04 - Amt Eggebek

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04 - Amt Eggebek

Das Amt Eggebek hat vor wenigen Monaten

den Weg in die Welt der Sozialen Netzwerke

gewagt

Junge Menschen für politisches Geschehen

in ihrem Ort zu interessieren, ist für viele

Kommunen eine Herausforderung. Trotz guter

Öffentlichkeitsarbeit in Tageszeitung und

regionalen Mitteilungsblättern, öffentlichen

Sitzungen und Internetseiten scheinen diese

Informationen nicht in allen Teilen der Bevölkerung

auf Interesse zu stoßen.

Im Zeitalter von Sozialen Netzwerken, dem

sogenannten Web 2.0, spielt die Plattform

Facebook eine entscheidende Rolle. Fast drei

Viertel der Internetnutzer sind hier täglich

unterwegs. Dort können sich die Nutzer untereinander

vernetzen, Informationen austauschen

und bleiben immer „up to date“ über

das, was innerhalb ihres Netzwerkes passiert.

Auch Unternehmen und Institutionen

können sich hier präsentieren. Markiert der

Nutzer diese Seiten durch den „Gefällt-mir-

Button“, so wird er künftig automatisch über

alle Neuigkeiten informiert, die dort veröffentlicht

werden.

„Bürgerbeteiligung 2.0“ nennt Stefan Andresen,

Inhaber der Firma care4as und gleichzeitig

stellvertretender Bürgermeister in Eggebek,

die Möglichkeit, soziale Netzwerke auch

für Kommunen zu nutzen. Im Rahmen eines

Pilotprojektes konnte er die Bürgermeister

und die Amtsverwaltung davon überzeugen,

den Einzug des Amtes Eggebek in das Web 2.0

zu wagen.

„Wenige Tage nach Erstellung der Facebook-

Präsenz verzeichneten wir schon knapp 40

Fans. Und das, ohne die Seite zu bewerben,

sondern einfach nur durch die Netzwerkfunktionen

von Facebook“, berichtet Andresen,

der das Projekt seit der ersten Stunde intensiv

begleitet hat.

Inzwischen ist die Zahl der Nutzer, die sich

mit der Seite des Amtes Eggebeks verbunden

haben, weiter gestiegen. Mehr als die Hälfte

der Fans gehören zur Altersgruppe der unter

34jährigen. Dabei handle es sich größtenteils

um Einwohner der Gemeinde Eggebek, aber

auch über deren eigenes Netzwerk versorge

das Amt Eggebek wöchentlich im Durch-

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schnitt 150 Personen mit Informationen.

„Das Prinzip ist ganz einfach.“, erklärt Stefan

Andresen. „Regelmäßig werden Informationen,

Artikel, Termine etc. über die Facebook-

Seite des Amtes veröffentlicht. Die Fans der

Seite werden automatisch über diese Veröffentlichungen

informiert und können diese

kommentieren oder mit einem ‚Gefällt mir’

markieren. Diese Kommentare sehen wiederum

alle Personen aus dem Netzwerk der

Seiten-Fans, die dann auch wieder darauf reagieren

können“.

Auch der stellvertretende Amtsvorsteher,

Jacob Bundtzen, ist von den Ergebnissen begeistert.

„Dieser zeitgemäßen Art der Kommunikation

können und wollen wir uns nicht

verwehren“, so Bundtzen.

Aber in der Welt der Sozialen Netzwerke gibt

es nicht nur harmonische Worte. So wie ein

Nutzer sich positiv zu Beiträgen äußern kann,

hat er auch die Möglichkeit, negative Kritik

zu verfassen, die dann von allen anderen Personen

wahrgenommen wird.

Andresen mahnt daher, beim Einzug in die

Sozialen Netzwerke überlegt zu handeln. „Die

häufigsten Argumente der Kommunen, sich

dem Einzug in das Web 2.0 zu verschließen,

sind die Scheu vor öffentlicher Kritik und die

fehlenden Ressourcen zur Betreuung der Seiten.

Die Kommunen dürfen sich jedoch nicht

abschrecken lassen, diese zeitgemäße Form

der Bürgerbeteiligung einzuführen, sondern

sollten sich externe Unterstützung vor und

bei der Umsetzung einholen“, rät Andresen.

In der Diskussion im Haupt- und Finanzausschuss

wurde festgestellt, dass aus den

Kommentaren und Hinweisen der Nutzer

die Identifikation mit der Gemeinde, jedoch

nicht mit dem Amtsverband gegeben ist. Es

werden vorwiegend ortsbezogene Gegebenheiten

angesprochen, die naturgemäß in der

Verantwortung der Gemeinden liegen. Daher

werden auf Vorschlag von Bürgermeisterin

Ute Richter den Gemeinden empfohlen, anstelle

eine Facebook-Seite des Amtes direkt

gemeindliche Seiten einzurichten und ehrenamtlich

vor Ort zu betreuen, um eine schnelle,

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