R-V Lebensversicherung AG - R+V Versicherung

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die Angaben von den Konsortialführern nicht rechtzeitig übermittelt

wurden, beinhaltet die Rückstellung für noch nicht

abgewickelte Versicherungsfälle darüber hinaus einen auf

aktualisierten Erfahrungswerten basierenden pauschalen

Anteil für Beteiligungsverträge.

Die sich aus der Erhöhung der Leistungsverpflichtungen nach

dem BGH-Urteil vom 12. Oktober 2005 ergebenden Ansprüche

wurden unter Einbeziehung einer vernünftigen kaufmännischen

Beurteilung der Inanspruchnahme ermittelt und

pauschal in der Rückstellung für noch nicht abgewickelte

Versicherungsfälle berücksichtigt.

Für eingetretene Versicherungsfälle, die bis zum Bilanzstichtag

nicht gemeldet wurden, wurde eine pauschale Spätschadenrückstellung

in Höhe des riskierten Kapitals unter

Berücksichtigung von aktualisierten Erfahrungswerten

gebildet.

Die Rückstellung für Regulierungsaufwendungen wurde entsprechend

dem Schreiben des Bundesministers der Finanzen

vom 2. Februar 1973 ermittelt.

Der Anteil der Rückversicherer an der Rückstellung wurde

gemäß den Rückversicherungsverträgen ermittelt.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden entsprechend

§ 6a EStG nach dem Teilwertverfahren unter Zugrundelegung

der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck mit einem Zinssatz

von 4,5 % berechnet.

Die Rückstellung für Altersteilzeit umfasst das rückständige

Arbeitsentgelt sowie die noch zu zahlenden Aufstockungsbeträge

zum Gehalt und zur Alterversorgung. Bei den Aufstockungsbeträgen

wurde ein versicherungsmathematischer

Abschlag vorgenommen. Als Rechnungsgrundlage wurden

die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck mit einem Zinssatz

von 5,5 % verwendet.

Lagebericht 4 Jahresabschluss 35

Anhang

Weitere Informationen 64 47

Die Jubiläumsrückstellung wurde nach den Richttafeln

2005 G von Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 5,5 %

berechnet.

Latente Steuern wurden auf in Handels- und Steuerbilanz unterschiedliche

Wertansätze von Vermögenswerten und Schulden

sowie aus anderen Gewinnabweichungen ermittelt. Bei der

Berechnung des Steuereffektes wurden die künftigen Steuersätze

verwendet. Es wurden nur voraussichtliche Steuerbelastungen

nachfolgender Geschäftsjahre gemäß § 274 Abs. 1

HGB unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen.

Der Wertansatz der übrigen nichtversicherungstechnischen

Rückstellungen geht von dem voraussichtlichen Bedarf aus.

Die Anderen Verbindlichkeiten wurden im Wesentlichen mit

dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

In Fremdwährung geführte laufende Guthaben bei Kreditinstituten

wurden mit dem Kurs vom 31. Dezember 2008

bewertet.

Die Währungsumrechnung für Beteiligungen erfolgte zum

historischen Kurs.

Bei der Währungsumrechnung für Aktien, andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere, Inhaberschuldverschreibungen,

andere festverzinsliche Wertpapiere, Sonstige Ausleihungen

und Andere Kapitalanlagen ergaben sich die Euro-Anschaffungskosten

aus Wertpapier- und Devisenkurs zum Anschaffungszeitpunkt;

der Euro-Börsenwert wurde aus Wertpapierund

Devisenkurs zum Bilanzstichtag ermittelt.

Die übrigen Aktiva und Passiva sind mit dem Devisenkurs zum

Bilanzstichtag in Euro umgerechnet worden. Für die Umrechnung

der Erträge und Aufwendungen aus Kapitalanlagen war

der Devisenkurs zum Zeitpunkt des Geldflusses Umrechnungsgrundlage;

für alle übrigen Erträge und Aufwendungen der

Devisenkurs zum Bilanzstichtag.

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