir auf jeden Fall wieder ein

Sommermärchen erleben werden.

Die Frauen-WM in Deutschland wird in vielen Bereichen neue Maßstäbe setzen. Zum Beispiel im Publikumsinteresse.

Für das Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Kanada am 26. Juni in Berlin waren im Januar

bereits über 55.000 Karten verkauft. Damit wird es einen neuen Rekord geben. Die bislang höchste Zuschauerzahl

im europäischen Frauenfußball liegt bei rund 45.000 Fans, aufgestellt im April 2009 beim Spiel Deutschland

gegen Brasilien in Frankfurt. Doch nicht nur die deutschen Spiele stoßen auf großes Interesse. Von den insgesamt

700.000 käuflich erhältlichen WM-Tickets konnten bis Mitte Januar 440.000 abgesetzt werden. Die

Vorzeichen stehen also gut, dass die Stadien auch bei Spielen ohne DFB-Beteiligung voll sein werden.

Als Sieger der beiden vergangenen Weltmeisterschaften und diesjährigem Gastgeber liegen auf dem

deutschen Team natürlich hohe Erwartungen. Wie die Elf damit umgeht, können die niedersächsischen Medienvertreter

am 24. Februar aus erster Hand erfahren. Denn an diesem Tag wird Silvia Neid Stargast beim 21. Sportjournalistentreffen

des Niedersächsischen Fußballverbandes sein. Ich freue mich sehr, unsere Bundestrainerin,

die erst kürzlich mit dem erstmals vergebenen Titel „FIFA-Frauenfußballtrainer des Jahres“ ausgezeichnet wurde,

mal wieder in Barsinghausen begrüßen zu dürfen.

Nachhaltigkeit, ich habe es an dieser Stelle bereits in der November-Ausgabe 2010 thematisiert, gewinnt

auch für einen Sportverband zunehmend an Bedeutung. Am 14. Januar hat sich die durch einen Beschluss

des DFB-Bundestages im vergangenen Oktober auf den Weg gebrachte „Nachhaltigkeitskommission“ des

Deutschen Fußball-Bundes zu ihrer konstituierenden Sitzung in Frankfurt am Main getroffen. Mir wurde dabei

die Leitung übertragen. Ziel ist es, die gemeinnützige Arbeit des DFB in den verschiedensten Feldern zusammenführen

und zu entwickeln. Dafür konnten wir zahlreiche Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen

als Berater gewinnen. Unter anderem die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Claudia Roth, die den

Komplex Umwelt und Klimaschutz vertritt, die Berliner Pädagogin und Sportwissenschaftlerin Tanja Walther-

Arens (Bereich Bildung) oder Teresa Enke (Depression). Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!

Karl Rothmund

(Präsident)

Der NFV N

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

Februar 2011 3


Inhalt

4

Editoral

Karl Rothmund fiebert der Frauen-WM entgegen 3

VGH-Fairness-Cup

VfL Stade II führt in der Halbzeitwertung 6

Engelbert Nelle-Hallenclassics

„Geißböcke“ gewinnen vierte Auflage in Hildesheim 11

NFV-Stützpunkt Cuxhaven

Zwei Fußballerinnen im Jungenteam 12

Ortstermin

Bibiana Steinhaus zu Gast im Fußballmuseum Springe 14

Sparkasse & VGH-Cup

Hannover gewinnt erstmals Göttinger Hallenturnier 16

DFB-Aktion

Neue Laptops für über 500 NFV-Vereine 18

29. Jungschiedsrichter-Turnier

Hannoveraner gewinnen ein packendes Finale 21

Spielklassenreform

Neue Regionalliga Nord ab der Saison 2012/2013 24

EUROGREEN

Die Flüssigmarkierung mit LinoRoll 26

Oberliga Niedersachsen

NFV stellt Sicherheitskonzept vor 28

E.ON Avacon-Cup I

Osnabrück-Süd qualifiziert sich zum fünften Mal für Endrunde 30

E.ON Avacon-Cup II

Alle Teams der Vorrundengruppen 1 bis 3 im Bild 31

Frauenfußball

Kooperation Victoria Gersten/SV Meppen 36

Rückblick

Bilanz der niedersächsischen Spitzenteams im Frauenfußball 38

Seite 16

Das Siegerteam des Sparkasse & VGH-Cup, die A-Junioren von Hannover 96. Foto: Göttinger Sportdienst

Februar 2011

Titel

Die A-Junioren von

Hannover 96

gewinnen erstmals

das hervorragend

besetzte internationaleHallenturnier

in der

Göttinger Lokhalle.

An den vier Tagen

kamen insgesamt

12.000 Zuschauer.

Der Sparkasse &

VGH-Cup ist

bundesweit das

Highlight für U 19-

Teams. Das Turnier

bietet nicht nur

internationalen

Spitzenteams,

sondern auch

regionalen

Mannschaften eine

tolle Plattform, sich

vor einem großen Publikum zu präsentieren. Das Titelfoto zeigt

eine Spielszene aus der Begegnung Hannover 96 gegen FC Basel.

Rechts der 96er Saliou Sane. Es fotografierte Hubert Jelinek vom

Göttinger Sportdienst.

Ehemalige Stars – was machen sie heute?

Bremens Weltmeister Günter Hermann war nie ein „Offifant“ 40

Bezirk Braunschweig

Lutz Michael Fröhlich besucht Goslars Schiedsrichter 42

Bezirk Hannover

Neujahrsempfang des NFV-Kreises Hildesheim 44

Bezirk Lüneburg

Jens-Peter Hecht berichtet über WM-Erlebnisse 2010 47

Bezirk Weser-Ems

Emslands Fußballer trauern um Hermann Schnettberg 51

NFV intern

Sportschultermine im Februar 58


VGH-Fairness-Cup 2010/2011

6

Führt die Halbzeitwertung im VGH-Fairness-Cup an: Die zweite Mannschaft des VfL Stade. Foto: christian-boldt.de

„Wir werden nicht zurückstecken,

um unsere Platzierung zu behaupten“

VfL Stade II ist Spitzenreiter in der Halbzeitwertung,

aber der Aufstieg in die Bezirksliga besitzt weiterhin oberste Priorität

Von PETER BORCHERS

Licht und Schatten beim VfL Stade.

Während die erste Mannschaft des VfL

in dieser Saison in der Landesliga Lüneburg

ums Überleben kämpft, peilt die

Zweite den Aufstieg in die Bezirksliga an.

Und die Kreisligavertretung hat nicht nur

sportlich den besseren Lauf, sondern auch

in einer anderen Wertung die Nase ganz

vorn. Unter 1069 Mannschaften, die

2010/11 am VGH-Fairness-Cup des NFV

teilnehmen, führt das Team von Trainer

Jens Hitzwebel die Halbzeitwertung an.

Nur 14 gelbe Karten stehen für das Team

nach seinen bisherigen 16 Saisonspielen zu

Buche.

Die Platzierung der Stader „Reserve“

kommt nicht von ungefähr. 2008/2009

landete die Mannschaft im VGH-Fairness-

Cup unter 1073 Teams auf Rang 19, in der

vergangenen Saison erreichte sie unter

Februar 2011

Der Wettbewerb

Seit 1992 richtet der NFV den Fair-

Play-Wettbewerb aus. Im VGH-Fairness-Cup

kommen alle niedersächsischen

Mannschaften von der 1. Bundesliga

bis zu den Kreisligen in die

Wertung. Für eine gelbe Karte gibt es

einen Strafpunkt, für Gelb-Rot drei und

für Rot fünf Zähler. Zudem schlagen

Sportgerichtsurteile und das Nichtantreten

von Mannschaften mit jeweils zehn

Punkten zu Buche. Die Summe der

Strafpunkte geteilt durch die Anzahl

der Saisonspiele weist den jeweiligen

Quotienten eines Teams aus.

Die drei besten Mannschaften werden

am Saisonende von der VGH mit

wertvollen Preisen ausgezeichnet. Das

1065 Teams sogar Rang 4. In der Wertung

der VGH-Regionaldirektion Stade belegte

VfL Stade II in den genannten Spielzeiten

die Plätze 2 und 1.

Jens Hitzwebel (40), der das Team zu

Beginn dieser Saison übernahm, hat eine

einfache Erklärung für das faire Auftreten

seiner Auswahl. „Das ist eine technisch

versierte Mannschaft, die guten Kreisliga-

Fußball spielt und vor allem im Offensivbereich

ihre Stärken hat. So gerät sie in der

Defensive natürlich weniger unter Druck

und muss auch weniger Fouls begehen“,

mutmaßt der Trainer, dessen Team in bisher

16 Begegnungen schon satte 64 Tore erzielt

hat und somit vier Treffer pro Begegnung

verbuchen kann.

Bei aller Freude über das bisher gute

Abschneiden im Fairness-Wettbewerb verliert

Hitzwebel das große Saisonziel nicht

aus den Augen. „Der Aufstieg besitzt

oberste Priorität. Wir werden deshalb nicht

Siegerteam wird mit einem Wochenendtrainingslager

im Sporthotel Fuchsbachtal

in Barsinghausen belohnt. Für den

Zweitplatzierten ist der Besuch eines

Bundesligaspiels vorgesehen, während

das drittbeste Team einen Sportartikelgutschein

im Wert von 1500 Euro erhält.

Die VGH-Versicherungen und die

Öffentlichen Versicherungen aus Braunschweig

und Oldenburg zeichnen

darüber hinaus in ihren Regionaldirektionen

die jeweils drei fairsten Mannschaften

aus. Neben Pokal und Plaketten für

die führenden Mannschaften gibt es

Sportausrüstungen im Wert von 1.200,

800 bzw. 500 Euro für ein Nachwuchsteam

der jeweiligen Mannschaft.

zurückstecken, um unsere Platzierung im

VGH-Fairness-Cup zu behaupten“, will

Hitzwebel in der Kreisliga Stade zumindest

Rang 2 erreichen, um dann über die Relegation

den Aufstieg zu schaffen. Aber

auch den Kampf um Platz 1 hat der Trainer

noch nicht aufgegeben. „Wir können mit

FC Oste/Oldendorf mithalten“, sieht der

Coach die Mannschaft um Kapitän Björn

Schlichting auf Augenhöhe mit dem momentanen

Spitzenreiter, der mit sechs

Punkten in Front liegt.

Voll des Lobes ist das Stader Tageblatt.

„Der VfL Stade II spielte unter seinem neuen

Trainer Jens Hitzwebel eine überragende

Hinserie. Gäbe es nicht den noch besseren

Konkurrenten vom FC O/O, wäre der

VfL mit 40 Punkten eigentlich klar auf Titelkurs.

Spannend bleibt es in jedem Fall:

Strauchelt der FC Oste/Oldendorf noch mal

und kann der VfL dies ausnutzen oder

strauchelt der VfL selbst und lässt den SV

Bliedersdorf und die TuS Güldenstern Stade

II in den Kampf um den Relegationsplatz

eingreifen?“, sieht Redakteur Marcus

Lütje in seiner Halbzeitbilanz das Meisterschaftsrennen

durchaus noch offen.

Offen bleibt natürlich auch die Frage,

wer die SV Scharnebeck (Bezirksliga Lüneburg)

als fairste Mannschaft Niedersachsens

im Jahr 2010 beerbt. 14 gelbe Karten

in 16 Saisonspielen ergeben in der Halbzeitbilanz

einen Quotienten von 0,88 (siehe

Kasten „Der Wettbewerb“) für Spitzenreiter

VfL Stade II. Auf Rang 2 liegt momentan

der Diepholzer Kreisligist SV Heiligenfelde

mit einem Wert von 1,06 (17 gelbe

Karten in 16 Spielen) vor dem VGH-Fairness-Cup-Sieger

von 2003, SF Lechtingen

(Kreisliga Osnabrück-Land Nord) mit 1,07

Punkten (zehn gelbe und eine rote Karte in

14 Spielen). Auf Rang 4 gut im Rennen

liegt erneut der Vorjahreszweite TSV ➤


Zwei Mal top

I nsgesamt 71 Staffeln werden im VGH-

Fairness-Cup 2010/2011 ausgewertet.

In neun Spielklassen führen Mannschaften

sowohl die Fairnesswertung als auch

das sportliche Ranking an:

Eintracht Braunschweig (3. Liga), SV Ilmenau

(Bezirksliga 1 Lüneburg), FC Hagen

Uthlede (Bezirksliga 4 Lüneburg), SV

RW Damme (Bezirksliga 4 Weser-Ems),

TuS Germania Hagen (Kreisliga Hameln-

Pyrmont), TSV Godshorn (Kreisliga Hannover-Land

2), SV Arnum (Kreisliga Hannover-Land

3), TSV Elstorf (Kreisliga Harburg),

TSV Ganderkesee (Kreisliga Oldenburg-Land/Delmenhorst/Wesermarsch),

MTV Schandelah-Gardessen

(Kreisliga Wolfenbüttel).

Engensen (Bezirksliga Hannover 2) mit

1,12 Punkten, während Titelverteidiger SV

Scharnebeck (2,12 Punkte, Platz 165) in

diesem Jahr nichts mit der Titelvergabe zu

tun haben dürfte.

Unter den niedersächsischen Top-

Clubs ragt momentan Drittligist Eintracht

Top-50-Tabelle

Braunschweig (1,2) auf Rang 6 heraus. Die

beiden Erstligisten VfL Wolfsburg (2,35)

und Hannover 96 (2,82) belegen die Plätze

269 bzw. 489. Dazwischen hat sich das

Zweitligateam vom VfL Osnabrück (2,71)

auf Rang 433 geschoben.

Von solchen Werten können die

Mannschaften im Keller der Fairnesstabelle

nur träumen. Schlusslicht Genglerbirgli

(Kreisliga Verden) hat es in 14 Saisonspielen

mit 33 gelben, fünf gelb-roten und

neun roten Karten sowie zwei Sportgerichtsurteilen

auf einen Wert von 8,07 und

Platz 1069 gebracht. Wenig besser schneiden

der Badenstedter SC (48 gelbe, zwei

gelb-rote, drei rote Karten und drei Sportgerichtsurteile

in 13 Spielen, Quotient

7,62) und TuSV Stellichte (Kreis Soltau Fallingbostel)

mit 61 gelben, vier gelb-roten

und vier roten Karten sowie einem Sportgerichtsurteil

in 16 Spielen (Quotient 6,44)

ab. Aber auch einige andere Kandidaten

sollten ihre sportliche Einstellung deutlich

hinterfragen.

Der NFV-Kreis Osnabrück-Land besitzt

ein Abonnement auf den Titel

„Fairster Kreis“, musste nur in der

Endabrechnung des Vorjahres dem

VGH-Fairness-Cup 2010/2011

Starke Eintracht

In 38 von insgesamt 47 NFV-Kreisen

sind es Kreisligisten, die in der

Fairnesswertung führen. Immerhin

in neun Kreisen nehmen höher spielende

Mannschaften die Spitzenposition

ein. So in Braunschweig, wo

Eintracht als Spitzenreiter der 3. Liga

mit deutlichem Vorsprung vor

TSV Germania Lamme und Freie

Turner III die Kreiswertung anführt

und im Landesvergleich derzeit

Rang 6 belegt. Die neun Teams:

Drittligist Eintracht Braunschweig

(Kreis Braunschweig), Regionalligist

Hannover 96 II (Kreis Hannover-

Stadt), Landesligist SSV Jeddeloh

(Kreis Ammerland), die Bezirksligisten

TV Jahn Delmenhorst (Kreis Delmenhorst),

TSV Engensen (Kreis Hannover-Land),

SC Harsum (Kreis Hildesheim),

SV Ilmenau (Kreis Lüneburg),

VfR Evesen (Kreis Schaumburg), FC

Olympia Wilhelmshaven 09 (Kreis

Wilhelmshaven).

Tabellen- Gelbe Gelb-rote Rote Nicht angetr./

Platz/Verein Spielklasse Kreis Bezirk stand Spiele Karten Karten Karten Sportgericht Punkte Wert

1. VfL Stade II Kreisliga Stade LG 2 16 14 0 0 0 14 0,875

2. SV Heiligenfelde Kreisliga Diepholz H 3 16 17 0 0 0 17 1,0625

3. SF Lechtingen I Kreisliga Osnabrück-Land WE 7 14 10 0 1 0 15 1,0714

4. TSV Engensen Bezirksliga Hannover-Land H 4 16 18 0 0 0 18 1,125

5. SC Wedemark Kreisliga Hannover-Land H 2 13 15 0 0 0 15 1,1538

6. TV Stemmen Kreisliga Rotenburg LG 6 15 18 0 0 0 18 1,2

Eintracht Braunschweig 3.Liga Braunschweig BS 1 20 21 1 0 0 24 1,2

SV Viktoria Gesmold Kreisliga Osnabrück-Land WE 7 15 18 0 0 0 18 1,2

9. SV Arnum Kreisliga Hannover-Land H 1 14 17 0 0 0 17 1,2142

10. FC Mulsum/Kutenholz Kreisliga Stade LG 6 14 13 0 1 0 18 1,2857

11. SV Bethen Kreisliga Cloppenburg WE 2 16 21 0 0 0 21 1,3125

12. SG Hankenb.-Wellendorf I Kreisliga Osnabrück-Land WE 16 15 17 1 0 0 20 1,3333

SV B-W Lüsche II Kreisliga Vechta WE 14 15 20 0 0 0 20 1,3333

14. BSV Bruchmachtersen Kreisliga Salzgitter BS 12 11 15 0 0 0 15 1,3636

15. Vorwärts Nordhorn II Kreisliga Bentheim WE 10 13 18 0 0 0 18 1,3846

FC Verden 04 II Kreisliga Verden LG 7 13 18 0 0 0 18 1,3846

17. SV Esbeck 1 Kreisliga Helmstedt BS 4 10 14 0 0 0 14 1,4

18. TSV Blender Kreisliga Verden LG 5 14 20 0 0 0 20 1,42857

Holter SV Kreisliga Leer WE 14 14 15 0 1 0 20 1,42857

SV Hellern Kreisliga Osnabrück-Stadt WE 5 14 17 1 0 0 20 1,42857

SV Pennigbüttel Kreisliga Osterholz LG 5 14 20 0 0 0 20 1,42857

22. GSC 08 /Sudmerberg II Kreisliga Goslar BS 2 13 19 0 0 0 19 1,46153

SV Neugnadenfeld Kreisliga Bentheim WE 5 13 16 1 0 0 19 1,46153

24. SV Lessen Bezirksliga Diepholz H 14 15 22 0 0 0 22 1,46666

25. SC Viktoria Lavelsloh Kreisliga Nienburg H 16 17 22 1 0 0 25 1,47058

26. MTV Schandelah-Gardessen Kreisliga Wolfenbüttel BS 1 14 18 1 0 0 21 1,5

TSV Sülfeld Kreisliga Wolfsburg BS 10 12 18 0 0 0 18 1,5

28. SV Ilmenau Bezirksliga Lüneburg LG 1 17 23 1 0 0 26 1,52941

29. SG Eldingen Kreisliga Celle LG 5 15 23 0 0 0 23 1,53333

SV Sigiltra Sögel Kreisliga Emsland WE 10 15 20 1 0 0 23 1,53333

SV Lilienthal-Falk. Kreisliga Osterholz LG 1 15 23 0 0 0 23 1,53333

32. VfR Evesen Bezirksliga Schaumburg H 7 13 17 1 0 0 20 1,53846

SV Herta Equord Kreisliga Peine BS 9 13 20 0 0 0 20 1,53846

34. FC Bissendorf I Kreisliga Osnabrück-Land WE 14 18 22 2 0 0 28 1,55555

35. MTV Treubund Lüneburg Bezirksliga Lüneburg LG 2 16 15 0 2 0 25 1,5625

BW Hollage II Kreisliga Osnabrück-Land WE 2 16 25 0 0 0 25 1,5625

37. SV RW Scheessel Kreisliga Rotenburg LG 14 14 22 0 0 0 22 1,57142

SV Wallinghausen Kreisliga Aurich WE 10 14 22 0 0 0 22 1,57142

Piesberger SV Kreisliga Osnabrück-Stadt WE 15 14 22 0 0 0 22 1,57142

40. SSV Vorsfelde Landesliga Wolfsburg BS 14 12 19 0 0 0 19 1,58333

41. Deinster SV Kreisliga Stade LG 9 15 16 1 1 0 24 1,6

TSV Riemsloh I Kreisliga Osnabrück-Land WE 3 15 21 1 0 0 24 1,6

SV Sebbenhausen-Balge Kreisliga Nienburg H 3 15 21 1 0 0 24 1,6

SG Landwürden Kreisliga Cuxhaven LG 8 15 24 0 0 0 24 1,6

45. Hagener SV I Bezirksliga Osnabrück-Land WE 2 16 21 0 1 0 26 1,625

SV Eddelstorf Kreisliga Uelzen LG 6 16 26 0 0 0 26 1,625

47. MTV Bevern Kreisliga Holzminden H 2 11 15 1 0 0 18 1,63636

48. SSV Jeddeloh Landesliga Ammerland WE 3 17 25 1 0 0 28 1,64705

SC Quakenbrück Kreisliga Osnabrück-Land WE 1 17 23 0 1 0 28 1,64705

SF Schledehausen I Kreisliga Osnabrück-Land WE 1 17 28 0 0 0 28 1,64705


Februar 2011 7


VGH-Fairness-Cup 2010/2011

8

benachbarten Stadtkreis den Vortritt lassen.

Aber jetzt sind die Verhältnisse wieder

zurechtgerückt und die 48 bewerteten

Landkreis-Klubs nehmen mit einem

Durchschnittswert von 2,36 wieder ihren

Stammplatz ein. Es folgen die Mannschaften

aus Emden (2,56) und Lüneburg

(2,64), während die Teams aus

dem Ammerland (3,55), Celle (3,64)

und Wilhelmshaven (3,89) im Kreisvergleich

am Tabellenende liegen.

Rund 7650 Spiele wurden für die

Halbzeitwertung ausgewertet. 34334 gelbe,

1943 gelb-rote und 1084 rote Karten

wurden in der Hinrunde von den Schiedsrichtern

gezückt, hinzu kommen 104

Sportgerichtsurteile bzw. das Nichtantreten

von Mannschaften. Beim Vergleich

der 71 bewerteten Staffeln ist alles beim

Alten geblieben. Es führen wie in der

Endabrechnung der Vorsaison die 16

Teams der Kreisliga Osnabrück-Land Süd

als fairste Staffel (2,16 Punkte im Schnitt),

während die Mannschaften der Bezirksliga

2 Lüneburg erneut die unfairste

Staffel bilden (4,23).

Der Durchschnittswert alle 1069 bewerteten

Mannschaften liegt derzeit bei

3,05, hat sich gegenüber der Saison

2009/2010 (2,95) also geringfügig verschlechtert.

Top in den einzelnen Spielklassen

Die jeweils bestplatzierten Mannschaften belegen in ihren Ligen

in der Gesamtwertung aller 1069 Mannschaften mit den aufgeführten

Quotienten nachfolgend genannte Plätze. Zum Vergleich

ist die Abschlusswertung des Vorjahres angegeben:

2010/11 2009/10

1. Bundesliga VfL Wolfsburg 2,35/269 1,94/109

2. Bundesliga VfL Osnabrück 2,71/433 2,66/396

3. Liga Eintracht Braunschweig 1,2/6 2,26/211

Regionalliga Hannover 96 II 1,75/65 1,94/109

Oberliga VSK Osterholz-Sch. 1,8/82 3,03/592

Landesligen SSV Vorsfelde 1,58/40 2,6/355

Bezirksligen TSV Engensen 1,12/4 1,03/2

Kreisligen VfL Stade II 0,87/1 1,13/4

Die Teams der Ligen im Schnitt

Anzahl Schnitt

1. Bundesliga 2 2,59

2. Bundesliga 1 2,71

3. Liga 1 1,2

Regionalliga 5 2,74

Oberliga Nieders. 20 3,06

Landesligen 71 3,24

Bezirksligen 277 3,28

Kreisligen 692 2,94

Die Bezirke im Vergleich

Teams Spiele Gelb Gelb- Rot Un- Schnitt

Rot sportlichkeit

Braunschweig 253 3386 7977 471 253 23 3,21

Hannover 244 3501 8019 480 258 17 3,12

Lüneburg 255 3872 8519 504 285 44 3,07

Weser-Ems 317 4536 9819 488 288 20 2,85

In der Top-50-Tabelle sind: 19 Teams aus dem NFV-Bezirk Weser-

Ems, 14 Mannschaften aus dem Bezirk Lüneburg, neun Teams

aus dem Bezirk Hannover und acht Mannschaften aus dem Bezirk

Braunschweig. Mit neun Teams stellt der Kreis Osnabrück-

Land die meisten Mannschaften in dieser Tabelle. Es folgen mit je

drei Nennungen die Kreise Stade und Hannover-Land.

Februar 2011

Nur gelbe Karten

Insgesamt 1069 Teams werden beim

VGH-Fairness-Cup 2010/2011 bewertet.

Immerhin 94 Mannschaften haben

das Kunststück geschafft, in der bisherigen

Saison sowohl ohne gelb-rote

und rote Karte ausgekommen zu sein

als auch nicht die Sportgerichte beschäftigt

zu haben:

VfL Stade II, SV Heiligenfelde, TSV Engensen,

SC Wedemark, TV Stemmen,

Viktoria Gesmold, SV Arnum, SV Bethen,

SV BW Lüsche, BSV Bruchmachtersen,

Vorwärts Nordhorn II, FC Verden

04 II, SV Esbeck, TSV Blender, SV

Pennigbüttel, GSC 08/Sudmerberg II,

SV Lessen, TSV Sülfeld, SG Eldingen,

SV Lilienthal-Falkenberg, SV Herta

Equord, BW Hollage II, SV RW

Scheessel, SV Wallinghausen, Piesberger

SV, SSV Vorsfelde, SG Landwürden,

SV Eddelstorf, SF Schledehausen, TB

Twixlum, SV Ilmenau II, TuS Garbsen,

TuS Lutten, SG Jennelt/Uttum I/Pewsum

II, TuS Germania Hagen, TSV Lenne, FC

Oste/Oldendorf, RW Damme, Hannover

96 II, TuS Neetze, TV 1860 Neuhaus,

Statistiken des VGH-Fairness-Cup 2010/2011 – Halbzeitwertung

VfL von 1908 Herzberg, Heidmühler FC

II, SSV Vorsfelde II, SV Viktoria Oldendorf,

VSK Osterholz-Scharmbeck, TSV

Üfingen, SC Melle 03, SV Quitt Ankum,

TSV Eintracht Exten, SF Schwefingen,

TuS Neuenkirchen, SV Hastenbeck,

TSV Worphausen, Freie Turner

Braunschweig III, VfL Oythe II, SV Hodenhagen,

SpVgg Drochtersen-Assel II,

TuS Bothel, TuS Sulingen, SG GoLüWa,

VfR Heisfelde, TV Wellingholzhausen,

SV BW Borssum, SV Bad Lauterberg,

1. FC Wunstorf, FC Wenden 1920, SF

Oesede, SV Scharnebeck, SC Harsum,

FC Vatan Spor Königslutter, BSV Kickers

Emden, TSG Burg Gretesch, SG Bredenbeck,

SV Eintracht Afferde, Fortuna

Eggermühlen, Vorwärts Nordhorn,

TV Jahn Delmenhorst, SV C. Emsbüren,

TuS Kleefeld, TV Esenshamm, TuS

Berge, TuS Obenstrohe II, TuS Nahne,

VfV Borussia Hildesheim, TSV Bassen,

FC Nordkreis 2010, USI Wolfsburg II,

VfL Münchehagen, SV Atter, TSV Meyenburg,

SV Olympia Laxten, SG 05

Ronnenberg, Teutonia Uelzen.

Die Ex-Champions

Jahr Verein Spielklasse Platz/Quotient

1993 TuS Celle FC

1994 und 1995

Bezirksliga 2 Lüneburg 1026 4,87

SV Wippingen 1. Kreisklasse Nord Emsland nicht gewertet

1996 MTV Bokel Bezirksliga 4 Lüneburg 968 4,37

1997 FC Eisdorf

1998 SpVgg Brandlecht-

Kreisliga Osterode 73 1,77

Hestrup Kreisliga Bentheim 118 2,0

1999 ESV Lüneburg 1. Kreisklasse Lüneburg nicht gewertet

2000 SV Halchter

2001 und 2002

Leistungsklasse Wolfenbüttel nicht gewertet

TSV Lochtum 1. Kreisklasse Goslar nicht gewertet

2003 SF Lechtingen

2004 TSV KleinBerkel-

Kreisliga Osna.-Land Nord 3 1,07

Wangelist Bezirksliga 4 Hannover 780 3,6

2005 SV Hönisch 1. Kreisklasse Verden nicht gewertet

2006 SV Bad Rothenfelde Landesliga Weser-Ems

2007 und 2008

737 3,44

Spvgg Oetzen/S. Kreisliga Uelzen 823 3,73

2009 FC Ostereistedt/R. Kreisliga Rotenburg 36 1,58

2010 SV Scharnebeck Bezirksliga 1 Lüneburg 165 2,12

Fairste Liga: Kreisliga Osnabrück-Land Süd

Spiele Gelb Gelb- Rot Unsportlich- Schnitt

rot keit

258 442 23 9 0 2,16

Härteste Liga: Bezirksliga 2 Lüneburg

Spiele Gelb Gelb- Rot Unsportlich- Schnitt

rot keit

268 779 43 31 7 4,23

Gesamtdurchschnitt: 1069 Teams

Spiele Gelb Gelb- Rot Unsportlich- Schnitt

rot keit

15295 34334 1943 1084 104 3,05

Vergleich Endstand 2009/2010 (1065 Teams)

Spiele Gelb Gelb- Rot Unsportlich- Schnitt

rot keit

31160 67390 3775 2095 284 2,95


BLICK in die Top-Ligen

Oberliga Niedersachsen

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Oberliga Niedersachsen

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Oberliga Niedersachsen

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Schlusslichter

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

1. Bundesliga

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Regionalliga Nord

2. Bundesliga 3. Liga

VfL Wolfsburg Hannover 96 VfL Osnabrück Eintr. Br’schweig.

17 17 17 20

35 29 32 21

0 3 3 1

1 2 2,8235 1 0

0 0 0 0

2,3529 2,8235 2,7058 1,2

269 489 433 6

VSK Osterh.-Scharmb. VfL Osnabrück II BSV Kickers Emden TuS Güldenst. Stade FC Hansa Lüneb. VfV Bor. Hildesheim

15 18 14 15 16 14

27 32 30 25 33 34

0 1 0 1 1 0

0 0 0 1 0 0

0 1,8 0 1,9444 0 2,1428 0 2,2 0 2,25 0

1,8 1,9444 2,1428 2,2 2,25 2,428

82 117 179 204 226 303

SV Teut. Uelzen BV Cloppenburg BSV SW Rehden TuS Heeslingen FC Eintr. Northeim TSV Ottersberg SpVgg Drocht.-Assel

18 16 16 17 15 16 17

47 33 27 42 40 37 48

0 1 3 2 3 4 2

3,4705

0 2 2 1 0 1 1

2,6111 2,875 2,875

0 0 0 0 0 0 0

2,6111 2,875 2,875 3,1176 3,2666 3,375 3,4705

397 514 514 609 670 706 748

2,3529

Hannover 96 II Eintr. Br’schweig II TSV Havelse VfL Wolfsburg II SV W’haven

16 16 16 17 17

28 31 22 40 40

0 0 1 0 2

0 1 3 2 2,9411 5

3,1176 3,2666

Arm. Hannover SV Raml./Ehlershsn. Goslarer SC 08/S. Eintr. Nordhorn SC Langenhagen SV Meppen VfB Oldenburg

15

42

2 3,5333

16

40

4

3,5625

15

36

1

3,6

17

45

1

3,7058

15

32

3

3,7333

15

41

2

4,1333 16

48

5

1 1 3 3 3 3 2

0 0 0 0 0 0 0

3,5333 3,5625 3,6 3,7058 3,7333 4,1333 4,5625

760 770 780 813 823 924 987

2,7058

0 0 2,25 0 0 0

1,75

1,75 2,25 2,5 2,9411 4,1764

65 226 334 551 935

TSV Bienenbüttel TuSV Stellichte Badenstedter SC SV Genclerbirligi Achim

14

51 6,4285

16

61

6,4375

13

48

7,6153 14

33

8,0714

3 4 2 5

2 4 3 9

2 1 3 1

6,4285 6,4375 7,6153 8,0714

1066 1067 1068 1069

2,5

2,428

3,375

1,2

4,1764

4,5625

Februar 2011 9


10

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot n. a./ Punkte Wertg. Top-Verein Spiele Gelb Gelb-Rot Rot n. a./ Punkte Wertg.

Sportger. Sportger.

1. ( 2.) Osnabrück-Land 724 1382 59 30 0 1709 2,36049 SF Lechtingen I 14 10 0 1 0 15 1,0714

2. (39.) Emden 149 305 7 9 1 381 2,55704 TB Twixlum I 16 27 0 0 0 27 1,6875

3. ( 8.) Lüneburg 433 827 37 25 8 1143 2,63972 SV Ilmenau 17 23 1 0 0 26 1,5294

4. ( 4.) Emsland 432 906 42 23 0 1147 2,65509 SV Sigiltra Sögel 15 20 1 0 0 23 1,5333

5. ( 6.) Stade 418 838 43 26 2 1117 2,67224 VfL Stade II 16 14 0 0 0 14 0,875

6. ( 5.) Bentheim 355 756 32 22 0 962 2,70985 Vorwärts Nordhorn II 13 18 0 0 0 18 1,3846

7. (10.) Osterholz 348 746 46 16 0 964 2,77011 SV Pennigbüttel 14 20 0 0 0 20 1,4285

8. (27.) Oldenburg-Land 145 281 23 11 0 405 2,79310 TSV Ganderkesee 13 23 1 0 0 26 2

9. (30.) Wesermarsch 110 224 13 9 0 308 2,8 1.FC Nordenham 13 20 0 1 0 25 1,9230

10. (13.) Nienburg 385 818 50 23 0 1083 2,81298 SC Viktoria Lavelsloh 17 22 1 0 0 25 1,4705

11. ( 1.) Osnabrück-Stadt 323 670 39 21 3 922 2,85448 SV Hellern 14 17 1 0 0 20 1,4285

12. ( 3.) Hameln-Pyrmont 297 640 41 18 0 853 2,87205 TUS Germania Hagen 15 26 0 0 0 26 1,7333

13. (17.) Rotenburg 353 763 34 20 5 1015 2,87535 TV Stemmen 15 18 0 0 0 18 1,2

14. ( 7.) Vechta 397 935 39 19 0 1147 2,88916 SV B-W Lüsche II 15 20 0 0 0 20 1,3333

15. (29.) Cloppenburg 379 838 32 24 5 1104 2,91292 SV Bethen 16 21 0 0 0 21 1,3125

16. (26.) Helmstedt 195 431 26 9 2 574 2,94358 SV Esbeck 1 10 14 0 0 0 14 1,4

17. (16.) Aurich 379 844 45 20 4 1119 2,95250 SV Wallinghausen 14 22 0 0 0 22 1,5714

18. (19.) Leer 316 644 40 29 3 939 2,97151 Holter SV 14 15 0 1 0 20 1,4285

19. (40.) Goslar 341 730 34 29 4 1017 2,98240 GSC 08 /Sudmerberg II 13 19 0 0 0 19 1,4615

20. (23.) Hannover-Land 1032 2357 127 72 2 3118 3,02131 TSV Engensen 16 18 0 0 0 18 1,125

21. (15.) Uelzen 349 753 49 19 7 1065 3,05157 SV Eddelstorf 16 26 0 0 0 26 1,625

22. (12.) Wittmund 109 245 15 9 0 335 3,07339 TuS Esens II 14 28 0 0 0 28 2

23. (11.) Braunschweig 313 686 37 28 3 967 3,08945 Eintracht Braunschweig 20 21 1 0 0 24 1,2

24. (28.) Schaumburg 358 778 49 29 4 1110 3,10055 VfR Evesen 13 17 1 0 0 20 1,5384

25. (36.) Harburg 361 811 38 31 4 1120 3,10249 TSV Elstorf 16 24 0 1 0 29 1,8125

26. (14.) Peine 333 749 47 27 1 1035 3,10810 SV Herta Equord 13 20 0 0 0 20 1,5384

27. ( 9.) Lüchow-Danneberg 211 429 38 19 2 658 3,11848 SV Zernien 11 13 2 0 0 19 1,7272

28. (18.) Osterode 284 685 45 10 2 890 3,13380 FC Eisdorf 13 17 2 0 0 23 1,7692

VfL von 1908 Herzberg 13 23 0 0 0 23 1,7692

29. (22.) Göttingen 404 913 54 36 3 1285 3,18069 SG Werratal 14 18 1 1 0 26 1,8571

30. (42.) Oldenburg-Stadt 221 533 22 17 2 704 3,18552 TuS Eversten II 16 29 1 0 0 32 2

31. (21.) Wolfsburg 330 753 50 30 1 1063 3,22121 TSV Sülfeld 12 18 0 0 0 18 1,5

32. (47.) Delmenhorst 108 245 21 8 0 348 3,22222 TV Jahn 14 32 0 0 0 32 2,2857

33. (38.) Holzminden 203 475 37 14 0 656 3,23152 MTV Bevern 11 15 1 0 0 18 1,6363

34. (20.) Diepholz 379 895 60 32 1 1245 3,28496 SV Heiligenfelde 16 17 0 0 0 17 1,0625

35. (34.) Hildesheim 418 1002 58 33 4 1381 3,30382 SC Harsum 15 32 0 0 0 32 2,1333

VfL Borsum 15 29 1 0 0 32 2,13333

36. (31.) Cuxhaven 397 920 66 40 0 1318 3,31989 SG Landwürden 15 24 0 0 0 24 1,6

37. (24.) Salzgitter 274 689 38 23 0 918 3,35036 BSV Bruchmachtersen 11 15 0 0 0 15 1,3636

38. (32.) Northeim-Einbeck 276 711 36 23 0 934 3,38405 FC Bollert 14 25 0 1 0 30 2,1428

39. (25.) Verden 352 788 52 36 8 1204 3,42045 FC Verden 04 II 13 18 0 0 0 18 1,3846

40. (35.) Soltau-Fallingbostel 337 847 54 23 3 1154 3,42433 SVV Rethem 16 26 0 1 0 31 1,9375

41. (33.) Hannover-Stadt 429 1054 58 37 6 1473 3,43356 Hannover 96 II 16 28 0 0 0 28 1,75

42. (43.) Wolfenbüttel 269 702 45 12 3 927 3,44609 MTV Schandelah-Gardessen 14 18 1 0 0 21 1,5

43. (41.) Friesland 162 405 23 17 0 559 3,45061 Heidmühler FC 2 13 23 0 0 0 23 1,7692

44. (37.) Gifhorn 367 928 59 26 4 1275 3,47411 TSV Grußendorf 14 19 2 0 0 25 1,7857

45. (46.) Ammerland 143 376 22 9 2 507 3,54545 SSV Jeddeloh 17 25 1 0 0 28 1,6470

46. (44.) Celle 313 797 47 30 5 1138 3,63578 SG Eldingen 15 23 0 0 0 23 1,5333

47. (45.) Wilhelmshaven 84 230 14 11 0 327 3,89285 FC Olympia Wilhelmshaven 09 15 38 0 1 0 43 2,8666

Angabe in Klammern = Platzierung in der Endabrechnung des Wettbewerbs 2009/2010.

Februar 2011

Die Kreise im Vergleich


4. Engelbert-Nelle-Hallenclassics

„Geißböcke“ nehmen

96 auf die Hörner

1. FC Köln siegt im Finale mit 6:2 – Enttäuschung über Zuschauerresonanz in Hildesheim

Der 1. FC Köln wurde Sieger bei der 4. Engelbert-Nelle-Hallenclassics. Coach Wolfgang Weber,

Überhaupt sahen die Zuschauer spannende,

torreiche und faire Begegnungen.

Die Ex-Profis zeigten hervorragenden Hallenfußball,

gespickt mit einigen Kabinettstückchen.

Doch in den Zuschauerreihen

gab es große Lücken. „Noch nie haben wir

so viel Fußball-Prominenz wie diesmal aufgeboten“,

erklärten der Initiator des Turniers,

Theodor Schönefeldt, und DFB-Ehrenvizepräsident

Dr. h.c. Engelbert Nelle.

„Mit 800 Zuschauern sind wir sehr enttäuscht.

Ich kann mir das nicht erklären“,

fügte Nelle im gleichen Atemzug hinzu.

Auch 96-Präsident Martin Kind wunderte

sich über die schwache Zuschauer-Resonanz

bei seiner Stippvisite in der Sparkassen-Arena:

„Das Turnier ist perfekt organisiert,

das Publikum sieht attraktiven Fußball“,

sagte der Schirmherr achselzuckend.

Mit von der Partie waren z. B. Roy Präger,

Siggi Reich, Holger Ballwanz (alle VfL

Wolfsburg), Carsten Linke, Frank Reichel,

Andre Breitenreiter, Roman Wojciki (alle

Hannover 96), Thomas van Heesen, Peter

Chef-Organisator Theodor Schönefeldt und der Namensgeber des Turniers, Dr. h.c. Engelbert Lübbecke (beide Hamburger SV), Detlef

Nelle, freuen sich mit den erfolgreichen „Geißböcken“. Fotos: Burghard Neumann Dammeier, Ansgar Brinkmann (DSC Armi-

Es war ein kampfbetontes und torreiches

Finale in der Hildesheimer Sparkassen-Arena,

ganz nach dem Ge-

Freudestrahlend nahm FC-Mannschaftsführer

Stefan Engels bei der Siegerehrung

den „Pott“ entgegen. Stolz

nia Bielefeld). Beim Nationalteam aus

Tschechien spielten unter der Delegationsleitung

von Stanislav Levy u.a. Pavel Kuka

(1. FC Kaiserslautern), Jiri Stajner (Boheschmack

des Publikums. Der 1. FC Köln be- über den zweiten Platz seiner „Truppe“ mians Prag), Jiri Nemec (Schalke 04) und

zwang die ehemaligen Bundesligaprofis war auch der 96er Martin Giesel. Als Petr Vesely (Slavia Prag).

von Hannover 96 mit 6:2 und wurde ver- Überraschungsmannschaft überzeugten

Im Rahmen des Turniers wurde Theodienter

Sieger der 4. Engelbert-Nelle-Hal- die Hildesheimer Allstars. Zwischen den dor Schönefeldt für seinen Einsatz im Hillenclassics.

Ex-Profis und den Hildesheimer Fußball geehrt. Der Kreisvorsit-

Überraschend

desheimer Kickern war zende Detlef Winter dankte dem 67-Jähri-

gut präsentierte

in der Spielweise fast gen mit der Verdienstnadel des NFV und

sich der ehemalige

kein Unterschied zu überreichte die dazugehörige Urkunde.

Tennisprofi Nicolas

Kiefer, der sich mit

Spielwitz in das

Kombinationsspiel

der 96er einfügte.

Konditionsstark

mischte Kiefer kräftig

mit und zeigte,

dass er nicht nur auf

dem Tenniscourt mit

hervorragenden

Leistungen aufwarten

kann. In allen

Spielen der „Roten“

kam der 33-Jährige

erkennen.

Burghard Neumann

zum Einsatz und Der Kreisvorsitzende

bereitete im Finale Detlef Winter ehrt Theo-

sogar den Fühdor Schönefeldt mit der

rungstreffer der

96er durch Ali Gün-

Verdienstnadel des NFV.

dogan vor. Schon nach fünf Minuten war

dann aber der Bann für den FC gebrochen;

den Kölnern gelang nun alles, die

Roten“ konnten nicht mehr gegenhalten,

die Tore fielen zu schnell. Anteil am

Erfolg der „Geißböcke“ hatte auch deren

Coach Wolfgang Weber, der ehemalige

Nationalspieler und Vizeweltmeister von

1966. Er vollzog die taktischen Wechsel

seiner Jungs.

Der Wolfsburger Roy Präger wurde vom Hildesheimer José Ruiz-Macho unsanft gebremst.

Februar 2011 11


E.ON Avacon-Cup 2011

12

„Mädchen sind die besseren Jungs“

Novum: NFV-Stützpunkt Langen/Cuxhaven tritt beim

Hallenturnier in Barsinghausen mit zwei Fußballerinnen an

Janine Müller (links) und Lena Linnenkohl in

der Sportschule Barsinghausen. Fotos: Kramer

Seventeen – Mädchen sind die besseren

Jungs, heißt ein Film aus dem Jahr

2002, den der Sender Pro 7 vor einigen

Wochen wiederholt hat. Dieser coole

Spruch trifft auf Janine Müller zu. Die 13-

Jährige Torhüterin vom FC Land Wursten ist

zwar noch längst nicht 17, aber sie glänzte

schon im vergangenen Jahr, als sie mit dem

NFV-Stützpunkt Langen/Cuxhaven beim

E.ON Avacon-Cup ein Sonderlob von NFV-

Trainer Thomas Nörenberg erhielt. Damals

kassierte sie 13 Tore. Leider wurde sie auch

schon 2010 von ihren Jungs auf dem Spielfeld

einige Male im Stich gelassen.

Das ist in diesem Jahr noch schlimmer.

Denn beim Hallenturnier muss Janine gleich

25 Mal hinter sich greifen. Dennoch zeigt sie

wieder eine hervorragende Leistung im Tor.

Zwar belegt der NFV-Stützpunkt Langen/

Cuxhaven auch 2011 den letzten Platz in der

Gruppe. Dafür sorgt das Nordlicht für ein

Novum: Seit 1993 ist beim U 13-Hallencup

für Jungenteams noch nie eine Mannschaft

mit gleich zwei Mädchen angetreten. Denn

mit der zwölfjährigen Lena Linnenkohl von

der TSG Nordholz ist eine weitere talentierte

Fußballerin aus dem NFV-Kreis Cuxhaven

Ndabei.

ur Mut Ruth, hieß vor einigen Jahren

mal eine Aktion des Niedersächsischen

Fußballverbandes. Für Janine und Lena

ist dieser Slogan Programm. Denn beide

spielen in Jungenmannschaften und möchten

auch gar nicht in ein Mädchenteam

wechseln. Und Mut brauchen sie, um sich

beim Fußball mit gleichaltrigen Jungs zu

messen. Wer nun glaubt, dass Janine erst

einige Jahre Fußball spielt, irrt gewaltig. Sie

hat schon im zarten Alter von drei Jahren

angefangen. „Wir wohnen gegenüber ei-

Februar 2011

nem Fußballplatz, da war

für mich schon früh klar,

dass ich Fußballspielerin

werden wollte. Außerdem

habe ich einen Zwillingsbruder,

der mit mir Fußball

spielt. Ich wurde von den

Jungs von Anfang an akzeptiert“,

erzählt Janine.

Klar, dass die sportliche

„Karriere“ damit vorbestimmt

ist. „Auch ich

vertrage mich mit den

Jungs gut. Das liegt aber

auch daran, dass wir mit

ihnen gut mithalten können“,

erklärt Lena ihre

Liebe zum Fußball. Die

12-Jährige spielt im offensiven

Mittelfeld. Sie trainiert

vier Mal in der Woche

und besucht ebenso

wie Janine das Gymnasium.

Die Schule darf natürlich

wegen der Liebe

zum Fußball nicht vernachlässigt

werden.

Da es noch nicht so

viele Mädchenstützpunkte gibt, spielen die

Beiden im Stützpunkt Langen/Cuxhaven

ausschließlich mit Jungen zusammen.

„Auch dort können wir gut mithalten“, be-

tont Lena. Gibt es denn überhaupt keinen

Kompetenzstreit mit den Jungs? „Nein,

denn wenn uns irgendetwas nicht gefällt,

machen wir natürlich den Mund auf“, versichert

Lena.

Nur Mut, Lena und Janine. Aus solchem

Holz sind gute Fußballerinnen geschnitzt.

Sind die Jungen im Verein nicht

stärker als die Beiden? „Von wegen“,

sagt die Torhüterin Janine und fügt

selbstbewusst hinzu: Ich muss die Jungs

führen.“ Auch die 13-Jährige trainiert vier

Mal in der Woche. Hinzu kommt das

Training mit Marek Wanik in der U 15-

Landesauswahl. Lenas Verbandssportlehrer

ist Torsten Westenberger. Stützpunkttrainer

Thorsten Holz ist stolz auf seine

beiden Mädchen: „Sie sind einfach Klasse,

ehrgeizig und hoch motiviert. Auch

bei den Jungs im Stützpunkt gehören sie

zu den Besten.“

Fifteen – Mädchen spielen ebenso gut

Fußball wie Jungs. Janine und Lena träumen

derzeit noch davon, schon bald in der

U 15-Nationalmannschaft zu spielen. Aber

wer so zielstrebig sein Ziel verfolgt, hat

durchaus gute Chancen, dass sich der eine

oder andere Traum erfüllt. „Wir möchten

beide Nationalspielerinnen werden“, sind

sich Janine und Lena einig. Frei nach dem

Filmtitel „Mädchen sind die besseren

Jungs“ ... Reiner Kramer

Schul-Asse gesucht. Zu einem Fußballturnier trafen sich jetzt die Talente der drei Barsinghäuser

Schulen KGS Goetheschule, Hannah-Arendt-Gymnasium und die Haupt- und Realschule

„Lisa Tetzner“ in der Karl-Laue-Halle. NFV-Trainer Georgi Tutundjiew, ehemaliger bulgarischer

Jugendnationalspieler, beobachtete und bewertete die fußballerischen Leistungen der

Schüler. Am Rande dieser Veranstaltung überreichte der Sponsor – die Stadtsparkasse Barsinghausen

– jeweils einen kompletten Trikotsatz an die Vertreter der Schulen. Auf dem Foto von

links: Marko Kresic, beim Niedersächsischen Fußballverband zuständig für das Projekt „Schul-

Ass“, Nils Schäfer, Schulleiter des Hannah-Arendt-Gymnasium, Reinhard Meyer, Vorstandsvorsitzender

der Stadtsparkasse Barsinghausen, Rolf Ohnesorge, Schulleitung KGS Goetheschule. Vorn

Claas Winniger, eines der Barsinghäuser Fußballtalente. Foto: Kramer


Ortstermin

14

Am Ende gab’s für Deutschlands beste

und bekannteste Schiedsrichterin die

grüne Karte. Sie berechtigt zum lebenslangen

Eintritt für das Fußballmuseum

Springe, in dem „Fankultur pur“ sichtbar

wird. Unzählige Wimpel, Trikots und Schals,

eine Tribüne mit Sitzschalen aus dem Hannoveraner

Niedersachsenstadion, Fußballschuhe

von Kevin Keegan oder Presseberichte aus

den vergangenen Jahrzehnten lassen das

Phänomen Fußball und seine Faszination

nachempfinden.

Bibiana Steinhaus, erste und bisher einzige

Schiedsrichterin im deutschen Profifußball,

war schon mehrfach in Springe (Region Hannover)

zu Gast. In einem Raum, der dem Frauenfußball

vorbehalten ist, ist ihr eine Ecke gewidmet.

Eine Schaufensterpuppe trägt ihren

Namen und ihre Schiedsrichterkluft. Zudem

werden Informationen zu der 31-jährigen

Hannoveranerin präsentiert, die zuletzt im

November 2010 „live vor Ort“ war.

In der Aula jener Grundschule, die an

das Gebäude des Fußballmuseums grenzt,

sorgte Bibiana Steinhaus für kurzweilige 90

Minuten. Denn genau so lange wie ein Fußballspiel

in der regulären Spielzeit dauert

stand sie an diesem Abend auf der Bühne.

Und verdiente sich gute Kritiken. Die Journalistin

Nina Lutz schrieb hierzu am nächsten

Tag in der lokalen Presse: „Es ist das Lachen,

das sich schnell einprägt: Offen, ehrlich und

herzlich.“ Eine Beschreibung, die passt. Bibiana

Steinhaus lacht tatsächlich gern und viel.

Und sie redet gern. Weniger über sich, als

vielmehr über Fußball und ihre Projekte als

Mitarbeiterin im Sportreferat des Niedersächsischen

Innenministeriums.

„Synergien von Sport und Integration“

lautete das Thema ihres Referats. Die Zuhörer

Februar 2011

Bibiana Steinhaus:

Offen, ehrlich und herzlich

Deutschlands Vorzeige-Schiedsrichterin referiert in Springe über

Sport und Integration – Museum leiht Ausstellungsstücke für NDR-Tatort aus

erfuhren, dass in Niedersachsen 16 Prozent

der Bevölkerung, dass sind 1,6 Millionen

Menschen, einen Migrationshintergrund haben,

dass jährlich über 500.000 Euro durch

den Landessportbund zur Förderung der Integration

im und durch den Sport zur Verfügung

gestellt werden und dass der Sport, so

Steinhaus, „alle Möglichkeiten bietet, um

den respektvollen Umgang miteinander zu

lernen.“

In der „zweiten Hälfte“ gab die ausgebildete

Polizeikommissarin Einblicke in die

Schiedsrichtertätigkeit. Unter anderem mit Videosequenzen,

die von Publikumsvertretern

bewertet werden mussten. Abseits ja oder

nein? Foul ja oder nein? Gelb oder Rot? Zur

Beantwortung dieser Fragen bat Moderator

Manfred Finger den NFV-Vizepräsidenten August-Wilhelm

Winsmann, den Geschäftsführer

des Regionssportbundes Hannover, Roland

Freitag, den Bundestagsabgeordneten

Dr. Matthias Miersch sowie Stefan Mertesacker,

Vater des Bremer Nationalspielers, auf

die Bühne. Nachdem diese ihren Kommentar

abgegeben hatten, erläuterte Steinhaus die

Situation und die richtige Entscheidung.

Organisiert hatte den Abend mit

Deutschlands Vorzeige-Schiedsrichterin der

Vorsitzende des Fußballmuseums, Wilfried

Liebhold. Sein im Jahr 2003 aus der Privatsammlung

Saloga hervorgegangenes Museum

erfreut sich inzwischen auch beim

Norddeutschen Rundfunk (NDR) großer Beliebtheit.

Für den neuesten Tatort mit TV-

Kommissarin Charlotte Lindholm, dessen

Ausstrahlung für das Frühjahr 2011 vorgesehen

ist, suchte der NDR Accessoires aus dem

Fußballbereich und wurde in Springe fündig.

90 der insgesamt 860 Fußballwimpel sowie

Anstecknadeln und Fotos aus dem alten

Wilfried Liebhold, Vorsitzender des Fußballmuseums

Springe, freute sich über den Besuch von

Bibiana Steinhaus. Foto: Neue Deister-Zeitung

Niedersachsenstadion wurden vom Sender

ausgeliehen.

„Das Requisitenteam stattet damit ein

Büro und ein Wohnzimmer aus“, berichtet

Liebhold. Wie Bibiana Steinhaus ist die Lindholm-Darstellerin

Maria Furtwängler groß,

blond und sehr charmant. Sollte auch sie mal

persönlich den Weg nach Springe finden, hätte

Wilfried Liebhold bestimmt noch eine grüne

Karte übrig. -maf-

Wilfried Liebhold (links) und sein Museumsmitarbeiter Werner Benzin präsentieren Wimpel, die sie dem NDR für den neuesten „Tatort“ mit TV-Kommissarin

Charlotte Lindholm zur Verfügung gestellt haben. Zu den Drehorten des Fernseh-Krimis, der im Frühjahr ausgestrahlt werden soll, zählte im November 2010

auch die AWD-Arena anlässlich des Spiels Hannover 96 gegen den Hamburger SV (3:2). Im Bild Lindholm-Darstellerin Maria Furtwängler. Fotos: Lutz, imago


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Jugendfußball

16

Hannover 96 überrascht

beim Hallenspektakel

Insgesamt mehr als 12.000 Zuschauer beim Sparkasse & VGH Cup in der Göttinger Lokhalle

Angst vor dem Ball? Schöner Zweikampf aus der Begegnung SVG Göttingen (rechts) gegen Werder

Bremen.

Um die Chance auf einen Stadionbesuch

zu erhöhen, können Besteller Alternativpartien

angeben. So besteht die Möglichkeit,

beispielsweise vier Tickets für das Finale in

Frankfurt zu bestellen und gleichzeitig das

Spiel Brasilien gegen Äquatorial-Guinea,

ebenfalls in der Mainmetropole, als Alternative

anzugeben. Sollte die Zuteilung der

Tickets für das Finale nicht möglich sein, erhält

der Kunde in diesem Fall vier Karten für

die Begegnung zwischen dem Südamerika-

Meister und dem afrikanischen Neuling.

„Unser Ziel lautet, allen Fans durch dieses

Verfahren eine große Chance zu geben,

Tickets für alle WM-Begegnungen, inklusive

Februar 2011

der Spiele der deutschen Mannschaft sowie

des Finales, zu erwerben. Es gibt kein transparenteres

und faireres Verkaufssystem als

ein Losverfahren“, sagt OK-Präsidentin Steffi

Jones.

„Die vierte Verkaufsphase ist die letzte,

in der wir Karten für alle Spiele anbieten

können. Es wird so bald keine Fußball-WM

mehr in Deutschland geben“, ergänzt die

Chefin des Organisationskomitees (OK).

440.000 Tickets wurden bereits seit Beginn

des Vorverkaufs am 29. Oktober 2009

bestellt. Neben den Spielen des Gastgebers

sind auch Begegnungen wie USA gegen

Kolumbien in Sinsheim (16.000 verkaufte

Erstmals in seiner jetzt schon 22-jährigen

Historie des Internationalen

U 19-Hallenturniers, des Sparkasse

& VGH Cup in Göttingen, konnte sich

Hannover 96 in die Siegerliste eintragen.

Groß war die Freude bei den

niedersächsischen Landeshauptstädtern,

die Dauergast in der Lokhalle sind, als

sie nach dem 2:0-Finalsieg gegen den

1. FC Köln, der zum ersten Mal in Göttingen

dabei war, den überdimensionalen

Pokal in die Höhe heben konnten.

Und wieder vermeldeten die Veranstalter

einen Zuschauerrekord. An den vier

Tagen pilgerten über 12.000 Zuschauer

in die Lokhalle, die bis auf den ersten

Tag (100 Karten wurden nicht abgesetzt)

jeweils ausverkauft war.

„Dieses Turnier ist das absolute

Highlight unter den bundesweiten Fußball-Turnieren

für U 19-Mannschaften.

Insofern ist es schon etwas ganz Besonderes,

diesen Cup zu gewinnen“, meinte

ein glücklicher 96-Trainer Hartmut

Herold. „Wir haben anfangs in der Vorrunde

noch ein wenig experimentiert,

uns dann aber von Spiel zu Spiel gesteigert“,

lobte er sein Team, das sich

vor allem auf seine herausragende Defensive

verlassen konnte. Das war letztlich

der Schlüssel für den Cup-Gewinn.

Dabei hatte Herold nicht alle Spieler dabei,

da die Hälfte des Kaders zeitgleich

am Sauerland-Cup teilnahm. Im Halbfinale

hatten die „Roten“ Cup-Verteidiger

FSV Mainz 05 besiegt.

Für die größte Überraschung aber

sorgte ein regionales Team. Landesligist

RSV Göttingen 05 schlug im Viertelfinale

erst einen der heißen Pokalfavoriten,

den schweizerischen Spitzenklub FC Basel,

mit 2:0, scheiterte dann aber im

Halbfinale unglücklich am späteren Sieger

Hannover 96 mit 0:1. Im kleinen Finale

sah es lange nach einem Sieg der ➤

WM 2011: Tickets für alle Spiele verfügbar

Bestellungen auf der Internetseite FIFA.com/deutschland2011

Tickets) und das Viertelfinale in Augsburg

(14.000) stark nachgefragt.

Neben dem Verkauf über die offizielle

Internetseite FIFA.com/deutschland2011

können Tickets auch per Hotline unter

01805 / 06 2011 (0,14 Cent/min. aus dem

deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können

abweichen) bestellt werden.

Die Karten kosten zwischen 15 (ermäßigte

Tickets für Kinder und Jugendliche bis

einschließlich 16 Jahre, Begegnungen der

Vorrunde mit Ausnahme des Eröffnungsspiels

sowie für die Partie um Platz drei) und

200 Euro (Normalpreis, Endspiel in der Frankfurter

WM-Arena). Quelle: www.dfb.de


Göttinger gegen den VfL Wolfsburg

aus. Die Wolfsburger glichen erst eine

Minute vor dem Ende aus und erzielten

den Siegtreffer zum 2:1 mit der

Schlusssirene und wurden damit Dritter.

Überhaupt machten vor allem die

niedersächsischen Vereine bei diesem

Turnier auf sich aufmerksam. So kamen

mit Hannover 96, dem RSV Göttingen

05 und dem VfL Wolfsburg drei der

vier Halbfinalisten aus Niedersachsen.

„Das zeigt, welch gute Nachwuchsarbeit

in den Vereinen in unserem

Bundesland geleistet wird“, sieht der

niedersächsische Innen- und Sportminister

Uwe Schünemann einen Grund für

die guten Leistungen dieser Teams.

Lediglich der 1. FC Köln kam nicht aus

Niedersachsen. „Dieses Turnier habe ich

immer in meinem Terminkalender fest

eingeplant, weil hier in der Tat die besten

Jugendmannschaften aus Deutschland

und auch aus Europa aufeinander

treffen“, so Schünemann, der die Siegerehrungen

vornahm.

In den insgesamt 110 Spielen in

Vor-, Zwischen- und Finalrunde während

der vier Turniertage wurden nicht weniger

als 565 Tore erzielt. Dem Cup gaben

der FC Basel, Austria Wien, der FC

Fulham und der FC Kopenhagen die

internationale Note. Allerdings enttäuschten

vor allem die Engländer, die

in der Zwischenrunde sang- und klanglos

ausschieden. Walter Gleitze ■

Jugendfußball

Packende Torraumszenen beim Hallenturnier in Göttingen. Eine Spielszene aus der Begegnung

RSV Göttingen 05 (rechts) gegen FC Basel. Foto: Jelinek

Karl Rothmund setzt sich

für Nachhaltigkeit ein

DFB-Kommission nimmt unter Vorsitz des NFV-Präsidenten Arbeit auf

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB)

wird seine vielfältige gesellschaftspolitische

Arbeit in Zukunft verstärkt

bündeln. Mit diesem Thema befasst

sich die neue „Nachhaltigkeitskommission”

des DFB, die sich jetzt zu ihrer

konstituierenden Sitzung in Frankfurt am

Main getroffen hat. Den Vorsitz dieser

Kommission übernimmt NFV-Präsident

Karl Rothmund.

„Die vielen gemeinnützigen und gesellschaftspolitischen

Bereiche, in denen

Fußball seit Jahren fest verankert ist, haben

auf den ersten Blick nicht unbedingt

viel gemeinsam. Eine verstärkte Abstimmung

zwischen den unterschiedlichen Bereichen

sowie der kritische Blick der externen

Berater auf das Tun des Verbandes

sind sinnvoll, da all diese Bereiche den

werteorientieren Fußball ausmachen, für

die der Deutsche Fußball-Bund steht und

auch in Zukunft nachhaltig stehen will”,

sagt DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.

Neben den vier DFB-Vizepräsidenten

Karl Rothmund, Rolf Hocke, Hermann

Korfmacher und Rainer Milkoreit wird die

neue Kommission hauptamtlich durch

Willi Hink, den Direktor für Frauen- und

Mädchenfußball, Breitensport, Qualifizierung,

Ehrenamt und Integration, begleitet.

Hinzu kommen zahlreiche Persönlichkeiten

aus den unterschiedlichsten Bereichen,

die der DFB in den vergangenen Wochen

als Berater gewinnen konnte.

Den Bereich Umwelt- und Klimaschutz

vertritt Claudia Roth, die Bundesvorsitzende

von Bündnis 90/Die Grünen.

Die Thematik Anti-Korruption übernimmt

der niedersächsische Bundestagsabgeordnete

Reinhard Grindel, demnächst Vizepräsident

des NFV, den Komplex Bildung

die Berliner Pädagogin und Sportwissenschaftlerin

Tanja Walther-Ahrens. Für den

Bereich Nachhaltigkeit konnte die Litera-

NFV-Präsident und Kommissionsvorsitzender

Karl Rothmund. Foto: Kramer

turwissenschaftlerin Dr. Alexandra Hildebrandt

gewonnen werden.

Weitere Berater: Professor Dr. Gunter

A. Pilz (Bereich Prävention/Anti-Diskriminierung),

Wolfgang Watzke (Soziale Verantwortung),

Gül Keskinler (Integration),

Teresa Enke (Depression) und Olliver Tietz

(Kultur).

„Im Mittelpunkt der konstituierenden

Sitzung standen das Kennenlernen

der verschiedenen Kommissionsmitglieder

sowie eine Bestandsaufnahme über den

Status Quo des DFB im gemeinnützigen

und gesellschaftspolitischen Bereich”,

berichtet DFB-Vizepräsident Rothmund.

“Die Kommissionsmitglieder werden in

den kommenden Monaten nunmehr gemeinsam

mit bereits bestehenden oder

noch zu gründenden kleinen Arbeitsgruppen

in ihren Spezialgebieten tätig

werden und diese genauestens unter die

Lupe nehmen.

Ziel ist, dass nach der Frauenfußball-

Weltmeisterschaft, dem Höhepunkt dieses

Jahres, weitere Maßnahmen im Sinne

der Nachhaltigkeit und des werteorientierten

Fußballs in Deutschland auf den

Weg gebracht werden. Die Ergebnisse

dieser Arbeit sollen in einem Nachhaltigkeitsbericht

für den organisierten Fußball

beim DFB-Bundestag 2013 veröffentlicht

werden.” Quelle: www.dfb.de

Februar 2011 17


DFB-Aktion

18

Februar 2011

Vorgezogene Bescherung

Neue Laptops für über 500 NFV-Vereine –

Der DFB und die DFL unterstützen Basisarbeit in den Amateurvereinen

„Ja ist denn heut' scho' Weihnachten?"

– Wie einst Franz Beckenbauer im

deutschen Fernsehen Werbung betrieb, so

begrüßte NFV-Vizepräsident August-Wilhelm

Winsmann kurz vor den Festtagen

119 glückliche Vereinsvertreter des NFV-

Bezirks Hannover im Barsinghäuser Sporthotel

Fuchsbachtal. Ihre Klubs engagieren

sich in herausragender Weise in der Jugendarbeit,

dem Mädchen- und Frauenfußball

und / oder auf dem Gebiet des

Schiedsrichter-Wesens. Sie nutzen außerdem

das DFBnet-Modul „Vereinsprogramm“

oder wollen es testen und wurden

dafür vom DFB mit einem hochwertigen

neuen Laptop belohnt.

NFV-Präsident Karl Rothmund erinnerte

bei der Laptop-Übergabe daran,

dass sein Verband einst mit seinem Sportinformationssystem

(SIS) Vorreiter bei dem

Aufbau eines modernen Kommunikationsmittels

war, das inzwischen in die Angebote

von DFBnet eingeflossen ist. Rothmund

unterstrich: „Ohne die Unterstützung des

DFB könnte der NFV seine vielfältigen Aufgaben

nicht leisten.“

Wie im Bezirk Hannover freuten sich

auch 96 Vereine des NFV-Bezirks Braunschweig

am gleichen Wochenende über

eine vorzeitige Weihnachtsbescherung. Sie

erhielten ebenfalls ihre neuen Laptops in

Salzgitter-Flachstöckheim vom NFV-Vizepräsidenten

Egon Trepke.

Stellvertretend für wohl alle glücklichen

neuen Laptop-Besitzer formulierte

Jens Lucenz vom SBV Erichshagen (NFV-

Kreis Nienburg) seinen Dank: „Das ist

wirklich eine tolle Aktion vom DFB, die unsere

Arbeit sehr erleichtert. Nun bin ich

sehr gespannt, wie das neue Vereinsprogramm

funktioniert.“

Zur Unterstützung des Breitenfußballs

waren dem Niedersächsischen Fußballverband

vom Deutschen Fußball-Bund insgesamt

535 Laptops zur Verfügung gestellt

worden. Die bundesweite Anschaffung

dieser hochwertigen Geräte durch DFB

und Deutsche Fußball Liga (DFL) in einem

Gesamtvolumen von 2,5 Millionen Euro

war zum einen durch das hervorragende

Abschneiden der deutschen National-

NFV-Vizepräsident Egon Trepke (links) übergibt im Sportheim des FC Flachstöckheim den ersten

Laptop an Martin Pfeil (VfB Fallersleben). Anschließend überreichte der Vorsitzende des Bezirkes

Braunschweig mit den Vorsitzenden der elf Kreise des Bezirks die Geräte an die Vertreter der Vereine.

Foto: Schacht

Bei einer zentralen Veranstaltung in Barsinghausen erhielten die Vereine des Bezirks Hannover im

Sporthotel Fuchsbachtal ihre Laptops. Unser Foto zeigt die Vereinsvertreter des NFV-Kreises

Hameln-Pyrmont mit ihrem Kreisvorsitzenden Andreas Wittrock (links) und NFV-Präsident Karl

Rothmund (rechts). Foto: Finger

mannschaft bei der WM in Südafrika möglich

und zum anderen durch den Solidaritätszuschlag

des Ligaverbandes, der sich

nach dem geschlossenen Grundlagenvertrag

verpflichtet sieht, den Amateurfußball

maßgeblich zu unterstützen. Die Laptops

sind zur Unterstützung der Basis-Arbeit in

den Amateurvereinen in den Landesverbänden

bestimmt.

In den NFV-Bezirken Lüneburg (118

Klubs) und Weser-Ems (185 Klubs) wurden

die Vereine, die ebenfalls den Zuschlag bei

der Laptop-Vergabe erhalten hatten, bei

dezentralen Veranstaltungen beschert.

Laptops erhielten:

Bezirk Braunschweig (96 Vereine)

Kreis Braunschweig: BSC Acosta, Freie

Turnerschaft, TSV Germania Lamme, Lehndorfer

TSV, HSC Leu 06, FC Wenden, FC SF Rautheim,

SV Stöckheim, TSV FA Timmerlah, SC Victoria,

TSV Eintracht Völkenrode

Kreis Gifhorn: VfL Wahrenholz, SV G.-W.

Calberlah, SV Gr. Oesingen, HSV Hankensbüttel,

TSV Hillerse, MTV Isenbüttel, VfL Knesebeck, TSV

Meine, MTV Gifhorn, TuS Müden-Dieckhorst, TuS

Seershausen/Ohof, SVG Gifhorn

Kreis Göttingen: BW Bilshausen, RSV Göttingen

05, SC Hainberg, Sparta Göttingen, SG

Werratal, SV Rhumspringe, SVG Göttingen 07,

TSV Nesselröden, TSV Renshausen, Germania

Breitenberg, SG Lenglern, VfB Sattenhausen, Nikolausberger

SC

Kreis Goslar: SV Upen, SV Union Seesen,

TuS Clausthal-Zellerfeld, TSG Jerstedt, TSG Bad

Harzburg, Goslarer SC 08/Sudmerberg, SC 18

Harlingerode, SV Rammelsberg

Kreis Helmstedt: TSV Grasleben, STV

Holzland, TSV Barmke, TVB Schöningen, SV Viktoria

Königslutter, FC Nordkreis 2010

Kreis Northeim-Einbeck: FC

Kreiensen/Greene, FC Lindau-Harz, SG Altes Amt

(Kalefeld), SG Schoningen/Bollensen, SC Sül-


Auch neun Fußballvereine im NFV-Kreis Lüneburg durften sich über einen neun Laptop freuen, den

Kreisvorsitzender Christian Röhling (im Vordergrund rechts) persönlich aushändigte. Foto: Behns

beck/Immensen, SG Eintracht Denkershausen-Lagershausen,

SVG GW Bad Gandersheim, SV SW

Harriehausen, SV Moringen 07, TSV Fredelsloh

von 1897

Kreis Osterode: SV Förste, VfL 08 Herzberg,

TuSpo Petershütte, SV Bad Lauterberg, SSV

Neuhof

Kreis Peine: TSV Eintracht Edemissen, VfB

Peine, JSG Rosenthal/Schwicheldt, JSG Plockhorst,

Arminia Vöhrum, Arminia Vechelde, TSV

Wendezelle, TSV Eintracht Essinghausen, Blau-

Weiß Schmedenstedt, SV Teutonia Groß Lafferde,

MTV Duttenstedt, TSV Adler Handorf

Kreis Salzgitter: SV Glückauf Gebhardshagen,

SC U Gitter, SV Innerstetal, SV Fortuna Lebenstedt,

VfL Salder, SV Borussia Salzgitter

Kreis Wolfenbüttel: ESV Achim/Börßum,

ESV Wolfenbüttel, TSV Gielde 07, SV Schladen,

MTV Wolfenbüttel von 1848, BV Germania Wolfenbüttel,

MTV Dettum

Kreis Wolfsburg: SSV Vorsfelde, SV Reislingen/Neuhaus,

TSV Sülfeld, TSV Wolfsburg, VfB

Fallersleben, WSV Wendschott

Bezirk Hannover (119 Vereine)

Kreis Diepholz: TSV Bassum, TSV Weyhe-

Lahausen, TV Stuhr, SV Moersen-Scharrendorf,

SG Diepholz, TuS Sudweyhe, SC Twistringen, TSV

Barrien, TSV Asendorf, TSV Martfeld, SV Bruch-

hausen-Vilsen, TSV Okel, Barnstorfer SV, TuS St.

Hülfe-Heede, TV Neuenkirchen Gut Heil, SV

Dreye, SV Ülkemspor 1993

Kreis Hameln-Pyrmont: MTV Lauenstein,

TSV Bisperode, TSV Klein Berkel-Wangelist, TuS

Rohden-Segelhorst, SC Diedersen, SV Eintracht

Afferde 06, SG Hameln 74, ESV Eintracht Hameln,

SSG Halvestorf-Herkendorf, MTSV Aerzen 04

Kreis Hannover-Land: TSG Ahlten, SPVG

Arnum, SG BG Elze, TUS Garbsen, SV Gehrden,

BSV Hannover Gleidingen, TSV Godshorn, SV

Germania Grasdorf, SPVGG Adler Hämelerwald,

TSV Germania Haimar Dolgen, Heesseler SV, TSV

Klein Heidorn, SV Germania Helstorf, SC Hemmingen-Westerfeld,

MTV Ilten, TSV Krähenwinkel

Kaltenweide, SPVG Laatzen, SC Langenhagen, FC

Lehrte, TSV Luthe, FC Mecklenhorst, MTV Meyenfeld,

TSV Kolenfeld, SV 06 Lehrte, FC Wacker

Neustadt, SV Wacker Osterwald, TSV Pattensen,

SG 05 Ronnenberg, FC Springe, TSV Stelingen, SV

Velber, SC Völksen, SC Wedemark, TSV Wennigsen,

1.FC Wunstorf

Kreis Hannover-Stadt: TUS Davenstedt,

TSV Limmer, TSV Fortuna Sachsenross Hannover,

TSV Bemerode, SV Eintracht Hannover, TSV Kirchrode,

TuS Ricklingen, FC Stern Misburg, Oststädter

SV, SV Kleeblatt Stöcken, TuS Marathon, SV

Hier flattert nichts. Höchstens die Nerven der Spieler.

Derbystar-Bälle sind handgenäht, mehrfach getestet und bei allen Platz- und Wetterbedingungen

spielbar. Zudem sind sie PVC-frei und darum geschmeidiger im Ballkontakt sowie präziser im Sprungverhalten.

Und deswegen sind sie natürlich FIFA- oder IMS-approved (International Matchball Standards).

DFB-Aktion

Arminia Hannover, TuS Wettbergen, SG Hannover

v.1874

Kreis Hildesheim: TuS Hasede, Jugendfußballclub

Kaspel 09, 1. JFC Achtum/Einum/Bavenstedt

Hildesheim, JSG Nord/FC Algermissen, SV

Alfeld, SV RW Wohldenberg, TSV Deinsen, DJK

BW Hildesheim, PSV GW Hildesheim, VfB Oedelum,

SV Hildesia Diekholzen, TSV Eberholzen, TSV

Gronau-Leine, SV Teutonia Sorsum, SPVGG Hüddessum-Machtsum,

FSV Sarstedt, SV BW Neuhof

Kreis Holzminden: MTV Bevern, FC Boffzen,

TSV Kemnade, VfR Hehlen

Kreis Nienburg: ASC Nienburg, FC Düdinghausen-Deblinghausen,

SBV Erichshagen, SC

Uchte, SG Schamerloh, SV GW Stöckse, SV Hoyerhagen,

SV Nendorf, SV Sebbenhausen-Balge,

TSV Eystrup, TSV Loccum

Kreis Schaumburg: TSV Ahnsen, TSV Algesdorf,

TSV Hagenburg, VfR Evesen, SV Obernkirchen,

SV Victoria Lauenau, TSV Krankenhagen,

VfL Bückeburg, TSV Eintracht Bückeberge, SC

Rinteln, SG Rodenberg

Bezirk Lüneburg (118 Vereine)

Kreis Celle: TuS Lachendorf, ASV Faßberg,

FG Wohlde, ESV Fortuna Celle, MTV Eintracht

Celle, SG Eldingen, SV Altencelle, SSV Südwinsen,

SV Beckedorf, SV Garßen, TSV Wietze

Kreis Cuxhaven: TV Loxstedt, VfL Wingst,

FC Land Wursten, VfB Oxstedt, SF Sahlenburg,

TSV Bederkesa, SC Hemmoor, SG Wittstedt/Driftsethe/Bramstedt,

SG Donnern-Stinstedt, MTV Bokel,

TSV Nesse, TSV Otterndorf, FC Geeste 06

Kreis Soltau-Fallingbostel: ESV Munster,

TV Jahn Schneverdingen, SV Eintracht Bad Fallingbostel,

VfB Vorbrück Walsrode, TSV Wietzendorf,

SV Lindwedel-Hope, SG BHS, SV Oerbke, SV

Niedersachsen-Düshorn

Kreis Harburg: MTV Borstel-Sangenstedt,

TSV Holvede-Halvesbostel, TSV Stelle, TSV Elstorf,

SG Scharmbeck-Pattensen, SG Salzhausen-Garlstorf,

FSV Tostedt, Buchholzer FC, VfL Maschen,

TVV Neu Wulmstorf, SV Bendestorf, VfL Jesteburg,

TuS Fleestedt, MTV Luhdorf-Roydorf

Kreis Lüchow-Dannenberg: TuS Woltersdorf,

VfL Breese/Langendorf, SV Zernien, TSV

Schnega

Kreis Lüneburg: JFC Heidetal, TuS Hohnstorf,

TuS Reppenstedt, SV Eintracht Lüneburg,

TSV Adendorf, SV Scharnebeck, JSG Roddau, VfL

Lüneburg, MTV Treubund Lüneburg

Kreis Osterholz: TuSG Ritterhude, VSK

Osterholz-Scharmbeck, SV Lilienthal-Falkenberg,

SV Komet Pennigbüttel, TSV Eiche Neu St. Jürgen,

www.derbystar.de

Februar 2011 19


DFB-Aktion

20

ASV Ihlpohl, TSV Wallhöfen, TSG Wörpedorf, ATSV

Scharmbeckstotel, FC Hambergen

Kreis Rotenburg: MTV Jeddingen, SV Eintracht

Hepstedt/Breddorf, TuS Westerholz, TuS Elsdorf,

TuS Tiste, MTV Wohnste, TuS Heeslingen, SV

Sandbostel, Rotenburger SV, SV Viktoria Oldendorf,

TSV Gnarrenburg, TV Sottrum, TuS Fintel, FC

Hesedorf, TuS Nartum, TuS Tarmstedt, SV Blau-

Weiß Westervesede

Kreis Stade: TSV Apensen, FC Oste/Oldendorf,

VSV Hedendorf/Neukloster, TSV Eintracht Immenbeck,

SV Ottensen,TuS Jork, Schwinger SC, TuS

Güldenstern Stade, TuSV Bützfleth, MTV Hammah,

TSV Großenwörden, VfL Horneburg, SV Ahlerstedt/Ottendorf,

TSV Buxtehude-Altkloster

Kreis Uelzen: MTV Barum, BSV Union Bevensen,

TSV Bienenbüttel, SV Eddelstorf, FC Oldenstadt,

SV Ripdorf, Uhlenkickers-Jugendsport, VfL

Suderburg

Kreis Verden: TSV Bassen, SV Wahnebergen,

TSV Bierden, TSV Brunsbrock, TSV Fischerhude-

Quelkhorn, SV Hönisch, FC Langwedel, TSV Uesen,

TSV Thedinghausen

Bezirk Weser-Ems (185 Vereine)

Kreis Ammerland: SV Gotano, TuS Ofen, TuS

Süddorf/Edewechterdamm, TuS Petersfehn, TV

Apen, TuS Wahnbek, TuS Ekern, TuS Lehmden

Kreis Aurich: VfB Germania Wiesmoor, BSV

Wiegboldsbur, TuS Westerende, SV Wallinghausen,

Süderneulander SV, TuS Pewsum, TV Osteel, JfV

Norden , VfB Münkeboe, SV Ostfrisia Moordorf, SV

Hage, TuS Großheide, SV Dornum, SuS Berumerfehn

Kreis Bentheim: SV Olympia Uelsen, SV

Grenzland Laarwald, SV Vorwärts Nordhorn, FC

Schüttorf 09, SG Bad Bentheim, SV RW Lage 29,

VfL Weiße Elf 1919 Nordhorn, SV Bad Bentheim,

SC Union Emlichheim, SV Veldhausen, SV Wietmarschen,

SV Suddendorf-Samern, SV Hoogstede,

Sparta 09 Nordhorn

Kreis Cloppenburg: SV Altenoythe, SV Bethen,

SV Bösel, SV Cappeln, SV Elisabethfehn, SV

Emstek, BV Essen, SV Hansa Friesoythe, BW Galgenmoor,

FC Lastrup, SV SW Lindern, VfL Löningen,

VfL Markhausen, SV Molbergen, SV Nikolausdorf,

SV Scharrel, SC Winkum

Kreis Delmenhorst: TuS Hasbergen, TuS

Heidkrug, TV Jahn Delmenhorst

Kreis Emden: FT 03 Emden, SV Petkum, TuS

Borkum

Die Bundesliga-Stiftung hat Ende des vergangenen Jahres

bundesweit mit einer großen Weihnachtsaktion vier Einrichtungen für

Kinder und Jugendliche mit Spenden in Höhe von insgesamt 80.000 Euro

bedacht. Eine vorgezogene Bescherung gab es dabei auch für das hannoversche

Projekt „Prävention und Integration durch Sport als Vehikel“, an

dem die Vereine Arkadas und SV Mozaik, die Grundschule Gebrüder Kör-

Februar 2011

Dieter Plaggemeyer (links), Vorsitzender des Fußballkreises Diepholz, überreicht im bis auf den letzten

Platz gefüllten Saal Niedersachsen des Sporthotels einen Laptop an einen Vereinsvertreter. Foto: Finger

Kreis Emsland: Voran Brögbern, Fortuna Fresenborg,

SG Lähden, Adler Messingen, SC Ostenwalde,

SF Schwefingen, FC Leschede, Alemannia

Salzbergen, SV Bawinkel, VfL Herzlake, SV Surwold,

SG Freren, Olypmia Laxten, ASV Altenlingen

1965, SV Fortuna Beesten, Turn- u. Sportverein Haren

1920, SV Hilkenbrook, SV Langen, SpVgg Lathen-Wahn.,

SSC 93 Lingen, SV Listrup, Sportverein

Neubörger, SC BW 94 Papenburg, Sportverein Renkenberge,

FC 27 Schapen, SV Concordia Schleper,

SC Spelle-Venhaus, SW Varenrode 1956, SG Walchum-Hasselbrock,

SV Sparta Werlte, SV Wettrup,

SV Wippingen, SV Holtensia Holte, SpVgg Hülsen

Westerloh

Kreis Friesland: SV Astederfeld, FSV Jever,

Schwarz-Weiß Middelsfähr-Mariensiel, TV Neuenburg,

TuS Sillenstede

Kreis Leer: VfR Heisfelde, VfL Jheringsfehn,

SV Nortmoor, SV Holtland, SV Brinkum, SpVgg

Warsingsfehn, SC Rhauderfehn, JFV Oberrheiderland,

Germania Leer, FTC Hollen, SV Fresena Ihren,

SV Eiche Ostrhauderfehn

Kreis Oldenburg-Land: SV Ahlhorn, TV Dötlingen,

SF Littel Charlottendorf, VfL Stenum, VfL

Wildeshausen, SF Wüsting-Altmoorhausen, SC

Dünsen, FC Huntlosen

Kreis Oldenburg-Stadt: VfL Oldenburg,

GVO Oldenburg, FC Ohmstedt, SV Eintracht Olden-

burg, DW Bümmerstede, Post SV Oldenburg, SW

Oldenburg, TuS Eversten von 1894

Kreis Osnabrück-Land: SV Bad Laer, SV Bad

Rothenfelde, TuS Bersenbrück, TV 01 Bohmte, TuS

Borgloh, SC Bippen, Fort. Eggermühlen, TuS Engter,

SpVg. Fürstenau, Vilktoria Gesmold, Hagener

SV, SV Harderberg, SC Herringhausen, Blau-Weiß

Hollage, SV Kettenkamp, SF Lechtingen, SC Melle

03, Eintracht Neuenkirchen, SV Nortrup, Eintracht

Rulle, SG Voltlage, TSV Westerhausen, TSV Wallenhorst,

SC Quakenbrück, SV Hesepe-Sögeln, SV

Wissingen

Kreis Osnabrück-Stadt: VfR Voxtrup, SV

Hellern, SC Schölerberg, SV Rasensport DJK Osnabrück,

TuS Haste 01, TSG Burg Gretesch, SV Atter

Kreis Vechta: SV Kroge Ehrendorf, SFN Vechta,

BS Vörden, TuS BW Lohne, GW Brockdorf, RW

Damme, RW Visbek, BW Langförden, SV Falke

Steinfeld, SC Bakum, TuS Lutten, TuS Neuenkirchen,

SPVGG SW Osterfeine, SV GW Mühlen

Kreis Wesermarsch: 1. FC Nordenham, SG

Burhave/Stollham, ESV Nordenham, SC Ovelgönne,

SG Schwei-Seefeld-Rönnelm.

Kreis Wilhelmshaven: DJK Schwarz-Gelb

Wilhelmshaven, WSC Frisia Wilhelmshaven, FC

Olympia 09 Wilhelmshaven

Kreis Wittmund: TuS Holtriem, SV Ardorf,

TuS Leerhafe-Hovel, TuS Horsten ■

ting, die Förderschule Astrid-Lindgren, die Fridtjof-Nansen-Schule und

der Niedersächsische Fußballverband beteiligt sind. Alt-Bundeskanzler

und Kuratoriumsmitglied der Stiftung, Gerhard Schröder (hintere Reihe,

3.v.r.), und Martin Kind (5.v.r.), Präsident von Hannover 96, zeichneten das

Projekt kurz vor Heiligabend im Namen der Stiftung mit einem Scheck in

Höhe von 20.000 Euro aus. Auch Hannovers Oberbürgermeister Stephan

Weil (r.) nahm an der Scheckübergabe

teil. Die Vereine Arkadas und Mozaik

stellen an Schulen in Problem-

Stadtteilen Hannovers Sport- und

andere Freizeit- und Sozialarbeitsangebote

für Kinder und Jugendliche,

größtenteils mit Migrationshintergrund,

bereit. Dabei soll der

Sport genutzt werden, um die Potenziale

der Kinder und Jugendlichen

zu fördern. Mit der Entwicklung

eines zentralen Anlaufpunktes

für Sport und Spiel, Kultur, Bildung

sowie Gesundheit wird ein Beitrag

zu einem gewaltfreien und fairen

Miteinander geleistet. Der Part von

NFV-Sozialarbeiter Hasan Yilmaz,

Mitglied der NFV-Kommission Integration,

ist dabei, die inhaltliche

Ausrichtung der Fußballangebote zu

konzipieren, die Übungsleiter zu

qualifizieren und flankierende

Sportevents vor Ort und gemeinsame

Aktionen in Barsinghausen zu

organisieren. Foto: gettyimages


29. Jung-Schiedsrichter-Turnier

Hannoveraner gewinnen

ein packendes Finale

„Wie eine große Familie“ – Mehr als 800 Unparteiische aus ganz Niedersachsen

beweisen in Braunschweig eindrucksvoll, wie gut sie Fußball spielen können

Große Freude nach einem spannenden Endspiel: Die Schiedsrichter aus der Landeshauptstadt genießen ihren Sieg. Fotos: Baumgärtel/Jäkel

Von MARCO HAASE

NFV-Schiedsrichter-Referent

Der Pott geht nach einem dramatischen

Endspiel mit Entscheidung

durch Neunmeterschießen in die

Landeshauptstadt. Im packenden Finale

des 29. Verbands-Jung-Schiedsrichter-Turniers

setzten sich Anfang Januar in Braunschweig

die Fußball-Jung-Schiedsrichter

aus Hannover-Stadt mit 6:5 gegen Osnabrück-Land

durch und nahmen überglücklich

den Pokal mit nach Hause. Den dritten

Platz erreichte Stade, das Vorjahressieger

Emden mit 2:1 im Neunmeterschießen

bezwang. Bei den Schiedsrichterinnen

behielten die Unparteiischen aus Delmenhorst

knapp mit 1:0 gegen die Gastgeberinnen

aus dem Bezirk Braunschweig die

Oberhand.

Die Stadt Braunschweig stand am

7. und 8. Januar ganz im Zeichen der

Schiedsrichter: 43 Jung-Schiedsrichter-

Mannschaften aus ganz Niedersachsen

waren zu diesem in dieser Form deutschlandweit

einzigartigen Turnier angereist,

um in sieben Sporthallen den Sieger zu

ermitteln. Hinzu kamen sieben Frauen-

Schiedsrichter-Teams, die ebenfalls zeigten,

dass Schiedsrichterinnen nicht nur

Spiele leiten, sondern durchaus auch ansehnlich

Fußball spielen können. Insgesamt

waren mehr als 800 junge Unparteiische

in Braunschweig aktiv.

Der Vorsitzende des Verbands-

Schiedsrichter-Ausschusses und ehemalige

Bundesliga-Schiedsrichter Wolfgang

Mierswa (Uetze) hob denn auch die enorme

Bedeutung des Verbandsturniers hervor,

das es mittlerweile seit fast drei Jahr-

zehnten gibt: „Jedes Jahr kommen

Schiedsrichter aus ganz Niedersachsen zu

diesem Turnier zusammen und erleben ein

einmaliges Gemeinschaftsgefühl. Es ist

wie ein großes Familientreffen – alle gehören

dazu. Wer als junger Schiedsrichter

hier dabei war und den Zusammenhalt unter

den Schiedsrichtern miterlebt hat, der

bleibt zumeist auch viele Jahre lang aktiver

Unparteiischer.“ Daher habe das Verbands-Jung-Schiedsrichter-Turnier

auch

einen hohen Stellenwert innerhalb der

GESAGT ...

... rund um das 29. NFV-Jung-Schiedsrichter-Turnier

„Vielen herzlichen Dank für zwei schöne

Tage und ein tolles Turnier. Auf Wiedersehen

2012 in Nienburg.“ Wolfgang

Mierswa (Uetze), Vorsitzender des Verbands-Schiedsrichter-Ausschusses,

am

Schluss der Siegerehrung


„Man kann es gar nicht mit Gold aufwiegen,

wie diese vorbildliche Veranstaltung

den Zusammenhalt unserer Schiedsrichter

stärkt.“ Verbands-Schiedsrichter-

Lehrwart Bernd Domurat (Wilhelmshaven)


„Das ist ein Super-Fußball, den Ihr hier

bietet. Da könntet Ihr auch bei den Profis

ran.“ Hallensprecher und Moderator

Bastian Wünsch während der Endrunde


„Schiedsrichter sind nicht nur löwenstark,

sondern auch fair.“ NFV-Präsident

Karl Rothmund


„Schiedsrichter sind löwenstark“ – Das

einprägsame Motto des 29. Verbands-

Jung-Schiedsrichter-Turniers in Braunschweig


„Die grauen Haare hatte ich heute Morgen

noch nicht.“ Betreuer Klaus Remus

(Ebstorf, NFV-Kreis Uelzen, ehemaliger

Verbands-Schiedsrichter), nachdem sein

Uelzener Team ziemlich knapp die Endrunde

erreichte


„Dieses Turnier ist eine Super-Motivation

für unsere Nachwuchs-Unparteiischen.“

Harald Theile (Großenkneten, NFV-

Schiedsrichter-Beobachter)


„Das Jung-Schiedsrichter-Turnier des

NFV ist für alle Beteiligten etwas ganz

Besonderes.“ Herbert Fandel, Vorsitzender

der Schiedsrichterkommission des

DFB


„Ich freue mich, wieder eine Sendung

mit den Niedersächsischen Schiedsrichtern

machen zu können.“ NDR-Sportredakteur

Peter Berg


Februar 2011 21


29. Jung-Schiedsrichter-Turnier

22

Ein packendes und hochspannendes Endspiel lieferten sich Hannover

(grün) und Osnabrück (rot). Am Ende hatten die Nachwuchs-Schiedsrichter

aus der Landeshauptstadt mit 6:5 nach 9-Meter-Schießen die

Nase vorn.

Nachwuchsförderung, so Wolfgang Mierswa

weiter.

So ist beispielsweise FIFA-Schiedsrichter

Florian Meyer (Burgdorf) einer jener

Unparteiischen, der in den 80er Jahren

selbst noch als Jung-Schiedsrichter beim

Turnier mitgespielt hat – Erlebnisse, an die

sich Florian Meyer bis heute gern erinnert

Niedersachsens Schiedsrichter-Nachwuchs

wurde in Braunschweig ein

sehr abwechslungsreiches Programm geboten,

das bereits am Freitagabend mit

der Aufzeichnung einer Radiosendung in

der Aula der Raabeschule sowie verschiedenen

Showeinlagen begann. Die

Idee einer Vorabend-Veranstaltung wurde

vor zehn Jahren in Uelzen geboren

und das erste Mal im Januar 2001 beim

damaligen Turnier in Uelzen mit einer

Talkshow realisiert. Seitdem beginnen

die Jung-Schiedsrichter-Turniere immer

schon am Freitag – so auch in Braunschweig.

Großes Lob für die „schönen und

gelungenen Tage“ (O-Ton Wolfgang

Februar 2011

NDR-Sportmoderator Peter Berg (rechts) interviewt die Verbands-Schiedsrichter-Lehrwarte

Bernd Domurat (Wilhelmshaven, links) und Günther Thielking

(Hagen) für eine Radiosendung.

und die damals mit dazu

beigetragen haben, dass

er Schiedsrichter geblieben

ist.

Die zahlreichen Zuschauer,

darunter viele

aktive und ehemalige

DFB- und Oberliga-

Schiedsrichter, sahen in

den sieben Braunschweiger

Hallen bei zum Teil

mitreißender Atmosphäre

attraktive und sehr faire

Spiele, die Hallensprecher

und Moderator Bastian

Wünsch regelrecht begeisterten: „Das

hat ja fast schon Profi-Niveau“, lobte

Wünsch den Fußball der Nachwuchs-Referees.

Als bester Turnierspieler wurde Dennis

Holstein (Kreis Osnabrück-Land) für seine

ausgezeichnete Leistung gekürt. Die

Torjäger-Kanone erspielte sich Schiedsrichter

Mark Holler (Osterholz-Scharmbeck).

Es begann in Uelzen

mit einer Talkshow

Seit zehn Jahren ist der Auftakt schon am Freitagabend

Mierswa) ernteten denn auch die Organisatoren

um Kreis-Schiedsrichter-Obmann

Thomas Menzel, Bezirksschiedsrichter-Lehrwart

Klaus-Peter Otto, den

Kreisvorsitzenden Volker Baumgärtel

und seinen Stellvertreter Thomas Klöppelt

sowie Klaus Wendroth (Vorsitzender

des Sportausschusses der Stadt Braunschweig),

Kreisschatzmeister Jürgen

Schulz, Braunschweig-Urgestein Harald

Tenzer und FIFA-Referee Florian Meyer.

Ein Helferteam mit rund 80 Mitgliedern

hatte sich seit mehr als anderthalb Jahren

mit der Vorbereitung des Turniers beschäftigt

und sorgte für einen reibungslosen

Ablauf und zufriedene Gäste aus

ganz Niedersachsen.


Bezirks-Schiedsrichter-Lehrwart Klaus-Peter

Otto ehrt Mark Holler (Osterholz-Scharmbeck,

10 Treffer) mit der Torjägerkanone.

KSO Thomas Menzel gab dieses Lob

während der Siegerehrung gern an die

vielen Unterstützer und Förderer weiter.

Und Menzel kam nicht mit leeren Händen:

So erhielt Dr. Lutz Tantow als Vertreter

der Braunschweigischen Landessparkasse

von den Unparteiischen einen

nagelneuen Fußball überreicht – als

Dank für die Unterstützung des Turniers.

Und auch der Austragungsort des

nächsten, dann 30. Verbands-Jung-

Schiedsrichter-Turniers steht bereits fest:

Im Januar 2012 werden sich Niedersachsens

Unparteiische in Nienburg/Weser

treffen – fast drei Jahrzehnte nach dem

ersten Jung-Schiedsrichter-Turnier 1983

in Lüneburg.


Und als bester Torwart wurde Steffen

Söndgen (ebenfalls Osnabrück-Land) ausgezeichnet.

Der große Fairness-Pokal für eine

besonders faire Spielweise auf dem Feld

ging an das Schiedsrichterinnen-Team

des Bezirks Braunschweig. Und über einen

ganz besonderen Preis durften sich

die Nachwuchs-Unparteiischen aus dem

Kreis Emsland freuen. Sie erhielten für

Strahlende Gesichter: Bei den Frauen holte sich das Team des Bezirkes Braunschweig den Cup und

erhielt aus den Händen von Monika Fornacon (rechts, Norddeutscher Fußball-Verband) den verdienten

Pokal.


29. Jung-Schiedsrichter-Turnier

ihre mitreißende und faire Art, in den

Hallen für Stimmung und Atmosphäre

unter den Zuschauern zu sorgen, den

Hans-Jürgen-Kasper-Gedächtnispokal (in

Erinnerung an den verstorbenen früheren

Bundesliga-Schiedsrichter und Vorsitzenden

des niedersächsischen Verbands-

Schiedsrichter-Ausschusses). ■

Ergebnisse

Achtelfinale

Osterholz – Oldenburg-Land 5:0

Leer – Emsland 1:4

Hannover-Stadt I – Wesermarsch 3:0

Osnabrück-Land – Uelzen 1:0

Salzgitter – Cuxhaven 2:1

Delmenhorst – Bentheim 2:1

Lüneburg – Stade 4:5

Vechta – Emden 2:3

Viertelfinale

Osterholz – Hannover-Stadt I 4:5

Emsland – Osnabrück-Land 0:3

Salzgitter – Stade 2:3

Delmenhorst – Emden 3:4

Halbfinale

Osnabrück-Land – Stade 1:0

Hannover-Stadt I – Emden 6:0

Neunmeterschießen um Platz 3

Stade – Emden 2:1

Endspiel

Osnabrück-Land – Hann.-Stadt I 5:6

Februar 2011 23


Spielklassenreform

24

Visionen und Planspiele

Mögliche Klasseneinteilungen nach der Spielklassenreform des DFB

Visionen und Planspiele. Wer spielt ab

der Saison 2012/2013 in der neuen Regionalliga

Nord? Wie viele niedersächsische

Teams sind beim Anpfiff dabei?

Wie könnte dann die Zusammensetzung

der Oberliga Niedersachsen aussehen?

Ein Ausblick mit einigen Unbekannten

von REINER KRAMER.

Die fiktive Klasseneinteilung der künftigen Regionalliga Nord und

Oberliga Niedersachsen ab der Saison 2012/2013 – zusammengestellt

von der Redaktion des Fußball-Journal (ohne Gewähr)

Regionalliga Nord

18 Teams

VfL Wolfsburg II

Hannover 96

SV Wilhelmshaven

Eintracht Braunschweig II

TSV Havelse

Kickers Emden

BV Cloppenburg

SV Meppen

VfB Lübeck

Hamburger SV II

Holstein Kiel

FC Oberneuland

FC St. Pauli II

SV Werder Bremen III

VfR Neumünster

FC Sylt

OSC Bremerhaven

Altona 93

Februar 2011

Oberliga Niedersachsen

18 Teams

VfL Osnabrück II

VfB Oldenburg

Eintracht Nordhorn

SC Langenhagen

BSV Rehden

VSK Osterholz-Scharmbeck

TuS Heeslingen

TSV Ottersberg

VfV Hildesheim

Goslarer SC

FC Hansa Lüneburg

SV Drochtersen Assel

Arminia Hannover

Eintracht Nordhorn

SV Holthausen-Biene

Rotenburger SV

VfL Bückeburg

FT Braunschweig

Impressionen aus der Oberliga Niedersachsen

Fotos: Petrov (2)

und Kemme (2)

Auf der

Suche

nach

möglichen

Kandidaten

lohnt sich ein

Blick auf die aktuelle

Tabelle der

Regionalliga Nord

(siehe nächste Seite).

Dort sind fünf niedersächsische

Teams am

Start: VfL Wolfsburg II,

Hannover 96 II, SV Wilhelmshaven,

Eintracht Braunschweig

II und TSV Havelse. Die

drei Letztgenannten kämpfen in

den nächsten Monaten um den

Klassenerhalt. Wenn alle fünf Mannschaften

ihr Niveau halten oder sogar

noch steigern, werden sie aller Voraussicht

nach auch in der neuen Regionalliga

Nord im Jahr 2012 dabei sein.

NFV-Spielausschussvorsitzender Jürgen

Stebani (Melbeck) rechnet mit mindestens

fünf Teams aus Niedersachsen, die in

der künftigen 4. Liga demnächst spielen sollten.

Die Redaktion des Fußball-Journal zählt

noch drei weitere Niedersachsen dazu. Acht

Vereine aus Niedersachsen, vier aus Schleswig-Holstein

und je drei aus Bremen und

Hamburg könnten eventuell in der neuen ➤


Oberliga Niedersachsen an den Start gehen.

So lautet die Prognose der Redaktion des Fußball-Journal.

Als weitaus größter norddeutscher

Landesverband wird sich der Niedersächsische

Fußballverband selbstbewusst

positionieren.

Der Konjunktiv ist allerdings Pflicht. Denn

über die Zusammensetzung der neuen Regionalliga

Nord, die unter der Regie des Norddeutschen

Fußball-Verbandes geführt wird,

entscheiden die Vertreter der vier beteiligten

Landesverbände Niedersachsen, Schleswig-

Holstein, Hamburg und Bremen. Die wirtschaftlichen

Auflagen werden sicherlich eine

hohe Hürde darstellen. Auch die Stadien müssen

genügend Sicherheit bieten. Denn die

Fantrennung ist und bleibt ein wichtiger

BFaktor.

ei unseren Planspielen (siehe Prognosen

auf Seite 24) ist folgendes berücksichtigt:

Der Meister der Oberliga

Niedersachsen steigt im Sommer in die Regionalliga

Nord auf. Da die Oberliga von

jetzt 20 Mannschaften auf 18 reduziert

wird, müssen die Mannschaften ab Tabellenplatz

15 in die räumlich für sie zuständigen

Bezirke absteigen und einen erneuten

Anlauf starten. Dafür haben wir die derzeitigen

Spitzenreiter der vier Landesligen

Weser-Ems (SV Holthausen-Biene),

Hannover (VfL Bückeburg), Braunschweig

(FT Braunschweig) und Lüneburg (Rotenburger

SV) in die neue Oberliga Niedersachsen

aufgenommen, auch wenn die

Qualifikationssaison erst im Sommer be-

Spielklassenreform

ginnt. So sind die Planspiele natürlich nur

Spekulationen. Ebenso die Benennung der

Teams aus den anderen vier Landesverbänden,

die wir nach den aktuellen Tabellenständen

zugeordnet haben.

Wegen des Konjunktivs sind die von der

Redaktion des Fußball-Journal Niedersachsen

gesetzten Mannschaften aus der

aktuellen Tabelle lediglich Planspiele.

Wenn die Klasseneinteilung endgültig feststeht

(Mitte 2012), werden wir diese Prognose

noch mal wieder veröffentlichen. Bis

dahin sind die Diskussionen unter Niedersachsens

Fußballanhängern ab sofort freigegeben.

Leserinnen und Leser des Fußball-

Journal sollten sich daran beteiligen.

Ihre Meinungen – so sie uns per E-Mail

reiner.kramer@nfv.de vorliegen – werden wir

in der nächsten Ausgabe veröffentlichen. ■

Regionalliga Nord – 18. Spieltag

Sp. + 0 – Tore Pkt.

1. Chemnitzer FC 17 13 3 1 45:10 42

2. VfL Wolfsburg II 17 10 3 4 28:19 33

3. VfB Lübeck 16 10 3 3 27:19 33

4. RB Leipzig 16 8 6 2 24:12 30

5. Hamburger SV II 16 8 2 6 26:22 26

6. Hallescher FC 16 6 7 3 20:14 25

7. Hannover 96 II 16 7 3 6 26:17 24

8. Holstein Kiel 16 6 5 5 29:21 23

9. Energie Cottbus II 15 7 2 6 21:18 23

10. Hertha BSC Berlin II 15 6 3 6 24:24 21

11. VfC Plauen 15 6 2 7 22:23 20

12. SV Wilhelmshaven 17 5 4 8 24:41 19

13. 1. FC Magdeburg 16 5 3 8 21:25 18

14. ZFC Meuselwitz 15 5 3 7 15:21 18

15. Eintr. Braunschweig II 16 4 4 8 13:20 16

16. FC Oberneuland 17 4 2 11 24:36 14

17. TSV Havelse 16 3 2 11 21:40 11

18. Türkiyemspor Berlin 16 0 5 11 7:35 2

Türkiyemspor Berlin werden wegen Verstößen im

Rahmen des wirtschaftlichen Zulassungsverfahrens

zum Saisonende drei Punkte abezogen. Dieser

Punktabzug ist in der aktuellen Tabelle bereits

berücksichtigt.

Februar 2011 25


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26

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Der Sportplatz erwacht

aus dem Winterschlaf

Vielen Rasenplätzen sieht man die Strapazen des Winters deutlich

an. Neben einer aufgespielten Rasennarbe ist auch der Grünaspekt

der Gräser mangelhaft. Die Gräser sind regelrecht ausgepowert.

Gelbe Gräser bedeuten fast immer Nährstoffmangel und wenig

belastbare Pflanzen. Die Schäden nehmen rasant zu.

Als „Erste Hilfe“ müssen ab März die notwendigen Nährstoffe zugeführt

werden. Dies geschieht durch einen speziellen Rasenlangzeitdünger

wie z.B. dem „Spring P56“. Er enthält die im Frühjahr erforderlichen

Nährstoffe im richtigen Verhältnis zueinander und liefert den

dringend benötigten Wachstumsmotor Stickstoff bedarfsgerecht über

viele Wochen. Die Gräser können jetzt wieder wachsen und die Belastungen

viel besser ertragen.

Falls der Boden durch Frost angehoben worden und zu locker ist,

wird er mit einer leichten Walze (max. 120 kg/m Arbeitsbreite, ohne

Rütteleffekt) einmal abgewalzt. Hierdurch wird die locker aufliegende

Rasennarbe angedrückt und die Gräser haben wieder gute Bodenhaftung.

Die Walze hat damit ihren einzigen Zweck bei der Sportplatzpflege

bereits erfüllt.

Besitzt vielfachen Nutzen: Die Mehrzweck-Sportplatz-Schleppe.

Ideal ist auch das wöchentliche Abschleppen mit der Mehrzweck-

Sportplatz-Schleppe. Diese einzigartige Schleppe besitzt durch ihre verstellbaren

Messerklingen einen vielfachen Nutzen: Einebnen der Oberfläche,

Einschleppen von Sand, Zerreiben von Wurmhaufen, Lüften

und Vertikutieren. Altes, abgestorbenes Pflanzenmaterial wird somit

von der Bodenoberfläche entfernt. Wasser, Luft und Nährstoffe dringen

wieder leichter in den Boden ein. Ihre variable Größe und die sehr

gute Eignung auch für Tennenplätze macht sie zum unverzichtbaren

Gerät für jede Sportanlage.

Wenn die Bodenoberfläche zu nass ist oder viele Regenwurmhaufen

den Spielbetrieb stören, kann man auch jetzt schon den Platz aerifizieren

und mit ca. 20 t Sand besanden. Der Boden wird auf diese Weise

trockener und die Regenwurmhaufen werden zerrieben. Mit dieser

Maßnahme muss nicht bis zur Sommerpause gewartet werden.

Wertvolle Tipps und Pflegeanleitungen erhalten Sie übrigens wieder

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Februar 2011 27


Oberliga Niedersachsen

28

Jürgen Stebeni, NFV-Spielausschussvorsitzender.

Fotos: Kramer

Wird die Saison in der Oberliga Niedersachsen

um eine Woche verlängert?

Eine entsprechende Option

wurde jetzt auf dem Staffeltag in Barsinghausen

in Erwägung gezogen. Da heißt:

Wenn durch den Winter weitere Spiele

ausfallen, wird die Saison erst am Pfingstwochenende

(10. bis 13. Juni) enden. Die

Entscheidung fällt Ende Februar.

Ein anderes Thema. Durch die zentrale

Vermarktung der Ärmelwerbung erhält der

Niedersächsische Fußballverband in der

Saison 2011/2012 vom Sponsor Toto-Lotto

Niedersachsen 100.000 Euro. Die gesamte

Summe wird nach Zusage des NFV-Präsidenten

Karl Rothmund auf die Vereine der

Oberliga Niedersachsen verteilt. Eine zusätzliche

Ärmelwerbung ist nicht möglich, weil

sie gegen die DFB-Bestimmungen verstößt.

Februar 2011

Oberligaordnungsdienst mit

mindestens acht Personen

Staffeltag und Schulung der Sicherheitsbeauftragten der Vereine

Deshalb wurde von den Vereinsvertretern

auch kein weiterer Antrag gestellt.

Ein weiteres aktuelles Thema: Über die

Erhöhung der Mindestvergütung für Vertragsspieler

von monatlich 150 Euro auf 250

Euro ab der Saison 2011/2012 wurden die

Oberligaklubs ebenfalls informiert.

Parallel zum Staffeltag fand für die

Klubs der Oberliga Niedersachsen eine Schulung

der Sicherheitsbeauftragten statt. In

dieser Saison wurden von den bisher 158

Begegnungen 17 als so genannte Risikospiele

eingestuft. Wie es in dem Lagebericht

heißt, hat sich das Verfahren zur Risikobewertung

bewährt. Landesweit wurden 46

Stadionverbote ausgesprochen. Insgesamt

wird der Spielbetrieb in der Oberliga Niedersachsen

laut Lagebericht im Vergleich zu

anderen Ligen (Bundesliga, 2. Liga, 3. Liga,

Regionalliga) als gewaltarm bezeichnet.

Die Schulung der Sicherheitsbeauftragten

der Vereine der Oberliga Niedersachsen

leitete Thomas Hesse, Vorsitzender der NFV-

Kommission Prävention und Sicherheit. Der

Anspruch auf Sicherheit für jeden im Stadion

sei ein gemeinsames Ziel. Daher müsse

eine regelmäßige Kommunikation aller Beteiligten

stattfinden. Für normale Spiele der

Oberliga Niedersachsen sollte der Ordnungsdienst

mit mindestens acht Personen

besetzt sein. Die Forderung nach Sicherheitszäunen

wurde zunächst ausgesetzt.

Burkhard Walden, Spielleiter der Oberliga

Niedersachsen.

Die Fan-Trennung bleibe jedoch bestehen,

informierte NFV-Vizepräsident August-Wilhelm

Winsmann. Der Niedersächsische Fußballverband

hat für die Vereine ein Mustersicherheitskonzept

erarbeitet, das sowohl

für die Prävention als auch für die Vor- und

Nachbereitung von Risikospielen bedeutsam

ist. r.k.

Thomas Hesse (links) mit den Sicherheitsbeauftragten der Vereine. Auf dem Foto darüber die Vereinsvertreter beim Staffeltag in Barsinghausen.


E.ON Avacon-Cup 2011

30

Februar 2011

Spannung pur im Renn

E.ON Avacon-Cup: Osnabrück-Süd zum fünften Mal in der Endrunde dabei – 13 Turnier

Gruppe 1

1. Tag

Osnabrück-Süd/Osnabrück-Stadt – Aurich 5:0

Helmstedt/Wolfsburg – Hannover-Ost 2:1

Rotenburg – Lüneburg/Lüchow-Dannenberg 2:4

Hannover-Ost – Osnabrück-Süd/Osnabrück-Stadt 3:5

Aurich – Rotenburg 5:2

Lüneburg/Lüchow-Dannenberg – Helmstedt/Wolfsburg 2:2

2. Tag

Osnabrück-Süd/Osnabrück-Stadt – Rotenburg 4:3

Hannover-Ost – Lüneburg/Lüchow-Dannenberg 2:5

Helmstedt/Wolfsburg – Aurich 3:2

Lüneburg/Lüchow-D. – Osnabrück-Süd/Osnabrück-Stadt 1:5

Rotenburg – Helmstedt/Wolfsburg 2:3

Aurich – Hannover-Ost 1:1

Osnabrück-Süd/Osnabrück-Stadt – Helmstedt/Wolfsburg 6:1

Aurich – Lüneburg/Lüchow-Dannenberg 3:3

Hannover-Ost – Rotenburg 2:1

Die Tabelle: Sp Tore Diff. P.

1. Osnabrück-Süd/Osnabrück-Stadt 5 25: 8 17 15

2. Helmstedt/Wolfsburg 5 11:13 – 3 10

3. Lüneburg/Lüchow-Dannenberg 5 15:14 + 1 8

4. Aurich 5 11:14 – 3 5

5. Hannover-Ost 5 9:14 – 5 4

6. Rotenburg 5 10:18 – 8 0

Gruppe 2

1. Tag

Osnabrück-Land Nord – Oldenburg-Land/Delmenhorst 1:5

Gifhorn – Salzgitter/Wolfenbüttel 0:3

Stade – Hannover-Stadt 3:3

Salzgitter/Wolfenbüttel – Osnabrück-Land Nord 5:3

Oldenburg-Land/Delmenhorst – Stade 1:3

Hannover-Stadt – Gifhorn 1:8

2. Tag

Osnabrück-Land Nord – Stade 3:4

Salzgitter/Wolfenbüttel – Hannover-Stadt 2:4

Gifhorn – Oldenburg-Land/Delmenhorst 2:3

Hannover-Stadt – Osnabrück-Land Nord 6:4

Stade – Gifhorn 1:3

Oldenburg-Land/Delmenh. – Salzgitter/Wolfenbüttel 3:3

Osnabrück-Land Nord – Gifhorn 3:2

Oldenburg-Land/Delmenhorst – Hannover-Stadt 5:7

Salzgitter/Wolfenbüttel – Stade 4:1

Die Tabelle: Sp Tore Diff. P.

1. Salzgitter/Wolfenbüttel 5 17:11 +6 10

2. Hannover-Stadt 5 21:22 –1 10

3. Oldenburg-Land/Delmenhorst 5 17:16 +1 7

4. Stade 5 12:14 –2 7

5. Gifhorn 5 15:11 +4 6

6. Osnabrück-Land Nord 5 14:22 –8 3

Gruppe 3

1. Tag

Vechta – Emsland-Süd 3:0

Hannover-West – Northeim-Einbeck 4:0

In der Vorrundengruppe 3 setzten sich Mirco Gallus (links) und der Stützpunkt Hannover-

West klar und deutlich mit 6:0 gegen das Leistungszentrum des VfL Wolfsburg (Magnus

Kneffel Otal) durch. Foto: Borchers

Osnabrück-Süd, Salzgitter/Wolfen- am 7. und 8. Februar ausrechnen. Für

büttel und Hannover-West sind die qualifizieren sich neben den sechs

die ersten Finalisten des E.ON Siegern auch die beiden besten Grup-

Avacon-Cup 2011. Dies ist das Ergebnis penzweiten.

Uelzen/Soltau-Fallingbostel – Cuxhaven

VfL Wolfsburg – Vechta

Emsland-Süd – Hannover-West

Uelzen/Soltau-Fallingbostel – Northeim-Einbeck

Cuxhaven – VfL Wolfsburg

Vechta – Hannover-West

Uelzen/Soltau-Fallingbostel – Emsland-Süd

2. Tag

Northeim-Einbeck – VfL Wolfsburg

Hannover-West – Cuxhaven

Uelzen/Soltau-Fallingbostel – Vechta

4:1

4:1

1:10

4:0

3:5

3:2

4:2

2:3

4:1

0:2

der Vorrundengruppen 1 bis 3, die neben

hochklassigem Jugendfußball vor

allem eines boten: Spannung pur.

Zum Beispiel in der Gruppe 2. Mit

Salzgitter/Wolfenbüttel, Oldenburg-

Stadt/Delmenhorst, Stade und Hanno-

Im Finalrennen der Gruppe 2 machten

Oldenburg/Delmenhorst und Hannover-Stadt

den Auftakt und sorgten

für ein Spiel, das als eines der besten in

die Geschichte des diesjährigen E.ON

Avacon-Cup eingehen wird. Durch zwei

Northeim-Einbeck – Emsland-Süd

VfL Wolfsburg – Hannover-West

Vechta – Cuxhaven

VfL Wolfsburg – Uelzen/Soltau-Fallingbostel

Emsland-Süd – Cuxhaven

Northeim-Einbeck – Vechta

Hannover-West – Uelzen/Soltau-Fallingbostel

Emsland-Süd – VfL Wolfsburg

Cuxhaven – Northeim-Einbeck

1:0

0:6

4:1

0:2

3:0

1:4

1:0

4:2

2:5

ver-Stadt trafen in den beiden letzten

Spielen exakt jene vier Teams aufeinander,

die mit jeweils sieben Punkten

gleichauf an der Spitze lagen. Somit war

klar: Nur wer in den direkten Duellen

die Oberhand behält, darf sich Chancen

auf die Qualifikation für die Endrunde

Treffer von Guy-Loic Feukeu, ein Spieler

aus dem Kamerun, den seine Trainer am

Stützpunkt Ganderkesee erst acht Wochen

vor dem Turnier bei einem Freundschaftsspiel

entdeckt hatten, führte die

Vertretung der NFV-Kreise Oldenburg-

Land und Delmenhorst schnell mit 2:0.

Die Tabelle:

1. Hannover-West

2. Vechta

3. Uelzen/Soltau-Fallingbostel

4. VfL Wolfsburg

5. Northeim/Einbeck

6. Emsland-Süd

7. Cuxhaven

Sp

6

6

.6

6

6

6

6

Tore Diff. P.

27: 5 +22 15

17: 8 + 9 15

14: 6 + 8 12

14:18 – 4 9

9:17 – 8 6

10:20 –10 6

8:25 –17 0


e

t


en um die Finaltickets

Den Anschlusstreffer durch Hannovers Geburtstagskind

Steffen Witte beantwortete

Oldenburgs Bester, Moritz Hannemann,

mit dem 3:1 und leitete damit eine Phase

ein, in der das Spiel so richtig Fahrt aufnahm.

3:2 Ricardo Schmidt, 3:3 Haci-Elysea

Balli, 4:3 Moritz Bätcher, 4:4 Paul Götting

– ein Ende des munteren Toreschießens

war keineswegs abzusehen.

Denn Hannover öffnete jetzt auch

noch die Trickkiste. Einen diagonal durch

die gesamte Halle geschlagenen Ball von

Marvin Toleikis köpfte Balli über Oldenburgs

Torwart hinweg zur erstmaligen

Hannoveraner Führung. Ein Kunststück,

das beide kurz darauf noch einmal zum

6:4 wiederholten (!). Hannemann verkürzte

noch einmal, doch Götting machte mit

seinem Treffer zum 7:5 alles klar – Hannover-Stadt

hatte das Spiel gedreht und vorübergehend

die Spitzenposition erobert.

Um auf ihr zu bleiben, durfte es aber

im abschließenden Spiel zwischen Salzgitter/Wolfenbüttel

und Stade keinen Sieger

geben. Denn beide Teams hatten ein besseres

Torverhältnis als die Landeshauptstädter,

die am ersten Tag mit 1:8 gegen

Gifhorn untergegangen waren. „Sammy“

Gryszkiewicz für Salzgitter und Niklas Aue

für Stade sorgten zunächst für das Hannoveraner

Wunschergebnis, doch mit zunehmender

Spieldauer gewann Salzgitter

immer mehr die Oberhand und sicherte

sich am Ende souverän mit 4:1 den Sieg in

diesem Spiel sowie im gesamten Turnier.

Auch in der Gruppe 3 sollte das Geschehen

die Beteiligten in Atem halten.

Der westliche Stützpunktbereich des NFV-

Kreises Hannover-Land sowie Uelzen/Sol-

tau-Fallingbostel und Vechta lieferten sich

einen packenden Dreikampf, den Hannover-West

schließlich für sich entschied.

Und das trotz einer 2:3-Niederlage gegen

Vechta am Auftaktabend. Doch das Team

von Trainer Ralf Serra steigerte sich am

zweiten Tag erheblich, fertigte den VfL

Wolfsburg mit 6:0 ab und entschied einen

echten Krimi im entscheidenden Spiel gegen

Uelzen/Soltau-Fallingbostel mit 1:0

denkbar knapp zu seinen Gunsten. Das

„goldene Tor“ erzielte mit seinem 13. (!)

Turniertreffer Johannes Eggestein, dessen

Vater Karl zu Beginn der 90er Jahre mit

dem TSV Havelse unter Trainer Volker

Finke in der 2. Bundesliga spielte.

Für das Stützpunktteam um Eggestein

Junior waren letztlich der klare Sieg über

Wolfsburg, aber auch ein 10:1-Erfolg über

Emsland-Süd dafür ausschlaggebend, dass

das Torverhältnis für Hannover-Land-West

den Ausschlag gab. Uelzen/Soltau-Fallingbostel

hätte bei einem Sieg über Hannover

den Turniersieg errungen, rutschte so aber

noch hinter Vechta auf Platz drei.

Vechta muss damit einmal mehr auf

eines der beiden Tickets für die beiden

besten Gruppenzweiten hoffen. Ein Gefühl,

dass die Trainer am Stützpunkt Bakum

bereits bestens kennen, denn kein

anderes Team belegte in der Geschichte

des E.ON Avacon-Cup so oft in seiner

Vorrundengruppe Platz zwei. Das Bittere

dabei: Jedes Mal reichte es nicht für die

Endrundenteilnahme. So erreichte Vechta

nur im Jahre 2004, damals als Gruppenerster,

das Finale. Bei der Ermittlung der

besten Zweitplatzierten fällt in den 7er-

Gruppen 3, 4 und 6 das Ergebnis des

Spiels gegen den Letztplatzierten aus der

E.ON Avacon-Cup 2011

treffer von Havelses Johannes Eggestein in Gruppe 3 – Vechta muss wieder einmal zittern

NFV-Hallenmeisterschaft

U13-Junioren

Gruppen 1 bis 3

Die Mannschaften

Wertung, so dass Vechta im „Vergleich

der Gruppenzweiten“ derzeit mit 12

Punkten gelistet wird. Hannover-Stadt

und der Zweite der Gruppe 1, Helmstedt/Wolfsburg“,

folgen mit zehn Zählern.

Vergleichsweise unaufgeregt verlief

die Dramaturgie in der Gruppe 1. Mit fünf

Siegen in fünf Spielen sicherte sich Osnabrück-Süd

das Finalticket und steht damit

zum fünften Mal nach 2003, 2005, 2007

und 2009 in der Endrunde um die niedersächsische

U 13-Hallenmeisterschaft, die

als E.ON Avacon-Cup ausgetragen wird.

Nur Bentheim (ebenfalls fünf Mal) und

Hannover 96 (7) waren ebenso oft bzw.

häufiger dabei.

Die Titelkämpfe in dieser Altersklasse

werden seit 1993 ausgetragen. Anlässlich

der Hallenmeisterschaft stellen sich jeweils

jene Spieler zur zentralen Sichtung

in Barsinghausen vor, die im Jahr der

Titelkämpfe 13 Jahre alt werden. Als

Stichtag gilt der 1.1. (früher 1.8.). Bis

einschließlich des Jahres 2002 nahmen

die 47 NFV-Kreise mit ihren Auswahlteams

teil. Seit 2003 beteiligen sich an

diesem Wettbewerb die 36 niedersächsischen

DFB-Förderstützpunkte. 2004

kamen die Leistungszentren der NFV-

Bundesligisten hinzu.

In den beiden vergangenen Jahren

triumphierte jeweils Hannover 96.

Der Titelverteidiger ist 2011 in der

Gruppe 4 (19./20. Januar; die Ergebnisse

lagen bei Redaktionsschluss noch

nicht vor) am Start. Die weiteren Termine:

Gruppe 5 (24./25. Januar), Gruppe

6 (26./27. Januar). maf/bo

Kreisauswahl Aurich (Stützpunkt Aurich), hinten von links: Trainer Rainer

Obieglo (Moormerland), Tido Janssen (Tura Marienhafe), Lukas Dahlhaus (FC Norden),

Jens Eeten (Spvg. Upleward), Trainer Uwe Bönsch (Groß-Midlum), Betreuer

Ingo Jakobs (Aurich). Vorne: Timo Wulzen (SV Eintracht Ihlow), Hendrik Gossmann

(SV Hansa Friesoythe), Marvin Eilerts (SV Großefehn), Veit Neemann (FC Norden),

Timo Bönsch (Spvg. Upleward). ➤

Februar 2011 31


E.ON Avacon-Cup 2011

32

Kreisauswahl Hannover-Ost (Stützpunkt Thönse), hinten von links: Trainer

Armin Peithmann (Uetze), Marvin Velasco, Alin Sinan (beide Heesseler SV),

Maik Sonnenberg (TSV Havelse), Niklas Gauslar (TSV Haimar/Dolgen), Trainer

Ralf Rohden (Lehrte). Vorne: Sascha Quast (Heesseler SV), Jannis Baier (FC

Neuwarmbüchen), Christopher Oppermann, Lennart Nowotny (beide Heesseler

SV).

Kreisauswahl Lüneburg/Lüchow-Dannenberg (Stützpunkt Ilmenau), hinten

von links: Trainer Michael Wandtke (Lüneburg), Johann Eisenberg (TSV Schnega), Noah

Barth (SV Scharnebeck), Tamino Kunter (TSV Hitzacker), Trainer Sören Hillmer (Lüneburg).

Vorne: Tom Hultsch (MTV Lüneburg), Sarukan Savunthararajan (TSV Bardowick),

Feith Menke (MTV Handorf), Malte Meyer, Hennek Wischmann (beide MTV Lüneburg).

Kreisauswahl Rotenburg (Stützpunkt Zeven), hinten von links: Trainer Sören

Haß (Zeven), Florian Schirmacher (JFV A/O Heeslingen), Max Nowosadtko (Rot-

Weiß Scheeßel), Toni Fahner, Marcel Jakisch (beide JFV A/O Heeslingen), Trainer

Mirko Friedrich (Heeslingen). Vorne: Maurice Menius, Julian Heins (beide JFV A/O

Heeslingen), David Kusber (Rotenburger SV),Jonas Steffens (JFV Concordia), Bent-

Niklas Otten (JFV A/O Heeslingen).

Februar 2011

Kreisauswahl Helmstedt/Wolfsburg (Stützpunkt Grasleben), hinten von

links: Trainer Piet Noeske (Helmstedt), Lennert Hoffie (TVB Schöningen), Nico Gerloff

(SV Lauingen/Bornum), Jonas Loock (TSG Mörse), Leonie Stenzel (VfB Fallersleben),

Trainer Stefan Korngiebel (Wolfsburg). Vorne: Marvin Ulrich (VfB Fallersleben),

Maurice Friehe (Eintracht Braunschweig), Abdelhakim Jedli (TV Jahn Wolfsburg),

Sören Reinert (Helmstedter SV).

Kreisauswahl Osnabrück-Süd (Stützpunkt Hollage), hinten von links: Trainer

Tim de Groot (Osnabrück), Steffen Tigges (TuS Glane), Lennart Wiehenkamp

(SC Melle), Jonas Burke (SF Schledehausen), Tom Witzger (TuS Glane), Trainer Uwe

Krebs (Georgsmarienhütte). Vorne: Leon Tigges (TuS Glane), Kerem Yildrim, Bastian

Schlacke, Joshua Frank (alle SF Schledehausen).

Kreisauswahl Gifhorn (Stützpunkt Isenbüttel), hinten von links: Trainer Arne

Wrede (Wesendorf), Jannes Drangmeister (VfL Germania Ummern), Jan Neuwirt

(GW Calberlah), Nick Speh (SV Tülau-Voitze), Trainer Gianni Milano (Gifhorn). Vorne:

Justus Schünemann (VfB Peine), Albert Haydarai (SV Gifhorn), John-Marlon Link

(VfB Fallersleben), Gian-Luca von Spiczak-Brzezinski (GW Calberlah), Maurice Ramme

(JFV Kickers).


Kreisauswahl Hannover-Stadt (Stützpunkt Hannover), hinten von links:

Trainer Wolfgang Stengel (Hannover), Paul Götting (TSV Limmer), Steffen Witte

(HSC Hannover), Haci-Elyesa Balli (TSV Limmer), Trainer Marcus Olm (Hannover).

Vorne: Moritz Riegel, Christophe Boukhriss (beide HSC Hannover), Ricardo

Schmidt (BV Werder Hannover), Marvin Toleikis (TSV Limmer), Sven

Krickhan (Fortuna Sachsenross).

Kreisauswahl Osnabrück-Land/Bereich Nord (Stützpunkt Kettenkamp),

hinten von links: Trainer Heino van den Berg (Bramsche), Timon Lübben (BW Hollage),

Benjamin Grismann (TuS Rulle), Tom Kleinebuntemeyer (BW Hollage), Trainer

Wolfgang Lucas (Ankum). Vorne: Samuel Zedler, Lasse-Bjarne Barz, Robin van den

Berg (alle 1. FCR Bramsche), Jerome Haskamp (Twente Enschede), Florian Tautz (BW

Hollage).

Kreisauswahl Stade (Stützpunkt Stade), hinten von links: Trainer Udo

Rathjens (Stade), Sidney Wix (JSG Apensen/Harsefeld), Julian Bahr (TuSV Bützfleth),

Alec Brinkmann (JSG Apensen/Harsefeld), Trainer Robert Schlimm

(Stade). Vorne: Nick Neumann (JFV Ahlerstedt/O/H), Patrick Behnen (JSG Apensen/Harsefeld),

Nico Gürtler, Niklas Aue (beide Deinster SV), René Moje (SV

Drochtersen/Assel).

E.ON Avacon-Cup 2011

Kreisauswahl Oldenburg-Land/Delmenhorst (Stützpunkt Ganderkesee),

hinten von links: Trainer Robert Heidtmann (Oldenburg), Thade Hein (VfL Stenum),

Jakob Dießel (VfB Oldenburg), Moritz Bätcher (VfL Wildeshausen), Trainer Pierre

Schwital (Hude). Vorne: Moritz Hannemann (VfB Oldenburg), Guy-Loic Feukeu (GV

Oldenburg), Jannik Sürstedt (SG DHI Harpstedt), Elisa Senß (Ahlhorner SV), Matthes

Barenbrügge (VfL Wildeshausen).

Kreisauswahl Salzgitter/Wolfenbüttel (Stützpunkt Salzdahlum), hinten

von links: Trainer Bernd Hornig (Salzgitter), Martin Wegmann (MTV Wolfenbüttel),

Kiattisak „Sammy“ Gryszkiewicz (Fortuna Lebenstedt), Sebastian Schlüschen (Eintracht

Braunschweig), Trainer Matthias Gluch (Dorstadt). Vorne: Leon Röpke, Dominik

Wald (beide MTV Wolfenbüttel), Jonas Wathling (MTV Schandelah/G.), Domenik

Müller, Justin Bollonia (beide VfL Salder).

Kreisauswahl Cuxhaven (Stützpunkt Langen), hinten von links: Trainer Torsten

Holz (Schiffdorf), Ali Berisa (RW Cuxhaven), Kenneth Calvin Krethe (SC Hemmoor),

Kilian Wrieden (FC Hagen/ Uthlede), Trainer Gerald Gerber (Lunestedt). Vorne:

Lena Linnenkohl (TSG Nordholz), Michael Stern (TSV Germania Cadenberge),

Janine Müller (FC Land Wursten), Niklas Müller (FC Geeste 06), Vico Schwiers (TSV

Frisch Auf Stotel).

Februar 2011 33


E.ON Avacon-Cup 2011

34

Kreisauswahl Emsland-Süd (Stützpunkt Baccum), hinten von links: Trainer

Frank Bensmann (Lingen), Jakob Heymann (SC Spelle-Venhaus), Lars Ibershoff (SV

Holthausen-Biene), Bennet Elfert (Olympia Laxten), Trainer Ingo Schröder (Twist).

Vorne: Jona Niemeyer (SV Alemannia Salzbergen), Fynn Papenbrock (SG Spelle-

Venhaus), Jan Burke (SV Holthausen-Biene), David Elfert (FC Leschede), Luca

Leigers (SV Meppen).

Kreisauswahl Northeim (Stützpunkt Northeim), hinten von links: Trainer

Michael Schwarze (Uslar), Trainer Rainer Laue (Kalefeld), Luca Schilling (JFC Roswithastadt),

Leon Niemann (JSG Markoldendorf), Leon Reinert (SVG Einbeck), Trainer

Bernd Anders (Einbeck). Vorne: Leander Baar (Eintracht Northeim), Leon Rüffer (JFC

Roswithastadt), Florian Gutermuth (JSG Markoldendorf), Maurice Weinhardt,

Simon Kühn (beide JFC Roswithastadt).

Kreisauswahl Vechta (Stützpunkt Vechta-Bakum), hinten von links: Trainer

Dietmar Hochmuth (Bersenbrück), Markus Lübberding (RW Visbek), Lambert Behrend

(BW Lohne), Benny Bloemen (RW Damme), Trainer Klaus Themann (Steinfeld).

Vorne: Maximilian Wellbrock (RW Damme), Nils Schmedes (VfL Oythe), Lukas Ripke

(RW Visbek), Niklas Ellmann, Jan Ihorst (beide VfL Oythe).

Februar 2011

Kreisauswahl Hannover-West (Stützpunkt Barsinghausen), hinten von

links: Trainer Ralf Serra (Bredenbeck), Johannes Eggestein, Janni-Luca Serra (beide

TSV Havelse), Tim Gstettner (1. FC Wunstorf), Trainer Friedrich Kuk (Wennigsen).

Vorne: Lennard Brombach, Mirco Gallus (beide 1. FC Wunstorf), Philipp Houck (VfV

Borussia Hildesheim), Lukas Volkwein (SV Germania Grasdorf), Mark Jeske (1. FC

Wunstorf).

Kreisauswahl Uelzen/Soltau-Fallingbostel (Stützpunkt Munster), hinten von

links: Trainer Marc Lettau (Bodenteich), Jonas Foth, Matthias Suchan, Alessandro Otte

(alle JSG Suderburg/Holdenstedt), Trainer Daniel Wächtler (Schneverdingen). Vorne: Luca

Schenk (JSG Suderburg/Holdenstedt), Jan Böhringer (JSG Oertzetal), Ben Hirschmann,

Nils Brüggemann (beide JSG Suderburg/Holdenstedt), Vincent Paschke (SG BHS).

Leistungszentrum Wolfsburg, hinten von links: Trainer Joachim Ohrdorf, Melvin

Kick, Julien Wossmann, Jannik-Esteban Mücke. Vorne: Fabio-V.-G. Lieto, Niklas

Wohlgemuth, Julian Nee, Jan Broistedt, Magnus Kneffel Otal.


Mädchen- und Frauenfußball

36

Februar 2011

Meppen oder Gersten –

wir sind Emsländerinnen

Frauenfußballzweitligist Viktoria Gersten schließt sich dem SV Meppen an –

Geballte Kompetenz im Emsland – Kooperation unterzeichnet

Mittendrin statt nur dabei. Diesen Slogan

vom Sportsender Sport1 haben

sich die Verantwortlichen von Victoria

Gersten zu Herzen genommen. Sie

spielen mit der ersten Frauenmannschaft

in der 2. Bundesliga. Damit das

auch in Zukunft so bleibt, hat sich der

Dorfverein aus dem Emsland einen großen

Partner gesucht und auch gefunden.

Mit dem SV Meppen schloss die

Victoria jetzt eine Kooperation. REINER

KRAMER sprach mit der Trainerin des

Zweitligisten Maria Reisinger. Es fotografierte

Doris Leiping.

Vanessa Rohling, U 17-Auswahlspielerin des

NFV.

Melanie Roters (links), Mannschaftsführerin von Victoria Gersten.

Neue Wege beschreiten. Nur so hat ein

kleiner Verein wie Victoria Gersten, der

großen Frauenfußball bietet, die Chance

zum Überleben in der 2. Bundesliga. Maria

Reisinger, auch Bereichstrainerin beim

Niedersächsischen Fußballverband, sieht kein

Problem darin, wenn die Zweitligafrauen

demnächstunter dem Namen SV Meppen antreten.

Der Frauenfußball in Niedersachsen

habe nur eine Chance im oberen Bereich,

wenn die Kräfte gebündelt und die Standorte

gestärkt werden. „Das Emsland soll wieder

eine Fußballhochburg werden“, wünscht sich

die Trainer-A-Lizenz-Inhaberin.

Ähnliche Bestrebungen gibt es im Bezirk

Lüneburg. In der Region Heeslingen,

Ahlerstedt und Otterndorf soll ebenfalls ein

Zentrum des Mädchen- und Frauenfußballs

entstehen. Ein weiterer großer Standort in

Niedersachsen ist Wolfsburg. Dort unterstützt

der Bundesligist VfL den Mädchenund

Frauenfußball. In der Region Hannover

gibt es noch keinen Schwerpunkt. Aber

mit TSV Havelse und MTV Mellendorf

spielen zwei Mannschaften im Spitzenfeld

der Frauenregionalliga.

Zurück ins beschauliche Gersten. Der

emsländische Standort für Frauenfußball

hat sicherlich einen gewissen Charme.

Aber der Spielbetrieb in der 2. Bundesliga

ist sowohl im Ort als auch im Verein auf lange

Sicht nicht aufrechtzuerhalten. Ein großer

Partner wie der SV Meppen kann da

sehr hilfreich sein. Denn nur so können in

Zukunft die Auflagen des Deutschen Fußball-Bundes

erfüllt werden.

Die Spielerinnen haben von den Gedankenspielen

einer Kooperation nichts

gewusst. Sie waren zunächst mal erstaunt,

bevor sie sich dann richtig gefreut haben.

„Die Spielerinnen wissen, dass wir jetzt

agieren und nicht nur reagieren können“,

meint die Trainerin, um dann noch eine

Lobeshymne auf ihren Heimatort loszuwerden:

„Gersten hat immer alles dafür getan,

damit wir in der 2. Liga weiterspielen konnten.

Stolz können Verein und Gemeinde

darauf sein, keine Schulden gemacht zu

haben. Auch der Etat für die nächste Saison

ist schon gedeckt. Dafür ein großes Dankeschön

an die Gemeinde.“ Dennoch sei die

Kooperation mit dem SV Meppen unum-


Wulf-Rüdiger

Müller

Richtiger

Schritt

NFV-Trainer Wulf-Rüdiger Müller zur

angestrebten Kooperation Victoria

Gersten/SV Meppen: „Das Niveau

des Frauenfußballs in Niedersachsen

ist nicht zufriedenstellend. Daher ist

es ein absolut richtiger Schritt, Leistungszentren

zu bilden. Wir müssen

daran interessiert sein, talentierte

Spielerinnen auch in Niedersachsen

zu fördern. Dafür benötigen wir landesweit

leistungsstarke Vereine, die

den Mädchen- und Frauenfußball

fördern. Konstant leisten das bisher

nur der VfL Wolfsburg und Victoria

Gersten. Derzeit wandern viele talentierte

niedersächsische Spielerinnen

in die benachbarten Städte Hamburg,

Bremen, Potsdam, Magdeburg

oder Gütersloh ab, weil dort leistungsstarke

Frauenmannschaften

spielen. Fünf bis sechs Leistungszentren

in Niedersachsen wären wünschenswert.

Der DFB strebt eine Leistungskonzentration

an, in der große

Vereine eingebunden werden, die

die Rahmenbedingungen erfüllen

können.“

gänglich. „Sie ist wichtig für das Emsland

und nicht nur für Gersten, weil wir

die Talente bündeln und in der Spitze

weiter arbeiten möchten, ohne die Breite

aus den Augen zu verlieren. Dadurch

können viele Mannschaften aus unteren

Klassen weiter vorrücken

und wir hätten geballte Kompetenz

im Emsland“, betont die

39-Jährige.

Wenn der DFB irgendwann

für die 2. Frauenbundesliga

einen Kunstrasenplatz

zur Pflicht macht, kann der

nach Einschätzung von Maria

Reisinger in Gersten

nicht realisiert werden:

„Dagegen hat der SV

Meppen eine gute Infrastruktur.

Die Geschäftsstelle

ist hauptamtlich

besetzt und im Stadion

können Flutlichtspiele

ausgetragen werden.

Die Frauen aus Gersten

hätten die Möglichkeit,

die medizinische

Abteilung

des Vereins zu

nutzen oder sich

aber auch mal mit

einem Leichtathletiktrainer

auszutauschen.

Sina Tepe, U 22-

Auswahlspielerin

des NFV.

Die Stadt Meppen liegt im Emsland zentral

und der SV zieht viele Zuschauer an. Daher

hoffen wir auch im Frauenfußball auf eine

große Resonanz, denn der SV Meppen

erhält eine erfahrene Zweitligamannschaft“,

informiert Reisinger.

Im Gegenzug plant die Übungsleiterin

das Training bis zu fünf Einheiten pro

Woche zu erhöhen. Professionelle Bedingungen

– wie Victoria Gersten sie in Meppen

vorfindet – ermutigen Reisinger zu

der Aussage: „Wir wollen insgesamt professioneller

werden.“ Fällt der Abschied

aus Gersten schwer? „Wir bleiben immer

ein Teil von Gersten. Das ist kein Abschied,

ob wir nun Meppen oder

Gersten heißen. Wir sind Emsländerinnen,

das ist wichtig“,

berichtet die 39-Jährige.

Wer profitiert sonst noch

von der Kooperation? „Viele

emsländische Vereine. Denn

Mädchen- und Frauenfußball

Maria Reisinger, Trainerin von Victoria Gersten.

alle Talente, die wir ausbilden, werden

nicht beim SV Meppen spielen können.

Daher profitieren auch die kleineren emsländischen

Vereine, die Mädchen- und

Frauenfußball anbieten, von der Ausbildung“,

erklärt die Reisingr.

Drei U 20-Weltmeisterinnen haben

wir in Niedersachsen herausgebracht, die

nicht mehr in diesem Bundesland spielen:

Kristina Gessat beim FSV Gütersloh,

Tabea Kemme bei Turbine Potsdam und

Almuth Schult beim FFC Magdeburg“,

informiert Maria Reisinger. Ein besseres

Argument für die Förderung junger Fußballerinnen

kann es doch gar nicht

geben.

Victoria die Siegesgöttin. In

Gersten ist das nicht nur ein

Wortspiel, sondern Programm.

Im Jahr der Frauenweltmeisterschaft

im eigenen Land haben

die Gerstenerinnen vorgelegt,

bevor überhaupt der Anpfiff zur

WM ertönt ist. Sie wollen

im großen

Frauenfußball

eben nicht

nur dabei

sein,

sondern

mittendrin

mitmischen.

Und

der SV

Meppen

wird

sicherlich

davon

profitieren.

Denn in

der Zukunft

wird

der Fußball

nicht nur noch

mehr weiblich,

sondern vor allem

auch erfolgreich

sein. Sowohl an

der Spitze mit der

Frauennationalmannschaft

als

auch im Emsland

mit einem leistungsstarken

Frauenteam

des SV Meppen.

Victoria sei Dank …


Februar 2011 37


Frauenfußball

38

Wolfsburgs Torhüterin Alisa Vetterlein zeigt sich nach dem Turniersieg in Oslo zuversichtlich für

die restlichen fünf Spiele der Saison. Foto: imago

Zwei Bestmarken

durch Immenbeck

Regionalliga:Yvonne Tünnermann aus Havelse führt Torschützenliste an

Die dritte Mannschaft des Hamburger

SV lief als Neuling in der Regionalliga

Nord den niedersächsischen Teams den

Rang ab und liegt mit 28 Punkten an der Tabellenspitze.

Allerdings besitzen die Hanseatinnen

keine Aufstiegsberechtigung. Erster

Anwärter zur Zweiten Liga ist der auswärts

ungeschlagene Tabellenzweite TSV Havelse.

Der letztjährige Fünfte liegt nur einen Zähler

zurück und verbuchte mit der erfolgreichsten

Offensive auch den höchsten Ligasieg mit

13:3 über die SG Jesteburg/Bendestorf. Nur

drei Punkte hinter Havelse folgen die daheim

ungeschlagenen Teams des Aufsteigers Eintracht

Immenbeck und des letztjährigen Vizemeisters

Mellendorfer TV. Immenbeck

stellt sogar das heimstärkste Team der Liga.

Danach kommen der VfL Oythe, SV Ahlerstedt/Ottendorf

und der FC Bergedorf 85.

Der Tabellenachte Jahn Delmenhorst meldet

zur Winterpause einen Trainerwechsel. Stefan

Rohde warf nach dem 1:6 gegen Berge-

Februar 2011

dorf 85 das Handtuch. Co-Trainer Bernd

Hannemann übernahm, ehe ihm nun Stefan

Ulbrich, bislang bei der Jugend von Bremen-

Neustadt, gefolgt ist. In der Abstiegszone

stehen neben den schleswig-holsteinischen

Vertretern Holstein Kiel II und FFC Oldesloe

2000 II auch zwei niedersächsische Vereine.

Die TSG Burg Gretesch als Drittletzter hat

acht Zähler, Schlusslicht SG Jesteburg/Bendestorf

nur deren vier.

Staffelleiterin Gabriele Immerthal

musste ein 2:1 von Oldesloe II gegen Holstein

Kiel II in ein 0:2 umwerten, weil eine

nicht spielberechtigte Oldesloerin eine

Minute lang mitwirkte.

In der Fairnesswertung steht neben l84

Verwarnungen und keiner Ampel nur eine

rote Karte zu Buche, die Lena Frenzel vom TV

Jahn nach dem Abpfiff in Jesteburg kassierte.

Wegen Geringfügigkeit erhielt die Delmenhorsterin

aber keine Sperre. Fairste

Mannschaft ist Immenbeck vor Ahlerstedt.

VfL zu Hause

1. Bundesliga: Nur noch fünf Spiele

Mit Erfolgen über den Deutschen

Meister Turbine Potsdam und

DFB-Pokalsieger FCR Duisburg

sorgte der VfL Wolfsburg in der abgelaufenen

Hinrunde für Furore. Bemerkenswert

auch der Start: Aus den ersten

fünf Spielen holte die Elf von Trainer

Ralf Kellermann vier (!) Siege.

Im Einzelnen: Zum Auftakt gelang

ein denkwürdiges 4:3 über den 1. FFC

Frankfurt, der vor 3200 Zuschauern einen

1:3-Rückstand aufholte, ehe ein

verwandelter Elfmeter von Navina Omilade

für die Entscheidung zugunsten

des einzigen Frauen-Erstligisten aus

Niedersachsen sorgte. Mit 3:2 in Saarbrücken

und einem 6:3-Erfolg über Herford

lief die Torfabrik zunächst weiter

auf Hochtouren, ehe eine 2:3-Niederlage

in Leverkusen die ersten Punktverluste

ergab. Doch bereits eine Woche später

kehrte Wolfsburg in die Erfolgsspur

zurück: Durch zwei Treffer von Zsanett

Jakabfi bezwang der VfL den Gast aus

Potsdam mit 2:1. Der Sieg unterstrich

die Ambitionen des Vereins, zu einem

Titelkandidaten zu reifen.

Allerdings schloss sich an dieses Erfolgserlebnis

eine Negativserie von drei

verlorenen Partien an. Deutlich fiel vor

allem die Heimniederlage gegen Bad

Neuenahr (1:4) aus. Zwei Wochen später

sollte das VfL-Stadion am Elsterweg

aber Schauplatz eines großartigen

Triumphes werden. Mit dem FCR Duisburg

wurde auch der dritte Titelfavorit

vor heimischem Publikum bezwungen. ➤

Lefke Boysen (rechts) und der TV Jahn Delmenhorst

belegen derzeit Platz acht. Foto: privat

Die Torschützinnenliste führt Yvonne

Tünnermann vom TSV Havelse mit 16 Toren

an. Es folgen Fabienne Stejskal aus Immenbeck

mit 14, Maria Albrecht aus Bergedorf

mit 12, Maike Timmermann vom HSV III mit

11 und Antje Schulz aus Havelse mit 10 Treffern.

-dkf-

g

b


Zsanett Jakabfi und zweimal Martina

Müller sorgten für einen 3:2-Sieg, an

den sich zum Ende der Hinrunde ein

0:0 gegen Bayern München und ein

4:1-Erfolg in Jena anschlossen.

Die Rückrunde begann bereits Anfang

November. Freud und Leid wechselten

sich ab wie beim 8:0 in Herford

oder 0:4 in Potsdam. Insgesamt

sind inzwischen 17 von 22 Saisonbegegnungen

absolviert. Wegen der

Frauen-WM endet die Spielzeit bereits

Mitte März. Vor den restlichen fünf

Aufgaben belegt der VfL mit 29 Punkten

hinter Potsdam (40 Zähler), Frankfurt

(39) und Duisburg (35) Platz vier.

Mit 19 Treffern macht Goalgetterin

Martin Müller der Frankfurterin Birgit

Prinz (20 Tore) und Inka Grings aus

Duisburg (19) den Titel der Torschützenkönigin

streitig.

In der Winterpause absolvierte das

Team ein Trainingslager in Spanien und

errang den „Budstikka International

Women's Cup“ in Oslo. Nach einem

4:1-Auftakterfolg über Bröndby Kopenhagen

gaben die Niedersächsinnen im

Finale dem Champions League-Teilnehmer

Arsenal London mit 6:1 das Nachsehen.

„Wir haben in Oslo zwei sehr

gute Partien gegen starke internationale

Gegner gezeigt. Das hat uns als Mannschaft

viel geholfen und zeigt uns, dass

wir auf dem richtigen Weg sind“, erklärte

Torhüterin Alisa Vetterlein nach

der Rückkehr auf der vereinseigenen

Homepage. ■

Eine erfreuliche Personalie: Ralf

Kellermann, Cheftrainer und sportlicher

Direktor, hat seinen Vertrag bis 2012

verlängert.

Alle VfL-Treffer: Martina Müller

(19), Zsanett Jakabfi (6), Martina Moser

Frauenfußball

gegen Titelfavoriten eine Macht

bis zum Saisonende – Wolfsburg gewinnt nach 6:1 über Arsenal London internationales Turnier

(5), Navina Omilade, Ivonne Hartmann

(beide 3), Stephanie Bunte, Rebecca

Smith (beide 2), Anna-Kaisa Rantanen,

Leni Larsen Kaurin, Selina Wagner

(alle 1). Hinzu kommen zwei Eigentore.

dkf/maf

Mit 19 Treffern war Martina Müller (rechts) einmal mehr beste VfL-Schützin und empfahl sich

nachhaltig für einen Platz im deutschen Aufgebot für die WM 2011. Foto: imago

Tanja Schulte soll beim BVC

für frischen Wind sorgen

2. Bundesliga: Gersten seit Oktober ohne Sieg, Cloppenburg Letzter

Victoria Gersten, Gründungsmitglied

der Zweiten Liga und in der vergangenen

Saison stolzer Tabellendritter,

kann mit 16 Punkten sowie

Platz acht nach 13 Spielen nicht zufrieden

sein. Seit dem 4:0 Mitte Oktober

2010 über Holstein Kiel wartet das

Team von Maria Reisinger und Heike

Kinder auf ein Erfolgserlebnis. Dem Sieg

über Kiel folgten zwei 1:1-Remis sowohl

im Nachbarderby beim Tabellenletzten

BV Cloppenburg als auch daheim

gegen den Vorletzten TB Berlin.

Danach gingen die Emsländerinnen in

beiden Spielen gegen den Tabellenzweiten

Lok Leipzig als Verlierer vom Feld,

wobei Victoria in Leipzig beim 0:1 erstmals

in dieser Saison kein Tor erzielte.

Gersten pendelte in der gesamten Serie

zwischen den Tabellenrängen sechs und

acht. Im DFB-Pokal scheiterte die Victoria

nach Erfolgen gegen Arminia Biele-

feld (10:1) und Cloppenburg (4:2) bei

Bayern München (0:8).

Alle Victoria-Torschützinnen (Liga):

Vanessa Rohling (6,) Martina Fennen (4),

Inga Kappel (3), Sarah Sieksmeyer, Britta

Kappel (beide 2), Melanie Roters, Katharina

Boerger, Sandra Reisinger, Lisa Drews

(alle 1). Hinzu kommen zwei Eigentore.

Der Aufsteiger BV Cloppenburg kam

über magere fünf Zähler mit 7:36 Toren

nicht hinaus und belegt nach 13 von 22

Spielen den letzten Platz. Noch keimt

Hoffnung, denn drei Mannschaften liegen

nur zwei bis fünf Punkte besser bei

zwei und sogar drei mehr ausgetragenen

Spielen. Außerdem soll die aus Herford

gekommene Tanja Schulte, die den zurückgetretenen

Trainer Matthias Rieck-

Göken nach dem 0:7 in Gütersloh ablöste,

für frischen Wind sorgen. Bei der einzigen

hohen Schlappe wurde der BVC

unter Wert geschlagen. Zur Pause hieß es

nur 0:1 und nach dem 0:2 musste der

BVC wegen Ampelkarte für Daniela Diers

in Unterzahl spielen. Das Manko des

Neulings, der gegen Werder Bremen unter

Flutlicht vor über 700 Zuschauern

spielte, liegt an der mangelnden Durchschlagskraft

im Angriff. So dauerte es bis

zum vierten Spieltag, ehe Tanja Baumann

das erste Tor in der Zweiten Liga für

Cloppenburg beim 2:4 in Hamburg

schießen konnte. Ein 2:0 im fünften Spiel

über Holstein Kiel sowie Unentschieden

gegen Magdeburg und Gersten sind auf

der Habenseite aber viel zu wenig. An 13

von 16 Spieltagen belegte die Mannschaft

einen Abstiegsrang. Nach einem

Trainingslager im türkischen Belek hofft

man auf Neuzugänge aus den USA.

Alle BVC-Treffer: Ilka Feldhaus, Tanja

Baumann (beide 2), Andrea Göken,

Christina Kokenge, Maike Moormann

(alle 1). -dkf-

Februar 2011 39


Ehemalige Stars – was machen sie heute?

40

Er war ein exzellenter

Techniker, der beidfüßig

spielte und fast überall

einsetzbar war:

GÜNTER HERMANN.

1990 wurde er mit der

DFB-Auswahl Weltmeister,

im Vereinsdress feierte

er seine größten Erfolge

mit Werder Bremen.

Von HUBERT MEYER

„Den Bremer Günter Hermann kannst’

immer nehmen”. Es war ein Satz, der aufhorchen

ließ im Vorfeld der Weltmeisterschaft

in Italien 1990. Gesprochen vom damaligen

Teamchef Franz Beckenbauer. Eine

Art Ritterschlag durch den Kaiser für einen

Fußballer, den kaum einer auf der Rechnung

hatte. Eine Äußerung, die bei vielen

Medienvertretern auf Unverständnis stieß –

so sehr, dass sogar in der Redaktion des

Fachblattes „kicker” Wetten abgeschlossen

wurden.

Heute wissen wir, dass nicht nur der

Franz Weltmeister wurde, sondern auch

Günter Hermann, den er kurz vor der WM

in seinen Kader berief. Ja, die Lichtgestalt

des Deutschen Fußballs sollte man immer

ernst nehmen, denn nicht nur Berti Vogts

wusste: „Wenn der Franz einen Raum betritt,

geht das Licht an. Ich muss erst nach

dem Schalter suchen”.

„Ich habe mir aber nicht

alles gefallen lassen,

wie der eine oder

andere Schleimer”.

Die beschriebene WM-Episode charakterisiert

eigentlich die Karriere des gebürtigen

Rehburgers (NFV-Kreis Nienburg). Immer

musste der Fußballer mehr um Anerkennung

kämpfen als andere. Dabei war er

ein exzellenter Techniker, der beidfüßig

spielte und fast überall einsetzbar war. Ein

Allrounder wie er im Buche stand. Vielleicht

lag in der mitunter fehlenden Wertschätzung

aber auch eine besondere Motivation.

Immerhin erspielte er sich mit Werder Bremen

den DFB-Pokalsieg (1991), den Europacup

der Pokalsieger (1992) und zwei

Deutsche Meistertitel (1988, 1993). Wer

kann das schon vorweisen? Vom WM-Titel

ganz zu schweigen.

Hermann, der nach seiner Bremer

Zeit zuerst in Wattenscheid und dann bei

Hannover 96 spielte, kam durch Zufall

zum SV Werder, weil die Hanseaten ein

Intertoto-Spiel nach Rehburg vergeben

hatten. Dort erfuhren die Bremer vom talentierten

Jugendlichen und luden ihn ein.

Über die Amateure rückte er dann in den

Profikader. Dass er sich anfangs schwer

Februar 2011

Ein „Ottifant”

war Hermann nie

Für Werder Bremen bestritt Günter Hermann 281 Spiele. Am 1. August 1987 gewann er mit den

Grün-Weißen das Nordderby bei Hannover 96 (Bild) mit 1:0. Für die „Roten“ schnürte der gebürtige

Rehburger von 1994 bis 1996 die Stiefel. Foto: imago

tat, liegt für ihn in der Rückschau daran,

„dass das Leistungsniveau gerade in den

A-Jugendmannschaften mit heute nicht

zu vergleichen ist”. Hermann: „Heute

spielen die A-Jugendlichen in der Bundesliga

auf konstant hohem Niveau. Da fällt

es leichter, den Sprung zu den Profis zu

schaffen.”

Nach leichten Startschwierigkeiten

setzte er sich schließlich durch und stieg auf

zum Stammspieler. Allerdings konnte er

sich selten sicher sein, denn sein Trainer Otto

Rehhagel überraschte gerade Hermann

oft mit Aus- oder Einwechslungen. Kein

leichter Stand für den Profi, der überdies

immer seine eigene Meinung vertrat – ein

Charakterzug, der heute bei vereinsverordneter

Medienschulung und vielen angepassten

Profis immer weniger an Bedeutung

erfährt. „Bei Otto musste man immer ➤


aufpassen, was man sagte. Alles wurde auf

die Goldwaage gelegt”, erinnert sich der

gelernte Stürmer und spätere Mittelfeldspieler

an Zeiten, in denen eine klare Spielermeinung

nicht gefragt war. Damals

kreierten Journalisten die Geschichte von

„Ottos Ottifanten”, weil viele Spieleraussagen

den Kommentaren des Trainers

glichen. „Ich habe mir aber nicht alles gefallen

lassen, wie der eine oder andere

Schleimer”.

Nein, Hermann ließ sich nicht verbiegen,

auch nicht als Otto dem zurückgekehrten

Weltmeister nahe legen ließ, den

Klub zu verlassen. „Unser Schatzmeister

Manfred Müller kam zu mir, um mir einen

Wechsel nach Karlsruhe schmackhaft zu

machen. Aber wir hatten gerade gebaut

und außerdem wollte ich den Konkurrenzkampf

annehmen.” Rehhagel hatte Torsten

Legat verpflichtet.

Nach zwei weiteren Jahren und dem

Europacupsieg der Pokalsieger in der Tasche

verließ Günter Hermann schließlich

Werder Bremen, um nach einem kürzeren

Intermezzo in Wattenscheid („Mein größter

Fehler, obwohl lukrativ”) zu Hannover 96

zu wechseln. Sein ehemaliger Bremer Mitspieler

„Manni“ Burgsmüller unterhielt gute

Kontakte zum damaligen 96-Trainer Rolf

Schafstall. Hermann: „Es war ein gutes Gespräch

und die Nähe zu Bremen überzeugte

mich schließlich.“ Doch in der niedersächsischen

Metropole erwartete ihn eine

Art Abenteuer-Achterbahn der Gefühle.

Nach anfänglichen Erfolgen (Rettung

vor dem Abstieg in der Saison 1993/94)

wurde schließlich Schafstall entlassen - dazu

kamen Veränderungen im Vorstand, die

aus Hermanns Sicht letztlich überhaupt

nicht passten. „Man hat damals sogar versucht,

mich nachts zum Spielertrainer zu

machen, das war schon alles recht seltsam.”

Es kam Neururer als Trainer, „mit

dem wir erfolgreich waren“, doch am Ende

musste auch „Peter der Große” - trotz guter

Platzierung - gehen. Hermann, inzwischen

Kapitän, verstand die Welt nicht

mehr. Es war die Zeit, in der die Ex-Spieler

Frank Hartmann und Carsten Surmann die

sportlichen Geschicke leiteten – zusammen

mit dem dann verpflichteten „harten

Hund” Egon Coordes. Enttäuschung

schwingt deutlich in seinen Worten mit,

wenn er über „viel Theater” und „Schikane”

am Ende seiner Karriere spricht.

Heute lebt ein zufriedener Günter Hermann

mit seiner Familie in Osterholz-

Scharmbeck und betreut den ortsansässigen

„Verein für Sport und Körperpflege“

(VSK), den er als Trainer von der Bezirks- bis

in die Oberliga geführt hat. Hier vor den Toren

Bremens liegt auch sein Sportgeschäft.

Gab es nie den Wunsch, in den Profibereich

einzusteigen? „Ich habe in der

Scouting-Abteilung des SV Werder gearbeitet

und auch das Angebot gehabt, im Jugendbereich

zu trainieren. Aber das ließ

sich nicht mit meinen Vorstellungen vereinbaren.

Ich will mein eigener Herr und nicht

von anderen abhängig sein.” Fußball spielt

er noch hin und wieder in Traditionsmannschaften.

Ab und an treffen dabei Jens Todt

und Günter Hermann aufeinander. Der eine

Europameister, der andere Weltmeister –

obwohl beide während der jeweiligen Turniere

nicht spielten. Aber alle Fußballer wissen:

Zu jedem erfolgreichen Team gehört

auch eine starke Bank. ■

Ehemalige Stars – was machen sie heute?

Seit 1996 führt Günter Hermann (im Bild mit DFB-Ehrenspielführer Uwe Seeler) in Osterholz-

Scharmbeck ein Sportfachgeschäft. Foto: privat

1990 gewann Günter Hermann (links) mit der deutschen Nationalmannschaft den Weltmeistertitel.

Nach der Rückkehr aus Italien wurde die Truppe von DFB-Teamchef Franz Beckenbauer beim

Empfang auf dem Frankfurter Römer von den Fans gefeiert. Rechts Pierre Littbarski. Foto: imago

Februar 2011 41


Bezirk Braunschweig

42

Drei empfehlen sich

für Bereichsauswahl

Finja, Jella und Sarah überzeugen beim

U 13-Sichtungsturnier in Wolfenbüttel

Ein voller Erfolg war das Sichtungsturnier

für Mädchen des

Jahrgangs 1998/99 in der Turnhalle

der Kreisberufsschule Wolfenbüttel.

Insgesamt sahen die NFV-

Trainerinnen 120 Mädchen aus

den unterschiedlichen Kreisen.

Corinna Biese und Stefanie

Gottschlich, Trainerinnen vom

Stützpunkt Wolfsburg, Heike Völke,

Trainerin im Teilbereich Göttingen,

Iris Bartels und Ulrike Panos,

Teilbereichstrainerinnen aus

Braunschweig, sowie Meike Berger,

Bereichstrainerin und neue

Leiterin des Teilbereichs Südost,

hatten einen langen Sonntag und

mussten sich viele Notizen machen,

um die richtigen Mädchen

für die Auswahl zu sichten.

Meike Berger war mit den gezeigten

Leistungen aller Auswahlmannschaften

zufrieden: „Gerade

der jüngere Jahrgang ist technisch

auf einem sehr hohen Stand, die

Mädchen fangen immer früher mit

Prominenter Besuch bei Goslars

Schiedsrichtern: Lutz Michael

Fröhlich, hauptamtlicher Leiter der

DFB-Abteilung Schiedsrichter, referierte

Ende November im Dorfgemeinschaftshaus

Othfresen.

Schade war es schon, dass

sich trotz der großen Mühe, die

sich der Kreis-Schiedsrichterausschuss

(KSA) Goslar bei der Ausrichtung

der Veranstaltung gemacht

hatte, nur knapp 100

Schiedsrichter in Othfresen einfanden.

Dies lag aber weniger am Referenten

Lutz Michael Fröhlich, als

vielmehr an den winterlichen Wetterkapriolen

mit Schnee und Glatteis

– dagegen ist auch ein Schiedsrichter-Ausschuss

machtlos.

Da die Veranstaltung „kreisübergreifend“

publik gemacht wur-

Februar 2011

dem Spielen an, und da sie alle mit

Jungen zusammen spielen müssen,

haben sie einen kleinen Vorteil.“

Es wurden 30 Mädchen von

den Trainerinnen ausgewählt, sie

trainieren ab Februar in der Turnhalle

in Vöhrum. Den genauen Termin

gibt Berger rechtzeitig bekannt.

Die U 13 ist die erste Auswahlmannschaft

des Niedersächsischen

Fußballverbandes. Die gesichteten

Mädchen aus dem Bezirk

Braunschweig haben also beste

Chancen, in diese Auswahl zu

kommen.

Die Kreisauswahl aus Wolfenbüttel

mit Trainer Christian Kluge

startete verhalten in die ersten drei

Partien, steigerte sich aber mit

zwei Siegen: „Wir konnten erst

einmal miteinander trainieren, das

machte sich in den ersten Spielen

bemerkbar“, berichtete Kluge, der

für die Kreisauswahl noch Hallenzeiten

zum Trainieren sucht.

Sie haben es geschafft: Sarah Bost, Finja Heidrich und Jella Ahrens (von

links) werden im neu gegründeten Teilbereich Südost trainieren.

Die Wolfenbütteler Partien im

Überblick: Wolfenbüttel – Braunschweig

2:2. Fatima Matsene und

Hanna Angerstein erzielten die Tore

für den Kreis Wolfenbüttel zum

gerechten Remis.

Wolfenbüttel – Goslar 0:2.

Goslar siegte verdient, die Wolfenbütteler

verschliefen das Spiel.

Wolfenbüttel – Gifhorn 1:3.

Finja Heidrich konnte nach dem

0:3 nur noch verkürzen.

Wolfsburg – Wolfenbüttel

1:3. Finja Heidrich wurde immer

Lutz Michael Fröhlich

besucht „die Basis“

Referat vor 100 Schiedsrichtern in Othfresen

de, konnte der Goslarer Kreis-

Schiedsrichterobmann Christian

Biel neben Vertretern des Bezirks-

Schiedsrichterausschusses Braunschweig

auch Unparteiische aus

mehreren Nachbarkreisen, insbesondere

aus Wolfenbüttel und

Salzgitter begrüßen.

Über eine Stunde referierte

„L.M.F.“ über die Nachwuchs- und

Talentförderung beim DFB, über

die Kriterien zur Einstufung von

Schiedsrichtern sowie über „Persönlichkeit

und Führungskompe-

tenzen“. Dabei ging er auf das

Coaching-Programm in den Junioren-Bundesligen

und auf die Frage,

was einen guten Spiel-LEITER

ausmacht, gezielt ein.

Das Gespür für die jeweilige

Spielsituation entwickeln, sich Autorität

verschaffen und vor allem

über die gesamte Spielzeit erhalten,

mögliche Problemfelder wahrnehmen

und entsprechend reagieren

können, das alles und vieles

mehr gehört dazu – hierauf richten

der DFB und die jeweiligen Regio-

besser und erzielte zwei Tore. Ein

Tor steuerte Julia Wagner bei.

Wolfenbüttel – Salzgitter 3:2.

Das beste Spiel der Wolfenbütteler

Auswahl. Finja Heidrich lief zur

Hochform auf und erzielte alle drei

Tore.

Aus dem Kreis Wolfenbüttel

schafften Finja Heidrich (BV

Germania), Sarah Bost (TSV

Sickte) und Jella Ahrens (SV Kissenbrück)

den Sprung in die

Auswahl des Teilbereichs Südost.

Klaus Naue

Große Freude herrschte

bei der neu gegründeten F-Juniorinnen-Mannschaft

der SG

Solschen, die während der Junioren-Hallenspiele

in Vechelde

durch WM-Kreis-Koordinator

Dieter Sandmann einen vollständigen

11er-Trikotsatz erhielt. Mit

anwesend waren der Peiner

Kreisvorsitzende Josef F. Hanke

und die Vorsitzende des Jugendund

Schulfußballausschusses,

Heike Hansen. Auch der TSV Essinghausen

wurde vom DFB mit

dieser Spende bedacht, hier war

Reinhard Matschurek der Überbringer.

Das Foto zeigt (v.l.) Jochen

Kortz, Gründer und Betreuer

der F-Juniorinnen, Dieter

Sandmann, Heike Hansen und

Josef F. Hanke. Peter Baumeister

nalverbände ihre Schwerpunkte

aus.

Im Anschluss musste der ehemalige

FIFA-Schiedsrichter noch

unzählige Fragen beantworten

und den ein oder anderen Autogramm-/Fotowunsch

erfüllen.

Der besondere Dank des

Schiedsrichter-Ausschusses gilt vor

allem dem Regionalbeauftragten

Jens Goldmann, der über seine guten

Kontakte diesen Abend überhaupt

erst ermöglichte und im

Vorfeld alle organisatorischen Fragen

mit dem Referenten klärte.

Ferner bedankte sich der KSA Goslar

beim ortsansässigen FC Othfresen,

der sich richtig ins Zeug gelegt

hatte, um kleine Snacks sowie Getränke

an den Mann (und die Frau)

zu bringen. Axel Pioch


Der FC Eintracht

verteidigt den Titel

Oberligist gewinnt „August-Wenzel-Turnier“

Mit einem Turniersieg des

Oberligisten und Titelverteidigers

FC Eintracht Northeim endete

in der Einbecker Stadionsporthalle

das traditionelle „August-Wenzel-Turnier“.

Im Gedenken

an den ehemaligen langjährigen

NFV-Präsidenten richtet die

SVG Einbeck 05 alljährlich den interessanten

Hallen-Wettbewerb

mit spielstarken Teams aus. Die

FCer aus der Kreisstadt setzten

sich im Turnierfinale mit 4:2 gegen

die Landesliga-Formation des

Veranstalters SVG Einbeck 05

durch.

Beide Vertretungen hatten

sich zuvor als Sieger der beiden

Vorrunden-Gruppen mit jeweils

fünf Mannschaften behauptet

Gewann den „Wenzel-Cup“ 2010: Das Team von FC Eintracht Northeim I.

Trainer Marco Wagner war von seiner Truppe

hellauf begeistert. So sprang die Auswahl des NFV-Kreises

Helmstedt erst ganz kurzfristig beim 25. Schöninger Neujahrsturnier

ein und konnte mit vier Siegen und einem Unentschieden

bei einem Torverhältnis von 13:4 souverän den

Turniersieg erringen. Alle Mannschaften waren sich einig,

dass das Team den attraktivsten Fußball gespielt hatte und

verdient Sieger des Turniers wurde. Zudem konnte mit Antonio

Salomon Job der Torschützenkönig (sechs Treffer) gestellt

werden. „Ich möchte mich bei allen Spielern für diesen

schönen Nachmittag bedanken! Es hat riesig Spaß gemacht,

euch zu coachen!“ so Trainer Marko Wagner gegenüber

seiner Mannschaft nach Übergabe des Siegerpokals.

Die Ergebnisse der Helmstedter: 0:0 gegen Leu Braunschweig,

6:1 gegen Ölper Braunschweig, 3:1 gegen Schöningen

08, 3:2 gegen Hoiersdorf/Twieflingen und 1:0 gegen

Volkmarode. Das Foto zeigt (stehend von links) Marco

Wagner, Christoph Vogel, Simon Bock, Maurice Menzel, Leo

Hartmann und Michael Veith sowie (hockend von links) Florian

Kiehne, Jan Konitz, Patrick Koch, Marcel Hochgräfe und

Antonio Salomon Job.

und für das Endspiel qualifiziert.

Vorjahressieger FC Eintracht Northeim

erreichte in Gruppe A

9 Punkte und 19:10 Tore, womit

man den 1. FC Germania Egestorf/Langreder

aus der Landesliga

Hannover (7 Punkte, 8:7 Tore) auf

Gruppenplatz zwei verweisen

konnte. Ausrichter SVG Einbeck

05 I erzielte in Gruppe B optimale

12 Punkte und 16:7 Tore. Auf

Rang zwei landete der SC Gitter

aus der Braunschweiger Bezirksliga

3 mit 9 Punkten und 6:5 Toren.

Die beiden Gruppenzweiten

standen sich vor dem eigentlichen

Turnier-Endspiel im „Kleinen

Bezirk Braunschweig

Finale“ gegenüber. Hier konnte

sich der SC Gitter mit 3:2 nach

Neunmeterschießen (1:1 nach regulärer

Spielzeit) durchsetzen.

Der Siegerpokal und das Top-

Preisgeld des „August-Wenzel-

Turnier 2010“ gingen wie im Vorjahr

an den FC Eintracht Northeim

I. Die FCer stellten mit Mohammed

Alawie auch den Torschützenkönig

des Turniers (sieben

Treffer). Weitere Sonderehrungen

gingen an Sascha Strutynski

(SC Gitter) als bester Torhüter

und an Ertan Ametovski (SC

Langenhagen) als bester Turnierspieler.

Manfred Kielhorn

Siegerehrung im „Einbecker Brauhaus“: Rudi Wenzel (rechts) überreicht

den Siegerpokal.

Beim SV Kralenriede

gab es Riesenjubel für die Auszeichnung

als „Fairste Mannschaft

im NFV-Kreis Braunschweig“.

Kreisvorsitzender Volker

Baumgärtel und der Vorsitzende

des Vereins, Horst-Dieter

Steinert, übergaben jetzt die

Plakette und den Siegerpokal.

Die Nachwuchskicker des SV

Kralenriede erhielten für das

sportlich faire Verhalten der

Herrenfußballer einen Satz Trikots

von der Öffentlichen Versicherung.

G.S./Foto: privat

Februar 2011 43


Bezirk Braunschweig

44

Das Weihnachtsturnier

der Fußball G-Jugend im

NFV-Kreis Salzgitter wurde

zu einem vollen Erfolg. Die

Spielrunde der jüngsten

Kicker gewann FC Viktoria

Thiede (vorn hockend) vor

Fortuna Lebenstedt, Borussia

Salzgitter, SV Innerstetal,

SCU SalzGitter, VfL

Salder, GA Gebhardshagen,

JSG Burgberg und KSV Vahdet

Salzgitter. Die Staffelleiter

Rudi Goldbach, Heiko

Salugga und Werner Hiersemann

übergaben den teilnehmenden

Mädchen und

Jungen eine Weihnachtstüte

und eine Erinnerungsmedaille.

Das Siegerteam aus

Thiede nahm zusätzlich

auch noch den Siegerpokal

entgegen.

Foto: Günter Schacht

Bezirk Hannover

„Der NFV-Kreis Hildesheim

ist gut aufgestellt. Unter den 47

Kreisen des Niedersächsischen

Fußballverbandes hat der Kreis

Hildesheim in vielen Bereichen eine

Spitzenposition inne“, eröffnete

der Kreisvorsitzende Detlef

Winter seine Rede beim Neujahrsempfang.

Die Delegierten von 62

Vereinen hatten sich Zeit genommen,

um den Hildesheimer Fußball

bei diesem Empfang in das

neue Jahr 2011 zu begleiten.

Das Thema Schul- und Vereinskampagne

„TEAM 2011“ lag

Winter ganz besonders am

Herzen. Die beteiligten Vereine

erhielten je 100 Euro ausgeschüttet.

Fairness und sportliches Verhalten

einzufordern habe oberste

Priorität, „der Fußball darf nicht

zum Proletensport degenerieren“,

war die klare Ansage Winters.

In den kommenden Jahren

werden Reformen im Fußball

Februar 2011

„Hildesheim ist kein

Übernahmekandidat“

Neujahrsempfang des Kreises für die Vereine

unerlässlich. Die Verschlankung

und Bündelung von Strukturen

sind bereits im vollen Gange. Fusionen

kleiner Kreise werden

eingefordert und werden unweigerlich

auch kommen. Mit 117

Vereinen, 700 Mannschaften

und fast 25.000 Mitgliedern als

viertgrößter Kreis im Verband sei

Hildesheim jedoch wahrlich kein

Übernahmekandidat. Ob aber

einzelne Vereine aus der unmittelbaren

Nachbarschaft bei einer

zukünftigen Strukturreform Richtung

Hildesheim tendieren, ist

bis dato pure Spekulation. Die

Diskussion hierzu hat aber schon

begonnen, versicherte der Kreisvorsitzende.

„Ich bin grundsätzlich für

freiwillige Zusammenschlüsse“,

betonte August-Wilhelm Winsmann,

Vorsitzender des Bezirks

Hannover und NFV-Vizepräsident.

Finanziell und personell müssten

die Fußballer künftig mit sinkenden

Ressourcen auskommen. „In

Kreisen, in denen kein eigenständiger

Spielbetrieb möglich ist, ist

ein Zusammenschluss sinnvoll. Ich

denke, langfristig werden die Bezirke

überflüssig sein“, erläuterte

Winsmann.

Die Auszeichnung der Ehrenamtspreisträger

stand bei dieser

Veranstaltung wieder im Mittelpunkt.

Mit der DFB-Uhr und der

dazugehörigen Urkunde wurden

Die Hildesheimer Ehrenamtspreisträger 2010 von rechts: Klaus Maidorn (DSC Duingen), Hubert Lambertz (SC Drispenstedt),

Tanja Lichthardt (SV Bockenem 07), Rainer Geweke (SV Rot-Weiß Wohldenberg), Fritz Stahl (SC Asel),

Günter Källner (SV Eintracht Bad Salzdetfurth) und Kreisvorsitzender Detlef Winter. Fotos: Burghard Neumann

August-Wilhelm Winsmann

die folgenden Vereinsmitarbeiter

ausgezeichnet: Günter Källner

(SV Eintracht Bad Salzdetfurth),

Klaus Maidorn (DSC Duingen),

Rainer Geweke (SV Rot-Weiß

Wohldenberg), Fritz Stahl (SC

Asel), Hubert Lambertz (SC Drispenstedt).

Besonders engagiert

im Mädchenfußball hat sich Tanja

Lichthardt vom SV Bockenem 07.

Sie verbringt nebst Lebenspartner

ein Wochenende im Vier-Sterne-

Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen,

das dort durch den

NFV organisiert und mit einem

tollen Rahmenprogramm ausgestattet

wird.

Ein weiterer Höhepunkt war

die Vergabe des NFV-Jugendförderpreises

der DFB-Stiftung

Egidius Braun 2010 durch den

Kreisjugendobmann Hans-Jürgen

Schwellnus. Aus dem NFV-Kreis

Hildesheim gehört der VfL Nordstemmen

zu den Preisträgern.

Hocherfreut nahm der VfL-Jugendleiter

Peter Thimm die Urkunde

entgegen.

Burghard Neumann


Feierte seinen 90. Geburtstag: Rudi

Zobel. Fotos: Machule

Im Kreise zahlreicher Sporthonoratioren

feierte die Schaumburger

Schiedsrichterlegende Rudolf

Zobel am 8. Januar im Vornhäger

Krug seinen 90. Geburtstag. Der

gebürtige Koblenzer war 60 Jahre

lang als Schiedsrichter tätig und

leitete während dieser Zeit weit

über 4.000 Spiele.

Urkunden, Pokale, Ehrenteller,

Wimpel und zahlreiche Verdienstnadeln,

fein säuberlich aufgereiht,

schmücken einen Teil des

Wohnzimmers von „Rudi“ Zobel

in der Leinenweberstraße. Viele

Stadthäger erinnern sich an Rudolf

Zobel, der von 1967 bis 1978

Herbergsvater in Stadthagen war.

Von frühester Kindheit an interessierte

er sich für den Sport.

In seinem Geburtsort Koblenz

begann er 1928 mit Handball,

wurde Turner und Leichtathlet

beim CVJM Eichenkreuz.

Durch das sogenannte Landjahrlager

kam Rudi Zobel 1935 nach

Rodenberg, wo er mit dem Fußballspielen

begann. 1936 trat er

dem SC Marathon Stadthagen

bei und wurde 1937 Schieß- und

Sportwart. Im Februar 1939 legte

er in Haldem/Westfalen seine

Schiedsrichterprüfung ab. Nach

seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft

stellte er sich 1946

dem VSK Stadthagen (Verein für

Sport- und Körperpflege) als

Schiedsrichter zur Verfügung.

In Obernkirchen wurde er

zum 1. Kreisjugendobmann des

Beim Schalke-Spiel

flatterten die Hosen

Schiedsrichterlegende Rudi Zobel wurde 90 Jahre –

Über 4.000 Spiele geleitet und

50.000 Kilometer mit dem Rad zurück gelegt

Gesamtkreises Schaumburg gewählt.

Dieser Kreis wurde 1947

aufgelöst und der Kreis Schaumburg-Lippe

gegründet. Als Mitgründer

war er im Jugendausschuss

tätig und gehörte 20 Jahre

dem Schiedsrichterausschuss an.

Von 1946 war er Jugendtrainer

beim VSK Stadthagen.

Dieser Verein wurde 1950 aufgelöst

und der heutige FC Stadthagen,

zu dessen Gründungsmitgliedern

Rudi Zobel zählt, ins

Leben gerufen. Auch hier schlug

sein Herz für die Jugend. Über

Jahre hinweg hatte er das Amt

des Jugendtrainers inne und war

gleichzeitig technischer Leiter

der Jugendabteilung. Aus gesundheitlichen

Gründen legte er

1962 diesen Posten nieder. Es

folgten elf Jahre als Ballwart und

drei Jahre als Vereinsschiedsrichterobmann.

Blick in das Wohnzimmer des Jubilars.

Auch der Schwimmsport

hatte bei Rudi Zobel einen hohen

Stellenwert. In den Jahren 1936

bis 1942 erwarb er den Grund-,

Leistungs- und Lehrschein und

war als Riegenhelfer am Beckenrand

tätig. Für seine besonderen

Verdienste wurde Rudi Zobel Ehrenmitglied

bei der DLRG.

Noch immer blickt der heute

90-Jährige voller Stolz auf seine

60 Jahre Schiedsrichtertätigkeit

und auf seine mehr als 4.000

Einsätze zurück. An einige Pannen,

die er mit Bravour gemeistert

hat und die er nicht vergessen

wird, erinnert er sich heute noch.

Da war das Fußballspiel VSK

Stadthagen gegen FC Schalke 04

am Buß- und Bettag 1946 vor

großer Kulisse im Jahnstadion

Stadthagen. Rudi Zobel war als

Schiedsrichter vorgesehen, eigentlich

das Vorspiel der Jugend zu

Bezirk Hannover

pfeifen. Da der Herrenschiedsrichter

kurzfristig ausgefallen war,

musste Rudi in die Bresche springen

und die Partie leiten. Zum ersten

Mal in seinem Leben stand er

nun mit Schalker Nationalspielern

auf dem Platz. „Mir flatterten im

wahrsten Sinne des Wortes nicht

nur die Nerven, sondern auch die

Hosen“. 1989 leitete Rudi Zobel in

Enzen als Schiedsrichter sein letztes

Pflichtspiel bevor er von der

Schiedsrichterbühne im Herrenbereich

abtrat und danach nur noch

Spiele im Jugendbereich pfiff.

Zu gern erinnert er sich an

frühere Zeiten, als er bei Wind

und Wetter mit dem Fahrrad

nach Uchte, Steyerberg oder Bad

Pyrmont zu den Spielen gefahren

ist. In zehn Jahren legte er mit

dem Rad rund 50.000 Kilometer

für den Sport zurück. Auf seinen

Touren mit dem Rad blieb ihm das

Glück fast immer treu. Nur zweimal

musste er auf den Fahrten zu

den Spielen ungewollt Halt machen,

um am Wegesrand seinen

Drahtesel zu flicken.

An seinem Ehrentag konnte

er nicht nur viele Glückwünsche

von seinen Sportfreunden entgegennehmen,

sondern auch viele

Erinnerungen auffrischen.

Helmut Machule

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Februar 2011 45


Bezirk Hannover

46

Von Fällen für

das Sportgericht

Sportrichter Ralph-Uwe Schaffert referiert

Über Spielstrafen, Verwaltungsentscheide

und Sportgerichtsverfahren

referierte der Vorsitzende

des Hildesheimer Sportgerichts,

Ralph-Uwe Schaffert, vor 30 Fußballspartenleitern,

Jugendleitern

und Betreuern der Hildesheimer

Fußballvereine im Schulungsraum

in Emmerke.

Verwaltungsentscheide, Einsprüche

und Urteile sowie die Abläufe

bei der Urteilsfindung und

der Festlegung der Strafen wurden

genauer unter die Lupe genommen.

Schaffert weiß, wovon er

spricht; ihm kann keiner etwas

vormachen - war er doch selbst

viele Jahre aktiver Fußballer (spielte

unter anderem beim VfV in der

Verbandsjugendliga, bei der FSV

Sarstedt in der Bezirksliga und

dem VfR Ochtersum), ist er auch

Trainer (DFB-Lizenz Leistungsfußball)

der in der Oberliga Niedersachsen

spielenden Frauenmannschaft

vom PSV Grün-Weiß Hildesheim

und sorgt auch noch als

Schiedsrichter für die Einhaltung

der Fußballregeln.

Über Recht zu sprechen, Urteile

zu fällen und über Ordnung

im Fußballwesen zu wachen fällt

ihm nicht schwer, denn der 54-

Jährige ist hauptberuflich Vorsit-

Der Zweite ist der erste Verlierer.

Doch diese Weisheit aus dem

Reich des Sports stimmt nur bedingt.

Wie wertvoll ein zweiter

Rang sein kann, zeigte sich bei der

Hallen-Bezirksmeisterschaft der C-

Juniorinnen des Bezirks Hannover.

Februar 2011

zender Richter am Oberlandesgericht

in Celle. So ist es auch nicht

verwunderlich, dass der Verband

schon seine Fühler nach dem HildesheimerSportgerichtsvorsitzenden

ausgestreckt hat. In Emmerke

gab der Referent einen interessanten

Einblick in die Arbeit des Sportgerichts.

Die zu treffenden Entscheidungen

basieren auf der

Spielordnung und der Rechts- und

Verfahrensordnung des NFV.

Kreislehrwart Siegfried Herrmann

hatte nach drei Informationsabenden

über das Spiel- und

Passrecht mit fast 100 Vereinsmitarbeitern

den Sportrichter für eine

neue Vortragsreihe eingeladen.

Aufgrund der großen Nachfrage

wird auch bei diesem Thema ein

dritter Vortragsabend organisiert.

Schaffert war gut vorbereitet.

Er informierte und beantwortete

alle Fragen, die den Fußballverantwortlichen

„auf den Nägeln brennen“.

Eine der am häufigsten gestellten

Fragen – sie bereitet oft

Kopfzerbrechen unter den Teilnehmern

- betraf das Festspielen in

höherklassig spielenden Mannschaften.

„Hierbei gibt es feste Regeln“,

so Schaffert. „Ein Akteur

muss mindestens zwei aufeinander

folgende Pflichtspiele in der

TSG jubelt über Rang zwei

C-Juniorinnen sichern sich den Titel

des Hallen-Bezirksmeisters

Denn da sich in Ahlten die Gastmannschaft

des VfL Wolfsburg II

(Bezirk Braunschweig) den Turniersieg

sicherte, reichte den gastgebenden

Nachwuchsfußballerinnen

der TSG Ahlten die zweite Position,

um sich den Titel des Bezirks-

höherklassigen Mannschaft ausgesetzt

haben, sonst ist der Fußballer

nicht spielberechtigt. Die Spiele

müssen aber tatsächlich stattgefunden

haben“, lautete die Antwort.

Bei den G- bis D-Junioren

gibt es diese Festspielregel indes

nicht, wenn die Spieler in einer

höheren Altersklasse eingesetzt

werden.

Besonders teuer kann es bei

einer doppelten Ahndung werden,

wenn nämlich nach einem

Sportgerichtsverfahren verletzte

Spieler einen Schritt weiter gehen

und eine Zivilklage beim Amtsgericht

wegen Körperverletzung

einreichen. Hier wirkt sich das Urteil

oft in einer saftigen Geldsumme

für den Sünder aus, die er als

Schmerzensgeld zahlen muss, erläuterte

Schaffert. Vor das Sportgericht

gelangen dabei regel-

meisters zu sichern. Den Doppelerfolg

in der heimischen Region

machte die zweite Vertretung der

TSG perfekt, die in der Gesamtabrechnung

auf Platz drei landete

und somit Vize-Bezirksmeister

wurde. Beide Teams werden von

Cordula Anderson trainiert.

Der Wettbewerb entwickelte

sich von Anfang an zu einem Zweikampf

zwischen dem späteren Sieger

und dem neuen Bezirksmeister.

Am Ende hatten die jungen

Die Teams TSG Ahlten I und II belegten bei der Bezirksmeisterschaft den ersten und zweiten Platz. Das Foto zeigt (stehend

von links) Co-Trainer Peter Kampmann, Lea Kampmann, Jana Leichnitz, Trainerin Cordula Anderson, Anna-Lena Füllkrug,

Mady Schlawin, Nina Heise, Silke Lührs, Lisa Anderson und Co-Trainerin Beate Wolter sowie (hockend von links) Celina

Klebe, Michelle Mahler, Kira Wolter, Sabrina Harke, Nena Schneider, Luisa Windrich und Louisa Pinkert.

Das rote Satzungswerk des NFV ist

immer dabei. Der Sportgerichtsvorsitzende

Ralph-Uwe Schaffert

referierte vor Fußballspartenleitern

und Jugendleitern des NFV-

Kreises Hildesheim. Foto: Neumann

mäßig nur die Fälle grober Unsportlichkeiten,

wobei eine

mündliche Verhandlung zumeist

nur erforderlich wird, wenn der

Spielbericht des Schiedsrichters

ungenau oder der Sachverhalt

sehr strittig ist. Eindeutige Fälle

werden im schriftlichen Verfahren

abgewickelt, Bagatellen durch

den Spielausschuss per Verwaltungsentscheid

entschieden.

Das gesamte Kreissportgericht

besteht zurzeit aus sechs Personen

(Vorsitzender und fünf Beisitzer),

von denen meist drei und

der Vorsitzende zusammentreten.

Wenn eine eilbedürftige Entscheidung

getroffen werden muss, urteilt

Schaffert als Einzelrichter. Die

Vereine sind aber auch in anderen

Fällen mit einer Entscheidung

durch Schaffert allein einverstanden,

denn das entlastet die Vereinskasse.

„Wer sich unangemessen verhält,

wird angemessen bestraft“,

lautet die Devise des Sportrichters.

Die Brutalität auf den Sportplätzen

hat enorm zugenommen. Gegenüber

den beiden Vorjahren sind es

15 bis 20 Prozent. Die Mehrarbeit

des Sportgerichts ist erkennbar.

„Bis Ende dieses Spieljahres könnte

es an die 100 Verfahren geben“,

erläuterte Schaffert. Bis zum

jetzigen Zeitpunkt wurden bereits

41 Urteile gesprochen.

Burghard Neumann

„Wölfinnen“ die Nase knapp mit

22 Zählern und somit nur um einen

Punkt mehr vorn. In den direkten

Duellen mit den beiden folgenden

Ahltener Teams hatten die

Gäste aus Wolfsburg allerdings immer

das bessere Ende. Die erste

Ahltener Vertretung besiegten sie

mit 1:0, die Reserve der Gastgeberinnen

mit 3:0. Im vereinsinternen

Duell der Ahltenerinnen behielt die

erste Garde mit 3:1 die Oberhand.

Im neunköpfigen Starterfeld

bei den Bezirksmeisterschaften

hatten aber auch die Wolfsburgerinnen

einen Vergleich mit den eigenen

Farben. Denn der Nachwuchs

des Frauen-Erstligisten war

mit zwei Mannschaften vertreten.

Mit 5:0 setzte sich die zweite Garnitur

gegen das erste Team, das in

der Endabrechnung auf Position

acht landete, durch. Diese Begegnung

war zudem mit ihren fünf

Treffern die torreichste des gesamten

Turniers.

Gleich viermal brachten es

die C-Juniorinnen allerdings in

den 36 Partien auch fertig, den

Zuschauern keinen einzigen Treffer

zu präsentieren. Dennoch

zeigte sich Organisatorin Corinna

Hedt mit dem gesamten Ablauf

des Turniers und den gezeigten

Leistungen der Nachwuchskickerinnen

zufrieden.


Jens-Peter Hecht bei der Präsentation

seiner Südafrika-Eindrücke.

Auf Einladung des Fußball-Kreises

Soltau-Fallingbostel referierte

Jens-Peter Hecht im Rahmen der Jahresabschlussveranstaltung

über seine

Erlebnisse aus 17 Monaten Tätigkeit

als Medienkoordinator für die örtlichen

Organisationskomitees aller

Spielorte bei der WM in Südafrika.

Der erfahrene PR-Fachmann,

zuvor bereits als Leiter der Medienabteilung

am Standort Hannover

bei der WM 2006 tätig, berichtete

über das Zustandekom-

Langjährige Treue

wird ausgezeichnet

Ehrungen bei Schirivereinigung Cuxhaven

Der Cuxhavener Kreisschiedsrichterobmann

(KSO) Lüder

Menke (Wremen) hatte im Beisein

des Kreisvorsitzenden Walter

Kopf (Nordleda) sowie des Kreislehrwartes

Axel Martin (Schiffdorf)

jüngst die angenehme Aufgabe,

mehrere Schiedsrichterkollegen

für ihren langjährigen Einsatz

für die Schiedsrichtervereinigung

zu ehren.

„Es ist eine der schönsten

Aufgaben, die das Amt des KSO

mit sich bringt, Kollegen für ihre

Treue zu ehren“, so Menke in seiner

Ansprache. Insgesamt zeichnete

der Kreisschiedsrichterausschuss

15 Unparteiische aus. Leider

konnten nicht alle zu ehrenden

Schiedsrichter teilnehmen.

Diese Ehrungen werden jedoch

nachgeholt.

Zu den geehrten Schiedsrichtern

gehören Luis Da-Silva-

Santos (zehn Jahre), Hartmut

Adler, Uwe Diefenbach, Andreas

Krüger, Thorsten Schriever, Jörn

Struzyna (alle 20 Jahre) sowie

Detlef Horeis, Manfred Schriever,

Marco Pülsch, Ralf von Oehsen

und Detmar Niehaus (jeweils 25

Jahre). Neben diesen Ehrungen

standen auch noch Auszeichnungen

für dreißig- und sogar

Spraydosen grünten

der FIFA den Rasen

„Südafrika 2010“: Jens-Peter Hecht

berichtet über seine Erlebnisse bei der WM

für vierzigjährige Treue zur

Schiedsrichtervereinigung des

NFV-Kreises Cuxhaven an. So

sind Gerhard Bast, Heinz Lorenz

und Helmut Schmidt 30 Jahre

dabei. Noch ein Jahrzehnt mehr

können Walter Kopf und Reinhard

Joost vorweisen. Als Präsente

wurden den geehrten

Schiedsrichtern Urkunden und

Plaketten überreicht.

Neben den Ehrungen sorgte

auch der Auftritt der „Midlumer

Herzbuben“ für ausgelassene

Stimmung unter den Schiedsrichtern.

Aber auch das Erzählen von

Anekdoten und das Weitergeben

von Erfahrungen durften an diesem

Abend nicht fehlen. Am Ende

des Abends waren sich alle

Schiedsrichterkollegen, ob aktiv

oder passiv, einig darin, dass es

sich mal wieder gelohnt hatte,

den Weg nach Flögeln zu finden.

„Für den Schiedsrichterausschuss

ist es immer wieder eine Freude,

mit den vielen aktiven und passiven

Kollegen auch mal außerhalb

von Regelabenden ins Gespräch

zu kommen oder auch mal über

etwas anderes als über Regeln zu

sprechen“, fasste Lüder Menke

den Abend abschließend zusammen.

men des Kontaktes, das Tempo

bei den Umzugsvorbereitungen,

die spannende Zeit am Zipfel des

afrikanischen Kontinents und die

Eindrücke über das Geschehene

und Erlebte mit mehrmonatiger

Distanz. „Allen negativen Vorboten

zum Trotz fiel die Realität im

Gastgeberland ganz anders aus“,

beschrieb der Lüneburger die

durchweg annehmbaren Voraussetzungen.

„Ich werde die Zeit

als äußerst positiven und heraus-

Bezirk Lüneburg

ragenden Teil meiner Laufbahn in

Erinnerung behalten!“

Wenngleich es im Nachhinein

schon besser war, von einigen Vorkommnissen

nicht im vorab gewusst

zu haben. So rückten als Abschlussmaßnahme

eines Stadionbaus wenige

Tage vor Anpfiff der WM Helfer

mit Spraydosen an, als der Rasen zu

langsam wuchs und noch kein sattes

Grün ersichtlich war. Mancherorts

erschwerte nächtliche Kälte die Arbeitsfreude,

wobei ein Stromausfall

im Park sein übriges beitrug. „Die

menschlichen Annäherungen haben

alles aufgewogen“, schwärmte

Hecht von einer schönen Zeit.

Im kommenden Sommer wird

er diese mit seiner Familie während

einer Urlaubsreise noch einmal nachempfinden:

Manch ein Déjà vus wird

dabei im Reisegepäck sein.

TB Uphusen (Foto) heißt der Hallen-Supercup-Sieger des Fußballkreises

Verden. In einem dramatischen Neunmeterschießen gelang dem

Landesliga-Team von Coach Andre Schmitz und Co-Trainer Sven Zavelberg

im Finale mit einem 6:5 der große Triumph gegen den Oberligisten

TSV Ottersberg I, der im Vorjahr den Titel gewonnen hatte. Im Spiel um

Platz drei musste sich TSV Etelsen gegen den FC Verden 04 geschlagen

geben. Den Titel des Torschützenkönigs

holte sich

Iman Bi-Ria vom TSV Ottersberg

I. Als fairste

Mannschaft wurde der SV

Vorwärts Hülsen ausgezeichnet.

Der Hallen-Su-

percup ist das Highlight in

der Halle. Das vom NFV-

Kreis Verden in Zusammenarbeit

mit der Verdener-Aller-Zeitung

und

dem Achimer-Kreisblatt

organisierte Spektakel

präsentiert hierbei seine

zehn auf Bezirksebene

spielenden Herrenmannschaften.

Alexandra Rose

Jugendtrainer Oliver Gärtner

(SVE Fallingbostel) hat im Rahmen der Jahresabschlussveranstaltung

des Kreises Soltau-

Fallingbostel den Fairplay-Preis der vergangenen

Spielzeit erhalten. Der Kreisstädter bekam

diese Auszeichnung für seine faire Reaktion

auf ein regelwidriges Verhalten des Schiedsrichters

im Pokalfinale gegen den MTV Soltau,

das sein Team nach Siebenmeterschießen unglücklich

verlor. Oliver Gärtner verzichtete

seinerzeit auf „Rechtsmittel“ und erhielt jetzt

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Februar 2011 47


Bezirk Lüneburg

48

SV Bendestorf erster

Futsal-Kreismeister

Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem VfL Jesteburg

Der erste Futsal-Kreismeister

des NFV-Kreises Harburg

heißt SV Bendestorf. Der Fußball-

Kreisligist lieferte sich beim Titelkampf,

zu dem der Kreisfußballverband

in die Sporthalle des

Meckelfelder Gymnasiums eingeladen

hatte, mit dem favorisierten

Bezirksligisten VfL Jesteburg bis

zuletzt ein spannendes Kopf-an-

Kopf-Rennen. Der Lohn für die

überglücklichen Bendestorfer war

ein Futsalball, den Fußball-Boss

Manfred Marquardt an Mannschaftsführer

Christopher Nehl im

Verlauf der Siegerehrung über-

Februar 2011

reichte. Marquardt lobte die

äußerst faire Spielweise aller Akteure

und das hohe technische

Niveau des Turniers.

Die Bendestorfer Mannschaft

startete mit einem souverän

herausgespielten 3:1-Sieg gegen

SG Estetal. Doch in der zweiten

Partie gegen den Landesligisten

TV Meckelfeld wurden den

Bendestorfern bei der 1:3-Niederlage

die Grenzen aufgezeigt. Danach

lief jedoch alles nach Plan.

Für den späteren Kreismeister

folgten jeweils überzeugend herausgespielte

4:1-Siege gegen VfL

Mit Handicap-Gruppe

auf Erfolgskurs

Karin Simon ist Ehrenamts-Preisträgerin

Der VSK Osterholz-Scharmbeck

zählt neben dem SV Blau-

Weiß Bornreihe zum Aushängeschild

im Fußballkreis Osterholz.

Der Herren-Oberligist darf mit

Fug und Recht auch etwas stolz

auf eine Frau sein. Der NFV-Kreis

Osterholz kürte Karin Simon (VSK

Osterholz-Scharmbeck) zur Ehrenamts-Preisträgerin.

Die Hülsebergerin

widmet sich seit vier Jahren

der Handicap-Gruppe des

Vereins.

„Die Arbeit mit den Behinderten

gibt so viel zurück",

möchte Karin Simon diese Zeit

überhaupt nicht missen. Das Funkeln

in den Augen der 27 Aktiven

im Alter von sieben bis 26 Jahren

ist der Kreissiegerin Motivation

genug, sich der Handicap-Gruppe

mit Leidenschaft hinzugeben.

Was für die Fußballer auf dem

Platz der Sieg ist, waren für Karin

Simon in der Vergangenheit die

motorischen Fortschritte, die die

Handicap-Gruppe erzielte. Ein

echtes Erfolgserlebnis für die Betreuerin.

Der Einsatz fand nun mit

der Ernennung zur Ehrenamts-

Preisträgerin eine tolle Belohnung.

Die Vereinshelferin kommt

beim VSK Osterholz-Scharmbeck

bestens an. „Karin Simon ist bescheiden

und zurückhaltend. Sie

geht in der Arbeit mit der Handicap-Gruppe

voll auf und ist eine

sehr sympathische Erscheinung",

charakterisierte der Jugendleiter

Ralf Strömer die Kreissiegerin.

Kreisvorsitzender Eckehard

Schütt nahm sich die Zeit, sich in

einer kleinen Feierstunde bei der

Hülsebergerin für ihr geleistetes

Engagement von ganzem Herzen

zu bedanken. „Es war ein bisschen

überraschend. Die Ehrung war

Jesteburg und gegen SV Holm-

Seppensen.

Aber auch für den VfL Jesteburg

lief nicht alles wie erwartet,

zumal die 1:4-Niederlage gegen

den Nachbarschaftsrivalen SV

Bendestorf nicht einkalkuliert

war. Dagegen waren die Erfolge

gegen SV Holm-Seppensen (3:2),

SG Estetal (5:2) und den in dieser

Partie enttäuschenden TV

Meckelfeld (4:1) souverän heraus

gespielt. Die Abschlusstabelle: 1.

SV Bendestorf (12:6 Tore/9 Punkte),

2. VfL Jesteburg (13:9/9), 3.

TV Meckelfeld (9:8/6), 4. SG Estetal

(10:10/6), 5. SV Holm-Seppensen

(4:15/0). Der TV Meckelfeld

hatte für den Titelkampf nicht

seine erste Formation, sondern

eine Mannschaft, die hauptsächlich

mit Spielern der 2. und 3.

Herren besetzt war, abgestellt.

Manfred Marquardt bedauerte

im Verlauf der Siegerehrung,

dass die insgesamt zehn Begegnungen

nur von wenigen Zuschauern

verfolgt wurden. Für

den Wettbewerb hatten die Vereine

lediglich fünf Mannschaften

gemeldet. „Auch das wird sich in

Zukunft ändern“, meinte der

Kreisvorsitzende. Er freute sich

ganz besonders, dass in der

Mannschaft des SV Bendestorf

vier Spieler seiner früher von ihm

trainierten A-Junioren der JSG

Jesteburg-Bendestorf zum Tri-

toll“, freute sich Karin Simon über

die Auszeichnung. Die Kreissiegerin,

die in ihrer Freizeit gerne läuft

und schwimmt, darf sich nun auf

umph ihr Bestes zum Turniersieg

beigetragen hatten. Ein besonderes

Dankeschön galt den Schiedsrichtern.

Dennis Hopp (TuS Fleestedt),

Florian Loest (MTV Hanstedt),

Mario Reising (TSV Stelle)

und Bruno Brito Da Rocha (TSV

Heidenau) meisterten ihre Aufgaben

mit Bravour.

Aufmerksamer Beobachter

der Spiele war Dirk Possiwan aus

Hollenstedt. Der frühere Vorsitzende

des Kreisjugendausschusses

gilt als Vater der Futsalspiele

im Kreisfußballverband. Bereits

vor vier Jahren begeisterte er die

Jugendlichen für das Spiel. Schon

damals setzte er durch, dass von

den C-Junioren aufwärts nur

noch Futsal in den Hallen des Harburger

Landkreises gespielt wird.

Dadurch wurde das technische

Niveau erheblich angehoben.

Mit den C-Junioren des VfL

Maschen und der JSG Jesteburg/

Bendestorf stellten Harburger

Kreismannschaften bereits Niedersachsenmeister.

Im SV Bendestorf

hatten einige Spieler schon

in der Jugend Kreismeistertitel im

Futsal gewonnen, somit ist dieser

Titelgewinn die konsequente

Fortsetzung dieser Erfolge. Heute

ist Possiwan für den Norddeutschen

Fußballverband im Jugendbereich

tätig. Zugleich ist er Vertreter

im DFB-Jugendbeirat.

Ulrich Balzer

Die Mannschaft des SV Bendestorf entschied die erste Harburger Futsal-

Kreismeisterschaft zu ihren Gunsten. Nach der Siegerehrung freut sich

das Team mit (stehend, von links) Alexander Hoteit, Christopher Nehl, Daniel

Jensen, Torben Flocke, Oliver Kemnick, Max Fries, Trainer Patrick

Hohnschild und dem Vorsitzenden des Kreisfußballverbandes, Manfred

Marquardt, sowie (kniend, von links) Benjamin Schodel, Marcel Marquardt,

Abass Taha und John Koop über diesen Erfolg. Foto: Balzer

Auszeichnung der Ehrenamtspreisträgerin im Fußballkreis Osterholz. Das

Foto zeigt (von links) Eckehard Schütt, Karin Simon und Ralf Strömer.

ein Dankeschön-Wochenende im

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Bezirk Lüneburg

50

Der SV Grün-Weiß Beckedorf setzte bei den Futsal-Hallenmeisterschaften

im NFV-Kreis Osterholz einen großen Meilenstein. Der Verein

aus der Gemeinde Schwanewede sicherte sich überraschend sowohl bei

den C-Junioren als auch bei den A-Junioren (Foto) den Titelgewinn. Für die

Grün-Weißen sind dies Riesenerfolge in der Vereinsgeschichte. Die U 14-Junioren

(Bezirksklassen-Aufsteiger) brachten das Kunststück fertig, den

U 15-Landesligisten SV Lilienthal/Falkenberg im Finale mit 3:1 zu bezwingen.

Die U19-Junioren (Kreisliga) hatten im Endspiel gegen den U 18-Bezirksklassen-Aufsteiger

SV Lilienthal-Falkenberg mit 5:3 das bessere Ende

für sich. Die beiden Grün-Weiß-Trainer Marco Pohl (C-Junioren) und Axel

Heymann (A-Junioren) strahlten bei der Siegerehrung in der Kreisstadt

Osterholz-Scharmbeck um die Wette. Bei den U14-Junioren tummeln sich

echte Talente. Trainer Marco Pohl und Co-Trainer Andreas Geier sind stolz

darauf, dass gleich fünf Spieler aus dem Kader dem DFB-Stützpunkt Achim

(Kreis Verden) angehören. Für den Verein SV Grün-Weiß Beckedorf, der im

Herrenbereich in der 1. Kreisklasse Osterholz angesiedelt ist, ist dies ebenfalls

ein bemerkenswerter Erfolg. Reiner Tienken

Auch im NFV-Kreis Stade werden die meisten Fußballspiele

bei den unteren Senioren und bei den Jugendmannschaften ohne geprüfte

Unparteiische durchgeführt. Zu den Zielen der Arbeit in den Schiedsrichtergremien

des NFV gehört es deshalb, Sportlerinnen und Sportlern einige

Grundkenntnisse der Spielregeln und deren Umsetzung zu vermitteln, ohne

dass sie eine Schiedsrichterprüfung abzulegen haben. Der NFV-Kreis Stade

ist dabei Vorreiter im Bezirk Lüneburg und hat über den Jugend- und

Schiedsrichterausschuss 21 interessierte Sportler zur Teilnahme an einem

Kurzlehrgang gewinnen können. Anja Beese vom MTV Hammah etwa erwarb

vor 25 Jahren ihren Schiedsrichterschein und wollte nun ihre Regelkenntnisse

mal wieder auffrischen, um auch Jugendspiele im eigenen Verein

zu leiten. Manfred Dubbels vom Deinster SV gewann vier A-Junioren,

die schon Jugendspiele im eigenen Verein geleitet haben, für den Lehrgang.

Kreisschiedsrichterlehrwart Helmut Willuhn (links) brachte in den Räumen

des VfL Stade mit seiner humorvollen Art die Regeln in Kurzform an Mann

und Frau. Die meisten Anwesenden waren schon erstaunt, wie unterschiedlich

das Umsetzen der Regeln zwischen Bundesliga und Kreisfußball ist, obwohl

es nur ein Regelheft gibt. Und doch werden diese Männer, Frauen und

Jugendlichen, die auf unterer Ebene die Aufgaben als Spielleiter verrichten,

als Schiedsrichter im eigentlichen Sinne gesehen. Sie repräsentieren die Farben

der schwarzen Zunft. Text und Foto: Wolfgang Diekmann

Februar 2011

Bei der SG Beckedorf/Hermannsburg (NFV-Kreis Celle)

erfolgte der Startschuss zum Mädchenfußball-Spielbetrieb auf dem

Beckedorfer Sportplatz beim ersten Training mit nur sieben Spielerinnen.

Aufgrund der immensen Altersunterschiede (Jahrgänge 1995 – 1999) wurde

das Mini-Team bei den C-Juniorinnen angemeldet. Trotz viel zu zahlendem

Lehrgeld wurde die erste Spielserie ohne Punktgewinn (3:100 Tore) durchgehalten.

In der Winter-Hallenrunde 2009/10 konnten dann aber sogar die

ersten Partien gewonnen werden. Zur Freiluftsaison wurde zum C-Team

noch eine D-Mädchenmannschaft (1998/99) nachgemeldet. Beim 7. Sparkassen-Cup

kam dann im letzten Mai die Wende. Der 98er-Jahrgang errang hier

spielerisch den 1. Platz. Der DFB hat die SG (nach TuS Bröckel und ASV Faßberg)

im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „TEAM 2011“ mit einem

Trikotsatz ausgestattet, den Eckart Borges (Kreisjugendobmann des NFV-

Kreises Celle) kürzlich an den engagierten Übungsleiter Werner Hanebuth

(Foto) übergab. Die 15 Trikots reichen für beide Kleinfeld-Mannschaften mit

aktuell 14 spielenden Mädchen. Einige „doppelte Lottchen“ kicken in der

laufenden Saison erfolgreich in beiden Nachwuchsteams. Die Belastung ist

zwar dementsprechend höher, die Kader-Stimmung untereinander aber

auch. Sowohl die C- als besonders auch die D-Juniorinnen können jetzt Begegnungen

gewinnen. Aber wichtiger ist, sie spielen teilweise schon richtig

ansehnlichen Fußball. Horst Friebe

Fünf fleißige Fußball-Frauen. Jasmin Scheppelmann (SV

Böhme), Lore Erlenhardt (TV Jahn Schneverdingen), Laura Filla (SVN Buchholz)

und Manuela Plato von der SG Benefeld-Cordingen (v.l.) waren die

Shootingstars der Jahresabschlussveranstaltung des Fußball-Kreises Soltau-Fallingbostel.

Sie alle erhielten in feierlichem Rahmen aus den Händen

des Ehrenamtsbeauftragten Fritz-Niebergall (Bildmitte) die „Silbermedaillen“

aufgrund ihrer verdienstvollen Tätigkeiten für den Fußball,

speziell im Frauen- und Mädchenbereich. „Gold“-Gewinnerin Jutta van

der Vorst (SVV Rethem) konnte krankheitsbedingt an diesem Abend leider

nicht anwesend sein. Gemäß DFB-Auslobung würdigte der Kreis die

Arbeit der fünf Frauen und deren individuelle Leistungen für ihre Vereine.

Allen voran stellt die Rethemerin Jutta van der Vorst eine der engagiertesten

Frauen im Kreisverband dar. Sie führt im SV Viktoria eine Vielzahl

von Funktionen aus und setzt sich besonders für die Integration von Jugendlichen

mit Migrationshintergrund sowie durch die Organisation

zahlreicher Projekte für ein intaktes harmonisches Vereinsleben ein. „Jutta

ist aufgrund ihres offenen Wesens und ihrer zupackenden Hilfsbereitschaft

bei den Jugendlichen und auch im Vorstand geschätzt und beliebt“,

erteilte Vorsitzender Wolfgang Leseberg der 53-Jährigen Bestnoten

beim seinerzeitigen Vorschlag.


Gerrit Gathen erhält

die Goldene Pfeife

Jahresabschlussfeier für Schiris aus Leer

Bei der traditionellen Jahresabschlussfeier

im Viehhofrestaurant

konnte der Vorsitzende des

Schiedsrichterausschusses im NFV-

Kreis Leer, Helmuth Venekamp, 86

Unparteiische begrüßen. Gäste kamen

aus den benachbarten Fußballkreisen

Emden und Emsland,

mit denen ein kreisübergreifender

Einsatz der Schiedsrichter erfolgt.

Erfolgreich verläuft auch die Kooperation

mit den niederländischen

Referees.

Kreisvorsitzender Johann Schön

berichtete über die immer noch zu

geringe Zahl der aktiven Schiedsrichter

im NFV-Kreis Leer. Helmut

Collmann, Ehrenvorsitzender des

Schiedsrichterausschusses, freute

sich besonders über die sehr jungen

Schiedsrichter, die zahlreich an

der Feier teilnahmen.

Trauer um

Hermann Schnettberg

Der emsländische Fußball

trauert um Hermann

Schnettberg, der im Alter von

77 Jahren kurz vor den Weihnachtsfeiertagen

verstorben ist.

Der Rütenbrocker war 40

Jahre im Schiedsrichterausschuss

des Fußballkreises Emsland

tätig und leitete dieses

Gremium von 1994 bis 2000.

Als Ehrenmitglied blieb er bis

zu seinem Tod dem Schiedsrichterwesen

verbunden. Hermann

Schnettberg leitete Spiele

bis zur dritthöchsten deutschen

Spielklasse. Danach

stand er dem Nachwuchs der

emsländischen Unparteiischen

als Beobachter mit seinem guten

Rat zur Seite.

Für seine Verdienste wurde

Hermann Schnettberg, der

das emsländische Schiedsrichterwesen

entscheidend mitge-

Höhepunkte der Veranstaltung

waren eine Tombola und diverse

Ehrungen. Kobus Janßen

vom VfL Ockenhausen wurde aus

der aktiven Laufbahn verabschiedet.

Ehrungen für langjährige aktive

Schiedsrichtertätigkeit erhielten

Holger Olthoff von Teutonia Stapelmoor

(10 Jahre) sowie Ewald

Kreutzhecker vom SC Rhauderfehn

und Matthias Olthoff von

Fortuna Veenhusen (20 Jahre).

Ein großes Dankeschön, das

von lang anhaltendem Beifall begleitet

wurde, erhielt der stellvertretende

Schiedsrichterlehrwart

Bernd Meyer vom SV Nortmoor für

seinen jahrelangen unermüdlichen

Einsatz in der Schiedsrichterausund

-fortbildung.

Die Auszeichnung als Schiedsrichter

des Jahres wurde Gerrit Ga-

Hermann Schnettberg

prägt hat, 2007 mit der Goldenen

Verdienstnadel des Niedersächsischen

Fußballverbandes

ausgezeichnet.

Der NFV-Kreis Emsland

wird Hermann Schnettberg

stets in Ehren gedenken.

Gerd Mecklenborg

then vom TSV Lammertsfehn zuteil,

der die Goldene Pfeife erhielt.

Mit der Silbernen Ehrennadel

wurde Udo Tergast vom SV Bingum

für seine langjährige und vielfältige

Ehrenamtsarbeit geehrt.

Seit 1984 ist er aktiver Schiedsrich-

Bezirk Weser-Ems

Ehrungen bei den Schiedsrichtern im NFV-Kreis Leer. Unser Foto zeigt (v.l.)

Helmuth Venekamp, Udo Tergast, Helmut Collmann, Gerrit Gathen und

Johann Schön. Foto: Weiland

ter und seit 20 Jahren als Schiedsrichteransetzer

auf Kreis- und Bezirksebene

sowie als Beobachter

tätig. Zudem war er von 1997 bis

2008 als Jugendstaffelleiter und

Jugendspielleiter im Amt.

Hermann Weiland

Das „Fair Play im Fußballsport“ stand im Mittelpunkt

der Gespräche einer interessanten Sitzung, zu der unter der Leitung von

Oberbürgermeister Patrick de La Lanne (links) der Kriminalpräventive Rat

(KPR) im Namen der Stadt Delmenhorst eingeladen hatte. In der Diskussionsrunde

mit Vertretern aller Fußballvereine äußerte der Vorsitzende

des Fußballkreises Delmenhorst, Erich Meenken: „Wir werden gemeinsam

mit den Vereinen daran arbeiten, um diesbezüglich Vorbildcharakter

zu erreichen.“ „Alles soll aus Freude am Fußball greifen und über Jahre

hinaus das Fair Play im Fußballsport verbessern, das ist unser Ziel“, so

Oberbürgermeister de La Lanne. Als Dank für den Einsatz für Flair Play im

Fußballkreis Delmenhorst überreichte der Kreisvorsitzende Erich Meenken

dem Oberbürgermeister und der KPR-Geschäftsführerin Angelika van

Ohlen das Buch „Fußball im Norden“. Franz Koryciak

Thomas Bredehorn (Mitte), E-Jugendtrainer des TuS Jaderberg

aus dem Kreis Wesermarsch, ist als Fair Play-Preisträger geehrt worden.

Beim Spiel der E-Junioren des TuS Jaderberg gegen die SG Nordenham

hatte der gegnerische Spieler Jan Luca Hedemann seine Fußballschuhe

vergessen. Da er sehr kleine Fußballschuhe benötigt, waren in der eigenen

Mannschaft keine Sportschuhe zu finden. Einer der Trainer der SG

Nordenham fragte daraufhin bei Thomas Bredehorn an. Dieser telefonierte

sodann mit den Eltern und einige Kinder fuhren mit dem Fahrrad nach

Hause, um nach passenden Schuhen zu suchen. Es wurde tatsächlich ein

passendes Paar gefunden. Jan Luca erzielte mit den geliehenen Fußballschuhen

auch noch ein Tor, wodurch sein Team mit 2:1 gewann. Gästetrainer

Wilfried Röglin meldete diese Aktion spontan dem NFV. Durch sein

Verhalten hat Thomas Bredehorn dem Fair Play-Gedanken Nachdruck verliehen.

Ihm wurden eine Urkunde und Präsente vom NFV durch den Kreisvorsitzenden

Thorsten Böning übergeben. Klaus Diekmann

Februar 2011 51


Bezirk Weser-Ems

52

Ehrenamtspreis für

Janette Broekman

Siegerin ist eine feste Größe im Frauen-Fußball des SV Grenzland Laarwald

Janette Broekman vom SV

Grenzland Laarwald ist die

diesjährige Kreissiegerin des

DFB-Ehrenamtspreises im NFV-

Kreis Grafschaft Bentheim. Im

Rahmen der Ehrungsveranstaltung

im Clubhaus des Niedergrafschafter

Vereins zeichneten

der Kreisehrenamtsbeauftragte

Jürgen Bisanz, Kreisvorsitzender

Bernd Gerdes und NFV-Vizeprä-

Februar 2011

sident Ferdinand Dunker mit

Marina Hangbers und Kristin

Keen (beide SV Wietmarschen),

Sabine Wolf (Eintracht Nordhorn)

und Judith Nöst (RW Lage)

noch vier weitere Frauen für

herausragende ehrenamtliche

Tätigkeit aus.

Bei der Auswahl der Kreissiegerin

habe sich der Vorstand

sehr schwer getan, sagte Ger-

Alle bestehen

die Prüfung

Mit großem Erfolg konnte jetzt ein vom Schiedsrichterlehrstab

des Fußballkreises Ammerland durchgeführter Anwärterlehrgang

abgeschlossen werden. Allen Teilnehmern wurde nach bestandener

Prüfung der Schiedsrichterpass überreicht.

An zwei Wochenenden wurden die Teilnehmer von den

Schiedsrichterlehrwarten Horst Kowalski und Detlef Köster mit

den Fußballregeln vertraut gemacht. Tagungsorte waren das Vereinsheim

des SV Friedrichsfehn und das Bauzentrum der nordwestdeutschen

Bauindustrie in Rostrup, wo Bezirksschiedsrichterobmann

Georg Winter aus Wildeshausen auch die Prüfung abnahm.

Alle Teilnehmer wollen möglichst bald ihre ersten Spiele

pfeifen oder als Assistenten erfahrene Schiedsrichter begleiten

und so die sehr positive Entwicklung im Schiedsrichterwesen des

Fußballkreises Ammerland fortsetzen.

Das sind die neuen Schiedsrichter: Hajo Evers, Thies de

Graaff, Kevin Hots, Christian Roenn, Nico Schröder (alle SV Westerholtsfelde),

Jürgen und Julian Busch (beide SV Wildenloh), Florian

Schroer (TuS Süddorf/E’damm), Jörg Addicks (FC Rastede),

Michaela Graalmann, Merle Stulken (beide FSV Westerstede), Jan-

Ole Beneke, Jan Rosenau (beide FC Querenstede), Lars Büsing (VfL

Bad Zwischenahn), Maximilian Schlichting, Dominik Reinken (beide

TuS Ekern), Ralf Ruhnau (SV Hollriede), Sascha Oetken (TuS

Spohle), Thomas Freesemann (TV Apen), Jan-Bernd Heinje (SV

Friedrichsfehn) und Holger Lüers (Viktoria Scheps). Jürgen Hinrichs

des. „Alle fünf hätten es verdient

gehabt, aber nur einer

kann gewinnen“, fuhr der Kreisvorsitzende

fort. „Aber unsere

Wahl ist gut und richtig und

wird auch die Akzeptanz aller

Vereine finden“, ist sich Gerdes

sicher.

Bisanz betonte, man könne

nicht oft genug auf die Bedeutung

des Ehrenamtes hinweisen.

Verleihung des DFB-Ehrenamtspreises in der Grafschaft Bentheim (v.l.): Marina Hangbers, Ferdinand Dunker,

Kristin Keen, Bernd Gerdes, Janette Broekman, Jürgen Bisanz und Sabine Wolf. Foto: Huisjes

Viele ehrenamtlich Tätige investierten

häufig fünf oder mehr

Stunden pro Woche in ihren

freiwilligen Dienst. „Das Ehrenamt,

egal in welchem Bereich,

ist nicht zu bezahlen“, so der

Kreisehrenamtsbeauftragte.

Auch der NFV-Vizepräsident

unterstrich, dass das Ehrenamt

„von unverzichtbarer Bedeutung

im Fußball“ sei. Die Organisation

des Fußballs lebe vom Ehrenamt,

sagte Dunker. Das Ehrenamt

bringe zwar kein Geld, dafür

aber Anerkennung. „Das ist

mehr wert als Geld, weil man

sich diese Erfahrungen nicht

kaufen kann.“ Die Arbeit der

Ehrenamtlichen sei daher so

wichtig wie die Tätigkeit der

Bundesligamanager, meinte der

NFV-Vize.

Seit 27 Jahren ist Broekman

im Frauenfußball des SV

Grenzland eine feste Größe.

Nach vielen erfolgreichen Jahren

als Spielerin in der ersten

Mannschaft wechselte sie 2004

in die zweite Mannschaft, wo

sie zunächst in Doppelfunktion

als Spielerin und Betreuerin

tätig war und seit etwa zwei

Jahren nur noch an der Seitenlinie

steht. Zudem trainiert und

betreut Broekman auch die E-

Junioren des Vereins. Auch

außerhalb des Fußballs springt

sie häufig als Begleitperson ein.

Als Kreissiegerin wird sie im

März zusammen mit ihrem

Mann Geert-Jürgen ein Dankeschön-Wochenende

in Barsinghausen

verbringen und dabei

unter anderem das Bundesligaspiel

VfL Wolfsburg gegen

1. FC Nürnberg live im Stadion

verfolgen. Andreas Huisjes

Im NFV-Kreis Wesermarsch fand nach der Hallenkreismeisterschaft

im Rahmen der DFB-Schul- und Vereinskampagne TEAM

2011 die offizielle Preisübergabe durch den Kreisvorsitzenden Thorsten

Böning statt. Nach der Siegerehrung erhielten die D2-Juniorinnen des TSV

Abbehausen einen kompletten Trikotsatz. Die von Holger Schüler und

Jens Freese trainierten Mädchen belegten bei der Hallenkreismeisterschaft

hinter der ersten Vertretung des TSV Abbehausen einen hervorragenden

2. Platz. Unser Bild zeigt die TSV-Juniorinnen mit ihren Trainern

Holger Schüler (l.) und Jens Freese sowie dem Kreisvorsitzenden Thorsten

Böning mit Sohn. Holger Schüler


Bezirk Weser-Ems

54

Fußball dominiert

Sportlerehrungen in Gemeinde Großefehn

Der Fußball dominierte bei den

Sportlerehrungen der Gemeinde

Großefehn, die im „Compagniehaus“

durchgeführt wurden.

Der erste stellvertretende

Bürgermeister Hinrich Trauernicht

lobte dabei besonders die 1. Fußballmannschaft

des SV Großefehn,

die mit 108:40 Toren und

74 Punkten Meister der Bezirksliga

Nord wurde und in die Landesliga

aufstieg. Gleiches gilt auch

für die A-Jugend der SG Egels-Popens-Großefehn:

Auch diese Elf

wurde mit großem Vorsprung

Meister der Bezirksliga und

gehört nun ebenfalls der Landesliga

an.

Gruppenfoto der Sportlerehrung

in Großefehn. Vorne die Fußballer

des SV Großefehn sowie Detlev

Schoone, Erwin Adams und Hinrich

Trauernicht (v.r.). Foto: Freese

Februar 2011

Außerdem wurden Peter

Schoon (SV Spetzerfehn) für seine

langjährige Tätigkeit als Platzwart

und Peter Goosmann (SuS Strackholt)

geehrt, der 50 Jahre aktiver

Fußballer war und jährlich Treffen

„Gelobt seien

die Verrückten“

Vergabe der Ehrenamtspreise in Friesland

Erste zentrale Veranstaltung

zur Vergabe der Ehrenamtspreise

in Friesland: Der NFV-Kreis

Friesland lud alle Preisträger ins

Schortenser Bürgerhaus ein.

Dort wurden die Preise in einem

würdigen Rahmen verliehen. Neben

rund 50 Besuchern aus den

Vereinen begrüßte der Kreisvorsitzende

und Ehrenamtsbeauftragte

Heinz Lange den Schortenser

Bürgermeister Gerhard

Böhling und als Referenten den

NFV-Ehrenamtsbeauftragten Helmut

Buschmeyer.

„Sind es normale oder verrückte

Menschen, die ein Ehrenamt

übernehmen?“, fragte dieser

zu Beginn. Die Antwort lieferte

er am Schluss seines Plädoyers

für das Ehrenamt selbst:

„Gelobt seien die Verrückten“,

so Buschmeyer.

Lange betonte, man sei der

DFB-Vorgabe, besonders den Einsatz

von Frauen in den Vereinen zu

würdigen, gerecht geworden.

Zwei Ausnahmen waren Pieter Vellema

(Eintracht Wangerland) und

Hermann Hinrichs (Heidmühler

FC). Der Trainer, Jugendbetreuer

und Schiedsrichter Vellema erhielt

zu seiner Ehrung auf Verbandsebene

noch einen Ehrenteller des Kreises.

Er hatte seine schulische Ausbildung

im Sommer 2008 für ein

Jahr unterbrochen, um als Fußballentwicklungshelfer

nach Südafrika

zu gehen. Inzwischen erwarb er

die C-Lizenz und das Abitur ist seine

nächste Herausforderung. Hinrichs

ist auf vielfältige Weise für

seinen Verein tätig.

Allen voran wurde Andrea

Harders (Eintracht Wangerland) als

neue Kreissiegerin und Mitglied im

von Traditionsmannschaften organisiert.

Trauernicht erwähnte

zudem, dass die Fußballer des

TSV Holtrop ihre Umkleidekabinen

in der Sporthalle derzeit in Eigenregie

renovieren und dass die

Gemeinde einen großen Schritt

für die neue Sportanlage des SuS

Timmel machte.

Die Ehrungen der Sportler

nahmen neben Hinrich Trauer-

„Club 100“ ausgezeichnet. Seit

2006 betreut sie Jugendmannschaften,

übernimmt Fahrdienste,

Training, Materialbeschaffung, Erste

Hilfe und organisiert den Spielbetrieb.

Seit Saisonbeginn holt sie sogar

eine Spielerin von der Insel

Wangerooge vom Fährschiff ab, um

sie bei sich übernachten zu lassen,

zu verpflegen und am nächsten Tag

zurück zum Schiff zu bringen.

nicht noch die Fachbereichsleiter

Erwin Adams und Johann Schoon

sowie Detlev Schoone, Vorsitzender

der Sport-AG Großefehn, vor.

In einem Grußwort betonte Remmer

Hedemann, Vorsitzender des

Kreissportbundes Aurich, die enge

Verzahnung von Sport und Politik

in Großefehn: „Hier steht die

Politik auf der Seite des Sports“,

so Hedemann. Hans Freese

Neue Trainingsanzüge

haben die Schiedsrichter und

Schiedsrichterinnen des Fußballkreises

Wittmund erhalten.

Der Kreisvorsitzende Karl-Heinz

Ockenga (rechts) überreichte

die Anzüge, die vom Fußballkreis

Wittmund und dem Nissan

Autohaus Wirdemann gesponsert

wurden, jetzt an die erfreuten

Unparteiischen. Ferner erhielt

der Schiedsrichterausschuss

neue Oberhemden vom

Friesischen Brauhaus mit dem

Aufdruck „Jever Fun“. Somit

wurden die Referees um die

Weihnachtsfeiertage reichlich

beschenkt. Reinhard Schultz

Auszeichnung der Ehrenamtspreisträger in Friesland: Links NFV-Ehrenamtsbeauftragter

Helmut Buschmeyer und rechts Schortens Bürgermeister

Gerhard Böhling mit dem Kreisvorsitzenden Heinz Lange. Zwischen

ihnen die neuen Preisträger. Foto: Lehmann

Weitere Geehrte waren die

Leiterin einer Fußball-AG und

Betreuerin Silvia Dannemann

(Eintr. Wangerland), die Geschäftsführerin,

Abteilungs- und

Übungsleiterin Manuela Lafarré

(TuS Tettens) sowie die Geschäftsführerin

und Mitarbeiterin

für Öffentlichkeitsarbeit bei der

SpVg Gödens, Anne Ziegeler.

Manfred Lehmann


Bezirk Weser-Ems

Im Haus des Sports in Sögel wurden die Ehrenamtssieger aus dem Fußballkreis Emsland ausgezeichnet. Foto: Mecklenborg

„So wichtig wie die Luft im Ball“

Im Haus des Sports in Sögel

wurden im Rahmen einer gut

besuchten Feierstunde die diesjährigen

Ehrenamtssieger ausgezeichnet.

Mit seiner Aktion „Ehrenamt“

würdigt der DFB seit

1996 die unverzichtbare Arbeit

der freiwilligen Helfer. Im Jahr

vor der FIFA Frauen-WM wurde

der weibliche Part in den Fokus

gerückt und so zeichnete der

NFV-Kreis Emsland neben der

Ehrenamtssiegerin weitere zehn

Frauen und zwei Männer aus.

Der Kreisvorsitzende Hubert

Börger betonte dann auch die

Bedeutung des Frauenfußballs in

der Region: „Das Emsland ist im

Frauenfußball führend im Bundesgebiet.“

Landrat Hermann

Bröring erinnerte in seiner Festrede

an einen Spruch von Alt-

Der NFV-Kreis Emsland zeichnet das Ehrenamt aus

kanzler Konrad Adenauer: „Ehrungen

werden vorgenommen,

wenn die Gerechtigkeit einen

guten Tag hat.“ Und Bröring

weiter: „Für den Landkreis

müssten wir diese Veranstaltung

eigentlich kopieren.“

NFV-Vizepräsident Ferdinand

Dunker hob hervor: „Ehrenamtliche

Helfer sind so wichtig wie die

Luft im Ball. Ohne sie geht gar

nichts.“ Der NFV-Ehrenamtsbeauftragte

Helmut Buschmeyer ergänzte:

„Ohne Ehrenamt fällt

kein Tor, und kein Talent wird gefördert.“

Der Kreis-Ehrenamtsbeauftragte

Hermann Wilkens übernahm

die Ehrungen und führte in

seinem Schlusswort aus: „Hier

sind Sportfreunde versammelt,

die ihre Freizeit für ihren Verein

einsetzen und dies von ihrer inne-

DFB-Ehrenamtspreis

für Simone Beier

Wesermarsch zeichnet Ehrenamtler aus

In einer Sitzung des Fußballkreises

Wesermarsch wurden mehrere

verdiente Mitglieder im Rahmen

der DFB-Aktion Ehrenamt

ausgezeichnet.

Der FC Ovelgönne hatte

Simone Beier vorgeschlagen. In

seiner Rede hob der stellvertretende

Vorsitzende und Ehrenamtsbeauftragte

Helmut Quaas

die fast 20-jährige Tätigkeit

von Simone Beier hervor.

Als Staffelleiterin vertritt sie

den Fußballkreis Wesermarsch

überregional und hat großen

Anteil daran, dass die Zusammenarbeit

mit den Kreisen

Ammerland, Friesland und

Wilhelmshaven so hervorragend

läuft. Weiterhin ist sie

aktiv bei der SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne.

Vom Kreisvorsitzenden

Thorsten Böning erhielt Simone

Beier eine Urkunde und einen

Blumenstrauß, darüber hinaus

wurde sie zu einem Dankeschön-

Wochenende ins Sporthotel

Fuchsbachtal nach Barsinghausen

eingeladen.

Susan Witte vom SV Brake

erhielt für ihre vielfältigen Tätigkeiten

von Thorsten Böning eine

DFB-Uhr mit Urkunde und einen

Blumenstrauß überreicht. Sie ist

die ranghöchste Schiedsrichterin

in der Wesermarsch und leitet

Spiele im Herrenbereich auf Bezirksebene

sowie bei den Frauen

auf Verbandsebene. Seit gut zwei

ren Einstellung her nicht als Opfer

bezeichnen, sondern als Bereicherung

ihres Lebens auffassen.“

Zur Ehrenamtspreisträgerin

gekürt wurde Marion Specker

von Victoria Gersten. Sie engagiert

sich in Gersten bereits seit

1993 als Spielerin, Trainerin und

Betreuerin. „Der Transfer des

Leistungsgedankens auf den

Nachwuchs liegt ihr sehr am

Herzen“, sagte Hermann Wilkens

in seiner Laudatio. „Für

die Mädchen hat sie als ehemalige

Zweitliga-Fußballerin eine

Vorbildfunktion.“

Die emsländischen Ehrenamtspreisträger

2010 sind:

Conny Behnen (Trainerin und Jugendbetreuerin

bei Eintracht

Berßen), Annette Bokholt (Spielerin

und Trainerin beim TuS Ha-

Jahren trainiert sie mit Helmuth

Chocholowicz die Mädchenauswahl.

Jochen Erdmann ist seit

1991 als Beisitzer ehrenamtlich

ren), Ulrike Els-Tüchter (Betreuerin

und Turnierorganisatorin bei

Olympia Laxten), Bernhard

Göcking (Pressewart, Stadionsprecher,

Schriftführer und Obmann

beim FC 27 Schapen),

Manuela Groh (Frauenwartin

und Koordinatorin beim VfB Lingen),

Claudia Lütkemeyer (Jugendwartin

und Betreuerin beim

SV Groß Hesepe), Diana Meiners

(Trainerin, Fußballobfrau und

Schriftführerin bei Fortuna Beesten),

Martin Nintemann (2. Vorsitzender

und Schiedsrichter bei

SuS Rhede), Rita Noffke (Geschäftsführerin

beim SV Surwold),

Michelle Pruß (Fußballerin,

Schiedsrichterin und Betreuerin

bei Alemannia Salzbergen),

Marita Schlätker (Geschäftsführerin,Jugendbetreuerin

und Schatzmeisterin beim SC

Spelle-Venhaus) und Angela

Strack (Vorstandsmitglied bei

Eintracht Papenburg).

Gerd Mecklenborg

Ehrenamtspreisverleihung in der Wesermarsch (v.l.): Susan Witte, Jochen

Erdmann, Simone Beier und der Kreisvorsitzende Thorsten Böning.

Foto: Diekmann

im Sportgericht für den Fußballkreis

tätig. Eine DFB-Uhr und eine

Urkunde bekam er als Anerkennung

von Thorsten Böning überreicht.

Klaus Diekmann

Februar 2011 55


Bezirk Weser-Ems

56

Die Fußballmädchen des TuS

Petersfehn erhielten jetzt als

neu gegründetes E-Mädchenteam

ein DFB-Starterpaket. Vor

dem letzten Spiel der Hinrunde

gegen die Mädchen vom FC

Ohmstede III übergab der stellvertretende

Vorsitzende des

Fußballkreises Ammerland, Uwe

Schütte, das Starterpaket. Die

sehr gut in ihre erste Saison

gestartete Mannschaft um Trainer

Peter Schaal nahm dann

auch gleich einen Ball aus dem

Paket, um damit das Punktspiel

zu bestreiten. Mit 3:1 wurde

die Partie gewonnen.

Da nur der SV Friedrichsfehn

und der TuS Petersfehn Mannschaften

für die E-Junorinnen gemeldet

hatten, konnte im Am-

Februar 2011

DFB-Ehrenamtspreis

für Doris Sibum

NFV-Kreis Cloppenburg würdigt Engagement

Für herausragende ehrenamtliche

Leistungen wurden jetzt zwei

Sportkameradinnen im NFV-Kreis

Cloppenburg geehrt. Den DFB-Ehrenamtspreis

erhielt Doris Sibum

von Viktoria Elisabethfehn. Mit der

DFB-Urkunde und der DFB-Uhr

ausgezeichnet wurde Silvia Bruns

vom SV BW Galgenmoor.

Im Ratssaal der Gemeinde

Barßel fanden Bürgermeister

Bernd Schulte und der Kreisvorsitzende

Werner Busse lobende Worte

für das unermüdliche Engagement

der Geehrten. So kickte Doris

Sibum zunächst von 1984 bis

1987 selbst in der Frauenmannschaft

des STV Barßel, ehe sie ab

2006 das Amt der Jugendleiterin

im SV Viktoria Elisabethfehn übernahm.

„Dank deiner Einsatzbereitschaft

hat der Verein bis auf die E-

Juniorinnen alle Jugend-Altersklassen

besetzt“, so Busse. „Du bist

die treibende Kraft im Jugendbereich

des Vereins und hast zusammen

mit deinen Mitstreitern in den

letzten Jahren herausragendes geleistet“,

würdigte der Kreisvorsitzende

noch einmal das Schaffen

von Doris Sibum.

Auch Barßels Bürgermeister

Bernd Schulte freute sich über die

Gelegenheit, die Arbeit der Ehrenamtlichen

einer breiten Öffentlichkeit

zu präsentieren und bedankte

sich auch bei Doris Sibums Ehemann

Arnold. „Ohne Partner in

der Familie kann man das nicht

leisten“, so der Bürgermeister. Als

Belohnung für ihr Engagement erhält

die Ehrenamtspreisträgerin ein

Dankeschön-Wochenende in Barsinghausen.

Mit der Überreichung von Uhr

und Urkunde erfuhr auch Silvia

Bruns von BW Galgenmoor eine

besondere Ehrung. Seit 1994

Sensationeller Start

Starterpaket für E-Mädchen aus Petersfehn

merland keine reine Mädchenstaffel

gestellt werden. Die

Nähe der beiden Vereine zur

Stadt Oldenburg hat dann die

Teilnahme am Spielbetrieb der

Kreisliga Delmenhorst, Oldenburg-Land

und Oldenburg-Stadt

ermöglicht.

Trainer Peter Schaal zeigte

sich sehr zufrieden. „Die Mädels

haben wieder hervorragend gespielt.

Damit konnten wir gleich

in der ersten Spielzeit die Qualifikationsrunde

der Kreisliga gewinnen.

Die Mannschaft hat sechs

Siege und ein Unentschieden einfahren.

Das ist angesichts der Tatsache,

dass wir erst im Juni mit

dem Training begonnen haben,

geradezu sensationell. Ursprünglich

wollte ich die Mannschaft gar

Die E-Juniorinnen des TuS Petersfehn freuen sich über das Starterpaket

des Deutschen Fußball-Bundes. Foto: TuS Petersfehn

Ehrung für die Ehrenamtssieger im NFV-Kreis Cloppenburg. Unser Foto

zeigt (v.l.) Carl-Heinz Hanschen (Kreis-Ehrenamtsbeauftragter), Silvia

Bruns, Werner Busse (Kreisvorsitzender), Doris Sibum und Barßels Bürgermeister

Bernd Schulte. Foto Passmann

stand sie für die SG Galgenmoor/Falkenberg

im Tor. Im Jahre

2000 beendete dann eine schwere

Verletzung ihre Karriere. Da sie bereits

als aktive Spielerin eine Mädchenmannschaft

betreute, stieg

sie nach ihrer Verletzung in den

Trainerstab des Vereins ein. Bei der

nicht zum Spielbetrieb anmelden,

da sie über keinerlei Spielerfahrung

verfügte. Ich habe mich jedoch

nicht zuletzt aufgrund der

Frauenmannschaft gilt Silvia Bruns

als unerbittliche Trainerin, die viel

Wert auf konditionelle Grundlagen

legt und jedes Spiel akribisch

vorbereitet, was Bürgermeister

Bernd Schulte zu der Frage veranlasste:

„Ihr Spitzname ist doch

nicht Frau Magath?“ Jürgen Dill

Dreimal Gold. Im Rahmen des Ehrenamtsfestes von Viktoria Ahlen-Steinbild

hat Heinz Bojer die Goldene Ehrennadel für mehr als 30jährige

ehrenamtliche Arbeit als Jugendtrainer und Schiedsrichter erhalten.

Bojer ist außerdem Vorstandsmitglied im NFV-Kreis Emsland. Als

langjähriger Spieler der Viktoria und für seine 30-jährige Tätigkeit als

Schiedsrichter wurde auch Willi Kremer mit der Goldenen Ehrennadel

ausgezeichnet. Über ein Jahrzehnt als Jugendwart in seinem Verein war

Willi Bojer ehrenamtlich tätig. Während dieser Zeit trainierte er die Jugendmannschaften

von der C- bis zur A-Jugend. Bis heute ist Bojer für

den SV Viktoria Ahlen-Steinbild als Kampfrichter tätig. Auch er bekam die

Goldene Ehrennadel vom Kreis-Ehrenamtsbeauftragten Hermann Wilkens

überreicht. Unser Foto zeigt (v.l.): Hermann Wilkens, den 1. Vorsitzenden

Helmut Bojer, Angelika Kremer, Willi Kremer, Kassenwart Otto

Pieper-Cordes, Anne Hövelmann, Willi Bojer, Angela Augustin-Bojer,

Heinz Bojer und den 2. Vorsitzenden Klaus Liesen. Gerd Mecklenborg

Aktion des DFB für die Meldung

entschieden und bin von den

Fortschritten der Mädels begeistert.“

Jürgen Hinrichs


560 Euro für die

KinderKrebshilfe

E-Junioren treffen für den guten Zweck

Die E-Junioren des STV Voslapp

haben das Auftaktturnier der

„Hallenevent“-Serie im NFV-Kreis

Wilhelmshaven gewonnen. Im Finale

setzten sich die Nordstädter

mit 3:2 gegen die Altersgenossen

vom SC Blau-Gelb durch.

Insgesamt trafen die Nachwuchs-Kicker

aus der Jadestadt

112 Mal ins Schwarze und sorgten

damit für eine Spendensumme

in Höhe von 560 Euro, die

nun der Deutschen KinderKrebshilfe

zur Verfügung gestellt wird.

Der Turniersponsor, die „Wilhelmshavener

Zeitung“, zahlte

für jedes erzielte Tor fünf Euro.

„Eine tolle Aktion für einen wirklich

guten Zweck“, freute sich der

Kreisvorsitzende Uwe Reese.

Zwölf Mannschaften spielten

in der Nogathalle zunächst

in drei Vorrundengruppen, um

die späteren Halbfinalisten zu ermitteln.

In der Gruppe A ließ der

SC Blau-Gelb keinen Zweifel an

seinen Ambitionen aufkommen.

Mit 25:0 Toren gewannen die

Blau-Gelben ihre Gruppe und

zogen damit in die Runde der

letzten Vier ein. Nur unwesentlich

schlechter - mit 24:2 Toren –

meisterte der STV Voslapp seine

Aufgaben in Gruppe B. Das Feld

der Halbfinalteilnehmer komplettierten

schließlich die beiden

Mannschaften des WSC Frisia. In

den Halbfinals schafften es die

Frisianer aber beide nicht ins

Endspiel: Während WSC I dem

Krimi endet mit

Neunmeterschießen

SSC Dodesheide ist erneut Stadtmeister

Unter der souveränen Leitung

von Schiedsrichter Carsten

Henke entwickelte sich in der Osnabrücker

kikxxl-Arena ein

packendes Finale um den Addi-

Vetter-Cup. Nach dramatischem

Verlauf und einem 4:4-Unentschieden

besiegte Titelverteidiger

SSC Dodesheide die Reserve des

VfL Osnabrück in einem unglaublichen

Neunmeterschießen am

Ende mit 12:11 und sicherte sich

damit erneut den begehrten Titel

des Osnabrücker Hallen-Stadtmeisters.

Im Viertelfinale hatte zuvor

der SC Türkgücü dem SSC lange

Paroli geboten und war sensationell

mit 3:0 in Führung gegangen.

Nachdem die Dodesheider unter

dem frenetischen Jubel ihrer Fans

doch noch den Ausgleich schafften,

begruben sie im anschließenden

Neunmeterschießen ihren

Torwart unter sich, der den Einzug

in die Runde der letzten Vier si-

cher stellte. Die VfL-Youngster

hatten sich zuvor im Viertelfinale

mit 7:0 gegen den SV Kosova

durchgesetzt und schlugen im

Halbfinale den SC Lüstringen mit

4:2. Der sichtlich befreite SSC Dodesheide

fegte im Halbfinale das

So sehen Sieger aus: Die E-Junioren des STV Voslapp gewannen das Hallenevent

in Wilhelmshaven. Foto: Wilhelmshavener-Zeitung

STV Voslapp mit 1:3 unterlag,

verlor die „Zweite“ gegen den

SC Blau-Gelb mit 0:4. Im kleinen

Finale setzte sich der WSC Frisia

im vereinsinternen Duell glatt

mit 3:0 gegen die eigene Reserve

durch.

Überraschungsteam vom SV Rasensport

mit 8:2 vom Platz.

Die über 1.400 Zuschauer in

der am Finaltag wieder einmal

ausverkauften Arena erlebten mit

dem packenden Endspiel dann

den Höhepunkt des Turniers, in

dem der Landesligist aus Dodesheide

letztlich das bessere Ende

für sich hatte. Torschützenkönig

wurde Ali Göl vom SC Lüstringen

mit 16 Treffern.

Das Fazit der Organisatoren

Frank Schmidt (NFV-Kreis Osna-

Bezirk Weser-Ems

Im Finale schließlich führte

der STV Voslapp in der Schlussminute

bereits klar mit 3:0. Erst in

den Schlusssekunden kam der SC

Blau-Gelb noch auf 2:3 heran, jedoch

geriet der STV-Sieg nicht

mehr in Gefahr. Carsten Conrads

Die Frauen des Piesberger SV

(Foto) sind Osnabrücker Hallenstadtmeister.

Das junge Pyer Team besiegte die klassenhöhere

TSG Burg Gretesch durch einen

Treffer 40 Sekunden vor Schluss mit 1:0 und

verteidigte erfolgreich den bereits im Vorjahr

gewonnen Titel. Im Halbfinale hatte

sich die TSG gegen ihre eigene Reserve

durchgesetzt, während die Piesberger

Frauen knapp mit 1:0 gegen den am Ende

drittplazierten SSC Dodesheide gewannen.

Die weiteren Platzierungen: Ballsport

Eversburg, Piesberger SV II, SpVg Haste,

VfR Voxtrup und TuS Nahne. Gute Schiedsrichterleistungen

rundeten den Frauenfußball-Nachmittag

hervorragend ab.

Foto: Müller

brück-Stadt) und Sebastian

Rüther (VfL) fiel eingeschränkt

positiv aus: „Wir sind sehr zufrieden,

haben aber auch einige

Fehler gesehen und werden daran

bis zur nächsten Auflage arbeiten.“

Die beim Addi-Vetter-Cup

eingesetzten Schiedsrichter des

Fußballkreises Osnabrück-Stadt

rundeten das positive Gesamtbild

ab und spendeten wieder einen

Betrag in Höhe von 450 Euro für

einen wohltätigen Zweck. pb

Grenzenloser Jubel herrschte bei den Fußballern vom SSC Dodesheide nach der Titelverteidigung beim Addi-Vetter-

Cup. Foto: Müller

Februar 2011 57


Amtliche Bekanntmachungen

58

15. Februar bis 15. März

Manfred Marquardt, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Harburg, wird am 15. Februar

61 Jahre alt.


Wolfgang Mickelat, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Ammerland, feiert am 16.

Februar seinen 68. Geburtstag.


Jens-Holger Linnewedel,

Vorsitzender des NFV-Kreises

Celle, wird am 24. Februar

58 Jahre alt.


Hubert Böger, Vorsitzender

des NFV-Kreises Emsland,

wird am 27. Februar

59 Jahre alt. ◆

Heinz Meyer, Vorsitzender

des Obersten Verbandssportgerichtes

und der Satzungskommission,

feiert

am 11. März seinen 67. Geburtstag.


Hermann Lüken, Ehrenmitglied

des NFV, wird am

14. März 73 Jahre alt.

Februar 2011

Geburtstage

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe

der Amtlichen

Bekanntmachungen

ist der 7. Februar 2011

Stellenausschreibung

Freiwilliges Soziales Jahr

(FSJ) im Sport beim NFV

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im Sport stellt eine sehr gute

Alternative zum Zivildienst dar und ermöglicht jungen Menschen

im Alter zwischen 16 und 27 Jahren, sich bspw. in einem

Sportverband zu engagieren. Dabei erhalten die Freiwilligen die

Chance, sich beruflich zu orientieren, ihre Persönlichkeit zu entwickeln

und ihre (Sozial-)Kompetenz zu erweitern.

Für die Besetzung von je einer FSJ-Stelle im Raum Rotenburg

(a.d Wümme) und im Raum Osnabrück sucht der Niedersächsische

Fußballverband e.V. (NFV) zum 1. August 2011 eine(n) engagierten

Mitarbeiter-/in. Bewerbungen von weiblichen Personen

sind hierbei ausdrücklich erwünscht!

Tätigkeitsbereiche der FSJler werden bei einer wöchentlichen

Arbeitszeit von 39 Stunden die Mitarbeit am Projekt „DFB-Mobil“

und die Förderung von Fußball in der Schule sein.

Wir bieten (in Zusammenarbeit mit dem ASC Göttingen): Taschengeld

und eine Pauschale als Ersatzleistung für Unterkunft

und Verpflegung i.H.v. 250 EUR pro Monat, 25 Seminartage (u.a.

Trainer- und Vereinsmanager-Lizenzen), Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge

(Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung),

26 Urlaubstage pro Jahr, Fortzahlung des Kindergeldes,

Anrechnung des FSJ als Praktikum oder bei der Vergabe von Studienplätzen,

interessante Tätigkeitsfelder, umfangreiche Praxiseinblicke.

Interessenten, die sich gerne bewerben möchten, richten ihre

vollständigen Bewerbungsunterlagen bitte umgehend an: Niedersächsischer

Fußballverband e.V., Stichwort: FSJ, Schillerstr.

4, 30890 Barsinghausen. Für Rückfragen steht der NFV-Mitarbeiter

Marko Kresic unter 0 51 05 – 75 167 zur Verfügung.

Sportschul-Termine

30. Januar bis 4. März 2011

Talentförderung

So. 30.1. bis Di. 1. U 16-Junioren-Auswahllehrgang

U 17-Junioren-Auswahllehrgang

Sa. 5. bis So. 6. U 13-/U 14-Mädchen-Hallenturnier

der drei Bereiche mit FV Bremen

Mo 7. bis Di. 8. Finale E.ON Avacon-Cup-Hallenturnier

Fr. 18. bis So. 20. U 13-Junioren-Auswahllehrgang

U 14-Junioren-Auswahllehrgang

U 15-Junioren-Auswahllehrgang

Fr. 25. bis So. 27. U 13-Mädchen-Auswahllehrgang

U 15-Mädchen-Auswahllehrgang

Trainerausbildung

Mo. 31.1. C-Lizenz-Eignungstest

Mi. 9. bis Do. 10. Fortbildung C-Lizenz

Mi. 9. bis Fr. 11. Fortbildung C-Lizenz-Breitenfußball

Mo. 14. bis Fr. 18. C-Lizenz-Ausbildung, Reihe I, Teil 1

Mo. 21. bis Fr. 25. C-Lizenz-Breitenfußball-Lehrgang, Teil 1

C-Lizenz-Ausbildung, Reihe I, Teil 2

Mo. 28. bis Fr. 4.3. C-Lizenz-Breitenfußball-Lehrgang, Teil 2

Schiedsrichter

Fr. 4. bis So. 6. Lehrgang für Bezirksschiedsrichter

Fr. 11. bis Sa. 12. Schiedsrichter-Mitarbeiterlehrgang I

Sa. 12. bis So. 13. Schiedsrichter-Mitarbeiterlehrgang II

Sa. 26. bis So. 27. KSO-/KSL-Tagung Bezirk Hannover

Verbandsmitarbeiter

Fr. 4. bis Sa. 5. Sitzung AK Schulfußball, Tagung der Kreispressereferenten

Sa. 12. DFBnet-Schulung für Fortgeschrittene

Sitzung Verbandsfrauen- und Mädchenausschuss

Sa. 12. Schulung der DFB-Fußball-Abzeichen-Abnehmer

Fr. 18. bis Sa. 19. DFBnet-Schulung für Einsteiger

Sa. 19. Schulung der DFB-Fußball-Abzeichen-Abnehmer

Seminar

beim NFV

Expertentipps von den

Sportplatzspezialisten

DIE DIE RASEN- RASEN-

MACHER MACHER

Sportplatzpflege mit System –

unter dieses Motto stellen

die Rasenspezialisten der Firma

EUROGREEN ihr traditionelles Frühjahrsseminar,

das am

Dienstag, 15. März 2011,

von 10 bis ca. 16.30 Uhr

in der NFV-Sportschule

Barsinghausen

erneut für Mitarbeiter/innen aus Vereinen

und Kommunen angeboten

wird. Im Mittelpunkt des Sportplatzpflege-Seminars

stehen die Pflege,

Regeneration und Rekonstruktion

von Rasen-, Tennen- und Kunstrasenplätzen.

Anmeldungen für das Seminar, für

das keine Teilnahmegebühr erhoben

wird, sind bis zum 10. März 2011 zu

richten an: NFV-Sportschule,

Mozartweg 1,

30890 Barsinghausen,

Tel. (0 51 05) 7 51 85,

E-Mail: Josephine.Steckler@nfv.de

Impressum

Fußball-Journal

Niedersachsen

Zeitschrift des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

Herausgeber:

Niedersächsischer Fußballverband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

E-Mail: info@nfv.de

Internet: http://www.nfv.de

Verlag:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

Redaktion:

Reiner Kramer

(verantwortlich für den Inhalt)

Peter Borchers

Manfred Finger

NFV-Pressestelle, Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 51 42

Telefax (0 51 05) 7 51 55

E-Mail: Reiner.Kramer@nfv.de

E-Mail: Peter.Borchers@nfv.de

E-Mail: Manfred.Finger@nfv.de

Mitarbeiter in den NFV-Bezirken:

Günter Schacht (Braunschweig)

Käthe-Kollwitz-Str. 4

38259 Salzgitter

GuenterSchacht@t-online.de

Gerrit Nolte, An der Windmühle 10,

30890 Barsinghausen

E-Mail: Gerrit.Nolte@t-online.de

Reiner Tienken (Lüneburg)

Mevenstedter Str. 24,

27726 Worpswede

E-Mail:

ReinerTienken@aol.com

Peter Bartsch (Weser-Ems)

Korrvettenweg 5 b, 26723 Emden

E-Mail: peter_bartsch@gmx.de

Verantwortlich für

Amtliche Bekanntmachungen:

Walter Burkhard, NFV-Justitiar

Barsinghausen

Herstellung:

Kornelia Schick

Adlerstr. 8, 31228 Peine

Telefon (0 51 71) 92 92 95

Telefax (0 51 71) 92 93 97

E-Mail: k.satzschick@arcor.de

Druck:

CW Niemeyer Druck GmbH

Druckzentrum Wangelist

Böcklerstraße 13, 31789 Hameln

Anzeigen:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 55

Das Fußball-Journal Niedersachsen

erscheint monatlich. Es kann nur im

Abonnement bezogen werden.

Abonnements zum Preis von 30 Euro

für ein Jahr können bei der NFV-Beteiligungs-

und Verwaltungs-GmbH,

Schillerstraße 4, 30890 Barsinghausen,

bestellt werden. Der Einzelpreis

beträgt 3 Euro. Für Vereine und Verbandsmitarbeiter

des NFV ist er im

Mitgliedsbeitrag enthalten. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte,

Fotos usw. wird keine Haftung übernommen.

Rücksendung erfolgt nur,

wenn Rückporto beiliegt.

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Verfassers gekennzeichnet sind,

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des Niedersächsischen Fußballverbandes

oder der Journal-Redaktion

dar.

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