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E.ON Avacon-Cup

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Leichtes Spiel hatte Emsland-Nord in der Vorrundengruppe 3 mit Peine (9:1). In dieser Szene entwischt Drilon Demaj seinem Gegenspieler Fabian

Hoppenworth. Foto: Kramer

Last-Minute-K.o. für den Titelverteidiger

Emsland-Nord bereits ausgeschieden – Hannover 96 sowie

die Stützpunkte Hannover-Stadt und Göttingen lösen die ersten Finaltickets

Von MANFRED FINGER

Sekunden waren es, 50 Sekunden,

die über Trauer und 50Triumph entschieden. Bei der

niedersächsischen Hallenmeisterschaft

für U 13-Junioren, die seit 2004 als

E.ON Avacon-Cup ausgetragen wird,

kam es im vorletzten Spiel der Vorrundengruppe

3 zu einem „echten Endspiel“

um den Turniersieg und damit

die direkte Qualifikation für die Endrunde.

Sowohl Emsland-Nord als auch Hannover-Stadt

wiesen vor dem direkten

Duell neun Punkte auf. Dennoch war

die Ausgangssituation nicht identisch.

Denn aufgrund der besseren Tordifferenz

genügte Emsland-Nord bereits ein

Unentschieden, während Hannover-Stadt

unbedingt gewinnen musste.

Ein Ziel, dem die Jungs aus der

niedersächsischen Landeshauptstadt nach

verhaltenem Beginn auf beiden Seiten

durch den Treffer von Erkam Esen sehr

nahe kamen. Doch Emsland-Nord schlug

im weiteren Verlauf durch Drilon Demaj

zurück und verteidigte das 1:1-Remis anschließend

geschickt. Bis eben 50 Sekunden

vor Ertönen der Schlusssirene, als ein

langer vertikaler Pass Muhammed-Cham

Saracevic frei vor Emslands Keeper Lars

Walker erreichte und Hannovers Nummer

sieben sich diese Möglichkeit nicht entgehen

ließ.

Februar 2013

Für Emsland-Nord, das jetzt aufmachte

und unmittelbar vor Ende sogar

das 1:3 durch Riccardo Henning

hinnehmen musste, sollte es jedoch

noch happiger kommen. Denn Hildesheim

gewann seine abschließende Partie

gegen Emden/Leer mit 1:0 und verdrängte

damit die am Stützpunkt Sögel

betreuten Schützlinge der Trainer

Hans-Hermann Andrees und Hermann-Josef

Bruns auch noch von Platz

zwei. Damit ist der Titelverteidiger bereits

nach der Vorrunde ausgeschieden.

Vor Hannover-Stadt, das zum

sechsten Mal die Endrunde erreichte

und damit jetzt alleiniger Rekordteilnehmer

aus dem Stützpunktbereich

ist, hatten bereits das Leistungszentrum

von Hannover 96 und die Kreisauswahl

Göttingen die Tickets für das

Finalturnier am 11. und 12. Februar

gelöst. Der Nachwuchs des Fußball-

Bundesligisten beherrschte das Geschehen

in der Vorrundengruppe 1

klar, kam aber ausgerechnet gegen

Braunschweig, das ansonsten jede

Partie verlor, nicht über ein 2:2-Remis

hinaus. Für die „Roten“ bedeutet die

diesjährige Endrundenteilnahme bereits

die neunte seit 2003 – Rekord!

Zum fünften Mal im Finale dabei

ist der Stützpunkt Göttingen, der in

der Vorrundengruppe 2 den bisher

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