ZKZ 30665 Ausgabe 1/2007 • 1. Vierteljahr - Rinderzucht Schleswig ...

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ZKZ 30665 Ausgabe 1/2007 • 1. Vierteljahr - Rinderzucht Schleswig ...

ZKZ 30665

Ausgabe 1/2007 1. Vierteljahr

Rind im Bild

Mitteilungsorgan der Rinderzucht Schleswig-Holstein eG und des Landeskontrollverbandes Schleswig-Holstein e.V.


Liebe Mitglieder,

Auf der 69. Hauptversammlung des Landeskontrollverbandes Schleswig-Holstein e. V.

(LKV) gab Jürgen Bennewitz aus Meggerdorf sein Amt als Vorsitzender des LKV ab. Gemäß

der LKV-Satzung konnte altersbedingt keine erneute Wiederwahl erfolgen. In seinem

Handeln war Jürgen Bennewitz jung geblieben und führte den LKV bis zum letzten Tag mit

viel Schwung und Fachwissen. Neuerungen stand er stets aufgeschlossen gegenüber. Er

wusste, dass Stillstand in Wirklichkeit einen Rückschritt bedeutet. Die LKV-Mitglieder sind

ihm für seine 13 Jahre als LKV-Vorsitzender zu Dank verpfl ichtet.

Der neue Geschäftführende Vorstand unter Führung von Eckhard Marxen, Niendamm, und

mit Thomas Rübcke, Ahrensburg, wird sich den Herausforderungen, die auf die MLP-Organisation

in Schleswig-Holstein zukommen werden, stellen. Nicht nur durch veränderte

Vorgaben durch das neue Tierzuchtgesetz, sondern auch durch den Mega-Trend der Biogasenergie

oder durch die Möglichkeit der on-farm-Analytik bei Automatischen Melksystemen

werden die Dienstleistungen der MLP-Organisationen neu bestimmt werden müssen.

Der sich beschleunigende Strukturwandel in der Milchviehhaltung ist auch an den Daten

des LKV ablesbar. Die Zahl der Mitglieder hat sich innerhalb eines Jahres um 4,4 % auf

4.476 Mitglieder im Februar 2007 verringert. Die Milchquote der aufgebenden Milcherzeuger

wird von den weiter aktiven Betrieben aufgenommen, um Leistungssteigerungen

aufzufangen und ihre Herden aufzustocken. Eine Vergrößerung des Kuhbestandes hat in

den letzten Jahren dennoch nur in einem Teil der Herden stattgefunden. Andere Betriebe

haben reduziert, und im Durchschnitt blieb die Herdengröße über mehrere Jahre ziemlich

konstant.

Das galt bis zum letzten Herbst. Dann gab es Meldungen, dass die zeitanteilige Ausnutzung

der Milchquote im Milchwirtschaftsjahr 2006/2007 anders als in den Vorjahren deutlich

unter 100 % lag. Die Konsequenz für Milcherzeuger daraus war: Wir müssen noch zulegen.

In manchem Betrieb wurde umgestellt auf dreimal tägliches Melken, um die Produktion

zu erhöhen. Die sonst zu diesem Zeitpunkt übliche Selektion von Kühen wurde verschoben.

Das ist an einem Anstieg der Zahl der geprüften Kühe im Februar im Vergleich zum

Januar zu erkennen. Eine vergleichbare Situation gab es zuletzt vor vier Jahren, als es

ebenfalls noch Freiraum bei der Belieferung der Milchquote gab. Im bisherigen Verlauf

des Winters entwickelte sich die durchschnittliche Herdengröße im Vergleich zum Vorjahr

deshalb überaus positiv. Während im Oktober noch 0,5 Kühe pro Betrieb weniger gehalten

wurden als in dem entsprechenden Vorjahresmonat, ist im Februar ein Anstieg auf +2,0

Kühe festzustellen.

Der LKV liefert mit seinen Milchuntersuchungen einen Beitrag dazu, dass die Qualität bei

der Milchproduktion einen hohen Stellenwert besitzt. Doch nicht nur das Produkt selbst,

sondern der gesamte Betriebszweig muss aus wirtschaftlichen Gründen hochwertig sein.

Mit der Milchleistungsprüfung werden wichtige Grunddaten dafür festgehalten. Damit die

Qualitätserzeugung auch nach außen hin sichtbar wird, zeichnete der LKV auf den Winterversammlungen

93 Mitglieder mit besonders guten produktionstechnischen Ergebnissen

in den Bereichen Milchleistung, Milchqualität und Tiergesundheit mit einer Stallplakette

aus.

Ihnen, wie auch allen anderen Mitgliedern wünschen wir weiterhin viel Erfolg bei der

Milchproduktion.

Eckhard Marxen Gerd Schulz

Vorsitzender Geschäftsführer

Rind im Bild 1/2007

Inhalt

INHALT

Termine 4

RSH eG 5

Erläuterungen zur Bilanz und GuV 5

Neue Zuständigkeiten innerhalb der RSH 9

LKV 10

Top-Thema 17

Tierschutz 17

Aus den Rasseabteilungen 19

Kälberverluste reduzieren 19

All German Holstein 21

Angler 24

Fleischrinder 28

Betriebsreport 31

Kreisvereine 34

Jungzüchter 42

Für Sie gelesen 46

Personalien 50

Zucht/Besamung 52

Testeinsatz von Bullen bei der NOG 52

Nationale Zuchtwertschätzung 55

Internationale Zuchtwertschätzung 59

Bullenväter für die Zuchtprogramme 69

Nachzuchten für Sie gesehen 71

Exterieurstars 74

Bullen 80

Testbullen 91

Zukaufvererber und Restportionen 95

Titelbild: Frosch v. NOG Legyba,

Besitzer: J.C. Rieckenberg,

Südermarsch

Foto: Arkink

3


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TERMINE

Auktionstermine 2007

Angler Schwarzbunt/Rotbunt

3. April 2007 Süderbrarup 29. März 2007 Neumünster

4. Sept. 2007 Süderbrarup 26. April 2007 Neumünster

16. Okt. 2007 Süderbrarup 30. Aug. 2007 Neumünster

11. Dez. 2007 Süderbrarup 27. Sept. 2007 Neumünster

18. Okt. 2007 Neumünster

15. Nov. 2007 Neumünster

13. Dez. 2007 Neumünster

Für alle Auktionen gilt Status nach BHV1-Bundes VO

Terminkalender

26. März 2007 Meldeschluss für Herdbuchkuhbewertung im April

Schwarzbunt – Rotbunt – Angler

Veranstaltungskalender

Schwarzbunt – Rotbunt – Angler – Fleischrinder

21. März 2007 Rind aktuell mit Sunrise Sale, Karow (RMV)

31. März 2007 Fleischrinderauktion, Holstenhallen Neumünster

31. März – 1. April 2007 EXPO Bulle, Bulle, Schweiz

4. April 2007 1. Mitgliederversammlung des Vereins der Rot- und

Schwarzbuntzüchter in den Kreisen Steinburg und

Pinneberg, Heidekrug, Kremperheide, 19.30 Uhr

4. April 2007 Färsenschau, Krefeld (RUW)

15. April 2007 Kreisjungzüchterschau Rendsburg-Eckernförde, Gnutz,

10.00 Uhr

29. April 2007 Landesjungzüchterschau, Reithalle Viertshöhe, Aukrug

1. Mai 2007 Bundesschau Welsh Black, Lübberstedt

1. Juni 2007 Verein der Schwarzbuntzüchter im Kreis Stormarn,

Rinderschau, Reithalle Rausdorf, 19.00 Uhr

5. Juni 2007 Verein der Holsteinzüchter im Kreis Ostholstein,

Kurzfahrt zu Karsten Kaack, Ratzbek

7. Juni 2007 Verein der Schwarzbuntzüchter im Kreis RD-ECK,

Grillabend bei den Familien Prall&Marxen Isarnhoe

Farms, Gettorf, 19.00 Uhr

13.-14. Juni 2007 DHV-Schau, Oldenburg (DHV)

21. Juni 2007 Verein der Holsteinzüchter im Kreis Plön, Rinderschau,

Rendswühren, 19.00 Uhr

29. Juni 2007 Verein der Holsteinzüchter im Kreis Ostholstein, Grillabend

bei Joachim Oldenburg, Klein Schlamin, 19.00 Uhr

5. Juli 2007 Verein der Holsteinzüchter im Kreis Ostholstein,

Sommerfahrt

5. – 7. Juli 2007 Bundesschau Highland Cattle, Cloppenburg

6. Juli 2007 Verein der Schwarzbuntzüchter im Kreis SL-FL,

Rinderschau, Reithalle Großenwiehe, 19.00 Uhr

10. Juli 2007 Rinderschau im Kreis Steinburg/Pinneberg, Reithalle

Kellinghusen, 19.00 Uhr

13. Juli 2007 Tarmstedter Ausstellung

15. Juli 2007 Angler Jungzüchter, Nachzuchtschau, Angelnhalle,

Süderbrarup,10.30 Uhr

16. – 20. Juli 2007 Landesjungzüchterfahrt

26. Juli 2007 Verein der Schwarzbuntzüchter im Kreis NF,

Rinderschau, Reithalle Löwenstedt, 19.00 Uhr

1. Sept. 2007 Jubiläumsball 15 Jahre RSH eG, Stadthalle Neumünster

20. – 23. Sept. 2007 NORLA mit 25. Landestierschau, Messegelände, Rendsburg

12./13. Okt. 2007 Schwarz Rot Gold Intensiv, Alsfeld

25. Okt. 2007 RUW-Schau, Hamm (RUW)

22. Nov. 2007 Blickpunkt Rind, Paaren (RBB)

Rind im Bild 1/2007

IMPRESSUM

„Rind im Bild“, 16. Jahrgang, Nr. 1/2007

Mitteilungsorgan der Rinderzucht Schleswig-Holstein eG u.

des Landeskontrollverbandes Schleswig-Holstein e.V.

„Rind im Bild“ soll die Rinderzüchter und -halter in

Schleswig-Holstein über die laufende Entwicklung in

Zucht, Besamung, Absatz sowie der Milchleistungsprüfung

informieren.

Verlag und Herausgeber:

„Rind im Bild“

Rendsburger Str. 178

D-24537 Neumünster

E-mail: redaktion@rsheg.de

Telefon 04321/905300

Fax 04321/905396

Internet: www.rsheg.de

Bankverbindung: VR Bank Flensburg-Schleswig (BLZ

216.617.19), Kto.-Nr. 417 220

„Rind im Bild“ wird herausgegeben von:

Der RSH eG mit folgenden Abteilungen:

Matthias Leisen

Abt. Besamung/Vermarktung/

Herdbuch

Telefon 04321/905351

Dr. Heiner Kahle

Abt. Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner

Telefon 04321/905301

Günter Koch

Abt. Rotbunte Schleswig-Holsteiner

Telefon 04321/905303

Claus-Peter Tordsen

Abt. Angler

Telefon 04321/905359

Claus Henningsen

Abt. Fleischrinder

Telefon 04321/905305

Landeskontrollverband Schleswig-Holstein e. V. ,

Gerd Schulz

Steenbeker Weg 151

D-24106 Kiel

Telefon 0431/339870

Fax 0431/3398713

Redakt. Schriftleitung:

Susanne Derner

Rendsburger Str. 178

D-24537 Neumünster

Erscheinungsweise: Viermal im Jahr

Aufl age 10.000 Exemplare

Anzeigenverwaltung: „Rind im Bild“

Rendsburger Str. 178

D-24537 Neumünster

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Preisliste Nr. 9 vom 01. September 2001

Anzeigenschluss Nr. 1 am 15. Februar,

Nr. 2 am 15. Mai,

Nr. 3 am 15. August,

Nr. 4 am 15. November.

Satz und Layout:

bdrops. werbeagentur

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D-24143 Kiel

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Fax 0431/70 28 171

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Neue Nieswand Druck GmbH

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Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und fotomechanische

Wiedergabe - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung

des Verlages gestattet.


Erläuterung zur Bilanz und

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Bilanzsumme der Rinderzucht Schleswig-Holstein

eG betrug zum 31.08.2006 rund 20,8 Mio.,

verglichen zu 21,3 Mio. im Vorjahr.

Auf der Aktivseite ist der Rückgang im Wesentlichen

begründet durch Abnahme im Anlagevermögen, auf

der Passivseite durch entsprechende Rückgänge bei

den Rückstellungen und Verbindlichkeiten.

Im Einzelnen betreffen die Veränderungen wie

folgt:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde mit der

Umstellung des bestehenden Laborverwaltungsprogramms

– auf Basis einer Standardsoftware

– begonnen.

Das Projekt wurde Anfang des Geschäftsjahres

2005/2006 abgeschlossen. Den Zugängen in Höhe

von 17.000 EURO standen Abschreibungen in

Höhe von 55.000 EURO gegenüber. Die Position

Immaterielle Vermögensgegenstände valutiert zum

31.08.2006 mit 109.000 EURO.

Grundstücke und Gebäude

Nach den Investitionen des Geschäftsjahres

2004/2005 haben sich in dieser Position im abgelaufenen

Geschäftsjahr keine wesentlichen Veränderungen

ergeben, der Rückgang von knapp 4,7 Mio.

auf 4,4 Mio. ist bedingt durch Abschreibungen.

Technische Anlagen,

Betriebs- und Geschäftsausstattung

Die Position der Technischen Anlagen und Maschinen

hat sich, im Vergleich zum Vorjahr, um ca. 7.000

EURO verringert. Investitionen in Höhe von 42.000

EURO (Schlepper) standen Abschreibungen in Höhe

von 49.000 EURO gegenüber.

Die Position der Betriebs- und Geschäftsausstattung

und des Bullenbestandes hat um rund 175.000

EURO, von 1,956 auf 2,125 Mio., zugenommen.

Abgänge und Abschreibungen in Höhe von 1,6 Mio.

standen Zugängen und Umbuchungen in Höhe von

1,775 Mio. gegenüber, dabei hat die Position Fuhrpark

die größte Steigerung erfahren.

Anlagen im Bau

Die Position Geleistete Anzahlungen und Anlagen

im Bau umfasste, wie im Vorjahr, ausschließlich die

Position des Kälberbestandes, der wertmäßig leicht

um 25.000 EURO zugenommen hat.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen valutieren zum 31.08.2006 mit

1,244 Mio. und liegen damit um 250.000 EURO

unter dem Niveau des Vorjahres. Dieser Rückgang

ist zum einen bedingt durch die beginnende Tilgung

des der Tierzuchtverwaltung eG zur Verfügung gestellte

Liquiditätsdarlehens in Höhe von 50.000

EURO sowie einer erstmals im abgelaufenen Geschäftsjahr

vorgenommenen Umgliederung des Beteiligungsansatzes

an der NOG GmbH & Co. KG. Die

der NOG GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellten

Liquiditätsmittel werden zukünftig nicht mehr als

Beteiligung bilanziert, sondern als Forderung.

Als wesentliche Beteiligungen bestehen nach wie

vor die Beteiligungen an der Rinderzucht Mecklenburg-Vorpommern,

der German Genetics International

GmbH, der Zuchtvieh-Export GmbH sowie

– als Geschäftsguthaben – die Beteiligung an der

Tierzuchtverwaltung.

Rind im Bild 1/2007

RSH eG

Vorräte

Das Vorratsvermögen der RSH eG ist, verglichen

zum Vorjahr, um rund 160.000 EURO gestiegen. Es

besteht in der Position Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

aus Futterbeständen und Laborartikeln sowie

in der Position Fertige Erzeugnisse und Waren aus

dem Sperma- und Embryonenbestand. Die Bestandserhöhung

beruht im Wesentlichen auf Erhöhung im

Bestand an eigenproduziertem Sperma.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Trotz eines im Viehhandelsbereich langen Zahlungszieles

und damit relativ hohen Forderungsbestandes

konnten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

von knapp 2,5 Mio. auf 2,2 Mio. zurückgeführt

werden. Nach wie vor werden die Risiken aus

dem Viehhandelsgeschäft durch eine versteuerte

Wertberichtigung in Höhe von 600.000 EURO abgedeckt.

Weiterhin bedienen wir uns zur Absicherung

von Forderungen auch der Eindeckung durch die

Vertraten die Milchviehrassen auf der Eurotier 2006 (v.l.): Fiesta v. Zober, Besitzer: N. Jensen, Südensee; Eva v. Juote,

Besitzer: T. Christiansen, Treia und Dunja v. Faber, Besitzer: Milchviehbetrieb Schmahl, Wesenberg Foto: Schulze

5


6

RSH eG

HERMES Versicherung. Unter dieser Bilanzposition

wird auch, wie schon im Zusammenhang mit den

Finanzanlagen erwähnt, eine Forderung gegenüber

NOG GmbH & Co. KG in Höhe von 120.000 EURO

bilanziert. Die Sonstigen Vermögensgegenstände

sind um rund 2.000 EURO gesunken. Größte Position

hierin ist nach wie vor ein bei der Allianz zur

Absicherung von Altersteilzeit-Arbeitsverhältnissen

hinterlegtes Festgeld, welches sich durch Ablauf

von Altersteilzeitverhältnissen um 60.000 EURO

reduziert hat.

Wertpapiere

Die RSH eG hält zur Zeit noch ein Wertpapier in der

Höhe von 722.000 EURO. Ein weiteres in Höhe von

500.000 EURO war im abgelaufenen Geschäftsjahr

fällig.

Liquide Mittel

Die Liquiden Mittel der Rinderzucht Schleswig-Holstein

eG betragen 6,8 Mio., verglichen zu 6,1 Mio.

im Vorjahr. Die Steigerung in den Liquiden Mitteln

ist durch die Zuführung aus dem Abgang des Wertpapiers

zu erklären.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten betragen rund

200.000 EURO. Sie beinhalten im wesentlichen abgegrenzte

Prämien der Altersvorsorge.

Passivseite

Das Eigenkapital der Rinderzucht Schleswig-Holstein

eG beträgt, wie im Vorjahr, 15,6 Mio. und

macht ca. 75% der Bilanzsumme aus. Es setzt sich

zusammen aus den Geschäftsguthaben der verbleibenden

Mitglieder, die im Vergleich zum Vorjahr nur

knapp um 7.000 EURO abgenommen haben. Ferner

ist eine Kapitalrücklage in Höhe von 1,079 Mio. zu

berücksichtigen, hier gab es im Vergleich zum Vorjahr

keine Veränderungen. Auch die Ergebnisrücklagen

in Höhe von 10,681 Mio. blieben im Vergleich

zum Vorjahr unverändert.

Der Bilanzgewinn beträgt 417.947,05 EURO und

setzt sich zusammen aus dem Gewinnvortrag des

Vorjahres in Höhe von 196.973,16 EURO sowie

dem Jahresüberschuss 2005/2006 in Höhe von

220.973,89 EURO.

Fanny v. Raute, Besitzer: O. Rennekamp, Nortorf Foto: Arkink

Elfriede EX 90 (89/90/89/90) ist die erste Joyboy-Tochter in Deutschland, die Exzellent bewertet wurde. Elfriede vertrat

schon die RSH-Farben bei der Schau „Neumünster am Abend 2006“, Besitzer: K.-H. Stürtz, Wöhrden Foto: Schulze

Rind im Bild 1/2007

Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich zusammen aus

Pensionsrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen,

wobei die Pensionsrückstellungen mit

knapp 140.000 EURO um 45.000 EURO unter dem

Niveau des Vorjahres lagen. Für einen Vertrag ist

die Geschäftsgrundlage entfallen, so dass ein

entsprechender Aufl ösungsbedarf bestand. Die

Sonstigen Rückstellungen liegen mit 2,983 Mio.

um knapp 100.000 EURO unter dem Niveau des

Vorjahres. Sie setzen sich im Wesentlichen zusammen

aus Verpfl ichtungen für Laktaktionsprämie und

Zuchtprogrammbonus in Höhe von 1,3 Mio., aus

Altersteilzeitverpfl ichtungen in Höhe von 470.000

EURO, Weihnachtsgeld und Urlaubsansprüchen in

Höhe von 450.000 EURO sowie weiteren Personalrückstellungen

in Höhe von 550.000 EURO. Ferner

wurden weitere Rückstellungen für Instandhaltung,

Prüfung und Jahresabschlusskosten sowie für Berufsgenossenschaftsbeiträge

gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

setzen sich zusammen aus dem Restsaldo des im

Zusammenhang mit den Neubauten aufgenommenen

Kredites in Höhe von 681.000 EURO sowie

eines kurzfristigen Darlehens im Zusammenhang mit

Forderungsfi nanzierung in Höhe von knapp 165.000

EURO deren Laufzeit bis Ende November begrenzt

war. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und

Leistungen sind um gut 100.000 EURO gesunken

und zwar bedingt dadurch, dass für das Berichtsjahr

keine Warenrückvergütung vorgesehen ist. Diese

Position betrug im Vorjahr immerhin 200.000 EURO.


Bilanz zum 31. August 2006

Aktiva Passiva

Die Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen sind

um knapp 60.000 EURO gestiegen.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich zusammen

aus Lohnsteuern und Sozialversicherungsbeiträgen

des Monates August sowie aus Verbindlichkeiten

aus der Altersvorsorge und überzahlten

Geschäftsguthaben und betragen am Bilanzstichtag

knapp 270.000 EURO. Die Passiven Rechnungsabgrenzungsposten

valutieren mit 196.000 EURO.

In dieser Position wird der Zinszuschuss zu den

Baumaßnahmen in Schönböken und Gönnebek gebucht.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse konnten im Vergleich zum Vorjahr

erneut um knapp 950.000 EURO gesteigert werden,

wobei sich in den unterschiedlichen Bereichen Besamung,

Tierhandel und Dienstleistung jedoch sehr

unterschiedliche Entwicklungen gezeigt haben.

Im Besamungsbereich hat selbstverständlich der

Rückgang der Erstbesamungen um 4,5% auch seine

Spuren hinterlassen. Insgesamt ist die Summe

aus Besamungsgebühren und Spermaverkäufen um

knapp 270.000 EURO gesunken. Der Zuchtviehhandel

hat erneut zugelegt und zwar unter Berücksichtigung

der Kommissionsumsätze um 1,2 Mio. Auch

der Bereich Dienstleistungen Mitgliederbeiträge

konnte zulegen und zwar um knapp 70.000 EURO,

die in erster Linie auf die Ausweitung im Geschäft

mit Handelsware zurückzuführen waren. Unter

Berücksichtigung der Bestandsveränderungen und

aktivierten Eigenleistungen sowie der Sonstigen

betrieblichen Erträge, ergibt sich eine Gesamtleistung

des Unternehmens in Höhe von 23 Mio.,

Rind im Bild 1/2007

RSH eG

Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr Vorjahr

EURO TEURO EURO TEURO

Anlagevermögen Eigenkapital

- immaterielle - Geschäftsguthaben 3.459.073,01 3.466

Vermögensgegenstände 108.728,45 146

- Rücklagen 11.760.763,63 11.760

- Grundstücke und Gebäude 4.441.625,55 4.671

- Bilanzgewinn 417.947,05 368

- Technische Anlagen,

Maschinen

- Betriebs- und

251.567,95 259

Geschäftsausstattung 2.125.985,91 1.957

- Anlagen im Bau 317.624,01 289

- Finanzanlagen 1.243.646,70 1.495

Anlagevermögen gesamt 8.489.178,66 8.817 Eigenkapital gesamt 15.637.383,69 15.594

Umlaufvermögen Fremdkapital

- Vorräte 1.601.359,39 1.434

- Forderungen 2.950.506,70 3.338

- Rückstellungen 3.122.615,63 3.294

- Wertpapiere 722.662,50 1.222

- Verbindlichkeiten 1.826.024,74 1.963

- Kasse, Guthaben bei

6.817.182,65 6.080 - Rechnungs-

Kreditinstituten

- Rechnungsabgrenzungsposten

195.809,30 214

abgrenzungsposten 200.943,46 174

Summe der Aktivseite 20.781.833,36 20.599 Summe der Passivseite 20.781.833,36 20.599

verglichen zu 21,6 Mio. im Vorjahr. Dabei sind die

Sonstigen betrieblichen Erträge von 1,05 auf 1,54

Mio. gestiegen, diese Steigerung ist zurückzuführen

auf eine Erhöhung der Erstattung für Personal- und

Sachkosten durch NOG GmbH & Co. KG, wobei

die Erhöhung auf Produktionskostenerstattung für

produziertes Sperma sowie auf Haltungskosten für

Kälber und Bullen zurückzuführen ist. Ferner sind die

Versicherungsentschädigungen um 200.000 EURO

gestiegen. Diese Steigerung rührt aus der Abwicklung

eines Versicherungsschadenfalles. Außerdem

ist die Position Aufl ösung von Rückstellungen um

100.000 EURO gestiegen.

Der Materialaufwand ist, verglichen zum Vorjahr,

um 600.000 EURO gestiegen. Dies ist eine Folge

des erhöhten Wareneinsatzes im Zuchtviehgeschäft.

Das Rohergebnis der RSH eG liegt mit 12,55

7


8

RSH eG

Mio. um 900.000 EURO über dem Rohergebnis des

Vorjahres.

Die Position der Löhne und Gehälter mit 5,5 Mio. ist

überproportional stark angestiegen, dies ist jedoch

in erster Linie begründet durch einen mit 348.000

EURO hohen Rückstellungszuführungsbedarf für Altersteilzeit

und Abfi ndungen. Die sozialen Aufwendungen

sind mit 1,3 Mio. knapp unter dem Niveau

des Vorjahres geblieben.

Abschreibungen auf Immaterielle Anlagewerte und

Sachanlagen sowie auf Geringwertige Wirtschaftsgüter

betragen 1,1 Mio. Sie liegen um 200.000

EURO über dem Wertansatz des Vorjahres. Dies

war so erwartet worden, weil in 2005/2006 erstmals

eine volle Jahres-AVA auf die Investitionen

des Jahres davor wirksam wurden.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen

mit 4,2 Mio. unter dem Ansatz des Vorjahres. Die

Zinserträge sind um 30.000 EURO von 246.000 auf

276.000 EURO gestiegen. Die Zinsaufwendungen

liegen mit 40.000 EURO auf dem Niveau des Vorjahres.

Der bisher in den Vorjahren gebuchte anteilige

Verlust aus der Nord-Ost-Genetic wurde erstmals

im Berichtsjahr als Forderungsabschreibung

gebucht und wird damit gliederungsmäßig in der

G u. V. unter der Position Finanzergebnis gebucht.

Dieser anteilige Verlust betrug in 2005/2006

330.000 EURO, so dass das Finanzergebnis trotz

der guten Zinserträge negativ ist und mit ./.95.000

EURO ausgewiesen wird. Idylle in Schleswig-Holstein Foto: Tordsen

Rotbunte Herde auf der Sommerweide Foto: Tordsen

Rind im Bild 1/2007


Insgesamt ergibt sich ein Ergebnis der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit in Höhe von 274.000

EURO, verglichen zu 232.000 EURO im Vorjahr. An

Steuern von Einkommen und Ertrag und an Sonstigen

Steuern sind 53.000 EURO zu berücksichtigen,

so dass sich ein Jahresüberschuss in Höhe von

220.973,89 ergibt.

Unter Berücksichtigung eines Gewinnvortrages in

Höhe von 196.973,16 EURO ergibt sich ein Bilanzgewinn

in Höhe von 417.947,05 EURO. Unter dem

Vorbehalt der Zustimmung durch die Delegiertenversammlung

soll aus dem Bilanzgewinn eine Dividende

in Höhe von 5% entsprechend 170.000 EURO

gezahlt werden, der Rest soll auf neue Rechnung

vorgetragen werden.

J. Ahlert

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Gewinn- und Verlustrechnung

vom 01.09.2005 bis 31.08.2006

Geschäftsjahr

Rind im Bild 1/2007

Geschäftsjahr

EURO

RSH eG

Vorjahr

TEURO

Erlöse 23.075.437,02 21.603

./. Materialaufwand 10.525.192,59 9.947

= Rohergebnis 12.550.244,43 11.656

./. Personalaufwand 6.867.744,35 6.430

./. Abschreibungen 1.108.930,47 917

./. sonstige Aufwendungen 4.204.253,50 4.284

Zwischensumme 369.316,11 25

+ Zins- und Beteil.-Erträge

= Ergebnis der gewöhnlichen

./. 95.056,31 207

Geschäftstätigkeit 274.259,80 232

+/./. Steuer ./.53.285,91 ./.59

= Jahresüberschuss 220.973,89 173

+ Gewinnvortrag 196.973,16 195

./. Einstellungen in Rückl. - -

= Bilanzgewinn 417.947,05 368

Neue Zuständigkeiten innerhalb der RSH eG

Der Vorstand der RSH eG hat sich in der letzten Zeit

ausführlich mit der Neuorganisation der Zuständigkeiten

im Unternehmen beschäftigt.

Die nachfolgend dargestellten Änderungen sind

derzeit in der Umsetzung.

Bis zur Neuorganisation hatte die RSH eG einen Geschäftsführer

und weitere leitende Mitarbeiter, die

dem Vorstand direkt unterstellt waren.

Zukünftig sind alle Mitarbeiter inklusive der leitenden

Mitarbeiter direkt dem Geschäftsführer

unterstellt.

Geschäftsführer bleibt wie bisher Herr Matthias

Leisen. Zu seinem Stellvertreter wurde Herr Dr.

Erwin Hasenpusch benannt. Die Arbeiten in der

RSH werden zukünftig in vier nachgenannten Abteilungen

durchgeführt:

1. Administration

(Leitung der Abteilung: Herr Jürgen Ahlert)

mit den Aufgabenschwerpunkten:

Rechnungswesen

Personal

allgemeine Verwaltung

Marketing/QM

2. Abteilung Zucht

(Leitung der Abteilung: Herr Matthias Leisen)

mit den Aufgabenschwerpunkten:

Zuchtprogramme

Zuchtwertschätzung

Bulleneinsatz

Bullenstammpfl ege

3. Abteilung Vermarktung

(Leitung der Abteilung: Herr Dr. Heiner Kahle)

mit den Aufgabenschwerpunkten:

Zucht-/Nutzviehvermarktung

Spermavermarktung

Herdbuch

Tierschauen

4. Abteilung Produktion

(Leitung der Abteilung: Herr Dr. Erwin Hasenpusch)

mit den Aufgabenschwerpunkten:

Betreuung Hana Genetik

Landwirtschaft/Bullenhaltung

Labor/Spermagewinnung

Besamungsdurchführung

Agrarprodukte

Für die leitenden Mitarbeiter wurden Stellenbeschreibungen

vorgenommen, die auch eindeutige

Vertretungsregelungen vorsehen. Die Neuorganisation

wurde aus strategischen Gründen notwendig

und bedurfte durch das Ausscheiden einiger Mitarbeiter

einer Neuanpassung.

In der gefundenen Organisationsstruktur hoffen wir,

den zukünftigen Erfordernissen an ein modernes,

leistungsstarkes Unternehmen gerecht zu werden

und ein konkurrenzfähiger Marktpartner zu sein.

M. Leisen

9


10

LKV

69. Hauptversammlung des Landeskontrollverbandes

Schleswig-Holstein e.V.

Der Landeskontrollverband Schleswig-Holstein e.

V. (LKV) führte am 12. Dezember 2006 im Rendsburger

„Conventgarten“ seine 69. Hauptversammlung

durch. Zu dieser letzten von ihm geleiteten

Versammlung konnte der scheidende Vorsitzende

Jürgen Bennewitz wie in den Vorjahren neben den

Delegierten aus den Kreiskontrollvereinen zahlreiche

Repräsentanten der landwirtschaftlichen

Verwaltung, der Landwirtschaftskammer, der Wissenschaft

sowie weiterer landwirtschaftlicher und

tierzüchterischer Organisationen begrüßen. Allen

Gästen dankte er dafür, dass sie durch ihre Anwesenheit

ihr Interesse und ihre Verbundenheit zum

LKV dokumentierten.

Jürgen Bennewitz eröffnet die 69. LKV-Hauptversammlung

In seinen einleitenden Worten betonte Jürgen Bennewitz,

wie wichtig es ihm sei, dass am Ende seiner

Amtszeit mit der fl ächendeckenden Einführung des

Ezi-Scanners die Kette des elektronischen Datenfl

usses vom Hof bis zum Rechenzentrum endlich

geschlossen werden konnte. Die Arbeit der Durchführung

der Stallkontrolle wird damit erleichtert.

Wahlen

Gemäß der LKV-Satzung war aus Altersgründen

eine Wiederwahl von Jürgen Bennewitz zum LKV-

Vorsitzenden nicht mehr möglich. Zu seinem Nach-

Die Ehrengäste und die Delegierten der Hauptversammlung verfolgen mit großem Interesse die Ausführungen zum

Geschäftsbericht

folger wählte die Versammlung einstimmig den

Vorsitzenden des Kreiskontrollvereins Eckernförde,

Eckhard Marxen aus Gettorf-Niendamm. Er bewirtschaftet

zusammen mit Carsten Prall in einer GbR

einen Betrieb mit ca. 250 schwarzbunten Kühen.

Rind im Bild 1/2007

Eckhard Marxen hat sich im LKV bereits seit 2003

als LKV-Kreisvereinsvorsitzender und Mitglied des

Gesamtvorstandes sowie seit 2004 im Geschäftsführenden

Vorstand engagiert.

Neu in den Geschäftsführenden Vorstand wurde

Der Geschäftsführende Vorstand des LKV in seiner neuen Besetzung (v. l.): Cord Riechmann, stellv. Vorsitzender

Lorenz-Christian Carstensen, Vorsitzender Eckhard Marxen, Thomas Rübcke und das Geschäftsführende Vorstandsmitglied

Gerd Schulz


ebenfalls einstimmig der Vorsitzende des Kreiskontrollvereins

Stormarn, Thomas Rübcke, gewählt.

Er übt dieses Amt zusammen mit der Tätigkeit im

LKV-Gesamtvorstand bereits seit 2003 aus. Auf seinem

Hof Kamp am Stadtrand von Ahrensburg hält

er gut 100 schwarzbunte Kühe.

Bei weiteren Wahlen wurden Dr. Joachim von Müller,

Koselau, und Hans Fedder Carlsen, Boverstedt,

in ihren Ämtern als Mitglieder im LKV-Schiedsgericht

bestätigt.

Jürgen Bennewitz - Ehrenmitglied des LKV

Im Rahmen der Hauptversammlung wurde Jürgen

Bennewitz aus seinem Amt als Vorsitzender des

LKV verabschiedet. Die Delegierten würdigten seine

Verdienste um den LKV mit der Ernennung zum

Ehrenmitglied. Er gehörte dem Gesamtvorstand des

LKV seit 1988 an und wurde am 14. Dezember 1993

zum Vorsitzenden gewählt. In seiner 18jährigen Vorstandstätigkeit

hat sich Herr Bennewitz engagiert

für die Mitglieder, aber auch für die Mitarbeiter des

Verbandes eingesetzt.

Die Reduzierung der staatlichen Förderung der

Milchleistungsprüfung in den Jahren von 1997 bis

2002 hatte gravierende Veränderungen für die Mitglieder

und die Mitarbeiter zur Folge. Den Mitgliedern

wurden vom LKV weniger aufwändige Prüfverfahren

angeboten, die sie auch in großem Maße

angenommen haben. Um die unvermeidlichen Beitragserhöhungen

besser verkraften zu können, sind

viele Mitglieder zur Prüfmethode B gewechselt. Die

noch bei der A-Methode verbliebenen Mitglieder

wechselten vielfach in ein alternierendes Prüfverfahren.

Für die Mitarbeiter im Außendienst ergab

sich daraus ein erheblich verringertes Arbeitsmaß.

Durch einen sozial verträglichen Personalabbau

und eine Härtefallregelung wurde dieses Problem

zur Zufriedenheit der Mitarbeiter gelöst. Durch die

Zuweisung zusätzlicher Betriebe konnte für die verbleibenden

Mitarbeiter ein Ausgleich geschaffen

werden.

Während der Amtzeit von Jürgen Bennewitz wurde

1997 das 100jährige Jubiläum der organisierten

Milchleistungsprüfung in Deutschland gefeiert, die

in Schleswig-Holstein 1897 ihren Anfang nahm.

In einem offi ziellen Festakt am 8. Dezember 1997

und einer Festveranstaltung mit aktuellen und ehemaligen

Mitarbeitern am 11. Dezember 1997 fand

dieses Jubiläum einen würdigen Rahmen.

Segensreich waren die guten Verbindungen von

Jürgen Bennewitz zur Landwirtschaftskammer.

Unter seiner Führung gelang es, die Milchgüteprüfung

durch das Zentrale Milchuntersuchungslabor

Schleswig-Holstein beim LKV anzusiedeln und die

Der neu gewählte Vorsitzende, Eckhard Marxen (r.), hat seinen Amtsvorgänger Jürgen Bennewitz zum Ehrenmitglied

ernannt

Datenverarbeitung des LKV auf dem Großrechner

zusammen mit der Landwirtschaftskammer zu

modernisieren. Am Ende des Jahres 2001 erwarb

der LKV das schon seit über 30 Jahren von ihm gemietete

Grundstück in Kiel-Steenbek von der Landwirtschaftskammer.

Dass der LKV nun auf eigenem

Grund und Boden wirtschaftet, war für Jürgen Bennewitz

ein besonderer Grund zur Freude.

In Gruß- und Dankesworten für den ausscheidenden

Der Präsident der Landwirtschaftskammer Schleswig-

Holstein, Hermann Früchtenicht, unterstreicht in seinem

Dank an Jürgen Bennewitz die gute Zusammenarbeit von

LKV und Landwirtschaftskammer

Rind im Bild 1/2007

LKV

Vorsitzenden hoben der neue LKV-Vorsitzende Eckhard

Marxen und Vertreter zahlreicher Organisationen

sein erfolgreiches Wirken für die schleswigholsteinische

Tierhaltung hervor und bedankten

sich für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit

in den zurückliegenden Jahren. Mit

seiner gradlinigen und zuverlässigen Amtsführung

hat Jürgen Bennewitz zum Ansehen und vor allen

Dingen zur Weiterentwicklung des Verbandes beigetragen.

Die in seinem langjährigen berufsständischen

Engagement geknüpften Kontakte waren

ihm dabei eine große Hilfe. In der schwierigen

Zeit des Wegfalls der staatlichen Zuschüsse hat er

mit Weitsicht und konstruktivem Zukunftsdenken

die Situation als Chance angesehen, den Verband

zunehmend auf eine eigene fi nanzielle Basis zu

stellen und damit Gestaltungsspielraum zu gewinnen.

Seinem Nachfolger übergibt er ein modernes

Dienstleistungsunternehmen mit einer sicheren fi -

nanziellen Basis.

Geschäftsbericht

Über die Arbeit des LKV im vergangenen Jahr berichtete

der Geschäftsführer Gerd Schulz. Neben

den vielen Routinearbeiten war die Umstellung bei

der Datenerfassung im Stall ein Arbeitsschwerpunkt.

Die im Vorjahr begonnene Umstellung bei

der Erfassung und Meldung der Daten von den

Betrieben an das Rechenzentrum konnte im abgelaufenen

Jahr bis auf wenige Betriebe erfolgreich

abgeschlossen werden. Während der Schwerpunkt

der Umstellungsarbeiten im Jahr 2005 bei der Erstellung

der notwendigen Programme und der Ein-

11


12

LKV

richtung der neuen Arbeitsabläufe lag, wurden in

diesem Jahr alle Mitarbeiter mit der neuen Technik,

bestehend aus Data-Handler, Ezi-Scanner und PC,

ausgerüstet und mit ihrer Anwendung vertraut gemacht.

Des weiteren mussten die Mitglieder in die

neue Form der Datenerfassung im Stall eingewiesen

werden.

Bei dieser Form der Datenerfassung werden bei den

Prüfverfahren mit einer Probenahme beim Abend-

und beim Morgenmelken keine Mischproben mehr

an das Labor geschickt, sondern getrennte Proben

von den einzelnen Gemelken.

Die Zahl der im Labor untersuchten Einzeltierproben

hat sich dadurch um 9,6 % auf 3.176.296 Proben im

Prüfjahr 2006 erhöht. Durch den neuen Meldeweg

in Verbindung mit organisatorischen Maßnahmen

im Labor und bei der Datenübertragung vom Labor

an das Rechenzentrum konnte erreicht werden,

dass sich die Verarbeitungsdauer bis zur Erstellung

der Rückberichte bei einem Teil der Betriebe um einen

Tag verringerte. Im Durchschnitt aller Betriebe

mit fehlerfrei angelieferten Daten wurde die Verarbeitungsdauer

um 0,5 Tage auf 3,9 Tage reduziert.

Für die Nutzung der MLP-Daten ohne ein eigenes

Herdenmanagementprogramm bietet der LKV sei-

Der LKV in Kürze

Die positive Leistungsentwicklung aus dem Vorjahr

setzt sich auch im Prüfjahr 2007 fort. Der Leistungsanstieg

fällt allerdings geringer aus, und beim Fett-

und Eiweißgehalt wird das Vorjahresniveau inzwischen

deutlich unterschritten. Der Milchzellgehalt

liegt immer noch erheblich über dem Vorjahresniveau.

Bei der Zahl der geprüften Kühe zeichnet sich wieder

eine Trendwende zu einer positiven Entwicklung

ab. Die während des letzten Jahres ziemlich

konstant über 10.000 Kühe liegende Differenz zu

dem entsprechenden Vorjahresmonat ist seit dem

Dezember zurückgegangen, und im Februar wurden

erstmalig seit drei Jahren in einem Monat wieder

mehr Kühe geprüft als in dem entsprechenden Vorjahresmonat.

Die aktuelle Kuhzahl von 287.733 liegt um 120 Kühe

über dem Vorjahresstand. Bei einer um 196 Betriebe

verringerten Mitgliederzahl ist diese positive

nen Mitgliedern bzw. deren Beratern ein im Internet

aufzurufendes Herdenauswertungsprogramm an. Im

abgelaufenen Jahr wurde dieses Programm um ein

Modul zur Unterstützung des Herdenmanagements

im Bereich der Fruchtbarkeit erweitert.

Die für eine sinnvolle Nutzung notwendige zeitnahe

Aktualisierung mit Besamungsdaten der Rinderzucht

Schleswig-Holstein eG wurde von einem

monatlichen auf einen wöchentlichen Rhythmus

umgestellt.

Vortrag

Zum Abschluss der Veranstaltung hielt Dr. agr. habil.

Jörn Bennewitz vom Tierzuchtinstitut der Kieler

Christian-Albrechts-Universität einen Vortrag zum

Thema „Macht die Genomanalyse die Leistungsprüfungen

überfl üssig?“

Er beantwortete die Frage abschließend damit, dass

zur Überprüfung der Wirksamkeit der Genomanalyse

und der markergestützten Selektion weiterhin

klassische Leistungsprüfungen notwendig seien.

Durch die Nutzung der neuen Möglichkeiten könne

ein deutlicherer Fortschritt bei der Verbesserung

der funktionalen Merkmale wie z. B. Eutergesundheit,

Fruchtbarkeit und Nutzungsdauer erreicht

Leistungsergebnisse am Prüftag nach Monaten

Entwicklung auf einen Anstieg der Herdengröße um

2,0 Kühe auf 66,8 Kühe/Betrieb im Vergleich zum

Vorjahr zurückzuführen.

Da nach den Meldungen von Ende letzten Jahres

eine Überschreitung der Milchquote im Milchwirtschaftsjahr

2006/2007 nicht sehr wahrscheinlich

Rind im Bild 1/2007

werden. Die Leistungsprüfungen für diese Merkmale

müssten sogar noch erweitert werden. Dr. agr.

habil. Jörn Bennewitz unterstrich in seinem Vortrag

die zukünftige Bedeutung der Leistungsprüfung bei

Milchrindern.

Dr. agr. habil. Jörn Bennewitz betont in seinem Vortrag

die zukünftige Bedeutung der Leistungsprüfungen bei

Milchrindern

Monat Milch Fett Eiweiß Harnstoff Zellzahl

kg ±Vj. % ±Vj. % ±Vj. mg/kg ±Vj. (1.000) ±Vj.

Oktober 2006 24,9 +0,2 4,20 +0,01 3,43 - 0,01 269 +17 253 +15

November 24,9 - 0,1 4,30 +0,03 3,45 ±0,00 237 + 1 251 +10

Dezember 25,6 +0,2 4,27 - 0,06 3,43 - 0,02 240 + 2 253 + 9

Januar 2007 26,1 +0,2 4,25 - 0,08 3,40 - 0,05 243 +10 251 +18

ist, haben mehr Mitglieder als in den Vorjahren

den Melkrhythmus in ihren Herden während des

Winters auf dreimaliges Melken umgestellt, um die

Produktion zu erhöhen.

Momentan verfahren 30 Betriebe so, während es

in den Vorjahren immer nur einzelne Mitglieder

waren.


Auszeichnungen für

Spitzenleistungen in der Produktionstechnik

Mit den Ergebnissen der Milchleistungsprüfung

(MLP) werden auch zahlreiche Informationen für

das Herdenmanagement erarbeitet. Der LKV wertet

diese Daten nach dem Abschluss eines Prüfjahres

aus und teilt sie seinen Mitgliedern auf dem „Herdenvergleich“

mit.

Auf der Basis dieser Daten führt der LKV einen

Vergleich der Betriebe durch, um Mitglieder mit

den besten produktionstechnischen Kennwerten

hinsichtlich der Lebensleistung, Nutzungsdauer,

Erstkalbealter, Zwischenkalbezeit, Eutergesund-

Die ausgezeichneten Mitglieder im Kreiskontrollverein Flensburg, im Hintergrund

der LKV-Vorsitzende Eckard Marxen (r.) und der Vorsitzende des Kreiskontrollvereins,

Cord Riechmann (m.)

heit, Milch-Harnstoffgehalt, Remontierungsrate

und Vollständigkeit der Abstammungsdaten auszuzeichnen.

Die einzelnen Kennwerte haben dabei entsprechend

ihrer Bedeutung ein unterschiedliches Gewicht,

wobei die Leistung, die Nutzungsdauer und

die Eutergesundheit am stärksten zählen. Die Betriebe

werden in den einzelnen Kreisvereinen unter

Berücksichtigung ihrer Herdenrasse miteinander

verglichen.

Rind im Bild 1/2007

LKV

Die in der Milchleistungsprüfung sonst übliche Einstufung

von gemischten Herden in einer eigenen

Gruppe erfolgt bei dieser Auswertung nicht. Gemischte

Herden werden der Rasse zugeordnet, die

im Betrieb am stärksten vertreten ist.

Auf den in diesem Winter durchgeführten Kreisvereinsversammlungen

sind 93 Mitglieder wegen ihrer

besonderen produktionstechnischen Leistungen

geehrt worden.

Einige der im Kreiskontrollverein Steinburg ausgezeichneten Mitglieder und ihr

Vorsitzender Torben Seppmann (r.)

Veröff entlichung von

Kühen und Färsen mit Höchstleistungen

Im Landesjahresbericht und in den Kreisgeschäftsberichten

veröffentlicht der LKV Betriebe mit den

höchsten Herdenleistungen sowie Kühe und Färsen

mit den höchsten 305-Tage-Leistungen und ältere

Kühe mit den höchsten Lebensleistungen. Die Veröffentlichung

erfolgt nur mit Zustimmung der betreffenden

Mitglieder.

Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse eines

Prüfjahres erhält der LKV von Mitgliedern immer

wieder Kühe und Färsen betreffende Anfragen, ob

Tiere bei der Auswahl der Höchstleistungen übersehen

worden sind. Dem ist nicht so. Der Grund für die

Anfrage kann eine Unkenntnis hinsichtlich der Regelungen

für die Veröffentlichung sein. Gemäß den

gesetzlichen Vorschriften für die Durchführung der

Milchleistungsprüfung ist zur Darstellung der Leistung

einer Kuh die 305-Tage-Leistung zu verwenden.

Das ist die Leistung, die eine Kuh beginnend

am Kalbetag bis zum 305. Laktationstag erbringt

bzw. bis zu ihrer schon vor diesem Tag erfolgten

Trockenstellung.

Wenn Mitglieder uns auf eine vermeidlich vergessene

Kuh hinweisen, haben sie dabei möglicherweise

die Jahresleistung des Tieres im Blick, die in

dem Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 30. September

erbracht wird und die durchaus höher sein kann

als die 305-Tage-Leistung.

Für die 305-Tage-Leistung gilt, dass sie in dem

Prüfjahr beendet sein muss, für das die Veröffentlichung

erfolgen soll. Um diese Bedingung zu erfüllen,

muss die Kalbung zu einer nach 305 Melktagen

beendeten Leistung spätestens Ende November erfolgt

sein. Bei einer kürzeren Laktationsdauer kann

der Kalbetermin später liegen. Liegt das Ende der

305-Tage-Leistung erst im folgenden Prüfjahr, wird

diese Höchstleistung dann mit berücksichtigt, auch

wenn die Kuh inzwischen abgegangen ist.

13


14

LKV

Aus den Kreiskontrollvereinen

Von Anfang Januar bis Mitte Februar führte der LKV

in den 14 Kreiskontrollvereinen die Mitgliederversammlungen

durch. Der Veranstaltungen waren

wieder sehr gut besucht. Der stärkste Sturm des

Winters am Tag der Kreisvereinsversammlung in

Dithmarschen und die Konkurrenz durch Fernsehübertragungen

von der Handballweltmeisterschaft

sorgten nur bei zwei Versammlungen für geringere

Teilnehmerzahlen.

Neben den Regularien, dem Kreisgeschäftsbericht

und dem Bericht des LKV-Geschäftsführers Gerd

Schulz wurde auf den Veranstaltungen jeweils ein

fachliches Referat gehalten. Acht verschiedene Referenten

von der Fachhochschule Rendsburg (Prof.

Dr. Hans-Joachim Laue, Prof. Dr. Falk Mißfeldt, Prof.

Dr. Urban Hellmuth, Prof. Dr. Martin Braatz), der

Der neue Vorsitzende des Kreiskontrollvereins

Pinneberg Klaus Albert Dieckmann

Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein (Dr.

Hans-Jürgen Kunz, Dipl.-Ing. Johannes Thomsen),

der Landwirtschaftsschule in Rendsburg (LD Peter

Levsen Johannsen) und der Bundesforschungsanstalt

für Ernährung und Lebensmittel (Dr. Karin

Knappstein) berichteten über aktuelle Themen zur

Milchviehhaltung.

In mehreren Kreisvereinen gab es personelle Veränderungen

in den Vorständen, weil z. T. langjährige

Verantwortungsträger ihr Amt in jüngere Hände

legten. Im Kreisverein Pinneberg wurde Klaus Albert

Dieckmann für den nach neunjähriger Amtzeit

ausscheidenden Carsten Bünz gewählt. Herr Dieckmann

– 38 Jahre alt – ist staatlich geprüfter Landwirt

und bewirtschaftet einen Betrieb mit ca. 115

Milchkühen der Rassen Rotbunt und Schwarzbunt

Das Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes Thomas Rübcke (l.) verabschiedet den bisherigen Pinneberger

Kreiskontrollvereinsvorsitzenden Carsten Bünz

in Klein Offenseth-Sparrieshoop.

Im Kreisverein Lauenburg gab Berend Langeloh den

Vorsitz nach nur vierjähriger Dienstzeit ab, weil er

die Milchproduktion auf seinen Hof einstellt. Sein

Amt wurde zunächst kommissarisch mit dem neu in

den Vorstand gewählten Thorsten Lange aus Wit-

Der kommissarische Vorsitzende des Kreiskontrollvereins

Lauenburg, Thorsten Lange...

Rind im Bild 1/2007

zeeze besetzt. Herr Lange ist 33 Jahre alt, Landwirtschaftsmeister

und bewirtschaftet seinen Betrieb in

Kooperation mit seinem Schwager. Die GbR hält ca.

90 Kühe in einer gemischten Herde. Nach langjähriger

Vorstandsarbeit schied Claus Posewang aus

Wangelau aus dem Vorstand aus.

...und sein Vorgänger Berend Langeloh


Im Kreiskontrollverein Dithmarschen stellten sich Ludwig Clausen aus Hennstedt

nach 18 Jahren und Hans Suhr aus Krumstedt nach 9 Jahren Vorstandsarbeit

nicht zur Wiederwahl. In ihre Ämter wurden Karl-Heinz Stürtz aus

Wöhrden und Henning Schatt aus Eddelak gewählt.

Der Dithmarscher Kreiskontrollvereinsvorsitzende Wilhelm Hollmann (v. l.) und seine

langjährigen Vorstandsmitglieder Ludwig Clausen und Hans Suhr

Seit 1990 war Claus Peter Ralfs Mitglied im Vorstand des Kreiskontrollvereins

Steinburg und bereits seit 1988 Delegierter seines Kreises in der Hauptversammlung.

Im Jahr 2005/2006 führte er den Kreisverein kommissarisch. Für ihn

wurde Knut Asbahr-Diercks aus Sommerland in den Vorstand gewählt.

Der LKV-Vorsitzende Eckhard Marxen bzw. ein anderes Mitglied des geschäftsführenden

Vorstandes dankte auf den Veranstaltungen den ausgeschiedenen

Vorstandsmitgliedern für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement.

Ihren Nachfolgern wurden gute Wünsche für eine erfolgreiche Tätigkeit mit

auf den Weg gegeben.

Der Vorsitzende des Kreiskontrollvereins Steinburg, Torben Seppmann, verabschiedet

Claus Peter Ralfs aus dem Kreisvorstand

Rind im Bild 1/2007

LKV

Im Kreiskontrollverein Eckernförde gab Wilhelm Thormählen aus Holtsee nach

13 Jahren seine Vorstandstätigkeit auf. Zu seinem Nachfolger wählten die

Mitglieder Heinrich Möller aus Neu Holtsee.

Der LKV-Vorsitzende Eckard Marxen (r.) hat das langjährige Mitglied des Eckernförder

Kreiskontrollvorstandes Wilhelm Thormählen verabschiedet

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16

LKV

Ergebnisse der Milchleistungsprüfung

in Mecklenburg-Vorpommern

Der Landeskontrollverband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen

in Mecklenburg-Vorpommern e. V.,

Güstrow, weist für das Prüfjahr 2006 795 Mitgliedsbetriebe

mit einer durchschnittlichen Herdengröße

von 211 Kühen pro Mitgliedsbetrieb aus.

Die Zahl der kontrollierten A+B-Kühe war mit

167.862 Kühen um 5,3 % rückläufi g. Die geprüften

A+B-Kühe erbrachten eine Leistung von 8.606

kg Milch mit 4,09 % Fett (+0,01%), 3,38 % Eiweiß

(-0,03 %) und insgesamt 643 Fett+Eiweiß-kg. Die

Leistungssteigerung beträgt 252 kg Milch und 17

Fett+Eiweiß-kg. Die 117.870 A+B-Herdbuchkühe

(-3,0 %) erreichten mit 8.975 kg Milch (+249kg),

4,06 % Fett (±0 %), 3,38 % Eiweiß (-0,02 %) und

667 Fett+Eiweiß-kg (+16 kg) ebenfalls eine deutliche

Leistungssteigerung. 67 % der MLP-Betriebe

hatten eine Kuhzahl oberhalb von 100 Kühen. Davon

war jeder dritte Betrieb in der Größenordnung

zwischen 200 und 500 Kühen.

Rind im Bild 1/2007

Bei den Gütemerkmalen der Anlieferungsmilch

stieg der Durchschnittswert bei der Zellzahl von

218.000/ml Milch auf 221.000/ml Milch leicht an,

und bei der Keimzahl war ein leichter Rückgang von

17.000/ml Milch auf 16.000/ml Milch festzustellen.

99,2 % der Anlieferungsmilchproben (+0,3 %) wurden

im Jahre 2006 in die Güteklasse I eingestuft.

Pressemitteilung

HIT statt Rinderzählung – durch die

Mitarbeit der Rinderhalter wird‘s möglich

Die Rinderbestandserhebungen auf den landwirtschaftlichen

Betrieben werden in Zukunft

bundesweit überfl üssig. Das ist das Ergebnis

einer gemeinsamen Initiative des schleswig-holsteinischen

Landwirtschaftsministerium und des

Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Reduzierung

der Agrarstatistik. Konkret sollen durch

die Nutzung von Daten der Zentralen Datenbank

(HIT-Datenbank) die Rinderbestandserhebungen

ersetzt werden. Dieses Vorhaben ist Teil des

von Bund und Ländern getragenen Aktionsplans

zur Verringerung bürokratischer Hemmnisse in

der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft. Die

Meldung von Daten zu Verwaltungs- und Statistikzwecken

ist den Landwirten oft ein Dorn im

Auge, geht dadurch doch produktive Zeit auf den

Betrieben verloren.

Bereits am 19. Juli 2006 wurden die rechtlichen

Voraussetzungen mit dem Gesetz zur Änderung

des Agrarstatistikgesetzes und des Rinderregistrierungsdurchführungsgesetzesgeschaffen.

Allerdings gestaltete sich die Umsetzung

schwieriger als zunächst angenommen: Um ihre

Berichtspfl ichten gegenüber der EU zu erfüllen,

benötigen die statistischen Ämter Informationen

über die so genannte „betriebliche Produktions-

richtung“, die aber zur Zeit weder im HIT noch im

Rahmen der Anzeige- und Betriebsregistrierung

nach der Viehverkehrsverordnung einheitlich

vorliegt. Ohne die Erfassung der betrieblichen

Produktionsrichtung, nämlich entweder Milchkuhhaltung

oder Ammen-/Mutterkuhhaltung

oder Schlacht-/Mastkuhhaltung bzw. deren

Mischformen, können die HIT-Daten jedoch

nicht zur Ablösung der Rinderzählung genutzt

werden. Eine Verpfl ichtung der Rinderhalter zur

erneuten Meldung des Merkmals „betriebliche

Produktionsrichtung des Betriebes“ mithilfe einer

Änderung der Viehverkehrsverordnung ist jedoch

rechtlich problematisch.

Vor dem Hintergrund dieser komplexen Rechtslage

hat der schleswig-holsteinische Staatssekretär

Ernst-Wilhelm Rabius den Lösungsweg

Schleswig-Holsteins zu einer freiwilligen Erfassung

der Produktionsrichtung – und damit einer

zügigen Umsetzung – aufgezeigt:

Die Landwirtschaftliche Kontroll- und Dienstleistungsgesellschaft

mbH (LKD) wird beauftragt,

alle meldepfl ichtigen Rinderhalter in Schleswig-

Holstein anzuschreiben und um die freiwillige

Angabe ihrer Produktionsrichtung zu bitten; diese

Angaben werden dann durch die Rinderhalter

selbst via Internet ins HIT eingegeben oder per

Meldeformular an die LKD zurückgemeldet.

Die Staatssekretäre der Länder folgten dem gemeinsam

von Schleswig-Holstein und dem Bundeslandwirtschaftsministerium

vorgetragenen

Antrag, die betriebliche Produktionsrichtung

nach einheitlichen Defi nitionen zu erheben und

in das HIT aufzunehmen, um zukünftig Doppelerhebungen

zu vermeiden und den Verwaltungsaufwand

zu senken.

Das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium

und das Statistikamt Nord arbeiten

gemeinsam daran, dass nach zügiger Umsetzung

dieses Beschlusses erstmals zur Rinderbestandserhebung

im Mai 2008 die Befragung der

Betriebe entfallen kann. Neben den auskunftspfl

ichtigen Betrieben werden dadurch auch die

Gemeinden entlastet, da sie keine Erhebungsbeauftragte

für die Rinderbestandserhebung

mehr einsetzen müssten. Zur Erreichung dieses

Ziels wird das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium

gesonderte Haushaltsmittel

bereitstellen.

Stefan Beuster, MLUR


Tierschutz – neues Merkmal

für Cross Compliance

Neben den bisherigen Prüfpunkten aus den Bereichen

Umwelt, Tierhaltung und Lebensmittelsicherheit

werden ab 2007 Tierhaltungen auch

hinsichtlich der Einhaltung tierschutzrechtlicher

Regelungen überprüft. Verstöße gegen tierschutzrelevante

Vorgaben führen damit zu Kürzungen der

Zahlungsansprüche.

Grundlage für die Tierschutzanforderungen im Hinblick

auf cross compliance sind primär die Vorgaben

aus der EU-Richtlinie zur Haltung landwirtschaftlicher

Nutztiere (Richtlinie 98/58/EG) allgemein

sowie der speziellen Richtlinie zur Kälberhaltung.

Verstöße gegen nationale Tierschutzbestimmungen,

wie das Tierschutzgesetz und die Tierschutz-

Nutztierhaltungsverordnung, sind dann nicht Cross-

Compliance-relevant, wenn sie über das EU-Recht

hinausgehen. Sie können aber weiterhin ordnungsrechtliche

Folgen (Bußgeld) haben. Grundsätzlich

erfolgt die Prüfung nach Augenschein und erst bei

Anhaltspunkten gegen Verstöße wird „gemessen“.

Dokumentationen

Auch die Tierschutzvorgaben verlangen Aufzeichnungen

durch die Tierhalter. Gefordert werden für

Cross Compliance:

- Aufzeichnungen über alle medizinischen

Behandlungen und

- Tag genaue Aufzeichnungen über die Anzahl der

bei Bestandskontrollen vorgefundenen toten

Tiere

- Aufbewahrungsfrist drei Jahre

Bei entsprechend gleichwertigen Aufzeichnungen,

die bereits im Rahmen anderer Zwecke geführt

werden, sind zusätzliche Aufzeichnungen nicht notwendig.

So werden z. B. die medizinischen Behandlungen

bereits über das Bestandsbuch in Verbindung

mit den jeweiligen Arzneimittelanwendungs- und

abgabebelegen ausreichend dokumentiert. Für

den Nachweis der toten Tiere reichen die Belege

der Tierkörperbeseitigungsanlagen aber nicht aus.

Hier wird eine Liste gefordert, in der tagesaktuell

die Anzahl der toten Tiere sowie die Verlustursachen

eingetragen werden. Das kann das Stallbuch

oder das Bestandsregister sein oder ein einfacher

Kalender/Zettel, auf den die Verluste eingetragen

sind. Ein Vordruck ist bei der Landwirtschaftskammer

erhältlich.

Wird der Nachweis über das Bestandsregister ge-

führt, sind unbedingt auch alle Verluste von Kälbern

mit einem Alter unter einer Woche einzutragen. Im

HIT-Bestandsregister fehlen i. d. R. die verendeten

Kälber unter einer Woche, da sie ohne Ohrmarke

von der Tierkörperbeseitigungsanlage abgeholt

werden.

Nach deutschem Tierschutzrecht ist zusätzlich täglich

das Ergebnis der Bestandskontrolle zu dokumentieren.

Hier verlangt Schleswig-Holstein auch

einen Eintrag – z. B. „o.B.“ für „ohne Befund“ –,

wenn keine Auffälligkeiten festzustellen sind.

Ausreichende Bewegungsfreiheit

Alle Tiere müssen ausreichende Bewegungsmöglichkeiten

haben. Mit Ausnahme von Kälbern und

Schweinen gibt es auf EU-Ebene keine genauen

Cross-Compliance-relevanten Vorgaben zur Haltung

oder zu Flächenansprüchen. Die nach EU-

Recht zulässigen Haltungssysteme, z. B. die Anbindehaltung

von Rindern (ab 6 Monate), erfüllen diese

Anforderungen.

Für Kälber sind letztlich die einschlägigen Flächenmaße

in den EU-Richtlinien maßgebend, die mit den

Vorgaben der deutschen Verordnung identisch sind

(Übersicht 1). Werden diese Vorgaben eingehalten,

ist die ausreichende Bewegungsfreiheit gegeben.

Für ältere Tiere fehlen hingegen genaue Vorgaben.

Anhaltspunkte für ein unzureichendes Flächenangebot

liegen jedoch z. B. vor, wenn sich die Rinder

nicht alle gleichzeitig hinlegen können. Kälber

sind spätestens nach der 8. Woche in Gruppen zu

halten. Eine Einzelhaltung ist dann nur noch mit

tierärztlichem Attest erlaubt. Kälber dürfen auch

nicht angebunden werden, lediglich während des

Fressens ist eine maximal einstündige Fixierung bei

Gruppenhaltung erlaubt.

Die Wände der Boxen müssen durchbrochen sein,

sodass die Kälber sich sehen und berühren können.

Altboxen sind daher ggf. mit entsprechenden Öffnungen

in den Seitenwänden zu versehen.

Tiergerechte Unterbringung

im Stall und auf der Weide

Grundsätzlich dürfen von Gebäuden und Einrichtungen

keine Verletzungsgefahren ausgehen, d. h.

die Ställe und Einrichtungen müssen sich in einem

ordnungsgemäßen Zustand befi nden. Weisen

Tiere Wunden, Klauenverletzungen, durchgele-

Rind im Bild 1/2007

TOP-THEMA

gene Gelenke etc. auf, kann das ein Hinweis auf

unzureichende Haltungsbedingungen sein und eine

genauere Prüfung auf tierschutzrelevante Haltungsbedingungen

nach sich ziehen. Dann kann auch die

Spaltenbreite als Kriterium der Tiergerechtheit herangezogen

werden. Nach der deutschen Verordnung

sind max. 2,5 cm + 0,3 cm im Kälberbereich (bis 6

Monate) zulässig, bei ummantelten Spalten 3 cm.

Bei Um-/Neubauten sind diese Maße unbedingt zu

beachten., ggf. sind im Altgebäude die Spalten mit

Langstroh einzustreuen, abzudecken oder mit entsprechenden

Gummiaufl agen zu versehen.

Es ist auf eine ausreichende Belüftung mit geringen

Schadgaskonzentrationen zu achten und die Ställe

müssen über ausreichende Beleuchtung mit Tageslicht,

ggf. auch mit Kunstlicht verfügen. Eine Dunkelhaltung

ist bei allen Tieren nicht zulässig.

Die Böden müssen ausreichend trittsicher sein und

die einschlägigen Vorgaben zur Bodenausführung

eingehalten werden. Kaputte Spalten sind sofort

auszuwechseln. Die Liegefl ächen sind bei Kälbern

in den ersten zwei Lebenswochen einzustreuen.

Bei Weidehaltung ist ein ausreichender, natürlich

vorhandener und künstlich angelegter Witterungsschutz

erforderlich. Je nach Tierart sind mindestens

ein Windschutz und ein trockener bzw. ausreichend

drainierter Liegeplatz erforderlich.

Alarmanlagen, Notlüftung sicherstellen

Rinderställe sind i. d. R. Offenställe oder funktionieren

auf Basis der natürlichen Ventilation. Sollten

jedoch Zwangsbelüftungen vorliegen, sind die

Lüftungsanlagen sowie andere technische Einrichtungen,

von deren Funktionsfähigkeit die Gesundheit

und das Wohlergehen der Tiere abhängen,

täglich auf die Funktionsfähigkeit zu prüfen und Defekte

unverzüglich zu beheben. Für den möglichen

Ausfall einer Lüftungsanlage ist ein Alarmsystem

vorzusehen (z. B. Sirene, automatischer Anruf). Um

die ausreichende Belüftung bei Ausfall sicherzustellen,

muss z. B. ein Notstromaggregat verfügbar

sein oder die Lüftung ist über andere Maßnahmen

(Öffnen von Türen und Fenstern) zu gewährleisten.

Angemessene Fütterung und Tränke

Alle Tiere müssen täglich mit Futter und Wasser in

ausreichender Menge und geeigneter Qualität versorgt

werden. Bei Kälbern sind z. B. die rechtzeitige

17


18

TOP-THEMA

Biestmilchgabe (innerhalb sechs Stunden nach der

Geburt), der Zugang zu Wasser (ab der dritten Woche),

die ausreichende Versorgung mit Raufutter (ab

zweiter Lebenswoche) und die ausreichende Eisenversorgung,

wobei die handelsüblichen Milchaustauscher

genügende Eisengehalte aufweisen, erforderlich.

Alle Rinder benötigen neben Wasser eine ausreichende

Raufuttergabe (Wiedekauen!) und eine

Versorgung mit qualitativ und quantitativ angemessenem

Futter. Auf der Weide ist auch bei Extensivrindern

immer eine Tränkwasserversorgung

erforderlich, ggf. – z. B. bei Trockenheit oder auf

Winterweide – ist eine zusätzliche Futtergabe notwendig,

um den Bedarf sicherzustellen.

Hinweise auf eine unzureichende Ernährung ergeben

sich aus dem Zustand der Tiere, viele abgemagerte

Tiere, ungünstige Kotbeschaffenheit,

struppiges Haarkleid sind Zeichen für Mängel in

der Ernährung.

Fristen und Art der Eingriffe beachten

Nach den Tierschutzvorschriften sind folgende Eingriffe

ohne Betäubung durch den Landwirt oder eine

entsprechende sachkundige Person zulässig:

- Kastration bis zu vier Wochen

- Im Einzelfall, wenn es für die vorgesehene

Nutzung des Tieres zu dessen Schutz oder zum

Schutz anderer Tiere unerlässlich ist, das Enthornen

von Kälbern bis unter sechs Wochen

- Kennzeichnung ohne Altersbegrenzung durch

Ohrmarke und injektierten Mikrochip

Andere Eingriffe dürfen nur durch den Tierarzt (Betäubung)

durchgeführt werden und bedürfen einer

tierärztlichen Indikation. Dies gilt im Rinderbereich

insbesondere für das Kürzen der Schwänze im Einzelfall

bei Mastrindern. Hier ist es sinnvoll, auch mit

dem Kreisveterinär Rücksprache zu halten.

Masterrind GmbH

Nach langen Verhandlungen und einer schwierigen

Übergangsphase ist die Gründung der Firma

MASTERRIND GmbH Verden aus den Unternehmen

RPN GmbH, SRV e.G. und ZEH e.G. auch juristisch

vollzogen worden.

Seit diesem Zeitpunkt ist die MASTERRIND GmbH

auch Gesellschafter in der Nord-Ost Genetik und

wird sich wie auch im bisherigen Umfang an den

Zuchtprogrammen und den weiteren Arbeiten der

Nord-Ost Genetik beteiligen.

Übersicht 1:

Flächenansprüche für Kälber nach Tierschutznutztierhaltungs-Verordnung (Innenmaße)

Alter Länge Breite Fläche Sonstiges

cm cm m2/Tier

1. + 2. Woche 120 80 eingestreuter Liegebereich

3. - 8. LW 180 100 mit Innentrog

160 100 mit Außentrog

ab 9. LW 200 120 mit Innentrog

180 120 mit Außentrog

Neben den systematischen Kontrollen, die in

Schleswig-Holstein durch die Ämter für ländliche

Räume durchgeführt werden, gibt es auch die cross

checks. Hierbei können auch Verstöße gegen andere

tierschutzrelevante Punkte zu Abzügen führen.

Unter diese Punkte fallen z. B.

- kranke/verletzte Tiere nicht abgesondert

- bei Krankheiten keinen Tierarzt konsultiert

- tägliche Kontrolle nicht wahrgenommen

Rind im Bild 1/2007

90

wenn Seitenbegrenzung nicht bis zum Boden

reicht bzw. Seitenbegrenzung max. 50 %

Seitenlänge

wenn Seitenbegrenzung nicht bis zum Boden

reicht bzw. Seitenbegrenzung max. 50 % der

Boxenlänge

100

Achtung:

Kälber ab 9. LW dürfen nur im Ausnahmefall

einzeln gehalten werden (kranke Tiere (Attest!)

oder max. 3 Kälber dieser Altersgruppe)

Gruppenhaltung vorgeschrieben spätestens ab 9. LW

bis 150 kg 1,5

alle Tiere müssen bei rationierter Fütterung

gleichzeitig fressen können

150 -220 kg 1,7 (1 Fressplatz/Kalb)

Mindestbuchtengröße 4,5 m2

über 220 kg 1,8 bzw. ab 9. LW 6 m2

Der neue gebildete Verwaltungsrat der MASTER-

RIND GmbH hat sich ebenfalls konstituiert und

wurde um vier Mitglieder aus dem SRV erweitert.

Bei Wahlen wurde der bisherige Verwaltungsratsvorsitzende

Otto Lattwesen bestätigt. Zu Stellvertretern

wurden Henning Beinsen, Immensen,

sowie Günter Kleditzsch, Hirschfeld, einstimmig

gewählt.

Weiterhin wurde Cord Höltje, Altenberge, auf

Vorschlag des SRV als Geschäftsführer bestellt.

Höltje ist 46 Jahre alt und war zuletzt als ge-

Informationen und Checklisten sind in der Beratungsunterlage

„Labscaus“ der Landwirtschaftskammer

verfügbar. Im Internetangebot der

Landwirtschaftskammer sind weitere Artikel zu Detailfragen

abrufbar.

Dr. Werner Lüpping,

Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

Tel.: 04381/90 09 – 39

E-mail wluepping@lksh.de

schäftsführender Gesellschafter der CRI Genetics

GmbH tätig.

Höltjes Aufgabengebiet umfasst neben der Geschäftsführung

beim SRV die Gesamtkoordination

in Sachsen sowie den Bereich Spermavertrieb der

MASTERRIND GmbH.

Wir wünschen der MASTERRIND GmbH eine erfolgreiche

Zukunft verbunden mit einer vertrauensvollen

und engen Zusammenarbeit mit der

RSH eG und allen Organisationen in der Nord-Ost

Genetik. M. Leisen


Kälberverluste reduzieren:

auf das Management kommt es an ...!

Die Kälberverluste auf den Betrieben sind seit Jahren

viel zu hoch: im Durchschnitt verenden mehr

als 10% aller Kälber unter der Geburt (Totgeburten)

oder in den ersten Lebenswochen. Und dieser

Durchschnittswert verschleiert, dass auf einzelnen

Betrieben weitaus mehr Kälber sterben.

Andererseits machen die extrem niedrigen Verlustraten

anderer Betriebe deutlich, dass hohe

Kälberverluste kein Naturgesetz sind, sondern sich

durch gezieltes Management sehr wohl minimieren

lassen.

Doch nicht nur die unmittelbaren Verluste sind ein

Problem, sondern auch die durch Jungtiererkrankungen

wie Durchfall und Kälbergrippe verursachten

Verzögerungen in der Entwicklung der Tiere

– einerseits setzt ein niedriges Erstkalbealter ein

zügiges Wachstum der Kälber voraus, andererseits

wird sich nur aus einem gesunden Kalb eine

belastbare, gesunde und leistungsfähige Milchkuh

entwickeln. Insofern gilt, dass die verlustarme Kälberaufzucht

und die Tiergesundheit im Jungviehbereich

zentrale Voraussetzungen für die erfolgreiche

Milchproduktion sind.

Was sind nun die zentralen Punkte, die es im Rahmen

des Managements zu beachten gilt:

Die Vermeidung der Verfettung der trockenstehenden

Kuh und deren optimale Versorgung u. a.

mit ausreichenden Mengen an Mineralstoffen

und Spurenelementen reduziert das Risiko von

Geburtsstörungen;

die Auswahl einer geeigneten, ausreichend

großen und vor allem sauberen Abkalbebox

ermöglicht einen ungestörten Geburtsablauf und

reduziert das Infektionsrisiko für das Kalb;

eine möglichst sorgfältige Überwachung der

Geburt und das systematische und planmäßige

Vorgehen bei Störungen des Geburtsablaufs

sind die Voraussetzung für eine geringe Belastung

des Kalbes durch die Geburt und eine

gute Vitalität nach der Abkalbung; eigene

Untersuchungen zeigten, dass eine Optimierung

des Geburtsmanagements die Anzahl der Totgeburten

mehr als halbieren kann;

nach der Geburt verhindert das sorgfältige

Trockenreiben des Kalbes insbesondere in der

kalten Jahreszeit unnötige Energieverluste, die

sich für das Kalb aus der Verdunstungskälte der

Fruchtwässer ergeben;

das trockene Neugeborene ist dann möglichst

schnell in eine bereits vorbereitete, saubere und

gut eingestreute Kälberbox oder ein Iglu zu bringen,

um wiederum den Infektionsdruck zu minimieren;

die Kolostrumversorgung ist ein besonders wichtiger

Faktor, der die Kälbergesundheit nachhaltig

und entscheidend beeinfl usst:

- Kälber sollen in der ersten Lebensstunde zwei

Liter des Erstgemelks per Nuckelfl asche oder

Nuckeleimer bekommen; eine zweite Mahlzeit

von 2 Litern etwa 10 Stunden später sorgt für

befriedigend hohe Spiegel an Abwehrstoffen im

Blut des Kalbes; trinkt das Kalb mehr Kolostrum,

so ist das nur von Vorteil!

- nur das Erstgemelk enthält die maximale Menge

an Immunglobulinen; bereits im zweiten Gemelk

ist die Konzentration der Antikörper deutlich

niedriger;

- das Kolostrum muss nach sorgfältiger Reinigung

von Zitzen und ggf. Euter ermolken werden; nur

hygienisch gewonnenes Kolostrum kann problemlos

über mehrere Tage an das Neugeborene

verfüttert werden (ggf. Abfüllen in 2 L PET-

Flaschen);

- Kälber, die das Kolostrum aus welchen Gründen

Rind im Bild 1/2007

MANAGEMENT

Die Kolostrumversorgung ist ein besonders wichtiger Faktor, der die Kälbergesundheit nachhaltig und entscheidend

beeinfl usst. Bleiben die Kälber unbeaufsichtigt bei der Kuh, so ist eine ausreichende Aufnahme von Kolostrum bei

etwa der Hälfte der Kälber nicht gewährleistet! Foto: Arkink

auch immer nicht freiwillig aufnehmen, bekommen

es per Drencher verabreicht; eine sorgfältige

Einweisung durch den Hoftierarzt über den

Gebrauch des Drenchers ist zwingend erforderlich;

- das Kolostrum-Management auf dem Betrieb

muss regelmäßig (ein- bis zweimal jährlich)

überprüft werden. Dazu ist die Bestimmung der

Gesamteiweißkonzentration im Serum von mindestens

sechs Kälbern (gesund, 1-8 Tage alt,

routinemäßige Versorgung) Methode der Wahl;

zufrieden kann man nur sein, wenn in mindestens

75 % der untersuchten Proben Werte von

mehr als 54 g/L Gesamteiweiß gemessen

werden.

Kolostrum ist von zentraler Bedeutung, aber nur

in Verbindung mit einem guten Haltungs- und

Hygiene-Management stellen sich Erfolge ein

- die Kälber müssen in den ersten Lebenswochen

stets saubere und trockene Einstreu haben; dies

ist durch regelmäßiges Einstreuen und häufi ges

Entmisten sicherzustellen;

- Kälberboxen bzw. –iglus sind nach jeder Belegung

mit dem Hochdruckreiniger penibel zu säubern;

19


20

MANAGEMENT

- nur die Desinfektion führt zu einer nachhaltigen

Verminderung der Keimdichte – Reinigung und

Desinfektion sind zwei getrennte Arbeitsschritte;

- nicht jedes Desinfektionsmittel tötet die besonders

resistenten Oozysten von Cryptosporidien

ab, die auf vielen Betrieben zu massiven Durchfallproblemen

bei Kälbern führen – hier hilft ein

Blick auf die Desinfektionsmittelliste der DVG

für Tierhaltung.

Präparate, die Eisen bzw. fettlösliche Vitamine

enthalten, sollten insbesondere in Problembetrieben

jedem Kalb am ersten Lebenstag nach

Rücksprache mit dem Hoftierarzt routinemäßig

verabreicht werden; die Abwehrbereitschaft des

Kalbes kann so zusätzlich erhöht werden.

Eine ausreichende Nährstoffversorgung ist Voraussetzung

für eine befriedigende Entwicklung

der Tiere. Vier Liter Milch oder Milchaustauscher

pro Tier pro Tag sind zuwenig – dies gilt insbesondere

in der kalten Jahreszeit, wenn die Kälber

einen zusätzlichen Energiebedarf für die Thermoregulation

haben. Täglich sechs Liter Tränke

(als MAT mit 125 g/L) im Sommer und acht Liter

Tränke pro Tag im Winter haben sich in der

Praxis bewährt.

Die Beachtung dieser Aspekte bildet eine wichtige

Grundlage für eine Minimierung der Kälberverluste

bzw. –erkrankungen. Darüber hinaus darf ein zentraler

Punkt jedoch nicht unerwähnt bleiben: stets

ist eigentlich der die Tiere betreuende Mensch der

limitierende Faktor. Die Bedeutung der Betreuungs-

Weiterbildung unter Leitung

des Chefk lassifi zierers Cord Holste

Am 16. Januar 2007 hatte die Rinderzucht Schleswig-Holstein

eG alle Mitglieder der Bewertungskommissionen

Schwarzbunt, Rotbunt und Angler

zur gemeinsamen Weiterbildung eingeladen.

Unter Leitung des Chefklassifi zierers Cord Holste

war das Ziel die weitere Harmonisierung der Herdbuchtkuhbewertungen.

Am Vormittag erläuterte

Herr Holste das System der linearen Nachzuchtbewertung.

Er ging sehr detailliert auf die einzelnen

Merkmalskomplexe der Nachzuchtbewertung ein

und berichtete über Harmonisierung der linearen

Merkmale auf europäischer Ebene und geplante

Neuerungen bzw. Erweiterung der Merkmale.

Nach intensiven Diskussionen und einem gemeinsamen

Mittagessen wurde der theoretische Teil

abgeschlossen. Am Nachmittag wurden auf dem

Betrieb unseres Vorsitzenden Herrn Karl-Heinz

Boyens zehn rot- und schwarzbunte Kühe bewertet.

Die Bewertungen wurden einzeln besprochen

Rind im Bild 1/2007

intensität kann man nicht genügend hervorheben:

neugeborene Kälber sind erheblich anfälliger gegenüber

Hygiene- und Haltungsmängeln wie auch

gegenüber Fehlern in der Fütterungstechnik als

ältere Tiere.

Nur die regelmäßige Kontrolle der Tiere durch eine

versierte und verantwortungsvolle Person ermöglicht

ein frühes Erkennen von Krankheiten und deren

unmittelbare Behandlung und spielt die vielleicht

wichtigste Rolle für die Tiergesundheit im Betrieb.

Prof. Dr. M. Kaske

Tierärztliche Hochschule Hannover

Tel.: 08161 / 714202

kaske@wzw.tum.de

Die Teilnehmer der Weiterbildung Foto: Böhnke

und von Herrn Holste und Herrn Koch kommentiert.

Die Weiterbildung hat gezeigt, das Differenzen

da sind, die aber in gemeinsamer, sachlicher Diskussion

vorwiegend bzw. ganz ausgeräumt wer-

Sunrise Sale 2007

mit hochinteressanter Genetik!

Überzeugen Sie sich von dem Spitzenangebot von

Top-Tieren, die auf dem Sunrise Sale 2007 am

21.03.2007 in Karow zum Verkauf kommen.

Nutzen Sie das auf der Homepage der RSH eG

(www.rsheg.de) aufgeführte Sunrise-Sale-Logo.

Klicken Sie auf den Namen des Tieres um zu der

entsprechenden Seite des Kataloges zu gelangen.

Sie können sich auch den Gesamtkatalog herun-

den konnten. Ein herzliches Dankeschön an die

Familie Boyens für die Gastfreundschaft und

an Herrn Holste für die kompetente Leitung der

Weiterbildung. R. Böhnke

terladen. Kataloge erhalten Sie auf Anfrage kostenlos

von uns.


All German Holstein 2006

Bereits in der vergangenen Ausgabe der Rind im

Bild konnte man über den grandiosen rot-schwarzen

Doppelerfolg von Kühen aus dem RSH-Gebiet

lesen. Sowohl die Faber-Tochter Dunja EX-92 von

Thomas Schmahl, Milchhof Wesenberg, als auch

die Encore-Tochter Joann EX-92 von Marco Schack

aus Tangstedt wurden in ihren Altersklassen mit

dem All German-Holstein Titel ausgezeichnet. Damit

ist den beiden Züchtern aus dem Kreis Stormarn

etwas wirklich Einzigartiges gelungen. Grund

genug, die beiden Schaudiven noch einmal näher

vorzustellen:

Dunja EX-92 vom Milchhof Wesenberg,

Familie Schmahl

„Es ist ganz schwer in Worte zu fassen und die Bedeutung

des All German Titels zu beschreiben“, so

Thomas Schmahl über seine Ausnahmekuh Dunja

(V: Faber). Nach der Grand Champion-Kuh Vanni

(Factor) von Neumünster am Abend 2000 sorgt nun

schon zum zweiten Mal eine rotbunte Kuh von Familie

Schmahl aus Wesenberg, die eigentlich überwiegend

Schwarzbunte züchtet, für Furore.

Dunja kommt über ihre rotbunte Roels-Mutter Bronze

VG-86 aus der anderen Rotbuntfamilie des Betriebes

und ist die erste richtige Schaukuh dieses

Kuhstammes. Mit ihrem All German-Titel setzte sie

dem züchterisch überaus erfolgreichen Jahr 2006 für

Thomas Schmahl die Krone auf, das bei der Schau

Neumünster am Abend im Januar 2006 begann.

Neben dem Reservesieg bei den Schwarzbunten

Färsen durch die Rubens-Tochter Florenz und dem

Siegertitel alt bei den Rotbunten durch die Boliant-

Tochter Barcelona konnte man sich dort besonders

über den Sieg in den jungen Rotbuntklassen freuen,

Thomas Schmahl mit Dunja Foto: Schmahl

der unangefochten an Dunja ging, die dann auch bei

der Grand Champion-Wahl die schärfste Konkurrentin

der späteren Siegerin Encore Joann wurde.

Dunja gehörte dann auch zur deutschen Kollektion

auf der Europaschau in Oldenburg, wo sie am 1.

Juni 2006 einen beachtlichen 6. Platz erreichte. Im

November machte sie auf der Eurotier in Hannover

noch einmal Werbung für ihren Vater Faber. So war

Dunja EX-92 vom Milchhof Wesenberg, Familie Schmahl Foto: Schulze

Rind im Bild 1/2007

ALLE RASSEN

sie 2006 fast genauso viel unterwegs wie zuhause,

erbrachte trotz des „Schaustress“ in bislang 2 abgeschlossenen

Laktationen eine Leistung von knapp

10.000kg Milch mit 4,47% Fett und 3,48% Eiweiß

und traumhafter Zellzahl von 40.000! Inzwischen ist

Dunja in der dritten Laktation, wobei sie bislang leider

nur männliche Nachkommen brachte. Die beiden

älteren Söhne von Stop und Avanti wurden als

Deckbullen verkauft, ihr jüngster Sohn von Bacculum

steht noch im Stall, ebenso eine Halbschwester

zu Dunja von Stop. Nach all den Schauerfolgen

bekamen die Schmahls für ihre Ausnahmekuh

Kaufangebote im fünfstelligen Bereich aus In- und

Ausland , die jedoch abgeschlagen wurden. Dafür

wurde Dunja noch einmal mit Joyboy und Lichtblick

gespült und 6 der 9 Embryonen nach Dänemark verkauft,

2 Kälber aus der Spülung werden zuhause erwartet.

Sie wurde sofort mit der ersten Besamung

nach dem ET wieder tragend und die Hoffnung auf

ein Kuhkalb von Elayo ist natürlich groß!

„Eine Kuh wie Dunja erfüllt einen mit Stolz und entschädigt

einen für Vieles!“, so Thomas Schmahl.

„Sie hat ihre Erfolge nicht, weil sie das ganze Jahr

in einer Strohbox steht, sie ist eine problemlose und

fruchtbare Laufstallkuh, die unter gleichen Bedingungen

produziert, wie der Rest der Herde.“ Aber

eines hat sie doch gemeinsam mit vielen besonderen

Schaukühen: Einen einzigartigen Charakter.

Stets aufmerksam und eine Seele von Kuh!

Encore Joann EX92 von Marco und Jürgen

Schack aus Tangstedt

Ihre Geschichte beginnt genau genommen auf dem

Sunrise Sale 1999, auf der Joanns Lee-Mutter Sunnylodge

Joanna als teuerstes Tier der Auktion für

15.200 DM in den Gemeinschaftsbesitz von Marco

Schack und O´Connor-Holsteins aus Kanada wechselte.

Verkäufer Heiko Andresen hatte Lee-Embryonen

aus einer Grand-Tochter der berühmten Sunnylodge

Prelude Spottie importiert, woraus neben

Joanna auch die Bullen Linie und Lego hervorgingen,

die bei der RSH und beim SRV in den Wiedereinsatz

kamen. Verkauft wurde Joanna mit einem

Jungrinderbullenvertrag des SRV, die sie mit dem

späten amerikanischen Starbuck-Sohn Marcrest

Encore anpaarten. Aus der Spülung mit Encore wurden

3 Kälber geboren, Joann und zwei Bullen. Die

Bullen Enos und Elias gingen beim SRV bzw. beim

VOSt in den Testeinsatz und schafften beide den

Weg in den Wiedereinsatz!

21


22

ALLE RASSEN

Lee Joanna, die im Jahr 2000 den Siegertitel der

Jungrinderklassen bei Neumünster am Abend gewonnen

hatte, wurde nach der 1. Kalbung und einigen

Spülungen für 17.000 DM gewinnbringend an

Jan de Vries in die Niederlande verkauft. Hier endete

auch die Teilhabenschaft mit O´Connor, so dass

ihre Nachkommen nun ausschließlich den Schacks

gehören.

Aus einer Spülung bei Jan de Vries wurden Derry-Embryonen

nach Sachsen verkauft, woraus die

spätere Schaukuh DT Spottier geboren wurde, die

für ihren Besitzer Hahn aus Kleinhartmannsdorf als

Färse Reservesiegerin auf der DHV-Schau und ganz

aktuell als Drittkalbige zum Grand Champion der

Schau der Besten in Verden gekürt wurde!

AD O´Connors Encore Joann (wie sie mit vollem

Namen heißt) startete ihre eigene Schaukarriere

bereits als Jungrind. Mit Rieke Teegen am Halfter

wurde sie zunächst 2. in ihrer Klasse auf den German

Open 2002 und holte sich kurze Zeit später unangefochten

den Siegertitel der älteren Rinderklassen

auf der Landesjungzüchterschau in Rendsburg.

Preisrichter Stephan Schneider sprach ihr vorausschauend

schon damals „ die besten Vorraussetzungen

für ein langes Leben“ zu und lobte damit

ihre harmonische Mischung aus Funktionalität und

Eleganz. 2003 war sie dann, inzwischen abgekalbt,

Mitglied der RSH-Kollektion auf der DHV-Schau

und erreichte in einer Klasse hinter so scharfen

Konkurrentinnen wie der späteren Siegerfärse Starbuck

Mary und den Schaugrößen Encore Ilene und

Leduc Anastasia den 1e-Platz in ihrer Klasse. Bei

der nächsten Bundesschau wurde sie hier, nun in

der 2. Laktation, in einer etwas umstrittenen Richtentscheidung

noch einmal 1b-platziert, die meisten

Zuschauer am Rande hatten sie sogar als Klassensiegerin

angesehen. Im Januar 2004 gelang Joann

dann der nächste ganz große Wurf, als sie – schon

über ein Jahr in Milch – den Siegertitel bei den Färsen

in Neumünster nachhause holte.

Zwei Jahre danach sollte sie hier an gleicher Stelle

den eigenen Erfolg noch toppen und gewann nicht

nur den Siegertitel der mittleren Klassen, sondern

Orchidee EX-90, eine „ausgewanderte“ Schleswig-Holsteinerin vom Betrieb Schmüser, RMV Foto: Schulze

Encore Joann EX92 von Marco und Jürgen Schack aus Tangstedt Foto: Schulze

Rind im Bild 1/2007

wurde auch als Grand Champion der Schau Neumünster

am Abend 2006 ausgezeichnet!

Umso größer war das Unverständnis dann sicher,

als Encore Joann nicht für die Teilnahme am Europawettbewerb

nominiert wurde. Dafür konnte man

sich in Ruhe dem ET widmen und Joanns schon

recht zahlreiche Nachkommenschaft ausbauen.

Derzeit ist sie für RSH und TopQ unter Vertrag, es

wurden schon mehrere Söhne von Mr. Sam und

Freelance an die RSH, VOSt, Masterrind und nach

Italien verkauft. Zwei verkaufte Töchter von Spy

und Stormatic gingen nach Italien und Hessen, eine

melkende Stormatic wechselte an den Betrieb Bewersdorff

in Ruhwinkel, Embryonen gingen an Lars

Bo nach Dänemark. Schacks selber melken Töchter

von Stormatic, Spy und Freelance, wobei eine Freelance

wiederum Anpaarungskuh bei der RSH ist.

Im Jungviehstall in Tangstedt stehen noch viel

versprechende Töchter von September RF, Shottle,

Goldwin und Mr. Sam und einige Trächtigkeiten

sind noch unterwegs. Die ganze Kuhfamilie zeichnet

sich laut Schack dadurch aus, dass sie sehr leistungsbereite

Milchkühe sind mit hervorragenden,

breiten Becken und hohen, breiten Hintereutern.

Sie sind vielleicht nicht zu groß, aber dabei unheimlich

funktionell!

Der Kombination von einer Durchschnittsleistung

von 12.174kg Milch, Bullenmutterqualität für In-

und Ausland und einer einzigartigen Schaukarriere

ist bei Encore Joann sicherlich kaum noch etwas

hinzuzufügen. Da Joann nach dem ET nicht gleich

wieder tragend wurde, ist sie nun mit Lexikon be-


samt und alle hoffen natürlich sehr, dass sie pünktlich

vor Neumünster am Abend 2008 wieder kalbt!

All die Erfolge auf Schauen, beim ET und beim Verkauf

ihrer Nachkommen rücken jedoch scheinbar in

den Schatten, wenn man Marco Schack über Joann

als Kuh schwärmen hört:“ Sie hat einen einmaligen

Charakter! So etwas habe ich noch nie erlebt bei

einer Kuh, sie ist so umgänglich und wahnsinnig

menschenbezogen! Es ist schon toll, eine All German-Kuh

im Stall zu haben, aber das Wichtigste an

Joann ist einfach, dass sie mir persönlich unheimlich

viel Wert ist!“

Orchidee EX-90, eine „ausgewanderte“

Schleswig-Holsteinerin vom Betrieb Schmüser,

RMV

Bei allem Stolz, den die RSH eG und die Züchter

von Dunja und Joann auf ihre Kühe haben, soll aber

auch noch eine Mecklenburger Kuh Erwähnung fi nden.

Die Boss Iron-Tochter Orchidee von Dirk Schmüser

aus Granzin im Gebiet der RMV hat nämlich in dreierlei

Hinsicht Schleswig-Holsteiner Wurzeln. Zum

Einen wanderte Dirk Schmüser nach der Wende von

Schleswig-Holstein aus, um sich in Mecklenburg-

Vorpommern einen Betrieb aufzubauen.

Das Jahr 2007 startete sehr erfolgreich für die RSH

eG bei dem Highlight Sale der Rinder-Union-West

eG. Die Joyboy-Tochter My Day aus dem Zuchtbetrieb

von Antonius Richter, Mantinghausen, erzielte

mit 7.500 Euro den Tageshöchstpreis beim Highlight

Sale der RUW.

May Day stammt aus der September RF-Tochter

Mary Rose und davor steht die bekannte Lee-

Tochter Meggilee, die bereits Grand Champion der

RUW-Schau in Hamm war. Beide Kühe sind Anpaarungskühe

der RSH eG im Rotbuntzuchtprogramm.

Am Tag des Hightlight Sale fi ndet auch der Jungzüchtertag

der RUW statt, und hier stellten die

Preisrichter die Avanti-Tochter Magic von der Rü-

Bru GbR in Wissen als Siegertyptier heraus. Die

sehr große und überdurchschnittlich entwickelte

Avanti-Tochter überzeugte vor allem durch ihren

tadellosen Körper.

G. Koch

Vor etwa 10 Jahren überließ ihm dann Heinrich

Blunck aus Westerau seine Roc-Tochter Ozean zur

ET-Nutzung. Ozean, die aus Bluncks bekannter Airport-Familie

stammt, bescherte Schmüser aber mit

der Spülung nur ein einziges Kalb, die Juror-Tochter

Orania VG-86. Aus deren Besamung mit RSH-Vererber

Preval- und das ist die dritte Schleswig-Holsteiner

Wurzel- wurde Opera geboren. Von Opera

VG-88 führen dann sogar wieder Wege zurück ins

RSH-Gebiet, denn Söhne von Modest und Titanic

gingen an die RSH und Opera vertrat die Farben der

RSH in der Preval-Nachzuchtgruppe auf der DHV-

Schau!

Schmüser, damals Boss Iron-Fan, paarte Opera mit

eben diesem Bookie-Sohn an und bekam so die

„Kuh seines Lebens“. Darum soll ihre Mutter in

Kürze auch noch einmal mit Boss Iron gespült werden.

Orchidee startete ihre Schaukarriere 2005, als

sie auf der DHV-Schau in einer harten Klasse Dritte

wurde. Im Folgejahr war sie dann Mitglied der deutschen

Kollektion auf der Europaschau und verließ

den Ring als Reservesiegerin! Sie ist Vertragskuh

für RMV, ist aber bislang aus Rücksicht auf ihre

Schaukarriere nicht gespült worden. Derzeit läuft

sie in der normalen Trockenstehergruppe in Granzin

und soll im März von Douglas kalben.

Rind im Bild 1/2007

ALLE RASSEN

Ebenfalls im März steht auf dem Sunrise Sale in

Karow ihre einzige Tochter zum Verkauf (V: Duplex).

Dirk Schmüser erhielt für seine Orchidee, die er als

unkomplizierten Vielfraß beschreibt, schon diverse

Kaufangebote. „Ich stoße zwar bei einigen Züchterkollegen

auf Unverständnis, aber Orchidee ist absolut

unverkäufl ich. Es gehört soviel Glück dazu, eine

solche Kuh zu züchten, so etwas hat man wahrscheinlich

nur einmal im Leben. Ich habe sie einfach

aus Spaß an der Freud und genieße diese einmalige

Kuh!“. Wir gratulieren den Züchtern nochmals zu ihren

einigartigen Kühen und wünschen Dunja, Joann

und Orchidee noch viel Erfolg auf weiteren Schauen

und bei der Arbeit in ihren heimischen Ställen!

Nanna Harms

Familie Schack Foto: Han Hopman

Joyboy-Tochter My Day erlöste 7.500 Euro –

Avanti-Tochter siegte bei den Jungzüchtern

My Day von Joyboy überzeugte beim Highlight Sale und erzielte den Tageshöchstpreis von 7.500 Euro Foto: Schulze

23


24

ANGLER

RDM Schau in Herning

Anlässlich der Agromek, die in der Zeit vom 16.–20.

Januar 2007 in Herning stattfand, zeigten die dänischen

Rotviehzüchter ihre besten Kühe im Schauring.

Es wurden ca. 70 rote Dänenkühe von dem

schwedischen Preisrichter Gunnar Werthen gerichtet.

Bei den alten Kühen siegte eine mittelrahmige,

4mal gekalbte Stöpafors x Rim von M. Hansen, Vrä

vor einer ausgeglichenen Vest Andy x Tyde von H.

Vest Hansen, Idestrup.

In den mittleren Klassen war es wiederum H. Vest

Hansen, Idestrup, der mit einer hochleistenden

Beautiful x Bild den Sieg erringen konnte. Zur mittleren

Reservekuh wurde eine Ferdi x Fjembe von F.

Petersen, Fjerritslev gekürt.

Die Siegerfärse kam aus dem Stall von C. R. Eriksen,

Dybvad und hat die Abstammung Jerry x Momentum.

Der Reservesieg wurde E. L. Norgard, Viborg

für die junge Delikat x Fjembe zuerkannt.

Auf der Schau wurde wie schon im Vorjahr der mit

25.000 dkr. dotierte Alm Brand Gesundheitspreis

verliehen. Als Teilnehmer kamen nur Kühe in Frage

die:

1. mind. 2 mal gekalbt hatten

2. mind. 10% über Rassemittel in ihrer niedrigsten

Laktation waren.

Bei den alten Kühen siegte die Stöpafors-Tochter Foto: Tordsen

Es wurden dann folgende Punkte bewertet:

1. Anzahl der lebend geborenen Kälber

2. durchschnittliche Zellzahl

3. Fruchtbarkeit (benötigte Besamungen/

Trächtigkeit)

4. Nutzungsdauer (Anzahl der abgeschlossenen

Laktationen)

5. Exterieur (Platzierung auf der Schau).

Die K Jerry-Tochter siegte bei den jungen Kühen Foto: Tordsen

Rind im Bild 1/2007

Den Preis konnte P.B. Jensen, Bindlev für die Kuh

Kat.-Nr. 16 entgegennehmen. Die drei mal gekalbte

Stadel x Fjembe zeichnete sich außerdem durch ein

perfekt sitzendes Euter aus.

Für die deutschen Rotviehzüchter von besonderem

Interesse war natürlich die Nachzuchtpräsentation.

Ausgestellt wurden vier Nachzuchten.

Als Ausländer war Orraryd mit auf dem Plan. Von

dem schwedischen Vererber der Kombination Backgard

x Mabru waren 4 Töchter ausgestellt, die im

Rahmen knapp mittelrahmig waren. Die Körper

waren unterdurchschnittlich, die Beine funktionell

und trocken. Das Glanzstück der Gruppe waren die

Euter. Im Hintereuter hoch und breit mit sehr starken

Zentralband und guter Strichstellung. Es sind

inzwischen über 300 Töchter in Milch, die dem Bullen

eine hohe Eiweißleistung bescheinigen.

Die Töchter von R Caj (Fjembe x Tulip x Bruno) zeichnen

sich durch etwas weniger Körper aus. Die Beine

sind etwas steiler mit etwas fl acheren Trachten.

Der Bulle hat sehr gute Werte für Gesundheit (Euter

u. Allgemein). Die sehr hohen Fettprozente bei

knapper Milchvererbung sowie die extrem kurzen

Striche (Stichlänge 75/Strichdicke 58) machen ihn

für einen Einsatz in Angeln uninteressant.

Der Bulle R Censor wurde von vier Töchtern vertreten.

Censor ist ein Fyn Aks Sohn aus Torland x

Ling und stammt aus einer langlebigen Kuhfamilie.


Censor vererbt gute Beine und funktionelle Euter.

Da der Bulle selbst schwarz ist wird ein Einsatz in

der deutschen Rotviehzucht nicht empfohlen.

Die beste Töchtergruppe stellte R David mit 6

einheitlichen, jungen Kühen. Die Kombination Fyn

Aks x T Bruno x Mabru enthält lediglich 25% RH

Blut und passt somit in den momentanen Trend der

deutschen Rotviehzucht. Die ausgestellten Töchter

zeigten viel Rippe bei mittleren Rahmen und breiten,

gut gelagerten Becken. Die Beine sind klar, trocken

und parallel gestellt. Die Euter sind sehr breit

und fest aufgehängt. Die Strichstellung ist korrekt.

Der Bulle R David wird in Dänemark als Färsenbulle

bezeichnet. Die Zahlen für Eutergesundheit sind

trotz der sehr guten Melkbarkeit überdurchschnittlich.

Bei der Anpaarung sollten die Eiweißprozente

berücksichtigt werden.

C.-P. Tordsen Die beste Töchtergruppe stellte R David mit 6 einheitlichen, jungen Kühen Foto: Tordsen

Rotviehzüchter überdenken Zuchtziel

Die Mitglieder des Verbandes Deutscher Rotviehzüchter

haben auf der letzten Jahrestagung eine

Änderung der Zuchtwertzusammensetzung beschlossen.

Auf der Sitzung des Angler-Zuchtbeirates in Norderbrarup

wurde die Gewichtung des Exterieurzuchtwertes

(RZE), sowie des Gesamtzuchtwertes

(RZG) diskutiert.

Es soll auch weiterhin mit dem Slogan „Rotvieh-

Rasse“ für Nutzungsdauer und Funktionalität

geworben werden, dazu war es erforderlich die

Kennzahlen der letzten Jahre auszuwerten und

entsprechende Entscheidungen für die Zukunft zu

beschließen.

Vor dem Zuchtbeirat referierte Dr. Stefan Rensing

vom ViT, Verden zu der Umstellung der Gewichtung.

In mehreren Beispielen zeigte er die Veränderungen

bei verschiedenen Gewichtungen auf. Zunächst

ging es um den Exterieurzuchtwert (RZE), dieser

enthält die Merkmale Milchtyp, Körper, Fundament

und Euter.

Im Rotviehbereich hatte das Merkmal Milchtyp nie

eine große Bedeutung, außerdem haben verschiedene

Auswertungen gezeigt, dass der Milchtyp auf

die Nutzungsdauer kaum Auswirkungen hat.

Die Rotviehzüchter haben daher beschlossen, das

Merkmal Milchtyp aus dem Exterieurzuchtwert

herauszulassen. Die 15% werden dem Fundament

zugeschlagen, denn das ist und bleibt ein sehr

wichtiges Kriterium in der Rotviehzucht.

Die neue Gewichtung des Exterieurzuchtwertes

sieht zukünftig (ab ZWS Mai 2007) wie folgt aus:

Milchtyp 0% (-15%)

Körper 20%

Fundament 40% (+15%)

Euter 40%

Der RZE ist nun deutlich funktioneller. Als Folge der

neuen Berechnung wird es in der Bullenrangierung

leichte Veränderungen geben.

Bullen mit hohen Noten im Milchtyp und mäßigen

Fundamentnoten werden in der Skala absinken.

Vererber die eher derbe Kühe mit gutem Bein machen

gehören zu den Gewinnern (z. B. Valedo, Wodka,

Walter).

Die Umstellung des Gesamtzuchtwertes (RZG) wurde

bereits vor einem Jahr, während des Besuches

von Prof. Les Hansen aus den USA diskutiert.

Wenn eine Rasse mit Langlebigkeit und Funktionalität

wirbt, dann müssen diese Punkte bei der

Berechnung des Gesamtzuchtwertes auch mehr

Beachtung fi nden.

Nach Auswertung mehrerer Berechnungen hat der

VDR beschlossen den Leistungsanteil von 60% auf

40% zu senken. Die neue Formel für den Gesamtzuchtwert

lautet:

Rind im Bild 1/2007

ANGLER

Leistung RZM 40% (-20%)

Nutzungdauer RZN 28% (+10%)

Zellzahlen RZS 10% (-)

Exterieur RZE 20% (+10%)

Zuchtleistung RZZ 2% (-)

Die neue Gewichtung bedeutet eine Umkehr der

bisherigen Ausrichtung auf Leistung. Zusammen mit

den Änderungen innerhalb des RZE liegt der neue

Schwerpunkt auf Funktionalität. Die beschlossenen

Änderungen werden mit der Zuchtwertschätzung im

Mai 2007 offi ziell eingeführt.

Die Angler wollen mit diesen Änderungen ihr

Rasseprofi l schärfen und sich insbesondere gegenüber

der (Red) – Holsteins absetzen.

Damit wir auch Morgen noch sagen können:

„Angler – die Rasse für Nutzungsdauer und Funktionalität“

C.-P. Tordsen

25


26

ANGLER

Regina überschreitet

100.000 kg Lebensleistung

Zu einer kleinen Feierstunde versammelte sich der

Angler-Zuchtausschuss Anfang Februar auf dem

Hof von Niko Niemann in Boholzau/Twedt.

Zum feiern gab es gleich zwei Gründe, wenige Tage

zuvor war die Natur-Tochter Regina 15 Jahre alt geworden

und mit der Milchkontrolle im Januar hatte

sie die Traummarke von 100.000 kg Lebensleistung

überschritten.

Durch die hohen Inhaltsstoffe von 5,51% Fett und

3,64% Eiweiß beträgt die Gesamtleistung 9.196 kg

Fett und Eiweiß, so dass ein Erreichen einer weiteren

Hürde, nämlich 10.000 kg Fett und Eiweiß,

nicht unmöglich erscheint.

Die rüstige Jubilarin benötigte 4.751 Tage um

100.000 kg Milch zu produzieren. In dieser Zeit hat

Regina 13 mal gekalbt, die 14 Nachkommen waren

je zur Hälfte männlich und weiblich. Eine sehr leistungsstarke

Unna-Tochter sorgt für die Fortführung

dieser interessanten Kuhfamilie.

Der Stammbaum lässt sich bis ins Jahr 1965 zurückverfolgen.

In 42 Jahren waren es lediglich

vier Generationen, die im Durchschnitt 9 Kälber

zur Welt brachten. Das ist schon eine beachtliche

Leistung, wenn man heute von durchschnittlich 2,5

Kalbungen ausgeht.

Regina kalbte zum ersten Mal im Alter von 23 Monaten

und die ersten drei Leistungsjahre waren mit

knapp 5.000 kg alles andere als überragend. Ab der

Bullenexport nach Lettland

Die züchterischen Kontakte ins Baltikum reichen

weit zurück. Seit vielen Jahren trifft man sich regelmäßig

bei Tagungen der ERDB (European Red Dairy

Breed) zum Gedankenaustausch.

Eine verstärkte Nachfrage nach Rotviehgenetik hat

im Jahr 2006 zu Färsenexporten nach Litauen und

Lettland geführt.

Die guten Ergebnisse in Lettland haben sicher dazu

beigetragen, dass nun seit langem auch wieder

Bullen für 3 verschiedene Besamungsstationen in

Lettland eingekauft wurden.

Das Ehepaar Niemann präsentiert die rüstige 100.000 kg Kuh Foto: Tordsen

4. Laktation steigerte sie sich jedoch stetig und erbrachte

nach dem 8. Kalb ihre Höchstleistung von

9.300 kg Milch und gehörte somit zu den besten

Kühen in der Herde.

Niko Niemann erzählt, dass Regina ständig am Futtertisch

zu fi nden ist und ansonsten nicht auffällt.

Die Fundamente der kleinen (1,36m) roten Kuh sind

so perfekt, wie man sie sich bei einer jungen Färse

M. Lidaks bei der Bullenselektion für das „rote“ Zuchtprogramm

Foto: Tordsen

Rind im Bild 1/2007

wünscht und so kann Regina ohne weiteres noch

ein paar Jahre aushalten und das nächste Ziel anpeilen.

Die Ausnahmekuh ist tragend und wird hoffentlich

im Herbst zum 14. mal kalben.

Der Angler-Zuchtausschuss gratuliert zu dieser

Spitzenkuh. C.-P. Tordsen

In Lettland gibt es ca. 200.000 Kühe der Rasse „Latvian

Brown“, jährlich werden ca. 15 junge Bullen

getestet.

Maris Lidaks aus Lettland suchte insgesamt 7 Angler

Jungbullen aus, die demnächst die lange Reise

antreten, um für Blutauffrischung bei den „Latvian

Brown“ zu sorgen.

Wir hoffen natürlich, dass die hohen Erwartungen

erfüllt werden.

C.-P. Tordsen


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28

FLEISCHRINDER

Fleischrinderauktion in Neumünster

Die nächste Fleischrinderauktion fi ndet am 31. März

2007 in den Holstenhallen in Neumünster statt.

Zum Auftrieb kommen die Rassen Angus, Blonde

d’ Aquitaine, Charolais, Fleckvieh-Fleisch, Galloway

und Limousin. Bei den Rassen Fleckvieh-Fleisch und

Limousin sind auch hornlose Tiere im Angebot. Erstmalig

stehen zwei Fleckvieh Bullen zum Verkauf.

Angus

Die Rasse hat sich als Speziallist für problemlose

Färsenabkalbung hervorgetan. Das Angebot besteht

aus einem roten Stratus-Sohn, der Großvater

mütterlicherseits Van Helmut, ein Vancouver-Sohn

hat im Zuchtgebiet durch sehr typvolle Nachzucht

mit feinem Skelett auf sich aufmerksam gemacht.

Blonde d’ Aquitaine

Besonderes Highlight: 3 Blonde d’ Aquitaine Zuchtbullen

der Spitzenklasse stehen zum Verkauf, zum

einen ein dänisch gezogener Bulle mit sehr guten

täglichen Zunahmen. Der Bulle LINUS ist ein ausdrucksstarker

Jungbulle. Sein Vater GG Romeo wurde

2005 auf der dänischen Nationalschau Siegerbulle.

Sein Großvater Armagnac fi el in Frankreich

durch sehr gutes Wachstumsvermögen auf. Sehr

lang und korrekt zeigt sich der Balou-Sohn BALIO

mit einem sehr guten Zuchtwert. Balio ist ein exzellenter

Bulle vom gemischten Typ, rassetypisch mit

einer schönen Weizenfarbe. Hoch im Zuchtwert,

mit einer Eigenleistung am 200. Lebenstag von über

1800 g TZ, präsentiert sich der Blonde d’ Aquitaine

Bulle WANDI, der über Poseidon auf den französischen

Vererber Podium zurückgeht. Alle Blonde

d’ Aquitaine Bullen verkörpern beste Rasseeigenschaften,

wie gut ausgeprägte Bemuskelung und

trockene, feine Fundamente.

Charolais

Nach wie vor ist Charolais zum Einkreuzen in Mutterkuhherden

für die Qualitätsabsetzerproduktion

eine gefragte Rasse. Der Bulle HERZOG von

Sandacker ist wie sein Vater Hamlet ein sehr harmonischer,

langer und gut bemuskelter Bulle. Die

Eigenleistung von über 1700 g TZ ist beachtlich und

weist auf das künftige Potenzial hin.

Galloway

Angeboten werden 3 sehr interessant gezogene

Bullen. NERO vom Fischbecker Buchenhof ist

ein Galloway-Bulle, der wie sein Vater und seine

Großväter für Rassetyp und eine überdurchschnitt-

HOPKINS, ein hornloser Heinrich-Sohn, kann mit guter Muskelfülle aufwarten Foto: RSH

liche Fleischleistung stehen. Sein Vater Napoleon

war Klassensieger auf der Bundesschau. Die Großmutter

Ariola A15 wurde Siegerkuh auf der Landesschau

in Ammersbek 2000. Weiter werden zwei

Söhne von dem Galloway-Bullen Quellenhof Hulk

angeboten. Zum einen Quellenhof HEROS, der

sich durch seine gute Mittelhandlänge, Tiefe in der

Rippe und viel Harmonie auszeichnet. Heros entstammt

aus einer Familie mit exzellenten Leistungen

(Quellenhof Hulk 8/8/8; Diamond 28 J 8/8/9;

Wren III 8/7/7). Seine Mutter Wren III macht durch

hervorzuhebende Fruchtbarkeitsmerkmale auf sich

aufmerksam. Die Zwischenkalbezeit von 359 Tagen

bei bisher 10 Kälbern ist außergewöhnlich gut. Die

Tochter Andrea wurde 2005 Gesamtsiegerkuh auf

der Landestierschau in Rendsburg. Quellenhof

HUSAR zeichnet sich durch viel Rassetyp mit einer

sehr guten Bemuskelung aus. Über seine Mutter

geht Husar auf den Landessiegerbullen 1992 und

1996 Torry zurück.

Fleckvieh-Fleisch

Zwei Fleckvieh-Bullen zeigen eindrucksvoll ihr

Leistungsvermögen. Beide Bullen sind rein dänisch

gezogen und gehen über den hornlosen Herdenbullen

Ulrik auf den bekannten Fleckvieh-Bullen Sirius

zurück. Ein genetisch hornloser Bulle mit einer Eigenleistung

von 1700 g Tageszunahmen stellt seine

Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis.

Rind im Bild 1/2007

Sein Halbbruder hat eine Eigenleistung von 1870

g TZ am 200. Lebenstag mit einem sehr guten Relativzuchtwert-Fleisch

von 115. Seine Eigenleistung

liegt 38 % über dem Betriebsdurchschnitt.

Limousin

Den größten Rasseblock stellt die Rasse Limousin.

Neben den gehörnten Vertretern der Rasse, stehen

auch 5 genetisch hornlose Limousin-Bullen aus unterschiedlichen

Linien zum Verkauf. Der älteste Limousin-Bulle

der Auktion, OLE von Hof Rethkamp,

ist ein Farfelu-Sohn mit sehr gutem Fundament. Aus

dem selben Zuchtbetrieb stammt ein typvoller, langer

David-Sohn aus einer Herold-Mutter. RINCON

vom Eiderland ist ein sehr ausdrucksstarker genetisch

hornloser Jungbulle, der mütterlicherseits

auf den homozygot hornlosen Grand zurückgeht.

Sein Großvater Rosario steht an 29. Stelle auf der

deutschen TOP-Liste. KLINT vom Eiderland, ein

Kasper-Sohn mit einer sehr guten Tageszunahme ist

ein weiterer exzellenter Limousin-Bulle. Die Mutter

Sophia hat mit 6 Kälbern einen RZF von 111 bei einer

Sicherheit von 57 % und liegt damit auf einem

der vorderen Plätze in der deutschen Limousinzucht.

Der Großvater Galant vererbt überdurchschnittlich

stark bemuskelte Nachkommen. KANTOR vom Eiderland

, ein Kaspar-Sohn aus einer großrahmigen,

hornlosen Hello-Tochter steht ebenfalls zum Verkauf.

Der Bulle bringt viel Rassetyp und Ausstrahlung mit.


ILIAS vom Goosbarg ist ein Jungbulle aus bester

französischer Limousinfamilie. Sein Vater, der

französische Besamungsbulle Imperial macht durch

viel Rassetyp und starker Bemuskelung auf sich

aufmerksam. Zwei Sacapuce-Söhne werden aufgetrieben.

Der rein französisch gezogene Sacapuce

steht auf Platz 26 der deutschen Zuchtwertschätz-

Liste mit einem RZF von 118 bei einer Sicherheit

von 60 %. Seine Söhne zeichnen sich durch eine

ausgeprägte Bemuskelung und trockene, korrekte

Fundamente aus. Der hornlose SUNNYBOY bringt

über seinen Vater Silverbird, den Bundessiegerbullen

2003 und Sieger der hornlosen Bullen in Paris

2005, sehr viel Länge und Rahmen mit. Seine Mut-

Die aktuellen Ergebnisse der Zuchtwertschätzung

(ZWS) für Fleischrinder aus der ZWS Dezember

2006 sind seit Januar veröffentlicht. Schleswig-

Holsteinische Bullen sind in der TOP-Liste sehr gut

vertreten.

Charolais

Bei den Charolais liegt der Bulle NABUCO von

Johannes Peters, Kaiser-Wilhelm-Koog, auf den

vorderen Plätzen. Hervorzuheben ist, dass alle Teilzuchtwerte

der Bullen im positiven Bereich liegen.

Limousin

Bei der Rasse Limousin konnte wieder die Spitzenposition

der Vorjahre erreicht werden. Zahlreiche

Limousin-Bullen aus schleswig-holsteinischer Zucht

bzw. Besitz befi nden sich auf den obersten Plätzen

der deutschen TOP-Liste. Auf Rang 11 fi ndet sich

der kanadische Vererber JACK P von Dr. Jan Bielfeldt,

Erfde/Bargen wieder. Zahlreiche Nachkommen

beweisen seine positiven Vererber-Qualitäten.

Mit einem RZF von 118 bei einer Sicherheit von

ter ist eine großrahmige, typvolle Canada-Tochter.

HOPKINS, ein sehr ausdrucksstarker, hornloser

Heinrich-Sohn, geht mütterlicherseits auf Galant

zurück. Sein Halbbruder wurde Siegerbulle auf der

Bullenauktion 2005 in Neumünster.

Zwei Alex-Söhne mit guten täglichen Zunahmen

aus bewährten Mutterlinien stehen zum Verkauf.

Alex verkörpert beste Limousin-Eigenschaften wie

Leichtkalbigkeit, ausgeprägte Bemuskelung und

korrekte Fundamente. Ein hochwertiges Limousinangebot

erwartet Sie in Neumünster, das wieder

überregional für großes Interesse sorgen dürfte.

Streng ausgesuchte und mehrfach selektierte Bullen

auf hohen genetischen Niveau steht zum Ver-

Rind im Bild 1/2007

kauf. Alle Auktionstiere sind BHV1-frei und BVD-

Antigen negativ attestiert.

Züchter und Mutterkuhhalter sollten sich diesen

Termin unbedingt vormerken: Samstag, 31. März

2007, Holstenhallen Neumünster

Besichtigung im Stall: ab 9.30 Uhr

Körung der Auktionsbullen: 10.00 Uhr

Beginn der Auktion: 13.00 Uhr

Auktionskataloge sind ab Mitte März erhältlich.

Bei Bedarf bitte an die Abteilung Fleischrinder, Frau

Klemm Tel. 04321-905 312 wenden!

C. Henningsen

Aktuelle Ergebnisse

der Zuchtwertschätzung Fleischrinder

Charolais

60% ist der Bulle SACAPUCE von Volker Butenschön,

Schmalstede, wieder an vorderster Stelle

mit dabei. Der französisch gezogene Bulle überzeugt

vor allem durch seinen Fleischansatz. Mit nur

einem RZF-Punkt Differenz konnte sich ROSARIO

von Peter Hinrich Peters aus Jagel ebenfalls im vorderen

Drittel der TOP-Liste platzieren.

Blonde d´ Aquitaine

Der vorjährige Spitzenreiter PODIUM von Hans

Adolf Ackermann, Steinfeld, konnte sich behaupten.

Sein durchweg positiver Zuchtwert - maternal 101,

Tageszunahme 121, Bemuskelung 122 – macht die

Stärke des Bullen deutlich. Mehrere Nachkommen

sind auf der überregionalen TOP-Liste zu fi nden.

Auf dem zweiten Platz steht ein neuer Spitzenbulle

der Rasse Blonde d´ Aquitaine. Der Luron-Sohn

URANUS ist ein großrahmiger Vererber mit einem

RZF von 120, Sicherheit 43 % aus dem Zuchtbetrieb

Hans Adolf Ackermann. Aus dem selben Zuchtbetrieb

stammt der Bulle INDIGO, der für zahlreiche,

Die besten Bullen Deutschlands sowie Schleswig-Holsteins (RZF > 105; Si: > 40 % und > 5 Nachkommen)

FLEISCHRINDER

sehr gut bemuskelte Nachkommen bei Martin

Schulz in Jevenstedt sorgt.

Angus

Den höchsten Zuchtwert der schleswig-holsteinischen

Bullen erreichte der Congo-Sohn CHRIS-

TOPH von Michael Frädrich, Wyk auf Föhr. Seine

Stärken liegen in der Vererbung von herausragender

Fleischfülle.

Salers

Erfreulicherweise konnte die Spitzenposition

der Vorjahre gehalten werden. Der Salers-Bulle

FALK von Hartmut Callsen, Bögelhus, belegte den

3. Platz der überregionalen TOP-Liste. Der First-

Sohn vererbt neben einer guten Bemuskelung auch

sehr gute Mütterlichkeit (maternaler Zuchtwert

106). Auf der folgenden Übersicht sind die besten

Bullen im schleswig-holsteinischen Zuchtgebiet zu

entnehmen. Ausgewiesen sind die Bullen mit einem

RZF von mindestens 105, einer Sicherheit von über

40 % und mehr als 5 Nachkommen. C. Henningsen

HB-NR. Name Horn GJ RZF Si% ZWmat ZW_TZ ZW_B BV Status Besitzer

DE 1500585770 Laurin 2002 130 54 102 125 121 RSA Abg. Gries, Laubach

DE 0665124495 Nabuco 1997 115 73 108 106 110 RSH n.ak. Peters, Kaiser-Wilhelm-Koog

DE 1300952147 Onegin P 2001 114 56 114 100 107 RSH Abg. Schacht, Bad Oldesloe

DE 0665124514 Nathan 2000 112 66 107 103 110 RSH aktiv Peters, Kaiser-Wilhelm-Koog

DE 0110400975 Niklaus 1998 110 46 100 106 114 RSH Abg. Heldt, Bollingstedt

DE 0113606850 Laurenz 2003 108 55 102 102 112 RSH aktiv Dressel, Ahrensbök

FR 8900452034 Tattenhal 2002 108 46 93 113 107 RSH aktiv Peters, Kaiser-Wilhelm-Koog

DE 0112016355 Nuptial 1995 106 61 98 103 114 RSH Abg. Jaspers, Halstenbek

29


30

FLEISCHRINDER

Limousin

HB-NR. Name Horn GJ RZF Si% ZWmat ZW_TZ ZW_B BV Status Besitzer

FR 8734010162 Tempo 2002 125 62 97 128 115 FHB aktiv Beilstein, Welterod

DE 0112864806 Jack P 1999 121 64 92 128 114 RSH Abg. Bielfeldt, Erfde/Bargen

FR 5703325274 Sacapuce 2001 118 60 99 112 123 RSH aktiv Butenschoen, Schmalstede

FR 5703325252 Rosario 2000 117 50 95 118 116 RSH Abg. Peters, Jagel

DE 0345901154 Ivo P 2001 115 71 101 108 119 RSH aktiv Prüß, Thumby

DE 0349363145 Osiris 2003 115 47 99 111 119 RSH aktiv Tews, Molfsee

DE 0114299631 Rossini Pp 2003 114 56 100 112 111 RSH aktiv Rahn,Tielen

DE 0110403982 Galant 1996 112 72 99 111 111 RSH Abg. Bielfeldt, Erfde/Bargen

DE 0113203254 Graf P 2001 111 66 98 114 103 RSH aktiv Butenschoen, Schmalstede

FR 2302612438 Sosie 2001 111 51 100 110 109 RSH aktiv Peters, Jagel

DE 0112006696 Galero 1999 109 75 102 106 107 RSH Abg. Bielfeldt, Erfde/Bargen

DE 0112774967 Heinrich Pp 2000 108 74 94 110 114 RSH aktiv Lucanus Nachf., Fargau-Pratjau

DE 0113203239 Justus Li Pp 2001 108 64 99 108 107 RSH aktiv RSH eG

DE 0983490130 David 2001 106 68 99 102 113 RSH aktiv Böttger, Ascheberg

DE 0113800435

Blonde d‘ Aquitaine

Gustavo Pp 2002 106 58 104 102 104 RSH aktiv Ebsen, Langenhorn

HB-NR. Name Horn GJ RZF Si% ZWmat ZW_TZ ZW_B BV Status Besitzer

FR 8235024291 Podium 1999 126 54 101 121 122 RSH Abg. Ackermann, Steinfeld

FR 4642162621 Uranus 2003 120 43 103 114 117 RSH aktiv Ackermann, Steinfeld

DE 0113673752

Salers

Indigo 2002 118 45 100 116 112 RSH aktiv Schulz, Jevenstedt

HB-NR. Name Horn GJ RZF Si% ZWmat ZW_TZ ZW_B BV Status Besitzer

DE 1502044936 Ferdi 2001 117 42 109 107 112 RSH Abg. Elstermann, Jessen

DE 1502050335

Angus

Falk 2002 112 48 106 105 109 RSH aktiv Callsen, Bögelhus

HB-NR. Name Horn GJ RZF Si% ZWmat ZW_TZ ZW_B BV Status Besitzer

DE 0665147100 Game-Red 2002 131 71 97 125 135 ZBH aktiv Henz GbR, Marburg

DE 0114224602 Christoph 2003 114 54 98 110 121 RSH aktiv Frädrich, Wyk

DE 0347396822 Gardus 2002 113 63 98 114 107 RSH aktiv Christern, Geesthacht

DE 0113760317 Carlos 2002 113 56 100 108 119 RSH aktiv Gutsverw. Molts

DE 0348371103 Kreuzbube 2004 112 56 102 107 111 RSH aktiv Christern, Geesthacht

DE 0110700658 Congo 1998 111 82 97 105 124 RSH aktiv Frädrich, Wyk

DE 0113788000 Ralala 2003 111 46 95 110 117 RSH Abg. Goettsche, Hennstedt

DE 0342902861 Menno 1997 110 79 103 104 113 RSH Abg. Christern, Geesthacht

DE 0112524584 Max 1999 110 48 99 112 106 RSH Abg. Hollen, Schönweide

DE 1401900608 Stratus 2001 107 81 111 94 106 RSH aktiv Gutsverw. Molts

DE 0340997009 Rainhard 1997 107 68 96 104 117 RSH Abg. Hollen, Schönweide

DE 0348371090

Hereford

Stakkato 2003 107 51 97 109 107 RSH aktiv Frädrich, Wyk

HB-NR. Name Horn GJ RZF Si% ZWmat ZW_TZ ZW_B BV Status Besitzer

DE 1402278816 Wrast 2003 134 55 97 130 130 MAR aktiv Hereford Mutterkuh, Münchehofe

DE 0344998618

Fleckvieh

Konsul 2000 111 58 100 110 108 RSH Abg. Scholmann, Oering

HB-NR. Name Horn GJ RZF Si% ZWmat ZW_TZ ZW_B BV Status Besitzer

DE 0637470437 Odysseus P 1998 128 74 102 125 116 RSA Abg. Arndt

DE 0932106567 Landgraf Pp 1998 113 62 95 113 117 RSH aktiv Schacht, Bad Oldesloe

DE 0937239864 Potter P 2003 107 55 97 106 111 RSH aktiv Schacht, Bad Oldesloe

Rind im Bild 1/2007


Eine Garantie fürs Leben

Zwei NOG-Bullen von Format vom Betrieb Neuwerk

Genialer Zukauf

Sicher ist es immer ein bewegender Moment, wenn

man auf einer Elite-Auktion den Zuschlag für ein

außergewöhnliches Tier erhält, besonders, wenn es

sich um einen Zuschlag jenseits der (damals noch)

10.000DM handelt. So ein Moment war es auch für

Familie Neuwerk vor dem neuen Kuhstall mit dem Kalb

Ideale Foto: Neuwerk

Karl Neuwerk und seinen Vater, als beim Sunrise-

Sale im Juni 1997 die junge, von Humburg Holsteins

gezogene Zebo-Tochter Garantie für 10.200 DM in

ihren Besitz wechselte. „Nachdem einige Embryonenimporte

aus den USA und Zukäufe im mittleren

Preissegment wenig erfolgreich waren, wollten wir

es noch einmal mit einem teureren Tier versuchen“,

so Karl Neuwerk. Zwei exklusive Jungtiere hatten

es ihm besonders angetan, Garantie und die junge

Mandel-Tochter Windsor, die nach zähem Bieterduell

nach Bremervörde in den Stall Benninghoff

wechselte. Dort wurde sie später Mutter namhafter

Bullen wie Jackpot, Jannsen, Janosch und Emtoro,

eine Bestätigung vom gutem Riecher der Neuwerks,

den sie bei der Tierauswahl damals bewiesen...

An Garantie war für ihre Käufer besonders inter-

Die Tochter von Zukünftige NOG Capri VG-86 hat die Bullenmutterprüfung in Karkendamm bestanden Foto: Arkink

Aus Zükünftige VG 86 v. Bonatus gingen Söhne von Mtoto, Tucker und Manat in den Testeinsatz Foto: Arkink

Rind im Bild 1/2007

BETRIEBSREPORT

essant, dass sie außer einem ansprechenden Exterieur

mit der Sexation-Gery-Familie eine starke

Kuhfamilie mit guten Inhaltsstoffen im Hintergrund

hatte und gleichzeitig mit dem Melwood-Sohn

Zielland Zebo einen in Deutschland eher seltenen

Bullen zum Vater. Sie wurde mit 85 Punkten eingestuft

und bekam 3 eigene Kälber, wobei sie

nach der dritten Kalbung ihre Höchstleistung von

11.458kg Milch mit 4,44% Fett und 3,33% Eiweiß

erbrachte. Außerdem wurde Garantie natürlich

über ET genutzt, wobei die Anpaarung mit Bonatus

die erfolgreichste war. Insgesamt gingen aus ihr 5

Bullen bei RSH, RMV und Memmingen auf Station,

eine Megabuck-Tochter wechselte auf dem Sunrise

Sale nach Österreich. Ihre wichtigsten Töchter sind

neben NOG Beate (einer Hondo Aero-Tochter, die

die Bullenmutterprüfung in Karkendamm bestand)

die beiden Bonatus-Töchter Abendstern und Zukünftige.

Abendstern VG-86 ist – inzwischen fast 9jährig-

immer noch im Betrieb, hat eine HL von fast

13.000kg Milch und war bei RSH mit Morty unter

Vertrag. Aus einem Vertrag mit der TopQ wurde die

Mtoto-Tochter Candy VG-87 geboren, die mit ihrer

sehr viel versprechenden Champion-Tochter Falter

VG-85 für Aufsehen in der Herde Neuwerk sorgt.

Falter erbrachte eine Färsenleistung von 11.183kg

mit 3,75% Fett und 3,35% Eiweiß in 305 Tagen und

verfügt aktuell über einen Zuchtwert von RZM 135.

Zukünftige VG-86 lag zwar in der Milchleistung

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32

BETRIEBSREPORT

etwas hinter ihrer Schwester zurück, beeindruckte

aber mit hohen 4,74% Fett und 3,80% Eiweiß, womit

die Rechnung, den inhaltsstoffstarken Bonatus

an die inhaltsstoffstarke Kuhfamilie anzupaaren

voll aufging. Ihre Tochter NOG Capri VG-86 hat die

Bullenmutterprüfung in Karkendamm bestanden

Der mit 88 Punkten eingestufte NOG Murmel gefällt durch ein sehr komplettes Exterieur mit breiten Becken, hohen

Hintereutern und tadellosen Fundamenten Foto: Arkink

und deren Steven-Tochter Edeltraut VG-86 (HL:

15.553kg Milch, RZM 136) ist ebenfalls begehrte

Bullenmutter, die derzeit bei RSH, TopQ und VOSt

mit Goldwin bzw. Buckeye unter Vertrag ist.

Aus Zükünftige gingen Söhne von Mtoto, Tucker

und Manat in den Testeinsatz. Ursprünglich war

seinerzeit eine Anpaarung mit Marshal ET geplant,

die aber auf Vorschlag von Dr. Heiner Kahle von der

RSH eG geändert wurde und stattdessen kam Manat

zum Zuge. Und Manat sollte sich dann als idealer

Partner für Zukünftige erweisen. Tochter Dorfl iebe

wurde Anpaarungskuh für TopQ und gleich zwei

Prinzessin EX-90 war Anpaarungskuh für die RSH und auf zahlreichen Schauen erfolgreich, unter anderem auf der

DHV-Schau in Oldenburg Foto: Arkink

Söhne aus dieser Paarung sind beliebte Vererber:

März beim VOSt und natürlich NOG Murmel! Der

mit 88 Punkten eingestufte Murmel gefällt durch

ein sehr komplettes Exterieur mit breiten Becken,

hohen Hintereutern und tadellosen Fundamenten,

der gleichzeitig über einen (und das ist für einen

Rind im Bild 1/2007

Manat-Sohn nicht selbstverständlich) positiven

Zellzahlzuchtwert verfügt. Daneben hält er zuverlässig,

was man sich von einem Sohn seiner Mutter

natürlich verspricht: eine positive Inhaltsstoffvererbung!

Die fi nden wir auch bei einem anderen männlichen

Mitglied der Sexation-Gery-Familie wieder:

und zwar bei keinem geringeren als dem Zebo-Sohn

Zecher, einem der beliebtesten Vererber der RMV.

Denn Zecher ist schließlich kein geringerer als der

Vollbruder zu Garantie, der Großmutter von NOG

Murmel!

„Garantie war eine wirklich lohnende Investition

für unseren Betrieb, die uns gelehrt hat, dass man

beim Zukauf von Zuchttieren oder Embryonen nicht

sparen sollte“, so Murmels Züchter. „Spitzentiere

lassen sich in der Regel später auch besser vermarkten!“

Der Betrieb und die Zucht

Karl Neuwerk bewirtschaftet gemeinsam mit seiner

Frau Corry in Barderup im Kreis Schleswig-Flensburg

einen 86ha-Betrieb mit 63 Milchkühen bei

630.000 Milchquote.

Derzeit steht ein neuer Boxenlaufstall mit 100

Kuhplätzen und einem Doppel 16 Swing-Over

Melkstand kurz vor der Fertigstellung, die Altgebäude

sollen weiterhin für Jungvieh, Trockensteher

und als Abkalbebereich genutzt werden. Karls Interesse

an der Rinderzucht begann bereits in jungen

Jahren, schon als 9-Jähriger wurde er Mitglied im

Jungzüchterclub Wanderup, nahm jährlich an Jungzüchterschauen

teil und widmete sich später auch

mehrere Jahre der Arbeit im Jungzüchtervorstand.

Die landwirtschaftliche Lehre und weitere Ausbildung

auf der Höla habe er dann „irgendwie automatisch“

angefangen, als feststand, dass sein älterer

Bruder kein Landwirt werden wollte.

Der 38-Jährige begrüßt die Wende zu mehr Langlebigkeit

in der Rinderzucht und kann auch im eigenen

Stall stolz auf zwei quicklebendige Töchter von Tong

und Ominös blicken, die bereits die magische Grenze

von 100.000kg Lebensleistung überschritten haben.

„Die wenigsten unliebsamen Überraschungen

beim Bulleneinsatz habe ich in den letzten Jahren

vor allem mit den RSH-Vererbern, aber auch mit

Semex-Bullen gemacht“, so Karl Neuwerk. Als besonders

erstrebenswert für einen Züchter nennt er

neben der Langlebigkeit besonders eines: Eine Bullenmutter

im Stall zu haben, die auch im Schauring

vorne laufen kann, sowie einen Bullen von nationaler

Bedeutung zu züchten. Wenn man diese Wünsche

des Barderupers näher betrachtet, sollte man

meinen, dass er sein Ziel in der Zucht schon erreicht

hat, denn schließlich ist NOG Murmel zur Zeit nicht

der einzige große Wurf aus dem Stall Neuwerk.


Exzellenter Bulle aus eigenem Kuhstamm

NOG Jumit beweist, dass Karl Neuwerk nicht nur

beim Zukauf von Zuchttieren ein gutes Auge hat,

sondern es ihm auch gelingt, alteingesessene eigene

Kuhfamilien weiterzuentwickeln. So eine Familie,

die darüber hinaus seinen hohen Anspruch

erfüllt, Bullenmütter und Schaukühe gleichzeitig zu

liefern, ist die Familie um die Stammmutter Ente

VG-89.

Die 1981 geborene Triple-Tochter, die damals Bullenmutter

für die Rinderbesamung Nordwest sowie

für Dänemark war, lieferte aus einer Spülung mit

dem damals so begehrten Kanadier Hanoverhill

Starbuck die Schwestern Lady Diana VG-89 und

Lady Mary VG-86.

Lady Mary wurde vor allem durch ihre Tochter Prinzessin

bekannt, eine der besten Töchter aus dem

Testeinsatz des Bullen Mohr. Prinzessin EX-90 war

Anpaarungskuh für die RSH und auf zahlreichen

Schauen erfolgreich, unter anderem wurde sie auf

der DHV-Schau in Oldenburg 1a-prämiert in der

Mohr-Nachzuchtgruppe und vertrat die Schleswig-

Holsteiner Farben auch im Einzelwettbewerb.

Lady Diana erbrachte eine Lebensleistung von

82.746kg Milch mit 4,31% Fett und 3,51% Eiweiß

und schenkte 9 eigenen und diversen ET-Kälbern

das Leben, wovon die Tonic-Tochter Unruh Bullenmutter

für die RSH wurde. Unruh VG-85 lieferte in

der 2. Laktation 27 Embryonen aus einer Spülung

mit dem niederländischen Blackstar-Sohn Lord Lily,

von denen auch einige verkauft wurden. Leider wurde

Unruh danach nicht wieder tragend, hinterließ

Alma VG-88 (V: Lord Lily), Mutter von NOG Jumit Foto: Arkink

aber mit Alma VG-88 (V: Lord Lily) ein einzigartiges

Erbe. Alma leistete 5 Laktationen mit einem Durchschnitt

von 11.432kg Milch mit 4,10% Fett und

3,35% Eiweiß! Alma wurde nicht über ET genutzt,

weil sie nie mehr als einen Anpaarungsvertrag

hatte und man sich mehr auf die Garantie-Familie

konzentrierte.

Als Jungrind hatte sich Karl gemeinsam mit seinem

Freund Heiko Andresen den Kopf über die richtige

Anpaarung zerbrochen und sich schließlich für Jocko

Besne entschieden. Das im Januar 2001 gebo-

NOG Jumit ist einer von sehr wenigen Bullen in Deutschland, die mit der hohen Einstufung von EX-91 aufwarten

können Foto: Arkink

Rind im Bild 1/2007

BETRIEBSREPORT

rene Kalb überzeugte Matthias Leisen von der RSH

sofort, wurde für das NOG-Programm angekauft

und auf den Namen NOG Jumit getauft. Alma wurde

dann für die nächste Kalbung mit Lartist für den

VOSt unter Vertrag genommen, das geborene Kalb

war aber weiblich und so blieb Jumit ihr einziger

Sohn.

Jumit wurde nicht nur zu einem Bullen, der sich als

absoluter Milchmacher präsentiert, sondern auch

durch ein sehr komplettes Exterieur mit Spitzeneutern

glänzt. Der Exterieurvererbung setzt er die

Krone durch sein eigenes Erscheinungsbild auf,

denn NOG Jumit ist einer von sehr wenigen Bullen

in Deutschland, die mit der hohen Einstufung von

EX-91 aufwarten können!

Trotz seines imposanten Erscheinungsbildes hat

er aber hervorragende Zahlen für maternalen und

paternalen Kalbeverlauf und ganz „nebenbei“ überzeugt

er auch noch durch einen hervorragenden

Nutzungsdauerzuchtwert von RZN 112! Was will

man mehr?

Trotz dieser wichtigen Ereignisse wie dem Stallbau

und dem Herausbringen zweier Spitzenbullen steht

Karl und Corry Neuwerk das größte Ereignis aber

noch bevor:

Im Mai erwarten sie nach Tochter Vivien (2,5 Jahre)

einen Sohn, und wenn sich auch nur ein Teil von

Karls Enthusiasmus für die Rinderzucht weitervererbt,

dann darf sich der Jungzüchterclub Wanderup

wohl in naher Zukunft auf zwei neue Mitglieder aus

Barderup freuen!

Nanna Harms

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34

KREISVEREINE

Kreisverein ehrte Rotbunte 100.000 kg Kühe

Der Verein der Rotbuntzüchter im Kreis Rendsburg-

Eckernförde hatte eine gute Idee und sie sofort in

die Tat umgesetzt. Im Verein hatten drei Rotbuntzüchter

das seltene Jubiläum zu feiern, dass Rotbuntkühe

aus ihrem Bestand die Schallmauer von

100.000 kg Lebensleistung geknackt hatten. Der

Vorstand meinte, dass das ein Grund zum Feiern ist

und besuchte die stolzen Züchter und ihre topfi tten

100.000 kg Kühe.

Teffani in Bissee machte den Anfang

Die Lux-Tochter Teffani von dem Rotbuntzüchter

Hinrich Horst in Bissee erreichte die Schallmauer

mit 9 Abkalbungen. Vor Lux stehen im Pedigree die

bekannten Vererber Ezborn und Jan-Nick. Teffani

hat in 9 Laktationen im Durchschnitt 9.788 kg mit

3,98% Fett und 3,38% Eiweiß gegeben. Vier Laktationen

hat sie mit über 10.000 kg abgeschlossen,

wobei die achte Laktation (!!) mit 12.256 kg Milch

herausragt. Insgesamt kann sie acht lebende Nachkommen

aufweisen, wobei zwei Bullen gekört als

Deckbullen in den Einsatz kamen, und sämtliche

weibliche Nachzucht ist inzwischen bei der Zuchtstätte

Horst in Milch. Auch ein Zeichen dafür, wie

fruchtbar diese Familie ist. Teffani ist aktuell wieder

tragend und wird hoffentlich im Oktober topfi t

zur Kalbung anstehen.

Union legte den Grundstein für eine Familie

mit Bullenmütterqualität

Die Marty-Tochter Union von dem Rotbuntzüchter

Hans Hermann Ohrt aus Nindorf beeindruckt

in vielerlei Hinsicht. Zum einen ist sie trotz ihrer

Lebensleistung von über 100.000 kg topfi t, was

auch die Besucher bei der Färsenschau in der Herde

feststellen konnten. Zum anderen hat sie ihre

Leistung in nur 8 Laktationen erbracht. Hier stehen

bei 8 Laktationen unglaubliche 12.519 kg Milch im

Stolz präsentiert Familie Ohrt aus Nindorf ihre Marty-Tochter Union, die die 100.000

kg Lebensleistung geknackt hat Foto: Fechter

Die stolzen Besitzer der drei 100.000 l Kühe bei der Jahreshauptversammlung in Oldenhütten Foto: Böhnke

Durchschnitt, bei Inhaltsstoffen von 4,07 % Fett und

3,35 % Eiweiß. Als Färse ist sie mit 9.875 kg gestartet,

um dann keine weitere Laktation unter 11.000

kg abzuschließen. 4 Laktationen hat sie mit über

13.000 kg beendet, u.a. die letzten drei Laktationen.

Die Höchstleistung stammt aus der 6. Laktation mit

13.469 kg Milch. Diese unglaublichen Leistungen

und ihr sehr gutes Exterieur, bewertet mit 87 Punkten,

machten sie zu einer Bullenmutter der RSH eG.

Sie wurde damals mit Stoll unter Vertrag genommen,

und aus Embryotransfer wurden 2 Bullen geboren.

Leider wurden diese nicht gekört. Trotzdem

stehen heute bei der RSH eG Rotbunte Testbullen

aus dieser Familie. Die Roels-Tochter Zauber (in 7

Laktationen über 11.000 kg im Schnitt produziert)

ist die Mutter von dem Testbullen Luizi (V. Luigi RF)

und ihre Jerom-Tochter Diana ist die Mutter von

Kianox (V. Komty). Die Rotbuntabteilung der RSH

Rind im Bild 1/2007

eG hofft, dass noch weitere Bullenmütter aus dieser

Familie kommen werden, da Union insgesamt 7

weibliche Nachkommen hat. Es gilt der Familie Ohrt

alles Gute zu wünschen, und dass sie weiterhin

züchterischen Erfolg mit dieser Ausnahmekuh hat.

Leider abgegangen ist inzwischen die Mino-Enkelin

Doni aus dem Züchterstall von Johannes Rohwer

in Brammer. Ihre Lebensleistung von 105.997 kg

Milch erbrachte sie in 16 Kontrolljahren, wobei die

Höchstleistung 8.050 kg mit 4,73 % Fett und 3,40 %

Eiweiß betrug. Doni hat 17 lebende Nachkommen,

wobei 9 weibliche die Familie auf dem Zuchtbetrieb

Rohwer weiter etablieren werden.

An dieser Stelle gilt es allen drei Rotbuntzüchtern

zugratulieren für diese hervorragenden Leistungen

und der Verein der Rotbuntzüchter hofft, dass im

nächsten Jahr weitere Rotbuntkühe die 100.000 kg

Grenze überschreiten werden. G. Koch

Klaus-Jürgen Wichmann gratuliert der Familie Horst für ihre Lux-Tochter Teffani,

die über 100.000 kg Milch gegeben hat Foto: Fechter


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KREISVEREINE

„Jungkühe piekfein präsentiert – die achte“

Next Top- Trio 2007

Der Verein der Schwarzbuntzüchter im Kreis Rendsburg-

Eckernförde lud Anfang diesen Jahres seine

Mitglieder zum 8. „Wettbewerb der jungen Kuh“ in

der Herde ein. 33 Betriebe folgten dem Aufruf und

präsentierten ihre drei Erstkalbskühe dem Richter

Stefan Kruse aus Rellingen.

Diese Form der „Schau“ gewann im Kreis über die

Jahre immer mehr an Bedeutung. Am ersten Wettbewerb

im Jahre 2000 nahmen 19 Betriebe teil. Der

Zeitungsartikel vom 18. Februar 2000 trug den Titel

„Jungkühe piekfein präsentiert“ und der damalige

Vorsitzende Hans-Detlef Müller wurde in dem Artikel

mit den Worten zitiert „die Jungkühe werden

feingemacht, wie bei einer Misswahl“. Daran hat

sich bis zum achten Wettbewerb nichts geändert.

Die ganze Familie sowie die Auszubildenden werden

in die Auswahl und Vorbereitung der Tiere einbezogen.

So passiert es schon einmal, dass beim

Besuch der Kommission mehrere Tiere vorbereitet

sind, da der Auszubildende und der Ausbilder bis

zur letzten Minute diskutieren, welche „dreier

Gruppe“ an den Start geht.

An drei Tagen fuhr die Kommission durch den Kreis

und stufte insgesamt 99 angemeldete Tiere in den

Merkmalen Milchtyp, Körper, Fundament und Euter

ein. Bullen wie Juote, Ladin, Raute, Ticket, Stern,

Lexikon, Lancelot, Champion und Titanic waren mit

drei bis sieben Töchtern vertreten.

Die restlichen Färsen gehen auf 50 verschiedene

Väter vom Vererber über den Testbullen bis zum

Deckbullen zurück. Aus der Durchschnittsnote der

Gruppe ergibt sich die Rangierung in den einzelnen

Betriebsgrößenklassen.

Die erstplatzierten erhielten eine Modellkuh „Holstein

Schwarzbunt“, die Zweitplatzierten Werkzeug,

die Drittplatzierten einen Spermagutschein,

gesponsert von der Rinderzucht Schleswig- Holstein

eG, und die viertplatzierten einen Obstkorb.

In der Größenklasse bis 57 Kühe gewann Marc

Köpke aus Felm mit den „Missen“ Gesine von Starleader,

Grefa von Titanic und Galaxy von Stern vor

Jürgen Möller aus Stampe mit Flori (V: Bormio),

Flower (V: Ticket) und Gunda (V: Lancelot). War der

Abstand zwischen dem ersten und zweiten Platz in

dieser Klasse mit 0,58 Punkten Unterschied eindeutig,

um so knapper (0,01 Punkte Unterschied) fi el die

Entscheidung für die Plätze 3 und 4 aus. Der dritte

Platz geht an Ralf Schneede aus Gnutz mit der Zett-

Tochter Galaxy, der Mastif-Tochter Gaudi und der

Blauer-Tochter Gewinn. Wolfhard Krabbenhöft aus

Revensdorf belegt mit Flocke (V: Ticket), Gisela (V:

Raute) und Gettorf (V:Stern) den vierten Platz.

Der erste Platz in der Größenklasse von 58 bis 96

Kühen ging an das Trio Alexis (V: Zecher), Heiderose

(V: Emerson) und Hinka (V:Champion) von dem

Betrieb Springer/Tönjes aus Hamweddel.

Klaus Tensfeldt aus Bordesholm rangierte mit der

Juote-Tochter Gala, der Lexikon-Tochter Galine sowie

der Dovel-Tochter Folina und 0,15 Punkten Differenz

auf den zweiten Platz. Dritter wurde Hans-

Rind im Bild 1/2007

Joachim Dibbern aus Neudorf mit Graffi ti (V: Ticket),

Gettorf (V: Lucius) und Gardine (V: Ready) vor Carsten

Damlos aus Melsdorf mit den Testbullentöchtern

Fabi von Jumora und Gallery von Labiate sowie

der Domherr-Tochter Gracia.

Unangefochten an der Spitze in der Klasse über 97

Kühe/Betrieb platzierte sich die SH Wendell-Andresen

GbR aus Beringstedt mit den stark entwickelten

Färsen SH Titanic Laurie (V: Titanic), SH Outside

Candy (V: Outside) und SH Talent Model (V: Talent).

Der zweite Platz in dieser Klasse ging an Carsten

Sieh-Petersen aus Bünsdorf mit der September-

Tochter Gabi der Champion-Tochter Freya und der

Titanic-Tochter Gracia.

Mit nur 0,08 Punkten hinter dem zweitplatzierten

und 0,1 Punkten vor dem viertplatzierten geht der

dritte Platz an die Danker/Reese GbR aus Brügge.

Sie schickten die Elbert-Tochter Fassade, die Eminenz-Tochter

Famosa und die NOG Esur-Tochter

Faschi an den Start. Den vierten Platz belegten

Georgia (V: Faro), Gracia (V: Ladin) und Garding (V:

Lexikon) von Eckhard Gosch aus Oldenbüttel.

Die Rangierungen fi elen in den Klassen zum größten

Teil extrem eng aus. Dem Richter Stefan Kruse

hat das Richten vom „Wettbewerb der jungen Kuh

2007“ sehr viel Spaß gebracht.

Der Vorstand blickt mit großen Erwartungen in das

kommende Jahr wenn es wieder heißt: „Jungkühe

piekfein präsentiert- die neunte!“...

C. Lienau-Jöhnk

Die Gruppe von Klaus Tensfeld aus Bordesholm Foto: Lienau-Jöhnk Die präsentierte Nachzuchtgruppe von Volker Wehde, Bünsdorf Foto: Lienau-Jöhnk


Verein der Holsteinzüchter

im Kreis Plön wurde 100 Jahre!

Das Gründungsdatum des Kreisrindviehzuchtvereines

im Kreis Plön, 14. März 1907, jährt sich zum

einhundertsten mal, so dass dieses Jubiläum mit

einer besonderen Veranstaltung gefeiert werden

soll. Am Donnerstag, den 21. Juni 2007 fi ndet

in Rendswühren in der großen Halle der Firma

Blunk unsere Tierschau statt. Aufgrund der guten

Der erste bekannte Deckbulle, der in den Kreis Plön

importiert wurde. Um die Jahrhundertwende (1899/1900)

wurde er von Heinrich Schneekloth, Barsbek, dem Urgroßvater

von Thomas Schneekloth und Andreas Bewersdorff

in der Oldenburger Wesermarsch gekauft.

Vorsitzwechsel beim Verein

der Rotbuntzüchter im Kreis Segeberg

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Vereins

der Rotbuntzüchter am 19. Februar 2007 in

Struvenhütten kandidierte der bisherige Vorsitzende

Sönke Köneking aus Seth nicht wieder für den

Vorstand, da er mittlerweile die Milchviehhaltung

aufgegeben hat.

Vor 12 Jahren hatte er das Amt von Peter Biehl,

Kisdorf, als jüngster Kreisvorsitzender im Lande

übernommen. Zum Höhepunkt seiner Amtszeit zählt

zweifelsohne die Schau in Wahlstedt, in die nicht

nur Sönke Köneking, sondern auch seine Frau sehr

viel Zeit investierten und somit zum Gelingen dieser

Schau unmittelbar beitrugen.

Als Anerkennung für seine geleistete Arbeit erhielt

er aus der Hand des neu gewählten Vorsitzenden

des Vereins Claus-Wilhelm Steffens, Wiemersdorf,

einen Präsentkorb und einen Gutschein für ein Musical

seiner Wahl.

Der Vorstand wünscht Sönke Köneking und seiner

Familie alles Gute!

A. Jensen

Rind im Bild 1/2007

KREISVEREINE

Am selben Ort im Jahre 1997 – Schau in Rendswühren zum 90-jährigen Bestehen des Kreisvereins Fotos: Archiv

Erfahrung in diesem Betrieb während der Vorgängerschau

im Jahre 1997 kommen wir gerne dorthin

zurück und bedanken uns schon jetzt bei der Familie

Blunk für die Bereitschaft, uns bei sich aufzunehmen.

Am Schauabend sollen Rot- und Schwarzbunte

Kühe aller Altersklassen aus dem Kreis Plön gezeigt

werden.Auch die Jungzüchter werden dabei sein,

indem sie zum einen unsere Züchter beim Zurecht-

machen der Schaukühe unterstützen wollen und

zum anderen die Siegerehrung ihrer zuvor durchgeführten

„Schau in der Herde“ vornehmen wollen.

Wir freuen uns auf eine umfangreiche Resonanz

und rufen die Züchter zur Teilnahme an der Veranstaltung

auf. Nähere Informationen werden unseren

Mitgliedern im Monat April zugesendet.

K.-H. Arp

Der scheidende Vorsitzende Sönke Köneking (links) erhält aus der Hand des neuen Vorsitzenden Claus-Wilhelm

Steffens sein Abschiedspräsent Foto: Böhnke

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KREISVEREINE

Färsenschau in der Herde ein voller Erfolg

Der Verein der Rotbuntzüchter im Kreis Rendsburg-Eckernförde

veranstaltete Mitte Januar eine

Färsenschau in der Herde und die Resonanz mit 30

teilnehmenden Betreiben war sehr gut.

Viele Besucher und Interessierte an der Rotbuntzucht

nutzten die Möglichkeit, die Kommission, bestehend

aus Lars Reimers, Westerhorn und Günter

Koch, RSH eG, zu begleiten und konnten so einen

Eindruck über den sehr guten Färsenjahrgang im

Kreis Rendsburg-Eckernförde bekommen.

Der Kommission wurden in drei Tagen über 100

rotbunte Färsen vorgestellt, wobei der Topvererber

Avanti mit 19 Töchtern eindeutig die größte Anzahl

stellte. Folgende Rotbuntvererber folgten dieser

Aufstellung:

-Jordan Red 6 Töchter

-Rotschenk 5 Töchter

-Origin, Rivera-Red, Kismet, Achtung 4 Töchter.

Weitere 40 verschiedene Väter in den Pedigrees

verdeutlichen die genetische Varianz in der Rotbuntpopulation.

Der Wettbewerb war als Gruppenwettbewerb ausgeschrieben,

d.h. die Landwirte konnten 4 Rotbuntfärsen

vorstellen und die besten drei gingen in die

Wertung ein.

Von großem Interesse sind aber auch die besten

Einzelergebnisse und diese sind in folgender Aufstellung

zusammengestellt.

Die zehn besten Färsen im Einzelergebnis:

1. SH Anna V.: September RF

Züchter: SH Wendell GbR, Beringstedt

2. Geranie V.: Avanti

Züchter: Hans Hermann Ohrt, Nindorf

3. Fabiola V.: Jordan-Red

Züchter: Wilhelm Thormählen, Holtsee

Frankreich V.: Kompass

Züchter: ZG K. und H. Kung, Luhnstedt

4. Genial V.: Talent RF

Züchter: Klaus-Jürgen Wichmann, Haby

5. SH Anne V.: September RF

Züchter: SH Wendell GbR, Beringstedt

6. Feinste V.: Kornett

Züchter: Volker Wehde, Steinrade

Felderone V.: Stadel

Züchter: Heiko Stahmer, Luhnstedt

7. Granate V.: Avanti

Züchter: Thomas Göttsche, Gnutz

8. Ganno V.: Millenium

Züchter: Ralf Schneede, Gnutz

Die Sieger der Färsenschau in der Herde 2007 des Vereins der Rotbuntzüchter im

Kreis Rendsburg-Eckernförde auf einen Blick Foto: Böhnke

Ehrenpreise und Geschenke, übrigens für alle Teilnehmer,

wurden aber nur für den Gruppenwettbewerb

ausgeschüttet und im Rahmen der Jahreshauptversammlung

in Oldenhütten überreicht.

Rind im Bild 1/2007

Folgende Sieger wurden

herausgestellt und geehrt:

Klasse 1: bis 52 Herdbuchkühe

1. Klaus-Jürgen Wichmann, Haby

2. Walter Georg Fechter, Hamdorf

3. Jakob Kröger, Hamdorf

4. Reimer Rohwer, Stafstedt

5. Ralf Schneede, Gnutz

Klasse 2: 55-77 Herdbuchkühe

1. Thomas Göttsche, Gnutz

2. Claus Solterbeck, Beringstedt

3. Heiko Stahmer, Luhnstedt

4. Karsten Kühl, Padenstedt

5. Hans Hinrich Pahl, Breiholz

Klasse 3: über 78 Herdbuchkühe

1. SH Wendell GbR, Beringstedt

2. ZG K. und H. Kung, Luhnstedt

3. Hans Hermann Ohrt, Nindorf

4. Wilhelm Thormählen, Holtsee

5. Hinrich Horst, Bissee

Die Färsenschau in der Herde war ein voller Erfolg

und der Verein der Rotbuntzüchter überlegt, ob er

ihn jedes Jahr oder alle zwei Jahre durchführen

soll.

Die Resonanz bezüglich der Teilnehmer und Zuschauer

war sehr positiv, so dass der Verein hofft,

dass die Teilnehmerzahl beim nächsten Mal noch

größer ist.

G. Koch

Die beste Einzelkuh bei der Färsenschau in der Herde von der SH Wendell GbR,

Beringstedt, die September RF Tochter SH Anna Foto: Arkink


Jahreshauptversammlung

Rendsburg-Eckernförde

Am 12. Februar 2007 fand in der Gaststätte „König

Ludwig“ in Bünsdorf die diesjährige Jahreshauptversammlung

des Kreisverein der Schwarzbuntzüchter

statt. Den Rückblick startete der Vorsitzende

Paul Hameister mit dem Jungkuhwettbewerb

2006, an dem 30 Betriebe teilgenommen haben. Im

Anschluss an die Jahreshauptversammlung 2006

veranstaltete der Schwarzbuntverein einen Züchterball.

Am 09. April 2006 fand die Kreisjungzüchterschau

der Rassen Schwarzbunt; Rotbunt und Angler in

Gnutz statt. Diese Veranstaltung fand nicht nur bei

den Jungzüchtern großen Zuspruch, sondern auch

bei den Zuschauern und Besuchern. Grund genug

für die Vorstände der drei Rassen im Kreis auch in

diesem Jahr, am 15.April um 10.00 Uhr in der Halle

von Familie Honermeier in Gnutz, eine Schau für die

„jungen Züchter“ zu organisieren.

Am 24. Juni 2006 war der Tag für die „großen“

Züchter im Kreis gekommen. Geplant und durchgeführt

wurde die Kreisrinderschau mit der Unterstützung

der Höheren Landbau Schule (HöLa- Jahrgang

06) Rendsburg.

Ohne die Spendenbereitschaft der ansässigen Firmen

und die tatkräftige Unterstützung der HöLa

sowie dem Beitrag der Hauptsponsoren Raiffeisen

Hauptgenossenschaft Nord AG und der Rinderzucht

Schleswig- Holstein eG wäre der Tag nicht so erfolgreich

verlaufen. Die nächste gemeinsame Kreisrinderschau

ist für das Jahr 2011 geplant.

Der Züchterabend 2006 bei der Familie Burghardt

Overath in Wasbek war sehr gut besucht.

Die zur Wahl stehenden Jürgen Möller, Stampe;

Marc Köpke, Felm und Paul Hameister, Timmaspe,

wurden von der Versammlung in Ihren

Ämtern bestätigt. Zum neuen Kassenprüfer

wurde für den Ausscheidenden Thorsten Martens;

Bornholt, Marco Voß; Arpsdorf gewählt.

Am Jungkuhwettbewerb 2007 nahmen 33 Betriebe

teil.

In der Klasse bis 57 Kühe/Betrieb gingen die Preise

an:

1. Marc Köpke, Felm

2. Jürgen Möller, Stampe

3. Ralf Schneede, Gnutz

4. Wolfhard Krabbenhöft, Revensdorf

In der Klasse 58 – 96 Kühe/Betrieb an:

1. Springer/Tönjes, Hamweddel

2. Klaus Tensfeldt, Bordesholm

3. Hans- Joachim Dibbern, Neudorf

4. Carsten Damlos, Melsdorf

In der Klasse über 97 Kühe:

1. SH Wendell- Andresen GbR, Beringstedt

2. Carsten Sieh- Petersen, Bünsdorf

3. Danker/Reese GbR, Brügge

4. Eckhard Gosch, Oldenbüttel

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung werden

jedes Jahr vom Kreisverein die neuen 100.000 l

Kühe im Kreis ausgezeichnet.

Rind im Bild 1/2007

KREISVEREINE

In diesem Jahr gingen die Präsentkörbe an:

TITANIA V: Markant 108.106l

Bes.: K.- S. Smith-Sievers, Elsdorf- Westermühlen

USBEKIN V: Blacky 106.835 l

Bes.: Klaus Tensfeldt, Bordesholm

SUSANNE V: Washington 105.725 l

Bes.: Carsten Sieh- Petersen, Bünsdorf

WELLA V: Integrity 104.438 l

Bes.: Marc Köpke, Felm

ST. 306 T V: Rick 103.900 l

Bes.: Hans Schlüter, Groß Königsförde

UFINA V: Mohr 103.580 l

Bes.: Paul Hameister, Timmaspe

TIVOLI 102.066 l

Bes.: Dirk Kruse, Hummelfeld

SAIGON V: Sixtus 101.389 l

Bes.: Rainer Krabbenhöft, Revensdorf

Im laufendem Jahr 2007 ist neben der Kreisjungzüchterschau

im April der Züchterabend auf dem

Betrieb der Familien Prall & Marxen Isarnhoe Farms

am 7. Juni 2007 in Gettorf geplant.

C. Lienau-Jöhnk

Die Gewinner des Jungkuhwettbewerbes Fotos: Lienau-Jöhnk Für die stolzen Besitzer der 100.000 l Kühe gab es einen Präsentkorb

Fotos: Lienau-Jöhnk

39


40

KREISVEREINE

Vorsitzwechsel beim Verein der Rotbuntzüchter

im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Nachdem der bisherige Vorsitzende des Vereins

Eggert Delfs erklärt hatte, dass er aus zeitlichen

Gründen dem Verein nicht mehr vorstehen könne

und sein Amt niedergelege, wählte der Vorstand

Klaus-Jürgen Wichmann aus Haby zum neuen Vorsitzenden.

Anlässlich der Jahreshauptversammlung

am 29. Januar 2007 in Oldenhütten wurde Eggert

Delfs von der Versammlung mit einem Gedenkteller

und einem Blumenstrauß verabschiedet.

In einer kurzen Ansprache dankte Klaus-Jürgen

Wichmann Eggert Delfs für seine 10 Jahre als Vorsitzender.

1996 hatte er das Amt von Peter Carstens-

Behrens, Aukrug, übernommen. Unter Eggert Delfs

Führung wurde die Jungzüchterarbeit im Kreis wieder

aufgenommen und erfolgreich zur heute jährlich

stattfi ndenden Kreisjungzüchterschau ausgebaut.

Außerdem fanden Abendschauen der jungen Rotbuntkuh

und zahlreiche Grillabende statt.

Der Vorstand wünscht Eggert Delfs und seiner Frau

alles Gute!

A. Jensen v.l. Klaus-Jürgen Wichmann überreicht Eggert Delfs sein Abschiedspräsent Foto: Böhnke

Einladung

zur 1. Mitgliederversammlung des Vereins der Rot- und

Schwarzbuntzüchter in den Kreisen Steinburg und Pinneberg

4. April 2007 um 19.30 Uhr · „Heidekrug“, Kremperheide

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Bericht des Vorsitzenden

3. Rücktritt des Vorstandes

4. Wahlen zum Kreisvorstand

5 Verschiedenes

Herzlich willkommen sind die Ehefrauen, Jungbauern, Auszubildenden, Senioren,

Tierzuchttechniker und Leistungsinspektoren!

Rind im Bild 1/2007


Deutsche

Holstein-Schau 2007

13. / 14. Juni 2007 in Oldenburg

www.ggi.de

Deutscher Holstein Verband e.V. (DHV)

Adenauerallee 174 · D-53113 Bonn · Tel.: 0228-91447-50 · Fax: 0228-91447-55

e-mail: info@holstein-dhv.de · www.holstein-dhv.de

www.lemmer-fullwood.de www.schaumann-online.de www.lvm.de www.humana.de

www.fte-1.de

Deutscher Holstein Verband e.V.


42

JUNGZÜCHTER

Jahreshauptversammlung des

Landesjungzüchterverbandes der

Rinderzucht Schleswig-Holstein eG

Im Dezember 2006 fand die Jahreshauptversammlung

des Jungzüchterverbandes der Rinderzucht

Schleswig-Holstein eG in der Holstenhalle in Neumünster

statt.

Der 1. Vorsitzende Stefan Kruse begrüßte die Jungzüchter

und Ehrengäste und leitete die Hauptversammlung

ein. Die Rückblende auf das vergangene

Jahr, welche Stefan anschließend vortrug, zeigte

einmal mehr die Vielseitigkeit der Jungzüchterarbeit.

Thorsten Freyer machte mit seinem Kassenbericht

deutlich, dass die Finanzen des Vereins eine

solide Grundlage für das neue Jungzüchterjahr

bilden.

Bei den anschließenden Wahlen gab es für den

Wahlleiter Günter Koch viel zu tun. Da Stefan Kruse

auf eigenen Wunsch nicht zur Wiederwahl antrat,

wurde Maria Detlefsen zur neuen 1. Vorsitzenden

gewählt. Den freiwerdenden Posten des 2. Vorsitzenden

übernimmt zukünftig Thorsten Freyer. Als 3.

Vorsitzender wurde Timm Staggen gewählt.

Das Amt des Kassenwarts wird zukünftig Markus

Fuschera-Petersen inne haben. Des weiteren stand

auch Lars Reimers zur Wahl, der eigentlich ebenfalls

auf eigenen Wunsch ausscheiden wollte.

Um nach all den Neuwahlen noch eine Beständigkeit

im Verein zu erhalten, hat er sich dankenswerterweise

dazu bereiterklärt, noch ein Jahr den

Posten des Beisitzers zu besetzen.

Kim Saß-Hausschild hat den Vorstand ebenfalls auf

eigenen Wunsch verlassen, so dass 2 neue Beisitzer

gewählt werden mussten. Für diese Posten wurden

Svenja Pein und Christoph Horn neu in den Vorstand

gewählt, auf deren Mitarbeit wir uns freuen.

Schriftführerin bleibt weiterhin Wiebke Feddersen

und Pressewart Hauke Andresen.

Nach den Wahlen bedankte sich die neue 1. Vorsitzende

Maria Detlefsen bei dem langjährigen

1. Vorsitzenden Stefan Kruse für seine sehr gute

Arbeit und Führung des Jungzüchterverbandes und

bei dem Jungzüchter-Geschäftsführer Jörn-Thore

Heesch für seine stetige gute Arbeit für den Jungzüchterverband.

Jungzüchter-Landesfahrt 2007

Die diesjährige Landesfahrt wird uns in die neuen

Bundesländer führen.

Sie wird sich auch in diesem Jahr wieder über

einen Zeitraum von fünf Tagen erstrecken.

Der neue Jungzüchtervorstand mit dem scheidenden 1. Vorsitzenden v.l.: S. Kruse (ehem. 1. Vorsitzender), W. Feddersen

(Schriftsführerin), S. Pein (Beisitzerin), M. Fuschera-Petersen (Kassenwart), L. Reimers (Beisitzer), C. Horn (Beisitzer),

T. Freyer (2. Vorsitzender), M. Detlefsen (1. Vorsitzende), H. Andresen (Pressewart), T. Staggen (3. Vorsitzender)

Foto: Heesch

Der Start ist für Montag, den 16.07.2007 geplant,

zurück sein werden wir am Freitag, den

20.07.2007. Am Programm arbeiten wir zur Zeit, es

wird Euch wie immer per Post erreichen und au-

Rind im Bild 1/2007

Im Anschluss an die Wahlen berichtete M. Leisen

über Aktuelles aus dem Zuchtgeschehen der RSH

eG, ehe Dipl. Ing. agr. Hermann Dörtelmann, Bovis

Agrarberatung, einen sehr interessanten und

anschaulichen Vortrag über die Beurteilung der

Melktechnik und Melkarbeit anhand der Zitzenbeschaffenheit

unter dem markanten Titel: „Augen

auf beim Melken“ hielt.

H. Andresen

ßerdem im nächsten Rind im Bild veröffentlicht

werden. Wir hoffen, dass Ihr auch in diesem Jahr

wieder Lust habt und Euch zahlreich anmeldet!!!

J.-T. Heesch


Zu dieser Veranstaltung sind alle Interessierten

herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, für das

leibliche Wohl ist gesorgt.

Der Vorstand des Landesjungzüchterverbandes


44

JUNGZÜCHTER

Betriebsbesichtigung

des Jungzüchterclub Wanderup

Am 11.02.2007 veranstaltete der Jungzüchterclub

Wanderup eine Betriebsbesichtigung bei der Familie

Cordes in Kragstedt/Wanderup. Trotz widrigen

Wetterverhältnissen konnten ca. 35 Personen

begrüßt werden. Anfangs präsentierte Christian

Cordes seinen neuen Kuhstall und Melkhaus und

erläuterte die bautechnischen Erfahrungen, die er

seit seinem Einzug gesammelt hat. Durch diese

Besichtigung entstanden zudem viele Diskussionen

und Anregungen für den heimischen Betrieb.

Nach der Betriebsbesichtigung erklärte Hans Andresen

an einer Kuh das lineare Tierbeurteilungsmodel.

Anschließend durften die Jungzüchter dann

ihrerseits eine weitere Kuh selbst beurteilen, um

so auch ihre Fähigkeiten zu trainieren. Am dichtesten

an das offi zielle Beurteilungsergebnis und

damit am besten war Sven Schramm, Wanderup.

Am zweitbesten war Frauke Paulsen, Süderzollhaus

vor Wiebke Feddersen, Kragstedt und Levke Toft,

Eggeberg.

Ein recht herzlicher Dank geht noch an Hans Andresen

für die Tierbeurteilung sowie an die Familie

Cordes für deren Gastfreundschaft. H. Andresen Ca. 35 Personen besichtigten den Betrieb der Familie Cordes in Kragstedt Foto: Andresen

Für den Schutz von Tieren bei Transporten

treten neue EU-Bestimmungen in Kraft

Die neue Verordnung über den Tierschutz beim

Transport ist am 5. Januar 2007 in Kraft getreten.

Gemäß den neuen Regelungen müssen Fahrzeuge,

mit denen Tiere acht oder mehr Stunden befördert

werden, künftig nachgerüstet und amtlich zugelassen

werden.

Die neue Technik soll ein günstigeres Mikroklima

für die Tiere gewährleisten; auch die Tränkungsbestimmungen

wurden verschärft. Besonderes Augenmerk

gilt Jungtieren; neu geborene Tiere und

solche, die vor weniger als einer Woche niedergekommen

sind, sowie Tiere im letzten Zehntel ihrer

Trächtigkeit dürfen gar nicht transportiert werden.

Die Fahrer und Betreuer müssen an Schulungen

teilnehmen und ab 2008 für den Umgang mit Tie-

ren zugelassen sein. Die Verantwortungskette wird

über den Transportunternehmer hinaus auf Händler,

Fahrer und sonstige während der Beförderung intervenierende

Personen ausgedehnt. Da die Tiere

beim Ver-und Entladen in der Regel besonders unter

Stress stehen, gelten für diese Vorgänge ebenso

wie für die dazu genutzten Einrichtungen künftig

strengere Bestimmungen.

Neufahrzeuge, die für den Ferntransport von Tieren

(länger als acht Stunden) eingesetzt werden,

müssen ab sofort mit einem satellitengestützten

Navigationssystem ausgestattet sein. Dadurch

werden sich die EU-Vorschriften für die Fahrt- und

Ruhezeiten besser kontrollieren lassen. Bereits zugelassene

Straßenfahrzeuge müssen spätestens im

Jahr 2009 entsprechend nachgerüstet werden.

Rind im Bild 1/2007

Anders als dies im ursprünglichen Kommissionsvorschlag

vorgesehen war, enthält die Verordnung

(EG) Nr. 1/2005 keine neuen Bestimmungen zu

den höchstzulässigen Beförderungszeiten und Besatzdichten,

weil der Rat hierüber seinerzeit keine

Einigung erzielen konnte.

Kommissar Kyprianou hat sich jedoch verpfl ichtet,

zu diesen beiden Aspekten des Tiertransports bis

Ende 2009 Vorschläge zu unterbreiten. Zu den

Besatzdichten liegen bereits Stellungnahmen der

Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit

vor. Die Kommission wird in dieser Frage mit den

Mitgliedstaaten und den Interessengruppen in engem

Kontakt bleiben.

adr-informationen 01/07


Kreisjungzüchterschau in Gnutz

Am Sonntag, den 15. April 2007 fi ndet die diesjährige

gemeinsame Kreisjungzüchterschau der Angler-,

Rotbunt- und Schwarzbuntzüchter statt.

Es werden ca. 50 bis 60 Kinder und Jugendliche mit

ihren Kälbern und Jungrindern erwartet. Die Veranstaltung

fi ndet in der Halle von Jürgen Honermeier,

Heinkenborsteler Weg 23 in Gnutz statt.

Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr. Zu dieser

Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl

ist gesorgt. A. Jensen

DHV-Schau in Oldenburg

am 13./14. Juni 2007

Die deutsche Holsteinzucht präsentiert sich am

13. und 14. Juni 2007 auf der Deutschen Holsteinschau

in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg i.O..

Die RSH eG wird mit Schwarzbunten und Rotbunten

Kühen im Einzelwettbewerb vertreten sein

sowie mit interessanten Nachzuchtgruppen. Auch

die Jungzüchter der RSH eG werden sich an dieser

bedeutenden Schau beteiligen. Die Angler-

Züchter planen eine Demonstrationsgruppe.

Schon jetzt ist auf die DHV-Genetik-Auktion hinzuweisen,

bei der eine handverlesene Kollektion

hochinteressanter Spitzentiere zum Verkauf

kommt. Aufgrund der guten Erfahrungen in den

Vorjahren sollen alle RSH eG-Kühe, die für die

DHV-Schau ausgewählt werden, eine gemeinsame

Vorbereitung durchlaufen. Melden Sie Ihre

Schaukühe für den Einzelwettbewerb bis Montag,

27.04.2007 bei der RSH eG, Tel.: 04321/905-

308 bzw. 307, Fax-Nr. 04321/905-394 bzw. 395

oder unter der E-Mail-Adresse vermarktung@rsheg.de

an. Die RSH beabsichtigt außerdem eine

Präsentation von Nachzuchtkühen interessanter

Vererber. Hierfür sind Töchter von folgenden Bullen

vorgesehen:

Schwarzbunt: Fewil - 565310

Jackpot - 460602

Raute - 563015

Rotbunt: Avanti - 297505

Archer-Red - 297438

Jake-Red - 297654

Rind im Bild 1/2007

JUNGZÜCHTER

Die diesjährige gemeinsame Kreisjungzüchterschau der Angler-, Rotbunt- und Schwarzbuntzüchter fi ndet am 15. April

2007 statt Foto: Lienau-Jöhnk

Brenda VG 89, erfolgreiche RSH-Kuh auf der DHV-Schau 2005. Diese Laredo-Tochter errang den Reservesiegtitel

Kategorie alt, Züchter und Besitzer: Stefanie Fischer, Brunsbek Foto: Schulze

Falls geeignete Nachzuchtkühe von diesen Bullen

in Ihrem Bestand sind, melden Sie diese bitte

möglichst kurzfristig bei uns unter der Telefon-Nr.

04321/905-350 oder Fax 04321/905-396 an.

Auch in diesem Jahr ist eine DHV-Genetik-Auktion

vorgesehen. Bitte melden Sie uns hierfür Ihre

passenden Rinder. Die gemeldeten Tiere werden

einer Vorauswahl seitens einer DHV-Kommission

unterzogen. Ihre Anmeldung für Verkaufstiere zur

DHV-Genetik-Auktion richten Sie bitte bis Freitag,

23.03.07 an die bekannten Telefon- bzw. Fax-Nr.

Beachten Sie bitte, dass für jedes anzumeldende

Verkaufstier möglichst zwei hochwertige Fotos

von Mitgliedern der Kuhfamilie vorliegen müssen

oder vom Verkaufstier selbst ein Foto zur Anmeldung

mitgeschickt wird.

Dr. H. Kahle

45


46

FÜR SIE GELESEN

Holstein-Rekordergebnis

im Zuchtrinderexport

Im Jahr 2006 exportierten die deutschen Holstein-

Zuchtverbände nach Angaben des Deutschen Holstein

Verbandes (DHV) rund 85.000 Holsteinfärsen

in 33 Länder, so viele wie noch nie in der Jahrzehnte

langen Exportgeschichte von Zuchtrindern der Rasse

Deutsche Holsteins. Gegenüber 2005 habe damit

die Zahl der exportieren Zuchtrinder um 21 %

zugenommen.

Wie in der Vergangenheit haben die Züchter aus

Niedersachsen den größten Anteil an der Exportvermarktung.

Rund 62 % der aus Deutschland exportierten Holstein-Zuchtrinder

stammten aus den Zuchtbetrieben

in Niedersachsen. Die ostdeutschen Bundesländer

konnten ihren Anteil überproportional um

36 % steigern. Die Erlöse für die Züchter lagen dem

DHV zufolge im Durchschnitt um 20 Euro je Tier höher

als im Vorjahr.

52 % der Rinder wurden an Kunden innerhalb der

EU verkauft. Hier waren nach wie vor Italien, Spanien

und Griechenland die Hauptabnehmer. Allerdings

sind die Lieferungen nach Südeuropa in den

letzten Monaten des Jahres wegen der in Deutschland

aufgetretenen Blauzungenkrankheit drastisch

zurückgegangen.

Im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht habe sich

hingegen die Nachfrage aus den Benelux-Staaten,

so der DHV. Der Anteil der Tiere, die in Drittländer

ausgeführt wurden, ist gestiegen.

Hauptabnehmer war hier die Russische Föderation.

Schlachtrinderpreise 2006 gestiegen

Die Rinderhalter in Deutschland konnten sich 2006

im Vergleich zum Vorjahr über höhere Preise für

Schlachtrinder freuen.

Nach Angaben der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle

(ZMP) lagen die Erzeugerpreise im Jungbullenbereich

stets über der Vorjahreslinie:

Im Jahresmittel 2006 kosteten Jungbullen der

Fleischhandelsklasse R3 im Bundesdurchschnitt

3,04 Euro je kg Schlachtgewicht (SG). Ein Jahr zuvor

hatte der Durchschnittspreis bei 2,89 Euro/kg

gelegen. Kühe der Klasse O3 brachten nach noch

vorläufi gen Zahlen im Jahr 2006 durchschnittlich

2,33 Euro/kg SG, und damit 13 Cent/kg mehr als ein

Jahr zuvor.

Ebenfalls laut vorläufi gen Angaben schlachteten

die nach der 4. Durchführungsverordnung zum

Vieh- und Fleischgesetz (4. DVO) meldepfl ichtigen

Unternehmen in Deutschland im zurückliegenden

Jahr insgesamt 2,43 Millionen Rinder; das waren

0,4 % mehr als 2005. Dabei stieg die Anzahl der

Schlachtungen von Jungbullen um 42 000 oder 4 %

auf 1,04 Millionen, während die Kuhschlachtungen

um rund 36 600 Stück oder 3 % zurückgingen.

Rind im Bild 1/2007

Der DHV geht davon aus, dass dieser traditionelle

Exportmarkt voraussichtlich auch im Jahr 2007 zu

den wichtigsten Absatzmärkten gehören wird.

Der Verband weist darauf hin, dass derzeit durch

das Auftreten der Blauzungenkrankheit die Variation

an Exportländern noch deutlich eingeschränkt

sei.

Dennoch bezeichnet er die Aussichten für das neue

Exportjahr als gut. Nun gelte es, die Veterinäratteste

neu zu verhandeln und an die Blauzungensituation

in Deutschland anzupassen, um die vorhandene

Nachfrage bedienen zu können.

adr-informationen 03/07

Dagegen wurden 2006 gemäß 4. DVO mit etwa 42,1

Millionen gut 4 % mehr Schweine geschlachtet als

im Vorjahr.

Diese Zahl muss laut ZMP um Schlachtungen

kleinerer Betriebe und um sogenannte Hausschlachtungen

ergänzt werden. Insgesamt rechnet die ZMP

für das vergangene Jahr mit einer Rekordschlachtung

von über 50 Millionen Schweinen. (AgE)

adr-informationen 02/07

Gera v. Zett, Besitzer: R. Karkossa, Großkönigsförde Foto: Arkink Gota v. Gregor ET, Besitzer: S. Matthiesen, Langenhorn Foto: Arkink


Kommission vereinfacht Milchregelung

Die Europäische Kommission hat vergangene

Woche einen Vorschlag zur Vereinfachung der

gemeinsamen Marktorganisation für Milch und

Milcherzeugnisse verabschiedet. Die geplanten

Änderungen betreffen die private Lagerhaltung, Intervention

bei Butter, Einfuhrlizenzen, Konsummilch

und Beihilfen für Schulmilch. Darüber hinaus soll

die Standardisierung des Eiweißgehalts von Dauermilch

erlaubt werden.

Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 2597/97 des Rates

dürfen in der Gemeinschaft derzeit nur drei Kategorien

von Milch erzeugt und vermarktet werden:

entrahmte Milch (Fettgehalt höchstens 0,5 %), teilentrahmte

Milch (Fettgehalt zwischen 1,5 % und

1,8 %) Vollmilch (Fettgehalt mindestens 3,5 %).

Nun wird vorgeschlagen, in der EU die Erzeugung

und Vermarktung von Milch mit einem anderen Fettgehalt

als den drei bestehenden Kategorien zu erlauben,

wenn der Fettgehalt gut sichtbar und lesbar

auf der Verpackung angegeben ist.

Der Eiweißgehalt von Milchpulver und Kondensmilch

soll an den international standardisierten

(Codex) Mindestgehalt von 34 %, ausgedrückt in

fettfreier Trockenmasse, angepasst werden.

Für Schulmilch soll eine Pauschalbeihilfe eingeführt

werden unabhängig von der an die Schüler abgegebenen

Milchsorte (Fettgehalt) gilt.

Nach dem neuen Vorschlag können die Interventionsstellen

vom 1. März bis 31. August Butter zu

90 % des Interventionspreises ankaufen, bis die

gemeinschaftliche Obergrenze erreicht ist.

Bestimmte Beihilfen für die private Lagerhaltung

von Rahm bzw. Magermilchpulver sollen aus der

Die beliebtesten Bullen 2006

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter

(ADR) hat vergangene Woche die Liste der im Jahr

2006 am häufi gsten eingesetzten deutschen Bullen

vorgelegt.

Die Zahlen beruhen auf Daten des VIT Verden, der

Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)

und der ADR-Mitgliederorganisationen. Bei den

schwarzbunten Holsteins befi nden sich vier Jocko

Besne-Söhne in der Liste der zehn beliebtesten

Bullen, und zwar: auf Rang 1 „Janos“ (Masterrind)

mit 55.038 Erstbesamungen (EB), auf Rang 3 „Jefferson“

(RBB) mit 43.102 EB, auf Rang 6 „Jannsen“

(RSA) mit 32.362 EB und auf Rang 9 „Jackpot“

(RSH) mit 23.896 EB.

Mtoto ist mit zwei Söhnen unter den Top 10: „Minister“

(VOSt), im vorigen Jahr noch auf Platz 4 und

Rind im Bild 1/2007

FÜR SIE GELESEN

Fulda v. Pernod, Besitzer: O. Dölling, Raa-Besenbek Foto: Arkink

nun auf den zweiten Platz vorgerückt (48.046 EB),

und „Mascol“ (LTR) mit 21.506 EB auf Rang 10.

Anzahl EB der am häufi gsten eingesetzten

schwarzbunten Holstein-Bullen 2006

Milchgrundverordnung gestrichen werden. Für bestimmte

gemeinschaftliche Marktmaßnahmen wird

vorgeschlagen, die 27 einzelstaatlichen Qualitätsklassen

für Butter durch eine einheitliche Qualitätsdefi

nition zu ersetzen.

adr-informationen 07/07

Der Vorjahressieger „Laudan“ (RBB), steht mit

41.663 EB an vierter Stelle.

Hinter ihm folgt der im Besitz der OHG befi ndliche

Rudolph-Sohn „Ramos“. Mit Sperma dieses Bullen

wurden im Berichtsjahr 37.214 EB durchgeführt. An

7. und 8. Stelle rangieren der Lee-Sohn „Lexikon“

(Masterrind) und der Holdostar-Sohn „Herold“,

RMV.

Bei den rotbunten Holsteins hat es der Jubilant-

Sohn „Lichtblick“ (Masterrind) mit 26.374 EB auf

den ersten Platz geschafft.

Vom dritten auf den zweiten Platz vorgerückt ist der

Lay Out-Sohn „Laurel“ (WEU) mit 19.240 EB. Der

Factor-Sohn „Faber“ (RUW) belegt mit 15.268 EB

den dritten Platz in der ADR-Liste der gefragtesten

rotbunten Holstein-Vererber.

adr-informationen 07/07

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FÜR SIE GELESEN

Schindler: Geplante Abschaff ung

des Rinderpasses unsinnig

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes

Rheinland-Pfalz Süd, Norbert Schindler spricht sich

gegen die von Bund und Ländern geplante Abschaffung

des Rinderpasses aus. Bürokratieabbau müsse

dort stattfi nden, wo dies auch Sinn mache. Der Rinderpass

hingegen habe sich in der Praxis bewährt.

Der Fachausschuss Tierische Produktion des BWV

hat sich bereits im Herbst des vergangenen Jahres

für die Beibehaltung ausgesprochen.

Auch die ADR hat sich mehrfach für die Erhaltung

des Rinderpasses ausgesprochen. Mit einer Abschaffung

des Rinderpasses werde mehr statt weniger

Bürokratie geschaffen, so der BWV-Präsident.

Ziel des Dokumentes sei ursprünglich gewesen,

den Lebensweg des Tieres lückenlos verfolgen zu

können. Dies sei auch gelungen. Inzwischen werde

allen Marktteilnehmern der Umgang mit den Tieren

mit Hilfe des Passes deutlich erleichtert. Auch bei

der Anlieferung der Tiere auf dem Schlachthof sei

der Rinderpass zum Datenabgleich eine wichtige

Hilfe für Landwirte, Viehhändler und Schlachthöfe.

Mit dem Pass könne beispielsweise die korrekte

Ohrmarkennummer, die durch Schmutz und Haare

häufi g am Tier selbst nur schwer lesbar sei, die Altersangabe

und das Geschlecht der angelieferten

Tiere optimal und zeitnah erfasst werden. Ohne diesen

Pass müssten andere Dokumente, wie z. B. ein

Ausdruck aus der HIT-Datenbank (des Herkunfts- und

Informationssystems für Tiere) mitgeführt werden.

Darüber hinaus schreibe die EU den Tierpass beim

Verkauf von Rindern in andere EU-Staaten vor. Im

Rund 3.500 Biogas-Anlagen in Deutschland

Zurzeit gibt es in Deutschland rund 3.500 Biogasanlagen

mit ungefähr 1.100 Megawatt elektrischer

Leistung.

Diese hätten im Jahr 2005 rund 2,5 Milliarden Kilowattstunden

Strom produziert, teilt die Bundesregierung

in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der

FDP-Fraktion mit.

Gerade die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz

habe diese Entwicklung begünstigt. Im

Jahr 2030 könnten rund zehn Prozent des heutigen

Erdgasverbrauchs durch Biogas abgedeckt werden,

wie Studien ergeben hätten. Schon jetzt seien Bio-

und Erdgas rechtlich gleichgestellt.

Wie es weiter heißt, ist Mais heute die dominierende

Energiepfl anze, da der durchschnittliche

Ertragswert pro Hektar sehr hoch sei. Dieser ließe

sich durch Optimierungsverfahren sogar noch

wesentlich steigern. Für die Gewinnung von Bio-

Fliege v. Hepcat Red, Besitzer: E. Schurbohm, Hoffeld Foto: Arkink Nr. 47 v. Stadel, Besitzer: H.-J. Hagge, Groß-Dannewerk Fotos: Arkink

Rind im Bild 1/2007

Falle einer Abschaffung müssten Ersatzdokumente

hierfür beantragt und ausgestellt werden, was

zu deutlich mehr statt weniger Bürokratie führen

werde. BWV-Präsident Schindler appellierte daher

an die Vernunft und den klaren Sachverstand aller

Beteiligten den Bürokratieabbau in den Bereichen

vorzunehmen, in denen dies auch sinnvoll sei.

Es könne nicht hingenommen werden, dass beispielsweise

mit Cross Compliance in den vergangenen drei

Jahren ein bürokratisches Monster geschaffen worden

sei und gleichzeitig etablierte Dokumente abgeschafft

werden sollen, so Schindler.

adr-informationen 05/07

treibstoff, bei der Biogas erst zu Biomethan veredelt

werden muss, liege Mais an zweiter Stelle

hinter Futterrüben.

Einer Studie zufolge, die im Dezember veröffentlicht

worden sei, wäre in Deutschland genügend

Biomasse vorhanden, um 20 Prozent des heutigen

Kraftstoffverbrauchs zu decken, teilt die Regierung

mit. (@grar.de)

adr-informationen 04/07


Weniger Kühe mit steigender Leistung

Die Zahl der Milchkühe in Deutschland bewegt sich

nun auf die Marke von vier Millionen zu. Nach den

Viehzählungsergebnissen von November des letzten

Jahres standen damals noch 4,03 Millionen in

den Ställen der hiesigen Milcherzeuger, das waren

rund 2,3 Millionen weniger als im Jahr der Wiedervereinigung.

Dennoch war die Milchproduktion in beiden Jahren

nicht allzu unterschiedlich: 29,06 Millionen Tonnen

im Jahr 1990 und rund 28 Millionen Tonnen im abgelaufenen

Jahr.

Möglich wurde das durch den enormen Leistungszuwachs

der Tiere, denn während 1990 eine

durchschnittliche deutsche Milchkuh im Laufe des

Jahres 4.710 Kilogramm Milch gab, waren es 2006

nach ersten Schätzungen der ZMP rund 6.850 Kilogramm.

(ZMP)

adr-informationen 05/07

Milchkuhbestände in der EU rückläufi g

Milchkuhbestände in der EU

Kanada- / USA-Studienreise

vom 28. September - 08. Oktober 2007

Auch in diesem Jahr bietet die Goldmann-Touristik

wieder eine interessante Studienreise nach

Kanada und USA an. Das zugrunde liegende

Programm und der Reiseverlauf ist mit der Rinderzucht

Schleswig-Holstein eG abgestimmt und

bietet eine hervorragende Möglichkeit, Spitzenzuchtbetriebe

zu besichtigen, mit denen die RSH

eG züchterisch intensiv zusammenarbeitet.

Die Reise beginnt in British Columbia. Dort stehen

die Willswick Farm, die Wedgewood Farm,

die Cedarwall Farm und die Alpina Farm auf dem

Programm. Es schließt sich die Weiterfahrt in die

USA, Bundesstaat Washington an, wo die Markwell

Farm in Lynden besucht wird. Nach einer Besichtigung

der Boeing-Werke in Everett schließt

sich der Weiterfl ug nach Chicago an.

In Wisconsin werden die Zuchtbetriebe Farm

RosyLane Holsteins, Budjon Farm, Jeffrey Way

Farm und Larson Acres Farm besichtigt.

Land 2005 2006 ± %

Belgien 549 529 -3,5

Dänemark 558 555 -0,5

Deutschland 4.236 4.117 -2,8

Griechenland 150 150 0,0

Spanien 1.074 982 -8,6

Frankreich 3.734 3.666 -1,8

Irland 1) 1.122 1.101 -1,8

Italien 1.848 1.824 -1,3

Luxenburg 39 38 -2,6

Niederlande 1.511 1.463 -3,2

Österreich 541 535 -1,0

Portugal 338 324 -4,0

Finnland 319 309 -2,9

Schweden 398 388 -2,6

Anschließend geht die Reise weiter zur World

Dairy Expo in Madison.

Am 08.10.07 um 13:30 Uhr ist die Ankunft in

Frankfurt/M. geplant.

Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen der

Goldmann-Touristik. Programmänderungen sind

vorbehalten.

Der Reisepreis ist entsprechend der endgültigen

Teilnehmerzahl gestaffelt und basiert auf den

derzeitig gültigen Flugtarifen und Wechselkursen

(Stand: Januar 2007). Dieser beträgt 2150,- Euro

(30 Teilnehmer) bzw. 1995,- Euro (ab 40 Teilnehmer).

Bei Erhöhung der Flugtarife (einschließlich

Nebenkosten und Treibstoffzuschlägen) und /oder

Erhöhung der Wechselkurse muss eine Preiskorrektur

vorbehalten bleiben.

Anmeldeschluss: 15.07.2007

Rind im Bild 1/2007

FÜR SIE GELESEN

Großbritannien 2.071 2.046 -1,2

EU-15 2) 18.487 18.028 -2,5

Tschechien 439 426 -2,9

Estland 117 113 -2,9

Zypern 26 25 -5,8

Lettland 186 185 -0,5

Litauen 434 417 -4,0

Ungarn 303 275 -9,2

Malta 8 8 0,0

Polen 2.752 2.775 +0,8

Slowenien 134 120 -10,3

Slowakei 202 199 -1,6

EU-25 2) 23.088 22.571 -2,2

Bulgarien 1) 368 348 -5,5

Rumänen 1) 1.566 1.625 +3,8

1) Dezember-Zählung des jeweiligen Vorjahres

2) teilweise unter Berücksichtigung von Werten der

Dezember-Zählung des jeweiligen Vorjahres

Quelle: ZMP, EUROSTAT, nationale Statistiken

Bitte wenden Sie sich, falls Sie Interesse

haben oder weitere Informationen benötigen,

direkt an den Veranstalter:

Goldmann-Touristik

Dieter Goldmann e.K. Kehler

Strasse 5

63454 Hanau

Telefon: 06181/92 67 97 Fax: 06181/92 67 98

E-Mail: info@goldmann-touristik.de

Internet: www.goldmann-touristik.de

49


50

PERSONALIEN

Jubiläen bei der RSH eG

5 Jahre

Melf Carstensen

Torsten Haß

Jörn-Thore Heesch

Sylke Koch

15 Jahre

Jürgen Ahlert

30 Jahre

Reimer Karstens

40 Jahre

Johannes Jürgensen

Herr Johannes

Jürgensen aus Nübelfeld

hat seine

Tätigkeit am 1. Januar

1967 mit der

Ausbildung zum

Tierzuchttechniker

in Süderbrarup begonnen.

Im November

des gleichen

Jahres übernahm er

einen Außenbezirk

des VAR in Nordangeln, den er im Wesentlichen bis

heute über 40 Jahre mit Leidenschaft und der ihm

eigenen Fröhlichkeit und Zuverlässigkeit Tag für Tag

betreut.

Langeweile kann im Umfeld von Herrn Jürgensen

nicht entstehen, dafür versprüht er zu viel Energie,

die gepaart mit seiner optimistischen Lebenseinstellung

stets für eine positive Atmosphäre und

humorvolle Gespräche sorgt, in denen er aber seine

Sicht der Dinge auf vorsichtige Weise stets zum

Ausdruck bringt.

Seine Leidenschaft für die Tierzucht und insbesondere

für das Angler Rind ist über all die Jahre nie

verblasst und hat ihn mit Interesse, Engagement

auch stets offen sein lassen für außergewöhnliche

Dinge. So war er während seiner Dienstjahre

fünfzehnmahl als Tierbetreuer auf der NORLA für

den VAR im Einsatz oder hat neunmal in gleicher

Eigenschaft Rinderexporte nach Russland im LKW

begleitet. Sein „Steckenpferd“ ist aber die intensive

Betreuung seines Besamungsbezirkes, in dem

er nunmehr um 225.000 Besamungen durchgeführt

und als „Hannes Rott“ sich meist schon in der

zweiten Betriebsleitergeneration als wichtiger Bestandteil

der Mitgliedsbetriebe ein hohes Ansehen

erarbeitet hat.

Mit Fleiß, Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit, stetigem

Interesse an Fortbildung hat er seinen Beruf

vorbildlich gelebt und darüber hinaus in Kollegialität

sein Können in die Ausbildung von jungen Tierzuchttechnikern

mit eingebracht, ohne sich jemals

selbst in den Vordergrund zu stellen.

Im Namen der betreuten Betriebe, der Gremien und

Kollegen der RSH eG sagen wir Dank für 40 Jahre

ausgezeichnete Tätigkeit, Loyalität zum Unternehmen

sowie menschlich sehr angenehmer Zusammenarbeit,

die wir noch einige Monate bis zum

Eintritt in den Ruhestand genießen dürfen. Bleiben

Sie gesund!

Dr. E. Hasenpusch

Adolf Jöns

30.04.1939 - 09.01.2007

Wir trauern um Herrn Adolf Jöns, der unsere

Genossenschaft als Tierzuchttechniker über

fast 30 Jahre im Raum Kropp vorbildlich, zuverlässig,

in sehr großer Bescheidenheit, loyal

und kollegial bis zum Eintritt in den Ruhestand

vertreten hat. Viel zu früh wurde er aus seinem

Lebensabend gerissen.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt insbesondere

der Familie. Die betreuten Mitglieder, der

Vorstand und der Aufsichtsrat sowie die Mitarbeiter

und Kollegen, insbesondere aus dem

Zentralbüro Klein Rheide, werden Herrn Jöns

ein ehrendes Andenken bewahren.

Dr. E. Hasenpusch

Rind im Bild 1/2007

Personalien

beim LKV

25 Jahre

Inge Derlien

Am 1. Januar 2007

feierte Frau Dipl.-

Ing. agr. Inge Derlien

ihr 25jähriges

Dienstjubiläum beim

Landeskontrollverband

Schleswig-

Holstein e. V. Frau

Derlien, die aus

Lübeck stammt, besuchte

dort die Thomas-Mann-Schule

und studierte nach

dem Erreichen der Hochschulreife an der Kieler

Christian-Albrechts-Universität Agrarwissenschaften.

Sie wählte die Fachrichtung Tierproduktion und

schloss das Studium im April 1980 mit der Diplomprüfung

ab.

Nach einer Tätigkeit bei der Deutschen Pig Improvement

GmbH in Schleswig und der Teilnahme

an einigen EDV-Kursen bewarb sie sich im Jahre

1981 beim Landeskontrollverband, der damals

intensiv am Aufbau einer moderneren EDV-Abteilung

arbeitete. Frau Derlien wurde als Programmiererin

eingestellt und hat diese Aufgabe in der

EDV-Abteilung des Landeskontrollverbandes in den

vergangenen 25 Jahren hervorragend ausgeführt.

Schwerpunktmäßig in der Programmierung der

Verarbeitung von MLP-Daten, der Erstellung der

MLP-Rückberichte und der Aufbereitung der Daten

für die Zuchtwertschätzung beschäftigt, pfl egt sie

aber auch seit vielen Jahren die Herdbuch-EDV des

schleswig-holsteinischen Schafzucht-Verbandes.

Mit der erforderlichen Fachkenntnis bearbeitet sie

korrekt und zuverlässig die Neuentwicklung und

Pfl ege von EDV-Programmen.

Für die kommenden Berufsjahre wünsche ich Frau

Derlien im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

des LKV alles Gute und weiterhin Freude

bei der Arbeit. Gerd Schulz


In den Ruhestand getreten

Horst Stoffers

Am 31. Januar 2007 ist der Zuchtwart Horst Stoffers

aus Schuby im Kreis Schleswig-Flensburg aus dem

Dienst beim Landeskontrollverband Schleswig-Holstein

e. V. ausgeschieden. Nach etwas mehr als 41

Jahren Tätigkeit in der Milchleistungsprüfung befi

ndet er sich jetzt im wohlverdienten Ruhestand.

Der Zuchtwart im Kreis Schleswig- Flensburg, Horst

Stoffers, nach seiner Verabschiedung umrahmt vom

LKV-Vorsitzenden Eckard Marxen (r.) und dem Vorsitzenden

des Kreiskontollvereins Flensburg, Cord Riechmann

Herr Stoffers ist als zweiter Sohn auf einem landwirtschaftlichen

Betrieb im Kreis Segeberg aufgewachsen.

Durch die Erbfolge bedingt war für ihn

früh zu erkennen, dass er den elterlichen Betrieb

nicht übernehmen würde. Dennoch fühlte er sich

eng mit der Landwirtschaft verbunden und wollte in

diesem Bereich eine Tätigkeit aufnehmen. Nach der

Schule erfolgte die landwirtschaftliche Ausbildung

bis hin zum Landwirtschaftsmeister. Der Beginn seiner

Tätigkeit beim Landeskontrollverband erfolgte

als Leistungsprüfer im Kontrollbezirk Nahe-Itzstedt.

Der Einsatz als Leistungsoberprüfer in den damaligen

Revisionsbezirken Plön und Schleswig schloß

sich an die Tätigkeit an. Weitere Stationen in der

berufl ichen Laufbahn folgten bis zur Ernennung zum

Leistungsinspektor im Revisionsbezirk Schleswig.

Seine Erfahrungen aus dem Außendienst konnte

Herr Stoffers dann ab 1979 in der Arbeit in der

Hauptgeschäftsstelle des Verbandes in Kiel einbringen,

wo er die Stelle des Bürovorstehers einnahm.

Die Neuordnung des Außendienstes sowie

innerbetriebliche Umstrukturierungen führten dazu,

dass Herr Stoffers von 1996 an wieder in den Außendienst

wechselte. Als Zuchtwart war er hier

zunächst für alle Angelegenheiten der Milchleistungsprüfung

im Kreis Dithmarschen zuständig.

Durch den plötzlichen Tod des Kollegen Johannes

Worm wurde eine Neueinteilung der Zuchtwartgebiete

erforderlich. Herrn Stoffers wurde jetzt die

Aufgabe als Zuchtwart im Kreis Schleswig-Flensburg

übertragen. Am 1. Oktober 2005 konnte Herr

Stoffers die Gratulationen zu seinem 40-jährigen

Dienstjubiläum entgegen nehmen.

Dr. Wolfgang Lehfeldt

13.12.2006

Am 13. Dezember 2006 ist Regierungslandwirtschaftsdirektor

a. D. Dr. Wolfgang Lehfeldt in

Nahe/Kreis Segeberg verstorben. Dr. Lehfeldt,

Jahrgang 1922, stammte aus Nordrhein-Westfalen,

wo er auch Landwirtschaft studierte, sein

Landwirtschaftsreferendariat absolvierte und

ebenfalls promovierte. Von 1952 bis 1960 war

er Tierzuchtassistent beim Verband Schwarzbunte

Schleswig-Holsteiner e. V. in Lübeck.

Ab 1961 war er beim damaligen Tierzuchtamt

Rind im Bild 1/2007

PERSONALIEN

in Schleswig tätig, dessen Leitung er ab November

1970 übernahm. Nach der Neuordnung

der staatlichen Tierzuchtverwaltung und der

Übertragung der staatlichen Tierzuchtverwaltung

auf das Landesamt für Tierzucht Schleswig-Holstein

wechselte Dr. Lehfeldt 1979 nach

Kiel-Steenbek, wo er die Geschäftsführung der

Arbeitsgemeinschaft schleswig-holsteinischer

Rinderbesamungsvereinigungen e. V. und die

Geschäftsführung des Verbandes schleswigholsteinischer

Fleischrinderzüchter e. V. weiter

fortführte. Dr. Lehfeldt trat zum 1. September

1987 in den Ruhestand. Den älteren Tierzüchtern

und Tierzuchtkollegen ist Dr. Lehfeldt sicher

noch in guter Erinnerung und sie werden

ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Gerd Schulz

Dr. Hans-Ulrich Brahmstaedt

26.01.2007

Am 26. Januar verstarb Dr. Hans-Ulrich Brahmstaedt

im Alter von 67 Jahren. Der Verstorbene

war von 1968 bis 1990 an verantwortlicher

Stelle im Organisations- und Rechenzentrum

Paretz beschäftigt und hat den Aufbau der

Datenverarbeitung in der Rinderzucht für Ostdeutschland

maßgeblich mit geprägt.

Von 1991 bis zum Eintritt in den Ruhestand im

Jahr 2004 war Brahmstaedt Geschäftsführer

des neu gegründeten Vereins „Informationsverarbeitung

Tierzucht e.V. Paretz“. Unter seiner

Mitwirkung erfolgte 1994 die Vereinigung

mit dem RLN Verden zum VIT w.V..

adr-informationen 05/07

51


52

PERSONALIEN

„Die Fahrt nach

Bayern war ein voller Erfolg“...

... dem möchte ich mich ohne weiteres anschließen,

auch wenn jeder von uns mit unterschiedlichen

Empfi ndungen diese Reise angetreten ist. Immerhin

lagen 17 Jahre dazwischen...

Und das ist letztendlich für mich das Schönste an

dieser Fahrt gewesen: wir sind in Aschau ausgestiegen

und hatten unsere Mäckles wieder! Die

beiden so nett miteinander umgehend zu erleben,

war allein die Reise wert. Nach dem Erscheinen des

Artikels in der letzten Rind im Bild haben doch viele

Landwirte sich nach Dr. Mäckle und seiner Frau erkundigt.

Um es mit Dr. Mäckles Worten zu sagen:

den beiden geht es altersgemäß! Aber sie leben in

einer anderen Umgebung, in der sie sich wohl fühlen

und München ist auch nicht weit. Der hohe Norden

ist nicht vergessen, man denkt gern an die Zeit

zurück und nimmt Anteil an den aktuellen Geschehnissen.

Ich möchte keines der Gespräche in den 2-3

Tagen missen, es war einfach nur schön, die Beiden

nach so vielen Jahren (fast) unverändert zu sehen.

Danke nach Aschau für das herzliche Willkommen.

Gerlinde Bewersdorff Besuch bei den Mäckles in Aschau Foto: Bewersdorff

Testeinsatz von Bullen bei der NOG:

Vergleich der Ergebnisse aus Ost und West

Kerstin Brügemann und Prof. Dr. Hermann H. Swalve

Professur für Tierzucht, Institut für Agrar- und

Ernährungswissenschaften

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Um eine unverzerrte Zuchtwertschätzung garantieren

zu können, müssen genetische Verknüpfungen

zwischen einzelnen Verbandsgebieten geschaffen

werden.

Darunter versteht man den Austausch sowohl von

Vererbern als auch von Prüfbullen, die sich zum Teil

im Gemeinschaftsbesitz der Zuchtverbände befi nden.

Damit die Bullenprüfung auch in Zukunft wettbewerbsfähig

bleibt, nutzt die NOG alle Möglichkeiten

zur Steigerung der Effi zienz und Sicherung

von Zuchtfortschritt. Da im gemeinsamen Zuchtprogramm

der NOG-Partner der Einsatz von Testbullen

jeweils in einem Verbandsgebiet in den Neuen und

Alten Bundesländern stattfi ndet, bietet sich ein

Ost-West-Vergleich von Töchterleistungen an.

Material und Methoden

Die Datenlieferung vom VIT erfolgte zur August-

Zuchtwertschätzung. Der Bestand von 14.476

Töchter von NOG-Bullen musste für die Auswertung

zunächst noch reduziert werden. Diese Reduktion

ergab sich aus den Anforderungen zur Auswertung:

Folgende Bedingungen mussten erfüllt sein:

Kein Betriebswechsel innerhalb der Laktation, mindestens

8 Probemelken (Yield Deviations erst dann

Tabelle 1: Zahl der erstlaktierenden Töchter von NOG-Bullen, verteilt auf Kalbejahrgänge

Kalbejahr 2002 2003 2004 2005 Summe

NOR

50 909 1777 1215 3951

RBB gemeinsamer 29 517 935 707 2188

RMV Prüfeinsatz

7 381 420 351 1159

RSH 6 184 262 238 690

gesamt 92 1991 3394 2511 7988

Rind im Bild 1/2007

verfügbar), festgelegte Zeiträume (Spannbreiten)

für die Probemelken, einigermaßen nachvollziehbare

Zwischenkalbezeiten und Erstkalbealter sowie

mindestens 10 Töchter bei jedem der beiden Verbandspartner.

Infolge dieser Einschränkungen standen 46 Bullen

im RMV- (Ø 25 Töchter) und RSH-Gebiet (Ø 15

Töchter) sowie 94 im NOR- (Ø 42 Töchter) und RBB-

Gebiet (Ø 23 Töchter) eingesetzte Bullen zur Verfügung

(s. Tabelle 1).


Um eine bessere Vergleichbarkeit zwischen Vätern

und Verbänden zu gewährleisten, wurden nicht

Kuhzuchtwerte oder absolute Leistungen, sondern

die für Umwelteinfl üsse und Anpaarungsniveau

(mütterlicher Zuchtwert) korrigierten Töchterleistungen

(YD) verwendet.

In den Abbildungen sind jeweils die Yield Deviations

für Milch- und Eiweiß-Kilogramm, die züchterisch

relevantesten Milchleistungsmerkmale für

nur diejenigen Bullen aufgeführt, bei welchen sich

überhaupt nennenswerte Differenzen zwischen den

mittleren YD fi nden ließen. Als nennenswert wurden

Mindest-Differenzen von 75 kg für Milch-YD

und 2,5 kg für Eiweiß-YD zwischen mittleren Ost-

und Westleistungen defi niert. Dadurch sind nur

noch halb so viele Bullen dargestellt, die aber das

Gesamtergebnis widerspiegeln. Manche Bullen aus

der Milch-Abbildung sind in der Eiweiß-Abbildung

wegen anderer Defi nition der Mindestdifferenzen

nicht mehr enthalten. Signifi kante Differenzen bei

einzelnen Bullen sind durch Sternchen gekennzeichnet.

Die Betrachtung von mittleren Differenzen ist nur

ein Ansatz, das Vorhandensein etwaiger Unterschiede

zu überprüfen. Wichtig st neben der Betrachtung

der mittleren Differenz auch die Analyse

der Standardabweichungen. Höhere Standardabweichungen

der YD (und damit in Folge auch der

Zuchtwerte) erlauben eine bessere Differenzierung

der Bullen. Die Standard¬abweichung ist ein Maß

für die Streuung der beobachteten Werte eines

Merkmals um den Mittelwert.

Ergebnisse

13 mal sind die mittleren korrigierten Töchterabweichungen

für Milch-kg (Abbildung 1) eines NOG-

Bullen im RSH-Gebiet höher als im RMV-Gebiet,

einmal davon sind die Unterschiede statistisch

gesichert (signifi kant), der umgekehrte Fall (RMV

höher als RSH) betrifft 16 NOG-Bullen (zweimal

signifi kant). Beim Merkmal Eiweiß-kg sieht es ähnlich

aus (Abbildung 2).

Allein anhand der Anzahl überlegener Bullen lässt

sich also kaum ein Ost-West-Unterschied ausmachen.

Auf die Differenzen zwischen den Bullen wird

nicht weiter eingegangen, mit mindestens 1000

Milch-kg in einem Gebiet sind 10 von 29 Bullen aber

auf einem sehr hohen Niveau.

Bei dem südlichen Verbandspaar (NOR und RBB)

weisen 12 von 50 Bullen mindestens 1000 Milch-kg

auf (Abbildung 3). Mit 31 Überlegenheiten (sechsmal

gesichert) hebt sich die RBB etwas von ihrem

westdeutschen Verbandspartner ab, der allerdings

in 19 Fällen (zwei sicher) die besseren Töchtergruppen

hat. Das spiegelt sich auch in den Eiweiß-kg

wider (Abbildung 4).

1500

1200

900

600

300

0

1500

1200

900

600

300

0

RMV

RSH

RMV-Mittel RSH

RSH-Mittel

RMV

**

Rind im Bild 1/2007

*

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

4

6

8

10

14

26

29

33

35

38

41

43

45

47

59

61

64

66

68

73

81

84

87

89

104

105

107

108

109

Abbildung 1: Mittlere YD (M-kg, 1. Laktation) für NOG-Bullen mit mindestens 75 kg Differenz

zwischen RMV und RSH und Mittelwert für alle NOG-Bullen-Töchter im RMV- bzw. RSH-Gebiet

45

40

35

30

25

20

15

10

5

0

RMV

RSH

RMV-Mittel

RSH-Mittel

*

4

6

8

10

14

17

26

28

29

33

35

41

43

45

47

59

61

64

68

73

84

87

92

97

105

107

108

109

RBB

NOR

RBB-Mittel

NOR-Mittel

* *** *

*

*

Abbildung 2: Mittlere YD (E-kg, 1. Laktation) für NOG-Bullen mit mindestens 2,5 kg Differenz

zwischen RMV und RSH und Mittelwert für alle NOG-Bullen-Töchter im RMV- bzw. RSH-Gebiet

*

* *

1

2

5

9

11

15

18

19

20

21

23

24

27

30

32

34

36

37

39

40

42

44

46

49

50

51

55

56

57

58

60

62

63

70

71

72

77

78

80

82

83

88

91

93

94

95

99

102

103

106

Abbildung 3: Mittlere YD (M-kg, 1. Laktation) für NOG-Bullen mit mindestens 75 kg Differenz

zwischen RBB und NOR und Mittelwert für alle NOG-Bullen-Töchter im RBB - bzw. NOR -Gebiet

45

40

35

30

25

20

15

10

5

0

*

RBB

NOR

RBB-Mittel

NOR-Mittel

** *

*

*

*

1

2

5

7

13

15

18

19

21

23

24

25

27

30

32

34

36

37

39

40

42

44

46

49

50

55

56

57

60

63

65

70

71

76

77

78

80

82

83

88

91

93

94

99

101

103

106

Abbildung 4: Mittlere YD (E-kg, 1. Laktation) für NOG-Bullen mit mindestens 2,5 kg Differenz

zwischen RBB und NOR und Mittelwert für alle NOG-Bullen-Töchter im RBB - bzw. NOR -Gebiet

*

*

*

*

53


54

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

Das Gesamtniveau der NOG-Bullen-Töchter in den

Verbänden über alle Bullen hinweg liegt mit 702 und

726 Milch-kg in den beiden südlichen NOG-Gebieten

etwas über den Yield Deviations im nördlichen

Verbandspaar (638 und 662 kg). Bei den Eiweiß-kg

besteht auch ein Nord-Süd-Unterschied von zwei

Kilogramm. Dass der Ost-Partner jeweils höhere

Mittelwerte aufweist, sollte nicht überbewertet

werden, da es sich um sehr geringe Abweichungen

handelt. Das sich andeutende Süd-Nord-Gefälle

hängt wahrscheinlich mit der Auswahl der Bullen

zur Testung zusammen.

Wenn man die Differenzen innerhalb der Verbandspaare

betrachtet, kann man feststellen, dass

RMV und RBB (signifi kant) in beiden Merkmalen

den jeweiligen Verbandspartnern überlegen sind

(Abbildung 5 und 6), diese rein statistische Signifi

kanz bezieht sich allerdings nur auf eine Differenz

von 24 Milch-kg bzw. einem Eiweiß-kg.

Während im RBB-Gebiet durchschnittlich 1,8 kg

höhere Standardabweichungen für Eiweiß-YD als

im NOR-Gebiet (Abbildung 8) zu fi nden sind (bei

Milch-YD 66 kg, nicht abgebildet) – auch unter

Berücksichtigung der Abbildungen ohne Mindestdifferenzen,

halten sich die Standardabweichungen

der Töchter-YD bei RMV und RSH (Abbildung 7) in

etwa die Waage. Das kommt auch darin zum Ausdruck,

dass sich einzelne RBB-Töchtergruppen um

bis zu 10 kg von den NOR-Töchtern unterscheiden.

Bei den Bullen, die durch RMV und RSH getestet

wurden, gibt es nur Differenzen von nicht viel mehr

als fünf Kilogramm.

Diskussion und Schlussfolgerungen

Die absoluten Unterschiede innerhalb der beiden

Ost-West-Kooperationen sind sehr gering. Darüber

hinaus ist die Bilanz der Überlegenheiten von Ostverbänden

bzw. Westverbänden insgesamt relativ

ausgeglichen.

Die geringen Abweichungen sind weder auf das

bessere oder schlechtere Anpaarungsniveau bezüglich

der Mutterseite noch auf verschiedene

Melkfrequenzen oder andere Umweltfaktoren zurückzuführen,

da diese bei den Yield Deviations

herauskorrigiert werden. Kleine Unterschiede im

Einzelfall sind sehr wahrscheinlich durch Situationen

verursacht, in denen nur sehr wenige Töchter

einzelner Bullen aufgrund der Datenreduktion betrachtet

werden konnten.

Die etwas höheren Standardabweichungen im RBB-

Gebiet deuten auf differenziertere Töchtergruppen

hin. Dennoch sind das keine Hinweise darauf, dass

ein Testeinsatz in Großbetrieben im Vergleich zu den

anderen Betriebsstrukturen in den Westverbänden

zu abweichenden Ergebnissen für die Bullen führt.

-23,50

-23,55

-23,60

-23,65

-23,70

25

20

15

10

5

0

YD-Milch

Rind im Bild 1/2007

RSH-RMV

NOR-RBB

Abbildung 5: Differenzen zwischen den

mittleren YD (Milch-1. Laktation) der

NOG-Bullen-Töchter

6

26

RMV

RSH

31

33

41

47

52

*

61

64

66

68

73

-0,5

-0,6

-0,7

-0,8

-0,9

79

RSH-RMV

NOR-RBB

YD-Protein

**

Abbildung 6: Differenzen zwischen den

mittleren YD (Eiweiß-1. Laktation) der

NOG-Bullen-Töchter

Abbildung 7: Std. der YD (E-kg, 1. Laktation) für NOG-Bullen mit mind. 2,5 kg Differenz

zwischen RMV und RSH

25

20

15

10

5

0

RBB

NOR

1

3

9

12

13

16

18

19

22

23

24

30

36

39

44

48

53

54

60

67

69

70

74

75

76

85

90

31

94

96

98

99

100

101

102

106

Abbildung 8: Std. der YD (E-kg, 1. Laktation) für NOG-Bullen mit mind. 2,5 kg Differenz

zwischen RBB und NOR

Festzuhalten bleibt, dass die wenigen gefundenen

Unterschiede

zumeist auf Zufälligkeiten beruhen

den Beschluss in Ost und West zu testen,

voll bestätigen

keinen Anlass geben, Verzerrungen zu

befürchten

insgesamt auch ein deutlicher Hinweis für die

hohe Güte der Zuchtwertschätzung des VIT

sind.

81

84

86

97

104

105

107

108

109


Ruhige Winterzuchtwertschätzung –

Konstanz bei deutschen Vererbern

In der Spitze brachte die Februar Zuchtwertschätzung

keine neue Bullen, bestätigte aber die Konstanz

der Zuchtwerte der deutschen TOP-Vererber.

Mascol konnte sich deutlicher von den 7 Jocko

Besne-Söhnen (!) in den TOP 10 absetzen. Sein

Leistungszuchtwert stieg um 2 Punkte auf RZM 144,

seine Töchter stehen inzwischen in der 3. Laktation,

so dass dieser Zuchtwert gut abgesichert ist.

Die deutsche Nr. 2 Jardin verliert zwar etwas in

der Milchmenge, wird bei RZM 141 und +0,21 %

Eiweiß und 71 Eiweiß-kg bei neutralem Fett noch

interessanter. Der Zellzahlzuchtwert ist um 4 Punkte

verbessert (92), der Nutzungsdauerzuchtwert beträgt

jetzt RZN 119 (+ 6).

Es folgen mit Jobert (Mv Mattie G) und Jefferson

(Mv Dombinator), 2 Jocko-Söhne mit ähnlichen Zahlen,

die Leistung und Exterieur auf hohem Niveau

verbinden. Bei beiden muss auf die Eutergesundheit

geachtet werden. Jefferson ist mit 128 Töchtern der

deutlich Sicherere und hat bei verschiedenen Nachzuchtpräsentationen

seine Qualitäten eindrucksvoll

bewiesen.

Jango, ein weiterer Jocko-Sohn hat nur 65 Töchter

in der Liste und zählt damit zu den am unsichersten

geprüften Jocko’s.

Emil hält sich mit RZM 138 sowie RZE 120 an Platz

7 in der TOP-Liste und ist damit der höchste Bulle

mit Töchtern aus dem Wiedereinsatz. Anpaarungsspezialisten

aus der ganzen Welt sind inzwischen

auf der Suche nach potentiellen Bullenmüttern unter

seinen jetzt 9.500 Töchtern.

Jacinto (Jocko x Fatal) konnte seine Verluste von

der August-Zuchtwertschätzung wettmachen und

Malheur v. NOG Munsa, Besitzer: Guhl GbR, Düpow – auch NOG Munsa hat es in die TOP 100 geschafft Foto: Schulze

Rind im Bild 1/2007

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

Milva v. Mascol, Besitzer: Agrarprod. GmbH Engerda-Heilingen - Mascol konnte sich deutlich in den TOP 10 absetzen

Foto: KeLeKi

steht wieder in den TOP Ten, allerdings kann er mit

Fundamentzuchtwert 105 mit seinen Halbbrüdern

nicht ganz mithalten.

Ramos belegt stabil Platz 10 mit sehr gutem Nutzungsdauerzuchtwert.

Janosch bleibt der höchste von 4 Jocko-Vollbrüdern

aus Mandel Windsor, er stieg leicht im RZM

auf 139 bei konstantem RZE. Jannsen konnte sich

in der Nutzungsdauer verbessern und auch Jackpot

liegt mit seinem Exterieurzuchtwert von 139

weit vorn.

Manager ist der Bulle, der sowohl im Exterieur,

Zellzahl und Nutzungsdauer über 130 aufzuweisen

hat und damit bei mittlerer Milchleistung zu einem

absoluten Allround-Vererber gezählt werden kann.

Janos hat im Leistungszuchtwert zwar etwas

nachgelassen, liegt aber durch sehr gutes Exterieur

(RZE 128), hohe Nutzungsdauer (RZN 114) und

sehr guter Töchterfruchtbarkeit weit vorn und bleibt

hoch interessant.

Der Jester-Sohn Jurus, MV Essentation, konnte

sich sowohl in seinem Leistungszuchtwert (RZM

128, + 4) als auch in der Eutergesundheit (RZS 123,

+2) deutlich verbessern.

55


56

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

Weitere Interessante

Bullen in der TOP 100 Liste

Auch bei den Neueinsteigern wird die Liste von Jocko-Söhnen

dominiert. Erwähnenswert ist Jupiter

aus Ostfriesland an Platz 27. Dieser Jocko stammt

aus einer dänischen Col Duster Tochter aus der

Southwind Kay Familie.

Er hat ausgeglichen hohe Zahlen, einen sehr guten

Fundamentzuchtwert und bereits 108 Töchter in

der Zuchtwertschätzung.

Eine sehr positive Entwicklung hat Gibor eingenommen,

der Gibbon-Sohn hat jetzt über 3.000 Töchter

und damit einen sicheren Wiedereinsatzzuchtwert

und hat sich als sehr guter Produktionsbulle bestätigt.

Sowohl sein Leistungszuchtwert als auch sein

Eutergesundheitszuchtwert wurde bestätigt. In der

Nutzungsdauer und im Exterieur hat sich Gibor jeweils

um 5 Punkte gesteigert (RZN 126, RZE 117).

im Einsatz. Seine Mutter Alena ist eine Amaretto-

Tochter aus einer Test-Tochter von Ladin. Salem-

Töchter sind groß, korrekt mit guten, eher steilen,

Beinen und mit sehr guten Eutern ausgestattet. Die

Zuchtwerte für Eutergesundheit und Nutzungsdauer

sind positiv.

NOG Sensal, der Vollbruder zu Salem, hat auch

sehr gute Werte, der Spermavorrat ist bereits vermarktet.

Stunde der Wahrheit

Für die auch international stark beachteten Lukas-

Söhne Laudan, Lancelot und Leif kommt mit den

Wiedereinsatztöchtern die Stunde der Wahrheit.

Laudan ist jetzt der höchste verfügbare Lukas-

Sohn, er hat gleich 2.500 neue Töchter bekommen,

die seine Leistungs- und Eutergesundheitszuchtwerte

kaum verändern. Im Exterieur bleibt er immer

noch stark im Euter und Fundament, verliert aber im

Hawai v. Juote, Besitzer: R. Ahrens, Midlum – Juote steigt noch einmal ganz leicht in der Leistung, vor allem aber in

seinen fantastischen Exterieurzahlen (RZE 134) Foto: Schulze

Emil II hat etwas in der Milch nachgelassen, kann

dafür aber leichte Gewinne im RZS und RZN verbuchen.

Auch sein Stallgefährte Minister, der sich

als Färsenbulle großer Beliebtheit erfreut, hat erste

Töchter aus dem Wiedereinsatz dazu bekommen,

ohne dass sich die Zuchtwerte verändert hätten.

Den größten Sprung in den TOP 50 nach vorn hat

Aramis gemacht, er stammt aus einer Bellwood-

Schwester von Istar Aero (RZG 133, + 7)und vererbt

sehr viel Milch (2.484 kg) bei ausgeglichenen Exterieur-

und Gesundheitsmerkmalen.

NOG Salem, ein Sierra-Sohn mit sehr guten Leistungs-

und Exterieurzahlen ist bereits seit August

Körper auf jetzt 91, so dass er im Exterieur-Gesamtzuchtwert

7 Punkte einbüßen musste. Die knapp

mittelrahmigen sehr spätreifen Laudan-Töchter

werden sich im Laufe der Laktationen entwickeln.

Lancelot hat in den Zuchtwerten nachgelassen.

Leif zeigte bisher kaum Änderungen, allerdings

sind auch erst einige neue Töchter in den Werten

berücksichtigt. Der Anstieg im Nutzungsdauerzuchtwert

auf 124 um 4 Punkte beruht auf der tatsächlich

realisierten langen Nutzungsdauer seiner

Testtöchter.

Mit höhere Sicherheit und gestiegenem RZM (118 +

3 Punkte) sowie mit sehr guten Eutern und Euterge-

Rind im Bild 1/2007

sundheit wird der Inhaltsstoffvererber NOG Living

(Ladin x Fatal) immer interessanter.

Der BW-Marshall Sohn Marbach aus der Winchester-Familie

kann im Exterieur noch weiter zulegen

auf RZE 142. Dieser Bulle bietet sehr viel Milch

bei knapperen Inhaltsstoffen.

Auch NOG Munsa hat es noch in die TOP 100 geschafft.

Er ist der interessanteste von insgesamt 6

neuen Manat-Söhnen und einer der ersten Bullen

aus einer NOG stations-gestesteten Kuh. Seine

Mutter ist eine aus Italien importierte Mtoto x Bellwood,

die auf die berühmte EX95-Delia-Familie zurück

geht. NOG Munsa zeigt hohe Leistungen, RZM

128, insbesondere Milchmenge und ein solides Exterieur

(RZE 124).

Der Neueinsteiger vom August NOG Murmel (Manat

x Bonatus x Vollschwester von Zecher) musste

bei steigender Sicherheit etwas Terrain preisgeben

(RZM 125), bleibt aber mit positiven Inhaltsstoffen

und gutem Exterieur (RZE 122) weiter breit einsetzbar.

Herold hat inzwischen über 1.600 Töchter in der

Zuchtwertschätzung und seine Allrounderqualitäten

bestätigt. In der Nutzungsdauer steigt er um einen

Punkt auf 122.

Zecher brachte der Zuwachs von 3.200 Töchtern

Rückgänge im Milchzuchtwert; Exterieur- und

Nutzungsdauerzuchtwert sind jedoch konstant auf

gutem Niveau.

Brandaktuelle Neueinsteiger

Die allerersten deutschen Bormio-Söhne sind neu

im Angebot. Beifall verfügt mit Bormio x Airliner

x Mountain x Melwood über ein nicht alltägliches

Papier. Er startet mit 63 Töchtern und RZM 125 bei

sehr ausgeglichenem Exterieur und guten Werten

für Zellzahl und Nutzungsdauer. Seine Töchter sind

große lange Kühe mit guten Becken und funktionalen

Fundamenten. Die Euter sind fest aufgehängt

mit gutem Zentralband versehen.

Bosco (Bormio x Esquimau) vererbt hohe Milchmenge

kombiniert mit viel Eiweiß (+0,17 %). Der

hohe Leistungszuchtwert (RZM 136) ist mit ausgeglichenen

Exterieur- und Nutzungsdauerwerten

kombiniert. Die gut mittelrahmigen Kühe fallen weniger

durch ihren Milchtyp als vielmehr durch ihre

Stärke und enorme Breite in der Vorhand sowie die

Körpertiefe auf. Die Becken sind sehr schön abfallend

und breit.

Braveheart (Marshall x Luke) ist einer der besten

in Deutschland geprüften BW-Marshall-Söhne und

stammt aus der Markwell Rowen Familie. Auffällig


ist seine sehr gute Exterieurvererbung (RZE 140).

Ausgezeichnet zeigen sich die Fundamente (143),

die eher steiler sind, dabei optimal parallel gestellt

mit hervorragender Knochenqualität und hohen

Trachten.

Insgesamt zeigt sich Braveheart als gelungene

Kombination von Leistung, Exterieur, Nutzungsdauer

und Eutergesundheit auf hohem Niveau.

Bravo (Brett x Mattie G) geht auf die bekannte Sun-

nylodge Prelude Spotti zurück. Auch er bringt viel

Leistung (+2.418 M-kg, RZM 140) und hat sehr gute

Exterieurwerte aufzuweisen.

Exterieurspezialisten Douglas und Juote

Douglas gehört inzwischen zu den meist eingesetzten

Bullen in Deutschland, obwohl der Durham-

Sohn nur mittlere Leistungen vererbt. Dafür bietet

er auf allen anderen Feldern exzellente Werte mit

Tocar nach RZG die neue Nummer 1

Der Topred-Sohn Tocar hat sich bei der aktuellen

Zuchtwertschätzung an die Spitze der Topliste platziert

und ist die neue Nr. 1 nach RZG in Deutschland.

Vor allem bei der Milchleistung und den Inhaltsstoffen

hat er überragende Werte. Bei der Anpaarung

sollte auf den Rahmen und Euter geachtet werden.

Lichtblick hat etwas im RZM verloren und ist jetzt

die Nr. 2. Da die Spermaversorgung schwierig ist,

wird sein weiterer Einsatz eher eingeschränkt bleiben.

Im RZE hat sein sehr hohes Niveau gehalten.

Es folgt der RSH-Vererber Bravisi, dessen Kälber

auf unseren Zuchtbetrieben sehr gut aussehen.

Er hat nochmals im RZM auf 133 zugelegt, d.h.

4 Punkte hinzubekommen.

Es folgen Turier (v. Tulip), und mit Töchtern aus

dem Wiedereinsatz stabilisiert sich Rubens-Red.

Er ist sicherlich der beste Rudi-Sohn und viele

warten auf die ersten Rubens-Red-Söhne. Mit

Cebit (RZE 101) folgt kein Wiedereinsatzbulle

und anschließend hält sich Cadisco sehr positiv.

(Fortsetzung nächtste Seite)

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Rind im Bild 1/2007

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

105 neuen Töchtern ( jetzt 237) steigt er im RZS

um + 2 Punkte auf 119 und auch im Exterieur auf

149 (+2). Damit ist der Durham-Sohn die Nr. 1 für

Exterieur. Juote hat jetzt fast 16.000 Töchter, davon

viele bereits in der 2. Laktation. Er steigt noch

einmal ganz leicht in der Leistung, vor allem aber

in seinen fantastischen Exterieurzahlen (RZE 134

+ 1). Der Einsatz dieses Ausnahmevererbers lohnt

immer. GGI/RMV

Flora v. Jake-Red, Besitzer: K. Kung, Luhnstedt Foto: Arkink

AZ_BON_Zugaben_185x88.indd 1 12.02.2007 12:44:35 Uhr

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ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

Mit Stabilo (Stadel x Laredo-Red) hat sich ein eiterer

Stadel-Sohn in den Top Ten platziert. Die Nachzucht

wurde bei der Schau „Hessens Zukunft“ gezeigt

und konnte überzeugen. Die RSH-Vererber Joyboy,

Archer-Red, Taecks und Avanti konnten allesamt

ihre Zuchtwerte halten, z.T. sogar noch verbessern.

Neu auf Position 26 ist der Rainbow-Sohn Rain Man,

der bei viel Milch positive Werte für Eutergesundheit

und im Exterieur aufweist. Ebenfalls halten sich

die „alten“ RSH-Vererber, von denen kein Sperma

vorhanden ist mit Töchtern aus dem Wiedereinsatz

im Vorderfeld der Topliste. Erwähnenswert sind hier

die Bullen Komty, Stoll und Komtur, dessen Töchter

auf unseren Betrieben einen richtigen guten „Job

machen“. Insgesamt kann festgehalten werden,

dass die Zuchtwertschätzung Rotbunt national für

die RSH eG wieder erfolgreich war und den Rotbuntzüchtern

wieder ein interessantes und vielfältiges

Angebot unterbreitet werden kann. Für jeden

züchterischen Schwerpunkt gibt es Rotbuntbullen

und in den Händen des Züchters liegt es jetzt, für

seinen Betrieb den richtigen Anpaarungsbullen auszuwählen.

G Koch

Fresa v. Rain Man, Besitzer: P. Alpen, Oldendorf Foto: Arkink

Angler Zuchtwertschätzung

Dragomir setzt sich an die Spitze

Neuer Spitzenreiter im Angler Bullenangebot ist der

Ferdi-Sohn Dragomir aus der Zucht von Erich Nissen,

Norgaardholz. Dragomir konnte in der Milchmenge

etwas zulegen, das ergab 3 RZM Punkte.

Auch in den Merkmalen Zellzahl und Nutzungsdauer

kann der neue Spitzenreiter Pluspunkte verbuchen.

Der Gesamtzuchtwert (RZG) stieg auf 136. Bei der

Anpaarung sind aufgrund der Blutführung (Ferdi x

Rudi) weiterhin die Fundamente zu beachten.

Auf Platz 2 mit einem RZG von 130 steht Centini von

Nikolaus Jensen, Südensee. Der Lentini-Sohn ist

ein absoluter Allrounder – hohe Milchmenge, gutes

Fett:Eiweiß Verhältnis, beste Zellzahlen, hohe Nutzungsdauer,

für Färsen geeignet. Es gibt als ausreichend

Argumente für den Einsatz von Centini, auch

im Exterieur ist der Vererber ausgeglichen. Bei der

Anpaarung sollte jedoch beachtet werden, dass die

vorderen Striche etwas weiter außen angesetzt

sind.

Der Bulle Catom aus der Zucht von P.D. Henningsen,

Bockholm, ist auf Platz 3 gefallen. Er ist mit 135 RZM

nach wie vor der höchste Leistungsvererber, wenn

er hier auch 4 Punkte eingebüßt hat. Der Zellzahlzuchtwert

verbessert sich durch den schwindenden

Vatereinfl uss weiter auf jetzt 97. Das Abfallen des

R 499 von K.D. Petersen ist die Stadel-Tochter mit dem höchsten Zuchtwert im Angler Bereich, ein Orraryd-Sohn aus

ihr geht demnächst in den Testeinsatz Foto: Arkink

RZG ist durch die Verschlechterung des Nutzungsdauerzuchtwertes

auf 83 zu erklären.

Rind im Bild 1/2007

Ein Neuling auf der Bullenkarte ist Dagufa mit

einem RZG von 123 Punkten. Dagufa ist der erste


positive Stadel-Sohn im Angler Zuchtprogramm.

Züchter des Milchmengenvererbers ist Cord Riechmann

aus Geil/Munkbrarup. Auf der mütterlichen

Seite verfügt der neue Vererber mit Ingemar x Hurra

x Fila über viel Schwedenblut und passt somit hervorragend

in die momentane Zuchtstrategie. Bei einer

Milchmengenvererbung von +1064 kg mit –0,37

% Fett und –0,15 % Eiweiß erreicht Dagufa einen

RZM von 116. Im Exterieur stechen gute Beine und

feste Euter hervor. Die Werte für Zellzahlen, Melkbarkeit

und Nutzungsdauer sind positiv. Für Färsen

scheint Dagufa aufgrund der vorhandenen Informationen

nicht geeignet.

Der Bulle Chartres rangiert auf Platz 4 der Einsatzbullen.

Der Toulon-Sohn hat 100 kg Milch eingebüßt

(-4 Punkte im RZM). Die hohen Werte im Milchtyp

werden ihm nach der Umstellung im Exterieurzuchtwert

(Milchtyp ohne Bedeutung) weitere Punkte

kosten.

An nächster Stelle kommt Arena, der Exterieurvererber

hat in der Zuchtwertschätzung 130 Töchter

aus dem Wiedereinsatz hinzubekommen. Die Leistung

blieb jedoch konstant.

Der Torpane-Sohn Wodka bekam auch noch mal 50

Töchter hinzu und ist im RZG und RZM um einen

Punkt gestiegen. Als HF-freier Bulle bleibt er weiterhin

interessant.

Der Lucky-Sohn Bucky ist mit RZG 118 noch immer

im interessanten Bereich. Bucky ist der höchste

Milchmengenvererber in der Angler-Liste. Die Ei-

Interbullzuchtwerte

mit nur wenigen Überraschungen

Die neuen Interbullzuchtwerte vom Februar 2007

brachten keine wesentlichen Neuerungen bei den

TOP-Vererbern. Einige bewährte Bullen konnten

sich beeindruckend in der Spitze stabilisieren.

Schwarzbunt

Die bisher dominierenden Bullenväter der letzten

Schätzläufe Jocko Besne, Mtoto und BW Marshall

haben nach wie vor international die meisten

TOP-Vererber und unterstreichen neben Durham

mit weiteren Spitzenplatzierungen ihre Ausnahmestellung.

Als neue Vererber tauchen in den TOP-Platzierungen

immer mehr Söhne von Ricecrest Marshall, dem

Italiener Ford und dem bereits bekannten Hershel

auf.

Ein Blick auf die Interbull-TOP-Liste auf deutscher

Basis, rangiert nach RZG, unterstreicht dies nachhaltig.

Alleine 23 Jocko Besne-Söhne sind unter den TOP

50 nach RZG rangiert auf der Deutschen TOP-Interbullliste

zu fi nden. Davon sind die meisten Söhne in

Deutschland eingesetzt worden.

Große Länder in der Holsteinzucht wie Kanada und

die USA haben Jocko Besne als Bullenvater nicht

eingesetzt. Da Jocko Besne in Deutschland und

Frankreich ein so dominanter Vererber ist, ist er

auch in diesem beiden Ländern in der Zuchtwertschätzliste

mit seinen Söhnen in der Spitze sehr dominant.

Betrachtet man die US-amerikanische und

kanadische Liste, so fi nden sich dort in der Spitze

auch nur ganz wenige Jocko Besne-Söhne. Dies

Rind im Bild 1/2007

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

weißprozente und der Zuchtwert für die Zellzahl

sollten beim Einsatz beachtet werden.

Mit Zober bleibt ein Allrounder im Einsatz, der

inzwischen viele Anhänger gefunden hat. Diese

Zuchtwertschätzung bescherte Zober über 200

neue Töchter aus dem Wiedereinsatz. Der Leistungszuchtwert

blieb davon unberührt. Die stabilen

Kühe dieses Bullen verfügen über viel Stärke und

Durchsetzungsvermögen. Der Zellzahlzuchtwert ist

leicht gefallen (95).

Die Bullen Zaster, Valedo, Walter und Rubin runden

das Angebot ab.

C.-P. Tordsen

Tamara v. Jocko Besne, Besitzer: W. Luhm, Charlottendorf-Ost Foto: Arkink

unterstreicht nachhaltig, dass trotz guter Zuchtwerte

der jeweiligen Länder, die Höhe des Zuchtwertes

in allen Merkmalen recht stark durch das

Pedigree beeinfl usst wird. Die Rangierungen in den

Interbull-Zuchtwertschätzungen der jeweiligen Länder

ist dadurch bedingt sehr stark abhängig von der

Abstammung des Bullen. Zusätzlich ist zu berücksichtigen,

dass jedes Land eine unterschiedliche

Gewicht der Einzelzuchtwerte für Milchleistung,

Exterieur, Zellzahl, Nutzungsdauer und Zuchtleistung

durchführt und somit die Vergleichbarkeit der

Interbull-Zuchtwerte in den Rangierungen auf den

TOP-Listen der verschiedenen Länder zwangsläufi g

recht unterschiedlich ausfällt. Die deutsche Interbull-TOP-Liste,

die im Anhang als Auszug veröffentlicht

ist und Basis mit der besten Vergleichbarkeit

internationaler Zuchtwerte auf deutscher Holstein-

Grundlage liefert, sieht daher auch die deutschen

TOP-Vererber in der Spitze.

Die deutschen TOP-Vererber, wie Mascol, Jardin,

Jobert, Jefferson, Jango und Jobarg belegen

59


60

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

die Plätze 1-6 gefolgt von dem Wiedereinsatzvererber

O-Man aus den USA und dem bekannten

Esquimau-Sohn Emil von der RMV, bevor weitere

nationale und internationale Vererber wie Ramos,

Bolton, Shottle, etc. folgen.

Ein Blick in die jeweiligen nationalen TOP-Listen

der Länder und die dortige Rangierung ist interessant,

um insbesondere den Trend in der Zucht zu erkennen,

der international nach wie vor durch feine

Unterschiede geprägt ist.

Kanada

Platz Name Abstammung LPI

1. Titanic Storm x Leadman 2257

2. Goldwyn James x Storm 2186

3. Mr. Burns Thunder x Storm 2154

4. Lomax Emerson x Rudolph 2054

5. Maxwell BW Marshall x Granite 2028

6. Intruder Hershel x Rudolph 2010

7. Fortune ET Durham x Blackstar 1958

An der Spitze rangiert nach wie vor mit Titanic ein

alter Bekannter. Mit mittlerweile 3.900 Töchtern in

verschiedenen Ländern, unter anderem auch 475 in

Deutschland, hat sich sein Leistungszuchtwert stabilisiert

und ist mit RZM von 119 auf gutem, hohem

Niveau. In der kanadischen TOP-Liste rangiert er

mit mittlerweile knapp 1.200 bewerteten Töchtern

nach wie vor mit +11 in der Gesamtnote auf hohem

Niveau, was ihm auch in Deutschland zu einem RZE

von 138 verhilft. Seine Stärken sind die Fundament-

und Eutervererbung, die durch bewährte Töchter in

den USA unterstrichen wird.

Auf Platz 2 rangiert Goldwyn, der seine Spitzenplatzierung

nicht durch seinen RZM von 115,

sondern durch seine überragenden Vorzüge in der

Exterieurvererbung (RZE 147), der guten Eutergesundheit

(RZS 122) und der dadurch resultierenden

guten Nutzungsdauer von RZN 112 erhält. Leider ist

die Spermaverfügbarkeit sehr knapp, so dass dieser

James-Sohn keinen sehr breiten Einsatz fi nden

wird.

Neue Nummer 3 ist der Bulle Mr. Burns. Dieser

Thunder-Sohn, der aus der Storm-Tochter Maggie

VG 87 stammt und im weiteren Pedigree über Astre

auf die bekannte Skyler Sherry Red zurückgeht

ist als Rotfaktorträger eine absolute Bereicherung

der Holsteinzucht. Seine mittlere Leistungsvererbung

mit solidem Fett-Eiweiß-Verhältnis, aber

insbesondere seine sehr hohe Exterieurvererbung

RZE 144 (Kanada +14 in Confi mation) bei leicht

unterdurchschnittlicher Zellzahl machen den Bullen

besonders interessant. Seine besonderen Stärken

in der Exterieurvererbung sind neben dem Rahmen

der überzeugende Milchtyp und die gut gelagerten

breiten Becken, sowie tadellose Euter. Dieser Bulle

Die Jardin-Töchtergruppe auf der Newcomer-Schau in Bethen 2006 Foto: Beenenga

wird sicherlich international stärker als Bullenvater

in den Einsatz gehen.

Der an Nr. 4 rangierte Lomax überzeugt durch gute

Milchmenge, sicheres Exterieur, bei durchschnittlicher

Fundamentvererbung, kommt aber wegen

seines Zellzahlzuchtwertes von RZS 80 sicherlich

nicht für einen breiten Einsatz in Frage.

Der BW Marshall-Sohn Maxwell als nächstplatzierter

Bulle ist einer der leistungsstärksten

kanadischen Bullen, kann aber im Fundament und

Exterieur nicht ganz an die höher platzierten heranreichen.

Eine positive Entwicklung hat der Hershel-Sohn

Intruder genommen. Der aus einer Rudolph-Tochter

stammende Intruder überzeugt durch höchste

Milchmenge und sehr ausgeglichene, einheitliche

Typ-Vererbung, die ihm zu einem RZE von 135 verhelfen.

Bei etwas knappen Inhaltsstoffen (-0,27 %-

Eiweiß) und dem unterdurchschnittlichem Zellzahlzuchtwert

von RZS 94 wird kaum ein sehr starker

Einsatz als Bullenvater in Frage kommen.

Einer der meistdiskutierten Bullen ist der Durham-

Sohn Fortune, der auf die bekannte Blackstar-Flute

zurückgeht. Bei 500 l-Milch und einem RZM von 113

besticht natürlich bei diesem Bullen das überragende

Exterieur mit besonderen Stärken im Körper

und Euter. Dieser Bulle wird sicherlich Schautypen

machen aber auf Grund der Milchmenge nicht zu

einem heißen Bullenvater werden.

Neben Mr. Burns rückt der Bulle Pagewire (Inquirer

x Storm) als neuer Bulle in den Vordergrund.

Dieser Halbbruder zu Goldwyn, der ebenfalls aus

der Gypsy-Grand-Familie kommt, vererbt bei guter

Milchmenge (RZM 126), sichere Zellzahlen und ein

ordentliches Exterieur. Beim Einsatz ist zu beachten,

Rind im Bild 1/2007

dass er im Milchtyp, Körper und Euter ein absoluter

TOP-Bulle sein wird, aber sicherlich im Fundament

vorsichtig anzupaaren ist.

Die bekannten Wiedereinsatzbullen neben Titanic,

wie September (RZM 98, RZE 144), Freelance

(RZG 126, RZM 127, RZS 128) und Talent (RZG 122,

RZM 104, RZE 148) haben zum Teil mit vielen neuen

Töchtern in der Leistung eingebüßt, konnten aber

ihre Ausnahmestellung im Exterieur durchaus bestätigen.

Dabei ist Talent sicherlich derzeit einer

der sichersten Typvererber mit Töchtern aus dem

Wiedereinsatz.

USA

Platz Name Abstammung TPI

1. Bolton ET (Hershel x Convincer) 2042

2. O-Man (Manfred x Bell Elton) 1982

3. Buckeye (BW Marshall x Rudolph) 1933

4 BWM Leader (BW Marshall x Lord Lily) 1921

5 Stream (Jocko Besne x Manfred) 1961

6 Toystory (BW Marshall x Patron) 1895

7. Billion (BW Marshall x Duster) 1890

Die amerikanische TOP-Liste wird beherrscht von

BW-Marshall-Söhnen.

Neue Nr. 1 ist Bolton ET, ein Hershel-Sohn, der

über Convincer auf die bekannte Bellwood-Tochter

RB Brianne zurückgeht. Bolton hat sich kontinuierlich

in der Zuchtwertschätzung verbessert. Bei

höchster Milchmenge von +2.360 kg-Milch und etwas

knappen Eiweiß-Prozenten (-0,21 %) überzeugt

Bolton ET durch ein unerwartet hohes Exterieur

(RZE 147), mit nicht erwarteten Stärken in der Fun-


dament- und überragenden Eutervererbung. Sein

Einsatz als Bullenvater wird durch die Konstanz seines

Zuchtwertes eher verstärkt. Ein Phänomen ist

der an Nr. 2 rangierende O-Man (Manfred x Bell

Elton), der mit 5.800 Töchtern aus dem Wiedereinsatz

nach wie vor mit einem RZM von 140 (1.700

kg-Milch, +0,08 %-Eiweiß) eine Ausnahmeerscheinung

ist. Er vererbt eher etwas derbere Kühe mit

wenig Milchtyp, die auch in der Eutervererbung

mit 105 zum Durchschnitt zu zählen sind. Neben

seiner Leistungsstärke überzeugt jedoch sein Zellzahlzuchtwert

(RZS 121) und seine überragende

Nutzungsdauer von RZN 117. Von den zahlreichen

BW Marshall-Söhnen, die auf der TOP-Liste rangieren

konnten Buckeye (MV: Rudolph) und Toystory

(MV: Patron) ihre TOP-Platzierungen bestätigen,

die bereits breit als Bullenväter eingesetzt haben.

Der Jocko-Besne-Sohn Stream kann die Dominanz

der BW Marshall-Söhne brechen. Er zeigt sich mit

hoher Milchleistung, sehr gutem Exterieur aber mit

deutlichen Schwächen in der Zellzahl, die einen

breiten Einsatz als Bullenvater verhindern. Sein Vererbungsmuster

ähnelt dem der Jocko Besne-Söhne

in Deutschland. Ein interessanter Newcomer in den

USA ist Laurin. Dieser BW Marshall-Sohn, der aus

einer EX 90 Lee-Tochter stammt und auf Starbuck

zurückgeht, ist mit seinem ersten Zuchtwert mit

einem RZM von 119, bei hoher Milchmenge und etwas

knapperem Eiweiß und hat mit Allroundfunktion

im Exterieur mit einem RZE von 148 und überzeugt

mit guten Zellzahl- und Nutzungsdauerzuchtwerten

in der Vorschätzung. Leider ist die Sicherheit noch

etwas knapp, so dass wir bis zur nächsten Zuchtwertschätzung

abwarten sollten.

Gut bestätigen konnte sich der Manat-Sohn

Frasier. Dieser aus einer Emory-Mutter stam-

mende Manat-Sohn konnte stabil seinen RZM

von 128 bestätigen und sich mit steigender

Töchterzahl im Exterieur auf 137 verbessern.

Bei guter Zellzahl muss jedoch beim Einsatz das

Fundament beachtet werden. Auf Grund des Pedigrees

wird er als Bullenvater sicherlich eingesetzt.

Ein hochinteressanter Vererber ist der Bulle

Oliver 2 (Hershel x Addison). Diesen Bullen zeichnen

Höchstleistungen in der Milchmenge (+2.299

kg), sichere Zellzahlen und gute Nutzungsdauer,

sowie ein vorzügliches Exterieur mit besonderen

Stärken im Körper (126) und Euter (121) aus, die ihn

sicherlich zu einem der meistbeachtetsten Bullenväter

machen. Mit Binky, Airid, Encino, Wildman,

Zesty und Lou fi nden sich weitere BW Marshall-Söhne

in den TOP-Listen, die alle durch solide

Leistungen und sehr gutes Exterieur überzeugen

und den positiven BW-Marshall Einfl uss abrunden.

Etwas verloren in der US-TOP-Liste haben die Durham-Söhne,

die alle in der Regel durch tadelloses

Exterieur überzeugen, aber hinsichtlich der Leistung

eher als durchschnittlich einzustufen sind. Überzeugende

neue Vererber, die die Nachfolge von BW

Marshall und Durham in Zukunft antreten, sind jedoch

auch in den USA derzeit nicht zu fi nden.

Niederlande

Platz Name Abstammung DPS

1. Jordan (Novalis x Jabot) +231

2. Paramount (Jocko Besne x Fatal) +231

3. Ricky (Major x Fatal) +219

4. Jorryn (Jocko Besne x Celsius) +215

5. Leslie (Largo x Celsius) +211

6. Wonderboy (Lord Lily x Celsius) +209

Jessy v. Jefferson, Besitzer: Agrogenossenschaft Neuküstrinchen eG Foto: Schulze

Rind im Bild 1/2007

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

Mit der Februar-Zuchtwertschätzung haben die

Niederlande einen neuen Gesamtzuchtwerte eingeführt,

der NVI genannt wird und sich zu 40 % aus

Leistungsinformationen und zu 60 % aus Funktionalitätsmerkmalen

wie Fruchtbarkeit, Zellzahl, Euter,

Beine und Nutzungsdauer zusammensetzt. Zwangsläufi

g hat dies Veränderungen in der TOP-Liste mit

sich gebracht. Die bisherige Dominanz der Novalis-

Söhne ist nicht wieder zu fi nden.

Der Novalis-Sohn Jordan, der aus einer Jabot-

Mutter stammt, überzeugt nach wie vor durch

hervorragende Milchleistung (RZM 137) und gute

Eiweiß-Prozente (+0,02). Bei durchschnittlicher Exterieurvererbung

(RZE 108) überzeugt er durch gute

Eutergesundheit (RZS 115) und hohe Nutzungsdauer

(RZN 118). Auf Grund des Exterieurs dürfte es für

einen überregionalen Einsatz nicht reichen.

Die neue Nummer 2 ist Paramount. Dieser Jocko

Besne aus Fatal ist einer der höchsten Milchmengenvererber

mit +2.230 kg-Milch bei akzeptablen

Inhaltsstoffen. Damit passt er nahtlos in die Riege

der Jocko Besne-Söhne in Europa.

Wie bei Paramount überzeugt Jorryn (Jocko

Besne x Celsius) durch extrem hohe Leistung (RZM

143). Auf Grund der Eutergesundheit (RZS 91) und

der Eutervererbung (98) wird ein Einsatz nicht in

Frage kommen.

Im Wesentlichen konnten sich die niederländischen

Bullen bestätigen. Viel neues ist nicht zu verzeichnen.

Der Rotfaktor-Träger Canvas (Sparta x Celsius) hat

noch einmal in der Milchmenge zugelegt, kann aber

trotzdem seine Schwächen im Exterieur, insbesondere

in der Eutervererbung und in der etwas knappen

Zellzahl nicht wett machen.

Italien

Platz Name Abstammung

1. Gilles (RC Marshall x Winchester)

2. Maya (Jocko Besne x Manfred)

3. Virzil (Ford x Skywalker)

4. Jazzman CV (Mtoto x Mandel)

5. Jocko Tech (Jocko Besne x Valentein)

6. Paonie (Mtoto x Besne Buck)

7. Watha (Durham x Rudolph)

Mit zunehmender Sicherheit hat der italienische

Nr.1-Bulle Gilles sich weiter deutlich absetzen

können. Dieser RC Marshall-Sohn überzeugt mit

Super-Milchleistung von +1.941 kg-Milch bei +0,02

%-Eiweiß. Die Nachzucht zeichnet sich durch viel

Milchtyp, guten Körper und gute Euter aus, kann jedoch

in den Fundamenten nicht überzeugen, so dass

ein Einsatz als Bullenvater nicht in Frage kommt.

Auf Platz 2 rangiert der Jocko Besne-Sohn Maya,

der aus einer Manfred-Mutter stammt. Sein durchschnittlicher

Leistungszuchtwert für einen Jocko

61


62

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

Besne-Sohn ist kombiniert mit gutem Exterieur, insbesondere

guter Eutervererbung, aber sehr knapper

Zellzahl von RZS 93.

In der italienischen TOP-Liste fallen zunehmend

Ford-Söhne mit guter Allround-Vererbung auf. Der

derzeit höchste ist Virzil, der aus einer Skywalker-

Mutter stammt und bei noch etwas wenig Sicherheit

mit solider Milchmenge, fast indifferentem Eiweiß,

guter Zellzahl überzeugt. Im Exterieur überzeugen

insbesondere die Fundament- und Eutervererbung.

Sollte sich auf höherer Töchterbasis der Trend in

der Zuchtwertschätzung bestätige, dürfte er sicherlich

als Bullenvater eingesetzt werden.

Die Vorzüge in der Exterieur- und die Uniformität

in der Gesamtvererbung gelten auch für den Ford-

Sohn Transit.

Emma v. Emil, Besitzer: Betriebsgemeinschaft Zierow Foto: Kathy DeBruin

Einer der interessantesten italienischen Bullen

dürfte der Bulle Watha (Durham x Rudolph) sein.

Dieser Vollbruder von Winston ist bei einem RZM

von 120 ein mittlerer Milchmengenvererber mit

indifferenten Eiweiß-Prozenten, der bei durchschnittlicher

Eutergesundheit durch Körper, durch

Milchtyp und hervorragende Euter auffällt und auf

Grund seiner Abstammung bei uns als Bullenvater

zum Einsatz kommt.

Skandinavien

Die skandinavischen Bullen, die gemeinsam geschätzt

werden, tun sich nach wie vor recht schwer

in der Umrechnung nach Deutschland.

Auf der deutschen TOP-Liste rangiert in der Spitze

T Lambada (Celsius x Mascot), der mit seinem

Gesamutzuchtwert von 136 durch sichere Leistung,

gute Zellzahlen und eine sehr hohe Nutzungs-

dauer (RZN 129) überzeugt, im Exterieur aber eher

ein durchschnittlicher Bullen ist (RZE 113).

Der Addison-Sohn Ränneslöv rangiert gleich hoch,

ist aber mit noch höherer Milchmenge (RZM 140)

aber nur durchschnittlich im Exterieur und in der

Nutzungsdauer, so dass ein Einsatz bei uns kaum

in Frage kommt.

Die in Dänemark getesteten Jocko Besne-Söhne

zeigen ähnliche Vererbungstendenzen wie in

Deutschland. Insgesamt tun sich die skandinavischen

Bullen nicht in der Leistung, sondern in der

Exterieurzuchtwertschätzung auf deutscher Basis

schwer, so dass ein stärkerer Einsatz auch als Bullenvater

kaum in Frage kommt.

Frankreich

Platz Name Abstammung ISU

1. Patur AD (Addison x Celsius) 176

2. Roseo Jock (Jocko Besne x Gibbon) 176

3. Revivien CV (Jocko Besne x Heldostar) 174

4. Roumare (Jocko Besne x Gibbon) 174

5. Ruskenn (Jocko Besne x Gibbon) 170

6. Steward (Jocko Besne x Winchester) 169

Unter den ersten 10 Bullen der französischen TOP-

Liste befi nden sich mittlerweile 7 Jocko Besne-Söhne,

die das Vererbungsbild ähnlich wie in Deutschland

prägen. An Nr. 1 steht nun der Addison-Sohn

Patur AD. Ein fantastischer Leistungsvererber, der

aber im Exterieur deutliche Schwächen aufzeigt

und nicht bei uns zum Einsatz kommen wird.

Rind im Bild 1/2007

Für Roseo Jock (Jocko Besne x Gibbon) bestätigt

sich die sehr gute Leistungsvererbung, vor allen

Dingen die positiven Eiweißprozenten. Im Exterieur

kann er jedoch mit seinem RZE von 105 nicht auf

einen großen Einsatz hoffen.

Gleiches gilt für Ruskenn, der mit einem RZM von

145 ein Ausnahmeleistungsvererber ist, aber mit

seinem RZS von 87 und einer unterdurchschnittlichen

Eutervererbung kaum Bedeutung erlangen

wird.

Gleiches gilt für Revivien, der im Milchtyp und Körper

unterdurchschnittlich ist.

Der beste französische Jocko Besne-Sohn ist zweifelsfrei

Roumare. Leider ist seine Töchterzahl

nicht nennenswert angestiegen. Seine Sicherheit

von 68 % lässt von einem derzeit breiteren Einsatz

abraten, obwohl sein Leistungszuchtwert von RZM

123 bei +0,06 %-Eiweiß, sein Zellzahlzuchtwert von

111 und ein fantastisches Exterieur von RZE 148

mit Vorzügen im Körper (146) und Euter (138) besonders

viel erwarten lassen. Einige Vollbrüder, die

ebenfalls international in den TOP-Listen vertreten

sind, bestätigen ein ähnliches Vererbungsbild auf

niedrigerem Niveau.

Auf der französischen TOP-Liste hat Okendo seine

Spitzenstellung eingebüßt. Mit 924 Töchtern hat

Okendo (Winchester-Sohn x Mountain) deutliche

Verluste im RZM (121) und im Exterieur (RZE 108)

zu verzeichnen.

Auch in Frankreich sind kaum neue Bullen in die

Spitze vorgedrungen.

andere Länder

Nach wie vor an exponierter Stelle hält sich der in

Groß Britannien getestete Bulle Shottle. Der Mtoto-Sohn

aus Aerostar überzeugt durch seine ausgeglichene

Vererbung (RZG 141, RZM 125, RZS 123,

RZE 143, RZN 119) und dass mit mittlerweile 205

Töchtern in der Zuchtwertschätzung.

Auch die ersten in der Tschechei getesteten Bullen

konnten sich auf der TOP-Liste recht gut platzieren.

Der Addison-Sohn Erotic besticht durch vorzügliche

Leistung, wird aber auf Grund seiner Fundamentvererbung

keinen breiteren Einsatz erreichen.

Der im gleichen Land getestete Rotheneuf (Jocko

Besne x Bellwood), der gleichzeitig in Frankreich

getestet ist, überzeugt durch hohe Milchleistung,

gute Zellzahlen und Nutzungsdauer, ist ein vorzüglicher

Körper- und Eutervererber, der aber im Fundament

mit 101 bei uns sicherlich nicht zum Einsatz

kommen wird.

Bullen wie Duplex aus Spanien und die bisher eingesetzten

Bullen aus Groß Britannien konnten im

Wesentlichen ihre Zuchtwerte bestätigen. Leider

fehlt das absolut Neue auf Spitzenniveau, so dass

die Bullenvaterauswahl nicht erleichtert wird.

M. Leisen


Auszug aus Interbull Zuchtwertschätzung Schwarzbunt Februar 2007

sortiert nach RZG; RZE > 110; RZS > 90; Fundament > 103; Euter > 106

Rind im Bild 1/2007

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

Rang Name Nummer Vater Land RZG ToeALL Si Milch F% F kg Eiw % Eiw kg RZM MCh Koe Fun Eut RZE RZS RZN RZZ

1 MASCOL ET 840515 MTOTO DEU 151 130 94 +1724 +0,05 +76 +0,14 +73 144 107 103 127 124 127 127 114 111

2 JARDIN 141437 JOCKO BESN DEU 148 180 93 +1488 -0,02 +59 +0,21 +71 141 114 117 130 118 130 92 119 111

3 JOBERT 831060 JOCKO BESN DEU 147 98 88 +2050 -0,25 +58 +0,01 +71 140 122 135 127 131 145 91 109 108

4 JEFFERSON ET 810833 JOCKO BESN DEU 146 128 93 +2404 -0,52 +43 -0,07 +74 139 128 122 134 129 144 92 108 108

5 JANGO 831082 JOCKO BESN DEU 146 65 85 +1901 -0,20 +57 -0,04 +61 133 110 128 135 131 143 104 116 107

6 JOBAK 821252 JOCKO BESN DEU 145 88 90 +2263 -0,39 +52 +0,00 +78 142 114 111 115 109 118 109 113 103

7 O-Man 505378 MANFRED USA 144 5816 87 +1734 -0,01 +70 +0,08 +67 140 77 122 117 105 111 121 117

8 EMIL 800955 ESQUIMAU DEU 143 9616 99 +1917 -0,13 +66 +0,01 +66 138 131 118 114 104 120 102 117 105

9 JACINTO 840559 JOCKO BESN DEU 143 97 89 +2261 -0,47 +43 -0,02 +75 140 119 117 105 116 121 107 110 110

11 RAMOS 253642 RUDOLPH DEU 142 15729 99 +1060 -0,10 +34 -0,01 +35 116 105 105 129 124 129 132 147 110

12 LOMBARD 830746 LUKAS DEU 142 93 93 +2451 -0,16 +83 -0,09 +74 144 117 120 106 99 112 117 104 106

13 BOLTON-ET 505807 HERSHEL USA 142 131 75 +2360 -0,28 +67 -0,21 +58 132 124 125 122 141 147 106 107

14 JANOSCH ET 810815 JOCKO BESN DEU 142 118 93 +2450 -0,44 +53 -0,11 +72 139 113 117 131 124 134 94 105 104

16 MANAGER 840463 MTOTO DEU 141 103 94 +1469 -0,10 +50 -0,13 +38 119 111 112 127 132 136 133 135 101

18 SHOTTLE 505534 MTOTO GBR 141 205 75 +1622 -0,14 +53 -0,09 +47 125 110 128 128 135 143 123 119

19 JOCKO BESN 504921 BESNE BUCK FRA 141 96657 99 +2118 -0,49 +36 -0,06 +66 133 118 119 126 117 130 95 115 107

20 JOSE 255699 JOCKO BESN DEU 141 102 91 +1855 +0,12 +88 -0,10 +53 133 105 109 112 131 128 103 114 112

22 JUNKER ET 810821 JOCKO BESN DEU 140 142 94 +1610 -0,19 +47 +0,06 +61 133 116 112 132 114 128 105 111 115

24 BRAVO 503742 BRETT-ET DEU 140 72 85 +2418 -0,31 +65 -0,11 +71 140 115 118 119 120 129 107 100 99

25 JONK 831148 JOCKO BESN DEU 139 154 91 +1234 -0,05 +46 +0,13 +54 129 116 121 127 118 132 93 116 119

26 JANOS 459998 JOCKO BESN DEU 138 176 95 +1712 -0,25 +46 +0,01 +59 131 115 118 127 116 128 95 114 108

28 LUCIFER 830862 LUCKY LEO DEU 138 242 96 +1061 -0,07 +37 +0,20 +55 129 122 121 120 113 127 115 120 90

29 JURUS ET 810868 JESTHER DEU 138 131 88 +1378 +0,05 +61 +0,03 +50 128 126 107 108 132 130 123 111 112

30 JOEL 840594 JOCKO BESN DEU 138 45 78 +2333 -0,37 +57 -0,09 +70 138 108 108 109 104 110 99 112 101

31 OLIVER 2 501992 HERSHEL USA 138 131 75 +2299 -0,35 +57 -0,14 +64 135 112 126 113 121 128 104 105

35 JANTHER 459810 JOCKO BESN DEU 137 169 94 +1606 -0,06 +60 +0,01 +56 131 118 112 108 115 120 101 114 111

37 JUPITER 141438 JOCKO BESN DEU 137 108 83 +1960 -0,35 +44 -0,12 +54 127 121 99 135 114 127 119 116 102

38 JANCKER 821199 JOCKO BESN DEU 137 69 90 +1079 +0,20 +63 +0,22 +57 134 110 107 114 108 115 108 112 102

39 GIBOR 667908 GIBBON DEU 137 3272 98 +1552 -0,30 +34 -0,03 +50 124 90 92 133 115 117 124 126 106

41 PARAMOUNT 500321 JOCKO BESN NLD 136 335 84 +2230 -0,46 +43 -0,05 +71 137 103 97 120 119 119 97 105

43 T Lambada 505119 CELSIUS DFS 136 15770 86 +1744 -0,23 +49 -0,10 +50 126 104 98 107 118 113 108 129

49 EMIL 2 140098 EMERSON DEU 136 140 93 +1191 +0,15 +63 +0,11 +51 130 108 115 119 117 124 104 115 93

52 CLAUDIUS 821281 CELLO DEU 136 101 90 +1305 +0,27 +80 +0,11 +55 134 115 116 107 101 112 108 111 101

53 JOEL 831108 JOCKO BESN DEU 135 65 85 +1472 -0,06 +54 +0,04 +54 130 111 127 104 126 128 108 109 101

54 NOG SENSAL 490161 SIERRA DEU 135 76 89 +1638 -0,04 +63 +0,04 +60 134 107 113 118 105 115 109 109 93

55 MAPRIL CV 840464 MTOTO DEU 135 102 93 +1919 -0,18 +60 -0,13 +52 128 117 116 108 99 111 111 118 107

56 MAXWELL-ET 503889 BW MARSHALL CAN 135 98 79 +2297 -0,50 +41 -0,11 +67 134 109 129 112 122 129 103 98

57 PAGEWIRE 864136 INQUIRER 4 CAN 135 188 80 +1659 -0,26 +42 -0,05 +52 126 140 129 108 128 138 103

58 MINISTER 140027 MTOTO DEU 134 124 95 +1434 -0,29 +31 -0,15 +34 114 136 124 129 125 142 111 128 105

61 JOBS 840528 JOCKO BESN DEU 134 77 90 +1902 -0,51 +26 -0,01 +64 131 117 107 120 114 122 98 109 104

63 NICOL 920197 JOCKO BESN 3583 ESP 134 209 76 +1771 -0,39 +34 -0,03 +58 128 123 111 116 116 125 98 112

64 MOLINARI_ 326562 MTOTO DEU 134 159 95 +1797 -0,22 +52 -0,10 +51 127 101 114 123 108 118 133 112 103

65 NOG JOFKIN 490112 JOCKO BESN DEU 134 115 93 +1941 -0,20 +59 -0,12 +54 129 113 98 112 116 116 114 112 98

66 NOG JEREMY 490214 JOCKO BESN DEU 134 147 92 +1986 -0,37 +44 -0,12 +55 128 99 100 119 117 118 111 113 110

67 CHAMPION 505223 RUDOLPH CAN 134 21937 97 +2072 -0,45 +38 -0,21 +49 123 141 133 113 110 130 120 114 107

68 V Gaugain 245121 JOCKO BESN DFS 134 141 79 +1997 -0,36 +45 -0,02 +66 135 117 103 107 114 116 98 105

71 DYNAMITE 331142 WELPER 866 NLD 134 137 83 +1689 -0,22 +48 -0,02 +55 129 124 127 109 100 117 105 114

72 VALENTIN 631357 VALENTEIN DEU 133 89 93 +1465 -0,33 +28 +0,09 +59 129 119 96 107 116 116 109 114 101

74 INTRUDER 503884 HERSHEL CAN 133 106 80 +2346 -0,54 +39 -0,27 +51 124 113 126 124 124 135 94 112

75 ARAMIS 802529 AARON-ET DEU 133 72 86 +2484 -0,48 +50 -0,20 +63 133 121 107 105 114 117 113 104 100

78 NOG JUMIT 490221 JOCKO BESN DEU 133 91 90 +1938 -0,46 +33 -0,13 +53 125 119 108 112 126 127 99 111 110

81 MANITUS 831220 MANAT DEU 133 130 86 +1734 -0,13 +58 -0,01 +58 132 122 115 111 114 122 100 102 103

83 JOCKEL ET 840510 JOCKO BESN DEU 133 124 93 +1333 -0,12 +43 +0,02 +47 124 109 100 122 121 123 112 114 108

85 LHARDYS 504659 MANDEL DEU 133 119 92 +2191 -0,54 +33 -0,15 +59 129 110 103 121 111 118 122 109 91

87 RGK Frans 245888 RC MARSHALL DFS 132 140 79 +1752 -0,13 +59 +0,05 +65 136 114 122 105 108 117 99 100

89 CÄSAR 802518 CELLO DEU 132 78 89 +1246 +0,08 +59 +0,13 +55 131 112 105 111 104 111 110 110 99

90 NOG SALEM 490247 SIERRA DEU 132 98 86 +1673 -0,25 +44 -0,02 +55 128 108 123 119 122 129 117 107 86

91 ALTON-ET 505733 ADDISON USA 132 108 75 +2204 -0,40 +48 -0,17 +57 129 90 105 105 118 112 108 112

92 EBRO 141456 EMERSON DEU 132 121 85 +2027 -0,27 +55 -0,10 +59 132 114 109 115 111 119 96 106 100

95 LAUDAN ET 810695 LUKAS DEU 132 2727 97 +1564 -0,29 +35 -0,12 +42 119 118 91 125 129 128 117 119 104

96 JANNSEN 821197 JOCKO BESN DEU 132 137 94 +1634 -0,24 +43 -0,12 +43 121 126 128 139 117 139 101 111 104

97 PEARSON 821119 MTOTO DEU 132 88 93 +678 +0,31 +55 +0,06 +28 116 108 111 128 131 134 134 120 99

98 F B I 503851 MTOTO CAN 132 122 81 +1796 -0,27 +47 -0,19 +42 121 118 131 111 120 130 115 114

100 BW MARSHALL-ET 290977 BELLWOOD USA 132 22252 91 +2159 -0,48 +39 -0,24 +49 123 124 129 126 128 141 107 105

101 JOSTAR 564487 JOCKO BESN DEU 132 132 90 +1505 -0,41 +21 +0,05 +56 126 107 119 125 103 119 103 111 110

102 TVM Hauge 244597 JOCKO BESN DFS 132 103 78 +2201 -0,43 +45 -0,07 +67 135 123 112 106 99 111 92 103

104 LEIF 801705 LUKAS DEU 132 147 94 +942 +0,17 +54 +0,04 +36 119 95 126 109 114 119 123 124 98

106 TOYSTORY-ET 505725 BW MARSHALL USA 132 139 75 +1761 -0,21 +51 -0,14 +46 124 119 127 113 137 140 106 103

63


64

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

Rang Name Nummer Vater Land RZG ToeALL Si Milch F% F kg Eiw % Eiw kg RZM MCh Koe Fun Eut RZE RZS RZN RZZ

109 JOCKORM 762028 JOCKO BESN DEU 132 157 90 +1184 +0,11 +59 -0,03 +38 121 113 111 120 125 129 102 115 110

110 RAUL ET TL 505 VALENTEIN 379 ITA 131 1881 80 +1980 -0,29 +51 +0,02 +69 138 122 115 107 101 113 93 98

111 SALISBURY 294126 JOCKO BESN 4354 NLD 131 58 78 +1398 -0,47 +11 -0,01 +47 119 110 110 116 130 130 112 116

112 JORK_ 327001 JOCKO BESN DEU 131 127 90 +1929 -0,33 +46 -0,09 +57 129 107 100 114 110 113 101 110 105

114 MONAMI 670016 MTOTO DEU 131 102 91 +1138 -0,16 +32 +0,05 +44 121 112 109 129 119 128 114 116 99

116 MARMAX-ET 505114 BW MARSHALL USA 131 535 85 +2818 -0,68 +40 -0,25 +68 134 104 117 117 108 118 98 99

118 GOLDWYN 503839 JAMES CAN 131 243 84 +608 +0,24 +46 +0,09 +29 115 125 130 122 138 147 122 112

119 GIVENCHY-ET 503831 STORM CAN 131 105 80 +2118 -0,25 +60 -0,21 +50 127 124 114 111 110 120 116 108

121 JANNIS 632383 JOCKO BESN DEU 131 63 85 +1207 -0,18 +33 +0,09 +49 124 108 114 127 114 125 107 111 102

125 NOG LIVING ET 490120 LADIN DEU 131 111 93 +607 +0,29 +51 +0,21 +39 122 106 109 105 123 121 110 118 101

126 REMINGTON-ET 327250 BW MARSHALL DEU 131 140 89 +1919 -0,23 +55 -0,26 +39 120 140 126 123 127 142 101 109 101

128 AMADOR 840503 AARON-ET DEU 131 98 93 +1849 -0,52 +23 -0,09 +54 124 113 105 136 110 124 105 111 102

130 HARIET ET TV 750009 MARSHALL 6463 ITA 131 148 90 +1921 -0,03 +75 -0,15 +50 130 117 104 107 112 115 109 106

132 EIGNOR-ET 602221 LANTZ-ET 99 USA 131 100 75 +2344 -0,46 +47 -0,28 +50 125 123 118 104 118 123 108 110

135 TITANIC-ET 503792 STORM CAN 131 3892 97 +1564 -0,35 +30 -0,10 +43 119 119 116 129 129 138 109 112

137 JOKUS 831169 JOCKO BESN DEU 131 101 86 +1663 -0,03 +65 -0,07 +50 128 121 101 115 113 119 101 107 102

138 APOLLO-ET 505760 HERSHEL USA 131 121 75 +2203 -0,43 +45 -0,23 +51 125 109 111 125 111 122 109 109

139 JACK 460752 JOCKO BESN DEU 130 161 93 +1193 -0,13 +37 +0,00 +41 120 127 112 131 119 133 106 114 102

147 JOKER 840535 JOCKO BESN DEU 130 107 92 +1615 -0,23 +43 -0,16 +40 119 105 108 112 128 125 113 116 110

150 EXPORT 503733 LORD LILY CAN 130 2554 85 +1141 +0,17 +63 +0,00 +39 122 117 91 104 123 116 110 118 103

151 P LUND 45586 MTOTO DFS 130 154 79 +1471 -0,26 +35 -0,12 +39 118 96 104 110 112 111 120 127

152 JUNIMOND 564098 JOCKO BESN DEU 130 106 92 +1723 -0,37 +34 -0,04 +55 127 113 113 109 108 115 111 108 104

153 JEKYLL 460641 JOCKO BESN DEU 130 152 93 +1199 -0,09 +40 +0,09 +49 125 105 113 116 111 118 93 113 104

155 V Hocky 245396 JOCKO BESN DFS 130 94 78 +1526 -0,22 +41 -0,03 +49 124 117 116 124 113 125 101

156 MOJAN 830989 MTOTO DEU 130 104 92 +1466 -0,28 +33 -0,11 +39 117 101 114 116 122 124 125 117 109

157 EMMETT-ET 505596 EMERSON CAN 130 96 80 +1713 -0,37 +33 +0,03 +61 130 114 111 109 116 120 97 102

158 EMTAR 670742 EMERSON DEU 130 86 83 +1143 +0,25 +71 +0,07 +46 127 113 107 121 103 115 106 109 101

160 RIVERLAND 820498 RUDOLPH DEU 130 753 98 +1026 -0,24 +19 +0,03 +38 116 103 104 125 130 129 119 120 105

161 NOG MUNSA 490232 MANAT DEU 130 106 85 +2044 -0,29 +54 -0,17 +53 128 116 123 110 115 124 100 104 99

165 ZESTY-ET 505755 BW MARSHALL USA 130 211 77 +1595 -0,37 +29 -0,05 +49 123 109 125 119 118 128 106 109

167 ZENITH-TW-ET 505319 DURHAM USA 130 2315 88 +1157 -0,09 +39 -0,06 +34 115 117 118 108 128 129 120 119 108

169 BANKER-ET 505872 ADDISON USA 130 126 75 +1825 -0,45 +30 -0,10 +52 124 92 140 107 113 121 107 110

174 JOHNBOY 460572 JOCKO BESN DEU 130 163 91 +1894 -0,38 +39 -0,15 +50 124 111 122 126 103 121 104 110 103

Rotbunt

Die internationale Rotbunt-TOP-Liste sieht nach

wie vor zahlreiche deutsche Vererber in der Spitze.

Neben Tocar, Lichtblick und Bravisi, die die ersten

drei Plätze belegen, kann sich der Stadel-Sohn

Classic PS (Stadel x Camera) solide auf Platz 7

etablieren.

Gut bestätigen konnte sich der Bulle Elayo Red

(Stadel x Factor) in der Rotbuntzucht. Mittlerweile

133 Töchter halten seinen RZM mit 126 ganz stabil.

Sein Zellzahlzuchtwert mit RZS 103 und sein Exterieurzuchtwert

von 130, der auf 104 bewerteten

Töchtern basiert, bestätigen unseren bei der Nachzuchtbesichtigung

gewonnen Eindruck eines Bullen,

der Rahmen und Substanz mit solider Fundament-

und bester Eutervererbung kombiniert. Leider ist

mittlerweile das Sperma knapp. In den Niederlanden

sind einige Ferdi-Söhne recht hoch platziert. Sie

zeichnen sich alle durch etwas knappere Milchmenge,

mit überragenden Eiweiß-Prozenten ab. Leider

erfüllen viele, insbesondere im Fundament, nicht

die Kriterien für den Wiedereinsatz. Dies gilt auch

für den recht hoch platzierten Bullen Scalar. Ella v. Bravisi, Besitzer: K. H. Beck, Jützbüttel Foto: Arkink

Rind im Bild 1/2007


Ein attraktiver neuer Vererber, von dem leider derzeit

noch kein Sperma zur Verfügung steht, ist der

Bulle Spencer 2 (Lightning x Pigeonwood). Bei etwas

knapper Milchmenge (+610 kg) überzeugt er in

Fett- (+0,16) und Eiweiß-Prozenten (+0,33), so dass

er auf einen Zuchtwert von RZM 124 kommt. Sein

hoher Zellzahlzuchtwert (RZS 110), sein stabiles,

sehr ausgeglichenes Exterieurprofi l, das ihn als

einen rahmigen Bullen mit Vorzügen in der Fundament

-und Eutervererbung ausweist, machen ihn

als Bullenvater interessant.

International bestätigt sich hat sich der hohe, stabile

Zuchtwert des Bullen Kian (Andres x Sunnyboy),

der auf mittlerem Milchmengeniveau, mit vorzüglichen

Inhaltsstoffen, Kühe mit gutem Fundament

und soliden Eutern bringt.

Der in Kanada geprüfte Lentini-Sohn Sierra PB

wird auf Grund seiner Fundamentvererbung von 101

sicherlich nicht den deutschen Markt beherrschen.

Der niederländische Bulle Laarman (Cocktail x Celsius)

kann sich nunmehr mit 191 Töchtern recht gut

behaupten. Er ist ein solider Milchmengenvererber

mit vorzüglichen Inhaltsstoffen, der aber leider bei

etwas knapperer Zellzahl von RZS 94 durch eine

solidere Exterieurbeschreibung in allen Merkmalen

auffällt. Nach Besichtigung einer Töchtergruppe

sollte über den Einsatz als Bullenvater entschieden

werden.

Ein Bulle, der ins Rampenlicht tritt, ist der Bulle

Wilg (Lightning x Trademark). Der aus interessanter

Kuhfamilie stammende Bulle überzeugt bei mittlerer

Milchmenge von +887 kg durch seine +0,06 %-

Eiweiß, die gute Zellzahl und eine insgesamt recht

ausgeglichene Exterieurvererbung in allen Merkmalen

mit besonderer Stärke im Euter. Auf Grund der

Blutführung kommt Wilg bei uns als Bullenvater

zum Einsatz.

In Kanada macht der Bulle Wire (Rubens x Storm)

auf sich aufmerksam. Vom RZM mit 105 erfüllt

Wire sicherlich keine Bullenvaterqualitäten. Seine

Nachzuchtbeschreibung ähnelt in vielem der

Beschreibung vom Vater Rubens und Muttersvater

Storm. Es sind feinzellige Kühe mit soliden Fundamenten

und sehr guten Eutern, wo man dringend

Leistung vorhalten muss.

Ein Bulle, der sicherlich das Angebot bereichern

wird, ist Laven Boy P (Backulum x Manfred x

Aerostar). Dieser Outcross-Vererber überzeugt bei

Rind im Bild 1/2007

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

mittlerem Leistungszuchtwert durch ein gutes Exterieur,

vor allem durch brilliante Euter. Leider ist die

Sicherheit mit 67 % noch etwas gering und der Zellzahlzuchtwert

mit 94 auf einem niedrigem Niveau.

Deswegen sollte die nächste Zuchtwertschätzung

abgewartet werden, um hier durch zusätzliche Informationen

einen breiteren Einsatz abzusichern.

Bei den Rotbunten sind die ersten Lightning-Söhne

sicherlich die interessantesten Newcomer. Sie

scheinen solide Exterieurvererber zu sein, so wie

wir das von ihrem Vater Lightning kennen.

International dürfte der Rotfaktor-Bulle Mr. Burns

(Thunder x Storm – die aktuelle Nummer 3 in Kanada),

der bei den Schwarzbunten beschrieben ist,

wohl die meiste Beachtung auch als Bullenvater in

der Rotbuntzucht fi nden.

In einigen Ländern, darunter auch Deutschland, sind

junge Bullen, mit geringerer Sicherheit vorhanden,

die bei Bestätigung ihrer bisherigen Daten, sicherlich

zur neuen Besamungssaison das Rotbuntangebot

nachhaltig verbessern werden.

M. Leisen

Walli v. Tocar, Besitzer: G. Pentrup, Ascheberg Foto: Geverink Rio v. Lichtblick, Besitzer: U. Kastens, Ströhen Foto: Schulze

Auszug aus der Interbull Zuchtwertschätzung Rotbunt RH Februar 2007

sortiert nach RZG; RZE > 106; Fundment >100; Euter > 100

Rang Name Nummer Vater Land RZG ToeALL Toe_DE Si MilcH Fett Fett Eiw Eiw RZM MCh Koe Fun Eut RZE RZS RZN RZZ

1 TOCAR 915938 Topred DEU 137 70 70 80 +1352 +0,53 +103 +0,23 +65 143 125 105 115 105 116 106 100

2 LICHTBLICK 459992 LENTINI DEU 135 248 248 96 +1626 -0,47 +27 -0,04 +52 123 134 130 115 130 141 116 112 102

3 BRAVISI 297571 CLIFFHANGER DEU 134 206 105 92 +2077 -0,10 +78 -0,14 +58 133 133 117 112 113 125 109 99 104

4 SCALAR 977532 FERDI NLD 133 205 0 82 + 350 +0,82 +77 +0,47 +47 130 125 113 102 117 121 106 106

5 TURIER ET 995984 TULIP DEU 132 84 84 87 +1415 +0,28 +85 +0,12 +58 135 121 119 105 112 120 108 93 107

6 GOGO 297763 ELDORADO NLD 132 180 0 84 +1094 +0,34 +75 +0,24 +57 134 113 118 106 110 117 100 100

7 CLASSIC PS 297790 STADEL NLD 130 134 0 82 +1199 -0,27 +28 -0,03 +38 116 111 131 114 139 141 99 114

8 RUBENS 912929 RUDI DEU 129 859 719 99 + 978 +0,39 +73 +0,17 +47 128 101 110 117 122 123 107 102 95

11 CLOR 2 297731 CLOR NLD 128 5195 0 86 + 891 +0,10 +46 +0,15 +43 122 91 82 104 123 108 104 120

12 SPENCER 2 297737 LIGHTNING NLD 128 199 0 82 + 610 +0,16 +39 +0,33 +47 124 106 111 118 123 126 110 103

14 FLINT 297820 RENS NLD 128 202 0 84 + 787 +0,73 +92 +0,14 +38 125 113 90 105 130 120 99 105

15 HENSON 297755 ATLAS NLD 127 220 0 84 +1834 -0,43 +39 -0,02 +61 130 93 111 100 103 103 112 105

16 FABIAN 297870 CLOR 2 NLD 127 212 0 83 + 791 +0,38 +64 +0,28 +49 128 102 94 104 115 109 101 105

17 KIAN 297664 ANDRIES NLD 127 14972 190 89 + 424 +0,55 +60 +0,40 +45 126 96 98 118 109 110 106 106 106

18 CADISCO 915576 CADON DEU 127 80 80 89 +1261 +0,14 +66 -0,04 +39 121 113 111 110 126 126 115 108 88

19 STABILO 922092 STADEL DEU 127 57 57 79 +1454 -0,10 +53 -0,08 +42 121 107 104 115 123 123 99 110 102

65


66

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

Rang Name Nummer Vater Land RZG ToeALL Toe_DE Si MilcH Fett Fett Eiw Eiw RZM MCh Koe Fun Eut RZE RZS RZN RZZ

20 LUDOX 915040 LUCKY RED DEU 127 110 110 93 +1718 +0,01 +74 -0,14 +46 126 122 125 115 104 121 96 104 95

21 STARFIRE 922046 STADEL DEU 127 74 74 83 + 901 -0,01 +37 +0,19 +46 123 102 97 108 119 114 111 109 105

22 SIERRA PB 297802 LENTINI CAN 127 107 0 80 +1725 -0,66 +14 -0,11 +49 119 131 114 101 122 125 100 111

23 GOLDHILL 916250 GOOD LUCK DFS 127 149 60 78 +1220 -0,06 +46 +0,12 +52 126 109 79 126 103 107 85 111

24 KOMTY 594326 KOM LEADER DEU 126 143 143 93 +1401 +0,18 +75 +0,12 +58 134 113 90 104 108 106 108 91 105

26 GOODTIME 922045 GOOD LUCK DEU 126 86 86 85 +1271 -0,23 +35 +0,14 +55 127 101 85 104 108 102 96 111 104

27 JOYBOY 297572 CLIFFHANGER CHR 126 247 73 89 +1348 -0,09 +49 -0,12 +36 117 119 114 109 145 139 105 104 103

28 LAARMANN 297885 COCKTAIL NLD 126 191 0 83 +1212 +0,16 +65 +0,07 +47 126 109 117 113 114 121 94 100

29 VINCE 926213 CADON DEU 126 104 104 87 +1782 -0,33 +46 -0,24 +39 118 135 102 132 122 134 89 109 96

30 DALETTO 297714 DAAN NLD 126 209 0 83 +1386 +0,02 +61 +0,03 +50 127 96 126 112 108 116 109 99

31 DERRICK RED 800757 FERDI NLD 126 139 0 83 + 265 +0,80 +71 +0,39 +38 124 88 91 113 105 102 118 111

32 CARMANO 915758 CADON DEU 126 104 104 88 +1098 -0,23 +27 -0,07 +32 112 120 107 127 137 139 115 114 94

33 PARADOX 297648 JOHNSON USA 126 876 0 80 +2117 -0,30 +62 -0,26 +47 124 123 90 106 117 114 96 105

36 CARIBIC-RED ET 921987 CARED EST 125 224 86 87 +1226 -0,13 +41 +0,00 +41 119 115 113 118 129 132 110 102 99

37 LATINLOVER 297646 EAR TIPS NLD 125 281 53 92 +1494 -0,06 +58 +0,01 +52 128 114 95 106 117 114 88 102

38 APINA GUIDO RED 297834 LENTINI NLD 125 51 0 78 +1542 -0,30 +39 +0,03 +55 127 110 99 108 108 110 112 100

39 FABER 912913 FACTOR DEU 125 37036 24053 99 + 972 +0,05 +45 +0,07 +39 119 140 113 108 124 131 93 107 97

41 SCENARIO 863435 MARTINUS NLD 125 165 0 81 + 927 +0,15 +52 +0,23 +50 127 102 99 102 115 109 101 102

42 PERSIA-RED-ET 24649 MASAL USA 125 491 0 78 +2148 -0,65 +31 -0,25 +49 121 121 129 110 115 126 109 101

43 KEVIN 268395 POWER NLD 124 184 0 84 +1795 -0,47 +34 -0,01 +60 129 87 95 106 107 102 99 102

50 Stadel 297344 STOLLBERG NLD 124 72984 13709 99 + 379 +0,16 +29 +0,12 +22 107 104 111 129 142 141 115 117 98

51 LUSTRUM 297819 GOOD LUCK NLD 124 110 0 80 + 696 +0,15 +42 +0,20 +40 120 105 94 112 111 111 112 110

54 LUCCA 915290 LUCKO DEU 124 76 76 84 +1467 +0,03 +65 -0,05 +46 125 111 92 124 115 119 108 101 83

57 ARCHER-RED 297438 JOHNSON DEU 124 781 339 96 +2333 -0,76 +26 -0,34 +47 119 122 107 127 121 131 88 104 100

58 LEVICO 915579 LENTINI DEU 124 70 70 85 +1424 -0,40 +26 -0,07 +43 118 111 98 103 129 121 124 108 90

61 Hitt 119 297669 LENTINI NLD 123 268 16 88 + 900 +0,00 +38 +0,09 +38 118 124 112 105 112 118 114 107

62 RAIN MAN 297661 RAINBOW DEU 123 45 45 80 +1931 -0,22 +62 -0,23 +44 123 110 111 110 116 119 106 100 95

67 CARTELL 921939 CADON DEU 123 108 108 89 + 878 +0,14 +48 +0,11 +39 119 120 111 117 116 124 97 104 97

68 LENOX 297745 LENTINI NLD 123 229 0 84 +1307 -0,59 + 5 -0,06 +39 113 126 106 109 117 121 105 115

69 LUGARUS 915807 LUCKO DEU 122 59 59 83 +1837 -0,55 +28 -0,14 +49 121 120 119 120 108 123 90 99 105

71 ZACCO 921950 ZANDSTAR DEU 122 92 92 90 +1684 -0,46 +31 -0,08 +50 122 104 119 107 103 111 97 103 106

72 MISTER RED STRIPE 730948 FERDI NLD 122 209 0 84 + 462 +0,06 +24 +0,18 +29 111 116 106 100 123 119 111 117

73 GOODI 996002 GOOD LUCK DEU 122 80 80 84 +1276 -0,33 +26 +0,03 +46 120 114 97 104 105 107 117 109 96

74 KONVOY 914048 KOM LEADER NLD 122 1683 792 97 + 524 -0,01 +21 +0,24 +36 115 107 119 117 122 127 96 107 102

78 STAVROS 915966 STADEL DEU 121 66 66 79 +1234 -0,50 +10 -0,09 +34 111 116 129 123 120 133 110 112 89

80 HEIDE SPEEDBOOT 804747 BIG STAR NLD 121 169 0 83 + 487 +0,32 +45 +0,22 +34 117 84 82 125 109 106 109 113

81 STARKISS 915761 STADEL DEU 121 145 78 84 + 862 +0,13 +47 -0,02 +28 113 101 91 131 125 124 102 111 100

82 STOLL 591616 STOLLBERG DEU 121 1545 1545 99 +1151 -0,13 +38 -0,12 +29 111 95 99 102 126 115 97 118 112

84 GERTJAN 297844 LENTINI NLD 121 256 0 84 +1279 -0,37 +23 -0,01 +43 117 117 109 111 116 121 105 102

85 TAECKS 594353 TULIP DEU 121 121 121 93 + 223 +0,82 +70 +0,34 +33 120 112 106 100 130 123 107 95 102

87 WILG 297738 LIGHTNING NLD 121 120 0 81 + 887 +0,02 +39 +0,06 +35 116 114 116 113 126 129 102 100

92 JASSER 922049 JAROMIR DEU 120 64 64 85 +1091 +0,17 +60 -0,09 +29 115 117 98 119 119 121 108 106 98

94 BACCULUM 297721 RUBENS USA 120 645 0 84 + 674 -0,51 -12 -0,11 +14 96 102 95 110 151 134 106 134

98 CAPO 915415 CADON DEU 120 308 133 92 +1149 +0,04 +52 -0,07 +33 116 116 119 121 111 124 104 102 97

99 TACO 297697 KOERIER 114 NLD 120 739 0 85 + 361 +0,21 +31 +0,12 +22 108 106 117 106 118 120 96 121

100 LEIKOS 915454 LENTINI EST 120 205 64 87 +1648 -0,55 +22 -0,19 +39 114 129 93 109 121 121 101 105 107

101 LOEKA 799750 JARGOL NLD 120 245 0 84 +1363 +0,01 +58 -0,06 +41 121 100 126 116 100 114 98 98

102 LEMOND 915932 LENTINI DEU 120 83 83 82 + 527 +0,04 +26 +0,14 +29 111 116 113 113 117 123 108 107 110

Nationale und internationale

Rotbunt DN-Zuchtwerte

Betrachtet man die Interbull-Zuchtwertschätzung

Rotbunt DN, so kann man feststellen, dass sich in

der Rangierung der TOP-Vererber keine wesentlichen

Änderungen ergeben haben.

Platz 1 der TOP-Liste, die nur aus deutschen und

niederländischen Bullen besteht, da in diesen Ländern

DN-Zuchtprogramme durchgeführt werden,

belegt der Bulle Matthijs (Manuel 214 x Ajax

115-Sohn). Mit seinem RZG von 129, der insbesondere

auf Grund seiner guten Leistungsvererbung

mit überragenden Inhaltsstoffen (+0,19 %-Eiweiß)

zu Stande kommt und dem sehr guten, ausgeglichenen

Exterieur mit besonderen Stärken im Körper

und den Fundamenten bestätigen den ersten

guten Eindruck und den Einsatz als Bullenvater. Die

Vorschätzungen für Nutzungsdauer sind mit RZN

112 sehr gut.

Rind im Bild 1/2007

An zweiter Stelle rangiert der RSH-Vererber

Dorus, der mit nun 740 Töchtern aus dem Wiedereinsatz

im Wesentlichen seine Ausnahmestellung

als hervorragender Euterspezialist und guter Nutzungsdauerbulle

unterstreicht.

Wie bereits in den letzten Schätzungen folgen Mark

44 (v. Parole) und Manuel 214 (v. Roel), der gleichzeitig

Vater von Matthijs ist, auf den folgenden Plät-


zen, die mit guter Leistung gut durchschnittlichem Exterieur alte Bekannte sind.

Neue Vererber, die sich für einen Wiedereinsatz aufdrängen, gibt es weder in

der MRY- noch in der DN-Population nicht.

Die Zuchtwerte der bisherigen Einsatzbullen Pacht, Mark, Bas und

Rolin haben sich weiter stabilisiert.

Derzeit wird intensiv daran gearbeitet, die Vergleichbarkeit der Zuchtwerte beider

Länder Deutschland und Niederlande im Rotbunt-Doppelnutzungsbereich

deutlich zu verbessern.

Hierzu sind enge Absprachen zwischen den Rechenzentren und den beteiligen

Zuchtorganisationen erforderlich, um die Effi zienz beider Programme nachhaltig

zu verbessern. M. Leisen

Rind im Bild 1/2007

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

Fabiola v. Slalom, Besitzer: E. Brumm, Klein Rheide – Slalom kann mit ersten positiven

Zuchtwerten aufwarten Foto: Arkink

Auszug aus der Interbull Zuchtwertschätzung Rotbunt DN Februar 2007

Rang Name Nummer Vater Land RZG ToeALL Si Milch kg Fett % Fett kg Eiw % E% kg RZM Bem Koe Fun Eut RZE RZS RZN RZZ

1 MATTHIJS 297886 MANUEL DN NLD 129 123 82 +539 +0,07 +28 +0,19 +32 121 104 117 127 111 123 111 112

2 DORUS 593089 DOORTJE‘S MARS DEU 126 739 97 +762 +0,09 +39 +0,11 +35 123 91 99 109 120 113 98 110 101

3 MARK 44 297818 PAROLE NLD 125 107 82 +505 +0,05 +25 +0,21 +32 121 112 102 112 106 111 103 112

4 MANUEL DN 297539 ROEL NLD 122 144 83 +440 -0,12 +10 +0,16 +27 115 97 107 118 115 117 104 112

6 DUISENBERG 297903 DINO NLD 118 92 81 + 94 +0,16 +15 +0,23 +18 111 111 109 110 108 114 104 112

10 BUSTER 591699 ASTOR 10 NLD 118 1646 98 + 61 +0,51 +30 +0,34 +20 115 116 104 94 113 111 127 103 97

13 DOMIEN 297854 DINO NLD 117 150 83 + 76 +0,44 +25 +0,21 +11 108 95 91 121 121 116 107 113

14 LANGEMAAT 294 264706533 DINO NLD 117 74 79 +281 +0,05 +15 +0,10 +17 110 104 96 103 113 109 113 114

15 MANUEL DN 297680 MANUEL DN NLD 116 694 85 + 77 -0,06 + 0 +0,23 +18 109 87 110 114 104 108 113 115

16 MEDDO 267343775 MANUEL 183 NLD 116 134 83 +362 -0,11 + 8 +0,06 +17 109 107 95 122 103 110 104 115

17 DINO 386328 BOB 4 NLD 116 1435 87 + 39 +0,08 + 3 +0,23 +14 107 107 90 104 115 109 111 117

18 COR 53 179252213 PIET 225 NLD 115 375 84 +132 +0,12 + 2 +0,21 + 9 104 101 112 105 107 110 129 116

19 GUIDO 173448 ROEL NLD 115 1134 86 +219 +0,16 +20 +0,20 +21 114 94 115 113 108 113 115 100

20 BAS 594988 BART DEU 115 40 83 +894 +0,07 +43 -0,11 +23 116 95 112 101 100 103 101 103

21 MARK 594302 MANUEL 142 DEU 114 37 83 +669 +0,15 +39 +0,10 +30 121 92 105 99 110 105 103 92

23 NICATOR 289152922 TONNY AJAX NLD 113 113 80 +111 +0,17 +16 +0,29 +23 114 98 99 108 109 108 99 100

25 DOROSSA 308 534586 LEON NLD 113 119 83 + 59 +0,31 +23 +0,18 +14 110 100 96 103 109 105 117 106

27 MATHADOR 594328 BRUNSWIJK DEU 112 132 94 +168 +0,15 +17 +0,15 +16 110 105 85 113 122 115 107 97 114

29 MELDOBER DN 297723 GONDAS‘S MARS NLD 112 597 85 + 15 +0,04 + 3 +0,18 +12 106 90 111 120 104 111 111 108

31 LANDANA 327648071 LANGEMAAT 213 NLD 112 129 81 + 58 +0,12 +11 +0,16 +12 107 92 112 113 108 111 104 106

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67


68

ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

Dragomir jetzt auch bei Interbull ganz vorn

Der Februar Schätzlauf bei Interbull

bestätigt Angler Bullen in der Spitzengruppe

Auf Platz 2 ist nun Dragomir mit einem RZG von

136. Damit ist das Deutsche Rotvieh wieder ganz

vorne mit dabei, was für die internationale Spermavermarktung

enorm wichtig ist.

Der Backgard-Sohn Orraryd aus Schweden belegt

Platz 6 (-3). Mit 322 Töchtern hat er einen RZG von

131 bei einem ausgeglichenem Profi l.

Neu in der Liste ist auf Platz 11 der Fyn Aks-Sohn

R David (RZG 130). Die Angler Rinderzüchter haben

im Januar die Nachzucht besehen und für gut

befunden, so dass einem Einsatz nichts mehr im

Wege steht.

Der Belltom-Sohn Catom musste aufgrund des

Absinkens in der Nutzungsdauer (83) einige Plätze

abgeben, steht aber mit einem RZG von 129 noch

in den Top Twenty.

Es folgt Baldo (RZG 128) vor R Ascona aus Dänemark,

der bei 127 RZG Punkten liegt und sich in der

Nutzungsdauer und im Zellzahlzuchtwert gesteigert

hat. Der RDM Bulle R Bahama wird mit einem RZG

von 125 auch weiter in Angeln eingesetzt.

Der Skôle-Sohn K Lens aus Schweden folgt in der

Rangierung mit 124 RZG Punkten (+1 Punkt). Im

Zuchtwert gefallen ist der T Bruno-Sohn Peterslund,

der mittlerweile 7.600 Töchter in der Zucht-

Die Dragomir-Tochter Flocki produziert im Stall von E. Nissen, Norgaardholz Foto: Arkink

wertschätzung hat und im RZM 3 Punkte abgeben

musste.Es folgen Chartres und Arena mit einem

RZG von 122. Der Dänenbulle R Cirkel ist im RZG

auf 119 Punkte gefallen und verliert somit wichtige

Plätze in der Topliste.

Auszug aus der Interbull Zuchtwertschätzung Angler Februar 2007

Rang Name Nummer Vater Land RZG ToeALL Si Milch kg Fett % Fett kg Eiw % Eiw kg RZM MCh Koe Fun Eut RZE RZS RZN RZZ

2 DRAGOMIR 595986 FERDI DEU 136 76 85 +1.318 -0,18 +48 +0,05 +52 133 120 113 104 122 119 106 108 89

5 MORBACKA-ET 91367 BACKGARD DFS 131 113 77 +1.383 -0,30 +41 -0,03 +48 131 99 94 108 105 103 117 110

6 ORRARYD 596823 BACKGARD DFS 131 322 80 +1.304 -0,32 +35 +0,02 +50 132 106 100 112 118 116 99 102

7 R Back 35975 BACKGARD DFS 130 89 76 +1.688 -0,59 +29 -0,19 +45 129 96 100 111 116 112 111 108

9 SYD Garant 35373 Milestone DFS 130 2416 86 +1.162 -0,25 +35 +0,00 +42 127 111 114 103 120 120 98 110

11 R David 36099 FYN Aks DFS 130 90 75 +1.602 -0,49 +35 -0,19 +43 127 95 108 113 116 115 102

14 R Clive 36037 FYN Aks DFS 129 108 76 +1.099 -0,18 +38 +0,06 +46 129 109 117 110 112 118 96 105

15 CATOM 595911 BELL TOM DEU 129 144 93 +1.509 -0,47 +32 -0,01 +54 135 115 108 115 113 116 97 83 104

17 FYN Aks 35099 Momentum DFS 129 7171 86 +1.375 -0,38 +34 -0,14 +39 124 90 104 114 109 109 107 114

20 KELLI 40347 Niemen Verner DFS 128 7754 81 +1.666 -0,58 +29 -0,18 +46 129 102 115 104 110 112 110 102

21 VEST Bæk 35562 T BRUNO DFS 128 1496 81 +1.252 -0,39 +28 -0,18 +31 119 114 114 110 119 122 104 116

22 FYN Dæmon 35743 RUDI DFS 128 96 76 + 804 -0,28 +16 -0,02 +28 116 117 116 103 127 126 109 118

23 BALDO 595823 LUCKY-RED DEU 128 63 90 +1.284 +0,18 +77 -0,08 +41 126 125 121 117 117 124 97 105 95

24 J VALOR-ET 91617 SKOLE 3395 DFS 128 173 78 +1.392 -0,26 +45 -0,04 +48 130 100 104 104 100 102 110 104

26 R Censor 36021 FYN Aks DFS 128 79 75 +1.494 -0,60 +20 -0,16 +41 126 104 108 108 111 113 103 109

27 BACKGARD 592942 TRON DFS 128 30285 94 +1.264 -0,30 +36 -0,11 +37 123 98 85 100 107 100 113 117 108

32 R Ascona 597934 TULIP DFS 127 116 77 +1.010 -0,05 +44 -0,08 +30 118 108 112 102 125 121 117 112

39 R Claude 36065 FERDI DFS 126 91 75 + 926 -0,01 +44 +0,09 +41 126 113 101 109 104 109 97

40 O BROLIN ET 91804 LAURILAN IPOL DFS 126 137 77 + 779 -0,17 +24 +0,11 +37 123 107 92 104 108 105 105 114

42 LINDERUD 5906 NYTRØEN NOR 126 212 81 +1.695 -0,48 +39 -0,13 +51 132 100 91 107 101 100 101

45 R Bahama 597977 T Fjembe DFS 125 119 77 +1.170 -0,31 +30 -0,11 +34 121 101 108 108 114 114 99 113

Rind im Bild 1/2007

Die deutschen Rotviehzüchter können mit dem momentanen

Angebot sehr zufrieden sein, da es über

eine breite Auswahl an sicheren Topbullen verfügt.

C.-P. Tordsen


Rang Name Nummer Vater Land RZG ToeALL Si Milch kg Fett % Fett kg Eiw % Eiw kg RZM MCh Koe Fun Eut RZE RZS RZN RZZ

46 R Canvas 36034 BACKGARD DFS 125 113 77 +1.086 -0,09 +45 -0,08 +34 120 115 109 111 121 123 115 104

47 R Bangkok 35965 T Fjembe DFS 125 72 75 + 922 -0,03 +42 -0,04 +31 118 87 110 108 116 112 121 113

52 SAXEBYN 91295 BACKGARD DFS 125 141 78 +1.530 -0,65 +17 -0,26 +34 121 108 95 112 115 113 111 109

54 R Chanel 36038 FERDI DFS 125 92 75 +1.000 -0,35 +20 +0,02 +38 124 114 109 102 113 114 89

56 R Bush 35932 T Fjembe DFS 125 93 76 +1.263 -0,32 +34 -0,11 +37 123 95 106 113 100 105 98 112

60 HÄLLVIK 91128 BRATTBACKA DFS 124 1471 81 +1.008 -0,40 +16 -0,07 +31 119 82 105 100 114 105 112 116

64 LÅNGBO 91997 LAURILAN IPOL DFS 124 117 76 + 929 -0,36 +16 -0,01 +33 120 106 94 104 113 108 110

65 K LENS 91678 SKOLE 3395 DFS 124 104 76 + 910 +0,02 +45 +0,05 +37 123 92 99 103 113 106 108 107

66 SPERRINGE 91310 Mätäsniemen U DFS 124 282 79 +1.566 -0,48 +34 -0,17 +43 127 92 97 110 102 101 108 102

68 R Asmus 35797 VEST Safi r DFS 124 102 77 +1.325 -0,48 +23 -0,15 +36 122 122 104 109 103 111 97 108

70 Asmo Prunni ET 41724 LAURILAN IPOL DFS 124 205 79 +1.037 -0,35 +21 -0,01 +37 123 97 84 104 107 100 109 111

75 SYD Holst 35612 RUDI DFS 123 85 76 +1.458 -0,54 +24 -0,18 +38 124 129 118 105 108 119 94 100

85 R Chelsea 36039 FERDI DFS 123 114 76 + 813 -0,11 +30 +0,03 +32 119 125 114 100 106 113 102 108

86 PETERSLUND 597199 T BRUNO DFS 123 7637 83 + 596 -0,09 +22 +0,06 +26 115 101 106 106 112 111 106 116

90 FORSGÅRD ET 91904 LAURILAN IPOL DFS 122 176 78 + 909 -0,30 +20 -0,04 +30 118 98 99 103 103 102 114 115

92 R City FG 36060 FYN Aks DFS 122 102 76 +1.204 -0,41 +24 -0,10 +36 122 105 109 110 101 108 95

94 CHARTRES 595962 TOULON DEU 122 91 88 +1.035 -0,43 +15 -0,07 +32 119 137 116 120 111 123 93 107 92

96 LUTARP 91269 BACKGARD DFS 122 120 77 + 821 -0,22 +22 +0,00 +30 118 101 91 106 106 102 106 114

99 R Arit 35796 LAREDO RED DFS 122 89 76 +1.148 -0,48 +16 -0,16 +29 117 119 103 104 106 110 92 114

100 T Fjembe 34974 MR HURL-THREE DFS 122 3663 81 + 988 -0,39 +16 -0,14 +25 114 96 114 103 110 110 109 116

103 R Alfa 35780 VEST Safi r DFS 122 94 76 + 525 +0,41 +56 +0,13 +29 118 92 108 100 111 107 105 112

106 ARENA 594093 LAREDO RED DEU 121 243 95 + 808 -0,39 +8 -0,05 +26 115 130 124 123 127 132 97 110 102

107 R Alarm FG 35793 VEST Safi r DFS 121 99 77 +1.009 -0,17 +34 +0,01 +38 124 111 110 115 110 117 98 96

112 R Bistro 35917 SKOLE 3395 DFS 121 98 76 +1.058 -0,23 +32 -0,13 +28 117 101 115 106 120 119 113 104

114 FRIARED-ET 91282 BACKGARD DFS 121 100 76 +1.263 -0,31 +34 -0,06 +41 126 100 89 104 110 103 110 97

119 T Lykke 35628 RUDI DFS 121 74 75 +1.226 -0,54 +14 -0,12 +35 122 113 104 110 111 114 106 99

120 GEDDEHOLM 91396 I.HANSMOEN DFS 121 167 78 + 890 -0,38 +13 -0,09 +25 115 108 93 118 104 108 119 113

123 ØDA Best 35533 T BRUNO DFS 121 2272 85 +1.175 -0,40 +23 -0,13 +32 119 101 109 114 110 114 99 105

127 T Arne 34992 MOMENTUM DFS 121 336 84 + 884 -0,51 +2 -0,08 +26 115 111 120 107 104 113 112 109

139 LARSGARD 597200 BACKGARD DFS 120 545 80 + 891 -0,20 +27 -0,05 +29 117 96 86 100 112 101 108 114

143 R Creme 36068 FYN Aks DFS 120 98 76 + 969 -0,35 +18 -0,06 +31 119 104 105 107 110 111 99

147 SYD Helios 35609 RUDI DFS 120 83 76 + 858 -0,59 - 6 -0,01 +31 118 111 124 106 110 118 103 102

154 DRALLUS 595995 CADON DEU 120 74 85 + 750 +0,09 +43 +0,02 +29 117 116 116 100 114 114 104 104 104

156 R Aston FG 35843 VEST Safi r DFS 120 86 76 + 531 +0,14 +36 +0,07 +25 115 94 108 104 111 109 102 114

157 SVENNEVAD-ET 91271 Vaaralan Aika DFS 120 145 78 +1.337 -0,24 +44 -0,18 +34 121 97 95 101 106 101 105 106

159 KVALBEIN 975185 BACKGARD NOR 120 163 81 +1.546 -0,23 +54 -0,06 +51 133 100 101 109 103 105 86

162 WODKA 593859 TORPANE DEU 120 187 95 + 574 +0,02 +29 +0,09 +28 116 102 99 108 113 109 99 111 104

167 Saukon Joachim 40283 Uusitalon Sil DFS 120 4603 81 +1.089 -0,45 +16 -0,16 +27 116 95 79 107 110 101 110 114

175 VEST Andy 35440 SYD Abru DFS 120 1385 84 + 314 +0,34 +40 +0,31 +35 121 107 112 107 120 119 92 96

Aktuelle Bullenväter

Schwarzbunt

Mit der Februar-Zuchtwertschätzung haben sich nur

wenig genetisch interessante, neue Vererber, die

Bullenväterqualitäten haben, in den nationalen und

internationalen TOP-Listen etablieren können.

Jurus ET (Jesther x Essentation x Ugela Bell) ist

neben Oliver 2 ein interessanter Bulle von der Blutführung

her, der bei gut mittlerer Milchmenge mit

positiven Fett- und Eiweißprozenten aufwartet. Bei

ihm beeindruckt die Eutergesundheit mit RZS 123

und die Eutervererbung mit 132, bei durchschnittlicher

Körper- und Fundamentbewertung.

Ein sicherlich interessanter Vererber ist der Jocko

Besne-Sohn Jango. Jango, der mütterlicherseits

über Lukas und United Nick gezogen ist, konnte mit

Töchtern nun schon in der zweiten Laktation seinen

Leistungszuchtwert festigen, überzeugt durch gute

Zellzahlen und ein hervorragendes Exterieur insbesondere

im Fundament und Euter.

Ebenfalls bestätigt hat sich der Zuchtwert von

Oliver 2. Dieser Hershel-Sohn aus Addison aus

Sunnyboy besticht durch +2.299 kg-Milch, ein gutes

Fett-Eiweiß-Verhältnis, dem RZM von 135, bei

einem Zellzahlzuchtwert von 104. Besonders hervorzuheben

ist das für diese Abstammung sehr gute

lineare Profi l mit besonderen Stärken in der Körper-

und Eutervererbung bei soliden Fundamenten.

Der Manat-Sohn Frasier (MV: Emory) konnte ebenfalls

seinen Milchzuchtwert mit RZM 128 bei fast

indifferenten Inhaltsstoffen bestätigen und ist in

Punkto Zellzahl mit RSZ 105 einer der besten Manat-Söhne.

Er zeichnet sich durch rahmige, milchtypische

Kühe mit viel Körper und besten Eutern aus

und wird bei der Anpaarung auf Kühe mit TOP-Fundamenten

bevorzugt.

NOG Salem (Sierra x Amaretto x Ladin) ist trotz

leicht gefallenem RZM nach wie vor mit 128 bei

sehr guter Milchmenge, fast indifferenten Eiweiß-

Rind im Bild 1/2007

BULLENVÄTER

prozenten ein Ausnahmebulle, der sich mit bester

Eutergesundheit (RZS 117) und tadellosem Exterieur

mit Stärken in der Körper und Eutervererbung

nachhaltig empfi ehlt. Diese positive Tendenz wird

bestätigt durch seine gute Vorausschätzung für

Nutzungsdauer. Die interessante Blutführung macht

ihn vielseitig einsetzbar.

NOG Munsa ist der erste Wiedereinsatzbulle aus

einer NOG-geprüften und qualifi zierten Bullenmutter.

Dieser Manat-Sohn aus einer Mtoto-Mutter,

dessen Vollbruder ebenfalls beste und hervorragende

Zuchtwerte zeigt, überzeugt mit +2.044 kg-

Milch bei etwas knapperen Eiweißprozenten, hat

einen stabilen Zellzahlzuchtwert sowie eine gute

Nutzungsdauervorausschätzung.

Im Exterieur liegen seine Stärken, insbesondere im

Körper und in der Euteraufhängung. Er sollte auf

feinzellige Kühe mit trockenen und klaren Gelenken

eingesetzt werden.

69


70

BULLENVÄTER

Interessant als Bullenvater ist Watha. Dieser Durham-Sohn,

der aus der bekannten Rudolph-Tochter

Hiawartha stammt und auf die berühmte Stammkuh

Prudence zurückgeht, hat einen RZM von 120 und

bringt bei solider Milchmenge indifferente Eiweißprozente.

Das lineare Profi l weist ihn mit hoher

Töchterzahl als einen sehr körper- und euterstarken

Bullenväter Schwarzbunt

Zuchtwertschätzung Februar 2007

Milchleistung

Nr Name HB-Nummer Abstammung RZG Milch Fett Fett Eiw Eiw Si RZM RZS Mtyp Kör Fund Eut RZE

kg % kg % kg %

1 Jango 831082 Jocko Besn x Lukas 146 +1901 -0,20 +57 -0,04 +61 85 133 104 110 128 135 131 143

2 Oliver 2 501992 Hershel ET x Addison 138 +2299 -0,35 +57 -0,14 +64 75 135 104 112 126 113 121 128

3 Jurus 810868 Jesther x Esentation 138 +1378 +0,05 +61 +0,03 +50 88 128 123 126 107 108 132 130

4 Frasier 505880 Manat x Emory-ET 134 +1559 -0,11 +53 -0,01 +52 71 128 105 127 140 106 125 137

5 NOG Salem 490247 Sierra x Amaretto 132 +1673 -0,25 +44 -0,02 +55 86 128 117 108 123 119 122 129

6 NOG Munsa 490232 Manat x Mtoto 130 +2044 -0,29 +54 -0,17 +53 85 128 100 116 123 110 115 124

7 Watha 500329 Durham-ET x Rudolph 130 +1328 -0,33 +23 0 +45 73 120 97 128 126 110 125 133

8 Burns RF CAN 100745543 Thunder x Storm 129 + 1302 - 0,15 + 39 - 0,01 + 43 71 121 94 128 132 122 131 144

lineare Exterieurbescheibung

Bullen aus, der die genetische Vielfalt verbessert.

Burns RF (Thunder x Storm x Astre) ist als Rotfaktorträger

ein interessantes Outcross-Pedigree.

Dieser kanadische Bulle, der bei 1.302 kg-Milch mit

-0,01 %-Eiweiß auf Anhieb den Sprung in die TOP

3 der kanadischen Schwarzbuntliste geschafft hat,

überzeugt in allen Belangen des Exterieurs, insbe-

Nr Name HB-Nummer Abstammung Grö MCh KTi Sta BNe BBr HBW Kla Spg HbS HEu ZBA SPlv SPlh EAu ETi SLa

1 Jango 831082 Jocko Besn x Lukas 122 101 115 119 105 117 66 139 108 111 139 129 109 113 117 110 114

2 Oliver 2 501992 Hershel ET x Addison 124 112 113 121 117 119 87 121 0 110 116 110 126 118 118 109 94

3 Jurus 810868 Jesther x Esentation 108 125 105 91 118 105 115 105 104 111 125 116 114 102 130 115 89

4 Frasier 505880 Manat x Emory-ET 135 127 125 120 112 130 95 115 0 107 139 116 110 117 113 110 95

5 NOG Salem 490247 Sierra x Amaretto 122 108 103 110 101 114 76 126 101 115 118 117 114 106 114 109 104

6 NOG Munsa 490232 Manat x Mtoto 122 113 109 109 110 117 98 124 93 93 116 119 94 107 103 111 97

7 Watha 500329 Durham-ET x Rudolph 128 128 109 105 90 115 107 97 0 105 124 120 103 93 122 116 112

8 Burns RF CAN 100745543 Thunder x Storm 138 128 105 98 97 118 73 122 0 120 123 115 112 97 128 118 86

Rotbunt

In der nationalen und internationalen Rotbunt-

Zuchtwertschätzung tauchen ein paar neue Vererber

auf, mit anderer Blutführung, die sehr gute

Anpaarungsalternativen zu den bisherigen Bullen

darstellen.

Tocar (Top Red x Lucky Leo) ist derzeit die aktuelle

Nummer 1 und besticht mit einem RZM von 143

durch überragende Inhaltsstoffe, eine gute Milchmenge

und 0,23 %-Eiweiß. Dabei ist er ein mittlerer

Exterieurvererber mit guter Zellzahl.

Burns RF (Thunder x Storm) wurde bereits bei den

Schwarzbunt-Bullenväter beschrieben und ist der

interessanteste Neuling mit Outcross-Pedigree,

der als überragender Exterieurvererber unter der

Beachtung der Eutergesundheit eine interessante

Alternative darstellt.

Die Lightning-Söhne Spencer 2 (MV: Pigeonwood)

und Wilg (MV: Trademark) zeigen bei knapperer

Milchmenge sehr gute Eiweißprozente und präsentieren

sich beide im Exterieur als Allroundvererber

sowie Lightning selbst. Sie dürfen sich besonders

für gezielte Anpaarungen empfehlen.

Nach Elayo Red und Classic PS wird der Stadel-

Sohn Stabilo (MV: Laredo) zum Einsatz kommen.

Er ist ein solider Leistungsvererber (RZM 121) mit

ordentlicher Zellzahl. Seine Töchtergruppe konnte

auf Hessens Zukunft 2007 insbesondere durch gute

Fundament- und Eutervererbung gefallen.

Der Cared-Sohn Caribic (MV: Tulip) hat im Wesentlichen

seinen Leistungszuchtwert von August

bestätigt. Hinsichtlich Zellzahl mit RZS 110 und

dem Gesamtexterieur mit RZE 132, mit besonderen

Stärken im Bein und Euter machen ihn zu einer interessanten

Alternative.

Der Outcross-Vererber Rain Man (Rainbow x Mandel

x Bell Elton) steht wie sein mütterlicher Halb-

Rind im Bild 1/2007

sondere im Körper und Euter und dürfte nicht nur

bei Schwarzbunten sondern auch bei Rotbunten ein

viel gefragter Bullenvater sein, da er mit einem RZE

von 144 brilliert. Zu beachten ist der etwas schwächere

Zellzahlzuchtwert.

bruder Mr. Archer für überragende Milchmenge und

etwas knappere Eiweißprozente. Der bei der RSH

getestete Vererber zeigt eine sehr gute Eutergesundheit

und Kühe, die sich in allen Belangen, insbesondere

den Eutern als funktionell erweisen. Auf

Grund der Blutführung eignet er sich insbesondere

in der Anpaarung auf inhaltsstoffstarke Kühe zur

Verbesserung der Leistung.

Last but not least sollen einige wenige Anpaarungen

mit Jake Red (Sovereign x Johnson x Jubilant)

durchgeführt werden. Dieser Bulle mit RZM

107 ist sicherlich in der Leistung durchschnittlich,

besticht jedoch durch überragende Zellzahl von RZS

113, seine gute Vorausschätzung für Nutzungsdauer

und die untadelige Eutervererbung. Die etwas

derberen Kühe überzeugen in Körperund Fundament

und dürften der Rotbuntzucht weitere Stabilität verleihen.

M. Leisen


Bullenväter Rotbunt

Zuchtwertschätzung Februar 2007

Milchleistung

Nr. Name HB-Nummer Abstammung RZG Milch

kg

lineare Exterieurbescheibung

Fett %

Fett

kg

Eiw

%

Rind im Bild 1/2007

Eiw

kg

Si % RZM RZS Mtyp Kör Fund Eut RZE

1 Tocar 915938 Topred x Lucky Leo 137 + 1352 + 0,53 + 103 + 0,23 + 65 76 143 106 125 105 115 105 116

2 Burns CAN 100745543 Thunder x Storm 129 + 1302 - 0,15 + 39 - 0,01 + 43 71 121 94 128 132 122 131 144

3 Spencer 2 297737 Lightning x Pigeonwood 2-Red 128 + 610 + 0,16 + 39 + 0,33 + 47 82 124 110 106 111 118 123 126

4 Stabilo 922092 Stadel x Laredo Red 127 + 1454 - 0,10 + 53 - 0,08 + 42 79 121 99 107 104 115 123 123

5 Caribic 921987 Cared x Tulip 125 + 1226 - 0,13 + 41 + 0,00 + 41 87 119 110 115 113 118 129 132

6 Rain Man 297661 Rainbow x Mandel 123 + 1931 - 0,22 + 62 - 0,23 + 44 80 123 106 110 111 110 116 119

7 Wilg 297738 Lightning x Trademark 121 + 887 + 0,02 + 39 + 0,06 + 35 81 116 102 114 116 113 126 129

8 Jake-Red 297654 Sovereign x Johnson 116 + 1206 - 0,45 + 13 - 0,15 + 28 80 107 113 93 121 120 133 132

Nr. Name HB-Nummer Abstammung Grö MCh KTi Sta BNe BBr HBW Kla Spg HbS HEu ZBA SPlv SPlh EAu ETi SLa

1 Tocar 915938 Topred x Lucky Leo 95 124 124 100 91 114 98 111 99 127 111 97 100 94 108 94 106

2 Burns CAN 100745543 Thunder x Storm 138 128 105 98 97 118 73 122 0 120 123 115 112 97 128 118 86

3 Spencer 2 297737 Lightning x Pigeonwood 2-Red 120 106 87 85 99 107 82 117 0 114 116 108 106 108 118 126 90

4 Stabilo 922092 Stadel x Laredo Red 107 104 99 97 98 89 103 125 118 93 114 98 112 106 122 121 98

5 Caribic 921987 Cared x Tulip 115 113 100 98 119 112 98 118 119 93 127 125 126 131 115 115 104

6 Rain Man 297661 Rainbow x Mandel 112 108 108 103 85 103 91 125 93 100 111 130 116 135 108 102 95

7 Wilg 297738 Lightning x Trademark 120 114 105 97 89 107 91 114 0 122 117 132 112 128 119 124 95

8 Jake-Red 297654 Sovereign x Johnson 113 88 114 129 81 136 100 111 106 128 138 124 105 116 126 116 118

Nachzuchten für Sie gesehen

Schwarzbunt

ZETT 565701

Zunder x Fatal x Tonic

RZG 118 RZM 115 RZE 117 RZS 103 RZN 104

Mit dem Leistungsnachweis noch im mittleren Bereich

konnte sich Zett als hervorragender Eutervererber

mit seiner Nachzucht durchsetzen.

Bei knapper Körpergröße aber überdurchschnittlicher

Körpertiefe und Stärke zeigen die Jungkühe

ebene Becken mit deutlich positiver Beckenbreite.

Die Zett-Töchtergruppe zeigte keine Beinmängel

und konnte sich auf den Spaltenböden sehr gut

bewegen.

NACHZUCHTEN

Die Euteranlagen sind das hervorstechende Vererbungsmerkmal

der Nachzucht von Zett. Auffallend

sind die sehr langen und hoch angesetzten Euterkörper

mit richtiger Strichstellung, Strichverteilung

und Größe. Grube v. Zett, Besitzer: H.-P. Gülk, Wakendorf II Foto: Arkink

71


72

NACHZUCHTEN

FEWIL 565310

Ford x Lord Lily x Prelude

RZG 119 RZM 111 RZE 126 RZS 105 RZN 108

Bei knapper Milchmenge aber sehr guten Fett : Eiweiß-Verhältnis

zählen die Fewil-Töchter auch zu

den mehr auffallenden Typkühen.

Groß, mit Körpertiefe und guter Stärke zeigen sie

die gewünschte Beckenneigung und Beckenbreite.

Es sind Kühe, die trotz guter Körperentwicklung

noch den gewünschten jugendlichen Typ zeigen.

Das Beinwerk ist sehr korrekt gestellt, zeigt klare

Konturen bei richtiger Stärke und hohen Trachten.

Die Euterkörper sind mittellang, zeigen sehr hohe

Hintereuter und lassen hinsichtlich der Strichstellung

und Strichlänge keine Wünsche offen.

LABIATE 565521

Ladin x Salto x Prelude

RZG 117 RZM 112 RZE 125 RZS 110 RZN 101

Dieser Ladin-Sohn aus der Zucht von Frank Thomsen,

Kleinwiehe stammt wieder aus der Tinka-Kuhfamilie,

die auch die Wiedereinsatzbullen Labamba,

Mastif, Maat und weitere hervorbrachte. Mit Tinka

als Großmutter und der Mutter Zaire stehen hochbewertete,

auf Verbandsschauen und Bundesschauen

erfolgreiche Kühe, in der Abstammung.

Wie in dieser Familie üblich, steht neben einer soliden

Leistungsvererbung die überragende Exterieurvererbung

im Vordergrund.

Seine Töchter zeigen die gewünschte Größe mit

guter Tiefe und Stärke, richtig gelagerten und überdurchschnittlich

breiten Becken. Man sieht etwas

steilere Beine, trockene Gelenke mit korrekter Stellung

und guter Klauenhöhe.

Die regelmäßigen, langen und fest angesetzten Euter

zeigen gute Strichstellung und Strichgröße.

Ein sehr frühes, positives Ergebnis aus der Feldprüfung

Bullenmast unterstreicht die beschriebenen

Merkmale hinsichtlich der körperlichen Entwicklung.

Roumare 505811

Jocko Besne x Gibbon x Mascot x Laban

RZG 136 RZM 123 RZE 148 RZS 111 RZN 109

Gezeigt wurden 12 Töchter in 12 Betrieben, teilweise

in der 2. Laktation

Die sehr großrahmigen, teilweise im knapperen

Milchtyp stehenden Roumare-Töchter zeigten sich

bei gut mittlerer Körpertiefe überwiegend etwas

schmal in der Vorhand, dabei mit leicht geneigter,

idealer Beckenlage mit sehr viel Breite im Sitzbein.

Bei teils leichtem Nierendruck zeigten die Tiere des

öfteren einen erhöhten Schwanzansatz.

Die Fundamente sind ausnahmslos mit klaren

Sprunggelenken und korrekter Winkelung ausge-

Gesa v. Labiate, Besitzer: W. Singelmann, Tramm Foto: Arkink

stattet. Die Trachtenhöhe ist durchschnittlich bei

gut geschlossenen Klauen. Im Gegensatz zum linearen

Bild war bei den Töchtern eine Tendenz zur

hackenengen Stellung zu erkennen.

Bei guter Vordereuterlänge sind die drüsigen

Euterkörper hoch und fest aufgehängt bei durchschnittlicher

Hintereuterhöhe und ausgeprägtem

Zentralband. Während die vordere Strichstellung

tendenziell weiter ist, sind die hinteren Striche enger

gestellt.

Fazit: Der Bulle Roumare sollt auf milchtypische,

vorhandstarke Tiere mit korrekter Beinstellung und

guter Strichverteilung zur Verbesserung von Rahmen,

Beckenlage und -breite, der Sprunggelenke

und der Euterfestigkeit eingesetzt werden und dürfte

sehr gute Ergebnisse bei der Anpaarung an Rudolph-Blut,

bzw. allgemein Blackstar-Linien bringen.

Empfehlung zum gezielten Einsatz als Bullenvater.

Besichtigt durch: Ernst Zähres, RUWeG

GILLES 505856

Marshall ET x Winchester-ET

RZG 143 RZM 141 RZS 103 RZE 131 RZN 104

Besichtigt wurden 9 Töchter in 6 Betrieben sowie

die Kuhfamilie auf dem Betrieb Alfrag der Aletti-

Brüder in der Nähe von Cremona.

Die besichtigten Töchter befanden sich überwiegend

gegen Ende der Laktation und lagen in der

Leistung jeweils im oberen Bereich der Herden. Sie

zeigten sich sehr milchtypisch bei sehr viel Körpertiefe

und gut mittlerer Stärke in der Vorhand. Die

Becken sind mehr eben gelagert bei viel Breite, so

Rind im Bild 1/2007

dass hier die lineare Beschreibung bestätigt werden

kann. Obwohl die Fundamente sich im einzelnen mit

kleinen Schwächen zeigten, konnten sich die alle

Töchter in der Bewegung gut zeigen.

Die Stärke des Bullen ist jedoch die in allen Merkmalen

gute Eutervererbung. Die Hintereuter sind

hoch und breit aufgehängt. Insgesamt ist die Eutertextur

sehr gut bei fester Aufhängung im Voreuter

mit durchschnittlicher Strichplatzierung und einem

guten Zentralband.

Fazit: Gilles ist ein sicherer Vererber zur Steigerung

der Leistung in Verbindung mit sichern Inhaltsstoffen

und sehr guter Eutervererbung. Diese

Leistungssicherheit und Euterqualität war auch bei

zahlreichen Familienmitgliedern von Gilles zu beobachten.

Besichtigt durch: Cord Höltje, CRI-Genetics

ARIES 821947

Aaron x VG 85 Manfred x EX 90 Vic Kai

RZG 121 RZM 126 RZS 92 RZE 122 RZN 89

RZZ 102

Eindrucksvolle, einheitliche Nachzucht von 6 Kühen,

alle in der dritten Laktation.

Sehr drahtige, spätreife Typen mit knapper Stärke.

Fundamente durchweg klar und hinsichtlich Winkelung

und Stellung korrekt. Beckenlagerung und

-breite in Ordnung. Euter drüsig sowie vorne und

hinten fest aufgehängt. Ausgeprägtes Zentralband.

Strichplatzierung vorne und hinten korrekt.

Besichtigt durch: Dr. H. Kahle, RSH eG


JUWEL 632734

Jesther x EX 90 Lord Lily x EX 90 Luke

RZG 129 RZM 121 RZS 111 RZE 130 RZN 108

RZZ 102

Mittelrahmige Nachzucht mit 6 Töchtern, alle in der

ersten Laktation.

Knappe Körpertiefe, Rippe eher runder, Fundamente

solide, gute Sprunggelenksqualität bei ausgeprägter

Hinterbeinwinkelung.

Vordereuteraufhängung etwas kürzer, Strichplatzierung

vorne eher weiter. Eutertextur sehr gut.

Besichtigt durch: Dr. H. Kahle, RSH eG

MICADO 632569

Manat x VG 89 Gibbon x VG 86 Tesk

RZG 125 RZM 129 RZS 99 RZE 115 RZN 98

RZZ 96

Einheitliche Gruppe aus 6 Töchtern, alle in der ersten

Laktation, mit viel Rahmen und Kaliber. Breite

Becken mit sehr guter Lagerung.

Fundamente mit etwas mehr Winkel und mittlerer

Sprunggelenksqualität.

Hintereuter mittelhoch aufgehängt.

Besichtigt durch: Dr. H. Kahle, RSH eG

MANCARD 503766

Manat x VG 85 Rudolph x VG 88 Leadman

RZG 127 RZM 126 RZS 106 RZE 116 RZN 105

RZZ 0

5 Töchter, alle in der ersten Laktation, mit viel

Stärke, Kapazität und mittlerem Rahmen.

Breite Becken mit überwiegend gewünschter Lagerung.

Hinterbeinwinkelung stärker, Umdreher eher weiter

hinten platziert.

Bei Anpaarung die mittlere Euterfestigkeit beachten!

Besichtigt durch: Dr. H. Kahle, RSH eG

R David-Tochter auf der Agromek in Herning Foto: Tordsen

Rind im Bild 1/2007

Rotbunt

NACHZUCHTEN

WILG 297738

Lightning x Trademark x Sier

RZG 121 RZM 116 RZS 102 RZE 129 RZN 100

Es werden 10 Töchter in 7 Betrieben vorgestellt.

Alle befanden sich in der 1. Laktation, vom Laktationsstadium

her waren sie ganz frisch gekalbt bis

altmelkend, eine Wilg-Tochter stand trocken.

Die Töchter zeigten sich mittel- bis großrahmig und

verfügten über einen guten Milchtyp. Die Übergänge

zeigten sich harmonisch. Die Stärke in der

Vorhand variierte etwas, mit zunehmender Laktation

werden die Töchter aber stärker, d. h. sie entwickeln

sich gut weiter. Die Beckenbreite war gut,

die Beckenneigung entsprach nicht dem linearen

Nachzuchtbewertung. Es traten ebene bis optimal

gelagerte Becken auf, bei keiner der 10 Töchter

wurde ein ansteigendes Becken festgestellt.

Die Fundamente zeigten sich laufstallgerecht. Die

Hinterbeinwinkelung war von optimal gewinkelt

bis etwas steiler. Die Trachtenhöhe war überdurchschnittlich.

Die Sprunggelenksqualität war durchschnittlich.

Bei einer Tochter muss die Hinterbeinstellung

als hackeneng beschrieben werden.

Die Eutervererbung muss als positiv beschrieben

werden. Die Hintereuter waren mittelhoch bis sehr

hoch angesetzt und insgesamt werden die Euter

von einem überdurchschnittlichen Zentralband

gehalten. Bei vier vorgestellten Töchtern führte

dies zu einer engen Strichplatzierung hinten. Die

Strichplatzierung vorne war optimal. Bei der Strichlänge

trat eine Varianz von kürzer bis mittellang auf.

Insgesamt machten die Euter einen sehr drüsigen

Eindruck.

Fazit: Insgesamt konnte die Gruppe der Wilg-

Töchter überzeugen. Wilg kann aufgrund seiner

Abstammung breit eingesetzt werden. Wilg sollte

an leistungsstarke Kühe angepaart werden, um die

Inhaltsstoffe und die Euter zu verbessern.

Besichtigt durch: Günter Koch, RSHeG

LAROSO 921990

Lentini x EX 90 Milestone x VG 86 Starbuck

RZG 116 RZM 107 RZS 105 RZE 124 RZN 112

RZZ 95

5 Töchter, alle in der zweiten Laktation. Gruppe

mit sehr vielen Vorzügen in den Körpermerkmalen.

Sehr lange Kühe mit ausgeprägtem Milchcharakter

und sehr offener Rippe. Lange, breite, abfallende

Becken. Euter vorne und hinten fest aufgehängt,

Zentralband sehr gut, Euter drüsig. Bei Anpaarung

ausgeprägte Hinterbeinwinkelung und mittlere

Knochenqualität beachten!

Besichtigt durch: Dr. H. Kahle, RSH eG

73


74

EXTERIEURSTARS

STABILO 922092

Stadel x GP 83 Laredo x VG 85 Mascot

RZG 127 RZM 121 RZS 99 RZE 123 RZN 110

RZZ 102

Beeindruckende Nachzucht mit viel Rahmen, guter

Körpertiefe und Länge. Becken korrekt gelagert

und mit gewünschter Breite, z. T. mit etwas aufl iegenden

Kreuzbein. Fundamente durchweg korrekt.

Sehr gute drüsige Euter mit überdurchschnittlicher

Festigkeit, Strichplatzierung korrekt.

Besichtigt durch: Dr. H. Kahle, RSH eG

Angler

R David 598133

Fyn Aks x T Bruno x Mabru

RZG 130 RZM 127 RZE 115 RZS 102 RZN -

Auf der Agromek in Herning, Dänemark wurden

sechs Töchter in der 1. Laktation gezeigt. Die

Töchter waren mittel im Milchtyp. Bei mittlerem

Rahmen zeigten die jungen Kühe viel Rippe und

breite, gut gelagerte Becken. Die Beine sind trocken

und parallel gestellt. Die Euter sind sehr breit

Rind im Bild 1/2007

und fest aufgehängt. Die kurzen Striche sind korrekt

gestellt.

Fazit: R David ist auf Grund der Blutführung breit

einsetzbar. Die negativen Eiweißprozente sollten

beachtet werden.

Besichtigt durch: Claus P. Tordsen, RSH eG

Die exterieurstärksten Kühe Schleswig-Holsteins

Unsere Exellentkühe – eingestuft vom 01.10.2005 - 30.09.2006

Schwarzbunt

Name HB-Nr. La M-K-F-E Ges. Vater Besitzer

Alster Dairy O´c.e.joan 13140023 3 92-90-90-93 92 Encore Schack, Tangstedt

Arizona 12211803 5 90-91-93-89 91 Lee Gonnsen, Struckum

Heidebeere 12298134 5 93-92-92-88 91 Rudolph Thies, Bornhöved

Cyndi 13064785 4 90-94-88-91 91 Wotoska Carstensen, Lütjenholm

Uferrose 08849214 10 87-91-89-92 90 Choice ET Sach, Zarnekau

Aike 12150017 5 92-92-90-89 90 Rudolph Andresen, Haurup

Bremen 12578601 4 90-92-88-89 90 Convincer Ehlers, Holstenniendorf

HGS Ute 12406134 4 90-90-91-89 90 Convincer Jensen u. Ottzen, Sieverstedt

Colette 13170008 4 92-89-90-90 90 Lee Kaack, Mözen

Caba 12881430 3 90-88-87-92 90 Bein Clasen, Bilsen

Arizona v. Lee, Besitzer: C. Gonnsen,

Struckum Foto: Arkink

Rotbunt

Heidebeere v. Rudolph, Besitzer:

U. Thies, Bornhöved Foto: Arkink

Cyndi v. Wotoska, Besitzer: I.-M. Carstensen,

Lütjenholm Foto: Arkink

Name HB-Nr. La M-K-F-E Ges. Vater Besitzer

Aike v. Rudolph, Besitzer:

K.D. Andresen, Haurup Foto: Arkink

HBK Burga 12576170 5 92-90-91-90 91 Legend Red Biehl, Kisdorf

Camilla 13116803 3 90-92-91-91 91 Tulip Steffens, Wiemersdorf

Corinna 13010702 4 90-92-86-92 90 Tulip Sievers, Beidenfl eth

Cita 12825619 4 91-92-89-88 90 Ranger Red Thormählen, Holtsee

Dichterin 13410104 3 92-90-86-92 90 Stadel Magens, Kollmar

Delta 13240471 3 88-92-90-89 90 Stadel Reimers, Fitzbek

Canne 13010726 3 90-92-89-90 90 Tulip Sievers, Beidenfl eth

Duene 13459759 3 90-88-88-92 90 Stadel Sievers, Beidenfl eth

Cousine 13095645 3 90-88-89-92 90 Jaromir Thormählen, Holtsee

Dunja 13760521 2 90-89-89-90 90 Faber Milchhof Wesenberg


Colette v. Lee, Besitzer: V. Kaack, Ratzbek

Foto: Arkink

Rotbunt DN

Name HB-Nr. La M-K-F-E Ges. Vater Besitzer

Dancing 13286760 3 92-92-90-88 90 Parole Karstens GbR, Tensbüttel-Röst

Angler

Name HB-Nr. La M-K-F-E Ges. Vater Besitzer

Canada 13010930 4 89-89-89-92 90 Zion Fuschera-Petersen, Fahrdorf

Dancing v. Parole, Besitzer: Karstens GbR,

Tensbüttel-Röst Foto: Arkink

Camilla v. Tulip, Besitzer: C.W. Steffens, Wiemersdorf

Foto: Schulze

Rind im Bild 1/2007

Canada v. Zion, Besitzer: F. Fuschera-Petersen, Fahrdorf

Foto: Schulze

Unsere besten Färsen – eingestuft vom 01.10.2005 - 30.09.2006

Schwarzbunt

Name HB-Nr. La M-K-F-E Ges. Vater Besitzer

EXTERIEURSTARS

Cita v. Ranger Red, Besitzer: W. Thormählen, Holtsee

Foto: Arkink

HGS Usate 14280496 1 88-87-85-87 87 Champion Jensen u. Ottzen, Sieverstedt

HAH Champion 13996088 1 86-88-85-87 87 Champion Wendell GbR, Beringstedt

SH Laura S 13980320 1 86-86-87-87 87 Stormatic Wendell GbR, Beringstedt

SH Morty M 49178836 1 87-87-87-87 87 Morty Wendell-Andresen, Beringstedt

Fara 14364019 1 86-85-85-86 86 Blauer Andresen, Böklund

Forum 14196493 1 84-85-86-86 86 Durham Andresen, Haurup

AG Jasmin 14255737 1 86-86-84-86 86 Export Andresen, Struxdorf

HAH Eugenie 13996016 1 86-86-85-86 86 Jurmel ET Bewersdorff, Bockhorn

HAH Fairness 13996079 1 87-87-86-86 86 Spirit Bewersdorff, Bockhorn

Erde 13750840 1 86-86-86-86 86 Juote Christiansen, Joertle

Eva 13750842 1 86-87-86-86 86 Juote Christiansen, Joertle

Edine 14348174 1 86-87-85-86 86 Juote Danker/Reese GbR, Brügge

Freche 14573002 1 86-86-84-86 86 Patrick Detlefsen, Süderbrarup

75


76

EXTERIEURSTARS

Fortsetzung Schwarzbunt

Name HB-Nr. La M-K-F-E Ges. Vater Besitzer

F 14200101 1 86-85-85-87 86 Lobito Göttsche, St. Margarethen

F 14200103 1 86-85-86-87 86 Lobito Göttsche, St. Margarethen

Fichte 14044279 1 86-87-85-86 86 Juote Gonnsen, Struckum

Franzi 14072209 1 86-86-84-86 86 Derby Habeck, Ellingstedt

HGS Fanella 14423505 1 85-87-85-86 86 Champion Jensen u. Ottzen, Sieverstedt

HGS Frankfurt 14423541 1 87-86-85-87 86 Jeopardy Jensen u. Ottzen, Sieverstedt

HGS Franziska 14423548 1 86-85-85-86 86 Kermit 2 Jensen u. Ottzen, Sieverstedt

HGS Uta 14423520 1 86-87-86-85 86 Champion Jensen u. Ottzen, Sieverstedt

Fora 14419912 1 87-87-84-86 86 Lobito Johannsen Jr., Lütjenhorn

Expose 14251730 1 86-87-87-84 86 Lyster Köpke, Felm

Florenz 14001640 1 83-85-85-87 86 Rubens Milchhof Wesenberg

Eska 14198972 1 87-86-84-86 86 Pinocchio Nagel, Löwenstedt

Faxi 14267301 1 86-86-87-85 86 Nog Juwel Olufs, Oevenum/Föhr

G.Westlife 13546977 1 85-86-85-86 86 Garter Sass-Hauschildt, Hemdingen

Escada 14087750 1 86-86-86-86 86 Stormatic Schneede, Gnutz

Ethik 13877289 1 85-87-86-86 86 Eminenz Schwarzlos, Wilstedt

Feesia 13999200 1 87-86-85-87 86 Patrick Schwarzlos, Wilstedt

Heidelady 14724276 1 84-85-86-86 86 Riverland Thies, Bornhöved

Ebba 13920493 1 84-86-86-86 86 Marshal ET Thiesen, Ellingstedt

Evening 13640086 1 84-87-86-87 86 Jasper Versuchsbetrieb, Karkendamm

NOG Tessa 00125994 1 85-87-86-85 86 Forbidden Versuchsbetrieb, Karkendamm

2600 13986166 1 86-87-86-86 86 Zunder Versuchsbetrieb, Karkendamm

2604 46631596 1 86-83-87-86 86 Magna Versuchsbetrieb, Karkendamm

Eimer 13921047 1 86-85-85-86 86 Pedant Voigt, Wester-Ohrstedt

SH Funke 14056240 1 84-85-86-86 86 Nog Jeremy Wendell GbR, Beringstedt

SH Model C 13547094 1 87-87-87-85 86 Champion Wendell GbR, Beringstedt

Eskimo 14004649 1 85-87-86-86 86 Zunder Westphal, Eutin

Eula 14004646 1 86-87-85-85 86 Big-J Westphal, Eutin

Faline 14004683 1 85-86-85-86 86 Ramos Westphal, Eutin

Eleisa 13713653 1 86-87-85-85 86 Arizona Wullweber, Todesfelde

HGS Usate v. Champion, Besitzer: Jensen und Ottzen

GbR, Sieverstedt Foto: Arkink

AG Jasmin v. Export, Besitzer: Andresen, Struxdorf

Foto: Schulze

Rind im Bild 1/2007

Eva v. Juote, Besitzer: T. Christiansen, Jörtle

Foto: Schulze


Rotbunt

Name HB-Nr. La M-K-F-E Ges. Vater Besitzer

Eider 14047712 1 88-86-86-88 87 Origin Knop, Osdorf

Falda 14118097 1 88-87-86-86 87 Cendi Schoof, Silberstedt

Frauke 14386033 1 88-88-87-85 87 Komtur Thormählen, Holtsee

Diana 13784203 1 88-88-86-86 87 Elite Red Wehde, Bünsdorf

Cristnelke 12752019 1 84-87-85-86 86 Almos Ahsbahs-Diercks, Sommerland

Edith 13745911 1 86-88-85-85 86 Hellion Behm, Homfeld

HBK Flower 13990381 1 86-87-84-86 86 Drummond Biehl, Kisdorf

Elfi 13836203 1 86-86-84-86 86 Jerom Carstensen, Lütjenholm

Emsige 13836209 1 86-87-85-87 86 Achtung Carstensen, Lütjenholm

Enzian 13836216 1 87-87-86-86 86 Achtung Carstensen, Lütjenholm

Fuchsie 14437351 1 85-88-83-87 86 Rotschenk Carstensen, Lütjenholm

Eifel 14169868 1 85-87-84-87 86 Origin Fechter, Hamdorf

Enjoy 14169876 1 85-86-86-86 86 Carabas Fechter, Hamdorf

Elfe 14044254 1 86-86-84-86 86 Finn Gonnsen, Struckum

Eusebia 13976078 1 86-86-86-86 86 Stadel Guelk, Henstedt-Ulzburg

Famosa 14554725 1 87-86-84-87 86 Faber Henningsen, Bockholm

Elbschloss 00026566 1 86-84-86-86 86 Komtur Jaacks, Hamburg

46671039 1 86-86-85-86 86 Sputnic Kamps, Groden

46671040 1 86-86-86-86 86 Jerom Kamps, Groden

Ellen 14047708 1 86-85-83-88 86 Origin Knop, Osdorf

Emmi 13727005 1 86-88-85-86 86 Ubot Lohse, Quarnstedt

Enzian 14226892 1 85-87-84-86 86 Jerom Lorenzen, Norderfriedrichskoog

Fara 14226909 1 87-87-86-86 86 Komtur Lorenzen, Norderfriedrichskoog

Fanja 14543307 1 85-87-86-85 86 Avanti Magens, Kollmar

Fiskus 14337233 1 87-83-83-88 86 Komtur Magens, Kollmar

Florida 14543311 1 86-86-86-86 86 Avanti Magens, Kollmar

Fabida 14302060 1 85-86-85-86 86 Chiffre Möller, Wester-Ohrstedt

Ela 14126940 1 86-86-86-86 86 Rubens Nissen, Olfhusum

Engel 14226898 1 86-85-86-86 86 Rudiboy Petersen, Olderup

Feige 13979040 1 87-87-84-86 86 Faber Postel, Rastorferpassau

Feldberg 13979028 1 85-87-84-86 86 Faber Postel, Rastorferpassau

Elke 13912347 1 86-86-84-86 86 Cadon Ratjen, Fitzbek

Erika 14179751 1 86-87-85-86 86 Finn Schmidt, Buchholz

Finja 13991270 1 85-86-85-86 86 Faber Schnoor, Schillsdorf

Frauke 14118093 1 85-87-86-86 86 Origin Schoof, Silberstedt

Edelstein 14167393 1 85-86-86-86 86 Stadel Thamling, Borsfl eth

Falma 14386039 1 85-86-85-86 86 Komtur Thormählen, Holtsee

Fee 14554724 1 86-86-85-86 86 Rubens Thormählen, Holtsee

Flocke 14386055 1 87-87-85-86 86 Komtur Thormählen, Holtsee

Freya 14152025 1 85-87-86-85 86 Kian Thormählen, Holtsee

Friesin 13873712 1 86-86-86-86 86 Komtur Thormählen, Holtsee

Electric 14163468 1 86-85-85-86 86 Allianz Tiemann, Drage

Edelstein 14137674 1 86-88-84-86 86 Lacoste Weingang, Hohenlockstedt

SH Egola 14056193 1 86-86-86-87 86 Achtung Wendell GbR, Beringstedt

Sh Fanja 14056226 1 86-86-86-85 86 Achtung Wendell GbR, Beringstedt

Rind im Bild 1/2007

EXTERIEURSTARS

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EXTERIEURSTARS

Rotbunt DN

Name HB-Nr. La M-K-F-E Ges. Vater Besitzer

Eike 14089118 1 86-86-85-86 86 Robel Junghans, Hannredder

Frauke 14432150 1 88-88-85-84 86 Ossian Junghans, Hannredder

Fibel 14543305 1 86-86-85-86 86 Magens, Kollmar

Angler

Name HB-Nr. La M-K-F-E Ges. Vater Besitzer

Fairlady 13973193 1 86-84-86-86 86 Centini Detlefsen, Boren

Frankreich 14371814 1 85-85-87-86 86 Walter Fuschera-Petersen, Fahrdorf

Ford 14391732 1 85-84-84-88 86 Stadel Hagge, Gross-Dannewerk

Elsbeth 14216102 1 84-85-88-86 86 Stadel Jensen, Südensee

Frieda 14058061 1 87-87-86-86 86 Faber Jepsen, Rieseby

Frieda 14434536 1 87-86-87-85 86 Cassino Jessen, Grossjoerl

Fanfare 14440856 1 87-86-85-86 86 Cator Matthiesen, Satrup

Formosa 14440889 1 87-86-85-87 86 Stadel Matthiesen, Satrup

First Lady 20801194 1 85-84-86-87 86 Fyn Aks Melchertsen, Norgaardholz

14413008 1 86-85-85-86 86 Stadel Niemann, Stoltebüll

Exquisite 14074970 1 86-86-86-87 86 Faber Prall & Marxen, Gettorf

Enka 14072240 1 85-86-84-87 86 Fyn Cent Riechmann, Munkbrarup

Exelente 14073970 1 86-87-86-86 86 Fyn Cent Schmidt, Norgaardholz

Fira 14031948 1 87-87-86-86 86 Cadon Stahmer, Sieversdorf

Espe 13910546 1 86-87-85-85 86 Faber Struve, Kalleby

Elke 13486257 1 87-87-84-85 85 Stadel Adam, Grosssoltbrueck

Fritzi 14178050 1 86-85-86-85 85 Fyn Cent Asmussen & Ottzen, Tastrup

Echo 13957880 1 87-85-85-85 85 Fyn Cent Boll, Nortorf/N

Elka 14171037 1 84-86-85-84 85 Censor Detlefsen, Boren

Felicitas 14171070 1 85-85-85-85 85 Cero Detlefsen, Boren

Francka 14371778 1 86-79-86-86 85 Walter Fuschera-Petersen, Fahrdorf

Fulda 14371767 1 86-85-86-85 85 Zamba Fuschera-Petersen, Fahrdorf

14040696 1 85-86-83-85 85 Stadel Hagge, Gross-Dannewerk

14391701 1 86-87-82-85 85 Stadel Hagge, Gross-Dannewerk

Ellen 13873691 1 86-85-84-85 85 Rubens Henningsen, Bockholm

Fairlady 14554727 1 86-83-85-85 85 Zamba Henningsen, Bockholm

Flokati 14554741 1 86-85-85-84 85 Wodka Henningsen, Bockholm

Flower 14554752 1 86-86-83-86 85 Zober Henningsen, Bockholm

Fanta 14232726 1 86-84-85-86 85 Viking Jacobsen, Hohenlieth

Elegante 14216100 1 83-83-85-86 85 Cadon Jensen, Südensee

Elke 13732090 1 84-85-86-85 85 Dakota Jensen, Südensee

Fanny 14216142 1 83-85-85-85 85 Fyn Cent Jensen, Südensee

Flunder 14216122 1 82-85-86-85 85 Fyn Cent Jensen, Südensee

Fury 14216168 1 85-84-86-84 85 Stadel Jensen, Südensee

Edeltraud 14110074 1 87-86-83-84 85 B Jurist Jessen, Grossjoerl

Foxi 14110100 1 86-85-83-85 85 Censor Jessen, Grossjoerl

Fahne 14167071 1 86-84-84-86 85 Chartres Joost, Gintoft

Eddi 14183834 1 85-85-83-85 85 Fyn Cent Jordt, Sörup

Floh 14395768 1 85-83-83-86 85 Arena Knop, Osdorf

Rind im Bild 1/2007


Name HB-Nr. La M-K-F-E Ges. Vater Besitzer

Famba 14440860 1 85-84-86-85 85 Faber Matthiesen, Satrup

Folke 14440903 1 84-85-85-86 85 Django Matthiesen, Satrup

Freche 14440876 1 85-86-86-85 85 Stadel Matthiesen, Satrup

Fritzi 14440898 1 85-86-85-84 85 Stadel Matthiesen, Satrup

Fuchs 14440899 1 86-84-84-85 85 Django Matthiesen, Satrup

Fulda 14440873 1 86-84-85-85 85 Walstad Matthiesen, Satrup

Fanny 14179885 1 85-85-83-85 85 B Jurist Meggers, Kl. Rüde

Foxtrott 14370519 1 84-86-85-85 85 Stadel Melchertsen, Norgaardholz

Fax 14701119 1 83-84-84-86 85 Zamba Meyn-Winder, Bimöhlen

Eugenie 13862435 1 84-85-84-85 85 Fyn Cent Nielsen/Höpner GbR, Hürup

14413004 1 83-87-83-85 85 Stadel Niemann, Stoltebüll

Felicitas 14370510 1 86-85-84-84 85 Stadel Nissen, Dollerupholz

Flipper 14373405 1 85-86-83-86 85 Cadon Nissen, Norgaardholz

Fanny 14359233 1 86-84-84-86 85 Zober Paulsen-Schlüter, Tolk

Feige 14359236 1 86-85-85-85 85 Valedo Paulsen-Schlüter, Tolk

Fichte 14359230 1 83-82-85-86 85 Walter Paulsen-Schlüter, Tolk

Fidschi 14359215 1 85-84-85-85 85 Drallus Paulsen-Schlüter, Tolk

Elena 14073516 1 86-85-85-84 85 Faber Petersen-Knutzen, Scholderup

Flocke 14490233 1 83-85-86-85 85 Deister Petersen-Knutzen, Scholderup

F 182 14178182 1 85-84-85-85 85 Walstad Petersen, Gangerschilddorf

Elba 14182987 1 82-85-86-85 85 Fyn Cent Richelsen, Kl. Wolstrup

Freya 14514416 1 85-86-83-85 85 Faber Richelsen, Kl. Wolstrup

Frieda 14072250 1 85-84-86-84 85 Cator Riechmann, Munkbrarup

Ente 14252376 1 85-85-83-85 85 Censor Sacht, Thumby

Frieda 14434903 1 82-84-85-86 85 Dragomir Schlott, Munkbrarup

13482395 1 87-86-85-83 85 Baldo Schmidt, Ulsnis

La - Laktationsnummer; M = Milchtyp; K = Körper; F = Fundament; E = Euter; Ges. = Gesamtnote

Florida v. Avanti, Besitzer: H. Magens,

Kollmar Foto: Arkink

SH Egola v. Achtung, Besitzer: Wendell

GbR, Beringstedt Foto: Arkink

Rind im Bild 1/2007

Fira v. Cadon, Besitzer: H.-D. Hamann,

Kiel-Moorsee Foto: Schulze

EXTERIEURSTARS

Fahne v. Chartres, Besitzer: H.J. Joost,

Gintoft Foto: Arkink

79


80

BULLENSEITEN

RZG 146

RZM 133

Tö. 65 Betr. 36 Si. 85%

1. Lakt.

Milch-kg 8346 + 1901

Fett-% 3,92 - 0,20

Fett-kg 327 + 57

Eiw.-% 3,38 - 0,04

Eiw.-kg 282 + 61

RZE 143

Tö. 53 Betr. 28 Si. 81%

Milchtyp 110

Körper 128

Fundament 135

Euter 131

RZS 104

RZZ 107

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 102 97

Kalbeverlauf 98 96

Kälberverluste 109 111

RZN 116

Si. 74%

RZD 98 Si. 75%

RZG 140

RZM 140

Si. 35%

Tö. 65 Betr. 34 Si. 84%

1. Lakt.

Milch-kg 9159 + 2418

Fett-% 3,67 - 0,31

Fett-kg 336 + 65

Eiw.-% 3,28 - 0,11

Eiw.-kg 300 + 71

RZE 129

Tö. 65 Betr. 34 Si. 84%

Milchtyp 115

Körper 118

Fundament 119

Euter 120

RZS 107

RZZ 99

RZN 100

Si. 74%

RZD 103 Si. 70%

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 98 97

Kalbeverlauf 103 103

Kälberverluste 99 99

Si. 39%

JANGO

geb.: 18.10.2000

Zü.: Kleemann GbR,

Hage

Bes.: MR

Rind im Bild 1/2007

Jocko Besn 10.504921

Sutane DE 03.42914455

02/88-88-87-90/89/

3/3 LA 12539 4,56 572 3,38 424

HL3 14907 4,49 670 3,29 490

Produktion

Fundamente

Euter

10.831082 TL TV

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 122 groß

Milchcharakter derb 101 scharf/edel

Körpertiefe wenig 115 viel

Stärke schwach 119 stark

Beckenneigung ansteigend 105 abfallend

Beckenbreite schmal 117 breit

Hinterbeinwinkel. steil 66 gewinkelt

Klauen fl ach 139 hoch


Sprunggelenk derb 108 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 111 parallel

Hintereuterhöhe tief 139 hoch

Zentralband schwach 129 stark

Strichplatzierung vorn außen 109 innen

Strichplatzierung hinten außen 113 innen

Vordereuteraufh. lose 117 fest

Eutertiefe tief 110 hoch

Strichlänge kurz 114 lang

BRAVO S

geb.: 01.12.2000

Zü.: Kanada

Bes.: MR

Brett 10.504943


A M Jennie CA 7175719

(3) 87 VG/

4/4 LA 10850 3,65 396 3,12 339

HL4 12852 3,56 458 3,04 391

Milchmenge

Euterqualität

Abstammung

Besne Buck 10.504174

Pala FR 56.91017484

Lukas 10.133479

Sonora DE 03.40988329

04/88-91-83-86/87

2/2 LA 10555 4,53 478 3,67 387

10.503742 TL TV

v. Luke

Bellwood 10.504219

RC S Kaye US 14334791

Mattie G 10.504633

S R Jen

(1) 87 VG

CA 6724241

2/2 LA 10393 4,17 433 3,46 360

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 116 groß

Milchcharakter derb 104 scharf/edel

Körpertiefe wenig 106 viel

Stärke schwach 107 stark

Beckenneigung ansteigend 92 abfallend

Beckenbreite schmal 108 breit

Hinterbeinwinkel. steil 101 gewinkelt

Klauen fl ach 121 hoch

Sprunggelenk derb 114 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 105 parallel

Hintereuterhöhe tief 120 hoch

Zentralband schwach 118 stark

Strichplatzierung vorn außen 110 innen

Strichplatzierung hinten außen 114 innen

Vordereuteraufh. lose 110 fest

Eutertiefe tief 105 hoch

Strichlänge kurz 94 lang





v. Rudolph


BOSCO

geb.: 11.07.2002

Zü.: Draek-Janssen,

Straelen

Bes.: RMV

Bormio 10.505162

Heliane DE 05.32031685

01/87-85-84-85/85/

1/1 LA 11803 4,06 479 3,47 409

Eiweiß-%

Melkbarkeit

Pedigree

10.802569 TL TV

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 110 groß

Milchcharakter derb 91 scharf/edel

Körpertiefe wenig 104 viel

Stärke schwach 114 stark

Beckenneigung ansteigend 111 abfallend

Beckenbreite schmal 108 breit

Hinterbeinwinkel. steil 100 gewinkelt

Klauen fl ach 102 hoch

Sprunggelenk derb 99 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 121 parallel

Hintereuterhöhe tief 111 hoch

Zentralband schwach 121 stark

Strichplatzierung vorn außen 102 innen

Strichplatzierung hinten außen 101 innen

Vordereuteraufh. lose 99 fest

Eutertiefe tief 98 hoch

Strichlänge kurz 102 lang

BEIFALL

geb.: 06.10.2002

Zü.: Jürgen Hintze,

Trebel

Bes.: MR


Bormio 10.505162


Janin DE 03.40226255

04/90-90-90-90/90/

6/5 LA 10402 5,26 547 3,39 353

HL4 12435 5,10 634 3,34 415

Milchmenge

Zellzahl

Bellwood 10.504219

Valtellina IT 16.00017089

Esquimau 10.504266

Heli

(3) 43+44/87

DE 07.26174154

5/4 LA 11986 4,56 546 3,61 433

10.462484 TL TV

„Haifa“, Brinkmann GbR, Ringstedt

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 117 groß

Milchcharakter derb 101 scharf/edel

Körpertiefe wenig 90 viel

Stärke schwach 100 stark

Beckenneigung ansteigend 109 abfallend

Beckenbreite schmal 105 breit

Hinterbeinwinkel. steil 95 gewinkelt

Klauen fl ach 101 hoch

Sprunggelenk derb 104 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 115 parallel

Hintereuterhöhe tief 108 hoch

Zentralband schwach 112 stark

Strichplatzierung vorn außen 94 innen

Strichplatzierung hinten außen 117 innen

Vordereuteraufh. lose 110 fest

Eutertiefe tief 95 hoch

Strichlänge kurz 94 lang



Rind im Bild 1/2007

v. Cleitus

Bellwood 10.504219

Valtellina IT 16.00017089

Airliner 10.504458

M.Misty

(2) 84 GP

US 15378701

2/1 LA 11158 3,97 443 3,07 343

v. Mountain

BULLENSEITEN

RZG 134

RZM 136

Tö. 58 Betr. 35 Si. 76%

100 Tg

Milch-kg 2991 + 1436

Fett-% 3,85 - 0,07

Fett-kg 115 + 52

Eiw.-% 3,29 + 0,17

Eiw.-kg 98 + 65

RZE 112

Tö. 27 Betr. 19 Si. 71%

Milchtyp 93

Körper 112

Fundament 109

Euter 111

RZS 100

Si. 61%

RZD 107 Si. 56%

RZZ -

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 103 114

Kalbeverlauf 97

Kälberverluste 103

RZN 104

RZG 128

RZM 125

RZE 117

Si. 31%

Tö. 63 Betr. 50 Si. 72%

100 Tg

Milch-kg 2771 + 1701

Fett-% 3,96 + 0

Fett-kg 110 + 69

Eiw.-% 3,17 - 0,15

Eiw.-kg 88 + 44

Tö. 75 Betr. 34 Si. 31%

Milchtyp 104

Körper 112

Fundament 110

Euter 114

RZS 113

Si. 59%

RZD 104 Si. 51%

RZZ -

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 102

Kalbeverlauf 90

Kälberverluste 99

RZN 108

Si. 29%

81


82

BULLENSEITEN

RZG 123

RZM 110

Tö. 104 Betr. 55 Si. 77%

100 Tg

Milch-kg 2858 + 1587

Fett-% 3,80 - 0,41

Fett-kg 109 + 24

Eiw.-% 3,08 - 0,26

Eiw.-kg 88 + 29

RZE 140

Tö. 52 Betr. 28 Si. 81%

Milchtyp 121

Körper 114

Fundament 143

Euter 125

RZS 110

RZZ -

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 103

Kalbeverlauf 98

Kälberverluste 106

RZN 109

Si. 63%

RZD 93 Si. 63%

RZG 122

RZM 110

RZE 135

RZS 108

RZZ -

RZN 109

Si. 23%

Tö. 109 Betr. 85 Si. 80%

100 Tg

Milch-kg 2860 + 1331

Fett-% 3,60 - 0,59

Fett-kg 103 - 2

Eiw.-% 3,12 - 0,11

Eiw.-kg 89 + 35

Tö. 37 Betr. 29 Si. 75%

Milchtyp 112

Körper 109

Fundament 135

Euter 127

Si. 67%

RZD 103 Si. 48%

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 96 107

Kalbeverlauf 95

Kälberverluste 108

Si. 28%

BRAVEHEART

geb.: 24.03.2002

Zü.: USA

Bes.: MR

Rind im Bild 1/2007

Marshall 43.290977

Rapture US 15607283

(2) 92 EX/

2/2 LA 13568 3,84 521 3,29 447

HL2 15609 4,14 646 3,25 507

Kuhfamilie

Fundamente

Schaupotenzial

10.505422 TL TV

Bellwood 10.504219

Elton Mara US 14840387

Luke 10.504131

Raven

(3) 95 EX

US 14435688

3/3 LA 13009 4,06 528 3,36 437

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 120 groß

Milchcharakter derb 118 scharf/edel

Körpertiefe wenig 102 viel

Stärke schwach 97 stark

Beckenneigung ansteigend 86 abfallend

Beckenbreite schmal 100 breit

Hinterbeinwinkel. steil 77 gewinkelt

Klauen fl ach 125 hoch

Sprunggelenk derb 125 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 140 parallel

Hintereuterhöhe tief 108 hoch

Zentralband schwach 124 stark

Strichplatzierung vorn außen 113 innen

Strichplatzierung hinten außen 120 innen

Vordereuteraufh. lose 124 fest

Eutertiefe tief 109 hoch

Strichlänge kurz 115 lang

WINDSPIEL

geb.: 06.05.2002

Zü.: USA

Bes.: MR



Willstar 10.503700


Miss Metro US 123487324

(1) 89 VG/

2/2 LA 16511 4,01 662 3,04 502

HL2 18490 3,93 726 2,92 539

Pedigree

Fundamente

Euter

„Fortuna“, S. Warnken, Grasberg

10.461920 TL TV

v. Blackstar

Aerostar 10.503398

Maggie CA 5280005

Metro 10.504640

Jwl Nelda

(3) 90 EX

US 15153014

7/7 LA 11810 3,83 452 3,27 386

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 109 groß

Milchcharakter derb 111 scharf/edel

Körpertiefe wenig 100 viel

Stärke schwach 97 stark

Beckenneigung ansteigend 99 abfallend

Beckenbreite schmal 103 breit

Hinterbeinwinkel. steil 78 gewinkelt

Klauen fl ach 123 hoch

Sprunggelenk derb 127 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 117 parallel

Hintereuterhöhe tief 128 hoch

Zentralband schwach 117 stark

Strichplatzierung vorn außen 121 innen

Strichplatzierung hinten außen 121 innen

Vordereuteraufh. lose 114 fest

Eutertiefe tief 101 hoch

Strichlänge kurz 124 lang









v. Prelude


FEWIL

geb.: 09.07.2002

Zü.: Dänemark

Bes.: RSH

Ford 10.505089

Juliet DK 33.72301504

(1) 90 EX/

2/1 LA 12241 3,76 460 3,51 430

Eiweiß-%

Fundamente

Euter

10.565310 TL TV

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 112 groß

Milchcharakter derb 108 scharf/edel

Körpertiefe wenig 125 viel

Stärke schwach 114 stark

Beckenneigung ansteigend 119 abfallend

Beckenbreite schmal 109 breit

Hinterbeinwinkel. steil 86 gewinkelt

Klauen fl ach 117 hoch

Sprunggelenk derb 111 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 97 parallel

Hintereuterhöhe tief 112 hoch

Zentralband schwach 108 stark

Strichplatzierung vorn außen 117 innen

Strichplatzierung hinten außen 109 innen

Vordereuteraufh. lose 108 fest

Eutertiefe tief 105 hoch

Strichlänge kurz 112 lang

VELVET

geb.: 20.02.2001

Zü.: Kanada

Bes.: MR



Gibson 10.503625


HH L Delta CA 7055431

(6) 92 EX/

6/5 LA 11686 3,92 458 3,34 390

HL5 13637 4,10 559 3,31 452

Schautyp

Zellzahl

Euter

Juror 10.504296

Carla IT 36.04011441

Lord Lily 10.501398

Jeannette

(1) 86 VG

DK 73.38000151

1/1 LA 10965 3,54 388 3,48 382

10.503741 TL TV

Rind im Bild 1/2007

v. Mascot

Jed 10.504076

Impala US 13424961

Starleader 10.503522

HHR Dorie

(4) 92 EX

CA 6250024

5/5 LA 12391 3,62 449 3,18 394

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 117 groß

Milchcharakter derb 120 scharf/edel

Körpertiefe wenig 111 viel

Stärke schwach 102 stark

Beckenneigung ansteigend 107 abfallend

Beckenbreite schmal 122 breit

Hinterbeinwinkel. steil 92 gewinkelt

Klauen fl ach 116 hoch

Sprunggelenk derb 102 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 120 parallel

Hintereuterhöhe tief 124 hoch

Zentralband schwach 109 stark

Strichplatzierung vorn außen 116 innen

Strichplatzierung hinten außen 106 innen

Vordereuteraufh. lose 130 fest

Eutertiefe tief 135 hoch

Strichlänge kurz 98 lang





v. Raider

BULLENSEITEN

RZG 119

RZM 111

Tö. 59 Betr. 50 Si. 73%

100 Tg

Milch-kg 2765 + 589

Fett-% 3,88 - 0,17

Fett-kg 107 + 9

Eiw.-% 3,31 + 0,13

Eiw.-kg 91 + 32

RZE 126

Tö. 30 Betr. 25 Si. 72%

Milchtyp 110

Körper 118

Fundament 120

Euter 117

RZS 105

Si. 58%

RZD 105 Si. 48%

RZZ -

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 88

Kalbeverlauf 112

Kälberverluste 94

RZN 108

RZG 119

RZM 107

RZE 143

Si. 30%

Tö. 62 Betr. 29 Si. 83%

1. Lakt.

Milch-kg 7933 + 597

Fett-% 4,04 + 0,00

Fett-kg 321 + 24

Eiw.-% 3,45 + 0,01

Eiw.-kg 273 + 21

Tö. 51 Betr. 23 Si. 80%

Milchtyp 125

Körper 121

Fundament 121

Euter 138

RZS 113

Si. 70%

RZD 101 Si. 68%

RZZ 81

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 100 110

Kalbeverlauf 93 97

Kälberverluste 69 91

RZN 109

Si. 26%

83


84

BULLENSEITEN

RZG 118

RZM 115

Tö. 47 Betr. 38 Si. 70%

100 Tg

Milch-kg 2817 + 699

Fett-% 3,86 - 0,09

Fett-kg 109 + 21

Eiw.-% 3,26 + 0,13

Eiw.-kg 92 + 35

RZE 117

Tö. 22 Betr. 18 Si. 66%

Milchtyp 97

Körper 104

Fundament 107

Euter 122

RZS 103

RZZ -

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 103

Kalbeverlauf 112

Kälberverluste 101

RZN 104

Si. 55%

RZD 97 Si. 41%

RZG 117

RZM 112

Si. 33%

Tö. 48 Betr. 36 Si. 69%

100 Tg

Milch-kg 2671 + 918

Fett-% 3,96 + 0,06

Fett-kg 106 + 43

Eiw.-% 3,18 - 0,05

Eiw.-kg 85 + 27

RZE 125

Tö. 21 Betr. 17 Si. 69%

Milchtyp 112

Körper 115

Fundament 120

Euter 117

RZS 110

RZZ -

RZN 101

Si. 57%

RZD 91 Si. 61%

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 100

Kalbeverlauf 107

Kälberverluste 98

Si. 32%

ZETT

geb.: 15.09.2002

Zü.: Walter Fischer,

Brunsbek

Bes.: RSH

Rind im Bild 1/2007

Zunder 10.820416

Zeremonie DE 01.11775810

02/88-87-86-84/86/

3/3 LA 12102 3,97 481 3,59 434

HL3 12720 4,10 522 3,73 475

Abstammung

Eiweiß-%

Euter

10.565701 TL TV

„Gera“, R. Karkossa, Großkönigsförde

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 95 groß

Milchcharakter derb 99 scharf/edel

Körpertiefe wenig 112 viel

Stärke schwach 113 stark

Beckenneigung ansteigend 86 abfallend

Beckenbreite schmal 119 breit

Hinterbeinwinkel. steil 88 gewinkelt

Klauen fl ach 109 hoch

Sprunggelenk derb 100 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 90 parallel

Hintereuterhöhe tief 111 hoch

Zentralband schwach 98 stark

Strichplatzierung vorn außen 118 innen

Strichplatzierung hinten außen 114 innen

Vordereuteraufh. lose 123 fest

Eutertiefe tief 114 hoch

Strichlänge kurz 103 lang

LABIATE

geb.: 26.08.2002

Zü.: Frank Thomsen,

Kleinwiehe

Bes.: RSH


Ladin 10.560914


Zaire DE 01.11091776

04/87-86-86-88/87/

4/4 LA 11332 4,19 475 3,46 392

HL4 12301 4,33 533 3,44 423

Allrounder

Pedigree

Exterieur

„Gesa“, W. Singelmann, Tramm

Zack 10.504382

Rohtdorn DE 01.08015561

Fatal 10.504449

USA DE 01.02683911

03/86-89-85-87/87

3/3 LA 10385 3,91 406 3,51 365

10.565521 TL TV

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 112 groß

Milchcharakter derb 109 scharf/edel

Körpertiefe wenig 105 viel

Stärke schwach 109 stark

Beckenneigung ansteigend 104 abfallend

Beckenbreite schmal 111 breit

Hinterbeinwinkel. steil 81 gewinkelt

Klauen fl ach 115 hoch

Sprunggelenk derb 101 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 114 parallel

Hintereuterhöhe tief 123 hoch

Zentralband schwach 96 stark

Strichplatzierung vorn außen 109 innen

Strichplatzierung hinten außen 112 innen

Vordereuteraufh. lose 113 fest

Eutertiefe tief 106 hoch

Strichlänge kurz 107 lang



v. Tonic

Luke 10.504131

Sierra DE 01.08319562

Salto 10.561008

Tinka DE 01.08666081

03/91-91-90-89/90

8/8 LA 11806 4,27 504 3,32 392

v. Prelude


RAIN MAN

geb.: 06.03.2001

Zü.: USA

Bes.: RSH

Rainbow 10.297551

M.Angel US 1.20092956

(1) 86 VG/

1/1 LA 13488 3,81 514 3,29 444

Milchmenge

Outcross

Geburten

„Fresa“, P. Alpen, Oldendorf

10.297661

Rind im Bild 1/2007

TL TV

Momentum 10.297218

Lman 616 US 14373103

Mandel 10.504261

Amber

(3) 93 EX

US 14458034

3/3 LA 14402 3,67 528 3,1 446

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 112 groß

Milchcharakter derb 108 scharf/edel

Körpertiefe wenig 108 viel

Stärke schwach 103 stark

Beckenneigung ansteigend 85 abfallend

Beckenbreite schmal 103 breit

Hinterbeinwinkel. steil 91 gewinkelt

Klauen fl ach 125 hoch

Sprunggelenk derb 93 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 100 parallel

Hintereuterhöhe tief 111 hoch

Zentralband schwach 130 stark

Strichplatzierung vorn außen 116 innen

Strichplatzierung hinten außen 135 innen

Vordereuteraufh. lose 108 fest

Eutertiefe tief 102 hoch

Strichlänge kurz 95 lang

HEPCAT RED

geb.: 10.07.2001

Zü.: USA

Bes.: RSH


Lentini RF 10.135508


HV Haley US 15775626

(2) 88 VG/

2/2 LA 10528 4,42 465 3,63 382

HL2 11418 4,34 496 3,79 433

Milchmenge

Exterieur

Zellzahl

„Fliege“, E. Schurbohm, Hoffeld

10.297671 TL TV

v. Bell Elton

Luke 10.504131

Monique US 14122737

Factor RF 10.504086

Hope Red

(1) 88 VG

US 14169148

1/1 LA 11763 4,44 522 3,66 431

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 121 groß

Milchcharakter derb 116 scharf/edel

Körpertiefe wenig 110 viel

Stärke schwach 103 stark

Beckenneigung ansteigend 100 abfallend

Beckenbreite schmal 121 breit

Hinterbeinwinkel. steil 95 gewinkelt

Klauen fl ach 115 hoch

Sprunggelenk derb 116 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 106 parallel

Hintereuterhöhe tief 109 hoch

Zentralband schwach 110 stark

Strichplatzierung vorn außen 109 innen

Strichplatzierung hinten außen 114 innen

Vordereuteraufh. lose 111 fest

Eutertiefe tief 111 hoch

Strichlänge kurz 104 lang





v. Jubilant

BULLENSEITEN

RZG 123

RZM 123

Tö. 45 Betr. 42 Si. 80%

1. Lakt.

Milch-kg 8187 + 1931

Fett-% 3,94 - 0,22

Fett-kg 323 + 62

Eiw.-% 3,21 - 0,23

Eiw.-kg 263 + 44

RZE 119

Tö. 30 Betr. 29 Si. 73%

Milchtyp 110

Körper 111

Fundament 110

Euter 116

RZS 106

Si. 66%

RZD 101 Si. 65%

RZZ 95

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 90 94

Kalbeverlauf 107 86

Kälberverluste 106 96

RZN 100

RZG 119

RZM 110

RZE 129

Si. 30%

Tö. 75 Betr. 60 Si. 78%

100 Tg

Milch-kg 2786 + 1325

Fett-% 3,79 - 0,57

Fett-kg 106 + 8

Eiw.-% 3,16 - 0,13

Eiw.-kg 88 + 34

Tö. 26 Betr. 24 Si. 69%

Milchtyp 121

Körper 122

Fundament 119

Euter 117

RZS 115

Si. 80%

RZD 93 Si. 44%

RZZ -

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 109 94

Kalbeverlauf 87

Kälberverluste 100

RZN 107

Si. 33%

85


86

BULLENSEITEN

RZG 116

RZM 107

Tö. 65 Betr. 55 Si. 80%

1. Lakt.

Milch-kg 7075 + 1206

Fett-% 3,95 - 0,45

Fett-kg 280 + 13

Eiw.-% 3,36 - 0,13

Eiw.-kg 238 + 28

RZE 132

Tö. 33 Betr. 27 Si. 72%

Milchtyp 93

Körper 121

Fundament 120

Euter 133

RZS 113

RZZ -

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 109

Kalbeverlauf 102

Kälberverluste 89

RZN 105

Si. 65%

RZD 95 Si. 46%

RZG 127

RZM 121

Si. 22%

Tö. 57 Betr. 42 Si. 79%

1. Lakt.

Milch-kg 7721 + 1454

Fett-% 3,99 - 0,10

Fett-kg 308 + 53

Eiw.-% 3,26 - 0,08

Eiw.-kg 252 + 42

RZE 123

Tö. 36 Betr. 27 Si. 76%

Milchtyp 107

Körper 104

Fundament 115

Euter 123

RZS 99

RZZ 102

RZN 110

Si. 66%

RZD 101 Si. 61%

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 104 95

Kalbeverlauf 101 100

Kälberverluste 99 105

Si. 34%

JAKE RED

geb.: 27.03.2001

Zü.: USA

Bes.: RSH

Rind im Bild 1/2007

Sovereign 10.297558

Arc-Red

(1) 90 EX/

US 17200148

1/1 LA 11873 3,45 410 3 356

Exterieur

Zellzahl

Substanz

„Flora“, K. Kung, Luhnstedt

10.297654

TL TV

Leader 10.502919

Shanda RF US 13640219

Johnson 10.504509

Jubi-Red

(1) 90 EX

US 14426383

2/2 LA 12296 3,49 429 3,58 440

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 113 groß

Milchcharakter derb 88 scharf/edel

Körpertiefe wenig 114 viel

Stärke schwach 129 stark

Beckenneigung ansteigend 81 abfallend

Beckenbreite schmal 136 breit

Hinterbeinwinkel. steil 100 gewinkelt

Klauen fl ach 111 hoch

Sprunggelenk derb 106 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 128 parallel

Hintereuterhöhe tief 138 hoch

Zentralband schwach 124 stark

Strichplatzierung vorn außen 105 innen

Strichplatzierung hinten außen 116 innen

Vordereuteraufh. lose 126 fest

Eutertiefe tief 116 hoch

Strichlänge kurz 118 lang

STABILO

geb.: 05.04.2001

Zü.: Italien

Bes.: ZBH



E U R O

G E N E T I C

Stadel 10.297344


Queen Red IT 75.00000198

(1) 83 GP/

1/1 LA 9533 4,35 415 3,54 337

Milchmenge

Euter

„Cindy“, H. Müller, Eberstadt

10.922092 TL TV

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 107 groß

Milchcharakter derb 104 scharf/edel

Körpertiefe wenig 99 viel

Stärke schwach 97 stark

Beckenneigung ansteigend 98 abfallend

Beckenbreite schmal 89 breit

Hinterbeinwinkel. steil 103 gewinkelt

Klauen fl ach 125 hoch

Sprunggelenk derb 118 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 93 parallel

Hintereuterhöhe tief 114 hoch

Zentralband schwach 98 stark

Strichplatzierung vorn außen 112 innen

Strichplatzierung hinten außen 106 innen

Vordereuteraufh. lose 122 fest

Eutertiefe tief 121 hoch

Strichlänge kurz 98 lang








v. Jubilant

Stollberg 10.627323

KNS Double DE 10.15106572

Laredo Red 10.297224

Pilas RF

(3) 85 VG

IT 10.00033354

4/4 LA 9839 3,65 359 3,3 325

v. Mascot


STAVROS

geb.: 15.07.2001

Zü.: Italien

Bes.: RUW

Stadel 10.297344

Vienna Red

(2) 90 EX/

IT 4.01039395

3/3 LA 15073 3,88 585 3,43 517

HL3 16568 4 663 3,34 553

Rahmen

Exterieur

Kuhfamilie

„Klaer“, R. Baumann, Rees

10.915966 TL TV

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 133 groß

Milchcharakter derb 112 scharf/edel

Körpertiefe wenig 100 viel

Stärke schwach 109 stark

Beckenneigung ansteigend 96 abfallend

Beckenbreite schmal 114 breit

Hinterbeinwinkel. steil 85 gewinkelt

Klauen fl ach 115 hoch

Sprunggelenk derb 119 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 115 parallel

Hintereuterhöhe tief 112 hoch

Zentralband schwach 113 stark

Strichplatzierung vorn außen 107 innen

Strichplatzierung hinten außen 112 innen

Vordereuteraufh. lose 109 fest

Eutertiefe tief 119 hoch

Strichlänge kurz 115 lang

WILG

geb.: 07.08.2001

Zü.: Niederlande

Bes.: Niederlande


Lightning 10.501529


Ruth 43

(1) 85 VG/

NL 266228457

1/1 LA 8985 4,55 409 3,37 303

Outcross

Eiweiß

Exterieur

Stollberg 10.627323

KNS Double DE 10.15106572

Factor RF 10.504086

Rosalie 4

(3) 84 GP

IT 24010647

3/3 LA 7176 4,61 331 3,23 232

10.297738

Rind im Bild 1/2007

v. Logic Red

Labelle 10.501321

Tilly NL 813510817

Trademark 10.297392

Ruth 13

(4) 89 VG

NL 283683471

3/3 LA 10397 4,63 481 3,58 372

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 120 groß

Milchcharakter derb 114 scharf/edel

Körpertiefe wenig 105 viel

Stärke schwach 97 stark

Beckenneigung ansteigend 89 abfallend

Beckenbreite schmal 107 breit

Hinterbeinwinkel. steil 91 gewinkelt

Klauen fl ach 114 hoch

Sprunggelenk derb

trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 122 parallel

Hintereuterhöhe tief 117 hoch

Zentralband schwach 132 stark

Strichplatzierung vorn außen 112 innen

Strichplatzierung hinten außen 128 innen

Vordereuteraufh. lose 119 fest

Eutertiefe tief 124 hoch

Strichlänge kurz 95 lang


E U R O

G E N E T I C




v. Sier

BULLENSEITEN

RZG 121

RZM 111

Tö. 66 Betr. 60 Si. 79%

100 Tg

Milch-kg 2872 + 1234

Fett-% 3,68 - 0,50

Fett-kg 106 + 10

Eiw.-% 3,10 - 0,09

Eiw.-kg 89 + 34

RZE 133

Tö. 36 Betr. 33 Si. 76%

Milchtyp 116

Körper 129

Fundament 123

Euter 120

RZS 110

Si. 65%

RZD 96 Si. 53%

RZZ 89

Bulle Töchter

Befruchtung

Fruchtbarkeit 79 91

Kalbeverlauf 97 99

Kälberverluste 95 98

RZN 112

RZG 121

RZM 116

RZE 129

RZS 102

RZD

RZZ -

RZN 100

Si. 34%

Tö. 120 Betr. 83 Si. 81%

Milch-kg + 887

Fett-% + 0,02

Fett-kg + 39

Eiw.-% + 0,06

Eiw.-kg + 35

Tö. 53 Betr. 35 Si. 80%

Milchtyp 114

Körper 116

Fundament 113

Euter 126

Befruchtung

Fruchtbarkeit

Kalbeverlauf

Kälberverluste

Si. 75%

Bulle Töchter

Si. 35%

87


88

BULLENSEITEN

RZG 123

RZM 116

Tö. 39 Betr. 28 Si. 74%

100 Tg

Milch-kg 2475 + 1064

Fett-% 4,33 - 0,37

Fett-kg 107 + 21

Eiw.-% 3,31 - 0,15

Eiw.-kg 82 + 27

RZE 124

Tö. 28 Betr. 21 Si. 71%

Milchtyp 117

Körper 114

Fundament 120

Euter 122

RZS 103

RZZ -

RZN 113

Si. 59%

RZD 106 Si. 45%

Bulle Töchter

Befruchtung **

Fruchtbarkeit 104 91

Kalbeverlauf 90

Kälberverluste 91

Name/Nr.

Vater

Mutter

Mutters Vater

Mutters Mutters Vater

RZG RZM

ZW

RZE RZS RZN

SI% MTY

Bemerkung

Preis

KÖR FUN EUT

Standardisierte Zuchtwerte

Größe

Milchcharakter

Körpertiefe

Stärke

Beckenneigung

Beckenbreite

Hinterbeinwinkel.

Klauen

Sprunggelenk

Hinterbeinstellung

Hintereuterhöhe

Zentralband

Strichplatzierung vorn

Strichplatzierung hinten

Vordereuteraufh.

Eutertiefe

Strichlänge

SCHWARZBUNT

Bolton 10.505807 TL TV

Hershel

Blessing

Convincer

Bellwood

142 132 147 106 107

+2.360 -0,28 +67 -0,21 +58

75 124 125 122 141

Bullenvater

49,00 €

88 100 112

126

124

111

108

100

112

108

122

-

118

140

122

122

120

135

126

105












DAGUFA

geb.: 19.09.2001

Zü.: Cord Riechmann,

Munkbrarup

Bes.: RSH

SCHWARZBUNT

Mr. Burns RF 10.503914 TL TV

Markim

Maggie

Storm

Astre

129 121 144 94

+1302 -0,15 +39 -0,01 +43

71 128 132 122 131

Bullenvater

42,00 €

88 100 112

138

128

105

98

97

118

73

122

-

120

123

115

112

97

128

118

86












Rind im Bild 1/2007

Stadel 10.297344

Weide DE 01.10904861

04/85-80-82-84/83/

7/7 LA 10488 4,21 442 3,39 356

HL5 11858 4,2 498 3,33 395

Abstammung

Milchmenge

Exterieur

SCHWARZBUNT

Darling 10.505548

Winchester

Tisana ET

Luke

Blackstar

122 115 124 112 108

+1205 -0,28 +23 -0,05 +36

74 111 104 112 126

Blutführung

18,00 €

88 100 112

109

111

95

92

104

98

104

108

-

114

120

118

97

107

125

123

86







10.595997 TL TV

Standardisierte Zuchtwerte

Merkmal Extrem

88


100


112


124

▼ Extrem

Größe klein 120 groß

Milchcharakter derb 117 scharf/edel

Körpertiefe wenig 97 viel

Stärke schwach 98 stark

Beckenneigung ansteigend 114 abfallend

Beckenbreite schmal 107 breit

Hinterbeinwinkel. steil 90 gewinkelt

Klauen fl ach 117 hoch

Sprunggelenk derb 125 trocken

Hinterbeinstellung hackeneng 113 parallel

Hintereuterhöhe tief 114 hoch

Zentralband schwach 108 stark

Strichplatzierung vorn außen 114 innen

Strichplatzierung hinten außen 109 innen

Vordereuteraufh. lose 121 fest

Eutertiefe tief 126 hoch

Strichlänge kurz 95 lang

Si. 32% ▼



Stollberg 10.627323

KNS Double DE 10.15106572

Ingemar 10.591850

Pappel

(1) 40+40/80

DE 01.02421105

8/8 LA 6991 4,93 3,45 3,65 255

SCHWARZBUNT

Digman 10.505802

Marshall

Debbi-Jo

Patron

Leadman

113 103 136 110 100

+982 -0,31 +12 -0,15 +19

74 104 130 116 132

Allrounder

19,00 €

88 100 112

128

104

119

112

105

117

106

114

-

123

129

131

109

114

119

127

108











v. Hurra


SCHWARZBUNT

Frasier 10.505880 TL

Manat

Morgan

Emory

Mascot

134 128 137 105

+1559 -0,11 +53 -0,01 +52

71 127 140 106 125

Bullenvater

24,00 €

88 100 112

135

127

125

120

112

130

95

115

-

107

139

116

110

117

113

110

95


SCHWARZBUNT

Watha 10.500329 TL TV

Durham

Hiawatha

Rudolph

Chief Mark











130 120 133 97

+1328 -0,33 +23 +0,00 +45

73 128 126 110 125

Blutführung

27,00 €

88 100 112

128

128

109

105

90

115

107

97

-

105

124

120

103

93

122

116

112









SCHWARZBUNT

Oliver 2 10.501992

Hershel

Oval 7271

Addison

Sunnyboy

138 135 128 104 105

+2299 -0,35 +57 -0,14 +64

75 112 126 113 121

Bullenvater

29,00 €

88 100 112

124

112

113

121

117

119

87

121

-

110

116

110

126

118

118

109

94


SCHWARZBUNT

Zenith HF 10.505319 TL TV

Durham

M.Zandra

Mandel

Sexation











130 115 129 120 119

+1157 -0,09 +39 -0,06 +34

88 117 118 108 128

Allrounder

29,00 €

88 100 112

125

117

94

85

98

118

111

96

-

106

113

129

108

112

120

130

90









SCHWARZBUNT

Sharky 10.505735 TL TV

Brett

Patti

Emery

Southwind

130 130 123 108 99

+1953 -0,29 +51 -0,09 +57

74 110 112 107 124

Blutführung; Milchmenge

20,00 €

88 100 112

121

110

104

100

89

81

91

107

-

114

100

109

114

106

126

128

102



ROTBUNT RH

Elayo 10.297865

Stadel

Vienna Red

Factor RF

Logic Red






133 126 130 103

+1786 -0,35 +45 -0,09 +53

73 112 117 115 127

TOP-Vererber

35,00 €

88 100 112

121

112

105

110

102

95

91

125

-

113

132

115

119

136

119

122

100











Rind im Bild 1/2007

SCHWARZBUNT

Toystory 10.505725 TL TV

Marshall

Toyane

Patron

Luke

132 124 140 106 103

+1761 -0,21 +51 -0,14 +46

75 119 127 113 137

Allrounder

32,00 €

129

119

116

108

120

118

107

107

123

131

132

131

125

126

124

106

88 100 112

ANGLER

R David 10.598133

Fyn Aks

DK 36411-00876

Tor Bruno

Mabru













129

119

116

108

120

118

107

107

-

123

131

132

131

125

126

124

106

130 127 115 102

+1602 -0,49 +35 -0,19 +43

75 95 108 113 116

Blutführung

20,00 €

88 100 112

113

95

92

102

105

103

86

109

-

113

115

101

105

101

118

110

84







BULLENSEITEN

Name/Nr.

Vater

Mutter

Mutters Vater

Mutters Mutters Vater

RZG RZM RZE RZS RZN

ZW

SI% MTY KÖR FUN EUT

Bemerkung

Preis

Standardisierte Zuchtwerte

Größe

Milchcharakter

Körpertiefe

Stärke

Beckenneigung

Beckenbreite

Hinterbeinwinkel.

Klauen

Sprunggelenk

Hinterbeinstellung

Hintereuterhöhe

Zentralband

Strichplatzierung vorn

Strichplatzierung hinten

Vordereuteraufh.

Eutertiefe

Strichlänge

Name/Nr.

Vater

Mutter

Mutters Vater

Mutters Mutters Vater

RZG RZM RZE RZS RZN

ZW

SI% MTY KÖR FUN EUT

Bemerkung

Preis

Standardisierte Zuchtwerte

Größe

Milchcharakter

Körpertiefe

Stärke

Beckenneigung

Beckenbreite

Hinterbeinwinkel.

Klauen

Sprunggelenk

Hinterbeinstellung

Hintereuterhöhe

Zentralband

Strichplatzierung vorn

Strichplatzierung hinten

Vordereuteraufh.

Eutertiefe

Strichlänge

89


90

BULLENSEITEN FLECKVIEH

Name/Nr.

Vater

Mutter

Mutters Vater

Mutters Mutters Vater

RZG RZM

ZW

RZE RZS RZN

SI% MTY

Bemerkung

Preis

KÖR FUN EUT

Standardisierte Zuchtwerte

Kreuzhöhe

Beckenlänge

Hüftbreite

Rumpftiefe

Beckenneigung

Sprungwinkelung

Sprungsausprägung

Fessel

Trachten

Voreuterlänge

Schenkeleuterlänge

Vordereuteraufhängung

Zentralband

Euterboden

Strichlänge

Strichplatzierung

Euterreinheit

Name/Nr.

Vater

Mutter

Mutters Vater

Mutters Mutters Vater

RZG RZM RZE RZS RZN

ZW

SI% MTY KÖR FUN EUT

Bemerkung

Preis

Standardisierte Zuchtwerte

Kreuzhöhe

Beckenlänge

Hüftbreite

Rumpftiefe

Beckenneigung

Sprungwinkelung

Sprungsausprägung

Fessel

Trachten

Voreuterlänge

Schenkeleuterlänge

Vordereuteraufhängung

Zentralband

Euterboden

Strichlänge

Strichplatzierung

Euterreinheit

VANSTEIN 10.191658

BVN

Randy

Ursel

Malf

Steg

145 132 114 94 119

+1.179 +0,02 +50 +0,03 +44

112 100 101 114

15,00 €

88 100 112

111

119

111

109

96

92

97

95

106

100

110

104

109

101

81

114

104

FLECKVIEH


ROCH 10.172358

GFN

Rochen

Herri

Malf

Lohr



133 124 115 98 101

+689 +0,11 +36 +0,07 +29

110 110 115 108

12,00 €

88 100 112

110

114

104

103

104

92

101

112

115

99

88

99

106

109

96

109

106





FLECKVIEH

HUMID 10.176100

BVN

Humberg

Angeli

Horwein

Zeus

133 120 115 102 106

+919 +0,00 +38 -0,09 +25

111 102 99 110

10,00 €

88 100 112

111

118

114

109

108

112

112

93

96

116

113

92

110

94

101

111

115

FLECKVIEH

RUMB 10.165849

GFN

Rumba

Bianka

Horb

Romen






129 124 103 92 116

+622 +0,15 +36 +0,13 +31

117 104 97 114

12,00 €

88 100 112

116

113

112

127

99

104

108

93

110

113

101

110

110

109

102

100

113






Rind im Bild 1/2007

FLECKVIEH

MALACH 10.160650

BVN

Malefi z

Ribana

Hodach

Ralbo

129 119 107 100 111

+554 -0,17 +11 +0,14 +29

106 106 96 106

8,00 €

88 100 112

108

101

98

111

105

112

104

93

94

-

97

96

106

108

-

103

105

102


FLECKVIEH

MOBIL PS 10.178662

GFN

Morror

Mora

Erbholz PP


102 94 109 106 113

-58 -0,10 -8 -0,10 -8

86 114 120 103

10,00 €

88 100 112

89

83

76

90

108

92

103

116

106

106

108

108

104

96

115

95

104





FLECKVIEH

SAMUT 10.178385

BVN

Samurai

Rocki

Horb

Stress

124 116 101 98 121

+647 -0,07 +21 -0,01 +22

113 108 113 112

11,50 €

88 100 112

114

110

106

109

107

92

96

-

96

98

110

111

109

105

-

105

103

109

FLECKVIEH

POKER PP 10.603004

RBW

Poseidon

Madam

Herold

Horner

Hornlos

8,00 €


88 100 112


Testbullen

Schwarzbunt

Benares 10.566681 TL TV 11.05.05

Pl: 115

Zü: Dieckmann, KleinOffenseth

V: Boliver RZM 112

M: Grazie 04/85-86-85-85/85 v.Prelude

5/5 La. 10191 4,67 476 3,40 346

HL 5 10901 4,72 515 3,40 371

MM: Gloria (3) 44+44/88 2,8 v.Secret

3/3 La. 10884 5,04 549 3,79 412

Tyconn 10.566682 TL TV 26.05.05

Zü: Kanada

V: Titanic RZM 122

M: Mayblossum Dior (2) 87 VG v.Rudolph

2/2 La. 12112 3,86 468 3,29 399

HL 2 14013 3,94 552 3,23 453

MM: Dakota (3) 87 VG v.Mason

4/4 La. 14360 4,00 574 3,31 476

Jotall 10.566689 TL TV 15.08.05

Pl: 110 RFW: 83 RTZ: 82

Zü: Wendell GbR, Beringstedt

V: Jackman RZM 103

M: SH Camperi 02/87-87-86-88/87 v.Mtoto

2/2 La. 10840 3,69 400 3,27 354

HL 2 11973 3,71 444 3,17 380

MM: SH Almfee 02/88-88-87-88/88 v.Rudolph

4/3 La. 11582 3,64 422 3,32 384

Minuend RF 10.566690 TL TV 17.08.05

RFW: 99 RTZ: 108

Zü: Kanada

V: Marmax RZM 134

M: Pontage (1) 88 VG v.Jolt

1/1 La. 12390 4,37 541 3,35 415

MM: Passat (3) 85 VG v.Rudolph

4/4 La. 16559 3,47 574 3,06 506

Trimaran 10.566691 TL TV 20.08.05

RFW: 98 RTZ: 103

Zü: Kanada

V: Titanic RZM 122

M: Doris (2) 88 VG v.Estimate

2/2 La. 14771 4,14 612 3,40 502

HL 2 17744 4,19 743 3,30 586

MM: Diamonds (4) 90 EX v.Mason

5/5 La. 14409 3,58 516 3,14 452

Herler 10.505720 23.07.04

Zü: USA

V: Titanic RZM 122

M: SV Blessing (1) 88 VG v.Convincer

1/1 La. 16526 4,08 675 3,32 549

MM: RB Brianne (1) 88 VG v.Bellwood

1/1 La. 15550 4,39 682 3,36 523

Sydney 10.505821 14.08.04

Zü: USA

V: Best RZM 109

M: P G Synda v.Garter

1/1 La. 10233 4,15 425 3,19 326

MM: MF Shelby (2) 93 EX v.Formation

2/2 La. 13952 3,49 487 3,15 439

Brigade 10.505762 TL TV 19.08.04

Zü: USA

V: Best RZM 109

M: T-Dove (2) 91 EX v.Durham

2/2 La. 13221 4,33 572 3,28 433

MM: EAST Bird (3) 90 EX

2/2 La. 12697 4,66 592 3,34 424

Shannon ET RF 10.505763 20.10.04

Zü: USA

V: September RZM 98

M: Tory-ET (2) 92 EX v.Terry

3/3 La. 17160 3,92 672 3,29 564

MM: RC Lisa (4) 92 EX v.Luke

4/4 La. 13099 3,91 512 3,22 422

Trumper 10.505748 TL TV 22.10.04

Zü: USA

V: Titanic RZM 122

M: JW Tripper (1) 88 VG v.Emerson

1/1 La. 14542 3,68 535 3,32 483

MM: Triplicate (2) 88 VG v.Winchester

2/2 La. 14206 3,27 464 3,09 439

Prowler 10.505786 TL TV 15.12.04

Zü: USA

V: Wizard RZM 91

M: Princess (1) 85 VG v.Outside

1/1 La. 10247 4,29 440 3,41 349

MM: Pansy-ET (3) 92 EX v.Rudolph

3/3 La. 12104 3,30 400 3,16 382

Gelan 10.505719 TL TV 07.01.05

Zü: USA

V: Freelanze RZM 127

M: Geneva ET (1) 86 VG v.Marshall ET

1/1 La. 13611 3,28 447 3,15 429

MM: PL Gail (3) 92 EX v.Luke

5/5 La. 11784 3,41 402 3,28 386

Rind im Bild 1/2007

TESTBULLEN

Marvelus 10.505818 02.02.05

Zü: USA

V: Lancelot RZM 128

M: GO Karma (1) 84 GP v.Machoman

MM: B Cinnamon (1) 92 EX v.Bosco

1/1 La. 13856 4,40 610 3,10 429

Fashionman 10.505796 02.03.05

Zü: USA

V: September RZM 98

M: M R Rhoda (2) 92 EX v.Rudolph

3/3 La. 12166 3,73 454 3,22 392

HL 3 13180 4,02 530 3,25 428

MM: Raven (3) 95 EX v.Blackstar

3/3 La. 13009 4,06 528 3,36 437

Tempeh 10.566672 TL TV 12.03.05

Zü: Heiko Andresen, Beringstedt

V: Talent 2 RZM 106

M: DJ Sydney (3) 94 EX v.James

3/3 La. 11934 3,26 389 3,10 370

HL 3 13219 3,35 443 3,12 413

MM: DA Sherry (6) 86 VG v.Astre

6/6 La. 11979 3,43 411 3,07 368

Chippawah 10.505830 23.03.05

Zü: USA

V: Laudan RZM 119

M: SVBlessing (1) 88 VG v.Convincer

1/1 La. 16526 4,08 675 3,32 549

MM: RB Brianne (1) 88 VG v.Bellwood

1/1 La. 15550 4,39 682 3,36 523

Labium 10.566676 TL TV 04.04.05

Pl: 121

Zü: Hermann Höppner Jun., Rümpel

V: Laudan RZM 119

M: St-Nr. 1 03/86-86-84-84/85 v.Amaretto

4/4 La. 11620 3,51 408 3,25 378

HL 3 12791 3,77 482 3,26 417

MM: Wega 01/83-80-82-82/82 v.Patrick

3/3 La. 9209 4,38 403 3,59 331

Flechter 10.566675 TL TV 10.04.05

Zü: Holland

V: Finley RZM 113

M: Marshal Mae (1) 87 VG v.Marshall ET

1/1 La. 11775 4,44 523 3,57 420

MM: Lead Mae (3) 95 EX v.Leadman

3/3 La. 13649 4,15 566 3,41 465

91


92

TESTBULLEN

Pablo 10.505791 11.04.05

Zü: USA

V: Best RZM 109

M: G Paries (1) 85 VG v.Garter

1/1 La. 9837 3,70 364 3,09 304

MM: B P-Butter (3) 90 EX

3/3 La. 13495 3,53 477 3,14 424

Tony 10.505820 14.04.05

Zü: USA

V: Lancelot RZM 128

M: SA Loraine (2) 90 EX v.Durham

2/2 La. 10944 3,91 428 3,55 388

HL 2 12208 3,79 463 3,46 423

MM: SAE Laura (2) 84 GP

2/2 La. 9963 3,90 389 3,35 334

Lester ET RF 10.505787 TL TV 06.05.05

Zü: USA

V: Talent 2 RZM 106

M: Lilith-ET (1) 89 VG v.Aaron

1/1 La. 11858 5,49 651 3,53 419

MM: Lei-ET (1) 86 VG v.Celsius

1/1 La. 10828 4,38 474 3,56 385

Rotbunt DN

Maxime DN 10.597711 TL TV 20.03.05

Zü: Niederlande,

V: Marnuel DN RZM 109

M: Dikkie 91 (3) 84 GP v.Silo

3/3 La. 8060 4,38 353 3,77 304

HL 3 9052 3,95 358 3,72 337

MM: Dikkie 48 (7) 98 EX v.A.Rounder

7/7 La. 9125 4,30 392 3,77 344

Rotbunt

Delgado 10.297882 16.07.04

Zü: Kanada

V: Avanti RZM 105

M: GR Dazzle (3) 88 VG v.Rubens

3/3 La. 13565 3,81 517 3,50 475

HL 2 16061 3,51 564 3,60 578

MM: CR Dawn (3) 88 VG v.Rudolph

3/3 La. 17564 4,06 713 3,29 577

Keel 10.597186 TL TV 02.12.04

RFW: 96 RTZ: 100

Zü: USA

V: Komtur RZM 115

M: Tara (1) 86 VG v.Winchester

1/1 La. 14923 4,50 671 3,49 521

MM: Tracey (1) 85 VG v.Momentum

4/4 La. 12503 3,22 402 3,26 407

Gable ET 10.505793 08.05.05

Zü: USA

V: Tresor RZM 116

M: B Gondolla (1) 85 VG v.Aero Bond

1/1 La. 9943 3,90 388 3,38 336

MM: J Ginosa (2) 89 VG

2/2 La. 9815 3,68 361 3,22 316

Akut 10.566677 TL TV 13.05.05

RFW: 107 RTZ: 106

Zü: Kanada

V: Avanti RZM 105

M: Lionne (3) 88 VG v.Storm

3/3 La. 13075 3,63 475 3,18 416

HL 3 14966 3,61 540 3,27 490

MM: Redama Mil (2) 88 VG v.Milestone

4/4 La. 12818 3,46 444 2,96 380

Matoma 10.597743 TL TV 11.12.05

Pl: 117 RFW: 112 RTZ: 111

Zü: Heinz Hamester, Barlter Deich

V: Mark DN RZM 121

M: Christine 03/88-88-88-86/87 v.Silo

3/3 La. 9265 4,41 409 3,48 322

HL 3 9412 4,78 450 3,40 320

MM: Wilhelmine 03/86-86-82-86/85 v.Lauch

7/6 La. 10160 4,18 425 3,42 347

Traffi k 10.597189 TL TV 03.12.04

Pl: 111

Zü: Jürgen Niemann, Ellingstedt

V: Talent 2 RZM 104

M: Blumenfee 02/90-88-88-90/89 v.Laredo Red

4/4 La. 12115 3,80 460 3,33 404

HL 4 13837 4,05 561 3,25 450

MM: Südwind (2) 43+43/86 v.Raider

3/3 La. 10205 4,26 435 3,37 344

Barima 10.597705 TL TV 12.12.04

Pl: 92

Zü: Werner Andresen, Struxdorf

V: Bacculum RZM 96

M: Geraldine (3) 90 EX v.Factor RF

4/4 La. 11841 3,55 420 3,19 378

HL 2 12837 3,66 470 3,19 410

MM: Georgie Red (2) 85 VG v.Boy George

5/3 La. 7822 3,55 278 3,22 252

Rind im Bild 1/2007

Selto 10.566687 TL TV 11.07.05

Pl: 120 RFW: 106 RTZ: 107

Zü: Klaus Niermann Klaus, Melle-Schiplage

V: Shottle RZM 126

M: Ginger (2) 90 EX v.Skywalker

3/2 La. 10820 4,57 494 3,44 372

HL 2 11706 4,79 561 3,46 405

MM: Elica (1) 90 EX v.Corsaro

2/2 La. 10032 3,66 367 3,28 329

Sekunda 10.566688 TL TV 15.07.05

RFW: 92 RTZ: 93

Zü: USA

V: September RZM 98

M: Poppy-ET (2) 90 EX v.Rubens

1/1 La. 11610 4,39 510 3,49 405

MM: Jess Patsy (2) 93 EX v.Broker

4/4 La. 10867 4,65 505 3,56 387

Reblan 10.597744 TL TV 01.12.05

Pl: 122 RFW: 94 RTZ: 95

Zü: Knut Ludwig Ahsbahs-Diercks, Sommerland

V: Rolin RZM 116

M: Feldblüte 01/84-84-86-85/85 v.Dorus

1/1 La. 7834 5,14 403 3,91 306

MM: Alpenblume 03/86-86-84-84/85 v.Parole

6/5 La. 7906 5,10 403 3,97 314

Saloon RF 10.597702 TL TV 05.01.05

Pl: 117 RFW: 94 RTZ: 91

Zü: Henrik Wille, Essen

V: September RZM 98

M: FG New Sta 01/84-86-85-84/85 v.Ferdi

3/2 La. 11595 4,38 508 3,79 439

HL 2 12964 4,28 555 3,69 479

MM: FG New York 01/87-88-86-86/87 v.Laredo Red

3/3 La. 12504 3,74 468 3,59 449

Jerdalas 10.597704 TL TV 14.01.05

Pl: 130

Zü: Guenther Wassmuth, Wohratal

V: Jordan Red RZM 108

M: Europa 03/90-91-88-87/89 v.Laredo Red

3/3 La. 13439 4,41 592 3,17 426

HL 1 14832 4,30 638 3,20 475

MM: Enore 03/91-91-90-88/90 v.Milestone

7/6 La. 12638 4,30 543 3,28 415


Midnight Red 10.297860 19.01.05

Zü: USA

V: Talent 2 RZM 104

M: S MindyRed (1) 88 VG v.Uncle Sam

1/1 La. 10124 3,89 394 3,28 332

MM: Sweetheart (2) 86 VG

2/2 La. 9062 4,76 431 3,50 317

Talec 10.597703 TL TV 03.02.05

Pl: 114

Zü: Ingwer Martin Carstensen, Lütjenholm

V: Talent 2 RZM 104

M: Dirta 01/86-85-85-85/85 v.Jerom

3/2 La. 11017 4,69 517 3,58 394

HL 2 10916 4,83 527 3,57 390

MM: Anita 03/92-90-86-87/88 v.Laredo Red

3/2 La. 9574 4,76 456 3,67 351

Angler

Hexer 10.598084 TV 28.09.05

Pl: 126 RFW: 107 RTZ: 115

Zü: Matthias Petersen-Knutzen, Scholderup

V: Baldo RZM 126

M: Eider 02/86-87-85-86/86 v.Cadon

3/2 La. 8803 5,15 453 3,77 332

HL 2 8913 5,26 469 3,92 349

MM: Bertha 03/84-85-84-84/84 v.Pyllberg

4/3 La. 7813 5,30 414 3,97 310

Macop 10.597706 TL TV 26.03.05

Pl: 128 RFW: 95 RTZ: 95

Zü: Rosenkranz & Nielsen GbR, Möllenbeck

V: Marmax RZM 134

M: Bl.Beauty 01/84-87-83-85/85 v.Lentini RF

2/1 La. 12070 4,41 532 3,36 406

MM: Beauty 02/83-87-85-86/86 v.Amaretto

4/4 La. 11734 4,40 516 3,36 394

Worner 10.597707 TL TV 06.04.05

Pl: 120 RFW: 97 RTZ: 101

Zü: Wilhelm Thormählen, Holtsee

V: Winner 2 RZM 109

M: Diana 02/90-86-88-86/87 v.Rainbow

3/2 La. 9983 4,28 427 3,54 353

HL 1 10530 4,18 440 3,46 364

MM: Veilchen 04/94-92-92-88/91 v.Mingo

5/4 La. 10727 4,33 464 3,45 370

4. Fleischrinderauktion

der RSH eG am 31. März 2007

Ort:

Holstenhallen Neumünster

Justus-von-Liebig-Str. 2-4,

24537 Neumünster

Angebot:

Gekörte Bullen der Rassen Limousin, Charolais,

Blonde d’ Aquitaine, Angus, Fleckvieh/Fleisch und Galloway

Katalogversand auf Anfrage ab Mitte März 2007.

Rind im Bild 1/2007

TESTBULLEN

Lysin 10.597732 TL TV 10.08.05

Pl: 123 RFW: 96 RTZ: 100

Zü: Wilhelm Thormählen, Holtsee

V: Ludox RZM 126

M: Cousine 03/90-88-89-92/90 v.Jaromir

3/3 La. 10674 4,81 513 3,35 358

HL 2 11795 4,88 576 3,42 403

MM: Aster 02/88-88-86-88/88 v.Power

3/2 La. 10421 4,69 489 3,61 376

Globalt 10.597733 TL TV 29.08.05

Pl: 119 RFW: 105 RTZ: 106

Zü: Wilhelm Thormählen, Holtsee

V: Glacier-Red RZM 111

M: Dora 01/86-86-85-85/85 v.Jasper

4/4 La. 11086 4,08 452 3,32 368

MM: Rosa (3) 45+45/90 EX v.Boy George

4/4 La. 11086 4,08 452 3,32 368

Rinderzucht Schleswig-Holstein eG

Rendsburger Str. 178

24537 Neumünster

Tel. 04321 – 905 312

Fax: 04321 - 905 395

Fleischrind@rsheg.de HOPKINS, ein hornloser Heinrich-Sohn, kann mit guter Muskelfülle aufwarten Foto: RSH

93


Name CV / TV Hb-Nr. Vater M-kg F-% F-kg E-% E-kg RZM Si% RZS RZE M-Typ Körper Fund Euter RZG Preis

Artic TV 505765 Hershel-ET + 1743 - 0,53 + 18 - 0,17 + 43 117 78 105 128 109 127 113 121 124 25,00

Augustine TV 505579 Lantz-ET + 2116 - 0,72 + 12 - 0,16 + 56 124 72 107 120 108 110 113 117 128 29,00

Best TV 505395 Wade + 716 + 0,05 + 34 + 0,02 + 26 111 87 89 125 108 110 109 127 116 23,00

Bolton TV 505807 Hershel-ET + 2360 - 0,28 + 67 - 0,21 + 58 132 75 106 147 124 125 122 141 142 49,00

Bormio TV 505162 Bellwood + 1731 - 0,19 + 52 - 0,14 + 45 123 98 102 114 106 115 103 112 125 25,00

Breakout TV 501788 Trinity + 430 + 0,50 + 61 + 0,21 + 33 119 89 95 98 97 91 106 100 117 15,00

Bruce ET TV 505084 Jabot + 945 - 0,42 + 0 + 0,00 + 32 110 98 113 111 109 116 97 109 115 12,00

Buckeye TV 503857 Marshall + 2021 - 0,39 + 43 - 0,17 + 52 126 74 111 136 108 124 120 132 136 39,00

Champion TV 505223 Rudolph + 2072 - 0,45 + 38 - 0,21 + 49 123 97 120 130 141 133 113 110 134 23,00

Cocherill TV 505387 Storm + 400 + 0,09 + 25 + 0,00 + 14 103 76 102 121 116 108 110 118 111 16,00

Crest TV 505658 Lantz-ET + 1868 - 0,37 + 39 - 0,11 + 53 126 71 109 126 100 120 110 126 131 25,00

Cutler TV 503869 Igniter + 1166 + 0,04 + 52 - 0,09 + 31 116 83 122 131 114 128 113 124 126 28,00

Delight TV 830884 Decision + 1425 - 0,51 + 9 - 0,05 + 44 117 97 101 131 124 107 127 122 128 22,00

Desire TV 505656 Emerson + 1005 - 0,43 + 1 - 0,02 + 32 110 82 98 129 117 136 105 119 117 21,00

Eaton TV 505390 Gibbon + 754 + 0,27 + 55 + 0,18 + 42 123 83 119 114 96 111 102 117 128 20,00

Encino TV 505679 BW Marshall + 1837 - 0,31 + 44 - 0,12 + 50 125 73 113 134 123 127 125 118 132 35,00

FBI TV 503851 Mtoto + 1796 - 0,27 + 47 - 0,19 + 42 121 81 115 130 118 131 111 120 132 35,00

Forbidden TV 505158 Emory + 670 - 0,28 + 2 + 0,00 + 23 105 96 99 128 124 126 117 113 113 24,00

Ford TV 505089 Juror + 1028 - 0,09 + 34 - 0,08 + 28 111 99 122 128 108 124 114 121 122 29,00

Freelanze TV 503759 Aeroline + 1642 - 0,02 + 66 - 0,09 + 48 127 85 99 128 123 111 106 128 126 29,00

Goldwin TV 503839 James + 608 + 0,24 + 46 + 0,09 + 29 115 84 122 147 125 130 122 138 131 59,00

Hunter TV 501732 Lord Lily + 971 + 0,02 + 41 + 0,01 + 34 117 95 102 118 127 111 99 115 119 15,00

Jackman TV 503822 Durham + 681 - 0,30 + 1 - 0,02 + 22 104 81 104 128 123 104 123 121 115 19,00

Jocko Besn TV 504921 Besne Buck + 2118 - 0,49 + 36 - 0,06 + 66 133 99 95 130 118 119 126 117 141 25,00

Lee TV 503568 Raider + 508 + 0,12 + 31 - 0,09 + 16 105 99 111 131 140 110 120 119 119 28,00

Liberal TV 457451 Lee + 140 + 0,76 + 70 + 0,15 + 17 112 97 124 114 110 88 120 113 124 13,00

Lightning RF 501529 Labelle + 928 - 0,31 + 9 + 0,08 + 39 115 98 96 113 103 105 120 106 119 15,00

Lucky Mike TV 501832 Lucky Leo + 1095 - 0,16 + 30 + 0,06 + 43 120 85 93 129 119 112 121 121 126 26,00

Lynch TV 505010 Merrill + 820 + 0,09 + 42 + 0,13 + 40 120 99 105 107 99 99 99 113 125 18,00

Maat ET TV 810697 Mattie G + 1232 - 0,19 + 32 - 0,10 + 32 114 95 113 116 107 107 110 113 118 15,00

Magic TV 504907 Muntain + 926 - 0,10 + 29 + 0,02 + 33 114 97 91 93 91 101 104 89 106 17,00

Manassa TV 503891 BW Marshall + 1725 - 0,33 + 38 - 0,13 + 46 122 72 108 137 116 129 115 131 128 29,00

Merchant TV 505259 Wade ET + 1488 - 0,52 + 11 - 0,29 + 22 104 93 112 138 123 123 114 133 116 28,00

Murphy ET TV 505505 Manfred-ET + 1674 - 0,38 + 31 - 0,12 + 45 120 77 101 113 108 99 116 108 120 17,00

Ned HF TV 505436 Winchester + 954 + 0,05 + 44 - 0,05 + 28 113 80 119 126 126 129 109 112 119 19,00

Patrizier TV 830621 Patron + 1575 - 0,45 + 20 - 0,16 + 38 115 97 97 114 118 113 102 110 114 15,00

Radium TV 810618 Rudolph + 786 + 0,08 + 39 - 0,05 + 23 109 97 121 126 101 119 95 135 122 13,00

Ramos TV 253642 Rudolph + 1060 - 0,10 + 34 - 0,01 + 35 116 99 132 129 105 105 129 124 142 35,00

Ready TV 505406 Lead + 400 + 0,02 + 18 + 0,11 + 23 108 80 108 113 100 120 107 107 111 16,00

September CA TV 503754 Storm + 587 + 0,10 + 33 - 0,18 + 4 98 90 112 144 129 125 134 128 114 36,00

Shottle TV 505534 Mtoto + 1622 - 0,14 + 53 - 0,09 + 47 125 75 123 143 110 128 128 135 141 70,00

Sinatra TV 501743 Lord Lily + 1730 - 0,15 + 56 - 0,08 + 51 127 97 98 109 120 103 99 106 127 36,00

Smarty TV 503790 Marty + 1294 - 0,13 + 40 - 0,09 + 35 116 83 106 107 107 83 107 114 115 18,00

Snow Man TV 503886 Allen + 1029 - 0,51 - 5 - 0,08 + 28 106 80 94 133 119 129 114 124 115 28,00

Sudan TV 810678 Storm + 797 + 0,20 + 51 + 0,01 +28 114 95 120 121 95 107 124 117 121 16,00

Throne TV 505212 Formation + 1174 - 0,61 - 9 - 0,08 + 32 108 98 108 128 93 122 116 128 124 36,00

Titanic TV 503792 Storm + 1564 - 0,35 + 30 - 0,10 + 43 119 97 109 138 119 116 129 129 131 59,00

Vitalis TV 801681 Valentein + 1311 - 0,42 + 13 - 0,07 + 38 114 93 97 115 122 100 102 115 118 10,00

Wildman TV 505701 BW Marshall + 1995 - 0,44 + 37 - 0,19 + 48 123 73 98 136 124 129 116 125 128 29,00

Talent RF TV 503786 Storm + 813 - 0,57 - 18 - 0,01 + 27 104 96 98 148 122 123 120 146 122 37,00

Win 395 TV 505479 Winchester + 2269 - 0,28 + 63 - 0,16 + 61 134 84 89 110 101 101 123 101 128 25,00

Zesty TV 505755 BW Marshall + 1595 - 0,37 + 29 - 0,05 + 49 123 77 106 128 109 125 119 118 130 35,00

Rotbunt

Name CV / TV Hb-Nr. Vater M-kg F-% F-kg E-% E-kg RZM Si% RZS RZE M-Typ Körper Fund Euter RZG Preis

Classic PS TV 297790 Stadel + 1190 - 0,27 + 28 - 0,03 + 38 116 82 99 141 111 131 114 139 130 30,00

Dominator TV 297686 Stadel + 820 - 0,11 + 26 + 0,01 + 29 110 73 103 126 104 108 116 127 120 22,00

Glacier Red TV 297657 Rubens + 1021 - 0,23 + 24 - 0,04 + 31 111 82 104 126 120 107 104 129 115 23,00

Jordan Red TV 297677 Phideuax + 756 + 0,08 + 38 - 0,03 + 23 108 89 89 124 110 115 102 126 112 27,00

Laroso TV 921990 Lentini + 701 - 0,42 - 3 + 0,07 + 29 107 91 105 124 115 117 110 120 116 18,00

Laurel Red TV 925880 Lay Out + 113 + 0,27 + 24 + 0,14 + 14 103 95 109 135 104 108 132 132 117 20,00

Leikos TV 915454 Lentini + 1648 - 0,55 + 22 - 0,19 + 39 114 87 101 121 129 93 109 121 120 17,50

Ludox TV 915040 Lucky-Red + 1718 + 0,01 + 74 - 0,14 + 46 126 93 96 121 122 125 115 104 127 20,00

Paradox Red TV 297648 Johnson + 2117 - 0,30 + 61 - 0,26 + 47 124 80 96 114 123 90 106 117 126 25,00

Rainbow TV 297551 Momentum + 891 + 0,17 + 52 + 0,04 + 34 117 99 110 99 95 91 106 101 110 15,00

Vince TV 926213 Cadon + 1782 - 0,33 + 46 - 0,24 + 39 118 87 89 134 135 102 132 122 126 20,00

Angler

Zukauf-Vererber und Restportionen

Name CV / TV Hb-Nr. Vater M-kg F-% F-kg E-% E-kg RZM Si% RZS RZE M-Typ Körper Fund Euter RZG Preis

K Lens TV 598016 Sköle + 814 + 0,07 + 44 + 0,07 + 35 122 76 107 106 91 100 104 112 124 22,00

Orraryd TV 596823 Backgard + 1304 - 0,32 + 35 + 0,02 + 50 132 80 99 116 106 100 112 118 131 17,00

Peterslund TV 597199 T-Bruno + 596 - 0,09 + 22 + 0,06 + 26 115 83 106 111 101 106 106 112 123 27,00

R Ascona TV 597934 Tulip + 1010 - 0,05 + 44 - 0,08 + 30 118 77 117 121 108 112 102 125 127 20,00

R Bahama TV 597977 T Fjembe + 1170 - 0,31 + 30 - 0,11 + 34 121 77 99 114 101 108 108 114 125 20,00

R Cirkel TV 598072 Fyn Aks + 932 - 0,23 + 26 - 0,04 + 31 119 75 105 108 92 101 114 108 119 20,00

Rind im Bild 1/2007

BULLEN

Preise ab 15.03.2007

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